Donnerstag, 7. Januar 2021
113. Jahrgang Nr. 1
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Der Start in ein Jahr voller Hoffnung Das Jahr 2021 soll besser werden als das vergangene. Dies die Hoffnung vieler. Auf der Agenda stehen einige Anlässe, die durchgeführt werden sollen.
Freitag, 08.01.2021 Neben vielen Wolken auch mal wieder etwas Sonne. -3 ºC 2 ºC
-3 ºC 1 ºC
Gaby Walther Auch wenn der Start ins neue Jahr noch nicht rosig aussieht, ist die Hoffnung gross, dank der Impfung das Coronavirus im kommenden Jahr in den Griff zu bekommen. Der Wunsch nach Normalität und der alten Freiheit ist stark. Ganz so schnell wird das wohl nicht gehen. Planungsunsicherheit und Spontanität werden uns noch länger begleiten. Trotzdem stehen einige Anlässe auf der Agenda 2021. In Zwingen soll im Sommer das Kantonale Turnfest Basel-Landschaft in einer von drei verschiedenen möglichen Varianten durchgeführt werden. Das Kloster Mariastein feiert in diesem Jahr seine 50-jährige Selbstständigkeit und hofft auf ein Fest. Die Stadt Laufen ruft das Jubiläumsjahr 725 plus 1 aus und möchte wie viele andere, einige der verschobenen Veranstaltungen in diesem Jahr nachholen. Abgesagt hingegen ist schon länger die Fasnacht. Auch sportlich geht es nicht so schnell vorwärts. So wurden im Eishockey die Meisterschaften 20/21 in den unteren Ligen definitiv abgebrochen. Politisch stehen im Kanton Solothurn die Erneuerungswahlen an. Diese werden zumindest durchgeführt. Wie das Jahr sonst verlaufen wird, steht in den Sternen. Doch wie es auch kommen mag, machen wir das Beste daraus, pflegen so gut es geht die Gemeinschaft und freuen uns übers Kleine. In diesem Sinn wünscht das Team des Wochenblatts den Leserinnen und Lesern einen guten Start ins neue Jahr.
Sonntag, 10.01.2021 Der Sonntag zeigt sich mit Hochnebel. Teils folgt aber Auflockerung.
-1 ºC 1 ºC
Laufen
Hoffnung auf die alte Freiheit: Die Menschen liegen sich wieder in den Armen. Auf den Strassen, in Restaurants und in den Geschäften herrscht reger Betrieb. Die Arbeiter beseitigen die letzten Schutzmasken, die auf den Strassen liegengeblieben sind, während im Hintergrund Handschuhe und überschüssige Vorräte an Toilettenpapier zu Schleuderpreisen verkauft werden. Die Röschenzer Künstlerin Elianne Friedli wird auf Seite 7 näher vorgestellt. BILD: ELIANNE FRIEDLI
3 Der Umzug verzögerte sich um ein ganzes Jahr. Seit Montag findet nun der Unterricht im neuen Sekundarschulhaus in Laufen statt.
Region
18/19 Das Wochenblatt hat im Jahresrückblick ein paar Ereignisse, Themen und Personen herausgepickt, welche die Region nebst Corona bewegten.
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
LOK ALHISTORISCHES
L AUFEN
«Ein Laufentaler, das ist ein Jurassier, der deutsch spricht»
Endlich im neuen Schulhaus
Bernard Roten aus Laufen unterrichtete während zehn Jahren im Jura, dann folgten dreissig Jahre am Gymnasium Laufental-Thierstein. Er ist ein grosser Kenner der jurassischen Geschichte und Kultur und initiierte im Jahre 2000 Schüleraustausche. Im Interview steht die enge Beziehung im Fokus, die das Laufental und vor allem sein Hauptort in der Vergangenheit mit dem Jura unterhielt. Linard Candreia Wochenblatt: Weshalb schlagen Sie den oben zitierten Interviewtitel vor? Bernard Roten: Während meinen historischen Recherchen bin ich auf diesen Satz gestossen. Ein Journalist aus der Westschweiz fragte um das Jahr 1910 herum einen Politiker aus Delémont, wie er einen Laufentaler definieren würde. Die Antwort kam prompt: «C’est un Jurassien qui parle allemand.»
Bernard Roten: Kennt den Jura, wie auch das Laufental. FOTO: LINARD CANDREIA Überrascht diese Antwort nicht? Vor hundert Jahren überraschte diese Antwort nicht, oder jedenfalls viel weniger. Der Separationsprozess des Laufentals vom Kanton Bern und vom «historischen Jura» in den achtziger und neunziger Jahren war schmerzhaft. Er beendete eine rund tausendjährige gemeinsame Geschichte. Acht Jahrhunderte gehörte das Laufental zum Fürstbistum Basel, am Wiener Kongress von 1815 kam es zusammen mit dem Jura zum Kanton Bern. Welches waren denn die wichtigsten Elemente der gemeinsamen Vergangenheit? Von 999 bis 1300 nahm das Fürstbistum Basel seine Form an, die sich von der Stadt Basel über die Ajoie und die Freiberge bis zum Bielersee ausdehnte und bis zur Französischen Revolution unverändert blieb. Die Vogtei Zwingen und die
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Stadt Laufen gehörten dazu. Die mittelalterlichen Städte Porrentruy, St-Ursanne, Biel, La Neuveville, Delémont sowie Laufen entstanden gegen Ende des 13. Jahrhunderts. Allesamt haben einen verblüffend ähnlichen Stadtplan. Jahrhundertelang waren wir mit dem Jura eine Schicksalsgemeinschaft unter der Führung eines Fürstbischofs und als Teil des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nationen. Gemeinsam erlebte man Kriege und Friedenszeiten. Nicht einmal die Reformationswirren vermochten diese territoriale Einheit zu zerstören. Wie stand es dann um die gemeinsame Geschichte nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahre 1792 und dem Wiener Kongress? Dies ist der Moment, um auch daran zu erinnern, dass das Laufental bis 1846 zum Bezirk Delémont gehörte, dass die beiden Regionen später den Kulturkampf gemeinsam erlebten. In beiden Weltkriegen wurden ihre Soldaten vereinigt und die meisten Berufs- und Kulturvereine waren oft bis 1993 unter den gleichen Dachverbänden tätig. Ich denke hier an die Lehrer, Musiker, Turner und so weiter. Wie wirkte sich die Jura-Frage auf das Verhältnis zu unserm Nachbarkanton aus? Die «Question jurassienne» machte sich schon bald nach 1815 bemerkbar. Es war aber die Verschärfung des Kampfes um die Schaffung des Kantons Jura, die innerhalb von dreissig Jahren von 1960 bis 1993 die Harmonie der Beziehungen zwischen dem Laufental und dem Jura weitgehend zerstörte. Vor allem diese als übertrieben empfundene Aggressivität gewisser jurassischer Milieus im Kampf und ihre Opposition gegenüber der deutschen Sprache haben auch im Laufental ihre Spuren hinterlassen und damals zu negativen Ressentiments gegenüber dem Begriff «Jura» geführt. Und als das Laufental dem Kanton Basel-Landschaft beitrat, hatte ich wirklich den Eindruck, dass eine meistens freundliche Beziehung, die über so viele Jahre bestanden hatte, nun in allgemeiner Gleichgültigkeit zu Ende gegangen war. In den letzten zwei Jahrzehnten scheint das Verhältnis zum Kanton Jura wieder in mancherlei Hinsicht positiv und vielversprechend zu sein. Ich denke da auch an die bilinguale Matura. Im Jahre 2000 haben Sie die Initiative für einen Schüleraustausch mit dem Lycée de Porrentruy ergriffen … In der Tat, der von mir eingeleitete Partnerschaftsvertrag ermöglichte es zahlreichen Schülern des Gymnasiums Laufental-Thierstein und des Lycée de Porrentruy ohne jegliche administrativen Hürden während eines Monats in die Sprache und Kultur des Nachbarn zu tauchen. Diesem Schritt folgten dann weitere. Dass die Kantone Baselland und Jura ab dem Jahr 2012 gemeinsam die bilinguale Matura einführten, erfüllt mich mit Freude.
Einblick in die Turnhalle: Guido Rabaglio (r.), ehemaliger Schulleiter, begleitete das Projekt Neubau von Anfang an. Schulleiter Gaston Caviezel freut sich, endlich vom alten ins neue Schulhaus umzuziehen. FOTOS: GABY WALTHER
Der Umzug verzögerte sich um ein ganzes Jahr. Seit Montag findet nun endlich der Unterricht im neuen Sekundarschulhaus in Laufen statt. Gaby Walther «Es war erstaunlich, wie die Schülerinnen und Schüler vor den Weihnachtsferien anpackten und diszipliniert beim Zügeln halfen», schwärmt Schulleiter Gaston Caviezel. Das habe ihn überrascht, denn das letzte Jahr sei ein schwieriges Jahr gewesen. Gerade zwei Notsituationen hätten das Unterrichten erschwert. Denn nach Plan stand bereits vor einem Jahr der Wechsel ins neue Schulhaus an. Doch Bauverzögerungen bedingten das Ausharren im alten Schulhaus. Dort waren die Platzverhältnisse extrem eng. Dementsprechend hoch war der Lärmpegel in den Gängen. Hinzu kam, dass die Turnhalle trotz Bauverzögerung bereits vor eineinhalb Jahren abgerissen wurde. Statt während sechs Monaten musste nun also während 18 Monaten der abgespeckte Turnunterricht improvisiert durchgeführt werden. Corona erschwerte die Gesamtsituation zusätzlich. Spannungen, ausgelöst durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und das Tragen der Schutzmaske mit dadurch fehlender Mimik, seien insbesondere bei hyperaktiven Jugendlichen spürbar gewesen, stellt Caviezel fest. Seit Montag werden die 13 Klassen nun im Neubau unterrichtet. Kompakt, hell und grosszügig präsentiert sich das neue Sekundarschulhaus in Laufen. Die Zimmer wurden mit neuem Mobiliar eingerichtet. Die Wandtafeln bestehen einer-
seits aus den bekannten «Schiefertafeln», anderseits aus einem Monitor, der mit Touchscreen wie ein Tablet bedient werden kann. Zahlreiche Nischen, ausgestattet mit Pult und Stühlen, ausserhalb der Schulzimmer bieten Platz für Gruppenoder Einzelarbeiten. Die Aula kann geöffnet und als erweiterter Pausenraum genutzt werden. Insgesamt bietet der Neubau eineinhalbmal so viel Platz und könnte später bei Bedarf um einen weiteren Drittel erweitert werden. Organisatorisch bleiben neu die Lehrpersonen in den Schulzimmern und die Klassen wechseln je nach Lektion die Zimmer. «Auch das bringt Ruhe in den Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich durch den Wechsel besser auf die nächste Lektion ein», ist Caviezel überzeugt.
Eigenständig
«Nun ist die Sekundarschule Laufen dank Doppelturnhalle und eigener Aula zum ersten Mal eigenständig», freut sich Gui-
do Rabagli. Bereits im Jahr 2003 hatte der ehemalige Schulleiter wegen Raumknappheit auf ein neues Schulhaus gedrängt. Als im Jahr 2011 das alte Sekundarschulhaus von der Gemeinde an den Kanton überging, begann sich das Projekt zu entwickeln und im Sommer 2014 wurde das Siegerprojekt «Himmelslicht» erkoren. Als Nutzvertreter in der Baukommission fuhr Rabaglio über hundert Mal nach Liestal zu Halbtagsbesprechungen. «Es war eine sehr intensive Zeit, aber wir von der Schule hatten auch viel Mitspracherecht», so der ehemalige Lehrer. Obwohl er schon seit drei Jahren pensioniert ist, begleitet er das Projekt bis zum Schluss. Nun folgt der Rückbau des alten Schulhauses. Auf dessen Gelände sollen bis im kommenden August eine Spielwiese und ein Hartplatz entstehen. Falls möglich soll der Bau im Sommer mit einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung gezeigt werden.
Top ausgerüstet: Der mittlere Teil der Wandtafel ist ein Monitor. Die Steckdosen in diesem Chemiezimmer hängen über den neuen Einzelpulten.
L AUFEN
Ohne Pomp und Apéro: Der Preis für «Stille Helden» der Stadt Laufen geht an die Pfadi Laufen Wie so Vieles im letzten Jahr wurde auch dieser Anlass anders durchgeführt als geplant — immerhin konnte er im kleinsten Rahmen stattfinden. Melanie Brêchet
Preisverleihung im kleinsten Rahmen: v.l.: Stadträtin Carole Seeberger, Isabelle Imhof und Jodok Gerber von der Pfadi Laufen, Stadtrat Simon Felix. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Ursprünglich als feierlicher Abschluss des 725-Jahr-Jubiläums der Stadt Laufen gedacht, wurde der Preis für «Stille Helden» nicht am Stephanstag mit diversen Ansprachen an die Pfadi Laufen, sondern still und bescheiden am 28. Dezember vor der Ludothek in Laufen übergeben. Zugegen waren die zwei Jurymitglieder aus dem Stadtrat Simon Felix und Carole Seeberger. Den Preis entgegen nahmen
als Vertreter und Vertreterin der Pfadi Laufen Jodok Gerber (Abteilungsleiter) und Isabelle Imhof (Abteilungsleiterin). Sie beide zeigten sich über den Juryentscheid sehr erfreut und bedankten sich dafür, dass ihre Arbeit geschätzt und honoriert wird. Zusätzlich zum Wanderpreis, gefertigt aus Jurastein, einer Krone und dem Laufenstab aus Ton erhält die Pfadi Laufen ein Preisgeld von 2000 Franken, welches für dringend benötigte neue Zelte eingesetzt werden soll. Ausserdem wird die Pfadi Laufen auf dem «Walk of Fame» vor der Ludothek Laufen verewigt. Stadtrat Simon Felix lobte in einer Ansprache die grossartige Arbeit der Pfadi Laufen, welche diese bereits seit Jahrzehnten in der Stadt Laufen und Umgebung verrichten würde.
Weitere Stille Helden sollen folgen
Die Jury, welche die Pfadi Laufen als Siegerin auserkoren hat, besteht aus fünf Mitgliedern. Es sind dies neben Felix und Seeberger der Stadtrat Mathias Christ, Marisa Hänggi und Diakon Christof Klingenbeck. Der Preis für «Stille Helden» soll von nun an alle zwei Jahre an Personen, Institutionen oder Vereine verliehen werden, die in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales oder Vereins- und Freiwilligenarbeit ehrenamtlich tätig sind. Indes immer noch unklar ist, wie es mit dem Jubiläum weitergeht. Der Start des Jubiläums «725+1» soll in Kürze mit den involvierten Vereinen und Verantaltern diskutiert werden. Die Videokonferenz findet am kommenden Samstag statt.
