CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 313 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 17 I 178. Jahrgang I Dienstag, 27. Februar 2024
Spezielles Geburtstagsdatum
Entscheid an der Urne
2024 ist wieder ein Schaltjahr mit einem 29. Februar – Stefan Gygax feiert jeweils nur alle vier Jahre offiziell Geburtstag. Seite 3
Am 9. Juni befinden die Stimmberechtigten in Mettmenstetten über den Baukredit für das neue Schulhaus. Seite 9
Neue Einstellhalle für Postautos
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Verkehrsunfälle, zu denen die Stadtpolizei Affoltern ausrückte, gab es 2023. Seite 6
«Inzwischen kenne ich fast alle Mitarbeitenden.» Seite 11 Jino Omar, Geschäftsleiterin Seewadel
Rolf Stutz AG baut in Affoltern
(Bild Marianne Voss)
Dominik Stierli
Cleverer FCWB siegt und rückt vor
In Affoltern entsteht im Gebiet Moosbach zwischen Autobahn und Einrichtungshaus Pfister eine neue Einstellhalle für Postautos. Die neue Halle bietet Platz für 26 Fahrzeuge. Der Neubau ist bereits bewilligt. Der Baubeginn ist für Ende März vorgesehen. Neben den Standplätzen entstehen auch eine Werkstatt und weitere Räumlichkeiten.
zeuge dauere mit der geplanten Infrastruktur voraussichtlich um die zweieinhalb Stunden. Für die Ladeinfrastruk-
Elektromobilität im Vordergrund Wie Patrick Stutz, Geschäftsführer des Postauto-Unternehmens Rolf Stutz AG aus Jonen, im Gespräch mit dem «Anzeiger» erklärt, steht der Fokus beim Neubau auf die kommende Elektromobilität. «Am neuen Standort wird keine Diesel-Tankstelle gebaut. Es sind einzig Lademöglichkeiten für Elektropostautos vorgesehen», führt er dazu aus. Bereits auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember sollen zwei solcher Elektropostautos im Säuliamt unterwegs sein. «Der genaue Liefertermin ist noch nicht bekannt. Daher kann sich der Starttermin noch verschieben», sagt der 45-Jährige dazu. Auch auf welchen Linien diese zum Einsatz kommen, sei noch unklar. Am liebsten würde er diese, um Erfahrungen zu sammeln, auf verschiedenen Strecken nutzen. Aktuell rechne man damit, dass ein Elektropostauto mit einer Batterie-Ladung zwischen 200 und 250 Kilometer fahren kann. Das gebe aber mehr her, als man meinen könne. «Bei unserer längsten Linie, der 215er nach Zürich, umfasst eine Runde gut 50 Kilometer. Das genügt somit für vier Runden, welche gut acht Stunden dauern. Da der Chauffeur von Gesetzeswegen nach fünf Stunden eine Pause braucht, wird in Zukunft der Fahrerwechsel gleichzeitig mit dem Fahrzeug geschehen», erklärt er das Vorgehen. So entfalle dann aber auch die Fahrt mit dem Dienstwagen zur Haltestelle. Das Aufladen der Fahr-
«Die neue Halle bietet Platz für 26 Postautos.» Patrick Stutz, Geschäftsführer
tur stellt das Elektrizitätswerk Zürich einen zusätzlichen Transformator im Gebiet auf.
Dem FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) ist der Rückrundenstart mit einem 2:1 auswärts gegen Linth 04 geglückt. Beide Teams kämpften mit den schlechten Platzverhältnissen – das holprige Terrain und hohe Gras verhinderten weitgehend ein gepflegtes Spielen. Da sowohl Leader YF Juventus wie auch das zweitrangierte Kreuzlingen verloren, beträgt WBs Rückstand auf diese beiden nur noch drei beziehungsweise einen Zähler. (kakö)
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Zum Prospekt
Schweizweite Umstellung bis 2040 Die Umstellung auf Elektromobilität geben die Postauto AG und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) vor. Die Postauto AG setzt sich gemäss ihrer Website als Ziel, bis Ende 2024 schweizweit die ersten 100 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben einzusetzen. Bis 2030 sollen 1000 Postautos fossilfrei fahren und spätestens 2040 soll die ganze Flotte von derzeit 2300 Fahrzeugen klimafreundlich unterwegs sein. Die Dekarbonisierungsstrategie des ZVV sieht die Halbierung der Treibhausgas-Emissionen der Dieselbusflotte bis spätestens 2035 vor und keine Treibhausgas-Emissionen der Busflotte mehr ab 2040. Für sein Fahrgebiet rechnet Patrick Stutz in Zukunft regelmässig mit neuen Elektropostautos, welche die bisherigen Diesel-Fahrzeuge ersetzen.
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Lido Galli
Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage
Telefon 044 776 81 11
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Grossprojekt Turnhalle Im Amt wird derzeit viel gebaut
Ein bunter Abschluss der Fasnacht 2024 Nun ist bis zum nächsten Jahr Schluss mit Fasnacht im Säuliamt. In Zwillikon feierten die Narren nochmals eine tolle Party. Vor allem die Guggenmusiken heizten dem Publikum, das sich zahlreich in bunte Kostüme gestürzt (Bild Nico Ilic) hatte, so richtig ein. (red) Seite 8
In einer Serie beleuchtet der «Anzeiger» die aktuelle Bautätigkeit im Bezirk Affoltern und zeigt auf, wo die grössten Bauprojekte entstehen. In der neuesten Folge stehen die Gemeinden Aeugst, Hausen, Kappel und Rifferswil im Fokus. Eines der aktuell grössten Bauprojekte im Säuliamt mit Kosten von knapp 22 Millionen Franken ist in Hausen der Neubau der Dreifach-Turnhalle mit angegliederten Horträumen. Zu einem Kostenanteil von 2 Millionen Franken hatten auch die Gemeinden Rifferswil und Kappel zugestimmt. Der Neubau entsteht angrenzend ans Schulareal, jenseits des Jonenbachs, auf dem unbebauten Areal zwischen dem All-
zweck-Parkplatz Chratz und der Sportanlage Jonentäli. Für die Gemeinde Kappel ist seit September 2023 das Bauamt Hausen zuständig. In der Gemeinde mit über 1300 Einwohnerinnen und Einwohnern entstehen im Moment 21 neue Wohnungen, wobei hier auch acht Kleinwohnungen im Kloster mitzählen. Auch in der nach Einwohnerzahlen zweitkleinsten Gemeinde im Säuliamt wird gebaut. Aktuell entstehen drei Mehrfamilienhäuser, zwei davon mit zwölf Wohnungen an der Jonenbachstrasse. Das Projekt «Obschtgarte» umfasst 2½- bis 5½-Eigentumswohnungen.
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