Mai 2025 Österr. Post AG, MZ 03Z035333 M A&W Verlag, Inkustr. 1-7/4/2 3400 Klosterneuburg
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Frage aller Fragen Was will der Kunde?
HANDEL Toyota-Österreich-Chef Borremans im Interview
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EDITORIAL Ohne Händler geht es nicht!
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igitalisierung, Corona, Tesla, Pull-Market, neue Marken, geänderte Vertriebssysteme, Elektromobilität: Der Kfz-Vertrieb war schon in den vergangenen Jahren mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. Gleichzeitig befinden wir uns mitten in der größten Transformation der Automobilgeschichte. Vor Corona war der Neuwagenmarkt in Europa stark überhitzt und in einer extremen Push-Phase. Die Fahrzeuge wurden mit hohem Druck und massiven Stützungen in den Markt oder vielmehr in den Handel gedrückt. Zudem waren die (hohen) Vertriebskosten den Herstellern seit Langem ein Dorn im Kosten-Auge. So schien der Online-Direktvertrieb – online bestellen und mit minimaler Betreuung ausliefern – am Beispiel Tesla die günstige und erfolgreiche Zukunft des Vertriebs zu werden.
„Die Händler liefern trotz hohen Anpassungsdrucks einen tollen Job mit hoher Kundenzufriedenheit.“
Dieser Einsparungsdruck, der vermeintlich wachsende Online-Vertrieb und zuletzt noch der Switch auf einen Pull-Market aufgrund der Lieferkettenprobleme haben die Vertriebsstrategien komplett neu strukturiert. Besser heute als morgen sollten Agentur- und Direktvertriebs-Systeme durchgesetzt werden, einerseits um Kosten zu sparen, andererseits um den unmittelbar vor der Tür stehenden Online-Vertrieb direkt und effizient durchführen zu können. Die etablierten Hersteller wollten ihr Netz ausdünnen, die neue Anbieter gar keines mehr aufbauen.
Und nun ist alles anders!
Foto Cover: Adobe Stock (2), WashTec (1)
Während sich zeigt, dass der Agenturvertrieb für den Händler gar keine schlechte Lösung ist (oder gewesen wäre), der einheitliche Preis vom Kunden geschätzt wird und die Kosten einsparung bei Lager- und Vorführfahrzeugen erheblich ist, explodieren selbige bei den Herstellern. Da ist nix mit Einsparungen im Vertrieb, zumal der Kunde ja weiterhin beim Händler vor Ort kaufen möchte und das Netz erhalten werden muss.. Gleichzeitig fehlt der Vermarktungsdruck auf den Vertriebspartner. Entscheidend ist jedoch, dass der Prozess des Autokaufs zwar im Vorfeld immer stärker digitalisiert wird, die Kaufentscheidung und die Unterschrift noch immer – und vermutlich noch längere Zeit – beim Händler des Vertrauens stattfindet und auch danach ein Ansprechpartner in der Nähe sehr wichtig ist. Tesla ist rückläufig und nur rund um die Outlets stark, Direkt- und Online- Strategien von einigen neuen Herstellern wurden wieder verworfen und auch „die Agentur“ ist bei den meisten Herstellern wieder in der Strategie- Schublade verschwunden. Aber egal über welches Vertriebssystem: Es braucht einen starken Importeur, der die weiterhin wichtigen Händler unterstützt. So durfte die ganze Branche durfte lernen, dass es ohne gute Händler nicht funktioniert, auch wenn diese selbst große Herausforderungen in der Transformation zu bewältigen haben. Es zeigt sich immer wieder, dass – trotz großen Anpassungsbedarfs – die Kfz-Betriebe einen tollen Job mit hoher Kundenzufriedenheit liefern. Den Herstellern darf dringend empfohlen werden, die Händler in allen Bereichen kräftig zu unterstützen, anstatt sie mit Auflagen, Standards und Bürokratie zu belasten. Denn ohne Händler geht es nicht! Weil es der gemeinsame Kunde so will! •
Gerald Weiss, redaktioneller Verlagsleiter B2B
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INHALT Aspekte Tire Cologne: Attraktiver für Servicedienstleister
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Fokus
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Einleitung: Und was will der Kunde? Dietmayer/BYD: 100 Prozent Ehrlichkeit Schelske/Röder: „Psychologe sein!“ Steurer/Dallamassl: „Man muss überzeugt sein“ Florian Kunert: Auf den Kunden eingehen Umfrage: Was vom Kunden zu erwarten wäre Santander: Kundenbindung entscheidend Händler-Trend Barometer: Kunden sind verunsichert Denzel: Alles anders – Job, Autos und Kunden
Zahlen, Daten, Fakten
Handel
Frage aller Fragen: Was will der Kunde?
Auto-Volksbegehren: Ziel verfehlt Mitsubishi: „Die beste Performance in Europa“ Loco-Soft: „Unser Fokus liegt auf Service“ Toyota: „Werden die Ziele erreichen“, sagt Borremans Hyundai: „Ziel bei E-Autos fast erreicht" BYD: Schnelles Wachstum
Statistik: Der Abstand wird knapper 46 Observer: Marken wissen, Werbung wirkt 48
Teile-Spezial: Warum die Aftermarket-GVO das Rückgrat des freien KfzErsatzteilmarktes ist
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THEMA
GVO als Stützp der Kfz-Branchefeiler
KOMMENTAR
SERMI-Zertifiz ierung ist wichtig
KOOPERATION
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EU plant neue ServiceVorschriften
Versiche33 Schwerpunkt rung und Finanzierung
Kommentare
Editorial: Ohne Händler geht es nicht! 03 Der Knöbl: Zoll-Chaos 27 Glosse Heinz Müller: Es ist fünf Minuten vor zwölf! 32 Petra Mühr: Kannst’ Kundisch? 45
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AUTO & Wirtschaft 02/2024
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feiert den „40er“ 30 Castrol von Gerhard Wolf
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Gewerbe Der Knöbl: Zoll-Chaos K&K Marderabwehr: Wasserdichte Abwehr Innotec: Nachhaltig und sicher Siems & Klein: Digitalisierung ändert Spielregeln Castrol: Loyalität über 40 Jahre WashTec: Die digitale Autowäsche
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Wirtschaft Versicherung und Co.: Autohaus als Komplettanbieter CarGarantie: Der nächste Preissprung Real Garant: Maßgeschneiderte Lösungen CARPLUS: Alles aus einer Hand Vecos: Eindeutige Zuordnung Garanta: Auf das Autohaus konzentriert Mobile Garantie: Betreuung verstärkt Santander: „Die Latte liegt immer höher“ Uniqa: Neues bei Team, Tarif und Rechner „Future Vehicles“: Warnung vor Spaltung EU-Kommission: Neue Prüf-Vorschriften geplant Petra Mühr: Kannst’ Kundisch? Statistik: Der Abstand wird knapper Observer: Marken wissen, Werbung wirkt Neue Produkte
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Menschen Mazda Austria: Neuaufstellung Impressum
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Wirtschaft in Turbulenzen
Foto: Wilke
Strom für Reisende
Österreichs Unternehmen befinden sich weiterhin in wirtschaftlichen Turbulenzen, wie aus dem aktuellen Austrian Business Check von KSV1870 Holding AG, an dem rund 1.100 heimische Unternehmen teilgenommen haben, hervorgeht. Demnach bewerteten gerade einmal 43 Prozent der Betriebe ihre Geschäftslage mit „sehr gut“ oder „gut“ – das seien um 7 Prozent weniger als im März 2024. Ein schlechteres Ergebnis habe es im Rahmen der Umfrage nur zu Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020 gegeben. Insbesondere Handel (29 %) und Industrie (32 %) befänden sich in heftigen Turbulenzen. Zwar hätten sich im Vorjahr die Umsätze bei 41 Prozent der befragten Unternehmen verbessert, gleichzeitig hätten aber lieferantenseitige Preissteigerungen ebenso wie die hohen Energiekosten dafür gesorgt, dass viele Betriebe ihre finanzielle Gesamtsituation nicht entscheidend verbessern hätten können. Einen leisen Hoffnungsschimmer sieht KSV1870-CEO Mag. Ricardo-José Vybiral (Bild) in der Auftragslage, welche 41 Prozent der Unternehmen als zufriedenstellend beschreiben. Allerdings stünden die Unternehmen auf der Bremse, was Personal betreffe. Sieben von zehn Betrieben würden keine oder nur absolut notwendige Stellen-Nachbesetzungen vornehmen.
Elektroauto gewinnt an Zuspruch Die Kfz-Studie der Wiener Städtische Versicherung (Bild: Vorstandsdirektorin Doris Wendler) sieht zwar einen steigenden Wunsch nach E-Autos, während der Verbrenner in der Käufergunst zurückfalle, aber der Weg bleibe „steinig“. „Drei Viertel der Befragten wollen maximal 30.000 Euro für ein E-Auto ausgeben“, so Wendler. „Hohe Anschaffungskosten, fehlende Steueranreize und die Abschaffung von Förderungen werden als massive Barrieren wahrgenommen.“ Das Auto selbst bleibt bei den Befragten Fortbewegungsmittel Nummer eins, besonders in ländlichen Regionen. Das Mobilitätsverhalten bleibe trotz Klimawandels stabil. „Das Auto ist das praktischste bzw. bequemste Verkehrsmittel im Alltag vieler Menschen“, so Wendler.
Smatrics EnBW hat in Palmanova (Italien) einen für Österreich, Slowenien und Italien günstig gelegenen Ladepark mit 12 HPC-Ladern zu je 400 kW Leistung eröffnet.
5.000 E-Trucks verkauft Volvo Trucks hat über 5.000 batterieelektrische Lkws verkauft, meldet das Unternehmen. 170 Millionen Kilometer seien in 50 Ländern damit schon abgespult worden.
„Tire“ lockt Dienstleister Um mehr Reifenfachhändler zum Besuch der Reifen-Leitmesse The Tire Cologne (TTC) vom 9. bis 11. Juni 2026 in Köln zu animieren, fokussiert der Veranstalter Koelnmesse auf das neue Format „Walk of Services“ (WoS). Wie der Name erahnen lässt, soll damit das Dienstleistungssegment abseits des reinen Vertriebs von Reifen und Rädern stärker angesprochen werden. „Der Reifenhandel stagniert, während Allround- und Werkstatt-Dienstleistungen immer wichtiger werden“, betonte Messedirektor Ingo Riedeberger. Der „Walk of Services“ soll die 5 Themenfelder „Mitarbeiter“, „System- und Prozesslösungen“, „Reifenservice & Werkstatttechnik“, „Kfz-Services“ sowie „Entsorgung bzw. Nach haltigkeit“ umfassen.
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Was will der Kunde?
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Die Customer Journey, vor allem in digitaler Form, ist in aller Munde. Beschreitet auch der Kunde konsequent den digitalen Weg? Oder liegt die Erwartungshaltung beim Autokauf doch woanders? Von Gerald Weiss
Und was will der Kunde?
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Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke
ückgang der Neuwagen-Verkäufe, Rückgang der Kundenfrequenz, rückläufige Händler- und noch rückläufigere Marken-Loyalität, Zuwachs bei Online-Verkäufen: Viele Einschätzungen über die Kfz-Branche in den vergangenen Jahren waren nicht gerade ermutigend für die Betriebe. Dabei scheint sich das Blatt in vielen Bereiche zu wenden, viele Entwicklungen passieren langsamer, manche drehen sich komplett. Faktum ist: Der persönliche Kontakt (und damit der regionale Ansprechpartner) ist beim
Der Kunde möchte sehen, riechen, spüren, Probe fahren und sich mit dem Profi austauschen. Autokauf unverändert wichtig, oder hat sogar wieder etwas an Bedeutung gewonnen. Dabei geht es nicht um digital oder analog, es geht um eine hybride – auch phygital genannte – Customer Journey, bei der digitale Informationen und Touchpoints mit physischem Kontakt – möglichst nahtlos – v erbunden
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werden. Fast jeder Kunde informiert sich heute online, bevor er ins Autohaus kommt. Selbst wenn es der Verkäufer nicht gerne zugibt: Bei dem vom ihm präferierten Modell kennt sich der Kunde im Detail oft besser aus. Dennoch möchte der Konsument die zweitteuerste Entscheidung nach dem Wohn-Eigentum nicht vor dem Bildschirm treffen, sondern sehen, riechen, spüren und Probe fahren, die Entscheidung mit e inem Profi besprechen und Vertrauen aufbauen für das, was parallel bzw. nach dem Kauf passiert, von Finanzierung und Versicherung, über Auslieferung bis zu Reklamationen und Service. Die große Ausnahme betreffend die Vorentscheidung ist momentan übrigens der Antrieb: Hier braucht es mangels Erfahrung und Praxiswissen am ehesten noch die externe Beratung.
2,5 Besuche bis zum Kauf Im Schnitt kommt der Kunden heute 2,5 Mal ins Autohaus, bevor er den Kaufvertrag unterschreibt.
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Was will der Kunde?
Foto: Adobe Stock/Михаил Решетников
direkte Erträge und vor allem die wichtige Kundenbindung. Denn der Kunde soll gar nicht auf die Idee kommen, beim Thema Auto woanders hinzufahren. Wenn alles passt, tut er das zumeist auch nicht!
Das geben die befragten Unternehmer im aktuellen Händler-Trend Barometer Österreich (Seite 14) an. Von der Situation, dass der Kunde gleich beim ersten Besuch unterschreibt, sind wir also noch ein Stück entfernt. Vielmehr konnte – so die Zahlen aus dem DAT-Report für Deutschland – „der Automobilhandel seine Rolle als wichtigste Anlaufstelle weiter ausbauen“. Auch der Anteil jener Kunden, die ihren Händler weiterempfehlen, ist in Deutschland von 2023 auf 2024 von 87 auf 91 Prozent gestiegen. Dabei mag es durchaus sein, dass der Autoverkäufer betreffend Modell- und Ausstattungs-Entscheidung an Bedeutung verloren hat, dafür hat er sie rund um den gesamten Kaufprozess gewonnen. Der Kunde weiß zwar ziemlich genau, was er möchte, aber die komplexe Konfiguration abzuschicken, damit das Fahrzeug dann tatsächlich genauso kommt. wie man es möchte, das soll dann bitte lieber der Profi tun. Auch wenn nach der Übernahme etwas nicht funktioniert, möchte man einen verlässlichen Ansprechpartner.
Finanzierung und Versicherung Deutlich weniger als bei der Entscheidung für Modell, Ausstattung und Farbe hat sich der Kunde außerdem mit der Finanzierung und mit der Versicherung beschäftigt, beim Gebrauchtwagen kommt noch das Thema Garantie dazu. In all diesen Fällen kann der Verkäufer punkten, den Kunden vielleicht positiv überraschen. Eine attraktive Finanzierung, eine Versicherung mit kompletter Abwicklung im Haus: Viele Kunden schätzen Gesamtpakete, Stichwort Convenience. Für das Autohaus bringen diese Zusatzleistungen
Die finale Kaufentscheidung wird im Autohaus mit dem Verkäufer getroffen, wenn möglich auch gerne gleich die Finanzierung und die Versicherung
Betreuung nach dem Kauf Die Betreuung verschiebt sich aufgrund der hohen Komplexität der Fahrzeuge heute ein Stück in die Zeit nach dem Kauf. Das, was der Konsument kauft, sucht er gerne im Internet aus, wie man es bedient, lässt er sich dann gerne von einem (netten) Verkäufer erklären. Hier liegt auch die Chance auf weitere Kundenbindung. Wenn der Kunde mit Bedienungsthemen in den Betrieb kommt, wird er das auch bei Service und Reparatur tun, selbst nach der Garantiezeit. Und auch im Schadenfall, selbst wenn es nur der Steinschlag in der Windschutzscheibe ist, sollte er in den ausliefernden Betrieb zurückkehren. Hier hilft im Übrigen die Versicherungsvermittlung (ab Seite 33 dieser Ausgabe). Dabei dürfen wir nicht vergessen: Der Kunde möchte gerne dort zum Service kommen, wo er das Fahrzeug gekauft hat. Bis auf ein paar Pfennigfuchser und Sparefrohs, die sich für jede Dienstleistung den (vermeintlich) günstigsten Anbieter suchen, sind hier die Chancen vorhanden.
Letztlich geht es nicht nur um die Customer Journey, sondern stark um die Customer Experience. Kunde kommt gerne zum ausliefernden Händler Sofern er gut betreut wird und das Gefühl hat, der Preis ist in Ordnung, kommt er mit dem neuen bzw. dem neuen gebrauchten Auto auch wieder zum ausliefernden Händler. Finanzierung, Versicherung, Garantie, Wartungspakete, eingelagerte Reifen oder sogar Gutscheine für so manche Leistung können in der so wichtigen Kundenbindung helfen. Letztlich geht es nicht nur um die Customer Journey, sondern sehr stark um die Customer Experience. Klar, die „Reise“ zum Kfz-Betrieb darf nicht holprig verlaufen, muss in viele Bereichen digital und problemlos erfolgen. Entscheidend ist dabei die Erfahrung, die Begeisterung, die positive Überraschung vor Ort. Digital muss funktionieren, persönlich muss überzeugen. •
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Was will der Kunde?
100 % Ehrlichkeit Dominik Dietmayer, Teamleiter im BYD Store in der SCS, sieht sich vor allem als Berater und nicht als Verkäufer.
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ut 2.000 Kundenkontakte verzeichnet der BYD Store in der SCS jede Woche. Freilich sind davon nur ein Bruchteil wirkliche Kaufinteressenten.
Für BYD-Verkäufer Dominik Dietmayer ist der Alltag in der SCS ein anderer, als im Autohaus
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„Psychologe sein!“
Thomas Schelske, Audi-Verkaufsberater beim Duisburger Autohaus Röder, gewährte beim puls Kongress in Nürnberg Einblicke in seine Erfolgsstrategien.
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eim puls Automobilkongress gewährte der erfolgreiche Audi-Verkaufsberater Einblicke, wie sein Sport – Schelske läuft jeden Tag – in ihm jene positiven Gefühle und Gedanken erzeugt, die für ihn die Basis seines beruflichen Erfolgs bilden. „Das ist eine ganz einfache Formel“, ist Schelske überzeugt.
Einfühlsamkeit und Durchhaltevermögen Gegenüber dem Kunden „muss man Psychologe sein, die Signale lesen und aktiv zuhören“, nennt er als jene Fähigkeit, die sich am entscheidendsten auf den Verkaufserfolg auswirkt. Die gemeinsame Wellenlänge mit dem Kaufinteressenten zu finden, könne man lernen, ist er überzeugt. Und er sieht einen Vorteil an der Vorinformation der Kunden aus dem
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Das weiß auch Dominik Dietmayer, Teamleiter im BYD Store in der SCS und seit 10 Jahren im Autoverkauf tätig. Was sich seither geändert hat? „Mittlerweile ist man vor allem mehr in beratender als in verkaufender Funktion tätig“, so Dietmayer. Der Grund dafür liegt auf der Hand: „Man weiß nicht, ob der Kunde gerade da ist, weil er wirklich ein Auto kaufen will, oder weil er nur sein Handy gegenüber zur Reparatur hat und sich die Zeit vertreiben will. Hier gilt es zu filtern und dementsprechend stehen wir vor allem für Fragen zur Verfügung.“
Unterschiedlicher Wissenstand Gerade, wenn es um die E-Mobilität geht, merkt man bei Kunden einen unterschiedlichen Wissensstand: „Das geht von ‚keine Ahnung‘ bis zu ‚Ich hab alles auf YouTube gesehen, was es dazu gibt‘. Was den Job nicht einfacher macht, weil auch viel Falsch information im Internet kursiert und man dem Kunden vielleicht widersprechen muss.“ Insgesamt, so der Verkaufsexperte, geht es um Ehrlichkeit: „Der Kunde will wissen, was es ihm bringt. Entsprechend muss ich es ihm ehrlich erklären und nichts beschönigen. Das schätzen die Kunden und es bringt allen etwas.“ • (KEK)
Internet: „Wer sich heute noch die Mühe macht, ins Autohaus zu kommen, der kauft auch zu etwa 50 Prozent.“ Den Beruf des Autoverkäufers sieht Thomas Schelske nach wie vor als Traumberuf. „Wenn man gut ist, wird man auch wertgeschätzt, außerdem fährt man immer die neuesten Autos“, lächelt der Audi- Verkäufer, der Durchhaltevermögen und Optimismus als Kern-Faktoren seines Berufs nennt und Vorgaben als Untergrenze ansieht. • (KAT)
Thomas Schelske zieht aus Sport positive Gedanken, die er als Basis seines Erfolgs nennt
FOKUS
Was will der Kunde?
