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kultur I gesellschaft I wissen

Ausgabe 04 I 18.9.2009

Multikulti Jazz Jazztage in Ingolstadt

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titelthema Multikulti Jazz lifestyle Die Mode sieht schwarz kultur Kunst trifft Manga einblicke Tag des offenen Denkmals audi chromologie Das Audi 100 Coupé S impressum espresso Multimedia GmbH Oberer Graben 45 I 85049 Ingolstadt Telefon (0841) 90180-80 www.stattzeitung.in V.i.S.d.P. Hermann Käbisch Redaktion: Hermann Käbisch, Melanie Arzenheimer, Steffi Bergmüller, Eva-Maria Kohl, Thomas Michel Art und Satz: Sonja Hirschbeck Erscheinung: freitags, 18 Uhr

familiensaga Die Kellerhals-Familie faxen machen Sven der Magische genuss vosskonzept Rezepttipp again what learned Was ist ein Bumser?

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Die Mode sieht schwarz Historische Kost端me und aktuelle Designermode bei der Nacht der Museen

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Schwarz. Für viele die edelste aller Farben. Symbol für Eleganz, Klarheit, Zurückhaltung. Macht immer eine gute Figur. Die Liebe zum Schwarz ist nicht neu. Schon am spanischen Königshofe war Schwarz als „farblose“ Antwort auf RokokoFarb-Exzesse sehr gefragt, ja zum Teil sogar vorgeschrieben. So vermittelte auch die hochgeschlossene Dame von hohem Stand den ihr gebührenden An-Stand. Eine Erkenntnis, die der Besucher im Ingolstädter Stadtmuseum bei einer historischen Modenschau erlangte, die anlässlich der Nacht der Museen stattfand.

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Schwarz: Das Wort Schwarz kommt vom althochdeutschen „swartz“, was soviel bedeutet wie schmutzfarbig. Die Farbe Schwarz gehört zu den so genannten unbunten Farben. Physikalisch bedeutet Schwarz Abwesenheit von (sichtbarem) Licht jeglicher Wellenlänge.

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Designerin Beate Bonk mit einem Model bei der Nacht der Museen.

Dass auch der Designer des 21. Jahrhunderts gerne „schwarz sieht“, zeigte sich in rund einem Kilometer Entfernung (Luftlinie, wohlgemerkt. Buslinie 1,5 km). Dort im Museum für Konkrete Kunst stellte Beate Bonk ihre neue Kollektion vor. Zum edlen Schwarz kamen da auch schimmerndes Silber, edles Grau und farbliche Akzente.

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Kunst trifft

Wie der Ingolstädter Künstler Thomas Neumaier in Yokohama für die Umwelt eintritt

Es geht ihm um Umweltschutz, aber nicht ohne feine Ironie: Seit mehr als zehn Jahren reist der Ingolstädter Thomas Neumaier nun schon mit seinen „Holzkoffern“ um die Welt und will überall zum Mitdenken anregen. Gerade ist er zurück aus Japan, wo er für seine ungewöhnliche Kunst fast überrannt wurde. Die 500 Objekte hielten dem Ansturm gerade einmal eine knappe Woche stand. Dann musste er weiter sägen und schrauben …

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„Die Leute sind wie

Heuschrecken über meinen Stand hergefallen.

„Die Leute sind wie die Heuschrecken über meinen Stand hergefallen“, erzählt der Künstler. Er ist von Yokohama – der zweitgrößte Stadt Japans – im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag des bedeutenden Handelshafens eingeladen worden. Für Neumaier die perfekte Gelegenheit, sein Kunstprojekt „Travelling Forest“ fortzusetzen. Und das geht so: Baumstämme werden zersägt und mit Koffergriffen versehen. Die Besucher nehmen die Kof-

ferobjekte mit nach Hause und schicken dem Künstler ein Foto. Das interaktive Kunstprojekt ist in Yokohama besonders bunt ausgefallen. „In Japan sind die Leute verrückt danach, sich wie Figuren aus den berühmten Manga-Comics zu verkleiden“, erklärt der 61-Jährige die vielen schrillen Rücksendungen. Sie zeigen verkleidete Japanerinnen in grell leuchtenden Kleidern. Immer mit von der Partie: Einer der „Holzkoffer“, von denen Neumaier in den vergangenen zehn Jahren schon mehr als 5000 Stück unter die Leute gebracht hat.

