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Wie zwischenzeitig leider längst üblich, präsentiert auch Mercedes-Benz die neue E-Klasse in kleinen Scheibchen. Das ganze Auto wird erstmals auf der Detroit Motor Show (11. bis 24. Jänner) gezeigt werden, die Europapremiere erfolgt dann voraussichtlich in Genf
Liebe Leserinnen und Leser, Weihnachten passiert auch ohne Schnee. Das mag für viele von uns immer noch sehr ungewohnt sein, spontan ändern lässt es sich aber nicht. Vielmehr bedeutet es, sich einmal mehr anpassen zu müssen, künstlichen Schnee an die Wohnzimmerfenster zu sprühen und Punsch auch ohne Winterjacke genießen zu können. Glücklicherweise ist es dem Thema Allrad längst gelungen, sich seine Daseinsberechtigung auch ohne Schnee und Eis zu sichern. Nasse oder dreckige Straßen reichen völlig, um die zweiradgetriebene Fraktion in die Schranken zu weisen, von Gelände- und Zugfahrzeugeinsätzen ganz zu schweigen. Auch der Umstand, dass ein SUV ohne Allradantrieb immer nur eine Notlösung, deren Begehrlichkeit sich mir nicht erschließt, darstellt, sei an dieser Stelle erwähnt. Zusätzlich halten wir natürlich an der Chance auf Schnee bis mindestens Ende März energisch fest und irgendwann ist er dann doch immer noch gekommen, der gute Schnee.
Seit dem Wechsel auf den Jahresrhythmus steht nach Weihnachten, Neujahr und den Heiligen Drei Königen die Vienna Autoshow am Programm. Heuer bereits zum zehnten Mal. So, als ob das alle Hersteller zum Anlass genommen hätten, in Sachen Modellpolitik schnell noch einmal Vollgas zu geben, stehen dort mehr spannende Allradneuheiten als in all den Jahren zuvor. Das gilt für den neuen VW Tiguan genauso wie für das Range Rover Evoque Cabrio oder die ersten SUV-Modelle der Marken Bentley und Jaguar. Sie alle und noch viele weitere Fahrzeuge aus allen Preisklassen garantieren uns schon heute viele spannende 4wd-Ausgaben im Jahr 2016.
September dann die Allradmesse am Programm. Den Abschluss macht 2016 dann wieder Paris, wenngleich hier nicht die Fußball EM, sondern vielmehr der dort im Oktober stattfindende Autosalon gemeint ist. Im Namen des kompletten 4wd-Teams darf ich Ihnen an dieser Stelle ein paar erholsame Tage, einen guten Rutsch und ein traktionsreiches 2016 wünschen. Wenn Sie es zur Vienna Autoshow schaffen, würden wir uns zudem sehr über Ihren Besuch am 4wd-Stand freuen.
Herzlichst Ihr Johannes Mautner Markhof
Kaum ist in Wien der Vorhang gefallen, geht es auch schon nach Genf und damit zur wichtigsten jährlich stattfindenden Automobilmesse Europas. In weiterer Folge stehen dann der Linzer Autofrühling, zahlreiche andere regionale Messen und Anfang
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INHALT
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12/2015
Augenblick .................................................................4 Erstkontakt Jaguar XE ................................................................. 13 Mercedes-Benz GLS ...................................... 18 Porsche Mission E . ......................................... 19 Modellvorstellung Toyota Land Cruiser ....................................... 22 Fahrerlebnis Mazda CX-3 ........................................................... 32 Subaru Outback . ............................................... 36 Volvo V60 . ............................................................... 36 Isuzu D-Max . ........................................................ 37 Renault Kadjar .................................................... 42 Skoda Superb ...................................................... 46 Clubszene 4x4-Hilfe-Treffen ............................................. 60 Kärtner Schneerallye .................................. 61 Spezial Vienna Autoshow ........................................... 24 Suzuki Allradpalette ..................................... 28 Ford Markentesttag . .................................... 38 Voll elektrisch . ................................................... 48 BMW i8 ..................................................................... 50 Tesla P85D . ........................................................... 52 James Bond .......................................................... 64 Unterwegs Trends und Neuheiten ................................ 56 Bliss Mobil . ............................................................ 58 VW Amarok in Botswana ....................... 66 Rubriken Editorial . ........................................................................1 Lifestyle .........................................................................8 Sportstyle ................................................................ 10 Kolumne .................................................................... 12 4x4 Promi ................................................................ 14 Interview .................................................................. 20 Rückblick-Klassik von Morgen .......... 30 Voll gesperrt ......................................................... 72 Vorschau .................................................................. 72 Lederers Medienwelt A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg T: +43 2243 36840-0, Fax: +43 2243 36840-593 E-Mail: redaktion@4wd.co.at, Internet: www.4wd.co.at, www.autoundwirtschaft.at Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014) Geschäftsführung: Gerhard Lustig (Herausgeber), Philipp Hayder, Stefan Binder MBA Chefredakteur: Johannes Mautner Markhof Redaktion: Ing. Alexander Seger, Petra Mühr, Andreas Dusovsky, Bernd Hammer, Michael Brandner Bildredaktion: Ing. Alexander Seger, Nikolaus Mautner Markhof, mmotors, ampnet, Red Bull Mediahouse Objektleitung: Andreas Dusovsky Administration: Annemarie Lust (Leitung) Grafik & Layout: graphics – A. Jonas KG Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn Vertrieb: Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH St. Leonharder Straße 10, A-5081 Anif/Austria Bezugspreis: Jahresabonnement: (6 Ausgaben) Inland: € 30,– inkl. 10 % MwSt (Einzelpreis Inland: € 5,– inkl. 10 % MwSt) Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN = AT63 1200 0518 4409 7901, BIC = BKAUATWW UID = ATU57361312 Gerichtsstand: LG Korneuburg, FN 238011 t Verbreitete Auflage: 10.500 Stück Jahrgang 30; Erscheinungsweise: 6-mal jährlich Grundlegende Richtung: unabhängige Allradzeitung, für die, die diese Sparte lieben Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Aus Gründen der Textökonomie verzichten wir auf geschlechtsspezifische Formulierungen.
Augenblick
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Lagerfeuer Hier im Busch erf체llt das Verbrennen von Holz gleich zwei Aufgaben. Es w채rmt und es verjagt die wilden Tiere, die sich hier auch des N채chtens rumtreiben. Das hat Nikolaus Mautner Markhof auch die Ruhe gegeben, die Belichtung volle 30 Sekunden lang offen zu halten und w채hrenddessen mit der Taschenlampe das VW Logo in die Nacht zu zeichnen.
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Erstkontakt
Reserviert für amerika Motiviert durch den Erfolg von CX-3 und CX-5 hätte der auf der Los Angeles Autoshow erstmals gezeigte CX-9 auch hierzulande gute Verkaufs chancen. Dennoch hat sich Mazda längst dazu entschieden, dieses Modell nur in Nordamerika anzubieten. Für Europa wird vermutlich ein eigenständiges Modell kommen, das sich gegebenenfalls an der Studie Kueno orientieren könnte. Ganz auf Amerika zugeschnitten, zeigt sich der Mazda CX-9 bei der Motorisierung. Hier kommt ausschließlich der neue Skyactiv-Benzinmotor mit 2,5 Liter Hubraum und 250 PS zum Einsatz. Damit ist der siebensitzige CX-9 auch für amerikanische Verhältnisse akzeptabel motorisiert. Der Verkaufsstart erfolgt im Frühjahr 2016.
Demnächst auch als Fiat Wirklich schwer zu erraten ist es nicht, dass hinter dieser modernen Pickup-Hülle mit Fiat-Logo ein echter Mitsubishi steckt. So gesehen, macht es für die Italiener auch keinen Sinn, hier groß in die Technik einzugreifen, nur um einen Hauch von Eigenständigkeit zu vermitteln. Noch offen ist aktuell, wie die einzelnen Ausstattungsvarianten aussehen werden, was er kostet und wie umfassend die Garantien ausfallen werden. Bekannt ist dafür der Name. Fullback soll er heißen, wenn er ab Mai auf den Markt kommen wird. Während weitere Mitsubishi-Derivate nicht am Plan stehen, wird der neue Nissan Navara auch die Basis für den ersten Renault-Pickup und auch für das erste Mercedes-Benz-Pickup-Modell darstellen.
in voller länge
viel Neues Design und neue extras Einmal mehr nehmen sich die Russen ihres Taiga, der schon länger Niva und künftig Urban heißt, an, um ihn ein wenig aufzufrischen. Erkennbar ist dieser Versuch an einer sportlicher gestalteten Front und daran, dass die Stoßstangen jetzt in Wagenfarbe glänzen. Neu auch das Plus an Komfort im Innenraum. Erstmals bietet der Lada jetzt elektrische Fensterheber und auch eine Sitzheizung gab es bisher nicht. Alles andere ist im Prinzip unverändert übernommen worden, wodurch auch die rustikale Grundcharakteristik vollständig erhalten bleibt.
Viel sport und noch mehr suv Vom Rennsport inspiriert, für den luxuriösen Alltag gemacht, präsentiert sich der Porsche Macan GTS. Mit 360 PS und vielen klassischen GTS-Attributen fährt er in die Lücke zwischen Macan S und Macan Turbo. Das gilt auch für den Preis. Ab 90.493 Euro.
Die Individualisierung ist auch im Pickup-Segment längst nicht mehr aufzuhalten. Als Nutzfahrzeug eingesetzt, hat jeder Käufer andere Vorstellungen von der idealen Ausstattung. Höherund Tieferlegungen sind somit genauso Standard wie Hardtops und Spezialaufbauten. Noch recht neu ist die Tatsache, dass aktuelle Pickup-Modelle wie der VW Amarok auch in der Länge passend gemacht werden können. Möglich macht dies unter anderem die holländische Firma Veth Automotive, die sehr eng mit Volkswagen zusammenarbeitet, wodurch auch Bestellung und Auslieferung über die offiziellen VW-Händler erfolgen kann.
lifestyle
Wir sind Hyundai Weltmeister 2015 Als österreichische Vertreterin nominiert, bot sich der Hyundai-Verkaufsleiterin bei Denzel Graz, Sabine Trummer, heuer die Möglichkeit, am Global Sales Consultant Championship in Korea teilzunehmen. Zwei Tage lang galt es dort ein Maximum an Wissen rund um die Marke zu zeigen. Schwerpunkte auch die Themen Verkauf und Beratung. Im Anschluss durften alle Teilnehmer einen Tag damit verbringen, einen Blick in ein Stahlwerk und einen weiteren in die Hyundai-Fabrik zu werfen. Im Rahmen des abschließenden Gala-Dinner dann endlich auch die Preisverleihung, bei der Trummer die Weltmeister-Trophäe überreicht wurde. Zu den Gratulanten gesellte sich auch die Familie in Form einer Live-Schaltung nach Korea. Voll Stolz präsentierte sich auch die österreichische HyundaiFamilie, die Trummer am Flughafen Wien in Empfang nahm. Der komplette Vorstand der Wolfgang Denzel Auto AG, Mag. Gregor Strassl, Hansjörg Mayr, Dr. Bernhard Stark (v. l.) ließ es sich dabei nicht nehmen, persönlich zu gratulieren.
Rettung
Fahrtechnik Bereits bei der nationalen Präsentation stark in die Abwicklung integriert, darf die ÖAMTC Fahrtechnik künftig auch im Alltag auf die Qualitäten des neuen Mitsubishi L200 vertrauen. Eingesetzt wird der praktische Pickup dabei im Fahrtechnikzentrum Teesdorf. Übernommen hat den Neuzugang seitens des ÖAMTC der stellvertretende Generalsekretär Mag. Christoph Mondl von Mitsubishi-Österreich-Geschäftsführer Andreas Kostelecky.
Schon viele Jahre gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Tiroler Bergrettung und der Pappas Gruppe. Diese geht jetzt mit fünf neuen VitoTourer-Allradmodellen in die nächste Runde. Leicht modifiziert stehen diese Modelle überall dort bereit, wo herkömmliche Rettungsfahrzeuge nicht mehr hingelangen. Das beschert den Fahrzeugen bis zu 120 Ausfahrten pro Jahr, wobei hier Übungen und Transportaufgaben inkludiert sind.
Dieter Zetsche AcEA-Präsident Im Jahr 2016 wird Dieter Zetsche der Vereinigung der europäischen Automobilhersteller (ACEA) als Präsident vorsitzen. Dies hat die jährlich stattfindende Wahl am 8. Dezember ergeben. Der Vorsitzende des Vorstands der Daimler AG und von Mercedes-Benz folgt in dieser Funktion Carlos Ghosn, dem CEO der Renault Group, nach. Den Statuten folgend wirkt der Präsident für ein Jahr, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
8 / 12-2015 / 4wd
Hollywood an der Riviera Mit Jude Law hat Lexus einen der großen Hollywood-Stars an Land gezogen. Bekannt als Schauspieler und auch als Produzent beleuchtet Jude Law im Rahmen der Kampagne „The Life RX“ den neuen Lexus RX und damit ein SUV, das auch in seiner vierten Generation für aufregenden Lebensstil steht. Gemeinsam mit seinen Zuschauern macht sich Jude Law auf, um die französische Riviera ebenso unter die Räder zu nehmen wie die Bergstraßen rund um die italienische Stadt Fiuggi. Dass er dabei auch noch eine Geschichte erzählen muss, die jeden Betrachter sofort dahinschmelzen lässt, zeugt von der Professionalität, mit der hier an das Thema Testimonial herangegangen wurde. Jude Law:„Ich liebe das Autofahren und die damit einhergehende Flucht aus der Wirklichkeit. Lexus erweckt hier etwas zum Leben, das jeden betrifft und während der Fahrt erfasst, und genau das wollte ich entdecken.“ Der Lexus RX feiert seine Österreich-Premiere auf der Vienna Autoshow vom 13. bis zum 17. Jänner.
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Exklusiv für Österreich: Der Amarok Austria. Umfangreiche Ausstattung zum Sonderpreis ab EUR 24.990,–* bzw. ab EUR 29.988,–**. Souverän im Gelände. Eindrucksvoll auf Asphalt. Preisgünstig in der Anschaffung – der Amarok Austria. Mit seiner attraktiven Optik setzt Sie der Amarok Austria auf jedem Terrain gekonnt in Szene. Die Frontstoßfänger, Türgriffe und Außenspiegel sind die in Wagenfarbe lackiert. Die serienmäßigen Nebelscheinwerfer unterstreichen den selbstbewussten Auftritt. Der Amarok Austria zeichnet sich vor allem durch seine umfangreiche Serienausstattung aus: Dazu zählen unter anderem Lederlenkrad, Lederteilumfang (Schaltgriff und Handbremshebel), Radio „RCD 310“ inkl. Mobiltelefonfreisprecheinrichtung sowie Klimaanlage „Climatronic“. Umfangreiche Ausstattung zum Sonderpreis – das ist der Amarok Austria.
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Verbrauch: 6,8 – 8,5 l/100 km, CO2-Emission: 179 – 224 g/km.
sportstyle
Ein richtig schneller Gast
Alles quattro oder was Seit nunmehr sechs Jahren fungiert Audi als offizieller Partner des Austria Skiteams. Teil dieser Kooperation ist es, dass den Athleten 15 Audi-Modelle zur Verfügung stehen. Die Übergabe der neuen Fahrzeuge erfolgte unmittelbar vor dem Saisonstart in Salzburg. Im Mittelpunkt dabei der permanente Allradantrieb quattro und seine Überlegenheit bei Eis und Schnee. Für die Athleten bedeutet das, auch abseits der Pisten stets sicher, aber auch komfortabel und natürlich sportlich ins Ziel zu gelangen, ganz egal, wo das auch liegt. Die Übergabe der neuen Modelle erfolgte durch Audi-Markenleiter Thomas Beran. Zu den glücklichsten Nutzern dürfte auch künftig Marcel Hirscher zählen, der von Beran einen
Audi RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro für die neue Saison überreicht bekam. Das gleiche Modell erhielten auch Hannes Reichelt und Andrea Limbacher. Ebenfalls vor Ort dabei Cornelia Hütter, Katrin Ofner, Michaela Kirchgasser, Elisabeth Görgl, Eva-Maria Brem, Vincent Kriechmayr, Matthias Mayr, Max Franz, Thomas Zangerl, Christoph Nösig und Romed Baumann. Ihr neuer Fuhrpark reicht dabei von A4 Avant über A6 Avant und A7 Sportback bis zu SQ5.
Bei VW ist die jugend am WoRT Mit 14 Podiumsplätzen in nur zwei Jahren ist Andreas Mikkelsen einerseits einer der aktuell besten Rallyefahrer der Welt und andererseits nur die Nummer 3 im erfolgsverwöhnten VW-Werksteam. An der Seite von Mikkelsen nimmt künftig nicht mehr Ola Floene, der das Team auf eigenen Wunsch verließ, sondern der erst 26-jährige Anders Jaeger Platz (Bild). Zuletzt sehr erfolgreich in der Junior WM unterwegs, ist Jaeger bei Tests in Schweden bereits an der Seite von Mikkelsen unterwegs gewesen. Jaeger: „Ich fühle mich stolz und geehrt zugleich, dass ich die Chance bekomme, mit einem so professionellen Team wie Volkswagen zu arbeiten.“
Normalerweise hält sich die Freude darüber, vom eingeladenen Gast in den Schatten gestellt zu werden, in Grenzen. Anders nur die Situation beim Rallycross-WM-Finale in Argentinien. Für den verhinderten Max Pucher kam diesmal mit Janis Baumanis ein bekannt schneller Mann an das Steuer des Ford Fiesta. Ein guter Schachzug, gelang es doch so erstmals, beide Autos ins Semifinale zu bringen. Am Ende musste sich Manfred Stohl mit Gesamtplatz 12 zufriedengeben, sein Teamkollege Baumanis rutschte haarscharf am Stockerl vorbei und beendete das Saisonfinale auf Platz 4.
Suzuki Sport Förderung Nicht nur das Laufen auf der Straße ist voll im Trend, auch das Laufen abseits des Asphalts erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Dies begründet auch den Erfolg des „Trailrunning Magazines“, das künftig auf die Allrounder-Eigenschaften eines Suzuki Vitara setzen darf. Chefredakteurin Sigrid Huber: „Ich freue mich sehr, mit Suzuki als Auto-Partner zusammenzuarbeiten. Wir Trailrunner laufen gerne offroad und suchen das Abenteuer. Somit ist nun jede Fahrt mit dem Vitara mehr als eine bloße Autofahrt, sondern ebenso Spaß und Erlebnis.“
AUf Skiern und auf vier Rädern Auch Subaru holt sich in diesem Winter prominente Sportler ins Auto. Eine von ihnen ist die amtierende Freeski-Weltmeisterin Eva Walkner, die auf dem Weg zu ihren Rennen künftig auf die Eigenschaften des Subaru XV vertrauen darf. Seit 1995 im Team des Österreichischen Skiverbandes bei acht Weltcup- und 51 Europacuprennen am Start und dabei drei Mal am Podium, erfolgte 2003 der Wechsel zum Freeskiing. Damit legte sie den Grundstein für eine beachtliche Karriere. Nach dem ersten Sieg im Jahr 2009 eroberte Walkner 2012 den Vizeweltmeistertitel. 2015 dann der bisher größte Erfolg in Form des Gesamtsiegs bei der Freeride World Tour.
