CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 21 I 178. Jahrgang I Dienstag, 12. März 2024
Wenn der Schlaf zur Plage wird
Vorfreude auf Gewerbeschau
Interview mit dem Schlafmediziner Marcus Hesse zu den Ursachen und Symptomen von Parasomnien. Seite 4
Die 65. Generalversammlung des Gewerbevereins Oberamt stand ganz im Zeichen von Wahlen und der kommenden Ausstellung. Seite 9
Ex-Stadtpräsident in der Opposition Clemens Grötsch im «Anzeiger»-Interview Livia HäberLing Es war Ende April 2022, als man Clemens Grötsch erstmals wieder am Telefon erreichte. In den Wochen davor war es ruhig geworden um den damals 67-Jährigen. Am Tag seiner Abwahl als Stadtpräsident, es war der 27. März, hatte er noch Contenance gezeigt und die Wahlresultate im Foyer des Kasinosaals selbst vorgelesen. Er, der als amtierender Präsident bereits zwei Legislaturen hinter sich hatte, holte 506 Stimmen; Eveline Fenner (EVP) mehr als doppelt so viele. Das Resultat kam einer Demütigung gleich. Nach dem Wahlsonntag zog es ihm den Boden unter den Füssen weg. Ab Ende März war er bis auf weiteres krankgeschrieben. «Ich wurde sprichwörtlich vom Hof gejagt», bilanzierte er während der Genesungsphase in besagtem Telefongespräch. Mitte Juni kehrte Grötsch für den Abschluss der Geschäfte und die Amtsübergabe ins Stadthaus zurück. Mit neuem Mut – und neuen politischen Ambitionen, wie sich bald zeigen sollte: Nur wenige Tage später gab die Mitte Partei Bezirk Affoltern bekannt, dass sie Clemens Grötsch für den 7. Ämtler Kantonsratssitz ins Rennen schickt. Zuvor war Grötsch jahrelang als Parteiloser unterwegs gewesen. Mit ihm präsentiere man einen Kandidaten, der als Stadtpräsident auch «über eine solide Erfahrung auf dem manchmal etwas glitschigen Politparkett» verfüge, attestierten ihm die neuen
Weggefährten in einer Leserbrief-Empfehlung im «Anzeiger».
Kritische Worte zur Stadtpolitik Für den 7. Sitz hat es nicht gereicht. Die öffentliche Präsenz unter der Flagge der Mitte Partei ist geblieben, mehr noch, sie hat sich intensiviert: In den vergangenen
«Ich möchte mich als Staatsbürger weiterhin einbringen können.» Clemens Grötsch, alt Stadtpräsident Affoltern
Monaten engagierte sich Grötsch im «Nein»-Komitee zur 38-Stunden-Woche – und wurde damit öffentlich zum Kritiker seiner ehemaligen Weggefährten. Weshalb tut er das? Im Interview erläutert er seine Beweggründe und verrät, ob mit ihm bei den Erneuerungswahlen 2026 nochmals zu rechnen ist. (lhä)
Der Clubleitung ist ein Coup gelungen
Reger Betrieb auf den Bahnen und am Markt Äusserst beliebt bei Jugendlichen war bei der Chilbi am Wochenende in Affoltern die Pegasus-Bahn, diese sorgte für Nervenkitzel pur. Auch sonst herrschte bei den Bahnen und auch beim Wochenmarkt am Sonntag ein reger Andrang. Besucherinnen und Besucher schätzen das Chilbiwochenende im Frühling offenbar sehr. (red) Bild: Jacqueline Ott
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Zwerghasen leben neu im Pflegezentrum Sonnenberg. Seite 4
«Die Natur wird sich in den nächsten 20 Jahren verändern.»
spielt bei RotSchwarz in der Juniorenabteilung. Zudem hat er bereits aktive Rollen in der Nachwuchsförderung von TopClubs eingenommen und wird auch die gute Zusammenar beit mit den eigenen Nachwuchsteams weiter fördern. Als Co-Trainer wird ihn Irhan Abdiji unterstützen, der viele Jahre in der 1. Mannschaft des FCWB spielte, mittlerweile zum Trainerstab der Senioren gehört und auch diverse Funktionen im Juniorenbereich ausübte. (red)
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Basil Stücheli, Fotograf. (Bild Urs Kneubühl)
Bauboom im Amt Der vierte Teil der «Anzeiger»-Serie zum Thema «Das Säuliamt baut» widmet sich den baulichen Neuerungen in Maschwanden, Knonau, Mettmenstetten und Obfelden. In drei der genannten Gemeinden herrscht derzeit eine rege Bautätigkeit, mit Ausnahme von Knonau. Zwischen 2000 und 2021 wuchs die Gemeinde um fast 1000 Personen. In den letzten beiden Jahren blieb die Einwohnerzahl aber stabil. Ein anderes Bild zeigt sich in Obfelden. In der bald 6000 Einwohnende zählenden Gemeinde stehen aktuell zahlreiche Baugespanne. Aktiv gebaut wird besonders auf dem Postareal. Im entstehenden Wohn- und Geschäftshaus stehen ab diesem Sommer 24 Mietwohnungen bereit. Gleich nebenan an der Kreuzung Mettmenstetter- und Dorfstrasse sind im Moment zwei grosse Überbauungen mit riesigen Baugespannen ausgesteckt. Auf der einen Seite sind 40 Wohneinheiten geplant, auf der anderen Seite Mehrfamilienhäuser. (red)
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Stephan Lichtsteiner wird Trainer des FCWB
Der langjährige Nationalspieler Stephan Lichtsteiner (Bild) wird ab der kommenden Saison das Fanionteam des FC Wettwil Bonstetten trainieren und übernimmt das Team im kommenden Sommer. Diesen Coup gab der Club am Freitag bekannt. Sportchef Stephan Zollinger ist froh, dass man bereits jetzt einen Trainer für die kommende Saison präsentieren kann. Nachdem Sergio Colacino frühzeitig seinen Rücktritt kommuniziert hatte, um mehr Zeit für die Familie zu haben, ging die Suche nach einem passenden Spielleiter für das ambitionierte Team der Ämtler los. Für den in der Region stark verankerten 1. Liga-Club ist es wichtig, dass auch der Trainer der ersten Mannschaft gut im Club integriert ist. Mit Stephan Lichtsteiner hat man eine optimale Besetzung gefunden. Er wohnt mit seiner Familie in Wettswil, ist in den letzten Jahren ab und an für die WB-Senioren auf dem Platz gestanden und sein Sohn
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