JAHRE
ASSISTANCE
Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch
VON SAFENWIL AN DEN GOLF VON NEAPEL: 1283 KM MIT 6 LITERN VERBRAUCH
Möglichst viele Kilometer mit nur einer Tankfüllung zurücklegen. Die Hypermiling-Fahrt mit dem KIA Sorento führte Testfahrer Felix Egolf von Safenwil bis Sorrento am Golf von Neapel. Der KIA Sorento hat 2015 nochmals zugelegt: an Grösse, Komfort, Leistung und Eleganz. Neu schöpft der dezente Selbstzünder 200 PS und über 440 Newtonmeter aus 4 Zylindern und 2.2 Litern Hubraum. Dies verhilft dem windschnittigen SUV, der als geräumiger Fünf- oder Siebensitzer geordert werden kann, dank einem Leistungsgewicht von knapp 10 kg pro PS zu souveränen Fahrleistungen.
2
Bereit für den grossen Praxistest Mehr Leistung, mehr Fahrspass – weniger Verbrauch. Der KIA Sorento hat es in sich: In der beliebten Automatikversion konnte auf dem Rollenprüfstand ein EU-Normverbrauch von lediglich 6.6 Litern Diesel verbucht werden. Doch wie schneidet das Testfahrzeug im Praxistest ab?
Sor(r)ento Die Rechnung ist einfach: 71 Liter Tankinhalt (Werks angabe) ergeben theoretisch 1076 Kilometer. Der malerische Ort Sorrento am Golf von Neapel ist zwar nur phonetisch mit dem KIA Flaggschiff verwandt, bietet jedoch mit einer Entfernung von ca. 1120 km von der Schweizer KIA Zentrale eine Herausforderung für Hypermiler Felix Egolf. Wird die Strecke mit einer Tankfüllung machbar sein? Zumal der neue KIA bereits saisongerecht winterbereift war und die Zuladung mit Reisegepäck dreimal höher lag als beim theoretischen EU-Normverbrauch. In der Style Version verfügte der Sorento zudem über Sonderausstattung und die Temperaturen waren Ende Oktober bereits herbstlich kühl.
Hypermiler Felix Egolf hat das Energie-Fahren zur Passion gemacht und ist in Safenwil bereit zum Start.
Grosser KIA mit kleinem Verbrauch Die komplette Füllung des Tanks erforderte etwas Geduld, bescherte aber auch ein paar zusätzliche Liter. Nach dem Start in Safenwil via Sursee und Autobahn Richtung Göschenen erklomm der Sorento bei prachtvollem Wetter die Serpentinen hinauf zum 2106 m hohen Gotthardpass. In Chiasso bei km 250 stand die Nadel der Tankanzeige immer noch auf voll und begann sich erst nach Mailand zu bewegen. Bei einer Drehzahl von 1600 Touren legten wir alle 40 Sekunden einen Kilometer zurück. Der mit einem 4-stufigen Abstandsradar gekoppelte Tempomat erlaubte ein gleich mässiges entspanntes Vorankommen. Auf der fast schnurgeraden Strecke Richtung Bologna liess sich die Genauigkeit der Sorento Tachoanzeige überprüfen: Pro Kilometer werden nur 12.5 Meter zu wenig angezeigt. Auch der Bordcomputer zeigt dezilitergenau. Nach 7 ruhigen Fahrstunden erreichten wir bei Regen unser Tagesziel Barberino di Mugello mit einem Durchschnittsverbrauch von 5.8 Litern.
Grenzübertritt in Chiasso. Die Tankanzeige steht nach 250 km immer noch fast bei voll.
Auch Hypermiler geraten in Staus Der nächste Morgen präsentierte sich trüb und nass. Trotzdem beschlossen wir Florenz zu queren. Dies entpuppte sich als schlechte Idee, denn bereits in den nördlichen Vororten gerieten wir in ein Verkehrschaos der italienischen Art. So legten wir in den ersten 90 Minuten gerade mal 38 Kilometer zurück. Kaum auf der Autobahn erfolgte der zweite Stau. Dieser löste sich aber glücklicherweise nach wenigen Kilometern auf. Unser nächstes Zwischenziel war Orvieto. Die sehenswerte, alte Stadt ist auf einem Felsplateau aus Tuffgestein errichtet und war im Mittelalter zeitweise
Nicht nur freie Fahrt und Sonnenschein: Stau und schlechtes Wetter gehören zum Alltag eines Hypermilers.
