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Radius_Hockey 2026/27

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Kostenloses Exemplar I.R.

SPORT

September 2026 mediaradius.it

+ Spielkalender

2026/27

EISHOCKEY Energiegeladen Alperia fördert den Sport in Südtirol.


INHALT Kurt Platter

Aktuelles

EDITORIAL

04 ICEHL: Allgemein 05

ICEHL: HCB Südtirol

11

ICEHL: HC Pustertal

17

ICEHL: HC Mailand

18

ICEHL: Die Kader

21

IHL: Allgemein

23

Alle Spielkalender

30

Der Schiedsrichterverband

31

AlpsHL: Allgemein

32

AlpsHL: HC Gherdëina

34

AlpsHl: Rittner Buam

36

AlpsHL: HC Unterland

38

AlpsHL: Wipptal Broncos

Titelbild: Turner Elson (HCB Südtirol) und Luke Moncada (HC Pustertal, von links) beim Puckeinwurf

40 AlpsHL: HC Meran 44 Frauen: EWHL und IHL Women 46

Alps Ice Academy

50

Nationalmannschaften

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IMPRESSUM Eigentümer/Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen 2.4.1948, Nr.7/48 Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Elmar Pichler Rolle Projektleiterin: Magdalena Pöder Redaktion: Kurt Platter (Koordination), Thomas Debelyak, Alexander Foppa, Leo Holzknecht, Anton Höller Werbung/Verkauf: Patrick Zöschg, Michael Gartner, Siegfried Rungaldier, Markus Hatzis, Isaak Lechner Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen | Tel. 0471 081 561 | info@mediaradius.it | www.mediaradius.it Fotos: Max Pattis, Iwan Foppa, Andreas Robanser, Loris Bregolato, APA, GEPA Grafik/Layout: Simon Krautschneider Recherche Infografiken: Kurt Platter Gestaltung Infografiken: Ambra Delvai, Michal Lemanski Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.com Druckauflage: 34.000 Stück Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“-Ausgabe Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 14. September 2026 Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten. Anmerkung: Die Weltcuptermine in allen Disziplinen könnten noch Änderungen erfahren. Athesia Druck GbmH hat gemäß Art. 37 der EU-Verordnung 2016/679 (GDPR) den Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer, DPO) ernannt. Die Kontaktaufnahme für jedes Thema in Bezug auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist über dpo@athesia.it möglich.

Der Olympia-Glanz ist längst verblasst. Nach dem Festschmaus im Februar dieses Jahres in Mailand wird in den Eishockeystadien wieder Alltagskost serviert. Diese muss aber keinesfalls schlechter schmecken. Im Gegenteil. Auf der Speisekarte stehen nicht nur spannende Meisterschaften, sondern auch zahlreiche Leckerbissen. So ist die Ice Hockey League erneut ein Gedicht von einem Gericht. Der HC ­Pustertal und der HCB Südtirol scheinen die richtigen Zutaten für den Meistertrank gefunden zu haben. Sie können es jedenfalls mit allen Gegnern, die auch nur mit Wasser kochen, aufnehmen. Das Salz in der Suppe sind die vielen Südtiroler Derbys in den unteren Ligen. Das hat man zuletzt im Finale der Alps Hockey League gesehen, als mit dem HC Gherdëina und dem HC Meran zwei Überraschungsmannschaften um einen Michelin-Stern, sprich den zehnten Titel in der grenzüberschreitenden Meisterschaft, gekämpft haben. In der Italian Hockey League ist das Südtiroler Menü in den vergangenen Monaten um zwei Gänge geschrumpft, weil der HC Falcons Brixen und der HC 3 Zinnen Dolomites die Flinte ins Korn geworfen haben. Der HC Eppan dürfte als Vorspeise, der SV Kaltern als Hauptgericht und Neuling HCP Junior Selection als Dessert kredenzt werden. Auch die Küche der IHL Division I hat mit dem SSV Leifers und dem HC Unterland Junior Verstärkung aus Südtirol erhalten. Der EVB Eagles Südtirol, die Eurospar Lakers und der HC 3 Zinnen Dolomites werden weiterhin in der IHL Women den Kochlöffel schwingen. Einen neuen Chefkoch benötigt dagegen Italiens Eissport, der kleinere Brötchen backen muss. Nach zwölf Jahren musste der bisherige Präsident Andrea Gios in den sauren Apfel beißen, weil in der FISGKüche kein Platz mehr für ihn war. Ohne lange um den heißen Brei herumzureden, wäre es wünschenswert, wenn es nach Paul Seeber und Giancarlo Bolognini mit Thomas Rottensteiner zum dritten Mal in der Geschichte einen Südtiroler Präsidenten geben würde. Dazu müssen die Südtiroler Vereine bei der Wahl am 24. Oktober aber Einigkeit beweisen und nicht – wie so oft in Vergangenheit – ihr eigenes Süppchen kochen. Zum 17. Mal halten Sie, geschätzter Leser, dieses Sonderheft in den Händen. Es soll Ihr Menüplan für eine köstliche und schmackhafte Saison sein. Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“


4 Sport B/2026

ICEHL: ALLGEMEIN

DER KREIS DER TITELANWÄRTER IST GROSS Am 22. April 2026 krönten sich die Graz99ers in Bruneck erstmals zum Meister in der ICE Hockey League (ICEHL), nachdem zuvor Red Bull Salzburg vier Mal in Folge die grenzüberschreitende Meisterschaft gewonnen hatte. Vor der 27. Saison ist der Kreis der Titelanwärter groß.

