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AUTO & Wirtschaft 05/2018

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Mai 2018 Österreichische Post AG MZ 03Z035333 M A&W Verlag, Inkustr. 16 3400 Klosterneuburg

www.autoundwirtschaft.at

FOKUS Die Händlerverträge sind in Bewegung

HANDEL Mitsubishi: Rückblick und Ausblick Automesse Klagenfurt vor dem Umbau?

WIRTSCHAFT Bosch gibt dem Diesel eine Zukunft Skoda: Alain Favey im Interview

GEWERBE Karosseriebauer im Umbruch


Wo gibt’s denn so was?

us! Nur im VMS Autoha

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++ Viel mehr service.

www.vms.at


editorial Bevor ich vergesse: Den Blick „Frohe Weihnachten!“ in die Zukunft

E

s war ein spannender Monat, keine Frage! Vor allem die Vertragskündigungen von Opel im Zuge der Einbindung in den PSA-Konzern sorgten für genügend Gesprächsstoff in der Branche: Gut, dass wir mit unserem Redaktionsteam sofort darauf reagieren konnten. Denn die Frage, welche unterschiedlichen Verträge die Importeure mit ihren Händlern abgeschlossen haben (und welche Änderungen geplant sind), hat uns schon in den Wochen davor interessiert. Die Übersicht auf unsere Fragen, soweit die Importeure überhaupt Auskunft erteilten, finden Sie auf den folgenden Seiten. • Spannend sind auch die Pläne, die Hansjörg Mayr, Chief Digital Officer bei Denzel, dort über die Zukunft des Handels wälzt – und zwar gemeinsam mit den Partnern, nicht gegen sie. Vorbildlich! • Warum ich im Titel angekündigt habe, Ihnen „Frohe Weihnachten“ zu wünschen? Weil man damit offenbar nie zu früh dran sein kann, wie das Beispiel eines Autohändlers mit 2 Filialen in Oberösterreich „Ihr Partner für Opel, Fiat, Alfa Romeo und Jeep“ zeigt. Das Unternehmen, bei dem ich mich privat vor ein paar Jahren über den Kauf eines Autos erkundigt habe, schickte mir nämlich am 25. April „weihnachtliche Preishits vom Direkthändler, die Sie interessieren könnten …“. Es stimmt ja: Es ist die Zeit vor Weihnachten! • Hoffen wir, dass die Uhren in den meisten Firmen doch etwas anders gehen. Jetzt kommt einmal der (Früh-)Sommer!

D

ie Diskussionen über die Antriebsformen der Zukunft, Digitalisierung und die Wertschöpfung in Handel und Werkstatt sind die großen Treiber der Branche. Aber auch Grund für zahlreiche neue Verträge sowie der daraus resultierenden Veränderung der Hersteller/Händler-Beziehung. Mehr darüber lesen Sie im „Fokus“ auf den Seiten 8–13. • Die Verunsicherung in den Händlernetzen ist groß und damit verbunden auch die Unzufriedenheit. Der Direktvertrieb ist das Synonym für die Sorgen im Markenhandel. Dazu sollen die Margen flexibler werden, um die Standards einfach anzupassen. • Die Vertriebsrechte sollen sich nicht mehr auf das gesamte Portfolio beziehen, sondern werden in Zukunft nur für einzelne Produktreihen vergeben. Auch das Gold der Zukunft, die Daten und der Zugriff auf diese, werden neu geregelt. Die Frage ist: Wer bekommt Zugang und in welcher Form dürfen die erhobenen Daten genutzt werden? Alle Antworten darauf finden Sie in der Sonderausgabe „TEILE & Wirtschaft“. • Viel Zündstoff – und die Hersteller sind gut beraten, die künftigen Verträge auf Augenhöhe mit der Händlerschaft zu diskutieren. Auch wenn neue Vertriebskonzepte unumgänglich sind, möchte man das Feld nicht Dritten überlassen! Ohne ein engagiertes Händlernetz wird der Erfolg bestimmt ausbleiben. Denn auch in einem Multi-Channel-Vertriebskonzept bleibt der klassische Handel nach wie vor das tragende Element. • Die Karten werden jetzt neu gemischt, um ab 2020 ausgespielt zu werden. Als das führende Fachmedium bleiben wir dran und informieren bereits heute über die Entwicklungen von morgen, damit Sie auch 2020 erfolgreich in die Zukunft blicken können.

In Zeiten der Veränderungen sind die Hersteller gut beraten, zukünftige Verträge auf Augenhöhe mit der Händlerschaft zu diskutieren.

Stefan Binder, MBA, Mag. Heinz Müller, Geschäftsführer Chefredakteur

Stefan Binder, MBA, Geschäftsführer

AUTO & Wirtschaft 05/2018

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Inhalt Aspekte Scheinwerfer: Minus bei Führerscheinen

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Fokus

10-15

Zahlen, Daten, Fakten

Bosch: Die Rettung für den Diesel? Bestand: VW ist erste Millionen-Marke Statistik: Gebrauchte schwächeln

39 43 44

21 Lada-Zukunft

Kommentare

Binder und Müller Weßner: Kunden gehen wieder öfter in die Autohäuser Lukaschek: Ein bisserl hintennach Schluss mit Lustig: Agentenverträge weitergedacht

24-34

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Händlerverträge-Überblick: Es lebe der Unterschied!

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Service: Was kostet ein Werkstättenvertrag?

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Handel

Händlerverträge: Was war? Was ist? Was kommt?

40-41 Favey-Interview

Vertikal-GVO: Die Talfahrt der Händlerrechte

Alle Neuheiten vom Versicherungsmarkt

3 50 56 66

Opel: Türen zum Erfolg weiter offen

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Mitsubishi: Schwarz, hochwertig, modern

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Denzel: Autohaus 4.0 mit dem Handel

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Mobidrome: Für den Autokauf der Zukunft

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Lada: Ganz neu aufgestellt

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Versicherungen: Kein Angst vor IDD

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Haftpflicht: Reicht der Schutz?

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Santander: Die siegreichen Vier

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CarGarantie: Zoom zur Servicegarantie

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VMS: 50 Mitarbeiter beim Partner

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Real Garant: Von der Garantie zur Kundenbindung

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carplus: Mit Kontinuität in die Zukunft

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Die AutoBank-Party

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easyleasing: Wir liefern Liquidität

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Tipps: Lösung abwarten

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Mobile Garantie: Für Alt und Jung

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Garanta: Im Streitfall

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Autorola: Der Gewinner ist ...

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Klagenfurt: Autoschau statt Automesse?

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Messe-Zukunft: Rütteln an der Autoshow

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Wirtschaft Bosch: Die Rettung für den Diesel?

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Alain Favey: „Weichen auf weiteres Wachstum“

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Scholz: „Mit uns hat die Quälerei ein Ende“

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Bestand: VW ist erste Millionen-Marke

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Statistik: Gebrauchte schwächeln

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Autotapezierer: Vierhändige Sattlerei

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DSGVO: Last Aid, Last Call, Lost Money and Lost Data

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Weßner: Kunden gehen wieder öfter in die Autohäuser

50

AutoScout24: Fünf Sterne für das Autohaus

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Gewerbe The Tire Cologne: Ver(w)irrte Reifenwelt

53

Arnott: Wachsendes Luft-Geschäft

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Banner: Kraft ohne Ende

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Eder: Neues Crafter-Paket

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Lukaschek: Ein bisserl hintennach

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Kastner: Auf die grüne Wiese gebaut

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INHALT Mai 2018 Eine Beilage von AUTO & Wirtschaft

www.autoundwirtsch

Datenkampf Alle gegen die Autohersteller

Service-GVO

Freie Werkstatt-Wahl Konsumenten

des

Datenmarktplätze Carmunication und Caruso im Aufwind

aft.at

Teile:

Wer liefert die Teile und vor allem: Wer liefert die Daten?

48-49

DSGVO: Jetzt aber wirklich!

Stop&Go: Keine Chance dem Beißer

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Schadenstag: Unsägliche Rechnungskürzung

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Liqui Moly: Ein „Kann“, kein „Muss“

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ERFA-Tagung: „Richtig bezahlt werden“

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Neue Produkte

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Impressum

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Leserbriefe/Aus dem Papierkorb

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Menschen Todesfall: Abschied von Franz Brachmann

64

Toyota: Mitterbauer gewinnt Ichiban-Preis

65

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Bestand: VW als Millionenmarke


ZKW doch übernommen LG Electronics hat nun den Wieselburger Zulieferer ZKW übernommen, der Verwaltungsrat hat den 1,1-Milliarden-Deal abgesegnet. ZKW behält seinen Namen und den CEO Oliver Schubert.

Kleiner Gasauto-Boom Mit 234 Neuzulassungen erlebten CNG-Kfz im 1. Quartal Zuwächse von über 200 Prozent, freut sich der Fachverband der Gasunternehmen FGW.

-0,4 % Minus bei Führerscheinen

Insgesamt 117.602 Führerscheine haben die Behörden im Jahr 2017 ausgestellt bzw. um Lenkberechtigungen erweitert, meldet die Statistik Austria. Das bestätigt den rückläufigen Trend der vergangenen Jahre mit einem leichten Minus von 0,4 Prozent. „Seit 2015 stagniert die Zahl der neu erteilten und ausgedehnten Führerscheine auf dem Niveau von rund 118.000“, so die Bundesanstalt. Bei den Führerscheinen der Klasse B betrug der Rückgang gegenüber dem Vorjahr sogar 2,0 Prozent (81.300). „Der Rückgang gegenüber der Höchstzahl der letzten 10 Jahre beträgt 11 Prozent“, schreibt die Statistik Austria. Damals waren 91.800 B-Führerscheine neu ausgestellt worden. Einen Anstieg um 4 Prozent gab es bei den A1-, A2- und A-Führerscheinen, wo seit 2013 die Regelung gilt, dass schwere Motorräder erst ab 24 Jahren und mit Vorerfahrung gelenkt werden dürfen.

Valeo mit Umsatz-Plus Ein konsolidiertes Umsatzwachstum von 3 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro meldet der international tätige französische Zulieferkonzern Valeo. Rechne man Wechselkurseffekte und 2017 getätigte Akquisitionen heraus, komme man sogar auf ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, sagte CEO Jacques Aschenbroich. „Unserem Finanzplan entsprechend, werden wir 2018 und 2019 insbesondere in den Bereichen Fahrzeug-Elektrifizierung und „Intuitive Driving“ wachsen“, so Aschenbroich, der für das Gesamtjahr Umsatzzuwächse von 5 bis 6 Prozent prognostiziert.

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70er von Trubatsch ein Branchenereignis Gustav Trubatsch rief zu seinem 70. Geburtstag ins Schweizerhaus in den Wiener Prater und die Kfz-Hautevolee erwies dem Jubilar die Ehre. Der langjährige Castrol-Generaldirektor und grandiose Netzwerker fühlte sich inmitten seiner Freundesschar wohl. Der Edelpensionär pflegt weiterhin beste Kontakte in die Branche, und das soll lange noch so bleiben.


Neuer User-Rekord

Kompromiss-Pneus Verbessert, aber nach wie vor nur eine Kompromisslösung sind Ganzjahresreifen laut ÖAMTC-Test. Definitiv sei nicht jeder getestete Pneu für jede Fahrsituation geeignet, so Test- und Technikleiter Dipl.-Ing. Friedrich Eppel.

Mit 4.549.850 Unique Usern auf den Apps und Webseiten erreichte willhaben im 4. Quartal 2017 einen neuen Rekord. Damit wurde eine Quartalsreichweite von 70,1 Prozent aller österreichischen Internetnutzer erzielt. Bei der mobilen Nutzung wurde mit 3,081.815 Österreichern, die willhaben über Smartphone oder Tablet genutzt haben, auch ein neuer Rekordwert geschafft. „Allein im Auto-&-MotorBereich erreichen wir mehr als 2,545 Mio. Uniqe User im Quartal“, erklärt Michael Gawanda, Leiter des Willhaben-Motornetzwerkes: „Das bedeutet ein Plus von 250.000 Österreichern im Vergleich zum Vorjahr.“

Andreas Kostelecky, MBA, Geschäftsführer Denzel Autoimport GmbH (Mitsubishi)

Countdown zum Eurotax-Sommerfest Nach fast 50 Jahren, in denen die Eurotax stets zum Neujahresempfang geladen hat, steht heuer das erste Sommerfest auf dem Programm: Am 17. Mai wird im Palais Schönburg in Wien-Wieden gefeiert. Unter anderem werden die wertbeständigsten Pkw-Modelle und der beste GebrauchtwagenHändler Österreichs ausgezeichnet.

Tankstellenzahl wächst Während die Zahl der Tankstellen der großen Marken 2017 auf 1.347 weiter sank, ist die Gesamtzahl leicht auf 2.685 gestiegen. Mit 319 Stationen ist Eni größter Anbieter.

Laut Konjunkturbeobachtung der KMU-Forschung Austria sind 2017 die Umsätze in österreichischen Kfz-Technikbetrieben im Schnitt um 2,8 Prozent gestiegen. Stärker als im Vorjahr merken die Unternehmen laut der Befragung den Fachkräftemangel.

„90 Prozent der Autokäufer recherchieren vor dem Kauf online, 54 Prozent wissen zu Beginn der Recherche noch gar nicht, welche Marke. Mag. Thomas Reitsammer, Mobidrome

ACEA: Benziner-Boom bedroht CO2-Ziele

Umsätze steigen

„Wir wollen heuer in jedem Bundesland zumindest einen Betrieb umgestalten.“

„Die Verschiebung von Diesel- zu Benzinmotoren hat spürbaren Einfluss auf die CO2-Performance der europäischen Pkw-Flotte“, analysiert Erik Jonnaert vom Herstellerverband ACEA die Ergebnisse der jüngsten Erhebung der Umweltagentur EEA. Es stehe zu befürchten, dass die Erreichung der CO2-Ziele für 2020 gefährdet sei. Der Auswertung zufolge ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß neu zugelassener Pkws in Europa erstmals seit Jahren wieder gestiegen, und zwar um 0,4 auf 118,5 g/km. Gleichzeitig sind in der EU erstmals seit Langem wieder mehr Benziner als Diesel verkauft worden. In Österreich, wo die Trendwende vom Diesel zum Benziner etwas schwächer ausgefallen ist als im Europaschnitt, liegt die Steigerung bei 0,2 auf 120,7 g/km.

„30 bis 35 Prozent der Kunden, die ein Leasingauto hatten, kaufen das nächste Fahrzeug beim selben Händler.“ Michael Schwaiger, Santander Consumer Bank

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Zukunftssichere Par auch in der Verände

Werbung


tnerschaft – rung!

Mag. Alexander Struckl, Opel Austria GmbH

Veränderungen – unser Geschäft! Die automobile Welt ist im Umbruch: Digitalisierung verändert das Kundenverhalten, die Komplexität des gesamten Automobilgeschäftes mit ihren vielfältigen Mobilitätskonzepten. Diesen Veränderungen müssen wir uns stellen und in ein zukunftsfähiges neues Vertragswerk übernehmen. Unser Handel bleibt als primärer Verkaufskanal bestehen. Sie sind der Weg, mit denen wir unseren Kunden gute Autos liefern und einen guten Service bieten. Damit werden wir auch in Zukunft eine enge Partnerschaft miteinander haben und gemeinsam für die gleichen Ziele kämpfen. Dazu brauchen wir veränderte Vertragswerke, um mit unseren Händlern in die neue Zeit voranzuschreiten. Mit einem angepassten Vertragswerk werden wir die Marke Opel gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft führen, die den geforderten Ansprüchen auf beiden Seiten gerecht werden wird.


FOKUS

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Verträge

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5 Jahre nach Inkrafttreten der Vertikal-GVO für den Kfz-Handel werden nun die tatsächlichen Auswirkungen auf den Autohandel sichtbar.

Die Talfahrt der Händlerrechte

Von Dr. Martin Brenner

M

it der Gruppenfreistellungsverordnung 1400/2002 wurden für den Kfz­Fahrzeughandel und das Werkstattgeschäft branchenspezifische Re­ gelungen zum Schutz vor Wettbewerbsbeschränkun­ gen in Vertriebsverträgen etabliert. Herstellerseitig war der Aufschrei groß, es wurde vor einem „regu­ latorischen Zwangsjackeneffekt für den Automobil­ vertrieb“ gewarnt und die Befürchtung genährt, dass der Wettbewerbsschutz mit der Neuausrichtung der Händlerschutzbestimmungen deutlich ins Hinter­ treffen geraten würde. Das Lobbying, das schließlich die GVO 1400/2002 zu Fall brachte, begann bereits deutlich vor Erstel­ lung des seit 1995 vorgesehenen Bewertungsberich­

Händler weichen immer öfter auf nationale Gerichte, insbesondere auf das Kartellgericht, aus, was regelmäßige Erfolge auf Händlerseite einträgt. tes der Europäischen Kommission, der sodann auch das wenig überraschende Ergebnis lieferte, dass die Händlerschutzbestimmungen der damaligen Gruppenfreistellungsverordnung übermäßig streng, kompliziert und redundant gewesen sein sollen.

Schirm-GVO als ausreichend erkannt Zur Neuregelung des Kfz­Vertriebssektors wurde daher dessen Unterstellung unter die Bestimmun­

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gen der allgemeinen Vertikal­GVO (EU) 330/2010 („Schirm­GVO“) als völlig ausreichend erkannt, die für den Neuwagenmarkt nach einer Übergangsfrist seit 1. Juni 2013 gilt.

Verschwinden der KMU beschleunigt Im Lichte der jüngsten Entwicklungen drängt sich ein kritischer Blick auf die vergangenen 5 Jahre auf und es darf die Frage gestellt werden, ob es dem Kfz­Handel seit dem Wegfall der GVO 1400/2002 wirklich besser geht. Von Herstellerseite wurde da­ mals beispielsweise kritisiert, dass eine Übertragung eines Betriebes an einen anderen Händler im Ver­ triebsnetz des Herstellers auch ohne dessen Zustim­ mung zulässig war. Dies habe das Verschwinden der KMU beschleunigt und das Wachstum größerer Gruppen gefördert, die in manchen Regionen mono­ polartige Stellung erreicht hätten. Angesichts dieser damals von den Herstellern geäußerten Bedenken überrascht die in den vergangenen Jahren gelebte Praxis, die Vertriebsstandards deutlich durch ein­ seitige Vorgaben zu erhöhen, was gerade die KMU oft vor finanziell nicht überwindbare Hürden stellt


FOKUS und lediglich das Überleben der größeren Händler sicherstellt. Es ist im Besonderen diese von den Her­ stellern bewusst betriebene Ausdünnung des Mark­ tes, mit der sich die Importeure ein marktmächtige­ res Gegenüber heranzüchten. Eine Ausgangslage, die weder der Händlerschaft noch dem Importeur etwas bringt, dennoch ist sie rechtlich seit dem Weg­ fall der Händlerschutzbestimmungen mit 1.6.2013 gedeckt.

Das traurige Lied des Verhaltenskodex Entgegen den Regelungen in der GVO 1400/2002 müssen Vertragskündigungen nunmehr auch nicht mehr begründet werden, jedoch hat die Kommission ihre Hoffnung auf eine freiwillige Selbstbindung der Automobilindustrie gesetzt, als sie den Herstellern in ihren Kfz­Leitlinien nahegelegt hat, einen Verhal­ tenskodex zum Gegenstand ihrer Vertriebsverträge und diesen öffentlich zugänglich zu machen. Der European Council for Motor Trades and Repairs (CECRA) kann ein trauriges Lied davon singen, wie sehr diese Hoffnung enttäuscht wurde. Selbst wo ein freiwilliger Verhaltenskodex etabliert worden ist, hat dessen ungenügende Umsetzung keinerlei Schlechterstellung des Herstellers zur Folge, denn die Beweislast einer unzulässigen Schikanekündi­ gung trifft weiterhin den gekündigten Händler. Auch wenn ein Händler die qualitativen Selekti­ onskriterien eines Herstellers erfüllt, kann dieser nach den Bestimmungen der Vertikal­GVO nicht mehr zu einem Vertragsabschluss gezwungen wer­ den. In den diesbezüglichen gerichtlichen Ausein­ andersetzungen weichen betroffene Händler daher immer öfter auf nationale Gerichte und dabei ins­ besondere auf das Kartellgericht aus, was zumin­ dest aktuell regelmäßige Erfolge auf Händlerseite einträgt.

Zulässigkeit eines Mehrmarkenbetriebes Das in den nächsten Monaten sicher heißeste Eisen ist die Frage nach der Zulässig­ keit der Betreibung ei­ nes Mehrmarkenbe­

Verträge

die Händler unattraktiv gemacht, weshalb die Kom­ mission nach Evaluierung dieser Umstände zu dem Ergebnis gekommen ist, dass es kein wirtschaftliches Interesse der Branche an einem Verbot von Marken­ exklusivität gibt.

5 Jahre Markenzwang Gemäß Artikel 5 der Vertikal­GVO kann der Her­ steller daher seit Juli 2013 für maximal 5 Jahre von seinen Vertragshändlern verlangen, dass diese nur seine Marke anbieten. Sollte dieser Markenzwang Teil eines durchaus branchenüblichen Händlerver­ trages mit unbegrenzter Laufzeit sein, endet diese

Das in den nächsten Monaten heißeste Eisen ist die Frage nach der Zulässigkeit eines Mehrmarkenbetriebes. Klausel automatisch nach 5 Jahren. Wenn sich die Vertragsparteien im Zuge neuer Vertragsverhand­ lungen jedoch darauf einigen, das Wettbewerbsver­ bot für weitere 5 Jahre zu vereinbaren, so wird dies als zulässig angesehen. Jeder, der lange genug im Kfz­Geschäft tätig ist, weiß, auf welch schiefer Ebene derartige Vertrags­ verhandlungen regelmäßig ablaufen. Gerade im Automobilvertrieb steht der Händler unter massi­ vem wirtschaftlichem Druck, dass sein bisher beste­ hender Händlervertrag verlängert wird. Während bei anderen Gütern die Wechselkosten zumeist überschaubar und daher weitestgehend unerheblich sind, haben sich die hohen markenspe­ zifischen Investitionen im Kfz­Handel oftmals erst

Dr. Martin Brenner, Brenner & Klemm Rechtsanwälte

Kurz vor Ablauf der Fünfjahresfrist des Markenzwanges werden Händlerverträge gekündigt. nach geraumer Zeit amortisiert, sodass ein Marken­ wechsel aus wirtschaftlicher Sicht kaum zumutbar ist. Viele Händler verlängern daher „freiwillig“ das Mehrmarkenverbot, bevor sie ihren Händlervertrag verlieren.

Ein Schelm, wer Böses denkt triebes. GVO 1400/2002 bestimmte, dass Hersteller ihren Vertragshändlern stets Mehrmarkenbetriebe unter be­ stimmten Auflagen gestatten mussten. Böse Zungen behaupten, die Hersteller haben auf diese Regelung mit einem deutli­ chen Anheben der Standards reagiert, was bei den betroffenen Händlern zu einer Betriebskos­ tensteigerung bis zu 20 Prozent geführt hat. Das Mehrmarkengeschäft wurde daher auch für

Die Leitlinien zur Vertikal­GVO legen in diesem Fall unzweifelhaft fest, dass nichts den Händler daran hindern darf, das Wettbewerbsverbot eines Mehr­ markenbetriebes nach Ablauf des Fünfjahreszeit­ raums tatsächlich zu beenden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn kurz vor Ablauf dieser Fünfjahresfrist rundum sämtliche Hersteller beginnen, ihre gesamten Vertrags­ händler unter der Zusage zu kündigen, dass es ohnehin für jeden Händler einen neuen Vertrag geben wird. •

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Verträge

fOkUs

Wir haben alle Importeure befragt, mit welchen Verträgen sie die Händler an sich binden – und ob Veränderungen geplant sind. Nicht jeder hat auf das Mail reagiert – und auch sonst fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Von Mag. Heinz Müller

Es lebe der Unterschied! Welche Arten von unterschiedlichen Verträgen für die Händler/ Werkstätten gibt es?

Wie viele Verträge über den Neuwagenverkauf hat die jeweilige Marke?

Wie viele Serviceverträge sind in Österreich aktuell unterschrieben?

→ Vertrieb: Händlervertrag/ Subhändlervertrag → Service: Servicevertrag

Haupthändler (inkl. Filialen u. Subhändler): Fiat: 110/Alfa Romeo: 37/Abarth: 30/Jeep: 44/Fiat Professional: 103

Für alle Marken (inkl. Lancia/ Chrysler/Dodge): rund 580 Servicestandorte

BMW/ MINI

Es gibt Handels- und Serviceverträge pro Marke (BMW/MINI), der Handelsvertrag enthält automatisch den Servicevertrag

1

64 BMW, 41 MINI

Ford

Händlervertrag, Servicevertrag, Agenturvertrag, Teilevertrag

2 (Händlervertrag, Agenturvertrag)

125 Serviceverträge + 54 Haupthändler (= Servicevertrag inkludiert)

Honda

Zwei verschiedene Händlerverträge, einen für Handel und Service und einen für Service

Derzeit gibt es 39 Handels- und Serviceverträge und 20 Serviceverträge

-

Hyundai

Im Aftersales gibt es nur 1 Vertragswerkstättenvertrag bis 3,5 t, aber Zusatzstandards für H350

1 Vertragshändlervertrag für Pkws (80 Vertragshändler inkl. Filialen, 43 Subhändler),1 für leichte Nutzfahrzeuge (37 Vertragshändler und Filialen); total 123 Pkw-Vertriebspartner, davon auch 37 für leichte Nutzfahrzeuge

Laut System sind 147 Verträge aktuell gültig

Jeweils 1 sogenannter Vollvertrag (Handel- und Vertragswerkstättenvertrag) sowie 1 Vertragswerkstättenvertrag pro Marke

Jaguar: 11 Land Rover: 19

Jaguar: 5 Land Rover: 8 (jeweils zusätzlich zu den Vollvertragspartnern)

Händlervertrag Vertriebspartnervertrag Servicevertrag

66 Haupthändlerverträge 33 Vertriebspartnerverträge

124 Serviceverträge

Mercedes

Kundendienstverträge und Vertriebsverträge

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können

Mitsubishi

70 Händler- und 109 Werkstättenverträge

1

109

Nissan

Händlervertrag, Subhändlervertrag, Servicevertrag, EV-Vertrag für Haupthändler und Subhändler

45 Händlerverträge

128 Serviceverträge, davon 33 Standorte nur mit Servicevertrag

Derzeit in Veränderung (siehe eigener Text auf Seite16).