Sicher am Hinterrad Viele reden davon, doch nur die allerwenigsten können es wirklich, das Bewegen eines Motorrades ausschließlich auf dem Hinterrad. Jetzt, da die Tage kurz und die Nächte lang sind, hat vermutlich kaum jemand Lust darauf, sich näher mit dem Thema Hinterrad-fahren auseinanderzusetzen. Wenn das allerdings in einer beheizten Halle stattfindet und der ganze Freundeskreis mitmacht, das sich auch aufgrund der Kosten anbietet, sieht die Situation ganz anders aus. Ab sofort steht im Driving Camp in Pachfurth der erste Wheelie-Trainer, der es erlaubt, auf einem echten Motorrad ohne jedes Risiko unterwegs zu sein. Entstanden als Safebike-Projekt rund um den Zweirad-Beauftragten der Stadt Wien, Karl Katoch, verspricht sich dieser sehr viel von diesem außergewöhnlichen Training. Konkret geht es dabei um Fahrzeugbeherrschung unter Extrembedingungen, aber auch um das richtige Reagieren in Ausnahmesituationen. Um die Trainingsabläufe kümmert sich vor Ort der österreichische Wheelie-Profi Stefan Brokisch.
kolumne // Wir sind Auto // erstkontakt
Wir bleiben Auto Die Zwickmühle zwischen politisch verordneter Informationspolitik und dem wirtschaft lichen Druck, die Automobilbranche als einen der größten Werbekunden nicht zu vergrämen, zeigte sich bei der Ausstrahlung der ORF-Sendung „Wir sind Auto“ deutlich. Von Andreas Dusovsky
M
it großer Furcht hinsichtlich der möglichen Verbreitung von noch mehr Unwahrheiten das Thema Auto betreffend saß jener Teil der Nation kürzlich beim ORF-Themenabend Automobil vor dem Bildschirm, der das Auto als das sieht, was es in Wirklichkeit ist – die Basis der individuellen Mobilität, zu der es keine Alternativen gibt. Mit Ausnahme der ehemaligen Chefin des Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs war offensichtlich niemand aus der Automobilbranche dem Aufruf des ORF gefolgt, kaum möglich, dass ein öffentlich rechtlicher Sender diesen erst gar nicht getätigt hat, hier auch ein Statement abzugeben. Stattdessen bekam einmal mehr der Verkehrsclub Österreich das Wort, wenngleich sich dieser auf seine oftmals inhaltsleeren Standardsprüche beschränkte und damit erneut den Beweis antrat, dass hier ausschließlich selbst ernannte Spezialisten am Werk sind. Unter dem Titel „Wir sind Auto“ wurde aufgezeigt, wie sich durch Wohlstand und Technik die Mobilitätsbedürfnisse verändert haben, nämlich von der guten alten Zeit, als die Straße noch Platz für das Marschieren bot, bis zum zwischenzeitig weit umhergreifenden Lieblingshobby der arbeitstechnisch aktiven Österreicher, dem gemeinschaftlichen Stauen, ausgelöst durch eine gleichermaßen verschlafene wie verdrängte Verkehrspolitik. Der Luxus, vor den Toren der Stadt zu leben, wurde über Jahrzehnte gepriesen, ohne dass sich dabei irgendwer Gedanken über die logistischen Folgen gemacht hat. So sind die Ersparnisse oftmals dorthin gewandert, wo es weder Bahn noch Bus gab. Diesen Menschen jetzt zu sagen, ihr müsst alle eure Häuser verlassen, die sich schon jetzt kaum noch jemand leisten kann, und in die Stadt ziehen, wäre doch ein völliger Irrsinn. Heute gibt es um 250.000 Euro wahlweise eine Zweizimmer-Wohnung innerhalb des Gürtels oder ein Anwesen im Waldviertel – kein Wunder, dass auch viele junge Menschen in die Rolle eines Pendlers geraten, sehen sie es doch als ihre Pflicht, der eigenen Familie bestmögliche Lebensverhältnisse zu bieten. Sind sie Umweltsünder, wenn sie – häufig mit zweckmäßigen SUV oder Crossovers – frühmorgens in die
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Heute gibt es um 250.000 Euro wahl weise eine Zwei zimmerWohnung innerhalb des Gürtels oder ein Anwesen im Waldviertel – kein Wun der, dass auch viele junge Men schen in die Rolle eines Pendlers geraten.
Stadt rollen? Kann man von ihnen wirklich erwarten, dass sie an der Stadtgrenze auf den öffentlichen Verkehr umsteigen und damit eine weitere halbe Stunde verlieren? Und am Abend dann das gleiche nochmals? Anstatt den Pendlern immer nur im Weg zu stehen und mit dem Rückbau von Straßen und der Schaffung von Tempo30-Zonen zusätzlich Stau und damit vermeidbare Umweltbelastung zu schaffen, gilt es endlich wieder ein Miteinander zu finden, das es jedem erlaubt, das für ihn effizienteste Verkehrsmittel zu nutzen. Wer einen Bahnhof in Gehdistanz hat und das Auto den ganzen Tag über nicht braucht, wäre dumm, nicht den Zug zu nützen. Jedem, der das Auto nutzt, der keinen Bahnhof oder zumindest keine vernünftigen Anschlüsse in Reichweite hat, zu sagen, er sei dumm, weil er mit dem Auto fährt – das tut nur, wer noch nie in jener Situation war, in der sich aktuell rund eineinhalb Millionen Österreicher befinden. Das sind jene Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind. Hier kommt jetzt der entscheidende Punkt. Alles spricht vom Klimaschutz mit teilweise wahnwitzigen Aktionen. Vor allem im städtischen Bereich (Parkpickerl, Ampelintervalle etc.) wird seitens der Politik versucht, das Autofahren so unattraktiv wie möglich zu machen, in der Hoffnung, eine Reduktion des Verkehrs damit zu erzwingen. Das funktioniert aber nicht, zumindest nicht so. Eine Reduktion des Verkehrs hätte einen vollkommenen Umbau unseres Wirtschaftssystems zur Folge. Auch die Idee eines Professors der TU Wien, die Parkplatzgebühren in Einkaufszentren, die immer häufiger am Stadtrand entstehen und nur mit dem Auto zu erreichen sind, massiv zu erhöhen, um „faire Verhältnisse“ zu schaffen, lässt sich politisch nicht umsetzen. Ohne Auto geht also auch in Zukunft nichts. Wir bleiben Auto. Immer strengere Abgasnormen und die Konzentration auf neue Antriebsformen verraten, dass die Automobilindustrie alles in Bewegung setzt, um die individuelle Mobilität und maximale Rücksicht auf die Umwelt in Einklang zu bringen. Das Auto als Umweltsündenbock darzustellen, sollte damit künftig auch „öffentlich rechtlich“ noch schwerer werden. «
Plötzlich Allrad Während die Vorfreude auf das erste Jaguar-SUV fast stündlich wächst, sprechen die Briten bereits von ihrer neuen Rolle als Allrad-Komplettanbieter. Wer in einer Automobil-interessierten Familie aufgewachsen ist, hat früh erfahren, dass ein Jaguar stets einen Winterschlaf hält. Nur jene, mit seniler Höhlenflucht ausgestatteten Modelle wurden dann und wann bei Schnee gesichtet, dann jedoch stets mit dicken Bleiplatten im Kofferraum. Mit dem X-Type und damit dem ersten Versuch, einen Einstiegsallradjaguar auf die Beine zu stellen, änderte sich diese These kurzzeitig, bevor mit XF und XJ dann die ersten echten Allradmodelle der Briten auftauchten. Damit ist Jaguar dem Wunsch vieler Kunden nachgekommen, die in der Oberklasse mit nur einer angetriebenen Achse wenig anzufangen wissen. Mit dem neuen Einstiegsmodell XE hat Jaguar eben erst begonnen, in einem Segment zu agieren, das bisher dem BMW 3er, der Mercedes-Benz C-Klasse und dem Audi A4 vorbehalten war. Da braucht es dann auch schon zumindest ein Allradmodell und das offeriert uns Jaguar
ab März. Das große Los hat dabei jenes Modell mit 180-PS-Dieselmotorisierung und Achtgang-Automatik gezogen. Das ist gleichzeitig auch das aktuell stärkste Dieselmodell und erfreut sich nicht nur hierzulande großer Nachfrage. Mit dem Allrad kommt bei Jaguar auch das neue Modelljahr und das bedeutet eine Aufwertung der Fahrerassistenzsysteme. Erwähnenswert dabei der für alle XE-Modelle erhältliche intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer, der Spurhalte- und der Aufmerksamkeitsassistent. Dem Allradmodell vorbehalten hingegen die Adaptive Surface Response, die die Kennfelder und Programme der Drosselklappe, des Automatikgetriebes und der Stabilitätskontrolle der jeweiligen Fahrbahnoberfläche anpasst. Der Einstiegspreis für den Jaguar XE AWD beträgt 43.950 Euro.
4x4promi // Michael Konsel
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„Ich bin nach wie vor verspielt“ Cool, vielseitig, flexibel. Michael Konsel ist genau das, was auch Jeep repräsentiert. Seit einigen Monaten ist der ehemalige Torhüter daher begeisterter Markenbotschafter. Der gebürtige Kritzendorfer im Promi-Talk über Ribisel, Disziplin und die Talente seines Weggefährts, des Jeep Grand Cherokee.
H
Text: Petra Mühr, Fotos: Monika Saulich
fühl, noch dazu, wenn du wichtige Bälle abwehren kannst … gegen Superstars wie Ronaldo oder Zidane einen Elfmeter zu halten vor so vielen Fans, die dann jubeln, das sind schon Gefühle, die abgehen. Irgendwie war ich nach der Karriere ein bissl auf der Suche: Man kann irgendetwas außergewöhnlich gut, sonst wäre man ja nicht so weit gekommen, und dann sucht man, ob man noch etwas besonders gut, also auf Weltklasseniveau kann. Und da scheitert man, denn ich glaube, man kann nur eine Sache weltklassemäßig … (hält kurz inne) … Das fehlt schon ein bissl, muss ich ehrlich zugeben.
err Konsel, Ihre Karriere begann quasi hier … welche Erinnerungen werden da wach? Eigentlich ist es ganz selbstverständlich. Dieser Platz hier hat so lang mein Leben bestimmt … jetzt spielen meine Kinder hier. Ich kann mich gut daran erinnern, als wir damals mit dem Rad von einem Haus zum anderen gefahren sind, den Fußball immer dabei, wir haben alle Freunde abgeholt und dann auf dieses eine Tor gespielt, also ein unparteiisches. Das war toll! Ich im Tor und die anderen haben zu dritt versucht, ein Tor zu schießen, echt witzig.
Hilft da die Arbeit mit dem Nachwuchs, Ihre Fußballreisen? Auf alle Fälle, mein Betätigungsfeld ist sehr breit gefächert, ich bin SKY-Experte, Co-Kommentator bei Radio Wien, Krone-Kolumnist und organisiere mit meiner Firma Special Incentives: Rom-Reisen, Fußball-Camps, und vieles mehr ... ich bin sehr aktiv, das ist das Wichtigste für mich, immer in Bewegung zu bleiben, mir fällt auch immer etwas Neues ein!
War von Anfang an klar, dass Sie im Tor stehen? Nein, eigentlich hab ich als Feldspieler begonnen. Ich stand eher nebenbei im Tor, weil mein Bruder Stürmer war und gern geschossen hat. Da bin ich halt bei den Eltern zwischen den Bäumen gestanden, die waren die Torstangen. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht, mich hin- und herzuschmeißen … (lacht und reibt sich die Wirbelsäule) … jetzt spür ich’s. Es war eben meine Berufung. Ihre aktive Fußballkarriere beendeten Sie 2002 – vermissen Sie manchmal etwas von damals? Hmm, eigentlich 2001 … O. k., 2001, dann hab ich das falsch nachgelesen … (lacht) Na, wenn Sie das nachgelesen haben, wird’s schon stimmen! Vermissen Sie also etwas? Schon, sehr viel, auch wenn’s ewig her ist. Mir hat dieses sehr disziplinierte Leben interessanterweise so viel Spaß gemacht. Das lebe ich heute auch noch, obwohl ich längst nicht mehr muss, aber das ist immer noch in mir drin. Am meisten gehen mir die Fans und das Publikum ab. Wenn du vor 80.000 Leuten stehst, ist das schon ein besonderes Ge-
Der Jeep Grand Cherokee ist maßgeschneidert für Michael Konsel. Er hat schon viele Autos gehabt, aber „dieses Auto deckt einfach alle meine Anforderungen ab.“
… wie zum Beispiel Ribisel anzubauen … Mein letztes Projekt, das mir sehr viel Spaß macht! Weil du aus so einem kleinen Staberl nach drei Jahren eine tolle Ernte erhältst. Es ist zwar viel Arbeit, aber auch ein großartiges Bio-Produkt. Ich mach’ viel selber, Unkraut jäten, ernten, natürlich nicht alles, aber schon viel … ein Teil sind klassische rote Ribisel, aus denen mach ich Frizzante, und ein Teil sind schwarze Ribisel, Johannisbeeren, aus denen wird Nektar. Eine Vitamin C-Bombe! Verkauft wird’s am Stand, denn ich hab derzeit keinen Vertrieb. Ein Tormann als Ribiselbauer – wie kam’s dazu? Ich wollte die Tradition nicht sterben lassen. Wenn man in Kritzendorf ins Museum geht, dreht sich alles um die Ribisel.
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4x4promi // Michael Konsel
Die Heurigen hier haben den Ribiselwein produziert und nach Wien gebracht – und wir sind damit groß geworden und hatten eine riesige Hetz! Jedenfalls war das eine große Tradition und vor etwa vier Jahren hat der letzte Bauer damit aufgehört. Da ich ein Grundstück mit viel Grünland besitze, mit dem ich sonst eh nichts machen kann, wollte ich diese Ribiseltradition wieder aufleben lassen. Das war gar nicht leicht, ich hatte von der Produktion keine Ahnung und es war schwer, die Rezepte zu bekommen. Aber durch die großartige Unterstützung der Wein- und Obstbauschule in Klosterneuburg haben wir das hingekriegt. Demnächst kehren Sie wieder zu Ihren Wurzeln zurück … Stimmt. Ich komme aus der Orthopädie und eröffne im umgebauten und renovierten Happyland in Klosterneuburg nun einen Shop mit speziellen Schuheinlagen aus Carbon, sehr dünn, die sogar in flache Schuhe passen, also auch in Fußballschuhe und Sportschuhe. Außerdem gibt’s ab sofort im Happyland ein Trainingszentrum für Torleute und Feldspieler. Nach 16 Jahren Goalie-Camps gibt’s nun endlich ein fixes Zentrum, wo man das ganze Jahr trainieren kann.
Michael Konsel im
Wordrap Mein
erstes Auto
… ein Peugeot 504, den hat mir mein Großvater geschenkt. Nach einiger Zeit hab ich ihn allerdings gegen einen Speedfire eingetauscht. ––––
Allradantrieb … habe ich schätzen gelernt, vor allem im Winter. –––– Im
Stau?
… Automatik! Herrlich! –––– Bei einer
Reifenpanne
… mach’ ich mich meistens dreckig, weil ich keine Handschuhe dabei habe. Aber Jeeps haben ja normalerweise keine Pannen. ––––
Tempo 130
auf der Autobahn … ist okay. Alles was drunter ist, ist mühsam. ––––
Einparken
kann ich … gut, weil das Auto entsprechend ausgerüstet ist mit Kamera, Piepserl … das bräuchte ich zwar nicht, aber die Kamera ist super, du siehst genau, wie nah du auch am Randstein bist. –––– Der
Verbrauch
… sollte angemessen sein. ––––
Gleiten
oder Glühen? Immer noch viel Fußball, Ihre Söhne spielen auch bereits – Weder noch, irgendwo kicken Sie eigentlich auch einfach just für fun? mittendrin. –––– Ja, das passiert immer, auch allein (lacht)! Wenn irgendwo Vollautomatisiertes ein Ball liegt … ich bin nach wie vor verspielt! Das ist einfach Fahren eine tolle Sportart, laufen mit Ball, da ist immer Spiel dabei … würde nicht zu mir passen. Da begibt man sich zu und Hetz!
Nun zum Auto … Ich hab’s schon bei den Fotoaufnahmen vorher gesagt: Der Jeep Grand Cherokee ist maßgeschneidert für mich. Ich habe schon viele Autos gehabt, aber dieses Auto deckt einfach alle meine Anforderungen ab. Ich kann ihn bei den Ribiseln verwenden, um die Kisten mit den Beeren einzupacken – dort oben ist nun mal eine steile Hanglage. Ich kann mein Boot damit ziehen, die Zugleistung ist spitze. Im Winter bin ich viel in Saalbach zum Schifahren, generell eignet er sich für meine Freizeitaktivitäten, die sehr in den Offroad-Bereich gehen. Motocross fahre ich auch. Und die Family ist auch happy, fesch ist er ebenso.
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sehr in Abhängigkeit. –––– Die wichtigsten
Tools/
Funktionen bei einem Auto … beim Jeep Grand Cherokee sind es Allrad, Style, Fahrgefühl, die Bergabfahrhilfe und die Vielseitigkeit. Auch wieder so ein Punkt, der gut zu mir passt. Weil ich nicht stur nur Fußball trainiert habe, sondern viele Sportarten. Somit hast du mehr Bewegungsabläufe abgespeichert und bist flexibler.
Was ist für Sie „typisch Jeep“? Jeep steht für Allroundtalent, Lebensgefühl, Lifestyle und perfekte Offroad-Eigenschaften. Eine extrem coole Marke. Was transportieren Sie umgekehrt für die Marke? Meine Grundwerte sind ähnlich wie die des Autos: bodenständig, verantwortungsvoll … Ich denke, all das, was ich über die Jahre aufgebaut habe, passt extrem gut zusammen. Was gefällt Ihnen am besten? Es gibt nichts, was mir nicht gefällt. Dieses Auto passt wirklich perfekt zu mir. Aber seitdem ich ihn mit einem Instruktor näher kennengelernt habe: seine Offroad-Talente! Man glaubt gar nicht, was dieses Auto alles kann! Was wir da bei schlechtestem Wetter im Gelände alles probiert haben – und wir waren noch lang nicht am Limit. Du denkst dir, da rodelst jetzt runter, aber mit seiner Bergabfahrhilfe fährst Du wie auf Schienen! Da braucht man keine Angst vor Extremsituationen haben. Waren Sie schon mal in einer richtig brenzligen? Ja, einmal, vor Jahren mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn. Ich war „Wenn ich mir anschaue, wie wenig total überrascht – und er war schon Abstand im Verkehr wieder vorbei. Wenn man dann realimeist gehalten wird … siert, was hätte sein können, wenn der auf der falschen Spur fährt …
da kannst du der beste Autofahrer sein, das geht sich nicht aus!“
Fühlen Sie sich im Jeep sicher? Absolut. Bei meinem Jeep Grand Cherokee geht dir ja gar nichts mehr ab – das ist schon ganz andere Welt, der Allrad und all die technischen Hilfsmittel. Dennoch darf man sich nicht überschätzen und glauben, dass alles nur das Auto macht. Sind Sie ein guter Autofahrer? Hmm, das war auch im Sport schwierig, sich selbst zu beurteilen. Mittlerweile bin ich sicher recht routiniert, ich fahre schon lang genug. Umgekehrt gefragt: Was macht einen guten Autofahrer aus? Die Intuition, nicht nur geradeaus schauen, sondern umsichtig, den Überblick behalten. Und sich nicht überschätzen, das ist, glaube ich, das Wichtigste. Wenn ich mir anschaue, wie wenig Abstand im Verkehr meist gehalten wird … da kannst du der beste Autofahrer sein, das geht sich nicht aus! Das sollte man einmal im Testgelände probieren, wie lang der Bremsweg wirklich ist. Halten Sie genug Abstand? Ja. Das ist wieder wie früher im Fußball: Wenn du einen Fehler machst, bekommst Du ein Tor, eine Niederlage, da ist viel Geld weg, das trifft den gesamten Verein. Als Tormann bist du immer der letzte Mann. Spielerfehler kann man immer noch ausbessern, aber einen Tormannfehler nicht mehr. Das Verantwortungsbewusstsein muss einfach sehr groß sein. Darum passt bei Jeep und mir auch alles so gut zusammen! «
r e b e g t a g und R
l e d n a h n – e t s f o t i u r a n h c s t Familie 6 i e 1 Z 0 2 m r i e u n n Ne ä J e t t i M ab o l a t a K r de
Holen Sie sich den Katalog auch auf der Vienna Autoshow 2016
erstkontakt // Mercedes-Benz GLS / Porsche Mission E
S wie S-Klasse
Dem Nomenklaturen-Labyrinth der Sternenlehre folgend heißt der neue GL jetzt GLS.
G
roß und mächtig war der GL schon bisher. Ersteres, um sieben Erwachsenen an Bord Platz bieten zu können, zweiteres, um auch in Amerika und dort wird er schließlich gebaut, ernst genommen zu werden.
Reisetaugliches Luxuswohnzimmer für sieben Personen
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Der Wandel vom GL zum GLS hat dabei auch optisch seine Spuren hinterlassen, wenngleich nicht so signifikant, wie das anderswo der Fall wäre. Große Veränderungen überlässt MercedesBenz ohnedies lieber anderen Fahrzeugklassen und so sieht der jüngste GLS trotz der Modifikationen an Front und Heck dem allerersten GL immer noch sehr ähnlich. Möglicherweise erklärt das auch die weit überdurchschnittliche Preisstabilität am Gebrauchtwagenmarkt. Deutlich sichtba-
rer sind die Neuerungen, die der GLS mit sich bringt, im Innenraum. Das beginnt beim neuen Multifunktionslenkrad im 3-Speichen-Design, reicht über die neue Armaturentafel mit teilintegriertem Media-Display und endet in einer neu gestalteten Mittelkonsole samt Touchpad.
tiven gibt es hier keine, was bei einem gebotenen Drehmoment von 620 Newtonmetern aber verschmerzbar ist. Mit Ausnahme der AMG-Version haben alle GLS-Modelle eine Neungangautomatik an Bord, Untersetzungsgetriebe und Mitteldifferenzialsperre gibt es auf Wunsch dazu.