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Der Ingolstädter Künstler Thomas Neumaier in Japan.

„Um dem Dogmatismus und der Ideologie zu entgehen.“

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Als der Run auf die Holzobjekte aus Bambus-, Kirschen-, Zedern- und japanischem Eichenholz zu groß wurde, hat Neumaier improvisiert und längere „Koffer“ mit mehreren Griffen angefertigt. Über zehntausend Besucher haben den Ausstellungspavillon besucht, in dem „Travelling Forest“ und andere Kunstprojekte gezeigt wurden.


Mit seinem Projekt will der 61-jährige Ingolstädter auf die fortschreitende Umweltzerstörung aufmerksam machen. Gerade in Yokohama wurde und wird Holz in die ganze Welt exportiert. Trotz des Raubbaus an den Ressourcen der Erde spielt auch der Humor in seiner Kunst eine wichtige Rolle. „Um dem Dogmatismus und der Ideologie zu entgehen“, wie Neumaier sagt.

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„Das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“ 12


„Ich will, dass es sie

aus den Socken haut!“ Jazz-Förderpreisträger Bernhard Hollinger über sein HeimSpiel bei den Jazztagen Gut 1 ½ Jahre haben sie ihn nun schon nicht mehr live erlebt – die Verwandten und Freunde von Bernhard Hollinger. Der Grund ist die Musik: Der 22-jährige Ingolstädter studiert Musik in Amsterdam: „Das ist wirklich eine blühende Jazz-Stadt,“ schwärmt der Ausnahme-Bassist – aber nun heißt es „back to the roots“. Am 18. Oktober erhält er den Jazz-Förderpreis der Stadt Ingolstadt, nach der Verleihung steht er mit der Bernhard Hollinger Group im Diagonal auf der Bühne. Und dann soll es so richtig abgehen. Was nicht alles aus einem Schüler der Ettinger Musikschule werden kann: Bernhard Hollinger ist seit Ende 2007 Mitglied im Landesjugend-Jazzorchester Bayern. In Amsterdam studiert er bei Größen wie Larry Grenadier oder John Clayton. Nun eröffnet er die 26. Ingolstädter Jazztage.

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Susanna & The Magical Orchestra

Karolina Glazer

„Wilkommen im Hoppel

Hoppel Rythm Club“

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Zap Mama

Erstmals in diesem Jahr steht ein Konzert für Kinder auf dem Programm: Am 25. Oktober ist Peter Schindler mit dem „Hoppel Hoppel Rhythm Club“ in der Fronte 79 zu Gast. „Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr der skandinavische Jazz,“ erläuterte Ingolstadts Kulturreferent Gabriel Engert. Zu den Höhepunkten des Musikfestivals gehören am 1.11. das Christian Wallumrød Ensemble aus Norwegen als „Highlight in der Kirche“, Corea, Clarke & White als „Power of Three“ im Festsaal des Theaters (6.11.) und Zap Mama am 8.11. als „Highlight im Bürgerhaus“. Die beiden Jazzpartys im NH Ambassador versprechen ebenso Jazz vom Allerfeinsten - u.a. mit der Nils Petter Molvær Group, Susanna And The Magical Orchestra, The Larry Carlton Trio oder Curtis Stigers. Erstmals ist auch das Altstadttheater in die Jazztage eingebunden - hier gastiert am 5.11. die Norwegerin Mari Boine. Karten gibt es ab dem 18.9. u.a. im Theater Ingolstadt, dem Kulturamt Ingolstadt und bei eventim (Tickethotline: 0 18 05 / 57 00 00). Das komplette Programm der Ingolstädter Jazztage finden Sie unter www.ingolstaedter-jazztage.de