N

ach einem Jahr Pause werden in diesem Winter auf der ICEHL-Landkarte wieder drei Mannschaften, die südlich des Brenners angesiedelt sind, aufscheinen. Den Platz des HC Asiago, der im Frühjahr 2025 nach drei Saisonen aus der Liga ausgeschlossen worden war, nimmt der HC Mailand ein. Eishockey hat in der lombardischen Metropole eine lange und große Tradition. Mailand kann durchaus als EishockeyHauptstadt von Italien bezeichnet werden. Schließlich gingen in den vergangenen 101 Jahren 32 „Scudetti“ nach Mailand. Allein zwischen 1925 und 1960 eroberten der HC Mailand und die Diavoli Rossoneri Milano zusammen 23 Italienmeistertitel. Neun weitere sollten

folgen. Der letzte liegt allerdings bereits 20 Jahre zurück. Ein weiterer Titel wird wohl warten müssen. Der Neuling zählt in der kommenden Spielzeit jedenfalls nicht zum engsten Favoritenkreis, dürfte aber für die eine oder andere Überraschung sorgen. Anders ist die Situation bei den beiden Südtiroler Teilnehmern, HC Falkensteiner Pustertal und HCB Südtirol Alperia. Die „Wölfe“ standen im April dieses Jahres erstmals im Finale und müssen sich erneut nicht verstecken. Die „Füchse“ haben nach dem Viertelfinal-Aus etwas gut zu machen und wollen wieder ganz vorne mitmischen. Zu den weiteren Favoriten zählen Titelverteidiger Graz, der Klagenfurter AC, der erstmals alle zehn Ausländerplätze besetzt hat, Salzburg und Olimpija Laibach. Für die Ränge sieben bis zehn, die gleichbedeutend mit der Teilnahme am Pre-Play-off sind, kommen Wien, Mailand, Linz und Fehervar in Frage. Für Villach, Innsbruck, Ferencvaros und Vorarlberg dürfte die Saison nach dem Grunddurchgang dagegen vorzeitig zu Ende sein.

ICEHL: Ehrentafel 2000/01

KLAGENFURTER AC

2001/02

VILLACHER SV

2002/03

BLACK WINGS LINZ

2003/04

KLAGENFURTER AC

2004/05

VIENNA CAPITALS

2005/06

VILLACHER SV

2006/07

EC RED BULL SALZBURG

2007/08

EC RED BULL SALZBURG

2008/09

KLAGENFURTER AC EC RED BULL SALZBURG

2009/10 2010/11 2011/12

EC RED BULL SALZBURG BLACK WINGS LINZ

2012/13

KLAGENFURTER AC

2013/14

HCB SÜDTIROL

2014/15

EC RED BULL SALZBURG

2015/16 2016/17

EC RED BULL SALZBURG VIENNA CAPITALS

2017/18

HCB SÜDTIROL

2018/19 2019/20

KLAGENFURTER AC KEIN MEISTER

2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25

KLAGENFURTER AC EC RED BULL SALZBURG EC RED BULL SALZBURG EC RED BULL SALZBURG EC RED BULL SALZBURG

2025/26

EC GRAZ99ERS

-Infografik: M. Lemanski

ICEHL: Teilnehmende Mannschaften EHC BLACK WINGS LINZ

VIENNA CAPITALS Wien

Linz

EC RED BULL SALZBURG

FERENCVAROSI TC

Salzburg

VORARLBERG PIONEERS Feldkirch

EC GRAZ99ERS Graz

HC INNSBRUCK Innsbruck

Bruneck

HC PUSTERTAL

Budapest

ÖSTERREICH

VILLACHER SV Villach

KLAGENFURTER AC Klagenfurt

Bozen

HCB SÜDTIROL

OLIMPIJA LAIBACH Ljubljana

Mailand

HC MAILAND

I TA L I E N

-Infografik: M. Lemanski

SLOWENIEN

FEHERVAR

Szekesfehervar

UNGARN


ICEHL: HCB SÜDTIROL

Sport B/2026 5

ZEIT FÜR EINEN NEUEN HCB Seit 93 Jahren gibt es den HC Bozen. Und seit 93 Jahren geht es in der Landeshauptstadt um eines: Titel. Triumphe. Trophäen. Sie gehören zum Verein wie die Farben Weiß und Rot. Doch plötzlich ist von Glanz und Gloria keine Rede mehr. In Bozen findet ein Umdenken statt. Eines, das den langfristigen Erfolg garantieren soll.

D

er HCB Südtirol Alperia zählt in der ICE Hockey League (ICEHL) zu den großen Nummern, daran gibt es keinen Zweifel. Seit ihrem Ligaeintritt vor 13 Jahren sind die Foxes Play-offDauergast, zwei Mal kürten sie sich zum Meister. Lediglich Salzburg war in diesem Zeitraum noch erfolgreicher. In Italien kann dem 19-fachen Serie-AChampion historisch ohnehin niemand das Wasser reichen. Unzählige Pokale zieren die Vereinsvitrine. Allerdings: Letztmals geöffnet wurde sie im Frühjahr 2018, als die zweite

Karl-Nedwed-Trophäe hinzukam. Seitdem herrscht Ebbe. Keine Titel. Keine Freudentränen. Keine Meistersause. Die Mannen mit dem Fuchs auf der Brust streckten sich vergebens nach dem Meisterpokal – und das acht Mal in Folge. Eine so lange Durststrecke hat Bozen seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht erlebt. Die glorreiche Klubhistorie und der Umstand, dass man mehrfach ganz nah dran war am erhofften Coup, haben in Bozen viele geblendet. Fans ebenso wie die Vereinsführung. Der regelmäßig aufflammende Hype um denkwürdige Play-off-Abende und berauschende Derbysiege hat die Probleme, die dieser Verein vor sich herschiebt, in den Hintergrund rücken lassen – bis zur abgelaufenen Saison. Dürftige Darbietungen, unerwartete Niederlagen und unerklärliche Personalentscheidungen sorgten plötzlich für Raunen und Rumoren auf den Rängen. Das lange so erfolgsverwöhnte Publikum rümpfte die Nase.

POWER OF ICE. Spielersicherheit trifft auf Eisflächenpräzision.

Nach dem enttäuschend frühen Playoff-Aus im Viertelfinale gegen Olimpija Laibach war allen klar: Ein „Weiter so“ kann und darf es nicht geben. Das hat auch Klub-Boss Dieter Knoll eingesehen. Ein Mann, der im modernen Eishockey – diesem Mix aus sportlichem Spektakel, Show und kommerziellem Business – wie aus einer anderen Zeit wirkt. Ein wahrer Patriarch. Einer, der mit seiner Persönlichkeit, seiner Auto­ rität, seiner Leidenschaft und seinem Geschick diesem Verein aber immer wieder neues Leben eingehaucht und sportliche Erfolge ermöglicht hat. Getrieben von eben diesen Erfolgen ist Knoll seinen Weg unbeirrt weitergegangen. Seit mehr als vier Jahrzehnten, in unterschiedlichen Funktionen. Doch jetzt ist auch dem 74-Jährigen klar: Bei „seinem“ HCB braucht es ein Umdenken. Knoll sitzt als Geschäftsführer und Sportdirektor in der Schaltzentrale. Von hier aus stellt er die Weichen für den sportlichen Neustart – in sieben Schritten.

