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Spezial_Wanderparadies_26

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SÜDTIROL WANDERPARADIES

AUS LIEBE ZUM HAFER –SEIT 1820

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

Südtirol zählt zu den beliebtesten Wanderregionen der Alpen. Die große landschaftliche Schönheit und Vielfalt sowie das enge Netz an betreuten Wanderwegen halten für jeden Geschmack und jede Kondition das Passende bereit.

In das vorliegende, seit vielen Jahren beliebte „Wanderparadies“ habe ich als begeisterter Wanderer, Bergsteiger und Buchautor wieder 30 Wandervorschläge eingestreut, quer durch ganz Südtirol. Dabei reicht die Palette von absolut leichten Wanderungen bis zu zünftigen Gipfeltouren für Geübte.

Nun wünsche ich Ihnen erlebnisreiche Wanderungen und unvergessliche Eindrücke im Wanderparadies Südtirol – und kommen Sie immer wieder wohlbehalten nach Hause!

Ihr

IMPRESSUM

Die zentrale Ortlergruppe, gesehen vom Piz Chavalatsch

WANDERPARADIES SÜDTIROL

/ GADERTAL SALTEN-SCHLERN / GRÖDEN

Seite 4

Seite 12

Seite 20

Seite 26 GRÖDEN Seite 30

SALTEN-SCHLERN Seite 32 ÜBERETSCH-UNTERLAND Seite 40 BURGGRAFENAMT Seite 42 VINSCHGAU Seite 52

„Dolomiten“-Spezial: „WANDERPARADIES SÜDTIROL“, Juni 2026, Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen, Redaktion und Druckerei: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471/928888, Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle, Wandervorschläge: Hanspaul Menara, Titelbild: Tourismusverein Partschins, Helmuth Rier, www.partschins.com. Wanderkarten: Geomarketing M. Lemanski/A. Delvai, Layout: Athesia Druck GmbH, Tel. 0471/925358, Koordination: Lidia Galvan, „Dolomiten“- Anzeigenabteilung, Tel. 0471/925312, dolomiten.spezial@athesia.it

Privacy

Athesia Druck GmbH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich. Druckreif übermittelte Unterlagen können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher oder grafischer Form, haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur.

produziert nach den Richlinien des Österreichischen Umweltzeichens UW 1492

VINSCHGAU

Auf die GROSSE CIRSPITZE, 2781 m

Nördlich über dem Grödner Joch und damit im Grenzbereich zwischen dem Grödner Tal im Westen und dem Gadertal im Osten erheben sich die rund zehn Cirspitzen (gesprochen Tschierspitzen), eine zwar nicht sehr große, aber sehr markante Berggruppe der Dolomiten. Durch ihre senkrechten Südwände führen mehrere zum Teil schwierige Kletterrouten, von denen einzelne jedoch mit Sicherungen und Steighilfen versehen und so in beliebte Klettersteige umgewandelt wurden. Der höchste, aber auch formmäßig und touristisch bedeutendste Gipfel in der Gruppe ist die unübersehbare Große Cirspitze. Sie liegt gerade nördlich über dem Grödner Joch bzw. nordwestlich über Kolfuschg. Durch ihre zentrale Lage, nicht nur inmitten ihrer Gruppe, sondern auch inmitten der nordwestlichen Dolomiten, ist sie als Aussichtswarte ersten Ranges bekannt. Und in Kreisen schwindelfreier und etwas felsgeübter Normalbergsteiger ist sie als lohnendes Gipfelziel beliebt. Denn über den nicht gleichmäßig ansteigenden Westhang, der zusammen mit der Südwand dem Berg auch seine unverkennbare Form verleiht, führt der vergleichsweise kurze Normalanstieg in Form eines teilweise mit fixen Stahlseilen versehenen Klettersteiges, der als nicht besonders schwierig gilt.

WEGVERLAUF:

Vom Grödner Joch (2137 m) zunächst ein gutes Stück auf einem Fahrweg durch Grashänge hinauf und dann auf einem rechts abzweigenden Fußpfad im Grasgelände empor zu der westlich der Großen Cirspitze eingeschnittenen Geröllschlucht. In dieser noch ein Stück auf dem markierten Steig empor zum Beginn des Klettersteiges, auf diesem rechts ab, den Seilsicherungen und der Punktmarkierung folgend zunächst in der Westflanke und dann am steilen Gipfelhang großteils über guten Fels hinauf zum höchsten Punkt mit dem Kreuz (2592 m; ab Grödner Joch 1½–2 Std.) – Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute in 1–1½Std..

HÖHENUNTERSCHIED: 455 m

GESAMTGEHZEIT: 2 ½–3 ½ Std.

ANFORDERUNG:

Teilweise steil und ausgesetzt, aber für schwindelfreie, trittsichere und bergerfahrene Geher mit etwas Klettersteigerfahrung nicht schwierig. Klettersteigausrüstung erforderlich.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 59 (Sellagruppe); 1:25.000: Tabacco, Blatt 07 (Alta Badia–Arabba–Marmolada)

Die Große Cirspitze von Süden gesehen
Große Cirspitze
Grödner Joch

Edelweißhütte

Jimmihütte

Forcelleshütte

KOLFUSCHG

Der KOLFUSCHGER HÖHENWEG

Nordwestlich über dem Talbecken von Corvara und Kolfuschg zieht sich in rund 2000 Meter Höhe unter den Felswänden des CiampacKammes ein von Bergwiesen und Zirbenbeständen geprägtes Terrassenband hin. Über dieses verläuft der vier Kilometer lan-

ge Kolfuschger Höhenweg, der durch den reizvollen Gegensatz zwischen der üppigen Vegetation entlang des Weges und den darüber aufragenden Felsgestalten besticht, aber auch durch den Prachtblick zum mächtigen Sellastock und zum markanten Sassongher.

WEGVERLAUF:

Von Kolfuschg (1640 m) mit der Kabinenbahn „Plans-Frara“ (Talstation in Dorfnähe) hinauf zur Jimmihütte nordwestlich des Grödner Jochs (2298 m; hierher auch vom Grödner Joch möglich). Nun auf dem Höhenweg (Markierung 8) zuerst ein Stück abwärts, dann in weitgehend ebener Wanderung und zuletzt ein Stück leicht ansteigend großteils durch Grashänge und einmal durch ein kleines Bergsturzgelände ostwärts bis zur Forcelleshütte (2065 m; Almgaststätte; ab Jimmihütte 1½ Std. ). Von da auf breitem Weg hinab zu dem ins Edelweißtal absteigenden Weg 4, auf diesem hinab zur gleichnamigen Berggaststätte und weiter hinunter nach Kolfuschg (ab Forcelleshütte knapp 1 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED:

500 m

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 59 (Sellagruppe); 1:25.000: Tabacco, Blatt 07 (Alta Badia–Arabba–Marmolada)

GESAMTGEHZEIT: 2½ Std.

ANFORDERUNG: Unschwierige Wanderung auf markierten und beschilderten Wegen, zu einem guten Teil durch Bergwiesen.

Die Schutzhütte Edelweiss befindet sich oberhalb vom Dorf Kolfuschg in Alta Badia, mitten im Edelweißtal, am Fuße des Sassonghers und des Ciampatsch-Berges, in einer besonders panoramischen und sonnigen Lage. Im Familienbetrieb erwartet Sie nicht nur Gastfreundschaft, Freundlichkeit, Sympathie und eine atemberaubende Sicht auf den Sellastock in erster Linie und die Marmolada und Monte Civetta in der Weite, sondern Sie finden auch ein Restaurant und eine große Auswahl an leckeren Gerichten.

Die Schutzhütte befindet sich in einer idealen Lage als Erfrischungsort während einer Wanderung. Vom Grödner Joch aus erreichen Sie die Edelweisshütte gemütlich in zwei Stunden. Zögern Sie nicht, uns in der Schutzhütte Edelweiss zu besuchen! Weitere Touren finden sie auf www.almenrausch.at und www.sentres.com.

Tipp: Wir organisieren auch besondere Anlässe, wie z. B. Hochzeiten, Geburtstage oder Familienfeiern.

EDELWEISSHÜTTE KG

Altonnstraße 18, 39030 Kolfuschg Tel. 0471/836024 - 0471/830332

rif.edelweiss@hotmail.it www.rifugioedelweiss.it

Der Kolfuschger Höhenweg
Foto:
Hanspaul
Menara

Es gibt einen besonderen Moment in Alta Badia, in dem der Sommer mehr wird als nur eine Jahreszeit. Die Tage werden länger, goldenes Licht liegt über den Wiesen, und auf den Wegen kehren Stimmen, Lachen und Bewegung zurück. Zwischen den majestätischen Dolomiten finden die Movimënt-Parks wieder zu ihrem natürlichen Rhythmus: Familien genießen die frische Bergluft, Kinder verwandeln jeden Augenblick in ein Abenteuer, Freunde brechen zu gemeinsamen Bike-Touren auf, und Reisende entdecken eine authentische Form von Freiheit in den Bergen. Weit entfernt vom Tempo des Alltags erinnern uns die Berge an eine einfache Wahrheit: Zeit ist nicht nur etwas, das vergeht – Zeit ist etwas, das man bewusst erlebt. Ein Spaziergang über Almwiesen, eine Pause im Gras, ein Mittagessen in einer Berghütte, die Stille des frühen Morgens oder der Atem, der mit jedem Höhenmeter tiefer wird. Kleine Momente, die heute wertvoller erscheinen denn je. Denn Wohlbefinden bedeutet längst nicht mehr nur Erholung. Es bedeutet, im Hier und Jetzt anzukommen, neue Energie zu spüren; im eigenen Körper, in

DER MOVIMËNT-SOMMER: Energie, Natur und neue Arten, die Berge zu erleben

der Natur, in Begegnungen und in den Orten, die uns umgeben. Die Movimënt-Sommersaison in Alta Badia ist eine Reise durch unterschiedlichste Erlebnisse, verbunden durch dieselbe Energie. Da sind die Berge für Familien, mit Spielbereichen, leicht zugänglichen Wegen, kreativen Aktivitäten und Abenteuern für die Kleinsten. Da sind die Berge für Sportbegeisterte, mit den Bike-Beats-Trails, dem Pumptrack, Speed-Hiking, Trailrunning und abwechslungsreichen Routen über die Hochplateaus, abgestimmt auf unterschiedliche Ansprüche und Rhythmen. Und da ist die Welt des Wohlbefindens, geprägt von Natur, Atmung, Achtsamkeit, Entspannung und bewusster Bewegung. Nicht Leistung um jeden Preis, sondern die Kunst, auf sich selbst und auf die Landschaft zu hören.

Gleichzeitig erzählen die Berge hier auch Geschichten. In Alta Badia wird jeder Weg zu einer Begegnung mit der ladinischen Kultur, mit Legenden aus den traditionellen Stües, mit Ortsnamen, Felsformationen und Erinnerungen an Almen und Berghütten. Movimënt zu erleben bedeutet auch, Teil dieser Identität zu werden; eines kulturellen

Erbes, das der Gegenwart bis heute Tiefe verleiht. Die Berge sind hier keine Kulisse, sondern ein lebendiger Lebensraum: geprägt von Natur, Gastfreundschaft, Arbeit und Respekt. Deshalb haben auch Themen, die in die Zukunft weisen, ihren festen Platz. Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, technologische Innovation, Zugänglichkeit, Sicherheit und Gemeinschaft gehören heute untrennbar zum Bergerlebnis dazu. Eine moderne Destination muss nicht nur begeistern, sondern auch schützen und Verantwortung übernehmen. Innovation bedeutet dabei nicht, die Authentizität zu verlieren, sondern neue Wege zu finden, sie zu bewahren und achtsam weiterzuentwickeln. Movimënt steht genau für dieses Gleichgewicht: Energie und Ruhe, Sport und Entschleunigung, Spiel und Kultur, Technologie und Natur, Leichtigkeit und Verantwortung. Es ist eine Einladung, den eigenen Rhythmus zu finden. Manche kommen wegen der Trails, andere zum Wandern mit ihren Kindern, um Musik bei Sonnenaufgang zu erleben, eine Wellnesspause einzulegen, ladinische Spezialitäten in einer Berghütte

zu entdecken oder einfach die klare Bergluft und die Aussicht zu genießen. Unterschiedliche Erlebnisse, verbunden durch denselben Wunsch: sich wohlzufühlen, gemeinsam Zeit zu verbringen und das Wesentliche wiederzufinden.

Die Berge wollen nicht hastig erlebt werden. Sie verlangen Aufmerksamkeit, Respekt und Präsenz. Und wenn wir langsamer werden und Raum für die Landschaft und die Menschen neben uns schaffen, geschieht etwas Seltenes und Wertvolles: Zeit bekommt wieder Bedeutung.

Ob Sie zum Biken, Wandern, Spielen, Trainieren, Zuhören, Genießen, Entdecken oder einfach zum Innehalten kommen – unser Wunsch bleibt derselbe: Nehmen Sie sich Zeit. Bringen Sie sie mit hinauf in die Berge, teilen Sie sie mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind, und lassen Sie sie frei atmen. Um den Rest kümmern sich die Berge. Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Sommer in der Welt von Movimënt!

Infos

Foto: Alex Moling

Die Höhen der Pralongià zwischen St. Kassian und Corvara

Von ST. KASSIAN zur PRALONGIÀ

Die Pralongià bildet zusammen mit dem etwas höheren Störes, einem hübschen kleinen Gipfel mit Kreuz, Rastbank und herrlicher Aussicht, eine von weitläufigen Wiesenhängen gebildete Erhebung zwischen den Gadertaler Ursprungstälern von Corvara und St. Kassian. Die vor allem für den Wintersport erschlossenen Höhen, die sich nordwärts bis zum Piz la Ila und zum Piz Sorega erstrecken, ermöglichen auch im Sommer

verschiedene Wanderungen durch die ausgedehnten Bergwiesen mit prächtigem Panoramablick auf die umliegenden Berge und Felsgestalten der Gadertaler Dolomiten. Hier wird nun eine Wanderung vorgestellt, die auf dem mit einer Umlaufbahn erreichbaren Piz Sorega beginnt, dann zur Erhebung des Bioch und weiter zur Pralongià führt und mit dem anschließenden Abstieg über die Saraghesalm wieder in St. Kassian endet.

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ÜTIA-SARAGHES-ALM

Familie Agreiter und Team

Eingebettet zwischen den imposanten Felsriesen des Sas dla Crusc, des Lavarellamassivs, des Lagazuoi und des Setsas liegt unsere Ütia Saraghes in einer beeindruckenden Landschaft – bereit, entdeckt und erlebt zu werden. Seit 2001 ist es unser Bestreben, Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber im Sommer sowie Skifahrer und Snowboarder im Winter zu verwöhnen. In unserer gemütlichen Almhütte mit Restaurant, großer Sonnenterrasse, Spielplatz und kleinem Streichelzoo finden Sie den idealen Ort zum Entspannen und Genießen.

Wir sind erreichbar über eine gemütliche Wanderung von St. Kassian, Talstation Piz Sorega auf dem Wanderweg Nr. 22, Gehzeit ca. 50 Minuten, mit der Kabinenbahn Piz Sorega und einer gemütlichen Wanderung von ca. 30 Minuten auf dem Wanderweg 22A.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

WEGVERLAUF:

Ütia Saraghes

Von St. Kassian (1560 m) mit der Umlaufbahn südwestlich hinauf zum Piz Sorega (2003 m). Von da auf dem breiten Weg 21 A über einen sanften Almrücken in leichtem Auf und Ab, vorbei an der Hütte Las Vegas zur Kuppe Bioch (2079 m) und ungefähr südwärts über den Almkamm weiter hinauf zur Kuppe Pralongià mit Kapelle und Berggasthof (2139 m; ab Piz Sorega knapp 1½ Std.). Von da südostwärts in wenigen Minuten zum Störes, dem höchsten Punkt der Pralongià (2181 m, Gipfelkreuz und Rastbank). – Abstieg: Vom Störes zurück zur Pralongià und in rund 20 Min. zurück in Richtung Bioch, dann rechts ab (Wegweiser), auf dem Weg 22 nordostwärts hinunter zur Almschenke Ütia Saraghes (1837 m) und weiter auf dem Güterweg großteils durch Wald hinunter nach St. Kassian (ab Pralongià knapp 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 895 m

GESAMTGEHZEIT: 3½ Std.

ANFORDERUNG:

Leichte Almwanderung auf breiten Wegen.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 59 (Sellagruppe); 1:25.000: Tabacco, Blatt 07 (Alta Badia–Arabba–Marmolada)

Foto:
ST. KASSIAN
Piz Sorega
Kuppe Bioch
Pralongià

Der Piz Duleda über dem innersten Campilltal

Von CAMPILL auf den PIZ DULEDA, 2909 m

Dieser Gipfel (auch Piz Duledes genannt) zeigt sich zur Seite des inneren Tales von Lungiarü (Campill) hin als markante, weithin sichtbare Berggestalt. Er erhebt sich zwischen dem Grödner Tal und dem Campilltal als westlichster Berg der Puezgruppe. Da er auf der Südseite leicht ersteigbar ist, wird er häufiger von dort herauf besucht. Doch ist der nur leicht abfallende Südhang auch von Lungiarü über die Roa-Scharte aus er-

reichbar. Dieser Aufstieg besteht im oberen Abschnitt bald nach der genannten Scharte zwar aus einem Klettersteig. Dieser ist aber nur kurz, sodass die gesamte Tour ab Campill für tüchtige, etwas felsgeübte Geher als nicht schwierig eingestuft werden darf. Der Gipfel zeichnet sich vor allem durch eindrucksvolle Nahblicke inmitten der Felsgruppen der Geisler und der genannten Puezgruppe aus, aber auch durch eine weitreichende Aussicht.

