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Reifen&Wirtschaft 03/2018

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März 2018 Eine Beilage von AUTO & Wirtschaft

www.autoundwirtschaft.at

REIFENMARKT

Bild: Fotolia

Irgendwie is alles leinwand

Vernetzter Reifen:

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Der Reifen der Zukunft bringt neue Herausforderungen

Umfrage:

Wie dämpft die Branche die Insolvenz-Stöße ab?


EDITORIAL Fahr nicht fort, kauf vor Ort

M

it den jüngsten Insolvenzen hat sich die Konsolidierung der Branche einmal mehr verstärkt. Dabei liegen die Gründe für die Probleme der heimischen Reifenszene bereits im Jahr 2012, als der Markt mit Reifen geflutet wurde. Zahlreiche Umstrukturierungen und Sanierungen haben seitdem stattgefunden. Doch der Druck geht freilich weiter, wenn auch verstärkt über die internationale Ebene. Denn die heimischen sind im Vergleich zu den ­europäischen Großhändlern viel zu klein. • Durch eigene Ketten, durch den intensiven Support der mächtigen internationalen Großhändler und

Autohäuser und Werkstätten sind eingeladen, den regionalen Fachhandel zu nutzen! I­ nternet-Anbieter, durch das Autohaus-Geschäft und durch die Direktbelieferung konkurrenziert die Industrie den regionalen Großhandel, der aber für die flächendeckende Versorgung weiterhin gebraucht wird. • Dazu muss sich die Industrie ebenso bekennen wie der B2B-Kunde. So sind die heimischen Autohäuser und (freien) Werkstätten eingeladen, statt der Online-Bestellung ihren regionalen Reifenfachbetrieb zu nutzen und als Partner statt als Konkurrent zu sehen. Die regionalen Betriebe erwarten von ihren Kunden, dass sie regional denken und kaufen. Hier könnte man als Unternehmer mit gutem Beispiel ­vorangehen. • Denn nur mit dem Ersatzbedarf beim Pickerl oder einer Reifenpanne wird die regionale Struktur für die Reifenversorgung nicht aufrecht erhalten werden.

Gerald Weiss, Prokurist, redaktioneller Verlagsleiter B2B

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REIFEN EXTRA

Philipp Ostbomk

Anish K. Taneja

Österreich-Auswirkungen neuer Michelin-Struktur Michelin-Österreich-Statthalter Philipp Ostbomk erweitert nach der globalen Umstrukturierung des Unternehmens sein Aufgabengebiet. Er verantwortet nunmehr den B2B-Bereich für die D-A-CH-Region und berichtet direkt an CEO Anish Taneja. Seine National-Sales-Manager sind Roland Steinberger (Pkw) und Günther Wiener (Nfz), insgesamt zählt die Österreich-Organisation 26 Mitarbeiter. Seit Jahresbeginn ist Österreich innerhalb der Michelin-Organisation in der Division Europe North angesiedelt. Neben strategischen Zukäufen – wie die kürzlich erfolgte Beteiligung an der deutschen Ersatzteil- und Werkstattkette A.T.U – soll die Vertriebskonstruktion Zugang zu Endverbrauchern sichern.

„Wir wollen die Marke Sumitomo nur an Retailbetriebe verkaufen und nicht an den klassischen Großhandel.“ Günther Riepl, Director A, CH, Osteuropa, Falken Tyre

„Wir bieten dem Händler innovative Reifen für jedes Fahrzeug und jede Einsatzart in bester Qualität zu einem absolut wettbewerbsfähigen Preis.“

Aufstieg von Erich Fric Erich Fric ist ab sofort Managing Director Consumer Tyres Europe North und als solcher verantwortlich für Skandinavien, die baltischen Staaten und Russland. Zuletzt Strategiemanager in Brüssel, bekleidete Fric während seiner bisher 23 Jahre bei Goodyear-Dunlop diverse Spitzenpositionen, u. a. als General Manager in Österreich oder Großbritannien.

Christian Jelinek, Country Manager Nexen Tire

„Den Ad-hoc-Bedarf – wenn beim Pickerl schnell 2 Reifen ersetzt werden – wird das Autohaus auch weiterhin über den regionalen Reifenfachhandel decken.“ Knapp 95.000 Reifenpannen bei ARBÖ und ÖAMTC

Wolfgang Stummer, GF Goodyear Dunlop Österreich

Weichberger zog um Reifen Weichberger hat in Graz den Umzug vom alten Standort Kärntner Straße 388 an den etwa 1 km entfernten neuen in der Kärntner

Die österreichischen Verkehrsclubs ÖAMTC (704.800) und ARBÖ

Straße 261 abgeschlossen.

haben im Jahr 2017 zusammen 832.800 Panneneinsätze geleis-

Die 6-Mann-Filiale unter der

tet. Mit einem Anteil von über 30 Prozent bei Weitem häufigste

Leitung von Peter Potocnik

Pannenursache ist eine streikende Batterie, mittlerweile bereits Nr.

eröffnete am 12. Februar und

2 ist streikende Elektronik. Reifenschäden machen beim ÖAMTC

bietet ein erweitertes Reifen-

nur 8 Prozent der Pannenursachen aus, beim ARBÖ immerhin 30

hotel und Serviceangebot im

Prozent. Laut ARBÖ konnten 96 Prozent der liegengebliebenen

Privat- und Gewerbekunden-

Fahrzeuge vor Ort flottgemacht werden.

segment.

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Irgendwie is alles leinwand „Super, toll, großartig“ übersetzt das Österreichische Wörterbuch „leinwand“. Im Zusammenhang steht in ihrer Selbstinterpretation dieser Begriff für viele Marktteilnehmer im Reifenbusiness. Also erwarten wir einen aufregenden soliden Sommerreifenabsatz. Von Gerhard Lustig

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en Ursprung hat das Wort „Leinwand“ in der Welt des Bieres, schreibt die Wiener Chronik. Wenn sich heute jemand mit den Worten „Des is leiwand“ über etwas äußert, dann ist das positiv. Positiv ist zum Beispiel, dass Kraftfahrzeuge mit ihren Bereifungen in absehbarer Zeit nicht vom Markt verschwinden werden. Aus Sicht des BRV-Vorsitzenden Dipl.-Kfm. Stephan Helm, selber Herr über gut 40 Reifen-Filialen in Deutschland, ist das Reifengeschäft intakt, auch wenn sich die Mobilitätskriterien schneller wandeln und jede Prognose aus Industrie/ Handel über nachhaltige Ertragschancen für den Reifen(fach)handel kritisch hinterfragt sein muss. Sein österreichisches Pendant zum deutschen Bundesverband Reifenhandel und Vulkanisier-Handwerk, VRÖ-Obmann James Tennant, malt ein zuversichtliches Stimmungsbild vom Geschäftsverlauf 2017 seiner Mitglieder im Verband der Reifenspezialisten Österreichs: „Die Umsteckbereitschaft liegt bei 92 Prozent.“ Über Absatzmenge und Ertrag wurde nichts verlautet – vielmehr ein Appell an die Servicequalität und vernünftige Kalkulation.

12 bis 14 Prozent verschwunden Diese Aussagen kommen vor dem Hintergrund zweier Pleiten der namhaften Groß- und Einzelhändler Ruhdorfer in Graz und Bruckmüller in Linz. Beide mit je rund 6 bis 7 Prozent geschätzten Markt-

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anteil am Gesamtvolumen wurden und werden vom Wettbewerb „geschnupft“. Diese Traditionsbetriebe gehen im Markt niemand ab, was einiges über den Zustand im Reifenhandel auszudrücken vermag. Für Tennant und seine Mitglieder lief das Winterreifengeschäft besser als erwartet. Er sieht auf die gesamte Winterreifensaison betrachtet, höhere Umsatzzahlen im Vergleich zur Saison davor. Die Lieferantenszene, also die Industrie, applaudiert dazu höflich, auch wenn die Interpretation je nach Markenstandpunkt differenzierter ausfällt, um das Wort „Marktrückgang“ nicht unnötig strapazieren zu wollen. Also nicht so wirklich alles leinwand! Helm ist diesbezüglich kritischer in seinen Ausführungen und stellt die Frage nach der richtigen Ausrichtung seiner Mitglieder im durch das Internet immer härter werdenden Preiswettbewerb. Das sei angesichts der allgemein weiter steigenden Kostenbelastungen und ebenso fortgesetzt negativen Margenentwicklung im Maßnahmenkatalog der kooperierenden Verbände in den wieder angesetzten Industriegesprächen festzuschreiben. Das wird wieder weniger leinwand, denn die Industrie verfolgt wie immer ihre eigenen Absatzmotive.

„Inzwischen sind Branchengrößen draufgekommen, dass laufende Tiefpreisangebote ins wirtschaftliche K.o. führen.“ James Tennant, Reifenhändler aus Klagenfurt und langjähriger Verbandsobmann


REIFEN EXTRA

Schwierige Preisdurchsetzung Egal über welchen Vertriebskanal der Reifenhandel abläuft, das facettenreiche Internet macht die Preisdurchsetzung beim Kunden zur Herkulesaufgabe. Dazu kommt der Vorwurf der Subventionierung durch herstellereigene Vertriebsorganisationen, die sich vermutlich künftig noch stärker ausprägen könnten. Das wird beim wieder aufgenommenen Dialog mit der Industrie starke Diskussionen mit sich bringen. Zu unterschiedlich sind die Standpunkte und letztlich muss die Industrie auch die Autohaus-Interessen (Erstausrüstungsdimensionen müssen berücksichtigt werden) bedienen und vor den Serviceportalen mit ihren Software-Schnittstellen, Bewertungs- und Preisvergleichsportalen ist eine Stabilitätskonstruktion schwierig umzusetzen.

Wachsamkeit erforderlich Sowohl für Tennant als auch Helm haben in erster Linie diejenigen eine zufriedenstellende Zukunft, die wach jede Veränderung aktiv anpacken. Zahlreiche Familienbetriebe pflegen erfolgreich ihren Einfluss in den Regionen. Helm: „Sich verändernde Rahmenbedingungen sind insbesondere für uns eine Chance, mit Kundennähe und kurzen Entscheidungswegen zu glänzen.“ Tennant ergänzt die Argumentation um den Faktor Dienstleistung: „Diese Einnahmequelle gehört ordentlich kalkuliert und zwingend dem Kunden verrechnet. Stimmt der Kundenzugang, gelingt auch dieses Vorhaben.“ Der Verdrängungswettbewerb wird sich trotzdem fortsetzen und während des Jahres wieder das eine oder andere Opfer finden. Den Kunden ist das egal, sie nutzen die Vielfalt des Angebots. Die vielen Consultants im Markt raten den Verbänden und Gruppierungen, angesichts der Internet-Ausprägungen mit eigenen Portalen Gegendruck auf die zahllosen Portalanbieter auszuüben. Dafür ist jedoch Einigkeit nötig, und die ist nicht immer gegeben. Ein Beispiel ist der geplante Zusammengang der Einkaufsorganisation

Top-Reifen-Team (TRT) mit der Point-S-Organisation. Die unterschiedlichen Konstruktionen und Interessenlager, TRT hat eine homogene mitbeteiligte Gesellschaftsstruktur, Point-S hingegen hat viele kleine Familienbetriebe unter Vertrag. Der Zusammenschluss lässt auf sich warten und die Lieferanten haben angesichts sich weiter verschärfenden Preisdrucks auch kein gesteigertes Interesse an einer raschen Umsetzung. Zudem beeinflussen Lieferanteninteressen vielerorts Unternehmerentscheidungen und somit Markenströmungen. Dazu kommen Anbieter aus ganz Europa, die mit eigenem Verkaufspersonal etablierten Marktteilnehmern das Leben im Markt schwer machen, was zu spürbarer Gereiztheit führt. Alles Ingredienzen, die auch 2018 den Reifenmarkt erschweren. Dennoch strahlen die Befragten Zuversicht aus. Rückgänge einzugestehen, will/kann sich aus Bonitätsgründen kaum jemand leisten. Die Vertikalisierung im Vertrieb nimmt weiter zu, die Industrie weiß das für sich auszunutzen.

POS wettbewerbsentscheidend Also stützen sich die Marktteilnehmer auf das Argument der Verbände BRV und VRÖ, aus Sicherheitsüberlegungen Sommerreifen im Sommer zu verwenden. Automarken wiederum lassen dem Ganzjahresreifen viel Spielraum, gibt er den Flottenbetreibern doch geldwerte Argumente in die Hand, weiter zu optimieren.

Dipl.-Kfm. Stephan Helm, BRV-Vorsitzender und Chef von Reifen Helm in Hamburg

James Tennant, VRÖ-Obmann und Chef von Reifenzentrum Süd in Klagenfurt

„Die bevorstehende Reifenwechselsaison wird am Pointof-Sale entschieden. Favorit ist der Reifen(fach)handel!“ Ing. Franz Berger, Top-Reifen-Team Durch das Internet zunehmend „dressiert“, realisieren Verbraucher ihren Reifenbedarf mehr und mehr unter Kostengesichtspunkten. Beim Kunden Unterschiede von Sommer- und Winterreifen zwischen Premium-, Medium- und Billigqualitäten herauszuarbeiten, muss im Reifen(fach)handel die Meisterschaft sein. Erst dann ist – für die Sieger – alles leinwand! •

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REIFEN EXTRA

Vernetzter Reifen Der Reifen der Zukunft bringt neue technische und elektronische Herausforderungen für die Reifenfachbetriebe, die sich rechtzeitig darauf einstellen müssen. Der Datenzugang muss auf rechtlicher und technischer Basis gewährleistet werden. Von Gerald Weiss

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in Reifen ist rund und schwarz! Das hat zumindest seit der Erfindung des Gummireifens bis heute gegolten und es wird auch noch einige Jahre stimmen. Vermutlich wird der Pneu auch in Zukunft rund sein und gegen die Farbe Schwarz ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Sonst aber wird sich allerdings Vieles ändern. Aktuelle Studien der Reifen- und Sensorenhersteller geben einen kleinen Ausblick, was denn der Reifen der Zukunft können wird. Das hängt in erster Linie mit den drei Megatrends der Automobilbranche

Entscheidend wird das elektronische Zusammenspiel zwischen Reifen, Fahrzeug und Techniker. zusammen: autonom, elektrisch, vernetzt! Die drei Entwicklungen spielen stark zusammen und sie verändern die Anforderungen und die Möglichkeiten des Reifens.

