Fotos: LPA/Arno Pertl, Handelskammer Bozen, Berni Unterlechner, Wifo, LPA, Jan Friese, Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.
Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik/Layout: Georg Hochkofler
Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz
Produktion: Athesia Druck Bozen www.athesia.it
Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand
Druckauflage: 25.000 Stück
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Aktuell
06 Bester Arbeitgeber 2013
20 Green Jobs – Arbeitschance der Zukunft
24 Oscars der Wirtschaft
28 Manager des Jahres 2012
34 Die Jugend trifft es zuerst
44 Offen und flexibel für die Zukunft
48 Beruf und Familie gut vereint
Offen und flexibel für die Zukunft Düster scheinen die Prognosen für die junge Generation, wenn es um eine prestigevolle, befriedigende und gleichzeitig gut bezahlte Arbeit geht. Doch jeder kann selber etwas für den optimalen Start ins künftige Berufsleben tun. Dies sollte schon im Kindesalter beginnen. 44
Service | Firmenportraits
09 Salone Norma, Bozen
10 GP & P GmbH, Auer
11 Maxi GmbH, Bozen
12 Walcher Messebau GmbH, Frangart
13 Maximilian GmbH, Brixen
14 Durst Phototechnik AG, Brixen
16 Lavarent GmbH, Sarnthein
17 Weico GmbH, Feldthurns
18 Business Pool GmbH, Bozen
19 Divus GmbH, Eppan
22 Pfeifer Landtechnik KG, Leifers
26 Zirkonzahn GmbH, Gais
Rubriken
52 Gesundheit: Podologe – Beruf mit Zukunft
53 Portrait: Thomas Klauser
54 Bunte Meldungen
29 Schweitzer Project AG, Naturns
32 Funkhaus Südtirol, Bozen
36 Abteilung Arbeit, Bozen
38 Elas GmbH, Meran
39 Brigl Group, Bozen
40 Athesia Verlagsanstalt AG, Bozen
42 Tiroler Versicherung, Bozen
43 MCI Management Center, Innsbruck
49 SiMedia, Niederdorf
50 Terra Institute, Brixen
51 Seniorenheim Stiftung Griesfeld, Neumarkt
Stellenanzeigen
56 Fercam AG, Bozen
57 MaGa Group
International GmbH, Vahrn
Beruf & Familie gut vereint
Das Zertifikat „audit familieundberuf“ wird alljährlich Südtiroler Unternehmen zuerkannt, die sich in besonderer Weise für eine Optimierung ihrer familienbewussten Personalpolitik einsetzen. In diesem Jahr konnten zehn Unternehmen die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.
Wie kommt man zu einem Top Job? Voraussetzungen sind eine fundierte Ausbildung, Begeisterung, Bereitschaft zu besonderen Leistungen und permanenter Weiterbildung, Flexibilität etc. – und hin und wieder das Glück des/der Tüchtigen. Und wer bietet Top Jobs? Erfolgreiche, eingesessene aber auch junge, aufstrebende Unternehmen, deren Chefs im Prinzip die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie eingangs erwähnt. Dazu kommen eine klare Zielsetzung, schlankes Management und hohe Wertschätzung, inkl. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter (siehe Südtirols bester Arbeitgeber). Mehrmals wurde in letzter Zeit von politischen Vertretern die Jugend-Arbeitslosigkeit mit über 10 % angeführt. Doch die Aussage dazu „damit stehen wir im nationalen/internationalen Vergleich immer noch gut da“, ist höchst bedenklich. Was ist schief gelaufen, dass wir in Südtirol, eine so hohe Jugendarbeitslosigkeit haben? Warum bieten eigentlich öffentliche Institutionen, wie die Aut. Provinz, Verbände, Handelskammer etc. so gut wie keine Ausbildungsplätze an? So wie sich die Bürokratie im Lande entwickelt, hätten doch „Verwaltungslehrlinge“ die besten Job Aussichten.
Franz Wimmer
Berufsmatura
Oscar der Wirtschaft
Franz Wimmer
Auszeichnung
„Bester
Arbeitgeber 2013“
Allein die Mitarbeiter haben entschieden: die Besten Arbeitgeber Südtirols 2013 heißen Loacker Remedia, Maximilian und GP & P. Am 26. Februar 2013 fand die Prämierung im Bozner Sitz der Handelskammer statt, womit das Projekt „BAS 2013“ seinen erfolgreichen Abschluss fand.
Bereits zum zweiten Mal hatte die Bozner Beratungsagentur Business Pool GmbH in Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Bozen, der Handelskammer, der Südtiroler Wirtschaftszeitung und dem Wirtschaftsmagazin Radius zur landesweiten Studie der Mitarbeiterzufriedenheit aufgerufen. Auch in diesem Jahr folgten dem Aufruf viele namhafte Südtiroler Unternehmen und stellten sich damit der strengen Bewertung ihrer Mitarbeiter. Und es geht weiter. Das neue Projekt „BAS 2014“ steht bereits in den Startlöchern. Einige wichtige Neuerungen wurden vorgenommen, um das Projekt weiterhin zu präzisieren und zu verbessern.
Am 26. Februar waren die Teilnehmer des Projektes „BAS 2013“ in den Sitz der Handelskammer in Bozen eingeladen worden. Mit Spannung wurden die Ergebnisse der diesjährigen Wahl erwartet. Begrüßt wurden alle durch den Präsidenten der Handelskammer, Michl Ebner, der die Hoffnung aussprach, dass sich diese Veranstaltung zu einer Tradition entwickelt, die nicht zuletzt das erfolgreiche Bemühen der Unternehmen für ihre Mitarbeiter widerspiegelt. In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft ihre Meinungen und Erlebnisse zum Thema Unternehmenskultur aus.
Prämierung der höchsten Mitarbeiterzufriedenheit
Bei der Prämierung der „Besten Arbeitgeber Südtirols 2013“ wurden als Gewinner der drei Kategorien, die nach der Anzahl ihrer Mitarbeiter gegliedert sind, die Unternehmen Loacker Remedia, die Modekette Maximilian und GP & P ausgezeichnet. Die Auszeichnung basiert ausschließlich auf der Bewertung durch die eigenen Mitarbeiter. Auf den zweiten Plätzen folgten NaturalLook, Kunstdünger sowie der Friseursalon Norma. Den dritten Platz belegten die EURAC Bozen, Top Control und das Handelsunternehmen Maxi, eine Gesellschaft der Podini Holding AG. Auf diese Einzelprämierungen folgte die Zertifizierung der 15 „Besten Arbeitgeber Südtirols 2013“. Diese Unternehmen wurden auf Grund der hohen Mitarbeiterzufriedenheit ausgezeichnet. Sie alle hatten die festgelegten Kriterien erreicht. Neben den neun bereits ausgezeichneten besten Unternehmen konnten auch Messebau Walcher, die Athesia Verlagsanstalt, Zeppelin Group, Monier, Durst Phototechnik und Lavarent die Anerkennungsplakette entgegennehmen. Zusammen mit den 23 „Besten Arbeitgebern 2012“, die bei der ersten Ausgabe des Projektes BAS ermittelt wurden, dürfen sich nun alle diese Unternehmen zu den mitarbeiterfreundlichsten Arbeitgebern Südtirols zählen.
Zum Abschluss lud Andreas Unterhofer, der durch die Veranstaltung führte, zu einem Buffet mit Gedankenaustausch ein. Für die Bewirtung sorgten der Begründer und OK Chef des Käsefestivals Sand in Taufers, Martin Pircher vom Despar Sand in Taufers, der Ziegenkäseproduzent Manuel Zingerle vom Untereggerhof in Vals, die Stabinger Torten und Süßwaren aus Sexten, der Bioweinhof Loacker, der Sarner Speckproduzent Luis Moser und die Franziskaner Bäckerei. Sie verwöhnten ihre Gäste an diesem Abend mit auserwählten Südtiroler Köstlichkeiten.
„Bester Arbeitgeber Südtirols“ wird „Best Workplace Alto Adige Südtirol“
Wie bereits in den vorhergehenden Jahren werden auch weiterhin die Mitarbeiter die zentrale Rolle der Befragung für das Projekt „BAS 2014“ bilden. Durch die anonyme Mitarbeiterbefragung, mit einem neu gestalteten Fragebogen mit 91 ausgewählten Aussagen und drei offenen
Fragen zur Unternehmenskultur, wird der „Beste Arbeitgeber Südtirols“ ermittelt. Das Projekt erhält in diesem Jahr allerdings einen neuen Namen: Aus der ursprünglichen Bezeichnung „Bester Arbeitgeber Südtirols – Miglior Posto di Lavoro in Alto Adige“ wird nun einheitlich „Best Workplace Alto Adige Südtirol“.
APL-Audit – Die Sicht des Personalmanagements/ der Geschäftsleitung
Die Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse (APL-Instrument) wird durch das APL-Audit ergänzt. Es bietet dem Management des Unternehmens die Möglichkeit, ein klares Bild von den verfolgten Strategien und Zielsetzungen sowie den konkreten Maßnahmen zur Entwicklung und Stärkung der Unternehmens und der Führungskultur zu erhalten. Das Audit erfolgt im Rahmen eines Berichtes und durch die Beantwortung der Fragen. Es geht darum, einen Gesamtüberblick zu erhalten, aber diesmal nicht aus der Wahrneh-
mung der Mitarbeiter, sondern aus der Sicht des oder der Unternehmer bzw. des Managements selbst. Nach erfolgter Bewertung erfolgt ein Abgleich zum APL-Instrument, wodurch mögliche Abweichungen oder Übereinstimmungen zwischen Selbstbild (APL-Audit) und Fremdbild (APL-Instrument) sichtbar werden.
APL-Customer – Das beste Feedback ist das der Kunden
Das neue Projekt ist bereits gestartet, erste Befragungen wurden durchgeführt. Teilnehmen können alle interessierten Betriebe, unabhängig von Branche und Gesellschaftsform, ebenfalls alle Non-Profit-Organisationen. In der Ausgabe 2014 werden nicht mehr drei Kategorien ausgezeichnet, sondern vier, nämlich Unternehmen mit zehn bis 29 Mitarbeitern, 30 bis 79 Mitarbeitern, 80 bis 149 Mitarbeitern sowie 150 und mehr Mitarbeitern. Durch diese Staffelung wird die Vergleichbarkeit der teilnehmenden Unternehmen verbessert.
Seit fast 50 Jahren ist der Salone Norma die Topadresse für Bozens stilbewusste Damen. Wer einmal bei Mauro Basso und seinen Mitarbeitern war, kommt immer wieder. Die Arbeit im Salon ist mehr als Schnitt und Legen, hier werden Emotionen und Träume in Form und Farbe umgewandelt.
Bozens geschichtsträchtigster und bekanntester Coiffeur ist alles andere als antik. Vor sechs Jahren hat Mauro Basso den Salone Norma von seiner Mutter übernommen, er hat hier das Friseurgeschäft von der Pike auf gelernt, dabei viele internationale Erfahrungen gesammelt und gehört seit Jahren zu den bekanntesten Figaros Italiens. Inzwischen zählt Norma zu den fünf größten Salons Italiens, im norditalienischen Raum wurde er unter den drei ersten klassifiziert. Nicht umsonst bedient Salone Norma heute eine internationale Kundschaft, die von Norddeutschland bis Sizilien reicht. Es ist vor allem das professionelle Geschick und die Ideen, aber auch das außergewöhnliche Ambiente, das gefällt. Mauro Basso fordert wie von sich selbst auch viel von seinen Mitarbeitern. Regelmäßige Weiterbildung gehört
auch für sie zum Pflichtprogramm, auf ein gutes Arbeitsklima wird besonderer Wert gelegt. Auf Bewertung seines 12-köpfigen Teams wurde das Unternehmen in diesem Jahr als „Bester Arbeitgeber Südtirols“ ausgezeichnet.
Fortbildung, Basis des stetigen Erfolgs
Auch wer sein Handwerk perfekt beherrscht, muss mit der Zeit gehen. Mauro Basso ist nicht nur Ausbilder seines Teams, der Salone ist auch offizieller Stylist von Alterna Professional Haircare mit hochwertigen Pflegeprodukten, die komplett ohne Tierversuche entwickelt wurden. Im Januar wurde Mauro Basso nach Amerika gerufen und wird nun als erster Vertreter Italiens als offizieller Stylist die Firma Oribe vertreten, die zu den weltweit besten Anbietern des Sektors zählt. „Wir setzen auf Qualität und Können, unsere Arbeit besteht darin, Emotionen, Gefühle und Wünsche zu erkennen. Unsere Kunden wissen, was sie bei uns erwartet. Niemand fällt hier zufällig herein und alle verlassen sich auf unser Gespür für ein perfektes, persönliches Styling“, betont der Haarstylist. Mauro Basso und eine seiner Mitarbeiterinnen leiten zudem Ausbildungskurse für Kollegen zur perfekten Haarfärbung mit den Produkten der Firma Kydra.
Innovativ: Günther Plattner und sein Auerer Unternehmen – „Bester Arbeitgeber des Jahres 2013“. Eine professionell geführte Buchhaltung gehört zu den Fundamenten eines erfolgreichen Unternehmens. Denn sie liefert die Grundlagen, auf denen viele Entscheidungen im Betrieb basieren.
Das Unternehmen GP & P in Auer macht es möglich, diese Tätigkeit auszulagern und dennoch im Haus zu behalten: Die GP & P-Profis kommen direkt in die Unternehmen. Soeben als „Bester Arbeitgeber Südtirols 2013“ ausgezeichnet, ist das Unternehmen ein OutsourcingPartner für Buchhaltung, Kostenrechnung und Bilanzierung sowie Spezialist für „financial engineering“-Projekte. „Buchhalter on the road“, definiert Günther Plattner seine zehn Mitarbeiter. 1997 hatte er die Idee zu diesem – für Südtirol wohl einzigartigen – Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Plattners Grundgedanke: Zum einen ist die Buchhaltung eine wichtige Tätigkeit für die Zukunft eines Betriebes. Zum anderen ist die Buchhaltung ein sensibler Bereich, in dem sich die Unternehmer auf fachlich kompetente und loyale Mitarbeiter verlassen müssen. In vielen Fällen müssen Betriebe ihre Buchhaltung an spezialisierte Dienstleister auslagern. Auf den
Rechnern dieser Outsourcing-Betriebe laufen dann alle vertraulichen und delikaten Daten zusammen – was manchen Unternehmern Kopfzerbrechen bereitet.
Buchhaltung vor Ort
Und genau hier setzen Günther Plattner und sein GP & P-Team an. Um den Auftraggebern weiterhin die absolute Kontrolle über ihre Buchhaltung zu gewährleisten, bietet der Aurer Betrieb die „Buchhaltung vor Ort“ an. Das heißt, die Buchhaltungsdaten bleiben im Haus des Auftraggebers. Die Buchhaltung hingegen wird von den GP & P-Mitarbeitern auf den verschiedensten Buchhaltungsprogrammen und ERP-Systemen (derzeit sind es 20) ausgeführt, die regelmäßig in die Unternehmen kommen und somit auch „Firmenluft“ schnuppern. Die Unternehmer können sich durch dieses Outsourcing auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Auf die Arbeit von GP & P vertrauen bereits nahezu 100 Unternehmen aller Wirtschaftssektoren in Südtirol, Trentino und im Veneto – mit zwischen zwei und mehreren hundert Mitarbeitern und mit einem Umsatz von 150.000 bis über hundert Millionen Euro.
Der richtige Partner in Krisensituationen
Über die Standard-Dienstleistung „Buchhaltung vor Ort“, hinaus bietet GP & P noch eine Reihe von Diensten an. Plattner und seine Mitarbeiter zeigen beispielsweise auch Maßnahmen zur Verbesserung der Außenstände auf, bieten Hilfestellungen bei Verhandlungen mit Banken, Kunden und Lieferanten und zeigen professionelle Wege zu Prozessoptimierungen in der Verwaltung auf. Weiteres arbeitet das Unternehmen Sanierungskonzepte für Krisensituationen aus, selbst für solche Kunden, denen niemand mehr helfen will oder kann. Dies sind dann die besonderen Herausforderungen, denen sich GP & P kompetent stellt.
INFO
GP & P GmbH
Alte Landstraße 14 A | 39040 Auer Tel. 0471 811 454 | Fax 0471 811 964
info@gp-p.it | www.gp-p.it
v.l.: Mitarbeiterinnen Miriam Oberberger und Alexandra Stampfer
Zucker versüßt das Leben
Seit mehr als 50 Jahren versorgt das Bozner Unternehmen Maxi GmbH den Handel und alle großen Lebensmittel-, Pharma- und Chemieunternehmen Italiens mit Zucker. Der langjährige Erfolg basiert vor allem auf motivierten, gut geschulten Mitarbeitern, die ihr Unternehmen nun zum „Besten Arbeitgeber 2013“ wählten.
Klein, aber effektiv: Mit zwölf Mitarbeitern ist das Bozner Traditionsunternehmen mit einem Drittel Marktanteil der größte Zuckerlieferant Italiens. Über ein gut ausgebautes, gesamtstaatliches Vertriebsnetz erreicht das enorme Sortiment schnell und flexibel die Kunden. Der Umweltschutz steht in der Unternehmensgruppe Podini Holding, das bedeutet auch bei Maxi GmbH, im Mittelpunkt der logistischen Planung. Um über den Schienenverkehr so nah wie möglich den Kunden erreichen zu können, wird dieses Netz in Zusammenarbeit mit den italienischen Staatsbahnen weiterhin ausgebaut und kleinflächig vernetzt. Die Warentransporte werden somit immer mehr von der Straße auf die Schiene verlagert und das
erfahrene Team kann noch schneller und flexibler auf alle Anfragen der Kunden reagieren. Neben der Tätigkeit als Lieferant verschiedener Sorten stellt das Unternehmen auch als Berater für seine Kunden zur Verfügung. Im Jahr 2007 wurde eine Joint Venture mit dem größten europäischen Zuckerhersteller Südzucker geschlossen.
Die Mitarbeiter – das höchste Gut des Unternehmens Als Unternehmen der Podini Holding nimmt auch bei Maxi GmbH der Mitarbeiter einen besonderen Schwerpunkt in der Firmenphilosophie ein. „Die Menschen stehen im Zentrum unserer Tätigkeit, denn das Unternehmen wird von den Mitarbeitern gebildet. Das Arbeitsambiente und die täglichen persönlichen Herausforderungen beeinflussen entscheidend ihren Einsatz und die Motivation. Deshalb ist es wichtig, ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen, denn nur so kann Leistung gezeigt und der Erfolg eines Unternehmens begründet werden“, betont der Präsident der Podini Holding, Giovanni Podini. Auf diesem jahrzehntelangen Bemühen des Unternehmens beruht auch die Auszeichnung zum „Besten Arbeitgeber Südtiorls 2013“, die der Maxi GmbH am 26. Februar 2013 im Sitz der Handelskammer verliehen wurde. Bei der allein auf der Einschätzung der Mitarbeiter basierenden Umfrage wurde das Unternehmen auf den ausgezeichneten dritten Platz der Kategorie bis zu 20 Mitarbeitern gewählt und konnte somit viele andere Südtiroler Firmen hinter sich lassen. Dieses Ergebnis ist die Bestätigung, dass sich der vom Unternehmen seit langem eingeschlagene Weg bewährt hat und weiterhin Früchte tragen wird.
v.l.: Andreas Unterhofer, Giovanni Podini, Andrea Zeppa
So wird Ihre Messe
erfolgreich
Bereits seit 1967 ist Walcher Messebau zuverlässlicher Partner vieler Südtiroler Firmen und Messeorganisatoren im In- und Ausland. Von der Planung bis zum voll eingerichteten Messestand liegt alles in einer Hand. Das Unternehmen wurde beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols 2013“ ausgezeichnet.
