Mai 2018 Eine Beilage von AUTO & Wirtschaft
www.autoundwirtschaft.at
DATENKAMPF Alle gegen die Autohersteller
Service-GVO
Freie Werkstatt-Wahl des Konsumenten
Datenmarktplätze Carmunication und Caruso im Aufwind
MEHR DRIN !
Mehr Inhalt. Mehr Abdeckung. Mehr Laufleistung. Mehr Service. Zeit ist Geld? Dann sind Sie mit FAG auf der sicheren Seite. Unsere Radlager in Schaeffler-Qualität kommen mit allen Einbauteilen, höchster Laufleistung und Sicherheit. Und das für fast alle Kfz-Typen. Und damit es noch schneller geht: Wir halten Sie mit schnell verständlichen Einbautipps und speziellen Trainings immer auf dem neuesten Stand. Gut für Sie – und bestens für Ihre Kunden. Mehr Werkstattwissen unter: www.repxpert.at Service Center: 00800 1 753-3333* *kostenfreie Rufnummer, Mo. – Fr. von 8.00 – 17.00 Uhr
editorial Freie Daten für Markenhändler
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um ersten Mal haben wir mit dem vorliegenden TEILE & Wirtschaft diesem Segment eine eigene Sonderausgabe gewidmet. Neben unseren traditions- und erfolgreichen Specials zum Thema Reifen, Lack, Öl und Gebrauchtwagen haben wir nun dem Bereich „Ersatzteile“ die nötige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Dieser Teil der Branche ist extrem spannend und ebenso wichtig, dabei geht es hier längst nicht mehr um das Thema Ersatzteile allein. „TEILE“ steht heute für den unabhängigen Aftermarket, für den freien Teilehandel, die freie Werkstätte, das Recht auf freie Werkstattwahl und vor allem: den freien Zugang zu den Daten. • Der Wettbewerb zwischen den Automobilherstellern auf der einen Seite und dem unabhängigen Aftermarket wird mit den elektronischen Fahrzeugdaten komplett neu gemischt. Längst sind nicht mehr die Regeln des freien Marktes, sondern massives politisches Lobbying für eine gesetzliche Regelung entscheidend. Und dieses Match ist im vollen Gang. Mangels entsprechender Regelung sind aktuell allerdings die Automobilhersteller im Aufwind. • Auf der anderen Seite haben sich alle Player des freien Marktes in Form der AFCAR (Alliance for the Freedom of Car Repair in the EU) zusammengetan, um Politik und Gesellschaft von der Notwendigkeit des freien Datenzugangs zu überzeugen. Federführend ist der europäische Verband des freien Teilehandels, die FIGIEFA, in Österreich durch den VFT unterstützt. Aber auch die CECRA als europäischer Verband der Händler und Werkstätten, Interessenvertreter der Leasingfirmen, Versicherungen, Anbieter von Fahrzeugdaten, Werkstattausrüster und Diagnosegerätehersteller sowie die FIA als Dachverband der Autofahrerclubs sind dabei. Somit ist auch der ÖAMTC Teil der Initiative. • Lediglich die Markenhändler stehen teilweise noch auf der Seite der Hersteller. Wohl aus Angst, die freien Werkstätten könnten ihnen das Geschäft wegnehmen. Dabei ist ein Wechsel in die freie Werkstätte unvermeidbar, die Frage ist lediglich, wann dieser stattfindet: Nach 3, 5 oder erst 7 Jahren? Gegen den freien Datenzugang zu sein, ist dennoch sehr zu kurz gedacht: Abgesehen davon, dass jeder Markenbetrieb gleichzeitig auch als freie Werkstatt arbeitet, stellt sich die Frage, wie lange und in welcher Form die Markenbetriebe dies auch bleiben werden. Abgesehen von den wirklich großen
Händlergruppen in Österreich: Wer wird in zehn Jahren (und hier reden wir von relevanten Investitionszeiträumen) noch autorisierte Werkstätte für eine Marke sein, wenn die Hersteller den Service und die Instandsetzung der Fahrzeuge elektronisch komplett unter Kontrolle haben? • Was passiert etwa, wenn sich ein Betrieb weigert, bei einer bestimmten Service-Aktion des Importeurs mitzumachen, wenn es gerade Differenzen in der Garantieabwicklung gibt, wenn Standards für bestimmte Fahrzeugmodelle nicht erfüllt werden? Ganz einfach: Nachdem die Fahrzeuge elektronisch vom Hersteller geroutet werden, kommt keines
Mit der aktuellen Situation bei den Fahrzeugdaten kommt der Markenhändler noch stärker in die Abhängigkeit des Herstellers. ieser Fahrzeuge mehr in den Betrieb, sondern sie d werden direkt zum Nachbarbetrieb geleitet. Und sollte aus irgendeinem Grund der Vertrag auslaufen, sind alle Kunden mit einem Schlag weg und elektronisch bereits dem Nachfolger zugeordnet. • Fazit: Mit der aktuellen rechtlichen Situation bei den Fahrzeugdaten kommt der Markenhändler noch stärker in die Abhängigkeit des Herstellers. Freier Datenzugang stärkt nicht nur die Freiheit des Konsumenten, sondern auch des Kfz-Unternehmers.
Gerald Weiss, Prokurist, redaktioneller Verlagsleiter B2B
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TEILE EXTRA
Bild: fotolia
Alle gegen die Hersteller
eCall
Mit der Einführung des E-Calls ist jedes Fahrzeug quasi online. Die Konsequenzen aus dem Datenthema kristallisieren sich mehr und mehr heraus und ergeben einen Kampf Automobil-Hersteller gegen alle anderen Branchenteilnehmer. Von Gerald Weiss
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er 31. März 2018 war zumindest symbolisch der Beginn eines neuen Zeitalters in der Kfz-Branche. Die EU-gesetzlich verpflichtende Einführung des E-Calls ist so etwas wie der offizielle Start des vernetzten Automobils. Ab nun sind alle neuen Fahrzeuge mit einer Kommunikationseinrichtung ausgestattet. Natürlich geht es dabei nur um Notrufe, die elektronische Verbindung der Fahrzeuge mit der Außenwelt, vor allem mit dem Hersteller, ist unabhängig davon ja längst in der Umsetzung. Dennoch: Mit E-Call ist das Fahrzeug nun offiziell online.
