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Sonderheft Castel Badia_26

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Castel Badia

Ein Schloss

aus dem 11. Jahrhundert, dem die Gegenwart neues Leben einhaucht.

Creating spaces that inspire maßgefertigte Innenräume,

realisiert für Castel Badia

Hotel Castel Badia ist außergewöhnlich – ein Gebäude mit über tausendjähriger Geschichte. Seine Weiterentwicklung erforderte große Sorgfalt und Verantwortung, um den besonderen Charakter des Hauses zu bewahren. Mit der Vision, die authentische Architektur mit hochwertiger Gastfreundschaft zu verbinden, wurde das kulturell wertvolle Ensemble von der HSS GmbH übernommen. Die HSS GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kronplatz-Gruppe, der Gasser Touristik GmbH und Gunther Knötig. Als Investoren möchten wir aktiv an der strategischen Gestaltung mitwirken, ohne dabei die operative Führung zu übernehmen. Die Hotelgruppe Egnazia Ospitalità Italiana (EOI) wurde aus diesem Grund als fachkundiger Partner an Bord geholt. Im Jahr 2019 lieferte der Verwaltungsrat der Kronplatz Holding den Impuls zum Umbau des Baudenkmals. Dieser soll dazu beitragen, neue Gäste für die Destination zu gewinnen und die Attraktivität sowie die Qualität des Gebiets nachhaltig zu steigern. Als Vertreter der Kronplatz-Gruppe in der HSS GmbH war ich von Beginn an in die strategischen Überlegungen und Entscheidungen rund um das Hotelprojekt aktiv eingebunden.

Bei der Auswahl der Fachplaner und ausführenden Firmen war es uns als HSS GmbH wichtig, lokale Spezialisten zu finden, die Erfahrung und Sensibilität im Umgang mit geschützter Bausubstanz mitbringen. Gleichzeitig mussten natürlich auch finanzielle Kriterien berücksichtigt werden. Das Zusammenspiel aus fachlicher Kompetenz, Verständnis für den geschichtlichen Kontext und ökonomische Aspekte war daher entscheidend. Nach dem langen Genehmigungsverfahren war es die Koordination aller Beteiligten, die eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe darstellte. Von den Investoren über die planenden und ausführenden Unternehmen bis hin zu den öffentlichen Ämtern galt es, eine Vielzahl an Perspektiven miteinander in Einklang zu bringen. Eine gute Zusammenarbeit war für die gelungene Umsetzung ausschlaggebend. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und möchte mich bei allen bedanken, die die Arbeiten mit Engagement und Leidenschaft umgesetzt haben. Es ist ein Hotel entstanden, das in dieser Form einzigartig ist. Aldo Melpignano, Betreiber von Castel Badia und

Gründer von Egnazia Ospitalità Italiana, hat an diesem Ort einige Merkmale jener Vision von Gastfreundschaft „Nowhere Else“ erkannt, die mit Borgo Egnazia Gestalt angenommen hat. Und genau das wollten wir schaffen: einen Ort, der sich nirgendwo anders nachbilden lässt. Das Castel Badia bietet heute jeglichen Komfort auf höchstem Niveau in einem histori-

schen Ambiente. Es lädt Gäste dazu ein, einzigartige Erfahrungen zu machen und immer wieder zurückzukehren. Meine Hoffnung ist es, dass der Betrieb ein lebendiger Teil der Kronplatz-Region wird und über viele Jahre erfolgreich geführt wird.

Bernhard Schönhuber Präsident der HSS GmbH

IMPRESSUM

„Dolomiten“-Sonderheft „CASTEL BADIA“, Mai 2026, Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen, Redaktion und Druckerei: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471/928888, Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle, Redaktion: Edith Runer, Barbara Oberlechner, Titelbild: Cosimo Rubino, Fotos: Cosimo Rubino, nu//17 Architektur, Layout: Athesia Druck GmbH, Tel. 0471/925358, Koordination: Lidia Galvan, „Dolomiten“- Anzeigenabteilung, Tel. 0471/925312, dolomiten.spezial@athesia.it

Privacy

Athesia Druck GmbH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich. Druckreif übermittelte Unterlagen können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher oder grafischer Form, haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur.

Aufgrund der Beschaffenheit unserer Landschaft sind nur 5 Prozent der Gesamtfläche Südtirols Siedlungsfläche. Wir haben somit den Auftrag, so sorgsam wie möglich mit unserer wertvollen Landschaft umzugehen und die Versiegelung neuer Gebiete nach Möglichkeit zu

vermeiden. Die aktuelle Strategie – auch außerhalb Südtirols – ist daher das Weiterbauen im Bestand. Im Falle von Gebäuden, die unter direktem Denkmal-

schutz stehen, muss bei baulichen Maßnahmen der gesetzlich festgelegte Denkmalerhalt berücksichtigt werden. Entsprechende Vorhaben werden mit öffentlichen Beiträgen vom Landesdenkmalamt unterstützt, wenn aufgrund des Schutzes hohe Mehrkosten entstehen. Die große autonomiepolitische Relevanz der Südtiroler Kulturgüter macht das Ausmaß der Förderungen einzigartig in Europa und darüber hinaus.

Gebietsreferentinnen und -referenten des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler begleiten alle Arbeiten an denkmalgeschützten Bausubstanzen. So waren die Fachleute ebenfalls bei der jüngsten Renovierung der Sonnenburg in den gesamten Prozess von der Planung bis

zur Umsetzung eingebunden. In regelmäßigen Treffen mit den Planenden, der Bauleitung, den Eigentümern und den beteiligten Firmen berieten sie, wie eine nachhaltige Pflege gesichert werden kann. Von Vorteil ist eine aktive Nutzung des historischen Klosterkomplexes, da unbewohnte Häuser viel schwerer zu bewahren sind als belebte. Ich bin überzeugt, dass das Bauprojekt aus denkmalfachlicher Sicht wesentlich zur Aufwertung der Struktur beigetragen hat. Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Fachbehörde und Bauverantwortlichen hat dazu geführt, dass der historische Ort allen Anforderungen unserer Zeit gerecht werden kann. Zugleich zeigt dieses Beispiel eindrucksvoll, dass Denkmalschutz und wirtschaftliche Nutzung einander nicht widersprechen, sondern von einem Hotelbetrieb gezielt als besonderes Alleinstellungsmerkmal eingesetzt werden können.

Philipp Achammer Landesrat für Kulturgüter

Wo Geschichte auf Zukunft trifft – wir schaffen die Basis!

Planung einer knapp 20 m tiefen Baugrube im denkmalgeschützten Umfeld.

Geologie, Spezialtiefbau, Monitoring und kompetente Begleitung für maximale Sicherheit. Wir danken der HSS GmbH für das Vertrauen!

