A&W Verlag, Inkustr. 1-7/4/2, 3400 Klosterneuburg/Österr. Post AG, MZ 03Z035333 M
Oktober 2026
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MEISTERWERK, DAS GENERATIONEN VERBINDET. Seit 120 Jahren begleitet ATE Werkstätten mit Bremsenlösungen, die für OE-Standards, maximale Sicherheit und lange Lebensdauer stehen. Aus jahrzehntelanger Erfahrung entsteht das gute Gefühl, sich bei jeder Reparatur 100% auf die Produkte verlassen zu können. Qualität von ATE – für das Meisterwerk in eurer Werkstatt.
Dieses Bild enthält KI-generierte Inhalte.
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AftermarketOktoberfest Rückblick auf die Automechanika
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GEHÖRT WERDEN
Die Pläne des neuen Bundesgremialobmanns
UMGEZOGEN KLS-Fachtage in Wels bilanzieren positiv
FUTURE TALK Experten zur Zukunft der Unfallanalyse
Die Perfektionierung elektrischer Ersatzteile Batterien: Ein Funke Magie bei jedem Start. Erhältlich bei:
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EDITORIAL
Die Tickets werden knapp!
S
ehen wir uns am 20. Oktober beim A&W-Tag? Falls Sie den Termin noch nicht in Ihrem Kalender eingetragen haben: Hofburg in Wien, ab 8:15 Uhr gibt’s Frühstück (oder Business Breakfast, wenn Sie den englischen Fachausdruck bevorzugen). Und um 9:00 Uhr startet das Programm gleich mit einem spannenden Vortrag von Mag. Wolfgang Wurm. Der erfahrene Geschäftsführer von Porsche Austria wird erzählen, warum die Kundenbindung gerade in Zeiten der Mobilitätswende so wichtig ist. Ein Pflichttermin nicht nur für die Marken des Volkswagen Konzerns, sondern für Autohändler aller Hersteller, wie ich meine.
Mag. Heinz Müller Chefredakteur AUTO & Wirtschaft
„Wer Kunden nur bis zum Fahrzeugverkauf begleitet, verliert. Wer Kunden über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus begleitet, gewinnt“, sagt Wurm. Was er damit meint? Überzeugen Sie sich selbst! Tickets gibt es noch, doch auch der schöne Saal in der Hofburg fasst nur eine begrenzte Zahl an Menschen. Also: Rein in den Ticketshop unter www.aw-tag.at, dort finden Sie auch das finale Programm. Ja, das Programm! Das hat uns heuer mehr Kopfzerbrechen bereitet, als uns lieb war. Anfangs sah alles gut aus, schließlich hatte Klaus Zellmer, der Chef von Skoda, schon Ende Jänner sein Kommen zugesagt – mehr als zwei Jahre nach den ersten Gesprächen übrigens. Doch heuer passte der Termin in den engen Kalender des Skoda-Chefs, auch Gesprächsrunden mit Händlern und Journalisten wurden bereits vorbereitet. Doch dann kam der 20. September: Und wie schon der Dieselskandal im Jahr 2015 an einem September-Sonntag bekannt wurde, so wurde auch diesmal der Wechsel von Zellmer zu Volvo am Ende eines frühherbstlichen Wochenendes publik. Schade.
Wir vom A&W Verlag sind das verbindende Element zwischen allen Akteuren, die dafür sorgen, dass Österreich mobil bleibt.
Fotos Cover: Messe Frankfurt, medianet/Joe Haider, JU.connects, Gartanta
Doch jedes Problem bietet eine Chance! Eine Chance, die wir genützt haben! Mit ein bisserl Glück war im gut gefüllten Terminkalender von Ex-Magna-Europe-Chef Günther Apfalter genau der 20. Oktober frei. „Danke Herr Müller – ja, kann ich mir vorstellen. Wie weiter?“, schrieb der Manager nur gut eine Stunde, nachdem ich ihn um einen Auftritt in der Hofburg gebeten hatte. „Chinesen sind keine Gefahr, sondern eine Bereicherung“ lautet der Titel seines Vortrags, und er verspricht viele Zahlen und Fakten.
Apropos Zahlen und Fakten: Im Hintergrund läuft momentan auch die Vorbereitung auf das Sonderheft zum „Händlerradar“. Erste Details zur Zufriedenheitsumfrage unter fast 500 Markenhändlern und -werkstätten wird Stefan Reiser, der Geschäftsführer von puls Marktforschung, am 20. Oktober am „A&W-Tag“ bekannt geben. Alles andere folgt dann in einem streng getakteten Zeitplan ab 5. November, 14 Uhr, auch Analysen und Interviews mit den Siegern.
A&W-TAG:
Infos, Programm, Anmeldung: www.aw-tag.at
Es wird ein spannender Herbst, das weiß ich jetzt schon. Und ich bin stolz darauf, dass wir Ihnen Tag für Tag nicht nur Zahlen und Fakten liefern, sondern auch die Möglichkeit zum Vernetzen. Wir vom A&W Verlag sind das verbindende Element zwischen Importeuren, Händlern, Banken, Versicherungen, Schmierstoff- und Reifenherstellern sowie allen anderen Akteuren, die dafür sorgen, dass Österreich mobil bleibt. Das wird auch in Zukunft so sein! Und jetzt, bitte rein in den Ticketshop!
Nachberichte, Fotos und Erkenntnisse Ab Seite 10 Unsere von der Automechanika 2026 auf 27 Seiten!
AUTO & Wirtschaft 10/2026
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ASPEKTE
Rasant größer Mit Auto Buchner (Bild) in Haag, Rainer in Wien und Grundnig in Wolfsberg wächst das Händlernetz der China-Marke Chery rasch weiter auf nunmehr 17 Service-und Verkaufsstandorte in Österreich, wie Importeur Freesbe meldet.
FLEET Drive verdoppelt sich gegenüber Vorjahr Zum zweiten Mal ist Ende September in der Werft Korneuburg der FLEET Drive des Schwestermagazins FLOTTE über die Bühne gegangen. Flottenverantwortliche konnten vor Ort 79 Fahrzeuge von 35 namhaften Herstellern unter Echtbedingungen testen. Die Probefahrten konnten vorher via Probefahrten-Butler gebucht werden, etwa 450 solcher Anmeldungen wurden registriert. Viele weitere Fahrten wurden dann auch spontan vor Ort vereinbart und durchgeführt. Die zahlreichen E-Fahrzeuge konnten am Ladepark vor Ort auch „testgeladen“ werden.
Obrist-Firmen insolvent Mit Obrist Powertrain und Obrist Technologies haben zwei Gesellschaften des E-Fuels- und Hybrid-Pioniers Frank Obrist (B.) nunmehr Insolvenz angemeldet, eine Fortführung der Firmen ist laut Medienberichten nicht beabsichtigt. Die Muttergesellschaft sei nicht betroffen.
Mit einer Grundfläche von rund 2.200 Quadratmetern ist in Innsbruck nunmehr das neue ARBÖ-Prüfzentrum mit 3 Durchfahrtsboxen und insgesamt 7 Arbeitsplätzen eröffnet worden. Im Gebäude findet künftig auch die Landeszentrale des ARBÖ Tirol Platz, ebenso ein Shop- und Kassabereich, neue Sozialräume für Mitarbeiter sowie ein Reifenmontagezentrum mit Reifenlager. Insgesamt wurden rund 4 Millionen Euro für den neuen Standort investiert, an dem künftig 11 Mitarbeiter beschäftigt sind.
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AUTO & Wirtschaft 10/2026
Alfred Schatz, Kfz-Sachverständiger
„Wir müssen dafür sorgen, dass unternehmerische Realität bei politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.“ Stefan Hutschinski, Bundesgremialobmann
Neu im AIRC-Vorstand
ARBÖ: neues Zentrum in Innsbruck
„Durch teure Schadensbilder wird die Bestimmung des Unfallhergangs umso wichtiger.“
Dipl. Oec. Andreas Westermeyer, MLS (l.), stellvertretender Geschäftsführer Bundesinnungsgruppe Fahrzeugtechnik in der Wirtschaftskammer Österreich, ist Bundesinnungsmeister-Stellvertreter Mst. Manfred Kubik (r.) im Vorstand der Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie (AIRC) nachgefolgt. Die AIRC ist die globale Vereinigung der führenden nationalen Organisationen auf dem Gebiet des produzierenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbaus. Gemeinsam repräsentieren die Mitgliedsorganisationen mehr als 50.000 Reparaturbetriebe und Aufbauhersteller. Bei der jüngsten AIRC-Generalversammlung wurde Arndt Hürter (Deutschland) zum neuen Präsidenten gewählt und ist damit Detlev Thedens nachgefolgt.
„Der persönliche Kontakt zu den Kunden wird immer wichtiger.“ Ronald Nölle, Vertriebsleiter International WM SE
ASPEKTE
In Feierstimmung: Vorstandsdirektorin Doris Wendler (M.) und CARPLUSGeschäftsführer Dominic Krb, Michael Schlögl
Zwanzig Jahre „und noch viel vor“ Ihr 20-jähriges Bestehen feierte im September die CARPLUS Versicherungsvermittlungsagentur GmbH, die Automotive-Vertriebsschiene der Wiener Städtischen Versicherung AG Vienna Insurance Group. Seit der Gründung sei das Händlernetz kontinuierlich in ganz Österreich ausgebaut worden, teilt Carplus mit. „Die erfolgreiche Entwicklung zeigt, wie wichtig eine persönliche und zielgerichtete Betreuung, innovative Lösungen und langfristige Partnerschaften gerade in einem dynamischen Umfeld wie dem Automarkt sind“, erklärt Doris Wendler, Vorstandsdirektion der Wiener Städtischen Versicherung. Seit dem Start 2006 habe sich Carplus kontinuierlich weiterentwickelt: Aktuell sind 39 Mitarbeiter beschäftigt, welche 17 Kfz-Zulassungsstellen der Wiener Städtischen direkt in Autohäusern betreuen. „Wir kennen die Anforderungen des Autohandels und können gemeinsam mit dem Außendienst der Wiener Städtischen rasch und unkompliziert unterstützen“, betont Carplus-Geschäftsführer Michael Schlögl. Auch die Rolle der Versicherung im Autohaus habe sich verändert. „Genau an der Schnittstelle zwischen Fahrzeugverkauf, Versicherung und weiteren Mobilitätsdienstleistungen sehen wir großes Potenzial“, ergänzt Dominic Krb, Geschäftsführer Carplus. „Seit dem Start am 12. September vor 20 Jahren hat sich vieles verändert. Technologien sind gekommen, Märkte haben sich gewandelt, Kundenbedürfnisse haben sich weiterentwickelt und neue Formen der Mobilität sind entstanden. Wir sind diesen Weg in den vergangenen 20 Jahren gemeinsam mit unseren Autohaus-Partnern gegangen; mit gegenseitigem Vertrauen, mit Offenheit für Veränderungen und mit dem gemeinsamen Anspruch, auch unter neuen Rahmenbedingungen gute Lösungen zu finden. Wir sind überzeugt: Wer Veränderungen partnerschaftlich begegnet, kann aus ihnen Chancen machen.“
Neuer Name Der VFT – Verband der freien KFZ-TeileFachhändler hat am 24. September seine Generalversammlung abgehalten. Dabei wurde neben personellen Änderungen im Vorstand auch ein neuer Vereinsname, nämlich „Vertretung der freien Kfz-Wirtschaft“ beschlossen. „Die Neuausrichtung ist die logische Konsequenz der Öffnung des Vereins für weitere Teilnehmer. Diesen Kurs haben wir bereits in den vergangenen Jahren eingeschlagen, und dies wird nun im neuen Vereinsnamen und im neuen Außenauftritt sichtbarer“, erklärt VFT-Obmann Martin Brachmann (Bild).
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Innv im t s h c ä w il b o lm Co
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AUTO & Wirtschaft 10/2026
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INHALT
ASPEKTE Jubiläum: Carplus feiert 20 Jahre ������������������������������������ 05 Aus der Redaktion �������������������������������������������������������������� 07
FOKUS IAM-Highlight: Automechanika 2026 �������������������������������� 10 Rundgang: Die Messe als Branchen-Fest ������������������������ 11 Teile und Teilehandel: Ein zentraler Bereich������������������� 14 Banner: Li-Ion-Akkus halten Einzug ��������������������������������� 16 Osram: Licht-Lösungen und vieles mehr ������������������������� 17 ATE/VDO: Ausgezeichnete Werkstätten �������������������������� 21 Olaf Mußhoff: Orientierung in einer komplexen Welt ����� 22 Dienstleistungen: Digital first! ������������������������������������������� 23 Lack/Karosserie: Digital Business ����������������������������������� 26 Schmierstoffe: Schwierige Rahmenbedingungen ���������� 28 Castrol: Bereit für die Zukunft ������������������������������������������ 30 Werkstattausrüstung: KI und Robotik im Fokus ������������ 31 Christ: Produkt- und Designkonzept �������������������������������� 35 Zitate ������������������������������������������������������������������������������������� 37
10–37 Aftermarket-Oktoberfest: Nachbericht und Bilanz von der Automechanika 2026 Oktober 2026
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UMFRAGE
Von All-Season bis Elektro
HANDEL
REIFENTEST Ernüchternde Bilanz
Trends
VRÖ
Reifentag 2027 auf der AutoZum
All-Season im Wachstum
REIFEN-Spezial: Der All-SeasonMarkt wächst. Wie Betriebe damit umgehen sollten und was der Markt dazu sagt.
38 Hutschinskis Pläne als Bundesgremialobmann
48 Gute Frequenz bei KLS-Fachtagen
Bundesgremium: „Frühzeitig gehört werden!“ ��������������� 38 Porsche: Neues Projekt mit 70 Jahren����������������������������� 39 Mercedes: „Noch stärker rauskommen“ �������������������������� 40 Mazda: „Noch nicht ganz am Ziel“ ������������������������������������ 41 GAC: „China Way“ für die alte Welt ����������������������������������� 42 Lexus: Japanische Eleganz ������������������������������������������������ 43 Interview Volvo: „Reißen keine Böden heraus“ �������������� 44 Dacia: Ziel ist anhaltender Höhenflug ������������������������������ 46 Petra Mühr: So tunen Sie KI-Texte easy �������������������������� 47
GEWERBE
Jetzt Stimmen sammeln! Seite 68 Eine Aktion von
KLS-Fachtage: Gute Frequenz in Wels ����������������������������� 48 WM Werkstattmesse: Lösungen für die Werkstatt �������� 52 Puls-air: Große Halle, sparsam beheizt ��������������������������� 54 Kastner: Kompetenz bei allen Fahrzeugen ��������������������� 55 Stahlgruber: Breites Angebot, kompakte Präsenz ��������� 56 Staatsmeisterschaften: Prämierter Nachwuchs������������� 57 ZBD Vecos: Höchste Datensicherheit ������������������������������� 57 Adamol: Bis Monaco – nach 100 Jahren �������������������������� 58 AutoZum: Volles Programm ���������������������������������������������� 59 Batterieprofi: Erster Franchise-Partner ��������������������������� 59
WIRTSCHAFT
60 Garanta Talk zur Zukunft der Unfallanalyse 6
AUTO & Wirtschaft 10/2026
Garanta Future Talk: Wie kam es genau zum Unfall? ��� 60 Observer: Von Marken und Modellen ������������������������������� 61 Statistik: Wachstum, unbegrenzt �������������������������������������� 62 Garanta/Donau: Eigenständig, regional, fokussiert ������� 64 Loco-Soft: Lösungen für das digitale Autohaus �������������� 65 ÖAMTC Experience World: Neue B2B-Erlebniswelt ������� 66 Österreichs Energie Kongress: Strom aus dem Auto ���� 67 eMokon: Mehr als ein Antriebswechsel ��������������������������� 67 Der Knöbl: Wer wird überleben? �������������������������������������� 72 Neue Produkte �������������������������������������������������������������������� 73
MENSCHEN Personalmeldungen ����������������������������������������������������������� 74 Impressum ��������������������������������������������������������������������������� 74
AUS DER REDAKTION
Wie die KI auch bei uns Einzug hält
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ie Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Man kommt eigentlich in keiner Lebenslage mehr daran vorbei. Ob am Smartphone, im Auto, im Internetbrowser bis hin zur Zahnbürste: KI ist das Mode-Schlagwort der vergangenen zwei Jahre. Aber wohl auch zurecht, denn mittlerweile gibt es tatsächlich einige nützliche Anwendungen, die einem den Arbeitsalltag erleichtern und vor allem zeitaufwendige Prozesse deutlich verkürzen können. Naheliegend also, dass man sich auch als Medienverlag mit dem Thema auseinandersetzt. Meine Kollegen und ich nutzen verschiedene KI-Tools bereits seit einiger Zeit und nun ging es für uns als Redaktion darum, den richtigen Rahmen zu schaffen, damit jeder vom Know-how des anderen und damit wiederum auch von den entsprechenden Werkzeugen profitieren kann.
Ja, aber … Die Vorgabe, die wir uns selbst gegeben haben, ist relativ eindeutig: Ja, wir sollen und können KI-Anwendungen verwenden, aber das darf nicht auf Kosten von Qualität gehen. Es wäre ein Leichtes, sich von der KI diverse Texte einfach generieren zu lassen, aber wären sie genauso gut? Vermutlich nicht. Aus diesem Grund gehen wir sehr vorsichtig, aber gezielt an die Sache ran. Der Prozess umfasst eine kleine „KI-Task-Force“, die in den vergangenen Wochen verschiedene, mehr oder weniger nützliche Anwendungen getestet hat. Im nächsten Schritt haben wir die für uns passenden Produkte definiert und nun geht es an die Umsetzung sowie die Ausweitung auf die gesamte Redaktion. Warum ich Ihnen das alles erzähle? Sie stehen in Ihrem Betrieb vielleicht gerade vor der gleichen Herausforderung und ich empfehle Ihnen, sich etwas von unserem Prozess abzuschauen und nicht in das erste Tool zu investieren, das sie finden oder Ihnen angepriesen wird. Vor allem auch, weil gerade jetzt auch einige Marktschreier unterwegs sind, die lediglich schnellen Profit riechen.
Kevin Kada, Redakteur
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Mit Zuversicht in die Zukunft Ford Pro steht mit 4.632 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 19,1 Prozent nach 9 Monaten an der Spitze bei den leichten Nutzfahrzeugen in Österreich: Die Elektrifizierungsquote liegt mit 18,8 Prozent deutlich über dem Schnitt aller Marken. Für Andreas Oberascher, Managing Director der Ford Motor Company in Österreich, ist das aber nur ein Zwischenschritt: „Mit unserer aktuellen Performance, dem komplettierten Portfolio und den kürzlich gestarteten Ford Gewerbewochen nehmen wir dieses Momentum mit und blicken zuversichtlich auf das kommende Quartal.“ Was das Team von Ford so zuversichtlich macht? Unter anderem die IAA Transportation im September in Hannover: Dort feierte der neue Ford Transit City seine viel beachtete Premiere. Gedacht ist der neue vollelektrische Transporter vor allem für innerstädtische Anwendungen. Die drei gängigsten Aufbauten wurden in Hannover erstmals dem breiten Publikum gezeigt: Kofferaufbau, Pritsche und Kastenwagen mit Regal-Innenausbau. Neben der Fahrzeugpalette stellte Ford auf der Messe sein Uptime-Ökosystem in den Fokus: Ford versteht sich nicht nur als Fahrzeughersteller, sondern als verlässlicher Partner für die Gewerbekunden und für professionelle Mobilität: Mit Ford Pro setzt der Hersteller konsequent auf maximale Verfügbarkeit und minimale Ausfallzeiten der Fahrzeuge.
Ford Motor Company (Austria) GmbH, Grünbergstraße 15, Top ME 4.2,
Neue Autos, neue Chancen 60 hochqualifizierte Nutzfahrzeugexperten sind im österreichischen Partnernetzwerk von Ford Pro tätig: Um für alle Kunden die gewünschten Lösungen zu bieten, kooperiert Ford Pro in Österreich mit zehn zertifizierten Ford Pro Convertors (FPC). So kann man ein breites Spektrum individueller Fahrzeuglösungen realisieren. „Abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben und den grundlegenden technischen Rahmenbedingungen sind den Möglichkeiten dabei kaum Grenzen gesetzt“, so Hannes Konrad, Specialist CV-Modification bei Ford Austria. Das Versprechen, das auch auf der IAA Transportation in Hannover den Kunden gegeben wurde: gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln und bestehende Konzepte weiterzudenken. So können den Kunden auch künftig individuelle und innovative Fahrzeuglösungen angeboten werden – für die bewährte und in den vergangenen Jahren komplett erneuerte Modellpalette ebenso wie für den neuen Ford Transit City, der der Marke und ihren Händlern in den kommenden Jahren völlig neue Chancen bieten wird. Denn der Trend geht vor allem bei den städtischen Lieferdiensten und im Umland deutlich in Richtung Elektroantrieb. Andreas Oberascher: „Wir schauen uns bei jedem Kunden genau an, welcher Antrieb zu welchem Use Case passt. Das ist der entscheidende Punkt. Wir sind überzeugt, dass der neue Transit City unser bereits sehr breites Modellund Antriebsportfolio sinnvoll ergänzt.“ Gernot Payer, CV Lead bei Ford Austria: „Im Nutzfahrzeugbereich gehört es zu unserem USP, als Komplettanbieter auch wichtige Nischen zu besetzen und viele Segmente mit maßgeschneiderten Umbauten zu bedienen. Der künftig auch in Europa erhältliche Ranger Super Duty ist hierfür ein gutes Beispiel. Aber auch Fahrzeuge wie der Ranger PHEV oder der Custom PHEV sind in Österreich aufgrund steuerlicher Vorteile sehr attraktiv und haben sich über den Status von Nischenmodellen hinausentwickelt.“ „Erst all diese Bausteine zusammen ergeben das Gesamtbild und die Performance, die wir derzeit liefern“, so Oberascher.
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Andreas Oberascher
FOKUS
t h g i l h g i H M IA
Leitmesse le a b lo g ls n Status a in Zahlen fassen. e r ih t a h 6 02 ch am Main 2 t. Das lässt sich au t r u f k n a r r F ue echanika in termarket unterma m o t u A ie D Af tomotiven u a n e n den fünf Messetagen kamen insgesamt 112.000 (2024: d r ü f
A
104.750) Fachbesucher in die Messe Frankfurt, ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber der vorangegangenen Auflage. Auch mit der Ausstellerpräsenz sind die Verantwortlichen zufrieden. In diesem Jahr haben 4.400 Aussteller aus 80 Ländern ein breites Spektrum an Lösungen und Services für Werkstätten, Handel und Industrie geboten, heißt es seitens der Messe: „Damit unterstreicht die internationale B2B-Fachmesse ihre Relevanz für die gesamte Wertschöpfungskette des Automotive Aftermarkets“, bilanziert Messe-Frankfurt-Geschäftsführer Detlef Braun positiv.
112.000 Besucher strömten durch die Hallen und das Freigelände der Messe Frankfurt
Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern Auch die Messenachbetrachtung fällt positiv aus. 90 Prozent der diesjährigen Aussteller beabsichtigen, auch in zwei Jahren wieder dabei zu sein; unter deutschen Ausstellern beträgt dieser Wert sogar 93 Prozent. Auf Besucherseite sind 96 (2024: 92) Prozent mit der diesjährigen Automechanika zufrieden, 89 Prozent würden den Besuch der Fachmesse weiterempfehlen. In diesem Jahr gab es neue Schwerpunkte und Formate, zudem boten 500 Veranstaltungen und
Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt
Einen umfassenden fotografischen Rückblick zur Automechanika hält unsere Fotogalerie bereit.
zahlreiche Attraktionen im Freigelände einen Mehrwert für die Besucher. Die nächste Automechanika Frankfurt am Main soll vom 5. bis 9. September 2028 stattfinden. AUTO & Wirtschaft war in diesem Jahr wie gewohnt mit einem großen Team vor Ort. Auf den nächsten mehr als 20 Seiten nehmen wir Sie gerne mit auf einen umfassenden und informativen Messerundgang. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Messe Frankfurt, Kevin Kada, Gerald Weiss
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Fotos: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera (2)
Die B2B-Fachmesse unterstreicht ihre Relevanz für die gesamte Wertschöpfungskette.
FOKUS Bei Bosch setzte man neben innovativen Produkten auch auf Klassiker
4.400 Aussteller aus 80 Ländern bespielten die Hallen der Messe Frankfurt
Die Messe als Branchen-Fest
Adamol-Messerundgang in der Schmierstoffhalle: Vertriebsleiter Ralf Esletzbichler, Martin Gänger, Nina Trautenberger
Das gewaltige Messegelände in Frankfurt umfasste bei der Automechanika nicht nur über 4.000 Aussteller in 12 Hallen, sondern auch zahlreiche Vorträge, Workshops, Events, Happy-Hour und After-Work-Veranstaltungen sowie natürlich Relax- und Gastronomiebereiche. Egal wo man hinblickte, irgendwo war immer etwas los. Insgesamt 112.000 Besucher fanden sich an fünf Messetagen in Frankfurt ein
Künstliche Intelligenz in der Diagnose hält Einzug bei vielen Produkten
Auf der kleinen Teststrecke gab es neben Drift-Shows auch Vorführungen eines E-Rennwagens
Maha zeigte einen voll funktionstüchtigen Prüfstand
A&W-Verlagsleiter Gerald Weiss und AutomechanikaDirektor Olaf Mußhoff
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CWW
20.10.2026 • Wien, Hofburg
HOCHRANGIGE REFERENTEN! Branchenevent des Jahres – am 20. Oktober in der Wiener Hofburg! Die Highlights der Veranstaltung, kurz zusammengefasst: • Referat von Günther Apfalter, Ex-Chef von Magna Europe & Asia: „Chinesen sind keine Gefahr, sondern eine Bereicherung!“
Günther Apfalter, früher Magna Europe & Asia
• Welche Chancen auf zusätzliche Erträge gibt es künftig für Ihr Autohaus? • Welche Neuerungen plant Porsche Austria für die Servicebetriebe der Volkswagen Konzernmarken? • Und was rät Denzel-Vorstand Hansjörg Mayr den Autohäusern in Sachen Digitalisierung? Wenn die Antwort auf zumindest eine dieser vier Fragen für Sie wichtig ist, dann sind Sie beim „A&W-Tag“ am 20. Oktober richtig: Die Veranstaltung findet – wie in den vergangenen Jahren – wieder in den historischen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg statt.