Startschuss RDKS Mit der Einführung des Reifendruckkontrollsystems RDKS wurde bereits eine Richtung vorgegeben, die Sensorik im Reifen wird einen hohen Anteil an der Funktionalität von autonomen, vernetzten und elektrischen Fahrzeugen haben.

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So wird der Reifen nicht nur seinen eigenen Luftdruck, seine Temperatur und seine Profiltiefe laufend überprüfen und weitermelden, sondern auch den Beladungszustand, Fahrbahnbeschaffenheit und Wetterverhältnisse analysieren. Diese Parameter haben Auswirkungen auf die mögliche Geschwindigkeit des Automobils, auf die Einstellung von adaptiven Systemen wie dem Fahrwerk und damit auf Komfort und Sicherheit. Die nachfolgenden Fahrzeuge werden über die vernetzten Systeme ebenfalls von (gefährlichen) Straßenzuständen wie Glatteis informiert.

Wer bekommt Zugang zu den Fahrzeugdaten? Technologisch sind diese Lösungen vermutlich mit einem Mikrochip im Reifen gelöst, spannend wird allerdings das elektronische Zusammenspiel mit dem Fahrzeug und mit dem Techniker. Die Reifenhersteller werden ihre Kunden, also vor allem die Reifenfachbetriebe, mit entsprechenden Informationen zur Servicierung und Kalibrierung der Technik im Reifen und der Felge informieren und ausbilden. Entscheidend wird allerdings sein, wie die Kommunikation mit dem Fahrzeug wieder aufgenommen werden kann. Hier sitzen die Reifenfachbetriebe in einem Boot mit freien Werkstätten und freien Teilehändlern: Ausschlaggebend ist der freie Zugang zu


Reifen werden in Zukunft immer mehr Informationen an die Fahrer liefern

den Daten des Fahrzeuges, um Fehler auslesen und interpretieren zu können und die Systeme – nach Reifentausch oder Instandsetzungsarbeiten – wieder zum Laufen bringen. Aktuell wird auf europäischer Ebene heftig diskutiert, wem die Fahrzeugdaten gehören und wer darauf Zugriff haben darf. Viele Reifenfachbetriebe setzen sich aktuell mit der Angebotsergänzung durch Kfz-Service auseinander setzen und stoßen dort mit der Fahrzeugelektronik an ihre Grenzen. Zukünftig wird die Reifenelektronik die Reifenspezialisten ebenso beschäftigen wie die Autohäuser. •

Vision oder Realität Einen Blick in die Zukunft des Reifens bot das „TechnikForum“ von Continental in Schweden: Dass die Reifen diverse Informationen an den Fahrer liefern, gibt es beim deutschen Hersteller ja schon seit drei Jahren: eTIS heißt das System (electronic-Tire Information System), das voll in die Lauffläche integriert ist. Doch natürlich forschen die Techniker an den nächsten Lösungen, die Daten (wie zum Beispiel über den Straßenzustand) direkt aus dem Reifen übertragen. Erprobt wird derzeit ein Pneu, der die Kunden jederzeit über den Abrieb informiert: So wissen zum Beispiel Flottenbetreiber stets genau, bei welchem Fahrzeug ein Austausch der Reifen notwendig ist. Gearbeitet wird auch an einem Grip-Sensor: „Wir bauen Prototypen und testen sie“, sagt ein Techniker: „Noch ist es ein frühes Stadium der Forschung, aber wir diskutieren schon mit Kunden.“ Dass Reifen und Felge künftig miteinander kommunizieren können, ist ein weiterer Aspekt: Je nach Notwendigkeit lässt sich die Reifenaufstandsfläche durch die Veränderung des Fülldrucks verringern oder verstärken, sodass das Auto in bestimmten Situationen – etwa auf Schnee oder im Sand – stets mit dem richtigen Luftdruck unterwegs ist. Auch hier gibt es bereits Gespräche (und zwar mit Räderherstellern), denn die Felgen müssen bei dieser Technik ja „mitspielen“, indem sich die „Maulweite“ verbreitert oder dann wieder verschmälert. Mittelfristiges Ziel dieser Systeme von Continental ist, ganz klar, der Massenmarkt. • (MUE)


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REIFEN ExTRA

Wie dämpft die Branche die Insolvenz-Stöße ab? Branchen-Insider rechnen damit, dass die beunruhigenden Insolvenzfälle der jüngsten Zeit durchaus negative Auswirkungen auf Bonitäts-Checks und Ratings haben.

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&W: Wie ist das Jahr 2017 bzw. das Winterreifengeschäft 2017/2018 für Ihr Unternehmen verlaufen? Philipp Ostbomk, Michelin: Das Jahr 2017/2018 verlief durchaus zufriedenstellend. Wir konnten unsere Tagesverfügbarkeiten noch einmal deutlich steigern. Vor allem unsere Top-Produkte im SUV- und UHP-Bereich wurden sehr gut angenommen. Somit sind wir insbesondere mit der Mix-Entwicklung sehr zufrieden.

„Es braucht Veränderungen nicht nur beim Handel, sondern auch bei den Vertriebsideen.“ Christian Mielacher, Pirelli Mag. Tassilo Rodlauer, Hankook: Hankook hat den schon in 2016 eingeschlagenen Wachstumskurs im österreichischen Markt auch im Jahr 2017 erfolgreich fortgesetzt. Dies gilt auch für das Winterreifengeschäft der vergangenen Saison, das trotz mancher kapazitätsbedingter Engpässe sehr zufriedenstellend für unsere Marke verlaufen ist. Kristjan Ambroz, Semperit: Insgesamt ist das vergangene Jahr für uns zufriedenstellend verlaufen. Dazu hat sicher unser Jubiläum (111 Jahre Semperit, Anm. d. Red.) und die Einführung des neuen Semperit Winterreifens beigetragen. Das Wintergeschäft an sich hat mit den Einlagerungsbestellungen vernünftig begonnen, der Wintereinbruch in den meisten Regionen hat dann dem Tagesgeschäft positiven Antrieb verliehen.

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Hannes Gößler, Nokian: Wir sind mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2017 zufrieden, ebenso haben wir von unseren Partnern aus dem Reifenfachhandel das Feedback erhalten, dass die Wintersaison 2017 gut verlaufen ist. Martin Krauss, Bridgestone: Bridgestone hat das Jahr 2017 global mit einem Umsatzplus von 9 Prozent abgeschlossen. Zudem haben wir Investitionen von mehr als 250 Millionen Euro für den Ausbau unserer europäischen Werke bekannt gegeben. Günther Riepl, Falken: In Summe ist das Jahr für uns europaweit noch zufriedenstellend ausgegangen – auch wenn es einige Hochs und Tiefs gegeben hat. Harald Kilzer, Apollo Vredestein: Das Jahr 2017 – und auch Jänner und Februar 2018 – war für uns eine regelrechte Achterbahnfahrt. Begonnen haben wir mit einem enorm starken 1. Quartal, getrieben durch angekündigte Preiserhöhungen. Dann folgte eine Sommerflaute, bedingt durch die Bevorratungen und die tragischen Sanierungsverfahren und Insolvenzen in den Quartalen 4/2017, 1/2018. All diese Höhen und Tiefen zeigten uns sehr deutlich auf, dass wir in Zukunft unsere Hausaufgaben, was Preisgestaltung, Preispositionierung und Kundenstruktur angeht, noch besser, kundenorientierter und sinnvoller erledigen müssen. In Summe können wir in Anbetracht der vergangenen Ereignisse mit dem Gesamtergebnis leben und haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir aus den neuen Erfahrungen die richtigen Schlüsse ziehen, um unser Geschäft in Zukunft noch besser zu gestalten.


REIFEN ExTRA

Dr. Kristjan Ambroz, Semperit

Wolfgang Stummer, Goodyear Dunlop: Grundsätzlich ist das Wintergeschäft 2017/18 ganz gut verlaufen. Wir waren mit hoher Verfügbarkeit und guter Belieferung sehr gut vertreten. Natürlich haben aggressive Preisgestaltungen am Markt und Schwierigkeiten einzelner Händler auch bei uns Spuren hinterlassen. Christian Mielacher, Pirelli: Trotz aller Herausforderungen waren wir mit den Umsätzen sehr zufrieden und konnten unseren Marktanteil leicht ausbauen. Was bedeuten die jüngsten Insolvenzen für den Markt allgemein und für Ihr Geschäft? Riepl, Falken: Leider werden die Auswirkungen heuer sicher schlagend werden. Es ist immer eine Herausforderung, die entsprechenden Volumina zu kompensieren, wenn langjährige Kunden nicht mehr am Markt vertreten sind. Kilzer, Apollo Vredestein: Dass in den letzten 2 Jahren 3 der Top-5-Reifenvermarkter in Österreich Insolvenz oder zumindest ein Sanierungsverfahren angemeldet haben, ist sehr bedauerlich und ein deutliches Signal für die Branche. Die finanziellen Aspekte für Fachhändler und Lieferanten werden weiter verschärft, Kre-

Harald Kilzer, Apollo Vredestein

Christian Mielacher, Pirelli


REIFEN extra

Ing. Wolfgang Stummer, Goodyear Dunlop

Mag. Tassilo Rodlauer, Hankook

Hannes Gößler, Nokian

ditrahmen werden gekürzt werden. Kreditlimits werden vorsichtiger und niedriger vergeben werden. Auf das Thema Zahlungsziele werden die Vorkommnisse der letzten Zeit auch negative Auswirkungen haben. Aus Lieferantensicht können wir nur daran arbeiten, noch ­breiter aufgestellt zu sein und unsere Kundenstruktur zu verbessern. Überfälligkeiten werden ab jetzt mit Sicherheit mit anderen ­Augen betrachtet. Stummer, Goodyear Dunlop: Die jüngsten Insolvenzen und Konkurse haben natürlich Auswirkungen auf unser Geschäft und den gesamten Reifenhandel. Eine ganze Branche wird dadurch stärker in den Fokus genommen, was speziell Bonität und Finanzierungsmöglichkeiten anbelangt. Mielacher, Pirelli: Für den österreichischen Markt haben die jüngsten Insolvenzen natürlich Konsequenzen. Es wird klar aufgezeigt, dass Veränderungen notwendig sind, um in der Zukunft erfolgreich zu sein. Veränderungen, welche nicht nur den Handel, sondern auch die Vertriebsideen der ­Produzenten betreffen. Gößler, Nokian: Es ist immer schlimm, wenn Firmen in die Insolvenz kommen, da Menschen/Mitarbeiter

„Insolvenzen von ehemaligen Top-5-Reifenvermarktern sind ein deutliches Signal.“ Harald Kilzer, Apollo-Vredestein betroffen sind. Die Nachfrage des Marktes bleibt und wird von bestehenden oder neuen Firmen aufgefangen. Für uns ist wichtig, noch enger mit unseren Partnern zusammenzurücken. Das Geschäft beschränkt sich nicht nur auf das Aufträgeschreiben oder das Ausliefern. Im Schulterschluss müssen gemeinsame Strategien und Verkaufskanäle bearbeitet werden. Ambroz, Semperit: Die vergangenen Entwicklungen von namhaften Traditionsunternehmen treffen die ganze Branche. Wir sind ein Unternehmen mit All-­ Kanal-Politik. Das hilft uns, mit den Herausforderungen im Markt umzugehen und flexibel zu reagieren. Ostbomk, Michelin: Insolvenzen bringen generell Unruhe in den Markt von daher ist das nicht gut für

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den einheimischen Markt. Inwieweit die jüngsten Insolvenzen auch zur Marktberuhigung führen werden, bleibt noch abzuwarten. Krauss, Bridgestone: Die Branche durchläuft momentan eine Konsolidierung, die noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir stehen zu unseren ­Partnern und unterstützen sie gerne. Rodlauer, Hankook: Hankook war bei den angesprochenen Insolvenzen nicht involviert. Allerdings muss man wohl davon ausgehen, dass der Wettbewerbsdruck insgesamt im verbleibenden restlichen Markt deutlich zunehmen wird. Dafür sind wir gerüstet. Beeinträchtigt diese Entwicklung die generelle Bonitätsbeurteilung, die Zusammenarbeit und Lieferbereitschaft mit anderen Partnern? Krauss, Bridgestone: Bridgestone hält weiterhin zu seinen Partnern und unterstützt durch verschiedene Programme bei der erfolgreichen Vermarktung ­unserer Reifen. Ostbomk, Michelin: Die Warenkreditversicherungen wollen Risiken besser einschätzen und prüfen sehr genau. Wir versuchen natürlich auch, unter den veränderten Rahmenbedingungen Lösungen mit unseren Partnern zu finden, um die Geschäfte sinnvoll ­abzuwickeln. Ambroz, Semperit: Unsere Beziehungen zu unseren Handelspartnern sind langjährig und partnerschaftlich. Wir sprechen offen über Themen und versuchen, mit individuellen Lösungen gemeinsam erfolgreich zu sein. Diese Werte werden von unseren Partnern sehr geschätzt. Eine Beeinträchtigung sehen wir derzeit nicht. Rodlauer, Hankook: Die Bonitätsbeurteilung ist bei Hankook seit jeher strengen Kriterien unterworfen. Es wäre verständlich, wenn die Warenkreditversicherungen aufgrund der jüngsten Entwicklungen nochmals genauer „hinschauen“, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und unsere Lieferbereitschaft ­beeinträchtigt dies aber keineswegs. Gößler, Nokian: Es beeinträchtigt die Bonitätsbeurteilung bei vorhandenen Partnern nicht, da wir eng