Geologiebüro Jesacher

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Die Sonnenburg gehört zweifelsohne – gemeinsam mit Kloster Säben und Schloss Tirol – zu den bedeutendsten baulichen Kulturdenkmälern unseres Landes. Ihre historische Rolle als religiöses und wirtschaftliches Zentrum im Pustertal ist unbestritten. Gemeinsam mit der Michelsburg steht sie sinnbildlich für die Geschichte unseres Dorfes und prägt bis heute das Bild unserer Gemeinde.

Mir ist es ein Anliegen, dieses wichtige Kulturgut für die kommenden Jahrzehnte verantwortungsvoll erhalten zu wissen. Viele Kulturdenkmäler laufen Gefahr, nicht instand gehalten und weiterentwickelt zu werden, da dies mit erheblichen Kosten verbunden ist. Mir waren die Schwierigkeiten bekannt, die es in den vergangenen 3Jahrzehnten gegeben hat, den Hotelbetrieb wirtschaftlich nachhaltig zu führen. Umso erfreulicher ist es, dass mit der Kronplatz-Gruppe und den Familien Gasser und Knötig ein starkes lokales

Unternehmen beziehungsweise engagierte Partner in die Gesellschaft eingestiegen sind.

Die Gemeinde hat das Projekt der Neueröffnung insofern unterstützt, als dass wir dem Denkmalamt und dem Eigentümer vor Ort mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Insbesondere haben wir uns dafür eingesetzt, dass eine Tiefgarage realisiert werden konnte. Die Umsetzung stellte zwar eine Herausforderung dar, allerdings wurde eine konstruktive Lösung gefunden, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. Ich selbst durfte mir bereits während der Baustelle regelmäßig ein Bild von den Fortschritten machen. Besonders erfreulich ist für mich, dass dem Bauwerk dabei mit viel Respekt begegnet wurde. Es ist gelungen, die historischen Merkmale des Schlosses eindrucksvoll hervorzuheben.

Insgesamt kann ich sagen, dass bei der Sanierung eine wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet wurde. Die Betreiber und Eigentümer werden weiterhin ermöglichen, dass Führungen und Besichtigungen auf Vormer-

kung stattfinden. Das sehe ich als großen Vorteil. Ich würde mich freuen, wenn sich künftig noch mehr Menschen für die Geschichte der Sonnenburg – und damit auch für jene des gesamten Pustertals– interessieren.

Dr. Martin Ausserdorfer Bürgermeister der Gemeinde St. Lorenzen

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Für das Hotel Castel Badia durften wir exklusive Glaslösungen umsetzen: Elegante Duschverglasungen und WC-Türen in den Zimmern, hochwertige Verglasungen im Wellnessbereich sowie stilvolle Glastrennwände im SPA – für ein edles, lichtdurchflutetes Ambiente.

Mein Vater Karl Knötig hat die Sonnenburg 1970 als halbe Ruine gekauft, um sie vor dem endgültigen Verfall zu bewahren. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, das ehemalige Kloster zu revitalisieren. Dies erschien möglich, weil die Struktur das

Potenzial zu einem Hotel besaß. Von Jugend an konnte ich beobachten, wie er geforscht, ausgegraben, restauriert und aufgebaut hat. 2003 durfte ich die Sonnenburg übernehmen und bin aktuell als Gesellschafter der HSS GmbH noch zu rund einem Viertel beteiligt. Für mich war und ist die Sonnenburg ein Ort mit besonde-

rer Ausstrahlung. Die uralten Mauern und Fresken, die reiche Geschichte mit ihrer tiefen Verwobenheit im Land haben mich immer fasziniert. Da ich dieses Erbe für künftige Generationen erhalten möchte, frage ich mich vor großen Entscheidungen stets: Ist das richtig? Passt das Vorhaben zur Geschichte?

Auch wenn es nicht immer leicht ist, Veränderungen sind unumgänglich. Zuletzt entsprach der Hotelbetrieb in wichtigen Punkten wie Brandschutz, Arbeitssicherheit, Haustechnik nicht mehr den gesetzlichen Standards. Zudem waren die Einrichtungen für die Gäste eines 5-Sterne-Betriebs nicht mehr ausreichend. Aus diesem Grund wurde der Entschluss zum Umbau gefasst.

Da ich bereits bei der Konzeption beteiligt war, konnte ich meine langjährige Erfahrung als Verantwortlicher in die Planung einbringen. Ich setzte mich dafür ein, moderne Infrastrukturen zu implementieren, ohne das wertvolle Denkmal zu beeinträchtigen. Außerdem gab ich einige Impulse zur Sanierung des Krypta- und Kirchenbereichs.

Heute blicke ich mit großer Zufriedenheit auf die Ergebnisse.

Die Architekten nu//17, die Innenarchitektinnen Droulers, das Künstlerduo Schwarzenfeld und überhaupt alle Beteiligten haben hervorragend gearbeitet. Sie haben hochwertige Verbesserungen umgesetzt, die sich harmonisch in den geschichtlichen Kontext einfügen und ein außergewöhnliches Wohlfühlambiente erzeugen.

Ganz besonders gefällt mir, dass es zusammen mit dem Denkmalamt und den Restauratoren Pescoller gelungen ist, den Originalzustand vieler Oberflächen im Haus wieder sichtbar zu machen. So ist der Saal der Äbtissin wunderschön geworden, die ehemalige ‚Große Stube‘ ist jetzt eine einmalig stimmungsvolle Bar mit historischer Wucht und die Ostfassade ziert nun ein freigelegtes Sonnenfresko.

Die Sonnenburg ist meines Erachtens schöner denn je und ich freue mich darauf, bei einem Glasl Wein im Burghof zu sitzen und zu sehen, wie glücklich Gäste aus aller Welt sind, an einem solch einzigartigen Platz sein zu können.

Gunther Knötig

Gesellschafter der HSS GmbH und Mitbesitzer der Sonnenburg

Hebenstreiterstr.31/D

Historische Orte sind gefährdet, wenn sie ihre Funktion und ihr Leben verlieren. Die Nutzung als Hotel gibt Castel Badia eine nachhaltige Perspektive und sorgt dafür, dass das Anwesen nicht nur erhalten bleibt, sondern auch weiterhin Bedeutung hat. Unsere Rolle als Investoren besteht darin, die Ausrichtung des Hauses aktiv mitzugestalten. Obwohl der italienische Betreiber sehr erfahren ist, sehen wir es als unsere Aufgabe, einen starken Südtiroler Input einzubringen. Wir kennen nicht nur die regionale Hotellerie und den Markt, sondern auch die Gästeerwartungen sowie die lokalen Besonderheiten. Dieses Know-how in die strategische Entwicklung einzubringen, ist ein wesentlicher Teil unserer Verantwortung.