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Tel. 335/7866436 · www.uetiaciampcios.com

Unsere kleine, traditionsreiche Hütte in Munt d’Adagn, mitten im Naturpark Puez-Geisler im Bergsteigerdorf Campill ist ein wahrer Geheimtipp für Familien und Wanderer. Die Hütte ist von 2. Juni bis 18. Oktober geöffnet, sodass Sie die vielfältigen Blüten bis in den wunderschönen Herbst genießen können. Erreichbar ist die Hütte in 1½ Stunden vom Parkplatz Pares in Lungiarü.

Achtung! Montag Ruhetag bis Mitte Juli und ab September

Ütia Ciampcios

WEGVERLAUF:

Von Lungiarü (Campill, 1396 m) stets mit Markierung 5 südwestwärts hinein in den Talschluss und über die Almen Ciampcios (Ausschank) und Medalges hinauf ins Kreuzjoch (Furcela de Furcia, 2293 m). Nun auf Weg 3 südwärts quer durch Steilhänge ansteigend zur Roa-Scharte (2617 m), jenseits kurz hinunter, dann links (ostwärts) mit Markierung 3 A auf einem kurzen Klettersteig hinauf zur Nives-Scharte und nordwärts unschwierig zum Gipfel (2909 m; ab Ausgangspunkt 4 Std.). – Abstieg: Am besten und landschaftlich lohnendsten wieder zur Gänze über die Aufstiegsroute (ab Piz Duledes 3 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1513 m

GESAMTGEHZEIT: 7 Std.

ANFORDERUNG: Lange Tour für ausdauernde und felserfahrene Berggeher; alle Routen markiert und beschildert.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 55 (Cortina d'Ampezzo); 1:25.000: Tabacco, Blatt 030 (Brixen–Villnöß)

LUNGIARÜ
Piz Duleda

Der Gipfelaufbau des Heiligkreuzkofels vom Normalweg aus

HEILIGKREUZKOFEL

im GADERTAL, 2908 m

Heiligkreuzkofel

ZLavarellahütte

Kreuzkofelscharte

usammen mit seinen benachbarten Gipfeln im Norden und Süden bestimmt der Heiligkreuzkofel mit mächtigen Felswänden das Landschaftsbild auf der Ostseite des inneren Gadertals. Von Pederü im inneren Rautal, das von St.Vigil in Enneberg aus erreicht wird, ist der Berg hingegen

Gasthaus Pederü

WEGVERLAUF:

Faneshütte

leicht ersteigbar und bietet ein einmaliges Dolomitenpanorama. Die Route führt durch ein eindrucksvolles Bergtal hinauf zur bekannten Almmulde von Klein-Fanes mit ihren beiden Schutzhütten, weiter zur breiten flachen Kreuzkofelscharte und unschwierig zum Gipfelkreuz.

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Willkommen

in der

BERGHÜTTE LAVARELLA

in den Dolomiten– UNESCO-Weltnaturerbe von Fanes Sennes Prags

Tel. 0474/501094 · www.lavarella.it

Die Schutzhütte Lavarella in St. Vigil in Enneberg liegt in einer traumhaften Lage inmitten des Naturparks Fanes Sennes Prags auf 2050 m Meereshöhe, Reich der ladinischen Legenden und Sagen. Die vorteilhafte Lage der Berghütte, macht sie zu einem unverzichtbaren Ziel für jeden Bergfreund. Die Hütte erreicht man problemlos von St. Vigil in Enneberg, von Alta Badia und von Cortina d‘Ampezzo. Sie ist somit ein idealer Ausgangs- und Zielpunkt von unendlich vielen Wanderungen, Trekking- und Mountainbike-Touren und Klettertouren und -steigen. Eine Wohlfühloase inmitten der unberührten Natur, entfernt vom Verkehr und Lärm von den Taldörfern.

Sensation! Ga.Beer: Bei uns wird Bier aus der höchsten Brauerei Europas ausgeschenkt: gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot mit dem kristallklaren Bergwasser der Dolomiten.

Vom Gasthaus Pederü (1545 m; hierher Straße von St. Vigil in Enneberg) mit Markierung 7 auf dem anfangs ziemlich steilen Fußweg und später großteils (oder beliebig auch zur Gänze) auf breitem Schotterfahrweg hinauf zur Lavarellahütte in der Almmulde Klein-Fanes (2040 m; bewirtschaftetes Schutzhaus; ab Pederü 2 Std.; unweit davon die Faneshütte). Dann auf dem Steig 12 großteils mäßig ansteigend ungefähr westwärts zur Kreuzkofelscharte (2609 m), hier rechts ab, nordwärts leicht ansteigend hinauf zu Wegteilung und links in Serpentinen empor zum Gipfelkreuz (2908 m; ab Fanes 2½–3 Std.). – Abstieg wie Aufstieg (insgesamt ca. 4 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1363 m

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 57 (Bruneck–Toblach); 1:25.000: Tabacco, Blatt 07 (Alta Badia)

GESAMTGEHZEIT: 8–9 Std.

ANFORDERUNG: Für ausdauernde und bergerfahrene Geher bei guten Verhältnissen problemlos.

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ÜTIA DE GÖMA

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www.rifugiogoma.it · Mobil 347/4186136

In einmaliger Lage auf 2050 Metern, am Fuß des Peitlerkofels, ist die Hütte durch die „Steinerne Stadt“ entlang des Rundganges um den Peitlerkofel in 4 Stunden zu erreichen oder vom Parkplatz des Würzjoches in 55 Minuten. Familiäres Ambiente mit einheimischen und ladinischen Spezialitäten, Grillgerichten und hausgemachten Kuchen.

Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober

Fotos:
Foto: Hanspaul
Menara

Die Hollbrucker Spitze, vom Anstieg aus gesehen

Dieser wuchtige Berg befindet sich im Karnischen Hauptkamm zwischen Sexten und Sillian. Der freien Lage verdankt er eine weitreichende Fernsicht und vor allem die einmalige Schau auf die Sextner Dolomiten. Nordöstlich von ihm fallen als kleinere Nachbargipfel das Hollbrucker Egg sowie ein Felszacken mit Holzkreuz (Hollbrucker Kreuz) auf. An das Kampfgeschehen während des Ersten Weltkrieges erinnern entlang des Kammes, über den seit damals die italienisch-österreichische Staatsgrenze verläuft, noch alte Baureste sowie der Karnische Höhenweg. Die Hollbrucker Spitze kann von verschiedenen Talorten aus angepeilt werden, von denen hier der Anstieg auf der Seite des inneren Sextentales vorgeschlagen wird. Wir steigen vom Stiergarten, der Bergstation der Drei-Zinnen-Umlaufbahn, über sonnige Grashänge ziemlich steil zum Karnischen Höhenweg auf und erreichen von diesem aus den höchsten Punkt.

HOLLBRUCKER

SPITZE in SEXTEN, 2581 m

WEGVERLAUF:

Bergstation Stiergarten

Hollbrucker Spitze

Anfahrt von Innichen nach Moos im Sextental und weiter in Richtung Kreuzbergpass bis zur Flur Signaue (1437 m, Gaststätte, Talstation zweier Bergbahnen) und mit der Drei-Zinnen-Umlaufbahn zur Bergstation am sogenannten Stiergarten (2092 m, etwas tiefer die Klammalm). Von dort zu Fuß hinauf zum rechts abzweigenden Steig 133, auf diesem über Steilhänge empor zur Kammsenke (2483 m) zwischen Hornischegg und Hollbrucker Spitze und rechts über den Kammrücken zum Gipfel (2581 m, ab Stiergarten 1½ Std.). – Abstieg wie Aufstieg (gut 1 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 489 m

GESAMTGEHZEIT: 2½ Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Wanderer unschwierig, teilweise aber steil.

WANDERKARTEN: 1:50.000: Kompass, Blatt 57 (Bruneck–Toblach); 1:25.000: Tabacco, Blatt 010 (Sextner Dolomiten)

Foto: Hanspaul
Menara
MOOS
Signaue

Sobald der Sommer in die Berge zurückkehrt, zeigt sich die Dolomitenregion 3 Zinnen von ihrer eindrucksvollsten Seite: Markante Dolomitengipfel kombiniert mit sanften Almwiesen und abwechslungsreichen Bergerlebnissen machen die Region zu einem besonderen Ziel für Wanderer, Familien und Genießer. Mit den Bergbahnen gelangt man schnell und bequem mitten hinein ins UNESCO-Welterbe Dolomiten – zu den Ausflugsbergen Helm, Stiergarten, Haunold und Rotwand. Ein besonderer Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Helm, erreichbar mit dem Helmjet Sexten. Von hier eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die Sextner Dolomiten und die berühmte Sextner Sonnenuhr. Wanderer starten direkt in den Karnischen Höhenweg oder genießen gemütliche Panoramawege. Familien entdecken in „Olperls Bergwelt“ auf einem kinderwagentauglichen Themenweg die alpine Tierund Pflanzenwelt spielerisch und interaktiv.

Auch der Stiergarten zählt zu den schönsten Wandergebieten der Region. Erreichbar mit der Kabinenbahn Drei Zinnen ab Signaue, eröffnet sich hier eine weitläufige Almlandschaft mit traumhaften Ausblicken auf die Sextner Dolomiten. Zahlreiche Wanderwege führen zu urigen Hütten, über blühende Bergwiesen und durch eine eindrucksvolle Naturlandschaft – ideal für Genusswanderer und Familien. Am Familienberg Haunold beginnt das Bergerlebnis nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum Innichen entfernt. Die Vierersesselbahn bringt Besucher direkt in eine naturnahe Erlebniswelt für Groß und Klein. Der zwei Kilometer lange Rundweg „Riesenreich Haunold“ mit Zwergendorf, Wasserspielen und interaktiven Stationen lädt Familien

Der BERGSOMMER ruft

zum Entdecken ein. Entspannung bieten die großzügige Relaxzone und die Riesen-Barfußseen, während die längste Sommerrodelbahn Südtirols für rasante Abwechslung sorgt. An der Rotwand werden zwischen Felsen, Wald und Panorama alte Dolomitensagen lebendig. Am Erlebnisweg Felsengeister können Familien in die faszinierende Welt der alten Berggeister eintauchen. Gleichzeitig ist die Rotwand aber auch ein geschichtsträchtiger Ort mit Spuren aus dem Ersten Weltkrieg und beeindruckenden Ausblicken auf die umliegende Bergwelt.

Reinhold Messner Haus

Eine besondere Perspektive auf die Bergwelt eröffnet das Reinhold Messner Haus am Helm. Aus der ehemaligen Bergstation entsteht hier eine moderne Begegnungsstätte, die Besuchern die alpine Welt auf neue Weise näherbringt. Alpingeschichte, moderne Architektur und zukunftsweisende Themen verschmelzen zu einem Ort, der zum Innehalten und Entdecken einlädt. Besucher erleben hier die Ber-

ge nicht nur als beeindruckende Naturkulisse, sondern erhalten auch neue Blickwinkel auf das Leben und den respektvollen Umgang mit der alpinen Welt. Ein Muss für alle Bergliebhaber!

Ein Blick in die Zukunft: Helmissimo

In Vierschach beginnt in dieser Sommersaison der Bau der neuen 10er-Kabinenbahn „Helmissimo“, deren Eröffnung für die Wintersaison 2026/27 geplant ist. Die moderne Anlage mit großzügigen PanoramaKabinen sorgt künftig für noch mehr Komfort und eine deutlich schnellere Verbindung auf den Helm. Aufgrund der Bauarbeiten ist der Zustieg über Vierschach im Sommer 2026 nicht möglich. Der Helm ist in dieser Zeit ausschließlich über den Helmjet Sexten erreichbar.

Unbeschwert unterwegs mit der 3 Zinnen Mountain Card

Die „3 Zinnen Mountain Card“ macht deinen Sommer in der Dolomitenregion 3 Zinnen besonders flexibel: Mit dem Mehrtagesticket kannst du alle

Aufstiegsanlagen unbegrenzt nutzen und die Vielfalt der Dolomitenregion 3 Zinnen in deinem Rhythmus entdecken. Für alle, die mit dem Bike unterwegs sind, sorgt die Zusatzoption „Bike Transport“ für entspannten Komfort bei jeder Fahrt.

Ein Sommer voller Abenteuer wartet auf dich! Mehr Informationen unter dreizinnen.com

Infos

Die Riepenspitze, rechts der Grat mit dem Aufstiegspfad

Die schön geformte, aus festem Gneis aufgebaute Riepenspitze ist einer der markantesten und lohnendsten Gipfel im Kamm, der das Gsieser Tal ostseitig begrenzt. Der Talort für die Besteigung ist das innerste Gsieser Kirchdorf St.Magdalena bzw. ein großer Parkplatz bei der Talschlusshütte ein Stück nach dem Dorf. Von dort geht es zunächst durch Wiesen und an Höfen vorbei hinauf zum Wald und dann auf breitem Forstweg weiter zu der im Bereich der Waldgrenze und am Rand ausgedehnter Wiesen liegenden Stumpfalm, die eine Einkehrmöglichkeit bietet. Und von da führt der markierte Gipfelpfad teilweise steil, aber nicht schwierig empor zum Ziel mit dem Kreuz. Hier, auf einem der höchsten Gipfel der Gsieser Berge, erwartet uns ein großartiges Panorama über zahllose Gipfel Süd- und Osttirols, bevor wieder zur genannten Almschenke und nach gebührender Rast ins Tal zurückgekehrt wird.

STUMPFALM und RIEPENSPITZE in GSIES, 2774 m

WEGVERLAUF:

Von der Talschlusshütte im innersten Gsieser Tal (1465 m; Parkplätze) der Beschilderung „Stumpfalm“ folgend zuerst auf schmaler Straße an Höfen vorbei und dann auf breitem Forstweg durch Waldhänge hinauf zur Stumpfalm (2000 m; Jausenstation; ab Ausgangspunkt 2 Std.). Nun auf Steig 47 durch Jungwald, über Rasengelände und über eine steile Graszunge empor zu einer Gratsenke (2699 m) und rechts der Markierung folgend auf felsigen Pfadspuren empor zum Gipfel (2774 m; ab Stumpfalm 2½ Std.). – Der Abstieg erfolgt über die beschriebene Aufstiegsroute (3 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1309 m

GESAMTGEHZEIT: 7½ Std.

ANFORDERUNG: Für ausdauernde und gehgewohnte Wanderer unschwierig.

WANDERKARTEN: 1:50.000: Kompass, Blatt 57 (Bruneck-Toblach); 1:25.000: Tabacco, Blatt 032 (Antholz–Gsies)

Foto: Hanspaul Menara

Zwischen leisen Wegen und ursprünglichen Almen

DAS GSIESERTAL –UNTERWEGS IM TAL DER ALMEN

Wer in Südtirol nicht nur Gipfel sammeln, sondern die Berge bewusst erleben möchte, findet in der Dolomiten Panorama Region Gsiesertal-Welsberg-Taisten eine Wanderregion, die ihren ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt hat. Abseits großer Hotspots prägen weitläufige Almwiesen, traditionelle Höfe und aussichtsreiche Wanderwege das Landschaftsbild. Die Region eignet sich besonders für alle, die ruhige Wege, ursprüngliche Almen und aussichtsreiche Bergerlebnisse schätzen.

Das Gsiesertal steht für naturnahe Wanderungen, Weitblick und gelebte Almkultur. Entlang des Almwegs 2000 zeigt sich diese besondere Atmosphäre – über weite Wiesen, vorbei an rauschenden Bächen und traditionellen Almen. Auf durchschnittlich 2000 Meter Meereshöhe führt der Höhenweg von Alm zu Alm und er-

öffnet immer wieder weite Blicke über das gesamte Gsiesertal bis zu den Dolomiten.

Unsere Wanderempfehlung

Eine besonders abwechslungsreiche Etappe startet in St.Martin im Gsiesertal. Von dort führt der Weg zunächst durch das idyllische Karbachtal hinauf bis zur Schäfer Alm (nicht bewirtschaftet). Vorbei an Waldhängen, Almwiesen und alten Heuhütten erreicht man auf 2127 Metern den Gipfel des Hörneckele – einen aussichtsreichen Höhepunkt der Tour. Wer es besonders ambitioniert mag, wählt den neu angelegten Tiroler-Steig, der von St. Martin (Dorf) beinahe ohne Um-

schweife direkt auf den Gipfel führt.

Ab hier verläuft die Wanderung entlang des Almweges2000 weiter zur Pfinnalm und anschließend zur Ascht Alm. Weite Almlandschaften, die Ruhe der Berge und ständig wechselnde Panoramablicke verleihen dem Weg seinen besonderen Charakter. Einkehrtipp: Die Ascht Alm ist mit ihrer sonnigen Lage und der herzlichen, authentischen Art der Hüttenbetreiber ein besonderes Highlight. Auch kulinarisch überzeugt die Alm mit hausgemachten Südtiroler Spezialitäten und Fleisch aus eigener Landwirtschaft. Für den Rückweg bietet sich der neu angelegte Sennersteig

an, der vom früheren Leben der Sennerinnen und dem Almalltag erzählt und durch den Wald hinunter nach St. Magdalena führt. Von dort gelangt man bequem mit dem Linienbus zurück nach St. Martin. Die Wanderung verbindet, was die Dolomiten Panorama Region Gsiesertal-Welsberg-Taisten auszeichnet: Ruhe in den Bergen, ursprüngliche Almen und Weitblick.

Foto: TG Gsiesertal, Kamilla Photography
Foto: TG Gsiesertal, Harald Wisthaler Foto: TG Gsiesertal, Kamilla Photography
Blick ins Tal vom Gipfel des Hörneckele
Pfinnalm
Die Ascht Alm bei St. Magdalena

Sommer 2026 in der

SKIWORLD AHRNTAL

Die Skiworld Ahrntal präsentiert sich im Sommer 2026 vielseitiger, aktiver und familienfreundlicher denn je. Zwischen über 80 Dreitausendern, idyllischen Bergseen und beeindruckenden Panoramablicken erwartet Besucher eine alpine Erlebniswelt voller Natur, Bewegung und neuer Abenteuer.