Weiterentwickelt hat Mercedes-Benz auch die Motoren. 20 zusätzliche Pferdestärken springen dabei für den GLS 500 heraus, der jetzt deren 455 Stück vorweisen kann. Darunter ist ausreichend Raum für den GLS 400 mit immer noch 333 PS, darüber ist die AMGVersion GLS 63 mit 585 PS, plus 28 PS gegenüber dem Vorgänger, angesiedelt. Wer das gut 5,1 Meter lange Auto lieber mit Dieselmotor fährt, muss den 258 PS starken GLS 350 d wählen. Alterna-
Erweitert präsentiert sich im neuen GLS das Angebot an Assistenzsystemen. Das betrifft in erster Linie die noch feiner abstimmbare Fahrwerktechnik, aber auch das erweiterte Offroad-Technikpaket. Ebenfalls optional steht eine aktive Wankstabilisierung zur Verfügung. Preislich startet der ab sofort bestellbare und ab März auch lieferbare Mercedes-Benz GLS bei 88.660 Euro, das Topmodell Mercedes-AMG GLS 63 kommt auf 174.660 Euro. «
Der Mut der Mächtigen
Wenn Porsche eine Milliarde ausgibt, dann bestimmt nicht für etwas ohne Zukunft.
A
uf der IAA standen sie nebeneinander. Die Studie Mission E und der neue 911er und irgendwie wurde man den Eindruck nicht los, dass sich erstmals mehr Menschen für den Mission E als für den 911er interessierten. Für Porsche eine Situation, die dort so keiner kannte.
Müßig darüber zu spekulieren, ob der Abgasskandal der Konzernmutter und die damit einhergehende Fokussierung auf die Elektromobilität oder doch der Druck aus den eigenen Reihen für die unerwartet schnelle Entscheidung pro Mission E verantwortlich waren. Viel wichtiger, Mission E kommt auf die Straße. Der Zeitrahmen dafür beträgt nur rund 4 Jahre, schließlich spricht der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Dr. Oliver Blume, davon, dieses neue Kapitel Sportwagengeschichte noch in diesem Jahrzehnt auf den Markt zu bringen. Möglich machen sollen dies mehr als 1.000 neue Mitarbeiter und umfassende Investitionen in einzelne Produktionsbereiche, darunter auch der Lackierbereich und das Motorenwerk.
600 PS sollen das Durcheilen der 100-km/hMarke nach weniger als 3,5 Sekunden ermöglichen, 200 nach knapp 12 Sekunden.
Im Gegensatz zu all jenen, die dem Thema Elektromobilität stets das grüne Mäntelchen umhängen wollen, was, wie wir längst wissen, eher kontraproduktiv auf die Begehrlichkeit wirkt, legt Porsche einfach ein paar Fakten auf den Tisch.
Hier zeigt sich jede Menge Porsche-DNA des kommenden Jahrzehnts
600 PS sollen das Durcheilen der 100-km/h-Marke nach weniger als 3,5 Sekunden ermöglichen, die Zahl 200 wird nach knapp 12 Sekunden über das Headup-Display huschen. Zur möglichen Höchstgeschwindigkeit wird aktuell noch nichts gesagt. Wohl aber zur Ladedauer. Mit der entsprechenden Anlage soll das Akkupack binnen 15 Minuten auf 80 Prozent gepuscht werden. Bis zu diesem Stopp soll es möglich sein, bereits 500 Kilometer absolviert zu haben. Obwohl nur 1,3 Meter hoch, bietet Mission E vier vollwertige Sitzplätze und geht auch sonst ganz klar in Richtung Panamera. Damit ist auch sichergestellt, dass es hier nicht nur um maximale Sportlichkeit, sondern auch um Alltagstauglichkeit geht. Ob die großen Carbonräder, vorn 21 Zoll und hinten 22 Zoll, dann auch tückischen Gehsteigkanten widerstehen können werden, bleibt wie vieles andere auch aktuell noch offen. Fix ist aber, er wird kommen. «
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Interview // Niki Mayr-Melnhof
Schneller Name Von einem, der auszog, dem Schotter das Fürchten zu lehren.
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r hat der heimischen Rallye-Welt im Waldviertel den Farbklecks gegeben, wie ihn nur echte Profis zustande bringen. Neue Fans hat er sich auf jeder Sonderprüfung erarbeitet, vollsten Respekt seitens der Branche gab es dann gleich mit dazu. Im Gespräch, Niki Mayr-Melnhof – Unternehmer, Rundstreckenprofi und neuerdings auch Rallye-Fahrer.
4wd: Im Waldviertel hattest Du Deinen ersten großen Auftritt in der Rallye-Szene. Was war das für ein Gefühl, vor heimischem Publikum auf einem für Dich völlig neuen Terrain im Rampenlicht zu stehen? NMM: Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen in diese Rallye gegangen, weil ich nicht wirklich wusste, was auf mich zukommt! Aber schon ab dem ersten Meter hat es „Mörder“-spaß gemacht, mit so einem Auto „Attacke“ zu machen. Auch so nah an den Zuschauern vorbeizufahren und die Begeisterung mitzubekommen, war toll. In der Heimat zu fahren, ist schon auch etwas ganz Besonderes. E, einmal nicht in den Flieger zu steigen und in dieser wunderschönen Gegend des Waldviertels Gas zu geben, ist sensationell.
4wd: Wie hast Du Dich darauf vorbereitet? NMM: Beppo Harrach und vor allem Leopold Welsersheimb haben sich sehr viel Zeit genommen und versucht, mir die Basics des Rallyesports näherzubringen. Es ist ein kleines, aber sehr professionell arbeitendes Team, in dem ich mich sofort sehr wohlgefühlt habe. Beim ersten Test habe ich aber sofort gemerkt, dass es ein extrem steiler Weg wird, vom GT-Cockpit in ein Rallye-Auto umzusteigen und auch dort schnell zu sein.
Sportsmann mit internationaler Erfahrung auf der Rundstrecke: Niki Mayr-Melnhof
4wd: Ich kann mich an zwei hobbymäßige Teilnahmen Deinerseits beim Harrachschen Rallye-Sprint erinnern. Wie kam es jetzt dazu, einen ÖM-Lauf zu fahren? NMM: Es hat mir damals schon irre Spaß gemacht, aber mich hat es dann in den GT-Sport gezogen. Ich habe aber auch immer mit sehr viel Respekt die Rallye-Szene verfolgt. Die Waldviertel Rallye stand schon lang auf meiner Liste. Aber erst durch die Unterstützung von Forstinger und Azercay konnte ich meine Rallye-Ambitionen professionell umsetzen. 4wd: Du hast die Firma Forstinger sehr prominent ins Bild gebracht. Wird das nach dieser wirklich beeindruckenden Leistung eine Fortsetzung finden oder war es das wieder mit dem Rallye-Zirkus. NMM: Wir arbeiten auf Hochdruck, dass wir 2016 an den Start gehen können. Ich hoffe, ich konnte den Forstinger überzeugen und generell einen guten Eindruck hinterlassen. Ich würde mich freuen, vielleicht den Herrn Baumschlager wieder etwas zu ärgern. 4wd: Warst Du von Deinem Speed genauso überrascht wie die Fans an der Strecke oder hast Du bereits im Vorfeld gedacht, an der Spitze mitfahren zu können? NMM: Nach der ersten Sonderprüfung war ich extrem überrascht, aber mir ist auch klar, dass der Baumschlager ein alter Fuchs ist und genau weiß, wann er aufs Gas steigen muss und wann nicht. Ich hätte mir aber nie gedacht, dass wir so gut mithalten können. Das Hauptziel war, die Rallye durchzufahren und so viel wie möglich zu lernen und mit den Sponsoren einen guten Auftritt zu haben.
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4wd: In Rallyekreisen spricht man darüber, dass es Dir im Waldviertel an Hoppalas nicht gemangelt hat. Stimmt das und wenn ja, welche waren die spektakulärsten? NMM: Mir war klar, dass es nicht einfach wird, aber ich bin sicher nicht nur zum Spaß ins Waldviertel gekommen. Und nach dem ersten Tag war ich bereits sehr happy mit den Zeiten, wusste aber, dass es am zweiten Tag mit den längeren Stages auch nicht leichter wird. Ich habe aber weiter an der Strategie festgehalten und nichts riskiert. Wir hatten dann in einer Kurve einen Fehler im Aufschrieb, der dann in einem Abflug endete. Wir konnten aber mit einem leicht modifizierten Auto die Sonderprüfung fertig fahren. Sonst waren wir sehr kontrolliert unterwegs, dank der Spitzenarbeit von Poldi sind wir dann auf der Straße geblieben. Wir haben zwar sehr viel Zeit verloren, konnten uns aber am Ende der Rallye wieder ans Podium heranarbeiten. Speziell in den neuen Sonderprüfungen konnten wir den Speed vom Baumschlager ohne Risiko gut mitgehen. Leider ist uns dann beim LaunchStart der letzten Sonderprüfung die vordere Antriebswelle gerissen, das wiederum das Auto fast unfahrbar machte. 4wd: Aufmerksame Beobachter haben an dem ungarischen Kennzeichen erkannt, dass der von Dir gefahrene Ford Fiesta R5 nicht aus dem Fuhrpark der DriftCompany stammt. Wie kam es zu diesem Auto? NMM: Das war ein Auto, welches von der DriftCompany
und Beppo Harrach schon seit Längerem professionell betreut wird und sich sonst in der ungarischen Meisterschaft bewegt.
Hätte alles geklappt, wäre auch das Stockerl ziemlich wahrscheinlich, ein Ausfall aber zumindest nicht unmöglich gewesen
4wd: Was sind die Besonderheiten eines R5 im Vergleich zu einem Mitsubishi EVO beziehungsweise wodurch unterscheiden sich Rallyeund Rundstreckenautos, wie Du sie sonst fährst? NMM: Die Unterschiede zwischen Evo und R5 sind riesengroß. Der R5 fährt sich viel mehr wie ein Rennauto. Der Gewichtsunterschied ist deutlich zu spüren und das resultiert auch in deutlich höheren Kurvengeschwindigkeiten. Der R5 ist viel agiler und muss aber auch viel aggressiver gefahren werden. Mein Audi R8 LMS ist nicht wirklich mit dem Rallye R5 zu vergleichen. Der R8 hat einfach ein extrem hartes Fahrwerk im Vergleich zu einem superweich abgestimmten Rallye R5. Wir haben so gut wie keine Bewegung im GT-Auto, wenn wir bremsen, beschleunigen oder in die Kurve fahren, wobei der Rallye R5 fast einen gefühlten Kopfstand macht, wenn man voll in die Eisen steigt. Und dann ist da noch der Leistungsunterschied. Beim R8 haben wir fast das Doppelte an Leistung zu Verfügung. Was dem Rallyefahren vom Gefühl her am Nächsten kommt, ist, glaube ich, die Nordschleife am Nürburgring. «
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Bilder: mmotors
Modellvorstellung // Toyota Land Cruiser
Glücklich, wer ihn wirklich braucht Toyota erteilt dem Jetset auch mit dem neuen Land Cruiser eine herbe Abfuhr.
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ptische Veränderungen müssen längst nicht mehr nachhaltig spektakulär ausfallen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Dass man gar nichts, nicht einmal neue Lichter oder ein paar Zierleisten sieht, ist aber dann schon etwas verwunderlich. Andererseits unterstreicht dies den pragmatischen Zugang, den Toyota auch im 4x4-Segment an den Tag legt.
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Den gesetzlichen Vorgaben folgend war es notwendig geworden, dem Land Cruiser ein Euro-6-konformes Aggregat zu implantieren, und weil die bisher angebotene Fünfgangautomatik schon wirklich in die Jahre gekommen war, tauschte man diese auch gleich gegen eine Version mit sechs Fahrstufen aus. Ähnlich leise wie das bisher verbaute Aggregat nimmt der neue 2,8-LiterMotor seine Tätigkeit auf Knopfdruck auf. Kein Schütteln, kein Rütteln, der Kälte zum Trotz zeigt er sich auch in der Warmlaufphase sehr entspannt. Bedingt durch die vertraute Innenraumgestaltung sind Sitz und Spiegel schnell justiert. Praktisch auch, dass die neue Automatik hinsichtlich der Bedienung keine Fragen stellt.
Ab dann ist alles Land Cruiser – mit allen Vor- und allen Nachteilen. Das neue Dieselaggregat ist zwar am Papier schwächer als der bisher eingesetzte Motor, anlässlich einer ersten kurzen Proberunde ist dennoch kein Unterschied erfahrbar. Hängt sauber am Gas, zieht zügig bis über das erlaubte Autobahnlimit hinaus und mag keinen Sport in Form von unnötig hoher Drehzahl oder anderen artfremden Nutzungen. Positiv macht sich in diesem Zusammenhang das neue Automatikgetriebe bemerkbar. Es schaltet früher, erspart dem Fahrer somit unnötig hohe Drehzahlen und wird damit speziell die Vielfahrer erfreuen. Somit wirkt es sich nicht nur positiv auf den Verbrauch, sondern auch auf den Komfort aus. Dieser ist insgesamt auf gewohnt hohem Niveau, wobei sich Toyota das eine oder andere Extra auch entsprechend bezahlen lässt. Nichts verändert hat sich, wie eingangs bereits erwähnt, hinsichtlich der Land-Cruiser-typischen Eigenschaften. Auch der Neue bietet als Drei-
und natürlich erst recht als Fünftürer viel Raum, eine mit drei Tonnen recht hohe Anhängelast und die serienmäßige Ausstattung mit Untersetzungsgetriebe. Top auch die breite Palette an aktiver und passiver Sicherheit sowie die hochwertige Verarbeitung, die ein langes Autoleben unterstützt. Mit manuellem Schaltgetriebe, zierlichen Stahlfelgen und drei Türen wird der neue Land Cruiser bereits ab 46.285 Euro angeboten, wer jedoch die wirklich empfehlenswerte Automatik mit an Bord haben will, kommt auch um eine höhere Ausstattung nicht herum und muss somit mindestens 58.610 Euro bereithalten. Der praktische Fünftürer startet bei 48.365 Euro, überkomplett ausgestattet kommt er als Elegance-Version auf 72.300 Euro, wobei auch hier noch ein paar Extras hinzugenommen werden können. Lieferbar ist der neue Land Cruiser ab sofort. Alternativ zum Diesel wird auch weiterhin ein 282 PS starker Benziner um 94.260 angeboten. «
Die zu öffnende Heckscheibe ist im Alltag praktisch; das neue Automatikgetriebe ist zusätzlich auch noch sehr bequem
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Spezial // Vorschau Vienna Autoshow 2016
10. Vienna Autoshow
Vom 14. bis zum 17. Jänner startet die heimische Automobilbranche ins neue Jahr.
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eihnachten ist gerade erst vorbei, da und dort wird sich vielleicht sogar noch ein Christbaum finden, wenn am 14. Jänner die wichtigste Automobilmesse Österreichs ihre Pforten öffnet. Da macht es nichts aus, dass hier nicht tausende Journalisten aus aller Welt herbeiströmen, schließlich ist Wien nicht Genf, nicht Paris, nicht Frankfurt und erst recht nicht Detroit, Peking oder Shanghai. Wien ist Wien und das ist auch gut so. Eine Vienna Autoshow einfach nur deswegen, weil sie deutlich echter als manch internationaler Salon ist, als HinterhofPräsentation abzutun, ist dennoch völlig falsch. Wien bietet nicht nur eine gute Show, sondern auch Kultur, Kulinarik, Lebensgefühl, Straßen, auf denen man, auch wenn das nicht den Wünschen einer Politikerin entspricht, zumindest aktuell noch fahren kann, und ein Maximum an Sicherheit. Geht man einen Schritt weiter und definiert diese Show als luxuriöses Marketinginstrument, um potenziellen Kunden Lust auf die Anschaffung eines neuen Automobils zu machen, dann ist Wien plötzlich top, zumal ein Großteil der hier als Premieren gehandelten Fahrzeuge schon ein paar Wochen nach der Autoshow in den Handel gelangen, anderswo dauert das mitunter Jahre. Diesmal kommt dieser Zugang ganz be-
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sonders zum Tragen, sind doch aus Sicht des allradinteressierten Kunden mehr interessante Modelle da, als je zuvor. Einen kleinen Überblick darüber konnten wir uns im Vorfeld bereits verschaffen. Beginnend im Lager der SUV-Modelle wird wohl der neue Volkswagen Tiguan zu den meistumlagerten Premieren zählen. In seinen Abmessungen gewachsen, hat der neue Tiguan das Zeug dazu, nicht nur aufgrund der frischen Designsprache seinen erfolgreichen Vorgänger auch bei den Verkaufszahlen zu übertrumpfen. Gleichzeitig verrät der neue Tiguan, dass künftig auch unterhalb noch ein SUV Platz hätte. Ob das wirklich kommt, ist aktuell noch nicht bekannt. Bekannt hingegen ist, dass Land Rover die Idee vom offenen Evoque aufgrund des enormen weltweiten Zuspruchs für die Studie realisiert hat und diese erstmals auch mit nach Wien bringt. Bekannt auch bereits der Preis, der knapp unterhalb von 60.000 Euro beginnt. Ebenfalls um ein neues Auto handelt es sich beim Kia Sportage. In Frankfurt bereits begeistert gefeiert, rollt hier ein koreanisches Auto aus tschechischer Produktion mit italienischem Design an den Start. Zu sehen in Wien auch der Dacia Duster Urban und damit vielleicht das günstigste vollausgestattete SUV, das der Markt aktuell zu bieten hat.
Wien bietet nicht nur eine gute Show, sondern auch Kultur, Kulinarik und Lebensgefühl.
Erstes Kompakt-SUV-Cabriolet von Land Rover, der Range Rover Evoque; deutlich moderner der Auftritt von VW Tiguan (l.) und Kia Sportage (l. o.); der Dacia Duster Urban bietet Vollausstattung um wenig Geld
Nach CX-5 und CX-3 verrät die Studie Koeru, dass da bei Mazda noch was kommt; frisch geliftet – der Hyundai Santa Fe (r.)
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Spezial // Vorschau Vienna Autoshow 2016
Erstmals mit Allrad, der neue Skoda Octavia RS. Neuer Star der gehobenen Kompaktklasse: Mercedes-Benz GLC
Keine Premiere und doch ein Modell, das man sich unbedingt ansehen sollte, steht als GLC-Modell auf dem MercedesBenz-Stand. Genau vis-à-vis und damit in der anderen Ecke der Halle C ist das erste SUV aus dem Hause Jaguar zu bestaunen. Der F-Pace ist dabei deutlich günstiger, als man dies auf den ersten Blick vielleicht vermuten würde, und wird damit künftig ein wichtiger Konkurrent für Audi Q5 und Co. Mitreden will dort künftig auch Mazda. Wie das aussehen könnte, verrät der Koeru, den Mazda mit nach Wien bringt. Bereits zu kaufen ein weiterer Mitbewerber in dieser Klasse, der Hyundai Santa Fe, der eben erst eine Überarbeitung erfuhr.
Die echten Neuerungen versteckt Audi fast schon traditionell unter dem Blech – so auch beim A4 Avant; spannend, der neue Nissan Navara (l.), der Turbo-Porsche für Einsteiger(l. u.) und der Ford Focus RS, der in allen Lebenslagen kräftig Rauch aufwirbeln sollte
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Spannend auch die Klasse der Kompakt-Kombis auf der Vienna Autoshow. Auf der einen Seite der neue Audi A4, auf der anderen aus dem gleichen Konzern der neue Octavia RS, der erstmals in seiner Modellhistorie auch mit Allradantrieb angeboten wird. Bei Audi ist das ohnedies klar. Nicht als Kombi, dafür aber mit mehr Sport als je zuvor, rollt der neue Ford Focus in die Halle C, zumindest dann, wenn nicht in letzter Sekunde nicht noch etwas schiefgeht. Mit 350 PS und noch viel wichtiger mit serienmäßigem Allradantrieb soll er die Liga der supersportlichen Kompakten auf den Kopf stellen. Nicht am Papier, dafür aber umso stärker auf und abseits des Asphalts. Sehr sportlich auch der neue Porsche 911, der erstmals auch in der Basisversion mit Aufladung geliefert wird.
Geht es um puren Luxus, so darf weder der neue 7er-BMW noch das erste Bentley-SUV versäumt werden. Mit dem technisch auf dem Audi Q7 basierenden Bentayga will Bentley das Spitzenklasse-Luxus-SUV-Segment nicht nur erfinden, sondern auch gleich besetzen. Schon jetzt ist die Nachfrage nach dem neuen Modell so groß, dass die Produktion aufgestockt werden musste, um die Wartezeiten nicht ins Unendliche anwachsen zu lassen. Wer all dem Wahnsinn entfliehen will, kann dies auf der Vienna Autoshow mit gleich mehreren Modellen tun. Soll es dabei querfeldein gehen, so bietet sich der Volkswagen Amarok in der besonders günstigen Austria Edition an. Weniger geländetauglich, dafür aber mit mehr Raum gesegnet, sind der VW T6 Multivan Edition 30 beziehungsweise die ebenfalls gezeigten California-Modelle. Ums Reisen geht es dann auch bei den Vans von Mercedes-Benz. Hier steht der neue Marco Polo im Rampenlicht, der dank Aufstelldach Urlaubs- und Alltagstauglichkeit kombiniert.
