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Donnerstag, 6. Januar 2022

114. Jahrgang Nr. 1

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Gemeinsam stark in ein neues Jahr Freitag, 07.01.2022 Am Morgen einige Aufhellungen. Danach Bewölkungsverdichtung und aufkommende Niederschläge mit Schnee und Schneeregen.

-2 ºC 3 ºC

Samstag, 08.01.2022 Der Samstag ist wechselhaft mit etwas Schneeregen oder Regen. 1 ºC 6 ºC Sonntag, 09.01.2022 Der Sonntag zeigt sich sehr wechselhaft, am Morgen noch nass, gegen Nachmittag langsame Wetterbesserung.

3 ºC 5 ºC

Laufen

3 Luziya Metzger, Hebamme, Gynäkologin und Chirurgin aus Usbekistan schaut nach 70 Jahren auf ein bewegtes Leben zurück und ist noch lange nicht müde.

Region

7/9 Auch wenn es sich so anfühlt – das Jahr 2021 war nicht nur durch COVID-19 geprägt. Im Jahresrückblick greift das Wochenblatt einige Ereignisse des letzten Jahres auf.

Hoffnungsschimmer am Horizont: Auf dem stürmischen und immer wieder schwierigen Weg aus der Pandemie gilt es, einander zu helfen und das Ruder in die gleiche Richtung zu bewegen. Solidarität mit den Mitmenschen ist ein kostbares Gut, das es zu erhalten gilt. Dabei darf trotz allem nicht vergessen werden, dass jede und jeder den eigenen Rucksack zu tragen hat. In diesem Sinn wünschen wir Ihnen allen ein gutes neues Jahr. ILUSTRATION: ELIANNE FRIEDLI

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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

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Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen. Aristoteles

Ein frohes neues Jahr!

Unter neuem Namen und Logo – die Mitte Laufental – bedanken wir uns herzlich für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr! Es freut uns sehr, Ihnen unsere Nomination für die FriedensrichterNachwahl vom 13. Februar zu präsentieren:

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und gutes Jahr 2022!

Isabella Oser aus Röschenz Wir wünschen Ihnen ein friedvolles und gutes 2022! Kuno Gasser

Kantonsrat, Nunningen

Susanne Koch Hauser

Kantonsrätin, Erschwil

Bruno Vögtli

Kantonsrat, Hochwald

Freiheit. Solidarität. Verantwortung.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

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Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Das mobile Impfteam kommt in die Amtei Dorneck-Thierstein Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Boosterimpfungen (frühestens 4 Monate nach der vollständigen Impfung)

Sie sind bereits geimpft? Herzlichen Dank! Sind Sie noch nicht geimpft? Helfen Sie bitte mit, die Covid-19-Pandemie einzudämmen. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich und andere am besten, wenn Sie sich so rasch wie möglich impfen lassen. Unser mobiles Impfteam kommt nach Breitenbach. Profitieren Sie von diesem Angebot und lassen Sie sich vor Ort ohne Voranmeldung impfen. Jede Impfung zählt. Montag, 10. und Dienstag, 11. Januar, 10.00 – 17.00 Uhr Gemeindesaal Grien, Grienackerweg 12, 4226 Breitenbach (ehem. Impfzentrum)

Alternativ können sich Einwohnerinnen und Einwohner der Amtei Dorneck-Thierstein in den Impfzentren Muttenz oder Laufen impfen lassen und via QR-Code rechts anmelden.

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LAUFENTAL L AUFEN

REGION

Frische Luft in Laufner Klassenzimmern

«Es braucht alle Player im Boot»

Noch hat der Präsenzunterricht an den Baselbieter Schulen nicht begonnen — diese Woche werden die Kinder noch zuhause beschult. Wenn die Laufner Schülerinnen und Schüler nächste Woche frisch getestet wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren können, gehören sie dank einer Spende der Mahari-Stiftung zu einer privilegierten Gruppe. Melanie Brêchet Insgesamt 84 Luftfiltergeräte sind in den Räumlichkeiten der Primarschule, der Kindergärten und des Mittagstisches Laufen installiert worden. Die Geräte messen die Luftqualität und passen dieser die Reinigungsstufe automatisch an. Der Grad der Luftverunreinigung wird in Form einer Konzentration von Partikeln angezeigt. Die Luftreiniger schalten sich nach programmiertem Zeitplan am Morgen ein und am Abend wieder aus. Pro Stunde wird die Raumluft drei bis vier Mal im Automatikmodus umgewälzt, was zu einer erheblich besseren Luftqualität führt. Die verschiedenen Filtersysteme wirken nicht nur gegen Viren, sondern sind auch gegen Pollen, Bakterien, Staub, Gerüche, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierhaare eine effektive Hilfe. Die Geräte seien darum auch abgesehen von der Pandemie eine sinnvolle Sache, hiess es von den Anwesenden. Das regelmässige Lüften würden

sie aber nicht ersetzen. Bei der Auswahl der Geräte besonders wichtig war den Verantwortlichen ein leiser Betrieb, sodass der Unterricht nicht gestört wird. In einer Testphase, bei der ein Testgerät zum Einsatz kam, wurde dieser Umstand von den Lehrpersonen bestätigt. Felix und Ursula Richterich und Alex Imhof von der Mahari-Stiftung zeigten sich davon überzeugt, dass die rund 80 000 Franken gut investiertes Geld seien. Sie äusserten sich hoffnungsvoll dahingehend, dass ihr Beispiel Schule machen und auch andere private Initiativen zu einem solchen Engagement bringen könnte. Felix Richterich zeigte sich hocherfreut darüber, dass man in dieser speziellen Situation einen Beitrag leisten könne. Denn die Situation sei für Lehrpersonen gerade im Winter nicht einfach zu handhaben, schliesslich könnten die Fenster nicht die ganze Zeit offen gelassen werden. Dank der neuen Luftfilter sinke die Virenlast in den Klassenzimmern deutlich und man hoffe, dass die Ansteckungszahlen in der Primarschule Laufen so zurückgehen würden. Auf die Stadt zugegangen war die Mahari-Stiftung im Herbst. Bereits da war absehbar, dass die Zahlen eher steigen denn fallen würden. «Ich bin erschrocken, wie schnell die Zahlen in letzter Zeit — gerade an den Schulen — gestiegen sind», sagt der zuständige Stadtrat Daniel Scholer. Stadtpräsident Pascal Bolliger bedankt sich bei der Mahari-Stiftung von Herzen. Man sei mit mindestens einem Luftfiltergerät in jedem Primarschulzimmer in einer privilegierten Situation.

Stehen einer Regionalen Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein äusserst positiv gegenüber: Landrat Ermando Imondi, der Laufner Stadtrat Mathias Christ, Andrea Kohler (Schwimmklub Laufen) und Jonas Stampfler (Turnverband DorneckThierstein). FOTO: MELANIE BRÊCHET

Bereits letztes Jahr wurde an einem ersten Workshop besprochen, wie eine Regionalisierung der Sport- und Freizeitinfrastruktur aufgegleist und strukturiert werden könnte. Noch müssen einige Fragen geklärt werden. Von Vereinen und aus der Politik kommen aber bereits jetzt positive Signale. Melanie Brêchet Mit dem Projekt «Regionale Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein» sollen die regionalen Infrastrukturen gemeinsam geplant und genutzt werden um so die Attraktivität der Region zu erhalten bzw. zu erhöhen. Erste Ideen wurden in einem Workshop bereits letztes Jahr gesammelt, bis im Frühling soll es zwei weitere Workshops geben, an welchen Vereine, Politik aber auch die breite Bevölkerung teilnehmen können. Der Idee wird von den Vereinen, aber auch von der Politik bereits jetzt viel Wohlwollen entgegengebracht wie die folgenden Beispiele zeigen:

Jonas Stampfler, Turnverband Dorneck-Thierstein

Sorgen sich um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler: (v.l.) Stadtrat Daniel Scholer, Stadtpräsident Pascal Bolliger und als Vertretung der Mahari-Stiftung Felix und Ursula Richterich und Alex Imhof. FOTO: MELANIE BRÊCHET

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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

«Ich denke, dass wir durch die flexible Nutzung freier Turnhallen auch die Trainingsmöglichkeiten im Winter verbessern könnten. Die Leute sind heute mobiler und können in andere Gemeinden

fahren, so wären zukünftig auch weniger Neubauten nötig. Es wäre schön, wenn die Nutzung fremder Anlagen einfacher würde, heute ist dies für auswärtige Vereine manchmal schwierig und auch teuer. So wäre es auch einfacher, die Leichtathletik in kleineren Vereinen zu pushen. Es macht einfach mehr Spass, auf einer modernen Anlage wie dieser in Breitenbach zu trainieren. Ich erachte es auch als wichtig, dass die Kultur mit ins Boot geholt wird. Auch diese braucht ihren Platz und soll in die geplanten Strukturen eingebunden werden.»

Andrea Kohler, Schwimmklub Laufen

«Wir vom Schwimmklub nutzen alle regional verfügbaren Anlagen in Laufen, Meltingen und Breitenbach. Genutzt wird die Infrastruktur für Schwimmtrainings, aber auch für Wasserfitnesskurse oder von Schwimmschulen. Auch die Öffentlichkeit kann die Bäder zu gewissen Zeiten nutzen. Wasserfläche ist ein knappes Gut. Grosses Potenzial für einen Ausbau sehe ich nicht, aber immerhin kann die verfügbare Infrastruktur erhalten und die Kosten dafür können geteilt werden. Das Schwimmbad Laufen und die Hallenbäder in Meltingen und Breitenbach werden hauptsächlich von den Gemeinden getragen. Die Gefahr von Schliessungen besteht darum. Begrüssen würde ich auch eine Stelle, welche die Nutzung der Wasserflächen koordiniert und plant.»

Ermando Imondi, Landrat BL

«Die umliegenden Gemeinden müssen sich einfach bewusst sein, dass wir hauptsächlich die Infrastruktur zweier grosser Gemeinden nutzen: Laufen und Breitenbach. Wie wäre es, eine Kurtaxe einzuführen? Das würde dann zu höhe-

ren Eintrittspreisen für Externe führen, beispielsweise für das Schwimmbad oder die Eishalle — Gemeinden, die sich finanziell an den Anlagen beteiligen, natürlich ausgeschlossen. Die Gemeinden müssen nicht zum Mitmachen überzeugt werden. Wer externe Infrastruktur nutzt, muss eben mehr zahlen, ganz einfach. Das Laufental kann hier Pionierarbeit leisten und ein System einführen, das im ganzen Kanton Schule machen könnte. Eventuell könnten damit auch Kantonsgelder gelöst werden. Mit klaren Strukturen kann sich die Region auch besser als attraktiver Tourismusort und tolle Wohngegend verkaufen. Entscheidend ist: Es braucht alle Player im Boot.»

Mathias Christ, Laufner Stadtrat

«Momentan sind wir an der Eruierung möglicher Organisationsformen, in welche bestehende und künftige Infrastrukturanlagen überführt werden können. Dabei legen wir grossen Wert darauf, dass unsere Idee im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens diskutiert wird. Denn letztendlich muss das Projekt «Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein» politisch mehrheitsfähig sein. Ein wichtiges Ziel bei diesem Projekt ist auch: Es sollen Synergien genutzt werden. Der LTA (Laufental-Thierstein Athletics) ist das beste Beispiel dafür, wie regionale Zusammenarbeit funktionieren kann. Der Zeitplan für die Bildung der «Regionalen Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein» ist sehr ambitioniert: Weitere Workshops folgen und auch der politische Prozess soll bereits im Frühjahr gestartet werden. Geplant ist, dass die nötigen Gelder ins Budget 2023 aufgenommen werden. Dass es dafür schwierige Zeiten sind, ist auch mir bewusst.» ANZEIGE

L AUFEN

«Die Leute rufen Diktatur — aber wir sind hier im Paradies!» Luziya Metzger ist klug, fleissig und kämpferisch. Die ausgebildete Hebamme, Gynäkologin und Chirurgin aus Usbekistan schaut nach 70 Jahren auf ein bewegtes Leben zurück — und ist noch lange nicht müde. Melanie Brêchet Wer bei Luziya Metzger einkehrt, wird mit grösster Gastfreundschaft empfangen und mit grösster Freude erzählt die 70-Jährige allen Interessierten von ihrem Leben. Viel gibt es da zu berichten. Aufgewachsen ist sie im damals noch kommunistischen Usbekistan, das Teil der Sowjetunion war. Bereits ihre Mutter, geboren in Tatarstan, sei Ärztin gewesen, ihr Vater, ebenfalls aus Tatarstan, war Lehrer. Als Luziya zwei Jahre alt war, zog ihre Familie nach Usbekistan. «Wir waren privilegiert, sowohl in die Ausbildung der Jungs als auch in die der Mädchen wurde viel investiert. Alle konnten eine gute Ausbildung machen», sagt sie rückblickend, «vorausgesetzt man hatte Wille und Fleiss.» Viele Jahre arbeitete Metzger als Abdominalchirurgin. Als die

Hatte und hat ein bewegtes Leben: Luziya Metzger aus Laufen. Nachfrage nach Gynäkologinnen stieg, schulte sie um und arbeitete bis 2003 als Chefärztin in einer Geburtsklinik. Auch in der Freiwilligenarbeit setzte sie sich ein: Sie leitete in ihrer Provinz ein Frauenkomitee, das sich für Frauenrechte und gegen Gewalt an Frauen einsetzte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjet-

FOTO: MELANIE BRÊCHET

union verschlechterten sich die Bedingungen im Land und die Menschen, insbesondere die Frauen, wurden zusehends unterdrückt. Luziya Metzger machte sich auf in die Schweiz, um nach Gerechtigkeit zu suchen. Sie habe diese hier teilweise auch gefunden. Nicht verstehen kann sie die lauten «Diktatur!»-

Rufe der vergangenen Monate: «Wir sind hier im Paradies!», sagt sie. Ein Sohn lebt mittlerweile hier in der Schweiz, ein zweiter im Ausland. Sie selbst hatte in der Schweiz dank der Heirat mit ihrem Mann ihr Glück gefunden. Dieses währte aber nicht lange: Ihr Mann verstarb acht Jahre nach der Hochzeit an einer schweren Krankheit. Luziya Metzger macht jedoch ungebrochen weiter und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Sie engagiert sich politisch in der Unia und in der SP, und hilft wo sie kann, beispielsweise bei der Integration von Asylsuchenden, beim Hüten von Kindern oder in der Laufechuchi. Unterdessen habe sie in der Schweiz viele Freunde gefunden, besonders auch im Umfeld von Flohmärkten, wo man sich immer wieder treffe. Sie selbst gehe an viele Flohmärkte, um Geld zu verdienen, das sie in ihre Heimat schickt. «Helfen ist ein Glück für beide Seiten», erklärt sie ihr breites Engagement. Luziya Metzgers Geschichte kann im neuen Baselbieter Heimatbuch «Frauenbiet» nachgelesen werden. Gerne hätte sie am 6. Januar, anlässlich der Vorstellung des Buches im Alte Schlachthuus, allen Interessierten noch viel mehr spannende Episoden aus ihrem Leben erzählt. Der Anlass musste jedoch kurzfristig abgesagt werden. Geplant ist eine Durchführung im Mai. Das Buch kann beim Kantonsverlag Baselland erworben werden.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch KONZERT

Samstag, 8. Januar, 20.00 Uhr

Stiller Has – Pfadfinder *

Stiller Has auf Abschiedstournee KINO

Donnerstag, 13. Januar, 20.30 Uhr

Hexenkinder Dokumentation; Schweiz, 2019, 96 Min. KONZERT

Samstag, 15. Januar, 20.00 Uhr

Schmendriks Reise in die naje Welt * JAZZ-MATINEE

Sonntag, 16. Januar, 10.30 Uhr

JazzTube Ruswil

agt! Abges

* Vorverkauf: Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 7. Januar, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Zertifikatspflicht! Sonntag, 9. Januar Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!

Irgendwann wird aus der Trauer eine liebevolle Erinnerung.

Zusammen erlebtes Glück und miteinander getragenes Leid hinterlassen Spuren. Sie erzählen die Geschichte unseres gemeinsamen Weges. Wir lassen dich gehen, dankbar und in grosser Liebe.

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die tröstenden Worte, welche wir beim Abschied von

erfahren durften. In den Dank einschliessen möchten wir alle, die unserem Mami im Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Einen besonderen Dank richten wir an alle vom Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach, wo sich Mami die letzten sieben Jahre zu Hause fühlte.

Donnerstag, 13. Januar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag in der reformierten Kirche Laufen. Nachmittag mit Märchen und Musik, die Märchenerzählerin Sylvia Biedert entführt uns in eine «andere Welt», zwischen den Märchen spielt Christa Metzger auf dem Keyboard. Zertifikatspflicht!