Wandern zwischen Dreitausendern und Bergseen Über 140 Kilometer Wanderwege führen durch die beeindruckende Bergwelt zwischen Dolomiten und Zillertaler Alpen. Ob gemütliche Familienwanderung, aussichtsreiche Panoramatour oder anspruchsvolle Gipfeltour – in der Skiworld Ahrntal findet jeder die passende Route. Die Aufstiegsanlagen am Klausberg und Speikboden ermöglichen dabei einen schnellen und bequemen Einstieg in die alpine Erlebniswelt.

Ein besonderes Highlight im Sommer 2026 ist der neue familienfreundliche WanderErlebnisweg zum Klaussee am Klausberg. Der breite Familienwanderweg verbindet

Naturgenuss mit spannendem Entdecken. Entlang der Strecke warten insgesamt elf interaktive Erlebnisstationen, an denen heimische Wildtiere wie Adler, Fuchs oder Bär spielerisch vorgestellt werden. So wird die Wanderung für Kinder und Erwachsene gleichermaßen zu einem abwechslungsreichen Naturerlebnis mit beeindruckendem Panorama.

Neue Attraktion: Der JumpPark Klausberg

Auch Actionfans dürfen sich auf eine spannende Neuheit freuen: Direkt neben der Kristallalm am Klausberg hat im Mai 2026 der neue JumpPark Klausberg eröffnet. Auf rund 1600 Metern Höhe entsteht ein einzigartiger Outdoor-Trampolinpark mit insgesamt 20 Trampolinen in unterschiedlichen Größen.

Während Kinder erste Sprünge ausprobieren, können sich Freestyler und sportlich Aktive bei spektakulären Tricks und hohen Sprüngen auspowern. Besonders Wintersportler, die bereits im Funpark zuhause sind, finden hier die perfekte Möglichkeit für Som-

mertraining und Airtime mitten in der Bergwelt. Der neue JumpPark verbindet Bewegung, Spaß und Naturerlebnis auf besondere Weise. Neben Action und Adrenalin stehen auch Koordination, Gleichgewicht und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt. Die Lage direkt an der Bergstation K-Express und das beeindruckende Panorama rund um den Klausberg machen den JumpPark zu einem der spannendsten Sommer-Highlights der Region.

Klettersteig-Abenteuer am Speikboden

Wer die Berge lieber vertikal erlebt, findet am Speikboden ideale Bedingungen für abwechslungsreiche Klettersteig-Abenteuer. Insgesamt vier unterschiedliche Klettersteige bieten sowohl Familien als auch ambitionierten Bergsportlern passende Herausforderungen.

Der Piraten-Klettersteig begeistert besonders junge Kletterfans und Familien, während der Michl-Klettersteig ideal für Einsteiger geeignet ist. An-

spruchsvoller wird es am Avventura-Klettersteig mit spektakulären Passagen und dem Gipfelkreuz „Kleiner Nock“ als Belohnung nach dem Aufstieg. Sportliche Kletterer finden schließlich am Speikboden-Klettersteig eine herausfordernde Route mit beeindruckender Hängebrücke und alpinem Charakter. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade von A/B bis C ermöglichen Erlebnisse für nahezu jedes Level.

Sommererlebnisse mitten in Südtirols Bergwelt Mit der Kombination aus Wandern, Familienerlebnissen, neuen Attraktionen und sportlichen Highlights präsentiert sich die Skiworld Ahrntal im Sommer 2026 als vielseitige Bergdestination für Aktivurlauber, Familien und Naturliebhaber. Zwischen Genuss, Abenteuer und beeindruckender Naturkulisse entstehen hier unvergessliche Sommermomente mitten in Südtirols Bergwelt.

Foto: konistudios
Foto:Speikboden
Foto: Skiarena Klausberg
Foto: Skiarena Klausberg, KI-generiert

140 km+ Wanderwege

83 Dreitausender im Ahrntal

4 Klettersteige von A-C

Zum TOBLACHER SEE

Der Toblacher See mit Blick gegen die Nasswand im Süden

Bei der Wanderung zum Toblacher See und um ihn herum handelt es sich um eine gemütliche Naturwanderung im Hochpustertal, oder genauer gesagt, südlich von Toblach am Eingang ins einzigartige, zwischen himmelhohen Felsflanken eingeschnittene Höhlensteintal. Das Gewässer gehört mit seinen 600 Metern Länge und 400 Metern Breite zu den größten Naturseen Süd-

tirols. Es wird von Waldhängen gesäumt, darüber ragen Birkenkofel, Nasswand und Sarlkofel in den Himmel, und im Süden dehnt sich eine weitläufige, ökologisch interessante Moorfläche aus. Abgesehen von der gastgewerblichen Erschließung an seinem Nordende sind seine Ufer in ihrem Naturzustand erhalten geblieben. Von Neutoblach aus kann man den See abseits der Höhlensteinstraße in hüb -

schem, durch schattigen Wald führendem Spaziergang erreichen, wobei man auch die Lichtung mit den sogenannten Saghäusern und ihrer Kapelle durchquert. Hat man das Nordufer des Sees mit den dortigen Gaststätten erreicht, führt der Spazierweg, der als „Naturerlebnispfad“ mit entsprechenden Schautafeln versehen ist, um den See herum. Dabei wandert man sowohl auf seiner Westseite wie spä-

ter auf seiner Ostseite in Ufernähe dahin. Auf der Südseite des Sees hingegen führt der Weg um die erwähnte Moorfläche herum, die sich als ausgedehnte, von den Wasseradern des breiten Rienzdeltas durchzogene Feuchtwiese mit reichem Pflanzen- und Kleintierleben zeigt. Sie lässt nicht erahnen dass die junge Rienz, die den grünen Boden durchschlängelt, hoch oben am Fuß der Drei Zinnen entspringt.

Foto:
Hanspaul
Menara

WEGVERLAUF:

Anfahrt von Neutoblach ein Stück südwärts, unmittelbar nach dem Hotel Germania rechts ab und auf kurzer Straße („Seeweg”) zu einem Sportzentrum (1213 m, Parkplätze, Gaststätte). Von da auf dem Sträßchen hinein zum Weiler Säge und auf breitem Wander- und Radweg in ½ Std. weiter zum Nordende des Sees (1251 m; Gastbetriebe). Nun nach Belieben ost- oder westseitig, den Wegweisern „Toblacher Seerunde” folgend, auf dem Wanderweg neben dem See hinein zu seinem Südende, auf dem stets guten Weg durch Grasgelände und Gehölze zur Brücke über die Rienz und auf der anderen Seite wieder talaus zum Nordende des Sees (Gehzeit etwa 1–1½ Std.). –Schließlich wieder in ½ Std. hinaus zum Weiler Säge und zum Ausgangspunkt.

HÖHENUNTERSCHIED: 38 m

GESAMTGEHZEIT: 2–3 Std.

ANFORDERUNG:

In jeder Hinsicht leicht und problemlos; größtenteils ebene, gut beschilderte und markierte Wanderwege.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 57 (Bruneck–Toblach)

1:25.000: Blatt 010 (Sextner Dolomiten)

TOBLACH
Neutoblach
Toblacher See

Wanderungen inmitten der Natur mit sattgrünen Wiesen, schönstem Bergpanorama und dem Duft von frischem Gras findet man hierzulande auf zahlreichen Almen. Im Wandergebiet RatschingsJaufen allerdings warten auf die Familien ganz besondere Abenteuer – kurzweilig, naturnah und erlebnisreich.

Unberührte Natur und interessante Aussichtspunkte gibt es im Wandergebiet RatschingsJaufen zu entdecken. Dazu kommen ein atemberaubendes Panorama, viel Ruhe sowie die Kraft von Wald und Wiesen.

Auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt sich das Wandergebiet, das sich ganz besonders für Familienwanderungen eignet. Spaß und Erholung stehen hier auf der Tagesordnung – Spaß für die Kleinen, die auf Entdeckungs-

reise gehen können, und Erholung für die Erwachsenen, die an diesem Kraftort Energie für den Alltag tanken.

Die „BergErlebnisWelt“

Mit der Panorama-Kabinenbahn geht es von 1300 auf 1800 Meter Höhe. Direkt an der Bergstation startet der gemütliche Weg zur einzigartigen „BergerlebnisWelt“. Der familienfreundliche Rundweg dauert ungefähr 45 Minuten

ENTDECKEN, ENTSPANNEN und ERLEBEN

und eignet sich ideal für kleine Entdecker, die an den vielen Stationen die Natur spielerisch erkunden können– von der emsigen Welt der Ameisen bis zum imposanten Aussichtsturm. Entspannt kann hier bequem mit dem Kinderwagen gewandert werden. Eine Holzkugelbahn, Klettergerüste, Wasserspiele und ein Streichelzoo bringen Kinderaugen zum Strahlen. Für Wissbegierige gibt es entlang des Weges

Lehrtafeln mit spannenden Infor mationen zur lokalen Flora und Fauna. Und nach der Wanderung? Ist Stärkung angesagt. Die vier kinderfreundlichen Almhütten im Wandergebiet sind leicht zu erreichen und haben gar einiges an Leckereien zu bieten. Familien dürfen sich in diesem Sommer besonders freuen: Für Kinder bis 14 Jahre ist die Fahrt in der Kabinenbahn im Wandergebiet Ratschings-Jaufen kostenlos.

Atemberaubende Ausblicke über das Ratschingstal.

IBEX-KLETTERSTEIG in RATSCHINGS

Perfekte Bedingungen für unvergessliche Klettertage.

Wer im hinteren Ratschingstal unterwegs ist, spürt sofort die besondere Atmosphäre dieses Ortes: stille Wälder, markante Gipfel und eine Ruhe, die nur vom Wind und dem Klirren der Karabiner durchbrochen wird. Oberhalb des Pulvererhofes in Innerratschings wartet der Ibex-Klettersteig – benannt nach dem Alpensteinbock (Capra Ibex), der in den umliegenden Felsregionen heimisch ist. Er verbindet Naturerlebnis, sportliche Herausforderung und beeindruckende Ausblicke zu einem unvergesslichen Abenteuer.

Die südseitige Felswand sorgt für ideale Bedingungen: Schnee verschwindet früh, der Fels trocknet nach Regen rasch ab. Gemeinsam mit dem kurzen Zustieg und der ruhigen Lage macht das den Ibex-Klettersteig zu einem beliebten Ziel für Klettersteigfans und alle, die das Vertikale für sich entdecken möchten.

Die rund 900 Meter lange Route mit 370 Höhenmetern bewegt sich überwiegend im Schwierigkeitsgrad C und eignet sich besonders für geübte Einsteiger. Über Waldpassagen, einen markanten Pfeiler und luftige Kanten führt der Weg hinauf

Atemberaubende Ausblicke über das Ratschingstal.

Ein Erinnerungsfoto darf natürlich nicht fehlen.

zu spektakulären Tiefblicken ins Ratschingstal. Wer mehr Herausforderung sucht, findet zwei anspruchsvolle Varianten bis Schwierigkeitsgrad E. Sie verlangen Kraft und Technik, belohnen jedoch mit intensiven Klettererlebnissen und einer Extraportion Adrenalin. Auch abseits der sportlichen Herausforderung überzeugt der Klettersteig mit liebevollen Details: Rastbänke und fotogene Plätze laden zum Verweilen ein. Direkt daneben bietet ein Kinderklettersteig jungen Abenteurern einen spielerischen Einstieg. Auf der rund 100 Meter langen Route

mit 45Höhenmetern begleitet Maskottchen „Raci“ die Kinder und vermittelt Wissenswertes über Klettertechnik, Ausrüstung sowie den respektvollen Umgang mit Natur und Tierwelt.

Bereit für dein Abenteuer? Ob geübter Einsteiger, Familienausflug oder die Suche nach dem nächsten Adrenalinkick–am Ibex-Klettersteig findet jeder sein persönliches Abenteuer.

EINACHTSPITZE

Die Einachtspitze in Ridnaun mit den letzten Metern zum Gipfel

Der lange Gebirgszug, der das Ridnauntal auf seiner Südseite säumt, trägt als wichtige Gipfel die Hohe Ferse sowie die Hochspitze. Und diesen nördlich vorgelagert erhebt sich die bekannte Einachtspitze mit ihrem Gipfelkreuz und dem

Rundblick, der von den Dreitausendern der Stubaier Alpen bis zu den höchsten Gipfeln der Zillertaler Alpen reicht. Sozusagen als Stützpunkt und jedenfalls als willkommener Rastort liegt am Weg, der im unteren Teil durch Wald und Bergwie-

sen ansteigt, die bewirtschaftete Joggelealm, von wo der Gipfel in knapp einstündigem Aufstieg auf markiertem Steig unschwierig erreicht wird. Dabei kommt man auch am hübschen kleinen Fuchssee vorbei, ab dem der markierte Steig an

den steilen Grashängen zum Gipfelkreuz ansteigt. Von den verschiedenen Zugängen, die zur Joggelealm führen, wählen wir den etwas langen, aber geradezu gemütlichen Aufstieg, der uns ins romantische Valtigltal und schließlich durch

Wellnesshotel Sonklarhof Ridnaun/Sterzing - Dorf 16 Tel. 0472 656 212

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Joggelealm

Einachtspitze

RIDNAUN

WEGVERLAUF:

Von Ridnaun-Dorf (1342 m; Parkplätze) mit Markierung 26 den Wegweisern „Valtigltal” bzw. „Joggelealm” und zuerst auch kurz dem Erzweg folgend hinein ins Valtigltal. Durch dieses auf dem Forstweg durch Wald talauf und dann links abzweigend mit Nr. 24 B auf dem Forstweg durch Wald und Bergwiesen hinauf zur Joggelealm (ehem. Schneideralm, 1987 m; ab Ausgangspunkt gut 2 Std.). Von da auf markiertem Steig (Wegweiser „Einachtspitze” hinauf zum kleinen Fuchssee (2153 m). Hier scharf links ab und auf dem markierten Steig über Grashänge empor zur Einachtspitze (2305 m; ab Joggelealm 1 Std.). – Abstieg: Zurück zur Alm, von dort auf dem Zugangsweg ein Stück zurück, dann auf Weg 24 rechts ab, durch Wiesen und Wald hinunter zum Weiler Entholz, weiter hinab zur Talstraße und etwas tiefer auf Weg 9 talein zum Ausgangspunkt (ab Alm 1½ Std., ab Einachtspitze gut 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED:

ca. 963 m

GESAMTGEHZEIT: 5 Std.

ANFORDERUNG:

Für gehgewohnte Wanderer unschwierig. die erwähnten Bergwiesen zu der noch ursprünglich erhaltenen Alm führt. Für den Abstieg schlagen wir eine kürzere Alternative zum Aufstiegsweg ein. Gehfreudigeren Wanderern kann aber auch der Umweg über die ebenfalls bewirtschaftete Kerschbaumer-Alm empfohlen werden.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Blatt 44 (Sterzing); 1:25.000: Tabacco, Blatt 38 (Sterzing–Stubaier Alpen)

Hauseigene Pizzeria mit Holzofen, Restaurant mit Sonnenterrasse, Streichelzoo, Padel-Tennis, Trampolin- und Minigolfanlage und Spielepark

Die Amthorspitze von Westen; teilweise ist der erneuerte Weg erkennbar.

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HÜHNERSPIELHÜTTE

Die Hühnerspielhütte hoch über Gossensaß ist der ideale Ort für einen erholsamen Familienausflug in den Bergen Südtirols. Nach einer 45-minütigen Wanderung erreichen Sie die urige Hütte, von der aus Sie eine atemberaubende Aussicht und ein beeindruckendes Panorama genießen können. Hier können Sie die Ruhe der Natur genießen und die köstliche Südtiroler Küche probieren. Die Hühnerspielhütte bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung, sodass Sie noch mehr Zeit in dieser idyllischen Umgebung verbringen können. Mit 3 verschiedenen Routen, die zur Hütte führen, ist für jeden Wanderer etwas dabei:

• Parkplatz Riedbergalm – 25 Minuten zu Fuß;

• Parkplatz Dax bei den S-Kurven südlich vom Brenner –1½ Stunden zu Fuß;

• ab Gossensaß – ca. 2 Stunden.

Machen Sie sich auf den Weg und erleben

Sie unvergessliche Momente in den Bergen!

Geöffnet von Ende Mai bis Anfang November

Tel. 333/3062300 oder 0472/765366

Übernachtung möglich

WEISSSPITZE

und AMTHORSPITZE im WIPPTAL, 2748

WEGVERLAUF:

m

Anfahrt von Sterzing kurz in Richtung Wiesen am Eingang ins Pfitschtal, dann links über Flains hinauf nach Schmuders und auf nicht asphaltiertem Fahrweg vorbei an der Prantneralm bis zu kleinem Parkplatz nahe der bewirtschafteten Riedbergalm (1920 m). Von da auf Steig 3 über den gleichmäßig ansteigenden Bergrücken hinauf zu einer Wegteilung und gerade über Dolomitblöcke empor zur Weißspitze (2716 m; ab Parkplatz 2½Std.). – Nun ostseitig hinunter in eine Scharte (hierher auf Weg 3 auch ohne Besteigung der Weißspitze möglich), dann weiter auf Steig 3 teilweise Felsgelände querend (neue Halteseile), zum obersten Hühnerspielhang und hinauf zur Amthorspitze (2748 m, ab Weißspitze etwa ½Std.; der ausgesetzte Abstecher zur 2800 m hohen Rollspitze verlangt Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit). – Abstieg: Von der Amthorspitze großteils auf breitem Serpentinenweg (oder beliebig diesen abkürzend) hinunter zur bewirtschafteten Hühnerspielhütte (1868 m; ab Amthorspitze etwa 1½Std.) und auf dem breiten Weg 11, Waldhänge querend, zurück zur Riedbergalm (ab Hühnerspielhütte 1½Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 796 m

GESAMTGEHZEIT: 5–6 Std.