Sichern Sie sich Ihr Ticket unter: www.aw-tag.at Oliver Zeisberger, Moderator
ist groß! e s s e r te In s Da l begrenzt! h a z r e m h e n Die Teil uchen! Jetzt rasch b
WIR REDEN ÜBER PR ZESSE
Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria
Hansjörg Mayr, Vorstand Wolfgang Denzel Auto AG
Burkhard Weller, Präsident des VAD, GF Weller Gruppe
Anna RockenbauerPaier, Autohaus Paier
Stefan Hutschinski, BGO Fahrzeughandel
Zsolt Müllner, Chairman of the Board, AutoWallis
Dirk-Marco Adams, Infomedia x Veact
Alexander Reissigl, Product Director willhaben
Gerhard Wolf, Geschäftsführer Castrol Austria
Michael Strasser, Country Manager CG CarGarantie
Evelyn Winkler, NXRT
Christoph Adunka, CarOnSale/ AlphaController
Michael Holub, VAIC (LISA)
Stefan Reiser, puls Marktforschung
Nils Weber, Geschäftsführer DAT Austria
Markus Stifter, Skoda
Andreas Handl, Santander
Kurt Leonhartsberger, V2G Alliance
Rene Buzek, Geschäftsführer Autorola
Markus Tatzer, Geschäftsführer Moon
FOKUS
Neu bei BorgWarner mit langjähriger Aftermarket-Erfahrung: Christopher Horn, Trade Marketing Specialist Aftermarket EMEA
Adrian Blessing, Head of Sales IAM Western Europe bei ElringKlinger
Emilie Goury, Marketing Managerin Ferdinand Bilstein (febi)
Ein zentraler Bereich Kfz-Ersatzteile und -Komponenten nahmen einmal mehr die größte Ausstellungsfläche der Automechanika ein. Es folgt ein Streifzug durch die „Teile-Hallen“. BorgWarner: Beru kommt zurück BorgWarner erweitert sein Angebot an Komponenten und Systemlösungen für Verbrenner, Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Dabei setzt das Unternehmen auf seine jahrzehntelange Erfahrung in der Erstausrüstung. Für 2026 sind mehr als 800 neue Teilenummern in den Bereichen Zündung, Motorsteuerung, Getriebe, Antriebsstrang, Aufladung sowie Thermo- und 250 Abgasmanagement geplant. Mit dem Neustart der Marke BERU wird das Angebot an Zündleitungssätzen und Zündkerzen erweitert. Für die Elektromobilität umfasst das Portfolio unter anderem Wechselrichter, elektrische Antriebstechnologien und Thermomanagementsysteme. Zugleich baut BorgWarner sein REMAN-Angebot aus. Unter „One BorgWarner Aftermarket“ bündelt das Unternehmen Produkte, technisches Know-how und Unterstützung aus einer Hand. Damit sollen Händler und Werkstätten ihr Geschäft ausbauen und sich auf künftige Möglichkeiten vorbereiten können. Ein neuer Online-Katalog ermöglicht den schnellen Zugriff auf Produktinformationen und Fahrzeuganwendungen.
ElringKlinger: neuer Markenauftritt Passend zur Automechanika hat ElringKlinger für die Marke Elring einen neuen Markenauftritt eingeführt.
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Dieser zeichnet sich durch eine moderne Bild- und Formensprache, überarbeitete Designelemente sowie eine klare visuelle Struktur aus. Die „Elring Garage“ wiederum bündelt künftig Wissen, Service und Vernetzung auf einer Plattform. Es finden sich technische Fachinformationen, Serviceleistungen, digitale Lernangebote, Trainings, Webinare, Tech Talks, praxisnahe Videos und der englischsprachige Video-Podcast „Elring Garage FM – Facts & Myths“ an einem zentralen Ort. „Der Aftermarket wandelt sich. Die Nachfrage im IAM hat zuletzt wieder Fahrt aufgenommen“, bilanzierte Adrian Blessing, Head of Sales IAM Western Europe.
Exide: vielfältige Batterietechnologien Neben dem AGM-Portfolio für Pkws hat der Batteriehersteller Exide eine breite Palette an Batterietechnologien vorgestellt, darunter xEV-Lösung und das erst vor Kurzem aktualisierte Batterieprogramm für Nutzfahrzeuge. Mit der AGM Pro-Reihe für moderne Lkws hat Exide den hohen Anforderungen an Leistungsbedarf und Vibrationsfestigkeit Folge geleistet. AGM Pro ist laut Unternehmensangaben die ideale Ergänzung zur bewährten Gel Pro, der Flaggschiff-Technologie für anspruchsvolle, energieintensive und extreme Zyklen-Anwendungen.
FOKUS
Kevin Till, Sales Manager Aftermarket D-A-CH für KYB
Marcus Schuch, International Key Account Manager beim Batteriehersteller Exide
Wichtiger Markt „Jeder Markt ist wichtig“, erklärte Regional Manager David Richter von Borg Automotive mit Blick auf Österreich. Künftig soll die Betreuung intensiviert werden.
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org Automotive ist in Österreich mit der Marke DRI bei Birner gut vertreten, aber auch über SAG und LKQ Stahlgruber wird der Markt bedient. Dieser verfüge über treue Kunden, sei aber stark von Importen aus osteuropäischen Staaten gekennzeichnet, so Richter. Gezeigt wurde der eDrive-Motor, für den ein eigenes Wiederaufbereitungsverfahren entwickelt wurde. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Nicole Schuster, Geschäftsführerin K&K Marderabwehrgeräte
profitieren von einem breiten Angebot passender Komponenten für Reparaturen – kombiniert mit technischer Unterstützung und hoher Teileverfügbarkeit. Für Handelspartner schafft das umfangreiche Programm neue Möglichkeiten für eine strukturierte Sortimentsgestaltung und bietet Kunden umfassende Lösungen einer starken Marke.
K&K: mit Österreich-Geschäft zufrieden
David Richter, Regional Sales Manager Borg Automotive
Ferdinand Bilstein: neue Kampagne Die große Bühne in Frankfurt nutzte Ferdinand Bilstein (febi) für die Sichtbarmachung der neuen Kampagne „All Around the Wheel“ (alles rund ums Rad). Ziel der Initiative ist es, die Kompetenz von febi in den Bereichen Lenkung und Aufhängung, Bremse, Antrieb, Radbefestigung sowie Gummi-Metall-Teile (NVH) sichtbar zu machen und Werkstätten und Handelspartnern einen klaren Mehrwert zu liefern. Aktuell verfügt febi über mehr als 28.000 Artikel für Pkws, leichte sowie schwere Nutzfahrzeuge. Werkstätten
K&K präsentierte eine Marderabwehrlösung speziell für E-Fahrzeuge. Denn mit dem autarken Kombigerät M9700 lässt sich der Marderschutz bis in den Heckbereich ausweiten. Als weitere Neuheit wurde das 360-Grad-Ultraschallgerät M8800 präsentiert, das dank Batteriebetrieb nicht in das Bordnetz eingreift. Wegen des neuartigen, zweiteiligen Aufbaus ist es möglich, den wasserdichten (IP67) Ultraschallgeber tief im Spritzwasserbereich zu verbauen – genau dort, wo der Marder eindringt. Das Steuergerät verbleibt, für eine einfache Funktionskontrolle und den unkomplizierten Batteriewechsel, gut zugänglich im oberen Motorraum. Mit dem Geschäft in Österreich zeigte sich K&KGeschäftsführerin Nicole Schuster zufrieden, es würden stetig steigende Umsätze verzeichnet. Dank europaweiter Vereinbarungen mit Volkswagen und Ford sei man im Autohaus-Bereich gut vertreten: „Das Autohaus ist unser größter Vertriebskanal.“ Kooperationen gibt es hierzulande auch mit Birner und Kastner, die laut Schuster ebenfalls zufriedenstellend verlaufen.
KYB: neue Fahrwerkslösungen KYB Europe stellte in Frankfurt unter dem Motto „The Future of Suspension“AUTO neue&Fahrwerkslösungen Wirtschaft 10/2026
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FOKUS
Meyle: Sales-Verantwortliche Europa Kirsten Rothe, Matthias Wagner, Account Manager D-A-CH, und Patrick Haberzettl, Head of Sales Central Europe
Das österreichische Unternehmen Miba wurde unter anderem von Martin Stiglbauer in Frankfurt vertreten
Jörg Schömmel und Kersten Solacroup zeigten die nachhaltigen Filter von Mann+Hummel
vor. Im Mittelpunkt standen Technologien für moderne und elektrifizierte Fahrzeuge sowie Entwicklungen bei Stoßdämpfern, Lenkung und Fahrkomfort. Zudem zeigte KYB den BMW M Hybrid V8 von BMW M Motorsport, der mit dem Sports Electronic Power Steering System des Unternehmens ausgestattet ist.
Ergänzend informierte KYB über aktuelle AftermarketLösungen und technische Entwicklungen für Handel und Werkstätten.
Mann+Hummel: drei Marken und ein Jubiläum Mann+Hummel präsentierte auf der Automechanika
Li-Ion-Akkus halten Einzug Unter drei Messe-Schwerpunkte setzte der oberösterreichische Batteriehersteller Banner seinen diesjährigen Automechanika-Auftritt.
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azu gehörten die neue Traction Bull Bloc LithiumSerie für mobile und stationäre Anwendungen, ein erweitertes Starter- und BordnetzbatterienPortfolio sowie ein überarbeiteter Markenauftritt. Im Bereich Starter- und Bordnetzbatterien standen die Running Bull AGM und die Running Bull EFB im Vordergrund. Diese wurden speziell für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Systemen entwickelt. Auch in Elektround Hybridfahrzeugen bleibt der 12-V-Akku weiterhin ein fester Bestandteil der Fahrzeugelektrik. „Die vergangenen zwei Jahre sind für uns sehr gut gelaufen“, zog Vertriebsleiter Franz Märzinger beim AUTO-&-Wirtschaft-Standbesuch zufrieden Bilanz. Seit Kurzem hat sich der Batteriehersteller auch für die Lithium-Ionen-Technologie geöffnet und bietet
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hier erste Produkte für das Freizeitsegment (Caravan, Boote etc.) an. „Die klassische 12-V-Batterie wird auch für das E-Auto sehr wichtig bleiben“, so Märzinger mit Blick in die Zukunft. Aktuell würden 20 Prozent des Banner-Umsatzes außerhalb Europas erzielt, ergänzte Export Manager Günther Lemmerer. In Europa würden Deutschland, Frankreich und Großbritannien die größten Märkte bilden. „In Europa sind die Kräfteverhältnisse definiert“, so Lemmerer, der große Hoffnungen in AGM-Batterien für Nutzfahrzeuge legt. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Banner-Vertriebsleiter Franz Märzinger
FOKUS
Taco Homan, Vice President Sales and Marketing bei Nissens, war mit den Marken Nissens, AVA und Highway Automotive auf der Automechanika vertreten
Licht-Lösungen und vieles mehr Licht-Lösungen, LED-Nachrüstung, Reifendruckkontrolle und Sicherheit im Pannenfall kennzeichneten den Osram-Messeauftritt.
I seine Aftermarket-Marken Mann-Filter, Filtron und Wix Filters. Im Mittelpunkt standen Entwicklungen für die Innenraumfiltration und E-Mobilität sowie Technologien für mehr Effizienz und nachhaltigere Filtration. Das Portfolio reicht von Mann-Filter in Erstausrüstungsqualität über Filtron mit wirtschaftlichen Lösungen für den Werkstattalltag bis zu Wix Filters für Pkws, Nutzfahrzeuge und Heavy-Duty-Anwendungen. Zugleich feierten Mann+Hummel und Mann-Filter ihr 85-jähriges Bestehen.
Meyle: positive Entwicklung in Österreich „Wir wachsen über dem Markt“, erklärte Kirsten Rothe, Sales Verantwortliche für Europa bei Meyle. Positiv ist auch die Entwicklung in Österreich – mit starken Partnern wie Birner oder LKQ Stahlgruber. „In Summe gibt es eine positive Entwicklung, obwohl derzeit nur das Nötigste repariert wird“, ergänzte Matthias Wagner, Account Manager D-A-CH. Meyle bietet eine Vielzahl an Produkten, darunter auch Lösungen für E-Fahrzeuge. „Die E-Mobilität spielt uns in die Hände“, so Wagner. In Frankfurt standen Fahrwerks-Teile von der Luftfederung über Querlenker bis hin zum Axialgelenk im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden auch die Meyle-HD-Bremsscheiben, die sich als „Automechanika 2026 Innovation Award Winner“ feiern lassen durften.
m Bereich der straßenzugelassenen LED-Nachrüstung standen zwei neue H1-Lösungen für unterschiedliche Einsatzzwecke und Fahrzeugbilder im Mittelpunkt: die Night Breaker LED Speed H1 und die Night Breaker LED Vintage H1. Beide sind für eine einfache Umrüstung ausgelegt. Neu im Portfolio von ams Osram sind die Better Sight Wiperblades. Die neue Wischerblatt-Generation punktet mit leiser, streifenfreier Wischleistung, einer einfachen Montage und zuverlässiger Performance. Für die schnelle, einfache und effiziente Reifendruckkontrolle eignet sich der Tyreinflate 2130. Als Premiummodell ist das Gerät auf Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Ergänzt wurde der Messeauftritt durch das Batterieladegerät Batterycharge 1010, das Fahrzeugbatterien zuverlässig lädt und damit die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen verbessert. Mit 10 Ampere ist das Gerät für höhere Ladeanforderungen ausgelegt und unterstützt sowohl 12-V- als auch 24-V-Systeme. An Bord sind ein digitales Display und ein klare und intuitive Nutzerführung. • Text: Mag. Andreas GranzerSchrödl (GRA), Fotos: Osram, GRA
Nissens: Kompetenz bei Klima und Turbo Bei Nissens, mittlerweile Teil von SMP, gehören Kühler, Klimakomponenten und Motorkühlung traditionell zum Portfolio. Klimakompressoren haben ebenfalls einen hohen Stellenwert. Vice President Taco Homan verweist dabei auf die Erfahrung des
Christian Filomeno, Vertriebsleiter Automotive Aftermarket Österreich und Schweiz bei Osram
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FOKUS
Neuer Ansatz Im Rahmen der Automechanika präsentierte Brembo ein vollständiges Aftermarket- und Upgrade-Angebot, das die Komplexität der heutigen Mobilität widerspiegelt.
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Dennis Beyer, Gebietsverkaufsleiter Süd-Ost (D) und Österreich
harakteristisch für den integrierten Ansatz ist die Kombination aus Breite und Tiefe des Angebots. Neben einer erweiterten BremssattelPalette baut das Unternehmen kontinuierlich sein Portfolio an Bremsscheiben, Bremsbelägen und Bremsflüssigkeiten aus, die größtenteils intern entwickelt und produziert werden. Mit der Greenance-Familie sowie speziellen Lösungen wie dem EV Kit nimmt sich Brembo besonders der E-Autos und Plug-in-Hybriden an. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Unternehmens: Viele Anbieter würden erst jetzt mit Klima beginnen, Nissens beschäftige sich bereits seit Jahren damit. Durch die Übernahme durch Standard Motor Products (SMP) kommen hier zahlreiche weitere Produkte dazu, etwa bei Turboladern. Zum Angebot zählen auch Turbolader und Zündspulen. Mittlerweile macht Engine Management 20 Prozent des Umsatzes aus.
NRF erweitert Sortiment Seit fast 100 Jahren ist NRF als Hersteller und Lieferant von Kühlprodukten und -lösungen tätig. Das Unternehmen bedient den Automobil-Aftermarket sowie den Marine-, Eisenbahn- und Industriesektor. Das Sortiment umfasst mittlerweile mehr als 17.000 Teile.
Zuletzt wurde das Programm um mehrere Produktgruppen erweitert. Dazu gehören Ansaugkrümmer, MAP-Sensoren mit 290 Varianten, Wischermotoren mit 250 Varianten und Kompressoren für Luftfederungen mit 46 Varianten. Hinzu kommen Kühlmittel, Kühlleitungen mit 500 Varianten und Turbolader. Die „Innovation Range“ umfasst etwa Teile für Tesla, MG und BYD. Allein bei MG beinhaltet das Programm 650 Referenzen.
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Michal Rosol, Business Development Manager bei NRF, hat viele neue Produkte, etwa für Marken wie Tesla, BYD und MG, nach Frankfurt gebracht. Kühler sind unverändert ein Schwerpunkt bei NRF
Schäferbarthold: in der Nische erfolgreich Als auf eine ausgewählte Riege von Top-Marken von BMW bis Porsche spezialisierter Teilegroßhändler sei man durchwegs erfolgreich, berichtet Sales Director Simon Krüger am Stand von Schäferbarthold, dies gelte insbesondere auch für die Vertriebspartnerschaft für Schmierstoffe von Wolf Oil. Je anspruchsvoller der Markt werde, desto mehr werde man in der familiengeführten Struktur erfolgreich sein, so Krüger. Am Stand wurden die Eigenmarken OE-Cult, OE-Fit und Caripar in Szene gesetzt.
SEG Automotive baut Angebot und Vertrieb aus SEG Automotive will eine Vertriebsstruktur in Österreich aufbauen. Das Unternehmen ist aus der ehemaligen Bosch-Sparte für Starter und Lichtmaschinen hervorgegangen und verfügt über einen starken OEM-Hintergrund. Auf der Automechanika zeigte SEG Automotive Starter, Generatoren, 48-Volt-Mildhybrid-Startergeneratoren und Starterbatterien für den Aftermarket. Unter der Marke „redrive“ bietet das Unternehmen wiederaufbereitete Hochvolt-Antriebe für Tesla Model S und Renault Zoe an. Für Ende 2026 ist die Erweiterung um Elektromotoren für Hyundai Kona und Kia Niro in den Leistungsstufen 100 und 150 kW geplant.
Stop&Go: antriebsneutrales Zusatzgeschäft Die Norbert Schaub GmbH (Stop&Go) präsentierte in Frankfurt ihr vollständiges Marderabwehr-Sortiment, das mit Produktoptimierungen punktet. Entsprechende Produkte böten Werkstätten und Händlern ein antriebsneutrales Zusatzgeschäft: „Der Bedarf ist real und die Lösung einfach umzusetzen – das macht Marderabwehr zu einem Thema, das wächst“, erklärte
FOKUS
Beim von Carolin Sailer konzipierten Stand von Dana Incorporated (Reinz-Dichtung) stand Performance im Fokus
Verena Eder, Head of Global Business Strategy Aftermarket bei SEG Automotive, präsentierte – unter anderem – mit redrive wiederaufbereitete Hochvolt-Antriebe
„Specialists for Specialists“: Prokurist Mario Terner und Simon Krüger, Director Sales Europe bei Schäferbarthold
Vertriebsleiter Jochen Beik. Stop&Go hält ein Programm für unterschiedliche Anforderungen und Budgets bereit: vom Einstiegsprodukt bis zur kombinierten Hochspannungs- und Ultraschalllösung für Pkws und Transporter bis 3,5 Tonnen und für Wohnmobile – und das unabhängig von der Antriebsart. Neben dem Rooftop Ultraschall-Marderabwehrgerät wurden das 8 Plus-Minus- und das 8 Plus-Minus-Clip-Hochspannungsgerät mit Ultraschall mit einem integrierten On-/Off-Kippschalter vorgestellt.
Varta (Clarios): neues Serviceangebot Clarios stellte in Frankfurt unter seiner Marke Varta ein neues Serviceangebot für den freien Kfz-Ersatzteilemarkt vor. Angeboten werden fahrzeugspezifische Einbauanleitungen für Batterien in Nutzfahrzeugen, die ab sofort im Varta Portal verfügbar sind. Hier stellt eine Kooperation mit „Jaltest by Cojali“ sicher, dass die Anleitungen den OE-Standards entsprechen, moderne Fahrzeugelektronik berücksichtigen und regelmäßig aktualisiert werden. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen berücksichtigen unterschiedliche Einbausituationen und Fahrzeugvarianten und werden durch detaillierte Bilder und Grafiken visuell unterstützt. Damit wird das bewährte Konzept für Pkws auf den Lkw-Bereich umgelegt. Parallel dazu hat Varta im Rahmen der Automechanika sein vervollständigtes Batterieportfolio für Nutzfahrzeuge vorgestellt.
Reinz (Dana): Dichtungen und Produktsicherheit Dana präsentierte auf der Automechanika neue Dichtungslösungen für Pkws und Nutzfahrzeuge. Victor Reinz erweitert zudem das Angebot an einzeln erhältlichen Dichtungen und aktualisiert seine Kataloge. Neu
ist ein eigener Katalog für chinesische Fahrzeugmarken. Bei Spicer wurde „Spicer Compact“ in zwei Kategorien neu aufgelegt. Aktualisierte Produktbroschüren sind nach Fahrzeugkategorien gebündelt verfügbar. Mit Dana Secure bietet das Unternehmen außerdem eine Möglichkeit, Originalprodukte zu identifizieren und Fälschungen zu erkennen.
Markt bearbeiten GS Yuasa zeigte neue Batterielösungen, digitale Services und die erste AGM-Batterie für schwere Nutzfahrzeuge.
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m Zentrum stand mit der YBX9625 die erste AGM-Batterie für schwere Nutzfahrzeuge aus dem Hause GS Yuasa. Mit der Entwicklung in Österreich „sehr zufrieden“ zeigte sich Group Sales Manager Erik Rothe. Als größter Partner hierzulande fungiert die Raiffeisen Ware Austria (RWA), für weitere Partner ist man prinzipiell offen. Rothe verwies auf den neuen Kundenbetreuer Christian Schraut für Bayern und Österreich, mit dem es eine „aktivere Marktbearbeitung“ geben soll. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Erik Rothe, Group Sales Manager GS Yuasa Germany
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FOKUS
Eine Lösung
Jochen Beik, Vertriebsleiter Stop&Go
Schaeffler bündelt Lösungen und präsentiert ein integriertes Ökosystem aus Produkten, Services und Technologien.
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One Brand, one Portfolio: Schaeffler
it Vehicle Lifetime Solutions zeigte Schaeffler auf der Automechanika ein integriertes Ökosystem aus Produkten, Services und Technologien. Ziel ist es, die Komplexität für Werkstätten und Handel zu reduzieren und Reparaturen sowie Wartungen einfacher, schneller und effizienter zu gestalten. „One Brand“ steht für einen weltweit einheitlichen Markenauftritt, „One Portfolio“ für ein integriertes Angebot, das Reparaturanforderungen vom Verbrenner über Hybridantriebe bis zum Elektrofahrzeug abdeckt. Damit führt Schaeffler seine Aftermarket-Marken in einen einheitlichen Markenauftritt. •
Martin Sporer, Senior Sales Manager D-A-CH bei Clarios (Varta)
Text und Foto: Gerald Weiss
3er-Lösung „Maintain – Repair – Replace“ nennt sich die umfassende Strategie von ZF Aftermarket für die freien Werkstätten.
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Harald Höltl ist bei ZF Aftermarket Vertriebsleiter für Österreich, Tschechien und die Slowakei 20
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F Aftermarket stellte auf der Automechanika die Strategie „Maintain – Repair – Replace“ in den Mittelpunkt. Das Angebot für freie Werkstätten umfasst Wartungs-, Reparaturund Austauschlösungen für konventionelle, hybride und elektrische Antriebe. Neu sind Ölwechselkits für die Getriebefamilie 8HP Gen4 sowie für Tesla-Anwendungen. Dazu kommen Reparaturlösungen für Getriebe und E-Achsen sowie professionell aufgearbeitete Austauschgetriebe aus dem ZF-REMAN-Programm. • Text und Foto: Gerald Weiss
Das Team des Bremsenspezialisten Otto Zimmermann
Zimmermann: Euro-7-Lösungen In der Mainstadt hat der deutsche Bremsenhersteller (Otto) Zimmermann einmal mehr seine Position als „Qualitätsführer im Bremsensegment“ hervorgehoben. Präsentiert wurden aktuelle Entwicklungen rund um Hartmetallbeschichtungen, die Anforderungen an die Euro-7-Regulierung sowie innovative Bremsenlösungen für den globalen Kfz-Aftermarket. Mit dem neuen Verpackungsdesign, das bereits vor der Messe präsentiert wurde, gehen auch die Optimierung und bessere Sichtbarmachung der Etikettierung (Artikelnummer, EAN-Code etc.) einher. Im Zuge des modernisierten Erscheinungsbilds bleibt die Qualität der Bremsbeläge von Zimmermann unverändert der entscheidende Faktor: „OE bleibt weiterhin der Maßstab für Entwicklung und Produktion“, wird mitgeteilt. •
FOKUS
Jens Kowald, Head of Sales Service bei Aumovio Aftermarket
Den gemeinsamen Auftritt von ATE und VDO, bewährte und innovative Lösungen sowie den Service durch das Team gab es bei Aumovio.
Ausgezeichnete Werkstätten
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umovio präsentierte sich auf der Automechanika erstmals gemeinsam mit den Marken ATE und VDO. Zum 120-jährigen Jubiläum zeigte ATE die erste vollständige ABS/ESP-Bremsregelanlage, ein neues akkubetriebenes Bremsenentlüftergerät und das erweiterte ATE New Original Portfolio für Elektrofahrzeuge. VDO kehrte auf die Messe zurück und stellte erstmals sein neues Batterieprogramm vor. „Dass wir ATE und VDO jetzt gemeinsam auf der Automechanika zeigen, macht deutlich, welche Bandbreite an Lösungen Aumovio dem freien Ersatzteilmarkt bietet“, erklärte Enno Straten, Geschäftsführer Aumovio Aftermarket.
Service und Betreuung im Fokus Für Jens Kowald, Head of Sales Service bei Aumovio Aftermarket, ist die Betreuung der Werkstätten ein entscheidender Punkt: „Wir sind sehr serviceorientiert und nutzen unsere Ressourcen für unsere Kunden.“ Dabei soll der Servicebereich weiter gestärkt werden, auch Schulungen spielen eine große Rolle. Für österreichische Kunden werden Schulungen in Landsberg bei München sowie in Wien angeboten. Eine neue Hotline soll zukünftig die Lücke zwischen dem Techniker in der Werkstätte und den Profis bei Aumovio schließen. „Denn technische Probleme betreffen häufig die Peripherie. Gefragt sind damit Systemverständnis und erfahrene Profis“, so Kowald.
ATE Smart Awards: 4 österreichische Werkstätten Aumovio hat im Rahmen der Automechanika erstmals die ATE Smart Awards vergeben. Aus mehr als 300 Bewerbungen wurden 22 freie Werkstätten aus sechs europäischen Ländern ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt waren Betriebe im Partnernetzwerk der ATE BremsenCenter. Prämiert wurden dabei praxisnahe Lösungen in vier Kategorien: Bei der E-Mobilität standen neue Services, effiziente Prozesse und die Qualifizierung für Hochvolt-Fahrzeuge im Mittelpunkt. In der Kategorie Nachhaltigkeit wurden ressourcenschonende und energiesparende Abläufe gewürdigt. Weitere Auszeichnungen gingen an Betriebe, die digitale oder KI-gestützte Lösungen in Kundenannahme und Werkstattmanagement einsetzen oder erfolgreiche Strategien zur Mitarbeitergewinnung und -bindung entwickelt haben. •
Drei österreichische Betriebe erhielten insgesamt vier Awards: - KFZ Brandstetter aus Artstetten: Gewinner in den Kategorien „E-Mobilität“ sowie „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“. - Haider ATB aus Tragwein: Gewinner der Kategorie „Mitarbeiter finden & binden“ - KFZ Christian Jäger aus Altenmarkt: Gewinner in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Text und Fotos: Gerald Weiss
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Foto: Messe Frankfurt
FOKUS
KOMMENTAR
Orientierung in einer komplexen Welt E
ine Woche lang war die Autobranche auf der Automechanika Frankfurt trotz aller Herausforderungen in extrem guter Stimmung, das war in allen Produktbereichen und Hallen deutlich merkbar. Dabei haben sich fachliche Inhalte und Emotionen miteinander verbunden. Mit einem Besucherplus, mehr Gästen aus Deutschland und einer Zufriedenheit von 96 Prozent können wir eine sehr positive Bilanz ziehen. Dabei haben die Aussteller ihren wesentlichen Beitrag dazu geleistet und die richtigen Lösungen für die Branche präsentiert. Gleichzeitig ist – laut Rückmeldung der Aussteller – die Entscheidungsqualität der Besucher gegenüber der vergangenen Automechanika noch einmal gestiegen. Mit Gästen aus 172 Nationen darf man sagen, dass sich der globale Aftermarket wieder einmal
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in Frankfurt getroffen hat. Besonders erfreulich war, dass neben dem internationalen Handel auch wieder mehr freie Werkstätten gekommen sind. Gerade diese Betriebe stehen vor großen Herausforderungen. Service und Wartung für europäische und asiatische Marken werden zunehmend komplex. Die Werkstätten müssen zukünftig Lösungen für Verbrenner, Hybrid- und Elektrofahrzeuge beherrschen und bieten. Hinzu kommen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, das wird den Markt ebenfalls verändern. Möglicherweise wird die KI manche Themen auch wieder vereinfachen. Die automotive Welt wird bei der nächsten Automechanika in zwei Jahren in jedem Fall schon wieder ganz anders aussehen. Deshalb stehen wir in engem Kontakt mit Verbänden, der Industrie und den Ausstellern. Damit wird die Automechanika auch in Zukunft umfassende Orientierung bieten. • Olaf Mußhoff, Direktor Automechanika Frankfurt
FOKUS
Auftritt Aviloo, Auftritt Austria: Der Batterietestexperte am Stand mit CCO Raimund Brandstätter und Sales Director Gerald Neubauer
Marc Gounaris (r.), Zielgruppen Management Dekra, und A&W-VerlagGeschäftsführer Stefan Binder
Goswin de Rouw, Manager Sales, und Heidi Kolberg, Vertriebsleiterin Deutschland von Car Lock Systems
Digital first! Rund um Digitalisierung und Dienstleistungen hat sich im automotiven Umfeld eine große Schar an Anbietern entwickelt. Wir haben einigen von ihnen einen Besuch abgestattet. Aviloo: Austria-Know-how für den Weltmarkt Als „eindeutiger Marktführer“ in Österreich und Deutschland zeigte der Wiener Neudorfer Batterietest-Experte Aviloo das Portfolio an Testgeräten und Dienstleistungen, darunter auch die jüngst aufgelegte „Batterie-Garantie“, welche nach einem SOH-Test einen garantierten Grenzwert der Batteriegesundheit für den Endkunden absichert. „Wir wachsen mit dem sich gut entwickelnden Markt“, so CCO Raimund Brandstätter zufrieden, „und unsere Batterie-Garantie ist als einziges Produkt, das die Degradation von Batterien absichert, ein wertvolles Tool beim Gebrauchtwagengeschäft mit E-Fahrzeugen.“ Befürchtungen, dass State-of-Health-Werte, welche das Fahrzeug selbst anzeigt, die Aviloo-Tests eines Tages überflüssig lassen werden, hat Brandstätter nicht: Die internen SOH-Werte seien nicht sehr zuverlässig. Gerade im Gebrauchtwagenhandel sei ein unabhängiger Test sehr wertvoll. Auf großes Interesse stieß auch der jüngst veröffentlichte „Aviloo Certified EV Battery Report“ mit Erkenntnissen aus über 500.000 Tests.