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EinBlicke AusBlicke AugenBlicke Tag des offenen Denkmals – mit offenen Augen In Gebäude spazieren, sich hemmungslos umschauen und den Eigentümer nicht einmal vorher fragen, ob man das auch darf. Das geht. Es geht gut. Am Tag des offenen Denkmals. In Ingolstadt ergaben sich dieses Jahr wieder erstaunliche Einund zugleich auch Ausblicke. Vom Münsterturm zum Beispiel. Ein Blick auf Ingolstadt – fantastisch! Es wurde durch historische Fenster gesehen, in verborgene Gärten gespitzt oder Archäologen auf die Finger geschaut. Wie viel Schönes, Interessantes und Einzigartiges doch normalerweise hinter verschlossenen Türen schlummert.....

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Erfahrbare Emotion: das Audi 100 Coupé S Sein Erfinder war Italien-Fan. Das Audi 100 Coupé S ist ein Urlaubstraum auf vier Rädern. Der damalige Cheftechniker Dr. Ludwig Kraus ist der Kopf hinter die dem Erfolgsmodell. Mit ihm bekam Audi ein Fahrzeug aus der sportlichen Oberklasse, das die Konkurrenten Fiat, Maserati und Aston Martin herausforderte. Als „Sportler mit Charme“ wurde das Audi 100 Coupé S bei seiner Premiere 1970 von der Presse gelobt. Bis 1976 wurden knapp 31 000 Stück ausgeliefert. Fotos: Audi

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Von der Limousine zum Sportler Dem Audi 100 Coupé S liegt die Audi 100 Limousine zugrunde. 1968 galt sie als fortschrittlich und intelligent konstruiert. Bei der IAA 1969 fuhr dann das Coupé ins Rampenlicht – von der Limousine waren nur noch das Blech des Vorderwagens und die Türen übernommen worden. Das Innenleben war damals sensationell: Eine breite Mittelkonsole verlieh dem Fahrer das Gefühl, in einem Cockpit zu sitzen. Dazu die – für damalige Verhältnisse – extrem sportlichen Reifen im Format 185/70 HR 14.

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Liebling der Sammler Das erste Coupé aus dem Hause Audi – es wurde sofort zum Liebhaberobjekt. In Südafrika wurde das Schrägheckmodell in kleinen Auflagen sogar aus Bausätzen montiert. Und hierzulande rollte das Coupé oft direkt von der Straße in pflegende Hände.

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Servus

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Deutschland Die Steuerschweizer Helga und Erich Kellerhals Claus Hipp ist schweizer Staatsbürger (vgl. Beitrag in stattzeitung: http://www. stattzeitung.in/gesellschaft/1926-claus-hipp). Ob Erich und Helga Kellerhals auch schweizer Pässe haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Doch auch sie erscheinen - wie Claus Hipp - auf der Liste der 300 reichsten Schweizer, die das eidgenössische Magazin BILANZ jährlich veröffentlicht. In der Ausgabe vom 10. Oktober 2008 wird in dem renommierten Wirtschaftsmagazin behauptet, die diskreten Media-Markt-Gründer besäßen bares Geld im Überfluss: 3.062.768.698,33 EURO (also mehr als drei Milliarden EURO) weise die Convergenta Invest, laut BILANZ im bayerischen Freilassing beheimatet, als Eigenkapital aus. Als „Finanzanlagen“ werde dieses Vermögen bezeichnet (vgl. Artikel in BILANZ: http://www. bilanz.ch/leserservice/300reichste.asp?Session=B96EC9FD-6FEE-4F60-B4CAB3D1A581BA2F&CID=110&CPID=0). Damit man die Vorteile des schweizer Steuerrechts genießen kann, muss man aber zumindest ein Standbein in der Schweiz haben und weitere Voraussetzungen erfüllen. Wer nun die Familie Kellerhals in erster Linie am Tegernsee oder in Salzburg (wo es eine Firmenadresse gibt oder gab: Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH, Gustav-Mahler-Promenade 5, 5020 Salzburg; vgl.:http://www. firmenabc.at/convergenta-invest-und-beteiligungs-gmbh_BHjL) vermutet, der übersieht den von BILANZ ermittelten prächtigen Wohnsitz am Lago di Lugano, die Villa Palma im Melide.