Wer darf wann das Geschäft machen? Längst ist der Wettbewerb um den Zugang zu diesen Daten im vollen Gange. Was die Macht über diese Daten bedeutet, wird nun nach und nach allen bewusst, die mit dem Automobil zu tun haben. Auch der ÖAMTC und der europäische Dachverband FIA haben sich mittlerweile klar positioniert und sprechen sich für einen offenen Zugang aus. „Wir haben das Thema ‚Daten im Auto‘ bereits seit 2 Jahren auf der Agenda und wir warnen seitdem vor der Entwicklung, die nicht im Sinne der Konsumenten ist“, so Mag. Bernhard Wiesinger vom ÖAMTC im Rah-
die Forderung nach freien Daten nicht nur aus den Existenzängsten der freien Werksstätten kommt. Die Frage ist vielmehr, wer darf wann das Geschäft machen? Und wer entscheidet darüber?
Wer die Daten hat, macht das Geschäft Mittlerweile kristallisieren sich die Interessengruppen heraus, die an einem Strang ziehen: Ersatzteilhandel, Reparatur- und Service-Betriebe, aber auch Fahrzeugfinanzierung, Fuhrparkbetreiber, Versicherung, Reifenservice und vieles mehr. Grundsätzlich könnte man sagen: alle gegen die Autohersteller. Denn mittlerweile ist allen Branchenteilnehmer klar: Wer die Daten hat, macht das Geschäft. Und hier sitzt die Autoindustrie momentan klar am längeren Hebel. Zwar hat die Gegenseite mit der Typgenehmigungsrichtlinie einen kleinen Etappensieg erreicht, Details in der Umsetzung sind aber noch völlig offen und brauchen viel zu lange. So sieht die Richtlinie vor, dass die OBD-Schnittstelle erhalten bleibt und die Diagnose auch während der Fahrt möglich sein muss: ein wichtiger Schritt! Darüber hinaus wurde zumindest der Zugang zu Ersatzteilinformationsdaten der Fahrzeughersteller klar geregelt, die in maschinenlesbarer Form zur elektronischen Verarbeitung zur Verfügung gestellt werden müssen. Auf Basis dieser Lösung können unabhängige Marktteilnehmer herstellerübergreifende Teilekataloge erstellen: ein wichtiger Erfolg für die Teilebranche. Welche Daten aber nun über die Schnittstelle veröffentlicht werden, ist nicht definiert. „Die Fahrzeughersteller können weiterhin eine Zertifizierung für den Zugriff verlangen und die freigegebenen Daten auf das gesetzlich vorgegebene Minimum
„Wir brauchen eine gesetzliche Verpflichtung für die Hersteller, die relevanten Daten zur Verfügung zu stellen.“ Ing. Wolfgang Dytrich men einer Pressekonferenz. Der Wettbewerb am Aftermarket ist dem ÖAMTC dabei sehr wichtig: „Der Kunde muss sich entscheiden können. Eine konsumentenfreundliche Lösung muss unterstützt werden“, betont Wiesinger. Dabei soll der ÖAMTC hier nur als Beispiel dienen, dass
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Das Fahrzeug meldet eine Fehlfunktion oder einen notwendigen Service. Wer bekommt diese Info und wohin wird das Fahrzeug geroutet? (o.) Momentan ist die OBD-Schnittstelle noch die Lebensader, wie Ing. Georg Ringseis betont (l.) r eduzieren“, erklärt Mag. Walter Birner, Gründer der Datenplattform Carmunication (lesen Sie dazu bitte auch den Artikel auf Seite 6). So müssen lediglich die zur Abgasüberprüfung relevanten Daten gesetzlich zugänglich sein. „Wir fordern weiterhin einen gleichberechtigten Live-Zugang zu den Daten, andernfalls sind wir von den Fahrzeugherstellern abhängig“, so Birner.
Alles im Nebel „Momentan ist alles im Nebel“, beklagt Ing. Wolfgang Dytrich, Berufsgruppen-Obmann für den Großhandel mit Kraftfahrzeug-Teilen und Serviceeinrichtungen in der Wirtschaftskammer Wien: „Wir brauchen eine gesetzliche Verpflichtung für die Hersteller, die relevanten Daten zur Verfügung zu stellen. Und der Zugriff auf die Daten muss neutral erfolgen, der Hersteller darf nicht wissen, wer was abruft“, so Dytrich weiter. „Wir fordern den direkten Zugang zu den Daten und zu den Servern der Automobilhersteller. Frei
edeutet natürlich gegen eine entsprechende Geb bühr, denn es ist klar, dass die Entwicklung der Schnittstellen und die Zurverfügungstellung etwas kosten“, ergänzt Ing. Georg Ringseis, Wiener Landesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, Sprecher der freien Werkstätten in der Bundesinnung und selbst erfolgreicher Betreiber einer solchen. „Heute kann ich als Kunde noch selbst entscheiden, mit E-Call wird es immer schwieriger. Die Fahrzeuge werden gelenkt“, warnt Ringseis.
Diskriminierungsfreier Zugang Die Lösung muss ein diskriminierungsfreier Zugang sowie das freie und anonyme Nutzen der Applikationen über die Server der Fahrzeughersteller sein. Nur so kann ein freier Wettbewerb für den unabhängigen Aftermarket und auch für den Konsumenten gewährleistet werden. Das Monopol der Fahrzeughersteller wird sonst noch größer und schränkt auch die Markenwerkstätten ein. •
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Die DatenMarktplätze Caruso und Carmunication sammeln Fahrzeug-LiveDaten und stellen sie den Branchenteilnehmern wieder zur Verfügung. Beide Plattformen gehen auf die Initiative von Mag. Walter Birner zurück.
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Mag. Walter Birner, Carmunication – Bereitstellung von Kfz-Daten
er Österreicher Mag. Walter Birner, Chef des gleichnamigen Teilegroßhändlers, ist gleich für zwei großangelegte Initiativen in Europa verantwortlich. Die Notwendigkeit eines Datenanbieters abseits der Automobilhersteller hat er schon vor vielen anderen erkannt und damit Caruso initiiert. Über die Entwicklung des dann als TecDoc-Tochter aufgebauten Dienstleisters war Birner nicht zufrieden und hat mit Carmunication einen eigenen Anbieter gegründet. Mittlerweile sind beide Organisationen
„Für gleiche Chancen aller Marktteilnehmer braucht es gesetzliche Regelungen.“ Mag. Walter Birner, Carmunication aktiv und eine Annäherung im Sinne der Branche zumindest spürbar.
