Oktober 2018 Österreichische Post AG MZ 03Z035333 M A&W Verlag, Inkustr. 16 3400 Klosterneuburg
www.autoundwirtschaft.at
FRANKFURT
Automechanika: 31 Seiten Nachbericht
HANDEL Neuer Chef, gut bekannt: Michael Kujus, Nissan
Toyota: Familieninterner Wechsel im Führungsteam
WIRTSCHAFT Umfrage nach WLTP: Jahresziele anpassen?
GEWERBE Wiener Innung mit neuen Ideen
KFZ-WERKSTATT
Schon im Jahr 1975 wurde unter dem Namen AUTOFIT das Birner Werkstattausrüstungssortiment zusammengefasst. Jetzt wird der Marke wieder neues Leben eingehaucht.
Alte Marke in neuem Glanz Neues Werkstattkonzept der Birner GmbH Viele gute Gründe, jetzt AUTOFIT-Partner zu werden! • Kennzeichnung Ihres Betriebs • Kundenbindung durch Mobilitätsgarantie • Netzwerken innerhalb der Branche • Birner Akademie • Technische Informationssysteme • Original-Ersatzteile vom Marktführer
Folgende Betriebe sind bereits Teil der AUTOFIT-Gemeinschaft: • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Grill Kapfenberg & Leoben • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Carfittery Unterbergen • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Frieszl Rohrbach an der Lafnitz • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Polat Neunkirchen • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Car Care Center Kundl • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Thell Neusiedl am See • AUTOFIT KFZ-Werkstatt Schmeisser Koppl
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bei Fragen zu den Birner Werkstattkonzepten wenden Sie sich bitte an Mathias Gneist Betreuung Werkstattkonzepte ✆ +43 664 5049836 ✉ Mathias.Gneist@birner.at
www.autofit.at
editorial Dieser Herbst wird spannender denn je
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er Autosalon in Paris ist, wenn Sie diese Zeilen lesen, ebenso Geschichte wie die Automecha nika in Frankfurt: Doch wer glaubt, dass das Pulver für den Herbst bereits verschossen ist, irrt gewaltig. Spannend wird vor allem sein, wie es mit den Neuzulassungen nach dem Auf (August) und Ab (September) rund um die WLTP-Umstellung weiter geht. Dass uns trotz der Zurückhaltung im September ein Rekordjahr bevorsteht, scheint jedenfalls gewiss. • Ebenso aufregend wird der Herbst für Sie als Leser von „AUTO & Wirtschaft“: Wenn Sie sich noch nicht für den A&W-Tag am 23. Oktober angemeldet haben, wird es höchste Zeit. Einige Plätze sind noch frei: Mehr zu den Vortragenden lesen Sie auf den Seiten 8 und 9. Das Kongress-Motto „future mobility“ wird gleichzeitig in unserer Print-Sonderausgabe im Dezember fortgeführt, ebenso auf unserer Homepage www.future-mobility.at. • Und damit uns im Herbst nicht fad wird (und Sie etwas zum Lesen und Debattieren haben), arbeiten wir mit Hochdruck am Sonderheft „HändlerRadar“, das Anfang November zu Ihnen kommt. Hier geht es (wie jedes Jahr) um die Befragung von Markenhändlern mit ihren Importeuren. Wir wissen schon, wer der Gesamtsieger ist, kennen auch die wichtigsten Ergebnisse der einzelnen Kategorien – auch wenn die Details vom bewährten Team rund um Dr. Konrad Weßner von puls Marktforschung erst ausgearbeitet werden. • Lassen Sie sich überraschen! Sie können sich jedenfalls schon jetzt auf ein dickes Heft mit vielen, vielen detaillierten Ergebnissen freuen. Wetten, dass bei einigen Importeuren die Alarmglocken läuten werden. Aber pssst, mehr darf ich noch nicht verraten! Bis zum November, Ihr
„Wir gehen mit Ihnen in die Zukunft“
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ebebühnen, Diagnosegeräte und Werkzeug sind in der Werkstatt unverzichtbar. Auf der Automechanika in Frankfurt waren sie Mitte September naturgemäß auf breiter Fläche ausgestellt. Innovationen waren wenige dabei. Denn nicht die Hardware stand im Rampenlicht, sondern die Software. Keiner der renommierten Zulieferer ließ es sich nehmen, seine Lösungen für die Werkstatt der Zukunft zu präsentieren. Mehr dazu in unserem 30-seitigen Automechanika-Nachbericht in diesem Heft. So umfangreich hat noch nie eine österreichische Kfz-Zeitung von der Automechanika berichtet: Auch wir haben unsere Strecke im Vergleich zu 2016 noch um einige Seiten erweitert! • Die auf der Automechanika gezeigten Möglichkeiten reichen von Produktivitätssteigerung über verbesserte Kundenzugänge bis hin zu neuen Geschäftsfeldern. Nicht jede Lösung wird sich durchsetzen und schon gar nicht werden es die Lösungen sein, die sich
Die Folgen von WLTP, die Zukunft des Autohandels: All das (und noch mehr) beschäftigen uns im Herbst – natürlich auch auf dem A&W-Tag! die Branche immer wünscht. Zuversicht ist trotzdem ein guter Ratgeber. Die Themen der Zukunft aktiv anzugehen – je früher, desto besser –, ist das Gebot für jeden Unternehmer. Denn auf das Geschäft von morgen zu verzichten, ist unleistbar. • Wir widmen dem Thema den gesamten Herbst ein eigenes Sonderprojekt. Mehr darüber lesen Sie auf www.future-mobility.at oder live am A&W-Tag, diesmal am 23. Oktober in der Hofburg in Wien. Besuchen Sie uns – es lohnt sich!
Stefan Binder, MBA, Geschäftsführer
Mag. Heinz Müller, Chefredakteur
AUTO & Wirtschaft 10/2018
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INHALT Aspekte Euroskills: Kfz-Europameister aus Niederösterreich
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Fokus
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Der umfangreichste Automechanika-Rundgang aller Zeiten!
38-39 Continental-Interview
40-41 Im Gespräch: Frank Schlehuber, CLEPA
Zahlen, Daten, Fakten
WLTP: +130 Millionen 52 Statistik: Als die Rekorde purzelten 62 Leasing: „Beliebter denn je“ 68
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Die Highlights der IAA Nutzfahrzeuge
Automechanika 1: Die Messe der Rekorde Automechanika 2: Ersatzteile samt digitalen Lösungen Automechanika 3: Lackiert und poliert Automechanika 4: Pneus, Bytes und andere Neuheiten Automechanika 5: Schrauben, heben, diagnostizieren Automechanika 6: Geschmiert und geladen Automechanika 7: Interview CLEPA Automechanika 8: Interview Continental
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Handel Nissan: „Leafer“-Zeiten sollen sinken Ford: Hokus Focus! Total: Peking-Paris mit Stopp in Wels Opel: 99 Monate … Mercedes: Offiziell ist jeder Gewinner Toyota: Sie kommt, er geht Teiletagung: Macht der Urknall alles gut? Kia: „3to6“ist da WLTP: +130 Millionen Audi: Die E-Zukunft hat begonnen Porsche: 70 Jahre und kein bisschen leise Lada: Österreich ist Chefsache AutoScout24: Jubiläums-Erfolge IAA Nutzfahrzeuge: Heikle letzte Meter
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Wirtschaft Burgenland: Kampfansage an schwarze Schafe ÖAMTC: Hilfe für E-Autos Gebrauchtwagen: Treue Kunden – gibt es sie noch? Statistik: Als die Rekorde purzelten FH Kufstein: Auf der Leiter steil nach oben Umfrage: Nach WLTP: Jahresziele anpassen? DAT: Goldjahr für Silver Motiondata: Mercedes-Betriebe in Motion Garanta: Fürs Wachstum entschieden Shredder: Wo bleiben die alten Autos? Wörmann: Anhänger mitnehmen Zweirad 1: Spürbare Steigerung Zweirad 2: Einzelhandel getrennt Zweirad 3: Auf der Überholspur Zweirad 4: „Ich bleibe dran“ Zweirad 5: Total gut geschmiert
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Gewerbe Kommentare
Binder und Müller 3 Lukaschek: Rechtsabbieger – rote Karte? 82 Schluss mit Lustig: Die Phantasie als Rettungsschirm 90
Karosserie: Lehrmittel auf vier Rädern Wiener Innung: Neuer Kleber, alter Stempel Sonderzulassungen: Das Behörden-Ringelspiel MaierKorduletsch: Ölkonzern und Familienbetrieb Fuchs: Branchentreff Teilehandel
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Inhalt
Oktober 2018 Eine Beilage von AUTO & Wirtschaft
www.autoundwirtschaft.a
ReifenveRtRieb Geht’s nur noch über die Größe?
Krisenmodus
Zu viel Angebot bei zu geringen Margen
Reifen-Tests
Die Favoriten-Marken siegen wieder
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Reifen: Wir berichten rechtzeitig zum Saisonstart über die Branchenentwicklungen.
Gewerbe Lukaschek: Rechtsabbieger – rote Karte? Audatex: Guter Geist aus dem Rechner Kastner: Starker Partner für das Neue Bremse 1: Bewährtes Rezept Bremse 2: „next generation“ quietscht nicht Bremse 3: Lang haltbar, weniger Staub TÜV Süd: Zack-zack online zurück Neue Produkte
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Menschen Renault: Neuer Marketing-Direktor Impressum Aus dem Papierkorb Schluss mit Lustig: Die Phantasie als Rettungsschirm
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Das Ringelspiel mit den Behörden
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Jetzt noch teilnehmen! Eine Aktion von
Europameister aus Gföhl Pannensommer Der ARBÖ meldet mit 23.625 Einsätzen einen neuen Rekord für den abgelaufenen Sommer – im Schnitt rückten die Helfer 378 Mal pro Tag aus. Batterien und Reifen waren Top-Ursachen.
Beste Autofahrerin Das Finale des Lady Day 2018, Österreichs größte Verkehrssicherheitsaktion für Frauen, sah mit Susanne Kettl aus Vöcklamarkt eine souveräne Siegerin. Sie gewann einen Mercedes-Benz GLA 180.
Der Erfolg von Klaus Lehmerhofer aus Gföhl (Niederösterreich) bei den „Euro Skills“ in Budapest hatte sich irgendwie abgezeichnet: Nach Rang 7 bei den „World Skills“ in Abu Dhabi im Vorjahr intensivierte der 22-Jährige, der seit acht Jahren bei BMW Auer in Krems arbeitet, noch einmal das Training – gecoacht von Wolfgang Kammerer, der schon jahrelange Erfahrung bei diesen Ereignissen hat. Es hat sich ausgezahlt: Lehmerhofer stand Ende September bei den „Euro Skills“ in Budapest ganz oben am Stockerl – und er wurde auch als Allerbester der österreichischen Mannschaft ausgezeichnet. Nicht schlecht, denn Österreich holte in Budapest immerhin zwei Gold- und drei Silbermedaillen sowie zwei „Medallions for Excellence“. Lehmerhofer musste in Budapest bei einem präparierten Auto auf Fehlersuche gehen: Aber im Gegensatz zu heimischen Werkstätten, wo üblicherweise mit Testern gearbeitet wird, waren in Budapest ausschließlich handwerkliches Geschick und Können gefragt. Lehmerhofer war nach dem Erfolg überrascht: Er habe, so seine erste Stellungnahme, nicht mit dem Erfolg gerechnet. Entsprechend erfreut sieht man dies auch in der Bundesinnung für Fahrzeugtechnik: „Ein Beweis für das duale Ausbildungssystem und das Können der Lehrherren“, so Bundesinnungsmeister Komm.-Rat Fritz Nagl.
Lukoil investiert weiter Die Errichtung und Eröffnung einer Photovoltaik-Anlage war im September der jüngste Investitionsschritt von Lukoil am Produktionsstandort in der Wiener Lobau. Bei fast „russischen“ Temperaturen trotz der Morgensonne drückten Alexander Matytsyn (CEO von Lukoil International, l.) und der Wiener Finanzstadtrat Peter Hanke (r.) den Startknopf. In Wien werden jährlich 60.000 Tonnen russisches Rohöl verarbeitet, die per Schiff über das Schwarze Meer sowie über die Donau angeliefert werden. Das Öl geht großteils als „First Fill“ in die europäische Automobilindustrie. Der Umsatz von Lukoil Lubricants ist im Vorjahr um 56 Prozent angestiegen.
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Real Garant weiter auf Expansionskurs Die Real Garant Versicherung AG weitet ihre Geschäftsaktivitäten aus und bietet Produkte und Dienstleistungen nun auch in Portugal, Slowenien und Kroatien an. Damit ist man künftig in 14 europäischen Ländern präsent. Aktuell hat Real Garant insgesamt über 7.500 Business-Kunden – vom Hersteller bis hin zur freien Werkstatt. Vorstandsvorsitzender Lutz Kortlüke (B.): „Weitere Länder sind schon in Planung.“
Tyre24 startet große Kundenbefragung Die B2B-Plattform Tyre24 startet eine europaweite Befragung, um die Akzeptanz des neuen Preismodells und des Designs bei den teilnehmenden Händlern abzuklopfen. Die Teilnehmer werden per Zufall ausgewählt und per Mail befragt. Als Belohnung winken Hotelgutscheine, die unter den Teilnehmern verlost werden.
„Die sich auf uns einlassen, haben 2-stellige Zuwachsraten.“
Wann startet Corolla TS? Wie Toyota Frey mitteilt, wird der Auris auch als Touring Sports auslaufen und durch den Corolla-Kombi ersetzt. Ein genauer Starttermin steht allerdings noch aus. Der 5-Türer kommt im März.
Hubert Huber, Eurolub
Neue Tuning-Messe für Wien
Jimny ausverkauft Schon vor Marktstart ausverkauft ist das 1. Kontingent des neuen Suzuki Jimny. Laut Importeur kommen 750 Fahrzeuge bis Ende März 2019 nach Österreich, 500 davon noch heuer. Ab Oktober stehen Vorführer bei den Händlern.
Mit der „Custom Wheels Vienna“ startet am 27. und 28. Oktober eine neue Messe für „Fans von Car-Technik, Style, Performance, Lowrider, Design und gutem Sound“. Wie Veranstalter Reed Messe mitteilt, erhalten auch Privatpersonen und Clubs Gelegenheit, ihre Fahrzeuge und Projekte zu präsentieren. Genutzt werden Halle D und der Außenbereich, man rechnet mit voller Belegung.
„Wir suchen immer wieder nach einer logischen Erweiterung der Produktreihen. Das ist mit den Drehzahlund Positionssensoren gelungen.“ Marc Kuntzsch, NGK
„Digital braucht umso mehr kompetente Kundenbetreuung und dafür eignen sich Messen sehr gut.“ Alfred Zach, WashTec
1,9 Millionen Rechnungen nicht bezahlt
Neue Kundenzentren Würth will noch heuer weitere Kundenzentren eröffnen. Nach Steinach am Brenner (2. Oktober) folgt Wien-Mariahilf (Gumpendorfer Straße) am 14. November. Die Erweiterung des Logistikzentrums in Böheimkirchen soll im Dezember fertig werden.
Laut „Austria Business Check“ des Kreditschutzverbands 1870 werden jährlich in Österreich etwa 1,9 Millionen Rechnungen in Höhe von insgesamt ca. 1,35 Milliarden Euro trotz Mahnungen nicht bezahlt. 60 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bei bis zu 5 Prozent der Rechnungsempfänger „Maßnahmen ergreifen“ zu müssen. Etwa 20 Prozent der nicht bedienten Forderungen werden der Befragung zufolge an externe Dienstleister wie Inkassobüros übergeben. Wie der KSV meldet, sind im Gegensatz zu früher Mahnspesen und Verzugszinsen nicht mehr „das Allheilmittel für pünktliche Zahlungen“. Der Großteil der Gläubiger ist bereits froh, wenn zumindest die Hauptforderung beglichen wird.
„Das geschlossene System ermöglicht 6.000 Reifenwäschen.“ Dirk Meinzer, Herkules
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DIGITALISIERUNG + TEMPO + TRANSFORMATION = FORTSCHRITT Selbst wer eine große Reise antritt, muss zuerst die nächsten Schritte gehen. AUTO & Wirtschaft möchte für die Branche beides: Zukunft, aktuelle Entwicklungen aufzeigen, wie gehbare, naheliegende Wege. Das Produkt Auto hat nach wie vor eine sehr gute Zukunft! Veränderung wie Fortschritt sind Realitäten. Die Digitalisierung wird für Beschleunigung sorgen. Nicht die Großen werden die Kleinen fressen, sondern die Schnellen die Langsamen. Weltmarktführer Volkswagen hat für Europa 2018 neue Handelsverträge vor- und ein klares Bekenntnis zum Automobilhandel abgelegt. Das angestammte Herdenverhalten der Branche wird bei anderen Marken nun Wirkung zeigen. Wie wird in den neuen Verträgen der digitale Vertrieb geregelt? Wie sehen neue Margenkonzepte aus?
Auch heuer wird wieder eine ganze Reihe hochrangiger Referenten für Sie sprechen Thomas Langpaul, ORF: Der Moderator des A&W-Tages berichtete von allen großen Autosalons. „Der Große Autoratgeber“ stammt ebenfalls von ihm. Derzeit ist er stellvertretender Leiter des Ressorts Inland/ EU beim ORF Fernsehen.
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Axel Berger, CarGarantie: Intelligente digitale Systeme verändern auch die Anforderungen an Anbieter von Mobilität im Garantieleistungssektor.
Josef Frauscher, Homologationsexperte: WLTP als stark EU-politisch motivierter neuer Berechnungscode mit unmittelbaren Auswirkungen auf die CO2-Emission und die Normverbrauchsabgabe.
Michael Gawanda, willhaben Motornetzwerk: Future Mobility – so ticken die Konsumenten. willhaben hat nachgefragt und präsentiert, was die Öster reicher bewegt!
Gerhard Wolf, Castrol Austria: Gibt als globaler Energieanbieter Ein- und Ausblick in das Chancen potenzial Fluid management in der sich wandelnden Mobilitätswelt.
23. Oktober, Wien Hofburg: Teilnahmegebühr: 96,– Euro (exkl. Ust), inkl. Buffet Das aktuelle vollständige Tagesprogramm findet sich auf www.AW-Tag.at Ihre Ansprechpartnerin: Renate Okermüller: Tel.: +43 664 1381689, E-Mail: okermueller.renate@autoundwirtschaft.at
Das E-Mobil wird kommen. Die Chinesen sorgen dafür. Wer löst die E-Handbremse? Das Rückgrat im Autogewerbe bildet der Aftermarket. Dort stehen sich als Hauptwettbewerber die freien Werkstätten und der Markenhandel gegenüber. Wie gelingt volle Werkstattauslastung? Wie kann die Komplexität der Automobiltechnik vor dem Kunden bewältigt werden? Das sind einige der drängendsten Fragen, auf die wir am 23. Oktober im noblen Ambiente der Wiener Hofburg Antworten geben wollen. Unsere hochkarätigen Referenten sind ebenso mit diesem Thema vertraut wie die Teilnehmer an den Podiumsdiskussionen. Und natürlich werden wir auch wieder die Besucher zu Wort kommen lassen. www.AW-Tag.at Podiumsdiskussionen mit den Spitzen der österreichischen Interessenvertretungen aus Industrie, Wirtschaftskammer und Innung Änderungen im Programmablauf bleiben dem Veranstalter vorbehalten
Harald Barth, Valeo: Sind selbstfahrende Fahrzeuge überhaupt notwendig? Welche Konsequenzen bringt es für die Fahrer und Umwelt? Welche Mobilitätskonzepte sind in der Zukunft möglich?
Günther Kerle, Importeurssprecher in der IV
Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann
Hansjörg Mayr, Denzel: Wie kann der Importeur dem einzelnen Auto händler in Sachen Digitalisierung bzw. Vertriebsgestaltung helfen?
Nico Polleti, Cluno: Wie gestaltet der Start-up- Experte den virtuellen Auto mobilvertrieb? Mit oder ohne Automobilhandel?
Josef Schirak, Einzelhandelssprecher
Uwe Brossette, Händlervertragsexperte: Die neuen Markenhandelsverträge. Mit oder ohne Markenhändler? Vertragliche Regulierung der Digitalisierung und neue Margenregelungen.
Stefan Hutschinski, Verband österreichischer Kfz-Betriebe
Walter Birner, Aftermarket-Spezialist zum Service-Digitalisierungsprozess der gebundenen und freien Werkstätten. Wo stehen wir? Was ist im Service für den Kunden zu tun?
Josef Harb, design. Bundes innungsmeister
PerspektivenExperte Hannes Brachat sorgt für Bodenhaftung und zieht überlegenswerte Schlüsse aus dem Tagesereignis in der Wiener Hofburg.
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Das Team von AUTO & Wirt schaft bei der AutomechanikaBerichterstattung: Dr. Nikolaus Engel, Mag. Bern hard Katzinger, Gerhard Lustig, Mag. Heinz Müller, Matthias Pilter, Gerald Weiss (Texte und Fotos) Stefan Binder, MBA, Werner Ecker, Alexander Keiler (Marketing) Margot Dihanits, Christoph Ehren fels, Alexander Jonas (Grafik)
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fokus
„Die Messe der Rekorde“ Mehr Besucher, mehr Aussteller, mehr Fläche: Die 25. Ausgabe der Auto mechanika in Frankfurt im September hat wieder gezeigt, dass sie zu Recht die weltweit größte Branchenmesse ist. Nicht wirklich geglückt ist jedoch die beabsichtigte Integration der Reifenbranche.
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iel wird derzeit gesprochen, ob Messen noch zeitgemäß sind: Der Verzicht einer Reihe renommierter Hersteller auf eine Teilnahme am Pariser Autosalon Anfang Oktober ist das beste Beispiel dafür – und auch die traditionellen Veranstaltungen zu Jahresbeginn in den USA (z. B. Detroit) sind längst nicht mehr der internationale Anziehungspunkt wie früher, wenn man das „lokale“ Publikum, also in diesem Fall die USA, ausnimmt.
Gute Stimmung an den meisten Ständen Weil in der Branche immer wieder über die Strahlkraft der kommenden AutoZum in Salzburg gesprochen wird, war man im September umso gespannter, wie Aussteller und Publikum auf die alle zwei Jahre veranstaltete Automechanika in Frankfurt reagieren würden: Immerhin handelt es sich um die bei Weitem wichtigste Messe für den automobilen Aftermarket: nicht nur in Europa, sondern weltweit.
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Die gute Stimmung war schon bei unseren Rundgängen an den ersten Messetagen bemerkbar: Fast auf jedem Stand zeigten sich zufriedene Gesichter. Ob Zweckoptimismus oder nicht: Als nach dem Ende der Messe die Zahlen veröffentlicht wurden, war klar – der hohe finanzielle und organisatorische Aufwand, den eine solche Messe bedeutet, hat sich wohl für die meisten Aussteller ausgezahlt. Denn die Veranstalter vermeldeten am Abend des 15. September gleich eine Reihe von Rekorden: So war die Jubiläumsausgabe der Automechanika die
„Die Automechanika ist weiterhin die wichtigste Messe für den Aftermarket weltweit.“ Manfred Baden, Robert Bosch GmbH
fokus internationalste ihrer Geschichte. Denn die Fachbesucher kamen aus insgesamt 181 verschiedenen Ländern; vor 2 Jahren waren es „nur“ 169 Nationen gewesen. Insgesamt stellten mehr als 5.000 Unter-
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die „alte Automechanika“ sehr gut mit Ausstellern bestückt und besucht war. Doch die beabsichtigte Integration neuer Teile ist nicht wirklich geglückt. Einigermaßen zufrieden sollen zwar die Aussteller im neuen Bereich „Classic“ gewesen sein – auch wenn sich ein endgültiges Ergebnis (wie überall sonst) erst nach mehreren Wochen oder gar Monaten ziehen lässt. Deutlich schlechter war es aber um die Reifen bestellt: In der Halle 12, wo die (ohnedies nicht sehr zahlreich erschienenen) Hersteller ihre Neuheiten ausstellten, war die Zahl der Besucher nicht gerade berauschend – was sich auch auf die Stimmung der Aussteller drückte.
„Wir konnten auf unserem Stand potenzielle Kunden und Lieferanten aus aller Welt erreichen.“ Jörn Schwieger, Marketingleiter Volkswagen Classic Parts nehmen auf der Messe aus, 2016 waren es exakt 4.843 gewesen. Und auch die Zahl der Besucher war heuer höher als vor 2 Jahren: Passierten 2016 exakt 132.944 zahlende Besucher die Tore, so waren es heuer 136.000. Laut einer Umfrage waren etwa 10.000 Personen zum ersten Mal auf der Automechanika. Das zeigt, dass das schwierige Ziel, neues (und junges) Publikum anzulocken, durchaus erreicht wurde. Deutlich zu sehen war auch, dass zum Beispiel im Teilebereich immer mehr Hersteller von einzelnen Komponenten auch andere Segmente abdecken, um bei den Autoherstellern (und später im Aftermarket) besser vertreten zu sein. Ganz klar ein Verdrängungswettbewerb, der da im Gange ist.
82 Prozent der Aussteller erreichten Ziele Übrigens wurde von den Veranstaltern auch die Zufriedenheit der Aussteller abgefragt. Hier bestätigt sich unser Eindruck: Denn 82 Prozent aller Aussteller gaben an, ihre Ziele erreicht zu haben, das sind um 3 Prozentpunkte mehr als 2016. Alles eitel Wonne also? Nicht ganz. Denn bei all diesen Zahlen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass zwar
Veranstalter halten am Konzept fest Dies wissen auch die Veranstalter bis hinauf zu Automechanika-Direktor Olaf Musshoff: Die Zu sammenführung der Reifen- und Kfz-Services sowie den damit verbundenen technischen Wandel bezeichnete Musshoff unmittelbar nach Ende der Veranstaltung als „größte Herausforderung“. Aufgeben wollen die Veranstalter ihr Konzept dennoch nicht: „Reifen gehören zu einer Automechanika einfach dazu“, so die Analyse von Musshoff: „Deshalb werden wir in dieses Angebot weiter investieren.“ Falls Sie Ihren Terminplan lange im Voraus planen und ein Hotel buchen wollen: Die nächste Automechanika findet vom 8. bis 12. September 2020 statt! Und nun: Begleiten Sie uns auf dem Rundgang durch die Messe auf knapp 30 Seiten!
„Größte Herausforderung ist für uns die Zusammenführung der Reifen- und Kfz-Services.“ Oliver Musshoff, Direktor der Automechanika Frankfurt
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Ersatzteile samt digitalen Lösungen Immer mehr Hersteller von Teilen und Komponenten dringen in neue Geschäftsfelder ein, um möglichst umfassend aufgestellt zu sein: Das war auch auf der Automechanika zu beobachten. Hans Peter Vater, Borg Warner
Bilstein Group: 60.000 Teile im Sortiment
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Als Aufwertung des eigenständig geführten Segments erhielt die vormalige „Febi Prozesstechnik“ unter „bilstein engineering“ einen eigenen Bereich am deutlich gewachsenen Messestand der Bilstein Group. Aktuell umfasst das Sortiment rund 60.000 unterschiedliche Ersatzteile – ein Großteil Handelsware, der durch die Qualitätssicherung läuft und OEM-Qualität garantiert wird. Vor Kurzem starteten auch die Arbeiten auf einem erworbenen Grundstück in Gelsenkirchen: Bis 2022 ergänzt ein neues Logistikzentrum die bestehenden Strukturen.
Borg-Warner: Nachhaltigkeit spart auch Geld Fast jedes 2. Fahrzeug rollt weltweit mit Borg- Warner-Technologie auf die Straßen: Dementsprechend vollständig ist das Aftermarket-Produktportfolio, das ständig um neue Referenzen erweitert wird
und unter anderem 800 verschiedene Reman-Turbolader für 5.000 Anwendungen umfasst. Die Aufarbeitung von 2,5 Millionen Turboladern und die Wiederverwendung von 4,7 Millionen Gehäusen ist nicht nur nachhaltig und ersparte 14.300 Tonnen Eisen und 3.700 Tonnen Alu, sondern ermöglicht auch Zeitwertreparaturen.
Brembo: Im Verdrängungswettbewerb steigern Steigerungen erziele Brembo in Österreich durch die Zusammenarbeit mit Birner, erklärt Michael Brate, Verkaufsleiter D-A-CH. In Österreich mit 4 Millionen Fahrzeugen herrsche Verdrängungswettbewerb. Steigerungen seien durch verstärkte Schulung oder Erweiterungen wie die in Frankfurt vorgestellten, temperaturbeständigeren, länger haltbaren Xtra Brake Pads für Max- und Xtra-Bremsscheiben erreichbar.
Gute Luftgeschäfte Arnott stellt nicht einfach nur Ersatzteile für Luftfederungssysteme her, sondern verbessert sie vielfach auch. Zu den Neuheiten, welche die Mannschaft rund um den D-A-CH-Verantwortlichen David Vahlkamp am gut besuchten Stand präsentierte, zählten wiederaufbereitete vordere Dämpfer für den Porsche Panamera, Komponenten für den Iveco Daily sowie ein „Conversion Kit“ für die Mercedes-Benz E-Klasse W211, durch das im Sinn einer zeitwertgerechten Reparatur die Luftfederung durch ein herkömmliches Federbein ersetzt wird. „Wir haben im August allein 12 neue Produkte auf den Markt gebracht“, erzählt Vahlkamp, der sich mit dem Zustrom auf der Messe sehr zufrieden zeigte. Der US-Hersteller mit Europa-Basis im niederländischen
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David Vahlkamp, Sales Manager DACH ‘s-Hertogenbosch ist u. a. Spezialist für wiederaufbereitete Luftfederungskomponenten und Aftermarket-Teile, die gegenüber dem Originalteil technisch verbessert werden.
Fokus
Automechanika
Dayco Area Sales Manager Daniel Friedrich
Gates: Michael Feltes (Sales Manager D-A-CH) und Dieter Steinbauer (District Sales Manager)
Michael Brate, Brembo
Dayco bringt neue Datenbank Als einer der führenden OE- und Aftermarket- Spezialisten in Bereichen der Motorkomponenten und Antriebssystemen liefert Dayco seine OE- Kompetenz in die Werkstätten. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einer komplett neuen Website. Aufgrund der Vielfalt der Komponenten und der exakten Zuordnung der Ersatzteile kommt dieser Datenbank eine besonders hohe Bedeutung zu. „Als OE-Lieferant wissen wir, was im Aftermarket kommt“, so Area Manager Daniel Friedrich.
Gates: Wasserpumpen und Formschläuche Einzeln verpackte, elektrische Wasserpumpen für den Nebenantrieb sind die technische Neuheit bei Gates. Große Erwartungen setzt der Konzern auch im Bereich der Formschläuche, wo das Programm deutlich erweitert wurde. Aufgrund der immer geringeren Platzverhältnisse und Vielzahl an Aggregaten im Motorraum sind passgenaue Schläuche essenziell. „Die Schläuche können über TecDoc exakt definiert werden“, erklärt der für Österreich zuständige Dieter Steinbauer. In Österreich sind Birner, Derendinger und WM Trost die wichtigsten Vertriebs partner von Gates.
Hengst: Nachhaltig und komplett gefiltert Mit dem Slogan „Work smarter“ trat Hengst SE aus Münster, Partner des Handels und der Werkstätten, mit neu gestaltetem Stand, der auch einen Werkstattbereich umfasste, auf: Der Serienlieferant der Erstausrüstung mit komplettem, auch für den Aftermarket lieferbaren Filtersortiment für Pkws, Lkws und Off-Highway zeigte das Ölfilterkonzept „Blue.on“ mit auswechselbarem Filterelement und den Innenraumfilter „Blue.care“ (mit fünf Filterschichten), beide ausgezeichnet mit dem „Partslife Umweltpreis“.
Delphi will wachsen Neue Produkte, neuer Mitarbeiter: Delphi hat in Österreich ehrgeizige Ziele. Auf der Messe wurde unter anderem ein neues Diagnosegerät vorgestellt: Das DS-nano ist gewissermaßen eine abgespeckte Version der erfolgreichen Geräte DS150E und DS450. Es ist ab Anfang 2019 verfügbar und vor allem für Werkstätten gedacht, die mit geringem finanziellem Aufwand dennoch hochwertige Diagnosen stellen wollen. Laut Dipl.-Kfm. Rüdiger Hölzel, für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständiger Country Manager, hat sich Delphi nicht nur auf die Kernbereiche (Einspritzsysteme, Fahrzeugelektronik, Motormanagement) konzentriert, sondern ist nun auch im Bereich Bremse/Lenkung aktiv. Dort liegt die Marktabdeckung bei 95 bzw. 92 Prozent. „Die Kunden wollen alles aus einer Hand haben“, so Hölzel. Für den österreichischen Markt ist seit wenigen Wochen Frank Dressel zuständig; er war zuvor bei Denso.
Rüdiger Hölzel (l.), Frank Dressel (r.)
Hepu-Wasserpumpe komplett aus Metall Als Weltpremiere stellte Hepu Autoteile eine komplett aus Metall gegossene Wasserpumpe vor, die ab sofort im Sortiment erhältlich ist. Undicht werdende Stellen würden damit der Vergangenheit angehören, so Produktmanager Roland May. Der Vertrieb nach Österreich erfolge über WM-Trost – über die
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Herth+Buss: erstmals Stoßdämpfer von Jakoparts
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auch Schulungen, etwa zum richtigen Einbau, in Anspruch genommen werden könnten. Inklusive aller erforderlichen Teile würden die Wasserpumpen auch in kompletten Kits angeboten.
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„Wir bieten innovative Antworten auf neue He rausforde rungen der Filtration.“ Jörg Engels, Mann-Filter
Herth+Buss: Stoßdämpfer und Klimaanlagen Der neue Imagefilm und der Stand im Industrial Look, der mit dem Lagerhaus auf die Anfänge von Herth+Buss verwies und den Zug zum Fortschritt, symbolisierten das Motto „Zurück zu den Wurzeln und einen Schritt voraus!“ Erstmals vorgestellt wurden Stoßdämpfer von Jakoparts mit zunächst über 20 Referenzen für die gängigsten japanischen und koreanischen Autos sowie ein Beleuchtungssatz mit Plug-and-play-Verkabelung. Die Airclean-Klima anlagendesinfektion war „Nominee“ beim Auto mechanika Innovation Award.