Car Lock Systems: wertvoller Service für Freie Car Lock Systems liefert Originalschlüssel und -schlösser nahezu aller Marken auch an die freie
Werkstatt. „Damit muss kein Kunde zur Markenwerkstatt geschickt werden“, so Goswin de Rouw, Sales Manager, am Stand. In Österreich beliefert man etwa die Kette Lucky Car. Das Angebot reicht von Notschlüsseln bis hin zu Schlüsselkarten oder Transponder-Autoschlüsseln. Die Schlüssel werden nach Bekanntgabe der VIN produziert und innerhalb eines Tages geliefert, so de Rouw.
Dekra: eigene Flottenstudie für Österreich Unter dem Motto „Wheel of Service“ rückte Dekra die E-Mobilität in den Mittelpunkt der Messepräsenz. Gezeigt wurde, welche Leistungen Dekra entlang des Ökosystems E-Mobilität anbietet – von Fahrzeugüberprüfungen und -gutachten über Ladeinfrastruktur und Ladekabel bis hin zu Themen rund um Qualifizierung und Beratung. Darüber hinaus kündigte Marc Gounaris, Zielgruppen Management bei Dekra, eine eigene Flottenstudie für Österreich an, die im November präsentiert werden soll.
ecu.de: Fahrzeugelektronik Am Stand von ecu.de, dem Spezialisten für die Prüfung, Reparatur und Wiederaufbereitung elektronischer Fahrzeugkomponenten und Steuergeräte, war vor allem auch der aktuelle ecu.de-Katalog ein vielgefragtes Gut. Wie Matthias Teichgräber, Marketingmanager von ecu.de erklärt, sind die Kataloge tagtäglich stark nachgefragt worden. Ansonsten zeigte die Marke der Glaubitz GmbH ihre Reparaturlösungen für Fahrzeugelektronik.
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FOKUS
Vanja Katic von der EV Clinic zeigte am Stand von SKF, wie man nachhaltige E-Auto-Reparaturen ermöglicht
Timothy Johnson, Projektmanager International bei Soft-NRG Development GmbH
Matthias Teichgräber von ecu.de mit der aktuellen Ausgabe des Händlerkatalogs
EV Clinic/SKF: nachhaltige E-Auto-Reparatur Am Stand von SKF war auch ein alter Bekannter der E-Auto-Reparatur-Welt zu Gast. Vanja Katic stellte mit seiner EV Clinic zwar nur in kleinem Rahmen aus, hatte dafür aber umso mehr interessante Gespräche, wie er bei einem Besuch am Stand erzählte: „Das Interesse an der Reparatur von E-Fahrzeugen wird immer
Volles Haus Mit Live-Vorführungen und viel Information rund um Fahrzeugdaten zeigte Alldata, wie man Werkstätten, Händlern und Co. im Alltag helfen kann
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lldata zeigte auf seinem tagtäglich sehr stark besuchten Stand, wie der Zugriff auf Originalinformationen der Fahrzeughersteller Werkstätten, Händlern, Reparaturnetzwerken und Branchenpartnern helfen kann, auf eine wachsende Zahl technischer und betrieblicher Herausforderungen zu reagieren. Anhand von Live-Vorführungen konnten die Besucher außerdem sehen, wie die Lösungen von Alldata professionellen Kfz-Servicebetrieben helfen, produktiver und sicherer zu arbeiten. • Text und Foto: Kevin Kada
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stärker und natürlich auch immer wichtiger, wenn man sich die Zulassungszahlen der vergangenen zwei Jahre ansieht. Und genau hier greift unser Ansatz: Wir wollen E-Fahrzeuge nachhaltig reparieren, ohne teure Komponenten insgesamt zu tauschen.“ Und die EV Clinic hat mit ihrem Konzept großen Erfolg. Erst vor Kurzem wurde eine neue Niederlassung in Paris eröffnet, im Oktober und November folgen mit Innsbruck und Amstetten auch zwei EV-Clinic-Niederlassungen in Österreich.
IAM-net: Herstellerfokus für Freie wertvoll „Freie Kfz-Werkstätten tun gut daran, sich auf einige wenige Hersteller zu fokussieren“, ist Ralf Galow, Gründer und Geschäftsführer des Netzwerks für freie Kfz-Unternehmer, IAM-net GmbH, überzeugt. Ein Fokus des Netzwerks auf der Automechanika lag folglich auf Zugängen für Herstellerdiagnose. Sich auf teure Remote-Diagnose-Unterstützung zu verlassen, sei kein Ausweg, warnte Galow, der auf der Automechanika auch einen Vortrag im Rahmen der „Academy“ über zukunftsfähige Strategien für die Kfz-Werkstatt im Wandel hielt.
Soft-NRG: smarte Software fürs Autohaus
Peter Balle, Vice President of Sales bei Alldata
Einen Schwerpunkt auf die neueste Weiterentwicklung der Termin- und Kapazitätsplanungssoftware mit dem Titel „planning/plus“ legte Soft-NRG heuer am Stand der Automechanika, wie Projektmanager und D-A-CH-Verantwortlicher Timothy Johnson berichtete. Die Software biete cloud-basiert „eine neue Ära“ der vollautomatischen Ressourcenplanung im Betrieb. Wie Johnson sagte, seien etwa 85 Prozent der Kunden Markenbetriebe, insgesamt verzeichnet man über 4.000 Kundenbetriebe. •
FOKUS
KI-Upgrade KI-Neuheiten und Big Data bildeten die Messeschwerpunkte der Deutschen Automobil Treuhand (DAT).
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o hat das Kernprodukt SilverDAT 3 ein umfassendes KI-Upgrade erfahren. Dazu zählt die automatische Bilderkennung bei der Schadenaufnahme. Zudem kann via KI eine Sprachaufzeichnung direkt in die Reparaturkostenkalkulation übersetzt werden und bei der Kalkulation können dank KI automatisiert weitere ergänzende Teile vorgeschlagen werden. •
Ralf Galow, Gründer und Geschäftsführer von IAM-net
Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
BIG BERTHA | HYBRID SOLUTION
Elmar Groß, Co-Geschäftsführer DAT Austria
FOKUS
ColorCompany: Christoph Kunkel, Verkaufsleiter Österreich
Welt-Premiere Axalta zeigte sein vernetztes RefinishÖkosystem, das Reparaturlack-Technologien, betriebswirtschaftliches Know-how und digitale Lösungen vereint.
I Surventis: Technikleiterin Yvonne Rohde-Hofbauer (r.) und D-A-CH– Verantwortlicher Alexander Bru
Digital Business In Halle 11 drehte sich in Frankfurt alles rund um die Oberflächenbehandlung von Fahrzeugen. Darunter Robotik-Lösungen und digitale Unterstützung für K+L-Betriebe. ColorCompany: Marktstart in Österreich Mit der Lackmarke Ultra 9K des US-Herstellers Sherwin-Williams wagt sich ColorCompany in Kürze auf den österreichischen Markt. Als Starttermin nannte Verkaufsleiter Christoph Kunkel den Jahresbeginn 2027. Künftig sollen Lack und Lackierzubehör hierzulande ausschließlich im Direktvertrieb angeboten werden. Ultra 9K versteht sich als Premiumprodukt, als Zielgruppe hat Kunkel „freie Betriebe jeglicher Größe“ im Blick.
Surventis zeigte neue Identität Surventis (ehemals BASF Coatings) nutzte den Automechanika-Auftritt, um der Branche seine neue Identität zu präsentieren. Etablierte Marken wie Glasurit, R-M, baslac und Refinity werden auch in Zukunft im Mittelpunkt des Reparaturlackgeschäfts stehen. Fokussiert wird auf einen integrativen Ansatz: Bestes Beispiel dafür ist das digitale Ökosystem Refinity, das Daten, Prozesse und Technologien miteinander verbindet.
nnerhalb des Ökosystems bietet Axalta Irus intelligentes Farbmanagement, Axalta Nimbus digitale Bestellvorgänge und Schulungen sowie Axalta Drivus Betriebsberatungsexpertise. Im Mittelpunkt des Frankfurt-Auftritts stand die weltweite Premiere von Axalta Irus AutoDose, einer effizienten, automatischen Farbmischlösung, die mittelgroßen Karosserieund Lackierwerkstätten einen Wettbewerbsvorteil bringen soll. •
Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
In der Kabine Eine einfach zu installierende, niederschwellige Automatisierungslösung für die Lackierkabine bietet die Blutech AG mit dem System PaintGo.
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er Lackier-Roboter wird vom chinesischen Hersteller ONow produziert, der exklusive Vertrieb für die D-A-CH-Region obliegt der Blutech AG aus der Schweiz. „Der PaintGo ist so einfach, dass man das System innerhalb eines Tages in einer Standard-Lackierkabine integrieren kann“, so Blum. Das System läuft auf einer Schiene, welche am Boden der Kabine verlegt wird. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
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Technical and Training Manager Gerhard Steinbock
Roger Blum, Geschäftsführer Blutech AG
FOKUS
I statt E
200. Geburtstag
„I statt E“ – Instandsetzen statt Ersetzen: Das wird für Karosseriebetriebe mit dem Carbon Repair System möglich. Damit können Reparaturen wirtschaftlicher abgebildet werden.
Für den Glas- und Verglasungsspezialisten Pilkington stand die Automechanika ganz im Zeichen des 200. Jubiläums der Firmengründung.
it dem Carbon Body Repair System kann das beschädigte Karosserieteil handwerklich in den Originalzustand zurückversetzt werden. Damit können nicht nur teure Ersatzteile, sondern auch viel Zeit und Probleme eingespart werden. „Mit dem CBR-System von Carbon arbeiten weltweit bereits mehr als 1.500 Betriebe sehr erfolgreich“, erklärt Vertriebsleiter Siegbert Müller. •
m Stand von Pilkington in der Halle 6.2 hat man kein Geheimnis daraus gemacht, welches Highlight man auf der Messe präsentieren will. Denn es ging nicht um ein spezielles Produkt, sondern den eigenen 200. Geburtstag des Unternehmens. „Entsprechend wollen wir aber im Rahmen unseres Geburtstags natürlich auch über unsere langjährige Expertise und unsere tollen Produkte informieren“, erklärt Gernot Prendinger, Commercial Manager Austria. •
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Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Siegbert Müller, CEO Edeltraud Holle, Yannick Stern
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Text und Foto: Kevin Kada
Gernot Prendinger, Commercial Manager Austria
Markt im Visier
Doppelt präsent
Der portugiesische Schleifmittelhersteller Indasa ist mit rund 10 Handelspartnern in Österreich aktiv, vor allem im Industriebereich.
Mit gleich zwei Messeständen war der Applikationsspezialist SATA auf der diesjährigen Automechanika präsent.
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Yunus Tak, Geschäftsführer Indasa Schleifmittel GmbH
un soll auch das Segment „Car Finish“ stärker forciert werden, wie Yunus Tak, Geschäftsführer Indasa Schleifmittel aus Langen (Deutschland), betonte. Momentan gibt es einen Anwendungstechniker für Süddeutschland, der auch Kunden in Österreich unterstützt. In absehbarer Zeit soll es einen eigenen Ansprechpartner für die Alpenrepublik geben. Weiße Flecken in der Marktbearbeitung machte Tak aktuell für Tirol und Vorarlberg fest. Kooperationen gibt es hierzulande mit den beiden Lackproduzenten Surventis und AkzoNobel. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
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SATAVertriebsleiter Sebastian Scholz
m „regulären“ Messestand waren unter anderem die beiden Lackierpistolen jet X basecoat Edition und jet X clearcoat Edition zu bewundern. Darüber hinaus stellte SATA mit jet X by Stilbruch eine exklusive Sonderedition vor, die gemeinsam mit dem Künstler Alex Bloch entstanden ist. Nur wenige Meter vom Hauptstand entfernt, zeigte SATA Automation die Lackierrobotik-Lösung „jetstream“. Der Roboter kann auch als Antwort auf Fachkräftemangel und Kostendruck gesehen werden. • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl AUTO & Wirtschaft 10/2026
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FOKUS
Wolf Oil (und Champion): Carsten Drews, Karsten Giersch, der neue D-A-CHCountry-Manager Uwe Bartels und Patrick de Francquen (Marketing)
Bei Tanja Barth, Regional Channel Manager Aftermarket bei BASF, stand die Marke Glysantin mit Lösungen für E-Autos im Fokus
Anja Hagn, Hubert Huber, Maike Egner: Family in Fluids (Eurolub, Bizol und Profi Car
Mit Schmierstoffen „Made in Germany“ konnte Gerhard Graf, Geschäftsführer Mabanol, bei internationalen Kontakten punkten
Schwierige Rahmenbedingungen Die moderne Halle 12 brachte einen starken Auftritt der Schmierstoff-Branche. Dabei standen internationale Partnerschaften ebenso im Fokus wie die schwierige Rohstoff-Situation. BASF Glysantin: Kühlmittel für alle Antriebe BASF zeigte mit der Marke Glysantin auf der Automechanika Kühlmittel für Verbrenner und Elektrofahrzeuge. Glysantin G26 Electrified besitzt eine niedrige elektrische Leitfähigkeit und ist für Batteriekühlung, Leistungselektronik und Ladesysteme vorgesehen. Das gebrauchsfertige Produkt schützt vor Korrosion und bietet Frostschutz bis -40 °C. G40 und G65 schützen die Kühlsysteme moderner Verbrennungsmotoren. Bei ihren ECO-BMB-Varianten werden fossile Rohstoffe nach einem zertifizierten Massenbilanzverfahren durch erneuerbare ersetzt.
Eurolub: Family in Fluids Mit der Übernahme von Profi-Car erweitert Eurolub sein Markenangebot. Das Unternehmen der Familie Nuszer mit Sitz in Friedrichshafen ist auf den Export ausgerichtet. Marke und Unternehmen wurden übernommen, die Logistik liegt nun bei Eurolub. Auch personell und im Vertrieb ergänzen sich die Unternehmen.
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Unter dem Slogan „Family in Fluids“ können Partner nun drei Marken aus einer Hand anbieten. Eurolub steht für deutsche Qualität, Profi-Car ist stärker im High-End- und Exklusivbereich positioniert. Bizol bringt Bestandskunden ein. Die Marken sollen weiterhin eigenständig positioniert bleiben.
Eurol: Spezialschmierstoffe im Fokus Eurol stellte auf der Automechanika seine SpecialtyLinie in den Mittelpunkt. Die Spezialschmierstoffe sollen Probleme im Automobilbereich lösen und ihnen vorbeugen. Zu den hervorgehobenen Produkten zählt Lube PL Spray. Das trockene Schmiermittel mit SYNGIS-Technologie wurde für eine saubere, tropffreie und dauerhafte Schmierung entwickelt. Der Trockenschmierspray bietet eine gute Kriechfähigkeit und schützt vor Korrosion. Ebenfalls im Fokus stand Eurol Electric EV ATF. Die vollsynthetische Getriebe- und Antriebsflüssigkeit wurde für Elektround Hybridfahrzeuge mit integrierten elektrischen Antriebseinheiten entwickelt.
Mabanol: „Made in Germany“ Die Präsenz auf der Automechanika nutzte Mabanol zur Bestandskundenpflege und zur Gewinnung neuer Vertriebspartner. Im Fokus stehen dabei jene Märkte, in denen noch keine Händler vertreten sind. „Je weiter ein Markt von Deutschland entfernt ist, desto stärker zählt ‚Made in Germany‘, berichtet Geschäftsführer Gerhard Graf. Die 2010 in Hamburg gegründete Schmierstoffmarke gehört zu MB Energy. Das Angebot umfasst Schmierstoffe, Fette, Sprays, Pasten und Pflegeprodukte für Fahrzeuge und industrielle Anwendungen.
FOKUS
Eurol fiel mit einem RedBull-F4-Boliden auf
Brake Fluid Brake Fluid Tronic, Produktsicherheit und das Netzwerken standen am Messestand von Liqui Moly im Fokus.
Zeller+Gmelin (Divinol): Tobias Dannenmann (Director Product Management, Marketing) und Österreich-Verantwortlicher Gerald Mattes
Wolf Oil: neue, vereinfachte Produktlogik Wolf Oil hat – für Wolf und für Champion – sowohl das Produktangebot als auch dessen Darstellung überarbeitet. Im Zuge des Rebrandings werden Verpackungen und Produkteinteilung gestrafft. „Ziel ist, die Auswahl für Werkstätten zu vereinfachen“, erklärt der neue D-A-CH-Country Manager Uwe Bartels die Antwort auf die wachsende Komplexität im Schmierstoff-Bereich. Unterschiedliche Farben kennzeichnen die Qualitätsstufen, ein Sicherheitssystem ermöglicht zudem die Prüfung von Originalprodukten. Eine eigene Hybrid- und EV-Range umfasst Lösungen für elektrifizierte Fahrzeuge. Hinzu kommen Angebote für Heavy Duty, Nutzfahrzeuge und den Agrarbereich.
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as digitale Bremsflüssigkeitssystem Brake Fluid Tronic war für Österreich-Geschäftsführer Thomas Paukert die wichtigste Neuheit am Stand von Liqui Moly. Das Gerät wurde bereits in einem Artikel in AUTO & Wirtschaft in der Anwendung vorgestellt. Neu ist zudem eine Verbesserung bei Produktsicherheit und Fälschungsschutz. Ein spezieller, schwer kopierbarer QRCode ermöglicht die Verifizierung und Nachverfolgbarkeit der Produkte. • Text und Foto: Gerald Weiss
Neuer Auftritt Rowe hat seine neue Kommunikations-Linie und sein breites Portfolio auf der Automechanika präsentiert.
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Zeller+Gmelin (Divinol): Komplettes Portfolio Zeller+Gmelin führt neue Produkte und überarbeitete Gebindedesigns ein. Unter der Marke Divinol bietet das Unternehmen eine vollständige Range mit Freigaben und Empfehlungen für Pkw und Heavy Duty. Weitere Schwerpunkte sind Forst, Landwirtschaft, Garten- und Agrartechnik sowie industrielle Kühlschmierstoffe. Österreich wird direkt ab Werk beliefert, die Betreuung übernimmt Gerald Mattes. Im Vertrieb arbeitet das Unternehmen mit kleineren regionalen Teilehändlern zusammen Die Kundennähe der Händler spielt dabei eine wichtige Rolle. Das 160 Jahre alte Unternehmen in Privatbesitz beschäftigt 1.000 Mitarbeiter und verfügt über 17 Tochtergesellschaften sowie ein eigenes Fettwerk. Die Entwicklung erfolgt im eigenen Labor mit 80 Mitarbeitern. •
Liqui-Moly Austria-Geschäftsführer Thomas Paukert
Martin Imruck und Österreich-Verantwortlicher Manfred Köck
ie breite Positionierung von Rowe wurde durch den Wegfall von „Motoroil“ aus dem ROWE-Logo unterstrichen. Das Unternehmen stellt schließlich nicht nur Motoröl her. Der neue Claim lautet „Always ambition“. Look and Feel, Schriften und weitere Gestaltungselemente wurden überarbeitet, das Logo selbst beibehalten. Dabei versteht sich Rowe als Mehrwertpartner für Produkte, Serviceleistungen und Partnerkonzepte. Dazu gehören etwa Lösungen wie Premium Additive oder Premium Öl Service für Werkstätten. • Text und Foto: Gerald Weiss
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FOKUS
Bereit für die Zukunft Im Interview erklärt Sandeep Sangwan, Chief Marketing Officer für Castrol, welche Auswirkungen der Anteilsverkauf von bp haben wird.
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&W: Die wohl größte Neuigkeit der vergangenen 12 Monate im Hause Castrol betrifft den von BP initiierten Verkauf von 65 Prozent der Anteile an Castrol. Was bedeutet das für das Unternehmen? Sandeep Sangwan: Die Transaktion wurde im Dezember 2025 angekündigt und befindet sich noch im Abschluss. Für Castrol sehen wir darin vor allem große Chancen. Die neuen Investoren wollen das Geschäft weiterentwickeln und Wachstum ermöglichen. Sie sehen den Wert unserer Marke und unserer Technologie sowie Potenzial in verschiedenen Regionen und Geschäftsbereichen. In Europa sind wir bereits sehr stark aufgestellt, sehen aber beispielsweise zusätzliches Wachstumspotenzial im Industriegeschäft in den USA sowie im Automobilbereich in Lateinamerika, Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum. Wichtig ist auch, dass die neuen Eigentümer bereit sind, weiter in das Unternehmen zu investieren.
Sandeep Sangwan, Chief Marketing Officer für Castrol Global, und Bianca Rösler, Sales Director D-A-CH von Castrol gaben Einblick in die bewegten vergangenen Monate und was künftig von Castrol zu erwarten ist
Wird sich durch die neue Eigentümerstruktur etwas an der strategischen Ausrichtung von Castrol verändern? Sangwan: Nein, unsere Strategie bleibt unverändert. Wir nennen sie „Onward, Upward, Forward“. „Onward“ steht für unser Mobilitätsgeschäft, „Upward“ für das Industriegeschäft und „Forward“ für neue,
Wichtig ist für uns, dass die neuen Eigentümer bereit sind, weiter in das Unternehmen zu investieren. Sandeep Sangwan, Chief Marketing Officer Castrol Global zukunftsorientierte Geschäftsfelder. Dazu zählt beispielsweise das Wärmemanagement für Rechenzentren. Wir arbeiten hier bereits mit großen Unternehmen aus der Halbleiter- und GPU-Industrie zusammen und haben unter anderem eine Freigabe
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von Nvidia für unsere Kühlflüssigkeiten erhalten. Was sich verändern könnte, ist das Tempo. Wir erwarten, Entscheidungen künftig schneller treffen und Wachstumschancen konsequenter nutzen zu können. Welche Bedeutung hat die D-A-CH-Region und insbesondere Österreich für Castrol? Sangwan: Deutschland, Österreich und die Schweiz sind für uns sehr wichtige Märkte. Gerade Deutschland spielt durch die dort ansässigen großen Fahrzeughersteller eine zentrale Rolle für die europäische Automobilindustrie. Wir verfügen sowohl in Deutschland als auch in Österreich über eine langjährige und starke Marktpräsenz und arbeiten bereits mit zahlreichen Vertriebspartnern zusammen. Diese Beziehungen wollen wir weiterentwickeln. • Text und Foto: Kevin Kada
Das komplette Interview mit Sandeep Sangwan lesen Sie in der AUTO-Information!
FOKUS
Autel zeigte mit Sales Director Ayhan Akin am Herth+Buss Stand u. a. Neues für RDKS
Sebastian Glaser von Flex mit dem neuen Akku-Poliergerät
Eder war mit seinen Marken Algema und Fit-Zel in Frankfurt vertreten
Stefan Nehrlich, gewe Lagertec, mit Österreich-Distributor Manuel Hübl, Hübl Lagertechnik
KI und Robotik im Fokus Neben den klassischen Kalibrierungssystemen zeigte sich bei der Automechanika in Frankfurt in Sachen Werkstattausrüstung vor allem, dass die Künstliche Intelligenz und auch vollautomatisierte Roboter in der Werkstatt der Zukunft Einzug halten werden. Autel: Vollsortimenter bei Diagnose und Kalibrieren Am Stand von Herth+Buss (siehe separater Beitrag) zeigte der Diagnose- und Kalibrierungsspezialist aus China ein umfassendes Sortiment, das nunmehr auch RDKS-Tools beinhaltet. Herth+Buss ist Vertriebspartner im D-A-CH-Raum, bei Autel ist mit Ayhan Akin ein in der Branche bestens bekannter Vertriebsprofi als Sales Director TPMS an Bord.
gewe LagerTec: Boom hält an Neben Geschäftsführer Stefan Nehrlich trafen wir am Stand von Lagerspezialist gewe LagerTec auch den Österreich-Distributor Michael Hübl, Chef von Hübl Lagertechnik, an. Nach wie vor sind LiegendlagerSysteme gut nachgefragt, bestehende Regale werden auch nach Bedarf verbreitert, um dem Trend immer größerer Reifendimensionen gerecht zu werden, wie Nehrlich berichtete. „Ein Reifenlager bleibt eine gute Investition, der Kunde kommt zweimal pro Jahr ins Autohaus“, so Nehrlich.
Erfinder der „Flex“ Der Name ist Programm: Flex zeigte auf der Automechanika neben seinem breiten Produktportfolio für Kfz-Betriebe unter anderem auch eine Weltneuheit. Ein akkubetriebenes Poliergerät ließ die
Voller Stand Bosch zeigte in einzelnen Abschnitten sein gesamtes Mobility-Sortiment, um Werkstätten in aktuellen und künftigen Herausforderungen zu unterstützen.
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nter dem Leitmotiv „Master the job every day“ zeigte Bosch auf der Automechanika Lösungen für Anforderungen von Werkstätten. Dazu bündelt das Unternehmen Fahrzeugdiagnose, Ersatzteile, Werkstattausrüstung, Trainings und digitale Services. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Werkstätten im Alltag zu entlasten und ihre Wirtschaftlichkeit zu unterstützen. • Text und Foto: Kevin Kada
Key Account Manager Valentin Slomo von Bosch
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FOKUS
Mirsad Lucevic und Michael Kettner am Stand von Hunter Niklas Weder von Hella Gutmann mit dem neuen mega macs Pro Diagnosegerät
Wolfgang Schneider, Vertriebsleiter für Hazet in Österreich
Die neue Sparte von Herrmann wird von Johannes (l.) und Johann Herrmann persönlich betreut
Messebesucher immer wieder staunen. Nachdem man sich als Erfinder des Winkelschleifers, umgangssprachlich auch „Flex“, einen Namen gemacht hat, will man nun zeigen, dass man auch noch viele andere innovative und nützliche Produkte im Portfolio hat, wie Sebastian Glaser von Flex erklärt.
