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Radius Südtirol erleben 2015

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Südtirol

Land der Seilbahnen

Typisch Südtirol

Die Top-100-Begriffe

ALPINE WATER POWERED BY OXYGEN

Genießen Sie das Erfrischungsgetränk für Freizeit und Sport:

• mit natürlichem Adelholzener Mineralwasser aus den bayerischen Alpen, angereichert mit Sauerstoff

• ideal für Freizeit und Sport mit dem praktischen Sportslock-Verschluss

• mit oder ohne Kohlensäure in 11 verschiedenen Geschmacksrichtungen

Millionen Jahre alte Zeugen

Den Sommer auf der Alm …

Südtirol erleben mit seiner ganzen Vielfalt ist nicht nur für ausländische Gäste interessant, sondern auch für Einheimische. Urlaub ohne langen Anreisestress, in einem angenehmen Klima und in erstklassiger Gastronomie: Wandern, Biken, Wellness und Spezialitäten aus Küche und Keller! Diese Qualität, wie im eigenen Land findet man in südlichen Gefilden kaum. Alpenwellness (Arnika) statt Ayurveda liegt total im Trend. Passend dazu die 100 Begriffe die laut Radius-Umfrage unser Land ausmachen. Der meist genannte Begriff war Dolomiten, mit zusätzlichen Einzelnennungen wie Dreizinnen, Rosengarten oder Schlern. Gleich dahinter folgten kulinarische Begriffe wie Speck und Knödel. Als Eigenschaften wurden heimatverbunden, fleißig, katholisch aber auch stur und neidisch genannt. Bei den Personen (†) liegt wenig überraschend Andreas Hofer vor Silvius Magnago und Luis Trenker. Natürlich erhebt diese Umfrage noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber die genannten Begriffe sind alle typisch für Südtirol.

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und Projektleiter: Franz Wimmer Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder | Verkaufsleitung/Koordination: Marita Wimmer | Redaktion: Annamarie Huber, Nicole D. Steiner, Marita Wimmer | Werbung/Verkauf: Michael Gartner, Lorenz Mederle | Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen. | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan | Layout: Georg Hochkofler | Impaginierung: Karin von Elzenbaum | Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz Produktion: Athesia Druck Bozen www.athesiagruppe.com | Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand | Druckauflage: 22.000 Stück Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro | Sonderdruck zur

Portrait: Heinz Leitner
Franz Wimmer

Dem Himmel so nah

Die Türen schließen, ein leichter Ruck und schon geht es los, lautlos dem Himmel entgegen. Was für ein schönes Gefühl. Schweben. Schaut man nach unten wird alles kleiner, die Farben lassen nach, wo eben noch ein geparktes Auto zu sehen war, ist jetzt nur mehr ein grauer Punkt.

Nach oben hingegen öffnet sich der Horizont und die erhabenen Giganten rücken näher und näher. Grüne, blumengetupfte Matten und leuchtendgrauer Fels, spitze dunkle Wipfel. Das ist der Sommer. Weißgezuckerte Märchenwälder, Skipisten und unwegsame steile Hänge, die an den Himmel stoßen im Winter. Südtirol von seiner besten Seite. Wo Berge sind, möchte man hinauf. Nun ist es nicht jedermanns Sache hunderte von Höhenmetern zu Fuß zurückzulegen und Passstraßen vermitteln nicht unbedingt alpine Hochgefühle. Südtirol ist reich an Bergen, aber auch reich an Seilbahnen. Mehr oder weniger lang. Mehr oder wenig „hoch-tragend“. Nur auf tausend Meter wie beispielsweise die 1908 in Betrieb genommene Kohlerer Bahn in Bozen, nebenbei die älteste Personen-Schwebeseilbahn Europas oder von 2.000 auf 3.200 Meter wie die Gletscherbahn in Schnals. Ein Südtiroler hat Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entscheidend zur Modernisierung der Seilbahn-Technik beigetragen. Luis Zuegg. Geboren 1876 bei Lana. Er hat die Festspanntechnik der Zwei-Seilpendelbahnen entwickelt. Profitiert hat

von dieser Technik auch das Landschaftsbild! Die Seilbahn von Lana auf das Vigiljoch, die Zuegg 1912 in Eigenregie baute, brauchte noch 39 Stützen. Seit dem Umbau der Anlage 1953 sind es nur mehr vier. Die erste Seilbahn mit Zueggs neuer Technik wurde 1923 erbaut und führt von Meran nach Hafling.

„Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht“ Zuegg hat außerdem das automatische Tragseilbremssystem entworfen und das Trag- und das Zugseil der Anlagen kurzerhand als Telefonverbindung genutzt, so dass die Kabinen fortan mit der Tal- und der Bergstation verbunden waren. Zwischen 1920 und 1925 hat der findige Diplom-Ingenieur sieben Patente angemeldet. Sein Motto: „Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht.“

Der Ingenieur aus Lana war nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich auf Draht und schloss mit dem seinerzeit größten Seilbahn-Bauunternehmen Europas Bleichert aus Leipzig einen Lizenzvertrag ab. Fünfunddreißig Seilbahnen entwarfen und bauten sie gemeinsam in aller Welt. Unter

anderem: Österreichische Zugspitze 1926, Rax (Semmering) 1926, Pfänder (Bregenz) 1927, Trübsee (Schweiz) 1927, Krosso (Norwegen) 1928, Patscherkofel (Innsbruck) 1928, Tafelberg (Kapstadt, Südafrika) 1929, Montserrat (Spanien) 1930, Miramar (Barcelona) 1931, Bayrische Zugspitze 1931, Zakapone (Polen) 1931, Mont d’Arbrois (Frankreich) 1934. Ganz nebenbei wandelte Zuegg 1917 aufgrund von Rohstoffmangel seine um die Jahrhundertwende gegründete Braunpappenfabrik in eine Marmeladenfabrik um, die das Obst der Plantagen seiner Eltern verarbeitete. Der Grundstock für ein Erfolgsunternehmen, das noch heute hochwertige Marmeladen, Konfitüren und Säfte herstellt.

1947 der erste Schlepplift

Aber zurück zu den Seilbahnen. Bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts dienten sie vornehmlich Kriegszwecken und der Materialbeförderung zu entlegenen Höfen. Der Fremdenverkehr steckte noch in den Kinderschuhen. Erst ab den 50erJahren entdeckte man die Seilbahnen als Touristenattraktion.

Gemälde der alten Kohlerer Seilbahn
Alte Vigiljoch-Bahn
Die neue Rittner Seilbahn
Talstation Vigiljoch am Eröffnungstag

Im Gadertal baute ein weiterer Südtiroler Seilbahnpionier

1947 den ersten Schlepplift Italiens, auf den Col Alto. Die Firma Leitner aus Sterzing. Der Beginn einer rasanten Entwicklung und die Geburtsstunde eines kleinen Wirtschaftswunders. Immer höher, immer schneller, immer sicherer wurden die modernen Seilbahnen und immer mehr Menschen befördern sie. Im Jahr 2013 waren es in Südtirol immerhin 130 Millionen Personen, davon 124 Millionen in der Wintersaison. Die Firma Leitner hat an dieser Entwicklung einen großen Anteil. In aller Welt werden heute Menschen mit Leitner-Anlagen befördert. Längst nicht mehr nur auf den Berg zum Skifahren oder Wandern. Seilbahnen oder seilbetriebene Minimetros sind heute Teil des Mobilitätskonzepts vieler Städte. Die Seilbahntechnik wird von Leitner mittlerweile auch im Windradbau eingesetzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Faszination Berg

Über 371 Aufstiegsanlagen sind über das ganze Land verteilt (Stand 2013). Vom Pustertal über Gröden, das

Gadertal, das Eggental, den Bozner Talkessel mit den drei Seilbahnen, die Bozen mit den drei Hausbergen Ritten, Jenesien und Kohlern verbindet, die Seiser Alm bis Meran, im Vinschgau, in Schnals und Sulden. Kaum endet die Wintersaison, wird mit dem Aufräumen begonnen, um zu Beginn der Wandersaison wieder zu öffnen. Vier Anlagen sind Standseilbahnen, 23 Zweiseilpendelbahnen, 64 moderne Ein-, Zwei- und Dreiseilbahnen mit kuppelbaren Kabinen, die anderen sind Sessel- und Schlepplifte.

Dank der modernen Seilbahntechnik ist die Bergwelt heute auch jenen zugängig, die, aus welchen Gründen auch immer, die Mühen eines langen Aufstiegs nicht auf sich nehmen können. An der Bergstation kann das Abenteuer Berg auf einer Bank oder am gedeckten Tisch einer Hütte enden oder auch erst seinen Lauf nehmen, wenn es darum geht Gipfel zu ersteigen, Klettersteige zu bezwingen oder ganze Bergketten zu queren. Der Berg ruft noch immer und hat nichts von seiner Faszination verloren. Nur etwas näher ist er gerückt.

Die Helm-Bahn in den Sextner Dolomiten

Auf - zum Meraner Höhenweg

Mit der Panoramaseilbahn Texelbahn geht es schnell und komfortabel in luftige Höhe, zum Meraner Höhenweg, zum Ausgangspunkt aussichtsreicher Wanderungen, von Bergtouren und Gipfelbesteigungen im Naturpark Texelgruppe.

Mit großen Panoramafenstern ausgestattet begeistert die Partschinser Texelbahn bereits bergauf mit einer herrlichen Aussicht auf Partschins, Meran und das Burggrafenamt und lässt die Fahrt zu einem einmaligen Erlebnis werden.

Neu: Klettergarten und Kombi-Card

Ein ganz besonderes Highlight für erfahrene Kletterer ist der neue Klettergarten „Huafwond“. Über 20 unterschiedliche Kletterrouten zwischen dem fünften und neunten Schwierigkeitsgrad mit Seillängen von fast 30 Metern warten auf den Könner. Drei Podeste bieten ein spektakuläres Panorama vom Partschinser Sonnenberg auf Rabland, Meran und Umgebung, auf die Dolomiten. Fantastische Ausblicke genießt man aber nicht nur aus der Texelbahn, sondern auch aus den Seilbahnen nach Unterstell und auf die Hochmut; nun erhältlich als bequeme Kombi-Card.

Schnell & komfortabel 911 Höhenmeter gewinnen

Mit der einen Bahn auf den Berg, mit einer anderen wieder ins Tal. Den Meraner Höhenweg entlang aussichtsreich einen entspannten Wandertag genießen: Die Kombi-Card der drei Seilbahnen macht dies möglich. Über eine Hängebrücke und die 1.000-Stufen-Schlucht führt der Wanderweg in drei

Stunden nach Unterstell. Für so manchen ist das eine wunderbare Möglichkeit, den steilen Talabstieg zu vermeiden. In nur fünf Minuten bringt die Texelbahn ihre Fahrgäste von 633 m auf 1.544 m Höhe, von Partschins nach Giggelberg und zum Meraner Höhenweg mit einem Netz von Wanderwegen und Ausgangspunkt für Bergtouren und Gipfelerlebnisse. Mit der Texelbahn gewinnt man 911 m Aufstieg.