Magneti Marelli: OE-Komponenten für den IAM Unter anderem 14 neue Stoßdämpfer-Referenzen für die wichtigsten Fiat 500X- und Jeep-Renegade- Anwendungen in Originalqualität, die auch in TecDoc und MM WebCat gelistet sind, zeigte Magneti Marelli, Erstausrüster vieler FCA-Modelle, am neu designten 300-m2-Stand, außerdem (Voll-)LED-Lichtsysteme, u. a. für Mercedes GLA und Peugeot 308 für den freien Markt, Bremskomponenten (aus der Brembo-Kooperation), Elektrik und Elektronik, Kits für Motoren mit Ketten- und Riemenantrieb sowie AGM-Batterien für Autos mit Start-Stopp-System.
Nun auch in Österreich Den Vertrieb von technischen Aftermarketdaten will Infopro Digital Automotive über einen Teilegroßhändler starten. Mit „Atelio Aftermarket“, einem elektronischen Katalog mit OE- Ersatzteilen für Werkstätten und Ersatzteilhändler und „Atelio Doc“, einer Datenbank für technische Informationen, bietet Infopro Digital Automotive herstellerkonforme Daten der namhaftesten Hersteller am Markt. Mit täglichen Updates wird für die Aktualität der Daten gesorgt. Geprüft wird aktuell noch, ob auch für „Atelio Truck“ in Österreich Bedarf besteht. Der französische Marktführer, der bereits in einigen europäischen Ländern und 6 unterschiedlichen Marktbereichen tätig ist, hat im automotiven Segment 550 Mitarbeiter und europaweit rund 50.000 Kunden. Hinsichtlich des Vertriebs in Österreich bestätigt Key Account Manager Gerald L. Caneva – seit 27 Jahren im automotiven Bereich aktiv – gute Gespräche mit einem interessierten Teilegroßhändler. Über deren Struktur möchte man rasch bis zu den einzelnen Kfz-Werkstätten kommen.
Maha bei S&K gut aufgehoben Ob das klassische Werkstattausrüstungsgeschäft oder aktuell das digitale Autohaus: Maha ist am Stand der Technik und glänzte ganz „Virtual Reality“ auf der Messe mit einer komplett darauf orientierten Kfz-Werkstatt. Siems & Klein schuf sich in den insgesamt drei Cuben – Prüf- und Sicherheitstechnik,
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Gerald L. Caneva (Bild) berichtet an Pascal Langer
Fokus
Automechanika
Jörg Engels (Mann-Filter): neue Botschaft
Jürgen Bender & Rainer Honti, Metzger Autoteile Marina Bucci, Magneti Marelli
Fahrwerks- und Hebetechnik bis hin zur Diagnoseund Abgasmesstechnik – einen Überblick, für seine langjährige Kunden den Weg in die Kfz-technische Zukunft zu bahnen. Siems&Klein setzt künftig auf Hausmessen, um Maha hautnah zu präsentieren.
Mann-Filter für das ganze Autoleben „Vom ersten bis zum letzten Kilometer Mann-Filter“ ist der Kern der neuen Kampagne, bestätigt Brand Director Jörg Engels: Die „Premium-Filtermarke des freien Ersatzteilmarkts“ biete „innovative Antworten auf neue Herausforderungen in der Filtration“ in 100 Prozent Erstausrüstungsqualität. Neu ist auch die 2. Generation biofunktionaler Mann-Filter FreciousPlus 2: Er entfernt 99 Prozent des Feinstaubs aus der angesaugten Luft, filtert Schadgase wie NOx, SO2 oder Ozon und bindet Allergene, Bakterien und Schimmelsporen.
Metzger Autoteile: Neues Lager für zusätzliche Teile Mit der Übersiedlung von Stuttgart auf ein 4.000 m2 großes Grundstück in Filderstadt nahm Metzger Autoteile ein vollautomatisiertes Lager in Betrieb. Gegenüber herkömmlichen Regallagern können 60 Prozent Platz eingespart und neue Warengruppen wie Bremssättel aufgenommen werden. Auch der Elektronikbereich wurde auf 5.500 Elemente erweitert. Mit Jänner 2019 soll ein weiterer Sortimentsausbau auch den österreichischen Kunden zusätzliche Angebote zur Verfügung stellen.
Meyle zeigte günstige Reparaturmethode für BMW Stolz präsentierte die Meyle AG aus Hamburg auf der Messe das neue Schlitzbuchsen-Kit, das mit dem Innovation Award der Automechanika ausgezeichnet wurde. Laut Sprecherin Eva Schilling wird es vorerst nur für den Austausch defekter Hinterachs-
Schulung über alles Florian Rosenkranz und Dominik Wiemann von ElringKlinger forcieren ab 2019 mit dem abgebildeten Pick-up Kundenschulungen vor Ort. Mit einem fix installierten Motor auf der Ladefläche des Elring-Truck kommt ein technischer Trainer direkt zum Kunden und erklärt, worauf bei der Dichtungstechnik zu achten ist. Auch die Elring-Akademie (online) wird ausgeweitet, betonen die beiden Österreich-Repräsentanten von ElringKlinger. Neu sind produktseitig die Komplett-Dichtungssets für die Instandsetzung von Automatikgetrieben, wobei Elring damit der gestiegenen Nachfrage durch die höheren Einbauraten beim Bestand bzw. den Neuzulassungen nachkommt. Elring setzt im heimischen Markt zusätzliche Akzente.
Florian Rosenkranz (l) und Dominik Wiemann schulen die Kunden vor Ort
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NGK: Katarina Gross und Marc Kuntzsch
Michael Brüning NTN/ SNR
Meyle: Eva Schilling, Kimon Christidis
Norbert Schmalfuss, KYB
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„Unsere In vestitionen in Support- Tools wer den von den Kunden wirkungs voll ange nommen.“
Quer lenkerbuchsen in einigen Modellen Nissens führt neue Produktsparten ein Der dänische Kühlungs- und Klimader 5er-, 6er- und 7er-Serie von BMW soec komponentenhersteller hat die Sparte wie beim X5 angeboten. „Andere Marken hanika „Efficiency & Emissions“ mit den für Niswerden folgen“, so Schilling. Laut Angaben sens A/S neuen Produktgruppen Turbolader, des Herstellers liegt die Kostenersparnis im VerLadeluftkühler und AGR-Ventile für Pkws vorgegleich zu bisherigen Methoden bei 90 Prozent. stellt. Die Nissens-Turbolader – über 100 TeilenumNGK startet mit neuen Produkten mern – seien ab sofort erhältlich, die AGR-Ventile Die Distribution der auf der Automechanika vorwürden nicht vor 2019 auf dem Markt eingeführt, gestellten Drehzahl- und Positionssensoren werde erklärte Klavs T. Pedersen, Senior Vice President. demnächst starten, sagt Marc Kuntzsch, General Neu sind auch 26 Ausdehnungsgefäße, die auf mehr Manager Aftermarket. Die Abdeckung werde in der als 360 Lkw-Modelle passen. D-A-CH-Region rund 91 Prozent betragen. „Wir NTN-SNR: Kugellager aus Keramik suchen immer wieder nach einer logischen ErweiFür NTN-SNR stand die Automechanika unter dem terung der Produktreihen. Das ist mit den DrehzahlMotto „Erweiterung des Produktbereiches und konund Positionssensoren gelungen.“ In Österreich tinuierliche Innovation“. Dabei ist der Konzern soerfolgt die Distributin durch ATP, Birner, Klein, wohl in der Erstausrüstung wie auch im Aftermarket Stahlgruber, Wessels + Müller sowie die SAG.
Neues Logistikzentrum Von Krefeld nach Nürnberg hat KYB sein neues Warenverteilzentrum disloziert. Die Verfügbarkeit ist deutlich gestiegen. Als führender Hersteller von Stoßdämpfern und Fahrwerksfedern baut KYB seine Marktpräsenz in Österreich weiter aus. Gemeinsam mit Anton Schmidt nehmen sie jetzt das neue Logistikzentrum in Nürnberg für ihre Kunden in Anspruch, weiter Marktanteile im automobilen Aftermarket zu generieren. Produktseitig auf Erstausrüsterniveau auch im Ersatzbedarf, können sich die Werkstätten auf vollen Support stützen. Beispielsweise auf Einbau-Videos, die sich millionenfach großer und weiter steigender Beliebtheit erfreuen. Mithilfe eines unabhängigen Onlinedienstes ermittelt KYB den Kohlendioxidabdruck und leistet mit Ausgleichsmaß-
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Norbert Schmalfuss schafft verbesserte Versorgungskanäle auch in Österreich nahmen auch einen Spendenbeitrag zum Klimaschutz. „Auf der Messe konnten wir erleben, dass unsere Investitionen in Support-Tools von den Kunden wirkungsvoll angenommen wurden.“ Von seinen österreichischen Vertriebspartnern ist KYB angetan und trotz schwieriger Märkte expansionswillig.
Fokus
Automechanika
Thorsten Brodda (Philips) mit WerkstattLeuchten Engelbert Cimerman, Osram
in den Bereichen Powertrain, Fahrwerk und Getriebe anerkannt. Die hohe Kompetenz im Kernsegment beweist NTN-SNR gerade mit einem außergewöhnlichen Projekt. So wurde beim Jaguar XE SV Project 8 ein Keramikkugellager entwickelt, das die Vorgaben wie maximale Gewichtsreduktion der Lager, hohe Zuverlässigkeit, hohe Steifigkeit der Radaufhängung und die Minderung der Reibungsverluste erfüllt.
Osram: Bis zu 200 Prozent mehr Helligkeit Engelbert Cimerman von Osram zeigte die Night Braker Laser H4 und H7, die um 150 Prozent mehr Helligkeit bietet sowie die Night Braker Xenon mit 200 Prozent mehr Helligkeit. „Der Reflektor wird schwächer, das Glas wird blind, da ist es sinnvoll, eine stärkere Lampe zu verwenden“, so Cimerman. Zudem bietet Osram neue Scheinwerfer-Lösungen als komplette Einheit. „Damit kann man ein altes Fahrzeug-Modell upgraden, sogar auf LED. Das bringt sowohl eine optische Verbesserung wie auch eine Erhöhung der Lichtleistung.“
Philips zeigte Reifendruckkontrollsystem
„Marktdruck lässt nach!“ Schaeffler Automotive Aftermarket registriert eine leichte Entspannung im Aftermarket-Business. Stefan Knaack, Vizepräsident Westeuropa, will nach einem eher verhaltenen 1. Halbjahr nun in der 2. Hälfte 2018 eine leichte Entspannung im Ersatzbedarfsgeschäft wahrnehmen. Allerdings würden steigende Auftragseingänge den Margendruck nicht nachhaltig entlasten. Diese Erkenntnis teilt auch der speziell für Österreich zuständige Sales Manager Dietmar Hotel. Das „Mehr“ an Leistung wurde mediengerecht in die Branchenwelt posaunt. Die immer komplexere Technologie in Antriebsstrang, Motor und Fahrwerk auch vor Ort in den Fachwerkstätten reparieren zu können, wurde von Schaeffler mit Bravour gelöst.
„Wir suchen immer wieder nach einer logischen Erweiterung der Produkt reihen. Das ist mit den Drehzahl- und Positions sensoren gelungen.“ Marc Kuntzsch, NGK
Das Thema Reifenluftdruck spielte auf dem Stand von Philips eine große Rolle: Das GoSure RDKS umfasst vier Sensoren, die alle Daten in den Innenraum übermitteln. Dort zeigt eine LCD-Anzeige die Temperatur- und Druckdaten aller vier Reifen an und warnt den Fahrer, wenn etwas nicht passt. Auch eine ganze Reihe weiterer Produkte wurde in Frankfurt gezeigt, unter anderem auch Leuchten für Werkstätten.
Saleri: Verteilerkits vom Spezialisten Industrie Saleri Italo, mit der elektromechanischen Wasserpumpe (EMP) Finalist des Automechanika Innovation Awards Kategorie OE, liefert ab sofort wieder 90 SIL-Wasserpumpen-„Superkits“, die über
Stefan Knaack (l.) und Dietmar Hotel auf Erfolgssuche in international sich ständig verändernden Märkten
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Christian Renford, thyssenkrupp Bilstein
Tobias Kestler, SKF-Manager Marco Pinnacoli mit Saleri
Sven Müller und Mariam Lochoshvili, Schrader
„Wir wol len Lücken füllen, wo andere nicht liefern können.“
85 Prozent des Car Parks in Europa abdecken in neu gestalteter Aftermarket Box, bestätigt Aftermarket Sales Director Marco Pinnacoli. Den „Premium- Wasserpumpen“ gebe man Zahnriemen, Spannelemente und Schiebemuffen in Premium-Qualität, Zubehör und Anleitungen bei. Im N ovember erscheint der neue Katalog.
Tobias Kestler, SKF
Schrader gewinnt noch immer Neukunden Mit Qualität, Erstausrüstungskompetenz, Schulungsangebot und der laufenden Weiterentwicklung gewinnt RDKS-Spezialist Schrader noch immer Kunden. Auch der Ersatzbedarf, beispielsweise aufgrund leerer Batterien, nimmt nun Fahrt auf, wie Sven Müller, Vertriebsleiter Aftermarket Europa, berichtet. Details zu den Neuheiten wie RDKS für Lkws finden Sie im beigefügten REIFEN & Wirtschaft.
SKF ab sofort mit Lenkungsteilen Laut Tobias Kestler, Gebietsverkaufsleiter Auto mobil-Ersatzteile Pkw bei SKF, wird es zum Start knapp 900 Referenzen im neuen Segment Lenkungsteile geben; weitere 1.400 sollen 2019 dazukommen. Dann sind 98 Prozent des Marktes abgedeckt. „Wir wollen Lücken füllen, wo andere nicht liefern können.“ Außerdem habe SKF durch die jahrzehntelange Erfahrung vor allem im Bereich der Lager einen sehr guten Namen am Markt. „Radlager bleiben natürlich unser Kerngeschäft.“ Mit dem neuen Sortiment wolle man auch für die Zukunft gerüstet sein: „Lenkungsteile brauchen alle Fahrzeuge, auch Elektroautos.“ Produziert wird das Sortiment komplett in Europa.
thyssenkrupp Bilstein: Luftfederungen wichtiger Die Automechanika nutzte thyssenkrupp Bilstein auch zur Sensibilisierung für Luftfederungen und aktive Systeme. Ängste nehme man auch mit-
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Schraubenzieher 2.0 ZF Smart Service soll die tägliche Arbeit der freien Werkstätten erleichtern. Speziell für freie Werkstätten wird es in Zukunft ein entscheidender Erfolgsfaktor sein, ob die Daten aus den Fahrzeugen verstanden werden können. Damit wird nicht nur die Digitalisierung der Prozesse ermöglicht, sondern auch digitale Services. So wird unter dem Namen „digitaler Schraubendreher“ das ZF Smart Service für freie Werkstätten angeboten. Die App ermöglicht es den Mechanikern, auf Smartphones oder Tablets Fahrzeugdiagnosen und grundlegende Wartungsarbeiten durchzuführen. „Wir wissen, dass viele freie Werkstätten in der Vergangenheit die Investitionen in teure stationäre Diagnosegeräte gescheut haben. Mit ZF Smart Service haben wir nun ein besonders effizientes Werkstatttool entwickelt – kurz gesagt einen ‚digitalen Schraubendreher‘ – der in keinem Werkzeugkasten fehlen sollte“, so Helmut Ernst, Leiter von ZF Aftermarket.
Fokus
In den Fokus der 300 m2 Ausstellungsfläche auf der Automechanika rückte TMD Friction von seinem 6 Marken umfassenden Portfolio dieses Mal Textar, Don und Nisshinbo. Die aus dem Bereich der Nutzfahrzeuge bekannte Marke Don – spezialisiert auf 5 Jahre alte Fahrzeuge und älter – ist nun auch für Pkws verfügbar. 600 Produktreferenzen für Bremsbeläge sowie das zugehörige Programm an Bremsscheiben sind im vorgestellten Programm angeführt. Textar soll mit schneller Verfügbarkeit punkten und Nisshinbo bei asiatischen Fahrzeugen außerhalb Europas.
Trico-Repräsentant Ingo Königshoven
tels Schulungen – von der 2-Stunden-Schulung über das Produktportfolio bis zur Ganztagsschulung mit Einbau-Erklärvideos in einem YouTubeChannel oder der Hinterlegung in TecDoc, so Christian Renford, der zuständige Regional Sales Manager. Aktuell betrage der Umsatz mit Luftfederungen in der D-A-CH-Region rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes, in Österreich „wesentlich geringer, aber wachsend“.
Trico: Wichtiger Wischer-Zulieferer Neue Designs zeigte auf der Automechanika der international tätige OEM-Lieferant Trico, der Wischermotor, Wischerarm und -blatt von Maserati und OE- bzw. OES-Wischerteile für Daimler, BMW, PSA, Subaru sowie große private Labels liefert und den Markt im Ersatzteilbereich vollständig abdeckt. Bestellbar sind Scheibenwischer-Ersatzblätter der Produktlinien „ExactFit“ (OE-Ersatzprogramm), „Flex“ (universell nutzbare Wischblätter) und Trico „Ice“ (reine Winterwischer) auch über Rothmund & Konhäuser.
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TMD Friction: „Don“ nun auch für Pkws
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„Der Umsatz mit Luftfederungen in der D-A-CHRegion beträgt rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes.“ Christian Renford, thyssenkrupp Bilstein
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Luca Betti mit Ufi Multitube
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Valeo: Bonuspunkte mit App
UFI: Filter-Meilenstein und neues Portal im Netz Als „Meilenstein in der Filtrationstechnologie“ bezeichnet Luca Betti, Business Unit Aftermarket Director von UFI Filters, den „Multitube“, beim Automechanika Innovation Award als „Nominee“ geehrt: Dank modularen Aufbaus könne dieser Luftfilter die Anforderungen der Autohersteller sowohl für Standardmotoren als auch künftige Hybridfahrzeugentwicklungen erfüllen. Der Schnellverschluss vereinfache den Filterwechsel. Neu ist das Aftermarketportal www.ufifilters.com mit Online-Katalog.
Valeo startete mit Treueprogramm Nach einer Probephase in Spanien, die im September gestartet ist, könnte Valeo Service sein Treueprogramm namens Valeo Specialist Club Anfang 2019 auch in anderen Ländern einführen: Werkstätten können binnen zwei Minuten einen Account am
Victor Reinz: Leonardo Tummillo und Carolin Sailer
Handy anlegen und durch das Einscannen des Barcodes von Valeo-Ersatzteilen Bonuspunkte in einer App sammeln. Dies klappt entweder für die gesamte Werkstätte oder auch für individuelle Teams.
Victor Reinz: Erstausrüster-Tuning und E-Commerce „Tuning vom Erstausrüster“, das vor allem Jeep- Modelle noch tougher macht, bieten Dana und Spicer Aftermarket Performance, erklärten Carolin Sailer und Product Manager Leonardo Tummillo. Die Originalachsen des Jeep baut der Zulieferer seit über 75 Jahren – also der Zeit, als das noch ein Modell des Herstellers „Willys“ war. Außer Antriebsstrang-, Victor-Reinz-Dichtungs- und Thermomanagement-Lösungen präsentierte Dana auf der Messe in Frankfurt auch die erweiterte Aftermarket- E-Commerce-Plattform für die Region EMEA, zu der auch Europa gehört. •
Neue Bremsscheiben Der Sinsheimer Bremsscheibenerzeuger Zimmermann hat sein neues Angebot um Sport und FusionZ präsentiert. Alle FusionZ-Scheiben sind gewichtsreduziert und offiziell zugelassen, die F- und S-Versionen besitzen die ECE R90-Legitimation. Moser spricht mit der gebohrten SportZ- und der genuteten BlackZ-Scheibe neue Kundenschichten an, zumal die beiden Produkte verbesserte Bremswerte aufweisen. Vermarktet werden die Bremsenteile vorrangig durch Kastner und Klein, aber auch Birner zählt zu seinen Abnehmern. Sales Manager Matthias Moser wirbt erfolgreich mit dem „Made in Germany“-Siegel. Für die unumgängliche Online-Vermarktung schuf Zimmermann eine eigene Personalstelle, wobei, „wenn es um Qualitätsvermarktung geht“, der persönliche Kontakt Vorrang hat.
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Matthias Moser blickt zuversichtlich auf die Entwicklungsmöglichkeiten in Österreich Der Zimmermann-Philosophie folgend, zeichnen sich die Produkte durch einfache Einbauweise und Zulassungsregeln aus, die der Werkstatt vereinfachtes Arbeiten erlauben. Das Lieferprogramm umfasst über 1.000 Referenzen, die meisten davon mit Anti-Korrosionsbeschichtung.
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Michael Wagner, Anest Iwata
Automechanika
Aqua Brush: Rainer Wittmann, Lukas Gdanietz mit Messebesucher
Lackiert und poliert Alle Messenews aus dem Lack- und Karosseriebereich sowie aus der Autowäsche- und Reinigungsbranche. Anest Iwata: Im Geist des Nippon-Drift Star am Stand von Anest Iwata war die streng limitierte Auflage „Turnpike Hakone“ der WS-400 evo oder LS-400 entech, die gleichzeitig mit Messestart ab 11. September in den Handel gelangte. Der Name erinnert an eine legendäre Bergstraße in Japan,
die auch als Rennstrecke mit dem Beinamen „The home of drifting“ Ruhm erlangte. Michael Wagner von Anest Iwata Deutschland wies nicht nur auf die Vorzerstäubertechnologie hin, sondern auch auf die stylische Tasche im Vintage-Look, die mit der Pistole kommt.
Aqua Brush: Sanfte Waschung Halle 12, wo das Wasch-Thema angesiedelt war, bevölkerte sich im Lauf der Messetage zunächst etwas zögerlich. Die Experten für Wasch- und Trocknermaterial von Aqua Brush feiern 2018 das 25-jährige Jubiläum – natürlich nutzte Rainer Wittmann auch auf der Messe die Gelegenheit, alten Kunden „Danke“ zu sagen und neue von den Vorzügen der Produktpalette zu überzeugen: von synthetischem Lammfell bis zu den Aqua-Foam-Bürsten aus Schaummaterial, die auch in Mehrfarbendesigns erhältlich sind.
Sauber wird digitaler Egal wo auf dieser Autowelt: Berichtet man von Innovationen im Autopflege-Sektor, kommt niemand an Christ vorbei. Gegenüber den Betrieben sind Effizienz, Ökologie und Bera tung – nicht zuletzt in Sachen bürokratischer Erfordernisse – nach wie vor gefragt bei den Waschanlagenherstellern. Der Endkunde soll mit digitalen Lösungen wie der Christ Wash App und einfachen Bezahlsystemen ebenso gebun den werden wie mit Event-Elementen wie Lichteffekten und dickem Schaum. „Der Schaum ist nicht nur tatsächlich gut für das Waschergebnis, sondern macht auch einen perfekten Eindruck“, sagt Franz Schnallinger, Vertriebsleiter Westöster reich, bei der Vorführung der Foamrex für den SB-Waschplatz. Die Bezahlsysteme, die von einer eigenen Tochtergesellschaft
Franz Schnallinger, Vertriebsleiter Westösterreich, Manuela Wörle, Werbung&PR, Otto Christ, CEO entwickelt werden, haben es insbesondere jüngeren Kunden angetan: Bezahlen per Smartphone ist auch beim Auto waschen keine Zukunftsmusik mehr. Nicht ohne Hinterge danken wählt Otto Christ den Slogan „Waschtechnik zum An fassen“ für seine Messeauftritte. Den Kunden gefällt es, um z. B. Car Wash 4.0 persönlich zu erleben und zu verstehen.
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Wolfgang Schramm, Ehrle
„Die DV1 ist die am weitesten entwickelte Generation unserer Spritzpistolen.“ Jens Tümper, DeVilbiss
Dietmar Georg, Durst
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Alfred Zach (WashTec) plant mit Silvija Dinic und Alexander Eigner schon für die AutoZum
Durst: Portable Lackierkabine Dursts modulare und autarke Lackier-Con tainerAnlage Airsec vario ist ab sofort auch in einer höheren Variante für Transporter und neu auch mit Aktivkohlefilter erhältlich. Wie Dipl.-Ing. Dietmar Georg, Leiter der Niederlassung Süd des Thüringer Herstellers Durst Lackier- und Trocknungsanlagen GmbH betonte, können die modularen Anlagen schnell auf- und mit geringem Aufwand auch wieder abgebaut werden. Georg betreut von Saalfeld aus auch den österreichischen Markt.
Herrmann Lack-Technik: Ionstar
Jürgen Sterzik, Wolf
Feinste Düse vor dem Chaos Am Carlisle-Stand dreht sich alles um die neue Evolutionsstufe von DeVilbiss.
Ehrle: Lösungs- und wettbewerbsorientiert Sämtliche Produktlösungen rund um den Fahrzeug reinigungsprozess werden bei Ehrle von biologischer Verträglichkeit geprägt, erzählt Verkaufsleiter Wolfgang Schramm. Somit bietet er seiner anspruchsvollen Kundenschar SB-Fahrzeugwaschanlagen ebenso an wie Hochdruckreinigung und allgemeine Reinigungstechnik. Das von Mondsee aus agierende Familienunternehmen warb neben Fachkompetenz mit attraktiver Preisstruktur.
Herrmann: Lösung gegen Staubeinschlüsse Statisch aufgeladene Oberflächen, speziell jene aus Kunststoff, ziehen Partikel und Fussel an, die nach der Lackierung als Staubeinschlüsse störend auffallen und in weiteren Arbeitsgängen beseitigt werden müssten. „Ionstar“ heißt das Antistatikgerät von Herrmann Lack-Technik, das in einem Arbeitsgang mit der ultraleichten Pistole – angeschlossen an die Druckluft – ohne Stromanschluss mit einem starken Luftstrahl elektrostatische Aufladung neutralisiert und die zu lackierende Fläche reinigt.
Kärcher: Gelbe Offensive für gewerbliche Anwender Gepaart mit dem sparsamen Umgang mit dem Wasserverbrauch und ebenso mit der Reinigungschemie
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Jens Tümper, Tarek Husain (v. l.) Der Mischkonzern Carlisle Fluid Technologies setzt am Stand auf die neueste Entwicklung seiner Marke DeVilbiss. „Die neue DV1 bildet die neueste, am weitesten entwickelte Generation unserer Spritzpis tolen“, erzählt Jens Tümper, Technical Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich. Dass sich an der Technologie bei den Pistolen immer noch Fortschritte erzielen lassen, wundert Tarek Husain, Marketingverantwortlicher für Europa, nicht. „Was in der Pistole passiert, wo Luft auf Farbe trifft, kann man am besten als Chaos beschreiben“, erzählt er. Die Zer stäubungsexperten im DeVilbiss Atomisation Centre of Excellence (ACE) würden die Vorgänge wohl etwas wis senschaftlicher beschreiben – das Ergebnis ist auf jeden Fall eine besonders ausgeglichene Partikelverteilung im Farbspray. „Der Lackierer kann sich darauf verlassen, dass es beim ersten Mal perfekt wird“, so Tümper.
Ralf Müller, Makra
Fokus
Automechanika
Sata: Alles auf Sixties Um die aktuelle Spritzpistole SataJet 5000B Sixties standesgemäß in Szene zu setzen, präsentierten sich Stand und Messebetreuer des weltweiten Marktführers ganz im Look der 1960er-Jahre. Neu im Sortiment ist die SataJet X5500, die durch Düsentausch wahlweise ein Spritzbild in I- oder in O-Form erzeugt und damit auf Vorlieben und Gewohnheiten von Lackierern Rücksicht nimmt. Auch in Sachen Individualisierung macht man einen Schritt: Ab Jahreswechsel werden individuell gebrandete Pistolen schon ab Stückzahl 1 angeboten, kündigt Sprecher Christoph Bihr an.
Sata voll auf Sixties
im Zentrum ihres Auftretens präsentierte sich Wasch anlagenhersteller Kärcher im neuen Hallenumfeld. Global-Sales-Head Ing. Gerhard Stadler stützt seinen Markterfolg auf ein komplettes Sortiment an Systemen für die Fahrzeuginnen- und -außenreinigung von Pkws und Nfz. „Vor allen der Planung von Kundenlösungen wird breiter Raum gegeben.“ Entsprechend groß war das internationale Interesse.
WashTec aus der Position der Stärke Selbstverständlich hat sich auch WashTec-Österreich-Geschäftsführer Ing. Alfred Zach der zunehmend digitalen Welt der Autowäsche verschrieben. Wieder konnte er zahlreiche Kunden aus Österreich begrüßen, auch wenn er sich kraft des Ausstellungsaufwandes von Frankfurt mehr erwartet hatte. Auf seinen Kundennutzen blickend, sieht Zach bereits dem Auftritt auf der AutoZum 2019 entgegen. Wohl berücksichtigend geänderten Besucherverhalten auf Fachmessen ausgesetzt zu sein: „Digital braucht umso mehr kompetente Kundenbetreuung und dafür eignen sich Messen sehr gut.“
Makra: Auch Hygiene wird digital Der Megatrend der Digitalisierung habe auch den Bereich Arbeitnehmerschutz und Betriebshygiene erreicht, sagt Ralf Müller, Leiter Marketing bei Makra Norbert Kraft GmbH. Man biete bei Spendern für Seife oder Desinfektionsmittel vernetzte Geräte an, welche den Füllstand in die Cloud melden, was menschliche Kontrollen unnötig macht. Auch lassen sich zusätzliche Daten, etwa über die Einhaltung von Hygienevorschriften erheben.
Wolf: Komplettlösung für den Vorbereitungsplatz Jürgen Sterzik, Vertriebsleiter Oberflächentechnik bei Wolf Anlagen Technik GmbH&Co KG/Geisenfeld (D) zeigte uns mit Work Space eine betriebsfertige Komplettlösung für den Universal-Vorbereitungsplatz an. Herzstück ist das Wolf Terminal, das die elektrischen und pneumatischen Anschlüsse für jeden Arbeitsplatz gemäß DGUV 209-89 einzeln ansteuert. •
„Digital braucht umso mehr kompetente Kundenbetreuung und dafür eignen sich Messen sehr gut.“ Alfred Zach, WashTec
Ganzheitlich lackieren Sehon zeigt lackieren in Zeiten der Digitalisierung und will Kunden mit ganzheitlichen Prozessen erfolgreich machen. Inhaber und Geschäftsführer Tiemo Sehon stellte auf der Messe unter anderem den neuen Application Manager vor. „Schnellhärtende und energiearm reagierende Lacke kön nen damit durch die punktgenaue und regelbare Einbringung von Additiven deutlich schneller und prozesssicher aushär ten“, sagt er. Beim Lackiervorgang wird über einen Reaktor in Nanotechnologie das gewünschte Additiv über Druckluft bzw. Pressluft in die Zerstäubung eingebracht. Dadurch sind eine Beschleunigung in der Lacktrocknung, aber auch eine Reduktion der Schmutzeinschlüsse und eine drastische Reduzierung von Nacharbeiten erzielbar.
Tiemo Sehon, Geschäftsführer Sehon Innovative Lackieranlagen GmbH Auch auf dem Messestand selbst hat man bei Sehon das Zeit alter der Digitalisierung eingeläutet. „Unsere Botschaft an die Unternehmen, unsere Vision für unsere Kunden ist: Wir bauen Prozesse, um Sie erfolgreich zu machen – und zwar mit un serem ganzen Repertoire an Produkten.“
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CemoArea-SalesManager Karsten Pflieger
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DBV-Geschäftsführer Klaus-René Küfer
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Pneus, Bytes und andere Neuheiten Es ist ein großer Bogen von den Dienstleistungen rund ums Auto hin zur Software, vom Zubehör bis zu den Reifen. Wir haben viele wichtige Firmen dieser Branchen auf der Messe besucht.
CEMO: Lösungen für Öl und AdBlue Die Lagerung von IBC-Containern mit Gefahrengut, also mit Schmierstoffen oder in Bundesländern wie Tirol auch mit AdBlue, ist ein wichtiges Thema in Kfz-Werkstätten. Als Spezialist für sicheres Lagern hat Cemo daher eine leichte und kostengünstige Lösung entwickelt. Weitere Produkte betreffen AdBlue, wo mit verschiedenen Behältern samt Zapfpistolen dem wachsenden Bedarf in diesem Bereich entsprochen wird. „Dabei handelt es sich um Plugand-play-Systeme, die in verschiedenen Volumen verfügbar sind“, erklärte Area Sales Manager Karsten Pflieger.
CPC: „Langfristige Partnerschaften“ Ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen präsentierte Car Promotion Company (CPC) auf seinem Messestand. Breit aufgestellt ist man bei den Kunden.
Festplateau-Premiere Eder Fahrzeugbau, Hersteller von Autotransportern der Marken Algema und Fit-Zel, zeigte mehrere Neuheiten. Das Algema Festplateau 2 steht mit bis zu 2,3 Tonnen Nutzlast schweren Abschlepp-Lkws in nichts nach: die Lösung für Fahrzeugtransporteure, die nicht nur bei der Neuanschaffung Kosten optimieren möchten. Angeboten wird das Festpla teau 2 auf Mercedes-, VW, Ford- und Opel-Fahrgestellen mit Heck- oder Frontantrieb und als Einzel- und Doppelkabiner.
Blitzlader 2 auf Mercedes-Benz und der Speeder 2 Mit konsequenter Leichtbauweise folgt der Speeder 2 – der auch als wirtschaftlicher 3,5-Tonner, der mit Pkw-Führerschein gelenkt werden darf, erhältlich ist – dem in Österreich
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Patrick Bonnetsmüller (l.) und Hubert Gasperlmair, Verkaufsleiter D+A in großer Stückzahl bewährten Fahrzeug: Er wartet mit neu entwickeltem Fahrgestell, Luftfederung und Scheibenbremsen auf – ebenso wie der Blitzlader 2, dessen Fahrgestell nochmals in Details weiterentwickelt wurde und der in Frankfurt bei Eder als Mercedes Sprinter ausgestellt war.
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Automechanika
Delticom: Andreas Faulstich und Ann-Katrin Ebeling
EAL: Markus W. Lämmli
Diese reichen von Teilegroßhändlern wie Birner und Würth über Reparaturkonzepte oder den Fachhandel wie Forstinger bis zu Autohändlern. Partnerschaften bestehen auch über die ö sterreichischen Grenzen hinaus.