46 Händlerverträge mit 65 Stützpunkten

89 Serviceverträge

Für Peugeot: 40 Für Citroën: 32 Für DS Automobiles: 2

-

Subaru

3 verschiedene Vertragsarten: Händlerverträge, Serviceverträge und Agenturverträge

24 Händlerverträge, 87 Serviceverträge und 51 Agenturverträge (davon 12 freie Servicepartner, die vertraglich an keinen Haupthändler gebunden sind)

Aktuell sind 87 Serviceverträge unterschrieben

Suzuki

Haupthändler mit Service und Vertrieb (HDL), reine Servicepartner (AS) und Servicepartner, die einen Handelsvertrag mit einem Haupthändler haben (Subhändler ASV). Haupthändler haben 2 Verträge (Service und Handel), Servicepartner und Subhändler haben ausschließlich einen Servicevertrag

60 Haupthändler-Verträge und 93 an einen Haupthändler angeschlossene Subhändler

158

Abarth Alfa Romeo/ Fiat/Jeep

BMW i und seine Elektromodelle waren mit Agenturverträgen geregelt und werden ab 2018 in den neuen Händlervertrag überführt.

Jaguar Land Rover

Antwort von BMW zu den Elektroautos

Mazda

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können. Auf 5 von 8 Fragen kam von Mercedes diese Antwort

Opel

Peugeot Citroën DS

12

Für Peugeot: Händlervertrag Neufahrzeuge/Partnervertrag Werkstatt/Vertrag über die Lieferung von Ersatzteilen, Zubehör anderen Produkten und Serviceleistungen/Vertriebspartnervertrag Citroën * DS **

* Citroën: Händlervertrag Neufahrzeuge/Vertragswerkstättenvertrag/Vertrag über die Lieferung von Ersatzteilen, Zubehör, anderen Produkten und Serviceleistungen/Agenturvertrag ** DS Automobiles: Neuwagenvertrag & Werkstattvertrag AUTO & Wirtschaft 05/2018


fOkUs

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acht man einen kurzen Blick auf die Marktanteile, wird das Ausmaß der Veränderungen klar: Denn derzeit stehen bei VW, Opel, Seat, Skoda und Audi – die gemeinsam mehr als 40 Prozent des Neuwagenabsatzes auf sich vereinen – neue Verträge an. Bei den VW-Konzernmarken wurden im März die Verträge gekündigt und gleichzeitig ein „Letter of Intent“ ausgestellt. In dieser doch eher heiklen Phase der Verhandlungen mit dem Händlerverein und

Verträge

den Händlern will der Importeur keine Stellungnahme abgeben. Bei Opel gibt es alle Details in einer aktuellen Geschichte auf Seite 16! Und sonst? BMW ist ein heißer Tipp, dass es demnächst Neuerungen gibt, auch bei Mercedes wollte man auf diese Frage weder „Ja“ noch „Nein“ sagen. Aber auch bei jenen Marken, die Sie in der Tabelle vergeblich suchen, können wir nichts ausschließen. Sie haben nicht auf unser Mail geantwortet. •

Welchen Umfang haben diese Verträge?

Gibt es einen eigenen Vertrag für den Teilehandel?

Bestellen alle Vertragswerkstätten die Teile beim Importeur oder gibt es andere Möglichkeiten wie z. B. regionale Markenhändler, die den Vertrieb übernehmen?

Welche Sideletters und/oder eigene Verträge gibt es im Bereich Elektroautos, Plug-in-Fahrzeuge bzw. für bestimmte Modelle?

Sind Änderungen/Kündigungen geplant?

Ca. 33 Seiten + Anhänge

Nein, im Servicepartner-Vertrag enthalten

ja (eventuelle Ausnahmen nur innerhalb von Händlergruppen mit zentraler Disposition)

Sideletter für den Service spezieller Modellvarianten mit spezifischen Anforderungen (z. B. Alfa Romeo 4C, Quadrifoglio-Versionen u. Ä.)

Nein

Kein Kommentar.

-

Nein, integriert in den Handels- und Servicevertrag

Die Teileversorgung passiert über die Vertriebsgesellschaft

BMW i und seine Elektromodelle waren mit Agenturverträgen geregelt und werden ab 2018 in den neuen Händlervertrag überführt; BMW iPerformance (PHEV) waren und bleiben Bestandteil des Händlervertrages

70 Seiten

Ja

Teile werden bei den Teilehändlern (= 16) bestellt

FordStore Sideletter (= Neuwagenvertrieb Ford Mustang sowie höchster CI Standard)

Nein

-

-

-

Es gibt keinen eigenen Vertrag für den Teilehandel; alle Teile werden beim Importeur bestellt

Derzeit sind keine Änderungen geplant

Im Aftersales keinen (nur Zusatzstandards für H350 – derzeit 73 Servicepartner), im Vertrieb Zusatzstandards für Fahrzeuge mit Ladeinfrastruktur (BEV/Elektro und PHEV/Plug-in) – derzeit 64 Vertriebspartner

Im Händlernetz sind keine generellen Änderungen geplant.

Vertragshändler- und Vertragswerkstätten-Verträge sind Direktverträge mit Hyundai, Subhändlerverträge mit dem Vertragshändler und Hyundai Autorisierung ermöglichen den Verkauf in eigenem Namen und auf eigene Rechnung

Nein, ist im Vertragswerksstättenvertrag inkludiert

Vertragswerksstätten bestellen Originalteile beim Importeur

Der Vertrag selbst hat rund 30 Seiten, die Anhänge jeweils rund 70 Seiten

Nein

Alle beim Importeur

Händlervertrag: ca. 50 Seiten Servicevertrag: ca. 60 Seiten Vertriebspartnervertrag: ca. 40 Seiten

Nein

Alle Teilebestellungen der Service-Partner erfolgen beim Importeur

Derzeit keine

Nein

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können

Nein

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können

Keine

Bitte um Verständnis, dass wir dazu nichts sagen können

Service und Teile

Nein

Ausschließlich beim Importeur

i-MiEV + Plug-in-Hybrid EV

Ja

-

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-

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-

-

-

-

In den jeweiligen Verträgen wird die Beziehung zwischen den Vertragspartnern, die Vertragskriterien sowie die Handelsmodalitäten geregelt, wobei wir hier natürlich nicht im Detail Auskunft geben können

Ja

Die Händler bestellen die Originalteile des Herstellers über den Importeur

Es gibt hier keine Sideletters; zum Verkauf gibt es einen Aktionsplan mit Leasingangeboten, die auf der Website veröffentlicht sind

Nein, es sind keine Kündigungen geplant

Den genauen Umfang an Seiten kann ich Ihnen nicht nennen, aber die Verträge sind auf jeden Fall überschaubar

Bei uns gibt es keinen eigenen Teilehandel-Vertrag. Die Regelung dessen ist Teil des Händler- bzw. Servicevertrags

Bei Subaru bestellen die Vertragswerkstätten alle Teile direkt beim Importeur.

Serviceverträge: Service-Dienstleistungen und Reparaturen auf Garantie und Kulanz sowie Vertrieb von Suzuki Originalteilen und Suzuki Originalzubehör

Nein

Alle bei Suzuki Austria

Ja – es gibt einen Sideletter für „Electrification“ (BEV-Fahrzeuge und PHEV-Fahrzeuge) sowie einen Sideletter für das Gebrauchtwagenprogramm

Aktuell gibt es keine Sideletters oder modellspezifische Verträge; wie sich dies nach Einführung zukünftiger Modelle mit alternativen Antrieben entwickelt, können wir aktuell noch nicht sagen

Nein

Von unserer Seite sind derzeit keine Änderungen oder Kündigungen geplant

Nein

Keine eigenen Verträge bis dato

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Verträge

fOkUs Angesichts neuer Fahrzeugtypen und neuer Vertriebskanäle stehen bei allen Kfz-Produzenten neue Vertriebsmodelle am Prüfstand. ge

Von Dr. Friedrich Knöbl

Bild: fotolia

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S

ie haben völlig freie Hand, ob oder wie viele Partner sie in ihrem Neuwagen-Vertriebsnetz belassen. Diese Freiheit haben sie bei Serviceverträgen nicht. Weshalb einige Konzerne seit längerer Zeit darüber brüten, wie sie ihr Werkstättennetz dennoch billig reduzieren können. Beim jüngsten Treffen europäischer Händleranwälte (European Distribution Lawyers – EDL) im März in Madrid wurde erörtert, wie sich das auf die derzeitigen Vertragsverhältnisse auswirken wird. Im Oktober 2016 feierte der erste E-smart am Pariser Autosalon Premiere. Ein Jahr später verkündete Mercedes-Chef Dieter Zetsche, in Europa und den USA ab 2020 bei smart die „Verbrenner“ komplett

Wenn es zu keiner Einigung kommt, landet der Ball bei der Wettbewerbsbehörde. abzuschaffen. Dafür wurden auch die damit verbundenen Auswirkungen analysiert. Mit dem Ergebnis, dass sich der erforderliche Werkstättenaufwand künftig auf 37 Prozent reduzieren wird. Ein unerfreuliches Szenario für Autoproduzenten, Ersatzteilhändler und Kfz-Werkstätten, denen die bisherigen Ersatzteilumsätze als wesentliches Standbein des bisherigen Geschäftsmodells wegzubrechen drohen. Die Werkstättennetze müssen daher parallel zum

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forcierten Verkauf von Elektroautos reduziert werden, um den Verbliebenen für ihr Überleben ausreichende Werkstättenumsätze zu ermöglichen. Bisher war es üblich, dass Hersteller einem gekündigten Händler auch sein Werkstättengeschäft abgelöst haben. Ohne Werkstattkunden hätte sich bei dem notorisch ertragslosen Neuwagengeschäft die Übernahme eines derartigen Vertragsgebietes für einen neuen Händler nicht gerechnet. Für einen freiwilligen und endgültigen Verzicht auf Abschluss eines Servicevertrages wurden nach den Erfahrungen des deutschen Händleranwaltes Dr. Christian Genzow je nach Betriebsgröße – bei etwa 200 bis 300 Neuwagen pro Jahr – 200.000 bis 300.000 Euro bezahlt. Geld, das sich die Hersteller bei der Neugestaltung ihrer Vertriebsnetze sparen wollen.

Verträge auf fünf Jahre befristet Einen völlig neuen Weg zur Netzausdünnung hat etwa Toyota in Belgien gewählt. Die Kündigung der Händler- und Werkstättenverträge wurde mit dem Anbot neuer Verträge gekoppelt. Allerdings wurden diese mit fünf Jahren befristet. Und die Neuvergabe wurde punktuell daran geknüpft, dass diese Werkstätten danach auf eine Verlängerung dieses befristeten Vertrags verzichten. Natürlich lässt sich dafür auch eine Begründung finden. So haben aus Toyota-Sicht die Vertragspartner fünf Jahre Zeit, sich an die geänderten Verhältnisse im Kfz-Vertrieb anzupassen und sich um neue Geschäftsfelder umzusehen. Toyota steht es dabei frei, bei Bedarf trotz dieses Händlerverzichts den einen oder anderen Vertrag zu verlängern. Schließlich

Bild: fotolia

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Was kostet ein Werkstättenvertrag? ver


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weiß derzeit niemand, wie das Werkstättengeschäft in fünf Jahren tatsächlich aussehen wird. Aus Frankreich vermeldet Maitre Christian Bourgeon die Kündigung der Händler- und Werkstättenverträge von Hyundai. Dies mit dem Ziel, sich bei der Vergabe neuer Werkstättenverträge von den Fesseln des „qualitativ-selektiven Vertriebssystems“ zu lösen. Dieses wurde von den Brüsseler Wettbewerbshütern bisher damit begründet, dass alle Hersteller mit ihren Vertriebspartnern im Aftersales-Bereich bei ihrem Marktanteil über 30 Prozent liegen. Das wird von Hyundai nun bestritten. Deshalb stehe es dem Importeur frei, welche der Gekündigten einen neuen Vertrag bekämen – und wer aus dem Netz ausgesondert werde. Was verständlicherweise die Hyundai-Partner auf die Barrikaden getrieben hat. Sie werfen Hyundai einen Missbrauch der Marktmacht vor. Die Koreaner wollen nun den Beweis antreten, dass ihre Partner keinesfalls auf die Umsätze des Hyundai-Services angewiesen sind.

Viele Unsicherheiten über die Zukunft Strittig ist, wie diese Marktanteile zu definieren sind. Hyundai will dabei nur die an den Neuwagenverkauf gekoppelten Garantiearbeiten berücksichtigt sehen. Die Händler gehen von allen Ersatzteilumsätzen aus, die mit einem Markenvertrag verbunden sind. Aufgrund der im Vertrag verankerten Abnahmepflichten kommen sie damit mühelos über diese 30-Prozent-Schwelle. Derzeit wird noch verhandelt. Wenn es zu keiner Einigung kommt, landet der Ball bei der Wettbewerbsbehörde. Diese hat bereits angekündigt, diesen Fall einer Überprüfung zu unterziehen. In Spanien verweigern Kia, Porsche und Opel gekündigten Händlern den Abschluss neuer Werk-

Es ist ziemlich fix, dass die Hersteller ihre Netze reduzieren werden. Nur müssen sie sich diese Umstrukturierung etwas kosten lassen. stättenverträge. Dies laut Händleranwalt Alfredo Briganty mit der Begründung, dass nur „einheitliche Verträge“ – gemeinsam für Verkauf und Werkstätte – vorgesehen seien. Überdies könne erst nach Ablauf der Kündigungsfrist beurteilt werden, ob dann tatsächlich alle qualitativen Voraussetzungen für einen neuerlichen Werkstättenvertrag erfüllt seien. Womit der Gekündigte bis zum Schluss der Zweijahresfrist in die Standards zu investieren hätte – und trotzdem nicht weiß, ob er danach noch Vertragspartner sein wird. Die Händler verlangen, dass ihnen bereits bei der Vertragskündigung eine Option auf einen neuen Werkstättenvertrag eingeräumt wird. Bloß gekoppelt an die Auflage, dann auch tatsächlich alle Vertragsklauseln zu erfüllen. Dagegen legen sich

Verträge

die Hersteller quer. Möglicherweise deshalb, da sie derzeit selbst noch nicht wissen, welche Standards in zwei Jahren noch aktuell sein werden. Noch wird verhandelt, doch scheinen vor allem die Koreaner den freien Zugang zum Werkstättenvertrag aushebeln zu wollen. Ein anderes Beispiel: Nun wird von Opel in die neuen Werkstättenverträge ausdrücklich die Verpflichtung hineinreklamiert, dass sich die Vertragswerkstätten von jeglicher Neuwagenvermittlung fern zu halten haben. Ein Verstoß gegen diese Klausel habe das fristlose Ende des Servicevertrages zur Folge. Womit diese Vertragspartner schlechter gestellt wären als all jene, die mit Opel in überhaupt keinem Vertragsverhältnis stehen. Weshalb die meisten Opel-Händler davon ausgehen, dass diese Klausel im Falle einer tatsächlichen Kündigungsbegründung von den Gerichten als unwirksam gekippt wird. Auch in Österreich gibt es vehemente Bestrebungen, die Werkstättennetze zu reduzieren. So hat sich die von der indischen Tata-Gruppe gesteuerte Jaguar Land Rover Austria GmbH geweigert, einen Interessenten trotz der Erfüllung aller Standards zum Jaguar-Servicepartner zu autorisieren. Erst die drohende Anrufung des Kartellgerichts führte zu einem gütlichen Vertragsabschluss. Überdies zeigen einzelne Fälle quer durch alle Marken, dass gekündigte Händler mit ihrem Importeur endlos darum feilschen müssen, auch ihr Werkstättengeschäft abgelöst zu bekommen.

Verzicht muss abgegolten werden Auf gesetzlicher Ebene war es bisher nicht möglich, bei unverschuldeter Kündigung eines Servicevertrages für den Verlust des Werkstättengeschäftes – und der damit verbundenen Ersatzteilumsätze – einen Ausgleichsanspruch zu erhalten. Umso wichtiger ist es, dass das bisherige qualitativ-selektive System für das Servicegeschäft europaweit erhalten bleibt. Mit dem kartellrechtlichen Anspruch eines Gekündigten, bei Erfüllung aller Standards neuerlich zur Vertragswerkstätte autorisiert zu werden. Wenn eine Werkstätte dennoch zivilrechtlich endgültig auf diesen Anspruch verzichtet, muss ihr dieser Verzicht abgegolten werden. Nur dadurch bleibt den Autohäusern der Wert ihrer Markenverträge – zumindest teilweise – gesichert. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Hersteller ihre Netze reduzieren werden. Nur müssen sie sich diese Umstrukturierung etwas kosten lassen. Bei den derzeitigen Renditen sollten diese Ausgaben aber problemlos verkraftbar sein. •

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Toyota Aygo macht mobil Die 1.500 Menschen, die bei der Volkshilfe Niederösterreich beschäftigt sind, legen für 1,2 Millionen Kundenbesuche jährlich 10 Millionen Kilometer zurück: nun auch mit 120 neuen Toyota Aygo.

Österreichs 1. Red Cube Anfang 2019 soll der Neubau des Autohauses Grünzweig (Volvo, Kia sowie X-Bow-Service) im IZ NÖ Süd in Betrieb gehen: Grünzweig Automobil wird dabei Österreichs ersten Kia Red Cube umsetzen.

Neu: Audi Terminal in Liesing Mit der offiziellen Eröffnung von Österreichs größtem Audi-Kompetenzzentrum am 19. April ist der erste Bauabschnitt des Neubau-Großprojekts bei der Porsche Inter Auto Zweigniederlassung Wien-Liesing abgeschlossen. Deren Geschäftsführer Peter Herget und Martin Märkl begrüßten rund 500 Gäste, allen voran Dr. Michel Piëch, die Geschäftsführung der Porsche Holding, das Porsche Inter Auto „Autohäuser wie dieses braucht es auch künftig!“ Management Team sowie als Repräsentant der Audi AG Mag. Johannes Sieberer, Geschäftsführer Porsche Holding Salzburg in Ingolstadt den Leiter des Europavertriebs, Dominique Boesch. Der traditionell größte Standort Österreichs, der alle Marken des VW-Konzerns auf einem Gelände vereinigt, ist eines der größten Firmenkundenzentren Österreichs und bedient auch Behördenkunden. Im (nach den Gestaltungsrichtlinien des Herstellers gebauten) Audi-Betrieb, einem „Terminal“ mit 2.500 Quadratmetern, der die gesamte Modellpalette zeigt, sind ein R8- und E-Mobilitätsstützpunkt sowie der lizensierte Audi-Sport-Händler integriert. Direkt vom Schauraum aus ist die Audi „Spezial-Werkstätte“ mit 780 Quadratmetern begehbar.

+21 % Umsatzplus bei Suzuki

Neues von Brötzner Wals Mit 1. Juli wird Schmidt Automobile (Ford, Mazda, Volvo) den Standort der Josef Brötzner GmbH in Wals (der Peugeot-Händler ist und Renault vermittelt) in Pacht übernehmen, den Schauraum

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vergrößern und den Betrieb modernisieren. Als Niederlassungsleiter ist Ing. Josef Brötzner jun. vorgesehen. Eigenständig bleiben die Brötzner-Standorte Zell am See und Mitterberghütten.

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Mit 134,5 Millionen Euro hat Suzuki Austria Automobil GmbH im Wirtschaftsjahr, das im März 2018 endete, um 21,5 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Jahr davor. Mit 8.756 Autos stieg die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge um 2.071 Stück. Von Jänner bis März 2018 sei Suzuki nach verkauften Fahrzeugen zweitbeste japanische Marke Österreichs, freut sich Helmut Pletzer, Managing Director des Importeurs Suzuki Austria, mit seinem 48-köpfigen Team „und dem sehr guten österreichweiten Händlernetz“.


Empfohlene Kaufverträge und Zustandsprüfberichte des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und des Bundesgremiums des Fahrzeughandels

Kaufvertrag für Neufahrzeuge PKW und Zweirad: E 78,- *

Kaufvertrag für gebrauchte Motorräder/ Motorfahrräder: E 52,- *

Format A3, zu 100 Stück verpackt ÖNORM V5051

Format A3, zu 50 Stück verpackt

Kaufvertrag für Gebrauchtfahrzeuge PKW: E 78,- * Format A3, zu 100 Stück verpackt ÖNORM V5080

Zustandsprüfbericht für Landmaschinen: E 42,- * Format A4, zu 25 Stück verpackt

Zustandsprüfbericht für gebrauchte PKW: E 78,- * Format A3, zu 100 Stück verpackt ÖNORM V5051

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Bestellungen unter: www.formulare.autoundwirtschaft.at oder kontaktieren Sie Annemarie Lust T: +43 2243 36840-597 • F: +43 2243 36840-593 • E: lust.annemarie@autoundwirtschaft.at


HANDEL

zwischen Felixdorf und Wien oder auch Jochen und Ferdinand Schwarz von Zezula mit Standorten in Wr. Neustadt und Neunkirchen, sie sind sich des Risikos in der Veränderung bewusst, vertrauen jedoch auf die Strahlkraft der Marke, mit der schon so manche Krise überstanden wurde. Es sind jene Kräfte, die – bei allen vom Markt und vom neuen Eigentümer (vor)gegebenen Einflüssen – über die Jahrzehnte Opel verkaufen und als Stammkunden erhalten.

Türen zum Erfolg weiter offen

Erträge sicherstellen Einhellig ist jedoch die Ansicht der Markenverbündeten, dass die Erträge nicht weiter geschmälert werden dürfen. Sobald diese Gesprächsebene verlassen wird, halten die meisten einen Plan B parat, um sich ihre Existenz im Autogeschäft zu bewahren. Behaupten sie! Opel aufzugeben, daran denkt derzeit niemand. Auch die Kunden tangiert das Gerede über den Fortbestand von Opel im Verbund mit PSA wenig. Alle betonen sie das Miteinander zwischen Importeur und Händler, wobei sie besonders auf die Schaffenskraft von Struckl zählen, der sein Team in ebensolcher Qualität an der Stange halten muss. Diesbezüglich gibt es noch Nachholbedarf, klingt Kritik durch. Ebner: „Wir rudern mit dem Importeur im selben Boot, können uns auf beiden Seiten keine Schwäche erlauben.“ Der Wettbewerb ist rau, der Spielraum eng. Was die Opelianer beruhigt, ist die Tatsache, dass auch die Mitbewerber ihre liebe Not mit den grenzenlosen Geschäftsentwicklungen haben. Struckl stellt unmissverständlich klar, dass kleinere Händler sich da und dort strukturell neu orientieren müssen. „Aber auch das neue Umfeld bietet Chancen“, hält Struckl die Fahne mit dem Blitz optimistisch im Wind. „Standorte in Ballungsräumen haben es schwieriger, ihre Verkaufserfolge fortzusetzen als am Land. Da stimuliert sich gegenseitig der Unternehmername mitunter mit dem Markennamen, wie zahlreiche Erfolgsbeispiele dokumentieren.“

Der Anschluss an Peugeot nimmt die Manager in die Pflicht, darauf nachhaltig zu reagieren. Hört man sich in Opel-Händlerkreisen um, liegen im richtigen Miteinander mit dem Importeur die Chancen günstig, in neuer Konstellation eine produktivere und zukunftsfähige Unternehmenskultur zu schaffen. Von Gerhard Lustig

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abei vertrauen die meisten heute präsenten Vertragspartner im Wesentlichen auf das glückliche Händchen von Opel-Austria-General-Manager Mag. Alexander Struckl und sein Team. „Ja, das Risiko in den neuen Verträgen besteht“, räumt zum Beispiel Thomas Mosburger, Geschäftsführer von vier Opel-Standorten in Graz, Voitsberg, Leoben und Kapfenberg, ein. In Graz betreibt Fior am getrennten Standort auch den Verkauf von Peugeot und Citroën. „In Kenntnis der Sachlage mit den Franzosen wünschen wir uns, auch die neuen Verträge mit Opel auf diesem Niveau zu bekommen.“

Jammern allein zu wenig

Fior-Geschäftsführer Thomas Mosburger verfügt über vier Opel-Standorte in der Steiermark; zudem betreibt Fior einen Standort für Citroën und Peugeot in Graz

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Damit wirkt Mosburger, der selbst 15 Jahre als Gebietsleiter beim Importeur die Opel-Händler im Süden Österreichs betreut hat, dem zweifelsohne vorhandenen Gejammere um die Zukunft der Marke Opel entgegen. „Es darf nur nicht die österreichische Lösung verloren gehen, die Strahlkraft von Opel in der Bevölkerung ist untadelig. So reagiert auch die Truppe um Herbert Sparer in St. Johann in Tirol, der zwar kritisch den vermutlich im heurigen Herbst vorliegenden neuen Vertragsentwürfen entgegensieht, jedoch davon ausgeht, dem Händler vor Ort eine ausreichende unternehmerische Lebensgrundlage zu gestatten. Egal mit wem man spricht, sei es Toni Ebner im Einzugsgebiet

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Opel die Kernmarke Die Diskussionen um die Zukunft von Opel werden erst abnehmen, wenn vermutlich im Herbst erste Details zu den neuen Verträgen vorliegen. Weder Importeur noch Händlerpartner rechnen mit einer Radikallösung aus Frankreich, auch wenn der Handel wieder die größere Rosskur hinnehmen wird müssen. Über dieses Kräfteverhältnis gibt sich im Opel-Gefüge keiner mehr einer Illusion hin. Also wird es weitergehen und mehr als 75 Prozent werden ihre unternehmerische Existenz weiter mit Opel als Kernmarke bestreiten, lautet das Credo •


Ob innen oder außen: Für die MitsubishiHändler sind deutliche Änderungen vorgesehen

Schwarz, hochwertig, modern Pünktlich zum 40-Jahr-Jubiläum startet Mitsubishi die Umgestaltung seiner Schauräume: Die Händler haben 6 Jahre Zeit dafür. Von Mag. Heinz Müller

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anz klar: Mitsubishi hat schon bessere Zeiten gesehen – das zeigt schon ein Blick auf die Zulassungszahlen. Denn von den knapp mehr als 250.000 Einheiten, die im Laufe der vergangenen 40 Jahre in Österreich verkauft wurden, stammen nur rund 40.000 aus den vergangenen 8 Jahren. Von dieser Viertelmillion Mitsubishi sind – mit Stand 31.12.2017 – noch 53.711 Stück in Österreich zugelassen, der Bestand hat binnen Jahresfrist um 466 Stück (oder 0,86 Prozent) abgenommen: Damit belegt die japanische Marke Rang 21. Vor sieben Jahren waren übrigens noch 66.067 Mitsubishi in Österreich angemeldet. Die Zeiten, in denen vom Pajero mehr als 2.000 Stück binnen 12 Monaten verkauft wurden, sind lang vorbei: Und der Name Pajero wird schon demnächst völlig aus den Neuzulassungslisten verschwinden. „Derzeit sind wir gerade dabei, eine Final Edition zu verkaufen“, sagt Andreas Kostelecky, MBA, Geschäftsführer der Denzel Autoimport GmbH. Es ist schon gut 15 Jahre her, dass die Händler zum bisher letzten Mal Geld für eine Neugestaltung ihrer Schauräume in die Hand nehmen mussten: Doch jetzt ist es wieder so weit. „Wir wollen heuer in jedem Bundesland zumindest einen Betrieb umgestalten“, sagt Kostelecky. Sicher mit dabei ist der Denzel-Betrieb in der Richard-Strauss-Straße in Wien-Liesing, weitere Fixstarter sind die Finazzer Kfz GmbH (Arzl im Pitztal), die erst kürzlich von einer Vertragswerkstätte zu einem Händler mutiert ist, die Auto Leitner GmbH in Linz und das Autohaus Lirnberger in Waidhofen an der Thaya. Auch