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
EVANG-REF. KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 10. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg
Todesanzeige und Danksagung
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist. Eine Last fallen lassen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache. Hermann Hesse
Bitte unter info@oekumenische-kirche.ch anmelden
TRAUERANZEIGE UND DANKSAGUNG statt Karten
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Mit vielen schönen Erinnerungen haben wir im engsten Familienkreis Abschied genommen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Gotte
Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste und Anlässe unsicher. Wir bitten Sie daher, vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Laufen
Esther Trachsler-Jermann Wir sind dankbar für alles, was Du uns in Deinem Leben geschenkt hast, und traurig, dass Du nicht mehr da bist.
Lieben Dank an das Pflegepersonal vom Rosengarten für die hingebungsvolle Pflege sowie Frau Dr. Isabelle Kalinke und ihrem Team für die ärztliche Betreuung.
Adrian und Christine Trachsler Melanie und Fabian mit Eliah Sabrina und Martin Urban und Jacqueline Trachsler Jan und Romina Dieter und Violeta Trachsler Fabiola Trachsler Stefanie Marc und Maria mit Luis Anverwandte und Freunde
Donnerstag, 14. Januar, 18.00 Uhr Austausch offline, um 18.00 Uhr trifft sich, wer mag, zu einem kleinen Imbiss und freiem Austausch über aktuelle Themen im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, bis 19.15 Uhr, mit Pfarrerin Regine Kokontis.
Grellingen Sonntag, 10. Januar, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mir Pfarrerin Regine Kokontis.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (die maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Es gilt die Maskenpflicht!): Sonntag, 10. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon, Anmeld. erbeten, max. 30 Pers. (Tel. 061 781 12 50). Anschl.: Take-Away Sonntag, 17. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökum. Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, Pfr. St. Barth, Pfr. M. Fellmann, Anmeld. erbeten, max. 30 Pers. (Tel. 061 781 12 50). Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 7. Jan.: Gr. 1. Do. 14. Jan.: Gr. 2. Strickkreis: Mo. 11. 1. 2021, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei: S. Rodella: Tel. 079 548 18 90. Max. 15 Pers. Seniorennachmittag: Di. 12. 1. 2021, 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Thema: Hornochsen und Deckwürmer. Anmeldung bei St. Barth: Tel. 061 781 12 50. Max. 15 Pers. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
18. Dezember 1925 – 18. Dezember 2020 Sie ist an ihrem 95. Geburtstag im Seniorenzentrum Rosengarten Laufen friedlich eingeschlafen.
Donnerstag, 14. Januar Seniorennachmittag, ist abgesagt!
Freitag, 8. Januar Seniorengruppe Liesberg ist abgesagt!
Anna Meyer-Schnell
13. Mai 1932 – 15. Dezember 2020
Sonntag, 10. Januar Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Liesberg
Traurig, aber mit schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer Tante und Gotte
Ein Dankeschön allen, die Esther mit Freundschaft in ihrem Leben begegnet sind, und dem Seniorenzentrum Rosengarten Laufen für die allzeit liebevolle und fürsorgliche Betreuung. Wer Esther gedenken möchte, kann dies mit einer Spende an das Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, IBAN CH86 0076 9016 9100 0789 8 mit dem Vermerk Todesfall Esther Trachsler tun. Dreissigster für Esther findet am Sonntag, 17. Januar 2021 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Röschenz statt. Traueradresse: Adrian Trachsler, Gasse 11, 4244 Röschenz
Laufen und Basel, im Dezember 2020 Allmählich verwandelt das Mysterium des Lebens allen Kummer gewesener Tage in ruhige Heiterkeit. Fjodor Dostojewski
DANKSAGUNG Die grosse Anteilnahme, die wir in der schweren Zeit des Abschieds von
Werner Schmidlin-Perler 2. Mai 1938 – 23. November 2020
Ein Dankeschön an alle, die Anna mit Freundschaft begegnet sind. In Gedanken Nichten und Neffen mit Familien Auf Wunsch von Anna findet keine Abdankung und Beisetzung statt.
Wenn wir an DICH denken, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen
Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem Mami, unserer Mama und Schwiegermutter
Sylvia Schumacher-Meier 15. 9. 1942 – 16. 12. 2020 Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde sie zu Hause von ihrem Leiden erlöst. Wir sind dankbar für all die schönen Erinnerungen und sagen auf Wiedersehen! Du fehlst uns....
Jürg Schumacher Mirjam und Markus Thalmann-Schumacher mit Marina David und Doris Schumacher-Jermann mit Laura und Salome Felix und Frauke Schumacher-Tennigkeit mit Liva, Mia und Max Irene Tennigkeit Auf Wunsch von Sylvia findet die Abdankung mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Ein Gedenkgottesdienst ist im Frühling 2021 geplant. Traueradresse: Jürg Schumacher, Gehrenweg 8, 4226 Breitenbach Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Verein ALS Schweiz, Margarethenstrasse 58, 4053 Basel, IBAN CH83 0900 0000 8513 7900 1, mit dem Vermerk: Todesfall Sylvia Schumacher.
erfahren haben, berührt uns tief. Herzlichen Dank für die lieben Briefe, Karten, Nachrichten und Anrufe, für eure mitfühlenden Worte, für die schönen Erinnerungen an Werner, die ihr mit uns geteilt habt, und für eure Spenden. Ein besonderer Dank geht an die Belegschaft des Kantonsspitals Baselland in Liestal, der Spitex Laufental und des Palliativzentrums Hildegard in Basel für die gute und liebevolle Betreuung. Herzlichen Dank an Frau Pfarrerin Irina Bossart für die wunderbare Gestaltung der Urnenbeisetzung. Im Sinne von Werner werden wir die Spenden der Spitex Laufental und dem Palliativzentrum Hildegard zukommen lassen. Werner, wir vermissen dich sehr und tragen dich in unseren Herzen.
Die Trauerfamilien
Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Lukasevangelium 16, 13
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«Non sei più dove eri... ...Ma tu sei ovunque noi siamo. » «Du bist nicht mehr dort, wo du warst... ...Aber du bist überall, wo wir sind.»
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir traurig Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater, Grossvater und Urgrossvater Con amore e gratitudine diamo I‘addio al mio marito nostro papà nonno e bisnonno
Di Lemme Giovanni Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen. Ti portiamo sempre nei nostri cuori.
Angela Di Lemme-Procaccini Maria Conte-Di Lemme Domenico, Katja, Debora Giuseppe Di Lemme Filomena und Bruno D’Uva-Di Lemme Mario, Patrizia Walter und Claudia Di Lemme Antonello, Sinja, Leandro Verwandte und Freunde/parenti e amici Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Il funerale si e svolto nel cerchio dei familiari piu stretti. Traueradresse: Angela Di Lemme, Laufenstrasse 16, 4226 Breitenbach
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 21. Dezember 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Dem Planungsentwurf „Mutation Gewässerraum“ wurde zugestimmt und die Planung für die öffentliche Mitwirkung freigegeben. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung der Enjoy GN GmbH (Birsmill) wird zustimmend Kenntnis genommen. • Die äusseren Malerarbeiten und die Klappläden für das Stadthaus wurden vergeben.
Öffentliche Mitwirkung Zonenvorschriften Siedlung, Mutation Gewässerraum Gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungsund Baugesetzes wird über die Mutation der Zonenvorschriften Siedlung das Mitwirkungsverfahren eingeleitet. Der Bevölkerung wird Gelegenheit gegeben, innerhalb der Mitwirkungsfrist vom 7. Januar bis 12. Februar 2021 in die Unterlagen Einsicht zu nehmen, Einwendungen zu erheben oder Vorschläge zu unterbreiten. Die Auflage erfolgt während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Planung der Stadt Laufen, Stadthaus, 2. Stock, Büro Nr. 24. Die Unterlagen können auch auf der
Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden: www.laufen-bl.ch/ Politik/ Mitwirkungsverfahren Eingaben sind zu richten an die Stadtverwaltung Laufen, Bau und Planung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, mit dem Vermerk „Öffentliche Mitwirkung Mutation Gewässerraum“. Bau und Planung
Baugesuche, Auflage vom 7. bis 18. Januar 2021 BG-Nr. 0084/2021. Bauherrschaft: Terraluk Bau AG / Delsbergerstrasse 143 / 4242 Laufen. Projekt: Anbau Einfamilienhaus / Erweiterung Büro, Parz. 1940, Delsbergerstrasse 143, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH / Amthausgasse 27, 4242 Laufen
BG-Nr. 0095/2021. Bauherrschaft: Kaufmann Daniel / Giebenacherweg 4 / 4058 Basel. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parz. 2685, Buchenweg 22, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Vischer Architekten AG, Montero Marta / Hardstrasse 10, 4020 Basel BG-Nr. 0127/2021. Bauherrschaft: Ricimmo AG / Baselstrasse 31, 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: Um- und Ausbau alt Bibliotheksgebäude in neu Wohn- und Geschäftshaus, Parz. 1788/4772BR, Amthausgasse 3, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: jermann architekten und raumplaner ag, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Neujahresgruss Pascal Bolliger, Laufner Stadtpräsident Geschätzte Laufnerinnen und Laufner
dieser Stelle nur ein paar wenige Herausforderungen der kommenden Monate und Jahre zu nennen. Die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten der Stadt und Ihnen, der Bevölkerung, bereitet ebenfalls grosse Freude. Ich bin daher davon überzeugt, dass wir alle die anstehenden Aufgaben gemeinsam gut meistern können. Ein wichtiger Anlass unseres gesellschaftlichen Lebens wird dieses Jahr ausfallen: Wie schon viele Veranstaltungen zuvor wird auch die Laufner Fasnacht 2021 dem Virus zum Opfer fallen. Ich bin aber sicher, dass wir in irgendeiner Form, wann auch immer, gemeinsam ein tolles Fest feiern können. Ganz müssen Sie aber nicht auf unsere Traditionen verzichten. Die Turmbläser haben im Vorfeld ein Konzert in der St. Katharinenkirche aufgenommen. Unter www.laufen-bl.ch können Sie dieses hören und sehen. Mir bleibt zum Schluss nur noch eines zu sagen: Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2021 nur das Beste, gute Gesundheit und bleiben Sie für einmal negativ! Herzlich, Ihr Stadtpräsident Pascal Bolliger
Ich möchte Sie recht herzlich aus dem geschichtsträchtigen Roggenbachsaal der Stadt Laufen begrüssen. Denn die Neujahrsgrüsse können Sie dieses Jahr nicht wie sonst live im Stedtli mithören, wo wir für gewöhnlich am Nachmittag des 1. Januars das traditionelle Neujahrsapéro begehen. Auch klingen keine feierlichen Melodien von den Turmbläsern aus den Fenstern der St. Katharinenkirche. Leider wird auch im Jahr 2021 das Coronavirus den Takt vorgeben. Wie genau, wissen wir noch nicht, denn ein Rückblick ist oft einfacher als ein Ausblick. Das Jahr 2020 war ein sehr bewegtes Jahr. Das Coronavirus hat alle von uns privat oder auch geschäftlich tangiert und gefordert, die einen mehr, die anderen weniger stark. Der Stadtrat in seiner neuen Zusammensetzung ist unterdessen seit einem halben Jahr im Amt. Gemeinsam kommen wir gut voran und die Zusammenarbeit bereitet trotz schwieriger Zeiten grosse Freude. Wir haben viele Projekte vor uns: Die Erstellung eines zeitgemässen Werkhofs, der Bau des Reservoirs auf Saal, der haushälterische Umgang mit den Finanzen oder das Raum- und Entwicklungskonzept, um hier an
Der gesprochene Neujahrsgruss ist unter www.laufen-bl.ch nachzuhören und zu sehen.
725 Jahre Stadtrecht in Laufen an der Birs Zwingen und Laufen standen dem Fürstbischof Heinrich V von Isny (1275–1286) und seinem Vorgänger als mögliche Bauplätze zur Verfügung. Welche Argumente für Laufen sprachen, ob herrschaftliche, wirtschaftliche oder taktische, wissen wir nicht. Gegen Zwingen könnte gesprochen haben, dass der fruchtbare Schwemm-Körper der Lüssel vor Urzeiten die Birs dazu zwang, in einem grossen Bogen nach Norden zu fliessen. Die Birsaue in Laufen war eben und konnte leicht mit einem Wassergraben vom Umland getrennt werden. Ausser der Mottenburg war die Aue frei von Bauten und bestand hauptsächlich aus Birsschotter. Laufen ist eine bewusst entworfene Gründerstadt. Dafür sprechen mehrere Tatsachen: 1. Der Wille des Hochstiftes von Basel, die Besitztümer im Westen mit einem neuen befestigten Ort zu verbinden. Kein Dorf war dazu geeignet. 2. Das Kreuzsymbol und die vier Himmelsrichtungen bilden das Grundkonzept. 3. Die Gebäude der Hauptstrasse mussten schon während der ersten Bauphase zwingend Baugrenzen einhalten. Diese gelten noch heute. 4. Die in der Aue breit fliessende Birs wurde nach dem Wasserfall gegen Osten verschoben und mit einem fast 300 Meter langen Damm gesichert. Gräben an der Nord- und Westseite trennten das Städtchen vom Umland. Diese schwere Arbeit konnte nur durch eine höhere Instanz geplant und angeleitet werden. 5. Die auf dem Rathausplatz 1987/88 freigelegten sechs, nur etwa sechs Meter breiten Häuser waren städtische Reihenhäuser für Handwerker, Händler und Dienstleister.
