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Mittwoch, 16. September 2026
SONDERSEITEN: BRANDSCHUTZ
Damit es nicht brenzlig wird Foto: Shutterstock
Mit gutem Brandschutz Risiken erkennen und richtig vorsorgen
Lithium-Ionen-Akkus stecken in vielen Alltagsgeräten und können bei Beschädigung oder unsachgemäßem Laden überhitzen und im schlimmsten Fall in Brand geraten.
Smartphone, E-Bike, Akkuschrauber oder Staubsauger: Akkubetriebene Geräte gehören selbstverständlich zum Alltag. Doch mit der Technik verändern sich auch die Brandgefahren im eigenen Zuhause. Umso wichtiger ist es, Risiken zu kennen, Bränden vorzubeugen und für den Ernstfall gerüstet zu sein.
ithium-Ionen-Akkus stecken heute in Smartphones, Laptops, E-Bikes, Elektrowerkzeugen, Akku-Staubsaugern und Powerbanks. Sie speichern viel Energie auf kleinem Raum. Werden sie beschädigt, großer Hitze ausgesetzt oder falsch verwendet, können sie sich stark erhitzen und im schlimmsten Fall in
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SICHERHEIT IST VERTRAUENSSACHE
Brand geraten. Besondere Aufmerksamkeit ist deshalb beim Umgang mit den Akkus gefragt. Stürze, andere Beschädigungen oder hohe Temperaturen können ihnen zusetzen. Warnzeichen sollte man ernst nehmen: Wird ein Akku ungewöhnlich heiß, verformt oder bläht er sich auf, sollte er nicht weiterverwen-
det oder erneut geladen werden. Auch ein ungewöhnlicher Geruch oder austretende Flüssigkeit können auf einen Defekt hinweisen. Beschädigte Akkus gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden. Vorsicht ist vor allem beim Laden der Akkus geboten. Dafür
sollten geeignete Ladegeräte und Kabel verwendet werden. Smartphone, Laptop und andere Geräte gehören beim Laden auf eine feste, möglichst nicht brennbare Unterlage und sollten nicht mit Decken, Kissen oder Kleidung bedeckt werden. Auch Bett und Sofa sind als Ladeplatz ungeeignet, da sich Wärme stauen kann und sich brennbare Materialien unmittelbar am Gerät befinden. Außerdem sollten Geräte möglichst nicht unbeaufsichtigt und nicht während des Schlafens geladen werden.
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Rauchmelder sollten regelmäßig getestet werden. Ein Druck auf den Prüfknopf zeigt, ob sie einwandfrei funktionieren.
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Mittwoch, 16. September 2026
Technik muss funktionieren
Kleine Ursache, große Wirkung Doch Akkus sind nur eine von vielen möglichen Brandquellen im Haushalt. Überhitztes Fett, unbeaufsichtigtes Essen auf dem Herd, beschädigte Kabel, überlastete Mehrfachsteckdosen oder Kerzen können schnell gefährlich werden. Auch Heizgeräte benötigen ausreichend Abstand zu Möbeln und Textilien. Vieles lässt sich durch einfache Gewohnheiten vermeiden: beim Kochen aufmerksam bleiben, Kabel und Elektrogeräte kontrollieren, offene Flammen nicht unbeaufsichtigt lassen und brennbare Stoffe sicher aufbewahren.
Der Wächter an der Decke Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Brand, zählt eine möglichst frühe Warnung. Rauchmelder übernehmen dabei eine wichtige Aufgabe. Damit sie Ein Feuerlöscher im eigenen Zuhause kann im Ernstfall wertvolle Hilfe leisten.
und Rauch auf weitere Gebäudebereiche verhindern oder verzögern. Ebenso wichtig sind freie Fluchtwege. Besonders in größeren Gebäuden sollte man Flucht- und Rettungspläne bewusst wahrnehmen und wissen, wo sich der nächste Ausgang befindet. Im Ernstfall kann das wertvolle Zeit sparen.
zuverlässig funktionieren, dürfen sie nach der Montage allerdings nicht einfach vergessen werden. Staub und Schmutz an den Eintrittsöffnungen können die Funktion beeinträchtigen. Zur Reinigung empfiehlt sich ein feuchtes Tuch ohne Reinigungsmittel. Auspusten oder Absaugen sollte man den Melder nicht, weil dadurch Staub tiefer ins Gerät gelangen oder die Elektrik beschädigt werden kann. Mindestens einmal jährlich sollte über den Prüfknopf ein Testalarm ausgelöst werden. Bleibt der Melder stumm, sollte bei Modellen mit Wechselbatterie zunächst die Batterie gewechselt werden. Wichtig ist außerdem, die Herstellerangaben zur Lebensdauer des Rauchmelders zu beachten. Einige Hersteller empfehlen einen Austausch nach spätestens zehn Jahren. Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle. Hohe Schränke, Raumteiler oder große Deckenbalken können verhindern, dass Rauch rechtzeitig zum Melder gelangt. Mindestens 50 Zentimeter Abstand sollten deshalb rund um das Gerät frei bleiben. In Küche und Badezimmer können Kochdünste beziehungsweise Wasserdampf Fehlalarme verursachen. In der Küche können deshalb beispielsweise Wärmemelder oder Herdalarme sinnvoll sein.
Richtig handeln im Ernstfall Für den Ernstfall gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Entstehungsbrand einzudämmen. Feuerlöscher können ein schnelles Eingreifen ermögli-
chen, bei kleineren Bränden kann auch eine Löschdecke hilfreich sein. Dabei gilt immer: Löschversuche nur unternehmen, wenn man sich dabei nicht selbst in Gefahr bringt. Brand- und Rauchschutztüren sowie Brandabschnitte können die Ausbreitung von Feuer
Rauchmelder, Feuerlöscher, Brandmeldeanlagen und Brandschutztüren erfüllen ihren Zweck nur, wenn sie einwandfrei funktionieren. Regelmäßige Kontrollen und eine fachgerechte Wartung sind deshalb ein wichtiger Teil des vorbeugenden Brandschutzes. Entscheidend ist am Ende das Zusammenspiel: Aufmerksamkeit hilft, Gefahren zu vermeiden, Rauchmelder warnen frühzeitig, Löscheinrichtungen helfen bei Entstehungsbränden und bauliche Maßnahmen können die Ausbreitung von Feuer und Rauch bremsen. Zusammen sorgen diese Maßnahmen für mehr Sicherheit im Alltag und im Ernstfall. © Alle Rechte vorbehalten
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