CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen und gesellige Anlässe aller Art. Der HEV hat’s. AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 20 I 179. Jahrgang I Freitag, 13. März 2026
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Wahl der Sekundarschulpflegen
Verlust eines Stücks Dorfgeschichte?
Am vergangenen Sonntag wurden in Bonstetten, Mettmenstetten und Knonau die Präsidien der Sekundarschulen neu besetzt. Seite 3
In Hedingen ist im Rahmen der Zentrumsplanung der Abriss alter Häuser geplant. In der Bevölkerung regt sich Widerstand. Seite 11
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Köpfe zeigt die Übersicht der gewählten Ämtler Gemeinderätinnen und -räte. Seiten 6-7
ZKB schüttet über 6 Millionen aus
«Im Herzen bin ich Handwerker und werde es bleiben.»
Nach Rekordergebnis erhalten die Ämtler Gemeinden von der Kantonalbank viel Geld
Seite 15 Fabian Neuhaus, Schreinermeister.
daniel Koch
(Bild Regula Zellweger)
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) erzielte 2025 das beste Ergebnis in der Geschichte des Geldinstituts. Mit einem Geschäftsergebnis von 1.4 Milliarden Franken vor Steuern kann die Bank einen schönen Batzen Geld in die Regionen fliessen lassen. Das Säuliamt wird heuer mit einem Betrag von knapp 6.3 Millionen Franken bedacht. Am meisten erhält mit annähernd 1.4 Millionen Franken die Stadt Affoltern, am wenigsten Maschwanden mit knapp 72 000 Franken (siehe Box). Am Mittwochmorgen präsentierten die Bankverantwortlichen den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten in der Kinder-Reha in Affoltern die erfreulichen Zahlen. Gemäss Mark Roth, Vizepräsident des Bankrats, strebt die Bank auch in den kommenden Jahren gesamthaft Ausschüttungen wie im Schnitt der vergangenen drei Jahre an. Versprechen kann er jedoch nichts. Mit dem Kanton als «risikoaversem» Eigentümer sei das Eigenkapital eine wichtige Grösse, die ZKB deshalb «äusserst stark kapitalisiert». Die Vorgaben der EK-Quote würden gar deutlich übererfüllt. Zurzeit spüre die ZKB natürlich auch die Auswirkungen der geopolitischen Krise, was eine Prognose für das laufende Jahr schwierig mache. «Das Umfeld ist generell herausfordernd», so Mark Roth. Eine genaue Prognose wagte Roth im Gespräch mit Thomas Bühler, Leiter Privatkundengeschäft ZürichSee-Albis, auf dessen Frage nach Roths privatem Highlight des Jahres. «Ich freue mich auf die Fussball-WM und tippe auf Brasilien als Weltmeister.» Angesprochen auf die Bargeld-Initiative, versicherte Roth, dass niemand ohne Bares aus einer ZKB-Filiale laufen müsse. Zwar habe man nicht mehr wie früher überall den klassischen Bankschalter. Wenn man sich ans Bankfachpersonal wende, bekomme man als Kundin oder Kunde aber immer Geld mittels des Bankomaten, auch ohne ECKarte. Roth liess allerdings nicht unerwähnt, dass die Frequenzen an den Bankomaten auch bei der ZKB stark abnehmen würden. Trotzdem halte die ZKB am dichtesten Automatennetz im gesamten Kanton Zürich fest. Für Personen, die sich ihren Wunsch vom Ei-
Viel Volk erwartet Die Gemeindeversammlung in Rifferswil von nächstem Mittwochabend dürfte gut besucht sein. Es geht unter anderem um Grenzwerte für den Lärm. (dko)
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Kamen mit gut gefüllter Schatulle zur Präsentation der Gewinnausschüttung ins Gebäude der Kinder-Reha in Affoltern: (von links) Benedikt Lennartz (Immobilien Analytics), Thomas Walder (Filialleiter Affoltern), Thomas Bühler (Leiter Privatkunden Zürich-See-Albis), Manuela Schellen (Leiterin Firmenkunden Zürich-See-Albis) und Mark Roth (Vizepräsident des Bankrats). (Bild Daniel Koch) genheim aktuell erfüllen möchten, hatte Benedikt Lennartz vom Bereich Immobilien Analytics weniger erfreuliche Fakten. So hätten sich die Eigen-
heimpreise in den letzten 20 Jahren um den Faktor 2,5 vervielfacht. Er gehe davon aus, dass diese Dynamik im Raum Zürich bestehen bleibe. Die Finanzie-
So viel erhalten die Gemeinden Nach der Gewinnausschüttung durch die ZKB kommen die Gemeinden im Bezirk Affoltern in den Genuss von schönen Überweisungen. Hier die Frankenbeträge pro Gemeinde: • Aeugst • Affoltern • Bonstetten • Hausen
215 192.00 1 382 947.15 608 062.50 424 687.10
• Hedingen • Kappel • Knonau • Maschwanden • Mettmenstetten • Obfelden • Ottenbach • Rifferswil • Stallikon • Wettswil
426 944.35 147 904.20 270 226.10 71 909.80 627 410.45 652 025.30 325 260.25 130 383.55 418 237.80 580 652.95
rungskosten seien nach wie vor relativ attraktiv, die Nachfrage nach Wohneigentum robust. Auf dem Mietermarkt wiederum sei die Leerwohnungsziffer auf historischem Tiefstand. Dazu beigetragen hätten die starke Zuwanderung und die geringe Bautätigkeit. Immerhin: Tiefer kann es laut Lennartz kaum mehr gehen. Allerdings weist er auf ein weiteres Phänomen hin: So habe die Zahl der Umzüge nach der Corona-Pandemie stark nachgegeben. Das Potenzial dieser aufgestauten Nachfrage könnte sich also entladen. Vor allem jüngere Leute seien jüngst weniger umzugsbereit gewesen. Es könnte sein, dass sie einfach länger zu Hause wohnen bleiben wegen der angespannten Lage auf dem Mietermarkt.
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Verschmutzung der Lorze Ja zu Richtplan und BZO Im Jahr 1982 kam es zum grossen Fischsterben Hausen stimmte der Teilrevision zu Nachdem in Hagendorn beim Befüllen eines Tanks letzte Woche eine grössere Menge an Heizöl in die Lorze floss («Anzeiger» vom 10. März) erinnert sich Werner Schneiter zurück an ihr Schicksal früherer Tage: Während vieler Jahre litt die Wasserqualität der Lorze nämlich wegen permanenter Verunreinigungen durch die Zuger Industrie. Das gipfelte Anfang Juni 1982 in einem grossen Fischsterben: 5,2 Tonnen tote Fische entnahmen damals Vertreter der Seepolizei dem idyllischen, in eine Auenlandschaft
von nationaler Bedeutung eingebetteten Fluss, der nach Hagendorn nach ein paar Kilometern im «Rüssspitz» in die Reuss fliesst. Nach jahrelangen Problemen hinsichtlich Wasserqualität brachte dieser Super-GAU damals das Fass zum Überlaufen. Der «Anzeiger» schrieb von skandalösen Vorkommnissen. Der jüngste Zwischenfall ging im Gegensatz dazu gut aus. Wohl auch wegen des tatkräftigen Einsatzes der Feuerwehr. (red)
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An der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend haben die Hausemer Stimmberechtigten die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans ohne grosse Diskussionen bewilligt. Darin ist der Grundsatz festgehalten, dass Hausen nur langsam wachsen und den dörflichen Charakter und die «hohe Durchgrünung» beibehalten soll. Für mehr Diskussionen und zahlreiche Anträge sorgte die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO), welche dann aber ebenfalls mit grossem
Mehr angenommen wurde. Zu reden gab dabei die Höhe des künftig erhobenen Abgabesatzes bei Um- und Aufzonungen. Die Anwesenden hatten nach einem Antrag zwischen 20 und 40 Prozent zu entscheiden, wobei es bei der Abstimmung zu einem Patt kam. Gemeindepräsident Stefan Gyseler fiel den Stichentscheid für 20 Prozent. Derzeit sind in Hausen aber weder Um- noch Aufzonungen geplant. (red)
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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55 Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 058 648 48 48 wählen.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Notfallzentrum Spital Affoltern Telefon 044 714 33 00 für ALLE Notfälle
Einstellung des Konkurses Schuldnerin: The Baoba AG, Lienistrasse 23, 8913 Ottenbach, CHE-468.028.769 Datum der Konkurseröffnung: 29. Januar 2026 Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 5. März 2026 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 2. April 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. März 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. März 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses Schuldnerin: WS-electronic GmbH, Lindenmoosstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, CHE-310.857.647 Datum Anordnung Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs (Art. 731b Abs. 1 bis Ziffer 3 OR): 14. November 2025 (in Rechtskraft erwachsen am 17. Dezember 2025) Datum der Konkurseröffnung / Auflösung: 5. März 2026 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 2. April 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. März 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. März 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses Schuldnerin: Air System Montage GmbH, Alte Obfelderstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis, CHE-347.603.182
Mettmenstetten
Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Elsbeth Schweizer, Ottenbacherstrasse 15, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Umbau, Aufstockung, Anbau MFH Vers.-Nr. 2206, Weihermattstrasse 16, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5908, Zone: WG3 Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 2. April 2026 Auflagefrist
Datum der Konkurseröffnung: 8. Januar 2026 Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 5. März 2026 Kostenvorschuss CHF 4500.00 und Begehren um Durchführung bis 2. April 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. März 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. März 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Einstellung des Konkurses Schuldner: Grenacher Jakob Suhel, geb. 24. Januar 1967, von Horgen ZH und Leibstadt AG, Bahnhofstrasse 7, 8932 Mettmenstetten, Inhaber der Einzelunternehmung: Grenacher Holzarbeiten, Mettmenstetten, CHE-109.473.813
Hausen am Albis Bauherrschaft: Kilian Huwyler, Ober heischerstrasse 22, 8915 Hausen am Albis Projekt: Ausbau DG, Innenumbau + ener getische Sanierung, Oberheischerstrasse 20, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, GrundstückNr.: 2520, Zone: Kll, Inv.Nr. 103, Schutzvertrag
Kostenvorschuss CHF 12'000.00 und Begehren um Durchführung bis 2. April 2026 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. März 2026 verwiesen. Affoltern am Albis, 13. März 2026 Konkursamt Affoltern Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Stallikon Bauherrschaft: Thomas Illi, Loomattstrasse 12a, 8143 Stallikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Holzfassade, Loomattstrasse 12a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 904, Zone: W2/35 Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eBaugesuche ZH / eAuflageZH, https://portal.ebaugesuche. zh.ch/eauflage, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflageZH einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eBaugesuche ZH / Zustellbegehren eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 2. April 2026 Kommunale Bauprojekte haben eine Rechtsmittelfrist von 20 Tagen.
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Sandra Reuteler Rösli und Christoph Rösli, Stationsstrasse 44, 8907 Wettswil am Albis Projekt: Erstellung Sichtschutzwände, Stationsstrasse 44, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2635, Zone: W2b Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauf lage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise: Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 2. April 2026 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Hausen am Albis Bauherrschaft: Gemeinde Hausen am Albis – Projektgruppe Archiv.Hausen, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projekt: Historischer Dorfrundgang – Infotafeln an diversen historischen Gebäuden, diverse Strassen, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: gesamtes Gemeindegebiet, Grundstück-Nr.: diverse, Zone: diverse
Datum der Konkurseröffnung: 29. Januar 2026 Datum der Einstellung mangels Aktiven, Art. 230 SchKG: 5. März 2026
Bauherrschaft: Matthias und Peter Vollenweider, Buchstock 3, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau Milchviehstall mit Jauchegrube und Flachsiloanlage, An-/Umbau und Umnutzung bestehender Milchviehstall, Vers.-Nr. 3, Buchstock 7 + 9, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2213, Zone: Landwirtschaftszone
Hedingen Bauherrschaft: Marie-Hélène Ebneter, Im Zelgliacher 14, 8908 Hedingen Projektverfasser: Heggli Gartenbau GmbH, Benzenschwilerstrasse 7, 5634 Merenschwand Projekt: Gartenumbau, Neubau Naturpool, Heckenersatz, Im Zelgliacher 14, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1210, Zone: Wohnzone W1.6
Dem Auge fern, dem Herzen nahe. Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht, und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er uns ein Licht. In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, Vater, Schwiegervater, Däddy und Urdäddy
Hans Peter Voit-Oehy 30. Dezember 1938 – 2. März 2026 Friedlich und still ist ein langes und erfülltes Leben zu Ende gegangen.
In liebevoller Erinnerung Emmely Voit-Oehy Daniel und Sarah Voit-Clerc mit Familie Cornelia und Peter Mächler-Voit Christian Voit mit Familie Fabian Voit mit Familie Ankica Voit-Bacic Die Trauerfeier findet am Freitag, 20. März 2026, 16.00 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis im Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Emmely Voit-Oehy, Ottenbacherstrasse 78a, 8909 Zwillikon
Knonau, im März 2026
Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Für uns überraschend verstarb nach einem Herzinfarkt
Stefan Bickel * 31.05.1964 - † 27.02.2026
Sein Leben ging seinen eigenen Weg und wir hoffen, dass er nun den Frieden gefunden hat, den er sich immer gewünscht hat. Wir vermissen dich und werden dich niemals vergessen. Die Trauerfamilie Auf Wunsch des verstorbenen findet keine Abdankung statt.
Im Gedenken an
Stefan Bickel 31.5.1964 – 27.2.2026 Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Kappel am Albis Am 3. März 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Vogel-Baumgartner Rita
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir. Gebet Bruder Klaus
geboren am 17. September 1948, von Obermumpf AG, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis. Die Beisetzung findet am Freitag, 13. März 2026, um 13.00 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Abdankungsfeier findet anschliessend um 13.30 Uhr in der ref. Kirche Kappel am Albis statt. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Stallikon Am 3. März 2026 ist in Zürich ZH ge storben:
Meyer Werner Erwin geboren am 21. April 1952, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon
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Bezirk Affoltern
WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Helmut Mayr in Obfelden darf morgen Samstag, 14. März, auf 90 Lebensjahre zurückblicken. Was für eine hohe Anzahl an gelebten Jahren, und die dazugehörigen Erfahrungen! Wir wünschen einen schönen Tag, viel schöne Begegnungen und alles Gute fürs neue Lebensjahr.
Freitag, 13. März 2026
Sind 5 Dezibel mehr Lärm zu viel? Rifferswils Stimmberechtigte haben über die revidierte Ortsplanung zu befinden
Zum 85. Geburtstag Am 15. März 1941 wurde Gertrud Gomringer geboren. Was hat sie nicht alles sehen und erleben dürfen im Laufe ihrer 85 Lebensjahre! Ihren stolzen Geburstag feiert sie in Obfelden am Sonntag hoffentlich bei guter Gesundheit. Wir wünschen ein frohes Fest und gratulieren herzlich! Seit Kurzem im Pflegezentrum Sonnenberg, darf morgen Samstag, 14. März, Emmi Lukas ihren 85. Geburtstag feiern. Das Leben ist eine Reise, die mit jedem Jahr reicher an Erfahrungen wird. Herzlichen Glückwunsch überbringen zu diesem besonderen Tag ihre Familie und Freunde. Gerne schliessen wir uns dem an.
Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 13. März, feiern Susanne und Walter Treichler in Affoltern ihr goldenes Hochzeitfest – eigentlich müsste an diesem Tag etwas Goldiges in der Luft um ihr Haus liegen! Sie reisen gerne, sind aus Überzeugung hilfsbereit, wenn es nötig ist, geniessen den Garten und ihre Partnerschaft. Dem Ehepaar wünschen wir ein glanzvolles Fest und weiterhin schöne gemeinsame Zeiten.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Claudia Eugster (cle), Daniel Koch (dko), Dominik Stierli (dst) Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), 27 155 Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz) Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material
Wäre an und für sich zu laut: die Gartenwirtschaft des «Pöstli» beim Dorfplatz. Für das Areal mitsamt dem Volg soll deshalb künftig ein höherer Lärm-Grenzwert gelten. (Bild Daniel Koch) Daniel koch Die Gemeindeversammlungen in Rifferswil sind stets gut besucht, man kennt sich im Ort, nimmt Anteil am Dorfleben und macht sich Gedanken über die Entwicklung. Am nächsten Mittwochabend rechnet Gemeindepräsident Christoph Lüthi mit 300 bis 400 Personen, die zur Versammlung in der Turnhalle des Primarschulhauses erscheinen werden. Auf dem Schulhausplatz wird ein First Responder Stellung beziehen, bei den Notausgängen sollen Feuerwehrleute zum Rechten sehen. Man ist also gewappnet. Wichtigstes Traktandum an der Gemeindeversammlung ist die Revision der Ortsplanung. Anlass zu Diskussionen – auch im Leserbriefforum dieser Zeitung – geben neue Bestimmungen zum Lärm in Teilen der Kernzone des Dorfs. In vier definierten Arealen mit bestehendem Gewerbe sollen die Lärmempfindlichkeitsstufen nach oben angepasst werden. Laut Christoph Lüthi will man mit der Massnahme verhindern, dass bestehende Gewerbebetriebe wegen des Lärms, den sie verursachen, Probleme bekommen und sich im Ex-
Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
tremfall gezwungen sehen, aus dem Dorf wegzuziehen.
Viele Häuser ohne Schallschutz Zwar kommen die Gewerbetreibenden bereits jetzt in den Genuss einer Bestandesgarantie, gibt es Klagen über zu viel Lärm, ist die Gemeinde aber verpflich-
tet, Lärmabklärungen vorzunehmen. Dies kann dazu führen, dass bestehende Betriebe beispielsweise Schallschutzmassnahmen umzusetzen hätten, oder die Betriebsstunden anpassen müssten. Konkret wären durch die Erhöhung des Grenzwerts künftig fünf Dezibel mehr Lärm erlaubt. Das passt nicht allen.
Um das geht es an der Gemeindeversammlung An der Gemeindeversammlung vom 18. März entscheidet Rifferswil über die Gesamtrevision der Ortsplanung. Ziel ist es, die Bau- und Zonenordnung (BZO) sowie die Planungsinstrumente an neue gesetzliche Vorgaben und künftige Entwicklungsziele anzupassen. Im Zentrum der Vorlage stehen: • Die Umsetzung des räumlichen Entwicklungsleitbilds • Die Überprüfung von Nutzungsdichten und Verdichtungspotenzialen • Anpassungen an neue rechtliche Vorgaben
• Die Einführung der harmonisierten Baubegriffe (IVHB) • Die Einführung der kommunalen Mehrwertabgabe Die Vorlage umfasst die Anpassung des Zonenplans, eine überarbeitete Bau- und Zonenordnung, einen neuen Kernzonenplan sowie verschiedene erläuternde Berichte. Für die Revision wurden bislang 175 000 Franken bewilligt, rund 163 400 Franken sind bisher angefallen. Mit der Genehmigung würde die bisherige BZO von 2010 aufgehoben. Die endgültige Inkraftsetzung erfolgt nach kantonaler Genehmigung.
Dem Bericht zu den Einwänden ist zu entnehmen, dass es Einwohner gibt, die einen solchen Wert als zu hoch erachten für das verdichtet gebaute Dorf mit vielen historischen Häusern ohne Schallschutz nach heutigen Standards. Lüthi veranschaulicht die Problematik anhand des Restaurants Pöstli. Eine Gartenwirtschaft könne mit dem bestehenden Grenzwert eigentlich nicht geführt werden. Und niemand wolle eine Gartenwirtschaft mit Lärmschutzwänden. Dem Gemeindepräsidenten ist es aber wichtig, dass es Leute gibt, die nicht nur in Rifferswil wohnen, sondern auch dort arbeiten. Ein Umstand, der etwa für die Feuerwehr wichtig sei. Wer in Zürich arbeitet, wäre im Notfall nicht innert nützlicher Frist zur Stelle, so das Argument. Auch Handwerker mit eigenem Betrieb seien im Dorf nützlich, wenn irgendwo Not am Mann sei. Als Beispiel nennt Lüthi den Weihnachtsbaum, der im Dorf jeweils aufgestellt wird. Ein hiesiger Unternehmer stelle dafür den Kran und erledige dies ohne Kostenfolge für die Gemeinde. Lüthi ist generell bestrebt, die Wege kurzzuhalten. So sei auch er selbst viel im Dorf unterwegs, nehme Ideen und Anregungen auf und versuche, nach Möglichkeit zu unterstützen. Ein weiterer Bestandteil der Vorlage, der Diskussionsbedarf auslösen könnte, ist die neu eingeführte Überbauungsziffer. Diese soll in der Kernzone bei 22 und in der Wohnzone «im Mattler» bei 20 festgelegt werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass einige Grundeigentümer gerne eine höhere Ziffer festgelegt sähen. Die Ziffer 20 bedeutet, dass von 1000 Quadratmetern Land 20 Prozent, also 200 Quadratmeter überbaut werden dürften. Reinen Renditeobjekten würde damit ein Riegel geschoben. Nicht ganz unbestritten könnte auch die Grösse der Freihaltezone Wässeri zwischen Ober- und Unterrifferswil sein. Laut Gemeindepräsident Lüthi ist die Zone bereits jetzt grösser, als es die Vorgabe des Kantons verlangt. Dennoch gebe es Stimmen, die für eine noch grössere Freihaltezone plädierten. Lüthi glaubt, dass die revidierte Nutzungsplanung dennoch Zustimmung finden wird bei den Rifferswilerinnen und Rifferswilern. «Ich bin sehr positiv und glaube, dass die Leute zustimmen werden, wenn wir die Vorlage plausibel erklären und allfällige Ängste nehmen.»
