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Serie A

Erstmals drei Kreise

Serie A-2

Je drei Südtiroler

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 Die Serie A vor der neuen Saison

08 SSV Bozen: Titelfavorit

12 SSV Brixen: Play-off-Kandidat

16 SC Meran: Neuling mit Potenzial

20 Die Konkurrenten im Kreis Nord

23 Das Transferkarussell

24 Italien in der EM-Vorqualifikation

24 Drei Teams im Europacup

25 Südtiroler Trio in der A-2 der Männer

28 Serie A-2 Frauen: Brixen, Taufers, Schenna

30 Trainieren mit einem Champion

Impressum

Eigentümer/Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen; Druck: Athesiadruck, Bozen; Ermächtigung: Landesgericht Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner

Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder | Redaktion: Stefan Peer Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 977 824, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Reinhold Eheim, Christian Stricker, Dolomiten-Archiv | Grafik-Layout: Georg Hochkofler | Infografiken: Josef Markart | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan Produktion/Druck: Athesiadruck Bozen | Auflage: 50.000 Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 10. September

Editorial

Ich weiß nicht, der wievielte Neuanfang dem italienischen Handball in dieser Saison bevorsteht. Doch es ist zweifellos eine Radikalkur, die der Verband der kriselnden Sportart verordnet hat, die der Anfang vom Ende sein kann. Dass die Revolution manchmal auch ihre Kinder frisst – das lehrt uns schon die Geschichte. Sieben Jahre nach der Einführung der längst gescheiterten Eliteliga, geht der Verband in die entgegengesetzte Richtung und hat die beiden höchsten Spielklassen zur einheitlichen Serie A zusammengelegt. Erstmals seit der Einführung der eingleisigen Serie A 1972 wird die Meisterschaft in drei regionalen Kreisen gespielt. Die Zahl der Ausländer wird halbiert und die Kosten werden reduziert, was den Klubs in Krisen wie diesen entgegen kommt. Dass das ohnehin bescheidene Niveau noch weiter sinkt, und Italien international in der Bedeutungslosigkeit dahinsiecht, scheint niemanden in Rom zu stören. Der Gipfel ist es aber, eine Meisterschaft zu organisieren, die für die meisten Klubs gerade sieben Monate dauert und 18 Pflichtspiele vorsieht. Dabei wäre alles so einfach gewesen: Zwei Kreise Nord und Süd, eine Meisterschaft über neun Monate wie in allen etablierten Handball-Ländern Europas, genügend Spiele für die Klubs und fast alle wären zufrieden gewesen. Der Verband hätte mit zwei Staffeln auch den Losentscheid im Play-off-Viertelfinale umgehen könne. Denn, dass nach der Vorrunde Glücksgöttin Fortuna das Achterfeld zusammengestellt, hat mit Sport nichts mehr zu tun und schreit zum Himmel. Da kann man sich eigentlich nur fragen, wer sich diesen Unsinn ausdenkt und warum die in der letzten Sasion gegründete Liga der Vereine so mit sich umspringen lässt?

Stefan Peer, Sportredaktion „Dolomiten“
Stefan Peer

Sparkurs in der neuen Serie A

Zwei Wochen später als in HandballEuropa beginnt übermorgen mit dem Supercup-Spiel zwischen Meister und Pokalsieger SSV Loacker Bozen und Junior Fasano endlich auch die Saison in Italien. Die 44. Italienische Meisterschaft startet dann eine Woche später am 22. September.

Es ist fast nichts mehr so, wie es noch zum Ende der letzten Saison war. Mit dem Rundschreiben am 31. Mai ließ der italienische Verband die

Die Handball-Ehrentafel

Bombe platzen. Die Meisterschaft wurde reformiert und revolutioniert, die erst 2005 eingeführte Eliteliga, deren Namen für mehr Professionalität, mehr Akzeptanz in den Medien und ein besseres Niveau sorgen sollte, endgültig aufgelöst. Die FIGH hat die höchste Spielklasse (Eliteliga) mit der zweiten Liga (bisher Serie A-1) zur neuen Serie A zusammen gelegt. 36 Klubs sollten in drei regionalen Kreisen eine Vorrunde spielen, die besten acht im Play-off den Meister unter sich ausmachen.

Doch statt der erwarteten 36 Klubs (was wenigstens 22 Vorrundenspiele für alle gebracht hätte) haben sich letztlich nur 32 Vereine und nach der Absage von Parma Ende Juli gar nur 31 Klubs gefunden, die in der neuen Serie A spielen wollten. Elf Teams im Süden, je zehn in den Staffeln Nord und Mitte kämpfen bis zum 30. März um die acht Play-off-Tickets. Die Gebühren, die pro Heimspiel zu entrichten sind, hat der Verband um 1000 Euro auf 1400 Euro gesenkt. Durch die regionalen Kreise fallen

Buscaglione

Triest

Triest

Triest

Triest

Scafati

Triest

Triest

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Ortigia

SSV

Gasser

für die meisten Klubs auch die langen Auswärtsfahrten weg. Und auch die Zahl der Ausländer wurde reduziert: Einer statt wie bisher zwei Legionäre (aus einem Nicht-EU-Land oder ein EU-Bürger macht keinen Unterschied) dürfen in jedem Spiel maximal eingesetzt werden. Alle Klubs können in den schweren Zeiten durchatmen und den Gürtel enger schnallen, doch das sportliche Niveau wird weiter sinken. Wenn schon in Italiens höchster Spielklasse im Fußball, einst die beste Liga der Welt, Sparen angesagt ist, dann trifft die wirtschaftliche Krise eine Randsportart wie den Handball umso mehr. Spektakuläre Transfers sind so gut wie ausgeblieben. Statt die vor zwei Jahren eingeführte U-21-Regeln zu verbessern oder auszubauen, wurde diese einfach abgeschafft. Das ist aber noch immer besser, als die Vereine zu verpflichten, vier Nachwuchsspieler aufzustellen – um sie dann in den meisten Fällen auf der Bank schmoren zu lassen.

Bozen klarer Favorit

Einzig Meister Bozen geht mit nahezu der gleichen Mannschaft wie in der letzten Saison das Unternehmen

Titelverteidigung an. Der exzentrische Torhüter Goran Carapina fiel zwar der Ausländer-Reduzierung zum Opfer, aber Manager Stefano Podini hat ganz

Riccardo Trillini, der neue Trainer des SSV Brixen

einfach Nationaltorhüter Vito Fovio aus Noci verpflichtet.

Während Bozen also bestimmt nicht schwächer geworden ist, hat die Konkurrenz Abgänge zu verkraften. Nicht nur Noci, auch Bozens schärfster Rivale und Vizemeister Conversano hat zahlreiche Leistungsträger wie Torhüter Konstantinos Tsilimparis oder die

Torjäger Leonardo Querin (Leoben) und Uelington da Silva (Stiinta Bacau/ Rumänien) abgegeben. Selbst Junior Fasano ist ohne den nach Brixen zurück gekehrten Filiberto Kokuca nicht mehr so stark einzuschätzen wie zuletzt. Von den Halbfinalisten der letzten Serie ist Pressano am ehesten gleichwertig geblieben und hat seine

Michael Pircher (SSV Bozen)
Putignano
Pescara Città S. Angelo Lazio
Pressano
Cingoli
Ambra Poggio a Caiano/Prato
Farmigea Pisa
Conversano
Junior Fasano Noci
Bozens neuer Trainer Alessandro Fusina im Gespräch mit Hannes Innerebner

Nationalspieler Alejo Carrara will mit Sassari im Kreis Mitte um einen Play-off-Platz spielen

Stammsieben gehalten, aber gleich vier wichtige Ersatzspieler verloren. Angesichts der Bozner Übermacht und der prekären finanziellen Lage in Handball-Italien haben viele Vereine auf große Investitionen verzichtet. Aber nicht alles hat sich geändert vor der neuen Meisterschaft. Auch in dieser Saison wird es im italienischen Handball keine Unentschieden geben (Ausnahme im Play-off). Bei einem Remis nach der regulären Spielzeit von sechzig Minuten kommen die Fans wieder in den Genuss eines Siebenmeterwerfens, das dem Sieger zwei Punkte und dem Verlierer noch einen Zähler einbringt. Für den Sieg nach sechzig Minuten gibt es wie gehabt drei Zähler.

Kreis Nord

Die Aufteilung sieht so aus: Im Norden spielen neben Meister SSV Loacker Bozen, mit Halbfinalist Pressano und den Viertelfinalisten Triest und SSV Forst Brixen gleich vier der acht Playoff-Mannschaften der letzten Saison.

Dazu kommen Mezzocorona (eigentlich abgestiegen, aber durch die Reform in der Serie A geblieben), der sportliche Eliteliga-Aufsteiger Cassano, der SC Indata Meran, der den Sprung in die Eliteliga nur um einen Punkt verpasst hatte, die letztjährigen Zweitligisten Emmeti aus Torri (Vicenza), Ferrara und A-2Aufsteiger Mori, der in der höchsten Spielklasse wieder Rovereto heißt und dort auch spielt und damit das sportliche Erbe des Altmeisters antritt, der in den 1970er Jahren mit Triest die Liga beherrscht hat und 21 Jahre nach dem Abstieg 1991 wieder in der höchsten Spielklasse antritt. Die Reform macht es möglich. Ein Play-off-Platz scheint an Bozen vergeben, für das zweite sichere Ticket gibt es mit Pressano, Brixen und Triest drei potenzielle Bewerber.