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Eine unfassbare Ausgangslage für 2021
MATHIAS CHRIST, STADTRAT
Vielleicht geht es Ihnen wie mir und es fällt auch Ihnen schwer, das Jahr 2021 gedanklich zu fassen: Die sonst üblichen Erwartungen und Vorsätze, die gerne an ein neues Jahr gestellt werden, könnten schnell wieder über den Haufen geworfen werden. Wohl selten hat ein neues Jahr mit so vielen Unsicherheiten gestartet wie dieses. Ein Grossteil unserer Gesellschaft befindet sich aktuell nicht in der wohlbekannten und geschätzten Komfortzone. Spontanität und Flexibilität werden unseren Alltag auch im 2021 weiterhin stark prägen. Vielleicht mag es Ihnen beim Lesen dieser beiden Schlagworte kalt den Rücken runterlaufen, weil man diese einfach nicht mehr hören will. Vielleicht wird insbesondere das Wort «Spontanität» mit eher negativen Eigenschaften assoziiert; im Sinne von Unwissen, Planlosigkeit oder Ohnmacht. Dennoch glaube ich, dass der bewusste Umgang mit den vermeintlich negativen Schlagwörtern uns als Gesellschaft weiterbringen kann. Bei einem Führungsworkshop wurde mir einmal gelehrt, dass Entscheide, die in der Nicht-Komfortzone getroffen werden, oftmals die besten sind, weil mitunter auch intuitiv entschieden wird und mögliche Zweifel «wenn und aber» weniger entstehen können. In spontanem und flexiblem Verhalten liegt letztendlich auch ein grosses Potential der Freude. Wenn Dinge spontan passieren, Erfolg sich plötzlich aufgrund einer flexiblen Verhaltensweise oder eines spontanen Entscheids einstellt, kann uns dies mit viel mehr Genugtuung erfüllen, als wenn alles von langer Hand geplant wurde. Vielleicht stellt die eingangs beschriebene «Unfassbarkeit» tatsächlich auch eine Chance für das neue Jahr dar, mutig Entscheide zu treffen, die nebst der vorhandenen Zahlen- und Faktenlage auch wieder vermehrt flexible und intuitive Gegebenheiten berücksichtigen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesundes, spontanes und flexibles neues Jahr.
derte haben sich die Stadtrechte unterschiedlich entwickelt. Sie waren Segen aber auch Grund für Streit.
Das Selbstverständnis der Stadtbewohner
Freiheitsbrief der Stadt Laufen vom 26. Dezember 1295.
Das städtebauliche Konzept
Als Planungs- und Baubeginn können die Jahre um 1275 gelten. Die oben beschriebene Geometrie wurde mit einer Stadtmauer mit Wehrgang und Graben umschlossen. Die Stadtmauer war 1295 über drei Meter hoch und erreichte wenig später acht bis zehn Meter. Sie wurde mit drei Toren, dem Obertor, Untertor und Wassertor und drei Türmen, dem Käfigturm, Pfaffenturm und Stachelturm gesichert. Die im Vergleich zum Wasserfall niedrige Lage ermöglichte es, den Stadt-
bach durch das Obertor direkt ins Städtchen bis zur Wassertorgasse zu führen. Erst später wurde der Stadtbach nach Norden weitergeführt, mit dem Wasser der Rennimattquelle ergänzt und schräg durch die Amtshausgasse unter der Stadtmauer hindurch in den nördlichen Graben geleitet. Die Gebäude bestanden vorerst aus Holz und hatten keine Keller. Warum das Ober- und Untertor nicht auf der gleichen Achse liegen, wissen wir nicht. Früher stand nur die St. Katharinenkapelle an der Stadtmauer.
FOTO: ZVG
Stadt-, Burger- oder Freiheitsrechte
Am 26. Dezember 1295 schenkte der Fürstbischof Peter Reich von Reichenstein (1286–1296) den «lieben und treuen Burgern von Laufen» die gleichen Rechte, wie sie die Basler besassen. Empfängerin war die Burgergemeinde von Laufen Stadt, die noch heute besteht. In der originalen Pergamentsurkunde sind die Rechte nur allgemein gehalten: So sollen sie «sich aller Freiheiten, Unabhängigkeit, aller Rechte, Gerichte und Gewohnheiten erfreuen». Im Laufe der Jahrhun-
Die Rechte waren mit Pflichten so gepaart, dass die wenigen hundert Bewohnerinnen und Bewohner eine stolze und urbane Schicksalsgemeinschaft bilden mussten. Es entwickelte sich ein gemeinschaftliches Selbstbewusstsein, welches dazu beitrug, die zu bewältigenden Aufgaben zu meistern. Die beiden Burgergemeinden von Laufen-Stadt und Vorstadt tagten oft gemeinsam, um die Nutzung der Almend, den Unterhalt der Brücke und die Verteilung des Trinkwassers zu regeln. Auffällig ist, dass die Stadt nie eine eigene Brücke besass. PS: Auch die 650er Stadtrechtfeier musste um ein Jahr auf 1946 verschoben werden. Wir vom Jahrgang 1938 waren als begeisterte Primarschüler dabei.
Giuseppe Gerster Burger von Laufen-Stadt
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Philipp und Tanja Hersperger Rainmättliweg 9, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutzwand (bereits erstellt) Projektverfasser: Philipp und Tanja Hersperger Bauplatz: Rainmättliweg 9, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2512 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 22. Januar 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Nikocevic Sefkija Moosmattweg 12, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutzwand Projektverfasser: Nikocevic Sefkija Bauplatz: Moosmattweg 12, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2523 / 2522 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 22. Januar 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Stockwerkeigentümer René Jordi & Ingrid + André Schreiber Gempenstrasse 10, 4413 Büren Bauobjekt: 2 Garagen Projektverfasser: René Jordi & Ingrid + André Schreiber Bauplatz: Gempenstrasse 10, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2326 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 22. Januar 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Manuela & Remo Grossenbacher, Seewenstrasse 39, 4413 Büren Bauobjekt: Dachstockumbau Projektverfasser: az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Seewenstrasse 39, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2062 / 2057 / 2410 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 22. Januar 2021
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Susanne Studer-Henz und Marco Studer, Gehrenstrasse 10, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau Carport Standort: Gehrenstrasse 10 Grundstück: GB 1952 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arch. Nussbaumer AG Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Januar 2021
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Camille und Rosi Wohlgemuth Schmelzistrasse 46, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Camille und Rosi Wohlgemuth Schmelzistrasse 46, 4228 Erschwil Bauprojekt: Dachfenstereinbau und Lageraufstockung Bauplatz: Wydenmattstrasse 23, 4228 Erschwil Bauparzelle: 841 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7.1.2021 – 21.1.2021
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Esa Real AG, Oberfeldstrasse 2, 4665 Oftringen Bauobjekt: Carport bei Haus Nr. 257 / 258, PV-Anlage auf Haus Nr. 257 Ausnahmebewilligung: Überschreitung der Gebäudelänge Projektverfasser: Directplan gmbh Ahornweg 7, 4524 Günsberg Bauplatz: Hollenstrasse Nr. 257 / 258 Bauparzelle: GB-Nr. 1083 / 1084 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 22. Januar 2021
Ab sofort bieten wir in unserer Praxis
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Mit vielen schönen Erinnerungen, aber traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer lieben Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter
Freundschaft erweist sich nicht nur in frohen und glücklichen Tagen, sondern auch in den schwersten Stunden des Abschieds und der Trauer.
Diese Freundschaft haben wir in den letzten Wochen durch viel Trost und aufrichtige Anteilnahme von unserer überaus geliebten und wunderschönen Tochter erfahren.
Laura Militello Für die vielen Briefe, Kränze, Blumen, die Zuwendung für die Grabgestaltung und das ehrende Geleit zur letzten Ruhestätte danken wir herzlichst.
Im Namen der Familie Militello
Kläry Jermann-Spiegel 25. Januar 1928 – 26. Dezember 2020 Klemens Jermann Daniel und Elisabeth Jermann-Weber Marc und Teresa Michelle Urs und Angelika Jermann-Dols Käthi und Jörg Steg-Jermann Lars Janik Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis stattfinden. Traueradresse: Käthi Steg, Laufenstrasse 21, 4246 Wahlen
Gedanken – Augenblicke: Sie werden uns immer an Dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen verabschieden wir uns von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter
Dorli Jeker-Schmid «Beck Dorli» 17. November 1933 – 16. Dezember 2020
Paul und Daniela Jeker-Comoretto mit Rahel und Ramon Lilian und René Hänggi-Jeker mit Olivia und Cyrill
Gemeinsam gehen sie den letzten Weg. Dankbar und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Grossvater und Schwiegervater
Klemens Jermann-Spiegel
Abschied fand im engsten Familienkreis statt.
13. August 1922 – 31. Dezember 2020
Traueradresse: Paul Jeker-Comoretto, Fehrenstrasse 44, 4227 Büsserach
Daniel und Elisabeth Jermann-Weber Marc und Teresa Michelle Urs und Angelika Jermann-Dols Käthi und Jörg Steg-Jermann Lars Janik
Ich gehe zu denen, die mich lieben. Und warte auf die, die mich lieben.
Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im kleinen Familienkreis stattfinden.
TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG
Traueradresse: Käthi Steg, Laufenstrasse 21, 4246 Wahlen
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und von unserem Gotti
Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all das Schöne mit dir wird stets in unseren Herzen lebendig sein. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti, Schwester, Tante und Gotti
Alexa Barbara Frey-Neyerlin * 20. April 1929
† 20. Dezember 2020
Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch dankbar für die gemeinsame von Liebe erfüllte Zeit. Wir vermissen dich sehr
Andreas und Rita Frey-Grolimund Dominik und Melanie Frey-Saner mit Andrin und Leano Fabian Frey Monika Spaar-Frey und Roman Saladin Sabrina und Nando Lombriser-Spaar mit Juno und Mayla Claudio und Sandra Spaar-Daleske mit Jason Edmund Frey Kuron und Marion Kuron Jens Kuron Lea Kuron Anverwandte, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung in Laufen findet im engsten Familienkreis statt.
Hulda Gasser-Borer 26. 9. 1933 – 27. 12. 2020
Wir sind dankbar für alles, was wir mit dir gemeinsam erleben durften. Die Erinnerungen an all das Schöne mit dir, an dein leises Lächeln, an deinen feinen Humor werden unser Leben immer begleiten. Martin und Rita Gasser-Stebler Heidi und Josef Saner-Gasser Dieter Gasser und Verena Schurter mit Melanie und Céline Margreth und Roland Schwyzer-Gasser mit Patrick und Romy Monika und Stephan Kaiser-Gasser mit Remo und Jasmin Thomas Gasser mit Kilian, Adrian und Roger Wir danken allen, welche Hulda in ihrem Leben unterstützt haben und ihr Zuneigung und Freundschaft entgegengebracht haben. Herzlichen Dank an all jene, die sie im Zentrum Passwang besucht haben und ihr so eine grosse Freude bereitet haben. Einen grossen Dank sprechen wir dem Pflegepersonal des Zentrums Passwang aus, welches Hulda immer mit viel Liebe und Aufmerksamkeit betreut hat. Wir bedanken uns auch für die vielen tröstenden Worte und die vielen Zeichen des Mitgefühls, welche wir beim Abschied von Hulda erfahren durften. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet die Abschiedsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung am Freitag, 8. Januar 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche in Erschwil im Familienkreis statt.
Traueradresse: Andreas Frey, Delsbergerstrasse 52, 4242 Laufen
Dreissigster: Samstag, 30. Januar 2021
Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Margreth Schwyzer-Gasser, Brühlweg 3, 4228 Erschwil
LAUFENTAL
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
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RÖSCHENZ
«Die düstere Seite ist Teil von mir» Was sie kann, hat sie sich selbst beigebracht. Elianne Friedli aus Röschenz bringt mit verschiedenen Techniken Werke auf Papier oder Leinwand, die man nicht so schnell vergisst. Melanie Brêchet Ihr Atelier im Keller ihres Hauses in Röschenz ist in schwarzer Farbe gestrichen. Die Bilder an der Wand sind ausdrucksstark und drücken Schmerz aus. Elianne Friedli mag es düster. Denn düster sieht es manchmal auch in ihrer Seele aus. Elianne Friedli leidet unter Depressionen und Borderline. «In meiner Malerei steckt viel von mir selbst», sagt sie denn auch. «Mit ihr verarbeite ich meine Probleme, sie ist für mich ein Ventil.» Dieses Ventil entdeckte die 31-jährige Friedli, die ursprünglich aus dem Fricktal stammt, schon früh: Elianne Friedli betreibt als Kind Leistungssport. Siebenjährig beginnt sie mit Eiskunstlauf und mausert sich zur vielversprechenden Nachwuchsathletin. «Der Leistungsdruck während dieser Zeit war enorm», sagt Friedli rückblickend, «man zahlt einen hohen Preis, wenn man auf diesem Niveau bestehen will.» Mit 19 lernt Friedli ihren Mann kennen und zieht schon früh zu ihm nach Röschenz. Praktisch zur gleichen Zeit wechselt ihr Eiskunstlauf-Trainer. Dies alles bewegt sie schliesslich dazu, ihre Schlittschuhe an den Nagel zu hängen — der Malerei bleibt Elianne Friedli aber weiterhin treu.
Malerei als roter Faden
Noch während ihrer Sportlerinnenkarriere beginnt Friedli eine Lehre als Medizinischen Praxisassistentin. Nicht aus Leidenschaft. Die Lehre sei gut mit ihren sportlichen Ambitionen zu vereinen gewesen. «Die Stelle wurde mir quasi auf dem Eisfeld angeboten», sagt sie. Heute ist Elianne Friedli immer noch in diesem Beruf tätig, sie arbeitet Teilzeit in einer Hausarztpraxis in Laufen, die Arbeit macht ihr unterdessen auch Spass. Schon früh beginnt Elianne Friedli mit Bleistiftporträts, erst später experimentiert sie mit Aquarell und Öl. Friedli entscheidet sich dazu, sich künstlerisch weiterzubilden. Es bleibt jedoch bei sechs Monaten Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Basel. «Es hat mir nicht gefallen, ich wollte malen, worauf ich Lust hatte, nicht was andere von mir wollen», erklärt sie ihren Entscheid heute. Trotz-
dem nimmt sie auch gerne Aufträge an und malt für ihre Kundschaft neben Bildern auch Karten oder sogar Fasnachtslaternen. Lässt die Zeit es zu, widmet sie sich aber am liebsten ihren eigenen Ideen.
Leidenschaft für Düsteres
Elianne Friedli ist unterdessen Mutter von zwei Kindern. Im Laufental fühlt sie sich unterdessen heimisch, nur der Rhein fehle ihr dann und wann etwas. Wann immer es die Zeit ermöglicht, geht sie in ihr Atelier und malt. «Manchmal arbeite ich auch vor der Arbeit frühmorgens. Es kann sogar passieren, dass während des Kochens eine Skizze oder ein Aquarell aufs Papier muss. Ich fülle wirklich fast jede freie Minute mit Malen.» Friedli sieht es als riesiges Glück, dass sie zu Hause malen kann. Sie ist ausserdem dankbar für die Unterstützung ihres Mannes, der ihr damit die zeitaufwendige Leidenschaft ermöglicht. Dass ihr Hang zu düsteren Bildern die Leute abschrecken kann, weiss sie. «Ich werde nicht selten in eine Schublade gesteckt», stellt sie fest. Ihre Liebe zu düsteren Farben und Motiven bringt sie aber nicht nur mit ihren gesundheitlichen Problemen in Zusammenhang, das Dunkle fasziniere sie einfach, sagt sie.