Seit über 30 Jahren verkauft Stefan Steurer vom Autohaus Dallamassl in Horn Autos, in den vergangenen Jahren immer öfter mit E-Antrieb.
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as das Modell und die Ausstattung betrifft, sind die Kunden heute sehr gut vorinformiert und in der Entscheidung schon sehr weit“, beschreibt Stefan Steurer, BMW Diplomverkäufer im Autohaus Dallamassl in Horn. In mindestens 80 Prozent der Fälle, so schätzt er, kommen die potenziellen Käufer mit einer fertigen Konfiguration. Ein wichtiger Bereich in der Beratung ist aber geblieben und hat sich noch verstärkt: der Antrieb. Hier sind die Kunden unsicher und suchen Rat beim Ver-
„Man muss die Leute elektrisch fahren lassen, dann kommen alle mit einem Strahlen zurück.“ Stefan Steuer, BMW Dallamassl über den E-Auto-Vertrieb käufer. Jene Bedarfsermittlung, die bei Modell- und Ausstattung kaum mehr nötig ist, ist beim Antrieb entscheidend. „Wie ist das Fahrprofil des Kunden, wo kann er laden, …? Ich fahre seit 4 Jahren nur mehr E-Autos und kann meine Kunden dementsprechend beraten“, so Steurer: „Dabei will ich niemanden bekehren, aber man muss als Verkäufer überzeugt sein, sonst kann man das nicht ehrlich
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„Man muss überzeugt sein“
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Stefan Steurer, BMW Diplomverkäufer beim Autohaus Dallamassl in Horn
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verkaufen.“ Zudem braucht man die entsprechende Palette vor Ort, muss die Fahrzeuge verfügbar haben. „Man muss die Leute fahren lassen, das braucht etwas Zeit. Nach einer längeren Runde mit dem E- Auto kommen alle mit einem Strahlen im Gesicht zurück“, beschreibt Steurer. Dann werden Themen wie Servicekosten, Ladeinfrastruktur und das PV-Laden daheim besprochen. Die Standardfrage ist übrigens noch immer jene nach der Reichweite. „Dabei ist nicht die km-Leistung, sondern die Ladezeit wichtig, laden kann man ja heute schon überall“, weiß der BMW-Verkäufer.
Auslieferung und Finanzierung Nicht zuletzt verlagert sich die Beratung in die Zeit nach dem Kauf, denn die Erklärung der zunehmend komplexen Fahrzeuge ist für den Kunden wichtig. „Wir konzentrieren uns direkt bei der Auslieferung auf die wesentlichen Punkte wie Navi und Sprachsteuerung, um den Kunden nicht zu überfordern, laden den Kunden aber ein, zu einem zweiten Termin zu kommen bzw. telefonisch nachzufragen“, erklärt Steurer. Wichtiger geworden sind darüber hinaus die Beratung und die Kompetenz des Verkäufers im Bereich der Finanzierung. „Das ist heute sehr wichtig und Zinsaktionen wie 0,99 Prozent für E-Autos bei BMW beeinflussen die Kaufentscheidung“, betont Steurer. • (GEW)
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Was will der Kunde?
FOKUS „Digitalisierung? Ja – aber nicht ohne den persönlichen Kontakt!“ Dipl.-Wirtsch.-Ing. Florian Kunert
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„Standardthemen wie Reifenwechsel oder Servicetermine werden gerne digital erledigt, aber wenn es um individuelle Beratung geht, bevorzugen Kunden das direkte Gespräch“, so Kunert. Besonders bei Marken mit Agenturvertrieb (mit identischen Verkaufspreisen) erkennt Kunert eine zunehmende Tendenz, von großen zu kleineren Betrieben zu wechseln, weil dort oft die persönliche Betreuung besser ist.
Auf den Kunden eingehen
Unsicherheit bei Kunden und Händlern Die gesamtwirtschaftliche Lage, verbunden mit technologischen Umbrüchen, sorgt für Unsicherheit – nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Händlern selbst. „Viele Autohausorganisationen sind aktuell stark mit sich selbst beschäftigt“, so Kunert. Diese Unsicherheit wird aber auch vom Kunden wahrgenommen: „Wenn das Autohaus nicht weiß, wohin die Reise geht, spürt das der Kunde – bewusst oder unbewusst.“ Das Resultat: Zurückhaltung beim Fahrzeugkauf, vor allem beim Neuwagen. „Es braucht jetzt Orientierung und individuelle Beratung – und das sowohl analog als auch digital.“ Denn der Kunde ist heute besser informiert denn je, kennt Forenbeiträge, Konfigurationsempfehlungen und sogar häufige Probleme einzelner Modelle. Trotzdem: „Die Entscheidung für den richtigen Antrieb oder die passende Finanzierungsform wie Kauf, Leasing oder auch Abo braucht ehrliche Beratung, die auf das tatsächliche Nutzungsverhalten eingeht.
Automotive Business Coach Dipl.-Wirtsch.-Ing. Florian Kunert erzählt, wie sich das Kundenverhalten verändert und was das Autohaus daraus machen sollte. Dipl.-Wirtsch.Ing. Florian Kunert ist im deutschsprachigen Raum anerkannter Automotive Business Coach, Experte für Autohausmanagement und Entlohnungssysteme
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n den letzten Jahren hat sich das Verhalten der Kunden im Automobilhandel spürbar verändert. „Die Verunsicherung ist gestiegen, Kunden suchen heute mehr denn je nach Orientierung“, erklärt Automotive Business Coach Dipl.-Wirtsch.-Ing. Florian Kunert. Trends wie Elektromobilität und neue Vertriebsmodelle treiben diese Entwicklung zusätzlich voran. Doch trotz der Digitalisierung bleibt eines konstant: „Die Beziehung zum Kunden ist und bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor.“ In einem von Kunert vor Kurzem moderierten Kundenpanel wurde deutlich: Auch in Zeiten von Onlinebuchungen und Konfiguratoren wünschen sich viele Menschen – gerade bei komplexeren Entscheidungen – den persönlichen Ansprechpartner.
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Beratung sollte sich am Fahrprofil orientieren „Verkäufer beraten oftmals nicht hinsichtlich des Bedarfs, sondern hinsichtlich des Stückzahldrucks bei bestimmten Antrieben oder Modelldrucks“, weiß Kunert. Kennt man den Druck bei Stückzahlen, Ziel erreichungen und Boni, ist das zwar v erständlich,
Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke
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FOKUS „untergräbt aber das Vertrauen des Kunden, der spüren muss, dass es um ihn geht.“ Speziell bei den Antriebsvarianten wie etwa unterschiedlichen Hybridmodelle ist es entscheidend, dass sie zur tatsäch lichen Nutzung passen. „Händler, die offen, individuell und transparent beraten – unabhängig vom Antrieb oder Finanzierungsmodell – genießen deutlich mehr Vertrauen. Und genau darum geht es in der heutigen Phase“, erklärt Kunert.
Vom Verkauf zum Service Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt in der professionellen Begleitung nach dem Verkauf. „Die wenigsten Händler fragen den Kunden vier Wochen nach Übergabe: ,Sind noch Fragen aufgetaucht?‘ Dabei wäre genau das ein einfacher und effektiver Schritt, um den Übergang zwischen Sales und Aftersales zu gestalten und Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern“, erklärt Kunert. Mehrstufige Auslieferungsprozesse, Nachfassaktionen und echtes Interesse am Kundenerlebnis – all das trägt zur Differenzierung bei. Gerade bei komplexeren Fahrzeugen und den neuen Technologien wie zum Beispiel der Vielzahl an Assistenzsystemen reicht eine einmalige Erklärung oft nicht aus.
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Aftersales: der unterschätzte Zukunftsbereich Die Werkstatt wird sich im klassischen Geschäft verändern – weniger Ölwechsel, weniger Wartung. „Wir brauchen ein Comeback der kleinen Dinge, um Rückgänge bei Frequenz und Erträgen zu kompensieren“, ist Kunert überzeugt. Dazu gehören: Reinigung, Scheibenwischer, Dellen, saisonale Checks (Urlaub, Klima, Reifen), aber auch kreative Zusatz- und Erlebnis-Angebote wie Herstellerbesuche oder Offroad-Parcours. „Der Kunde steht zu wenig im Mittelpunkt“, bringt es Kunert auf den Punkt. Viele Autohäuser beschäf-
„Was Kunden heute suchen, ist ein sicherer Ansprechpartner – persönlich, kompetent, ehrlich.“ Dipl.-Wirtsch.-Ing. Florian Kunert tigen sich – durchaus verständlich – derzeit mehr mit Prozessen, Verträgen und Herstellervorgaben als mit ihren Kunden. „Was Kunden heute suchen, ist ein sicherer Ansprechpartner – persönlich, kompetent, ehrlich. In einer zunehmend komplexen Welt mit neuen Mobilitätsformen und digitalen Möglichkeiten bleibt die Beziehung zum Kunden das entscheidende Differenzierungsmerkmal.“ Wer diese Chance erkennt und umsetzt, wird auch in Zukunft erfolgreich sein. • (GEW)
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„Der Kunde ist deutlich besser vorinformiert als vor der Corona- Krise, die damals verstärkte Digitalisierung hat dieser Entwicklung Schub verliehen“, sagt Stefan Leeb, Geschäftsführer Autohaus Leeb/Wels. „Der Kunde weiß in Stefan Leeb sehr vielen Fällen schon, was er gerne hätte, es ist aber meiner Meinung dadurch nicht leichter geworden, einen Abschluss zu erzielen, da sich der Kunde nicht nur für ein Produkt informieren kann, sondern ein Riesen- Portfolio zur Auswahl hat. Jetzt ist alles grenzenlos, er kann sich alles ansehen, vergleichen und kommt mit diesem Wissen zum Verkaufsberater. Dieser hat wesentlich kürzer Zeit und muss noch besser aufgestellt sein und hat dadurch einen kleineren Slot, um das Fahrzeug abzuschließen.“
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Kunde deutlich besser informiert
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Was erwartet der Kunde, wenn er ins Auto haus kommt, und inwieweit sind Betriebe gefordert, sich auf verändertes Kundenverhalten einzustellen? Wir haben nachgefragt. Von Dieter Scheuch
Fingerspitzengefühl ist gefragt „Das Kundenverhalten hat sich verändert, der Kunde ist anspruchsvoller geworden und erwartet entsprechende Information, was in einem Mehrmarkenhaus aufgrund einer Vielfalt von Modellen für den Verkauf eine Alexander Herausforderung darstellt“, sagt Alexander Moldan Moldan, Geschäftsleitung Auto Pirnbacher/St. Johann im Pongau. Neue Technologien verunsicherten manche Kunden, diese seien teilweise aufgrund zahlreicher Assistenzsysteme bei Probefahrten überfordert. „Wenn sich der Kunde entscheidet, ein Fahrzeug zu kaufen und das Gesamtpaket passt, schließt er im Vergleich zu früher schneller ab, Fingerspitzengefühl des Verkäufers und umfassende Beratung sind dabei besonders entscheidend.“ Preisvergleiche seien nach wie vor ein Thema und hätten „in letzter Zeit wieder zugenommen“.
Umfassendes Know-how „Die Kunden kommen im Gegensatz zu früher besser informiert ins Autohaus, weil sie sich teilweise schon davor enormes Wissen auf Internet- Plattformen aneignen, was voraussetzt, dass man als Händler über umfassendes Know- Oskar Dörfler how verfügen muss“, sag Ing. Oskar Dörfler, Landesgremialobmann des Kärntner Fahrzeughandels und Geschäftsführer Autohaus Dörfler/Spittal a. d. Drau. Der Kontakt zwischen Kunden und Verkäufern, die mit Wissen und perfekter Beratung punkten können, sei entscheidend für den Abschluss. „Dabei sind auch Sympathie und Einfühlungsvermögen gefragt, um den Kunden abzuholen, wobei mir aufgefallen ist, dass viele Kunden durch die Politik – Stichwort Verbrennerverbot – verunsichert sind.“
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Nachkaufbetreuung oft wichtiger „Der Kunde kommt ganz anders vorbereitet zu uns ins Autohaus als noch vor ein paar Jahren, das ist aus meiner Sicht der größte Unterschied“, sagt Dipl.-Ing. Anton Thum/Geschäftsführer Thum & Unterberger/Lienz. „Der Gesamt- Anton Thum prozess, wie man Kunden an ihren Wunsch heranführt, hat sich geändert. Es gilt, ihm eine Lösung zu bieten, die zu seinem Mobilitätsverhalten passt. Der Kunde ist emanzipierter, aber gleichzeitig auch ob des großen Angebots oft überfordert. Einer der springenden Punkte bei der Beratung ist auch der Unterschied zwischen Verbrauchern, die über digitale Affinität verfügen und Kunden mit konservativem analogem Zugang. Das macht die Nachkaufbetreuung manchmal noch wichtiger als die Vorkaufbetreuung.“
Kunden sind gut vorbereitet „Die meisten Kunden sind äußerst gut vorbereitet und wissen ganz genau, was sie wollen“, berichtet Komm.-Rat Manfred Ellensohn, Seniorchef des Autohauses Ellensohn/Rankweil. „Das Thema Umwelt ist in jüngerer Vergangenheit in den Fokus ge- Manfred rückt, man merkt auch, dass das Interesse an Ellensohn der E-Mobilität im Steigen begriffen ist.“ Derzeit sei auch keine Zurückhaltung bei der Nachfrage festzustellen. „Wenn der Kunde ins Autohaus kommt, überlegt er aus meiner Sicht länger, ob er kauft oder nicht. Er erwartet ein schriftliches Angebot und eine entsprechende Beratung, die zuweilen sehr intensiv und aufwändig ist.“ Wichtig sei auch die Betreuung von Stammkunden, die immer wieder kämen und die die persönliche Beratung besonders schätzten.
Es braucht Einfühlungsvermögen „Das Entscheidende ist das Vertrauen der Kunden in den Händler“, sagt Wilhelm Weintritt, Autohaus Weintritt/Baden. „Wenn die Kunden jahrelang gute Geschäftsbeziehungen mit ihrem Händler gehabt haben, werde sie die- Wilhelm Weintritt se in der Regel auch weiter pflegen und immer wieder einen Kaufvertrag abschließen.“ Natürlich seien auch die Mitarbeiter im Verkauf gefordert und es benötige oft entsprechendes Einfühlungsvermögen, um die Käuferinnen und Käufer zu überzeugen. Rund 80 Prozent der Kunden hätten sich im Internet bereits vor dem Besuch im Autohaus entsprechend informiert, auch aus diesem Grund sollten die Verkäufer entsprechend gerüstet sein.
„Der Kunde ist anspruchsvoller geworden.“ Alexander Moldan
Keine großen Veränderungen „Ich verkaufe mittlerweile seit 20 Jahren Autos und habe das Gefühl, dass sich gar nicht so viel verändert hat“, sagt Ing. Alexander Dvorak, Geschäftsführer RDW/Wien. „Im Prinzip will der Kunde eine Beratung und er er- Alexander wartet eine entsprechende Betreuung. Da- Dvorak ran habe auch Corona nichts Wesentliches verändert. „Der Kunde ist zwar mittlerweile besser informiert und weiß oft ziemlich genau, was er will. Beim Gespräch im Autohaus geht es dann vor allem um Details, wie etwa die Ausstattung.“ Das Um und Auf sei aber nach wie vor, dass der Kunde das Fahrzeug seiner Wahl ergreifen, erleben und mit diesem eine Probefahrt machen wolle – daran habe sich nichts geändert.
„Es hat sich gar nicht so viel verändert.“ Alexander Dvorak
„Entscheidend ist das Vertrauen der Kunden.“ Wilhelm Weintritt
Umfassende Beratung „Im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten hat sich aus meiner Sicht nicht so viel geändert, außer dass die Kunden besser informiert sind und auch umfassende Beratung erwarten“, erklärt Heinz P. Robinson, Handlungsbevollmächtigter Ge- Heinz P. Robinson sellschafter Autohaus Robinson/Graz. „Sobald die Kunden zu uns ins Autohaus kommen, wollen sie die Fahrzeuge im wahrsten Sinn des Wortes erfahren, „natürlich fragen einige Käufer auch immer wieder nach, ob das Modell ihrer Wahl als Kurz- oder Tageszulassung verfügbar ist. Idealerweise sollte die Chemie zwischen Kunden und Verkäufer stimmen, wobei der Kunde erwartet, dass er wesentliche Informationen – auch was die Finanzierung, die Versicherung oder Aktionen von Importeuren betrifft – erhält.
„Wissen und perfekte Beratung sind für den Abschluss entscheidend.“ Oskar Dörfler
Kundenverhalten hat sich verändert „Die Corona-Krise hat das Kundenverhalten schon verändert,“ sagt Roland Zsoldos, Gesellschafter Auto haus Zsoldos, Neusiedl am See. „Früher war in unserem Betrieb der Samstag ein klassischer Tag für Verkaufsgespräche und wir hatten auch Roland Zsoldos eine entsprechende Kundenfrequenz, das hat sich komplett verändert, jetzt ist am Wochenende viel weniger los. Mittlerweile kommen Kunden oft sehr gut vorinformiert und mit konkreten Vorstellungen zu uns, wobei uns auch immer wieder Kunden besuchen, die unterschiedliche Modelle begutachten, und sich erst dann entscheiden.“ Die zunehmende Digitalisierung führe auch zu zahlreichen anonymisierten Anfragen, „was den Kontakt viel unpersönlicher macht“.
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FOKUS
Von Gerald Weiss
80 % der Händler sind der Meinung, dass Kunden sich intensiver informieren, bevor sie ins Autohaus kommen.
68 % der Betriebe sehen eine Verunsicherung der Kunden hinsichtlich der Antriebssysteme.
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der Unternehmen sehen eine Verunsicherung der Konsumenten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. der globalen Situation.
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Zwar ist ein Großteil der beim Händler-Trend Barometer Österreich befragten Kfz-Unternehmer nicht der Meinung, dass die Kunden weniger loyal sind, in der Detailfrage sehen wir aber einen Rückgang bei Stammkunden. Das geben 31 Prozent der interviewten Betriebe an, bei 49 Prozent ist der Anteil gleich geblieben, immerhin 20 Prozent können sich über einen Zuwachs bei den Stammkunden freuen. Im Durchschnitt liegt der aktuelle Stammkundenanteil bei den befragten Betrieben bei 67 Prozent, wobei der höchste Wert bei den Partnern mittelgroßer Marken zu verzeichnen ist (72 Prozent) und der Michael Schwaiger, Chief Commercial niedrigste Wert von den Officer bei SantanHändlern von Premiumder Österreich marken angegeben wird (64 Prozent). Interessanterweise sind die Premiummarken wiederum die einzige Gruppe, wo der Zuwachs mit 28 Prozent den Rückgang (22 Prozent) übertrifft. Die Markenloyalität liegt im Durchschnitt zwar mit 65 Prozent ebenfalls noch recht hoch, hier sehen aber 51 Prozent der interviewten Händler einen Rückgang in den vergangenen Jahren. Die Kundenbindung ist also entscheidender denn je, der Kfz-Betrieb muss dem Kunden möglichst viele Kontaktpunkte und möglichst viele Gründe bieten, regelmäßig und immer wieder in den Betrieb zu kommen. Mit Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen, aber auch Reifen service sind die Möglichkeiten vorhanden.