Kreis Mitte

Sportlich wesentlich anspruchsloser schaut es in Mittelitalien aus. Dort spielen nur zehn Klubs, davon nur drei aus der letztjährigen Eliteliga. Aber

keine einzige Mannschaft, die zuletzt im Play-off gespielt hat.

Ambra ist schwächer geworden und wird sich ebenso wie Bologna (2011 noch Vizemeister) und Ancona vor den letztjährigen Zweitligisten Carpi und Romagna Imola in Acht nehmen müssen. Diese beiden Klubs sind die Favoriten auf den Staffelsieg. Aus der zweiten Liga 2011/12 sind nur noch der Insel-Klub Sassari (mit Alejo Carrara und Javier Grande ebenfalls ein Play-off-Anwärter) und Casalgrande dabei, der den symbolischen Titel Nuova Era (Neue Ära) trägt. Cingoli, Farmigea aus der Toskana und Castenaso (Bologna) waren zuletzt drittklassig.

Kreis Süd

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Im Süden tummeln sich mit dem fünffachen Meister Conversano (zuletzt in einer spannenden Finalserie an Bozen gescheitert), Halbfinalist Junior Fasano und Viertelfinalist Noci drei Klubs aus Apulien, die zuletzt um den Titel

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gespielt haben. Teramo ist der vierte Eliteliga-Klub in diesem Kreis, in dem die Traditionsklubs Gaeta, Fondi und Lazio Rom ebenso vertreten sind wie Chieti, Città S. Angelo, CUS Palermo als einziger Vertreter der einst dominierenden Region Sizilien, und der A-2-Klub Putignano. Conversano

wird sich mit Fasano um Platz eins duellieren und scheint leichte Vorteile zu haben. Noci wird es nach dem Spieleraderlass im Sommer schwer haben, das dritte, sichere Play-offTicket zu holen. Dafür kommen auch Teramo und der ambitionierte Klub aus Fondi in Frage.

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Ninnì D‘Alessandro gilt mit Vizemeister Conversano als Favorit im Kreis Süd
Filiberto Kokuca ist nach fünf Jahren in Apulien wieder „daheim“ in Brixen

SSV Bozen: Keine Rivalen in Sicht

Vor einem Jahr war der SSV Loacker Bozen ausgezogen, im italienischen Handball neue Maßstäbe zu setzen. Das ist dem Klub eindrucksvoll gelungen. Der Klub der ersten Stunde hat das „Double“ gewonnen – und ist in der neuen Saison mehr denn je der Favorit, auf alles was es auf dem „Stiefel“ zu gewinnen gibt.

Dennoch musste Nikola Milos nach zwei erfolgreichen Jahren in der Talferstadt seine Koffer packen. „Es gab gewisse Spannungen zwischen Trai-

ner und Mannschaft. Wir hatten auch unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft“, meinte Bozens Manager Stefano Podini, der Macher beim derzeit besten Handballklub Italiens. Hat die Trennung von Nikola Milos für Kopfschütteln gesorgt, so war auch die Verpflichtung des neuen Trainers für viele Experten eine Überraschung. Alessandro Fusina bedarf keiner Vorstellung. Er ist der beste und erfolgreichste Linksaußen der italienischen Handballgeschichte – aber er hat sich seine Sporen noch nicht als Trainer verdient. Ein

mehrmonatiges Engagement in Conversano zum Ende der Saison 2007 – das ist alles was er als Klubtrainer vorweisen kann.

Latte für Fusina liegt hoch Der 41-Jährige muss sich an den Erfolgen seines Vorgängers messen lassen: 38 Siege in 43 Pflichtspielen, nur zwei Niederlagen in der Eliteliga bei 29 Meisterschaftsspielen (in Brixen und Conversano). Die Latte liegt hoch, aber die Bozner Mannschaft ist gut und nun auch gut eingespielt. Vielleicht kann Fusi-

na noch mehr aus der Mannschaft herausholen. Denn daran ist Milos ebenfalls ein bisschen gescheitert: Er hat mit seinen Ausnahmespielern fast immer gewonnen, aber nicht immer restlos überzeugt und vor allem dem Nachwuchs nicht genügend Beachtung geschenkt.

Den Handball muss Fusina keiner erklären. „Er ist ein absoluter Fachmann“,sagt Bozens Pressesprecher Hansi Dalvai. Und irgendwie ist der 41-Jährige aus Syrakus auch zu beneiden. Er ist Trainer der mit Abstand besten Mannschaft in Itali-

en. Das „Dream Team“ der letzten Saison wurde mit einer Ausnahme zusammen gehalten. Torhüter Goran Carapina (31) wäre auch geblieben, wenn der Verband nicht das Ausländer-Kontingent halbiert hätte. Für den extrovertierten Schlussmann, der 2010 mit Kroatien Vize-Europameister war, haben die Weiß-Roten einfach Italiens Nationaltorhüter Vito Fovio (seit gestern 33) geholt. „Vito ist einer der die Szene in Italien bestens kennt. Ich kenne ich schon lange“, weiß Fusina was er an seiner neuen Nummer eins hat.

Der SSV Bozen in Zahlen

Sektionsleiter: Andreas Eccel

Gegründet: 1969

Kontakt:

Mail:

Web: SSV Bozen Handball Roenstraße 12 39100 Bozen

Tel. +39 0471 262800

Fax +39 0471 262802 info@ssvbozen.it www.ssvbozen.it

Jahre in der höchsten Spielklasse

Spiele:

Siege:

Unentschieden:

Niederlagen:

Tore:

Größte Erfolge:

Meister und Pokalsieger 2012, Halbfinalist 2011, Platz 4 1978, Pokal-Halbfinalist 2011

Höchster Sieg:

Höchster Niederlage: 48:20 gegen Ancona (22. 10. 2011)

Sporthalle „Gasteiner“ (500 Zuschauer) 15:35 in Triest (1. 3. 1981)

Dafür ist Mario Sporcic als Ausländer geblieben. „Der 27-Jährige ist in Bozen akzeptiert und integriert. Ich schätze ihn als starken Spieler“, sagt Fusina. Die Winner-Typen wie Demis Radovcic und Pasquale Maione kennt der neue Trainer aus der Nationalmannchaft – ebenso wie Dean Turkovic, die Entdeckung der letzten Saison. Eigentlich als Ersatz für Torjäger Francesco Volpi geholt, hat er mit 22 Toren in den zwei Final-Heimspielen gegen Conversano dafür gesorgt, dass der Titel doch in die Talferstadt gewandert ist.

„Habe große Ambitionen“ „Wenn Michael Gufler noch für die ‚Azzurri‘ zur Verfügung stehen würde, hätte Bozen die komplette erste Aufstellung der italienischen Nationalmannschaft“, glaubt Fusina. Er geht noch weiter. „Ich glaube sogar, dass unsere zweite Garnitur in jedem anderen Klub in der Serie A Stammspieler

wäre. „Hannes Innerebner muss sich am Kreis auch vor Maione nicht verstecken. Lukas Waldner, Much Pircher, Michael Widmann, Jonas Obrist und Ersatztorhüter Andreas Andergassen haben mich positiv überrascht. Es war sehr einfach, hier in den ersten Wochen zu arbeiten. Auch Konditionstrainer Max Rugolo hat mich gut unterstützt“.

Der neue Coach will sich nicht zum Modus der Meisterschaft mit drei Kreisen äußern: „Aber die Formel erlaubt es mir bestimmt, alle Spieler einzusetzen und ihnen Spielanteile zu

Pasquale Maione ist einer von sieben Vollprofis beim Meister

stand freuen. Dass seine Mannschaft weiß, dass er gewinnen muss, denn in dieser Saison ist die Konkurrenz im eigenen Land schwächer geworden. „Ich bilde mir nicht ein, ein großartiger Trainer zu sein, das Traineramt in Bozen ist eine Herausforderung für mich. Aber ich hatte auch als Spieler immer große Ambitionen und habe einiges gewonnen. Das will ich jetzt auch auf die Mannschaft übertragen. Ich glaube nicht, dass die Spieler schon satt sind. Das habe ich gleich gemerkt“. So will sich Bozen nach dem guten Debüt in der letzten Saison im Challenge-Cup (Viertelfinale) auch

SSV Loacker Bozen

Spiele 11/12 für Bozen ges.

25/0 0/0

24/0 35/0

23/15 260/640

29/196 42/286

15//2 23//3

24/21 138/166

0/0 0/0

12//2 17//3

23/103 60/277

21/73 34/103

23/18 88/76

27/72 250/904

28/157 42/231

1/0 55/9

27/126 110/627

1/0 195/312

27/145 41/209

0/0 1/0

28/49 261/782

4/0 30//1

Trainer Alessandro Fusina

Torhüter Vito Fovio

in Europa wieder gut verkaufen, auch wenn die Konkurrenz im EHF-Cup wesentlich stärker sein wird. Und dann haben die Weiß-Roten noch ein weiteres Ziel: Francesco Volpi auf das Handball-Feld zurück zu holen. Der 2,07 m große Rückraumspieler aus Prato hätte eigentlich schon in der Rückrunde der abgelaufenen Serie sein Comeback geben sollen. Aber

Bozens Bilanz in der Serie A gegen …

SSV Brixen

Rovereto

Triest

Pressano

Mezzocorona

Cassano

Noch keine Spiele gegen SC Meran, Emmeti Group und Ferrara

seit seinem im Final-Rückspiel der Saison 2010/11 am 24. Mai 2011 in Conversano erlittenen Kreuzbandriss hat der Lange keine Sekunde mehr gespielt und musste stattdessen drei Operationen über sich ergehen lassen. Volpi gibt noch nicht auf, denn er weiß, wenn er nicht in dieser Saison zurückkehrt, dann wohl nie mehr. Dann kann er mit 26 seine Karriere beenden. Fusina: „Ich bin zuversichtlich, dass Francesco ein Comeback geben wird, er arbeitet hart daran und tut alles dafür, aber wir stehen jetzt an einem Scheideweg“, sagt Fusina. „Der Verein hat versucht, ihm den Weg zurück zu ebnen und er wäre ein Gewinn für uns, ist der doch der einzige italienische Rückraumspieler mit einer gewissen Körpergröße“.