Einfach mal weg mit dem Marco Polo von Mercedes-Benz; die S-Klasse im Visier: der neue 7er-BMW (o.); luxuriös über jeden Untergrund im Bentley-SUV Bentayga und jede Menge Platz im VW T6 Multivan Edition 30 (u.)
Bedingt durch die zeitgleich stattfindende Ferien Messe werden auch diesmal wieder rund 150.000 Menschen auf der Vienna Autoshow erwartet. Demnach ist es empfehlenswert, die Spitzenzeiten zu meiden, um nicht auch innerhalb der Messehallen im Stau zu stecken. Alle Infos zu den Eintrittspreisen und den Öffnungszeiten unter www.viennaautoshow.at «
Bedingt durch die zeitgleich stattfindende Ferien Messe werden auch diesmal wieder rund 150.000 Menschen auf der Vienna Autoshow erwartet.
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Spezial // Suzuki Allradpalette
4x4 für jedes Revier
Allradantrieb von klein bis kompakt, das ist seit jeher die Stärke von Suzuki. Dass hier gleich vier topaktuelle Modelle bereitstehen, verrät das Engagement seitens des japanischen Herstellers, auch künftig das zu bauen, was der Markt verlangt.
Jimny
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Swift 4x4
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ügig durch das Gasselwerk, kompakt genug, um auch kleinste Parklücken nutzen zu können, ohne dabei im Inneren mit Raum zu geizen. Maximal fünf Personen dürfen hier an Bord, zum Ritt über die Gehsteigkante genauso wie zum Driftvergnügen am verschneiten Parkplatz. In dieser Klasse traditionell auf einen Benzinmotor setzend, vermag der Swift durch quirlige Lebendigkeit ebenso zu gefallen wie durch überlandtaugliche Fahrleistungen und einen überschaubaren Verbrauch. Keinerlei Abstriche macht der Swift bei Verarbeitungsqualität und Sicherheit. So macht Kleinwagen Spaß.
m Ende jeder Straße findet sich immer ein Gelände. Seit Jahrzehnten steht der Jimny als Urenkel des legendären LJ 80 für die kompakteste Form der Geländetauglichkeit. Auf jeden Fall in Europa, vermutlich sogar auf der ganzen Welt. Prägend dabei der Aufbau der Karosserie auf einem stabilen Leiterrahmen und die serienmäßige Ausrüstung mit zuschaltbarem Allradantrieb und einem echten Untersetzungsgetriebe. Damit sichert sich der Jimny überall dort Vorteile, wo es darum geht, langsam zu klettern oder wirklich schweres Terrain zu meistern. Dass er dabei oftmals deutlich größere Geländewagen in die Schranken weist, liegt im Naturell des über Jahrzehnte stets verbesserten Allradlers. Neuerdings hat der Jimny auch ESP an Bord, womit er auch auf der Straße jetzt ganz auf Nummer sichergeht.
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SX4 S-Cross
rdacht, um als starker Allrounder in der GolfKlasse zu bestehen und in dieser gleichzeitig Maßstäbe bei der Flexibilität zu setzen, wird der SX4 S-Cross nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt im ungarischen Suzuki-Werk gefertigt. Nur 4,3 Meter lang, eignet er sich als Businessmodell ebenso wie als Freizeitpartner oder als Familientransporter, wobei hier speziell der große Kofferraum Erwähnung findet. Technisch bodenständig mit einem modernen Benziner ebenso erhältlich wie mit einem neuen Dieselaggregat, garantiert Suzuki hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und günstige Betriebskosten. All das macht den SX4 S-Cross zu einem Top-Angebot innerhalb der Golf-Klasse.
Vitara änzlich anders und in Wirklichkeit doch seiner ursprünglichen Idee folgend. Schon in früheren Zeiten den Marktanforderungen stets Rechnung tragend mit Offroad-Kompetenz und Untersetzungsgetriebe bestückt, folgt der neue Vitara dem veränderten Käuferverhalten. Leicht, flexibel im Innenraum und natürlich sparsam gilt es im Lager der kompakten SUV-Modelle zu sein. Ein moderner Allradantrieb darf natürlich trotzdem nicht fehlen, genauso wenig wie eine hohe Komfortausstattung. Hinzu kommt noch junges Design und die Möglichkeit, aus nahezu unzähligen Farbkombinationen zu wählen. Ein SUV am Puls der Zeit, das ist der im gleichen Werk wie der SX4 SCross, mit dem er sich auch die technische Basis teilt, gefertigte Vitara auf jeden Fall. Gleichzeitig markiert er auch die Spitze im aktuellen Suzuki-Angebot.
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Bilder: mmotors
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rückblick // 30 Jahre BMW-Allradtechnik
Bayerisch Allrad
Was im 3er eine Revolution darstellte, ist heute oft vielfach erwarteter Standard.
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s war Mitte der 80er, als es wieder mal zum Skifahren nach Schladming gehen sollte. Mit Skiträgern und Winterreifen dafür auf den ersten Blick bestens vorbereitet, stand der 733i in der Garage. Fast 200 PS stark und mit Hinterradantrieb ausgestattet, achtete mein Vater ganz genau darauf, dass das schwere Gepäck an der hintersten Stelle des üppigen Kofferraums platziert wurde, um zum Schluss dann noch die extra schweren Schneeketten daraufzulegen. Diese unterhalb des Gepäcks zu platzieren, war angesichts der 50/50-Chance, sie auch zu brauchen, grob fahrlässig. Natürlich war es in weiterer Folge ziemlich spektakulär, jede Semmeringkurve – die Autobahn gerade drüber gab es natürlich noch nicht – im Drift zu nehmen, zumindest für jene in der ersten Reihe. Nachdem diese Form des winterlichen Reisens speziell von den hinten sitzenden Familienmitgliedern als zu gefährlich deklariert worden war, hieß es, sich zwischen einem Platz im Lada Taiga und einem in der ÖBB zu entscheiden, um nach Schladming zu gelangen. Nach einem allradgetriebenen 7er zu verlangen, wäre damals niemand in den Sinn gekommen.
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Radikal, genial und auch haltbar zeigte sich die Idee, die längere Antriebswelle durch die Ölwanne laufen zu lassen. So konnte viel Bodenfreiheit gewonnen werden
Ganz anders die Situation in Bayern. Dort hatte man bereits den erfolgreichen quattro um die Ohren gehauen bekommen, was nochmals deutlich mehr wehtat, als von einem oder anderen Japaner auf Schnee verblasen zu werden. Man machte sich somit an die Entwicklung des ersten wintertauglichen BMW. Bekannt für alltagstaugliche Sportlichkeit galt es auch den Allradantrieb so zu realisieren, dass das klassische Hecktrieblerfeeling darunter nicht leiden würde. 63 Prozent der Kraft wurde so nach hinten geschickt, die übrig bleibenden 37 Prozent nach vorn. Als Premierenmodell wurde damals der mit 171 PS bei nur gut 1,2 Tonnen Eigengewicht sehr kräftige 325i auserkoren. Noch frei von Katalysator, dieser kam erst Ende 1986 an Bord und kostete eine Pferdestärke, bot der Unterboden genug Raum für die noch recht komplexe Allradtechnik. Diese beinhaltete unter anderem Visco sperren im Zentral- und im Hinterachsgetriebe. Die Vorderachse wurde über eine Kette und eine Welle in den Vortrieb eingebunden. Ein Highlight dabei die durch die Ölwanne
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morge
laufende Antriebswelle. Vor 30 Jahren von allen Experten als nicht haltbarer, weil über kurz oder lang undicht werdender Unsinn gewertet, wurden diese Prophezeiungen nie Realität. Unerwartet groß dann auch das Feedback der Kunden. Ursprünglich nur an den dezenten Kotflügelverbreiterungen erkennbar, durfte der 3er seine neue Kompetenz schon bald mit dem iX Schriftzug – ja, damals wurden die Allradmodelle so genannt – nach außen tragen. Der einzig passende Ort dafür, das Heck sollte doch jeder gleich erkennen, dass er diesem BMW auch bei Eis und Schnee nicht folgen würde können. Beflügelt durch den Erfolg, stellte BMW schon drei Jahre später die Touring-Variante mit Gleichermaßen Allradantrieb dazu. Gleifinanzstarke wie chermaßen finanzstarke wie dynamische dynamische Wintersportler Wintersportler waren das angepeilte Klientel, echte Alternativen wawaren das ren zumindest aus deutscher angepeilte Klientel. Produktion nicht einfach zu bekommen. Dazwischen war sich auch noch im Jahr 1987 ein Facelift ausgegangen, das den 3er auch optisch noch ein wenig sportlicher erscheinen ließ. Erst 1991 präsentierte BMW jedoch ein weiter entwickeltes Allradsystem mit einer Lamellenkupplung im Mittelgetriebe und elektronisch gesteuerten Sperren in allen drei Differenzialen. Die Kraftverteilung veränderte sich dabei marginal von 63hi/37vo zu 64hi/36vo. Eingebaut war das neue Allradsystem erstmals in der 5er-Reihe, die damals als Limousine und als Touring mit iX-Schriftzug angeboten wurde. 1999 dann das erste SUV in Form des X5 (Kraftverteilung 68/32) und damit der letzte große Schritt hin zu jener Allradmarke, die BMW heute ist. In Österreich wurden 2015 weit mehr als die Hälfte aller neuen BMW-Modelle mit vier angetriebenen Rädern ausgeliefert, weltweit betrachtet sind es immer noch sehr eindrucksvolle Werte im Bereich von rund 40 Prozent. Gewählt werden darf dabei aus aktuell mehr als 115 Modellen. Aus iX ist erst xi geworden, heute sind die Allradmodelle am seitlichen xDrive-Schriftzug zu erkennen. Wie sich das zukunftsträchtigste aller BMW-Allradmodelle, der i8 fährt, ist in dieser Ausgabe unter Spezial Elektro nachzulesen. «
Vom Geländefahren mit einem Serien-3er wollen die BMW-Leute heute definitiv nichts mehr wissen
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fahrerlebnis // Mazda CX-3
KompaktRevolution
Bilder: mmotors
F端r Einsteiger, Aufsteiger und Umsteiger, die weder auf Sportlichkeit noch auf Komfort verzichten wollen, und gerne auch mal nur zu zweit unterwegs sind.
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W
as keine Geschichte hat, braucht sich auch nicht neu zu erfinden. Geht es um das Thema SUV, so kann das durchaus von Vorteil sein. Natürlich hat sich Mazda bei der Entwicklung des CX-3 am überaus erfolgreichen CX-5 orientiert und doch galt es aufgrund der deutlich kompakteren Basis an vielen Stellen neue Wege zu gehen, wodurch weit mehr als die Hälfte aller im CX-3 verbauten Teile aus den Kleinwagen Mazda 2 stammen. Dass man das nicht sieht, ist den Designern zu verdanken, die die KODO-Designlinie auch hier erfolgreich fortgeführt haben.
Während anderswo stets die Frage im Raum steht, wo denn das neue SUV, und als solches ist der kleine Mazda zweifellos zu bezeichnen, einzuordnen ist, ist das beim CX-3 völlig klar. Er tritt gegen Opel Mokka, Fiat 500X, Jeep Renegade, aber auch gegen den deutlich größeren Dacia Duster und irgendwie auch gegen den Suzuki Vitara und damit gegen lauter Erfolgsmodelle an. Keine leichte Aufgabe, zumal hier demnächst weitere Mitbewerber im Segment auftauchen werden. Da geht es dann um Eigenständigkeit und davon hat das Mazda-SUV viel zu bieten. Das beginnt beim sportlichen Design, wodurch vielleicht der eine oder andere Kubikzentimeter Ladevolu-
men auf der Strecke geblieben ist, was das Auge umso erfreuter zur Kenntnis nimmt. Auch die lange Motorhaube prägt den Auftritt des Mazda positiv und die nicht zu stark ansteigende Windschutzscheibe steht genau so im Wind, dass die SUV-Idee erkennbar bleibt. Dass das Kofferraumvolumen mit 287 Litern eher bescheiden ausfällt, stört nur am Papier, da im Bedarfsfall durch das Teilumlegen der Rückbank zusätzlicher Raum geschaffen werden kann. Obwohl in Reihe 1 die Bewegungsfreiheit recht großzügig ausfällt, bleibt auch den dahinter Platz nehmenden Passagieren ausreichend Beinfreiheit. Fahrer und Beifahrer vorbehalten sind jedoch die anschmiegsamen Sportsitze, die in Kombination mit dem frisch gestalteten Armaturenbrett Vorfreude aufs Fahren machen.
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fahrerlebnis // Mazda CX-3
Zuvor gilt es jedoch noch, sich einen Überblick über all jene Systeme, die Mazda hier zum Einsatz bringt, zu verschaffen. Auszugsweise und dabei dem Alphabet und nicht der Wesentlichkeit folgend sind hier der Berganfahrassistent, der City-Notbremsassistent, der Fernlichtassistent und der Spurwechselassistent erwähnt. Erwähnenswert auch der zumindest in dieser Klasse recht selten anzutreffende adaptive Tempomat, der nicht nur auf Langstrecken eine gute Wahl darstellt. Dies auch dann, wenn übers Jahr gerechnet der eine oder andere Liter Benzin dadurch zusätzlich verbrannt wird. Schuld daran der Umstand, dass der Tempomat stets den Minimalabstand zum Vordermann sucht, ohne dabei den restlichen Verkehr überblicken zu können. Alles Dinge, die den Komfort, aber auch die Sicherheit spürbar
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Den Entdecker markiert der CX-3 nur dort, wo man weiß, dass unter dem hohen Gras keine tiefen Furchen lauern
anheben. Seitens der Japaner bestimmt gut gemeint, gefühlsmäßig aufgrund der Ausführung und der Fahrzeugklasse vielleicht doch ein wenig zu viel, ist das Head-up-Display, das Teil der Vollausstattung des Revolution-Modells ist. Hinzu kommt die etwas filigrane Ausführung der „Zielvorrichtung“, wodurch das Ding einfach billig wirkt. Wenn es dann endlich ans Fahren geht, ist das komische Display schnell vergessen. Im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern setzt Mazda beim Benziner auf einen Saugmotor und verspricht, auch mit vollen 2,0 Liter Hubraum klassenübliche Verbrauchswerte zu erzielen. Knapp acht Liter bei ausnahmslos motivierter Fahrwei-
se verraten, dass das Versprechen eingelöst wird und die fröhlich freudige Leistungsentfaltung macht es leicht, den Turbo in keiner Situation zu vermissen. Das manuelle Sechsganggetriebe ist dabei nicht so zackig wie im MX-5, aber für ein SUV immer noch recht knackig. Sportlich orientiert dann auch die Fahrwerkabstimmung, die erst dann, wenn es darum geht, Bestzeiten einzufahren, verrät, dass irgendwo auch ein großzügiges Produktionsbudget einmal aufgebraucht ist. An dieser Stelle nochmals der Verweis an den MX-5. Wenn es ans Thema Gelände geht, verhält sich der CX-3 wie der ansonsten sehr geschätzte CX-5. No offroad lautet hier die Devise, gegen Schotterstraßen oder verschneite Straßen ist dennoch nichts einzuwenden. Nur
Bei den Anzeigen durfte die Designabteilung viel mitsprechen, ablesbar sind die wichtigsten Werte dennoch problemlos
wer hier auf Fahrspaß aus ist, muss zur Kenntnis nehmen, dass die Elektronik alle Hebel in Bewegung setzt, um diesen zu verhindern, und das gelingt ihr richtig gut. Die einzige Möglichkeit, die Assistentenarmada zumindest kurzzeitig auszutricksen, liefert die Handbremse, die wir natürlich nur für die Fotos genötigt haben. Zusammenfassend sei nochmals der Komplettpreis für dieses SUV-Paket dargestellt. Inklusive aller erdenklichen Extras – und da sind Navigation, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Nebelscheinwerfer, Kurvenlicht, Rückfahrkamera und Metallic-Lack auch schon dabei – bringt es der CX-3 auf 29.290 Euro. Viel Geld für ein Einstiegs-SUV, gleichzeitig aber auch sehr viel SUV auf weniger als 4,3 Meter Außenlänge. «
Mazda CX-3 G150 AWD Revolution Top MOTOR
Benzin
Zylinder: Hubraum: Leistung: Drehmoment:
4 1.998 cm3 110/150 kW/PS 204 Nm bei 2.800 U
KRAFTÜBERTRAGUNG Sechsgang-Schaltgetriebe/ permanenter Allradantrieb FAHRZEUGAUFBAU selbsttragende Karosserie/4 Türen/5 Sitzplätze FAHRWERK (VORDER-/HINTERACHSE) VA McPherson/HA Verbundlenker BREMSEN Scheiben LENKUNG (ZAHNSTANGE) Zahnstange – servounterstützt
REIFEN 215/50 R 18 ABMESSUNGEN; GEWICHTE 4.275/1.765/1.535 mm Länge/Breite/Höhe: 2.570 mm Radstand: Kofferraumvolumen: 287 l 1.235 kg Leergewicht: zul. Gesamtgewicht: 1.760 kg 1.200 kg Anhängelast: FAHRLEISTUNGEN 0–100 km/h: 8,7 s
V-max: 200 km/h
VERBRAUCH Stadt/Land/gesamt: Testverbrauch:
8,1/5,5/6,4 l 7,8 l Benzin
CO2-AUSSTOSS
150 g/km
Zwei Koffer und mehrere Taschen passen problemlos in den Kofferraum; für den passenden Sound zeichnet auch im Mazda die Firma Bose verantwortlich
PREIS E: ab 28.190,– inkl. NoVA & MwSt Testwagenpreis E: 29.290,– inkl. aller Abgaben
produkttipp: Webasto-Standheizung ab 1.362,13 inkl. Mwst., zzgl. Montage
nähere Infos unter: www.webasto.at
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fahrerlebnis // Subaru Outback / Volvo V60 / Isuzu D-Max
Schwede mit Pfiff
OberklasseGelände-Kombi
W
enn es in der Vergangenheit wirklich jemand gelungen ist, einen Kombi auf die Räder zu stellen, der in Sachen Geländetauglichkeit die allermeisten SUV-Modelle in die Schranken weist, dann Subaru mit dem Outback. Die jüngste Generation erfuhr nicht nur ein kräftiges Sicherheitsupdate, sondern durfte sich auch bei der Technik ein ganzes Stück weiterentwickeln. An das stufenlose Automatikgetriebe mögen sich entspannte Persönlichkeiten noch gewöhnen, auch weil das CVT-Getriebe auf engen Landstraßen und im leichten Gelände Vorteile bietet. Nicht mehr zum ansonsten wirklich gelungenen Auftritt mag das 150-PS-Diesel-Aggregat passen. Boxer-Technologie hin oder her, mit 50 oder gar 100 PS mehr Leistung könnte der Outback eine ganze Liga weiter oben um Kunden werben. Man
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sitzt gut, man fährt gut, hat viel Platz und eine angenehme Art der Abgehobenheit serienmäßig an Bord. Über die Bedienbarkeit der neuen Navigationseinheit mag man ebenso diskutieren können wie darüber, dass alle Assistenzsysteme nach jedem Neustart automatisch wieder aktiv sind. Das ist fallweise ziemlich lästig. Völlig in Ordnung dafür der Preis. 46.990 Euro für den Outback in Exclusive-Ausstattung klingen nach einem guten Deal. «
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atürlich wird es Volvo nicht gelingen, die marktbeherrschenden Modelle aus dem VolkswagenKonzern und jene der anderen deutschen Hersteller bei den Stückzahlen zu übertreffen, und doch oder vielleicht gerade deswegen präsentiert sich der neue Volvo V60 als interessante Alternative, wenn es um einen hochbeinigen Allradkombi in der gehobenen GolfKlasse geht. Unauffällig und speziell im Innenraum recht sportlich elegant, gelingt es dem V60 Cross Country, einen klassenlosen Auftritt sicherzustellen, ganz egal wann und wo. Während anderswo eingeschnürte 2,0-Liter-Diesel-Aggregate ihren Dienst versehen, setzt Volvo auf einen 2,4-LiterFünfzylinder-Diesel mit 190 PS. Damit geht der Volvo zwar nicht schneller als seine Mitbewerber, beim Klang ist er ihnen dafür meilenweit voraus. Auch beim Handling präsentiert sich der V60 spielerisch leicht und fahraktiv, während der Allradantrieb stets spürbar damit beschäftigt ist, bestmögliche Traktion zu sichern. Unklar bleibt, warum man einen Fünfzylinder einbaut und den dann D4 nennt oder ist das auch ein Teil des gewünschten Understatements? Dass sich Volvo der Wertigkeit des neuen Modells durchaus bewusst scheint, verrät der Preis des nicht überkomplett ausgestatteten Test wagens. 54.989 Euro sind eine echte Ansage. «
Für jeden Anspruch
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eht es um das maßgeschneiderte Auto für Beruf und Freizeit, wie es nicht nur Selbständige brauchen, so tritt immer öfter ein Pickup-Modell als das in der Summe seiner Eigenschaften beste Wahl zutage. Einer der echten Spezialisten dabei ist der Isuzu D-Max, der die gesamte Bandbreite vom harten Arbeiter bis hin zum luxuriösen Freizeitpartner in sich trägt. Mit seinem 163 PS starken Biturbo-Dieselmotor ist er kräftig genug, bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger auf- und auch abseits der Straße sicher zu bewegen. Dabei helfen ihm einerseits die serienmäßige Traktionskontrolle und andererseits das ebenfalls bei allen Modellen vorhandene Untersetzungsgetriebe. Nochmals komfortabler wird die Sache dann, wenn die optionale Fünfgangautomatik anstatt des manuellen Sechsganggetriebes an Bord ist. Viel Auswahl bietet der D-Max auch, wenn es um die passende Kabinengröße geht. Für die harte Arbeit gedacht dabei das zweitürige und auch zweisitzige Basismodell. Platz für vier offeriert das Space-Cab-Modell, die Double-Cab-Version hält stets fünf vollwertige Sitzplätze bereit. Die Double-Cab-Version ist es auch, die mit dem Modell „Mansory Evolution“ eine weitere Steigerung erfährt. Basierend auf der PremiumAusstattung verfügt das Top-Modell über Klimaautomatik, Ledersitze, Tempomat und eine spezielle Carbonveredelung. Äußerlich stechen die speziellen Felgen ins Auge, während beim Thema Laderaumabdeckung aus dem breiten Isuzu-Programm frei gewählt werden kann. «
Spezial // Ford Markentesttag 2015
Gekommen, um zu fahren Mit vier verschiedenen Allradmodellen ist Ford beim 4wd-Markentesttag an den Start gegangen.