Für uns ist Castel Badia ein Ort, der sich klar von anderen einheimischen Hotelbetrieben unterscheidet. In der Südtiroler Hotellerie gibt es eine moderne Linie, von der sich

Castel Badia durch seine historische Substanz und außergewöhnliche Ausstrahlung auf besondere Weise abhebt. Gerade deshalb sehen wir das Schlosshotel nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung des bestehenden Angebots. Darauf sind wir stolz. Das Projekt selbst wurde über mehrere Jahre hinweg entwickelt. Aufgrund seiner Eigenheiten gab es Situationen, in denen Planungen überarbeitet oder neu bewertet werden mussten. Die dabei notwendigen Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen – zwischen der HSS als Eigentümerseite, den Behörden und dem Betreiber. Im Rückblick lässt sich sagen, dass die Anpassungen mehr als nur Herausforderungen waren. Sie haben zur Verbesserung des Ergebnisses beigetragen, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Besonders gelungen empfinde ich persönlich die Verbindung aus Geschichte, Schönheit, Eleganz und funktionaler Qualität. Das betrifft neben dem Gastbereich zudem die internen Abläufe und Backof-House-Strukturen, die für einen reibungslosen Betrieb essenziell sind. Sie machen es möglich, ein außergewöhnliches Gästeerlebnis zu bieten,

das zugleich wirtschaftlich tragfähig ist. Natürlich gibt es langfristig immer Entwicklungspotenziale. Nichtsdestotrotz finde ich, dass das Produkt heute sehr nahe an der Perfektion liegt.

Markus Gasser

Gesellschafter der HSS GmbH und Mitbesitzer der Sonnenburg

Meine Verbindung zu Castel Badia geht auf meine langjährige Beziehung mit den Dolomiten zurück, die ich seit meiner Kindheit besuche. Es ist ein einzigartiges Gebiet, dem ich mich immer nahe gefühlt habe. Ebenso

prägend war für mich auch die Begegnung mit Castel Badia. Es handelt sich um ein stimmiges Ensemble, dessen Bestandteile die Geschichte und Bergwelt auf authentische Art und Weise bewahren.

Beim ersten Austausch mit den anderen Eigentümern zeigte sich, dass sie meinen Eindruck teilten. Dies erwies sich als entscheidend, denn sie suchten nicht einfach nur jemanden für das Management. Vielmehr hielten sie Ausschau nach einem Partner, der ihre Sichtweise verstand. Aus der Einigkeit entwickelte sich dann die Idee, das Schloss behutsam in eine neue Phase zu begleiten und dabei seine Identität weiterhin zu schützen.

Für mich ist zentral, dass die besondere Anlage nicht nur erhalten wird, sondern in der Gegenwart weiterlebt. Ein Ort mit so viel Geschichte und kultureller Tiefe wirft immer die Frage auf, was er den heutigen Reisenden noch erzählen kann. Ich achte darauf, dass Castel Badia anstelle von Hochmut eine gastliche und einladende Haltung vermittelt. Wichtig ist es, Distanz abzubauen und sie durch Nähe, Behaglichkeit und Vertrautheit zu ersetzen.

In allen Hotels, die von meiner Management-Company betreut werden, wünschen wir uns, dass die Umgebung in das Haus, in die dort lebenden Personen und in die spürbare Atmosphäre eintritt. Ein guter Hotelbetrieb ist nicht von der lokalen Gemeinschaft abgetrennt. Er ist ein Raum, in dem sie sich wiederfinden kann. Demnach soll Castel Badia ein beliebter Treffpunkt sein, der ebenfalls von Einheimischen besucht und geschätzt wird. Bisher waren die Rückmeldungen sehr klar und erfreulich. Gleich mehrere der renommiertesten internationalen Medien haben Castel Badia aufgesucht und berichtet, dass die charmante Anlage Wärme, Licht, Freundlichkeit und Unmittelbarkeit ausstrahlt. Im Einklang mit meiner Vision wurde beobachtet, dass sich die historische Stärke zu einer natürlichen Gastlichkeit gewandelt hat. Und ich glaube, dass genau darin das eigentliche Ziel von Hospitality liegt: einem Ort Seele und Lebendigkeit zu verleihen.

Aldo Melpignano

Betreiber von Castel Badia, HSS-Gesellschafter und Gründer der Egnazia Ospitalità Italiana

Das Studio Droulers wurde direkt von den Eigentümern kontaktiert und zur Teilnahme am Wettbewerb für das Interior Design von Castel Badia eingeladen. Unser Konzept konnte sich gegen die anderen 5 Vorschläge durchsetzen, sodass wir unsere durchdachten Dekorationsideen in die übergeordnete Vision von Studio nu//17 einfließen lassen durften.

Von Anfang an war es unser Ziel, den historischen Charakter der klösterlichen Burg so gut wie möglich zu erhalten. Bei der Wahl der Materialien haben wir daher auf natürliche Authentizität geachtet, weshalb für die Renovierung nur sorgfältig ausgewählte Steine und Hölzer aus lokalen Steinbrüchen und Wäldern zum Einsatz kamen. Demütige Schlichtheit, Reinheit und Zurückhaltung waren dabei die zentralen Leitprinzipien, an denen wir uns konsequent orientiert haben.

Da das Gebäude mittlerweile als Hotel betrieben wird, bestand ein wesentlicher Teil unserer Arbeit auch darin, die Grundrisse der Zimmer an die heutigen Wohn- und Hotelstandards anzupassen. Dementsprechend war es nötig, die einzelnen Schlafräume so einzurichten, dass sie komfortable Wärme vermitteln, die das Wohlbefinden der Gäste fördert. Die Flure und Gemeinschaftsbereiche konnten im Gegensatz dazu ihre originale Struktur weitgehend beibehalten.

Da wir bereits in der Vergangenheit an ähnlichen Projekten mitwirken durften, war es uns schon vor dem Start bewusst, dass eine heterogene Raumgestaltung erforderlich sein würde. Klar war uns außerdem, dass denkmalgeschützte Einschränkungen ein wichtiges Thema sein würden. Die eigentliche Herausforderung bestand letztlich darin, die unterschiedlichen Perspektiven und Anforderungen aller Beteiligten miteinander in Einklang zu bringen – von der Denkmalbehörde über die Besitzer bis hin zum Hotelmanagement und unserem eigenen Studio.

Mit einer hervorragenden Koordination und einem hohen Maß an gegenseitigem Respekt ist es uns am Ende gelungen, ein äußerst anspruchsvolles Vorhaben erfolgreich abzuschließen. Wir sind der Meinung, dass sich das Ergebnis durchaus sehen lassen kann.

Nathalie und Virginie Droulers Architektinnen und Gründerinnen von Droulers Architecture

FLIESEN – NATURSTEIN GARTNER

Das Landesdenkmalamt ist die zuständige Fachbehörde für materielle Kulturgüter, die sichtbare und greifbare Objekte der Vergangenheit sind. Sie berichten von der Lebensweise der Menschen, ihrem Wirtschaften, ihren Werten, ihrem Glauben und ihrer Kunstfertigkeit. An den historischen Beispielen

können wir unsere Gegenwart messen und an der Zukunft bauen.