Sowohl die Ansprüche als auch die Verunsicherung der Kunden steigt. Das ergibt die 27. Welle des Händler-Trend Barometers Österreich.
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Kundenbindung entscheidend
Kunden sind verunsichert N DE?
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s war bereits die 27. Welle des Händler-Trend Barometers Österreich, die nach dem 1. Quartal 2025 – wie immer – von puls Marktforschung in Kooperation mit Santander Österreich und AUTO & Wirtschaft durchgeführt wurde. Dabei wurden im variablen Teil die Markenbetriebe dieses Mal nach den Veränderungen des Verhaltens und der Wünsche der Privatkunden in der letzten Zeit befragt. Dabei sind 80 Prozent der interviewten Unternehmen der Meinung, dass sich Kunden intensiver informieren, bevor sie ins Autohaus kommen. Für 68 Prozent trifft die Aussage (stark) zu, dass eine Verunsicherung hinsichtlich der Antriebssysteme vorhanden ist. 65 Prozent bestätigen die Annahme [trifft (sehr stark) zu], dass die Konsumenten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. der globalen Situation verunsichert sind. Überwiegend Zustimmung der befragten Markenhändler gibt es auch bei den Aussagen: „Privatkunden haben häufiger höhere Ansprüche beim Eintauschpreis für ihr aktuelles Fahrzeug“ sowie „Privatkunden sind generell zurückhaltender beim Fahrzeugkauf“.
Loyalität, Digitalisierung und Nutzungsmodelle Bei der Annahme, dass Privatkunden weniger loyal zur Automarke sind, sind die Reaktionen auf der fünfteiligen Skala eher ausgeglichen, bei den restlichen Aussagen überwiegen die Rückmeldungen „trifft (gar) nicht zu“. Besonders die Aussagen „Privatkunden sind weniger loyal zum Autohaus“ sowie „Privatkunden möchten häufiger digital betreut werden (z. B. durch Angebote per Mail, Online- Terminvereinbarung usw.) trifft für den über
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Die meisten Kunden besuchen bis zum Kauf zwei- oder dreimal das Autohaus Wie oft kommen Autokäufer durchschnittlich bis zum Kauf ins Autohaus (einschließlich des UnterschriftsTermins)? Bitte geben Sie eine Schätzung aufgrund Ihrer Erfahrungen ab!
Was will der Kunde?
Sowohl die Ansprüche als auch die Verunsicherung der Kunden wachsen Veränderung des Kundenverhaltens und der Kundenwünsche in der letzten Zeit: Inwieweit stimmen Sie zu?
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wiegenden Teil (52 bzw. 40 Prozent) der interviewten Kfz-Unternehmen nicht zu. Weniger bestätigt werden zudem die Annahmen, dass der Betriebe sind nicht die Privatkunden hinsicht- der Meinung, dass lich der Nutzungsmodelle Kunden weniger loyal (also Barkauf, Finanzie- zum Autohaus sind. rung, Leasing, Abo, Miete usw.) verunsichert sind bzw. dass sie häufiger neue Nutzungsmodelle wie Full-Service-Leasing oder Auto-Abo bevorzugen.
2,5 Kunden-Besuche bis zum Kauf Bei der Frage „Wie oft kommen Autokäufer durchschnittlich bis zum Kauf ins Autohaus (einschließlich des Unterschrifts-Termins)?“ wurden die für den Händler-Trend Barometer Österreich (27. Welle nach dem 1. Quartal 2025) befragten Markenhändler um eine Schätzung gebeten. 49 Prozent der interviewten UnterBesuche absolviert nehmer und Geschäftsführer der Kunde durchgaben zwei Besuche an, 43 schnittlich vor dem Prozent nannten drei Termi- Kauf. ne (4 Prozent einen, 3 Prozent vier und 1 Prozent mehr als vier). Das ergibt einen Durchschnittswert von 2,5 Besuchen bis zum Kauf. Zwischen den Marken ist der Unterschied gering: Bei den Händlern kleiner Marken ist der Wert mit 2,3 Besuchen am niedrigsten, bei den Partnern von Premiummarken mit 2,6 T erminen am höchsten. •
Durchschnittlich zwei Drittel der AutohausKunden sind Stammkunden Wie viel Prozent Ihrer Kunden sind Stammkunden, die immer ihr Auto in Ihrem Autohaus kaufen? Bitte geben Sie eine Schätzung aufgrund Ihrer Erfahrungen ab!
Ein Drittel der Kunden hat nach Einschätzung der Händler keine feste Markenbindung Hat sich dieser Anteil (der Stammkunden) in den letzten Jahren eher verringert, ist gleichgeblieben oder hat sich erhöht?
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Ein Drittel der Kunden hat nach Einschätzung der Händler keine feste Markenbindung Wie viel Prozent Ihrer Kunden bleiben Ihrer Automarke treu, kaufen also immer die gleiche Automarke? Bitte geben Sie eine Schätzung aufgrund Ihrer Erfahrungen ab!
ICH unter www.autoundwirtschaft.at/downloads herunterladen!
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Was hat sich in den vergangenen 20 Jahren für einen Autoverkäufer verändert? Wir haben Thomas Pratl beim Megadenzel in Wien besucht. Von Mag. Heinz Müller
Alles anders: Job, Autos und Kunden W
as macht ein Fußballer gegen Ende seiner Karriere? Wenn er Glück hat, gibt es im Club einen Sponsor, der ein Autohaus besitzt und einen Job als Autoverkäufer anbietet. So war das vor rund 20 Jahren bei Thomas Pratl, als er bei der Firma Stipschitz in Maria Enzersdorf startete: „2003 war das Internet schon da, aber noch nicht so präsent wie heute. Das Autohaus hat einen sehr guten Ruf genossen. Das hat geholfen, die Kunden in den Schauraum zu bringen.“ Das Geschäft sei sehr beratungsintensiv gewesen, sagt Pratl: Es habe „ein Grundmodell mit tausenden Optionen“ gegeben, aber mit vielen Zwängen und Verboten – also sei die Kombination von A nur mit B, aber nicht mit C gegangen. „Und der klassische Volkswagenfahrer war mehr als 50 Jahre alt und war mehrmals beim Point of Sale, bis es zum Abschluss kam.“ Den Kaufvertrag habe man mit der Hand geschrieben, der Kunde habe zugeschaut: „Eine einzige Unterschrift hat bis zur Übergabe gereicht.“ Die Firma Stipschitz ist längst Geschichte, heute werden dort von Porsche Inter Auto Gebraucht wagen vermarktet. Und Pratl wechselte schon 2014 zum Megadenzel nach Wien-Erdberg, wo er seit einigen Jahren Markenleiter für Hyundai ist. In der Branche gebe es heute wesentlich mehr Bürokratie: „Der gesamte Prozess ist viel z eitaufwändiger,
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Thomas Pratl, Markenleiter Hyundai bei Denzel in Wien-Erdberg und wir Verkäufer müssen heute viel mehr tun als nur verkaufen.“ Auch innerhalb von Hyundai habe sich einiges geändert: Vor einigen Jahren sei bei der koreanischen Marke fast jeder Kunde mit einem vorliegenden Offert gekommen: „Da war der Preis an erster Stelle, das ist heute nicht mehr so.“ Den klassischen Gegenoffert-Kunden gebe es kaum mehr. „Wir profitieren hier auch vom Standort, weil er sehr viel Laufkundschaft bringt.“
Kann man Verbrennerkunden zu E-Autos drehen? Die Kunden seien viel besser informiert als früher: Bei Autos mit Verbrennungsmotoren gebe es deutlich weniger Beratungsaufwand, dafür sei es bei den alternativen Antriebsarten wesentlich intensiver, weil die Kunden hier kaum Erfahrungswerte hätten. Können Verbrenner-Fahrer in Richtung E-Auto umgepolt werden? „Beim Kona gelingt das gut, wir haben vor allem durch das attraktive Pricing den einen oder anderen umgedreht.“ Die Übergabe eines Autos sei stets der „krönende Abschluss“, sagt Pratl: Aufgrund der Digitalisierung dauert das jetzt natürlich viel länger: Wir sagen den Kunden, dass sie ein bis zwei Wochen fahren, einen Zettel mit Kuli ins Handschuhfach legen und mit gezielten Fragen wieder zu uns kommen sollen.“ •
STARKE PRODUKTE STARKE ZUKUNFT MIT ENGAGIERTEN HÄNDLERN Wollen Sie Teil des starken Toyota Netzwerkes werden, dann bewerben Sie sich! Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns, von Ihnen zu hören! Nikola Lepan Händlernetzentwicklung network@toyota.at
SPITTAL A. D. DRAU VILLACH VILLACH
Droht Zweiradverbot im „Ersten“? „Wir sind entsetzt darüber, dass man daran denkt, auch den einspurigen Kraftfahrzeug-Verkehr in der Wiener City zu verbieten“ sagt Karin Munk, Generalsekretärin der Arge 2Rad. „Gerade im urbanen Bereich bewährt sich der einspurige motorisierte Verkehr als sinnvolle Alternative zum Pkw: günstig, umweltfreundlich – in der Innenstadt sind zum größten Teil 125-ccm-Motorräder und Roller unterwegs, die einen CO2-Ausstoß von durchschnittlich 55 g haben und zu einem immer größer werdenden Teil elektrisch fahren – und für alle sozialen Schichten in Anschaffung und Betrieb leistbar.“ Die Arge nimmt damit Stellung zur aktuellen Initiative des Verkehrsministeriums, eine rechtliche Grundlage für Einfahrtsbeschränkungen für Gemeinden und Städte durch eine Novelle in der Karin Munk, Arge2Rad StVO zu erlauben, die 2026 in Kraft treten soll. Während man die Grundidee begrüße, kritisiere man das beabsichtigte Parkverbot auch für Einspurige auf den Straßen. Denn nur 4 von 32 Parkgaragen in der City erlauben überhaupt die Einfahrt von Motorrollern und Motorrädern. „Wir würden uns wünschen, in den nun gestarteten Dialog miteinbezogen zu werden und gemeinsame Lösungen zu finden“, so Munk.
„Wir wollen in den Dialog miteinbezogen werden und gemeinsame Lösungen finden.“
Neue Plattform legt los
CFMoto bei Leeb Die Wolfsberger Hans Leeb GmbH übernimmt ab Juni den Generalimport von ATVs und Zweirädern des chinesischen Herstellers CFMoto in Deutschland und Österreich.
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Mit März 2025 hat die Web3 DevOps GmbH aus Mils bei Imst die Gebrauchtwagen-Versteigerungsplattform www.autoeinfachlos.at gestartet. Wie die Betreiber mitteilen, haben sich seit dem Start bereits tausende Privatpersonen registriert und ihr Fahrzeug auf Basis aktueller Live-Daten aus dem GW-Markt bewerten lassen. Ein erheblicher Teil davon wurde auch verkauft, berichten die Plattformbetreiber. Private können ihre Autos mittels FIN, Fotos und Zusatzinformationen zum Kauf anbieten, Händler müssen sich mit Gewerbedaten registrieren, um mitsteigern zu können. Die Registrierung ist kostenlos.
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„Wir wollen heuer die 2024 erreichten Neuzulassungen verdoppeln.“ Danijel Dzihic, BYD
„Wir haben die beste Performance in Europa – nach Marktanteil, Zielerreichung und Übererfüllung.“ Ing. Mag. Jürgen Höller, Mitsubishi
„Während viele Unternehmen jammern, können wir wachsen.“ Ralf Koke, Loco-Soft
„Die Quote von 30 Prozent bei den E-Autos ist und bleibt unser Ziel.“ Mag. Roland Punzengruber, Hyundai
Ziel verfehlt Mit einer – vor allem für die Initiatoren – doch eher enttäuschenden Zahl an Unterschriften ging Anfang April das „Autovolksbegehren“ zu Ende.
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it 58.201 Unterstützungs erklärungen und Eintra gungen hat das „Autovolks begehren: Kosten runter“ das erhoffte Ziel von 100.000 Un terschriften, die für eine Be handlung im Parlament not wendig sind, klar verfehlt. Nach Ende des Eintragungszeitraums (31. März bis 7. April) steht fest, dass der relativ höchste Prozentsatz an Unterschriften mit 1,17 Prozent aller Wahl beteiligten in Niederösterreich erreicht wurde, gefolgt vom Burgenland mit 1,11 Prozent. Dahinter liegen Oberösterreich (0,93 %), Kärnten (0,92 %), die Steiermark (0,89 %), Wien (0,83 %), Salzburg (0,76 %), Tirol (0,75 %) und Vorarlberg (0,56 %).
„Noch nicht zu Ende gesungen“ Blickt man auf die Zahlen aller anderen Volksbe gehren, so ist das „Autovolksbegehren“ das acht schwächste derartige Instrument seit 1964. Initiator Gerhard Lustig spricht davon, dass man mit dem Volksbegehren ins politische Abseits geraten sei, da zeitgleich auch der Missbrauch mit Volksbegehren thematisiert worden sei. „Das trägt nicht zur Reputa tion bei.“ Laut seinen Erhebungen hat es dort, „wo Autofirmen flächendeckend mitgemacht haben, bes sere Ergebnisse gegeben“. Lustig kündigt an, dass das „Lied noch nicht zu Ende gesungen“ sei. • (MUE)
Ein Blick auf die Zahl der Unterschriften und den Prozentsatz der Unterstützer in den einzelnen Bundesländern
HANDEL
„Die beste Performance in Europa“ Wird Mitsubishi sein Netz nochmals erweitern? Welche Modelle kommen neu? Importeurschef Ing. Mag. Jürgen Höller hat die Antworten. Von Mag. Heinz Müller
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&W: Mitsubishi hat 2024 in Österreich eine hohe Zahl an Neuzulassungen verzeichnet. Sind Sie zufrieden? Ing. Mag. Jürgen Höller: 2024 ist sehr erfreulich ver laufen: Wir haben mit 4.161 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 1,64 Prozent abgeschlossen. Damit waren wir die zweitstärkste Importmarke bei Denzel (nach Hyundai mit 4,48 Prozent, aber noch vor MG mit 1,58 und BYD mit 1,55 Prozent, Anm.). Viele dieser Zulassungen entfielen aber auf die Bevorratung mit dem auslaufenden Space Star: Wie viele dieser Autos gibt es noch? Höller: Ja, das war getrieben durch die Zulassungs verpflichtung bis Anfang Juli: Wir erwarten, dass der Händlerbestand noch bis zum Anfang des 2. Halbjah res reicht. Dann wird es trotz einer massiven Bevor ratung zu Ende sein. Mitsubishi hat sein Händlernetz in den vergangenen Jahren sogar erweitert: Wie haben sich die neuen Händler entwickelt? Höller: Die Erfolgsquote ist im ersten Jahr bei 50:50: Wenn ein Händler jahrzehntelang nur eine einzige Mar ke gewohnt war, dann schafft nicht jeder den Wandel gleich. Bei dem einen geht es früher, bei dem anderen dauert es länger als erwartet, bis er bei den Endkunden ankommt. Aber unter den 7 erfolgreichsten Händlern des Vorjahres waren bereits 2 neue dabei.
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Ist die Erweiterung des Netzes abgeschlossen? Höller: Wir haben auch bisher bei der Hinzunahme neuer Händler auf das bestehende Netz Rücksicht ge nommen. Nun wird es immer anlassbezogen sein, wenn wir etwas verändern. In ein oder zwei Regionen werden wir noch etwas tun. Aber es wird keine Kündigungen geben, alle bleiben im Netz. Wie steht Österreich im Vergleich zu anderen Ländern da? Höller: Wir haben die beste Performance in Europa. Das zeigt sich nicht nur bei den Marktanteilen, sondern auch bei der Zielerreichung und Übererfüllung. Im in ternen Ranking von Mitsubishi Motors Europe lagen
„Die beiden neuen Fahrzeuge kommen aus dem C-SUV-Segment, sind auch ungefähr gleich groß, aber unterschiedlich im Antrieb.“ Ing. Mag. Jürgen Höller wir 2024 immer voran. Jede Abteilung bei uns im Haus trägt dazu bei, dass es so ist. Das Modellprogramm soll um 2 Fahrzeuge erweitert werden: Was gibt es dazu schon zu berichten? Höller: Der Produktionsstart für beide Modelle für Europa erfolgt im Oktober, wir wollen Anfang 2026 beide Autos in Österreich auf den Markt bringen. Bei de Fahrzeuge kommen aus dem C-SUV-Segment, sind auch ungefähr gleich groß, aber unterschiedlich im An trieb. Beim einen steht der Name schon fest: Mit dem Grandis haben wir Volumenambitionen. Hingegen wird das zweite Modell rein batterieelektrisch auf den Markt kommen: Es wird jedoch bei Parametern wie der Reichweite absolut konkurrenzfähig sein. •
HANDEL Neue Lösung mit Messung und Speicherung der Reifenprofiltiefe
Loco-Soft-Geschäftsführer Ralf Koke
„Unser Fokus liegt auf Service“ A
&W: Wie ist die aktuelle Entwicklung bei Loco-Soft? Ralf Koke: Wir können von einer hohen Nachfrage und einem hohen Vorlauf berichten, sowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Daraus resultieren auch Wartezeiten, für kleinere Betriebe etwa 6 Monate, für größere Unternehmen 9 Monate oder länger. Das ist der Datenmigration geschuldet, die absolut sauber funktionieren muss. Dafür sowie für die Schulung braucht es entsprechendes Personal. Wir haben bereits einen Personal-Zuwachs von 10 Prozent für 2025 geplant, müssen aber noch mehr steigern. Während viele Unternehmen jammern, können wir wachsen.