DBV: Mit Kompletträdern zu mehr Ertrag Dem Fachhandel durch das Angebot von Kompletträdern mehr Ertrag zu bescheren, lautet das Ziel von Klaus-René Küfer, Geschäftsführer von Alcar Deutschland und DBV, des Komplettanbieters mit neuem Webshop für Betriebsstoffe, Reifen und Felgen: „Je länger ich für das einzelne Kundenfahrzeug brauche, desto weniger Geschäft kann ich machen. Wer bei DBV das Komplettrad bestellt, spart das Wuchten und die Montage: Der Reifenprofi kann die gesparte Zeit schon dem nächsten Kunden widmen!“
Delticom: Doppelgleisig ist nicht gleich überflüssig Positiv sieht man bei Delticom, Betreiber von autoreifenonline.de, die Doppelgleisigkeit durch zwei große Reifenmessen heuer in Deutschland. „Hier treffen wir die Kunden aus den Shops“, sagt PR-Leiterin Ann- Katrin Ebeling. Der Markt entwickle sich hin zu einer Mischung aus off- und online: „Auch Online-Käufer brauchen Montage.“ Das Portal verweist mittlerweile auf 12 Millionen Endkunden und europaweit 48.000 Montagepartner. Auf eine weitere Messepräsenz auf der AutoZum in Salzburg verzichtet man dennoch.
EAL möchte für Zusatzgeschäft sorgen Weiterhin auf der Suche nach Vertriebspartnern in Österreich befindet sich die EAL, so Markus W. Lämmli, Key Account Manager Österreich und Schweiz – dies könne auch ein Automobilimporteur sein. Neben faltbaren Fahrradträgern – auf der Auto-
„Auch der Online-Reifenkäufer braucht Montage.“ Ann-Katrin Ebeling, Delticom
Automechanika
Fokus
Partslife: F. Jutrczenka, I. Kunkel, D. Grub
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Giti und GT Radial: Stefan Brohs, Josef Huber
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„Mit dem batteriebetriebenen Bürsten gerät M9700 sind wir für die Zukunft der Marder abwehr gerüstet.“ Nicole Schuster, K&K
mechanika wurde der Premium G3 mit einem UVP von 459, neu entwickeltem Rahmen und erweiterbar für 3 Räder vorgestellt – könnte Kfz-Zubehör wie Induktions-Ladegeräte in einem praktischen Aufsteller für zusätzlichen Umsatz in den Autohäusern sorgen.
Force Manager: Künstliche Intelligenz Nach Vertriebsmöglichkeiten in Österreich sucht derzeit „ForceManager“. Diese CRM-Software für Außen dienst-Teams stammt von der in Barcelona ansässigen Tritium Software und ist im spanischsprachigen Raum äußerst erfolgreich. Dietmar Wilke, D irector Germany, verweist auf ca. 700 Bestandskunden, darunter große Autohäuser in Großbritannien und Deutschland. Die Software funktioniert auf den diversen mobilen Plattformen, verfügt über künstliche Intelligenz, lässt sich per Sprachsteuerung bedienen und an bestehende Softwarelösungen wie SAP anbinden.
Giti Tire: Großer Player, bescheidener Auftritt Giti Tire, mit der gleichnamigen Hauptmarke sowie mit GT Radial auf einem Gemeinschaftsstand vertreten, zeigte unter anderem den Ganzjahresreifen „4Seasons“ – wie Gebietsleiter Josef Huber zugibt, nicht optimal für den österreichischen Markt. Den Österreich-Import von GT Radial besorgt Achleitner, Wörgl. „Wir pflegen eine gute langjährige Partnerschaft“, so Huber. Giti ist seit Kurzem Erstausrüster für den Seat Ibiza, aber mit dem GitiPremium SUV PX1 auch für Ateca, Škoda Karoq und VW T-Roc.
Marder gibt es überall Man glaubt kaum, wie viele Techniken zur Abwehr von Mardern entwickelt wurden. K&K zeigte die neuen Trends. Es gibt Hallen, die man als Fachbesucher nicht gleich als Erste ansteuert: Eigentlich schade, denn im Obergeschoß der Halle 3 sind zahlreiche Firmen, die zusätzliche Verdienstchancen für Autohäuser bieten. Eine davon ist K&K: Deren Spezialität sind Geräte zur Abwehr von Mardern. Nicht zuletzt wegen des Anstiegs von Elektroautos würden autarke Geräte immer wichtiger, sagt Geschäftsführerin Nicole Schuster. Mit dem batteriebetriebenen Bürstengerät M9700 sei man für die Zukunft gerüstet, betont sie. Betrieben wird das Marderabwehrgerät mit 4 handelsüblichen AA-Batterien, die 12 Monate lang halten. Durch eine Anzeige weiß der Autobesitzer stets, ob noch genügend Strom in den Batterien ist; die Batterien lassen sich ohne Schraubenzieher austauschen. Zur Marderabwehr besitzt das M9700 sechs verschiebbare Multikontakt-Hochspannungsbürsten und Ultraschall, es ist auch wasserdicht.
IAM-Net: Die Unabhängigen IAM-Net, das Netzwerk für die freie Werkstatt, propagiert den Schritt in die Unabhängigkeit vom Hersteller bzw. Importeur. Geschäftsführer Ralf und Ruth Galow warnen u. a. vor Ausweitung des Direktvertriebs, etwa im Internet, sowie Zugriff der Konzerne auf Kundendaten.
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Christina Karl (Marketing) und Geschäftsführerin Nicole Schuster
pewag: Alexander Zenz und Maria Köck
Stop&Go: Fabienne Killy und Sari Melcher
Partslife intensiviert Engagement in Österreich Bei der Entsorgung von Werkstattabfall will Parts life in Österreich weiterhin eng mit Liqui Moly sowie Birner zusammenarbeiten. Nach Angaben von Marketingleiterin Ivonne Kunkel will sich das von Franco Jutrczenka und Daniel Grub geführte Unternehmen auf der AutoZum im Jänner 2019 in Salzburg verstärkt präsentieren. Kunkel verweist auch auf die Plattform „Partslife Order Online Pool 2.0“, wo die Werkstätten online die Entsorgung von Sonder abfällen und Wertstoffen beantragen können.
pewag: Ketten mit mehr Komfort und Traktion Die selbstspannende Pkw-Bügelkette Servomatik stellte der österreichische Hersteller pewag auf der Automechanika vor. Bei ihr entfällt nochmaliges Anhalten des Autos zum Nachspannen: Verkaufsleiter Alexander Zenz empfiehlt sie für (starke) heckgetriebene Autos und Autos mit engen Radkästen. Für Nutzfahrzeuge bietet pewag nun die Netz-Traktionskette Starmove aus Titan Grip-Spezialstahl, für besonders harte Einsätze die Starmove F (mit schräg aufgeschweißten Verschleißstummeln) mit noch mehr Grip und Lebensdauer.
Stop&Go: Die Marder im Griff Nachdem ihre Exponate nicht rechtzeitig auf dem Automechanika-Stand der Stop&Go Marderabwehr Norbert Schaub GmbH eingelangt waren, erklärten die Vertriebsleiterinnen Fabienne Killy und Sari Melcher mit Einfallsreichtum Marderabwehrprodukte wie das superflache Slimline Hochspannungsgerät mit Ultraschall „8 Plus-Minus SKT“: Ohne Bordnetzanschluss, aber mit sechs Edelstahl-+/-Kontaktplatten schreckt das Marder wie ein Weidezaun ab, solange der Motorraum nicht gewaschen oder mit Duftmarken-Entferner behandelt wurde. •
„Bei der Entsorgung von Werkstattabfall wollen wir in Österreich weiterhin eng mit Liqui Moly sowie Birner zusammenarbeiten.“ Ivonne Kunkel, Partslife
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Fokus
Dirk Grunert, Autel
Schrauben, heben, diagnostizieren autom
Für Werkstätten-Besitzer und -Mitarbeiter ist die Automechanika wie ein großes Schlaraffenland: Im Bereich Werkstattausrüstung und Werkzeuge gab es eine Fülle an Neuheiten.
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ATH-Heinl: Fabian Heinl (Key Account) und Eigentümer Hans Heinl
„Wir kommen mit dem Verkauf gut voran und sind eifrig am Ausliefern.“ Dirk Grunert, Autel
Autel kommt in Österreich gut voran Mehrere Monate nach dem Start von Autel, einem auf Diagnosegeräte und Kalibriertechnik spezialisierten Unternehmen, zieht Dirk Grunert, der für Österreich verantwortliche Mitarbeiter bei der Diagnosetechnik Richter GmbH aus Zwickau, eine positive Bilanz. „Wir kommen mit dem Verkauf gut voran und sind eifrig am Ausliefern“, so Grunert. In den kommenden Monaten sollen die Aktivitäten weiter verstärkt werden.
Innovations-Rekord Bei AVL Ditest gibt es neue Produkte wie die Akustik- Kamera, Innovations-Auszeichnungen und eine erfolgreiche Entwicklung. Gleich fünf der Neuentwicklungen, die AVL Ditest auf der Automechanika vorgestellt hat, wurden mit dem Innovation Award ausgezeichnet, in zwei Kategorien holte man sogar den Sieg. Ein Erfolg, den noch kein Unternehmen erreicht hatte. So wurden sowohl die Akustische Kamera (ACAM) wie auch der Multisense 1000 als Gewinner ausgezeichnet. Besondere Bedeutung misst das österreichische Unternehmen auch dem Thema E-Mobility bei. So wurde mit HV Safety MixedRealityGuide ein neues, interaktives Trainingssystem vorgestellt.
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Gerald Lackner, Otto Loacker und Mag. Gerhard Illek Aber auch mit der aktuellen Entwicklung mit den bereits eingeführten Produkten am österreichischen Markt zeigt man sich bei AVL Ditest zufrieden. Speziell die Produkte für die Klimawartung sowie Abgastester haben sich als Wachstumstreiber erwiesen.
Fokus
Automechanika
Siegbert Müller, Carbon Beissbarth: Christopher Handschuh, Mario Mayrhofer
ATH-Heinl: Zwei unabhängige Säulen Eine neue Hebebühne stand bei ATH-Heinl im Mittelpunkt des Interesses: Das neue 2-Säulen-Modell erfordert keine hydraulische oder mechanische Verbindung zwischen den Säulen und kann damit noch flexibler, schneller und günstiger montiert werden, zudem sind Wartung und Verschleiß deutlich geringer. Großen Wert legt Eigentümer Hans Heinl auf die Serviceleistung sowie auf die eigene Entwicklung und Produktion. In Österreich ist ATH-Heinl zuletzt stark gewachsen, wichtigster Vertriebspartner ist dabei WM Trost.
Beissbarth misst nun auch die Reifenprofiltiefe Seit Kurzem ist ein von Beissbarth entwickeltes Gerät zur schnellen Ermittlung der Reifenprofiltiefe erhältlich. Dieses kann laut dem neuen Österreich- Verantwortlichen Mario Mayrhofer entweder im Werkstattboden versenkt eingebaut oder aber überflur eingebaut werden. Die Messung erfolgt durch LED-Projektion bei maximal 8 km/h Überfahr geschwindigkeit. Binnen 3 Sekunden steht das Ergebnis zur Verfügung. Der Vertrieb erfolgt über Autobedarf Karl Kastner.
Wissen, wohin die Reise geht Mit der Erstausrüstungs-Kompetenz kann Bosch die Werkstätten optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Bosch demonstrierte seine Aftermarket-Kompetenz mit seiner Erstausrüstungs-Kompetenz. „Wir wissen, wohin die Reise geht, wir haben die Technik im Haus“, betont Helmut Stuphann, Leiter Verkauf Automotive Aftermarket. So würde das klassische Geschäft durch die neuen Entwicklungen zwar teilweise verloren gehen, „aber das neue kommt. Auch bei E-Mobilität haben wir Servicebedarf und wir haben nach wie vor ein Auto“, so Stuphann zur Zukunft der Kfz-Werkstätten. Neben elektronischen Lösungen, Werkstattausrüstung und einem umfassenden Ersatzteilprogramm präsentierte Bosch auch sein modernes Schulungsprogramm „Training 4.0“ mit AugmentedReality-Brillen.
Carbon: Wunder gibt es immer wieder Die Carbon GmbH bietet international äußerst erfolgreich – in Österreich mit Vertriebspartner Andreas Fenster aus Dimbach – das Reparaturkonzept Miracle für Stahl und AluRepair plus für Aluminiumteile an. Vertriebsleiter Siegbert Müller ist überzeugt: „Mit Miracle bekommen Betriebe die Grundlage für steigende Renditen an die Hand.“
KS Tools: Rundumsicht und Unboxing Um schon vor dem Kauf möglichst viel Information für den Kunden bereit zu stellen, hat KS Tools die
Helmut Stuphann, Bosch
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Thomas Schuster, KS Tools
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Niko Johannidis, Mahle Aftermarket
„Das geschlossene System ermöglicht 6.000 Reifenwäschen.“
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Dirk Meinzer, Herkules Hebetechnik
Mit Dongle in die Cloud Hella Gutmann Solutions entwickelt eine Dongle- Lösung und präsentiert mit dem Mega Macs 77 sein bislang modernstes Diagnosegerät. Rolf Kunold, neuer Managing Director von Hella Gutmann Solutions, konnte gleich mit mehreren Neuheiten seine Automechanika-Premiere feiern. Mit Car Force bringt ein Dongle die Fahrzeugdaten in die Cloud, über ein Dashboard kann die Werkstätte die Daten abrufen. Entscheidend ist dabei, dass die Werkstätte die Daten, die aus dem Fahrzeug kommen, interpretieren kann. Das aktuell wichtigste Produkt bei Hella Gutmann Solutions ist der Mega Macs 77, der mit neuem Design, neuer Benutzeroberfläche und neuer Software neue Maßstäbe setzt. Mit diesen Lösungen sowie der vorgestellten VR-Brille, die einen Echtzeit support mit dem Technikcenter ermöglichen soll, macht Hella Gutmann einen entscheidenden Schritt zur „Werkstatt der Zukunft“.
Michael Pichler, Pichler Werkzeuge
Präsentation seiner Produkte auf der Website konsequent erweitert. Für fast alle Produkte steht nun neben der detaillierten Beschreibung und zahlreichen Bildern auch eine interaktive 360-Grad-Ansicht zur Verfügung. Ebenfalls neu sind die Unboxing-Videos, wo das Auspacken der Produkte gezeigt wird. Wer dennoch gerne den Überblick auf Papier behält, den werden die neuen umfassenden Kataloge für 12V (Pkw), 24V (Lkw) und Industrie freuen, die demnächst präsentiert werden.
Mahle: Service- und Lösungskompetenz Effiziente und intuitive Lösungen, mit denen Werkstätten Zeit und Geld sparen, kündigt Mahle für die Werkstätten an. Der Teilespezialist positioniert sich immer stärker auch in der Werkstattausrüstung und wird damit ein noch wichtigerer Partner für die Betriebe. Dazu gehören zum Beispiel Fahrzeug diagnose, Klimaservicegeräte und ein Kalibrier-Tool für Fahrerassistenzsysteme. Ersatzteile in Erstausrüstungsqualität spielen natürlich unverändert eine wichtige Rolle. Dabei verfolgt Mahle eine duale Strategie mit der Optimierung des Verbrennungsmotors einerseits und der Verbreitung der Elektromobilität andererseits.
Pichler Spezialwerkzeuge immer präsent Der Innsbrucker Spezialwerkzeugentwickler und -händler Pichler nennt als Schlüssel seines inzwischen 40 Jahre währenden Erfolges die Optimierung von Arbeitsprozessen mittels spezifischer Lösungen für alle Kfz-Typen. Michael Pichler, inzwischen in zweiter Generation aktiv, führt über 12.000 Artikel im Katalog und ständig kommen neue Werkzeuge hinzu – entstehend aus den zahlreichen Kontakten mit Kfz-Technikern aus der Erstausrüstung als auch aus dem nachgelagerten Kfz-Reparaturbereich. Das Unternehmen wählt weiterhin den Weg zwischen
Neuer Managing Director bei Hella Gutmann Solutions: Rolf Kunold
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Das Ende der Herkulesaufgaben Die Hedson-Gruppe zeigte an zwei Ständen Innovationen aus Hebetechnik, Lackier ausrüstung und Reifenservice. Dass alles immer schneller gehen muss, ist nun einmal die Realität – ein Weg dahin ist, die Dinge leichter zu machen. Um dies im Bereich Spot-Repair zu ermöglichen, plant Hedson Herkules, 2019 eine UV-LED zur Schnelltrocknung auf den Markt zu bringen. Das Gerät soll besonders leicht und mobil, vorerst aber kabelgebunden auf den Markt kommen. „Wir warten Rückmeldungen von Betrieben hier auf der Automechanika ab, um zu entscheiden, ob wir auch eine kabellose Lösung anbieten“, sagt Dirk Meinzer, Geschäftsführer von Herkules Hebetechnik GmbH. Aus dem Drester-Sortiment zeigte man das Wasseraufbereitungssystem GP Filter EQ für die vollautomatischen Radwasch maschinen. „Das geschlossene System ermöglicht ca. 6.000 Reifenwäschen, ehe das Wasser gewechselt werden muss“, erläutert Meinzer.
Drester GP Filter EQ
Maria Reintanz, Marketing, Dirk Meinzer, Geschäftsführung Herkules
Schneller trocken für mehr Effizienz im Betrieb
Automechanika
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Automechanika
Uwe Ehret, F.X. Rauscher
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„Wir erreichen 0 bis 70 Grad in 2:30 Minuten.“ Joachim Dattner, Omia
Hannes Grell, Snap-on und Sun
konservativer und Kundenpflege.
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internet basierender
Rauscher F.X. mit neuen Regalen
Als Nachfolger des P30 präsentierte Rauscher F.X. Lagertechnik das neue System namens P3X. Laut Uwe Ehret, dem auch für Österreich zuständigen Vertriebsmitarbeiter, bietet das neue System nun unter anderem eine fest verschraubbare Fußplatte sowie fest verschraubte Spangen. Während kleinere Autohäuser oft mit Regalen in der Länge von 30 Metern auskommen, liefert Rauscher F.X. auch 2-geschossige Kleinteilelager sowie Räderlager.
Snap-on: Neues Diagnosegerät von Sun Neben neuen Produkten wie die den Montiermaschinen mit besonders hoher Produktivität
Galliervormarsch Omia aus Frankreich erfreut sich regen Besuchs und steigenden Kundeninteresses. Der französische Marktführer bei Lackierkabinen bietet laut Verkaufsleiter Joachim Dattner vollwertig CE-konforme Anlagen mit besonders günstigem Energieverbrauch und hoher Leistung – etwa die Luxia 700. „Wir erreichen 0 bis 70 Grad in 2:30 Minuten“, sagt Dattner. Für 2019 habe man sich das Ziel gesetzt, eine bestellte Anlage innerhalb von 6 Wochen liefern zu können. Der selbstbewusste Messeauftritt mit Geschäftsführer Christian Dattner und dem CEO Denis Delrieu zeugt von den Ambitionen am deutschsprachigen Markt. Zuletzt hat man in Deutschland ein Zentrallager errichtet, die Kabinen selbst –
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SW-Stahl: Heiner Tilly, Ralf Schulze, Boris Peters
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Tomas Brtka, Waeco
(Hofmann monty 8800 und John Bean D7800) und dem Einsteigermodell für die 3D-Achsmessung von John Bean fand am Stand von Snap-on die Premiere des Sun PDL 5600 statt. Wie das Diagnosegerät PDL 5500 hat auch das neue Modell 5600 ein Oszilloskop, darüber hinaus verfügt es über technische Hintergrundinformationen, Details zu Servicearbeiten oder Schaltpläne. Über die WLAN-Verbindung steht eine laufend aktualisierte Datenbank zur Verfügung.
SW-Stahl: Eigene Entwicklungen Das hohe Engagement bei Forschung und Entwicklung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei SW-Stahl, durch die Übernahme der Technik-Marke Sauer hat man sich auch in diesem Bereich verstärkt. Dabei werden einerseits Spezialwerkzeuge für Automobilhersteller sowie für den Aftermarket entwickelt
etwa das Flaggschiff Omia Luxia 700 – werden in Frankreich produziert. „Für das Engagement in Österreich werden wir wohl noch ca. 1 Jahr brauchen“, so Dattner. Man merke aber eine steigende Nachfrage über die Grenze. Allgemein sieht man auch bei Omia, dass die Beratung und teilweise auch juristische Unterstützung im Umgang mit Behörden und Anrainern an Bedeutung gewinne, aber auch Support in Fragen von Effizienz und Energieverbrauch. Dass sich der Aufwand lohnt, davon sind die Profis überzeugt. „Eine neue Anlage kann durchaus Effizienzsteigerungen von etwa 35 Prozent gegenüber der alten bedeuten.“
Christian Dattner, Denis Delrieu, Joachim Dattner (v. l.)
Richtig kalibriert Die Kalibrierung von Kamera- und Radarsystemen ist nur eine der Neuheiten bei Texa. So präsentierte das Unternehmen auf einem eindrucksvollen Messestand verschiedene Lösungen im Bereich Reparatur und Service. Dem starken Trend zu Fahrerassistenzsystemen und den damit verbundenen Kalibrierungen in den Werkstätten entspricht Texa mit RCCS, einem multifunktionalen und markenübergreifenden System für Radar- und Kamerasysteme. Dabei handelt es sich um ein vollständiges, modulares Angebot, das den unterschiedlichen Bedürfnissen von Glaserbetrieben, Karosseriewerk stätten und freien Werkstätten gerecht wird. In Kombination mit der Diagnosesoftware IDC5 ermöglicht RCCS eine schnelle und intuitive Durchführung der notwendigen Arbeiten. IDC5 bietet für jedes Modell die korrekte Diagnosehilfe. Dafür werden Angaben wie die Höhe der Kalibriertafeln oder der Abstand zum Fahrzeug angegeben. Am Ende kann zudem ein Bericht für den Kunden ausgedruckt werden.
Bei Texa verantwortlich für Österreich: Andreas Inzinger
und produziert. „Wir forschen an Lösungen für die Werkstätte“, erklärt Geschäftsführer Heiner Tilly. Dabei geht es um Spezialwerkzeuge, um universelle Lösungen für den Einsatz an mehreren Modellen und Fahrzeugen oder um günstige Reparaturmöglichkeiten, die vom Fahrzeughersteller nicht vorgesehen sind.“
Waeco: Kältemittel rückgewinnen Aufgrund der steigenden Preise für das Kältemittel R134a seien Geräte, mit denen das Mittel rückgewonnen werden kann, immer interessanter. Laut Tomas Brtka, dem für Werkstattausrüstung zuständigen Mitarbeiter bei Dometic Austria in Guntramsdorf, hat Waeco hier passende Geräte im Programm: das ASC2500G für R134y und das ASC5500G für das R1234yf. Diese Produkte gibt es entweder markenspezifisch, doch sie sind zunehmend auch für kleinere Werkstätten interessant. •
Automechanika
FOKUS
Banner-Chef Andreas Bawart mit …
… Katrin Hilpold, Franz Märzinger und Isabella Finsterwalder (v.l.n.r.) Stefan Seifert, Exide
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„Die sich auf uns einlassen, haben 2-stellige Zuwachsraten.“ Hubert Huber, Eurolub
Geschmiert und geladen Was tut sich bei den Schmierstoffen? Welche Trends gibt es am Batterie- Markt? Wir haben bei den Ausstellern nachgefragt. Banner baut Standort aus, Ende für Unibull Der Linzer Batteriehersteller Banner ist laut Firmenchef Mag. Andreas Bawart mit dem Absatz im 1. Halbjahr zufrieden: „Wir sind auf Plan. Doch das Match wird erst in der 2. Halbzeit entschieden.“ Nach der Erweiterung des Standorts sollen künftig statt bisher 4,3 Millionen Batterien mehr als 5 Millionen Stück produziert werden. Nach der Einführung neuer Produkte werden andere Typen nicht mehr so nachgefragt: Zuletzt traf es die Uni Bull, die
seit rund 20 Jahren im Sortiment war und in nur 4 Versionen für rund 900 Automodelle passt: Sie wird seit 3 Monaten nicht mehr produziert, die letzten paar tausend Stück gehen vor allem nach Russland.
Exide plant „Aufklärung der Werkstätten“ Mit einer deutlichen Kennzeichnung werden die Starterbatterien von Exide ab sofort ausgestattet: So soll im Werkstatttrubel verhindert werden, dass Batterien falsch eingebaut werden – denn Autos mit
Wachstum für Partner Mit attraktiven Preisen, konsequenter Umsetzung, Produktvielfalt und umfassender Betreuung verhilft Eurolub seinen Händlern zu Wachstum. „Wir wollen der bevorzugte Lieferant sein, wenn der Händler mit dem Hauptpartner nicht weiterkommt“, erklärt Hubert Huber, Eigentümer von Eurolub, bescheiden seine Strategie. Mittlerweile ist Eurolub speziell in Deutschland und Österreich sehr stark etabliert. „Die sich auf uns einlassen, haben 2-stellige Zuwachsraten“, freut sich Huber. „Mit der Bescheidenheit, dass es nach wie vor viele gibt, die noch nicht mit uns arbeiten.“ Als positive Beispiele nennt Huber die in Oberösterreich, Salzburg und Tirol aktive Neimcke GmbH und betont die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klein Autoteile sowie Autobedarf Karl Kastner.
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Hubert Huber, Eurolub mit dem Shop-Konzept für Teilehändler Dabei punktet Eurolub nicht nur mit einem umfangreichen Schmierstoffangebot, sondern ist als Full-Sortimenter einer der führenden Anbieter im Bereich Frostschutz, Scheiben waschflüssigkeit und AdBlue. Den Teilehandel unterstützt Huber beispielsweise mit einem neuen Shop-Konzept.
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Moll: Martin Mantel, Verena Endres
GS Yuasa: Sales-Manager Automotive Ayhan Akin
Start-Stopp-Technologie benötigen natürlich andere Batterien als solche ohne diese Technik: „Auf den Standard-Batterien ist nun ein Hinweis angebracht, dass es keine Verwechslungen mehr gibt“, erklärt Dipl.-Kfm. (FH) Stefan Seifert, der auch für Österreich zuständige Key Account Manager. Laut Seifert bieten die neuen EFB-Batterien auch für Autos mit vielen Verbrauchern genügend Energie.
GS Yuasa: Batteriekompetenz Als einer der größten Hersteller von Autobatterien hat der asiatische Hersteller GS Yuasa nun auch ein Werk in Ungarn gegründet. Damit sollen die europäischen Hersteller-Anforderungen an Starterbatterien noch besser erfüllt werden. GS Yuasa, einer der führenden Anbieter im Bereich Lithium-Ionen, wird möglicherweise diese Technologie auch im neuen Werk umsetzen.
Johnson Controls: AGM-Batterie für Große Als Europaneuheit zeigte Johnson Controls den ersten Varta AGM(Absorbent-Glass-Mat)-Nutzfahrzeugakkumulator: Die Varta Promotive AGM mit sechsfacher Zyklenfestigkeit sei eine Möglichkeit, Betriebskosten und Stillstandzeiten zu minimieren und außer dem Komfort für Fahrer in Pausenzeiten (Standklimaanlage) auch die Profitabilität zu maximieren. Offiziell vorgestellt wurde auch das Varta Partner-Portal: Mit seiner Unterstützung lassen sich Batterien von Start-Stopp-Autos fehlerfrei tauschen.
„Ein Blutbild vom Auto“ Ernst Prost, Chef von Liqui Moly, im Interview über seine Erfolge und die Zukunft des Unternehmens. Angst, dass die aufkommenden Elektroautos das Geschäft kaputt machen, hat Ernst Prost nicht: „Uns graust da nicht davor. Aber wir nehmen die Elektroautos natürlich ernst, auch wenn es noch Jahrzehnte dauern wird.“ Außerdem bringe Liqui Moly rund 100 Neuheiten auf den Markt – Motoröle, Additive und andere Produkte für die Werkstätte. Prost rät den Kfz-Technikern, die Kunden viel stärker zu beraten: „Man muss das Fahrzeug in den Werkstätten auch gründlich untersuchen, denn es gibt ja auch keine rundum gesunden Menschen das heißt, man sollte ein großes Blutbild vom Auto machen. Dann findet man schon etwas und so kommen die Additive ins Spiel. Sie sind so etwas wie die Nahrungsergänzungsmittel für den Menschen.“
„Werkstätten sollten ein großes Blutbild vom Auto machen. Dann findet man schon etwas und so kommen die Additive ins Spiel.“ Ernst Prost, Liqui Moly
Moll rät zur Vorsorge Werkstätten sollten im Herbst rechtzeitig vorsorgen, da es in der kalten Jahreszeit diesmal mehr Batterieschäden geben könnte als üblich, sagt Dipl.-Ing. (FH) Martin Mantel, Vertriebsleiter bei Akkumulatorenfabrik Moll GmbH & Co. KG. Der Grund liege
V. l.: Pressesprecher Tobias Gerstlauer, Ernst Prost, Österreich-Verkaufsleiter Thomas Paukert und Prosts Sohn Benjamin Orschulik
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Dietmar Neu bauer von der Traditions marke Veedol
„Mit Birner verzeichnet Petronas ein gutes Wachstum in Österreich.“ Bart Janssen, Petronas Lubricants
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im extrem heißen Sommer, in dem die Batterien besonders gelitten hätten. Moll will sich verstärkt dem Thema Start-Stopp-Technologie widmen; am Standort in Deutschland wird ein neues Entwicklungszentrum errichtet. Am Exklusiv-Vertrieb von Moll-Batterien in Österreich durch AMS Auto- u. Motoren-Service GesmbH in Premstätten soll laut Mantel festgehalten werden.
Das Öl des Weltmeisters Mit dem neuen Forschungs-Zentrum in Turin kann Petronas noch stärker auf die Anforderungen eingehen.
Veedol: Tradition mit modernen Lösungen
„Mit Birner verzeichnet Petronas ein gutes Wachstum in Österreich“, zeigt sich Bart Janssen, der das Cluster D-A-CH, Benelux und Russland leitet, zufrieden. Im Bereich Agrar, Industrie und Heavy Duty sucht Janssen nach spezialisierten Schmierstoffhändlern. Neben der hohen Produktqualität punkte Petronas mit „Formel-1-Engagement und hoher Glaubwürdigkeit“, so Janssen. Mit dem heuer eröffneten Global Research & Technology Center in Turin kann Petronas Lubricants noch stärker auf die Anforderungen der Automobilhersteller im Bereich CO2-Reduktion sowie Lösungen für Hybridantriebe eingehen. Auch im Bereich Kühlflüssigkeiten, die im E-Fahrzeuge-Bereich eine noch größere Rolle spielen werden, engagiert sich Petronas sehr stark und kann auf die Erfahrungen aus der Formel-1-Hybrid-Technologie zurückgreifen.
Tradition in Verbindung mit modernen Produkten und Serviceleistungen kennzeichnen die 1913 gegründete Marke Veedol. Um den traditionellen Werten gerecht zu werden, ist Veedol mit verschiedenen Classic-Ölen vertreten, die Palette reicht vom SAE 40 über das HD 20W-60 bis zum Racing 10W-60. Die Unterstützung der Werkstätte ist Veedol- Vertriebsleiter Dietmar Neubauer ein großes Anliegen und so bietet Veedol zwei Spülgeräte für den Wechsel des Automatikgetriebeöls. Mit dem AGS 10 und GAS 20 kann das Öl problemlos gewechselt und im selben Arbeitsgang das Getriebe gereinigt werden. •
Bart Janssen, Petronas Lubricants
Motul: Facelifts bei MotulEvo Das erfolgreiche und zukunftsweisende Konzept MotulEvo wird weiterentwickelt, damit die Werkstätten die Potenziale im wachsenden Segment des Getriebeservice noch besser nutzen können. So wurden neue Servicegeräte und ein angepasstes Adapterset in Frankfurt präsentiert. Weitere Neuheiten betreffen die Lösungen für H ybrid-Fahrzeuge. So wurden Motorenöle in den Viskositätsklassen 0W8, 0W-12, 0W-16 und 0W-20 vorgestellt. Speziell für Hybridfahrzeuge mit Automatikgetriebe wurde DHT e-ATF (Dedicated Hybrid Transmission e-Automatic Transmission Fluid) entwickelt, das ab 2019 zur Verfügung stehen wird.