Kleinlützel, im Januar 2022

Sonntag, 9. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Liesberg Freitag, 7. Januar, 12.15 Uhr, Mittagstisch. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern und zu singen. Restaurant Coni’s Träff, Delsbergstrasse 9a in Liesberg. Zertifikatspflicht!

Danke an alle, die zur schönen Abdankungsfeier beigetragen haben.

Du hast gesorgt, du hast geschafft, oft über deine Kraft. Nun ruhe aus, du liebes Herz, der Herr wird lindern unsern Schmerz

Donnerstag, 13. Januar, 15.30 Uhr, in der Aktivierung des AZBs, Breitenbach, ref. Altersheim-Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.

Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 – 19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1. am Do., 6. Jan., Gr. 2 am Do., 13. Jan.

* 13. April 1931 - † 15. Dezember 2021 Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihr erleben durften. Anna Widmer Othmar und Katharina Widmer-Amport mit Lars Anton und Therese Widmer Joshua Widmer Benjamin Widmer mit Ladina Boner Anverwandte und Bekannte Die Abdankung hat im Familien- und Freundeskreis stattgefunden. Dreissigster: Sonntag, 23. Januar 2022, 09:30 Uhr, Kirche St. Martin, Büren Traueradresse: Othmar Widmer-Amport, Kohlerhof 2, 4413 Büren

Wenn ihr mich suchet, suchet mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe, bin ich immer bei euch.

Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott! Jesaia 61,10 a

Traueradresse: Lisbeth Pflugi-Luterbach, Talstrasse 21, 4208 Nunningen

Herzlichen Dank Wir danken allen, die einige Zeit im Leben mit Paul verbracht haben und für die grosse Anteilnahme und tröstenden Worte, welche wir beim Abschied von

Paul Ackermann-Ritter erfahren durften. Vielen Dank für die zahlreichen Karten, Spenden für Hl.-Messen, Blumen, Kerzen und Zusagen für späteren Grabschmuck. Dankeschön für den feierlichen Abschiedsgottesdienst, der von Herrn Pfarrer Ignacy Bokwa gestaltet wurde. Auch für die musikalische Umrahmung durch die Organistin Frau Maria Fülöp und der Solistin Frau Bernadette Schäfer sowie der Sakristanin Frau Gertrud Vögtlin und der Fahnendelegation der Schützengesellschaft Zullwil möchten wir unseren besten Dank aussprechen. Wir danken auch der Feuerwehr Ibach, den Sanitätsdiensten NWS, dem Bestatter Franz Hänggi, Herrn Dr. Raphaël Haberthür und der Spitex Dorneckberg/Thierstein. Zullwil, im Dezember 2021

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 9. Januar 2022, 10.45 Uhr, Kirche Oberkirch Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder und Götti

Peter Saner-Bracher 16. 3. 1945 – 23. 12. 2021

(Gilt als Leidzirkular)

So wie ein Blatt vom Baume fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt.

Nach geduldig ertragener Krankheit ist er am 23. Dezember 2021 friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer: Dorli Saner-Bracher Nicole und Peter Tschumi-Saner mit Noemi, Marius und Simon Reto und Michaela Saner-Hartung mit Ramon und Livia Verwandte, Freunde und Bekannte

Seniorennachmittag: Dienstag, 11. Januar, 15.00 – 16.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Thema: Ungarn «umgarnen»! Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

Lisbeth Pflugi-Luterbach Andreas Pflugi und Sandra Helfenstein Jörg und Melinda Pflugi McDaniel mit Finnegan Christoph Pflugi Ernst Pflugi-Meier Franz und Heidi Pflugi-Häner Paul und Betty Pflugi-Albulet

Anna Widmer-Zeugin

Sonntag, 16. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 9. Januar: Teilnahme am GD um 10.15 Uhr in der ref. Kirche Th. in B.bach. Bilderrückblick zu den Krippenspielen. Anschl.: Mögl. zum Kirchenkaffee (mit Cov.-Zert.) od. Take Away heimnehmen (ohne Cov.-Zert.). Über die weiteren SoSchuldaten wird Sie ein Brief orientieren, der gegen Ende Januar zugeschickt wird.

hat uns nach schwerer Krankheit verlassen. Wir sind tieftraurig, lassen dich aber los in Liebe, Achtung und Dankbarkeit für Alles, was du für uns getan hast.

Anstelle von Blumen gedenke man des Klosters Mariastein IBAN: CH 13 0900 0000 4000 2800 9, Vermerk Albert Pflugi

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tante, Freundin

Gottesdienste: Maskenpflicht!

Sonntag, 9. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst (ohne Cov.-Zert.) mit Rückblick auf die Krippenspiele, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, Kirchenkaffee (mit Cov.-Zert.) / Take Away (ohne Cov.-Zert.): S. Martino.

Die Trauerfamilie

27.05.1944 bis 24.12.2021

Trauergottesdienst: Freitag, 7. Januar, 14.30 Uhr Pfarrkirche Oberkirch in Nunningen (Zertifikatspflicht) Anschliessend Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Freitag, 7. Januar, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Abdankung von Hr. Ernst Rüegsegger-Wyssbrod (7.4.1935 – 28.12.2021) im engsten Familienkreis, anschl. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof.

Albert Pflugi-Luterbach

Helene Spring-Schütz

Dienstag, 11. Januar, 15.00 Uhr, Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr, das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleiterin@gmx. ch, 079 568 74 10.

Grellingen

Mein Ehemann, unser Vater, Grossdädi, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 12. Januar 2022, um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Büsserach statt. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln (2G und Maskenpflicht). Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung zu Gunsten: Krebsliga Solothurn, Postkonto: 45-1044-7, IBAN: CH73 0900 0000 4500 1044 7, Vermerk: Im Gedenken an Peter Saner. Traueradresse: Dorli Saner-Bracher, Ob. Grabenstrasse 8, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Nelly Cueny-Hürzeler 4. Juli 1934 bis 30. Dezember 2021 Nach schwerer, mit Tapferkeit ertragener Krankheit wurdest du von deinen Schmerzen erlöst. Wir werden dich nie vergessen.

Trauerfamilie

Reto und Sibylle Cueny mit Tobias und Jasmin Ivo Cueny und Anja Häner Verwandte und Bekannte

Die Trauerfeier findet später im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Cueny Reto, Rieselstrasse 3, 4228 Erschwil Anstelle von Blumen und Messen gedenke man: Krebsliga Schweiz, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9


Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung Am 3. Januar 2022 hat keine ordentliche Stadtratssitzung stattgefunden: • Der Stadtrat bedankt sich für die zahlreich eingegangen Festtagskarten und wünscht allen weiterhin einen guten Start ins neue Jahr; bleiben Sie gesund!

• Die Stadt Laufen hat vor Weihnachten erfreut zur Kenntnis genommen, dass die Schweizerische Post den Briefeinwurf am Rampenweg neu wieder abends bis 18 Uhr leert. Denn dieser gut erreichbare «Drive-In»-Briefkasten ist für die Bevölkerung und fürs Gewerbe vorteilhaft, da fürs Aufgeben von normaler Briefpost kein Parkplatz beansprucht werden muss, besten Dank!

Baugesuch, Auflage vom 6. bis 17. Januar 2022

Praxisarchitekten AG / Fabian Scherer, Waschhausgraben 4, 5600 Lenzburg

BG-Nr. 0049/2021. Bauherrschaft: Kantonsspital Baselland / Mühlemattstrasse 26 / 4410 Liestal. Projekt: Zweckänderung: alt Bürofläche in neu Gesundheitszentrum / Vordacherweiterung / Lüftungsanlage / Kältemaschine, Parz. 2065, Bahnhofsrasse 4 + 6, 4242 Laufen. Projektverfasser/in:

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

«Ich bin gut angekommen» Seit vier Monaten leitet der Jurist Thomas Locher die Geschicke der Laufner Stadtverwaltung. Zuvor war er ein Jahr lang im Stadtrat engagiert. Den Seitenwechsel hat er bisher erfolgreich gemeistert und er fühlt sich wohl im Stadthaus. Wie haben Sie den Einstieg in Ihre neue Aufgabe als Stadtverwalter bisher gemeistert? Thomas Locher: Ich bin mich immer noch am Einleben. Der Einstieg wurde mir aber auch leicht gemacht, ich wurde von allen Mitarbeitenden herzlich empfangen. Trotz allem war es ein steiler Anfang. Mein Vorgänger Walter Ziltener war bereits beim eigentlichen Stellenantritt weg. Wie sagt man so schön: Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen. Am Anfang verbringt man viel Zeit mit Suchen. Es wäre also vermessen zu sagen, dass ich mich bereits komplett eingelebt hätte. Ich habe mich aber gleich zu Beginn meiner Tätigkeit bei allen Stadtangestellten persönlich vorgestellt und nachgefragt, wo allenfalls der Schuh drückt. Worauf möchten Sie besonderes Augenmerk legen? Unser Team ist relativ klein. Natürlich kommt man auf rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn man wirklich alle Arbeitskräfte, die bei der Stadt tätig

der GRPK war ich unter anderem für Personelles zuständig und entwickelte bereits da ein gewisses Grundinteresse für diese Tätigkeit. Damals wäre es aber zu früh gewesen, mich auf diese Stelle zu bewerben. Die Arbeit als Stadtrat, die mich der Verwaltung wieder näher gebracht hat, liess den Wunsch aber wieder aufkeimen und der Zeitpunkt war natürlich ideal. Ich habe mich schliesslich «auf den letzten Drücker» beworben. Vielleicht habe ich meine Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat damit auf dem linken Fuss erwischt. Der Entschluss mich zu bewerben, war ziemlich spontan und entsprechend kurzfristig. Sie sind in Laufen aufgewachsen und wohnen auch hier. Ist diese Nähe ein Vor- oder ein Nachteil? Ich glaube es ist vor allem ein Vorteil. Man kennt die lokalen Verhältnisse und man interessiert sich auch persönlich noch etwas mehr für den Ort. Man muss aber auch damit umgehen können, dass man abends im Ausgang oder während des Einkaufs auf verschiedene Themen angesprochen wird. Als Anwalt bin ich mir das aber gewohnt.

Voller Einsatz für die Stadt Laufen: Thomas Locher ist seit vier Monaten Stadtverwalter. sind, mitzählt. Das Kernteam im Stadthaus umfasst jedoch nur rund 15 Leute. Ich wünsche mir darum, dass wir schnelle, unkomplizierte Lösungen finden und diese auf möglichst kurzem Dienstweg umsetzen können.

FOTO: STL

Sie waren während eines Jahres als Stadtrat tätig. Was hat Sie dazu bewogen, bereits nach so kurzer Zeit in die Verwaltung zu wechseln? Ich interessiere mich schon länger für diese Arbeit. Während meiner Zeit bei

Als wie gross würden Sie den Einfluss eines Stadtverwalters einordnen? Als oberster Personalverantwortlicher spreche ich mit meinen Abteilungsleitern darüber, wie wir verschiedene Geschäfte beim Stadtrat vorbringen. Und auch der Austausch mit dem Präsidium ist natürlich intensiv. Ich denke, je mehr ich an der Aufgabe interessiert bin, desto mehr kann ich kreativ Einfluss nehmen. Ein Alleinherrscher bin ich aber auf jeden Fall nicht. (stl)

Weihnachtsbaumsammlung am 7. Januar

Abgabe von Baurechtsparzellen Die Stadt Laufen hat auf der Parzelle 1224 an der Diebachstrasse acht Baurechtsparzellen inkl. Projekt zu vergeben. Beim Projekt handelt es sich um vier Doppeleinfamilienhäuser in nachhaltiger Bauweise. Der Basispreis für eine der acht Wohneinheiten liegt bei ca. CHF 850 000. Der Stadtrat hat für die Vergabe der Baurechtsparzellen folgende Kriterien definiert: Die Weihnachtsbaumsammlung findet morgen Freitag 7. Januar als separate Sammlung statt. Bitte stellen Sie die Bäume bis spätestens 7.00 Uhr des Sammeltages an der Strasse zur Abholung bereit. Die Sammlung ist kostenlos. Das eingesammelte Material wird in der KELSAG-

Kompostieranlage verwertet. Die Bäume müssen vollständig vom Schmuck befreit sein und dürfen die max. Länge von 2,5 Meter nicht übersteigen. Längere Bäume müssen auf dieses Mass gekürzt werden. Wir bitten um Einhaltung dieser Vorgaben. (stl)

Wegsperrung Rebe/Eichholle Alljährlich wird das kommunale Naturschutzgebiet Eichholle gepflegt und renaturiert. Daher muss der Weg vom Spital auf die Rebe vom 17. bis ca. 21. Januar 2022 gesperrt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Technische Dienste, Stadt Laufen

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Wohnsitz in Laufen seit mind. drei Jahren oder in Laufen aufgewachsen, Das Gebäude muss durch den Baurechtnehmer selbst bewohnt werden, Max. ein Baurechtsvertrag pro Baurechtnehmer, Bei mehr als acht Interessenten gilt: «first come first served».

Stadtrat und Gemeindeversammlung haben für die Baurechte folgende Parameter beschlossen: – Basis Landpreis CHF 600.–/m2 bei einer Grundfläche von je ca. 390 m2 – Zinssatz von 2.25% (aktueller Referenzzinssatz + 1.0%) Fünf Baurechtsparzellen sind bereits reserviert. Für die restlichen drei Baurechtsparzellen sucht die Stadt Laufen noch Interessierte. Sollten Sie die genannten Kriterien erfüllen, nehmen wir gerne Ihre Anmeldung per Mail entgegen: bau@laufen-bl.ch. Im Anschluss daran werden wir Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen.

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Etwas Neues im alten Jahr

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Sie da! Genau Sie! Sie sind soeben an den ersten Buchstaben der ersten Kolumne 2022 hängen geblieben. Das freut mich sehr! Lesen Sie weiter, Sie gewinnen damit ein paar Minuten «Me Time». Ich will ganz indiskret sein: Wohnen Sie in Laufen? Ja? Bestens! Dann habe ich etwas für Sie: Kommen Sie doch im neuen Jahr an eine Gemeindeversammlung. Diese findet vier Mal im Jahr statt und Sie können allein mit Handerheben bestimmen, in welche Richtung es in Laufen gehen soll. Bei Urnenabstimmungen können Sie nur Ja oder Nein stimmen. Bei einer Gemeindeversammlung können Sie aber auch Anträge auf Änderung einer Vorlage des Stadtrats stellen. Sie sind der Meinung, der neue Spielplatz falle etwas dürftig aus? Stellen Sie den Antrag, den Kredit zu erhöhen und ein Wasserspiel einzubauen. Und wenn Sie z. B. auf Gemeindeebene einen Jugendrat einführen möchten, dieser aber nicht auf der Traktandenliste stand? Am Schluss der Versammlung können Sie mit einem Antrag den Stadtrat beauftragen, eine Vorlage zu einem Jugendrat zu erstellen. Ich gebe es zu: Die möglichst breite Beteiligung am politischen Leben ist mir persönlich wichtig. In den letzten Jahren ging die Zahl der Stimmberechtigten an den Gemeindeversammlungen immer mehr zurück. Das ist sicher auch der Pandemie geschuldet. Aber schon vorher hat der Stadtrat regelmässig darüber diskutiert, wie Gemeindeversammlungen attraktiver gemacht werden können. Ökonom:innen würden wohl vorschlagen, das Angebot zu verknappen, um die Nachfrage zu steigern. Nur: wie soll das in der Demokratie funktionieren? Wir dürfen die Zahl der Anwesenden nicht beschränken, sonst wird den Ausgeschlossenen verwehrt, politische Rechte auszuüben. Dann gäbe es noch die Möglichkeit, die Gemeindeversammlungen attraktiver zu gestalten. Wir hätten bestimmt Rekordzahlen, wenn wir jeweils an der Versammlung bestimmen könnten, wo in den nächsten drei Monaten die Radarkontrollen erfolgen. Leider sind uns da die Hände gebunden, da ziemlich genau vorgegeben ist, was an einer Gemeindeversammlung beschlossen wird und was nicht. Und Radarkontrollen gehören nun mal nicht dazu. Aktuell können wir auch keinen Apéro veranstalten – wobei erwiesen ist, dass sich Stimmberechtigte, die nur gelegentlich teilnehmen, dadurch überhaupt nicht motivieren lassen, regelmässig zur Gemeindeversammlung zu kommen. Was können wir also tun? Wer noch nie oder schon lange nicht mehr teilgenommen hat: Vier Daten fix in der Agenda reservieren – und das Jahr 2022 wird um eine Erfahrung reicher! Und für die Stammgäste: Nehmt doch Freunde, Familie, Arbeitskolleg:innen und Vereinskamerad:innen mit zur Gemeindeversammlung. Damit haben Sie auch schon Mitstreiter:innen, welche den Antrag für ein Wasserspiel auf dem Spielplatz unterstützen. Ein echter DemokratieHack! PS: Gemeindeversammlungen finden im 2022 am Dienstag 22. März, am Donnerstag 16. Juni, am Dienstag 20. September und am Donnerstag 8. Dezember statt.