Zum 30-jährigen Partnerschaftsjubiläum zwischen Hazet und Porsche Motorsport hat der Werkzeuganbieter eine limitierte Sonderedition seines Werkzeugwagens auf den Markt gebracht. Für Wolfgang Schneider, Vertriebsleiter für Österreich, ist genau
Vernetzung
Neue Produkte
AVL DiTest zeigte die nächste Generation von Klima- und Diagnosegeräten inklusive Vernetzung für besseren Kundenservice.
Mit dem X-431 und dem X-939 zeigte Launch nicht nur ein neues Diagnosegerät, sondern auch ein Tool zur Achsvermessung und ADAS-Kalibrierung
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Anton Kohl, CEO von AVL DiTest
VL-DiTest-CEO Anton Kohl ist mit den vergangenen Monaten zufrieden, auch, weil man mit dem Markt „mitatmet“, wie Kohl dies beschreibt. Um auch künftig die besten Produkte für ihre Kunden zu haben, liegt der Fokus von AVL DiTest aktuell vor allem an der Vernetzung ihrer verschiedenen Produkte mit einem digitalen Kundenservice. „So kann man nicht nur Daten zur Nutzung generieren, sondern bei Problemen rasch unterstützen“, erklärt Kohl. Zudem spielt auch die KI-unterstützte Diagnose eine große Rolle. • Text und Foto: Kevin Kada
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Hazet: Porsche im Blut – und in der Werkstatt
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ie beiden Highlights des Messeauftritts von Launch waren in diesem Jahr zwei besonders wichtige Produkte. Zum einen das X-431 Diagnosegerät, welches mit KI-Unterstützung die Fehlersuche und -behebung deutlich vereinfacht. Einfacher und noch genauer sollen künftig auch die ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung mit dem X-939 werden. Hinzu kommt die neue Roxy AI, die als digitaler Assistent bei der Arbeit in der Werkstatt behilflich ist. • Text und Foto: Kevin Kada
Dominik Florian von Launch mit dem X-939
FOKUS
Organisiert
Bei Maha zeigte man einen Roboter, der die Licht-Einstellung übernehmen kann
Bei Sonic Equipment dreht sich alles um die perfekte Organisation der Werkstatt. Dabei hilft das modulare MSS+ und Next MSS.
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Michael Walther am Stand von Mahle in der Halle 9
diese Sonderedition eines der Highlights der diesjährigen Messe. Die Motivbasis des Werkzeugwagens ist der neue Porsche 911 GT3 R, der kürzlich von Porsche vorgestellt wurde.
Manuel Kastner von Sonic Equipment
Hella/Hella Gutmann: neues Diagnosegerät Mit insgesamt 80 Mitarbeitern war Hella & Hella Gutmann am Messestand in Frankfurt vertreten. Eines der Highlights am Stand war das neue Diagnosegerät mega macs Pro, die neue und leistungsstärkste Diagnoseplattform im Hause Hella Gutmann; mit den intelligenten Nova-Funktionen, neuesten Fahrzeug- und Reparaturdaten sowie Messtechnik und technischem Support in einer integrierten Systemwelt. Niklas Weder, Produktexperte von Hella Gutmann: „Mit dem mega macs Pro wollen wir die Werkstatt effizienter gestalten und den Techniker schneller bei der Problemlösung unterstützen.“
Herrmann Solutions: neues Prüfgerät Wer an Herrmann denkt, hat automatisch Hebebühnen im Kopf. Doch seit diesem Jahr zeigt die Marke unter dem Namen Herrmann Solutions auch eine Weltneuheit, wie Johannes Herrmann erklärt: „Wir haben unser Portfolio erweitert und das erste Stoßdämpfer-Prüfgerät entwickelt, welches durch vier Sensoren am Fahrzeug bei der Überfahrt über eine Platte mit weiteren Sensoren genau zeigt, in welchen Zustand die Stoßdämpfer sind.“ Mit diesem Produkt will man die Möglichkeit einer zuverlässigen Stoßdämpferprüfung in der Werkstatt ermöglichen, um so das Sicherheitsgefühl der Kunden zu stärken.
Hunter: Österreich-Markt mit starkem Partner Am Messestand von Hunter zeigten sich Mirsad
ine aufgeräumte Werkstatt ist eine effiziente Werkstatt – dieses Credo lebt man bei Sonic Equipment und versucht mit seinen Produkten genau diese Ordnung in die heimischen Kfz-Betriebe zu bringen. Neben dem klassischen Werkzeugwagen in verschiedenen Größen glänzt dabei aber auch vor allem das modulare MSS+ und Next MSS-System von Sonic Equipment. Diese Aufbewahrungslösungen können je nach Größe der Werkstatt in jedem Betrieb individuell installiert werden. • Text und Foto: Kevin Kada
Lucevic und Michael Kettner mit dem Vertrieb in Österreich durchwegs zufrieden. „Mit Würth haben wir da einen starken Handelspartner“, so Kettner.
Maha: Zeigen, was geht Am Stand von Maha lag der Fokus neben bekannten Produkten auch auf jenen, von denen man sich auf der Automechanika Kundenfeedback erhofft, bevor es in die Serienproduktion geht. So zeigte Maha zum Beispiel einen vollautomatisierten Roboter zur Kalibrierung der Lichtanlagen am Fahrzeug. „Wir kennen das Problem, denn die bisherigen Anlagen waren Aufgrund der Bauweise oft sehr groß und unhandlich. Mit diesem Roboter kann man die Licht-Diagnose auf einem deutlich kleineren Raum realisieren“, so Christian Thalheimer, Leiter Produktmanagement von Maha. Für Stefan Baum, zuständig für den Vertrieb in Österreich, war das Jahr durchaus zufriedenstellend, aber: „Man darf sich nicht ausruhen.“
Mahle: ganzheitliches Ökosystem Mahle stellte in Frankfurt ein ganzheitliches Ökosystem vor, das Fahrzeugteile, Werkstattausrüstung, Fachwissen und Diagnostik intelligent miteinander vernetzt. Zudem gab es fünf Weltpremieren: Eine davon
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FOKUS
Neue Marke
Firmenchef Michael Pichler mit dem neuen Werkzeug-Organisationstool von Pichler Werkzeuge
SW Stahl zeigte in Frankfurt seine neue Dachmarke „T-Force“, unter der künftig das gesamte Programm gebündelt wird. Darunter auch ein neuer pneumatischer Federspanner.
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ls Messehighlight zeigte SW Stahl auf der Automechanika einen neuen pneumatischen Federspanner, der dank zahlreicher Sicherheitsfeatures in keiner Werkstätte fehlen sollte. Wie Ralf Haselhoff, Leiter Produktmarketing, erklärt, sei man mit dem Zulauf der Kunden sehr zufrieden und auch die Gespräche mit Großhandel und Kunden aus dem EU-Ausland liefen hervorragend. • Text und Foto: Kevin Kada
Werkzeuganbieter Milwaukee glänzte in der Halle 8 klassisch ganz in Rot
Frank Roland und Ralf Haselhoff von SW Stahl
war das Mahle Werkstattportal als Herzstück eines digitalen Werkstatt-Ökosystems. Präsentiert wurde auch das Werkstattkonzept „Mahle Klimaexperte“, das die Sichtbarkeit und Kompetenz der Werkstätten gegenüber ihren Kunden stärken soll. Vorgestellt wurde darüber hinaus die neue Generation der ArcticPro Klimaservicegeräte, die mehr Benutzerfreundlichkeit bringen und die Produktivität erhöhen sollen. Die Werkstatt direkt zum Kunden bringt „Mahle Mobile Service“. Und auch der Innenraumfilter CareMetix Natural mit Schafwolle wurde erstmals im Rahmen der Automechanika präsentiert. Eine weitere Neuheit ist der Mahle Battery Workshop, der Kfz-Betriebe dabei unterstützt, sichere, rasche und wirtschaftliche Reparaturentscheidungen bei HV-Batterien zu treffen.
Pichler Tools: mehr Organisation Der Tiroler Werkzeughersteller Pichler Tools hatte als Produkthighlight auf der Automechanika eine neue Organisationslösung im Gepäck. Mit dem an der Wand montierten Regal samt Einschubfächern für Akku-Schrauber und Co. wolle man in der Werkstatt wieder Ordnung schaffen, wie Geschäftsführer Michael Pichler erklärt. Hinzu kommt die Möglichkeit einer integrierten Ladestation an der Oberseite des
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Regals, um dort die entsprechenden Akkus der Geräte auch laden zu können, um so immer einsatzbereites Werkzeug griffbereit zu haben. „Von dieser Neuheit erhoffen wir uns sehr viel, da sie ein leidiges Problem in der Werkstatt auf elegante Weise löst“, so Pichler.
Snap-on: vollautomatische Reifenmontage Bei Snap-on zeigte Hannes Krell neben hochmodernen ADAS-Kalibrierungssystemen und Achsvermessungen vor allem auch einen vollautomatischen Reifenmontage-Roboter als großes Highlight. Dabei werden Reifen und Rad in die Maschine eingespannt und der Roboter übernimmt den kompletten Prozess bis hin zum Wuchten. Für Krell, der für den Vertrieb in Österreich zuständig ist, sind die vergangenen Monate durchaus erfolgreich verlaufen: „Es ist ein schweres Geschäft und man muss immer am Ball bleiben, aber das betrifft nicht nur Österreich, sondern ganz Europa. Dennoch sind wir positiv gestimmt und man kann sich eigentlich nicht beschweren.“ Was Krell immer öfter auffällt, ist, dass die Händler heutzutage immer mehr Wert auf schnellen Support vom Hersteller legen: „Und dem müssen wir natürlich nachkommen.“
Sunshine: Hebebühnen made in China Fast unscheinbar in einer Ecke der Halle 8 zeigte der chinesische Hebebühnen-Hersteller Sunshine seine Produkte. Vor Ort war auch Paul Puck, zuständig für den Österreich-Vertrieb der Hebebühnen. Hier sind vor allem jene Bühnen sehr gefragt, die für die §57a-Überprüfung zugelassen sind, so Puck: „Wir haben da eine eigene Linie an Hebebühnen speziell für den österreichischen Markt, da es für die §57a-Überprüfung eigene Auflagen gibt, die die Hebebühne erfüllen muss. Und bei diesen Produkten gibt es wirklich
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CEO Otto Christ (l.); im Mittelpunkt stand unter anderem die Portalwaschanlage Cadis (r.)
Produkt- und Designkonzept
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nter dem Motto „I love Car Wash“ wurden Systeme, digitale Lösungen sowie ein ganzheitliches Produkt- und Designkonzept gezeigt, das Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Kundenerlebnis miteinander verbindet.
Nicht nur Anlagen, sondern Gesamtkonzepte Das Portfolio richtete sich an Betreiber von Waschstraßen, Portalwaschanlagen und SB-Waschplätzen. Bei Christ steht nicht nur die Lieferung von Anlagen im Vordergrund, sondern vollständige, wirtschaftlich optimierte Gesamtkonzepte. „Unsere Kunden erwarten heute mehr als Technik – sie erwarten ganzheitliche, wirtschaftlich tragfähige Lösungen“, betont Christ-Gesamtvertriebsleiter Marko Maricic. Highlights bildeten die Portalwaschanlage Cadis, der
Innovative Waschsysteme standen wie gewohnt im Mittelpunkt der Präsenz der Otto Christ AG. Skip M Container für maximal 3 Waschplätze, das Bediengerät Touch Start, SB-Saugsysteme und der Mattenreiniger Car-Mat. Ein zentraler Bestandteil ist die einheitliche Designsprache „Blade“, die sich über alle Produktbereiche zieht. Mit ihren Lösungen will Christ Betreiber nachhaltig unterstützen – durch höhere Durchsätze, optimierte Betriebskosten und ein verbessertes Kundenerlebnis. Parallel dazu ermöglichen modulare Systeme eine flexible Anpassung an unterschiedlichen Standortanforderungen. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Christ, Gerald Weiss
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FOKUS
Tobias Meier und Jürgen Schulz von Wheelsystem zeigten u. a. ihre vollautomatische Wasch- und Diagnoseanlage für Reifen
ThinkCar: Sales Director Nicole Ren (l.) und Mike Richter
Hannes Krell mit einem vollautomatischen Reifen-Montageroboter am Stand von Snap-on
sehr großes Interesse.“ Entsprechend zeigte sich Puck mit dem Vertrieb in Österreich auch sehr zufrieden.
ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung, die um Künstliche Intelligenz erweiterte Diagnosesoftware IDC6 sowie TPS 3 für Reifenmanagement und Reifendruckkontrolle. Zudem zeigte Texa neue Lösungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge, darunter Pluri Check EV zur Hochvoltprüfung, E-Diag Charger für Lade- und Diagnosearbeiten sowie Fluid Check zur Beurteilung von Kühlmitteln.
Texa: KI in der Diagnose Texa präsentierte in Frankfurt zahlreiche Neuheiten für Diagnose, Reparatur und Fahrzeugwartung. Zu den wichtigsten Produkten zählten Vision Check für
Zukunftsfitness Das Rüstzeug für Werkstattbetriebe im Wandel zeigte Herth+Buss – rund um Diagnose, Daten und die Arbeit an Hochvoltfahrzeugen.
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Niklas Stamer, Melanie Hofferbert von Herth+Buss
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eue Kooperationen, etwa mit Autel (s. separater Beitrag) sowie die Kompetenz rund ums E-Fahrzeug standen bei Herth+Buss im Mittelpunkt, auch die neue Wissens- und Diagnoseplattform mit KI-Unterstützung „Find2Fix“ zeigte Niklas Stamer, Gebietsmanager und Sales Representative, interessierten Standbesuchern. Mit Wiha-Werkzeugen bietet Herth+Buss seit Jahresbeginn ein Portfolio an hochwertigen VDE-geprüften Hochvolt-Handwerkzeugen für die Arbeit an E-Fahrzeugen. • Text und Foto: Mag. Bernhard Katzinger
ThinkCar: neue Marke, alter Bekannter Mike Richter von Diagnosetechnik Richter ist verantwortlich für den Österreich-Vertrieb von ThinkCar, einem neuen chinesischen Player am Markt für günstige Diagnose- und RDKS-Geräte für Profis. Richter hob besonders das Venu 701 hervor, einen kompakten Tester inklusive RDKS-Modul. „Bei ThinkCar sind auf alle Geräte alle Module aufbuchbar“, so Richter, den wir mit Sales Director Nicole Ren am Stand antrafen. Neben KI-gestütztem Arbeiten ist auch Remote Diagnose (kostenpflichtig) möglich. Auch für elektrifizierte Fahrzeuge sind Tester im Sortiment.
Wheelsystem: Reinigung und Prüfung am Laufband Der schwedische Hersteller Wheelsystem zeigte auf der Automechanika unter anderem seine vollautomatisierte Reifen Wasch- und Prüfungsanlage. Für Jürgen Schulz und Thomas Meier von Wheelsystem Deutschland steht vor allem eines im Fokus: „Der Mitarbeiter, der mit dem Reifen arbeitet, soll ihn im Idealfall nur zwei Mal in die Hand nehmen müssen. Nämlich jeweils bei der Montage und bei der Demontage am Fahrzeug.“ Dabei hilft unter anderem ein automatischer Stapler, der die Reifen von und zur Lagerstätte bringt. Auch in Sachen Lagerung hat Wheelsystem hier ein umfangreiches Angebot. Im Zuge der Umstecksaison werden die Reifen dann in der vollautomatisierten Waschanlage nicht nur gereinigt, sondern zeitgleich auch geprüft. „So können wir gleich feststellen wie der Zustand des Reifens ist und auch wie die Profiltiefe aussieht“, so Schulz. •
FOKUS
Paul Puck, Vertriebsleiter für Hebebühnen-Hersteller Sunshine in Österreich
Das Segment „Car Finish“ soll in Österreich stärker forciert werden. Yunus Tak, Geschäftsführer Indasa Schleifmittel Werner Arpogaus, Geschäftsführer der Texa Deutschland GmbH mit den Neuerungen von Texa am Diagnosemarkt
Die vergangenen zwei Jahre sind für uns sehr gut gelaufen. Franz Märzinger, Vertriebsleiter Banner
Besonders erfreulich war, dass neben dem internationalen Handel auch wieder mehr freie Werkstätten gekommen sind. Olaf Mußhoff, Direktor Automechanika Frankfurt
In Summe gibt es eine positive Entwicklung, obwohl derzeit nur das Nötigste repariert wird. Matthias Wagner, Account Manager D-A-CH Meyle
Ziel ist, die Auswahl (an Schmierstoffen) für Werkstätten zu vereinfachen. Uwe Bartels, Country Manager D-A-CH Wolf Oil
Wir wachsen mit dem sich gut entwickelnden Markt. Raimund Brandstätter, CCO Aviloo
Es ist ein schweres Geschäft. Man muss immer am Ball bleiben – das betrifft ganz Europa. Hannes Krell, Vertrieb Österreich Snap-on
Technische Probleme betreffen häufig die Peripherie. Gefragt damit sind Systemverständnis und erfahrene Profis. Jens Kowald, Head of Sales Services Aumovio Aftermarket
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HANDEL „Frühzeitig gehört werden“ Seit 4. September ist Stefan Hutschinski der neue Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. Wie kam es dazu und was sind seine Pläne? Einsatz, Erfahrung und Handschlagqualität vertreten. Dafür gebühre ihm aufrichtiger Dank und hohe Anerkennung. Auch persönlich wünscht Hutschinski seinem Vorgänger von Herzen alles Gute. „Mein Dank gilt ebenso meinen beiden Stellvertretern Günther Kerle und Komm.-Rat Burkhard Ernst, die in den vergangenen Monaten die Aufgaben des Bundesgremiums sehr umsichtig, unaufgeregt und
Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern wird auch künftig von großer Bedeutung sein. Stefan Hutschinski
E
s waren ein paar spannende Wochen zwischen Ende Juli, als der bisherige Bundesgremialobmann Komm.-Rat Klaus Edelsbrunner die Funktion aus persönlichen Gründen zurücklegte, und Anfang September, als der Wirtschaftsbund den bisherigen Einzelhandelssprecher Stefan Hutschinski als Bundesgremialobmann vorschlug. Der Wiener ist Chef der Hutschinski Mobility GmbH mit 3 Autohäusern (John, Piltz und Wiesinger) der VW Konzernmarken; dort sind 130 Mitarbeiter beschäftigt. Dazwischen lagen viele Gespräche, vor allem mit den Landesgremialobleuten in den Bundesländern, und der Trend in Richtung Hutschinski zeichnete sich dem Vernehmen nach relativ rasch ab. Wichtig war dann noch ein Mandatsverzicht: Da Hutschinski nach der Wahl nur ins Bundesgremium kooptiert worden war, musste einer der 3 Vertreter der Wiener Landesliste, nämlich Clemens Vohryzka (Geschäftsführer von Opel & Beyschlag), auf sein Mandat verzichten. „Wir werden ihn aber bei der nächsten Sitzung wieder kooptieren“, sagt Hutschinski. Bereits kurz nach seiner Wahl nahm Hutschinski in einem ausführlichen Statement für den A&W Verlag Stellung: „Die Übernahme der Funktion des Bundesgremialobmanns ist für mich mit gemischten Gefühlen verbunden. Lieber wäre mir gewesen, Klaus Edelsbrunner hätte diese Aufgabe noch lange weiterführen können.“ Er habe den österreichischen Fahrzeughandel über viele Jahre mit großem persönlichem
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Stefan Hutschinski ist Nachfolger von Klaus Edelsbrunner
mit großem Engagement weitergeführt haben. Ich freue mich sehr, dass sie mich auch künftig im Präsidium unterstützen werden. Ebenso danke ich den Landesobleuten für die breite und geschlossene Unterstützung bei meiner Bestellung. Diese Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern wird auch künftig von großer Bedeutung sein.“
„Starke, gemeinsame Interessenvertretung“
Mag. Dieter Unterberger folgt Stefan Hutschinski als Einzelhandelssprecher
Die Aufgaben seien vielfältig, so Hutschinski. „Der technologische und strukturelle Wandel unserer Branche schreitet mit großer Geschwindigkeit voran. Gleichzeitig stehen Erträge und Profitabilität unserer Betriebe unter Druck, während neue Wettbewerber und Geschäftsmodelle den Markt verändern. Dazu kommen rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die zunehmend auf europäischer Ebene vorgegeben werden. Gerade deshalb brauchen wir eine starke, gemeinsame Interessenvertretung. Wir müssen frühzeitig gehört werden – in Österreich ebenso wie in Brüssel – und dafür sorgen, dass unternehmerische Realität bei politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.“ Hutschinski ist auch Obmann des Vereins Österreichischer VW Audi Seat und Škoda Betriebe (VASS) und Vizepräsident des European Dealer Council Volkswagen Group e.V. (EDC). Designierter Nachfolger als Einzelhandelssprecher ist der Tiroler Landesgremialobmann Mag. Dieter Unterberger; seine Wahl findet Anfang Dezember bei der nächsten Ausschusssitzung statt. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: medianet/Joe Haider, Archiv
HANDEL
Neues Projekt mit 70 Jahren Wer sagt, dass man nicht mit 70 Jahren noch Standortleiter eines Porsche Zentrums werden kann? Der Beweis wurde in St. Pölten geliefert.
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orsche-Fans im flächenmäßig größten österreichischen Bundesland mussten sich bisher entscheiden, wenn sie sich für ein neues Modell interessierten: Fahre ich zu einem der beiden Porsche-Schauräume in Wien oder nach Linz? Seit einigen Wochen ist die Auswahl um eine Variante reicher, denn die deutsche Sportwagenmarke hat auch in St. Pölten einen eigenen Schauraum, und zwar in der Mariazeller Straße 230: Das dortige Volkswagen-Autohaus von Ing. Klaus Zankl war 2008 von der Porsche Inter Auto GmbH & Co KG in Salzburg übernommen worden, wurde aber erst jetzt umgebaut. Standortleiter ist mit Josef Schiedlbauer jener Mann, der für Porsche schon von 1997 bis 2021 in St. Pölten verantwortlich war, allerdings gab es nur den Servicebereich: Dann ging er in Pension, war fünf Jahre lang Konsulent und bekam nun – mit 70 Jahren – die Chance zur Rückkehr: „Ich habe sofort zugesagt, weil ich immer vom eigenen Porsche Zentrum in St. Pölten geträumt habe. Jetzt starte ich noch einmal durch“, so Schiedlbauer.
Gruppenbild mit Damen: Josef Schiedlbauer (3. von rechts) leitet den Standort
Die enge Kundenbeziehung des Teams, das vollzählig aus dem bisherigen Standort, dem MehrmarkenAutohaus Porsche St. Pölten in der Breiteneckergasse 2 in die Mariazeller Straße 230 übersiedelt ist, sah man am Eröffnungsabend: Das neue Autohaus war voll mit Stammkunden – und einige von ihnen hatten ganz spezielle Fahrzeuge aus ihrem Besitz in der Tiefgarage ausgestellt. Vier Neuwagen haben im neuen, eleganten Schauraum Platz, in der Tiefgarage können bis zu elf gebrauchte Porsche ausgestellt werden. Ziel sind 100 bis 120 Verkäufe pro Jahr. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Porsche
HANDEL
Agnieszka Kühn ist zufrieden: Das neue Schauraumkonzept wurde in zahlreichen Betrieben bereits umgesetzt, etwa bei Kröpfl in Hartberg (o.) und bei Pappas in Salzburg (r.)
„Noch stärker rauskommen“ Ist Agnieszka Kühn, seit November 2025 Chefin von Mercedes-Benz Österreich, mit den Neuzulassungen zufrieden? Und wie läuft die Umsetzung des Schauraumkonzepts?
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chon 2025 sei ein sehr gutes Jahr für Mercedes-Benz in Österreich gewesen, sagt Agnieszka Kühn, die den Importeur in Eugendorf seit November 2025 leitet – und heuer setze man diesen Trend weiter fort: Die Neuzulassungen (9.916 Stück) lagen nach 8 Monaten um 13,74 Prozent über dem Vorjahr. Und auch bei den Auftragseingängen sehe es sehr gut aus: „Daher werden wir zu Jahresende noch stärker rauskommen, als das jetzt der Fall ist.“
Aktuell haben bereits 25 unserer Mercedes-Benz Standorte ihre RetailStandards angepasst, weitere folgen. Agnieszka Kühn, Mercedes-Benz Insgesamt hat Mercedes 40 Neuanläufe bzw. Facelifts bis 2027 angekündigt. Nach CLA Shooting Brake und GLC wurde die neue Generation des GLB präsentiert, und neben dem erfolgreich angelaufenen GLA sei nun auch die C-Klasse als vollelektrisches Modell zu haben. „Beim C-Klasse Verbrenner gab es eine Modellpflege. Weitere Modellpflegen haben wir bei der S-Klasse, beim EQS, GLE und GLS. Dazu kommt der VLE als neues vollelektrisches Modell: In Österreich ist so ein People Mover ja vor allem für die Hotellerie interessant“, meint Kühn.
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Momentan hat Mercedes-Benz in Österreich 52 Agenten, die Neuwagen verkaufen und 91 Betriebe im Service. Mittlerweile ist das Agentursystem 5 Jahre alt. „Das Wichtigste war das Mindset, dass sich die Rollen vertauscht haben. Das hat sich nach 5 Jahren gut eingespielt“, sagt Kühn: „Und es gibt nicht mehr die Unsicherheitswelle mit den neuen Prozessen und die Umstellung aller Gewohnheiten. Was sich nicht geändert hat, ist, dass wir alle gemeinsam die Verantwortung für das Geschäft tragen. Das hat sich gut eingespielt und wir können sagen, dass das Geschäft vor den Kunden gut funktioniert.“
„Wichtig sind gesunde Partner“ „Weiße Flecken“ im Netz gebe es nicht. „Aber wir schauen uns das Netz jedes Jahr an und überlegen, was Sinn macht. Das gehört zum normalen Business. Wichtig sind gesunde Partner, die Geld verdienen, mit einem guten Zugang zu den Kunden.“ Wie läuft die Umsetzung des Schauraumkonzepts „MAR20x“? Laut Kühn ist man mitten in der Umstellung: „Aktuell haben bereits 25 unserer MercedesBenz Standorte ihre Retail-Standards angepasst, weitere folgen. In ein bis zwei Jahren soll das Konzept vollständig umgesetzt sein.“ Der genaue Zeitpunkt hänge auch von den Genehmigungen ab. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Mercedes-Benz
HANDEL
Mazda-ÖsterreichChef Christian Heider war bei der Präsentation des neuen CX-6e in Düsseldorf dabei
„Noch nicht ganz am Ziel“ Mit dem CX-6e hat Mazda seit Kurzem ein weiteres E-Auto im Portfolio: Der Importeur plant aber bereits für 2027, unter anderem mit der neuen CI.