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Wir thematisieren Zukunft. Ganz ohne Kristallkugel, aber als einzigartiges A&W-Sonderprojekt im Herbst 2018. In Print, Digital und Event informieren und inspirieren wir die Entscheider der österreichischen Automobilbranche. Was sind die aktuellsten Innovationen? Welche digitalen Prozesse bestimmen das Geschäft? Wo liegen die Risiken, wo die Chancen?
u Print u digital u Event www.future-mobility.at (ab 25. September 2018) 11. A&W-Tag, 23. Oktober 2018, Hofburg Wien A&W-Sonderausgabe „future mobility“ (Dezember 2018)
Interview: A&W-Geschäftsführer Stefan Binder zum Sonderprojekt „future mobility 2018“
www.future-mobility.at
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Teile werden nur noch Mittel zum Zweck sein Continental ist einer der ganz großen Player in der Kfz-Erstausrüstung und damit ebenso im Aftermarket. Wir haben Peter Wagner (Leiter Continental Aftermarket Automotive) und Rolf Sudmann (Leiter Contitech Aftermarket) gefragt, was Conti für die Werkstätten tun kann. Von Gerald Weiss
Das gesamte, ungekürzte Interview lesen Sie in der parallel erscheinenden AUTO-Information 2441, die seit Kurzem auch als App verfügbar ist. Nutzen Sie 8 Wochen lang ein kostenloses Testabo: uschi. ernst@awverlag.at
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&W: Wie profitiert die Werkstätte von der Continental-Kompetenz? Peter Wagner: Ich glaube, man kann sagen, dass nur wenige Firmen wissen, wie die Autos der Zukunft aussehen, und eine davon ist Continental. Dieses Wissen nehmen wir und versuchen, es unseren Werkstätten entsprechend zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise macht unsere Remote Vehicle Data Plattform (RVD) die Daten aus dem Fahrzeug nutzbar. Davon profitiert die Werkstatt, Stichwort Predictive Maintenance: Ich weiß als Werkstatt heute, was beim Fahrzeug meines Kunden morgen zu tun ist. Damit kann ich Angebote formulieren und den Kunden auf digitale Art und Weise binden. Wir bieten selbst verschiedene Lösungen an und es gibt verschiedene Partner, die mit unserer Technologie ihre Lösungen anbieten. Wenn irgendwann ein Routing stattfindet, dann sind wir ein Teil der Routing-Kette, die diese Technologie beherrscht. Werkstätten und Händler, die mit uns zusammenarbeiten, werden in diesem Routing berücksichtigt und daher in diesem Geschäftsverlauf der nächsten Jahre drinnen bleiben. Rolf Sudmann: Es gibt nicht viele Hersteller, die
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„Wichtig ist, dass bei allen Entwicklungen unsere Werkstätten nicht außen vor sind.“ Rolf Sudmann, ContiTech so etwas leisten können. Daher bündeln wir unsere Produktkompetenz und auch unsere Servicekompetenz. Provokant formuliert: „Produkte werden in Zukunft nur noch Mittel zum Zweck sein.“ Produkte oder Komponenten sind weiterhin unsere Kernkompetenz, aber wir müssen unsere P roduktkompetenz mit unserer Servicekompetenz bündeln. Die Frage ist doch: Bei wem wird sich das Auto in Zukunft melden? Sudmann: Der Autofahrer hat überhaupt kein Interesse, mehrere Ansprechpartner zu haben. Wenn wir nicht im Sinne des Aftermarktes sicherstellen, dass er nur einen Ansprechpartner hat, schwächen wir auf Dauer das gesamte Aftermarket-Geschäft. Wenn wir keine Lösungen anbieten: Unsere Wettbewerber aus dem OE-Bereich haben so etwas. Wichtig ist,
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Gemeinsamer Auftritt: Die Produkte von Contitech (Leitung Rolf Sudmann, l.), Continental Reifen sowie ATE, VDO werden unter Continental Aftermarket angeboten (Leitung Peter Wagner, r.), die Divisionen bleiben eigenständig. dass bei allen Entwicklungen unsere Werkstätten nicht außen vor sind. Sind die gesetzlichen Regelungen für den Daten zugang, beispielsweise mit der neuen Typengenehmigungsrichtlinie, ausreichend? Wagner: Die Typengenehmigungsrichtlinie ist ein
„Continental weiß, wie die Autos der Zukunft aussehen.“ Peter Wagner, Continental Aftermarket Schritt in die richtige Richtung. Über die dort vorgesehenen Daten, die maschinenlesbar genutzt werden können, müssen auch die Reparaturinformationen zur Verfügung gestellt werden. Das ist alles gut und richtig. Die Frage ist: wird es genauso umgesetzt, wie es drinnen steht? Das ist ein anderes Thema. Die OEMs haben in den vergangenen Jahren zwar die Daten zur Verfügung gestellt, allerdings nicht immer in ausreichender Menge und Qualität und auch nicht maschinenlesbar. Es würde uns sehr helfen, wenn es genau so kommt, wie in der Typengenehmigungsrichtlinie festgelegt. Man muss also abwarten, ob das umgesetzt wird? Wagner: Richtig. Und dann wollen wir den Zugang zu diesen Daten haben. Es kann nicht sein, dass wir vom Markt abgeschnitten werden und Geschäftsmodelle entstehen, an denen wir nicht teilhaben können. Branchenvertreter fordern den direkten Zugang über die offene Telematik-Plattform (OTP)? Wagner: Der direkte Zugang ist ungleich schwieriger als über die Hersteller. Lediglich Level 1, also die Abgasinformationen, die über den OBD-II Port laufen, sind entsprechend den gesetzlichen Vorgaben standardisiert. Alle Daten, die über Level 1 hinausgehen, sind nicht standardisiert und liegen in der Architektur des Fahrzeugherstellers. Und wir erwarten kurz- bis mittelfristig nicht, dass es eine Vereinheitlichung gibt. Das wäre aber die Voraussetzung für eine offene Plattform, die natürlich schön wäre. Level 2-Daten, also nicht standardisierte Daten, in eine einheitliche Sprache zu übersetzen, ist übrigens das, was wir mit RVD machen. So kann die Werkstatt mit dem Auto kommunizieren. •
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FOKUS
„Zulieferer, die am durchschnittlichen Wachstum teilhaben wollen, müssen auch am globalen Wachstum teilhaben.“
Startvorteile der Hersteller Die Folgen der „Aftermarket 2025“-Studie der CLEPA für Werkstätten erläutert Frank Schlehuber, Director Aftermarket beim Europaverband der Autozulieferer. Von Dr. Nikolaus Engel
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UTO-Information: Wie wird sich der Aftermarket bis 2025 laut der von CLEPA beauftragten Studie verändern? Frank Schlehuber: Insgesamt repräsentiert der Aftermarket für Zulieferer im Durchschnitt 15 bis 20 Prozent des gesamten Automotivegeschäfts. Das weltweite Marktvolumen für Teile inklusive Reifen
„Der Bedarf an Verschleißteil- und Wartungsarbeiten sinkt leicht.“ Frank Schlehuber, CLEPA Director Aftermarket
im Aftermarket sehen wir bei knapp 400 Milliarden, es wird bis 2025 auf 566 Milliarden Euro ansteigen, was einer jährlichen Steigerung von 4,5 Prozent entspricht. Für Europa sehen wir ein Wachstum zwi-
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schen 3 und 4 Prozent. Insgesamt fällt das Wachstum in den Regionen sehr unterschiedlich aus: Westeuropa und die USA werden deutlich langsamer wachsen als Osteuropa oder gar Asien. Das heißt aus Sicht der Lieferanten: Wer am durchschnittlichen Wachstum teilhaben will, muss auch am globalen Wachstum teilhaben. Dazu muss er sich in Richtung Osteuropa – wo wir von 5,7 Prozent Wachstum ausgehen – und Asien – wo wir 8,6 Prozent jährliches Wachstum erwarten – entsprechend aufstellen. Asien, heute noch im Marktvolumen auf dem Niveau von Westeuropa, wird 2025 gleichauf mit Gesamteuropa und nur knapp hinter Nordamerika liegen. Im europäischen Markt erwarten wir für die Teilehersteller ein Wachstum von knapp 40 Milliarden auf 161 Milliarden € bis zum Jahr 2025. Was wächst wirklich, welche Bereiche wachsen da im Detail? Schlehuber: Bei Verschleißteilen, Wartung und Unfallreparaturen, die heute noch etwa 63 Prozent des Aftermarket ausmachen, gehen wir nur von unterproportionalem Wachstum in Höhe von etwa 1,2 oder 1,3 Prozent aus. Bis 2025 haben diese Reparaturen nur noch einen Anteil von 53 Prozent am Gesamtmarkt. Wir sehen durch
FOKUS die zunehmende Zahl an Fahrerassistenzsystemen die Unfallzahlen deutlich sinken. Die zunehmende Qualität der Teile und vor allem die steigende Elektrifizierung der Fahrzeuge werden dazu beitragen, dass der Bedarf an Verschleißteil- und Wartungsarbeiten pro Fahrzeug leicht sinkt. Es gibt aber ein anderes wirtschaftlich interessantes Gebiet: Das ganze Thema rund um neue Services, das viel stärker – so um die 15 Prozent – wachsen wird. Drücken billige Teile auf die Qualität? Welche gegenläufigen Trends gibt es umgekehrt? Schlehuber: Das mittlere Fahrzeugalter ist über die Jahre kontinuierlich angestiegen und wir erwarten bis 2025 einen weiteren Anstieg um ein Jahr. Die Teilehersteller bieten hier Ersatzteile in unterschiedlicher Spezifikation, um Werkstätten auch zeitwertgerechte Reparaturen zu ermöglichen. Hierbei werden aber keine Abstriche bei der Qualität gemacht. Bei unserer Tier-1-Klientel geht es in der Regel um Teile mit immer besser werdender Laufleistung und Lebensdauer. Ein anderer, gegenläufiger Trend: Es wird im Fahrzeug immer mehr Technologie verbaut, mit der auch die Werkstätten in der Reparatur klarkommen müssen. So wurde die Stoßstange über die Jahre mehr vom Schutz- zum Designobjekt und entwickelt sich heute weiter zum Halter für Sensoren und Geräte. Tritt heute ein Schaden auf, so ist der per se teurer und bedarf auch der Diagnosetechnik, weil Sensoren wieder angelernt und Kameras kalibriert werden müssen. Der Aufwand pro Schaden steigt somit. Welche Auswirkung werden Elektroautos haben, die ja aus viel weniger Teilen bestehen? Schlehuber: Wir gehen in der Studie bei der Wachstumsprognose für Verschleißteile davon aus, dass im Jahr 2025 ungefähr 6 Prozent der Fahrzeuge batterieelektrisch angetrieben sein werden. Wir haben auch einmal abgeschätzt, was das bei den Verschleißteilen ausmacht, wenn 10 Prozent der Autos batterieelektrisch angetrieben wären. Dabei sind wir zu einem negativen Ergebnis gekommen: Der Markt würde um 2 Prozent schrumpfen. Das heißt: Je schneller sich der
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ExklusivInterview!
Markt batterieelektrischer Fahrzeuge entwickelt, desto schneller geht der Verschleißteilemarkt nach unten. Wie wirken sich Fahrzeugflotten auf das Teile geschäft im Aftermarket aus? Schlehuber: Eine weitere Tendenz ist der Trend zur professionell gemanagten Flotte: Derzeit werden etwa 5 Prozent der Fahrzeuge in Flotten betrieben. Wir erwarten, dass dieser Prozentsatz bis 2025 auf etwa 13 Prozent steigen wird – mit weiter steigender Tendenz. Das hat zur Folge, dass immer weniger Leute über immer mehr Volumen im Reparaturmarkt entscheiden und nicht nur der Privatkunde. Das bedeutet für eine Werkstatt: Sie wird irgendwie an Flotten-Volumen herankommen müssen. Bei Flotten werden aber nicht individuelle, sondern Entscheidungen für ein komplettes Gebiet getroffen: Eine Firma, die eine Flotte betreibt, sucht eine Lösung für ganze Nationen wie Österreich und sie schließt ein Komplettpaket über die erforderlichen
Das vollständige Interview mit Frank Schlehuber lesen Sie in der Ausgabe 2439 der wöchentlich erscheinenden „AUTO-Information“!
„Die Werkstatt wird an Flotten- Volumen herankommen müssen!“ Frank Schlehuber Teile und Services ab. Eine einzelne Werkstatt ohne Anbindung an irgendein System dürfte nicht mehr in der Lage sein, am Flottengeschäft teilzuhaben. Einer freien Werkstatt kann ich daher nur mit auf den Weg geben, sich irgendeinem System anzuschließen. Welche Trends betreffen generell die freie Werkstatt, wenn es Richtung 2025 geht? Schlehuber: Bei der freien Werkstatt sehe ich einerseits einen Trend zum größeren Servicebetrieb, der gut ausgestattet ist und die Komplexität im IAM (Independent Aftermarket, freier Servicemarkt) „stemmen“ kann. Dies braucht geschultes Personal, Hilfe und Schulung, die von Originalteillieferanten kommen kann, vom Großhandel oder von unabhängigen Anbietern, und der Komplexität entsprechende Diagnose-Tools. •
DIE „AUTO-INFORMATION“ MIT TOP-MELDUNGEN AUS DER BRANCHE
Jede Woche mit Exklusivinterview Max Egger, Skoda: „Ich glaube, dass die technische Entwicklung in Zukunft wieder preisgünstigere Lösungen für den Diesel findet.“
Olaf Mußhoff, Automechanika: „Natürlich ging es auf der Automechanika auch darum, welche Auswirkungen die alternativen Antriebe auf den Automotive Aftermarket haben werden.“
Abonnieren Sie Ihren Informationsvorsprung! Uschi Ernst: Telefon: +43 664 822 22 24; E-Mail: ernst.uschi@lederers-medienwelt.at
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„Wir haben die besten Karten, mit dem Focus durchzustarten.“
Mag. B. Katzinger
Friedhof der Einserböcke
Danijel Dzihic, Generaldirektor Ford Austria
„Die beteiligten Unternehmen setzen ihre Vorgaben um!“ Marc Boderke, CEO von Mercedes-Benz in Österreich
„Bei WLTP erhalten wir wöchentlich neue Freigaben.“ Thomas Beran, Audi-Markenleiter
„Unsere Händler haben ein entsprechend weites Einzugsgebiet und können vom Porsche-Geschäft leben.“ Dr. Helmut Eggert, Porsche
Richtung Direktvertrieb Wie der VW-Konzern bestätigt, wurden nach den Händlernun auch die Importeursverträge (für Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Škoda und Seat) erneuert. Damit würde der Vertrieb auf eine neue Basis gestellt, Importeur und Händler würden nunmehr die Kunden „gemeinsam mit einer Stimme“ ansprechen, heißt es. Unter anderem werden mit den ab April 2020 in Kraft tretenden Kontrakten die Möglichkeiten für Over-the-airUpdates geschaffen.
Handballmobile
Mitsubishi ist künftig Mobilitätspartner des Österreichischen Handballbunds. 7 SUVs und 3 Transporter werden zur Verfügung gestellt, gleichzeitig wird die Marke auf Spielerhosen, als Bandenund Bodenwerbung und auf der Presserückwand vertreten sein.
Rüstiger 90er Schmidt Automobile aus Salzburg hat mit viel Prominenz (u.a. Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, am Bild mit GF Josef Nußbaumer) sein 90-jähriges Firmenjubiläum begangen. Nußbaumers Motto: „Das Auto ist Ausdruck von Freiheit und Unabhängigkeit“.
Isuzu stellt sich neu auf Der auch für Österreich, Tschechien und die Slowakei zuständige deutsche Importeur Isuzu Sales Deutschland GmbH will die Weichen für sein neues Händlernetz stellen. Bis Ende des Jahres will man sich über die künftige Struktur im Klaren sein, dann wolle man die Suche nach Händlern in Deutschland, Tschechien und Österreich intensivieren, hieß es. Aktuell besteht das für die Alpenrepublik zuständige Team aus Michael Friedl (District Manager West) und Sasa Andrejic (District Manager Ost) sowie einem Innendienstmitarbeiter.
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Erneut ist von der Automechanika nicht zu vermelden, dass das (Ersatz-)Rad neu erfunden worden wäre. Höchst berichtenswert hingegen ist ein bisher sträflich vernachlässigtes Weltereignis des Extremsports, vor dem selbst Reinhold Messner zurückschreckte: der hunderttausendfachen Durchquerung des Frankfurter Messe geländes in ungeeignetem Schuhwerk! Denn trotz der Distanzen, welche der Messemoloch am Main den Besuchern abverlangt, fordert der geschäftsmäßige Auftritt unerbittlich den Einserbock (= „schöner Schuh“). Mit erwartbaren Ergebnissen: durchlöcherte Pferdeledersohlen, fatale Hirschtalg-Allergien, unerträgliche Schmerzen in der des Gehens entwöhnten, vom vielen Gasgeben verkürzten Wadenmuskulatur. Millionen Kilometer sollen zusammengekommen sein, trotz Klimakälte und Sommerhitze, alles dem olympischen Gedanken zuliebe: Auch wir waren dabei!
Handel
Mit dem Leaf hat Nissan ein extrem erfolgreiches Elektroauto im Programm
„Leafer“-Zeiten sollen sinken Österreich-Rückkehrer Michael Kujus gibt den Nissan-Händlern bis Ende März 2021 Zeit, ihre Betriebe auf die aktuelle CI umzustellen. Basis dafür ist eine hohe Umsatzrentabilität. Von Mag. Heinz Müller
K
napp zwei Jahre lang war Michael Kujus ein Wochenpendler zwischen der Europa-Zentrale in Brühl (bei Köln) und Wien, wo seine Familie lebt: Doch seit der frühere Vertriebsdirektor von Nissan Center Europe als Chef von Nissan Österreich am Laaer Berg in Wien arbeitet, muss er nicht mehr so oft ins Flugzeug steigen. Für Kujus ist es aber nicht nur eine Rückkehr zur Familie, sondern auch zu den Arbeitskollegen: Immerhin war er vor seinem Wechsel nach Brühl 6 Jahre als Vertriebsleiter von Nissan in Österreich tätig. Da der bisherige Geschäftsführer Lars Bialkowski im Sommer zu Renault in seine deutsche Heimat ging, war der Weg für die Rückkehr von Kujus vorgezeichnet. Ihm wird ein durchaus guter Kontakt zum Händlernetz nachgesagt – und der 49-Jährige kennt den Alltag auch aus einer Erfahrung, war er doch 13 Jahre lang selbst in einem Autohaus in Hamburg tätig – damals allerdings bei Opel.
rendite: Denn je höher sie ist, desto leichter sind die Investitionen durchsetzbar. „Im Jahresverlauf hatten wir im Nissan-Netz bisher einen Wert von 1,8 Prozent, damit planen wir auch weiterhin“, sagt Kujus: „Allerdings ist es in den kommenden Monaten etwas unsicher, da wir nicht wissen, wie es mit den Lieferzeiten weitergeht und wir heuer etwas mehr Volumendruck hatten.“ Zukünftig liege das Ziel aber klar in Richtung 2,0 Prozent. Mit dem Absatz beim Qashqai ist Kujus zufrieden, auch der neue Leaf ist erfolgreich gestartet: Die „Leafer“-Zeiten von rund einem halben Jahr hofft man 2019 in den Griff zu bekommen.
Umsatzrendite soll leicht ansteigen
Die Umstellung auf den WLTP-Zyklus hat Nissan so gut wie erledigt, zumindest bei den wichtigsten Fahrzeugen: „Das einzige Modell, bei dem wir e inen anderen Weg gehen, ist der X-Trail. Hier gibt es ab Jänner/ Februar 2019 neue Motoren. Wir werden also beim X-Trail mit dem arbeiten, was wir haben. Wir haben gemeinsam mit den Händlern geschaut, wie viele Autos wir bis Jänner brauchen werden, die Autos geordert und nun ausreichend Fahrzeuge lagernd.“ •
Daher weiß Kujus auch, dass man den Händlern nicht allzu viel abverlangen darf: So erstreckt sich der Zeitrahmen für die Umstellung auf die neue Innenund Außen-CI bis zum 31. März 2021. „Aktuell sind 24 Händlerpartner umgerüstet, ein Teil davon hat vorläufig aber nur innen umgestellt. Bis Ende dieses Jahres kommen noch 13 weitere dazu.“ Ein wichtiges Thema ist für Kujus auch die Umsatz-
„Aktuell sind 24 Händlerpartner umgerüstet, bis Ende dieses Jahres kommen 13 weitere dazu.“ Michael Kujus, Geschäftsführer von Nissan in Österreich
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handel
Hokus Focus! Nach einer Woche 7.000 Konfigurationen, nach wenigen Tagen bereits 700 Bestellungen: Die Auswirkungen des neuen Ford Focus grenzen an Zauberei, die Erwartungen an das schnittige Modell sind groß, weiß Ford-Austria-Generaldirektor Danijel Dzihic. Von Petra Mühr
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ber 20.000 Leute haben sich innerhalb einer Woche auf ford.at die Seite mit dem neuen Ford Focus angesehen, etwa 7.000 haben das Auto konfiguriert. „Das hatten wir noch nie! Diese digitale Performance ist ein deutliches Zeichen, wie groß das Interesse an diesem Auto ist“, freut sich Danijel Dzihic, Generaldirektor Ford Austria. Der neue Ford Focus, der auf einem weißen Blatt Papier völlig neu entwickelt wurde und den Kunden zur Einführung bei Leasing zu einem Aktionspreis von 13.990 Euro angeboten wird, soll heuer am Ende des Jahres zu einer Gesamtstückzahl von 4.300 beitragen (Hälfte davon alte Focus, Hälfte neue FoDanijel Dzihic, Generaldirektor Ford Austria cus). Im Jahr 2019 wird die 5.000er-Marke angepeilt. „Ich denke, dass der Focus im kommenden Jahr unser Bestseller wird“, so Dzihic, „wir haben ja jedes Jahr einige Produkte, aber noch nie war die Chance so groß wie mit dem Focus.“
„Wir haben die besten Karten, mit dem Focus durchzustarten.“
Wir wollen erobern! Konkret gehe es um die Eroberung von neuen Flottenkunden, präzisiert Dzihic: „Wir bringen genau das, was der Flottenkunde sucht: CO2 – wobei wir
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da insgesamt 50 Modelle haben, die schon jetzt die 2020-Vorgaben erfüllen –, leistbare Premium-Technologie (beispielsweise Ford Co-Pilot 360 oder die App-Steuerung FordPass Connect), die Größe e ines Octavia – und wir wissen, wie viele in Österreich verkauft werden, und das alles in Kombination mit diesem dynamischen und eleganten Design … also wenn das nicht funktioniert!“ Der Ford-Austria- Chef fügt hinzu: „Wir haben die besten Karten, mit dem Focus durchzustarten. Die Händler sind richtig hungrig, sie warten schon auf den Traveller (kommt im Oktober) – wir wollen neue Fuhrparks erobern.“
Keine WLTP-Panik Die Umstellung von NEFZ auf WLTP war für Ford Austria keine Katastrophe. „Wir mussten keine taktischen Zulassungen oder Maßnahmen machen, bei uns sind sämtliche Modelle mit WLTP ausgestattet, teilweise zu günstigeren Konditionen als mit NEFZ, und das Wichtigste: Unsere Autos sind prompt verfügbar, wir können alles liefern, was ja nicht überall gewährleistet ist.“ Ford habe es geschafft, trotz dieser Umstellung die attraktive Preispositionierung attraktiv zu halten sowohl für die Privat- als auch Flottenkunden, so Dzihic. Er gesteht allerdings auch ein, dass es derzeit noch schwierig zu beurteilen sei, inwiefern Ford von der Preispositionierung und Konkurrenzfähigkeit her aufgestellt sei: „Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wir können noch nicht sagen, ob das jetzt alles passt – abgerechnet wird eben immer erst am Ende des Jahres.“ •
Die Mubea Gruppe ist Weltmarktführer und ein weltweiter Partner der Automobilindustrie mit innovativen Leichtbauprodukten. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, unabhängigen Forschungsinstituten und Universitäten werden die Mubea-Produkte bei allen namhaften Automobilherstellern ab Werk verbaut.
PRODUKTGRUPPE ACHSFEDERN
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it rund 100 Millionen pro Jahr produzierten Achsfedern ist die Mubea Gruppe Weltmarktführer im OE Seriengeschäft. Bahnbrechende Mubea Innovationen wie die Side-load (KMP) Achsfeder finden sich heute in nahezu jedem Serien PKW. Mit der Mubea Aftermarket Services GmbH stellen wir diese Federn auch dem freien Ersatzteilmarkt zur Verfügung und gewährleisten, dass alle guten Eigenschaften eines Fahrzeuges auch nach einem Austausch der Achsfeder bestmöglich erhalten bleiben. So bleiben Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ohne Einschränkungen fortbestehen.
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HANDEL
Ein Citroën C5 Aircross auf der Reise von Peking nach Paris
Peking-Paris mit Stopp in Wels Kurz vor der Markteinführung des neuen Citroën C5 Aircross fuhr ein Journalistenteam von Peking nach Paris. Mit Sponsor Total wurde ein Stopp beim Autohaus Leeb in Wels eingelegt.
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nfang Oktober fand die Premiere des Citroën C5 Aircross am Autosalon Paris statt, bereits zwei Wochen zuvor konnte das Team vom Autohaus Leeb in Wels das Fahrzeug vor dem Schauraum bewundern. Da macht die 16.000 Kilometer lange Premieren-Rallye des C5 Aircross von Peking nach Paris Station beim Peugeot, Citroën und DS-Händler. „Der schönste Betrieb, den ich je gesehen habe“, schwärmte Sophie Cornu, Marketingleiterin bei Total in Österreich, über das erst vor einem Jahr eröffnete Autohaus. Auch Leeb fühlt sich geehrt, schließlich wird der C5 Aircross, der in Österreich ab Jänner 2019 erhältlich sein soll, ein wichtiges Modell. „Damit sind wir im wachsenden SUV-Segment endlich stark vertreten“, freut sich Geschäftsführer Stefan Leeb. Die Idee zum Stopp in Wels kam übrigens von Total, dem Sponsor der Tour. Leeb arbeitet seit der Firmengründung mit Total zusammen. „Da wurden und werden wir immer perfekt betreut“, betont Leeb.
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Piloten Stéphane Martin und Yann Lefebvre, Sophie Cornu (Total Austria), Stefan Leeb, Alfred Wiesinger (Gebietsleiter Total Austria)
Produktion in China: Citroën C5 Aircross Die Reise von Peking nach Paris, durchgeführt von der französischen Zeitschrift „Auto Plus“, hat zwei Gründe: einerseits die Verbindung von China und Frankreich beim Citroën C5 Aircross, der seit etwa einem Jahr bereits in China produziert und verkauft wird. Somit war auch der Besuch des Werkes ein Fixpunkt auf der Reise. Der zweite Grund betrifft das 30-jährige Jubiläum von Auto Plus, dem Schwestermagazin der im A&W Verlag erscheinenden AUTO BILD Österreich. Unzählige Checkpoints mit Gebühren, die nicht immer nachvollziehbar waren, eine Nacht lang Abwarten am Polizeirevier in China, bis der Vorgesetzte in den Dienst kam und bestätigte, dass die Fahr erlaubnis und der Fahrauftrag mit dem Citroën mit chinesischem Kennzeichen in Ordnung sei, sowie viele nette Begegnungen kennzeichneten die Reise, die nach den letzten Stopps in Wels und München in Paris endete.
50 Jahre Citroën und Total
Starke Partner: Auto Plus, Citroën, Total
Auch das Sponsoring von Schmierstoff-Partner Total basiert auf einem Jubiläum: 50 Jahre dauert bereits die Partnerschaft von Total und Citroën an. Dabei fällt der Schmierstoff im Rahmen dieser Reise nicht auf, sondern tut perfekt seinen Dienst. Mit der Erstbefüllung mit Total Quartz Ineo First 0W-30 läuft der Citroën-Benzin-Motor bei allen Wetterund Temperaturbedingungen problemlos. Lediglich einmal in Bulgarien hat das Team einen technischen Check durchführen lassen, ein Ölwechsel war bislang nicht erforderlich. Die einzige Reparatur war eine beschädigte Windschutzscheibe, die getauscht werden musste. • (GEW)
99 Monate … … lang war Mag. Alexander Struckl Chef von Opel. Jetzt wechselt er zu Kia; bei Opel startet ein Belgier.
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n den vergangenen Monaten hatte es sich schon abgezeichnet, dass sich die personelle Erosion beim Opel-Importeur irgendwann in die Chefetage durchschlagen könnte. Jetzt ist fix: Mag. Alexander Struckl gibt seinen Posten als General Manager nach exakt 99 Monaten Ende Oktober ab. Der Steirer wechselt per 1. Jänner 2019 zu einem Importeur, der ebenfalls im 22. Bezirk angesiedelt ist: zu Kia, wo nach dem Abgang von Mag. Bernhard Denk im Frühjahr Vakanz an der Spitze herrscht.
„Marktanteile zurückgewinnen“ Nach den mehr als acht Jahren unter Mag. Pierre Deneus folgt Alexander Struckl ist die Zeit österreichi- ab November … scher Geschäftsführer bei Opel Austria jedenfalls vorbei: Denn mit Pierre Deneus kommt ein Belgier nach Wien-Aspern. Er ist seit 1986 in der Autobranche tätig, seit 1988 bei Opel. Zwischen 2010 und 2016 arbeitete er dort als Geschäftsführer, ehe er zum Regional Sales Manager für Frankreich, Belgien, die Niederlande, die Schweiz und Österreich aufstieg. Die Grundzüge des ös- … auf Mag. terreichischen Marktes sind Deneus also gut Alexander Struckl bekannt. Eines der Ziele des 54-Jährigen ist es, „Opel in einem höchst wettbewerbsintensiven Markt zu stärken und Marktanteile zurückzugewinnen“. Erreichen will er dies „zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Opel Austria und dem österreichischen Händlernetz“.Unterstellt ist Deneus dem seit einigen Monaten amtierenden PSA-Geschäftsführer für Österreich und die Schweiz Ian Hucker. Von ihm bekam Deneus bereits als Zielvorgabe, „Opel weiter voranzubringen“. Hucker ist überzeugt, dass dies Deneus „mit seiner langjährigen Erfahrung und den Kenntnissen des Markts“ gelingen wird. • (MUE)
handel
MBÖ: Marc Boderke mit 11 Kfz-Betrieben nun auch Einzelhändler
Christian Melbinger ist mit AV NÖ Gegenspieler im Wiesenthal-Revier
Martin Bartmann hat das Traditionsautohaus operativ wieder in Schuss
Offiziell ist jeder Gewinner „Mitten in der Kür“ befinde sich die Dreiteilung des seinerzeitigen Wiesenthal-Autohandelsimperiums, erklärt Marc Boderke von Mercedes-Benz Österreich.
J
e nach Zugang zu den Gesprächspartnern der nunmehrigen drei Handelsfraktionen in Ost österreich spannt sich der Bewertungsbogen von po sitiv bis negativ. Die Wiesenthal Handel und Service GmbH in Wien, die von AVAG neu gegründete AV Nieder-Österreich GmbH in St. Pölten und die 11 bisherigen Subpartner nunmehr unter Importeurs fittichen befinden sich im „Einschwingvorgang“, der bis zum Funktionieren laut Marc Boderke noch geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Während das Personal in der nunmehr verblie benen Wiesenthal-Gruppe (mit Autohaus-Stand orten in Wien-Favoriten, -Donaustadt, -Liesing und Brunn/Gebirge sowie den Serviceadressen in Wien-Wieden und MO’ Drive in Wien-Simmering)
sich über aggressive margenfeindliche Vermark tungspolitik. Freude hingegen macht den Subhänd lern unter Importeursobhut die von AV neu ausge lobten Stundensätze, die den Familienbetrieben zur Zeit beachtliche Werkstattumsätze bescheren.
Herausforderung auch für MBÖ
Boderke ist zuversichtlich, den eingeschlagenen Weg in Summe für Mercedes im Osten des Landes erfolg reich gestalten zu können: „Der ,Einschwingprozess‘ dauert zwar etwas länger, die beteiligten Unterneh men setzen die Vorgaben zielgerichtet um.“ Über setzt in den lokalen Sprachgebrauch erkennt man allerdings unterschiedliche Auslegungen. Vieles ist noch nicht so, wie es sein soll. Hinter vorgehalte ner Hand wird auch der Importorganisation dabei eine gewisse Orientierungslosigkeit nachgesagt, die zur einen oder anderen Pla Marc Boderke, CEO von Mercedes-Benz in Österreich nungsverzögerung führt. Offiziell formuliert sich jeder Beteiligte zum Gewinner. Der WLTP-Aspekt mit seinen vorgezogenen Tages mit dem restlichen Abverkauf der ursprünglich zulassungen hat für Boderke keine unmittelbaren über 2.000 Lagerfahrzeuge beschäftigt ist, plant die Auswirkungen auf den Markenerfolg. Doppelgeschäftsführung Henrik Starup-Hansen und Tatsächlich beeinflussen fehlende Kaufverträge und Mag. Martin Bartmann bereits von heuer 2.900 auf kommendes Jahr 3.200 Neuwagen/Vorführwagen- neue Mobilitätsformen in einem politisch immer un durchsichtigeren Szenario die Autohandelswelt, der Verkäufe optimistisch in die Zukunft. sich niemand entziehen kann. Diesen Planungen stellt sich die AV NÖ mit den Es warten auf alle Beteiligten große Herausforde vormaligen Wiesenthal-Stützpunkten in St. Pöl rungen. Viele Mercedes-Modelle stehen am Ende ten, Zwettl, Wien-Stammersdorf und Eisenstadt ihres Lebenszyklus. Neben der Erneuerung der Pro ent gegen. AVAG-Boss Albert C. Still transferierte zwecks rascher Zielerreichung sein Opel-Kandl- duktpalette muss der designierte Konzernchef Ola Urgestein Christian Melbinger unter den Mercedes- Källenius eine taugliche Strategie für das Zeitalter weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektroauto Sternenhimmel nach St. Pölten, um seinen ambi entwickeln. tionierten Zielen rascher näher zu kommen: „Wir Zum Jahreswechsel 2018/2019 werden sich etliche befinden uns noch in der Eingewöhnungsphase!“ Nebelfelder lichten. • (LUS) Seine im Gebiet tätigen Kontrahenten beschweren
„Die beteiligten Unternehmen setzen ihre Vorgaben um!“
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Handel
Dr. Friedrich Frey und seine Schwester Anja-Kristin FreyWinkelbauer
Toyota: Sie kommt, er geht Für Außenstehende überraschend hat sich der bisherige Importeurschef Dr. Friedrich Frey in die Muttergesellschaft, die Frey Holding, zurückgezogen. Ihm folgt seine Schwester Anja. Von Mag. Heinz Müller
D Firmengründer Komm.-Rat Friedrich Frey
ie Information ging am letzten Montag im September, Punkt 8:44 Uhr, an einen kleinen Kreis: Erstmals seit Gründung des Toyota-Importeurs im Jahr 1971 steht nicht ein Mann namens Friedrich Frey an der Spitze, sondern eine Frau. Das ist die nächste Veränderung, nachdem Komm.-Rat Friedrich Frey die Führungsagenden im Frühjahr 2016 an seine beiden Kinder übergeben hatte. Seit damals war Dr. Friedrich Frey (51), also der Sohn, für die Führung des Toyota-Importeurs zuständig; seine Schwester Anja Kristin Frey-Winkelbauer (49) leitete die familieneigenen Händlerbetriebe und war auch beim Import von Lexus und Aston Martin aktiv.
Mit der jüngsten Änderung hat Anja die Alleingeschäftsführung der Toyota Frey Austria GmbH übernommen, ist somit erste Ansprechpartnerin für die Händler. Wichtigste Aufgabe wird nun sein, neue Verträge auszuhandeln. Diese wurden von der Europa-Zentrale in Brüssel bereits übermittelt und sollen, so das Ziel, im April 2019 in Kraft treten. Der Importeursvertrag mit der Familie Frey war übrigens erst vor knapp einem Jahr verlängert worden.
Gebrauchtwagen-Programm macht Pause Dr. Friedrich Frey bleibt der Branche erhalten: Er wird in der Muttergesellschaft, der Frey Holding GmbH, neue Projekte andenken und – so seine Aussage – das Toyota-Geschäft in Österreich „fit für die Zukunft“ machen. Übrigens: Das vor knapp einem Jahr ins Leben gerufene Gebrauchtwagen-Programm „Toyota plus“ (mit Schauraum in Wien-Floridsdorf) macht vorläufig Pause. Toyota will jedoch daran festhalten. •
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handel
Macht der Urknall alles gut?