„Trainiere mit einem Champion“

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit

Dean Turkovic

SSV Brixen: Trillini will ins Play-off

Sein Wechsel nach Südtirol war die Sensation im Südtiroler Handball in diesem Sommer. Riccardo Trillini, der Meistertrainer aus Conversano, hat im Eisacktal angeheuert. Und er will Altmeister SSV Forst Brixen in drei Jahren wieder ganz nach oben führen.

Fünf Jahre lange hatten die Legenden Hubert Nössing und Michl Niederwieser „ihren“ SSV geführt, 2007 nach dem freiwilligen Gang in die sportliche Bedeutungslosigkeit der dritten Liga nach oben geführt und den Klub wieder salonfähig gemacht. Im dritten Jahr zurück in der höchsten Spielklasse hätten die Brixner in dieser Saison eigentlich wieder auf Titeljagd gehen sollen – so war es 2010 geplant und bei der Mannschaftsvorstellung im Sommer groß verkündet worden. Doch auch Brixen hat weniger Sponsorengelder zur Verfügung als auch schon. So kam die Ausländerbeschränkung dem SSV gerade recht. Genauso wie das Interesse von Trillini. Der wollte nicht irgendeinen Klub in der Nähe von Zuhause trainieren, sondern

wenn schon einen renommierten Verein mit Perspektive übernehmen. Kaum eine andere Mannschaft in der Serie A hat so viele Eigengewächse im Team wie Brixen. Nössing und Niederwieser haben die Mannschaft

SSV Forst Brixen

weiter entwickelt und immer wieder geschaut, dass die Einheimischen zum Zuge kommen und dazu lernen. Keine andere Mannschaft hat so viele Fans. Sogar in der dritten Liga war gegen die Triest die Hütte voll, von

den Zweitliga-Duellen mit Bozen ganz zu schweigen. Und vom Sieg am 16. Dezember 2011 in der letzten Saison gegen den designierten Meister schwärmen sie noch heute in der Sporthalle am Fischzuchtweg.

Drei-Jahres-Programm

Das hat Trillini gereizt. Und neue Besen kehren gut. Der Handball-Lehrer aus Cingoli hat neue Begeisterung bei den Spielern entfacht und im Umfeld. „Trillini ist ein echter Profi. Die Spieler sind motiviert und begeistert von ihm“, sagt Sektionsleiter Reinhold Engl, der überzeugt ist, den richtigen Griff getan zu haben. Trillini hat einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben – und will mit dem Altmeister spätestens in zwei Saisonen wieder um den Titel spielen. „Wenn wir unsere Politik fortsetzen, dann müssen wir gar nicht groß Spieler von auswärts holen“. Doch mit zwei Dingen hat Trillini nicht gerechnet, als er in Brixen einen Vertrag für die kommenden drei Jahre

Brixens Bilanz in der Serie A gegen …

Triest

SSV Bozen

SC Meran

Rovereto

Cassano

Mezzocorona

Ferrara

Pressano

Noch keine Spiele gegen Emmeti

unterschrieben hat. Zum Ende der Saison hat Armin Michaeler seinen Rücktritt erklärt. Zwar nicht aus heiterem Himmel, aber doch überraschend. Der „Arminator“ war in den letzten Jahren der Mann, der mit seinen Paraden den Unterschied ausgemacht hat, ein Ausnahmekönner, der wichtigste Brixner

Spieler, Symbolfigur und absoluter Leistungsträger.

Und zu Beginn der Saison hatte dann auch noch Ivan Stuffer keine große Lust mehr auf Handball, als er erfahren hat, dass er wegen seiner chronischen Knöchelbeschwerden möglicherweise auf das Skifahren verzichten

Unsere Welt. Unser Bier.

muss. Ausgerechnet der 26-Jährige, der erst vor fünf Jahren richtig zum Handball gekommen war und es in der letzten Saison sogar in die italienische Nationalmannschaft geschafft hatte. Stuffer war in der Defensivabteilung bei Trillini gesetzt – in jeder Formation. Zum Glück hat sich Andreas Kammerer doch dazu entschieden, weiter zu machen, nachdem der Kreisläufer, der drei Jahre in Casarano gespielt hat und in Apulien zweimal Meister geworden war, im April seine Karriere ebenfalls beenden wollte. Der 30-Jährige war in der Vorbereitung auch der Stuffer-Ersatz in der Verteidigung. Trillini will ihn zu einem Abwehrspieler machen: „Andreas kann mit seiner Größe viel wettmachen. Auf Stuffer will der Trainer nicht mehr zuviel Druck ausüben. „Er muss von sich aus wollen, sonst hat es wenig Sinn, dass er zurückkommt“. Ähnlich verhält es sich mit Michaeler.

Der SSV Brixen in Zahlen

Gegründet: 1970

Sporthalle „Am Fischzuchtweg“ (1500 Zuschauer)

Kontakt:

Mail:

Web: SSV Brixen Handball Fischzuchtweg 17 39042 Brixen

„Mit Armin und Ivan wären wir stärker als letzte Saison“, glaubt Engl, „aber noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie zurück kommen“. Zumal es ein anderes Comeback schon gegeben hat. Filiberto Kokuca trägt nach fünf Jahren in Apulien bei Casarano, Conversano und Fasano wieder das Brixner Trikot. Der längst eingebürgerte Serbe will in Südtirol seine Karriere ausklingen lassen. Auch mit 36 Jahren kann er ein Gewinn für die Mannschaft sein – das will „Pipo“ auch seinen Kritikern beweisen, denn nicht alle haben die Rückkehr des „Oldies“ gut geheißen.

Tel. +39 0472 834409 Fax +39 0472 834409 info@brixenhandball.com www.brixenhandball.com

Jahre in der höchsten Spielklasse

Spiele:

Siege:

Unentschieden:

Niederlagen:

Tore:

Größte Erfolge:

Höchster Sieg:

Höchster Niederlage:

Sektionsleiter: Reinhold Engl 17:42 in Triest (7. 4. 1984)

Comeback von Kokuca „Kokuca ist kein Vollprofi mehr, er wird in Brixen auch einer Arbeit nachgehen. Er hat sich schon wieder sehr gut eingelebt“, sagt Eingl. Es ist fast so, als wäre er nie weg gewesen. Sieben Jahre lang gehörte er in Brixen zu den Publikumslieblingen und den Leistungsträgern: 1318 Treffer sind noch immer Klubrekord, den er in den nächsten zwei Saisonen auf immer in seinen Besitz bringen will. Und der Routinier ist vielseitig und kann auf jeder Position im Rückraum spielen. Im Notfall auch auf halbrechts, schließlich hat Aljosa Stefanic Brixen nach einem Jahr wieder Richtung Slowenien verlassen. Der Linkshänder war bis zu seiner Verletzung im Dezember ein Glücksgriff, kam dann aber nicht mehr in Schwung. Geblieben ist Torjäger Mirko Nikolic Kajic. Es war

schnell klar, dass Brixen den Slowenen mit dem knallharten Wurf halten wollte. Der 28-Jährige muss keinen Vergleich auf seiner Position in der Serie A scheuen. Sein einziger Makel: Er kam in der letzten Saison oft schwer in die Gänge und brauchte eine Anlaufzeit, bis er auf Touren kam. Es soll auch die Saison von Andreas Salcher werden. Der 25-Jährige, der vor seiner schweren Knieverletzung 2009 von vielen schon als „neuer Tarafino“ gehandelt wurde, hat in der letzten Saison nicht alle Erwartungen erfüllt und sein Potenzial nicht immer ausgeschöpft.

Die Brixner haben ein großes Ziel: Die Play-off-Teilnahme. „Wir wollen um den Titel spielen, egal ob dazu der zweite oder dritte Platz reicht“, sagt Engl. Trillini will auf Nummer sicher

34:6 gegen Conversano (5. 3. 1988) Meister 1991 u. 1992, Finale 1985, 1988, 1989, 2005, Pokalsieger 1982, 1988, Europacup-Halbfinalist 2001

Flügeltrickser aus St. Lorenzen: Michael Ranalter
Torjäger Mirko Nikolic Kajic

gehen und Zweiter werden hinter Bozen. „Denn der dritte Platz könnte nicht genug sein“, sagt der 47-Jährige und bezeichnet den Meisterschaftsmodus schlicht als „deprimierend“.