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Philipp Ostbomk, Michelin

Martin Krauss, Bridgestone

Günther Riepl, Falken

zusammenarbeiten und über Kreditlimits etc. offen sprechen. Unser Geschäftsmodell versucht, eine Partnerschaft mit unseren Händlern einzugehen und nicht nur Reifen in den Markt zu pumpen. Kilzer, Apollo Vredestein: Bonitätsbeurteilungen der Rating-Agenturen werden sich verschärfen, Versicherungsbeträge werden erhöht. Unsere Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden wird sich eher verbessern und intensivieren. Beide Parteien brauchen jetzt noch mehr Sicherheit, dies gelingt nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Der Handel bracht innovative, erfolgreiche Lieferanten genauso wie die Industrie erfolgreiche, moderne Reifenfachhändler braucht. Die daraus resultierende Lieferbereitschaft erklärt sich von selbst, wenn beide Partner erfolgreicher werden möchten und bereit sind, dafür etwas zu tun. Mielacher, Pirelli: Wir arbeiten mit dem Handel seit Jahren partnerschaftlich zusammen. An der Lieferbereitschaft wird sich daher im Grunde nichts ändern. Voraussetzung dafür ist kaufmännische Ethik. Riepl, Falken: Anzunehmen ist, dass der eine oder andere Kreditversicherer Anpassungen vornehmen wird und es dadurch schwieriger wird. Wir als Lie-

„Die Branche durchläuft eine Konsolidierungsphase, in der wir unsere Partner unterstützen.“ Martin Krauss, Bridgestone ferant sind gefordert, entsprechend den Unternehmensregeln brauchbare Prozesse zu finden. Das individuelle, kundenbezogene Zahlungsverhalten ist mitentscheidend. Hilfreich ist, wenn die Kunden aktuelle Daten mit den Kreditversicherungen austauschen. Stummer, Goodyear Dunlop: Für die Bonitätsbeurteilung bedienen wir uns selbstverständlich auch offiziellen Ratings, und die werden durch solche Vorgänge leider nicht besser. Aber es gibt eine Vielzahl von gut situierten Handelspartnern, die darunter kaum leiden werden, sondern für die sich neue Chancen in freiwerdenden Gebieten oder Marktfeldern ergeben.

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Über welche Töchter/Beteiligungen/Plattformen beliefert Ihr Konzern den Endkunden direkt? Stummer, Goodyear Dunlop: Wir haben in der ­D-A-CH-Region keine eigenen Retail-Betriebe, sondern bieten über die GDHS Franchise-Konzepte wie HMI, Premio oder Quick an. Unser Ziel ist es, über den eigenständigen Reifenhandel und den Autohauskanal unser Reifenendkundengeschäft zu organisieren. Ambroz, Semperit: Aufgrund der sich stetig ändernden Kundenanforderungen – B2B wie B2C – ist es heute notwendig, alle Kanäle zu bedienen. Für den Endkunden haben wir lokale Vertriebsnetze, wie in Österreich die Firma Profi Reifen. Ostbomk, Michelin: Im Online-Kanal haben wir uns in den letzten Jahren durch ­Blackcircle (UK) bzw. Allopneus (FR) verstärkt und unsere Reifen-Handelsplattform Popgom ergänzt. Unsere Strategie setzt aber weiterhin auf das gesamte Spektrum. Neben dem wichtigsten Kanal, unseren Handelspartnern, zeigen wir mit der Reifenhandelskette Euromaster Präsenz in diversen Märkten. Unsere neueste Beteiligung an der Handelskette A.T.U bringt – vorausgesetzt, die Kartellbehörden stimmen zu – einen weiteren Zugang. Der freie Reifenfachhandel ist und bleibt aber ein ­wesentlicher Schlüssel für die professionelle Reifenberatung und -vermarktung in unserer Strategie. Riepl, Falken: Wir beliefern keine Endkunden. Für uns hat der Reifenfachhandel unverändert Priorität. Rodlauer, Hankook: Hankook setzt in Europa nicht auf den Direktvertrieb. Wir in Österreich haben mehrfach ein klares Bekenntnis zum Reifenfachhandel abgegeben und vertrauen auch weiterhin auf die qualitativ hochwertige Vermarktung an den Endkunden. Gößler, Nokian: Mit ­Vianor verkaufen wir primär Nokian, aber auch ­andere Marken an Endkunden. Kilzer, Apollo Vredestein: Unser einziger Berührungspunkt mit Endkunden ist unsere Tochter reifen.com, die 37 eigene Niederlassungen sowie eine B2C-Plattform betreibt. Wir sind bestrebt, aus den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen aus diesem Bereich eine Synergie für unsere Partner zu schaffen. Nur wer den Markt versteht, kann ihn gestalten! •


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REIFEN EXTRA

Let the Sunshine in Der ÖAMTC-Sommerreifen-Test bringt in zwei Dimensionen weitgehend gute Ergebnisse, solange die Sonne scheint. Die Schwächen treten vor allem im Regen auf.

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as Problem ist nicht neu, zumal speziell die Haftung bei Nässe in einem Zielkonflikt mit geringem Rollwiderstand und geringem Verschleiß steht. Beide Eigenschaften wurden in den vergangenen Jahren immer wichtiger: der verringerte Rollwiderstand, weil er den Autoherstellern hilft, die CO2-Emmissionen zu reduzieren, der Verschleiß, weil er speziell den Flotten hilft, die Reifenkosten zu reduzieren. Dieses Thema beschäftigt uns daher regelmäßig, zuletzt vor exakt einem Jahr an dieser Stelle. Neu ist allerdings das Segment, wo dieses Problem nun verstärkt auftritt. So hat der ÖAMTC mit seinen Partnern dieses Mal 14 Modelle der Größe 175/65 R14 getestet. Bis vor Kurzem war diese Dimension noch ein Klassiker in der Kleinwagen-Klasse, mittlerweile sind es nur noch vereinzelte Einsteigermodelle und die Vertreter der Kleinstwagen, die mit 14-Zöllern ausgeliefert werden. Deutlich wichtiger sind diese Pneus im Ersatzbedarf, da noch zahlreiche ältere Fahrzeuge mit dieser Größe ausgestattet sind. Der ÖAMTC trägt damit den Anforderungen und dem Interesse der Besitzer älterer Fahrzeuge Rechnung: „Unabhängige Tests von Reifengrößen, die vorwiegend für diesen sogenannten Ersatzbedarfsmarkt gedacht sind, stellen somit sicher, dass auch bei diesen Produkten keine Abstriche bei der Qualität gemacht werden müssen“, erklärt Dipl.-Ing. Friedrich Eppel, Reifenexperte des ÖAMTC.

Sicherheit wichtiger als Verschleiß Umso überraschender sind damit die Eigenschaften dieser Fahrzeuge: egal ob Kleinstwagen oder Ersatzbedarf – sowohl der Rollwiderstand wie auch der Verschleiß sind bei diesen Fahrzeugen absolut zweitrangig, auf Sicherheit bei Nässe will jedoch niemand verzichten. Nachdem diese Reifen kaum mehr in der Erstausrüstung verwendet werden, liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um ältere Technologie handelt. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die Premiumhersteller, die normalerweise über die Technologieführerschaft verfügen, hier eher enttäuschen. Das Urteil „sehr empfehlenswert“ geht nur an den Testsieger Falken Sincera SN832 Ecorun und den Zweitplatzierten Semperit Comfort-Life 2. Dabei handelt es sich zweifellos um zwei starke, etablierte Marken, die preislich allerdings im Mittelfeld angesiedelt sind. Die teureren Premiummodelle landen mit „empfehlenswert“ allesamt nur im Mittelfeld, wobei jeweils die Schwächen bei Nässe eine bessere Benotung verhindern. Lobenswerte Ausnahme ist der Continental ContiPremium-Contact 5, der sogar als Bester bei Nässe bewertet wird. Die Note 3,0 beim Verschleiß schiebt das Modell in der Gesamtwertung zwar weiter nach hinten, insgesamt entspricht der Conti aber exakt dem Kundenanspruch.

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Eine Überraschung Mit einer Ausnahme gibt es beim Test der Größe 205/55 R16, einem der meistverkauften Sommerreifen, keine Überraschungen. Gleich 6 Modelle wurden in dieser Kategorie mit „sehr empfehlenswert“ eingestuft, dahinter folgen weitere 8 „empfehlenswerte“ Reifen. Den Sieg holte sich der Michelin Primacy 3, dahinter folgen ex aequo die Modelle von Bridgestone, Continental und Firestone. Für Verwirrung sorgte hingegen das Ende des Feldes, wo die Modelle von Infinity und Vredestein nur bedingt empfohlen werden. Der Grund dafür ist der sogenannte Schnelllauftest, der laut ÖAMTC seit Jahren fixer Bestandteil des Tests ist. Sofern alle Reifen diese Überprüfung bestehen, wird dieser nicht extra angeführt. Zuletzt war 2014 ein Produkt in diesem Bereich durchgefallen.

Härter als das Gesetz Dieser Schnelllauftest basiert auf der gesetzlichen Überprüfung, wurde aber seitens der Testergemein-

schaft deutlich verschärft. „Im Vergleich zur gesetzlichen Vorgabe testen wir mit einem geringeren Luftdruck und einem höheren Radsturz, der Geschwindigkeitsablauf wird anders gestaltet und die gesamte Messung dauert länger. Die Schäden treten also früher auf“, erklärt Eppel. So haben sich bei zu niedrigem Luftdruck, hoher Beladung und einer sehr hohen Geschwindigkeit von über 200 km/h Teile der Lauffläche gelöst. „Die beiden Reifen erfüllen in jedem Fall die gesetzlichen Vorschriften“, so Eppel. • (GEW)

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Die Dimensionen 175/65 R14 und 205/55 R16 wurden vom ÖAMTC und seinen Testpartnern unter die Lupe genommen.

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REIFEN extra

Die 1. The Tire Cologne findet vom 29. Mai bis 1. Juni in der Kölnmesse statt

Neue Messe braucht …? Sind Fachmessen noch zeitgemäß? Ja, wenn man’s richtig macht, sagen die Veranstalter der „Tire Cologne“, die Ende Mai in Köln ihre Premiere feiert.

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Gerald Böse

Christoph Werner

ie Entscheidung, „The Tire Cologne“ ins Leben zu rufen, fiel vor etwa 3 Jahren in einem Klima, in dem Fachmessen als Selbstbeweihräucherungs-Events der Branchengrößten zunehmend kritisch hinterfragt wurden. Heute, gut 2 Monate vor dem Termin der Premierenmesse (29. Mai bis 1. Juni) in Köln, scheint es, als habe die Messe als Medium zum Austausch für die Branche(n) diese Image-­ Talsohle überwunden. Dennoch – eine „Messe wie früher“ soll die Tire auf keinen Fall sein: „Die Branche braucht Veränderung und Weiterentwicklung“, analysiert der zuständige Projektmanager Ingo Riedeberger. „Die Kölnmesse kann diese gestellten Ansprüche erfüllen. The Tire Cologne wird ein Branchenabbild auf allen Ebenen bieten, das ­exakt den Marktbedürfnissen entspricht.“

Alleinstellung als Daseinsberechtigung Ingo Riedeberger

Christoph Werner, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement bei der Kölnmesse GmbH, ergänzt:

„Die Kölnmesse kann den Wunsch der Branche nach Weiterentwicklung mit ,The Tire Cologne‘ erfüllen.“ Ingo Riedeberger, Kölnmesse GmbH „Alleinstellungsmerkmale der „The Tire Cologne“ sind eine eigenständige und umfassende Branchenabbildung, Internationalisierung aller relevanten Branchensegmente und die Generierung neuer

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Besucherzielgruppen.“ Zu Letzteren gehören Player des Online-Handels ebenso wie Werkstatt-Serviceanbieter, aber auch Fuhrparkmanager, Transporteure und Recycling-Unternehmen.