Wie erreichen Sie Wachstum in einer stagnierenden Branche? Koke: Unser Fokus liegt ganz klar auf Service, auf Kundennähe, das behalten wir bei, auch wenn die Personalkosten dadurch steigen. Wir sind überzeugt, dass man erreichbar sein muss, nicht nur online. Und hier bauen wir weiter auf. Wir sehen, was täglich an Anfragen hereinkommt, über Telefon und E-Mail. Diese Fragen kann man nicht generalisieren, nicht verallgemeinern. Wir müssen auf jeden Wissensstand eingehen, müssen jeden Kunden und jeden seiner Mitarbeiter abholen. Mittlerweile sind es 25.000 Menschen, die jeden Tag mit Loco-Soft arbeiten, mit den unterschiedlichsten Wissensständen. Wir können jeden unterstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die einfache Bedienung unserer Lösung. Das ist eine große Heraus
Loco-Soft ist unverändert auf Wachstumskurs, punktet mit Kundennähe, Betreuung und einfacher Bedienung, wie Ralf Koke berichtet. forderung, weil die Anforderungen an die Software ständig steigen, mit allen Systemen und Lösungen der Hersteller, den Anforderungen der Anwender sowie der wachsenden Zahl an Schnittstellen, zum Beispiel zur Buchhaltung. Wenn man das alles umsetzen würde, könnte man vor lauter Buttons nicht mehr arbeiten. Es ist sehr wichtig, die Bedienbarkeit zu gewährleisten. So sind etwa in der App nur die wichtigsten Aufgaben umgesetzt, weitere Details und Inhalte sind in der Desktop-Version umzusetzen. Wie sieht die Situation in Österreich aus und was gibt es Neues beim Produkt? Koke: In Österreich haben wir mit Gregor Pülzl einen eigenen Betreuer, dazu kommt die Kooperation mit der Firma Birner, wo wir Schnittstellen geschaffen haben für die Ersatzteilbestellung und den Außendienst geschult haben. In Deutschland haben wir nun die Freigabe für Ford erhalten und bei Toyota wird die tiefgreifende Anbindung auch in Österreich ausgerollt. Die Mein-Autohaus App wurde um die Inventurfunktion erweitert, die nun mit Smartphone oder Tablet – auch offline – funktioniert. Ebenfalls neu ist die Profiltiefenmessung für die Reifenverwaltung, damit hat der Betrieb die relevanten Werte sofort im System. • (GEW)
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UTO-Information: Toyota kam in Österreich im 1. Quartal bei den Pkws auf 2.445 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 3,7 Prozent. Allerdings lag das Ergebnis um 13,76 Prozent unter jenem vom Vorjahr. Sind Sie mit den Ergebnissen der ersten 3 Monate zufrieden? Cédric Borremans: Das Ergebnis liegt auf einer Linie mit unseren Erwartungen. Der Rückgang erklärt sich dadurch, dass wir Anfang 2024 noch eine sehr hohe Orderbank hatten, und weil wir den C-HR eingeführt haben. Allerdings hatten wir heuer auch eine Zunahme von 20 Prozent bei den Bestellungen, was sich in den kommenden Monaten auswirken wird. Bei den leichten Nutzfahrzeugen kam Toyota in den ersten 3 Monaten auf 326 Stück, das ist Platz 9. Borremans: Wir haben beim Hilux sehr viele Kaufverträge und hätten sogar mehr absetzen können, wenn wir mehr Fahrzeuge bekommen würden. Aber das wird mit den CO2-Vorgaben der EU ein schwieriges Thema. Das Fahrzeug war ja wegen des Modellwechsels eine Zeitlang nicht erhältlich, nämlich vom 1. Quartal 2024 bis zum Anfang dieses Jahres. Doch die Hilux-Kunden sind sehr loyal: Wer einmal Hilux gefahren ist, wartet gerne. Das ist wie beim Land Cruiser: Er ist eines jener Fahrzeuge, auf denen unsere Qualitäts-DNA aufgebaut ist. Doch leider sind die Steuern in Österreich für dieses Fahrzeug so hoch: Man braucht wirklich einen Grund, um dieses Fahrzeug zu kaufen, und relativ viel Geld. Doch die Leute lieben das Design und die Langlebigkeit. Was das Thema CO2 betrifft, so ist es ja in ganz Europa ähnlich. Bei den leichten Nutzfahrzeugen sind wir weiter von den Zielen entfernt, das ist die größte Herausforderung. Weil die batterieelektrischen Versionen von den Kunden nicht in jenem Ausmaß gekauft werden, wie es nötig wäre? Borremans: Das hängt ganz vom Einsatzzweck ab. Für viele Kunden sind elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge derzeit noch nicht die passende Lösung und die Infrastruktur passt nicht. Da rede ich zum Beispiel von Supermärkten, wo es zwar vorn am Parkplatz Anschlüsse gibt, die Lieferanten aber hinten nicht laden können. Und der Wegfall der NoVA ab 1. Juli ist zwar gut für die Kunden, aber jemand hat vergessen, dass wir ja die EU-Ziele erreichen müssen. Wir können nicht mehr Verbrenner verkaufen, da wir ja die CO2-Vorgaben der EU erfüllen müssen. Doch der Preisunterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos wird durch den Wegfall der NoVA bei den Nutzfahrzeugen immer größer, daher müssen wir uns jetzt auf Incentives konzentrieren. Wichtig für die Kunden sind ja die Total Costs of Ownership – außer wenn sich eine Firma generell zur
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Cédric Borremans, Chef von Toyota Austria
„Werden die Ziele erreichen“ Welche Pläne hat Cédric Borremans, seit Jänner dieses Jahres Geschäftsführer von Toyota Austria, für das Händlernetz, das im vergangenen Jahr einige Umstellungen erlebt hat? Wie geht es mit der neuen CI voran? Von Mag. Heinz Müller
HANDEL
„In den kommenden Monaten sollen auch in anderen Bundesländern weitere Nutzfahrzeug-Center entstehen.“ Cédric Borremans
Elektromobilität bekennt. Das werden noch sehr interessante Monate und Jahre werden. Unser Programm bei den Nutzfahrzeugen ist ja erneuert: Und da wir seit Jahresbeginn erstmals mit dem Proace Max auch ein wirklich großes Fahrzeug im Programm haben, können wir alle Kunden bedienen. Allerdings ist es noch zu früh, um zu beurteilen, wie dieses Fahrzeug ankommt. Es ist ja für das Netzwerk und für die Kunden neu. Bieten alle Händler die komplette Nutzfahrzeug- Palette an? Borremans: Ja, allerdings sind die 3 Nutzfahrzeug- Center in Brunn, Krems und Tulln, die es bisher gibt, noch stärker spezialisiert als die normalen Händler. Dort gibt es auch mehr Vorführwagen. In den kommenden Monaten sollen auch in anderen Bundesländern weitere Nutzfahrzeug-Center entstehen. Was sind die Ziele für die kommenden Monate, also vor allem bei den Pkws? Borremans: Die Zahl der Zulassungen wird aufgrund der vielen Kaufverträge wieder höher sein – und hier wollen wir den Trend fortsetzen. Bei den CO2-Vorgaben der EU sind wir ja dank des hohen Hybridanteils und des bZ4X bei den Pkws sehr gut unterwegs und werden unsere Ziele erreichen. Welche neuen Fahrzeuge kommen auf den Markt? Borremans: 2025 kommen nicht so viele Neuheiten: Der Corolla Cross erhält ein Facelift in der Mitte seines Lebenszyklus, gegen Jahresende kommt der voll elektrische Urban Cruiser als wichtigste Neuheit. Damit bekommt Toyota ein neues batterieelektrisches Fahrzeug: Wie wird es hier weitergehen? Borremans: Ab 2026 wird es mehr BEVs geben, wir planen neben dem Urban Cruiser eine Offensive mit dem C-HR+. Aber auch der bZ4X wird aufgewertet, dazu kommt noch ein weiteres Modell, über das wir im Moment noch nicht sprechen können. Damit wollen wir 2026 auch den Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge von derzeit 4 bis 5 Prozent auf 10 Prozent steigern. Insgesamt werden wir mit den Neuheiten ab 2026 unseren Marktanteil weiter steigern. In Österreich ist es ja nicht einfach, gegen die deutschen Marken zu bestehen. Und es bleibt keine Zeit zum Innehalten, da sich die chinesischen Kollegen sehr schnell bewegen.
Es wäre die falsche Botschaft, dass man annimmt, dass das Leben für uns einfach wäre. Wir müssen immer auf die neuen Anforderungen reagieren.
Sie sind seit Anfang Jänner in Österreich tätig und haben schon fast alle Händler besucht. Was haben sie Ihnen gesagt? Borremans: Es war von Anfang an sehr wichtig für mich, die Situation zu sehen und mit den Partnern zu sprechen, was passt und was verbessert werden könnte. Es ist auch ein Zeichen von Respekt, da die Händler sehr viel investieren. Einige von ihnen sind besorgt, dass sie die CO2-Vorgaben nicht erreichen können: Aber wir brauchen einen Mix aus Plug-in, Hybrid und BEVs. Und wenn die Händler sagen, dass es schwierig
Exklusiv interview! Lesen Sie in jeder Ausgabe von „AUTO & Wirtschaft“ eines der hochkarätigen Interviews aus der wöchentlichen AUTO-Information.
„Wir wollen die CI in diesem Kalenderjahr finalisieren. Das ist nur mehr eine Frage des Timings, nicht des Nicht-Wollens.“ Cédric Borremans ist, ein Elektroauto zu verkaufen, dann sollen sie daran denken, wie die Situation vor 20 Jahren war. Damals war das Thema Hybrid für Toyota auch neu und jetzt sind wir damit sehr gut unterwegs. Doch ich bin nicht besorgt, wenn man die richtigen Antworten auf die Bedürfnisse der Kunden findet. Ich lerne nun den österreichischen Markt weiter kennen und es ist schön, dass viele Händler ihr Geschäft von Generation zu Generation weitergeben und sie weiterhin für Toyota tätig sind. Wie läuft die Umstellung der Händler auf die CI? Borremans: 85 Prozent der Händler haben schon die neue CI und sind glücklich damit, weil sie eine warme Atmosphäre im Autohaus vermittelt. Auch den Kunden gefällt es, weil es schöne Wartezonen gibt. Positives Feedback erhalten wir auch von den Mitarbeitern. Der große Bildschirm für Konfigurationen kann vielfältig verwendet werden. Wir wollen die CI in diesem Kalenderjahr finalisieren. Das ist nur mehr eine Frage des Timings, nicht des Nicht-Wollens. Wird es im Händlernetz weitere Veränderungen geben, nachdem 2024 doch einige Händler ausgeschieden sind und durch andere ersetzt wurden? Borremans: Das vergangene Jahr war eine große Herausforderung für das gesamte Team, weil wir nicht nur die CI bei den Händlern von 15 auf 85 Prozent gebracht haben, sondern weil es auch neue Verträge gegeben hat und es im Händlernetz einige Umstellungen gab. Jetzt sind im Netz keine Änderungen geplant, außer wenn sich irgendwelche Notwendigkeiten ergeben. •
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Ein Vorserienexemplar des IONIQ 9 wurde im April den Händlern, interessierten Kunden und Journalisten an mehreren Stationen in Österreich gezeigt
„Ziel bei E-Autos fast erreicht“ 28,1 Prozent aller neuen Hyundai in Österreich hatten im 1. Quartal einen batterieelektrischen Antrieb. Was plant Importeurschef Roland Punzengruber für die kommenden Monate?
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achen wir einen kurzen Rückblick in den Jänner dieses Jahres: Damals hatte Hyundai das klare Ziel postuliert, heuer verstärkt auf den Absatz von Elektroautos zu setzen, um die CO2-Vorgaben der Europäischen Union von 93,6 Gramm zu erreichen. Dafür wurden die Preise für Elektroautos deutlich gesenkt. Anfang April präsentierte Mag. Roland Punzengruber, der Geschäftsführer des Importeurs, die Ergebnisse: Im Jänner, unmittelbar zur Markteinführung des neuen Inster, lag der Anteil an E-Autos an den Mag. Roland Punzengruber Neuzulassungen von Hyundai in Österreich bei 24,6 Prozent, im Februar waren es 30,9 und im März 28,4 Prozent. Damit hatten im 1. Quartal 28,1 Prozent aller neuen Hyundai einen rein batterieelektrischen Antrieb; das ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem 1. Quartal 2024 (13,7 Prozent).
„Die Quote von 30 Prozent bei den Elektroautos ist unser Ziel und wird weiterhin unser Ziel bleiben.“
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Der IONIQ 9 bietet jede Menge Platz
Auch wenn die Vorgaben der EU vor wenigen Wochen aufgeweicht wurden, will Punzengruber nicht abweichen: „Die Quote von 30 Prozent bei den Elektroautos ist unser Ziel und wird auch weiterhin unser Ziel bleiben. Wir lassen uns von der eingeschlagenen Entwicklung nicht abhalten.“ Wichtigster Träger dieser Entwicklung war der Kona BEV, der mit einem Plus von 311,4 Prozent „heuer so richtig am Markt eingeschlagen“ sei, heißt es beim Importeur. Mit diesem „Elektroauto zum Preis eines Benziners“ (Punzengruber) habe man vor allem Privatkunden überzeugen können: Deren Anteil sei beim Elektro-Kona von 25 Prozent (im Vorjahr) auf 82 Prozent (heuer) gestiegen. In den ersten 3 Monaten 2025 entfielen insgesamt 75 Prozent aller E-Auto-Verkäufe von Hyundai in Österreich auf Privatkunden (nach 25 Prozent im 1. Quartal 2024). Der IONIQ 5 kam in den ersten 3 Monaten auf ein Plus von 9,8 Prozent bei den Neuzulassungen, der IONIQ 6 schaffte +56,1 Prozent: Insgesamt sei der Absatz an neuen BEVs bei Hyundai im Vergleich zum 1. Quartal 2024 heuer um 172 Prozent gestiegen, vermeldet der Importeur.
IONIQ 9 kommt im September Bei mehreren Veranstaltungen in Österreich wurde den Händlern (die auch interessierte Kunden mitbrachten) ein Ausblick auf das kommende Flaggschiff der E-Auto-Palette gegeben: Der 5,06 Meter lange IONIQ 9 hat 800-V-Ladetechnologie, ist seit Kurzem ab 69.990 Euro bestellbar und soll im September in Österreich eintreffen. Es gibt mehrere Versionen mit 2WD- und 4WD-Antrieb, die Reichweite liegt – je nach Ausstattung und Antrieb – zwischen 511 und 620 Kilometern; der Importeur erwartet bis zu 250 Neuzulassungen bis Jahresende. • (MUE)
HANDEL
Hansjörg Mayr (Denzel Auto AG), Christian Schalk (BYD Austria), Rene Petzner (BYD), Daniel Jäger (BYD), Maria Grazia Davino (Regional Managing Director – BYD Europe), Danijel Dzihic (Managing Director – BYD Austria), Cokey Huang (BYD Europe), Jontey Li (Country Manager AT, HU, CH, MT, CY – BYD Europe) und Patrick Lang (Sales Manager – BYD Europe)
Schnelles Wachstum BYD legt in Österreich ein rasantes Tempo vor. 2025 will man die letzten Lücken im Händlernetz schließen.
Erfolgsmodell Sealion 7 (oben); neu in Österreich: der Atto 2 (o. r.)
Von Mag. Bernhard Katzinger
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irgendwo in Europa läuft es so gut wie in Österreich für den größten chinesischen Autohersteller BYD: Im 1. Quartal 2025 hat die Marke, die von der Denzel-Tochter CCI Car Austria GmbH importiert wird, den Marktanteil bei den Neuzulassungen von 1,4 Prozent im Vorjahr auf 2,5 Prozent gesteigert und übertrifft nach dieser Kennzahl alle anderen europäischen BYD-Länder.
Erfolgreich im Shopping Center Wie Danijel Dzihic, der für Österreich verantwortliche Managing Director, bei einer Fahrzeugpräsentation in Wien sagte, will man im Laufe des Jahres die österreichweite Abdeckung durch Ausbau des Händlernetzes erreichen. Dazu sind u. a. ein neuer Standort in Salzburg-Stadt sowie ein dritter „Pioneer Store“ in der Shopping City Seiersberg bei Graz geplant. Derzeit verfügt die Marke über 32 Standorte, davon 2 Pioneer Stores in Einkaufszentren. Diese Stores seien die erfolgreichsten Verkaufsstandorte der Marke, so Dzihic: „So viel zur Binsenweisheit, dass man in Einkaufszentren keine Autos verkaufen kann.“
Die 2024 erreichte Marke von 4.000 Neuzulassungen will BYD im laufenden Jahr „mehr als verdoppeln“, so Dzihic. Im ersten Quartal habe man dieses Ziel bereits erreicht, nicht zuletzt durch das sehr erfolgreiche Modell Sealion 7, derzeit der gefragteste BYD in Österreich.
An Tesla vorbeigezogen „Wir gehören nach 27 Monaten am hiesigen Markt nun endgültig zu den Top-Performern, sind mit Sealion und Seal unter den Top 10 bei den E-Auto-Bestsellern und konnten auch Tesla beim Absatz deutlich überholen“, zieht ein sehr zufriedener Dzihic am
„Wir wollen im Gesamtjahr die 2024 erreichte Marke von 4.000 Neuzulassungen mehr als verdoppeln.“ Danijel Dzihic, BYD Rande der Atto-2-Präsentation in Wien Bilanz. Dieses seit Kurzem bestellbare vollelektrische Kompakt-SUV bildet den jüngsten Zuwachs zur Modellpalette, als nächstes folgt mit dem Dolphin Surf ein Kleinwagen. Ebenfalls noch 2025 wird die Riege der PHEV-Antriebe beim Seal U DM-i mit der Variante „Comfort“ komplettiert, welche 125 Kilometer rein elektrische Reichweite aufweist. Mittelfristig will BYD alle Modelle auch mit PHEV, bei BYD „Super Hybrid“ genannt, anbieten. •
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Transporterkooperation 123 Shared Mobility und Hornbach intensivieren ihre Zusammenarbeit: Künftig verfügen alle 14 Hornbach- Standorte in Österreich über 123-Transporter zum Mieten.
v. l.: Jürgen Henschel (CarVita), Martin Winkler (Schadenmeister), Helmut Geil (Dekra) und Jan S. Kralik (CARTV)
Erster „Schadendialog“ Dekra Austria, CarVita, CarTV und Schadenmeister haben gemeinsam den Schadendialog ins Leben gerufen. Bei der ersten Auflage standen die Themen Elektromobilität und Versicherungsbetrug im Fokus. „Ziel ist es, zentrale Akteure entlang des gesamten Kfz-Schadenprozesses zusammenzubringen und gemeinsam praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln“, erklärte Mag. Helmut Geil, Geschäftsführer Dekra Austria, die Initiative zum Schadendialog, der Vertreter aus Versicherungen, Leasingunternehmen, Werkstätten und dem Sachverständigenwesen gefolgt waren. „Elektromobilität hat in Österreich eine große Bedeutung, weil hier – nach Belgien – der zweitgrößte Flottenmarkt existiert. Wir sehen daher einen stark wachsenden E-Anteil“, analysiert Geil. Schadenbild und die Schadenfolgekosten würden sich von konventionell angetriebenen Fahrzeugen unterscheiden.
„LAP-App“ bringt’s Die vor 2 Jahren in der Steiermark eingeführte App zur Vorbereitung auf die Lehrlingsabschlussprüfung zeigt Erfolge, freut sich Landesinnungsmeister Mst. Thomas Marichhofer.
AutoZum positiv benotet
Lagermax wächst weiter
Die Nachmessebefragung zur jüngsten Ausgabe der AutoZum, die im Jänner 2025 im Messezentrum Salzburg stattfand, brachte ein positives Feedback, schreiben die Verantwortlichen in den sozialen Netzwerken. 80 Prozent der befragten Aussteller hätten die Noten 1 oder 2 vergeben – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Auflagen 2023 und 2019. Die Erwartungen seien im Besonderen in den Bereichen Präsenz, Image, Kundengewinnung und -betreuung sowie Networking erfüllt worden.
Lagermax Lagerhaus und Speditions AG ist auch 2024 weitergewachsen. Die Gruppe habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 insgesamt 765 Mio. Euro (+12 %) erwirtschaftet und damit den Umsatz im Vergleich zum Jahr 2023 gesteigert. Am bestehenden Lagermax Stammsitz in Salzburg starte noch im 1. Halbjahr 2025 die Erweiterung mit dem Neubau des modernen Headquarters – die Fertigstellung sei mit Ende 2026 geplant. In Premstätten bei Graz baut man für die Tochter Friskus eine Logistikhalle. (Im Bild v. l.: Vorstände Thomas Baumgartner und Alexander Friesz)
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ANSICHT Zoll-Chaos J
ahrelang war es die politische EU-Zielsetzung, weniger Autos und damit weniger CO2 auf Europas Straßen zu haben. Gleichzeitig sollten der florierenden Autoindustrie die europäischen Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die damit entstehende Überproduktion wurde nach China und in die USA exportiert. Das funktionierte längere Zeit recht gut. Jetzt ist Schluss mit lustig. Böse Autokraten in Peking und Washington haben den Spieß umgedreht. China exportiert plötzlich seine E-Autos nach E uropa, die USA haben den Zollhammer ausgepackt. Und in Europa wackeln die Arbeitsplätze. Bisher wurden US-Autoimporte mit 10 Prozent Zoll belegt. Umgekehrt waren die europäischen Autos durch den niedrigen US-Zoll (2,5 %) in den USA relativ billig. Insgesamt importierten die USA Autos im Gesamtwert von 210,3 Mrd. Dollar (2023). Davon entfiel der Großteil auf Mexiko (45 Mrd. Dollar), gefolgt von Japan und Korea. Die EU lag 2024 laut International Trade Administration (ITA) vor Kanada auf Platz vier. Von den 16,1 Millionen Stück des US-Autogesamtmarktes (2024) entfielen nur rund 60 Prozent auf US-Inlandsprodukte. Selbst diese war von einem Teile-Import im Ausmaß von 192 Mrd. Dollar abhängig. Weshalb der geplante Zoll-Hammer auch diese importierten Zulieferungen treffen sollte. Der US-Präsident dekretierte zur Verbesserung der US-Handelsbilanz einen Zoll von 25 Prozent auf alle Auto- und Kfz-Teile-Importe. Nicht nur für Europa, sondern auch für alle Exportländer wie Japan, Korea, Mexiko und Kanada. So entfielen 2024 etwa 28,3 Prozent aller japanischen US-Exporte auf das Autogeschäft. Koreas Hyundai muss aus dieser Sicht laut „Bloomberg“ mit zusätzlichen Kosten von 7 Mrd. Dollar rechnen, da 50 Prozent der US-Verkäufe auf Import-Modelle entfallen. Mit einem Durchschnittspreis von 46.000 Euro pro importiertes EU-Auto belastet der neue Zoll die bisher ertragreichen europäischen Premium-Hersteller. Vor allem die deutschen Autokonzerne träfe es hart. So gingen 446.566 Automobile um 24,8 Mrd. Dollar (das sind 13 Prozent aller deutschen Exporte) in die USA. Eines der größten VW-Werke steht in Mexiko, wo die in den USA sehr beliebten Jetta und Tiguan produziert werden. Ähnlich sieht es bei Audi aus. Von den an 16 Standorten produzierten 1,7 Millionen Stück entfallen 175.000 auf die Q5-Produktion
Dr. Fritz Knöbl
im jüngsten Audi-Werk in San José Chiapa, das ebenfalls von den US-Zöllen betroffen wäre. VW hat lediglich eine US-Produktionsbasis: In Tennessee, wo der ID.4 und der VW Atlas produziert werden. Probleme hat auch BMW. Die Bayern assemblieren in ihrem weltweit größten Werk in Spartanburg (South Carolina) rund 400.000 Stück diverser X-Modelle. Davon verbleibt die Hälfte gleich in den USA. Allerdings wären nun auch für deren Zulieferteile 25 Prozent Zoll fällig. Mercedes assembliert in seinem Werk in Tuscaloosa in Alabama rund 300.000 Stück (2023) der GL-Reihen. Motoren und Getriebe kommen aus Deutschland, alles Übrige von nordamerikanischen Lieferanten.