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u Jahresbeginn hatte Christian Heider, Geschäftsführer von Mazda Austria, für das Kalenderjahr 2026 ein Plus von 17 Prozent bei den Neuzulassungen seiner Marke angekündigt: „Noch arbeiten wir daran, dieses Ziel zu erreichen“, meint der Chef des japanischen Importeurs. Mazda kam in Österreich in den ersten 8 Monaten auf 4.346 Neuzulassungen, das ist ein Wachstum von 6,83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: Da der Gesamtmarkt um 12,02 Prozent wuchs, sank der Anteil von Mazda von 2,15 auf 2,05 Prozent. Der Grund dafür liege vor allem darin, dass „wir im Jänner und Februar den Start etwas verschlafen haben“, so Heider. Hingegen seien der März und April perfekt gewesen. „Der neue CX-5 hat den Turnaround gebracht.“ Auch die folgenden Monate seien gut und sogar der Juli/August „nicht so verkehrt“ gewesen. „Uns fehlen noch 400 Autos. Aber jeder Händler gibt Vollgas, und mit dem neuen CX-6e können wir die Kunden noch einmal aktivieren.“
„Jetzt auch dabei“ bei Elektro-SUV Die Verfügbarkeit des neuen vollelektrischen Mazda sei gut, sagt Heider, der von diesem Modell heuer noch 600 Fahrzeuge ausliefern will. In einem Volljahr sollen es dann 700 bis 800 Einheiten vom CX-6e
sein. „Ein Viertel der österreichischen Neuzulassungen sind Elektroautos, und die meisten davon SUVs. Da sind wir jetzt auch dabei.“ Heider glaubt nicht, dass der Launch des CX-6e Auswirkungen auf den Verkauf des CX-5 haben wird: „Der CX-5 spricht in erster Linie seine Stammkunden an und ist auch im Design ganz bewusst an das bisherige Modell angelehnt.“ Hingegen sei der CX6e viel progressiver, um neue Kunden zu bringen. Bei der Händlerkonferenz in Linz am 21. Oktober wird Mazda den Partnern auch das Konzept zur neuen CI präsentieren: Derzeit gibt es 3 Pilothändler in Europa, einer davon ist in Bayern. Ab Anfang 2027 können die ersten Händler die neue CI bestellen, die
Der Markt steigt vor allem im Elektrobereich, wo wir nur mit dem Mazda 6e vertreten waren. Jetzt haben wir mit dem CX-6e ein neues Auto. Christian Heider, Mazda Austria Umsetzung erfolgt ab dem 1. Halbjahr. „Wir haben uns ganz bewusst entschieden, die Fliesen des aktuellen Konzepts zu übernehmen“, sagt Heider und entkräftet gleich zu Beginn einen möglichen großen Konfliktpunkt. Die Farbe Schwarz werde wie bisher im Innenraum dominieren, es werde aber „neue Möbelelemente“ geben und die Außen-CI werde an das neue Logo angepasst. Die Umsetzung der neuen CI soll in rund 2 Jahren abgeschlossen sein. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Mazda
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Der kompakte Hatchback Aion UT ist Europas beliebten Kompaktwagen nachempfunden und wurde in Mailand designt
China Way für die alte Welt Mit GAC bringt Colmobil eine weitere ChinaMarke nach Österreich. Den Anfang machen zwei Modelle europäischen Zuschnitts.
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icht erst auf den ersten Metern auf der Straße, schon im Gespräch mit den Protagonisten und der Vorstellung der selbstbewussten Strategie von GAC kommt einem unweigerlich die Überlegung in den Sinn, ob „China Speed“ das Ganze ausreichend beschreibt. „The China Way“ wäre passender, denn mit Tempo allein hat das nichts zu tun.
Design aus dem Land der Pasta Mit dem Aion V bringt GAC ein vollelektrisches Kompakt-SUV mit zeitgemäßen Leistungsdaten, etwa 510 Kilometer WLTP-Reichweite und 180-kW-Schnellladen. Ausstattung? Von stattlich bis üppig, der Startpreis liegt bei 35.990 bzw. 37.990 Euro. Beim kompakten UT war ein Hatchback, wie man ihn hierzulande traditionell gerne kauft, das Ziel. Immerhin 430 Kilometer Reichweite, der 60-kWh-Akku füllt sich in 24 Minuten von – Achtung! – 30 auf 80 Prozent. Zu haben ab 26.990 Euro. Entworfen wird im Design-District von Mailand, wo Kunst präsent, das Leben schön und die Pasta frisch ist. Noch mehr alte Welt gefällig? Beide Modelle werden bei Magna in Graz „assembled“. Zwar
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nicht ganz „Made in Austria“, aber: „Ich glaube, dass das für viele Österreicher schon ein Kriterium ist“, so Thomas Forsthuber, Network Planning and District Management bei GAC-Importeur Colmobil.
Zehn Händler, sechs Modelle Beim Ausbau des Händlernetzes will Forsthuber bis Ende des Jahres von fünf auf zehn Standorte wachsen. Teils greift Omoda auf das bestehende Omoda-Jaecoo-Netz zurück, es gibt aber auch
‚Aus Österreich für Österreich‘, das ist für viele ein Kriterium. Im Werk in Graz wird tolle Arbeit geleistet, besonders in der Qualitätssicherung. Thomas Forsthuber, Colmobil viele Neubewerber. „Die ersten fünf sind schwerpunktmäßig in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien.“ Auch bei den Modellen will man rasch zulegen. Forsthuber: „Wir werden nächstes Jahr zumindest fünf, vielleicht sechs Modelle haben, mit denen wir 80 Prozent der Segmente abdecken werden.“ Anders als mit Omoda/Jaecoo, will Colmobil mit Aion von vornherein auf das Flottengeschäft abzielen. Für das erste Jahr peilt man rund 5.000 Verkäufe an. • Text: Roland Scharf, Fotos: Colmobil
HANDEL
Der Lexus ES ist für den Weltmarkt gebaut und nun auch in Österreich erhältlich
Japanische Eleganz Der neue Lexus ES ist das, was man ein „Weltauto“ nennt: Er wird in Japan gebaut, wobei Europa nur bedingt zu den Kern-Destinationen zählt.
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s ist immer interessant, wenn man bei internationalen Autopräsentationen mit Managern ins Gespräch kommt. Da erfährt man beispielsweise zwischen Vor- und Hauptspeise (oder war es schon das Dessert?), welche europäischen Märkte für Lexus die bedeutendsten sind. Großbritannien? Ja, der Tipp der am Tisch versammelten Journalisten stimmt. Doch Frankreich hatten wir nicht auf unserer Rechnung. Und dass Lexus in Polen in den ersten 7 Monaten 8.060 Neuwagen (und damit halb so viele wie zum Beispiel Audi) verkauft hat, war uns Österreichern bisher nicht bewusst. Aber eigentlich logisch, denn in Polen ist die Lexus-Mutter Toyota seit Jahren die Nummer 1 (mit 57.997 Neuzulassungen in den ersten 7 Monaten vor Skoda mit knapp 38.953 und VW mit 32.353 Einheiten).
In Österreich, wo Lexus 1992 gestartet ist, ist die Toyota-Tochter seit jeher eine Marke für jene Kunden, die sich ganz bewusst von jenen der drei deutschen Premiumhersteller abheben wollen. Heuer peilt Lexus bis Jahresende in Österreich rund 500 Neuzulassungen an, wobei man in den ersten 8 Monaten auf 262 Einheiten kam. Der neue ES wird in Österreich sowohl als Hybrid (ES 300h) als auch als Elektroauto (ES 350e) angeboten, wobei die Einstiegspreise mit 61.700 Euro brutto in der Version Comfort gleich sind. Den ES
Lexus-Netz in Österreich bleibt gleich
300h gibt es auch mit Allradantrieb ab 64.500 Euro. Der Importeur peilt in einem Volljahr rund 100 Neuzulassungen von diesem Fahrzeug an. Der Anteil der vollelektrischen ES-Modelle soll bei etwa 30 Prozent liegen. Das Netz soll in der aktuellen Größe beibehalten werden. Aktuell gibt es 4 Händler: Keusch in Wien, Denzel in Graz, Sulzbacher-Mitterbauer in Pasching und Bacher in Innsbruck. Dazu kommen 8 Service-Standorte. •
So weit die Einleitung, und die Stärke von Lexus in Polen ist auch deshalb klar, weil es (im Gegensatz zu Deutschland) dort keine lokalen Premiumhersteller gibt. Also wird der neue Lexus ES in Warschau, Krakau oder Danzig sicher auch viele Abnehmer finden. Denn die 5,14 Meter lange Limousine ist auch in ihrer jüngsten Auflage japanische Ingenieurskunst vom Feinsten und wird vor allem auch in asiatischen Ländern (wo der Käufer meist hinten sitzt) und in den USA gerne gekauft.
Der Anteil der vollelektrischen ES-Modelle soll in Österreich bei etwa 30 Prozent liegen. Rudolf Glass, Lexus
Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Lexus (3), Müller (1)
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„Reißen keine Böden heraus!“ Seit dem Frühjahr ist Magdalena Ebmer Geschäftsführerin von Volvo Car Austria: Wie schwedisch ist ihre Marke noch? Was sind die Ziele mit den zahlreichen neuen Modellen? Wie geht es im Händlernetz weiter, auch mit der CI? Mit Magdalena Ebmer steht die nächste Frau an der Spitze von Volvo
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&W: Volvo kam in den ersten 8 Monaten in Österreich auf 3.123 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 1,47 Prozent, das ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr mit 2.587 Stück und 1,37 Prozent Marktanteil. Magdalena Ebmer: Wir sind sehr zufrieden mit dem heurigen Jahr. Doch der Marktanteil ist nicht unsere einzige Betrachtungsweise, da wir ja auch Einblick in die Auftragseingänge haben. Und mit einem Plus von 21 Prozent bei den Zulassungen sind wir im Premiumbereich die am stärksten wachsende Marke. Wir gehen davon aus, dass es so weitergeht. Seit 2023 haben wir jedes Jahr davor übertroffen. Nun haben wir den EX60 bekommen und sehr, sehr viele Interessenten. Vor allem aufgrund der Roadshow, die wir im Februar und März gemacht haben, gibt es über 1.100 Interessenten, die dieses Fahrzeug Probe fahren wollten und das jetzt auch tun. Hier möchte ich ein ausdrückliches Lob ans Team aussprechen: Denn das beste Produkt bringt nichts, wenn man es nicht mit Kampagnen und Events auch erfolgreich auf den Markt bringt. Da hat unser Team extrem viel richtig gemacht, da es neben der Roadshow auch 2 große Events in Wien und Salzburg gab. Hier waren auch die Händler voll involviert … Ebmer: Ja, und sie sind es momentan umso mehr, da nun die 1.000 Testfahrten laufen und erfolgreich gebucht sind. Daher ist der EX60 momentan beim Auftragseingang mit Abstand die Nummer 1. Wie viele EX60 wurden bereits verkauft und wann beginnt die Auslieferung? Ebmer: Wir haben bis Anfang September bereits 1.100 Stück erreicht, wobei das eigentlich das Ziel bis Jahresende war. Im August und Anfang September haben wir alle Händler mit Vorführfahrzeugen und Schauraum-Modellen erstausgestattet, ab Oktober läuft die Auslieferung an die Kunden. Wir wollen heuer noch 350 bis 400 Stück ausliefern. Dieses Auto übertrifft unsere Erwartungen massiv: Auch wenn es im Juli und August etwas ruhiger war, gehen die Bestellungen beim EX60 weder massiv in die Höhe. Viele haben gewartet, bis das Auto im Schauraum
Von den Autos, die in Österreich verkauft werden, kommen nur zwei nicht aus europäischer Produktion: der ES90 aus China und der EX90 aus den USA. steht. Da auch in anderen Ländern große Nachfrage herrscht, sind auch die Lieferzeiten gestiegen. Hilft der EX60 auch beim Verkauf der anderen Elektroautos, also zum Beispiel beim EX30?
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HANDEL Ebmer: Ja, auch beim EX30 verkaufen wir heuer mehr als 2025. Das Auto läuft extrem solide und bringt viele junge Kunden, die wir zuvor noch nie bei Volvo hatten. Wie bei allen anderen Herstellern hilft uns auch hier die politische Situation, da die Elektromobilität sehr stark nachgefragt ist. Davon profitieren alle. Auch wenn wir den EX60 exkludieren, liegen wir bei der gesamten Palette über dem Vorjahr. Das spricht auch für unsere Händler, die eine gute Arbeit leisten – und für unsere loyalen Kunden. Wie geht es bei den anderen Modellreihen weiter? Ebmer: Die 40er-Modelle – also der XC40, der EX40 und der EC40 – werden mit dem neuen Modelljahr komplett erneuert, sowohl außen wie auch innen. Die Fahrzeuge werden ab dem Spätherbst produziert, die ersten Kundenautos werden noch vor Weihnachten bei den Händlern eintreffen. Auch bei den Plug-in-Modellen kommen Neuheiten: Die Reichweiten wurden deutlich gesteigert, und zwar auf maximal 200 Kilometer beim Volvo XC60 – das ist best of class – und bis zu 164 Kilometern beim Volvo XC90. Unsere Modellpalette wird 2027 noch frischer und interessanter. Wie hoch ist der Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen bei Volvo in Österreich? Ebmer: Rechnet man BEVs und PHEVs zusammen, dann waren es im Jahr 2025 bereits 66 Prozent. Heuer liegen allein bei den BEVs die Auslieferungen bei 35 Prozent, und unser Ziel ist es, 45 Prozent zu übertreffen. Das wird auch gelingen, denn bei den Auftragseingängen sind wir mit den BEVs heuer bereits bei über 60 Prozent. In den vergangenen Jahren habe ich ein bisschen den Überblick verloren, wo die Fahrzeuge von Volvo produziert werden: Wie viele kommen aus Europa? Ebmer: Wir arbeiten nach dem Motto „Build where you sell“. Von den Autos, die bei uns in Österreich verkauft werden, kommen nur zwei nicht aus europäischer Produktion, nämlich der ES90 aus China und der EX90 aus den USA. Zu den wichtigen europäischen Werken Torslanda und Gent kommt 2027 noch die neue Produktionsstätte in Kosice dazu. Das ist wichtig für uns, denn die Lieferzeit aus der Slowakei wird nur sieben Tage betragen und generell legt man bei Volvo auf das Thema Nachhaltigkeit großen Wert. Von den 695.000 Volvo-Fahrzeugen, die 2025 produziert wurden, kamen 86 Prozent aus Europa. Seit vielen Jahren gehört Volvo zum chinesischen Geely-Konzern: Ist Volvo eigentlich noch eine schwedische Marke? Ebmer: In Schweden arbeiten 4.000 Menschen, und
wir haben neben Forschung und Entwicklung auch ein starkes schwedisches Management: Der chinesische Eigentümer ist eher im Hintergrund. Doch der Vorteil liegt in der Technik, die man teilen kann, was vor allem bei den Batterien sehr wichtig ist. Die schwedische Kultur ist noch tief in Volvo verankert, darum arbeiten wir ja auch so gern bei Volvo. Wie viele Standorte hat Volvo in Österreich? Ebmer: Wir haben 20 Eigentümer mit 27 Outlets, dazu kommen über 50 Werkstätten. Damit haben wir ein sehr solides Netz: Kein Kunde muss eine weite Strecke fahren. Daran wird sich nichts ändern.
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Ein wichtiges Thema ist die neue CI: Wie ist hier der Stand der Dinge? Ebmer: Wir sind heuer gestartet und versuchen, eine gute Balance zu finden: Wir reißen keine Böden heraus! Wichtig ist, dass das neue Design modern, frisch
Wir sehen das als positiven Schritt, da mit Lynk & Co eine Markteroberung im günstigeren Preissegment geplant ist. und nachhaltig ist. Wir sind mit 8 Partnern gestartet, sind aber noch in der Konzeptionsphase und werden Ende des Jahres erste Ergebnisse sehen. Wir haben so viele Anfragen von Händlern, dass wir es mit unseren Kapazitäten gar nicht abdecken können: Doch 2027 wird ein wichtiges Jahr in der Umsetzung und 2028 wollen wir fertig sein. Nachdem Polestar sein Vertriebssystem umgestellt hat, sind viele Volvo-Partner jetzt auch für Polestar zuständig: Ist das nicht eine zusätzliche Konkurrenz im eigenen Haus? Ebmer: 9 unserer Händler sind als Agenten für Polestar tätig, und 31 als Servicepartner. Doch Polestar spricht eine andere Zielgruppe an, und unsere Händler bestätigen das. Wir haben die Erfahrung, dass Polestar vor allem Tesla-Kunden anspricht. Und bald kommt mit Lynk & Co der nächste Mitbewerber: Wie ist hier der aktuelle Stand? Ebmer: Wir übernehmen in Österreich ab 1. Jänner 2027 die Distributoren-Funktion, und die völlig andere Systemlandschaft von Lynk & Co wird in die Volvo-Struktur integriert. Wie viele unserer Händler auch Lynk & Co anbieten werden, kann ich noch nicht sagen. Aber es wird ein eigenes Team für Lynk & Co in unserem Haus geben. Wir sehen das als positiven Schritt, da mit Lynk & Co eine Markteroberung im günstigeren Preissegment geplant ist. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Volvo
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HANDEL Dacia-CEO Katrin Adt (gr. Bild r.) begrüßte mit Ralf Benecke, Chef von Renault Austria (l.), beim „Dacia Talk“ in der Hellsklamm Journalisten und Flottenkunden Unten: Kombi-Feschak Dacia Striker
Ziel: anhaltender Höhenflug
Beim „Dacia Talk“ wurde die Offroad-Kompetenz der SUV-Modelle besonders hervorgehoben, mit neuen Modellen will die Smart-Buy-Marke weiter am Markt reüssieren.
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s herrschten perfekte Bedingungen für einen Geländetest mit Dacia Bigster und Duster in der Hellsklamm bei Wien: Es war „recht frisch“, wie man im Osten Österreichs sagt, dazu passte der Nieselregen. Vor dieser stimmigen Kulisse meisterten die Hybrid-SUVs besagten Geländetest bravourös. Anschließend warteten im „Base Camp“ die jüngsten Modellzugänge, allerdings nur zum Anschauen. Der Elektriker Spring, der
Wir bauen Autos für Kunden, die sich ihr Auto selber zahlen müssen. Katrin Adt (M.) beim Interview mit Ralf Benecke (l.) und A&W-Redakteur in zweiter Generation in Europa produziert wird, soll im neuerdings umkämpften E-Kleinwagensegment mit knackigen Formen und günstigem Einstieg punkten. Der Striker, ein Kombi-Feschak, in dem sich das elegant-robuste Design der letzten Jahre nahtlos fortsetzt, kommt vorerst einmal hybridisiert. Bis 2030 will Dacia vier BEV-Modelle im Talon haben, den nächsten Schritt macht der Sandero. Auf Plattformen will man sich dabei nicht festlegen:
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Während der Spring auf einer E-Plattform mit dem Twingo steht, bleibt der Sandero auf einer MultiAntriebs-Basis. Wichtiger als eine solche Festlegung ist Dacia-CEO Katrin Adt: „Wir wollen leistbare Autos für Menschen bauen, die sich ihr Auto selber zahlen müssen. Also fangen wir dort an, wo wir mit günstigeren Batterien auskommen.“
Erfolgreich auch als Allrad-Marke Mit dem Erfolgsrezept der leistbaren Mobilität will Dacia die 5-Prozent-Marke beim Marktanteil hierzulande absichern und ausbauen, wie Österreich-Chef Ralf Benecke sagt. Bei den Privatkunden will Dacia unter die Top-3, auch beim Thema Allrad/Offroad liege man über dem Marktschnitt. Mehr als 50 Prozent der Duster-Kunden greifen zum 4x4, beim Bigster sind es etwa 30 Prozent. Die Gefahr, dass das quantitative und qualitative Wachstum den Händlern zu viel abverlangen könnte, sieht man bei Werk und Importeur nicht. Man fordere keine „Riesen-Investitionen“, die Händler seien vielmehr stolz auf die Marke und wollen sie ausbauen. „Teil unseres Modells ist es, einfach und klar zu sein“, sagt Adt. „Wichtig ist: Wir müssen Geld verdienen und die Händler müssen Geld verdienen.“ • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Pascal Radu
Ein ausführliches Interview mit Katrin Adt und Ralf Benecke finden Sie in der AUTO-Information.
So tunen Sie KI-Texte easy
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aben Sie kürzlich ChatGPT oder eine andere KI beauftragt, eine Kunden-E-Mail oder einen Social-Media-Beitrag zu schreiben? Das Ergebnis war vermutlich sekundenschnell da. Ganz gut strukturiert und fehlerfrei. – Trotzdem war der Text so aufregend wie eine Betriebsanleitung? Das ist typisch KI. Sie liefert (sofern sie nicht bezahlt personalisiert ist) solide Rohware, aber der Funke springt nicht über. Auch nicht auf Ihre Kunden. Damit Ihre Texte nicht steril wirken, müssen Sie der KI die „Roboter-Stimme“ austreiben. Hier 5 Stellschrauben für die Praxis:
Petra Mühr, Contentmanager & Copywriter
1. Füttern Sie die KI mit Ihrem Schreibstil. Kopieren Sie zwei bis drei typische und gelungene Texte in den Chat und befehlen Sie der KI: „Analysiere den Schreibstil, die Wortwahl und den Satzbau in diesen Texten. Schreibe künftig alle Antworten genau so, als ob ich sie selbst verfasst hätte.“ 2. Erstellen Sie einen „Persona-Prompt“: Geben Sie der KI zu Beginn eines Chats oder in einem Projekt eine Identität. „Du kennst meine Vorlieben, denkst pragmatisch, schreibst in kurzen Sätzen und hast einen subtilen Humor. Wenn ich dir eine Frage stelle, antworte so, wie ich es tun würde.“ 3. Definieren Sie Dos & Don‘ts. Jeder Mensch hat sprachliche Eigenheiten. Erstellen Sie eine Liste mit allen Dingen, die die KI tun oder lassen soll. Nutzen Sie dazu die Spracheingabe. Sprechen ist natürlicher, die KI lernt Ihren echten Rhythmus schneller kennen. 4. Misten Sie aus und mischen Sie eine Dosis Realität bei. KI liebt Passivformulierungen, Dreiklänge oder epische Schachtelsätze. Ändern Sie, kürzen Sie, werfen Sie typische KI-Floskeln hochkant raus und bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Anekdoten ein. 5. Kommen Sie optisch auf den Punkt. Niemand hat Lust oder Zeit für Textwüsten. Verwenden Sie Interesse weckende Überschriften, Fettdruck, Aufzählungen. Ordnen Sie das der KI ebenfalls an. •
Erstellen Sie eine Liste mit allen Dingen, die die KI tun oder lassen soll.
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KLS-Fachtage Wels
Gute Frequenz in Wels Nach zweimaliger Durchführung in der Messe Wieselburg wechselten die KLS-Fachtage für Karosserie, Lackierung und Schadensmanagement in diesem Jahr nach Wels – mit neuen Verantwortlichen und einer positiven Bilanz.
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ie Veranstaltung fand unter der Federführung von JU.connects in der neuen Halle 22 am Welser Messegelände statt, wurde von rund 100 Ausstellern bespielt und laut den Verantwortlichen von exakt 1.165 Fachbesuchern frequentiert.
Seitens der Verantwortlichen blickt man bereits in die Zukunft und hat die nächste Auflage der KLS-Fachtage mit 27. und 28. Jänner 2028 terminiert.
Umfangreiches Rahmenprogramm Begleitet wurden die KLS-Fachtage neben dem großen Ausstellungsbereich von informativen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit relevanten Branchenvertretern. Für Karosserie- und Lackierbetriebe
Die Zufriedenheit überwiegt „Wir sind mehr als zufrieden damit, wie gut der neue Standort und das Format in der Branche angekommen sind“, betont Thomas P. Jungreithmair, CEO von JU.connects. „Es ist uns gemeinsam gelungen, die Anzahl der Fachbesucher im Vergleich zu 2024 um circa 30 Prozent zu steigern“, ergänzt KLS-Fachbeirats-Vorsitzender Harald Winkler. „Als Innung
Moderator Konrad Wenz, BundesinnungsmeisterStv. Manfred Kubik, Harald Winkler (KLS-Beirat), Thomas P. Jungreithmair (JU.connects)
Es ist uns gemeinsam gelungen, die Anzahl der Fachbesucher im Vergleich zu 2024 um circa 30 Prozent zu steigern. Harald Winkler, Vorsitzender KLS-Fachbeirat der Fahrzeugtechnik sind wir mit dieser Premiere sehr zufrieden“, ist auch Mst. Manfred Kubik, stellvertretender Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, positiv gestimmt.
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Otto Loacker, Area Sales Manager beim steirischen Diagnosespezialisten AVL DiTest
von besonderer Relevanz ist der Umstand, dass Österreich der Pilotmarkt für die neue Lackkalkulation AZT PaintPro werden soll, wie Yilmaz Kuddusi, Projektleiter bei AZT (Allianz Zentrum für Technik) Automotive, berichtete. Das bisherige AZT-Lackkalkulationssystem ist über die Schadenskalkulationsprogramme in Österreich bereits flächendeckend im Einsatz. „Veränderungen durch Digitalisierung, Automatisierung und neue Lacktechnologien waren Anlass, die Berechnungsgrundlagen zu überprüfen und anzupassen“, hielt Kuddusi fest. Für die Entwicklung wurden Lackieraufträge in hoher dreistelliger Anzahl erfasst und validiert, am REFA-Standard orientiert und um zusätzliche Reparaturszenarien ergänzt.
Analyse und Umsetzung in Österreich Österreich dient, in Zusammenarbeit mit dem Versicherungsverband (VVO) und der Innung der Fahrzeugtechnik, als Pilotmarkt für PaintPro. „Wir waren bereits bei der Analyse in österreichischen Betrieben, unter anderem bei der Firma Schmarl, und setzen auch in der Realisierung auf die österreichischen Werkstätten“, so der AZT-Projektleiter. Mit AZT PaintPro sollen unterschiedliche Lackierprozesse genauer abgebildet werden. Kuddusi erläuterte in seinem Vortrag die Unterscheidung bei Ein- bis
GEWERBE Wir sind mehr als zufrieden damit, wie gut der neue Standort und das Format in der Branche angekommen sind. Thomas P. Jungreithmair, CEO JU.connects Vierschichtlackierungen, auch die jeweiligen Unterschiede bei Kunststoff- und Innenteil-Lackierungen werden berücksichtigt. „Auftragsspezifische Zusatzoptionen berücksichtigen die Besonderheiten des jeweiligen Lackaufbaus. Standardeinstellungen in den Systemen sollen den Bedienaufwand eingrenzen“, erklärte der Projektleiter.
Die Herausforderungen der Branche Im Zuge der KLS-Fachtage stand auch eine Diskussionsrunde über aktuelle Herausforderungen in der Karosserie- und Lackierbranche auf dem Programm. Zu Wort kamen Reinhart Clark, Betriebsinhaber und Leiter des Lack- und Karosseriebeirats, Tirols Landesinnungsmeister Elmar Schmarl, Hannes Annewanter, Gebietsleiter Tirol bei Kastner, und Alexander Bayer, Kfz-Chef-Sachverständiger im Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).
Diskutierten (v. l.): Hannes Annewanter (Kastner), Reinhart Clark (Lack- und Karosseriebeirat), Moderator Erich Pomassl, Tirols Landesinnungsmeister Elmar Schmarl und KfzChef-SV Alexander Bayer (VVO)
Matthias Gneist (Aviloo, l.) mit KastnerGeschäftsführer Mag. Ernst Kieslinger
Informierte über die neue Kalkulationsgrundlage: Yilmaz Kuddusi, Technischer Leiter AZT Mit einem großen Team war der Lackhersteller Axalta in Wels vertreten
Wollen Alfah (Parts) bekannter machen: Manuel Birreck (l.) und Jan Zehr
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Ein Themenbereich war Nachhaltigkeit in der Unfallreparatur, und hier sprachen sich alle Beteiligten für mehr Reparieren statt Ersetzen aus. „Wir würden uns öfter Instandsetzungen wünschen“, so Bayer. „Instandsetzen statt Ersetzen ist für uns alle ein Vorteil“, ergänzte Schmarl. Mit modernen Geräten ließen sich auch komplizierte Reparaturen bewerkstelligen, hielt Tirols Landesinnungsmeister fest. Freie Werkstätten würden eher zur Reparatur streben: „Das ist auch eine Frage des Deckungsbeitrages“, hielt Clark fest.