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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 9. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg Mittwoch, 12. Januar, 17.00 Uhr Meitliträff mit Anita Violante. Anmeldung bis 10.01. unter Tel. 061 731 38 86 oder sekretariat@kgleimental.ch 19.00 Uhr Ökum. Bibellesen: Matthäus 9,9-13, Pater Ludwig Ziegerer, Kloster Mariastein (mit Zertifikat)

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.

In Liebe, voller Dankbarkeit und erfüllt mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem geliebten

Thomas Wagner-Born 28. Juli 1954 – 1. Januar 2022 Wir sind von Herzen dankbar für den Weg, den wir gemeinsam mit dir gehen durften.

Wir vermissen dich sehr: Margret Wagner-Born Melanie Wagner und Roman Hänggi Tobias Wagner und Bianca Stampfli Andres und Therese Wagner mit Yvonne und Claudia Markus und Gaby Wagner mit Marvin und Noah Beat und Silvia Wagner mit Michelle und Thomas Christoph und Silvia Wagner mit Leonardo und Sarah Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet statt am Mittwoch, 12. Januar 2022, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof St. Martin in Laufen. Dazu sind alle herzlich eingeladen (ohne Zertifikatspflicht). Der anschliessende Abschiedsgottesdienst findet, aufgrund der aktuellen Covid-19-Bestimmungen, nur im engsten Familienkreis statt, in der HerzJesu Kirche in Laufen um 15.00 Uhr. Dreissigster am Freitag, 4. Februar 2022, 19.30 Uhr, in der Herz-Jesu Kirche Laufen. Traueradresse: Margret Wagner-Born, Schliffweg 1, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder und Weggefährten

Jost Wasmer-Borer 30. April 1928 – 27. Dezember 2021

Nach einem erfüllten Leben und kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer Fredy und Jacqueline Wasmer-Laubscher Dominik und Rebecca Wasmer mit Gian und Ben Nadja Wasmer und Herolind Gashi Heinz und Heidi Wasmer-Jungo Corina und Tino Haller mit Lio und Malin Katrin und Kevin Henz mit Noel und Lucien Kurt Wasmer und Eveline Jeger Raphael Steiner Stephanie Steiner Rosi Müller-Wasmer Irene Heizmann Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Fredy Wasmer, Käselstrasse 11, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Erol Esen, Schulgasse 1, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-001, Garten-/Grillhaus mit Solaranlage Bauplatz: Schulgasse 1 Bauparzelle: GB Nr. 571 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Terminvereinbarung) Einsprachefrist: 20. Januar 2022

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Margrit Mosimann, Gehrenstrasse 31, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Standort: Gehrenstrasse 31 Grundstück: GB 1545 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Kübler Haustechnik AG, Industriering 45, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 21. Januar 2022

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi

Margritli Küng-Friedli 23.06.1926 – 30.12.2021

Nach einem reich erfüllten Leben ist ihre Kraft zu Ende gegangen und sie durfte friedlich einschlafen. Wir vermissen sie sehr und behalten sie in unseren Herzen. Unser Dank geht an das Altersheim Bodenacker für die liebevolle Pflege, sowie an Herr Dr. Buetikofer für die jahrelange Betreuung.

Ruth Hoffmann und Kinder Theres und Peter Rufi und Kinder Edith und Andreas Linggi und Kinder Roland und Beatrice Küng und Kinder Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Roland Küng, Mittelstrasse 55, 4227 Büsserach

Bauherrschaft: Luginbühl Daniel und Barbara Igraben 80, 4208 Himmelried Projektverfasser/-in: Luginbühl Daniel und Barbara, Igraben 80, 4208 Himmelried Bauvorhaben: Fotovoltaikanlage Bauort: Igraben 80 Bauparzelle: GB-Nr. 586 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Keine Einsprachefrist: 20. Januar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Wohngenossenschaft Himmelried, p.A. Rolf Borer, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Atelier für Bau & Design, Rolf Borer, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Neubau MFH mit Laden/Bistro inkl. Autoeinstellhalle Bauort: Hauptstrasse 19 Bauparzelle: GB-Nr. 787 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Keine Einsprachefrist: 20. Januar 2022

Manuel Gonzalo Trillo Trasmonte 1. Mai 1952 - 31. Dezember 2021 Nach kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Wir denken in grosser Liebe und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit zurück.

In stiller Trauer: Ariana und Nafi Emri Sandra Trillo Suad und Samir Emri Beatrice Christ Verwandte und Freunde Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung auf dem Familiengrab in Spanien statt.

Auf einmal bist du nicht mehr da Im Herzen bleibst du uns ganz nah Nun ruhe sanft und geh in Frieden Denk immer dran, dass wir dich lieben

Himmelried

Baupublikation

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Opa

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Omi und Schwiegermutter

Klara «Kläri» Kohler-Borer 19. 2. 1938 – 31. 12. 2021

Hannelore und Daniel Studer-Kohler Dominik und Jodie, Rebecca Regina und Dieter Häner-Kohler Raphael und Rahel, Jeannine Roger Kohler und Natascha Schmid

2. Timotheusbrief 1, 10

Pally Bestattungen Rund um die Uhr für Sie da 061 791 93 33 pally-bestattungen.ch

Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Regina Häner-Kohler, Katzenflühli 286, 4234 Zullwil

Statt Blumen: Spenden an Stiftung Theodora, Postkonto 10-61645-5, IBAN CH51 0900 0000 1006 1645 5 Gilt als Leidzirkular.


REGION

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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

JAHRESRÜCKBLICK

Nicht nur Corona prägte das Leben im letzten Jahr Auch wenn es sich so anfühlt — das Jahr 2021 war nicht nur durch Covid-19 geprägt. Das «Wochenblatt» erinnert an einige Ereignisse aus den Sparten Gesellschaft, Kultur, Politik, Sport und Natur, welche die Region bewegten.

Soziales geleistet und Kulturelles dargeboten. Ein paar Ereignisse der Region wurden im Jahresrückblick herausgepickt. Zu erinnern gebe es noch einiges mehr. Fortsetzung auf Seite 9

Gaby Walther Seit zwei Jahren beeinf lusst und beschränkt die Pandemie unser tägliches Leben. Trotzdem kehrte vor allem von Frühling bis Herbst ein Stück Normalität in den Alltag zurück. Zahlreiche Anlässe durften durchgeführt werden, einige Jubiläen wurden gefeiert, im Kanton Solothurn wurde die Regierung auf Kantons- und Gemeindeebene neu gewählt und Dauerthemen wie das Spital Laufen, die Verkehrsüberlastung beim Angenstein sowie der Doppelspurausbau beschäftigten die Politik. Ebenso wurde

«E-Bike-Land Nordwestschweiz: Baselland Tourismus und Tourismus Schwarzbubenland fördern mit attraktiven Touren sowie einem Netz von Ladestationen für E-Bikes die Attraktivität der Region.

Impfzentrum West: Im April wurde das Impfzentrum im Spital Laufen eröffnet. Verteilt auf drei Stockwerke konnten täglich bis zu 2000 Personen durchgeschleust werden. Ein logistischer Kraftakt, wie Stabschefin Esther Schindelholz aufzeigte. Inzwischen wurde das Impfzentrum, welches im Juli geschlossen wurde, reaktiviert und ist seit Dezember wieder in Betrieb. FOTOS: ARCHIV WOCHENBLATT

Neue Leichtathletikanlage im Grien in Breitenbach eröffnet: Treibende Kraft hinter dem kantonsübergreifenden Projekt war der LZT-Präsident Tobias Holliger. Neu heisst der Verein LTA (Laufental Thierstein Athletics).

Laufehuus: Im September ging die Notschlafstelle Laufehuus in Betrieb. Vereinsmitglieder und Freunde des Laufehuus trafen sich zur feierlichen Segnung. Sechs Betten stehen im Haus an der Güterstrasse 10 zur Verfügung, um Menschen, die unfreiwillig auf der Strasse stehen, kurzfristig ein Dach über dem Kopf anzubieten.

Wahlen: Im März fanden im Kanton Solothurn die Regierungs- und Kantonsratswahlen statt. Mit einem Glanzresultat wurde Remo Ankli für den Regierungsrat wiedergewählt.

Verborgene Kulturgüter und Traditionen: Mitte September stand Liesberg ganz im Zeichen der Europäischen Tage des Denkmals. 300 Gäste pilgerten ins Dorf, um an neun Anlässen über die hiesigen Baudenkmäler, Kirchentraditionen, Industrieentwicklungen und alten Handwerke zu erfahren. Auf dem Bild Verantwortliche für den Tag des Denkmals in Liesberg.

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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

Erschwil

Wir trauern um unser langjähriges Aktiv- und Ehrenmitglied

Baupublikation

Dieter Borer-Stebler

Bauherrschaft: Borer Florin, Passwangstrasse 8, 4228 Erschwil Bauprojekt: Neubau Garage, Gartenhaus, Schopf Verantwortlicher: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Bauplatz: Passwangstrasse 8 Bauparzelle: GB 857/958 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

7. 4. 1952 – 31. 12. 2021 Über 50 Jahre bist Du als grossartiger Trompeter in unseren Reihen gesessen und hast unser Leben sowohl musikalisch als auch kameradschaftlich bereichert. Dafür sind wir Dir sehr dankbar und werden Dich immer in bester Erinnerung behalten. Mit Dieter verlieren wir einen geschätzten Musiker, Kamerad und Freund. Die Musik war ein Teil deines Lebens und du bleibst ein Teil von uns.

Baupublikation

Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus und wünschen ihr für die kommende Zeit viel Kraft.

Bauherrschaft: Borer Helga, Widenweg 302A, 4204 Himmelried Bauprojekt: An- und Umbau Verantwortlicher: Atelier für Bau & Design, Rolf Borer, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauplatz: Schmelzistrasse 61 Bauparzelle: GB 1020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

Im Namen all Deiner Musikkolleginnen und -kollegen der Musikgesellschaft Harmonie Büsserach Eliane Cueni Präsidentin

Baupublikation

Bauherr: Repassy Robert, Bohnygasse 18, 4460 Gelterkinden Bauprojekt: Neubau 2-Familienhaus Verantwortlicher: RMR Swissbau GmbH, Bohnygasse 18, 4460 Gelterkinden Bauplatz: Mühleweg 3 Bauparzelle: GB 889 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. 1. – 20. 1. 2022

Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schmerzlich war’s vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Nun ruhe aus in Gottes Hand, ruh in Frieden und hab Dank.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Papi, Schwiegerpapi Grosspapi, Bruder, Schwager und Götti

Kleinlützel

Baupublikation

Bruno Studer-Stampfli

Bauherrschaft: Isabelle Pecoraio-Triebold Berg 451, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Aus-/Umbau Garage, Dusche, Sauna, Sitzplatz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Berg 523 Bauparzelle: 1477 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 6. Januar 2022 bis 21. Januar 2022

07. April 1953 – 24. Dezember 2021

Nach langer und tapfer ertragener Krankh kheit, durftest Du im Beisein Deiner ganzen Familie an Heiligabend sanft einschlafen. Wir alle sind dankbar für die vielen schönen Stunden, die wir mit Dir erleben durften und werden Dich immer in bester Erinnerung behalten. Dorli Studer-Stampfli Nadja & Marco Christ-Studer mit Julian Dominik Studer & Stephanie Raemy mit Nayla Caroline & Joël Borer-Studer mit Sheena

Baupublikation

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Grosspeterstrasse 20, 4002 Basel Bauobjekt: Mobilfunkanlage, Mast mit Antennen, Höhe 25 m Grundeigentümer: Einwohnergemeinde Kleinlützel Bauplatz: Huggerwaldstrasse 438 (Schulhaus) Bauparzelle: 3057 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 6. Januar 2022 bis 21. Januar 2022

Und trennen uns auch Welten, unsere Liebe verbindet uns über Raum und Zeit. Sie wird zu einer Brücke zwischen unseren Seelen.

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauprojekt: 21-057 Umbau der best. Mobilfunkanlage mit neuem Mast und neuen Antennen Grundbuch-Nr.: 2544 (ausser Zone) Adresse: Oris 3, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Swisscom (Schweiz) AG, Grosspeterstr. 24, 4052 Basel Grundeigentümer: Swisscom Immobilien AG, Alte Tiefenaustr. 6, 3048 Worblaufen Planverfasser: Axians Schweiz AG, Johannes Aebi, Pulverstr. 8, 3063 Ittigen Datum Baugesuch: 6.1.2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 20.1.2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Thierstein/ Dorneckberg, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach; PC-Konto 40-200735-9, IBAN CH0409000000402007359. Traueradresse: Dorli Studer-Stampfli, Mittelstrasse 20, 4227 Büsserach

Baupublikation

Bauherrschaft: Alivera GmbH, Frankfurt-Strasse 66, 4142 Münchenstein Bauobjekt: 4 EFH mit Carport Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Tomi Architekten GmbH, Bahnhofstrasse 35, 4663 Aarburg Bauplatz: Rüttiweg Bauparzelle: 3233, 3234 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 6. Januar 2022 bis 21. Januar 2022

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 06. Januar 2022 um 14:00 Uhr unter Einhaltung der aktuellen BAG-Schutzmassnahmen (2G) in der Kirche Büsserach statt.

Nadine Saner Meury 22. 6. 1968 - 2. 1. 2022 Nach langer und geduldig ertragener Krankheit konntest du friedlich im Kreise deiner Liebsten einschlafen. Wir sind unendlich dankbar für all deine Liebe und alles, was wir mit dir erleben durften. Deine frohe Lebensart hat uns alle berührt. Du hinterlässt eine grosse Lücke.

Traurig nehmen Abschied Mario Meury-Saner mit Jana und Luca Ernst und Rosette Saner-Camenzind Carmen und Thomas Stark-Saner mit Bastien, Urban und Michel Ernst und Natascha Saner-Horisberger Verwandte, Freunde und Bekannte Am Dienstag, den 11. Januar 2022 findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Martin in Laufen um 14.00 Uhr für alle Trauergäste statt. Anschliessend wird die Trauerfeier in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen unter Einhaltung der BAG-Richtlinien mit 2G stattfinden. Dreissigster: Freitag, 18. Februar 2022, um 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen. Traueradresse: Familie Mario Meury-Saner, Kreuzstrasse 37, 4227 Büsserach SO Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9. Gilt als Leidzirkular.

Alles hat seine Zeit, sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben sich loslassen und erinnern. Traurig, aber voll Dankbarkeit für das erfüllte lange Leben, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Gross- und Urgrossmutti, Schwiegermutter, Tante und Gotte

Theres Altermatt-Fürer 15.1.1918 – 23.12.2021

Einen Tag vor Weihnachten durfte sie im hohen Alter von fast 104 Jahren im Altersund Pflegeheim «Stäglen» Nunningen friedlich einschlafen. Ihr Leben war geprägt von Güte und Liebe zu uns allen. Sie wird in unseren Herzen weiterleben. Elsbeth & Paul Stebler-Altermatt, Zullwil Myrta Häner-Altermatt, Zullwil Bruno & Hannalies Altermatt-Bracher, Oberscherli Helena Altermatt Leisibach & Kurt Leisibach-Altermatt, Solothurn Elmar & Madeleine Altermatt-Schweizer, Zullwil Marie-Therese & Andreas Buser-Altermatt, Niederdorf Gross- & Urgrosskinder mit Familien Abschiedsgottesdienst: Dienstag, 11. Januar 2022, 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch, Nunningen/Zullwil (Zertifikats- und Maskenpflicht, 2G) Urnenbeisetzung: ca. 15.30 Uhr auf dem Friedhof (keine Zertifikatspflicht) Dreissigster: Samstag, 12. Februar 2022, 18.00 Uhr, Kirche Oberkirch Anstelle von Blumen gedenke man der Glückskette IBAN: CH82 0900 0000 1001 5000 6, PC 10-15000-6 Vermerk Theres Altermatt. Herzlichen Dank Traueradresse: Myrta Häner-Altermatt, Hofackerstrasse 200, 4234 Zullwil


REGION

Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

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JAHRESRÜCKBLICK

Dreimal 100 und dreimal 50 Jahre

gwa. Das Jahr 2021 war auch ein Jahr mit zahlreichen Jubiläen. So feierte zum Beispiel die Ludothek ihr 30-jähriges Bestehen, der Gewerbeverein KMU Laufen-

tal lud zur 30. Generalversammlung ein und Laufen holte das Jubiläum 725 nach. Dreimal wurde ein Jahrhundert erreicht, dreimal ein halbes Jahrhundert.

100 Jahre Dr Schwarzbueb: Seit 100 Jahren nimmt sich «Dr Schwarzbueb» der Region an. Die Heimat war dem Gründer Albin Fringeli ein hoher Wert. Im November wurde der 100. Jahreskalender präsentiert.