Denzel Unterberger in Innsbruck soll so rasch wie möglich umgestaltet werden. Den Händlern will Kostelecky das neue Projekt Ende Mai/Anfang Juni in Round Tables vorstellen: Sie sollen vom Importeur mit einer zinsenfreien Finanzierung unterstützt werden. Eine klassische Außensignalisation mit Pylonen, Schriftzug und Paneelen ist ebenso vorgesehen wie ein Shop-in-Shop-Konzept im Innenraum. Kostelecky charakterisiert die CI mit drei Worten: „Schwarz, hochwertig, modern.“

Rang 20 unter den Automarken verteidigt Wie schon in den vergangenen Jahren entfiel der Löwenanteil der Neuwagenanmeldungen im abgelaufenen Geschäftsjahr (das mit Ende März endete) auf den ASX (1.781 Stück), gefolgt vom Space Star (1.013): „Wir haben dieses Auto jetzt ab 7.990 Euro positioniert; das hat sich sehr bewährt.“ Vom L200 wurden 765 Einheiten zugelassen, vom Outlander 600 (auf den Plug-in-Hybrid entfielen übrigens weitere 108 Stück). Auf den Lancer (der wegen der zu geringen globalen Nachfrage demnächst ebenfalls ausläuft) entfielen 307 Neuzulassungen, der Eclipse Cross beteiligte sich mit 296 und der Pajero mit 119 Stück. Dazu kommt noch der Attrage (32). Kostelecky freut sich auch, dass man im Gesamtjahr 2017 im Pkw-Bereich den 20. Platz in der Zulas-

„Wir wollen heuer in jedem Bundesland zumindest einen Betrieb umgestalten.“ Andreas Kostelecky, MBA, Geschäftsführer Denzel Autoimport GmbH sungsstatistik verteidigt hat: Mitsubishi kam auf 1,11 Prozent Marktanteil, knapp dahinter folgen Volvo (1,08 Prozent) und Jeep (0,96 Prozent). Damit ist Österreich laut Kostelecky übrigens der achtgrößte Markt für die japanische Marke in Europa: „Wir haben nur um 200 Autos weniger verkauft als Italien.“ •

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handel

„Die Kundennähe wird immer wichtig sein“, sagt Hansjörg Mayr. Daher erneuert auch Denzel seine Standorte (wie jenen in Eisenstadt)

Autohaus 4.0 mit dem Handel Freie Werkstatt-Termine online sichtbar machen. Das ist nur eines der Ziele einer Taskforce, in der Hansjörg Mayr, Chief Digital Officer bei Denzel, gemeinsam mit den Händlern arbeitet. Von Mag. Heinz Müller

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m 1. Teil des Interviews hatte Hansjörg Mayr in der April-Ausgabe versucht, den Autohändlern die Angst vor der Digitalisierung zu nehmen – aber nur, wenn sie einige wesentliche Punkte beachten. Nun gibt Mayr weitere Einblicke in die Veränderungen der automobilen Welt. Mayr hebt die Daten hervor, die die Autohändler über ihre Kunden haben: „Diese Daten sind die einzige Absicherung gegenüber externen Angriffen – zum Beispiel wenn Autohersteller wie Lynk&Co ihre Fahrzeuge nur online verkaufen.“ Dann werde sich für die Händler und Werkstätten endgültig die Frage stellen: „Wo verdienen wir das Geld, das wir bisher mit dem Öl verdient haben?“ Die Händler müssten ihre „stillen Reserven“, sprich die Daten, in „Opportunities“ verwandeln, so der Denzel-CDO: Wie das aussehen kann? Bei Denzel gibt es bereits regelmäßige Treffen mit Partnerhändlern: „Wir erkennen eine große Bereitschaft unter den Händlern, sich mit diesen Themen zu befassen: Denn alle wissen, dass wir Handlungsbedarf haben: Aber beim Wie tun sich noch viele schwer.“ Denzel hat auch bereits eine eigene digitale MediaStrategie ausgearbeitet. Antworten sollen die Händler unter anderem auf die brennende Frage erhalten, wie viel sie eine Probefahrt nach einer Social-Media-

„Die Kunden-Erwartungen gehen eindeutig in Richtung 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.“ Hansjörg Mayr, Chief Digital Officer bei Denzel Kampagne im Online-Bereich gekostet hat. Mayr dazu: „Mich interessieren die Daten, aber noch viel mehr die Resultate.“ Ganz generell glaubt der Denzel-Experte an die Zukunft des Autohandels: „Größere Lebensmittelmärkte oder Bekleidungs-

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ketten müssen sich da viel größere Sorgen machen. Und auch nicht alle Reisebüros sind gestorben, weil die Leute ihre Urlaube teilweise online buchen: Wer sich spezialisiert, überlebt.“

Sonderstellung von Österreich Generell gebe es in Österreich aufgrund der Topografie eine Sonderstellung: „Was in Deutschland funktioniert, muss in Österreich noch lange nicht funktionieren.“ Das wüssten mittlerweile auch die meisten Hersteller: „Wenn du als Marke in einem Tal nicht vertreten bist, verkaufst du auch nichts.“ Die Kundennähe werde entscheidend sein: „Aber der Markenhandel wird sich wohl auf größere Gruppen konzentrieren. Wenn man 1.000 Autos im Jahr verkauft, sind neue Strukturen leichter umsetzbar als bei 100 Autos. Gerade deshalb arbeiten wir an Lösungen, die für alle Händlergrößen passen“ Allerdings vergebe noch immer der Kunde die Berechtigung für einen Händler – und nicht der Hersteller, sagt Mayr: „Aber es wird zunehmend schwieriger.“ Schlagworte seien die Elektrifizierung und das autonome Fahren: „Da wird echte Spezialisierung immer wichtiger, während das Thema Bremsen oder Karosserie weiterhin jede Werkstätte können wird.“ So würden sich neue Allianzen bilden: „Die Kunden-Erwartungen gehen eindeutig in Richtung 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Der Kunde informiert sich, wenn es für ihn zeitlich passt.“ An Lösungen auf genau diese Fragen arbeitet derzeit die Taskforce Autohaus 4.0 bei Denzel – gemeinsam mit den Händlern. „Zum Beispiel wird man freie Werkstatt-Termine online sichtbar machen. Und das Autohaus muss ganz genau wissen, wann der Kunde neue Reifen braucht und ihm das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt machen.“ •


FLEET Convention 2018 DAS Fache vent rund ums Firmenauto in der Hofburg!

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In welchem Umfang haftet der Fuhrparkleiter?

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Jetzt Tickets auf www.fleetconvention.at sichern! Am 14. Juni veranstaltet FLOTTE & Wirtschaft in der Wiener Hofburg die 4. FLEET Convention, DAS größte unabhängige Fach-Event für Flottenbetreiber, Fuhrparkmanager und KMU, egal ob 3 oder 300 Fahrzeuge, in Österreich. Neben spannenden Fachvorträgen zu aktuellen Themen bleibt auch genügend Zeit zum Netzwerken. Informieren Sie sich über Grundlagen und Strategien zu Fortbildung, Kostenoptimierung und Schadenmanagement und machen Sie Ihren Fuhrpark effizienter. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmer der FLEET Convention ein Marktplatz, auf dem unterschiedlichste Aussteller – von Fahrzeugherstellern bis zu Fuhrparkmanagement-Profis – ihre Produkte, Dienstleistungen und Problemlösungen präsentieren.


handel

Die Bedürfnisse der Autosuchenden ändern sich, Mobidrome geht als Marktplatz neue Wege

Mag. Thomas Reitsammer, Head of Mobidrome

Für den Autokauf der Zukunft Die neuen Anforderungen der Autosuchenden stehen im Mittelpunkt der Entwicklung von Mobidrome: für Leute, die noch gar nicht wissen, welches Auto sie kaufen möchten.

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ür den Autokäufer sind zwei Punkte entscheidend: Das neue Fahrzeug soll seinen Bedürfnisse entsprechen und er möchte einen fairen Preis bezahlen“, weiß Mag. Thomas Reitsammer, Head of Mobidrome, dem offenen Marktplatz der Allmobil GmbH, einer Tochter der Porsche Holding. „90 Prozent der Autokäufer recherchieren vor dem Kauf online, 54 Prozent wissen zu Beginn der Recherche noch gar nicht, welche Marke. Und 65 Prozent der Suchenden vertrauen auf Produktbewertungen“, zitiert Reitsammer aus einer Studie.

Bedarfsgerechte Suche Zentrale Themen bei Mobidrome sind daher die Bewertungen und die bedarfsgerechte Suche: Der Interessent kann sich das Fahrzeug nach Kategorien aussuchen. Das ist in Zeiten der dramatisch wach-

„Für den Autokäufer sind zwei Punkte entscheidend: Das neue Fahrzeug soll seine Bedürfnisse erfüllen und er möchte einen fairen Preis bekommen.“ Mag. Thomas Reitsammer, Mobidrome senden Fahrzeug- und Angebotsvielfalt eine wichtige Innovation: vor allem für Menschen, die sich abseits des Autokaufs nur sehr wenig mit dem Angebot beschäftigen. Damit geht Mobidrome mit den modernen, digitalen Möglichkeiten auf diese veränderten Bedürfnisse und Anforderungen der Autokäufer ein. „Entscheidend ist, Inhalt zu produzieren, der den

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Kunden interessiert. Das können wir mit dem user-generated Content erreichen“, erklärt Reitsammer. Ein Beispiel dafür ist der „Footprint“ genannte Bereich. Dort kann der Kunde die Eigenschaften der anderen Fahrzeugbesitzer des jeweiligen Modells sehen: Familien-Kutscher oder Alleinfahrer, Viel- oder Wenigfahrer, sportlich und sparsam. „Wir sind laufend in der Weiterentwicklung und testen auch verschiedene Dinge aus“, erklärt Reitsammer. Entscheidend ist natürlich die Marktdurchdringung. „Aktuell arbeiten wir mit knapp 500 Händlern zusammen, wobei 255 mit der Porsche-Organisation in Verbindung stehen, der Rest ist nicht mit der Organisation verbunden“, so Reitsammer. „Darauf sind wir insofern stolz, als es zeigt, dass wir wie angekündigt komplett neutral sind.“

Konsequente Arbeit an der Erweiterung Auch hinsichtlich des Fahrzeugbestandes zeigt sich Reitsammer zufrieden. Mit über 33.000 Fahrzeugen hat Mobidrome im Herbst den vorläufigen Höchststand erreicht. „Wir arbeiten natürlich intensiv an der Erweiterung. So wurde bereits der Einsatz eines Außendienstes beschlossen, damit wir auch ein Gesicht bei den Händlern vor Ort schaffen. Das soll noch vor dem Sommer umgesetzt werden.“ Für den Einstieg hat Mobidrome die kostenlose Teilnahme als Händler auf das gesamte Jahr 2018 verlängert. „Danach ist der Händler nicht automatisch im Kostenmodell, sondern kann jederzeit aussteigen.“ Schließlich soll er nur dabei bleiben, wenn es für ihn Sinn macht. • (GEW)


Handel

Max Schmidt, Martin Rada und Oliver Rosteck, MBA (v. l.)

Ganz neu aufgestellt Mit dem Start der Vesta Kombimodelle SW und Cross stellt sich die Lada-Organisation in Österreich neu auf.

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ax Schmidt, Verkaufsleiter und Prokurist von Lada Automobile, hatte zur offiziellen Vorstellung der Serienversion der Vesta-Kombivarianten SW und Cross außer der österreichischen Fachpresse und den Händlern auch Harald Grübel eingeladen: Er war beim Lada-Hersteller AvtoVAZ als Chefentwickler und Produktionsplaner für die Vesta-Baureihe und ihre Varianten verantwortlich.

Lada-Netz für die neuen Modelle aufstellen Martin Rada, der Lada auf dem Weg in die Zukunft begleitet, hat auch die Weichen für die Ausbildung des Händler- bzw. des gesamten Vertriebsnetzes gestellt, die G3 übernimmt und die für Vesta-Händler Verpflichtung ist: „Lada braucht Harald Grübel, Chefentwickler der Vesta-Baureihe Händler, die an die Marke glauben. Dazu gehört außer Vorführ- und Lagerwagen sowie dem Tester auch ein professioneller Verkäufer, der auf Lada spezialisiert, aber nicht exklusiv sein muss!“, sagt Rada. Denzel-Bank-Vertriebsleiter Oliver Rosteck stellte die Zusammenarbeit mit dem Bankhaus Denzel AG vor: Die macht Leasingangebote (z. B. ab 139 Euro für einen vollausgestatteten SW-Kombi) möglich. Mit den neuen Modellen sollen außerdem nun die Qualifizierung der Vesta-Händler und die Suche nach neuen, qualifizierten Händlern vorangetrieben werden: Die größten weißen Flecken im Netz bestehen im Osten Österreichs, aber auch in anderen Regionen. • (ENG)

„Die Marke Lada gewann 2017 Glanz und Akzeptanz zurück!“

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Kein Angst vor IDD Versicherungs- und Finanzdienstleistung ist ein zunehmender wichtiger Bereich im Autohaus. Im heurigen Jahr kommen sowohl auf die Anbieter wie auch auf die Betriebe einige Änderungen zu.

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o ist die wachsende Bedeutung der Versicherungs- und Finanzdienstleistung seit Jahren ein Dauerbrenner. Tatsächlich hat das Thema unverändert seine Gültigkeit. Alles aus einer Hand, FullService-Lösungen und One-Stop-Shopping lauten die Begriffe, die ein modernes Autohaus fast zwingen, diese Leistungen gleich mit anzubieten. Das Komplettangebot wird mittlerweile vom Kunden gefordert. Die Zusatzerträge sind in Zeiten sinkender Erträge und schmaler Margen sowohl für den Betrieb wie auch für den Verkäufer unverzichtbar geworden. Nicht zuletzt ist die Kundenbindung sowohl bei Finanzierung wie auch Versicherung und Garantieversicherung von großer Bedeutung. Ist das Fahrzeug über das Autohaus finanziert, ist sowohl beim Tausch wie auch beim Weiterbehalten der Verkäufer im Kontakt. Im Garantiefall kommt der Kunde ebenfalls wieder in den Betrieb zurück. Und nicht zuletzt wird vor dem Hintergrund der kommenden Schadenssteuerung der Versicherungen und der Leasinganbieter die Reparaturmöglichkeit im Haus, teilweise mit Selbstbehaltvergünstigungen, ganz entscheidend. Kompetente Informationen zu allen Bereichen finden Sie auf den nächsten Seiten dieses Versicherungs-Sonderthemas.

DSGVO und IDD Alle diese Segmente wird heuer das Thema Datenschutz-Grundverordnung betreffen, schließlich arbeiten die Institutionen mit den Daten der Autohäuser und umgekehrt. Da werden vermutlich noch

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Verträge und Softwarelösungen geändert werden müssen, sofern es nicht bereits der Fall ist. Noch etwas im Dunkeln tappt die Versicherungsbranche bei der Insurance Distribution Directive (IDD), also der Versicherungsvertriebsrichtlinie (lesen Sie dazu auch die Artikel in AUTO & Wirtschaft Jänner sowie Februar 2018). Während die Versicherungsrichtlinie für die Versicherungsunternehmen bereits in Kraft ist, wurde das Inkrafttreten der IDD für Vermittler, Makler und Agenten auf Oktober 2018 verschoben. Die gesetzliche Umsetzung, die im Gegensatz zu den Versicherungen hier besonders die Gewerbeordnung betrifft, ist noch gänzlich offen.

Größerer Aufwand und mehr Transparenz Außer Zweifel steht dabei ein deutlich größerer Aufwand bei Dokumentation und Transparenz, in Verhandlung steht man allerdings noch bei der Ausbildungsverpflichtung. So sind Branchenteilnehmer der Meinung, dass die vorgeschriebenen 15 Stunden für Vermittler, die Versicherungen lediglich im Nebengewerbe und wie hier nur spezifisch auf eine Sparte anbieten, nicht denselben Weiterbildungsumfang wie für einen Komplettanbieter erfüllen müssen. Jene Anbieter, die sich auf die Kooperation mit Autohäusern konzentrieren wie carplus, Garanta und VMS werden in jedem Fall alle Vorkehrungen und Unterstützungen leisten, damit auch nach Inkrafttreten der IDD die Versicherungsvermittlung im Autohaus problemlos weitergeht. • (GEW)


HANDEL

Reicht der Schutz? Droht Betrieben durch die neuen Technologien eine Verteuerung der Unternehmens-Haftpflicht?

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Spezielle Pakete für jede Branche

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eue Technologien bergen neue Risiken. Wir haben nachgefragt, ob und wie sich Hochvoltsysteme & Co. auf Betriebshaftpflicht-Versicherungen auswirken und was Unternehmen beachten sollten. erhöhte Anschaffungskosten würden höhere Versicherungssummen jedoch in Zukunft notwendig machen.

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„Für Kfz-Werkstätten gibt es im RahH men unserer Business-Class ein Kfz-PaVERSIC Polizzen auf Aktualität prüfen ket“, sagt Vorstandsdirektorin Dipl.-Ing. Die Allianz verweist ebenfalls auf ihr AngeDoris Wendler von der Wiener Städtischen bot an Zusatzdeckungen, welche auf die individuVersicherung AG. Dieses ist auf Reparaturbetriebe, ellen Bedürfnisse des Betriebes abgestimmt werden Servicestationen, aber auch Tankstellen und Reikönnen. „Grundsätzlich ist es empfehlenswert, alle fenbetriebe ausgelegt. Dieses Basispaket ist um ein Polizzen regelmäßig auf Aktualität zu prüfen bzw. Plus-Paket erweiterbar, mit dem Schäden an Kunprüfen zu lassen“, heißt es dort. denfahrzeugen auf dem Betriebsgrundstück bzw. Eine drastische Veränderung der Situation durch Schäden, die während der Reparatur an einem Fahrneue Antriebssysteme sieht man bei der Allizeug verursacht werden, abgedeckt sind.“ anz ebenfalls eher nicht. Nach wie vor seien „die Eine Erweiterung des Pakets auf Bauteile wie Hochhöchsten Versicherungsleistungen im Rahmen der volt-Komponenten oder Lithium-Ionen-Akkus sei Betriebshaftpflicht im Zusammenhang mit Schanicht erforderlich, da es diesbezüglich auch keine densersatzansprüchen bei Personenschäden zu Ausschlüsse gebe, so Wendler. Die bessere techbeobachten.“ • (KAT) nische Ausstattung der Fahrzeuge und dadurch

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Dipl.-Ing. Doris Wendler, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische

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Die Preisträger: Robert Elsenbaumer, Lukas Sturm, Halil Büyüktorum, Manuel Dubsky (v. l.)

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Die siegreichen Vier

Santander kürte Anfang April die Gewinner des „Star Seller Award“ in den vier Kategorien Neu- und Gebrauchtwagen, Motorräder sowie Kooperationen. Von Mag. Heinz Müller

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n den vergangenen neun Jahren hat sich die Santander Consumer Bank immer mehr zu einem Big Player in Sachen Finanzierung entwickelt – ganz egal, ob es sich um Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Und auch heuer wieder ist die Bank sehr gut unterwegs: Das schon zu Jahresbeginn postulierte Ziel von Michael Schwaiger, Commercial Director Auto Business, erstmals mehr als eine Milliarde Euro an Umsatz zu schaffen, scheint also durchaus greifbar. Mit dieser guten Stimmung im Hintergrund lud Santander im April zu einem Abendessen in ein Salzburger Hotel: die Mozartstadt deshalb, weil die Gewinner in den einzelnen Kategorien über fast ganz Österreich verteilt waren – gekürt von einer internen wie externen Jury. Zum „Star Seller“ in der Kategorie Neuwagen wurde Ing. Robert Elsenbaumer gewählt: Der Kärntner, jahrelang in diversen Positionen beim Mazda- und Kia-Importeur in Klagenfurt tätig und seinerzeit auch 1 ½ Jahre lang der Geschäftsführer von Kia Austria, leitet seit seinem Rückzug das elterliche Autohaus in Gurk. Rund 60 Prozent der 307 Neu- und Gebrauchtwagen, die Michael Schwaiger, Santander im Vorjahr im Autohaus Elsenbaumer verkauft wurden, seien finanziert worden, begründete Schwaiger die Entscheidung: „Und das am Land, wo die Menschen noch nicht so finanzierungsgewohnt

„Das Fortbildungsangebot von Santander wird laufend erweitert.“

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sind wie im städtischen Bereich.“ Eine derart hohe Quote zahlt sich laut Santander nicht nur finanziell für ein Autohaus aus, sondern ist auch ein gutes Instrument zur Kundenbindung: „30 bis 35 Prozent der Kunden, die ein Leasingauto hatten, kaufen das nächste Fahrzeug beim selben Händler.“ Bei den Gebrauchtwagen ging die Auszeichnung an Halil Büyüktorum. Er ist mit seinem „Dream Car Autohandel“ in Innsbruck ein „Einzelkämpfer“: Im Angebot stehen vor allem BMW, zumeist Leasing-Rückläufer. „Er hat im Vorjahr ein Absatzvolumen von 1,2 Millionen Euro ganz allein generiert, um 68 Prozent mehr als 2017“, sagt Schwaiger: „Das ist richtig gut.“ Im Bereich Motorräder gewann Lukas Sturm: Der junge Niederösterreicher ist bei der KTM Wien GmbH in Vösendorf tätig. Die Begründung von Schwaiger: „Es ist erstaunlich, dass Sturm 59 Prozent aller Finanzierungen in diesem Store abschließt.“

Finanzierungsquote von mehr als 50 Prozent Im Bereich der Kooperationen ging der Preis an Manuel Dubsky von der Auto Höller GmbH & Co KG in Salzburg. „Kia ist eine unserer ältesten Kooperationen“, so Schwaiger: „Dubsky hat im Vorjahr 110 Kia allein verkauft und eine Finanzierungsquote von mehr als 50 Prozent erreicht.“ Die Gewinner erhielten unter anderem einen Gutschein für die Teilnahme an einer „Meisterklasse“: Dieses Fortbildungsangebot von Santander wurde von den Kunden im Vorjahr so gut gebucht, dass die Zahl der Veranstaltungen heuer von 5 auf 10 verdoppelt wurde. Auch heuer ist das Frühjahr quasi ausgebucht; die Termine für den Herbst sollen demnächst veröffentlicht werden. Jeweils 12 Teilnehmer können sich dann über die Themen Verkauf, Gebrauchtwagen oder Kundenbindung informieren. •


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Zoom zur Servicegarantie Mit den neuen „Mazda Plus Service“-Paketen bietet CarGarantie Neuwagenkäufern ein Sorglos-Programm für die ersten Servicetermine.

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azda Austria und CarGarantie bauen ihre schon mehr als zehn Jahre andauernde Zusammenarbeit weiter aus und bieten Käufern von Neu- und Jungwagen ein umfassendes Wartungspaket an: „Mazda Plus Service“ deckt sämtliche nach Wartungsplan vorgesehenen Arbeiten bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern ab. Dabei entscheidet der Kunde, ob die Absicherung für drei, vier oder gar fünf planmäßige Services gilt.

Einfachheit macht den Erfolg Das Paket kann von Kunden abgeschlossen werden, die einen Neu-, Vorführ- oder Jungwagen vor dem 1. Servicetermin anschaffen. Bei sämtlichen anfallenden Arbeiten werden Mazda-Originalteile verwendet und die Kosten dafür übernommen. Peter Bachmaier, CarGarantie-Vertriebsdirektor, freut sich über die Erweiterung der Zusammenarbeit mit dem Importeur: „Unsere langjährige Kooperation mit Mazda Austria ist bisher stets sehr erfolgreich verlaufen, und zwar für beide Partner. Wir freuen uns, dass Mazda Austria nun auch bei der Erweiterung in den Service- und Wartungsbereich auf unsere Leistungen vertraut.“ Abschluss und Bearbeitung der Servicepauschale

für Neuwagenkunden im Autohaus ist für die Mitarbeiter dank Einbindung in das Mazda-Dealer Management Software MACS sowie den digitalen Servicenachweis DSR denkbar einfach. Eine direkte Anbindung an das CarGarantie-System CGWEBline sorgt für reibungslose Datenkommunikation zwischen Autohaus und Garantie-Anbieter.