Präsidien bei drei Sekundarschulen neu besetzt Jacqueline De Barro löst in Bonstetten Tamara Fakhreddine ab Dominik Stierli
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Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen vom vergangenen Sonntag wurden auch die Vertreter und Vertreterinnen der Sekundarschulpflegen neu gewählt. Ausser an Orten, wo es bereits zu stillen Wahlen gekommen war. Die grössten Wechsel fanden an der Sekundarschule Bonstetten statt. Die drei bisherigen Mitglieder Lutz Eichelkraut, Irene Häsler und Corinne Ostler stellten sich nicht mehr zur Wahl. Und auch Präsidentin Tamara Fakhreddine verzichtete auf eine Kandidatur. Sie sah sich im November 2024 mit einer Aufsichtsbeschwerde konfrontiert. Der Bezirksrat war in der Folge eingeschritten und hatte im April 2025 ein aufsichtsrechtliches Verfahren gegen die Sekundarschulpflege eingeleitet. Im vorläufig letzten Beschluss des Bezirksrates im Januar 2026 wurden Vorwürfe zur unsachgemässen Amtsführung entkräftet. Dabei wurde auch der Lehrkörper kritisiert, welcher auch nach 15 Jahren die geleitete Schule nicht akzeptieren könne. Somit waren in Bonstetten neue Kräfte gefragt. Für die Übernahme des Präsidiums stellten sich mit Jacqueline De Barro und Claude Wuillemin gleich
zwei Kandidierende zur Verfügung. Die Wahl gelang Jacqueline De Barro mit 2340 Stimmen. Ihr Konkurrent Claude Wuillemin kam auf 610 Stimmen. Von den vier Mitgliedern trat einzig Matthias Hufschmid nochmals an. Ihm gelang die Wiederwahl mit 2400 Stimmen problemlos. Von den neu Angetretenen wurden Monika Ruch, Sandro Venetz und Simon Gutknecht in die Sekundarschulpflege gewählt. GLP-Vertreter Bruno Rüegsegger erreichte ebenfalls das absolute Mehr, schied aber überzählig aus.
Zwei Wechsel in Affoltern Auch in Affoltern trat mit Urs Bregenzer der Präsident nicht mehr an. Zudem stellte sich auch Vizepräsidentin Melanie Wälter nicht mehr zur Wiederwahl. Für das Amt des Präsidenten stand aber das bisherige Schulpf legemitglied Christoph Waldmeier zur Verfügung. Er wurde am Sonntag mit 1550 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 1030 gewählt. Die beiden Bisherigen Karin Schaub und Christian Steiner wurden wiedergewählt. Neu dabei bei der Sekundarschulpflege Affoltern/Aeugst sind die parteilose Sarah Müller und Barbara
Kaiser von der SP. Auch der Zwilliker Pietro Garzotto hätte das absolute Mehr erreicht, schied aber als überzählig aus.
Zweiter Wahlgang nötig Auch in Mettmenstetten kam es zu einem Wechsel beim Präsidium. Nach 16 Jahren verliess Céline Lingua die Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten. Neben ihr trat auch Yvonne Wüthrich nach zwölf Jahren Amtstätigkeit nicht mehr an. Nachfolger von Céline Lingua ist der bisherige Finanz-Verantwortliche der Schulpflege, Fabrizio Meo. Er wurde bereits in stiller Wahl gewählt so wie auch die weiteren bisherigen Mitglieder Nathalie Siri und Markus Ruggiero. Neu dazugekommen ist die parteilose Jeanine Erni. Für den noch offenen Sitz fand sich für die Wahlen vom vergangenen Sonntag keine Kandidatin oder kein Kandidat. Somit kommt es am Sonntag, 14. Juni, zum zweiten Wahlgang. In Hedingen blieb fast alles beim Alten. Schulpräsidentin Esther Nievergelt wurde mit 859 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 500 deutlich gewählt. Auch die bisherigen Mitglieder wurden alle wiedergewählt (siehe «Anzeiger»-Artikel vom 10. März). Neu dazu-
gekommen ist Adrian Bigler von der FDP, welcher den nicht mehr angetretenen Michael Grimmer ersetzt. Hedingen ist die einzige Gemeinde im Bezirk, die ihre Sekundarschule nicht separat als Kreisschule mit einer oder mehreren anderen Gemeinden organisiert, sondern Primar- und Sekundarschule vereint betreibt. In der Sekundarschule Hausen, zu deren Einzugsgebiet auch Rifferswil und Kappel gehören, wurden alle wieder antretenden Mitglieder gewählt. Als Sekundarschul-Präsidentin wurde Esther Flückiger mit 1100 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 608 sehr deutlich wiedergewählt. Neu im Gremium vertreten ist der parteilose Peter Thiele, welcher zugleich auch als Präsident der Primarschulpflege Hausen gewählt wurde. Die anderen drei Mitglieder, Andreas Huber, Eva Huwiler und Corinne Ehinger, sind weiterhin mit dabei. Für die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach fanden stille Wahlen statt. Jure Batur übernimmt somit weiterhin das Präsidium. Zu den Bisherigen Kevin Williner, Sirin Bulliard und Christa Hegglin kam mit dem Obfelder Laurent Burgat ein neues Mitglied dazu. Er ersetzt die im September zurückgetretene Doris Vargas aus Ottenbach.
Gesamterneuerungswahl Gemeinderat Hausen am Albis für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandat abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
6 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
1'333 = 50.59 %
eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandat abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
54 0
54 1'279 7'674
1'486 27 6'161 513.4
das absolute Mehr beträgt
514
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Taverna Ruedi, parteilos (bisher) Kammer Sven, parteilos (bisher) Schönbächler Anton («Toni»), parteilos (bisher) Hofmann Olivier, FDP Lendenmann Esther, FDP Moser Barbara, SP
966 913 889 727 721 700
Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden Sidler Andrea, SP (bisher)
700
nicht gewählt Neziri Rexhep, parteilos
469
Vereinzelte
76 6'161
Total
Gesamterneuerungswahl Präsidium Gemeinderat für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
1 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'333 = 50.59 % 54 0
Gesamterneuerungswahl Primarschulpflege Hausen am Albis für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang
54 1'279 1'279
94 46 1'139 569.5
5 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'044 = 39.62 % 133 0
133 911 4'555
1'005 18 3'532 353.2
das absolute Mehr beträgt
354
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Hinteregger Anna, parteilos Koller Andrea, parteilos (bisher) Corrodi Rebecca, parteilos (bisher) Woerz Adrian, parteilos (bisher) Thiele Peter, parteilos
754 732 685 652 609
Vereinzelte Total
100 3'532
Gesamterneuerungswahl Präsidium Primarschulpflege für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
1 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'044 = 39.62 % 133 0
133 911 911
176 24 711 355.5
das absolute Mehr beträgt
356
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Thiele Peter, parteilos
544
Vereinzelte Total
167 711
das absolute Mehr beträgt
570
Absolutes Mehr verpasst / nicht gewählt Hofmann Olivier, FDP
563
Hauptwahl überzählig / nicht wählbar Sidler Andrea, SP
494
Rechtsmittelbelehrung: Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
82 1'139
13. März 2026 Gemeinderat Hausen am Albis
Vereinzelte Total
Da das Präsidium des Gemeinderates infolge Nichterreichens des absoluten Mehrs im ersten Wahlgang nicht besetzt werden konnte, findet hierfür am Sonntag, 14. Juni 2026, ein zweiter Wahlgang statt. Entscheidend ist im zweiten Wahlgang das relative Mehr (§ 84b Abs. 2 GPR). Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang, sofern die vorgeschlagene Person in den Gemeinderat gewählt wurde und somit die Wählbarkeitsvoraussetzung erfüllt. Bis zum 18. März 2026, 16.30 Uhr können gültige Wahlvorschläge zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge bei der wahlleitenden Behörde eingereicht werden. Wahlvorschläge müssen von 15 stimmberechtigten Personen unterzeichnet sein. Rechtsmittelbelehrung: Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 13. März 2026 Gemeinderat Hausen am Albis
Gold&Silber-Ankauf Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 11. März 2026 1. Gesamtrevision kommunaler Richtplan: Genehmigung 2. Teilrevision Bau- und Zonenordnung (BZO): Genehmigung 3. Neuerlass Reglement zum kommunalen Mehrwertausgleichsfonds: Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden:
Gesamterneuerungswahl Baukommission Hausen am Albis für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandat abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
3 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'127 = 42.77 % 104 2
106 1'021 3'063
430 2 2'631 438.5
das absolute Mehr beträgt
439
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Gut Micha, FDP Eugster Karin, parteilos (bisher) Brun Christine, parteilos (bisher)
890 871 837
Vereinzelte Total
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 13. März 2026 Der Gemeinderat
33 2'631
Rechtsmittelbelehrung: Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 13. März 2026 Gemeinderat Hausen am Albis
– innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung, sofern sie in der Versammlung gerügt wurden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a Abs. 2 und § 22 Abs. 1 VRG) – innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 VRG)
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25
Bezirk Affoltern
Freitag, 13. März 2026
5
Krieg, Frieden und ein beinahe verpasstes Mafiadinner Brief aus Indien – Familie Rexer reflektiert ihre Auszeit nach ihrer Rückkehr in die Schweiz (7/7) Es gibt Momente im Leben, da steigt man nach einem langen Flug aus dem Flugzeug, blinzelt in die vertraute Schweizer Luft – und merkt: Man ist zwar wieder zu Hause, aber irgendwie auch ein bisschen ein anderer Mensch geworden. Nach Monaten in Indien sind wir als Familie zurückgekehrt. Der Heimweg führte über Delhi, mit fast zehn Stunden Aufenthalt. Zehn Stunden Flughafen – das ist ungefähr die Zeitspanne, in der man beginnt, über sein Leben nachzudenken, drei Kaffees trinkt und sich fragt, warum Rollkoffer grundsätzlich genau dann quietschen, wenn man versucht, möglichst würdevoll auszusehen. Am Ende aber standen wir wieder in der Schweiz: gesund, glücklich – und mit einem Kopf voller Eindrücke. Während wir noch zwischen Jetlag und Wiedersehensfreude pendelten, lief mein Berufsleben bereits wieder auf Hochtouren.
Theaterprojekt vorbereitet Denn das neue Mafiadinner hat bald Premiere – am 10. April auf dem Zugersee. Ein Theaterprojekt vorzubereiten, während man sich auf der anderen Seite der Welt befindet, ist ungefähr so entspannend wie ein Jonglierakt mit brennenden Fackeln auf einem Einrad. Für selbstständige Künstler ist Planung ohnehin ein Abenteuer. Man weiss nie ganz genau, ob man rechtzeitig wieder zurück sein wird oder ob der nächste Auftritt plötzlich in der Kategorie «spannende Erinnerung» statt «geplante Vorstellung» landet. Doch wenn ich heute auf unsere Zeit in Indien zurückblicke, wirkt alles gleichzeitig intensiv und fast unwirklich.
Familie ist dort ein Sicherheitsnetz Diese Monate haben uns als Familie geprägt. Vor allem eine Erkenntnis ist geblieben: Der wahre Reichtum liegt nicht in Dingen. Er liegt in der Familie, in der Gesundheit und in der Zeit, die man miteinander verbringen darf. In Indien spürt man das besonders stark. Dort ist Familie nicht nur ein Wort – sie ist ein Netzwerk, ein Sicherheitsnetz und
Abschied von den Freunden in Indien. Zuletzt mit dem Team der Ayurveda-Klinik Marari Beach, Kerala. (Bild zvg) manchmal auch ein Rettungsring. Gerade für Menschen, die materiell wenig besitzen. Unser letzter Wohnort lag an der Küste Keralas, in der Nähe von Alappuzha. Dort gibt es ein Kinderheim mit dem hoffnungsvollen Namen Hope. Ein
«Der wahre Reichtum liegt nicht in Dingen. Er liegt in der Familie, in der Gesundheit und in der Zeit, die man miteinander verbringen darf.» Zuhause für Kinder ohne elterliche Fürsorge. Die Kinder erhalten dort Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung. Vor allem aber bekommen sie etwas, das unbezahlbar ist: Zuwendung, Stabilität und Bildung. Wir haben dort Menschen kennengelernt, die uns tief berührt haben. Zum Beispiel Anushka.
Sie spielte stundenlang mit unseren Kindern und bastelte aus Bananenblättern kleine Kunstwerke – Vögel, Boote und Dinge, die aussahen, als hätten sie eine Seele. Anushka lebt mit ihren Geschwistern allein, seit ihre Mutter viel zu früh gestorben ist. Solche Begegnungen lassen einen still werden. Auch mein Buchprojekt ist in Indien gewachsen. Eigentlich war es als Buch gedacht. Irgendwann wurde daraus ein «Bauchprojekt» – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe abgenommen. Wie viel genau, spielt keine Rolle. Wichtiger ist, dass wir etwas gewonnen haben: Zeit. Zeit füreinander. Zeit für Gespräche. Zeit, das Leben etwas langsamer zu betrachten. Vielleicht liesse sich diese Reise einmal als Film zusammenfassen. Der Titel läge auf der Hand: «Einmal im Leben». Einmal den Mut haben, mit der Familie weit weg zu gehen. Einmal alles hinter sich lassen. Einmal gemeinsam etwas erleben. Unsere Tochter Chiara hat dort übrigens etwas geschafft, das selbst beim
Zuschauen Schweissperlen verursacht. In der dritten Serie des Ashtanga Yoga gelingt ihr nun ein komplizierter Handstand: Langsam hebt sie die Beine vom Boden und streckt sie senkrecht über den Kopf. Ich schwitze bereits, wenn ich nur danebenstehe. Ihr Lehrer Lino Miele sagte schon im Januar: «Du schaffst das.» Es ist erstaunlich, was passiert, wenn jemand an einen glaubt.
Im Alltag angekommen Jetzt sind wir wieder im Alltag angekommen. Chiara unterrichtet Yoga und betreut ihre Schülerinnen und Schüler online. Ich werde Vorträge und Workshops geben – über Lampenfieber, Nervosität und Auftrittsangst. Also über Dinge, die ich als Bühnenmensch bestens kenne. Unser Sohn Oscar hat unsere Reise übrigens einmal wunderbar zusammengefasst. Als ich nach Neujahr irgendwo las, eine Prophezeiung sage den Weltuntergang für den nächsten Abend um 19 Uhr voraus, meinte er tro-
cken: «Gut. Dann essen wir halt schon um sechs.» Kinder besitzen eine beneidenswerte Fähigkeit, die Dinge auf das Wesentliche zu reduzieren. Was ich persönlich aus Indien mitgebracht habe, ist ein kleiner Kerzenständer. Ein alter Mann schnitzte ihn in Kovalam aus einer Kokosnuss – direkt vor meinen Augen. Ich wollte handeln, wie man das auf Märkten eben macht. Er sah mich an, lächelte und sagte nur: «Nicht billig. Aber preiswert.» Ich habe gerne bezahlt. Denn eigentlich nehme ich etwas ganz anderes mit nach Hause: den Wunsch, den Alten zuzuhören – und den Jungen auch. Denn in beiden steckt erstaunlich viel Wissen über das Leben. Jetzt sind wir wieder hier. Und wir sind beseelt. Dankbar, den Weg nach Hause gefunden zu haben. Und dankbar für diese Reise. Oder wie man in Indien sagt: Bina kanam. Man sieht sich. Florian Rexer
Argumente statt Diffamierungen Stadt Affoltern nimmt Stellung zu Angriffen auf Mitarbeitende Vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf Behörden und Mitarbeitende öffentlicher Institutionen in der Schweiz sieht sich der Stadtrat Affoltern veranlasst, zu aktuellen Vorfällen Stellung zu nehmen. In den letzten Wochen und Monaten sind auch mehrere Mitarbeitende der Stadt Affoltern Ziel von öffentlich verbreiteten, persönlichkeitsverletzenden Angriffen geworden. Der Stadtrat verurteilt diese Angriffe in aller Deutlichkeit. Persönliche Diffamierungen, ehrverletzende Vorwürfe
sowie öffentliche Herabsetzungen einzelner Mitarbeitender sind inakzeptabel und haben in einem demokratischen Rechtsstaat keinen Platz. Der Stadtrat hält fest: Kritik an politischen Entscheiden und am Handeln von Behörden ist legitim und gehört zu einer offenen Gesellschaft. Diese Kritik muss jedoch sachlich erfolgen. Die vorliegenden Angriffe überschreiten eine klare Grenze und sind weder durch die Meinungsfreiheit gedeckt noch mit einem respektvollen gesellschaftlichen Umgang vereinbar. Die
Mitarbeitenden der Stadt Affoltern erfüllen ihre Aufgaben engagiert und im Interesse der gesamten Bevölkerung. Sie setzen politische Vorgaben im Rahmen ihrer Zuständigkeiten um und leisten damit tagtäglich einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens sowie zur Erbringung öffentlicher Dienstleistungen. Angriffe auf Mitarbeitende richten sich gegen die öffentlichen Institutionen insgesamt und beeinträchtigen das Vertrauen in die öffentliche Hand. Der Stadtrat nimmt mit Sorge zur Kenntnis,
dass Behörden in der Schweiz zunehmend mit aggressiven Anfeindungen konfrontiert sind – insbesondere über digitale Kanäle. Diese Entwicklung ist besorgniserregend. Sie belastet nicht nur betroffene Personen, sondern gefährdet auch das Vertrauen in öffentliche Institutionen und den respektvollen demokratischen Diskurs. Im Zusammenhang mit den aktuellen Vorfällen in Affoltern hat der Stadtrat rechtliche Abklärungen vorgenommen. Diese lassen auf zivil- und strafrechtlich
relevante Handlungen schliessen. Der Stadtrat hat beschlossen, die betroffenen Mitarbeitenden im Rahmen der geltenden Regelungen zu unterstützen. Ob einzelne betroffene Personen zivil- oder strafrechtliche Schritte einleiten, liegt in deren Entscheid. Der Stadtrat appelliert an alle Beteiligten, Kritik respektvoll und sachlich zu äussern. Der politische Diskurs lebt von Argumenten – nicht von Diffamierungen. Stadtrat Affoltern ANZEIGE
Schutzmassnahmen an Bäumen am Fischbach Vom Biber bevorzugte Bäume werden mit Drahtmanschetten eingefasst Der Biber hat als geschütztes Wildtier auch im Kanton Zürich deutlich im Bestand zugenommen. Durch seine Bautätigkeit und die Fällung von Bäumen kommt es lokal zu Konflikten mit Landund Forstwirtschaft, Infrastruktur und Siedlungsräumen. Daher gilt es, Massnahmen zu treffen, welche den Schutz des Bibers und die Vermeidung von Schäden verbinden. Die Biber nutzen Holz als Baumaterial für Dämme und Bauten sowie als Nahrung (Rinde, Zwei-
ge, Blätter und Knospen). Die Aktivitäten des Bibers verändern die Ufervegetation und beeinträchtigen Schutz- und Landschaftsbäume. Besonders betroffen sind weiche Laubhölzer wie Weiden, Pappeln oder Erlen.
Mechanischer Schutz ist zumutbar In Wettswil ist die Anwesenheit des Bibers im Gebiet Sportanlage Moos/Fischbach sichtbar. Die vom Biber bevorzug-
ten Bäume werden in der kommenden Woche mit Drahtmanschetten eingefasst. Dieser mechanische Schutz und zumutbare Präventionsmassnahme haben eine hohe Wirksamkeit gegen den Verbiss und sind geeignet für Einzelbäume und wertvolles Gehölz. Die Entwicklung des Biberbestandes in diesem Gebiet wird laufend beobachtet und allfällige Langzeitmassnahmen für eine Entlastung auf den Druck einzelner Bäume überlegt. Ne-
ben dem direkten Baumschutz müssen weitere Präventivmassnahmen zur Konfliktvermeidung betrachtet werden. Dies ist Ufermanagement und Habitatlenkung mit Förderung natürlicher Weiden- und Pappelbestände, Belassen von Totholz als alternativer Ressource oder die Entwicklung von breiten Gewässerrandstreifen. Dominik Pfefferli, Gemeindeschreiber Wettswil
Ihr nk für e! hen Da Stimm e Herzlic r Ih en und u a tr r Ve
Bezirk Affoltern
Die neuen Stadt- und Gemeinderäte im Präsidium
Aeugst
Gisèle Stoller Laubi
Christoph Berberat
Michael Schäfer
Nicole Beck-Taubenest
Oliver Märki
Pascal Hügi
parteilos
parteilos
parteilos
GLP
parteilos
parteilos
Arianne Moser
Bernhard Wolfgang Blümel
Guido Leo Wild
Joel Odilo Zürcher
FDP
parteilos
parteilos
GLP
Debora Senn Mohanathas SP
Fabian Kraxner
Roland Buchmann
Brigitta Trinkler
Christoph Bickel
parteilos
parteilos
parteilos
Fabio Oetterli
Josua Suter
Jürg Meili
FDP
parteilos
parteilos
Präsidium
Galina Bruder
Pascal Santi
parteilos
FDP
Bonstetten
Schulpräsidium
Sven Kammer
Toni Schönbächler
Peter Thiele
parteilos
parteilos
parteilos
Präsidium
Hedingen
Schulpräsidium
Lilo Steinmann
Renzo Küttel
Edouard Theiler
parteilos
parteilos
parteilos
Nicole Doppler FDP
GLP
Präsidium
Knonau
Präsidium
Priska Dosch
Sven Syz
parteilos
parteilos
Spinner Mettmenstetten Verena parteilos
Schulpräsidium
Philipp Schwendimann
Simon Böhlen-Schmid
Yves Dietre
Antonio Ricciardi
SP
Die Mitte
FDP
EVP
Präsidium
Ottenbach [3]
Gaby Noser Fanger
Franz Zeder
parteilos
FDP
Schulpräsidium
René Schneebeli
Reto von Schulthess
Pascal von Allmen
Yves Haller
Charlotte Decrusch
parteilos
parteilos
parteilos
parteilos
parteilos
Schulpräsidium
Eva Kramer
Nino Ciganovic
Mattias Kaister
FDP
FDP
parteilos
Präsidium
Stallikon
Reto Bernhard parteilos
Präsidium
Wettswil
Katrin Röthlisberger
Marco Santi
Peter Gretsch
FDP
parteilos
FDP
Freitag, 13. März 2026
Bezirk Affoltern Schulpräsidium
Corinne Erb-Schärer parteilos
Affoltern [1]
Claudia Ledermann
Claudia Spörri
Ernst Beeler
Eveline Fenner
Franz Wipfli
parteilos
SVP
SVP
EVP
Die Mitte
Barbara Moser
Esther Lendenmann
Olivier Hofmann
Ruedi Taverna
SP
FDP
FDP
parteilos
Schulpräsidium Roger Daniel Schuhmacher
Matthias Nufer
GLP
EDU
Hausen [2]
Präsidium
Schulpräsidium
Franziska Bossert
Marco Vanetta
Rolf Schilliger
Esther Nievergelt
parteilos
FDP
parteilos
parteilos
Sandra Casartelli
Christian Albrecht
parteilos
parteilos
parteilos
Maschwanden
Schulpräsidium
Lukas Stucky
Marcel Eicher
Melanie Vollenweider
FDP
parteilos
parteilos
Martin Hunkeler
Armin Vollenweider
parteilos
parteilos
Ernst Humbel
Christian Künzi
Michael Schüpbach
parteilos
parteilos
parteilos
Stephan Hinners
Jürg Dolder
Peter Weiss
parteilos
parteilos
GLP
Präsidium
Schulpräsidium
Marcel Bosshart
Kappel
Präsidium
Obfelden
Schulpräsidium
Marcel Niederer
Ronald Alder
Serge Bonvin
Noch offen
parteilos
GLP
parteilos
(2. Wahlgang am 14. Juni)
Präsidium
Rifferswil
Christoph Lüthi
Marco Kunz
parteilos
parteilos
[1] In Affoltern kommt es für das Stadt- und das Schulpräsidium am 14. Juni zu einem zweiten Wahlgang. [2] In Hausen kommt es für das Gemeindepräsidium am 14. Juni zu einem zweiten Wahlgang. [3] In Ottenbach kommt es für das Schulpräsidium am 14. Juni zu einem zweiten Wahlgang.