100 Jahre Piatti: Im Januar 2022 wäre Celestino Piatti 100 Jahre alt geworden. Im November erschien ein Buch über den international bekannten Grafiker und Künstler. Ebenso durfte das Privatarchiv in Grellingen besucht werden.

100 Jahre Turnverein: Der Laufentaler Turnverband LTV durfte letztes Jahr seinen 100. Geburtstag feiern. An der Jubiläums-Delegiertenversammlung im Seemättli in Liesberg nahmen rund 220 Turnerinnen und Turner teil. An der DV wechselte auch das Präsidium des LTVs. Elsbeth Richterich überreichte das Amt an Yves Gygi.

50 Jahre Rosengarten: Einzigartig ist die Entstehungsgeschichte des einzigen Altersheims im Laufental. Das Seniorenzentrum Rosengarten existiert seit 50 Jahren. Seine Geschichte hat Niklaus Starck in einem reich bebilderten Buch festgehalten.

50 Jahre Selbstständigkeit: Seit dem Spätmittelalter ist Mariastein Wallfahrtsort. Im Jahr 1971 erhielten die Mariasteiner Mönche vom Kanton Solothurn ihr Kloster zurück.

50 Jahre Frauenstimmrecht: Das Wochenblatt befragte während eines Jahres verschiedene Persönlichkeiten zum Thema Frauenstimmrecht, Gleichstellung und Gleichberechtigung. Oben v.l.: Susanne Koch, Sabine Asprion, Ruth Gisi, Susi Erb, Rosmarie Eichenberger. Unten v.l.: Elisabeth Glaser, Gertraud Wiggli, Regina Zuber, Jacqueline Wunderer und Janine Graber. FOTOS: ARCHIV WOCHENBLATT


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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Fausel Marek, Römerstrasse 51, 4114 Hofstetten SO Fausel Simone, Römerstrasse 51, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Fausel Marek, Römerstrasse 51, 4114 Hofstetten SO Fausel Simone, Römerstrasse 51, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Dachflächenfenster Bauplatz: Römerstrasse 51, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 3649 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

Baupublikation

Bauherr: Gröner-Ingold Johann, Schlössliweg 6, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gröner-Ingold Johann, Schlössliweg 6, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sichtschutzwand Bauplatz: Schlössliweg 6d , 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3041 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

Baupublikation

Bauherr: Winter Jürg, Seltisbergerstrasse 15, 4059 Basel Projektverfasser: Rosenmund Haustechnik AG, Reinacherstrasse 261, 4002 Basel Bauobjekt: Innen-Wärmepumpe Luft/Wasser Bauplatz: Römerstrasse 6, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 3171 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

Baupublikation

SPINAS CIVIL VOICES

Bauherr: Hanikel Axel, St. Annaweg 22, 4112 Flüh Projektverfasser: DDH Denzler AG, Talstrasse 49, 4112 Flüh Bauobjekt: Aussen-Wärmepumpe Bauplatz: St.Annaweg 22, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3553 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. 1. 2022 – 20. 1. 2022

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Charles Schneiter Paradiesweg 2, 4115 Mariastein Bauprojekt: Neubau Photovoltaikanlage Bauort: Paradiesweg 2, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1986 (Ortsbildschutzzone Kloster Mariastein) Projektverfasser: Stich AG Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 20. Januar 2022

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Sonja Seeholzer, Walter Kisselef, Biederthalstr. 36, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Ersatz Wärmepumpe Bauort: Biederthalstr. 36 Bauparzelle: GB-Nr. 854 (K) Projektverfasser: LWS Wärmeservice GmbH Ringstr. 39, 4106 Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 20. 1. 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Kurt und Ursula Koop Mariasteinweg 8, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Gerätehaus Bauort: Mariasteinweg 8 Bauparzelle: GB-Nr. 608, (W2a) Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 20. Januar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Ann-Kathrin Martin, Vanessa Meyer, Theodorsgraben 10, 4058 Basel Bauprojekt: EFH-Neubau: Projektänderung Fassade und Heizung Bauort: Rösmattstrasse 8 Bauparzelle: GB-Nr. 157 Projektverfasser: Sarasin Architektur & Baubiologie, Mühlenberg 22, 4052 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 20. 1. 2022

Wir Blinden sehen anders, z. B. mit der Nase. Obwohl Matthias Etter mit einer Sehbehinderung lebt, steht er auf eigenen Beinen. Statt mit den Augen orientiert er sich mit allen anderen Sinnen. Damit er unabhängig seine Wege gehen kann, steht ihm der SZBLIND mit Rat und Tat zur Seite.

Selbstbestimmt durch den Alltag. Dank Ihrer Spende: PK 90-1170-7. szblind.ch


THIERSTEIN

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Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

MELTINGEN

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen Temporärer Verzicht auf Schalteröffnungszeiten Liebe Breitenbacherinnen und Breitenbacher Auf der Basis der neuen bundesrätlichen Bestimmungen zu COVID-19 werden auch auf der Gemeindeverwaltung Maßnahmen zur Umsetzung der Home-Office-Pflicht ergriffen. Die Präsenz vor Ort wird in den kommenden Wochen in sehr reduzierter Form sichergestellt. Aufgrund dessen entfallen die ordentlichen Öffnungszeiten bis zum 14. Januar 2022. Für die Behandlung wichtiger Anliegen bitten wir Sie um telefonische Vereinbarung eines Termins (061 789 96 96). Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Kurz nach Beginn der neuen Legislatur dreht sich in Meltingen wieder das Kandidatenkarussell für den Gemeinderat. Bea Asper Das Funktionieren einer Gemeinde steht und fällt mit den Personen, die sich dafür einsetzen. «Am Willen fehlte es nicht und die Zusammenarbeit funktionierte gut», resümiert FDP-Gemeinderat Reto Winkelmann. Er ist zusammen mit weiteren Mitgliedern des Parteivorstandes auf der Suche nach neuen Kandidaten für den Gemeinderat. «Keine leichte Aufgabe — so kurz nach den Wahlen», gibt Winkelmann zu bedenken. Matthias Hänggi und Michel Hänggi hatten überraschend ihre Demissionen eingereicht. Noch im Frühjahr war die FDP mit einer starken Liste zu den Erneuerungswahlen des Gemeinderates angetreten und wollte auch das Gemeindepräsidium übernehmen, das Erich Fidler (SVP) nicht mehr beanspruchte. Die FDP schickte Sprengkandidat Thomas Spaar ins Rennen, doch er verlor die Wahl gegen CVP-Kandidat Friedrich Wüthrich. «Daran liegt es nicht, dass die FDP nun gleich zwei Rücktritte aus dem Gemeinderat verkraften muss», sagt Winkelmann. Der frühere Graben zwischen FDP und CVP sei gekittet und auch die anderen Streitigkeiten seien vergessen. Diese hatten die Gemeinde wegen einer Rücktrittswelle einst in die kantonale Zwangsverwaltung geführt.

Die Finanzen sind im Lot

Im Gemeinderat gebe es jetzt keine Spannungen, «die Zusammenarbeit funktionierte gut», hält Gemeindepräsident Friedrich Wüthrich fest. Erst vor kurzem

Meltingen: Die FDP muss zwei Rücktritte aus dem Gemeinderat verkraften. Bis am 15. Januar hast sie noch Zeit, Wahlvorschläge einzureichen. FOTO: MARTIN STAUB konnten auch die Stellen in der Verwaltung erfolgreich besetzt werden, und mit Engagement widmen sich die verbliebenen Exekutiv-Mitglieder der Zukunftsgestaltung von Meltingen. Denn auch die Finanzen sind im Lot: Die Gemeindeversammlung konnte beim Budget 2022 einen Ertragsüberschuss von 66 198 Franken genehmigen und erhielt auf Fragen zu den geplanten Investitionen (Umgestaltung Dorfplatz, Sanierung der Strasse auf den Meltingerberg und Oberfeld) vom Gemeinderat detaillierte Erklärungen. Dabei nahm der Gemeinderat auch das Thema Temporeduktion auf. Er bekam vom Souverän das Vertrauen ausgesprochen mit der klaren Genehmigung seiner Anträge. Harmonie zeigte sich im Anschluss beim Apéro draussen auf dem Pausenhof. Es seien plötzlich eingetrete-

ne gesundheitliche Probleme (Herzmuskel), die ihn zum Rücktritt veranlassten, erklärt Jungpolitiker Matthias Hänggi gegenüber dieser Zeitung. Bei Michel Hänggi ist der Rücktritt — in der Zeit der Pandemie — ebenfalls aus gesundheitlichen Überlegungen erfolgt. Wie es weiter geht in Meltingen, ist jetzt noch offen. Die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge ist vor Weihnachten verstrichen. «Wir haben nun aber für das Einreichen von Wahlvorschlägen noch Zeit bis am 15. Januar, der Gemeinderat hat einer Fristverlängerung zugestimmt», sagt Winkelmann. Gelingt es der FDP, zwei Kandidierende zu präsentieren, käme es zu stillen Wahlen, ansonsten zu einer neuen öffentlichen Ausschreibung für die Besetzung der vakanten Gemeinderatsressorts.

LOK ALHISTORISCHES

Aus der Thiersteiner Kunstszene Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Bestimmungen zu COVID 19 (Stand 20.12.2021) Folgende übergeordneten Grundsätze sind einzuhalten und durch die verantwortlichen Personen durchzusetzen: Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Die Nutzer der Infrastrukturen haben darüber hinaus ein Schutzkonzept zu entwickeln, welches sich an den aktuellen Mustervorgaben des jeweiligen Verbandes orientiert. Die Vorgaben der Verbände dürfen den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nicht erlaubt ist eine bewusste Lockerung der darin enthaltenen Regelungen. Das Schutzkonzept muss den Behörden auf Verlangen vorgelegt werden. Fehlverhalten kann mit dem Entzug der Nutzungserlaubnis bestraft werden. Bei der Nutzung von Innenräumen muss ab einem Alter von 16 Jahren zwingend 2G (geimpft oder genesen) verbunden mit einer Maskentragepflicht durchgesetzt werden. Kann bei der Ausübung der Tätigkeit keine Maske getragen werden, gilt die Regelung 2G+ (geimpft, genesen und getestet). Personen, deren Impfung, Auffrischungsimpfung oder Genesung weniger als vier Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht ausgenommen. x Gemeindeverwaltung

In den öffentlichen Bereichen der Gemeindeverwaltung besteht eine Maskentragepflicht. Die Prüfung der Zertifikatspflicht entfällt aufgrund des öffentlichen Auftrags der Gemeindeverwaltungen. Fortsetzung auf Folgeseite

Bei der letzten Begegnung im Malatelier in Büsserach hat mir Severin Borer (1924–2010) in seiner bescheidenen Art weise Worte mit auf den Weg gegeben: Auf Überraschendem sei aufzubauen und wenn sich zu viel Verstand bemerkbar mache, solle man aufhören, zu malen. Linard Candreia Severin Borer hat auch von «Frische», «Harmonie», «Einheit» gesprochen und mir eines seiner künstlerischen Credos verraten: «Bilder müssen leben und etwas entwickeln!» Ein älterer Herr aus der Region, den ich auf Severin Borer angesprochen hatte, meinte allen Ernstes: «Dä Severin hät denn Muat, i sinem Alter no so abstrakt z’mola!» Mut haben ist wohl generationenübergreifend, abstrakt malen ist laut Duden sinnverwandt mit «ungegenständlich, gedanklich». Severin Borer bewies mit seinem Spätwerk beides. Reife macht mutig-frei, seine imaginären Landschaften sind so gesehen farbige Gedanken, Poesie in Bildern. Farben dürfen ganz spontan fliessen und ab und zu tröpfeln. Abstrahieren bedeutet auch reduzieren, den Interpretationsspielraum ausweiten.

Schüler besuchten Ausstellung

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Am 21. September 2007 besuchte eine progymnasiale Klasse des Gymnasiums Laufental-Thierstein die Severin-BorerAusstellung im Alte Schlachthuus in Laufen. Nicht wenige staunten über die Vitalität des anwesenden Künstlers angesichts seines stolzen Alters. Die Schülerin Tina Reisinger aus Himmelried äusserte sich zu den Bildern im Wochenblatt wie folgt: «Abstrakte Bilder mit leuchtenden

Severin Borer: Der Thiersteiner Künstler in seinem Atelier in Büsserach. FOTO: KARIN BORER.

Farben schmückten den sonst kahlen Raum. Ein Strudel von bunten Farben, Gefühlen und Formen so weit das Auge reichte. Die Vielfalt und Fantasie des Künstlers spiegelten sich in den Bildern. Severin Borer arbeitet mit warmen sowie mit kalten Farbtönen. Keines gleicht dem anderen.»

Borer war ein Naturfreund. Es sind vor allem seine Juralandschaften, denen er mit Vorliebe begegnet ist und die er in eine künstlerische Form gegossen hat. Diese Kunstwerke schaffen bei einheimischen Betrachtern auch das Gefühl von Identität, dazuzugehören. Und wer Wurzeln hat, besitzt Flügel.

Der Naturfreund

Weiterführende Literatur: «Severin Borer — Leben und Werk» (Eigenverlag), 2004. «Begegnung mit Severin Borer», Tina Reisinger, Wochenblatt, 4.10.2007. www. severinborer.ch Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Beim Betrachten der Werke von Severin Borer komme ihm spontan das Adjektiv «erdig» in den Sinn, hat einer seiner Künstlerkollegen mir verraten. Severin


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das

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Rätsel

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Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

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BEINWIL

Das Erfolgsgeheimnis des Normalos Remo Ankli amtet als Solothurner Landammann. Wer ist der beliebte Regierungsrat aus Beinwil? Eine Wanderung. x Campus (Schulareal) und Parkanlagen Der Aufenthalt im Campus während der Schulzeiten (07:00-17:00 Uhr) ist bis nur den ordentlichen Nutzern der Anlage (Schulen) erlaubt. Im Sinne einer Sonderregelung können die Anlagen zwecks Nutzungen durch das MUKI-Turnen sowie Angeboten in der Schwimmhalle betreten werden. Nach 17:00 Uhr ist der Aufenthalt unter Einhaltung der vorgenannten übergeordneten Grundsätze erlaubt. Die Nutzung der Spielplätze, der Spielwiese und der Parkanlagen bleibt gestattet. x Veranstaltungsräume / Sitzungszimmer / Gemeindesaal Grien Veranstaltungen und Sitzungen in gemeindeeigenen Infrastrukturen können durchgeführt werden. Die 2G-Regelung für Personen über 16 Jahren sowie die Maskentragepflicht sind einzuhalten. Die Konsumation von Verpflegung in Innenbereichen kann grundsätzlich nur im Sitzen erfolgen. Ausnahmeregelungen bestehen für politische oder behördliche Anlässe. x Turnhallen/Schwimmhalle Die Turnhallen stehen den Vereinen/Nutzern inklusive der Duschund Umkleidebereiche zur Verfügung. Die 2G-Regelung (in Duschbereichen 2G+!) für Personen über 16 Jahren sowie die Maskentragepflicht sind durchzusetzen. Die Schwimmhalle kann im außerschulischen Bereich genutzt werden. Da hier keine Masken getragen werden können, gilt die 2G+-Regelung mit den einleitend festgehaltenen Ausnahmeregelungen. x Sportanlagen Grien / Schützenhaus Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern zur Verfügung. Für die Innenräume sowie die Garderobenbereiche gilt für Personen über 16 Jahren die 2G-Regelung mit Maskentragepflicht (in Duschbereichen 2G+!). In Innenräumen gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Die Konsumation von Verpflegung in Innenbereichen kann grund sätzlich nur im Sitzen erfolgen.

Anlässe 7. Januar, 13h 10. Januar, ab 7h 15. Januar, 14-16h 15. Januar 17. Januar

Wanderung, AHV-Wandergruppe Abfuhr Weihnachtsbäume, Tour, Einwohnergde Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten Papiersammlung, Tour, Einwohnergemeinde Kartonsammlung, Tour, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dimitri Hofer Mit Vorfreude fuhr Remo Ankli am Montagmorgen mit seinem Auto über den Passwang. Zum zweiten Mal nach 2017 steht der Schwarzbube in diesem Jahr dem Solothurner Regierungsrat als Landammann vor. Zu den Pflichten des Amtes gehört nicht nur die Leitung der Sitzungen der Regierung. Lässt es Corona zu, wird er auch wieder an unzähligen Veranstaltungen anzutreffen sein. An den Anlässen begegnet der 48-Jährige überall Menschen, die ihn mögen. Der Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur ist bei den Solothurnerinnen und Solothurnern beliebt. Bei den Regierungsratswahlen im vergangenen Jahr gaben sie Ankli am meisten Stimmen. Mit einem Glanzresultat konnte der Freisinnige die dritte Legislatur antreten. Verbringt er die Arbeitstage meist im Büro im Solothurner Rathaus, treffen wir ihn in der Gemeinde, in der er aufgewachsen ist und noch immer lebt. Auf einer Wanderung durch Beinwil soll zum Vorschein kommen, was hinter der Popularität steckt.