ANFORDERUNG:

Zur Weiß- und Amthorspitze für gehgewohnte Wanderer problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 44 (Sterzing); 1:25.000: Tabacco, Blatt 038 (Sterzing–Stubaier Alpen)

1850 m
Foto:
Foto: Hanspaul
Menara

Dieses Gipfelpaar befindet sich im Tuxer Kamm, der das oberste Eisacktal vom Pfitschtal trennt und zu den Zillertaler Alpen gehört. Die Weißspitze ist bekannt als weithin auffallender Gipfel aus nahezu weißem Dolomitgestein, die Amthorspitze (oder Hühnerspielspitze) als leicht ersteigbarer Aussichtsberg aus Silikatschiefer zwischen der Weißspitze und der pyramidenförmigen Rollspitze. Weißspitze und Amthorspitze lassen sich in Form einer unschwierigen, landschaftlich, floristisch und aussichtsmäßig sehr lohnenden Rundtour besteigen. Der hier vorgeschlagene Aufstieg beginnt an einem kleinen Parkplatz bei der Riedbergalm, von wo der markierte Steig über freies Gelände ziemlich geradli-

Amthorspitze

Hühnerspielhütte

Weißspitze

Riedbergalm

nig zur Weißspitze führt. Von dort, oder schon etwas tiefer abzweigend, geht es dann auf teilweise erneuertem und umtrassierten Weg auf die Amthorspitze, wo sich eine Tafel befindet, die an den Alpenforscher Eduard Amthor (1820–

1884) erinnert, nach dem der Gipfel benannt ist. Und das berühmte Panorama umfasst ausgedehnte Gebiete der Südund Nordtiroler Bergwelt. Von da, eventuell nach einem luftigen Abstecher zur Rollspitze, erfolgt der Abstieg auf breitem

Serpentinenweg – vorbei an einer Funkanlage und an Resten vergangener Tage – über die breite Bergflanke hinunter zur bewirtschafteten Hühnerspielhütte, von wo auf querendem Waldweg zum Ausgangspunkt zurückgekehrt wird.

Die Plose ist ein mächtiger Bergstock, der die ausgedehnte Talweitung von Brixen auf ihrer Ostseite begrenzt. Im Norden des Massivs, an dessen Flanken sich mehrere Dörfer befinden, ist das Lüsental eingeschnitten, im Süden das Aferer Tal, und im Osten ist die Plose mit den Aferer Geislern verbunden. Als Kulminationspunkte trägt die Plose mehrere Erhebungen im langen, mehr oder weniger waagrechten Gipfelgrat, an dessen Westende die Plosehütte steht, während etwas weiter östlich bzw. ungefähr in der Mitte des Kammes, die Große Pfannspitze ein unschwieriges Gipfelziel darstellt. Als Ausgangspunkt für ihre Besteigung wählen wir die bekannte, rund 2000 Meter hoch gelegene, durch Straße und Bergbahn erschlossene Örtlichkeit Kreuztal am Südwestrücken der Plose, von wo die Route über die erwähnte, 1887 von der DÖAV-Sektion Brixen erbaute Plosehütte und die nahe Lüsner Scharte zum Gipfelkreuz der Großen Pfannspitze führt. Nach der Rast auf dem aussichtsreichen Gipfel steigen wir, um die Tour zu einer Rundwanderung zu gestalten, südseitig zur Berggaststätte der Rossalm ab und kehren von dort in nahezu ebener Wanderung durch weitläufige Grashänge wieder nach Kreuztal zurück.

GROSSE PFANNSPITZE auf der PLOSE, 2748 m

WEGVERLAUF:

Anfahrt von Brixen zum Höhendorf St. Andrä und entweder mit der Umlaufbahn oder mit dem eigenen Fahrzeug über die Plosestraße hinauf nach Kreuztal (2050 m, Parkplatz, Gastbetriebe). Von dort auf Steig 7 am Bergrücken mittelsteil hinauf zur bewirtschafteten Plosehütte (2446 m; ab Kreuztal 1¼ Std.), weiter mit Markierung 7 ostwärts absteigend zur Lüsner Scharte (2383 m), am Bergrücken nordostwärts hinauf und zuletzt kurz eben hinaus zum Gipfelkreuz (2545 m; ab Plosehütte ¾ Std., ab Kreuztal 2 Std.). - Abstieg: Wieder zurück zur Lüsner Scharte, mit Markierung 6 südseitig hinunter zur Rossalm (2150 m, Gaststätte) und auf dem breiten Weg 14 die Hänge westwärts querend zurück zum Ausgangspunkt (ab Pfannspitze 1½ Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 500 m

GESAMTGEHZEIT: 3½ Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Wanderer problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 56 (Brixen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 30 (Brixen–Villnöß)

Foto:
Hanspaul
Menara
Kreuztal
Rossalm

Die Plose kennt man. Als Hausberg von Brixen, als Skigebiet im Winter, als Ausflugsziel am Wochenende, als Ort, an dem viele Südtirolerinnen und Südtiroler schon als Kinder unterwegs waren. Und trotzdem zeigt sich die Plose im Sommer immer wieder von einer Seite, die überrascht: vielseitiger, weiter, panoramareicher – und oft näher, als man denkt.

Schon die Auffahrt mit der Kabinenbahn ist Teil des Erlebnisses. Schritt für Schritt bleibt der Alltag im Tal zurück und in wenigen Minuten ist man da: auf über 2000 Metern, mitten in der Natur, mitten in der Bergluft und mit freiem Blick auf die Dolomiten. Für einen Ausflug mit der Familie. Für eine ausgedehnte Tour mit Gipfelblick. Oder einfach für ein paar Stunden Abstand vom Alltag.

Gerade diese Vielseitigkeit macht die Plose so besonders. Wer gemütlich unterwegs sein möchte, findet mit dem Brixner Höhenweg Richtung Ochsenalm oder dem Dolomiten-Panoramaweg

einfache und abwechslungsreiche Wege. Wer weiter hinaus will, nimmt die 3-Gipfel-Runde zu Telegraph, Pfannspitze und Gabler. Dazwischen bleibt immer Platz für das, was einen Bergtag ausmacht: eine Rast auf der Alm, ein Teller mit regionalen Spezialitäten, ein Blick auf die Geislerspitzen und dieser Moment, in dem man merkt, dass man gar nicht weit weg musste, um durchzuatmen.

Auch Familien finden auf der Plose viel Raum für Bewegung und Abwechslung. Der WoodyWalk zählt nach wie vor zu den beliebtesten Erlebniswegen für Familien. Hier heißt es: rutschen, klettern, kneippen … und die neuen Kugelbahnen testen. Noch mehr Schwung bringen der Plosebob, der Brixen Bikepark und die Mountaincarts (an ausgewählten Tagen). So wird aus einem klassischen Wanderausflug schnell ein gemeinsames Bergerlebnis für Kinder, Eltern und alle, die gerne aktiv unterwegs sind.

Die Plose muss nicht neu entdeckt werden, aber sie lässt sich

Foto:

DIE PLOSE Wenige Stunden raus aus dem Alltag

immer wieder neu erleben. Wer sie nur vom Winter kennt, sollte ihr im Sommer wieder einmal Zeit geben. Wer ohnehin regelmäßig oben ist, findet vielleicht einen Weg, den er lange nicht gegangen ist. Und wer einfach einen unkomplizierten Tag in den Bergen sucht, findet ihn hier: nah, sonnig, aussichtsreich und voller echter Bergmomente. Genau richtig, um den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu tanken.

Infos

Plose Ski AG Seilbahnstraße 17 St. Andrä/Brixen www.plose.org info@plose.org Tel. 0472/200433

FAMILY

zum Entdecken
Horeca

Der Radlsee unter der Königsangerspitze mit Blick auf die Dolomiten

Die Königsangerspitze erhebt sich westlich über dem Brixner Becken im Ostkamm der Sarntaler Alpen. Südseitig dehnen sich die weiten Almhänge von Feldthurns und Latzfons aus. Und östlich unter dem Gipfel ist der bekannte Radlsee in eine längliche Bergmulde gebettet. Wie eine von Brixner Tauchern durchgeführte Lotung ergab, ist er 5 Meter tief. Den Sagen zufolge ist ein hineingefallenes Pflugrad später im Durnholzer See wieder aufgetaucht. Doch nicht von diesem Rad stammt der Name des Sees, sondern von der ein Stück tiefer gelegenen Radlwiese, die ihrerseits wiederum nach einem Hof benannt ist. In der Nähe des Sees steht das bewirtschaftete Radlseehaus, das 1956 vom Südtiroler Alpenverein an der Stelle einer früheren Privathütte errichtet wurde. Und von da aus erfolgt der kurze Aufstieg zur Königsangerspitze. Archäologische Funde von Tonscherben und Feuerstein belegen, dass der Gipfel schon vor Jahrtausenden vom Menschen besucht wurde. Aufgrund ihrer freien Lage gehört die Königsangerspitze zu den aussichtsreichsten Gipfeln der Sarntaler Alpen, wobei vor allem das Dolomitenpanorama besticht.

WEGVERLAUF:

Anfahrt von Brixen westseitig auf der nach Feldthurns führenden Straße und von dieser abzweigend über die Ortschaften Pinzagen und Tils hinauf bis fast zum Perlungerhof im Streuweiler Gereut (unterhalb des Hofes Parkmöglichkeit; 1380 m). Von da stets der Markierung 8 folgend, teils mäßig, teils stärker ansteigend durch Nadelwälder und über freie Hänge hinauf zum Radlsee mit dem nahen Radlseehaus (2284 m; Sommerbewirtschaftung; 2½ Std.). Von da auf dem guten Steig 7 durch Gras- und Schutthänge in knapp ¾ Std. hinauf zum Gipfel (2439 m). – Abstieg: Über die beschriebene Aufstiegsroute; ca. 2 Std.

HÖHENUNTERSCHIED: 1059 m

GESAMTGEHZEIT: ca. 5 Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Bergwanderer problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 56 (Brixen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 030 (Brixen–Villnöß)

Der Zendleser Kofel in Villnöß

Auf den ZENDLESER KOFEL in VILLNÖSS, 2422 m

Die meisten Gipfel der Bergwelt des Villnößtales sind nicht leicht ersteigbar, doch der Zendleser Kofel bildet in dieser Hinsicht eine Ausnahme. Obwohl auch er sich von unten sehr markant geformt zeigt, darf der markierte Steig, der über Bergwiesen und im letzten Teil nahezu eben zum Gipfelkreuz führt, als absolut leicht bezeichnet werden. Aufgrund seiner Lage zwischen Aferer Geislern, Villnößer Geislern und Peitlerkofel bietet der Berg eine eindrucks-

volle Rundsicht. Der Anstieg führt von den Parkplätzen am Ende der Villnößer Talstraße im Bereich der Zanser Alm zuerst durch schattigen Wald und dann über sonniges Almgelände zur Schlüterhütte. Sie ist nach jenem bergbegeisterten Franz Schlüter aus Dresden benannt, der sie 1898 errichten ließ und nach der Fertigstellung dem Alpenverein zum Geschenk machte. Der Name des Zendleser Kofels hängt hingegen mit dem Villnößer Hof Zendels und dessen Almbesitz zusammen.

WEGVERLAUF:

Von der Zanser Alm im hintersten Villnößtal (1670 m; Gastbetriebe und Parkplätze) auf breitem Weg 6 und später 35 (andere Wege sind kürzer, aber steiler) mäßig ansteigend hinein zur Gampenalm und hinauf zu der schon von weitem sichtbaren Schlüterhütte (2301 m; Sommerbewirtschaftung; ab Zanser Alm 2½ Std.). Nun auf gutem Weg kurz ostwärts hinauf zum Kreuzkofeljoch (2340 m), hier scharf links ab, und dem Wegweiser „Zendleser Kofel“ folgend über einen Grassteig leicht ansteigend hinaus zum Kreuz am Gipfel (2422 m; ab Schlüterhütte ½ Std.). – Abstieg: Zurück zur Schlüterhütte und dann über die Kaserillalm (Ausschank, 1920 m) mit Nr. 32 (anfangs steiler Almpfad) und zuletzt Nr. 33 zurück nach Zans (knapp 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 752 m

GESAMTGEHZEIT: 5 Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Bergwanderer problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 56 (Brixen);

1:25.000: Tabacco, Blatt 030 (Brixen–Villnöß)

Schlüterhütte Zanseralm

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GAMPENALM

in Villnöß

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Fam. Messner

Tel. 0472/840001, Mobil: 348/2721587 www.gampenalm.com, info@gampenalm.com

Die Gampenalm (2062 m) ist ein hervorragender Ziel- und Ausgangspunkt für sommerliche Wanderungen. Familienfreundliche Spaziergänge sind hier ebenso möglich wie anspruchsvolle Gipfeltouren oder abenteuerliches Downhill. Genießer erfreuen sich an den hausgemachten Spezialitäten und leckeren Almprodukten. Ein echter Geheimtipp sind die legendären Buchteln mit Vanillesauce! Direkt an der Trans Alp. Doppelzimmer mit Dusche und WC/Bettenlager – Bitte um Reservierung.

Geöffnet vom 16. Mai bis 30. September.

Foto:
Hanspaul
Menara

Auf den PICBERG in GRÖDEN, 2363 m

Bei dieser ziemlich langen, aber unschwierigen und landschaftlich sehr lohnenden Tour überschreiten wir den pyramidenförmigen Picberg, der sich auf der Grödner Sonnenseite oberhalb von St. Christina frei und weithin sichtbar erhebt. Ausgangspunkt der Rundwanderung ist ein Parkplatz oberhalb von St. Christina. Beim Aufstieg kommen wir an der Gamsbluthütte und am sagenumwobenen Heiligen See vorbei, der inmitten weiter, von einem prächtigen

Bergkranz umgebenen Almwiesen liegt. Dann geht es hinauf zum Cucasattel und zu einem Bergkreuz, wo prähistorische Funde entdeckt wurden. Schließlich erreichen wir über den Nordgrat den Gipfel des Picberges seinem einmaligen Blick auf die Grödner Dolomiten. Und beim Abstieg über den Südwestgrat kommen wir zu den bekannten Bergwiesen von Sëurasas mit ihrer Almschenke, bevor ein Waldweg zum Ausgangspunkt zurückführt.

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SEURASAS-HÜTTE

in St. Christina, Gröden

Fam. Cyrill Runggaldier, Tel. 339/7069018, info@seurasas.it

Die Seurasas-Hütte liegt auf 2020 m und ist ein ideales Ziel für Familien und Naturliebhaber. Die gemütliche Familienwanderung beginnt am Ende der Plesdinaz Straße, dem Parkplatz Cristauta-Praplan. Von dort führt ein Forstweg direkt zur ersten Kreuzung mit der Beschilderung Seurasas. An dieser Stelle stehen Ihnen zwei Wandermöglichkeiten zur Verfügung, entweder links (gemütlicher Forstweg) oder rechts (Waldweg).

Gehzeit: 45 Minuten

Auf der Panoramaterrasse der Seurasas-Hütte werden wir Sie anschließend mit typischen Südtiroler Gerichten verwöhnen. Während Sie sich entspannen, können Ihre Kinder sich gerne auf unserem Spielplatz austoben oder unseren Mini-Zoo mit Hasen und Schafen besuchen.

Täglich geöffnet von 12. Juni bis 18. Oktober

Blick von Sëurasas zur Langkofelgruppe

Lech-Sant Schwaige

Gamsblut

Runcaudie

WEGVERLAUF:

Anfahrt von St. Christina hinauf zu einem Parkplatz nahe dem Hof Runcaudie im Weiler Plesdinaz (1750 m). Von dort zu Fuß auf breitem Waldweg 4 (Beschilderung „Gamsblut, Cuca“) ostwärts leicht ansteigend um den Fuß des Picberges herum zu einer Weggabel nahe der Gamsbluthütte. Links dem Wegweiser „Cuca“ folgend auf breitem Waldweg hinauf zur Almhütte nahe dem Heiligen See (2096 m), auf Wiesenpfad links haltend hinauf zum Cucasattel (2160 m; ab Ausgangspunkt 1½ Std.) und wieder links (südwärts) auf Steig 6 ziemlich steil, aber nicht schwierig über den Berggrat hinauf zum Gipfel des Picberges (2363 m, ab Parkplatz 2½ Std.). – Abstieg: Auf Steig 6 westseitig hinunter zum Weg 20, auf diesem über die Bergwiesen von Sëurasas weiter hinab zur gleichnamigen Almschenke (2020 m), durch Wald hinunter zum querenden Weg 4 und links (ostwärts) zurück zum Parkplatz: ab Gipfel 1½ Std..

HÖHENUNTERSCHIED: 613 m

GESAMTGEHZEIT: 4 Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte und einigermaßen trittsichere Wanderer unschwierig.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 59 (Sellagruppe);

1:25.000: Tabacco, Blatt: Tabacco, Blatt 05 (Gröden–Seiser Alm)

Foto:
Sëurasas-Hütte
Picberg

Die gewaltige Nordostflanke des Langkofels

Der Langkofel, ein 3181Meter hoher, über zwei Kilometer langer und über einen Kilometer breiter Felskoloss im Ostteil der gleichnamigen, frei aus den Wiesen der Seiser Alm und des Sellajochgebietes aufragenden Gebirgsgruppe, ist ein Dorado für Kletterer. Aber man kann seine Großartigkeit auch hautnah im Zuge einer Umrundung des Berges erleben. Vom Mont de Sëura, den wir vom Monte Pana aus mit einem Sessellift erreichen können, wandern wir

WEGVERLAUF:

am Ostfuß des Berges unter tausend Meter hohen Felswänden und zwischen den Felsblöcken der „Steinernen Stadt“ zum Sellajochhaus. Mit einem Gondellift erreichen wir die Langkofelkscharte zwischen dem Langkofels und der Fünffingerspitze und kehren über die Langkofelhütte und den Mont de Sëura wieder nach Monte Pana zurück. Diese rund acht Kilometer lange Tour weist zwar keine Schwierigkeiten auf, erfordert aber doch Bergerfahrung und Gehtüchtigkeit.