Erwartungen sind hoch An Flottenmanager im Speziellen wendet sich die Fleet Lounge in Halle 7 mit interessanten Vorträgen und Talkrunden. Im Zentrum der Halle 9 im Segment Reifenrunderneuerung, Altreifenverwertung und -entsorgung bietet das Recycling-Forum einen kompletten Überblick zum Thema. An die Rund­ erneuerer richtet sich bereits am 1. Messetag die Global Retreading Conference. Dass mit der „Tire“ ein neues Produkt auf einen bestehenden Bedarf trifft, haben die Verantwortlichen bereits festgestellt. „Fast 95 Prozent der Fläche sind ausgebucht“, stellte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölnmesse GmbH, bei der ­europäischen Pressekonferenz vergangenen November fest. Insgesamt erwarte man 600 ausstellende Unternehmen aus 40 Ländern, darunter die 20 umsatzstärksten Unternehmen der aktuellen „Reifenweltrangliste“. Aktuellere Zahlen wird die Kölnmesse erst in einigen Wochen veröffentlichen, gerade von kleineren Ausstellern erwarte man noch späte Buchungen. Ob „The Tire Cologne“ – wie im Slogan „Empowering the Entire Business“ – die Erwartungen für die gesamte Branche erfüllen kann, werden Aussteller und ­Besucher im Juni zu beurteilen haben. • (KAT)


MEINUNG Virtuelles Raufen um jeden Reifen

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ber 110 Online-Dienste allein für das Reifenund Teilegeschäft listet der Koblenzer Firmenberater Dr. Jörg von Steinaecker unter www.diserva. de auf – 370 Bausteine von über 300 Anbietern für die Digitalstrategie im mobilitätsbezogenen NewBusiness. Zu Plattformen zwecks Ertragssicherung hat sich nichts Konkretes gefunden. • Somit stellt sich umso mehr die Frage nach der richtigen Ausrichtung auf das Reifengeschäft und den entsprechenden Maßnahmen, um der allgemeinen Kostensteigerung im in ganz Europa unvermindert gestressten Margenszenario erfolgreich entgegenwirken zu können. • Dennoch kämpft nahezu jeder mit Reifenangeboten und -dienstleistungen für seine Kundenbindung. Das „ungeliebte“ Produkt bringt im Endeffekt immer noch den Autohalter ins Geschäft und die Reifen(fach)betriebe erbringen hochgradig sicherheitsrelevante Dienstleistungen am Fahrzeug. Die in der

„Für alles und jedes gibt es ein Serviceportal, nicht jedoch für ertragssichernde Margen!“ Vergangenheit immer stärker ausgeprägte Subventionierung der Dienstleistungen mit den Reifen kann unter den herrschenden Marktbedingungen aus der Handelsmarge allein nicht fortgesetzt werden. • Das Internet hat in einer Angebotswelt voller kostenloser Ideen das Handels- und Dienstleistungsgeschäft in den Würgegriff genommen. Wenige maximieren damit ihren Erfolg, zu viele bleiben dabei auf der Strecke und damit auch die Kaufkraft. Das ist die raue Fahrt in die Zukunft und kein Weg führt daran vorbei.

Gerhard Lustig, Herausgeber

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reifen extra

Robert Rubin (Continental, links), Philipp Maurer (Goodyear Dunlop) (darunter) und Martin Schaum­ löffel (Pirelli und Metzeler, unten)

Zweirad-Verkaufsleiter Wolfgang Terfloth (l.) und Gebietsleiter Oliver Grünberger, Bridgestone

Zweiradreifen: Ein sehr interessanter Markt, der zum Erfolg allerdings profunde Montagekennt­ nisse voraussetzt. Von D. Scheuch, B. Katzinger und Dr. N. Engel

Bike-Pneus: Gut fürs Geschäft N

icht zu unterschätzen sei die Wirkung des Themas Zweiradreifen nicht zuletzt aufgrund der Klientel: „Wer heute Motorrad fährt, der ist ein attraktiver Kunde. Er hat auf jeden Fall ein Auto, häufig der Mittel- oder Oberklasse. Oftmals sind die Motorradfahrer auch Entscheider, die über ihr ­Hobby mit einem Produkt in Kontakt kommen“, gibt Wolfgang Terfloth, Leiter Verkauf Motorradreifen in der D-A-CH-Region, zu bedenken.

Linz: Feuerwerk der Pneuneuheiten Auf der Motorradmesse in Linz haben manche Hersteller von Zweiradreifen für das Publikum, das den Reifen als lebenswichtigen Kontakt zur Straße schätzt, ein regelrechtes Neuheitenfeuerwerk abgebrannt. Mittlerweile sind die meisten trotz der heutigen Dimensionsvielfalt Vollsortimenter. Terfloth und Gebietsleiter Oliver Grünberger stellten SC2/SC2 Rain (für Roller), A41 (für Reise-Enduro), T31 und dessen GT-Version (für Tourensport) sowie die Palette der Battle Cruiser H50 (Harley-Davidson) vor. Philipp Maurer, Marketing Motorradreifen D-A-CH bei Goodyear Dunlop, konnte mit den Dunlop-Produktneuheiten Sportsmart TT (für Hypersports),

„Pirelli bietet nun 3 Produkte im Supersportsegment an.“ Martin Schaumlöffel

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Trailsmart Max (für Reise-Enduros), den Geomax MX-12 (für Tiefsand) und D213 GP Pro (Profi-Rennreifen) Programmergänzungen präsentieren. „Die neuen Motorradreifen Diablo Rosso Corsa II komplettierten die Supersport-Range“, erklärt Martin Schaumlöffel, Leiter Trade & Consumer Marketing Pirelli und Metzeler Deutschland. Mit dem Supercorsa-SP und dem Diablo Rosso III biete ­Pirelli 3 Produkte im Supersportsegment an. Pirelli trage aber auch dem Trend zu den Groß-Enduros mit dem Scorpion Trail 2 Rechnung. Mit den neuen Modellen Metzeler Karroo Street und Karroo Extrem „haben wir die Produktpalette vom richtig grobstolligen Offroad-Reifen bis hin zum Street-Reifen komplettiert.“ Wichtig sei für Metzeler auch der Sport-Touringreifen Roadtec 01, „den wir jetzt auch in Dimensionen für Youngtimer in 16, 18 oder 19 Zoll anbieten“. „Continental deckt bis auf Offroad, also Hard-­ Enduro- und Motocross-Reifen, alle Zweirad-Reifen­ segmente ab“, erklärt Robert Rubin, Key Account Manager Motorradreifen Semperit Reifen GmbH. Mit dem neuen ContiAttack SM Evo biete man ­einen Supermoto-Reifen an, „der über eine bessere Nässe-Performance und eine etwas höhere Laufleistung verfügt“, so Rubin. Mit dem ContiRoadAttack 3 Classic Racing habe Continental ein weiteres neues Produkt speziell für 18-Zoll-Youngtimer. •


REIFEN EXTRA

Öko, Sport und Sicherheit Kumho deckt mit den Neuheiten dieses Sommers die ganze Breite der Kundenbedürfnisse ab.

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mweltbewusstsein ist in aller Munde, Umweltfreundlichkeit wird auch beim Reifenkauf nachgefragt. Um in der Öko-Kategorie weiter beim Endkunden punkten zu können, hat Kumho für die Saison 2018 mit dem ecowing ES31 einen Nachfolger für den ecowing ES01 KH27 aufgelegt. Laufleistung und Rollwiderstand des für Klein- und Kompaktwagen ausgelegten Pneus seien nochmals deutlich verbessert worden, heißt es. Erhältlich ist der neue ecowing in 38 Dimensionen von 14 bis 17 Zoll. Kumho weist darauf hin, dass bei der Herstellung umweltfreundliche Materialien zum Einsatz kommen, dennoch seien fahrsicherheitsrelevante Eigenschaften wie Handling oder Nassgrip gegenüber dem Vorgänger sogar optimiert worden. Auch im Sportsegment bleibt Kumho mit seiner

Der Pneu für den ökobewussten Reifenkäufer

Ecsta-Reihe aktiv – und konkurrenzfähig. Der Kumho Ecsta PS71 belegte beim ARBÖ-Sommerreifentest 2018 den 2. Platz. Mit optimiertem Blockdesign und Hightech-Materialien wie der neuesten Generation Lösungs-Styrol-Butadien-Kautschuk punktet er auch auf nasser Fahrbahn.

Sportlich bis supersportlich Die Palette aus Ecsta PS31, PS71 und PS91 deckt den gesamten sportlichen und supersportlichen Bereich in den Dimensionen 14 bis 20 Zoll mit Profilbreiten von 165 bis 305 Millimetern ab. Der PS91 verfügt sogar über die Y-Geschwindigkeitsindexierung für Tempobereiche über 300 km/h. • (RED)

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REIFEN EXTRA

Bei den Kunden vor Ort: Dipl.-Ing. Nikica Majic, Harald Kilzer, Franz Grinschgl, Michael Schneider (Administration), Harald Weikinger, Roland Petz (Marketing), Bernhard Schmolz, Herbert Heissenberger (Flotten), Hubert Ehrenhöfer

Eigenes Lager in Wien 23: Wolfgang Holzgruber (Leiter), Gergely Roza, Biro Gyula, Nik Kennedy, Kristian Kiss, Laszlo Ohr

Kompetente Betreuung im Innendienst: Andreas Wytek, Domen Dovzan, Gregor Mori und Ursula Schandl

Menschen vom Fach In der Österreich-Zentrale von Apollo Vredestein in Wien 23 sorgen kompetente Branchenfachleute für perfekte Abwicklung und zufriedene Händler.

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lobalisierung, Zentralisierung und Digitalisierung sind langfristige Entwicklungen, die sowohl Konsumenten wie auch Wiederverkäufer in allen Branchen massiv beschäftigen. Niederlassungen werden aufgelöst oder reduziert, Mitarbeiter abgebaut und die Verantwortlichkeiten in die Zentralen verlegt. Darunter leidet die persönliche Betreuung. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel und eine dieser erfreulichen Ausnahmen ist die Österreich-Organisation von Apollo Vredestein. Schon seit dem Österreich-Start mit dem ersten Geschäftsführer Adi Rankl hatte die persönliche Betreuung der Kunden aus dem Reifenfachhandel oberste Priorität und wurde unter Thomas Körpert perfektioniert. Der neue Geschäftsführer Harald Kilzer setzt diesen Weg konsequent mit seinem Team fort. Für die umfassende Betreuung der Händler vor Ort sorgen die beiden Key-Account-Manager Dipl.-Ing. Nikica Majic (Pkw) und Bernhard Schmolz (Off Highway Tyre) gemeinsam mit den Gebietsleitern, die bereits seit vielen Jahren den Reifenfachhandel besuchen und eine enge Bindung zu ihren Kunden aufgebaut haben.

Innendienst fürs tägliche Geschäft Der persönliche Kontakt vor Ort in den Betrieben ist die Basis für die gute Zusammenarbeit. Für den Erfolg in der täglichen Umsetzung sorgt das bewährte Team in der Zentrale von Apollo Vredestein in Wien 23. Zentrale Anlaufstelle ist dabei der Verkaufsinnendienst. Dieses Team steht dem Reifenfachhandel freundlich

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und kompetent für Bestellungen und Beratungen per Mail, Fax und vor allem telefonisch zur Verfügung. „Die Kunden schätzen unsere Beratung und erwarten sich zu 100 Prozent verlässliche Aussagen, die ein System oft nicht liefern kann“, erklärt Andreas Wytek, der auch für die Beschaffung und damit für die Verfügbarkeit im Wiener Lager verantwortlich ist. „Das erfordert langjährige Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl.“ „Der Reifenhändler ruft oft an, weil der Kunde am Verkaufspult steht und eine Lösung braucht“, erklärt Gregor Mori. Es wird ihm schnell und kompetent geholfen. „Hier arbeiten Menschen vom Fach“, so Wytek. „Bei aller Digitalisierung ist der persönliche Kontakt sehr wichtig“, weiß Ursula Schandl. Dass auch die slowenischen und kroatischen Kunden in ihrer Landessprache bestellen können, dafür sorgt Domen Dovzan als Vierter des Teams.

Eigenes Lager in Wien Die Bestellung geht dann zwei Stockwerke tiefer ins Lager. „Wir sind einer der wenigen Reifenlieferanten, die noch ein eigenes Lager in Österreich betreiben“, erklärt Lagerleiter Wolfgang Holzgruber. Geht die Bestellung vor 16 Uhr ein, erhält der Kunde in der Regel am nächsten Tag die gewünschten Produkte. Neben der Zustellung kann der Kunde auch selbst vom Lager abholen. Hier sind ständig 40.000 bis 50.000 Reifen verfügbar. „Bestellungen bis zu 200 Reifen wickeln wir direkt ab, der Rest läuft über die zentrale Logistik in den Niederlanden“, so Holzgruber. • (GEW)


REIFEN EXTRA

Alles, was „Recht“ ist Der VRÖ hat seine Rechtsfibel neu aufgelegt und damit das wichtige Nachschlagewerk für die gesamte Branche auf den aktuellen Stand gebracht.

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ie Rechtsfibel des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, sowohl für die Industrie wie auch für die Reifenfachbetriebe. Grundsätzlich sollte jeder, der mit dem Reifen zu tun hat, das handliche Nachschlagewerk griffbereit haben. Auf 140 Seiten werden alle Aspekte zum Thema Räder und Reifen beleuchtet: Das reicht von Winterausrüstung, Ganzjahresreifen und Schneeketten über Reifendruck und Reifenlabel bis zu ECE-Verordnungen und allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen. Die Themen umfassen Pkw-Reifen ebenso wie Motorrad-, Lkw-, Anhänger- oder Landwirtschafts-Pneus. Zur praxisgerechten Verwendung verfügt das Werk über zahlreichen Grafiken, Abbildungen, Tabellen, Musterformulare und praktische Hinweise.

VRÖ-Obmann James Tennant

Wichtige Neuauflage „Die permanente Weiterentwicklung der Kraftfahrzeuge und der Reifentechnik sowie Änderungen von gesetzlichen Bestimmungen und internationalen Normen machte eine Neuauflage der VRÖ Rechtsfibel notwendig“, erklärt VRÖ-Obmann James Tennant. Zur vereinfachten Übersicht sind wesentliche Änderungen im Vergleich zur Ausgabe 2013 markiert. • (RED) Bestellbar ist die Rechtsfibel zum Preis von 19,Euro (zuzüglich Versandkosten) direkt beim VRÖ: www.vroe.at

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REIFEN EXTRA

Bestwerte bei Nässe für den Turanza T005 – und auch noch für den Vorgänger T001 Evo

Der Erbe des Regentänzers Bridgestone legt mit dem Turanza T005 noch einen drauf, was Nassgrip und Allround-Fähigkeiten betrifft. Auch der Vorgänger macht bei den diversen Tests noch ausgezeichnete Figur.