Ayhan Akin, Alexander Trattner, Manfred Klell, Wolfgang Dytrich, Dipl.-Ing. Michaela Heigl (Saubermacher AG), Christian Zenter, Robert Czetina, Steffan Kerbl (ÖAMTC) (v. l.)
Eine Branche zwischen Diesel und Wasserstoff, zwischen Blei und Lithium, zwischen Tradition und Moderne? Stellen neue Technologien alles auf den Kopf? Antworten aus Linz.
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ei der Bundestagung des Kfz-Teilehandels im Wifi Linz hatten sich Vortragende angesagt, welche den derzeit herrschenden Wettstreit zwischen Althergebrachtem und Neuem perfekt verkörpern: So folgte etwa auf den Vortrag des Banner-Managers Dipl.-Ing. (FH) Christian Zenter der des GS-Yuasa-DeutschlandChefs Ayhan Akin – Blei gegen Lithium sozusagen.
„Wasserstoff ist nachhaltig, wenn erneuerbare Energien als Primärenergie verwendet werden.“
Zuversicht in beiden Lagern
Obwohl hier klar als Vertreter der Prof. Dipl.-Ing. Dr. Manfred Klell „alten Technologie“ positioniert, blickt der Linzer Batteriehersteller durchaus zuversichtlich in die Zukunft, sieht sogar das Bedrohungsszenario eines Bleiverbots von EU-Seite mit gewisser Gelassenheit und verweist zurecht stolz auf eine 100%ige Recycling-Quote. Keinen Cent verwettet hingegen Akin auf Blei-Säure- Technologie: „Auch bei 12V-Starterbatterien schwenken die Hersteller auf Lithium-Ionen-Technologie um“, erzählt er von Erstausrüstungsaufträgen von Jaguar, BMW oder Porsche, die wohl auch den Aftermarket öffnen.
Wasserstoff als Energieträger der Zukunft „Nachdem die Verbrennungskraftmaschine 200 Jahre lang die Antriebstechnik dominiert hat“, stehe man nun vor dem logischen Wechsel hin zu elektrochemischen Antrieben. Dies postulierten Prof. Dipl.-Ing. Dr. Manfred Klell und Dipl.-Ing. Dr. Alexander Trattner von der TU Graz bei ihrem Vortrag. Diesen Wechsel müsse man als Chance anstatt als Gefahr sehen, so Klell. Als Sekundärenergieträger sei Wasserstoff die nachhaltige Alternative, wenn als Primärenergie erneuerbare Quellen wie Sonne, Wind oder Wasser zum Einsatz kämen. Klell ist Geschäftsführer, Trattner technischer Leiter bei der HyCentA Research GmbH aus Graz, die Forschung auf dem Gebiet Wasserstoff betreibt und zu deren Gesellschaftern die TU Graz zählt. Zusammenstehen und miteinander reden – unabhängig davon, wie die Zukunft aussieht, klingt das nach einer erfolgversprechenden Strategie, die Mag. Walter Birner zum Abschluss der Veranstaltung ausgab – zusammen mit dem Appell, auch nächstes Jahr die Bundestagung zu besuchen. • (KAT)
Ayhan Akin (GS-Yuasa, li.), DI Robert Czetina (Infineon, o.), Mag. Walter Birner u. Komm.-Rat Ing. Wolfgang Dytrich (re.)
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Handel
Barbara Meindl und Gernot Keusch, Chef von Auto Stahl in Wien 21, bei der Präsentation des Programms
Kia:„3to6“ist da Mit der Initiative „3to6“ hat der Hersteller eine Marke für die Gebrauchtwagen von Kia beim Kia-Partner geschaffen.
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achdem Barbara Meindl bis zuletzt den Fuhrpark bei Kia Austria gemanagt hat, sorgt sie derzeit für das Rollout des „3to6“ Gebrauchtwagenprogramms in Österreich. Mit der Initiative 3to6 habe der Hersteller eine Marke für die GW von Kia beim Kia-Partner geschaffen. Diese diene nicht nur zur Identifikation der Produkte, sondern verkörpere auch den Qualitätsanspruch von Kia, der nicht nach dem Neuwagen-Verkauf zu Ende sei.
Ertragssteigerung im Autohaus „Der Kia-Partner ist imstande, seinen Kunden Gebrauchtwagen mit allen Vorteilen eines Neuwagens zu bieten“, erklärt Meindl, „schließlich bekommt der Käufer so ein Fahrzeug mit einer Neuwagengaran-
tie bis zu 6 Jahren.“ Zugleich erleichtere der Used Car Locator online die Suche nach dem passenden Angebot für die Wünsche der Kia-Gebrauchtwagen- Kunden. Ein integriertes Gebrauchtwagen- Marketing bringe jedoch nicht nur den Kunden etwas. Ein gut geführtes Gebrauchtwagen-Geschäft steigere die Kundenloyalität, unterstütze den Neuwagen-Verkauf und diene somit der Ertragssteigerung im Autohaus. Realistische Eintauschwerte verbesserten den Finanzierungsprozess, steigerten den Ertrag und würden mithelfen, den Gebrauchtwagen- Bestand schneller zu drehen – mit dem Ziel einer achtfachen Lagerdrehung und damit verbunden positiver Auswirkung auf die Kapitalbindung und Liquidität des Autohauses. Aktuell ist das Programm etwa bei 50 Prozent der Kia-Partner in Österreich implementiert, „wobei man auf der Homepage noch nicht alle teilnehmenden Händler findet, weil uns noch Schnittstellen fehlen. Dieses EDV-Problem sollte bis Ende des Jahres behoben sein“, so Meindl. • (DSC)
handel
Immer mehr Hybrid- Autos kommen auf den Markt – auch sie sind von der WLTP-Umstellung betroffen
Was tun, wenn das Wunschauto nicht verfügbar ist?
+130 Millionen Das Chaos rund um die WLTP-Umstellung hat vor allem einen gefreut: den Finanzminister.
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is zu 130 Millionen Euro fließen heuer zusätzlich in die Kassen des Finanzministers – so die Berechnungen der Eurotax: Verantwortlich dafür ist die Umstellung von NEFZ auf den neuen Zyklus WLTP. Hatte es zuvor stets geheißen, dass sich dadurch keine wesentlichen Steigerungen bei der NoVA ergeben, weil der CO2-Ausstoß auf einen NEFZ-Wert rückgerechnet wird, so sieht die Wirklichkeit anders aus. Laut den Berechnungen von Eurotax-Chefanalyst Mag. Roland Strilka sind die CO2-Emissionen bei real zugelassenen Fahrzeugen im Schnitt zwischen 6 und 7 Prozent gestiegen – von 119 auf 127 g/km. Daraus folgt eine Anhebung der NoVA von 5,8 auf 7,4 Prozent, das ist immerhin ein Plus von 28 Prozent. Ergibt 1.700 Euro pro Auto, um 360 Euro mehr als davor. Insgesamt darf sich der Finanzminister heuer also über zusätzliche 130 Millionen Euro freuen.
Viele Kunden wechselten zu anderem Hersteller
Wie entschieden sich Autokäufer bei Verzögerungen?
Opel war von der WLTP-Umstellung am wenigsten betroffen
Die Auswirkungen der WLTP-Umstellung wurden auch von puls Marktforschung untersucht (siehe Grafiken rechts): Hier zeigt sich, dass sich etwa die
„Unsere Daten zeigen einen Anstieg der CO2-Emissionen zwischen 6 und 7 Prozent.“ Mag. Roland Strilka, Eurotax
Hälfte der Kunden lieber einen Gebrauchtwagen gekauft hat, anstelle auf den nicht verfügbaren Neuwagen zu warten. Jeweils ein Viertel nahm ein anderes Modell der Marke bzw. wechselte sogar zu einem anderen Hersteller. • (MUE)
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Je kleiner das Auto, desto größer die WLTP-Auswirkungen
Handel
Elegant öffnet sich die Klappe vor der Fahrertür, hinter der sich der e-tron laden lässt
Die E-Zukunft hat begonnen Zum Start des e-tron, mit erneuerten Modellen und hoffentlich bald komplett absolvierter WLTP-Umstellung geht Audi-Markenleiter Thomas Beran optimistisch in die Zukunft.
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ie vergangenen Wochen waren nicht einfach für Audi: Die Händler konnten ihren Kunden wegen der komplizierten Umstellung auf den neuen Messzyklus WLTP bei Weitem nicht alle Kombinationen von Motoren und Getrieben anbieten. Und der Importeur musste die Betriebe immer wieder vertrösten, weil sich Lieferzeiten verzögerten. Kein Wunder, dass sich der Marktanteil der Ingolstädter heuer nach 8 Monaten in Österreich von 4,93 auf 4,39 Prozent verringerte. Doch jetzt, so heißt es in Salzburg, sei Hoffnung in Sicht. „Bei WLTP erhalten wir wöchentlich neue Freigaben“, sagt Markenleiter Thomas Beran: „Ein Großteil der Motoren ist bereits umgestellt. Doch natürlich nimmt das bei unserer großen Vielfalt einige Zeit in Anspruch.“ Gleichzeitig hatten Audi-Händler und -Importeur den „größten Modellerneuerungsprozess der Geschichte“ (so Beran) zu bewältigen. Einen Wechsel gab (und gibt) es bei so wichtigen Fahrzeugen wie dem A1, Q3 und dem A6. Nicht zu vergessen: Quasi „nebenbei“ ist der Premiumhersteller ins Elektro-Zeitalter eingestiegen – und dabei kommt Österreich eine wichtige Rolle zu. Immerhin war die Alpenrepublik der zweite Markt (nach den Niederlanden), in dem sich Interessenten mit einer Anzahlung von 1.000 Euro das Vorrecht auf Lieferung des neuen e-tron sichern konnten. Mehrere hundert Österreicher haben das auch getan – und Beran geht davon aus, dass ein Großteil die Option auf das neue E-Auto tatsächlich einlöst.
Nur fünf Tage nach der Weltpremiere in San Francisco stand der Audi e-tron (Kaufpreis: ab 82.000 Euro) für die potenziellen Kunden und ihre Händler in der Panzerhalle in Salzburg bereit – wenn auch vorerst nur zum Anschauen, nicht für Probefahrten. Die ersten SUVs mit einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern werden noch vor Weihnachten ausgeliefert, der überwiegende Teil soll im 1. Quartal 2019 folgen.
Händlerverträge: Abschluss im November Übrigens: Bis Ende November erhofft sich der Importeur mit den Händlern auch den Abschluss der Verträge. „Diese sind mit dem Händlerverband ausdiskutiert: Wir haben meiner Meinung nach einen sehr guten Kompromiss gefunden“, erklärt Beran. Alle Händler hätten die Verträge bereits zugeschickt bekommen: „Unser Ziel ist
„Unsere Händler haben eine Zukunfts-Sicherheit: Sie haben gesehen, welche Stärke Audi haben wird.“ Thomas Beran, Markenleiter Audi bei Porsche Austria es, dass sie die Verträge bis Ende November unterschrieben retournieren.“ Beran glaubt nicht, dass es zu Verzögerungen kommt: „Unsere Händler haben eine Zukunfts-Sicherheit: Sie haben gesehen, welche Stärke die Marke Audi haben wird.“ • (MUE)
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Ein „Cuvée 356“ zum 70er: Richard Mieling (Wirtschaft & Markenkommunikation Porsche), Dr. Helmut Eggert (Geschäftsleiter Porsche-Importeur) und Manfred Tement (Winzer, v.l.)
70 Jahre und kein bisschen leise Trotz der Umstellung von NEFZ auf WLTP wird die Sportwagenmarke Porsche, die heuer 70 Jahre Jubiläum feiert, erneut ein Rekordjahr schreiben. Von Petra Mühr
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ie guten Absatzzahlen seien mit ein Grund, warum an den bestehenden Strukturen nichts geändert werde, erklärt Geschäftsleiter Dr. Helmut Eggert. „Mit acht Porsche-Händlerstandorten in Österreich sind wir für die Marke und deren Absatzvolumen ideal aufgestellt“, erläuterte Eggert im Rahmen der 70 Jahre Porsche Gourmet Experience, bei der der Jubiläumswein „Cuvée 356“ (kreiert von Porsche und dem Weingut Tement) vorgestellt wurde, warum es derzeit keine Änderungswünsche hinsichtlich Strukturen gebe. „Unsere Marke ist in erster Linie auf Ballungsräume fokussiert. Unsere Händler haben ein entsprechend weites Einzugsgebiet und können vom Porsche-Geschäft leben – und wir leben davon, weil es unseren Händlern gut geht.“ Aktuell gibt es also acht Händler und vier zusätzliche Servicebetriebe bei der Sportwagenmarke Porsche und dabei bleibt es.
Reine Formsache Demzufolge sind die neuen Verträge grundsätzlich ein Formalakt, da die Sportwagenmarke keine Verträge kündigt, sondern nur erneuert und anpasst. Im Speziellen werden Inhalte an die neue DSGVO angepasst und um die Möglichkeit, zukünftige digitale Dienstleistungen anzubieten, ergänzt. Einen generell
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neuen Vertrag gibt es lediglich für den neuen Taycan, da Porsche Sportwagen jeweils einen eigenen Vertrag pro Modellreihe abschließt. Dieser wird im Laufe des Oktober gültig.
Auf dem Kurs zum Rekordjahr Durch den Wechsel von NEFZ auf WLTP und der aktuell geringen Zahl freigegebener Fahrzeuge sind die Bestellmöglichkeiten bei Porsche noch eingeschränkt. Bis Ende des Jahres wird mit einer deutlichen Entspannung der Bestellsituati on gerechnet. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Fahrzeuge in vielen Fällen Wunschobjekte für unsere Kunden sind“, so Eggert, „es dauert in der Regel ohnehin etwa drei Monate, bis ein individuell bestelltes Auto fertig ist. Die aktuellen Wartezeiten fallen also nicht so sehr ins Gewicht.“ Den sehr zufriedenstellenden Auslieferungszahlen tut die Verzögerung so gut wie keinen Abbruch. „Die letzten Jahre waren die besten der ganzen Geschichte, heuer wird es erneut ein Rekordjahr.“ Aktuell steht Porsche bei 1.270 ausgelieferten Fahrzeugen. 60 Prozent Anteil hält dabei der 911er im Luxussportwagen-Segment: „Das ist sogar für uns überraschend, wie gut wir liegen.“ •
Handel
Österreich ist Chefsache
Der Vesta SW Cross ist ein Fronttriebler, darf aber auch in leichtes Gelände
Der Lada-Hersteller AvtoVAZ produziert nun Modelle nach der neuen Abgasnorm, die in Kürze nach Österreich kommen.
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ieter Trzaska, Geschäftsführer des Lada-Importeurs für Deutschland und Österreich, freut sich über den Erfolg des Modells Vesta: Der habe sich, bestätigt er, mit der Lieferbarkeit der Kombimodelle SW und SW Cross nochmals verstärkt.
Auch der Taiga kommt als 6d-temp Nun legt das Werk nochmals nach: „Natürlich wird Lada die CO2-Vorgaben erfüllen!“, sagt Trzaska: „Die Produktion erster 4x4-Fahrzeuge, in Österreich besser unter Lada Taiga bekannt, die der Abgasnorm 6d-temp entsprechen, ist bereits im September angelaufen. Im Oktober setzt nun die Fertigung des Modells Vesta ein. Wir können unseren Händlern damit auch Autos auf dem Letztstand bieten!“, freut sich der Lada-Chef, der nun speziell in Österreich die
Dieter Trzaska, Chef des Lada-Importeurs, verstärkt die Präsenz in Österreich
Betreuung des Handels persönlich verstärken will, nachdem sich Max Schmidt auf das Lada-Händlernetz in Deutschland konzentriert. Für die konsequente Marktbearbeitung wurden 2018 eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, deren Auftakt die Vienna Autoshow bildete. Der Stand war Teil der Offensive, mit der die Marke „Made in Russia“ die Wahrnehmung beim Kunden nachhaltig verändern will – ebenso wie aktuelle Modelle im Stil des Vesta SW Cross. Die lokal verankerte Lada-Händlerorganisation unterstützen permanente Verbesserungen von Qualität, Ausstattung und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge bei der Vermarktung. • (ENG)
Jubiläums-Erfolge Bei AutoScout24 freut man sich, dass zum 20. Geburtstag immer mehr Besucher das Netzwerk nutzen.
V
or 20 Jahren wurde Auto Scout24 gegründet, in Österreich ist man seit 2010 voll aktiv. 130.000 Gebrauchtwagen-Inserate finden sich auf AutoScout24; laut Angaben des Anbieters hat sich das Angebot seit 2010 vervierfacht. Neben Pkws werden auch Nutzfahrzeuge, Motorräder und Wohnwagen inseriert. Die Zahl der Händler, die im Netzwerk, zu dem auch gebrauchtwagen.at gehört, inserieren, steigt ebenso wie jene der Besucher.
Preise stiegen seit Juli weiter an Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Gebrauchtwagen-Index, der monatlich für alle auf der Plattform eingestellten Fahrzeuge erhoben wird. Im August lagen diese im Schnitt bei 18.093 Euro, das waren um 234 Euro mehr als im Juli. Das Niveau vom Jahresbeginn wurde allerdings noch nicht erreicht (siehe Grafik). • (MUE)
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IAA NutzfahrzeugE 2018
Heikle letzte Meter Neben schwerem Gerät standen bei der 67. IAA Nutzfahrzeuge vor allem die leichten Transporter im Fokus, die auf der Zustellung die letzte Meile revolutionieren sollen. Von Mag. Pascal Sperger
D
ie Megatrends Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung, die seit Jahren die private Mobilität vor sich hertreiben, haben spätestens mit der 67. IAA Nutzfahrzeuge (20. – 27. September) in Hannover auch die Transportbranche erreicht. Egal wohin man blickt, überall glänzt die Zukunft der Branche scheinbar autonom, elektrisch und digital. Und während die einen die nächsten Jahre mit Brennstoffzellen- und Plug-in-Hybrid- Nutzfahrzeugen (beispielsweise VW und Ford) gestalten wollen, werfen Hersteller wie Renault und Mercedes-Benz mit futuristischen Konzepten einen Blick 10 bis 15 Jahre voraus.
Egal wohin man blickt, die Zukunft der Branche glänzt scheinbar autonom, elektrisch und digital.
Letzte Meile als große Herausforderung
VW I.D. Buzz Cargo: theoretisch bis zu 550 Kilometer rein elektrisch
Ein Punkt, der beim Durchschweifen der Ausstellung augenscheinlich wird: Die schwierige Zustellung von Pakten und Co. auf der letzten Meile war der Zündfunke vieler
Hersteller- und Zuliefererideen. Während VW, Re nault und Mercedes dafür auf (fahrerlose) Roboter autos setzen wollen, die als fahrende Paketstationen in den Häuserschluchten der Städte der Zukunft parken sollen, lassen parallel dazu viele Aussteller das Lastenrad wieder auferstehen. Unterstützt von einem Elektromotor sollen damit Installateure, Techniker und Paketdienstleister zum Zielort gelangen. Das „Pro Cargo CT1“ von Sortimo und das „Cargo- E-Bike“ von Volkswagen sind nur zwei exemplarische Beispiele dafür, dass die Branche die Pedelec- Bikes als probates Mittel für regional bzw. in urbanen Räumen tätige Zulieferer und Handwerker sieht. Ein Mitgrund dafür dürfte freilich wohl auch in den sich weiter verbreitenden Zufahrtsbeschränkungen für Innenstädte, der strengeren Luftreinhaltegesetze sowie in den um sich greifenden Dieselfahrverboten liegen, die vielen Handwerkern das Arbeitsleben schwerer machen. Weiterer Vorteil: Die Bikes sind sofort verfügbar und die Anschaffungskosten sowie die TCO der Elektroräder liegen weit unter jedem anderen
Sortimo ProCargo CQ1: Mini-Transporter mit abstellbarem Werkzeug-Container Fahrerlose Vision: Mercedes Vision Urbanetic
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IAA NutzfahrzeugE 2018
Auf 270.000 Quadratmeter Fläche präsentierten sich heuer knapp 2.180 Aussteller
gewöhnlichen Nutzfahrzeug, was den Anbietern und Händlern wiederum Geschäfte mit neuen, umweltbewussteren Kundentypen eröffnen bzw. weitere Verkaufsmöglichkeiten bei ihren Stamm kunden ermöglichen soll.
Faktor Mensch garantiert Sicherheit Die E-Bikes und die Elektromobilität sind also quasi die Antwort der Hersteller auf die Frage der Mobilitätsprobleme der Gegenwart. Die der näheren Zukunft sollen auch Plug-in-Hybrid-LCVs wie der Ford Transit Custom PHEV oder der Brennstoffzellentransporter VW Crafter HyMotion lösen. Und die Herausforderungen in 10 bis 15 Jahren würden von den Nutzfahrzeugherstellern gerne mit autonom fahrenden Transportern aufgelöst werden. Drei Konzepte tun sich da besonders hervor, der VW I.D. Buzz Cargo, der Mercedes Vision Urbanetic mit Cargomodul sowie der Renault E.Z.-Pro. Alle drei Studien wollen den Lieferverkehr auf der letzten Meile revolutionieren, unterscheiden sich aber in einem wesentlichen Punkt voneinander: Während das Mercedes-Konzept ohne Fahrer auskommt, wird am Faktor Mensch bei den beiden anderen Fahrzeugen aus Gründen der Sicherheit, der Vertrauensfrage und der sozialen Gerechtigkeit festgehalten. •
Der Renault E.Z.-Pro macht Paketfahrer zu einem „Concierge“. Designer Laurens van der Acker war die Aufwertung des Berufs besonders wichtig: „Ein Mensch im Zustellprozess garantiert auch für Sicherheit, Vertrauen und Ansprache.“
Die besten Vans des Jahres
Das Van-Trio Citroën Berlingo, …
Sortimo Pro Cargo CT1
VW Cargo-E-Bike
VW Crafter HyMotion: mit Wasserstoff 500 km Reichweite
… Peugeot Partner sowie der …
… Opel Combo wurde zum „Van of the Year“ gewählt
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„Das Gebrauchtwagengeschäft ist ein extrem strategisches Geschäft.“ Dr. Martin Endlein, DAT
Wo gibt’s (noch) Fachkräfte? Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, unter dem bereits 3 von 4 heimischen Betrieben leiden, hat die Wirtschaftskammer Österreich den sogenannten „Fachkräfte-Radar“ geschaffen: Auf https://news.wko.at/news/oesterreich/fachkraefte.html?shorturl=wkoat_fachkraefte finden Unternehmen genaue Links, wie viele Fachkräfte es pro offener Stelle in der jeweiligen Region gibt, wie sich die Zahl der Lehrlinge entwickelt und wie viele Arbeitskräfte künftig zur Verfügung stehen. Auch kann man dort abrufen, wie hoch die Arbeitslosenquote in der Region ist und wie die Pendlerbewegungen von Arbeitskräften in diesem Gebiet aussehen. Durch den Arbeitskräftemangel spüren laut Angaben der WKO bereits jetzt 59 Prozent der Betriebe Umsatzeinbußen, 6 von 10 Stellen sind länger als 6 Monate unbesetzt. Auch die Kfz-Branche ist massiv vom Fachkräftemangel betroffen.
Durch den Arbeitskräftemangel sind laut Angaben der WKO bereits jetzt 6 von 10 Stellen länger als 6 Monate unbesetzt.
Santander neu im Web
AVL baut aus Ein modernes Labor zur Batterieprüfung wurde im September von AVL-Chef Helmut List (2. v. r.) in Graz eröffnet. AVL entwickelt Batterien seit 10 Jahren; der Geschäftsbereich wird immer wichtiger.
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Mehr Sicherheit, modernes Design und eine bessere Benutzerfreundlichkeit standen bei der Modernisierung der Homepage der Santander Consumer Bank im Vordergrund. Seit Kurzem ist die Seite unter www.santanderconsumer.at online. Olaf Peter Poenisch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Santander Consumer Bank, bezeichnet die Homepage als „wichtigen strategischen Vertriebskanal“. Kunden können hier zum Beispiel die Monatsraten für ihren Kredit berechnen und sich binnen Minuten ein individuelles Angebot erstellen lassen.
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„Wir haben den von Medien kolportierten NeuzulassungsSchwung nicht so gemerkt.“ Marco Fischer, Autohändler
„Unsere Leidenschaft gehört der Altfahrzeug verwertung in Österreich.“ Walter Kletzmayr, Arge Shredder
„Den Kopf in den Sand zu stecken, wie das derzeit seitens der Hersteller geschieht, ist keine Lösung.“ Komm.-Rat Ferdinand O. Fischer
WIRTSCHAFT
Kampfansage an schwarze Schafe Bei der Fachgruppentagung Fahrzeughandel und Fahrzeugtechnik Burgenland waren aktuelle „heiße Eisen“ ebenso Thema von Fachvorträgen und Diskussionen wie einige Dauerbrenner.
Komm.-Rat Gerhard Schranz, Komm.Rat Josef Ernst Wiener, Josef Georg Hinger (v. l.)
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twa 25 b urgenländische Unternehmer aus Kfz- Handel und Werkstätten wurden am 17. September bei der WKO Eisenstadt von Spartengeschäftsführer Handel Mag. Thomas Jestl, Innungsmeister Komm.-Rat Josef Ernst Wiener und Landesgremi-
alobmann Komm.-Rat Gerhard Schranz begrüßt. Launig, aber mit klaren Ansagen wies Josef Georg Hinger, Betriebsprüfer des Finanzamts Waldviertel, in seinem Vortrag auf Feinheiten der steuerlichen Einstufung von Fiskal-Lkws am Beispiel von SUVs, Pkws, Kastenwagen sowie Pick-ups hin. Außerdem warnte er, dass in Sachen missbräuchlicher Verwendung von Probefahrtkennzeichen derzeit schärfer kontrolliert werde, um schwarze Schafe aus dem Verkehr zu ziehen. Michael Heindl, Bereichsleiter Arbeits- und Sozialrecht in der WKB, gab im Anschluss einen kurzen Überblick über Änderungen durch die neuen Arbeitszeitregelungen. Sowohl für Handel als auch Kfz-Technik wurde einstimmig beschlossen, dass ab 2019 die Grundumlage nicht mehr nach Gewerbeberechtigung, sondern pro Betriebsstätte eingehoben wird. Die Grundumlage für burgendländische Betriebe des Fahrzeughandels beträgt für nächstes Jahr 188 Euro, für Betriebe der Fahrzeugtechnik 297 Euro. • (KAT)
Hilfe für E-Autos Kurzfristiges „Auftanken“ von liegen geblieben Elektroautos ermöglicht ein Gerät, das der ÖAMTC testet.
W
enn man den „Mobile Electric Vehicle Charger“, wie das Gerät offiziell heißt, als „Benzinkanister für Elektroautos“ bezeichnet, trifft das die Sache am besten auf den Punkt – oder auch als „große Powerbank“, wie es sie beispiels weise zum Aufladen von Handys und Laptops gibt. Das Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen: Binnen einer Viertelstunde kann Strom für rund 12 Kilometer an ein liegen gebliebenes Elektroauto abgegeben werden. So schafft es das Vehikel meist von allein bis zur nächsten Ladesäule. Übernommen wurde das mobile Ladegerät vom niederländischen Partnerclub ANWB; ÖAMTC-Direktor Dipl.-Ing. Oliver Schmerold (Bild) will die Einsatzmöglichkeiten evaluieren. • (MUE)
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WIRTSCHAFT
Informationsquellen der Gebrauchtwagenkäufer 2017
Rolle des Internets 2017
Treue Gebrauchtwagenkunden –
gibt es sie noch?
In Zeiten des E-Commerce sinkt die allgemeine Kundenloyalität. Was der Autohändler tun kann, um Kunden langfristig zu binden, haben wir mit dem DAT-Experten Dr. Martin Endlein analysiert.
D
as Angebot an Gebrauchtwagen ist riesig, im Internet boomen die entsprechenden Verkaufs plattformen und der Kampf um den Kunden ist durch Preiszuckerl und Superschnäppchen heiß … herausfordernde Zeiten also, um den Kunden nicht nur zufriedenzustellen, sondern auch zu behalten. Was kann der Händler also tun, damit sein Kunde
„Das Gebrauchtwagengeschäft ist ein extrem strategisches Geschäft.“ Dr. Martin Endlein treu bleibt? Wir haben gemeinsam mit Dr. Martin Endlein von der DAT die aktuelle Gebrauchtwagen situation und Kundenloyalität analysiert.
Was motiviert zum Kauf? Beleuchten wir vorerst die Gründe für einen Ge brauchtwagenkauf. Ein Viertel der Gebrauchtwagen kunden kauft aus Lust auf ein neues Fahrzeug, gefolgt von „Ersatzfahrzeug wegen hoher Reparatur kosten“ (24 Prozent), Spontankauf/gutes Angebot (17 Prozent) und neuer familiärer Situation (12 Pro zent). Bis sich der Kunde – von der ersten aktiven Informationssuche beginnend – zum Kauf entschei
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det, vergehen 30 Tage. „Innerhalb dieser Zeit finden 1,7 Händlerkontakte statt“, so Endlein, „der Händ ler hat somit wenig Zeit und Möglichkeiten, alles richtig zu machen.“
Wie wählt der Kunde „seinen“ Händler aus? Die
wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Händlers – sowohl des Marken- als auch des freien Händlers – sind bedarfsgerechte Beratung, Preiswürdigkeit und Zustand des Gebrauchtwa gens. „Andererseits spielen die Händler auch im Rahmen der Informationssuche eine elementar wichtige Rolle“, erläutert Endlein, „deutlich wird das vor allem bei den Bestandskunden, die zum Service kommen.“ Besonders deutlich werde dies, wenn man die Zah len mit jenen vor mehr als 40 Jahren vergleiche: Im DAT-Report 1974 wurde abgefragt, welche Informa tionsquellen beim Gebrauchtwagenkauf frequen tiert wurden. Damals war der Markenhändler, bei dem man seinen Service machen ließ, für 23 Prozent der GW-Käufer eine Anlaufquelle. 2018 hat sich die ser Prozentsatz auf 42 gesteigert. Eine beruhigende Entwicklung, wäre da nicht das Internet. Das Internet gewinnt stetig an Bedeutung. Zugang dazu haben mittlerweile 97 Prozent der Käufer, 78
WIRTSCHAFT
Die Gebrauchtwagenkäufer 2017
Marktanteile im GW-Geschäft
Die Grafiken zeigen, wie sich das Geschäft mit Gebrauchtwagen in den vergangenen Jahren verändert hat: Der Markenhandel wurde wichtiger, der Privatmarkt ist gesunken
Prozent nutzen es im Rahmen des Autokaufs auch. Auf Rang 1 der digitalen Informationsquellen rangie ren hier mit 71 Prozent die Online-Verkaufsplattfor men, mit immer noch 22 Prozent liegt der Händler mit seiner Website jedoch auf dem 3. Rang.
zeuge eventuell mit News oder Blogbeiträgen aufge wertet wird und zum regelmäßigen Reinklicken und Gustieren einlädt, trägt zur Kundenbindung bei. Und: Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu veranlas sen würde, bei „Ihrem“ Autohändler/Werkstätte zu bleiben. Denn wie der Anfang dieses Jahres gestorbe ne Toys-„R“-Us-Gründer Charles Lazarus sagte: „Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde.“ • (PEM)
Internet im Vormarsch Aber: Immerhin 20 Prozent aller Gebrauchtwagen käufer haben wegen des Internets den Händler ge wechselt – bezogen allerdings auf alle Käufer und nicht nur auf die bestehenden Kunden. „Das Ge brauchtwagengeschäft ist ein extrem strategisches Geschäft, mit dem man gutes Geld verdienen, aber auch schnell verbrennen kann“, konstatiert Experte Endlein. Er fasst zusammen: „Das bedeutet, der Händler bleibt für alle Autokäufer eine wichtige Anlaufstel le. Das Fazit auf die Frage, was den Gebrauchtwa genkunden dazu bringt, seinem Händler gegenüber loyal zu bleiben, könnte also lauten: Für den Handel ist es wichtig, seinen Kunden und dessen Daten und die Service-Historie zu kennen und diesen gezielt anzusprechen.“
Zahlreiche Anknüpfungspunkte Wichtige Maßnahmen, um den Kunden zu binden, sind Finanzierung (als Händler sollten hier alle Fris ten beachtet werden), Versicherungen, Garantien, saisonale Punkte wie Räderwechsel oder Frühjahrs check sowie Zubehörverkauf. Auch eine gepflegte und regelmäßig gewartete Web site, die neben der Übersicht der angebotenen Fahr
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wirtschaft
Als die Rekorde purzelten +29,8 Prozent in den Ländern von EU und EFTA, sogar +31,35 Prozent in Österreich: Weil viele Hersteller vor dem Inkrafttreten von WLTP noch Modelle mit „alten“ Motoren zulassen mussten, waren die Zuwächse bei Neuzulassungen im August jenseits von allem, was man bisher gewohnt war. Neuwagenzulassungen Europa 08/2018
* Daten für Malta nicht erhältlich ** Mitgliedsstaaten vor der EU-Erweiterung von 2004 *** Mitgliedsstaaten, die seit 2004 der EU beigetreten sind Quelle: European Automobile Manufacturers Associations (ACEA), Brüssel
8000
7000
6000
5000
4000
3000
2000
1000
0
August 2018 August 2017
Burgenland
Marktanteil in % Jän.–Aug. 2018
Abweichung 2017/2018 in %
Abweichung 2017/2018
1 VW 4.400 159 44.415 3.823 9,42 17,18 2 Skoda 1.809 -328 18.641 1.516 8,85 7,21 3 Seat 1.871 515 15.823 3.899 32,70 6,12 4 Renault 2.084 740 14.627 1.424 10,79 5,66 5 Opel 1.601 6 14.319 -567 -3,81 5,54 6 Ford 1.638 114 13.975 -48 -0,34 5,40 7 Hyundai 2.555 1.556 12.796 -2 -0,02 4,95 8 BMW 1.516 77 12.699 -24 -0,19 4,91 9 Audi 1.283 114 11.341 -499 -4,21 4,39 10 Fiat 2.043 1.078 11.288 1.292 12,93 4,37 11 Mercedes-Benz 1.695 253 11.023 -759 -6,44 4,26 12 Mazda 1.280 381 8.123 1.050 14,85 3,14 13 Peugeot 719 -30 7.922 157 2,02 3,06 14 Dacia 925 242 7.436 882 13,46 2,88 15 KIA 1.147 510 7.016 469 7,16 2,71 16 Suzuki 1.323 725 6.632 1.272 23,73 2,56 17 Toyota 1.093 296 6.457 589 10,04 2,50 18 Citroën 763 183 5.774 382 7,08 2,23 19 Nissan 665 57 4.912 -270 -5,21 1,90 20 Mitsubishi 928 621 4.410 1.648 59,67 1,71 21 Jeep 709 430 3.646 1.543 73,37 1,41 22 Volvo 288 98 2.708 179 7,08 1,05 23 Honda 207 20 1.866 223 13,57 0,72 24 Mini 265 37 1.773 -27 -1,50 0,69 25 Alfa Romeo 271 21 1.753 -13 -0,74 0,68 26 Land Rover 207 97 1.428 -203 -12,45 0,55 27 Porsche 181 88 1.268 303 31,40 0,49 28 Smart 228 -4 975 -256 -20,80 0,38 29 Jaguar 185 129 907 206 29,39 0,35 30 Subaru 77 41 566 214 60,80 0,22 31 Abarth 60 29 496 149 42,94 0,19 32 Tesla 32 -22 338 -303 -47,27 0,13 33 Lexus 26 -136 287 -202 -41,31 0,11 34 DS Automobiles 15 0 199 -5 -2,45 0,08 35 SsangYong 21 12 169 87 106,10 0,07 36 Lada 25 3 145 9 6,62 0,06 37 Maserati 5 -6 91 -25 -21,55 0,04 38 Bentley 10 7 46 -6 -11,54 0,02 39 Chevrolet 9 3 38 18 90 0,01 40 Renault-Alpine 11 11 37 37 0 0,01 Sonstige 57 42 199 52 35,37 0,08 Gesamt 34.227 8.169 258.564 18.214 7,58 100,00
54.437 +53,30 428.577 +8,70 2.887 +23,20 23.685 +21,10 20.741 +35,40 157.969 +2,40 316.405 +24,70 2.473.284 +6,40 2.655 +33,80 18.982 +11,10 12.004 +24,10 91.197 +9,90 150.390 +40,00 1.513.932 +8,90 7.718 +50,30 79.154 +23,90 94.094 +23,10 1.571.986 -4,20 5.925 +3,40 119.929 -3,80 91.551 +9,50 1.365.947 -0,10 3.190 +32,40 47.188 +22,60 1.613 +9,80 12.080 +5,10 3.308 +58,50 22.049 +32,20 4.187 +22,10 39.773 +7,80 41.355 +42,10 330.471 +14,90 34.227 +31,30 258.564 +7,60 56.701 +64,30 376.031 +18,10 15.281 +28,00 169.827 +8,40 25.546 +112,90 100.824 +47,50 24.670 -17,50 262.717 +5,90 10.595 +45,80 71.202 +11,00 5.636 +25,50 53.559 +9,70 107.692 +48,70 973.542 +14,60 27.830 +31,30 193.252 +4,30 12.931 +45,00 95.724 +31,00 719 +2,30 9.508 +1,70 1.134.288 +31,20 10.860.953 +6,20 980.677 +28,10 9.836.869 +5,10 153.611 +54,60 1.024.084 +17,60 1.464 -3,70 15.028 -11,80 14.524 +8,30 100.880 -1,90 21.484 -7,20 204.877 -1,00 37.472 -1,60 320.785 -1,90 1.171.760 +29,80 11.181.738 +5,90 1.018.149 +26,70 10.157.654 +4,80
Neuzulassungen Bundesländer
Jän.–Aug. 2018
August 2018
Abweichung 2017/2018 in %
Jän.–Aug. 2018
Abweichung 2017/2018 in %
August 2018 Belgien Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Griechenland Großbritannien Irland Italien Kroatien Lettland Litauen Luxemburg* Niederlande Österreich Polen Portugal Rumänien Schweden Slowakei Slowenien Spanien Tschechien Ungarn Zypern Europäische Union EU15** EU12*** Island Norwegen Schweiz EFTA EU + EFTA EU15 + EFTA
Abweichung zu August 2017
Neuwagenzulassungen Österreich 08/2018
*
Top 5 D-Segment (Mittelklasse) August 2018 August 2017
966 +14,45 %
Kärnten
1890 +35,68 %
Niederösterreich
6.005 +19,62 %
Oberösterreich
5734 +35,94 %
Salzburg
2.763 +23,51 %
Steiermark
4277 +26,46 %
Tirol
3.426 +45,91 %
634 899
324 252
255 171
222 272
126 140
Vorarlberg
1.424 +22,55 %
Wien
7.591 +32,34 %
Skoda Octavia
Mercedes C-Klasse
Audi A4
VW Passat
Mercedes CLA-Klasse
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AUTO & Wirtschaft 10/2018
Alle Daten zum Fahrzeugmarkt finden Sie auch im MarketAnalyser von Eurotax
-100,0 %
wirtschaft
Das Ende des Opel Antara: 2017 waren es noch 85 Stück bis Ende August.