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6 Sport B/2026

ICEHL: HCB SÜDTIROL

Jakob Fuchs

Noah Frick

Enrico Larcher

Nicoló Remolato

HCB SÜDTIROL ALPERIA Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

31 Marco Costantini (CAN) 04.08.02 185 84 70 Louis Domingue (CAN) 06.03.92 191 94 5 Jackson van de Leest (CAN) 15.06.01 200 108 22 Carmine Buono (ITA/CAN) 22.02.97 188 93 23 Noah Frick 17.07.07 187 82 26 Teemu Kivihalme (FIN) 17.06.95 183 84 53 Enrico Larcher 17.06.04 181 83 74 Blake Hillman (USA) 26.01.96 185 89 92 Zac Leslie (CAN) 31.01.94 183 80 9 Daniel Mantenuto (ITA/CAN) 18.10.97 175 77 10 Dustin Gazley (ITA/USA) 03.10.88 173 74 11 Cristiano DiGiacinto (ITA/CAN) 10.01.96 183 88 13 Daniel Gellon 09.01.01 182 77 15 Turner Elson (CAN) 13.09.92 182 85 18 Bryce Misley (ITA/CAN) 05.09.99 187 91 19 Brad McClure (CAN) 13.08.93 180 79 20 Jakob Fuchs 20.09.03 189 88 24 Cole Schneider (USA) 26.08.90 187 86 27 Nicoló Remolato 08.06.05 172 75 76 Isaac Ratcliffe (CAN) 15.02.99 201 106 77 Matt Bradley (ITA/CAN) 22.01.97 183 93 93 Luca Frigo 30.05.93 183 88 Trainer: Antti Karhula (neu)

TOR

wurden irgendwann gar nicht mehr berücksichtigt. Dabei waren dies nur mehr die Übriggebliebenen von unzähligen, teils vielversprechenden Spielern aus Italien, die sich in Bozen in den vergangenen Jahren die Türklinke in die Hand gegeben haben. Der Verschleiß an Cracks Anfang 20, die meist nach nur einem Jahr das Weite suchten, ist enorm. Manchmal fehlte es ihnen an Qualität oder Durchsetzungsvermögen, meist aber war ihnen der Weg in die ICEHL schlichtweg verbaut. Die Klubführung plädierte zwar immer wieder dafür, jungen Spielern Vertrauen zu schenken. Doch der stete Drang nach Erfolgen ließ diese Bitte bei den Trainern verpuffen. Ein klares Konzept, Spieler zu entwickeln und langfristig einzubinden, war ohnehin nicht vorgegeben. Das soll sich jetzt ändern. Nicht nur den Fans, auch Knoll wurde klar vor Augen geführt: Der Kurswechsel ist

ABWEHR

Eine der ungeschriebenen Hausregeln in der Sparkasse Arena lautete immer: Kritisiere nicht, was uns Erfolg einbringt. Hinter vorgehaltener Hand wurde immer wieder der schleppende Einbau junger einheimischer Spieler bemängelt. So lange es der HCB aber schaffte, oben mitzuspielen, ohne Nachwuchskräften das Vertrauen zu schenken, hielt sich das ganze Umfeld mit Kritik zurück. Bis zur vergangenen Saison. Obwohl es sportlich nicht immer nach Plan lief, schwand die Einsatzzeit einheimischer Spieler von Woche zu Woche. Pascal Brunner pendelte nur mehr zwischen Bank und vierter Linie, Enrico Larcher wurde für jeden noch so kleinen Wackler mit Verlust von Eiszeit bestraft. Sie waren die einzigen beiden U24Spieler im Kader. Daniel Frank und Luca Frigo kamen mit der vierten Linie kaum zum Zug, Gianluca Vallini, Enrico Miglioranzi und Michele Marchetti

ANGRIFF

Schritt 1: Die Jugend fördern

PROGNOSE: PLATZ 4

Antti Karhula

Fabio Armani

Zugänge: Louis Domingue (Charlotte Checkers/AHL), Marco Costantini (Allen Americans/ECHL), Carmine Buono (HC Gherdëina/AlpsHL), Teemu Kivihalme (SaiPa/ FIN), Zac Leslie (Straubing /DEL), Blake Hillman (Hartford Wolf Pack/AHL), Jackson van de Leest (Adirondack Thunder/ECHL), Noah Frick, Daniel Gellon, Jakob Fuchs (alle Meran/AlpsHL), Isaac Ratcliffe (Milwaukee Admirals/AHL), Nicoló Remolato (Cortina/AlpsHL), Turner Elson (Slovan Bratislava/SVK) Abgänge: Samuel Harvey (Innsbruck), Gianluca Vallini (Rittner Buam/AlpsHL), Scott Valentine (Mailand), Max Gildon (Krefeld/DEL), Matt Cairns (Esbjerg/DAN), Brett Pollock (Nitra/SVK), Shane Gersich (Wien), Matteo Gennaro (Memmingen/DEL2), Michele Marchetti (Asiago/AlpsHL), Pascal Brunner (Chur/SUI2), Mark Barberio, Dylan Di Perna (beide Ziel unbekannt), Philip Samuelsson, Enrico Miglioranzi, Jason Seed, Daniel Frank (alle Karriereende)


ICEHL: HCB SÜDTIROL

­ numgänglich. Der Kader wurde also u mit jungen Spielern aus Südtirol aufgefrischt. Neben dem Latscher Jakob Fuchs (22 Jahre) und dem Meraner Daniel Gellon (25) bekommen mit Noah Frick (19) und Nicoló Remolato (21) sogar zwei waschechte Bozner die Chance, in ihrer Heimatstadt ICEHL zu spielen. Außerdem bekam Enrico Larcher (22) einen neuen Vertrag. Vier von ihnen werden abwechselnd auch beim Farmteam-Partner HC Meran Spielpraxis sammeln. „Im Angriff und in der Abwehr ist aber je ein Platz für unsere U24-Spieler vorgesehen. Das weiß der Trainer“, stellt Knoll klar. Er sagt sogar: „In den nächsten Jahren möchten wir diese Entwicklung forcieren.“ Es ist der Beweis dafür, dass in Bozen ein Umdenken stattfindet – zugunsten der Jugend. Schritt 2: Neuen Wind reinlassen