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Beim Stichwort „deutsche Gewerkschaften“ geht dem Unternehmer Erich Kellerhals das (schweizer?) Messer in der Tasche auf:

„Die Familie Kellerhals wird in Zukunft

nur dort investieren, wo Gewerkschaften und Betriebsräte nicht ... Arbeitsplätze vernichten.

Erich und Helga Kellerhals sind diskret. Selbst die frühere Homepage, auf der sich Erich Kellerhals einmal über die deutschen Gewerkschaften beklagt haben soll (BILANZ: „Gewerkschafter wird Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals in diesem Leben garantiert nie lieben. Auf seiner Homepage (www.erich- kellerhals .de) breitet der 68-jährige Pionier des Elektronikhandels seitenlang schlechte Erfahrungen mit Arbeitnehmerorganisationen aus. Sein Versprechen: «Die Familie Kellerhals wird in Zukunft nur dort investieren, wo Gewerkschaften und Betriebsräte nicht aus ideologischen Gründen unfaire Kämpfe führen und das Unternehmenskapital sowie die Arbeitsplätze vernichten.»; vgl.: http://bilanz.hostignition.com/?SESSION=SESSION1617348583%3a0&FUNCTION=VIEW&DOCID=sm d_2007_2008%3a%3asmd%3a%2f%2f1%2fOI2007112300924&DOCTYPE=rendered).

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Ehepaar Kellerhals gratulierte Horst Seehofer in Ingolstadt zum Geburtstag.

Pikant ist daran, dass es die damals der Gewerkschaft gehörige „Bank für Gemeinwirtschaft“ in Ingolstadt war, die Erich und Helga Kellerhals, als in der Anfangszeit einmal gröbere wirtschaftliche Probleme auftraten, aus der Patsche half. Das haben die Media-Markt-Gründer selbst bei einer früheren Jubiläumsveranstaltung im Stadttheater Ingolstadt öffentlich bekundet. Doch zu diesen Äußerungen gewerkschaftsfeindlichen Äußerungen steht Erich Kellerhals vielleicht heute nicht mehr. Die zitierte Homepage ist verschwunden. Auch googeln hilft da nicht viel weiter. Nur das EDV-Unternehmen, das einst wohl die Homepage erstellte, weist - wohl zu Werbezwecken - noch auf einen Kellerhals-Internetauftritt hin (http://pics-contentmanagementsystem.at/page.php?page=referenzen/1190287251_homepage_ erich_kellerhals&range=webagentur&style=internet). Dort findet sich auch das interessante Wappen mit dem Ingolstädter Panther. Aber der ist Vergangenheit. Jetzt wohnt die Familie Kellerhals wohl in der Schweiz. Oder bemüht sich Helga Kellerhals doch in Salzburg auf dem noblen Golf & Country Club um ein besseres Golf-Handicap, wie BILANZ vermutet (vgl.: http://www.bilanz. ch/leserservice/300reichste.asp?Session=B96EC9FD-6FEE-4F60-B4CAB3D1A581BA2F&CID=110&CPID=0)

