Donnerstag, 7. Januar 2021
112. Jahrgang – Nr. 1
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«Der Föderalismus hat funktioniert»
Reinach
Der Dornacher Gemeinderat Daniel Urech (FWD/Grüne) blickt auf sein Jahr als Solothurner Kantonsratspräsident zurück und äussert sich zu seinen politischen Ambitionen.
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Gefürchtete Vorhand: Der gebürtige Reinacher Lionel Weber ist vom aufstrebenden Junior zur Nummer eins im Schweizer Tischtennis aufgestiegen. Nun träumt er von Olympia.
Münchenstein
Tobias Gfeller
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ochenblatt: Daniel Urech, Sie waren der amtlich höchste Solothurner im historischen Corona-Jahr. Eine Ehre oder eine Belastung? Daniel Urech: Das Amt ist ohnehin eine Ehre. Es kam einfach alles anders, als es eigentlich geplant war. Das war insofern sehr schade, da ein grosser Teil der Repräsentationsaufgaben weggefallen ist. Andererseits gab es mehr an Organisatorischem zu tun. Der Fokus lag auf dem Aufrechterhalten der Funktionsfähigkeit des Parlaments? Ja. Ich konnte eine einzige Session im Januar im Rathaus in Solothurn durchführen. Die März-Session haben wir abgesagt. Ab der Mai-Session hielten wir unsere Sitzungen an verschiedenen Standorten in Solothurn, Schönenwerd und Riedholz ab. Da gab es immer sehr viel zu organisieren. Dazu kam, dass wir ein Rekrutierungsverfahren für das Amt des Ratssekretärs durchführen mussten. Neben all dem Aufwand hatte es aber auch schöne Aspekte, dass der Rat aus der Hauptstadt rauskam. Gerade der Besuch in Schönenwerd war symbolisch wichtig: Der Kantonsrat war in den letzten Jahrzehnten nie im Niederamt respektive
War 2020 der amtlich höchste Solothurner: Daniel Urech, hier auf der Ruine Dorneck. in der Region Olten, auch wenn leider der Austausch mit der Bevölkerung aufgrund der Beschränkungen nicht möglich war. Aber vom Symbolischen her fand ich es für unseren Kanton passend, dass wir auswärts tagten. Vielleicht lässt sich dies in Zukunft auch ohne Notlage wieder einmal machen. Bereuen Sie, dass ein Grossteil der repräsentativen Aufgaben weggefallen sind? Hatten Sie sich dafür etwas Spezielles vorgenommen? Ich bedauere es. Ich war an rund 40 Anlässen, meine Vorgängerin an über 200. Zum Teil fanden die Anlässe in anderer Form statt, wie etwa die 1. August-Rede auf Youtube. Mir war es trotzdem wichtig, zu zeigen, wie vielfältig der Kanton Solothurn ist, dass auch
das Schwarzbubenland dazu gehört und dass die überkantonale Zusammenarbeit für Solothurn sehr wichtig ist. Ist es Ihnen gelungen, dass durch Sie als höchster Solothurner das Schwarzbubenland mehr gehört wird? Aufgrund der geografischen Situation ist das ja ein Dauerthema. Schon nur dass der Kantonsratspräsident aus Dornach kommt, war ein wichtiger Faktor. Ich konnte auf dem Kantonsratsausflug meine Ratskolleginnenund -kollegen nach Dornach holen und ihnen die Region zeigen. Aber auch nach meinem Präsidialjahr bleibt mir das Thema enorm wichtig. Gerade für unsere Region ist es essenziell, dass der Kanton Solothurn über
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Während in der ersten Corona-Welle Solidarität und Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg grossgeschrieben wurden, herrscht nun seit mehreren Monaten der übliche Parteienknatsch und das Ringen um Macht zwischen Exekutive und Legislative. Wie nehmen Sie dies im Kanton Solothurn wahr? Ich habe das Gefühl, dass dies mehr auf die nationale Politik zutrifft. Ich bin überzeugt, dass wir in Solothurn politisch Corona bisher gut gemeistert haben, auch wenn es noch längst nicht vorbei ist. Das Zusammenspiel zwischen Regierung und Parlament funkFortsetzung auf Seite 2
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
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Reduce to the max: «Die Königin der Operetten» feierte Premiere
Im März die kantonalen Wahlen, im April die Gemeindewahlen in Dornach – hegen Sie nach diesem Jahr als höchster Solothurner grössere politische Ambitionen, zum Beispiel als Regierungsrat? Sag niemals nie. Aber im Zentrum stehen für mich die Kantonsratswahlen, wo ich motiviert wieder antrete. In der Regierung haben wir Grünen mit Brigit Wyss eine sehr fähige Persönlichkeit, deren Wiederwahl ich voll unterstütze. Wie sehr reizt Sie das Dornacher Gemeindepräsidium? Zuerst einmal ist es für unsere Gemeinde wichtig, dass das Ressortsystem in der Abstimmung angenommen wird. Ob und für welches Amt ich auf Gemeindeebene bei den Wahlen kandidiere, werde ich in den ersten Monaten des Jahres 2021 entscheiden.
DIE POLIZEI MELDET
Schöne Bescherung: Küche brennt WOB. In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Birseckstrasse in Arlesheim kam es am Donnerstag, 24. Dezember, kurz vor 19.45 Uhr, zu einem Brandausbruch. Verletzt wurde niemand. Die entsprechende Meldung bei der Polizei erfolgte um 19.49 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus der Wohnung im Erdgeschoss. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Sämtliche Bewohner des Hauses konnten die Liegenschaft vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei erhitzte eine 37-jährige Hausbewohnerin Öl in einer Bratpfanne und verliess die Küche. Das erhitzte Öl geriet anschliessend in Brand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Aus Alt mach Neu: Das Bühnenbild ist eine Collage früherer Inszenierungen.
Keine Operette ist so langlebig, beliebt und beständig aktuell wie «Die Fledermaus» von Johann Strauss. Nach 20 Jahren hat sie neuestheater.ch wieder ins Programm genommen. Thomas Brunnschweiler
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as hat ein RomanescoBroccoli mit Georg Darvas’ Inszenierung der «Fledermaus» zum 20-Jahr-Jubiläum des Theaters zu tun? Eine ganze Menge. Der Romanesco ist ein Beispiel für die Fraktaltheorie: Im Teil ist das Ganze. Darvas hat bewiesen, dass man die berühmte Operette von Johann Strauss um eine Stunde, drei Personen, den Chor und das Orchester kürzen kann. Die Zuschauer haben dabei nie das Gefühl, nur ein Fragment zu sehen und zu hören. Die Essenz bleibt erhalten, so wie beim Röschen eines Romanescos der ganze Kopf, sichtbar nachgebildet, erscheint. Dem sagt man auf Englisch auch: «to re-
duce to the max» – etwas aufs Wesentliche reduzieren, sodass es auch die maximale Wirkung entfalten kann. Dazu gelang es Darvas, im zweiten Akt etwas vom Corona-Blues aufkommen zu lassen, ohne dem Publikum den Spass zu verderben. Geschmeidiger Sopran «Die Fledermaus» von Johann Strauss ist die «Königin der Operetten». Der Notar Dr. Falke wird von Gabriel von Eisenstein düpiert und will sich nun an diesem rächen. Eisenstein müsste eigentlich wegen Amtsbeleidigung einige Tage ins Gefängnis, geht aber am Abend an eine Soiree des Prinzen Orlofsky, um sich zu amüsieren. Jetzt beginnt ein Verwirrspiel, das von Anfang an geplant ist, aber am Ende auch zeigt: Alle Beteiligten sind moralisch nicht über jeden Zweifel erhaben. Darum: «Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.» Kathrin Hottiger, die das Kammermädchen und die angebliche Künstlerin Olga verkörpert, weiss mit ihrem geschmeidigen und präzise geführten Sopran zu gefallen. Den Namen dieser jungen Sängerin sollte man sich jedenfalls merken. Insgesamt sind die Beset-
FOTO: ZVG / LUCIA HUNZIKER
zung und die stimmliche Qualität tadellos. Ein toller Frosch Bei den Silvesteraufführungen in Wien wird die Rolle des Gerichtsdieners Frosch immer prominent besetzt. So auch in Dornach: Urs Bihler gibt den Frosch auf Baseldeutsch und frotzelt herrlich über die Corona-Massnahmen und andere Verrücktheiten der Zeit. Schon allein sein Auftritt lohnt einen Besuch. Die pianistische Leistung von Bruno Leuschner ist ebenfalls hervorzuheben. Er begleitet sicher, virtuos und doch unaufdringlich die musikalischen Teile. Das von Valentin Köhler gestaltete Bühnenbild ist Corona- und budgetbedingt eine optische Collage früherer Inszenierungen. Zwei beidseitig verwendbare Rollparavents ermöglichen schnelle Szenenwechsel. Eine Luke im Boden führt ins Gefängnis. Die Kostüme von Sophie Kellner passen perfekt zum Bühnenbild. Johann Strauss’ Operette war vor 20 Jahren die erste musikalische Produktion von neuestheater.ch. Die zeitgemässe Neuinszenierung von Georg Darvas wurde vom Premierenpublikum zu Recht frenetisch gefeiert.
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Fortsetzung von Seite 1 tionierte. Wir als Parlament fühlten uns nie entmachtet, was wohl auch daran liegt, dass wir über die Notverordnungen des Regierungsrats debattieren und entscheiden können. Bei uns im Kanton Solothurn hat der Föderalismus grundsätzlich funktioniert. Aber die Zusammenarbeit mit den umliegenden Kantonen lief nicht immer optimal. Ich habe den Eindruck, da wurde die Solothurner Regierung auch mal im Stich gelassen.
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«Der Föderalismus hat funktioniert»
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Baugesuch Nr. 2021-0088 Projekt: Schwimmbad – Standort: Parzelle Nr. 5831, Rüttirain 3, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Dobler Gärtnerei AG, Cyrill Spinnler, Langjurtenstrasse 10, 4132 Muttenz – Projektverfasser: Dobler Gärtnerei AG, Cyrill Spinnler, Langjurtenstrasse 10, 4132 Muttenz Auflagefrist: 7.01.2021 bis 18.01.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Beiträge an Institutionen
Die Gemeinde spendet über 100 000 Franken Im letzten Jahr unterstützte die Gemeinde Arlesheim rund 70 Institutionen, Vereine und Hilfswerke mit finanziellen Beiträgen. In den drei Vergaberunden für das Jahr 2020 verteilte der Gemeinderat total CHF 110200.–. Dieser Betrag wird mit CHF 30000.– ergänzt, welche durch die Sozialhilfebehörde für soziale Projekte gesprochen werden. Mit je rund CHF 40000.– wurden Kulturprojekte und Projekte im Ausland unterstützt. Die restlichen 30000.– wurden auf Inland-, Gesundheits-, Umwelt- und spezifische Sportprojekte verteilt. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wurden rund CHF 40000.– bis 50000.– weniger gesprochen. Aufgrund von Covid-19 konnten einige grosse Veranstaltungen wie zum Beispiel das Europäische Jugendchorfestival und viele kleinere Anlässe nicht durchgeführt werden. Der Gemeinderat Beschaffungsrichtlinien
Überarbeitung Die Beschaffungsrichtlinien der Gemeinde Arlesheim sind 2008 erstellt und 2010 letztmals überarbeitet worden. In der Zwischenzeit haben sich die Anforderungen und Kriterien an Nachhaltigkeit geändert oder wurden angepasst. Im Rahmen des Labels «Energiestadt» hat Energiestadt-Berater Christoph Toth für verschiedene Gemeinden einfache ökologische Beschaffungsrichtlinien ausgearbeitet und eingeführt. Die Anwendung und Umsetzung dieser Richtlinien ist einfach, die Einkaufsverantwortlichen werden geschult und ein Controlling erfolgt ohne grossen administrativen
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Von der Beizenküche zurück auf den Rasen
Aufwand. Der Gemeinderat hat deshalb an seiner letzten Sitzung im Dezember beschlossen, den Auftrag für die Überarbeitung der bestehenden Beschaffungsrichtlinien zu einem Preis von CHF 1269.–- an Toth Umwelt + Energie, Ettingen zu vergeben. Der Gemeinderat Ehrungen
Gratulation der Gemeinde für aussergewöhnliche Leistungen Noch ist das Datum für den GratulationsApéro, der für Personen, welche im Jahr 2020 ausserordentliche Leistungen erbracht haben, nicht definiert. Die Bedingungen hingegen sind klar geregelt: Gratuliert wird all jenen Einzelpersonen, Mannschaften und Vereinen, die ihren (Wohn-) Sitz in Arlesheim haben und die an sportlichen, kulturellen oder anderen Anlässen gute Platzierungen (1.–3. Rang nationale Wettkämpfe, 1.–6. Rang internationale Wettkämpfe) erreicht haben. Ebenfalls eingeladen werden Einzelpersonen, welche nicht in Arlesheim wohnen, aber für einen Arlesheimer Verein gestartet sind. Die erbrachte Leistung muss anhand eines Diploms oder einer Urkunde nachweisbar sein. Die Vereine werden auch über die IGVA angeschrieben und über die Einladungskriterien informiert. Wir bitten die Vereinsverantwortlichen, alle in Frage kommenden Personen bis zum 31. Januar 2021 bei der Gemeindeverwaltung anzumelden (angelica.dietler@arlesheim.bl.ch oder 061 706 95 45). In der Kategorie «wild card» werden Personen geehrt, die ebenfalls eine ausserordentliche, aber nicht zwingend messbare Leistung erbracht haben. Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge entgegen. Kinderfreundliches Projekt Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das kinderfreundlichste Projekt von Arlesheim gekürt. Die Teilnahmebedingungen wurden aufgrund der eher wenigen Teilnehmenden angepasst. Neu müssen keine Formulare mit Projektbeschreibungen mehr ausgefüllt werden und alle Einwohnerinnen und Einwohner können Projekte melden, auch wenn sie selber nicht daran beteiligt waren/sind. Die Projekte können ebenfalls bis am 31. Januar 2021 bei der Gemeindeverwaltung Arlesheim per E-Mail an nathalie.flueckiger@arlesheim.bl.ch gemeldet werden. Bei mehreren Einsendungen entscheidet eine Jury im Vorfeld über das Gewinnerprojekt. Die Gewinnerin / der Gewinner wird zu dem Gratulations-Apéro eingeladen. Die Gemeindeverwaltung
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 15. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst
Mehr als nur Rasenmähen: Niggi Kunz in seinem Fuhrpark.
Auf den Plätzen der Sportanlagen In den Widen und Hagenbuchen braucht es guten Rasen für beste Leistungen. Verantwortlich dafür ist der Arleser Niggi Kunz.
men soll. Neben dem offensichtlichen Mähen wird der Rasen gedüngt, geschlitzt (Luft), vertikutiert (Lockerung), gestriegelt (Abräumen von totem Gras) und aerifiziert (Löcher für Luft und Lockerung). Weitere Arbeiten sind unter anderen das Abschleppen, die Nachsaat, die Neuverlegung von Rasen und Linien ziehen. Mit dieser Komplexität an Arbeiten ist Niggi Kunz auch in Corona-Zeiten gut beschäftigt.
Axel Mannigel
Fussball, Küche, USA Angefangen hat alles in einer Zeit, da war Covid-19 noch ein Fremdwort. Kunz, in Arlesheim geboren und aufgewachsen, war schon als Jugendlicher auf dem Fussballplatz zu Hause. In der Funktion des Aussenläufers spielte er 1983 als 18-Jähriger schliesslich beim FC Nordstern in der 1. Liga unter Karli Odermatt. «Vielleicht hat er mich geholt, weil ich blond war wie er, oder eben, weil ich schnell war», lacht Kunz. Während dieser Zeit absolvierte er eine Kochlehre bei seinem Vater Felix, der damals in Arlesheim das Restaurant S´Chemmi sowie das Hotel Eremitage betrieb. Kunz erinnert sich: «Das war nicht so einfach, da ich ja 1. Liga spielte und eigentlich abends als Koch hätte arbeiten müssen.» Der Vater erlaubte aber dem Sohn die Arbeit am Tag, sodass Niggi abends trainieren konnte. Nach der Lehre und auch dem Weggang von Odermatt von Nordstern machte sich Kunz zusammen mit einem Fussballkol-
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s ist Ende 2020, ein Tag zwischen den Jahren, wie es so schön heisst. Nikolaus «Niggi» Kunz trägt Weihnachtsdeko aus dem Klubhaus des FC Arlesheim. Er sei gleich da, ruft er und ergänzt wenige Augenblicke später strahlend: «So bin ich eben, wenn es vorbei ist, muss es weg.» Ein Mann der Tat, der viel erlebt und viel geleistet hat in seinem 56-jährigen Leben. Seit 2008 ist er Platzwart beim FC Arlesheim. In dieser Funktion pflegt er auf den Sportanlagen «In den Widen» und «Hagenbuchen» mit einem ganzen Fuhrpark und einem akribischen Pflegeplan über 30 000 Quadratmeter Rasen und Flächen. «Manche Menschen denken ja, als Platzwart fahre man lustig mit dem Rasenmäher herum und fertig, was natürlich so nicht stimmt», stellt Kunz klar. Der Rasen ist ein sensibles Wesen, das gehegt und gepflegt werden möchte, wenn die Leistung auf dem Platz stim-
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legen in die USA auf, wo er knapp zehn Jahre blieb. Intensives Beizenleben Nach einer Zeit des Abenteuers kehrte Niggi Kunz Ende der 90er-Jahre nach Arlesheim zurück, um den Betrieb seiner Eltern zu übernehmen. Nebenbei stellte er das «S´Chemmi» wieder auf die Beine und führte es unter dem neuen Namen rund elf Jahre lang als Restaurant und Sport-Bar. «Die Idee war, einen coolen und gemütlichen Ort zu schaffen, wo jeder jeden kannte.» Nach vielen Jahren intensivem Beizenleben hatten Kunz und seine Frau jedoch irgendwann genug und gingen in eine andere Richtung. Kunz quasi zurück auf den Rasen, seine Frau Liba betreibt seit ein paar Jahren im Industriegebiet den Gourmet-Grill-Imbiss. Kunz, das wird aus seinen Schilderungen deutlich, ist immer mit Herzblut bei der Sache, egal, was er tut. Ob als Poolreiniger und Gärtner in den USA, als Hotel- und Beizenbesitzer, als Trainer (aktuell der Damenmannschaft des FC Arlesheim) oder eben als Platzwart. Als Letzterer hat er auch in Covid-19-Zeiten genug zu tun, denn «der Rasen interessiert sich nicht für Corona». Die Anlage sei inzwischen in die Jahre gekommen und es bräuchte eigentlich eine Auswechslung. Niggi Kunz mit seiner Liebe zum Geruch von geschnittenem Gras hofft sehr, dass er die Installation einer neuen noch aktiv erleben darf.
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Sonntag, 10. Januar 10.00 Predigtgottesdienst mit Vikar Christopher Tornes Da vielleicht vom Kanton neue Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergriffen werden, bitten wir Sie, bezüglich aller Gottesdienste die «Agenda» auf www.ref-kirchearlesheim.ch zu konsultieren.
SOZIALHILFEBEHÖRDE
Neue Legislatur in der Sozialhilfebehörde Am 1. Januar 2021 beginnt eine neue vierjährige Legislatur in der Sozialhilfebehörde. Zwei langjährige Mitglieder werden nicht mehr mit dabei sein. Nach sechzehn, bzw. zwölf Jahren engagierter Behördentätigkeit haben Heidi Thüler und Urs Haller per Ende Jahr ihr Amt niedergelegt. Mit grosser Dankbarkeit hat sich die Behörde wie auch der Sozialdienst von den beiden verabschiedet.