Hoffen auf Michaeler und Stuffer So schnell als möglich will Trillini seiner neuen Mannschaft sein System einimpfen, das im Vergleich zur Vergangenheit gar nicht so neu ist. Auch das Gespann Nössing/Niederwieser hat immer auf Schnelligkeit gesetzt, so wie Trillini in den letzten drei Jahren in Conversano.

Anstelle von Michaeler wird Benno Pfattner die neue Nummer eins im Tor sein. Ebenfalls ein waschechter Brixner und Sohn der Torhüter-Ikone Helmuth Pfattner. Benno war vor vier Jahren nach Meran gegangen, um hinter Michaeler nicht immer nur auf der Bank sitzen zu müssen. Pfattner weiß, dass er ein schweres Erbe antritt, aber er ist motiviert und gewillt, zu zeigen, dass er auch in der Serie A eine starke Nummer

eins sein kann. „Von den neuen Spielern haben Alex Penn und Markus Wieland die besten Chancen, sich einen Platz in der ersten Mannschaft zu erkämpfen“, sagt Trillini. Sogar schon in die Stammformation drängt Martin Sonnerer. Der Rechtsaußen ist für den neuen Trainer die Entdeckung der Vorbereitung. „Er saugt alles in sich auf, und ist immer mit voller Konzentration bei der Sache“. Vielleicht kann er ja Roland Giuliani den Rang ablaufen, nachdem er mit seinen 20 Jahren schon in der letzten Saison mehrmals bewiesen hat, dass er es in punkto Chancenauswertung mit jedem aufnehmen kann.

Immer voll motiviert: Roland Giuliani

SC Meran - Zünglein an der Waage

Um einen winzigen Punkt hat der SC Indata Meran in der letzten Saison den Aufstieg in die Eliteliga verpasst und spielt nach der Reform nun doch wieder erstmals seit vier Jahren in der höchsten Spielklasse. Die „Schwarzen Teufel“, 2005 noch strahlender Italienmeister, waren 2008 freiwillig in die zweite Liga gegangen und sind jetzt zurück im Oberhaus.

Um seine Mannschaft wird der Sportclub vielerorts beneidet. Anders als beim Titelgewinn vor sieben Jahren steht das Gerüst der Mannschaft auf einheimischen Füßen. Neben dem Serben Miljan Gagovic besteht der Kader des SCM ausschließlich aus Spielern aus der Kurstadt und der näheren Umgebung.

Unter der Führung von Meistercoach Jürgen Prantner (41) geht Meran unbeirrt seinen Weg, der da heißt, auf die Jugend und die einheimischen Spieler setzen. Kontinuität und Qualität werden in Meran groß geschrieben, obwohl genau das in dieser Saison in der neuen Serie A fehlt.

„Die Meisterschaft ist eine Farce“, sagt Prantner – und spricht aus, was viele denken. „Wir trainieren hart, um dann 18 Pflichtspiele bis Ende März zu haben. Das war es dann“. Der 41-Jährige weiß zu gut, dass für seine Truppe mehr Spiele kaum zusammen kommen, denn der Italienpokal ist nur dem Tabellenführer nach der Hinrunde vorbehalten und das Play-off maximal den besten drei Mannschaften im Kreis Nord. Und an die K.o.-Spiele im April denkt Prantner noch nicht, obschon viele Experten der jungen Truppe zutrauen, die Überraschung der Saison zu werden. Schließlich kommt dem SCM die

Tatsache zugute, dass auch die Klubs aus der letztjährigen Eliteliga nur mehr einen Ausländer einsetzen dürfen. Damit wird die Kluft nach oben kleiner.

Platz im Mittelfeld realistisch „Ich bin überzeugt, dass der NordKreis so ausgeglichen wie kein anderer sein wird“, sagt Prantner, „vom Niveau spielen wir in der stärksten Staffel. Lassen wir Meister Bozen weg, dann kommen mit Brixen, Triest, Pressano aber auch Cassano mehrere Mannschaften für das Play-off in Frage. Wir können die eine oder andere Überraschung schaffen und wollen

uns irgendwo im Mittelfeld etablieren. Das ist machbar“. Ähnlich sieht es

Sektionsleiter Manfred Unterhauser:

„Zwei Kreise wären besser gewesen als drei. Mit so vielen Teams aus der Serie A-2 ist die Diskrepanz zwischen den Mannschaften groß. Aber das positive für uns ist, dass es viele Derbys gibt und viele Zuschauer bei den Spielen. Ich denke, dass sich der SCM hinter fünf, sechs Teams einreihen kann.

Ganz hinten werden wir nicht zu finden sein. Unser größtes Handicap ist, dass wir keinen Linkshänder für den rechten Rückraum haben. Das kostet uns am Ende ein paar Plätze“.

„Jedes Spiel ist wichtig“

Prantner will nicht nach den Sternen greifen, aber er hat aus der Not eine Tugend gemacht: „Wir haben bis Ende August eine hervorragende Vorbereitung mit sieben Testspielen gehabt. Je der hat in jedem Spiel Vollgas gegeben, denn für uns ist jede Partie in dieser Saison wichtig. Ich habe den Jungs gesagt, wir müssen jedes Testspiel sehen wie ein Punktspiel, denn wir brauchen wie jede andere Mannschaft auch Spiele, um uns weiter entwickeln zu können. Auch alle Freundschaftsspiele der Saison sind für uns wichtig“.

Prantner und sein Team mussten sich in der Vorbereitung, die schon Ende Juli begonnen hat, aber mit zwei brennenden Fragen herum schlagen.

Weihnachten dauern würde, brachte den SCM gehörig ins Schwitzen. Zunächst wurde in der Segantini-Halle trainiert, danach in Algund. Doch Planen war ein Fremdwort. Meran ist schon froh, dass es die vier Heimspiele bis Weihnachten in der neuen Halle in Algund austragen darf.

Das zweite Problem war die Position von Sigi Prentki. Der Brixner, hat sich seit 2009 im Trikot der „Schwarzen Teufel“ zum Leistungsträger entwi-

Sektionsleiter: Manfred Unterhauser

Gegründet: 1973

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Jahre in der höchsten Spielklasse

Spiele:

Siege:

Unentschieden:

Niederlagen:

Tore:

Größte Erfolge:

Höchster Sieg:

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Hannes Gufler

ckelt. Doch der 26-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2013 beim SSV Bozen. „Die Freigabe war bisher nie ein Problem. Aber das eine Sache zwischen Sigi und dem SSV Bozen. Wir mischen uns da nicht ein“, sagt Unterhauser. Prentki will in Bozen nicht spielen und lieber in den sauren Apfel beißen und eine Saison pausieren. Doch davon hätte niemand etwas. Prantner hat unabhängig von einem Einsatz von Prentki, dafür gesorgt, dass die Qualität im Training gesteigert

Der Kader wurde aufgestockt und einige Spieler aus der aufgelösten zweiten Meraner Mannschaft, die sich in der letzten Saison in der Serie A-2 versucht hatte (Rang sechs) übernommen. Ziel der letzten Wochen der Vorbereitung war es, „die sogenannte zweite Reihe so weit zu bringen, dass das Niveau der Mannschaft gleich bleibt, wenn sie auf dem Feld ist“, so Prantner.

Tissot für Pfattner

Viel Neues gibt es sonst eigentlich

SCM: Der Brixner TorhüPfattner ist nach vier Jahren Brixen zurückgekehrt. Dafür hat talentierte Benjamin Tissot den Konkurrenzkampf um Platz eins mit Christanell aufgenommen, dahinter will sich mit Christian Youngster für die erste Mannempfehlen.

Tissot soll auch Dragan SlijepÜbergang von der zweiten in Mannschaft nahtlos schaffen.

SC Indata Meran

Der Jugend-Nationalspieler wird wie die meisten anderen Nachwuchsspieler parallel auch die U-20-Meisterschaft spielen. Dafür zu alt ist Simon Carli, der sich aber auch in der ersten Mannschaft durchsetzen will.

Einige andere wie der A-2-Torjäger Andreas Parth wollen sich trotz Studium in Innsbruck behaupten. Die Stimmung ist jedenfalls gut beim SCM. Auch die Urgesteine Peter Gerstgrasser (39) und Hannes Lang (36), die aus der glorreichen SCM-Meistermannschaft von 2005 übrig geblieben sind, hängen eine weitere Saison an. Meran begrüßt nach einer Saison Pause auch wieder Frank Boschi zurück im Team. Der Linkshänder hatte wegen einer Sprunggelenksoperation die komplette letzte Serie verpasst und lauert neben U-18-Spieler Alex Plaschke auf seine Chance. Vor allem dann, wenn Prentki – wie es derzeit ausschaut – in dieser Saison beim SCM nur mittrainieren, aber nicht spielen darf.

Name Geboren cm kg Spiele 11/12 für Meran ges.

