April 2018 Eine Beilage von AUTO & Wirtschaft
www.autoundwirtschaft.at
LACKMARKT
Fachkräftemangel und Digitalisierung
Herausforderungen: Stromschlag und Radarausfall
Umfrage:
Die Branche vor dem großen G‘riss
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editorial Die Guten ins Töpfchen
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wei von drei Kfz-Betrieben stehen dem Schadensrouting kritisch gegenüber“, so das Ergebnis einer Studie des Market-Institutes, welche die Garanta in Auftrag gegeben hat. Die freie Werkstättenwahl sehen zwei Drittel als Vorteil für den Kunden. Laut dieser Umfragen ist mehr als 80 Prozent der befragten Kfz-Betriebe die Art und Weise, wie Versicherungen im Schadensfall agieren, sehr wichtig. Und zwei Drittel der Unternehmer haben schon aufgrund fehlender Verträge Kunden verloren. Gleichzeitig haben bereits sechs von zehn Befragten bereits Angebote erhalten, als Vertragswerkstätte zu arbeiten.
Unterschreiben Sie Verträge nur dann, wenn die Zusammenarbeit passt und sich betriebswirtschaftlich wirklich rechnet. Routing und Schadenmanagement beschäftigt europaweit die Karosseriebetriebe. In Deutschland gibt es seit 2010 einen Verband der Partnerbetriebe. Dort wird aktuell von sehr hoher Auslastung und Auftragslage berichtet, die aufgrund des Fachkräftemangels zum Problem wird. Gleichzeitig werden die oftmals nicht ausreichenden Stundenverrechnungssätze beklagt. Als Höhepunkt der Mitgliederversammlung wählen die Partnerwerkstätten übrigens den „Schadensteuerer des Jahres“. Das klingt für österreichische Verhältnisse nahezu bizarr. Es zeigt aber auch: Schadensteuerung und Schadenmanagement sind nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, aber natürlich auch nicht grundsätzlich etwas Gutes. Es hängt immer davon ab, wie die Zusammenarbeit ausgestaltet ist und wer davon mehr profitiert. • Garanta-Chef Kurt Molterer bringt es aus seiner Sicht ziemlich klar auf den Punkt: „Die Betriebe sollten darauf achten, dass der Versicherer das Schadensrouting nicht von der Gewährung von Reparaturrabatten abhängig macht.“ Oder anders gesagt: Liefern Sie Qualität, überzeugen Sie Ihre Kunden und unterschreiben Sie Verträge nur dann, wenn die Zusammenarbeit passt und sich betriebswirtschaftlich wirklich rechnet.
Gerald Weiss, Prokurist, redaktioneller Verlagsleiter B2B
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Die Trends der Branche Fachkräftemangel, Änderung der Kundenstruktur und die Digitalisierung beschäftigen die Karosseriebetriebe aktuell und in naher Zukunft. Teilweise sind die Betriebe selbst gefordert, teilweise braucht es die Politik, um die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Von Gerald Weiss
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ie Karosseriefachbetriebe sind mit drei Entwicklungen konfrontiert“, weiß Bundesinnungsmeister Erik P. Papinski: „1. die Veränderung der Kundenstruktur, 2. die Digitalisierung und 3. der Facharbeitermangel.“ Dabei betrifft die Veränderung der Kundenstruktur sowohl den Auftraggeber wie auch den Schaden selbst. So geht der Trend ganz klar zu den kleineren Schäden. „Aufgrund der komplexen und teuren Technologien sind schwerere Unfälle, die früher ein guter Auftrag waren, heute schon sehr bald ein wirtschaftlicher Totalschaden“, erklärt Papinski. Die
„Wir brauchen eine Gleichstellung der Lehrlingsausbildung mit der Schule – mit denselben Möglichkeiten.“ Erik P. Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker
Komponenten wie etwa Scheinwerfer, Radarsysteme, Sensoren und diverse Steuergeräte erhöhen die Kosten beispielsweise bei einem Frontalunfall in so einem Ausmaß, dass selbst bei jungen Fahrzeugen sehr bald der Fahrzeugwert überstiegen wird. „Die Wrackbörsen tun ihr Übriges“, beklagt Papinski. „Gleichzeitig werden die kleinen Schäden – trotz kleiner Helfer wie Parkpiloten und Rückfahrkamera – momentan mehr.“ Für den Lackierbetrieb bedeutet das in jedem Fall eine grundsätzliche Veränderung in seinen Fertigkeiten und Abläufen. Denn die Reparatur von kleinen Schäden erfordert andere Technologien, andere Materialien und andere Arbeitsabläufe.
Wer ist der Auftraggeber? Doch nicht nur der Schaden, auch die Auftraggeber verändern sich. Wie schon öfter in LACK & Wirtschaft thematisiert, wird der Fahrer des Autos
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immer seltener der Entscheider sein: egal ob Firmenfahrzeug, Leasing oder Carsharing. Speziell bei jungen Fahrzeugen sind bereits Verträge für den Schadensfall vereinbart: Wo wird das beschädigte Fahrzeug repariert, was und auch wie wird die Arbeit durchgeführt? Fachbetriebe, die hier mitspielen wollen, müssen mit Verträgen, vorgegebenen Reparaturabläufen, diversen Dienstleistungen und nicht zuletzt einer vordefinierten, elektronischen Auftragsannahme, Kostenkalkulation und Abrechnung arbeiten.
Digitalisierung: Fahrzeug, Prozess und Abwicklung Hier sind wir beim zweiten großen Trend: der Digitalisierung. Zur Elektronik im Fahrzeug haben wir einen eigenen Artikel auf der nächsten Doppelseite gestaltet. Aber auch im Lackier-Prozess ist die Digitalisierung längst da und wird von vielen Betrieben bereits genutzt. Das reicht von der digitalisierten Farbtonfindung mittels Farbtonmessgerät und Online-Datenbank, vereinzelt kommen bereits elektronische Farbmischgeräte zum Einsatz. Nicht ersetzt werden können dabei die Erfahrung und die Leistung eines Lackierers, sowohl in der Farbbestimmung wie auch in der Vorbereitung und dem Lackieren selbst.
Wir brauchen mehr Lehrlinge Damit kommen wir zum dritten Punkt, der sehr problematischen Entwicklung des Facharbeitermangels. „Wir brauchen eine Gleichstellung der Lehrlingsausbildung mit der Schule“, fordert Papinski. „Der Lehrling muss dieselben Möglichkeiten und die gleiche Unterstützung wie ein Schüler haben.“ Die Argumentation, dass der Betrieb ja den Lehrling
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als Arbeitskraft einsetzen kann, zählt für Papinski schon lange nicht mehr: „Wenn man Urlaub, Berufsschule und diverse Einschränkungen beim Einsatz abzieht, bleibt nicht mehr viel übrig.“ Und in dieser Zeit sollte der Lehrherr dem Lehrling ja auch noch etwas beibringen. „Die Politik muss entscheiden, so wie jetzt kann es nicht funktionieren. Nicht, dass die Wirtschaft
nichts beisteuern möchte, aber ich kann einen Lehrling heute nicht produktiv einsetzen, wenn ich ihm auch etwas beibringen möchte“, ist Papinski überzeugt. Einen weiteren Grund für die Gleichstellung sieht er auch beim Image. „Wenn die Lehre aufgewertet wird, sind vielleicht auch die Eltern wieder bereit, ihren Kindern das Erlernen eines Handwerks zu ermöglichen.“ •
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Stromschlag und Radarausfall Die technischen und elektronischen Veränderungen beim Automobil sind gewaltig. Schon heute muss sich der Karosseriebetrieb den aktuellen Herausforderungen bei Elektromobilität und komplexen Assistenzsystemen stellen. Von Gerald Weiss
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iele erfahrene Unternehmer der Autobranche, egal ob Handel, Mechanik oder Karosserie, stehen den zukünftigen Entwicklungen des Automobils skeptisch bis ungläubig gegenüber. Das ist ihr gutes Recht und niemand kann wirklich genau abschätzen, was im Bereich der Elektromobilität und des autonomen Fahrens wirklich auf uns zukommt. Interessanterweise ist aber gerade bei diesen beiden Entwicklungen der Karosseriefachbetrieb schon heute gefordert. Bei den Marken-Autohäusern sagt ohnehin der Importeur, wo’s lang geht und bestimmt über die notwendige Infrastruktur und Ausbildung. Wer also solche Fahrzeuge verkaufen möchte, bekommt die Umsetzung vorgeschrieben. Als freie, mechanische Werkstätte kommen die Fahrzeuge in der Regel nicht gleich als Neuwagen in den Betrieb. Je nach Positionierung sind die Kundenfahrzeuge vier Jahre oder älter. Da hat man Zeit, sich Informationen zu besorgen. Und wenn man die Stromer grundsätzlich auslässt: auch kein Problem. Im Karosseriefachbetrieb ist die Situation komplett anders. Bleiben wir vorerst beim Fahrzeug mit Hochvolt-Technologie: Täglich kann ein fast neues, elektrifiziertes Auto mit einem Schaden auf den Hof gebracht werden.
Das System ist nicht mehr, wie es sein soll Hier sind nicht die Reifen zu wechseln oder die Bremsen zu ersetzen: Hier ist in der Regel ein mehr oder weniger schwerer Unfall passiert, die Karosserie und möglicherweise auch das elektrische System sind nicht mehr so, wie sie sein sollten. Falls beim Kontakt mit diesem beschädigten Fahrzeug etwas schief läuft, geht es nicht mehr um einen technischen Fehler, den die Betriebshaftpflicht bezahlt.