„Bleibt es bei den angekündigten Zöllen, würden in den USA sämtliche Autos erheblich teurer. Das kommt bei den Wählern nicht gut an.“ Dr. Fritz Knöbl
Auch Stellantis weiß nicht, wie es mit seinen 16 US-Werken mit 52.000 Mitarbeitern in Michigan, Indiana und Ohio für die Marken Chrysler, Dodge und Jeep weitergehen soll. Vor allem, da ein Teil der 2024 in den USA verkauften 1,3 Millionen Modelle aus EU-Produktion stammen, anderseits aus seinen sieben mexikanischen Produktionen in Saltillo und Toluca mit rund 15.000 Mitarbeitern. Bleibt es bei den angekündigten Zöllen, würden in den USA sämtliche Autos erheblich teurer. Das kommt bei den Wählern nicht gut an. Daher hat Trump am 10. April die angekündigten Zölle für 90 Tage ausgesetzt. Denn nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. • Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist
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Wasserdichte Abwehr Wie in allen Bereichen des Lebens, so gibt es auch in der Marderabwehr Unterschiede, deren „innere“ Werte sich erst bei genauerem Hinsehen offenbaren.
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Wasserdichtigkeit bedeutet eine deutliche Erweiterung der Installationsmöglichkeiten
m Falle der Wasserdichtigkeit hat K&K die TÜV Süd Product Service GmbH nun für einen prüfenden Blick hinzugezogen und sich die Erreichung des Standards IP67 nach Norm ISO 20653:2013-02 bestätigen lassen. Nicht nur die vergossene Elektronik, sondern auch die komplett geschlossene Lautsprecherkuppel hätten bei den geprüften Ultraschall- und Hochspannungsgeräten die Bestätigung ermöglicht. Selbst starke Wasserbelastungen ließen die robusten Geräte von K&K unbeeindruckt, was auch mit einer erhöhten Langlebigkeit einhergehe.
Vorteil für Autohäuser und Werkstätten Im Automotive-Bereich ist K&K aktuell der einzige Marderabwehranbieter, der einen solchen Standard erfüllen kann. Für Autohäuser und Werkstätten bedeutet diese Produkteigenschaft eine Erweiterung der Installationsmöglichkeiten. Eine entscheidende Rolle bei der Abwehr spielt der richtige Verbau, denn nur eine optimal verbaute Marderabwehranlage entfaltet ihr volles Potenzial. Die Hochspannungs- und Ultraschallgeräte sollten dort angebracht werden, wo sie am meisten Sinn ergeben: ganz tief unten im Eintrittsbereich der Tiere und somit auch an Stellen, die starker Feuchtigkeit oder Schmutz ausgesetzt sind. Die Marderabwehranlagen von K&K schrecken den Eindringling schon vor dem Eintritt in das Fahrzeug ab. Durch den Schutz vor äußeren Einflüssen sind die K&K Marderabwehrgeräte für anspruchsvolle Einsatzbedingungen geeignet und gewährleisten eine zuverlässige Abwehr. Im Umkehrschluss bedeutet dies mehr Kundenzufriedenheit, dank geringerem Reparaturaufwand von Marderschäden. Mit der IP67-Prüfbestätigung belegt K&K die hohen Maßstäbe, die das Unternehmen an seinen Marderabwehrtechnologien auch unter extremen Bedingungen stellt. • (DSC)
Nachhaltig und sicher Innotec bietet sichere und nachhaltige Produkte im Bereich Schmieren, Kleben und Abdichten.
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it Tribitec Revolution markiert Innotec den Beginn einer neuen Ära chemisch-technischer Produkte. Denn damit kann in den Werkstätten effizient geschmiert, geklebt, gereinigt, abgedichtet und gesichert werden, ganz ohne krebserregende Inhaltsstoffe. Ermöglicht wird das durch die innovative Tribitec Technology. Die speziell für Mobilität und Industrie entwickelte Formulierung realisiert den schrittweisen Verzicht auf so genannte PFAS (=Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen). So entsteht eine leistungsstarke Lösung, die höchste Zuverlässigkeit bietet und gleichzeitig Umwelt und Gesundheit schützt. Dies stelle einen wichtigen Bei-
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Innovative Produkte von Innotec für die Werkstätte
trag zum Erhalt von Gesundheit, Boden, Grund- und Trinkwasser dar.
Nachhaltig und sicher Gerade in der Kfz-Branche gewinnt nachhaltiges Handeln zunehmend an Bedeutung. Tribitec steht für High-Performance ohne Kompromisse – ein klares Signal für Verantwortung, Qualität und Zukunftsfähigkeit. Die neue Generation chemisch-technischer Produkte überzeugt mit starker Performance und bietet einen Systemwechsel für noch mehr Effizienz, Sicherheit und Umwelt verträglichkeit. • (RED)
GEWERBE
Digitalisierung ändert Spielregeln
Martin Brachmann, Geschäftsführer Siems & Klein
Handwerkzeuge sind nach wie vor wichtig, gegenwärtig halten aber immer mehr digitale Tools Einzug in die Werkstätten.
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er eigene, gut sortierte Werkzeugwagen ist der mobile Schrein des Profischraubers. Dort finden hochwertige Handwerkzeuge – vom Steckschlüsselsatz bis zum Spezialwerkzeug – ihren Platz. Die Anforderungen an die Werkzeugausstattung steigen jedoch: Je jünger die Fahrzeugmodelle in der Werkstätte werden, umso mehr digitales Werkzeug ist notwendig. Siems & Klein ist seit mehr als 100 Jahren der verlässliche Partner für Werkstattausrüstung. Martin Brachmann hat im vergangenen Jahr die Geschäftsführung des österreichischen Traditionsunternehmens übernommen. Zuvor war er als technischer Informatiker viele Jahre Leiter eines Entwicklungsteams von digitalen Fahrzeugkomponenten bei einem internationalen Zulieferer der Automobilindustrie. Er weiß darum, was auf die Werkstätten zukommt: „Digitale Werkzeuge und Fähigkeiten werden enorm
Die Werkstattausrüstung wird immer digitaler
an Bedeutung gewinnen und im Wettbewerb mit der Werkstatt aus dem Nachbarort den Unterschied machen“, sagt der Geschäftsführer. Aus Sicht der Werkstatt geht es um die richtige Hardware und das Wissen, wie sie effizient eingesetzt wird. „Das führt zu einem sich ändernden Kundenbedarf und hat darum auch Einfluss auf unser Leistungsspektrum“, so Brachmann. „Wenn es um digitale Werkzeuge geht, ist ein verlässlicher, laufender Kundensupport das Um und Auf. Das ist ein klarer Mehrwert, den wir unseren Kunden bieten.“ Welchen Einfluss die Digitalisierung der Werkstätten auf das Leistungsangebot von Siems & Klein hat, zeigt sich beispielsweise im Bereich Fahrzeugdiagnose. „Diesen Bereich haben wir 2023 neu im Unternehmen etabliert. Mittlerweile ist das Expertenteam auf fünf Personen angewachsen und wir werden uns weiter vergrößern. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass unsere Kunden jederzeit arbeitsfähig sind“, so Brachmann. • (RED)
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So hat sich das Castrol-Logo in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt: Links oben jenes aus dem Jahr 1917, dann folgen jene aus den Jahren 1929, 1946, 1958 und 1968. Darunter das aktuelle Logo, das seit rund 2 Jahren verwendet wird.
Foto: Chris Hofer
Loyalität über 40 Jahre S
Seit 40 Jahren bei der gleichen Firma – vom Verkaufsinnendienst zum Chef: ein Gespräch mit Castrol-Österreich-Geschäftsführer Gerhard Wolf.
pannende Rückblicke auf den 1. April 1985 – als Gerhard Wolf zum ersten Mal durch die damalige Castrol-Zentrale am Wiener Schwarzenbergplatz geführt wurde. Vom herzlichen Willkommen bei Castrol bis zu „Na was wird der schon viel können“. Ein gewaltiger Irrtum – denn seit mittlerweile 40 Jahren ist Wolf in unterschiedlichsten Positionen erfolgreich. Seit über einem Jahrzehnt führt er das Unternehmen als Geschäftsführer, nachdem er schon zuvor viele Jahre als Verkaufsleiter in verschiedenen Vertriebskanälen und Regionen Verantwortung trug. In den letzten Jahren war er nicht nur in Österreich, sondern auch in der Schweiz und in Deutschland für das Fachwerkstättengeschäft zuständig. Doch zurück in die Mitte der 1980er Jahre, als Wolf im Verkaufsinnendienst von Castrol begann und von seinen damaligen Chefs, Heinz Slesak, Georg Beder, Gustav Trubatsch und Otto Flurer, sehr rasch die Castrol-Philosophie und Nähe zum Kunden verinnerlichte. Und die Produkteinführung des bekannten GTX3 in der schwarzen Dose mit der roten Kappe, über TXT in den 1990ern und dann das erste 0W30 Leichtlauföl Castrol SLX bis hin zu den aktuellen Castrol Edge Produkten begleitete. Gerhard Wolf ist eine feste Größe bei Castrol – ein Ruhepol mit strategischem Weitblick. Als loyaler Teamplayer mit klarer, kompromissfähiger Denkweise versteht er es, Konzernvorgaben umzusetzen und dabei stets auf starke Partnerschaften zu setzen. Mit
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dem Blick fürs Wesentliche trägt er seit vielen Jahren entscheidend dazu bei, Castrols Marktführerschaft zu sichern und weiter auszubauen. Gustav Trubatsch, langjähriger Wegbegleiter bei Castrol, bringt es treffend auf den Punkt: „Gerhard Wolf ist ein Defensivkünstler.“ Gemeint ist damit eine Führungspersönlichkeit mit einer besonderen Stärke – der Fähigkeit, im Hintergrund wirksam zu sein und im entscheidenden Moment mit Erfolgen aufzutreten. Der Familienmensch agiert bewusst ohne große Bühne, dafür mit Substanz, Verlässlichkeit und einem tiefen Verständnis für Zusammenarbeit. Am liebsten im Team, mit klarer Haltung und geradliniger Geschäftstätigkeit.
Internationale Karriere Ab 1994 startete die internationale Karriere von Wolf: „Seit vielen Jahren spreche ich im beruflichen Alltag mehr Englisch als Deutsch.“ Geht es nach ihm, so wird er noch einige Zeitlang die Marke Castrol bei den Herausforderungen der Elektromobilität mit der Vermarktung der technisch hochentwickelten Schmierstoffe als auch den neu entwickelten Spezialprodukten – Castrol EON Produktreihe – für Elektrofahrzeuge begleiten. Das funktioniert mit ehrlich geführten Partnerschaften, mit Kunden und Lieferanten aber vor allem mit loyalen Mitarbeitern – Loyalität, die Wolf sowohl als Kollege, Vorgesetzter als auch als Playing Captain vorlebt. • (RED)
GEWERBE
Die digitale Autowäsche Autowäsche soll dank neuer digitaler Lösungen von WashTec für den Kfz-Betrieb wirtschaftlich noch interessanter werden. Von Mag. Bernhard Katzinger
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ür den Endkunden ist es ein spürbarer Sprung in der Benutzerfreundlichkeit, für die Betreiber von Waschanlagen ergeben sich neue Wachstums- Chancen: WashTec führt eine umfassende Palette intelligenter digitaler Services ein, die von der Steuerung der Waschanlage über ein Vertriebsmodell für Flotten bis hin zu digitalen Vermarktungsmöglichkeiten reichen.
Intelligente Lösungen für Kunde und Betreiber
Foto: WashTec
Sebastian Kutz, CSO WashTec AG
„Die Digitalisierung der Fahrzeugwäsche ist überfällig, wir sind diesbezüglich in der Pionierrolle.“ Sebastian Kutz, WashTec AG
Bei „WashNow“ handelt es sich um eine ausgewachsene Vertriebsplattform, auf der Betreiber (aber z. B. auch Autohersteller, Flottenkarten- oder Carsharing- Anbieter) Fahrzeugwäschen anbieten können. Per App oder Infotainment-System des Fahrzeugs können Endverbraucher erkennen, wo aktuell eine WashNow-Waschanlage frei ist, und können diese direkt buchen. Die App-basierte Lösung „EasyCarWash PRO“ wiederum ermöglicht Betreibern die digitale Vermarktung von Einzelwäschen und Abo-Modellen. WashTec liefert Antworten auf zentrale Herausforderungen im Markt. In der Kombination aus vernetzter Waschanlage, führender Waschchemie und neuen digitalen Lösungen eröffnet WashTec attraktive Perspektiven und gestaltet aktiv die digitale Transformation der Branche. •
„Wir erschließen das komfortable Abrufen und Bestellen von Services mit Apps, Abonnement- und Flatrate-Angeboten für Fahrzeugwäschen“, sagt Sebastian Kutz, CSO der WashTec AG, der sein Unternehmen damit in der Pionierrolle sieht. „Die Digitalisierung der Fahrzeugwäsche ist überfällig.“ Zu den neuen Lösungen zählt etwa „SmartCare Connect“, ein System, das die Portalwaschanlage vollautomatisch erkennen lässt, welche Größe und Form das betreffende Fahrzeug hat, und Waschprogramme automatisch daran anpassen kann. „Car Wash Assist“ wiederum bietet Betreibern die Fernüberwachung und bei Bedarf Fernwartung der Anlage, mittels derer remote in die S teuerung e ingegriffen bzw. Störungen behoben werden können.
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Foto: Marlene Fröhlich
Mag. Thomas Oberholzner, Institutsleiter KMU Forschung Austria
Gewerbe pessimistisch Laut Konjunkturbeobachtung „Gewerbe und Handwerk“ der KMU Forschung hat die Branche Kraftfahrzeugtechniker (einschließlich Vulkaniseure) im Jahr 2024 ihre Umsätze im Schnitt um 1,8 Prozent gesteigert. Allerdings sind die Erwartungen für die Umsatzentwicklung im 2. Quartal des laufenden Jahres pessimistisch, wie die Forscher herausfanden. Die größten Herausforderungen für die Betriebe stellen Steuern, Abgaben sowie steigende Energiekosten dar.
Mahle behauptet sich Autozulieferer Mahle (Bild: CEO Arnd Franz) meldet ein positives operatives Ergebnis 2024 bei deutlich gesunkenem Umsatz (-5,6 %). Unter anderem sei das Geschäft mit E-Mobilität derzeit schwierig. Im Aftermarket-Segment legte Mahle hingegen zu.
Foto: Adobe Stock/photostockatinat
Industrie fällt zurück Experte und CEO Karlheinz Zuerl bemängelt, dass Europas Industrie sich auf der „Industrie 4.0“ ausruhe, während Asien und Tesla bereits in Richtung Industrie 5.0 gehen würden. Damit gemeint sind vollautonome Fabriken.
Verbrenner-Schrumpfung Während der Gesamt-Automarkt in China weiterhin rasant zulegt (+6 Prozent im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum), fiel dabei der Anteil von Verbrennerfahrzeugen um etwa 12 Prozent, so eine Studie des Center for Automotive Research (CAM). Die NEV – also Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride – erreichten bereits 51 Prozent aller Neuzulassungen. Marktführer ist BYD, der Hersteller dominiert das NEV-Segment mit 28,8 Prozent. Nicht-chinesische Hersteller verlieren weiter an Boden, so CAM.
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Mag. Heinz Müller
Es ist fünf Minuten vor zwölf! Als Autohändler hat man mittlerweile nicht mehr allzu viele Chancen, einen (vielleicht sogar neuen) Kunden zum Kauf eines Neuwagens zu überzeugen. Die Zahl der Besuche in den Schauräumen ist im Schnitt seit Jahren rückläufig, da sich die Kunden längst im Internet vorinformieren und nur noch zum Händler (oder Agenturpartner) kommen, um eine Runde mit dem Wunschfahrzeug zu drehen, letzte Fragen zu klären und dann – hoffentlich – die Unterschrift unter den Kaufvertrag zu setzen. In dieser Zeitspanne muss im Autohaus alles klappen: Die vielzitierte „Chemie“ zwischen Verkäufer und Kunde muss passen, die Informationen müssen stimmig sein, das Auto für die Probefahrt sollte rechtzeitig bereitstehen, und zwar sauber und betankt/geladen. Ist das nicht der Fall, ist der Kunde möglicherweise verloren, denn Alternativen gibt es aktuell genug. Die Zeit der engen persönlichen Bindungen mag es zwar noch am Land und im kleinstädtischen Milieu geben, in Großstädten ist das aber längst passé (falls es sie überhaupt je gegeben hat). Überlegen Sie, wie es Ihnen bei Ihren Einkäufen in anderen Branchen geht? Im Supermarkt ist es noch am einfachsten, da legt man sich seine Waren selbst ins Wagerl, rollt damit zur Kasse und ist in den meisten Fällen schnell durch. Heikel wird es, wenn man Bedienung braucht. Als ich Anfang des Monats an einem Samstag gegen Mittag in einer Trafik in Wien-Aspern war, um ein paar Brieflose einzulösen (leider nur 1- und 2-Euro-Gewinne), sagte die Dame doch glatt: Dies sei momentan nicht möglich, da es zu lange dauere und möglicherweise ja eine weitere Kundschaft kommen könne, die sie dann nicht bedienen könne. Wohlgemerkt: Ich war allein und eine zweite Verkäuferin (oder war es die Besitzerin) war grad mit Geldzählen beschäftigt. Na gut: Kunde verloren, und zwar für immer und ewig. Mein Bekanntenkreis aus der Umgebung ist auch längst informiert – und Sie jetzt auch. So schnell kann’s gehen: Da braucht man gar keinen Shit-Storm in Social Media …
WIRTSCHAFT
Autohaus als Komplettanbieter
Foto: Adobe Stock/Aillusionist
Alles von einem: Finanzierung, Versicherung, Garantie
Das Kundenverhalten ändert sich, die Chancen auf hohe Kundenbindung sind mit den richtigen Partnern dennoch vorhanden.