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Neue Technologien für Stockerlplätze beim Test

Ausgewogenheit und Leistung

„Der Turanza T005 übererfüllt die Erwartungen der Autofahrer an Fahrspaß und Sicherheit.“

utofahrer erwarten einen Reifen, der Fahrspaß und sicheres Fahrgefühl kombiniert. Die Kontrolle muss sowohl in alltäglichen als auch anspruchsvollen Situationen – also etwa auf nasser Fahrbahn – optimal sein. Zudem muss der Reifen einen niedrigen Spritverbrauch und eine hohe Laufleistung liefern.“ So umreißt Martin Krauss, Country Manager für Österreich bei Bridgestone, das nicht gerade schmale Anforderungsspektrum, das Kunden an einen modernen Touring-Sommerreifen stellen.

Der für die Saison 2018 unlängst gelaunchte Turanza T005 soll alle diese Bedingungen in bester Weise erfüllen. Dafür stellte Bridgestone ein großes Paket an Materialien und Laufflächendesigns zusammen. Das hohe Rillenvolumen im Schulterbereich und die optimierte Verteilung der Hauptprofilrillen in der Mitte des Reifens tragen zu einer effizienten Wasserableitung bei.

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Durch eine neue Mischtechnologie und die patentierte hoch silikahaltige NanoPro-Tech-Laufflächenmischung können der Verschleiß des T005 minimiert sowie der Grip und die Kraftstoffeffizienz maximiert werden. Die Laufleistung des Turanza T005 ist rund 10 Prozent höher als bei seinem Vorgänger. „So erfüllen wir die Erwartungen der Autofahrer und gehen sogar noch über diese hinaus“, sagt Krauss.

Martin Krauss, Bridgestone Country Manager Österreich Sowohl der ab sofort erhältliche T005 als auch sein Vorgänger, der T001 Evo, überzeugen in diversen Sommerreifentests mit Bestwertungen. So sieht AutoBild den T005 auf Platz 2 mit einem Nassbremsweg aus 80 km/h von 34,3 m – Bestwert in der Klasse. Bei ÖAMTC (und Partnern) liegt der T001 Evo als „Bester bei Nässe“ ebenfalls auf Platz 2. „Der Turanza T005 bietet als Weiterentwicklung des T001 Evo herausragende Leistungen bei Nässe, beste EU-Labelwerte sowie eine hohe Laufleistung“, freut sich Krauss. Beim Nassgrip erfüllt der T005 die Klasse A, bei der Spriteffizienz die Klasse B. Das Abrollgeräusch liegt laut Label bei 71 dB. „Das Line-up wird bis 2019 in nahezu allen europäischen Touring-Reifengrößen verfügbar sein – über 140 Größen für 14- bis 21-Zoll-Felgen“, so Krauss. • (KAT)


Starkes Design, ECEFreigaben und perfekte Verfügbarkeit: AEZ, Dezent und Dotz von Alcar

ECE in großer Vielfalt Alcar setzt stark auf ECE-Freigaben und bietet erstmals ein Design mit durchgängiger ECE-Zertifizierung.

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ir gehen mit ECE sehr stark in die Breite“, erklärt Christian Thaller, Geschäftsführer von Alcar in Österreich. So wird von AEZ erstmals ein Rad von 18 bis 21 Zoll durchgängig mit ECEFreigaben angeboten. „Die Freigaben gehen dabei von den deutschen Marken über Alfa Romeo bis zu Land Rover und Volvo“, so Thaller: „Natürlich in den Original-Dimensionen.“

Alcar-Geschäftsführer Christian Thaller

Plug-and-play für zufriedene Kunden Reifenfachbetriebe und Autohäuser können damit aus dem Vollen schöpfen. Sie nutzen die Plug-andplay-Funktion für rasche Kundenlösungen und greifen dabei auf das umfangreiche Sortiment der Alcar-Marken samt perfekter Logistik zurück. „Innerhalb von 24 Stunden beliefern wir unsere Kunden aus dem Lager Hirtenberg“, erklärt Thaller. Bei der aktuellen Vielfalt zahlt sich eine eigene Lagerhaltung für den Betrieb gar nicht mehr aus. Speziell im Flotten- und Leasingbereich wird eine rasche und problemlose Umrüstung sehr geschätzt, hier ist ECE sehr wichtig. „Nicht nur für die Brotund Butter-Dimensionen, sondern auch für größere Räder oder für exklusivere Automarken“, weiß Thaller. • (GEW)

„Wir gehen mit ECE sehr stark in die Breite.“ Christian Thaller, Alcar


REIFEN EXTRA

Nexen verfügt über ein umfassendes Portfolio

Erhöhte Nachfrage dank OE Mit einer umfassenden Sommer- und Winterpalette sowie einem Ganzjahresreifen bietet Nexen hochwertige Reifen zu attraktiven Preisen, wie Country Manager Christian Jelinek weiß.

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&W: Welche Produkte bietet Nexen für den österreichischen Markt an? Christian Jelinek: Nexen Tire bietet in den Märkten Österreich und Deutschland eine identische Produktpalette an. Für die kommende Sommersaison steht aus dem Hause Nexen ein breit gefächertes Sommerreifenportfolio zur Auswahl, sodass alle Fahrzeugklassen von Kompakt- über Klein-, Mittelund Oberklassen abgedeckt werden können. Dazu zählt im High-Performance-Bereich der erfolgreich getestete N’blue HD Plus sowie im Ultra-High-Performance-Bereich der fahrdynamische und sportive N’Fera SU1. Für den weiter steigenden SUV-Markt bietet Nexen Tire den

„Die wachsenden Erstausrüstungsfreigaben bedingen eine erhöhte Nachfrage im Ersatzgeschäft.“ Christian Jelinek, Nexen Tire N’Fera RU1, dessen hervorragende Qualität auch den Premiumhersteller Porsche überzeugt hat, indem dieser SUV-Reifen werkseitig auf dem Macan sowie dem Cayenne verbaut wird. Für LLkws bietet Nexen im Sommer den laufleistungsstarken Roadian CT8 an. Auch im Ganzjahresreifen-Segment ist der koreanische Reifenhersteller bestens aufgestellt. Der bekannte Ganzjahresreifen N’blue 4Season ist aktuell

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von 13 bis 17 Zoll in gängigen 39 Dimensionen verfügbar. Zukünftig wird das Größenspektrum um 7 weitere Größen im wachsenden SUV- und 6 weitere Größen im UHP-Segment erweitert. Das neue All-Season-Profil wird mit Schneeflockensymbol und M+S-Markierung angeboten. Wodurch zeichnen sich die Nexen-Produkte aus? Jelinek: State-of-the-Art-Profile in allen gängigen Fahrzeugdimensionen und gute Tests für alle Produktlinien bestätigen den Invest der letzten Jahre von Nexen Tire in die Forschungs- und Entwicklungsstrategien. Dieser erfolgreiche Weg wird auch zukünftig fortgesetzt. Die gleichbleibende Qualität auf höchstem Niveau überzeugt nicht nur die OE-Hersteller, sondern spiegelt sich auch in kontinuierlich steigenden Replacement-Marktanteilen über alle Segmente wider. Die sukzessiv wachsenden Erstausrüstungsfreigaben bedingen ebenso eine erhöhte Nachfrage im Ersatzgeschäft bei den Flotten-Entscheidungsträgern wie auch den Endverbrauchern. Wie profitiert der Händler von der Nexen-Produktpalette? Jelinek: Dem Händler werden durch das NexenProduktportfolio innovative Reifen für jedes Fahrzeug und jede Einsatzart in bester Qualität zu einem absolut wettbewerbsfähigen Preis geboten. • (GEW)


REIFEN extra

Neu im Hankook-Sommerreifenprogramm: die neue Generation des Kinergy Eco2

Das volle Programm Mit laufender Sortimentserweiterung und -verbesserung stärkt Hankook seine Position als hochwertiger Komplettanbieter beim Reifenfachhandel.

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o stellt der koreanische Hersteller zur Sommersaison einige neue Modelle und Erweiterungen vor. Die neueste Generation des Kinergy Eco2 wurde besonders auf Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit ausgelegt und speziell auf die Bedürfnisse moderner Klein-, Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge entwickelt. „Wie beim Vorgängermodell standen neben Fahrsicherheit und Ökonomie mit einem niedrigen Rollwiderstand und hoher Laufleistung insbesondere auch der Abroll- und Geräusch-Komfort im Fokus der Entwicklung“, erklärt Country Manager Mag. Tassilo Rodlauer: „Mit dem Kinergy Eco2 sind wir in dieser Klasse bereits seit 2016 in der Erstausrüstung sehr gut positioniert und sind überzeugt, dass wir damit auch im Ersatzgeschäft sehr ­erfolgreich sein werden.“ Das Modell ist zunächst in 59 Größen von 13 bis 16 Zoll verfügbar.

Der Allroundkünstler

Mag. Tassilo Rodlauer, Country Manager Österreich bei Hankook

Beim traditionell bereits sehr breit aufgestellten Ventus Prime3 wird das Angebot mit zusätzlichen Größen noch einmal erweitert. Das Modell bietet einen attraktiven Mix aus Leistung, Sicherheit, Komfort und Umweltfreundlichkeit. „Der Ventus Prime3 ist unser Allroundkünstler und Bestseller. Der erfolgreiche Reifen deckt alles ab und glänzt auch 2018 wieder mit überzeugenden Testergebnissen“, bringt es der Österreich-Verantwortliche auf den Punkt. Nicht zuletzt wird auch das Portfolio des Flaggschiff-Reifens Ventus S1 evo2 und Ventus S1 evo2 SUV erweitert. „Die ständig wachsende Palette stärkt unsere Position als Komplettanbieter und damit als vollwertiger Partner des Reifenfachhandels“, so Rodlauer abschließend. • (GEW)


REIFEN extra

P Zero bedeutet individuelle Passgenauigkeit für das jeweilige Automodell, auch in den Fahrzeugklassen unterhalb der Sportwagen

Technische Überlegenheit aus Tradition Maßgeschneiderte Performance

Zero ist eine einzigartige Marke, die eine Tradition technologischer Überlegenheit und Hochleistung mit Stil, Sportlichkeit und Exklusivität kombiniert“, erklärt Pirelli-Österreich-Chef Christian Mielacher.

Seit seiner Markteinführung setzt Pirelli mit dem P Zero Maßstäbe, die sich aus dem Motorsport sowie der engen Zusammenarbeit mit den führenden Auto­ mobilherstellern entwickeln. In enger Kooperation werden die Anforderungen der jeweiligen Fahrzeuge gemeinsam erfüllt und sorgen genau deshalb für höchste Performance auf dem jeweiligen Fahrzeugmodell. Nicht zuletzt aufgrund der Kompetenz zur individuellen Passgenauigkeit nimmt Pirelli eine Führungsposition unter den Reifenzulieferern im OEM-Markt ein.

Tradition

Innovation

Tradition, Innovation und maßgeschneiderte Performance zeichnen den erfolgreichen Pirelli P Zero seit über 30 Jahren aus. Durch die große Vielfalt kommt die Leistungsfähigkeit vielen Fahrzeugen zugute.

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1987 wurde der P Zero als erster Ultra-High-Performance-Reifen von Pirelli vorgestellt und konnte die Automobilwelt von Beginn an überzeugen. P Zero steht symbolisch für Formula 1 und damit für die Performance auf den schnellsten Rennwagen der Welt. Dabei ist die Erfolgsgeschichte nicht auf die oberste Rennsportklasse Christian Mielacher, Pirelli limitiert, sondern hat sich über die Jahre über fast alle Rennserien verteilt. Das Versprechen, das Pirelli auf der Rennstrecke gibt, wurde in der Serienbereifung stets eingehalten und hat den italienischen Reifenkonzern zum Marktführer im UHP-Segment gemacht. „Im Bereich 18 Zoll und größer sind wir in Österreich und in ganz Europa einer der Marktführer“, erklärt Mielacher stolz. „Und wir wollen hier noch stärker werden.“

„Mit über 800 Homologationen bieten wir eine einzigartige Breite.“

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Entscheidender Teil der P-Zero-DNA sind die konsequente Weiterentwicklung und das klare Bekenntnis zu Innovation. Aktuelle Beispiele dafür sind das Pirelli Noise Cancelling System (PNCS), die Seal Inside Technologie zur Weiterfahrt trotz Einstich sowie Run Flat zur Mobilität mit wenig Luftdruck. Die P-Zero-Familie besteht aktuell aus elf Mitgliedern, deren Eigenschaften von der traditionellen und der maßgeschneiderten Performance über Erstausrüstungs-Performance bis zu Extreme- und Rennstrecken-Performance reichen. Insgesamt sind mehr als 500 Reifen erhältlich, die über mehr als 800 Homologationen verfügen. Davon profitiert in einem hohen Maß natürlich auch der österreichische Ersatzmarkt: „Mit dieser hohen Zahl an Homologationen bieten wir eine einzigartige Breite, die dem Reifenfachhandel und dem Autohaus zugute kommt“, so Mielacher abschließend. • (GEW)


REIFEN EXTRA

Komfortabel und sicher Mit dem neuen Aspire XP bietet Apollo einen sicheren und komfortablen Reifen in den Dimensionen 16 bis 19 Zoll.

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ls Support-Brand von Vredestein bietet Apollo ein umfassendes Angebot attraktiver und moderner Produkte, die das Portfolio ergänzen. Beim neuen Sommerreifen Aspire XP haben die Entwickler vor allem auf die Verbindung von besonderem Komfort und hohen Sicherheitsreserven geachtet. Speziell für SUVs, aber auch für andere Fahrzeuge für diese Dimension bietet der Aspire XP eine hervorragende Lösung. Spezielle Verbesserungen betreffen das Laufflächenprofil, die Materialien sowie die verfügbaren Größen. So ist der Aspire XP von 16 bis 19 Zoll verfügbar, das obere Ende der Palette markiert der 275/35 R19. Der Großteil der 52 Dimensionen wird als „Extraload“ mit Verstärkung ausgeliefert.