Haben Karosseriearbeiten Auswirkungen auf das Funktionieren von Assistenzsystemen? Hier kann es tatsächlich um Menschenleben gehen. Natürlich kann man die Annahme verweigern oder das Auto gleich zum Markenbetrieb weiterleiten. Was aber, wenn fixe Verträge mit der Leasingfirma oder der Versicherung bestehen? Was aber, wenn diese Flotte ein großer, wichtiger Kunde ist?
Egal ob 10, 30 oder 50 Prozent Marktanteil Beim Ignorieren der Elektrifizierung und deren wachsender Bedeutung wird oft das Hybridmodell vergessen, das aktuell einen deutlich höheren Anteil an der E-Mobilität hält. Dabei ist vollkommen egal, ob die E-Mobilität (Voll oder Hybrid) in zehn Jahren 10, 30 oder 50 Prozent Anteil am Gesamtmarkt hat. Als Karosseriebetrieb werden Sie mit Sicherheit diese Fahrzeuge in einer gewissen Regelmäßigkeit in die Werkstätte bekommen.
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Dabei geht es aktuell um eine Hochvolt-Grundausbildung für alle Mitarbeiter: Mit HV-1 weiß jeder, was er an einem elektrischen Fahrzeug NICHT darf. Und zwei Mitarbeiter sollten mit dem Modul HV-2 ausgebildet sein. Diese wissen dann zumindest, wie man ein Fahrzeug spannungsfrei schalten kann. Das klingt simpel, damit ist aber schon viel getan und Sie sind als Betrieb auf der sicheren Seite. Wie weit man dann ins Detail geht, hängt letztlich wirklich vom realistischen Fahrzeugpark ab.
Die Auswirkungen der Reparatur auf Sensoren Ein weiteres Problem tritt mit dem Trend zu Assistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren auf. Ein Beispiel: Einem Lackierbetrieb wird das Nichtfunktionieren des Toten-Winkel-Assistenten – per Gerichtsgutachten – vorgeworfen, weil er die hintere Stoßstange lackiert hat, welche die Sensoren verbirgt. Nun, der Lackierer kann nachweisen, dass auch die Original-Stoßstange die Funktion des Systems nicht verbessert und es ist in diesem Fall niemand zu Schaden gekommen. Was aber, wenn ein Unfall aufgrund nicht funktionierender Assistenzsysteme auftritt oder zumindest Zweifel auftreten, dass die Assistenzsysteme daran schuld sein könnten? Was, wenn das Fahrzeug zuvor in der freien Karosseriewerkstatt repariert worden ist?
der Grund dafür sind: Allein die Tatsache, dass man sich dafür rechtfertigen muss, schränkt den Spaß am Geschäft deutlich ein.
Gut vorbereitet in die Zukunft Diese Beispiele sollen nicht prognostizieren, dass Ihr Geschäft in Zukunft nicht mehr funktionieren wird. Vielmehr sollen sie aufzeigen, wie komplex die Technik und Elektronik werden wird, wie wichtig die richtigen Partner, die richtigen Informationsquellen, die richtigen Geräte und vor allem die richtigen Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung sein werden. •
Reparaturvorgaben Wer weiß in einem freien Betrieb, ob und wie oft eine Stoßstange, ein Karosserieteil bei einem bestimmten Modell noch repariert und lackiert werden darf? Darf man noch selbst lackieren und spachteln oder muss man lackierte Teile ab Werk bestellen? Wie stark darf ein Karosserieteil noch gerichtet werden, bevor die kleinste Veränderung in der Fahrzeugarithmetik die Position bzw. die Ausrichtung des Sensors, der Kamera, des Radars so verändert, dass die Assistenzsysteme nicht mehr perfekt funktionieren? Dabei ist es letztlich gar nicht so wichtig, ob diese Veränderungen
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Vor dem großen G’riss Weniger und kleinere Schäden, dazu wachsender Kostendruck durch Schadenssteuerung und Flottenmanagement – es droht eine Marktbereinigung in der Lackbranche. Wir haben Branchenexperten befragt, wie man im Rennen um den Kunden bleiben kann.
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ie waren Sie mit dem Jahr 2017 zufrieden und was erwarten Sie für 2018? Lanzerstorfer, PPG: 2017 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten unsere hoch gesteckten Ziele weit übertreffen. Alle Bereiche von Pkw über Nfz und Industrie haben sich sehr gut entwickelt. Entsprechend hoch sind die Erwartungen für dieses Jahr, wobei uns die Ergebnisse der ersten beiden Monate schon sehr zuversichtlich stimmen. Kapeller, AkzoNobel: Wir waren mit dem vergangenen Jahr zufrieden. Wenn wir uns auch mehr erwartet hätten, konnten wir wie 2016 gleichbleibend wachsen Daniel Kapeller, AkzoNobel und den erwarteten Abwärtstrend stoppen. „Gleichbleibend zu wachsen“ ist auch unser Ziel für heuer. Wir wissen, die Branche steht vor großen Herausforderungen: Technische Entwicklungen der Automobilbranche, etwa Fahrerassistenzsysteme werden den Lack- und Karosseriemarkt heute und in Zukunft nachhaltig beeinflussen. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen der Kunden durch hochwertige Produkte im Lack- und im Servicebereich immer neu zu gewinnen, und das tun wir jeden Tag! Steingaß, BASF: Es gibt in jedem Jahr Höhen und Tiefen, das Geschäft bleibt durch die Dynamik und den Wettbewerb am Markt spannend. Wir haben uns 2017 insgesamt behauptet und sehen uns gut aufgestellt für die Zukunft. Wir führen 2018 einige Innovationen in Österreich ein, z. B. ein neues Spektrophotometer, welches in Kombination mit einer umfangreichen Farbtondatenbank unsere Kompetenz in diesem Bereich unterstreicht. Sehr interessant für umweltbewusste Kunden ist aus meiner Sicht das „Mass-Balance-Konzept“ von BASF, wobei
„Wir bieten Konzepte zur Prozess optimierung und Digitalisierung.“
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durch verstärkten Einsatz erneuerbarer Rohstoffe bei der Produktion bestimmter Lackprodukte CO2 eingespart wird. Auch bei der Verarbeitung in der Werkstatt wird CO2 eingespart. Das Verfahren ist TÜV-zertifiziert und unsere Kunden leisten damit einen Beitrag zum Umweltschutz. Walbrodt, Standox: Das Jahr 2017 ist für Standox ausgezeichnet verlaufen. Nach einem fulminanten Start im 1. Quartal pendelte sich die Nachfrage auf dem erwarteten Niveau ein, um gegen Ende des Jahres noch einmal zuzulegen. Der positive Trend hat sich im 1. Quartal 2018 fortgesetzt, wobei der März erstmals seit Monaten eine sehr schwache Auslastung der Werkstätten brachte. Für den Rest des Jahres 2018 erwarten wir weiter eine durchaus positive Stimmung und Auftragslage im Markt. Weismann, Cromax: Mit dem Jahr 2017 dürfen wir von Lack & Technik und auch unsere Kunden sehr zufrieden sein. Durch die Kombination aus den wirtschaftlichsten Produkten und dem von unseren Kunden geschätzten Service konnten wir im vergangenen Jahr mehrere neue Lackierbetriebe als Kunden und Partner gewinnen. Das Jahr 2018 hat sehr vielversprechend begonnen und lässt uns auf ein ebenso erfolgreiches Jahr wie das vergangene hoffen.
„Die Bedeutung von Flotten als Kunden wird sicher zunehmen.“ Christine Steingaß, BASF Mátrai, Spies Hecker: Im Vorjahr konnten wir stabiles Wachstum verzeichnen, mit einem starken Anstieg im 4. Quartal. Durch die allgemein positive Wirtschaftslage und weitere Innovationen für unsere Kunden erwarten wir auch für heuer einen stetigen Aufwärtstrend.