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ut, das Wetter hätte besser sein können, der guten Stimmung beim ersten 4wdMarkentesttag tat dies keinen Abbruch. Im Gegenteil, so konnte sich die Meierei Gaaden, in der Hausherr Franz Brandl die gastronomische Betreuung übernahm, gleich von ihrer besten Seite zeigen. Zehn Leser hatten sich für den ersten Markentesttag qualifiziert, acht waren schlussendlich vor Ort erschienen. Ein Ehepaar musste im letzten Augenblick absagen, wodurch der Platz nicht mehr neu vergeben werden
Die Heckansicht des Testfuhrparks; im Mondeo fühlen sich kleine Menschen ebenso gut aufgehoben wie große
konnte. Die Angereisten freuten sich umso mehr auf einen spannenden Tag auf der Straße und im leichten Gelände. Jedes der zur Verfügung stehenden Modelle war für alle Teilnehmer Neuland. Eigentlich keine große Überraschung, da doch drei Modelle gerade die Markteinführung feierten und sich beim bewährten Kuga für sie einfach noch keine Möglichkeit ergeben hatte, ihn auszuprobieren. Interessant, nur zwei Teilnehmer reisten mit Allradautos an. Aber der Reihe nach:
Ford Mondeo AWD Nach einer Pause von vielen Jahren kehrt die Allradtechnik jetzt in die Ford-Mittelklasse zurück. Auch in diesem Segment steigt die Nachfrage nach vier angetriebenen Rädern stetig und so wundert es kaum, dass Ford mit der Lancierung des neuen Mondeo auch eine 4x4-Version hervorgebracht hat. Das Allradsystem ist dabei mit jenem von Haldex verwandt, trägt aber dennoch die Handschrift von Ford. Ein Fakt, den man auch bei einer normalen Probefahrt bemerkt, speziell dann, wenn es nicht nur auf trockenem Asphalt dahingeht. Das sagen die Tester: Beim Gesamteindruck überzeugend, war es die Bedienung der Heizung/Lüftung, die das eine oder andere Rätsel aufgab. Unpassend fand man auch das im Testwagen eingebaute Schaltgetriebe, das dem ansonsten gebotenen Komfort ein wenig im Wege stand. Auf das Konto des manuellen Schaltgetriebes geht auch die fehlende Berganfahrkontrolle. Besonders gelobt wurde hingegen der große Kofferraum, der nur für SUV-Fahrer zu weit unten lag. Begeisterung erntete auch die Sitzposition und das sich insgesamt einstellende Fahrgefühl. Lob auch für die gute Ausstattung und das von vielen als besonders gelungen bezeichnete Design.
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Bilder: mmotors
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Spezial // Ford Markentesttag 2015
Der neue S-Max kam mit Automatik und Vollausstattung; vermutlich mit ein Grund, warum er sich in die Herzen aller Tester fahren konnte
Ford S-Max AWD Der Sportler unter den Vans ist in seiner jüngsten Form nochmals schnittiger als bisher. Geschärft ist aber nicht nur das Design, auch bei der Technik hat der S-Max kräftig zugelegt. Erstmals in der noch jungen Geschichte des als sportlichen Business-Van für die ganze Familie angebotenen Modells stehen auch zwei Allradversionen zur Wahl. Ein Vorteil nicht nur bei Wind und Wetter, sondern auch bei sportlich orientierter Fahrweise und natürlich bei der Nutzung als Zugfahrzeug für Wohnwagen und andere Anhänger.
Ford hat keinen Aufwand gescheut, eine breite Modellpalette zu zeigen; nach Gaaden geliefert wurde diese mit dem Lkw
Das sagen die Tester: Bei den jüngeren Teilnehmern generell hoch im Kurs oder sogar mit der besten Bewertung aller Modelle ausgezeichnet, sind es hier auch Ausstattungsdetails wie die Rückfahrkamera, die besondere Erwähnung finden. Spannend auch, dass hier die Geräumigkeit angesprochen wurde, die beim Galaxy in Wirklichkeit noch deutlich höher ist. Freude auch an den Fahrleistungen des 180-PSDiesels und an der Sitzposition. Kritik musste der S-Max so gut wie gar keine einstecken. Wenn doch, dann nur mit einer 2 in einzelnen Bewertungsdisziplinen und die 2 steht dabei immer noch für Gut.
Ford Galaxy AWD Für all jene, die sieben Personen nicht einfach unterbringen, sondern diesen auch wirklich Platz bieten wollen. Mit kräftiger Dieselmotorisierung und Allradantrieb gelingt es dem bei Unternehmern durch den gegebenen Vorsteuerabzug besonders beliebten Van,
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auch als Zugfahrzeug eine gute Figur zu machen. Das neue Modell bietet dabei eine ganze Armada an Assistenzsystemen, noch mehr Fahrkomfort und die Möglichkeit, binnen Sekunden die hinteren fünf Sitze verschwinden zu lassen und an ihrer Stelle eine ebene Ladefläche zu schaffen. Das sagen die Tester: Hier ist ein Tester nochmals deutlich besser gesessen, als in den anderen Modellen, was vermutlich auch mit seiner Körpergröße zu tun hatte. Kritik muss sich dafür das allzu bunte Display gefallen lassen, das verwirrt offensichtlich. Wenig Meinung zu diesem Auto dann speziell von den jugendlichen Fahrern, die zwar auch hier Gefallen an den vielen Extras finden, gleichzeitig aber auch die im Vergleich zu Mondeo und S-Max eher klein geschriebene Sportlichkeit anführen. Der gebotene Steuervorteil war für keinen der Teilnehmer relevant, wodurch er auch ein wenig unter die Räder kam.
Ford Kuga Mit diesem Modell ist es Ford gelungen, auch im SUV-Segment erfolgreich Fuß zu fassen. Neben dem gelungenen Design hat Ford hier viel Wert auf sportlichen Fahrspaß gelegt und somit auch die Basis für die aktuelle Allradoffensive geschaffen. Der Handlingspezialist, der auf Eis und Schnee genauso überzeugt wie durch viele praktische Ausstattungsdetails im Alltag, zählt zu den fahraktivsten Modellen seiner Klasse und ist in verschiedenen Konfigurationen zu haben. Vom Kuga stand ein Modell mit manuellem Schaltgetriebe für die Testfahrten auf der Straße und eine Automatikversion für den Offroadbereich zur Verfügung. Das sagen die Tester: Die erhöhte Sitzposition gefällt im Kuga, gleichzeitig liefert er insgesamt die größten Unterschiede in der Bewertung. Den mag man oder man mag ihn nicht. Obwohl doppelt so lang wie die anderen Modelle gefahren, reichte es fallweise nicht aus, um sich hier wirklich eine Meinung zu bilden. Während der Fahrt von der Traktion abseits der Straße durchwegs begeistert, scheint diese Begeisterung beim Ausfüllen der Fragebögen nur die hohen Erwartungen zu bestätigen. Kein Teilnehmer hat sich
in seiner Beurteilung dem Thema Gelände gewidmet. Einzig ein Teilnehmer hat die Fahrt durch den Wald der Veranstaltung sehr positiv zugeschrieben. In der Beurteilung standen schlussendlich nicht nur die Autos, sondern auch die in dieser Form erstmals durchgeführte Veranstaltung. Nette Leute, tolle Location war da zu lesen und auch die Betreuung vor Ort kam offensichtlich sehr gut an. Das gilt sowohl für die 4wd-Crew als auch für die Meierei Gaaden. Für die Zukunft gilt es sich aber auch über einen eigenen Parkplatz für die präsentierten Autos Gedanken zu machen, da hier zum Teil wirklich viel Verkehr vorherrschte, was wiederum bei einzelnen Personen Hektik produzierte. Gewünscht auch etwas längere Turns, die hier stets bei rund 45 Minuten pro Auto und Team lagen. Gelobt hingegen die Auswahl an unterschiedlichen Modellen und gleichzeitig auch die Anmerkung, dass der angekündigte Pickup an diesem Tag leider nicht verfügbar war. Völlig unterschiedlich hingegen das Engagement der einzelnen Teilnehmer. Vom hochprofessionellen Zugang mit sehr viel Meinung bis zum belanglosen Gasgeben mit einem neuen Auto war alles dabei. Einzelne Teilnehmer ver-
schwanden noch vor dem offiziellen Ende, andere hätten sich gerne noch eine Stunde zusammengesetzt, um all die gemachten Erfahrungen gemeinsam durchzugehen. Der unsererseits gewünschte möglichst breite Zugang zum Thema Markentesttag wurde damit auf jeden Fall erfüllt. Zu Ende gegangen ist der erste 4wdMarkentesttag nicht nur mit einer Fülle an gemachten Erfahrungen, sondern auch ohne den kleinsten Schaden an den Fahrzeugen. Ein Umstand, der der durchwegs ausgezeichneten Disziplin der Teilnehmer und dem Fahrkönnen geschuldet ist. Weiter geht es mit dem 4wd-Markentesttag im Frühjahr und wir freuen uns schon jetzt, all die bei der Erstveranstaltung gemachten Erfahrungen beim nächsten Event im Interesse der nächsten Teilnehmer umzusetzen. «
Zwischen den einzelnen Turns blieb genug Zeit, um die hervorragende Küche der Meierei Gaaden zu genießen
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Bilder: mmotors
fahrerlebnis // Renault Kadjar
Der Wandel der Zeit
Endlich gelingt es auch Renault, ein Allradmodell zum genau richtigen Zeitpunkt zu lancieren.
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Anstatt Unmengen an Geld in die technische Entwicklung zu verschwenden, haben die Franzosen lieber in den Feinschliff der Karosserie und in eine markengerechte Abstimmung investiert.
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eder in der 4x4-Welt einigermaßen versierte Mensch weiß davon zu berichten, dass seinerzeit Volkswagen mit dem Golf Country den Crossover-Trend vorweggenommen hat und einfach an dem Umstand, dass sich da noch keiner für einen höhergelegten Golf mit Allradantrieb interessiert hat, gescheitert ist. Davon, dass Renault nicht nur den zu seiner Zeit universellsten Van in Form des allradgetriebenen Espace auf die Räder gestellt hat, und auch mit dem bis auf die unterdimensionierte Kupplung großartigen Scenic RX4 eine Vorreiterrolle innehatte, weiß kaum noch jemand zu berichten. Vermutlich nur die, die das Vergnügen hatten, diese
wunderbaren Autos auch zu fahren. Man könnte jetzt auch noch den leicht geländetauglichen Kangoo 4x4 anführen oder aber in das Jetzt und Hier zurückkehren und endlich den neuen Kadjar vor den Vorhang schieben. Technisch limitiert. Ihn jetzt gleich als schön gemachten Nissan abzutun, an dem eigentlich nichts neu ist, das hat dieses Auto wahrlich nicht verdient. Natürlich kann und will man auch den erfolgreichen Qashqai, der als Basis auserwählt wurde, nicht leugnen, wozu denn auch. Anstatt Unmengen an Geld in die technische Entwicklung zu verschwenden, haben die Franzosen lieber in den Feinschliff
der Karosserie und in eine markengerechte Abstimmung investiert. So ist es möglich, preislich auf Augenhöhe mit dem Mitbewerb zu agieren, was wiederum die potenziellen Kunden freut. Bereits um weniger als 30.000 Euro ist der allradgetriebene Kadjar zu haben, knapp 40.000 Euro ruft Renault für den überkomplett ausgestatteten Testwagen auf. Gemeinsam haben Basis- und Topmodell Motorisierung und Getriebe. Zumindest zurzeit wird der Kadjar 4WD nur mit der 130-PS-Dieselmotorisierung und einem manuellen Sechsganggetriebe offeriert. Schade eigentlich, stehen doch in diesem Segment Automatikgetriebe hoch im Kurs.
Der Scenic RX4 (o.) war seiner Zeit voraus; der Kangoo 4x4 ist heute ein gesuchter Youngtimer
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fahrerlebnis // Renault Kadjar
Mit Ausnahme der Seitenansicht vermittelt das RenaultSUV viel Eigenst채ndigkeit; ein optionales Automatikgetriebe w채re fein, das Allradsystem z채hlt zur Spitze im Segment
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TomTom trifft Bose. Das gilt auch für die im Testwagen vorhandene Ledertapezierung, die einen auch im Arbeitsgewand willkommen heißt, da sie einfach gereinigt werden kann. Im Anzug darf natürlich auch Platz genommen werden. Kleidungsunabhängig verkauft sich der Kadjar durch ein gutes Raumgefühl, die liebevoll gestaltete Anzeigeneinheit und das insgesamt schöne Armaturenbrett. Zumindest optisch nicht so gelungen ist hier nur das Navigationssystem, dem man seine TomTom-Abstammung deutlich ansieht. Das akustische Kontrastprogramm dazu liefert das hier ebenfalls vorhandene Bose-SurroundSoundsystem. Während in der ersten Reihe Platz kein Thema ist, einfach weil jede Menge vorhanden ist, darf die Beinfreiheit in der zweiten Reihe zumindest für Erwachsene als ausreichend bezeichnet werden. Klassenüblich sind auch das Kofferraumvolumen mit 472 Litern, die Anhängelast mit 1,8 Tonnen und die designbedingte leicht eingeschränkte Rundumsicht. Einmal mehr eine Gemeinheit ist zumindest bei subjektiver Betrachtung das nicht zu öffnende Panoramadach. Hitze und grelles Licht dürfen hier herein, Frischluft nicht. Rechnet man auch noch das zusätzliche Gewicht zum Aufpreis hinzu, stellt sich die Frage, wer so etwas wirklich braucht. Fahrspaß inklusive. Frei von Tadel ist der Kadjar dann, wenn es ans Fahren geht. Die sechs Gänge lassen sich mit zwei Fingern sortieren, die Abstufung der Gänge passt gut und anstelle der angegebenen 130 PS können hier auch ein paar mehr vermutet werden. Zügig geht es in allen Lebenslagen dahin, eine ganze Armee an Sicherheitssystemen, inklusive dem auch im Alltag praktischen Totwinkel-Assistent, achtet gleichzeitig darauf, dass hier keiner übermütig wird. Gefühlsmäßig etwas komfortabler als sein japanischer Bruder abgestimmt, liefert auch der Kadjar eine gute Rückmeldung in der Lenkung. So macht auch ein Ausflug auf losem Untergrund viel Spaß, zumal die simple Nissan-Allradtechnik hier einmal mehr perfekt arbeitet. Anfangs etwas ungewohnt ist es beim Blick in die
Zügig geht es in allen Lebenslagen dahin, eine ganze Armee an Sicherheitssystemen achtet gleichzeitig darauf, dass hier keiner übermütig wird.
Rückspiegel, die etwas gar schwülstig gezeichneten Rückleuchten wahrzu nehmen, zumal dadurch auch das Sichtfeld eingeschränkt wird, was wiederum im krassen Gegensatz zur ausgezeichneten Ausleuchtung der Fahrbahn durch die LED-Scheinwerfer steht. Dienstwagentauglich. Mehr als nur in Ordnung auch der Verbrauch von 7,4 Liter Diesel im zügig bestrittenen Alltag, inklusive dem einen oder anderen Ausflug abseits der befestigten Straße. Fast noch wichtiger ist für alle, die über einen Kadjar als Firmenwagen nachdenken, die offizielle CO2-Ausstoß-Einstufung mit nur 126 Gramm (Testwagen 129 Gramm, bedingt durch
die 19-Zoll-Felgen und andere Sonderausstattung), wodurch zumindest 2016 der Privatanteil nicht steigt. Mehr Allrad. Dass Renault künftig noch mehr Allradmodelle auf den Markt bringen wird, verrät die für 2017 bereits angekündigte Hinzunahme eines Pickup-Modells, dessen Basis ebenfalls von Nissan stammt. Da wäre es dann doch fast schon naheliegend, auch den X-Trail zu adaptieren und damit nicht nur ein Modell oberhalb des Kadjar anzubieten, sondern gleichzeitig auch einen Ersatz für den Koleos zu bekommen. Offizielle Statements gibt es zu diesen Gedankengängen aktuell jedoch nicht. «
Renault Kadjar dCi 130 4WD Bose MOTOR
Turbodiesel
Zylinder: Hubraum: Leistung: Drehmoment:
4 1.598 cm3 96/130 kW/PS 320 Nm bei 1.750 U
KRAFTÜBERTRAGUNG Sechsgang-Schaltgetriebe/ permanenter Allradantrieb FAHRZEUGAUFBAU selbsttragende Karosserie/4 Türen/5 Sitzplätze FAHRWERK (VORDER-/HINTERACHSE) VA McPherson/HA Verbundlenker BREMSEN Scheiben LENKUNG (ZAHNSTANGE) Zahnstange – servounterstützt
REIFEN 225/45 R 19 ABMESSUNGEN; GEWICHTE 4.449/1.836/1.613 mm Länge/Breite/Höhe: 2.646 mm Radstand: Kofferraumvolumen: 472–1.478 l 1.611 kg Leergewicht: zul. Gesamtgewicht: 2.050 kg 1.800 kg Anhängelast: FAHRLEISTUNGEN 0–100 km/h: 10,5 s
V-max: 190 km/h
VERBRAUCH Stadt/Land/gesamt: Testverbrauch:
5,4/4,4/4,8 l 6,4 Diesel
CO2-AUSSTOSS
126 g/km
PREIS E: ab 33.990,– inkl. NoVA & MwSt. Testwagenpreis E: 38.598,– inkl. aller Abgaben
Bose macht den Kadjar zum kleinen Konzertsaa; die Navigation ist in erster Linie funktionell
produkttipp: Webasto-Standheizung ab 1.369,03 inkl. Mwst., zzgl. Montage
nähere Infos unter: www.webasto.at
4wd / 12-2015 / 45
fahrerlebnis // Skoda Superb
Stolz der Familie Jetzt, da er endlich nach dem Passat greifen darf, interessiert ihn nur noch der A6.
Bilder: mmotors
A 46 / 12-2015 / 4wd
n jene, die aus der Reihe tanzen, sollten sich große Familien längst gewöhnt haben. Geht es um Skoda und hier speziell um den Superb, hielt man bisher jedoch die Leinen ungewöhnlich kurz. Selbst mit dem gewöhnungsbedürftigen Heck der zweiten Generation schuf sich der Superb einen treuen Fankreis, so groß, dass der Druck auf Konzernmutter Volkswagen offensichtlich so stark wurde, dass man ihm mit dem Facelift auch ein deutlich ästhetischeres Heck mit auf
den Weg gab. Jetzt ist es die dritte Generation, die Vollgas gibt, als Limousine, wie sie uns als Testwagen zur Verfügung stand, und auch als Kombi, den wir dann im Frühjahr fahren werden. Oftmals auf Messen bewundert, in der Toskana bereits gefahren und zwischenzeitig schon da und dort im Alltagsverkehr zu entdecken, darf in Zusammenhang mit dem neuen Superb zweifellos von einer der schönsten Limousinen der letzten Jahre gesprochen werden.