Von der Gestaltung der Stände von Kleinstunternehmen über den Prestigeauftritt international tätiger Konzerne bis zur kompletten Gestaltung von Messen reicht das Angebot des Unternehmens Walcher Messebau. Die kundenspezifischen Lösungen werden nach eingehender Beratung und Planung im Haus mit handwerklicher Perfektion und Termintreue umgesetzt und können somit allen individuellen Ansprüchen der Kunden angepasst werden. Jeder Stand wird so ein Unikat, das den Charakter seines Nutzers widerspiegelt. Zum Firmenservice gehören auch der Verleih und Verkauf von kompletten Messeständen und Messezubehör.
Kundentreue aus Zufriedenheit
Mehr als 3000 Kunden vertrauen seit Jahrzehnten auf den europaweit tätigen Full-Service-Partner für Messen, Ausstel-
lungen, Kongresse und Veranstaltungen. Keine Aufgabe ist zu kompliziert. Ob Mailand, Bologna, München, Basel oder Barcelona, kein Weg ist zu weit, Walcher Messebau startet für seine Kunden, die vor allem in Südtirol und im oberitalienischen Raum angesiedelt sind. Schnelligkeit, Präzision und Erfahrung garantieren für termingerechte Ausstellungsflächen in jedem Ambiente. So ist Walcher Messebau auch seit langem fester Partner der Messe Bozen, kooperiert mit der EOS, der Südtiroler Marketing GmbH, der Autonomen Provinz Bozen und vielen namhaften Südtiroler Firmen. Rund 1200 Stände werden im Jahr im In- und Ausland von den 17 fest angestellten und zeitweise 20 freien Mitarbeitern errichtet und gestaltet. Über 100 kundenspezifische Messestände oder 15.000 – 20.000 qm Ausstellungsfläche können innerhalb zwei Wochen gleichzeitig montiert und eingerichtet werden. Dafür bedarf es motivierter, zuverlässiger Mitarbeiter, deren Flexibilität und Einsatz eine exakte Teamarbeit und gute Kooperation ermöglichen. Jeder kann sich im Betrieb auf den anderen verlassen, man kennt sich gut. „Mich hat die Auszeichnung sehr überrascht. Unser Beruf ist hart, die Männer sind oft lange von daheim weg und dennoch ist die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen sehr hoch“, freut sich Firmenchef Klaus Walcher.
Passion für Fashion & Styling
Maximilian als führendes Modeunternehmen mit seinen insgesamt neun Stores in Bozen, Brixen, Bruneck und Sterzing ist die erste Adresse für kreatives Design, lässigen Luxus und innovativen Lifestyle.
Die Mitarbeiter sind Styling-Berater und ein wichtiger Faktor des Erfolgsrezepts. „Unser Ansatz von Styling ist allumfassend. Wir bieten keine Mode, sondern ein positives Lebensgefühl und einen modernen Lebensstil. Der menschliche Austausch ist uns wichtig. Unsere Kunden kommen zu uns, weil sie sich bei uns persönlich betreut und gut aufgehoben fühlen. Unsere Mitarbeiter sind persönliche Styling-Berater, die ganz auf die Persönlichkeit und die Wünsche eingehen – ob schicke Frau im besten Alter oder Studentin, ob trendy Mann oder Gentleman“, erklärt Martina Profanter. Sie führt zusammen mit ihrem Mann Hannes das Modeunternehmen, das eine eigene „Mitarbeiter-Schule“ eingeführt hat. Durch diese geht jede Fachkraft bei Maximilian. Neben der sorgfältigen Auswahl des Fashion-Teams werden die Mitarbeiter umfassend ausgebildet und eingelernt. „Kontinuierliche Aus- und Weiterbildung ist ein Muss, ob es um FashionFachthemen oder um Beratung und Sprachkompetenz geht“, sagt Martina Profanter. Warum Maximilian von seinem Team zum besten Arbeitgeber gewählt wurde, kann sich Hannes Profanter erklären: „Wir nehmen unsere Mitarbeiter ernst, Wertschätzung ist wichtig und wir bieten auch Entwicklungsund Karrieremöglichkeiten. Die Rahmenbedingungen müssen passen, damit jede und jeder ihre/seine Arbeit bestmöglich machen kann. Die leistungsbezogene Entlohnung ist ein weiterer wichtiger Faktor. Und Erfolg zieht an: So ist es auch kein Wunder, dass die Besten zu den Besten wollen.“
Erste Fashion-Referenz
In den Maximilian-Stores wird die besondere Mischung aus etablierten Labels und frischesten Trends präsentiert: Fashion und Styling fern von Modediktaten, zur Stärkung der Individualität und um den jeweiligen Lebensstil zu un-
terstreichen. Die Profanters sind Profis auf ihrem Gebiet und bestechen mit ihrer besonderen Mischung aus Phantasie und Perfektion – und das schon seit über 20 Jahren.
Stores als Lounges mit Styling-Genussfaktor
Die Stores von Maximilian sind Fashion-Lounges, in denen Frau und Mann sich entspannt zurücklehnen und Styling genießen können. Geboten wird alles vom Scheitel bis zur Sohle. Es gibt in den Stores die trendy Abteilungen mit den neuesten internationalen Modetrends für echte Fashion Victims ebenso wie elegante Herrenabteilungen mit Maßanzügen und Maßhemden. Business-Suit oder Sport-Outfit, Cocktailkleid oder Smoking, Jeans, Shirts und Skirts, Handtaschen und Schuhe. 360 Grad Fashion ist bei Maximilian Programm.
INFO
Maximilian – passion for fashion Bozen | Brixen | Bruneck | Sterzing info@maximilian.it | www.maximilian.it
Bester Arbeitgeber Südtirols 2013 in der Kategorie "21-50 Mitarbeiter": Martina und Hannes Profanter inmitten ihres Teams
Durst: Aus Tradition innovativ
Internationale Aufgabenbereiche, dynamische Entwicklungen, kontinuierliches Streben nach neuen Lösungen, Mut zur Veränderung. Das Brixner Unternehmen Durst ist ein "global Player" und setzt sich erfolgreich gegen multinationale Konkurrenten durch. Der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und wird entsprechend gefördert und gefordert.
Durst ist ein alteingesessenes Südtiroler Familienunternehmen und seit dem Gründerjahr 1936 prägt ein Thema die Firmenstrategie: Innovation. Die Firmengründer Julius und Gilbert Durst waren Pioniere im Fotosektor. Bis ins Jahr 2000 war das Unternehmen ausschließlich in der Phototechnik tätig, entwickelte Geräte und Technologien weiter, ging strategische Partnerschaften ein, blieb aber stets unabhängig. Frühzeitig reagierte das Brixner Unternehmen dann ab Mitte der Neunzigerjahre auf die rückläufigen Trends im Fotomarkt, entwickelte sich weiter und spezialisierte sich auf ein neues Feld: auf die Entwicklung und Produktion digitaler Druckmaschinen mit Inkjet-Technologie für grafische und industrielle Anwendungen. Dieser Schritt, nicht ohne
Risiko, hat sich gelohnt, wie sich heute, keine fünfzehn Jahre später zeigt. Die digitale Drucktechnik eroberte erst den Werbemarkt, 2005 entwickelte Durst Tintenstrahldrucker für das Bedrucken von Fließen, drei Jahre später für den Etikettendruck, seit 2011 werden nun auch Bekleidungs- und Heimtextilien mit Maschinen „Made in Südtirol“ bemustert.
Innovation als Unternehmenskultur
Diese Entwicklung des Unternehmens zeigt: Der Innovationsgeist war und ist lebendig und Teil der Unternehmenskultur. Die Entwicklung zeigt sich im Wachstum, das sich nicht nur in Betriebsbilanzen niederschlägt, sondern auch in Betriebserweiterungen: Am 30. Juli 1999 eröffnete Durst in Lienz ein Werk, das rein auf digitale Drucktechnik ausgerichtet ist, 2010 wurde hier ein Forschungszentrum eröffnet. Und ein weiteres Entwicklungszentrum steht in Nordtirol in Kufstein.
Vertriebs- und Serviceniederlassungen sind weltweit zu finden: In Italien, Österreich, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA, Mexiko, Singapur, Spanien, Schweden, Brasilien und Indien kümmern sich Spezialisten um die anspruchsvollen Kunden des Unternehmens. Insgesamt
beschäftigt Durst 500 Menschen weltweit. Im Hauptsitz in Brixen selbst sind 200 Mitarbeiter tätig. Die meisten davon beschäftigen sich mit Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und Service der Hightech-Präzisionsmaschinen sowie dem Marketing und Vertrieb.
Beeindruckend ist, dass die durchschnittliche Zugehörigkeit zum Unternehmen bei knapp 15 Jahren liegt, und das bei einem Durchschnittsalter von unter 38 Jahren.
Hohe Identifikation mit dem Unternehmen
Paul Bachmann, Personalleiter des Unternehmens, erklärt, dass ein sehr hoher Identifikationsgrad der Mitarbeiter mit dem Unternehmen besteht. „Wir haben in kurzer Zeit den notwendigen Wandel vom Photo- zum Druckspezialisten in neuen Wachstumsmärkten erfolgreich gemeistert, auf diese gemeinsam erbrachte Leistung sind die Mitarbeiter sehr stolz. Durch den mittelständischen Charakter des Unternehmens und durch das innovative, hochtechnologische und internationale Betätigungsfeld bieten sich auch sehr vielseitige, abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeiten. In regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterumfragen stellen wir fest, dass sich unsere Mitarbeiter auch in einem hohen Maße mit diesen Aufgaben identifizieren. Unser dynamisches Umfeld fordert zwar einiges von den Mitarbeitern ab, auf der anderen Seite sehen sie aber auch die Chance, beruflich als auch persönlich darin zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Besonders geschätzt wird von den Mitarbeitern auch die langfristig ausgelegte Unternehmenspolitik, dies gibt ihnen Vertrauen und Sicherheit.“
Innovation war und ist der Schlüssel zum Weiterbestand des Unternehmens. Innovation entsteht in den Köpfen der Mitarbeiter, und so ist jeder, der Teil von Durst ist, gefordert, sich einzubringen und die Produkte und Abläufe zu verbessern. Immerhin gehen in Brixen und Lienz Präzisionsmaschinen vom Band, sowohl bei der Montage als auch bei der Einstellung der Maschinen sind kleinste Fehler fatal.
Bereichsübergreifend agieren
Ein offener Umgang miteinander, eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Teams, aber auch teamübergreifend und mit externen Partnern und Kunden, stellen einen weiteren Erfolgsfaktor dar. Paul Bachmann dazu: „Die verschiedenen Teams müssen eng zusammenarbeiten und bereit sein, sich gegenseitig weiter zu helfen. Die Mitarbeiter können dabei auch viel voneinander lernen und auch fachübergreifend ein gutes Gesamtverständnis entwickeln. Besondere Lerneffekte lassen sich dadurch auch, neben gezielten Weiterbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen, in Kooperationen mit externen Partnern und Instituten erzielen, wodurch auch wertvolles neues Wissen gewonnen werden kann.“
Bereits beim Auswahlverfahren achtet deshalb das Unternehmen darauf, ob ein Kandidat charakterlich zu Durst passt: Neben diesem Teamgeist sind Begeisterungsfähigkeit, Neugierde, Offenheit gegenüber Neuem oder Lernwille unter anderem Basiseigenschaften, die ein Kandidat haben sollte. Ebenso wie die Eigenschaft, die konstanten Veränderungen in den Märkten durch technologische Innovationen nicht als Problem, sondern als Chance und Herausforderung zu sehen, aktiv an diesen technischen Veränderungen mitzuwirken. Die Firma Durst hat sich Innovation auf ihre Fahnen geschrieben. Seit 1936. Und ist mit dieser Philosophie überaus gut gefahren. So gut, dass Durst sich sehr erfolgreich auch im Wettbewerb mit den „ganz Großen“, wie HP zum Beispiel, behaupten kann und seine Eigenständigkeit bewahrt hat. Das Brixner Unternehmen wird weiter daran arbeiten, und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.
Das Familienunternehmen Lavarent im Sarntal wurde im Rahmen des Wettbewerbes „Bester Arbeitgeber Südtirols“ als Unternehmen mit dem besten Verbesserungsgrad im Vergleich zum Vorjahr ausgezeichnet. Ein toller Erfolg für die Großwäscherei mit rund 120 Mitarbeitern.
Firmeninhaber Kurt Eccel, welcher im März 2012 die Geschäftsführung übernommen hat, über das Familienunternehmen: „Als Dienstleistungsunternehmen für die Hotellerie und Gastronomie sind unsere Mitarbeiter das Grundkapital und Herz und Seele unseres Unternehmens. Nur wenn sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen, können wir einen optimalen Service für unsere Kunden bieten.“ Gemeinsam mit einem jungen und dynamischen Führungsteam wird nun eine neue Unternehmenskultur gelebt. Strategie und Unternehmenswerte wie Respekt, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Anerkennung und Umweltbewusstsein bestimmen den täglichen Umgang untereinander, mit Lieferanten und Kunden.
Firmeninhabers Kurt Eccel, kontinuierliche Investitionen in Qualitätswäsche und in innovative und umweltfreundliche Technologien machen Lavarent zum professionellen Partner der Hotellerie. Die Wasch- und Bügelqualität wird verbessert, um den Kunden eine hervorragende Qualität zu bieten. Leihwäsche bietet eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zur Reinigung der Wäsche im Hotel. Zertifizierungen in den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit, Textilpflege und Biokontamination garantieren den Kunden bei jeder Lieferung saubere und reine Wäsche. Lavarent bietet den Kunden professionelle Beratung zu Produkten, Anwendungsmöglichkeiten und zur optimalen Organisation des persönlichen Lieferservices.
Liebe zu Tradition und Umwelt
Der Kunde als Partner Seit 1989 kümmert sich Lavarent um die Wäsche der Hotellerie und Gastronomie in der Region. Die Kernkompetenz der Lavarent liegt neben der Reinigung der Leih- und Privatwäsche von Hotels und Restaurants in der optimalen und individuellen Koordination des Lieferservices. Die langjährige Erfahrung im Textilbereich des
Eingebettet in die Sarntaler Alpen lebt Lavarent die Traditionen und ist sich der lokalen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Umwelt bewusst. Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen ist für Lavarent grundlegend. Deshalb werden nur umweltfreundliche Waschmittel eingesetzt. Laufend reduziert und optimiert Lavarent den Verbrauch an Waschmitteln, Energie und Wasser. Investitionen in Energie und Umwelt stehen auch weiterhin in Zukunft an und sollen den Verbrauch der knappen Ressourcen reduzieren.
INFO
Lavarent GmbH
Industriezone 1 | 39058 Sarnthein
Tel. 0471 620 900 | Fax 0471 620 930
info@lavarent.com | www.lavarent.com
Innovativ und Zukunftsorientiert
Weico ist ein junges und innovatives Unternehmen, das in den folgenden Bereichen tätig ist: Maschinenbau – Metallbau – Sonderanfertigungen – Brückenuntersichtgeräten.
Gegründet wurde das Unternehmen von dem damals 25-jährigen Christof Weissteiner. In nur 15 Jahren entstand aus einem Einmannbetrieb in einer Garage in Feldthurns ein international tätiger Betrieb. Die Sparte Maschinenbau zählt zu den Kernbereichen des Unternehmens. Es werden einzelne Maschinenbestandteile bis hin zur kompletten
Anlage konstruiert. Mit Hilfe komplexer Fräs- und Dreharbeiten auf computergesteuerten Maschinen entstehen Präzisionsteile, die sowohl für Großserien als auch für Einzelfertigungen zum Einsatz kommen. Geboten wird von der Entwicklung über die Planung in 3D bis hin zur Ausführung und Installation.
Internationale Vernetzung
Der Betrieb hebt sich besonders durch die Konstruktion von Sonderanfertigungen für spezielle Einsatzzwecke vom restlichen Markt ab. Durch die kluge Vernetzung mit Architekten für den Metallbau ist die präzise und qualitativ hochwertige Arbeitsweise der Firma Weico international
gefragt. Aus Stahl, Edelstahl und Aluminium entstehen im Zusammenspiel mit filigranen Glasanbauten komplette Gebäudeteile, Dachverglasungen, Fassaden, Treppenaufgänge, Eingangsbereiche sowie Tragwerke und transparente Strukturen.
Inspektion und Sanierung
Nach jahrelanger Erfahrung in der Brückenzugangstechnik wurde im Jahre 2012 dieser Bereich ausgebaut. Durch den Ankauf von mehreren Brückeninspektionsgeräten ist das Unternehmen in der Lage, den österreichischen sowie den italienischen Markt abzudecken, mittels Verleih und Verkauf. Es handelt sich um spezielle Untersichtgeräte für die Inspektion und Sanierung von Brücken, die den sonst schwierigen Zugang unter die Brücke problemlos ermöglichen. Je nach Bedarf werden die Geräte individuell konzipiert, entwickelt, angefertigt und montiert.
Von der Personalsuche über die Personal- und Organisationsentwicklung bis hin zur Stärkung der Unternehmenskultur. Das sind die Kernkompetenzen der Business Pool. Radius hat mit dem Geschäftsführer ein Gespräch geführt.
Radius: Herr Unterhofer, Business Pool ist Initiator und Ideenträger des Projektes BAS. Was hat Sie dazu bewogen, dieses Projekt in Südtirol ins Leben zu rufen?
Andreas Unterhofer: Das Thema Fachkräftemangel ist in aller Munde und bereitet Unternehmen zusehends Schwierigkeiten. Drei Gründe waren für uns ausschlaggebend dieses Projekt zu starten, welches hinsichtlich des Themas Fachkräftemangel einen wertvollen Beitrag für Unternehmen leisten kann. Eine gute Unternehmenskultur hat entscheidenden Einfluss auf die Mitarbeiterbindung und gibt bestehenden Fachkräften einen guten Grund, bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Fachkräfte, die im Ausland studiert haben, wählen häufig auch Ihren Arbeitsplatz dort und kehren somit beruflich ihrer Heimat den Rücken. Wenn jedoch Südtiroler Unternehmen sich als gute und interessante Arbeitgeber erweisen, steigert das die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr. Der dritte Grund ist die Standortentwicklung. Je attraktiver Südtirol als Arbeitsort ist, desto eher werden auch ausländische Fachkräfte zu uns kommen. Aus diesen Gründen ist es wichtig für Unternehmen, ideale Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. in ihre Unternehmenskultur zu investieren.
Radius: Sie haben mehrfach den Begriff Unternehmenskultur verwendet. Könnten Sie bitte kurz erläutern, was damit gemeint ist?
A. Unterhofer: Am besten lässt sich meine Vorstellung von Unternehmenskultur anhand des Beispiels eines Hauses erklären: Jedes Haus wird auf dem Fundament erstellt. Dieses Fundament steht für die unsichtbare Kultur des Unternehmens, damit sind die Werte, Spielregeln und Überzeugungen des Unternehmens gemeint. In den oberen Stockwerken befinden sich die Wohnräume, die als Sinnbild für gelebte Kultur stehen. Mit gelebter Kultur meine ich Führung, Kommunikation, Kooperation und Tagesgeschäft des Unternehmens. Das Dach stellt die sichtbare Kultur dar, was im Unternehmen die Struktur also Organigramm, Stellenbeschreibungen, Prozesse und Handlungsanweisungen bezeichnet. Jedes Unternehmen ist ein soziales System und entwickelt daher eine Kultur, die auch wandlungsfähig sein sollte. Die Mitarbeiter sind ein Teil dieses Systems und dadurch erfahren sie diese Unternehmenskultur und werden von ihr geprägt.