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Welche Leistungen und Dienstleistungen werden in Zukunft im Karosseriebetrieb entscheidend sein? Walbrodt, Standox: Mittel- bis langfristig ist aufgrund der Entwicklung im Fahrzeugbau in Richtung Fahrerassistenz-Systeme mit einem Rückgang der Unfälle zu rechnen, was zu Auftragsrückgängen führen wird. Die vordringlichste Aufgabe ist es, die Prozesse auf diese Entwicklung abzustimmen, um in einem sich verhärtenden Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Die geschärften Prozesse müssen durch ein digitales Leistungsangebot unterstützt werden. Kapeller, AkzoNobel: Wenn wir unsere Kunden fragen, was sie umtreibt, ist Lack nur ein Thema von vielen. Im Kern geht es um Weitblick für die Entwicklungen der Branche und darum zu erkennen, was unsere Kunden wollen und brauchen. Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang das Schadensmanagement und die Bedeutung der richtigen Partnerschaften. Wir vermitteln und unterstützen, wo wir können, damit der Betrieb sicher und gewinnbringend handeln und entscheiden kann. Steingaß, BASF: Die Zahl der Schäden wird voraussichtlich weiter zurückgehen. Diejenigen, die entscheiden, wo das Fahrzeug repariert wird, werden seitens der Betriebe immer stärker umworben – seien es Private, Flottenbetreiber oder B2B-Kunden. Je attraktiver ein Betrieb aus Sicht dieser Entscheider ist, umso höher die Zahl der Reparaturaufträge. Wir sehen, dass die Key-to-Key-Time wichtiger wird. Vertretbare Kosten und Extras wie etwa Leihfahrzeuge spielen natürlich auch eine Rolle. Mátrai, Spies Hecker: Erfolgreich werden jene Betriebe sein, die ihre Reparaturprozesse ständig optimieren und vor allem auch digitalisieren. Terminvorgaben, Qualitätsansprüche, Reparaturgrößen, Kommunikationswege, Mobilitätssicherung: Es gilt, flexibel auf die Anforderungen der einzelnen Auftraggeber reagieren zu können. Die Betriebe sollten
Werner Lanzerstorfer, PPG
Daniel Kapeller, AkzoNobel
Krisztina Mátrai, Spies Hecker
auch über Zusatzgeschäfte wie z. B. Industrielackierung nachdenken. Dieses Geschäft ist zwar aufwendig, bietet aber eine zusätzliche Einnahmequelle und eine höhere Auslastung. Weismann, Cromax: Entscheidend wird sein, dass neben der Reparaturqualität auch die Qualität beim Service stimmt. Es gilt einerseits den Servicegedanken stets weiterzuverfolgen und andererseits mit dem technologischen Fortschritt Schritt zu halten. Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb unterstützen wir von Lack & Technik unsere Kunden intensiv mit Schulungen, die weit über den Lackierbereich hinausgehen. Lanzerstorfer, PPG: Ich sehe hier nicht die großen Veränderungen. Wer bisher flexibel war, seine Kunden professionell bedient und seinen Markt kennt, wird auch in Zukunft erfolgreich sein. Wichtiger wird, dass die Betriebe ihre Fachkräfte verstärkt selber ausbilden und gute Mitarbeiter halten können. Welche Zielgruppe (Privat, Versicherung, Flotte, Autohaus/B2B) wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, welche verlieren? Mátrai, Spies Hecker: Alternative Antriebstechnologien, autonomes Fahren, komplexe elektronische Assistenzsysteme – all das wird den Automobilhersteller auch in der klassischen Unfallreparatur mittelfristig ins Zentrum der „Schadenssteuerung“ rücken. Die Unfallhäufigkeit wird zurückgehen und zu weniger und kleineren Aufträgen führen. Im Moment zählen wir neben dem klassischen Versicherungsgeschäft die wachsenden Fuhrparks und Flotten zu den attraktivsten Partnern. Lanzerstorfer, PPG: Freie Karosseriewerkstätten werden je nach Lage und Gegebenheit auch in Zukunft im Sinne einer Diversifizierung alles abdecken und Schwankungen in der Auftragslage ausgleichen müssen. Sie müssen wesentlich flexibler sein als ein
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Autohaus mit Karosserieabteilung. Es ist aber zu sehen, dass auch Autohändler wieder verstärkt in den Karosseriebereich investieren und sich außerhalb ihres Kundenkreises versuchen. Wenn sich in den Ballungsräumen Carsharing durchsetzt, wird sich natürlich auch die Zielgruppe verändern. Weismann, Cromax: Natürlich werden die Zielgruppen Flotten, Sharing, Versicherungen und B2B wichtiger. Man muss aber dennoch auch zukünftig allen Zielgruppen die nötige Aufmerksamkeit schenken, um das volle Kundenpotenzial auszuschöpfen. Speziell die privaten Kfz-Halter, die es auch in Zukunft geben wird, schätzen den persönlichen Kontakt, weshalb man diese nicht vernachlässigen darf. Kapeller, AkzoNobel: Der Markt entwickelt sich zu schnell, als dass wir sicher sagen können, diese oder jene Zielgruppe ist entscheidend. Denn gehen wir das Risiko ein und setzen aufs falsche Pferd, sind unsere Kunden die Leidtragenden. Deshalb sind wir breit aufgestellt und setzen auf Ausgeglichenheit der Bereiche. Ein Beispiel ist unsere Partnerschaft mit TCS – Technology Content Services GmbH.
Christine Steingaß, BASF
Rudolf Weismann, Cromax
„Die Hersteller werden auch bei der Unfall reparatur ins Zentrum rücken.“ Krisztina Mátrai, Spies Hecker Steingaß, BASF: Der Bereich Flotten wird an Bedeutung sicherlich weiter zunehmen. Dahinter können sowohl Versicherungen als auch Firmenkunden stehen. Generell ist ein ausgewogener Kundenmix für die Werkstatt wichtig. Walbrodt, Standox: Wir sehen in Zukunft den Automobilhersteller oder -importeur als Drehscheibe für die Auftragsvergabe von Karosserieschäden, da dieser aufgrund der elektronischen Ausstattung seiner Fahrzeuge der Erste sein wird, der über den Unfallschaden unmittelbar Bescheid weiß. Wie alle Steuerungsbemühungen der letzten Jahre gezeigt haben, ist die Steuerung eines Unfallschadens nur dann möglich, wenn sie rasch nach Eintritt erfolgt. Dafür hat der Automobilhersteller die besten Karten. Wie können Sie die Betriebe bei den beiden oben genannten Entwicklungen unterstützen? Steingaß, BASF: Wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Angebote, um sie zu unterstützen. Wir laden zu Seminaren ein, die auf die Herausforderungen als Unternehmer zugeschnitten sind. Wir durchleuchten den Betrieb im Rahmen des BodyshopAudits und zeigen Potenziale auf. Darauf zielen auch unsere neuen Lufttrocknungsadditive ab: Energieersparnis, flexiblere Prozesse, freier Platz in Lackierkabine und Ofen für weitere Reparaturaufträge. Lanzerstorfer, PPG: Wir haben mit Anfang dieses Jahres unser „MVP“-Programm gestartet, wo wir zurzeit einen eigenen Mitarbeiter ausbilden. Ziel
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Joachim Walbrodt, Standox
ist es, die Betriebe zu unterstützen und eventuelle Schwachstellen im Betrieb aufzuzeigen, für die wir in Schulungen Lösungen anbieten und Maßnahmen aufzeigen. Kapeller, AkzoNobel: Die Basis sind herausragende Lacksysteme, die einfache, schnelle und sichere Verarbeitung garantieren. Darüber hinaus liefern wir neue Lösungskonzepte wie unser Prozessoptimierungskonzept PCE und wir treiben die Digitalisierung der Werkstattprozesse voran. Ein weiterer Faktor, den unsere Kunden an uns schätzen, ist die hohe Serviceorientierung. Wir sind nicht nur zur Stelle, wenn wir gebraucht werden, sondern proaktiv für unsere Kunden da. Möglich wird dies durch unser starkes Händlernetz. Weismann, Cromax: Mit unserem Five Star-Partnerprogramm sprechen wir nicht nur den Privatkunden an, sondern auch Versicherungen und Flotten. Auf dem Produktsektor stellen wir unseren Kunden mit Cromax Pro ein Lacksystem zur Verfügung, welches mit seinen enorm leistungsfähigen Produkten und dem weltweit modernsten Farbtonfindungssystem ein unschlagbares Gesamtsystem darstellt. Zusätzlich deckt unser Schulungsprogramm den gesamten Lackierbereich und auch den Non-Paint-Bereich in den Betrieben ab. Damit bleiben unsere Kunden immer auf dem neuesten Stand, was Wissen und Technik anbelangt. Mátrai, Spies Hecker: Mit dem Axalta Werkstätten-Netzwerk ARN haben wir die Basis für eine professionelle und zeitgemäße Zusammenarbeit zwischen Schadenssteuerern und unseren Betrieben geschaffen. Mit modernen digitalen Kommunikationstools werden unsere Kunden sichtbar wahrgenommen. Um diese Potenziale auch ausschöpfen zu können, unterstützen wir sie mit effizienten und energiesparenden Lacksystemen und begleiten die Optimierung der Reparaturprozesse in der Werkstätte. Mit Phoenix, der cloud-basierenden Software sowie dem Farbtonmessgerät Color Dialog Phoenix, digitalisiert Spies Hecker das Farbtonmanagement. Walbrodt, Standox: Standox bietet seinen Partnern intensive Unterstützung bei der Entwicklung hocheffizienter Prozesse und Reparaturabläufe. Das geschieht mit innovativen, wirtschaftlichen und energiesparend einsetzbaren Lacktechnologien so-
„Freie Werkstätten müssen auch künftig flexibler sein als Autohäuser.“ Werner Lanzerstorfer, PPG wie modernen digitalen Farbtonmessgeräten und cloud-basierenden Datenbanken. Mit dem Axalta Werkstätten-Netzwerk ARN sind wir stets am Puls aller Entwicklungen im Markt, welche die Einflussnahme Dritter auf das Karosserieschadensgeschäft betreffen. • (GEW/KAT)
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Erfahrungsaustausch Die Karosseriebautechniker laden am 20. und 21. April zur ERFA-Tagung in die Therme Geinberg, inklusive Betriebsbesichtigung von FACC in Ried.
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ie wachsende Komplexität des Geschäftes und die zunehmenden Herausforderungen verlangen mehr denn je Informationen und Austausch innerhalb der Branche. Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik lädt aus diesem Grund zur ERFA-Tagung in das Vitalhotel Therme Geinberg. Für Freitag, 20. April wurde eine exklusive Betriebsbesichtigung bei FACC in Ried im Innkreis organisiert. Das Unternehmen ist führend in der Entwicklung und Produktion von Komponenten und Systemen für den Flugzeugbau. Nachmittags folgt eine Besichtigung des Fahrzeugbau-Spezialisten Fischerleitner, ebenfalls in Ried.