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Der nächste Schritt in der Digitalisierung
Alexander Haid, Caruso dataplace
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Caruso ist bereits im vergangenen Jahr live gegangen. „Die Daten kommen dabei aus zwei Richtungen: upstream, also aus CAN-Bus, OBD oder verbauten Black-Boxen, oder downstream von bestehenden Services wie beispielsweise Flottendiensten, also User getriebene Daten“, erklärt Alexander Haid, Geschäftsführer von Caruso. „Wir helfen damit den Anbietern, den nächsten Schritt in der Digitalisierung zu
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machen.“ Caruso ist ein öffentlicher Marktplatz für Daten und bietet über eine zentrale Stelle die Möglichkeit, „Daten technische einfach, legal und effizient zu bekommen“, so Haid. Partner sind dabei nicht die kleinen Werkstätten, sondern DMS-Anbieter wie Werbas oder Branchengrößen wie Bosch. Caruso steht als Dienstleister immer im Hintergrund. „So wie sich TecDoc als Standard entwickelt hat, wird Caruso ein Standard für digitale Daten.“
Carmunication ermöglicht Geschäft Carmunication liefert Auto-Live-Daten und stellt diese für alle Mitglieder bereit. „Carmunication macht kein Geschäft. Carmunication ermöglicht Geschäfte, indem die Nutzer auf Daten zugreifen können. Wir liefern Live-Daten aus allen möglichen Quellen, vor allem über den Dongle an der OBD-Schnittstelle, aber auch über den CAN-Bus und sofern möglich direkt von den Automobilherstellern“, erklärt Birner. Einig sind sich die beiden Anbieter auch in der Positionierung: Man will keine Politik machen, unterstützt aber jene, die eine politische Lösung fordern. „Daten sind das zukünftige Öl, das darf kein Monopol sein“; so Haid. „Für gleiche Chancen aller Marktteilnehmer braucht es gesetzliche Regelungen“, so Birner. • (GEW)
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Fakes bei Reifen und Batterien Die EU berichtet von Milliardenschäden durch gefälschte Reifen und Batterien. Wie schlimm ist es wirklich?
Mag. Günther Lemmerer, Banner
kaufswerts des Reifen-Sektors“, so die Berichterstattung: „Auch gefälschte Batterien sind demnach ein Problem und sorgen für 180 Millionen Euro Verlust.“ „Bei dieser Meldung bin ich fast vom Sessel gefallen“, verweist Dkfm. Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer des deutschen Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV), derartige Pressemeldungen ins Reich der Fantasie. „Solche Fälschungen wären viel zu aufwendig. Dafür müssten komplett neue Reifen produziert werden.“ Schließlich gibt es keine einfachen Etiketten, die einen Reifen zieren und ausgetauscht werden könnten.
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Keine Probleme bei Batterien
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ine Studie des „Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (www.euipo.europa.eu) vom Februar 2018 dokumentiert massive Fälschungen bei Autobatterien und Reifen. Demnach gehen „2,2 Milliarden Euro in der Europäischen Union jährlich wegen gefälschter Reifen verloren. Dieser Schaden entspricht 7,5 Prozent des gesamten Ver-
Dkfm. Hans-Jürgen Drechsler, BRV
Ähnlich sieht es bei den Autobatterien aus. „Im europäischen Raum haben wir überhaupt keine Probleme“, sagt Mag. Günther Lemmerer, Exportmanager bei Banner Batterien. Nur außerhalb der EU habe es gelegentlich Fälschungsversuche gegeben. „Unsere Produkte haben bis zu drei verschlüsselte Produktionsstempel.“ Dieses System garantiere die eindeutige Identifikation aller Originalprodukte. Billigprodukte mit einem gefälschten Banner-Etikett können sofort identifiziert werden. „Das haben wir und unsere Vertriebspartner gut im Griff.“ • (KNÖ)
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Die EU-Kommission bemüht sich um gesunden Wettbewerb bei Aftersales und Teilehandel und ist dabei mit Verstößen der Auto hersteller konfrontiert. Bild: fotolia
Von Dr. Martin Brenner
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as europarechtliche Wettbewerbsrecht hat stets zwischen dem Primärmarkt des Neuwagenvertriebs und dem Sekundärmarkt des Aftersales unterschieden. Seit Wegfall der alten Kfz-GVO 1400/2002 gilt für den Kfz-Vertrieb aktuell ausschließlich die allgemeine Vertikal-GVO (lesen Sie bitte dazu auch den Artikel zur GVO auf Seite 10 im Hauptheft dieser Ausgabe), während für den Anschlussmarkt die völlig neue Kfz-GVO Nr. 461/2010 etabliert wurde. Wenngleich sich die rechtliche Ausgangssituation für den Aftersales-Markt nicht so sehr verschlechtert hat, wie es die Neuregelung des Neuwagenvertriebes mit sich gebracht hat, hat die letzte Adaptierung durchaus Konfliktpotenzial enthalten und sollte auch beim Kundendienst ein kritischer Blick zurück gewagt werden. Von den mit der alten Kfz-GVO 1400/2002 etablierten Kernbeschränkungen ist lediglich eine nicht in die aktuell gültige Kfz-GVO 461/2010 übernommen worden, die den Vertragswerkstätten die Möglichkeit eingeräumt hatte, bis zu 70 Prozent der benötigten Originalersatzteile oder qualitativ gleichwertigen Ersatzteile auch von anderen Quellen als dem Hersteller selbst zu beziehen.
Entscheidungen für den freien Zugang Ein signifikantes Beispiel dafür, dass auch europarechtliche Kernbeschränkungen nicht der Weisheit letzter Schluss sind, zeigen die Entscheidungen der Kommission vom 13.9.2007 gegen Daimler/Chrysler, Fiat, Toyota und Opel, die trotz europarechtlicher Regelung freien Werkstätten den uneingeschränkten Zugang zu technischen Reparatur- und Wartungsinformationen verweigert hatten. Dem wesentlichen Wettbewerbsvorteil, den zugelassene Vertragswerkstätten gegenüber unabhängigen Marktteilnehmern erfahren hatten, sollte mit inhaltlichen Klarstellungen und Verschärfungen durch die Kommission begegnet werden. So sind aktuell jedenfalls auch Einzelinformationen zur Verfügung zu stellen, ohne dass die freie Werkstätte dabei gezwungen werden kann,
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Freie Wahl des Konsumenten ein gesamtes Kompendium über die technischen Details eines Fahrzeuges kostenintensiv erwerben zu müssen. Auch dürfen unabhängige Marktteilnehmer nicht verpflichtet werden, Ersatzteile beim Hersteller kaufen zu müssen, um an die notwendigen technischen Informationen zu kommen.