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Von der Finanzierung zur Versicherung Das, was damals die Finanzierung war, ist heute die Versicherungsvermittlung. Noch viel zu gering ist der Anteil an Versicherungen, die gleich direkt im Auto haus vermittelt werden. Oder umgekehrt: Es gibt noch viel Potenzial. Denn der Nutzen ist noch höher als bei Leasing und Kredit. Bei der Finanzierung ist man Ansprechpartner bei eventuellen Änderungen und der Verkäufer weiß, wann die Finanzierung bzw. das Leasing ausläuft und damit das Potenzial für einen Wechsel am größten ist. Bei der Versicherungsvermittlung gibt es einen weiteren großen Vorteil: Der Kunde kommt im Schadenfall – einer für ihn sehr unangenehmen Situation – auf das Autohaus zu, das ihm unbürokratisch helfen kann. In Zeiten von Rou-
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anch einer im Verkauf mag sich noch gut daran erinnern: Ein neues (gebrauchtes) Auto wurde nur gekauft, wenn das Geld am Bank-Konto (oder unter der Matratze) auch dafür ausreichte. Damals waren die meisten Auto händler bzw. -verkäufer noch weit davon entfernt, Finanzierungen anzubieten. Heute gehört die Finanzierung fix zum Autoverkaufen dazu.
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Von Gerald Weiss
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ting und Ablösen ist es alles andere als selbstverständlich, dass das im Betrieb verkaufte Fahrzeug auch dort repariert wird. Mit den Versicherungspartnern des Autohauses wird das meist gewährleistet und Ärger mit fremden Versicherungen werden reduziert.
Garantie für die Kundenbindung Der dritte Teil der Kundenbindungsmaßnahmen im Autohaus ist die Garantie: entweder Neuwagenanschluss-Lösungen oder klassische Gebrauchtwagen-Garantie. Der Kunde wird an den Betrieb gebunden, Sorgen des Betriebes wegen Gewährleistungsansprüchen werden geringer und falls etwas auftritt, gibt es einen Dritten, der das bezahlt. Auf den nächsten Seiten finden Sie Top-Anbieter aus den Bereichen Finanzierung, Versicherung im Auto haus und Garantie. Nutzen Sie diese starken Partner für Ihre Kundenbindung und Ihren langfristigen Erfolg. •
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WIRTSCHAFT
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Der nächste Preissprung Die durchschnittlichen Reparaturkosten stiegen 2024 auf über 700 Euro, wie die jüngste Schadenanalyse der CarGarantie ergibt.
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ie durchschnittlichen Reparaturkosten steigen immer schneller. Laut jüngster Schadenanalyse der CarGarantie lag der Wert mit 718 Euro erstmals über der 700er-Marke. Erst 2022 hatten die Kosten 600 Euro überschritten.
Motor und Elektrik als Kostentreiber Auch in diesem Jahr ist der Motor wieder für die teuersten Schäden verantwortlich, und zwar sowohl bei den Gebrauchtwagen (26 Prozent) als auch bei den Neuwagen mit 18,4 Prozent der Reparaturkosten. Auch die elektrische Anlage ist bei Neu- und Gebrauchtwagen Kostentreiber bei den Schäden, und sie ist das anfälligste Bauteil: Bei Gebrauchtwagen ist sie mit 21,5 Prozent für mehr als ein Fünftel der Schadenfälle verantwortlich, bei Neuwagen sogar für 26,1 Prozent der Schäden. Die Komfortelektrik ist bei Neuwagen für 14,9 Prozent der Schäden verantwortlich, ein leicht gestiegener Wert (siehe Grafiken). Der Versicherungs- und Kundenbindungs-Spezialist CarGarantie analysiert jedes Jahr rund eine Million ausgelaufene Garantieverträge für Neu- und Gebrauchtwagen aus allen europäischen Märkten, um
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Schadenregulierungssummen (in Prozent) der einzelnen Bauteile für Gebrauchtwagen (oben) und Neuwagen (unten, Quelle: CarGarantie)
die durchschnittlichen Reparaturkosten für garantiepflichtige Schäden festzustellen. Dass die Kosten weiter anziehen, hat die Spezialisten nicht überrascht, wie CarGarantie-Vorstandsvorsitzender Dr. Marcus Söldner zu Protokoll gibt. „Der Großteil der Entscheider in der Automobilindustrie hat laut einer aktuellen puls-Studie eine Preissteigerung für Werkstattleistungen erwartet, auch wir hatten eine Fortsetzung des Preisanstiegs vorausgesagt.“
„Die derzeitige Situation lässt weitere Steigerungen befürchten. Eine Absicherung bieten Garantie- und Reparaturkostenversicherungen.“ Dr. Marcus Söldner, Vorstandsvorsitzender CarGarantie Und die Prognosen seien „in bedeutendem Ausmaß“ eingetreten, so Söldner: „Bereits im vergangenen Jahr verzeichneten wir einen Preissprung von rund 40 Euro, heuer fiel der Anstieg mit über 60 Euro noch einmal höher aus. Und die Situation des internationalen Handels sowie die zahlreichen Krisen lassen weitere Steigerungen befürchten. Eine Absicherung für Händler und Endkunden bieten Garantie- und Reparaturkostenversicherungen.“ • (KAT)
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WIRTSCHAFT
Andreas Hager-Pichler, Vertriebsleiter Real Garant in Österreich
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Maßgeschneiderte Lösungen Real Garant setzt auf individuelle und maßgeschneiderte Garantielösungen für die Händler, wie Vertriebsleiter Andreas Hager-Pichler berichtet.
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eit knapp einem Jahr ist Andreas Hager-Pichler nun Sales-Manager bei Real Garant und hat damit die österreichischen Vertriebsagenden von Mag. Michael Erb übernommen, der als Director CEE auch für die osteuropäischen Märkte verantwortlich ist. Hager-Pichler ist gelernter Karosseriebautechniker und hat nach einer Vertriebsausbildung und mehreren Stationen im Automobil-Vertrieb zur Garantie-Versicherung gewechselt. 2011 hat Hager-Pichler bei Real Garant in Österreich begonnen und den Markt mit aufgebaut. „Mit der Erfahrung im Autoverkauf habe ich bemerkt, wie wichtig und nützlich Garantielösungen sind“, so Hager-Pichler heute. „Es war mir schon damals wichtig, abgesichert zu sein, transparent kalkulieren zu können und mit der Garantie auch für Kundenbindung zu sorgen. Das sind auch die Vorteile, die ich heute meinen Kunden erkläre.“
Flexibel und kundenorientiert „Wir bieten dem Händler Flexibilität, sind vielseitig und kundenorientiert. Dabei versuchen wir, unseren Partnern spezifische und maßgeschneiderte Produkte anzubieten“, so Hager-Pichler. Um weiterhin nah am Markt zu sein, betreut er einen Teil seines bisherigen Gebietes weiter. „Mir ist es unverändert wichtig, Konzepte für den Kunden zu entwickeln.“ In seiner neuen Funktion als Vertriebsleiter ist er
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nicht nur an der Planung mit dem Kunden beteiligt, sondern auch an der Realisierung bei Real Garant. „Es ist nach wie vor faszinierend, wenn wir ein Konzept in die Umsetzung bringen und daraus zuerst Versicherungsabschlüsse und dann Kundenbindung und echter Mehrwert für alle entstehen“, berichtet Hager-Pichler: „Denn man muss heute alle Möglichkeiten zur Kundenbindung nutzen, um die Werkstätte auszulasten.“
Von Garantie über Mobilität bis Wartungspakete „Neben der Kompetenz im Bereich der Garantie bieten wir noch Mehrleistungen wie die Wartungspakete und können damit rund um die Kundenbindung alles anbieten.“ Die Betreuung der Händler erfolgt
„Man muss heute alle Möglichkeiten zur Kundenbindung nutzen, um die Werkstätte auszulasten.“ Andreas Hager-Pichler, Vertriebsleiter Real Garant dabei mit langjährigen Mitarbeitern im Außendienst. Neben dieser Betreuung und Beratung ist die Schulung ein wichtiges Thema. „Wir sensibilisieren und fokussieren die Mitarbeiter beim Thema Garantie.“ Dazu werden beispielsweise Termine organisiert, „mit dem gesamten Team des Autohauses. Wenn zu wenig Wissen und zu wenig Sicherheit vorhanden ist, wird das Produkt zu wenig genutzt.“ Dabei ermöglicht die Garantie Kundenbindung und Werkstatt-Auslastung mit entsprechender Vergütung. „Das ist mehr denn je ein wichtiges Thema.“ • (GEW)
Autoversicherung direkt im Autohaus reduzierter Kasko-Selbstbehalt in Ihrem Autohaus kostenloses 24h-PannenhilfeService europaweit Rücktransportkosten bis EUR 1.500,– aus dem In- und Ausland in Ihr Autohaus Kfz-Anmeldeservice Kaufpreisersatzdeckung: 5 Jahre voller Kaufpreisersatz – eine Vollkasko-Option mit Komplettschutz bei Totalschaden und Diebstahl
carplus.at Medieninhaber und Hersteller: CARPLUS Versicherungsvermittlungsagentur GmbH; GISA-Zahl 25348163; Verlags- und Herstellungsort: Wien; Bildnachweis: Patrick Salfinger. Die CARPLUS Versicherungsvermittlungsagentur GmbH übt die Tätigkeit eines vertraglich gebundenen Versicherungsagenten der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group aus und vermittelt ausschließlich Produkte dieser Versicherung. (24.04 – I202411177)
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„Maximale Zusatzerträge“ Die CARPLUS-Pakete aus Versicherung, Finanzierung und Garantie ermöglichen Zusatzerträge, Kundenbindung und Werkstattauslastung. as 1. Quartal 2025, mein erstes Quartal als Geschäftsführer von Carplus, war herausfordernd. Dabei hilft in fordernden Zeiten nur Ruhe, Hektik ist fehl am Platz“, bilanziert Dominic Krb, Geschäftsführer von Carplus: „Carplus steht für Beständigkeit, Partnerschaft und Unterstützung vor Ort. Wir nehmen die aktuellen Herausforderungen für die Autohäuser sehr ernst, versuchen, ihnen Themen abzunehmen, Probleme zu lösen.“ Dabei ist die Servicequalität entscheidend, schließlich hat das Autohaus den Erstkontakt zum Kunden. „Wenn dieser überzeugend ist, dann sind wir gemeinsam mit dem Autohaus erfolgreich. Der Kunde nimmt positive Emotionen mit. Im Schadenfall leisten wir gemeinsam perfekte Arbeit in der Regulierung und der Kunde bleibt dem Autohaus erhalten“, so Krb.
Komplettangebote und maximale Zusatzerträge „Wir bringen dem Betrieb die Autos direkt in die eigene Werkstatt, wo durch die steigende Elektromobilität der Bedarf an Auslastung gegeben ist“, ergänzt Andreas Vancura, der Krb in der Funktion als Vertriebsleiter nachgefolgt ist und seine Agenden als Key-Account-Manager nun nach und nach an Fla-
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Foto: Patrick_Salfinger
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CARPLUS-Vertriebsleiter Andreas Vancura und Geschäftsführer Dominic Krb
Foto: Adobe Stock_ ra2 studio
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WIRTSCHAFT
viu Muresan übergibt: „Wir bieten dem Kfz-Betrieb einen echten Mehrwert und ermöglichen maximale Zusatzerträge.“ Dabei unterstützt Carplus die Partner mit Komplett angeboten. Ein Beispiel dafür ist das Finanzierungsund Versicherungspaket mit Mobilize Financial Services, der Bank für Renault und Dacia. „Hier ist unsere Angebotslösung direkt in das Verkäufer- Programm der Renault- und Dacia-Händler integriert und kann einfach und niederschwellig umgesetzt werden“, weiß Vancura. „Smart, ohne Barrieren und mit überdurchschnittlichen Provisionen.“
Finanzierung, Versicherung, Garantie Für den Gebrauchtwagen-Bereich hat Carplus ein Paket mit Wiener Städtische • Donau Leasing sowie dem neuen Kooperationspartner mobile Garantie entwickelt. „Der Kunde profitiert von einer attraktiven Finanzierung, unserer umfassenden Versicherungslösung, der Sicherheit einer Gebrauchtwagen-Garantie sowie vom Multibonus mit einem Preisvorteil von 1.000 Euro“, beschreibt Vancura. „Gemeinsam bringen wir den Kunden zurück in den Betrieb, egal ob Schadenfall, jährlicher Garantie- Check oder technisches Problem.“ „Wir ermöglichen dem Betrieb maximale Zusatzer-
„Wir ermöglichen maximale Zusatzerträge, Werkstattauslastung und Kundenbindung.“ Dominic Krb, Geschäftsführer CARPLUS träge durch Versicherung und Finanzierung sowie Werkstattauslastung und Kunden bindung durch Schadenabwicklung und 3 Jahre G arantie“, fasst Krb zusammen. • (GEW)
WIRTSCHAFT
Eindeutige Zuordnung Beim Gutachtendruck soll zukünftig keine Auswahl der geeigneten Person mehr möglich sein. Vecos hat dafür schon jetzt vorgesorgt.
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m Manipulationen und Fehlern vorzubeugen, wird verstärkt darauf geachtet, dass jene Person das Gutachten fertigstellt, die es auch durchgeführt hat“, berichtet Markus Singer, Leiter Vertrieb bei Vecos. So soll zukünftig keine Auswahl der geeigneten Person beim Gutachtendruck mehr möglich sein. Bei Vecos gibt es schon jetzt entsprechende Sicherheitsstufen. „Jeder Mitarbeitende muss sich mit einem persönlichen Benutzernamen anmelden, der nur einmalig vergeben wird und nicht erneut verwendet werden kann“, so Singer, Nach der Anmeldung wird beim Abschluss des Druckprozesses ausschließlich der Name der angemeldeten Person angezeigt, sodass eine nachträgliche Auswahl oder Änderung der verantwortlichen Person ausgeschlossen ist.
Keine Auswahl am Ende Über die Administrator-Einstellungen in den Benutzerrollen und Berechtigungen lässt sich die Option
Markus Singer, Leiter Vertrieb, Vecos
„Keine Auswahl geeigneter Person beim Gutachtendruck“ aktivieren. Unbefugten Nutzern wird der Abschluss des Druckvorgangs verwehrt, wodurch Manipulationsversuche von vornherein unterbunden werden. „Derzeit kann die Funktion manuell eingestellt werden, zukünftig wird das bereits standardmäßig fix hinterlegt sein“, so Singer. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Verantwortlichkeiten jederzeit eindeutig nachvollziehbar bleiben und nur autorisierte Personen einen rechtsgültigen Gutachtendruck durchführen können. • (GEW)
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Foto: C_Scheinast
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WIRTSCHAFT
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Heinz Steinbacher, Hauptbevollmächtigter Garanta
Auf das Autohaus konzentriert A
&W: Wie sieht die geänderte Vertriebsstrategie bei Garanta aus? Heinz Steinbacher: Wir gelten seit 36 Jahren als berufsständische Versicherung, die sich um die Anliegen der österreichische Kfz-Wirtschaft kümmert. In den letzten Jahren wurden Versicherungsprodukte auch über den selbstständigen Versicherungsmakler vertrieben. Nun haben wir beschlossen, uns künftig auf unseren Stammvertriebsweg, das Autohaus, zu konzentrieren. Mit dieser Fokussierung auf unseren Kernvertriebsweg können wir unsere Vertriebspartner in der Kfz-Branche noch besser betreuen.
Garanta konzentriert sich zukünftig ausschließlich auf den Vertriebskanal Autohaus und erhöht mit den Lösungen Frequenz und Erträge im Kfz-Betrieb.
„Das Versicherungsgeschäft kann einen deutlichen Ergebnisbeitrag zu den erwirtschafteten Gewinnen im Autohaus leisten.“ Heinz Steinbacher, Hauptbevollmächtigter Garanta Wird es weitere Änderungen geben? Steinbacher: Nein, denn für die Garanta sind und bleiben das Autohaus und der Autoverkäufer der erste Ansprechpartner für den Kunden, wenn es um Automobilität geht. Dazu zählen insbesondere die Beratung und der Verkauf von Versicherungen. Von der Garanta kommen entsprechende Versicherungslösungen – unabhängig davon, mit welchem Antrieb das Fahrzeug ausgestattet ist. Daneben stellen wir Services zur Verfügung, damit unsere Autohauspartner ihren Kunden ein One-Stop-Service-Erlebnis im Autohaus bieten können. Für den Kunden bedeutet dies eine Serviceverbesserung – dem Kfz-Betrieb erschließen sich wichtige Einnahmequellen. Neben der Vermitt-
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lungsprovision ist das vor allem der Erstkontakt im Schadenfall. Alles in allem kann das Versicherungsgeschäft somit einen deutlichen Ergebnisbeitrag zu den erwirtschafteten Gewinnen im Autohaus leisten. Können Sie ein paar Services hervorheben? Steinbacher: Kunden wollen neben dem Autokauf und der Wartung auch die Schadenabwicklung direkt bei ihrem Verkäufer durchführen. Und über die Garanta-Zulassungsstelle auch ihr Fahrzeug im Auto haus anmelden. Dazu kommt, dass Kunden profitieren können, wenn sie etwa einmal im Jahr eine Wartung oder Kfz-Überprüfung in ihrem Autohaus durchführen. Das trägt dazu bei, die Frequenz im Autohaus zu erhöhen und die Kundenbindung zu verstärken. Die Garanta bietet auch Produkte rund ums Autohaus an. Wie sehen die aus? Steinbacher: Herkömmliche Versicherungsangebote, die selten maßgeschneidert für die Kfz-Branche sind, bieten nur lückenhaften Schutz. Um sich hier ein umfangreiches Wissen anzueignen, bedarf es viel Zeit und Geduld. Bei vielen Betrieben ist aber die dafür notwendige Zeit nur mangelnd vorhanden. Daher hat die Bundesinnung Fahrzeugtechnik die Garanta beauftragt, ein All-inclusive-Versicherungspaket zu entwickeln, das über die GÖS Garanta Österreich Service erhältlich ist. • (GEW)
WIRTSCHAFT
Betreuung verstärkt
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Um diesen Anspruch zu unterstreichen und dem Wachstum zu entsprechen, verstärkt mobile Garantie
das Außendienstteam. Gernot Lindermayer verfügt sowohl über Erfahrung im Vertrieb wie auch in der Autobranche und wird zukünftig CH U neben Kurt Ziegler, Manfred Suta und ChristiER N FINA an Ode-Almberger für mobile Garantie im Team von Kurath unterwegs sein. „Gernot wird für unsere Kunden in Wien und Niederösterreich zuständig sein, damit können wir die Betreuung weiter intensivieren“, so Kurath. • (GEW)
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Neuer Außendienstmitarbeiter
Gernot Lindermayer, zuständig für Wien und Niederösterreich
VERS
ie Betreuung der Händlerpartner, persönliche Besuche und die Erreichbarkeit bei Fragen oder Problemen sind bei mobile Garantie Österreich unter der Leitung von Vertriebsleiter Ing. Werner Kurath ein entscheidender Faktor für den Erfolg. „Auch wir gehen in die digitale Welt, vergessen dabei aber nicht, mit unseren Kunden, Partnern und deren Mitarbeitern zu reden. Wir sind erreichbar, kümmern uns um Anliegen und Probleme“, so Kurath. Dabei registriert Kurath ein großes Interesse an den Lösungen von mobile Garantie: „Etwa für unsere 3-Jahres-Garantie, die bis zu einem Fahrzeug alter von 15 Jahren und einer Kilometerleistung von 200.000 abschließbar ist.“, Nach dem Abschluss gibt es keine km-Begrenzung mehr. „Das ist eine fast 100-prozentige Bindung ans Autohaus.“ Kurath steht seit 25 Jahren für das Thema Garantie und Kundenbindung. „Jetzt spüren wir einen starken Schub, weil die Anforderungen an die Betriebe so groß geworden sind.“
Ing. Werner Kurath, Vertriebsleiter mobile Garantie in Österreich
N ZI G ERUNG
mobile Garantie verstärkt das österreichische Außendienstteam, um die Händler noch besser betreuen zu können.