Wohin entwickelt sich die Schadensreparatur Das Tagungsprogramm findet am Samstag, 21. April statt. Die Vorstellung von repair pedia gehört dabei ebenso zur Tagesordnung wie die Vorträge „Quo Vadis Unfallschadenreparatur? – Auswirkungen von Fahrerassistenzsystemen“ sowie „Fehler und
Mängelbehebung bei den Arbeitszeiten für Karosserie- und Lackierarbeiten.“ Den Abschluss des Informationsprogrammes bildet der Bericht von Bundesinnungsmeister Erik P. Papinski über Neuigkeiten aus Innung und Versicherung. Für den entsprechenden Erfahrungsaustausch besteht während der Betriebsbesichtigungen sowie natürlich beim Abendessen am Freitag sowie bei Café-Pause und Mittagessen am Samstag ausreichend Gelegenheit. Die Veranstaltung endet am Samstag um etwa 14 Uhr. • (GEW) Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie unter der Mailadresse mikic@bigr2.at oder unter der Innungstelefonnummer 01 505 69 50 129
Bundesinnungsmeister Erik P. Papinski
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Autolackprofi-Geschäftsführer Martin Wolfgang, Werner Lanzerstorfer (Nexa Autocolor) und Autolackprofi Verkaufsleiter Oliver Jentsch
Nächste Entwicklungsstufe: Automaten zur kontrollierten Abgabe von Zubehör in der Werkstatt
Lackzubehör vom Profi Die Kooperation von Nexa Autocolor und Autolackprofi ist ein Paradebeispiel perfekter Zusammenarbeit unter optimaler Nutzung der Kernkompetenz.
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Qualität für perfekte Lackierung
ie Brüder Wolfgang aus Hohenems sind langjährige Profis im Lackgeschäft. Aus dieser Kompetenz ist die Zusammenarbeit mit Nexa Autocolor entstanden: Zuerst als Lack-Vertriebspartner für Vorarlberg, Tirol und den Salzburger Pinzgau, in weiterer Folge für den Lack-Zubehörbereich für ganz Österreich. „Auf Initiative von Nexa-Österreich-Chef Werner Lanzerstorfer wickeln wir das gesamte Zubehörgeschäft für Lackierbetriebe von Nexa Autocolor ab“, berichtet Martin Wolfgang. Dazu wurde vor exakt 15 Jahren die Marke Autolackprofi gegründet, die heute DER Spezialist in diesem Bereich ist.
Alles aus einer Hand Schon beim Start vor 15 Jahren haben die Brüder Martin und Gerhard Wolfgang die Bezeichnung C-Teile-Management geprägt. „Der Lackierbetrieb kann alles, was er für die tägliche Arbeit braucht, von uns einfach und schnell beziehen und sich auf seine Arbeit konzentrieren.“ Dabei wählt Autolackprofi die Lieferanten und die Produkte aus, verhandelt attraktive Preise für seine Kunden, gestaltet nun seit 15 Jahren jährlich einen umfassenden Katalog und sorgt für lückenlose Logistik über das Zentrallager in Hohenems sowie die Nutzung der Nexa-Auslieferungslager in ganz Österreich. „Wir haben in allen Produktsegmenten jeweils den Marktführer sowie in der Regel eine attraktive Alternative im Angebot“, berichtet Wolfgang. Jüngste Neuerung ist dabei die preislich attraktive Eigenmarke AP-Merit.
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Eigene Produktschiene von Autolackprofi: AP-Merit
Egal ob Lackierpistolen, Filter, Klebebänder oder Schleifmaschinen, bei Autolackprofi ist alles einfach und prompt verfügbar. „Dabei achten wir ganz besonders auf die Qualität der Produkte, letztlich würden Probleme auch auf Nexa zurückfallen.“ Schließlich profitieren beide Seiten intensiv von der Kooperation. „Wir betreuen die bestehenden Nexa-Kunden und helfen mit unserem attraktiven Angebot auch beim Neukundenkontakt“, so Wolfgang. Genauso hängt umgekehrt die erfolgreiche und qualitative Lackierung vom richtigen Zubehör ab, das ist für Nexa ebenso von großer Bedeutung. Die Basis bildet dabei der Katalog inklusive Preisen und Rabattsystem, wobei seit dem Start des Druckwerkes vor 15 Jahren auch eine immer topaktuelle Online-Variante inklusive Webshops zur Verfügung steht. „Das wird auch genutzt, dennoch möchte jeder Lackierer auch den Katalog zum Blättern“, weiß Oliver Jentsch, der seit Beginn dafür verantwortlich ist und noch heute jedes Teil, jedes Produkt selbst fotografiert. Die Kooperation von Autolackprofi und Nexa Autocolor verbindet das Knowhow des Händlers mit der Kompetenz des Lack-Konzerns. „Der Kunde merkt nicht, dass er es mit einem Konzern zu tun hat, die Kooperation mit Autolackprofi ermöglicht uns volle Flexibilität. Das ist das Erfolgsgeheimnis“, so Kooperationserfinder Werner Lanzerstorfer abschließend. • (GEW)
Hoher Besuch Das Sekurit-Partner-Netzwerk entwickelt sich in Österreich sehr gut. Davon konnten sich kürzlich Vertreter von Autover International überzeugen.
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o hat die Delegation mit dem Sekurit-Partner-Projektleiter Jussi Kovasippi sowie mit Stanislas Clement Cottuz von Autover International unter anderem einen der jüngsten „Authorised Sekurit-Partner“, den Autoglas-Fachbetrieb Wühl in Waidhofen/Thaya, besucht und sich von der Kompetenz der heimischen Netzwerk-Partner überzeugt. „Die Projektleitung ist mit den ausgewählten Partnerbetrieben und dem Fortschritt in Österreich mehr als zufrieden“, berichtet Oliver Sacher, Geschäftsführer Saint-Gobain Autover Österreich GmbH. „Dabei geht Qualität vor Quantität, aktuell haben wir 15 Sekurit-Partner in Österreich, dieses Jahr sollen noch österreichweit 3 dazukommen.“
Car Company als neuer Partner „Jüngster Neuzugang als Authorised Sekurit-Partner ist die Firma Car Company aus Schwechat“, berichtet Sacher. Das Unternehmen ist bereits langjähriger
Internationales Treffen: Oliver Sacher (Autover Österreich), Jussi Kovasippi, Stanislas Clement Cottuz, Lukas Wühl, Matias Mrnjavac, Gerhard und Claudia Wühl Neuer Authorised Sekurit-Partner in Schwechat: Car Company
Kunde von Saint-Gobain Autover und hat sich nun entschlossen, auch dem Partnernetzwerk beizutreten. Als Authorised Sekurit-Partner sind Autoglas-Betriebe für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet: Mit hoher Produktqualität, der Bevorzugung als Montagebetrieb, der Unterstützung bei Marketing und Kommunikation, der Nutzung der Qualitätsmarke sowie mit der Sekurit Academy haben Partnerbetriebe entscheidende Vorteil im harten Wettbewerb. • (GEW)
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Matthias Tomschitz (Sonax) und Peter Wachter, Leiter Karosserie im ATZ Kilb
Von grob bis fein Die Lackiererei im ATZ Kilb arbeitet seit 2 Jahren mit den Produkten von Sonax und überzeugt damit Kunden und Mitarbeiter.
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nter dem Namen Auto Technik Zentrum, kurz ATZ, hat sich in Kilb im Mostviertel ein großer und erfolgreicher Standort entwickelt. Im Bereich Pkw werden als Raiffeisen Lagerhaus die Marken Subaru, Fiat, Nissan und Aixam vertrieben, wobei man mit Subaru unter Verkaufsleiter Hubert Maierhofer immer unter den besten Händlern Österreichs rangiert.AlseigenständigesUnternehmenistdasSteyr CenterNÖWestVertriebspartnerfürSteyrTraktoren unddamitwichtigerAnbieterimBereichderLandmaschinen.DarüberhinausbietetmanmitdermechanischenWerkstätteundderLackierereieinumfassendes AngebotundhoheKundenbindungimAftersales. DabeiachtetmaninderKarosserieabteilungaufgute ZusammenarbeitmitdenumliegendenWerkstätten. „12Kfz-BetriebeinKilbunddenumliegendenGemeinden lassen bei uns lackieren“, berichtet Leiter PeterWachter.DamitliegtderAnteilanbrancheninternen Aufträgen bei überdurchschnittlich hohen 40 Prozent. „Das liegt an der guten, persönlichen Zusammenarbeit, der Qualität und vor allem der Flexibilität und Zuverlässigkeit“, weiß der erfahrene Lackierer. Auch bei den Endkunden setzt man am ländlichen Standort Kilb auf sehr persönliche BetreuungunddirektenKontaktzudenKunden.
Qualität und Effizienz Für die hohe Qualität und die schnelle und flexible Verarbeitung ist das vierköpfige Team im
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Mit drei Produkten ist der FinishBereich bereits abgedeckt: Sonax Profiline
Karosserieteam im ATZ Kilb vertraut auf Sonax: Harald Werner, Rene Maier und Peter Wachter
ackierzentrum immer auf der Suche nach noch L besserenMaterialien.„Vorzirka2Jahrenhabenwir auf die Empfehlung eines ehemaligen Kollegen eine Sonax-Politur ausprobiert. Mittlerweile setzen wir imBereichFinishundPoliturzu100Prozentaufdie ProduktedieserMarke,weilunsdieQualität überzeugt hat“, erzählt Wachter. ZwarwurdeSonaxschonlangealsbeliebtes Endkunden-Produkt im Shop verkauft, die technischen MöglichkeitenderneuenProfiLinewarenbis dahinnichtbekannt. DieweiterenVorteilefasstWachter zusammen. „Hier decke ich mit wenigenProduktenallesab,brauchenicht10verschiedenePolituren. Das System ist einfach und effizient, Preis-Leistung stimmen und auch die Betreuung durch Matthias Tomschitz ist optimal.“ So stehen Tomschitz, aber auch Sonax-Mastertrainer René Schwarz für Fragen zu AnwendungoderTechnikraschundkompetentzur Verfügung.