Hannes Christanell 03.12.87 180 70 18/0 77/0

Benjamin Tissot 19.08.90 186 82 0/0 1/0

Christian Frey 10.03.94 178 85 1/0 1/0

Hannes Gufler 21.04.90 183 79 18/54 86/248

Michael Mall 15.02.84 175 78 18/13 69/35

Nicholas Brunner 14.11.94 191 80 1/0 1/0

Tobias Pertoll 17.06.94 178 79 0/0 0/0

Thomas Stecher 26.11.92 185 78 17/41 76/131

Dragan Sliepcevic 31.01.94 182 85 0/0 4//3

Ratko Starcevic 02.02.94 191 92 18/45 18/45

Andreas Parth 06.06.93 194 83 2//1 7//4

Miljan Gagovic (SRB) 05.05.82 191 93 16/106 55/305

Samuel Tartarotti 20.02.91 191 79 17/54 86/123

Martin Carli 15.11.84 180 80 18/61 30/98

Hannes Lang 23.05.76 186 85 17/21 370/530

Daniel Nischler 18.04.94 184 83 0/0 2/0

Kris Unterhauser 11.02.93 175 76 0/0 2/0

Sigismund Prentki 14.05.86 180 88 18/76 63/321

Philipp Trojer-Hofer 28.09.92 181 77 18/28 31/32

Frank Boschi 04.10.84 181 80 0/0 40/90

Alex Plaschke 04.11.94 178 70 0/0 0/0

Simon Carli 28.02.90 175 70 0/0 0/0

Peter Gerstgrasser 17.08.73 182 84 18/66 532/1441

Andreas Stricker 14.03.94 201 90 18//9 22//10

Jürgen Prantner Assistent: Peter Raffeiner

Linksaußen | R Rückraum | Ra Rechtsaußen | K Kreis

Hannes Christanell
Miljan Gagovic
Samuel Tartarotti

Alle Spielerwechsel im Kreis Nord

SSV Bozen

Vito Fovio (Noci)

Goran Carapina

Pressano

Daniel Cappelletti, Mattia Franceschini (beide eigener Nachwuchs)

Massimo Moser, Paolo Moser, Nicola Folgheraiter (alle Mezzocorona), Andrea Andriolo, Sebastian Belinky (beide Rovereto)

SSV Brixen

Filiberto Kokuca (Junior Fasano), Benno Pfattner (SC Meran), Alex Penn, Markus Wieland (eigener Nachwuchs)

Armin Michaeler (Karriere beendet), Aljosa Stefanic (Branik Maribor), Ivan Stuffer (?)

Triest

Mauro Martellini (Parma)

Marco Lo Duca (Karriere beendet), Diego Modrusan (RK Umag/ Kroatien)

Mezzocorona

Massimo und Paolo Moser, Nicola Folgheraiter (alle Pressano), Andrea Manica (Comeback), Francesco Amendolagine (Gaeta), Martin Molina (Carpi), Javier Grande (Sassari), Ivan Telepnev (Ziel

unbekannt), Luca Perin, Giovanni Bianchi (beide Rovereto).

Cassano

Ivan Ilic (Ferrarin Mailand), Obrad Rokvic (zweite Mannschaft)

Mircea Muraru (Toulouse/ Frankreich), Giulio Venturi (Bologna United)

SC Meran

Christian Frey, Nicholas Brunner, Dragan Slijepcevic, Andreas Parth, Daniel Nischler, Alex Plaschke, Kris Unterhauser, Tobias Pertoll (alle eigener Nachwuchs bzw. zweite Mannschaft), Frank Boschi (Comeback nach einem Jahr Pause)

Benno Pfattner (SSV Brixen)

Ferrara

Teutvydas Mikalauskas (Noci)

Damiano und Corrado Sgargetta (beide Karriere unterbrochen)

Emmeti Torri Mestrino keine

Fabrizio Folli (Faenza), Marco Dalla Vecchia (Rovereto), Vlado Grubacic (Karriere beendet)

Rovereto

Sebastian Belinky, Andrea Andriolo (beide Pressano), Marco Dalla Vecchia (Emmeti), Giovanni Bianchi, Luca Perin (beide Mezzocorona).

Nach vier Jahren in Meran hütet Benno Pfattner wieder das Tor beim SSV Brixen. Sektionsleiter Manfred Unterhauser (links) und Vorstandsmitglied Stefan Frey sagen „Danke“.

Die Südtiroler Rivalen im Kreis Nord

Im Norden wird der beste Handball Italiens gespielt. Das wollen die zehn Klubs in dieser Mini-Saison auch beweisen. Aber vermutlich nur zwei von ihnen werden dabei sein, wenn es im April und Mai um das Eingemachte geht – den Meistertitel.

Sechs der zehn Klubs kommen aus der Region Trentino-Südtirol. Das verspricht Derbys an jedem Wochenende, aber bestimmt auch langweilige Spiele, weil der Klassenunterschied in einigen Spielen schonungslos zum Vorschein kommen wird.

Platz eins scheint schon an die Startruppe von Alessandro Fusina vergeben. Dahinter wird es ein spannendes Rennen um Platz zwei geben. Alle hoffen, dass es auch der Dritte noch ins Play-off schafft. Auf dem Papier muss nur der Tabellenletzte absteigen. Ein Blick auf die Südtiroler Konkurrenten in dieser Saison.

Pressano

Im letzten Jahr bei der Premiere in der Eliteliga gleich im Halbfinale und für den Europapokal qualifiziert. Die Trentiner sind auf einer Euphoriewel-

le und wollen den Elan auch in diese Spielzeit mitnehmen. Trainer Fabrizio Ghedin geht mit der gleichen Startformation in die Saison wie zuletzt. Und die spricht mit den Nationalspielern Valerio Sampaolo, Adriano Di Maggio, Alessio Giongo und Damir Opalic, mit dem portugiesischen Torjäger Paulo Silva, dem von Ghedin etablierten Kreisläufer Alessio Alessandrini für viel Qualität. Pressano hat aber vier Edel-

Reservisten an die lokale Konkurrenz abgegeben. Ersatztorhüter Andrea Andriolo und Spielmacher Sebastian Belinky wanderten zu Aufsteiger Rovereto ab, Symbolfigur Massimo Moser trägt künftig ebenso wie Kreisläufer Nicola Folgheraiter das Trikot des Erzrivalen Mezzocorona. Die Trentiner haben bei allem Enthusiasmus eingesehen, dass es nicht viel bringt in dieser Saison, Geld auszugeben. Sie setzten dafür auf ihre

Kevin Anici, eines der vielen Talente von Rekordmeister Triest
Walter Chistè will mit Pressano auch in dieser Saison überraschen

einheimischen Spieler, die sich bewähren können. Die Bolognani-Brüder Simone und Daniele und Walter Chistè werden Erfahrung sammeln, die sie in Zukunft brauchen können.

Triest

Zehn Jahre ist es her seit dem letzten Titelgewinn des Rekordmeisters. Aber Triest ist auf dem besten Wege nach ganz oben. Die Meldung des Sommers war die Ankündigung von Ehrenpräsident Mario Dukcevich, in spätestens zwei Jahren wieder groß einzusteigen. Unter dem Mäzen („Principe“) war Triest in den 1990er Jahren Stammgast in der Champions League. Bis dahin soll der amtierende U-20-Italienmeister mit herausragenden Talenten wie Michele Oveglia oder Kevin Anici weiter reifen. Deshalb wurde der Abgang von Stammtorhüter Diego Modrusan nach Kroatien gebilligt. Die vielversprechenden Nachwuchs-Keeper Matej Zaro und Thomas Postogna sollen wichtige Erfahrung sammeln. Urgestein Marco Lo Duca, schon vor zwei Jahrzehnten in der Meistermannschaft, hat mit 41 endgültig aufgehört. Anstelle von Andrej Cermelj (zurück nach Slowenien) wurde für den linken Rückraum Mauro Martellini vom Zweitligisten Parma geholt.

Pressano

Mezzocorona

Der Klub gehört zu den Befürwortern der Reform, weil er sonst abgestiegen wäre. Fünf Siege in den letzten zwei Saisonen Eliteliga gab es zu feiern, aber trotz allem sind die Trentiner vielleicht besser als ihr Ruf. Trainer Marcello Rizzi steht eine Mannschaft zur Verfügung, die nicht Letzter werden wird. Torhüter Francesco Amendolagine ersetzt Javier Grande im Tor, vom Lokalrivalen Pressano kommen die Verstärkungen Massimo Moser und Nicola Folgheraiter, der große Coup dürfte aber die Rückkehr von Andrea Manica sein. Der Spielmacher hatte schon 2011 maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. Jetzt hat er sein Studium in Österreich beendet und wird mit Hrvoje Kovacic manchen Gegner vor Probleme stellen.

Cassano

Nach 29 Jahren hat der Traditionsklub aus der Lombardei, der 1981 und 1982 sogar Vizemeister war, sportlich die Rückkehr in das Oberhaus geschafft. Auf die Freude folgte die Enttäuschung. „Wir mussten eine bittere Pille schlucken, denn eigentlich hätten wir in der letzten Saison auch Vorletzter werden können und wären jetzt trotzdem in der Serie

Triest

Der Meraner Luca Boninsegna spielt eine weitere Saison in Mezzocorona

A, nur hätten wir eine Menge Geld gespart“, erklärt Vorstandsmitglied Roberto Petazzi. Cassano hatte in der Winterpause Luca Brancaforte verpflichtet, und im Kampf um den Aufstieg nichts dem Zufall überlassen. Der Italo gehört auch in dieser Saison zu den Leistungsträgern genauso wie der Ex-Bozner Boris Popovic (37), Rechtsaußen Paolo Montesano oder Kreisläufer Elvis Radovcic, der jüngere Bruder von Bozens Star Demis. Neben Giulio Venturi, der auch mit Brixen

Mezzocorona

Cassano

T

in Kontakt war und nach Bologna zurück kehrt, hat Cassano auch den Rumänen Mircea Muraru abgegeben. Er spielt künftig in Toulouse in der ersten französischen Liga. Eigentlich wollte der Klub Nationaltorhüter Pierluigi Di Marcello holen, doch die Reform hat das verhindert. Neuer Legionär ist der Slowene Obrad Rokvic, der zuletzt in der zweiten Mannschaft von Cassano in der A-2 182 Tore in 18 Spielen erzielt hat. Im Tor bekommt der aus Belgrad stammende Ivan Ilic eine Chance.