Vom Monte Pana mit der Sesselbahn hinauf zum Mont de Sëura (2025 m). Nun südwestwärts auf gutem Weg, die Hänge unter dem Langkofel querend, zuerst zur Emilio-Comici-Hütte (2153 m, Einkehrmöglichkeit), südwärts in ziemlich langer Hangquerung und zuletzt durch das Blockgewirr der „Steinernen Stadt“ zum Sellajochhaus (2180 m; Berghotel an der Sellajochstraße). Nun mit dem Gondellift hinauf (zu Fuß 1 Std.) in die Langkofelscharte mit der Toni-DemetzHütte (2679 m; Sommerbewirtschaftung). Von dort auf Steig 525 im Langkofelkar nordseitig über oft schneebedecktes Geröll in ca. 40 Min. steil hinab zur Langkofelhütte (2252 m; Sommerbewirtschaftung). Dann auf gutem Steig, sich rechts haltend (Schild „Mont de Sëura“), hinab zum Nordwestfuß des Langkofels (2085 m), auf Steig 526 steile Grashänge ostwärts querend zum Ciaulongsattel (2123 m) und auf Weg 526 B nordwärts hinunter zum Mont de Sëura.

HÖHENUNTERSCHIED: 594 m im Abstieg, am Höhenweg gering.

GESAMTGEHZEIT: 4 Std.

ANFORDERUNG: Für Gehgewohnte mit etwas Bergerfahrung unschwierig, Abstieg im Langkofelkar aber steil.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 59 (Sellagruppe–Marmolata);

1:25.000: Tabacco, Blatt 05 (Gröden–Seiser Alm)

Rund um den LANGKOFEL

Emilio-Comici-Hütte

Langkofelhütte

Monte
Pana
ST. CHRISTINA
Mont de Sëura
Toni-Demetz-Hütte
Sellajochhaus

Rund um die GRASLEITENSPITZEN

Zwischen dem Schlernmassiv und der Rosengartengruppe ragen über dem innersten Tierser Tal bzw. über dem einzigartigen Tschamintal (innerster Abschnitt des Tierser Tales) die Grasleitenspitzen auf. Sie wollen wir bei dieser zwar anspruchsvollen, aber landschaftlich großartigen Tour umrunden. Dabei steigen wir vom Tschamintal zur Grasleitenhütte auf, die auf einer steilen Grasinsel zwischen hohen Felswänden liegt. Von dort geht es weiter hinauf in ein

großes Geröllbecken, von wo rechts die Route zum Grasleitenpass führt. Wir aber steigen links zwischen den Grasleitenspitzen und dem Molignonkamm empor zum schmalen Molignonpass, um dann zu der am Sonnenhang der Rosszähne liegenden Tierser-AlplHütte und damit zum zweiten Schutzhaus entlang der Tour zu gelangen. Von dort steigen wir schließlich durch das steile Bärenloch wieder ins Tschamintal ab und kehren durch dieses zum Ausgangspunkt zurück.

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Schutzhaus

TIERSER ALPL

Seiser Alm

Der Molignonpass von Süden zwischen Grasleitenspitzen und Molignon

Tschaminschwaige

Grasleitenhütte

Schutzhaus Tierser Alpl

Fam. Judith und Stefan Perathoner Tel. 0471/727958 · www.tierseralpl.com · info@tierseralpl.com

Von der Seiser Alm über die einzigartige Rosszahnscharte, von Tiers übers urige Tschamintal, vom Sellajoch über den Friedrich-August-Weg, von Campitello di Fassa über das unberührte Durontal ... das Tierser Alpl ist immer ein lohnendes Ziel. Und wennʼs ein bisschen mehr sein darf, bleiben Sie doch mal oben und erleben einen Sonnenuntergang auf fast 2500 Metern. Am nächsten Morgen starten Sie frisch ausgeruht zu Zielen, die vom Tal aus unerreichbar scheinen.

WEGVERLAUF:

Vom Parkplatz im Talschluss von Tiers (1150 m; Naturparkhaus) zum nahen Gasthaus Tschaminschwaige, dann stets auf Weg 3 durch das Tschamintal hinein bis in den Talhintergrund und rechts auf Weg 3 A hinauf zur Grasleitenhütte (Schutzhaus mit Sommerbewirtschaftung; 2129 m; 3 Std.). Dann weiter mit Nr. 3 A hinauf zu Weggabel im Grasleitenkessel, links (nordwärts) in steilen Serpentinen empor zum Molignonpass (2598 m; ab Grasleitenhütte 1½ Std.) und jenseits zuerst steil hinunter und dann teilweise eben zum Schutzhaus Tierser-Alpl (Sommerbewirtschaftung; 2440 m; ab Grasleitenhütte 2 Std.). – Abstieg: Auf dem breiten Weg Nr. 3/4 westwärts leicht absteigend zu Wegteilung, links durch das sogenannte Bärenloch sehr steil (Weg 3 B, im oberen Teil Sicherungen) hinab und durch das Tschamintal hinaus zum Ausgangspunkt (ab Hütte 2½ Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1448 m

GESAMTGEHZEIT: 7–8 Std.

ANFORDERUNG: Lange Tour (evtl. 2 Tage) für ausdauernde, bergerfahrene und trittsichere Geher.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 54 (Bozen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 029 (Schlern–Rosengarten–Latemar–Regglberg)

2440 m Foto: Lukas Schaller
Foto: Hanspaul
Menara

Auf dem Petz, dem Gipfel des Schlerns

Von VÖLS auf den SCHLERN, 2363 m

Der hier vorgeschlagene klassische Hauptweg auf den Schlern ist eine landschaftlich überaus eindrucksvolle Route, die sich besonders als Zweitagestour eignet. Der Anstieg führt zuerst am Völser Weiher und an der Tuffalm vorbei und dann durch die bekannte Schlernschlucht, eine vom Schlernbach durchflossene Felsklamm. Über dem Bach verlief früher der aus Rundhölzern hergestellte „Prügelweg“, der später durch einen Boh-

WEGVERLAUF:

lenweg aus Vierkanthölzern ersetzt wurde. Von der Sesselschwaige, einer Almschenke am oberen Ende der Schlucht, geht es noch ein kurzes Stück zwischen Zirben hinauf, dann über steile Grashänge vorbei an der Moarbodenhütte und empor zum Schlernhaus mit seiner berühmten Aussicht zum Rosengarten und zum Latemar. Und dort ist der Petz, der höchste Punkt des Schlerns mit dem Gipfelkreuz, nicht mehr fern.

Von Völs (880 m) mit Markierung 1 auf schmaler Straße ostwärts hinauf, dann entweder links abzweigend hinauf zum Völser Weiher (1036 m; hierher auch mit dem Auto möglich), oder geradeaus zum oberen Weiher und weiter auf Weg 1 hinauf zur Wiese der bewirtschafteten Tuffalm (1270 m; ab Völs gut 1 Std.). Nun weiter auf Waldweg 1 zum Wegkreuz Peterfrag (1653 m), auf dem sogenannten Prügelweg durch die Schlernklamm hinauf zur bewirtschafteten Sesselschwaige (1919 m), über steinige Grashänge empor zur Moarbodenhütte (2220 m, Ausschank) und zum großen Schlernhaus (2450 m; Sommerbewirtschaftung; ab Völs 4 Std.). Schließlich in 20 Min. problemlos auf den Petz (2563 m). – Abstieg: wie Aufstieg (ca. 3 Std.). – Alternative: Vom Schlernhaus über die Schlernbödelehütte hinunter nach Bad Ratzes, über Salegg hinaus zum Völser Weiher und zurück nach Völs (etwa 4 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1528 m

GESAMTGEHZEIT: 8 Std.

ANFORDERUNG: Unschwierige, aber lange Bergtour (evtl. Zweitagestour mit Nächtigung im Schlernhaus).

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 54 (Bozen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 029 (Schlern–Rosengarten–Latemar–Regglberg)

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Schlernhaus

Sesselschwaige

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SCHLERNHAUS Rifugio Bolzano

Familie Silvia und Harald Gasser Tel. 0471/612024 · info@schlernhaus.it · www.schlernhaus.it

Das Schlernhaus auf 2457 Metern zählt zu den faszinierendsten Schutzhütten der Alpen. Umgeben vom Panorama des UNESCO-Welterbes erleben Gäste echte Südtiroler Gastfreundschaft, von den Herren des Hauses zubereitete regionale Gerichte, rustikale Gemütlichkeit und einzigartige Ausblicke. Verschiedene Zustiege über die Seiser Alm, Völs, Tiers oder den Rosengarten machen bereits den Weg zum besonderen Erlebnis.

Für die Übernachtung ist eine Reservierung erwünscht.

Täglich bis Mitte Oktober geöffnet.

Foto: Fabian Dalpiaz
Foto: Hanspaul
Menara
VÖLS Völser Weiher Tuffalm
Petz

Der Völser Weiher mit dem Schlern im Hintergrund

Von UMS zum VÖLSER WEIHER

Bei der hier vorgeschlagenen Runde wandern wir zuerst von dem unweit von Völs gelegenen Dorf Ums hinauf zum Hofer Alpl, wo die Almschenke zu einer Rast am höchstgelegenen Punkt der Rundwanderung einlädt und einen weiten Blick über das untere Eisacktal und den Bozner Raum bietet. Von dort queren wir durch die Waldhänge zur sonnigen Wiesenkuppe der ebenfalls aussichtsreichen

Tuffalm unter dem Schlern, bevor uns ein uralter Pflasterweg in leichtem Abstieg zum Völser Weiher bringt, der unter den Felsbastionen des Schlerns in eine weite Mulde gebettet ist und wo auch Einkehrmöglichkeit besteht. Die schilfumrahmte Wasserfläche mit dem Blick zum Tschafon, die Wälder rundherum und darüber der Schlern bilden ein Gesamtbild, das zu den schönsten in Südtirol zählt.

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TUFFALM

in Völs am Schlern

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Familie Haselrieder

Tel. 0471/726090 · Mobil 335/450799 · www.tuffalm.it

Die Tuffalm liegt in der Nähe des Völser Weihers unterhalb vom Schlern. Lassen Sie sich in der Tuff-Alm-Hütte mit Tiroler Gerichten verwöhnen und genießen Sie unvergessliche Stunden auf der großen Liegewiese. Für die kleinen Gäste haben wir unseren Streichelzoo (Alpakas, Pferde, Hasen und sogar Kamele) und einen Spielplatz.

Täglich bis Ende Jänner ohne Ruhetag geöffnet.

Völser Weiher

Ums

WEGVERLAUF:

Von Ums (930 m; Parkplatz am Ortsrand) der Markierung 3 folgend an Häusern vorbei und durch Steilwald knapp 1½ Std. hinauf zum Hofer Alpl (1364 m; Almgaststätte). Von dort kurz hinauf zu einem Forstweg, bald von diesem bergseitig abzweigend auf Steig 1 nahezu eben nordwärts zum breiten Weg 1, auf diesem hinab zur Tuffalm (1270 m; Ausschank) und weiter abwärts, am Huberweiher vorbei, zum Völser Weiher (1056m; Gastbetriebe). Schließlich von der Weggabel südöstlich des Weihers auf Weg 2 südwärts durch Wald und Wiesen zurück nach Ums.

HÖHENUNTERSCHIED: 434 m

GESAMTGEHZEIT: 3—4 Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Wanderer leicht und problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 54 (Bozen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 029 (Schlern–Rosengarten–Latemar–Regglberg)

Kastelruth, das charmante Herzstück der Dolomitenregion und stolzes Mitglied der „Borghi più belli d'Italia“ (den schönsten Dörfern Italiens), empfängt seine Gäste mit einem einzigartigen Mix aus lebendiger Südtiroler Tradition, historischem Flair und viel Natur. Geprägt von den prachtvoll bemalten Häuserfassaden des Ortskerns und bewacht vom stolzen, barocken Kirchturm, ist das Dorf der ideale Ausgangspunkt für unvergessliche Entdeckungen im UNESCOWelterbe. Vor allem im Sommer entfaltet Kastelruth seinen ganz besonderen Reiz: Wenn der Duft von frisch gemähtem Heu durch die Gassen zieht und die klare Bergluft die Sinne belebt, zieht es Einheimische wie Gäste gleichermaßen hinaus in die Natur, wo Bewegung und Lebensfreude ganz selbstverständlich miteinander verschmelzen.

Barrierefreies Familienglück: Die neue Bergbahn Marinzen

Ein absolutes Highlight der Saison und ein echter Quantensprung für Familien und Genussurlauber ist die neue Bergbahn Marinzen. In unmittelbarer Nähe des Kastelruther Dorfzentrums gelegen, bringt die moderne Bahn Besucher in nur wenigen Minuten lautlos und komfortabel hinauf in das idyllische Almparadies der Marinzen Alm. In der Sommersaison (vom 1. Mai bis zum 1. November 2026) in Betrieb, öffnet sie das Tor zu einer idyllischen Almwelt, die für Jung und Alt gleichermaßen viel zu bieten hat.

Oben angekommen schlagen vor allem Kinderherzen höher: Der wunderschön gestaltete, weitläufige Abenteuerspielplatz auf Marinzen lädt zum Toben und Entdecken ein, während die Eltern auf den Sonnenterrassen der gemütlichen Almhütten traditionelle Südtiroler Spezialitäten genießen können. Das Areal ist ein vielseitiges Ausflugsziel,

KASTELRUTH & die MARINZEN ALM

das von der Erholung im Grünen bis hin zu stimmungsvollen Veranstaltungen alles bereithält, was einen perfekten Tag auf einer Alm ausmacht.

Die schönsten Wandertipps ab Kastelruth

1. Für Kulturliebhaber:

Die Kofel-Umrundung Wer einen kurzen, aber besonders geschichtsträchtigen und aussichtsreichen Spaziergang sucht, wählt die Umrundung des Kalvarienbergs, von den Einheimischen liebevoll „Kofel“ genannt. Direkt vom historischen Dorfplatz in Kastelruth führt der Weg durch den rechten Torbogen des Rathauses. Vorbei an zwei historischen Kapellen geht es hinauf zum Kegelplatz und weiter zum idyllischen Naturjuwel „Infang“. Die gemütliche Umrundung bietet immer wieder faszinierende Tiefblicke auf die Dächer von Kastelruth und die umliegende Bergwelt – ein perfekter Spaziergang mit echter Postkartenaussicht.

2. Der Klassiker: Zu Fuß auf die Marinzen Alm Wer sich den Aufstieg zur Alm sportlich erwandern möchte, startet ebenfalls im Dorfzentrum. Der abwechslungsreiche Weg führt über den Tuschhof und die sattgrüne Wasserebene stetig bergauf, bis man die mystischen „Hexenstühle“ erreicht, jene sagenumwobenen Felsformationen im Wald, auf denen einst die Hexen gerastet haben sollen. Von dort aus führt der Pfad weiter durch schattige Wälder und über blühende Almwiesen direkt hinauf zur Marinzen Alm. Der Rückweg kann entweder knieschonend mit der neuen Bergbahn oder zu Fuß über das idyllische „Scherer Platzl“ zurück nach Kastelruth angetreten werden.

3. Für ambitionierte

Wanderer: Von Marinzen zur Schafstallhütte und auf den Puflatsch

Die Marinzen Alm ist gleichzeitig der perfekte Einstieg für größere Touren in Richtung

Seiser Alm. Von der Bergstation wandert man zunächst

auf einem landschaftlich herrlichen Steig hinüber zur urigen Schafstallhütte, die zu einer gemütlichen Rast einlädt. Wanderbegeisterte nehmen hier den knackigen, aber lohnenden Aufstieg zum Puflatsch in Angriff. Oben angekommen wird man mit einem der spektakulärsten Rundumblicke der Dolomiten belohnt: Man blickt auf die legendären Hexenbänke und über das endlose Grün der Seiser Alm, der größten Hochalm Europas. Ein wahrer Logenplatz in den Südtiroler Bergen, der die Faszination des „Wanderparadieses“ perfekt widerspiegelt.

Infos

Tourismusverein Kastelruth Krausenplatz 2

Kastelruth

Tel. 0471/706333

info@kastelruth.com www.kastelruth.com www.marinzen.com

Foto: Manuel Kottersteger
Foto: Helmuth Rier
Foto: Helmuth
Rier
Foto: Helmuth Rier

Von OBERBOZEN nach KEMATEN und KLOBENSTEIN

Kematen ist ein malerisches und schön gelegenes, bereits im Hochmittelalter erwähntes Gehöft, das seit dem Ende des 19. Jahrhunderts der Bozner Adelsfamilie von Zallinger gehört. Es bietet Einkehrmöglichkeit neben dem neugotischen Heiligkreuzkirchlein, das 1896 Franz Zallinger von Stillendorf an der Stelle einer früheren Hofkapelle erbauen ließ. In der Umgebung befinden sich zwei hübsche Seerosenweiher. Die hier vorgestellte Wanderung durchquert die ausgedehnten Wälder und Wiesen des Rittens. Sie führt vom Dorf Oberbozen, das wir von Bo -

zen herauf am besten mit der Seilbahn erreichen, zuerst nach Kematen, dem höchsten Punkt und eigentlichen Ziel der Rundwanderung. Von dort führt der Weg dann leicht absteigend zum Rittner Hauptort Klobenstein und schließlich in langer ebener Wanderung auf gemütlichen Wegen zurück zum Ausgangspunkt – sofern wir für diese Strecke nicht die Rückfahrt mit der bekannten Rittner Schmalspurbahn bevorzugen.

Die unberührte Natur, die ländliche Kulturlandschaft und der berühmte Dolomitenblick beeindrucken entlang unserer Wege gleichermaßen.