Kein Service in der Vertragswerkstätte Ebenfalls problematisch wurde von der Kommission der Umstand erkannt, dass Kunden an das Netz der Vertragswerkstätten gebunden wurden, indem die Garantie des Herstellers davon abhängig gemacht
„Aktuell sind auch Einzelinformationen zur Verfügung zu stellen, ohne dass die Werkstätte gezwungen werden kann, ein gesamtes Kompendium zu erwerben.“ Dr. Martin Brenner wurde, dass auch nicht unter die Garantie fallende Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten in einer Vertragswerkstätte ausgeführt werden mussten. Die Kommission hat wohl völlig zu Recht in Zweifel gestellt, dass derartige Einschränkungen einen Vorteil für den Kunden mit sich bringen würden. Dennoch sind die geschilderten Vorgehensweisen weiterhin immer wieder im alltäglichen Kfz-Werkstättenbetrieb festzustellen. Das Gerücht, Kunden drohe der Garantieverlust, sobald sie Instandsetzungsarbeiten in einer freien Werkstatt durchführen ließen, hält sich hartnäckig und ist aus Konsumentensicht mehr als verständlich, dass man aufgrund dieser bewusst
geschürten Verunsicherung im Zweifel doch vorsichtshalber sämtliche Reparaturarbeiten bei einer Vertragswerkstätte durchführen lässt. Ein gutes Verkaufsargument wäre die Kostenersparnis bis zu 25 Prozent bei einer Reparatur in einer freien Werkstätte, doch diese Werkstätten müssen sich diesbezüglich den Vorwurf gefallen lassen, werblich mit ihren Vorzügen bis dato nicht deutlich genug in den Vordergrund getreten zu sein.
Neuwagenverkauf ist nicht verpflichtend Zugelassene Werkstätten können auch nicht verpflichtet werden, Neufahrzeuge zum Verkauf anbieten zu müssen, da dies kein qualitatives Selektionskriterium darstellen würde. Werden die qualitativen Standards des Herstellers erfüllt, wäre die Verweigerung der Aufnahme einer Werkstätte in das Netz des Herstellers wettbewerbswidrig. Davon ausgenommen sind lediglich Marken, die selbst einen Neueintritt in einen geografischen Markt unternehmen. Ihnen muss zeitlich beschränkt zugestanden werden, Vertriebs- und Werkstättenvertrag lediglich im Paket zu vergeben, da zunächst Händler gefunden werden müssen, die bereit sind, die erforderlichen und erwartungsgemäß hohen Investitionen zu tätigen, ohne die Konkurrenz von bloßen trittbrettfahrenden Nur-Werkstätten befürchten zu müssen.
Gesunder Wettbewerb Zusammengefasst muss der Kommission das redliche Bemühen attestiert werden, für die Endkunden einen gesunden Wettbewerb unter den Vertragswerkstätten und den unabhängigen Marktteilnehmern aufrechtzuerhalten. Auf die tatsächlichen Realitäten des Anschlussmarktes wird dabei jedoch weiterhin zu wenig Rücksicht genommen, wie ein Vergleich der durch die Kernbeschränkungen der
„Die Garantie von den Arbeiten in der Vertragswerkstätte abhängig zu machen, bringt laut Kommission keinen Vorteil für den Kunden.“ Dr. Martin Brenner Kfz-GVO 461/2010 gewünschten Effekte mit den geradezu alltäglichen Verstößen der Hersteller gegen die vorgeschriebenen Praktiken eindrucksvoll beweist. •
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Vertrauen als Basis des Erfolges Vertrauen und Loyalität sind entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. AUTO & Wirtschaft wird ab heuer die engagierten Betriebe als „Werkstatt des Vertrauens“ vor den Vorhang holen. Das Siegel „Werkstatt des Vertrauens“ ist in Deutschland bereits seit über 10 Jahren etabliert, jährlich dürfen dort über 2.500 Kfz-Betriebe den Namen führen. Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten. Jede Werkstätte, die im ersten Jahr 30 K undenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Dazu werden verschiedene Werbemittel angeboten, zudem wird die Werkstätte im Internet unter www.werkstattdesvertrauens.at angeführt und kann dort von potenziellen Kunden gefunden werden. Kunde sucht Orientierung Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt, damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können. Eine Aktion von
Was ist Werkstatt des Vertrauens? • Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel. • Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.
Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?
➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung. ➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden. ➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl. Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens? • Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt. • Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten. • Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.
Die Partner Werkstatt des Vertrauens in Österreich wird unterstützt von:
Der Ablauf ➜ Teilnahmeberechtigt sind österreichische Kfz-Fach- und Meisterbetriebe (Mitglieder der Innung der Fahrzeugtechnik). ➜ Nach erfolgter Anmeldung (Mail, Fax, Internet) erhalten die teilnehmenden Betriebe Ende Mai ein Starterpaket mit entsprechenden Werbematerialien und Teilnahmekarten. ➜ Die Aktion läuft von Ende Mai bis Ende Oktober. Ein Einstieg ist bis kurz vor Ende jederzeit möglich. ➜ Der Kunde muss nachweislich einen Werkstattaufenthalt absolviert haben (Dokumentation über die Rechnungsnummer). ➜ Nach Einsendung von 30 Teilnahmekarten ist der teilnehmende Betrieb nach Auswertung der Teilnahmekarten im November und entsprechender Bewertung berechtigt, den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ zu verwenden. ➜ Für das Jahr 2019 darf der berechtigte Betrieb das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens 2019“ für ein Jahr nutzen und damit werben. ➜ Den berechtigten Betrieben wird dafür entsprechendes Werbematerial (Urkunde, Fahnen, Aufsteller, Aufkleber, …) angeboten.
m elde n n a h c r as
Die Kunden gewinnen Im Rahmen der Schlussveranstaltung, die im Jänner 2019 stattfinden wird, wird ein Kunde als Gewinner des Hauptpreises gezogen. Der Gewinner erhält den Betrag seiner Werkstattrechnung, die der Teilnahmekarte zugeordnet ist, (bis zu einem Höchstbetrag von 3.000 Euro) zurück.
Die Teilnahme Interessierte Betriebe können ab sofort ein Starterpaket zum Preis von 50 Euro (exkl. MwSt und Zustellung) bestellen. Darin sind Informations- und Werbematerialien sowie 300 Teilnahmekarten enthalten. Weiterführende Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Internetseite www.werkstattdesvertrauens.at zur Verfügung. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne über die Mail-Adresse wdv@awverlag.at entgegen. Für Fragen stehen wir per Telefon unter 02243 36840-528 oder ebenfalls über die angegebene Mail-Adresse zur Verfügung.