Estense Ferrara

Estense Ferrara

K

Ivan Ilic 1983

Fabio Ambrosetti 1993

Alessio Corazzin 1989

Gianluca Di Vincenzo 1976

Stefano Saporiti 1978

Mattia Zorz 1985

Boris Popovic 1975

Obrad Rokvic (SLO) 1983

Ivan Francesco Scisci 1987

Luciano Brancaforte 1981

Paolo Montesano 1991

Elvis Radovcic 1983 Marco Arcardi 1988 Ra Alessio Moretti 1994 Mattia Corrain 1994

Mirko Bortoli 1995

Marco Risetti 1993

Trainer: Robert Havlicek

Assistent: Luca Basile

T Tor | La Linksaußen | R Rückraum | Ra Rechtsaußen | K Kreis Boris Popovic (Cassano)

Simone Manfredini

Der einzige Klub aus der Emilia-Romagna im Kreis Nord war in der letzten Saison die vierte Kraft in der Serie A-1. Die Brüder Sgargetta haben den Verein verlassen, doch der Klub, der in den 1990er Jahren schon einmal erstklassig war (1994/95) hat sich einen starken Rückraumspieler auf der Königsposition auf halbrechts geangelt: Den Litauer Tautvydas Mikalauskas, 1,98 m groß und 100 kg schwer, der nicht nur als gefährlicher Distanzschütze, sondern auch als knallharter Verteidiger gilt. Mit ihm und dem „goldenen“ Jahrgang 1985 um Nationalspieler Matteo Resca, der schon den U-16- und den U-19-Italienmeistertitel nach Ferrara geholt hat, soll der Klassenerhalt geschafft werden. Auch der einstige Nationaltorhüter Matteo Pettinari fühlt sich in Ferrara wohl und hält dem Klub die Treue. Vielleicht kommt mit Matteo Bellotti auch noch ein weiterer Spieler aus Bologna. Einziger Nachteil: Der „Palaboschetto“ ist derzeit nicht freigeben, weil er die Sicherheitstandarts nach dem schweren Erdbeben im Mai nicht erfüllt.

Rovereto

Durch die Zusammenlegung von erster und zweiter Liga feiert eine Mannschaft mit einem großen Namen die Rückkehr in die Serie A. Rovereto, der vierfache Meister, der 1980 seinen letzten Titel geholt und 1991 letztmals in der höchsten Spielklasse gespielt hat, ist wieder da. In Wahrheit ist es die Mannschaft aus Mori, die von der Serie A-2 in die A-1 aufgestiegen ist und jetzt den doppelten Sprung wagt.

Der neue Ferrara-Torjäger Tautvydas Mikalauskas kommt aus Litauen

Aus Mori wurde Rovereto, weil der Klub seine Heimspiele künftig in der „Marchetti“-Sporthalle in Rovereto antreten wird. Rovereto, der glorreiche Klub aus der Vergangenheit, hatte 2006 seinen Betrieb eingestellt und erst 2009 wieder mit dem Aufbau von Jugendmannschaften begonnen. Kampflos will sich der dritte Trentiner Oberhaus-Klub, die „Altherrenmannschaft“ im Kreis Nord, nicht ergeben. Um den 37-Jährigen Andrea Cappuccini, einst Leistungsträger auf Rechtsaußen beim SSV Brixen, wurde die Mannschaft verstärkt. Der 43-Jährige Torhüter Andrea Andriolo soll spielen, aber seine Erfahrung an den viel versprechenden Nachwuchsmann Marco Lissandrini weiter geben. Viel Routine bringt auch Spielemacher Sebastian Belinky (38) aus Lavis mit, eine wichtige Ergänzung im Rückraum ist Marco Della Vecchia aus Verona, der

Nikolaj Boew, Torjäger bei Aufsteiger Rovereto

zuletzt bei Emmeti Torri gespielt hat. Auch der 37-Jährige Bulgare Nikolaj Boew will noch zeigen, was er kann. Der Klassenerhalt ist das Ziel der Mannschaft, die am 8. August mit dem Training begonnen hat.

Emmeti Torri

Auf dem ersten Blick wird es die Mannschaft, die 2009 aus der Fusion zwischen Mestrino und Torri (deshalb Emmeti) entstanden ist, am schwersten haben in der „Hammergruppe“ im Norden. Trainer Emir Ceso muss wichtige Abgänge hinnehmen. Ex-Nationalspieler Fabrizio Folli (38) kehrt in seine Heimat zurück und spielt nur mehr für Faenza in der Serie B, mit Vlado Grubacic, Paolo De Michiel und Marco Della Vecchia fehlen weitere namhafte Spieler. Der Klub von Präsident Giampiero Gapeni ist auf der Suche nach einem Legionär noch nicht fündig geworden.

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Emmeti

“Azzurri“: Ganz unten

Turkovic, Pierluigi Di

Valerio

WM-Vor-Qualifikation 2016

Gruppe A: Finnland, Zypern, Luxemburg

Gruppe B: Griechenland, Italien, Großbritannien

31.10.12

Griechenland – Großbritannien

03.11.12

Italien – Griechenland (20 Uhr, Lavis)

3./4. 4.13

Großbritannien – Italien

6./7.4.13

Großbritannien – Griechenland

DPaolo Sirsi und Demis

müssen mit Italien in die Vor-Qualifikation für die EM 2016.

Pasquale Maione hatte es am 9. Juni in der Hand. Hätte er den Siebenmeter gegen die Schweiz im „Palaflorio“ von Bari verwandelt, dann wäre Italien im Herbst in der „richtigen“ Qualifikation für die Europameisterschaft 2014 in Dänemark dabei.

ann könnte Italien von Ende Oktober bis Juni 2013 in einer Gruppe mit dem WM-Dritten Spanien, Portugal und Mazedonien endlich wieder die raue Luft des internationalen Spitzen-

handballs schnuppern. Italien spielte gegen die Schweiz aber nur 21:21, bleibt international weiter drittklassig und muss schon im Herbst zur Vor-Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 antreten, die in etwas mehr als drei Jahren in Polen ausgerichtet wird. Italien trifft dabei kurioserweise in Hinund Rückspiel wieder auf Griechenland und Großbritannien, zwei Gegner der letzten EM-Vor-Qualifikation in Bari. Schon vor dem ersten Spiel am Samstag, 3. November zu Hause gegen Griechenland „Endspielstimmung“ auf. Nur bei

12./13.6.13

Italien – Großbritannien

15./16.6.13

Griechenland – Italien

Gruppe C: Estland, Belgien, Irland

einem Sieg gegen die Griechen im „Palavis“, der seine Länderspiel-Premiere erlebt, dürfen die „Azzurri“ überhaupt vom Gruppensieg träumen. Nur der Gruppensieger erreicht die zweite Qualifikationsphase.

Europacup: Neuland für Pressano

Wenigstens drei von fünf Klubs aus der italienischen Serie A spielen in dieser Saison im Europacup. Im Vorjahr hatten nur zwei von fünf Vereinen vom Startrecht auf der EHFBühne Gebrauch gemacht.

Nachdem Meister Bozen am letzten Wochenende in der ChampionsLeague-Qualifikation in Constanta am Schwarzen Meer wie erwartet gescheitert ist (Italien letzter Vertreter in der Gruppenphase der Champions League war in der Saison 2005/06 der SC Meran) geht der Europacup nun im Oktober in der zweiten Runde des EHF-Cups vermutlich gegen Benfica Lissabon weiter, das das Hinspiel in Winterthur 28:21 gewonnen hat.

Im EHF-Cup sind haufenweise Spitzenvereine aus ganz Europa zu finden, weil der Europäische Verband den bisherigen EHF-Pokal und den Pokal der Pokalsieger zusammengelegt hat und nur mehr einen Wettbewerb ausrichtet. Im EHF-Pokal war nach der einjährigen, freiwilligen Pause auch Vizemeister Conversano engagiert, ist jedoch gegen den weißrussischen Spitzenklub Meschkow Brest schon ausgeschieden. Pressano hat sich im ersten Jahr in der höchsten Spielklasse durch den Einzug ins Halbfinale auf Anhieb für das internationale Geschäft qualifiziert und darf im Challenge-Cup antreten. Die Trentiner sind mit fünf anderen Mannschaften direkt für das Achtelfinale gesetzt und greifen erst im Februar in das Geschehen ein.

Dean
Marcello,
Sampaolo,
Radovcic
Alessio Giongo, Natrionalspieler von Europacup-Neuling Pressano

Serie A-2 der Männer:

Drei statt zwei

Handball Eppan hat in der Serie A-2 der Männer Gesellschaft bekommen. Neben den Überetschern spielen nun auch der SC Algund/RömerkellerRaiffeisen und der SSV Taufers in der zweiten Liga. Dafür ist der SC Indata Meran B nicht mehr dabei.

Für beide Mannschaften ist es ein Comeback. Die Neulinge freuen sich auf die Meisterschaft, die in 30 Tagen beginnt. Das gilt auch für Eppan, das wieder eine führende Rolle spielen will.