Andreas Zbinden
Carmen Müller
SVP
parteilos
Roman Ackermann
Sarah Maria Willimann
parteilos
parteilos
Das «Anzeiger»-Team wünscht Ihnen einen guten Start in die kommende Legislatur.
Gesamterneuerungswahl Sekundarschulpflege Hausen am Albis / Kappel am Albis / Rifferswil für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
5 4'396 2'787
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1560 159 0
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 35.49 %
1'408 24 5'573 557.3 558
Absolutes Mehr erreicht und gewählt 1'198
Huwiler Eva, SP (bisher)
1'124
Huber Andreas, parteilos (bisher)
1'112
Ehinger Corinne, parteilos (bisher)
1'088
Thiele Peter, parteilos
971
Vereinzelte
80 Total:
5'573
Gesamterneuerungswahl Präsidium Sekundarschulpflege Hausen am Albis / Kappel am Albis / Rifferswil für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1 4'396 2'787 1'560 159 0
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 35.49 %
159 1'401 1'401
1'214 607 608
Absolutes Mehr erreicht und gewählt 1'100
Vereinzelte
114 Total:
1'214
Rechtsmittelbelehrung: Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 13. März 2026 Gemeinderat Hausen am Albis
5 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'107 = 42.01 % 106 0
106 1'001 5'005
1'031 13 3'961 396.1
das absolute Mehr beträgt
397
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Reichenbach Andrea, parteilos (bisher) Gut Christoph, FDP (bisher) Bryner Thomas, FDP (bisher) Sieber Martin, parteilos Hinteregger Dietmar, parteilos
868 820 781 761 703
Vereinzelte Total
28 3'961
Gesamterneuerungswahl Präsidium Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
171 16
Flückiger Esther, parteilos
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandat abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate
159 1'401 7'005
Flückiger Esther, parteilos (bisher)
Gesamterneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission Hausen am Albis für die Amtsperiode 2026 – 2030, 1. Wahlgang
1 2'635 = 100 % 1'747 Stimmbeteiligung 1'107 = 42.01 % 106 0
106 1'001 1'001 1'001 500.5
das absolute Mehr beträgt
501
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Gut Christoph, FDP
745
Vereinzelte Total
256 1'001
Rechtsmittelbelehrung: Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 13. März 2026 Gemeinderat Hausen am Albis
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026 Erneuerungswahlen Gemeinderat Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
6 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1'446 0 0
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026 = 100.00 % Stimmbeteiligung = 55.74 %
0 1'446 8'676
Erneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
5 2'594 1'799 1'241
Vanetta Marco, FDP (bisher)
1'056
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
Kraxner Fabian, GLP (bisher)
1'033
Absolutes Mehr erreicht und gewählt
Doppler Nicole, FDP (bisher)
1'016
Favre Christina, parteilos (bisher)
982
Wildhaber Matthias, SVP (bisher)
955
Bossert Franziska, parteilos
877
Ulrich François, parteilos
936
Senn Mohanathas Debora, SP
755
Ringger David, FDP
871
Von Wartburg Gabriel, FDP
850
104 11 8'561 713.4 714
Absolutes Mehr erreicht und gewählt
Schilliger Rolf, parteilos (bisher)
Nicht gewählt Werner Jürg, SVP
33 3 6'169 616.9 617 1'018
1'539 Total:
2'157 Total:
8'561
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026
Erneuerungswahlen Präsidium Gemeinderat 1 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate
1'446 0 0
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 55,74 %
0 1'446 1'446
Stimmen haben erhalten 02 Doppler Nicole, FDP
816
Vereinzelte
211
+ leere Stimmen
395
+ ungültige Stimmen
24 Total:
6'169
Erneuerungswahl Präsidium Rechnungsprüfungskommission
Protokoll des Wahlbüros der Wahl vom 08.03.2026
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
Stimmbeteiligung = 47,84 %
0 1'241 6'205
Vereinzelte
685
Vereinzelte
0 0
= 100.00 %
1'446
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
1 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1'241 0 0
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 47,84 %
0 1'241 1'241
181 9 1‘051 525.5 526
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Wildhaber Matthias, SVP
842
Vereinzelte
209 Total:
1'051
Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. C Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. C Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Hedingen, 13. März 2026 Gemeinderat Hedingen
Hedingen, 13. März 2026 Gemeinderat Hedingen
Bezirk Affoltern
Freitag, 13. März 2026
9
Warum Zug die Maschwander Badi mitfinanzierte 1982 führte starke Verschmutzung der Lorze zum grossen Fischsterben heitsrecht» besässen, ihren Schmutz in die niedliche Lorze leiten zu dürfen. Es war damals einer unter zahlreichen geharnischten Schriftenwechseln zwischen lokalen Behörden und kantonalen Ämtern: Da war von Schönfärberei und unverbindlichen Aussagen die Rede, ergänzt durch einen «ungeheuerlichen Vorwurf aus Zug»: Die Maschwander hätten beim Fischsterben die Wasserproben nicht rechtzeitig veranlasst – ein haltloser Vorwurf, wie sich herausstellte.
Keine strafrechtlichen Folgen
Fischerei-Pächter Nico Rochat am «Rüssspitz» – dort, wo die Lorze in die Reuss fliesst: «Bisher kein Fischsterben festgestellt.». (Bild Werner Schneiter) Werner Schneiter Nachdem in Hagendorn beim Befüllen eines Tanks letzte Woche eine grössere Menge an Heizöl in die Lorze floss («Anzeiger» vom 10. März) kommen zumindest Älteren Erinnerungen hoch an ihr Schicksal früherer Tage: Während vieler Jahre litt die Wasserqualität der Lorze wegen permanenter Verunreinigungen durch die Zuger Industrie. Das gipfelte Anfang Juni 1982 in einem grossen Fischsterben: 5,2 Tonnen tote Fische entnahmen damals Vertreter der Seepolizei dem idyllischen, in eine Auenlandschaft
von nationaler Bedeutung eingebetteten Fluss, der nach Hagendorn nach ein paar Kilometern im «Rüssspitz» in die Reuss fliesst. Nach jahrelangen Problemen hinsichtlich Wasserqualität brachte dieser Super-GAU das Fass zum Überlaufen. Der «Anzeiger» schrieb von skandalösen Vorkommnissen, die sowohl den Maschwander Gemeinderat als auch die Zuger und Zürcher Baudirektion auf den Plan riefen. Seit Jahren fliesse die doppelte Menge an Schmutzstoffen ins Wasser, die vom kantonalen Amt für Umwelt toleriert würde – Schmutzwasser,
das für 30 000 Einwohner ausreichen würde, schrieb der Gemeinderat Maschwanden damals in einem Brandbrief nach Zürich und Zug. Die Zuger zierten sich, und es kam zu gegenseitigen Anschuldigungen. Es folgten Antworten, die der damalige Maschwander Gemeindepräsident Max Bühlmann als «fadenscheinig» bezeichnete. Er legte sogar noch einen drauf: Das Schreiben aus Zug lasse erkennen, dass sich der Kanton keine Gedanken mache über den schlechten Zustand der Lorze und die beiden angeprangerten Industriebetriebe «quasi ein Gewohn-
Maschwanden forderte verbindliche Auflagen von der Zuger Baudirektion für die beiden Industriebetriebe. Immerhin kam es zu einer Aussprache in Zürich unter der Leitung des damaligen Baudirektors Albert Sigrist und mit Zuger Beteiligung – mit der Erkenntnis: Das Fischsterben in der Lorze Anfang Juni 1982 sei auf eine Kumulation negativer Faktoren zurückzuführen, die zu Sauerstoffmangel führten. Als Gründe wurden die Vorbelastung aus dem Zugersee, die Abwässer von Papierfabrik und Pavatex, Cham, und die extreme Niederwasserführung genannt. Eine von der Gemeinde Maschwanden gestellte Rechnung in der Höhe von 5000 Franken für Kosten, die rund um das Fischsterben entstanden, akzeptierte der Kanton Zug umgehend. In strafrechtlicher Hinsicht blieb die massive Verschmutzung, die – zusammen mit Sauerstoffmangel – zum Fischsterben geführt hatte, ohne Folgen. Und mit der umfassenden Sanierung der Abwasserreinigungsanlage Friesencham liess sich das Wasserproblem der Lorze Jahre später lösen. Das «schlechte Gewissen» wegen der unzureichenden Wasserqualität plagte die Zuger aber schon Jahre zuvor: Der
Gemeinde-Chronik von Bernhard Schneider ist zu entnehmen, dass die Papierfabrik Cham 10 000 Franken an das 1971 eingeweihte Maschwander Schwimmbad beisteuerte. Sie übernahm ausserdem die Kosten für die Schreinerarbeiten, die wesentlich mehr ausmachten als die in bar gespendeten 10 000
«Wir haben nach dem Einfluss von Heizöl in Hagendorn bisher kein Fischsterben festgestellt.» Nico Rochat, Fischerei-Pächter
Franken. Die neue Badi, die ja heute aus Kostengründen als Naturbad kaum Überlebenschancen hat, ersetzte damals die beiden Badestellen an der Lorze mit räumlich getrennten Einstiegsbereichen für Frauen und Männer.
Guter Fischbestand Die Lorze ist heute aus Sicht der Fischerei ein einwandfreies Gewässer mit gutem Fischbestand. Der Wels, Egli, Hecht, Karpfen, Brachsmen, Alet, Schleyen und andere fühlen sich wohl. Befischt wird insbesondere der in der Lorze seit etwa fünf Jahren heimische Wels, der viele Kleinfische frisst. «Wir haben nach dem Einfluss von Heizöl in Hagendorn bisher kein Fischsterben festgestellt», sagt Nico Rochat, Pächter an der Lorze. Er verweist auf Schäden durch die Biber, die mit ihrer Wühlarbeit das Ufer unterhöhlen und die Lorze breiter machen. Möglich seien aber nach dem Unfall in Hagendorf Öl-Ablagerungen in Flusslaufecken – dort, wo nun die Laichsaison im Gange ist.
Klares Ja zu Richtplan und BZO-Teilrevision Aber erneut kommt es in Hausen zu einer Patt-Situation Daniel Vaia Aufatmen im Gemeinderat und bei den vielen mitbeteiligten Fachleuten in Hausen: Nach jahrelanger Planung hat die Gemeindeversammlung am Mittwoch die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans und die Teilrevision der Bauund Zonenordnung (BZO) mit grossem Mehr gutgeheissen. Ein ebenso klares Ja gab es von den anwesenden 121 Stimmberechtigten für das Reglement zum kommunalen Mehrwertausgleich. Hitzige Diskussionen blieben aus, trotz oft emotional aufgeladener Themen wie Tempo-30-Zonen, Baumfäll-Bewilligungen und Mehrwertabgaben. Dennoch wurden rund ein Dutzend Änderungsanträge gestellt. Letztlich folgte die Versammlung aber immer den Vorschlägen des Gemeinderates, abgesehen von zwei kleinen Ausnahmen. In einem Fall brauchte es allerdings nach einer Patt-Situation einen Stichentscheid von Gemeindepräsident Stefan Gyseler. Das ist umso kurioser, als es nur drei Tage zuvor, anlässlich der Gemeinderatswahl in Hausen, bereits einmal eine Patt-Situation gab: Zwei SP-Kandidatinnen landeten damals mit exakt 700 Stimmen auf dem sechsten Platz, worauf eine Losentscheidung nötig war (siehe «Anzeiger» von Dienstag: «Unvorhersehbares ‹Wahldrama›»).
Dörflichen Charakter beibehalten Gemeinderat Toni Schönbächler erinnerte in seiner Einleitung an die Kernpunkte des in den letzten Jahren erarbeiteten «Räumlichen Entwick-
Liegenschaften in Ebertswil: Sollten hier dereinst Um- und Aufzonungen erlaubt werden, müssen Eigentümer ab einer bestimmten Parzellengrösse einen Mehrwertausgleich von 20 Prozent leisten – aber nicht 40 Prozent, wie an der Gemeindeversammlung mittels Stichentscheid festgelegt wurde. (Bild Daniel Vaia) lungsleitbilds», an dem sich 181 Personen beteiligten. Demnach soll Hausen im Grundsatz nur langsam wachsen und den dörflichen Charakter und die «hohe Durchgrünung» beibehalten. Die Ziele sind unter anderem in die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans eingeflossen, des ersten Traktandums am Mittwoch. Darin ist auch von möglichen künftigen Geschwindigkeitsreduktionen die Rede, üblicherweise ein Reizthema. Der Gemeinderat hat dieses Thema – Stichwort: Tempo30-Zonen – allerdings ausgeklammert und will zuerst ein Konzept erarbeiten.
Konkrete Vorschläge sollen an einer der nächsten Gemeindeversammlungen vorgestellt werden. Ein aus der Versammlung heraus gestellter Antrag, mehrere im Verkehrsrichtplan als Prüfauftrag formulierte Geschwindigkeitsreduktionen auf überkommunalen Strassen zu streichen, wurde mit 47 Ja- gegen 72 Nein-Stimmen abgelehnt.
Stichentscheid nach 58:58-Patt Deutlich mehr zu reden gab die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung
(BZO). Diese betrifft die Kernzonenpläne Hausen, Heisch, Ebertswil, Husertal und Tüfenbach; ausgeklammert sind wegen einer laufenden kantonalen Gesetzesrevision Hinteralbis, Mittelalbis, Oberalbis, Schweikhof, Hirzwangen, Türlen und Vollenweid. Umstritten war insbesondere die Höhe des sogenannten Abgabesatzes bei künftigen Um- und Aufzonungen (nicht zu verwechseln mit Einzonungen). 20 Prozent lautete der Antrag des Gemeinderates (bei einer Freifläche von 1200 Quadratmetern und einem Freibetrag von 100 000 Franken), 40 Prozent lautete die Empfehlung der Rechnungsprüfungskommission. Und 40 Prozent beantragte im Namen der SP Ortsparteipräsident Georges Köpfli. Er verwies unter anderem darauf, dass die Einnahmen in einen Fonds fliessen werden, von dem die Allgemeinheit profitiere. Andere Gemeinden in der Umgebung hätten ebenfalls Sätze von 30 bis 40 Prozent. Aus der Versammlung heraus wurde allerdings die Frage aufgeworfen, ob solche Abgaben letztlich nicht das Wohnen zusätzlich verteuern. Kurios und Erheiterung auslösend war die darauffolgende Abstimmung über den Antrag Köpfli: Er fiel mit 58 Ja gegen 59 Nein so knapp aus, dass Stefan Gyseler das Zählen der Stimmen wiederholen liess. Die zweite Auszählung ergab schliesslich ein noch unklareres Resultat – 58:58, ein Patt. So blieb Gyseler, erstmals in seiner langjährigen Amtszeit, nichts anderes übrig, als einen Stichentscheid zu fällen. Und dieser lautete: Nein. Hausen hat damit einen mittleren Abgabesatz von 20 Prozent
(mögliche Bandbreite: 0–40 Prozent). Wann erstmals Geld in den Fonds fliessen wird, ist ungewiss. Derzeit sind in Hausen weder Um- noch Aufzonungen geplant.
Bewilligungspflicht ab 1,50 m Ebenfalls abgelehnt wurde mit 53 Ja zu 63 Nein ein im Namen der SP von Köpfli gestellter Antrag, das Fällen von grösseren Bäumen im Siedlungsgebiet bereits ab einem Stammdurchmesser von 1,20 m bewilligungspflichtig zu machen, und nicht erst ab 1,50 m. Lediglich zwei aus der Versammlung heraus gestellte Anträge, welche die Streichung von Textpassagen betreffend Gestaltungsplanpflicht «Gisel» (Ebertswil) verlangten, wurden gutgeheissen. Sie haben mehr kosmetischen Charakter und bleiben real wohl ohne Folgen. Viel Zeit in Anspruch nahmen vier von einer jungen Stimmbürgerin im Namen ihrer Grossmutter gestellte Anträge, die Liegenschaften in der Kernzone betreffen. Es zeigte sich aber, dass drei der vier Anträge nicht die Versammlungs-Traktanden betrafen. Und der vierte Antrag wurde schliesslich zurückgezogen, als die Votantin realisierte, dass daraus bei einem Bauvorhaben mehr Nach- als Vorteile entstehen könnten. Nach knapp zweieinhalb Stunden konnte Gyseler die Versammlung schliessen. Früher als erwartet, wie er eingestand – weshalb man auch keinen Apéro organisiert hatte. Gyseler: «Wer Durst hat, muss jetzt halt bis zur nächsten Gemeindeversammlung im Juni warten.»
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026
Erneuerungswahlen Schulpflege
Erneuerungswahlen Baukommission
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
7 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1'268 0 0
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 48.88 %
0 1'268 8'876
2'362 13 6'501 464.4 465
Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
4 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1'278 0 0
0 1'278 5'112
124 4'988 623.5 624
Ammann Isabel, parteilos
898
1'025
Rupar Oliver, parteilos (bisher)
864
Schafroth Aline, parteilos (bisher)
931
Ackermann Oliver, parteilos
855
Bigler Adrian, FDP
926
Bollier Mauritius, parteilos (bisher)
632
Stuckert Philipp, parteilos (bisher)
920
Absolutes Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden
Schaub Salome, parteilos (bisher)
917
Vetsch Maja, parteilos (bisher)
892
Shushack Donald, parteilos (bisher)
824
Vereinzelte
66 Total:
Meile Adrian, parteilos
625
Vereinzelte
1'114 Total:
4'988
Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. C Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
6'501
Protokoll der Wahl vom 08.03.2026
Hedingen, 13. März 2026 Gemeinderat Hedingen
Erneuerungswahlen Präsidium Schulpflege Anzahl zu vergebende Mandate Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise
1 2'594 1'799
eingegangene Wahlzettel abzüglich – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel Anzahl gültige Wahlzettel x Anzahl zu vergebender Mandate abzüglich – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch doppelte Zahl zu vergebender Mandate das absolute Mehr beträgt
1'268 0 0
Stimmbeteiligung = 49.27 %
Absolutes Mehr erreicht und gewählt
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Nievergelt Esther, parteilos (bisher)
= 100.00 %
= 100.00 % Stimmbeteiligung = 48,88 %
0 1'268 1'268
258 11 999 499.5 500
Herzlichen Dank für jede Stimme! Die FDP gratuliert allen Gewählten und wünscht ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit für Stallikon.
Absolutes Mehr erreicht und gewählt Nievergelt Esther, parteilos
859
Vereinzelte
140 Total:
999
Gegen das jeweilige Wahlergebnis kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. C Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 13. März 2026 Gemeinderat Hedingen
Affoltemer Chilbi und Frühlingsmarkt Frühlingsmarkt, 15. März 2026, Untere Bahnhofstrasse/Areal HEA Sonntag, 10.00 – max. 18.00 Uhr
Galerie Märtplatz Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis
AUFGETISCHT
Freitag, 13. März – Sonntag 29. März 2025
Chilbi und Festwirtschaft, 13. – 15. März 2026, auf dem Kronenplatz Freitag, 18.00 – max. 23.00 Uhr (von 18.00 – 18.20 Uhr sind alle Bahnen gratis) Samstag, 13.00 – max. 23.00 Uhr Sonntag, 11.00 – max. 20.00 Uhr Chilbi und Festwirtschaft, 20. – 22. März 2026, auf dem Kronenplatz Freitag, 18.00 – max. 23.00 Uhr Samstag, 13.00 – max. 23.00 Uhr Sonntag, 11.00 – max. 20.00 Uhr
Vernissage Freitag, 13. März 19-21 Uhr
Die Schaustellende, die Markthändlerinnen und Markthändler sowie die Stadt Affoltern am Albis laden herzlich zu diesem Frühlingsfest ein.
Aperitivo: Susanne Baer Gefässe und Besteck, gedruckt und collagiert
Die Untere Bahnhofstrasse ist am Sonntag, 15. März 2026, 6.00 – ca. 21.00 Uhr, zwischen Kronenplatz-Kreis bis zur Verzweigung Zwillikerstrasse gesperrt.
Antipasto: Monika Marti Menü-Farbinspirationen, Acrylmalerei und Fotografie
13. März 2026 Stadtrat Affoltern am Albis
Primo: Bea Merkel Tischlandschaften, Malerei auf Leinwand und Holz Secondo: Claudia Merki Papieriges und Acrylmalerei Dolce: Christine Grünenfelder Cyanotypie und Skulpturen
Öffnungszeiten: Freitag 17 – 20 Uhr mit Ausnahme Vernissage Samstag 10 – 13 Uhr Sonntag 14 – 17 Uhr
Draussen unterwegs
pronatura.ch/de/jugendgruppe-in-deiner-naehe
mit den Jugendgruppen
Einzigartige Naturerlebnisse mit begeisterten jungen Menschen
Bezirk Affoltern
Freitag, 13. März 2026
11
Identität oder Investition? In Hedingen polarisiert der geplante Abriss alter Häuser im Rahmen der Zentrumsplanung
Am Bahnhofplatz 5, im sogenannten «Türmlihuus», befand sich einst die Poststelle von Hedingen. (Bild Balint Berg) AngelA BernettA Wer in Hedingen am Bahnhof aus dem Zug steigt, sieht mehr als nur Gleise und Busse. Zwischen Bahnhof und Zürcherstrasse steht eine Häuserzeile aus der Zeit der Industrialisierung. Zusammen mit dem Bahnhof Hedingen prägt sie das Dorf seit über hundert Jahren. Das Gebiet, bekannt als Magnolienquartier, soll im Zuge der geplanten Zentrumsentwicklung teilweise umgestaltet werden. Geplant sind neue Wohnblöcke und eine zusätzliche Erschliessungsstrasse. Dagegen regt sich Widerstand: Jürg Werner, Erika Schmid-Hauser und weitere Einwohnerinnen und Einwohner setzen sich für den Erhalt der bestehenden Gebäude ein. «Es geht nicht um einzelne Häuser», sagen sie, «sondern um ein Stück Dorfgeschichte.»