Sie hatten sich beide weit über die eigentlichen Kernaufgaben der Behörde hinaus für die vielfältigen Belange der Sozialhilfe engagiert und bei vielen besonderen Arbeitsgruppen und Spezialaufgaben mitgewirkt. Die Behörde konnte sich immer auf die menschliche Erfahrung und das berufliche Knowhow der beiden verlassen und durfte überdies all die Jahre hindurch auf ihr Interesse,
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ihre Hilfsbereitschaft und Kollegialität zählen. Es war für uns alle eine gute Zeit. Nun werden zwei neue Kollegen in der Sozialhilfebehörde Einsitz nehmen. Es sind dies Michael Krisztmann und Christian Pinciuc, der früher schon einmal für einige Jahre dieses Amt innehatte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Sabine Scherrer für die Sozialhilfebehörde Arlesheim
Kultur im Winterschlaf Leider müssen wir unsere geplante Vorstellung am 9. Januar in der Trotte Arlesheim absagen. Zuerst musste der Auftritt der Urstimmen mit «Heidis Keller» verschoben werden, dann drohte durch das Verbot aller kulturellen Veranstaltungen auch das Aus für die Ersatzveranstaltung «Hiob». Erworbene Tickets werden rückerstattet. Marco Gigli, Tel. 076 408 40 28 oder info@tadl.ch. So be-
findet sich die Kultur in einer Zwangspause. Als Veranstalter planen wir die nächste Spielsaison 2021/22 und sind bemüht, ab September Ersatztermine für die genannten Vorstellungen zu finden. Bleiben Sie neugierig und informieren Sie sich auf www.tadl.ch über den aktuellen Stand. Theater auf dem Lande Arlesheim, Barbro Hartmann
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Mo –Do 8.30 –11.30 Uhr, Fr 8.30 –14.00 Uhr durchgehend sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung
AUS DEM EINWOHNERRAT Feuerwehrpflichtersatzabgabe Der Einwohnerrat hat am 26.10.2020 beschlossen, die Bemessungsgrundlage der Feuerwehrpflichtersatzabgabe von aktuell 3.5 % des Gemeindesteuerbetrages auf 4.5 % anzuheben. Die Änderung tritt per 1. Januar 2021 in Kraft.
Mutationen im Einwohnerrat Der Einwohnerrat gibt folgenden Rücktritt bekannt: Irène Kury, FDP, per 31. Dezember 2020. Für das ausgeschiedene Ratsmitglied rückt nach: Daniel Stark, FDP, per 1. Januar 2021.
DIE GEMEINDE INFORMIERT Gemeindesteuern Ab 1. Januar 2021 erhöht die Gemeinde Reinach den Steuerfuss der Staatssteuern von 52.5 auf 54.5 Prozent.
Machbarkeitsstudie Wärme-/Kältenetz für das Gewerbegebiet Kägen Im April 2020 wurde der Energieplan Reinach vom Regierungsrat genehmigt. Mit diesem Planungsinstrument koordiniert die Gemeinde die zukünftige leitungsgebundene Wärme- und Kälteversorgung mit erneuerbarer Energie. Nachdem 2019 eine Erhebung unter den ansässigen Firmen und Liegenschaftseigentümern gezeigt hat, dass die Bereitschaft zum Anschluss an ein Energienetz bei relevante Schlüsselkunden da ist, hat der Gemeinderat die Firma Anex Ingenieure mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für ein künftiges Energienetz im Kägen beauftragt. Ziel ist es die erwartete Wärme- und Kältebedarfsmengen abzuschätzen, Varianten zu prüfen und eine technische und wirtschaftliche Abschätzung der Machbarkeit des Vorhabens durchzuführen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden bis Ende 2021 vorliegen. Bestätigt die Machbarkeitsstudie das Vorhaben des Aufbaus eines Energienetzes für das Gewerbegebiet Kägen, wird der Gemeinderat 2022 eine Contracting-Ausschreibung zum Bau und Betrieb der Zentrale und des Netzes auslösen können. Bis zum Investitionsentscheid eines Energiedienstleisters ist mit einer Zeitspanne von 1-3 Jahren zu rechnen. Die Realisierung des Verbunds erfolgt somit frühestens in 5 Jahren.
Wohin mit den Weihnachtsbäumen? Die Weihnachtsbäume können der Bio-/Grünabfuhr oder der regulären Kehrichtabfuhr gratis mitgegeben werden. Bitte achten Sie darauf, sämtliche Kugeln, Kerzen, Lametta etc. vom Baum vorher zu entfernen.
Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 28. Dezember 2020 steht der Gemeindepräsident Melchior Buchs, der eine Jahresbilanz zieht und einen Ausblick auf 2021 wagt. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.
Anlässe in Reinach • 8.1., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.
Baugesuche 002/21 Gesuchsteller - Müller Peter, Robinienweg 11, 4153 Reinach – Projekt - Neubau Pool (beheizt) – Parz. 7619, Robinienweg 11 – Projektverfasser - Philip Brom Gartenbau GmbH, Mühleweg 2, 4112 Bättwil 004/21 Gesuchsteller - Einwohnergemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt Provisorischer Schulraum (Schulanlage Weiermatten) – Parz. 955, Egertenstrasse – Projektverfasser - Baltensperger AG, Albert-EinsteinStrasse 17, 8404 Winterthur 005/21 Gesuchsteller -Streule-Geier Bruno, Pantelweg 24, 4153 Reinach – Projekt - Neubau Pool – Parz. 7966, Pantelweg 24 – Projektverfasser O. Jeker AG, Brislachstrasse 25, 4226 Brislach 006/21 Gesuchsteller - Einwohnergemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt - Abbruch und Neubau Schulhaus Surbaum mit Turnhalle – Parz. 633, 635, Stockackerstrasse 5 – Projektverfasser - Masswerk Architekten AG, Grubenstrasse 12, 8054 Zürich
(Fortsetzung auf Seite 6)
Abfuhrdaten
12. Januar Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 13. Januar Kartonabfuhr Kreis Ost 13. Januar Papierabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.
Hat viel erreicht: Lionel Webers Vorhand kracht mehr denn je.
Der gebürtige Reinacher Lionel Weber ist vom aufstrebenden Junior zur Nummer eins im Schweizer Tischtennis aufgestiegen. Nun träumt er von Olympia. Tobias Gfeller
I
m Jahr 2011 besuchte das «Wochenblatt» den damals 15-jährigen Reinacher Tischtennis-Junior Lionel Weber im Training. Gerade hatte er die Sportklasse des Progymnasiums hinter sich gebracht und bereitete sich auf die Junioren-Europameisterschaft in Russland vor. «Gefürchtete Vorhand» lautete der Titel des Artikels. Lionel spielte schon damals in der ersten Mannschaft von Rio Star Muttenz und steuerte mit Siegen seinen Beitrag zum Schweizermeistertitel bei. Heute ist Weber bei Rio Star Teamleader, mehrfacher Schweizermeister, die Nummer eins in der nationalen Rangliste und selber Vorbild für viele ambitionierte Tischtennisspielerinnen und -spieler in der Schweiz. Die Vorhand kracht mehr denn je. «Die Topspin-Vorhand ist noch immer meine Stärke», verrät Weber. Was sich schon als Junior andeutete, ist heute Tatsache. Der Reinacher sucht
sein Heil in der Offensive. «Ich möchte das Spiel diktieren. Sobald ich die Chance sehe, versuche ich, den Punkt mit einem Gewinnschlag zu holen.» Neue Finten, neue Schnitte Weber weiss, dass er im defensiven Spiel noch Verbesserungspotenzial hat. Die wettkampffreie Zeit im Frühjahr nutzte er intensiv, um an seinen Schwächen zu arbeiten. Trainiert er bewusst die Defensive, spielt er seinem Partner absichtlich einen schwächeren Schlag zu, damit dieser Druck ausüben kann und er sich verteidigen muss. Das Ziel sei es dann jeweils, wieder in die Offensive zurückzufinden. Doch auch neue Optionen – besonders im Schlagrepertoire – übte der 24-Jährige ein. «Tischtennis ist von den Schlägen her enorm vielseitig, gerade beim Return. Man kann beim Timing variieren, andere Schnitte und neue Finten einbauen oder den Gegner auf die falsche Seite täuschen.» Kurz nach dem Start zur Meisterschaftssaison 2020/21 wurde das Wettkampfgeschehen in der Schweiz aufgrund der zweiten Corona-Welle wieder abrupt gestoppt. «Langsam haben wir genug trainiert», meint Lionel Weber mit einem Schmunzeln, auch wenn er sich selber als trainingsfleissig und ehrgeizig beschreibt. Die Spannung der Wettkämpfe fehle immer mehr. Trotzdem behält er sein Ziel für das neue Jahr klar im Blick. «Die Olympischen Spiele in Tokio wären grossartig.» Bereits vor
FOTOS: ZVG / RENÉ ZWALD
neun Jahren sprach der damalige Junior von seinem grossen Olympiatraum. Noch sind die Qualifikationskriterien nicht bekannt. Als Nummer 150 der Welt brauche er aber ein Effort, um sich zu qualifizieren, gibt sich Weber zurückhaltend. Teigwaren statt teures Fleisch Auch wenn es mit Tokio klappt, würde dies den Reinacher nicht plötzlich ins Scheinwerferlicht befördern. Die zusätzliche Aufmerksamkeit würde ihm und dem ganzen Schweizer Tischtennissport aber guttun. Noch immer frönt der schnelle Rückschlagsport ein Schattendasein. Für Lionel Weber ist dies aber nicht weiter schlimm. «Natürlich wäre mehr Aufmerksamkeit für uns alle toll. Aber jeder, der Tischtennis spielt, ist sich bewusst, dass es nicht zum grossen Stardasein reichen wird.» Reichtum und Ruhm seien ihm nicht wichtig. Weber ist zwar Profi, studiert parallel zu seinem Sport aber noch Soziologie und Politikwissenschaften. Die Einnahmen aus dem Sport würden für sein Studentenleben gerade reichen. Bei ihm gebe es sowieso mehr Teigwaren und Gemüse statt teures Fleisch, sagt er lachend. Seit Kurzem wohnt Lionel Weber in Binningen. Die Verbundenheit zu seiner Heimatgemeinde sei aber nach wie vor gross. Er sehe sich noch immer als Reinacher. «Ich bin dort aufgewachsen und meine Eltern wohnen immer noch in Reinach. Das verbindet.»
PARTEIEN
Steuererhöhung in globaler Pandemie Die ganze Welt und deren Wirtschaft steht seit mehreren Monaten auf wackeligen Beinen und teilweise sogar still. Menschen arbeiten in Kurzarbeit, immer mehr Arbeitsplätze gehen verloren, Jugendliche scheinen keine wirkliche Perspektive mehr auf diesem Arbeitsmarkt zu haben. Von einer Rezession ist hier schon lange nicht mehr die Rede, denn es herrscht bald eine Depression. Bei der Dezember-Einwohnerratssitzung wird
nun der Reinacher Steuerzahler noch mehr zur Kasse gebeten. Dies hatte der Einwohnerrat so beschlossen. Ich habe mich bei diesem Geschäft als Minderheit gegen eine Steuererhöhung eingesetzt, weil der Zeitpunkt jetzt nicht der Richtige ist. Der Einwohnerrat in der Vergangenheit und auch in der jetzigen Konstitution zeigt einfach keinen Sparwillen. Die Argumente sind unterschiedlich wie beispielsweise, «Reinach soll attrak-
tiv bleiben» und auch «wir haben ja das Geld dafür». Nun scheint es aber so, das wir das Geld eben doch nicht haben. Die SVP ist grundsätzlich für weniger Staat und auch weniger Steuern. Für diese Grundidee setze ich mich ein und kämpfe auch dafür. Wenn Sie sich auch für eine Sparpolitik und für den Kampf gegen diese und weitere Steuererhöhungen einsetzen möchten, sind Sie bei der SVP Reinach richtig. Csaba Zvekan Präsident SVP Reinach
TIERPARK REINACH
«Kosten für Tiere bleiben gleich» Ab 22. Dezember ist auch der Tierpark Reinach aufgrund der Pandemie geschlossen. Wir bedauern diesen Entscheid sehr, zumal einmal mehr Familien betroffen sind. Wir hoffen, den Park ab 22. Januar wieder öffnen zu dürfen.
Wenn Sie einen Spaziergang zum Tierpark machen, dann dürfen Sie auf den Wegen ausserhalb der Anlage einen Rundgang machen und unsere Tiere beobachten, aber bitte nicht füttern. Unsere Tiere kosten trotz Corona-Virus bei
den Menschen viel Geld, weil sie die gleiche Betreuung benötigen, wie in normalen Zeiten. Deshalb bitten wir Sie, die Spendeneule neben dem Eingang zu füttern. Der Vorstand des Tierparkvereins
REINACH REINACH
www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 5)
007/21 Gesuchsteller - werner sutter architekt ag, Lutzertstrasse 33, 4132 Muttenz – Projekt - Neubau QP «Jupitersrasse» (7 Mehrfamilienhäuser mit 97 Wohnungen und Autoeinstellhalle) – Parz. 773, 9163, Jupiterstrasse – Projektverfasser - werner sutter architekt & co. ag, Lutzertstrasse 33, 4132 Muttenz 008/21 Gesuchsteller - Bau- und Umweltschutzdirektion, Hochbauamt, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal – Projekt - Gesamtsanierung/-Umbau Schulhaus Lochacker (SEK I) – Parz. 984, Lochackerstrasse 75 – Projektverfasser - Wyss+Santos Dipl. Architekten M.Arch/HTL GmbH, St. Johanns-Vorstadt 62, 4056 Basel Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-
rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 8.01.2021 bis 18.01.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.
VEREIN FÜR NATUR- UND VOGELSCHUTZ
Der Steinkauz: Vogel des Jahres 2021
Alles Gute für das neue Jahr 2021! Die SVP Reinach wünscht Ihnen für das neue Jahr 2021 viel Mut, Gesundheit und ein gutes Gelingen. Ein sehr schwieriges Jahr ist abgeschlossen, was aber nicht bedeuCsaba Zvekan (SVP) tet, dass die Probleme, die damit verbunden waren, auch mit dem neuen Jahr abgeschlossen sind. Wir müssen jetzt alle zusammen solidarisch unsere Kräfte bündeln und mit frischen Synergien in das neue Jahr 2021 einsteigen. Am besten tun wir dies, indem wir die Probleme eins nach dem anderen systematisch anpacken und abarbeiten. Die Wende in der 4. industriellen Revolution ist mit der Automatisation, der Digitalisierung und mit der künstlichen Intelligenz voll im Gange und manche von uns sind schlichtweg damit überfordert. Diese Prozesse werden uns aber in Zukunft auch entlasten, freier machen oder auch uns schützen. Das Neue und Unbekannte wird meist sehr skeptisch begutachtet und auch so angenommen. Seien wir aus diesem Grunde mehr offen für die neuen Technologien, wie beispielsweise auch die Coronaimpfung, welche hoffentlich bald mehr Normalität in unser Umfeld einbringen wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in das neue Jahr 2021! Csaba Zvekan Präsident SVP Reinach
VEREINSNACHRICHTEN Reinach Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www.elternbildung-reinach.ch FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Telefon 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@intergga.ch, www.fdp-reinach.ch FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77.
Wiederansiedlung: Die Obstwiesen Rüttenen in Reinach werden «steinkauzgerecht» unterhalten. FOTO: ZVG / MARTIN BECKER Stechend gelbe Augen und weisse Augenbrauen verleihen dem Steinkauz ein charaktervolles Aussehen. In der Dämmerung, teils auch tagsüber, jagt er Mäuse und Grossinsekten. Während Jahrhunderten lebte der Steinkauz in enger Nachbarschaft mit den Menschen in Obstgärten, Scheunen und Ruinen. Durch die Zersiedelung wie auch der intensivierten Landwirtschaft schwanden seine Lebensräume dramatisch. Sein Vorkommen reduzierte sich auf kleine Populationen in der Westschweiz und dem Tessin. Die Nordwestschweiz ist das Gebiet mit der wahrscheinlichsten Wiederbesiedelung durch die kleine Eule. Hier ist BirdLife Schweiz im Rahmen des «Trinationalen Programms Steinkauz und Obstwiesen» aktiv. Zu einem der Schwerpunktgebiete des BirdLife Programms gehören u.a. die Obstwiesen
Rüttenen in Reinach, die in Zusammenarbeit der Landwirte mit der Gemeinde und dem VNVR seit über 10 Jahren «steinkauzgerecht» unterhalten werden. Der Steinkauz ist ausgesprochen ortstreu. Die im Markgräflerland geborenen Jungvögel suchen sich ihre Reviere angrenzend an ihren Geburtsstandort und überfliegen nur ungerne grössere Wälder oder eine Stadt wie Basel. So benötigt eine Wiederansiedlung viele Jahre der steten Bemühungen um Aufwertungen wie Bäume pflanzen, Blumenwiesen anlegen und mardersichere Niströhren anbringen. Trotzdem hoffen wir, den Ruf des Steinkauzes, heiliger Vogel der griechischen Göttin Athene, eines Tages bei uns wieder hören zu dürfen. Mehr auf https://www.vnvr.ch/info/notizen/. Verein für Natur- und Vogelschutz
LESERBRIEF
Sparsame Bürger werden bestraft Der Einwohnerrat hat an der letzten Sitzung noch rasch, rasch Steuererhöhungen beschlossen. In zwei Schritten. Als Begründung wird verkündet, dass man in den letzten zehn Jahren auf zu grossem Fuss gelebt habe. In der gleichen Sitzung hat er anderseits alle Sparanträge zum Budget abgelehnt. Meine Frau und ich haben alle Ersparnisse in unsere Wohnung gesteckt. Dadurch sind wir jetzt schuldenfrei und leben von einer einfachen Rente. Dafür bestraft mich der Staat: Jedes Jahr dichtet er mir ein fiktives Einkommen an. Den sogenannten «Eigenmietwert». Dieser hebt mein
Einkommen virtuell um satte 25 Prozent an. Diese fiktive Erhöhung der Rente haben wir jedes Jahr neu zu versteuern, obwohl wir dieses Geld nie gesehen haben. Ich konnte damit weder etwas kaufen noch ansparen. Es kann doch nicht sein, dass wir höhere Steuern bezahlen, ohne ausgewiesene Sparanstrengungen. Es kann doch nicht sein, das sparsame Bürger des Mittelstandes jedes Jahr vom Fiskus bestraft werden, weil wir ein Leben lang sorgsam waren. Gibt es eine Partei, die sich dafür einsetzt, dass derartige Missstände gestoppt werden? Rudolf Jegge-Müller
FSV FrauenSportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness, Gymnastik, Jazzgymnastik, Netzball, Volleyball, MuKi, KiTu und Rope Skipping (Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sportplatz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, Tel. 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, Tel. 079 236 59 38. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, -rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, EMail stefanbasel@bluewin.ch, www.gruenereinach.ch Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Surbaum; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9. Infolge der Corona-Pandemie bleibt das Museum bis am 28. Februar 2021 geschlossen. Präsident: Mauro Visentin, Tel. 079 876 93 98. Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinachbl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.