Lack & Technik: Business Manager Manuel Weismann
Vienna AI Company/LISA: Geschäftsführer Vladislav Smolyanoy und Ksenia Lukyanchikova Carbon: Yannick Stern (2. v. l.) und Siegbert Müller (Bildmitte) mit Kunden
Bayer: „Versicherung muss leistbar bleiben“
Fotos: JU.connects
Sonic Equipment: Manuel Kastner (l.), Vertriebsleiter Österreich, und Martin Kadanka, Außendienst
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Gregor Pülzl, Vertriebsleiter Österreich bei Loco-Soft
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Text und Fotos: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Gerald Weiss;
Herth+Buss: ÖsterreichBetreuer Niklas Stamer
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Ein weiterer Punkt betraf die Ersatzteileversorgung, die hier stark gestiegenen Kosten in den vergangenen Jahren und immer wieder geführte Diskussion zwischen OE- und Ident-Teilen. Entscheidend sei hier die Passgenauigkeit, aber in vielen Fällen stünden Ident- den OE-Teilen in nichts nach. „Die Qualität der Teile ist nicht das Thema“, so Annewanter. Am Ende des Tages sei entscheidend, dass die Versicherung leistbar bleibe, so Bayer: „Wir sind immer bestrebt, die Wertschöpfung in Österreich zu halten.“ Diskutiert wurde auch, wie mit verunfallten E-Fahrzeugen umzugehen sei. Ein großes Thema seien mögliche Batterieschäden. Die Fahrzeughersteller würden sich hier umfassend absichern und aus diesem Grund oftmals auf einen Tausch der Traktionsbatterie beharren. Das bedinge in der Regel einen wirtschaftlichen Totalschaden. „In den meisten Fällen sind die OE-Abläufe bei Batterieschäden definiert“, verwies Bayer auf die bereits seit 2024 gültige EU-Batterie-Verordnung. •
Würth (v. l.): Florian Andrä, Divisionsleiter Automotive Bernhard Kreici und Thorsten Herfort, Geschäftsführer WS Wieländer + Schill
Mahle Aftermarket: Stephan Klappenberger, Head of Sales D-A-CH
Innotec: Marketingleiter Jörg P. Reitmaier und Vertriebsleiter Wolfgang Schmid
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Birner-Geschäftsführer Franz Lettner (r.) und Ulrike Kratochwill, Leitung Marketing und Events
VFT-Stand: Ernst Kieslinger (Kastner), Obmann Martin Brachmann, Generalsekretär Stefan Kubina und Stephan Klappenberger (Mahle) Roger Blum, Geschäftsführer Blutech, mit dem Lackier-Roboter PaintGo
Bosch: Nathalie Sumper (Marketing), flankiert von den Key Account Managern Herbert Klampfer (l.) und Walter Enser
Kastner: Prokurist Wernfried Horn, Mag. Barbara Kieslinger (Marketing) und Geschäftsführer Mag. Ernst Kieslinger
Car-Rep-Profiteam-Denk-Geschäftsführer Peter Denk (r.) und Dellentechniker Jürgen Scalet
Dekra-Österreich-Geschäftsführer Mag. Helmut Geil (l.) und Christoph Mennicken
Schwerpunkt Industrielackierungen: Thomas Kren von Pucotec
Sekurit Service (v. l.): Marcus Manz, Geschäftsführer Florian Slabschi und Nedzad Omerovic PPG (v. l.): Hans Niederegger, Richard Peternuss und Geschäftsführer Christian Loidolt
Rupes: Ö-Vertriebsleiter Bernhard Neubauer (l.) und Manuel Pechmann
Christian Klotz (Fa. Schmarl), Car-Rep-DenkGründer Dominik Denk und Elmar Schmarl
DAT Austria: Thomas Hager, Geschäftsführer Nils Weber und Martin Aschauer
Surventis: Daniel Kohler, Geschäftsführer Österreich und Rumänien, und Yvonne RohdeHofbauer, Technik-Leiterin D-A-CH
SATA: Vertriebsleiter Sebastian Scholz, Gebietsleiter Michael Russ, Regionalleiter Simon Saathoff
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Dominik Florian, als Gebietsleiter D-A-CH bei Launch Europe verantwortlich für den österreichischen Markt
Ronald Nölle, Vertriebsleiter International, und Frank Böing, Vorstandsvorsitzender WM SE bei der WM Messe in Wien Volle Mannschaft bei Bosch (v. l.): Florian Semmler, Thomas Hilkhausen, Walter Enser, Valentin Slomo, Nathalie Sumper, Herbert Klampfer, Oliwia Taszczi und Andreas Stangl
Lösungen für die Werkstatt 52 Aussteller zeigten bei der WM Werkstattmesse in der Wiener MetaStadt ein vielfältiges Programm rund um Werkstattausrüstung und Ersatzteile.
Marcus Schuch und Jaqueline Kühne von Exide
Kevin Hagemann und Mike Krissler mit dem Blutbefund des Motors von febi Bilstein Andreas Goritschnig von Falken & Dunlop Tyres
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ie WM Werkstattmesse bot an zwei Tagen wieder einen breiten Querschnitt durch das Sortiment von WM Fahrzeugteile Austria. Der Ausstellungsbereich war vollgefüllt, das Interesse an der Veranstaltung groß: „Wir hatten mehr Bewerbungen von Ausstellern, als Flächen zur Verfügung standen. Insgesamt waren 52 Aussteller vertreten“, berichtet Ronald Nölle, Vertriebsleiter International bei WM SE. „Der persönliche Kontakt zu den Kunden steht im Vordergrund und wird immer wichtiger“, ist Nölle überzeugt: „Die Herausforderungen treten immer schneller und in kürzeren Zyklen auf. Nun geht es darum, die Zukunft der Kfz-Betriebe gemeinsam zu gestalten.“
Produktvielfalt im Fokus Im Mittelpunkt der Messe standen Werkstattausrüstung, Diagnose, Werkzeuge und Ersatzteile. Gleichzeitig gewinnt die Unterstützung bei der Digitalisierung der Werkstattprozesse an Bedeutung. Präsentiert wurden in Wien auch die Eigenmarken Monochrom und Masteroil. „Mit Monochrom bieten wir Premium-Werkstattausrüstung von Qualitätsherstellern zu attraktiven Preisen. Masteroil ermöglicht den Werkstätten eine auf den jeweiligen Betrieb abgestimmte Ölstrategie“, so Nölle. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Katzinger, Kada, Weiss
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Jürgen Weichselgartner am Stand von NGK/NTK
Andreas Thiel, Markus Potzmader, Oswald Beer und Antonio Arbanas von VDO/ATE
Tekin Koc am Stand von Mahle
Herth+Buss u. a. mit Diagnose-Anbieter Autel am Stand der WM Messe
Liqui Moly: Peter Markovic und Herbert Linhart
Frank Liehmann, ZF Aftermarket
Martin Kadanka, Rene Krammer und Nicolo Incorvaia von Sonic Equipment
Julian Kircanski und Michael Sebald von Alldata
Steve Kistner und Rainer Honti von Metzger Autoteile Dirk Damrau von Hankook
Christian Pillen am Stand von Schaeffler Roland Kopp, Andreas Fahrecker und Phil Summe am Stand bei masteroil Michael Flandorfer und Lukas Knezevic von repstar
Bei GKN Automotive: Sales Manager Christoph Casellas y Besa (r.) mit Alexander Keiler, A&W
Manuel Rossi (Motul) und Vertriebspartner Günther Katzengruber (GEKO)
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Inhaber Peter Inmann mit Geschäftsführer Patrick Znopp
Puls-air wurde mit einem Bayerischen und einem Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet
Große Halle, sparsam beheizt Der Osttiroler Karosseriebetrieb Inmann in Nußdorf-Debant heizt seit zwei Jahren mit Puls-air und kann das innovative System nur empfehlen.
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er in einem Vorort der Bezirksstadt Lienz ansässige Handwerksbetrieb steht für höchste Qualität und handwerkliche Präzision rund um Fahrzeuge, wobei Fahrzeuglackierung, Industrielackierung, Instandsetzung und Sandstrahlen angeboten werden.
Schnell und zuverlässig
Im harten Osttiroler Winter erwies sich die Beheizung der Werkstatt oft als problematisch
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Mit einer Kubatur von rund 1.500 Kubikmetern ist die Halle geräumig genug für all diese Arbeiten. Aber die Beheizung der Halle im Winter erwies sich immer wieder als problematisch – bis zum Jahr 2024, als Inhaber Peter Inmann über einen Anwenderbericht auf Puls-air aufmerksam wurde. Nach dem Erstkontakt mit dem Goinger Unternehmen bestellte Inmann noch im selben Jahr ein Puls-air-Gerät mit 23,5 kW Leistung. In großen Hallen, bei denen das Tor oft auf und zu geht, ist es wichtig, dass die Wärme schnell und zuverlässig entsteht. Bodenheizungen und Heizkörper reagieren oft viel zu träge auf Temperaturveränderungen und verursachen dadurch Wärme, wenn sie nicht benötigt wird, sowie hohe Heizkosten. Das
Puls-air-System wird im zu beheizenden Raum aufgestellt und verteilt die warme Luft im Fußbodenbereich. Dank des eingebauten Thermostats schaltet es sich bei Bedarf automatisch aus und ein. Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach, man kann von „Plug-and-Play“ sprechen. Das Abgas muss über ein Edelstahlrohr mit nur 35mm Durchmesser über Dach ins Freie geleitet werden, ein separater Kamin ist nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil sind die kompakten Abmessungen der Geräte, die eine Stellfläche von unter einem Quadratmeter und eine Höhe von 95 Zentimetern aufweisen.
Sparsamste Verbrennung der Welt Die patentgeschützte pulsierende Verbrennung ist eine Erfindung des Firmengründers Georg Pletzer welche nur von Puls-air verwendet werden darf. Das Verfahren erzielt einen Wirkungsgrad von 97 Prozent. Beinahe die gesamte Energie des Brennstoffs wird in Wärme umgewandelt (Genaueres zum Verfahren auf www.pulsair.net). Bei der pulsierenden Verbrennung entsteht kein Ruß, und der Rauch einer Zigarette enthält 10.000 Mal mehr giftiges CO (Kohlenstoffmonoxid) als das Abgas von Puls-air. Mit einem Laufgeräusch von nur 57 Dezibel (gemessen in einem Referenzraum) sprechen die meisten Kunden von einem Flüsterkonzert. • Text: Redaktion, Fotos: Puls-air
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Adolf Leopold mit Tochter Evelyn und Enkel Marco, KastnerGebietsleiter Andreas Hütter und Philipp Fasching
Kompetenz bei allen Fahrzeugen G estartet hat Adolf Leopold, mit Unterstützung seiner Frau, vor 40 Jahren mit einem Mitarbeiter, heute umfasst das Team neun Personen. 2001 ist Tochter Evelyn in die Firma eingetreten, seit 2019 hat sie die Geschäftsführung der Fachwerkstätte über. Der Betrieb bietet eine Vielzahl an Dienstleistungen rund um Mechanik, Karosserie und Lackierung und gilt als Spezialist für alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen – inklusive Mopeds und Motorräder. „Technisch müssen wir auf dem Laufenden bleiben. Ohne neueste Diagnosegeräte kommt man heutzutage nicht mehr weit“, betont der Firmengründer.
Zwischenmenschlich muss es passen Egal, ob es sich um Diagnose, Achsvermessung oder Arbeiten an Fahrerassistenzsystemen (ADAS) handelt, der Werkstättenausrüster Kastner steht KFZ Leopold mit umfassendem Know-how zur Seite. „Die Zusammenarbeit ist top. Kastner ist unser Hauptlieferant, auch bei Kfz-Ersatzteilen“, unterstreicht Adolf Leopold. Die Produktqualität ist aber nur eine Seite der guten Geschäftsbeziehung: „Auch das Zwischenmenschliche muss passen“, ergänzt Evelyn Leopold. Mit ihrem Sohn Marco, der die HTL in Weiz absolviert und kürzlich erfolgreich die Meisterprüfung abgelegt hat, steht bereits die nächste Generation für höhere Aufgaben bereit.
Viel Know-how rund um ADAS Zum Einsatz kommt bei der steirischen Kfz-Werkstätte unter anderem das Fahrwerksvermessungs-
Im Jahr 1986 hat Mst. Adolf Leopold in St. Margarethen an der Raab einen Kfz-Betrieb gegründet. Gemeinsam mit dem Werkstättenausrüster Kastner ist die Firma bis heute stark gewachsen.
und ADAS-Kalibrierungssystem Autel IA900 – natürlich ebenfalls geliefert, installiert und serviciert von Kastner. „Der Diagnosebereich wächst kontinuierlich. Mit unserem Vorführtechniker Thomas Berndl verfügen wir über einen hauseigenen ADAS-Spezialisten, der Kfz-Betriebe direkt vor Ort unterstützt“, erklärt Kastner-Gebietsleiter Andreas Hütter. Ein Angebot, das von Evelyn und Adolf Leopold geschätzt wird. „Für uns ist wichtig, dass wir bei ADAS-Arbeiten einen kompetenten Ansprechpartner haben, der viel Erfahrung mitbringt“, unterstreichen die beiden Firmenverantwortlichen.
„Weiter fokussiert bleiben“ Die Fachwerkstätte aus St. Margarethen bedient zu einem Großteil Privatkunden, daneben Kundschaft aus Gewerbe und Handwerk, aber auch für andere Kfz-Betriebe werden Arbeiten übernommen. Beim Blick in die Zukunft wird Evelyn Leopold auf jeden Fall nicht bange: „Unser Team ist jung und motiviert. Wir haben unser Erfolgsrezept gefunden und wollen weiter fokussiert bleiben.“ • Text und Foto: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
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Auch auf der AutoZum 2027 wird Stahlgruber wieder mit einem attraktiven Stand und einem großen Team präsent sein
Breites Angebot, kompakte Präsenz LKQ Stahlgruber präsentiert auf der AutoZum einen Querschnitt seines Sortiments: Werkstatt ausrüstung, Reparaturlösungen und digitale Prozesse stehen im Mittelpunkt.
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KQ Stahlgruber setzt bei seinem AutoZum-Auftritt in Halle 9 (20 bis 23. Jänner 2027) auf eine kompakte Präsenz mit einem breiten Themenspektrum. „Wir werden am Messestand in Halle 9 Produkte, Dienstleistungen und Lieferanten aus verschiedenen Sortimentsbereichen präsentieren und unseren Partnern einen breiten Überblick mit kurzen Wegen ermöglichen“, berichtet Österreich-Geschäftsführer Torsten Kluh. Dafür bleibt das bestehende Standkonzept der AutoZum 2025 im Wesentlichen erhalten. Ein Schwerpunkt ist natürlich die Präsentation von
Schon kleinere Schritte können die Produktivität in der Werkstätte verbessern. Torsten Kluh, Geschäftsführer Werkstattausrüstung wie Hebetechnik, Reifenmontage, Diagnose und Klimaservice. Dafür wird es Vorführungen an den jeweiligen Geräten und Lösungen geben, dazu kommt die Möglichkeit zum Gespräch mit den Experten.
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Zahlreiche Partner am Messestand Mehrere Stahlgruber Lieferanten sind direkt am Stand vertreten. BTS bringt Kompetenz im Bereich Turbolader ein, Valeo deckt Themen von der Klimatechnik bis zur Beleuchtung ab. ZF Aftermarket ist mit TRW und Sachs vertreten, um Reparaturlösungen zu zeigen. Auch AVL DiTest gehört zu den angekündigten Partnern. Nicht zuletzt bietet LKQ Stahlgruber viel Kompetenz und Expertise aus dem eigenen Konzern. „Unsere Außendienstmitarbeiter stehen als erste Ansprechpartner zur Verfügung. Für vertiefende Gespräche werden die jeweiligen Spezialisten hinzugezogen“, so Kluh. Ziel ist es, Kunden möglichst effizient Zugang zu den passenden Produkten und Ansprechpartnern zu bieten.
Digitale Lösungen und Prozessoptimierung Ein weiterer Fokus liegt auf digitalen Lösungen und der Optimierung von Werkstattprozessen. „Dazu zählen die elektronischen Kataloge, Dealer-ManagementSysteme und ergänzende Module“, erklärt Kluh, der noch großes Potenzial bei den Betrieben sieht. „Denn schon kleinere Schritte können die Produktivität in der Werkstätte verbessern.“ • Text: Gerald Weiss, Fotos: LKQ Stahlgruber
GEWERBE
Prämierter Nachwuchs Am 18. September wurde in Graz die Staatsmeisterschaft der Fahrzeugtechnik abgehalten. 36 Talente aus dem Kfz-Nachwuchs traten an.
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n der Kfz-Technik war Johannes Fuchs von Kfz Schlenner (Ilztal, Steiermark) siegreich, gefolgt von Lukas Stütz von der Firma Karl Feichtmayr (St. Oswald bei Freistadt, Oberösterreich) und Lukas Hauer vom Lagerhaus Innviertel-Traunviertel-Urfahr (Geinberg, Oberösterreich). Die diesjährige Staatsmeisterschaft wurde von der Landesinnung der Fahrzeugtechnik Steiermark unter der Leitung von Landesinnungsmeister Mst. Thomas Marichhofer organisiert und ausgerichtet. Bei den Karosseriebautechnikern ging der Sieg an Simeon Seis von der Firma Walter Pichler (St. Martin im Mühlkreis, Oberösterreich). Den 2. Platz sicherte sich Vicentiu Homorean von VB Karosseriebau (Vöcklabruck, Oberösterreich) und
Höchste Datensicherheit ZBD und VECOS haben das Cyber Trust Austria Platinum Label für den umfassenden Schutz sensibler Fahrzeug-, Kunden- und Prüfdaten erhalten.
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as Cyber Trust Austria Platinum Label ist die höchste Zertifizierung von Cyber Trust Austria und dient als Nachweis umfassender organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen. Die Basis dafür bilden die Anforderungen der EU-Durchführungsverordnung 2024/2690. „Im Mittelpunkt stehen dabei klare Verantwortlichkeiten, definierte Sicherheitsprozesse, strukturiertes Risikomanagement und der sichere Umgang mit Daten“, berichtet Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos bei ZBD. „Cyber Trust Austria validiert die Angaben und führt stichprobenartige Evidenzprüfungen durch.“
Landesinnungsmeister Thomas Marichhofer, Lukas Stütz, Sieger Johannes Fuchs, Lukas Hauer, Bundesinnungsmeister Roman Keglovits-Ackerer Drittplatzierter wurde Marvin Fercher von KFZ-Ebner (Nußdorf-Debant, Tirol). „Die Teilnehmer zeigten Ehrgeiz sowie Teamgefühl und man merkte, dass sie für den Beruf brennen“, betonte Bundesinnungsmeister MMst. Roman Keglovits-Ackerer, BA. Den hohen Stellenwert der Lehre betonte einmal mehr Bundesinnungsmeister-Stv. Mst. Manfred Kubik. •
Thomas Marichhofer, Vicentiu Homorean, Sieger Simeon Seis, Marvin Fercher, Bundesinnungsmeister-Stv. Manfred Kubik
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: BI Fahrzeugtechnik
Muster Muster
Muster Muster
Gerade bei digitalen Anwendungen rund um § 57a sind Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der verarbeiteten Informationen wesentlich. „Bei Vecos und ZBD verstehen wir Cybersicherheit deshalb als unternehmensweite Aufgabe und als Bestandteil unserer Verantwortung gegenüber Kunden und Partnern“, so Singer.
Cyber Trust Austria Platinum Label
Höchstes Zertifikats-Level „Bei der Zentrale Begutachtungsplakettendatenbank ZBD sowie bei der § 57a-Software Vecos hat Informationssicherheit insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Fahrzeug-, Kunden- und Prüfdaten einen hohen Stellenwert. Mit dem Cyber Trust Austria Label in der höchsten Qualität Platinum dokumentieren wir unsere hohen Level und werden die Sicherheitsmaßnahmen natürlich kontinuierlich weiterentwickeln.“ •
Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos bei ZBD
Text: Gerald Weiss, Fotos: ZBD, Cyber Trust Austria
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Adamol-Chefs Komm.-Rat Martin Gänger und Claus Gruber mit Max Zottler beim Avis-Service
Bis Monaco – nach 100 Jahren Mit der Mission Monte-Carlo 26 und der Ausstellung im fürstlichen Museum hat der 101 Jahre alte Avis Type 3 aus Brunn am Gebirge bewiesen, dass so alte Technik aus Österreich lange Strecken bewältigen kann.
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Am Ziel in Monaco: Familien-Team Krickl mit dem Avis
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nter dem Slogan: „130 Jahre Adamol – eine Reise vollendet Geschichte“ war der Avis am 26. August 2026 zur Mission Monte-Carlo 26 von den damaligen Avis Flugzeug- und Autowerken – wo heute Kabelbaumexperte Raytech in Brunn das Engineering Center betreibt – gestartet: Im Ort hatte früher auch Schmierstoffspezialist Adamol einen bedeutenden Betrieb. „Um die Ehre Österreichs“ und darum, „eine 100 Jahre alte Sportschuld zu begleichen“, ging es Avis-Besitzer Dr. Robert Krickl bei der „Mission Monte-Carlo 26“. Deren Scheitern – wie vor 100 Jahren – haben die finanzielle und technische Hilfe vieler verhindert: Als in Kärnten Probleme auftreten, sucht ein begnadeter Techniker die Ursache und fertigt in einer Nachtschicht das Teil nach. Denn bei der Rallye Monte-Carlo im Jänner 1926 musste das 4-köpfige Werksteam, geführt vom Avis-Fabrikdirektor Josef
Seit 1948 bei Adamol: Austro-Saurer-4BT-Tankwagen Pompe und dem Konstrukteur des Autos, Franz Dozekal, wegen höherer Gewalt – Schneemassen von zwei Meter Höhe – umkehren.
Triumph für 100-jährige Technik aus Österreich – dank der Hilfe vieler Die 1.200 Kilometer durch Österreich, Italien und Frankreich bis Monte-Carlo schaffte nun der Avis, alpiner Scheunenfund und wohl letzter der in den 1920ern populären Type 2/3: straßentauglich und wissenschaftlich gestützt restauriert von CraftLab Pitten, zertifiziert vom TÜV-Austria und als Unikat vom OCC Assekuranzkontor zum Wiederherstellungswert versichert. Den Lauf des Avis, der auch die Grand-Prix-Kurse von Monaco und Spielberg bei den Red Bull Ring Classics befuhr, zeichnete ein 360°-Kamerasystem mit österreichischer (Etas-/ Applify-)Software auf. Am Weg durch Österreich betankte „Diesel“-Max Zottler das kleine Cabrio in Niklasdorf, assistiert von den Adamol-Chefs Komm.Rat Martin Gänger und Claus Gruber. Transporteur und Nutzfahrzeug-Oldtimer-Sammler Zottler gehört heute der prächtige Austro-Saurer 4BT-DVS-Tankwagen, den Adamol von 1948 bis 1972 einsetzte. Er macht heute noch (ebenso wie die historischen Originalutensilien von Tankstellen und Kfz-Betrieben) Pioniergeist und 130 Jahre Geschichte der Marke Adamol lebendig. • Text: Dr. Nikolaus Engel, Fotos: Robert Krickl, Adamol, Max Zottler
GEWERBE
Volles Programm
Die AutoZum bringt mehr Aussteller und ein umfassendes Rahmenprogramm.
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ie AutoZum vom 20. bis 23. Jänner 2027 ist schon jetzt auf Wachstumskurs. „Die wichtige Halle 2/6 ist wieder belegt, der Rundgang mit Restaurant (Halle 7) und Kartbahn (Halle 8) in den hinteren Hallen wieder möglich“, berichtet AutoZum-Messeleiter Sven Sauer. Doch nicht nur der Ausstellungsbereich wird gegenüber den vergangenen Ausgaben erneut wachsen, auch das Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops, Tagungen und Branchen- und Abendveranstaltungen wird erweitert.
Wo Branchenfragen geklärt werden
Werkstattausrüstung, Ersatzteile, Lösungen, Inhalte: Die AutoZum vom 20. bis 23. Jänner 2027 wird alle Branchenthemen abdecken
„Die Messe hat sich verändert. Sie ist nicht mehr nur Produktvorstellung. Sie ist der Ort, an dem Branchenfragen geklärt werden“, weiß Sauer. Verschiedene Akteure nutzen die AutoZum als Plattform für eigene Veranstaltungen, da die Branche ohnehin in Salzburg zusammenkommt. „Und wir sind offen für weitere Side-Events“, so Sauer. Dabei kommt auch der Austausch untereinander nicht zu kurz. Für die Besucher macht es in jedem Fall Sinn, mehr als einen Tag einzuplanen. • Text: Gerald Weiss, Fotos: FRBMedia_ChristopherBlank AutoZum
Erster Franchise-Partner Neue Partnerschaft: Dennis Pauer (Batterieprofi, l.) und Alexander Pauer (Geschäftsführer Batterieprofi, r.) begrüßen Oliver und Robert Fenz als neuen Franchise-Partner
Batterieprofi startet mit einem langjährigen Partner im Burgenland seinen ersten Franchise-Standort – und weitere sollen folgen.
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it einem neuen Standort in Stegersbach startet Batterieprofi sein erstes Franchise-Modell in Österreich. Partner ist die Fenz GmbH, die seit drei Generationen im Batteriegeschäft tätig und im Südburgenland sowie in der Steiermark etabliert ist. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen reicht bereits mehr als 25 Jahre zurück. Nun wird die regionale Marktkenntnis der Familie Fenz mit Sortiment, Logistik und Netzwerk von Batterieprofi verbunden. Am Standort Stegersbach entsteht dafür ein umfangreiches Lager, von dem aus Privatkunden, Händler, Werkstätten, Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Unternehmen versorgt werden sollen. Neben dem Verkauf vor Ort setzt das Unternehmen auf eine direkte Belieferung der Kunden in der Region. Kurze Wege und hohe Warenverfügbarkeit sollen
dabei eine zentrale Rolle spielen. Eröffnet wurde der neue Standort am 1. Oktober 2026. Für Batterieprofi markiert das Projekt gleichzeitig einen strategischen Schritt: Im 70. Jahr seit der Unternehmensgründung 1956 soll das Franchise-Modell eine zusätzliche Möglichkeit für die weitere Expansion schaffen. Dabei setzt Batterieprofi nach eigenen Angaben auf regional verankerte Partner mit bestehendem Kundenstamm und Marktkenntnis. Mit der Familie Fenz wurde nun der erste Franchise-Partner für dieses Konzept gefunden. • Text: Kevin Kada, Foto: Batterieprofi
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WIRTSCHAFT Mag. Heinz Steinbacher, Leiter Team Garanta, Kfz-SV Alfred Schatz, Hans-Günther Löckinger, Leiter Vertrieb Team Garanta, und Friedrich Lixl, Landesdirektor Salzburg Donau Versicherung
Datenaufzeichnung mit dem EDR In seinen Ausführungen beschäftigte sich Kfz-Sachverständiger Alfred Schatz mit der Aufzeichnung von Fahrzeugdaten, mit deren Hilfe sich im Schadenfall wichtige Erkenntnisse gewinnen lassen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Event Data Recorder (EDR) zu, der fünf Sekunden vor und fünf Sekunden nach einem „Impact“ (dem Aufprall) relevante Daten aufzeichnet. Mit dem EDR ließen sich objektive Daten statt Aussagen erheben, so Schatz. Und warum das Ganze? „Durch teure Schadensbil-
Wie kam es genau zum Unfall? Der jüngst auf dem Salzburgring stattgefundene Garanta Future Talk widmete sich der umfassenden Unfallanalyse.