Hedingen im Wandel 1864 bekam Hedingen eine eigene Bahnstation – ein Wendepunkt für das Dorf. Die Landwirtschaft allein konnte die wachsende Bevölkerung nicht mehr versorgen. Heimarbeiten wie Spinnen und Weben verlagerten sich zunehmend in
Gesperrt infolge Bauarbeiten
Fabriken. Mit der Bahn kam der wirtschaftliche Aufschwung, und die Wege in die Stadt wurden kürzer. Ein Schlüsseldatum in der Geschichte von Hedingen ist der 13. Oktober 1883: An diesem Tag erhielt Gottlieb Näf die Bewilligung für eine mechanische Seidenweberei mit rund 140 Arbeitsplätzen. Nach seinem frühen Tod übernahm sein Neffe Edwin Näf den Betrieb, aus dem 1896 die Seidenwarenfabrik Edwin Näf AG wurde. In dieser Phase entstanden auch die Häuser rund um den Bahnhof – sichtbare Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs. Dazu gehören auch das ehemalige Restaurant Sternen, heute ein Jugendtreff, und das Helbling-Haus – beide an der Zwillikerstrasse – in dem aktuell 17 junge Asylsuchende leben. «Auf Postkarten tauchen die Häuser rund um den Bahnhof immer wieder auf», sagt Erika Schmid-Hauser. «Und wer so ein Bild anschaut, sieht sofort: Das ist Hedingen.»
Menschen prägen Geschichte Die Quartiergeschichte zeigt sich nicht nur in Fassaden, sondern auch in Le-
Situationsplan der Sperrung: Arbeitsbereich in Rot markiert. (Bild zvg)
In den letzten zwanzig Jahren ist Hedingen deutlich gewachsen. Doch im Zentrum blieb die bauliche Verdichtung, die auch vom Kanton gefordert wird, bislang moderat. Projekte wie der Volg oder der sogenannte Juventusblock aus den 1960er-Jahren setzten Akzente, veränderten das Ortsbild aber nicht grundlegend. 2013 überarbeitete der Gemeinderat die Liste der schützenswerten und inventarisierten Gebäude. «Damals entschied man, die Häuser rund um den Bahnhof nicht ins kommunale Inventar aufzunehmen», sagt Ralf Reinhardt vom Bauamt in Hedingen auf Anfrage. Auch die Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer hätten keinen Schutz gewünscht – ein Entscheid, den der Gemeinderat respektierte. Zudem seien einige Gebäude baulich in keinem guten Zustand mehr.
Das Magnolienhaus, nach dem das Quartier benannt ist. (Bild Erika Schmid-Hauser) Derzeit steht im Quartier einzig das Bahnhofsgebäude unter Schutz. Als besonders erhaltenswert gelten vor allem die Bauten in der Kernzone des alten Dorf kerns von Hedingen. Mit Blick auf die geplante Zentrumsentwicklung stellen sich grundsätzliche Fragen: Wie viel Verdichtung verträgt das Dorf – und was soll erhalten bleiben? Der Gemeinderat verspricht eine hochwertige und nachhaltige Zentrumsplanung. Eine neue und umfassende denkmalpflegerische Gesamtbeurteilung des Quartiers ist jedoch nicht vorgesehen.
Alt trifft Neu Grundsätzlich lassen sich erhaltenswerte Altbauten in eine neue Überbauung integrieren. Entscheidend sind jedoch die Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer. «Sie können sich an der
neuen Entwicklung im Planungsperimeter beteiligen – oder ihre Häuser erhalten», sagt Ralf Reinhard. Für Jürg Werner ist klar: Wer sich für historische Gebäude einsetzt, plädiert nicht für Stillstand. «Es geht um ein gutes Gesamtkonzept», betont er. Dieses müsse die Interessen der Allgemeinheit ebenso berücksichtigen wie jene der Eigentümerinnen und Eigentümer.» Entscheidende Fragen gehörten deshalb an den Anfang der Diskussion: Braucht es Alterswohnungen? Einen Jugendtreff ? Wohnraum für Asylsuchende? Und wie wird das Projekt finanziert? Solche Themen sollten geklärt werden, bevor die Bagger auffahren. In Hedingen steht damit eine Richtungsentscheidung an. Noch ist offen, wie das Magnolienquartier in einigen Jahren aussieht. Sicher ist nur: Die Debatte ist in vollem Gang.
Erschütternde Lesung und trotz allem Lebensfreude in Affoltern
Sackgasse vom 17. bis 19. März
Stadt Affoltern
Zentrum im Aufbruch
Bewegender Tag der Frau
Die Stadt Affoltern saniert die öffentliche Kanalisation, um deren Funktionstüchtigkeit auch in Zukunft sicherzustellen.
Aufgrund dieser Arbeiten muss die Giessenstrasse vom 17. bis zum 19. März für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Strasse ist an diesen Tagen nur als Sackgasse befahrbar. Fussgängerinnen und Fussgänger können den Bereich weiterhin passieren. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die Signalisationen vor Ort zu beachten. Die Verantwortlichen sind bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
bensläufen. «Im ‹Türmlihuus›, einem sanft renovierten Haus mit Jugendstilelementen, arbeitete ab 1905 Emilie Häfeli als Posthalterin – eine Pionierin», erzählt Schmid-Hauser. Zwar gab es in Hedingen schon seit 1844 eine Poststelle, doch bis 1902 wurde sie ausschliesslich von Männern geführt. Am 15. August 1902 ernannte die Oberpostdirektion die junge Emilie Häfeli zur Posthalterin – damals ein ungewöhnlicher Entscheid. Nach ihrer Heirat führte sie das Amt als Emilie Maurer-Häfeli bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1942 weiter. «Viele ältere Einwohnerinnen und Einwohner haben sie noch persönlich gekannt», sagt Schmid-Hauser. Für die Befürworterinnen und Befürworter des Erhalts ist klar: Wird die Häuserzeile abgerissen, tauscht das Dorf ein Stück Identität gegen bauliche Austauschbarkeit ein. «Man steigt aus dem Zug – und weiss nicht mehr, wo man ist», befürchten sie.
Agota Lavoyer liest aus ihrem Buch «Jede_Frau». (Bild June Schraner) Bei schönstem Frühlingswetter füllt sich die Galerie Märtplatz schnell am Nachmittag des 8. März, des Internationalen Tags der Frau. 50 Plätze sind neuerdings das Kontingent in dem vielseitig nutzbaren Kulturraum, und diese waren ausnahmslos begehrt. Martina Heuss begrüsst das Publikum, ihre OK-Kolleginnen Barbara Garzotta und Petra Schweizer, die Autorin Agota Lavoyer sowie She-DJ Gabi Mengel aus Zürich und verdankt die Zusammenarbeit mit KulturAffoltern. Grosse Transparente mit der violetten Faust und dem pinken Fingernagel, von Frauenstreikaktivistinnen mitgebracht, schmücken die Wände und unterstützen die feministische Atmosphäre. Agota Lavoyer, gebürtige Ungarin, die in Bern lebt und den weiten Weg von dort nach Affoltern unternahm, schrieb
2024 (mittlerweile in dritter Auflage erschienen) «Jede_Frau – ein Buch gegen die Rape Culture». Diesen Begriff gibt es seit den Siebzigerjahren, das englische Wort Rape umfasst weit mehr als nur Vergewaltigung, sondern bezeichnet damit jegliche Form und jedes Ausmass sexualisierter Gewalt, also auch schon «Sprüche» und Bemerkungen bis hin zum Schlimmsten. Denn der Hauptnährboden für sexualisierte Gewalt – die nach wie vor hauptsächlich Frauen, hetero wie queer, von hauptsächlich Männern (97 %) widerfährt – ist die Akzeptanz in der Gesellschaft. Menschen männlichen Geschlechts erleiden solche, wenn sie geschwächt sind, als Buben (jeder elfte – Mädchen jedes vierte) oder als Beeinträchtigte.
Schockierende Zahlen Die Autorin hat langjährige Erfahrung mit sozialer Gewalt – Intervention und Prävention. Soziale Arbeit an Schulen, ein Master in systemischer Beratung, jahrelange Arbeit in der Opferhilfe und mittlerweile selbstständige Referentin und Dozentin, hat weit über 500 Betroffene beraten. Drei Bücher sind von ihr erschienen, ein Auf klärungsfachbuch für Kinder, ein Handbuch (Titel «Ermutigt») für Betroffene und oben erwähntes «Jede_Frau», das Fälle, Zahlen und den gesellschaftlichen Zeitgeist zu sexualisierter Gewalt ausführt. Erschreckend, dass in unserer aufgeklärten Zeit – müsste man meinen – noch so viele Übergriffsituationen als harmlos eingestuft werden. Ja, die Opfer werden gar weitgehend für ihre erlittenen Erlebnisse selber verantwortlich gemacht. «… Frauen sind
naiv, sie hat widersprüchliche Signale gesendet, Frauen sollen ihr Verhalten und ihre Kleidung anpassen. Was hat sie denn erwartet? Feminismus geht zu weit. Sie hat ihren Drink unbeobachtet gelassen …» Die Frau wird gesellschaftlich ausgeschlossen und stigmatisiert, er nicht. Sogenanntes Victim Blaming. Gerade Männer in starken Positionen (ETHProfessor, Berühmtheiten) werden kaum zur Verantwortung gezogen. Sie sind die Machtträger.
Wegschauen zementiert Rape Culture «Die Scham sollte die Seite wechseln», eines der weiteren Transparente fasst es in einen Satz. Nicht dass sich gar nichts bewegt – in Wien fand kürzlich eine Männerdemo gegen sexualisierte Gewalt statt, im Tram ein Aushang der Stadt Zürich: «Gewalt macht dich nicht zum Mann. Helfen schon» (gemeinsamgegen-gewalt.ch). Doch wie oft wird weggeschaut! Aus Selbstschutz, Angst, Verdrängung und Hilflosigkeit wird sexualisierte Gewalt totgeschwiegen, ausserdem die Glaubwürdigkeit der Opfer angezweifelt. Ein Mann meldete sich bei Lavoyer, kritisierte den Titel ihres Werkes, er fühle sich nicht angesprochen und werde es nicht lesen. Offenbar interessieren ihn Frauen nicht? Auch dass es einen Internationalen Frauentag gibt, löst Eifersucht aus, gemäss Google haben Männer nun auch den 8. März zum Männertag erklärt (!). Männer reagieren oft auf die Anschuldigungen und Gleichschaltung ungehalten gegenüber Frauen, nicht etwa gegenüber den männlichen Verursachern. Die Französin Gisèle Pelicot erlangte im Jahr 2024
im Strafprozess gegen ihren geschiedenen Ehemann und 50 weitere Täter internationale Bekanntheit. Diese (Männer allen Alters, gesellschaftlicher Stellung etc., einziger gemeinsamer Nenner: männlich) hatten sie systematisch und auf Einladung ihres Mannes schwer vergewaltigt, nachdem sie von diesem jeweils betäubt worden war. Er hatte in einer Annonce für diesen «Service» geworben und Zigtausende Anfragen pro Monat erhalten. Und keine einzige Anzeige. Auch Wegschauen ist Rape Culture.
Genuss und Ausgelassenheit Nach dieser harten Kost, von der Autorin aber trotz allem mit Humor und Offenheit vorgetragen, wurde nun das Buffet mit mitgebrachten Köstlichkeiten aus Heim und Herd eröffnet und bei Sonnenschein auf der Terrasse genossen. Rege wurde weiter diskutiert, herzlich begrüsst und eifrig zu den Wahlresultaten geforscht – oftmals zur Enttäuschung der eher linksorientierten Frauen. Und nach den Diskussionen Disco – Gabi Mengel legte Tanzbares auf, meist von Interpretinnen und auch zum Teil feministischen Inhalts. Das begeisterte die Frauen und es wurde wild und freudig getanzt, ein achtjähriges Mädchen schlug das Rad quer durch den Raum – wie ein Symbol für die Frauenpower der jungen Generation. Freude und Empörung geben Energie, um sich in unserer Gesellschaft für Frieden, Gleichberechtigung und die Anerkennung weiblicher Werte einzusetzen. Denise Bohnert
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Freitag, 13. März 2026
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Raclette-Abend als gelebte Dorftradition Der Duft von geschmolzenem Käse verbindet in Stallikon seit 1980 Jung und Alt Der Feuerwehrverein Stallikon hat am vergangenen Wochenende seinen traditionellen Raclette-Abend im Werkhof Stallikon durchgeführt. Der Anlass gehört seit vielen Jahren zum gesellschaftlichen Leben im Dorf. Rund 250 Besucherinnen und Besucher nahmen dieses Jahr teil und verbrachten den Abend in einer Atmosphäre, die vom Duft geschmolzenen Käses und angeregten Gesprächen geprägt war. Im Mittelpunkt stand nicht ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm, sondern das gemeinsame Beisammensein. Die Wurzeln des Anlasses reichen bis ins Jahr 1980 zurück. Damals wurde das Raclette-Essen von der Feuerwehr Stallikon im Rahmen der Dorf-Chilbi eingeführt. In den folgenden Jahren entwickelte sich daraus eine eigenständige
Veranstaltung, die zunächst vom Feuerwehrzug Stallikon weitergeführt wurde. Seit rund drei Jahren findet der Abend offiziell unter dem Namen des Feuerwehrvereins Stallikon statt. Das Konzept des Abends ist bewusst einfach gehalten. Serviert wird Raclette in einem Rahmen, der Begegnungen und Gespräche fördert. Nachbarn, Familien, Freunde und Bekannte verbringen mehrere Stunden gemeinsam an den Tischen. Gerade diese Konzentration auf das Wesentliche verleiht dem Anlass seinen Charakter und trägt dazu bei, dass er seit Jahrzehnten einen festen Platz im Dorfleben einnimmt. Die Durchführung erfordert einen koordinierten Einsatz zahlreicher Beteiligter. Die Helferinnen und Helfer sind Mitglieder des Feuerwehrvereins Stallikon,
die Aufgaben von der Vorbereitung des Saals über den Service bis zum Aufräumen übernehmen. Solche Vereinsanlässe sind auf freiwilliges Engagement angewiesen und verlangen eine sorgfältige Planung der Arbeitseinsätze an den verschiedenen Stationen. Nach Angaben der Verantwortlichen liegt eine der grössten Herausforderungen jeweils in der Koordination der Helfenden. Gleichzeitig könne der Anlass seit Jahren auf verlässliche Unterstützung zählen. Für viele Beteiligte ist der RacletteAbend mehr als ein organisatorischer Termin im Vereinsjahr. Einige kennen den Anlass bereits seit ihrer Kindheit und wirken heute selbst an seiner Durchführung mit. Dieses generationenübergreifende Engagement trägt dazu bei, dass die Tradition im Dorf weiter-
Rund 250 Personen nahmen am diesjährigen RacletteAbend teil. (Bild zvg) lebt und ihren festen Platz im lokalen Jahreskalender behält. Der Anlass steht damit auch für ein lokales Brauchtum, das über Generationen weitergegeben wird und auf beständiger freiwilliger
Mitarbeit beruht. Auch künftig soll der Abend als fester Treffpunkt im Dorfleben erhalten bleiben. Kultur Stallikon
FORUM
Zur Schulpflege-Präsidentin Wettswil gewählt – danke für das Vertrauen
Simone Hoffmann bedankt sich für den fairen Wahlkampf. (Bild zvg) Ich bedanke mich von Herzen bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Wettswil für die zahlreichen Stimmen und das grosse Vertrauen. Dass ich
zur Schulpflege-Präsidentin gewählt wurde, freut mich sehr und bedeutet mir viel. Nun freue ich mich darauf, mich mit grossem Engagement für unsere Schule einzusetzen und gemeinsam mit der bisherigen Schulpflege, der Schulverwaltung, der Schulleitung, dem gesamten Schulpersonal sowie den Eltern und Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten. Ein besonderer Dank gilt auch meinem Mitbewerber für den fairen Wahlkampf. Simone Hoffmann, Wettswil
Stadtratswahlen Affoltern: Danke! Galina Bruder tritt im zweiten Wahlgang für das Primar schulpräsi dium an. (Bild zvg)
Am 8. März haben die Bürgerinnen und Bürger von Affoltern den neuen Stadtrat gewählt. Ich gehöre zu den sieben Personen, welche in den nächsten vier Jahren für unsere Stadt und ihre Bevölkerung arbeiten und sich engagieren dürfen. Dies haben Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, entschieden. Jede Stimme, welche Sie mir gegeben haben, zeigt Ihr Vertrauen in meine Fähigkeiten, mein Engagement und meine Motivation, mich für die Anliegen unserer Stadt einzusetzen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken! Die vielen Be-
gegnungen, die spannenden Gespräche, die Leserbriefe und Empfehlungen, die grosse Unterstützung, welche ich im Wahlkampf erfahren durfte, haben mich tief berührt und meine Motivation vervielfacht. Ich hoffe, dass ich den Erwartungen der Wählerinnen und Wähler gerecht werde. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und allen gewählten Stadträtinnen und Stadträten zu ihrer Wahl gratulieren. Ich freue mich, auf eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit ihnen. Für das Amt des Präsidiums der Primarschulpflege wird am 14. Juni ein zweiter Wahlgang durchgeführt. Ich hoffe, auch bei diesem Wahlgang auf eine hohe Wahlbeteiligung und zähle auf Ihre Stimmen: «Zweiter Gang, erste Wahl – Galina Bruder als Präsidentin der Primarschulpflege Affoltern.» Galina Bruder, Stadträtin Affoltern, Legislatur 2026–2030
Die Trendwende verpflichtet – Dank an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Das bürgerliche Komitee für die Stadtratswahlen aus den Parteien SVP, FDP, Die Mitte und mit Unterstützung von Gewerbeverein und Arbeitgeberverband bedankt sich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Affoltern ganz herzlich für den grossen und weitsichtigen Vertrauensbeweis. Nach einem harten, aber fairen Wahlkampf hat sich eine grosse Mehrheit der Stimmenden für die Trendwende ausgesprochen. Erstmals seit mehreren Jahrzehnten ist
es gelungen, durch einen breiten Schulterschluss der bürgerlichen Parteien und des Gewerbes die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von einer Vision für eine verantwortungsvoll geführte und zukunftsfähige Stadt zu überzeugen. Die Eckpunkte mit einer nachhaltigen Finanzpolitik, tragbaren Investitionen, transparenter und bürgernaher Kommunikation und effizienten Verwaltungsstrukturen sind Verpflichtung und Leitlinie für die kommende Politik
Umso erfreulicher ist, dass Stefan Kessler 1129 Stimmen erhielt und damit das absolute Mehr von 1125 Stimmen erreichte. Aufgrund der begrenzten Anzahl Sitze blieb er jedoch überzählig. Dieses Resultat verstehen wir als ermutigendes Signal. Es zeigt, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität, bezahlbarer Wohnraum, starke Wohnbaugenossenschaften und sozialer Zusammenhalt auch in Affoltern auf breite Unterstützung stossen. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern herzlich für ihr Vertrauen. Für uns ist klar: Das Engagement für grüne Anliegen in Affoltern geht weiter. Grüne Stadt Affoltern
SVP, FDP, Die Mitte, zusammen mit Gewerbeverein und Arbeitgeberverband
Ein herzliches Dankeschön Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Hausen Ich freue mich sehr über meine Wahl in den Gemeinderat und danke Ihnen herzlich für das Vertrauen, das Sie mir mit Ihrer Stimme entgegengebracht haben. Dieses Vertrauen ist für mich zugleich Ansporn und Verpflichtung. Ich werde mich mit Engagement, Offenheit und Respekt für die Anliegen unserer Gemeinde einsetzen. Dabei ist mir wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und gemeinsam gute Lösungen für Hausen zu finden.
FDP Obfelden erfolgreich Ein besonderer Dank gilt auch allen,
die mich im Wahlkampf unterstützt haben, allen voran Olivier Hofmann. Umso mehr schätze ich es, dass wir uns künftig gemeinsam im Gemeinderat engagieren dürfen, und wünsche Olivier viel Erfolg im zweiten Wahlgang fürs Gemeindepräsidium. Ich freue mich darauf, mich in den kommenden Jahren für eine positive Entwicklung von Hausen einzusetzen. Herzlichen Dank für Ihre Stimme.
Die Kandidierenden der FDP Obfelden, Yves Dietre (Gemeinderat), Sandra Mächler (Primarschulpflege) und Roland Keller (RPK), wurden mit guten Resultaten gewählt. Herzliche Gratulation. Ein Dankeschön geht an alle Wählerinnen und Wähler, die unseren Kandidierenden das Vertrauen ausgesprochen haben. Alle Gewählten sind motiviert, in den nächsten vier Jahren konstruktiv in den jeweiligen Behörden tätig zu sein.
Esther Lendenmann, Hausen
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Primarschulpflege Wettswil dankt Die vier wiedergewählten Mitglieder der Primarschulpflege Wettswil danken herzlich allen, die an der Wahl teilgenommen und ihnen ihre Stimme gegeben haben. Das entgegengebrachte Vertrauen ist Verpflichtung und Ansporn zugleich. Das Team, welches durch die
frisch gewählte Schulpräsidentin Simone Hoffman ergänzt wird, freut sich auf die gemeinsame Arbeit für die Schule und blickt zuversichtlich auf die kommenden Jahre. Fränzi Bieri, Primarschulpflege Wettswil
Erste Kandidatur der Grünen – ein beachtliches Resultat In der letzten Ausgabe berichtete der «Anzeiger» über die Stadtratswahlen vom vergangenen Sonntag in Affoltern. Gerne erlauben wir uns dazu eine Ergänzung. Bei diesen Wahlen kandidierte mit Stefan Kessler erstmals ein Vertreter der Grünen Stadt Affoltern für den Stadtrat. Unsere Ortspartei wurde erst am 31. Mai 2024 gegründet und trat damit weniger als zwei Jahre später bereits zu den Stadtratswahlen an. Dass eine so junge Partei diesen Schritt wagt und sich der Wahl stellt, ist in der politischen Landschaft von Affoltern durchaus bemerkenswert. Damit kandidierte erstmals in der Geschichte von Affoltern ein Vertreter der Grünen für den Stadtrat.
in dieser Stadt. Die mit Bestergebnissen gewählten Stadträtinnen und Stadträte des bürgerlichen 4er-Tickets (Pascal Santi, Franz Wipfli, Ernst Beeler und Claudia Spörri) sind motiviert und willens, diesen Auftrag der Stimmbürgerschaft konsequent umzusetzen. Daran lassen wir uns in der kommenden Amtsperiode messen.