Evangelisch
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
Reformierte
Amtliche Publikationen
PARTEIEN
Reinach
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
Kirchgemeinde
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Die Mischelikirche Reinach. Foto: Daniel van Bürck Rückblick, Ausblick! Das Jahr 2020 hat uns alle auf eine harte Probe gestellt. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass unser gut strukturiertes Leben von einem Tag auf den anderen so auf den Kopf gestellt wird? Auch wir als Kirchgemeinde mussten uns neu erfinden. Digital galt plötzlich mehr als persönlich, Abstand war der neue Anstand und Hilfe war an vielen Stellen gefragt. Wir haben all diese Herausforderungen angenommen und das uns Mögliche beigetragen, die Situation etwas erträglicher zu machen. Nun beginnt ein neues Jahr und die Hoffnung, dass wir die Pandemie hinter uns lassen können, dass wir zurück zu mehr Nähe und Geselligkeit finden, dass wir wieder mehr Freiheit und weniger Einschränkungen haben werden. Wie das Jahr auch immer wird, unsere Kirchgemeinde ist für Sie da, um mit Ihnen zusammen die guten, aber auch die weniger guten Momente zu erleben. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Im Namen der Behörde sowie der Mitarbeitenden wünsche ich Ihnen ein besseres neues Jahr und auf allen Wegen Gottes Segen. Daniel van Bürck, Präsident der Evangelisch Reformierten Kirchgemeinde Reinach STERNSINGER Eine Tradition einmal anders Es ist ein wunderschöner Brauch: Als Königinnen und Könige verkleidete Kinder ziehen am Dreikönigsabend durch die Strassen, singen vor den Haustüren ihre Lieder und sprechen den Segen über den Ein- und Ausgang. Mit Kreide schreiben sie über die Haustüre 20*C+M+B+ die jeweilige Jahreszahl. Damit ist für jeden sichtbar, dass dieses Haus gesegnet wurde. Früher wurden katholische Häuser besucht, heute ist der Brauch in vielen Gemeinden ökumenisch geworden – so auch in Reinach. Schliesslich kennt Gottes Segen ja auch keine konfessionellen Grenzen! Wie auf so vieles müssen wir wegen der aktuellen Lage auf den Besuch der singenden Königskinder verzichten. Nicht aber auf den Segen, den sie bringen würden … Möchten Sie gerne auch im Jahr 2021 den Segensschriftzug über ihrem Hauseingang haben? Es gibt nämlich schon seit Längerem eine Alternative zu dem in Kreide geschriebenen Schriftzug. Es gibt einen Aufkleber mit goldenen Buchstaben und Zahlen, den Sie selbst über Ihren Türrahmen kleben können. Sprechen Sie dazu zum Beispiel folgende Worte: Guter Gott, begleite alle, die durch diese Türe ein- und ausgehen, mit deinem Segen. Halte deine schützende Hand über dieses Haus, das ganze neue Jahr hindurch. Amen Den Aufkleber können Sie kostenlos bei uns auf dem Sekretariat bestellen unter der Nummer 061 711 44 76 oder per Mail sekretariat@refk-reinach.ch. Vergessen Sie nicht, Ihre Postadresse anzugeben, damit wir wissen, wohin wir den Aufkleber schicken dürfen. Die Sternsinger sammeln jeweils für arme Kinder auf der Welt nach dem Motto «Kinder helfen Kindern». Im Jahr 2021 geht die Kollekte zugunsten benachteiligter Kinder in die Ukraine. Diese Kinder wachsen ohne ihre Eltern auf, weil diese im Ausland arbeiten müssen. Am Beispiel der Ukraine wird deutlich, wie Armut, Arbeitslosigkeit oder zu geringe Verdienstmöglichkeiten dazu führen, dass viele Eltern sich von ihren Kindern trennen müssen. Caritas hat deshalb Tageszentren eingerichtet, wo Kinder emotionalen Halt, Stabilität und Entfaltungsmöglichkeiten finden. Im Jahr 2021 können Sie Ihre Spende zwar nicht direkt ins Kässeli der Königskinder geben, aber Sie können einen Betrag einzahlen, damit diesen Kindern geholfen werden kann. Wir danken Ihnen von Herzen für dieses bedeutende Zeichen der Solidarität. sternsingen.ch IBAN CH61 0900 0000 1700 1220 9 Betreff: Aktion Sternsingen Regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe auch unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe. Gestorben Am 29. November 2020 Jürg Andreas Saboz, geboren am 10. Dezember 1937 Am 2. Dezember 2020 Theo Kuhn-Simon, geboren am 10. April 1929 Am 4. Dezember 2020 Gertrud Müller-Bohlmann, geboren am 18. April 1933 Am 4. Dezember 2020 Monika Johanna Gunti-Friedli, geboren am 21. September 1956 Am 15. Dezember 2020 Annelies Joray-Weber, geboren am 9. August 1937 Am 21. Dezember 2020 Mariann Gysin-Strub, geboren am 10. Dezember 1927 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe – diese drei. Und die Liebe ist die Grösste unter ihnen. 1. Korintherbrief 13,13 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch
REINACH
zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli
Dienstag – Freitag
09.00 – 12.00 Uhr
und 15.00 – 18.00 Uhr Samstag
09.00 – 13.00 Uhr
Ein zentrales Anliegen im Zentrum
PR. Wir hatten Glück: Unser Weltladen lief im November sehr gut und im Dezember sogar auf Hochtouren. Die Renner waren und sind der «Aceto bianco», die neuen «Aleppo»-Seifen und die recycelten Hotel-Seifen. Sicher wird der Januar jetzt ein wenig ruhiger und Sie können in aller Gemütlichkeit schauen, was wir zum halben Preis anbieten. Unser Laden ist eines der ältesten Gebäude von Reinach, aufgrund von Reparaturarbeiten müssen wir das Geschäft ein paar Tage schliessen (Daten geben wir bekannt). Hanna Haas, Claro Weltladen
GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus www.rkk-reinach.ch Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 10. Januar 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Markus 1, 7–11 Die Taufe Jesu Bis auf Weiteres findet am Dienstag kein Mittagstisch statt. Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vorm. geschlossen/14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 / 14.00–18.30 Donnerstag 9.00–12.00 / 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 / 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 / 14.00–18.30 Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 ANZEIGE
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AUS DER GEMEINDE
Seltsame Zeiten Der Weltladen am Strittgässli 2
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 7. Januar 14.30 Nachmittagsbibelkreis Sonntag, 10. Januar 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel + Kidstreff Montag, 11. Januar 6.00 Männergebet BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 10. Januar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 13. Januar 20.00 Gottesdienst
Beitrag des Gemeindepräsidenten zum neuen Jahr Liebe Reinacherinnen und Reinacher Es ist eine schöne Reinacher Tradition, das neue Jahr am ersten Sonntag gemeinsam mit dem Neujahrsapéro zu beginnen. Corona macht das in diesem Jahr unmöglich. Ich bedaure das sehr, weil damit eine weitere Gelegenheit fehlt, mit Ihnen, der Bevölkerung von Reinach, direkt in Kontakt zu treten. Politik sollte nicht nur am Schreibtisch oder im engeren Rahmen mit dem Gemeinderat und dem Einwohnerrat stattfinden müssen. Das persönliche Gespräch kann nicht durch Mails, Briefe oder den Austausch über Social Media ersetzt werden. Auch wenn die Corona-Impfung jetzt rascher als erwartet begonnen hat, werden wir wohl noch einige Monate auf grössere Anlässe verzichten müssen. Obwohl uns alle das vergangene Jahr einiges abverlangt hat, darf es nicht nur negativ in Erinnerung bleiben. Gerade in der ersten Corona-Welle war in unserem Land und ebenso in Reinach eine grosse Solidarität zu spüren. Die vielen spontanen Hilfsaktionen haben gezeigt, dass auch in einer Gesellschaft, die gerne den Individualismus pflegt, in Krisensituationen das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Dass mit zunehmender Dauer der Pandemie wieder vermehrt Konflikte gepflegt werden, ist schade, aber irgendwie nachvollziehbar. Wir alle haben genug von den Einschränkungen und sehnen uns nach dem «normalen», uns vertrauten Leben. Trotzdem müssen wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass möglichst wenige Personen an COVID-19 erkranken und sterben. Gemeinschaft braucht ein gemeinsames Verständnis von Moral und Solidarität. Unsere Solidarität gilt einerseits den gesundheitlich verletzlicheren Menschen, aber auch all denjenigen, deren materielle Existenz durch behördliche Betriebsschliessungen, Kurzarbeit oder eine Entlassung in Frage gestellt ist.
Trotz Corona ist das Leben in Reinach im vergangenen Jahr nicht stillgestanden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Investitionskredit von knapp 50 Millionen Franken für den Neubau des Schulhauses Surbaum mit einem überwältigenden Ja zugestimmt. Der Gemeinderat versteht dieses Ergebnis als klare Willensäusserung, sinnvolle Investitionen in die Zukunft auch in finanziell schwierigeren Zeiten zu tätigen. Einiges hat sich im vergangenen Jahr auch bei den verschiedenen Quartierplanungen getan. Die Bauprojekte der Quartierpläne Oerin und Bruggstrasse erhielten die Baubewilligung, diejenigen der Quartierpläne Hinterkirch und Stöcklin-Areal befinden sich im Bewilligungsverfahren. In den letzten Tagen des Jahres erfolgte der Providerwechsel für den Betrieb des Reinacher Kabelnetzes von der Intergga zu Improware. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass dieser Wechsel nicht nur Freude, sondern auch Ärger ausgelöst hat. Als Laien sind wir froh, wenn wir beim Fernsehgerät auf die Fernbedienung drücken können und es erscheint der gewünschte Sender. Ebenso soll das Internet funktionieren, wenn wir den PC einschalten. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die mit dem Providerwechsel entstanden sind, und hoffen, dass mittlerweile alles wieder wie gewünscht funktioniert. Die Finanzen sind 2021 die grosse Herausforderung für die Gemeinde Reinach. Seit mehreren Jahren konnte Reinach seine Rechnung nur dank ausserordentlichen Effekten wie Landverkäufen oder gesetzlich vorgeschriebenen Aufwertungen des Finanzvermögens ausgeglichen gestalten. In den drei wichtigsten Ausgabepositionen der Gemeinde – Bildung, Soziales und Gesundheit/Alter – steigen die Kosten seit längerem überproportional. In der Aufgabenteilung zwischen den Gemeinden und dem Kanton gehören diese Positionen zum Verantwor-
Gemeindepräsident Melchior Buchs. FOTO: GEMEINDE REINACH
tungsbereich der Gemeinde, wobei der Kanton die Vorgaben definiert und die Gemeinden bezahlen müssen. Diese Situation ist unbefriedigend. Den Gemeinden bleiben noch rund 20 Prozent ihres Budgets, über das sie frei entscheiden können. Gemeinde- und Einwohnerrat sind gewillt, im Rahmen ihres Projekts «Ergebnisverbesserung 2022» das Sparpotential bei diesen 20 Prozent mit zum Teil auch einschneidenden Massnahmen zu nutzen und das finanzielle Gleichgewicht nicht allein über Steuererhöhungen zu erreichen. Liebe Reinacherinnen und Reinacher, gerade in schwierigeren Zeiten wie jetzt mit der Corona-Pandemie und den Gemeindefinanzen sind Solidarität und der Wille für gemeinsame Lösungen wichtig. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesen Tugenden im eben begonnenen Jahr die Pandemie langsam hinter uns lassen und auch bei der Bewältigung unserer Herausforderungen in der Gemeinde einen Schritt weiterkommen werden. Ich wünsche Ihnen persönlich einen erfolgreichen Start ins neue Jahr, Gesundheit, Zuversicht und Zufriedenheit. Melchior Buchs, Gemeindepräsident
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
Ex deo nascimur In Christo morimur Per spirtum sanctum reviviscimus.
Für immer geliebt. Niemals vergessen. Auf ewig vermisst.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Freund
Hanspeter Zeuggin-Hänni 2. 8. 1938 – 14. 12. 2020 In Dankbarkeit für seine Liebe, Zuneigung und seinen Humor.
Doris Zeuggin-Hänni Christian und Simone Zeuggin-Quennoz mit Tim, Ronja und Annika Martin und Nicole Zeuggin-Salathe mit Celine und Laura Verwandte und Freunde
Jesus sagt: «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.»
René Harrer 12. Juli 1929 – 25. Dezember 2020 Er hat sein erfülltes Erdenleben, in welchem ein intensives Schaffen und Wirken im Sinne der Anthroposophie im Zentrum stand, an einem besonderen Tag vollendet; sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Wir behalten ihn in unseren Herzen und begleiten ihn mit lieben Gedanken.
Andrea Raiser Michael Harrer Magdalena und Richard Wildhaber-Harrer Nina Harrer und Oliver Felber und Freunde
Die Abdankungsfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis im Frühling 2021 statt. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man das Alterszentrum Im Brüel/Villa Theresa, IBAN: CH49 0900 0000 4000 0931 9, Vermerk: Hanspeter Zeuggin.
Mit vielen bereichernden Erinnerungen und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Lebenspartner, Vater und Grossvater
Joh. 15,5
Traueradresse: Doris Zeuggin, Am Hübeli 3, 4147 Aesch
Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden im engsten Kreis auf dem Friedhof Fiechten in Reinach statt. Anstelle von Blumen besteht die Möglichkeit einer Spende an die Anthroposophische Gesellschaft Paracelsus-Zweig Basel, Konto: IBAN CH13 0839 2000 0040 0760 3 bei der Freien Gemeinschaftsbank Basel. Traueradresse: Andrea Raiser, Hubackerweg 42, 4153 Reinach
TODESFÄLLE Aesch Agnes Ryf-Müller, geb. 25. Januar 1936, gest. 26. Dezember 2020, von Aesch BL, Rumisberg BE (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 97). Wurde bestattet. Hanspeter Zeuggin, geb. 2. August 1938, gest. 14. Dezember 2020, von Basel, Duggingen BL (wohnhaft gewesen Am Hübeli 3). Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Arlesheim Annelies Cäzilia Bobbià, geb. 20. Juli 1929, gest. 18. Dezember 2020, von Stabio TI (c/o Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, 4144 Arlesheim). Beisetzung im engsten Familienkreis. Margaretha De Bortoli, geb. 8. Oktober 1940, gest. 29. Dezember 2020, von Arlesheim BL (c/o Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis. Raffaele D’Urso, geb. 24. September 1937, gest. 13. Dezember 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Fabrikmattenweg 3). Trauerfeier im Familien- und Freundeskreis. Wolfgang Meyer-Brunot, geb. 19. Juli 1955, gest. 28. Dezember 2020, von Diepflingen BL (wohnhaft gewesen Im Lee 42). Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt. Mario Musa, geb. 21. August 1939, gest. 13. Dezember 2020, von Basel (c/o Adullam, Mittlere Strasse 15, 4056 Basel). Trauerfeier im engsten Familienkreis. Dornach Ida Pflugi-Brunner, geb. 14. September 1931, gest. 4. Januar 2021, von Himmelried SO (wohnhaft gewesen Altersheim «Im Brüel», Aesch). Die Beisetzung wird aufgrund der
aktuellen Situation zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Gempen Ernst Otto Reinhardt-Roggensinger, geb. 25. April 1928, gest. 30. Dezember 2020, von Basel (Traueradresse: Urs Reinhardt, Laufenstrasse 85, 4246 Wahlen). Die Urnenbeisetzung findet Coronabedingt im engsten Familienkreis statt. Zita Schmidli Küpfer, geb. 19. September 1931, gest. 5. Januar 2021, von Gempen SO (wohnhaft gewesen Kirchackerweg 2). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Münchenstein Giovanna Gagliano, geb. 28. August 1973, gest. 2. Januar 2021, von Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Röschenzerstrasse 9). Abschied im engsten Familienkreis. Horst (Johannes) Hein, geb. 29. Januar 1924, gest. 22. Dezember 2020, von Münchenstein BL (c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Eva Henz-Leuenberger, geb. 18. Mai 1934, gest. 4. Januar 2021, von Bärschwil SO (c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Angela Pechmann, geb. 20. Mai 1933, gest. 21. Dezember 2020, von Basel (wohnhaft gewesen in Alterszentrum Im Brühl, Pfeffingerstrasse 10, 4147 Aesch). Wurde bestattet. Heidi Schöni-Meier, geb. 26. Juni 1932, gest. 28. Dezember 2020, von Basel, Sumiswald BE (c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Marie Widmer-Bögli, geb. 15. Dezember 1924, gest. 29. Dezember 2020, von Heimiswil BE (wohnhaft gewesen in Münchenstein).
Reinach Mariann Gysin-Strub, geb. 10. Dezember 1927, gest. 21. Dezember 2020, von Läufelfingen BL (wohnhaft gewesen Marsweg 7). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. René Harrer-Burkhard, geb. 12. Juli 1929, gest. 25. Dezember 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Hubackerweg 42). Abdankung und Beisetzung im engsten Kreise. Friedhof Fiechten, Reinach. Annelies Joray-Weber, geb. 9. August 1937, gest. 15. Dezember 2020, von Liesberg BL (Aufenthalt: APH Im Brüel, Pfeffingerstrasse 10, Aesch BL). Wurde bestattet. Alfred Mühlheim-Schlapbach, geb. 11. Dezember 1939, gest. 18. Dezember 2020, von Scheuren BE (wohnhaft gewesen Baselstrasse 48). Wurde bestattet. Luigi Occhilupo, geb. 29. Januar 1933, gest. 18. Dezember 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Wurde bestattet. Cosimo Salonna-Miccoli, geb. 31. Januar 1933, gest. 22. Dezember 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Bruderholzstrasse 41). Wurde bestattet. Margot Wicki-Schwarzschild, geb. 20. November 1931, gest. 29. Dezember 2020, von Emmen LU (wohnhaft gewesen Im Pfeiffen Garten 20). Trauerfeier und Urnenbeisetzung erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Beat Paul Wirz-Nass, geb. 30. Januar 1953, gest. 31. Dezember 2020, von Luzern, Grossdietwil LU (wohnhaft gewesen Hubackerweg 10). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Kreis. Kurt Wohlwender-Gersbach, geb. 7. Dezember 1940, gest. 23. Dezember 2020, von Schänis-Maseltrangen SG (wohnhaft gewesen Leuweg 3). Wurde bestattet.
Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind. - Victor Hugo
Sehr traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Papi und Grosspapi, unserem Schwiegervater, Bruder und Freund
BEAT WIRZ * 30. Januar 1953
8 31. Dezember 2020
Deine schwere Krankheit hast Du bewundernswert tapfer ertragen. Wir werden Deine unverwechselbare Art, Dein Wissen und Deinen Humor schmerzlich vermissen. In unseren Herzen, Gedanken und Gesprächen wirst Du weiterleben. Du fehlst uns sehr. In Liebe und Dankbarkeit Sabine Wirz Annika & Cédric Cattin-Wirz mit Élodie, Laurin & Rémy Edith & Beat Güttinger-Wirz mit Familie Alle Angehörigen und Freunde Die Abdankung findet aufgrund der aktuellen Lage im engsten Kreis statt. Traueradresse: Sabine Wirz, Hubackerweg 10, 4153 Reinach
Anstelle von Blumen wäre eine Spende an die Kinderkrebshilfe im Sinne von Beat: IBAN CH70 0900 0000 5000 1225 5 (Vermerk: Beat Wirz)
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2020 In seiner Sitzung vom 15. Dezember 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle CoronaLage besprochen. • Weiter wurde beschlossen, die Begrenzung der EL-Zusatzbeiträge für das Jahr 2021 auf CHF 33 pro Person und Tag festzulegen. • Der Gemeinderat hat die Umsetzung der Agglo Basel-Massnahme «LV48-Aesch: Vernetzung Radroute von Bahnhof Aesch ins Laufental» sistiert, weil dieser Abschnitt durch den Kanton realisiert werden wird. Als Ersatzmassnahme hat der Gemeinderat beschlossen, bei Agglo Basel ein Gesuch für eine Kostengutsprache für die Projekte «Radwegbeleuchtung Aesch-Reinach» sowie für den «Feldweg (Radroute) Gemeindegrenze Aesch-Ettingen» einzureichen. • Ausserdem wurde die vorgesehene Grabräumung des Reihengrabfeldes G (Gräber Nr. 197–272) beschlossen. Die Grabsteine werden stehen gelassen. • Der Gemeinderat Heiner Gammeter als Delegierter der Gemeinde in den Stiftungsrat des Alterszentrums Im Brüel gewählt. • Der Gemeinderat genehmigt die ergänzte Eigentümerstrategie der Grossgemeinschaftsantennenanlage (GGA) Aesch. Weiter wird eine Arbeitsgruppe zur Formulierung einer Strategie GGA Aesch eingesetzt. • Der Gemeinderat hat einen Nachtragskredit in Höhe von CHF 12000 für die Schadensbehebung eines Brandes im Kindergarten Ochsengarten beschlossen. • Der Gemeinderat hat die neuen Pächter für die Gartenbad-Gastronomie bestimmt. • Weiter wurde der Antrag des Schulrates Primarstufe für den Einsatz eines Zivildienstleistenden ab dem Schuljahr 2021/2022 genehmigt. • Des Weiteren hat der Gemeinderat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: − Übersicht Vernehmlassungen per 15.12.2020 − Protokoll Arbeitsgruppe Arbeitssicherheit 24.11.2020 − Auswertung Radarkontrollen Kantons- und Gemeindepolizei in Aesch vom November 2020 − Protokoll Umweltschutz- und Energiekommission vom 23.11.2020 Gemeinderat Aesch
Baupublikation Baugesuch Nr.: 0047/2021 Parzelle(n) Nr.: 3545 – Projekt: Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind- und Wetterschutzverglasung, Finkenweg 23, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Ciullo Meral und Giulio, Finkenweg 23, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Ciullo Meral und Giulio, Finkenweg 23, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 0067/2021 Parzelle(n) Nr.: 3979 – Projekt: Wohn- und Gewerbeüberbauung «QP Victus» mit integrierter Transformatorenstation / Autoeinstellhalle, Hauptstrasse / St. Jakobstrasse, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Halter AG Gesamtleistungen, Wespi Patrick, Freilager-Platz 4, 4142 Münchenstein – ProjektverfasserIn: Halter AG Gesamtleistungen, Wespi Patrick, Freilager-Platz 4, 4142 Münchenstein Baugesuch Nr.: 0070/2021 Parzelle(n) Nr.: 1835 – Projekt: Schwimmbad, Krebsenbachweg 23, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Jermann Patrick, Krebsenbachweg 23, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Baugesuch Nr.: 0096/2021 Parzelle(n) Nr.: 825 – Projekt: Umbau Toilettenhaus / Fassadenänderung, Bahnhofstrasse 42a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: SBB Immobilien, Riggenbachstrasse 6, 4600 Olten 1 Ausgabe – ProjektverfasserIn: Ladenkonzepte, Hempen Günter, Zentralstrasse 18, 2502 Biel Baugesuch Nr.: 0097/2021 Parzelle(n) Nr.: 825 – Projekt: Velounterstand, Bahnhofstrasse, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: SBB Immobilien, Riggenbachstrasse 6, 4600 Olten 1 Ausgabe – ProjektverfasserIn: Ladenkonzepte, Hempen Günter, Zentralstrasse 18, 2502 Biel Baugesuch Nr.: 0128/2021 Parzelle(n) Nr.: 2297 – Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Weiherweg 5, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Meier Alfred, Weiherweg 5, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Wenger Partner AG, Meier Marco, Schönmattstrasse 8, 4153 Reinach Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 18. Januar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
(Fortsetzung auf Seite 11)
GEMEINDEVERWALTUNG AESCH NEUE ÖFFNUNGSZEITEN SEIT DEM 1. JANUAR 2021 Öffnungszeiten Einwohnerkontrolle, Bauabteilung, Finanzabteilung, Soziale Dienste: Montag:
09.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag:
07.30 – 12.00 Uhr / nachmittags geschlossen
Mittwoch:
09.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 18.00 Uhr
Donnerstag:
09.00 – 14.00 Uhr / nachmittags geschlossen
Freitag:
09.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 16.00 Uhr
Öffnungszeiten Werkhof: Mo. – Fr. von 07.30 – 11.30 Uhr. Auf Anfrage können Termine ausserhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Öffnungszeiten der Gemeindepolizei: Mo., Mi., Do., Fr. 10.00 – 12.00 Uhr Di. 07.30 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
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«Die Schweiz muss ihre Verantwortung wahrnehmen» Marianne Hollinger, alt Gemeindepräsidentin von Aesch, fordert die Schweiz auf, in der Flüchtlingspolitik die Zügel in die Hand zu nehmen. Caspar Reimer
M
arianne Hollinger geht es um die Sache und nicht um persönliche Eitelkeit. Das betont die alt Gemeindepräsidentin von Aesch im Gespräch mit dem Wochenblatt immer wieder. Und tatsächlich: Spricht die ehemalige FDP-Politikerin über Flüchtlinge, ist echte Identifikation mit dem Thema und den Menschen dahinter spürbar, der politische Elan sprudelt quasi aus ihr heraus: «Die Schweiz muss eine aktive Rolle in der europäischen Flüchtlingspolitik übernehmen», sagt sie deutlich. Nach ihrem Abschied aus der Gemeindepolitik war Hollinger im September als Helferin auf der griechischen Insel Samos nahe der türkischen Grenze in einem Safe Space für geflüchtete Frauen tätig. Das von einer Zürcher NGO betriebene Angebot liegt gleich neben dem grossen Sammellager für Flüchtlinge, das man in Samos schon als Schande oder Dschungel bezeichnet hatte. Dschungel deshalb, weil es keine ausreichende Infrastruktur gibt und europäische Menschenrechte dort täglich gebrochen würden. Für 650 Menschen ist das Lager konzipiert. Maximal drei Monate sollen sie auf ihre Befragung in Athen warten, bei dem sie die Gründe für ihren Asylantrag darlegen sollen. Die Realität sieht anders aus: Insgesamt sind es um die 5000 Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika, die hier auf ihre Weiterreise warten. Allein im Hauptort Vathy überstieg die Anzahl der Geflüchteten die Zahl der heimischen Bevölkerung. «Die Flüchtlinge sitzen in diesen Lagern fest, weil sie nach Dublin-Verordnung nur in demjenigen Land ein Asylgesuch stellen dürfen, in welchem sie erstmals europäischen Boden betreten haben», so Hollinger. Griechenland würde – analog zu Spanien und Italien – mit den ankommenden Flüchtlingen «alleine gelassen. Das werden sich diese Länder auf Dauer nicht gefallen lassen.»
Schlimme Zustände Erzählt Hollinger von ihren Erlebnissen in Griechenland, klingt sowohl Freude an den vielen Bekanntschaften als auch echte Betroffenheit über die Zustände im Lager mit: «Ich war dort zum Beispiel zuständig für ein Projekt, das Corona-Stoffmasken für griechische Altenheime herstellt. Mit einer Busfahrerin aus dem Iran, einer Köchin aus Syrien
Im Einsatz: Mit drei Flüchtlingsfrauen nähte Marianne Hollinger auf Samos CoronaSchutzmasken. FOTO: ZVG und einer Lehrerin aus Afghanistan sass ich den ganzen Tag an der Nähmaschine», erzählt sie lächelnd. Schockiert sei sie von den hygienischen Zuständen im Lager gewesen: «Minimalste Standards, die für Europa selbstverständlich sein sollten, werden hier nicht eingehalten.» Für Kinder und Jugendliche sei die Situation besonders schlimm, weil sie während der Zeit im Lager keine Schule besuchen können. Mittlerweile errichtet die EU in Griechenland sogenannte «geschlossene Lager», wohl in der Absicht, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Bund muss handeln Mit der Assoziierung des Dublin-Abkommens habe die Schweiz die Flüchtlingspolitik «ausgelagert». Deshalb sei es kaum
überraschend, dass die Anzahl der Flüchtlinge in der Schweiz so tief sei wie seit Jahren nicht mehr. «Die Flüchtlinge schaffen es gar nicht mehr bis hierher, das Abkommen lässt dies nicht zu», so Hollinger. Die Schweiz müsse ihren Teil der Verantwortung wahrnehmen: «Dabei rede ich nicht von einer laschen Asylpolitik, sondern von einer vernünftigen massvollen Gangart, die Schutzbedüftigen im Rahmen unserer Möglichkeiten Platz bietet.» Das Thema Flüchtlinge sei in der Schweiz von der politischen Linken besetzt: «Doch nur ein breiter Konsens bringt die Flüchtlingspolitik weiter.» In ihrem Pensionsalter ist Hollinger also keinesfalls weg vom Fenster: «Ich möchte Anstösse dazu liefern, damit das Thema auf Bundesebene neu parteiübergreifend aufs Parkett kommt.»
BIBLIOTHEK
Gemeinde- und Schulbibliothek offen 2021 – ein neues Jahr hat begonnen. Die «Altlast Corona» und die damit verbundenen Unsicherheiten haben wir mit dem Jahreswechsel leider nicht einfach hinter uns lassen können. Auch gilt es, den wechselnden Vorschriften des BAG Folge zu leisten. Hier die gute Nachricht: Die Bibliotheken dürfen weiterhin geöffnet bleiben, nur Lesesäle von Bibliotheken müssen schliessen. Deshalb
gilt für die Gemeinde- und Schulbibliothek: Wir sind weiterhin zu den gewohnten Zeiten für Sie da; Sie können also gerne Neues ausleihen, seien das Hör(Bücher), Wanderkarten, Sprachkurse etc. Aber auch bei uns gelten die Regeln des BAG: Handdesinfektion am Eingang und Einlass nur mit Schutzmaske, eine begrenzte Anzahl Personen und Abstand zwischen den Regalen.
Leider dürfen wir Ihnen auch keine Sitzgelegenheiten und Getränke anbieten, da eine längere Verweildauer momentan nicht erlaubt ist. Dafür dürfen bis auf weiteres auch die aktuellen Zeitschriften ausgeliehen werden, was sonst nicht möglich ist. Informationen auf www.bibliothek.aesch.ch. Für das Bibliotheksteam, Sandra Ogi
TELEFON-Zeiten Gemeindezentrum (Telefonzentrale) Mo., Di., Do. 08.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 16:00 Uhr Mi. 08.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 18.00 Uhr Fr. 08.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 16.00 Uhr Auf Anmeldung empfangen wir gerne auch ausserhalb der Öffnungszeiten Kunden oder Telefonate. Wir freuen uns, auch 2021 mit unseren vielen Dienstleistungen für Sie da zu sein. Gemeindeverwaltung Aesch
FAMILIENZENTRUM
Spiel und Spass in der Spielwerkstatt Ein frohes neues Jahr und nur das Beste wünschen wir all unseren kleinen und grossen Besucherinnen und Besuchern. Im Moment haben wir für 2021 keine Events geplant und kein Jahresprogramm erstellt. Wir werden je nach Situation und den BAG-Vorlagen individuell und spontan planen und sind zuversichtlich, dass wir mit den heutigen Mitteln sehr schnell tolle Sachen organi-
sieren und mit eurer Hilfe auch durchführen können. Die «Wanderzwärge» sind am Montag mit ihren Erkundungstouren durch Aesch gestartet und auch für die Kinder der Spielgruppe «Zwärgegarte» wird seit Mittwochmorgen wieder gesungen, gespielt und gelacht. Die Spielwerkstatt öffnet am Donnerstagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr wieder ihre Tore. Leider können wir bis
auf weiteres die Eltern-Kind-Gruppen und den offenen Treff nicht anbieten. Auch der Kindercoiffeur wird erst wieder starten, wenn der offene Treff seine Türen öffnen kann. Wir hoffen, dass wir bald wieder unser gewohntes Angebot offen haben können. Auf Facebook und auf Instagram halten wir Euch auf dem Laufenden. Valerie Lauper und das Brüggli Team
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
AESCH PFEFFINGEN
AUS DER GEMEINDE
Aescher Rückblick auf das Jahr 2020 Das Jahr 2020 wird in Aesch aus vielerlei Gründen in Erinnerung bleiben: Neue Gemeindepräsidentin, abgeschlossene Jahrhundertprojekte, eine denkwürdige Fasnacht und einschneidende Veränderungen wegen Corona. Trotzdem konnten viele wichtige Projekte umgesetzt oder in Angriff genommen werden. Der Start ins letzte Halbjahr der Legislatur 2016–2020 stand ganz im Zeichen der Gemeindewahlen Anfang Februar. Gewählt wurden Gemeinderat und Gemeindekommission. Daneben wurden die Mitglieder weiterer Behörden und Kommissionen sowie von über 40 Arbeitsgruppen neu besetzt. Bereits nach dem ersten Wahlgang standen mit Brigitte Vogel Lancashire und Stephan Preiswerk die beiden neuen Gesichter im Gemeinderat fest. Ende Juni wurde Eveline Sprecher ins Präsidium gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Marianne Hollinger an, die während 16 Jahren das Gemeindepräsidium ausübte. Herzlichen Dank an Marianne Hollinger für ihren jederzeitigen vollen Einsatz für Aesch! Kurz bevor Corona das Land stilllegte, durften die Aescherinnen und Aescher Ende Februar unter dem Motto «E häissi Sach» eine unbeschwerte Fasnacht zelebrieren. Kurz darauf, während des ersten Lockdowns, sorgten die vielen Kinder, welche uns im Rahmen des Lockdown-Malwettbewerbs ihre kreativen Zeichnungen geschickt haben, für ganz besondere Farbtupfer. Auch das Gewerbe liess sich etwas einfallen: Die Veranstaltungs- und Kulturbranche machte etwa auf sich aufmerksam, indem sie das Schloss in rotem Licht erstrahlen liess. Mit der Aktion «Lokalhelden» und den Aescher Geschenkbons machten (und machen) die Geschäfte und Firmen auf ihre Waren und Dienstleistungen aufmerksam – ein vielfältiges Angebot, das Angehörige der Risikogruppe während des ersten Lockdowns jedoch nur eingeschränkt nutzen konnten. Ihnen wurde dank zahlreicher Freiwilligen-Initiativen geholfen. Allen Helferinnen und Helfern gebührt ein ganz besonderer Dank! Ein grosses Dankeschön gebührt auch der Bevölkerung und den Mitarbeitenden der Verwaltung, die sich rasch und gut auf die sich ständig verändernden Schalteröffnungszeiten und Angebote eingestellt haben. Dank der grossen Flexibilität aller Beteiligten konnte die Verwaltung ihre Dienstleistungen jederzeit gewährleisten – wenn auch nicht immer im gewohnten Rahmen mit direktem Kontakt. Corona brachte das gesellschaftliche Zusammenkommen im sonst so lebendigen Aesch bigott oft zum Erliegen. Zahlreiche Anlässe konnten nicht durchgeführt werden. So etwa das grosse «Durchstich»-Volksfest zum Zubringer Pfeffingerring – dessen Eröffnung ein Meilenstein für Aesch darstellt –
oder die Dankes- und Verabschiedungsfeier für alle Mandatsträgerinnen und -träger der Amtsperiode 2016-2020. Auch die Jubilarenfeiern, der Banntag, der Flohmi, der Kunsthandwerkermärt, die 1. August-Feier, der Räbesunntig und die Räbwach sowie die Industrieund Gewerbe-Ausstellung (IGeA) und der Weihnachtsmarkt konnten nicht stattfinden. Der Gemeinderat bedauert es, dass er dadurch weniger Gelegenheiten für den so wichtigen und geschätzten direkten Austausch mit der Bevölkerung hatte. Auch die vielen Treffen mit Nachbaroder Partnergemeinden und ganz vielen anderen wichtigen Partnern konnten nicht – oder nur im virtuellen Raum – stattfinden. Ein grosses Zusammenkommen war dank viel Platz unter freiem Himmel aber doch noch möglich: Im Juni haben die Stimmberechtigten an der traditionellen Freiluft-«Gmeini» – diesmal auf dem Kunstrasenfeld Löhrenacker – die Jahresrechnung 2019 sowie die Sanierung des Löhrenacker-Parkplatzes beschlossen. Danach wurden Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger und Vize-Präsident Bruno Theiler nach vielen verdienstvollen Jahren mit Musik und Überraschungen verabschiedet. Der warme und infektionsarme Sommer ermöglichte dem Gemeinderat den traditionellen Sommerausflug in die Patengemeinde Unterschächen – natürlich mit Wanderhalt auf der Alp Aesch. Mit Verzögerung konnte vor den Sommerferien die Preisverleihung des Kultur- Sozial und Sportpreises stattfinden. Auf dem Schlossplatz wurden der Schnitzelbänkler Schnupfnase (Kulturpreis), die Crazy Work-Shop-Family (Sozialpreis) und der Turnverein Aesch (Sportpreis) ausgezeichnet. Der Sportförderpreis ging an Sm’Aesch-Volleyballerin Livia Saladin und Streetworkout-Sportler Julian Pagel. Nach den Ferien konnte in der Klus die GotthelfNovelle «Die schwarze Spinne» als szenische Freiluft-Lesung aufgeführt werden - unterstützt von Gemeinderat und Kulturkommission. Mit dem Start in die Legislatur 20202024 wurde am 1. Juli ein neues Kapitel in der Aescher Politik aufgeschlagen: nach vielen Jahren im Gemeinderat übernahm Eveline Sprecher das Gemeindepräsidium. Mit Stephan Preiswerk (Departement Hochbau) und Brigitte Vogel Lancashire (Bildung und Jugend) stiessen zwei neue Gesichter zum Gemeinderat, bestehend aus Stephan Hohl (Verkehr und Sicherheit) als
Erholungs- und Entwicklungsgebiet: Blick über «Aesch Soleil» mit dem fertiggestellten «Durchstich» (links). 1. Vizepräsident, Andreas Spindler (Finanzen) als 2. Vizepräsident, Monika Fanti (Soziales) und Christine Koch (Versorgung und Umwelt). An der Gemeindeversammlung im September wurde die neue Rechnungsprüfungskommission gewählt und die Teilrevision des Reglements über das Halten von Hunden verabschiedet, dank dem an Aescher Schulen neu ein Sozialhund eingesetzt wird. Ausserdem wurde die Sanierung der Armeeunterkunft ALST beschlossen und der Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) 2019/2020 zur Kenntnis genommen. Eine Herausforderung war 2020 auch für das Gartenbad. Durch Corona hat sich die Eröffnung auf Anfang Juni verschoben. Es durften maximal 2225 Personen gleichzeitig empfangen werden. Bis zum Saisonende konnten dennoch insgesamt 90 238 Gäste willkommen geheissen werden. Herzlichen Dank an alle, die ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben! Ende Jahr wurde der Pachtvertrag zur Führung des Kiosks und des Gartenbad-Restaurants aufgelöst und die Pacht im Hinblick auf das Gartenbad-Jubiläum 2021 neu ausgeschrieben. Im Sommer wurde der erneuerte Spielplatz Neumatt den Kindern übergeben. Es ist der erste Spielplatz, der im Rahmen des neuen Aescher Spielplatzkonzeptes saniert wurde. Daneben konnten die Kinder beim Schützenmattschulhaus den neuen Kletterwürfel in Beschlag nehmen. Die Gemeinde hatte diesen bei einem Wettbewerb des Sportamtes Baselland zur Bewegungsförderung gewonnen. Herzlichen Dank für die tolle Ergänzung des Spielangebotes!