Meraner Höhenweg, Wasserfall, Dreitausender Von der Bergstation nach Westen führt der Meraner Höhenweg sonnig und aussichtsreich am Sonnenberg entlang bis nach Katharinaberg ins Schnalstal und weiter. Hält man sich ostwärts, kommt man über Nasereit, Tablander Alm zum Hochganghaus, Richtung Meran. In drei Stunden gelangt man durchs romantische, unberührte Zieltal auf die Lodnerhütte – farbenprächtige Bergblumen, Zielspitze, Tschigat und Lodner zum Geleit. 13 Dreitausender liegen auf Partschinser Gemeindegebiet und bieten einmalige Gipfelerlebnisse. Immer wieder beeindruckend ist der 97 m hohe, tosende Partschinser Wasserfall. Gut markierte Wege, Berggasthöfe und gemütliche Schutzhütten zeichnen den ca. 100 km langen Meraner Höhenweg und seine zauberhafte Bergwelt aus. Der Einstieg ist schnell und bequem erreichbar mit der Panoramaseilbahn Texelbahn in Partschins.

Texelbahn

Zielstraße 11 | 39020 Partschins | Tel. 0473 968 295 info@texelbahn.com | www.texelbahn.com

„Max und Moritz“ & Unterstell

Langer Mittwoch, die neue Aussichtsplattform, Kinderspielplatz und Sommerfest mit den Südtiroler Spitzbuam: Die Seilbahn „Unterstell“ in Naturns ist für Ausflügler, Wanderer und Familien ein heißer Tipp – atemberaubende Aussicht inklusiv.

Es war einmal eine Materialseilbahn, die zur ZweierKabinenseilbahn ausgebaut von treuen Fahrgästen zur „Max und Moritz-Bahn“ getauft wurde. Nun geht es im Halbstundentakt und mit neuester Seilbahntechnik in nur fünf Minuten von Naturns auf 1.300 m Höhe, auf den Sonnenberg, nach Unterstell.

Die umweltfreundliche Bahn versorgt sich selbst Geblieben ist der Name „Max und Moritz“ für die zwei modernen Kabinen. „Die Kinder der Gäste von damals kommen heute mir ihren eigenen Kindern“, freut sich Seilbahnbetreiber Konrad Götsch. Dach und Teile der Seitenwände der Tal- und Bergstationen sind aus Glas mit integrierten Photovoltaik-Paneelen, die mehr Strom produzieren als die Seilbahn braucht. Geplant hat dieses umweltfreundliche Vorzeigeprojekt Architekt Karl Götsch vom Studio „GTD architektur und baubiologie“, der Bruder des Betreibers.

Die neue Aussichtsplattform bei Sonnenaufgang Karl Götsch hat auch die neue Aussichtsplattform projektiert, die 16 m weit ins Freie ragt und ein Renner ist. Spektakulär sind die Sonnenaufgänge – genießbar jeden Mittwoch mit Anmeldung am Vorabend bis 19 Uhr. Im Morgengrauen startet die Sonderfahrt. Naturns zu Füßen, die Naturn-

ser Hochwart im Blick ist man in zehn Minuten von der Bergstation aus auf der Aussichtsplattform, bevor die Sonne rot-golden hinter Meran 2000 aufsteigt.

Langer Mittwoch auf Unterstell – Spitzbuam-Fest

Am Mittwoch fährt die Bahn bis 21 Uhr. Mancher geht noch nach der Arbeit nach Unterstell. Wanderer, vom Meraner Höhenweg kommend, brauchen sich nicht zu beeilen und Kinder können länger auf dem Spielplatz an der Bergstation verweilen. Es ist ja Sommerzeit. Rutschen, Klettergerüst, Schaukelpferd und ein Kinderhäuschen begeistern die Kleinen, während die Erwachsenen die herrliche Bergluft genießen. Hoch her geht es am 26. Juli, wenn die Südtiroler Spitzbuam auf der Bergstation aufspielen.

Wanderwege – Klettersteig Hoachwool

Wenige Minuten von der Bergstation entfernt liegt der Meraner Höhenweg als Ausgangspunkt für kurze und anspruchsvolle Wanderungen und Bergtouren. Kinderwagentaugliche Wege und Rundwege mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten bieten sich als Familienausflüge an. Der neue Naturnser Klettersteig Hoachwool zieht geübte Kletterer an. So mancher steigt nach Unterstell auf und fährt bequem mit der Bahn wieder hinunter. „Wanderer, Familien und Gäste sollen sich bei uns wohl fühlen“, bekräftigt Konrad Götsch.

Seilbahn Naturns GmbH Sonnenberg 46 | 39025 Naturns Tel. 0473 668 418 | info@unterstell.it | www.unterstell.it

Familienausflug auf Meran 2000

In nur sieben Minuten geht es mit der größten Seilbahn Südtirols von der Stadt ins Wander- und Familienparadies am Fuße des Ifingers.

Die Bergstation Meran 2000 ist der ideale Ausgangspunkt für viele verschiedene Freizeitaktivitäten und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf Meran und

Infobox

5. Juli: Jazz-Festival auf Meran 2000

5. August: St. Oswald Kirchtag

8. August: Meran2000.night

6. September: Berglauf Meran 2000

die umliegenden Berge. Unser Tipp für einen aktiven Tag mit der ganzen Familie: eine leichte Wanderung oder auch Radtour mit Kindern auf dem Weg Nr. 18A Richtung Waidmannalm und zurück auf dem Weg Nr. 3 mit anschließender Alpin Bob-Fahrt und Besuch unserer Kleintiere im Streichelzoo. Vor der Talfahrt können die Eltern auf der Terrasse des Panorama-Bistros noch ein wenig die Sonne genießen und den Kindern beim Spielen im Luckis Kinderland zuschauen.

Spezielle Familientickets und die kostenlose Nutzung der Aufstiegsanlagen für Kinder bis 8 Jahre erleichtern die Ausflugskassa. Mehr Informationen und Vorschläge findet man auf der Website.

Meran 2000 Bergbahnen

Naiftalstraße 37 | 39012 Meran | Tel. 0473 234 821 info@meran2000.com | www.meran2000.com Facebook: Meran 2000

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Bauernhof statt AdriaSommerfrische in Südtirol

Sommerfrische auf dem Bauernhof: Kurz-Anreise statt Mega-Stau, familiäre Berg-Atmosphäre statt überfüllte Strände, keine Hektik, kein Lärm. Innerhalb kürzester Zeit entspannt in eine andere Welt eintauchen und der Urlaub kann beginnen.

Langeweile? Gibt es hier nicht! Nach einer erholsamen Nacht, in der Groß und Klein wohlig schlafen wie die Murmeltiere, gibt es ein üppiges Frühstück: Es muss wohl die würzige Bergluft sein, die das selbstgebackene Brot besonders knusprig, den hofeigenen Käse und den Speck besonders schmackhaft und die Frühstückseier der Hühner besonders lecker machen. Die Ferienwohnungen sind mit allem ausgestattet, was Familienurlaub komfortabel macht: großzügige Bäder, eine voll eingerichtete Küche und gemütliche Zimmer stehen zur Verfügung. Pärchen bevorzugen oft ein kuschliges Zimmer und genießen das Frühstück dann in der Bauernstube.

Die größeren Kinder erobern sich in Windeseile den Spielplatz, beobachten die Hühner, pflücken Blumen für den Esstisch und kommen zu Besuch in den Stall, wo sie Kühe, Schweine und Schafe aus nächster Nähe erleben können.

Die Stunden vergehen wie im Flug, es gibt jede Menge zu entdecken, zu erkunden und erforschen. Die Eltern räkeln sich inzwischen entspannt in den Liegestühlen vor dem Haus, genießen das überwältigende Panorama der Bergwelt, atmen die frische Luft und tanken wohltuendes Sonnenlicht.

Die Bauersleute setzen sich gerne auf ein „Ratscherle“ dazu und zeigen den Kindern, wie man die Kühe melkt, wie sie aus frischem Rahm die Butter schlagen und wie viele Himbeeren man für ein Glas Marmelade pflücken muss.

Jenseits von Hektik und Stress erkunden die Gäste das eigene Land mit seinen glasklaren Gebirgsbächen, den weitläufigen Almwiesen und den imposanten Bergen.

Eine Ferienwohnung für eine Familie mit zwei Kindern gibt es ab ca. 80€/Tag. Weitere Informationen zu Urlaub am Bauernhof in Südtirol unter www.roterhahn.it

Infobox

Die Marke „Roter Hahn“ steht für Qualität und authentisches Bauernhofleben. Über 1.600 Südtiroler Höfe aus allen Landesteilen öffnen Gästen ihre Tore und laden zu genussvollem Urlaub im bäuerlichen Ambiente ein. Zur Auswahl stehen Zimmer und Ferienwohnungen, die nach einem strengen Auswahlverfahren je nach Ausstattung, Erlebnisangebot und Dienstleistungsqualität mit ein bis fünf Blumen zertifiziert wurden. Darüber hinaus vereint der „Rote Hahn“ eine Reihe von Hof- und Buschenschänken sowie Betriebe, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen. Seit zwei Jahren hat auch das bäuerliche Handwerk seinen Platz bei „Roter Hahn“. Weitere Informationen gibt es unter www.roterhahn.it oder fordern Sie kostenlos den Katalog „Urlaub auf dem Bauernhof“ unter Tel. 0471 999 325 oder info@roterhahn.it an.

Koch-Produkte im Spitzenfeld

In der Auswertung der Top-100-Begriffe liegen gleich zwei Produkte von Koch im Spitzenfeld. Knödel und Schlutzkrapfen gehören zur traditionellen Südtiroler Küche wie das Amen im Gebet. Die Spezialitäten aus dem Ursprungsland spielen auch für den internationalen Erfolg des Bozner Unternehmens eine tragende Rolle.

Zusätzlich ist Koch Marktführer bei der Herstellung von Lebensmittelprodukten wie Kartoffelgnocchi, Blätterteig und Lasagne und arbeitet als Co-Packer mit namhaften Partnern zusammen. Koch-Produkte werden im Cateringbereich, im Groß- und Einzelhandel bzw. für Handelsketten in Italien und im Ausland angeboten. Dabei ist man stets darauf bedacht, Geschmack und Vorlieben der Verbraucher zu treffen; das Sortiment wird daher beständig um neue Spitzenqualitätsprodukte erweitert, ganz im Zeichen eines dynamisch agierenden Unternehmens, das sich ständig weiterentwickelt.

Traditionsprodukt: Knödel

Das Jahr 2014 war von einem entscheidenden Entwicklungsschritt geprägt, in dessen Mittelpunkt eines der Markenzeichen der Südtiroler Küche steht: der Knödel. Ein traditionelles Produkt aus dem Ursprungsland, hergestellt nach dem klassischen Rezept, das von Generation an Generation weitergegeben wurde, und für das ausschließlich lokale

Produkte zum Einsatz gelangen. Dafür darf sich dieses Produkt mit dem Qualitätszeichen „Qualität Südtirol“ schmücken. Ein Gütesiegel für höchste Lebensmittelqualität und Südtiroler Ursprung, das in der ganzen Welt für den Schutz höchster Markenqualität landwirtschaftlicher Produkte und Lebensmittel steht, und das nun auch dieses Spitzenprodukt der Firma Koch auf dem europäischen Markt auszeichnet.