TEILE EXTRA
Komplettes Batterien-Sortiment der Marke Continental Originalteil für die Reparatur von Antiblockiersystemen von ATE
Strategische Kooperation Peter Wagner (Continental) und Rinaldo Facchini (UFI)
Autodiagnos Check von VDO für die einfache und schnelle Diagnose von VDO
Aftermarket Kompetenz Continental Aftermarket bringt die umfassende Kompetenz aus der Erstausrüstung in die Werkstätten. Diese profitieren über das Knowhow und die Produkte der Marken Continental, ATE und VDO sowie von einer brandneuen Kooperation mit UFI Filters.
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ie flächendeckende Lieferung hochwertiger Produkte ist längst Voraussetzung für den Erfolg im Aftermarket. Entscheidend wird immer mehr das Wissen zur Diagnose, zur korrekten Zuordnung der Teile und zum richtigen Einbau. Als einer der führenden Erstausrüster der Automobilindustrie entwickelt Continental komplette und komplexe Systeme moderner Fahrzeuge. Der wachsende Bereich von Continental Aftermarket profitiert von dieser Kompetenz und wird über verschiedene Marken dem Teilehandel angeboten.
Kooperation mit Filterspezialisten So hat Continental nun eine strategische Kooperation mit UFI Filters abgeschlossen. Ab 1.1.2019 bietet Continental Aftermarket das Produktportfolio des italienischen Erstausrüsters in der D-A-CH-Region, Benelux sowie in Skandinavien an. „Kunden können dann Benzin-, Öl-, Innenraum- und Luftfilter
„Beim Ausbau setzen wir ausschließlich auf Premiumprodukte, die zu unserer Marke passen und die für unsere Kunden eine sinnvolle Ergänzung sind.“ Peter Wagner, Leiter Independent Aftermarket bei Continental für Pkws unter dem Markennamen Continental beziehen“, erklärt Peter Wagner, Leiter des Geschäftsbereichs Independent Aftermarket bei Continental.
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„Unser erklärtes Ziel ist es, unser Produktportfolio für den Automotive Aftermarket unter der starken Marke Continental kontinuierlich weiter auszubauen. Dabei setzen wir ausschließlich auf Premiumprodukte, die zu unserer Marke passen und die für unsere Kunden eine sinnvolle Ergänzung sind.“
Bremsen- und Batterieangebot Die Marke ATE hat kürzlich ein hydraulisches Steuergerät in den freien Ersatzteilmarkt gebracht. So kann das Antiblockiersystem ATE MK60 über diesen Neuteil nun einfacher und schneller repariert werden. Dabei umfasst das Angebot von Continental Produkte für Modelle von BMW, Ford, Mazda, Volvo sowie der Volkswagen-Gruppe. Montage-Zubehör und -anleitungen sowie ein Montage-Video gehören ebenfalls dazu. Unter der Marke Continental steht dem freien Ersatzteilmarkt zudem ein komplettes Batterieprogramm zur Verfügung, das in den jeweiligen Segmenten 75 Prozent des europäischen Fahrzeugbestandes abdeckt. Das Portfolio besteht aus 19 verschiedenen Start-Stopp- und Starter-Batterien, wobei die bewährten VDO Start-Stopp-Batterien mit EFB- und AGM-Technologie in das Continental-Angebot integriert wurden. „Die Umstellung auf Continental ist Teil unserer Strategie, das Angebot für den Aftermarket unter dem Dach dieser starken Marke kontinuierlich auszubauen“, erklärt Wagner. • (GEW)
TEILE EXTRA
Mechanisch
Elektrisch
Vakuumgesteuert ThermomanagementModul mit Kühlmittelpumpe
Bogenfeder Anbindung an Kurbelwelle Torsionsschwingungsdämpfer (TSD)
Die Reparatur von heute Komplexe Motor- und Nebentechnik hilft, Treibstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen. Aber sie erfordert auch perfekt auf die moderne Technologie abgestimmte Ersatzteile.
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ass früher alles einfacher war, ist eine oft gehörte Binsenweisheit. Dass moderne Technologie im Auto von heute komplexe Detaillösungen für früher recht simple Vorgänge erfordert, davon können die Entwickler bei Schaeffler ein Lied singen.
verweist auf das Ina FEAD-Kit. Die Reparaturlösung in 200 verschiedenen Ausführungen für nahezu alle Fahrzeugmodelle enthält neben Keilrippenriemen, Spann- und Umlenkrollen alle nötigen Zubehörteile.
Die Kühlung von heute Der Damenstrumpf ist keine Lösung mehr „War vor 40 Jahren ein Keilriemen gerissen, gab es eine elegante Lösung, die einen bis zur nächsten Werkstatt brachte: Man konnte den Keilriemen durch einen Damenstrumpf ersetzen“, sagt Dr. Robert Felger, der Produkt- und Marketingleiter bei Schaeffler Automotive Aftermarket. Damals verband das Teil allerdings nur Kurbelwelle, Wasserpumpe und Lichtmaschine. In modernen Fahrzeugen wird eine Vielzahl von Systemen durch den Nebenaggregatetrieb gesteuert: Klimakompressor, Lenkhelfpumpe, Start-Stopp-System, … Darüber hinaus belasten kleinvolumige Motoren mit weniger Zylindern bei gleichbleibenden oder gar höheren Leistungen die Komponenten des Nebenaggregatetriebs ungleich stärker, als dies früher der Fall war. „Die Vielzahl der Aggregate erfordert eine völlig andere Riemen-Geometrie“, erklärt Felger. Außerdem hilft der Nebenaggregatetrieb, Schwingungen zu dämpfen und Treibstoff zu sparen. Schaeffler bietet etwa als einziger Zulieferer einen Riemenscheibenentkoppler (RSE) als Ersatzteil unter seiner Marke Ina an. Grundsätzlich empfiehlt Felger, bei Schäden immer alle relevanten Komponenten zu tauschen und er
Auch im Kühlkreislauf ist die Komplexität gegenüber der „guten alten Zeit“ deutlich gewachsen. Anstelle mechanischer Kühlmittelpumpen arbeiten heute
„Bei Schäden im Nebenaggregatetrieb macht man am besten keine halben Sachen und erneuert alle relevanten Komponenten im System.“ Dr. Robert Felger, Schaeffler Automotive Aftermarket moderne Thermomanagement-Systeme, die etwa bei Kaltstart und Warmlaufphase dafür sorgen, dass der Motor möglichst schnell die optimale Betriebstemperatur erreicht. Elektrisch angetriebene Kühlmittelpumpen arbeiten unabhängig vom Nebenaggregatetrieb, werden vom elektrischen Bordnetz angetrieben und sind sehr präzise regelbar. Ina bietet ein Sortiment von ca. 700 Produkten für das Kühlsystem. Die Erstausrüster-Erfahrung fließt in die Produktqualität mit ein – wobei die Anforderung an das Ersatzteil oft höher ist als an das Originalteil, da die Pumpen in ein bereits kontaminiertes System eingebaut werden. Deshalb setzt Ina auf besonders belastbare Materialien bei Dichtungen und Lagern der Pumpen. • (KAT)
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Moderne Glühkerzen sind wichtige Komponenten für saubere Dieselmotoren
Glühen für den Umweltschutz Keramische Hochtemperatur-Glühkerzen von NGK Spark Plug leisten einen wichtigen Beitrag zur Abgasreinigung in modernen Dieselmotoren.