Eppan: Alles wie gehabt

Handball Eppan/Sparer hat nicht lange überlegt. Als im Sommer die Möglichkeit bestand, in die neue Serie A einzusteigen, sind die Überetscher in der Serie A-2 geblieben, die jetzt die zweithöchste Spielklasse ist. „Wenn wir uns sportlich für die A-1 qualifiziert und den Aufstieg geschafft hätten, wäre es vielleicht anders gewesen. Den Aufstieg soll man sich immer auch verdienen“, sagt Trainer Vlado Brzic, der sein drittes Jahr als Coach der Überetscher in Angriff nimmt. Vor vier Wochen haben die Eppaner die Vorbereitung aufgenommen. In nahezu unveränderte Aufstellung im Vergleich zur letzten Meisterschaft, die statt mit dem erhofften Gewinn des A-2-Titels und Platz eins nach der

Vorrunde mit Rang drei Play-off Ende ging. Die einzigen ten Abgänge sind die Torhüters Patricio Gomez von Tobias Mulser. Der aus Bozen galt als Mann doch er will vom Handball nichts mehr wissen. wurde das Training neben der Arbeit zuviel. Sogar sechsmal in der Woche (Samstag inklusive) hat Eppan in der Vorbereitungszeit geschwitzt. Beim „Heimturnier“ an diesem Wochenende die Mannschaft zeigen, sie kann. Auch Trainer-Sohn Brzic, in der letzten macher bei Teramo in macht die Vorbereitung mit. Er ist derzeit auf könnte aber in Eppan sich kein Verein findet.

Vlado Brzic ist ein Trainingsfanatiker: „Das Training ist für nicht arbeitet, kann aus ten Talent nichts machen“, 54-Jährige. „Alles was machen, kommt uns Meisterschaft zugute“. Punkterunde. Brzic erwartet sich eine spannende Meister schaft. „Das Play-off gibt

Davide Slanzi bleibt Handball Eppan treu

nicht mehr, aber es wird bestimmt spannend. Malo hat sein Team zusammen gehalten, Algund hat sich mit Spielern aus Meran verstärkt“. Eppan selbst hat sich noch kein Ziel gesetzt: „Ich will immer gewinnen, am besten so viele Spiele wie möglich. Und ich möchte einige junge Spieler einbauen wie Florian Donà oder Peter Felderer. Sie sind sehr fleißig und das zahlt sich aus“.

SC Algund: Fast ein Neuanfang

Als Ljubo Flego vor zwei Jahren von Bozen nach Algund kam, hat er für neuen Enthusiasmus im Burggrafenamt gesorgt. Die neue Halle, die endlich bezugsfertig war, tat ihr übriges. Der ExProfi hat als Spielertrainer zuletzt auch die Serie B-Meisterschaft gewonnen. In dieser Saison will die Mannschaft in der zweiten Liga für Furore sorgen. „Ich kenne bis auf Eppan und Taufers

Markus Mally geht nach einer Pause von zwei Jahren wieder für seinen Stammverein SC Algund auf Torejagd

die anderen Teams noch nicht, aber ich denke, dass wir uns einen Platz im Mittelfeld zum Ziel setzen können. Der Nicht-Abstieg ist unser Ziel“, sagt Flego, der nicht weniger als neun Neue einbauen muss, aber auch auf den bisherigen Kapitän Jonas Bernhard (Babypause) verzichten muss. Bis auf Felix Christanell haben alle Neuzugänge schon einmal das Algunder Trikot getragen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem großen Kader. Wir haben eine Mannschaft, die lernwillig ist. Taktisch gibt es sehr viel zu verbessern, die Mannschaft soll mein Konzept in Abwehr und Angriff verstehen lernen, dann werden im Laufe der Saison Fortschritte machen“.

Selbst will der 46-Jährige aber nur im äußersten Notfall spielen. „Wir haben genügend Spieler zur Verfügung“, sagt

Flego, der sich als Coach immer weiter bildet und sich von seinem Lehrmeister Lino Cervar beraten lässt. Sechs Spieler kommen von der zweiten Mannschaft des SC Meran, die im Vorjahr schon in der A-2 gespielt hat. Darunter die ehemaligen Algunder Alex Mairginter und Markus Flarer. Torhüter Thomas Wenter und Spielmacher Felix Christanell kommen ebenfalls sofort für einen Stammplatz in Frage wie Rückraumspieler Uli Weithaler, von dem der Coach sehr viel hält.

In Algund freut man sich auch, dass mit Markus Mally ein Eigengewächs nach einer beruflichen Pause wieder zurück ist. Das gleiche gilt für Sepp Christanell, der nach einer langen Pause (Knieverletzung) wieder fit ist und auf ein Comeback brennt. Mally und Christanell hatten vor zwei Saisonen A-1-Luft beim SCM geschnuppert.

Eppans Trainer Vlado Brzic fiebert an der Seitenlinie mit

SSV Taufers: Elfte Saison für Stimac 2004 war der SSV Taufers aus der damaligen zweiten Liga abgestiegen und vor drei Jahren sogar in der Versenkung der Serie C abgetaucht. Jetzt ist die Mannschaft aus Sand wieder da. Die Erwartungen sind nicht riesig bei den Pusterern, aber alle freuen sich, dass es wieder aufwärts geht. Denn zuerst die Serie C und in der letzten Saison die Serie B mit vier Teams war nicht das Gelbe vom Ei. Trainer Zlatko Stimac hatte aber wenigstens Zeit, seinen „Kindergarten“ aufzubauen. Stimac geht in seine elfte Saison als Trainer in Sand in Taufers. 2002 war er gekommen, nachdem er schon seit 1994 in Südtirol ist und dort mit einer Ausnahme immer Trainer bei den Frauen des SSV Brixen war. 1997/98 scheiterte er mit den Männern des SSV Bozen nur um ein Nichts am Aufstieg in die Eliteliga. „Nach Alex Ferguson bei Manchester United bin ich der dienstälteste Trainer in Europa“, scherzt Stimac. „Wir haben in der letzten Saison in der Serie B nicht schlecht gespielt und Fortschritte gemacht, nur eben

Handball Eppan

die Meisterschaft gegen Algund nicht gewonnen“, sagt Stimac. „Die anderen Mannschaften kenne ich nicht, aber es wird sicher interessant. Wir wollen vor allem Erfahrung sammeln und das eine oder andere gute Spiel hinlegen“. Und noch etwas wollen die Tauferer Männer. Die Frauen in der Publikumsgunst in Sand wieder überholen. „Der Herren-Handball hat hier seit Ende der 1990er Jahre eine große Rolle gespielt, aber in den letzten Jahren waren die DamenSpiele interessanter für die Zuschauer“, sagt Stimac.

Der 54-Jährige Kroate muss ausgerechnet beim Neubeginn auf seinen erfahrensten Spieler verzichten: Rekord-Torjäger Berthold Kirchler hat mit bald 35 Jahren die Schuhe an den berühmten Nagel gehängt. Auch Harald Leimgruber hat seine Karriere beendet. Dennoch hat Stimac noch zwei Spieler mit Erfahrung im 20-köpfigen Aufgebot. Den 33-jährigen Martin Sequani und Michael Lercher. Den 31-Jährigen Spielmacher hat Stimac reaktiviert. „Michael war täglich im Fitnessstudio. Jetzt kommt er eben wieder einen Stock höher zu

SC Algund

uns zum Training“, sagt der Tauferer Coach. Schnellen Handball spielen aus einer guten Abwehr ganz nach dem Vorbild der kroatischen Schule will Stimac mit seiner Mannschaft zeigen. „Erfahrung für die Zukunft sammeln – „und ab und zu auch ein Spiel gewinnen“.

SSV Taufers

Trainer Zlatko Stimac trainiert beim SSV Taufers Männer und Frauen

Die A-2 der Frauen wieder mit drei Teams

Wie in der letzten Saison spielen drei Mannschaften aus unserem Land in der Serie A-2 der Frauen. Der SSV Forst Brixen, der SSV Taufers und der SC Schenna/Raiffeisen. Zehn Teams sind im Nord-Kreis gemeldet, der am 13. Oktober beginnt.

Alle drei Mannschaften streben einen Platz im Mittelfeld an und wollen mit dem Abstieg möglichst wenig zu tun haben.

SSV Brixen: Jugend forscht weiter Die „Küken“ aus dem Eisacktal waren die Überraschung der letzten Saison. Blutjung, haben sie mit ihrer Unbekümmertheit vor allem in der Rückrunde viele überrascht und sich den zwar inoffiziellen, dafür aber umso prestigeträchtigeren Titel „Südtiroler Meister“ gesichert. Vor dreieinhalb Wochen hat Trainer Ernani Savini, der in seine sechste Saison als Trainer in Brixen geht, die Vorbereitung auf die Meisterschaft aufgenommen. „Wir haben fast die

gleiche Mannschaft wie zuletzt“. Einzig Sara Ferretti wird nach der Matura ins Ausland gehen und nicht mehr spielen.

„Als wir im Frühjahr 2011 aufgestiegen sind, wollten wir als Neuling in der Serie A-2 bleiben. Schon jetzt wollen wir den Grundstein legen, um in der kommenden Saison noch besser zu sein“.