Traum von der eigenen Ausstellung
Bestimmte Ziele hat Elianne Friedli nicht. Sie versuche sich einfach weiterzuentwickeln und zu experimentieren. Besonders mit Ölfarbe wolle sie vermehrt arbeiten und damit auch Bilder mit Struktur schaffen. «Ich liebe den Geruch von Ölfarbe.» Habe sie einmal ein Bild im Kopf, gehe es bis zu dessen Fertigstellung sehr schnell: «Es kann sein, dass ich in fünf bis sechs Stunden schon fertig bin.» Andererseits habe sie aber auch schon Bilder übermalt, weil sie mit dem Resultat nicht zufrieden war oder schlicht nicht weiterkam. Wie jede Künstlerin oder jeder Künstler würde sich Elianne Friedli freuen, ihre Arbeiten auszustellen. «Sehr persönliche Bilder stelle ich nicht einfach auf jede beliebige Plattform. In einer Ausstellung würde ich diese aber zeigen, weil die Leute extra kommen, um sie zu sehen, und nicht nur unachtsam daran vorbeiscrollen.» Angefragt hat Elianne Friedli bei der UPK in Basel, welche immer wieder Kunst ausstellt. Es ist auch angedacht, dass Friedli in der Galerie des Kulturforums Alts Schlachthuus ausstellen kann. So nahe von ihrem Zuhause auszustellen würde sie natürlich ganz besonders freuen. Mehr über die Arbeiten von Elianne Friedli ist auf ihrer Homepage zu finden: www.elianne.ch
Vielseitig begabt: Die Künstlerin Elianne Friedli (hier vor einem Selbstporträt) hat sich ihr Atelier im Keller ihres Hauses in Röschenz eingerichtet. Hier entstehen vor allem Aquarelle und Ölbilder, aber auch Bleistiftzeichnungen. FOTO: MELANIE BRÊCHET
REGION
Erfolgreiche Weihnachtsaktion: Es konnten 36 Pakete verteilt werden gwa. Dank der Weihnachtsaktion des Vereins «Freunde RefLaufental» wurden 36 Personen und Familien, die ein schwieriges Jahr hatten und denen es finanziell nicht gut geht, mit einem Weihnachtsgeschenk überrascht. 36 Pakete mit selbst gemachten Weihnachtsguetzlis einem handgeschriebenen Kärtli und jeweils viermal 50 Franken in bar verteilte der Verein am 30. Dezember in der Region Laufental Schwarzbubenland und Birstal. Von den 7200 Franken hat der
Für Menschen, denen es nicht so gut geht: Der Verein «Freunde RefLaufental» verpackte die Geschenke und verteilte sie anschliessend. FOTOS: ZVG
Verein 2216 Franken beigesteuert, die restlichen fast 5000 Franken gingen von über 30 Spendern ein. Der Verein hatte vor Weihnachten einerseits zu Geldspenden aufgerufen, anderseits durften Personen gemeldet werden, welchen mit dem Geschenk eine Freude bereitet werden sollte. «Die uns vertraulich gemeldeten Adressen haben wir bereits wieder gelöscht», erzählt Thomas Boillat. Damit soll die Anonymität gewahrt werden.
Bereit zum Verteilen: 36 Geschenke mit Guetzli, Weihnachtskarte und 200 Franken konnten verteilt werden.
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Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Herr und Frau Jean-Luc und Judith Mundwiler, Im Geissacker 1 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Vordach auf bestehendem Balkonpodest Bauort: Im Geissacker 1, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 885 (W2a) Projektverfasser: Gebrüder Degen Metallbau AG, Mühlemattstrasse 14 4104 Oberwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 21. Januar 2021
Seewen
Baupublikation
Bauherr: Zimmermann Rita und Brühlmann Agnes, Hochwaldstrasse 11, 4206 Seewen Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasserin: Rosenbaum Karin Planungsbüro: Nussbaumweg 17, 4419 Lupsingen Bauobjekt: Diverse Sanierungen und Erweiterungen im Wohnbereich des Gebäudes sowie Einbau Wärmepumpenanlage, Aufbau PV-Anlage und Gebäudeisolationen Bauplatz: Hochwaldstrasse 11, Juraschutzzone (ausserhalb Bauzone) Bauparzelle: GB 3039 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 22. Januar 2021 in Doppel und mit Begründung an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Amt für Umwelt AfU SO i.V. Stephan Margreth, Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn Grundeigentümer: Gemeinde Seewen Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Projektverfasser/ Planungsbüro: Sutter Ingenieure AG, z.H. Pascal Thönen, Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen Bauobjekt: Aushub, Abbruch und Sanierung des Scheibenstandes mit Kugelfang. Abfuhr und Entsorgungen sowie Neuverfüllung und Rekultivierung Bauplatz: Büssleten 1 (Wolfbiel), Juraschutzzone (ausserhalb Bauzone) Bauparzelle: GB 3137 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 22. Januar 2021 in Doppel und mit Begründung an die Baukommission 4206 Seewen
Nenzlingen, Ende Dezember 2020 Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante
Bauherrschaft: Grolimund-Ryser Yvonne Bachstrasse 10, 4206 Seewen Grundeigentümer: Bauherrschaft Gemeinde und Primeo Energie AG Projektverfasser: Birs Bau, Architektur GmbH Liestalerstrasse 17, 4412 Nuglar Bauobjekt: Kanalisationsanschluss der Liegenschaft via GB 3072 bis zur Herrenmattstrasse Bauplatz: Bachstrasse 10 bis Herrenmattstrasse Bauparzelle: GB 3069, 90119 und 3072 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 22. Januar 2021 in Doppel und mit Begründung an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Scherrer Eva und Pfammatter Bernhard, Dorfstrasse 12, 4206 Seewen Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasserin: Bauherrschaft Bauobjekt: Sanierung, Erneuerung und Dachanhebung vom Schuppenanbau auf der Nordostseite Bauplatz: Dorfstrasse 12, Kernzone Bauparzelle: GB 3047 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 22. Januar 2021 in Doppel und mit Begründung an die Baukommission 4206 Seewen
Traurig, aber auch dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Vater und Schwiegervater, unserem liebevollen Opa und Uropa, unserem Bruder und Schwager
Max Jäggi-Gabriel
Hanni Guthauser geb. Schneider
* 16. 9. 1930
† 17. 12. 2020
Martha und Remo Franz-Guthauser mit Sabrina, Elena und Céline mit Familien Heidi Wehrli-Guthauser mit Dominik, Patrik, Markus und Patricia mit Familien und Remo Lippi Heinrich und Sonja Guthauser-Christ mit Samuel und Katja Ursula und Christian Jost-Guthauser mit Matthias und Martina mit Familien Annemarie und Heinz Aebi-Guthauser mit Mireille, Corinne, Elina, Alvar und Silja mit Familien Verena und Giorgio Pilittu-Guthauser mit Alessandro Ruedi und Brigitte Guthauser-Christ mit Marco und Sandro Toni Guthauser und Maja Halbeisen Doris und Roberto Casella-Guthauser mit Michela, Alicia und Leandro
21. Juni 1931 – 29. Dezember 2020 Sein grosser Familiensinn, seine herzliche Art, seine Hilfsbereitschaft und seine Bescheidenheit haben uns alle geprägt. Wir sind ihm für alles unendlich dankbar und behalten ihn für immer in unseren Herzen.
In liebevoller Erinnerung: Kurt und Maja Jäggi-Jeker Fabienne Jäggi und David Blanco Susanna Kasper-Jäggi und Hans Krebser Christoph Kasper und Claudia Lenz mit Lukas und Alexander Michael und Vanessa Orlando-Kasper mit Ayven Regula und Daniel Dietler-Jäggi Denise Dietler und Paul Göldi Corinne Dietler und Dominic Stoll
Wir danken Dir für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Du wirst immer in unseren Herzen und Gedanken bleiben. Aufgrund der aktuellen Coronasituation wurde Hanni Guthauser bereits bestattet. Die Trauerfamilien danken allen für die erfahrene Anteilnahme.
Aufgrund der aktuellen Situation findet die Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Du bist nicht mehr da, wo du warst, doch du bist überall, wo wir sind.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Seraphischen Liebeswerk, Antoniushaus, 4500 Solothurn, IBAN: CH 73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Max Jäggi-Gabriel.
Nach geduldig ertragener Krankheit wurdest du von deinem Leiden erlöst. Wir vermissen dich, doch in unseren Herzen wirst du immer sein.
Urs Zeugin 9. 10. 1944 – 18. 12. 2020
Gerda Zeugin-Häupl Othmar und Stella Zeugin Konrad und Anita Zeugin Pius und Isabella Zeugin Evelyne Zeugin Sibylle Zeugin und Anverwandte Es wird keine Abdankung und Beisetzung stattfinden.
Baupublikation
«Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.»
Traueradresse: Kurt Jäggi-Jeker, Ollenweg 2, 4226 Breitenbach
Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke: sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Lebenspartner, unserem Vati, Grossvati und Bruder
Robert Borer-Stebler 30. 6. 1936 bis 31. 12. 2020
Traueradresse: Pius Zeugin, Brunngasse 9, 4202 Duggingen Gilt als Leidzirkular.
Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit des Schmerzes, eine Zeit der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
In stiller Trauer Marietta Miglio Reto Borer Alexa, Urban, Jana, Aisha und Chiara Hamann-Borer Kilian Borer und Pascale Borer Hansruedi und Irma Borer-Eckert Rolf und Theres Bürgin Verwandte und Freunde Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Marietta Miglio, Neumattstrasse 25, 4226 Breitenbach
Traurig, aber mit viel Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem guten Vater, unserem Schwager, Onkel, Götti und Freund
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.
Franz Kafka
Erhard Kohler-Hänggi 29. 2. 1932 – 4. 1. 2021 Gedanken, Augenblicke, Begegnungen, sie werden uns immer an Dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.
Tieftraurig, aber dankbar für die vielen schönen Momente nehmen wir Abschied von
Manfred Hellbach
Wir vermissen Dich Ursula Kohler-Hänggi René Kohler Christa und Reini Häner-Hänggi Anverwandte und Bekannte Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 13. Februar 2021 um 18.00 Uhr in der Kirche Oberkirch. Traueradresse: Ursula Kohler-Hänggi, Schürenmatt 23, 4208 Nunningen
3.11.1943 – 17.12.2020
Mitten in der Adventszeit bist du nach kurzem Aufenthalt im Hospiz im Park in Arlesheim für immer eingeschlafen. Du fehlst uns
Brigit Hellbach Familie Hellbach Verwandte und Freunde
Die Abschiedsfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Brigit Hellbach, Huggerwald 321, 4245 Kleinlützel
THIERSTEIN
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
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BÜSSER ACH
Die Forschung geht weiter Wir wünschen ein glückliches neues Jahr! Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern des Wochenblatts ein wundervolles neues Jahr voller Gesundheit und möglichst frei von Einschränkungen jeglicher Art. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf viele gemeinschaftliche Erlebnisse. Viel zu oft mussten diese im vergangenen Jahr dem Ringen mit dem Virus weichen. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung
Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in der Amtei DorneckThierstein zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfunggegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) nimmt seinen Betrieb voraussichtlich am 8. Februar auf. Anmeldungen dürften ab Mitte Januar elektronisch möglich sein.
Handwerkliches Gehöft: In der Mitte das Wohnhaus, darum herum die Werkstätten für Eisen, Leder und Textilien. Es ist möglich, dass es daneben weitere Gehöfte gab. BILD: BENOIT CLARYS, DÉSAIGNES F.
Anlässe
Wer hätte gedacht, dass Büsserach ein wichtiges Zentrum für die Herstellung von eisernem Werkzeug war? Noch ist nicht jedes Geheimnis gelüftet, deshalb geht die Forschung weiter.
7. Januar 13. Januar, 19:45h 16. Januar 18. Januar
Entsorgung Weihnachtsbäume (Tour) Thema: Wer bin ich, Samariterverein Papiersammlung (Tour) Kartonsammlung (Tour)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Gini Minonzio
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
BREITENBACH
Begehrter Impfstoff
Wie reich die Geschichte des Schwarzbubenlandes ist, lässt sich jeweils Ende Jahr feststellen, wenn die Archäologie und die Denkmalpflege des Kantons ihr Jahrbuch herausgeben. Da werden zum Beispiel zwei kleine Silbermünzen beschrieben, welche Wolfgang Niederberger auf der Baflue in Grindel gefunden hat. Die zwei keltischen Münzen sind rund 2070 Jahre alt. Eine davon wurde an der französischen Atlantikküste geprägt, in der Region Aremorica. AsterixLeserinnen und -Leser wissen, dass dies im Norden ist. In der Schweiz sind bisher nur vier Münzen aus dieser Gegend gefunden worden! Das ganze Buch liest sich sehr spannend, und keine Bange, auch Laien können den Texten gut folgen. Die Kurzbe-
richte können häppchenweise gelesen werden. Wer sich bei den ausführlichen Grabungsberichten nicht für alle Details interessiert, kann sich auch bei den Bildern verweilen.
Gewerbe in Büsserach
Ausserordentlich interessant ist der Ausgrabungsbericht über das frühmittelalterliche Gewerbeviertel in Büsserach. Der Archäologe Fabio Tortoli hat mit seinen Mitarbeitenden Reste eines Gehöftes aus dem 7. und 8. Jahrhundert ausgegraben. Solche Gehöfte sind in der Schweiz äusserst selten. «Bisher hat man nur eine Handvoll gefunden», sagt Tortoli. Im Zentrum des Gehöfts stand wohl ein Wohnhaus, das 10 mal 20 Meter mass. Die Funde sind für einen Laien eher unscheinbar. Zu Vorschein kamen vorerst nur die Pfostenlöcher, und zwar als dunkle Kreise im Boden. «Erst mit der Zeit haben wir realisiert, dass die Pfostenlöcher zusammengehören und ein Wohnhaus ergeben», erklärt Tortoli. Zum Glück fand man auch eine Steinplatte, die als Herdstelle fungierte und die Küche markiert. Doch viel mehr weiss man über das Wohnhaus nicht. Tortoli schätzt, dass wohl zehn bis zwanzig Menschen im Gehöft wohnten. Man weiss auch nicht, ob es sich dabei um eine Grossfamilie handelte oder ob
noch Leibeigene dabei waren. Es kann ebenso gut eine Wohngemeinschaft von Handwerkern gewesen sein. Die Archäologie weiss allgemein über diese Epoche sehr wenig. Mehr geben schon die anderen Gebäude her, deren Überreste gefunden wurden. Die Bewohnerinnen und Bewohner brauchten sie, um darin zu weben und um Leder und Eisen zu verarbeiten. Sehr spannend ist, dass für das Eisen der ganze Prozess sichtbar wurde. Auf dem Gehöft haben die Menschen das Eisen zuerst in einem Rennofen verhüttet. Holzkohle wurde zusammen mit Bohnerz in den Rennofen geschichtet und angezündet. Dabei wurde das Eisenerz chemisch zu Schlacke und Eisen umgewandelt. Aus diesem Eisen hat dann der Schmied in einer weiteren Hütte Werkzeuge, Messer und Scheren hergestellt. Nun möchte Tortoli in den nächsten Monaten noch einen Schritt weitergehen und herausfinden, wo in Büsserach das Bohnerz abgebaut wurde. Einige mögliche Stellen sind ihm schon bekannt, doch ist er um Hinweise aus der Bevölkerung froh. «Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn, Band 25, 2020» kostet 20 Franken. Beziehen kann man den Band beim Amt für Denkmalpflege und Archäologie, gabriela.schenk@bd.so.ch. Telefon für Bestellung und Hinweise: 032 627 25 77.