Vorteile für Autohaus und Kunden Bachmaier sieht eine Win-win-Situation: „Für Mazda und CarGarantie, vor allem aber für die Kunden bietet das neue Produkt eine breite Palette von Vorteilen.“ Diese lägen in erster Linie in der Kostentransparenz, andererseits aber auch in der Gewissheit, dass das angeschaffte Fahrzeug bestmöglich nach Herstellervorgaben und unter Verwendung von Original-Ersatzteilen gewartet werde. „Österreichische Mazda-Kunden können sich auf die unkomplizierte Abwicklung

Peter Bachmaier, Direktor Vertrieb Importeure, Banken, Versicherungen

Einfache Abwicklung für Zufriedenheit auf beiden Seiten des Verkaufstisches

verlassen und erhalten volle Transparenz über Kosten sowie zuverlässige Preisstabilität“, sagt Bachmaier. „Damit ist Mazda Plus Service ein echtes Rundum-Sorglos-Paket!“ • (RED)

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HANDEL

Peter Steininger, Geschäftsführer Versicherungsmarkt-Servicegesellschaft (VMS)

50 Mitarbeiter beim Partner Die auf das Autohaus-Geschäft spezialisierte UniqaTochter VMS konnte im vergangenen Jahr einmal mehr steigern. Geschäftsführer Peter Steininger bereitet sich gerade auf die Herausforderungen des heurigen Jahres vor: IDD und DSGVO

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&W: Die Versicherungsbranche ist heuer mit zwei Neuerungen konfrontiert: IDD und DSGVO. Wie geht es VMS damit? Peter Steininger: Die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD ist nicht der Tod des Versicherungsvertriebs über das Autohaus. Das Beratungsprotokoll und das Produktinformationsblatt bilden aber einen gewaltigen, administrativen Aufwand. Als VMS machen wir uns im Bereich IDD keine Sorgen, wir bereiten uns gut vor und wir unterstützen unsere Partner ohnehin sehr stark: administrativ und vor allem personalintensiv. Wie steht es mit der DSGVO? Steininger: Die Datenschutz-Grundverordnung beschäftigt uns intern sehr. Es gibt kein Präjudiz, keine Erfahrungen und kaum Vorlagen. Da geht es u. a. um die Auftragsverarbeiter-Vereinbarung, die wir zum Beispiel mit einem Software-Anbieter abschließen müssen, der für uns Daten verarbeitet. Wir müssen diese aber auch mit unseren Partnern,

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den Autohäusern, abschließen, da das Autohaus unsere Daten von und für uns verarbeitet. Wir sind allerdings der Meinung, dass Autohäuser auch Auftragsverarbeiter-Vereinbarungen mit uns unterschreiben müssen, weil wir ja auch Kundendaten der Autohäuser verwenden und verarbeiten. Das Wichtigste: Wie läuft das Geschäft und wo liegen die Stärken von VMS? Steininger: Von 20.373 Stück Neugeschäft im Jahr konnten wir auf 23.722 Stück im Jahr 2017 erneut eine deutliche Steigerung erzielen. Damit haben wir uns in 11 Jahren mehr als verdoppelt. Aktuell arbeiten wir mit über 1.000 Versicherungsvermittlern in den Partner-Autohäusern zusammen. Betreut werden diese Autoverkäufer von

„IDD ist nicht der Tod des Versicherungsvertriebs über das Autohaus.“ Peter Steininger, VMS 50 Außendienstmitarbeitern sowie von 9 Kollegen in der VMS-Zentrale in Wien. Wir sind stolz auf unsere sehr guten Betreuer, die sich um die Autohäuser kümmern. Wir sind kein Billiganbieter, aber dafür sind wir stabil bei unseren Kunden und müssen nicht bei einem leicht erhöhten Schadensverlauf kündigen. Das kommt auch den Autohäusern zugute. Ein Vorteil ist natürlich der geringere Selbstbehalt, wenn der Kunde im ausliefernden Betrieb reparieren lässt. Denn der Verkäufer möchte klarerweise eine Provision, aber der Unternehmer will den Kunden an den Betrieb und die Werkstatt binden und auch den Schaden reparieren. • (GEW)


HANDEL

Von der Garantie zur Kundenbindung

Wie können Sie den Handel unterstützen? Kortlüke: Das prioritäre Ziel des Handels muss sein, die Hoheit über den Kunden zu behalten. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass die Kombination aus Garantie und Serviceverträgen dem Kunden kaum noch Spielraum lässt, sich anderweitig zu orientieren. Allerdings gilt es, den Kontakt nach Verkauf des Fahrzeugs an den Kunden nicht abreißen zu lassen; im Gegenteil, der Kunde sollte in motivierender

Weise fortlaufend über die erhaltenen Leistungen und die Vorzüge des Autohauses informiert werden. Dieser möglichst einfache und schnelle Kontakt zum Kunden als auch die Kundenbindung wird zukünftig durch einige Neuerungen in unserer Kunden-App erleichtert.

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&W: Was bedeutet „Wandel“ für einen Versicherungsspezialisten? Lutz Kortlüke: Während sogenannte Transformationsprozesse in der Versicherungsbranche teilweise erst heute angestoßen werden, hat Real Garant schon in den vergangenen Jahren einen intensiven Veränderungsprozess durchlaufen. Zudem sind innovative Produkte entwickelt worden (Serviceverträge, Kunden-App), die flankierend zum Kernprodukt Garantie sehr gezielt auf die Optimierung der Kundenbindungsaktivitäten im Automobilhandel ausgerichtet sind. Nicht zuletzt ist die Präsenz der Real Garant in Europa stark ausgebaut worden, um Hersteller und international tätige Händlergruppen in ihren Bemühungen um den Kunden bestmöglich zu unterstützen.

Was sind die Herausforderungen der Zukunft? Kortlüke: Wenngleich auch wir die dominierenden Zukunftsthemen – allen voran die Digitalisierung – im Fokus haben, bleibt der Mensch der Erfolgsfaktor. Die Einbindung unserer Produkte in die Autohaus-Prozesse, die Anpassung der Kundenbindungsaktivitäten an die jeweiligen Märkte und die Weiterentwicklung unserer Ideen in einem sehr dynamischen Umfeld werden letztlich getragen von exzellenten Mitarbeitern. Eine Stärke, auf die wir sehr stolz sind! • (GEW)

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Real Garant hat sich längst vom Garantie- zum Kundenbindungsspezialisten gewandelt und unterstützt damit den Händler, die Hoheit über den Kunden zu behalten: 3 Fragen an Vorstandsvorsitzenden Lutz Kortlüke.

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Keusch-Betriebsleiter Ing. Aurel Bucur und -Vertriebsleiter Ing. Harry Streng mit Mag. (FH) Sabine Stiller und Peter Kirisics von carplus

Mit Kontinuität in die Zukunft carplus und das Autohaus Keusch sind langjährige Partner und intensivieren nun mit dem neuen Klimabonus der Wiener Städtischen ihre Zusammenarbeit. Die Wiener Städtische und carplus gewähren 30 Prozent Prämienreduktion für Hybrid-Fahrzeuge

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eit mehr als 30 Jahren arbeiten das Autohaus Keusch und die Wiener Städtische Versicherung bereits zusammen. „Die Kontinuität verbindet die beiden Unternehmen und gewährleistet unseren gemeinsamen Erfolg“, erklärt Betriebsleiter Ing. Aurel Bucur. „Kontinuität gilt bei uns für die langjährige Zusammenarbeit mit Toyota, mit Lexus und eben auch mit der Wiener Städtischen. Das ist authentisch, und das schätzen unsere Kunden.“ Vor ein paar Jahren wurde die Kooperation auf die Wiener Städtische-Tochter carplus erweitert. „Mit weiterer Verbesserung in der Betreuung und Ing. Harry Streng, Autohaus Keusch zusätzlichen Vorteilen für den Kunden“, sind sich Bucur und Keusch-Vertriebsleiter Ing. Harry Streng einig. So sind Kunden wie Mitarbeiter von der Partnerversicherung überzeugt. „Sehr entscheidend ist die Meinung der Kollegen im Kundendienst“, weiß Bucur. „Denn die haben mit der Schadensabteilung zu tun.“ Und können dem Kunden aus Erfahrung darüber berichten, wenn die Versicherung wirklich gebraucht wird.“ Und diese Abwicklung ist bei der Zusammenarbeit mit carplus

„Sind die Kunden mit der Versicherung zufrieden, sind sie es auch mit Autohaus und Werkstätte.“

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und der Wiener Städtischen optimal. „Sind die Kunden mit der Versicherung zufrieden, sind sie es auch mit dem Autohaus und der Werkstätte. Das ist die entscheidende Kundenbindung“, erzählt Streng, der auf die „Alles-aus-einer-Hand“-Lösung setzt: Jeder Kunde erhält ein Versicherungsangebot.

Ökoprämie für Hybridfahrzeuge Mit 1. April wurde die Kooperation noch weiter intensiviert. Seit diesem Datum gilt der neue Klimabonus der Wiener Städtischen bei der Haftpflicht-Versicherung für CO2-arme bzw. für Elektround Hybrid-Modelle. „Abhängig von der Höhe des CO2-Wertes sind mit dem Klimabonus in der Kfz-Haftpflichtprämie bis zu minus 20 Prozent möglich. Bei Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten reduziert sich die Prämie in der Kfz-Haftpflicht und -Kaskoversicherung um 30 Prozent“, berichtet Mag. (FH) Sabine Stiller, carplus-Geschäftsführerin und Leiterin der Kfz-Fachabteilung bei der Wiener Städtischen Versicherung. Denn: „Fahrer von schadstoffarmen Fahrzeugen haben weniger Schäden.“ Für das Autohaus Keusch passt das perfekt: „Wir haben bei Toyota in Wien einen Hybrid-Anteil von 90 Prozent und mit Lexus von 100 Prozent“, erklärt Streng. „Wir schätzen die Firma Keusch als verlässlichen Partner. Kunden, die sich für ein umweltschonendes Fahrzeug entscheiden, profitieren mehr“, erklären Stiller und carplus-Betreuer Peter Kirisics abschließend. • (GEW)


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handel

Die AutoBank-Party Seit Kurzem ist die AutoBank in ihren neuen Büros, Mitte April wurde dort mit Gästen und Kunden gefeiert.

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er hart arbeitet, der darf auch feiern!“ Gerhard Dangel, Vertriebsvorstand der AutoBank, hatte das Motto vorgegeben – und die Geladenen ließen sich das nicht zwei Mal sagen: Kunden, Kernaktionäre, Mitglieder des Aufsichtsrates und natürlich die Mitarbeiter der AutoBank waren in den neuen Büros im Quartier Belvedere Central 3 versammelt. Hier, in unmittelbarer Nähe des neuen Wiener Hauptbahnhofes, hatte die AutoBank rund um den Jahreswechsel ihre neuen Büros bezogen: „Wir können hier

Dompfarrer Toni Faber (l.) segnete die Büroräume; neben ihm die Autobank-Vorstände Markus Beuchert, Gerhard Dangel und Gerhard Fischer (v. l.) Falco-Darsteller Michael Patrick Simoner mit Fans

nicht nur den technischen Herausforderungen und Ansprüchen von heute und morgen gerecht werden, sondern haben auch für ein künftiges Wachstum vorgesorgt“, sagte Dangel in seiner Begrüßungsrede.

„Extrameile“ für die Händlerpartner

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Wir liefern Liquidität

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Dangel und sein Team sind auch in Zukunft bereit, ein verlässlicher Finanzierungspartner zu bleiben und gemeinsam mit den Händlern die „Extrameile“ beim Verkauf der Fahrzeuge zu gehen. Die Segnung der Räume nahm Dompfarrer Toni Faber vor; unterhalten wurden die Besucher von Stimm-Imitator Wolf Frank, Falco-Darsteller Michael Patrick Simoner und der Sängerin Viktoria Marx. • (MUE)

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Die Kombination aus Gebrauchtwagen- und Händlerlagerfinanzierung ermöglicht easyleasing ein weiteres Wachstum.

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m Finanzierungsbereich ist der Händler mit zwei Entwicklungen konfrontiert: Einerseits erfreut sich die Finanzierung auch beim Gebrauchtwagen immer größerer Beliebtheit. Das hängt mit der Einkommenssituation, mit dem steigenden Wert der Fahrzeuge, aber auch mit der erhöhten Leasingfähigkeit der Gebrauchtfahrzeuge zusammen. Auf der anderen Seite erfordern der gesteigerte Fahrzeugwert, aber auch die teilweise größeren Lagerbestände der Händler höhere Finanzierungsrahmen.

30 Prozent mehr Händlerrahmenvolumen Mit einer Kombination aus beiden Leistungen konnte easyleasing als Spezialist in diesem Sektor erneut eine Steigerung erzielen. „Im Vergleich zum Jahr davor haben wir 2017 das Händlerrahmenvolumen um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Geschäftsführer Robert Hebenstreit: „Damit versorgen wir den Handel mit der so wichtigen Liquidität und steigern das Vertrauen des Händlers in die Zusammenarbeit.“

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easyleasingGeschäftsführer Robert Hebenstreit

Im Retailbereich ist man nach dem erfolgreichen 2017 im heurigen Jahr erneut sehr gut gestartet: „Wir können hier ein zweistelliges Wachstum im 1. Quartal 2018 verzeichnen“, freut sich Hebenstreit: „Neben den Importeurskooperationen ist das den Gebrauchtwagenfinanzierungen zu verdanken.“ Der aus VB Leasing und Bawag Leasing hervorgegangene Finanzierungsspezialist verfügt über 8 Niederlassungen und einen entsprechenden Außendienst in ganz Österreich. • (GEW)


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Nachdem die Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) erst am 1.10. 2018 in Kraft tritt, wurde auch die Umsetzungsfrist verlängert. Endgültige Regelungen sind also abzuwarten.

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ach einer erneuten Verschiebung der EU-weit gültigen Versicherungsvertriebs-Richtlinie (IDD) tritt diese nun mit 1. Oktober 2018 in Kraft. Im Rahmen dessen wurde auch die Frist zur Umsetzung der Richtlinie in der nationalen Gesetzgebung verlängert. Die neuen Regelungen der IDD für den Versicherungsvertrieb werden in Österreich unter anderem im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und der Gewerbeordnung umgesetzt. Die für die Versicherungsvermittlung im Autohaus ausschlaggebende Gewerbeordnung wurde noch nicht verabschiedet und wird erst für Juni 2018 erwartet. Aufgrund der kurzen Frist bis zum Inkrafttreten dieser Regelung bleibt für die Umsetzung der

Mag. Heinz Steinbacher Projektleitung IDD, Garanta Österreich

Eine stark reduzierte Weiterbildungsverpflichtung für den Autohausversicherungsvertrieb wäre wünschenswert. In diesem Punkt ist die Ausformulierung der Gesetzgebung noch strittig. notwendigen Maßnahmen im Autohaus nur ein sehr geringer Zeitraum. Das Ziel der gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen ist, dem Kunden den für seine Wünsche und Bedürfnisse passenden Versicherungsschutz anzubieten und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Erleichterungen für Vermittler in Nebentätigkeit Steht für den im Hauptgewerbe tätigen Versicherungsvermittler eine mindestens 15-stündige, jährliche Weiterbildungsverpflichtung außer Streit, sieht die europäische Richtlinie prinzipiell Erleichterungen für Versicherungsvermittler in Nebentätigkeit vor. Um dem Regierungswunsch der Vermeidung von Gold-Plating zu entsprechen, wäre eine nationale gesetzliche Umsetzung am Beispiel der deutschen Gewerbeordnung mit stark reduzierter Weiterbildungsverpflichtung für den Autohausversicherungsvertrieb wünschenswert. Insbesondere in diesem Punkt ist die Ausformulierung der Gesetzgebung noch strittig und daher die endgültige Umsetzung der Gewerbeordnung abzuwarten. • (RED)


handel

Für Alt und Jung „mobile Garantie“ erweitert sein Programm um Oldund Youngtimer und festigt damit seine Position als Garantie-Komplettanbieter.

o bietet „mobile Garantie“ in Kooperation mit OCC seit Kurzem eine Reparaturkostenversicherung für Old- und Youngtimer. „Damit können wir Fahrzeuge ab einem Alter von 15 Jahren versichern“, berichtet Österreich-Vertriebsleiter Ing. Vertriebsleiter Werner Kurath. Gebraucht- Werner Kurath wagen, Oldtimer, Youngtimer, Jungwagen, Taxi, Wohnmobile, Transport, Lkws, Motorräder, sogar getunte Autos: kaum mehr ein Fahrzeug, das nicht von „mobile Garantie“ versichert werden kann.

Bild: fotolia

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Gerhard Reininger, Österreich West

Der Garantie-Komplettanbieter Manfred Suta, Österreich Süd

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„Damit haben wir bei den Händlern eine sehr starke Position“, erklärt Kurath, der mit seinen Kollegen Gerhard Reininger und Manfred

gleich einer Ehe verbunden waren. Um die Ansprüche des Händlers im Fall einer Vertragskündigung zu sichern, braucht es einen Rechtsbeistand und im Zweifelsfall darf auch der Rechtsweg nicht ausgeschlossen werden. Nur wer finanziell in der Lage ist, diesen Weg auch konsequent durchzumarschieren, kann letztlich erfolgreich sein.

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Suta den heimischen Markt betreut: Ein kleines und schlagkräftiges Team mit kurzen Entscheidungswegen und überschaubaren Kosten in der Organisation, das kommt dem Händler bei der Prämie zugute. Die Schadensabwicklung läuft dabei über die Zentrale in Deutschland. „Schnell und perfekt! Bei uns wird der Werkstätte in kurzer Zeit auf den Cent genau mitgeteilt, was von uns übernommen wird und was der Kunde zu zahlen hat“, so Kurath. Damit gibt es keine Überraschungen oder Diskussionen, wenn dem Kunden die Selbstbeteiligung bei den Ersatzteilen nicht ganz bewusst ist. • (GEW)

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Bild: fotolia

Unzureichende Deckung

Im Streitfall Die von Garanta und WKÖ entwickelte Rechtsschutzvorsorge schützt Betriebe bei Auseinandersetzungen mit dem Importeur

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uch die besten Ehen werden geschieden und so ist es nur vernünftig, sich für einen eventuellen Rechtsstreit bei einer Trennung gut vorzubereiten. Selbiges gilt noch deutlich stärker für die Situation zwischen Händler und Importeur, die viele Jahre

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Kurt Molterer, Hauptbevollmächtigter der Garanta Versicherung

„Nach Schätzungen von Rechtsschutzexperte Dr. Helmut Tenschert ist nur einer von fünf Kfz-Betrieben ausreichend gegen die Kostenfolgen von rechtlichen Auseinandersetzungen abgesichert“, erklärt Kurt Molterer, Hauptbevollmächtigter der Garanta Versicherung. So haben das Bundesgremium des Fahrzeughandels, Dr. Tenschert und die Garanta eine auf die aktuelle Situation ausgerichtete Rechtsschutzversicherung entwickelt. Im Kraftfahrzeugsektor-Schutzgesetz (KraSchG) sieht der Gesetzgeber den Versuch einer außergerichtlichen Streitbeilegung vor, bevor eine Auseinandersetzung zwischen Händler und Importeur in einer Klage mündet. „Daher wurde ein geeignetes Mediationsverfahren in den Rechtsschutztarif integriert“, so Molterer. „Trotz umfangreicher Deckung konnte eine Prämie kalkuliert werden, die weit unterhalb bekannter Versicherungsangebote liegt.“ • (GEW)


HANDEL

Der Gewinner ist … … das Autohaus Sonnleitner: Österreichs größter Renault-Händler wurde von Autorola als Indicata Performer of the Year 2018 geehrt. An den 13 Standorten verkauft man jährlich knapp 3.000 Gebrauchtwagen.

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lles begann mit einer Tankstelle und der Reparatur von Lastwagen: 52 Jahre ist das her, und nach einem kurzen Intermezzo mit Vauxhall starteten die Eltern von Max und Wolfgang Sonnleitner mit der Marke Renault. Das war 1967 – und aus dem einstigen Kleinbetrieb hat sich mittlerweile Österreichs größter Renault-Händler entwickelt: Mithilfe der Subhändler wurden im Vorjahr in Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg 13.000 Neuwagen der französischen Marke und der Konzerngeschwister Dacia und Nissan verkauft. Doch natürlich lebt ein Autohaus auch vom Gebrauchtwagenhandel. „Diese Zahl liegt bei uns seit Jahren konstant zwischen 2.800 und 3.000 Stück“, sagen die beiden Geschäftsführer Max und Wolfgang Sonnleitner. Ein Großteil der Autos wird ganz klassisch eingetauscht. Das Tool, das beim Eintausch und GW-Management hilft, stammt von Autorola: Indicata bietet einen perfekten Überblick über den Markt (natürlich auch über Fremdmarken). So sieht man stets, wie die eigenen Modelle im Vergleich zum Mitbewerb stehen und wann es Zeit ist, den Preis des Gebrauchtwagens anzupassen. Laut der Firma Sonnleitner hat Indicata die Performance im Gebrauchtwagenbereich nachweislich gesteigert.

Indicata schützt die Restwerte der Gebrauchtwagen „Diese Klaviatur scheint bei Ihnen sehr gut funktioniert zu haben“, sagte Autorola-ÖsterreichGeschäftsführer René Buzek Ende April in Linz bei der Verleihung des Indicata-Awards zu Max und Wolfgang Sonnleitner. „Ich freue mich, dass eine so professionelle Händlergruppe derart von unserem Tool profitiert.“ • (MUE)

Autohaus-Chef Max Sonnleitner flankiert von Sales Manager Andreas Steinbach und Geschäftsführer René Buzek (beide Autorola)

Auch ein Gebrauchtwagen, aber unverkäuflich: Die Alpine A110, Baujahr 1976, steht im neuesten Schauraum des Autohauses Sonnleitner; (v. l.) Sales Manager Andreas Steinbach (Autorola), Wolfgang und Max Sonnleitner, Dipl.-Kfm. Oliver Schieritz (Country Operations Manager Renault Österreich), René Buzek (Autorola)

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HANDEL

Rund 47.000 Besucher an drei Tagen kamen zur „Auto&Bike“ nach Klagenfurt; ein leichtes Plus im Vergleich zu 2017

Autoschau statt Automesse? Trotz der guten Besucherzahlen ist noch nicht ganz klar, ob auch nächstes Jahr wieder alle bisherigen Autohändler bei der „Auto&Bike“ in Klagenfurt mitmachen werden. Von Mag. Heinz Müller

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er nur die Presseaussendung der Klagenfurter Messe liest, würde glauben, dass alles in bester Ordnung wäre: Mit 47.000 Besuchern sei es gelungen, das Vorjahresergebnis von „Österreichs coolster Frühjahrsmesse“ um 2.000 Besucher zu steigern, sagt der für die Betriebsgesellschaft zuständige Prokurist Dr. Bernhard Erler. Auch heuer wieder habe es sich

Christine und Martin Sintschnig (Kia, Nissan)

Maximilian und Hubert Aichlseder (Renault, Dacia, Jaguar, Land Rover)

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bewährt, dass man zeitgleich mit der Auto- und Motorradmesse die Bereiche Garten, Pool, Urlaub und Reisen angeboten habe, so der Veranstalter.

Weniger Autohändler als im Vorjahr

Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Schon vor der Messe war klar, dass heuer einige wichtige Händler (z. B. Sintschnig mit Ford, Denzel mit Hyundai, BMW, Mini, Mitsubishi und Volvo sowie Kinzel mit Toyota) fernbleiben. Sie lockten potenzielle Kunden stattdessen lieber mit besonderen Angeboten in ihre eigenen Autohäuser. Vor allem die hohen Kosten und der beträchtliche Aufwand für die Messe ließen so manchen bisherigen Aussteller zögern. Droht Klagenfurt also ein Schicksal wie in Innsbruck? Dort haben sich einige Autohändler ja bereits vor Jahren von der Messe abgewandt: Wobei das Tiroler Argument, dass es neben den vielen Andreas Poschinger Freizeit-Ausstellern zu wenig Platz für die Autos (Porsche Klagenfurt) gibt, in Klagenfurt nicht wirklich zieht. Daher könnte es schon bald Gespräche zwischen Händlern und Messe geben: Kärntens Landesgremialobmann Ing. Mag. Hubert Aichlseder hat mehrere Ideen. Eine davon: Die Händler stellen (um Geld zu sparen) nur das jeweils attraktivste Modell auf der Messe aus, holen die Besucher mit speziellen Thomas Pammer Robert Stippich (Fiat, Angeboten in ihre Autohäuser und ge(Citroën, DS) Alfa Romeo, Jeep) ben ihnen dort Tickets für die Messe. •

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Handel

Rütteln an der Autoshow Bleibt den Importeuren durch die teure Vienna Autoshow zu wenig Geld für regionale Messen? Leidtragende sind die lokalen Autohändler. Oder nicht? Von Mag. Heinz Müller

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ie Schultern der Autohändler seien nicht länger belastbar, sagt Kärntens Landesgremialobmann Mag. Ing. Hubert Aichlseder nach der „Auto&Bike“ in Klagenfurt (siehe Seite 36). Die regionalen Automessen seien für die Autohäuser die weitaus größte Marketingausgabe jedes Jahres: „Das große Geschäft auf solchen Messen, die meist auch einen großen Freizeit-Charakter haben, machen jedoch die StreetFood-Läden und die Honigverkäufer. Hingegen haben wir Autohändler zwar enorme Kosten, verkaufen in dieser Zeit aber kaum etwas.“ Aichlseder regt ein völliges Umdenken bei der Finanzierung an: „Eine Variante wäre, dass die Importeure alternierend die Vienna Autoshow finanziell unterstützen und ein Jahr später die regionalen Automessen.“

Echo von den Importeuren erntete Aichlseder auf diese Äußerung vorerst keines. Dafür meldete sich der Osttiroler Autohändler Franz Niedertscheider zu Wort: Er veranstaltet mit seinen Händlerkollegen seit mehr als einem Jahrzehnt jeweils im März die Autoschau in Lienz. „Jeder Händler bezahlt für jedes Auto, das er ausstellt, 137 Euro – das ist der Kostenfaktor für die ausgiebige Werbung. Heuer hatten wir auf diese Weise 157 Autos und 40 Motorräder.“

Kosten senken Laut Niedertscheider sollen Auto und Motorrad im Mittelpunkt stehen: „Überall stehen die gleichen Banner, auch sonst haben wir uns auf das Notwendigste beschränkt, um Kosten zu sparen.“ •

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Kärntens Gremial­ obmann Mag. Hubert Aichlseder

Franz Niedertschei­ der, Autohändler in Lienz

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„Bei Kleinfahrzeugen wie dem Fabia beobachten wir bereits seit einigen Jahren den Trend, dass die Nachfrage nach Dieselmotoren immer geringer wird.“

Dellendrücker neu geprüft

Alain Favey, Vertriebs- und

Die Zertifizierung von Dellendrückern wird künftig durch Mitglieder der Union der unabhängigen allgemein beeideten gerichtlich zertifizierten Sachverständigen (SV-Union) durchgeführt. Ein Sachverständiger soll dazu der Zertifizierungskommission vorsitzen und so die Objektivität gewährleisten. Bisher – seit der Einführung der Zertifizierung 2008 – wurden die Dellendrücker in Österreich von der TÜV Austria Cert GmbH zertifiziert.

„Sehr häufig bekommt man mehr Räder in den Räumen unter, wenn man alte Gestelle rauswirft und neue installiert, natürlich auch gleich für die großen Räder.“

Schönthaler neuer Obmann-Stv. Mag. Franz Schönthaler ist bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Verbands österreichischer Kraftfahrzeug-Betriebe zum 2. Obmannstellvertreter gewählt worden und bleibt gleichzeitig Kassier. Die Nachbesetzung war durch das Ableben von Komm.-Rat Ing. Helmut Destalles nötig geworden.

MVC mit Langzeit-Vermietung Mit der Gründung der Carl Autovermietung wird die MVC Automotive Austria in der Langzeitvermietung für Firmen- und ab 2019 auch für Privatkunden tätig. Geschäftsführer der neuen Firma ist MVCStandortleiter Dario Hajdarevic. Zur Vermietung kommen zunächst Jungwagen von Ford. Fiat, Nissan und Volvo sollen folgen.

Neuer Focus im Herbst Neue Technologien, Raumangebot, Komfort und Individualisierung – auf diesen Qualitäten liege beim neuen Ford Focus, der im Herbst nach Österreich kommen werde, das Hauptaugenmerk. Wie Danijel Dzihic, Generaldirektor von Ford Motor Company (Austria) GmbH, sagte, wolle man 2018 insgesamt 4.300 Focus absetzen – die Hälfte davon soll auf das neue Modell entfallen, das mit EcoBlu-Dieselmotoren und EcoBoost-Benzinern auf den Markt kommen werde. Elektrifizierte Versionen des kompakten Erfolgsmodells wird es keine geben.