Volkshochschule im Knonauer Amt Mi 18. März 2026 19:30 bis ca. 21:00 Uhr
«Automatisierte Mobilität» – Erstes Level-4-Projekt der Schweiz Dirk Apel Batix Schweiz AG, Vizepräsident des Vorstands Swiss Transit Lab Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Melchior-Hirzelweg 40 8910 Affoltern a. A. Fr. 25.– pro Referat Fr. 15.– für Mitglieder GGA und U30 Freien Eintritt KulturLegi (nur Abendkasse)
Details zu Referent und Inhalt siehe
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Ein Bildungsangebot der
Die wiedergewählten Mitglieder der Primarschulpflege Wettswil an der Wahl feier im Mooshüsli (v. l.): Franziska Bieri (GLP, bisher), Diana Pfister (parteilos, bisher), Jana Markworth (parteilos, bisher) und Matthias Gretler (FDP, bisher). (Bild zvg)
Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern
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Forum
Vielen Dank für Ihre Stimme
Interessanter Abstimmungssonntag
Jacqueline De Barro ist die neue Präsidentin der Sekundarschulpflege Bonstetten. (Bild zvg) Ich freue mich sehr über meine glanzvolle Wahl zur Schulpflegepräsidentin der Sekundarschule Bonstetten und danke allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig danke ich allen, die mich im Wahlkampf unterstützt und begleitet haben. Mit Engagement, Offenheit und Dialog möchte ich dazu beitragen, gute Rahmenbedingungen für Bildung und Zusammenarbeit zu schaffen. Ich freue mich auf die Herausforderung und gratuliere meinen künftigen Schulpflegemitgliedern an dieser Stelle auch zu ihrer Wahl. Jacqueline De Barro, Bonstetten
Danke, Obfelden! Von Herzen danke ich allen Obfelderinnen und Obfeldern, die mich bei der Wahl in den Gemeinderat unterstützt haben. Die breite Unterstützung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, haben mich sehr berührt und freuen mich ausserordentlich. Dieses Vertrauen ist für mich Motivation und Verpflichtung zugleich. Ich werde mich mit grossem Engagement dafür einsetzen, die Anliegen der Bevölkerung aufzunehmen und Obfelden gemeinsam mit meinen Kollegen im Gemeinderat weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neuen Team und auf die Aufgaben, die vor uns liegen. Gemeinsam können wir viel bewegen – für ein Obfelden, das für alle ein Zuhause ist, in dem sich Menschen unabhängig von Alter, Herkunft und Lebenslage wohlfühlen.
Die vom Bundesgericht in dem von mir erstrittenen Entscheid Hegetschweiler schon im Jahre 1982 geforderte Gleichstellung der Ehepaare mit den Konkubinatspaaren ist entgegen der letzten Umfragen der SRG klar angenommen worden. 44 Jahre für die Umsetzung eines Gerichtsentscheides, der ja nur die schon damals bestehende gesellschaftliche Realität abbildete, sind selbst für die langsame Schweiz viel. Interessanterweise wird aber die SRG-Initiative abgelehnt, obwohl die meisten Bürger, die für die Individualbesteuerungsvorlage stimmten, wohl jünger sind und kaum noch SRG konsumieren, weshalb ein Ja logischer gewesen wäre. Jetzt werden halt die Jungen den Alten noch ein paar Jahre neben der 13. AHV auch das Fernsehen subventionieren müssen, am Niedergang des linearen Fernsehens ändert sich dadurch nichts. Auch die gesellschaftlich fortschrittlichen Kräfte haben offenbar mehrheit-
Liebe Hedingerinnen, liebe Hedinger Für das Vertrauen und die grosse Unterstützung bei der Wahl möchte ich mich herzlich bedanken. Das gute Wahlergebnis freut mich sehr und motiviert mich für die kommende Legislatur. Nach acht Jahren im Gemeinderat nun das Amt als Präsidentin ausüben zu dürfen, freut mich sehr. Ich freue mich darauf, die anstehenden Projekte gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und
Mit einem eindeutigen Ergebnis haben Sie mich neu in den Gemeinderat gewählt. Ich freue mich ausserordentlich über das starke Wahlresultat und bedanke mich recht herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Wie versprochen werde ich mich die nächsten vier Jahre mit grosser Motivation für die Belange der Dorfgemeinde einsetzen. Mein Ziel ist es, auf dem Weg in die Zukunft auch diejenigen überzeugen zu
Dank und grosse Vorfreude
Ihre Meinung ist willkommen!
Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. (red)
Hans Hegetschweiler, Hedingen
im Austausch mit der Bevölkerung engagiert und lösungsorientiert weiter voranzubringen. Eine konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen ist für mich dabei zentral. Ein besonderer Dank gilt auch meiner Familie, meinen Freunden und der FDP für ihre wertvolle Unterstützung. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und freundliche Grüsse. Nicole Doppler, Hedingen
Hedingen: Neu im Gemeinderat Liebe Einwohnende von Hedingen
Roman Ackermann, Marco Santi und Sarah Willimann freuen sich auf die Amtszeit und sagen Danke. (Bild zvg) Liebe Wettswilerinnen und Wettswiler Herzlichen Dank für Ihre Stimme und das grosse Vertrauen. Die überwältigende Unterstützung freut und motiviert uns sehr. Wir werden unser Bestes geben, um die Erwartungen zu erfüllen und uns engagiert für unsere Gemeinde einzusetzen. Mit grosser Vorfreude blicken wir auf eine spannende Legislatur im Gemeinderat. Roman Ackermann, Marco Santi und Sarah Willimann, Wettswil
Hedingen: Vertrauen ist gerechtfertigt
lich gegen den Klimafonds gestimmt. Bedeutet dies, dass der Klimaschutz kein Anliegen mehr ist, oder ging es vielmehr darum, dass Fonds unbeliebte Lösungen sind, weil sie die Kontrolle des Parlamentes und des Volkes über die Staatsausgaben unterwandern? Die angeblich so populäre Bargeldinitiative musste einem Gegenvorschlag weichen, der einfach das heutige Recht in der Verfassung festschreibt, also überflüssig ist. Die Verschwörungstheoretiker sind offenbar doch nicht so zahlreich, wie man das angenommen hat. Wenn man alles mit einer LinksRechts-Brille sieht, dann ist das Resultat vom Sonntag unerklärlich. Bedenkt man aber, dass die Stimmbürger bei allen Vorlagen den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament gefolgt sind, scheint die Unzufriedenheit im Lande nicht besonders gross zu sein.
Freude auf neues Amt als Präsidentin
Philipp Schwendimann, Obfelden
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren.
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können, die mir am Wahltag noch nicht ihre Stimme gegeben haben. Ich gratuliere an dieser Stelle den bestehenden Gemeinderäten zu ihrer Wiederwahl, insbesondere Nicole Doppler zur Wahl als Gemeindepräsidentin. Des Weiteren ebenfalls herzlichen Glückwunsch an Debora Senn Mohanathas zum Wahlerfolg. Ich nehme die Wahl dankend an und freue mich auf eine gute, konstruktive Zusammenarbeit. Franziska Bossert, Hedingen
Herzlichen Dank ans Knonauer Amt Die Spalten werden wieder leerer, die Wahlen sind mehrheitlich vorbei, es gibt Erfolge zu feiern und Niederlagen zu verdauen. In den vergangenen Wochen wurde intensiv gearbeitet, publiziert, Plakate wurden aufgehängt und Leserbriefe geschrieben. Jetzt wird es diesbezüglich wieder ruhiger. Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, wie viele Menschen sich im Knonauer Amt für die Politik engagieren und sich für ein Amt zur Verfügung stellen. Das ist nicht selbstverständlich und verdient unseren grössten Respekt und Dank. So leben und pflegen wir die Demokratie. Peter Wehrli, Bezirksrat, Obfelden
Die FDP Hedingen freut sich über den Wahlerfolg. (Bild zvg) Am 8. März sind die Kandidaten der FDP Hedingen alle klar gewählt worden: Nicole Doppler als neue Gemeindepräsidentin, Nicole Doppler und Marco Vanetta als Gemeinderäte, Gabriel von Wartburg und David Ringger als neue Mitglieder für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) und Adrian Bigler für die Schulpflege. Wir bedanken uns bei den Hedinger Wählern für ihre Stimmen und das Vertrauen in die Kandidaten, das sie damit zum Ausdruck bringen. Wir können aber auch guten Gewissens sagen, dass dieses gerechtfertigt ist. Die beiden Exekutivmitglieder haben über Jahre solide Gemeindepolitik gemacht, und die neu Gewählten bringen Lebenserfahrung und berufliches Wissen in ihre Ämter mit. Die FDP steht für die Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Bürger und damit für Innovation, die für unsere Zukunft sehr wichtig sein wird. Gleichzeitig steht sie aber auch für
finanzielle Verantwortung, was manchmal auch ein Nein, oder eine Schwerpunktbildung erfordert, jedoch auch das verantwortungslose Abschieben von Schulden an die nächsten Generationen verhindert. Gleichzeitig darf die FDP auch für sich in Anspruch nehmen, für sinnvolle Unterstützungsmassnahmen und Auffangnetze für Schwächere einzustehen, aber auch für eine sinnvolle Pflege unserer Lebensgrundlagen ohne Verbots-Unkultur. Die FDP Hedingen wünscht ihren Kandidaten und der Gemeinde in diesem Sinn eine erfolgreiche nächste Legislaturperiode. Wir bedanken uns aber auch bei unseren zurücktretenden bisherigen Behördenmitgliedern, also Gemeindepräsidenten Ruedi Fornaro und Gemeinderätin Christine Erni und den GPK-Mitgliedern Matthias Bär (Präsident), Stephan Wildi und Lorenz Meng. Jürg Hodler, für die FDP Hedingen
Dank für breite Unterstützung Die SP Obfelden gratuliert Philipp Schwendimann herzlich zur souveränen Wahl in den Gemeinderat Obfelden. Wir freuen uns sehr, mit Philipp wieder im Gemeinderat vertreten zu sein und so aktiv und direkt in diesem Gremium mitzuwirken und mitzuentscheiden. Wir wünschen ihm viel Erfolg in seinem neuen Amt und dass er es mit viel Freude ausüben kann. Unsere Kandidatin für die Primarschulpflege, Sarah Birolini, hat ein gutes
Resultat erzielt und liegt mit nur einer Stimme Unterschied zur viertplatzierten Kandidatin auf einer aussichtsreichen Position für den zweiten Wahlgang. Wir freuen uns, dass Sarah Birolini bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen. Wir sind überzeugt, dass die Schule von ihrer Erfahrung und ihren Kompetenzen viel profitieren wird. Rolf Vollenweider, Obfelden
Hedingen hat Zukunft gewählt Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen und gratulieren ebenso allen weiteren in die Hedinger Gemeindegremien gewählten Personen. Wir freuen uns auf eine engagierte und mutige Zusammenarbeit zum Wohle unserer attraktiven Gemeinde. Auf eine weit- und umsichtige Zukunftsgestaltung! Debora Senn Mohanathas und Fabian Kraxner, Hedingen
Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Fabian Kraxner und Debora Senn Mohanathas. (Bild zvg)
Obfelden: Herzlichen Dank für das Vertrauen Liebe Obfelderinnen und Obfelder Für meine Wiederwahl in den Gemeinderat danke ich Ihnen ganz herzlich. Das Vertrauen, das Sie mir mit Ihrer Stimme ausgesprochen haben, freut mich sehr und ist für mich Ansporn, mich auch in den kommenden vier Jahren engagiert für unsere Gemeinde einzusetzen. Obfelden ist ein lebenswerter Ort, der sich stetig weiterentwickelt. Mir
ist wichtig, dass wir diese Entwicklung mit Augenmass gestalten: wirtschaftlich verantwortungsvoll, ökologisch nachhaltig und mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Bevölkerung.
Gemeindepolitik lebt vom Dialog Darum schätze ich die Gespräche und Begegnungen im Alltag – sei es an Veranstaltungen, auf der Strasse oder bei
schriftlichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Ihre Anliegen, Ideen, wie auch kritischen Stimmen sind wertvoll für unsere Arbeit. Ich freue mich darauf, weiterhin gemeinsam mit meinen geschätzten Kollegen im Gemeinderat Verantwortung für Obfelden zu übernehmen und unsere Gemeinde konstruktiv weiterzuentwickeln. Peter Weiss, Gemeinderat, Obfelden
Gewerbe
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Zurück ans raue Licht
Welches Instrument?
Cup-Hürde in Buochs
Nach dem Absturz in London sucht eine junge Frau auf den Orkneyinseln Halt. Seite 17
Beim Instrumentenparcours der Musikschule Knonauer Amt Instrumente ausprobieren. Seite 18
In der Cup-Quali trifft der FCWB am Samstag auswärts auf den SC Buochs. Seite 23
Gelernt ist gelernt. Drucksachen v vom om Profi. Lars Hasler, Drucktechnologe 044 700 18 30 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt
kæser.ch DIE DRUCKER
Schreinerei mit 100-jähriger Geschichte Fabian Neuhaus als neuer Besitzer und Geschäftsführer der Girardi Schreinerei AG in Hedingen sind wir vermutlich zu klein, doch die Entwicklung und Planung solcher komplexen Bauvorhaben bringt uns fachlich weiter – und macht Freude.»
Regula ZellwegeR Drei Generationen der Familie Girardi brachten die Schreinerei in Hedingen zum heutigen Erfolg – eine eindrückliche Geschichte gelebter Handwerkskunst. Das Unternehmen beschäftigt rund 30 Mitarbeitende und bildet stets drei bis vier Lernende aus. Per 1. Januar hat Fabian Neuhaus sämtliche Aktivitäten, Aufträge und das gesamte Personal übernommen. Aus der Arthur Girardi AG wurde die Girardi Schreinerei AG. Fabian Neuhaus amtiert als neuer Inhaber und Geschäftsführer, Philip Schaefer übernahm die Funktion als neuer Leiter HR und Finanzen. Das Duo wird die Schreinerei am bisherigen Produktionsstandort im Sinn seiner Vorgänger weiterführen. Das heisst, den bewährten Werten treu bleiben, Traditionelles gezielt weiterentwickeln und sich aktiv für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung einsetzen. Fabian Neuhaus bringt es auf den Punkt: «Wir werden Innovationen einführen und dabei den handwerklichen Kern nie aus dem Blick verlieren.»
Neue Führung Mit Fabian Neuhaus übernahm ein junger, bestens ausgebildeter Schreinermeister das 100-jährige Unternehmen. Darauf war er gut vorbereitet: 2021 erwarb er den Fachausweis Projektleiter Schreinerei, 2023 folgte das eidgenössische Diplom als Schreinermeister. Im Jubiläumsjahr 2024 stieg er ins Unternehmen ein und machte erste Erfahrungen mit der Kultur der damaligen Arthur Girardi AG. Ein Jahr später wurde er Mitglied der Geschäftsleitung. Er legt grossen Wert auf seine Mitarbeitenden: Teamgeist, Zusammenhalt und eine offene interne Kommunikation sind für ihn zentrale Erfolgsfaktoren. Gleichzeitig ist ihm der persönliche Kontakt sehr wichtig – mit bestehender und potenzieller Kundschaft, mit Fachleuten aus der Baubranche wie Architektinnen, Bauleitern sowie insbesondere mit Handwerkern, mit denen eng zusam-
MARKTPL ATZ
Zukunft bringt interessante Lösungen
Stabübergabe bei der Girardi Schreinerei AG: Rico Girardi (Mitte) begleitet Fabian Neuhaus (links) und Philip Schaefer mit grosser Zuversicht, dass das Unternehmen auch künftig erfolgreich geführt wird. (Bild Regula Zellweger) mengearbeitet wird: Elektroinstallateure, Sanitärinstallateurinnen, Maler, Gipserinnen, Glaser, Steinmetzinnen und verschiedene Zulieferer, etwa von Küchengeräten oder Bad- und Sanitärprodukten. Organisation und Koordination erfordern strategisches, vernetztes Denken – eine Aufgabe, die Fabian Neuhaus sichtbar Freude bereitet. Bescheiden meint er: «Im Herzen bin ich Handwerker – und werde es auch bleiben.» Diese Überzeugung vertritt auch Philip Schaefer, der bereits seine Schreinerlehre bei Girardi absolvierte und heute als Leiter HR und Finanzen mit dem Inhaber am selben Strick zieht und für eine professionelle Entlastung im operativen Alltag sorgt. Beide sprechen mit grosser Anerkennung über Rico und Marco Girardi, welche die Schreinerei von Vater und Grossvater mit Weitsicht und Engage-
ment zum heutigen Erfolg geführt haben.
Durchdachte Lösungen Heute ist das Unternehmen eine der grösseren Schreinereien im Säuliamt und stolz auf seine hundertjährige Erfahrung. Das Angebot umfasst sämtliche Schreinerarbeiten, von der kleinsten Reparatur bis zu Grossprojekten im Neuund Innenausbau. Die Qualität der Beratung wird gezielt gepflegt: Kundenwünsche werden präzise aufgenommen und umgesetzt, gleichzeitig überzeugen fundierte Fachkenntnisse auch Kundinnen und Kunden von durchdachten, nachhaltigen Lösungen. Die Kundschaft schätzt die umfassenden Dienstleistungen – von Planung und Bauleitung über Termin- und Handwerkerkoordination bis hin zu Kostenkontrolle und Bauabrechnung. Um
pünktlich liefern zu können – auch im Schreinerhandwerk gibt es saisonale Auftragsspitzen – setzen Fabian Neuhaus und sein Team auf moderne Technologien und eine leistungsfähige Infrastruktur. Nahezu sämtliche Produkte werden individuell und inhouse gefertigt, was kontinuierliche Investitionen erfordert. So steht beispielsweise ein moderner Kantenleimautomat im Einsatz, der die zeitgemässe Infrastruktur mit CNC-Fräse und weiteren hochprofessionellen Maschinen ergänzt. Die Girardi Schreinerei AG wird in der Branche als Spezialistin wahrgenommen. Aktuell sei man dabei, aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, gemeinsam mit einem Architekturbüro einen Prototyp für neue Spitalzimmer des Unispitals zu entwickeln. Fabian Neuhaus ergänzt: «Für die Umsetzung der Vielzahl an Zimmern
Wer sich informieren möchte, wie sich Küchengestaltung und Materialien weiterentwickelt haben, findet Inspiration in der grosszügigen Ausstellung. Nicht nur komplette Küchen, sondern auch eine breite Auswahl an Materialien, Oberflächen und Geräten machen die Küchenplanung zu einem individuellen, persönlichen Projekt. Zukunftsorientiert sind jedoch nicht nur die baulichen und handwerklichen Lösungen. Auch in der Nachwuchsförderung übernimmt das Unternehmen Verantwortung – bei der Berufsorientierung junger Menschen, in der Lehrlingsausbildung sowie in der gezielten Weiterbildung der Mitarbeitenden. Der Fachkräftemangel zeigt sich auch in der Holzbranche. Aktuelle Analysen belegen einen stark gestiegenen Bedarf an Schreinerinnen und Schreinern – deutlich stärker als in einigen anderen Handwerksberufen. Fabian Neuhaus und Philip Schaefer ist bewusst, dass sie aktiv zur Steigerung der Attraktivität des Berufs beitragen wollen. Dazu gehören ein positives Berufsimage, faire Löhne, attraktive Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine wertschätzende Unternehmenskultur. Die umfangreiche Jubiläumsbroschüre zum 100-Jahre-Jubiläum kann hier heruntergeladen werden: https://100.girardi.ch
Mit der Serie Unternehmerinnen und Unternehmer stellt der «Anzeiger» in lockerer Folge Unternehmerpersönlichkeiten vor und würdigt damit deren Engagement für den Wirtschaftsstandort Knonauer Amt. (red)
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Internationaler Recycling-Tag in Affoltern Am 18. und 21. März bei der Schmid AG Entsorgung und Recycling – Nachhaltigkeit erleben und mitmachen Am Mittwoch, 18. März, sowie am Samstag, 21. März, jeweils von 13.30 bis 16 Uhr, findet der Recycling-Day statt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Recycling, Upcycling und Nachhaltigkeit – informativ, praxisnah und für die ganze Familie geeignet.
Recycling verständlich gemacht Vor Ort gibt es umfassende Informationen rund ums Recycling sowie spannende Einblicke in Produkte aus Recycling-Kunststoff. Fachpersonen stehen für Fragen zur Verfügung und zeigen, wie Wertstoffe sinnvoll im Kreislauf
bleiben. Die Highlights im Überblick: • Madame Frigo stellt das Konzept der öffentlich zugänglichen Kühlschränke vor. Wo stehen die bestehenden Standorte und wie funktioniert die AntiFood-Waste-Idee? Interessierte erfahren, wie überschüssige Lebensmittel geteilt statt entsorgt werden. • Kochstand zum Thema Anti-FoodWaste. • Beim Thema Wachsprodukte wird gezeigt, was aus Altwachs entstehen kann. Verschiedene Upcycling- und Recyclingmöglichkeiten werden direkt vor Ort präsentiert. • Mit RePan heisst es: Pfannen nicht wegwerfen – einfach neu beschichten lassen und weiterverwenden. Ein prak-
tisches Beispiel dafür, wie Ressourcen geschont werden können. • Ein weiterer Stand widmet sich dem Thema Anti-Food-Waste und zeigt, wie einfach Paniermehl selbst hergestellt werden kann. • Ein besonderes Highlight ist die Baumaschinen-Vorführung – Interessierte dürfen sogar selbst einmal Probe sitzen. • Zudem wird das Projekt Raumpatenschaften vorgestellt: Wie funktioniert eine Raumpatenschaft? Wie kann man Verantwortung für einen Raum oder ein Gebiet übernehmen? Vor Ort wird informiert und gezeigt, wie unkompliziert Mitmachen möglich ist. Am Samstag, 21. März, erwartet die Besucherinnen und Besucher zu-
sätzlich eine Kleidertauschbörse unter dem Motto «Tauschen statt Kaufen» – nachhaltig, unkompliziert und gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 10 Franken (ohne Kleider zum Tauschen 15 Franken). Zudem steht für Kinder ein Sandkasten zum Spielen bereit und eine Festwirtschaft mit Getränken und einfachen Speisen sorgt für das leibliche Wohl.