Gegenseitiger Austausch Tomschitz informiert auch regelmäßig über neue Produkte und Entwicklung und schätzt umgekehrt dieehrlicheRückmeldung.„BeiPeterWachterund seinem Team weiß man, wie man dran ist und bekommt gerade heraus die Meinung zum jeweiligen Produkt, das zuvor auf Herz und Nieren geprüft wird. Da weiß man ganz genau, was funktioniert und was nicht.“ Für Tomschitz und Sonax Österreich sind solche Rückmeldungen auch für die WeiterentwicklungderProduktewichtig.•(GEW)
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Elektronisches Werkzeug Mit RepairEstimate bietet Eurotax seit Jahren ein ebenso einfaches wie professionelles Produkt zur Schadenkalkulation.
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elber zu kalkulieren wird seit vielen Jahren als wichtige Voraussetzung für effizientes und wirtschaftliches Arbeiten sowie für die professionelle Zusammenarbeit mit der Versicherung gesehen. Sofern man selbst exakt über den Schaden Bescheid weiß, ist die Gesprächsbasis mit der Versicherung äußerst professionell und immer auf Augenhöhe. Die moderne EDV bietet dabei mittlerweile perfekte Lösungen, wie das Beispiel RepairEstimate von Eurotax zeigt. Dabei wird das System laufend weiterentwickelt und um zusätzliche Daten ergänzt. Ein wichtiger Vorteil in der Kalkulation ist mit VinCheck der Abruf der Fahrzeugdaten über die Fahrgestellnummer. Ein weiteres Beispiel ist die jüngste
Effizienter Zugriff auf alle Daten über die Fahrgestellnummer: VinCheck von Eurotax
RepairEstimate von Eurotax
Erweiterung des Bereiches Herstellerlack um die Marken des VW-Konzerns, BMW und Mercedes-Benz. Damit können Kalkulationen nach Konzernvorgaben durchgeführt werden.
Flexible Aufteilung Weitere Neuheiten betreffen das Lacksystem ATZ, wo für die Lackvorbereitung nun eine flexible Aufteilung der verschiedenen Materialkosten möglich ist. Auch in der Reparaturart AN (Alt für Neu) können nun die Arbeits- und Materialkosten in einer Position flexibel aufgeteilt werden. • (GEW)
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Neue Partnerschaft (v. l.): Robert Schweigler, Michaela Gössinger (beide CBM), Anton Gössinger, Ewald Munk (beide AkzoNobel)
Vertrauen für die Zukunft CBM carbasics & more zieht um und nutzt dies zum Start einer neuen Partnerschaft mit AkzoNobel. Von Mag. Bernhard Katzinger
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Das System für den täglichen Betrieb
or ca. 10 Jahren hat Robert Schweigler seinen Kfz-Betrieb gegründet. Seither zählt der Handel mit Teilen, Servicebetrieb und Reifendienst zu den Eckpfeilern des kleinen, aber feinen Geschäfts der CBM carbasics & more OG. „Wir handeln mit Gebrauchtwagen, machen Smart-Repair-Arbeiten, verkaufen und reparieren Windschutzscheiben“, zählt Schweigler auf. Der Wunsch, weiter zu wachsen, hat
„Unsere Zielgruppe sind Kunden im Inzersdorfer Industriegebiet, dem Großgrünmarkt und Private.“ Robert Schweigler, CBM carbasics & more zuletzt einen Umzug an den neuen Standort in der Kolpingstraße 10 in Wien-Inzersdorf nötig gemacht. Dieser war übrigens in vollem Gange, als wir mit der Kamera zu Besuch kamen.
Gebindegrößen bis hin zur Spraydose Die neue Lack-Mischbank mit Dynacoat-Produkten von AkzoNobel war zum Glück schon einsatzbereit aufgebaut. CBM handelt mit nach Bedarf ausgemischten Lacken in vielen Gebindegrößen und wendet sich damit an die Betriebe in der Region bis hinunter in den ambitionierten Do-it-yourself-Bereich. „Wir füllen auch in Spraydosen ab“, sagt Michaela Gössinger, die für die Finanzen verantwortlich ist. Die noch frische Partnerschaft mit AkzoNobel lässt sich sehr gut an. „Wir
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schätzen die partnerschaftliche Kommunikation und sind nach schlechten Erfahrungen mit anderen Partnern in der Vergangenheit richtig positiv überrascht“, sagt Gössinger.
Das Büro von „Finanzministerin“ Michaela Gössinger am neuen Standort ist bereits bezogen
„Die Dynacoat-Produktpalette, seit mehreren Jahren in Österreich erhältlich, ist mit ihrem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis und dem einfachen, schlanken System optimal für kleinere Betriebe“, sagt Ewald Munk von AkzoNobel. Gleichzeitig brauchen auch sie nicht länger auf digitale Farbtonfindung zu verzichten. „Bei der Schulung in Salzburg sind wir schon in die Arbeit mit der Automatchic-Lösung eingewiesen worden“, sagt Schweigler, der besonders die einfache Handhabung des tragbaren Spektralphotometers schätzt. Die Zielsetzung des Betriebs, der per 4. April auch offiziell am neuen Standort angekommen ist: In allen Bereichen nach Möglichkeit weiter wachsen. „Wir können jetzt zum Beispiel mehr Reifen einlagern und haben einen separaten Platz zum Waschen und Aufbereiten“, freut sich Schweigler. Teile des großzügigen Areals, in dem früher ein Arbeitsbühnen-Hersteller untergebracht war, werden jetzt untervermietet. Als Kunden hat Schweigler die Betriebe im umliegenden Industriegebiet ebenso im Visier wie aus dem Bereich des Großgrünmarkts. „Natürlich hoffen wir auch darauf, dass uns der eine oder andere Privat-Pkw-Besitzer aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet entdeckt.“ Wenn alles gut laufe, könne sein Team – derzeit besteht CBM aus insgesamt 4 Personen – bald vergrößert werden, meint Schweigler. •
Wie richtig motivieren? Mit den Mitarbeitern steht und fällt jeder Betrieb. In einem Seminar bei ColorMotion von Glasurit erarbeiteten Teilnehmer aus der Lackbranche mögliche Anreize für nachhaltige Motivation.
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ie Partner des Glasurit-Kundennetzwerks ColorMotion profitieren unter anderem von regelmäßigen Weiterbildungsveranstaltungen und Seminaren. Im Februar fand eine solche Veranstaltung zum Thema „Mitarbeiterbindung und Anreizmodelle“ statt.
Mitarbeiter in „innerlicher Kündigung“ Die Problemstellung ist den Betrieben mehr und mehr bewusst: Gute Bezahlung, Firmenevents und geregelte Arbeitszeiten im Sinne der Work-LifeBalance sind heute selbstverständliche Notwendigkeiten, will man qualifizierte Mitarbeiter bekommen und halten. Dennoch fühlen sich nur wenige Mitarbeiter emotional an ihren Arbeitgeber gebunden – laut einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2016 gerade einmal 20 Prozent. Der Rest der Belegschaft findet sich irgendwo im Spektrum zwischen Gleichgültigkeit und dem Stadium von „innerlicher Kündigung“, in dem es schon zu einem Verhalten kommen kann, das den Arbeitgeber sogar schädigt.
Das Gespräch suchen Mögliche Lösungen wurden im Seminar zwischen Teilnehmern und Vortragenden erarbeitet. Mitarbeiter wollen eigenverantwortlich arbeiten und auch Verantwortung übernehmen. Wichtiger Tipp: Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern – und zwar nicht nur im Rahmen der Alltagsarbeit, sondern auch in Form von regelmäßigen, vereinbarten Mitarbeitergesprächen. Dieses Instrument der Mitarbeiterführung schafft Raum, in Ruhe über Ziele und gegenseitige Erwartungen ebenso zu sprechen wie darüber, was sich im Betrieb verbessern lässt. • (KAT)
ColorMotion ist das Kundennetzwerk der BASF-Lackmarke Glasurit
LACK EXTRA
Atemschutz für den Profi Sata weist in seinem „Ratgeber Atemschutz“ darauf hin, wie wichtig passender Gesundheitsschutz im Lackierbetrieb ist – und was die Sata-Produktpalette dazu beitragen kann.
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ie Gefahren, denen sich Lackierer im täglichen Betrieb aussetzen, sind mannigfaltig – werden jedoch oft unterschätzt. Die möglichen Schädigungen gehen von Dämpfen ebenso aus wie von Isocyanaten in Härterkomponenten und wasserbasierten Lacken, Partikeln, aber durchaus auch von Lärm. Nicht selten treten die gesundheitsschädlichen Folgen erst nach 10 bis 15 Jahren auf und sind dann nicht mehr rückgängig zu machen. Also gilt: Vorbeugen ist besser als unheilbar krank werden.
Herunterladen angeboten wird, auf die entscheidende Bedeutung von professionellem Atemschutz im Lackierbetrieb hin. Experten betonen: Der Gesundheitsschutz beim Lackieren beginnt beim Anrühren des Lackes und dauert bis zum Abschluss der Pistolenreinigung. Wichtig ist, nicht nur Augen und Lunge, sondern auch die Haut zu schützen, die ebenfalls Dämpfe und Flüssigkeiten aufnehmen kann. Was gern vergessen wird, ist der passende Gehörschutz: Beim Verwenden der Spritzpistole kann die 85 dB(A)-Schwelle überschritten werden.