Das Schwarzbubenland verhalf ihm zum Doktortitel

Stürmisch empfängt uns die Berner Sennenhündin Nora, die stets einige Meter vor uns laufen wird. Sie gehört der Lebenspartnerin des Bruders von Remo Ankli. Mit dem Paar wohnt der Alleinstehende in einem Zweifamilienhaus. Es befindet sich an der Passwangstrasse am Ort des einstigen Elternhauses. «Ich finde es wunderbar, dass wir hier gemeinsam bauen konnten», sagt er, als wir aufbrechen. «Mit der Familie verbringe ich gerne Zeit.» Aussagen wie diese sind eine Seltenheit beim Regierungsrat, der wenig Persönliches preisgibt. Er ist zwar durchaus umgänglich, bleibt aber bis zum Schluss der Wanderung auch ein wenig unnahbar. Der Wanderweg, der von seinem Haus zu einem nahe gelegenen Waldstück führt, ist übersäht mit Blättern. «Während Corona war ich kaum im Homeoffice. Es ist besser, wenn der Vorsteher vor Ort ist», findet Ankli. In seinem Departement ist er nicht nur oberster Verantwortlicher im Kanton Solothurn für die Bildung und Kultur, sondern auch für Sport. Für Ausflüge in die Natur, die er schätze, bleibt da in der Regel nur wenig Zeit. In diesem Wald im Gebiet Schattenberg habe er früher manchmal mit seinen Geschwistern gespielt. Die Ruhe und die Abgeschiedenheit von Beinwil seien sehr wohltuend und ein Ausgleich zum oft stressigen Alltag als Regierungsrat. Beinwil ist mit seinen rund 270 Einwohnenden eine der bevölkerungsmässig kleinsten Gemeinden im Kanton Solothurn. Von der Fläche her ist die extrem weitläufige Ortschaft jedoch sogar das grösste Dorf im Schwarzbubenland. Längere Zeit weg von hier war Remo Ankli nur während des Studiums. Nach dem Gymi-Abschluss in Laufen studierte er zuerst Geschichte an den Universitäten in Basel und Freiburg in Breisgau. Anschliessend hängte er ein Theologiestudium an, für das er ein Jahr lang nach Fribourg zog. An der Westschweizer Uni schrieb er auch seine Dissertation, in der er beide Fächer sowie das Interesse an seiner Heimat verbinden konnte: Er widmete sich dem Schwarzbubenland während des Kulturkampfes.

Religiosität könne für Gelassenheit sorgen

Wir verlassen den Wald und überqueren die Passwangstrasse. Nach einem Anstieg bleibt Ankli stehen. «Hier bin ich in die Primarschule gegangen», sagt er vor dem Schulhaus, in dem noch heute die Beinwiler Kinder die Schulbank drücken. «Ich denke, dass es den Kantonen der Nordwestschweiz in den vergangenen Jahren gelungen ist, die Bildungslandschaft weitgehend zu harmonisieren. Das ist ein Erfolg und macht mich auch ein wenig

Remo Ankli vor seinem Zuhause: Die Hammerschmiede gehört seit Generationen der Familie Ankli. FOTO: JURI JUNKOV stolz», blickt er zurück. In der neuen Legislatur hat sich der Kanton die Digitalisierung aller Schulstufen auf die Fahne geschrieben. «Hier gibt es noch viel zu tun. Wichtig ist aber auch, dass der Standort Olten der Fachhochschule weiter gestärkt wird.» Das Kloster Beinwil wirkt ein wenig verlassen an diesem kühlen Donnerstagmorgen. Lediglich ein Handwerker kreuzt unseren Weg. Die orthodoxen Nonnen und Mönche, die seit drei Jahren im einstigen Benediktinerkloster leben, bleiben verborgen. Remo Ankli ist praktizierender Christ und mag die spirituelle Stimmung auf der grossen Klosteranlage. «Die Religion kann einem eine gewisse Gelassenheit geben. Man erkennt, dass man nicht der Nabel der Welt ist.» In der grossen Bibliothek in seinem Haus befinden sich auch zahlreiche theologische Bücher. Habe er einmal einen freien Abend, verbringe er ihn am liebsten mit Lesen. Gerade erst hat er eine Aufarbeitung der 77 Tage zwischen der Wahl und der Amtseinführung von Donald Trump beendet. Aber auch Krimis, philosophische Werke und hin und wieder FantasyLiteratur liegen bei ihm auf dem Nachttisch. Für Leidenschaften wie diese oder Städtereisen nimmt sich Ankli gerne Auszeiten, sofern der Politbetrieb es zulässt. «Zuletzt war ich in Dresden, wo mir imponierte, wie das Residenzschloss nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Die lassen sich ihr Kulturerbe etwas kosten», sagt der Kulturdirektor. Im Kanton Solothurn wurde unter Anklis Ägide ein Kulturleitbild erarbeitet. «Es gibt im ganzen Kanton viele Institutionen, zu denen wir Sorge tragen müssen», sagt er. Im Schwarzbubenland denkt er unter anderem an das Breitenbacher Industriemuseum und das Neue Theater in Dornach.

Mit 28 Jahren Gemeindepräsident von Beinwil

Der Besuch solcher Einrichtungen gehört zu den angenehmsten Seiten seiner Arbeit. Seit zwei Jahrzehnten bestimmt die Politik des Leben von Remo Ankli. Als liberaler Geist und beeinflusst durch die Gesinnung seiner Familie trat er früh in die FDP ein. Mit 28 Jahren wurde er Ge-

meindepräsident von Beinwil. In diesem Amt blieb er auch während der acht Jahre im Kantonsrat und gab es erst auf, als er 2013 in den Regierungsrat gewählt wurde. Von der grossen Gemeindeautonomie im Kanton Solothurn habe er als Gemeindepräsident profitieren können.

Kritik an Remo Ankli ist nur selten zu vernehmen

Fast das halbe Leben hat Ankli in der Politik verbracht. Nach der Rückkehr ins Dorf sinniert er bei der Hammerschmiede über die Zeit nach dem Regierungsratsamt. Im Hintergrund drehen die Wasserräder der Schmiede, die seit Generationen der Familie Ankli gehört. «Die Politik interessiert mich sehr. Aber es wird sicher ein Leben danach geben. Vielleicht kehre ich zur Wissenschaft zurück.» Sätze wie diese sind typisch für den neuen Solothurner Regierungspräsidenten. Prägnante Aussagen, die nur einen Schluss zulassen, sind kaum von ihm zu hören. Damit eckt er wenig an, was gemeinsam mit seiner geselligen, unprätentiösen Art zum Erfolg beiträgt. Die CVP-Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin der Beinwiler Nachbargemeinde Erschwil, Susanne Koch Hauser, begleitet Remo Ankli schon lange. Sie sagt:«Ich habe noch nie erlebt, dass er aus der Haut gefahren ist. Er ist ein sehr geerdeter und ausgeglichener Mensch.» Bei den Auftritten im Kantonsrat merke man oft, wie belesen er sei. Auf Kritik stiess der Beinwiler während der bisherigen Zeit als Regierungsrat selten. Die Sparmassnahme, dass Schülerinnen und Schüler aus dem Schwarzbubenland die Wirtschaftsmittelschule in Reinach nicht mehr besuchen dürfen, sorgte für Unverständnis. Kürzlich irritierte der Zick-Zack-Kurs um das Blumenhaus Buchegg. Dem Zentrum für Menschen mit Beeinträchtigung wurde nach einem Aufschrei die Sonderschule doch nicht gestrichen. Es sind Ausnahmen. Durch grossen Fleiss und Heimatverbundenheit, aber auch einer gewissen Unauffälligkeit, ist es ihm bislang gelungen, Fettnäpfchen weitgehend zu umschiffen. Remo Ankli ist ein Normalo, der in Solothurn für die Menschen im Kanton arbeitet. Das kommt bei der Bevölkerung an.


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DORNECK/LEIMENTAL BÄT T WIL

Bea Asper Die Gemeindeverwaltung ist wegen der Pandemie geschlossen und öffentliche Treffen mit der Bevölkerung wurden abgesagt, insbesondere der Neujahrsapéro. Doch am Fahrplan, in diesem Jahr viel in Bewegung zu bringen, hält der Gemeinderat von Bättwil fest. Gemeindepräsidentin Claudia Carruzzo sagte auf Anfrage, dass die Bevölkerung im Frühjahr zu Veranstaltungen (Information sowie ausserordentliche Gemeindeversammlung) eingeladen werden soll, an denen die Projekte besprochen werden. Der Entwurf zur Ortsplanrevision befinde sich noch in Solothurn bei der kantonalen Vorprüfung. Auf dem Programm stehen zudem die Verkehrsberuhigung und die Projektpläne für das Gemeindezentrum. Für die Einführung von Tempo 30 hatte die Gemeindeversammlung bereits letzten Juni einen Kredit von 60 000 Franken gesprochen, für die Erneuerung des Gemeindezentrums ist im Budget 2022 ein Projektkredit von 70 000 Franken eingestellt worden. Ursprünglich wollte der Gemeinderat aufgrund der stagnierenden Steuererträge und der geplanten Investitionen (knapp zwei Millionen Franken) den Steuerfuss erhöhen. Nachdem der Souverän dies vor einem Jahr abgelehnt hat, beliessen der Rat und die Gemeindeversammlung im Budget 2022 den Steuerfuss bei 122 Prozent der Staatssteuer. Gemäss Finanzplan resultieren bis im Jahr 2025 Aufwandüberschüsse. Im Budget 2022 sieht die Erfolgsrechnung ein Defizit von 213 000 Franken vor. Das Eigenkapital beträgt derzeit 1,21 Millionen Franken. Die Entwicklung würde die Pro-Kopf-Verschuldung bis im Jahr 2024 auf 2000 Franken anheben, was vom Kanton als mittlere Verschuldung angesehen werde, erklärte Finanzchef Claude Chevrolet an der Gemeindeversammlung vom Dezember, an der so we-

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HOFSTET TEN

Bättwil vor grossen Projekten Der Gemeinderat möchte in diesem Jahr die Ortsplanrevision, die Verkehrsberuhigung und die Erneuerung des Gemeindezentrums einen grossen Schritt weiterbringen.

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nige Einwohner teilnahmen wie schon lange nicht mehr. Der Stimmenzähler kam auf 18 Stimmberechtigte.

Realistisch und finanzierbar

Mit der Erneuerung des Gemeindezentrums soll Bättwil wieder zu einem Saal kommen, wie die Gemeinde ihn vor dem Verkauf der Liegenschaft Krone besass. Im Jahre 2006 waren Ideen verfolgt worden, ein Gebäude für fünf Millionen Franken zu bauen — diese Pläne waren vom Souverän verworfen worden. «Jetzt», meint Gemeindepräsidentin Claudia Carruzzo, «geht es um ein Gemeindezentrum, das für unsere Grösse realistisch und finanzierbar ist.» Der Gemeinderat hatte im 2019 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die eine Raumbedarfsanalyse vornahm. Betrachtet wurden die Liegenschaften am Bahnweg 8 (Gemeindeverwaltung) und Bahnweg 10 (altes Schulhaus). Mit Raumanpassungen soll nun ein Gemeindezentrum entstehen, welches den Anforderungen der Zukunft gerecht werde, erklärt Carruzzo gegenüber dieser Zeitung. Bei den Vorgaben geht es um die Unterbringung des Kindergartens und der Spielgruppe. Zum Raumprogramm gehören aber auch die Verwaltung, Zimmer für Vereine und Musikunterricht und ein Versammlungsort. Nebst der Optimierung der Raumnutzung strebt die Gemeinde die energetische Sanierung von Dachstock, Fenster, Fassade sowie die Aufwertung der Infrastruktur (inklusive Aussenareal) an. Im Erdgeschoss des alten Schulhauses, das unter Denkmalschutz steht, sind nebst den Büros und dem Schalter der Gemeindeverwaltung ein Besprechungszimmer und das Archiv geplant. Im ersten Obergeschoss soll es drei Multifunktionsräume und ein grosses Foyer geben, das Dachgeschoss wird ausgebaut und beherbergt einen Gemeindesaal für 80 bis 100 Personen. Das neuere Schulhaus am Bahnweg 8, momentan als Verwaltung und Werkhof genutzt, wird im oberen Geschoss auf die ursprüngliche Struktur mit Klassenzimmern zurückgebaut für Spielgruppe und Kindergarten. Läuft alles nach Plan, kommt der Investitionskredit in diesem Frühjahr vor die Gemeindeversammlung.

Brand in der Kirche Am Silvesterabend brannte es in der römischkatholischen Kirche St. Nikolaus in Hofstetten. Der Sachschaden ist gross. Bis auf Weiteres finden keine Gottesdienste in der Pfarrkirche statt. Gaby Walther Es hört sich beinahe ironisch an. Auf der Website des Pastoralraums Solothurnisches Leimental wurde zum Jahreswechsel ein Anlass in der römischkatholischen Kirche St. Nikolaus in Hofstetten angekündigt: «Der Kirchenraum ist möglichst dunkel. Im Kerzenlicht feiern wir in der Nacht vom Freitag, 31. Dezember, auf Samstag, 1. Januar, um 23 Uhr eine Dankandacht für das vergangene Jahr. Den Jahreswechsel um 24 Uhr beginnen wir mit einer Eucharistiefeier.» Gefeiert wurde an diesem Abend nicht. Erhellt wurde die Kirche ungewollt etwas früher. Am Silvesterabend, kurz nach 17 Uhr, brannte es in der römisch-katholischen Kirche an der Flühstrasse in Hofstetten. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn war das Feuer beim Haupteingang unterhalb der Orgel ausgebrochen und hatte sich bis zum Dachstock hochgefressen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hofstetten-Flüh waren rasch vor Ort und begannen sogleich mit dem Löscheinsatz. Unterstützt wurden sie im Verlauf der Löscharbeiten durch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Hofstetten-Flüh, Egg, Reinach und Dornach. Im Einsatz waren ebenso Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn und vorsorglich eine Ambulanzbesatzung. Um die lodernden Feuer in der dichten Rauchentwicklung im Inneren besser bekämpfen zu können, brachen die Einsatzkräfte ein Loch ins Ziegeldach des Hauptschiffs. Mit vereinten Kräften gelang es den aufgebotenen Feuerwehren schliesslich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen.

Feuerwehr im Einsatz: Am Silvesterabend brannte es in der Kirche in Hofstetten. FOTO: KAPO SOLOTHURN

Nach dem Durchlüften des Brandobjektes zeigte sich, dass in der Kirche durch das Feuer, die entstandene Hitze, Russniederschlag und Löschwasser massive Schäden entstanden sind. Die Polizei zieht eine erste Bilanz: Die Schadensumme dürfte mehrere 100 000 Franken betragen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und suchen Zeugen, die den Brandausbruch beob-

achtet haben. Diese werden aufgerufen, sich unter der Nummer 061 785 77 01 bei der Polizei zu melden. Der Kirchengemeinderat schreibt in einer Mitteilung, dass aufgrund des schrecklichen Ereignisses bis auf Weiteres keine Gottesdienste in der Pfarrkirche stattfinden können. Umfangreiche Renovierungsarbeiten seien nötig. Über den weiteren Verlauf der Planungsarbeiten, künftige Gottesdienste und Veranstaltungen werde später informiert.