Kontrollierter Anbau und frei von Gentechnik

Knödel, Schlutzkrapfen und Apfelstrudel, die bewusst ausschließlich mit Zutaten aus kontrolliertem Anbau und ohne Einsatz von Gentechnik hergestellt werden. Damit steht die Marke KOCH für höchste Produktqualität, wie auch diverse Zertifizierungen belegen.

Die Firma Koch hat über Jahre mit der Herstellung und dem Vertrieb von Tiefkühlprodukten einen exzellenten Ruf erworben und ihre Marktpräsenz dank der beständigen Erweiterung der Produktpalette ausgebaut, die heute neben Südtiroler Spezialitäten auch Erzeugnisse der klassischen italienischen Küche umfasst. Ein Südtiroler Betrieb mit europäischer Ausrichtung setzt auf Qualität und besiegelt damit seinen Erfolg auf dem Weltmarkt.

Koch OHG

Negrellistr. 16 | 39100 Bozen | Tel. 0471 202 111 Fax 0471 200 250 | info@kochbz.it | www.kochbz.it

Die Bikesaison zählt 300 Tage

Frühlingserwachen Anfang März, im Sommer zwischen Alpen und Dolomiten, Pedalieren und Törggelen im Herbst im Eisacktal. Südtirol begeistert in jeder Jahreszeit und zählt zu den Top-Bike-Revieren in den Alpen. Wellness und Biken für Südtiroler in Südtirol: ausgezeichnete Küche sowie bis in die Haarspitzen motivierte Bikehoteliers und Bikeguides kümmern sich gerne auch um heimische Gäste.

Wenn anderswo die Wege noch schneebedeckt sind, so beginnt im Vinschgau und Meraner Land die Bikesaison bereits Anfang März, ebenso im Süden Südtirols, also in der Region rund um Bozen und den Kalterer See. Temperaturen bis zu 20 °C sind keine Seltenheit. Zwei Monate später, so ab Mitte Mai geht es hoch hinaus: Wie überall in den Alpen macht auch in Südtirol der Altschnee den Alpenrosen Platz, die Routen sind meist menschenleer, denn die Wandersaison beginnt erst später.

From Peak to Peak ist im Hochsommer angesagt: Die Lifte drehen sich auch für Mountainbiker bis Mitte September. Große Touren wie Sellaronda, Latemar-Umrundung oder Plose-Umrundung sind jetzt spielend einfach möglich. Und wer doch lieber pedaliert statt liftelt, kommt auch auf seine Kosten. Besonders empfehlenswert neben den bisher genannten Regionen ist auch das Tauferer Ahrntal, Südtirols nördlichstes Tal. Zum Saisonfinale im Herbst kommen Mountainbiker standesgemäß gern ins Eisacktal zum Biken und Törggelen: Nichts ist gemütlicher als nach einem Tag auf zwei Rädern bei Schlutzkrapfen, Hauswürsten, Erdäpfelblattln und gebratenen Kastanien die Tour samt Erlebnissen noch einmal Revue passieren zu lassen.

Aktion für mehr Toleranz: Ride Fair!

Südtirol holt das Beste aus dir raus! So heißt die diesjährige Kampagne der BikeHotels Südtirol, die darauf zielt,

mit sauberer Fahrtechnik und guten Manieren nicht nur von Trailtoleranz zu sprechen, sondern sie zu leben. Das Video dazu ist sehenswert! Auf humorvolle Art und Weise wird gezeigt, wie Wanderer und Biker sich respektieren und gemeinsam genießen. Das Taschenmesser in der Hand des Wanderers und der Biker mit dem Apfel. Von wegen aufgeschlitzter Reifen – geteilter Apfel ist doppelte Freud! Zum Video: www.bikehotels.it/ridefair

„In Südtirol sind wir in der äußerst glücklichen Situation, dass wir Mountainbiker sehr willkommen sind und uns eine Vielzahl an Wegen offensteht. Doch diese Tatsache ist kein Freibrief für Rowdytum. Mit der Aktion Ride Fair wollen die BikeHotels Südtirol für ein faires Verhalten auf den Trails sensibilisieren und gleichzeitig mit den Vorurteilen anderer Wegnutzer aufräumen“, erklärt Daniel Schäfer, Testimonial der Vereinigung BikeHotels Südtirol, die die besten Hotels für Biker südlich der Alpen vereint.

Die BikeHotels Südtirol unterstreichen mit Ride Fair ihre Einstellung zur gelebten Trailtoleranz und zu einem guten Miteinander und sind überzeugt, dass die Sensibilisierungskampagne auf offene Ohren stößt.

Bikeurlaub ist nicht gleich Bikeurlaub.

Das wissen Radfahrer spätestens dann, wenn sie in einem Hotel vergeblich nach Tourenvorschlägen fragen und die Bikegarage einer Rumpelkammer gleicht. In den BikeHotels Südtirol kann das nicht passieren. Es gibt 1.000 Gründe für einen Urlaub in einem der 35 BikeHotels Südtirol – folgend fünf davon:

• Die Gastgeber der BikeHotels Südtirol sind selbst begeisterte Mountainbiker und Radfahrer. Viele von ihnen haben die Bikeguide-Ausbildung absolviert und begleiten Sie auf Touren.

• Schon bei der Ankunft merken Sie, dass Sie bei Gleichgesinnten urlauben. Bike-Infos zum Thema Bikegarage, Bikestammtisch und Touren liegen gut ersichtlich auf.

• Ob auf eigene Faust oder geführte Touren, reden Sie einfach mit Ihrem Gastgeber. Auch gute Einkehrtipps sind gefragt!

• Die Bikegaragen sind tip-top eingerichtet, teilweise sogar alarmgesichert und videoüberwacht. Dort finden Sie auch alles Werkzeug für kleinere Reparaturen.

• Die BikeHotels setzen auf vorzügliche Küche mit bevorzugt regionalen Produkten. Auch kulinarische Qualität gehört zu einem gelungenen Bikeurlaub in Südtirol. www.bikehotels.it

Trauttmansdorff nach Feierabend
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
I Giardini di Castel Trauttmansdorff
The Gardens of Trauttmansdorff Castle

Mountainbiken in Südtirol

Ende der 90er Jahre tauchten bei uns in Südtirol die ersten „Bergradln“ auf; zu dieser Zeit ahnte man noch nicht, dass diese Sportart aus Amerika auch hier eine so große Beliebtheit erlangen würde. Sind doch die unzähligen Forst- und Waldwege, die moderne Aufstiegsanlagen, die kniffligen Trails, viele Gasthöfe und Almen die besten Voraussetzungen für eine ideale Bike-Region. Um auf Tour die Gefahren zu minimieren, sollte diese aber sorgfältig geplant werden. Ein Interview mit dem Bikeguide Mauro Tumler.

> Radius: Muss man eine MTB-Tour eigentlich planen?

Mauro Tumler: Unbedingt. Bei dieser Outdooraktivität ist man ja meist in alpinen Gelände, oft auch weit über der Baumgrenze oder abseits von Touristenströmen unterwegs. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit der Forststraßen, Wege und Trails verlangen eine sichere Fahrtechnik und eine solide Kondition. In den Sommermonaten lauern nachmittags Wärmegewitter, Ausweichrouten mit eventuellem Unterstand sind daher zusätzlich einzuplanen.

> Radius: Junge, coole Biker schwören auf GPS-tracks und GPS-Gerät … reicht das aus?

M. Tumler: Die GPS-Technik hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Die Geräte werden immer

Mauro Tumler – 45 Touren

ISBN: 978-88-7073-810-0; auch in italienischer Sprache erhältlich

ISBN: 978-88-7073-811-7

Preis: 19,90 €

Siegi Weisenhorn – 50 Touren

ISBN 978-88-7073-774-5; Preis: 19,90 €

nutzerfreundlicher und tracks können auch auf modernen Smartphones für die Navigation genutzt werden. Wer Tourendaten vom Internet „downloadet“, sollte nur auf professionellen Plattformen zugreifen, dort findet man zuverlässige Touren mit guten Beschreibungen. Der GPS-Track ist sehr hilfreich, ein „Verfahren“ daher fast nicht möglich, er ersetzt aber nicht vollständig eine komplette Tourenplanung.

> Radius: Worauf kommt es bei der MTB-Tour-Planung an?

M. Tumler: Für eine gute Tourenplanung ist das Wetter wohl einer der wichtigsten Faktoren. In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen, daher sollte man den Wetterbericht genau konsultieren und je nach Wetterlage die geeignete Tour festlegen. Außerdem ist ein guter MTB-Führer ein absolu-

ISBN 978-88-7073-771-4 auch in italienischer Sprache erhältlich;

ISBN 978-88-7073-722-6; Preis: 19,90 €

Mauro Tumler – 41 Touren

ISBN 978-88-7073-771-4

auch in italienischer Sprache erhältlich

ISBN: 978-88-7073-772-1; Preis: 19,90 €

Mauro Tumler – 43 Touren

Eine Karte sollte aber zusätzlich in den Rucksack, sie vermittelt eine viel größere Sicht des jeweiligen Gebietes und ab und zu entdeckt man dort bereits die nächste lohnende Ausfahrt oder interessante Varianten.

> Radius: Wie sieht es mit der Ausrüstung aus?

M. Tumler: Als erstes sollte vor jeder Tour das Mountainbike auf seine Fahrtüchtigkeit hin überprüft werden: Schäden und Ausfälle von Komponenten oder anderen Teilen können zu schweren Unfällen führen. In den Rucksack gehören immer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Regenschutz und Wechselkleidung, eine Luftpumpe, ein Reserveschlauch, Flickzeug (sollte man mehrere Platten einfahren), Reservebatterien für das GPS-Gerät und ein Handy für eventuelle Notfälle. Natürlich Helm (am besten immer auf dem Kopf, dient auch als Sonnenschutz) Trinkflasche, Handschuhe und Brillen. Für die kurzen Herbsttage zusätzlich eine Stirnlampe und bei Mehrtagestouren Ersatz-Bremsbacken mitnehmen.

tes Muss, dort findet man Ausgangspunkt, Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, Untergrundbeschaffenheit, Höhenprofil, Kartenausschnitt oder 3D-Ausschnitt sowie die jeweilige Beschreibung der Tour. Zusätzlich kann bei der Auswahl die individuelle Kondition und das technisches Fahrkönnen berücksichtigt werden.

> Radius: Gute MTB-Führer und MTB-Karten sind also bei einer Planung unerlässlich?

M. Tumler: Mit den Daten eines MTB-Führers gelingt meistens schon die richtige Tourenauswahl. Aus den detaillierten Beschreibungen, sowie den Kartenausschnitten oder 3D-Panoramen erkennt man sofort die „richtige“ Fahrtrichtung und zusätzlich gibt es Tipps zu Einkehr und Region.