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Stars in Schwarz Weiß Die 2. Ingolstädter Stummfilmtage vom 5. - 7. Oktober im CineStar Stummfilme waren nicht stumm, sie waren und sind live: Die fehlende Tonspur wurde durch Live-Musik ersetzt. Kein geringerer als Aljoscha Zimmermann wird die Filme des Festivals live vertonen. Er ist Pianist, Komponist für Stummfilme und gibt auf jedem großen nationalen oder internationalen Stummfilmfestival den ausgestrahlten Filmen die musikalische Seele. „Panzerkreuzer Pontemkin“ am 6.10. mit Orchester Aljoscha Zimmermann hat als einziger Musiker die Genehmigung, mit seinem Ensemble „Panzerkreuzer Potemkin“ zu vertonen, da die Rechte nur für Orchesteraufführungen vergeben werden. Und das ist nicht die einzige Besonderheit des Stummfilmfestivals: Ingolstadt ist das einzige Festival in ganz Deutschland, das Harold Lloyds Film „Mädchenscheu“ 2009 überhaupt öffentlich zeigen darf. Eröffnet wird das Festival am 05.Oktober mit einer Gala, zu der alle Film- und Musikfreunde in Abendgarderobe eingeladen sind. Es erwarten Sie: Sektempfang und Pianomusik, eine Oldtimer-Ausstellung und Oldtimer Rundfahrten, deutsche Filmhits mit den „Drei Herrn von der Tankstelle“ und eine Fotowand für unvergessliche Erinnerungs-Bilder. Der renommierte Filmkritiker H.G. Pflaum (Südd. Zeitung) wird die Einführungsrede zum Eröffnungsfilm „Mädchenscheu“ halten. www. MFPConcerts.com, Tel.: 01805 / 570 000

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Sven der Magische Steckbrief: Vorname: Sven Nachname: Catello Beruf: Zauberkünstler Besondere Eigenschaften: • zauberhaft charmant • kann Gedanken lesen • kommt ohne weiße Tiger aus • verläuft sich nicht im Oger-Sumpf

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m sich nach eine Wie fühlen Sie Auftritt vor 400 Kindern?


Oh, Sie lesen gerade Gedanken...

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Sie ihre kleinsten Zuschauer?

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Wie reagieren Sie auf Dr채ngler?


Kochen und genießen

Werner Voß

Einmal im Monat findet in der Vorführ-Küche des Küchenstudios Meyer, Eitensheim ein Kochevent statt: Unter Anleitung wird ein mehrgängiges Menü gemeinsam zubereitet und natürlich auch gemeinsam verkostet. Begleitend werden zu den verschiedenen Gerichten die passenden Getränke serviert.

Terminvorschau

Genießen ist Lebensphilosophie!

22.10.2009 - 19:00 Uhr Bunte Herbstküche

Es gibt viele Möglichkeiten ein Menü zu kochen und zu genießen, z.B.: als Gastgeber mit Freunden, als Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenk, für ein Treffen im Freundes- oder Verwandtenkreis oder als Arbeitsessen im kleinen Kreis.

19.11.2009 - 19:00 Uhr Fisch und Wild aus der Region 10.12.2009 - 19:00 Uhr Festliches Weihnachtsmenü Treffpunkt für alle Veranstaltungen: Wohn und Küchendesign, Meyer GmbH 85117 Eitensheim Betrag jeweils 60,00 €

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Gekocht wird in unserer modernen Küche - die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für Details nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Kammühlweg 60a, 85080 Gaimersheim Telefon: 0 84 58 / 3 10 80 info@vosskonzept.de, www.vosskonzept.de


Datteln im Speckmantel Zutaten 1 Pkg Frühstücksspeck 200 g getrocknete Datteln 1 Pkg blanchierte Mandeln

Zubereitung Die Datteln halb mit einem Messer öffnen und entkernen. 2 blanchierte Mandeln einlegen und die Dattel so gut es geht verschließen. Frühstücksspeck halbieren und in je eine halbe Scheibe die gefüllten Datteln stramm einwickeln. In eine beschichtete Pfanne ohne Fett einlegen und zwar mit dem Wickelende nach unten. Bei geringer Hitze langsam rundherum goldbraun schmoren. In der Pfanne abkühlen lassen und dann auf einer Platte gefällig anrichten. Schmecken warm ebenso gut wie kalt. Dazu passt hervorragend eiskalter Sekt.