Radius: Denken Sie, dass Unternehmenskultur also ein Erfolgsfaktor für Unternehmen ist?
A. Unterhofer: Ich bin überzeugt, dass Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Eine Studie der Fraunhofer Gesellschaft zu diesem Thema belegt, dass Unternehmenskultur sogar der wesentlichste Erfolgsfaktor für Unternehmen ist. Ich möchte die Bedeutung der Unternehmenskultur noch kurz anhand eines Beispiels aus der Praxis erläutern, nämlich dem Thema Generationenwechsel in Unternehmen. Ein solcher Wechsel zieht, neben der sichtbaren Veränderung im Management, zwangsweise auch Veränderungen in der Strategie und der Unternehmenskultur nach sich. Hat ein Unternehmen ein klares Bild von seiner Unternehmenskultur, so dient dies als Unterstützung für das neue Management. Die Kenntnis der eigenen Unternehmenskultur und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sind für jedes Unternehmen lohnend.
Radius: Herr Unterhofer, was können Ihrer Meinung nach Unternehmen tun, um ihre Unternehmenskultur nachhaltig zu verbessern?
A. Unterhofer: Der ideale Ausgangspunkt ist die Analyse der bestehenden Unternehmenskultur aus der Sicht der Mitarbeiter sowie auch aus der Sicht des Personalmanagements. Dies kann z.B. durch die Teilnahme an unserem Projekt BAS geschehen. Unabhängig davon, welche Stärken und Schwächen die Ergebnisse aufzeigen, folgen Workshops, in denen diese zusammen mit dem Management des Unternehmens analysiert werden. Dabei wird bei Bedarf der Schwerpunkt auf die bestehenden Schwächen gerichtet und zukünftige Interventionsmaßnahmen zur Behebung derselben besprochen.
Dank unserer Erfahrungen auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung und aufgrund unserer Kenntnis der bestehenden Unternehmenskultur von teilnehmenden Unternehmen, bieten wir als Business Pool unseren Kunden hier professionelle Unterstützung an und liefern maßgeschneiderte Konzepte für einen sogenannten Kulturwandel.
INFO
Business Pool GmbH
Handwerkerstr. 26 | 39100 Bozen
Tel. 0471 301 896 | Fax 0471 973 837
info@businesspool.it | www.businesspool.it
Andreas Unterhofer
Willkommen in der Zukunft
Seit 2002 ist das Unternehmen DIVUS auf dem Markt und hat sich zum Leader im europäischen Markt der GebäudeAutomation hochgearbeitet. Die Touch Panels aus Eppan finden sich unter anderem in den Villen von Sebastian Vettel und Franz Beckenbauer, in den BMW-Welten und in der Hugo-Boss-Zentrale.
Firmeninhaber Reinhard Zublasing erklärt: „Unsere Hauptmärkte sind Deutschland, Türkei, Indien und der mittlere Osten. Über 80 Prozent unseres Umsatzes generieren wir im Ausland. Wir leben davon, dass wir Technologie ästhetisch verpacken und an die Architektur der Gebäude unserer Kunden anpassen.“ Gebäudeautomation bedeutet, dass sich verschiedene Funktionen programmieren und bedienerfreundlich und übersichtlich steuern lassen. Die Steuerung erfolgt über das Touch Panel. Wer dabei aber an ein Bürogerät denkt, der liegt falsch: DIVUS bietet bei seinen Bediengeräten Designlösungen an, die sich der Architektur des Raumes anpassen. Die Technik, die dahinter steckt, bleibt dahinter, stellt aber das Herzstück der Anlage dar.
Willkommen in der Zukunft
Prominentes und allgemein bekanntes Beispiel für Hausautomation ist die Steuerung von Beleuchtung und Beschattung. Eine Ausbaustufe ist Türkommunikation, oder intelligentes Audio- und Home-Entertainment. Aber Automation kann noch mehr: So ist es beispielsweise möglich, das Haus über ein Smartphone zu steuern und zu überwachen. „Eine überaus komfortable Einrichtung.“ Reinhard und Mirco Zublasing haben einen Nischenmarkt
Bedienung per Smart Phone
erschlossen, der ein gewaltiges Wachstumspotential hat. „Wir haben uns frühzeitig auf diesen Markt spezialisiert und uns einen Vorsprung erarbeitet, den der Mitbewerb nur sehr schwer wird aufholen können.“
Arbeiten im Wachstumsmarkt
Im Überetsch sucht man nach motivierten Mitarbeitern. „Wir brauchen ständig PC-Techniker und Informatik-Techniker.“ Heute arbeiten zwölf Mitarbeiter im Firmensitz im Pillhof in Eppan. Vier Mitarbeiter kümmern sich in Stuttgart um den internationalen Vertrieb. Das Credo bei DIVUS: Qualitatives und quantitatives Wachstum ist möglich. Aber nur mit und dank der Mitarbeiter. Denn es handelt sich um ein Unternehmen, das mit Innovation arbeitet. Und Innovation findet täglich statt. In den Köpfen der Mitarbeiter.
INFO
DIVUS
Pillhof 51 | 39057 Eppan
Tel. 0471 633 662 | Fax 0471 631 829
job@divus.eu | www.divus.eu
DIVUS KNX Control
Green Jobs – Arbeitschance der Zukunft
Über kaum ein Thema wird mehr geschrieben, als die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Ist sie nur die Folge der Weltwirtschaftskrise und der Anhebung des Pensionsalters in Europa oder ist sie auch ein Zeichen dafür, dass sich der Arbeitsmarkt in Zukunft ändern wird?
Wohl beides: Denn in den letzten Jahren zeichnet sich ein Trend hin zur Nachhaltigkeit ab. Was bedeutet, dass sich die traditionellen Berufe ändern werden. Experten sind sich einig, dass vor allem im Bereich der Grünen Technologien neue Arbeitsprofile entstehen werden. Und dass die sogenannten „Green Jobs“ Arbeitsplätze der Zukunft bedeuten.
Oberstes Gebot: Nachhaltigkeit
Mit „Green Jobs“ sind nicht nur die Arbeitsplätze gemeint, die direkt in der Natur durchgeführt werden. Vielmehr bezeichnet man mit „Green Jobs“ jene Tätigkeiten, bei denen die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht. Es sind jene Arbeitsplätze in der Herstellung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen, die Umweltschäden vermeiden und natürliche Ressourcen erhalten. In vielen Sparten sind bereits „Green Jobs“ entstanden – und es ist davon auszugehen, dass dieser Trend weiter anhalten und sogar noch deutlich steigen wird. Die Bereiche erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Sanieren, Wasser und Abwassermanagement werden die kommenden Jahre eine noch zentralere Rolle spielen, als sie das heute schon tun.
Ressourcen für Zukunft erhalten
Nachhaltigkeit bedeutet nicht Stillstand. Im Gegenteil. Es werden neue Möglichkeiten gesucht, dass Ressourcen eines regenerierbaren Systems in einer Weise genutzt werden können, durch welches dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise regeneriert werden kann. Bei der Erschließung der Ressourcen
wird dementsprechend darauf wert gelegt, dass nicht nur ausgebeutet und verbrannte Erde hinterlassen wird, sondern dass nach einer entsprechenden Erholungszeit eine erneute Nutzung der Ressource möglich ist. Ein klassisches Beispiel dafür ist nachhaltige Forstwirtschaft, wo nach dem Abholzen die Wiederbepflanzung der Flächen vorangetrieben wird.
Natur erhalten – Qualität steigern „Green Jobs“ beschäftigen sich vor allem mit der Frage der Nachhaltigkeit. Und beschränken sich nicht nur auf diese: Es wird sichergestellt, dass ein hohes Qualitätsniveau erhalten bleibt. Dies geschieht durch ständige Verbesserung der Tech-
nologien und dem daraus resultierenden Innovationsbedarf. Netzwerke werden in Zukunft eine größere Rolle spielen und entsprechend werden jene Berufe gefragt sein, welche Netzwerke und Kooperationen zwischen verschiedenen Bereichen finden, herstellen und unterstützen. Nachhaltiges Arbeiten ist aber nicht nur eine regionale Angelegenheit: Die Internationalisierung wird zukünftig noch wichtiger werden, die Stimulierung betrieblicher Investitionen und von privatem Konsum sowie die Bewusstseinsbildung werden eine zentrale Rolle spielen.
„Green Jobs“: in allen Branchen Dementsprechend werden „Grüne Arbeitsplätze“ sowohl in der Produktion, der Forschung und Entwicklung, der Landwirtschaft als auch in Verwaltungs- und Service-Bereichen geschaffen. Das Ziel: Die Erhaltung und Wiederherstellung der Umweltqualität. „Green Jobs“ werden die gesamte Wirtschaft erreichen und stellen somit eine große Zukunftschance auf dem Arbeitsmarkt her. Startpunkt sind die Bereiche erneuerbare Energien und Energieeffizienz, welche
Alles aus einer Hand
Wir bieten Ihnen individuelle Kundenberatung und unser technisches Knowhow für Lösungen, die ganz auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
sich per Definition als „Grüne Branchen“ darstellen. Jedoch werden auch öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmungen, Landwirtschaft und Fremdenverkehr nicht umhin kommen, „grüne Arbeitsplätze“ zu schaffen, um nachhaltig zu arbeiten. Um für die Zukunft zu erhalten, was in der Vergangenheit Erfolg versprochen hat.
EnergienElektrotechnik
Optimismus, Weitblick und Elan
Otto Pfeifer gründete nach vierjähriger Erfahrung als Handelsvertreter im Landmaschinengeschäft im Jahre 1958 den Familienbetrieb „Otto Pfeifer-Landmaschinen“ mit kleiner Werkstatt und zwei Mitarbeitern am eigenen Wohnsitz in Leifers. „Die Ärmel hochkrempeln“ hieß es immer, auch wenn schwierige Zeiten bevorstanden.
Doch mit Optimismus, Weitblick und Elan überstand er jede Hürde. Neben dem Vertrieb von McCormick-Traktoren wurden andere Kleinmaschinen und Zubehör verkauft. Schon bald erwies sich die Philosophie des Kleinunternehmens als korrekt, beständig und verlässlich und so wurden die ersten Räumlichkeiten in Leifers für eine gute Abwicklung der Arbeit zu eng. Daher erfolgte 1973 der große Sprung mit Übersiedlung nach Steinmannwald, mit neuer Betriebshalle
samt Werkstatt und Ausstellungsareal. 1993 erfolgte der Zubau einer Tiefgarage unter der gesamten Betriebsfläche und 2005 wurde das Gelände mit Erweiterung zur neuen Umfahrungsstraße hin wiederum vergrößert, sodass die ganze Betriebsfläche heute auf stolze 7000 m² zählen kann.
Familienbetrieb mit drei Generationen
Drei Generationen arbeiten hier gemeinsam. Auch wenn „Opa Otto“ schon vor mehr als 25 Jahren den Betrieb den jungen Generationen übergeben hat, ist er täglich im Geschehen dabei und lebt seinen Betrieb nach 55 Jahren immer noch mit Herz und Seele. Im Jahr 1978 gründete Otto Pfeifer mit Partnern die Firma Viland OHG in Latsch, um die Bedürfnisse im Vinschgau besser zu decken, welche heute von den Geschäftsinhabern Otmar und Mar-
tin Pfeifer erfolgreich geleitet wird. Wie erfolgreich das Familienunternehmen Pfeifer Landtechnik in den letzten Jahrzehnten war, beweisen die erzielten Verkaufszahlen. In fünfundfünfzig Jahren wurden rund 10.000 Neuschlepper und zirka 9000 Gebrauchttraktoren verkauft.
Treue Mitarbeiter
INFO
Pfeifer Landtechnik KG
Gewerbezone Wurzer 1 | 39055 Leifers
Heute beschäftigt das Unternehmen fünfundzwanzig Mitarbeiter, von denen mehrere seit Jahrzehnten dem Betrieb die Treue halten. „Sie sind das größte Kapital des Unternehmens“, zitieren selbst die Firmeninhaber. Des Weiteren verfolgen neun autorisierte, offizielle Außenwerkstätten in Südtirol den breiten Kundenstock mit ihren Mitarbeitern, um die Wünsche der Kunden fachgerecht und schnell zu erfüllen. Diese, über die Jahre bestätigte Betriebsphilosophie, verbunden mit den besten Produkten, ließ die gesamte Gruppe zu einem der bedeutendsten Unternehmen im alpenländischen Raum heranwachsen.
Alle zwei Jahre werden die „Südtirol Awards“ vergeben. Im Rahmen einer glanzvollen Gala werden Unternehmen und Projekte ausgezeichnet, die in den Kategorien Investment, Export, Marketing und Innovation Meilensteine gesetzt haben. BLS, EOS, SMG und TIS laden gemeinsam ein. Und unterstreichen mit dieser Veranstaltung, dass die Südtiroler Wirtschaft als eine erfolgreiche Einheit gesehen werden muss.
Am 18. Oktober 2013 steht im Stadttheater Bozen zum zweiten Mal die „Nacht der Südtirol Awards“ auf dem Programm. Alles was Rang und Namen hat wird zu der glanzvollen Gala erwartet. Im Mittelpunkt werden wieder Südtirols Vorzeigeunternehmen stehen, die in den jeweiligen Kategorien die hochkarätig besetzte Jury überzeugen konnten. Zur Teilnahme zugelassen sind alle in Südtirol angesiedelten privaten, öffentlichen und genossenschaftlichen Unternehmen, die überzeugende Neuigkeiten umgesetzt haben. Die Einreichung der Projekte und die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Südtirol Marketing Gesellschaft: Marketing-Award Jeder Teilnehmer am SMG-Award darf ein Projekt einreichen, das in den letzten drei Jahren umgesetzt worden ist. Kreativität, Innovation, Funktionalität und Marktfähigkeit sind die Punkte, welche von der Jury bewertet werden. Eine Grundvoraussetzung ist, dass die eingereichten Projekte die Kernaussage Südtirols unterstreichen müssen. „Südtirol
ist die kontrastreiche Symbiose aus alpin und mediterran, Spontaneität und Verlässlichkeit, Natur und Kultur.“
2011 ging der Award nach Unterinn am Ritten, wo Thomas Kohl vom Obsthof Troidner bewies, dass nicht nur Großunternehmen Chancen auf den Gewinn in der Kategorie Marketing haben.
Business Location Südtirol: Investment-Award
In dieser Kategorie werden jene Projekte bewertet, bei welchen in materielles oder immaterielles Anlagevermögen investiert worden ist. Das bedeutet, dass sowohl Investitionen in Hardware als auch in Weiterbildung der Mitarbeiter oder den Aufbau einer Kooperation gültig sind. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Investition in den
vergangenen fünf Jahren in Südtirol vorgenommen worden ist. 2011 konnte das Unternehmen Salewa den Investmentpreis gewinnen: Der neue Firmensitz in Bozen Süd hatte die Jury überzeugt, weil dadurch nicht nur der Firma selbst, sondern auch Bozen ein architektonisches Highlight gegeben worden war.
Export Organisation Südtirol: Export-Award
Bei diesem Preis wird ein erfolgreiches Konzept, eine Idee oder Initiative gesucht, mit welcher der Vertrieb in neuen Absatzgebieten angekurbelt werden konnte. Das Projekt muss bereits umgesetzt worden sein, sollte aber auch noch Entwicklungspotential enthalten. Die Umsatzsteigerung muss anhand von konkreten Zahlen belegt werden.
Die Südtiroler Waffelproduzenten „Loacker“ hatten 2011 diese Voraussetzungen am besten erfüllt und hatten den Exportpreis nach Unterinn holen können.
TIS innovation park: Innovations-Award
Der TIS-Award prämiert jenes Unternehmen, das Wettbewerbsvorteile und Nutzen seiner Innovation für Anwender darstellt. Dabei werden die Marktattraktivität und Marktintensität richtig eingeschätzt und innovationsrelevante Management- und Marketingtools richtig genutzt.
Gewinner dieses Preises 2011 war der Holzplattenhersteller Nordpan aus Olang.
Die zwei Top-Winzer
Zwei, die ihr Handwerk verstehen: Beim Einkeltern, im Marketing und beim Feiern –in der Toskana und am Magdalener Hügel!
Mitarbeiter mit „Biss“
Mit „Biss“ an einer Aufgabe zu arbeiten, das ist für Enrico Steger der richtige Weg, seine Arbeit gut zu machen. Diese Bereitschaft, mit Herz und Seele zu arbeiten, wünscht sich der Firmenchef von Zirkonzahn auch von seinen Mitarbeitern. Das internationale Unternehmen sorgt in Gais für interessante Arbeitsplätze und Chancen zur beruflichen Entwicklung.
Radius: Welche berufliche Perspektive bietet Ihr Unternehmen jungen Arbeitnehmern?
Enrico Steger: Alles! Das Unternehmen bietet mehr, als sich die meisten vorstellen können. Wir sind ein internationales Unternehmen, das alles integriert, auch etwas, was man auf keiner Universität lernen kann. Wir entwickeln, produzieren, verkaufen, tüfteln und verfeinern, haben u.a. einen technischen Kundensupport, ein Education Team, Logistik, Einkauf, Verkauf, Marketing und eine eigene Grafikabteilung. Wir machen fast alles selbst. Dadurch, dass wir unsere Märkte fast alle direkt betreuen und ständig neue Produkte entwickeln, ist es bei uns immer spannend. Wir betreten ständig neue Wege und probieren viel aus. Für die Mitarbeiter entsteht so die Chance, immer wieder dazuzulernen und sich auch von einem Bereich in einen anderen weiterzuentwickeln oder vielleicht sogar ins Ausland zu gehen.
Radius: Wer gehört auf welchen Arbeitsplatz? Ihre Kriterien?
E. Steger: Wichtig ist, dass ein Mitarbeiter dort eingesetzt wird, wo es ihm Spaß macht, zu arbeiten. Nur dort kann er sich entwickeln und für seine Leistung Anerkennung ernten. Fleiß und Freude am Beruf sind Voraussetzungen, um bei uns glücklich zu werden. Die Unternehmenskultur soll das Tüchtige im Mitarbeiter fordern und fördern. Somit leisten wir auch einen Beitrag zur Heimat, denn nur Heimat mit tüchtigen Menschen kann eine gute Heimat sein.
Radius: Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie bei Ihren Mitarbeitern besonders?
Strategische Überlegungen:
Enrico Steger und sein Team
E. Steger: Ein Mitarbeiter soll sich in seine neuen Aufgaben „reinbeißen“ können. Dafür ist eine gute Kinderstube die notwendige Grundlage. Wer in seiner Kindheit bereits gelernt hat zu kämpfen, der wird auch in seinem weiteren Leben wesentlich davon profitieren. Zudem lieben wir offene und neugierige, junge Leute, die bereit sind, auf Situationen ohne Vorurteile zuzugehen. Die Jugend hat einen anderen „spirit“, den ich bereits spüre, wenn ich das Betriebsgebäude betrete. Wir wollen in Kameradschaft arbeiten und dadurch Neid und Missmut bezwingen. Dies hilft uns unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen, dem Unternehmen Nachhaltigkeit zu verleihen und die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Natürlich geht die Jugend dann auch ihre Wege, der eine ins Ausland, der andere zum Studium. Aber das ist auch gut so und einige kommen mit erfahrenem Blick dann wieder zu uns zurück. Das freut uns dann natürlich besonders.