HOFSTET TEN

Das Vorgehen des Gemeinderats wirft Fragen auf In Hofstetten-Flueh beginnt die neue Legislatur mit einer Beschwerde gegen einen Gemeindeversammlungsentscheid und mit Streitigkeiten bei der Wahl der Baukommission. Bea Asper Mit dem Jahreswechsel startete in Hofstetten-Flueh der Gemeinderat in die neue Legislatur und sorgte zum Auftakt für Wirbel. Mit der Traktandenliste hatte die Exekutive festgelegt, dass die Wahl der Kommissionsmitglieder im öffentlichen Teil über die Bühne gehen soll. Mitten im Prozedere — die Kommission für Kultur, Gesellschaft und Sport sowie die Energie-, Umwelt und Werkkommission waren bereits gewählt — änderte der Gemeinderat die Spielregeln. Er folgte dem Antrag vom neuen FDP-Gemeinderat Kurt Schwyzer und beschloss die Wahl ANZEIGE

der Baukommission in den nicht öffentlichen Teil zu verlagern. Die Begründung liess aufhorchen: «Beim zur Wahl vorgeschlagenen Domenik Schuppli handelt es sich um eine umstrittene Person», meinte Schwyzer und ergänzte: «Die Ausführungen dazu kann ich im öffentlichen Teil nicht nennen». Schuppli hatte sich die letzten zwei Amtsperioden als SVP-Mitglied im Gemeinderat und in der Ortsplanungskommission engagiert. Vor den Erneuerungswahlen vom Juni entschied er, sein Wissen als Jurist in Zukunft lieber der Baubehörde zur Verfügung zu stellen. Die Vertreter anderer Parteien machen ihm nun einen Strich durch die Rechnung. An der Ratssitzung vom Dienstag erhoben sie Einsprache gegen den Anspruch der SVP auf einen zweiten Sitz in der Baukommission. SVP-Gemeinderätin Andrea Meppiel hielt dagegen, dass die SVP in Zukunft mit Timm Schwyn in der Baukommission vertreten sein soll, wäh-

rend Domenik Schuppli neu als parteilos gelte. Welche Personen mit welchen Kenntnissen und von welcher parteipolitischen Couleur in den Kommissionen Einsitzen nehmen sollen, sei an Sitzungen besprochen worden und die Parteispitzen seien sich auch einig geworden. Dies konnte Meppiel belegen, indem sie aus den Emails der Parteipräsidien vorlas. Daraus entnimmt man insbesondere auch von der FDP klare Zusagen — von denen sich nun ihre Gemeinderäte distanzieren. Andrea Meppiel appellierte an die Fairness. Inklusive der Abstimmung blieb sie die einzige, die sich gegen eine geheime Debatte zur Wahl der Baukommission aussprach. Gemeindepräsident Felix Schenker enthielt sich der Stimme, er rief dazu auf, die Parteipräsidien sollten sich nochmals an den runden Tisch setzen. Schwyzer pochte darauf, der Entscheid liege nun ganz klar beim Gemeinderat als Wahlbehörde.

Offenbar sind zwischen FDP-Vertretern und Schuppli die Fronten verhärtet. Schuppli hat mit einer Stimmrechtsbeschwerde die Rechtmässigkeit eines Antrages von Benjamin Haberthür (Präsident der Baukommission) zu einem Geschäft der ausserordentlichen Gemeindeversammlung in Solothurn angefochten. Der Gemeinderat hatte traktandiert, das Einverständnis abzuholen für einen Landverkauf (Parzellen 3281 und 3631). Dabei kam es aus der Versammlung zu Anträgen, die nach Auffassung von Schuppli unzulässig sind, vom Gemeindepräsidenten aber zur Abstimmung gebracht wurden und dazu führten, dass die Mehrheit der Versammlung über einen Verbindungswege auf dem Bauland befand. Die Diskussion zur Stimmrechtsbeschwerde hat Schenker für den nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom Dienstag vorgesehen, er stellte aber in Aussicht, zu einem späteren Zeitpunkt die Stellungnah-

me des Gemeinderates bekannt zu geben. Schuppli signalisiert, die Stimmrechtsbeschwerde unter gewissen Umständen zurück zu ziehen. Zum Auftrag der Gemeindeversammlung, der Gemeinderat soll bezüglich seiner Baupläne für den Werkhof und die Gemeindeverwaltung nochmals über die Bücher gehen, will der Gemeinderat in den nächsten Wochen das Vorgehen festlegen — über die Art und Weise lässt sich offenbar noch streiten. So waren sich die Ratsmitglieder nicht einig, ob man zuerst eine Machbarkeitsstudie für die Gewerbezone erstellen soll, welche die Gemeinde von der Stella Montana AG erwerben will oder ob man sich zuerst strategische Gedanken machen sollte. Die Gemeindeversammlung hatte den Projektierungskredit für die Neugestaltung des Areals «altes Schulhaus » im Dorfzentrum von Hofstetten abgelehnt und eine GesamtSchau zur Raumplanung von HofstettenFlueh verlangt.


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SPORT

Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

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EISHOCKEY

Wie geht es weiter beim EHC Laufen? Am Samstag hätte für den EHC Laufen das wichtige Heimspiel gegen Fischbach-Göslikon stattfinden sollen. Jetzt macht man sich Gedanken, wie es nach dem wahrscheinlich erneut vorzeitigen Saisonende weitergeht. Edgar Hänggi Sonntagnacht 19. Dezember 2021 um ca. 22 Uhr, als die letzte Sirene in Wettingen ertönte, waren die elf Feldspieler und zwei Goalies der Laufentaler froh, dass die Begegnung bei Leader Argovia Stars zu Ende war. Mit dem letzten Aufgebot angereist, war Laufen hoffnungslos überfordert. Nach 12 Minuten führte das Heimteam bereits 5:0. Beim Stand von 0:8 gelang Stefan Henz kurz vor Ende des zweiten Drittels zumindest ein Tor. Im Schlussabschnitt mussten sich die Laufentaler noch sechs Mal bezwingen lassen, was das brutale Verdikt von 1:14 ergab. «Wir hatten das rasch weggesteckt», sagt Spieler und Sportchef Roger Stähli mit gewisser Distanz zu damals. «Die Junioren trugen zur selben Zeit ein Spiel aus, das allerdings nach wenigen Minuten beendet wurde. Wir waren gegen die beste Equipe der Gruppe komplett über-

fordert.» Dass diese Kanterniederlage keine mentalen Spuren hinterlassen hat, habe damit zu tun, dass sich alle bewusst waren, dass im neuen Jahr zwei Heimspiele kommen würden, in denen man den ungeliebten letzten Rang abtreten wollte, erklärt Stähli. Doch dazu kommt es nun nicht mehr. Kurz nach den Spielen der 10. Runde verhängte der Eishockeyverband eine Spielsperre über die Aktivteams der unteren Ligen. Für Laufen bedeutet das, dass erst am 29. Januar wieder gespielt werden kann. Dann stünde jedoch lediglich noch die Partie gegen Herrischried auf dem Spielplan. «Ich rechne nicht mehr damit, dass wir nochmals spielen werden», äussert sich Stähli skeptisch. «Für uns ist die Situation unbefriedigend. Wir hatten uns auf die beiden Heimspiele gegen Fischbach-Göslikon und Rheinfelden konzentriert. Ich meine, wir haben zuletzt doch einen Aufwärtstrend gesehen. Das Spiel gegen die Argovia Stars lass ich mal weg.» Für das Team um Trainer Stefan Schwander hiess und heisst es bereits, die neue Saison zu planen. «Wir können mit 2G+ trainieren. Doch das ist schwierig, denn nur wer seine zweite Impfung noch nicht länger als vor vier Monaten erhielt, braucht keinen Test vor den Trainings.» Stähli selbst trainiert deshalb nicht mehr. Das trifft auf viele Spieler im Amateurbereich zu. In Laufen trainieren Junioren, Spieler der ersten Mannschaft und Senioren zusammen. Für Stähli ist

Schmerzhafte Erinnerung: Es gab für Laufen oft harte Konfrontationen. Dennoch bleibt man optimistisch und hofft auf die nahe Zukunft. FOTO: EH-PRESSE jedoch klar, dass unter diesen Bedingungen die Meisterschaft in der 3. Liga keine Fortsetzung mehr erfahren darf. Es habe auch gesundheitliche Gründe und dann müsste der ganze Betrieb für ein Aus-

wärtsspiel nochmals hochgefahren werden. In der 2. Liga steht man den Absichten des Verbandes ebenfalls skeptisch gegenüber, obwohl dann zumindest noch Playoffs gespielt werden könnten. Droht

nach diesem wohl erneut vorzeitigen Ende ein Koller mit Abgängen? Stähli verneint dies zwar sofort, gibt jedoch zu, dass er konkret noch mit keinem Spieler gesprochen habe. Auch nicht mit dem Trainer. «Für mich habe ich schon mit der Planung der neuen Saison begonnen. Ich will aber noch etwas zuwarten, bis etwas mehr Klarheit herrscht.» Die Stimmung sei trotz allem positiv und aus den Kontakten über den Team-Chat leite er ab, dass sich keiner durch die Pandemie die Freude am Eishockey nehmen lasse. «Wir hatten auch nie mentale Einbrüche, kämpften und wenn wir als Verlierer vom Eis gingen, versuchten wir es sofort wieder besser zu machen.» Dass Laufen über den «grünen Tisch» in die 3. Liga aufsteigen konnte, könnte man jetzt bei einem Blick auf die Tabelle als nicht förderlich werten. Dem entgegnet Stähli jedoch: «Wir mussten es versuchen, vor allem wegen der guten jungen Spieler. Wir mussten ihnen Perspektiven aufzeigen. Wenn ich zurückdenke, muss ich sagen, dass wir immer dann gute Spiele ablieferten, wenn wir die Junioren dabeihatten.» Man müsse für die neue Saison eine Lösung finden, dass die Junioren fix eingesetzt werden können. Stähli hofft, dass es keine Abgänge gebe, denn Zuzüge seien nur mit Glück möglich. «Die Region ist in Sachen Spieler ausgetrocknet und wir nehmen kein Geld in die Hand.» Die Jugend, da ist der Sportchef sicher, muss die Zukunft des Vereins sein.

FUSSBALL

Weggefährten und Freunde dank Fussball Johannes «Jack» Wyss und Roland «Juppy» Hänggi feierten im November ein beachtliches und bemerkenswertes Jubiläum: Beide spielen seit 50 Jahren beim FC Breitenbach Fussball. Die beiden verbindet durch den Sport eine Freundschaft und im August hielt Ehrenpräsident Wyss die Laudatio für das neue Ehrenmitglied Hänggi. Edgar Hänggi Jack (60) und Juppy (59) spielen seit ihrem Eintritt in den Verein Fussball, aktuell noch bei den Senioren Ü40. «Mit den nötigen Pausen geht es, aber wir beide machen uns Gedanken, dass es doch langsam Zeit wird, etwas kürzer zu treten», lacht Wyss. «So lange der Körper noch einigermassen mitmacht, ist es ok, da ist Juppy wohl noch etwas besser unterwegs.» Der Wechsel zu den Ü50 wäre schon langsam ein Thema, meint Hänggi. Allerdings hat der FC Breitenbach keine Ü50-Equipe — Nachbar Laufen dagegen schon. «Mit dem Alter darf man nicht mehr alles so eng sehen», schmunzelt Wyss. «Ja, ich hatte immer gesagt, dass ich nie zum FC Laufen gehe, aber man muss auch seine Einstellung ändern dürfen.» 1971 traten Wyss und Hänggi den D-Junioren des FC Breitenbach bei. Der eine, Wyss, aus Erschwil, Hänggi aus Zullwil. Die beiden absolvierten dann praktisch im Einklang ihren Weg im Fussball. Sie spielten fast immer in derselben Mann-

Noch kein Ende: Jack und Juppy haben auch nach 50 Jahren noch genug Motivation, um für den FC Breitenbach aktiv zu bleiben. FOTO: EH-PRESSE

schaft. Das fast bezieht sich auf das Alter. Juppy ist ein Jahr jünger, sodass er bis zum Wechsel in die erste Mannschaft seinem Freund immer hinterher wechseln musste. Mit den D-Junioren gewannen sie ebenso den Basler Cup wie später zweimal mit der ersten Mannschaft. Da Jack älter ist, war er Juppy immer einen Schritt voraus. Allerdings trat Juppy einen Monat früher dem FC Breitenbach bei. Ein Monat in 50 Jahren scheint unbedeutend, aber für Jack war und ist das ein Problem. «Ich würde jetzt nicht Problem sagen. Es stört mich einfach», lacht

er. Dafür hatte er aber auch ein spezielles Erlebnis: «Ich hatte im letzten JuniorenJahr bereits in der ersten Mannschaft Einsätze. So kam es, dass ich am selben Tag zweimal aufsteigen konnte. Mit den A-Junioren am Morgen in einem Entscheidungsspiel gegen Muttenz ins Inter A2, am Nachmittag mit der ersten Mannschaft in die 1. Liga.» 20 Jahre spielten die beiden im Fanionteam, erlebten Hochs und Tiefs. Etwa das Schweizer-Cup-Spiel gegen den FC Basel vor der noch heute gültigen Rekordkulisse von 3500 Zuschauern — wobei Jack wegen eines

Kreuzbandrisses nur als Zuschauer dabei war. Durch all die Jahre mit dem Fussball ist eine Freundschaft entstanden, die Bestand hat. «Wir waren in Brasilien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kenia, auf Gran Canaria etc. in Trainingslagern — und solche Erlebnisse prägen», erklärt Wyss. Dem pflichtet Juppy bei. «Klar gab es auch weniger tolle Momente. Den Abstieg aus der 1. Liga, ein Bänderriss — Jack erlitt gleich zwei davon — und viele Niederlagen.» Beide hatten Angebote anderer Vereine, doch beide blieben Breitenbach treu. Für Hänggi war das Fussball-

spielen sowieso immer mehr als Tore und Punkte gewesen. «Mit zwei Jahren erlitt ich einen Unfall und verlor dabei beinahe ein Bein. Die Ärzte erklärten, dass ich möglichst viel Bewegung brauche. So ging ich zum Fussball und bewege mich halt jetzt noch immer», lacht er. Die beiden spielten nicht nur zusammen, sondern waren bzw. sind auch Trainer. Wyss war in der Vereinsleitung, wurde Präsident und gilt als «Mister Grien». Hänggi ist immer dort, wo es jemanden braucht. Und Wyss wurde später angesichts seiner grossen Verdienste für den Verein zum Ehrenpräsidenten ernannt. Es bedeute ihm enorm viel, würde ihn jedoch nicht am Weitermachen hindern, sagte er damals. Er setzte sich genau gleich ein wie immer, engagierte sich bei der Erweiterung der Sportanlage und hat diesbezüglich noch viele Ideen. Zusammen mit Roman Künzli ist er auch für die erste Mannschaft als Sportchef verantwortlich und will mithelfen, das ehrgeizige «Projekt 2025» umzusetzen.

Ausgezeichnet fürs Lebenswerk

An der ordentlichen Generalversammlung im August 2021 wurde Hänggi für sein «Lebenswerk» beim FC Breitenbach zum Ehrenmitglied ernannt. Keine Frage, dass Jack die Laudatio hielt. Wenige Tage später waren die beiden zusammen auf ihren schweren Motorrädern auf den Schweizer Pässen unterwegs. Und es könnte sein, dass das Duo Wyss/Hänggi in der ersten Mannschaft eine Fortsetzung erfährt. Lukas, Sohn von Jack, spielt bereits im Fanionteam — Michael, Sohn von Juppy, zwar noch in Weil, doch das könnte sich noch ändern.

TENNIS

ORIENTIERUNGSL AUF

TC Laufen rüstet sich für die Zukunft

Orientierungslauf in der Nacht

An der ausserordentlichen Generalversammlung des Tennisclubs Laufen wurde ein wegweisender Entscheid gefällt. Die anwesenden Mitglieder stimmten dem Vorschlag des Vorstandes zu, die beiden in die Jahre gekommenen Sandplätze zu ersetzen. Sie sollen noch in diesem Frühling durch zwei Allwetterplätze der neusten Generation ersetzt werden. Dadurch kann auf den Tennisplätzen das ganze Jahr über den gelben Filzbällen nachgejagt werden. Zusätzlich wird auch

die alte Flutlichtanlage durch eine neue LED-Anlage ersetzt. Diese Investitionen führen zu einer permanenten Kostensenkung, da die Unterhaltsarbeiten grösstenteils wegfallen. Auch erhofft sich der Vorstand einen weiteren Mitgliederzuwachs und strebt längerfristig eine Teilnahme an der Interclub-Meisterschaft an.