Im Fall der Sonnenburg geht es darum, die Geschichte menschlicher Siedlung weiterzuerzählen und zu erleben. Steinzeitliche Funde und die

Präsenz eines mittelalterlichen Damenstifts machen den Ansitz zu einem der wertvollsten Baudenkmäler des Landes. Besonders bedeutend sind der Saal im Äbtissinnentrakt mit Doppelbogenfenstern und Gratgewölbe sowie eine Kassettendecke und dreischiffige Kirchenruine. Außerdem sind es Ereignisse wie der Streit zwischen Verena von Stuben und Kardinal Nikolaus Cusanus, die diesen Ort zu einem kulturhistorischen Kristallisationskern machen. Die gesamte Anlage steht daher unter direktem Denkmalschutz.

In der Pflege müssen der Substanzerhalt und die Materialkontinuität als zentrale Prinzipien beachtet werden. Neue Bauelemente müssen von hoher architektonischer Qualität sein und sich stimmig in das Gesamtbild einfügen. Da Baumaßnahmen vom Landesdenkmal ermächtigt werden müssen, stellten die umfangreichen Arbeiten an der Sonnenburg ein großes Projekt dar.

Das detaillierte Restaurierungskonzept musste zunächst genehmigt werden. Mit Baustart begann die denkmalpflegerische Aufsicht im Dialog mit den Be-

Karin Dalla Torre Landeskonservatorin teiligten. Die Baustelle in der Krypta, dem Herzstück der Burg, wurde von der Fachbehörde in Eigenregie abgewickelt. Die beiden Gebietsreferentinnen Arch. Verena Haid und Dr. Evi Wierer waren regelmäßig vor Ort und führten gemeinsam mit mir die Bauabnahme durch. Nun arbeiten wir an einer Vereinbarung für eine öffentliche Zugänglichkeit der Sonnenburg, die unter dem Namen „Castel Badia“ als Hotel geführt wird. Wie das schöne Ergebnis zeigt, bildete der intensive und konstruktive Austausch eine gute Basis für die Neugestaltung. Er ermöglichte die Entwicklung unkonventioneller Strategien, die heute zu einer verbesserten Nutzung beitragen. So wurde beispielsweise die Installation eines zeitgenössischen Kunstwerks angeregt, das einen neuen Akzent setzt. Damit verbinden sich historischer Denkmalbestand, moderne Architektur und künstlerische Interventionen zu einem einzigartigen Mehrwert.

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Während archäologischer Grabungen wurden auf der Westterrasse des Sonnenburger Hügelrückens prähistorische Siedlungspuren gefunden. Unabhängig davon konnte auch belegt werden, dass eine Arealnutzung zudem um die Jahrtausendwende erfolgte: Überliefert ist, dass auf dem höchsten Punkt eine mittelalterliche Burg stand, die sich im Besitz des Grafen Otwin von Pustertal-Lurngau befand. Nach dessen Tod stellte diese der edle Volkhold zur Gründung des Benediktinerinnenstifts Sonnenburg zur Verfügung.

Anfänglich saßen die Nonnen in der östlichen Hälfte des Hügelplateaus und hatten dort ihre Kirche und ihren Wohntrakt. Westlich davon lag der Palast des Trienter Bischofs und die noch in Resten erhaltene St.-Vigilius-Kapelle. Mit der Erweiterung des Klosters erscheinen die voneinander getrennten Strukturen nun miteinander verschmolzen.

Um genaue Rückschlüsse auf das ursprüngliche Erscheinungsbild sowie die bauliche

Entwicklung zu ziehen, müssen intakte Bauteile bauforscherisch analysiert werden. Die bewahrten Bauelemente werden hierfür grundsätzlich am Standort untersucht und durch stratigrafische Sondierungen sowie Jahresringdatierungen der Bauhölzer zeitlich eingeordnet. Nach dem Abgleich der Ergebnisse mit schriftlichen und bildlichen Quellen lässt sich dann eine Chronologie erstellen. Diese bildet eine wichtige Grundlage für geplante Restaurierungen, weil sie fundiertes Geschichtswissen liefert, das irreversible Schäden an Denkmälern verhindert.

Im konkreten Fall der Sonnenburg war der Erkenntnisstand bereits weit fortgeschritten. Vor ihrer Erneuerung durfte ich mich nämlich schon seit 30 Jahren mit der Anlage beschäftigen. Mittels gezielter Bauuntersuchungen konnte ich letzte Forschungslücken schließen.

Heute lässt sich die Sonnenburger Bauhistorie am besten an der romanischen Stiftskirche und dem später angebauten gotischen Kreuzgang ablesen: Auf einem sakralen Vorgänger aus der Zeit vor 1000 n. Chr. errichtet, zeugen die Kirchenrelikte deutlich von ihrer eins-

tigen Gestalt als dreischiffige Basilika mit Krypta. Besonders wertvoll sind außerdem Bemalungen aus dem frühen 13. Jahrhundert.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass trotz der Säkularisation im Jahr 1785 zahlreiche historische Details bewahrt

geblieben sind, obwohl die Sonnenburg seitdem verschiedene Funktionen übernommen hat. Der Erhaltungsgrad ist bemerkenswert, da in vergleichbaren Klosterkomplexen kaum Bausubstanz in diesem Umfang vorhanden ist.

Martin Mittermair Bauhistoriker

Ph. C. Rubino

Im Jahr 2023 wurde ein offener zweistufiger Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung des Bereichs der St.Gotthard-Kapelle auf Schloss Sonnenburg ausgeschrieben. Diesen haben wir glücklicherweise mit unserer Kunstinstallation „… und immer wieder geht die Sonne auf “ gewonnen.

Es gibt keine Bilder oder Pläne, die das ursprüngliche Gesamtaussehen der Klosterkapelle abbilden. Alles, was von der kleinen Kirche erhalten ist, sind die kreuzför-

mige Grundrissmauern mit einigen Freskenresten. Wir haben versucht, das frühere Erscheinungsbild zu erahnen, indem wir die 1000 Jahre alten Relikte mit anderen romanischen Kirchen aus der Umgebung abgeglichen haben. So konnten wir auf stilprägende Gemeinsamkeiten wie Dachneigungen, Turmhöhen und Größenverhältnisse schließen.