Radius: Sie beschäftigen gegenwärtig über 100 Mitarbeiter aus sieben Nationen. Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Kontakt zu Ihren Angestellten?
E. Steger: Ich kenne jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter persönlich. Ich weiß auch ganz genau, wie jeder ist und was jeder macht. Auch wenn ich zwei Drittel meiner Arbeitszeit im Ausland verbringe und auf Reisen bin, bringe ich mich in allen Bereichen des Unternehmens mit ein. Ein offener Umgang mit meinen Mitarbeitern ist mir sehr wichtig. Ich bin auf jeden Mitarbeiter neugierig und immer wieder aufs Neue gespannt, wie sie oder er sich bei uns einbringt.
Radius: Was sagt man Ihnen als Chef nach?
E. Steger: Dass ich streng und fordernd bin.
Radius: Was darf auf Ihrem Arbeitsplatz nie fehlen?
E. Steger: Alles was ich brauche ist in meinem iPhone. Da ich mich im Unternehmen ständig bewege, habe ich mit meinem iPhone alles mit, was ich brauche und kann schnell reagieren.
Radius: Wie lautet Ihre Firmenphilosophie?
E. Steger: Wir legen Wert auf eine gute Firmenphilosophie: Disziplin, Fleiß und absolute Sauberkeit sind unsere Grundwerte. Bei uns zählt Bodenständigkeit und dass jemand mit Herz und Seele dabei ist. Wir sind sehr kundenorientiert ausgerichtet. Wir schmieden gemeinsam Ideen und arbeiten hart an deren Realisierung. Wir prüfen, probieren und kriechen bis in das kleinste Detail, was uns letztendlich mit Erfolg belohnt. Grafik und Werbung sind hausgemacht, um eine unverwechselbare Firmenidentität zu sichern und bei gutem Gelingen gemeinsam daran Freude zu finden.
Radius: Originalität, Ordnung, Perfektion sind wichtige Punkte Ihrer Firmenstrategie. Worauf kommt es noch an?
E. Steger: Durch Fleiß zur Perfektion, das ist unser Ziel. Jede Firma entscheidet selbst über den Weg, den sie beschreiten möchte, über das Ziel, welches sie sich setzt. Eine wählt den Weg des Preisbrechers, eine andere den des guten Services oder der Innovation; auch Qualität ist ein guter Parameter. So gibt es viele Wege zum Erfolg. Das Wichtigste von allem ist die strenge Rechnung, wer die nicht beherrscht, wird auf allen Fronten verspielen.
Radius: Es kommt vor, dass auch Mitarbeiter ihren Chef kritisieren. Wie gehen Sie mit Kritik um?
E. Steger: Bei mir kann alles gesagt werden. Es kommt auch vor, dass wir uns streiten, aber das hat niemals persönliche Konsequenzen, sondern dient dazu, das Beste daraus zu machen. Ich bin ein sehr offener Mensch und unterhalte mich sehr gerne mit den verschiedensten Personen.
Weltweiter Export: Zusammenarbeit mit mehr als 50 Vertriebspartnern und Export in über 80 Länder Produkte: Geräte und Verbrauchsmaterialien zur Herstellung von Zahnersatz aus Zirkon
Radius: Warum haben Sie sich entschlossen, in Gais Ihre Firma zu gründen?
E. Steger: Es gibt keinen besonderen Grund. Ich habe zunächst zu Hause angefangen: Mein erstes Zahntechniklabor richtete ich mir im Keller meines Elternhauses in Sand in Taufers ein, danach in Bruneck. Später habe ich die Fabrik in Gais gebaut, einfach weil es dort Baugrund gab. Grundsätzlich kam als Standort aber wirklich nur meine Heimat Südtirol in Frage. Hier kenne ich die Leute und weiß, mit wem man gut zusammenarbeiten kann.
Radius: Wie bleibt ein Unternehmen wie Ihres auf dem neuesten Stand der Forschung?
E. Steger: Forschung und Entwicklung sind unsere Leidenschaft. Wir machen so viel wie möglich selbst, da dies den Geist schärft und gute Eigenschaften verleiht. Unsere Produkte haben so immer eine eigene „Identität“, was uns erlaubt, einen guten Preis dafür zu nehmen. Dies investieren wir dann gleich wieder in neue Ideen. So brauchen wir keinen Trends hinterherzulaufen, sondern können selbst welche setzen. Zudem bin ich viel auf Reisen und habe als Zahntechniker ein gutes Gespür dafür, was der Markt erfordert.
INFO
Zirkonzahn GmbH
An der Ahr 7 | 39030 Gais Tel. 0474 066 660 | Fax 0474 066 661 info@zirkonzahn.com | www.zirkonzahn.com
Enrico Steger
Zirkonzahn-Hauptsitz in Gais
Zirkonzahn Kalifornien
Roberto Zampieri bei der Preisverleihung des Manager des Jahres 2012.
Manager des Jahres 2012
Die Wirtschaftsredaktion des Südtiroler Tagesblattes „Dolomiten“ hat bereits zum neunten Mal den Manager des Jahres gekürt. Dabei fiel die Wahl auf Robert Zampieri, Geschäftsführer des Milchverarbeitungsbetriebes Bergmilch Südtirol, der am 7. Januar 2013 geehrt wurde.
Wie jedes Jahr waren alle Südtiroler eingeladen, den Namen ihres Favoriten und die dazugehörige Begründung für die Wahl des Manager des Jahres 2012 an die Wirtschaftsredaktion der „Dolomiten“ zu schicken. Eine visionäre Strategie oder eine erfolgreiche Übernahme sowie eine besondere Mitarbeiterführung oder eine geglückte Expansion, diese sind die Kriterien, die einen Manager des Jahres auszeichnen. Der Kandidat kann daher aus jedem Wirtschaftsbereich, sei es Industrie, Handwerk, Dienstleistung oder Tourismus, kommen.
Fusion in der Südtiroler Milchwirtschaft als Erfolgsrezept Im Rahmen des Unternehmerempfanges am 7. Jänner 2013 wurde Roberto Zampieri als bester Manager des abgelaufenen Jahres auserkoren. Dank einer historischen Zusammenführung in der Südtiroler Milchwirtschaft hat Geschäftsführer Zampieri die Jury der Wirtschaftsredaktion der Dolomiten überzeugt. Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss der Genossenschaften Mila, Senni und Südtiroler Bergziegenmilch zur neuen Genossenschaft Bergmilch Südtirol. „Zampieri gelang es, die Fusion so vorzubereiten, dass die Mitglieder zügig entscheiden und der
Zusammenschluss in wenigen Monaten über die Bühne gehen konnte“, argumentiere die Jury.
Südtiroler Bauern verfolgen dasselbe Ziel
Der gekürte Manager des Südtiroler Milchunternehmens betonte in seinem Interview vor allem das gemeinsame Ziel der Bauern: „Obwohl ein Pusterer und ein Vinschger Bauer einen unterschiedlichen Dialekt sprechen und vielleicht manche Dinge unterschiedlich sehen und fühlen, kämpfen sie letztendlich für ein gemeinsames Ziel: das Überleben der bäuerlichen Strukturen und einen guten Auszahlungspreis“, so der Manager des Jahres. Zampieri konnte sich gegenüber 21 hochkarätigen Kandidaten durchsetzen und bekam den „Dolomiten“-Kristall von Chefredakteur Toni Ebner und Wirtschaftsressortleiterin Sabine Gamper überreicht. In den vergangenen Jahren wurden Gerhard Brandstätter, Präsident der Stiftung Sparkasse (2004), Salewa-Chef Heiner Oberrauch (2005), Dr.-Schär-Chef Ulrich Ladurner (2006), Michl Seeber, Chef der Sterzinger Leitner Gruppe (2007), Aspiag-Direktor Robert Hillebrand (2008), Margherita Fuchs von Mannstein, Chefin der Algunder Bierbrauerei Forst (2009), Christof Oberrauch, Präsident der Technicon AG (2010) und Erich Gummerer, Chef der TechnoAlpin, zum Manager oder zur Managerin des Jahres gewählt.
Roberto Zampieri
Traditionell handeln, global denken
Das Familienunternehmen Schweitzer geht auf das Jahr 1927 zurück. Aus der Tradition heraus gewachsen, werden der Qualität der Arbeit, der Kundenzufriedenheit und Innovationen höchste Prioritäten eingeräumt. Ohne diese Werte wäre die Entwicklung vom kleinen Ladenbauer zur heutigen „Schweitzer Project AG“ nicht möglich gewesen. Auch am Hauptsitz in Naturns hat sich im letzten Jahr wieder einiges verändert.
Besucher betreten die Firma Schweitzer in Naturns durch den Haupteingang für Kunden und Lieferanten. Für Mitarbeiter wurde vergangenes Jahr auf der Rückseite ein eigener Eingang geschaffen. Das was sich zuerst eher abwertend anhört, stellt sich einige Minuten später als das genaue Gegenteil heraus: Der neue Mitarbeiter-Eingang ist ein großzügig gestalteter Eingangsbereich in modernem Design mit Aufenthaltsraum und eigener Cafeteria. Glas- und Holzelemente bestimmen das Ambiente und man sieht eines ganz deutlich: die kreative, gestalterische Kompetenz von Schweitzer ist hier ganz eindeutig den Mitarbeitern zugute gekommen; eine Wertschätzung gegenüber der Belegschaft, wie sie besser nicht sein könnte.
Philosophie nach Kompetenzbereich
Seit 85 Jahren setzt Schweitzer Maßstäbe im gesamten Einzelhandel. Ladenbau wird vom Naturnser Unternehmen als Anforderung für eine 360-Grad-Lösung betrachtet. Die Kunden profitieren von innovativen und hochwertigen Einrichtungs-Systemen, von der Idee über die Planung bis zur Komplettlösung und Eröffnung. Food- und Nonfood-
Einrichtungen sind zwei höchst unterschiedliche Aufgabengebiete, deshalb wird schon von der Planung an im eigenen Haus auf die Trennung der Abteilungen großen Wert gelegt. Innerhalb der Schweitzer-Gruppe gibt es deshalb auch die Unternehmen INTERSTORE-DESIGN und INTERFORCE. Um dem enormen Wachstum der vergangenen Jahre gerecht zu werden, wurde ein gut strukturiertes Firmennetz mit mehreren Standorten und ein modernes, schlankes Management aufgebaut.
Headquater Naturns, Niederlassungen weltweit
Die Unternehmensgruppe hat sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickelt. Die seit Jahren zweistelligen Zuwachsraten sind auch für die Struktur am Hauptsitz eine große Herausforderung, was die Betriebsfläche samt Produktionshallen und die Arbeitsplatz-Gestaltung betrifft. Das Management, die Planungsabteilungen, die Logistik für die Abwicklung, praktisch jeder einzelne Mitarbeiter ist gefordert, Höchstleistung zu bringen – und das teilweise im Dreischichtbetrieb. Die Eigenproduktion in Naturns ist aber
Spar-Filiale in Salzburg
nur ein Bruchteil der Gesamtproduktion. Partnerbetriebe im Bereich Holz, Metall und Kühltheken sorgen weltweit für maßgeschneiderte Lösungen für die Kunden vor Ort. Derzeit unterhält die Schweitzer Project AG Niederlassungen noch in Mailand, in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, England, Russland, Ungarn und Hong Kong.
Andere Länder, andere Sitten
Schweitzer hat Kunden vor der Haustüre in Meran, genauso wie in Russland, Nahost, USA etc. Da sind kulturell ganz erhebliche Unterschiede bei Angeboten, Abwicklung, Betreuung usw. zu beachten.
Management und Führungskräfte sind besonders gefordert, um die richtigen Mitarbeiter mit den Kunden in Verbindung zu bringen. Sensibilität gegenüber anderen Kulturen und besonders Religionen ist oberstes Gebot. Wichtig ist für alle Mitarbeiter global zu denken, offen zu sein. Aktuell werden
vermehrt Mitarbeiter aus allen Kulturen eingestellt, um so den Kunden „Nähe“ und muttersprachliche Kompetenz zu geben. Derzeit sind bei Schweitzer insgesamt 700 Mitarbeiter aus 15 Nationalitäten beschäftigt – Tendenz steigend.
Kurz- und mittelfristige Ziele
In diesem Jahr wird ein rein organisches Wachstum von über 20 % angestrebt. Zusätzlich wurden noch mehrere Unternehmen zugekauft, die das Gesamtunternehmen für die Kunden noch interessanter machen. Diese Diversifikation dient auch als Risikominimierung.
Weltweit verfolgt die Schweitzer Gruppe eine vierdimensionale Wachstumsstrategie. Es wird global agiert, um alle Unternehmen zu einer Marke weiter zu entwickeln. Das Ziel ist es, sich in allen Marktsegmenten und in allen Unternehmensbereichen als Qualitätsmarktführer zu positionieren.
Dabei gilt der Grundsatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern zum langfristigen, organischen Wachstum.
Christian Dempfle, Jahrgang 1968, hat eine technische Ausbildung als Tischler und absolvierte danach ein Betriebswirtschaftsstudium mit den Schwerpunkten Holzwirtschaft und Rechnungswesen/Controlling. Berufliche Erfahrungen konnte er in diversen Unternehmen der Büromöbelbranche und im Ladenbau sammeln.
Radius: Herr Dempfle, Sie sind jetzt seit fast drei Jahren als Vorstand/COO im Unternehmen und seither hat sich einiges verändert und weiterentwickelt. Im letzten Jahr wurde unter anderem am Hauptsitz in Naturns wieder stark investiert. Was genau wurde dazu gebaut und mit welcher Zielsetzung? Christian Dempfle: Wir haben mit dem Büroneubau unsere Bürofläche mehr als verdoppelt und dabei versucht, den Anforderungen an moderne Arbeitsplätze, aber auch einer Wohlfühl-Atmosphäre für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner zu entsprechen. Aus diesem Grund haben wir ein eigenes Büromöbel-Programm entwickelt, das den neuesten ergonomischen Erkenntnissen entspricht und welches eine offene und direkte Kommunikation ermöglicht. Gleichzeitig haben wir im neuen Gebäude ein Auditorium für inter-
ne Schulungen und für Workshops errichtet. Das Ganze wird abgerundet durch einen Ruheraum, eine Mensa mit eigener Köchin, einen gesicherten Mitarbeiterparkplatz auf dem Firmengelände und einen Außenbereich, wo sich unsere Mitarbeiter ihre Pausen erholsam gestalten können.
Radius: Ladenbau ist ein komplexes Thema. Wo sieht Schweitzer seinen Schwerpunkt?
C. Dempfle: „Arreda la vendita“. Wir sehen den Schwerpunkt in der Einrichtung von Verkaufsflächen, so dass unsere Kunden erfolgreich ihre Ware verkaufen können. Dann sind wir erfolgreich. Aus diesem Grund haben wir diesen Slogan auch schützen lassen, er steht nämlich für die Schweitzer Gruppe.
Radius: Was wird in Naturns bzw. in den verschiedenen Niederlassungen produziert?
Christian Dempfle
"Victoria's Secret" in London
C. Dempfle: Der Standort Naturns dient als EntwicklungsStandort für unsere vielfältigen Kundenwünsche. Insgesamt sind im Bereich Tischlerei, Metallfertigung sowie im Logistikbereich in Naturns über 80 Mitarbeiter beschäftigt. Die Fertigungen sind auch aus Sicht der Mitarbeiterentwicklung äußerst wichtig. Wir haben aktuell am Standort Naturns 14 Lehrlinge und stellen jedes Jahr mindestens vier Lehrlinge ein. Für viele unserer Mitarbeiter beginnt hier die Karriere in der Schweitzer Gruppe.
Radius: Schweitzer plant, produziert und montiert – als Komplettanbieter. Arbeiten Sie in den verschiedenen Ländern mit Partnern vor Ort zusammen?
C. Dempfle: Die Gruppe hat und baut immer mehr ein globales Partnernetzwerk in Europa, Asien und Amerika auf. Dabei ist es uns wichtig, loyale und verantwortungsbewusste Partnerschaften einzugehen. Die aktuelle Situation in Italien zeigt uns dies sehr deutlich. Das wirtschaftliche Umfeld ist äußerst schwierig und hier können wir als erfolgreiches Unternehmen unseren langjährigen Partnern helfen. Um die langfristige Existenz der Firmen zu sichern, geschieht dies sowohl durch Aufträge, als auch durch finanzielle Beteiligungen.
Radius: Schweitzer zelebriert Südtirol als Standort für höchste Qualität; in Fertigung ebenso wie in Service, Dienstleistung oder der Unternehmenskommunikation. Können die Kunden mit dem Namen Südtirol etwas anfangen?
C. Dempfle: Viele unserer Kunden und Lieferanten, gerade aus Deutschland, Schweiz und Österreich kennen Südtirol als Urlaubsgebiet. Seit 2011 haben wir verstärkt Kunden aus Amerika nach Südtirol bringen können und mit ihnen mehrtägige Workshops veranstaltet. Diese internationalen Kunden sind begeistert, wenn sie Südtirol das erste Mal erleben und wir stellen fest, unsere Kunden beginnen hier in Südtirol mit ihren Familien Urlaub nde, dies ist ein großes Kompliment an
Fräse mit automatischer Kantenanleimung
Radius: Können Sie ein paar Namen/Marken nennen?
C. Dempfle: Das sind viele und dafür sind wir sehr dankbar. Spontan fallen mir hier in Südtirol Siebenförcher, Maxi Mode, Moser Speck ein und dann Spar Österreich, Edeka, Steffl Wien, PKZ Gruppe Schweiz, KaDeWe in Berlin, in Frankreich Galeries Lafayette und Bon Marche, in Großbritannien Waitrose, und dann die globalen Kunden wie H&M, C&A, Armani, Victoria‘s Secret, Apple, Polo Ralph Lauren, Intersport, Porsche, Napapirji, Burberry, Ferragamo und Benetton.
Radius: Wie schwer ist es eigentlich, geeignete Mitarbeiter zu finden?
C. Dempfle: Es wird immer einfacher, da wir als international agierendes Unternehmen sehr interessant für junge, gut ausgebildete Menschen sind und immer mehr werden. Auch stellen wir fest, dass wir Menschen aus vielen Kulturen und Ländern die Plattform für ihre berufliche Karriere beim Einstieg in das Arbeitsleben bieten. Jeder kann in jeder Niederlassung arbeiten, es ist die eigene Motivation entscheidend, bzw. was jemand erreichen möchte. Wir unterstützen und bieten jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, sich mit seinen Stärken einzubringen und zu entwickeln. Aber wir haben extrem hohe Ansprüche an die Flexibilität, die Kundenorientierung und die Qualität der Arbeit in jeder Hinsicht.
Radius: Letztes Jahr wurden über eine Imagekampagne im Vinschgau und Meraner Raum junge, engagierte Mitarbeiter, die Begeisterung und Ehrgeiz ausstrahlen, präsentiert.
Schweitzer Entwicklungszentrum
Der Traum vom Radio
Gell, ich kenn Sie aus dem Radio! – Im Alltag erkannt werden, beim Bäcker oder in der Bank, daran haben sich die über 40 Mitarbeiter von Südtirol 1, Radio Tirol und dem Südtirol Journal schnell gewöhnt. Schließlich hören hunderttausende Südtiroler täglich ihre Stimmen. Eine schöne Seite an einem Beruf, der mehr als ein Job ist – er ist gelebte Leidenschaft.