Als Ersatz für den ausgefallenen RegioFerienpass hat die Arbeitsgruppe Aesch den «Aescher Summer-Spass» mit über 50 Angeboten für Kinder und Jugendliche lanciert. Nach den Herbstferien wurden die Schülerinnen und Schüler der 4. Primarstufe mit persönlichen iPads ausgestattet. Die Primarschule wird fortan gestaffelt mit Tablets ausgerüstet, bis alle 4. bis 6. Klassen diese digitale Ergänzung der Lehrmittel einsetzen können. Ausserdem wurde die Schulraumplanung mitsamt Kindergartenstrategie vorangetrieben und soll im neuen Jahr fortgesetzt werden. Die Budget-Gemeindeversammlung im Dezember konnte wegen der Corona-Massnahmen nicht stattfinden. Deshalb konnte auch nicht über den Investitionskredit zum Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» abgestimmt werden. Ein Projekt, das Gemeinderat und Verwaltung mit viel Sorgfalt zur beschlussreifen Vorlage ausgearbeitet haben. Dabei konnten sich Bevölkerung, Vereine, Firmen und Parteien an mehreren Sonderausstellungen über das Projekt informieren und einbringen. Einen grossen Schritt hat Aesch Nord gemacht, wo erste Quartierpläne in Planung sind. Seit Ende 2020 heisst das wichtige Entwicklungsgebiet neu «Aesch Soleil». Die Website www.aeschsoleil.ch vereint die Angebote der Grundeigentümer mit allen wichtigen Informationen für interessierte Investoren und künftige Bewohner. Mit der Inbetriebnahme des »Durchstichs» hat sich die Erschliessung des Gebiets Aesch Soleil schlagartig verbessert. Gleich daneben sind die Bauarbei-
ten zum A18-Vollanschluss in grossen Schritten vorangekommen – der Zubringer soll 2023 eröffnet werden. Zusammen mit dem Kanton trieb die Gemeinde die Planung einer begegnungsfreundlichen Ortsdurchfahrt und die Machbarkeitsstudie einer Verlängerung der Tramlinie 11 an den Bahnhof Aesch voran. Weiter wurden die ersten Grundlagen zur Planung eines nachhaltigen Holzfernwärmeprojekts von Gemeinde- und Bürgerrat erarbeitet. Im Bereich Alter konnten weitere Fortschritte erzielt werden. Gemeinsam mit den weiteren Birsstadt-Gemeinden wurde eine «Altersregion» gegründet, mit dem Ziel einer besseren Koordination der ambulanten und stationären Altersbetreuung sowie einer engeren Zusammenarbeit innerhalb der Birsstadt. Ein wichtiger Schritt für die Verwaltung war die Initialisierung eines Prozessmanagements mit dem Ziel noch besserer und effizienterer Dienstleistungen für die Bevölkerung. Nach erfolgreichem Start wird das Prozessmanagement ab 2021 flächendeckend ausgearbeitet und umgesetzt. Bereits umgesetzt werden konnten die neuen OnlineSchalterangebote «eUmzug» und das «eSteuerkonto» – zwei weitere Mosaiksteine hin zu einem umfassenderen digitalisierten Angebot der Verwaltung. Ein Ausblick auf das Aescher Jahr 2021 folgt später an dieser Stelle. Wir wünschen Ihnen ein erfüllendes 2021 und – in dieser aktuell sehr aussergewöhnlichen Situation – ganz speziell viel Energie, Mut, Zuversicht und vor allem Gesundheit. Gemeinderat Aesch
Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.
herzlich willkommen.
Annamarie Horat, Tel. 061 751 29 48 und Josy Oberli, Tel. 061 751 23 28. Monatliche Zusammenkünfte jeden 2. Dienstag im Monat, 14.00 Steinackerhaus.
VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen
20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche.
Akkordeon-Orchester Aesch. Präsident: Simon Zeier, Tel. 079 255 10 10. Dirigent: Stefan Heumesser. Proben: Do, 20.00–22.00, Mehrzweckraum Schützenmattschulhaus. Anfängerkurse jederzeit.
CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch
Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli -andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (siehe www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Mo, 20.00 in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05. Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81. Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do,
Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00,
GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch
Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic WalkingTraining jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch
Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch
Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!
Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu
Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.
Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70.
MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.
Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit
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Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www.-pfadibaerenfels.ch
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Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do 18.00–20.00 und Sa 10.00–12.00 in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand.
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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
ALTERSZENTRUM «IM BRÜEL»
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)
Häckseldienst Am Dienstag, 12. Januar 2021 (Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 12. Januar 2021, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 Gratis-Minuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 11. Januar 2021, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50, oder per Internet: www.aesch.bl.ch ››› Online-Schalter ››› Häckseldienst. Bauabteilung Aesch
Vergünstigte Zolli-Tickets Die Gemeinde Aesch unterstützt im Rahmen der kulturellen Vergabungen den Zolli Basel. Die Aescherinnen und Aescher sollen direkt davon profitieren: Die Gemeinde stellt subventionierte Tickets für Kinder und Erwachsene zur Verfügung. Der vergünstigte Eintrittspreis beträgt für Kinder CHF 5 (statt CHF 10) und für Erwachsene CHF 10 (statt CHF 21). Die Tickets können während den Schalteröffnungszeiten bei der Einwohnerkontrolle, Hauptstrasse 23, bezogen werden. Telefonisch werden keine Bestellungen entgegengenommen. Pro Einwohnerin oder Einwohner, die persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle vorbeikommen, können maximal zwei Tickets abgegeben werden. S’het, solang s’het! Wir wünschen viel Spass beim Zolli-Besuch. Gemeinderat Aesch
Aescher Fasnachts-Blaggedde wird am «Früschmärt» lanciert
Amtliche Publikationen
Mit der vorliegenden ersten Ausgabe des Wochenblattes wünschen zu Beginn des neuen Jahres der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Pfeffingen der ganzen Bevölkerung alles Gute, insbesondere Gesundheit und viel Erfolg im Jahre 2021. Gemeinderat Pfeffingen, sowie Mitarbeitende Gemeindeverwaltung, Werkhof und Abwarte
96. Geburtstag
Photovoltaikanlage Mehrzweckgebäude
Am 26. Dezember 2020 durfte Frau AnklinSchnell Lucia ihren 96. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
97. Geburtstag Am 27. Dezember 2020 durfte Herr VogelHeinimann Joseph seinen 97. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
Goldene Hochzeit Am 30. Dezember 2020 durfte das Ehepaar Occhilupo-Orlando Salvatore und Teresa das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
Diamantene Hochzeit Am 31. Dezember 2020 durfte das Ehepaar Erhart-Hambleton René und Josephine das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
Neujahrswünsche
Tierisch: Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich über die Hühner. FOTO: ZVG PR. Zufriedene Gesichter bei den Angehörigen und Bewohnenden, die sich mit ihren Liebsten in Begegnungszonen unter vorbildlichen Hygiene-Regeln wieder regelmässig sehen können. Das «Im Brüel» steht unter einem guten Stern. Der Blick ins Jahr 2021 ist zuversichtlich. Trotz der anspruchsvollen Zeit wurden für die Bewohnenden bereichernde Projekte umgesetzt. Seit Anfang November haben zu den bisherigen Tieren nun auch noch acht Hühner ihr neues Zuhause im Alterszentrum «Im Brüel» bezogen — fünf verschiedene Rassen, die in den Arm genommen werden können. Die neuen Zeitgenossen werden von den Bewohnenden regelmässig besucht, eine gute Gelegenheit für schöne Gespräche. Das neu eröffnete Café «Wintergarten» bietet auch Bewohnenden ohne Besuch eine schöne Bleibe zum gemütlichen Kaffee-Genuss. Langeweile gibt es nicht und die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch ist seit der Pandemie wichtiger denn je. Das Alterszentrum «Im Brüel» ist stolz auf seine Bewohnenden und Mitarbeitenden.«Alle haben sich an die Regeln gehalten und sich vorbildlich verhalten zum Schutz für die Bewohnenden. Und dies schon seit Anfang der Pandemie», so Martin Vecchi, Geschäftsführer «Im Brüel». Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung möchten sich bei allen bedanken, die ihr Möglichstes für das Alterszentrum «Im Brüel» geleistet haben und wünschen Gesundheit und einen guten Start ins 2021. Weitere Informationen im Internet auf www.az-imbruel.ch
90. Geburtstag Am 6. Januar 2020 durfte Herr Augsburger-Steiner Hans seinen 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
Heute, am 7. Januar 2021, darf das Ehepaar Mentil-Muser Beppino und Renata das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
Goldene Hochzeit Am 5. Januar 2021 durfte das Ehepaar Grolimund-Studer Stephan und Katharina das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch Bürgergemeinde Aesch
Bürgerrats-Ersatzwahlen Bürgerrat Reto Hauser, Bürgerrat seit 1. Juli 2012, hat auf 1. November 2020 seinen Rücktritt erklärt. Für die restliche Amtsperiode bis 30. Juni 2024 kandidiert als Ersatz: Reto Meyer, Weiherweg 4, Aesch. Bürgerrat Aesch
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PFEFFINGEN
www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch
Glutenfreie Welt und beim Coiffeur Jimi bezogen werden – s’het, solang s’het! Verkaufspreise Blaggedden: Gold CHF 36.– / Spezial CHF 25.– Trotz Absage der Fasnacht möchte das Comité auch dieses Jahr am Geist der Fasnacht festhalten. Dies geschieht neben der Blaggedde auch mit der Herausgabe der Fasnachtszeitung «Aetsch Baetsch» und dem Aufhängen der fasnächtlichen Dorfdekoration. Fasnachtscomité Aesch
Diamantene Hochzeit
Die Aescher Fasnacht 2021 kann nicht stattfinden. Eine Blaggedde gibt es aber auch dieses Jahr! Das Fasnachtscomité Aesch bedankt sich bei allen Kreativen fürs Einsenden der Blaggedden-Vorschläge. Das Auswahlgremium hat sich bewusst gegen eine Corona-Plakette ausgesprochen. Das Sujet 2021 lautet «Weisch wenn?» und bezieht sich auf das Datenwirrwar im Aescher Kalender während der letzten zwei Jahre. Gestaltet wurde die Blaggedde von Stefan Hunkeler. Auf Grund der Corona-Massnahmen findet kein Fest zur «Blaggedde-Usgoob» statt. Als Alternative wird die Blaggedde am kommenden Samstag, 9. Januar 2021, von 9 bis 12 Uhr am «Früschmärt» auf dem Migrosplatz verkauft. Vom 12. Januar bis 13. Februar 2021 kann die Blaggedde wie gewohnt im Bioladen Nussbäumli (bitte beachten, dass wegen den Bestimmungen nur eine beschränkte Anzahl Personen im Laden sein darf, die NussbäumliKundschaft hat Vorrang!) sowie im Geschäft
Zuversichtlich ins Jahr 2021
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
Im zweiten Halbjahr 2020 konnte die im August 2011 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage auf dem Dach des Pfeffinger Mehrzweckgebäudes folgende Energiemengen in das Netz der Primeo Netz AG einspeisen: − Juli 2020: 4.81 MWh, + 16.3 % gegenüber Soll-Wert − August 2020: 3.62 MWh, - 5.2 % gegenüber Soll-Wert − September 2020: 3.33 MWh, + 16.5 % gegenüber Soll-Wert − Oktober 2020: 1.59 MWh, - 16.6 % gegenüber Soll-Wert − November 2020: 1.5 MWh, + 56.0 % gegenüber Soll-Wert − Dezember 2020: 0.69 MWh, - 31.1 % gegenüber Soll-Wert Insgesamt produzierte die Anlage somit im Jahr 2020 rund 35.0 MWh Strom (Vorjahr: 34.8 MWh). Dies entspricht 10.9% mehr Strom als den, aufgrund der Lage der Anlage, errechneten Jahresdurchschnittswert. Durch die Nutzung von erneuerbaren Energien konnten der Umwelt seit Inbetriebnahme der Anlage rund 217 Tonnen CO2-Emissionen erspart werden. Der durch die Anlage produzierte Strom reicht, um den Jahresbedarf von 12 Durchschnittshaushalten abzudecken. Die Leistung der Anlage (Tages-, Monats- und Jahresübersicht) kann jederzeit auf unserer Homepage www.pfeffingen.ch (unter «Externe Links») verfolgt werden. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Baupublikationen Baugesuch Nr. 0002/2021 (eBaugesuch) Gesuchsteller/in: Krieger Sarah u. Eugen, Grübelackerweg 7, 4148 Pfeffingen – Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parz. 1072, Grübelackerweg 7, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Everest Wohnbau GmbH, Am Kägenrain 1-3, 4153 Reinach Baugesuch Nr. 0028/2021 Gesuchsteller/in: Karrer-Meyre Yvonne u. Robert, Bergmattenweg 46, 4148 Pfeffingen – Projekt: Schwimmbad, Parz. 654, Bergmatten-
weg 46, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Baugesuch Nr. 0113/2021 (eBaugesuch) Gesuchsteller/in: Noordtzij Liliane, Arisdörferstrasse 27, 4414 Füllinsdorf – Projekt: Umbau Einfamilienhaus / Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe, Parz. 82, Hauptstrasse 70, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Seiberth Nathalie, Route de Fahy 6, 2908 Grandfontaine Auflagefrist: 18. Januar 2021 Kleinbaugesuch Nr. 01/2021 Gesuchsteller/in: Schindler Daniel, Stellimattweg 1, 4148 Pfeffingen – Projekt: KW-Sendeund Empfangsantenne, Parz. 528, Stellimattweg 1, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Schindler Daniel, Stellimattweg 1, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 18. Januar 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Kleinbaugesuchs-Nummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Baugesuchs-Pläne der mit «eBaugesuch» gekennzeichneten Projekte können unter folgendem Link online eingesehen werden: https://bgauflage.bl.ch/2772. Zudem liegen die Pläne auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) zur Einsicht auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
VEREINSNACHRICHTEN Schützenklub Aesch. Die Adresse für das sportliche Schiessen und alle Fragen über die Schiess-pflicht: Werner J. Häring, Präsident, Neumattstrasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 29 20. www.aesch-klub.ch SP Aesch-Pfeffingen. www.sp-aesch-pfeffingen.ch. Präsident: Jan Kirchmayr, Tel. 079 625 11 89. Für alle statt für wenige! SVP Aesch-Pfeffingen. www.svp-aesch.ch; Präsident Erich Baumberger, Tel. 079 527 72 22. Interessenten und Neumitglieder sind jederzeit willkommen. Bestimmen Sie in der Gemeindepolitik mit! Tageselternverein Aesch. Gemeindezentrum, Hauptstrasse 29. Vermittlung von Betreuungsplätzen für Kinder in Tagesfamilien: ganztags, halbtags, stundenweise. Bürozeiten Vermittlung: Donnerstag, 9.00–11.00; Freitag, 9.00–11.30; Tel. 061 756 77 24. Telefonische Sprechstunde: Dienstag, 14.00–16.00, Tel. 061 751 12 67. Tennisclub Angenstein. Saisonbetrieb von Mitte April bis Ende Oktober auf 5 clubeigenen Tennis-Sandplätzen im Sportareal Löhrenacker. Neu- und Schnuppermitglieder (Kinder, Junioren, Familien und Einzelmitgliedschaft) sind herzlich willkommen. Auskunft erteilt Stephan Gloor, Traugott, Meyer-Strasse 15, 4147 Aesch, Tel. 061 751 30 91 oder www.tcangenstein.ch Turnerinnen Aesch. Frauen/Seniorinnen: MZH Löhrenacker, Mi, 20.00–21.00. Gymnastikriege Frauen: S1 Neumattschule, Do, 20.15–21.30. Gymn./Wettkampf Gruppe Mädchen 10–16J: S1 Neumattschule, Do, 18.00–20.15. Je nach Niveau in 2 Gruppen. Auskunft: Iris Rietmann, Tel. 078 727 32 24. Turnverein Aesch. Jugendriege (JUGI); Korbball (Damen); Polysportivgruppen (Herren und Damen); Handball (Junioren/-innen bis Herren). Trainingszeiten und Kontakte siehe bitte unter www.tvaesch.ch Vinzenz-Verein Aesch. Im Dienste der Mitmenschen, Information und Kontaktadresse: Markus Lenherr, Arlesheimerstrasse 30, 4147 Aesch, Tel. 061 751 71 97.