Die Vergänglichkeit und die Transformation standen im Mittelpunkt unserer Konzeptidee. Alles ist im Wandel und vergeht. Die dynamische Geschichte des Sonnenburger Hügels verdeutlicht dies eindrücklich: Von einem steinzeitlichen Rastplatz über eine bronzezeitliche Siedlungsstätte und ein mittelalterliches Kloster hat sich der Ort bis zu einem neuzeitlichen Gästehaus entwickelt. Mit der Neugestaltung haben wir den mittelalterlichen Ka-

pellenstil dekonstruiert und durch vertikale Rohrelemente in einen geschützten Raum voller Glanz und einzigartiger Lichtspiele verwandelt. Aus bestimmten Perspektiven wird eine geschlossene, typisierte Kapelle gezeigt, während aus anderen dagegen ein fragiler, transparenter Säulengang erscheint. Für das Projekt haben wir 300Aluminiumrohre verwendetet. Sie wurden goldfarben eloxiert, damit sie mit der Sonne um die Wette strahlen. Die verschwundene St.-Gotthard-Kapelle kann nun als abstrahierter Sonnentempel wieder auftauchen. Alles ändert sich, nur der Lauf des Lichts bleibt. Unberührt und emotionslos geht die Sonne am Morgen im Osten auf und im Westen unter, immer und immer wieder, selbst wenn wir längst nicht mehr da sind. Es war eine einmalige Chance, inmitten des romanischen Kapellengrundrisses eine solche künstlerische Installation verwirklichen zu dürfen.

Raphaela Aurelia Sauer und Michael Meraner Künstlerduo Schwarzenfeld

Für das Hotelprojekt wurden wir direkt vom Bauherrn kontaktiert, da wir bereits in der Vergangenheit einige wichtige Umbau- und Sanierungsarbeiten an historischen Bauwerken durchgeführt haben. Dies bezeugt, dass unser Architekturbüro über die entsprechende Expertise für sensible denkmalpflegerische Bauinitiativen verfügt.

Wir von nu//17 haben die gesamte architektonische Planung der Bautätigkeit an der Sonnenburg übernommen. Dazu gehörten die Entwicklung des Entwurfs, die Genehmigungs- und Ausführungsplanung, die Ausschreibung sowie die Abrechnung. Wichtig war uns, die Geschichte des Orts zu verstehen und die Grundlagen für einen respektvollen Umgang mit der Bausubstanz zu legen.

Das Freilegen und Weiterbauen im Bestand waren zentrale Aspekte unserer Überlegungen. Dabei wurde darauf geachtet, die vorhandenen Baumaterialien wieder aufzugreifen. Das bedeutet, dass Naturstein, Massivholz und Ziegelmauerwerk im Fokus standen. Wir haben ganz bewusst auf Gipskartonwände verzichtet, um den massiven Charakter der Sonnenburg zu erhalten. Bei den neuen Zubauten ließen sich hingegen zeitgemäße Baustoffe einbringen. Im Ruheraum, Freischwimmbad, Umkleidebereich und Portierhaus wurde auf eine klare und selbstbewusste Formensprache gesetzt, die sich behutsam in das Denkmal einfügt. Neben den planerischen Aufgaben haben wir ebenfalls die architektonische Bauleitung übernommen. Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren fanden wöchentliche Bausitzungen auf der Baustelle statt, bei denen die Bedürfnisse der Auftraggeber, Bauaufsicht, Hotelbetreiber, Handwerker und des Denkmalamts thematisiert wurden. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens wurde viel diskutiert und gewisse Entscheidungsprozesse nahmen einiges an Zeit in

Anspruch. Vor allem der enge und konstruktive Austausch mit dem Denkmalamt war für uns als Architekten aber eine große Bereicherung.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir außerdem, als bei Abbruchmaßnahmen im Haupthaus unerwartet ein verborgener Raum zum Vorschein kam. Wie sich herausstellte, war dieser bei den letzten Bauarbeiten errichtet worden, um erst in mehreren Hundert Jahren zufällig wiederentdeckt zu werden. Aus dem erhofften Jahrhundert wurden allerdings nur knapp 10 Jahre. Alles in allem stellten die Neugestaltung und die Generalsanierung eines über 1000 Jahre alten Klosters, exponiert auf einem Hügel über dem Talkessel gelegen, eine einzigartige Bauherausforderung dar. Diese wird in unserem Berufsleben wahrscheinlich einzigartig bleiben.

Michael Baumgartner Architekt bei nu//17

Ein Ort. Eine Geschichte. Ein neues Kapitel.

Zuerst Gerichtssitz, dann Frauenkloster, später Ruine und schließlich Hotel –in den rund 1000 Jahren ihres Bestehens erlebte die Sonnenburg vielschichtige Veränderungen. Nach der umfassenden Sanierung in den vergangenen 2 Jahren schreibt sie nun ein neues Kapitel unter einem neuen Namen. Das Castel Badia präsentiert sich als 5-Sterne-Hotel, in dem luxuriöser Komfort in einen spannenden Dialog mit der Historie tritt.

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Wer auf der Pustertaler Straße am Eingang des Gadertals den Blick auf den markanten Hügel richtet, erkennt dort nach wie vor eine geschlossene Burganlage mit alten Mauern und klarer Silhouette. Die Sonnenburg hat nichts von ihrem Charakter verloren, denn sie wurde nicht einfach renoviert, sondern auf besondere Weise neu interpretiert. Es ist gelungen, diesem von einer sehr wechselvollen Geschichte geprägten Ort in die Gegenwart zu führen, ohne seine Identität zu verändern.

Ivo Pezzei und Christian Gasser beschreiben den Leitspruch von Castel Badia mit dem Satz: „Dieser Ort lässt sich nicht nachbauen.“ Ivo Pezzei ist Geschäftsführer der Kronplatz Touristik GmbH und der HSS (Hotel Schloss Sonnenburg) GmbH, Christian Gasser Präsident der Kronplatz Holding und Hotelier. Beide sind als verantwortliche Projektleiter der gesamten Investition überzeugt, dass sich auch dieses ganz besondere Hotelkonzept nicht kopieren lässt. Denn Castel Badia lebt von der Geschichte und von der Landschaft, die die ehemalige Klosteranlage bis heute prägt.

Neuinterpretation statt Kosmetik

Dass sich das Projekt für die Sonnenburg in diese Richtung entwickeln würde, war anfangs nicht vorgesehen. Als die Kronplatz-Gruppe Ende 2019 die Anlage von der Familie Knötig übernahm, ging es zunächst um eine klassische Weiterführung des Hotels. Nach überschaubaren Investitionen sollte es im Sommer 2020 wieder öffnen.