Gut gelaunt, freundlich und frisch soll er sein, der Morgenmoderator. Eine echte Herausforderung, wenn der Wecker schon klingelt, wenn mancher Nachtschwärmer erst zu Bett geht. Aber gerade in den frühen Morgenstunden herrscht im Funkhaus Südtirol schon Hochbetrieb. Weil beim Aufstehen, Frühstücken und auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit die meisten Südtiroler Radio hören, ist diese Zeit im Radioprogramm besonders wichtig. Jede Sendung braucht viel Vorbereitung und was später dann so locker klingt, ist das Ergebnis präzisen Teamworks: Redakteure, Servicemitarbeiter, Musikproduzenten und Nachrichtenjournalisten – sie alle sorgen dafür, dass das Radioprogramm klingt und lebt.
Bringt Freude in den Tag: der Moderator
Der Moderator jongliert hochkonzentriert mit all diesen Elementen und er ist der persönliche Begleiter der Hörer. Einen einheitlichen Weg zu diesem Beruf gibt es nicht – die Moderatoren im Funkhaus haben ganz unterschiedliche Ausbildungen hinter sich. Allen gemeinsam ist, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt die Leidenschaft fürs Radio entdeckt haben. Dann braucht es Stimm- und Sprachtraining zum einen, aber auch inhaltliche Aus- und Weiterbildung von Seiten spezialisierter Agenturen, die europaweit Radiosender betreuen. Und weil die Welt nicht stillsteht, hört man beim Radio nie auf zu lernen. Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist neu. Das macht für viele Moderatoren auch den Reiz an ihrer Arbeit aus.
Hat Wetter und Verkehr im Blick: der Serviceredakteur Informationen, die dem Hörer konkret nützen: Das trifft vor allem auf den Wetterbericht und auf die aktuellen Verkehrsinfos zu und deshalb werden diese Bereiche bei Südtirol 1 und Radio Tirol auch so großgeschrieben. Ein eigenes Team von Serviceredakteuren hält die Hörer stän-
Sie wecken Tag für Tag zigtausende Südtiroler auf Südtirol 1: die Morgenmoderatoren Sarah Bernardi und Daniel Winkler mit Programmchef Heiner Feuer.
dig über die aktuelle Wettersituation auf dem Laufenden. Staus und Unfälle werden dank der vielen Verkehrsmelder fast in Echtzeit an die Hörer weitergegeben. Dadurch werden Gefahrensituationen entschärft und Autofahrer sparen Zeit. Die Serviceredakteure kennen Südtirol wie ihre Westentasche, halten direkten Kontakt zu Meteorologen und Ordnungskräften. Und manch einer hat diesen Einsatzbereich als Sprungbrett in die Moderation genutzt.
Sorgt für den guten Ton: der Produzent und Musikredakteur
Zufälle gibt es im Radio nur ganz wenige, und am allerwenigsten bei der Musik. Welche Lieder gespielt werden, wann und wie oft, das ist eine Wissenschaft für sich. Im Funkhaus sind es die Musikredakteure, die diese Auswahl treffen. Sie bekommen die Neuveröffentlichungen schon vorab, spielen sie dann einem Testpublikum vor und planen diese Titel dann in die Sendeuhr. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, denn der persönliche Musikgeschmack beeinflusst unmittelbar die Wahl des Radiosenders. Aber auch die Jingles gehen auf ihre Kappe: Die akustischen Logos des Radiosenders, die ihn so unverwechselbar machen, werden von den Tontechnikern kreiert. Ihr Arbeitsplatz ist ein vollausgestattetes Aufnahmestudio, in dem vom Werbespot bis zum kompletten Musiktitel alles produziert werden kann. Vorausgesetzt, man hat das Know-how: Die Tontechniker im Funkhaus haben die SAE-Ausbildung in München abgeschlossen.
Informiert seriös und auf den Punkt: der Journalist Schnell sein, aktuell und trotzdem sorgfältig recherchieren: In der Nachrichtenredaktion wird den ganzen Tag über mit Hochdruck gearbeitet. Die Hörer umfassend und trotzdem kompakt informieren, mit den neuesten Informationen aus Südtirol und aus der Welt, das ist für die Journalisten eine Aufgabe, die sie verantwortungsvoll
Ebenfalls im Funkhaus: Radio Tirol mit seinen Schlagern, Oldies und auch Volksmusik. Renate Holzner ist von Anfang an dabei und kennt die Wünsche ihrer Hörer.
wahrnehmen. Für das Südtirol Journal-Radionetwork arbeiten nur Berufsjournalisten. Sie haben nach dem Studium das Journalistenpraktikum und die Staatsprüfung absolviert. Diese fundierte Ausbildung ist die Basis für ihre Arbeit – schließlich gehen die Südtirol JournalNachrichten südtirolweit an acht Radiosender. Weil im Smartphone-Zeitalter jeder immer und überall Zugang zu einer unüberschaubaren Fülle an Informationen hat, wird die Aufgabe des Radiojournalisten immer wichtiger: Er recherchiert vor Ort, filtert die wirklich wichtigen Informationen heraus und hilft bei der Einordnung.
Voraussetzung für diesen Beruf sind neben einer großen Portion Neugier vor allem Allgemeinwissen, Sprachgefühl und eine hohe Belastbarkeit. Damit Radio erfolgreich ist, braucht es neben diesen Berufen aber noch viele weitere Mitarbeiter, die hinter den Kulissen wirken: vom Hörerservice über die Werbedisposition bis hin zu den IT-Technikern. Ihnen allen gemeinsam ist, dass die Arbeit fürs Radio für sie mehr als nur ein Job ist. Kein anderes Medium ist so schnell und direkt – und macht so viel Spaß.
Funkhaus-Südtirol-Tipp
Der beste Weg zum Radio ist ein Praktikum. Ob Redaktion, Technik oder Moderation – wer Gelegenheit hat, einige Wochen hineinzuschnuppern, merkt schnell, ob der eigene Traumjob beim Radio ist.
Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Südtirol im Jahr 2012 auf über zehn Prozent gestiegen. Im nationalen Vergleich steht Südtirol deutlich besser da als das restliche Italien. Mit einem Maßnahmenkatalog soll der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen steigt auch in Südtirol seit geraumer Zeit nach wie vor an. Im Jahr 2010 waren noch 6,4 Prozent der 15- bis 24-jährigen Südtiroler arbeitslos, heute beläuft sich diese Zahl auf ungefähr zwölf Prozent. Vergleicht man diese Daten auf gesamtstaatlicher Ebene, so steht man in Südtirol noch gut da: 2010 lag die Jugendarbeitslosigkeit in Italien bei 27,8 Prozent, Ende des letzten Jahres stieg sie auf einen Wert von bis zu 37,1 Prozent an. Kurz gesagt ist in Italien mehr als jeder dritte Jugendliche arbeitslos. In Südtirol waren zu Jahresbeginn über 3000 Jugendliche unter 30 Jahren ohne Arbeit. Davon waren 1336 seit über drei Monaten arbeitslos und 626 schwer vermittelbar. Trotzdem liegt Südtirol mit 11,6 Prozent Jugendarbeitslosigkeit im überregionalen Vergleich wesentlich besser da als das Trentino (20,5 Prozent) und Italien (35,3 Prozent). Im Bundesland Tirol hingegen belief sich die Arbeitslosenquote der Jugendlichen nur auf 5 Prozent.
Gestiegen ist auch die Zahl der Arbeitssuchenden im Alter zwischen 15 und 29 Jahren. Laut Helmuth Sinn, Abteilungsdirektor im Amt für Arbeit, dauert für Junge die Suche nach einer neuen Arbeit länger. Grund dafür ist die Verschlechterung der Arbeitsmarktbedingungen, welche diese Suche deutlich erschwert. Dennoch blieben nur 52 Prozent von den in den Arbeitslosenlisten eingetragenen Jugendlichen weniger als drei Monate arbeitslos. „In Südtirol waren noch nie so viele Personen arbeitslos wie im vergangenen Jahr“, unterstrich Sinn. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent (3,6 Prozent bei den Männern und 4,8 Prozent bei den Frauen) und damit deutlich über dem Jahresdurchschnitt in Südtirol. Auch die Zahl der letztjährigen Arbeitsuchenden, 10.600 durchschnittlich im Jahr, hatte seit langem nicht mehr die 10.000er-Marke überschritten. Erfreulich ist einzig allein die Quote an Erwerbstätigen, welche in Südtirol mit 76 Prozent äußerst hoch sei: „Italien hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 eine Quote von 67 bis 69 zu erreichen, während die EU eine Quote von 75 Prozent anstrebt. Zahlen, die Südtirol bereits erreicht hat“, betont Abteilungsdirektor Helmuth Sinn.
Maßnahmenkatalog gegen Jugendarbeitslosigkeit Um die Jugendarbeitslosigkeit nicht weiter ansteigen zu lassen, will die Landesregierung mit einem von der Landesarbeitskommission vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog, welcher sieben Punkte beinhaltet, jungen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Für Landeshauptmann Durnwalder seien die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit zwar nicht katastrophal, aber dennoch gelte es, der aktuellen Situation gegenzusteuern und allen Jugendlichen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Für die Umsetzung des Sieben-Punkte-Plans hat die Landesregierung eine Million Euro bereitgestellt. Einerseits sollen vor allem Sommerpraktika flexibler abgehalten und Ferialverträge ausgebaut werden, andererseits sollen auch Arbeitgeber motiviert werden, mehr Praktikumsplätze anzubieten. Auch die aktuelle Landesarbeitsbörse soll durch die Eingliederung in den Jobbörsen der Verbände sowie durch den Einsatz von Kommunikationsmitteln wie Facebook und Twitter modernisiert werden. Außerdem sollen für arbeitslose Jugendliche Ausbildungspraktika verstärkt angeboten werden sowie ein Spracherwerb gefördert und die technischen und praktischen Berufe aufgewertet werden. Zudem will man die Beratungsangebote ausbauen, um Ausbildungsabbrüche und Einstiegsarbeitslosigkeit zu vermeiden. Schließlich wird sich ein weiterer Schwerpunkt auf die langfristige Integration jugendlicher Menschen mit Behinderung richten.
Berufsmatura ab 2014/2015
In Südtirol können zukünftig einjährige Lehrgänge für Schüler im Besitz des Berufsbildungsdiploms (Abschluss einer vierjährigen Ausbildung) zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung organisiert werden. Nach Unterzeichnung des Protokolls im Bildungsministerium in Rom steht dem Ablauf der Matura an den Berufsschulen nichts mehr im Wege. Anhand drei schriftlicher Prüfungen und eines Kolloquiums, die an den Landesberufsschulen stattfinden, wird die Reife
Jugendarbeitslosenquote in Südtirol und Italien
der Schüler überprüft. Die Themen der schriftlichen Arbeiten werden landesintern ausgearbeitet, während sich das mündliche Gespräch auf die Präsentation einer Projektarbeit aus dem eigenen beruflichen Kontext bezieht.
„Das maturaführende Jahr wird im Schuljahr 2014/2015 erstmals angeboten. Die erste Maturaprüfung an der Berufsschule könne somit schon im Sommer 2015 abgehalten werden“, gibt Landesrätin Sabina Kasslatter Mur Bescheid.
„Die Berufsbildung ist nun keine Einbahnstraße mehr
GUTE JOBS JOB
und eröffnet den Jugendlichen zusätzliche Chancen. Das Bildungssystem in Südtirol wurde um einen wesentlichen Baustein erweitert und qualitativ verbessert“, behauptet die Landesrätin. Die ASGB-Jugend kritisiert allerdings diese Methode: „All jenen Lehrlingen, die sich für einen der 59 Berufe mit dreijähriger Lehrzeit (Bürofachkraft, Drucker, Gärtner und Koch) entschieden haben, bleibe die Möglichkeit der Berufsmatura verwehrt“, betont Alexandra Egger, Jugendsekretärin des ASGB.
G GIBT’S I NICHT NUR A DE DEM UF D RASEN:
Vertrieble r r
Kaufberater
E-Commercer
Modeberater
Meddiengestalter
Konditor
Barist
Biofachhändler
Einrichtungsberater
Optiker
Einkäuf p er
Betriebsbuchhalte l r
Kondominiumverwalte
Fahrradhändler
uvm
Attraktive Arbeitsplätze immer
Die Abteilung Arbeit der Südtiroler Landesverwaltung befasst sich mit interessanten und wichtigen Themenkreisen rund um die Arbeitswelt. Sie ist ein kompetenter Ansprechpartner für alle Akteure am Südtiroler Arbeitsmarkt.
Laut Helmuth Sinn, Abteilungsdirektor für Arbeit, sind in der Gesellschaft einige tief greifende Veränderungen festzustellen. Die industrielle Gesellschaft, die von händischer Arbeit und von körperlicher Tätigkeit geprägt war, hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft entwickelt. Bürojobs, Handels- und Basisdienstleistungen haben industrielle Arbeiten wie Produktion und Rohstoffgewinnung zu einem großen Teil ersetzt.
Zukunft der Arbeit
Dieses Szenario wird sich in Zukunft aber nochmals ändern. Wo einst Handwerker und Fließbandarbeiter gefragt waren, werden zukünftig Strategen und Koordinatoren wirtschaften. Die Bevölkerung entwickelt sich also hin zu einer Wissensgesellschaft, in welcher der Anteil der Arbeiter um das Jahr 2020 nur noch rund 15 Prozent ausmachen wird. Auch die Service-Arbeiter, die Datenverarbeitungs- und Kommunikationsarbeiten ausführen, werden noch zunehmen und die sogenannten Wissensarbeiter insgesamt um 35 Prozent der Gesamtbeschäftigten betragen. Beratung, Coaching und Management, Kreativität, Innovation, Kooperation und Netzwerken sind die Begriffe und Berufe der Zukunft, kurz ausgedrückt: Das Gehirn ist der neue Rohstoff. Aufgrund dieses Wandels in der Arbeitswelt verändert sich auch die Arbeitsorganisation. Starre Arbeitszeiten werden
durch flexiblere Zeitsysteme ersetzt, da zukunftsorientierte Betriebe dem Umstand Rechnung tragen werden, dass gute Ideen nicht so sehr am Arbeitsplatz, sondern in Phasen der Entspannung entstehen.
Arbeitsplatzstandort Südtirol Gleichzeitig wird sich um das Jahr 2020 ein verstärkter Arbeitskräftemangel bemerkbar machen. Es werden mehr Menschen aus dem Beruf aussteigen als eintreten. Da immer weniger Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt nachrücken, wird die Wirtschaft auf mehr Arbeitskräfte von außerhalb des Landes angewiesen sein. Spätestens dann wird sich Südtirol als attraktiver Arbeitsplatzstandort bewähren müssen. Aufgrund der Arbeitskräfteknappheit, die in ganz Europa spürbar sein wird, wird nämlich ein Konkurrenzkampf um die neuen Arbeitnehmer einsetzen. Darauf sollten sich Südtiroler Arbeitgeber heute schon vorbereiten. Gewinnen wird nämlich derjenige, der die besten Arbeitsbedingungen anbietet, der die attraktivsten Arbeitsplätze hat und der auf die neuen Lebensmodelle der künftigen Arbeitnehmer eingeht. Insbesondere bei
Andrang im Arbeitsvermittlungszentrum Bozen
Helmuth Sinn
Großer
Wissensarbeitern wird nicht mehr so sehr alleine das Berufsleben im Vordergrund stehen, sondern sie werden verstärkt darauf achten, Beruf und Privatleben im Gleichgewicht zu halten. Deshalb muss ihnen ein angemessenes Umfeld geboten werden, das hauptsächlich darauf abzielt, starre Arbeitszeiten abzuschaffen, Berufs- und Privatleben zu vereinen und zudem noch einen hohen Freizeit- und Erholungswert bietet.
„Die besten Arbeitnehmer werden jene Arbeitgeber haben, bei denen sich ihre Mitdenker wohl fühlen, wo die beruflichen Verpflichtungen mit den privaten und familiären Interessen gut vereint werden können und die für ihre Leistung auch gut bezahlt werden“, prophezeit Helmuth Sinn. Das Feilschen um die Arbeitskräfte hat somit schon begonnen.
Neuer Arbeitspakt
Zur Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt und zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit arbeitet die Landesverwaltung einen neuen Arbeitspakt mit einem Bündel von Maßnahmen zur aktiven Beschäftigungspolitik aus. In einem öffentlichen Blog konnten Südtirols Bürger sowie Sozialpartner bis zum
22. März Anregungen für beschäftigungsfördernde Maßnahmen in einem der fünf großen Themenbereiche der Arbeitswelt posten. Dabei handelte es sich um folgende Bereiche: Schule und Jugend im Hinblick auf den Einstieg in die Arbeitswelt, Förderung der Frauenbeschäftigung, ältere Arbeitnehmer, auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Personen wie zum Beispiel Menschen mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund und zuletzt ein Bereich, in dem allgemeine Vorschläge zur Belebung der Beschäftigung gesammelt wurden. „Von der Bevölkerung und von den Sozialpartnern sind einige interessante Beiträge gekommen. Es hat uns gefreut, dass die Südtiroler von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben“, zeigt sich der Landesrat für Arbeit, Roberto Bizzo, zufrieden. Sämtliche Vorschläge aus dem Arbeitsblog wurden am 16. April in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern analysiert, bewertet, diskutiert und priorisiert. Ziel ist es, Ende Mai einen ersten konkreten Vorschlag des neuen Beschäftigungsplans der Landesarbeitskommission vorzulegen, welche das definitive Dokument verabschieden wird. Der neue Plan soll dann noch vor der Sommerpause von der Landesregierung genehmigt werden.
Roberto Bizzo
Individuelle Beratung vom Experten ELAS GmbH
Neue Gesetze, Verordnungen und Veränderungen auf dem Markt stellen Betriebe vor immer größere Herausforderungen. Dennoch kann sich jeder im unüberschaubaren Gesetzesdschungel zurechtfinden, den anspruchsvolleren Anforderungen seiner Kunden gerecht werden und als verantwortungsvoller Arbeitgeber handeln.
Dies ist möglich, indem man auf kompetente Hilfe zurückgreift. Durch gezielte und strukturierte Information, aktive Beratung und individuelle Betreuung im Personalwesen unterstützt ELAS Südtiroler Unternehmen bei der Abwicklung ihrer komplexen Aufgaben. Die Basis bildet eine größtmögliche Transparenz bei der Anwendung geltender Normen und Vorschriften. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen seine langjährige Erfahrung, ein fundiertes Fachwissen und den Einsatz innovativer Technologien, um den Kunden stimmige, auf Ursachen bezogene prozess- und zukunftsorientierte Lösungen zu gestalten. Sieben erfahrene Arbeitsrechtsberater stehen dafür zur Verfügung. Sie werden von weiteren 55 Mitarbeitern unterstützt, deren fachliche Kompetenz und große Flexibilität stets erweitert und ausgebaut wird. ELAS legt deshalb großen Wert auf eine kontinuierliche fachliche und persönliche Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurden innerhalb des Unternehmens fast 3000 Weiterbildungsstunden ermöglicht.