HIMMELRIED
Himmelried investiert ins Wohnen Mit einem Darlehen von 750 000 Franken macht die Gemeinde Himmelried den Weg frei für eine Wohnbaugenossenschaft an der Hauptstrasse 19.
Wohnbaugenossenschaft: Geplant sind acht kleinere, barrierefreie Wohnungen.
Bea Asper
Glücklich: Frau Landammann Susanne Schaffner mit der ersten Lieferung des Impfstoffes für den Kanton Solothurn. FOTO: ZVG gwa. Swissmedic hat am 19. Dezember 2020 den ersten Covid-19-Impfstoff für die Schweiz zugelassen. Der Impfstoff wird etappenweise in die Schweiz geliefert; die erste Lieferung umfasst rund 100 000 Impfdosen. Weitere grössere Lieferungen folgen. Insgesamt hat der Bund von Pfizer/BioNTech rund drei Millionen Impfdosen bestellt. Bereits im Dezember konnte mit den ersten Impfungen gestartet werden. Dabei sollten zuerst besonders gefährdete Personen geimpft werden. Im Kanton Solothurn kamen am Dienstag 29. Dezember 2020 die ersten Impfdosen für
die Covid-19-Impfung an. Die erste Impfung erfolgte am gleichen Tag im Alters- und Pflegeheim «Zentrum Passwang» in Breitenbach (siehe auch Seite 15). Seit 4. Januar 2021 hat nun schrittweise die schweizweite Impfung der Risikogruppen und von weiteren priorisierten Personengruppen begonnen. Über 75-Jährige und Hochrisikopatientinnen und –patienten können sich ab 8. Februar 2021 im Griensaal in Breitenbach impfen lassen. Der Impfstoff für die Covid-19-Impfung ist jedoch noch sehr eingeschränkt verfügbar.
«Das Angebot ist sowohl für Senioren gedacht, wie es auch jungen Menschen das Wohnen in Himmelried ermöglichen soll», erklärte Architekt Rolf Borer an der Gemeindeversammlung. Geplant seien acht kleinere, barrierefreie Wohnungen mitten im Dorf. Der Neubau soll das heutige Gebäude an der Hauptstrasse 19 ersetzen, welches im September 2018 durch einen Brand seinen wohnlichen Nutzen verloren hat. Dabei soll das Bauvorhaben nicht zu einem Renditeobjekt werden, sondern von einer Baugenossenschaft getragen werden, führte Borer aus und verwies auf ähnliche Projekte. In Brislach habe sich das Modell der Baugenossenschaft zur Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum bewährt. Dort hätten 350 Genossenschafter am Kapital partizipiert. Für die Realisierung des geplanten Mehrfamilienhauses in Himmelried bräuchte es 130 Genossenschafter sowie ein grundpfandgesichertes Darlehen der Gemeinde von 750 000 Franken für eine Dauer von 20 Jahren. Gemeindepräsident Jürg Schneeberger sagte, dass der Gemeinderat das Vorhaben intensiv geprüft habe. «Der Neubau steht finan-
VISUALISIERUNG: ZVG
ziell auf einer soliden Basis und ist für die Gemeinde zur Förderung von Wohnraum für ältere, aber auch für junge Menschen eine echte Chance», resümierte Schneeberger. Der Rat sei deswegen zum Schluss gekommen, bei der Gemeindeversammlung die Genehmigung des Darlehens zu beantragen. Die grosse Mehrheit der 56 erschienenen Stimmberechtigten teilte diese Meinung und begrüsste die Idee mit einem klaren Ja. Laut Borer wird damit der Weg frei für das Baugesuchsverfahren. Denn die Verhandlungen für den Erwerb des Grundstücks seien bereits abgeschlossen und die Genossenschaft befinde sich in Gründung. Damit vollbrachten die Bürger und Einwohner von Himmelried ihr erstes gemeinschaftliches Zukunftswerk am Debüt der Einheitsgemeinde. Die Fusion der beiden Gemeinden war im Oktober an der Urne beschlossen worden. Nach und nach müssen die Reglemente den neuen Ge-
gebenheiten angepasst werden. Die Revisionen, die der Gemeinderat – dank dem übermässigen persönlichen Engagement seiner Mitglieder – der Gemeindeversammlung bereits vorlegen konnte, stiessen auf breite Zustimmung. Trotz reich befrachteter Traktandenliste und grossen Investitionsvorhaben ging die Versammlung lange vor Mitternacht zu Ende und wurde vom Gemeinderat versüsst mit einer Tafel LindtSchokolade als Ersatz für eine Feier mit Apéros. Bei den Investitionen gab der Souverän grünes Licht für den Neubau eines Wasserreservoirs am Bertelweg für 1,65 Millionen Franken. Unbestritten war auch das Budget 2021, welches Corona-Krise-bedingt mit einen Aufwandüberschuss von 123 000 Franken rechnet. Dank dem Eigenkapital von über 4 Millionen Franken bestehe kein Grund zur finanziellen Sorge, sagte Schneeberger.
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Dill Sabine Schindelboden 103, 4204 Himmelried Projektverfasser/in: Dill Sabine Schindelboden 103, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Abbruch Anbauten & Vordächer; Neubau Kleintiergehege mit Greifvogelschutz Bauort: Schindelboden 103 Bauparzelle: GB-Nr. 1137 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 21. Januar 2021
Hofstetten-Flüh
Bärschwil, im Januar 2021
Ganz ruhig bin ich jetzt. Erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben. Kein Wunsch, kein Wollen. Nichts mehr, was mich schmerzt. Gestorben bin ich zu neuem Leben.
Resterai sempre nel cuore di quanti ti amano......
TRAUERANZEIGE UND D A N K S A G U N G S TAT T K A R T E N
Urs Stegmüller 26. Mai 1956 – 14. Dezember 2020
In stiller Trauer Geschwister mit Familien weitere Verwandte und Freunde
Baupublikation
Bauherr: Thoma Lidija und Cyrill, In den Reben 21, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Salathé Rentzel Gartenkultur AG, Bahnhofstrasse 4, 4104 Oberwil BL Bauobjekt: Gartengestaltung und Pool Bauplatz: In den Reben 21, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3436 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Januar – 21. Januar 2021
Baupublikation
Bauherr: Studer-von Keutz Peter, Ettingerstrasse 57, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Studer-von Keutz Peter, Ettingerstrasse 57, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sichtschutzzaun Bauplatz: Ettingerstrasse 57, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 4502 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. 1. 2021 – 21. 1. 2021
Baupublikation
Bauherr: Meppiel Andrea und Tom, Rotbergstrasse 16, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Meppiel Andrea und Tom, Rotbergstrasse 16, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Poolbau und Gartenanpassung Bauplatz: Rotbergstrasse 16, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3906 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. 1. 2021 – 21. 1. 2021
Baupublikation
Bauherr: Portale Chiara und Andrea, Wydenweg 8, 4112 Flüh Projektverfasser: Portale Chiara und Andrea, Wydenweg 8, 4112 Flüh Bauobjekt: Autounterstand Bauplatz: Wydenweg 8, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3385 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. – 21. Januar 2021
Baupublikation
Bauherr: Bosch Alexander, Tannwaldweg 5, 4112 Flüh Projektverfasser: Bosch Alexander, Tannwaldweg 5, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: Tannwaldweg 5, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3512 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. 1. 2021 – 21. 1. 2021
Baupublikation
Bauherr: Shala Arbnora und Nuredin, Bahnhofstrasse 31, 4106 Therwil Projektverfasser: PWW Invest GmbH, Oberwilerstrasse 40B, 4106 Therwil Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung Bauplatz: Schulweg 19, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 797 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. 1. 2021 – 21. 1. 2021
Ein Dankeschön allen, die Urs mit Freundschaft in seinem Leben begegnet sind. Dem Praxis-Team von Dr. med. Joachim Engelhardt, dem Unispital in Basel, der Rehaklinik in Bellikon und dem Palliativzentrum Hildegard in Basel danken wir für die aufmerksame und fürsorgliche Betreuung. Auf Grund der aktuellen Pandemiesituation wird die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis stattfinden. Anstelle von Blumen spende man an das Palliativzentrum Hildegard, St. Alban-Ring 151, CH-4002 Basel, PostFinance 60-408104-7 IBAN CH80 0900 0000 6040 8104 7. Traueradresse: Kurt Stegmüller, Goldbrunnenstrasse 40, 4410 Liestal
Ein Auge schläft, das nur in Liebe wachte, ein Herz erlosch, das nur an Güte dachte, und eine Hand sank kraftlos, die im Leben, wie viel sie auch erhielt, stets mehr gegeben.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem Mami, unserer Schwiegermutter, Schwester, Gotte und Tante
Hanny Borer-Schaad 1. 1. 1925 – 4. 1. 2021 Lieb‘s Mami, deine Kräfte haben dich verlassen. In unseren Herzen wirst du aber immer weiterleben. Wir sind dankbar und glücklich, dass wir dich bis zuletzt begleiten durften.
Katharina Borer Kuno und Doris Borer-Roth Iwan Borer und Michèle Hochuli Martina und Markus Marolf-Borer Melitta Flück-Schaad Martin Schaad Verwandte, Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen- oder Geldspenden gedenke man dem Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, Baloise Bank SoBa AG, 4502 Solothurn, CH98 0833 4000 0551 0588 A. Traueradresse: Iwan Borer, Schmelzistrasse 32, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.
Domenica Ornista-Cassata 5. 9. 1943 – 2. 1. 2021 Ringraziamo tutti coloro che gli sono stati vicini nella vita dimostrandogli amore e amicizia. Wir danken allen, die unserer geliebten Domenica in ihrem Leben nahegestanden sind und ihr Liebe und Freundschaft entgegenbrachten.
Die Trauerfamilien
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
Beinwil
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Roth Bernadette und Urban, Hof Hirni, 4229 Beinwil Projektverfasser: Roth Holzbau AG, In den Weihern, 4246 Wahlen Bauobjekt: Estrich mit neuer Laube und neuer Dachgaube Bauplatz: Hof Hirni Bauparzelle: GB.-Nr. 11 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 22. Januar 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 20-044 Terrassenüberdachung Grundbuch-Nr.: 2753 Adresse: Hofackerstrasse 18, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Marc Kosmalski Hofackerstrasse 18, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Francesca Kosmalski Hofackerstrasse 18, 4412 Nuglar Planverfasser: Marc Kosmalski Hofackerstrasse 18, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 7. Januar 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 21. Januar 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Kleinlützel, 4245 Kleinlützel, Huggerwaldstrasse 175 Bauobjekt: Aussengeräteraum / Pergola Bauplatz: Huggerwaldstrasse Schulhausplatz «Eich» Bauparzelle: 3057 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 22. Januar 2021
das
Büsserach
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Abräumung von Grabsteinen
Informationsveranstaltungen zur Urnenabstimmung vom 31. Januar 2021 Gestützt auf das Gesetz über die politischen Rechte und die Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) beruft der Gemeinderat die Volksabstimmung vom Sonntag, 31. Januar 2021 ein. Liebe Einwohnerinnen und Einwohner Liebe Stimmberechtigte Wie Sie wissen, wurde die ordentliche Gemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020 abgesagt und an deren Stelle die Urnenabstimmung mit all den 6 geplanten Traktanden am 31. Januar 2021 einberufen. Besonders zum Traktandum 2, Neubau Werkhof, erwarten wir ein hohes Interesse der Bevölkerung. Die Gemeinde Hofstetten-Flüh plant den Neubau des Werkhofes im Ortsteil Flüh, beim Standort des Salzsilos. Für die Realisierung wird ein Gesamtkredit in der Höhe von CHF 5′560′000.– benötigt. Wir bieten Ihnen zur umfassenden Information diverse Gefässe an. Webansichten: Alle Vorlagen sind im Detail auf der Website der Gemeinde einsehbar. www.hofstetten-flueh.ch. Da finden Sie auf der Frontseite den entsprechenden Link. Infoveranstaltung per Video: Am 12. Januar um 19.00 Uhr findet eine Live-Präsentation der Vorlage mit anschliessender Frage- und Diskussionsrunde statt. Interessierte Personen, wohnhaft in der Gemeinde Hofstetten-Flüh, sind gebeten, sich für die Veranstaltung anzumelden. Die Anmeldung erfolgt per Mail, info@hofstetten-flueh.ch. Anmeldeschluss 11. Januar 2021, 12.00 Uhr. Im Anschluss erhalten Sie einen Link und ein Passwort. Ausstellung zum Thema: Am 17. Januar ab 14.00 Uhr findet eine Ausstellung mit Möglichkeit zum persönlichen Austausch statt. Sie ist reserviert für Personen, die wohnhaft in der Gemeinde sind. Im Erdgeschoss der Mehrzweckhalle sind die Pläne ausgestellt, die Präsentation kann im Grossformat angesehen werden und in einem separaten Raum findet ein Podiumsgespräch statt. Aus Sicherheitsgründen werden pro halbe Stunde nur 10 Personen eingelassen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie erfolgt bis am 14. Januar 2021 per Mail, info@hofstetten-flueh.ch. Im Anschluss erhalten Sie eine Einladung mit dem genauen Zeitfenster Ihres Besuches.
Der Gemeinderat hat beschlossen, das mittlere Grabfeld Nord zur Räumung freizugeben. Auf diesem Feld ruhen Verstorbene der Jahre 1994 – 1997.