13 Zugängen stehen 16 Abgänge gegenüber. Allein diese Zahlen erzählen bereits eine Geschichte. Der Kader, der im

vergangenen Frühjahr so enttäuschend früh aus den Play-offs geflogen ist, ist kaum wiederzuerkennen. Der HCB hat in diesem Sommer nicht einfach nur einzelne Positionen nachbesetzt. Er hat seine Mannschaft in weiten Teilen neu erfunden. Das birgt Risiken. Aber es schafft auch die Möglichkeit, Strukturen aufzubrechen, die sich über Jahre verfestigt haben. Brunner, Frank, Vallini, Miglioranzi und Marchetti sind nicht mehr Teil des Projekts. Zudem ist ein knappes Dutzend an Legionären weg. Das zeigt, wie radikal der Schnitt ausfällt. Gleichzeitig bedeutet ein solcher Umbruch auch einen Verlust an Erfahrung und Identifikation. Ein neuer Kader muss sich erst finden. Neue Spieler müssen Rollen übernehmen, die zuvor andere ausgefüllt haben. Und ein Team muss lernen, miteinander zu funktionieren. Genau darin liegt eine der großen Aufgaben der neuen Saison. Fest steht aber schon mal: In der Kabine weht ein neuer, frischer Wind!

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Sport B/2026 7

Schritt 3: Neuer Kapitän geht voran

Auch bei der Kapitänsfrage setzt der HCB ein Zeichen. Luca Frigo übernimmt das Amt von Daniel Frank, dessen sportliche Zukunft ein heiß diskutiertes Dauerthema war. Schlussendlich hat man einen Schlussstrich gezogen, der langjährige Kapitän erhielt keinen neuen Vertrag. Frank wird wohl in absehbarer Zukunft zu seinem Herzensverein zurückkehren, vermutlich als Bindeglied zwischen Management und sportlichem Bereich. Frigo soll die „Weiß-Roten“ dagegen ab sofort auf dem Eis anführen. Der gebürtige Piemontese, der allerdings schon seit Jahren sportlich und privat an Südtirol gebunden ist, übernimmt eine Aufgabe, die weit über das formale „C“ auf dem Trikot hinausgeht. Der 33-Jährige steht für eine Generation von Spielern, die den HCB und die Nationalmannschaft seit Jahren prägen. Er kennt die Liga, kennt die Kabine und kennt die Erwartungen, die in Bozen an eine Mannschaft gestellt werden. Er ist seit zehn Jahren


8 Sport B/2026

bei den Foxes und somit auch der letzte verbliebene Meisterspieler von 2018. Frigo hat beide Seiten des Geschäfts erlebt. Er weiß, wie sich eine volle Sparkasse Arena anfühlt, wenn es läuft. Und er weiß genauso, wie schnell die Stimmung kippen kann, wenn Einsatz und Ergebnis nicht passen. Als Kapitän wird er deshalb nicht nur auf dem Eis gefragt sein. Er muss eine Mannschaft zusammenführen, in der viele neue Gesichter auftauchen. Das ist vielleicht eine der interessantesten Veränderungen dieses Sommers. Der HCB möchte Verantwortung stärker verteilen. So wurden neben Frigo Team­ player Cole Schneider und „Oldie“ Dustin Gazley (er wird im Oktober 38 Jahre alt) als dessen Assistenten bestimmt. Denn eines ist auch klar: Frigo muss erst in die neue Rolle hineinwachsen. Er ist kein Frank, Scott Valentine oder Mark Barberio, die nach einer Pleite in der Kabine auch mal den Ton merkbar verschärft haben. Frigo ist einer, der besonnen reagiert, leise spricht, Worte mit Bedacht wählt. Einer, der aber genau weiß, wie eine Mannschaft zusammenfindet – und wie sie auf Erfolg getrimmt wird. Ein Kapitän kann keine Kultur allein verändern. Aber er kann sie vorleben. Genau das wird in dieser Saison entscheidend sein. Schritt 4: Neuer Trainer gibt Richtung vor

Während die Kapitänsfrage erst im Spätsommer beantwortet wurde, war eine Personalie de facto bereits mit dem letzLuca Frigo ten Saisonspiel geklärt: Doug Shedden hat in Bozen ausgedient. Seine Verpflichtung anstelle des im Dezember geschassten Kurt Kleinendorst? Ein Fehlgriff. Der Wechsel am Trainerstuhl war damit jedoch erst halb vollzogen. Bis ein Nachfolger für Shedden gefunden wurde, sollten noch Monate vergehen. Erst Anfang August wurde Antti Kar-

ICEHL: HCB SÜDTIROL

hula als neuer Headcoach präsentiert. Zu dem Zeitpunkt war der Kader bereits vollständig beisammen, die Pre-Season durchgetaktet. Für „Upi“, so Karhulas Spitzname, kein Problem. „Ich bin es von vorherigen Stationen nicht anders gewohnt“, sagt der finnische Übungsleiter, der die Liga aus seiner Zeit bei Fehervar (2019 bis 2021) und Laibach (2023 bis 2025) bereits kennt. Anders als Shedden ist Karhula jemand, der auf die Spieler zugeht, ihnen zuhört und sie einbindet. Er sagt: „Menschlichkeit spielt bei mir eine ganz große Rolle.“ Sein Ziel sei es, eine Einheit zu formen und mit dieser Einheit „großartiges Eishockey spielen zu lassen.“ Großartiges Eishockey bedeutet im Wort-Jargon von Karhula offensives Eishockey. „Genau das möchte ich den Spielern vermitteln. Allerdings ist das nur eine Komponente, um erfolgreich zu sein. Hinzu kommt eine kompakte Defensive.“ Um genau diese soll sich Fabio Armani vorrangig kümmern. Der 52-Jährige aus dem Trentino war zuletzt beim HCB nicht unumstritten, darf nun aber in seine achte Saison als Assistenztrainer gehen – und das sogar mit einem erweiterten Aufgabenfeld. „Von ihm kann ich vieles lernen. Wir ergänzen uns da sehr gut“, versichert Karhula. Neben Armani wurden auch Fitnesstrainer Daniel Peruzzo und Tormanntrainer Daniel Goller bestätigt.