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JUNGFRAU 24. August - 23. September Endlich geschafft! Eine wahre Herkulesarbeit ist endlich erledigt. Das Schöne daran: jetzt folgt die Belohnung. Nun darf sich die erledigte Jungfrau etwas Spaß gönnen. Mit viel Fantasie und noch mehr Einfühlungsvermögen werden aus alltäglichen Dingen jetzt durchaus wilde Abenteuer oder romantische Momente. Auch der Partner wird an diesen Spielereien sicherlich seine Freude finden. WIDDER 21. März - 20. April Einen Gang zurück zu schalten, das kann jetzt nicht schaden. Eine wichtige Entscheidung sollte mit kühlem Kopf getroffen werden.

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STIER 21. April - 21. Mai In eine aufregende Situation kehrt bald wieder Ruhe ein. Und damit bleibt auch wieder mehr Zeit für Genüsse aller Art.

SKORPION 24. Oktober - 22.November Warum so schüchtern? Da hat jemand wohl Angst vor der eigenen Courage bekommen. So kennt man den Skorpion gar nicht.

ZWILLINGE 22. Mai - 21. Juni Es gibt keinen Grund, um an der Liebe zu zweifeln. Amor hat sich höchstens ein wenig umständlich zu erkennen gegeben.

SCHÜTZE 23. November - 21. Dezember Der Wind dreht sich, die Wolken werden weniger und in Kürze herrscht in der Liebe wieder purer Sonnenschein. Schön.

KREBS 22. Juni - 22. Juli Auch wenn der Krebs die Nasen vorn hat - ein Konkurrent kann mit scharfen Tatsachen bei einer bestimmten Person punkten.

STEINBOCK 22. Dezember - 20. Januar Nur nicht geizen mit den eigenen Reizen. In diesem Fall ist Geiz nämlich alles - aber auf keinen Fall geil.

LÖWE 23. Juli - 23. August Nicht auf den ersten Blick, aber auf den ersten Kuss kann jetzt die große Liebe folgen. Der Löwe sollte sich nicht darüber wundern.

WASSERMANN 21. Januar - 19. Februar Im Stich gelassen zu werden ist wirklich kein schönes Gefühl. Neuen Mut lässt den Wassermann eine wunderbare Begegnung schöpfen.

WAAGE 24. September - 23. Oktober Wer auf zu vielen Hochzeiten tanzt, kann die eigene bald abschreiben. Etwas weniger Lust am Feiern hebt die Lust an der Partnerschaft.

FISCHE 20. Februar - 20. März Schattenseiten hat ein haus - aber nicht die Liebe. Hier herrscht die pure Lust an geistiger und körperlicher Zweisamkeit.

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Ein Fest f체r die Sinne: Am 19. September findet im B체rgerhaus in Ingolstadt ein Thail채ndisches Kulturfest statt.

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19. September

26. September

Thailändisches Kulturfest

Theaterfest und Tag der offenen Tür

Bürgerhaus, 17 – 22 Uhr Im Bürgerhaus Neuburger Kasten erwartet Sie ein Fest für die Sinne. Erleben Sie Thai-Musik und landestypische Tänze und genießen Sie thailändische Spezialitäten. Es lädt ein: der Thailaendisch Deutscher Familien Verein. Der Eintritt ist frei!