WEGVERLAUF:

Von Oberbozen am Ritten (1220 m, hierher Straße ab Bozen sowie Seilbahn oder Bus) stets mit Markierung 6 zuerst zwischen Häusern hinauf, dann auf breitem Weg durch flache Wälder und Wiesen zum Weiler Riggermoos (Bildstock), auf der dort querenden Straße kurz ostwärts und links abzweigend auf dem Wiesenweg kurz hinauf nach Kematen (1322 m, Gasthof; ab Oberbozen knapp 1½ Std.; Weg 28 ermöglicht einen Abstecher zum oberen Kemater Weiher, 1344 m). Dann von Kematen auf Weg 29 durch Wald ostwärts zu der von Klobenstein nach Pemmern führenden Straße, auf dieser hinunter zum oberen Ortsrand von Klobenstein (1213 m; ab Kematen gut ½ Std.). Nun stets der Markierung 35 folgend in langer Hangquerung durch Wiesen und Wald zurück nach Oberbozen (ab Klobenstein gut 1½ Std. – oder mit der Schmalspurbahn).

HÖHENUNTERSCHIED: 109 m

GESAMTGEHZEIT: 3½ Std. (bei Bahnbenützung gut 2 Std.).

ANFORDERUNG:

In jeder Hinsicht leicht und problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 54 (Bozen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 034 (Bozen–Ritten)

Kematen am Ritten
Kematen
KLOBENSTEIN

Dieser Rundwanderweg beginnt an der Bergstation Schwarzseespitze, berührt die Gipfelkuppe des Rittner Horns und führt bis zum Gissmanner Nock. Am „Heusteig“ erfrischt man sich mit bestem Quellwasser und wandert bequem zur Schwarzseespitze zurück. Die Südtiroler Himmelstour punktet mit grandiosen Aussichten auf über vierzig 3000er-Gipfel. Der gesamte Weg ist gesäumt mit bildreichen Beschreibungen der Latschen- und Zirbelkiefer. Direkt am Weg liegen Einkehrmöglichkeiten, in denen Spezialitäten mit Zirm und Latsche serviert werden, und die Barbianer Latschenbrennerei, in der seit 1912 traditionsbewusst Latschenöl hergestellt wird. Wegen seiner hohen Erlebnisqualität wurde die Himmelstour vom „Deutschen Wanderinstitut“

SÜDTIROLER HIMMELSTOUR CIELORONDA

als Premiumwanderweg ausgezeichnet. Premiumwege sind ein Bekenntnis zu Qualität und Nachhaltigkeit im Tourismus.

Wegbeschreibung

Die Rundwanderung beginnt an der Bergstation und führt zum Unterhornhaus und zur Feltuner Hütte. Hier zweigt der Steig Nr. 2A nach Westen ab und quert die Almwiesen bis zum bewaldeten Taleinschnitt. Nach dem Bach gelangt man

zur Kreuzung mit Weg Nr. 2. Nach rechts über Almwiesen bis zu einer Almhütte und weiter auf Forstweg (Nr. 2) bis zum Rittner Horn (2260 m). An der Ostseite des Schutzhauses führt der Weg Nr. 4 in Serpentinen in nördliche Richtung bis zur Platzer Alm hinab. Am „Magischen Platz im Pfannenstiel“ vorbei, verläuft der Forstweg (Nr. 4) über Almflächen, bis man auf Weg Nr. 15 trifft, der zum Unterhornhaus

(2029 m) führt. Der letzte Abschnitt der Wanderung verläuft am Panoramarundweg, vorbei am Dolomitoskop und Runden Tisch, bis zur Bergstation der Rittner-Horn-Kabinenbahn.

SCHWIERIGKEIT: mittel

STRECKE: 15,2 km

GEHZEIT: ca. 6 Std.

Der Sonnengipfel.

Der Sonnengipfel.

DER SONNE GANZ NAH!

Die Bergbahn Rittner Horn bringt Sie auf den Gipfel des Genussbergs und Kinder in die sagenhafte Welt des Toni!

Die Bergbahn Rittner Horn bringt Sie auf den Gipfel des Genussbergs und Kinder in die sagenhafte Welt des Toni!

Ö nungszeiten: vom 14. Mai bis 8. November 2026 von 09.00 bis 17.30 Uhr, ab 5. Oktober 2026 nur bis 16.30 Uhr

Ö nungszeiten: vom 14. Mai bis 8. November 2026 von 09.00 bis 17.30 Uhr, ab 5. Oktober 2026 nur bis 16.30 Uhr

Bequem und umweltfreundlich: Wir sind mit den Ö is erreichbar! www.ritten.com/rittnerhorn

Bequem und umweltfreundlich: Wir sind mit den Ö is erreichbar! www.ritten.com/rittnerhorn

Bergerlebnis ROSENGARTEN

Autofreies Erleben des Hochplateaus am Karersee mit 6 sanft-mobilen Aufstiegsanlagen

Die sanft-mobilen Verbindungen unter dem Rosengarten machen ein autofreies Erleben der Dolomitenberge möglich. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen begeisterte Wanderer von der Landeshauptstadt Bozen in stündlichen Verbindungen die Talstation der Kabinenbahn in Welschnofen oder die Talstation der CabrioSeilbahn Tiers. Ab hier geht’s weiter mit den Bergbahnen hoch zur Frommer Alm, wo sich ein weites Wander- und Bikegebiet mit zahlreichen Erlebnistouren öffnet. Die Kabinenbahnen König Laurin 1 + 2, die Panorama-Sessellifte Paolina und Tschein garantieren ein faszinierendes Bahnerlebnis in wunderbarer Natur- und Kulturlandschaft. Am 14. Juni, 5. Juli, 20. September und 11. Oktober finden auch diesen Sommer die Familiensonntage statt – dabei fahren alle Familien (2 Erwachsene und Kinder) mit den Bergbahnen in Carezza uneingeschränkt für nur 45 Euro. Neu: Südtirol Pass Nutzer erhalten 30 Prozent und mehr Rabatt auf die Einzelfahrt bzw. das Hin- und Retourticket.

Cabrio-Seilbahn Tiers

Die einzige Cabrio-Bahn in den Dolomiten, die Seilbahn Tiers, überrascht mit einem Aussichtsbalkon am Dach der Kabine. Von der Talstation in St. Zyprian Tiers schwebt man mit einzigartigem Panoramablick zum Rosengarten und Latemar auf die Frommer Alm. Unter dem Motto „Weniger ist mehr –nichts ist besser“ hat Architekt Werner Tscholl das Projekt zur Tal- und Bergstation realisiert. Die Stationen verschwinden unterirdisch in den Wiesen, sichtbar bleiben nur die Ein- und Ausgänge. Weiter oben an der Kölner Hütte überrascht ebenso die Architektur des renommierten Südtiroler Architekten, welcher sich für die Gestaltung der „unsichtbaren“ Bergstation verantwortlich zeichnet. Die Bergstation ist nicht als eigenständiges, architektonisches Objekt sichtbar. Inspiriert von der König Laurin Sage, gestaltete

Werner Tscholl, Italiens Architekt des Jahres 2016, die Station als unterirdischen Kristallpalast von König Laurin.

Frin-Kaiserstein-Tour

Diese Panorama-Rundwanderung zu den zwei Aussichtspunkten Kaiserstein und den Frinwiesen verläuft unterhalb des majestätischen Rosengartens und bietet eine Kombination aus Forstwegen, sanften Waldpfaden und Almwiesen. Start ist bei der Kabinenbahn in Welschnofen oder bei der Cabrio-Seilbahn in Tiers, welche bis zur Frommer Alm führt. Auf dem Weg [1A], einem einfachen Wandersteig oberhalb der Nigerstraße, gelangt man bis zur Ochsenhütte, deren Sonnenterasse und hausgemachte Spezialitäten zum Verweilen einladen. Weiter auf Weg [1A] wandert man über blühende Bergwiesen bis zur Kreuzung mit Weg [9]. Von dort führen die Wege [9] und [9B] zum Kaiserstein, einem beeindruckenden Panoramapunkt. Von hier kann man einen herrlichen Blick auf die Rotwand genießen und kurz innehalten. Anschließend geht es auf demselben Weg zurück zur Kreuzung und weiter zum Parkplatz Kaiserstein. Hier überquert man die Nigerstraße und folgt weiter dem Weg [9] bis zum Hotel Moseralm. Auf Weg [16] geht es über die Frinwiesen, welche mit 360° Bergpanorama zum Staunen bringen. Dem Weg [16] bis zur Nigerstraße folgen. Dort überquert man die Straße und gelangt wieder auf Weg [1A], welcher zur Frommer Alm zurückführt. Abfahrt mit der Kabinenbahn nach Welschnofen oder mit der CabrioSeilbahn nach Tiers.

Bergerlebnis

Carezza Dolomites

Karerseestraße 21/A, Welschnofen

Tel. 0471/612527

www.carezza.it

info@carezza.it

@carezzadolomites#mycarezza

Esperienza in montagna

Die EPPANER BURGENWANDERUNG

Auf dem Eppaner Burgenweg lernen wir das Schloss Korb, die Ruine Boymont sowie die Burg Hocheppan kennen, wobei das erstgenannte, sowohl aus der alten Burg wie aus dem heutigen Schlosshotel bestehende Schloss Korb in Missian den Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung bildet. Von dort führt der Rundweg zunächst hinauf zur Burgruine Boymont, einer

ausgedehnten Anlage aus dem 13. Jahrhundert. Sie besitzt zwei Wohntürme, ungewöhnlich viele romanische Dreibogenfenster und verschiedene Wohntrakte. Das ursprünglich wohl prächtige Schloss fiel im 15. Jahrhundert einer Feuersbrunst zum Opfer, blieb aber als beeindruckende Burgruine erhalten, in der heute eine Gaststätte untergebracht ist. Der Weg führt weiter durch artenreichen Buschwald, dann auf guter Treppenanlage hinab in eine kleine Schlucht und jenseits hinauf zur mächtigen, um 1200 von Graf Ulrich III. von Eppan erbauten Burg Hocheppan. Sie krönt einen wehrhaften Felskopf, wobei der fünfeckige Bergfried, der mit Rundbogenfenstern versehene Palas sowie die kleine, mit kostbaren Fresken ausgeschmückte Burgkapelle das Gesamtbild bestimmen. Auch hier lädt eine Burgschenke zur Rast und Einkehr ein, bevor ein Wanderweg durch Gebüsch und später durch Obst- und Weingüter zum Schloss Korb zurückführt.

Die Burg Hocheppan am höchsten Punkt der Rundwanderung.

WEGVERLAUF:

Anfahrt vom Bozner Raum in Richtung St. Michael/Eppan und über Missian hinauf zum Schloss Korb (444 m; Hotel, Parkplatz). Nun zu Fuß mit Markierung 9 B durch Laubwald in ½ Std. hinauf zur Ruine Boymont (580 m; Burgschenke), dann stets der Beschilderung „Burgenweg“ folgend durch Laubgehölze zum Rand einer Schlucht, über eine Treppenanlage steil hinunter zum Bach und jenseits problemlos hinauf zur Burg Hocheppan (628 m; Ausschank; ab Ausgangspunkt 1½ - 2 Std.). – Rückkehr zum Schloss Korb: Weiter den Wegweisern „Burgenweg“ folgend zunächst auf schmaler Straße ein Stück hinunter, dann rechts ab und in großteils ebener Wanderung durch Buschwald sowie durch Obst- und Weingüter zurück zum Ausgangspunkt (ab Hocheppan knapp 1 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED:

ca. 184 m

GESAMTGEHZEIT:

ca. 3 Std.

ANFORDERUNG:

Leichte Wanderung, teilweise auf einfachen Fußwegen und über eine längere Treppenanlage.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 54 (Bozen); 1:25.000: Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)

Foto:

Der FENNBERGER KLETTERSTEIG bei MARGREID

Die 1976 vom Alpenverein Unterland angelegte und unlängst erneuerte Route, die südlich von Margreid beginnt, verläuft an Stahlseilen, Eisenklammern und ein paar Eisenleitern. Senkrechte Dolomitwände und schmale Felskamine sind zu erklimmen, ebenso ist manche ungesicherte Kletterstelle zu überwinden. Am Ende des Klettersteiges liegt die Hangterrasse von Unterfennberg mit dem Fennberger See, mit Wiesen, Einkehrmöglichkeit und der romanischen Leonhardskirche. Für die Rückkehr ins Tal nehmen wir den Güterweg hinab nach Margreid.

Unterfennberg

Fennberger Kletterteig

Steilwand mit Trittbügeln am Fennberger Klettersteig

WEGVERLAUF:

Die Route beginnt 3 km südlich von Margreid an der Südtiroler Weinstraße (210 m, Wegweiser; Parkmöglichkeit). Von dort durch Gebüsch hinauf zum Einstieg und dann gleich an Fixseilen senkrecht empor; es folgen steile Felsstrecken mit Halteseilen, Eisenleitern und Trittbügeln an senkrechter Wand. Dann durch einen Gehölzgürtel hinauf zur oberen großen Felspartie und hier in einer schräg rechts aufwärts ziehenden Verschneidung an Fixseilen empor zum Ende des Klettersteiges (ca. 1000 m, ab Einstieg 2½ Std.). Nun auf markiertem Waldsteig hinüber zu Häusern und nach Unterfennberg (1047 m; Einkehrmöglichkeit; ab Einstieg 3½ Std). – Abstieg: Stets mit Markierung 3 auf breitem, im unteren Teil asphaltiertem Güterweg hinab nach Margreid (ab Unterfennberg 1½ Std.). Von dort über die Weinstraße in etwa ¾ Std. (oder mit Verkehrsmittel) zurück zum Ausgangspunkt.

HÖHENUNTERSCHIED: ca. 900 m

GESAMTGEHZEIT: 5–6 Std.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 74 (Südtiroler Weinstraße–Unterland); 1:25.000: Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)

ANFORDERUNG: Der anspruchsvolle Klettersteig verlangt Klettersteigerfahrung sowie absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; Klettersteigausrüstung erforderlich.

MARGREID

Die Große Laugenspitze, Aufstieg am Südostgrat

Der Laugen, wie der freistehende und dementsprechend aussichtsreiche Berg allgemein genannt wird, erhebt sich westlich über dem Gampenpass, dem Straßenübergang vom Etschtal zum Deutschnonsberg. Es handelt sich um einen Doppelgipfel, der aus dem Kleinen und dem Großen Laugen besteht. In der Mulde zwischen den beiden Gipfeln liegt der kleine Laugensee, ein hübsches, von Grasgelände umgebenes Gewässer. Am Weg vom Gampenpass herauf bietet die Laugenalm eine Einkehrmöglichkeit. Alpinhistorisch ist der Laugen als „ältester Damenberg“ der Alpen bekannt, denn schon für das ferne Jahr 1552 ist belegt, dass Jakob von Boymont in Begleitung zweier Frauen, nämlich Regina von Brandis und Katharina Botsch, die Große Laugenspitze bestiegen hat. Auf die Anziehungskraft, die der Berg schon früh auf die Menschen ausgeübt haben dürfte, weist auch der Umstand hin, dass die Alpenvereinssektion Meran bereits 1875 im Gipfelbereich eine kleine Schutzhütte errichtet hat, die allerdings nur bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte.

Vom GAMPENPASS auf die LAUGENSPITZE, 2363 m

WEGVERLAUF:

Vom Gampenpass (1518 m, Straße von Lana im Etschtal herauf, Gasthaus) auf Steig 10 südwärts zu einer kleinen Wiesenschulter. Mit gleicher Markierung durch den Wald zunächst nahezu eben und dann stärker ansteigend in 1 Std. hinauf zur Laugenalm (1853 m, Ausschank). Auf dem weiterhin mit Nr. 10 markierten Steig über die freien Hänge hinauf zu einer Schulter im Südostgrat. Weiter über einen Weg, teilweise über Blockwerk und kompakten Porphyrfels empor zum Gipfel der Großen Laugenspitze (2433 m; ab Laugenalm gut 1½ Std.). – Abstieg: Über den Aufstiegsweg (gut 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 915 m

GESAMTGEHZEIT: 4½ Std.

ANFORDERUNG:

Für Gehgewohnte mit Trittsicherheit und Bergerfahrung unschwierig.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Kompass, Blatt 53 (Meran); 1:25.000: Tabacco, Blatt 046 (Lana–Etschtal)

Die Große Laugenspitze, Aufstieg am Südostgrat Gampenpass
Laugen
Laugenalm

EIN WILLI. DIE NATUR. EIN MOMENT FÜR DICH UND DEINE FREUNDE.

VMERAN 2000 Das Schönste erlebst du draußen

on der Kurstadt im Tal hoch hinaus auf 2000 Meter Höhe: Mit der größten Seilbahn Südtirols geht es auf das sonnige Hochplateau Meran2000. Dank der kurzen Anreise, der Nähe zur Stadt und der guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel startest du entspannt in den gemeinsamen Familienausflug. Schon die Fahrt mit der Seilbahn ist ein Erlebnis, denn über die beeindruckende Naifschlucht schwebend entdeckt man nicht selten Wildtiere oder spannende Fels-

formationen. Die Neugier der Kleinen ist geweckt, was der Tag noch alles bringen wird! Ob ein Erinnerungsfoto vom Aussichtspunkt Naifjoch VISTA machen, ein Picknick auf dem weitläufigen Kreuzjöchl genießen, oder Berggipfel erklimmen, wie den kleinen Ifinger, den Mittager oder die Windspitz bei der 2-Gipfel-Tour: Genießer, Familien, Gipfeljäger oder Liebhaber des Outdoor-Sports finden auf Meran 2000 gleichermaßen ihr perfektes Bergerlebnis.