Sammelstelle frei zugänglich Zusätzlich besteht am 18. und 21. März die Möglichkeit, die Sammelstelle ÖkiHof ausnahmsweise ohne Jahresabo zu nutzen. Damit erhalten Interessierte einen unkomplizierten Einblick in das
Angebot und die Abläufe vor Ort. Wer die Sammelstelle auch künftig nutzen möchte, kann dies durch den Erwerb eines Jahresabonnements jederzeit problemlos tun. Der Recycling-Day lädt die Bevölkerung ein, Nachhaltigkeit aktiv zu erleben, Fragen zu stellen und konkrete Möglichkeiten für einen ressourcenschonenden Alltag kennenzulernen. Leandra Schmid, Schmid AG Entsorgung und Recycling Öffnungszeiten übers ganze Jahr: Montag bis Freitag: 7.30–11.45, 13–17 Uhr, (donnerstags bis 18.30 Uhr), Samstag: 8–13.30 Uhr
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 14. März 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 15. März 10.30 Eucharistiefeier mit Taufversprechen der Erstkommunionkinder anschl. Fastensuppen-Teilete www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgenden Gottesdienst zu feiern:
Ref. Kirchgemeinde Knonauer Amt Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal Freitag, 13. März 20.00 Kirche Affoltern Taizé-Gottesdienst 20.00 Kirche Bonstetten Kino in der Kirche «Suffragette» Freigegeben ab 12 Jahren Eintritt frei, Kollekte Samstag, 14. März Verschiedene Kirchenorte: Aktionstag zur Fastenkampagne Zeiten auf www.ref-knonaueramt.ch 08.30 katholisches Pfarreiheim Hausen, Untergeschoss Frauezmorge mit Vortrag Tina Lung zum Thema «Freier Kopf durch Ordnung» 17.00 katholische Kirche Hausen Oberämtler ökumenischer Gottesdienst Ökumenisches Pfarrteam Mit der Gruppe Welt Oberamt Musik: Anette Bodenhöfer und Sing mit!-Chor Anschliessend Suppe und Verkauf von Fairtrade-Produkten Sonntag, 15. März 10.00 Kirche Mettmenstetten Gottesdienst Pfr. Andreas Fritz Musik: Daniel Rüegg 10.30 katholische Kirche Affoltern Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne Pfr. Thomas Müller 11.00 Kirche Hedingen Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Gesangverein Hedingen, Leitung: Markus Frey Anschliessend Suppenzmittag mit der Integrationsgruppe 17.00 Kirche Rifferswil Konzert «Das Markusevangelium» Dorothée Reize, Schauspielerin/ Sprecherin Rita Isaak, Percussion Montag, 16. März 19.30 Kirche Aeugst Offenes Singen Aeugst Regelmässige und unregelmässige Mitsänger:innen herzlich willkommen. Einsteigen jederzeit möglich.
Kloster Kappel am Albis Tagzeitengebet Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal Dienstag, 17. März 09.00 – 11.00 «Sticken und Stricken. Neues Angebot für alle, die gerne stricken, sticken, häkeln, nähen. Mit Stickerin Susanne Bachmann. Treffpunkt: Klostercafé Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei Donnerstag, 19. März 13.30 – 14.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. März 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz www.kircheknonau.ch
Ref. Kirche Kappel Samstag, 14. März 8.30 Frauenzeit – Frauenzmorge in den Räumen der katholischen Kirche Hausen zum Thema «Freier Kopf durch Ordnung» 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne in der katholischen Kirche Hausen. Mitwirkung: ökumenisches Pfarrteam, Gruppe Welt Oberamt, Anette Bodenhöfer (Musik) und Sing-mit-Chor. Anschliessend Verkauf von FairtradeProdukten und gemeinsamer Suppen-Znacht. www.kirchekappel.ch
Donnerstag, 19. März 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. März 11.00 Familiengottesdienst mit Sunntigsfiir, anschl. Suppenzmittag und Claroverkauf Musik: Anette Bodenhöfer und Chor Mittwoch, 18. März 9.30 Fiire mit de Chliine, kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 19. März 9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
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Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 15. März 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Erich Eder
Sonntag, 15. März 10.30 Kein Gottesdienst. Es sind alle herzlich eingeladen zum ökum. Fastengottesdienst in Affoltern.
Viva Kirche Affoltern am Albis Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 15. März 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel 16.00 Kirche Stallikon, Konzert Sarina Wagner, Gesang Andreas Feyrer, Orgel anschl. Apéro Eintritt frei, Kollekte Dienstag, 17. März 9.00 Elternkafi in Wettswil Donnerstag, 19. März 14.00 Senioren-Nachmittag in Wettswil, Älterwerden ist nichts für Feiglinge mit Silvia Aeschbach & Elke Müller Freitag, 20. März 9.00 Frauezmorge in Wettswil, «Safran usem Rüebliland» Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 14. März 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 15. März 10.00 Ökum. Fastengottesdienst in Hedingen, anschl. Suppenzmittag 10.30 Ökum. Fastengottesdienst kath. Kirche 16.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit 18.30 Santa Messa Freitag, 20. März 14.00 Seniorenträff-Frühlingsnachmittag Gottesdienst, anschl. Zvieri und Lottospiel im Saal Keine Anmeldung nötig, wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmende. www.kath-affoltern.ch
Erfassen Sie Ihren Event online! Scannen Sie einfach den QR-Code oder benutzen Sie den unten stehenden Link. https://www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/ agenda-eintrag-einreichen
Sammle Briefmarken und Münzen
www.kath-affoltern.ch
www.kircheobfelden.ch
Donnerstag, 19. März 19.30 Mettmenstetten Pfarrhauskeller Neumondsingen mit Elsbeth Durrer
Samstag, 14. März 17.00 Ökum. Gottesdienst mit Matthias, Irene, Ann-Caroline, Eva und den Oberstufenschülern, Musik von Anette und dem Sing-mit!-Chor. Anschl. Suppenznacht und Verkauf von Fair-Trade-Produkten am Stand der Gruppe Welt.
Sonntag, 15. März 10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder-/Teensprogramm www.sunntig.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Sonntag, 15. März 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm Donnerstag, 19. März 20.00 Besuch von Open Doors: «Unter Tränen vergeben» – Bericht einer verfolgten Christin Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch
Mietgesuche Bus-Chauffeur sucht 1- bis 2-Zi.-Wohnung oder WGZimmer, mit PP (Frühdienst) Tel.: 076 561 20 45
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Vermischtes
Freitag, 13. März 2026
Den «Grüezi-Graben» überwinden Ein «Liederabend ohne Worte» am 20. März in Hausen Die Pianistin Simone Keller und der Posaunist Michael Flury haben ein ambitioniertes Ziel: Sie wollen in allen Gemeinden des Kantons Zürich bis in die entferntesten Winkel ihre Musik spielen und damit den sogenannten «GrüeziGraben» zwischen Stadt und Land überwinden. Beide sind auf dem Land aufgewachsen, wo man sich auf der Strasse «Grüezi» sagt. Heute leben sie seit längerer Zeit in Mietwohnungen in Zürich. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land wollen sie musikalisch ergründen. So haben sie alle 160 Gemeinden angeschrieben und ihr Projekt vorgestellt.
Vorerst waren nur 20 Gemeinden interessiert daran, ein solches Konzert zu planen. Aber bereits nach den ersten Auftritten erlebten sie erfreut, wie sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda weitere Veranstaltende bei ihnen meldeten. Michael Flury und Simone Keller lassen erst mal nur die Musik sprechen, ein «Liederabend ohne Worte». Dabei spielen sie Stücke sowohl vom unsterblichen Franz Schubert als auch von Komponistinnen, die bis heute viel zu wenig Anerkennung für ihr Schaffen erhalten: Lil Hardin Armstrong, die noch immer im Schatten ihres Mannes steht, oder
Irene Higginbotham, die einen weltberühmten Jazz-Standard geschrieben hat «Good Morning Heartache», der bis heute nicht mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird. Die Arrangements wurden von Philip Bartels erstellt. Nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch überwindet das Duo mühelos stilistische Grenzen. In grossen Bögen verbindet es Klassik mit Jazz, bringt Bekanntes und Ungehörtes neu zum Klingen und verwebt gekonnt vermeintlich Unvereinbares. Anschliessend an das Konzert besteht die Möglichkeit, sich ungezwungen über das Gehörte zu unterhalten und über Wünsche und Bedürfnisse an kulturellen Veranstaltungen auszutauschen. Ein Fokus liegt auf den Interessensunterschieden zwischen Stadt und Land und auf der Frage, wo welche Musik bevorzugt wird. Sämtliche Konzerte werden filmisch begleitet und dokumentiert. So entsteht eine sehr persönliche und sehr spezifische Evaluation des kulturellen Lebens der Zürcher Gemeinden. Im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins «Kultur im Dorf» in Hausen überraschen Simone Keller und Michael Flury das Publikum mit ganz neu verwobenen Klängen. Eva Imhoof, Kultur im Dorf Freitag, 20. März 2026, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Öffnung der Bar und Abendkasse um
Posaunist Michael Flury und Pianistin Simone Keller in Aktion. (Bild zvg)
MARKTPL ATZ
19.30 Uhr, Reservationen unter kulturimdorf.ch
Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Frühzeitige Weichenstellung Clientis Sparcassa 1816 regelt Nachfolge an der Spitze Die Clientis Sparcassa 1816 stellt die Weichen für die Zukunft: Marcel Melliger als Vorsitzender der Geschäftsleitung wird in den Ruhestand treten. Seine Nachfolge übernimmt per 1. Juli 2027 die heutige stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung, Natalie Sigg. Damit wird erstmals in der Geschichte der Bank eine Frau die operative Leitung übernehmen. Kontinuität und Weitsicht prägen die Strategie der Clientis Sparcassa 1816. Um einen fliessenden Übergang sicherzustellen, hat der Verwaltungsrat die Nachfolgeregelung für den langjährigen CEO Marcel Melliger frühzeitig eingeleitet.
Ära des Erfolgs und der Stabilität Marcel Melliger ist seit 1997 für die Bank tätig. Seit 2004 Mitglied der Geschäftsleitung und seit 2014 deren Vorsitzender, hat er die Sparcassa 1816 massgeblich geprägt. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zur «Besten Retailbank der Schweiz» (IFZ Retail Banking-Studie 2025 der Hochschule Luzern) und zur eigenkapitalstärksten Bank unter 91 untersuchten Retailbanken. Ein besonderer Meilenstein seiner Amtszeit ist der strategische Ausbau des Immobilienportfolios, das heute neben dem Anlegen und Finanzieren als drittes, stabiles Ertragsstandbein wesentlich zur Diversifizierung und Sicherheit der Bank beiträgt. Nach fast 30 Dienstjahren wird Marcel Melliger per 30. Juni 2027 in den ordentlichen Ruhestand treten. Eine ausführliche Würdigung seiner grossen Verdienste wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
ment, Human Resources, Ausbildung und Services. Seit Juli 2020 fungiert sie als stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung. «Ich arbeite seit meinem ersten Tag bei der Sparcassa sehr eng mit Marcel Melliger zusammen. Ihm gebührt meine grösste Wertschätzung und Anerkennung für seine Leistungen und sein Engagement für die Sparcassa», erklärt Natalie Sigg. «Ich fühle mich geehrt, dass die Führung der Bank in meine Hände übergeben wird. Die Fortsetzung der über 200-jährigen Erfolgsgeschichte der Sparcassa ist meine ganz persönliche Herzensangelegenheit. Kontinuität, Sicherheit und Vertrauen für unsere Kundschaft, Genossenschafterinnen, Genossenschafter und Mitarbeitenden zu gewährleisten – dafür stehe ich jeden Tag mit voller Überzeugung und meinen Kompetenzen ein. Die bewährte Strategie – einschliesslich des weiteren Ausbaus des Immobilienportfolios – werden wir konsequent fortsetzen.»
Verstärkung der Geschäftsleitung Ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der Nachfolgeregelung wurde
bereits zum 1. Januar 2026 vollzogen: Walter Hauser wurde neu in die Geschäftsleitung aufgenommen. Er ist bereits seit 2013 für die Sparcassa 1816 tätig und übernimmt nun auf Stufe Geschäftsleitung die Bereiche Rechnungswesen und Services inkl. Backoffice. Durch diese personelle Erweiterung besteht die Geschäftsleitung vorübergehend aus fünf Mitgliedern, was einen optimalen Wissenstransfer von Marcel Melliger auf das neue Team garantiert. Ab dem 1. Juli 2027 wird die Leitung der Bank schliesslich wieder als Vierergremium agieren, bestehend aus der neuen Vorsitzenden Natalie Sigg, Walter Hauser sowie den bisherigen Mitgliedern Ivo Peyer, der per diesem Datum das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsleitung übernimmt, und Patrick Scherer. Mit dieser vorausschauenden Planung unterstreicht die Clientis Sparcassa 1816 ihre Position als verlässliche und bestens aufgestellte Partnerin für ihre Kundinnen und Kunden sowie für die gesamte Region. Daniela Hofer, Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft
Stabübergabe an Natalie Sigg Zum 1. Juli 2027 wird die operative Führung an Natalie Sigg übergeben. Seit ihrem Eintritt am 1. Januar 2004 hat sie verschiedene Funktionen im Haus durchlaufen und ist seit 2016 Mitglied der Geschäftsleitung, verantwortlich für Compliance, Risikomanage-
Die Geschäftsleitung der Clientis Sparcassa 1816: (v. l. n. r.) Ivo Peyer, Patrick Scherer, Natalie Sigg, Marcel Melliger und Walter Hauser. (Bild zvg)
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«The Outrun» – weg vom Leben im Rausch Am Freitag, 20. März, im Kinofoyer Lux Rona (Saoirse Ronan) hat in London Biologie studiert, doch die Alkoholsucht zerstört ihr Leben. Sie flieht nach einem Entzug in die Heimat, auf die Orkneyinseln. Nicht mehr abhängig, doch einsam und vorerst ohne Pläne, will sie wieder Tritt finden. Ihre getrennten Eltern leben auch immer noch dort; ihr Vater prekär in einem Wohnwagen, ihre Mutter ist streng religiös. Ihrem Vater hilft sie bei der Schafherde und arbeitet für eine britische Naturschutzbehörde bei der Beobachtung bedrohter Vogelarten. Rona findet wieder Anschluss an die Inselgemeinschaft. Der Film erzählt die Geschichte in verschiedenen Zeitabschnitten; einfühlsame Szenen in der spektakulären Landschaft wechseln mit ungeschönten Rückblenden darüber, wie das Leben in London aus den Fugen geriet. Rona muss nach ihrem Entzug die Lebensfreude mühsam wiedererlangen. «Es wird niemals leicht, nur weniger schwer», sagt ein Teilnehmer in der Selbsthilfegruppe. Regisseurin Nora Fingscheidt hat ein Gespür für krisengeschüttelte Menschen. Obwohl die Regisseurin die Sucht thematisiert, zeigt sie einen sehr poetischen Heilungsprozess. Dank der brillanten Saoirse Ronan gelingt dieses Trinkerinnen-Drama, das nichts beschönigt, dennoch einen vorsichtig optimisti-
«The Outrun»: Saoirse Ronan brilliert in diesem Trinkerinnen-Drama. (Bild zvg)
schen Ton anschlägt und bezaubernd mit einer kleinen genialen Schlusspointe endet. Heidi Wacker, Kinofoyer Lux Freitag, 20. März, 19.30 Uhr, im Kinofoyer Lux. Spielfilm von Nora Fingscheidt, mit Saoirse Ronan, Paapa Essiedu, Stephen Dillane u. a. UK/D 2024, 119 Min. OV/d, ab 12 J. Aula Ennetgraben, Affoltern Kasse und Bar ab 19 Uhr. Informationen und Trailer: www.kinolux.ch
«Delta-Blues, Ragtime, Gospel...» Konzert von Black Patti im «Pöschtli» Aeugstertal
Peter Crow C. (links) und Ferdinand «Jelly Roll» Kraemer. (Bild Christian Kaufmann ) Von «Sir» Oliver Mally, der das «Pöschtli»Publikum seit Jahren mit akustischem Blues und einfühlsamen Balladen erfreut, wird es wärmstens empfohlen: Auf «Red Tape», dem zweiten Album des nach einem obskuren Chicagoer Plattenlabel benannten Duos Black Patti knistert und rauscht zwar nichts, dennoch ist es authentisch bis auf die Knochen. Auf seinem aktuellen Album «Satan’s Funeral» widmet sich das Duo der Spiritual- und Gospeltradition. Begeistert von den Aufnahmen, hat der weltberühmte Illustrator und Bluesfan Robert Crumb, der für Janis Joplin das Cover zu «Cheap Thrills» gezeichnet und einst sogar ein Angebot der Rolling Stones abgelehnt haben soll, das Album-Cover gestaltet. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues- und Jazzbühnen unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch durch seine Qualitäten als Entertainer. In «Mr. Jelly Roll» hat er seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Neben der Gitarre glänzt der junge Münchner Musiker auch am fast vergessenen Bluesinstrument Mandoline. Dazu sind beide auch noch exzellente Vokalisten. Bemerkenswert und wunderschön ist ihr zweistimmiger Gesang, wie man ihn z. B. von Sonny Terry und Brownie Mc Ghee kennt – und das nicht nur in den Refrains.
Zusammen steigen die beiden tief in die Vergangenheit hinab und spielen den Delta-Blues so gefühlvoll, als wären sie am Mississippi grossgeworden. Dabei pflegen sie einen archaischen Bluesstil, wie er vor dem Zweiten Weltkrieg in Mode war. Damals zogen schwarze Sänger wie Robert Johnson, Charley Patton und die Mississippi Sheiks mit ihren Gitarren durchs Land, um an belebten Strassenecken oder bei Gartenfesten und Hauspartys ihre Lieder und Tanznummern zum Besten zu geben. Diese Klänge lassen Black Patti mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen wieder auferstehen. Mit ihrem äusserst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Süddeutschen filigrane und unglaublich berührende Roots-Musik zwischen tiefschwarzem Delta-Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Virtuosität und ansteckender Spielfreude erobern Black Patti ihr Publikum im Sturm und entführen es in eine Kneipe im Mississippi-Delta, wo die Männer an der Bar Whiskey trinken und derbe Sprüche klopfen, bis ihnen einfällt, dass sie der Teufel holen könnte für ihre Lästereien. Franz Lehner, Pöschtli Aeugstertal Donnerstag, 26. März, Konzertbeginn: 20 Uhr. Essen um 18.45 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38
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Veranstaltungen
Freitag, 13. März 2026
Wenn Regionalität nicht nur Marketing-Label ist Frühlingstreff der Standortförderung am 26. März in Kappel Der traditionelle Frühlingstreff der Standortförderung steht vor der Tür. Die diesjährige Gastreferentin Rebecca Clopath hat sich zwar als Naturköchin schweizweit einen Namen gemacht, aber sie wird zeigen, dass ihre lokale Denkweise weit über die Küche hinausgeht: «Lokalität ist kein Ort, sondern eine Entscheidung, die man jeden Tag neu trifft.» Es geht um Resilienz, ökologische Verantwortung und die Wiederentdeckung der eigenen Wurzeln. Wie können wir uns von globalen Abhängigkeiten lösen und stattdessen die Schätze der unmittelbaren Umgebung nutzen? Sie lädt dazu ein, den Blick für das Naheliegende zu schärfen und durch bewusste Einschränkung eine neue Form der kreativen Freiheit zu gewin-
nen. Ein Plädoyer für ein Leben im Einklang mit den Jahreszeiten und eine Wirtschaft, die wieder Beziehungen statt nur Lieferketten schafft.
Stärkung eines regional verankerten Ernährungssystems Der Frühlingstreff ist der grosse, jährliche Networkingevent der Standortförderung, um Wirtschaft und Politik der Region enger zu vernetzen. Denn persönliche Kontakte und kurze Wege fördern gegenseitiges Verständnis und die Zusammenarbeit. Die Standortförderung betreibt Networking jedoch nie als Selbstzweck, sondern immer im Rahmen eines für die Region relevanten Themas, sei es ein ökologisches, wirtschaftliches oder gesellschaftliches.
Die Standortförderung Knonauer Amt durfte 2025 eine Zusammenarbeit mit der ZHAW eingehen. Das Projekt «Region zu Tisch» soll innovative und pragmatische Lösungen finden, etwa wie regionale Wertschöpfungsketten gestärkt, gesunde und regionale Ernährung für alle gefördert und dabei auch die Umwelt geschont werden kann. Das Projekt läuft in der Schweiz parallel in drei Regionen, neben dem Knonauer Amt auch in Basel und Yverdon. Die Antworten sollen weder ideologisch noch von oben kommen, sondern zusammen mit den regionalen Akteuren der Wertschöpfungskette unserer Ernährung, also vom Produzenten bis zum Konsumenten, gefunden werden. Damit sind besonders auch die Geschäftsleitungen von A bis Z der Wertschöpfungskette zum Frühlingstreff eingeladen: von der Landwirtschaft über die Verarbeitung, den Handel und Verkauf bis zur Gastronomie. Die Projektleiterinnen der ZHAW werden das Projekt kurz vorstellen. Wie immer dient im Anschluss an den offiziellen Teil ein Apéro riche dem persönlichen Austausch. Die Standortförderung freut sich auf engagierte Gespräche unter Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft.
Unter Tränen vergeben Bericht aus Nigeria in Mettmenstetten Afordia erlebt das Unfassbare: Vor ihren Augen wird ihr Mann erschossen. Doch sie erfährt Gottes Gegenwart und die Kraft, zu vergeben. Heute kann die Witwe wieder lächeln. Extreme Gewalt ist im Leben vieler Christinnen und Christen im Norden Nigerias Realität. Sie erzählen von Leid und Verlust, aber auch von einem Glauben, der stärker ist als Angst und Hass. Afordia berichtet am Mittwochabend aus ihrem Leben und bringt so
den Zuhörenden die Situation in Nigeria näher. Die Evangelische Täufergemeinde (ETG) Mettmenstetten und die Organisation Open Doors laden zu dieser Veranstaltung ein. Jonathan Haab Mittwoch, 18. März, 20 bis zirka 21 Uhr, ETG, Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Weitere Infos unter www.etg-mettmenstetten.ch / www.opendoors.ch
Organ Meets Musical Kirchenkonzert in der Kirche Stallikon Organ Meets Musical: ein Konzert, in dem Gesang und Orgel auf eindrucksvolle Weise miteinander verschmelzen. Die Mezzosopranistin Sarina Wagner und der Organist Andreas Feyrer gestalten gemeinsam am 15. März um 16 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon ein abwechslungsreiches Programm mit Musik aus bekannten Filmen und erfolgreichen Musicals wie «Elisabeth», «Wicked» und «Das Phan-
tom der Oper». Das Konzert reicht somit von kraftvoll-dramatischen bis hin zu emotionalen und berührenden Momenten. So wird Publikum in die Klangwelt des Musicals auf der Orgel entführt.