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WIRTSCHAFT
Die wichtigsten Kennzahlen aus dem Vorjahr und die Kooperationspartner von Santander
Mit 2,123 Milliarden Euro (+20,4 Prozent) erreichte das Finanzierungsvolumen ERU N FINA im Kfz-Bereich bei Santander im Vorjahr einen neuen Höchstwert.
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N ZI G ERUNG
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„Die Latte liegt immer höher“
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Die Laufzeiten werden wieder länger Nachdem die durchschnittlichen Laufzeiten für Autofinanzierungen bei Santander seit 2020 von damals 53,5 Monaten bis 2023 auf 50 Monate abgenommen hatten, wurde 2024 eine deutliche Trendwende registriert: Laut Schwaiger lag die Finanzierungslaufzeit im Vorjahr bei 53 Monaten, war also fast exakt gleich hoch wie 2020. Der Grund liegt in den deutlich gestiegenen Raten für die Finanzierung aufgrund der Zinserhöhungen: „Das funktioniert nur so lange,
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er Michael Schwaiger kennt, weiß, dass der gebürtige Bayer um Worte nicht wirklich verlegen ist: Die Zahlen, die der COO der Santander Consumer Bank im April in Wien präsentierte, verschlugen jedoch auch dem langgedienten Finanzierungsexperten beinahe die Sprache. „Ich bin zwar immer Optimist, aber damit hätte ich wirklich nicht gerechnet“, sagte Schwaiger bei der Bilanz-Pressekonferenz über das Ergebnis im Kfz-Geschäft für das Jahr 2024. Die Bank, seit 2009 in Österreich, steigerte das Finanzierungsvolumen im Kfz-Bereich um 20,4 Prozent auf 2,123 Milliarden Euro. „Das ist auch ein Erfolg unserer Händler“, meint Schwaiger, „sie hatten unglaublich hohe Finanzierungsquoten.“ Der durchschnittliche Finanzierungsbetrag pro Auto stieg seit 2020 bis 2023 von 16.793 auf 23.051 Euro, um 2024 noch einmal einen Sprung auf 27.301 Euro zu machen. Mit diesem „unfassbar tollen Ergebnis“ (Schwaiger) habe man sich allerdings die Latte extrem hoch gelegt. „Wir laufen ja gegen den Markt, der sich nicht so stark entwickelt hat. Wir sind auch nicht allein am Markt und müssen uns immer neu bewerben.“ Allerdings sehe er, „dass die Händler nach wie vor Freude haben, mit uns zu arbeiten“. Rund 1.900 Händler kooperieren
bei der Kfz-Finanzierung in Österreich mit Santander, um 40 mehr als 2023. „Es kommen immer wieder einige neu dazu, andere fallen weg.“ Es habe sich ausgezahlt, dass Santander auch kleinere Händler im Gebrauchtwagen-Bereich mit Kreditlinien und Finanzierungshilfen unterstützt habe, so Andreas Handl, Head of Cooperations & Stock Finance: „Wir sind uns für nichts und niemanden zu schade: Auch kleine Händler haben das Potenzial zu wachsen, und wir begegnen uns auf Augenhöhe.“
„Ich bin zwar immer Optimist, aber damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.“ Michael Schwaiger, COO
Andreas Handl, Head of Cooperations & Stock Finance
wie sich die Kunden die Finanzierung leisten können. Um sich dieselbe Rate leisten zu können, muss man die Laufzeit verlängern“, so Schwaiger. Übrigens: Santander startet nun mit einem Pilotprojekt, bei dem Kunden die Finanzierung eines Gebrauchtwagens online beantragen können: „Das läuft direkt über unsere Homepage von zu Hause aus“, sagt Schwaiger: „Der Händler wird informiert, sobald die Finanzierung von uns genehmigt wurde, und der Kunde geht mit einem genehmigten Vertrag zum Händler.“ Vorerst wird diese neue Methode nur über ausgewählte Händler von AutoScout24 ermöglicht; eine Erweiterung ist aber angedacht. • (MUE)
WIRTSCHAFT
Horst Neusiedler (l.) verstärkt als Vertriebsleiter das Team von VMS-Geschäftsführer Franz Filz
Neues bei Team, Tarif und Rechner VMS hat sein Team verstärkt, einen neuen Tarif-Rechner sowie den neuen UNIQA-Tarif mit Baustein-System eingeführt.
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Ebenfalls neu für die Partner von VMS ist der Kfz- Tarif von UNIQA. „Das Tarifmodell ist komplett neu. Hier kann der Vermittler nun die Risikoabdeckung mit einem Baustein-System individuell an die Anforderungen des Kunden anpassen“, erklärt Neusiedler. Neben der Grunddeckung sowie unterschiedlichen Selbstbehalt-Varianten können je nach Anforde-
N ZI G ERUNG
„Um die Beratung für den Verkäufer noch einfacher und niederschwelliger zu machen, haben wir unseren Tarifrechner erneuert und vereinfacht“, beschreibt Neusiedler: „Das System ist besonders benutzerfreundlich und verfügt über eine wirklich einfache Oberfläche.“ Dabei werden alle Prämien, alle Kasko-VaCH rianten mit den jeweiligen Selbstbehalten ERU N FINA sowie die Zusatzpakete angezeigt, jede Änderung in der Auswahl zeigt sofort die neue Prämie an. „Alles ist auf einer Seite ersichtlich, das war der Wunsch der Verkäufer“, ergänzt Filz. Die Polizzierung erfolgt im neuen System bereits durch den UNIQA- Betreuer. „Diese vollumfängliche Betreuung durch die 300 Mitarbeiter von UNIQA ist ein großer Vorteil bei der Zusammenarbeit mit VMS. Damit hat jedes unserer Partner-Autohäuser einen zugeordneten Mitarbeiter, der sich um alle Versicherungsthemen kümmert und den Verkäufer unterstützt. Hier haben sich viele sehr erfolgreiche Teams entwickelt“, so Filz. • (GEW)
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Neuer Kfz-Tarif mit Baustein-System
Tarifrechner erneuert und vereinfacht
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MS, UNIQA-Tochter für das Autohaus- Geschäft, hat sein Team erweitert und setzt mit Horst Neusiedler nun einen eigenen Vertriebsleiter ein. Neusiedler übernimmt damit die Vertriebsagenden von Geschäftsführer Franz Filz, der sich nun noch stärker auf den strategischen und administrativen Bereich konzentrieren kann. „Wir bauen die Partnerschaften laufend aus, wollen weiterwachsen und haben mit Horst Neusiedler das Team verstärkt“, so Filz. Neusiedler verfügt über eine langjährige Versicherungserfahrung als Vertriebsleiter NÖ bei UNIQA, wo das Thema Kfz – neben der persönlichen Affinität zum Auto – natürlich bereits wichtiger Teil des Geschäfts war.
rungen wie etwa Antriebsvarianten, Freizeit- oder Reisegewohnheiten eigene Pakete gebucht werden. So gibt es beispielsweise beim Freizeitpaket eine höhere Deckung für Freizeitgeräte wie Fahrräder, die am Auto montiert sind. „Der Markt verändert sich, die Anforderungen der Kunden verändern sich“, beschreibt Filz die neue Lösung. Dazu gehört auch die Kaufpreisdeckung bis zu 4 Jahren. „Das hilft dem Kunden bei einer notwendigen Neuanschaffung sehr“, so Filz. Ganz neu ist zudem die Deckung des Eigenschadens. „Mit dem neuen Tarifsystem haben wir eine sehr attraktive Lösung, sowohl für den Händler wie auch für den Kunden.“
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WIRTSCHAFT
Warnung vor Spaltung Bei der Diskussion „Future Vehicles“ forderte man Technologieoffenheit und weniger Spaltung zwischen Mobilitätsformen.
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eim Vie-Club-Cuvée-Event im Autohaus Rainer in Wien diskutierten Branchenvertreter über Immobilienentwicklung und in einem zweiten Podium auch über die Zukunft der Mobilität. Stephanie Ernst, Obfrau Fahrzeughandel WKW, betonte die Bedeutung individueller Mobilität und bestätigte unter anderem auch die „Vienna Drive“ für Jänner 2026. Maximilian Lemberger, Prokurist im Autohaus Rainer, kritisierte die rückwirkende E-Auto- Besteuerung, forderte Kundenorientierung und betonte, dass das E-Auto nicht für alle geeignet sei. ARBÖ-Wien-Geschäftsführer Günther Schweizer warnte vor ideologischer Spaltung zwischen Mobilitätsformen und forderte Technologieoffenheit, etwa beim Thema E-Fuels. Karin Munk, Generalsekretärin der Arge2Rad berichtete von einem deutlichen
Die Gäste der beiden Podiumsdiskussionen (v. l.): Moderator Ralph Vallon, Karin Munk, Michael Gehbauer, Burkhard Ernst, Johann Breiteneder, Stephanie Ernst, Maximilian Lemberger, Karl-Heinz Strauss, Günther Schweizer
E-Wachstum bei einspurigen Fahrzeugen in Österreich und sieht großes Potenzial im urbanen Raum.
Kritik an Kfz-freier Wiener Innenstadt Munk kritisierte jedoch die aktuellen Bedingungen für Zweiräder in der geplanten Kfz-freien Wiener Innenstadt. Auch Ernst warnte vor wirtschaftlichen Folgen solcher Maßnahmen. Schweizer verglich die Idee mit der schrittweisen Ausweitung des Parkpickerls vor einigen Jahren. Man öffne damit „eine Büchse der Pandora“. • (KEK)
EU: Neue Prüf-Vorschriften geplant Die EU-Kommission schlägt eine umfassende Überarbeitung der Vorschriften für die Verkehrssicherheit und die Zulassung von Fahrzeugen vor, welche auch neuen Antrieben Rechnung tragen sollen.
Foto: emotions by morgenstern photographer
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Mst. Thomas Marichhofer, steirischer Landes innungsmeister
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m Detail sollen verstärkte Inspektionen, darunter regelmäßige technische Inspektionen für Elektrofahrzeuge und fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme, jährliche Inspektionen für ältere Pkws und Lieferwagen sowie fortschrittliche Emissionsprüfmethoden zur Erkennung hochemittierender Fahrzeuge zur Verringerung der Feinstaubbelastung eingeführt werden. Darüber hinaus schlägt die Kommission vor, digitale Fahrzeugzulassungs- und regelmäßige Prüfbescheinigungen einzuführen, den grenzüberschreitenden Datenaustausch zu vereinfachen und die Bürger vor betrügerischen Aktivitäten wie Manipulationen von Kilometerzählern zu schützen. Darüber hinaus werden regelmäßige technische Inspektionen für Personen, die sich vorübergehend
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in einem anderen EU-Land aufhalten, erleichtert, heißt es vonseiten der Kommission, deren Vorschläge nun im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens geprüft werden.
EU-Vorschläge kritisch hinterfragen „Wir haben diese Initiative erwartet und sind bestens vorbereitet. Einige vorgeschlagene Maßnahmen sind durchaus positiv zu bewerten, manche kritisch zu hinterfragen. Die Qualitätssicherung muss oberste Priorität haben, um gegen allfällige Vorschläge aus anderen Ländern gewappnet zu sein, dass die Reparaturbetriebe kein Pickerl machen dürfen“, so der steirische Landesinnungsmeister und Leiter Kompetenzcenter Technik, Mst. Thomas Marichhofer. Die Vorschläge würden nun im Detail analysiert. „Unser bewährtes System soll abgesichert bzw. ausgebaut werden.“ • (KAT)
Petra Mühr
Kannst’ Kundisch? D EN Autofahrer oder DEN Werkstatt-Kunden – gibt’s schon längst nicht mehr. Die Kunden sind altersmäßig und kulturell vielschichtiger, ticken anders, vergleichen und informieren sich mehr und switchen schneller als je zuvor. Und das klappt leicht und schnell. Denn längst sind Sie, ja Sie, nicht mehr der einzige Betrieb weit und breit. Es gibt im kleinsten Örtchen jede Menge Mitbewerb – und online sowieso. Sie sollten daher neben reparieren und verkaufen vor allem eines können: zuhören,
„Was will Ihr Kunde wirklich? Was bereitet ihm Sorgen? Was braucht er?“ Petra Mühr, autentio.at verstehen und die Sprachen Ihrer Kunden sprechen. Und die stimmigen Worte zur geeigneten Zeit an die passenden K unden richten. Egal ob schriftlich oder mündlich.
Kunden wollen verstanden werden Wer nicht Kundisch kann, verliert seine Kunden über kurz oder lang. Da nützt das beste Kundenbindungsprogramm nichts, wenn der Kunde Sie nicht versteht. Gute Kunden-Kommunikati-
on beginnt eben nicht beim Angebot, sondern beim Verständnis: Was will der Kunde wirklich? Was bereitet ihm Sorgen? Was braucht er? – Reden und schreiben Sie mit ihm so, dass er sich gesehen, verstanden und somit wirklich angesprochen fühlt. Wie in einem Gespräch mit einem Freund, dem er vertraut. Dafür hab’ ich doch die KI! Gut, das sollten Sie auch – denn KI spart mächtig Zeit. Allerdings kann die KI nicht alles übernehmen. Nicht mal, wenn Sie einen exzellent angelernten CustomGPT haben. Und vor allem (noch) nicht im direkten Kundenkontakt in der Werkstatt oder im Schauraum. Die entscheidenden 20 bis 25 Prozent kommen von Ihnen bzw. Ihren Mitarbeitern. Empathie, psychologisches Feingefühl, echtes Interesse – das kann (noch) keine Maschine. Wer Kundisch spricht, vermittelt seinen Kunden Vertrauen, Verständnis und das gute Gefühl, am richtigen Ort zu sein. – Wenn Sie Ihr Kundisch ein bisschen auffrischen wollen, dann geben Petra Mühr Sie mir Bescheid. •
Contentmanager & Copywriter
Rekordjahr? Ö
sterreich steuert in Sachen Insolvenzen auf ein Rekordjahr zu. Laut neuester Auswertung der Creditreform verzeichnet Österreich einen Anstieg um 9 Prozent. „Die Insolvenzursachen liegen in der Rezession, in hohen Energie- und Materialkosten und in der Lohn-Preis-Spirale, die die Wettbewerbsfähigkeit massiv schwächt“, erklärt Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer der Creditreform. Zudem, so Weinhofer, wenn „Deutschland als Österreichs wichtigster Handelspartner ‚hustet‘, dann hat Österreich die Grippe.“ Darunter leidet die heimische Exportwirtschaft und auch der wichtige Konjunkturtreiber Binnenkonsum schwächelt aufgrund der allgemeinen Verunsicherung. Für das Gesamtjahr rechnet die Creditreform mit über 7.200 Firmeninsolvenzen. Zuletzt gab es am Höhepunkt der Finanzkrise 2009 derart viele Insolvenzen. Auch im Rest von Europa sieht es nicht besser aus. Hier wird ein Anstieg um 12,2 Prozent in Westeuropa erwartet, in Osteuropa sollen sie in 9 von 12 Ländern steigen. •
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WIRTSCHAFT
Der Abstand wird knapper Bei der Dauer-Nummer-1 Volkswagen sind wir zweistellige Marktanteile seit Jahrzehnten gewohnt, und dass eine Marke in einem einzelnen Monat ebenfalls mehr als 10 Prozent erreicht, passiert auch fallweise: Heuer schafft Škoda sogar nach dem 1. Quartal diese Werte.
BATTERIEELEKTRISCH
PLUG-IN-HYBRID
HYBRID1
ANDERE2
BENZIN
Belgien 40.402 +29,9 10.459 -62,0 14.295 +11,9 909 -18,5 50.943 Bulgarien 531 +12,5 111 -16,5 302 +39,8 0 9.622 Dänemark 24.540 +61,7 1.045 -40,0 5.053 -34,4 0 5.810 Deutschland 112.968 +38,9 63.799 +41,8 192.265 +10,5 2.894 -35,7 189.683 Estland 224 -29,3 241 +31,7 1.092 -43,7 0 -100,0 396 Finnland 5.637 +18,3 3.607 -13,9 4.800 -20,9 0 -100,0 1.971 Frankreich 74.519 -6,6 19.592 -49,2 184.267 +47,5 15.630 -20,0 97.951 Griechenland 2.020 +27,8 2.033 +1,0 16.172 +18,1 440 -32,0 11.321 Irland 9.970 +25,7 9.421 +61,1 16.510 +18,2 0 18.044 Italien 22.993 +72,5 18.616 +31,0 198.685 +15,3 41.044 -5,3 118.107 Kroatien 204 +5,2 445 +23,3 5.329 +22,2 393 -14,6 6.540 Lettland 294 +12,2 480 +344,4 0 85 -24,1 3.009 Litauen 485 +36,2 725 +99,7 4.598 +60,1 163 +9,4 1.481 Luxemburg 3.733 +25,9 996 -11,4 3.467 +25,4 0 3.115 Malta 274 -61,3 68 -53,7 249 -39,8 0 391 Niederlande 32.439 +7,9 16.003 +12,1 26.928 -8,5 251 -65,4 15.156 Österreich 14.177 +31,2 5.530 +29,2 18.178 +21,5 1 -90,0 19.587 Polen 5.107 +21,9 5.813 +54,1 72.671 +12,0 3.793 -14,3 43.952 Portugal 12.175 +29,2 6.760 -4,9 14.327 +57,1 4.874 +2,7 17.170 Rumänien 2.161 -36,4 - 15.788 +40,4 3.987 +42,4 8.589 Schweden 20.918 +13,3 15.886 +12,3 7.724 +38,5 1.682 -24,0 13.508 Slowakei 830 +38,6 816 +37,4 6.565 -6,4 419 -18,6 8.564 Slowenien 1.289 +42,6 508 +57,8 1.536 -0,1 96 -5,0 8.571 Spanien 19.225 +68,9 20.516 +30,7 121.557 +36,6 14.022 +90,0 87.772 Tschechien 3.113 +140,8 2.175 +56,7 12.715 +16,9 1.448 -21,3 28.916 Ungarn 2.408 +5,2 1.169 -21,2 17.082 +10,8 180 +462,5 7.877 Zypern 361 +14,2 234 +21,9 1.953 -0,7 0 1.771 Europäische Union 412.997 +23,9 207.048 +1,1 964.108 +20,7 92.311 -2,6 779.817 Island 956 +128,7 469 +54,8 477 +102,1 0 169 Norwegen 28.623 +47,0 1.441 +238,3 841 -14,2 0 171 Schweiz 10.733 +3,0 4.900 -8,1 19.737 +11,7 6 -45,5 13.212 EFTA 40.312 +33,0 6.810 +12,4 21.055 +11,4 6 -45,5 13.552 Großbritannien 120.191 +42,6 53.686 +26,1 229.565 +20,7 0 162.182 EU + EFTA + UK 573.500 +28,0 267.544 +5,6 1.214.728 +20,5 92.317 -2,6 955.551 2 Hybrid = Vollhybrid und Mild Hybrid Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe
+3
Top 5 A-Segment März 2025 März 2024
-7,8 +3,9 -47,7 -26,6 -72,0 -18,7 -34,1 -23,7 -11,1 -15,8 -5,5 +16,3 -25,5 -20,1 -50,7 -42,4 -4,5 -12,8 -27,8 -17,9 -6,3 -21,5 -2,0 -9,5 -5,0 -14,2 -4,3 -20,6 +39,7 -7,1 -27,8 -27,2 -23,4 -21,2
DIESEL 3.931 1.042 990 102.962 168 685 18.126 1.210 10.829 44.607 2.232 909 1.482 1.357 59 989 8.544 10.769 3.239 3.167 3.726 3.123 2.672 16.276 11.319 4.183 132 258.728 190 520 4.102 4.812 14.878 278.418
-47,0 -26,9 -15,7 -21,7 -79,7 -26,0 -45,6 -68,9 -25,1 -34,2 -28,8 +8,9 +109,3 -22,9 -30,1 +4,8 -32,7 -2,3 -33,5 -40,5 -25,5 -17,1 +12,0 -33,0 -3,8 +27,8 -5,7 -27,1 -38,1 +6,1 -25,1 -23,3 -10,5 -26,3
Abweichung 2024/2025 in %
Jän.-März 2025
Abweichung 2024/2025 in %
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Neuwagenzulassungen Europa 03/2025
GESAMT 120.939 11.608 37.438 664.571 2.121 16.700 410.085 33.196 64.774 444.052 15.143 4.777 8.934 12.668 1.040 91.766 66.017 142.105 58.545 33.692 63.444 20.317 14.672 279.368 59.686 32.899 4.451 2.715.008 2.261 31.596 52.690 86.547 580.502 3.382.057
-10,5 +0,9 +1,4 -4,3 -55,0 -9,5 -7,8 -9,5 +3,6 -1,6 -1,9 +22,3 +38,8 +1,3 -51,5 -9,8 +4,4 +2,5 -0,8 +1,4 +6,1 -13,1 +4,9 +14,1 +3,6 +3,8 -0,3 -1,9 +63,2 +46,6 -7,9 +8,0 +6,4 -0,4
Porsche ist in Österreich mit 463 Neuzulassungen nach 3 Monaten sogar etwas schneller unterwegs als im Vorjahr: Der Marktanteil liegt bei 0,7 Prozent (nur einen Platz hinter Fiat).