Savini weiß, dass er mit seiner Mannschaft vor einer entscheidenden Saison steht. „Acht Spielerinnen machen im nächsten Jahr die Matura. Das wird wieder einen Schnitt geben. Ich bin schon froh, wenn die Hälfte auch danach noch Handball spielt. Wichtig ist, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt, nicht unbedingt das Ergebnis“. Unter diesem Motto wird der 35-Jährige aus Città S. Angelo, der früher Tormann war, auch in dieser Saison arbeiten. „Auch die ganz Kleinen werden immer besser“. Savini hat einige „Kronjuwelen“ im Team. Annares Auer ist erst 15, hat aber mit Italiens U18 an den European Open in Schweden teilgenommen. „Sie hat dort nicht gespielt, weil sie sich unmittelbar davor, das hintere Kreuzband im Knie gezerrt hat, und wir werden es auch jetzt ruhig angehen lassen“. Aber Auer gehört die Zukunft. Sie ist in dieser Woche ebenso wie Hannah Baumgartner bei einem Lehrgang der italienischen U-17-Auswahl in Rom. Mit 24 Jahren spielt Barbara Wassermann wie gewohnt die „Mutter der Kompanie“. Die einzige Verbliebene aus dem letzten Jahr in der Serie A-1 (2008/09) ist auf dem Spielfeld die umstrittene Anführerin der „jungen Wilden“. „Barbara hat in der letzten Serie auch viele Tore gemacht, aber das ist nicht das entscheidende. Sie ist die Leaderin auf dem Feld, wichtig in der Defensive“.

Savini erwartet sich eine ausgeglichene Meisterschaft. „Raluca ist wohl stärker geworden, bei Dossobuono spielt wieder Silvia Scamperle, Vigasio hat mit Elvira Klimek und

Carolina Balsanti zwei Leistungsträgerinnen verloren, Brescia einen spanischen Trainer geholt. Das verspricht viel Spannung“.

SSV Taufers: Ladies first Die Mädchen des SSV Taufers gehen in ihre vierte Saison in der zweiten Liga. Das Ziel von Trainer Zlatko Stimac: „Wir wollen ein paar Punkte mehr machen als in der letzten Saison“. Zwanzig Punkte hatten die Taufererinnen 2011/12 geholt und damit ein paar mehr als in den ersten beiden Saisonen 2009/10 (13) und 2010/11 (18). „Aber ich sage nicht mehr, dass wir die beste Südtiroler Mannschaft in der zweiten Liga werden, sonst haben die Mädchen zuviel Druck“.

In der letzten Saison war Taufers lange die Nummer eins im Land, wurde aber vom SSV Brixen nach einer starken Rückrunde noch überholt und hat zum Meisterschaftsfinale das direkte Duell mit 23:25 verloren. Die Derbys mit den Eisacktalerinnen und Schenna werden auch diesmal das Salz in der Suppe sein.

Seit 20. August ist die Mannschaft im Training. „Zu Beginn haben wir sogar fünf Trainings in einer Woche gehabt“, sagt Stimac, der beim Turnier

Nadja Abfalterer (SSV Taufers)
Celia Prast (SSV Brixen)

aus Südtirol

in Innichen am 22. September erstmals schauen will, wo seine Spielerinnen im Hinblick auf die in genau einem Monat beginnende A-2-Saison stehen. „Ein Mittelfeldplatz wäre ideal“, sagt Stimac, der in seiner DoppelFunktion als Trainer in Taufers im Zweifelsfall den Frauen den Vorzug gibt. „Das haben wir so abgesprochen. Wenn beide Teams zu Hause spielen, haben wir kein Problem, bei Auswärtsspielen fahre ich mit den Damen“. Bei den Männern wird er dann von Manni Leimgruber auf der Bank ersetzt.

Dreh- und Angelpunkt der Tauferer Mannschaft ist und bleibt Nadja Abfalterer. Die 20-Jährige könnte auch in einer stärkeren Mannschaft spielen, aber sie will nicht weg aus ihrem Heimatort. Die Mannschaft ist im Großen und Ganzen zusammen geblieben, sieht man von den Abgängen von Christine Mairl (wird Mutter) und Linda Rier ab. Die ist wegen des Studiums nach Kanada gegangen, wird aber im Jänner wieder zurück sein.

SSV Brixen

Auch Doris Mittermair wird erst zu Saisonbeginn zur Mansnchaft stoßen. „Einen Platz im Mittelfeld“, strebt Stimac an. Nur etwas stört ihn: „Wir haben versucht, mit Meusburger Bruneck zusammen zu arbeiten. Aber das ist nicht so einfach. Ein paar Mädchen könnten in der A-2 spielen, aber sie wollen nicht. Zwingen will ich niemanden“. Für die Zukunft träumt Stimac sowieso von einem HC Pustertal bei den Frauen. „Der wäre richtig stark. Da könnte man etwas bewegen“.

SC Schenna: Wieder zwei weg Der SC Schenna/Raiffeisen ist der Dauerbrenner in der zweiten Ligaaus heimischer Sicht.Seit der Saison 2000/01 sind die Burggräflerinnen zweitklassig. Aber die Mannschaft wird immer jünger.

Auch Schenna ist wie der SCM bei den Männern in der Vorbereitung mit der „Baustelle“ Karl-Wolf-Halle nicht glücklich. „Wir haben auf dem Sportplatz in Algund und in der Lanarena trainiert“, sagt Trainer Karlheinz

SSV Taufers

Zöschg, der die Mannschaft im Jänner von Alexej Popow übernommen hat und zwei weitere namhafte Abgänge verkraften muss.

Andrea Thaler aus Kaltern, die schon die letzte Saison unter Schmerzen zu Ende gespielt hatte, hat wegen ihrer chronischen Knieprobleme ihre Karriere mit 32 beendet. Mit Elisabeth „Sissi“ Moser steht auch eine

SC Schenna

Marlies Pföstl (SC Schenna)

zumindest Verfügung, aufgeRückkehr von geworden. Elisabeth nicht, wieviel Handball massenhaft denn auch den Trainingswomöglich, Schenna einem Monat Saison in verstärkt. will. Bejenaru drei Jahre möchte kommen. arbeiten und spielen.

Nach den gewaltigen Abgängen von Andrea und Sissi könnte sie uns mit ihrer Erfahrung bestimmt weiter helfen“, sagt Sektionsleiter Christian Pircher. „Zu achtzig Prozent passt es. Bejenaru Stan hat schon in Griechenland, Frankreich, Österreich Norwegen und bei Casalgrande gespielt“. Wenigstens ist Torfrau Carolin Dosser in Schenna geblieben. Das 17-jährige Talent hatte mit guten Leistungen das Interesse von Marco Trespidi geweckt, der die Blondine zur „Futura“-Mannschaft nach Rom holen wollte. Jetzt ist Dossers Zukunft weiter in Schenna.

„Mit Andrea Eder und Marlies Pföstl haben wir nur zwei gestandene A-2Spielerinnen im Kader“, sagt Zöschg, der auch U-16-Spielerinnen in die erste Mannschaft einbauen wird. „Wenn neben der Ausländerin auch Kirchlechner zurück kommt, sind wir gar nicht so schlecht aufgestellt“, sagt Zöschg.

„Traineren mit einem Champion“

Der SSV Loacker Bozen ist derzeit das Maß aller Dinge im italienischen Handball. Amtierender Meister und Pokalsieger, klarer Favorit auch in dieser Saison. Schon jetzt denkt Manager Stefano Podini an die Zukunft des Traditionsklubs, der seit 1969 immer in der ersten oder zweiten Liga vertreten war.

Unter dem Motto „Trainieren mit einem Champion“ startet der Italienmeister ein Pilotprojekt. „Wir schocken unsere Spitzenspieler in die Schulen von Bozen. Das ist mit dem Schulamt auch schon abgesprochen“, erklärt Podini. Ausnahmekönner wie Torhüter Vito Fovio, der ebenso wie Pasquale Maione, der derzeit verletzte Francesco Volpi oder auch Demis Radovcic schon viele Länderspiele auf dem Buckel hat, sollen von ihrem Leben als Handball-Profi erzählen.

„Sie sind nicht nur die Leistungsträger in unserem Klub, sondern auch die Aushängeschilder in der italie-

nischen Nationalmannschaft, sollen den Schülern aber in erster Linie die olympischen Werte, die Ethik und die Kultur des Sports näher bringen“, sagt Podini. „Erst danach geht es um den Handball. Zusammen mit den Turnlehrern werden Trainer Alessandro Fusina und Co. den Jugendlichen auch diese wunderschöne Sportart näher bringen“, so Podini weiter. Die Pläne des Bozner Handballmachers gehen weiter. „Jeder unserer Champions wird dann ein Tutor für unsere Nachwuchsspieler. So wird beispielsweise Demis Radovcic allen unseren Linksaußen in die Geheimnisse des Handballs einweihen und seine Tricks und Tipps verraten, wie man besser wird. So etwas hätten wir als Spieler auch gerne gehabt“. Der SSV Bozen wird zunächst in den Klassen der ersten Mittelschulen beginnen – in der Hoffnung, dass das Programm gut ankommt und der Verein auch den einen oder anderen Nachwuchsspieler für den Handball begeistern kann.

Johanna Daprà (SC Schenna)
Demis Radovcic (SSV Bozen)

Seit 35 Jahren wachsen Sportler mit uns.

Runde Leistungen verlangen Engagement und Begeisterung. Volksbank, Sponsor des SSV Bozen Handball und SSV Brixen Handball.

Willkommen im Leben.

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