Gemäss Friedhofreglement ist zur Abräumung von Grabmälern eine Frist von zwei Monaten einzuräumen. Den Angehörigen wird ermöglicht, die Grabsteine, Bepflanzung und Dekorationen bis zum 7. März 2021 abzuholen. Grabmäler, welche bis zum gesetzten Termin nicht abgeholt wurden, entsorgt die Gemeinde kostenlos und ohne Entschädigungsanspruch. Der Gemeinderat
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: R. Snajdrová und R. Carrol Dorneckweg 4, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-43 Einbau von 2 Dachflächenfenstern Projektverfasser: AVERUM Baumanagement GmbH, Im Bohnacker 6, 4108 Witterswil Bauplatz: Dorneckweg 4 Bauparzelle: GB-Nr. 1611 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 21. Januar 2021
Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme. Im Namen des Gemeinderates Felix Schenker, Gemeindepräsident
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
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MUSIK-TIPP
Melody Gardot
Die in Paris lebende US-Amerikanerin Melody Gardot ist eine musikalische Grenzgängerin zwischen Jazz, brasilianischer Folklore und Pop. Sie verortet ihre oft mit Streichern unterlegte Musik vorzugsweise im romantischen Stimmungsbereich, ohne in Kitsch abzugleiten. Das neue Studioalbum «Sunset In The Blue» (Universal) enthält mehr Eigenkompositionen als Coversongs. Melody Gardot trägt die 13 Lieder mit ihrer schönen klangfarbigen Stimme in Englisch, Französisch und Portugiesisch vor. Henry Mancinis «Moon River» steht stellvertretend für einen Jazz-Evergreen. Selber kreierte Stücke sind zum Beispiel das melancholische «C’est Magnifique» mit dem portugiesischen Fadosänger António Zambujo als Duettpartner, «Um Beijo» mit Till Brönner an der Trompete und der Bonus-Track «Little Something» mit Sting. Das «Ave Maria» fällt songtechnisch, aber nicht qualitativ etwas aus dem Rahmen. Machte Melody Gardot auf dem Vorgängeralbum «Currency Of Man» (2015) gesellschaftspolitische Aussagen, stellt sie nun auf «Sunset In The Blue» die Liebe in den Mittelpunkt. Benno Hueber
«Feuer für nächste Saison am Brennen halten» Einen Tag vor Weihnachten erhielt der EHC Laufen die Meldung, dass die Saison bei den Aktiven und den ältesten Nachwuchsteams abgebrochen wird. Zumindest die Jüngsten können (vorläufig) aber noch weitertrainieren. Edgar Hänggi Die Stimmung bei den Aktiven und ältesten Nachwuchsspielern in Laufen, aber auch in Sissach oder Rheinfelden war kurz vor dem Weihnachtsfest gedrückt. Das Saisonende sei nicht aus heiterem Himmel gekommen, sagen Roman Bucher, Geschäftsleitungsmitglied, und Roger Stähli, Sportchef und Spieler der ersten Mannschaft. «Es war aber trotzdem ein harter Schlag, denn wir haben alles unternommen, damit allenfalls im Januar die Saison in irgendeiner Spielform hätte weitergehen können. Unser Schutzkonzept war gut, wurde von allen bestens umgesetzt», so Bucher. Für Stähli war es ein extrem aufwühlendes Jahr. Im Sommer wurde er plötzlich vom 2.-Liga- zum 4. Liga-Spieler und dann schlüpfte er in die Rolle des Sportchefs. «Wir alle haben es irgendwie kommen sehen, sodass der endgültige Entscheid keine so grosse Überraschung mehr war. Eine Enttäuschung jedoch schon, denn irgendwie hatten wir alle bis zuletzt auf eine Lösung gehofft.» Stefan Schwander wurde erst auf diese Saison hin Cheftrainer und hatte bereits mit der Auflösung des Zweitliga-Teams zu kämpfen. «Wir hatten uns zu einem tollen Team entwickelt, wollten sofort den Aufstieg in die 3. Liga realisieren. Plötzlich waren unsere Ziele nun auf Eis gelegt. Dabei war unser Schutzkonzept
Fortsetzung: Trainer Stefan Schwander dürfte bald einen neuen Vertrag unterschreiben.
FOTO: EH-PRESSE / ALEX HAMANN
Während der Feiertage konnte die Vereinsführung das weitere Vorgehen noch nicht besprechen, wie Bucher erklärt. «Wir werden jetzt aber genau abklären, wie es weitergeht. Wir müssen laufend auf neue Situationen reagieren, sind das aber gewohnt. Nachdem der Kanton seine ursprünglichen Massnahmen wieder sistiert hat, können jetzt zumindest noch alle Nachwuchsspieler bis 16 Jahre normal trainieren und auch interne Mätschli machen. Etwas, das die Aktiven ja nicht mehr dürfen.» Für Stähli gehe es nun darum, abzuwarten, wie sich die Lage
entwickelt. «Sollten Lockerungen kommen und Trainings auf allen Stufen wieder möglich sein, sind wir bereit. Vielleicht reicht es ja dann noch für Testspiele oder Turniere. Aber klar ist: Wenn sich die Lage nicht entscheidend verbessert, werden wir sicher nichts erzwingen.» Stähli macht sich jetzt an die Arbeit, um das Kader für die kommende Saison zu sichten. «Die Gefahr, dass aufgrund der Situation Spieler die Schlittschuhe an den Nagel hängen, wird in allen Sportarten derzeit diskutiert. Wir haben eine verschworene Truppe, der Spass ist gross und ich denke, zusammen mit den dann nachrückenden jungen Spielern sind wir in der Lage, den Aufstieg zu schaffen. An einem Erfolgserlebnis will doch jeder dabei sein.» Reden werde er aber zuerst noch mit Trainer Schwander. Sein Ver-
trag läuft aus. «Bisher fanden noch keine Gespräche statt, aber ich möchte gerne in Laufen bleiben. Wir haben gute Arbeit geleistet und wollen ernten. Jetzt dann halt erst ein Jahr später», so Schwander. Geht es nach Sportchef Stähli, steht einer Vertragsverlängerung nichts im Wege. Vor den Festtagen wurden die Rechnungen an die Sponsoren verschickt, wie Bucher erklärt. Man dürfe nicht einfach davon ausgehen, dass jeder den Vertrag eine weitere Saison verlängere. «Ich persönlich habe noch keine negativen Rückmeldungen erhalten. Wir sind aber nun so stark auf Goodwill angewiesen wie noch nie.» Die Lage fasst Roman Bucher gleich für jeden Bereich im Verein treffend zusammen: «Wir müssen jetzt das Feuer für die nächste Saison am Brennen halten!»
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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 1
EINGESANDT
EINGESANDT
Erste Covid-19-Impfung im Kanton Solothurn in Breitenbach
Funkkontakt in die Zukunft
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GEDANKENSTRICH
Doppelköpfig
Gini Minonzio
Nachrichten aus der ganzen Welt: René Lutz an seiner Amateurfunkanlage.
Zentrum Passwang: Eine der ersten Impfungen im Kanton Solothurn erfolgt im Alters- und Pflegeheim in Breitenbach. FOTO: ZVG
Die erste Covid-19-Impfung im Kanton Solothurn erfolgte am 29. Dezember im Alters- und Pflegeheim «Zentrum Passwang» in Breitenbach. Über 75-Jährige und Hochrisikopatientinnen und –patienten können sich ab 8. Februar 2021 im Griensaal in Breitenbach impfen lassen. Der Impfstoff für die Covid-19-Impfung ist noch sehr eingeschränkt verfügbar. Im Kanton Solothurn werden deshalb in erster Priorität die Bewohnerinnen und Bewohner in den Alters- und Pflegeheimen geimpft. Bis zu acht mobile Impfteams sind kantonsweit in diesen Institutionen unterwegs und impfen vor Ort die impfbereiten Personen. Der Auftakt zu diesen Impfungen erfolgte bereits am 29. und 30. Dezember in Breitenbach. Nur wenige Stunden nach dem Empfang der ersten Impfdosen für den Kanton Solothurn wurden die ersten Personen im Alters- und Pflegeheim Passwang in Breitenbach geimpft. Die vorbildliche Vorbereitung durch die Heimleitung des Zentrums Passwang und durch den verantwortlichen Arzt Dr. F. Rappo, wie auch die tatkräftige Unterstützung durch den Zivilschutz ermöglichten einen reibungslosen Ablauf der Impfaktion. Insgesamt konnten so an zwei Nach-
mittagen 122 Personen geimpft werden. In ca. drei Wochen ist bereits die für den vollständigen Impfschutz nötige zweite Impfung geplant. Die Impfungen in den kritischen Institutionen der Alters- und Pflegeheime werden seit Montag, 4. Januar kantonsweit fortgesetzt. Mit dieser sofortigen und kantonsweiten Impfaktion werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Alters- und Pflegeheime schnell und wirksam geschützt. Ende Januar 2021 wird die erste Runde der Impfungen abgeschlossen sein. Am 8. Februar wird das Impfzentrum im Griensaal in Breitenbach eröffnet. Wegen der nur eingeschränkt verfügbaren Impfdosen sind vorerst nur über 75-jährige Personen und jüngere Hochrisikopatientinnen und –patienten (gemäss den strengen Richtlinien des BAG) zur Impfung zugelassen. Unter 75-jährige Risikopatientinnen und –patienten müssen vor der Impfung eine Bestätigung des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin vorweisen. Das entsprechende Formular ist auf der Webseite https://so.ch/coronaimpfung verfügbar. Impfungen sind nur auf Anmeldung möglich. Die Details und das Anmeldeverfahren werden auf dieser Website kommuniziert.
Amateurfunk ist auch heute in einer Zeit, wo wir alle rund um die Uhr über Internet und Telefon vernetzt zu sein scheinen, ein äusserst faszinierendes Hobby. Funkamateure rund um den Globus pflegen täglich Kontakte quer durch die Gesellschaftsschichten und Altersklassen und lernen dabei andere Kulturen und Sprachen kennen — unabhängig von öffentlichen Kommunikationsnetzen und über alle Grenzen hinweg. Man macht sich dafür natürliche Ressourcen zu Nutze und verwendet die Ionosphäre der Erde als Reflektor für die eigenen Funkwellen: Unsere Antennen strahlen elektromagnetische Wellen im Kurzwellenbereich in möglichst flachem Winkel zur Ionosphäre, wo sie dann zurück zur Erde reflektiert werden und in einem weit entfernten Land auf die Empfangsantenne eines anderen Funkamateurs treffen und es uns ermöglichen, mit wildfremden Menschen in Kontakt zu treten. Im Idealfall trifft das von der Ionosphäre reflektierte Funksignal auf der Erde auf Wasser und wird erneut zurück zur Ionosphäre reflektiert — von der Ionosphäre wiederum zurück zur Erde. Funksignale breiten sich in Lichtgeschwindigkeit aus und ermöglichen uns «Kurzwellen-Amateuren»-Gespräche mit Gleichgesinnten
FOTO: ZVG
über viele Zeitzonen hinweg quasi in Echtzeit. Am Nachmittag des Silvesters ist mir (René, HB9NBG) die Idee gekommen, zu versuchen diese Ausbreitung meiner eigenen Amateurfunksignale in Lichtgeschwindigkeit dazu zu nutzen einen Amateurfunkkontakt «in die Zukunft» herzustellen — das gelang schliesslich um 13.30 Uhr unserer Zeit mit einer Verbindung im 20m-Band auf 14.205 MHz mit ZL2SDX, einem Funkamateur in Neuseeland, der zur gleichen Zeit bereits im neuen Jahr angekommen war. Auch nach über 30 Jahren Amateurfunk-Aktivität fasziniert es mich immer wieder, mit Menschen rund um den Globus per Funk und ohne «fremde Hilfsmittel» über Dies und Das plaudern zu können und viel Interessantes und Wissenswertes aus fremden Kulturen und fernen Ländern zu erfahren. In diesem Sinne wünschen meine Frau Carine (HB9FZC) und ich allen Lesern des Wochenblattes einen guten Start ins neue Jahr und viel Gesundheit, Glück und Erfolg fürs 2021. Nähere Informationen zum Thema Amateurfunk finden Sie hier: www. lutz-electronics.ch/amateurfunk/faszination-amateurfunk/. René Lutz Grindel
EINGESANDT
Ist das unsere Zivilisation?