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orglühen – eingefleischte Dieselfahrer kennen es als Gedenksekunde vor dem Motorstart, vor allem bei kalten Temperaturen. Aber moderne Glühkerzen können deutlich mehr – und in modernen Dieselmotoren müssen sie auch mehr können – zum Beispiel „Zwischenglühen“. „Das sogenannte Zwischenglühen ist nötig, um zwischendurch die Abgastemperatur zu erhöhen“, erklärt Oliver Posati vom Technical Service bei NGK Spark Plug Europe. „Dabei werden die Glühkerzen im laufenden Betrieb aktiviert und glühen dann bei
„In manchen Fahrzeugen sind die Glühkerzen mittlerweile als abgasrelevantes Bauteil eingestuft.“ Oliver Posati, Technical Service NGK Spark Plug Europe mehr als 1.000 Grad, und zwar dauerhaft. So wird die Temperatur im Dieselpartikelfilter rund 10 Minuten lang auf über 600 Grad erhöht, sodass Rußablagerungen verbrannt werden.“ Dies geschieht, wenn das Fassungsvermögen des DPF erreicht ist.
Für saubere Diesel Auch das Abgasrückführungs-Ventil wird durch Zwischenglühen vor Verkokung geschützt, und schließlich „zwischenglühen“ moderne Dieselmotoren auch bei Bergabfahrten, damit die Abgastemperatur nicht zu weit absinkt und die Abgasreinigung weiter funktioniert. NGK hat als erster Hersteller Glühkerzen
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mit vollkeramischem Heizelement auf den Markt gebracht. Die Neue Keramische HochtemperaturGlühkerze NHTC schafft es, 10 Minuten lang bei einer Temperatur bis zu 1.350 ºC zwischenzuglühen – ein Vorgang, von dem der Fahrer nichts bemerkt.
Teure Folgeschäden drohen Sehr wohl fallen allerdings teure Folgeschäden auf, wenn die Glühkerze defekt ist. Sie können etwa am AGR-Ventil oder dem Dieselpartikelfilter auftreten. Aus diesem Grund sind die Glühkerzen in manchen Autos mittlerweile als abgasrelevantes Bauteil eingestuft. Wird ein Fehler angezeigt, sollte man rasch in die Werkstatt fahren – immerhin riskiert man neben teuren Folgeschäden, bei der §-57a-Überprüfung durchzufallen.
Videoanleitungen und Informationen Zum richtigen und abrissfreien Aus- sowie Einbau von Glühkerzen bietet NGK den Werkstätten auf der Plattform Tekniwiki (tekniwiki.ngk.de) Videos und Informationen an. Wichtig ist beim Ausbau (möglichst bei betriebswarmem Motor) die vorgeschriebenen Drehmomente einzuhalten und vor dem Einbau des Ersatzteils die Glühkerzenbohrung von Rückständen wie Ruß bzw. Kohlenstoffablagerungen zu reinigen. Dies ist mit entscheidend, um eine optimale Lebensdauer und Funktionsweise der neuen Glühkerze zu ermöglichen. • (KAT)
TEILE extra
Flächendeckend: Wissen, Logistik und Betreuung Mit 29 Filialen ist Autobedarf Birner der größte heimische Anbieter am Ersatzteilmarkt. 40 Außendienstmitarbeiter unterstützen die Werkstätte vor Ort.
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it der Zentrale in Wien, dem Abhollager, dem Zentrallager, dem Karosserieteilezentrum in Graz sowie mit 29 Filialen ist Birner in Österreich präsent. Damit wird das gesamte Bundesgebiet logistisch perfekt erreicht, egal ob die Teile zugestellt werden oder die Werkstätte selbst in die Niederlassung fährt, um die entsprechenden Produkte abzuholen. Besonders wichtig ist dem Führungsteam von Mag. Andreas und Mag. Walter Birner, Geschäftsführer Franz Lettner und Vertriebsleiter Hans Lorenz aber die kompetente Betreuung vor Ort. 40 Außendienstmitarbeiter kümmern sich um die Anliegen der Kunden. Schließlich ist es mit der Teilelieferung längst nicht mehr getan. Die richtigen Produkte, die entsprechenden Werkstättengeräte und natürlich das nötige Wissen sind heute ganz entscheidend, um professionell, kompetent und effizient zu arbeiten. Neben den
Betreuern vor Ort stehen den Kunden zahlreiche Spezialisten für die jeweiligen Segmente zur Verfügung.
Spezialisten in allen Segmenten Das umfassende Angebot der Birner Akademie macht die Werkstätten zukunftsfit
Dazu gehören eigene Software-Lösungen, Schnittstellen, elektronischer Teilekatalog und natürlich der wichtige Bereich Schulung und Training. „Mit der Birner Akademie können wir uns vom Mitbewerb abheben. Mit dem sehr breiten Angebot und den regionalen Schulungen in den Filialen vor Ort machen wir unsere Werkstätten fit für die Zukunft.“ So wird das Angebot der Birner Akademie sehr gut angenommen und ist mit deutlich über 1.000 Teilnehmern pro Jahr sehr gut ausgelastet. • (GEW)
Zukunftsorientierter Support Markus Wittig spricht über die Chancen der freien Werkstätten und die Unterstützung durch ZF Aftermarket.