Dann kam die Pandemie und mit ihr eine Zäsur. Das Haus blieb geschlossen. Doch was zunächst wie ein Stillstand wirkte, wurde zur entscheidenden Phase. Die Zeit wurde genutzt, um Substanz, Potenzial und Zukunft des Betriebes neu zu denken. Bald war klar, dass punktuelle Anpassungen nicht ausreichen würden. „In dieser Zeit wurde deutlich, dass es einen kompletten Neu-

anfang braucht.“ Einen, der nicht nur baulich ist, sondern auch konzeptionell. Aus diesem Gedanken entwickelte sich Schritt für Schritt die Idee eines Hauses im Luxussegment – mit bewusst reduzierter Zimmeranzahl und einer klaren Ausrichtung auf Qualität. Parallel dazu wurde die Betreiberfrage geklärt. „Uns war wichtig, einen Partner zu finden, der Erfahrung mit solchen Konzepten hat und bereit ist, diesen Weg mitzugehen“, sagt Ivo Pezzei. 2021 startete die internationale Suche. 6 Angebote gingen ein, darunter auch von großen Hotelgruppen. Die Wahl fiel schließlich auf die italienische Egnazia-Gruppe, die mit vergleichbaren Projekten Erfahrung hat und sich durch einen eigenständigen Zugang auszeichnet. Im Sommer 2022 wurde ein 20-jähriger Betreibervertrag abgeschlos-

sen. Auch auf Eigentümerseite wurde das Projekt neu aufgestellt. An der eigens gegründeten HSS GmbH sind heute neben der Kronplatz Touristik GmbH auch die Gasser Touristik GmbH, die Familie Knötig sowie in kleinem Umfang der Betreiber Egnazia Ospitalità Italiana beteiligt. Gemeinsam wurde das Konzept weiterentwickelt.

Ein gelungener Balanceakt

Die eigentliche Herausforderung begann jedoch erst mit der Restaurierung. Castel Badia ist kein homogenes Gebäude, sondern ein gewachsenes Ensemble aus verschiedenen Epochen –

vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Große Teile stehen unter Denkmalschutz, Eingriffe sind entsprechend sensibel. Unterschiedliche Interessen und Anforderungen – von Architekten, Pla-

Das Büro entwickelt Bestehendes mit Feingefühl weiter und verbindet Altes und Neues zu einer selbstverständlichen Einheit Im Mittelpunkt stehen präzise Eingriffe, Respekt vor dem Bestand und ein klarer Blick für Materialien, Propor tionen und handwerkliche Details So entsteht Architektur mit Tiefe, die fest im Or t, seiner Geschichte und den Menschen veranker t ist

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nern, Behörden, Investoren und Betreibern – mussten in Einklang gebracht werden. „Jede einzelne Genehmigung war ein Meilenstein“, erinnert sich Christian Gasser. Und jede Entscheidung war ein Balanceakt. Technische Infrastruktur musste integriert werden, ohne die historische Substanz zu beeinträchtigen. Leitungen, Durchbrüche, Haustechnik–vieles erforderte individuelle Lösungen. So wurde die

Beleuchtung an manchen Stellen nicht in die Mauern, sondern in die Handläufe integriert, die Notbeleuchtung und die Brandschutzmaßnahmen wurden als dekorative Elemente gestaltet. Was zu Beginn mitunter als Einschränkung empfunden wurde, entpuppte sich später als Fundament des gesamten Produktes. „Genau solche Lösungen schaffen Aufmerksamkeit. Die Gäste schätzen sie.“

Geschichte

und Gegenwart

im Dialog

Die behutsame Restaurierung durch das Brunecker Architekturbüro nu//17, ergänzt durch das Interieur des Mailänder Studios Droulers, folgt konsequent dem Anspruch, den Bestand nicht nur zu bewahren, sondern sensibel weiterzudenken. Originale Fresken, mittelalterliche Fenster und gewachsene Raumstrukturen wurden freigelegt und erhalten, zugleich jedoch in eine zeitgenössische alpine Ästhetik aus Naturhölzern, feinen Stoffen und einer von den Dolomiten inspirierten Farbwelt übersetzt. Geschichte und modernes Design stehen

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Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit.

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dabei nicht im Widerspruch, sondern treten in einen bewussten Dialog. „Genau darin liegt die eigentliche Kunst des Projekts – eine Art Quadratur des Kreises, die, wie die Rückmeldungen von Gästen und Besuchern zeigen, gelungen ist“, sagen Christian Gasser und Ivo Pezzei. Vo -

raussetzung dafür war die richtige Wahl von Planern und Architekten, die es verstanden hätten, zeitgemäßen Luxus zu schaffen, ohne das Bestehende abzuwerten. „Entscheidend war dabei ein klares Briefing und eine kontinuierliche Begleitung im gesamten Prozess.“

Historische Substanz als tragendes Prinzip

Gerade in den ältesten Bereichen der Anlage wird spürbar, worum es im Kern geht: Geschichte nicht zu verändern, sondern sie unmittelbar erlebbar zu lassen. Wo es die Substanz erforderte, wurde bewusst auf Eingriffe verzichtet und der Bestand nahezu unverändert bewahrt. Besonders deutlich zeigt sich das im bis zu 1000

Jahre alten Südtrakt. Bauliche Maßnahmen sind hier kaum möglich – und auch nicht gewollt. Räume wie die ehemalige Schlafkammer oder der Saal der Äbtissin mit seinem gotischen

Kreuzrippengewölbe und romanischen Doppelfenstern sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Auch das alte Kirchenschiff mit Krypta und Kreuzgang prägt die Atmosphäre – ein Bereich, der

nicht inszeniert ist, sondern seine Geschichte aus sich selbst heraus erzählt.

In den jüngeren Trakten war der Handlungsspielraum größer, wurde aber bewusst zurückhaltend genutzt.

Selbst dort, wo ein kompletter Neubau möglich gewesen wäre, entschied man sich für den weitgehenden Erhalt.

„Bei unserem Konzept ist die historische Substanz kein Hindernis, sondern ein wesentlicher Teil dessen, was dieses Haus ausmacht.“ Das bedeutet: Geschichte bleibt lesbar, neue Eingriffe sind klar erkennbar – und gerade dadurch entsteht eine Atmosphäre, die weder nostalgisch noch beliebig wirkt.

Leidenschaft verbindet

Gemeinsam in die Zukunft wachsen.

Das Castel Badia ist ein einzigartiges Projekt: Wir gratulieren der Kronplatz Touristik GmbH zu ihrer Visionskraft, die diesen fantastischen Umbau möglich gemacht hat. Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, dieses Haus als innovativer IT-Partner in seine erfolgreiche Zukunft begleiten zu dürfen.

Danke für die langjährige, gewachsene Partnerschaft und das Vertrauen in unsere Expertise und unsere Service-Qualität.