David Kummer Kommunikation Fachstab Pandemie Kanton Solothurn
VER ANSTALTUNG
Treffen der ehemaligen Bezirksschule Mariastein Dieses Jahr ist es 50 Jahre her, seit der Kanton Solothurn das Kloster Mariastein an die Benediktinermönche zurückgegeben hat. Im Programm zum Gedenkjahr 2021 ist auch ein Schülertreffen geplant. Damit möglichst viele Ehemalige erreicht werden können, sind wir auf die Mithilfe ehemaliger Schülerinnen und Schüler angewiesen. Es wäre toll, wenn sich pro Klasse zwei bis drei Personen dazu bereit erklären würden, die Klassenlisten zu ergänzen, respektive Adressen zu aktualisieren. Die Klassenlisten sind dank Werner Möschli, Verena Flühler, Pia Brodmann sowie Lehrer Hansruedi Borer vorhanANZEIGE
den und können bei Claudia Augustin Metzerlenstrasse 13, 4118 Rodersdorf oder via E-mail: claudia.augustin@bluewin.ch bezogen werden. Leider fehlen uns immer noch viele Adressen. Das Treffen ehemaliger Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Mariastein ist für den 1. Mai ab 10.30 Uhr in Mariastein geplant. Über eine baldige Anmeldung oder das Angebot mitzuhelfen, würden wir uns sehr freuen. Wer angemeldet ist, erhält bis Ende Februar ein Programm zugesendet. Für das OK Claudia Augustin Rodersdorf
Entsorgungscenter: Mehrere Wochenblattleser empörten sich über die Sauerei, welche beim Entsorgungscenter in Laufen hinterlassen wurde und bedauerten jene, welche dies wieder aufräumen mussten. FOTO: PAUL AESCHI, LAUFEN
Haben Sie über die Festtage Schaumwein, Pralinen und Zimtsterne in Massen genossen, liebe Leserinnen und Leser? Ohne dass ich Ihnen in die Stube gesehen hätte, weiss ich schon, dass die Antwort «Ja» lautet. Denn «in Massen» ist ein Januswort. Es hat zwei Bedeutungen, wobei sie gleichzeitig ihr Gegenteil sind. Es bedeutet sowohl «massvoll» als auch sein Gegenteil «masslos». Janus war einer der ältesten römischen Götter, zuständig für den Anfang und das Ende. Er wird als Doppelkopf dargestellt und nach ihm wurde der Januar benannt. Weitere Beispiele gefällig? Wenn mir im Winter bei einer Sonnenperiode die Freundin sagt, dass ich den Rosmarin abdecken soll: Muss ich ihn dann mit Tannästen zudecken oder die Tannäste wegnehmen? Und wieso stoppt ein anhaltender Regen nicht, ein anhaltendes Auto hingegen schon? Oder sind Sie auch schon mit dem Velo beinahe im Graben gelandet, weil Sie einen Igel umfahren wollten? Ich liebe diese Januswörter, die in meiner Wörter-Schatzkiste ein besonderes Abteil einnehmen. Wobei wir natürlich froh sein können, dass es nicht viele davon gibt. Es gibt schon so genug Stolperfallen in der Kommunikation. Zum Beispiel all die Höflichkeiten, die Nicht-Muttersprachler als bare Münze nehmen. Letzthin habe ich einem Schüler Hassan die Zündung eingestellt, weil er mich innerhalb von fünf Minuten viermal um Hilfe gerufen hatte. Dabei war ich noch mit einem anderen Schüler beschäftigt und hatte ihm entsprechend mit wachsender Ungeduld geantwortet: «Ich komme gleich!». Erst zu Hause, während ich die Lektionen nachbearbeitete, habe ich gemerkt, was Hassan für ein Problem hatte. Er hatte noch nicht gelernt, dass «Ich komme gleich» bedeutet, dass man eben nicht «gleich» kommt, sondern dass es noch ein ganzes Weilchen dauern kann. Mehr als ein Weilchen hat es denn auch bei meiner ersten Arbeitsstelle gedauert, bis ich meinen neuen Arbeitskollegen Peter verstand, der mir regelmässig versicherte: «Wir müssen uns mal privat treffen und zusammen mit meiner Frau mittagessen.» Ich wartete vier Jahre auf eine Einladung. Dann kündigte er. Ich bin sicher, Janus hätte gelacht. Alles Gute im Januar und im Rest des Jahres wünscht Ihre GINI Minonzio
EINGESANDT
Unterstützung für Nathalie Nathalie, die achtjährige Schülerin aus Dornach, wurde von ihrem leiblichen Vater mehrfach grausam missbraucht und mit üblen Ritualen und Handlungen konfrontiert, über das zu schreiben ich an dieser Stelle verzichte. Auf wemakeit. com, Stichwort Nathalie, finden Sie ausführliches Hintergrundmaterial. Bereits im vergangenen Frühjahr wurde in der Basler Zeitung und in weiteren Medien ausführlich über Nathalie berichtet und das unverständliche Verhalten der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) in Dornach beschrieben. Die verantwortlichen Betreuerinnen
rücken in keiner Weise von ihrer Strategie ab, das Mädchen dem Vater zuzuführen, obwohl die Fakten und die wiederholten, dramatischen Aussagen des achtjährigen Mädchens dagegen sprechen. Die alleinerziehende Mutter und Nathalie befinden sich in einem Albtraum, der sich bereits über mehrere Jahre hinzieht. Einziger Ausweg bildet der juristische Weg, mit dem die Situation neutral beurteilt wird. Dabei kann sich die involvierte KESB nicht mehr um Antworten zu ihrem Verhalten drücken. Die Mutter kann den Betrag von rund 100 000 Fran-
ken, dabei eingeschlossen auch therapeutische Massnahmen für Nathalie, nicht aufbringen. Daher hat sich eine Gruppe Freiwilliger gebildet, die ein Crowdfunding starteten, das Ende Woche abläuft. Aktuell sind rund die Hälfte des erforderlichen Betrages gesammelt worden, beigesteuert von über 300 Personen. Unterstützen auch Sie Nathalie, damit für sie und ihre Mutter der Albtraum ein Ende findet. Auf wemakeit. com, Stichwort Nathalie, können Sie das noch bis Samstag tun. Herzlichen Dank. Heiner Leuthardt
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DIES UND DAS LESERBRIEF
LESERBRIEF
Vorteile einer schnellen Kein Bild für Freunde Impfzulassung der Natur Verschwörungstheorien Aktuell könnte man sagen — Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur: Rund um die aktuelle Pandemie ranken sich zahlreiche Theorien. Aber das ist keinesfalls neu. Zur Mondlandung 1969 oder auch zu 9/11 herrschen nach wie vor unterschiedliche Meinungen. Generell sind alternative Meinungen ein wichtiger Beitrag zur Erklärung der Welt, ein Zeugnis von Pressefreiheit. Aber was macht dann eine alternative Meinung zur Verschwörungstheorie? Oftmals sind die Verschwörungstheorien wirklich abstrus, Fakten vermischen sich mit erfundenen Behauptungen und bauen auf stereotypen Feindbildern auf. Allerdings wird der Begriff Verschwörungstheorie auch gebraucht, um nicht genehme Ansichten abzuwehren und zu diskreditieren. Müssen wir Verschwörungstheorien vielleicht nicht doch ernst nehmen und gängige Erklärungen infrage stellen? Wenn ja, wie? Der Historiker Daniel Schönmann erklärt im Online-Kurs an der Volkshochschule beider Basel nicht nur die verschiedenen Bedeutungen des Begriffs, sondern diskutiert auch die Berechtigung des Misstrauens gegenüber offiziellen Erklärungen, Machtstrukturen, Geheimdiensten etc. Bekannte Verschwörungstheorien werden zudem beleuchtet und mit Fakten konfrontiert. Dieser Kurs findet online per Zoom statt. Michaela Stoll Volkshochschule beider Basel «Verschwörungstheorien – einfach Unsinn oder ein wichtiger Beitrag zur Erklärung der Welt?», Montag, 18.1.-8.2.2021 (4-mal), 18.15-20.00 h, online per Zoom. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch
Wir befinden uns in der im März vorausgesagten 2. Corona-Welle. Seit März ist auch bekannt, dass Corona vor allem für die Älteren gefährlich ist; z.B. sind über 90 Prozent aller Covid-Opfer älter als 70 Jahre. Nachdem wir uns einredeten, die Krankheit zu beherrschen und eindämmen zu können, ist nun klar, dass wir uns überschätzten. Dafür versuchen wir jetzt verzweifelt, den Senf zurück in die Tube zu drücken; ein äusserst schwieriges Unterfangen. Mit dieser Erkenntnis muss man eingestehen: diese Krankheit verschwindet nicht einfach so, sondern erst mit einer 70 Prozent Immunisierung der Bevölkerung; egal ob natürlich oder künstlich herbeigeführt. Als erstes müssten wir die im Sommer verlorenen Monate nachholen: Die alleine lebenden Senioren schützen oder die personellen Kapazitäten auf den Intensivstationen hochfahren. Zudem sind die beiden Impfstoffe sofort zuzulassen. Auch wenn sich nur 40 Prozent der Bevölkerung freiwillig impft, entzieht dies — zusammen mit den bereits erfolgten natürlichen Immunisierungen — dem Virus den Nährboden und er verbreitet sich weniger rasant. Jeder Monat des Zuwartens verlängert die Pandemie und erhöht damit die Opferzahlen: Entweder wir haben garantiert viele Ältere, die an Covid-19 sterben oder wir haben Wenige, die unter starken Nebenwirkungen der Impfungen leiden. Immerhin wurden diese an über 40 000 Menschen getestet, mit nur wenigen festgestellten schweren Komplikationen. Abgesehen davon wird der Impfstoff auf jeden Fall zugelassen und bei gleich viel Geimpften sind auch bei späterer Zulassung genau gleich viele Komplikationen zu erwarten. Zuwarten bringt ausser höheren Opferzahlen und ruinösen Kosten gar nichts. Die Zulassung des Impfstoffes ist somit mehr als nur begrüssenswert. Dr. Thomas Giger Präsident SVP Nuglar - St. Pantaleon
Unzählige Wanderfreunde, Sportbegeisterte und Pendler passieren täglich den nationalen sowie regionalen Wanderrouten-Punkt «Weidhofweg» oberhalb Huggerwald mit Blick nach Norden zum Chall. Sie sehen immer noch ein Bild der Freude und Idylle, wie es auch in winterlicher Stimmung abgelichtet wurde in der letzten Ausgabe von den «Neuigkeiten aus Kleinlützel»! Die Fotomontage hier zeigt jedoch eine wesentlich unerfreulichere Vision, welche im vergangenen Jahr für ziemlich viel Gesprächsstoff in unserer Gemeinde sorgte. Und selbst der Gemeindepräsident schrieb in seinem Vorwort viele Worte über das wichtige Planungsthema. Worte, an denen er zukünftig erneut gemessen wird. Worte wurden auch von uns geschrieben. Viele informative und für viele noch unbekannte Worte sowie Bilder schickten wir als Botschaft an die Bevölkerung. Wir starteten eine Aktion und zum Auftakt dieses neuen Jahres senden wir hiermit ein grosses Dankschön an alle Unterstützer im Dorf und in der Region. 2021 wird ein weiterhin wichtiges Jahr, in welchem die Weichen gestellt werden für eine sinnvolle Zukunft des wunderschönen Jurarückens und zum Wohl aller, welche die natürlichen Werte schätzen. Unser tatkräftige Beitrag zur Verhinderung der Industrialisierung von schützenswerter Landschaft am Ort sowie der gesamten Region hilft, dass weiterhin ein schönes und naturbelassenes Bild vom Chall bleiben wird. Rolf Meyer Aktionskomitee «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet erhalten»
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EINGESANDT
Jahrhunderthochwasser Am 14. Dezember fand in Dittingen die Budgetgemeindeversammlung statt. Unter streng geltenden COVID-19-Massnahmen wagten dennoch 33 Personen den Gang ins Schulhaus. Das sind gerade mal 5 Prozent der Stimmberechtigten. Seit März 2009 ist bekannt, dass die Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland das Seitental zur Birs vor einem Jahrhunderthochwasser schützen will. Auch der Schulweg unserer Kinder sollte durch den Einbau eines Trottoirs sicherer werden. Aufgrund der Hochwassermenge die da kommen soll, fanden die kantonalen Planer keine bessere Lösung, als die einer neuen Eindolung. Darum müssen auch sämtliche Werkleitungen ersetzt werden. Laut Strassenbaugesetz gehen diese Neuanpassungen der Rohre zulasten der Werkeigentümer. Der Bescheid aus Liestal erreichte unsere Verwaltung im November 2019. Der Gemeinderat sah sich gezwungen, in eigener Kompetenz und unverzüglich die
Planung für das Ersetzen der Leitungen in Auftrag zu geben. Über das Projekt und die zehn Millionen Gesamtkosten wurde am 18. November orientiert. Dem Taktandum «Erneuern der Werkleitungen in der Dorfstrasse» und dem dazu erforderlichen Kredit von 1,7 Millionen Franken wurde zugestimmt. Mit 22 gegen 6 Stimmen und 5 Enthaltungen werden die erst vor 40 Jahren eingebauten Rohre nun entsorgt. Sie hätten eine Lebensdauer von über 100 Jahren gehabt. Das Budget 2021 lies mit einem Aufwandüberschuss von 606 500 Franken keinen Grund zum Jubeln zu. Auch der Steuerfuss von 66 Prozent hilft nicht, aus den roten Zahlen zu kommen. Dazu sei erwähnt: Beim Finanzausgleich ist Dittingen zur Gebergemeinde aufgestiegen. Unter Verschiedenes wurde noch das Fahrverbot auf das Dittingerfeld infrage gestellt, da es von allen missachtet und nicht kontrolliert werde. Stefan Sommer Dittingen
EINGESANDT
Die Grünliberalen wollen im Schwarzbubenland einen Sitz Aktuell stellt die Grünliberale Partei Kanton Solothurn (glp) keine Vertreterin oder Vertreter des Schwarzbubenlands im Kantonsrat. Dies soll geändert werden. Die glp nominiert in der Amtei Dorneck-Thierstein darum vier Personen für die Kantonsratswahlen. Ziel der glp ist klar, den Wähleranteil in der Amtei Dorneck-Thierstein zu erhöhen. Der Präsident der glp Armin Egger möchte damit die politische Mitte weiter stärken. Es brauche darum diesen Sitzgewinn. Mit der nominierten Kandidatin und den drei nominierten Kandidaten, tritt die glp mit einer ausgeglichenen Liste an. Christan Schlatter, Gemeindepräsident Dornach und Peter Holzherr aus Bärschwil sind zwei Persönlichkei-
ten, die sich schon seit vielen Jahren politisch engagieren. Ergänzt wird die Liste mit zwei jungen Grünliberalen, welche die Politik des Kantons Solothurn aktiv mitgestalten wollen. Die Nominierten streben eine Politik an, welche der Wirtschaft möglichst wenig Schranken auferlegt, aber dafür sorgt, dass ein fairer Wettbewerb spielen kann. Auch sollen die bedrohte Biodiversität und die Wasserqualität besser geschützt werden. Nominiert wurden Christian Schlatter, Dornach, Peter Holzherr, Bärschwil, Valentin Kruspan, Nuglar und Evita Weisskopf, Witterswil. Armin Egger Präsident glp Kanton Solothurn
FOTOGALERIE LESERBRIEF
Kanalisationserweiterung Am 31. Januar stimmen die Rodersdörflerinnen und Rodersdörfler über einen Kredit für eine Kanalisationserweiterung ausserhalb der Bauzone an der Urne ab. Ich empfehle Ihnen, diesen Kreditantrag abzulehnen. Die Nutzerinnen und Nutzer sowie die ganze Bevölkerung müssen mit einem Abwassersystem leben und dieses finanzieren. Der Grundsatzentscheid (ob zentrale oder dezentrale Entwässerungslösung) hätte also von ihnen mitentschieden werden müssen — und zwar vor einer Abstimmung. Es kann nicht angehen, dass so ein wesentlicher Beschluss über ihre Köpfe hinweg von einem kleinen Kreis festgelegt wurde. Es braucht im Vorfeld die Zulassung einer Meinungsvielfalt sowie einer transparenten und ausgewogenen Abklärungs- und Informationspolitik. Die Bevölkerung müsste auch ehrlich und vorgängig über die zu erwartenden Betriebs-, Folgekosten und Risiken informiert werden. Sie sollte darüber mitentscheiden können, ob es im dünnbesiedelten Raum nicht doch (ökonomisch wie ökologisch sowie im Sinne einer nachhaltigen Wasserwirtschaft) sinnvollere Gewässerschutzlösungen gibt, als für die nächsten 100 Jahre das Abwasser von wenigen, weit auseinanderliegenden Liegenschaften mittels Pumpwerke, langer Druckleitungen und Dükern zum Werkhof hinaufpumpen zu wollen. Der Souverän müsste sich darauf verlassen können, dass mit einem von ihm bewilligten Vorplanungskredit Grundlagen geschaffen werden, welche es für eine fundierte Meinungsbildung braucht. Das ist nicht der Fall. Deshalb empfehle ich, den Kreditantrag abzulehnen. Esther Felder Rodersdorf
Ein Funken Hoffnung: Bauern aus der Region haben etwas Licht und Hoffnung nach Basel gebracht. Sie verteilten Spenden an das Waisenhaus, die Gassenküche, das Frauenwohnheim und das Männerwohnheim. FOTO: STEPHAN SCHMIDLIN
Hoffen auf ein besseres Jahr: Das vergangene Jahr hat uns viele Hürden in den Weg gestellt. Wo uns das aktuelle Jahr hinführen wird, ist noch unklar. FOTO: ELEONORE JERMANN
Weisse Pracht: Das neue Jahr hat den höheren Lagen in der Region so viel Schnee beschert wie schon lange nicht mehr. Die beiden Aufnahmen stammen aus Blauen. FOTOS: REINHARD HÄNGGI
Wolkenverhangen: Es hat geschneit und es kommt noch mehr.