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Marketingvorstand von Škoda

Gottfried Scholz, Geschäftsführer von Scholz Regalsysteme

„Niemand hat mir damals gezeigt, wie das geht, das musste ich mir alles selbst beibringen.“ Autotapezierer Gabor Balogh

„Laut unserer aktuellen Studie bei knapp 400 Autokäufern in Deutschland besuchen Auto-Interessenten aktuell 2,5mal das Autohaus, bei dem sie später auch kaufen.“ Dr. Konrad Weßner, puls Marktforschung

Bernhard Katzinger

Stoßgebete Am 4. Mai war Floriani. Der Märtyrer mit (ober-)österreichischen Wurzeln dient sympathischerweise neben den „Florianijüngern“ auch Bäckern, Schmieden und Bierbrauern als Schutzpatron. Weniger sympathisch ist das nach ihm benannte Floriani-Prinzip. „Verschon mein Haus, zünd andre an!“ – zu solchen Stoßgebeten sollte man nur in höchster Not greifen – vielleicht, wenn man selbst übel angepöbelt wird, während andere ungestraft dieselben Sünden begehen? Die globale Schifffahrt stößt in etwa so viel CO2 aus wie Deutschland. Anlass diesbezüglicher Schlagzeilen letztens war der Vorsatz der internationalen Schifffahrts-Organisation IMO, bis 2050 den CO2-Fußabdruck der Branche zu halbieren. Schutzpatron der Seeleute ist übrigens der Hl. Nikolaus. Und über die Barkeeper hält der Hl. Bernhard seine schützende Hand. Was mich erinnert, ich muss ja noch …


WIRTSCHAFT

Versuchsfahrten für die neue Technik erbrachten unglaubliche Ergebnisse

Die Rettung für den Diesel? Bosch hat die bisherigen Abgas-Systeme verfeinert und dadurch den StickoxidAusstoß bei Diesel-Fahrzeugen minimiert. Das System ist ab sofort verfügbar. Von Mag. Heinz Müller

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ie Spannung in der Bilanz-Pressekonferenz Ende April in Renningen war schon vor Beginn deutlich spürbar. Denn schon zuvor war durchgesickert, dass Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung, an diesem Vormittag „etwas Bedeutendes in Sachen Diesel“ verkünden würde. Und tatsächlich: Nachdem zuvor lang und breit über die – sehr positive – Bilanz des Vorjahres gesprochen worden war, kam Denner zum Thema Diesel. Denn dieses ist für Bosch extrem wichtig, arbeiten doch (Pkws und Lkws zusammengerechnet) weltweit rund 50.000 Bosch-Techniker in diesem Bereich. Jeder Rückgang des Marktanteils wirkt sich aus.

einfließen; die Mehrkosten werden mit einem „zweistelligen Euro-Wert“ beziffert. Es seien nämlich keine neuen Hardware-Komponenten notwendig. Bevor er auf das Thema Diesel zu sprechen kam, präsentierte Denner für 2017 ein Umsatzplus von 6,8 Prozent auf 78,1 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Bereich Mobility Solutions

„Wir werden mit der neuen Technik versuchen, den Marktanteil des Diesel wieder zu erhöhen.“ Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung

Bestehende Systeme weiter entwickelt Nach zwei schwierigen Jahren, in denen vor allem in Europa große Verunsicherung über die Sauberkeit des Diesels aufkam, scheint nun große Hoffnung aufzukeimen: Denn bei Bosch forschten in den vergangenen 2 Jahren rund 100 Diesel-Experten an der Weiterentwicklung der bestehenden Systeme. Noch vor einem Jahr, so geben die Bosch-Techniker zu, hätten sie nie gedacht, dass derartige Fortschritte möglich seien: Umso mehr waren sie überrascht, als sie mit der neuen Technik die gesetzlich vorgeschriebene Runde in Stadt, Landstraße und auf Autobahnen absolvierten. Laut den Real Driving Emissions (RDE) ergab sich ein NOx-Wert von 13 Milligramm – das ist nur etwa ein Zehntel (!) des Grenzwertes, der ab 2020 in Europa gilt (120 mg). Derzeit sind sogar noch 160 mg auf der Straße erlaubt. Sogar auf einer extrem schwierigen Runde durch Stuttgart mit vielen Steigungen und einem hohen Anteil an Staus sei man mit der neuen Technologie auf 40 mg NOx gekommen, hieß es bei der Pressekonferenz. Laut Denner können die neuen Erkenntnisse ab sofort in die Serienentwicklung der Autohersteller

(der auch den automotiven Sektor umfasst) mit einem Ansteigen der Umsatzerlöse um 7,8 Prozent. Auch der Bereich Industrial Technology nahm im Vorjahr um 7,8 Prozent zu, bei Consumer Goods bzw. Energy and Building Technology gab es ein Plus von 4,5 bzw. 4,1 Prozent. Für die Zukunft erwartet Bosch erhebliche Risiken, vor allem was den Handelskonflikt zwischen den USA und China betrifft. Dies könne wegen der komplexen internationalen Lieferketten zu einer deutlichen Verlangsamung des globalen Wachstums führen. Dennoch will Bosch den Umsatz 2018 um 2 bis 3 Prozent steigern. Ein weiteres Absinken der Diesel-Marktanteile will Bosch verhindern. Denner: „Ganz im Gegenteil: Wir werden versuchen, den Anteil wieder zu erhöhen.“ •

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Die wichtigsten Kennzahlen der Bosch-Bilanz für das Jahr 2017

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wirTschAfT

„Weichen auf weiteres Wachstum“

Nach dem Rekordjahr 2017 mit mehr als 1,2 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen gibt der neue Škoda-Vertriebs- und Marketingvorstand Alain Favey weiterhin die Marschroute in Richtung Wachstum vor – vor allem bei SUVs. Von Dr. Nikolaus Engel

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&W: Wie erfolgreich war das Jahr 2017 für Škoda, die tschechische VW-Konzernmarke? Alain Favey: 2017 hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut unsere Fahrzeuge bei den Kunden ankommen. Mit

„Mit 325.000 Auslieferungen ist China unser größter Einzelmarkt. Ziel ist es, unsere Auslieferungen bis 2020 auf über 600.000 Autos zu verdoppeln.“ Alain Favey, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda mehr als 1,2 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen war es das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Im selben Zeitraum legte der Umsatz um 20,8 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro zu und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchstwert. Beim operativen Ergebnis verzeichneten wir mit 1,6 Milliarden Euro ein Plus von 34,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit der Škoda Strategie 2025 und der damit verbundenen Modelloffensive haben wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.

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Wie ist es Škoda im chinesischen Markt gegangen, der ja besondere Bedeutung hat? Favey: Mit 325.000 Auslieferungen ist China nach wie vor unser größter Einzelmarkt. Mehr als ein Viertel unseres jährlichen Gesamtabsatzes wird heute an Kunden in China ausgeliefert. Im Fokus unserer Offensive für den chinesischen Markt steht der Ausbau unseres SUV-Angebots. Ziel ist, unsere Auslieferungen in China bis 2020 auf über 600.000 Autos zu verdoppeln. Welche Wachstumspotenziale hat die Marke Škoda, speziell im SUV-Segment? Favey: Im SUV-Segment sehen wir großes Potenzial – nehmen wir nur einmal Europa: Hier ist der SUV-Anteil am Gesamtmarkt ungefähr 30 Prozent, bei uns sind das „nur“ 14 Prozent. Neben dem Škoda Superb waren unsere neuen SUVs Kodiaq und Karoq die großen Wachstumstreiber. Beide Modelle sind echte Volltreffer. Sie zeigen, dass unsere SUV-Offensive greift. Nächstes Jahr


Exklusivinterview! bringen wir die in Genf gezeigte Studie Vision X in Serie. Dann weisen wir die volle Palette auf, die vom A0-SUV bis zum höheren 7-Sitzer-SUV reicht. Wofür, glauben Sie, wird sich der Yeti-Kunde entscheiden: Vision X, Karoq oder Kodiaq? Favey: Das Schöne ist: Der Kunde kann jetzt wählen. Sowohl der Kodiaq als auch der Karoq sind unverwechselbar. Natürlich überzeugen beide Modelle mit all den typischen Tugenden eines Škoda. Mit unserem Urban Crossover Modell wird der Kunde künftig eine zusätzliche Wahlmöglichkeit haben. Wie planen Sie nun die Dieselmotorenproduktion? Ist „dieselfrei“ wie bei Fabia die Lösung? Favey: Nein, sicherlich nicht. Aber bei Kleinfahrzeugen wie dem Škoda Fabia beobachten wir bereits seit einigen Jahren den Trend, dass die Nachfrage nach Dieselmotoren immer geringer wird. Kunden, die kleinere Autos besitzen, fahren in der Regel weniger, und da rentiert sich der Dieselaufpreis kaum. Auch beim Einstiegsmodell Rapid haben wir uns entschieden, keine Dieselmotoren mehr anzubieten. Dennoch glauben wir nach wie vor, dass der Dieselmotor auch künftig eine wichtige Rolle spielen wird – für unsere größeren Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge und für jene Kunden, denen eine hohe Reichweite wichtig ist.

Lesen Sie in jeder Ausgabe von „AUTO & Wirtschaft“ eines der hochkarätigen Interviews aus der wöchentlichen „AUTO-Information“.

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Favey: Emissionsarme Mobilitätskonzepte haben für Škoda Auto eine hohe Priorität. Neben Elektro- und Hybridfahrzeugen vereinen auch die erdgasangetriebenen Modelle Verantwortungsbewusstsein und wirtschaftlichen Nutzen. Mit Škoda Citigo G-Tec und Škoda Octavia G-Tec bieten wir heute eine ideale Ergänzung zu unseren Modellen an, die mit konventionellen Kraftstoffen betrieben werden. Der CNG-Antrieb ist sicher, praktikabel, preiswert und besonders umweltschonend. Deshalb haben wir uns beim Vision X auch für CNG-Antrieb entschieden. Wird vor 2020 noch ein rein elektrisch angetriebener Škoda erscheinen?

„Bei kleineren Fahrzeugen rentiert sich der Aufpreis kaum: Auch beim Rapid haben wir uns entschieden, keine Dieselmotoren mehr anzubieten.“ Alain Favey, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Škoda

Mit welcher Größenordnung rechnen Sie bei den SUV-Modellen? 300.000 insgesamt? Favey: Die Verteilung der Škoda-Modelle Karoq, Kodiaq und der Serienversion des als Vision X vorgestellten Urban Crossover dürfte sich ungefähr dritteln. Vom Kodiaq haben wir in einem Rumpfjahr 100.000 Einheiten verkauft. Auch der Karoq erfreut sich seit seiner Markteinführung großer Beliebtheit. Unser Ziel ist es natürlich, die Verkaufszahlen unserer SUVs zu steigern, zumal der Markt der herkömmlichen Pkws immer kleiner wird. Welche Chancen geben Sie dem CNG-Antrieb als Alternative zum Dieselmotor?

Favey: Mit dem Citigo e stellen wir nächstes Jahr das erste vollelektrische Serienfahrzeug vor. 2019 bringen wir darüber hinaus den Škoda Superb Plug-inHybrid auf den Markt. Ein Jahr später kommt die Serienversion der Vision E auf den Markt. 25 Prozent in Österreich: Mit welchem Allradanteil planen Sie aufgrund der neuen Modelle? Favey: Der Erfolg von Škoda im 4×4-Segment ist das Ergebnis der langfristigen Modellstrategie. Sie konzentriert sich nicht nur auf SUV-Modelle, sondern bedient auch jene Kunden, die sich bei den „klassischen“ Modellreihen Octavia und Superb und deren Kombiversionen die zusätzliche Fahrsicherheit des Allradantriebs wünschen. 2017 übertraf Škoda Auto erstmals die Grenze von 120.000 produzierten Allradfahrzeugen. Derzeit ist der Kodiaq das mit Abstand beliebteste Škoda 4×4-Fahrzeug: Fast 2 Drittel der 2017 produzierten Einheiten fuhren mit Allrad vom Band. Beim Urban Crossover ist der Allradantrieb nicht notwendig, weil die elektrisch angetriebene Hinterachse denselben Effekt mit sich bringt. •

DiE „AUTO-iNFORMATiON“ MiT TOp-MElDUNgEN AUS DER BRANchE

Jede Woche mit Exklusivinterview Dieter Zetsche, Daimler: „Mercedes könnte auch in Österreich Nummer 1 unter den Premiumherstellern werden: Heuer wird die Kompaktklasse abgelöst, was beim Volumen große Chancen bietet.“

Marc Boderke, Mercedes: „Wir haben an allen Fronten nachgeschärft und dabei auch unsere Preisstruktur angepasst, um wettbewerbsfähig zu sein, insbesondere im Flotten-Segment.“

Abonnieren Sie ihren informationsvorsprung! Uschi Ernst: Telefon: +43 664 822 22 24; E-Mail: ernst.uschi@lederers-medienwelt.at

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„Mit uns hat die Quälerei ein Ende“

Der „Gorilla“ ist der beste Freund des Mitarbeiters im Reifenhandel

Für jeden Betrieb eine spezielle Lösung, für jede Rädergröße ihr eigenes Fach: Scholz Regalsysteme hat auch zahlreiche österreichische Betriebe überzeugt. Von Mag. Heinz Müller

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etzt, gegen Ende des alljährlichen Wechsels von Winter- auf Sommerreifen, ziehen die meisten Betriebe Bilanz: Was ist gut gelaufen? Was nicht? Wo gibt es Optimierungsbedarf? Oft ist es der Bereich Einlagerung, wo die Unternehmen an ihre Grenzen stoßen: Denn die Räder werden immer größer und schwerer, weshalb immer weniger Kunden die Räder zu Hause aufbewahren – sofern sie denn überhaupt die Möglichkeit dazu haben.

Die schweren Arbeiten erledigt der „Gorilla“ Genau hier kommt Gottfried Scholz ins Spiel: Der Deutsche hat es in den vergangenen Jahren geschafft, seine Lagersysteme auch auf dem österreichischen Markt zu etablieren. „Sehr häufig bekommt man mehr Räder in den Räumen unter, wenn man alte Gestelle rauswirft und neue installiert, natürlich auch gleich für die großen Räder“, sagt der Firmenchef: Erst unlängst sei es gelungen, einen Raum von 1.200 auf 1.800 Radsätze aufzustocken. Wesentlich ist aber nicht nur die Kapazitätserweiterung, sondern auch die schnellere Abwicklung: Da kommt der „Gorilla“ ins Spiel – ein Regalbedien-

„Häufig bekommt man mehr Räder unter, wenn man alte Gestelle rauswirft und neue installiert.“ Firmenchef Gottfried Scholz gerät, mit dem die Mitarbeiter die Räder ganz leicht auf die gewünschte Höhe heben und sie dann im Regal lagern. „Weil die Räder rollen, hat die Quälerei ein Ende“, bilanziert Scholz. „Eingespielte

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Eine Cover-Halle von Scholz im Endausbau (ganz oben links) und wenige Wochen vorher (oben) Mitarbeiter schaffen das in 20 Sekunden.“ Scholz hat auch das System YeSiReB entwickelt. Diese Buchstaben stehen für Yellow, Silver Red und Blue. Jeder Farbe wird eine Radgröße zugeordnet: Rot sind die großen, schweren Räder, die ganz unten in den Regalen Platz finden, darüber lagern dann Silber, Gelb und Blau – ganz individuell gestaltet nach den Erfordernissen des Betriebes. So können Betriebe durch den Mehraufwand bei größeren Rädern dafür auch mehr Geld für die Lagerung verlangen als bei kleineren Sätzen, was sich letztlich positiv auf die Bilanz auswirkt.

Höhere Einnahmen durch Reifenlagerung Prunkstück von Scholz sind natürlich die CoverHallen: „Statt sich eine Halle mit einfachen Regalen anzuschaffen, macht es Sinn, sich für eine Halle mit dem perfekten Innenleben zu entscheiden“, meint Scholz. Die Einnahmen, die ein Betrieb durch die Reifenlagerung erwirtschaftet, sind oft höher als die Kosten für die Leasingraten, weiß der Fachmann: „Und auch diese Raten gehen nach ein paar Jahren zu Ende.“ •


VW ist erste Millionen-Marke Der Pkw-Bestand in Österreich ist mit Stichtag 31. Dezember 2017 um 1,6 Prozent gewachsen: Erstmals sind von einer Marke – nämlich VW – mehr als 1 Million Autos in Österreich zugelassen. Relativ starke Rückgänge gab es für Opel, Toyota, Mazda, Honda und Alfa. (MUE) Marke 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 58 58 59 60 61

2017 Einheiten

VW 1,004.717 Audi 370.393 Opel 308.612 Ford 287.969 BMW 279.715 Skoda 264.662 Mercedes-Benz 256.927 Renault 212.787 Peugeot 193.157 Seat 181.199 Toyota 169.104 Mazda 159.730 Fiat 152.347 Hyundai 132.650 Citroën 128.600 Suzuki 100.365 KIA 99.153 Nissan 83.487 Dacia 61.369 Volvo 59.332 Mitsubishi 53.711 Honda 45.106 Alfa Romeo 35.637 Chevrolet 31.091 Mini 28.307 Porsche 24.535 Jeep 23.179 Land Rover 19.979 Smart 17.973 Subaru 17.217 Chrysler 14.372 Jaguar 10.895 Lancia 10.540 Daihatsu 7.111 Steyr Puch 5.020 Saab 4.827 Lexus 4.350 MG 2.899 Tesla 2.309 Dodge 2.256 SsangYong 2.181 Abarth 2.008 Daewoo 1.836 Lada 1.661 Rover 1.639 Triumph 1.614 Ferrari 1.585 DS Automobiles 1.566 Maserati 1.311 Pontiac 1.238 Puch 967 Cadillac 896 Lotus 724 Austin Rover 614 Austin 558 Bentley 551 Austin-Healey 517 Morgan 441 Aston Martin 436 Rolls-Royce 432 Auto Union 395

2016 Anteil %

20,51 7,56 6,30 5,88 5,71 5,40 5,24 4,34 3,94 3,70 3,45 3,26 3,11 2,71 2,63 2,05 2,02 1,70 1,25 1,21 1,10 0,92 0,73 0,63 0,58 0,50 0,47 0,41 0,37 0,35 0,29 0,22 0,22 0,15 0,10 0,10 0,09 0,06 0,05 0,05 0,04 0,04 0,04 0,03 0,03 0,03 0,03 0,03 0,03 0,03 0,02 0,02 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01

Einheiten Anteil %

992.595 365.263 315.172 283.473 266.964 251.110 246.267 213.556 195.869 172.120 171.843 163.030 151.849 126.001 129.944 97.305 94.127 81.732 53.777 57.788 54.177 46.164 36.455 32.794 26.445 23.090 21.385 18.613 17.683 17.725 16.159 10.174 11.384 7.815 4.890 5.087 4.161 2.866 1.386 2.362 2.260 1.691 2.362 1.531 1.983 1.596 1.536 1.472 1.175 1.276 950 907 700 613 549 547 503 430 424 423 394

20,59 7,58 6,54 5,88 5,54 5,21 5,11 4,43 4,06 3,57 3,56 3,38 3,15 2,61 2,70 2,02 1,95 1,70 1,12 1,20 1,12 0,96 0,76 0,68 0,55 0,48 0,44 0,39 0,37 0,37 0,34 0,21 0,24 0,16 0,10 0,11 0,09 0,06 0,03 0,05 0,05 0,04 0,05 0,03 0,04 0,03 0,03 0,03 0,02 0,03 0,02 0,02 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01

Einheiten Diff. % 1,22 1,40 -2,08 1,59 4,78 5,40 4,33 -0,36 -1,38 5,27 -1,59 -2,02 0,33 5,28 -1,03 3,14 5,34 2,15 14,12 2,67 -0,86 -2,29 -2,24 -5,19 7,04 6,26 8,39 7,34 1,64 -2,87 -11,06 7,09 -7,41 -9,01 2,66 -5,11 4,54 1,15 66,59 -4,49 -3,5 18,75 -22,27 8,49 -17,35 1,13 3,19 6,39 11,57 -2,98 1,79 -1,21 3,43 0,16 1,64 0,73 2,78 2,56 2,83 2,13 0,25

Marke 62 63 64 65 66 67 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 98 99 99 100 101 102 103 104 105 106 107 107 108 108 109 109 110 110 111 112

Buick British Leyland Talbot NSU Steyr Fiat Infiniti Lamborghini Morris Corvette Hummer Trabant Renault-Alpine Steyr Oldsmobile Plymouth Vauxhall KTM Think Mahindra Borgward Tatra Tata Glas Lloyd Caterham Zastava Isuzu Simca Innocenti Matra/Matra-Simca Daf AMC IVECO Riley UAZ Hanomag Bedford De Tomaso Hillman Praga Adler Wiesmann Bugatti McLaren Fisker Bianchi IHC Moskvich Wanderer Goliath Iso London Taxi Piaggio Reliant Stoewer Sauber Unic DFSK Sonstige

GESAMT

2017 Einheiten

345 313 292 269 268 267 267 228 227 220 217 203 161 160 142 116 110 110 102 97 90 82 76 73 71 68 52 50 48 44 42 41 40 37 36 35 31 29 26 26 21 21 20 18 17 15 14 13 11 5 5 4 4 3 3 2 2 1 2.529 4.898.578

2016 Anteil %

0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0,05 100

Einheiten Anteil %

350 319 294 258 264 214 226 228 216 216 208 202 156 156 132 116 112 126 97 95 90 102 78 76 64 52 58 50 47 41 39 41 41 33 39 37 31 25 27 28 20 21 20 11 14 13 14 13 12 5 6 5 3 3 3 2 2 1 2.483 4.821.557

AUTO & Wirtschaft 05/2018

0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0,05 100

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Einheiten Diff. % -1,43 -1,88 -0,68 4,26 1,52 24,77 18,14 0 5,09 1,85 4,33 0,5 3,21 2,56 7,58 0 -1,79 -12,7 5,15 2,11 0 -19,61 -2,56 -3,95 10,94 30,77 -10,34 0 2,13 7,32 7,69 0 -2,44 12,12 -7,69 -5,41 0 16,00 -3,7 -7,14 5 0 0 63,64 21,43 15,38 0 0 -8,33 0 -16,67 -20,00 33,33 0 0 0 0 0 1,85 1,60


wirtschaft

Gebrauchte schwächeln Auch wenn der März bei den Neuzulassungen nicht das Plus der Monate davor fortsetzen konnte, schaut es auf dem Automarkt sehr gut aus. Nur die Gebrauchtwagen fahren nach dem 1. Quartal den Ergebnissen des Vorjahres hinterher – allerdings war 2017 auch ein Rekordjahr.

* Daten für Malta nicht erhältlich ** Mitgliedsstaaten vor der EU-Erweiterung von 2004 *** Mitgliedsstaaten, die seit 2004 der EU beigetreten sind

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39

VW Skoda Seat Opel Ford Renault Audi BMW Fiat Mercedes-Benz Hyundai Peugeot Mazda Suzuki Dacia KIA Toyota Citroën Nissan Mitsubishi Volvo Jeep Honda Alfa Romeo Land Rover Mini Porsche Jaguar Smart Subaru Abarth Tesla Lexus DS Automobiles SsangYong Maserati Lada Bentley Lamborghini Sonstige Gesamt

6.183 2.452 2.202 1.954 2.140 1.935 1.578 1.627 1.544 1.340 1.288 1.266 1.302 993 986 854 830 865 919 466 359 440 385 242 266 225 147 151 95 62 65 90 44 31 36 15 10 2 4 14 35.407

411 135 391 -117 -124 -38 -458 -320 -134 -431 -1.153 182 107 218 171 -59 -42 41 -176 -140 -37 162 73 -19 -10 -1 14 25 -31 -2 16 -80 -5 3 18 -4 -5 -7 2 1 -1.423

Marktanteil in % Jän.–März 2018

+0,50 +26,20 -5,00 +4,00 +15,50 +3,90 +2,90 +26,90 -12,40 -5,50 -1,50 +28,40 +3,00 +17,30 +7,20 +13,60 +2,20 +11,10 +5,50 +28,60 -2,20 +6,70 +8,90 +10,50 -0,30 +29,80 +15,10 +0,70 -0,20 +11,90 -0,80 -11,60 -0,90 -4,50 +0,60 -0,30

März 2018

Abweichung 2017/2018 in %

Jän.– März 2018 165.557 8.336 56.956 878.611 6.632 34.413 556.842 26.781 718.489 71.802 574.130 13.876 4.185 6.477 14.296 136.023 90.474 139.885 63.139 28.643 87.397 24.343 20.359 340.311 67.873 31.609 4.189 4.171.628 3.815.221 356.407 4.618 33.799 72.089 110.506 4.282.134 3.925.727

Abweichung 2017/2018 in %

-4,30 +10,20 -13,20 -3,40 +4,00 +4,50 +2,2 +17,10 -15,70 -10,70 -5,80 +17,00 -2,80 +34,50 +3,60 +15,300 -3,90 +4,50 +7,10 +17,50 -3,10 -5,40 +20,10 +2,10 -8,70 +28,50 +35,20 -5,30 -6,00 +5,80 -11,70 +7,50 -7,80 -3,50 -5,20 -6,00

Abweichung 2017/2018

58.431 3.312 19.758 347.433 2.278 11.721 231.103 11.058 474.069 17.764 213.731 6.296 1.402 2.761 5.379 42.194 35.407 51.669 27.818 8.122 37.206 8.550 7.855 128.175 24.453 12.748 1.906 1.792.599 1.661.247 131.352 1.834 14.401 28.126 44.361 1.836.960 1.705.608

Neuwagenzulassungen Österreich 03/2018 Jän.–März 2018

Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Griechenland Großbritannien Irland Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg* Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Slowenien Spanien Tschechien Ungarn Zypern Europäische Union EU15** EU12*** Island Norwegen Schweiz EFTA EU + EFTA EU15 + EFTA

Abweichung 2017/2018 in %

März 2018

*

Abweichung zu März 2017

Neuwagenzulassungen Europa 03/2018

15.863 7.104 5.878 5.618 5.127 5.025 4.383 4.031 3.651 3.600 3.299 2.988 2.950 2.392 2.348 2.236 2.203 2.077 1.803 1.417 1.064 1.044 814 589 576 557 373 357 232 193 151 142 111 86 72 36 31 14 6 33 90.474

697 862 1.363 -79 13 269 -40 -312 -35 -520 -1.893 276 488 588 152 -122 256 55 -539 208 94 294 154 82 -61 19 76 87 -381 47 49 -142 -13 -20 42 -15 -7 -8 -2 -1 1.981

4,60 13,81 30,19 -1,39 0,25 5,66 -0,90 -7,18 -0,95 -12,62 -36,46 10,18 19,82 32,59 6,92 -5,17 13,15 2,72 -23,01 17,20 9,69 39,20 23,33 16,17 -9,58 3,53 25,59 32,22 -62,15 32,19 48,04 -50,00 -10,48 -18,87 140,00 -29,41 -18,42 -36,36 -25,00 -29,03 2,24

17,53 7,85 6,50 6,21 5,67 5,55 4,84 4,46 4,04 3,98 3,65 3,30 3,26 2,64 2,60 2,47 2,43 2,30 1,99 1,57 1,18 1,15 0,90 0,65 0,64 0,62 0,41 0,39 0,26 0,21 0,17 0,16 0,12 0,10 0,08 0,04 0,03 0,02 0,01 0,03 100,00

Quelle: European Automobile Manufacturers Associations (ACEA), Brüssel

März 2018 März 2017

Top 5 A-Segment Micro-Vans

10000

8000

6000

4000

2000

0

Neuzulassungen Bundesländer

1.186

Burgenland

März 2018 März 2017

-4,66 %

1.969 +13,75 %

Kärnten Niederösterreich

6.487

-4,84 %

Oberösterreich

6.031

-0,77 %

Salzburg

2.660

-6,96 %

Steiermark

4.900

-1,33 %

184 142

162 155

71

Suzuki Ignis

Hyundai ix20

Ford Tourneo Courier

3.573 +11,45 %

Tirol Vorarlberg

1.582

-5,27 %

Wien

7.019

-15,01 %

44

aUtO & Wirtschaft 05/2018

39

38

70

Fiat Dobló

30

65

Kia Venga

Alle Daten zum Fahrzeugmarkt finden Sie auch im MarketAnalyser von Eurotax


wirtschaft

-36,4 %

Bentley ist heuer deutlich schwächer als im Vorjahr: nur 14 statt 22 Neuzulassungen.