Ein besonderes Highlight ist der Rundblick vom Aussichtspunkt Naifjoch VISTA auf dem gleichnamigen Joch, welches bequem mit der Kabinenbahn Naifjoch ab der Bergstation der Seilbahn erreichbar ist. Hier sind die mächtigen Bergspitzen zum Greifen nahe. Mit dem Summer-Day-Ticket können alle geöffneten Anlagen innerhalb desselben Tages für eine Berg- und Talfahrt genutzt werden, also die Seilbahn, die Umlaufbahn Falzeben, die Kabinenbahn Naifjoch und der Sessellift Mittager. Unterschiedlichste Ecken im Gebiet können damit kombiniert und entdeckt werden – und halten dir auch spontan alle Möglichkeiten offen.

Ein weiteres, unvergessliches Erlebnis am Berg sind die kostenlosen Yogaeinheiten jeden Freitagnachmittag ab Juli auf dem Aussichtspunkt Naifjoch VISTA. Ein Adrenalinschub ist Großen und Kleinen bei einer Fahrt mit dem Alpin-Bob garantiert: Die Schienenrodelbahn bereitet auf 1,1 Kilometern puren Nervenkitzel und Fahrvergnügen – die Lust, eine zweite Runde zu drehen, ist nicht nur bei Kindern garantiert!

Fahrplan

Seilbahn und Umlaufbahn Falzeben: 9–17 Uhr (20.06.–27.09.2026: Seilbahn: 8.30–18 Uhr; Umlaufbahn Falzeben: 8.30–17.30 Uhr)

Sessellift Mittager: 10–16 Uhr (30.05.–11.10.2026)

Alpin-Bob: 10–16.30 Uhr (20.06.–27.09.2026: 10–17.15 Uhr)

Infos

Foto: Manuel Kottersteger
Hoch hinaus, die Weite bestaunen und die Vielfalt am Berg genießen
Foto: Manuel Kottersteger
Foto: Florian Andergassen
Foto: Manuel Kottersteger

2 GIPFEL AN EINEM TAG

Erreichst du mit den Anlagen die Bergstation des Mittager-Sesselliftes, so hast du es nicht mehr weit. 100 Höhenmeter trennen dich vom 1. Gipfel, dem Windspitz (2.390 m). Von da sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Mittager (2.422 m).

MISSENSTEINJOCH

WANDER-TOUREN

AUF MERAN 2000

KLEINER IFINGER

Ein Panoramaweg, der dich an einen mystischen Ort führt: Das Missensteinjoch besitzt eine Magie, die dich bis hoch zum Kesselberg begleitet. Von dort nur noch eine kurze Strecke, um mit dem Mittager-Sessellift wieder zurückzukehren.

Die Kabinenbahn Naifjoch bringt dich bis zum Aussichtspunkt VISTA, Startort des Aufstieges bis zum Kleinen Ifinger. Der Blick auf den Meraner Talkessel ist unbezahlbar. Der Rückweg führt über die Kuhleitenhütte und das St. Oswald Kirchlein.

WANDERTIPPS

ZU DEN SCHÖNSTEN

AUSSICHTSPUNKTEN

VON MERAN 2000

St. Martin am Schneeberg mit Blick auf den Ötztaler Hauptkamm

Nach ST. MARTIN am SCHNEEBERG

Das ehemalige Bergwerksdorf St. Martin am Schneeberg liegt auf rund 1350 Metern Meereshöhe, hoch oben im innersten Passeiertal inmitten einer von dunklen Silikatgesteinen und hellen Dolomitfelsen geprägten Berglandschaft. Die Höhensiedlung umfasste eine kleine Kirche, Knappenhäuser, Herrenhaus, Schule, Spital, Zimmerei, Metzgerei und Schmiede. Hier herrschten jahrhundertelang schwierigste Lebensbedingungen für die Erzknappen und ihre Familien, als das bereits 1237 urkundlich erwähnte Silber sowie Blei und Zink aus dem Berg geholt wurden. Bis in die 1960erJahre war das Bergwerk als höchstgelegener aktiver Bergbau Europas berühmt. Dann wurde es nach und nach stillgelegt. Heute bilden das restaurierte Kirchlein Maria Schnee, das als Schutzhaus genutzte „Herrenhaus“, ein kleines Museum sowie Abraumhalden, alte Stollen und Reste einstiger Förderanlagen ein viel besuchtes „Erlebnisbergwerk“. So ist St. Martin ein Wanderziel der besonderen Art und vermittelt eine Ahnung vom einstigen Leben hier oben. Es ist auf verschiedenen Wegen zugänglich, von denen wir den klassischen direkten Aufstieg wählen, der teils durch Wald, teils durch freies Berggelände führt.

WEGVERLAUF:

Anfahrt von Moos in Passeier in Richtung Timmelsjoch und nach dem Tunnel 7 noch gut 1 km weiter bis zum linksseitigen Parkplatz „Schneeberger Brücke“ mit Wegschildern (1665 m). Nun zu Fuß auf dem rechts abzweigenden Fahrweg (Wegweiser „St. Martin am Schneeberg“) stets der Markierung 31 folgend, teils auf dem Güterweg, teils auf dem alten Fußweg durch Wald und kurz über Almgelände hinauf zum Seemoos (ca. 2130 m, ab Parkplatz gut 1½ Std.; hier alte Baulichkeiten, große Halden, Wassertonnenaufzug, „Erlebnispfad“). Nun rechts weiterhin mit Markierung 31 zu einem Bergwerksgebäude und empor (zuerst dem Wassertonnenaufzug nach und dann auf Bergweg, stets Nr. 31) nach St. Martin am Schneeberg (2355 m; Schutzhaus, kleine Kirche, Museum; ab Ausgangspunkt 2½ Std.). – Abstieg: Auf dem breiten Weg 29 in Kehren hinunter zum Seemoos und wie im Aufstieg auf Weg 31 zurück zum Parkplatz (ab St. Martin 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 690 m

GESAMTGEHZEIT: 4½ Std.

ANFORDERUNG: Für einigermaßen gehgewohnte Wanderer problemlos.

WANDERKARTEN: 1:50.000: Kompass, Kompass, Blatt 44 (Sterzing); 1:25.000: Tabacco, Blatt 039 (Passeiertal)

St. Martin am Schneeberg

Schneeberghütte

Sommerbetrieb vom 6. Juni bis 27. September 2026

WANDERN IM NATURPARK TEXELGRUPPE inmitten der 3000er

Das idyllische Bergdorf Pfelders (1624 m) ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Spaziergänge, Wanderungen, aber auch hochalpine Berg- und Gipfeltouren. Um den Einheimischen und Gästen die unberührte Berglandschaft weiterhin in dieser Form zu erhalten, bleiben Autos im Zuge des Projektes „Sanft mobil“ am Dorfeingang geparkt. Liftbenutzer parken auch im Sommer gratis! Es genügt, beim Kauf des LiftTickets das Autokennzeichen an der Kasse der Bergbahnen anzugeben!

Mittlerweile weitum bekannt ist der sogenannte Panoramaweg, der einen abwechslungsreichen Rundgang bildet. Der Grünbodenexpress bringt die Wanderer auf rund 2000 Meter, dort liegen nahe der Bergstation das beeindruckende Steinla-

byrinth, das nicht nur Kinder zum Entdecken einlädt und die Grünbodenhütte, die auch im Sommer geöffnet ist. Der Weg führt mit wenig Steigung weiter zur Faltschnal Alm, bevor er Richtung Lazinser Hof und Lazinser Alm abfällt. Der Rückweg nach Pfelders kann entweder über die Zeppichlhö -

fe (Hofmetzgerei und Käserei) auf der Sonnenseite oder durch den schattigen Wald auf der gegenüberliegenden Talseite erfolgen. Wer aber den Kick sucht, kann mit den Mountaincarts von der Bergstation der Grünbodenbahn über den 3,5km langen Forstweg den Berg hinunterflitzen!

beim Grünbodenexpress täglich von 9 bis 16.30 Uhr!

Vom 6. Juni bis 27. September 2026 ist die Mountaincart-Bahn täglich von 9 bis 16.15 Uhr geöffnet!

Was ist in diesem Sommer los in Pfelders?

Folgt uns auf Facebook und Instagram ... wir halten euch gerne auf dem Laufenden!

Tourismusverein Passeiertal Tel. 0473/656188 info@passeiertal.it www.passeiertal.it

Infos
Foto: Benjamin Pfitscher
Foto: Benjamin Pfitscher

Vom GIGGELBERGHOF zum HOCHGANGHAUS

Als Ausgangspunkt für diese teils ebene, größerenteils aber mäßig ansteigende Höhenwanderung wählen wir die Bergstation der Texelbahn nahe dem Giggelberghof hoch über Rabland. Den Endpunkt bildet das rund 200 Meter

höher auf einer grünen Hangterrasse gelegene Schutzhaus Hochgang. Bei dieser alpinen Tour durchqueren wir hoch über Partschins die ins untere Zieltal und gegen Algund abfallenden Hänge auf einem Teil des bekannten, die gesam-

Naturpark Texelgruppe (1839 m)

Südtirol - Partschins

Geöffnet von 1. Juni bis Mitte Oktober

Sinngebend für Körper, Geist und Seele

Ihr erreicht uns Meraner Höhenweg Rundwanderung Nr. 24 / 6 Tage

Partschins - Gigglberg Nr. 24 / 3,5 h Partschins - Dorf Nr. 7 / 3,5 h

• Schutzhaus mit Übernachtung und Verpflegung

• Spielplatz und Spielmöglichkeiten im Wald

• Selbstversorgerbereich für Familien-, Kinderund Jugendwochen

Partschins - Greiter Hof über Goidneralm / 1,5 h

Algund - Vellau - Oberplatzer Nr. 26 / 2,5 h

Algund - Vellau - Leiter Alm Nr. 24 / 1,5 h

Dorf Tirol - Hochmut Nr. 24 / 2,5 h

Pfelders - Spronser Seen Nr. 7, 22, 6 / 5,5 h

te Texelgruppe umrundenden Meraner Höhenweges. Die Wanderung führt einerseits durch steilen Bergwald, andererseits durch Grashänge und felsdurchsetztes Steilgelände, wobei auch Bachgräben gequert werden sowie an der

Hohen Wiege ein ausgeprägter Bergsporn umrundet wird. Eindrucksvolle Natur- und Landschaftsbilder und weitreichende Ausblicke über das Meraner Becken und das Etschtal mit ihren markanten Randbergen prägen die Ein-

Vinschgauer Str. 105, Partschins/Töll Telefon: 0473 967 128

E-Mail: info@botango.it CIN: IT021062A1TFTYO92I

Leicht. Genussvoll.

Südtiroler

Sommermomente.

“ Warme Abende, feine Küche und ofenfrische Pizza: Im Hotel BOTANGO werden Sommerabende auf der Terrasse im Restaurant THEDL und in der Pizzeria SEM zu Genussmomenten.”

Der Höhenweg vom Giggelberg zum Hochganghaus

Nasereithütte

Hochganghaus

WEGVERLAUF:

Zunächst mit der Texelbahn (Talstation zwischen Rabland und Partschins, 640 m) hinauf zum Hof und Gasthaus Giggelberg (1565 m). Von dort auf dem Meraner Höhenweg (Markierung 24), steile Waldhänge querend, in 1 Std. zur Nasereithütte im Zieltal (1523 m). Nun auf dem Weg 24 ostwärts durch die Steilhänge leicht ansteigend zur Tablander Alm (1788 m) und in nahezu ebener Hangquerung ostwärts weiter zum bewirtschafteten Schutzhaus Hochgang (1839 m; ab Giggelberg 4½ Std.). – Abstieg: Vom Hochganghaus auf Weg 7 durch Wald steil hinunter zum Streuweiler Vertigen, weiter hinab nach Partschins (618 m) und, den entsprechenden Wegweisern folgend, zurück zur Talstation der Texelbahn (ab Hochganghaus 2½ Std.).

HÖHENUNTERSCHIED:

aufwärts 316 m, abwärts 1200 m

GESAMTGEHZEIT: ca. 7 Std.

PARTSCHINS

drücke, die der Weg vermittelt. Haben wir das stattliche Hochganghaus erreicht, beenden wir die Höhenwanderung und verlassen damit auch den Meraner Höhenweg. Wir steigen durch Wald zum Streuweiler Vertigen ab und wandern von dort, vorbei am sehenswerten Dorf Partschins, wieder zur Talstation der Texelbahn zurück.

Auf über 1.500 m mitten im Naturpark Texelgruppe Direkter Einstieg in den Meraner Höhenweg Zustieg zum beliebten Ziel-Klettersteig Abstieg zur Talstation über den Partschinser Wasserfall

DieBergeerlebenTexelbahn

ANFORDERUNG:

Für geübte Wanderer mit Ausdauer unschwierig; streckenweise aber steiles Berggelände.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 53 (Meran und Umgebung); 1:25.000: Tabacco, Blatt 11 (Meran und Umgebung)

Giggelberg

Blick auf die Schnalstaler Gipfel auf dem Weg zur Dicker Alm

Von den Wandermöglichkeiten, die sich am Naturnser Sonnenberg anbieten, wählen wir einen Almbesuch, der uns vom Gasthaus Unterstell, das wir von Naturns herauf mit der Seilbahn erreicht haben, zu der in über 2000 Meter Höhe liegenden Dicker Alm

führt. Dabei kommen wir auch am weithin sichtbaren, 1709 Meter hoch gelegenen Dickhof vorbei, zu dem die Alm gehört. Und unweit der Dicker Alm sieht man die malerische Obere Mairalm vor der Kulisse der Schnalser Hochgipfel.

WEGVERLAUF:

Die Hängebrücke über den Kirchbach

Von UNTERSTELL zur DICKER ALM

WEGVERLAUF:

Vom Westrand von Naturns zunächst mit der Seilbahn hinauf zum Hof Unterstell (1282 m; Jausenstation). Von dort kurz hinauf zu Weggabel und links mit Markierung 10, teilweise auf alten Fußpfaden und an den Höfen Patleid und Lint vorbei, mittelsteil hinauf zum Dickhof (1709 m; Jausenstation; ab Unterstell 1½ Std.). Weiter auf Weg 10 nordwärts in mäßigem Anstieg hinauf zur Dicker Alm (2060 m; ab Unterstell 2½ Std.). Von dort evtl. Abstecher zur Oberen Mairalm (2095 m). – Abstieg: Über die Aufstiegsroute (knapp 2 Std.).

WANDERKARTEN:

HÖHENUNTERSCHIED:

780 m

1:50.000: Kompass, Blatt 52 (Vinschgau); 1:25.000: Tabacco, Blatt 04 (Schnals–Naturns)

GESAMTGEHZEIT: 4 ½ Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Bergwanderer unschwierig.

Bei dieser Wanderung folgen wir, vom Unterstellhof ausgehend, den wir von Naturns mit der Seilbahn erreicht haben, ein gutes Stück dem bekannten Meraner Höhenweg ostwärts und kommen dabei an mehreren Extremhöfen vorbei, von denen manche

auch Einkehrmöglichkeit bieten. Beim Grubhof oder beim Pirchhof beenden wir dann die Höhenwanderung und kehren zu Fuß durch die steilen, aber eindrucksvollen Sonnenhänge des unteren Vinschgaus nach Naturns, dem Talort der Wanderung, zurück.

Von Naturns (554 m) mit der Seilbahn hinauf zum Hof und Gasthaus Unterstell (1282 m). Nun mit Nr. 24 B mäßig ansteigend zum Weg 24 (Meraner Höhenweg), auf diesem (teils Fußweg, teils Höfestraße), die Hänge und einen Graben querend, ostwärts zum Hof Innerforch (1470 m), weiter zum Hof Galmein (1384 m), bald darauf über eine lange Hängebrücke, den Kirchbach überquerend, zu steilen Wiesen und zum Grubhof (1377m; ab Unterstell 1 Std.; ca. 15 Minuten weiter östlich die Gaststätte Pirchhof, 1445m). – Abstieg: Östlich des Grubhofes der Beschilderung „Naturns“ und der Markierung 6 folgend, teils auf Höfestraße, teils auf dem steilen Fußweg hinunter nach Naturns (knapp 2 Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 916 m

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 53 (Meran); 1:25.000: Tabacco, Blatt 04 (Schnalstal–Naturns)

GESAMTGEHZEIT: ca. 3 Std.

ANFORDERUNG:

Der Höhenweg problemlos, der Abstieg großteils steil.

Hof Unterstell
Foto: Hanspaul Menara
Dicker Alm
Hof Unterstell
NATURNS
Grubhof
Pirchhof

Die Seilbahn Unterstell fährt in wenigen Minuten von 550 Metern in Naturns auf 1300Meter. Direkt am Meraner Höhenweg gelegen, bietet sich die Bergstation als Startpunkt für zahlreiche Wanderungen und Bergtouren an. Für Familien bieten sich kleine Rundwanderungen an. Und auch die gastronomische Seite kommt nicht zu kurz: Mehr als ein Dutzend Einkehrmöglichkeiten liegen bequem in Reichweite der Seilbahn. Einen wunderschönen Panoramablick – vom Meraner Talkessel bis zu den Bergen der Ortlergruppe – bietet die weit über den Abgrund hinausragende, ca. 25 Meter lange Aussichtsplattform, welche in etwa 10 Minuten von der Bergstation aus erreichbar ist. Von der Plattform, Schwindelfreiheit vorausgesetzt, hat man zudem einen grandiosen Blick auf den Übungs- und

Familienklettersteig „Knott“. Auf dem Felsen, auf dem die Aussichtsplattform verankert ist, gibt es 4 Klettersteigrouten, eine kurze Verbindungsroute, eine 20 Meter lange Seilbrücke und 2 steile Leitern – eine Kombination aus einfachen Routen, schwierigen Passagen, exponierten Wegstrecken und technischen Abschnitten. Für ambitionierte Klettersteiggeher bietet sich der Klettersteig „Hoachwool“ an, der am Eingang des Schnalstals beginnt und in der Nähe der Bergstation der Seilbahn endet. Imposante Felsen, die einzigartige Landschaft des Naturnser Sonnenberges, atemberaubende Ausblicke und der beeindruckende Naturnser Schnalswaal, den der Klettersteig kreuzt, machen die Faszination des „Hoachwool“ aus. Steile, schwierige Abschnitte wechseln sich

mit kurzen Gehstücken und ausgesetzten Querungen ab. Der Steig erfordert neben geeigneter Ausrüstung Klettertechnik und Erfahrung sowie

absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eine beeindruckende, abwechslungsreiche und auch anspruchsvolle Halbtagestour.