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JAHRESRÜCKBLICK 2020
REGION
Ein schwieriges Jahr mit kleinen Lichtblicken Der Protagonist im Jahr 2020 war ohne Zweifel das Coronavirus. Das Wochenblatt hat ein paar Ereignisse, Themen und Personen herausgepickt, welche die Region sonst noch bewegten. Gaby Walther
Omnipräsenz: COVID-19 bestimmte das Leben im Jahr 2020. Im Frühling wurde in Breitenbach ein Testcenter aufgestellt. Risikopatienten konnten sich im «Grien» auf das Coronavirus testen lassen. Rund zehn Personen machten davon täglich Gebrauch. Kapazität für mehr Personen wäre vorhanden gewesen. FOTOS: ARCHIV WOCHENBLATT
Wandern: Ferien im Ausland waren im letzten Jahr nur beschränkt möglich. Deshalb entdeckten viele die Schweiz neu, zum Beispiel zu Fuss. Dank vielen Freiwilligen weisen die gelben Wegmarkierungen den Wandernden den richtigen Weg. Der Verein «Wanderwege beider Basel» war auch mitverantwortlich für die beiden neu erschienenen Wanderkarten «Baselland Wandern» und «Region Basel Ost».
Das Jahr der abgesagten Anlässe: Vor 725 Jahren erhielt Laufen das Stadtrecht. Während eines Jahres sollte dieses Jubiläum mit verschiedensten neuen, aber auch bestehenden, fürs Jubiläum aufgepeppten Anlässen gefeiert werden. Das Neujahrsapéro konnte noch durchgeführt werden. Fast alle weiteren Anlässe mussten abgesagt oder aufgeschoben werden. Ähnlich erging es zahlreichen Vereinen, Geschäften und Privaten.
Erste Basler Wiesenmeisterschaft: Gleich zwei Landwirte aus Dittingen wurden ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand auf dem Dittinger Flugplatz und auf dem Bergmattenhof statt.
Glück gehabt: Im Gegensatz zur Basler Fasnacht konnte die Fasnacht auf dem Lande noch stattfinden. Dem Ausnahmezustand der Fasnacht folgte ein paar Wochen später ein Ausnahmezustand von ganz neuer Dimension.
Jubiläum: Im Jahre 1930 setzte Emil Richterich den Anfang der Erfolgsgeschichte «Ricola». Für das Jubiläum wurde im Museum Laufental eine sehenswerte Ausstellung aufgebaut.
Konflikt um Holzheizkraftwerk: Mitten im Wohngebiet von Kleinlützel, auf dem Areal einer konkursiten Firma, soll ein Holzheizkraftwerk mit zehn Generatoren in Betrieb gehen. Der erste Generator lief probehalber bereits testweise im Dauerbetrieb. Gegen diesen Lärm und die Emission wehrten sich Bewohnerinnen und Bewohner.
Angst vor neuen Antennen: Das Thema 5G bewegt, so auch in Nunningen. Hunderte fürchten um ihre Gesundheit und unterstützten mit ihrer Unterschrift die Einsprache gegen den Ausbau der Mobilfunkanlage auf der Roderisweid.
Wahl der Gemeindeexekutive: Wie im ganzen Kanton Baselland fanden auch in den 13 Laufentaler Gemeinden am 9. Februar die Gemeindewahlen statt.
Kanal und Kamin bringen Projekt in Verzug: Über 80 Wohnungen sollen auf dem ehemaligen Gelände der alten Papierfabrik Zwingen entstehen. Der Investor muss jedoch Auflagen erfüllen, mit denen er so nicht gerechnet hat.
Sanierung der Passwangstrasse: Das geplante Referendum von Kantonsrat Christian Thalmann gegen die zweite Etappe der Sanierung der Passwangstrasse bewegte. Zahlreiche Leserbriefe erreichten das Wochenblatt. Das Referendum gegen das 25-Millionen teure Projekt kam schliesslich nicht zu Stande. Die benötigten 1500 Unterschriften konnten nicht zusammengebracht werden.
JAHRESRÜCKBLICK 2020
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REGION
Ein Jahr der Schicksalsschläge und der Solidarität
Hoffnung auf Neubeginn: Der gemeinnützige Verein ReMarkt in Büsserach kämpft gegen die Wegwerfgesellschaft an und unterstützt die Beschäftigung von Arbeitslosen und Asylbewerbern. Nach zwölf Jahren stand der Verein vor dem Aus. Ein Artikel im Wochenblatt über die schwierige Situation löste so viele Reaktionen aus, dass Ende Oktober eine Arbeitsgruppe zum Erhalt von ReMarkt gegründet wurde, mit dem Ziel, die Existenz des ReMarkts langfristig zu sichern.
Grossbrand: Am 10. Juli stand das Industrieareal an der Wahlenstrasse in Laufen in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Rauchfahne des Brandes war sogar am Flughafen Zürich-Kloten zu erkennen, wie Meteo Schweiz in einem Tweet mitteilte. Nach dem Inferno standen viele eingemietete Gewerbetreibende vor Schutt und Asche. Mit einer beeindruckenden Solidaritätsaktion boten verschiedene Personen und Betriebe den Betroffenen Hilfe an.
Sterbebegleitung: Die Sterbebegleiterin Erika Preisig von der Stiftung «Eternal Spirit» wollte in Flüh eine Villa beziehen. Menschen aus dem Ausland sollte die Möglichkeit geboten werden, in einer schönen Umgebung sterben zu können. An einer Infoveranstaltung wurde auf die Bedenken der Anwohner eingegangen. Der Rechtsstreit um die Bewilligung des geplanten Bed and Breakfast mit Freitodbegleitung endete jedoch im Sommer mit dem Verkauf der Liegenschaft an eine andere Partei.
Revolution beim Asphalt: Was man nicht für möglich hielt, hat in Wahlen das erste Jahr schadlos überstanden. Erstmals wurde in der Schweiz eine Teststrecke mit reinem RecyclingAsphalt saniert. Dieser wurde zudem nicht einmal erhitzt, sondern kalt aufgebracht.
Schwieriges Jahr für den Sport: Der EHC Laufen löste nach genau 20 Jahren 2. Liga-Zugehörigkeit sein 2. Liga-Team auf. Verstärkt mit dem Kader, welches beim Verein blieb, wollte man mit dem 4. Liga-Team in der neuen Saison den Aufstieg in die 3. Liga erreichen. Daraus wurde nichts. Fast alle Sportaustragungen und Sportveranstaltungen des Amateursports wurden im 2020 wegen der Pandemie unterbrochen beziehungsweise abgesagt.
Neues Zeitalter fürs Leichtathletikzentrum: Nach drei Jahren Planung erfolgte am 2. November der Spatenstich für den Ausbau der Leichtathletikanlage in Breitenbach. Das Projekt wird von mehreren Gemeinden, privaten Sponsoren und über die Kantonsgrenze hinaus finanziell getragen.
Demonstration im Stedtli: Gegen 200 Personen versammelten sich in Laufen, um für den Erhalt des Spitals zu kämpfen. Gebracht hat es wenig. Der Landrat genehmigte am 19. November einstimmig ein Dekret zu den künftigen Spitalstandorten des Kantonsspitals Baselland. In diesem sind nur noch die beiden Standorte Bruderholz und Liestal erwähnt. Das 1953 gebaute Spital Laufen wird hingegen geschlossen und durch ein ambulantes Gesundheitszentrum ersetzt. Selbst die sechs Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus dem Laufental stimmten den Plänen des Kantons Baselland zu. Der Verein Pro Spital Laufen kämpft weiter. Elf Personen haben beim Baselbieter Kantonsgericht eine Beschwerde gegen das Dekret zur Schliessung des Spitals eingereicht.
Der Wald leidet unter dem Klimawandel: Revierförster Christoph Sütterlin (l.) und SP-Kantonsrat Stefan Oser hatten Solothurn auf das Leimentaler Buchensterben aufmerksam gemacht. Die Regierung unterstützt die Pläne für einen Strategiewechsel in der Waldbewirtschaftung. Dabei wird anerkannt, dass die Situation im Leimental prekär ist. Aufgrund der angespannten Situation FOTOS: ARCHIV WOCHENBLATT sprach sich die Regierung für Zusatzgelder für den Wald aus.
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KALEIDOSKOP
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FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Gemeinsam Gesundheit stärken
KT. BASELLAND. WoS. Wie kann ich meine psychische Gesundheit stärken? Wie kann ich anderen etwas Gutes tun und mit ihnen im Kontakt bleiben? Der Kanton Baselland hat auf seinem Webauftritt eine Sammlung von Tipps und Ideen aufgeschaltet. Auch eine hilfreiche Liste der Notfalladressen für Kinder und Erwachsene. Ebenso finden sich Tipps und Ideen für Eltern und Familien, um den herausfordernden Alltag zu meistern. www.fürenand.baselland.ch.
Ein Funken Hoffnung
Laufental im Nebelmeer: Die letzten Tage im alten Jahr zeigten sich von der schönsten Seite.
FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL
BREITENBACH
REGION
Verschiebung der GAB2021
Die Lions unterwegs als Drittes Impfzentrum in Laufen geplant Weihnachtsmänner
WoS. Mit dem Versand der Anmeldedokumentation vom 8. September 2020 war das OK der Gewerbeausstellung Breitenbach motiviert und mit voller Überzeugung an den Vorbereitungen zur GAB2021. Die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit haben jedoch das OK dazu bewogen, die geplante Durchführung genauer zu analysieren. Bis im Dezember gingen von den beiden Gewerbevereinen Lüsseltal und Gilgenberg nur fünf Anmeldungen ein. Dies zeige, dass eine grosse Verunsicherung herrscht und eine Gewerbeausstellung nicht Priorität hat, schreibt das Ok. Nach langer Diskussion mit dem Vorstand des Gewerbevereins Lüsseltal wurde einstimmig entschieden, die Gewerbeausstellung definitiv um ein Jahr zu verschieben. Die Gewerbeausstellung wird neu vom 23. bis 25. September 2022 stattfinden.
WoS. Anstelle der traditionellen Weihnachtsfeier, die 2020 coronabedingt abgesagt werden musste, waren die Mitglieder des Lions-Club LaufentalThierstein am Heiligen Abend als «Weihnachtsmänner» unterwegs und lieferten Geschenkpakete aus. Die Teilnehmer der Weihnachtsfeiern der letzten drei Jahre wurden Ende November schriftlich informiert, dass die Weihnachtsfeier in Zwingen nicht stattfinden könne. Als Ersatz hatten sie die Möglichkeit, ein Überraschungspaket zu bestellen. Fast 60 Personen hatten darauf ein solches Päckli bestellt. Die Lions-Mitglieder trafen sich vorgängig am 19. Dezember, um die Pakete vorzubereiten. Mit Masken, Handschuhen und Abstand wurde eine «Fass-Strasse» eingerichtet und so waren die 60 Pakete relativ schnell vorbereitet. Am 24. Dezember erfolgte die Auslieferung in der ganzen Region.
L AUFEN
WoS. Wie der Kantonale Krisenstab Baselland mitteilt, sei die Zusicherung von neuen Impfstoff-Kontingenten sowie die Zulassung eines weiteren Impfstoffes absehbar. Deshalb werde per Ende Januar zusätzlich zu Muttenz ein zweites Impfzentrum in Lausen aufgebaut. Dieses soll im Areal Stutz entstehen, wo sich während der ersten Corona-Welle ein Testzentrum befand. Zudem sei im westlichen Teil des Kantons Baselland ein drittes Zentrum geplant. Laut jetzigem Stand soll dieses in Laufen entstehen. Abgeklärt wird derzeit, ob es im ehemaligen Kantonsspital einquartiert werden kann. Alle drei Impfzentren sollen maximal 1000 Impfungen pro Tag durchführen können, falls genug Impfstoff vorhanden ist. Spätestens am 22. Januar 2021 sollten alle Alters- und Pflegeheime im Baselbiet mit den ersten Impfungen bedient sein, heisst es weiter.
BREITENBACH. WoS. Während in vielen umgliegenden Gemeinden und in Basel die Fasnacht abgesagt wurde, hat Breitenbach noch Hoffnung. Das Breitenbacher Fasnachtskomitee versucht zusammen mit dem Gemeinderat auch in diesem Jahr einen Rest an Narrentreiben zu ermöglichen. Am «Schmutzige Dunnschtig» soll der Sternmarsch der Guggenmusiken stattfinden und auch für die Durchführung der Chesslete soll ein Weg gefunden werden. Geplant ist ausserdem ein Guggenkonzert im Freien.
Keine «Die Agenda»
DUGGINGEN. WoS. «Die Agenda» wird für die Gemeinde Duggingen nicht mehr gedruckt. Wie es in einer Mitteilung heisst, hätten sich zu wenig Inserenten gemeldet, um den Druck dieses Blatts zu finanzieren. «Die Agenda» werde von einer externen Firma ohne Auftrag durch die Gemeinde erstellt und gedruckt. Duggingen selbst habe lediglich die Daten für Abfuhrtermine und Anlässe geliefert und habe darum keinen Einfluss auf das Erscheinen. Ob sich die Situation für das nächste Jahr wieder ändert, sei ungewiss.
Markt verschoben
LAUFEN. WoS. Der Monatsmarkt vom letzten Dienstag wurde aufgrund der unsicheren Lage verschoben. Das hat die Marktkommission entschieden. Er soll an einem Samstag oder Sonntag im Sommer dieses Jahres nachgeholt werden.
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