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Markus Wittig, Leiter Business Unit Independent Aftermarket
&W: Haben freie Werkstätten gute Chancen, auch in Zukunft erfolgreich zu sein? Markus Wittig: Trotz der vielen Möglichkeiten, die sich durch die Datenvernetzung ergeben, ist und bleibt das Auto ein technisches Produkt mit zahlreichen mechanischen Komponenten, die gewartet und instandgesetzt werden müssen. Die Menschen wünschen sich einen Servicebetrieb vor Ort. Die Fahrzeughersteller dünnen jedoch ihre Werkstattnetze aus. Parallel dazu nehmen aus Rentabilitätsgründen Mehrmarken-Werkstätten zu. Wenn sich also die freie Werkstatt zukunftsgerecht als eine Art Mobilitätsmanager aufstellt, hat sie die besten Chancen. Auf jeden Fall muss aber sichergestellt sein, dass die Wettbewerbsfreiheit erhalten bleibt und alle Werkstätten gleichberechtigt die Chancen der Digitalisierung und Konnektivität nutzen können.
Welchen Support kann ZF Aftermarket den Werkstätten bieten? Wittig: Wir sehen es als erfolgsentscheidend an, sich der Unterstützung eines Werkstattsystems zu versichern. Wir liefern nicht nur die entsprechenden Ersatzteile in Erstausrüsterqualität, sondern stellen unser Knowhow Kfz-Betrieben zur Verfügung. Mit unserem Werkstattkonzept ZF [pro]Tech lassen wir den Werkstätten größtmögliche unternehmerische Freiheiten und geben ihnen die technische Unterstützung, die sie am vordringlichsten benötigen. Mit unseren Trainings und den zunehmenden digitalen Angeboten machen wir unsere Partner noch konkurrenzfähiger. Die einzelnen Trainingsmodule beschäftigen sich mit den Kernproduktgruppen von ZF: Antriebs-, Fahrwerks-, Lenkungs- und Bremsentechnik. Die TRW Produkte sind also vollumfänglich inte– griert. • (GEW)
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Wir wollen Marktführer werden KYB expandiert und hat zur besseren Betreuung der deutschsprachigen Märkte das Team erweitert. Für Österreich hat Vertriebsleiter Anton Schmidt nun einen eigenen Mitarbeiter.
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&W: Wie sieht die KYB-Strategie aus? Anton Schmidt: Speziell im deutschsprachigen Raum hat KYB eine große Offensive gestartet, sowohl im Vertrieb wie auch im Marketing. So wurden im letzten Jahr 4 neue Gebietsverkaufsleiter in dieser Region eingestellt. Für Südbayern und Österreich gibt es mit Lars Hahn nun einen eigenen Key-Account-
„Das Geschäft macht der, der liefern kann. Wir decken 98 Prozent aller Fahrzeugmodelle ab.“ Anton Schmidt, Sales & Marketing Manager, KYB D-A-CH/NL Mitarbeiter. Mit diesen Maßnahmen können wir die Marke präsenter machen und die Kundenbetreuung intensivieren. Auch im Innendienst haben wir drei neue Mitarbeiter: für Trainings, Marketing, Datenaufbereitungen und den technischen Support,
KYB Key Account für Österreich: Lars Hahn
Welche Ziele hat KYB? Schmidt: Oberstes Ziel des Konzerns ist es, den Marktanteil in der Erstausrüstung zu erhöhen und Marktführer im Independent Aftermarket zu werden. Dazu wollen wir das Netzwerk an Vertriebspartnern ausbauen. Mit unserem verstärkten Team wollen wir als starker Partner für diese Vertriebspartner auftreten. Die Marke KYB steht für Verlässlichkeit, Langlebigkeit durch Qualität und für Tradition. Was sind die Stärken von KYB im Aftermarket? Schmidt: Das Geschäft macht der, der liefern kann.
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Wir decken 98 Prozent aller Fahrzeugmodelle ab, die auf Europas Straßen unterwegs sind. Natürlich muss auch das Preis-Leistungs-Verhältnis passen, letztlich ist aber die Qualität entscheidend, die können wir mit unserem Erstausrüstungsnachweis unter Beweis stellen. Eins von fünf Fahrzeugen weltweit ist standardmäßig mit KYB Stoßdämpfer ausgestattet. Bei uns erhält der Kunde „Alles aus einer Hand“, die Stoßdämpfer und Fahrwerksfedern kommen aus unseren eigenen Werken. Wie hilft KYB beim Einbau? Schmidt: KYB hat auf vielen Stoßdämpfer-Verpackungen QR-Codes, wodurch die Werkstatt beim Scannen der Codes zahlreiche Einbauhinweise und -videos abrufen kann. In den Videos für alle bekannten Marken werden die benötigten Werkzeuge für den richtigen Einbau, sowie eine Schritt-für-Schritt- Einbauanleitung anschaulich dargestellt. Welche Tools bietet KYB für die Werkstätte? Schmidt: Unsere neue KYB App wurde speziell für Fahrzeugtechniker/Werkstätten entwickelt, um die Kommunikation mit dem Endverbraucher zu unterstützen. Mit der App werden kostenlos individuelle Fahrzeugberichte zum Kunden per SMS gesendet. Dieser erhält dann seinen Bericht mit weiteren Informationen. Komplettiert wird unser Support durch ein umfangreiches Schulungsprogramm, das wir sowohl für die Werkstätten wie auch für den Fachhandel anbieten. • (GEW)
TEILE EXTRA
Er achtet auf Qualität und Sicherheit: Werksleiter Jens Gehle In Österreich ist die Roadshow im Sommer
Dipl.-Ing. Peter Szutta (Sales Director D-A-CH), Lena Timm (Marketing Director D-A-CH) und Ulrich Eich (Vice President Sales Aftermarket Europe)
Wissen Sie, wie’s funktioniert? Die schlechte Nachricht: Aus- und Einbau der Starterbatterie werden zunehmend komplexer. Die beste Nachricht: Der Großteil der Kunden vertraut in Sachen Batterie der Fachwerkstatt!
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Von Dr. Nikolaus Engel chtzig Prozent der Autofahrer vertrauen ihrer Werkstatt nicht nur bei der Entscheidung über den Austausch der Autobatterie, sondern mit 78 Pro zent fast ebenso viele, wenn’s um die Wahl der rich tigen Autobatterie geht“, sagt Dr. Urte Hotje, Direc tor Market Research EMEA bei Johnson Controls.
denen ein Batterietausch erforderlich ist, wird von 10 Prozent Start-Stopp im Jahr 2017 bis zum Jahr 2021 auf 23 Prozent steigen. Hotje geht aber davon aus, dass der Start-Stopp-Anteil im Batteriepoten zial des freien Ersatzteilmarkts in Europa in den nächsten fünf Jahren unter 50 Prozent bleiben wird.