Kernkompetenzen ständig ausbauen Angewandtes Fachwissen und technisches Know-how sorgen für herausragende Innovationen, eine reibungslose Organisation und transparente Strukturen. Sie garantieren, dass ELAS-Mitarbeiter sich kompetent den Anforderungen der Gesellschaft, des Unternehmens und seiner Kunden
stellen und dabei ihre wichtigen Kernkompetenzen erweitern und vertiefen können. Dabei sind die Mitarbeiter zur verantwortungsbewussten und aktiven Mitgestaltung des Unternehmens aufgefordert. Die Offenheit im Denken und Flexibilität im Handeln spiegeln sich bei komplexen Prozessen ebenso wider wie in der detailorientierten Umsetzung ihrer Aufträge. Ursachenbezogene Prozess- und Lösungsorientierung ermöglichen zukunftsfähige Ergebnisse für alle Beteiligten.
Gemeinsam zum Ziel
Die Basis einer erfolgreichen und langjährigen Zusammenarbeit bildet eine integre, vertrauenswürdige und zielorientierte Kooperation zwischen ELAS und seinen Kunden. Nur so ist es möglich, die Verantwortung für sehr sensible Unternehmensbereiche an ELAS zu übertragen und im eigenen Unternehmen neue Freiräume für die bessere Abwicklung der firmeneigenen Kernkompetenzen zu gewinnen und somit die vorhandenen Ressourcen auf anstehende, zukünftige Aufgaben zu fokussieren. ELAS sorgt kompetent dafür, dass Betriebe ihrer gesetzlichen und sozialrechtlichen Verantwortung gerecht werden können: ELAS setzt auf Prävention statt auf nachträgliche Intervention und liefert dabei verlässliche Daten und Unterlagen, die keine weitere Prüfung notwendig machen. So ist es möglich, Negativfolgen für die Firmen auf Grund unsachgemäßer Handhabe der gesetzlichen Vorschriften zu vermeiden.
INFO
ELAS – Lohnabrechnung, arbeitsrechtliche Beratung, Personalführung
Otto-Huber-Str. 64 | 39012 Meran
Tel. 0473 205 000 | info@elas.it | www.elas.it
Brigl im Spitzenfeld
Nicht allein der Kampf um Marktanteile zählt, sondern die Zufriedenheit der Mitarbeiter – dieser Überzeugung ist die Firmengruppe Brigl, die jüngst beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ im Spitzenfeld landete.
Über 100 Südtiroler Betriebe mit insgesamt mehr als 8000 Mitarbeitern nahmen am landesweiten Wettbewerb teil. Unter ihnen wurden die Gewinner in den verschiedenen Kategorien gewählt. Bei den Unternehmen ab 50 Mitarbeitern schnitt die Brigl-Gruppe, Spezialist für Logistikdienstleistungen mit Sitz in Bozen, hervorragend ab und klassierte sich unter den besten zehn Arbeitgebern Südtirols.
Traditionsunternehmen unter den Besten „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Abschneiden“, sagt Evi Mitterhofer, Präsidentin der Gruppe. „Als heimisches Traditionsunternehmen achten wir seit vielen Jahrzehnten darauf, dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohl fühlen, sich mit Brigl identifizieren können und ihr Know-how gerne für den Betrieb einsetzen.“ Dies wirke sich letztlich positiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus, ist Mitterhofer überzeugt.
Der Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“, der auf eine Initiative der Personalagentur Business Pool zurückgeht, basiert auf einem international anerkannten Programm zur Erhebung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Dahinter steckt die Erkenntnis, dass so genannte weiche Faktoren, zum Beispiel ein gutes Betriebsklima sowie zufriedene motivierte Mitarbeiter, für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sind.
Wenn das WENN entscheidend ist ...
Wenn für Ihr Unternehmen nicht nur der Preis ausschlaggebend ist
Wenn auch für Sie die pünktliche Bezahlung der Lieferanten nicht Kür, sondern Pflicht ist
Wenn Sie es gut finden, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, dem seine Mitarbeiter am Herzen liegen
Wenn es Ihrem Unternehmen wichtig ist, einen Partner zu haben, der sich an die Spielregeln hält
Wenn Sie ein Logistik-Unternehmen, hinter dem Menschen stehen, den automatischen Telefonansagen der großen Unternehmen, bevorzugen
Wenn Sie über Qualität und Zuverlässigkeit bei nationalen und internationalen Transportaufträgen nachdenken und Ihnen
entscheiden
Sie sich für uns!
Mit Ihrem Transport unterstützen Sie den lokalen Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft.
Brigl Group, Familie Mitterhofer einfällt, dann
Zwischen Tradition und Innovation
2013 ist ein besonderes Jahr für die Unternehmensgruppe Athesia, feiert sie doch ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. 1888 als „Katholisches-Politisches Kasino“ gegründet, das sich 1907 zur Verlagsanstalt „Tyrolia“ wandelte, zwang die Zerreißung des Landes Tirol nach dem Ersten Weltkrieg zur Trennung der ursprünglich einen Tyrolia. Der Südtiroler Ast wurde zwangsweise in „Verlagsanstalt Vogelweider GmbH“ umbenannt.
Unter der faschistischen Herrschaft musste das Unternehmen den Namen ein weiteres Mal ändern, weil den Machthabern der „Vogelweider“ zu Deutsch klang: Unter dem damaligen Präsidenten Kan. Michael Gamper wählte man nun die lateinische Bezeichnung der Etsch, „Atesis“, als Stamm des neuen Namens und verfeinerte diesen mit einem „th“ und der Endung „a“ – „Athesia“. Was den Faschisten nicht gelang, nämlich die Niederschlagung dieses Sprachrohrs der Südtiroler, schafften im September 1943 die einrückenden Nationalsozialisten über Nacht: Sie deportierten den verantwortlichen Direktor Hochw. Rudolph Posch und den Athesia-Redakteur Friedl Volgger ins KZ Dachau, enteigneten de facto den Athesia-Verlag und setzten stattdessen den regimetreuen „Bozner Verlag“ ein. Nach dem Ende des
Zweiten Weltkrieges gelang es Kan. Michael Gamper mit Hilfe der Alliierten und der Südtiroler Bevölkerung, die Verlagsanstalt Athesia erneut auf- und weiterzubauen. Zeitung, Druck, Buch, Papier, Lehrmittel – in dieser Reihenfolge ist Athesia im vergangenen Jahrhundert gewachsen. Zeitungen wollten die Gründer schaffen und wirtschaftlich fundieren. Ein vielseitiges Unternehmen ist daraus geworden. Nicht zuletzt aufgrund der technologischen Entwicklungen sowie der Veränderungen im Konsumverhalten hat sich die Unternehmensgruppe Athesia in jüngerer Zeit auch in anderen Branchen wie Onlinemedien, Touristik, erneuerbare Energien und Telekommunikation verstärkt engagiert. So zählt die Unternehmensgruppe heute mit rund 900 Mitarbeitern zu den größten und traditionsreichsten Arbeitgebern unseres Landes. Damit ist das Unternehmen eng mit Südtirols Familien, aber auch mit den christlich-sozialen Traditionen und Werten Südtirols verbunden.
Wie der Leiter des Athesia-Personalbüros, Egon Seebacher, bestätigt, wird bei Athesia sehr viel Wert darauf gelegt, junge Menschen kennen zu lernen und diesen berufliche Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. So würde jährlich rund 70 Praktikanten und Ferialkräften die Chance geboten, das Unternehmen kennen zu lernen und berufliche Erfahrung zu sammeln. Regelmäßig würden – so Seebacher – Neuanstellungen aus ehemaligen Praktikanten und Ferialkräften rekrutiert.
Die hohe Identifikation mit der eigenen Tätigkeit sowie das Bewusstsein einer sicheren Arbeitsstelle zählen zu den Hauptgründen, für welche die „Verlagsanstalt Athesia AG“ gemeinsam mit anderen Südtiroler Betrieben die Auszeichnung „Bester Arbeitgeber Südtirols 2013“ erhalten hat. Angehende Führungskräfte werden in der Regel aus den internen Reihen rekrutiert. So sind doch einige Spitzenpositionen im Unternehmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt, welche seit vielen Jahren im Unternehmen tätig sind, ihr „Handwerk“ bei Athesia gelernt und mit viel Fleiß zusätzliche Führungsqualitäten entwickelt haben. Nach 125 Jahren Firmengeschichte, zwischen Tradition und Innovation, legt das Unternehmen nach wie vor großen Wert darauf, dass die Vielfalt in den verschiedenen Geschäftsbereichen mit dem Auftrag der Gründungsväter, sich rund um unser Volk und unsere Heimat einzusetzen, im Einklang steht.
… Benjamin Rauch, welcher seit seiner Jugend bei Athesia arbeitet und mit seinen jungen 35 Jahren die Personaleinsatz- und Produktionsplanung von knapp 100 Personen in seiner Funktion als Betriebs- und Produktionsleiter der Athesia Druckerei Bozen verantwortet.
Radius: Herr Rauch, was schätzen Sie speziell bei Ihrem Arbeitgeber Athesia?
Benjamin Rauch: Gewachsen aus den traditionellen Bereichen Zeitung und Druck hat Athesia über Jahrzehnte die Geschichte des Landes Tirol mitgeprägt. Entsprechend spannend ist es in einem so traditionsreichen Unternehmen mitzuwirken. Mittlerweile zählt Athesia zu den größten Arbeitgebern des Landes und immer mehr öffnet sich das Unternehmen auch neuen Geschäftsfeldern wie z.B. der Telekommunikation. Die Tätigkeitsfelder der Unternehmensgruppe sind sehr vielseitig und vielseitig sind auch die Möglichkeiten sich beruflich einzubringen und zu verwirklichen.
Radius: Wie war Ihr beruflicher Werdegang bei Athesia?
B. Rauch: Nach dem Abbruch der Oberschule kam ich eigentlich durch Zufall zu Athesia. Nach Abschluss der Lehre und einigen Jahren Tätigkeit als Medienoperator kehrte ich nochmals an die Schulbank zurück. In München erlangte ich die Hochschulreife und den Abschluss als „Druckund Medientechniker“. Zurück bei Athesia war ich zwei Jahre im Verkaufsinnendienst tätig bis mir die Stelle als Produktionsleiter der gesamten Druckerei angeboten wurde. Hier zeigt sich wie sehr die Firmenleitung auch jungen Nachwuchskräften vertraut, war ich damals mit meinen 26 Jahren doch sehr jung, um solch eine verantwortungsvolle Position zu übernehmen. Vor vier Jahren übernahm ich dann zusätzlich zur Produktionsleitung auch die Betriebsleitung der Druckerei am Weinbergweg.
Radius: Welche Empfehlung können Sie an die Jugendlichen, welche vor dem Eintritt in das Arbeitsleben stehen, geben?
B. Rauch: Die richtige Berufswahl ist nicht leicht. Besonders in jüngster Zeit, in der alles von Wirtschaftskrise spricht und viele Branchen kaum Neuanstellungen verzeichnen, sollte die Wahl von Ausbildung bzw. Beruf wohlüberlegt sein. Trotz aller wirtschaftlichen Aspekte sollte man allerdings immer eine Wahl zugunsten der eigenen Interessen und Fähigkeiten treffen. Gleichzeitig sollte aber auch der Bedarf am Arbeitsmarkt berücksichtigt werden. Interessante Berufschancen sehe ich z.B. in technischen Berufen, wo ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften eindeutig festzustellen ist.
Benjamin Rauch
Gesucht: ambitonierte Mitarbeiter
Tirols attraktivster Arbeitgeber „TIROLER VERSICHERUNG“ sucht auch 2013 neue Mitarbeiter. In kaum einer Branche ist der Unternehmenserfolg derart eng mit der Qualität der Mitarbeiter verbunden, wie in der Versicherungsbranche.
Die TIROLER VERSICHERUNG handelt auch dementsprechend und baut ganz gegen den Branchentrend den Kundenservice laufend aus. Allein im Jahr 2012 konnte der Personalstand des Unternehmens um 28 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erweitert werden. Als attraktiver Arbeitgeber in Nord-, Ost- und Südtirol bietet die TIROLER motivierten Menschen die Möglichkeit, im Team des einzigen tirolweit vertretenen heimischen Universalversicherers tätig zu werden.
Erfolgskurs garantiert
Aufgrund der Erfolgsbilanz der TIROLER VERSICHERUNG werden im heurigen Jahr weitere qualifizierte Stellen ausgeschrieben und besetzt. „Wir sind überzeugt, dass die Zukunft erfolgreicher Versicherer in einer bestmöglichen Beratung und Betreuung durch hochqualifizierte Mitarbeiter vor Ort liegt“, so Alois Kaiser, Landesdirektor der TIROLER VERSICHERUNG in Südtirol. „Deshalb werden wir auch weiterin unser Team in Südtirol vergrößern“, so Kaiser. Die TIROLER bietet ihren Mitarbeitern hoch qualifizierte Arbeitsplätze, ein breit gestreutes Aufgabengebiet sowie ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir erwarten von unseren Mitarbeitern Selbstständigkeit im Denken und Handeln, Entscheidungsfähigkeit sowie Zweisprachigkeit in Deutsch und Italienisch. Im Gegenzug bieten wir ein sehr gutes Betriebsklima, top ausgestattete Arbeitsplätze in modernen, hellen, großzügigen Büroräumlichkeiten und Karrierechancen, sowohl in Südtirol als auch in Nordtirol“, so Landesdirektor Kaiser.
Die Mitarbeiter der TIROLER VERSICHERUNG werden mit umfangreichen Vollmachten ausgestattet und erfüllen nahezu alle Kundenanliegen direkt vor Ort. Auch Schäden werden inzwischen direkt in der Landesdirektion in Bozen erledigt. Darüber hinaus sichert die TIROLER durch ein umfassendes Netz an kompetenten Beratern in den Agenturen eine überdurchschnittliche Betreuungsqualität.
Das MCI Management Center Innsbruck hat sich mit seinem international ausgerichteten Studien- & Weiterbildungsangebot in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft sowie Technologie & Life Sciences einen hervorragenden Ruf in der Hochschullandschaft erworben.
Mit 3000 Studierenden, 800 Lehrenden, 200 Partneruniversitäten, zahlreichen Absolventen und Arbeitgebern in aller Welt sowie laufenden Spitzenplätzen in Umfragen und Rankings hat sich die Unternehmerische Hochschule® zu einer internationalen Benchmark und zum begehrten Partner für Forschung, Lehre und Weiterbildung entwickelt.
MCI-Absolventenanalyse
Dass Qualität kein Zufall ist, sondern Ergebnis langjähriger konsequenter Arbeit, bestätigt die aktuelle MCI Absolventenanalyse 2012/13.
• 97,9 % würden das MCI „auf jeden Fall“/ „weitestgehend“ weiterempfehlen.
• 96,8 % haben sich im Nachhinein betrachtet „auf jeden Fall“/„weitestgehend“ für das richtige Studium entschieden.
• 89,4 % beurteilen die Qualität ihres Studiums als „sehr gut“ oder „gut“.
• 83,0 % beurteilen die Anforderungen während des Studiums als „sehr hoch“/„hoch“. Für 17 % waren die Anforderungen „mittel“ („gering“ bzw. „sehr gering“ wurden nie angegeben).
Quelle: Anonyme Vollerhebung Executive Education 2012 und 2013, Rücklauf 51,9 %; Befragung im Schnitt drei Jahre nach Abschluss des Studiums.
International studieren auf höchstem Niveau
BACHELORSTUDIUM
Biotechnologie
Business & Management
Lebensmittel- & Rohstofftechnologie
Management, Communication & IT Management & Recht
Mechatronik
Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmgmt.
Soziale Arbeit
Tourismus- & Freizeitwirtschaft
Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik
Wirtschaft & Management
Wirtschaftsingenieurwesen
Biotechnologie
Entrepreneurship & Tourismus
International Business International Business & Law
International Health & Social Mgmt. Management, Communication & IT Mechatronik – Maschinenbau
Rohstoff- & Lebensmittelwirtschaft*
Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -mgmt.
Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
EXECUTIVE MASTERSTUDIUM
General Management Executive MBA
Master in Innovation & IPR MSc
Master of Science in Management MSc Internationales Wirtschafts- & Steuerrecht LL.M.
Düster scheinen die Prognosen für die junge Generation, wenn es um eine prestigevolle, befriedigende und gleichzeitig gut bezahlte Arbeit geht. Doch jeder kann selber etwas für den optimalen Start ins künftige Berufsleben tun. Dies sollte schon im Kindesalter beginnen.
Bildung und Lernen ist die Basis jeden Erfolgs. Schon die Kleinsten werden gefördert, auch wenn die Gedanken um die Chancen im zukünftigen Arbeitsleben noch ganz weit weg sind. Doch auch im Kindergartenalter können bereits die Grundsteine gesetzt werden. Dies beginnt beim Erlernen einer zweiten Sprache, wie auch bei der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Lebensweisen. In Südtirol sind die Bedingungen optimal dafür. Zwei Schulsysteme stehen zur Wahl. Warum also ein Kind, das in einem komplett deutschen Umfeld aufwächst, nicht sofort in den italienischen Kindergarten einschreiben oder die Grund- bzw. Mittelschule bei der jeweils anderen Sprachgruppe absolvieren? Nur
so leben und erleben bereits die Kleinsten die bestehende Realität ihres Heimatlandes und werden in Zukunft weder Sprachprobleme noch Berührungsängste haben. Dies ist die Basis des Zusammenlebens nicht allein in Südtirol, sondern in der ganzen Welt.
Wer hat die besten Chancen?
Gleiche Ausbildung, ähnliche Voraussetzungen oder Erfahrungen – wer wird den Job bekommen? Sicher jener, der mehr „Extras“ vorzuweisen hat. Das sind in der heutigen Zeit unter anderem gute Fremdsprachenkenntnisse. Sie gelten in vielen Firmen oft als Grundvoraussetzung bei der Bewerbung. „Es ist sehr schwer statistisch zu erfassen, aber Rückmeldungen aus Firmen lassen einen Trend erkennen. Bei gleicher fachlicher Basis werden Bewerber mit guten sprachlichen Kompetenzen bevorzugt“, berichtet Stefan Luther vom Landesamt für Arbeitsmarktbeobachtung. Dies treffe vor allem auf international tätige Unternehmen zu. „Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur dafür da, eine Sprache zu erlernen, dabei werden auch Kultur und Verhaltensweisen des Gastlandes vermittelt. Diese internationalen Erfahrungen erweitern den gesamten Horizont“, betont der Amtsdirektor. Bewerber mit guten Sprachkenntnissen tun sich leichter auf dem Arbeitsmarkt, dennoch spielen viele andere Faktoren eine ebenso wichtige Rolle. Ohne technologische Kenntnisse und die perfekte Beherrschung des Computers sieht es in allen Bereichen ziemlich düster aus.
Ausreichend Möglichkeiten schaffen
Heute haben Mädchen und Jungen gleich gute Chancen einen Ausbildungs-, Studien oder Arbeitsplatz zu finden. Allein die Leistung zählt. Auch Flexibilität, die meist nicht angebo-
ren, aber erworben werden kann, indem man Angebote, die einem zur Verfügung stehen, wahrnimmt. In Südtirol wird Einiges angeboten, um die Zweitsprache und Fremdsprachen gut zu erlernen. „Junge Leute können Fremdsprachen im Ausland erlernen und werden vom Land mit einem Tagessatz von bis zu 65 Euro unterstützt. In der Oberschule ist diese Möglichkeit besonders beliebt und wird viel genutzt. Komplette Klassen entscheiden sich inzwischen für einen mehrwöchigen Besuch eine Sprachschule im Ausland“, berichtet Günther Andergassen, Direktor des Amtes für Bildungsförderung. Auch die Region ermöglicht ganzjährige Sprachaufenthalte im vierten Oberschuljahr im europäischen Ausland, von den Schulen selbst wird der Schüleraustausch innerhalb Italiens organisiert. Vom Land werden zudem Stipendien für Studenten bereitgestellt, um jedem ein Studium im In- oder Ausland zu ermöglichen. Dazu zählen auch die Spezialisierungen nach dem Master sowie das Doktorats-Studium.