MTB-Karte Gröden/Seiser Alm 1:25.000; mit 28 eingezeichneten Routen

ISBN 978-88-7073-752-3; Preis: 8,50 €

MTB-Karte Meran und Umgebung – 1:35.000; mit 25 eingezeichneten Routen

ISBN 978-88-7073-822-3; Preis 8,50 €

> Radius: Was ist generell während einer MTB-Tour zu beachten?

M. Tumler: In der Hochsaison und in den Tourismushochburgen trifft man auch auf regem Wanderverkehr: Wanderer haben Vorfahrt und ein respektvolles Nebeneinander ist unbedingt ein Muss, nur so kann auch in Zukunft unsere einmalige Natur gemeinsam genossen werden. Informationen zu Wegsperrungen und Umleitungen durch Holzschlag oder Naturereignissen sind vor dem Start einzuholen, auf den Routen findet man meistens genügend Wasserstellen und Quellen; eine volle Trinkflasche und etwas Tagesproviant sollte aber trotzdem immer dabei sein.

Athesia Tappeiner Verlag

Avogadrostr. 6 | 39100 Bozen

Tel. 0471 081 084 | Fax 0471 081 079 www.athesiabuch.it

MTB-Karte Sexten & Pragser Dolomiten – 1:40.000; mit 22 eingezeichneten Routen

ISBN 978-88-7073-821-6; Preis: 8,50 €

MTB-Karte Überetsch/Unterland 1:35.000; mit 20 eingezeichneten Routen

ISBN 978-88-7073-789-9; Preis: 8,50 €

1 st alchemistic spa –

Castellum Natura

Wer denkt, dass Wellness keine Überraschungen mehr bereithält, wird auf der Castel Fragsburg überrascht werden. Eingebettet zwischen Weinbergen und Apfelbäumen thront das alchemistische „1st alchemistic spa – Castellum Natura“ mit der wohl spektakulärsten Aussicht in den Alpen.

Der idyllische Privatgarten (10.000 m²) mit Außenschwimmbad, das neue Sanctuarium, die lichtdurchfluteten Behandlungsräume und der Panorama-Sauna-Bereich sind grandiose Orte der Erholung. Auch für die geschätzten einheimischen Gäste.

Castellum Natura Spa

Das Anliegen, die Schönheit und heilende Kraft der Natur mit Wohlbefinden, Genuss und Ambiente zu verbinden und zu einem Gesamterlebnis verschmelzen zu lassen, hat sich die

SEILBAHN ASCHBACH

522 ↗ 1.349m

Direkt an der Rablander Haltestelle der Vinschgerbahn

GEMEINDE ALGUND www.algund.eu

Ab 1. April bis 1. November durchgehend in Betrieb von8–12.30 und 13.30–19 Uhr

Ganzjährig geöffnet! Sommerfahrplan (01.05 – 15.10) durchgehend in Betrieb von 8 bis 19 Uhr.

Tel. +390473 967198

Castel Fragsburg zur Herausforderung gemacht. So wie bei der Michelin-Stern gekrönten Küche hat man sich entschieden, mit dem 1st alchemistic spa – Castellum Natura den gleichen Weg einzuschlagen und nur die besten, biologisch hochwertigsten Zutaten für die Schönheits- und Harmonisierungsbehandlungen zu verwenden – gepaart mit Kreativität und Sinnesgenuss.

Alchemie & Essenz

Um keine Kompromisse zu schließen, wird vollkommen auf abgepackte Kosmetikserien verzichtet. Stattdessen werden à la minute, frisch zubereitete biologische Pflege-Elixiere aus den kostbarsten Ölen, Blütenessenzen, naturreinen Pflanzenund Kräuterextrakten sowie reinem zellaktiven Perlund Edelsteinstaub, basierend auf den alchimistischen Rezepturen der Meraner Kräuterpädagogin Renate De Mario Gamper, verwendet. Weitere Informationen unter: www.castelfragsburg.com

Kerzenbeleuchteter Gang ins alchemistische Castellum Natura
Kräuter-Lounge im 1st alchemistic spa – Castellum Natura

Das Wildwasser zum Element

KreativRaft steht für Abenteuer und Sicherheit beim Rafting und Canyoning. In zertifizierten Schlauchbooten werden Südtiroler Wildwasserflüsse befahren und neue persönliche Erfahrungen und Einblicke in unberührte Uferlandschaften gewonnen.

KreativRaft hat seinen Standort in Pfalzen, am Issinger Weiher. Das Team um Juri Stolzlechner organisiert Raftingund Canyonerlebnisse und betreibt mit Dietmar Pescoller eine Rafting- und Kajakschule.

Rafting für Einsteiger auf wilden Wasserflüssen

In Schlauchbooten Wildwasserflüsse in Südtirol befahren ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Schwimmwesten und Helme, bei wilden Gewässern auch Neoprenanzüge und der erfahrene, staatliche geprüfte Raftingguide im zertifizierten Schlauchboot garantieren Sicherheit, so dass auch Unerfahrene sich dem Spiel von Wellen und Walzen des Wildwassers gelassen und vergnüglich hingeben können. Safetytour, auf ruhigen Flüssen paddeln, eignet sich für all jene, die sich mit dem Wildwasserfluss vertraut machen wollen – ideal für Kinder, Familien, Gruppen und Vereine.

Raftingtouren und Kajak für Abenteuerlustige

Aphrodite nennt sich das anspruchsvollere Rafting, wenn Wellen und Walzen auftreten, weil der Fluss enger, das Ge-

fälle größer wird und Felsen und Steine umschifft werden. Touareg ist die Tour für Hartgesottene, die keine Angst vor schäumendem Weißwasser und reißenden Walzen haben. Wer Rafting schon genossen hat, sollte auf Kanu und Kajak übergehen. Nun heißt es selbst den Fluss und die Strömung zu bewältigen – unter fachkundiger Anleitung eines Guides oder auch schon während einer Raftingtour. „Ein besonderes Highlight ist mit dem Kanu den Rienzcanyon zu erleben“, schwärmt Juri Stolzlechner.

Canyoning – maßgeschneiderte Touren

Gehen, sich abseilen, springen: Die qualitativ hochwertige Ausrüstung garantiert viel Spaß beim Canyoning. Die Begehung der Schlucht erfolgt von oben nach unten mit staatlich geprüftem Canyoningguide, buchbar ab drei Personen als Halbtages- und Tagestour. Fauna und Flora in Schluchten sind einzigartig. Der Fels und das Wasser haben den Canyon in Millionen von Jahren geformt; sie sind die Herausforderung für dieses Abenteuer. Der Schwierigkeitsgrad ist von leicht bis schwer und wird auf die Teilnehmer abgestimmt. Reservierung erforderlich.

Kajakkurse für Wildwasserbegeisterte

Rafting und Kajakfahrten sind neben dem Erlebnis mit dem Wildwasser immer auch ein Erkunden der Wildwasserlandschaft mit Einblicken in eine oft noch unberührte Uferlandschaft mit einer anderen Optik vom Wasser aus auf vertraute Orte, mit Spüren, Riechen und Schmecken neuer Eindrücke. Kajakfahren gehört zur Natursportart, die dies möglich macht. In der Rafting- und Kajakschule von KreativRaft erhält man das technische und praktische Wissen dazu und das Abenteuer Wildwasser kann beginnen.

KreativRaft

Weiherplatz 2 | 39030 Issing | Tel. 320 366 56 22 info@kreativraft.com | www.kreativraft.com

Neue charaktervolle Weine

Das einmalige und facettenreiche Sortiment der Qualitätsweine der Kellerei Bozen wurde im heurigen Jahr um drei neue Weine ergänzt. Dem Team um Stephan Filippi ist es gelungen, ganz spezielle Weine zu kreieren, welche ihren Sortencharakter und ihr Terroir widerspiegeln und sich durch Originalität und Authentizität zum restlichen Sortiment der einzigartigen Weine der Kellerei Bozen hinzufügen.

Die beiden Weißweine aus den Hanglagen oberhalb von Bozen, die in Barrique- und Tonneaufässern vergoren als auch ausgebaut werden, zeigen einmal mehr die Qualität und ehrgeizigen Ziele der Kellerei. Hervorragende Balance, gut eingebundene Säure und exzellentes Alterungspotenzial zeichnen diesen strohgelben, kräftigen Chardonnay Riserva vom Jahrgang 2011 als besonderen Weißwein aus.

Der kraftvolle Sauvignon Riserva vom selben Jahrgang stammt von den Rebanlagen auf den warmen Porphyrsteilhängen am Ritten auf 550 Meter über dem Meer. Diese Lagen sind eine erstklassige Voraussetzung um einen Sauvignon mit einzigartiger Frucht, Mineralität, Eleganz und Tiefe zu produzieren.

Der neue St. Magdalener „Moar“ der im Herzen des St.-Magdalener-Gebietes auf dem gleichnamigen Hof mit seiner mehr als 600-jährigen Weinbautradition angebaut wird, zeichnet sich durch das einzigartige Zusammenspiel von Lage, Alter und Bewirtschaftung des Weinbergs aus. Zudem besticht er durch seine fruchtigen und blumigen Noten sowie dem vollen und samtigen Geschmack. Vom Jahrgang 2013 wurde eine limitierte Anzahl von 2.000 Magnum Flaschen erzeugt, welche Stephan Filippi, Önologe der Kellerei Bozen, anlässlich der Vinitaly 2015 vorstellte.

Für alle Generationen …

Eine Gault-Millau-Haube, gekürt zum Historischen Hotel, ausgezeichnet vom Konsortium Südtiroler Weine: Im Parkhotel Holzner in Oberbozen vereinen sich Kunst und Kulinarik, Weinkultur und Gastlichkeit im Jugendstil-Ambiente.

In Bozen gehen langsam die Lichter an. Die Stadt entzieht sich mit steigender Höhe den Blicken der Fahrgäste in der Umlaufbahn. Latemar, Rosengarten und Schlern zeigen sich immer mehr golden und rot in der Abendsonne. Angekommen. Noch nicht ganz. Ziel der kleinen Gesellschaft ist das Abendrestaurant „1908“ im Parkhotel Holzner, zwei Schritte neben der Bergstation. Über den Laternen schwingen die Äste der jahrhundertealten Nadelbäume des 10.000 m² großen Parks. Einladend, wie im Schaufenster, stehen die festlich geschmückten Tische im hellerleuchteten Abendrestaurant „1908“.

Das Abendrestaurant „1908“ historisch modern Selbstbewusst, in zeitgenössischer Architektur präsentiert sich das Abendrestaurant „1908“ mit Anlehnung an den Jugendstil, Ausdruck der sogenannten Belle Èpoque vor hundert Jahren. „Mit dem Namen „Restaurant 1908“ soll einmal an das Erbauungsjahr unseres Parkhotels erinnert werden. Zum anderen ist das Restaurant Sinnbild für die Brücke zum Heute und Teil der Modernisierung und des Hotelumbaus“, erklärt Hotelier Wolfgang Holzner. In der Tat verbindet eine Brücke aus Lärchenholz das Hotel im Jugendstil mit dem neuen Restaurant „1908“. Bei den Lampen, den Stühlen, in den Farben, auch beim Tafelgeschirr werden die Elemente des Jugendstils aufgegriffen und zeitgemäß wiedergegeben. Ein schicker und doch gemütlicher Rahmen für Individualgäste, besondere Jubiläen und Betriebsessen. Küchenchef Markus Schenk kreiert aus hochwertigen, regionalen Zutaten wunderbare Gerichte für Feinschmecker und ist Garant für kulinarischen Genuss. Ein besonderer Abend, im besonderen Ambiente, für besondere Gäste.