Louis Domingue

Schritt 5: Beide Torhüter austauschen

Die Aufgabe von Goalie-Coach Goller bleibt dieselbe, neu ist allerdings sein Spielermaterial. Neben Backup Gianluca Vallini hat auch Samuel Harvey den HCB nach vier Jahren verlassen. Er war über diesen Zeitraum einer der besten Goalies der Liga, aber eben kein Erfolgsgarant. Genau das soll sein Nachfolger Louis Domingue werden. „Von ihm erwarten wir, dass er Spiele für uns gewinnt“, wünscht sich Sportdirektor Knoll. Doch damit nicht genug. „Domingue soll auch Unterhaltung bieten. Er ist ein Torhüter, der spektakuläre Saves beherrscht und sich zugleich am Spiel beteiligt.“ Eine seiner Spezialitäten: der Pass in die Tiefe auf freilaufende Stürmer. Dass der 34-jährige Routinier sein

HCB Südtirol Alperia Präsident

Gegründet

Michele Nobile

1933

Stadion

Sparkasse Arena 6.853 Zuschauer

Größter Erfolg

2 Mal EBEL-Meister (zuletzt 2017/18) 19 Mal Italienmeister (zuletzt 2011/12)

HCB SÜDTIROL ALPERIA Galvanistraße 34 39100 Bozen -Infografik: M. Lemanski

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Marco Costantini

ICEHL: HCB SÜDTIROL

Handwerk versteht, belegt ein Blick in sein Curriculum. Für sieben verschiedene Klubs hat er in der NHL satte 151 Spiele bestritten, zuletzt lief er in der KHL und in der AHL auf. Zur Wahrheit gehört aber auch: Domingue kam verletzt nach Bozen, fiel in der Vorbereitung lange Zeit aus. „Mittlerweile ist er gesund“, versichert Knoll. Er frohlockt sogar: „Für mich ist er der beste Torhüter, den wir in der ICEHL jemals hatten. Ich denke, wir werden viel Freude an ihm haben.“ Viel Freude hatten die Fans derweil an Domingues’ Vertreter Marco Costantini, der in den Testspielen reihenweise gute Vorstellungen lieferte. Der 24 Jahre alte Kanadier, der zwar den italienischen Pass besitzt, aber in dieser Saison als Legionär zählt, ist definitiv einer der besten Backups der Liga. Es ist davon auszugehen, dass sich der HCB nicht allzu lange den Luxus leisten wird, zwei Ausländerplätze an die Torhüter zu vergeben. Deshalb wird irgendwann wohl Christian Gamper vom Farmteam Meran bei den Spielen als Ersatz auf der Bank und einer der beiden Kanadier auf der Tribüne Platz nehmen. Damit wäre Platz für einen zusätzlichen ausländischen Feldspieler. Schritt 6: Mehr Kilos und mehr Zentimeter

Teemu Kivihalme

Neu sind beim HCB nicht nur die Torhüter, sondern neben ihnen fast die komplette Defensive. Gleich sechs von sieben Verteidigern haben in dieser Liga noch keine einzige Einsatzminute absolviert. Es sind dies

Sport B/2026 9

der technisch hochversierte Teemu Kivihalme, der die Abwehr anführen soll, sowie die AlpsHL-Finalgegner Noah Frick (Meran) und Carmine Buono (Gröden) und die Übersee-Importe Blake Hillman, Zack Leslie und Jackson van de Leest. Letzterer ist eine besonders interesBlake Hillman sante Personalie – weil er mit seinen 108 Kilogramm der schwerste Spieler der Liga ist. Sein Gewicht ist auf exakt zwei Metern Körpergröße verteilt, auch das ein Spitzenwert. Mit dem unbedeutend kleineren Isaac Ratcliffe (1,98 Meter) hat der HCB auch noch einen Riesen für den Angriff verpflichtet.

Isaac Ratcliffe

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10 Sport B/2026

ICEHL: HCB SÜDTIROL

Cristiano DiGiacinto

„Kein Gegenspieler wird so dumm sein und sich mit diesen beiden anlegen“, schmunzelt Knoll. Er verrät das Konzept hinter diesen Transfers: „Wir wollen uns allein durch physische Präsenz mehr Respekt verschaffen. Darauf haben wir besonders geachtet. Dazu war uns wichtig, eine gute Altersmischung und ein intaktes Mannschaftsgefüge zu schaffen.“ Dafür hat der Bozner Vereinsboss „in etwa gleich viel Geld“ in den Kader gesteckt wie in den Jahren zuvor. Matt Bradley

Das liegt auch daran, dass neben den weiteren Offensiv-Neuzugängen Turner Elson, Gellon, Fuchs und Remolato alle Stürmer-Stars des letztjährigen Kaders gehalten wurden. Allen voran Topskorer Cole Schneider (51 Punkte), Toptorjäger Brad McClure (31 Treffer) und Matt Bradley. Dazu kommen Cristiano DiGiacinto, Daniel Mantenuto, Bryce Misley, Dustin Gazley und Luca Frigo. Schritt 7: Neue Wow-Effekte

Doch nicht nur die prominent besetzte Offensive soll die nächs-

Steckbrief: HCB Südtirol SCHNELLSTER LÄUFER

BESTER DEFENSIVVERTEIDIGER

BESTER STOCKTECHNIKER

HÄRTESTER SCHUSS

Dustin Gazley

Cole Schneider BESTER BULLYSPIELER

Blake Hillman

Isaac Ratcliffe GRÖßTES ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Matt Bradley

Nicoló Remolato

HÄRTESTER SPIELER

AM MEISTEN KAMPFKRAFT

BESTER SPIELMACHER

KALTBLÜTIGSTER TORSCHÜTZE

BESTER DEFENSIVSTÜRMER

AM MEISTEN UNTERSCHÄTZT

Daniel Mantenuto

Bryce Misley

BESTER OFFENSIVVERTEIDIGER

TEAMPLAYER

Jackson van de Leest Brad McClure

Zac Leslie

-Infografik: M. Lemanski

Cristiano DiGiacinto Brad McClure

Turner Elson

Turner Elson

ten sieben Monate für feinste Unterhaltung sorgen, auch abseits des Eises will der HCB seinen Fans künftig mehr bieten. Die PRund Eventabteilung arbeitet an einer neuen Pre-Game-Show mit Lichteffekten und einem überdimensionalen Foxes-Logo als Spielertunnel. Der Komfort in der WM-Arena von 1994 wurde durch neue WC-Anlagen im Parterre sowie Bodensanierungen im Kabinentrakt erhöht. Außerdem gab es einen Wechsel am Speaker-Tisch hinter der Bande. Dort wird Martin Rottensteiner, der über 21 Jahre die vertraute Stimme in der Sparkasse Arena war, durch Marlene Straudi ersetzt. Die 26-Jährige aus Söll bei Tramin gilt als eines der aufstrebendsten Talente in ihrer Branche. Kraftvolle Stimme, feuriges Temperament, perfekt zweisprachig – so beeindruckte Straudi auch als Stadionsprecherin bei den Olympischen Spielen in Mailand, als sie selbst beim legendären Männer-Finale zwischen Kanada und den USA am Mikro saß. „Wir wollen mehr unterhaltende Elemente einbauen“, erklärt Knoll, der eine für ihn untypische Aussage hinterherschiebt: „Denn Eishockey ist nun mal eben auch Show.“ Kaum ein Satz könnte sinnbildlicher für das Umdenken beim HCB Südtirol stehen als dieser. Es ist auffallend: In der Recherche für dieses Heft erwähnte kein einziger Gesprächspartner Worte wie Titel oder Trophäen, dafür ist nun von Jugend, frischem Wind und Unterhaltung die Rede. Vielleicht sind es gerade diese drei Faktoren, die am Ende ja doch den unausgesprochenen Erfolg zurück nach Bozen bringen. Bryce Misley