Vier ganzjährig bespielbare Courts

Der TC Laufen geht somit seinen eingeschlagenen Weg weiter und versucht, das

Angebot für die Mitglieder kontinuierlich zu verbessern und ihnen möglichst optimale Bedingungen zu bieten, damit sie zahlreiche Stunden auf der Anlage «Auf Sal» verbringen und ihre tennisspezifischen Fertigkeiten erweitern können. Nach der Realisierung des Projektes sind dann die Voraussetzungen für vier ganzjährig bespielbare Courts gegeben. Marc Schmidlin TC Laufen www.tclaufen.ch

Am Mittwoch 19. Januar findet in Brislach ein Nacht-OL statt — bei Vollmond! Wie immer gibt es eine kürzere und einfachere Strecke für Einsteiger (3 km, offenes Gelände und im Dorf) und für die fortgeschrittenen Läufer gibts längere Abenteuer, die auch durch den Wald führen. Mitbringen sollte man eine Stirnlampe, fünf Franken Startgeld und falls vorhanden, einen Kompass. Treffpunkt und Start ist zwischen 17.30 und 18.30 Uhr in der Industriezone «Grüt» oberhalb von Brislach, eine Viertelstunde zu Fuss von

der nächsten Postautohaltestelle entfernt. Bitte bis Sonntag Abend 16. Januar anmelden! Am 19. Februar findet in Erschwil auch wieder ein Orientierungslauf statt — auch mit Waldstrecken bis 300 Höhenmeter Aufstieg. Besammlung ist zwischen 9 und 10 Uhr beim Schulhaus Brühl, dann 30 Minuten Fussweg zum Start auf der Weide «Forst». Für wichtige weitere Infos und die Anmeldung besuchen Sie bitte www.ol-laufental-thierstein.ch. David Croll


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Aesch ist eine dynamische Gemeinde im Birstal. Mitten im Grünen gelegen entwickelt sich das lebendige Dorf zu einem Ort, an dem alle Generationen gerne wohnen, arbeiten und sich erholen. Für die rund 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner erbringen die über 90 Mitarbeitenden vielfältige Dienstleistungen. Für den neuen Geschäftsbereich Gesellschaft suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Leiter*in Gesellschaft / Recht 100 % Mitglied der Geschäftsleitung

Die Gemeinde Aesch fasst auf den 1. Januar 2022 die Themen Bildung/Familie, Kultur/Sport, Soziale Dienste, Alter/Gesundheit, Sicherheit und Einwohnerdienste neu im Geschäftsbereich Gesellschaft zusammen. Für die Leitung suchen wir eine kompetente, belastbare, kunden-, dienstleistungs- und lösungsorientierte Persönlichkeit. Nebst dem Einsitz in der Geschäftsleitung werden Sie auch die Aufgaben des internen Rechtsdienstes übernehmen. Ihre Aufgaben: • Sie sind für die Gesamtleitung des Geschäftsbereiches Gesellschaft verantwortlich und übernehmen die Fachverantwortung für die Fachbereiche Kultur/Sport sowie Familie/Bildung. • Sie vertreten die Anliegen und Bedürfnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Generationen in der Gemeinde. • Sie sind Mitglied der vierköpfigen Geschäftsleitung, leiten Projekte und arbeiten in Arbeitsgruppen und Kommissionen mit. • Sie sind für den internen Rechtsdienst zuständig und stellen die Rechtmässigkeit der Verwaltungstätigkeiten sicher. Wir wenden uns an eine gewinnende Persönlichkeit, welche bereits über Berufs- und Führungserfahrung in den Bereichen der «Gesellschaft» verfügt. Ihr Profil: • Vernetzte und teilweise komplexe Aufgaben und Projekte spornen Sie an und Sie haben grössere Herausforderungen bereits erfolgreich bewältigt. • Sie sind an gesellschaftlichen Entwicklungen interessiert und bringen breite Erfahrungen zu den vielfältigen Themen mit. • Sie verfügen über ein abgeschlossenes juristisches Studium mit einigen Jahren Berufserfahrung und verfügen zusätzlich über eine betriebswirtschaftliche Aus- oder Weiterbildung. • Sie sind sich gewohnt, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und verschiedene Anspruchsgruppen abzuholen. • Sie haben Freude am Kontakt mit Menschen, arbeiten strukturiert, selbständig und lösungsorientiert und haben ein sicheres, gewinnbringendes Auftreten. Wir bieten Ihnen: Eine interessante, vielseitige, selbständige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld. Die Gemeinde Aesch ist Trägerin des iPunkt-Labels. Bewerbungen von Personen mit Behinderungen sind willkommen. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal unter www.aesch.bl.ch. Für ergänzende Auskünfte steht Ihnen Herr Roman Cueni, Leiter Gemeindeverwaltung, Tel. 061 756 77 01, gerne zur Verfügung.

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MOSAIK MUSIK-TIPP

Heimweh

Mit dem Jubiläumsalbum «Gold» (HitMill Records) blickt der wohl populärste und erfolgreichste Männerchor der Schweiz auf seine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurück. Heimweh, das sind zwölf Männer aus acht Kantonen, die als Chor Geschichten und Empfindungen besingen, wie sie viele Menschen im Alltag erleben. Da geht es um Sehnsucht, Hoffnung und Träume, um Liebe, Familie und Heimat. Die Musik von Heimweh ist ein Mix von traditioneller Folklore mit Jodeleinlagen und Mundartpop. Das neue Album enthält nebst bekannten Hits («Blueme», «Rosmarie», «Zämehäbe» etc.) auch einige neue Lieder und als Bonustrack noch das von Heimweh am Konzertende oft gesungene «Gueti Fründe». Heimweh werden im Rahmen der aktuellen «Gold»-Tournee am 10. April 2022 im Musical Theater in Basel gastieren. Benno Hueber

EINGESANDT

Überwältigende Spenden Von Herzen wollen wir — das Team der Abgabestelle Tischlein Deck Dich Laufen sowie der Kirchenrat der Kirchgemeinde Herz-Jesu Laufen und das Seelsorgeteam der Herz-Jesu Pfarrei — für die grosszügigen Spenden, die uns erreicht haben, Danke sagen. Am 23. Dezember 2021 konnten wir reich gefüllte Weihnachtstaschen als Geschenk an die Kundinnen und Kunden des Tischlein Deck Dich abgeben. Es war schön zu sehen, dass die Solidarität im Laufental lebt und Sie die Menschen nicht vergessen, die finanziell knapp gestellt sind. Es war grosse Freude bei den Empfängerinnen und Empfängern zu spüren. Von Herzen Danke! Gottes Segen, falls er Ihnen etwas bedeutet, und ein gelingendes 2022.

VER ANSTALTUNG

VER ANSTALTUNG

Besinnliche Lichtblicke ins noch junge Jahr

Stiller Has — zum letzten Mal

Musik und Texte in der Weihnachtszeit gehören schon fast zur Tradition der Kirche in Duggingen. Am Sonntag 9. Januar um 17 Uhr lädt der Seelsorgeverband Angenstein wieder zu einem besinnlichen Abend mit Instrumentalmusik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert und Texten zum Aufbruch in das neue Jahr ein. Annette Jakob spielt auf Flöten von Piccolo bis Bassflöte und Gerhard Förster begleitet sie an der Orgel und am E-Piano. Ergänzt wird der Vortrag von alter Musik auf einem Clavizitherium. Die Besinnungstexte werden von Eleonora Knöpfel und Felix Terrier vorgetragen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Ausgangskollekte. Es gelten die aktuellen Covid-19-Vorgaben .

GEDANKENSTRICH

Farbige Steinchen

WoS. Bittersüss sind die Mundart-Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft seinen Zerrspiegel vorhält. Wie die Neue Zürcher Zeitung einmal schrieb, «Endo Anaconda beschreibt und besingt die Befindlichkeit in der Schweiz wie niemand sonst». Mag die Realität hart und desillusionierend sein, der venusbergerfahrene Troubadour bleibt unbeugsam und hält uns seine überlebensgrosse Poesie entgegen. Auf dass wir lachen können, wo eigentlich alles nur noch zum Weinen wäre. Der Hase hat das Hoppeln noch nicht verlernt hat und schlägt in Laufen zum letzten Mal seine wilden Haken. Konzert: Alts Schlachthuus, Laufen, Samstag, 8. Januar, 20 Uhr Tickets unter: www.kfl.ch oder Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 14, Laufen

Gaby Walther

Stiller Has: (v.l.) Roman Wyss, Bruno Dietrich, Endo Anaconda und Boris Klečić. FOTO: ZVG

Seelsorgeverband Angenstein

ABSAGE

Anlass «Frauenbiet» wird verschoben meb. Nach der Vernissage in Liestal hätte das 33. Baselbieter Heimatbuch mit dem Titel «Frauenbiet» auch in Laufen im Alte Schlachthuus vorgestellt werden sollen — schliesslich handeln sieben der Porträts von Laufentaler Frauen und wurden auch von Laufentaler Frauen verfasst. Daraus wird jetzt nichts: Aufgrund der hohen Coronafallzahlen und der daraus folgenden unsicheren Lage haben die Verantwortlichen entschieden, den Anlass vom 6. Januar abzusagen. Aufgehoben ist jedoch nicht aufgeschoben: Der Anlass soll voraussichtlich im Mai nachgeholt werden. Mit «Frauenbiet» publiziert der Baselbieter Kantonsverlag erstmals ein Heimatbuch, das ausschliesslich von und über Frauen verfasst wurde. Wer sich bereits jetzt in die spannenden Geschichten der Baselbieter Frauen einlesen möchte, kann das Baselbieter Heimatbuch «Frauenbiet» beim Kantonsverlag zum Preis von 29 Franken bestellen. Erhältlich ist es unter der E-Mail-Adresse verlag@bl.ch oder unter der Telefonnummer 061 552 50 80. Weitere Informationen unter www.kbl.ch.

EINGESANDT

34 Geschenke verteilt Der Verein «Freunde RefLaufental» hat am Samstag 18. Dezember total 34 Pakete mit selbst gemachten Weihnachtsguetzlis, einer handgeschriebenen Karte und jeweils viermal 50 Franken in bar verpackt und verteilt. Die Geschenke gingen an Menschen, die ein schwieriges Jahr hatten und denen es finanziell nicht

gut geht. 30 Geschenke gingen in die Region Laufental Schwarzbubenland sowie 4 Pakete in die restliche Schweiz. Total kamen 6970 Franken Spendengelder zusammen. Thomas Boillat Präsident Freunde RefLaufental

Karte, Guetzli und 200 Franken: Die 34 Päckli gingen an Menschen, denen es im letzten Jahr nicht so gut ging. FOTO: ZVG

RÜCKBLICK

Bunt geschmückte Traktoren erleuchteten die Nacht

Das Team Tischlein Deck Dich und alle Helferinnen und Helfer

KORRIGENDUM

meb. Ein ganzer Tross von Traktoren machte sich am 18. und 19. Dezember auf einen weihnachtlichen Umzug durch die Region. Insgesamt waren 35 Personen daran beteiligt. Der Tross sorgte nach der Premiere im 2020 bereits zum zweiten Mal für vorweihnachtliche Stimmung. Am Samstagabend fuhren die Traktoren durch die Stadt Basel und machten beim Bürgerlichen Waisenhaus, beim

Kinderheim Lindenberg, beim Kinderspital und beim Ronald McDonald-Haus Halt. Am Sonntagabend besuchten einige Traktoren das Alterszentrum Bodenacker und das Zentrum Passwang in Breitenbach sowie das Seniorenzentrum Rosengarten und das Kinderheim in Laufen. Im Birseck/Leimental wurden der Blumenrain in Therwil, die Dreilinden in Oberwil, die WBZ und das Altersheim in Reinach angefahren.

Gemeindeversammlung Grellingen Grosszügig: Zahlreiche Spenden für Menschen mit finanziellen Sorgen.

FOTO: ZVG

ABSAGE

Vortrag mit Hanspeter Latour abgesagt meb. Der für den 15. Januar geplante Vortrag mit Hanspeter Latour in Blauen wurde abgesagt. Die Verantwortlichen beim Natur- und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen haben sich aufgrund der angespannten Lage zu diesem Schritt entschieden. Eventuell wird der Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise im Spätsommer, stattfinden.

WoS. Bei der Berichterstattung über die Gemeindeversammlung in Grellingen in der Wochenblattausgabe vom 16. Dezember wurden einige Fakten nicht richtig wiedergegeben. So ist Fredi Schmid Präsident der Finanzplanungskommission und nicht der GRPK. Gemeinderat Hans Raithofer verlässt den Rat bereits am 31.12.2021, nicht erst Mitte nächsten Jahres). Der Antrag betreffend die Amtszeitbeschränkung wurde nicht an der EGV vom Juni 2021 eingereicht, sondern viel später schriftlich, ca. im Oktober. Schliesslich wurden die drei Verpflichtungskredite für die Wasserversorgung zwar genehmigt, der Umfang dieser Kredite beträgt aber nicht 50 000 sondern 500 000 Franken. Die Redaktion entschuldigt sich für diese Ungenauigkeiten.

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Freude für Augen und Herzen: Die weihnachtlich geschmückten Traktoren erfreuten an vielen Haltestellen Jung und Alt. Auch in Zwingen auf dem Löwenplatz machte der Tross vor Weihnachten Halt. FOTO: ANGELA ZUBER

Es war ein Tag wie jeder andere. Und doch ist er immer wieder etwas Besonderes – der erste Januar. Er ist der erste Tag des neuen Jahres, bietet dadurch die Chance für einen Neuanfang, die Chance, um etwas zu ändern oder um auszumisten. Um wenigstens für einen Moment Ordnung zu machen, bevor das Chaos wieder überhandnimmt, bevor einen der Alltag und die Routine wieder einholen und bevor das 2022 locker von der Hand fliesst und nicht in Verwechslung mit dem 2021 gerät. Wir auf der Redaktion haben uns vorgenommen, im Büro etwas auszumisten, neu zu ordnen, Altes wegzuschmeissen und eine gemütliche Ecke für Kaffeepause und Brainstorming einzurichten. Der Befehl, wieder ins Homeoffice zu verschwinden, hat uns den Wind aus den Segeln genommen. Was sollen wir neu einrichten, wenn wir doch wieder einsam zu Hause sitzen müssen? Zumindest in der Zeitung konnten wir eine Veränderung einfliessen lassen: Statt auf dem Sofa face-to-face auf Ideensammlung zu gehen, versuchten wir via Chat und Videokonferenz, unsere kreative Seite erklingen zu lassen. Entstanden ist ein neuer Name für die Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das». Zur Auswahl stand einiges, festgelegt haben wir uns auf den Namen «Mosaik». Gebildet aus kunterbunten Steinchen entsteht aus Distanz betrachtet ein Bild. So sollen auch diese Seiten aus eingesandten Vereinsberichten, Veranstaltungshinweisen, Leserbriefen, Kolumne, Musiktipp, politischen Kommentaren aus dem Landrat bzw. Kantonsrat, Fotos und Geschäftlichem ein kunterbuntes Bild, ein Mosaik, darstellen, das die kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und traditionellen Züge unserer Region widerspiegelt. Ein Mosaik wünsche ich auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser. Kunterbunt soll das Jahr 2022 werden. Und zwar nicht durch immer neue, bunte Plakate zu den neusten Coronamassnahmen, sondern durch zahlreiche farbige Begegnungen, glückliche und freudige Erlebnisse, durch fröhlich Zwischenmenschliches und dank guter Gesundheit.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» (neuer Name für «Dorfplatz» und «Dies und Das») gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion


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MOSAIK

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GESCHÄF TSWELT

DENKPAUSE

Zertifikat für die EGK WoS. Die Stiftung Natur & Wirtschaft zeichnet Areale mit einem Zertifikat für naturnahe Umgebungsgestaltung aus. Die EGK-Gesundheitskasse erhielt das Zertifikat für die über 2000 Quadratmeter Naturfläche an ihrem Hauptsitz in Laufen. Bereits Mitte 2020 wurde dem Areal das Vorzertifikat für die naturnahe Planung der Umgebungsfläche ausgestellt. Auf dem ganzen Areal wurden bis auf wenige Ausnahmen einheimische Baumund Straucharten verwendet. Dadurch wird das Areal über das ganze Jahr von Vögeln, Insekten und Kleintieren besucht und kann sich so zu einem wichtigen Bestandteil der heimischen Flora und Fauna entwickeln. «Besonders gelungen ist die Ruderalfläche unter den alten Bäumen, die mit einheimischen Blumen, Gräsern und Stauden bepflanzt ist. Das Herbstlaub, welches auf der Fläche liegen

Die Gemeinden und der Kanton

gelassen wird, ist sehr wertvoll für Igel, die im Herbst Winterquartiere suchen. Ausserdem bietet Laub Lebensraum für Kröten, Spitzmäuse, Molche, Spinnen, Käfer, Raupen und Falter und versorgt den Boden mit Nährstoffen», schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung.

Einsatz für mehr Natur

Die Stiftung Natur & Wirtschaft fördert die naturnahe Planung und Gestaltung von Firmenarealen, Wohnsiedlungen, Schulanlagen, Kiesabbaustellen und Privatgärten. Sie zeichnet vorbildliche Areale mit einem national anerkannten Label aus und unterstützt Interessierte bei der Planung und Realisierung ihres naturnahen Areals. Mehr als 500 Institutionen aus allen Branchen sind aktuell zertifiziert. Das ergibt eine Naturfläche von rund 40 Millionen Quadratmetern.

VER ANSTALTUNG

Film «Hexenkinder» im Kulturforum Laufen

Dunkle Vergangenheit: Ausschnitt aus dem Film «HexenkinFOTO: ZVG der». WoS. Am Donnerstag 13. Januar zeigt das Kulturforum Laufen um 20.30 Uhr den Schweizer Dokumentarfilm Hexenkinder von Edwin Beeler. Der Film erzählt die Geschichte von Heimkindern in der Schweiz (u.a. auch im Kinderheim Laufen), die mit brutalen Erziehungsmethoden gequält wurden. Kinder, die man für milieugeschädigt, schwer erziehbar oder sittlich verwahrlost hielt, sollten mittels Zucht, Disziplin und religiöser Dressur auf den richtigen Lebensweg geführt werden. Trotzdem haben viele Kinder dank ihrer Widerstandskraft und Fantasie ihrem Schicksal getrotzt und sind ihren eigenen Weg ge-

gangen. Aus vielen Teilen der Welt kamen in jüngster Zeit Missbrauchs- und Misshandlungsfälle in Kinderheimen an die Öffentlichkeit, die einen gleichermassen schmerzhaften wie wichtigen Aufarbeitungsprozess in Gang gesetzt haben. Dass es auch in der Schweiz ähnliche Fälle gab, darüber berichtet dieser Film. Aufgrund der aktuell sehr unsicheren Coronasituation empfehlen wir, sich vor Veranstaltungsbesuchen jeweils auf der Homepage des Kulturforums (www.kfl. ch) über die geltenden Corona-Regeln und die Durchführbarkeit von Anlässen zu informieren.