Die Haube für den Dauereinsatz
Kompletter Gesundheitsschutz inklusive Schutzanzug
Welcher Schutz ist nötig? Spritzpistolen- und Lackierzubehör-Hersteller Sata hat professionelle Atemschutzsysteme von der Halbmaske bis zum komfortablen Vollhauben-Atemschutz für Dauereinsätze im Sortiment. Gleichzeitig weist der Hersteller in seinem „Ratgeber Atemschutz“, der kostenlos auf der Website zum
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In der Lackierkabine sorgt – insbesondere bei längeren Einsätzen – nur eine Vollhaubenlösung mit externer Atemluftversorgung für richtigen Schutz. Die Sata air vision 5000 soll durch besondere Ergonomie hohen Tragekomfort bieten. Eine neu entwickelte Zufuhr mit externer Atemluft bietet zuverlässigen Schutz vor Dämpfen und Aerosolen. Gleichzeitig atmet der Lackierer ohne EinatemWiderstand und genießt ein großes Sichtfeld von etwa 297 cm2, wobei der Gesichtsschutz aus lösemittelresistenter, reflektionsfreier Spezialfolie besteht. Auf den Gehörschutz wurde ebenso wenig vergessen wie auf den Stoßschutz an der Kopfdecke der Haube. Das komplette System aus Haube, Gurt, Regulator und Filter ist in diversen Sets wie auch einzeln erhältlich. • (RED)
LACK EXTRA
Ein Plus für das Geschäft Denken Sie über sinnvolle Erweiterungen Ihres Leistungs-Portfolios nach? Spies Hecker liefert einen Denkanstoß.
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s herrscht kein Mangel an Begründungen, wieso das Lackiergeschäft schwieriger und enger wird. Die gute Nachricht: In Zeiten des Wandels tun sich auch neue Geschäftsideen auf. Axalta-Lackmarke Spies Hecker stellt mit Permafleet Industrie eine Möglichkeit zur Verfügung, das Lackgeschäft aus dem Kfz-Bereich in eine Vielzahl von weiteren Felder aufzufächern.
Eine neue Geschäftsmöglichkeit „Von der Fahrradlackierung über Verkaufsautomaten, Maschinenteile oder Möbel – mit Permafleet Industrie lassen sich auch spezielle Aufträge einfach realisieren“, erklärt Harald Dögl, Produktmanager Axalta Refinish Österreich. Das Mischlacksystem basiert auf den 24 Mischpasten der Permafleet Nutzfahrzeugserie und bietet für industrielle Anforderungen 11 unterschiedliche
Permafleet Industrie ermöglicht die Erweiterung der Lackier-Leistungen in den industriellen Bereich
Decklackqualitäten. Es eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Beschichtung von Untergründen wie Holz, Metall oder Kunststoff. Appliziert werden können die Produkte mit Spritzpistole, Pinsel oder Rolle sowie elektrostatischen Verfahren. „Alle gängigen Nutzfahrzeug- und Industriefarbtöne können angemischt werden“, erläutert Dögl. Es sei nicht zuletzt die Vielseitigkeit des Systems, die es für viele Lackierbetriebe zu einer wertvollen Erweiterung des Portfolios machen könne. • (KAT)
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LACK exTrA
Schnell und gut Autohaus Bodner ist seit 2017 ChipsAway-Partner in Osttirol – eine Zusammenarbeit, die sich auszahlt.
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ir passen perfekt zum ChipsAway-Konzept“, sagt Christian Bodner, Chef des Autohauses Bodner in Nußdorf-Debant bei Lienz. Dellendrücken, Kleinschäden, Alufelgen und Scheiben reparieren – das ist seit jeher Spezialgebiet des Betriebs, den er vor etwa 2 Jahren von seinem Vater Konrad übernommen hat. „Nur das Marketing war immer schwierig“, erinnert er sich. Da kam dem Unternehmer, der heute den 6-Mann-Betrieb leitet, die Marke ChipsAway gerade recht.
Partner der Profis „Wir stehen für professionelle, preiswerte und schnelle Reparaturen an Karosserie, Verglasung und Innenraum, und das für Fahrzeuge
„Der Kunde kommt zu ChipsAway, das er aus der Werbung kennt – und wenn er zufrieden ist, bleibt er als Kunde beim Autohaus Bodner.“ Christian Bodner verfügt heute weltweit über ca. 2.000 Partnerbetriebe. Als Partner werden bewusst renommierte Autohäuser und Karosseriebetriebe angesprochen. „Mit dem ChipsAway-Namen bringen wir neue Kunden und sorgen zum beidseitigen Nutzen für mehr Auslastung und bessere Erträge“, so Ayasch. Für Renommee bürgt der Name Bodner in Osttirol allemal: Der Vater verkauft seit den 1980ern Autos im Lienzer Raum, hat 1994 den heutigen Standort aufgebaut und ist auch heute noch im Betrieb fleißig. Der Junior ist Kfz-Technikermeister und verfügt über viele Jahre professioneller Erfahrung in der Karosserieund Lacktechnik. Seit 2005 ist er Dellendrücker, seit 2010 mit TÜV-Zertifikat. Mit der ChipsAwayPartnerschaft, die seit April 2017 besteht, ist er sehr zufrieden. „Den Materialumsatz beim Lack konnten wir im 1. Jahr um ca. 50 Prozent steigern“, sagt er. „Da ist es eine einfache Rechnung, ob sich Standortgebühr und Lizenzkosten rechnen.“ Der Kunde spart sich durch Spot-Repair viel Geld, und auch bei größeren Schäden kommt die ChipsAway-Methode zum Einsatz. „Unsere erfahrenen Mitarbeiter liefern Top-Qualität. Die Kunden sind oft erstaunt, was mit den heutigen Materialien möglich ist.“ Erwünschter Nebeneffekt: „Aufgrund der Kundenzufriedenheit und des gewonnenen Vertrauens habe ich auch schon Autos verkauft“, so Bodner. • (KAT)
„Wir bringen neue Kunden in renommierte Betriebe und sorgen für mehr Auslastung und bessere Erträge.“ Mag. Ing. Less Ayasch aller Marken“, umreißt Mag. Ing. Less Ayasch die Grundidee der Kleinschaden-Reparaturkette, die derzeit über 28 Lizenznehmer in ganz Österreich verfügt. Eine Erweiterung des Netzes ist bereits in Planung. Ayasch ist Geschäftsführer für Österreich – der Konzern wurde 1988 in den USA gegründet und
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15 Teilnehmer waren angereist, um Neues über Schadenskalkulation zu erfahren
Das Geschäft selber machen! Das Thema Schadenskalkulation ist in vielen Betrieben ausbaufähig. Aber wer kann es sich heute noch leisten, unerschlossene Verdienst-Chancen brachliegen zu lassen?
Arthur Clark, ehemaliger Bundesinnungsmeister
Andreas Weismann, Prokurist Lack & Technik
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romax-Importeur Lack & Technik aus Linz fährt bekanntermaßen seit Jahren ein umfassendes Schulungsprogramm für Karosserie- und Lackierbetriebe. Im Frühjahr 2018 trafen sich 15 Teilnehmer im modernen Schulungszentrum von Lack & Technik in Linz zu einer Fortbildung in Sachen Schadenskalkulation und -abwicklung. Vortragender war der ehemalige Bundesinnungsmeister für Karosseriebautechnik und Dellenteam-Gründer Arthur Clark. Die richtige und umfassende Kalkulation von Schäden im Betrieb stellt eine wichtige, aber auch nach wie vor vernachlässigte Geschäftsdisziplin dar. Diesem Missstand wollte man zu Leibe rücken.
Geschäftspotenziale nutzen „Die richtige Schadenskalkulation und die effiziente Abwicklung von Schäden bieten in vielen Betrieben ein großes Potential zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit,“ sagt Rudolf Weismann, Geschäftsführer von Lack & Technik. Junior-Chef und Prokurist Andreas Weismann be-
kalkulation und Schadensabwicklung interessante Inhalte geboten. Daher waren die 15 Plätze rasch ausgebucht.“
Spezifisches Kursprogramm 2018 Kursinhalte waren erstens, wie die eigene Kalkulation gegenüber dem Sachverständigen und dem Kunden argumentiert werden kann. Zweitens erläuterte Clark, wie verschiedene Versicherungsplattformen für die Verbesserung der Schadensabwicklung genutzt werden können. Dritter Punkt auf der Agenda waren eigene Fragen der angereisten Lackierer. „Die Teilnehmer kommen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen und Interessen zum Kurs, deswegen haben wir genügend Raum für individuelle Themen eingeplant“. Das Schulungsprogramm von Lack & Technik – längst neben dem Produktvertrieb und Serviceleistungen eine fixe Größe im Portfolio des Unternehmens – wird 2018 ca. 40 Veranstaltungen umfassen. Die Fortbildungen drehen sich um lackspezifische und verwandte Themen. Gemeinsam mit dem Wifi Linz wird die Lehrlingsakademie als Fortbildungsmöglichkeit für den Nachwuchs betrieben. „300 Teilnehmer haben sich für die Kurse im laufenden Jahr insgesamt bereits angekündigt“, so Andreas Weismann. • (KAT)
„In der richtigen Schadenskalkulation steckt bei vielen Betrieben noch großes Potenzial zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.“ Rudolf Weismann, GF Lack&Technik
richtet von großem Interesse für die Fortbildung. „Unser Seminar hat sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene auf den Gebieten Schadens-
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Der Perfektionist im Ländle Rainer Masal ist mit seinem Lackierbetrieb technologischer Vorreiter und vertraut dabei seit vielen Jahren auf die Produkte von Standox.