Öffnungszeiten Restaurant 1908

Dienstag – Samstag ab 19 Uhr, Sonntag / Montag Ruhetag

Öffnungszeiten Bistro

Dienstag – Sonntag, 12 bis 14 Uhr, Montag Ruhetag

Zu Mittag Bistroküche mit viel Jugendstil Schnelle Gerichte aus der Bistroküche werden in den Jugendstilsälen und auf der Terrasse mit Dolomitenblick serviert. Mittagstisch für Geschäftsleute, aber auch für Ausflügler in Wanderbekleidung. „250 echte Jugendstillampen, 160 originale Thonet-Stühle, 80 Prozent des Mobiliars in unserem Haus ist im Jugendstil. So viel Jugendstil macht uns besonders, einmalig“, erläutert der kunstsinnige Hotelier. „Möglich war das nur, weil nach den zwei Weltkriegen und auch noch während des Wirtschaftsbooms in den 60er- und 70er-Jahren das Geld für die Renovierung fehlte.“ Im Südtiroler Architektenduo BergmeisterWolf und dem Künstler Manfred Alois Mayr fand Wolfgang Holzner die richtigen Partner für den Umbau des historischen Parkhotels. Ein Hingucker ist der neue Aufzug mit den sieben Austritten, in gestocktem Beton mit gespitzten Kanten gebaut und einem in jedem Stockwerk anders gedrechselten und versetzten Handlauf. Das Altrosa des ehemaligen Billardsaales wurde in den Fliesen der Bäder wieder aufgenommen. Es ist eine Palette von Farben, die im historischen und im modernen Teil Harmonie, Verbindung und Verbundenheit erzeugt, fühlbar als heitere, leichte Gelassenheit.

Buchbarer Genuss im Weinkeller Ein Speckreifekeller mit Einblick. Dazu ein gutes Glas Wein, im modernen und doch heimeligen Verkostungsraum serviert, mit fachkundiger Begleitung von Sommelier Lenka Urbancova. Herzstück ist der Weinkeller dahinter, für Weinliebhaber Wolfgang Holzner mehr als ein Hobby. Wie auch Kinder und Familien es sind: „Das Parkhotel ist ein Haus für alle Generationen. Und Familienfeiern sind die schönsten Anlässe dafür“, ist seine Überzeugung. Und das nächste Projekt steht schon an: eine kleine Sternwarte im begehbaren Hoteltürmchen mit einem Luftschiff als Foyer. Man darf gespannt sein.

Parkhotel Holzner

Familie Holzner | Dorf 18 | 39054 Oberbozen/Ritten

Tel. 0471 345 231

info@parkhotel-holzner.com | www.parkhotel-holzner.com

Millionen Jahre alte Zeugen

Steine in allen Farben und in allen Größen liegen im Canyon des Bletterbaches. Sie sind seit Jahrmillionen unterwegs. Als Folge großer vulkanischer Ereignisse wurden vor 280 bis 260 Millionen Jahren bei heftigen Vulkanausbrüchen heiße Aschen und Laven ausgeworfen. Was kann uns Bletterbach erzählen?

Hitze, Wasser und Wind begannen ihr zerstörerisches Werk. Große Teile der Porphyrplatte wurden im Laufe der Jahrmillionen abgetragen. Reißende Bäche und Flüsse haben den feinen Sand in küstennahe Gebiete verfrachtet und dort Schicht um Schicht abgelagert. Durch kalkige und kieselige Bindemittel zusammengehalten und vom tonnenschweren Druck der darüber liegenden Schichten zusammengepresst, entstand schließlich ein neues Gestein – der Sandstein. Die Schichten sind unterschiedlich gefärbt, da verschiedene, gelöste Mineralien eingelagert wurden.

Spuren von Tieren und Reste von Pflanzen wurden im Sand oder Schlamm eingebettet und blieben so erhalten. Sie geben Aufschluss über das Leben in erdgeschichtlicher Vergangenheit. In diesen Schichten finden sich auch die Spuren einer Echsenart (siehe nebenstehendes Bild), die zum Logo des „Geoparc Bletterbach“, dem Canyon in Südtirol geworden ist.

Der Canyon feiert zehnjähriges Jubiläum

Zehn Jahre sind seit der Eröffnung des Besucherzentrums GEOPARC Bletterbach in Aldein vergangen. Das runde Jubiläum ist Grund genug, eine Reihe von Veranstaltungen und Projekten des diesjährigen Sommers unter das Motto „Zehn Jahre GEOPARC Bletterbach“ zu stellen. Mit 1. Mai ist der GEOPARC Bletterbach in die Jubiläumssaison gestartet. Nach der geologischen Prüfung können sich die Wanderer ab diesem Wochenende auch im unteren Teil der Schlucht auf die Spuren der Saurier begeben und den Bletterbach erkunden – seit der Eröffnung des Geowe-

ges und des Besucherzentrums in Aldein im Jahr 2005 zum zehnten Mal. Der diesjährige Sommer steht nämlich im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums des GEOPARC Bletterbachs.

Steine, Wasser, Flora und Fauna

Dabei rückt der GEOPARC Bletterbach auch in der diesjährigen Saison bei seinen täglichen Führungen und bei seinem bewährten Veranstaltungsprogramm die Themen Steine und Wasser, Flora und Fauna, Wald und Wildkräuter in den Mittelpunkt. Höhepunkt wird die Jubiläumsfeier am 5. Juli mit einem offiziellen Empfang sowie einer Wanderung, Workshops und Spielen zur Wissenschaft

und Forschung rund um die Bletterbachschlucht sein. In enger Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Südtirol in Bozen konnte anlässlich des Jubiläums das GEOMuseum in Radein aufgewertet und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden. Nicht zuletzt ist der GEOPARC Bletterbach in diesen Wochen auf der Suche nach einem Namen für den Sandsteinsaurier am Besucherzentrum: Vorschläge können auch weiterhin per E-Mail an saurier@bletterbach.info eingesandt werden.

Der GEOPARC Bletterbach ist bis 31. Oktober täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen rund um das Programm des GEOPARC Bletterbachs gibt es unter www.bletterbach.info

Weitenbergalm in Pfunders

Den Sommer auf der Alm ...

... die anderen zehn Monate Fonds-Manager: Etwa 1.500.000.000 Euro (1,5 Milliarden Euro) verwaltet Florian Meister mit seinen 120 Mitarbeitern. Er führt sozusagen ein Leben in zwei Welten. Anzug und Krawatte tauscht er im Sommer gegen Stall-Kleidung und Bergschuhe. Die Liebe zur Natur, den Tieren und einem einfachen kargen AlmLeben treiben ihn in die Südtiroler Berge zum Arbeiten.

Mit Skepsis haben ihn die Einheimischen vom Südtiroler Pfunderertal vor 13 Jahren empfangen. Ein Deutscher Fondmanager, der einen auf Aussteiger macht und die 2.000 Meter hoch gelegene Weitenbergalm führen will, war den Bauern nicht wirklich geheuer. Doch mittlerweile hat sie Florian Meister alle überzeugt.

Florian der Manager

Der 52-jährige Manager vollzieht jedes Jahr im Sommer für zwei Monate einen radikalen Lebenswandel. Als Geschäftsführer der international tätigen Finance in Motion GmbH ist er für 120 Mitarbeiter in 30 Ländern verantwortlich. Das in Frankfurt am Main beheimatete Unternehmen verwaltet Fonds mit einem Gesamtkapital von 1,5 Milliarden Euro. Investiert wird ausschließlich in nachhaltige Entwicklungsprojekte. In diesem Sektor gehört das Unternehmen zu

den weltweiten Marktführern. Auf der Weitenbergalm hat Florian Meister keinen Handyempfang. Um mit seinem Unternehmen in Kontakt zu bleiben, steigt er auf einen höher gelegenen Aussichtspunkt. Dort checkt er, umgeben von Murmeltieren und Kühen, für wenige Minuten E-Mails, führt wichtige Telefongespräche und trifft schnelle Entscheidungen bzw. fordert sie ein. Dann gehört seine volle Aufmerksamkeit wieder den knapp 50 Kühen, die ihm die Pfunderer Bauern den Sommer über anvertrauen. Zeit widmet er auch den Schweinen, Hühnern und über die Mittagszeit den Touristen, die seine Alm besuchen. Für diese kocht er typische Südtiroler Kost wie Knödel und Schlutzkrapfen.

Harte Arbeit auf der Alm

Die Alm erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von über 700 ha (1.000 Fußballfelder) und gehört zu den größten Almen des Pustertales. Hier verarbeitet Florian Meister mit seinem Team täglich bis zu 500 Liter Milch. Neben dem weitum bekannten Hartkäse produziert er Frischkäse, Butter, Joghurt und Topfen. Jahrelang hat er sich Fähigkeiten angeeignet, die für eine heimischen SennerIn Gang und Gäbe sind. Die wenigsten Besucher der Weitenbergalm wissen, dass ihnen ein einflussreicher, bestens ausgebildeter Top-Manager gerade die Knödel kocht und serviert. Florian Meister hat seine Ausbildung in München (D), Fontainebleau (F),

Philadelphia (USA) und Los Angeles (USA) genossen. Er spricht vier Sprachen fließend, darunter auch Italienisch, was ihm im zweisprachigen Südtirol zu Gute kommt. Auch mit dem Dialekt der Einheimischen hat er sich schnell zurechtgefunden.

Alpenvereinshütte als Einschnitt

Er hat seit seiner ersten Berghüttenerfahrung 1984 auf der Watzmannhütte des DAV in Berchtesgaden viel über das Leben und die wirklich wichtigen Dinge gelernt, erzählt er, angesprochen auf seine außergewöhnliche Sommerbeschäftigung. Eine positive Erfahrung sei z.B. das selbstverständliche „Sich-Grüßen“ in den Bergen. Etwas, was er in der Anonymität der Stadtwelt oft vermisst. Ab Mitte Juni sperrt Florian Meister sein Hütte wieder auf. Dann heißt es wieder „Griasti af do Weitenbergolm“.

Florian Meister beim Käsen und Buttern

Der Genussschlager

Südtiroler Speck ist Teil der Südtiroler Identität und mittlerweile auch im Ausland ein gefragtes Lebensmittel. Strenge Kontrollen machen ihn zu einem der meist geprüften Qualitätsprodukte Italiens.

Bereits vor Hunderten von Jahren war Speck ein wichtiger Bestandteil der Südtiroler Küche und noch heute fehlt er meist in keinem Südtiroler Haushalt. Südtiroler Speck ist milder als die deftigen, nordischen Räucherschinken, aber gleichzeitig kräftiger und würziger als die süßlichen medi-

terranen Rohschinken. Mittlerweile wird Speck nicht nur im restlichen Italien sehr gerne gegessen, sondern auch in Deutschland und den USA.