DREITAUSENDNULLNULLSECHS
Der Fiat 500 ist und bleibt das meistverkaufte Modell der italienischen Traditionsmarke: Heuer kam er auf ein Plus von 13,26 Prozent. Der Tipo und der Panda können wenigstens einigermaßen mithalten: Sie schafften in den ersten acht Monaten 2.414 bzw. 2.243 Neuzulassungen.
Mar k des e mon ats
16.071 7.080 5.738 4.298 4.631 4.295 3.707 3.453 3.308 3.066 2.512 2.213 1.855 1.742 1.767 1.346 1.295 1.475 914 708 682 647 545 473 514 438 394 310 322 219 229 237 126 83 82 66 58 52 45 476 77.472
Marktanteil in % Jän.–Aug. 2018
Abweichung 2017/2018
Jän.–Aug. 2018
Abweichung zu August 2017
August 2018
Gebrauchtwagenumschreibungen per 08/2018
1 VW 2 Audi 3 BMW 4 Mercedes-Benz 5 Opel 6 Ford 7 Skoda 8 Renault 9 Seat 10 Peugeot 11 Fiat 12 Mazda 13 Citroën 14 Toyota 15 Hyundai 16 KIA 17 Nissan 18 Suzuki 19 Volvo 20 Mitsubishi 21 Alfa Romeo 22 Dacia 23 Honda 24 Mini 25 Jeep 26 Porsche 27 Chevrolet 28 Land Rover 29 Smart 30 Chrysler 31 Subaru 32 Jaguar 33 Lancia 34 Lexus 35 Abarth 36 Daihatsu 37 Saab 38 SsangYong 39 Dodge Sonstige Gesamt
609 124.678 2.514 20,80 454 56.268 394 9,39 442 47.733 2.849 7,96 536 36.055 2.894 6,01 34 35.582 -903 5,94 256 33.112 810 5,52 341 27.578 1.249 4,60 226 26.339 233 4,39 466 23.934 2.105 3,99 191 23.693 30 3,95 233 17.847 597 2,98 0 17.343 -463 2,89 73 14.135 175 2,36 -41 14.056 49 2,34 201 13.604 1.706 2,27 52 10.045 517 1,68 64 9.841 -75 1,64 379 9.363 630 1,56 132 7.096 401 1,18 56 5.503 -231 0,92 31 5.053 -148 0,84 86 4.899 813 0,82 -26 4.319 -176 0,72 -67 3.828 22 0,64 112 3.402 370 0,57 41 3.358 251 0,56 -46 3.026 -318 0,50 15 2.604 187 0,43 10 2.564 -56 0,43 -38 1.834 -308 0,31 34 1.713 61 0,29 44 1.669 156 0,28 -12 1.013 -142 0,17 7 586 49 0,10 30 505 143 0,08 -3 472 -114 0,08 -5 442 -109 0,07 5 387 38 0,06 13 303 -19 0,05 -21 3.661 -208 0,61 4.914 599.443 15.973 100,00
443 Dank des neuen Compass erlebt Jeep eine Blüte: +73,37 Prozent bei den Neuzulassungen in den ersten 8 Monaten.
Bei Renault lieferten sich die Modelle Clio und Captur im August einen Paarlauf um das meistverkaufte Modell. Jeder erreichte exakt 443 Stück. Kumuliert liegt der Clio voran.
st u g 8 Au 201
Nein, der August dieses Jahres war aufgrund der Umstellung auf den Messzyklus WLTP per 1. September alles andere als ein normaler Monat: Das zeigt sich auch bei der Marke Mitsubishi.
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enau 307 neue Fahrzeuge wurden im August des Vorjahres bei Mitsubishi zugelassen. So weit, so gut: Damit war der August 2017 auch kein „Ausreißer“, wenn man die Neuzulassungen mit den kumulierten Zahlen von 2017, nämlich 2.762 Einheiten, vergleicht. Und heuer? Da verzeichnete Mitsubishi 928 Neuzulassungen im August, also ziemlich genau das Dreifache des Vorjahres. Alle acht Monate zusammengerechnet, stehen bei der japanischen Marke 4.410 Einheiten zu Buche. Das ist ein Plus von 59,67 Prozent im Jahresvergleich.
595 Neuzulassungen allein beim ASX Die Kurzzulassungen waren notwendig, weil einige Motoren bei wichtigen Mitsubishi-Modellen in den kommenden Monaten nicht mehr zur Verfügung stehen und daher auf Vorrat gelegt wurden: Doch welche Fahrzeuge waren im August am stärksten betroffen? Ganz oben in der Rangliste stand mit 595 Neuzulassungen (2017: 143) der ASX, gefolgt vom Outlander mit 132 und dem neuen Eclipse Cross mit 115 (2017: 61 bzw. 0) Einheiten. Nicht ganz so stark betroffen war der Space Star; bei dem die Neuzulassungen von 46 auf 74 Stück anstiegen. Das Auslaufmodell Pajero trug 10 Einheiten bei, der Attrage noch 1 Stück. • (MUE)
Nach Jahren des Aufschwungs läuft es für Land Rover heuer nicht so gut: -12,45 Prozent kumuliert.
20,8 Prozent weniger Neuzulassungen für den Zweisitzer und Viersitzer, das sind 975 Einheiten bis Ende August.
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WIRTSCHAFT
Auf der Leiter steil nach oben Junge Talente können im Autohaus jetzt richtig Karriere machen. Unternehmen, Berufsschulen und die FH Kufstein werten die Lehre mit einem neuen systematischen Lehrgang auf. Von Mag. Bernhard Katzinger
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ie Jugend ist die Zukunft, und das bedeutet für Österreichs Autohäuser, dass die Lehrlinge ein besonders wertvolles Asset darstellen. Nicht zuletzt die Debatte um mangelnden Stellenwert der Lehre hat Rufe laut werden lassen, diese Art der Berufsausbildung noch aufzuwerten.
In vier Stufen vom Lehrling zur Führungskraft Experten aus der österreichischen Autobranche setzen nun gemeinsam mit der Business School der FH Kufstein, Vertretern von Berufsschulen, der Industriellenvereinigung und dem Bundesgremium Fahrzeughandel und Gewerbe der Wirtschaftskammer
„Durch das neue Programm haben junge Talente die Chance, ihre Fähigkeiten auszubauen.“ Dr. Christian Pesau, Interessenvertretung d. österreichischen Automobilimporteure einen wichtigen Schritt. Die Ausbildung von kaufmännischen Lehrlingen sowie die technische Lehre mit dem Schwerpunkt Serviceverkaufsberater werden durch einen neuen hochwertigen Ausbildungsbaustein erweitert. „Das neue Programm wird die
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Basis für einen systematischen Karrierepfad vom Lehrling bis zur Führungskraft, ja bis hin zum Master of Business Administration, bilden“, sind Bundesgremialobmann Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner und der designierte Bundesinnungsmeister Komm.-Rat Josef Harb überzeugt. „Ein innovatives und völlig neues Konzept in Österreich!“
Zielgruppen des Ausbildungsprogramms „Die neuen Lehrgänge ,Automobilkaufmann/-frau‘ und ,Serviceverkaufsberater/in Automotive‘ richten sich an Schüler von Pflichtschulen, AHS und berufsbildenden Schulen, die umsatteln und ihre Leidenschaft für das Automobil zu ihrem Beruf machen wollen“, sagt Mag. Diane Freiberger, Vizerektorin der FH Kufstein. „Sie können – auf die Lehre aufbauend – zum ,MBA Fokus Automotive‘ oder zum ,zertifizierten Akademischen Automobil Manager‘ aufsteigen.“ So wird das bisherige „duale System“ aus praktischer Ausbildung im Betrieb und Berufsschule um einen FH-Baustein erweitert, was auch das Image der Lehre insgesamt aufwerten soll. „Durch diese Aufwertung der Lehre erwarten wir einerseits qualifiziertere Bewerber, andererseits schaffen wir bessere Perspektiven für unseren Nachwuchs“, so Harb und Edelsbrunner. „Lehrlinge und AHS- bzw. BHS-Schulabbrecher können je nach Qualifizierungsgrad einsteigen. Das Modell wird österreichweit in Wien, Graz, Kufstein und Salzburg angeboten“, so Mag. Barbara Weiss, Leiterin Personalentwicklung und Recruiting bei der Denzel-Gruppe, die mit anderen Experten aus
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FH-Vizerektorin Diane Freiberger, Geschäftsführer der Interessenvertretung der Automobilimporteure Dr. Christian Pesau, Denzel-Personalleiterin Mag. Barbara Weiss Unternehmen der österreichischen Autobranche an dem Programm mitgearbeitet hat. Die Basis der Lehrgänge bilden betriebswirtschaftliche Grundlagen und die praktische Anwendung des Gelernten. Der Lehrgang „Automobilkaufmann/ -frau“ konzentriert sich auf Kommunikations- und Präsentationstechniken sowie die Beherrschung des Verkaufsprozesses. Im Lehrgang „ServiceverkaufsberaterIn Automotive“ liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Service-Kernkompetenzen. Die Ausbildungsinhalte beider Lehrgänge sind maßgeschneidert
„Die Weiterbildung schafft einen Karrierepfad bis hin zum MBA.“ Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner, Komm.-Rat Josef Harb, WKO für gegenwärtige und künftige Herausforderungen, betrachten z. B. intensiv das Thema D igitalisierung im Autohaus. Moderne Lehr- und Lernformen ermöglichen ein ortsunabhängiges L ernen. Auch Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer der Interessenvertretung der österreichischen Automobilimporteure, ist vom neuen Angebot überzeugt „Das Ausbildungspaket von Zertifikatslehrgängen über Managerlehrgänge bis hin zum MBA garantiert jungen Talenten weitreichende Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten auszubauen.“ •
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Liefersituation problematisch „Was die Jahresziele betrifft, hat sich bei uns nichts verändert“, erklärt Josef Frischmuth, Geschäftsführer des Autohauses Danner/ Schlüßlberg. Dabei werde seitens des Impor- Josef teurs betont, dass die volle Lieferfähigkeit Frischmuth bestehe und sämtliche Fahrzeuge die Prüfphase absolviert hätten. „Was auch stimmt, allerdings ist die Liefersituation derzeit insofern unangenehm, weil die Transportkapazitäten anscheinend an ihr Limit geraten sind, Fahrzeuge – auch von Mitbewerbern –, die irgendwo in Europa gelagert waren, langsam ausgeliefert und dadurch Lieferzusagen verschoben werden, was aber kein t echnisches, sondern ein logistisches Problem darstellt.“
Verunsicherung bei Bestellungen „Wir haben in unserem Autohaus bei beiden Marken keinen dramatischen Aufbau von Aktionsautos gehabt“, berichtet Mag. Alfred Mittendorfer, Prokurist und Verkaufsleiter Autohaus Höller/Salzburg. Die Umstellung von Alfred NEFZ- auf WLTP-Zyklus sei weitgehend ab- Mittendorfer geschlossen. Eine Anpassung der Ziele würde dem Handel helfen, „weil es heuer eng wird“. Es sei zu Preiserhöhungen gekommen und es hänge jetzt auch davon ab, wie der Markt reagiere. In den vergangenen Monaten habe es „Verunsicherung, was Bestellungen betrifft, gegeben“. Auch die Liefersituation sei „leicht angespannt, ein Entgegenkommen würde dem Handel helfen“.
„Lieferkapazitäten sind am Limit.“ Josef Frischmuth
Wie Weihnachten und Ostern „Eine Anpassung der Jahresziele im Falle von Marktschwierigkeiten nach unten habe ich noch nie erlebt. Es wäre für die Händler – und ich denke, das würden wohl viele Händlerkol- Karin Radauer legen auch so empfinden – wie Weihnachten und Ostern gemeinsam“, meint Mag. Karin Radauer, Geschäftsführerin Autohaus Radauer/St. Veit a. d. Glan. Wobei es gelungen sei, „mit tollen Aktionen Fahrzeuge noch vor der Einführung von WLTP abzusetzen“. Dies sei von den Kunden, die durch die Medien sensibilisiert gewesen seien, auch entsprechend angenommen worden, und „wir haben im August überdurchschnittlich viele Fahrzeuge verkauft“.
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Nach WLTP: Jahresziele anpassen? Die Messzyklus-Umstellung ist vollzogen, Kurzzulassungen müssen abverkauft werden, es gibt – wie Insider berichten – bei einzelnen Modellen und Marken auch Lieferschwierigkeiten. Ist eine Anpassung der Jahresziele seitens der Importeure/Hersteller jetzt dringend notwendig? Noch keine Anpassungen „Bis dato wurden bei den Marken, die in unserem Autohaus vertrieben werden, keine Anpassungen vorgenommen“, berichtet Mag. (FH) Patrick Pfurtscheller, Geschäftsführer Autoland PPAT/Innsbruck. Aus seiner Patrick Sicht wären diese notwendig, „weil sich die Pfurtscheller Jahresziele immer an den Zulassungen der Marke messen und, wie ich meine, nach unten angepasst werden sollten, weil sich der Markt verfälscht darstellt. Es ist in jedem Fall zu berücksichtigen, wie viele Kurzzulassungen bis 90 Tage der Gesamtmarkt gemacht hat, und diese sollten bei Jahreszielvereinbarungen generell – also nicht nur aktuell wegen der Umstellung von NEFZ auf WLTP – in Abzug gebracht werden.“
Jahresziele schwer erreichbar „Die WLTP-Umstellung hat meiner Meinung nach natürlich größere Probleme unter anderem wegen der Lieferzeiten gebracht“, sagt Dietmar Hörburger, Geschäftsführer des Autohauses Hörburger/ Wolfurt. Darüber hinaus könnten Fahrzeuge Dietmar Hörburger auch nicht ausgeliefert werden, weil sie noch nicht abgenommen worden seien. „Das macht manche Kunden auch bereits ungehalten und wir werden auch mit Kaufrücktrittsdrohungen konfrontiert.“ Dadurch seien auch die Jahresziele, wie Hörburger glaubt „kaum erreichbar“. Derzeit seien seitens der Importeure noch keine Anpassungen erfolgt. „Es ist aber unbedingt notwendig, dass sich die Händler Gehör verschaffen und darüber auch entsprechend diskutiert wird!“
Markenspezifische Unterschiede „Es gibt markenspezifische Unterschiede, bei einigen Marken hat die Umstellung auf den neuen Messzyklus problemlos funktioniert, bei anderen nicht“, berichtet Ing. Manfred Lehr, Manfred Lehr Geschäftsführer Autohaus Lehr/Horn. Das betreffe nicht sosehr die Vermarktung relativ weniger kurzzugelassener Fahrzeuge, sondern hauptsächlich die Lieferfähigkeit einer Marke. „Wir haben zig Kundenfahrzeuge, die schon seit 2 Monaten auf Halde stehen, und der Importeur kann nicht sagen, wann die Autos geliefert werden, was auch Kunden erzürnt. Bei einer Marke schaffe ich aus diesem Grund die Ziele nicht, eine massive Anpassung nach unten ist daher unbedingt notwendig.“
„Wir haben den von Medien
kolportierten NeuzulassungsSchwung nicht so gemerkt.“ Marco Fischer
„Kommt es zu Lieferverzögerungen, müssen wir auf amikale Weise mit dem Hersteller reden.“ Heinz P. Robinson
„Kurzzulassungen sind bei Jahresvereinbarungen in Abzug bringen.“ Patrick Pfurtscheller
Mehr Transparenz hilft allen Was die Jahresziele anbelange, habe es noch keine Anpassung gegeben, „wobei ich mir erwarte, dass es eine solche geben muss“, sagt Marko Fischer, Geschäftsführer Autohaus Fischer/Wien. „Meiner Meinung nach Marko Fischer sind die Ziele vermutlich nicht realisierbar, nicht zuletzt, weil wir den von Medien kolportierten Neuzulassungs-Schwung nicht so gemerkt haben.“ Man sei mit vielen alten Fahrzeugen eingedeckt gewesen und derzeit auch noch mit deren Abverkauf beschäftigt. „Ich würde hoffen, dass man die Ziele adaptiert und gleichzeitig auch punkto Information für mehr Transparenz sorgt.“ Sowohl Händler als auch Kunden würden davon ganz sicher profitieren.
„Es ist notwendig, dass sich die Händler Gehör verschaffen!“ Dietmar Hörburger
Lieferverzögerungen „Das Anpassen der Ziele ist bei unseren beiden Marken momentan kein Thema“, unterstreicht Heinz P. Robinson, Inhaber Autohaus Robinson/ Graz. „Es wird allerdings davon abhängen, wie sehr die Lieferverzögerungen Platz greifen Heinz P. Robinson werden.“ Diese würden sicher noch ein Thema, „weil es – entgegen den ursprünglichen Annahmen – bei einigen Modellen Lieferverzögerungen gibt“. Das könnte möglicherweise dazu führen, „dass man Fahrzeuge heuer nicht mehr ausliefern kann oder die Kunden nicht mehr bereit sind, diese zu übernehmen“. Denn es gebe Kunden, die eine Auslieferung, die erst Ende des Jahres erfolgen könne, dann auf das kommende Jahr verschieben würden. Dann müsste man „auf amikale Weise mit dem Hersteller offen reden, weil Händler für Liefer verzögerungen nicht verantwortlich sind“.
Lösung wird gefunden „Auch wir haben einige Fahrzeuge zugelassen, weil es einfach notwendig war und die Freikontingente nicht wirklich ausgereicht haben“, sagt Gerhard Skrbetz, Standortleiter Autohaus Koinegg/EiGerhard senstadt. Was die Jahresziele betreffe, befinde Skrbetz man sich derzeit „gerade in der Diskussion, wie sich die Umstellung der Messzyklen auswirken wird. Derzeit gibt es aber noch keine Reaktionen.“ Wobei seitens des Importeurs aber bereits signalisiert worden sei, eine Lösung finden zu wollen. „Bis dato ist auch immer eine gefunden worden.“ Das Geschäft sei trotz aller Diskussionen sowohl im August als auch im September im Vergleich zu den Vorjahresmonaten leicht gestiegen.
„Ein Entgegenkommen würde dem Handel helfen.“ Alfred Mittendorfer
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Goldjahr für Silver DAT Austria hat seit einem Jahr die Komplettlösung SilverDAT 3 auf dem österreichischen Markt. Zeit für den Geschäftsführer, eine erste zufriedene Bilanz zu ziehen.
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in Großteil der Kunden, die bisher SilverDAT II verwendet haben, hat in diesem Jahr auf das onlinebasierte Produkt umgesattelt“, sagt Dipl.-Ing. Alexander Steinwender, Geschäftsführer der DAT Austria GmbH. Als Gründe für die hohe Wechselbereitschaft nennt er unter anderem die Vielzahl an zusätzlichen Features und die attraktive Preisgestaltung. „Für mittlere und große Betriebe ist die Unterstützung von Prozessen und Schnittstellen zu den großen DMS Anbietern ein Kaufargument. Außerdem schätzen unsere Kunden die Verbesserung durch die 3D-Grafik, die man detailgenau heranzoomen und schwenken kann.“
Dipl.-Ing. Alexander Steinwender, Geschäftsführer DAT Austria
einem bietet. Darüber hinaus steht die webbasierte Schadenerfassung jetzt auch ohne Internetverbindung zur Verfügung. Speziell für Sachverständige bietet SilverDAT 3 ab Winter 2018/2019 die Möglichkeit des bidirektionalen Datenaustauschs, etwa zwischen Werkstatt und Versicherung. Steinwender: „Wir von der DAT-Group erstellen für unsere Kunden europaweit rund 35 Millionen Bewertungen pro Jahr.“ • (RED)
Integrierte Lösung für viele Betriebe Wie Steinwender betont, bildet das Paket die einzige integrierte Lösung am Markt, die Fahrzeugidentifikation durch bequeme VIN-Abfrage, Schadenkalkulation sowie die Bewertung von Fahrzeugen in
Mercedes-Betriebe in Motion Unter der wachsenden Zahl an Marken, die Motiondata betreut, gewinnt auch Mercedes-Benz an Bedeutung.
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ls österreichischer Marktführer im Bereich DMS betreut Motiondata mittlerweile bereits 20 Automobilmarken. Eine vergleichsweise junge Zusammenarbeit verbindet Motiondata mit Mercedes-Benz. „Mittlerweile haben wir uns auch bei der deutschen Premiummarke etabliert und immer mehr Mercedes-Betriebe vertrauen auf unsere Produkte“, erklärt Vertriebsleiter MMag. Mario Pichler.
Vom Zillertal bis nach Baden Neben langjährigen Partnern wie die Firma Eckl und die Firma Kaposi sind zuletzt weitere Mercedes-Benz-Partner auf Motiondata umgestiegen. „Seit November 2017 nutzt die Firma Gerner in Schalchen unser DMS, seit März 2018 auch die Firma Brammen in Baden“, so Pichler. Die Firma Haidacher im Zillertal und die Raiffeisen Ge-
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Wachsende Verbindung: Mercedes-Benz-Händler und Motiondata
Motiondata-Vertriebsleiter MMag. Mario Pichler
nossenschaft Osttirol (RGO) stehen kurz vor dem Echtstart. „Aufgrund der erfolgreich verlaufenen Projekte und der zahlreichen Gespräche mit anderen Mercedes-Partnern sind wir überzeugt, dass sich in den nächsten Monaten noch weitere Partner im Mercedes-Händlernetz für einen Umstieg auf den Marktführer entscheiden werden.“ Auch Mercedes-Benz Österreich wird zukünftig das Importgeschäft mit einer Motiondata-Lösung unterstützen. • (RED)
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Markus Figl sen. und jun., Hans Günther Löckinger (Garanta) und Figl-Geschäftsführer Bernard Steuer
Fürs Wachstum entschieden Das Autohaus Figl hat seine Chancen im Wachstum erkannt, mit Garanta hat man den richtigen Partner für Zusatzertrag und Kundenbindung.
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ie Marke ist nur so stark wie der Händler vor Ort“, ist Markus Figl, Unternehmer mit drei Standorten und vier Marken überzeugt. In seinen A utohäusern ist eindeutig „Figl“ die starke Marke. Und das war auch das Ziel. Denn mit einer gewissen Größe, mehreren Marken und mehreren Standorten ist der Händler deutlich unabhängiger. „Wir hatten die Wahl, größer oder kleiner zu werden und wir haben uns für das Wachstum entschieden“, so Figl heute. Heute betreibt Figl Autohäuser in Neulengbach (Stammhaus mit den Marken Peugeot und Hyundai), Purkersdorf (Peugeot und Nissan) sowie seit einem Jahr Tulln-Langenrohr (Citroën, Nissan, Hyundai). Wie schon bei den anderen Standorten wurde auch in Tulln ein gewachsener Familienbetrieb übernommen, und das soll auch weitergelebt werden. „Die Häuser sollen von den Mitarbeitern wie Familienbetriebe geführt werden“, erklärt Figl: „Die Mitarbeiter sind das Gold des Unternehmens und die Aufgabe des Managements ist es, das Gold am Glänzen zu halten.“
Zusatzangebote für Kundenzufriedenheit „Für die komplette Betreuung und die Kundenzufriedenheit sind die Zusatzangebote so wichtig“, ist Hans Günther Löckinger, Geschäftsführer der GÖVD Garanta überzeugt. „Die Voraussetzung ist die Zeit für ein Gespräch. Im Bereich der Finanzierung sind wir schon sehr gut, bei der Versicherung haben wir noch Potenzial“, weiß Figl. Mit Garanta arbeitet das Unternehmen schon seit vielen Jahren
zusammen. Der Grund für den damaligen Start der Zusammenarbeit: „Wir haben gesehen, dass wir die Provisionen, die der Makler oder der Versicherungsmitarbeiter erhält, auch selber verdienen können.“ In Neulengbach besteht seit Langem eine Zulassungsstelle, im neuen Betrieb in Tulln steht diese kurz vor der Eröffnung.
Der Kunde ruft im Autohaus an „Egal ob bei einer Änderung der Versicherung, bei der Änderung irgendwelcher Daten und vor allem bei einem Unfall oder Schaden: Der Kunde ruft zuerst im Autohaus an, dem Experten für Mobilität“, weiß Löckinger über die Vorteile einer Versicherungsvermitt-
„Die Provisionen, die der Makler erhält, können wir auch selber verdienen.“ Markus Figl, Autohaus Figl lung. In Zeiten von Schadenssteuerung sowie die von manchen Instituten forcierten Ablösen ist der direkte Draht zum Kunden ein entscheidender Vorteil. „Die Schadensabwicklung ist tatsächlich ein wesentlicher Punkt. Viele Kunden haben negative Erfahrungen, weil sie mit einem vermeintlich kleinen Schaden das Auto durch die Totalschadensregelung verloren haben“, berichtet Figl. „Das Vertrauen in das Autohaus und in uns wächst“, ergänzt Löckinger. • (GEW)
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Denn die Shredder haben sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem echten Problemlöser bei der Verwertung von Altfahrzeugen entwickelt. Die traurigen Zeiten, als man bei Spaziergängen am Waldesrand das eine oder andere Wrack sah, sind ein für alle Mal vorbei!
Kompetenz seit 1990
Wo bleiben die alten Autos? Die sechs österreichischen Shredder-Betriebe sorgen sich um Nachschub.
J Walter Kletzmayr, Arge Shredder
eder in der Branche kennt sie, die großen Shredder-Betriebe: Sechs davon gibt es in Öster reich – und eigentlich sollten sie mit dem steten Nachschub an Wracks keine Probleme haben. Doch die Situation ist anders: Viele Altfahrzeuge verschwinden – manchmal auch illegal – im Ausland. „Das ist uns nicht egal“, sagt Walter Kletzmayr von der Arge Shredder, der Dachvereinigung der österreichischen Fahrzeug-Verwerter. „Denn diese Fahrzeuge finden nicht den Weg in die Verwertungskette.“ Kletzmayr ruft daher die heimische Autobranche auf, die Shredder öfter als bisher zu kontaktieren und die alten Fahrzeuge anzubieten: „Unsere Leidenschaft gehört der Altfahrzeug verwertung in Österreich.“
Die Geburtsstunde der Arge Shredder schlug 1990, als das Abfallwirtschaftsgesetz in Kraft trat. „Wir haben erkannt, dass die Herausforderungen durch dieses neue Gesetz nur gemeinsam gelöst werden können“, sagt Kletzmayr. Gesagt, getan: 1992 wurden die technischen Grundlagen für ein sinnvolles Recycling der Altfahrzeuge in Österreich vorgestellt. Mit dem Kfz-Handel wurde damals eine freiwillige Vereinbarung zum Pkw- Recycling geschlossen. 10 Jahre lang funktionierte das so gut wie reibungslos, dann wurde die Frei willigkeit durch eine EU-Richtlinie abgelöst.
Für 47 verschiedene Automarken Wiederum 10 Jahre später folgte im Jahr 2012 ein Sammel- und Verwertungssystem für österreichische Altfahrzeuge: „Das geschah auf Wunsch unserer langjährigen Partner und wurde vom Umweltministerium genehmigt“, sagt Kletzmayr. Für 17 Hersteller bzw. Importeure mit 47 Marken wurden die Verpflichtungen nach der Altfahrzeugverordnung übernommen. Kletzmayr hebt die langjährige Erfahrung der sechs österreichischen Shredder-Betriebe hervor. Das beginnt schon bei der Abholung der Altautos bei den Kfz-Betrieben. Bevor die alten Fahrzeuge im Shredder landen, werden in der Anlage sämtliche Betriebsstoffe entnommen, gewisse Teile demontiert und Komponenten entfernt, um sie getrennt zu verwerten. • (MUE)
Anhänger mitnehmen Vom 19. bis 21. Oktober lädt Wörmann wieder zu seiner traditionellen Anhänger- Messe ins oberbayerische Hebertshausen.
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ür alle, die mit der Geografie in Bayern nicht so vertraut sind: Hebertshausen liegt in der Nähe von Dachau, also einige Kilometer nordwestlich von München. Zumindest für Werkstätten aus dem Westen Österreichs, die einen neuen Anhänger benötigen, ist Hebertshausen auf jeden Fall ein durchaus lohnendes Ziel.
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Angeboten werden 1er- oder 2er-Transporter für Pkws, als Tief- und Hochlader ebenso wie mit kippbarer Ladefläche
Denn auf der 50.000 m2 großen Ausstellungs- und Vorführfläche stellt Wörmann rund 2.000 neue Anhänger sowie etwa 500 gebrauchte Exemplare aus – alle können sofort mitgenommen werden, wenn man die Unterschrift unter den Kaufvertrag geleistet hat. Bei den günstigen Messekonditionen, die Wörmann verspricht, sollte das kein Problem sein. • (MUE)
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Spürbare Steigerung Eine spürbare Steigerung der Neuzulassungen erlebte der Zweiradmarkt in den ersten 8 Monaten des Jahres 2018.
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Hans Zimmermann
Einzelhandel getrennt Von einem bisher „zufriedenstellenden“ Geschäftsverlauf im Jahr 2018 berichtet Josef Faber, Geschäftsführer der Faber GmbH.