Mehr Sicherheit Gegenüber dem Vorgängermodell konnte das Handling auf nasser Straße bei hohen Geschwindigkeiten dank einer verbesserten Laufflächenmischung um 22 Prozent verbessert werden, der Bremsweg auf nasser Straße wurde um 7 Prozent kürzer. Auf trockener Fahrbahn konnte der Bremsweg immerhin um 4 Prozent reduziert werden, auch die Genauigkeit in der Lenkreaktion wurde verbessert.

Mehr Komfort

Der Aspire XP wurde speziell für SUV entwickelt

Neben der Sicherheit wurde auch der Komfort noch einmal erhöht. Der Geräuschpegel im Fahrzeuginneren wurde durch Lamellen auf der inneren Schulter reduziert. Mit einer erhöhten Flexibilität der Seitenwandmaterialien konnte die Absorption von Stößen verbessert werden. • (GEW)

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REIFEN EXTRA

Rückkehr der Spikes?

Was ist neu am Markt? Was wird die Zukunft bringen? Continental gab im Norden Schwedens einen Einblick in Gegenwart und Zukunft der Reifentechnologie. Mag. Heinz Müller

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ie waren – vor allem am Land – die wichtigste Bereifung früherer Jahrzehnte: Doch dann kamen Spikereifen in den Verruf, die Straßen zu beschädigen. Heute hört man das charakteristische Abrollgeräusch bei uns nur noch selten. In Skandinavien sind Spikes aber noch immer Alltags-Bereifung (obwohl es auch dort Einschränkungen in den Städten gibt). Daher wurden die „Genagelten“ auch weiter entwickelt. Und jetzt scheint Continental ein Durchbruch gelungen zu sein, wie der deutsche Reifenhersteller beim Technik-Forum in Arvidsjaur zeigte.

Nur noch die Spitze ist aus Metall

Wochenlang werden neue Reifen in Schweden getestet und verglichen

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Dort, in der Nähe des Polarkreises, gibt es zugefrorene Seen, auf denen die Spikes perfekt getestet werden können. Doch was ist die Revolution? „Der Spike ist teilweise aus Gummi“, erklären die Techniker. Konkret: Nur noch die Spitze, also der Pin, besteht aus Aluminium, der „Körper“ des Spikes ist aus Gummi, der wiederum perfekt in den Reifen verarbeitet werden kann. Da der Gummi beweglicher ist als ein Spike aus Metall, greift er besser: „Wir haben damit den Eisgrip um 7 Prozent erhöht und den Straßenabrieb

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Sportliche Autos fahren auf dem neuen WinterContact TS 860 S (o.): Hingegen ist ContiAdapt (l., zur Veränderung des Fülldrucks) noch nicht am Markt

„Der neue Spikereifen reduziert den Straßenabrieb um 20 Prozent und erhöht den Eisgrip um 7 Prozent.“ um 20 Prozent reduziert“, vermelden die Techniker. Bis zur Serienreife wird wohl noch einige Zeit vergehen – doch dann könnte auch eine Wiedergeburt der Spikes in Österreich bevorstehen. Eindrucksvoll (aber ebenfalls noch in Entwicklung) sind auch die Systeme ContiSense und ContiAdapt. Der Reifen erkennt selbst, wenn es rutschig wird: Die sogenannte „Maulweite“ der Felge verändert sich, der Reifendruck verringert sich. So wird die Reifenaufstandsfläche bis zu dreimal so groß – genau das Richtige, um auf unebenen oder rutschigen Straßen sicher vorwärts zu kommen (z. B. reicht 1 bar, um aus einer Parklücke zu kommen). Ist die Fahrbahn wieder normal, geht der Reifen wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Zurück in die Gegenwart: Neu von Continental ist der WinterContact TS 860 S. Entwickelt wurde er für Fahrer von Audi S4, BMW M4 & Co., die auch auf Schnee sportlich (und dennoch sicher) unterwegs sein wollen. Der Reifen ist in 14 Dimensionen zwischen 18 und 21 Zoll bestellbar und für ein Maximaltempo von 270 km/h freigegeben. •


REIFEN extra Zu geringer Reifendruck: Der Grip sinkt, Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß steigen

Sicherheit dank RDKS Als Weltmarktführer beim Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verweist Schrader auf den positiven Einfluss des Systems auf die Verkehrssicherheit.

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o ist nach der verpflichtenden Einführung von ABS und ESP mit dem gesetzlich vorgeschriebenen RDKS vor drei Jahren ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung mehr Verkehrssicherheit erfolgt. „Zum gesunkenen Unfallrisiko liegen bei uns noch keine belastbaren Zahlen vor. Fakt aber ist, dass mehr als ein Drittel aller Autos in Europa einen zu geringen Reifendruck aufweisen“, berichtet Schrader Sales-Manager Sven Müller. „Der positive Effekt auf die Sicherheit dürfte sich hierzulande insgesamt ähnlich darstellen wie in den USA, wo es die Ausrüstungspflicht für Neuwagen schon seit zehn Jahren gibt.“

Bremsweg und Spurstabilität

Sven Müller, Schrader Sales-Manager

In den USA werden laut Schätzungen 40.000 Unfälle mit rund 33.000 Verletzten und 660 Verkehrstoten auf zu geringen Reifendruck zurückgeführt. So verlängert beispielsweise ein um 1 bar zu geringer Luftdruck in den Vorderreifen den Bremsweg bis zu 10 Prozent. Ebenso leidet die Fahrstabilität: 0,5 bar zu geringer Luftdruck reduziert die Spurtreue in Kurven um die Hälfte. „Dieser Gefahr lässt sich mit RDKS zum Glück kinderleicht vorbeugen“, so Müller.

Mehr Spritverbrauch und Reifenverschleiß Nicht nur auf die Verkehrssicherheit hat zu geringer Reifenluftdruck Auswirkungen, auch die wirtschaftliche Bedeutung für den Fahrzeugbesitzer ist spürbar. Bereits bei einer leichten Unterschreitung von 0,2 bar erhöhen sich Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß merkbar. Liegt der Luftdruck 0,6 bar unter dem vorgeschriebenen Wert, verbraucht das Fahrzeug bis zu 4 Prozent mehr Sprit, die Lebensdauer des Reifens sinkt um beachtliche 45 Prozent. Mit ständig weiterentwickelten RDKS-Lösungen ­sichert der Weltmarktführer sowohl in der Erstausrüstung wie auch im Aftermarkt den richtigen ­Reifen-Luftdruck. • (GEW)

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REIFEN EXTRA

Neue Marke Sumitomo: Pkw-Sommerreifen BC 100 und LeichtLkw-Pneu SL 727 (l.)

Testsieger Falken Sincera SN 832 und neu: ZIEX ZE 310 (r.)

Der Retail-Reifen Falken bringt die Marke Sumitomo nun auch nach Österreich und will damit nicht an den Großhandel, sondern nur an Fachbetriebe gehen, die direkt an den Endkunden verkaufen.

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ir wollen die Marke Sumitomo nur an Retailbetriebe verkaufen und nicht an den klassischen Großhandel“, erklärt Günther Riepl, Director Austria, Swiss and Eastern Europe bei Falken Tyre Europe GmbH, die Philosophie der zweiten Marke, die nun unter Falken positioniert wurde. Sumitomo ist dabei kein neues Produkt, sondern eine bestehende Marke der Falken-Mutter Sumitomo Rubber Industries Ltd. (SRI). „Wir sind damit bereits in mehreren europäischen Ländern aktiv wie in UK oder Osteuropa“, so Riepl. Speziell in den osteuropäischen Ländern sind die Produkte aufgrund der geringeren Kaufkraft erfolgreich.

ÖAMTC-Testsieger

„Der Hauptfokus liegt auf Falken, Sumitomo ist eine Ergänzung und Abrundung.“

Falken-Service gilt auch für Sumitomo „Unser Service, die Betreuung und die Logistik mit 24-h-Lieferung gelten natürlich auch für die Marke Sumitomo“, beschreibt Riepl seinen Dienstleistungsansatz, für den er schon mit Falken bekannt ist. Lediglich die Vertriebsstrategie unterscheidet sich. Durch die Retail-Ausrichtung sind Volumen und Preisstabilität besser kontrollierbar. „Im ersten Schritt werden wir Sommerreifen für Leicht-Lkws anbieten, ab Juni folgt dann das Winterreifenangebot“, so Riepl zum Sortiment. Der Hauptfokus liegt natürlich weiterhin auf Falken, Sumitomo ist eine Ergänzung und Abrundung für uns“, so Riepl.

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Günther Riepl, Falken

Einmal mehr bietet Falken für diesen Sommer die umfassende Palette für nahezu alle Kundenanforderungen und Fahrzeuggrößen, die vom Kleinwagen über den wachsenden Markt der SUVs über Leicht-Lkws bis zu Lkws und Bussen reicht. Das beginnt in der Kleinwagen-Klasse, wo Falken heuer den Testsieger beim ÖAMTC-Sommerreifentest stellt. Mit Falken und Semperit erreichen dort lediglich zwei Reifen die Beurteilung „sehr empfehlenswert“. Als Vertreter der preislichen Mittelkasse verweist Falken damit namhafter Vertreter aus dem Premiumbereich auf die Plätze.

Längst etabliert Rechtzeitig zum Frühjahrsgeschäft ist der neue Falken ZIEX ZE310 Ecorun erhältlich, der sukzessive dem vielfach ausgezeichneten ZIEX ZE914 nachfolgt. „Zum Start sind 40 Dimensionen verfügbar, im Laufe des Jahres werden weitere 58 folgen“, so Riepl. Unter der Bezeichnung „Adaptive Constant Pressure“ verfügt das neue Modell über eine Technologie, die eine gleichbleibende Druckverteilung in der Aufstandsfläche gewährleistet. Die neuerliche Verbesserung und Erweiterung des Sortiments sind ein weiterer Beweis dafür, dass sich die japanische Marke längst beim Reifenfachhandel und in der Erstausrüstung etabliert hat. • (GEW)


REIFEN extra

So sehen Sieger aus Über eine hohe Auszeichnung – den „Premio Tuning Award“ – darf sich die RTS Räder Technik Service GmbH freuen.

A RTS-­Vertriebsleiter Uwe Arnhölter (3. v. l.) nahm den Premio ­Tuning Award in der Kategorie Zubehör im Rahmen der Essen Motor Show entgegen

uf der jüngsten Motor Show in Essen zeichnete Premio Tuning im Rahmen der Vorstellung des neuen Tuning Katalogs seine besten Lieferanten aus. In der Kategorie „Best Brand Zubehör“ konnte sich 2017 die RTS Räder Technik Service GmbH als Service- und Entwicklungspartner des RDKS-Herstellers Cub durchsetzen und den ersten Platz belegen.

Ehrlichster Preis der Zubehörbranche Im Vorfeld hatten über 500 Premio-Partner und Endkunden ihre Stimme abgegeben, um die besten Unternehmen aus den Bereichen Tuning und Fahrzeugzubehör zu wählen. Wichtigste Kriterien bei der Bewertung waren unter anderem der Bestellservice, die Qualität der gelieferten Produkte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. „Der Premio Tuning Award bedeutet uns sehr viel, da er einer der ehrlichsten Preise der Zubehörbranche ist“, wie Uwe Arnhölter, Verkaufsleiter der RTS Räder Technik Service GmbH, betont. „Direkt von den Premio-Partnern und damit von unseren Kunden gewählt zu werden, zeigt uns, dass wir insbesondere in den wichtigen Bereichen Service und Support vieles richtig machen.“ Die nachrüstbaren RDKS-Produkte von Cub befinden sich auf Seite 175 des Premio Tuning Katalogs, der bei allen Premio Tuning Partnern und am Kiosk erhältlich ist. • (DSC)

Die Reifenplagiate

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as Amt der Europäischen Union für geistiges ­Eigentum (EUIPO) überprüft in einer Studienreihe die wirtschaftlichen Auswirkungen von Fälschungen in den verschiedenen Wirtschaftszweigen der EU. Nach den Untersuchungen bei Branchen wie Bekleidung oder Arzneimittel wurde nun der Markt von Reifen und Batterien überprüft. Insgesamt entsteht der Branche ein Schaden von 2,4 Mrd. Euro pro Jahr und ein Verlust von 8.400 Arbeitsplätzen. Die Steuerausfälle belaufen sich ­insgesamt auf 340 Mio. Euro. Mit 2,2 der 2,4 Mrd. entfällt der Großteil des Schadens auf den Reifenbereich, das entspricht beachtlichen 7,5 Prozent aller Verkäufe der Reifenindustrie. „Wir hoffen, dass dieser Bericht politischen Entscheidungsträgern bei der Bekämpfung von Produktfälschungen helfen wird“, so António Campinos, Exekutivdirektor des EUIPO. Die Fälschungen bei Reifen und Batterien haben zudem gravierende Auswirkungen auf Sicherheit und Umwelt. • (GEW)

Gefälschte Reifen haben einen hohen Anteil am Gesamtmarkt

Bild: fotolia

Gefälschte Reifen verursachen in der EU 2,2 Milliarden Euro Schaden, das entspricht 7,5 Prozent aller Verkäufe.

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REIFEN EXTRA

Goodyear-Dunlop-­ Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Stummer

Beide Vertriebswelten

Goodyear und Dunlop Sommer- und Winterreifen sind als Erstausrüstung für den BMW 5er zugelassen.

Goodyear Dunlop engagiert sich im wichtigen Autohausgeschäft. Der Reifenfachhandel habe parallel dazu eine wichtige Rolle im Markt, ist Österreich-Chef Wolfgang Stummer überzeugt.