Sabrina Wagner, Gesang. (Bilder zvg)
Andreas Feyrer, Orgel.
Reto Gloor, Reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil Sonntag, 15. März, um 16 Uhr, Kirche Stallikon, Eintritt ist frei, Kollekte. Es wird ein Apéro offeriert
Standortförderung Knonauer Amt Der Frühlingstreff der Standortförderung, Donnerstag, 26. März, im Gemeindesaal Kappel am Albis, Führungskräfte, politische Ratsmitglieder und Mitglieder der Standortförderung sind eingeladen,
Die Gastreferentin Rebecca Clopath hat sich als Naturköchin einen Namen gemacht. Auf ihrem Biohof in Taratsch (GR) kocht sie lokal, naturverbunden, ehrlich. Ihr Credo ist global Denken, regional Handeln. (Bild Claudia Link)
Teilnahme kostenlos, Türöffnung 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Anmeldung bis Mittwoch, 18. März, via knonauer-amt.ch/fruehlingstreff
Welches Instrument passt zu mir? Instrumentenparcours der Musikschule Knonauer Amt Am Samstag, 21. März, um 14 Uhr startet in der Aula Ennetgraben in Affoltern der Instrumentenparcours. Die Musikschule Knonauer Amt lädt alle Kinder, die ab Schuljahr 2026/27 ein Instrument lernen, singen oder einen anderen Kurs unseres breiten Angebotes besuchen möchten, mit ihren Eltern herzlich dazu ein. Diese Informationsveranstaltung unterstützt die Interessierten bei der Wahl des passenden Instrumentes oder Gruppenkurses. Die Lehrpersonen beraten gerne bei Fragen rund um die Instrumentenwahl, die körperlichen Voraussetzungen, die Grösse des gewählten Instrumentes und zum idealen Zeitpunkt, um mit dem Musikunterricht zu
beginnen. Sie geben auch Tipps zu den Themen Kauf oder Miete eines Instrumentes, den Kosten und Bezugsquellen. Nach der Begrüssung und allgemeinen Vorstellung in der Aula Ennetgraben um 14 Uhr sind die Lehrpersonen der Musikschule zum Ausprobieren der Instrumente und Beantworten von Fragen bis 16.30 Uhr da. Diese Beratungen finden in verschiedenen Zimmern im Schulhaus Ennetgraben und im Musikpavillon der Musikschule an der Giessenstrasse 29 statt. Die Parkmöglichkeiten in der Schulanlage Ennetgraben sind beschränkt. Daher die Bitte der Musikschule Knonauer Amt, bei der Sportanlage Moos, beim Friedhof oder beim Kronenplatz zu parkieren. In den Be-
suchswochen vom Montag, 23. März, bis Freitag, 17. April, erhalten interessierte Kinder und Eltern zusätzlich die Gelegenheit, den Unterricht der Musikschule zu besuchen. Die Eltern werden gebeten, beim Sekretariat anzufragen, bei welcher Lehrperson der Instrumentalunterricht, der Chor, ein Spezialkurs oder die Musikalische Grundausbildung wann und wo besucht werden kann. Musikschule Knonauer Amt Schulleitung und Sekretariat der Musikschule Knonauer Amt: sekretariat@mska.ch oder Tel. 044 761 99 11. Zusätzliche Informationen zum
Zittern um Premiere Spannender Krimiabend im Weinkeller Eigentlich geht es beim neuen Krimidinner im Restaurant Löwen in Hausen um Mord, Intrigen und Humor. Kurz vor der Premiere sorgte jedoch die Realität für zusätzliche Spannung. Denn Autor, Regisseur und Schauspieler Florian Rexer sass nämlich mit seiner Familie in Indien fest. Wegen der aktuellen Spannungen im Nahen Osten wurden mehrere Flugverbindungen nach Europa kurzfristig gestrichen. Doch nun ist Rexer zurück, wie in seinem letzten Brief aus Indien in dieser Ausgabe des «Anzeigers» zu lesen ist.
Schulbetrieb sowie Online-Anmeldeformulare sind auf der Homepage www.mska.ch abrufbar
Krimidinner wird stattfinden
chenende. Ein schwäbischer Yogalehrer sorgt für ungewöhnliche Übungen und spirituelle Ratschläge. Doch plötzlich geschieht ein Mord. Während die Gäste ihr Dinner geniessen, entwickelt sich ein turbulenter Kriminalfall mit überraschenden Wendungen. Florian Rexer lebt mit seiner Familie im Säuliamt und hat in der Region bereits mehrere Tatort- und Mafiadinner inszeniert. Seine Rückreise aus Indien ist derzeit ungewiss. Sicher ist jedoch: Der Krimiabend im «Löwen» wird stattfinden – mit Spannung, Humor und kulinarischen Überraschungen. Oliver Wirkus, Restaurant Löwen, Hausen
Im «Löwen» liefen die Vorbereitungen derweil weiter, weshalb der Anlass definitiv stattfinden kann. «Mein Team hat mich noch nie hängen lassen», sagt Florian Rexer nach seiner Ankunft zurück in der Schweiz. Und tatsächlich, der historische Weinkeller des Restaurants wurde von den Verantwortlichen vom «Löwen» zum Schauplatz des neuen Stücks «Tatortdinner: Auf die Plätze, fertig, Mord! – Sportsfreundinnen haben einen Mordsspass» hergerichtet. Alles ist bereit für einen spannenden Krimiabend.
Tatortdinner immer mehr im Trend
Die Lehrpersonen der Musikschule geben an einer Informationsveranstaltung die Möglichkeit zum Ausprobieren der Instrumente, damit jeder und jede das für ihn richtige Instrument findet. (Bild zvg)
Beim Tatortdinner verbinden sich Theater und Gastronomie. Die Handlung entfaltet sich direkt zwischen den Gästen – zwischen Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Schauspielerinnen und Schauspieler mischen sich unter das Publikum, während sich der Kriminalfall Schritt für Schritt entwickelt. Die Geschichte beginnt harmlos: Mehrere sportliche Freundinnen treffen sich zu einem Wellness- und Yoga-Wo-
Der «Löwen» in Hausen wird zum Schauplatz eines spannenden Krimiabends mit Autor, Schauspieler und Regisseur Florian Rexer. (Bild zvg)
Veranstaltungen
Freitag, 13. März 2026
Konzertsaison 2026 Die Engagements der Harmonie Affoltern im ersten Halbjahr erzählt von einem kleinen Jungen, der viele Planeten besucht und spannende Dinge erlebt. Es ist eine schöne Geschichte für Kinder und Erwachsene zum Staunen und Nachdenken. Es sollen vor allem die jungen Zuschauenden mit einem altersgerechten und unterhaltsamen Programm angesprochen werden.
Weitere Auftritte der Harmonie Affoltern
Fleissig wurde bei der Harmonie Affoltern in der kalten Jahreszeit für die kommenden Auftritte geübt. (Bild zvg) Mit dem Muttertagskonzert vom 10. Mai eröffnet die Harmonie Affoltern die Konzertsaison. Anschliessend finden zahlreiche weitere Auftritte statt. Höhepunkt im 1. Halbjahr 2026 ist das Kinderkonzert vom 4. Juli. Die kalte Jahreszeit hat die Harmonie Affoltern nicht untätig verbracht: Unter der Leitung von Dirigent Martin Schiesser und Vizedirigent Marco Frick fanden zahlreiche Proben in Vorbereitung auf die kommenden Auftritte statt.
Muttertagskonzert unter dem Vordach des Stadthauses Affoltern Am Sonntag, 10. Mai, um 10.30 Uhr eröffnet die Harmonie mit dem traditionellen Muttertagskonzert die Konzertsaison 2026. Die Harmonie konzertiert in Zusammenarbeit mit Kultur Affoltern unter dem Vordach des Stadthauses mit einem breiten Repertoire an Unterhaltungsmusik. Dieses erstreckt sich von modernen Rhythmen und klassischen
Klängen bis hin zu südamerikanischen Melodien. Und wie jedes Jahr sind speziell die Mütter und ihre Familien angesprochen. Das Märtkafi ist ab 10 Uhr geöffnet.
Offene Proben im März und Mai zum Kennenlernen Am Dienstag, 24. März, und am 19. Mai finden jeweils um 20 Uhr im Probelokal offene Proben statt. Alle sind herzlich eingeladen. Freude daran, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen und ein Instrument zu spielen? Dann ist ein Engagement im MV Harmonie Affoltern genau das Richtige.
Highlight der Konzertsaison: Das Kinderkonzert vom 4. Juli Am Samstag, 4. Juli, um 14 Uhr findet im katholischen Pfarreizentrum unter dem Motto «Der kleine Prinz» ein Kinderkonzert statt. Der kleine Prinz
Neben diesen öffentlichen Anlässen spielt die Harmonie am 12. April anlässlich der Erstkommunionfeier der katholischen Kirche beim Einzug der Erstkommunikanten und im Eingangsbereich der Kirche auf. Am Samstag, 30. Mai, findet in Berg am Irchel die Veteranenehrung statt. Ein ganz besonderes Jubiläum darf Köbi Geissbühler feiern. Das verdiente Ehrenmitglied, welches das Präsidium und unzählige weitere Funktionen im Verein innehatte, wird für sage und schreibe 70 Jahre aktives Musizieren zum Eidg. Ehrenveteran ernannt. Am Samstag, 6. Juni, spielt der Musikverein in der Kinder-Reha Schweiz auf. Am 27. Juni freut sich die Harmonie auf viele Zuschauende am Seewadelfest im Zentrum für Gesundheit und Alter Seewadel. Am 5. Juli begleitet die Harmonie sodann den traditionellen Taufgottesdienst der reformierten Kirche im Archewäldli (bei Schlechtwetter in der reformierten Kirche Affoltern). Traditionell umrahmt die Harmonie zum Abschluss der Sommersaison die 1.-AugustAnlässe in Affoltern und Aeugst.
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Köpfchen und Teamgeist Zwei Spielanlässe in der Regionalbibliothek Im Rahmen des Biblioweekends wird die Bibliothek zum Treffpunkt für Quizteams sowie junge Entdeckerinnen und Entdecker. Die Regionalbibliothek Affoltern beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen am Biblioweekend, einem schweizweiten Wochenende der Bibliotheken, das zum Entdecken und Erleben einlädt. Unter dem diesjährigen Motto «Spielen» verwandelt sich die Bibliothek am Freitagabend in ein atmosphärisches Pub, in dem sich Spielbegeisterte ab 16 Jahren zum Pubquiz treffen und durch vier Fragerunden knobeln. In den Pausen dazwischen bringt die Bar den rauchenden Köpfen wohlverdiente Abkühlung. Gespielt wird in Gruppen von vier bis fünf Personen. Wer sich mit einer kleineren Gruppe oder als Einzelperson anmeldet, darf sich auf neue Bekanntschaften freuen – die Teilnehmenden werden vor Ort zu Gruppen der passenden Grösse zusammengefügt. Am Samstag stehen Wissensdurst und Entdeckerfreude im Mittelpunkt. Während der üblichen Öffnungszeiten lädt der Parcours «Geheimwissen Bibliothek» Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien zum spielerischen Erkunden der Regionalbibliothek ein. Kinder, die ohne Begleitung starten, sollten le-
Spielen am Biblioweekend in der Regionalbibliothek Affoltern. (Bild zvg) sen und schreiben können. Wer sich durch die verschiedenen Posten gespielt und das geheime Bibliothekswissen erlernt hat, darf sich an der Theke einen Preis vom Bibi-Fux abholen. Regionalbibliothek Affoltern Pubquiz: Freitag, 27. März, 19.30 Uhr. Teilnahme ab 16 Jahren, Anmeldung und Vorverkauf in der Bibliothek oder per Mail an bibliothek@stadtaffoltern.ch Geheimwissen Bibliothek – Meistere den Parcours zum Bibi-Fux: Samstag, 28. März, 10 bis 15 Uhr. Ohne Anmeldung, Teilnahme kostenlos. Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern, Website: www.bibliotheken-zh.ch/affoltern, 044 761 44 09
Geschichten aus drei faszinierenden Leben Das aktuelle Kino-Mansarde-Programm
Musikverein Harmonie Affoltern Detaillierte Informationen sind auf der Homepage der Harmonie Affoltern jeweils vor den Anlässen abrufbar: www.harmonie-affoltern.ch
Natur erleben – Garten gestalten Kurs «Naturparadies Garten» startet im Mai
Was für ein Käfer stillt hier seinen Durst an was für einer Pflanze? Mehr darüber im Kurs «Naturparadies Garten». (Bild Stefan Bachmann) In der Wiese wachsen Wilder Dost, Glockenblumen und Witwenblumen, darüber gaukeln Schmetterlinge. Aus der Hecke singt die Mönchsgrasmücke, vom Baum der Star. Im Asthaufen leben junge Igel. Im Gemüsebeet wachsen gesunde Erdbeeren und Zucchetti. Ein Natur-
garten summt und blüht, raschelt und duftet. Er verändert sich im Lauf der Jahreszeiten, orientiert sich aber stets an natürlichen Kreisläufen. Und jeder Naturgarten sieht anders aus. Manche Besitzerinnen und Besitzer wünschen sich vielleicht ein Biotop oder einen geschützten Sitzplatz, andere legen mehr Wert auf den Nutzgarten oder einen naturnahen Kinderspielplatz. Welche Elemente machen einen Naturgarten aus, und wie verwandeln wir den eigenen Garten oder Teile davon in ein lebendiges Paradies für Pflanzen, Tiere und Menschen? Genau diese Fragen beantwortet der Grundkurs «Naturparadies Garten» des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU). Vom 6. Mai bis 26. September lernen die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wie sie ihren Garten naturnah, ökologisch und nachhaltig gestalten können. Der Kurs richtet sich ebenso an Naturinteressierte, die mehr
über Biodiversität im Siedlungsraum erfahren möchten. Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander: Fachinputs an Kursabenden werden durch Exkursionen und praktische Beispiele ergänzt. Die Theorieabende finden im Schulhaus Schachen in Bonstetten statt. An ausgewählten Samstagen führen Exkursionen in naturnah gestaltete Gärten der Region. Die fachliche Leitung übernimmt Dominique Schmuki von der wivena GmbH. Mit seiner Erfahrung in naturnaher Gartenplanung zeigt er auf, wie selbst kleine Flächen grosses ökologisches Potenzial entfalten können. Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt. Melden Sie sich jetzt unter www.naturnetz-unteramt.ch/kurs an und tauchen Sie in die Welt der Gartenparadiese. Stefan Bachmann, Verein Naturnetz Unteramt
Im 4 × 4 durch die Anden Der erste Abend, zusammen mit Kultur Obfelden, war früh ausverkauft. Die sehr positiven Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern und die Enttäuschung von jenen, die kein Ticket bekamen, ermunterten Schneebelis zu einer zweiten Aufführung. Noch einmal nehmen sie Interessierte mit auf eine Reise durch einen fantastischen Kontinent: Sie erzählen ein paar Geschichten und zeigen die für sie schönsten Bilder ihrer Reise.
Drei komplett unterschiedliche, aber hochinteressante Lebensgeschichten gibt es in der aktuellen Kinowoche im Kino Mansarde zu sehen. «The Narrative» zeigt den tiefen Fall eines ehemaligen UBS-Angestellten, der preisgekrönte Spielfilm «Marty Supreme» einen überaus ehrgeizigen Tischtennisspieler im New York der 1950er und «The President’s Cake» erzählt vom Zwang, einen Kuchen für den Diktator backen zu müssen. Im Irak der 1990er-Jahre wird jedes Jahr in den Schulen ausgelost, wer einen Geburtstagskuchen zu Ehren des Präsidenten Saddam Hussein backen soll. Diesmal fällt die Aufgabe der neunjährigen Lamia zu, welche mit ihrer Grossmutter in den mesopotamischen Sümpfen wohnt und kaum Geld hat. So wird das Kuchenbacken zu einem nervenaufreibenden Spiessrutenlauf. Unterwegs in der nächstgelegenen Stadt bekommt sie von ihrem Freund Saeed Hilfe, um die nötigen Backzutaten zu besorgen. Doch die beiden müssen ebenso erfinderisch wie entschlossen sein. Regisseur Hasan Hadi zeichnet in «The President’s Cake» ein Bild des Irak der 90er-Jahre – ein berührendes Roadmovie, das mit viel Leichtigkeit und Herz eine bezaubernde Geschichte über die Menschlichkeit im Schatten der Autokratie erzählt, welche in Cannes den Publikumspreis sowie die Caméra d’Or gewann. Donnerstag, 19. März, 18 Uhr
Der unglaubliche Fall eines ehemaligen UBS-Mitarbeiters
Uschi und Hansjörg Schneebeli Freitag, 27. März, um 20 Uhr im Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung um 19.15 Uhr mit Barbetrieb. Freier Eintritt mit Kollekte, keine Reservierung
Der Film «Marty Supreme» handelt vom Leben der Tischtennislegende Marty Reisman: ein wilder Ballwechsel zwischen Sport- und Gangstermilieu. (Bild zvg)
Die Schneebelis berichten ein zweites Mal von ihrer Reise. (Bild zvg)
Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftete, schien ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch
als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig. Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der originalen Protokolle nach – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. «The Narrative», ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus. Donnerstag, 19. März, 20.30 Uhr / Freitag, 20. März, 18.00 Uhr
Ein wilder Ballwechsel zwischen Sport- und Gangstermilieu Inspiriert vom Leben der Tischtennislegende Marty Reisman erzählt der Film die Geschichte von Marty Mauser (Timothée Chalamet), einem ambitionierten Schuhverkäufer mit grossen Träumen. Mauser verehrt die alte Tischtennis-Spielweise mit harten Schlägern und sieht sich selbst als Teil dieser glanzvollen Tradition. Doch sein Weg an die Spitze gerät ins Wanken, als er bei einem wichtigen Turnier gegen den Japaner Endo und dessen neuartigen, weicheren Schläger verliert. Um sich eine zweite Chance und die Teilnahme am nächsten Wettbewerb zu sichern, muss Marty dringend Geld auftreiben. Gelingt ihm das nicht, droht sein Traum, Weltmeister zu werden, im Schuhladen seines Onkels zu verpuffen. Hochklassig, rasant und preisgekrönt. Freitag, 20. März, 20.30 Uhr / Samstag, 21. März, 17 Uhr mit Pausen
Reto Holzgang, Kino Mansarde
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Veranstaltungen
Freitag, 13. März 2026
Intensiver Bandsound und Kammermusik vom Feinsten Die Wochenvorschau des Kulturkellers lamarotte in Affoltern Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm kann der Kulturkeller lamarotte präsentieren.
«A Novel of Anomaly»
Da scheint eine Schönheit auf, die verständlich macht, dass das Einfache nicht mit dem Simplen zu verwechseln ist. Wenn die beiden Intonations-Perfektionisten ihre Hörner – Trompete und Posaune – vereinen, klingen sie wie ein einziges mehrstimmiges Instrument. Im Quartett entsteht eine dynamisch kontrollierte, harmonisch-kontrapunktische Geschlossenheit. Die Musik klingt elegant und anspruchsvoll, zuweilen erdig, dann wieder luftigleicht. Ein Fest nicht nur für Blechbläserfreunde. Peter Schärli, Trompete; Glenn Ferris, Posaune; Hans-Peter Pfammatter, Piano, Komposition; Thomas Dürst, Bass.
Die Zusammenkünfte dieses transeuropäischen Quartetts gleichen eher einem rituellen Befreiungszeremoniell als einem gängigen Konzertbesuch. In über hundert Konzerten haben sie einen intensiven Bandsound entwickelt, der seinesgleichen sucht. Irgendwo im Niemandsland zwischen archaisch-alpinen Einflüssen, Italianità, psychedelischem Rock und multiethnisch geprägten Polyrhythmen. Gepaart mit explosivem Interplay und leidenschaftlicher Improvisation – eine wilde Mischung aus unerwarteten Wendungen, verrückten Sounds und Momenten voller Überraschungen. Mal laut, mal leise, mal total abgefahren – immer anders, als man denkt. «Anthem for No Man’s Land» – Hymnen für Grenzenlose. Andreas Schaerer, Gesang, Bass, Komposition; Luciano Biondini, Akkordeon; Kalle Kalima, Gitarre; Lucas Niggli, Schlagzeug.