ZWEITAUSENDNEUNHUNDERTFÜNFZIG Mazda konnte das 1. Quartal mit einem Plus von 19,8 Prozent abschließen, vor allem der

März war mit 1.302 Neuzulassungen sehr gut. So kamen die Japaner auf einen Marktanteil von 3,26 Prozent, was knapp hinter Peugeot, aber deutlich vor Suzuki Rang 13 in der Marken-Rangliste ergibt.

Mar k des e M mon ats

151

43.128 20.021 16.823 12.301 12.134 11.487 9.574 9.179 8.225 8.002 5.920 5.819 4.992 4.980 4.776 3.767 3.630 3.060 2.446 1.978 1.741 1.687 1.544 1.250 1.173 1.049 949 931 802 601 585 464 366 205 163 162 154 122 106 96 864 207.256

-886 -555 1070 -920 340 91 237 -428 -308 332 -669 -499 -58 714 -179 114 215 -133 -4 -219 359 -177 -71 16 64 -118 73 -15 -90 -15 -150 9 -38 32 -15 -79 15 3 -20 -17 -120 -2.099

Marktanteil in % Jän.–März. 2018

-1.485 -721 -183 -761 -393 -226 -122 -210 -402 -21 -377 -368 -256 132 -286 -45 -10 -80 -77 -104 68 -168 -87 -84 -47 -68 -17 -79 -130 -33 -102 -6 -20 5 -27 -37 1 -5 -6 -12 -147 -6.996

Abweichung 2017/2018

16.188 7.686 6.530 4.584 4.711 4.340 3.582 3.561 3.070 3.026 2.252 2.217 1.835 1.818 1.736 1.603 1.340 1.165 934 781 599 644 591 478 411 385 331 315 416 194 201 207 145 78 60 52 60 49 40 33 380 78.628

Jän.–März 2018

Abweichung zu März 2017

VW Audi BMW Opel Mercedes-Benz Ford Skoda Renault Peugeot Seat Mazda Fiat Toyota Hyundai Citroën Nissan KIA Suzuki Volvo Mitsubishi Dacia Alfa Romeo Honda Mini Jeep Chevrolet Land Rover Smart Porsche Subaru Chrysler Jaguar Lancia Lexus Saab Daihatsu SsangYong Abarth Daewoo Dodge Sonstige Gesamt

März 2018

Gebrauchtwagenumschreibungen per 03/2018

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

20,81 9,66 8,12 5,94 5,85 5,54 4,62 4,43 3,97 3,86 2,86 2,81 2,41 2,40 2,30 1,82 1,75 1,48 1,18 0,95 0,84 0,81 0,74 0,60 0,57 0,51 0,46 0,45 0,39 0,29 0,28 0,22 0,18 0,10 0,08 0,08 0,07 0,06 0,05 0,05 0,42 100,00

Abarth gibt heuer ordentlich Gas: Mit 151 Neuzulassungen steigerte man die Vorjahreszahlen um 48 Prozent – und das mit nur zwei Modellen, dem 500 und dem 124 Spider!

Nissan hat heuer AnlaufProbleme: Die Neuwagenzulassungen sanken um 23 Prozent auf 1.803 Einheiten.

rz 8 ä M 01 2

Jeder sechste neu zugelassene Pkw in Österreich ist ein VW: Das ist seit Jahren so – und dennoch ist es VW auch heuer wieder gelungen zu wachsen.

E

xakt 17,14 Prozent betrug der Marktanteil der Wolfsburger nach dem 1. Quartal des Vorjahres: 17,53 Prozent sind es nach den ersten drei Monaten 2018. Nur die Konzernbrüder Skoda (7,86 Prozent) und Seat (6,50 Prozent) konnten da einigermaßen mithalten. Doch wie ist die Steigerung um 697 Stück binnen eines Jahres zu erklären? Am Golf liegt es jedenfalls nicht, denn der stete Dauerbrenner verlor heuer 16,7 Prozent und sank von 4.592 auf 3.835 Neuzulassungen. Damit ist er aber immer noch die klare Nummer 1 der Marke. Voll eingeschlagen hat jedoch der neue Polo (2.584, +23,46 Prozent) und auch der Tiguan (2.448) ist trotz eines Minus von 10,17 Prozent nach wie vor gut unterwegs.

T-Roc traf sofort ins Schwarze Aus dem Stand kam der T-Roc mit 1.760 Stück auf Rang 4 unter den Modellen, gefolgt vom Caddy Kombi (1.050, +7,69 Prozent) und dem Touran (1.049, +6,07 Prozent). Der Passat, lange Jahre Dauergast unter den Top 3, ist mit 868 Einheiten (+11,7 Prozent) nur noch auf Rang 7 zu finden. In der langen Reihe an Modellen folgen Sharan (742), T6 Kombi (703), up! (292), Beetle (147), Arteon (120), Multivan (116), California (113), Caravelle (21), Touareg (13), Crafter Kombi (6), Jetta (4) und Scirocco (1). • (MUE)

Porsche legt das nächste starke Jahr hin: 373 Neuzulassungen nach dem 1. Quartal, 76 mehr als 2017.

Bei Tesla brachen die Neuwagenzulassungen heuer um 50 Prozent ein: 142 nach 284 Stück im 1. Quartal.

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wirtschaft

Für Innenausstattungen werden je nach Schwierigkeitsgrad 300 bis 600 Stunden veranschlagt

Die Zahl der heimischen Autotapezierer hält sich in überschaubaren Grenzen. Einer davon ist „GZ Autodesign“ des gebürtigen Budapesters Gabor Balogh. Von Dr. Friedrich Knöbl

Vierhändige Sattlerei D

er Ungar hatte 2009 seinen Betrieb von Sopron nach Österreich verlegt – genauer gesagt nach Mitterndorf an der Fischa (Niederösterreich). „Ich wollte näher bei meinen Kunden sein.“ Schon vor der Übersiedlung hatte der begeisterte Handwerker nämlich seine Aufträge vorwiegend aus Österreich, der Schweiz und Deutschland bekommen. Heute rekrutiert sich seine Kundschaft vorwiegend aus heimischen Kfz-Werkstätten, deren Kunden das

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AUTO & Wirtschaft 05/2018

Innenleben ihrer edlen Autos – von den Sitzen über das Armaturenbrett, den Fahrzeughimmel bis zu Türverkleidungen – repariert oder restauriert haben wollen.

Am Beginn waren die Möbel „Für meine drei Lehrjahre in Vasarosnomény hat meine Mutter noch zahlen müssen“, sagt Balogh heute. Er wollte schon in der Schulzeit Tapezierer werden, weil in einer benachbarten Budapester Werkstätte Möbel tapeziert wurden. Doch nach dieser Lehrzeit landete Balogh schon bald bei der Autotapezierung. Dieses Geschäft hatte zur Zeit der alten Autokutschen seine Blütezeit. „Niemand hat mir damals gezeigt, wie das geht, das musste ich mir alles selbst beibringen.“ Denn solche Handarbeiten waren im Zeitalter der Autoindustrie auch in Ungarn bereits völlig unüblich. „Heute ist es mit dem Internet natürlich leichter, an solche Informationen zu gelangen“, sagt Balogh. Doch das ändere nichts an der Tatsache, dass man auch bestens informiert „für diese Arbeit viel Geduld braucht“. Egal, ob es sich dabei um Stoff oder Leder, um Autos oder Motorräder handelt.

„Niemand hat mir damals gezeigt, wie das geht, das musste ich mir alles selbst beibringen.“


wirtschaft

Sein jüngerer Partner Soltan Czakler ist bereits seit 16 Jahren an seiner Seite. „In Sopron war er noch mein Angestellter – aber so gut, dass ich ihm 49 Prozent an der neuen GZ Autosattlerei GmbH im Jahr 2009 abgetreten habe.“ Vor Kurzem übersiedelte die Sattlerei aus Baden in eine neu adaptierte Halle in Mitterndorf an der Fischa – wodurch der 44-jährige „Immigrant“ nur mehr ein paar Schritte von der Wohnung in seine Werkstätte hat. „Wo ich meine Firma habe, ist allen Kunden, die eine schöne Arbeit wollen, egal. Wir sind so bekannt, dass die uns überall finden“, sagt Balogh. Daher hatten die „Jungunternehmer“ vom Start weg keine Auslastungsprobleme. Das ist beim Zeitaufwand der Sattlerei kein Wunder. Eine einzige Innenausstattung benötigt – je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad – 300 bis 600 Stunden. Ein lukrativer Auftrag aus Dubai für das komplette Innenleben von einem Dutzend neuer Range Rover hätte den Betrieb monatelang blockiert. „Wir wollten unsere Kunden wie Porsche, Denzel oder British Luxury Cars nicht vergrämen“, bevorzugt Balogh trotz internationaler Anfragen das bodenständige Geschäft.

Mehr als 1.000 verschiedene Leder-Farbtöne Derzeit sind Arbeiten wie Sitzreparaturen, ein neues Innendach oder das Überziehen von Lenkrädern ein weniger spektakuläres Tagesgeschäft. Daneben werden auch Oldtimer auf Vordermann gebracht. Für diese hat Balogh beim Leder mehr als 1.000 Farbtöne zur Hand, wobei die Materialien stets vom Originalproduzenten stammen. „Für ein schönes Lenkrad brauche ich etwa 10 Stunden – Handarbeit geht einfach nicht schneller.“ Und so fragen ihn seine Kunden oft, warum er das um 300 Euro macht. „Das ist wie ein Hobby, bei dem ich Geld verdiene – und auch zufrieden bin.“ Au-

ßerdem kennt er durchaus die engen Schmerzgrenzen seiner Kundschaft. Deshalb denkt er auch an keine Ausweitung dieses Geschäftes, bei dem die beiden „Chefs“ alles selbst erledigen. „Außerdem gibt es niemanden, der das kann.“ Es handelt sich dabei offenbar um ein aussterbendes Gewerbe.

Sohn geht anderen Weg „Jede Arbeit bringt auch neue Probleme, die zu lösen sind“, schätzt Balogh die immer wieder neue handwerkliche Herausforderung. Sein Sohn Bence (16) sieht das anders. Der büffelt derzeit an der Handelsakademie – und möchte einmal Bankkaufmann werden. „Dem ist die Arbeit nicht interessant genug, weil sie zu viel Zeit beansprucht“, sagt Balogh. Er hat um die Zukunft der GZ Autodesign dennoch keine Bange. Verständlich, denn in seinem Einzugsgebiet mit 3.000 Kfz-Werkstätten gibt es nur ganz wenige Autotapezierer. „Ich brauch’ auch künftig nicht

Mehr als 1.000 verschiedene LederFarbtöne stehen zur Verfügung

„Das ist wie ein Hobby, bei dem ich Geld verdiene – und auch zufrieden bin.“ Gabor Balogh mehr Anfragen“, denn er will die vielen existenten Kunden nicht zu lang warten lassen. So ist Balogh überzeugt, dass auch sein Partner noch viele Jahre an der Sattlerei große Freude haben wird. Vielleicht finden die beiden bis dahin auch junge Leute, denen Handarbeit wieder Spaß macht. •

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WIRTSCHAFT

Last Aid, Last Call, Lost Money and Lost Data 10 wichtige Schritte, die Sie vor Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) noch erledigen sollten. Von Katja Müller-Happe MSc

K

eine Panik – es ist ja nur die DSGVO. Aber wer den Kopf in den Sand steckt, verstößt demnächst gegen geltendes Recht und riskiert enorme Strafen zulasten seines Unternehmens. Sehen Sie es lieber als Chance. Außerdem sind Sie nicht allein im Daten-Labyrinth. Jedes Unternehmen, das in irgendeiner Weise personenbezogene Daten verarbeitet, zum Beispiel eine Kundendatei führt, Rechnungen ausstellt oder Lieferantendaten speichert, ist davon betroffen. Die folgenden 10 Schritte sollen Ihnen dabei helfen, die erforderlichen schnellen, letzten Maßnahmen rechtzeitig zu setzen!

Schritt 1: Dateninventur Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick, was Ihr Unternehmen mit personenbezogenen Daten macht und wozu diese überhaupt benötigt werden. Diese kann man zum Beispiel in Mitarbeiterdaten, Kundendaten und Lieferantendaten einteilen. Also eine Status-quo-Erhebung beziehungsweise eine Analyse des Ist-Zustandes.

Schritt 2: Zeit und Budget planen sowie einen Maßnahmenplan erstellen Hier sollten Sie sich fragen, ob die Vorbereitungen und der Zeitplan intern zu schaffen sind oder ob doch ein externer Berater zum Zug kommt. Haben Sie bereits einen Maßnahmenplan bis zum 25. Mai 2018? Und wie geht es danach mit der DSGVO in Ihrem Unternehmen weiter?

Schritt 3: Zuständigkeit und Ansprechpartner Wer ist zuständig beziehungsweise der Ansprechpartner und wer kümmert sich zukünftig um Fragen zur DSGVO? Nominieren Sie in diesem Fall eine für die DSGVO zuständige Person. Einen Datenschutzbeauftragten müssen Sie nur benennen, wenn Sie eine öffentliche Behörde sind oder Ihre Kerntätigkeit

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in einer umfangreichen, regelmäßigen und systematischen Verarbeitung besonderer sensibler Daten wie Gesundheits- und Bankdaten sowie Sozialversicherungsnummer oder Religionsbekenntnis besteht. In vielen Fällen werden Sie besser beraten sein, wenn Sie statt des Datenschutzbeauftragten einen Datenschutzmanager bestellen, der sich ausführlich um alle Fragen der DSGVO-Compliance kümmert. Aber der auch die IT, das Produktmanagement sowie das Marketing und den Vertrieb miteinbezieht.

Könnten Sie die persönlichen Daten eines Kunden schnell löschen, wenn Sie dazu aufgefordert werden? Und könnten Sie es danach auch beweisen? Stellen Sie ebenfalls sicher, dass alle Verantwortlichen und jeder Mitarbeiter Ihrer Firma erkennt, dass die DSGVO in Zukunft der neue Standard für sämtliche Kundendaten sein wird. Am besten, Sie organisieren ein Informationsaudit in Ihrem Unternehmen. In der A&W 12/2017 sind wir darauf bereits näher eingegangen.

Schritt 4: Datenverarbeitungsprozesse erheben Diese Aufgabe besteht darin, im Detail Informationen darüber zu erheben, was das Unternehmen mit personenbezogenen Daten macht – und zwar für jede Verarbeitungstätigkeit, egal ob das die Personalverwaltung, das Kundenbeziehungsmanagement oder das Beschaffungswesen ist. Dabei stellen sich folgende Fragen: Welche Daten werden für welche Zwecke verarbeitet? Wie lange werden sie aufbewahrt? An wen werden diese übermittelt und auf welcher Rechtsgrundlage verarbeitet? Gibt es bereits Auftragsverarbeiter und wenn ja: Wie sehen hier die Verträge aus, und so weiter und so fort. Hier ist eine Fülle an Informationen für jede Verar-


wirTschAfT

Daten fragen, die Sie für Ihr Unternehmen und für die Erfüllung des Vertrages auch wirklich brauchen. Nähere Informationen lesen Sie dazu in der Ausgabe 3/18 der A&W.

Stellen Sie sich bitte auch folgende Fragen: Könnten Sie beispielsweise die persönlichen Daten eines Kunden schnell löschen, wenn Sie dazu aufgefordert werden? Und könnten Sie es danach auch beweisen? Denn das „Recht auf Vergessenwerden“ der DSGVO erfordert dies. Die Privatsphäre der Kundendaten sollte das neue Schlagwort in Ihrem Unternehmen werden! Minimieren Sie die Kundendaten und beschränken Sie sich auf die notwendigste Datenerfassung.

Schritt 9: Datensicherheitsmaßnahmen prüfen und anpassen beitungstätigkeit zu erheben. Das ist ein ganz wesentlicher und in vielen Fällen auch der aufwendigste Teil der DSGVO. Denn dieser Schritt ist notwendig, um das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten zu erstellen.

Sind Sie auf eine Verletzung des Datenschutzes vorbereitet? Verfügt Ihr Unternehmen über die Ressourcen, um eine Datenverletzung zu untersuchen? Sind Ihre Berichtsstandards hoch genug, um innerhalb eines Tages eine vollständige Datenübersicht zu erstellen? Achtung! Wenn nicht gesicherte Kundendaten verloren gehen, müssen Sie betroffene Kunden und die Datenschutzbehörde innerhalb von drei Tagen informieren.

Schritt 5: Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten Hier stellen Sie eine solide Dokumentation Ihrer Dateninfrastruktur her. All jene Informationen die Sie in Schritt 4 erhoben haben, werden hier erfasst. Die Dokumentation muss auf eine Art und Weise erfolgen, die das Unternehmen dann auf Anfrage der Datenschutzbehörde offenlegen kann. In der Ausgabe der A&W 5/2018 haben wir dieses Thema bereits näher verfolgt. Die passenden Vorlagen dazu finden Sie unter www.wko.at/datenschutz auf der Website der WKO.

Schritt 6: Zustimmungserklärungen, AGB sowie Datenschutzerklärungen prüfen und anpassen Aktualisieren Sie sämtliche Datenschutzerklärungen dahingehend, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden. Das sollte on- wie offline geschehen.

Schritt 7: Informationen auf Websites, Mails etc. prüfen und anpassen Auch auf allen Ihren Websites, in Newslettern und Social-Media-Kanälen muss transparent dargestellt werden, was Ihre Datenrichtlinie impliziert. Passen Sie sämtliche Opt-ins an. Einwilligungsformulare müssen den DSGVO-Standard erfüllen, denn ein freiwilliges Opt-in ist nicht nur ein Muss, sondern der User soll auch keine Probleme haben, seine Zustimmung zu widerrufen. Oder betreiben Sie sogar ein Remarketing? Denn wenn der User fragt, wie seine Daten verwendet werden, müssen Sie dies schnell beantworten. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Kunden nur nach

Schritt 10: Aktualisieren und prüfen Die Verzeichnisse und Daten müssen ständig aktualisiert werden. Betrachten Sie die DSGVO in Zukunft als einen sauberen, laufenden SisyphusProzess im Unternehmen, der von allen Beteiligten und Mitarbeitern gelebt werden muss. • Ende der Serie

Fakten Daten dürfen verarbeitet werden, wenn: • es eine ausdrückliche Einwilligung gibt • sie für die Vertragserfüllung notwendig sind • eine gesetzliche Verpflichtung besteht • lebenswichtige Interessen des Betroffenen es erfordern • sie bereits zulässigerweise veröffentlicht wurden • es sich um anonyme, also nicht personenbezogene Daten handelt

Short track speed DSGVO 1. Dateninventur. 2. Zeit & Budget bestimmen. 3. Maßnahmenplan. 4. Zuständige beziehungsweise Ansprechpartner für „Datenschutz“ nominieren oder gegebenenfalls einen Datenschutzbeauftragten bestellen. 5. Datenanwendungen im Unternehmen prüfen. 6. Zustimmungserklärungen, AGB, Datenschutz-Erklärungen prüfen und anpassen. 7. Informationen auf Websites, Mails etc. prüfen und anpassen. 8. „Recht auf Vergessenwerden“. 9. Datensicherheitsmaßnahmen prüfen und anpassen. 10. Aktualisieren und prüfen.

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Bild: fotolia

Schritt 8: „Recht auf Vergessenwerden“


Dipl.-Kfm. Dr. Konrad Weßner

ANSICHT

Kunden gehen wieder öfter in die Autohäuser

W

enn Du Unterstützung brauchst, haben wir eine geniale Idee.“ Diesen aktiv herausgestellten Aufruf zur Kontaktierung eines Händlers via Chat, Anruf, E-Mail oder persönlichen Besuch finden Sie auf der Website des digitalen Vorzeigeunternehmens Apple. Im Apple-Store erwartet Sie an der Genius Bar dann ein kundenzentriert denkender Berater, der sich auf die Wünsche und Fragen „seiner“ Interessenten bzw. Kunden freut. Zusätzlich werden die Kunden in den Apple-Stores aktiv zum Test der Geräte eingeladen. Dabei wird der Nutzen individueller Apps bzw. Geräteausstattungen so erlebbar gemacht, dass Apple-Stores Besucherfrequenzen und Kundengewinnungsraten erreichen, von denen Automobilhändler aktuell nur träumen können. • Was die „Walk-Ins“ in Autohäuser betrifft, so geht die gängige Meinung dahin, dass insbesondere jüngere Auto-Interessenten durch das Internet bestens informiert sind, genau wissen, was sie wollen und Autohäuser von daher je nach Marke maximal ein bis zweimal im Zuge ihres Entscheidungsprozesses aufsuchen. Knapp daneben: Laut unserer aktuellen Studie vom April 2018 bei knapp 400 Autokäufern in Deutschland besuchen Auto-Interessenten aktuell 2,5-mal das Autohaus, bei dem sie später auch kaufen. Jüngere kommen sogar auf 2,7 Besuche (!). Die Betrachtung der überdurchschnittlichen Besuchshäufigkeit von Autohäusern durch BMW- und

Was kann der Automobilhandel von Apple-Stores lernen, um die Zahl der Besuche weiter zu steigern?

Dipl.-Kfm. Dr. Konrad Weßner ist Geschäftsführer der puls Marktforschung GmbH in Schwaig bei Nürnberg

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Audi-Interessenten (3,2- und 2,8-mal) erlaubt eine erste Ursachenanalyse der offensichtlich steigenden Walk-Ins in den stationären Automobilhandel: Je innovativer Autos und ihre Ausstattungen sind und werden, desto erklärungsbedürftiger werden sie auch. Da die damit verbundenen Fragen das Internet allein nicht beantworten kann, ist der Informationsbedarf v. a. für Jüngere der wichtigste Anlass für den Besuch von Autohäusern und den Bedarf an persönlicher Beratung. Es folgen die Probefahrt sowie die Fahrzeugbestellung. Bei diesen drei Kontaktpunkten steht von daher Erlebnisexzellenz an oberster Stelle, wenn Autohäuser ihre Daseinsberechtigung nicht verlieren wollen. Was die Probefahrten betrifft, so sind Automobilhändler laut unserer Studie hinsichtlich Erlebnis, Stärkung der Kaufabsicht und Eingehen auf Fragen und Bedürfnissen auf einem sehr guten Weg. • Werthaltiger Automobilverkauf setzt von daher eine gesunde Balance zwischen der Profilierung der Hersteller- und Händlermarke voraus. Je dominanter die Herstellermarke ist, desto stärker werden die Kunden dazu animiert, sich ihr Fahrzeug dort anzuschaffen, wo es die höchsten Preisnachlässe gibt. Dieser ruinöse Intrabrand-Wettbewerb kann nur durch die aktive Einladung zu markenkonformer Händlerprofilierung eingedämmt werden. Dazu ist es wichtig, Händlerleistung bereits online erlebbar zu machen. So könnte durch ein unterhaltsames Imagevideo gezeigt werden, wie ein „Erlebnishändler“ die wichtigsten Kontaktpunkte „Informationsbedarf, Probefahrt“ und „Fahrzeugbestellung“ gestaltet. Dazu haben wir ein Messkonzept entwickelt, das die Profilierung der Hersteller- und Händlermarke im Zusammenwirken aufdeckt. Bei dem daran sich anschließenden Sales-Funnel zeigt sich: Wem die Entwicklung vom Automobilhändler zum „Erlebnishändler“ gelingt, der seine Kunden aktiv zu WalkIns, persönlicher Beratung, User-Experience am Fahrzeug und maßgeschneiderten „Erlebnisprobefahrten“ einlädt, steigert seine Besuchsfrequenz und die Kundengewinnungsraten. Zurück zu Apple oder auch Tesla: Wenn reiner Online-Vertrieb ohne stationären Handel funktionieren würde, hätten dies die Digitalplayer aus dem Silicon Valley längst getan. •


WIRTSCHAFT

Markus Dejmek, Country Manager von AutoScout24 in Österreich, kam auf die Idee mit der Bewertung der Autohäuser

Fünf Sterne für das Autohaus Erstmals zeichnete AutoScout24 auch in Österreich jene Autohändler aus, deren Kunden die besten Bewertungen abgaben. Der Gesamtsieger kommt aus Salzburg.