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle (inkl. kostenlose Entsorgung Weihnachtsbäume) Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall
findet statt am Dienstag, 12. Januar 2021 Mittwoch, 20. Januar 2021 Mittwoch, 27. Januar 2021 Montag, 1. Februar 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Donnerstag, 7. Januar 16.30 Rosenkranzgebet Samstag, 9. Januar 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 10. Januar 10.15 Eucharistiefeier Dienstag, 12. Januar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 13. Januar 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen Donnerstag, 14. Januar 16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Freitag, 8. Januar 9.15 Gottesdienst
Samstag, 9. Januar Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 10. Januar 11.30 Eucharistiefeier Dienstag, 12. Januar 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 14. Januar 9.15 Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60
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AESCH PFEFFINGEN
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
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Wir dürfen im Moment leider keine Zuschauer*innen im Löhrenacker begrüssen. Als Alternative könnt Ihr das SpitÆenspiel im Livestream auf www.telebasel.ch oder auf www.swiss-sport.tv verfolgen. Auf ein gesundes neues Jahr! HerÆlich Euer Sm’Aesch-Team
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MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch
Baupublikationen Nr. 2021-0022 Gesuchsteller: Mahir Uzunsakal, Äussere Lange Heid 12, 4142 Münchenstein – Projekt: Zweckänderung: alt Reisebüro in neu Imbiss / Kamin für Lüftungsanlage, Parzelle: 4453, 5056BR, Kaspar Pfeiffer-Strasse 6, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Niklaus Nüscheler Architekturbüro, Wasserhaus 80, 4142 Münchenstein Nr. 2021-0055 Gesuchsteller: B65 Invest AG, Langegasse 6, 4102 Binningen 1 – Projekt: Gewerbegebäude / Bushaltestelle, Parzelle: 4629, 4107, 213, Bruderholzstrasse / Wahlenweg, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Architektur Rolf Stalder AG, Helsinki-Strasse 7, 4142 Münchenstein Nr. 2021-0120 Gesuchsteller: Swisscanto Anlagestiftung vertreten durch Swisscanto Invest, Zürcher Kantonalbank, IARP, Neue Hard 11, Postfach 8010 Zürich, 8005 Zürich – Projekt: Wohn- und Gewerbeüberbauung mit integrierter Transformatorenstation / Autoeinstellhalle, Parzelle: 3230, Teichweg, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Piertzovanis Toews Architekturbüro, Hirzbodenweg 30, 4052 Basel Nr. 2021-0130 Gesuchsteller: Hans und Pia Bertha Huggel, Im Hintenaus 16, 4142 Münchenstein – Projekt: Einfamilienhaus mit Autoeinstellhalle / Schwimmbad, Parzelle: 1404, Steinweg, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Yannic Berchtold, Wannerpartner Architekten GmbH, Frohburgerstrasse 32, 4132 Muttenz Auflagefrist: 18. Januar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Mietzinsreduktionen für gemeindeeigene Liegenschaften Mit Gemeindeversammlungsbeschluss vom 27. August 2020 sind fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 56 Wohnungen und 60 Einstellplätzen an der Jurastrasse sowie an der Kaspar Pfeiffer-Strasse in direkter Umgebung des Einkaufszentrums Gartenstadt in den Besitz der Gemeinde Münchenstein übergangen (Rückkauf des Baurechts). Mit der Realisierung dieses Vorkaufsrechts bezweckte der Gemeinderat unter anderem, attraktiven und günstigen Wohnraum in Münchenstein zu erhalten. Dieses Ziel hat der Gemeinderat nun mit einem Beschluss vom 15. Dezember 2020 bekräftigt: Der hypothekarische Referenzzinssatz für Mieten ist im vergangenen Jahr um ein Viertelprozent gesunken, so dass dieser seit 3. März 2020 1,25% beträgt. Zur Weitergabe einer Senkung besteht keine gesetzliche Pflicht, sofern vonseiten Mieterschaft kein entsprechendes Begehren gestellt wird. Bei der Überprüfung der Mietzinsbeträge ist der Gemeinde aufgefallen, dass nicht alle Mieterinnen und Mieter die ihnen zustehende Mietzinssenkung beantragt haben. Der Gemeinderat erachtet es allerdings als gerecht, wenn allen Mieterinnen und Mietern die gleiche Behandlung wiederfährt. Dementsprechend wurde die Liegenschaftsverwaltung damit beauftragt, die ausstehenden Mietzinssenkungen vorzunehmen. Die betroffenen Mieterinnen und Mieter wurden entsprechend informiert. Auch bei zukünftigen Veränderungen des Referenzzinssatzes werden die Mietzinsanpassungen für die gesamte Mieterschaft gleichzeitig vorgenommen. Die Gemeinde Münchenstein möchte in ihrer Rolle als Vermieterin hier nicht zuletzt auch eine Vorbildfunktion einnehmen. Der Gemeinderat
Gemeindesteuern 2021: Senkung des Verzugszinssatzes Zahlt eine steuerpflichtige Person ihre Vorausrechnung oder die definitiv veranlagten Steuern nicht fristgerecht, werden Verzugszinsen fällig. In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem weiterhin anhaltenden tiefen Zinsniveau wird der Verzugszins für die Zahlung der Gemeindesteuern 2021 von 6 auf 5 Prozent reduziert – entsprechend dem kantonalen Entscheid des Regierungsrates bezüglich der Staatssteuer. Der verhältnismässig attraktive Vergütungszinssatz von 0,2% auf Steuervorauszahlungen wird belassen. Mit diesem Zinssatz und der Tatsache, dass der entsprechende Zinsertrag nicht versteuert werden muss, wird den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern ein Anreiz geboten, um die Steuern frühzeitig zu bezahlen. Die Gemeindeverwaltung
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
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Bessere Schulnoten dank einer neuen Kantine
Kindergarteneintritt 2021 Kinder, die zwischen dem 1. August 2016 und dem 31. Juli 2017 geboren wurden, werden ab Montag, 16. August 2021, in einen gemeindeeigenen Kindergarten eingeschult. Die betroffenen Eltern wurden dahingehend Anfang Dezember 2020 auf dem Postweg informiert. Sollte dies nicht der Fall sein, wird bis spätestens 8. Januar 2021 um Meldung an das Sekretariat der Primarstufe Münchenstein gebeten via E-Mail: sekretariat@muenchenstein.ch Schulleitung Primarstufe
Planauflage: Bewilligung für nichtforstliche Kleinbauten und Kleinanlagen Gesuch Nr. 2020-3518 Bauherrschaft: Hochbauamt Basel-Stadt Projekt: Sanierung Kanalisations-/Wasserleitungen / Spülbohrung / Rückbau Sandlager, Parzelle 3621 Gebiet: Brüglinger Ebene, 4142 Münchenstein Projektverantwortliche Person: Stauffer Roesch AG, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel Gestützt auf § 15 der kantonalen Waldverordnung (kWaV) hat die Bauverwaltung Münchenstein im Einvernehmen mit dem kantonalen Amt für Wald und des Amtes für Umweltschutz und Energie Abt. Grundwasser die Bewilligung für die Sanierung Kanalisations- / Wasserleitungen / Spülbohrung / Rückbau Sandlager erteilt. Gestützt auf § 16 der kantonalen Waldverordnung (kWaV) wird vom 7. Januar 2021 bis zum 18. Januar 2021 eine öffentliche Planauflage durchgeführt. Während dieser Phase können die Baubewilligung sowie die Gesuchunterlagen während der üblichen Schalterstunden auf der Bauverwaltung eingesehen werden. Gegen diese Baubewilligung kann innerhalb der Auflagefrist beim Regierungsrat, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat ein klar umschriebenes Begehren, die Angabe der Tatsachen und Beweismittel, eine Begründung sowie die Unterschrift der Parteien oder ihres Vertreters zu enthalten. Die Bauverwaltung
Weihnachtsbäume: Gebührenfreie Entsorgung am 7. und 21. Januar Die Grünabfuhren vom 7. und 21. Januar 2021 nehmen kostenfrei Weihnachtsbäume mit. Hierfür müssen diese vorgängig von jeglichem Schmuck (Lametta, Kerzen etc.) befreit und bis spätestens 7.00 Uhr am Morgen entlang der Strasse bereitgestellt werden. Die kostenlose Entsorgung gilt ausschliesslich für Weihnachtsbäume. Die üblichen Gartenwie auch Bioabfälle sind gebührenpflichtig und können – mit den entsprechenden Marken respektive Jahresvignetten versehen – ebenfalls an den beiden Abfuhrtagen bereitgestellt werden. Als alternative Verwertungsmöglichkeit von Weihnachtsbäumen wird die Nutzung der Tannenäste als Abdeckung von Rosenbeeten etc. empfohlen. Falls der Weihnachtsbaum der Kehrichtabfuhr mitgegeben wird, sind pro Baum zwei orange Abfallmarken à CHF 2.00 anzubringen; für Bäume, die kleiner als 130 cm sind, genügt eine orange Marke. Die Bauverwaltung
Bioabfall: Jahresvignetten 2021 anbringen bis spätestens 4. Februar Die roten respektive blauen Zeitvignetten, die im vergangenen Jahr 2020 auf die Container für Bioabfall geklebt werden mussten, sind noch bis zum 31. Januar 2021 gültig. Die neuen Jahresvignetten sind hellgrün (für Container mit 80, 140 und 240 Litern) respektive pink (für 770 bis 800 Liter). Sie sind vom 1. Januar 2021 bis 31. Januar 2022 gültig und können ab sofort beim Empfang der Gemeindeverwaltung Münchenstein an der Schulackerstrasse 4 zu folgenden Preisen bezogen werden: − 80 Liter: CHF 40.00 (1 hellgrüne Vignette) − 140 Liter: CHF 80.00 (2 hellgrüne Vignetten) − 240 Liter: CHF 120.00 (3 hellgrüne Vignetten) − 770/800 Liter: CHF 400.00 (1 pinke Vignette) (Fortsetzung auf Seite 14)
Regelmässig vor Ort: Dy Toudjip Kouamo ist mit der Gemeinde Bandrefam und ihren Einwohnern seit seiner Kindheit verbunden.
Seit zehn Jahren unterstützt Dy Toudjip Kouamo Menschen aus seinem Heimatland Kamerun. Sein Charity-Projekt «Shya Lou goes to Africa» hat bereits vielen Kindern geholfen. Caspar Reimer
D
y Toudjip Kouamo betreibt mit seiner Lebensgefährtin Sandra Flury seit über 14 Jahren das auf dem Walzwerkareal beheimatete Fitnesscenter «Dy-Fit». «Sandra und ich machen alles zusammen. So kann man mehr erreichen», erzählt der seit 1997 in der Schweiz lebende Kameruner dem Wochenblatt. Sein Fitnesscenter gehört zu den bekanntesten in der Region und wurde 2012 in einem schweizweiten Wettbewerb als «Fitnesscenter des Jahres» ausgezeichnet. Körper und Bewegung ist ein Grundpfeiler im Leben des Profikampfsportlers, Karate-Europaund Vizeweltmeisters: «Fitness ist wie Zähneputzen. Es gehört einfach dazu», sagt er. Ein weiterer Grundpfeiler ist das 2011 gegründete Charity-Projekt «Shya Lou goes to Africa», mit dem rund 5000 Menschen in der Gemeinde Bandrefam im Westen Kameruns unterstützt werden: Zweimal jährlich machen sich rund
20 Menschen aus der Region auf den Weg, um die Leute in Bandrefam zu unterstützen: «Das können Helferinnen und Helfer aus ganz unterschiedlichen Bereichen sein, etwa Mediziner oder Techniker. Dabei geht es in erster Linie um den Transfer von Know-how, damit die Menschen in Bandrefam sich selber helfen können», sagt Toudjip Kouamo, der das Hilfsprojekt zusammen mit Sandra Flury und Sportkollege Pierre Ammann ins Leben gerufen hatte. Der Name des Charity-Projekts geht übrigens auf die Tochter von Pierre Ammann zurück: «Sie war auf eine Reise nach Kamerun mitgekommen und hatte sich sehr mit den Menschen dort identifiziert. So bekam das Projekt ihren Vornamen.» Leute vor Ort «Shya Lou goes to Africa» sei über die Jahre immer mehr gewachsen, immer mehr Helferinnen und Helfer aus der Region kamen hinzu. Doch auch in Bandrefam selber wird das Unternehmen aktiv mitgetragen: «Wir arbeiten mit den Menschen vor Ort zusammen, 15 Leute sind direkt in unsere Projekte involviert. Es ist sehr wichtig, dass die Menschen im Dorf dort selber anpacken, damit keine Abhängigkeit von uns entsteht.» 2017 stiess zudem der Arlesheimer Urs Endress zum Projekt, der als Vereinspräsident zusammen mit Toudjip Kouamo dem Engagement zusätzlichen Schub verpasste: «Ihm verdanken wir
FOTO: ZVG
sehr viel.» Durch sein Projekt habe sich in Badrefam schon einiges zum Positiven entwickelt. Seit mithilfe von «Shya Lou goes to Africa» etwa eine Kantine für Schulkinder errichtet wurde, seien die Schulnoten deutlich besser geworden. «Früher hatten die Kinder Hunger und lernten dadurch schlechter. Heute gehen die Kinder satt zum Unterricht.» Über Paris in die Schweiz Toudjip Kouamos Verbindung zum Dorf Bandrefam reicht allerdings bis in seine Kindheit zurück: «Ich bin in Kamerun aufgewachsen und begleitete meine Grossmutter jeweils nach Bandrefam, weil sie dort Menschen in Belangen des Alltags unterstützte.» Als er es selber vermochte, führte er dieses Engagement für die Gemeinde weiter. Er startete eine Karriere als Kampfsportler und wurde 1992 als Vertreter von Kamerun an die Karate-WM in Spanien geschickt. «Danach ging ich nach Paris, wo auch meine Schwester wohnte. Dort habe ich Bauingenieur studiert, konnte gleichzeitig meine sportliche Karriere weiterentwickeln, mich vernetzen und mit dem verdienten Geld Bandrefam unterstützen.» An einem Turnier lerne er den Karate-Nationalcoach der Schweiz kennen: «Er hat mich eingeladen, meine sportliche Karriere in der Schweiz weiterzuführen. So bin ich hier gelandet.» In der Schweiz habe er sich sofort wohlgefühlt, erzählt er: «Die Leute hier sind einfacher und direkter als in Frankreich. Das hat mir gefallen.»
ÖKUMENE
Krippenspiel mal anders Hast du die schwangere Maria auf dem Schattenbild erkannt? Wie fühlst du dich, wenn du an der Herberge anklopfst und niemand öffnet dir? Welcher der glänzenden Engel strahlt am hellsten? Wie hättest du dich als Hirt am Rande der Gesellschaft gefühlt? Wo bedrückt mich etwas, das ich dem Jesuskind in dem Stall abgeben könnte? Wie viele Lichter brennen wohl an dem Weihnachtsbaum in der Kirche? Solche
und ähnliche Fragen konnte man am 24. Dezember zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Gelände der katholischen Kirche vernehmen. An sechs verschiedenen Posten wurde anhand einer Broschüre die Weihnachtsgeschichte erlebbar und erfahrbar gemacht. Trotz regnerischem Wetter und angesagten Sturmböen pilgerte eine muntere Schar von fast 150 Leute zu der katholischen Kirche. Es herrschte eine fröhliche und
auch immer wieder besinnliche Stimmung. Grosser Dank gilt allen Kindern, die im Vorfeld liebevoll für die Posten gebastelt haben! Wer einen Einblick haben möchte, darf gerne auf der Homepage der katholischen oder reformierten Kirche die Fotos anschauen. Und wer weiss, vielleicht wäre dieses etwas andere Krippenspiel es wert, wiederholt zu werden. Ökumenisches Vorbereitungsteam
DIE POLIZEI MELDET
Motorradlenker bei Unfall verletzt WOB. Am Samstag, 2. Januar, kurz nach 16.30 Uhr, kam es im Verzweigungsgebiet Autobahnausfahrt A18/ Sundgauerstrasse in Münchenstein zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beab-
sichtigte eine Personenwagenlenkerin, aus Richtung Aesch kommend, via Autobahnausfahrt Reinach Süd, nach links, Richtung Reinach, in die Sundgauerstrasse einzubiegen. Dabei übersah sie den vortrittsberechtigten, von links kommenden Motorradfahrer. Folglich kam es zwischen den beiden
Fahrzeugen zu einer frontal/seitlichen Kollision und der Motorradlenker stürzte auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde bei der Kollision verletzt und durch den Sanitätsdienst in ein Spital gebracht. Die beschädigten Fahrzeuge wurden durch den Abschleppdienst abtransportiert.
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MÜNCHENSTEIN
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
Amtliche Publikationen
LESERBRIEF
MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 13)
Die hellgrünen respektive pinken Vignetten sind spätestens bis am Abfuhrtag vom 4. Februar 2021 auf den Containern für Bioabfall anzubringen – andernfalls werden die Container nicht geleert. Die Bauverwaltung
Pilzkontrolle 2020: 140 Kilo Pilze geprüft Einmal mehr waren von Mitte August bis Ende Oktober 2020 Susanne Eggimann und André Soguel jeweils an drei Abenden pro Woche für die Pilzkontrolle der Gemeinde Münchenstein im Kontrolllokal im Schulhaus Lange Heid verantwortlich. In dieser Phase wurden 101 Kontrollen durchgeführt. Die Besucherinnen und Besucher der Kontrolle freuten sich über insgesamt 129 Kilo essbare Pilze. 11 Kilo wurden hingegen für ungeniessbar und 3,5 Kilo für giftig befunden. Die Gemeindeverwaltung Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein
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Beschlüsse der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 6. Dezember 2020
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1. Das Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni 2020 wird einstimmig genehmigt und dem Verfasser verdankt. 2. Die Kirchgemeindeversammlung beschliesst einstimmig, die für das Jahr 2020 zur Verfügung stehenden CHF 21500.00
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für kirchliche und humanitäre Hilfswerke zu genehmigen. Der Steuerfuss 2021 wird mit 29 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen genehmigt: 0.70% des steuerbaren Einkommens und 0.070% des steuerbaren Vermögens Das Budget 2021 mit Total Ertrag von CHF 1514196 und Total Aufwand von CHF 1501042 sowie einem positiven Betriebsergebnis von CHF 13154 wird einstimmig genehmigt. Die Stille Wahl der Kirchenpflegemitglieder und der Synode wird einstimmig genehmigt. Der Antrag der Kirchgemeindeversammlung, die Kirchenpflege zu ermächtigen, unvollständige Wahllisten zu ergänzen, wird einstimmig genehmigt. Die sich zur Verfügung stellende Susanne Eggimann als Synodale wird einstimmig bestätigt. Die Kirchgemeindeversammlung bestätigt die anwesenden Nominierten der Pfarrwahlkommission: Beatrice Rediger, Monika Heitz, Bettina Lehmann, Kathrin Huber und Dominik Liechty, mit 30 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme. Claudia Zehntner ist mit 30 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme ebenfalls in die Pfarrwahlkommission gewählt, sofern sie der Wahl zustimmt. Im Ausnahmefall kann auf die Wohnsitzpflicht einer neuen Pfarrperson verzichtet werden. Dieser Antrag wird mit 17 JaStimmen, 10 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen angenommen. Die Kirchenpflege
VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein
Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen
Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71.
für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch.