SEL isch wohr: 97% Kundenzufriedenheit
HARTL HAUS verbindet Intelligenz mit Qualität beim Bauen. Über 115 Jahre Erfahrung, höchste Qualitätsstandards, absolute Planungsfreiheit und führende Kundenzufriedenheit zeichnen den Qualitätsführer im Fertighausbau aus. Nicht ohne Grund haben sich bereits weit über 40.000 Bauherren für ein HARTL HAUS und damit allerbeste Qualität entschieden.
SEL isch fix: Qualität zum Festpreis.
Mehr Informationen über Ihr individuelles Traumhaus erhalten Sie auf www.hartlhaus.it oder in unserem Verkaufsbüro in Meran.
BAUEN
Praktikum als Einstieg in den Job
Mit 25 Jahren ist Simon Brugger bereits voll ins Arbeitsleben integriert. Seit knapp zwei Jahren arbeitet er als Berater für Fusionen und Übernahmen von Unternehmen an der Rabobank in Utrecht. Nach einer deutschsprachigen Schulausbildung und der Matura am Realgymnasium Bozen entschied er sich für das Studium an der Mailänder Wirtschaftsuniversität Bocconi. „Über die Universität wurde mir ein Auslandssemester in Seattle ermöglicht. Die dort erworbenen Englischkenntnisse spielten eine wichtige Rolle für meine Tätigkeit als M&ABerater, wo das gesamte Tagesgeschäft auf Englisch abgewickelt wird“, berichtet er. Das Interesse am Berufsbild weckte während des Masterstudiums ein dreimonatiges Praktikum bei der Rabobank mit darauffolgendem Einstiegsangebot. Kurz vor dem Abschluss an der Bocconi im Oktober 2011 begann Simon daraufhin seine berufliche Laufbahn als M&A-Berater. Seither arbeitete er bereits an mehreren erfolgreichen Transaktionen in verschiedenen europäischen Ländern.
Flexibel und offen ab Kindesalter
Das Studium an der Universität Bozen steht kurz vor dem Abschluss, doch neben ihrer Ausbildung in Economics & Management steht Marita Wimmer auch in der Redaktion im Fulltime-Job ihre „Frau“. Flexibel zeigt sie sich in vielen Bereichen: Verkauf, Koordination oder Text. Dies ist kein Zufall, meint sie, denn diese „Begabung“ musste sie bereits mit drei Jahren erlernen. Da ging es ohne jegliche Grundkenntnisse in den italienischen Kindergarten, die italienische Grundschule schloss sich an. Der Mittelschule im Mariengarten folgten drei Jahre am Realgymnasium in Bozen. Danach wechselte sie ans ITI Scientifico Tecnologico, da ihr die zu starke humanistische Ausrichtung am Wisslyz nicht zusagte. „Ich musste drei Aufnahmeprüfungen bestehen und in mehreren Fächern den Stoff von drei Jahren nachholen. Dies war anstrengend, lief aber problemlos. Ich bin sehr selbstsicher geworden, denn ich habe gemerkt, zu was ich alles in der Lage bin“, berichtet sie. Ein weiterer Vorteil, der ihr jetzt auch im Beruf zugute kommt ist die perfekte Beherrschung der italienischen Sprache in Wort und Schrift. Nach zwei Jahren BWL-Studium in Wien setzte sie ihr Studium in Bozen fort. „Die Erfahrungen meiner Schulzeit haben mich geprägt, für Neues geöffnet und mir vor allem zu Flexibilität verholfen. Auch wenn mein Englisch nicht perfekt ist, bin ich verhandlungssicher bei internationalen Werbekunden“, betont sie.
Sprachen als Basis, mit Selbstinitiative zum Ziel An der Doktorarbeit wird bereits gearbeitet, auch wenn Alexander Haumer noch voll im Praktikum steckt. Er studiert seit 2008 in Salzburg Medizin und absolviert momentan sein praktisches Jahr. Nach sechs Monaten Arbeit im Forschungslabor und einem einmonatigen Praktikum in der Mayo-Clinic in Rochester Minnesota, folgten ein Monat an der Universitätsklinik in Salzburg und zwei Monate am Universitätsspital Basel. Jetzt geht es weiter ins Klinikum rechts der Isar nach München. „Dies wäre alles auch in Salzburg möglich gewesen, aber ich habe versucht, viele Erfahrungen zu sammeln und mir Orte anzuschauen, die potenziell als zukünftiger Arbeitsort in Frage kämen. Das erhöht die Chancen“, meint er. Nach dem Abschluss im Juni soll noch ein Doktorats-Studium angeschlossen werden. Sprachen bereiten ihm keine Probleme. Vom Kindergarten bis zur Mittelschule besuchte er die italienischsprachige Marcelline-Schule in Bozen, das Abitur legte er am Realgymnasium Bozen ab. Bereits mit 15 Jahren ging es für drei Monate nach Costa Rica, im Jahr darauf zwei Monate nach England. „Heutzutage muss man offen und flexibel sein. Sprachkenntnisse bilden die Basis und erleichtern sehr viel. Es kommt darauf an, wohin man will. Und dann muss man selber etwas tun, um sein Ziel zu erreichen“, betont Alexander.
Wechsel auf eine italienische Uni Deutsche Schule und das vierjährige Studium in Innsbruck haben bisher das Leben von Franziska Niedrist geprägt. Nach dem Bachelor in Archäologie studiert sie jetzt Geschichte und wird auch dieses Studium in Kürze abschließen. „In meiner Schulzeit gab es Angebote für individuelle oder Sprachaufenthalte im Ausland mit der Klasse. Wir haben diese nie genutzt. Ich würde nach meinem Studium gerne in Südtirol arbeiten, aber es wird nicht einfach sein, einen Job zu finden“, weiß sie. Deshalb zieht sie in Erwägung, auch wegen der nötigen guten Sprachkenntnisse, den Master an einer italienischen Universität zu absolvieren.
Simon Brugger
Marita Wimmer
Alexander Haumer
Franziska Niedrist
Zertifikatsverleihung 2012
Beruf & Familie gut vereint
Das Zertifikat „audit familieundberuf“ wird alljährlich Südtiroler Unternehmen zuerkannt, die sich in besonderer Weise für eine Optimierung ihrer familienbewussten Personalpolitik einsetzen. In diesem Jahr konnten zehn Unternehmen die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.
Am 31. Oktober 2012 wurde im Palais Widmann der Sinfotel GmbH, der Apparatebau Gronbach GmbH, dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, der OberAlp AG, der ProMinent Italiana GmbH, der Unternehmensgruppe Leitner mit der Leitner AG, Prinoth AG und Leitwind AG, dem Biokistl Südtirol, Mein Beck KG, der Kunstdünger GmbH und SiMedia GmbH von Landesrätin Sabina
Kasslatter Mur, Landesrat Roberto Bizzo und Handelskammerpräsident Michl Ebner das Zertifikat "audit familieundberuf" verliehen. Damit werden die Unternehmen für ihre familienfreundlichen Maßnahmen, insbesondere für die Bemühungen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ausgezeichnet.
Hilfe bei der Optimierung und Umsetzung
Einmal im Jahr wird dieses europaweit anerkannte Managementsystem verliehen, 30 Südtiroler Unternehmen wurden bisher damit ausgezeichnet. Sie wenden sich dafür an die Landesabteilung für Handwerk, Industrie und Handel, die seit 2008 mit der Handelskammer für die Anerkennung zuständig ist. Das Managementinstrument „audit familieund-
Vertreter der Unternehmen, welche 2011 das Zertifikat „audit familieundberuf“ erhalten haben.
beruf“ wird bereits seit dem Jahr 2004 verliehen, unterlag damals noch dem Assessorat für Sozialwesen. Ziel ist es, individuelle Lösungen für eine erfolgreiche Gesamtstrategie in allen Branchen und jegliche Betriebsgrößen zu entwickeln. Die Unternehmen werden mittels einer systematischen, dokumentierten und objektiven Bewertung analysiert, die eine nachhaltige, familienorientierte Personalpolitik für Organisationen und Unternehmen fördert.
Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Motivation der Mitarbeiter in den zertifizierten Unternehmen höher ist, mehr Leistungs- und Einsatzbereitschaft gezeigt wird und die Abwesenheitsquoten und Mitarbeiterfluktuationen entscheidend niedriger ausfallen. Dies bedeutet für die Unternehmen selbst eine bedeutend höhere Wettbewerbsfähigkeit am Markt.
Manchmal sind es relativ kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: „Babyzeit“ für Väter bei der Fa. Oberrauch, flexible Arbeitszeiten im Sanitätsbetrieb Bozen, Erste-Hilfe-Kurse für Eltern der Firma Hoppe, Bügelservice für die Mitarbeiter der Firma Apparatebau Gronbach oder Hilfe bei der
Betreuung von Angehörigen durch die Firma Kunstdünger tragen enorm zur Mitarbeiterzufriedenheit und erhöhten Einsatzbereitschaft bei.
Das in Südtirol angewandte Audit richtet sich nach dem „european work & family audit“, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung aus Deutschland. Die Unternehmen mit dem Zertifikat „audit familieundberuf“ erhalten bei der Wirtschaftsförderung einen Zuschlag von fünf Prozent bei Investitionen, die Kosten für die Einführung des Audit werden mit einem Beitrag von bis zu 60 Prozent gefördert.
Familienfreundlicher Internetprofi
SiMedias Geschichte ist eng mit jener des Internets verbunden. Was klein und unscheinbar begann, hat sich zu einer vielschichtigen und alltäglichen Realität entwickelt. Glücklich, wer sich in dieser komplexen Welt auf einen kompetenten Partner verlassen kann.
Das World Wide Web passt heute in jede Hosentasche, begleitet uns auf Schritt und Tritt. Ein Umstand, der Wirtschaftstreibenden gänzlich neue Werbemöglichkeiten eröffnet, aber auch Risiken birgt. Und beides gilt es in unserer schnelllebigen Zeit fachkundig einzuschätzen. Ganz so, wie das SiMedia mit seinen 20 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen seit nunmehr über 15 Jahren für seine Kunden erfolgreich umsetzt. Damit dies gelingt, bedarf es motivierter Teammitglieder, die das Internet leben – Tag für Tag – und ein ideales Arbeitsumfeld vorfinden. Die Anforderungen der Mitarbeiter und deren Familien werden eng in die betrieblichen Abläufe eingebunden und so kann das junge Team um Geschäftsführer Reinhold Sieder erfolgreiche Kundenprojekte realisie-
Reinhold Sieder: „Um gemeinsam erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen und Mitarbeiter enger zusammenrücken. Es gilt, im Konsens ein ideales Arbeitsumfeld zu schaffen.“
ren. 2012 wurde SiMedia von der Provinz Bozen und der Handelskammer das Zertifikat „audit familieundberuf“ überreicht, als erstem Unternehmen im Pustertal. SiMedia gehört infolgedessen nicht nur zu den erfolgreichsten Internet- und Online-MarketingAgenturen Südtirols, sondern auch zu den familienfreundlichsten Betrieben des Landes.
Das Terra Institute in Brixen wurde vor kurzem von den Vereinten Nationen (UNO) und deren Universität in Yokohama (Japan) als offizielles Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung ernannt. Weltweit gibt es lediglich 120 derartige Kompetenzzentren, welche offiziell das Logo der Vereinten Nationen verwenden und sich als sogenanntes RCE – Regional center of expertise on education for sustaniable developement – betiteln dürfen. In Italien ist Terra bisher das einzige Institut dieser Art.
Das Terra Institute – vor drei Jahren von Evelyn Oberleiter und Günther Reifer gegründet – forscht, lehrt und berät Unternehmen in Richtung eines neuen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Unternehmensmodells. Dafür hat man ganz spezielle Methoden und Konzepte entwickelt, welche mittlerweile in einer Vielzahl von Terra Büros (Berlin, Stockholm, Zürich, Graz, München, Verona) angewandt werden und Unternehmen und Gemeinden neue Denkmodelle beibringen und umsetzen. Dies und die jährlich stattfindenden Tage der Nachhaltigkeit „think more about“ waren mit
unter ausschlaggebend für die Vergabe des Zertifikats ans Terra Institute, wobei der Akkreditierungsprozess der UNUniversity sich über ein ganzes Jahr erstreckte.
Netzwerk für Jedermann
Bei Terra sieht man die Auszeichnung als Impuls, ein Netzwerk aufzubauen, bei dem jede(r) mitmachen kann und soll. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Teilen Südtirols, Tirols und dem Trentino (Europaregion Tirol) können und sollen sich einbringen. Ziel ist es, individuelle und gesellschaftliche Lernprozesse bei Unternehmern, Führungskräften und Bürgern und Bürgerinnen im Hinblick auf nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweisen anzuregen und die notwendigen Transformationsprozesse in Gang zu setzen.
Viele regionale Strukturen haben sich bereit erklärt sich im Netzwerk mit einzubringen, u. a. die Freie Universität Bozen, Universität Innsbruck, Eurac – Europäische Akademie, Bildungshaus Kloster Neustift, HdS (Haus der Solidarität), OEW (Organisation für eine solidarische Welt), Ökoinstitut, Stadtgemeinde Brixen, Büro der Europaregion Tirol und Landeshauptmann Luis Durnwalder.
Die diesjährigen Tage der Nachhaltigkeit finden vom 23.-26. Mai statt. Über 30 Referenten haben ihr Kommen bereits bestätigt. Unter anderem werden in Brixen Helena NorbergHodge (Ökonomie des Glücks), Christian Felber (Gemeinwohlökonomie), Gerhard de Haan (Zukunftsforscher), Niko Paech (Postwachstumsökonomie), Maurizio Pallante (Decrescita Felice), Kathrin Hartmann (Autorin) und noch viele weitere Referenten erwartet. Bei der Podiumsdiskussion am Donnerstagabend werden auch namhafte Südtiroler Unternehmer zu Wort kommen und zum diesjährigen Thema „die Kunst der Freiheit“ diskutieren.
Weitere Informationen unter www.terra-institute.eu oder www.thinkmoreabout.com
Günther Reifer und Evelyn Oberleiter
Das Seniorenheim der offenen Türen
Ein Seniorenheim ist mehr als eine soziale Einrichtung. Auf der einen Seite werden ältere Mitbürger gepflegt, auf der anderen Seite werden Arbeitsplätze geschaffen und so regionale Wertschöpfungsketten aufrechterhalten. Dass Seniorenheime nicht isolierte Einrichtungen sind, beweist die Stiftung Griesfeld in Neumarkt, wo der Kontakt zur Außenwelt bewusst gelebt wird.
Direktorin Cornelia Ebner erklärt, dass die Stiftung Griesfeld in Neumarkt zwei Seniorenheime und 14 Seniorenwohnungen betreut. 120 Arbeitsplätze, 60 Prozent davon Teilzeitstellen, sind dadurch geschaffen worden. Vor allem Frauen haben in den Bereichen Sozial- und Pflegebetreuung, Küche, Raumpflege und Verwaltung einen Arbeitsplatz in der Region, in der sie auch leben, gefunden.
Grundfinanzierung aus dem Kerngeschäft
Die Stiftung Griesfeld ist für die Gemeinden Neumarkt, Montan, Aldein, Altrei und Truden zuständig. „Wenn noch Plätze frei sind, dann kommen auch Personen aus anderen Gemeinden zum Zug. Denn leere Plätze nützen niemandem.
Und die können wir uns auch nicht leisten.“ Der laufende Betrieb finanziert sich zur Gänze aus den Tagessätzen der betreuten Senioren und aus der Zusatzleistung Schulausspeisung, die Griesfeld übernommen hat.
Keine Besuchszeiten
In Griesfeld steht die Menschlichkeit und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt. Die Seniorenheimbewohner sind immer noch Teil des aktiven Lebens und die Kooperation mit den Angehörigen wird groß geschrieben. So gibt es hier keine Besuchszeiten. „Wenn jemand seinen Angehörigen oder Freund besuchen will, dann kann er das. Zu jeder Zeit.“ Das Ergebnis ist viel Bewegung und Leben im Haus. Und so soll das nach Ansicht der Direktorin auch sein.
Tradition und Rituale
Die Mitarbeiter bemühen sich, die Menschen individuell zu betreuen. Jeder hat seine eigene Geschichte und das Leben vieler Senioren dreht sich nach dem gelernten Jahresablauf. Was viel mit Brauchtum und Tradition zu tun hat. Deshalb ist man glücklich darüber, dass die Neumarkter und Montaner Traditionsvereine immer wieder zu Gast sind und sich Rituale eingebürgert haben.
Denn mit einem alten Vorurteil möchte man brechen: nämlich dass das Seniorenheim ein Abstellgleis ist, in das man abgeschoben wird. Die Offenheit des Hauses ist ein Erfolgsversprechender Ansatz in diese Richtung.
Was tun, wenn der Schuh drückt, die Nägel eingewachsen sind oder die Hühneraugen schmerzen? Für all diese Fragen ist der Podologe der richtige Ansprechpartner. Die Füße müssen das Gewicht des ganzen Körpers tragen, da darf nur der Fachmann Hand anlegen.
Vor allem ältere Menschen, die an Diabetes oder Rheuma leiden, haben große Fußprobleme und benötigen einen Podologen. In Südtirol gibt es aber nur vier ausgebildete Podologen. Benötigt würden aber viel mehr, daher ist 2011 an der Claudiana in Bozen ein Studiengang gestartet. Die ersten 16 Studenten werden im November 2014 das Studium mit einem Laureat abschließen, dann startet der nächste Kurs. Geplant ist auch ein zweijähriger Spezialisierungskurs für Haltungsschäden und Posturologie. „Kieferprobleme, Hüftprobleme und Probleme an der Halswirbelsäule wirken sich auf den Fuß aus und umgekehrt haben Fußprobleme Auswirkungen auf die Hüfte“, zeigt Eduard Egarter-Vigl, wissenschaftlicher Leiter der Claudiana, auf.
Dreijährige Ausbildung an der Claudiana
Das Studium der Podologen dauert drei Jahre. Partneruniversität ist die Universität “La Sapienza“ in Rom. Über die Hälfte des Studiengangs ist dem Praktikum vorbehalten, der theoretische Unterricht ist mehr auf die ersten Semester konzentriert. Selber Hand am Patienten anlegen dürfen die Studenten erst im dritten Studienjahr. Im theoretischen Unterricht werden u. a. Fachkompetenzen in den Fächern Anatomie des Fußes, Physiologie, angewandte Biologie und Mikrobiologie erworben. Auch Sozialkompetenz wird vermittelt. „Empathie ist für den Podologen ganz wichtig, die Patienten müssen sich verstanden fühlen“, betont Oskar Unterfrauner, der Koordinator des praktischen Unterrichts.