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nter dem Titel „CSI: Auto – Wenn Fahrzeuge zu Zeugen werden“ führte Kfz-Sachverständiger Alfred Schatz aus, mit welchen Mitteln man heutzutage den wahren Unfallhergang ermitteln kann. Doch bevor er mit seinen Ausführungen startete, verwiesen die anwesenden Verantwortlichen der
Durch teure Schadensbilder wird die genaue Bestimmung des Unfallhergangs umso wichtiger. Kfz-Sachverständiger Alfred Schatz Garanta Versicherung und der Donau Versicherung, unter deren Dach die Garanta nun operiert, auf die neue Konstellation. „Das ist unsere erste Veranstaltung als Team Garanta“, bemerkte Mag. Heinz Steinbacher, Leiter Team Garanta. „Wir werden weiterhin an der Kundenbindung zu den Kfz-Betrieben arbeiten“, ergänzte Hans-Günther-Löckinger, Leiter Vertrieb Team Garanta. „Es geht so weiter wie bisher“, stellte auch Friedrich Lixl fest, der seit zwei Jahren die Landesdirektion Salzburg der Donau Versicherung leitet.
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der wird die genaue Bestimmung des Unfallhergangs umso wichtiger“, führte der Kfz-Sachverständige aus.
Appell für ganzheitliche Unfallanalyse Der EDR ist laut dem Experten aber nur ein Baustein in der ganzheitlichen Unfallanalyse: Dazu zählen ebenso die genaue Begutachtung der Unfallstelle und der konkreten Fahrzeugschäden, Befragungen bzw. Zeugenaussagen sowie eine umfangreiche technische Untersuchung. „Grundsätzlich muss jedes seit 2024 (neu zugelassene) Fahrzeug das Auslesen von Fahrzeugdaten ermöglichen.“ Normalerweise müsse das über die OBD-Schnittstelle erfolgen, das sei aber nicht bei allen Fahrzeugen der Fall, unterstrich Schatz. Er trug auch drei Beispiele vor, in denen mithilfe von Fahrzeugdaten der konkrete Unfallhergang ermittelt werden konnte. Zuvor hatten die jeweiligen Fahrzeuglenker einen von der Realität stark abweichenden Unfallhergang geschildert. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Garanta
Wie sich das Autohaus für die Zukunft aufstellen muss, beleuchtete Automotive Business Coach Dipl.-Wirtsch.Ing. Florian Kunert im „Garanta Future Talk“ im Herbst 2025.
WIRTSCHAFT
Von Marken und Modellen
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ei der Markenwerbung erzielte im Beobachtungszeitraum zwischen 15. August und 15. September 2026 Škoda mit einem Anzeigenpreisäquivalent von 755.732,36 Euro den höchsten Werbewert. Auf Platz 2 folgte Volkswagen (549.513,79 Euro), während Mazda mit einem APQ-Wert von 98.982,10 Euro den dritten Rang belegte. Bei den Händleranzeigen lagen Mazda und Ford deutlich an der Spitze, gefolgt von Cupra. In der PR führte Mercedes das Ranking mit einem Werbewert von 501.861 Euro an. Den 2. Platz sicherte sich Audi (461.762 Euro), knapp dahinter folgte Volkswagen (451.600 Euro).
en Vergleich
Pkw-Marken 15. August-15. September 2026
Das Ranking bei den Modellen
Von Mitte August bis Mitte September erzielte der VW ID.3 bei der Markenwerbung mit 117.723,63 Euro den höchsten Werbewert. Auf Platz 2 folgte der Mazda CX-6e mit 98.982,10 Euro, während der Škoda Epiq (91.161,86 Euro) den 3. Rang belegte. Bei den Händleranzeigen lag der Mazda CX6e klar an der Spitze vor dem Ford Puma und dem Mazda CX-60. In der PR erreichte die Mercedes C-Klasse mit einem Werbewert von 203.618 Euro den Spitzenplatz. Den zweiten Platz belegten Modelle von Leapmotor mit 200.238 Euro knapp vor dem VW ID. Polo mit einem Werbewert von 196.764 Euro. • (RED)
legeimcachht!t
Werbung hilft: Und das wissen die meisten Hersteller nur zu gut! Der „Observer“ hat das österreichische Marktgeschehen wieder exklusiv für den A&W Verlag verglichen.
Pkw-Modelle 15. August-15. September 2026
WIRTSCHAFT
Wachstum, ungebremst Mit einem Plus von 12,0 Prozent gehört Österreich nach 8 Monaten noch immer zu jenen europäischen Ländern, in denen der Neuwagenmarkt am stärksten wächst. Vor allem in den großen Märkten Deutschland (+4,8 Prozent), Frankreich (+3,0 Prozent), Spanien (+6,3 Prozent) und Italien (+8,5 Prozent) sieht es bei Weitem nicht so gut aus.
BATTERIEELEKTRISCH Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Griechenland Irland Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Malta Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Slowenien Spanien Tschechien Ungarn Zypern Europäische Union Island Norwegen Schweiz EFTA Großbritannien EU + EFTA + UK
Hybrid = Vollhybrid und Mild-Hybrid
17.040 883 751 219.808 1.122 6.088 61.259 6.502 18.622 106.012 3.727 1.920 4.262 2.069 486 52.856 24.233 36.568 25.306 ꟷ 44.381 2.698 1.778 102.217 8.538 8.414 542 758.082 1.852 593 18.772 21.217 185.198 964.497
-37,1 +114,3 -78,1 +15,6 +29,0 -40,2 -3,4 -4,3 +6,7 +77,6 +144,2 +6,4 +68,4 -24,4 +73,6 +8,8 +32,4 +96,5 +16,0 -5,0 +5,2 +31,2 +33,9 +24,3 +111,6 +3,4 +19,6 -13,1 -80,4 +17,4 +0,3 +37,9 +22,2
HYBRID1 33.283 2.328 14.973 561.505 7.449 14.033 477.606 59.121 31.444 553.262 21.547 ꟷ 17.152 11.168 1.591 64.727 63.109 206.492 45.985 49.282 14.499 19.854 8.402 386.579 40.827 48.695 4.805 2.759.718 2.114 609 55.601 58.324 515.997 3.334.039
2.793 +14,2 49 +58,1 2 -92,9 9.442 +14,3 0 0 -100,0 37.706 -1,6 3.045 +2,6 0 78.667 -18,4 520 -46,7 430 +66,7 587 +20,0 0 -100,0 1 +0,0 1.102 +55,2 2 +0,0 10.613 -3,1 11.341 -12,9 9.154 -24,9 743 -56,5 1.141 +4,5 591 +103,8 29.575 -22,5 3.711 -9,7 624 +46,1 0 201.839 -13,3 0 0 5 -50,0 5 -50,0 2 -91,7 201.846 -13,3
118.433 26.239 6.736 411.348 2.070 3.817 152.940 24.603 24.503 222.806 19.937 10.043 5.325 7.704 954 17.678 51.007 115.008 35.249 15.419 34.944 22.650 21.849 188.195 72.683 19.761 2.832 1.634.733 540 172 31.202 31.914 306.034 1.972.681
15
August 2026 August 2025
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VW Golf
BMW X1
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Abweichung 2025/2026 in %
Jän.-Aug. 2026
Abweichung 2025/2026 in %
GESAMT -21,9 -9,3 -2,0 -11,4 +77,1 -16,5 -49,2 -29,8 -23,5 -26,1 -11,3 -21,0 -22,0 -19,6 +28,6 -23,1 -12,3 -12,5 -29,8 -39,7 -6,2 -21,9 -13,8 -33,5 +5,6 -9,3 -47,0 -18,6 -50,3 -36,7 -24,2 -27,3 -22,6 -19,0
288.250 35.573 131.761 1.965.024 13.071 49.946 1.078.322 102.370 121.956 1.128.768 54.573 15.641 32.902 33.948 5.395 228.760 212.140 414.143 169.323 86.142 183.119 56.712 47.431 818.201 167.673 95.929 9.324 7.546.397 9.342 96.464 151.589 257.395 1.388.736 9.192.528
Die Marke NIO kommt in Österreich offenbar nicht so recht in Schwung und schaffte nur knapp mehr als ein Dutzend Neuzulassungen in den ersten 8 Monaten.
EINTAUSENDUNDEINS
Škoda Octavia
357
DIESEL 7.822 3.135 3.034 247.376 1.463 1.669 26.712 2.275 15.314 76.856 6.545 1.745 2.994 2.723 216 2.558 20.340 24.536 6.054 5.269 11.730 6.633 5.578 28.513 30.249 9.211 142 550.692 499 775 8.378 9.652 25.757 586.101
Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe
2
Top 5 Pkw-Typen
470
-4,2 +1,1 -62,6 -21,9 +22,0 -37,2 -35,8 -24,2 -18,5 -16,7 -20,5 -0,9 -2,0 -11,2 -29,0 -50,6 -3,7 +2,0 -17,6 -31,3 -13,2 -12,2 -2,8 -18,5 -5,0 -3,2 -25,3 -18,6 -53,7 -52,6 -15,5 -17,0 -11,3 -17,5
Jän.-Aug. 2026
Abweichung 2025/2026 in %
Jän.-Aug. 2026
BENZIN
ANDERE2
+1,2 +113,0 -8,6 +5,2 +74,9 +7,6 +1,8 +20,2 +12,8 +20,5 +30,9 +25,8 +14,4 +53,3 -4,1 +16,6 +10,8 +25,6 +2,1 -3,6 +0,9 +60,1 +21,0 +13,1 +12,0 +0,3 +11,1 -11,3 -57,0 +2,2 +0,2 +8,4 +10,5
Abweichung 2025/2026 in %
Jän.-Aug. 2026
Abweichung 2025/2026 in %
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PLUG-IN-HYBRID
108.879 +13,1 2.939 +102,7 106.265 +40,9 515.545 +53,1 967 +63,9 24.339 +46,3 322.099 +74,2 6.824 +28,7 32.073 +55,4 91.165 +69,3 2.297 +329,3 1.503 +39,6 2.582 +56,1 10.284 +26,2 2.147 +70,7 89.839 +9,9 53.449 +31,1 20.926 -2,1 45.388 +43,1 7.018 +50,0 76.822 +22,7 3.736 +41,2 9.233 +150,8 83.122 +34,2 11.665 +32,3 9.224 +29,6 1.003 +0,5 1.641.333 +44,9 4.337 +38,7 94.315 +0,6 37.631 +23,2 136.283 +6,9 355.748 +28,6 2.133.364 +38,8
1
Abweichung 2025/2026 in %
Jän.-Aug. 2026
Abweichung 2025/2026 in %
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Neuwagenzulassungen Europa 08/2026
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Škoda Fabia
BMW X3
471
429
331
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Nur mit Mühe kam Honda in den ersten 8 Monaten auf ein vierstelliges Ergebnis, doch die 1.001 Stück bedeuten immerhin ein Plus von 4,38 Prozent im Vergleich zu 1-8/25. Da der Gesamtmarkt in Österreich um 12,02 Prozent gewachsen ist, sank der Marktanteil auf 0,47 Prozent.
-1,4 +9,8 +13,2 +4,8 +58,6 +4,2 +3,0 +2,4 +5,1 +8,5 +5,0 +1,0 +19,3 +3,8 +31,9 -3,8 +12,0 +9,5 +9,5 -10,6 +2,4 -5,9 +20,0 +6,3 +4,1 +12,1 -10,1 +5,3 -4,8 -3,4 +1,8 -0,4 +9,8 +5,8
H
inter den „alten“ chinesischen Marken BYD und MG, die bereits seit knapp 6 bzw. 4 Jahren in Österreich aktiv sind, hat sich heuer mit Omoda/Jaecoo ein weiterer starker Mitbewerber aus dem Fernen Osten etabliert: Die Chery-Tochter schaffte in den ersten 8 Monaten 2.739 Neuzulassungen, was einen Marktanteil von 1,29 Prozent ergibt. Im August kamen 399 Stück dazu; damit lag der Marktanteil in diesem Monat sogar bei 1,83 Prozent. Der Bekanntheitsgrad ist durch die viele Werbung schon sehr hoch, und das sieht man auch auf der Straße. Man darf gespannt sein, wie lange das Marketingbudget ausreicht … • (MUE)
-2,88 -3,53 -6,15 117,78 -26,41 0,00 12,77 7,52 11,69 4,46 4,63 2,46 -16,83 8,29 -1,72 -8,87 10,07 -5,25 23,18 10,46 -4,41 -8,98 -0,28 -1,04 -9,02 -2,12 4,66 6,68 -19,44 -11,47 -8,10 2,36 -13,30 -1,37 16,91 -0,13
Abweichung Jän.-Aug. 25/26 +-%
337 5.568 5.539 294 170 1.308 565 915 1.615 2.977 339 1.666 168 444 1.202 339 1.661 3.915 372 581 520 649 2.846 2.188 484 2.080 2.873 4.314 174 911 261 1.430 763 11.612 1.058 62.138
0,54 2.954 9,25 50.454 9,44 51.507 0,42 2.283 0,31 1.709 2,11 11.483 0,85 4.656 1,37 7.463 2,39 13.060 4,67 25.450 0,51 2.785 2,72 14.840 0,27 1.482 0,64 3.482 1,89 10.304 0,53 2.874 2,54 13.869 6,71 36.578 0,53 2.905 0,92 5.020 0,86 4.668 1,06 5.775 4,47 24.372 3,47 18.941 0,84 4.583 3,30 18.003 4,30 23.452 6,91 37.678 0,29 1.608 1,46 7.953 0,51 2.781 2,27 12.399 1,29 7.029 18,79 102.463 1,56 8.534 100,00 545.397
-5,44 -3,85 -5,38 168,59 -10,38 1,97 3,31 5,87 -0,53 -6,93 -7,14 -2,92 -12,31 -2,22 -3,86 -6,48 -4,01 -5,30 19,11 3,91 -1,99 -10,67 -4,04 -0,61 -8,06 -5,71 -4,40 1,67 -10,91 -9,00 14,96 -6,19 -8,27 -3,64 11,40 -3,12
Jän.-Aug. 2026 MA %
0,54 8,96 8,91 0,47 0,27 2,10 0,91 1,47 2,60 4,79 0,55 2,68 0,27 0,71 1,93 0,55 2,67 6,30 0,60 0,94 0,84 1,04 4,58 3,52 0,78 3,35 4,62 6,94 0,28 1,47 0,42 2,30 1,23 18,69 1,70 100,00
Jän.-Aug. 2026 Stk.
Alfa-Romeo Audi BMW BYD Chevrolet Citroën Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Mazda Mercedes-Benz MG Mini Mitsubishi Nissan Opel Peugeot Porsche Renault Seat Skoda Smart Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Sonstige TOTAL
Abweichung August 25/26 +-%
-9,01 12,39 -0,19 68,35 21,03 -4,64 -15,28 66,55 1,46 4,38 -4,90 -100,00 65,29 40,50 3,95 434,35 6,83 13,74 32,91 -6,54 7,50 -31,59 100,00 25,66 20,57 10,91 -20,55 -8,13 15,13 12,19 77,25 -13,68 -15,55 10,98 -1,26 20,72 8,18 37,46 12,02
August 2026 Stk.
0,44 929 6,34 13.446 6,53 13.854 3,69 7.830 2,07 4.386 3,81 8.090 3,55 7.534 1,57 3.331 2,71 5.750 0,47 1.001 2,98 6.313 0,00 0 0,77 1.638 2,65 5.617 0,50 1.053 0,91 1.929 0,00 0 2,05 4.346 4,67 9.916 2,12 4.491 0,55 1.171 0,68 1.447 0,01 15 0,63 1.347 1,29 2.739 3,15 6.679 3,32 7.045 0,29 610 0,46 986 2,84 6.015 4,85 10.280 10,82 22.948 0,18 374 0,12 265 1,24 2.634 2,07 4.387 3,60 7.628 1,47 3.123 13,58 28.815 0,34 725 0,68 1.453 100,00 212.140
August 2026 MA %
-38,41 -6,70 18,50 20,28 55,81 -12,84 -30,43 12,60 -5,35 -27,27 -59,40 -27,64 43,26 -38,96 186,41 11,17 -12,97 39,39 11,11 -31,94 -46,85 100,00 57,98 31,29 53,13 -40,86 0,16 -24,69 -7,00 34,48 204,17 -34,67 -64,81 0,23 7,51 8,65 266,27 1,57
Abweichung Jän.-Aug. 25/26 +-%
93 1.114 1.640 931 416 706 782 438 690 80 434 0 144 712 94 295 0 388 1.033 552 130 98 3 59 399 782 793 49 55 610 863 2.246 39 73 294 95 871 272 3.065 146 304 21.788
Gebrauchtwagenumschreibungen Österreich 08/2026
Jän.-Aug. 2026 Stk.
Abweichung August 25/26 +-%
0,43 5,11 7,53 4,27 1,91 3,24 3,59 2,01 3,17 0,37 1,99 0,00 0,66 3,27 0,43 1,35 0,00 1,78 4,74 2,53 0,60 0,45 0,01 0,27 1,83 3,59 3,64 0,22 0,25 2,80 3,96 10,31 0,18 0,34 1,35 0,44 4,00 1,25 14,07 0,67 1,40 100,00
Jän.-Aug. 2026 MA %
August 2026 Stk.
Alfa-Romeo Audi BMW BYD Citroën Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Leapmotor Lynk & Co Mazda Mercedes Benz MG Mini Mitsubishi NIO Nissan Omoda + Jaecoo Opel Peugeot Polestar Porsche Renault Seat Skoda Smart Subaru Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Xpeng Sonstige TOTAL
Neuwagenzulassungen Österreich 08/2026
August 2026 MA %
ST GU AU 026 2
MAR K DES E MON ATS
Top 5 Pkw-NZL nach kW (in %) August 2026 August 2025
Um 68,35 Prozent ist BYD in den ersten 8 Monaten gewachsen, im August kamen 931 weitere Autos hinzu: Da lag der Marktanteil bereits bei 4,27 Prozent (kumuliert sind es 3,69 Prozent). Nach 8 Monaten darf man sich bei MG in Österreich über 4.491 Neuzulassungen freuen, das ist ein Plus von 32,91 Prozent im Vergleich zu 1-8/2025. Mit 725 Neuzulassungen nach 8 Monaten wird das Team von Xpeng in Österreich wohl zufrieden sein; immerhin ist die Marke ja erst seit knapp einem Jahr in Österreich aktiv.
61-77 kW 78-92 kW (83-105 PS) (106-125 PS) 22,0
23,6
20,4
18,9
93-105 kW ab 126 kW (126-143 PS) (171 PS) 18,4 18,4
15,0 13,2
106-125 kW (144-170 PS) 14,3 18,8
AUTO & Wirtschaft 10/2026
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WIRTSCHAFT
Eigenständig, regional, fokussiert Nach der Übernahme der Garanta durch die Donau Versicherung betont man dort die eigenständige Fortführung des Autohaus-Versicherers. Die Garanta ist das Original der Autohaus-Versicherer. Mag. Harald Riener, Generaldirektor Donau Versicherung
M
ag. Harald Riener ist als Generaldirektor der Donau für ein denkbar breites Portfolio verantwortlich. Vor Kurzem ist noch die Garanta dazugekommen. Beim Verkauf der deutschen Nürnberger Versicherung – an die Vienna Insurance Group – wurde die Garanta Versicherungs-AG Österreich nun im Konzern der Donau Versicherung zugeordnet. In den vergangenen Wochen wurde die Übernahme konkretisiert. Riener betont im ersten Gespräch die Bedeutung der Garanta für die Donau: „Es ist ein sehr wichtiges Thema, als Donau mit dem Team Garanta intensiv zusammenzuarbeiten. Garanta ist seit über 35 Jahren in diesem Bereich tätig, verfügt über eine sehr starke Position, über hohe Expertise und ist eine sehr starke Marke“, so Riener. Nicht nur im Interview, sondern offenbar auch bei Gesprächen mit den Mitarbeitern, hat Riener die Wert-
Wir werden auch Synergien nutzen, zum Vorteil unserer Partner. Heinz Steinbacher, Leiter Team Garanta
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AUTO & Wirtschaft 10/2026
schätzung für die Garanta zum Ausdruck gebracht. „In Gesprächen mit jedem einzelnen Mitarbeiter haben wir die Kompetenz, aber auch die Motivation der Mitarbeiter kennenlernen dürfen“, so Riener.
Klares Konzept für die Zukunft Dabei gibt er ein klares Konzept für die Zukunft der Garanta vor: „Die Eigenständigkeit bleibt, der Fokus bleibt und der Standort Salzburg bleibt.“ Erneut betont Riener die Bedeutung der Mitarbeiter, die in gewohnter Weise weiterarbeiten und die Autohäuser betreuen. „Die Kollegen in Salzburg haben einen sehr starken Vertriebsweg mit einem speziellen Know-how. Aus meiner Sicht ist die Garanta das Original der Autohaus-Versicherung“, beschreibt Riener. „Natürlich können wir auch Synergien nutzen – etwa bei den Risiken des Autohauses. Das wir positive Effekte für unsere Partner haben“, ergänzt Heinz Steinbacher, der auch weiterhin die Garanta, nun „Team Garanta“, leiten wird. Regionalität spielt sowohl bei der Donau wie auch bei der Garanta eine große Rolle. „Dazu kommen die kurzen Entscheidungswege, die wir bei der Garanta beibehalten werden“, betont Riener. „Wir freuen uns, das Konzept der Garanta weiterzuführen.“ • Text: Gerald Weiss, Fotos: Donau/Thomas Pitterle
WIRTSCHAFT
Lösungen für das digitale Autohaus Dokumente mithilfe der KI bearbeiten, mobile Prozesse und neue Herstelleranbindungen (Ford, Kia) ermöglichen: Loco-Soft ist der Partner für Digitalisierung im Autohaus.
„Die KI kann dabei unter anderem Artikelnummern, Preise und Bezeichnungen erkennen. Die ermittelten Daten werden anschließend geprüft und bei Bedarf angepasst, bevor der Warenzugang wie gewohnt gebucht wird. Ist der Lieferant noch nicht im System vorhanden, kann dieser direkt innerhalb des Vorgangs neu angelegt werden. Ziel ist ein möglichst durchgängiger Prozess mit weniger manueller Datenerfassung“, erklärt Gregor Pülzl, Vertriebsleiter für Österreich bei Loco-Soft. Der neue Teilezugang baut auf dem bereits eingeführten Dokumentenscanner der Mein-Autohaus App auf. Dieser erfasst zum Beispiel Ausweise, Visitenkarten oder Fahrzeugscheine per Smartphone oder Tablet, was unter anderem bei Kunden- und Fahrzeugneuanlage hilft. Wichtig: Der Anwender prüft und ordnet die Daten zu.
Starker Fokus auf Österreich
D
igitalisierung bringt dann den größten Nutzen, wenn sie die tägliche Arbeit konkret vereinfacht. Genau hier setzt Loco-Soft mit seinen aktuellen Entwicklungen an, sowohl im Dealer-ManagementSystem als auch in der zugehörigen Mein-Autohaus App. Um mit den Entwicklung Schritt zu halten, werden diese Tools laufend weiterentwickelt. Im Jahr 2026 standen bisher etwa neue KI-Anwendungen und zahlreiche Anpassungen für den österreichischen Markt im Fokus.
Kollege KI hilft im Teilelager Eine der aktuellsten Neuerungen befindet sich derzeit in der Testphase: Im Programm können Teilezugänge KI-unterstützt aus beliebigen Dokumenten erfasst werden. Papier-Lieferscheine lassen sich dafür direkt mit dem Dokumentenscanner der Mein-Autohaus App aufnehmen. Alternativ können bereits eingescannte Dokumente in Loco-Soft zur Auswertung bereitgestellt werden.
Auch bei Herstelleranbindungen wurde in diesem Jahr einiges umgesetzt. Im Ford-Bereich gehörten dazu der BCM-Nachfolger DCDS-Hub, der die Anwender mit Stammdaten versorgt und Daten für weitere Systeme wie React bereitstellt, sowie Anpassungen rund um das Online-Terminbuchungssystem OSB. Hinzu kamen Weiterentwicklungen für die XFI-Schnittstelle, Optimierungen für OWS sowie Anpassungen beim Neufahrzeugimport. „Ein weiteres umfangreiches Projekt wurde gemeinsam mit Kia Austria GmbH realisiert. Ende Juni konnte Kia Iris nach einer längeren Entwicklungsund Pilotierungsphase erfolgreich pilotiert und abgenommen werden“, erzählt Pülzl. Innovation entfalte sich bei Loco-Soft sowohl in neuen Funktionen
Neue Funktionen und das Zusammenspiel der Systeme ergeben Innovation. Gregor Pülzl, Loco-Soft als auch im nahtlosen Zusammenspiel von DMS, App und Herstellersystemen. „Die Richtung ist klar: einmalige Datenerfassung, mehr Automatisierung und mehr durchgängige digitale Abläufe im Autohaus“, fasst Vertriebsleiter Pülzl zusammen. • Text: Redaktion, Fotos: Loco-Soft
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WIRTSCHAFT
Herzstück der Experience World ist das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum
Neue B2B-Erlebniswelt Mit der Experience World Saalfelden bündelt der ÖAMTC seine Angebote für Business-Kunden.
M
it der Experience World Saalfelden positioniert sich der Standort des ÖAMTC Fahrtechnik Zentrums seit 9. September 2026 neu im B2B-Bereich. Unter einer eigenen Dachmarke werden die bestehenden Angebote aus Onroad-Strecke, Offroad-Park und Eisarena gebündelt. Ergänzt wird das Angebot durch das Hotel Gut Brandlhof sowie Freizeit- und Outdoor-Möglichkeiten in der Region. Der Standort besteht seit 1989 und wurde laufend erweitert. Mit der neuen Positionierung sollen Infrastruktur und Angebote stärker als Gesamtpaket vermarktet werden. Zielgruppen sind neben der Automobilindustrie vor allem Unternehmen, Agenturen sowie Veranstalter von Corporate Events und Incentives.
Infrastruktur und Know-how „Die gemeinsame Identität als Experience World Saalfelden macht die unterschiedlichen Angebote und Kompetenzen des Standorts noch besser sichtbar“, sagt Manfred Pfeiffenberger, ehemaliger Rallye-Profi und langjähriger Leiter des Fahrtechnik Zentrums. „Wir haben eine großartige Infrastruktur, umfassendes Know-how und die langjährige Erfahrung eines professionellen Teams.“ Für Hersteller und Zulieferer stehen die Strecken unter anderem für Produktpräsentationen, Händler-
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AUTO & Wirtschaft 10/2026
und Kundenevents, Trainings und Fahrzeugerprobungen zur Verfügung. Die einzelnen Module können flexibel kombiniert werden – etwa Onroad am Vormittag, Offroad am Nachmittag und im Winter Fahrprogramme auf einer eigens angelegten Schneeund Eisfläche.
Andere Branchen ansprechen Auch außerhalb der Automobilindustrie soll das Geschäft weiterwachsen. Rund 70 Prozent des bestehenden Geschäfts sind laut Pfeiffenberger bereits
Wir wollen mit unserer Erlebnismarke zusätzliche Events im B2B-Bereich erschließen. Manfred Pfeiffenberger, Leiter der Experience World Saalfelden B2B-getrieben. „Während das Automotive-Segment bereits gut etabliert ist, wollen wir mit unserer neuen Erlebnismarke zusätzlich Corporate Events, Teamevents und Incentives erschließen“, erklärt Pfeiffenberger. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Markt. Besonders angesprochen werden sollen Automotive-Cluster rund um München, Ingolstadt, Stuttgart und Wolfsburg sowie Unternehmens- und Agenturstandorte wie Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und Köln. Das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum bleibt dabei zentraler Bestandteil und bringt weiterhin seine Trainings- und Sicherheitskompetenz ein. • Text: Kevin Kada, Fotos: ÖAMTC
Strom aus dem Auto Beim Kongress von Österreichs Energie in der Wiener Hofburg standen erneuerbare Energien, Netze und Speicher im Mittelpunkt – auch jene im Auto. Herbert Diess beim Kongress von Österreichs Energie in der Hofburg
WIRTSCHAFT
A
lles, was man elektrifizieren kann, wird elektrisch“, erklärte Ex-VW-Chef Herbert Diess, der nun bei Infineon (im Aufsichtsrat) und The Mobility House (Verwaltungsrat) engagiert ist, beim Kongress von Österreichs Energie am 16. und 17. September in der Wiener Hofburg. Gleichzeitig werde elektrische Energie tendenziell deutlich günstiger. „Dabei wird Solarenergie die dominierende Energieform der Welt werden“, ist Diess überzeugt, der auf den starken Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen verweist.