Familiengarten-Verein
Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein
Hundehinterlassenschaften aufnehmen Ein Spaziergang tut immer gut. Alleine draussen Spazierengehen genügt nicht allen und deshalb darf der treue Hund auch mit. Da Hunde sich auch mal erleichtern müssen, hinterlassen sie ihre Haufen irgendwo. Ist ja nicht schlimm, denn jeder Hundehalter hat ja die tollen Beutel bei sich, räumt alles brav weg und entsorgt es an den dafür vorgesehenen Orten. Alles super, oder doch nicht? Ich,
selber Hundehalter, ärgere mich zur Zeit tagtäglich an den Haufen, die überall herumliegen. Wenn ich im Dunkeln die Haufen von meinem Hund aufsammeln möchte, so passiert es oft, dass ich auf dem Weg dorthin in so einen Haufen trete, aber nicht in den von meinem Hund. Pfui, ist das grusig! Das Zweite was ärgerlich ist: Mein Hund ist ein Grüsel und frisst Hundekot. Ich versuche, es
ihm abzugewöhnen, was jedoch gar nicht so einfach ist, wenn die Haufen alle paar Meter vor der Schnauze liegen. Zur Zeit haben einige Hunde wohl Giardien (Dünndarm-Parasiten). Mein Hund war auch sehr krank und dies hätte nicht sein müssen. Ihr wisst schon was: «Bitte sammelt die Haufen ein und entsorgt sie, es ist echt nicht schwer!» Liliane Pflugi
ten. Die Situation bleibt weiterhin herausfordernd und für viele von uns existenziell bedrohend. Aus diesem Grund ist unsere Internetseite www.support-muenchenstein.ch weiterhin online und steht Ihnen bei der Unterstützung des lokalen Gewerbes zur Verfügung. Wir dürfen die Krise nicht zur Normalität werden lassen und dabei die Leidenden vergessen. Im Namen der gesamten FDP wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch in ein gesundes, er-
folgreiches und hoffentlich wieder normaleres 2021. Ein kleines Neujahrsgeschenk konnten wir Ihnen bereits machen, indem wir uns an der letzten Gemeindeversammlung erfolgreich gegen den Versuch diverser Parteien, den Steuerfuss der Gemeinde zur Unzeit zu erhöhen, zur Wehr gesetzt haben. Wir werden uns auch 2021 für eine liberale Politik einsetzen und freuen uns Ihre Interessen vertreten zu dürfen. Sven Mathis, FDP
Dienstag, 12. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich
Eckstein Birseck
PARTEIEN
Auf ein gutes 2021 Das sich zu Ende neigende Jahr hat eindrücklich gezeigt, wie schnell unser Leben auf den Kopf gestellt werden kann. Wir mussten zahlreiche Einschränkungen über uns ergehen lassen und unsere Gewohnheiten ändern. Dies hat allerdings auch dazu geführt, dass wir gezwungen wurden neue Wege einzuschlagen, welche wir unter normalen Umständen kaum gegangen wären. Diese Erfahrungen werden uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben und beglei-
GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 10. Januar 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud. Kollekte: Eglise Réformée Evangélique de Neuchâtel Amtswoche: 9. bis 15. Januar Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 9. Januar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 10. Januar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier und Kinderfeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich
Mittwoch, 13. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Donnerstag, 14. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 15. Januar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst
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Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 10. Januar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org
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NICHT VERGESSEN
ABSTIMMUNGEN AM 10. JANUAR 2021 Am Sonntag, 10. Januar 2021 können die Stimmberechtigten der Gemeinde Dornach über vier kommunale Vorlagen an der Urne befinden. Die Abstimmungen finden als Ersatz der aufgrund der Corona-Pandemie abgesagten Gemeindeversammlung statt. Bitte denken Sie daran, an der Abstimmung teilzunehmen. Das Zustellcouvert muss spätestens am letzten Samstag vor dem Abstimmungssonntag bis 18.00 Uhr bei der Gemeindekanzlei eingetroffen oder in einen der vier speziellen Briefkästen (grün) für das Abstimmungsmaterial bei der Gemeindeverwaltung, beim Bahnhof Dornach-Arlesheim, bei der Busstation «Goetheanum» oder bei der Busstation «Apfelsee» eingeworfen sein. Achtung: B-Post braucht mindestens 3 Arbeitstage! Gemeindekanzlei
DIE GEMEINDEVERWALTUNG IST GESCHLOSSEN Alle Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung. Wir bedienen Sie gerne telefonisch oder auf dem Korrespondenzweg und – sofern der persönliche Kontakt notwendig ist – auch auf telefonische Voranmeldung hin. Gemeindeverwaltung
BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2020-0141 Bauherr: Iovepro GmbH – Adresse: Kasernenstrasse 30, 4058 Basel – Grundeigentümer:
«Es stört mich schon, dass wir als politischer Spielball benutzt werden»
Iovepro GmbH, Kasernenstrasse 30, 4058 Basel – Bauobjekt:Rückbau bestehendes Wohngebäude und Bewilligung des ursprünglich gewachsenen Terrains – Bauplatz: Schlossweg 104 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1220 – Projektverfasser: ecovivo gmbh, Birsmatt 2, 4147 Aesch Publiziert am: 7. Januar 2021 Einsprachefrist bis: 21. Januar 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung
Herzlichen Dank! Ruth Müller (Finanzverwaltung) und Sandra Bürki (Sozialregion Dorneck) haben die Einwohnergemeinde Dornach per 31.12.2020 verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Christof Grussenmeyer (Lohnbuchhaltung) trat per Ende Jahr in den vorzeitigen Ruhestand. Mathias Jeger (Wasserversorgung) verlässt uns per 31.01.2021, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Gemeinderat und Verwaltung bedanken sich für den Einsatz und wünschen für die neuen Herausforderungen alles Gute. Gemeindepräsidium
KOMM. ABSTIMMUNG
Fehlende Governance-Prinzipien Löst der Gemeindepräsident kommunikative Alleingänge aus, setzt er sich über den Gemeinderat als Aufsichtsinstanz hinweg. Entsprechend ist auch die Stellungnahme der Gemeinderäte Marisol Fürst (SVP), Daniel Müller und mir zur wahlbeeinflussenden und bewerbenden Mehrzweckhalle-Broschüre zu verstehen. Ohne die Einwilligung von mir und einigen Kommissionsmitgliedern wurden unsere Namen erwähnt, ebenso ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat stellte die Verwaltung diese unausgewogene Broschüre her und verschickte sie mit vorsätzlichem Kalkül kurz vor Weihnachten per Post. Unsere Richtigstellung verfassten wir unabhängig von den SVPund FDP-Parteileitungen, welche uns aber darin bestärkten, uns mittels Flyer an die Bevölkerung zu wenden. Zutiefst be-
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
dauere ich, dass wir im letzten Herbst der Stimmbevölkerung keinen Marschhalt empfehlen konnten: Mein Wiedererwägungsantrag vom 21. September für ein redimensioniertes Projekt wurde vom Gemeinderat knapp abgelehnt. Ab diesem Zeitpunkt hielt ich mich mit öffentlichen Stellungnahmen zurück, dies gebot mir mein Kollegialitätsverständnis. Herr Schlatter ging nun mit der erwähnten Broschüre und dem Rundmail-Versand (4 x Ja am 10. Januar) zu weit, was nachhaltige Konsequenzen erfordert. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir seine Handlungsweise im Rat gründlich aufarbeiten und zähle auf die uneingeschränkte Zusammenarbeit aller Ratskollegen – parteiübergreifend. Annabelle Lutgen, Gemeinderätin FDP.Die Liberalen Dornach
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Parzelle 169: Durch den Kauf soll die Erweiterung der dahinterliegenden Schulareale ermöglicht werden.
Am Sonntag stimmt Dornach über den Kauf der Käch-Liegenschaft ab. Im Abstimmungs- und Wahlkampf geriet die Firma zwischen die politischen Fronten. Tobias Gfeller
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er Kaufpreis sei hoch und durch Gerüchte im Dorf zusätzlich in die Höhe getrieben worden, sagte Gemeindepräsident Christian Schlatter (FWD) Anfang Dezember. Der Mietpreis, den die Firma Käch der Gemeinde bezahlen müsste, um noch weitere Jahre ihren Betrieb am Standort am Bruggweg aufrechterhalten zu können, sei viel zu tief angesetzt, monierten FDP und SVP, lancierten eine Petition und warfen Gemeindepräsident Schlatter vor, die Bevölkerung zu wenig über die Pläne der Gemeinde mit dem Areal im Rahmen der Schulraumplanung informiert zu haben. Die Firma Käch geriet so zwischen die in Dornach verhärteten politischen Fronten. Inhaberin und Geschäftsführerin Katharina Käch lässt dies nicht kalt. «Zuerst machte ich mir nichts draus. Aber mit der Zeit spürte ich immer mehr, dass es mich persönlich schon stört, dass wir als politischer Spielball benutzt werden.»
Gemeinde erste Ansprechpartnerin Den Vorwurf, den Preis in den Verhandlungen in die Höhe getrieben zu haben, weist Katharina Käch von sich. «Wir orientierten uns am Marktpreis. Wir hatten mehrere Anfragen und einen sehr konkreten Interessenten, der bereit war, den Preis zu bezahlen, den wir dann auch von der Gemeinde verlangten.» Für Katharina Käch und ihre Schwester Regina Bönicke-Käch, die beide in Dornach zur Schule gingen und mit dem Dorf sehr verbunden sind, war aber immer klar, dass die Gemeinde die erste Ansprechpartnerin für das Areal sein soll, damit sie die Schulraumentwicklung in Angriff nehmen kann. «Wir sagten uns von Beginn weg, dass wir bei gleichem Preis die Gemeinde einem fremden Käufer vorziehen. Für uns wäre der Verkauf an einen Privaten vom Aufwand her aber weitaus einfacher gewesen.» Und betreffend Miete entstünde der falsche Eindruck, hält Katharina Käch fest, dass die Firma die ganze Liegenschaft mieten würde. «Wir werden weniger als die Hälfte des Areals brauchen. Dazu sind wir für die Pflege des ganzen Areals zuständig. Dafür ist die Miete überhaupt nicht zu günstig.» Dass Vertreterinnen und Vertreter von SVP und FDP, deren Gemeinderäte dem Kaufvertrag zugestimmt hatten, so Stimmung gegen den Deal machten, können die Geschwister Käch nicht nachvollziehen. Katharina widerspricht auch dem Vorwurf, die Verhandlungen in die Länge gezogen zu haben. Es habe
FOTO: TOBIAS GFELLER
neben Corona eher vonseiten Behörden und Juristen Verzögerungen gegeben. Ihr sei aber bewusst, dass politische Abläufe ihre Zeit benötigen. «Abstimmung wegweisend» Gemeindepräsident Christian Schlatter weist darauf hin, dass die Dauer der Verhandlungen «den zum Teil tiefgreifenden Aspekten des Geschäfts» zuzuschreiben gewesen sei. Der Gemeinderat habe kurz nach Angebotseingang «klar kommuniziert», dass er Interesse daran habe. Danach brauchte es eine Detailabklärung in Form einer professionellen Schatzung – gemäss Schlatter für die Gemeinde ein gängiges Vorgehen. Die Gemeinde sei dabei «rassig» vorgegangen. Der Gemeindepräsident betont, dass die Verhandlungen erst nach dem durch den Gesamtgemeinderat erteilte Mandat geführt werden konnten. «Entgegen den Behauptungen aus FDP- und SVP-Kreisen, mit denen das Wohl der Gemeinde infrage gestellt wird, gelten für Funktionäre der Gemeinde die in der Gemeindeordnung festgelegten Kompetenzen.» Der Preis sei zwar «eher hoch», findet Schlatter: «Klar wäre es schön gewesen, hätten wir das Areal günstiger bekommen. Wir sind den Kächs aber dankbar dafür, dass sie die Gemeinde berücksichtigt haben.» Schlatter betont wiederholt, wie wichtig das Areal für die Schulraumentwicklung und dass die Abstimmung für Dornach «wegweisend» sei. Das letzte Wort hat die Stimmbevölkerung.
Service wurde im 2020 geschätzt PR. Unter schwierigen Bedingungen mit vier Gruppen (wovon zwei im Homeoffice) läuft unser Betrieb fast reibungslos. Unser Ziel, alle Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, haben wir erreicht. Wir legten vor allem in der zweiten Jahres-
Danke für IRr Vertrauen und alles Gute für 2021!
Jürg Hürlimann Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank DornacR Amthausstrasse 12, 4143 Dornach Tel. 061 706 86 86 www.raiffeisen.ch/dornach
hälfte deutlich zu. Die Bilanz nahm um 53.9 Mio. Franken auf 833.8 Mio. Franken zu. Die Ausleihungen stiegen um 16.5 Mio. Franken (+ 2.67%) auf 635.9 Mio. Franken, wovon ca. 1/3 Covid-19Unterstützungskredite waren. Die Kundengelder legten mit 34.2 Mio. Franken (+ 6.6%) auf 556.2 Mio. Franken stark zu. Das Depotvolumen nahm wegen neuer Kunden, den beliebten Vermögensverwaltungsmandaten und infolge Börsenlage um 14.5 Mio. Franken auf 183 Mio. Franken zu. Der Zinserfolg entsprach mit 8.2 Mio. Franken dem Vorjahr. Das indifferente Geschäft entwickelte sich positiv und trug 2.13 Mio. Franken (VJ 1.84 Mio.) zum Ertrag bei. Der Handelsertrag belief sich auf 495 000 Franken (+11.5%). Der Sachaufwand war mit 1.77 Mio. Franken auf Vorjahresniveau. Der Personalaufwand erhöhte sich auf 3.4 Mio. Franken (VJ 3.1 Mio.) insbesondere wegen zusätzlichem Personal. Der a. o. Ertrag von 475 000 Franken ergibt sich aus dem Verkauf unserer alten Geschäftsstelle. Der Bruttogewinn erreichte mit 5.1 Mio. Franken das Vorjahresniveau. Wir rechnen mit nachhaltigem Wachstum und sinkender Zinsmarge. Der Ausbau der Pensionsberatung erfolgt schrittweise. Ob wir eine physische GV durchführen, ist unklar. Die Raiffeisenbank Dornach dankt für die Treue und wünscht für 2021 alles Gute!
KOMM. ABSTIMMUNG
Sachgeschäfte sind keine Wahlen Die Neuwahlen vom Gemeinderat und vom Präsidium stehen nächstens an. An der kommenden Urnenabstimmung geht es aber um Sachgeschäfte. Sachgeschäfte, die ohne Corona an einer Gemeindeversammlung verhandelt worden wären. In einem normalen Jahr wären die Geschäfte an der Gemeindeversammlung mit einer ausführlichen Präsentation mit Bildern und Fakten vorgestellt und das Projekt SuSI zusätzlich an einer Infoveranstaltung erläutert worden. Das Abstimmungsbüchlein und die Informationsbroschüre können dies nur
teilweise ersetzen. Die Möglichkeit einer Debatte wie an der Gemeindeversammlung geht verloren. Dies ist sehr bedauerlich, gehört aber leider zu den ungeliebten Auswirkungen von Covid-19. Dieser Virus darf uns aber nicht davon abhalten, zukunftsgerichtete Entscheidungen zu treffen. Dornach wird mit der Entwicklung im Widen (insbesondere ehemalige Swissmetall) deutlich wachsen. Zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner bringen nicht nur mehr Steuereinnahmen, sondern bedeuten entsprechenden Bedarf an Infrastruktur.
Die Schul- und Sportanlagen sind schon heute am Anschlag und speziell in der Oberstufe nicht mehr zeitgemäss. In diesem Zusammenhang müssen auch der Baukredit und der Landerwerb verstanden werden. Nicht ohne Grund hat die Gemeindeversammlung 2019 einen Kredit von 1.2 Mio. bewilligt, damit der Gemeinderat das SuSI-Geschäft weiter ausarbeitet. Der Gemeinderat hat die vier Geschäfte ausführlich und sorgfältig vorbereitet. Ich stehe voll hinter den Gemeinderatsbeschlüssen und stimme 4 x Ja. Thomas Gschwind, Gemeinderat
KOMM. ABSTIMMUNG
Folgt eine Ablehnung, stehen wir in der Pflicht Eine Weisheit besagt: «Wär nid zwüscheduure stoh bliibt und zrugg luegt, dä weiss nid, wie wiit er cho isch.» Ob wir als Partei im 2020 weit kamen, haben andere zu urteilen. Entscheidend ist, dass durch ein grosses Engagement vieler Menschen versucht wurde, einiges zu bewirken, inkl. den Plakat-Aktionen «Urnengang
statt Notausgang (3 x Nein, 1 x Ja)» sowie «Ressortsystem – Nein!». Einige wissen es nicht, aber wir handelten nicht nur sparsam, sondern auch ökologisch, durften wir doch mit grossem Dank die Plakate gegen die Einführung des teuren Polit-Systems von unserer Schwesterpartei aus Biberist übernehmen. Mit der Ablehnung des
Ressortsystems erreichten die Biberister ihr Ziel, in Dornach steht die Entscheidung noch aus. Für beide Gemeinden gilt: Folgt eine Ablehnung, stehen wir als SVP in der Pflicht. Es wird dannzumal auch an uns liegen, geeignete Gemeinderats-Kandidaten zu stellen. Sibylle Jeker, Präsidentin a. i. SVP Dornach
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Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
DORNACH GEMPEN HOCHWALD
LESERBRIEF
KOMM. ABSTIMMUNG
Initiative: Dornach, mir entscheide mit!
Streit um des Kaisers Bart…
Besorgt verfolgen wir in Dornach, wie es Probleme mit dem Projekt Mehrzweckhalle Brühl gibt und wie kontrovers der Gemeinderat die Einführung des Ressortsystems diskutiert. Im Dorf wird viel darüber gesprochen. Auch in Zeitungen wurden bereits viele Artikel dazu geschrieben. Und es ist richtig, andere Dornacherinnen und Dornacher können die Fakten vielleicht kompetenter als einfache Steuerzahler verstehen, dennoch haben wir viele Meinungen zusammengeholt und
uns zu einer Initiative zusammengeschlossen, welche sagt: «Dornach, mir entscheide mit». So laden wir alle Dornacherinnen und Dornacher ein, sich mit den kommenden Abstimmungsthemen kritisch zu befassen. Wir empfehlen den Stimmbürgern an den kommenden Abstimmungen mit einem «Nein» zur teuren Mehrzweckhalle Brühl und mit einem «Nein» zum teuren Ressortsystem zu stimmen. Wir sind überzeugt, dass in einem nächsten Schritt dann eine ver-
nünftige Sporthalle mit Tagesstruktur für die Schule und die Vereine angepackt werden kann. Auch sind wir überzeugt, dass das aktuelle Präsidialsystem mit einem neuen Gemeindepräsidenten / einer neuen Gemeindepräsidentin gut funktionieren kann – die Behördenvertreter haben aber mehr im Sinne der Stimmbürger zu arbeiten und der aktuelle Gemeindepräsident Schlatter gehört ersetzt. www.dornach-mir-entscheide-mit.ch. Jan-Niklas Jansen
tere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch
«Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.
VEREINSNACHRICHTEN Dornach Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Wei-
Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus
Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Corona-bedingt kann es Änderungen geben. Wir werden diese auf www.dogeho.ch aufschalten und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben.
geben. Wir werden diese auf www.dogeho.ch aufschalten und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben. Katholische Gottesdienste in Hochwald
Freitag, 8. Januar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Heidi Ulmi-Studer und Eliane Ehrsam-Steinle. Gest. JM für Paul und Julia Kuhn-Studer, Jakob und Sophie Kuhn-Teuber, Joseph Studer und Peter Kuhn. JM für Katharina und Johann Baumgartner-Troxler
Corona-bedingt kann es Änderungen geben. Wir werden diese auf www.dogeho.ch aufschalten und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben.
Sonntag, 10. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald
Katholische Gottesdienste in Gempen
Sonntag, 10. Januar 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in der katholischen
Corona-bedingt kann es Änderungen
Sonntag, 10. Januar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie
Kirche Dornach. Pfarrer Haiko Behrens und kath. Pfarrer. Nächste Schatzsucher: Samstag, 16. Januar 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 10. Januar 9.00 Wortgottesfeier
...beim Kauf der Parzelle 169 (Käch). Es ist zwar keine Kleinigkeit, aber den einen ist es zu teuer, den anderen sind die Mieten zu tief. Mir geht es um die Sache, nämlich, an einem strategischen Punkt mitten in unserer Gemeinde Land erwerben zu können, für die ergänzenden und zukünftigen Schul- und Sport-Infrastruktur-Anlagen. Wenn ich bedenke, dass die 2003 m2 grosse, überbaute Parzelle 2.6 Mio. oder 2.3 Mio. kosten wird und einen Vergleich anstelle mit ähnlich gelagerten, bebauten und verkauften Liegenschaften am Bruggweg (braune Zone, Kernzone) mit höheren Quadratmeterpreisen, so ist der Liegenschaftspreis angemessen. Zudem betrachte ich die Parzelle 169 als Teil einer Arrondierung (Vervollständigung) zu einer Gesamtparzelle für die Gemeinde Dornach zwischen Bruggweg-Gwändweg-Turnhallenweg. Unschön ist die Tatsache, dass die Verträge bereits unterzeichnet sind, zwar mit Modalitäten. Gerade an diesem strategischen Ort darf es nicht passieren, dass die der Gemeinde angebotene Liegenschaft in andere Hände gelangt. Eine einmalige Chance würde verpasst. Gewiefte Investoren könnten anstehen. Ich empfehle Ihnen, geschätz-
te Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dem Kauf zuzustimmen – aus Vernunft für die Zukunft. Hans Abt, Präsident CVP, alt GR, alt KR
CVP Dornach dankt Ihnen für die Unterstützung im vergangenen Jahr
und wünscht der Dornacher-Bevölkerung
ein gutes Neues Jahr bei guter Gesundheit.