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Markt leicht gestiegen, wir waren heuer sehr erfolgreich und liegen deutlich im Plus“. Einen Rückgang (12,1 Prozent) bei der Zahl der Neuzulassungen mit 1.555 Einheiten (2017: 1.770 Stück) erlebte die Marke BMW, die in den ersten 8 Monaten des Jahres 2018 auf dem 5. Platz liegt, während Harley-Davidson auf Rang 6 mit 997 Einheiten (2017: 860 Stück) um 15,9 Prozent zulegen konnte. Dahinter reihen sich Kawasaki mit 948 Stück (2017: 1.024 Einheiten, minus 7,4 Prozent) und Suzuki mit 831 Stück (2017: 1040 Einheiten, minus 20,1 Prozent) ein. Am stärksten im Top-Ten-Ranking zulegen konnte die Marke Husqvarna mit 772 Stück (2017: 446 Stück), ein Plus von 73 Prozent. • (DSC)
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nsgesamt beträgt das Wachstum in den Monaten Jänner bis August 2018 knapp 4 Prozent. Unangefochten an der Spitze liegt die Vespa mit 3.989 Einheiten und 17,5 Prozent Marktanteil, was einer Steigerung von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Äußerst erfolgreich ist die Marke KTM (Platz 2) unterwegs: 3.373 Einheiten und 14,8 Prozent Marktanteil entsprechen einer Steigerung um 16,5 Prozent. Zulegen konnte die Marke Honda (Platz 3) mit 2.795 neu zugelassenen Motorrädern und 12,2 Prozent Marktanteil. Erfolgreich verlief auch das Jahr für Yamaha – im Ranking auf Platz 4 – mit bis Ende August 2.146 neu zugelassenen Zweirädern (2017: 1.986 Einheiten), wie Hans Zimmermann, Geschäftsführer Yamaha Motor Europe N.V., Niederlassung Österreich berichtet: „Im Segment über 50 Kubikzentimeter ist der
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in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert“. Als Geschäftsführer der neuen Faber Kfz Vertriebs GmbH fungiert Peter Faber, Bruder von Josef Faber. Das Einzelhandelsunternehmen am Standort Carlbergergasse 66a in Wien-Liesing vertreibt nicht nur Fahrzeuge der Piaggio-Gruppe, sondern auch Zweiräder der Marke Honda. Damit sei diese wieder bei der Firma Faber gelandet, im Süden Wiens habe seitens Honda Bedarf für einen Standort bestanden. „Gleichzeitig haben wir dadurch unsere Importeursund Einzelhandelstätigkeit klar getrennt.“ • (DSC)
Josef Faber
aufinteresse ortet Faber im Zuge der Einführung des neuen E-Rollers Vespa Elettrica: „Sie wird mit Jahresende auf den Markt kommen, wobei ich glaube, dass sich à la longue gesehen im urbanen Bereich im Roller-Segment der Elektroantrieb etablieren wird.“ Darüber hinaus „haben wir heuer unsere Einzelhandelsaktivitäten von der Faber GmbH
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Ist es einfach, zwei doch sehr so unterschiedliche Marken unter einem Dach zu vereinen? „Das ist kein Problem, wir haben getrennte Schauräume und Bereiche für Werkstatt und Service und auch einige Kunden, die sowohl eine Harley als auch eine KTM besitzen“, erklärt Schagerl. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 330 Neufahrzeuge (170 Harley-Davidson und 160 KTM) sowie 230 Gebrauchtmotorräder verkauft. Große Bedeutung hat auch der Aftersales- Bereich, mit dem 20 Prozent des Umsatzes generiert werden.
Auf der Überholspur Er ist erst 25 Jahre jung und leitet bereits seit mehreren Jahren einen Motorrad-Fachhandelsbetrieb mit 23 Angestellten. Karl Schagerl jun. fährt mit 2 Marken auf der Überholspur.
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Karl Schagerl jun.
ach dem tragischen Tod seines Vaters Karl Schagerl sen. übernahm der damalige Student der Betriebswirtschaftslehre als 21-jähriger das Geschäft seines Vaters. 2001 eröffnete die Harley-Davidson- Vertretung in St. Pölten ihre Pforten. Neben den US-Kultmotorrädern wurden zu Beginn Fahrzeuge des ehemaligen Ducati-Importeurs BLM und der Marke Kawasaki vermarktet und letztgenannte 2005 durch KTM ersetzt.
Customizing lastet Werkstatt im Winter aus Manche Branchengrößen vergleichen den Motorradhandel mit einem Eissalon: Lust und Laune der Kunden steigen mit dem schönen Wetter. Was also tun, wenn die Bike-Saison gelaufen ist? „Im Prinzip stimmt das auch, allerdings leben wir bei Harley-Davidson auch vom guten Vorverkauf, weil die neuen Modelle im September in den Handel kommen, die Bikes allerdings erst im darauffolgenden Frühjahr ausgeliefert werden. Darüber hinaus gibt es in den Wintermonaten einerseits Aktionen, um die Werkstatt auszulasten, andererseits „widmen wir uns verstärkt dem Thema Customizing“. Grundsätzlich gilt, „immer am Ball zu bleiben und rasch auf Trends zu reagieren, weil sich gerade im Motorrad-Bereich vieles sehr schnell ändert.“ • (DSC)
„Ich bleibe dran“ Weiter „konsequent dranbleiben“ will Komm.-Rat Ferdinand O. Fischer, Sprecher des österreichischen Zweiradhandels, bei der Umsetzung eines neuen Vertriebsmodells für den Handel.
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„Den Kopf in den Sand zu stecken, wie das derzeit seitens der Hersteller geschieht, ist keine Lösung“, so Fischer. Es gehe um eine existenzielle Frage des Handels und die sei bis dato nicht beantwortet. „Solange sie nicht gelöst ist, werde ich ein Stachel im Fleisch der Importeure und Hersteller bleiben“, verspricht Fischer, der dennoch auch Positives zu berichten hat: „Mit KTM haben erfolgversprechende Gespräche stattgefunden, was mich wirklich sehr freut, weil
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Stachel im Fleisch
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ir haben ja bereits entsprechende Vorschläge auf den Tisch gelegt“, so Fischer, „passiert ist leider fast nichts.“ Kernpunkt ist dabei, dass der Händler in Zukunft keine Margen für auf eigene Rechnung verkaufte Fahrzeuge, sondern eine Auslieferungsprämie für vom Hersteller verkaufte Fahrzeuge erhält.
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Ferdinand Fischer, Sprecher des österreichischen Zweiradhandels in der Wirtschaftskammer
wir direkt mit dem Hersteller selbst reden konnten.“ Dabei sei auch seitens KTM signalisiert worden, dass das Vertriebssystem neue Wege brauche. „Wobei ich nicht in Punkt und Beistrich auf unseren Vorschlag beharre, sondern selbstverständlich offen für Inputs vonseiten der Hersteller bin, wie es sie von KTM bereits gegeben hat“, betont Fischer. Seitens der anderen Hersteller sei die Reaktionsquote allerdings „noch ein bisschen schwach“. • (DSC)
Total gut geschmiert Sowohl am heimischen Markt als auch international fungiert Total als Schmierstoffpartner renommierter Motorrad-Hersteller.
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m Rahmen der Vereinbarung liefert Total Austria bis 2020 seine Elf Motorrad Produkte an Kawasaki Österreich (Moto GmbH) sowie an das Vertriebsnetz der Kawasaki- Partner, stellt seinen Kunden das Motoröl Elf Vent Vert 10W-50 unter dem Co- Branding Elf-Kawasaki bereit und bietet ein Produktdesign, das exklusiv für Kawasaki entwickelt wurde. Die enge Partnerschaft zwischen Elf und Kawasaki ist durch die erfolgreiche Zusammenarbeit im Motorradrennsport entstanden. Gemeinsam wurden die Weltmeistertitel in der Superbike-Weltmeisterschaft in den Jahren 2013, 2015, 2016 und 2017 errungen, auch 2018 wird gefeiert: Bereits 5 Rennen vor Saisonende lag der 31-jährige Brite Jonathan Rea uneinholbar in Führung. kürte sich zum 4. Mal in Folge zum Weltmeister.
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Die exklusive Brough Superior SS 100
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einer Brough Superior SS 100 verunglückte und wenig später an den Folgen starb. 2013 wurde die Marke wiederbelebt, und eine neue exklusive Brough Superior SS 100 von dem in Toulouse beheimateten Unternehmen Boxer Design konstruiert. Unter dem Namen „Lubrifiants Brough Superior“ liefert Total eine Reihe von Schmierstoffen der Marke Elf, darunter „Brough Superior Elf Modern Motorcycle Oil 10W-60“, ein Hochleistungsschmiermittel, das laut Hersteller extremen Motordrücken und -temperaturen widerstehen kann. Darüber hinaus hat Elf auch die „Brough Superior Vintage“-Motorradlinie für Oldtimer entwickelt. • (DSC)
Brough Superior: die Legende lebt Total verbindet seit 2016 auch eine exklusive Partnerschaft mit der 2013 wiederauferstandenen Marke Brough Superior. Sie galt im Produktionszeitraum von 1924 bis 1940 als Rolls-Royce unter den Motorrädern. Ihren legendären Ruf verdankt sie wohl vor allem dem Umstand, dass der britische Schriftsteller, Offizier, Geheimagent und Archäologe T. E. Lawrence („Lawrence von Arabien“), der auch als leidenschaftlicher Motorrad-Fahrer galt, 1935 mit
Schmierstoffe von Total mit Markenbranding
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Sportwagen & Frauen Sportwagen und schöne Frauen werden im Liqui-Moly-Kalender 2019 in Szene gesetzt. Ein Teil der Auflage geht in den freien Verkauf: Bestellbar ab November unter www. liqui-moly-teamshop.de
Werkstatt: digital nicht egal Neue OE-Teile für Wartung Delphi stellte neue Servicelösungen für die HochleistungsBenzindirekteinspritzung (GDI) vor: Pumpen und Einspritzdüsen, die sich bereits als Originalteil in mehr als 2,1 Millionen französischen Fahrzeugen finden.
Weil die neuen digitalen Geschäftsmodelle rund um den Werkstattservice der Zukunft die Chance bieten, die Kundenloyalität zur Werkstatt auf ein neues Level zu heben, hat die Marktforschung puls im Rahmen einer Befragung in Erfahrung gebracht, wie Autofahrer zu ihrer Werkstatt und zu ausgewählten Leistungen stehen. Demnach planen lediglich 43 Prozent der Neuwagenkäufer, ihr Fahrzeug in der Markenwerkstatt des Autohauses warten zu lassen, in der sie dieses gekauft haben. Auch bei der Kundenzufriedenheit laufen freie Werkstätten (94 Prozent zufriedene Kunden) den Markenwerkstätten (79 Prozent zufriedene Kunden) den Rang ab. Darüber hinaus haben 77 Prozent Interesse an einem Adapter beziehungsweise OBD2-Dongle, der über das Smartphone an notwendige Verschleißreparaturen und Regelservices erinnert. „Um mit neuen digitalen Werkstattangeboten erfolgreich zu sein, sollten insbesondere Markenwerkstätten selbstkritisch der Frage nachgehen, wo genau die Defizite in der Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität liegen“, rät puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner. Dazu sei ein neutrales (Online-)Kundenfeedback-Konzept mit Freitext und Dialogangebot sicher hilfreich.
Kostenlose Broschüren TMD Friction unterstützt seine Kunden mit der Textar-Kam pagne „Sicher unterwegs im Winter“ und bereitet Autofahrer auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vor. Die Kampagne umfasst wieder eine Broschüre sowie ein Video, die wichtige Tipps und Tricks zur richtigen Wartung und Vorbereitung des Fahrzeugs auf den Winter geben. Bis zum 15. Oktober 2018 können sowohl Werkstätten als auch der Handel kostenlose Broschüren über die Textar-Website (www.textar.com) bestellen.
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Modular aufgebaut Autobedarf Kastner ist lang jähriger Vertriebspartner der dänischen AutopstenhøjGruppe, die auf 100 Jahre Erfahrung im Bereich der Werkstattausrüstung zurückblickt. Die Marke Sherpa ist
Teil der Gruppe. Die Prüfstraße „Sherlane“ ist modular aufgebaut und besteht aus den Kombinationsmöglichkeiten Rollen-Bremsenprüfstand mit Achsdämpfungstester und Spurtester.
gewerbe
O. v. l.: Mike Richter, Erik P. Papinski, Walter Mitterschiffthaler (auch u.), Dirk Grunert
Die Lehrlinge der BS Wels1 freuen sich schon sichtlich aufs Schrauben am Toyota Prius
Lehrmittel auf vier Rädern Die Übergabe eines Toyota Prius, eines Autel-Diagnosesystems sowie eines modernen Ford-Scheinwerfers an die BS Wels 1 ist beispielgebend für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Ausbildung.
samt Kalibrierungssystem an die Schüler übergaben. US-Anbieter Autel tritt mit chinesischer Technologie gegen die Großen am Markt für Diagnose und Kalibrierung an. Da schadet es nicht, die Ausbildung der künftigen Kfz-Unternehmer zu unterstützen. • (KAT)
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ir müssen den Stolz auf die Berufsausbildung wieder mehr nach außen zeigen!“ Eine deutliche Ansage, die Erik Paul Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker, an die versammelten Unternehmer, Lehrkräfte, aber wohl nicht zuletzt auch an die anwesenden Lehrlinge der Berufsschule Wels 1 richtete, ehe er den symbolischen Schlüssel zum Toyota Prius übergab, welcher künftig als Lehrmittel dienen wird. Er unterstütze jedenfalls die Idee, die Lehrlingsentschädigung in ein „Lehrlingsgehalt“ umzubenennen, sagte Papinski.
Top-Diagnosetechnik für moderne Ausbildung Dass es um den Stellenwert der Lehre in Österreich an sich nicht so schlecht bestellt ist, zeigte die Anwesenheitsliste: Gastgeber Schuldirektor Ing. Walter Mitterschiffthaler konnte Bürgermeister Mag. Dr. Andreas Rabl ebenso begrüßen wie Landesinnungsmeister Jörg Silbergasser, BSI Dipl.-Päd. Ing. Friedrich Schneeweiß, Innungsgeschäftsführer Dipl.-Ing. Gerald Stöger, Landesgremialobmann Karl Scheibelhofer und einige oberösterreichische Unternehmer aus der Kfz-Branche. Persönlich vor Ort auch Autel- Importeur Mike Richter mit seinem Österreich- Verantwortlichen Dirk Grunert, die ein Diagnosegerät
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gewerbe
Der Stempel (o.) muss nicht mehr auf das §-57a-Gutachten. Neu ist der Aufkleber für Parkpickerl-Besitzer.
Neuer Kleber, alter Stempel Die Fachgruppentagung der Wiener Kfz-Innung war gut besucht – und hatte durchaus Neues zu bieten. Von Mag. Heinz Müller
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Foto: Foto Weinwurm
ie Überraschung war den Kfz-Technikern im Restaurant „Grünspan“ in Ottakring anzumerken: „Das haben wir nicht gewusst. Ich habe meinen Stempel weiter verwendet.“ Unmittelbar davor hatte Ing. Alois Gabat von der Magistratsabteilung 46 in seinem Vortrag bei der Fachgruppentagung der Wiener Kfz-Techniker erklärt, dass der zuvor obligatorische Begutachtungsstellenstempel nicht mehr auf den §-57a-Prüfgutachten angebracht werden müsse, da diese ohnehin in eine zentrale Datenbank kämen. „Auch wenn Sie den Stempel bisher gehütet haben wie einen Augapfel, können Sie diesen nun selbstständig entsorgen.“ Allerdings, so Gabat, gebe es eine Einschränkung: „Das gilt für Wien, denn in anderen Bundesländern müssen Sie den Stempel bei der Behörde abliefern.“ Gabat will keinesfalls, dass die Techniker mit den
„Man hat uns die Tür zugeschlagen. Dabei sind wir eine Familie und haben die gleichen Probleme.“ Ing. Georg Ringseis, Landesinnungsmeister für Fahrzeugtechnik Stempeln zur amtlichen Vernichtung zur MA 46 kommen. „Wir haben Besseres zu tun.“ Ing. Georg Ringseis hatte nicht nur mit der Einladung des Vortragenden einen Treffer gelandet, denn Gabat erwies sich als extrem fachkundiger (und dennoch launiger) Experte. „Ich bin ja Techniker,
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e ntschieden haben das die Juristen“, sagte er mehrmals zu einigen Bestimmungen rund um § 57a, die auch für ihn schwer verständlich seien. Als großen Erfolg wertete Ringseis in seinem Referat die Einigung mit dem Wiener Magistrat: Kfz-Techniker können beim Tausch einer Windschutzscheibe von Autos mit Parkpickerln einen Aufkleber anbringen. Dieser ist kostenlos bei der Innung erhältlich. Das Auslesegerät des Wachorgans erkennt den Chip auf diesem Aufkleber, sodass von einer Bestrafung des Fahrzeugbesitzers Abstand genommen wird.
Keine gemeinsame Tagung mit dem Handel Übrigens: Die Zahl der aktiven Mitglieder der Wiener Landesinnung der Fahrzeugtechnik stieg im 1. Quartal 2018 von 759 (2017) auf 774: 634 von ihnen waren dem Bereich Kraftfahrzeugtechnik zuzuordnen, 140 Karosseriebautechniker. Insgesamt wurden per Ende Dezember 2017 an 310 Ausbildungsstandorten 759 Lehrlinge zum Kfz-Techniker ausgebildet, davon waren 33 weiblich. Ringseis bezeichnete die Situation bei der Suche nach qualifizierten Lehrlingen weiterhin als schwierig: Heuer schlossen bisher 200 Lehrlinge ihre Ausbildung ab: 129 in der Kraftfahrzeugtechnik für Personenwagen, 57 als Karosseriebauer, 10 als N utzfahrzeugtechniker und 4 als Motorradtechniker. Dass die Kfz-Techniker in Wien nicht gemeinsam mit den -Händlern tagen (wie dies in anderen Bundesländern üblich ist), bezeichnete Ringseis als „traurig“: Er habe zwar beim Gremium angefragt, doch dort habe man ihm „die Tür zugeschlagen. Dabei sind wir alle eine Familie und haben die gleichen Probleme.“ •
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er Fall scheint klar: Gemäß § 31a KFG erhält man eine Einzelgenehmigung nur, „wenn das Fahrzeug die jeweils durch Verordnung festgelegten Anforderungen erfüllt“. Ob das der Fall ist, wird durch ein Sachverständigengutachten eines Ingenieurbüros nachgewiesen. Unklar ist oft, welche baulichen Veränderungen am Fahrzeug ein derartiges Gutachten benötigen. Bei der Tieferlegung eines Autos, beim Motortuning oder einem geänderten Auspuff ist die Sache klar. Was sonst noch unter eine derartige Gutachtenspflicht fällt, findet sich in einem Erlass des Verkehrsministeriums vom 22.12.2015. Spätestens bei der Prüfstelle erfährt der gesetzestreue Kunde, der seine in einer Werkstätte durchgeführten Änderungen ordnungsgemäß im Typenschein eintragen lassen will, ob er dafür ein Gutachten benötigt. End-
Das Behörden-Ringelspiel Wer ein Fahrzeug außerhalb des gängigen Angebots auf Österreichs Straßen nutzen will, braucht dafür eine Einzelgenehmigung. Von Dr. Friedrich Knöbl lich mit einem derartigen Gutachten ausgerüstet, wandert der willige Autofahrer nach Zuteilung eines neuen Prüftermins wieder zur Prüfstelle. Wofür er dieses Gutachten benötigt, bleibt ihm unklar. Denn die Prüfstellen überprüfen genau das, was schon zuvor von den technischen Büros und Zivilingenieuren überprüft wurde. Da die Prüfstellen somit eine Überprüfung der vorherigen
Schwierig wird es, wenn es nicht um simple Änderungen an Serienfahrzeugen, sondern um eine Sonderanfertigung geht. Prüfung durchführen, ist es nicht verwunderlich, dass ihre Prüfer entsprechend überlastet sind und „Kunden“ oft wochenlang auf einen derartigen Prüftermin für einen neuen Typenschein warten müssen.
Unwillige Burgenländer Richtig schwierig wird es, wenn es nicht um simple Änderungen an Serienfahrzeugen, sondern um eine Sonderanfertigung geht. Wie etwa die des Neusiedler Schaustellers Daniel Schlögl, der im März 2018 seine Aktivitäten um ein zusätzliches Kinderringelspiel erweitern wollte. Für eine derartige Einzelgenehmigung verweist der inhaltlich karge § 31a KFG auf jene 160 Seiten der EU-Richtlinie 2007/46/EG, deren Vorschriften und Tabellen in den vergangenen Jahren mehrfach geändert wurden. Schlögl ersuchte daher
das Technische Büro von Dipl.-Ing. (FH) Christian Eissner um die erforderliche Gutachtenserstellung. Das auch prompt erstellt und der Prüfstelle in Eisenstadt übermittelt wurde. Eissner wurde von der Prüfstelle statt der Bekanntgabe eines Prüftermins lediglich lapidar mitgeteilt: „Es fehlt teilweise der Nachweis der Einhaltung von Rechtsakten.“ Angesichts der 160 Seiten der EU-Richtlinie und ihrer Anpassung an das österreichische Recht eine recht karge Auskunft.
Abhilfe in Niederösterreich Auch der Hinweis „Anhand der Lichtbilder ist erkennbar, dass 1 Rechtsakt nicht eingehalten ist“ war nicht sonderlich hilfreich. Auf die naheliegende Idee, dem „Kunden“ aus Neusiedl mitzuteilen, was er an seinem Anhänger für eine Zulassung ändern müsse, kamen die Beamten im Burgenland nicht. Hätte Schlögl auf die Einzelgenehmigung aus Eisenstadt gewartet, wäre zwischenzeitig der Sommer mit seinen Volksfesten – und damit das ganze Sommergeschäft – vorbei gewesen. Deshalb hat Eissner das Ringelspiel – mit bloß einer kleinen technischen Adaptierung – kurzfristig Ende Juli in Niederösterreich genehmigen lassen. Was im Burgenland für Vizelandeshauptmann Johann Tschürtz Anlass war, seine Prüfstelle künftig zu einer etwas kundenfreundlicheren Zusammenarbeit zu ermuntern – damit Einzel genehmigungen künftig flotter erteilt werden. •
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Eine Aktion von
Vertrauen als Basis des Erfolges Vertrauen und Loyalität sind entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. AUTO & Wirtschaft wird ab heuer die engagierten Betriebe als „Werkstatt des Vertrauens“ vor den Vorhang holen. Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten. Jede Werkstätte, die im ersten Jahr 30 Kundenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Kunde sucht Orientierung Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt, damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können.
Die Partner Werkstatt des Vertrauens in Österreich wird unterstützt von:
Was ist Werkstatt des Vertrauens? • Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel. • Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.
Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?
➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung. ➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden. ➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl. Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens? • Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt. • Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten. • Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.
www.werkstattdesvertrauens.at
Herzensangelegenheit und Selbstverständlichkeit zugleich Mit Jakoparts und Elparts ist Herth+Buss ein weltweit agierendes Familienunternehmen, das sich mit Überzeugung bei Werkstatt des Vertrauens auch in Österreich engagiert. Das mittelständische, inhabergeführte Familienunternehmen Herth+Buss hat über 90 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte hinter sich. Heute ist Herth+Buss ein unabhängiges, weltweit agierendes Familienunternehmen mit über 27.700 Marken teilen im freien Ersatzteilemarkt. Mit dem Sortiment Jakoparts positioniert sich Herth+Buss als Spezialist für japanische und koreanische Fahrzeugmodelle. Das Sortiment Elparts bietet mit einem umfangreichen Sortiment für Fahrzeugelektrik ein vielfältiges Produktangebot von Beleuchtung über Elektrik bis hin zu innovativen Reparaturlösungen aus dem Programm Installation; Reparaturlösungen, die ein allgegenwärtiges Problem beheben und einen erheblichen Mehrwert für Werkstätten schaffen.
Partnerschaft mit Werkstatt des Vertrauens Einen Mehrwert, den Herth+Buss ebenso in der Partnerschaft mit der Brancheninitiative WdV für die Werkstätten sieht und
Mehrfacher Weltmarktführer Als Marktführer für Fahrwerksteile (Radlager-Feder beinlager-Gelenkwellen) sowie Produkte für die Motorsteuerung (Umlenkrolle-Spannrolle) ist NTN-SNR ein wichtiger Partner für die Werkstätten.
seit Beginn an auch WdV in Deutschland unterstützt. „Werkstattnähe ist für uns immens wichtig, weswegen wir neben der Beteiligung an WdV bereits unsere Werkstattbuddies und den Herth+Buss Werkstattbeirat ins Leben gerufen haben“, erklärt Niklas Schiege, Marketing Communications Manager.
Alternative zur freien Werkstätte Mit der Partnerschaft WdV Österreich möchte der Teilespezialist aktiv dazu beitragen, das bereits etablierte Konzept flächendeckend auszurollen und so Werkstätten als Alternative zu markengebundenen Kfz-Werkstätten bekannter und wettbewerbsfähiger machen – eine Herzensangelegenheit und gleichzeitig Selbstverständlichkeit für Herth+Buss! • (RED)
zent der Aktivitäten sind dem OEM Business gewidmet. Praktisch alle Fahrzeughersteller weltweit zählen zu den Kunden von NTN-SNR. Das Unternehmen ist auf diesem Markt als vielseitiger Spezialist und Lieferant für die Erstausrüstung ebenso wie für die Ersatzbeschaffung anerkannt. Hierzu bietet NTN-SNR ein umfassendes Sortiment für die Bereiche Powertrain (Motorsteuerung), Chassis (Fahrwerk) und Driveline (Getriebe). Zu den erfolgreichsten Produkten zählen sogenannte Doppelflanschlager der 3. Generation, Hochleistungsriemenspanner sowie Getriebelager und zugehörige Bauteile. Als führendes Unternehmen auf dem europäischen Automobilmarkt ist NTN-SNR ein Zulieferant von Originalteilen für asiatische Fahrzeughersteller in Europa geworden – sowohl für die Erstausrüstung als auch für den freien Ersatzteilmarkt: 9 von 10 der meistverkauften Fahrzeuge in Europa werden mit Produkten von NTN-SNR ausgerüstet.
Betreuung vor Ort
Michael Brüning, NTN-SNR NTN-SNR Roulements mit Sitz in Frankreich gehört zur NTN Corporation (Japan), einem der weltweit größten Wälzlagerhersteller. Als maßgeblicher Akteur in der Konstruktion, Entwicklung und Fertigung von Lagern für Automobilbau, Maschinenbau und Luftfahrtindustrie bietet NTN-SNR ein umfassendes Sortiment an. NTN-SNR ist Spezialist für automobile Anwendungen. 70 Pro-
Trotz weltweiter Kompetenz und globaler Marktführerschaft kann der Erfolg nur durch regionale Betreuung sichergestellt werden. So legt NTN-SNR Wert auf die Mitarbeiter vor Ort. Mit Michael Brüning hat der Konzern einen ebenso langjährigen wie engagierten Betreuer des österreichischen Marktes, der sich auch für die Förderung von Werkstatt des Vertrauens stark gemacht hat. Denn was in Deutschland gut funktioniert, soll auch in Österreich im Sinne der Werkstätten und deren Kunden umgesetzt werden. „Vertrauen durch Qualität ist für den heutigen freien Ersatzteilmarkt oberste Priorität für alle Werkstätten. Marken-Produkte sind hier ein Garant für Kundenzufriedenheit“, so Michael Brüning.• (RED)
gewerbe
Qualität in unterschiedlichen Gebinden: Mobil-Schmierstoffe von MaierKorduletsch
Ölkonzern und Familienbetrieb Bei ExxonMobil-Vertriebspartner MaierKorduletsch verbinden sich die Produkt- und Technologiekompetenz des Großkonzerns mit der Kundennähe des traditionsreichen Familienbetriebes.
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ie Situation im Schmierstoff-Vertrieb hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich verändert. „Der Turnaround hat mit ExxonMobil im Jahre 2002 begonnen, als der Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) an wenige Schmierstoff-Händler vergeben wurde“, erklärt Johann Berger, Geschäftsführer MaierKorduletsch: „Damals gab es in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch 220 Schmierstoffhändler, heute sind es noch 15 ExxonMobil-Vertriebspartner.“ Eine Entwicklung, die nun nach und nach bei vielen Ölkonzernen stattfindet und die Berger, zumindest bezogen auf die ExxonMobil-Situation, durchaus positiv sieht: „Wir haben als regionaler Familienbetrieb den Vorteil der Kundennähe.“ Das betrifft sowohl die persönliche Betreuung wie auch die technische Unterstützung. So verfügt MaierKorduletsch über einen fachlich qualifizierten Johann Berger, MaierKorduletsch Außendienst, ein umfassendes Voll-Sortiment im eigenen Schmierstofflager und den eigenen Fuhrpark zur Belieferung der Kunden.
„Für die Betriebe wird die freie Lieferantenwahl immer wichtiger.“
Gute Chancen für mittelständische Unternehmen „Die aktuelle Entwicklung bietet für mittelständische Unternehmen sehr gute Chancen“, ist Berger überzeugt. Da bei den Markenwerkstätten die Automobilhersteller immer stärker auf das Schmierstoffgeschäft Einfluss nehmen und mit „Belieferungsangeboten“
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eindringen, „wird für Familienbetriebe die freie Lieferantenwahl für den Schmierstoffeinkauf immer wichtiger“, so Berger. Insbesondere, da das Ölgeschäft ein elementarer Bestandteil der Werkstatt-Erträge ist.
Die richtige Freigabe Technisch geht die Entwicklung speziell bei Motorölen klar in die Breite: „Heute haben wir für jede Marke und dort für jedes Modell bzw. jeden Motor ein spezifisches Öl“, erklärt der Geschäftsführer. Damit schließt sich der Kreis: „Um den Kunden optimal zu betreuen und ihm das richtige Öl anzubieten, braucht der Schmierstofflieferant von heute Kompetenz und Know-how“, so Berger. „Speziell für Mehrmarkenwerkstätten ist es entscheidend, für jede Automobilmarke den richtigen Schmierstoff mit der entsprechenden Freigabe verfügbar zu haben.“ Durch die Veränderungen sieht Berger ein anderes Bewusstsein bei den Betrieben. „Der Preis muss natürlich stimmen, aber die Bedeutung des Einkaufspreises als wesentliches Einkaufskriterium nimmt ab“, ist der Schmierstofffachmann überzeugt. „Viel wichtiger sind neben neuen Produkttechnologien Herstellerfreigaben, Betreuung und Beratung der Kunden und Angebote zum Schmierstoffmarketing. Auch eine moderne Logistik, welche bei losen Lieferungen eine 100-prozentige Qualitätssicherung gewährleistet, und die Möglichkeit, technische Produkte für die Werkstatt zu liefern, sind ebenso entscheidend.“ Dass das Verhältnis von Verkaufspreis und Lieferleistung stimmen muss, ist für Berger selbstverständlich. • (GEW)
gewerbe
Georg Weber, Reinhold Amschl und Herbert Ernst (Fuchs Schmierstoffe), Georg Weber jun.
Branchentreff beim Teilehandel Qualität und Beratung haben Autoteile Weber zum Platzhirsch im Raum Mattersburg gemacht. Mit Fuchs hat man im Schmierstoffbereich einen Partner, der die Philosophie unterstützt.
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ir haben in den vergangenen Jahren unsere Qualität ständig gesteigert und sind heute auf einem hohen Level unterwegs“, erklärt Georg Weber, Gründer und Eigentümer des gleichnamigen Autoteilehandels in Mattersburg: „Die Werkstätten brauchen und fordern immer höhere Qualität und wir sind mitgewachsen. Wir sind nahe an der Grenze. Wer es billig haben möchte, fährt o hnehin nach Ungarn.“ Somit kann Kfz-Teile Weber heute sowohl bei der Qualität wie auch bei der Auswahl und der Verfügbarkeit mit den Großen der Branche mithalten. Im Bereich der persönlichen und kompetenten Betreuung mit seinem erfahrenen und kompetenten Team kann er sich abheben und damit seine Erfolge feiern.
Treffpunkt Teilehändler 2001 hat der erfahrene Teilespezialist Weber sein Unternehmen gegründet und es seitdem immer weiter ausgebaut. Jüngster Schritt war die Übersiedlung aus dem Stadtzentrum ins Fachmarktzentrum, wo man mit besserer Erreichbarkeit und Parkplätzen punkten kann. Die direkt daneben gelegene ehemalige Pizzeria hat man gleich mitgemietet und dort einen, nennen wir es Kundenaufenthaltsbereich geschaffen, der sich zum echten Branchentreff entwickelt hat. Hier tauschen sich Mechaniker und Kfz-Meister von Markenbetrieben mit den Freien aus und dis-
kutieren über Probleme und Lösungen. „Wir haben viele Markenbetriebe als Kunden, weil die sich auch nicht mehr leisten können, nur die eigene Marke zu reparieren“, so Weber.
Das „richtige“ Öl Schmierstoffe sind traditionell ein wichtiges Segment für den Teilehandel. Die zunehmende Vielfalt und Komplexität führt weg von großen Gebinden hin zur kurzfristigen Lieferung in kleinen Gebinden. Und es führt zu immer höheren QualitätsanfordeGeorg Weber und rungen. „Heute gilt nicht mehr die Frage nach dem Fuchs-Gebietsleiter besten Öl, sondern nach dem richtigen Öl“, erklärt Herbert Ernst Reinhold Amschl, Vertriebsleiter Automotive bei Fuchs Schmierstoffe. Und mit dieser Philosophie der Qualität passt er mit Georg Weber bestens zusammen. Die Zusammenarbeit mit Silkolene im Bereich Motorrad funktioniert bereits seit Längerem, nun Reinhold Amschl, Fuchs Schmierstoffe hat man sich auf eine intensive Kooperation bei Pkw-Schmierstoffen verständigt. „Kfz-Teile Weber ist für uns ein sehr interessanter Partner, weil er der Platzhirsch in dieser Region ist“, so Amschl. „Kfz-Teile Weber bietet nicht das, was er geliefert bekommt, sondern das, was die Werkstätten brauchen“, weiß Amschl. Mit Fuchs hat Kfz-Teile Weber einen OE-Lieferanten im Premium-Bereich zur Verfügung: „Mit dem wir noch Marktanteile gewinnen können“, so Weber. • (GEW)
„Wir sehen die Vielfalt als Chance.“
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Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek
ANSICHT
Rechtsabbieger – rote Karte? W
ie es scheint, kommen neue Minister, die sich im Verkehrsbereich profilieren wollen, an der Idee des Rechtsabbiegens bei Rot nicht vorbei. Dabei denke ich gar nicht an den jetzt im Amte befindlichen Ressortchef, sondern an die frühen 1990er-Jahre, als Minister Dr. Rudolf Streicher nach einem Besuch in den USA seine Beamtenschaft damit konfrontierte. Man kann den gar nicht so neuen Überlegungen mit vielen Fragezeichen entgegenblicken. • Die erste und wichtigste Erkenntnis der verkehrstechnischen Betrachtung einer Kreuzung, wo man unmotiviert lange auf das Weiterkommen wartet, ist, dass hier grundlegend etwas nicht stimmt. Am weitesten verbreitet in unseren Landen sind viel zu lange Ampelphasen, die auf Verkehrsspitzen ausgelegt sind und den Rest des Tages zu Frust führen. • Da wären wir schon beim nächsten grundlegenden Thema, das ist die auf dem Föderalismus beruhende Umsetzung der StVO. Es soll Länder und Gemeinden geben, wo der Individualverkehr bewusst eingebremst wird. So sitzt man mehr oder weniger geduldig im Auto und macht von den Verlockungen der digitalen Kommunikation Gebrauch. • Nicht zu vergessen wäre auch die Verhaltenskomponente. Rotlicht ist erfahrungsgemäß die Maßnahme der Verkehrssteuerung, die die höchste Akzeptanz hat. Außer von ein paar selbstmörderischen Radfahrern wird Rot nahezu 100-prozentig beachtet.