E

s waren mehrere Bereiche, in denen die Kunden die Autohäuser bewerten konnten: Neben dem Gesamteindruck standen auch die Erreichbarkeit, die Zuverlässigkeit, die Beschreibung der Angebote und das Kauferlebnis zur Benotung an. Und auch die Frage, ob sie das Autohaus weiterempfehlen würden, wurde gestellt. Aus dem Durchschnitt der Bewertungen („Sterne“), deren Anzahl und der Händlergröße wurde der Gesamtsieger ermittelt. Erforderlich waren zumindest 10 Bewertungen, 4,0 Sterne und mindestens 5 auf AutoScout24 inserierte Fahrzeuge – sowie zumindest 2 Jahre Teilnahme auf der Plattform. Mit 5 Sternen und 83 Bewertungen wurde das Autohaus Andreas Schwab aus Piesendorf Gesamtsieger, gefolgt von Angerschmid Kfz aus Neuhofen an der Krems (OÖ, 5 Sterne, 25 Bewertungen) und Mag. Seidl Autohandel in Gleisdorf (Stmk., 4,8 Sterne, 57 Bewertungen). Insgesamt wurden 4.900 Kundenmeinungen abgegeben. In Deutschland, wo die Aktion seit 2013 läuft, sind es schon 388.000. • (MUE)

Top Ten: Österreichs beste Fahrzeughändler 2018 1. Andreas Schwab Piesendorf, Salzburg 2. Angerschmid KFZ Neuhofen a.d. Krems, OÖ 3. Mag. Seidl Autohandel Gleisdorf, Steiermark 4. Carpoint24 St. Georgen/Ybbsfelde, NÖ 5. Auto Engleder Putzleinsdorf, OÖ 6. Autohaus F. Reichhart Mauthausen, OÖ 7. Autoland Salzburg Salzburg, Salzburg 8. World Car Ansfelden, OÖ 9. Autohandel Citycars Wien Wien 10. Tirol Cars MP (ehem. Autovertrieb Tirol) Innsbruck, Tirol Quelle: AutoScout24

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Christ auf der Uniti Expo Auf der Uniti Expo in Stuttgart wird die Otto Christ AG vom 15. bis 17. Mai ihre Neuheiten zu Waschtechnik, Bezahlsystemen oder Wasseraufbereitung präsentieren.

Glasurit feiert Jubiläum Die BASF-Lackmarke Glasurit hat heuer Grund zum Feiern. Vor 130 Jahren wurde das Unternehmen gegründet, aus dem die Marke hervorging. Eines der ersten Produkte war die damals innovative Lackfarbe Kristallweiß.

Hankook erweitert in Ungarn Reifenhersteller Hankook hat angekündigt, sein Werk im ungarischen Rácalmás um eine Produktionsanlage für Lkw- und Busreifen zu erweitern. Noch im 1. Halbjahr 2018 soll mit dem Bau begonnen werden, in 2 Jahren soll die Produktion anlaufen. Bei dem ungarischen Werk handelt es sich um den einzigen Hankook-Produktionsstandort in Europa. „Als Partner führender Automobilhersteller ist Hankook Tire für erstklassige Reifen-Technologie sowohl bei Pkw als auch im Bereich Lkw und Bus bekannt“, erklärt Han-Jun Kim, Präsident von Hankook Tire Europe. Man habe eine stark wachsende Nachfrage nach Lkw- und Busreifen auf dem europäischen Markt festgestellt und wolle diese mithilfe der neuen Anlage schon bald erfüllen können. Die Investitionssumme für die – insgesamt vierte – Ausbaustufe des Werks beträgt 290 Millionen Euro. Die Produktionskapazität soll bei 550.000 Lkw- und Busreifen pro Jahr liegen, 150 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Grundsteinlegung des Werks erfolgte 2006, derzeit können dort über 55.000 Reifen pro Tag erzeugt werden, aktuell rund 900 verschiedene Größen und Modelle für Pkws, SUVs, Vans und leichte Lkws.

12.641 Carmunication gewinnt mit Groupauto an Größe

Groupauto International, der global agierende Distributor von Original-Ersatzteilen und Services für Pkws und Nutzfahrzeuge, ist als neues Vollmitglied dem Auto Live Daten-Verein Carmunication beigetreten. Groupauto International mit Sitz in Frankreich vereint 1.415 Händler, 3.977 Verkaufsstellen, 5.945 Pkw-Werkstätten und 1.304 Nfz-Werkstätten auf 4 Kontinenten und in 52 Ländern. Der Zugang zu Daten sei entscheidend, um eine faire Chance am Automotive Aftermarket zu haben.

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AUTO & Wirtschaft 05/2018

Gerüstet für die Zukunft Maha hat mit der MLT-Serie Scheinwerfer-Einstellgeräte auf der Höhe moderner Anforderungen für Pkws, Nutzfahrzeuge und Zweiräder im Programm. Die Geräte kalibrieren zuverlässig die neuen

LED-, Laser- und OLEDBeleuchtungssysteme. Das MLT 3000 bietet eine integrierte Selbstnivellierungsfunktion, die Bodenunebenheiten in der Aufstellfläche präzise ausgleicht.


wirTschAfT

Neuer Standort, neue Vertriebsideen, neue Optik, neue Kontakte und hoffentlich neue zukunftsträchtige Erkenntnisse

Ver(w)irrte Reifenwelt Die von Essen nach Köln abgewanderte und nun neu sortierte Business- und Trendmesse The Tire Cologne wird zum Fieberthermometer der Reifenbranche.

V

om 29. Mai bis 1. Juni feiert die Fachmesse für Reifen und Räder am neuen Standort Köln mit Fachkongressen, Sonderschauen und Events ihre Premiere. Einerseits verführt schon die schiere Neugier zur neuen Kreation „Reifenweltleitmesse“ an den Rhein, andererseits ist The Tire Cologne (www.thetirecologne.com) Schmelzpunkt von Hersteller- und Handelsinteressen, dynamisiert durch das Internet. Das alles geschieht vor dem Hintergrund organisch lange nicht mehr wachsender Absatzmärkte. Dennoch wird es auf den Messeständen wieder mehr Sieger- als Verlierermeldungen geben. Das mag in der globalisierten Handelswelt die eine oder andere Realität sein, im deutschsprachigen, speziell im österreichischen Wirtschaftsraum weit weniger.

Anfällig für Misserfolg und Fehlverhalten Dementsprechend ist das Interesse heuer so groß wie selten zuvor, persönlich über die zunehmend digital einflussnehmende Vertriebsstruktur zu erfahren. Österreichs Lieferantenvertreter sowie deren Repräsentanten diverser Fachhandelsorganisationen sowie die klassischen familengeführten Reifenhändler, aber auch Autohausmanager werden sich an vier Tagen auf dem Kölner Messegelände tummeln, um sich irgendwie etwas Neues vom im Wandel befindlichen Reifengeschäft abzuschauen. Wer sich in Köln eine Anleitung zu neuen Geschäftserfolgen erwartet, darf als naiv bezeichnet werden.

„Bei 15 Prozent Marktminus im aktuellen Ersatzbedarfsgeschäft schreit die Reifenszene – wieder einmal – nach ehrlicheren Vertriebsmethoden.“ Gerhard Lustig, Herausgeber A&W Verlag

Sogar die ehrlichste Absicht wird anfällig für Misserfolg und Fehlverhalten, zu groß ist der Verdrängungswettbewerb geworden. Bei einem europäischen Marktminus von rund 15 Prozent im aktuellen Ersatzbedarfsgeschäft schreit die Reifenszene – wieder einmal – nach ehrlicheren Vertriebsmethoden. Und wie die Geschichte (Ruhdorfer) sowie aktuelle Fälle rund um Bruckmüller und Forstinger zeigen, kann sich daraus ein durchaus desaströses Szenario entwickeln. Wer sich außerhalb der Industriegewalt darauf einlässt, bleibt auf dem Weg, der günstigste Anbieter sein zu müssen, auf der Strecke. Freuen wir uns auf die The Tire Cologne, wo alle ihren Job machen und wünschen dem Rückgrat der Reifenwirtschaft, die Trends wie demografischen Wandel, Digitalisierung usw. richtig für sich einzuschätzen. Sie sind die wahren Seismografen, die die Veränderungen im Markt früher bemerken als große Reifenund Vertriebskonzerne. • (LUS)

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Prozent, sei aber ständig im Wachsen. „Deshalb sind wir, was die Prognose für den europäischen Markt betrifft, ausgesprochen optimistisch.“ Arnott stellt ausschließlich Produkte für den Aftermarket her und arbeitet dabei mit QualitätsZulieferern zusammen. „Unsere einzige Konkurrenz sind die OE-Hersteller“, sagt Vahlkamp.

Besser als das Original Allerdings werden in manchen Fällen beim Ersatzteil gegenüber dem Original signifikante Verbesserungen erreicht. So geschehen beim hinteren Federbalg für die W211 E-Klasse. „Um den Einbau schneller und einfacher zu machen sowie eine auffallende Fehlerquelle auszuschalten, haben wir das externe Reservoir eliminiert und den unteren Aufnahmepunkt

Wachsendes Luft-Geschäft Arnott Europe ist seit einigen Jahren auch in Österreich vertreten. Sales Manager David Vahlkamp betont, dass Luftfederungen gute Geschäfts-Chancen für die Werkstatt bieten.

D

ie Nähe zur amerikanischen Raumfahrtagentur NASA ist für jede Technik-Firma eine passende Visitenkarte. Der Hauptsitz von Luftfederungskomponenten-Hersteller Arnott liegt nur wenige Kilometer vom Kennedy Space Center entfernt. „Viele der in EMEA-Ländern vertriebenen Produkte kommen aber aus unserem Werk in ’s-Hertogenbosch in den Niederlanden“, betont David Vahlkamp, ehe er hinzufügt: „Übrigens ein ehemaliger HeinekenStandort“. Vahlkamp ist verantwortlicher Sales Manager für Österreich, Schweiz, Benelux und Norddeutschland. In Europa seit ca. 4 Jahren vertreten, expandierte Arnott Europe auch nach Österreich. Der Vertrieb in der Alpenrepublik erfolgt über die Großhandelspartner WM Trost, Stahlgruber und Birner. „Begonnen haben wir hier in der Zentrale in den Niederlanden mit 5 Mitarbeitern, jetzt sind wir schon 25“, sagt Vahlkamp, der von einem jährlichen Wachstum des Geschäfts von 65 bis 100 Prozent für die ersten Jahre spricht.

Der Markt wird größer „Luftfahrwerke sind im Kommen“, gibt sich der Sales Manager überzeugt. „Viele glauben, Luftfederung sei ein alleiniges Merkmal von Luxusfahrzeugen. Dabei etabliert sich Air Suspension nach und nach auch in der Mittelklasse.“ Derzeit liege der Anteil innerhalb der EU-Flotte bei ca. 4

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verstärkt“, erzählt Vahlkamp. „Hier haben wir den technischen Fortschritt seit dem Zeitpunkt, als das Originalteil entwickelt wurde, genutzt. In der Reparatur kann damit eine Zeitersparnis bis zu 7 Stunden erzielt werden.“

Geschäft für die Freien Arnott bietet Werkstätten eine breite Palette an Support-Möglichkeiten, von PDF-Anleitungen bis hin zu YouTube-Videos. Auch freie Werkstätten

„Die Arbeit an Luftfederungen wird bisher oft den Markenwerkstätten überlassen, dabei ist der Austausch eigentlich einfacher als bei Federbeinen.“ David Vahlkamp, Sales Manager Arnott Europe Originalteil (u. l.) gegenüber dem verbesserten Ersatzteil von Arnott: 7 Stunden Arbeitszeitersparnis

sollen ermuntert werden, den Austausch von Air Suspensions nicht automatisch den Markenwerkstätten zu überlassen. „Der Austausch ist eigentlich sogar einfacher als bei Coil Spring-Federungen“, so Vahlkamp. Als Support für die Werkstätten bietet Arnott telefonischen und E-Mail-Kontakt sowie Trainings durch das Sales Team an. Wenn sich der Einbau eines Luftfederungs-Ersatzteils nicht mehr rentiert, bietet Arnott im Sinne einer Zeitwertreparatur auch Coil Conversion Kits für ca. 40 Modelle an, die in Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Monroe und Eibach erzeugt werden. • (KAT)


gewerbe

Kraft ohne Ende Banner hat die Buffalo Bull für Nutzfahrzeuge und für Sondermaschinen neu aufgelegt.

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ernlaster brauchen viel Energie – nicht nur um von A nach B zu kommen, sondern auch am Stand, zum Beispiel während der Nacht, wenn die Batterie die Versorgung übernimmt. Sie steuert Standheizung, Kühlschrank, Fernseher und allerlei andere Geräte an Bord des Trucks. Umso wichtiger sind Batterien, auf die man sich verlassen kann: Als „Schwerarbeiter“ hat sich die Buffalo Bull von Banner schon bisher erwiesen, jetzt kommt die neueste Generation auf den Markt. Sie

Neue Buffalo Bull in 2 Versionen: EFB für Nutzfahrzeuge und Hochstrom für Sondermaschinen ist in der EFB-Technologie ausgeführt (Enhanced Flooded Battery) und wird ab Frühjahr/Sommer in 2 Größen mit 190 bzw. 240 Ah erhältlich sein. Gedacht ist die neue Buffalo Bull für Nutzfahrzeuge ebenso wie für Sondermaschinen wie zum Beispiel Bagger, Pisten Bullys oder Traktoren. • (MUE)

Neues Crafter-Paket Den Algema Blitzlader 2 gibt es nun auch auf Basis des neuen Volkswagen Crafter.

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orgestellt hatte Eder Fahrzeug- und Maschinenbau den „Algema Blitzlader 2, die konsequente Weiterentwicklung des seit Jahrzehnten erfolgreichen Fahrzeugtransporters“, so Gesamt-Vertriebs- und Marketingleiter Peter Nebel, mit Ford-Transit-Triebkopf. Nun gibt es Fahrzeuge auf VW-Crafter-Basis. Weitere mit der Technik des neuen Sprinter folgen.

Blitzschnelle Fahrzeugbergung In nur acht Sekunden lässt sich der Blitzlader 2 durch das automatische Knicken des Chassis und

Geeignet für Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum Leichtnutzfahrzeug

Ausfahren der Rampen aufladebereit machen: Der sehr verwindungssteife Rahmen macht bis zu 3,1 Tonnen Nutzlast möglich. Dank niedrigen Auffahrwinkels des optimierten Knickladesystems EasyLoad und 5,5 mal 2,1 Meter Lademaß lassen sich Fahrzeuge vom Kleinauto bis zum Transporter so rasch wie möglich von einer Person aus dem Gefahrenbereich abtransportieren: Damit erhöht sich die Produktivität für Autohäuser, Werkstätten und Abschleppunternehmer. Das komplett neu entwickelte hydroBalance-Fahrwerk des Blitzlader 2 – auch auf Volkswagen Crafter-Basis – macht Autotransporte nicht nur sicherer und komfortabler, sondern noch wirtschaftlicher. • (ENG)


Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek

ANSICHT

Ein bisserl hintennach A

uf Basis von EU-Richtlinien aus 2014 (konkret 2014/45/EG und 2014/47/EG) wurde die PBStV, die die Grundlage für unser „Pickerl“ ist, nun geändert. Es war die Maßnahme an sich schon ziemlich überfällig, dennoch gibt es die üblichen Flüchtigkeitsfehler. Wer meint, mit der konsolidierten Fassung des offiziellen RIS Rechtsinformationssystems (Stand 19.4.) eine dem Letztstand entsprechende Fassung zu haben, irrt. Etwa sind die Anlagen 1 und 2a Schnee von gestern. • Ab Pkw-Baujahr 2006 werden hinsichtlich der Abgaskontrolle Maßnahmen vorgesehen, die jene Länder, die früher gehandelt haben, schon wieder

„Braucht man die PBStV? Wären nicht wenige erläuternde Texte sinnvoller?“ geändert haben. Es handelt sich um den Verzicht auf die Endrohrmessung. Dem Vernehmen nach soll der neue Minister die bisherige Methode als aus der Steinzeit stammend bezeichnet haben. Es gab einen ziemlichen Sturm der Entrüstung bei einigen Fachleuten bis hinauf zu den Experten der TU. • Es ist schon richtig, dass das Hochdrehen von Dieselmotoren bis zur Abregeldrehzahl eine nervige und nicht motorenfreundliche Prozedur ist. Es waren auch Maßnahmen, die anlässlich der Abgasprüfung manchen Fahrzeughaltern angeraten wurden (wie „Fahr’n S’ einmal voll auf der Autobahn, damit der Dreck hinten rauskommt!“) nicht der Weisheit letzter Schluss. Unter Annahme von exakt arbeitenden Komponenten der Motorensoftware, welche Fehlermeldungen im OBD-System hinterlassen sollten, besteht die Möglichkeit, dass manche Motoren gar keine heraus-

Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek ist Ziviltechniker in Wien mit Schwerpunkt Verkehr

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fordernden Lastzustände erleben und auch der OBD nichts melden. Werkstattmessgeräte sind genauer und müssen stets kalibriert werden. Exakte technische Kontrollen sind im Zeitalter der Softwarelösungen oft mit Problemen verbunden, insbesondere als die Programmierung durch Fahrzeughersteller in der jüngeren Vergangenheit massiv in Verdacht geriet. Darüber können leistungerhöhende Eingriffe in die Software massive Abgassteigerungen hervorrufen, ohne sich immer im OBD-System zu verewigen. Das Thema ist schwierig genug, um den Rat von echten und unabhängigen Fachleuten einzuholen, wozu haben wir denn von der Allgemeinheit mitfinanzierte Hochschulinstitute. Stammtischlösungen sind hier fehl am Platz. • Das grüne Pickerl wird der Vergangenheit angehörigen, die Sinnhaftigkeit desselben war mir stets ein Rätsel. Damit das weiße aber nicht einsam ist, kommt ein neues rotes für historische Kraftfahrzeuge hinzu. Das ist gut so, denn damit können auch die durchzuführenden Prüfungen an das Alter der Fahrzeuge angepasst werden. Die ursprüngliche Absicht hinter der Pickerl-Idee war es, leicht erkennbare Nachweise für Verkehrssicherheit und Umweltgerechtheit zu schaffen. • So manches Problem der §57a-Überprüfung ist nach wie vor ungelöst. Zum Beispiel werden seitens der EU außerordentliche Prüfungen der ordnungsgemäßen Instandsetzung von verunfallten Kfz verlangt. Werkstätten bekommen rasch abtransportierte und im Ausland zusammengeflickte Fahrzeuge gar nicht zu Gesicht. Die EU würde auch den Kilometerstand von 160.000 als Grund für eine außerordentliche Prüfung sehen, wozu es nur 3 Fragen gibt: Wie wissen? Wer macht? Warum 160? • Bis Ende 2018 wird ein Schallpegelmesser verlangt, zu dessen Handhabung aber noch einiges fehlt. Es wäre ja wunderschön, Krawallmacher zu entlarven. Es ist unverständlich, warum die Allgemeinheit gequält werden muss, wenn es auch leise geht. Bei mehr als 160 Seiten detaillierter EU-Richtlinien stellt sich wie beim ganzen Kraftfahrrecht die Frage, ob man 78 Seiten Aufwändiges wie die PBStV braucht und nicht wenige erläuternde Texte sinnvoller wären. Kleines Detail am Rande: Bei der EU existiert der von unseren Behörden in die Verantwortung der Betriebe verlagerte Vorschriftsmangel nicht. •


gewerbe

Mit Vertrauen zum Erfolg: Karl-Heinz Pucher (Kastner) und Mario Egger

Mit Werkstattausrüstungsspezialist Kastner auf die grüne Wiese gebaut: Karosserieklinik Egger, Eisentratten in Kärnten

Auf die grüne Wiese gebaut In Zusammenarbeit mit Werkstattausrüstungsspezialist Kastner hat Mario Egger seine Karosserieklinik in Eisentratten komplett neu gebaut und freut sich über maximale Auslastung.

M

odern, großzügig, effizient und sehr erfolgreich: So präsentiert sich der komplett neue Betrieb der Karosserieklinik Egger im Kärntner Eisentratten. Dabei kann Inhaber Mario Egger mit seinen 41 Jahren schon auf 25 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen. Vor 6 Jahren hat er dann die Karosserieklinik Perauer seines vormaligen Lehrherrn und Arbeitgebers übernommen und sich selbstständig gemacht. Aufgrund des Erfolges wurde der alte Betrieb bald zu klein, die Ausstattung war veraltet. Ein Neubau musste her – und ein Partner für die Umsetzung. „Ich schau mir immer die Artikel in AUTO & Wirtschaft an und erfahre dort über Produkte und Dienstleistungen. Bei den Reportagen über Kastner wurde ich in meinen Überlegungen bestätigt und habe die Firma Kastner, mit der ich schon vorher zusammengearbeitet habe, mit dem kompletten Neubau meiner Firma beauftragt“, so Egger.

Kompletter Neubau mit Kastner Wichtig war ihm dabei, dass eine professionelle Firma alles organisiert, zusammenstellt und inklusive Behördenwege umsetzt. So hat Gebietsleiter KarlHeinz Pucher die ersten Entwürfe gezeichnet, ehe das Kastner-Planungsbüro zur finalen Umsetzung zum Einsatz gekommen ist. Die „Alles-aus-einer-HandLösung“ ist eine der großen Stärken von Kastner und wird auch immer öfter angenommen. „Es ist ein großer

Effizienzsteigerung: Füllerplatz neben der Lackierkabine, Car-O-Liner Scherenbühne mit Richtaufsatz

Vertrauensbeweis des Kunden, wenn man mit der Komplettabwicklung beauftragt wird“, erzählt Pucher. Auf der grünen Wiese wurde in kurzer Zeit ein Vorzeigebetrieb mit modernsten Geräten und Werkzeugen gebaut: Kastner lieferte die Blowtherm-Kabine mit allen Ausstattungsdetails, einen modernen Füller-Platz zur Steigerung der Auslastung, ein AVL Ditest-Diagnosegerät, ein Punktschweißgerät sowie diverse Bühnen wie die Kombination aus Scherenbühne und Richtbank von Car-O-Liner. Komplettiert wurde die technische Ausstattung mit den neuesten, schnelltrocknenden Produkten von Glasurit. So kann Egger durch die deutlich höhere Effizienz die Frequenz merkbar steigern.

Das Unternehmen steht mit den Mitarbeitern

Die Technik bildet die Basis für die gute Arbeit, die Qualität wird freilich von den Mitarbeitern gesichert. „Man muss Top-Leute haben und diese behalten können“, ist Egger überzeugt. „Das Unternehmen steht und fällt mit den Mitarbeitern. Dabei muss die Qualität dem Facharbeiternachwuchs schon in der Lehre Mario Egger, Karosserieklinik Egger beigebracht werden.“ Der Teamerfolg ist bei Egger auch auf seine soziale Kompetenz zurückzuführen: „Ich sehe schon in der Früh beim Betreten des Betriebes, wie es dem Mitarbeiter an diesem Tag geht, dementsprechend kann ich dann das Tempo vorgeben“, so Egger über seine Philosophie. • (GEW)

„Man muss Top-Leute haben und diese behalten können.“

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gewerbe

Keine Chance dem Beißer Professionelle Marderabwehr lohnt sich nicht nur für den Autobesitzer, sondern auch für das Autohaus. Mit einer moderaten Investition lassen sich empfindliche Schäden hintanhalten. Von Mag. Bernhard Katzinger

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us Schaden wird man klug, aus einem hohen Schaden wird man klüger. „Marderschäden sind keine Kleinigkeit und erfordern schnell einmal 5 bis 6 Stunden Arbeit“, sagt Franz Weißkirchner, Werkstattleiter im Autohaus Schallgruber in Stockerau. Da rechnet sich die Investition in ein modernes Marderabwehrsystem schnell.

Hochvolt gegen den Beißer Etwa 60 Stück der Marderabwehr-Systeme von Stop&Go verkauft das Autohaus jährlich, die überwiegende Mehrheit davon sind Hochspannungsgeräte mit Ultraschall. Beliefert wird Schallgruber von Aicher Autoteile. Gebietsvertriebsleiter Harald

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Das UltraschallDie Kontakte gerät (r., gelb) werden mit dem strahlt nach unten Kabel verbunden

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Das Klick-System fixiert den Kontakt am Kabel

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Sapper ist überzeugt: „Marderabwehr ist ein sicheres Geschäft, wenn sie nur aktiv angepriesen wird.“ Das bestätigt Weißkirchner: „Immer öfter verkaufen wir das System zum Neuwagen gleich mit dazu.“ Die Kunden sind zufrieden: Stop&Go-Systeme – wie etwa das Stop&Go 8, das unabhängig von der Stromversorgung des Autos mit eingebauten Knopfzellen funktioniert und sich per Schwingungssensor aktiviert, wenn der Motor abgestellt wird – verhindern Marderschäden „zu 99 Prozent“.

Professioneller Einbau

Hersteller wie Werkstatt sind sich einig, dass der Einbau von der Fachwerkstätte durchgeführt werden muss. „Bei der Montage ist etwa wichtig, dass die Kontakte fest sitzen und dass auch die Funktion nach dem Einbau professionell kontrolliert wird.“ Der Einbau durch den Profi dauert etwa 20 Minuten (siehe Fotos). Stop&Go-Hersteller Norbert Schaub GmbH aus Neuenburg (D) unterstützt Betriebe beim Marketing. Dass Marderabwehr Zukunft hat, steht 5 für Vertriebsleiterin Sari Melcher fest: „Der Marder ist als Kulturfolger auf dem Vor4 6 marsch, wir verzeichnen jedes Jahr ZuwachsKaum sichtbar, für 260 Volt schreWarnhinweis wird den Marder, aber cken den härtes- im Motorraum raten im 2-stelligen ein klares „Stop!“ ten Marder ab angebracht Prozentbereich.“ •

„Marderabwehr ist ein gutes Geschäft. Man muss die Produkte nur aktiv anpreisen.“ Harald Sapper, Aicher Autoteile

Sari Melcher, Vertriebsleitung Stop&Go, Roland Schallgruber, Harald Sapper, Aicher Autoteile, Franz Weißkirchner, Autohaus Schallgruber (v. l.)


gewerbe

Funktionärstreffen: Peter Börner (ZKF), Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker Erik P. Papinski und Thomas Aukamm, MBA (ZKF)

Unsägliche Rechnungskürzung Der Konflikt zwischen Werkstätten und Versicherungen war das zentrale Thema der Würzburger Karosserie- und Schadenstage.

Sven Janssen und Sven Hommel, EMM

B

ei den jährlich von Vogel Business Media veranstalteten Karosserieund Schadenstagen trifft sich an zwei Tagen die gesamte Branche, um von neuen Entwicklungen zu hören und über aktuelle Themen zu diskutieren. Während das Podium dem Leitthema „Fahrzeugwerte und Wertewandel“ folgte, stand auf und abseits der Bühne das Thema Rechnungskürzung und der damit verbundene Konflikt zwischen Werkstätten und Versicherungen an oberster Stelle.