KLOSTER DORNACH
Take-Away-Angebot PR. Unser Küchenteam verwöhnt Sie weiterhin jeweils von Montag bis Samstag zwischen 11.30 und 14 Uhr mit verschiedenen Tagesmenüs sowie den beliebten Flammkuchen. Die aktuellen Menüs finden Sie auf unser Website unter: www.klosterdornach.ch Abholung
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mittel
DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
GEMPEN
www.gempen.ch info@gempen.ch
Baupublikationen Bauherr: Thomas und Stefanie Nebel, Baumgarten1, 4145 Gempen – Bauobjekt: Umbau Füll- und Waschplatz auf bestehendes Güllensilo, Abbruch Holzsilo – Architekt: Arnold & Partner, Industrie Nord 12, 6105 Schachen – Bauplatz: Baumgarten 1, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1782 Planauflage: vom 7. bis 21. Januar 2021 in der Gemeindeverwaltung auf telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 061 701 86 26. Einsprachefrist: 21. Januar 2021 Baukommission Gempen
Umwelt- und Gesundheitskommission Gempen
Weihnachtsbäume entsorgen Weihnachten ist vorbei und damit sind auch die Weihnachtsbäume bereit zur Entsorgung. Verwenden Sie die abgeschnittenen Äste im Garten. Wenn Sie ihren Baum nicht verwerten können, wird die Firma Vogelsanger Ihre Weihnachtsbäume ab sofort mit dem Kehricht gratis entsorgen. Sie können die abgeschmückten Tannen zum Abfall dazu legen. UGK Gempen
LESERBRIEF
Unterstützung für Nathalie Der «Fall Nathalie» hat bereits im Frühjahr für Schlagzeilen gesorgt. Nathalie, die achtjährige Schülerin aus Dornach, soll mehrfach von ihrem leiblichen Vater missbraucht worden sein. Die alleinerziehende Mutter und Nathalie befinden sich in einem Albtraum, der sich bereits über mehrere Jahre hinzieht. Einziger Ausweg bildet der juristische Weg, mit dem die Situation neutral beurteilt wird. Die Mutter kann den Betrag von rund 100 000 Franken, dabei eingeschlossen auch therapeutische Massnahmen für Nathalie, nicht aufbringen.
Daher hat sich eine Gruppe Freiwilliger gebildet, die ein Crowdfunding starteten, das Ende Woche abläuft. Aktuell sind rund die Hälfte des erforderlichen Betrages gesammelt worden, beigesteuert von über 300 Personen. Unterstützen auch Sie Nathalie, damit für sie und ihre Mutter der Albtraum ein Ende findet. Auf wemakeit.com, Stichwort Nathalie, können Sie das noch bis Samstag tun. Hintergrundmaterial ebenfalls auf wemakeit.com. Herzlichen Dank! Heiner Leuthardt
LESERBRIEF
Wünsche für das neue Jahr Wenn dieser Leserbrief erscheint, werden die meisten Stimmzettel bereits ausgefüllt sein. Auf die einzelnen Sachgeschäfte möchte ich deswegen gar nicht mehr eingehen. Ich hoffe aber sehr, dass das längst überfällige Ressortsystem endlich angenommen wird und Verantwortung und Lasten auf mehrere Schultern verteilt werden. Ich kann nur darauf zählen und hoffen, dass eine Mehrzahl der Dornacherinnen und Dornacher sich nicht durch die vielen massiven, oft auf Un- oder Halbwahrheiten basierenden Angriffe auf unseren ge-
schätzten Gemeindepräsidenten Christian Schlatter irritieren liessen. Meine Wünsche für das neue Jahr und weit darüber hinaus sind deshalb: Anstand, sachliche Diskussionen, gegenseitiger Respekt und konstruktives Mitdenken und Handeln, damit die vielen und grossen anstehenden Aufgaben unserer Gemeinde gemeinsam gelöst werden können. Und wenn die Menschen statt mit Hassgedanken mit lieben Gedanken aufeinander zu und an ihre Aufgaben gehen, wird alles wesentlich besser und einfacher werden. Felix Heiber
KOMM. ABSTIMMUNG
Nein zum Projekt Mehrzweckhalle An der Gemeindeversammlung vom 27. November 2019 habe ich mich als Teilnehmer betreffend dem Planungskredit von 1.2 Mio. Franken mit folgenden Worten an die Besucherinnen und Besucher gewendet: «Wollen wir bei diesem neuen Projekt Mehrzweckhalle kein weiteres Debakel wie beim Umbau der Gemeindeverwaltung in Oberdornach erleben, dann müssen wir Nein stimmen». Leider unterlag dann mein Antrag und so wurde der Projektierungskredit gesprochen. Nun sieht es ganz danach aus, dass ein weiterer Fehlschlag die Gemeinde Dornach erschüt-
tern könnte. Viele gravierende Fehler in der Chefetage der Gemeinde Dornach, einseitige Propaganda und keine Absprache mit den Gemeinderäten über diese Werbeaktion führten dazu. Eine entsprechende Aufsichtsbeschwerde läuft offenbar! Vor kurzen wünschte die Chefetage noch ein Coaching für den gesamten Gemeinderat. Es dürfte einigen gut anstehen einen solchen Kurs zu belegen. Sollten Sie Ihre Stimme noch nicht abgegeben haben, so bitte ich Sie, den Baukredit von 14.9 Mio. Franken für die Mehrzweckhalle abzulehnen. Klaus Boder
KOMM. ABSTIMMUNG
Wenn das Kleid zu eng wird... Bei Anbruch der Wintersaison habe ich meinen Kleiderkasten durchforstet. Dabei bin ich auf ein Leibchen gestossen, das mir schon länger etwas eng ist. Aber ich habe es behalten, weil es mich an schöne Momente erinnert. Aber eben, es ist zu eng, es kratzt mich unter den Armen, es beengt mich beim Atmen. Ich habe es darum nach einigem Zögern in den Texaid-Sack gesteckt. Das Bild des geliebten, aber etwas engen Kleides erinnert mich – ich entschuldige mich für den etwas grossen Gedankensprung – an die Situation der Stimmbürgerschaft von Dornach. Sie ist während vieler Jahrzehnte vom Gemeindeammann angeführt worden. Er hatte die Übersicht über alle Geschäfte, und wenn etwas schiefging, dann war er schuld daran. Während in Wirtschaft und Politik
schon seit Jahren die Hierarchien flacher wurden, blieb Dornach weiterhin beim Präsidialsystem. Man war es gewohnt, und es war verbunden mit vielen guten Erinnerungen. Mit dem Wachsen der Gemeinde wird dieses Kleid nun aber einfach zu eng. Das Präsidialamt ist mit den vielen Aufgaben, die heute zu bewältigen sind, über Gebühr belastet. Es macht Sinn, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen – mit dem Ressortsystem. Das wird sich auf die künftige Arbeit des Gemeinderats positiv auswirken. Dass die konservative SVP da Mühe hat, kann ich nachvollziehen. Aber wenn es unter den Schultern zwickt und das Atmen beengt ist, heisst es schlicht: das Kleid wechseln. Hanspeter Ruesch, SP Dornach
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AUS DER GEMEINDE DORNACH
SuSI: Die erste Etappe «Brühl» ist eine Investition in die Zukunft Dornachs Projekt Brühl: Erste Etappe auf dem Weg zur Erneuerung des Dornacher Schulstandorts Der Neubau am Standort Brühl mit Tagesstruktur und Sporthalle ist eines von sechs Teilprojekten, mit der die gesamte Schul- und Sportinfrastruktur erneuert werden soll. Sowohl bei der Sport- als auch bei der Schulinfrastruktur von Dornach gibt es zustands- und altersbedingt grossen Handlungsbedarf. Am Schulstandort Brühl wird u.a. aufgrund des erwarteten Bevölkerungszuwachses im Entwicklungsgebiet Widen eine Sporthalle benötigt. Die neue Halle wird künftig die bestehende alte und nicht mehr bedarfsgerechte Mehrzweckhalle ersetzen. Der Neubau umfasst einen Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung für 96 Kinder sowie eine Mehrzweckhalle, die als Sporthalle für Schule und Vereine dient und die ausserdem für Abend- und Wochenendbelegungen genutzt werden kann. Urnenabstimmung statt Gemeindeversammlung Das wegweisende Grossprojekt wird seit fünf Jahren geplant. Im Frühling 2019 wurde an der öffentlichen Mitwirkungsveranstaltung «Bildungskonferenz» der Bedarf von Räumlichkeiten für eine Tagesstruktur an den Schulen formuliert und seither weiterverfolgt.
An der Gemeindeversammlung im September 2019 wurde die Stossrichtung der Bevölkerung vorgestellt und im November 2019 ein Planungskredit über CHF 1.2 Mio. für Vorprojekt und Bauprojekt mit grossem Mehr bewilligt. Im ordentlichen politischen Prozess der Entscheidungsfindung wäre diese Vorlage an die Gemeindeversammlung gelangt. Aufgrund der vorherrschenden Pandemie hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, anstelle einer ordentlichen Versammlung mit mehreren hundert Besucherinnen und Besuchern, die Vorlage direkt an die Urne zu überweisen. Nach der Urnenabstimmung Der Neubau, über dessen Krediterteilung am 10. Januar 2021 befunden wird,
bietet Raum für Schul- und Vereinssport sowie für gesellige Abende, Konzerte und andere Anlässe. Die Erteilung des Baukredits erlaubt es, das Projekt gemäss Fahrplan weiterzuverfolgen. Ausserdem könnte der Einbezug der Kinder und somit die Partizipation im Bereich der Tagesstruktur berücksichtigt und deren Ansprüche aufgenommen, Fachleute befragt und somit die Betriebsabläufe optimal abgebildet werden. Die Baukommission steht in diesem Arbeitsgang zur Verfügung, die aus Vertretungen der verschiedenen Nutzungsgruppen zusammengestellt ist. Sollte die Vorlage an der Urne scheitern, müsste das gesamte Projekt komplett überarbeitet, die Anordnung der Nutzungen erneut festgelegt, ein neues Vorprojekt ausgearbeitet und anschliessend erneut durch den politischen Bewilligungsprozess hindurchgeführt werden. Ein massiver zeitlicher Verzug von mindestens zwei Jahren, in dem weiterhin Räumlichkeiten für Tagesstrukturen und die Sportvereine fehlen, hätte auch beachtliche Kostenfolgen. Die Qualität des vorliegenden Projektes hat den Gemeinderat und die Kommissionen dazu bewogen, die Vorlage zu unterstützen. Weitere Informationen und Grundlagen zum Projekt finden Sie im Projektdossier auf der Website der Gemeinde unter www.dornach.ch/projekte/18026.
WAHLEN
WAHLEN
SP nominiert zwei Kandidatinnen
GLP hat Kandidierende nominiert
Durch die Wohnsitznahme von Anna Hochstrasser kann die SP Dornach neben Edna Baumgartner neu zwei Kandidatinnen für den Kantonsrat präsentieren. Edna Baumgartner arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Amt für Migration. Sie ist Ersatz-Gemeinderätin und gewerkschaftlich organisiert. Anna Hochstrasser arbeitet als Zimmerin in einem regionalen Baugeschäft. Sie ist im Vorstand der Unia Jugend tätig. Mit den weiteren acht Kandidierenden treten die beiden Dornacherinnen zum Wahlkampf für den Kantonsrat an. Dieser hat am 6. Januar mit einer Aktion auf dem Bahnhof-Platz Arlesheim-Dornach begonnen. SP Dornach
WOB. Aktuell stellt die Grünliberale Partei Kanton Solothurn (glp) keine Vertreterin oder Vertreter des Schwarzbubenlands im Kantonsrat. Dies soll bei den kommenden Wahlen geändert werden, schreibt GLP-Präsident Armin Egger in einer Medienmitteilung. Die glp nominiert in der Amtei Dorneck-Thierstein Christian Schlatter, Dornach, Peter Holzherr, Bärschwil, Valentin Kruspan,
Nuglar und Evita Weisskopf, Witterswil. Ziel der glp sei, den Wähleranteil in der Amtei Dorneck-Thierstein zu erhöhen und die politische Mitte zu stärken. Die Nominierten strebten eine Politik an, die der Wirtschaft möglichst wenig Schranken auferlegt, aber dafür sorgt, dass ein fairer Wettbewerb spielen kann. Auch sollen die bedrohte Biodiversität und die Wasserqualität besser geschützt werden.
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WAHLEN
Ja zum Ressortsystem Da hängen sie an den Laternen, die Nein-Parolen zum Ressortsystem. Zu Anfang unterstützte auch die plakatierende Partei den Systemwechsel. Kurz vor dem Abschluss des Geschäfts änderte sie die Haltung. Warum? Ginge es dabei tatsächlich um die Höhe der Entschädigung, so könnte sie eine Empfehlung für die Stichfrage abgeben. Oder fürchtet sie, ihren Sitz in einem verkleinerten Gemeinderat zu verlieren? Hat sie Angst keine fähigen, einsatzbereiten Leute für Ressorts zu finden? Ist sie
fremdbestimmt? Oder geht es um Persönliches? Der allgemeinen Rhetorik (auch von Leuten, die nicht der plakatierenden Partei zuzurechnen sind) entnehme ich, dass es am 10. Januar auch um den amtierenden Gemeindepräsidenten geht, darum, ihm einen Tritt ans Schienbein zu geben. Am 10. Januar stimmen wir aber nicht über Köpfe ab. Wir stimmen darüber ab, ob wir uns ein Ordnungssystem für gleichberechtigte, mündige Bürgerinnen und Bürger einrichten wollen oder das Präsidialsystem
über 2021 hinaus beibehalten. Die Wahl der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte findet erst im April statt, für das Gemeindepräsidium im Juni. Die Parteien sind verantwortlich, qualifizierte Bürgerinnen und Bürger vorzuschlagen, die im gewählten System für uns alle arbeiten. Wer nicht trennen kann zwischen Sachvorlage und Personenwahl disqualifiziert sich selber für die politische Tätigkeit, egal in welchem System und weit über 2021 hinaus. Ursula Kradolfer
LESERBRIEF
Unrechtmässige Beeinflussung Zur Abstimmung vom 10. Januar wurden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Abstimmungsbüchlein im Umfang von 63 Seiten bedient. Ohne Wissen einiger Gemeinderäte wurde vom Gemeindepräsidenten kurz vor Weihnachten zusätzlich eine 27 Seiten starke Hochglanzbroschüre mit einseitig bewerbenden Wahlempfehlungen für die Mehrzweckhalle verteilt. Darin findet man Interviews, bei denen nicht ersichtlich ist, wer der Interviewer ist. Auch werden diverse Kommissionspräsidien zitiert, offenbar ohne Wissen eines Teils der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Dem nicht genug: Am 22. Dezember verschickte der Gemeindepräsident noch ein Rundmail an unbekannte «Zeitgenossinnen und Zeitge-
nossen». Wiederum mit einseitigen Meinungsäusserungen. Sogar die Bildungskommission liess Ja-Flyer zur Mehrzweckhalle in die Haushaltungen verteilen. Eine solch einseitige und unzulässige Behördenpropaganda gab es in Dornach noch nie. Nach unserem Rechtsempfinden ist allein der Gesamtgemeinderat für Abstimmungsunterlagen zuständig. Diese sind ausgewogen zu gestalten, so, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine eigene Meinung bilden können. Wir haben die Nase gestrichen voll und reichen zusammen mit der CVP, FDP und SVP beim Verwaltungsgericht eine Abstimmungsbeschwerde ein. Herr Schlatter nimmt sich Rechte heraus, die ihm bei weitem nicht zustehen. Es passt
zu seinem autoritären Führungsstil. Nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr und stimmen Sie am 10. Januar mit einem Nein, um dieser Willkür ein Ende zu setzen. Gruppe Dornach2021
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AGENDA
Donnerstag, 7. Januar 2021 Nr. 01
Schnappschuss der Woche
The world upside down Fotografie erfreut sich grösster Beliebtheit. Nicht nur mit immer bessern Kameras, auch mit Tablets und Handys schiessen wir unkompliziert gestochen scharfe Bilder. Wochenblatt-Leser Stanley Clinton ist eine Aufnahme gelungen, die mehr an ein impressionistisches Gemälde von Monet erinnert. Geschickt spielt er mit der Spiegelung im Wasser und zeigt, dass Fotografie auch eine Kunst für sich ist. Erkennen Sie, wo die Aufnahme entstanden ist?
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Herzlichen Glückwunsch
Verbaler Schlagabtausch
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 7. Januar 2021 Fred Gysin Angensteinerstrasse 22 4153 Reinach
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In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 11. Januar 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Es lese Basel! Wir Basel.
Lösung 50/2020: SEEGRAS
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Martin Suter / Benjamin von Stuckrad-Barre: Alle sind so ernst geworden Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre unterhalten sich über: Badehosen, Glitzer, Äähm, Hochzeiten, LSD, Teufel, Gott, Madonna, Arbeit, Ibiza, Kochen, Rechnungen, Siri, Fotos, Mundharmonika, Geldscheine, Verliebtheit, Wiedersehen. Diogenes Verlag, 2021
1.
1. TANJA GRANDITS: CELINE GESER: Mein Wimmelbuch Basel Tanja Vegetarisch Grüne Lieblingsrezepte für Basler Bilderbuch, jeden Tag, einfach & genussvoll Werd & Weber Verlag Kochbuch, AT Verlag 2. 2. BARACK OBAMA: ELKE HEIDENREICH: Ein verheissenes Land Männer in Autobiographie, Penguin Verlag Kamelhaarmänteln 3. Geschichten, Kursbuch Carl Hanser Verlag Schweiz 2021/22 3. Nachschlagewerk, Verkehrs-Club der Schweiz MICHEL HOUELLEBECQ: Ein bisschen schlechter 4. Essays, CHRISTIANE WIDMER / DuMont Buchverlag RUTH CANOVA / CHRISTIAN LIENHARD (FOTOS): 4. 550 Jahre Basler HerbstHELEN LIEBENDÖRFER: messe – Tradition mit Nun erst recht! Zukunft Basiliensia, Spalentorverlag Roman, Friedrich Reinhardt Verlag 5. YOTAM OTTOLENGHI: Flavour 5. Mehr Gemüse, J.K. ROWLING: mehr Geschmack Der Ickabog Kochbuch, Kinderbuch, Carlsen Verlag Dorling Kindersley Verlag 6. 6. Guinness World Records MARTIN SUTER / 2021 BENJAMIN VON Deutschsprachige Ausgabe, STUCKRAD-BARRE: Nachschlagewerk, Alle sind so ernst Ravensburger Verlag geworden 7. Dialog, Diogenes Verlag DIETER PFISTER-GARCIA 7. BARRIO: 150 Jahre Schiesser Café, Tea Room, Confiserie AYAD AKHTAR: zum Rathaus in Basel Homeland Elegien Basiliensia, edition gesowip Roman, Claassen Verlag 8. 8. MATHIAS PLÜSS: Weniger ist weniger. ANNE WEBER: Klimafreundlich leben von A-Z Annette, Umweltlexikon, Echtzeit Verlag ein Heldinnenepos 9. Roman, Matthes + Seitz Verlag MATTHIAS K. THUN: Aussaattage 2021 9. Maria Thun MENA KOST / Aus der KonstellationsUELI PFISTER: forschung Naturkalender, Dino und Donny Aussaattage Verlag Basler Bilderbuch, Friedrich Reinhardt Verlag 10. CLAUDIO DEL PRINCIPE: 10. all’orto GIAN MARIA CALONDER: Grandiose Gemüsegerichte. Engadiner Bescherung Authentisch italienisch. Kriminalroman, Erfrischend zeitgemäss. Kampa Verlag Kochbuch, AT Verlag