Spannung von ganz vorn bis ganz nach hinten und das ohne unpraktische und zumeist auch teure Details, die von diesem Gesamtkunstwerk ohnedies nur ablenken würden. Dazu packt Skoda noch ein Lichtdesign mit viel Ansage und elegante Leichtmetallfelgen. Fast wäre man so geblendet, dass man den kleinen Laurin-&-Klement-Schriftzug an den Seiten übersehen könnte. Wenn diese zwei Herren, die beide Vaclav mit Vornamen hießen und die Geschichte von Skoda wesentlich mitgeprägt haben, an Bord sind, heißt das auch, dass alle erdenklichen Extras hier bereits serienmäßig verbaut wurden, um auch höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Das gelingt zweifelsfrei und
Beim Superb darf zweifellos von einer der schönsten Limousinen der letzten Jahre gesprochen werden.
die elektrisch verstellbaren Ledersitze haben daran ebenso ihren Anteil wie das Multimedia-System, die vielen Assistenzsysteme, all deren Assistenten, das einstellbare Fahrwerk und natürlich das große Schiebedach. Nicht so zu gefallen vermag die Platzierung des Startknopfes an der Lenksäule und dass in einer solchen Limousine schmale Getränkedosen keinen Halt finden, darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Im Gegensatz zu anderen Limousinen diesseits der 100.000-EuroMarke sitzen hier die Menschen vorn und hinten nahezu gleich bequem, was nicht nur an der unheimlichen Beinfreiheit der zweiten Reihe liegt. Auf das beim neuen Modell noch beeindruckende Kofferraumvolumen von mehr als 600 Litern hat das natürlich keinen Einfluss. Angesichts dieser Eckdaten wirken 150-Diesel-PS und ein manuelles Sechsganggetriebe wie eine Themenverfehlung, auch wenn natürlich Allrad, klar zu erkennen am hier etwas merkwürdig wirkenden 4x4-Logo am Heck, an Bord ist. Spitzenleistungen sind somit nicht zu erwarten, dafür aber genug Kraft, um auch lange Anstiege mit Tempo 180 zu bezwingen, ohne den Durchschnittsverbrauch auf über 6,5 Liter Diesel zu heben. Will man an der hier gebotenen Kombination etwas kritisieren, dann die zeitweise etwas voreilige Start-Stopp-Automatik
und die daraus in erster Linie im dichten Verkehr entstehenden Hoppalas. Mit dem Passat auf Augenhöhe ist der neue Superb zweifellos am Sprung, auch eine Klasse weiter oben für Unruhe zu sorgen, wenngleich auf etwas niedrigerem Gesamtniveau bei einem gleichzeitig dramatisch günstigeren Preis. Geht es um sozial verträglichen Luxus im Lager der gewerblichen Limousinen, so ist der dritten SuperbGeneration der Sieg längst nicht mehr zu nehmen. «
Skoda Superb 4x4 Style (nahezu ident mit Laurin & Klement) TDI SCR MOTOR
Turbodiesel
Zylinder: Hubraum: Leistung: Drehmoment:
4 1.968 cm3 110/150 kW/PS 340 Nm bei 1.750 - 3.000 U
KRAFTÜBERTRAGUNG Sechsgang Schaltgetriebe/ permanenter Allradantrieb FAHRZEUGAUFBAU selbsttragende Karosserie/4 Türen/5 Sitzplätze FAHRWERK (VORDER-/HINTERACHSE) VA McPherson/HA Mehrlenker BREMSEN Scheiben LENKUNG (ZAHNSTANGE) Zahnstange - servounterstützt
REIFEN 235/45 R 18 ABMESSUNGEN; GEWICHTE 4.861/1.864/1.468 mm Länge/Breite/Höhe: 2.841 mm Radstand: Kofferraumvolumen: 625 - 1.760 l 1.605 kg Leergewicht: zul. Gesamtgewicht: 2.235 kg 2.200 kg Anhängelast: FAHRLEISTUNGEN 0–100 km/h: 9,1 s
V-max: 217 km/h
VERBRAUCH Stadt/Land/gesamt: Testverbrauch:
4,4 l 6,5 l Diesel
CO2-AUSSTOSS
116 g/km
PREIS E: ab 36.790,- inkl. NoVA & MwSt. Testwagenpreis E: 48.679,24 inkl. aller Abgaben
Unendliche Weiten im Innen- und im Kofferraum; das Laurin&-Klement-Modell ist hierzulande noch nicht bestellbar
produkttipp: Webasto-Standheizung ab 1.419,43 inkl. Mwst., zzgl. Montage
nähere Infos unter: www.webasto.at
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Spezial // Voll elektrisch
Eine Vision
Wie schnell etwas Wirklichkeit wird, lässt sich selten vorhersagen.
N
och im Sommer wäre hier zu lesen gewesen, dass sich der Elektro- beziehungsweise der HybridMarkt in den nächsten Jahren zwar weiterentwickeln werde, die ganz großen Sprünge aber noch ausbleiben werden, einfach deswegen, weil bei Benzin und Diesel noch zu viel Potenzial da sei. Ein paar Monate später ist alles anders. Hybrid- und Elektro mobilität sind in aller Munde, die Entwicklungsabteilungen werden aufgestockt und spätestens am Genfer Automobilsalon werden wir die ersten Modelle angreifen können. Schuld daran trägt in erster Linie der Abgasskandal von Volkswagen. Plötzlich steht der Diesel unter Dauerbeschuss, auf den Benziner werden die größtenteils selbsternannten Experten auch bald hinhauen. Höchste Zeit also, jenen Schwenk, der vielerorts erst in ein paar Jahren am Plan gestanden wäre, schon morgen oder besser noch heute zu vollziehen. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Volkswagen neu erfinden will und dabei kann es nur um alternative Antriebe gehen, wenn sich also ein paar tausend Spezialisten plötzlich dem Strom widmen dürfen und gewaltige Fortschritte binnen kürzester Zeit erwartet werden. Parallel zu den Experten des Volkswagen-Konzerns sind auch jene aller anderen deutschen Hersteller längst aktiv und auch die Franzosen werden nicht einfach nur zuschauen und die Japaner, die Koreaner und die Chinesen haben beim Thema Strom auch deutlich mehr Wissen gesammelt, als sie aktuell in ihren Modellen preisgeben. Auch wenn das für viele unverständlich klingen mag, wird zumindest Europa den Weg zur reinen Elektromobilität nicht auf direktem Wege, sondern mit dem Umweg über die Hybrid technologie gehen. Natürlich werden auch hier die oberen Fahrzeugklassen den Anfang machen, lässt sich doch dort die Hybridtechnik, bedingt durch Steuervorteile in verschiedenen Ländern, fast gratis an Bord schmuggeln. Die Allradmodelle betrachtend reicht hier schon jetzt das Spektrum vom Mitsubishi Outlander bis zum großen Range Rover und alle sind sie ohne Einschränkungen, vom Zusatzgewicht mal abgesehen, voll alltagstauglich und, sofern es das Basiskonzept zulässt, auch geländetauglich. Die nächste Zeit werden dabei die unterschiedlichen Hybridkonzepte parallel am Markt bestehen. Erst dann, wenn die Städte ernst machen und in gewissen Zonen den Verbrennungsmotor verbieten, eine Idee, die in der Politik jetzt auch plötzlich an Rasanz gewinnt, werden die Plug-in-Versionen einen großen Teil des Marktes für sich beanspruchen. Nicht extern aufladbare Hybridmodelle schaffen aktuell oft nur ein, zwei oder drei Kilometer rein elektrische
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Fortbewegung. Zu wenig, um durch Innenstädte oder spezielle Umweltzonen zu gelangen. 30 bis 50 Kilometer schaffen die am Markt befindlichen Plug-in-Hybrid-Modelle schon jetzt, mit der Weiterentwicklung der Batterientechnologie wird der eine oder andere Kilometer dann dazukommen und irgendwann macht es dann Klick und alles fährt rein elektrisch. Wenn wir 500 Kilometer Reichweite leistbar darstellen können und das Laden der Batterien in weniger als einer Viertelstunde erfolgen kann, dann wird auch der Verbrennungsmotor ausgedient haben. Vielleicht nicht gleich in allen Fahrzeugklassen, aber zumindest in jener bis 3,5 Tonnen. Diese Idee weitergesponnen, ergeben sich dann auch völlig neue Geländewagenmodelle. Solche, die mit Radnabenmotoren ausgestattet sind und bedingt durch das Fehlen klassischer Antriebswellen extrem gut verschränken und auch in anderen Disziplinen alles, was heute als guter Wert gilt, in den Schatten stellen wird. Auch wenn hier jeder Zeitrahmen viele Fragezeichen birgt, könnte es schon in zehn oder zwanzig Jahren so weit sein. Zeit genug also, uns ab sofort den Kopf darüber zu zerbrechen, wie wir all den dafür nötigen Strom generieren werden und wie wir das den Erdöl exportierenden Ländern erklären, die ohne den Erdölerlös wohl mit zusätzlichen Unruhen konfrontiert sein werden. Frei von Schattenseiten ist somit auch die Elektromobilität nicht. «
Reiner Elektroantrieb ist auch bei Land Rover ein Thema
Bilder: Werk
Vielerorts sind es noch Studien, die uns den Weg in eine elektrifizierte Zukunft weisen; w채hrend aktuell die Konzentration auf mehr Reichweite gelegt wird, h채lt der elektrische Antrieb in der Zukunft noch viel Potenzial bereit. Fragt sich nur, wo wir all den sauberen Strom herbekommen sollen?
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Bilder: mmotors
Spezial // Voll elektrisch BMW i8
Tßren, die sich so spektakulär Üffnen lassen, verzeiht man auch, dass die integrierten Seitenscheiben nicht voll versenkbar sind
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CoupE mit Zukunft?
Die Frage lautet eher, wie es passieren konnte, dass der aktuell sportlichste BMW auf Strom setzt.
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it „leicht, sportlich und heckgetrieben“ schufen sich die Bayern über Jahrzehnte eine Identität. Erst viel später kam das „M“ zum Vorschein, das ursprünglich den stärksten Dreier beflügelte, und zwischenzeitig gar auf SUV-Modellen zu finden ist, die zwar Leistung ohne Ende bieten, nicht aber die gewünschte sportliche Leichtigkeit. Auf der anderen Seite haben genau diese Modelle dazu beigetragen, dass Allradantrieb heute in fast jeder Baureihe der Bayern zu finden ist. Wenn sich BMW dann daran macht, alte Tugenden mit neuen technischen Errungenschaften zu kombinieren, dann kommt dabei mit viel Glück und noch mehr Fleiß ein nur 1.485 Kilogramm (ohne Fahrer) schwerer allradgetriebener Sportwagen heraus. In anderen deutschen Unternehmen wäre der neue i8 ein Auto, das man mal kurz aus der Forschungsabteilung holt, ein paar ausgewählte Journalisten damit rund um einen Ring rasen lässt, um es danach wieder verschwinden zu lassen. Ein paar Jahre später wird dann voll Stolz das Serienprodukt gezeigt, das bei Weitem nicht die Euphorie der Studie auslöst. BMW macht dies hier anders. Das Coupé mit Türen, die soweit ausladen, dass auf den meisten Schrägparkplätzen der Ein- und Ausstieg zum Lotteriespiel wird, sieht nicht nur futuristisch aus, es ist auch bei Weitem noch nicht fertig.
Noch viel wichtiger ist es, dass man es kaufen kann und es kostet nicht eine Million Euro, sondern sogar weniger als ein allradgetriebener Einstiegsneunelfer. Dass all dies viel Mut erfordert, ist offensichtlich. Sich in weiterer Folge über den speziell für weniger gelenkige Menschen etwas unbequemen Einstieg zu mokieren, ist demnach nicht angebracht. Vielmehr geht es darum, die Unmengen an Carbon zu genießen, die BMW für die Schaffung der Fahrgastzelle verbraucht hat. Dass das Carbon da und dort schon ein wenig abgenutzt ist, spielt keine Rolle. Nein, im Gegenteil, es gibt dem Sportler einen eigenständigen Charakter, wie er andernorts viel zu oft unter die Räder kommt. Zu diesem Überfluss an moderner Leichtigkeit passt auch der reichliche Einsatz von Aluminium
Wenn es die Strecke zulässt, wird von blau auf rot gestellt, und damit der Fahrspaß nochmals deutlich angehoben
bei Fahrwerk- und Antriebskomponenten. Spätestens jetzt wird klar, dass die Bayern hier kein Geld verdienen, zumindest nicht bei den aktuellen Stückzahlen, die sich für so einen Sportwagen realisieren lassen. 362 PS sind immer noch ein guter Wert, auch dann, wenn der eine oder andere Kompaktwagen bereits ein paar mehr davon vorweisen kann. Beim i8 entstehen sie durch das Zusammenspiel eines 231 PS starken Dreizylinder-Turbo-Benziners und eines 131 PS starken Elektromotors. Der Benziner packt seine Kraft dabei auf die Hinterachse, der Elektromotor ist für die Vorderachse zuständig, wodurch sich ohne weitere Eingriffe eine gelungene Kraftverteilung ergibt. Rein elektrisch sind hier rund 30 Kilometer schaffbar, nimmt man die 42 Liter Benzin mit dazu, steigt die Reichweite auf insgesamt 600 Kilometer. Volle Alltagstauglichkeit ist somit gegeben. Das ist insofern wichtig, weil kaum ein i8-Käufer künftig noch ein anderes Auto fahren wollen wird. Die Sitze wie ein Maßanzug, die Beschleunigung auf Tempo 100 in nur 4,4 Sekunden und eine Spitze von 250 km/h, da darf die Zukunft täglich vorbeischauen. Was diese Werte aber nicht verraten, ist der Fahrspaß. Natürlich könnten die schmal bauenden Vorderräder noch mehr Grip aufbauen, die Elektro-Power viel länger halten und die blauen beziehungsweise roten Farbtöne im Innenraum etwas weniger kräftig ausfallen, doch würde daran auch der Charakter leiden. Mit dem i8 gelingt es BMW, die Freude am Fahren mit neuer Spannung zu versehen. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch den Fahrer. «
Einsame Landstraßen sind sein Revier – der i8 trägt dabei die Gene des M1 in eine neue Zeit
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Bilder: mmotors
Spezial // Voll elektrisch Tesla Modell S - P85D
F端rchtet euch nicht Tesla hat den Antrieb revolutioniert, nicht das Auto.
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ie ausfahrenden Türgriffe sind ein feiner Zug. Dass sich der Türgriff auch noch gut anfühlt, zeigt, dass da jemand seine Hausaufgaben gemacht hat. Das bestätigt in weiterer Folge auch der fein geschnittene Sportsitz, in den man als Fahrer hineinfällt. Der erste Blick gehört dann dem XXL-Display in der Mittelkonsole, das genau so auf den Fahrer gerichtet ist, wie das früher mal Armaturenbretter bei BMW waren.
Elektroautofahren verlangt nach einer Eingewöhnung, speziell in der Leistungsluxus-Liga. Wir wissen jetzt, dass das Gaspedal in der Stadt nur gestreichelt werden will, was immerhin dazu führt, dass die nächste Kollision zwischen Hinterkopf und Kopfstütze erst am Beschleunigungsstreifen der Autobahn erfolgt. Sollten wir irgendwann alle mal Elektro fahren, dürfen diese baulichen Einrichtungen ersatzlos entfallen. Bei dieser Beschleunigung braucht niemand mehr einen Beschleunigungsstreifen.
Nur die vielen Fingerabdrücke, die sich auch mit viel Wischerei nicht nachhaltig entfernen lassen, trüben die Freu- In der Praxis noch viel beeindruckende, hier herumzudrücken. Das haben der als der Elektroschub ist der eben schon zu viele vor einem erledigt, wo- erst im Modell S nachgerüstete Automit aber auch alle wepilot. Zweimal angesentlichen Dinge schon klickt und schon fährt mal eingestellt sind. der Tesla ganz von alDen Blick nach vorn lein. Das macht er besgerichtet, versteckt sich ser, weil feinfühliger ein kaum weniger spekund überlegter, als alle takuläres Display hinter anderen Luxuslimoueinem lieblos platziersinen, was auch daran ten Multifunktionslenkliegen könnte, dass das rad mit gerade mal zwei Lenkrad nicht alle paar patscherten Knöpfen. Sekunden berührt werSchade auch, dass all den muss. die Dinge, die sich zwischen Fahrer und BeiEin Viertelstunde Zeifahrer ablegen lassen, tung lesen bis Altlengda ist locker für eine bach – kein Problem, Handvoll Kaffeedosen, bis Linz geht sich schon Schlüsselbund, Handy ein ganzes Magazin und jede Menge Gumaus. Muss man wollen, mibären Platz, nicht funktioniert aber. Auf fixiert werden können, Das große Display dominiert den die Idee, für den maInnenraum; Erdansichten wie sonst was bei 700 PS nicht ximalen Nervenkitzel nur am Laptop; die Darstellungen sehr überlegt wirkt. nach hinten zu kletam Display sind perfekt tern, wird aus purer Den Wahlhebel auf D gestellt, darf Feigheit verzichtet, auch wenn längst nun auch das Strompedal zu Boden ge- bewiesen ist, dass das den Tesla nicht drückt werden. Alle und zwar wirklich aus der Ruhe bringt. Schluss ist vermutalle im Fahrzeug abgelegten Kleinteile lich erst, wenn der Saft zu Ende ist. finden sich Sekundenbruchteile später im hintersten Winkel des Fahrgastrau- Mit dem großen Batterie-Package an mes, nur der Kopf des Fahrers begnügt Bord und einer einigermaßen sorgsasich damit, an der ziemlich unbeque- men Fahrweise dauert das von Wien men Kopfstütze zu zerschellen, und bis nach Kitzbühel oder gar noch weidabei sind die für den Sprint auf Tempo ter. Fein, dass für Reisen dieser Art 100 angegebenen 3,3 Sekunden noch auch ein ordentlicher Gepäckraum benicht mal zur Hälfte vorbei. reitsteht, in dem nur das lose herum-
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Spezial // Voll elektrisch Tesla Modell S - P85D
liegende Ladekabel ein bisschen die Freude am Stromen trübt. Die Idee, im schönen Tirol angekommen, das Luftfahrwerk am Touchscreen hochzustellen und dann dank Allradantrieb jedem Basis-SUV im Tiefschnee die Show zu stehlen, macht vieles wieder gut. Die Idee, ewig nach einer passenden Steckdose zu suchen, gilt es schnell zu verdrängen. Auch die spontane Heimreise, auch welchem Grund auch immer, fällt ersatzlos aus.
In diesen Sitzen fühlen sich auch Europäer richtig wohl; Seitenhalt und Komfort sind noch besser, als man auf den ersten Blick vermuten würde; nettes Designelement mit Chrom an den passenden Stellen – die Außenspiegel
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All diese konstruktionsbedingten Vor- und Nachteile verinnerlicht und ausreichend Sonne durch das große Schiebedach genossen, ist endlich Zeit, zu hinterfragen, was der Tesla eigentlich nicht kann. Die Antwort darauf fällt auch ohne Anspruch auf Vollständigkeit überraschend lang aus. Das Ambiente im Innenraum ist ganz klar amerikanische Mittelklasse und die war in Europa noch nie sehr gefragt. Frei von jedem Feingefühl auch die Fahrwerkabstimmung, das Feedback der Lenkung oder die Haptik der verbauten Materialien. Für ein Elektroauto ist der Tesla zudem richtig laut. Die hinteren Sitze sind nur von Kindern zu benutzen, weil Men-
schen ab 1,75 Meter Größe hier nicht ohne Verrenkungen ein- oder aussteigen können. Natürlich ist die gebotene Beschleunigung beeindruckend, doch schon in der ersten Kurve hat man die Wahl zwischen massivem Abflug und elektronisch zu Tode geregeltem Schritttempo. Von seiner dramatischen Seite zeigt sich hier auch das Gewicht der Batterien, da fühlt sich ein Range Rover fast leichtfüßiger an, zumindest dann, wenn es sich um den normalen Diesel ganz ohne Hybrid handelt. Individuelle Einstellungen sind an Bord des Tesla unerwünscht, die Deaktivierung der gar fürsorglich agierenden Tempobremsen ausgeschlossen. Wir Europäer mögen das eigentlich nicht, die Motorjournalisten unter uns noch viel weniger. Auch auf die Gefahr hin, mich hier weit aus dem Fenster zu lehnen, behaupte ich, dass der immerhin fast 140.000 Euro teure Testwagen, mal abgesehen vom Elektroantrieb und dem beeindruckenden Autopiloten, keine Chance gegen einen gerade mal 40.000 Euro teuren Skoda Superb mit 150-Diesel-PS und Allradantrieb hat. Der Skoda hat mehr Platz, mehr Kom-
fort, mehr nutzbare Traktion und als wäre das noch nicht genug, auch noch die hochwertigeren Materialien im Innenraum. Tempo 200 ist möglich und ein Verbrauch von sechs Liter Diesel im Alltag erfahrbar. Mehr braucht kein Mensch. Erst wenn es ans Fahrwerk geht, muss es ein 5er-BMW oder ein Audi A6 sein, um dem Tesla auch hier Paroli bieten zu können. Der immer wieder durchsickernde Vergleich mit einer S-Klasse oder einem 7er darf getrost ignoriert werden. Nicht aus Überheblichkeit, sondern weil er einfach falsch ist. Mag sein, dass dieser Test keinen Tesla-Jünger in die Welt der Verbrenner zurückholt. Ist auch egal. Viel wichtiger ist es, zu wissen, dass die europäische Autoindustrie vermutlich schneller lernen wird, mit der Elektrifizierung umzugehen, als es Tesla gelingen wird, ein Auto so weit zu verfeinern, dass es die echten automobilen Ansprüche des europäischen Marktes erfüllen kann. Was aber nicht heißen soll, dass die betroffenen Marken ihren Elektroschlaf noch ein paar Jahre weiterführen dürfen, denn dann müssen wir uns vielleicht doch noch fürchten. «
Jagdliche Traktion Die Hohe Jagd & Fischerei präsentiert auch 2016 die Sonderschau „absolut allrad“.