Donnerstag, 19. März, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab
Samstag, 21. März, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr,
20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr,
Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi
20 Franken
20 Franken
Peter Schärli Trio feat. Glenn
szene wegzudenken. Seine Interpretationen beschreiben Kritiker als «fesselnd, leidenschaftlich und virtuos», mit «sprühendem Temperament», variierend zwischen einer «gewaltigen, angenehmen Flutwelle» und «nur einem Hauch von Musik im Raum». Umgeben von den Grössen der Wiener Klassik avanciert Johann Nepomuk Hummel zum gefeierten Virtuosen und greift so auch seinem guten Freund Beethoven gelegentlich finanziell unter die Arme. Johann Nepomuk Hummel (1778–1837): Klaviertrio in E-Dur, Op. 83; Antonín Dvořák (1841–1904): Klaviertrio in B-Dur, Op. 2.1. Hyunjong Reents-Kang, Violine; Eva Lüthi, Violoncello; Petya Mihneva Falsig, Klavier. Sonntag, 22. März, Bar & Kasse ab 10.45 Uhr, Beginn
Drei Frauen, drei Nationen, eine Leidenschaft: das Norea Trio. (Bild zvg)
11.15 Uhr, Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Im Anschluss kleiner Brunch, 15 Franken
Beethoven im Spiegel der Zeit Drei Frauen, drei Nationen, eine Leidenschaft: die Liebe zur Kammermusik. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 ist
das Norea Trio, bestehend aus der koreanischen Geigerin Hyunjong ReentsKang, der bulgarischen Pianistin Petya Mihneva und der Schweizer Cellistin Eva Lüthi, kaum mehr aus der Musik-
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62
Vortrag der Volkshochschule: Erstes Level-4-Projekt der Schweiz Dirk Apel referiert zum Thema «Automatisierte Mobilität» im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Am Mittwoch, 18. März, ist an der Volkshochschule im Knonauer Amt ein ausgewiesener Digitalisierungsexperte zu Gast: Dirk Apel, Mitgründer, Geschäftsführer und Vizepräsident der Batix Schweiz AG. Er spricht über den aktuellen Stand autonomer Fahrzeuge und deren Bedeutung für die Mobilität von morgen. Selbstfahrende Autos sind Fahrzeuge, die mithilfe intelligenter Sensorik und KI autonom fahren können und die Mobilität sicherer, effizienter und komfortabler gestalten sollen. Seit 2025 ist in der Schweiz das Fahren autonomer Fahrzeuge unter bestimmten Bedingungen grundsätzlich erlaubt. Kantone können autonome Fahrzeuge auf defi-
sieren – von Technikbegeisterten bis zu skeptischen Autofahrerinnen und Autofahrern. Mit diesem Vortrag endet das Wintersemester an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Die Veranstaltung bietet nochmals eine Gelegenheit, sich aus erster Hand von einem Experten über ein zukunftsweisendes Thema informieren zu lassen.
nierten Strecken freigeben. In den Kantonen Zürich und Aargau sind heute Autos ohne Fahrerinnen und Fahrer unterwegs und werden getestet, schon in diesem Jahr sollen auch Kundinnen
und Kunden einsteigen können. Damit werden erstmals Autos ohne Fahrerinnen oder Fahrer im Strassenverkehr eingesetzt. Dirk Apel fokussiert in seinem Referat darauf, wie sich das Fahrzeug vollständig selbst steuern kann. Er zeigt auf, wie weit selbstfahrende Systeme heute tatsächlich sind, welche technologischen Hürden noch bestehen und welche Chancen sich für Gesellschaft, Wirtschaft und Verkehr eröffnen. Darüber hinaus teilt er gemachte Erfahrungen mit und erzählt von bewährten Methoden im Umgang mit Innovationen und Schwierigkeiten. Der Anlass richtet sich an alle, die sich für Zukunftstechnologien interes-
15 Franken, www.orientiert.ch
Referent Dirk Apel. (Bilder zvg)
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Rifferswil
◴ 09:00–11:00: Verkauf Verkauf von regionalen Bio-Violaund Bellis-Blumen im Rahmen der nationalen ökumenischen Kampagne «sehen und handeln». Preis pro Topf 5 Franken. ● Vor Volg und BlumenStil, vor Bäckerei Pfyl
◴ 09:00–11:00: Verkauf Verkauf von regionalen Bio-Viola- und Bellis-Blumen im Rahmen der nationalen ökumenischen Kampagne «sehen und handeln». Preis pro Topf 5 Franken. ● Vor Volg Rifferswil
Autofahrerinnen und Autofahrern. ● Mehrzweckraum Spital, MelchiorHirzel-Weg 40
Veranstalter: Gruppe Welt Oberamt.
Website: www.gruppeweltoberamt.ch
Thema sind selbstfahrende Fahrzeuge.
Matthias Fässler, Volkshochschule im Knonauer Amt Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40, 1. Obergeschoss, Eintritt 25 Franken, GGA-Mitglieder
AGENDA
Freitag, 13. März
Veranstalter: KulturAffoltern. Öffnungszeiten:
Aeugst
freitags 17–20 Uhr, samstags 10–13 Uhr, sonntags 14–17 Uhr.
◴ 20:00: Konzert Töbi Tobler Trio «Einfache Stücke in schwierigen Zeiten». Töbi Tobler (Hackbrett), Patrick Sommer (Bass & Gimbri), Reto Suhner (Saxofon, Ney, Klarinette, Duduk, Flöten). ● Pöschtli Aeugstertal, Restaurant Alte Post, Pöstliweg 1 Veranstalter: Pöschtli Aeugstertal. Essen um 18:45 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.
Affoltern
Website: www.kulturaffoltern.ch
Stallikon ◴ 19:30–22:00: Kino Kafimüli «Mrs. Harris und ein Kleid von Dior». Tragikomödie aus England (2022). Perfektes Wohlfühl-Kino, grossartig gespielt. ● Kafimüli – RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50 Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon. Eintritt gratis, Kollekte. Türöffnung 19:30 Uhr,
◴ 19:00–22:00: Brettspielabend Spielabend für alle Erwachsenen, die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten in der Bibliothek zu alten und neuen Brettspielen zu treffen. ● Obere Seewadelstrasse 14
Filmbeginn 20:00 Uhr. www.kafimueli.com
Samstag, 14. März
www.gruppeweltoberamt.ch
Sonntag, 15. März Mettmenstetten Affoltern ◴ 19:15–23:00: Auftritt Schreiber vs. Schneider «Paarcours d‘amour». ● Rösslisaal, Restaurant Rössli, Albisstrasse 1 Veranstalter: Kulturverein BI EUS Z‘METTMESTETTE. Bistro und Abendkasse ab 19:15 Uhr.
Affoltern
Ticketreservation: www.bieus.ch/tickets
Website: www.bibliotheken-zh.ch/Affoltern
◴ 19:00–17:00: Ausstellung Kunstausstellung «aufgetischt» mit Werken von den mARTas: Susanne Baer, Monika Marti, Bea Merkel, Claudia Merki und Christine Grünenfelder präsentieren ein Kunst-Menü. Vernissage: Freitag, 13.3., von 19 bis 21 Uhr. ● Galerie Märtplatz, Obere Bahn-
Eintritt 25 Franken pro Vortrag, 15 Franken für GGA-Mitglieder und unter 30-Jährige. Website: www.orientiert.ch
Stallikon ◴ 17:00–20:00: Kleiderbörse 13. Stalliker Wybergant – KleiderTausch-Kauf-Party für Frauen. ● Kafimüli – RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50 Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon.
◴ 16:00–17:00: Im Durchzug Das clowneske Musiktheater-Duo Kapelle Sorelle bringt mit Schnabelschuhen, Faltenröcken und einem 7-Meter-Akkordeon im Durchzug frischen Wind in die gute Stube. ● LaMarotte, Centralweg 10
Einlieferung 16:30 Uhr. Eintritt gratis. Barbetrieb. Website: www.kafimueli.com
Sonntag, 22. März Affoltern
Veranstalter: KulturAffoltern und LaMarotte.
Veranstalter: Regionalbibliothek. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Veranstalter: Gruppe Welt Oberamt.
Veranstalter: Volkshochschule im Knonauer Amt.
◴ 19:30–21:30: Chorkonzert Der Queerchor Schweiz bringt Menschen aus der LGBTQ*-Community zusammen, um auf gutem Niveau Musik zu machen. Der Chor vermischt Pop mit Klassik, Jodel und Drag. ● Ref. Kirche, Kirchgasse 3 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Kasse ab 18:30 Uhr. Eintritt 35 Franken, Mitglieder 25 Franken, Kulturlegi 15 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Familientheater für ein junges Publikum ab 6 Jahren. www.kulturaffoltern.ch, www.lamarotte.ch
Mittwoch, 18. März Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Affoltern ◴ 19:30: Vortrag «Automatisierte Mobilität» – ein Anlass für alle, die sich für Zukunftstechnologien interessieren, von Technikbegeisterten bis zu skeptischen
◴ 11:15–12:30: Kammermusik Norea Trio: Hyunjong Reents-Kang, Violine, Petya Mihneva, Klavier, Eva Lüthi, Violoncello, interpretieren Klaviertrios von Nepomuk Hummel und Antonín Dvořák. ● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10 Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Kasse ab 10:45 Uhr. Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken. Brunch 15 Franken. Website: www.lamarotte.ch
Sport
Freitag, 13. März 2026
23
Schweizer Meisterschaften im Ergometerrudern in Zug Die Mettmenstetter Gebrüder Schuler erkämpften den Silbermedaillenplatz Am Samstag, 7. März, traf sich die Schweizer Ruderszene in der Stadthalle Zug zum Kick-off der Saison 2026. Bei den Schweizer Meisterschaften auf dem Ergometer geht es jeweils nicht nur um die ersten Titel des Jahres. Tatsächlich ist der Anlass auch ein Pflichttermin für die besten Rude-
rinnen und Ruderer der Schweiz. Für die Kaderanwärterinnen und -anwärter geht es darum, unter Wettkampfbedingungen ihren physischen Stand nach dem langen Wintertraining zu vergleichen. Dario startete erstmals in der Kategorie Leichtgewicht Männer. Er konnte
nach wenigen Metern bereits den zweiten Platz einnehmen und gab diesen bis am Ende der 2000 m nicht mehr ab.
Start verlief wie geplant Jannic startete bei den U17-Junioren (90 gemeldete Teilnehmer) über 1500 m.
Auch ihm gelang der Start wie geplant. Bei den zweiten 500 m übernahm er sogar die Spitze. Durch Atmungsprobleme, was in dieser Grosshalle für viele Athleten, vor allem solche mit Asthma, eine zusätzliche Belastung darstellt, konnte er den Schlussspurt nicht mehr voll angehen,
somit reichte es auch für ihn für einen guten zweiten Platz. Durch diesen gelungenen Einstieg der Gebrüder Schuler, dürfen wir eine positive und erfolgreiche Outdoor-Rudersaison erwarten. Jacqueline Larcher-Sauvain
Siegerehrung der U17-Junioren über 1500 Metern mit (v. l.) Jannic Schuler, Matis Schneeberger und Liam Bally.
Siegerehrung der Kategorie Leichtgewicht Männer (v.l.): Dario Schuler, Miroslav Vrastil und Leon Klass.
Die Athleten im Einsatz an den Schweizer Meisterschaften im Ergometerrudern. Diese fand am vergangenen Samstag, 7. März, in Zug statt. (Bilder zvg)
FCWB in Cup-Quali gegen Buochs Umkämpfte Partie um den Einzug in die Hauptrunde erwartet Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten reist am Samstag in die Innerschweiz. Der SC Buochs ist Gegner in der zweiten Qualifikationsrunde des Schweizer Cups 2026/2027. Eine Affiche, die es im gleichen Wettbewerb vor fast sieben Jahren schon einmal gab, damals in der ersten Runde und mit einem Sieg der Buochser im Penalty-Schiessen.
Cup-Fight zu erwarten Es darf wieder eine umkämpfte Partie erwartet werden, geht es doch um den Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups. Der FCWB hat diese erste Runde zuletzt vier Mal in Folge
erreicht und stets Losglück gehabt (GC, zwei Mal Winterthur und zuletzt der FCZ kamen aufs Moos). Der Gegner vom kommenden Wochenende schaffte auf diese Saison hin den Wiederaufstieg in die 1. Liga, liegt derzeit aber mitten im Abstiegskampf. Doch das Team um Coach Hayavi darf keinesfalls unterschätzt werden. Die Resultate zeigen ein stetes Auf und Ab. Gegen Concordia Basel konnte man zuletzt einen Punkt ergattern, zeigte eine starke Schlussphase und holte einen 0:2-Rückstand noch auf. Allerdings agierten die Innerschweizer dabei schon früh in einfacher und später sogar in doppelter Überzahl.
FCWB mit Rückenwind Das Punktemaximum aus den drei Spielen der englischen Woche dürfte der Mirzai-Elf Auftrieb geben. Die Ämtler zeigten in diesen Partien zudem eine aufsteigende Tendenz, wurden in jedem Spiel stärker und Keeper Thaler hielt zuletzt in den beiden Auswärtsspielen seinen Kasten sauber. Aber der Cup hat eigene Gesetze, jedes Spiel startet bei 0:0 und eine konzentrierte Leistung wird die Basis für den Erfolg sein. Anpfiff auf dem Seefeld in Buochs ist am Samstagnachmittag um 16.00 Uhr. Oliver Hedinger, FCWB
Martin Haab vertrat Säuliamt beim Jassturnier der Parlamentarier würdig Mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus allen Landesteilen und quer durch die Parteien sowie Bundeskanzler Viktor Rossi nahmen 31 begeisterte Jasserinnen und Jasser am 15. eidgenössischen Parlaments-Jass teil. In drei Passen mit acht Spielen im Einzelschieber wurde mit deutschen, französischen wie auch Kombi-Karten bei entspannter und trotzdem spannender und hochkommunikativer Stimmung gejasst. Mit gejasst hat auch der Säuliämtler SVP-Nationalrat Martin Haab aus Mettmenstetten. Er schlug sich wacker und landete mit total 1947 Punkten auf dem 9. Rang. Gewonnen hat der SVP-Nationalrat Thomas Stettler aus dem Kanton Jura. Er erreichte 2173 Punkte. Hans Bachmann, Veranstalter eidgenössischer Parlaments-Jass
Jassen ist auch bei Parlamentarierinnen und Parlamentariern beliebt, daher fand bereits zum 15. Mal ein Parlaments-Jassturnier statt. (Bild zvg)
Final-Hallenwinterwettkampf in Bonstetten
Vor Jahresfrist eliminierte WB auf dem Weg in die Cup-Hauptrunde den FC Portalban/Gletterens mit 3:0. (Archivbild kakö)
Am Samstag, 21. März, findet in Bonstetten der Final des Jugend-Hallenwinterwettkampfs des AZO (Albis/Zürichsee/ Oberland) statt. In den vergangenen Wochen haben sich Kinder aus der ganzen Region in den Qualifikationsrunden für den Final qualifiziert. Die besten Mädchen und Knaben messen sich in fünf Disziplinen: Seilspringen, Fünferhupf, Klettern, Fitnessparcours und Ballzielwurf. Der Wettkampf beginnt um 10 Uhr mit den
Knaben, ab 13 Uhr stehen die Mädchen im Einsatz. Die Disziplin Klettern wird in der Turnhalle der Primarschule ausgetragen, die übrigen Wettkämpfe finden im Sportzentrum Schachen statt. Der TSV Bonstetten betreibt vor Ort eine Festwirtschaft. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, die jungen Athletinnen und Athleten zu unterstützen. OK, TSV Bonstetten
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Extra
Freitag, 13. März 2026
KRIMIZEIT - TEIL 6
ZEIT-VERS
«Apfelraub in Affoltern»
La Marotte Wer die Treppe abwärts geht und in einem Keller steht, wurde nicht hierhin befohlen, um sich Vorräte zu holen.
Nach dem Mord an der Oberen Bahnhofstrasse konzentrierten sich die Ermittler auf die Oldie-Bar. In einer ersten Einvernahme konnten sich Personal und Gäste an den älteren Herrn erinnern, aber niemand konnte genauere Angaben zum Toten machen. So entschied sich der Chef-Ermittler, einige Tage lang intensiv die Bar zu belagern, um eventuell mehr zu erfahren. Selbstverständlich wurde während der Ermittlungen kein Alkohol angerührt, also fast keiner.
Nein, vielmehr ist man erpicht auf Kultur mit Ton und Licht. Klassik, Jazz – auch ohne Noten und Theater sind geboten. Dazu gibt’s ein Gläschen Wein, Bier und Schnaps darf’s auch mal sein. Aus der Küche gibt’s noch Häppchen für ein paar spontane Räppchen. Mit Kultur wird man verwöhnt. Toll, was hier so alles tönt. Früher war hier – kann man lesen – mal ein Pferdestall gewesen.
Gefährliche Strahlung, heimliche Messungen Kultur wird grossgeschrieben im Bezirk Affoltern. (Archivbild zvg)
Aber die Ermittlungsmethode führte zu einem Kontakt. Als der Ermittler kurz vor Mitternacht mit einem Gast ins Gespräch kam, konnte sich dieser lebhaft an den nicht mehr wirklich lebhaften Herrn erinnern. Einen Namen wusste er nicht, aber der Herr berichtete von einer Entdeckung, welche die Stadt unbedingt geheim halten wolle. Er sprach von gefährlicher Strahlung und geheimen Messungen. Er wolle damit bald an die Öffentlichkeit. Er müsse aber erst mal gewisse Beweise sichern. «Ich dachte eigentlich, das ist ein Spinner», meinte der Gast, und zudem hatte der Herr auch ziemlich viel getrunken. Daher habe er sich keine weiteren Gedanken gemacht.
Das Säuliamt – ein kultureller Hotspot
Thomas Gilg Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.
Gedanken von Urs Habegger zum Thema Kultur in unserer Region Urs Habegger Vor Jahren sprach man, ganz allgemein, von Schlafgemeinden. Jetzt weiss ich gar nicht: Wird dieser Begriff auch heute noch gebraucht? Gemeint sind damit Gemeinden, in denen nur gewohnt und geschlafen wird, der Arbeit, dem Verdienst, wird aber auswärts nachgegangen. Also frühmorgens raus aus den Federn, mit Zug oder Auto zur Arbeit in den grossen Wirtschaftszentren fahren, um spätabends müde in seine Wohngemeinde zurückzukehren. Letzteres trifft für die Säuliämtler Gemeinden zu. Die Züge nach Zürich entlang der Route der S5 und der S14 sind in Stosszeiten gerammelt voll. Und es sind lange und doppelstöckige Züge. Genauso siehts auf den Strassen aus. Alles strebt und drängt zur Arbeit, ausserhalb. Aber Schlafgemeinden sind die Säuliämtler Gemeinden beileibe nicht. Was da abends und an Wochenenden, an kulturellen und sportlichen Anlässen alles geboten wird, ist bemerkenswert, bunt und vielseitig wie ein Kaleidoskop. Und darunter echte Highlights. Da braucht niemand gleich schlafen zu ge-
Referenzmessungen an anderen Orten der Stadt So wurden die Orte, an denen die Äpfel verschwanden, nochmals im Detail untersucht. Die Überraschung war gross, als Spezialisten eine leicht erhöhte Radon-Strahlung an den jeweiligen Tatorten feststellten. Referenzmessungen an anderen Orten in der Stadt ergaben keine erhöhten Werte. Die Abweichungen waren auch nicht besorgniserregend. War da doch etwas daran an der Geschichte des älteren Herrn? Woher wusste dieser von der Strahlung? Und wer wollte das vertuschen? (red) Dieser Krimi wird laufend weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen? redaktion@affolteranzeiger.ch
hen. Im Säuliamt ist echt was los. Wer grad sehr unternehmungslustig ist, kann schier jeden Abend einen Event besuchen, ausser über Weihnacht/Neujahr und während der Sommermonate Juli/August. Konzerte jeder Stilrichtung, zelebriert von Einheimischen wie auch auswärtigen Musikanten und Sängerinnen und Sängern, grossen und kleinen Formationen, Chören und Musikvereinen, Bands und Duos, Trios, Quartetten, auch von Solisten, klassisch oder modern, ernst oder süffig. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Facettenreich und mit Qualität Geboten werden auch Filmvorführungen, Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen und – Theater. Für Humorliebhaber auch Kabarett, Comedy, Poetry-Slam. Geeignete, stimmungsvolle Locations gibts im Säuliamt genug, einige davon sogar mit Bühne. Das Säuliamt und Kultur, das passt. Facettenreich, mit Qualität. Jede und jeder kommt da auf seine Kosten. Nebst der kulturellen Vielfalt bietet das Säuliamt aber auch viele sportliche Veranstaltungen. Denn auch sportliche Vereine gibt es viele. Auch
Randsportarten werden hier fleissig betrieben. Imponiert hat mir ein Porträt, abgedruckt in dieser Zeitung, über ein junges Mädchen aus Stallikon; eine begeisterte Nachwuchs-Curlerin. Es lohnt sich also allemal, auch für Sie, den öffentlichen Plakataushang oder den «Affolter Anzeiger» zu studieren und zu forschen, was abgeht. «Unser Anzeiger» geizt nicht mit Vorankündigungen, Mitteilungen und Berichten über Veranstaltungen jeder Art. Es ist was los im Säuliamt. Man muss sich halt informieren und dann hingehen. Es lohnt sich. Und wer selbst in irgendeiner Form aktiv werden will, kann das natürlich tun. Also raus aus den Federn und rein ins umtriebige Säuliamt. Urs Habegger wohnt in Affoltern. Er musste nach einer missglückten Augenoperation seine Arbeitsstelle aufgeben. Eine IV-Rente zu beziehen, kam für ihn nicht infrage. Mittlerweile verkauft er seit über 18 Jahren das Strassenmagazin «Surprise» in Rapperswil. Man nennt ihn auch den «Surprise»-Verkäufer von Rapperswil. In diesem März erscheint im elfundzehn Verlag sein neues Buch mit dem Titel «So lang die Beine tragen».
«Wer die Treppe abwärts geht ...» (Bild Thomas Gilg)
RÄTSEL
erschöpft
3 Niederträchtigkeit
grosser Aufwand (ugs.)
grosses Musikensemble
Bahnhofstr. 12 · 8932 Mettmenstetten · Tel. 043 466 81 51 www.unverbluemt.ch abwert.: Dinge, Sachen
Grenzort im Tessin
eng bemessen
Frucht e. Gewürzpflanze
sprechbegabter Singvogel
dummlustig
7
Eidg. Bankenkommission
Vorn. v. Lemper
frz.: dreissig
2
6 Eichhörnchenfell
frz.: Seele
Autokz. Thailand
2
3
Stadt im Irak (Al ...)
frz.: Sommer
11
12
Falschmeldung
4
5
6
7
Meeresraubfisch
arab. f. Sohn
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5 9
Riesenschlange schweiz. DSDSGewinner (Luca)
Klettertier, Primat
abermals, wieder Zufluchtsort im Ausland
9
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Feuerkröte
Wortteil: innen
1
Kurzmitteilung
8
schott. Volkstanz
12
Einer, Zweier, ... verzaubert
Parfümfläschchen
nur schwer: mit ... und Not
unbest. frz. Artikel Masseinheit für die Garnfeinheit
Diät (ugs.)
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Tagesabschnitt
11
Opernhaus in Mailand
Wortwechsel, Redestreit Geld fliesst: der Rubel ...
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RECHENSCHAFT Z B O A U S D O S C H L A P P B A S I C OMA R A C T I N F AM I E E H E M I I R S C A L A N B R A I N F O R O L L T D K U D U P U Z Z E L N R E D I L S N I A C Z L C A P R I G E S C H A E F T L I C H S H R E K O BWO H L S T O R C H M U E H B O A I U N F R E I E B K P M A F F E H A E N N I MA N G A B O E R S E N K U R S N S P E W T R E N T E U N K E S T U P F E T E E N T O E R N E U T V O G T D R E I E R E X I L E N T E V E R H E X T
Die Blume lebt, liebt und redet eine wunderbare Sprache.
Jugendsüdafrik. organisation Partei (Kw.)
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