Theater Ingolstadt

19. September

Konzert: „Samuele“ Maria de Victoria, 19.30 Uhr Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Simon Mayr. Es spielt das Georgische Kammerorechester. 20.September

Märchen am Labyrinth Klenzepark, 16 Uhr Märchenerzähler Frank Lümmen entführt Sie in das geheimnisvolle Afrika. Treffpunkt ist das Pflanzenlabyrinth, südliches Donauufer im Klenzepark. Bei Regen findet die Veranstaltung in der Malwerkstatt (KIK) statt. 24. September

REAL DEAL Westparkbräu, 20 Uhr Real Deal rocken sich seit Jahr und Tag durch sämtliche Live-Clubs zwischen Nordsee und Alpen. Ihr ganz eigenes Gebräu aus Rock’n’Roll, Country, Blues und Jazz macht beim Zuhörer Durst nach mehr.

Ab 11.00 Uhr spielt die Bigband des Gnadenthal-Gymnasiums zur Unterhaltung der Besucher auf dem Theatervorplatz. Um 11.30 Uhr und um 12.30 Uhr wird die Bühnentechnik des Großen Hauses allen Interessierten im Rahmen einer „Technik-Show“ vorgestellt. Um 13.00 Uhr und um 15.00 Uhr finden Führungen durch das Theater und seine Werkstätten statt. Zur einer „literarischen Theaterbegehung“ laden Ensemblemitglieder um 12.00 Uhr und um 14.00 Uhr ein; ab 11.30 Uhr gibt es stündlich ein besonderes „Theater im Aufzug“. Tim Allhoff, der neue musikalische Leiter des Hauses, präsentiert um 12.00 Uhr und um 14.00 Uhr zusammen mit Ensemblemitgliedern ein musikalisches Unterhaltungsprogramm. Eine Kostprobe aus der Uraufführung „Little Hero“ von Jörg Graser erleben die Besucher bei einer öffentlichen Probe um 11.30 Uhr im Studio im Herzogskasten.

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Audi Programmkino Bis Mittwoch, 23. September jeweils um 17.30 Uhr

Il Divo – Der Göttliche Regie: Paolo Sorrentino Mit Toni Servillo, Anna Bonaiuto, Fanny Ardant u. a. I/F 2008, 117 Min., ab 16 Jahre

25-mal Minister, 7-mal Premierminister, 29-mal angeklagt, 29-mal freigesprochen. Italien nennt ihn den Buckligen, den Fuchs, den schwarzen Papst, die Ewigkeit. Doch das stört ihn nicht, er hat einen ausgeprägten Sinn für Humor. Ruhig, listig und undurchschaubar ist Andreotti ein Synonym für die Macht Italiens in den letzten vier Dekaden. Paolo Sorrentinos Film über den italienischen Politiker Giulio Andreotti ist ein herausragender Politfilm. Er durchbricht die Einschränkungen des biografischen Genres mit einer überreichen Erzählweise voller Details und Anekdoten, die Nichtkenner der italienischen Verhältnisse oft vor Rätsel

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stellt und von Toni Servillos zentraler Darstellung zusammengehalten wird. Ein stilistisch brillanter Film, von dem man nur hoffen kann, dass ihn auch deutsche Regisseure zur Kenntnis nehmen. ab Donnerstag, 17. September, 20 Uhr

Das Massaker von Katyn Regie: Andrzej Wajda Mit Maja Ostaszewska, Artur Zmijewski u. a. PL 2007, 121 Min., ab 16 Jahre September 1939. Polen wird zwischen Deutschland im Westen und Russland im Osten zerrieben. Tausende sind auf der Flucht, die Krakauer Uni wird geschlossen, Professoren werden nach Sachsenhausen deportiert. Die Rote Armee und der Geheimdienst NKWD treiben polnische Offiziere zusammen und schicken sie in Arbeitslager. Anna hat mehrere hundert Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt, um nach ihrem Mann zu suchen, dem Offizier Andrzej. Tatsächlich findet sie ihn kurz vor seinem Abtransport in ein Lager. Sie sehen sich nie wieder. Samstag, 19. September, 15 Uhr, Sonntag, 20. September, 13 und 15 Uhr