Elektroautos als Speicherreserve Elektroautos werden dabei zu einem wichtigen Bestandteil des Energiesystems. „Ein großer Teil der Batteriekapazität kann über bidirektionales Laden für das Stromnetz genutzt werden“, so Diess. In Frankreich bietet The Mobility House gemeinsam mit Renault bidirektionales Laden an. „Durch die Bereitstellung der Fahrzeugbatterie und die damit möglichen Erlöse können Kunden einen Renault 5 praktisch umsonst fahren.“ Künftig sollen Fahrzeug, Hausverbrauch und Photovoltaikanlage über ein System gemeinsam gesteuert werden. „Ziel ist es, den Kunden dabei kostenfrei halten zu können.“ • Text: Gerald Weiss, Foto: Österreichs Energie
Mehr als ein Antriebswechsel Die eMokon (von BVe und Fuhrparkverband) beleuchtete den Umstieg auf Elektromobilität mit Chancen und Herausforderungen.
M
it dem Kauf eines Elektroautos ist die Elektrifizierung noch nicht erledigt. Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Einsatzprofil müssen zusammenpassen. Das wurde bei der eMokon am 9. und 10. September im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Teesdorf deutlich. „Wir legen auch den Finger in die Wunde und besprechen, was nicht funktioniert“, erklärt Marcella Kral vom Fuhrparkverband Austria, der gemeinsam mit dem Bundesverband eMobility Austria (BVe, Vorstandsvorsitzender Helmut-Klaus Schimany) den Kongress zur E-Mobilität für Fuhrpark, Flottenbetreiber & Gewerbetreibende veranstaltet.
Schwerpunkt E-Taxis Einen Schwerpunkt bildete dieses Mal das Thema E-Taxis: Taxiunternehmer, Fahrzeugimporteure und Wien Energie diskutierten über ausgelastete
Nikolaus Engleitner (NiMiCo): TCO bei E-Taxis
Helmut-Klaus Schimany (BVe) und Marcella Kral (Fuhrparkverband)
Ladestationen und die Umsetzung im Alltag. Nur zwölf Prozent der betroffenen Taxis sind laut den genannten Zahlen umgestellt. Offen bleiben Fragen zur Ladeinfrastruktur, auch herrscht Informationsbedarf bei den Betrieben. Begleitet wurde der Kongress von einer Ausstellung mit 80 Partnern sowie der Möglichkeit zur Testfahrt mit über 100 Fahrzeugen am ÖAMTC-Testgelände. • Text: Redaktion, Fotos: Philipp Schwertberger
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HANDEL
N! L E M M A S STIMMEN
Jetzt Bewertungen einholen! Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches Werkstattgeschäft sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten essenziell. Mit „Werkstatt des Vertrauens“ können Sie die Stimmung in Ihrer Kundschaft ausloten. Zum 9. Mal findet heuer die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich statt. Noch bleibt etwas Zeit – konkret bis Ende November –, um die notwendigen 50 positiven Kundenbewertungen zu sammeln. Mobilisieren Sie noch einmal alle Kräfte und animieren Sie Ihre Kunden, eine Bewertung abzugeben. Alle Informationen zur Aktion finden Sie unter www.werkstatt-des-vertrauens.at
des Vertrauens in Österreich Die Partner Werkstatt wird unterstützt von:
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Bedarf genauer einschätzen. Dazu lassen sich Daten zum europäischen Fahrzeugbestand mit Batterieanwendungen, realen Verkaufs- und Austauschtrends sowie Erkenntnissen aus mehr als 75 ErstausrüsterPartnerschaften verknüpften. Dies ermöglicht den Werkstätten und dem Teilehandel, ihr Sortiment stärker daran auszurichten, welche Fahrzeuge künftig ins typische Austauschalter kommen und welche Batterietechnologien benötigt werden.
Batteriekompetenz bildet einen entscheidenden Faktor im Aftermarket
Potenzial beginnt beim Batteriecheck
Batteriegeschäft im Wandel Elektrifizierung, Start-Stopp-Systeme und komplexere Bordnetze verändern das Batteriegeschäft und erhöhen stetig die Anforderungen an Werkstätten und Autohäuser.
N
eben konventionellen Blei-Säure-Batterien gewinnen dabei AGM- und EFB-Technologien deutlich an Bedeutung: Nach Angaben des Batterieexperten GS Yuasa ist ihr Anteil seit 2013 von rund 10 auf mehr als 50 Prozent gestiegen. Auch die Elektromobilität ändert daran wenig: Mehr als 95 Prozent der Elektrofahrzeuge verfügen weiterhin über eine 12-Volt-Batterie für wichtige Fahrzeugsysteme. Batteriekompetenz bleibt damit ein wichtiges Thema im Aftermarket – bei zugleich wachsender technischer Vielfalt.
Aus Fahrzeugdaten wird Marktwissen Um diesen Markt optimal zu adressieren, benötigen Kfz-Teilehandel und Werkstätten moderne Werkzeuge und verlässliche Daten. Ein Beispiel ist SalesIQ von GS Yuasa. Die Lösung bündelt Methoden und Werkzeuge für Marktanalyse, Nachfrageprognose, Sortimentsplanung und Werkstattunterstützung. Die Grundidee: Wer weiß, welche Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, welche Batterien darin zum Einsatz kommen und wann diese voraussichtlich ersetzt werden müssen, kann den zukünftigen
Ein Ansatzpunkt ist der regelmäßige Batteriecheck. Kommt ein Fahrzeug zur Inspektion, zum Reifenwechsel oder für eine Reparatur in die Werkstatt, lässt sich die Prüfung der 12-Volt-Batterie einfach in den Ablauf integrieren. Eine nachlassende Leistungsfähigkeit kann so erkannt werden, bevor es zum Ausfall kommt. Für den Kunden bedeutet dies mehr Planungssicherheit, für die Werkstatt entsteht eine zusätzliche Beratungs- und Verkaufsmöglichkeit. Gleichzeitig wird der Batteriewechsel technisch anspruchsvoller. Bei modernen Fahrzeugen ist es häufig nicht mehr mit Aus- und Einbau getan. Abhängig vom Modell können Registrierung, Codierung oder weitere fahrzeugspezifische Arbeitsschritte notwendig sein. Auch bei der Auswahl ist Genauigkeit gefragt: Eine vom Fahrzeughersteller vorgesehene AGM- oder EFB-Batterie lässt sich nicht beliebig durch eine andere Technologie ersetzen.
Auf der Suche nach der passenden Batterie SalesIQ von GS Yuasa liefert verlässliche Daten
Digitale Fahrzeug- und Batteriesuchsysteme helfen, die passende Batterie und die jeweiligen Einbauanforderungen zu identifizieren. Batteriekompetenz wird damit zunehmend zur Dienstleistung – von der Diagnose über den Austausch bis zur korrekten Integration ins Fahrzeug. Für Werkstätten und Autohäuser ist weniger die Datenanalyse im Hintergrund entscheidend als deren Ergebnis im Tagesgeschäft: die richtige Batterie schneller identifizieren, Fehler bei Auswahl und Einbau vermeiden, Ausfallrisiken frühzeitig erkennen und zusätzliche Serviceleistungen anbieten.
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HANDEL
Mit intelligenten Lösungen unterstützt Bosch Werkstätten dabei, Reparaturen effizienter durchzuführen und wertvolle Arbeitszeit zu sparen
Fehlercodes genügt, um passende Ergebnisse zu erhalten. Die dialogbasierte Unterstützung erleichtert die tägliche Arbeit und hilft insbesondere bei komplexen Fehlerbildern.
Vorsprung im Werkstattalltag mit Bosch Weniger Suchaufwand, schnellere Reparaturen, mehr Effizienz: Bosch unterstützt Werkstätten mit intelligenten Lösungen für den Alltag.
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„Werkstätten benötigen heute Lösungen, die ihre Mitarbeiter gezielt entlasten und gleichzeitig die Qualität der Arbeit sichern. Genau hier setzt Bosch mit seinem umfassenden Portfolio aus Diagnosesoftware, Werkstattausrüstung und Ersatzteilen an“, erklärt Helmut Stuphann, Leiter Bosch Mobility Aftermarket Österreich.
KI unterstützt bei der Fehlersuche Mit der neuesten Generation der Diagnosesoftware ESI[tronic] geht Bosch einen weiteren Schritt Richtung intelligente Werkstatt. Ein neuer KI-Assistent analysiert Diagnosedaten, Reparaturanleitungen und Herstellerinformationen und unterstützt Werkstattmitarbeiter mit strukturierten Lösungsvorschlägen. Bereits die Eingabe weniger Stichworte oder
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Moderne Fahrzeuge werden zunehmend softwaregesteuert. Deshalb gewinnen professionelle Diagnoseund Wartungslösungen stetig an Bedeutung. Bosch entwickelt seine Systeme kontinuierlich weiter und unterstützt Werkstätten bei der Arbeit an aktuellen Fahrzeuggenerationen. Gleichzeitig sorgen regelmäßige Erweiterungen des Ersatzteilportfolios dafür, dass Werkstätten auf die Anforderungen moderner Mobilität vorbereitet sind.
Effizienz als Wettbewerbsvorteil
ie Anforderungen an Kfz-Werkstätten wachsen kontinuierlich. Neue Antriebstechnologien, softwarebasierte Fahrzeugsysteme und steigender Kostendruck verlangen nach effizienten Prozessen und schneller Fehlerdiagnose. Gleichzeitig erschwert der Fachkräftemangel vielerorts den Werkstattalltag.
„Mitarbeiter gezielt entlasten“
Know-how für moderne Fahrzeugtechnik
Helmut Stuphann, Leiter Bosch Mobility Aftermarket Österreich
Zeit ist einer der entscheidenden Faktoren im Werkstattgeschäft. Neue Bosch-Lösungen helfen dabei, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und die Produktivität zu erhöhen. Beispiele dafür sind moderne Diagnoselösungen für Nutzfahrzeuge sowie neue Prüfstände für die effiziente Überprüfung von Common-Rail-Pumpen. Sie ermöglichen präzise Ergebnisse in kurzer Zeit und schaffen zusätzliche Kapazitäten im Werkstattalltag.
Zukunftssicher aufgestellt Der Wandel im Mobilitätssektor eröffnet Werkstätten neue Geschäftsmöglichkeiten. Ob moderne Diagnose, intelligente Assistenzsysteme oder neue Serviceangebote: Bosch begleitet freie und markenunabhängige Werkstätten mit Produkten, Knowhow und praxisnaher Unterstützung.
„Werkstätten fit für die Zukunft machen“ „Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Werkstätten fit für die Zukunft zu machen. Dabei verbinden wir technologische Innovation mit konkretem Nutzen für den Arbeitsalltag“, fasst Helmut Stuphann zusammen.
Mit Find2Fix, der KI-gestützten Wissensund Diagnoseplattform von Herth+Buss, werden Reparaturdaten, Schaltpläne, Herstellerinformationen und mehr als 50.000 reale Werkstattfälle in einer intelligenten KI-Plattform vereint.
Die Wissens- und Diagnoseplattform von Experten für Experten S tatt Informationen mühsam in verschiedenen Systemen zu suchen, erhalten Nutzer innerhalb weniger Sekunden fundierte, verständliche und nachvollziehbare Antworten – inklusive Quellen und konkreter Reparaturhinweise. Find2Fix greift nicht einfach auf allgemeines Internetwissen zurück. Die Antworten basieren auf professionellen Diagnose- und Reparaturdaten sowie auf real gelösten Werkstattfällen. Dabei kombiniert Find2Fix: • TecRMI von TecAlliance: Professionelle Reparaturanleitungen, Schaltpläne, Arbeitswerte und technische Informationen. • TecRMI Verified Repairs von TecAlliance: Mehr als 30.000 verifizierte Reparaturfälle aus der Branche. • Herth+Buss DoD-Supportwissen: Mehr als 50.000 dokumentierte Supportfälle aus der täglichen Werkstattpraxis. • Werkstatt-Community: Kontinuierlich wachsendes Wissen und Erfahrungen von Experten aus der Praxis. Zusätzlich unterstützt Find2Fix moderne Arbeitsweisen mit Fahrzeugschein-Scanner, FIN-Erkennung, Spracheingabe sowie Foto- und Videoanalyse.
Direkt am Fahrzeug verfügbar Der Zugriff erfolgt ganz einfach über den Browser – unabhängig vom Betriebssystem oder Endgerät. Ob PC, Notebook, Tablet oder Smartphone: Alles, was Sie benötigen, ist eine Internetverbindung und ein webfähiges Gerät mit kompatiblem Browser. Alternativ lässt sich Find2Fix auch direkt auf den aktuellen AUTEL-Diagnosetablets aufrufen. Dadurch
können Nutzer während der Diagnose oder Reparatur auf die Plattform zugreifen – ohne Gerätewechsel und ohne die Arbeit am Fahrzeug zu unterbrechen.
Wenn KI allein nicht ausreicht: Experten direkt einbinden Je nach gebuchtem Paket steht zusätzlich ein direkter Chat mit den Herth+Buss Technik-Experten zur Verfügung. Damit verbindet Find2Fix KI-gestütztes Wissen mit persönlicher technischer Unterstützung.
Pakete im Überblick Basic-Paket Preis pro Monat: 0 Euro Premium-Paket Flex Preis pro Monat | mtl. kündbar: 59 Euro Artikelnummer: AU900049 Premium-Paket Preis pro Monat | 12 Monate Laufzeit: 49 Euro Artikelnummer: AU900050 Werkstatt-Flat Flex Preis pro Monat | mtl. kündbar: 89 Euro Artikelnummer: AU900099 Werkstatt-Flat Preis pro Monat | 12 Monate Laufzeit: 79 Euro Artikelnummer: AU900100 Die Nutzer können Find2Fix 30 Tage lang kostenlos testen. Anschließend steht ihnen das Basic-Paket weiterhin kostenlos zur Verfügung. Alternativ können sie sich mit einer Laufzeit von 12 Monaten für das Premium-Paket oder die Werkstatt-Flat entscheiden und dabei von einem Preisvorteil profitieren. Weitere Informationen finden sich unter https://herthundbuss.com/find2fix.
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KOMMENTAR
Wer wird überleben?
D Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist
ie starke Förderung der Kfz-Produktion hat in den letzten beiden Jahrzehnten neben etablierten Konzernen wie Geely (2025: 4,1 Mio. Stück), GAC (Guangzhou Automobile Group, 2025: 1,7 Mio.) und Chery (2025: 2,2 Mio.) zahlreiche Start-ups in den chinesischen Automarkt gelockt. Darunter so erfolgreiche wie den jetzigen Marktführer BYD (2025: 4,6 Mio.) oder Leapmotor (2025: 596.000), Xpeng (429.000) und Nio (326.000). 2021 ist auch der Handy-Gigant Xiaomi in den Ring gestiegen und hat 2025 bereits 411.082 Stück erreicht. Inzwischen stehen rund 160 Kfz-Produzenten einer seit Jahresbeginn 2026 stagnierenden Inlandsnachfrage gegenüber. Eine Fertigungskapazität von 30 Mio. Stück traf 2025 auf einen Inlandsmarkt von 23,9 Mio. Stück. Gleichzeitig hat Chinas Politik sämtliche Kfz-Förderungen gestrichen, um eine Konsolidierung des überhitzten Marktes zu erreichen. Mangelnde Betriebsauslastungen mündeten in einem ruinösen Wettbewerb. Zahlreiche Anbieter müssen überlegen, ob sie sich aus diesem Markt wieder zurückziehen – oder die kommende Durststrecke durch entsprechende Exporte ausgleichen können. In Europa erzielen sie fast doppelt so hohe Preise als am ruinös umkämpften chinesischen Binnenmarkt, auf dem sich die Marktpreise den ökonomischen Grenzkosten genähert haben. Derzeit sind rund 20 bis 25 chinesische Marken in Europa unterwegs. Diese treffen auf eine Phalanx etablierter europäischer Marken, die um einen europäischen Binnenmarkt von 10,8 Mio. Stück (2025) kämpfen. Allen voran die VW-Gruppe mit einem europäischen Marktanteil von etwa 30 Prozent, dahinter die Stellantis-Gruppe mit rund 15 Prozent und die Renault-Gruppe mit etwa 10 Prozent. BMW und Mercedes kommen zusammen auf etwa 10 Prozent, womit die großen europäischen Produzenten zwei Drittel der europäischen Inlandsnachfrage abdecken. 12 bis 13 Prozent entfallen auf japanische Anbieter, wovon der Löwenanteil mit 7,5 Prozent auf den Weltmarktführer Toyota entfällt; den Rest teilen sich Suzuki, Nissan, Mazda, Honda und Mitsubishi. Daneben deckt der koreanische Hyundai-KIA Konzern weitere 8,5 Prozent ab, womit die etablierten asiatischen Marken zusammen auf mehr als 20 Prozent kommen.
Um den österreichischen Markt mit zuletzt 285.000 Stück kämpfen bereits 12 neue chinesische Marken. Dr. Fritz Knöbl
Zwei Dutzend neuer chinesischer Marken rangeln in Europa somit um ein „freies“ Marktvolumen von 1,5 bis 2 Mio. Stück. Um den österreichischen Markt mit zuletzt 285.000 Stück kämpfen bereits 12 neue chinesische Marken, die sich vor allem bei Elektro- und HybridAntrieben erfolgreich etablieren konnten. Die großen Kfz-Produzenten sind jedenfalls nach Europa gekommen, um zu bleiben. Noch ist jedoch nicht klar, ob dies für all ihre Marken und Modelle und alle Märkte gilt. Daher geht es für die heimischen Händler darum, sich abzusichern. Selbst wenn der österreichische Gesamtmarkt auf 300.000 Stück steigt (1- 6/26 +15 %) und den etablierten Marken durch den intensiven Preiskampf 10 Prozent Marktanteile abgenommen werden, verbleibt allen neuen chinesischen Marken bloß ein heimisches Marktvolumen von etwas mehr als 60.000 Stück.
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
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AUTO & Wirtschaft 10/2026
Im asiatischen Raum ging die chinesische Export-Expansion vor allem auf Kosten etablierter asiatischer Marken. In Europa ist das Rennen noch offen, wird aber auch von der europäischen Zoll-Politik anhängen. Anfangs geht es für die Newcomer um jedes einzelne Auto, das früher – und damit erfolgreicher – als die Konkurrenz am Markt ist. Derzeit dürfte es sich um eine Phase des Ausprobierens handeln, bei der BYD das erfolgreiche chinesische Vorbild ist. Jeder Händler wird sich daher angesichts der eigenen Kapitalausstattung besser zweimal überlegen, welche Kosten sich in absehbarer Zeit in den Aufbau einer neuen Marken rentieren können. Und welche Verluste er im Zweifelsfall verkraften kann. •
Entlastung durch Textilmanagement
Bosch hat sein Thermomanagement-Programm für den Kfz-Ersatzteilemarkt deutlich ausgebaut, rund 500 neue Sachnummern kommen hinzu. Ab 2027 stehen neue Produktgruppen wie Kühler, Ölkühler, Ladeluftkühler und Innenraum-Wärmetauscher zur Verfügung. Das neue Sortiment startet zunächst mit rund 1.000 Sachnummern für Pkws und leichte Nutzfahrzeuge. Damit können laut Bosch die gängigsten Fahrzeugmodelle in Europa abgedeckt werden. Für den leichteren Einbau wird ein Großteil des Sortiments mit passenden O-Ringen und entsprechendem Zubehör ausgeliefert. Alle neuen Produkte sind sowohl in der Diagnosesoftware ESI[tronic] als auch im Teilekatalog TecDoc gelistet. Robert Bosch AG www.boschaftermarket.com
KTE
Mewa Textil-Service SE & Co. Management OHG www.mewa.at
Thermomanagement-Programm wächst
NE
Weniger Zeitaufwand und Komplexität Gates baut sein Angebot an integrierten Aftermarket-Lösungen um das neue Gates Smart Kit aus. Dieses hilft Kunden und Kfz-Fachkräften dabei, die zunehmende Komplexität bei der Wartung moderner Fahrzeuge zu bewältigen. Das Smart Kit kombiniert wichtige Komponenten des Steuer- und Nebenantriebssystems in einem kompletten Reparaturpaket. Es ist in den beiden Konfigurationen „PowerGrip + Micro-V Kit“ sowie „PowerGrip + Steuerketten-Kit“ verfügbar. Mit der neuen Lösung können Werkstätten den Zeitaufwand und die Komplexität reduzieren, die mit der Beschaffung, Abstimmung und Überprüfung von Teilen verschiedener Lieferanten verbunden sind. Das Ergebnis ist eine schnellere Reparatur mit nach OE-Standards entwickelten Komponenten. Gates Industrial Corporation Ltd. www.gates.com
DU
In Zeiten des Fachkräftemangels wird auch die Organisation der Arbeit zum entscheidenden Unterscheidungsfaktor. Unternehmen, die praktische Hürden abbauen, können sich einen Vorsprung verschaffen – und hier spielt auch die Berufsbekleidung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Genau in diese Kerbe schlägt der Textildienstleister Mewa mit seinem bewährten Servicekonzept. Der Rundum-Service von Mewa reicht von der Textilabholung über die hygienische Aufbereitung bis hin zur Reparatur, dem Austausch und der erneuten Bereitstellung. Das sorgt für eine Entlastung der Beschäftigten im Arbeitsalltag.
UE PRO
Fahrwerkslösungen für schwere SUVs Fahrwerksexperte Bilstein hat sein Stoßdämpfer-Programm jüngst um Lösungen für schwere Premium-SUVs erweitert. Neu im Angebot sind unter anderem B4 DampTronic und B6 DampTronic für Porsche Cayenne 9Y, Audi Q8 4MN und VW Touareg CR7 sowie weitere Anwendungen für den Lamborghini Urus, Bentley Bentayga und den Mercedes-Benz GLC X254/C254. Die elektronisch geregelten Stoßdämpfer sind für die Integration in die serienmäßige Fahrzeugelektronik auslegt, die vorhandenen Fahrmodi und die elektronische Dämpferregelung bleiben erhalten. thyssenkrupp Bilstein GmbH | www.bilstein.com
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MENSCHEN Dr. Patrick Orlet übernimmt als erfahrener Finanzmanager die Position des Chief Financial Officers bei Lucky Car. In seiner Funktion verantwortet er die finanzielle Steuerung, leitet den Bereich Finance und ist auch mitverantwortlich für den HR-Sektor des Unternehmens.
Thomas Wild zieht in den Vorstand der Niederösterreichischen Versicherung ein. Er bildet gemeinsam mit Obmann Stefan Jauk und Vorstandsdirektor Patrick Lachmann die künftige Führungsspitze der NV. Wild ist bereits seit 20 Jahren im Unternehmen. Tom Madei übernimmt die technische Leitung sowie die Schulungsverantwortung für Österreich beim Autoreparaturlackhersteller AkzoNobel. Der 25-Jährige folgt in dieser Funktion auf Manuel Winkler, der das Unternehmen verlassen hat.
Führungswechsel bei AutoFrey Gemeinsam mit Mag. (FH) Wolfgang Kendlbacher (l.), der AutoFrey bereits 2017 gemeinsam mit Josef Roider (r.) führt, wird Alfred Mittendorfer (M.) künftig die operative und strategische Verantwortung für das Unternehmen tragen. Nach außen werden Mittendorfer und Kendlbacher als CEO beziehungsweise CFO auftreten. Roider beendet nach 11 Jahren seine Tätigkeit im operativen Geschäft, er hat die Entwicklung von AutoFrey seit der Übernahme durch die Pappas Holding im Jahr 2015 maßgeblich geprägt und das Unternehmen weiterentwickelt.
Seit 1. September hat Andreas Rouschal die Geschäftsführung der ÖAMTC Fahrtechnik übernommen. Er folgt damit auf Karl-Martin Studener, der nach acht Jahren in den Ruhestand getreten ist. Rouschal leitete zuletzt das Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk. Christian Friedl ist zum 1. September in den Vorstand der Porsche AG aufgerückt. Friedl übernimmt die Verantwortung für das Vorstandsressort Produktion und Logistik. Er folgt auf Albrecht Reimold, der nach mehr als zehn Jahren in den Ruhestand ging. Seit Juni verstärkt Majors Liu den Chery-Importeur Freesbe als Marketing & Communications Manager. Zuletzt war Liu als Marketing Manager beim Zweirad-Spezialisten Faber für die Marken Vespa, Piaggio und Moto Guzzi in Österreich verantwortlich.
Der Aftersales-Experte Richard Roith verstärkt seit Kurzem als neuer Head of Aftersales das Management-Team von MG Österreich. Zuletzt war er am Aufbau von Aftersales-Strukturen für den Markteintritt neuer Automarken in Europa beteiligt.
Neuer Marken-Chef für DS Raphaël Gaillard, Managing Director von Citroën Österreich, übernimmt zusätzlich die Verantwortung für DS Automobiles. Künftig werden die Marken in einer gemeinsamen Organisation geführt, um dadurch Synergien zu schaffen und es spiegelt auch die Organisation in der Pariser Konzernleitung wider.
Williamson verstärkt Raiffeisen Leasing Die renommierte Fuhrpark-Expertin Katharina Williamson hat den Vertrieb Flotte bei Raiffeisen Leasing Fleet Services übernommen. Williamson blickt auf 12 Jahre Fuhrparkerfahrung zurück und war zuletzt für BYD tätig.
Ausgabe: 10/2026, 39. Jahrgang; Cover-Werbung: Aumovio Aftermarket GmbH; Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, T: +43 2243 36840-0, UID = ATU57361312; E: redaktion@awverlag.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA, M: +43 664 5285661, E: stefan.binder@awverlag.at; Verlagsleiter B2B und Chefredakteur: Prok. Gerald Weiss, M: +43 6642359044, E: gerald.weiss@awverlag.at; Chefredakteur: Mag. Heinz Müller, M: +43 664 8221660, E: heinz.mueller@awverlag.at; Chef vom Dienst: Mag. Bernhard Katzinger, M: +43 664 1244870, E: bernhard.katzinger@awverlag.at; Redaktion: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, M: +43 664 88368584, andreas.granzer@awverlag.at; Kevin Kada, M:+43 664 4558509, E: kevin.kada@awverlag.at; Petra Mühr, M: +43 664 4699598, E: petra.muehr@awverlag.at; Dieter Scheuch, M: +43 664 2359052, E: dieter.scheuch@awverlag.at; redaktionelle Mitarbeit: Dr. Nikolaus Engel, Dr. Fritz Knöbl; Anzeigenmarketing: Alexander Keiler, M: +436648229487, E: alexander.keiler@awverlag.at; Daniel Löw, M: +43 664 789 76 570, E: daniel.loew@awverlag.at; Winfried Rath, MSc, M: +4366488368585, E: winfried.rath@awverlag.at; Leitung Administration: Beate Vogl, T: +43 2243 36840, DW: -531, E: beate.vogl@awverlag.at; Grafik: graphics - Alexander Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/4/2.OG, E: a.jonas@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben) Inland: € 85,– exkl. 10 % MwSt; Ausland: € 99,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN: AT63 1200 0518 4409 7901, BIC: BKAUATWW; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 11.000 Stück; Erscheinungsweise: 10-mal jährlich mit Supplements laut Mediadaten 2026; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: u. a. AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, FLOTTE, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Die Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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