A

&W: Wie setzt Goodyear Dunlop das Auto­ hausgeschäft um? Wolfgang Stummer: Wir entwickeln Kooperationen mit den Automobil-Importeuren, derzeit beispielsweise mit Opel, Ford, Mazda und Honda. Der Markenhändler kann unsere Reifen über Central-Billing-­ Systeme je Marke beziehen. Ein wachsender Bereich ist das Angebot von Kompletträdern, das von immer mehr Autohäusern genutzt wird. Das können wir auf Wunsch über unsere Systempartner anbieten. Wir liefern Reifen, der Autohersteller aus seinem Zubehör- und Ersatzteilprogramm die Felgen und RDKS-­ Lösungen. Das Autohaus kann damit einen Preis anbieten, der bei eigener Montage nicht zu erreichen wäre. Preisentscheidend ist hier übrigens nicht der Reifen. Wie kann eine Co-Existenz von Autohaus und Rei­ fenfachhandel im Kampf um den Kunden m ­ öglich sein? Stummer: Die Frage ist, ob sowohl Autohaus wie auch Reifenfachhandel parallel eine zukünftige

„Wir nehmen dem Reifengroßhandel das ­Autohausgeschäft nicht weg.“ Wolfgang Stummer, Goodyear Dunlop Existenz­möglichkeit im Reifengeschäft haben. Und das haben sie aus meiner Sicht auf jeden Fall. Dabei muss man sehen, dass die Autohäuser den Reifen als

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Kundenbindungsinstrument längst erkannt haben und auch nutzen. Ein Fahrzeughalter, der das Service eines Autohauses gewohnt ist, will meist „Alles aus einer Hand“ nutzen. Unabhängig davon hat aber der 2. oder 3. Nutzer eines Fahrzeuges nicht mehr die Bindung zum Markenautohaus und hier gibt es nur einen Ansprechpartner, und das ist der Reifenfachhandel. Wir unterstützen Betriebe beispielsweise mit unserem Franchise-Konzept HMI, wo wir neben einer Reihe von Systembausteinen auch ­Kooperationen mit Ersatzteillieferanten anbieten. Sind Sie mit der Direktbelieferung nicht direkte Konkurrenz zum etablierten Reifengroßhandel? Stummer: In Österreich gibt es einen gewachsenen Strukturunterschied zu größeren Ländern. Aufgrund der speziellen Topografie und der fehlenden Größe von Ballungsräumen, mit der Ausnahme Wien, haben wir hauptsächlich Hybridgroßhändler mit eigenen Retail-Betrieben und keine reinen Großhändler. Wir nehmen dem lokalen Reifenhandel das Auto­ hausgeschäft nicht weg, weil viele Autohäuser in den vergangenen Jahren meist online gekauft haben, was wiederum hauptsächlich von ausländischen Großhändlern abgewickelt wird. Den Ad-hoc-Bedarf wird das Autohaus auch weiterhin über den regionalen Reifenfachhandel decken, der die kurzfristige Verfügbarkeit gewährleistet. Wenn etwa bei einer Reifenpanne, beim Service oder „Pickerl“ zwei Reifen schnell ersetzt werden müssen, wird das Autohaus immer auf den Reifenhandel zurückgreifen. • (GEW)


REIFEN EXTRA

Schmuck für Sterne Von schnöden Lastenträgern wurden Pick-ups schnell zu Lifestyle-Lastern. Zeit, sie mit schönen Rädern aufzuwerten.

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ie Abkürzung CW steht bei FelgenHersteller Borbet für „Commercial Wheel“. Dass sich betrieblicher Einsatz und Eleganz nicht ausschließen, soll die Felge CW 3 an der neuen Mercedes-Benz X-Klasse unter Beweis stellen. Anfangs kommt man mit 17 und 18 Zoll in „sterling silver“ und „black glossy“ auf den Markt. Die Variante „mistral anthracite glossy“ steht nur in 18 Zoll zur Verfügung. Bereits angekündigt: Der CW 3 als Premiumvariante in 19 oder 20 Zoll Radgröße. „Genau das richtige Rad, um einen der edelsten Pick-ups so richtig in Szene zu setzen“, findet man bei Borbet – und es ist keine Überraschung, dass sich laut Konfigurator auch ein Renault Alaskan und Nissan Navara mit der CW 3 veredeln lassen.

Die neue X-Klasse und der MercedesAMG C43 mit Borbet-Rädern

Mehr Zweirad-Power Der Bedeutung des Motorradreifen-Geschäfts trägt Delticom mit einer Verstärkung des kompletten Bereichs Rechnung.

Auch für die sportlicheren Autos mit dem Stern haben die Felgengießer aus dem Hochsauerland Passendes anzubieten.

Turbine für den „kleinen“ AMG Der Mercedes-AMG C43 kann mit dem VTX-Rad in Turbinen-Design – wahlweise in „graphite polished“, „black glossy“ oder „brilliant silver“ – in 19 Zoll ausgestattet werden. Die 10 Speichen entspringen versetzt aus der Radmitte und folgen damit dem aktuellen Trend. • (RED)

Über Plattformen wie www.motorradreifenonline.at kommt das Motorrad bei Delticom nun stärker in den Fokus

I

n allen Ländern, in denen Delticom aktiv ist, wird quer über alle Länder und Online-Plattformen der Motorradbereich gestärkt. Das betrifft generell den Ausbau des B2B-Geschäfts, kreative Marketingkampagnen, Messepräsenz und weitere Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit der Shops. Ein wichtiger Teil des Schwerpunkts ist auch eine Vergrößerung des Teams für eine höhere Leistungsfähigkeit in diesem wichtigen Segment. „Der Bereich Motorrad hat für Delticom hohe Relevanz“, so Vertriebsleiter Oliver Pflaum. „Das Interesse von Geschäfts- als auch von Endkunden am Online-Geschäft mit Motorradreifen und -zubehör wächst. Die ausgebaute Motorrad-Mannschaft bei Delticom unterstreicht deswegen diesen sich stetig vergrößernden Stellenwert.“

Vertrieb und Marketing verstärkt Personell wurden sowohl die Vertriebsmannschaft wie auch das Marketing-Team verstärkt. Damit sind

der Austausch und die Interaktion mit Kunden ebenso gewährleistet wie diverse Aktionen und Informationen. Auch die Zusammenarbeit mit den Partnern der Industrie wird dadurch intensiviert. „Wir freuen uns darauf, künftig mit neuen Projekten und Aktionen unsere Beziehung zu Industriepartnern, Geschäftskunden und natürlich auch zu den Bikern zu vertiefen“, so Pflaum abschließend. • (GEW)

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REIFEN EXTRA Reifeneinlagerung wird immer wichtiger

DieKunden von SSI Schäfer müssen nach Kleinteilen nicht lange suchen

Ordnung ist das halbe Leben

Gute Lagerung spart viel Zeit Das Ausschöpfen der gesamten Kapazität, ein optimaler Kommissionierungsprozess: Auch für Reifenlager hat SSI Schäfer individuell zugeschnittene Lagersysteme parat. Von Mag. Heinz Müller

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anz egal, ob es sich um Räder, um Werkzeuge oder Ersatzteile handelt: Wenn das Lager nicht wirklich gut funktioniert, leidet der gesamte Betrieb in einem Autohaus bzw. in einer Werkstätte. Das kostet nicht auf lange Sicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Umso wichtiger ist es, wenn das Lager wirklich klaglos funktioniert: Immerhin ist es ein zentraler Bestandteil jedes Betriebs. SSI Schäfer hat sich seit Jahren einen sehr guten Namen in diesem Bereich gemacht: Im Stammhaus in Neunkirchen (Deutschland) und am Österreich-Sitz in Wels arbeiten Experten daran, für jedes Unternehmen die optimale Lösung zu finden.

„Durch unser System reduziert sich die Zeit bis zur Bereitstellung an die Werkstatt um 50 bis 70 Prozent.“ Unternehmensziel von SSI Schäfer Wichtig dabei ist, dass SSI Schäfer komplexe Logistiksysteme anbietet: Das Angebot reicht von der Beratung und Planung über die Produktion und den Aufbau der schlüsselfertigen Anlage. Anschließend werden aber natürlich auf Wunsch des Kunden auch maßgeschneiderte Service- und Wartungspakete angeboten. Der Kunde kann genau definieren, wie das Lager sortiert sein soll – also z. B. nach Größe, Gewicht, nach dem Gefährdungspotenzial oder nach der Umschlagshäufigkeit im Betrieb.

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Die Effizienz eines neuen Lagers zeigt sich sofort: Durch die kürzeren Wege können mehr Kommissioniervorgänge durchgeführt werden. „So reduziert sich die Zeit zur Bereitstellung an die Werkstatt um 50 bis 70 Prozent“, heißt es im Unternehmen. Erwähnen sollte man aber noch einen weiteren Aspekt: Bis zu 50 Prozent der bisherigen Lagerfläche können nach der Umstrukturierung anders genutzt werden.

Reifenlagerung macht sich bezahlt Im Räderbereich bietet SSI Schäfer eine ganze Reihe von Lösungen: Die Räder können entweder nebenoder hintereinander gelagert werden, es gibt stationäre Varianten genauso wie mobile. Ebenso sind Versionen mit oder ohne Dach- und Wandverkleidung denkbar. Hier nutzt das Unternehmen seine jahrzehntelange Erfahrung beim Bau von Hochregalen und bietet individuelle Lösungen – auch für jene vielen Autohäuser, bei denen Platz eher Mangelware ist, die aber dennoch Hunderte Reifengarnituren platzsparend unterbringen wollen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Erstens kann man durch den Reifenservice und die Einlagerung zusätzliche Einnahmen lukrieren. Zweitens kommen die Kunden zwei Mal jährlich zum Reifenwechsel ins Autohaus: Kluge Verkäufer nutzen diese Gespräche, um auch die jeweiligen Neuwagen kurz vorzustellen. Daraus ergibt sich ja doch – früher oder später – ein Neuwagenverkauf und die Chance, den Kunden über weitere Jahre ans Autohaus zu binden. •


REIFEN EXTRA

2-Rad-Reifen: täglich Als Reifen-Nahversorger für Wien und Niederösterreich hat Fleischmann nun auch Motorradreifen im Programm.

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n der regionalen Betreuung haben wir für Autohäuser, Werkstätten und kleine Fachbetriebe große Bedeutung, die wir durch die Veränderungen am Markt noch steigern konnten“, freut sich Wilfried Fleischmann, Reifengroßhändler in Klosterneuburg. „Die B2B-Kunden im Raum Wien und Niederösterreich haben verstärkt auf mein Lager zugegriffen und wir bieten damit eine kleine Gegenlanze zum Auslandsbezug. Das macht mir Freude.“

Wilfried Fleischmann

Motorradreifen neu im Programm Zudem hat Fleischmann sein Angebot einmal mehr verstärkt. „Durch einen Versorger-Engpass in Ostösterreich haben wir verstärkt Anfragen aus dem Motorradbereich erhalten“, berichtet der Reifen-Experte: „Ab sofort verfügen wir über Motorradreifen in großer Vielfalt.“ Dafür wird aktuell das Lager adaptiert, das bald 2.000 Motorrad- und Roller-Reifen umfassen soll. Dabei wird das Fleischmann-Konzept mit extrem hoher Verfügbarkeit und Zustellung in Wien und weiten Teilen Niederösterreichs natürlich auch bei den 2-Rad-Pneus umgesetzt. Die Selbstabholung, die besonders am Samstag gerne genutzt wird, werden auch die Motorradwerkstätten schätzen. „Bei guter Gesundheit möchte ich das Geschäft noch selbst ein paar Jahre fortführen“, so Fleischmann. • (GEW)

Voll verfügbar: Motorradund Rollerreifen bei Fleischmann

Flinke Felge Komplettanbieter Interpneu bringt neue Designs seiner Felgen-Eigenmarke Platin nach Österreich.

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it einem umfangreichen Sortiment seiner Eigenmarke Platin wendet sich der deutsche Räder-Großhändler Interpneu auch an österreichische Kunden. 2018 bringt Interpneu zwei weitere Designs – P79 und P85 – sowie Erweiterungen der etwa 30 bestehenden Designs auf den Markt, nicht zuletzt um dem Trend zu größeren Rädern weiter gerecht zu werden. „Der Interpneu Online-Räderkonfigurator wird von einem Team von Spezialisten auf aktuellem Stand gehalten“, heißt es bei Interpneu. Aus der

Online-Auswahl heraus kann direkt bestellt werden, auf Wunsch wird das passende Reifendruckkontrollsystem geliefert, auch eine Lieferung als fertig montiertes Komplettrad ist möglich.

Spezialisiert für Österreich

Die neuen PlatinFelgendesigns P79 und P85 in „black shiny“ und „grey polished“

Händler können sich im Internet unter www.interpneu.de kostenlos registrieren, ein auf Österreich spezialisiertes Beratungsteam stehe zur Verfügung, heißt es bei Interpneu. Der Karlsruher Händler liefert unter seiner Marke Platin auch Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen. Für Deutschland werden Lieferzeiten kürzer als 24 Stunden angegeben – für alle, auch entlegenere Regionen in Österreich legt man sich auf maximal „24 bis 48 Stunden“ fest. • (KAT)

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REIFEN extra

Die Testflotte umfasst die komplette Modellpalette von Mercedes-Benz

Dem Eisregen getrotzt Rund 4.000 Driving Events bietet Mercedes-Benz im Jahr an. Für die Verbindung zum Untergrund sorgt der exklusive Reifenpartner Bridgestone.

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ie Kooperation von Mercedes-Benz und Bridge­ stone entstand, weil Mercedes-Benz Driving Events einen Partner suchte, der die gleichen Maßstäbe und Ziele bei Sicherheit und Qualität wie Mercedes-Benz verfolgt, wird von Seiten des deutschen Herstellers betont. So fungiert Bridgestone nunmehr seit 2012 als exklusiver Reifenlieferant.