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Jedes Zimmer ein Unikat

Auch beim Raumangebot im Castel Badia wurde das Motto „Weniger ist mehr“ angewandt. Statt der früheren 39 Zimmer gibt es heute 28 Suiten sowie ein separates Chalet. Die durchschnittliche Größe der Suiten liegt bei knapp 60 Quadratmetern – im Luxussegment eine durchaus übliche Fläche. Das Besondere an den Zimmern: Jedes ist ein Unikat, zum einen, weil es die historische Struktur so erforderte, zum anderen aber auch bewusst. „Das war freilich eine Herausforderung für alle Planer und die Firmen am Bau, die jedoch ganze Arbeit geleistet haben.“ In den Juniorsuiten

verbinden sich beispielsweise originale Elemente wie freskierte Decken, alte Wandinschriften oder antike Möbel mit zeitgemäßen Wohnkonzepten. Andere Suiten greifen alpine Materialien und Farben auf und interpretieren sie neu. Es gibt Himmelbetten und antike Garderoben genauso wie das moderne Doppelbett und den begehbaren Kleiderschrank. Ein besonderer Rückzugsort ist das dreigeschossige Chalet mit eigenem Garten. Einst Wachturm, später Pfisterhaus des Klosters, bietet es heute maximale Privatsphäre – ein eigenständiges Hideaway innerhalb des Ensembles.

Klosterzellen als Behandlungsräume

Ganz besonders spürbar wird die Verbindung von Geschichte und Gegenwart im Spa-Bereich. Eine Treppe führt hinab zu diesem in den Fels gehauenen Rückzugsort. Ehemalige Klosterzellen dienen heute als Behandlungsräume bzw. als Fitness- und Meditationsraum – ruhig, geschützt, reduziert. Die Äbtissinnen, die hier einst lebten, galten als Heilerinnen. Der restaurierte Apothekergarten greift dieses Erbe auf und bildet

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Präzision, die sichtbar wird

Goldeloxiertes Kunstobjekt im Hotel Sonnenburg – Castel Badia

Im Zuge der Revitalisierung des 5-Sterne-Hotels Sonnenburg –Castel Badia wurde ein außergewöhnliches Kunstprojekt realisiert, das historische Substanz mit zeitgenössischer Gestaltung verbindet. Ausgangspunkt war ein künstlerischer Wettbewerb zur Neuinterpretation des Grundrisses der ehemaligen St.-Gotthard-Kapelle. Der Entwurf des Künstlerduos Schwarzenfeld übersetzt die ur-

sprüngliche Struktur in ein reduziertes, kreuzförmiges Objekt aus unterschiedlich hohen Metallrohren. Die klare Formensprache rückt Material, Proportion und Raumwirkung in den Mittelpunkt.

WF Mechanik übernahm die technische Planung und Umsetzung des Projekts. Eine zentrale Herausforderung bestand in der Entwicklung einer hochwertigen, langlebigen Goldoberfläche. Nach intensiven Tests fiel die Entscheidung auf eine eloxierte Ausführung, die Brillanz und Beständigkeit vereint. Das Ergebnis ist ein präzise gefertigtes Kunstobjekt, das sich harmonisch in die Architektur einfügt und den Dialog zwischen Geschichte, Technik und Gestaltung sichtbar macht.

Wenn Technik Gestaltung trägt

Goldeloxierte Metallrohre formen eine moderne Interpretation der historischen St.-Gotthard-Kapelle. Höchste Anforderungen an Präzision, Oberfläche und Dauerhaftigkeit wurden dabei konsequent umgesetzt.

WF Mechanik steht für:

• Individuelle Lösungen • Präzise Fertigung

• Hochwertige Oberflächen • Qualität, die gelebt wird

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das inhaltliche Zentrum der Wellnessphilosophie. Anwendungen orientieren sich an alpinen Traditionen und schaffen eine direkte Verbindung zur Umgebung. Innensaunen, ein beheizter Pool und Ruhebereiche mit Blick über das Tal ergänzen hier das Angebot.

Ein architektonischer Höhepunkt in diesem Bereich ist der neu interpretierte „Panorama Ruheraum“. Historische Mauern aus dem 14. und 15.Jahrhundert treffen hier auf Sichtbeton und großflächige Verglasungen, die den Blick auf die umliegende Landschaft öffnen – ein bewusster Kontrast, der die Qualitäten des Ortes neu

erfahrbar macht. „Die Idee entstand während einer Exkursion zur Burg Heinfels in Osttirol, wo uns ein Baukörper auffiel, der Historie und moderne Architektur harmonisch miteinander verband“, erzählt Ivo Pezzei.

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Beeindruckend sind die Glasfassaden mit 3,5 Meter Höhe, die die Sicht auf die Weiler Fassing und Lothen sowie auf die Gipfel der Rieserferner-

LEITNER

gruppe gewähren. „Dieser Raum ist der am meisten geteilte auf den sozialen Medien“, erzählt Ivo Pezzei augenzwinkernd – ein Beleg dafür, dass der Dialog zwischen Alt und Neu hier besonders gelungen ist. Auch der Spa-Außenbereich schafft eine unaufdringliche Verbindung von damals mit heute: eine finni-

sche Panoramasauna, 2 beheizte Infinitypools und – nur wenige Schritte entfernt – der historische Klosterkreuzgang, der zwischen den Stationen der Entspannung zu einem kurzen Spaziergang einlädt.

Darüber hinaus prägt ein weitläufiges Ensemble aus Gartenanlagen und teils verborgenen Bereichen das Gelände. Dazu zählen auch Orte wie die sogenannten Nonnengräber oder

die Krypta, die derzeit noch nicht zugänglich sind. „Hier sind wir in regem Austausch mit dem Landesdenkmalamt, um diese prägenden Plätze den Gästen in irgendeiner

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Form näherzubringen“, erklärt Christian Gasser. Generell habe man mit dem Denkmalamt stets auf Augenhöhe und sehr intensiv und professionell zusammengearbeitet– eine Voraussetzung, um den historischen Bestand sensibel weiterzuentwickeln.

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Der

Auch funktional wurde Castel Badia neu organisiert.

Über Jahrzehnte hinweg war die Zufahrt zur Burg ein Pro -

blem – eng, unübersichtlich und mitten durch die historische Anlage, was auch die Gäste des Hotels oft gestört hatte. Gemeinsam mit dem Landesdenkmalamt und dem Amt für Landschaftsplanung wurde dann die Idee geboren, den gesamten Verkehr

aus der Ringmauer herauszubringen und eine Art „Servicegebäude“ am Burghügel im Norden zu planen, das auch eine Tiefgarage umfasst.

„Für die Genehmigung haben wir zwar eineinhalb Jahre ge -

braucht, aber es war einer der sogenannten Game-Changer des gesamten Projektes“, unterstreichen Christian Gassser und Ivo Pezzei. Die Gäste fahren jetzt nur mehr bis zum Portierhaus, geben dort den Schlüssel ab und lassen sich quasi auf das Abenteuer Urlaub ein. Die Lieferanten fahren hingegen direkt in das Servicegebäude, wo sämtliche Lagerflächen, die Wäscherei, der Müllraum und die gesamte Technik untergebracht sind.