Christian Dattner, omia Lackierkabinen

Benedikt Gallmeier und Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Sterzik

Tiemo Sehon, Sehon Lackieranlagen

Franchise-Konzept Fix Auto: Roy de Lange und David Lingham

Externe Prüfdienstleister „Die unsäglichen Rechnungskürzungen der von den Versicherungen beauftragten Prüfdienstleister betreffen mittlerweile jede Werkstatt, unabhängig davon, ob es sich um einen Marken- oder Henry Heyn und Dirk Meinzer, Herkules Hebetechnik einen freien Betrieb, um einen gesteuerten oder ungesteuerten Schaden handelt“, berichtet Peter Börner, Präsident des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik. In Deutschland haben die Versicherungen ihre Fachleute längst abgebaut und beauftragen externe Dienstleister mit der nachträglichen Rechnungskontrolle. Dabei hilft der ZKF den Betrieben bei der Überprüfung. „Bei den Fällen, die bei uns landen, werden die Kosten dann zu 100 Prozent ersetzt. Wir haben auch einige Klagen erhoben und wir haben noch nie verloren“, berichtet Börner. In den angeschlossenen Ausstellungen der sehr gut besuchten Veranstaltung präsentierten sich einmal mehr 70 namhafte Anbieter der Lack- und Karosseriebranche. • (GEW)

Teq-Spray: Marcel Klein und Nico Hilderink von CRS-i

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Karsten Grötecke, Horn & Bauer

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gewerbe

Mit einer umfangreichen Palette an Additiven wendet sich Liqui Moly an die Werkstätten (l.). Diese werden im Labor getestet (r. o.), wo auch ein verschmutzter Injektor unter dem Mikroskop beurteilt wird (M.). Der Zusatz von Additiven wirkt sich positiv auf die Korrosion von Stahlfingern aus (r. u.).

Ein „Kann“, kein „Muss“ 17 Millionen Dosen mit Additiven verkaufte Liqui Moly im Vorjahr: Sie bieten auch für Werkstätten zusätzliche Absatzchancen, wie Forschungsleiter David Kaiser erklärt. Von Mag. Heinz Müller

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s ist ein Test, wie er in jedem Labor mit relativ einfachen Mitteln jederzeit vollzogen werden kann – und er heißt bezeichnender Weise „Stahlfingertest“: Man nimmt einen Kocher, gibt Kraftstoff und etwas destilliertes Wasser und erhitzt das Ganze. Im Kocher nebenan wird auch noch ein Milliliter eines Dieseladditivs beigefügt. Und dann heißt es warten, aber gar nicht lange: Denn schon nach ein paar Minuten zeigen sich in jenem Glas, in dem kein Additiv beigefügt wurde, Spuren von Rost, die immer stärker werden – bis der Stahlstab nach rund einer Stunde deutlich von Rost überzogen ist. Hingegen ist jener Stahlstab, der im Behälter mit dem Additiv hing, sauber wie zu Beginn: Klar, dass Forschungsleiter David Kaiser zufrieden ist. Denn so könne man jederzeit erkennen, wie leicht man Tank und Spritleitungen vor Rost schützen könne. Zum Einsatz kommen die Additive auch, um die stark schwankenden Kraftstoff-Qualitäten zu bekämpfen, wie sie manchmal auch in Westeuropa passieren können – etwa wenn der Anteil des in den USA hergestellten (und eher minderwertigen) Diesels zu hoch ist. Wer in solchen Fällen Additive zusetzt, kann profitieren.

Motor läuft mit Additiven wieder ruhiger In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Liqui Moly zum größten Additiv-Hersteller Deutschlands emporgearbeitet – und ist unter der Führung von Thomas Paukert auch in Österreich perfekt aufgestellt.

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Dass manche Autohersteller den Einsatz von Additiven ablehnen, lässt Kaiser übrigens nicht gelten: „Wir arbeiten nur mit jenen Additiven, die ohnedies auch in herkömmlichem Kraftstoff enthalten sind – und verstärken dadurch die Wirkung.“ Einen Einsatz empfiehlt Kaiser unter anderem bei Autos, die schon einige Jahre alt sind: „Wenn man hier das richtige Additiv dazu gibt, läuft der Motor

„Mit dem richtigen Additiv holt man jene 3 bis 5 Prozent an Leistungsabfall, die durch Verschmutzung im Motor entstanden sind, wieder heraus.“ David Kaiser, Forschungsleiter bei Liqui Moly wieder ruhiger und man holt jene 3 bis 5 Prozent an Leistungsabfall, die durch Verschmutzung entstanden sind, wieder heraus.“

Ablagerungen Schicht für Schicht abgebaut Durch die Additive werden nämlich Ablagerungen Schicht für Schicht abgebaut: „In der ersten Stunde passiert am meisten“, sagt Kaiser. Liqui Moly hat für die Werkstätten unter der Bezeichnung ProLine eigene Additive auf den Markt gebracht. Diese sollten nur von Experten eingesetzt werden, da eine falsche Dosierung auch negative Folgen haben kann. Genau jene Produkte sorgen auch für zusätzlichen Ertrag in den Werkstätten – und letztlich für zufriedene Kunden. •


gewerbe

Interessante Vortragende brachte der Samstag: Mike Richter (AUTEL), Organisator Erik Paul Papinski, Gerald Beese (KTI), Stephan Kolodzinski (IFL)

Nach den Betriebsbesichtigungen am Vortag (o.) gab es bei den Referaten am Samstag einen gut gefüllten Saal (u.)

„Richtig bezahlt werden“ Gute Stimmung trotz herausfordernder Aussichten für die Karosseriebranche herrschte Mitte Mai bei der ERFA-Tagung in Geinberg. Eine Wiederholung ist alle zwei Jahre geplant.

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n Zeiten, wo viele Dinge nur noch via E-Mail entschieden werden, seien persönliche Kontakte umso wichtiger: So begründete Erik Paul Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker, die Einladung zur ERFA-Tagung in Oberösterreich, nahe der bayrischen Grenze. Damit stieß er auf großen Anklang, denn rund 90 Teilnehmer verfolgten interessiert die Vorträge am Samstag; ein Großteil von ihnen war auch am Tag davor schon bei der Besichtigung des Flugzeugausrüsters FACC und des Fahrzeugbauers Fischerleitner in Ried mit dabei.

„Realistische Reparatur- und Lackierarbeitszeiten“ Papinski hatte für die Tagung, die ab sofort alle 2 Jahre stattfinden soll, einige hochkarätige Referenten geladen: Stephan Kolodzinski von der Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) in Friedberg (D) warb für die Plattform repair-pedia, die ein „offenes, neutrales und unabhängiges“ Informationsmedium sei. Seiner Meinung nach hätten viele Betriebe das richtige Kalkulieren verlernt: „Wir wollen 100 Prozent unserer Arbeit bezahlt bekommen“, sagte Kolodzinski: „Umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Interessenvertretung nach realistischen Reparatur- und Lackierarbeitszeiten suchen.“ Dafür habe man auch die „Liste frei wählbarer Arbeitspositionen“ aufgelegt, die derzeit 79 Positionen umfasse. Ziel sei es, dass alle Betriebe die gleichen Daten verwendeten. Laut Gerald Beese von KTI GmbH & Co. KG/Lohfelden (D) – einem privaten Institut im Bereich der

Unfallforschung – hat die diffizile Technik nun „auch in einem VW Polo“ Einzug gehalten, daher sind Spezialisten gefragter denn je: „Wenn man eine Kamera falsch einstellt, schaut sie auf 500 Meter ganz woanders hin, als sie sollte.“ Es sei daher umso wichtiger, dass die Sensorik auch bei einer UnfallschadenReparatur kalibriert werde. Beese sieht drei zentrale Themen, wie die Branche mit dem Einstellen einer Kamera bzw. eines Radarsensors umgehen sollte: Erstens benötige man das entsprechende Know-how („Wann und wo muss ich mich informieren?“), zweitens müsse ein Betrieb über die entsprechenden Prüf- und Einstellvorrichtungen verfügen. Und drittens sollte jedes Unternehmen im Karosseriebereich auch die geeigneten Diagnosegeräte besitzen. • (MUE)

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Erik Paul Papinski will die Tagung künftig alle 2 Jahre durchführen

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NEUE PRODUKTE

Individuell konfigurieren Mit einer neuen Sicherungs- und Relaishalterung im Sortiment Elparts möchte Herth+Buss den Nutzern und Entwicklern im Fahrzeugbau die Konstruktionsarbeit erleichtern. Das modulare System verfügt über Sicherungsdosen mit verbessertem Kontakt und soll es den Anwendern ermöglichen, dass die Fahrzeugelektrik auf seine individuellen Anforderungen konfiguriert werden können. Die Sicherungsdosen für Standardflachstecksicherungen und -automaten sind in den Ausführungen normal, hoch und flach als Komplettsets inkl. Einzelkontakten und Deckeln erhältlich, können aber auch individuell konfiguriert werden. Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co.KG; www.herthundbuss.com

Weiterentwicklung

Noch mehr Batterien Seit Ende April vertreibt Continental nun auch Starterbatterien. Ein Programm mit 19 verschiedenen Start-Stopp- und Starter-Batterien wurde gelauncht. Durch die Enhanced Flooded Battery und Absorbent-Glass-Mat-Technologie werden Bestnoten im technischen Vergleich versprochen. Die 19 verschiedenen Batterietypen in Erstausrüsterqualität decken in ihren Segmenten jeweils 75 Prozent des europäischen Fahrzeugbestandes ab. Für die Start-Stopp-Technologie bietet Continental 6 Batterien mit EFB-Technologie an, die speziell für Fahrzeuge mit Start-Stopp-System der Einstiegsklasse entwickelt wurde. Die noch leistungsfähigere, innovative AGM-Technologie

kommt in Start-Stopp-Fahrzeugen mit Rückgewinnung der Bremsenergie zum Einsatz. Hier hat Continental insgesamt 3 Typen im Programm. Für Benzin- und Dieselfahrzeuge ohne Start-StoppSystem hält Continental nun zudem 10 Starterbatterien mit herkömmlicher BleiSäure-Technologie bereit. Neben den 2 Jahren Gewährleistung bietet Continental spezielle Trainingsangebote an, um das erforderliche Knowhow beim Batterietausch und der Wartung von Start-Stopp-Systemen mit integriertem Batteriemanagement zu vermitteln. Continental AG; www.continental.at

Die bewährte Frequenzdämpfungstechnologie hat Koni zu seiner neuen Produktlinie „Special Active“ weiterentwickelt. Damit verspricht der Stoßdämpferspezialist ambitionierten Fahrern eine unvergleichliche Fahr- und Handling-Erfahrung. Der „Special-Active“-Stoßdämpfer erkennt den Zustand der Straße und passt sich ihm ganz automatisch an. Das soll dem Fahrer ein angenehmes und sicheres Fahrgefühl geben. Einsetzbar bei einem breiten Spektrum an Fahrzeugen – geeignet für Limousinen, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge – sind die Stoßdämpfer eine sichere Alternative zu elektronisch gesteuerten Dämpfungssystemen, die im Gegensatz zu „Special-Active“-Stoßdämpfern nachträglich nicht verbaut werden können. Koni B.V.; www.koni.com

Emissionsminderung Zur Emissionsminderung bei Ottomotoren möchte Rheinmetall Automotive mit seinem neuen Luftgebläse beitragen. Dabei beschleunigt das neue Luftgebläse über die Sekundärluftpumpe nicht nur die Katalysatoraufheizung, sondern senkt auch den elektrischen Energiebedarf und die Emissionen des Fahrzeugs. Es erfüllt damit die Anforderungen vieler Motoren im Einsatz für Umweltgesetzgebungen. Rheinmetall Automotive AG; www. rheinmetall-automotive.com

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Don wird auf das Pkw-Segment losgelassen Von der aus dem Nutzfahrzeugbereich bekannten Marke Don wird es nun auch Bremskomponenten für den Pkw-Markt geben. Speziell für Fahrzeuge, die mindestens 5 Jahre alt sind, soll es für sämtliche Fahrzeugtypen von Kleinstwagen bis zu kleinen Transportern Bremsscheiben für den Ersatzteilmarkt geben – 85 Prozent des europäischen Fuhrparks werden bedient. TMD Friction Gruppe S.A.; www.tmdfriction.com


Gemeinsam erfolgreich! Die schönsten Erfolge erreicht man zusammen. Herzlichen Dank an alle unsere Suzuki-Partner für sensationelle 8.756 verkaufte Einheiten im Geschäftsjahr 2017/18. Diese phantastischen Zahlen belegen einmal mehr, dass unsere Händler die Marke „leben“. Und das ist die nächste schöne Nachricht!

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DANKE „Danke für die hervorragende Zusammenarbeit und das gegenseitige partnerschaftliche Vertrauen!“ Helmut Pletzer, Managing Director Suzuki Austria Automobilhandels GmbH Telefon: 0662 21550 • E-Mail: averkauf@suzuki.at • www.suzuki.at


Der Vorstand des internationalen Karosseriebauer-Verbands AIRC tagte am 24. und 25. April in Wien. Im Mittelpunkt stand der freie Datenzugang – ein Anliegen, bei dem der AIRC künftig die Interessengemeinschaft AFCAR unterstützen wird. Bild v. l.: Kristof Eraly (BEL), Thomas Krebs (DAN), Erik Paul Papinski (Präsident AIRC), Peter Börner (Vizepräsident AIRC), Christian Sidler (CH)

Neu in Sales bei Stop&Go Gerald Lichthardt ist bei Norbert Schaub GmbH neuer Area Sales Manager für Stop&Go Marderabwehrprodukte in Österreich. Der Kfz-Mechanikermeister berichtet an Vertriebsleiterin Sari Melcher. Sein Aufgabengebiet umfasst Verkauf und Vertrieb in allen Bundesländern.

Neue PR-Leiterin ÖAMTC Sophie Matkovits hat von Ursula Messner die Leitung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim ÖAMTC übernommen. Sie wird in der Position ein Team von 9 Personen leiten und für die Koordination der österreichweiten externen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich sein. Sie berichtet an den Leiter Kommunikation Martin Paweletz. Matkovits war u. a. Abteilungsleiterin Presse in der österreichischen Botschaft in Berlin.

Am 19. April ist Franz Brachmann im 87. Lebensjahr verstorben. Er wurde auf dem Friedhof Baumgarten bestattet. Im Jahr 1972 hatte er den 1928 gegründeten Werkstatt-Ausrüsterbetrieb Siems&Klein übernommen, der heute von seinem Sohn, Ing. Christian Brachmann, geleitet wird.

Hankook hat sein österreichisches Verkaufsteam mit Peter Margreiter (Foto) verstärkt, der sich gemeinsam mit Thomas Hoczwik um den Ausbau der Marke im Consumer Segment sowie den Kundenservice kümmern soll. Margreiter berichtet an den Österreich-Verkaufsleiter Tassilo Rodlauer.

Business Mobility-Anbieter Alphabet Austria hat in Stephan Höffernig einen neuen Geschäftsführer Finanzen bestellt. Höffernig kommt von der Muttergesellschaft BMW, wo er zuletzt das Risikomanagement der BMW Austria Bank AG leitete.

Dr. Alexander Nekolar wurde zum neuen Präsidenten des Verbands österreichischer Leasing-Gesellschaften (VÖL) gewählt. Nekolar, der im Vorstand der Porsche Bank AG sitzt und seit 2013 Vizepräsident des VÖL war, übernimmt von Dr. Michael Steiner.

NGK Spark Plug Europe hat mit Martina Schwandrau eine neue Key Account Managerin für den D-A-CH-Raum verpflichtet. Die Industriekauffrau und Betriebswirtin kommt vom Werkzeughersteller Hazet und verantwortete dort zuletzt die Betreuung von Großhändlern und Verbänden.

KSV 1870: neuer Leiter Nord Katharina Preuss ist neue globale Leiterin des Geschäftsbereichs Automotive beim Reifenreparatur-Spezialisten Rema Tip Top AG. Sie berichtet direkt an den Vorstand und nennt u. a. das Begleiten des Mobilitätswandels als Herausforderung der Zukunft.

Roland Führer ist Leiter der innerhalb der KSV 1870 Holding neu geschaffenen Region Nord (OÖ, Sbg.). „Intensivierung des Vertriebs und nachhaltige Kundenbetreuung stehen im Fokus“, so der 53-Jährige. Er war zuletzt Geschäftsführer der KSV 1870 Information GmbH.

Ausgabe: 5/2018, 31. Jahrgang; Cover-Werbung: Shell Haberkorn; Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-0, F: +43 2243 36840-593, E: redaktion@ autoundwirtschaft.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Herausgeber: Gerhard Lustig, DW 527, M: +43 664 8229485, E: lustig.gerhard@autoundwirtschaft.at; Geschäftsführung: Stefan Binder, MBA, DW 522, M: +43 664 5285661, E: binder.stefan@autoundwirtschaft.at; redaktioneller Verlagsleiter B2B: Prok. Gerald Weiss, DW 593, M: +43 6642359044, E: weiss.gerald@autoundwirtschaft.at; Chefredaktion: Mag. Heinz Müller, DW 523, M: +43 664 8221660, E: mueller.heinz@autoundwirtschaft.at; Redaktion: Dr. Nikolaus Engel, DW 525, M: +43 664 8493231, E: engel.nikolaus@autoundwirtschaft.at; Mag. Bernhard Katzinger, DW 591, M: +43 664 1244870, E: katzinger.bernhard@autoundwirtschaft.at; Matthias Pilter, DW 579, M: +43 664 88368584, E: pilter.matthias@autoundwirtschaft.at; Dieter Scheuch, DW 575, M: +43 664 2359052, E: scheuch.dieter@autoundwirtschaft.at; redaktionelle Mitarbeit: Dr. Martin Brenner, Dr. Friedrich Knöbl, Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek, Katja Müller-Happe MSc, Dr. Konrad Weßner; Anzeigenmarketing: Uschi Ernst, DW 529, M: +43 664 8222224, E: ernst.uschi@autoundwirtschaft.at; Alexander Keiler, DW 521, M: +43 664 8229487, E: keiler.alexander@autoundwirtschaft.at; Werner Ecker, DW 520, M: +43 664 88368591, E: ecker.werner@autoundwirtschaft.at; Hbv. und Leitung Administration: Annemarie Lust, DW 597, M: +43 664 8229479, E: lust.annemarie@autoundwirtschaft.at; Grafik: graphics – A. Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-594, E: jonas.alexander@autoundwirtschaft.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (11 Ausgaben) Inland: ¤ 68,– exkl. 10 % MwSt, (Einzelpreis Inland: ¤ 8,– inkl. 10 % MwSt); Ausland: ¤ 85,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, BLZ 12000, Konto-Nr. 51844 097 901, IBAN = AT63 1200 0518 4409 7901, BIC = BKAUATWW, UID = ATU57361312; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 12.500 Stück; Erscheinungsweise: monatlich (Juli/August Doppelnummer) mit Supplements laut Mediadaten 2018; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, AUTO-info4you, FLOTTE & Wirtschaft, 4wd + ALLRADKATALOG, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET

Der elektronische Informationsdienst für die österreichische Automobilbranche


Betrifft: „Noch lange nicht die ganze Wahrheit“ in „AUTO & Wirtschaft“ 4/2018

Mitterbauer gewinnt Ichiban-Preis Als einer von 46 ausgezeichneten europäischen ToyotaPartnern konnte Autohaus Mitterbauer heuer einen „Ichiban European Customer Satisfaction Award“ entgegen nehmen. (Im Bild v. l.: Dr. Friedrich Frey, Markus Mitterbauer, Brigitta Mitterbauer, Dr. Johan van Zyl)

Werter Herr Geschäftsführer Stefan Binder MBA! Der Bericht über die Bemühungen des Eigentümers, Alleingesellschafters der Forstingerbetriebe Herrn Martin Schmid Schmidsfelden, ist wohl nicht gerade vorteilhaft dargelegt. Wie immer die Geschäftsleitung der Forstingerbetriebe auch agieren möge, so möchte ich doch etwas Namentliches richtigstellen. Die ETH Zürich, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, zählt weltweit zu den renommiertesten technischen Hochschulen. Die ETH Zürich ist nicht eine umbenannte technische Lehranstalt. Im World University-Ranking, Top Universities, liegt die ETH Zürich seit vielen Jahren im Bereich der ersten zehn Universitäten. Die ETH Zürich hat etwa 18.000 Studierende und verfügt ohne die Sponsorbeiträge über ein Jahresbudget von 1,2 Milliarden Euro. Die ETH Zürich unterscheidet richtigerweise die Diplome der verschiedenen Studienrichtungen. Die ETH Zürich ist heute überwiegend Englisch-sprachig. Laut dem angehefteten Reglementsauszug lautet das Diplom des Herrn Martin Schmid Schmidsfelden Dipl. Masch.-Ing. ETH und darf in der gekürzten Form als Dipl. Ing. ETH geführt werden. Mit freundlichem Gruß, Franz Schorn, 9991 Dölsach 88

Pfeffer als Obmann bestätigt Dr. Wolfgang Pfeffer (Bild) wurde bei der Vollversammlung der SV-Union als Obmann ebenso bestätigt wie Ing. Martin Freitag als sein Stellvertreter. Neuer Kassier wurde Gregor Semmelrock, der von seinem Vater Peter, nun Ehrenpräsident, übernimmt.

Carmunication holt Lundtoft Die Mitglieder des Vereins Carmunication, der sich um fairen Zugang zu Fahrzeugdaten für freie Werkstätten bemüht, haben Erik Lundtoft zum Geschäftsführer gewählt. Der Däne ist u. a. Managing Partner der Unternehmensberatung KeriCon und in diversen Aufsichtsund Beiräten.

Im „A&W-Papierkorb“ finden sich Inhalte, die zum Schmunzeln anregen, aber nicht immer mit der Automobilbranche zu tun haben.

Ein Dreizack, einsam und allein Österreicher top bei Seat-Weltmeisterschaft Drei Stockerlplätze – so die stolze Bilanz der österreichischen Teilnehmer bei der diesjährigen „Top Seat-People“-WM in Barcelona. Gegen starke Konkurrenz aus 25 Ländern holten Markus Wolf, Andreas Haring und Philip Hoheneder je einen 3. Platz.

Trauer um Bodo Buschmann Am 26. April verstarb Prof. h.c. Bodo Buschmann, Gründer und CEO von Auto-Veredler Brabus, nach kurzer Krankheit im Alter von 63 Jahren. Noch während seines Studiums gründete er im Jahr 1977 das heute vor allem als Mercedes-Tuner weltbekannte Unternehmen, das er bis zu seinem Tod leitete.

Manchmal erblickt man Autos an Orten, an denen man sie nicht vermuten würde: So wie jenen Maserati 3200 GT, der in der Karwoche auf dem großen Parkplatz vor der Altstadt von Umag stand. Einsam und verlassen, ohne Kennzeichen. Auf den ersten Blick noch halbwegs gut beisammen, bei näherer Betrachtung dann aber doch ziemlich ramponiert. Heruntergerissene Embleme, zerschlissenes Inneres, teilweise arg in Mitleidenschaft gezogener Lack, platte Reifen … Doch wie war der knapp 20 Jahre alte Italiener überhaupt in das kroatische Küstenstädtchen gekommen? Die Anrainer wussten es nicht zu sagen: Jedenfalls stehe er schon seit mehreren Monaten dort, wurde uns versichert. Eigentlich schade drum!

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schluss mit lustig Agentenverträge weitergedacht V

iele (Premium-)Hersteller beobachten sorgenvoll, dass andere Branchen durch digitale Disruptoren grundlegend verändert werden (AirBnB, Uber, Spotify etc.), und befürchten eine ähnliche Entwicklung im Pkw-Handel. Sollte dieser Fall eintreten, werden die Hersteller zu Hardwarelieferanten degradiert, die Kundenschnittstelle wird durch ein (fremdes) Internetportal besetzt, die wertvollen Kundeninformationen dort abgegriffen und ein Nachfragemonopol aufgebaut. • Auch Hersteller rücken näher zusammen, da sie sich nicht mehr gegenseitig als die bedrohlichsten Wettbewerber sehen, sondern eben diese digitalen Vermittler wie zum Beispiel der gemeinsame Kauf des digitalen Kartenanbieters „Here“ durch Audi, BMW und Mercedes oder die Zusammenführung der Carsharing-Dienste von car2go (Mercedes) und DriveNow (BMW). • Eine weitere Gegenstrategie der Hersteller können eigene Portale sein. Das Problem dabei ist, dass durch die oftmals sehr volumenorientierten Margen- und Bonussysteme es permanent Vertriebspartner gibt, die durch den Absatz einiger zusätzlicher

Von dieser Stelle wünschen wir unserem Einzelhandelssprecher Ing. Josef Schirak alles Gute auf dem Weg der Genesung und noch viele von der Autowirtschaft hochgeschätzte Kommentare. Wir schätzen Dich als Ratgeber, Brückenbauer und Ideenlieferanten!

gibt es in der digitalen Welt realistischerweise keine Vermittlung, wenn es der Hersteller nicht will. Der Kunde loggt sich auf der Herstellerplattform ein und tätigt dort seinen Kauf (click-andbuy). Er unterschreibt aber kein physisches Papier mehr beim Agenten, aus dem dieser einen Provisionsanspruch ableiten kann. • Theoretisch könnte der Agent versuchen, den Kunden auf eine eigene Plattform zu dirigieren, um ihn dann an den Hersteller weiterzuleiten. Das ist eher unrealistisch, da es den meisten Vertriebspartnern schwer fallen dürfte, bessere (attraktivere) Plattformen als die Hersteller zu programmieren. Der Wettbewerb – wer hat die bessere Plattform – ist vom heutigen Handel nicht zu gewinnen und kann vom Hersteller jederzeit unterbunden werden. • In einem derartigen System steht es dem Hersteller auch frei, neben dem eigenen Agentennetz fremde digitale Vermittler zu nutzen, z. B. ein spezielles Angebot für Amazon-Kunden zu schaffen. Dadurch liefe das Autogeschäft endgültig am heutigen Handel vorbei …

„Vor diesem Szenario sollte auch der Handel Respekt haben, da zunächst einmal er in wichtigen Funktionen ersetzt wird!“ Einheiten große Boni verdienen können und bereit sind, dafür Fahrzeuge mit hohen Nachlässen zu verkaufen. Die eigenen Portale können also zu einem unkontrollierten Preisverfall führen. • Um die Preiskontrolle durch den Hersteller zu gewährleisten, OHNE gegen Kartellrecht zu verstoßen, wird als mögliche Lösung die Umstellung auf ein Agentensystem diskutiert. • Diese Idee ist zunächst schlüssig, kann aber zu erheblichem Kollateralschaden für den Handel führen: Der Agent vermittelt Kunden ja nur mehr an den Hersteller, der jetzt einziger Händler für Neu-, Gebrauchtwagen, Leasing und sonstige Dienstleistungen ist. Jedes Geschäft ist ein Direktgeschäft. Während dies in der realen Welt noch ganz gut funktionieren kann (Kunde schließt mit dem Hersteller über Vermittlung des Agenten einen Kaufvertrag ab),

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WEIL‘S FUNKTIONIERT. DAS WILLHABEN MOTORNETZWERK • Reichweitenstark - 2,6 Mio. Österreicher nutzen den willhaben Auto & Motor Bereich* • Wirkungsvoll - Treffsichere Kundenansprache mit unseren flexiblen Lösungen • Kompetent - Wir kennen den Automarkt

Quelle: * ÖWA Plus 2017-III, Unique User im Quartal


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