Linard Candreia Landrat BL Wie man aus den Zeitungen erfahren konnte, rechnen im laufenden Jahr zahlreiche Baselbieter Gemeinden mit roten Zahlen. Die betroffenen Kommunen scheinen strukturelle Probleme zu haben. Häufig heisst es: Die vom Kanton vorgegebenen fixen Kosten, unter anderem im Schul- und Sozialbereich, würden den Handlungsspielraum massiv einschränken. Die Einnahmen decken nicht mehr die Ausgaben. Die unsägliche Steuerreform 17 schlägt negativ zu buche. Insbesondere in den Zentrumgemeinden wie beispielsweise Liestal und Laufen kommen beträchtliche Infrastrukturaufgaben hinzu und belasten das Budget massiv. Auf der anderen Seite steht der Kanton gut da. Er rechnet auch für die nächsten Jahre mit schwarzen Zahlen. Da stellt sich die Frage: Saniert sich der Kanton auf Kosten der Gemeinden?

Bruno Imsand (FDP) von der Liestaler Finanzkommission ging sogar einen Schritt weiter und wird in der Basler Zeitung vom 24. Dezember wie folgt zitiert: «Als Sklave irgendwelcher kantonaler Vorschriften bezeichnete er die Gemeinden.» Am 14. Januar 2021 reichte ich ein Postulat im Landrat ein mit dem Titel «Stimmungsbild zum Verhältnis Kanton/Gemeinden und Überprüfung Aufgabenteilung/Lastenausgleich». Wahrscheinlich wegen der gegenwärtigen Vorstossflut oder der politischen Brisanz wurden mein Anliegen und ein ähnliches von der CVP erst an der letzten Plenarsitzung vor Weihnachten einstimmig überwiesen. Das Postulat (auszugsweise) im Wortlaut: «Angesichts der Tatsache, dass die Stimmung zwischen Kanton und Kommunen nicht zum Besten bestellt ist und sich weitere Gewitter am politischen Horizont bemerkbar machen, ist es an der Zeit, zur alten Weisheit ‹Gouverner c’est prévoir› zu greifen. Ein starker Kanton Basel-Landschaft braucht starke Gemeinden und umgekehrt. Die Regierung wird gebeten, zu berichten, wie sie die Stimmung zwischen dem Kanton und den Kommunen einschätzt und wie diese allenfalls verbessert werden könnte und ob die Regierung bereit ist, die Aufgabenteilung und den Lastenausgleich zu überprüfen.»

LESERBRIEF

Ein weiterer enttäuschter Bürger von Seewen Was mir nach zwölf Jahren als Gemeinderat und weiteren acht Jahren in der Baukommission passiert ist: Zuerst erhalte ich vom alten Gemeinderat eine eingeschriebene Verfügung mit haltlosem Inhalt, dann wurde die ganze Baukommission mit mir Knall auf Fall per sofort abgesetzt. Neue Kandidatinnen oder Kandidaten gibt es nicht. Als wäre dies nicht genug, wurden wir angefragt, ob wir bis zur Neuwahl Ende Januar weiterarbeiten würden. Ich fasse es nicht. Heute (17. Dezember 2021) erhalte ich nun ein Dankesschreiben der Gemeinde — für mich das i-Tüpfelchen — worin sie schreibt: «Leider konnte der Gemeinde-

rat nicht alle Bewerbungen und Kandidaten/innen der jeweiligen Ortsparteien berücksichtigen und so wurden Sie diesmal nicht gewählt. Diese Entscheidung ist dem Gemeinderat nicht leicht gefallen und ist auch kein Werturteil über Ihre Qualifikation. Häufig sind es nur Nuancen, die den Ausschlag für eine solche Entscheidung geben.» Ich fühle mich einfach nur noch im falschen Film. Noch nie habe ich in der Gemeinde Seewen solch ein unglaubliches Chaos erlebt. Es kann wohl nur noch besser werden, hoffentlich. Peter Kohler Seewen

EINGESANDT

EINGESANDT

Die Weihnachtsgeschichte als Musical

Trauercafé in Laufen Ab dem neuen Jahr findet einmal im Monat an einem Dienstag von 15 bis 17 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus in Laufen das Trauercafé statt. Das Trauercafé ist ein offener, neutraler Treffpunkt für Trauernde, die sich mit anderen Trauernden austauschen, ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Am 11. Januar startet das Café am Schutzrain 15 in Laufen. Zurzeit ist es ein 3G-Anlass. Ich freue mich über alle, die den Weg ins Trauercafé finden. Trauerbegleiterin Pia Küng

KORRIGENDUM

Falsche Website Musical: Kinder der 3. Primarklasse führten in der Kirche in Röschenz die Weihnachtsgeschichte auf. Die Religionskinder der dritten Klasse der Primarschule Röschenz führten an Heiligabend unter der Leitung von Tanja Schmidlin in der Röschenzer Dorfkirche das Musical «d Wiehnachtsgschicht» auf. Unterstützt von Fabienne Jermann, Religionslehrerin der 3. Klasse, und Kilian Corbat wurde das Musical in vielen interessanten Proben erarbeitet.

In einem mitreissenden Weihnachtsspiel mit Chorbegleitung begeisterten die Kinder das zahlreich erschienene Publikum. Die Kinder sind von fünf Müttern liebevoll eingekleidet worden. Maria und Josef, ein Wirt, drei Hirten, drei Könige, Engel Gabriel und drei Engel spielten wunderbar in diesem Musical ihre Rollen. Die Lieder umrahmten ein-

FOTO: ZVG

drücklich die Weihnachtsgeschichte. Die Besucher das Weihnachtspiels belohnten die Schauspielerinnen und Schauspieler mit grossem Applaus. Diese schöne Einstimmung in den Heiligen Abend liess das Publikum zufrieden nach Hause gehen. Kilian Corbat Röschenz

WoS. Am 8. Dezember erschien im Wochenblatt ein Artikel über Sebastiano De Luca, der mit Leidenschaft Stofftiere näht und seine Geschichte in einem Kinderbuch festgehalten hat. Leider hatte sich ein Fehler in den Namen der Website eingeschlichen. Richtig heisst sie: www.artigianosebastiano.ch. Dort können das Buch und die Stofftiere bestellt werden. Ebenfalls sind dort weitere Infos zu finden.


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Gemeinde Bottmingen Die Gemeinde Bottmingen mit ihren rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine moderne Agglomerationsgemeinde vor den Toren der Stadt Basel. Sie beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung sowie diversen Aussenstellen wie Werkhof, Tagesschule und Bibliothek. Zur Ergänzung des Teams Finanz- und Rechnungswesen suchen wir für eine neugeschaffene Stelle eine/n erfahrene/n

Sachbearbeiter/in Finanzen (m/w/d) 60% Ihre Aufgaben: • Kontrolle der ambulanten und stationären Pflegebeiträge der Gemeinde • Verfügen von Zusatzbeiträgen zu den Ergänzungsleistungen • Bearbeiten von Kostengutsprachen und Zwischenfinanzierungen für Heimaufenthalte • Abwickeln der Subventionen bei der familienergänzenden Kinderbetreuung und der Schulzahnpflege • Rückforderungen in der Sozialhilfe sowie von den Zusatzbeiträgen zur EL • Mithilfe im Bereich Finanz- und Steuerbuchhaltung Ihr Profil: • Kaufmännischer Abschluss mit einer Weiterbildung im Bereich Finanz- und Rechnungswesen (z.B. Sachbearbeiter/in Finanz- und Rechnungswesen) • Mehrjährige fundierte Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen • Gutes IT-Verständnis, gewandt im Umgang mit MS-Office • Abacus- und HRM2-Erfahrung von Vorteil • Verständnis für rechtliche Zusammenhänge • Muttersprache Deutsch • Teamfähige, engagierte und loyale Persönlichkeit • Schnelle Auffassungsgabe • Dienstleistungsorientiertes Denken und Handeln • Selbständige, effiziente und verantwortungsbewusste Arbeitsweise • Arbeitspensum: 60% Unsere Mandantin bietet: • Gründliche Einarbeitung in das neue Arbeitsgebiet • Kollegiale, wertschätzende Arbeitsatmosphäre • Interessante Anstellung mit fortschrittlichen Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen • Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie an dieser neugeschaffenen Stelle interessiert? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl.Foto (PDF-Format), unter Angabe der Kennziffer 21045 sowie Ihrer Lohnvorstellungen bei einem Arbeitspensum von 100%, per E-Mail an c.stoeckli@cps-personal.ch.

Die Stich Schreinerei AG ist eine 1922 gegründete Schreinerei mittlerer Grösse in Kleinlützel mit Schwerpunkt Fensterbau und allgemeine Schreinerarbeiten. Zur Ergänzung unseres jungen dynamischen Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Maschinist oder Schreiner EFZ (m/w) Dein Profil: Als Maschinist mit guter fachlicher Qualifikation (evtl. Ausbildung VSSM) und Erfahrung, insbesondere in der Fensterproduktion, bringst Du gute Kenntnisse in Produktion und Maschinenunterhalt ebenso wie Massivholzbearbeitung mit. Du arbeitest nicht nur selbstständig, sondern legst auch grossen Wert auf exakte Arbeit mit einem hohen Qualitätsstandard. Deine Aufgabe: Als Maschinist bist Du für sämtliche anfallenden maschinellen Bearbeitungen im Bereich Fensterbau zuständig (Bedienung sämtlicher Fenstermaschinen inklusive Wartung), dies von Holz- und Holz-Metallfenstern über Hebeschiebetüren, Pfosten-Riegel-Systeme bis zu komplexen Denkmalschutzfenstern. Den Arbeitsprozess begleitest Du vom rohen Massivholz bis zum fertig verleimten Fenster. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an: Stich Schreinerei AG, Huggerwaldstrasse 227, 4245 Kleinlützel; 061 771 06 22, info@stich.ch


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 6. Januar 2022 Nr. 1

FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Selbstunfall endet glimpflich

Munteres Stieglitz-Treffen: Was es in den Disteln wohl zu finden gibt?

FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI

LAUFEN. WoS. Am 29. Dezember verursachte der Lenker eines schwarzen Autos kurz vor 7.30 Uhr einen Unfall. Personen wurden dabei keine verletzt. Laut bisherigen Kenntnissen der Polizei BaselLandschaft fuhr der 50-jährige Mann auf der Delsbergerstrasse Richtung Laufen. In einer langgezogenen Linkskurve verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug. Dabei überquerte er die Gegenfahrbahn, kollidierte mit der anschliessenden Strassenböschung und kam schlussendlich wieder auf der Strasse zum Stillstand. Nach dem Unfall unterliess es der verantwortliche Fahrzeuglenker, die Polizei zu verständigen. Er entfernte sich mit dem massiv beschädigten Auto von der Unfallstelle. Die Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft führten schlussendlich zum verantwortlichen Fahrzeuglenker.

Selbstunfall zum zweiten

K T. BASELL AND

K T. SOLOTHURN

K T. BASEL- L ANDSCHAF T

Impfen für Kinder

Solide Finanzen

Leistungsvereinbarung

WoS. Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat vor einer Woche den Impfstoff von Pfizer/Biontech für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zugelassen. Auch die entsprechende Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF liegt vor. Die Impfung wird Kindern mit Vorerkrankungen empfohlen oder wenn immunsupprimierte Personen in ihrem Umfeld leben. Die Anmeldeplattform für Kinderimpfungen gegen Covid-19 ist seit Mittwoch 29. Dezember geöffnet. Eigentlicher Impfstart war gestern. Kinderimpfungen werden im Kanton Basel-Landschaft in speziell reservierten Zeitfenstern konzentriert ausschliesslich im Impfzentrum Mitte in Muttenz angeboten. Wie der Kanton Basel-Landschaft mitteilt, schütze eine Impfung gegen Covid-19 vor einer Covid-19-Erkrankung und einem möglichen schweren Verlauf. Sie immunisiere und helfe die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren.

WoS. Die Jahresrechnungen der Solothurner Gemeinden schlossen im Jahr 2020 überwiegend positiv ab: 72 Prozent der 109 Einwohnergemeinden erzielten einen Ertragsüberschuss. Dies ist der jährlich erscheinenden Publikation «Finanzstatistik 2020 — Einwohnergemeinden» zu entnehmen. Die Bereiche Bildung und Soziale Sicherheit machen bei den Gemeinden in der Nettobetrachtung seit jeher die grössten Anteile aus. Auch das Jahr 2020 machte diesbezüglich keine Ausnahme: Beide Bereiche zusammen belasten die Erfolgsrechnung der Gemeinden mit rund 70 Prozent. Die Nettoinvestitionen haben nach mehrjährigem Anstieg nun um 21,5 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr abgenommen und umfassten im 2020 135,7 Mio. Franken. Diese Investitionstätigkeit spiegelt sich im Investitionsanteil wider, der auf 11,2 Prozent gesunken ist. Die Selbstfinanzierung ist um 5 Mio. Franken gesunken.

WoS. Der Regierungsrat Basel-Landschaft hat beschlossen, dem Verein «Schadenorganisation Erdbeben (SOE)» beizutreten und eine entsprechende Leistungsvereinbarung abzuschliessen. Im Zusammenhang mit dem Massnahmenprogramm zur Erdbebenvorsorge des Bundes wurde ein Konzept zum Aufbau und Betrieb einer Schadenorganisation erarbeitet. Der daraus entstandene «Verein Schadenorganisation» stellt im Falle eines Erdbebens die Organisation sowie die nötigen personellen und technischen Ressourcen bereit, um beschädigte Gebäude beurteilen und eine Schätzung zu den zu erwartenden Wiederaufbau- bzw. Reparaturkosten erstellen zu können. Diese bilden die Grundlage für Gesuche um finanzielle Unterstützung durch den Bund und anderseits für die Beurteilung der finanziellen Wiederaufbauhilfe an die Grundeigentümer.

Küche & Bad Innenausbau Türen

LIESBERG. WoS. Am letzten Sonntagmorgen endete ein Unfall in der Delsbergerstrasse ohne Verletzte. Laut der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 52-jährige Lenker eines grauen Autos von Laufen in Richtung Delémont. Nach einer Rechtskurve geriet er aus bisher unklaren Gründen an den rechtsseitigen Strassenrand und verwechselte das Brems- mit dem Gaspedal. Dadurch beschleunigte das Fahrzeug, fuhr der ansteigenden Böschung entlang und kam schlussendlich nach der Kollision mit einer Steinmauer zum Stillstand. Der massiv beschädigte Personenwagen musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert werden.

Mobiles Impfen

BREITENBACH. WoS. Das mobile Impfteam des Kantons Solothurn macht am 10. und 11. Januar in Breitenbach Halt. Im Gemeindesaal Grien werden an den beiden Tagen Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen (frühestens vier Monate nach der vollständigen Impfung) durchgeführt. Geimpft wird von 10 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wir empfehlen

Milchstrasse Von Alexandre Hmine Beim Begriff «Milchstrasse» denkt man automatisch an die Erscheinungen am Sternenhimmel. Er zeigt in diesem Roman jedoch den schwierigen Weg eines Jungen zum erwachsenen Mann. Alexandre Hmine ist 1976 in Lugano geboren. Er studierte in Pavia Literatur und unterrichtet heute Italienisch an einem Gymnasium in Lugano. Der vorliegende Roman ist sein Debütroman und wurde mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Ein Junge mit marokkanischen Wurzeln kommt im Tessin zur Welt und wird in die Obhut der alten Witwe Elvezia gegeben. Sie spricht Dialekt, lehrt ihn das Vaterunser und sorgt liebevoll für ihn. Bei Elvezia ist sein Zuhause. Als seine Mutter ihn das erste Mal nach Marokko mitnimmt, erwartet ihn dort eine andere Familie, die eine fremde Sprache spricht und ihn einem seltsamen Ritual unterzieht. Im Buben regen sich erste Zweifel. Nun muss er auch noch Arabisch lernen und er fühlt sich immer mehr zwischen den verschiedenen Welten hin und hergerissen. Es sind starke Bilder und Momentaufnahmen, die der Autor beschreibt. Mir ist auch die Sprache aufgefallen, die oft sehr drastisch und hart ist, und so auch zur Thematik des Buches passt. Christine Eckert

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