Der Konsument erkennt an der geschützten geografischen Angabe (g.g.A.), dass es sich beim ausgesuchten Speck um ein Qualitätsprodukt aus Südtirol handelt. „Südtiroler Speck g.g.A.“ darf seit 1996 nur jener Speck heißen, dessen Verarbeitung nach traditionellem Verfahren in Südtirol erfolgt. Der Grundsatz dabei lautet seit jeher: wenig Salz, wenig Rauch, viel frische Bergluft – und noch mehr Zeit.

Alle Fotos: © EOS/F.
Blickle

Nur, wenn alle Qualitätskriterien erfüllt und alle Kontrollen bestanden sind, darf der Speck den Namen Südtirol tragen.

Von einer unabhängigen Kontrollstelle garantiert

Um diese Qualität sicherzustellen, gründete sich bereits 1992 die Schutzvereinigung, genannt Südtiroler Speck Consortium. Nur Hersteller, die sich vertraglich zur Speck-Herstellung nach der traditionellen Methode verpflichtet haben und sich den strengen Kontrollen unterziehen, dürfen den Südtiroler Speck produzieren. Mittlerweile gibt es 29 autorisierte Hersteller von Südtiroler Speck. Gemeinsam mit dem unabhängigen Kontrollinstitut INEQ (Istituto Nord Est Qualità) wurde ein System entwickelt, welches die Einhaltung der Qualitätskriterien in jedem Arbeitsschritt der Speckherstellung überwacht: von der Auswahl des Fleisches, über das Räuchern bis hin zum fertigen Speck. Die Inspekteure kontrollieren neben Reifezeit sowie Verhältnis von Mager- und Fettanteil und Salzgehalt auch Aussehen, Konsistenz, Aroma und Geschmack.

Tatsächlich ist der Südtiroler Speck g.g.A. eines der meist geprüften Qualitätsprodukte Italiens: Rund 1.320 Kontrollbesuche und 427 organoleptische Prüfungen wurden im abgelaufenem Jahr von drei Kontrolleuren durchgeführt.

Bauernspeck

Ein Teil des in Südtirol produzierten Specks wird zusätzlich mit dem Namen „Bauernspeck“ gekennzeichnet. Die für diesen Speck verwendeten Schweine werden in kleinen Gruppen auf 21 Südtiroler Bauernhöfen gehalten, die Herstellung erfolgt nach traditionellen Methoden und wird durch strenge Qualitätskontrollen genau überwacht. Bauernspeck ist nur in begrenzten Mengen erhältlich und ist wegen seines höheren Fettanteils besonders in Südtirol sehr beliebt. Seine feine Maserung, die mürbe Konsistenz und der traditionelle Geschmack machen ihn zu einer gefragten Delikatesse. Weitere Informationen finden Sie online unter: www.speck.it

Dolomiten, Lagrein, Schlutzer, Schlern, Goaslschnölln ...

Gesucht wurden 100 Begriffe – typisch für Südtirol: von A wie Apfel, über Brennende Liab, Dolomiten, Forst, Luis Trenker, MeBo, Ötzi, Wattn, Vinschgerle bis Z wie die Sonntagszeitung.

Wasist für die Südtiroler südtirolerisch? „Wir suchen 100 Begriffe, die unser Land ausmachen. Dinge, Menschen (†), Produkte, Orte, Eigenschaften ... Nicht alle müssen positiv sein, aber alle sollten typisch Südtirol sein.“

Radius-Chef Franz Wimmer wollte für seine nächste RadiusAusgabe 100 Begriffe, die Südtirol ausmachen. „Das Ganze soll keine wissenschaftliche Arbeit werden, wir erheben auch kein Recht auf Vollständigkeit. Die Wertigkeit der verschiedenen Begriffe ist für jeden auch ganz unterschiedlich. Was einem Sarner der Sarner, ist für einen Leser aus Bozen Gries vielleicht der Lagrein, für die Leserin aus Schlanders möglicherweise ihr Vinschgerle, für einen Algunder die Brauerei Forst und für die Pseirer der Andreas Hofer! Die Nennung der Begriffe ist eine reine emotionelle Angelegenheit jedes Einzelnen.“

Personen und doppelte Begriffe

Bei Personen gibt es eine Einschränkung (†), lebende Personen werden nicht berücksichtigt. Gefragt sind Dialekt-Wörter wie Goaslschnölln, Keschtn, Brennende Liab, Schlutzer etc. genauso, wie Begriffe mit doppelter Besetzung wie Sarner (Bekleidung und Bewohner) Dolomiten (Tageszeitung und Berge), Kalterer See (Wein und Gewässer), Brenner (Landesgrenze und Passstraße). Aber auch Begriffe aus der Wirtschaft sind typisch für Südtirol – wie z.B. Forst-Bier, Loacker-Waffel, Athesia-Verlag, Thun-Engel, Etschwerke,

usw. Andere Begriffe wie Feuerwehr, Alpenverein, Gipfelkreuz haben zwar eine wichtige Bedeutung, sind aber im gesamten deutschen Sprachraum geläufig – also nicht nur typisch für Südtirol.

Wie wird die Liste ermittelt?

Damit ein möglichst repräsentatives Ergebnis herauskommt, wurde auf verschiedenen Ebenen ermittelt. Dazu Franz Wimmer: „Wir hofften auf eine hohe Beteiligung, es sollten so viele wie möglich ihre Nennungen abgeben. Dolomiten-, WIKUund Magazin-Leser konnten mit der E-Mailadresse 100xSuedtirol@mediaradius.it mitmachen. User von Stol und Südtirol News konnten sechs Tage lang auf der Startseite ein eigenes Feld „Typisch Südtirol“ anklicken und mitmachen. Ebenso wurden alle Radius-Kunden mit einer Rundmail aufgefordert, sich an der Befragung zu beteiligen, sodass auch diese exklusiv die Möglichkeit hatten, mitzugestalten, das Gleiche galt für unsere Facebook Freunde.“ Gestartet wurde die Aktion am 4. April für die Dolomiten-Leserinnen und Leser. Es folgen Stol, das Rundmail an die Kunden und der Aufruf über Facebook. Es war eine Woche Zeit zum Mitbestimmen und das Ganze endete am Sonntag, dem 12. April.

Was würde wohl herauskommen?

Innerhalb der Radius-Redaktion wurde natürlich gespannt auf die Nennungen gewartet. Überraschend war die hohe Beteiligung von über 600 Teilnehmern und das ganz ohne Gewinnspiel. Auch die Zahl der Begriffe, welche von den Einzelnen genannt wurden, lag zum Teil mit zehn und mehr Nennungen über den Erwartungen. Zusätzlich wurden einzelne, alte Dialektworte genannt, die es nicht in die Wertung schafften, aber als Zusendung interessant waren.

Über 400 Nennungen von verschiedenen Begriffen, eingesandt von insgesamt 617 Teilnehmern. Wie bereits eingangs erwähnt, keine wissenschaftliche Arbeit, auch kein Anspruch auf Vollständigkeit. Nächstes Jahr kann es bei derselben Umfrage durchaus Verschiebungen geben. Aber laut Aussagen von Meinungsforschern mit 617 Teilnehmern durchaus repräsentativ. Namen und Begriffe

wie Dolomiten, Speck oder Wein konnte man ohnehin im Spitzenfeld erwarten. Auch haben es zahlreiche Dialektworte in die Wertung geschafft, wie z.B: Leps (leichter Wein), Schlutzer, Brennende Liab (Geranien) oder Goaslschnölln. Was die Personen betrifft, so haben wir dieses Jahr nur Namen aus der Vergangenheit (†) in der Wertung berücksichtigt.

43 Loacker 44 Dolomiti Superski

Graukas

Gewürztraminer

Kaminwurz

Etsch

Schloss Tirol 50 Ladiner - Ladins

Diandl

Lederhosen

Musikkapellen 54 Vinschger Bahn

Dr. Schaer

Egetmonn

Haflinger

Marillen

Pustertal

Brennende Liab

Burgen

Erdpyramiden

Die Freiheitlichen

Stegener Markt

Lifte, Seilbahnen

Athesia 60 Gärten Trauttmansdorff Eggental Apfelstrudel Bozner Messe

Katholisch

Leps

Kanonikus M. Gamper

Pressknödel

Sarner

Gröden

Etschwerke

Unabhängigkeit/Freiheitsliebend

Pircher Williams

Vereinswesen

Josef Rampold

Ziachorgl

Laasa Marmor

Sommerfrische

VOG Genossenschaft

Stoanarne Mandln

Pragser Wildsee

Almhütten

Bruneck

Goaslschnölln

Hagelnetze

Neid-neidisch

von Wolkenstein

Gastfreundschaft

Salurner Klause

1 Dolomiten (Weltnaturerbe)

2 Speck

3 Knödel

4 Törggelen

5 Wein

Wirtschaft – Firmen Gesamtwertung

6 Andreas Hofer

7 Apfel

8 Silvius Magnago

9 Heimatverbunden/Brauchtum

10 Schlern

1 Forst

2 Loacker

3 Dolomiti Superski

4 Athesia

5 Dr. Schär

6 VOG Obstgenossenschaft

7 Messe Bozen

8 Laasa Marmor

9 Leitner Lifte

10 Etschwerke

Eigenschaften

1 Heimatverbunden

2 Fleißig

3 Gastfreundlich 4 Katholisch

5 Stur/stoanig 6 Unabhängig

7 Vereinsmeier

8 Neid/neidisch

9 Dreisprachig

10 Genießer/genießen

Personen (†)

1 Andreas Hofer

2 Silvius Magnago

3 Luis Trenker

4 Ötzi

5 M. Maultasch

6 Kanonikus M. Gamper

7 Walther v. d. Vogelweide

8 Paul Flora

9 Josef Rampold

10 Oswald v. Wolkenstein

Landschaften

1 Dolomiten

2 Schlern 3 Ortler

4 Kalterer See

5 Drei Zinnen

6 Meran

7 Rosengarten

Spezialitäten

1 Speck

2 Knödel

3 Wein/Trauben 4 Apfel

5 Schüttelbrot

6 Schlutzer

7 Lagrein

8 Tirtlan/Tirschtlan

9 Vernatsch

10 Gewürztraminer

8 Seiseralm

9 Karersee

10 Etsch

Besser Hören

Entfernungen und Distanzen zwischen den Menschen verringern sich, Kommunikation gelingt, das Leben ist lebenswert: all dies ermöglicht das Gehör. Sein Verlust, aus welchem Grund auch immer, ist ein ernsthaftes und heikles Thema. Deshalb ist es wichtig, sich jeder Art von Hilfsmitteln zur Erleichterung und Problemlösung zu bedienen.