3
gar Papstresidenz. Zurück auf der Autostrada del Sole passierten wir bei sehr wechselhaftem Wetter den Grossraum Rom und erfreuten uns in der zweiten Nachmittagshälfte am Anblick des nach diversen Eruptionen noch 1281 m hohen Vulkans Vesuv. Nach Verlassen der A30 bei Palma Campania kamen wir in den zweifelhaften Genuss des süditalienischen Abendverkehrs. Der Reiseschnitt in den letzten zwei Fahrstunden sank auf Fussgänger- und Radfahrerwerte. Da lernten wir die gut funktionierende Start / Stopp Automatik (Anhalten, Bremsen und Wählschalter auf «N») schätzen. Nach Passieren der engen Gassen von Sorrento checkten wir nach insgesamt 1131 Tachokilometern im Zielhotel ein. Und die 6.3 Liter Dieselverbrauch pro 100 Kilometer auf der zweiten Etappe durften sich angesichts der Verkehrs- und Wetterverhältnisse sehen lassen.
Blick auf den Vesuv, welcher mit seinen 1281 m fast genauso hoch ist wie unsere Teststrecke lang.
Hohe Gebühren, tiefer Konsum Anderntags erkundeten wir die sorrentinische Halbinsel und fuhren auf den 486 m hohen Monte San Costanzo. Von dort eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Insel Capri. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt mit Durchschnittstempo 28 aufgrund der sehr engen und äus serst kurvenreichen Strassen standen wir nach gut 1200 Kilometern an der Selbstbedienungs-Tankstelle im be rühmten Pompei. Und: die Benzin-Warnanzeige leuchtete noch nicht… Nach 72.14 Litern realisierten wir, dass die Dieselkosten pro 100 Kilometer beim neuen Sorento tiefer lagen als die Autostrada-Gebühren für dieselbe Distanz, denn pro 100 Effektivkilometer konsumierte der KIA Sorento gerade mal 6 Liter und lag damit 9 % unter dem EU-Normverbrauch! Pause mit Meerblick. Auch Hypermiler wissen die abendlich- romantische Stimmung zu geniessen.
Nordwärts via Genua und Piemont Bei geringem Verkehrsaufkommen stellten wir fest, dass der Verbrauch bei erhöhter Fahrgeschwindigkeit um ein Prozent pro km / h ansteigt: Tempo 130 km / h braucht rund 40 % mehr Treibstoff als 90 km / h. Bis Rom fuhren wir mit «Tempo 7 Liter», das sind beim Sorento knapp über 100 km / h. Mässiges Verkehrsaufkommen und Tempolimits liessen den Verbrauch bis Livorno auf 6.5 Liter absinken. Am nächsten Tag passten wir die Fahrweise so an, dass der Treibstoff trotz Abstecher ins Piemont mit Besuchen in Bossolasco (Alta Langa) und Barolo bis in die Zentralschweiz reichte. Und so gab’s auf der Heimfahrt einen « Distanzrekord», denn bis zur nächsten Betankung in Hochdorf (LU) legten wir genau 1283.4 Tachokilometer (≈ effektiv 1300 km) zurück. An der Zapfsäule staunten wir nicht schlecht, als der KIA Tank ganze 78 Liter schluckte und der Verbrauch wiederum nur knapp über der 6 Liter-Marke lag. «««««««««««
Fast am Ziel. Noch 8 Kilometer trennen Felix Egolf und seinen KIA Sorento von Sorrento.
4
Fazit Wer effizient fahren möchte, sollte aktuelle Fahrstufe, Drehzahl, Momentanverbrauch und Gesamtverbrauch im Blickfeld haben. Der KIA Bordrechner informiert gut und genau. Der Fahrmodus ECO optimiert Motor-, Getriebe- und Klimasteuerung und fördert so die Verbrauchs effizienz. Durch manuelles Antippen können die Fahrstufen bei tieferen Tempi eingelegt werden. Damit können geübte und aufmerksame Fahrer noch einen Tick sparsamer unterwegs sein. Die effiziente Schubabschaltung (kann via Anzeige Momentanverbrauch überwacht werden) schont die Bremsen und lädt die Batterie prioritär. Hypermiling reduziert die Bremsstaubbildung er heblich und hält so die Räder länger sauber. Vorausschauende Sparfahrer können den K IA Sorento auch im Mischverkehr über längere Strecken unter 7 Litern fahren. Der grosse Tank ermöglicht problemlos das Knacken der 1000 Kilometer-Marke.
Kurzer Stau in der Schöllenenschlucht. Im komfortabel ausgestatteten Sorento kein Problem.
Der Sorento meistert auch die engsten Gassen elegant – so wie hier in Orvieto.
Fahrstufe, Geschwindigkeit, Drehzahl, Momentanverbrauch und Gesamtverbrauch stets übersichtlich im Blick.
Entspannt und sparsam am Ziel: Der Sorento in Sorrento am Golf von Neapel.
5
KIA Motors AG Emil-Frey-Strasse 5745 Safenwil 062 788 88 99 info@kia.ch www.kia.ch