Die Anlage bleibt aber bewusst kein in sich geschlossener Ort. Auch künftig soll sie in Teilen zugänglich bleiben – etwa über das neue

Restaurant, das sich nicht nur an Hotelgäste richtet. Rund 65 Sitzplätze verteilen sich auf mehrere historische Stuben sowie einen Chef’s Table mit offenem Kamin – man darf gespannt sein, was darauf gezaubert wird.

Hürden sportlich übersprungen

Der Abbruch erfolgte Anfang 2024, der eigentliche Umbau begann im Juli 2024.

„Die Sonnenburg ist größer, als man denkt, und Bauen im historischen Bestand ist wesentlich komplexer und kostenintensiver als bei einem

klassischen Hotelbau“, erklärt Christian Gasser. Während der Arbeiten stießen die Teams immer wieder auf neue Erkenntnisse: Nach dem Abbruch kamen Bereiche ans Tageslicht, die vorher nicht sichtbar waren. Einige Pläne mussten daraufhin angepasst

oder komplett überdacht werden, etwa die Zimmer im Dachgeschoss, die Massageräume oder der gesamte Eingangsbereich mit Rezeption.

All diese baulichen und funktionalen Entscheidungen fließen direkt in das Erlebnis der Gäste ein: Sie sollen nicht nur Komfort und Sicherheit bieten, sondern auch die Atmosphäre und den Charakter des Hauses spürbar machen.

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Im Rahmen dieses Projektes erbrachte Leistungen: Planung und Bauleitung, Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektroanlage und Brandschutz.

Ein Ort, den es nur einmal gibt

Die Zielgruppe des Hotels Castel Badia ist international: Menschen, die bewusst reisen, Ruhe suchen und einen Ort erleben wollen, statt nur zu übernachten. Mit Preisen ab etwa 1000 Euro pro Nacht ist die Positionierung klar.

Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass ein derartiges Konzept Zeit braucht, um sich auch zu etablieren. Die bisherigen Rückmeldungen geben den Verantwortlichen jedoch recht. Besonders die spannende Verbindung von gewachsener Substanz und moderner Gestaltung wird immer wieder hervorgehoben, weil sie nicht inszeniert wirkt, sondern selbstverständlich. Wie die beiden Projektleiter das Haus heute mit 3 Worten beschreiben würden? „Einzigartig, hochwertig, anspruchsvoll.“ Am Ende bleibt Castel Badia ein Ort, der sich nicht über Superlative definiert, sondern über seine Eigenständigkeit. Ein Ort, der seine Geschichte nicht glättet, sondern sichtbar lässt – und gerade daraus seine Qualität bezieht.

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Sonnenburg

Restaurierung ist ein kreativer Prozess. Freilich ist dieser nicht beliebig. Er baut nämlich auf einem geschichtlichen Bestand auf, der gewissermaßen das unhintergehbare Fundament unter der Voraussetzung bildet, dass wir Kulturgut erhalten und weitertragen wollen.

Die Sonnenburg besteht vereinfacht aus 3 Teilen: dem Äbtissinnentrakt, der Ruine mit Krypta, Kreuzgang und Basilika sowie dem sogenannten Gamperbau des Wiederaufbaus. Gegenstand unserer Restaurierung war der Äbtissinnentrakt mit Resten aus dem 13. und 14. Jahrhundert, einer Überbauung und Verlängerung nach Westen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, einer Renovierung nach dem Blitzeinschlag von 1598 und Stuckaturen, Malereien und Stuben vor allem des 18. Jahrhunderts. Diese bauhistorisch und in den Oberflächenfassungen gut untersuchte Vielfalt der Geschichte bildete neben der funktionalen und normativen An-

passung die Grundlage für die denkmalpflegerischen Überlegungen und die nachfolgenden restauratorischen Eingriffe. Während die konkreten restauratorischen Eingriffe den Naturgesetzen der Chemie und Physik, die funktionale Adaptierung dem Prinzip der Kompatibilität und die technische Ertüchtigung den Normen unterliegen, gibt es für die ästhetischen Entscheidungen kein messbares Richtigoder-Falsch. Es gibt keine Regeln, die einfach abgearbeitet werden könnten. Die Regellosigkeit ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich der Reichtum der Geschichte in denkmalpflegerischen Überlegungen und restauratorischen Entscheiden abbilden lässt. In ihr öffnete sich auf der Sonnenburg über dem unbestrittenen Fundament, Geschichte erhalten zu wollen, ein Raum der Erzählungen, in dem alle ihre Vorstellungen und Ansprüche vorbringen durften. Am Anfang stand nicht die Vorgabe, was zu tun und was zu unterlassen sei, sondern die Frage: Welche Geschichte wollen wir in Beiziehung unseres Wissens über die Sonnenburg und unter Berücksichtigung der Ansprüche der Besitzer und Betreiber gemeinsam erzählen und wie wollen wir sie erzählen?

Im Äbtissinnentrakt der Sonnenburg konnten zwar Mauern, Oberflächen oder Ausstattungen Zeiträumen oder gar namentlich Äbtissinnen zugeordnet werden, aber nicht konkreten erzähltüch-

tigen Ereignissen. Somit ging es vor allem um die Vermittlung von Geschichte in ihrer Geschichtlichkeit, um die Schaffung einer Atmosphäre:

• Freilegung und lasierende Rekonstruktion der Fassung (nach 1598) an der Fassade;

• Freilegung von Oberflächen mit geschichtlicher Erzählkraft;

• Reparaturen und Kalkanstriche an einfachen Oberflächen und

• Nobilitierung der holzsichtigen Getäfel mittels Öllasuren. Erzählt wird nun von vergangenem Luxus, doch auch von Auflösung und Verarmung. Nicht nur die Kunstgeschichte, sondern auch die Sozialgeschichte findet sich in den Oberflächen wieder.

Die Geschichte der Architektur mit den gewölbten Gängen, den

Sälen und großen Räumen vermittelt sich in der Vielfalt der Oberflächen. Entstanden ist ein Gebäude, das seinen Luxus nicht nur aus edlen Materialien und Design zieht, sondern aus seiner je einzigartigen und unwiederholbaren Geschichte. Seine Wirkung ist aber nicht allein der vielschichtigen Konzeptentwicklung unter gleich mächtigen Partnern geschuldet, sondern in erster Linie auch all jenen, die die Entscheidungen technisch und vor allem auch mit ästhetischer Posie umsetzten.

In diesem Jahr werden wir den Betrieb an eine nächste Generation weitergeben, damit ich mich verstärkt der Theorie der denkmalpflegerischen und restauratorischen Entscheidungsfindung, der Weitergabe von Wissen sowie der Konzeptentwicklung und -kontrolle widmen kann und wir weiterhin gemeinsam mit unseren erfahrenen Mitarbeitern und der neuen Führung im spannenden Feld der Restaurierung in hoher Qualität tätig sein können.

Pescoller Werkstätten GmbH Brignolespromenade 6 Bruneck Tel. 0474/554778 restauro@pescoller.it www.pescoller.it

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