Das Südtiroler Unternehmen „Besser Hören“ hat sich seit 1994 genau dieses Anliegen zur Aufgabe gemacht: Menschen durch ein aktives Hörvermögen ein besseres Leben zu ermöglichen, um die Umwelt und andere Menschen wieder hörbar wahrnehmen zu können. Gegründet haben das Unternehmen Anfang der Neunziger-Jahre Josef Geyer und Josef Cagol; mit seiner über 30-jährigen Erfahrung im Bereich Hörgeräteakustik führt es heute Josef Cagol. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen Sitz in der Drususstraße in Bozen garantieren beste Beratung und Betreuung bei der Wahl sowie Unterstützung bei der Vorbereitung der Unterlagen für Beitragsansuchen bei Krankenkassen oder Privatversicherungen. Die spezialisier-

ten Hörgerätetechniker suchen das adäquate Hörgerät aus und passen es individuell an – eventuell machen sie auch Hausbesuche. Außerdem stehen in ganz Südtirol verstreut 35 Servicestellen zur Betreuung bei Hörtests, zur Beratung bei der Auswahl und zur Unterstützung bei der Anwendung und Wartung der Geräte zur unmittelbaren Verfügung der Kundinnen und Kunden. Unverbindlich und kostenlos führt „Besser Hören“ auf Wunsch einen Hörtest durch und stellt bei Bedarf für einen Monat probeweise Hörhilfen zur Verfügung, die wöchentlich überprüft und eingestellt werden. Am Ende der Testphase empfiehlt „Besser Hören“ das passende Hörgerät und passt es Schritt für Schritt individuell an. „Besser Hören“ garantiert dank seiner Produktionspartner hochwertige, benutzerfreundliche Technologien für natürlichen Klang und gesteigertes Sprachverstehen – beispielsweise mit den jüngst entwickelten Bluetooth-Hörgeräten, die mit Smartphones verbunden sind. Für einen detaillierteren Einblick in die Welt von „Besser Hören“ können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an „Besser Hören“ wenden oder Sie kommen am neuen Sitz in der Drususstraße in Bozen vorbei: „Besser Hören“ steht für jegliche Art von Information zu Technologie, Dienstleistungen und Produkten zu Ihrer Verfügung und berät Sie gerne je nach Notwendigkeit und Anspruch. Das BesserHören-Team ist immer für Sie da. Weitere Informationen unter: Tel. 0471 263 390 | www.besserhoeren.it

Sarner „Reischen“-Wellness

„Reischen“-Wellness statt Ayurveda. Warum in die Ferne schweifen? Alpenwellness Eschgfeller in Reinswald pflegt mit dem Latschenkieferbad eine für die Gesundheit bewährte Sarntaler Badetradition. Latschenkiefernöl gehört in jede Hausapotheke; wohltuend auch die Kosmetikprodukte dazu.

Latschenkiefern wuchern wild und bedrohen Wälder und Weiden. Daher wurden sie im Sarntal in mühsamer Arbeit geschnitten und vor Ort auf 2.000 m verarbeitet. Der Volksmund weiß, dass die Arbeiter sich in das warme Häckselgut der „Reischen“ legten und ihre Kreuz- und Gelenksschmerzen los waren. Die Kunde von der wohltuenden Wirkung verbreitete sich rasch und zahlreiche Wanderbrennereien entstanden.

Latschenkiefernöl – das Sarner Hausmittel

In den 70er-Jahren eröffnete Florian Eschgfeller eine Brennerei im Tal. „Unser Vater hat sein Leben der Sarntaler Latschenkiefer verschrieben. Und bei mir ist es nicht anders“, berichtet Philipp Eschgfeller. Von Juni bis Oktober holt er die Latschenkiefern von den Almen und gewinnt in der Brennerei das kostbare Latschenöl. „250 Kilo Reischen, wie wir Sarner die Latschenkiefer nennen, braucht es für einen Liter Öl“, weiß er zu berichten. Inzwischen gewinnt er in seiner Brennerei nicht nur das Öl der Latschenkiefer, sondern auch das der Fichtennadeln, Lärche und Zirbelkiefer, erhältlich im Latschenladen.

Einen Wellness-Tag im „Latschenbadl“ genießen Das Häckselgut wird in der Brennerei auf 100 Grad erhitzt. Das Harz löst sich und wird zum würzigen Dampf, der abgekühlt als Öl aufgefangen wird. „Bis 9 Uhr, wenn der Wellness-Tag beginnt, ist das Häckselgut nur mehr 50 Grad warm“, erklärt Maria Eschgfeller. In Leintücher gepackt geht es in die „Reischen“, wo man ca. 20 Minuten verbleibt. Dann erfolgt eine gleich lange Ruhepause, bevor man sich eine Massage gönnt, Pflegeprodukte im Latschenladen probiert oder eine Sauna nur für Zwei

genießt. Zwischendurch entspannt man in frischer Sarner Luft, der Durnholzer-Bach rauscht dazu.

Die wohltuenden Wirkungen der Latschenkiefer Für ein Entspannungs- oder Erkältungsbad ca. fünf Tropfen mit Milch oder Honig ins Wasser, zum Inhalieren ein bis zwei Tropfen ins kochende Salzwasser geben; bei Kopfschmerzen damit die Schläfen massieren, bei Insektenstichen die Stelle betupfen; in der Duftlampe oder zum Saunaaufguss verwenden: Latschenkiefernöl öffnet die Atemwege, dringt über die Poren der Haut in den Körper, entspannt und regeneriert. „Das Reischenöl gibt’s in jedem Sarner

Haushalt“, lacht Maria Eschgfeller. Sie betreut das Latschenbadl, den Laden mit den Naturprodukten, die Saunawelt mit reservierbaren Saunen verschiedener Größen und die Garni im Haus „Reischnhitt“.

Eine gute Tradition unterstützen

Auf den kalkhaltigen Böden der Sarntaler Alpen gedeihen Latschenkiefern besonders gut und sind in ihrer Art einzigartig. Mit Genehmigung der Forstbehörde werden sie

Bar Garni Reischnhitt geschlägert, ein Zuwachsen der Almen wird verhindert und in der Brennerei gewinnt man aus dem Häckselgut das naturreine, zertifizierte Bio-Öl für die Pharmazie und Kosmetik. Latschenkiefernöl fördert die Durchblutung und kommt bei Rheuma und Gelenksbeschwerden zum Einsatz. Nicht umsonst haben Latschenbäder eine lange Tradition. Die Geschwister Philipp und Maria Eschgfeller führen diese Tradition aus Überzeugung weiter und freuen sich auf Ihren Besuch.

Sauna, Kosmetik & Massagen Sarntaler Latschenkieferbad Latschenölbrennerei Latschenladen

Das andere Leben

Heinz Leitner seit fünf Jahren Wirt auf 2.989 m.ü.M. –feine Küche und Zwickauer Blues. Vor fünf Jahren war es Neugierde. „Drei Monate“, sagte sich Heinz Leitner, „Juli bis Ende September, das ist ja keine Zeit.“ Am kommenden 4. Juli schickt er sich an, die fünfte Saison auf der Zwickauer Hütter in Passeier als Hüttenwirt zu eröffnen. Mit Feuerwerk, Dixie-Musik und Überraschungsmenu.

Kochen und Musik waren schon von jeher Leitners Hobbys, aber bevor es ihn als Hüttenwirt auf 2.989 m über den Südrand des Planferners in den Ötztaler Alpen auf die Zwickauer Hütte verschlagen hat, war er 35 Jahre als Anlageberater und Marketingmanager tätig. Aus der zunächst dreimonatigen Auszeit wurde ein zweites Leben. Aller An-

fang ist schwer, erzählt Heinz. Oben. Jedes Jahr ist das so. Mit dem Aufstieg auf die Hütte bleibt der Sommer im Tal, ebenso wie Freunde, Veranstaltungen, die Wärme, ja selbst die eigene Frau, die sich einen Sommer auf fast dreitausend Meter Höhe nicht zutraut. Kein Internet, eine schlechte Telefonverbindung. Draußen Fels und Eis.

Elf Grad ist die Durchschnittstemperatur, in der Nacht sinkt das Thermometer auf minus eins oder auch darunter. Zwanzig cm Schneefall sind im August keine Seltenheit. Am Ende der Saison, wenn die 60 Betten fassende Hütte für die Winterpause geschlossen wird, ist es dann umgekehrt. „Im Herbst“, so Heinz Leitner, „gehe ich ungern in die Stadt zurück mit ihrer Hektik, ihrem verrückten Rhythmus, dem Lärm.“ Im Herbst ist er ein anderer, sieht er aus wie ein anderer, das Gesicht umrahmt von langen Haaren und einem Vollbart. Einen Besuch beim Friseur und einen Monat Zeit braucht er, um wieder anzukommen. Unten.

Jeder Tag eine Herausforderung

„Dort oben bist Du in eine ganz andere Welt geworfen.

Jeder Tag eine Herausforderung. Einmal gibt es kein Wasser, dann ist die Photovoltaikanlage in Panne und dann sitzt Du für eine Woche im Nebel und vorbeikommen tut keiner.“

Zaubern lernt man dort oben und noch anderes mehr. Viel arbeiten zum Beispiel. Der Tag auf der Hütte beginnt um 6 Uhr und endet nur selten mit der Hüttenruhe um 22 Uhr. Vor allem, wenn der Hüttenwirt so gut (Blues)Gitarre spielen und singen kann wie Heinz. Tolle Erlebnisse von Mensch zu Mensch. Arbeit eigentlich immer. Aber mitunter auch Langeweile. Eine ganz andere, eine eigene Welt, die andere Prioritäten setzt. Und wenn der Sommer vorbei ist, dann ist es die Stadt, die mit einem Mal fremd ist.

Heinz ist natürlich nicht alleine oben. Im Idealfall sind sie zu viert – auch damit an Tagen ohne Gäste die Wattrunde garantiert ist – weitere zwei bis drei Personen können als Jolly gerufen werden, wenn z.B. um Ferragosto großer Andrang herrscht. Seine Kochkünste hat Heinz Leitner seit es „ernst“

Heinz Leitner

geworden ist mit seinem Hobby, verfeinert. Die Hütte ist berühmt für die kleine aber feine Karte. Reinhold Messner hat die 1-A-Güte der „Fleischkrapflen“ sogar urkundlich belegt.

Arbeit ohne Ende und manchmal auch Langeweile

Die 1896-1899 von der Sektion Zwickau des DÖAV als kleine Selbstversorgerhütte erbaute Schutzhütte liegt am Tiroler Höhenweg, der in Mayrhofen in Österreich startet und in Meran endet. Drei bis vier Stunden Fußmarsch sind es von Pfelders (Passeier) bis hinauf. Oben angekommen, erwarten den Wanderer ein atemberaubendes Bergpanorama, eine der ursprünglichsten Schutzhütten, Oase in einer Felswüste und ein „heinzigartiger“ Wirt. Heinz Leitner ist ein Sonnenkind, ihn kennenlernen und mit ihm ein Glas Magdalener trinken und über Gott und die Welt reden, das allein lohnt schon den Aufstieg. Aber wenn es eine Woche stürmt, grau in grau und kalt ist, so dass sich der Hütte keine Menschenseele nähert, dann muss auch er gegen die Schwermut ankämpfen.