„In den vergangenen 5 Jahren hat Bridgestone mehr als 50 spezifische Reifengrößen für alle aktuellen Mercedes-Benz-Fahrzeuge entwickelt.“

„Bridgestone wird von Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit angetrieben: Werte, die mit Mercedes-Benz geteilt und bei ihren Partnern ebenfalls gefragt sind. Die Reifen sind speziell auf die Fahrzeuge von Mercedes-Benz als Originalausstattung abgestimmt, um die besten Leistungen zu erzielen“, erklärt Christophe de Valroger, Vice President Original Equipment bei Bridgestone Europe: „In den vergangenen 5 Jahren hat Bridgestone mehr als 50 spezifische Reifengrößen für alle aktuellen Mercedes-Benz-Fahrzeuge entwickelt, angefangen von der A-/B-Klasse bis hin zur Flaggschiff-Mercedes-Benz S-Klasse.“

Christophe de Valroger

Auch für schwierigste Bedingungen Jährlich werden rund 3.000 Reifen geliefert, für jeden Fahrzeugtyp, die Region oder die Wetterverhältnisse den richtigen. Beim Mercedes-Benz Onroad Winter Driving Event im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Saalfelden überzeugten unter anderem die Modelle Blizzak LM001, Blizzak LM-32 und Blizzak LM-80 EVO – trotz Eisregens vor dem Start in den Testtag – sowohl auf dem bewässerten Untergrund als auch auf dem vereisten Schnee-Parcours.

Für guten Halt auf der Schneepiste sorgten die Reifen von Bridgestone

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Ausgebildete Instruktoren wiesen im Test nicht nur kompetent in die einzelnen Strecken ein, sondern halfen, sich selbst davon zu überzeugen, wie die Reifen von Bridgestone unter schwierigen Winterbedingungen funktionieren. Mit seiner Blizzak-Reihe verspricht Bridgestone die neuesten Innovationen in der Laufflächen- und Materialtechnologie. Der Tag auf der Teststrecke bewies: Mercedes-Benz und Bridgestone – eine erfolgreiche Mischung. • (MPI)


REIFEN EXTRA

Service-Kits für den täglichen Gebrauch

Bei Ventilsensoren müssen bei jedem Rei­ fenservice die Serviceteile getauscht werden

Das RDKS-Paket Die Marke VDO aus dem Continental-Konzern bietet umfassende RDKS-Kompetenz und macht die Werkstätte fit für die aktuellen und zukünftigen Lösungen.

Eine besonders große Bedeutung haben RDKS-­ Service-Kits. Bei jedem Reifenservice müssen die Serviceteile von Ventilsensoren ausgetauscht werden. Serviceteile wie Dichtungen, Ventile, Ventilkappen und Überwurfmuttern gehören daher zum Service-Kit von VDO. Komplettiert wird das RDKS-­ Programm von VDO mit Servicetools zum Auslesen und Anlernen, Werkzeuge für die Montage oder ­Servicegeräte wie das VDO TMPS Pro. Um für die aktuellen Herausforderungen bestens gerüstet zu sein, bietet Continental, beispielsweise über das Trainingscenter in Wien, entsprechende RDKS-Trainings an. Montageanleitungen und Informationsvideos können als Video online abgerufen werden. • (GEW)

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abei decken die Spezialisten alle wichtigen RDKS-­Bereiche ab. Das beginnt beim Original-­ Sensor, der mit dem Ventil an der Felge verbunden ist. Mit der vorprogrammierten Mehrmarkenlösung, dem VDO Redi, ist eine fahrzeugspezifische Programmierung überflüssig. Seit der Vorstellung des Redi-Sensors wurden das Programm und die Marktabdeckung laufend erweitert. Zudem ist die Lösung bereits auf zukünftige Modellwechsel ausgelegt.

Beim VDO-Redi-­ Sensor ist keine fahrzeugspezifische Program­ mierung nötig

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REIFEN EXTRA

Agilis Cross Climate (l. und o.), Primacy 3 (r.) und Michelin Pilot Sport 4 (ganz r.)

Das ganze Jahr im Einsatz Michelin gewinnt den wichtigen Sommerreifen-Test des ÖAMTC/ADAC und überzeugt beim Test der Auto Zeitung sowohl bei den Sommerreifen wie auch bei den Ganzjahres-Pneus.

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anglebigkeit und niedriger Verschleiß sind beim französischen Reifenkonzern eine der obersten Prioritäten, ohne auf die Grip-Performance zu verzichten. Die jüngsten Vergleichstests beweisen, dass die schwierige Schere zwischen Haftung und Verschleiß doch zu schließen ist. So holte sich der Primacy 3 beim ÖAMTC/ADAC-Test den Testsieg. Während das Verhalten bei Nässe und Trockenheit sowie der Kraftstoffverbrauch als „sehr empfehlenswert“ beurteilt werden, erhält der Michelin-Reifen beim Verschleiß sogar die Note 1,0 und ­„hervorragend“.

g­ elobt, wo die Tester die fast auf Sommerreifen-­ Niveau befindlichen Bremswege hervorhoben.

Ganzjahresreifen für Transporter Apropos Ganzjahresreifen: Mit dem neuen Agilis CrossClimate erweitert Michelin sein Angebot an wintertauglichen Sommerreifen auch für Transporter und leichte Nutzfahrzeuge. Wie schon beim Cross­ Climate handelt es sich beim Agilis Cross­Climate um einen Sommerreifen mit ausgezeichneten Wintereigenschaften. Der sichere Einsatz bei winterlichen Verhältnissen, Nässe, Matsch oder ­losem ­Untergrund ist damit gewährleistet. Wie bei Michelin üblich, zeichnet sich das Modell durch hohe Laufleistung aus. Das reduziert die Betriebskosten und ist speziell für den unternehmerischen Einsatz von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist der Agilis CrossClimate für den harten Arbeitsalltag besonders robust.

Größte Sicherheitsreserven Beim Test der Auto Zeitung in der Dimension 225/45 R17 holte sich der Michelin Pilot Sport 4 den Testsieg und als „Reifen mit den größten Sicherheitsreserven“ die meisten Punkte. „Bei Nässe ist der Michelin einsame Spitze. Sehr hohes Gripniveau, extrem direkt, gutmütig, mitteilsam – absolut sicher“, so das Urteil der Tester. Im Rahmen dieses Vergleiches nahm das Testteam der Auto Zeitung auch drei Premium-Ganzjahres-­ Reifen unter die Lupe. Dort landete Michelin mit dem CrossClimate + ex aequo mit dem Modell von Goodyear ebenfalls auf dem ersten Platz. Hier wurde vor allem die Leistung auf trockener Fahrbahn

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Der Wunsch der Spediteure Bei der Entwicklung des Premiumreifens wurden die speziellen Anforderungen von Endkunden und Spediteuren berücksichtigt. So erfüllt das Modell sowohl den speziell im Transportereinsatz wachsenden Wunsch nach einer Ganzjahresmobilität sowie die Forderung nach hoher Robustheit der Reifenflanken. Über fünf Jahre wurde daher in den namhaften Märkten Kundenfeedback gesammelt. Aufgrund des wachsenden Online-Geschäfts wächst der Lieferverkehr und ermöglicht ein Wachstum im Segment der Lieferwagen und leichten Nutzfahrzeuge. • (GEW)


REIFEN EXTRA

Glanzvoller Auftritt Felgen von Volkswagen Original Zubehör werden – so der Hersteller – auf Basis höchster Qualitätsansprüche entwickelt.

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ithilfe von Festigkeitsprüfungen wird die Radbelastung bei Überlastung, Stößen und Kurvenfahrten eruiert. Umfangreiche Tests erfolgen auch beim Material: Die Oberfläche wird auf Zug-, Dehnungs-, Kratz- und Korrosionsbeständigkeit geprüft. Ein Teststreckenbetrieb unter harten Bedingungen steht weiters auf dem Programm. Auch aktuelle Trends fließen bei der Entwicklung ein: Derzeit sind glanzgedrehte Felgen in Schwarz und Grau besonders gefragt.

(V. l.) Die Leichtmetallfelgen Brescia, Marseille, Suzuka und Pretoria aus dem Volkswagen R-Programm R-Programm mit der in Graphite Metallic glanzgedrehten Felge und ihrem 5-Doppelspeichen-Design. Dynamik versprüht die schwarze, glanzgedrehte 18-Zoll-Leichtmetallfelge „Brescia“ für den Polo im 5-Y-Speichen-Design aus dem Volkswagen R-Programm. Die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen „Pretoria“ für den Golf in Schwarz-Hochglanz und offenem Doppel-Speichen-Design und die 18 Zoll glanzgedrehte Felge „Marseille“ in Schwarz für den Passat (beide aus dem Volkswagen R-Programm) runden das Angebot ab. Details finden Interessierte unter www.volkswagen.at/felgen • (DSC)

Höhere Zollgrößen gefragt Die Optik bei der Kombination aus Rad und Fahrzeug steht zunehmend im Fokus. Die Nachfrage nach höheren Zollgrößen steigt. Für einen sportlichen Auftritt sorgt die 19-Zoll-Leichtmetallfelge „Suzuka“ für den T-Roc aus dem Volkswagen

Die Sets von KS Tools entfernen Schmutz und Rost von Radnabe und Radzentrierbohrung

Saubere Nabe KS Tools bietet einen Radnabenschleifer- sowie einen Radnaben-Zentrierbohrungs-Schleifer-Satz, um diesen Bereich von Rost und Schmutz zu befreien.

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ost und Schmutz an Radnabe und Radzentrierung werden aufgrund des Zeitdruckes nur sehr selten im Rahmen des Reifentausches entfernt. Dabei kann dieser Bereich durchaus zu Problemen führen. Sitzt die Felge nach dem Wechsel direkt auf dem Rost, kann das Rad flattern und der Kunde kommt mit einer Beschwerde.

Praxisgerechte Lösungen KS Tools, bekannt für seine praxisgerechten Lösungen, bietet nun ein praktisches Werkzeug für den sauberen Räderwechsel an. Mit dem Radnabenschleifer-Satz und dem Radnaben-Zentrierbohrungs-Schleifer-Satz lassen sich die entsprechenden Stellen rasch und effizient blank schleifen. Mit dem Schleiferaufsatz werden die Kontaktflächen der Räder und der Radnaben richtig sauber. Die Zeit für den Räderwechsel wird dabei nur unmerklich erhöht, die Gefahr für eine Kundenreklamation sinkt enorm. Denn für ein sauberes Ergebnis muss man nur kurz den rotierenden Aufsatz an die entsprechende Stelle ansetzen. • (GEW)

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REIFEN EXTRA

Nachhaltigkeit im Vordergrund Das Engagement von Nokian im Bereich Nachhaltigkeit trägt Früchte und bringt das Unternehmen unter die besten Zehn.

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o hat der finnische Reifenkonzern die BronzeAuszeichnung in der Kategorie Autokomponenten im kürzlich veröffentlichten RobecoSAM Sustainability Yearbook 2018 erhalten. Damit zählt Nokian zu den nachhaltigsten 10 Prozent der Unternehmen weltweit. Heuer hat Nokian zusätzlich den Industry Mover Award erhalten, der den größten Fortschritt eines Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit auszeichnet.

Der finnische Reifenhersteller Nokian ist in der Nachhaltigkeit führend

Hohe Ziele

Diese Auszeichnungen sind nur die konsequente Fortsetzung der engagierten Arbeit von Nokian. Im vergangenen Jahr konnte sich der finnische Reifenspezialist im Dow Jones Sustainability World Index stark verbessern, erreichte fast den doppelt so hohen Wert wie der Branchendurchschnitt und wurde als nachhaltigster Reifenhersteller beurteilt.

Nokian hat sich bis 2020 hohe Nachhaltigkeitsziele gesetzt, darunter die Reduktion des Rollwiderstandes um 7 Prozent. Damit kann der KohlendioxidAusstoß um 500 Millionen Kilogramm verringert werden. Aber auch bei der Produktion soll der CO2-Ausstoß um 20 Prozent reduziert werden. Eine weitere Nachhaltigkeitsleistung betrifft die Vermeidung von Produktionsabfall: In der Fabrik in Nokia in Finnland können 100 Prozent des Abfalls recycelt werden. • (GEW)

Die Veredler-Bibel

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Nachhaltigster Reifenhersteller

Der neue Premio Tuning Katalog 2018 bietet auf 370 Seiten ein umfassendes Zubehörprogramm für alle Marken.

und 500 Premio-Tuning-Partner in Österreich und Deutschland sind professionelle Partner für fachgerechtes Aufwerten von Fahrzeugen. Einen Ausblick auf die Möglichkeiten für Endkunden gibt der neue Premio Tuning Katalog 2018, der in seiner 370-seitigen Pracht bei allen Partnern aufliegt.

Top-Marken, großes Felgenprogramm Viele Top-Marken aus den Bereichen Fahrwerk, Bremsen, Leistungssteigerungen, Sportauspuffanlagen, Carstyling und Zubehör finden sich ebenso im Katalog wie ein umfangreiches Felgenprogramm, das 400 Designs in Radgrößen von 14 bis 23 Zoll umfasst.

Präsentation auf der Essen Motor Show „Durch QR-Codes können Smartphone-Nutzer direkt aus dem Katalog auf die Hersteller-Seiten auf der Homepage von Premio Tuning gelangen“, unterstreicht man bei Premio Tuning. Die Präsentation der „Tuning-Bibel“ erfolgte am Rande der Essen Motor Show, unter anderem mit YouTube- und Social-Media-Star Jean Pierre Kraemer, der auch im Katalog selbst durch die Rubriken führt. • (RED)

370 Seiten für den individuellen fahrbaren Untersatz

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02/2015

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