M
it einer eigenen Halle, in der sich alles rund um das Thema 4x4 dreht, lockt die absolut allrad. Sie ergänzt das Angebot der mehr als 500 jagdlichen Aussteller um rund zehn Automobilmarken und viele Zubehöranbieter. Seit Jahren ein Fixstarter dabei ist die Marke Suzuki, die seit Jahrzehnten eine sehr enge Bindung zum jagdlichen Treiben aufweisen kann. Mit dem kompletten Pickup-Programm in Salzburg vertreten ist auch Lokalmatador Isuzu, der auf der Vienna Autoshow nicht mit dabei ist und die absolut allrad somit traditionell als Saisonstart nutzt. Sehenswert sind dabei auch die unterschiedlichsten Aufbaulösungen, die Isuzu zeigt. Ganz auf das Thema Pickup fokussiert ist diesmal auch Mitsubishi mit dem brandneuen L 200. Zu sehen aber auch viele weitere Mitsubishi-Modelle. Direkt neben Mitsubishi zeigt auch 2016 die Marke Hyundai ihre neues-
ten Modelle, darunter der eben erst überarbeitete Santa Fe und natürlich der neue Tucson. Mit einem großen Allradstand ist in Salzburg auch Skoda vertreten, welche Modelle dort gezeigt werden, war zu Redaktionsschluss jedoch noch nicht bekannt. Mit Mercedes-Benz Nutzfahrzeugen ist die Pappas Gruppe vor Ort, während die Grazer Mercedes-Benz-G-Spezialisten S-Tec verschiedene OffroadUmbauten im Gepäck haben. Geht es um das Thema Zubehör, so führt auch auf der absolut allrad kein Weg am Angebot der Firma Taubenreuther vorbei. Neben den neuesten Warn-Winden und den ARB-Hardtops gibt es hier spezielle Fahrwerke, Dachzelte, aber auch für den Jagdbereich maßgeschneiderte Innenausbauten zu sehen.
Serienmäßig reviertauglich, der neue Mitsubishi L200
Besuchern, viele von ihnen werden dabei auch der Sonderschau absolut allrad einen Besuch abstatten, um sich Infos zum Thema 4x4 zu holen. Das 4wd Magazin ist dabei wie schon in den letzten Jahren ebenfalls vor Ort und freut sich über Ihren Besuch. INFO: www.absolut-allrad.at «
Geöffnet vom 25. bis zum 28. Februar rechnet die Reed Messe Salzburg als Veranstalter erneut mit rund 40.000
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unterwegs // Trends und Neuheiten
Praktisch & Bequem
Für Reisende und solche, die es erst noch werden wollen.
Camper-Navi Wer schon mal mit einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen unterwegs war, kennt die Situation genau. Plötzlich ist die Straße zu schmal, zu steil, der Tunnel zu niedrig oder die Brücke zu schwach gebaut. Garmin schützt mit der Camper 660 LMT-D Navigation vor solchen Situationen, in dem die Routen an das eigene Fahrzeug angepasst werden können. Möglich macht dies eine extrem große Datenbank, die auch zusätzliche Services bereithält.
leichtes Gelände Mit dem neuen Tab bringt Wohnwagenprofi Knaus Tabbert jetzt ein besonders leichtes Modell, das auch vor leichtem Gelände nicht zurückschreckt, in den Handel. Retro ist dabei ganz bewusst nur das Design. In Sachen Komfort, Ausstattung und Sicherheit ist der Tab dagegen am Letztstand. Angeboten wird der Tab in zwei Längen und drei Ausstattungen. Das Topmodell hat dabei sogar ein Bad an Bord.
Freizeitoptimiert Natürlich kann auch ein ganz normaler Caddy Kastenwagen als Basis für das Wochenendlager herangezogen werden, deutlich bequemer ist es allerdings, zu einer Version zu greifen, die werksseitig bereits auf genau solche Einsätze vorbereitet ist. Beim fünfsitzigen Caddy Beach wären da das ausklappbare Doppelbett oder die mit Magneten zu befestigenden Vorhänge. Praktisch auch die Option, Taschen links und rechts im Heckbereich anzubringen. Zusätzlich offeriert Volkswagen auch ein Campingpaket inklusive Faltstühlen, Klapptisch und einem Heckzelt, in dem man sich auch bequem umziehen kann.
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Sonnenschutz
Bunte Mischung
Als Zubehöranbieter für das gesamte Camping-Segment ist Dometic überall dort aktiv, wo es darum geht, das Reiseklima zu verbessern. Großflächige Markisen bieten sich da ganz speziell an. Jüngstes Produkt ist ein Komplettpaket, das auf den Fiat Ducati maßgeschneidert ist, selbstverständlich auch für die Allradversion.
Manchmal sind es die einfachen Dinge, an denen man im Urlaub die größte Freude hat. So sieht das auch die junge Firma Flowcamper, der es gelingt, einen reisetauglichen T6 um verhältnismäßig wenig Geld anbieten zu können, ohne dabei auf einen Grundkomfort zu verzichten
Mehr koffer als kanister
Wer auch bei Flugzeugreisen ein wenig Abenteuerflair genießen will, bekommt dies mit dem neuen G-Case Trolley. Das pulverbeschichtete Metallgehäuse wird in vier verschiedenen Farben angeboten.
Stabile verbindung Gut gekühlt Passend für jeden Pkw, aber auch in jedem Reisemobil eine gute Ergänzung zu fest eingebauten Kühlschränken ist die Waeco-Cool-Fun-Kühlbox. Mit 25 oder 29 Liter Fassungsvermögen ist sie nicht nur sehr praktisch, dank schwarz-grauer Lackierung und markanter Designelemente sieht sie auch richtig fesch aus.
Wer genug von umherfliegenden iPhones hat, ist hier richtig. Mit der Halterung i-Bracket ist es möglich, auch alle anderen gängigen Smartphone-Modelle nicht nur am Fahrrad oder am Motorrad, sondern ebenso im Auto perfekt zu fixieren.
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unterwegs // Bliss Mobil
Tagsüber das Wohn-EssZimmer; in der Nacht wird von der Decke ein Doppelbett abgesenkt Montiert oder besser gesagt fixiert auf dem neuen hochgeländetauglichen UnimogFahrgestell, gibt es kaum noch unüberwindbare Hindernisse für den Wohnkoffer
Living in the box Von der Idee, weltweit im gleichen Zuhause daheim zu sein.
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er Caravan Salon in Düsseldorf hat erneut gezeigt, dass in der Oberliga der Expeditionsmobile auch Einfamilienhäuser eingetauscht werden dürfen. Im Gegenzug wird Luxus und bei Bedarf hochkarätige Allradtechnik gereicht, oftmals aber nicht die gewünschte Mobilität. Einen ausgewachsenen Dreiachser zu verschiffen, um ihn nach Südamerika, Australien oder sonst wohin mitzunehmen, bedarf umfangreicher Vorbereitungen und auch die Kosten für ein solches Unterfangen sind enorm. Dann doch lieber wieder Gardasee und Marokko oder doch nicht.
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Genau jetzt trifft die holländische Firma Bliss auf den Plan, fragt die persönlichen Raumbedürfnisse ab und entscheidet in weiterer Folge, wie groß der zu Ihnen passende Container nun sein muss. Ein entsprechendes Angebot folgt und zur persönlichen Überraschung fällt es zumindest in der Einstiegsversion kaum höher aus als ein herkömmlicher Camper mit etwas Komfort an Bord. Der Haken dabei, das zum Transport nötige Basisfahrzeug ist im Angebot nicht inkludiert. Ein Bliss Wohnmobil verspricht maximale Mobilität und die ist für einen genormten Container relativ leicht und
auch ziemlich günstig darstellbar. Ein passendes Basisfahrzeug wird dann vor Ort angeschafft und auch wieder verkauft. Das soll Kosten sparen, zumal alle relevanten technischen Dinge im Wohncontainer Platz finden und somit mit Ausnahme der Geländetauglichkeit keine hohen Anforderungen an die Basis gestellt werden. Verzichten heißt es somit nur auf praktische Markisen oder außenliegende Fahrradträger, das war es dann aber auch schon. Schon in der zweitkleinsten Kabine, wie sie uns für ein erstes Kennenlernen zur Verfügung stand, ist Platz für zwei Erwachsene und zwei Jugendliche. Dazu eine gemütliche Couch, eine praktische Küche und ein Bad, in dem sich nicht zu sehr ausladende Personen auf Anhieb wohlfühlen. Was jedoch auch fehlt, ist die direkte Verbindung zwischen Fahrerkabine und Wohnaufbau, was speziell in unsichereren Gegenden für eine gewisse Beengung sorgt, da man nicht einfach abhauen kann. Hier bedarf es entsprechender Verbesserungen.
Unimog, ausgerüstet mit Reifendruckregelanlage und dem sehr lebendigen 231 PS starken Euro-6-Aggregat, hat mit der voll ausgebauten, aber ohne Urlaubsequipment angetretenen Kabine in allen Lebenslagen leichtes Spiel. Fast so, als ob er am Heck einfach nur eine leere Ladefläche aufgebaut hätte, zieht er im weichen Sand seine Spur, klettert 50 Zentimeter hohe Stufen empor und schreckt auch vor extremer Verschränkung nicht zurück. Nur dort, wo es gilt, den maximalen Schrägfahrwinkel auszuloten, zeigt sich der Unimog mit Wohncontainer eine Spur kippeliger, als man dies sonst von ihm gewohnt ist. Der Fairness halber sei hier auch erwähnt, dass mit manch fix aufgebauter Expeditionskabine solche Strecken erst gar nicht befahrbar sind. Einfach weil sie bereits bei deutlich weniger Grad Steigung oder Schrägfahrwinkel kapitulieren beziehungsweise umfallen. Zusätzlich kommt beim Unimog als Basisfahrzeug der extrem flexible Rahmen zum Tragen und da ist es auch ein Vorteil, dass der Container keine Berührungspunkte mit der Kabine hat.
Dass der Bliss Container nicht nur praktisch aussieht, sondern auch richtig geländetauglich ist, durfte er, aufgebaut auf einem neuen Unimog, bei Testfahrten in einem Gelände in der Nähe von Berlin unter Beweis stellen. Der
Ob es zur gefahrenen Version eine noch interessantere gäbe? Ja, eine mit Doppelkabine mit viel zusätzlichem Platz und soviel Sitzplätzen, dass der gebotene Schlafraum im Container auch wirklich genutzt werden kann. «
Die Dusche bietet ausreichend Platz, die Küche eine vollwertige Ausstattung und der Fahrplatz jede Menge Fahrspaß auf und speziell abseits der Straße
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Clubszene // 4x4 Wintertreffen / Kärntner Schneerallye
Veranstalter Daniel Muralter umgeben von zwei Glücks bringern; passende Rampen für Groß und Klein
10 Jahre 4x4-Hilfe Spaß bei der Sache zu haben und gleichzeitig anderen Menschen zu helfen, gibt es jetzt seit einem Jahrzehnt.
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s ist ein wenig wie in einer Filmszene von Jurassic Park. Von allen Seiten tauchen plötzlich Jeeps, Suzukis, Land Rovers & Konsorten auf. Wie Urzeitviecher krabbeln sie über Erdhügel und kriechen hinter dichten Gebüschen vor, langsam und bedächtig und positionieren sich, wie von Zauberhand dirigiert, nahezu perfekt fürs Gruppenfoto. „Das hat besser geklappt, als bei unseren Trial-Bewerben“, gleichaltrige Schulkollegen ihr Hobby schon mal als „verrückt“ bezeichnen.
Am Samstag, dem 23. Jänner, ist es wieder soweit. Dann setzen sich 4x4-Besitzer aus ganz Österreich, die sich zuvor auf der Homepage www.4x4-Hilfe.at angemeldet haben, in Richtung Kirchdorf an der Krems in Bewegung. Dort angekommen, wird ab halb acht Aufstellung in der Fußgängerzone genommen, das Startbüro öffnet eine Viertelstunde später seine Pforten, die Fahrerbesprechung ist für zwanzig Minuten vor neun angesetzt. Gestartet wird dann ab neun Uhr, wobei die Freiwillige Feuerwehr vor Ort mit Rat und Tat bereitsteht. Im Ziel werden die ersten Fahrzeuge am späteren Nachmittag erwartet, wobei auch die letzten Teilnehmer noch rechtzeitig zum Abendessen in Steyr-Garsten eintreffen sollten.
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Verwendet wird das gesammelte Geld für die FeuerwehrJugend und für verschiedene karitative Vereins projekte.
Beim 4x4 Wintertreffen sind moderne und historische Geländewagen gleichermaßen willkommen. Maximale Offroadtauglichkeit ist ebenso wenig notwendig wie viel Leistung. Im Prinzip reicht auch ein gutes SUV, zumindest dann, wenn es über eine entsprechende Bodenfreiheit verfügt. Keinesfalls fehlen darf an Bord eine Portion Allgemeinwissen und das Interesse, auch kniffelige Aufgaben zu lösen. Nur so kann die Chance auf eine Topplatzierung gewahrt werden. Wie schon in den letzten neun Jahren steht ein Gewinner immer schon im Vorfeld fest. Es ist der gute Zweck, dem der Reinerlös der Veranstaltung zugute kommt. Bei 60 Euro Startgeld pro Fahrzeug kommt da schon einiges zusammen, auch wenn darin das Abendessen inkludiert ist. Verwendet wird das gesammelte Geld für die FeuerwehrJugend und für verschiedene karitative Vereinsprojekte. Eine komplette Dokumentation der Tätigkeiten stellt Veranstalter Daniel Muralter bei Bedarf gerne zur Verfügung, über die größeren Projekte informiert Muralter bei der Siegerehrung und natürlich auch auf der Homepage www.4x4-Hilfe.at «
Historisch wertvoll Wenn mit Ketten bestückte Museumsstücke unterwegs sind, dann ist wieder Schneerallye angesagt.
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radition wird in Kärnten unverändert groß geschrieben. Da macht auch die legendäre Kärntner Schneerallye keine Ausnahme. Sie findet heuer bereits zum 39. Mal statt und das, wie gewöhnt, Ende Jänner. Konkret in der Zeit vom 22. bis zum 24. Jänner, wobei zumindest die Besitzer historischer Allradfahrzeuge, die vor 1986 gebaut wurden, wählen dürfen, ob sie lieber beim 4x4-Hilfe-Treffen in Kirchdorf oder doch bei der Schneerallye rund um die Simonhöhe in St. Urban bei Feldkirchen teilnehmen wollen. Da wie dort ist die Teilnehmerzahl begrenzt, in Kärnten stehen 60 Startplätze zur Verfügung und die sind normalerweise rasch ausgebucht. Wer die Vorausscheidung geschafft hat, bekommt bereits am Freitag, dem 22. Jänner, eine geführte nächtliche Ausfahrt geboten. Der Startpunkt dafür ist das Hotel Alpenblick in St. Urban. Der Hauptveranstaltungstag ist dann der 23. Jänner. Das ist auch der Tag, an dem ein Parcours absolviert werden muss, der ohne Ketten in der Regel nicht zu befahren ist. Wem das noch nicht reicht, der kann am Sonntag an einer weiteren Ausfahrt teilnehmen. Als Veranstalter der Kärntner Schneerallye für historische Fahrzeuge fungiert der bereits 1974 gegründete Kärntner Motor Veteranen Club, der sich über Anmeldungen bis spätestens 8. Jänner 2016 freut. Alle Infos dazu unter www.kmvc.at «
Mit einem alten Pinzgauer oder einem Land Rover ist man hier auf jeden Fall gut angezogen
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Advertorial
Qualität aus erster Hand In einem harten Wettbewerb stehend sichert sich Kumho den Erstausrüsterstatus bei großen Allradmarken.
Zu dem Reifen, der am Neuwagen montiert ist, hat der Käufer im Regelfall einen deutlich engeren Bezug als zu jenen Reifen, die im weiteren Autoleben aufgezogen werden. Hier ergeben sich rasch Erfahrungswerte und abhängig davon, ob diese gut oder schlecht sind, steht die jeweilige Marke beim ersten Wechsel auf der Einkaufsliste oder eben nicht. Bevor jedoch eine Marke als Erstausrüster bei renommierten Herstellern „angelobt“ wird, muss sie sich auch unter extremen Testbedingungen bewähren, soll sie doch das Potenzial des jeweiligen Fahrzeuges bestmöglich darstellen. Kumho setzt dabei unter anderem auf den Motorsporteinsatz und damit auf zum Teil wirklich extreme Belastungen. Wie diese aussehen können, durften wir heuer an Bord eines für Rallye-Einsätze umgebauten Land Rover Defender erleben, der unsererseits mit hoher Geschwindigkeit durch extrem schweres Gelände gejagt wurde. Zwei Tage Vollgas brachten den Reifen dabei nie aus der Ruhe. Ganz im Gegenteil, das Rallye-Profil bewährte sich auf Sand und Schotter genauso wie im Schlamm oder auf spitzen Felsen. Die aus diesen Reifen gezogenen Erfahrungswerte sind es dann auch, die Kumho dabei helfen, Top-Qualität für ganz „normale“ Allradmodelle anzubieten und dabei bei immer mehr Marken in die Gruppe der Erstausrüster aufgenommen zu werden.
auch bei den sportlich orientierten Allrad-Vans wie der Mercedes-Benz BKlasse. Hier kommt der Kumho Ecsta HM KH 31 zum Einsatz. Entwickelt wurde dieser Reifen von Kumho-Ingenieuren, um auch höchsten europäischen Anforderungen, wie sie auch MercedesBenz stellt, gerecht zu werden. Finale Tests hat Kumho dann auch auf europäischen Strecken absolviert. Gefertigt werden die Kumho-Reifenmodelle dabei in insgesamt acht Fabriken. Drei davon befinden sich in Korea, vier in China und eine in Vietnam.
Jeep Renegade Zu den erfolgreichsten Einstiegs-SUVModellen am Markt zählt zweifellos der neue Jeep Renegade. Für ihn hat sich Kumho mit dem Crugen Premium im 17- und 18-Zoll-Format in der Erstausrüstung qualifiziert. Jeep beziehungsweise Konzernmutter Fiat setzen damit den Weg, der mit der Kumho-Erstausrüstung der Modelle Grand Cherokee und Fiat Freemont eingeschlagen wurde, erfolgreich fort. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der Kumho-Reifen waren seitens Jeep unter anderem die Handling-Eigenschaften, der Fahrkomfort und die geringe Geräuschentwicklung des Crugen Premium.
Mercedes-Benz B-Klasse Erfolgreich ist Kumho aber nicht nur im kompakten SUV-Segment, sondern
Mercedes-Benz G-Klasse Dass die Mercedes-Benz G-Klasse zu den besten Geländewagen der Welt zählt, ist hinlänglich bekannt. Seit Jahrzehnten in Graz gebaut und weltweit nachgefragt, ist die G-Klasse auch eine Visitenkarte österreichischer Allradkompetenz. Dass Kumho auch hier als Erstausrüster aktiv ist, wissen vermutlich nur echte Insider. Zum Einsatz gelangt hier das Profil Solus KL 21 im 18-Zoll-Format. Dieser Hightech-Reifen verfügt über ein neues symmetrisches Profil, das den Rollwiderstand nochmals senkt. Maßstäbe setzt der in Vietnam gefertigte Reifen auch in Bezug auf Laufleistung und Traktion. Der Fahrstabilität kommt zudem die breite Lauffläche entgegen.
Advertorial
Spezial // James Bond
Austro Bond allrad
Für SPECTRE führte es den bekanntesten Agenten der Kinowelt nach Altaussee, Sölden und Obertilliach. Stets mit dabei ein oder mehrere Modelle der Marke Land Rover.