Manche Werkstatt baut „irgendeine“ Batterie ein
Schulungsbedarf für zukunftsorientierte Freie
82 Prozent der Werkstätten des Freien Ersatz teilmarkts (IAM) haben auch bereits eine Start- Stopp-Batterie ausgetauscht – was aber umgekehrt bedeutet, dass etwa jede fünfte IAM-Werkstatt noch keine Start-Stopp-Batterie ausgewechselt hat, beton te Hotje: Dies erhob GiPA in einer Studie für Johnson Controls. Mit der wurde auch deutlich, dass in Werk stätten zum Teil noch Unsicherheit bei der Wahl der richtigen Batterie für Start-Stopp-Autos herrscht: Im merhin hatten 8 Prozent der freien Werkstätten eine Start-Stopp Batterie gegen eine herkömmliche Star terbatterie getauscht, was dem Kunden in der Folge, wie Techniker bestätigen, zum Teil gravierende Prob leme mit dem Fahrzeug bereitet.
Die Hälfte der Werkstätten sei nicht auf die War tung von Start-Stopp vorbereitet, sagt Ulrich Eich, bei Johnson Controls für den Servicemarkt Europa verantwortlich. Im Sommer 2018 kommt der Varta Truck mit der Roadshow auch nach Österreich, die der Varta-Hersteller Johnson Controls veranstaltet, um speziell freie Werkstätten auf Tauschgeschäft und Kundenzufriedenheit, die sich mit Batterieprüfungen heben lassen, hinzuweisen: Für den Batterietausch sind, um nicht Schäden an den Fahrzeugen mit StartStopp und oftmals mehreren Batterien an Bord zu riskieren, richtige Vorgangsweise sowie konzentrier tes Arbeiten entscheidend und bis zu einer Stunde Arbeitszeit zu kalkulieren – was man dem Kunden auch sagen sollte. Varta will Bewusstsein für den Schulungsbedarf bei freien Werkstätten wecken, da mit diese nicht in Zukunft bei einem Batterietausch an den Markenbetrieb verweisen müssen. •
Österreich: Jedes dritte Auto hat Start-Stopp In Österreich, wo der Bestand an Fahrzeugen mit Start-Stopp 2017 etwa 27 Prozent betrug, ist davon auszugehen, dass 2021 bereits 40 Prozent des Auto mobilbestands mit Start-Stopp-Einrichtung unter wegs sein werden. Interessant für den Aftermarket: Das Potenzial an Fahrzeugen mit Start-Stopp, bei
Dr. Christian Rosenkranz, Vice President Start-Stop Engineering & EMEA
Dr. Urte Hotje, Director Market Research EMEA
„Bei der Bleibatterie ist noch lange nicht die Luft raus. Wir machen sie gerade kleiner und leichter!“ Dr. Christian Rosenkranz, Vice President Start-Stop Engineering & EMEA
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TEILE EXTRA
Der Blick dahinter Die Augmented-Reality-Geräte von Bosch kommen in immer mehr Werkstätten zum Einsatz – wie hier beim Training.
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elcher Bauteil versteckt sich hinter der Abdeckung? Eine Frage, die selbst versierte Techniker nicht immer beantworten können – vor allem wenn es sich um Modelle handelt, die selten in die Werkstätte kommen. Hier hilft Augmented Reality, also der Einsatz eines Smartphones, Tablets oder einer Datenbrille mit speziellen Informationen. Bosch hat in den vergangenen Jahren bereits tolle Produkte auf den Markt gebracht und gezeigt, dass der Einsatz im Schnitt 15 Prozent Zeitersparnis pro Vorgang bietet. Nun setzt Bosch die Augmented Reality auch bei technischen Schulungen ein: So kann zum Beispiel der Trainer steuern, was auf den Endgeräten der Schulungsteilnehmer (beispielsweise
Neustart geglückt Nach einer Sanierungsphase hat ATEV-Vorstand Heiko Baumann 2017 das beste Jahr seit Bestehen geschafft und ist auch in Österreich wieder auf Erfolgskurs.
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o konnte der AutoTeile-E inkaufs-Verband nach dem Wechsel im Vorstand und der notwendigen Konsolidierung wieder Fahrt aufnehmen. „Jetzt passt das Angebot und die Betriebe kommen von sich aus auf ATEV-Vorstand uns zu“, freut sich Vorstand Heiko Baumann Heiko Baumann. Entscheidend ist dabei, dass der Unternehmer seine Freiheit behält. „Wir verbessern über die Bausteine seine Rahmenbedingungen.“ Immer wichtiger wird für Baumann zukünftig die Information. „Das Ersatzteil wird dem Wissen folgen, nicht dem Preis. Die Frage ist, wie bekomme ich das Teil problemlos ans Auto.“
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Der Trainer spielt den Schulungsteilnehmern spezielle Inhalte auf ihre VR-Brillen
VR-Brillen) angezeigt wird. In einem anderen Modell kann der Trainer dem Schüler über das Endgerät spezielle Tipps für die Reparatur liefern.
PassThru-fähige Diagnosegeräte Um moderne Fahrzeugsysteme auch in der freien Werkstätte betreuen zu können, unterstützt Bosch die Betriebe mit der neuesten Diagnosetester-Generation KTS 560/590. Die Modelle sind mit einer verbesserten PassThru-Schnittstelle ausgestattet, mit welcher Daten von nahezu allen Hersteller- Portalen abgerufen werden können. • (RED)
Neue Partner in Österreich Auch in Österreich hat sich ATEV nach dem Ausscheiden von Autobedarf Kastner wieder konsolidiert. „Natürlich hat uns der Ausstieg des mit Abstand größten Partners getroffen“, so Baumann. Waren zuletzt 4 ATEV-Partner in Österreich aktiv, so ist am 1.1.2018 mit AVZ in St. Johann/Tirol ein weiterer Partner dazugekommen. Am 1.6. startet mit Auto-Teile4you in Parndorf ein weiteres Mitglied. Autobedarf Schmied, bekannt mit den Plattformen Motoroeldirekt.at und Autoteiledirekt.at, hat sich zu einem wichtigen Partner mit den Standorten in Schwechat, Wiener Neustadt und bald Stockerau entwickelt. Um den österreichischen Markt logistisch optimal abzudecken, ist das ATEV-Lager für Österreich nun bei Schmied in Wiener Neustadt eingerichtet worden. • (GEW)
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