ICEHL: HC PUSTERTAL

Sport B/2026 11

DER WOLF STREIFT SEIN SCHAFSFELL AB Irgendwann wird es zu eng im Schafspelz. Zu eng für einen Wolf, dessen Brust immer breiter, dessen Krallen immer schärfer, dessen Heißhunger immer größer wird. Zu eng für einen Wolf, der längst Blut geleckt hat. Zu eng für einen Klub, der jahrelang im Schatten der großen Jäger lebte, spätestens seit dem letzten Frühjahr aber weiß, wie es schmeckt, selbst an der Spitze der Nahrungskette zu stehen.

U

nd ja: Es schmeckt verdammt gut. Der HC Falkensteiner Pustertal, die „Wölfe“ aus Bruneck, haben ihren Schafspelz endgültig abgelegt. Und die

Kreatur, die darunter zum Vorschein kommt, ist so gefährlich wie noch nie. Der besagte Schafspelz klebte seit dem Eintritt in die ICE Hockey League (ICEHL) im Herbst 2021 am Fell des HCP. Die „Schwarz-Gelben“ galten stets als die sympathische Mannschaft aus dem Südtiroler Osten; das Team, das die Großen immer wieder mal ärgern konnte, aber selbst nie wirklich zum Konzert der ganz Großen zählte; ein Rudel, das sich im Laufe der Jahre die Akzeptanz und den Respekt in der Liga erarbeitete, doch ein ernsthafter Titelkandidat – nein, das war der HC Pustertal nie. Dann aber kam das Frühjahr 2026. Es kam jene Zeit, die in die Pusterer Eishockeygeschichte eingehen

sollte. Es kam jener Moment, in dem die „Wölfe“ ihr wahres Gesicht zeigten. Mit einem sagenhaften Lauf rauschten die Pusterer ins Finale der ICEHL vor und lösten mit ihrer besten Saison der Vereinshistorie eine noch nie dagewesene Eishockey-Euphorie in Bruneck und Umgebung aus. Gefühlt in jeder Bar wurde über die „Wölfe“ gesprochen, gefühlt in jedem Geschäft waren Schwarz und Gelb die dominierenden Farben – und die Bilder der endlos langen Warteschlangen vor den Ticketschaltern sorgen heute noch für einen Mix aus Staunen und Gänsehaut. Was die Fans beeindruckte, war vor allem das „Wie“ dieses Finaleinzugs. Die „Wölfe“ schickten den Serienmeis-


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ICEHL: HC PUSTERTAL

ter Red Bull Salzburg im Viertelfinale mit einem 4:0-Sweep in den Urlaub und warfen im Halbfinale auch BozenBezwinger Olimpija Laibach mit einer beängstigenden Selbstverständlichkeit mit 4:1-Siegen raus. Nur eines fehlte am Ende, um das Märchen perfekt zu

HC PUSTERTAL Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

29 Colin Furlong (ITA/CAN) 24.03.93 187 82 80 Eddie Pasquale (CAN) 20.11.90 191 99 7 David Farrance (USA) 23.06.99 180 86 11 Markus Lauridsen (DAN) 28.02.91 186 87 21 Daniel Glira 25.03.94 188 87 24 Josef Prast 20.09.07 188 91 27 Dominik Obexer 14.05.04 183 83 36 Austin Osmanski (USA) 30.04.98 193 98 55 Luca Zanatta 15.05.91 185 88 77 Greg DiTomaso (ITA/CAN) 12.03.96 185 85 8 Gunnarwolfe Fontaine (USA) 16.09.00 178 85 10 Cole Bardreau (CAN) 22.07.93 181 83 14 Alex Ierullo (ITA/CAN) 30.05.97 175 80 16 Alan Lobis 18.06.04 175 77 17 Luke Moncada (ITA/CAN) 29.05.00 187 95 19 Luciano Zandegiacomo 16.05.04 175 69 22 Matthias Mantinger 22.04.96 182 87 28 Henry Bowlby (USA) 26.02.97 188 88 34 Tommy Purdeller 13.04.04 182 88 45 Austin Rueschhoff (USA) 09.09.97 200 104 46 Ivan Deluca 28.07.97 193 93 91 Gerry Fitzgerald (CAN) 26.08.93 175 82 10.07.93 183 86 93 JC Lipon (CAN) Trainer: Jason Jaspers (bestätigt)

PROGNOSE: PLATZ 3

Zugänge: Colin Furlong (Rittner Buam/AlpsHL), David Farrance (Augsburg/DEL), Dominik Obexer (Brixen/IHL), Josef Prast (Salzburg II/AlpsHL), Gunnarwolfe Fontaine (Cincinnati Cyclones/ECHL), Gerry Fitzgerald (MoDo Hockey/SWE2), Luke Moncada (HC Gherdëina/AlpsHL) Abgänge: Jonathan Blum (Landshut/DEL2), Nick Saracino, Mikael Frycklund (beide Mailand), Raphael Andergassen (Kaltern/IHL), Rok Ticar (Banska Bystrica/SVK), Jakob Rabanser, Adam Almquist (beide Karriereende)