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Rainer Masal und Michael Hofer sind von der neuen Daisy-Wheel-Farbmischanlage begeistert
ereits im Alter von knapp 20 Jahren hat Rainer Masal 1994 den Lackierbetrieb von seinem Großvater übernommen, der Vater war als begnadeter Lackierer bis zur Pensionierung Teil des Teams. „Ihn hat das kaufmännische nicht so interessiert“, erzählt Rainer heute den Grund für die frühe Übernahme. Mit ständigen Innovationen und Umbauten sowie der großzügigen Erweiterung vor 2 Jahren als vorläufigen Höhepunkt hat Rainer Masal den Betrieb zu seiner heutigen Größe entwickelt. Mit 10 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Privatkunden und Autohäuser im Bereich Pkw und Lkw und führt – als stabiles, zusätzliches Standbein – Industrielackierungen durch. Zuverlässigkeit, Termintreue und persönliche Betreuung zählt Masal als seine Stärken auf. Qualität, Professionalität und sauberes Auftreten setzt der Perfektionist dabei voraus. Und dieses Qualitätsbewusstsein erkennt man in jedem Winkel seines Betriebes.
Trendsetter und Vorreiter „Rainer Masal ist ein Trendsetter, er war immer wieder führend in der Umsetzung neuer Technologien und hat auch uns bei der Weiterentwicklung geholfen“, berichtet Andreas Auer, Axalta-Marketingleiter. Die Zusammenarbeit mit Standox ist fixer und beinahe ewiger Bestandteil des Unternehmens: „Standox war schon da, wie ich begonnen habe“, erinnert sich Masal.
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Andreas Auer (Axalta), Rainer Masal und Franz Burtscher (Standox Vertriebspartner Farben Morscher) Für die Produkte und das Team von Standox bedeutet das freilich keinen Freibrief. Masal ist bekannt für seine hohen Ansprüche und den Wunsch nach Perfektion. „Ich hab mir schon die Mitbewerber angesehen, aber das Paket mit Produkten, Betreuung und Zusammenarbeit passt für mich hier am besten.“ Ein wichtiger Teil der Betreuung ist Franz Burtscher von Farben Morscher, dem Standox-Vertriebspartner für Vorarlberg. Die jüngsten Produktneuheiten von Standox begeistert den Perfektionisten: Seit 2 Jahren ist Standox Xtreme Klarlack im Einsatz, sei einem halben Jahr der Xtreme Füller: „Wenn wir morgens den Karosserie-Teil füllern, können wir schon vor Mittag das Fahrzeug wieder zusammenbauen und finishen. Damit verkürzen wir abhängig von der Schadensgröße unsere Prozesse erheblich und erreichen ganz neue Durchlaufzeiten, die unsere Kunden begeistern“, schwärmt Masal.
Daisy Wheel für die digitale Perfektion Jüngste Investition ist die Farbmischanlage „Daisy Wheel“. „Damit hat sich die Farbtongenauigkeit noch einmal um 50 Prozent verbessert“. Mit Daisy Wheel ist der digitale Prozess nun perfektioniert. Das beginnt mit der Farbtonmessung mit Genius iQ, dem Abgleich mit der Standox-Datenbank mit 90.000 Farbtönen, der langjährigen Erfahrung von Masal und seinem Team bei der richtigen Auswahl des Farbtons, der perfekten Lackerstellung mit Daisy Wheel und nicht zuletzt: mit einer perfekten Umsetzung durch den erfahrenen Lackierer. • (GEW)
LACK EXTRA
Der Designer-Farbcode In Zusammenarbeit mit TheArsenale startet R-M das Mobilitätsdesign-Projekt „The Code“. Aus Österreich ist die Design-Schmiede Kiska mit dabei.
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ei TheArsenale handelt es sich um einen Premium-Online-Marktplatz für Fahrzeuge aller Art. Als Teil der Initiative Colors & Design wurden in Zusammenarbeit mit Premiumlackhersteller R-M 12 unabhängige Design-Ingenieure eingeladen, an individuellen Projekten zu arbeiten, die mit Lacken von R-M lackiert werden. Die finale Präsentation der Projekte ist für April geplant.
speziellen Farbcode, da Farbton und Lack jedes Design zu einem einzigartigen Blickfang machen. Die Teilnehmer profitieren von der Unterstützung durch TheArsenale und R-M bei der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung. Die lokalen R-MVertretungen standen den Teilnehmern vor Ort für technischen Support zur Verfügung. • (GEW)
Farbcode pro Designer Die teilnehmenden Künstler kommen aus ganz Europa und reichen von Lucky Cat Garage aus Frankreich über den erfahrenen Design-Ingenieur Von Zadig aus Belgien bis zum britischen Künstler Death Spray Custom. Das schwedische Unternehmen Caresto baut Luxusautos nach Kundenwunsch und aus Österreich ist die Design-Schmiede Kiska mit dabei. Bei jedem Designer steht The Code für einen
Die fertigen Projekte sind unter www.thermcode.com zu finden
Kunststoff vorbereiten Mit dem R-M Universalreiniger PK 600 für Kunststoffe wird die Reparatur noch einfacher und schneller.
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er Einsatz von Kunststoffteilen an Fahrzeugen nimmt ebenso zu wie deren notwendige Reparatur. Für Karosseriefachbetriebe ist der effiziente Umgang mit Stoßstangen und anderen Kunststoffteilen daher ein entscheidender Faktor für die rasche und qualitative Arbeit. Für diesen Einsatz hat R-M den lösemittelhaltigen Universalreiniger PK 600 entwickelt. Mit diesem Produkt soll die Arbeit noch schneller und einfacher erfolgen.
Teil des R-M Reparatur-Systems: Universalreiniger PK 600
Effizienter Reparaturprozess PK 600 ist Bestandteil des Prozesses Prep’Art und wird zur Vorbehandlung eingesetzt. Bislang mussten für Kunststoffteile, egal ob neu oder beschädigt, verschiedene Reiniger nacheinander benutzt werden. Mit der neuen Lösung reicht PK 600 für die alleinige Verwendung aus. Kunststoffe werden optimal vorbereitet, vor allem hinsichtlich der Haftung. Darüber hinaus wird der PK 600 auch im „R-M Bumper Repair Process“ eingesetzt. Der Einsatz des R-M PK 600 Universalreinigers für Kunststoffe spart Werkstätten Zeit und ermöglicht wirtschaftlicheres Arbeiten. Hochwertige und professionelle Reparaturen von Kunststoffteilen können damit noch einfacher durchgeführt werden. • (GEW)
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Teil der Erfolgsgeschichte Lucky Car expandiert weiter und sucht Franchisepartner in West- und Südösterreich sowie in Deutschland.
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ie Expansion des Lack- und Karosseriespezialisten Lucky Car soll auch 2018 fortgesetzt werden. Während das Franchisesystem von Ostoja „Ossi“ Matic von 2016 auf 2017 um 35 Prozent steigern konnte, will der umtriebige Unternehmer 2018 um weitere 20 Prozent zulegen. Während im Osten Österreichs die Abdeckung bereits sehr hoch ist, wird der Süden und der Westen des Landes als Ziel definiert.
Ostoja „Ossi“ Matic konnte mit seinem Franchisekonzept Lucky Car weiter wachsen
Klagenfurt und Salzburg „In der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt haben wir bereits eine Lucky-Car-Filiale eröffnet. Eine Filiale in Salzburg folgt alsbald“, berichtet Matic. „Mit Salzburg haben wir die Nähe zum deutschen Markt gefunden und können von dort aus nach Bayern
expandieren“, so der Gründer. „Derzeit führen wir Gespräche mit Franchisepartnern in Deutschland.“ Neben dem konsequenten Marketing ist die Schnelligkeit der Reparatur eines der Erfolgsgeheimnisse. Aber auch die Qualität nennt Matic als einen entscheidenden Faktor: „Die umfangreiche Ausbildung, stete Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Lackierung sowie modernste Technologie in Verbindung mit Premium-Lacken von Spies Hecker sichern die Zufriedenheit unserer Kunden.“ • (GEW)
Zertifizierte Passgenauigkeit Die Equipart-Karosserieteile werden von Van Wezel in einem hochwertigen Verfahren auf Qualität und Passgenauigkeit überprüft. Dieses Prüfverfahren wurde nun zertifiziert.
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ls die hochwertige Alternative zu OriginalKarosserieteilen hat sich Van Wezel mit den Equipart-Produkten längst erfolgreich etabliert. „Equipart kommt von „Äquivalenz“, die Vorgabe für unsere Produkte ist also, die äquivalente Qualität wie beim Original anzubieten“, erklärt Andreas Buhren, Van Wezel Verkaufsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei geht es um die Passgenauigkeit, aber auch um das Material.
„Wenn das Original beispielsweise verzinkt ist, muss das auch beim Equipart-Pendant der Fall sein“, so Buhren. Bei der Passgenauigkeit werden verschiedene Parameter überprüft, wofür 180 Prüffahrzeuge, also Originalkarosserien, im Van Wezel Technical Center (VWTC) in Belgien zum direkten Vergleich zur Verfügung stehen. Dabei müssen die Teile sowohl im Vergleich zu Originalteilen wie auch zu Equipart-Produkten perfekt passen, auch die Aufnahmen- und Befestigungspunkte müssen identisch sein, damit bei der Reparatur schnell und effizient gearbeitet werden kann. Schließlich werden auch die Arbeitswerte laut Herstellervorgaben im Vergleich mit den Van-Wezel-Teilen überprüft.