Lotta zieht um Regie: Johanna Hald Mit Grete Havnesköld, Beatrice Järas u. a. S 2004, 80 Min., ohne Altersbeschränkung Lotta hasst ihren kratzigen Pulli. Weil sie ihn aber unbedingt anziehen soll, nimmt sie einfach eine Schere und löst


das Problem auf ihre Weise. Danach ist ihr allerdings nicht besonders wohl und so beschließt sie auszuziehen. In Tante Bergs Schuppen darf sie sich häuslich einrichten und das gefällt ihr erst mal sehr gut. Ihre Geschwister und die Mutter kommen sie besuchen, aber sie will nicht wieder zurück. Als es ihr dann nicht mehr so gut gefällt, kommt glücklicherweise der Vater, um sie nach Hause zurückzuholen. Drei Geschichten von Lotta, der selbstbewussten Fünfjährigen, die nicht nur Kindern riesigen Spaß machen.

Ab Donnerstag, 24. September, 20 Uhr

Fräulein Stinnes fährt um die Welt Regie: Erica von Moeller Mit Sandra Hüller, Bjarne Henriksen, Martin Brambach D 2009, 93 Min., ab 6 Jahre

Die weite Welt im Kino Sonntag, 20. September Matinee 11 Uhr

Rom - Reisedokumentation Regie: Christian Offenberg D 2007, 90 Min., ab 6 Jahre Antike, Vatikan und das Heute sind die Eckpfeiler einer Filmdokumentation zwischen Kolosseum, Piazza del Popolo, Petersdom und dem Künstlerviertel Trastevere. Der Bummel spannt den Bogen von den stummen Säulen, Mauern und Triumphbögen des Forum Romanum über die sakralen und architektonischen Schätze des Christentums bis zum prallen römischen Leben heute, dem »dolce far niente« in den Gassen und auf den Plätzen. Die schönsten Orte zum Verweilen: der Campo de’ fiori, die Piazza Navona oder die Spanische Treppe. Weitere Perlen auf der Kette römischer Kostbarkeiten sind: der Trödelmarkt Porta Portese, die Caracalla-Thermen, das Seebad Ostia, die Wasserspiele der Castelli Romani in den Gärten der Villa d’Este und die Kirchen Santa Maria Maggiore und San Giovanni.

Es ist eine der ungewöhnlichsten Abenteuergeschichten des 20. Jahrhunderts: die Weltreise der Industriellentochter Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Erde mit einem Auto umrundete. 1927 startet sie ihre Expedition zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström. 48.000 Kilometer hat das Team vor sich. Von Beginn an wird die wagemutige Weltumrundung von Problemen überschattet: Kriege, Überfälle, Motorschäden, Krankheiten. Nicht alle aus der Gruppe sind dem Druck gewachsen. Das Team zerfällt, und schließlich bleibt einzig Kameramann Söderström an der Seite von Clärenore Stinnes übrig. Nach zwei Jahren werden sie ihre Reise beendet haben. Das original Film- und Fotomaterial bildet das Herz des Filmes.

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Was ist ein Bumser?

a) Fortpflanzungsakt b) Autocrash c) Bio-Erzeugnis

Bumser ist ein typischer Ausdruck für Kartoffel. Gerade in und um Eichstätt taucht der Bumser auf. Der Dialektforscher Prof. Alfred Bammesberger hat eine ganz bestimmte Theorie dazu: „Vielleicht handelt es sich um die etwas misslungene Aussprache des französischen Pommes.“ So könnten die Soldaten Napoleons den Bumser verursacht haben. Und das ganz ohne Anzüglichkeiten. Die Kartoffel an sich ist außerdem ein Fall für sich: Kartoffel ist ein Lehnwort des italienischen Tartuffolo. Auch das englische Wort potato ist ein Lehnwort. Aber weil die Frucht ja in der Erde wächst, gibt es hierzulande unzählige weitere Bezeichnungen zum Beispiel Erdbirne oder Erdapfel, wobei wie wieder beim französischen Pommes de terre und dem Bumser wären.

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