machen: die Krönung. Im Finale war gegen die Millionentruppe der Graz99ers beim 0:4 kein Kraut gewachsen. Der Traum vom ersten Titel der Vereinsgeschichte ist zwar geplatzt, doch das Statement, das die „Wölfe“ in die hiesige Eishockeywelt hinausbrüllten, war unmissverständlich: Jetzt zählen auch wir zum Konzert der Großen. Der Meistertitel in der ICEHL, der vor fünf Jahren noch pure Utopie war, ist mittlerweile zu einem konkreten Ziel geworden, das alles andere als unrealistisch erscheint. Mit einem gesunden Selbstvertrauen heißt es deshalb aus dem Klub-Haus: Ja, wir gehen heuer in die Meisterschaft, um im Titelkampf ein Wörtchen mitzureden. Und dieses Wörtchen dürfte laut werden. Apropos laut. Auf eines werden sich die Cracks auf alle Fälle verlassen können: ihre Fans. Wer dachte, dass die Euphoriewelle mit dem verlorenen Finale gegen Graz Ende April abebben würde, der sah sich schwer getäuscht. Im Sommer ging der Abo-Verkauf regelrecht durch die Decke, mehr als 1.600 Dauerkarten wurden an den Mann und an die Frau gebracht – das ist Rekord. Erstmals in der Geschichte wird die 3.104 fassende Intercable Arena zu mehr als der Hälfte mit Abo-Besitzern besetzt sein. Diese Euphorie ist auch für Patrick Bona eine Genugtuung. Der Sportdirektor des HC Pustertal hat im vergangenen Jahr nahezu alles richtig gemacht. Klar, durch den Hauptsponsor „Falkensteiner Hotels & Residences“ haben sich beim HCP ganz neue finanzielle Wege aufgetan. Im vergangenen Winter betrug das Budget rund vier Millionen Euro, heuer wurde es noch einmal leicht angehoben. Von den Sphären

HC Pustertal Gegründet

der Big Player wie Salzburg oder Graz, die geschätzt die doppelte Summe zur Verfügung haben, ist man jedoch immer noch weit weg. Das Wichtigste ist aber: Diese Geldmittel müssen erst einmal richtig eingesetzt werden. Es zeugt von Reife, von Cleverness und von einer beachtlichen persönlichen Entwicklung, dass Bona hier jeden Transfer auf den Kopf getroffen hat. Die Philosophie hat sich in den letzten fünf Jahren geändert

Was unterscheidet den HC Pustertal der vergangenen Saison vom HC Pustertal der Jahre zuvor? Hier kommt ein Wort ins Spiel: Mentalität. In den ersten ICEHL-Jahren tummelten sich in Bruneck immer wieder launische, teilweise auch übersättigte Halli-Galli-Spieler, denen es – zugespitzt ausgedrückt – nicht sehr viel ausmachte, ob eine Partie gewonnen oder verloren wurde. Das hat sich geändert. Der Pusterer Kern besteht mittlerweile aus Profis, die im besten Eishockeyalter sind, die beim HCP noch Berge versetzen wollen und die sich mit dem Klub voll und ganz identifizieren. Beispiel gefällig? Cole Bardreau, Henry Bowlby, Austin Rueschhoff – sie waren in der vergangenen Saison drei der überragenden Akteure. Nach so einem

Präsident

Stadion

3.104 Zuschauer

Größter Erfolg

(2025/26) (2018/19)

An der Arena 5 39031 Bruneck -Infografik: M. Lemanski

Tel 0474 431 400

info@hcpustertal.com www.hcpustertal.com

Austin Rueschhoff


ICEHL: HC PUSTERTAL

Winter wären ihnen wohl alle Türen – auch finanziell deutlich attraktivere – offengestanden. Was aber machten sie? Sie verlängerten ihre Arbeitspapiere in Bruneck bereits vor dem Start der Playoffs. Das ist ein Zeichen dafür, dass im Pustertal der Glaube, dass etwas Großes entstehen kann, wirklich riesig ist. Das Grundgerüst der Mannschaft ist deshalb auch zusammengeblieben, es gab im Vergleich zu anderen Jahren nur marginale Veränderungen. Veränderungen, die ein Ziel hatten: der Mannschaft noch mehr Speed einzuimpfen. Die Schnelligkeit, die Wendigkeit, die Daniel Power – mit Glira diesen Eigenschaf-

ten wollen die schwarz-gelben Kufencracks den Gegnern im kommenden Winter den Zahn ziehen. Entsprechend wurde die Politik auf dem Transfermarkt ausgerichtet. Der Abwehrchef und drei Sturmtanks müssen gehen

Das hatte zur Folge, dass der eine oder andere Spieler mit prominenten Namen nicht bestätigt wurde. Jonathan Blum, Mikael Frycklund und Nick Saracino bekamen keinen neuen Vertrag, auch mit Rok Ticar konnte man sich nicht mehr einigen.

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Es hat eine gewisse Aussagekraft, wenn es sich der Klub aus Bruneck leisten kann, Italos wie Frycklund oder Saracino ziehen zu lassen. Um solche Spieler hätte man sich vor Jahren noch gerissen. Adam Almquist hat, genauso wie Backup-Goalie Jakob Rabanser, seine Karriere beendet. Ein besonderes Kapitel nimmt Raphael Andergassen ein. Seit 2015 streifte sich der heute 33-Jährige das Jersey der Pusterer über, seit 2022 führte er die „Wölfe“ als Kapitän aufs Eis. Doch nach der letztjährigen Traumsaison hat der Stürmer Schluss gemacht – und will seine Karriere bei seinem Heimatverein Kaltern in der Italian Hockey League ausklingen lassen. Für die Pusterer geht eine Identifikationsfigur verloren, der Nachfolger als Kapitän steht aber schon bereit: Es ist Daniel Glira! Der Toblacher, ein waschechter Pusterer, wird das „C“ auf der Brust tragen und von seinen Assistenten Tommy Purdeller und Markus Lauridsen unterstützt werden.