„Der Rattenschwanz an juristischen Problemen nach Unfällen ist absehbar.“
Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek ist Ziviltechniker in Wien mit Schwerpunkt Verkehr
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Wenn man nun die Wichtigkeit des Rotsignals herabsetzt, wird dies die Akzeptanz nicht fördern. • Anfang 2019 soll der einjährige Pilotversuch an 3 Kreuzungen in Linz starten. Schon jetzt existiert ein Katalog mit 17 Punkten, der bei Auswahl geeigneter Kreuzungen zu berücksichtigen ist. Die grundlegende Prüfung, ob eine Ampelanlage am gegebenen Ort überhaupt die sinnvollste Maßnahme war, fehlt darin. Es gibt zur Lösung von Verkehrsproblemen meist andere geeignete Lösungen, wobei das Abbiegen bei Rot natürlich zu den billigeren gehört. • Was in den Kriterien bis dato auch nicht wirklich beachtet wurde, ist die Fahrzeugkomponente. Die Schleppkurve eines Sattelschleppers kann beim Abbiegen eine Kreuzung schon für einige Zeit völlig blockieren. Unumgänglich wäre auch eine Kenntnis des Anteils an Rechtsabbiegern. Wo viele Rechtsabbieger warten müssen und große Lücken im Querverkehr bestehen, bietet sich die Errichtung von Kreisverkehren an. Damit lassen sich nicht nur Geschwindigkeiten dämpfen, sondern auch Abbiegevorgänge erleichtern – bei geringem Zeitverlust. • Was auch nicht in Diskussion steht, ist die verbindliche Anzeige einer derartig veränderten Kreuzung für den Querverkehr. Ob eine Kreuzung durch „Vorrang geben“ oder „Stopptafel“ abgesichert ist, lässt sich relativ leicht erkennen. Doch das kleine Pfeilchen wird seitlich kaum wahrnehmbar sein. Der Rattenschwanz an juristischen Problemen ist absehbar wenn Leute, die Grün hatten, vielleicht eine Mitschuld an einem Unfall aufgebrummt bekommen. • Statistisch gesehen ist der Zeitraum eines Jahres für abgesicherte Aussagen wesentlich zu kurz. Es müsste sich schon um einen Unfallhäufungspunkt handeln, um Veränderungen einer einzigen Abbiegerelation exakt lokalisieren zu können. Bei solch unfallbelasteten Stellen scheiden Überlegungen zum freien Rechtsabbiegen aber von vornherein aus. • Es zeichnet sich ab, dass Kreuzungen mit Problemen für Rechtsabbieger hauptsächlich infrastrukturelle Schwächen haben, die zu einem großen Teil in Planung und Ausstattung der Signalanlage oder Fahrstreifendimensionierung liegen. Billigsdorfer- Lösungen, zu denen auch das Rechtsabbiegen bei Rot gehört, sind in der Mehrzahl der Fälle abzulehnen. •
GEWERBE
Übergabe bei Audatex: Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Beck, MBA und Dr. Richard J. Nathschläger (v. l.)
Flüssige Schadensannahme und -weiterverarbeitung verspricht Qapter Sync
Guter Geist aus dem Rechner Bei Audatex hat Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Beck, MBA die Geschäftsführung übernommen; Dr. Richard Nathschläger geht als Executive Senior Advisor auf die internationale Ebene.
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ass Digitalisierung nicht in erster Linie als Schreckgespenst, sondern als guter Geist begriffen werden sollte, wird sofort klar, wenn man sich mit Thorsten Beck unterhält. Beck, der kürzlich bei Audatex die Österreich-Geschäftsführung von Richard J. Nathschläger übernommen hat, will den Betrieben Werkzeuge an die Hand geben, mit denen Abläufe vereinfacht werden. Im Oktober werden Bestandskunden mit Qapter Sync ein solches Werkzeug für einen 1-monatigen
„Wir stellen den Kunden Services zur Verfügung, die ihnen helfen, effizienter zu werden.“ Thorsten Beck, Geschäftsführer Audatex Österreich Gratistest bekommen: Damit wird es erstmals möglich sein, Schäden mit einer Smartphone-App zu fotografieren, und diese werden dann automatisch in das Qapter-System am Rechner übernommen. „Das manuelle Hantieren mit Übertragungskabeln oder Speicherkarten aus der Digitalkamera gehört der Vergangenheit an“, sagt Beck. Und Qapter Sync kann noch mehr: „Über das Programm wird ein fotografierter Teil wie der vordere Stoßfänger ganz einfach einer Qapter-Zone zugeordnet. Der Mitarbeiter kann direkt weiterarbeiten, wodurch sich eine signifikante Zeitersparnis ergibt.“ Der skizzierte Ablauf ist ein gutes Beispiel dafür, wie Audatex die elektronischen Abläufe bei seinen Kunden vereinfacht – Beck spricht von
„ Medienbrüchen“, die durch moderne Technologie ausgeräumt werden können.
Heute für morgen entwickeln Als internationaler Player – Audatex ist Teil des Solera- Konzerns, der derzeit in 80 Ländern aktiv ist – hat man auch die Power, um entsprechende Entwicklungen voranzutreiben und dann bereit zu haben, wenn der Markt sie verlangt. „Wir verstehen uns als Dienstleister, der die Kunden in dieser Entwicklung unterstützt. Bei Audatex arbeiten Innovationsteams bereits heute an den Lösungen der Probleme von morgen und bieten diese Services am Markt an, wenn sie gefragt sind“, sagt Beck. Das wissen nicht nur die etwa 800 Werkstattbetriebe in Österreich zu schätzen, die derzei Audatex-Produkte nutzen, sondern auch Großkunden wie MAN. Dort hat man seit Frühjahr 2018 einen Dongle von Audatex in Verwendung, der professionelles Flottenmanagement für Fuhrunternehmer erleichtert. Über die OBD-2-Schnittstelle werden Daten aus den Fahrzeugen laufend digital übermittelt, womit Einsatzfähigkeit, Servicetermine und Auslastung leicht organisiert und kontrolliert werden können. Gleichzeitig testen MAN-Werkstätten in Österreich die Qapter-Software. Nathschläger bleibt nach 17 Jahren als Geschäftsführer dem Konzern übrigens als selbstständiger Berater in internationaler Rolle erhalten. Er geht beruhigt: Beck, der seit 2001 bei Audatex tätig ist, sei sein Wunschnachfolger. • (KAT)
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Herbert Hönigmann, Rudolf Flatischler (v. l.)
Starker Partner für das Neue Die Qualität einer Partnerschaft zwischen Autohaus und Ausrüster zeigt sich nicht nur in Sortiment und Preis. Herbert Hönigmann hat mit Kastner einen Partner, der mehr bietet.
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n zwei Standorten im südlichen Niederösterreich bietet die Firma Hönigmann Mobilität in unterschiedlichsten Facetten: Denn neben den Pkw-Marken Mazda, Kia, Abarth und Fiat sowie Fiat-Nutzfahrzeugen verkaufen das Team und Inhaber Herbert Hönigmann auch „Spaßmobile“ der Marke Can-Am und Wasserfahrzeuge von Seadoo. Seit Herbst 2016 unterhält Hönigmann neben dem Stammhaus in Wiener Neustadt einen 2. Standort im nahen Neunkirchen, wo Kia und Fiat verkauft werden.
„Bei Kastner stimmt die Qualität der Technik, und man hat einen Partner, der Bescheid weiß.“ Herbert Hönigmann
Mit starkem Partner Beim Neustart hat Hönigmann sofort Kontakt mit dem langjährigen Partner Autobedarf Karl Kastner aufgenommen. Mit Gebietsleiter Rudolf Flatischler verbindet den niederösterreichischen Unternehmer eine langjährige Geschäftsbeziehung. „Wir arbeiten eigentlich schon ewig zusammen“, bringt es Flatischler auf den Punkt. Neben dieser Vertrauensbasis ist für den Auto haus-Chef noch eines besonders wichtig: „Es hilft mir nichts, wenn einer zwar ein breites Sortiment hat, aber mir keinen Service bietet.“ Wenn zum Beispiel einmal eine Hebebühne streike, zeige sich die
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wahre Qualität der Partnerschaft mit Kastner. Da stimme die Qualität der technischen Einrichtungen, man habe einen Partner, der Bescheid weiß – und auch, was das Preisliche anbetreffe, „sind wir noch immer zusammengekommen“, sagt Hönigmann zufrieden.
Von der Planung bis zur Umsetzung Kein Wunder also, dass Gebietsleiter Flatischler auch für den neuen Standort erster Ansprechpartner für Hönigmann war. Beginnend von der Planung bis hin zur Umsetzung wurde das Autohaus, das 2 Jahre stillgestanden war, von Grund auf neu ausgestattet: „Eine Prüfstraße aus der Beissbarth-TL-Serie haben wir ebenso geliefert wie Ravaglioli-Hebebühnen für die Werkstatt und einen Kastner-Lift für die LNfz-Werkstatt“, zählt Flatischler auf und betont, dass auch bei der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Unternehmer Beratungsqualität gefragt sei.
Zufrieden mit dem Start Hönigmann ist mit dem Neustart seines blitzsauberen Autohauses in Neunkirchen durchaus zufrieden, man habe im 1. Volljahr dort knapp 300 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft; bei den Neuwagen sind beide Marken in etwa gleich stark. „In der Werkstatt merken wir halt, dass die Laufkundschaft des alten Betriebes am Standort weg war“, erzählt Hönigmann, der seine Ziele für den Start in Neunkirchen insgesamt erfüllt sieht. • (KAT)
GEWERBE
müssen schließlich enorme Belastungen aushalten. Das Herz der Bremsscheibe bilden Quarzsand, Harz, Härter und Wasserschlichte: All das wird vollständig von der Gusseisenschmelze umhüllt. Vor jedem Gießen wird im Werk mittels Spektralanalyse geprüft, ob die Zusammensetzung ganz genau passt. Dann strömt die 1.300 Grad heiße Schmelze in die Gießanlage. Anschließend wird vollautomatisch weiterverarbeitet, also gebohrt, gefräst und poliert, bis sämtliche Fertigungstoleranzen eingehalten werden.
20 Millionen Bosch-Bremsscheiben pro Jahr Das Bremsenprogramm von Bosch ist extrem umfangreich und wird ständig ergänzt und erneuert
Bewährtes Rezept Kompromisslose Qualität: Das ist das Credo von Bosch, wenn es um Bremsanlagen geht. Über 20 Millionen Bremsscheiben werden pro Jahr gefertigt.
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tahl, Gusseisen, Metallspäne und Legierungszusätze: Das ist das Rezept, aus dem bei Bosch hochwertige Bremsscheiben entstehen. Denn diese
Anschließend werden die Bremsscheiben lackiert und vollautomatisch per Induktion getrocknet. Produziert werden die Bremsscheiben in Breidenbach (Hessen): Insgesamt schafft die Bosch-Gruppe dank einer modernen und hochautomatisierten Fertigung rund 20 Millionen Bremsscheiben pro Jahr. Erst nachdem alle Qualitätsprüfungen (3D- Lasermessung, Röntgen und wiederholte Sichtkontrollen) positiv bestanden sind, werden die Bosch-Bremsscheiben ausgeliefert – an die Erstausrüster ebenso wie in den Bereich Aftersales. Die High-Carbon-Bremsscheiben haben sich in den vergangenen Jahren bewährt, doch stets wird an weiteren Verbesserungen getüftelt. • (MUE)
„next generation“ quietscht nicht Mit den Meyle-PD-Bremsbelägen der „next generation“ reduziert der Hersteller die Geräuschentwicklung.
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uftretende Schwingungen und Vibrationen der umliegenden Bauteile sowie der Bremsscheiben können zu Geräuschen und quietschenden Bremsen führen. Besonders performanceorientierte Bremsbeläge neigen dabei aufgrund ihrer Härte zur Geräuschentwicklung oder zum „Quietschen“. Diese Art der Geräuschentwicklung muss durch den Bremsbelag als direkte Verbindung zur Bremsscheibe kompensiert werden.
sogenannten Shims, die laut Hersteller Vibrationen entkoppeln und dadurch die Geräuschentwicklung noch weiter minimieren. Alle PD-Bremsbeläge werden nicht nur nach ECE-R-90-Qualitätsstandards getestet und zertifiziert, sondern übersteigen diese sogar im Rahmen der gesetzlichen Zulassung, wie das Unternehmen betont. Auch die redesignten Bremsbeläge müssen dafür eine Vielzahl von Bremsungen unter Alltagsund Extremsituationen überstehen, ohne Beeinträchtigungen aufzuweisen. Insgesamt wurden dafür 350 Meyle-PD-Bremsbeläge für Pkws technisch weiterentwickelt und sind bald verfügbar. • (DSC)
350 Bremsbeläge technisch weiterentwickelt Meyle hat sich dieses Themas angenommen und viel Zeit in die Entwicklung von performanceorientierten und dabei gleichzeitig geräuscharmen Bremsbelägen investiert, wie das Unternehmen unterstreicht. Neben der weiterentwickelten Reibbelagsmischung wurde auch das Design der Bremsbeläge angepasst: Fasen (Chamfer) und Schlitze (sogenannte Slots) des Reibbelags sind auf die unterschiedlichen Fahrzeuge ausgerichtet – zusätzlich verfügen die neuen PD-Bremsbeläge über individuelle Lagen,
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Lang haltbar, weniger Staub Mit dem staubreduzierten Bremsbelag rd:z haben die Ingenieure von Otto Zimmermann ein innovatives Produkt entwickelt.
Dünne Schicht zwischen Belag und Scheibe
Bremsbeläge im grauen Karton signalisieren: saubere Felgen!
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ahrzeuge mit quietschenden Bremsen gehören ebenso zum Werkstattalltag wie solche, bei denen sich der Staub der Bremsbeläge als dunkle Schicht auf den Felgen ablagert. Doch das muss nicht sein, zumindest nicht wenn im Auto Bremsbeläge der Otto Zimmermann GmbH verwendet werden.
Jüngste Entwicklung der Techniker ist der staubre duzierte Bremsbelag rd:z. Hinter dieser Abkürzung verbergen sich gleich mehrere Vorteile. Zum einen wird die Bremsleistung optimiert, zum anderen ist er auch haltbarer als herkömmliche Belege. Und, was ebenso wichtig ist, auch die Verschmutzungen sind geringer als sonst. Wie das gelungen ist? Die Mischung bei rd:z be steht unter anderem aus organischen Fasern, das heißt beim Bremsen entsteht eine dünne Schicht zwischen dem Belag und der Scheibe. So wird das Bremsgefühl verbessert, das Quietschen und andere unangenehme Geräusche werden durch die geringe Vibration deutlich verringert. Außerdem wird der Abrieb reduziert. Die Lebensdauer der Beläge wird auf diese Weise nahezu verdoppelt. Kfz-Techniker können die Produkte von Otto Zim mermann auch noch mit einem weiteren Vorteil an die Endkunden „verkaufen“: Durch den helleren Staub ist die Verschmutzung der Felgen – oft ein besonderer Blickfang beim Fahrzeug – wesentlich geringer. • (MUE)
Zack-zack online zurück Die virtuelle Fahrzeugbesichtigungs-App „BlueNOW!“ reduziert Aufwand und Kosten: So erntet TÜV Süd Lob für ihr neues Produkt zur Autorücknahme.
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Mag. Christian Lausmann, Leiter Div. Mobilität, TÜV Süd
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iele Leasingnehmer, gleich ob Fuhrpark manager, Flottenbetreiber oder Privatperson, können mit der neuen App „BlueNOW!“ vor der Fahrzeugrückgabe sinnvolle Reparaturen virtuell be sichtigen lassen und auf diese Weise die Kosten der Leasingrückgabe eingrenzen. Aber auch Fahrzeug einkäufern oder Schätzgutachtern wird dieses Tool ans Herz gelegt. Der „Fahrzeugnutzer“ kann sich via App auf seinem Handy oder Tablet nach Registrie rung eine Live-Besichtigung buchen. Der mit dem TÜV-Süd-Sachverständigen verbundene Nutzer wird von diesem mittels Freisprechfunktion rund um das Fahrzeug dirigiert und dabei der Fahrzeugzustand live dokumentiert. Währenddessen werden Fotos angefertigt als Basis für das „BlueNOW!“-Protokoll. Im Anschluss erhält der Nutzer per E-Mail das ferti ge Protokoll übermittelt.
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„Darüber hinaus kann die Bewertung über klassi sche Prozesse an Kunden- bzw. Abrechnungssyste me weitergeleitet werden“, erläutert Mag. Christian Lausmann. In Testläufen mit ALD oder Arval wur den 6 Wochen vor Rückgabe des Leasingautos als „idealer Zeitpunkt für eine Vorabbewertung“ festge stellt. Damit beschäftigte Gutachter waren laut Laus mann von der Qualität der Detailbilder (Reifenzu stand, Abgasanlage, ...) beeindruckt. Im nächsten Schritt konzentriert TÜV Süd seine Ak quisebemühungen auf Importeure und Händler, um sie beim Ein- oder Verkauf zu entlasten. „Der Einsparungs effekt ist signifikant, weil der Sachverständige nicht zum Fahrzeugnutzer vor Ort fahren muss. Die App funktioniert auf allen IOS- und Android-Geräten. Nam hafte heimische Autohausbetriebe interessieren sich dafür. FleetCompany GmbH im bayerischen Unterha ching hat erste Erfahrungen damit gesammelt. • (LUS)
NEUE PRODUKTE
Neuer Pkw-Katalog mit mehr Anwendungen Einen komplett überarbeiteten Katalog seiner Produkte für Pkws hat Koni aufgelegt. Aufgenommen wurde erstmals die neue Stoßdämpfer-Linie Koni Special Active. Sie sorgt mit vielen neuen Referenzen dafür, dass der Katalog deutlich mehr Anwendungen enthält als sein Vorgänger. Neuerungen gab es in allen Produktgruppen. So gibt es bei Koni jetzt eine ganze Reihe neue STR.T Dämpfer sowie noch mehr Produkte für Offroad-Fahrzeuge. Auch das Programm der Koni Sport Stoßdämpfer ist nun in größerem Umfang enthalten. Koni B.V.; www.koni.com
Für alle Presshöhen
Mitlernend weniger Stau Mit seinem TomTom GO Basic verspricht das Unternehmen neben der Navigation von A nach B und der Vermeidung von Staus neue Funktionen und Eigenschaften. Hierzu gehören leistungsfähigere Hardware, Aktualisierungen über Wi-Fi und Smartphone-Benachrichtigungen. Zudem sind für die Nutzungsdauer des Geräts Karten- und Traffic-Updates sowie über einen Zeitraum von 3 Monaten ein Testzugang zum TomTom-Dienst Radarkameras enthalten. Das Gerät lernt individuelle Fahrgewohnheiten und sagt voraus, wann Fahrer wahr-
scheinlich zu den bereits angesteuerten Zielen, die unter „Meine Ziele“ gespeichert sind, fahren werden. Vorhersagen soll damit umso genauer werden, je häufiger Fahrer mit dem TomTom GO Basic unterwegs sind. Mit TomTom MyDrive können darüber hinaus Reisen und Routen einfach geplant, der Live-Verkehr überprüft sowie Favoriten vom Smartphone, Tablet oder PC direkt auf dem Navigationsgerät gespeichert werden. Es stehen Touchscreens mit 5 oder 6 Zoll zur Verfügung. TomTom International B.V.; www.tomtom.com
Speziell für die neue Generation Kugelbolzen/ Alu-Radlager-Trägereinheiten wurde der hydraulische Kugelgelenk-Ausdrücker mit 4,5 t Druckkraft entwickelt. Die konischen Kugelbolzen sind in diesen Achsschenkel- Ausführungen deutlich länger geklemmt als bei Stahlguss Radlager-Trägereinheiten. Die Verwendung von herkömmlichen, manuellen Kugelgelenk-Abziehern ist somit bei vielen Fahrzeugtypen mit dieser Achsbauform nicht mehr möglich. Um die ideale Presshöhe der unterschiedlichen Achsschenkel zu erreichen, kann die obere Quertraverse des Ausdrückers gedreht und die maximale Presshöhe von 60 auf 72 mm erweitert werden. Pichler Werkzeug GmbH; www.pichler.tools
Entlüften ohne ätzende Spritzer Für die saubere Entlüftung von Bremssystemen bietet KS Tools einen Bremsen-Entlüftungs-Schlüssel-Satz, der sich auch für schwer zugängliche Bremsnippel eignet und die Demontage der Reifen nicht erforderlich ist. Enthalten sind Entlüftungsschlüssel der Größen 7, 8, 9, 10 und 11 mm. Dazu kommt der 120 cm lange Entlüfterschlauch. Mit diesem Satz ist der Mechaniker für alle Fabrikate gerüstet. Der Satz eignet sich darüber hinaus auch für das Entlüften von Kupplungssystemen. KS Tools Werkzeug-Maschinen GmbH; www.ks-tools.at
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Wechsel bei Audi Am 1. November löst Hans-Joachim Rothenpieler (l.) bei Audi Peter Mertens (r.) als Vorstand für Technische Entwicklung ab. Mertens hatte den Aufsichtsrat darum gebeten, ihn aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten zu entbinden. Rothenpieler ist seit 1986 im VW-Konzern tätig, arbeitete unter anderem bei Skoda und Bentley; derzeit leitet er das Konzernqualitätsmanagement bei Volkswagen.
Vorstand bei BMW Seit 1. Oktober ist Dr.-Ing. Andreas Wendt bei BMW neuer Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk. Er hatte zuvor das größte BMW-Werk in Dingolfing geleitet. Auch Österreich ist dem studierten Maschinenbauer nicht unbekannt: Wendt war von 2006 bis 2009 Geschäftsführer des Motorenwerks in Steyr.
Mahle-Aftermarket
Nach 17 Jahren im Mahle-Konzern ist Joanna Szkudlapska-Wlodarczyk seit wenigen Wochen neue Chefin des Aftermarket-Bereichs von Mahle in Europa. In den vergangenen 12 Jahren hatte die 41-jährige diese Aktivitäten bereits in Polen, der Ukraine und in den baltischen Ländern geleitet. Olaf Henning, Mitglied der Konzernleitung von Mahle und Chef des weltweiten Aftermarket-Geschäfts, kündigte an, das diesbezügliche Angebot für Händler und Werkstätten weiter auszubauen.
Porsche-Vertrieb umstrukturiert Michael Müller (l.) ist seit 1. Oktober Chef der Porsche-Vertriebsorganisation für Zentral- und Osteuropa mit Sitz in Prag. Er folgt auf Marcus Eckermann (r.), der den Vertrieb in Großbritannien verantwortet. Größte Einzelmärkte der 26 Länder umfassenden Region sind Polen und die Türkei.
Bei der Autobank AG hat Natalie Oesterreicher die Marketingleitung übernommen; ihr Vorgänger Ing. Günter Ripka ist in Pension. Sie berichtet direkt an Vorstand Gerhard Dangel. Oesterreicher war vor einem Zwischenspiel bei Biomin Animal Nutrition GmbH 15 Jahre lang Marketingleiterin der RCI Banque SA in Wien.
Martin Riha leitet künftig die zusammengelegte B2B-Organisation von Peugeot, Citroën, Opel und DS in Österreich: Ihm unterstehen 12 Mitarbeiter, die die Flotten- und Firmenkunden der vier Automarken betreuen. Riha ist seit sieben Jahren für PSA tätig.
Seit 1. September ist Pascal Biclet neuer Marketing-Direktor von Renault in Österreich: Der 40-Jährige folgt auf Frédéric Sfez, der in das Marketing von Renault Retail in Deutschland gewechselt ist. Biclet kommt direkt aus der Zentrale in Paris.
Bei Hertz Österreich wird Michael Rienhoff die Vertriebspartnerschaften (vor allem im Reisesegment) weiter ausbauen und das Unternehmen auf Veranstaltungen vertreten. Rienhoff arbeitet bereits seit Jahren bei Hertz; zuletzt war er beim Autovermieter in Irland tätig.
Bei der Volvo Car Group in Göteborg wurde der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Hakan Samuelsson frühzeitig um zwei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Der Schwede führt das Unternehmen seit 2012: Zur Mitte des nächsten Jahrzehnts will Volvo die Hälfte des Absatzes durch Elektroautos erzielen. Bei der Messe Klagenfurt, die jedes Frühjahr die Automesse veranstaltet, kommt es mit 1.1.2019 zu einem Wechsel an der Spitze: Dr. Bernhard Erler folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Erich Hallegger. Erler war bisher Stellvertreter von Hallegger. Der 48-Jährige wird von der Marketing-Fachfrau Mag. (FH) Irene Huditsch unterstützt, die noch in der Esterhazy-Gruppe in Eisenstadt tätig ist.
Ausgabe: 10/2018, 31. Jahrgang; Cover-Werbung: Continental; Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-0, F: +43 2243 36840-593, E: redaktion@autoundwirtschaft.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Herausgeber: Gerhard Lustig, DW 527, M: +43 664 8229485, E: lustig.gerhard@autoundwirtschaft.at; Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA, DW 522, M: +43 664 5285661, E: binder.stefan@autoundwirtschaft.at; redaktioneller Verlagsleiter B2B: Prok. Gerald Weiss, DW 593, M: +43 6642359044, E: weiss.gerald@autoundwirtschaft.at; Chefredakteur: Mag. Heinz Müller, DW 523, M: +43 664 8221660, E: mueller.heinz@autoundwirtschaft.at; Redaktion: Dr. Nikolaus Engel, DW 525, M: +43 664 8493231, E: engel.nikolaus@autoundwirtschaft.at; Mag. Bernhard Katzinger, DW 591, M: +43 664 1244870, E: katzinger.bernhard@ autoundwirtschaft.at; Matthias Pilter, DW 579, M: +43 664 88368584, E: pilter.matthias@autoundwirtschaft.at; Dieter Scheuch, DW 575, M: +43 664 2359052, E: scheuch.dieter@autoundwirtschaft.at; redaktionelle Mitarbeit: Dr. Friedrich Knöbl, Dipl.-Ing. Heinz Lukaschek, Petra Mühr, Mag. Pascal Sperger; Anzeigenmarketing: Uschi Ernst, DW 529, M: +43 664 8222224, E: ernst.uschi@autoundwirtschaft.at; Alexander Keiler, DW 521, M: +43 664 8229487, E: keiler.alexander@ autoundwirtschaft.at; Werner Ecker, DW 520, M: +43 664 88368591, E: ecker.werner@autoundwirtschaft.at; Hbv. und Leitung Administration: Annemarie Lust, DW 597, M: +43 664 8229479, E: lust.annemarie@autoundwirtschaft.at; Grafik: graphics – A. Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-594, E: jonas.alexander@autoundwirtschaft.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (11 Ausgaben) Inland: € 68,– exkl. 10 % MwSt, (Einzelpreis Inland: € 8,– inkl. 10 % MwSt); Ausland: € 85,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, BLZ 12000, Konto-Nr. 51844 097 901, IBAN = AT63 1200 0518 4409 7901, BIC = BKAUATWW, UID = ATU57361312; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 12.500 Stück; Erscheinungsweise: monatlich (Juli/August Doppelnummer) mit Supplements laut Mediadaten 2018; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, AUTO-info4you, FLOTTE & Wirtschaft, 4wd + ALLRADKATALOG, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET
Neu bei BMW M Der Österreicher Markus Flasch (großes Bild) hat am 1. Oktober die Leitung der BMW M GmbH in München übernommen; sein Vorgänger Franciscus van Meel (r.) wechselte innerhalb der BMW AG. Flasch war zuvor für die Entwicklung der 8er-Baureihe von BMW zuständig.
Daimler stellt Weichen für Zetsche-Nachfolge Im kommenden Jahr wird Dieter Zetsche (großes Bild) als Vorstandsvorsitzender von Daimler ausscheiden und nach einer zweijährigen Cooling-off-Periode in den Aufsichtsrat wechseln. Nachfolger von Zetsche wird der Schwede Ola Källenius (kleines Bild), der derzeit unter anderem die Konzernforschung leitet.
Jaguar Land Rover Seit 1. Oktober ist Mag. Dominik Schira Verkaufsdirektor bei der Jaguar Land Rover GmbH und für Österreich sowie Tschechien zuständig. Er arbeitete in den vergangenen Jahren für die Marken Renault und Dacia.
Neu im VW-Vorstand Nachdem sich der bisherige Vertriebsvorstand Fred Kappler (l.) in die Pension verabschiedet hat, hat Dr. Christian Dahlheim (r.) am 1. Oktober diese Aufgabe übernommen. Er war zuvor Vertriebsvorstand der Volkswagen Financial Services AG. Dahlheims bisherige Position wurde vom Vorstandsvorsitzenden Lars Henner Santelmann interimistisch übernommen.
Genfer Salon Der langjährige Leiter des Genfer Automobilsalons, André Hefti (l.), wird mit 1. Juli 2019 in den Ruhestand treten. Um eine ordnungsgemäße Übergabe zu gewährleisten, wurde Olivier Rihs (r.) zu seinem Nachfolger ernannt. Die beiden werden den Autosalon im Frühjahr 2019 gemeinsam managen. Rihs war jahrelang Chef von AutoScout24 in der Schweiz; Hefti hatte den Genfer Autosalon acht Jahre lang geführt.
Liebes A&W-Team, ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie nicht einfach kuschen, sondern sich trauen, den Anschlag des Innenministeriums auf die Pressefreiheit in Österreich prompt aktiv anzusprechen. Das wiegt umso mehr, weil eine so klare Position unter den einschlägigen Fachmedien – soweit mir bekannt – in Österreich beispiellos ist. Vielen Dank dafür und beste Grüße! Mag. Rudolf Fric Unternehmens- und Organisationsberater 1160 Wien
Im „A&W-Papierkorb“ finden sich Inhalte, die zum Schmunzeln anregen, aber nicht immer mit der Automobilbranche zu tun haben.
Ein dunkelviolettes Auge als Andenken
Wer nicht lesen will, muss fühlen! Normalerweise ist es nicht unsere Aufgabe, unsere Leser zur Lektüre von Bedienungsanleitungen anzuregen: Doch manchmal zahlt es sich aus – ansonsten kann es (wie auf dem rechten Foto oben zu sehen ist) nicht nur sprichwörtlich ins Auge gehen. Was war passiert? Eine Leserin wollte einen Fahrradträger (Thule 924) einfach so montieren – weil es halt schnell gehen sollte. Das Produkt revanchierte sich prompt, fiel nach hinten und bescherte der Dame ein dunkelviolettes Auge. Erst dann schaute sie sich die Anleitung an: Dort ist der Warnhinweis (linkes Bild) deutlich zu sehen …
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schluss mit Lustig Die Phantasie als Rettungsschirm
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n Deutschland diskutieren Politiker und Autoindustrie inbrünstig Fahrverbote und die Dieselnachrüstung. Und in Österreich? „Wenn es allerdings hilft, dass die österreichischen Konsumenten dieselben besonderen Umtauschprämien/ Aktionen erhalten wie die deutschen Autobesitzer, ist auch ein österreichischer Dieselgipfel zu befürworten“, kommuniziert sich der ÖAMTC aus jeglicher Verantwortung. • Verkehrsminister Norbert Hofer sieht im deutschen Modell keine Vorbildwirkung und will Altfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß angesichts „herrschender Hochkonjunktur“ auch nicht mit
„Es ist – auch bei allergrößter Sympathie für die Haltung der Branchenmacher – kein Vergnügen, die Zukunft positiv zu deuten.“ Verschrottungs prämien vom Markt befördern. Nachträglich eine Abgasreinigung einzubauen, sollen gefälligst die Hersteller übernehmen, die Haftung dafür die Nachrüstfirmen. Ich sehe schon die Kompromissbereitschaft unserer Kfz-Werkstätten, sich diesem Diktat zu unterwerfen und dafür auch Garantie und Gewährleistung zu übernehmen! • Aber es kommt für die Branche noch besser: Volkswagen hat Probleme mit der Lieferung von Original ersatzteilen an ihre Autohäuser und Werkstätten. Prompt kommt vom VW- und Audi-Partnerverband die Drohung, sich notfalls vom freien Teilehersteller beliefern zu lassen, um reparieren zu können. • Jetzt weiß man, dass Original- und freie Ersatzteile oft von ein und demselben Produzenten vom Band laufen, sich neben Teilenummer und Verpackung vor allem aber der Beschaffungspreis unterscheidet. Der freie Ersatzteilversorger bekommt die Teile und der Originalist nicht? Natürlich werden für diese Situation Kapazitätsengpässe bei einigen Vorlieferanten argumentiert. Schwer zu verstehen!
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Droht die letzte Bastion zu fallen? Originalisten und Freie aus einem Haus lässt die Phantasie aufkommen, dass sich schlussendlich die Industriegiganten auch den freien Teilehandel einverleiben und ihren Reibach machen. Still und leise bemächtigt sich der Hersteller auch des freien Teilemarktes. Schließlich müssen sich die Automobilhersteller rüsten, ihre Nachrüstinvestitionen im Abgassektor wieder zu verdienen. Originalteil- und freie Kfz-Ersatzteil- Versorgung unter einen Hut zu bringen, bringt ihnen Milliarden. • Wer braucht schon freie Teileversorgungsketten, wenn es eine Markenmutter hat, die direkt beim Teilelieferanten bestimmen kann, wer was bekommt? Getragen von faktengestützter Zuversicht behaupte ich, mit dieser Aussicht den nächsten Optimierungsschritt zulasten der Kfz-Wirtschaft anzuschreiben.
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