Foto: Grafik Gruener
Schnalstal

Wer die Alpin Arena Schnals nur als verschneites Pistenparadies kennt, sollte uns unbedingt im Sommer besuchen.

Sei gespannt!

Gletschererlebnis

Das Erlebnis beginnt in Kurzras mit der Fahrt in der Gletscherbahn – im Sommer inklusive Cabrio Adventure. Oben angekommen, gewährt die Aussichtsplattform „Iceman Ötzi Peak 3251 m“ auf der Grawandspitze atemberaubende Ausblicke und spannende Einblicke in die Geschichte des Mannes aus dem Eis. In

Dein Bergsommer beginnt hier –ALPIN ARENA SCHNALS

der Nähe der Bergstation befindet sich die Kunstinstallation „Our Glacial Perspectives“ von Olafur Eliasson: Neun Tore symbolisieren die Eiszeiten und führen zu einem blauschimmernden Pavillon. Einkehrmöglichkeiten bietet das Glacier Hotel Grawand direkt an der Bergstation.

Cabrio-Adventure mit der Gletscherseilbahn

Erlebe ein besonderes Abenteuer: Cabrio-Feeling mit der Gletscherbahn. Ein spezieller Korb auf dem Dach der Gletscherseilbahn erlaubt es, bis zu zehn Personen, „Open-Air“

mitzufahren – ein Abenteuer, das du so schnell sicher nicht mehr vergessen wirst! Eines können wir dir versprechen: Ein außergewöhnliches Bergpanorama mit Blick auf 126 Dreitausender in drei Ländern. Was für ein Ausblick! Danach heißt es: tief einatmen und sommerfrische Gletscherluft tanken!

Wandertipp: Grawand –Bella Vista – Teufelsegg–Kurzras

Vom Glacier Hotel Grawand führt der Weg über den Gletschersee zur Schutzhütte Schöne Aussicht (2845 Meter).

Anschließend geht es entlang des Plattensteigs bergab zur Teufelsegg-Hütte und weiter talwärts zurück nach Kurzras (2011 Meter).

„Larix“ Klettersteig und Alpin-Trail

Der mittelschwere Erlebnisklettersteig „Larix“ (Ausrüstung erforderlich) eignet sich auch für klettersteigerfahrene Familien. Der Einstieg befindet sich am Fuß des Kurzrasbach-Wasserfalls und führt hinauf bis zur Teufelsegg-Hütte. Teilweise verläuft parallel der Alpin-Trail (rote Kreuze), auf dem Wanderer die Kletterer

begleiten und beobachten können– ideal, um sich innerhalb der Familie aufzuteilen. Nach der Einkehr in der TeufelseggHütte geht es mit dem Sessellift Roter Kofel zurück nach Kurzras.

Ausflugstipp für Groß und Klein

Von Kurzras entlang dem Weg Nr. 1 über den „Untere Berg Waal“ und dann abbiegen auf Weg Nr. 11A zur Hochebene und weiter bis zur LazaunHütte. Eine perfekte Wanderung für Familien. Der Rück-

weg erfolgt über den Hinweg oder mit der Umlaufbahn Lazaun.

Wer es etwas actionreicher angehen möchte, kann sich ein Mountaincart ausleihen.

Verleih bei Sportservice

Erwin Stricker:

• 27. Juni bis 13. September: täglich außer montags

• Vom 10. bis 23. August sind die Mountaincarts täglich verfügbar.

• 14. September bis 4. Oktober: Freitag, Samstag und Sonntag

Wusstest du?

Kombiticket Alpin Arena Schnals & Erlebnistherme Naturns:

Das Kombiticket beinhaltet eine Berg- und Talfahrt mit der Gletscherseilbahn und den Eintritt für 3 Stunden in die Erlebnistherme Naturns (gültig am selben Tag).

Seilbahnsommer 2026

Auch heuer sind wir wieder Teil des „Seilbahnsommer 2026“ – das bedeutet: Alle Inhaber eines Südtirol-Passes mit entsprechendem Aufkleber erhalten 30 Prozent Ermäßigung auf den Ticketpreis.

Die Gletscherseilbahn, die Lazaun-Umlaufbahn und der Sessellift Roter Kofel sind ab dem 27. Juni 2026 von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Hinweis:

Die Lazaun-Umlaufbahn hat montags Ruhetag – ausgenommen vom 10. bis 23. August, in diesem Zeitraum ist täglich Betrieb ohne Ruhetag.

Teile mit uns dein Abenteuer #alpinarenasenales.

Mehr unter www.schnalstal.com und auf unseren Social-Media-Kanälen @alpinarenasenales

Foto: Wisthaler
Foto: Wisthaler
Foto: Wisthaler
Foto: Wistha

Der bekannte und ausgeprägte Piz Chavalatsch befindet sich im Kamm, der das Münstertal vom Suldental trennt. Für seine Besteigung wählen wir den Zugang von der Stilfser Seite über die Ostseite des genannten Kamms herauf. Von einem Parkplatz unweit des Hofes Fragges, hoch über dem Dorf Stilfs im kleinen Platztal, geht es zunächst in fast müheloser Waldquerung zur Stilfser Alm, wo eine Einkehrmöglichkeit besteht. Weiter geht es auf einem gleichmäßig ansteigenden Serpentinenweg zwischen viel Besenheide ohne Orientierungsprobleme oder andere Schwierigkeiten hinauf zum stattlichen Kreuz auf dem breiten Gipfel. Unweit davon steht eine ehemalige Zöllnerhütte, die heute samt Antenne als Funkstation dient. Hier auf dem Piz Chavalatsch verläuft die Grenze zwischen Italien und der Schweiz bzw. zwischen Südtirol und Graubünden. Und vom Gipfel blicken wir hinunter auf das Münstertal mit seinen Siedlungen. Wir überschauen fast den gesamten Vinschgau und die Engadiner Bergwelt, die Ortlergruppe und die Ötztaler Alpen, und sogar der gut 4000 Meter hohe Piz Bernina mit seinem berühmten Biancograt ist zu sehen.

Von STILFS zum PIZ CHAVALATSCH, 2764

WEGVERLAUF:

Anfahrt von Spondinig im Vinschgau über Prad in Richtung Stilfs. Auf der kurz vorher bergwärts abzweigenden Höfestraße (am Beginn verschiedene Wegweiser) hinauf bis fast zum Fraggeshof und rechts auf nicht asphaltierter Straße kurz zu einem Parkplatz bei der Linkskehre (1742 m). Nun zu Fuß mit Markierung 2 in teils ebener, teils leicht ansteigender Hangquerung durch Wald und Wiesen bis in die Nähe der Oberen Stilfser Alm (2077 m, Almschenke; ab Parkplatz 1 Std.). Von dort auf dem bergwärts abzweigenden Fußweg 5 durch die Almhänge mit gleichmäßiger Steigung in vielen Serpentinen hinauf zum Gipfel (2764m; ab Stilfser Alm 2 Std.). – Abstieg: Über den Aufstiegsweg (2½ Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 1022 m

GESAMTGEHZEIT: 5–6 Std.

ANFORDERUNG: Für gehgewohnte Bergwanderer leicht und problemlos.

WANDERKARTEN:

1:50.000: Kompass, Blatt 52 (Vinschgau); 1:25.000: Tabacco, Blatt 044 (Vinschgau–Sesvenna)

Foto:
Hanspaul
Menara
Am Gipfel des Piz Chavalatsch, im Hintergrund die Weißkugel
Obere Stilfser Alm STILFS
Piz Chavalatsch
Fragges

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Die Vertainspitze: Der Aufstieg erfolgt aus dieser Perspektive auf der rechten Hälfte des Fotos.

Auf die VERTAINSPITZE in SULDEN, 3230 m

Auf der Ostseite des Suldentales schiebt sich – dem Ortler gerade gegenüber –die Vertainspitze besonders markant in den Vordergrund. Auf dem Hauptgipfel steht ein weithin sichtbares Kreuz, während der niedrigere Nordgipfel alpintouristisch belanglos ist. Der Gipfel wurde am 28. August 1865 vom großen

Ortler-Erschließer und Nordpolforscher Julius Payer zusammen mit den Suldner Führern Johann Pinggera und Veit Reinstadler erstmals nachweisbar erstiegen. Er überragt seine Nachbarn hinsichtlich seiner Höhe und auch durch die elegante Gestalt. Während die Begehung der vergletscherten Nordwand – an der sich erst

im Spätherbst letzten Jahres ein verhängnisvoller Unfall ereignete – zu den schwierigsten Touren in der Ortlergruppe zählt, ist der Normalanstieg von Sulden durch das Rosimtal und über die Südflanke unvergletschert. Er darf– da die Route auch sonst keine nennenswerten Schwierigkeiten aufweist – für tüchtige

und bergerfahrene Alpinisten als „nicht schwierig“ eingestuft werden. Dies freilich nur bei besten Verhältnissen. Bei einem Berg dieser Höhe und Gestalt können nämlich Neuschnee, Nebel, Sturmböen oder sonstige widrige Umstände das Gelingen der Tour auch mitten im Sommer vereiteln und zu ernsten Gefahren werden.

Foto:
Hanspaul
Menara

Vertainspitze

SULDEN

WEGVERLAUF:

Von Innersulden zunächst mit dem Kanzel-Sessellift hinauf zur Waldgrenze (Einkehrstätte, 2348 m).

Von der Bergstation dann auf Steig 12, die Grashänge querend, südwärts hinein ins Rosimtal und auf Steig 13 über den Rosimboden und eine Moräne hinauf gegen den Rosimferner. Dann teils auf einem Steig, teils weglos über Geröll und Blockwerk steil empor und in etwa 3200 m Höhe links abdrehend (Steinmännchen weisen die Richtung) weiterhin über Blockwerk hinauf zu einer Hangschulter. Nun die nordwärts anschließende, oft mit einem Firnfeld ausgefüllte Mulde talseitig umgehend, hinüber zum steilen Südhang des Gipfels (ca. 3400 m) und über dessen westlichen Begrenzungsgrat über Blöcke turnend hinauf zum Gipfelkreuz (3545 m; ab Bergstation ca. 3½ Std.). – Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute in 2½ Std.

HÖHENUNTERSCHIED: 1197 m

GESAMTGEHZEIT: ca. 6 Std.

ANFORDERUNG:

Bei guten sommerlichen Verhältnissen nicht schwierig; dies allerdings nur für hochgebirgserfahrene, tüchtige Alpinisten.

WANDERKARTEN: 1:50.000: Kompass, Blatt 72 (Ortler–Cevedale); 1:25.000: Tabacco, Blatt 08 (Ortlergebiet)

> 2.800 m

Seilbahnen Sulden Madritschhütte

> 2.600 m Bergrestaurant

> 2.350 m Langensteinlift Bergrestaurant K2

> 2.350 m Kanzelbahn Bergrestaurant Kanzel

> 2.200 m

Sessellift Trafoi Furkelhütte

Kanzel

Ganglegg

Churburg

SCHLUDERNS

Die Churburg oberhalb von Schluderns

Diese Rundwanderung, bei der man Schluderns und seine Umgebung kennenlernt und die man mit einem Besuch der Churburg und des interessanten „Vintschger Museums“ verbinden kann, führt uns zuerst hinauf zum „Kalvarienberg“. Weiter geht es zum Archäologiepark Ganglegg, einem bewaldeten Hügel, wo ab 1995 eine mehrjährige planmäßige Ausgrabung sowie die Ausgestaltung des Fundareals zum Archäologiepark erfolgte. Er vermittelt eine Vorstellung einer prähistorischen Höhensiedlung. Nach dem Besuch

Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr 14.00 - 17.30 Uhr

Meranerstraße 1

I - 39020 Schluderns T + 39 0473 615590 info@vuseum.it www.vuseum.it

von Ganglegg folgen wir dem Begleitweg des Leitenwaals und des Bergwaals, zweier intakter Bewässerungskanäle, bis hinaus zum Vernalhof, wo der Abstieg beginnt. Dabei kommen wir an der Churburg vorbei, einem der prächtigsten Schlösser Südtirols. Die mächtige Anlage ist mit viel kostbarem Inventar eingerichtet, von dem vor allem die Ritterrüstungen in der Waffenkammer beeindrucken. Die um 1250 vom Churer Bischof Heinrich IV. von Montfort erbaute Burg ist seit 1504 im Besitz der Grafen Trapp.

RUNDWANDERUNG bei SCHLUDERNS

WEGVERLAUF:

In Schluderns (921 m) zum nordwestlichen Dorfbereich, mit Markierung 17/18 auf dem teilweise gepflasterten Weg hinauf zu den Kreuzen am Kalvarienberg, weiter bergan zum Begleitweg des Leitenwaals und auf diesem kurz ostwärts zum Archäologiepark Ganglegg (1080 m; Ausgrabungsstätte mit ur- und frühgeschichtlichen Baulichkeiten und Mauerresten; ab Schluderns knapp 1 Std.). Dann auf dem Leitenwaalweg durch Wald und felsige Hänge hinein in die Schlucht des Saldurbaches (1200 m), hier kurz hinab zur Brücke über den Bach, jenseits wieder kurz hinauf zum Bergwaal und auf seinem Begleitweg durch teils felsdurchsetzte Waldhänge hinaus bis zum Vernalhof (1152 m, ab Ganglegg 1–1½ Std.). Von dort auf Weg 20 durch Wiesen hinunter zur Churburg (Besichtigung im Rahmen von Führungen möglich) und hinab nach Schluderns (ab Vernalhof ¾ Std.).

HÖHENUNTERSCHIED: 280 m

WANDERKARTEN: 1:50.000: Kompass, Blatt 52 (Vinschgau); 1:25.000: Tabacco, Blatt 044 (Vinschgau–Mals–Sesvenna)

GESAMTGEHZEIT: ca. 3 Std.

ANFORDERUNG: Unschwierige Rundwanderung

BURGEIS

Die schlossähnliche, in das 12. Jahrhundert zurückreichende Anlage mit der prächtigen basilikalen Stiftskirche, den Klostergebäuden, der Krypta mit ihren einzigartigen romanischen Fresken (die berühmten Engel von Marienberg), der riesigen Bibliothek, einem Museum, einer Gaststätte und einem Weingut befindet sich westlich hoch über der Malser Haide im Vinschgau. Es handelt sich um das höchstgelegene Benediktinerstift Europas. Die Mönchsge-

meinschaft hält das Kloster für Gläubige, Wanderer sowie Kunst- und Kulturinteressierte offen und lädt zu Besuch und Einkehr ein. Die Umgebung bietet mehrere Wandermöglichkeiten. Der klassische Zugang zum Stift beginnt in Burgeis und trägt als Themenweg mit Schautafeln, die vom Wirken der Mönche erzählen, die Bezeichnung „Benediktsweg“. In seiner Nähe stehen ein stattlicher Bildstock sowie das schöne Heiligkreuzkirchlein.

Marienberg, das höchstgelegene Benediktinerstift Europas

Zum STIFT MARIENBERG

WEGVERLAUF:

Von Burgeis (1200 m) den Hinweisschildern und Schautafeln folgend zuerst entlang der Straße nach Schlinig und dann von dieser rechts abzweigend auf dem Fußweg bergan, schließlich hinein zum Marienbach mit Wasserfall und bald nach der Brücke durch das Burgeiser Tor in das Stiftsgebäude (1340 m; ab Burgeis bei besinnlicher Gehweise etwa ¾–1 Std.). – Abstieg: wie Aufstieg (½ Std.), alternativ auch über den „Sonnenweg“ oder über den Burgeiser Bergsee.

WANDERKARTEN:

HÖHENUNTERSCHIED: 140 m

1:50.000: Kompass, Blatt 52 (Vinschgau)

1:25.000: Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)

GESAMTGEHZEIT: 1–1½ Std.

ANFORDERUNG: In jeder Hinsicht leicht und problemlos.

KlosterMarienberg – Kraftort

imVinschgau

KlosterMarienberg – Kraftort imVinschgau

OberhalbvonBurgeis,auf1.340Metern, liegtMarienberg–diehöchstgelegene BenediktinerabteiEuropas. BesuchenSiedieStiftskirche,entdecken SieInteressantesimMuseum oraetlabora oderverweilenSieimKlostercafé Invito. DieKrypta,Bibliothek,dasSchaudepot undSt.Stephansindausschließlichim RahmeneinerFührungzugänglich.

ÖFFNUNGSZEITEN

ÖFFNUNGSZEITEN

Museum:15.Märzbis31.Oktober

OberhalbvonBurgeis,auf1.340Metern, liegtMarienberg–diehöchstgelegene BenediktinerabteiEuropas. BesuchenSiedieStiftskirche,entdecken SieInteressantesimMuseum oraetlabora oderverweilenSieimKlostercafé Invito DieKrypta,Bibliothek,dasSchaudepot undSt.Stephansindausschließlichim RahmeneinerFührungzugänglich. TIPP Marienberg erreichen Sie auch zu Fuß über den Wanderweg Nr. 2 ab Burgeis. auch für Kinder geeignet

Klostercafé:1.Maibis31.Oktober jeweilsvonMontag-Samstag

Museum: 15.Märzbis31.Oktober Klostercafé: 1.Maibis31.Oktober jeweilsvonMontag-Samstag

TIPP Marienbergerreichen SieauchzuFußüber denWanderwegNr.2 abBurgeis. auchfürKindergeeignet

Stift Marienberg

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