Qualitätsbeweis
An 180 Prüffahrzeugen und mit modernsten Geräten wird bei Van Wezel die Passgenauigkeit überprüft
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„Mit diesem aufwändigen Prüfverfahren können wir garantieren, dass unsere Produkte in derselben Qualität wie die Originalteile geliefert werden“, bringt es Buhren auf den Punkt. Nun wurde mit der Zertifizierung dieses Prüfverfahrens mit EN ISO/IEC 17020:2012 der nächste Schritt getan. „Damit werden nicht jedes Teil extra, sondern das Prüfverfahren überprüft und zertifiziert“, so Buhren abschließend. • (GEW)
LACK EXTRA
Gründer und Betreiber der Karosserie Akademie: Wilfried Mennel
Modernste Karosseriewerkstatt für Schulung und Dienstleistung
Das Beste aus Theorie und Praxis Immer am neuesten Stand: Wilfried Mennel verbindet mit seiner Karosserie Akademie die Dienstleistung für den Kunden sowie die Aus- und Weiterbildung für Branche.
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ie Gründung seiner Karosserie Akademie hat sich bei Wilfried Mennel aus dem persönlichen Bedarf ergeben. „In meiner Funktion als Leiter der Karosserieabteilung in einem Autohaus wollte ich die Mitarbeiter weiter ausbilden, habe aber keine entsprechenden Kurse und Möglichkeiten gefunden.“ So hat Mennel bald selber Kurse angeboten und mangels geeigneter Schulungsorte sein eigenes Zentrum gegründet. So war im Jahr 2004 die Gemeinde Alberschwende als Partner für Regionalentwicklung und Arbeitsplatzsicherung bei der Umsetzung und der Errichtung der Karosserie-Akademie unterstützend dabei. „Wir haben damals die modernsten Karosseriearbeitsplätze Mitteleuropas gebaut und ich denke, das sind sie noch heute“, so Mennel.
Gegenseitiger Wissenstransfer Ein wichtiger Teil des Konzeptes ist das Dienstleistungsangebot, Mennel ist als freie Karosseriewerkstatt tätig und arbeitet hauptsächlich für Privatkunden, vereinzelt auch für Autohäuser. Neben der optimalen Auslastung des Betriebes und der Mitarbeiter profitiert die Akademie von einem laufenden Wissenstransfer aus der Praxis. Die alltäglichen Probleme und Herausforderungen eines Karosseriebetriebes sind damit aus dem eigenen Unternehmen bekannt und können bei den Schulungen praxisgerecht behandelt werden. Mit seiner Karosserieakademie ist Mennel Partner des Wifi Vorarlberg, Tirol und Salzburg und dort für Kurse und Lehrgänge, berufsbegleitend für Lehrlinge und Facharbeiter bis bin zum Meisterkurs, verantwortlich. „Aktuell ist der derzeit einzigartige Lehrgang zum Karosserie-Reparatur-Manager mit Dip-
lomauszeichnung gleichzeitig auch als Vorbereitung zur Meisterprüfung empfohlen“, so Mennel. Ein großes Anliegen ist Mennel die Fachkräfte- und Lehrlingsausbildung: „Die Lehrlingsproblematik ist aus meiner Sicht ein Versagen der Politik. Jeder Student und Hochschulabgänger wurde seitens der Politik unterstützt, nur die Ausbildung bei Industrie, Gewerbe und Handwerk ist ins Hintertreffen geraten. Wobei ich die Wirtschaftskammer nicht ganz aus der Verantwortung nehmen kann“, so der Unternehmer und Trainer.
„Wir brauchen eine triale Ausbildung wie im Bauhandwerk.“ Wilfried Mennel
Duale oder triale Ausbildung „Die duale Ausbildung ist gut, wir brauchen aber eine triale Ausbildung wie im Bauhandwerk.“ Hier würden Lehrlinge ergänzend zur Berufsschule und zur Ausbildung in den Betrieben in eine Bauakademie geschickt. „Dort werden Fertigkeiten gelehrt, für die sowohl in der Schule wie auch in den Betrieben heute keine Zeit mehr übrig ist. Die jungen Leute brauchen Praxis! Dann kann das Erlernte im Betrieb umgesetzt werden“, erklärt Mennel. „Wir müssen in unsere Betriebe und in unser Personal investieren, damit wir gute, motivierte Lehrlinge sowie Facharbeiter bekommen“ • (GEW)
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LACK EXTRA
Laufende Erweiterung
Effizient und wirtschaftlich
Das bereits in Ös-
Sowohl technisch wie auch
terreich vorgestellte
wirtschaftlich muss der
Werkstatt-Informa-
Karosseriebetrieb heute
tions-Portal repair-
die richtige Entscheidung
pedia.eu wird laufend
treffen. Die Reparatur muss
aktualisiert und
effizient und auch technisch
erweitert. Damit kann jeder Kfz- und Karosseriebetrieb extrem
Patricia Morschel (Axalta) mit Jeff Frigstad (Frost & Sullivan)
Die Besten der Branche
rasch und effizient auf die entsprechenden Reparaturinfos zugreifen und damit professionelle Arbeit leisten. Damit ist eines der Hauptprobleme in der modernen Kfz-Reparatur gelöst: Wo finde ich die entsprechenden Informationen? Denn selbst, wenn die
Mit dem Frost & Sullivan 2017
Antwort bereits irgendwann ins Haus gelangt ist, wird sie oftmals
Market Leadership Award der
nicht so einfach gefunden. Im Gegensatz zu Abo-Lösungen mit
Autoreparaturlackindustrie
monatlichen Gebühren wird bei repair-pedia pro Information
hat Axalta seine Führungspo-
bezahlt. Die Kosten sind damit jedem Auftrag zuzuordnen und
sition einmal mehr gestärkt.
auch zu verrechnen.
So wurden die Reparaturlack-
repair-pedia ist eine gemeinsame Initiative der Bundesinnung der
marken Cromax, Spies Hecker
Fahrzeugtechnik und dem deutschen ZKF. Als Wissensdatenbank
hochwertig sein. Nach dem
und Standox als die Besten der
und Suchmaschine für Reparaturinformationen ist repair-pedia
Motto „Es gibt kein richtiges
Branche ausgezeichnet.
zukunftsweisend für die künftigen Herausforderungen.
Verfahren für alle Reparatu-
„Axaltas Reparaturlackgeschäft
ren, jedoch für jede Repara-
und seine Marken gelten bei
tur ein richtiges Verfahren“,
Werkstätten auf der ganzen
kann der Anwender bei
Welt als Marktführer“, erklärt
Lechler für jede Anforderung
Joe McDougall, Executive
individuell entscheiden, um
Vice President und President
die maximale Leistungsstärke
Global Refinish and EMEA.
zu erreichen. Damit kann die
„Unser Ziel ist es, die von uns
Produktivität des Lackierbe-
belieferten Werkstätten dabei
triebes noch weiter gesteigert
zu unterstützen, schneller,
werden.
effizienter und ressourcenspa-
Für das Bodyshop Efficien-
render zu arbeiten.“
cy Programm stehen dem
Zahlreiche Kriterien wie
Anwender eine Vielzahl
Produktqualität, Technologie,
an Lechler-Produkten, die
Kundenerlebnis, Leistung oder
vom Hydrofan HE Basecoat
Markenstärke werden von
Industrielle Lackiertechnik
Frost & Sullivan ausgewertet
Vom 17. bis 20.4. findet die PaintExpo 2018 am Messegelände in
Filler, Macrofan, Macrofan
und die Ergebnisse von einer
Karlsruhe statt. Im zweijährigen Intervall wird damit die internationa-
AP Autolevel Primer bis zum
Jury bewertet. Bei Axalta wur-
le Leitmesse für industrielle Lackiertechnik durchgeführt. Unter den
Macrofan Airtech UHS Cle-
den vor allem die ökologische
nationalen und internationalen Ausstellern finden sich alle Markt-
arcoat, Macrofan Power UHS
Nachhaltigkeit, die innovative
und Technologieführer dieser Branche. Seit dem Start 2006 hat die
und PW600 Power Wipes AC
Trainingsmöglichkeit und
PaintExpo ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen. Neben
primer reichen.
die hochwertigen Produkte
den Beschichtungsanlagen umfasst das Angebot auch Lacke für alle
Erkennbar sind die Produkte
hervorgehoben, die auf die
Verfahren, Applikationssysteme und Spritzpistolen. Neben dem wirt-
durch das Hochleistungslogo,
Produktivitätssteigerung der
schaftlichen Arbeiten wird auch dem Bereich Ressourcenschonung
das auf den Kanistern ersicht-
Werkstätten ausgerichtet sind.
und Umweltverträglichkeit ein hoher Stellenwert beigemessen.
lich ist.
über Macrofan Green-Tech
DIE „AUTO-INFORMATION“ MIT TOP-MELDUNGEN AUS DER BRANCHE Zwei Mal jährlich erscheint LACK & Wirtschaft, das Fachmagazin für die österreichische Lackbranche. Das Neueste, Hintergründe und Interviews aus Kfz- und Lackwirtschaft „für zwischendurch“ liefert brandaktuell jeden Freitag die AUTO-Information! Abonnieren Sie Ihren Informationsvorsprung! Uschi Ernst: +43 664 822 22 24 KOSTENLOS TESTEN: DIE NEUE APP ››› E-Mail: ernst.uschi@lederers-medienwelt.at
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AUTO & Wirtschaft 04/2018
SATA® Frühjahrsaktion Aktionszeitraum: 12.03. – 30.04.2018
Feel the Sound. Feel the Beat. Feel free with SATA!
Ob bei der Arbeit, unterwegs oder beim Sport − genieße Deine Musik ganz ohne Kabel. Die SATA Headphones mit BluetoothTechnologie erhältst Du im Aktionszeitraum kostenlos zu jeder SATAjet® 5000 B dazu! Weitere Infos: www.sata.com/headphones
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1950
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