VIERTAUSENDSIEBENHUNDERTNEUNUNDNEUNZIG
Dacia Sandero
Fiat Panda
Hyundai Inster
Toyota Aygo
405
76
50
37
350
46
41
–
58
AUTO & Wirtschaft 05/2025
Fiat 500 32
122
Audi schaffte heuer im 1. Quartal ein Plus von 891 Einheiten, das ergibt einen Neuwagen-Marktanteil von 7,27 Prozent und Platz 4 in der Markenstatistik. Einziger Wermutstropfen: Dauerrivale BMW liegt dennoch um 60 Stück vorn …
Alle Daten zum Fahrzeugmarkt finden Sie auch im MarketAnalyser von Eurotax
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it 711 Neuzulassungen im März schaffte MG ein respektables Ergebnis: Das sind um 202 Stück mehr als im März 2024; kumuliert liegt die chinesische Marke mit britischen Wurzeln mit einem Marktanteil von 1,56 Prozent (+42 Stück) auf Platz 22 der Markenstatistik – und damit heuer noch vor Volvo, Fiat, Porsche, Mitsubishi, Mini, Alfa Romeo oder Honda. Wichtigstes Modell war im März der ZS (464 Stück), gefolgt vom MG3 (164) und dem HS (69). Auf das Cabrio Cyberster entfielen 9 Stück, dazu kommen noch 3 Einheiten vom MG4 und 2 Stück vom MG5. • (MUE)
Abweichung % Jän.-März 2025
14,31 10,48 7,36 7,27 4,93 4,71 4,65 4,15 3,70 3,48 3,14 2,66 2,64 2,64 2,47 2,45 2,27 2,05 1,98 1,83 1,80 1,56 1,32 0,83 0,70 0,70 0,65 0,54 0,51 0,51 0,45 0,31 0,14 0,13 0,12 0,12 0,07 0,06 0,05 0,05 0,20 100,00
6,96 13,00 5,08 22,80 -21,44 1,90 -5,72 100,44 -13,76 43,42 29,62 17,59 22,78 77,21 139,00 -8,22 -19,69 33,76 -47,96 -47,96 42,55 4,25 -15,64 -18,06 0,65 -69,72 5,12 39,84 11,96 0,00 8,46 104,00 86,27 170,97 -17,35 -43,97 0,00 550,00 -54,55 34,78 -47,24 4,35
Top 5 B-Segment März 2025 März 2024
1 VW 2 BMW 3 Audi 4 Skoda 5 Mercedes-Benz 6 Ford 7 Opel 8 Seat 9 Renault 10 Peugeot 11 Hyundai 12 Mazda 13 Toyota 14 Fiat 15 KIA 16 Citroën 17 Suzuki 18 Volvo 19 Dacia 20 Nissan 21 Cupra 22 Mini 23 Mitsubishi 24 Porsche 25 Jeep 26 Land Rover 27 Alfa Romeo 28 Honda 29 Tesla 30 MG 31 Smart 32 Chevrolet 33 Jaguar 34 Subaru 35 BYD 36 Abarth 37 Chrysler 38 Lexus 39 Lancia Sonstige Gesamt
Abweichung % Jän.-März 2025
Marktanteil % Jän.-März 2025
615 796 235 891 -888 58 -186 1.372 -390 696 474 263 324 759 948 -145 -368 341 -1.202 -1.115 354 42 -162 -121 3 -1.066 21 102 36 0 23 104 44 53 -17 -62 43 33 -42 8 -120 2.754
Marktanteil % Jän.-März 2025
Abweichung Stk. Jän.-März 24/25
9.447 6.919 4.859 4.799 3.254 3.107 3.067 2.738 2.445 2.299 2.074 1.758 1.746 1.742 1.630 1.619 1.501 1.351 1.304 1.210 1.186 1.031 874 549 463 463 431 358 337 336 295 204 95 84 81 79 43 39 35 31 134 66.017
Abweichung Stk. Jän.-März 24/25
Jän.-März 2025
182 118 157 77 -675 92 -301 474 -159 175 173 -151 326 305 403 118 -132 257 -424 -751 182 202 -18 4 -25 -551 62 3 40 -2 3 60 38 27 -3 -28 21 19 -10 8 -47 249
Jän.-März 2025
Abweichung Stk. März 2024/2025
3.585 2.417 1.815 1.571 1.069 1.222 1.207 1.050 982 952 800 567 709 673 704 833 667 739 815 278 442 711 372 213 197 286 185 118 166 117 96 103 59 43 37 19 21 22 6 18 64 25.950
Abweichung Stk. März 2024/2025
März 2025 1 VW 2 Skoda 3 BMW 4 Audi 5 Seat 6 Dacia 7 Mercedes-Benz 8 Cupra 9 Toyota 10 Renault 11 Ford 12 Hyundai 13 Peugeot 14 Opel 15 BYD 16 Mazda 17 KIA 18 Nissan 19 Tesla 20 Suzuki 21 Citroën 22 MG 23 Volvo 24 Fiat 25 Porsche 26 Mitsubishi 27 Mini 28 Alfa Romeo 29 Honda 30 Land Rover 31 Jeep 32 Polestar 33 Subaru 34 KGM / SsangYong 35 Lexus 36 Smart 37 Leapmotor 38 Renault-Alpine 39 Fisker 40 Ferrari Sonstige Gesamt
Gebrauchtwagenumschreibungen Österreich 03/2025
Neuwagenzulassungen Österreich 03/2025
März 2025
RZ MÄ 25 20
MAR K DES E MON ATS
13.523 7.154 6.862 4.871 4.997 3.618 3.356 3.126 2.510 2.555 2.149 1.914 1.699 1.679 1.406 1.366 1.105 963 832 866 597 663 607 658 505 383 454 367 343 300 247 193 220 160 99 95 99 78 60 594 73.273
-481 283 -228 151 120 -38 116 -95 18 272 287 -12 39 64 -24 -15 -168 39 -52 9 205 38 37 143 81 9 38 -62 72 136 -9 -50 16 -4 69 19 -12 -1 -12 -22 976
38.469 19.448 19.013 13.979 13.556 10.180 9.291 9.108 7.127 6.889 5.685 5.295 4.818 4.660 4.043 3.905 3.220 2.822 2.483 2.375 1.787 1.764 1.727 1.427 1.291 1.117 1.103 1.089 966 764 681 592 565 483 257 230 225 215 185 1.418 204.252
-1.084 649 -409 543 174 -310 150 50 -38 423 213 -133 206 165 -25 52 14 170 58 122 704 34 219 249 125 48 23 -8 250 351 -26 -95 10 -3 167 42 -53 14 -28 6 3.019
18,83 9,52 9,31 6,84 6,64 4,98 4,55 4,46 3,49 3,37 2,78 2,59 2,36 2,28 1,98 1,91 1,58 1,38 1,22 1,16 0,87 0,86 0,85 0,70 0,63 0,55 0,54 0,53 0,47 0,37 0,33 0,29 0,28 0,24 0,13 0,11 0,11 0,11 0,09 0,70 100,00
-2,74 3,45 -2,11 4,04 1,30 -2,96 1,64 0,55 -0,53 6,54 3,89 -2,45 4,47 3,67 -0,61 1,35 0,44 6,41 2,39 5,42 65,00 1,97 14,52 21,14 10,72 4,49 2,13 -0,73 34,92 84,99 -3,68 -13,83 1,80 -0,62 185,56 22,34 -19,06 6,97 -13,15 -0,65 1,50
+0,00 %
Land Rover erreichte im 1. Quartal 336 Neuzulassungen, das sind gleich viele wie in den ersten 3 Monaten 2024. Auch der März war mit einer Abweichung von -2 fast eine Kopie des Vorjahres.
Mit 1.050 Neuzulassungen im März (und 2.738 im Quartal, +100,44 Prozent) liegt Cupra auf Platz 8 in der Markenstatistik: Damit sind nun 5 VW Konzernmarken unter den Top 10.
Seat Ibiza 431
722
Škoda Fabia
Renault R5
401
310
366
–
VW Polo 265
148
Citroën C3 255
–
Bei Seat ist hingegen heuer ein Abwärtstrend feststellbar: Die Neuwagenzulassungen sanken in den ersten 3 Monaten um 21,44 Prozent auf 3.254 Stück, das ist aber immer noch Rang 5. 10,48 Prozent Marktanteil nach den ersten 3 Monaten: Škoda festigt Platz 3 und kommt dem Dauer-Spitzenreiter Volkswagen (14,31 Prozent) wieder ein bisschen näher. AUTO & Wirtschaft 05/2025
47
WIRTSCHAFT
Marken wissen: Werbung wirkt Welche Marken und Modelle liegen im Werbe-Ranking in den österreichischen Printmedien voran?
Marken nach Medienpräsenz 15.2.-15.4.2025
D
ie Experten vom „Observer“ haben sich diesmal den Zeitraum vom 15. Februar bis 15. April 2025 angeschaut: Bei der Markenwerbung zählten VW und Škoda wie auch in den beiden Monaten davor zu den Spitzenreitern. Das Anzeigenpreisäquivalent belief sich bei VW auf 1.004.389,09 Euro und bei Škoda auf 826.276,02 Euro. Bei den Händleranzeigen führte diesmal Hyundai mit einem APQ-Wert von 1.905.310,86 Euro das Ranking an. Dicht dahinter n e h ic folgten Ford (1.440.913,25 Euro) le Verg und Toyota (748.342,94 Euro). Bei den PR-Inseraten knackten Mercedes und Audi fast die gemacht! Ein-Millionen-Marke, knapp gefolgt von BMW.
Modelle nach Medienpräsenz 15.2.-15.4.2025
leicht
Wie sieht es bei den Modellen aus? Der Škoda Enyaq kam diesmal bei der Markenwerbung auf den ersten Platz. Das Elektro-Modell erzielte ein Anzeigenpreisäquivalent von 520.103,80 Euro. Von Platz 3 auf Platz 2 rückte der Audi A6 vor, dicht gefolgt vom VW Transporter. Bei den Händleranzeigen konnten vor allem die Hyundai-Modelle Tucson und Kona punkten. Platz 3 sicherte sich der Citroën C3.
Bei den PR-Inseraten landete der Porsche 911 mit einem APQ-Wert von 435.354 Euro auf Platz 1. Knapp dahinter lag der VW Tayron (414.076 Euro), gefolgt vom Dacia Bigster (346.999 Euro). • (RED)
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AUTO & Wirtschaft 05/2025
Einfach zum „kleinen Blutbild“ des Motors
Neue Generation an Schnellladegeräten
Die bilstein group bietet mit dem neuen febi Ölschnelltester Vorsorge und Diagnose für den Motor. Der Schnelltest überprüft mit nur einem Tropfen Bremsflüssigkeit, Motor- oder Getriebeöl zuverlässig auf Ruß und Verkokungen, Kühlwasser oder Kraftstoff. Die Auswertung beträgt zwei Stunden bei Motorölen. Geliefert werden keine endgültigen Diagnosen, sondern Werte mit Hinweisen auf mögliche Ursachen.
Der Schweizer Technologiekonzern Designwerk hat die neueste und kompakte Version der mobilen DC-Schnellladegeräte für professionelle Anwendungen präsentiert. Das MDC 22-920 mit 21 kW und bis zu 1.000 V Ausgangsleistung ist prädestiniert für den Einsatz bei Autowerkstätten, Autohändlern und Entwicklungsabteilungen.
Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG www.bilsteingroup.com
Farbtöne präzise managen BASF hat mit Refinity neue Maßstäbe im Bereich digitaler Farblösungen für Lackierbetriebe angekündigt. Dazu fasst der Lackhersteller digitale Geschäftslösungen in einer cloudbasierten Plattform zusammen und stellt sie Betrieben welt welt zur Verfügung. Dank neuer Zusatzfunktionen erhalten Kunden im Autoreparaturlackbereich direkten Zugang zu digitalen Farberlebnissen sowie zu Geschäfts- und Trainingslösungen. Zu Refinity gehört der neue Spektrophotometer ScanR, der mit Präzision und
Zuverlässigkeit in der Farbmesstechnik punktet. Innerhalb von 30 Sekunden nimmt ScanR fünf präzise Messungen vor und erkennt automatisch die Fahrzeugidentifikations nummer (VIN) und das Kennzeichen, wodurch Fehler minimiert werden und Zeit eingespart wird. Das Gerät verfügt zudem über Kratzerkennung und gewährleistet Zugang zur „größten Farb datenbank der Branche“.
Designwerk Technologies AG www.designwerk.com
BASF Coatings Services GmbH www.basf-coatings.com
Neue Markenidentität zum 75. Geburtstag TMD Friction hat seiner OE-Bremsenmarke Pagid einen umfassenden Relaunch seiner Markenidentität passend zu deren 75. Geburtstag zuteilwerden lassen. Damit einher gehen ein neues, dynamisches Erscheinungsbild und ein prägnanter Markenclaim. Pagid verkauft zudem seit April auch direkt an Distributoren im globalen Aftermarket. TMD Friction Group GmbH | www.tmdfriction.de
Ein Arbeitsgang reicht Liqui Moly hat seine eigens für Wohnwagen und Reisemobile konzipierte Camping-Linie nun um das Produkt Camping Kunststoffpflege erweitert. Es verschönert und pflegt außen angebrachte unlackierte Kunststoffteile in nur einem Arbeits gang. Ergebnis ist eine langanhaltende Konservierung. Liqui Moly GmbH | www.liqui-moly.at
AUTO & Wirtschaft 05/2025
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Beim OÖ Batterienhersteller Banner Batterien hat Mag. Werner Töpfl (M.) das CEO-Zepter von Andreas (r.) und Thomas Bawart (l.) übernommen, die sich aus der operativen Geschäftsführung zurückziehen und dem Unternehmen als „Eigentümer verbunden“ bleiben. Töpfl wird von Franz Märzinger und Florian Steinhart als Mitglieder der Geschäftsleitung unterstützt.
Prof. Dr. Jürgen Creutzig, von den 1970er-Jahren bis 2002 Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), ist am 7. April im Alter von 84 Jahren gestorben. In den Jahren 2001 bis 2010 war Creutzig auch Präsident des europäischen Branchenverbands CECRA.
Mazda Austria mit Neuaufstellung Bei Mazda Austria hat Simone Strohmaier (r.) nunmehr die Position der Director Sales übernommen. Strohmaier ist seit 19 Jahren für das Unternehmen tätig und soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Händlern fortsetzen. Neuer Director Customer Service ist Hermann Hechtl (l.), bisher Senior Manager Customer Service. Er folgt auf Robert Böck, der mit Ende März in den Ruhestand getreten ist.
Mag. Markus Auferbauer hat bei der Agentur Martina Kapral GmbH in Wien angeheuert. Der ehemalige Geschäftsführer von car4you, Willhaben oder Fair Car Deal vermittelt den ehemaligen Eishockey-Spieler Dieter Kalt und den Apnoe-Taucher Christian Redl als Speaker an Unternehmen.
Foto: ChipsAway
Generationenwechsel bei Banner Batterien
Der 55-jährige Robert Dörr hat die Funktion des Chief Operating Officer (COO) bei der Kfz-Werkstattkette ChipsAway übernommen. Er verantwortet künftig unter anderem die operative Leitung aller ChipsAway-Standorte sowie das strategische Management. Sascha Frenger heißt der neue Regional Sales Manager im Bereich Reifendruckkontrollsysteme bei Alcar Wheels. Der zuletzt selbstständige Frenger, der u. a. langjährige Branchenerfahrung von Alutec mitbringt, verantwortet die Regionen West- und Nordeuropa.
Neuer CFO bei Conti AG Der Aufsichtsrat der Continental AG hat den langjährigen Continental-Manager und ehemaligen Semperit-Geschäftsführer Roland Welzbacher (Bild) per 1. August in den Vorstand berufen, mit 1. Oktober wird er die CFO-Agenden übernehmen. Welzbacher folgt auf Olaf Schick, der in den Aufsichtsrat der Mercedes Benz Group AG wechseln wird.
Alex Gelbcke hat die Leitung der Region Europa bei ZF Aftermarket übernommen. Er kommt von LKQ Europe, wo er zuletzt die CEO-Position für Benelux und Frankreich innehatte, und war zuvor u. a. 18 Jahre lang beim Zulieferer Tenneco im Aftermarket-Bereich tätig. Mario Liebert (44) ist neuer Geschäftsführer für die Einzelhandelsaktivitäten der Faber Kfz-Vertriebs GmbH und verantwortet damit die operative und strategische Leitung der drei Faber Roller & Bike-Standorte in Wien. Ehe er 2022 zu Faber kam, war Liebert als Standortleiter bei PSA Retail tätig.
Ausgabe: 5/2025, 38. Jahrgang; Cover-Werbung: Garanta Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, T: +43 2243 36840-0, UID = ATU57361312; E: redaktion@awverlag.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA, M: +43 664 5285661, E: stefan.binder@awverlag.at; Verlagsleiter B2B und Chefredakteur: Prok. Gerald Weiss, M: +43 6642359044, E: gerald.weiss@awverlag.at; Chefredakteur: Mag. Heinz Müller, M: +43 664 8221660, E: heinz.mueller@awverlag.at; Chef vom Dienst: Mag. Bernhard Katzinger, M: +43 664 1244870, E: bernhard.katzinger@awverlag.at; Redaktion: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, M: +43 664 88368584, andreas.granzer@awverlag.at; Kevin Kada, M:+43 664 4558509, E: kevin.kada@awverlag.at; Petra Mühr, M: +43 664 4699598, E: petra.muehr@awverlag.at; Roland Scharf, M: +43 664 1007939, E: roland.scharf@awverlag.at; Dieter Scheuch, M: +43 664 2359052, E: dieter.scheuch@awverlag.at; Stefan Schmudermaier, M:+43 664 2359053, E: stefan.schmudermaier@awverlag.at; Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Fritz Knöbl; Anzeigenmarketing: Alexander Keiler, M: +43 664 8229487, E: alexander.keiler@awverlag.at; Winfried Rath, MSc, M: +43 664 88368585, E: winfried.rath@awverlag.at; Xaver Ziggerhofer, M: +43 664 2359051, E: xaver.ziggerhofer@awverlag.at; Leitung Administration: Beate Vogl, M: +43 664 88368586, DW: -531, E: beate.vogl@awverlag.at; Grafik: graphics - Alexander Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/4/2.OG, E: a.jonas@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben) Inland: € 83,– exkl. 10 % MwSt; Ausland: € 97,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN: AT63 1200 0518 4409 7901, BIC: BKAUATWW; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 11.000 Stück; Erscheinungsweise: 10-mal jährlich mit Supplements laut Mediadaten 2025; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: u. a. AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, FLOTTE, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET
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