Ein einziges Mal während der Saison, am 30. August steigt er hinab ins Tal. Jedes Jahr. Den Namenstag seiner Frau Rosi, den Hochzeitstag und ihren Geburtstag, alles in Reihenfolge bis zum 1. September, würde er nie verpassen. Heinzigartig eben.

Seit 20 Jahren ein Duo: Heinz Leitner mit Günther Nogler

Börz-Plose Bike Day

Der Börz-Plose Bike Day am 28. Juni führt ambitionierte Radfahrer und Jedermann mit guter Kondition auf einer Strecke von ca. 51 km (ca. 1.230 Höhenmeter) um die Plose und zum Dolomitengebirgspass Würzjoch (= Börz). Die für den Verkehr gesperrten Straßen sind von St. Andrä/Brixen, Lüsen und St. Peter/Villnöss im Eisacktal und von Antermoia im Gadertal aus zu erreichen. Dabei ist die Straße von Lüsen zum Würzjoch und nach Palmschoß von 09.30 bis 15 Uhr für den Verkehr gesperrt. Beim Börz-Plose Bike Day handelt es sich um einen Radtag, welcher aber nicht als Wettkampf gesehen wird. Den Teilnehmern steht es frei, von wo und wie lange sie mitfahren möchten, lediglich die Richtung im Uhrzeigersinn wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Name „Börz“ kommt aus dem Ladinischen und ist der Name für das Würzjoch, welches sich am Fuße des Peitlerkofels befindet. Der Börz-Plose Bike Day gibt Radfahrern

E-Bikes: Technik auf höchstem Niveau

Zur E-Bike Weltmeisterschaft von 12. bis 14. Juni im Oberpustertal: Zwei Nachrichten zu einem Event. Die erste ist, dass – im Gegensatz zum Geschehen im Ausland, wo es bereits seit Jahren zum täglichen Erscheinungsbild gehört –man auch in Italien langsam versteht, dass eine „Tret“-Unterstützung nicht nur für Stadträder oder unsportliche Radfahrer reserviert ist. Auf dem Markt gibt es nämlich mittlerweile zahlreiche, ultratechnologische MTBs, mit einem elektrischen Antrieb versehen, die mitnichten an der sportlichen Ehre des Athleten auf dem Sattel kratzen, weil: „es ist nicht weniger anstrengend … man fährt nur schneller.“ Die zweite Nachricht ist die, dass in Innichen/Hochpustertal, wenige km von der österreichischen Grenze entfernt, vom 12. bis 14 Juni die italienische Ausgabe der 2. Ausgabe der E-Bike-Weltmeisterschaft, Kategorie MTB mit hoher Beteiligung stattfand. Ein langes Wochenende mit Veranstaltungen, für Einheimische und Gäste. Zwei Rennen – eines auf Forst- und Waldwegen auf den Helm auf 2.433 Meter und eines auf Asphalt: von der Kreuzung zur Hauptstraße in Carbonin bis zur Schutzhütte unter den Drei Zinnen – an denen ALLE teilnehmen konnten. Mit ihrem eigenen Bike oder mit einem, das es im WM-Dorf in Innichen auszuleihen gab.

die Möglichkeit, auf abgesperrten Straßen die Bergwelt der Dolomiten erlebbar zu machen. Weitere Informationen unter www.eisacktal.com

Vor kurzem öffneten sich die Türen des neuen Falkensteiner Resort Lake Garda. Am Südwestufer des Gardasees befindet sich das mittlerweile siebte Haus der Falkensteiner Michaeler Tourism Group am italienischen Markt. Das Vier-Sterne Haus vergrößert zudem das Familienangebot der Südtiroler Hotelgruppe. Das 34. Hotel im Portfolio der bislang in sechs Ländern vertretenen Falkensteiner Hotels & Residences gehört nun zu den sieben italienischen Häusern des Tourismusunternehmens. Das Familienresort unter der Führung von Hoteldirektor Wolfgang Piringer liegt 1,5 km von Moniga del Garda und bietet seinen Gästen so die Möglichkeit die italienische See- und Bergwelt zu entdecken. Insgesamt zählt das Falkensteiner Resort Lake Garda 92 Apartments. „Wir haben das Areal renoviert und den Falkensteiner Standards angepasst. So wurden die Apartments neu ausgestattet, das Restaurant vergrößert sowie das Resort um ein Falkyland erweitert“, so Wolfgang Piringer. Weitere Infos unter www.lakegarda.falkensteiner.com

Neues Falkensteiner Hotel am Gardasee

eppaner Sternstunden

Mittwochs im Juli und August – Einkaufen, Genießen und Unterhaltung im Zentrum von St. Michael | Eppan. Die eppaner Sternstunden sind längst Treffpunkt im Sommer in St. Michael. Auch in diesem Jahr werden im Juli und August wieder insgesamt neun lange Einkaufsabende mit einem bunten Rahmenprogramm stattfinden. Weder Genuss noch Unterhaltung oder Einkaufsmöglichkeiten kommen zu kurz. Ob ein Einkaufbummel durch die Gassen im Zentrum des Dorfes, ein gutes Glas Wein, kulinarische Köstlichkeiten, Unterhaltung bei Live-Musik, Kinderprogramm oder einfach gemütlich die lauen Sommerabende genießen – die eppaner Sternstunden sind einzigartig und für jeden Geschmack. Nähere Informationen zum Rahmenprogramm der eppaner Sternstunden finden Sie unter www.eppan.com

Singing Rocks

Matthias Schriefl, MGV Brixen und Six, Alps & Jazz: am Sonntag, den 28. Juni 2015 ab 11 Uhr. Die Besetzung ist atemberaubend, die Location schwindelerregend: In einem neu angelegten Klettergarten neben der Comici-Hütte machen der Männergesangsverein Brixen und die Band bestehend aus Matthias-Schriefl, Florian Trübsach, David Meier, Michael Engl, Soweto Kinch, Gregor Bürger, Peter Heidl und Ruth Goller (deren Vater im Männergesangsverein Brixen mitsingt) einen „vielstimmigen“ Jazz. Dieses Konzertereignis auf den „Singenden Bergen“ ist auch übrigens ein Genuss für die Augen: In der Felswand präsentieren junge Kletterer eine rhythmische Performance zur improvisierten Musik, choreographiert von Kajatan Uranitsch. Weitere Informationen unter www.suedtiroljazzfestival.com

Alte Kleiderbügel umgestaltet

56 Studierende der Fakultät für Design und Künste Uni Bozen haben sich mit alten Holzkleiderbügeln von der Firma SALEWA dem upcycling gewidmet. Aufgabe war es, aus alten Holzkleiderbügeln neue, praktische Gegenstände zu gestalten – ein simpler Gebrauchsgegenstand bekommt so eine neue Funktion.

Mehrere Tausend Kleiderbügel, die bei SALEWA mit Einführung des neuen Logos aussortiert wurden, haben die Studenten bearbeitet. In den Werkstätten der Fakultät für Design und Künste wurde fleißig geschnitten, gefräst, gebohrt, geklebt und bemalt. Nicht nur die Holzbügel, auch ihre Haken wurden zerschnitten, gebogen, geschweißt … Die Kreativität war grenzenlos und so erfüllen die ehemaligen Kleiderbügel jetzt einen

neuen Zweck: als Schmuckstücke, Spielzeugflugzeug, Nussknacker, Wiege, Flaschenhalter, Küchenutensilien, Klettergriffe, Tellerhalter, Holzspielzeug, Zweirad, Regale, Bilderrahmen, Vogelhaus, Schneidebrett, Waage, Beistelltisch und Lampe bis hin zum Taschen-Gipfelkreuz. Am 21. Mai fand die Finissage der Ausstellung statt, und anschließend um 19 Uhr die Charity Auktion. Die Erlöse aus dem Verkauf der Objekte fließen über die Caritas direkt nach Nepal, um dort sinnvoll zum Wiederaufbau eingesetzt zu werden.

Innovatives Handwerk mit Expo-Auftritt prämiert

Eine Ausschreibung des nationalen Handwerkerverbandes Confartigianato ermöglicht es über zwanzig KMUs Mitte Juni eine Woche lang ihr Produkt in der Expo zu präsentieren. Unter den stolzen Gewinnern finden sich auch die Vahrner Drohnenproduzenten SoLeon. Ziel der Initiative „Nutrire il futuro. Energia dalla tradizione“ des nationalen Handwerkerverbandes Confartgianato ist es, Innovationskapazität und Vorreiterrolle des italienischen Handwerks hervorzuheben und in der Weltausstellung zu präsentieren. Wie Generalsekretär Cesare Fumagalli mitteilte, haben sich im Rahmen der Ausschreibung über 193 Firmen aus ganz Italien für die Ausstellungsflächen beworben und ihre Produkte

eingereicht. Auch verschiedene Südtiroler Unternehmen haben sich beworben, eine Ausstellungsfläche konnte sich die Firma SoLeon ergattern. „Eine lobenswerte Initiative, die leider nur einen sehr kleinen Teil der Qualitätsprodukte und Leistungen unserer Unternehmen die verdiente Sichtbarkeit ermöglicht. Zukunft und Innovation tauscht sich im Handwerk tagtäglich mit Tradition und Qualität“, unterstreicht lvh-Präsident Gert Lanz und gratuliert dem Vahrner Kleinunternehmen.

Demaclenko in Kitzbühel, Zillertal & Lillehammer

Die Leadership Partnerschaft mit Kitzbühel hat bereits im vorigen Jahr begonnen und wird heuer weiter ausgebaut. Diesen Sommer wird die Beschneiungsanlage Brunn in Kitzbühel, welche Teil der von Demaclenko realisierten Komplettlösung ist, um insgesamt 79 Schneeerzeuger inkl. der dazugehörigen Schächte erweitert. Auch die Verhandlungen mit der Schultz Gruppe Hochzillertal wurden erfolgreich beendet und somit konnte Demaclenko einen weiteren sehr wichtigen und großen Auftrag ans Land holen. Heinz Schultz, Inhaber der Schultz Gruppe hat sowohl das Unternehmen, als auch die Produkte genauestens unter die Lupe genommen und ist von dessen Qualität und Leistung vollstens überzeugt.

Außerhalb des Alpenraumes konnte Demaclenko auch viele interessante Gespräche führen, und somit ging auch der größte Auftrag des skandinavischen Marktes mit einer Investitionssumme von rund 5 Mio. €, an das Unternehmen Demaclenko. Die Verantwortlichen des Skigebietes Hafjell haben sich nach intensiver Prüfung des Angebotes für Demaclenko entschieden und waren v.a. von den technischen Aspekten der Produkte überzeugt. Die Beschneiungsanlage in Norwegen wird somit diesen Sommer auf den neuesten Stand gebracht, wobei über 70 Schneeerzeuger und über 40 Betonschächte im Ski Resort installiert werden.

Südtirol schmeckt

Erlebe den einzigartigen Geschmack und das unverwechselbare Aroma des Südtiroler Speck g.g.A.

www.speck.it

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Radius Südtirol erleben 2015 by athesiamedien - Issuu