I
n einem Bond mitzuspielen, hilft Autos, die danach streben, Kult zu werden, auf jeden Fall. Das gilt nicht nur für die vielen Aston-Martin-Modelle, die in den bisherigen 007-Episoden mitgewirkt haben und dabei fallweise auch ziemlich zerstört wurden, sondern auch für all die Gaststars, die hier meist mit dramatisch überhöhter Geschwindigkeit über die Kinoleinwand rasten.
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Denken wir nur an die mehr in der Luft als am Boden unterwegs seiende Ente oder an den Auftritt des großartigen BMW Z8. Zuletzt war es im Jahr 2012 ein Defender, der den Skyfall-Besuchern im Gedächtnis blieb, und dennoch hat es vermutlich niemanden gestört, dass jede Menge LandRover-Modelle auch im jüngsten Streifen mit dabei sind. In Wirklichkeit passt der im Prinzip nur aus Schrulligkeiten zusammengesetzte Defender (hier in der Minderheitenversion 110 Pickup) wohl besser zu Bond als jedes andere Auto, den legendären Lotus Esprit Turbo insofern ausgenommen, weil er zwar tauchen kann, aber keinen Allradantrieb bietet.
Nicht nur, aber auch weil der aktuelle Bond jede Menge Österreich zeigt, war und ist dieser Film in aller Munde. Da wäre die spektakuläre Bergstraße von Sölden rauf auf den Rettenbachferner Gletscher oder das Geheimversteck im letzten Winkel des Altausseer Sees. Dort, wo sonst nicht mal für Hochzeitsautos aus dem Hause Land Rover eine Zufahrtsgenehmigung erteilt und im Alltag gute Wirtshausküche geboten wird, fliegen dermaßen die Fetzen, dass man sich wundert, dass der Gasthausbetrieb jemals wieder aufgenommen werden konnte. In Obertilliach dann der große Showdown, die Verfolgungsjagd, bei der zwei Defender, ein Range Rover Sport und das eine oder andere im Weg stehende Bauwerk zu Bruch gehen. Anlässlich der heimischen Kinopremiere, bei der eine Vielzahl an Land-Rover-Händlern zugegen war, mokierte sich dennoch niemand darüber, dass es dem Range-Rover-SportPiloten, dessen SVR-Ausführung bereits ab Werk 550 PS bietet, nicht gelingt, die mit extra großen Rädern ausgestatteten Defender-Modelle abzuschütteln. Macht nichts, stimmt doch auch sonst kaum etwas mit der Wirklichkeit überein. Dabei fast ein wenig bedauerlich, dass die wilde Land-Rover-Verfolgungsjagd von einem großen US-Pickup-Modell gefilmt wurde und dieser Pickup somit vorneweg wirklich sehr spektakulär unterwegs war. Eine Filmrolle bekam er deswegen trotzdem nicht.
Einen Defender 110 PU mit Gebrauchsspuren gab es schon 2012 zu bewundern
Maximaler Aufwand ist für 007 ein absolutes Muss
Einzig die Frage, warum das neue Evoque Cabrio nicht einmal einen klitzekleinen Auftritt bekommen hat, bleibt nach einem recht langen Spectre offen. Miss Moneypenny, die bereits auf Defender-Erfahrung in Istanbul zurückgreifen kann, hat bereits gezeigt, wie gut das neue Cabrio zu ihr oder sie zu ihm passt. Ob das ausreicht, um im 25. Bond gemeinsam aufzutreten, weiß aktuell noch niemand. Im Bereich des Möglichen sollte es aber schon sein, da sind sich alle, die die Bilder bereits gesehen haben, einig. «
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unterwegs // VW Amarok in Botswana
Im Amarok durch Afrika
Bilder: mmotors / Werk
Drei Tage lang durften wir diese Idee intensiv verfolgen.
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W
eihnachten war heuer schon Ende November und das Christkind war wirklich brav. Es brachte uns einen Ausflug nach Botswana. Ziel dabei, den Volkswagen Amarok noch besser kennenzulernen – was wir natürlich gerne gemacht haben. Auch mit modernstem Fluggerät dauert es mehr als 18 Stunden, um von Wien über Frankfurt und Johannesburg nach Maun in Botswana zu gelangen. Maun liegt im Norden von Botswana und ist einer der wichtigsten Drehscheiben für qualitativ höherwertige Safari-Reisen. Das Land Botswana ist dabei fast doppelt so groß wie Deutschland und beherbergt dabei nur zwei Millionen Einwohner. Die Zahl der Menschen, die in Botswana leben, ist damit kaum größer als die Zahl der Elefanten, auf die man dort treffen kann. Das gesamte Afrika betrachtend ist rund ein Drittel aller Elefanten hier zu Hause. Diese Menge erklärt auch die Bedeutung der Tourismusbranche für dieses Land. Ebenfalls sehr wesentlich für die Wirtschaftsleistung sind sonst eigentlich nur noch der Diamantenabbau und der dazugehörige Handel. Wer also viel Geld, aber wenig Zeit für eine entsprechende Vorbereitung hat, bucht eine Safari in einer der Nationalparks, beispielsweise im Chobe National Park. Von einem Chauffeur durch den Busch von Botswana transportiert werden, ist nett, besser ist es aber, wenn man als Motorjournalist selbst ans Steuer darf so wie hier. Dazu kommt in unserem Fall noch die Idee, mitten im Busch auch zu übernachten. In der Einladung war zu lesen gewesen, dass ein Schlafsack mitzubringen sei, die Zelte würden vor Ort gestellt werden. Doch davor durften wir noch einmal ins Hotel. Ein sehr nettes übrigens, mitten in Maun.
Quasi als Vorgeschmack auf die nächsten Tage durfte das zu befahrende Gelände bereits aus der Luft erkundet werden. Toll, nach knapp einem Tag in der Luft, gleich wieder abzuheben. Diesmal in kompakten Siebensitzern, die nicht nur fast überall landen können, sondern dies auch tun. Der Rundflug über das 20.000 Quadratkilometer große Okavangodelta bestätigte den bereits gehegten Verdacht, dass es hier nicht nur Elefanten geben würde, auch an Giraffen, Hippos und anderem Getier schien es hier nicht zu mangeln. Zurück im Hotel ging es zum Abendessen und zur Teambesprechung. Nach den üblichen Frage- und Antwort-Runden dann eine kurze Beschreibung der Fahrzeuge und die Zuteilung dieser auf Zwei-Personen-Teams. Die hier eingesetzten Amarok-Modelle sind beinahe serienmäßig. Den klimatischen Bedingungen angepasst, fallen nur die aus dem Hause Seikel stammende Luftansaugung samt Zusatzfilter und die Hardtops auf. Nicht gleich zu sehen, aber ebenfalls relevant, das höhergelegte Fahrwerk und der gut geschützte Unterboden. Technisch hat sich Volkswagen Nutzfahrzeuge für die 180 PS starke Automatik entschieden und damit auf die nur für die Modelle mit zuschaltbarem Allradantrieb und Sechsganggetriebe verfügbare Untersetzung verzichtet. Die achtgängige Automatikversion ist in jedem Fall einfacher und bequemer zu fahren und stößt hier nicht an ihre technische Grenze. Somit eine ganz richtige Entscheidung, wie die von Volkswagen längst wussten. Schon im Vorfeld unserer Reise durften die Fahrzeuge binnen weniger Monate rund 60.000 Kilometer auf afrikanischem Boden absolvieren.
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unterwegs // VW Amarok in Botswana
Als Motorjournalist reagiert man auf Fahrzeuge mit so hoher Kilometerleistung instinktiv mit großem Befremden. Nach so vielen Kilometern kann doch nur noch kaltverformtes Blech übrig sein. In diesem Fall war die Angst, im Busch einen technischen Totalschaden erleben zu müssen, definitiv unangebracht. 60.000 Kilometer durch Afrika sind in etwa vergleichbar mit 300.000 Kilometern in Europa und wahrscheinlich ist die Belastung noch etwas höher, aber die Amaroks standen allesamt da, als wäre nie etwas gewesen. Klar, die eine oder andere Delle ließ sich schon entdecken, der eine oder andere Kratzer natürlich auch. Nur bei wenigen fehlte das eine oder andere Stück Plastik am Unterboden, nichts also, was im österreichischen Straßenverkehr
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An speziellen Stimmungen scheint es in Afrika nirgends zu mangeln
Nach viel Zeit im Flieger zur Abwechslung ein kleiner, aber durchaus beeindruckender Rundflug
nicht auch irgendwann mal vorkommen kann. Taufrisch auch der Innenraum, der sich von seiner besten Seite, weil sauber und frei von jeder Abnutzung, zeigte. Wir starten endlich in die Wildnis und machen uns auf den Weg in Richtung Savuti. Das liegt in einem riesigen Nationalpark und bietet wie so viele andere Orte hier auch unfassbar viel Natur. An jeder Ecke ein Elefant oder ein Löwe, dazu wunderschöne Savannen mit unglaublichen Bäumen und Pflanzen. Nach ein paar Kilometer Fahrt verabschieden wir uns für die nächsten 48 Stunden vom auch hier auf einigen Hauptverbindungen anzutreffenden Asphalt und fahren querfeldein durch den Busch von Botswana. Mit dem Verlassen der Zivilisation
Der Rundflug über das 20.000 Quadratkilometer große Okavangodelta bestätigte den bereits gehegten Verdacht, dass es hier nicht nur Elefanten geben würde, auch an Giraffen, Hippos und anderem Getier schien es hier nicht zu mangeln
und dem Einfahren durch das Mababe-Tor in den Chobe National Park wird der Empfang unserer Handys immer schlechter, so dass wir die nächsten zwei Tage keine Verwendung für diese aus unserem Alltag sonst längst nicht mehr wegzudenkenden Geräte haben. Abenteuer pur. Kommuniziert wird nur mit eigens eingebauten Funkgeräten – macht Sinn, gibt es doch viele Stellen, an denen das Verlassen des Amarok bestenfalls dazu taugt, mit der Tierwelt in Kontakt zu treten. Nicht jedoch mit dem nur ein paar Meter weiter stehenden Fahrzeug der Kollegen. Über Funk erfolgt auch stets eine Beschreibung der Tiere, an denen wir gerade vorbeifahren. Ein paar hundert Bilder später sind wir in Savuti. Doch kein Ort, sondern vielmehr ein Camp inmitten des Nationalparks, in dem man ganz offiziell
Im Schlamm Gas geben, das passiert im Busch nur dann, wenn eine Kamera in der Gegend ist
Um Krankheiten nicht quer durchs Land zu schleppen, wird auch mal desinfiziert
in der Wildnis übernachten darf. Die klassischen Buschregeln, entferne dich nie unnötig weit von deinem Auto oder verlasse niemals markierte Wege, gilt es auch hier im Gedächtnis zu behalten. Eingezäunt ist auch hier nur das Häuschen, in dem sich Toiletten und Duschen befinden. Ansonsten steht man mitten im Busch und muss auch mit nicht eingeladenen Gästen rechnen. Ein paar Tage vor unserer Ankunft ist ein Elefant durch das Camp gestapft und hat dabei teilweise die Zelte berührt und Befestigungshaken aus dem Boden gezogen. Da relativiert sich dann auch die Freude darüber, zu dieser wunderbaren Reise gekommen zu sein, ganz schnell.
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unterwegs // VW Amarok in Botswana Wir kämpfen uns mit unseren Amaroks durch sandige und schlammige Wege. Von Straßen kann man hier längst nicht mehr sprechen. 20 bis 25 Zentimeter tiefe Spuren, natürlich immer auf der Ideallinie. Wer nicht aufsitzen will, muss immer wieder mal aus der Spur raus. Gar kein leichtes Unterfangen. Wer in der Spur bleibt, spart sich im Gegenzug das Lenken, der Amarok fährt dann wie von Geisterhand gesteuert. Der Weg führt uns durch Nogatsaa und durch den Kasane Forest Reseve. Unser Ziel ist die Chobe Safari Lodge.
Den Aufbau der Zelte beendet, programmieren wir unsere GPS-Geräte mit den Heimkoordinaten der heutigen Nacht und machen uns als Zweierteam, welch Glück, dass ich mit Ad Raufer eine weitgereiste Motorjournalismus-Legende an meiner Seite habe, noch einmal auf den Weg, um Tiere zu beobachten, und davon gibt es, wie wir längst wissen, reichlich. Es ist ein komisches und zugleich ein richtig gutes Gefühl, allein durch den Busch zu fahren. Nicht zu wissen, was einen erwartet, ob vielleicht an irgendeiner Ecke ein Leopard oder ein Nashorn steht. Weit und breit nichts außer Natur und Wildtiere und jede Menge Elefantenkacke. Egal wo man hinsieht, überall liegen Riesenhaufen, auch wenn weit und breit kein Elefant zu sehen ist. Plötzlich über Funk die Meldung: ein toter Elefant und fünf Löwen zirka sieben Kilometer östlich von unserem Lager. Voller Hoffnung, noch freie Löwen zu sehen, die gerade einen Elefanten verspeisen, machen wir uns auf die Suche. Leider bleibt uns dieser wunderbare Moment verwehrt, aber morgen ist auch noch ein Tag. Am Abend bekommen wir von den Parkrangern dann die genauen Koordinaten, um am nächsten Tag einen neuen Versuch zu starten. Siehe da, wir haben Glück. Am Weg zu dem besagten Elefanten entdecken wir in 30 Meter Entfernung eine Löwin. Adrenalin und Glücksgefühle machen sich breit. Sie kommt bis auf zwei Meter auf uns zu. Ad will das Fenster schließen, ich das Bild. Durch die Optik wirkt das Tier viel weiter weg, als es wirklich ist. Ein unfassbares Gefühl, so ein wunderschönes Tier in freier Wildbahn zu sehen. Unser dringender Wunsch, Löwen zu sehen, hat sich erfüllt und wir fahren weiter in Richtung Elefanten-Imbiss. Wir trauen unseren Augen nicht, ein älterer großer Löwe frisst sich an dem Elefanten satt. Im Schatten unter einem Baum liegen zwei weitere Löwinnen, die ihm dabei zusehen. Die Löwen in Botswana sind angeblich die einzigen Löwen, die auch Jagd auf Elefanten machen. Ein unbeschreiblicher Morgen geht zu Ende und wir packen unsere Zelte und all die anderen Utensilien ein, um uns anschließend auf den Weg nach Kasane zu machen. Dort erwartet uns das einzige Vierländereck der Welt. Hier liegen Namibia, Sambia, Simbabwe und Botswana an einer Grenze. Dass die Grenze von Namibia sehr umstritten ist, geht als Schönheitsfehler durch.
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Am Boden zu zelten, kann in dieser Gegend auch mal beklemmend sein
Ohne Navi geht nichts, mit aber auch nicht so wirklich viel
Glücklich, wer sein Dachzelt auf der Ladefläche trägt; in diesem Fall Volkswagen-Pressesprecherin Karin Angerer
Dort angekommen, freuen sich alle auf eine funktionierende Dusche und ein zünftiges Abendessen. Vielleicht auch deswegen, weil wir bei unserem Mittagessen von einem Parkranger verscheucht worden waren. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende und somit auch eine wunderschöne und leider viel zu kurze Reise. Am nächsten Morgen steht für uns noch eine dreistündige Bootstour am Chobe River, der die Grenze zwischen Namibia und Botswana markiert, am Programm. Eine gute Idee, auf diese Bootstour sieht man doch vom Schiff aus Krokodile, Flusspferde und Büffel, die am oder im Wasser sitzen und einfach den Tag genießen. Wir können mit dem Boot sehr nah an die Tiere heranfahren, teilweise auch so erschreckend nah, dass der eine oder andere im Boot den Sitzplatz wechselt. Irgendwie ist das hier ganz anders als in Schönbrunn. Viel echter. Längst genießen wir den Komfort der diesmal nicht streikenden Lufthansa, die uns wieder zurück nach Frankfurt bringt. In Gedanken aber sitzen fast alle von uns noch im Amarok und verlängern ihre Afrikareise um Tage, Wochen oder gar um Jahre. Der Amarok würde das bestimmt schaffen, uns fehlt der Mut dazu. «
Jedes Tier ist hier entweder speziell schnell, groß, furchteinflößend oder schwer; das sorgt für ein Gleichgewicht
Die Hippos sehen viel netter aus, als sie eigentlich sind
Mahlzeit – die Gefahr einfach vernascht zu werden, lauert hier an fast jeder Ecke; manchmal trifft es sogar Elefanten
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MEINUNG // VORSCHAU
Voll gesperrt! Gedanken zu den Dummheiten anderer auf den Punkt zu bringen und dabei nur jenen auf die Zehen zu treten, die sich das auch wirklich verdient haben. Für dieses Vorhaben gilt es stets über maximale Traktion zu verfügen. Die ist, um beim Thema Allrad zu bleiben, immer nur dann gegeben, wenn alle Differenziale voll gesperrt sind. So wie das hier an dieser Stelle jetzt der Fall ist und künftig ebenfalls sein wird.
Audi Q7
Ford Focus RS Jeep
Das neue Jahr stellt auch all jene vor große Herausforderungen, die zu den „privilegierten“ Firmenwagen-Nutzern zählen. Nur all jene, deren Fahrzeuge maximal 130 Gramm CO2 ausstoßen, zahlen dann noch genau soviel wie heuer, alle anderen statt bisher 1,5 Prozent des Neupreises zwei Prozent. Dass man damit der Wirtschaft erneut deutlich mehr Schaden zufügt, als man damit der Umwelt hilft, bestreiten nicht einmal die Experten, egal welche Partei sie um ihre Meinung bittet. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden sich somit nach Alternativen umsehen müssen. Zur Wahl stehen Vorsteuerabzug oder NoVA-Befreiung oder die Kombination dieser zwei Dinge, wie sie fast alle gängigen Pickup-Modelle und der eine oder andere große Van bieten. Addiert man hier noch die Option der Abschreibung auf nur fünf Jahre hinzu, ergibt sich ein ziemlich günstiges Bild für den Unternehmer. Profitieren können davon dann auch Mitarbeiter, die den Lkw fallweise regelmäßig mit nach Hause nehmen, um diverse Transportaufgaben zu erledigen oder am nächsten Tag direkt zur Baustelle, zum Kunden oder sonst wohin fahren zu können. Ist das so der Fall, handelt es sich auch nicht um eine Privatnutzung durch den Arbeitnehmer, womit dann auch vom Gehalt nichts, auch nicht die 1,5 Prozent des Neupreises, abgezogen werden muss. Noch einen Schritt weiter gedacht, ist so ein wunderbarer Pickup nach fünf Jahren in der Regel deutlich mehr wert, als dies in der Buchhaltung nachzulesen ist, wodurch sich dann schlussendlich auch noch der private Käufer über ein extrem günstiges Fahrzeug freuen darf. Wie gut muss es uns eigentlich gehen, dass wir die Zeit haben, solche Spielchen zuzulassen und damit Unternehmer, die nicht mit den Wünschen der Finanz, sondern auch mit jenen ihrer Mitarbeiter konfrontiert sind, in eine steuerliche Grauzone zu jagen. Die Aufgabe des Staates muss es sein, der Wirtschaft unter die Arme zu greifen und ihr nicht ständig neue, immer noch größere Steine in den Weg zu legen. So groß, dass sie sich in der Regel nur noch mit einem großen Pickup überwinden lassen, sind sie schon jetzt, mal sehen, wann es heißt, auf einen Unimog ausweichen zu müssen, um einen wirtschaftlich erträglichen und gleichzeitig steuerlich vertretbaren Weg nutzen zu können.
Johannes Mautner Markhof Chefredakteur
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4wd
02/2016
Die Highlights im nächsten HefT In der nächsten Ausgabe berichten wir nicht nur von den möglichen Überraschungen bei der Vienna Autoshow, sondern ziehen uns auch mit einer ganzen Reihe neuer Modelle nach Spanien zurück. In Alicante werden wir am Steuer des Toyota RAV4 Hybrid Platz nehmen, in Valencia erwartet uns der neue Ford Focus RS und in Barcelona der neue Kia Sportage. Spannend auch das Reisemobil, das uns dorthin begleitet, der Mercedes-Benz Vito Marco Polo. Ebenfalls sind im nächsten Heft die Fahrberichte von Audi Q7, Mercedes-Benz GLE und Mitsubishi L200 sowie die Jubiläumsgeschichte zum VW Golf Country zu finden. Abschließend sei auch noch die Sizilienreise erwähnt, bei der es uns möglich war, die komplette Jeep-Modellpalette ins Visier zu nehmen, während wir beim neuen Ford Edge in Belgien erstmals nur auf dem Rücksitz Platz nehmen durften.
Toyota RAV4 Hybrid
GOHUNTING! HUNTING! GOGO HUNTING!
25. – 28.02.2016
In Halle 8
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Die 4x4 Sonderschau im Rahmen der
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