Neues didaktisches Podologie-Ambulatorium Seit Ende Jänner ist am G’scheibten-Turm-Weg 18 das Ambulatorium für den praktischen Unterricht in Betrieb. Die Studenten erweitern unter Anleitung erfahrener Podologen am Patienten ihre praktischen Kenntnisse. Die Behandlung ist für die Patienten derzeit noch kostenlos. (Anmeldungen: mittwochs 9-12 und 15-17 Uhr unter 366 911 81 66). „Jetzt wird die Struktur nur an zwei Tagen für die Didaktik genutzt. Künftig wollen wir sie gemeinsam mit dem Krankenhaus und dem Verband der Podologen als interdisziplinäres Therapiezentrum führen und an drei Tagen zur kostenpflichtigen Behandlung von Patienten öffnen“, bestätigt Egarter-Vigl. Die Podologen mit Universitätstitel können eine eigene Praxis eröffnen aber auch in Konvention mit dem Land in Altersheimen und Altenzentren arbeiten. „Unsere jungen Podologen sollten sich vor allem in den Tälern niederlassen, dort ist der Bedarf besonders groß. Wenn mehrere gemeinsam ein Studio eröffnen, sind die Kosten geringer und jeder kann sich spezialisieren“, wünscht sich Unterfrauner.
„Ich bin kein Ökofuzzi“
Nein, Etiketten lässt er sich nicht gerne anhängen. Weder Idealist, noch Weltverbesserer, noch Spinner mit rosa Brille. Thomas Klauser, Direktor des Instituts für Innovative Technologien, IIT, dass in Südtirol u. a. die Wasserstofftechnik vorantreibt, sieht sich als Realist.
Der 43-jährige Biologe ist 2006 nach Südtirol zurückgekommen. Ein Ex-Auslandssüdtiroler: „Ich hatte eine gute Position, aber der Versuchung beim Aufbau neuer Technologien im Dienst der Nachhaltigkeit ganz vorne mitzutun, konnte ich nicht widerstehen.“ Eine tolle Chance, ein hohes Risiko und ungemein spannend. Bis heute hat er es nicht bereut. Keinen Tag.
Die Spezialgebiete von Klauser, der im Schlerngebiet aufgewachsen ist, sind Ökologie, Mikrobiologie und Umwelttechnik. Und als Experte ist er alles andere als optimistisch, was die Zukunft unseres Planeten anbelangt. „Es sei denn, wir haben den Mut, radikale Schritte zu setzen.“ Radikale Schritte heißt die Abkehr von fossilen Brennstoffen. „Aber einfach ist das nicht, da stehen starke Lobbys dahinter und wir haben es mit Monopolisten zu tun!“ Für gut 20 Jahre, so Klauser, werden herkömmliche und alternative Energiequellen noch nebeneinander existieren. „Aber das Gleichgewicht wird und muss sich immer mehr zugunsten letzterer verschieben.“
Sicher, auf dem Weg dorthin sind noch ein paar Probleme zu lösen. Wie zum Beispiel das Speichern von Energie aus natürlichen Quellen wie Wasser, Sonne und Wind. „Derzeit verpuffen tausende von Gigas an Energie ungenutzt, weil wir sie nicht speichern können; damit könnte man zigtausende von Autos betreiben.“ Aber Thomas Klauser zweifelt nicht daran, dass es soweit kommen wird.
Das Institut für Innovative Technologien, IIT
Das IIT ist eine Institution ohne Gewinnabsichten und fungiert als Schnittstelle zwischen öffentlicher Verwaltung, Forschungseinrichtungen und lokaler Wirtschaft, um Projekte im Allgemeininteresse zu organisieren und durchzuführen. Zu den Aufgaben des IIT gehörten die Erforschung, Koordinierung, Projektierung, Implementierung und Anwendung von neuen Erkenntnissen und Technologien vor allem in den Bereichen Umwelttechnik, Regionale Entwicklung, Lokale Wertschöpfung, Sicherheitstechnik, Qualitätssysteme, Energie, Wissenstransfer. Das IIT setzt sich aktuell aus folgenden Institutionen und Unternehmen zusammen:
Autonome Provinz Bozen (20 %), Brennerautobahn AG (20 %), Leitner AG (20 %), SEL AG (20 %), SGS Hydrogen Srl (13,97 %), GPI Srl (5,0 %), Eurac (1,03 %)
Präsident: Walter Huber, Direktor: Thomas Klauser
Welche Welt hinterlassen wir den kommenden Generationen?
Der Wissenschaftler mit dem Aussehen eines naturverbundenen Sonnyboys hat keine Kinder. „Ganz bewusst. Bis ich Kinder in die Welt setze, muss noch viel passieren. Es ist höchste Eisenbahn. Die Abgase unserer Autos machen krank, der Klimawandel macht sich auch in Südtirol bemerkbar und generiert immer höhere Kosten ...“ Als Pessimist will er deshalb aber nicht gelten, als verantwortungsbewusster Zeitgenosse schon. Thomas Klauser, Tom für die Freunde, kann jedenfalls jeden Abend in den Spiegel schauen. „Mein Anspruch an mich selbst ist, dasselbe zu geben, was ich nehme.“ Mit seinem Einsatz für die Entwicklung und Verbreitung der Wasserstofftechnik wird er diesem Ansatz gerecht.
Der Traum vom H2-Auto und grenzübergreifendem Tankstellennetz
Allerdings geht es langsamer voran, als erhofft. Vor zwei Jahren träumten er und seine Kollegen im IIT davon, schon 2013 mit Wasserstoffautos zwischen Südtirol, Österreich, Deutschland und Norditalien unterwegs sein zu können und bereits ein grenzübergreifendes H2-Tankstellennetz aufgebaut zu haben. Seinen alten, nachgerüsteten Seat Leon hat er immer noch nicht eingetauscht, weil sein nächstes Fahrzeug Wasserstoff tankt. Also doch ein Optimist!
„Mein Konzept ist: Nachhaltigkeit heißt nicht Verzicht. Auf Mobilität wird heute keiner mehr verzichten. Wir müssen als Experten dafür sorgen, dass die neuen Technologien akzeptabel und bezahlbar sind“, erklärt Klauser seine und die Philosophie des Instituts, für das er arbeitet. Wenn er nicht arbeitet, dann sportelt der Direktor des IIT gerne. Früher waren das Sportklettern und Downhill-Mountainbiken. Heute überquert er Alpenpässe. Privat trennt er seinen Müll, achtet beim Konsum auf Entfernungen, ist aber auch gerne mobil und ein (fast) perfekter Heimwerker. Ein ganz normaler Zeitgenosse also, mit einem Auge auf die Zukunft.
Thomas Klauser
Chance of change
450 Jugendliche informierten sich bei der „Begegnung Schule-Unternehmen“ am 22. März in Meran. Veränderungen bergen Risiko in sich und sind häufig auf den ersten Blick unbequem. Andererseits bieten Veränderungen eine ganze Reihe von Chancen und Möglichkeiten, die es mutig zu nutzen gilt. Dies machten die drei Referenten von den Firmen HOPPE AG, Zeppelin Group GmbH und Dr. Schär AG den deutschen und italienischen Oberschülern aus Meran klar, die der Veranstaltung in der Turnhalle der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ beiwohnten. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der diesjährigen „Begegnung Schule-Unternehmen“ im Burggrafenamt und im Vinschgau, die der Unternehmerverband in enger Zusammenarbeit mit den Schulen organisiert hat. In den vergangenen Wochen haben über 650 Ober- und Berufsschüler im Burggrafenamt und im Vinschgau folgende Mitgliedsunternehmen besucht: Dr. Schär AG, Etschwerke AG, Fuchs J. OHG, HOPPE AG St. Martin und Laas, Ivoclar Vivadent GmbH, Lamprecht GmbH, Moriggl GmbH, Nägele GmbH, Pedross AG, Progress AG, Schweitzer Project AG, Siebenförcher OHG, WMH GmbH, Zeppelin GmbH, Zipperle AG.
Zusätzliche
Chancen für Lehrlinge
Mit dem neuen Lehrlingsgesetz, das unter anderem auf Betreiben des LVH im Vorjahr verabschiedet worden ist, ist neben der Vereinheitlichung der Lehrdauer und der Aufwertung der dualen Ausbildung auch die Möglichkeit eingeführt worden, im Rahmen der Berufsbildung die Matura zu erlangen. Die Bildungslandesrätin hat nun angekündigt, dass bereits im Schuljahr 2014/2015 das erste maturaführende Jahr in der Berufsbildung abgehalten wird. „Wir sind sehr erfreut, dass bereits 2015 die ersten Absolventen diese Reifeprüfung ablegen werden können“, stellt Ronnie Mittermair, Vorsitzender der Junghandwerker, fest.
PRO-Students for Business
Der Studentenverein PRO-Students for Business der Freien Universität Bozen wurde im Jahre 2011 ins Leben gerufen. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Universität mit der realen Wirtschaftswelt enger zu verknüpfen und die Studenten so näher ans Wirtschaftsleben heranzuführen. Im letzten akademischen Jahr wurde bspw. ein Professor der Harvard Universität an die Uni eingeladen. Im März 2013 hingegen referierten Manager führender Südtiroler Firmen, wie Michl Seeber von der Leitner Gruppe sowie Ulrich Ladurner von Dr. Schär, über den Aufstieg ihrer Firma zum Weltmarktführer. Weitere Infos unter: pro-bz.it. Im Bild oben v.l.: Philip Günther, Ulrich Ladurner, Lukas Colleselli, Maximilian Schnabel und Lukas Herbst
Zweite Ausgabe der Export Week gestartet
Damit die heimische Wirtschaft auch in Zukunft erfolgreich wächst, braucht es Exportoffensiven, um neue Märkte zu erkunden und um die sich abzeichnenden Chancen im Ausland zu ergreifen. Aus diesem Grund organisierte die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen vom 16. bis zum 19. April 2013 die sogenannte „Export Week“ mit Experten und Expertinnen aus dem internationalen EOS-Partnernetzwerk, die exportspezifische Beratungen boten und Auskunft zu 20 unterschiedlichen Ländern und Märkten gaben.
Pflegehelfer
sind gesucht
Die Südtiroler werden immer älter und pflegebedürftiger. Der Bedarf an Pflegehelfern in Südtirol ist noch lange nicht gedeckt. Die Pflegeschule am Gscheibter-Turmweg in Bozen bildet jährlich 50 neue Fachkräfte aus. Zugelassen wird, wer innerhalb 31. Dezember 2013 das 17. Lebensjahr vollendet und die Pflichtmittelschule abgeschlossen hat. Der Kurs (Einschreibungen bis Ende Juli: 0471 272 141 oder 907 259 von 9 bis 12 Uhr) sieht 1200 Stunden Unterricht (750 Theorie und 450 Praxis) vor. Gelehrt wird u.a. allgemeine Pflege, Kinderkrankenpflege, psychiatrische Pflege, Hygiene, Erste Hilfe, Anatomie, Psychologie, Soziologie, Ethik und Sterbebegleitung. Angeboten werden auch Spezialisierungskurse für die Pflegehilfe im Operationssaal und in der Psychiatrie.
Burnout ist in!
Burnout ist mittlerweile ein Begriff, den jeder kennt. Wer hat nicht schon einmal nach einem anstrengenden Tag gemeint, er stünde kurz vor dem Burnout? In unserer Leistungsgesellschaft führt derlei Äußerung gar zu Bewunderung und bekräftigenden Statements: „Du bist auch immer so fleißig!“ Nicht ungefährlich meinen Dr. Tanja Corazza (links) und Dr. Michaela Tollo, Leiterinnen vom Psychologischen Zentrum Mensch-Meran. Überforderung bei der Arbeit wird häufig zum Standard erhoben. Einfach nur arbeiten reicht nicht mehr aus. Die Folge ist dann oft ein „richtiges“ Burnout, von dem sich Betroffene nur durch professionelle Hilfe wieder erholen.
Elektro Gostner KG
Software aus der Goethestraße
“Unser Unternehmen entwickelt Freie Software und bietet Dienstleistungen für den Einsatz von OpenSource-Technologie in Unternehmen an“, so beschreibt Präsidentin Elisabeth Trompedeller das Firmenangebot der endo7 GmbH.
Im Sinne einer Full-Service-Agentur kümmert sich die endo7 GmbH um die Bereitstellung, Betreuung und Wartung notwendiger IT-Infrastrukturen und führt projektbezogene Schulungen im Bereich Open-Source durch. Zum Portfolio gehören vor allem die freie selbstentwickelte GROUP-E Collaboration Software und das CMS Content Management System PUBLICIT-E.
Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in ganz Europa setzen Software von endo7 erfolgreich ein. Die größte Hochschule DHBW in Baden-Württemberg mit ca 31.000 Studierenden verwendet GROUP-E um den kompletten Vorlesungsplan landesweit in allen Zweigstellen zu koordinie-
ren. In Südtirol verwenden bereits über 80 Gemeinden und Einrichtungen, wie die Verbraucherzentrale Südtirol und auch große Unternehmen wie Loacker oder Rubner Holzbau Software von endo7: Sie alle vertrauen endo7 und auf Freie Software MADE IN SOUTH TYROL. Weitere Informationen finden Sie unter www.endo7.com
FERCAM: da steckt eine ganze Welt dahinter
Um unsere internationalen Transporte und Logistikleistungen zu organisieren und unseren Kunden einen hochwertigen Service bieten zu können, sind hinter den Kulissen über 700 Büromitarbeiter aus 25 Ländern im Einsatz: Speditionskaufleute, Informatiker, Controller, Marketingspezialisten, Vertriebsmitarbeiter, Buchhalter, …
Als konsolidiertes und zudem expandierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Bozen sind wir auf der Suche nach motivierten und dynamischen Mitarbeitern, die wie unsere LKW etwas bewegen wollen.
Wir sind eine global tätige Unternehmens Gruppe mit Sitz in Vahrn. Innovation ist unsere Stärke und deshalb arbeiten wir an internationalen Projekten und Entwicklungen für mobile Endgeräte. Mit Hilfe unseres einzigartigen Netzwerkes und dank intensiver Betreuung von weltweit aufgestellten Divisionen, decken wir unsere strategischen Geschäftsfelder ab. Durch dieses globale Zusammenspiel fördern wir den Technologietransfer sowie die Distribution der Innovationen in Wachstumsmärkten.
Spannende Aufgaben, fl ache Hierarchien, schnelle Aufstiegschancen – Wir bieten Dir alle Möglichkeiten. Du hast die Freiheit, Dich selbst zu verwirklichen und mit Deinen Ideen etwas zu bewegen. Alles ist möglich. Du musst nur Deine Chancen ergreifen. Das Team, bestehend aus motivierten Mitarbeitern und Teamplayern, freut sich, Dich kennen zu lernen und gemeinsam mit Dir durchzustarten. Jede Menge Spaß und eine tolle Atmosphäre gibt es inklusive.
Bist Du bereit?
Dann sende Deine Bewerbung zusammen mit Deinem nächstmöglichen Eintrittstermin und Deiner Gehaltsvorstellung an Manuel Steger: info@magagroup.eu
Neben einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium verfügst Du über mehrjährige Berufspraxis und nachweisbare Erfolge im Vertrieb und im Marketing; verfügst über eine selbständige, strukturierte und pragmatische Arbeitsweise, hohe Auffassungsgabe und Belastbarkeit. Ebenfalls sind gute Sprachkenntnisse, Begeisterung für innovative Ideen, eine hohe Reisebereitschaft u.v.m. von Vorteil.
Nach abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung, verfügst Du über einen sehr guten Umgang mit den gängigen MS-Office- und Internet-Anwendungen, insbesondere Powerpoint, Word und Outlook, über sehr gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, bist einsatzbereit, flexibel, aufgeschlossen, freundlich und verbindlich im Umgang mit Geschäftspartnern, Vorgesetzten und Kollegen und verfügst über Freude an Teamarbeit.
Hast Du ein Wirtschaftsstudium erfolgreich abgeschlossen? Berufserfahrung im Bereich Finanzen/Controlling? Bist Du an einer selbständigen, strukturierten und pragmatischen Arbeitsweise gewohnt? Dann melde Dich!
Du verfügst über mind. einem Jahr Erfahrung in der iOS-Entwicklung, sehr guten Objective-C Kenntnisse, Begeisterung für innovative Ideen in der App-Entwicklung, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Engagement, gute Kenntnisse im Softwaredesign und einer Leidenschaft für gute Software.
Du verfügst über mind. einem Jahr Erfahrung in der Java-Entwicklung, über sehr gute Java Kenntnisse, Erfahrungen mit SpringMVC und Hibernate, Begeisterung für innovative Ideen und guten Kenntnisse im Softwaredesign.
Dein Curriculum beinhaltet min. ein Jahr Erfahrung in der Android-Entwicklung, sehr gute Java Kenntnisse, Begeisterung für innovative Ideen in der App-Entwicklung, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Engagement, Leidenschaft für gute Software? Dann bist Du bei uns genau richtig! Android Entwickler (m/w)
Product Owner (m/w)
Dein bestehendes Know-how und Interesse für mobiles Internet und Apps, Dein Gespür für gute User Experience und professionelles User Interface Design, Deine große Eigendynamik und hohe Einsatzbereitschaft suchen Wir!
Web Entwickler PHP/Typo3
Du verfügst über fundierte Kenntnisse in objektorientierter Softwareentwicklung, über Erfahrungen in der Entwicklung von Typo3 Extensions und über Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Engagement.
Marketing Leiter (m/w)
Chief Financial Officer (m/w)
Java-Entwickler – Schwerpunkt Spring-MVC (m/w)
iOS Entwickler (m/w)
Sekretärin
Südtirol beim „Fuorisalone“
Ein schicker Trolley, eine flotte Brille, eine moderne Wiege: Das sind einige der außergewöhnlichen Südtiroler Designobjekte aus Holz, die während des Mailänder „Salone del Mobile“ dem internationalen Publikum in einer Ausstellung präsentiert wurden. Die Intention der Veranstalter Business Location Südtirol (BLS), Export Organisation Südtirol (EOS) und Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG): Südtirols hohe Kompetenz im Bereich Holz und Holzverarbeitung zu zeigen und so eine sehr interessante und attraktive Facette des Landes zu erzählen.
KKR – coole Zukunft
Der Kälte- und Klimatechniker montiert und betreut einfache bis sehr komplexe technische Anlagen in Betrieben wie auch in Privathaushalten; in heutiger Zeit mit besonderem Fokus auf energiesparende, umweltfreundliche und wirtschaftliche Systeme. Das Tätigkeitsgebiet erstreckt sich über Branchen wie die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie, Handelsketten, Forschungseinrichtungen, Landwirtschaft und Gastronomie. Typische handwerkliche Fähigkeiten wie Löten und Schweißen sowie Kenntnisse im Bereich der Wärmelehre, der Mess- und Steuerungstechnik und der Elektrotechnik vereinen sich in diesem Berufsbild. Besuchen Sie unsere Homepage unter www.kkr.it.
Rückzahlung der IMU!?!
Die Firma Domino Soc. Coop. aus Bozen, ist sich bewusst, dass solche Versprechungen lediglich im Märchen wahr werden können. Das Unternehmen nimmt sein Kerngeschäft, die Logistik, ernst und bietet den Kunden umsetzbare und konkrete Lösungen. Domino bietet ein breites Spektrum an
flexiblen und zusammenhängenden Lösungen rund um den Logistikprozess an. Diese reichen von der Analyse der internen Logistikprozesse bis zum teilweisen oder kompletten Outsourcing aller Aktivitäten, die zu einem Speditionsprozess gehören. Die Ware wird übernommen, wenn notwendig unter optimalen Temperaturbedingungen gelagert, verpackt und dem Kunden zugestellt. Diese Aufgaben werden natürlich mit höchster Sorgfalt und Präzision erledigt.
Das oberste Ziel des Unternehmens ist es, den Logistikprozess der Kunden zu optimieren und somit zu einer höchstmöglichen Kosteneinsparung in diesem Bereich zu verhelfen. Weitere Infos unter Tel. 0471 095 047 bzw. 335 160 90 99, info@domino.bz.it und www.domino.bz.it.