Unsere Energie fördert Leidenschaften Seit jeher unterstützen wir lokale Initiativen in Kultur, Sport und Umweltschutz. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Talente zu fördern, Kreativität sichtbar zu machen und den Ideenreichtum der Menschen zu stärken, die unsere Region besonders machen.

alperiagroup.eu/sponsoring


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Trainer Jason Jaspers geht in seine dritte Saison

Jason Jaspers und der HC Pustertal – das passt wie die Faust aufs Auge. Der Kanadier mit deutschem Pass geht in seine dritte Saison beim HCP. Wie groß das Vertrauen der Klubführung in den 45-jährigen Trainer ist, beweist die Tatsache, dass Jaspers’ Vertrag bereits im zurückliegenden Dezember bis 2028 verlängert wurde. Was die Spieler an ihm besonders schätzen, ist seine offene und korrekte Art – und dass er jedem auf Augenhöhe begegnet. Jaspers schreckt auch nicht vor unpopulären Entscheidungen zurück. Zu Beginn der vergangenen Saison spielten Cole Bardreau und Henry Bowlby in ihrer Linie mit den Gegnern Katz und Maus und übertrafen sich mit Toren und Assists gegenseitig. Weil sie irgendwann aber zu große Augen für das eigene Punktekonto entwickelten und die defensiven Aufgaben schleifen ließen, wurde das Traumduo getrennt. Die Spieler ordneten sich unter, und der Schachzug ging – wie sich später herausstellen sollte – voll auf. Der Trainer kann auch wieder auf seinen vertrauten Assistenten zählen: Kohl Schultz geht, wie Jaspers, in sein drittes Jahr in Bruneck. Auch Goalie-Coach Thomas Tragust und Athletiktrainer René Baur zählen weiterhin fix zum Team der Wölfe. Star-Goalie ist geblieben, Star-Backup ist gekommen

In einem Punkt muss Sportdirektor Patrick Bona nicht lange nachdenken, wenn er darauf angesprochen Colin Furlong

ICEHL: HC PUSTERTAL

wird: „Der Star unserer Mannschaft? Das ist Goalie Eddie Pasquale!“ Es wird im Pustertal wohl niemanden geben, der dieser Aussage widerspricht. Was der 35-jährige Kanadier in der vergangenen Saison, vor allem in den Playoffs, geleistet hat, Kohl war von einem Schultz anderen Stern. Pasquales ArJason beitsmoral ist Jaspers vorbildlich (er ist der Erste, der kommt, und der Letzte, der geht), und seine Devise eindeutig: BeMannschaft gesetzt und ist als Ersatzvor es in den Ruhestand geht, will er torhüter ein echter Luxus. noch einen Titel gewinnen! David Farrance nimmt Aber: Die vergangene Saison war eine Platz von Jonathan Blum ein enorm intensive für Pasquale, der im November seinen 36. Geburtstag Kaum Hand angelegt hat Sportdirekfeiern wird. Das hing auch damit zutor Bona in der Abwehr, die im Versammen, dass der langjährige KHLgleich zum Vorjahr nur auf einer PoTorhüter kaum Verschnaufpausen besition bedeutend verändert wurde. kam (Backup Jakob Rabanser wurde Den Platz von Jonathan Blum nimmt nur neun Mal aufs Eis geschickt). Das David Farrance ein. Der 27-jährige wird sich heuer ändern, denn mit Colin Offensivverteidiger, der mit den Nashville Predators zwei NHLFurlong (33) hat Pustertal einen der besten Zweier-Goalies der Liga in den Spiele bestritten hat, erlebte zuletzt eigenen Reihen. Furlong, der seit Jaheine turbulente Zeit, immerhin spielte ren mit einer Südtirolerin verheiratet er in den vergangenen drei Jahren für ist und mittlerweile den italienischen sechs verschiedene Klubs. Eindruck Pass hat, wäre wohl in jeder AlpsHLhat Farrance vor allem in Finnland hinterlassen, wo er für den Top-Klub KooKoo in 57 Spielen 37 Skorerpunkte Eddie Pasquale sammelte. Vergangene Saison streifte sich der US-Boy die Trikots von Sibir Novosibirsk (KHL) und der Augsburger Panther (DEL) über. Ansonsten ist hinten alles gleichgeblieben. Der Mann, der immer mehr zum Abwehrboss avanciert, ist Austin Osmanski. Bei seiner Premierensaison in Bruneck vor zwei Jahren noch eines der größten Sorgenkinder, ist der 1,93-Meter-Bursch mittlerweile ein absoluter Leistungsträger. Osmanski ist sich für keine Drecksarbeit zu schade, steht für seine Mitspieler ein und genießt auch deshalb ein großes Standing, insbeson-


ICEHL: HC PUSTERTAL

dere bei den einheimischen Cracks. Und: Der 28-jährige US-Amerikaner identifiziert sich wie kaum ein anderer Import mit Bruneck, wollte in diesem Sommer überhaupt nicht zurück in seine nordamerikanische Heimat. Die Bestätigung des 30-jährigen Greg DiTomaso – der in der vergangenen Saison in 61 Spielen beachtliche 35 Punkte sammelte – kann ebenfalls als Coup angesehen werden. Markus Lauridsen (35) entpuppte sich in seinem ersten HCP-Jahr als verlässlicher Verteidiger, der auch punkten kann (22 Zähler) und mit seiner Arbeitsethik ein Vorbild für die jungen Wilden ist. Eine Vorbildrolle nehmen auch Neo-Kapitän Daniel Glira (32) und Luca Zanatta (35) ein, die auch mit fortschreitendem Alter keinen Zentimeter nachlassen. Die Pusterer geben auch zwei Talenten das Vertrauen: Der 18-jährige Josef Prast (er wurde in der Jugendakademie von Red Bull Salzburg ausgebildet) und der 22-jähDavid rige Dominik Obexer Farrance stehen im Kader. Vor allem Obexers Story ist besonders, immerhin kommt

er direkt aus der IHL von den Falcons Brixen. Die beiden werden auch in den Farmteams ordentlich Eiszeit sammeln. Ein Schauspieler, ein Wolf-Tattoo und ein Meister

Drei interessante neue Gesichter gibt es im Angriff. Gerry Fitzgerald, Gunnarwolfe Fontaine und Luke Moncada sollen viel Speed in die Mannschaft bringen. Fitzgerald spielte zuletzt sechs Jahre in der zweiten schwedischen Liga und machte fast in jeder Saison mehr als 30 Punkte. Der 33-jährige Kanadier bringt außerdem eine besondere Geschichte mit: Mit seinen Drillingsbrüdern Myles und Leo spielte er nicht nur Eishockey, sondern als kleines Kind in zwei TV-Filmen mit. Fontaine ist dagegen eine Wundertüte. Der schnelle und wendige Angreifer kommt direkt aus Nordamerika, wo er bislang erst ein volles Profijahr in der East Coast Hockey League (ECHL) hinter sich gebracht hat. Der 25-Jährige, der einst von den Nashville Predators gedraftet wurde, bringt das Zeug mit, ein Überraschungsmann zu werden. Und: Gunnarwolfe hat den Wolf nicht nur im Namen, sondern auch am rechten Oberarm. Dort ragt ein riesiges Wolfs-Tattoo.

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Moncada ist den Südtiroler Eishockeyfans dagegen ein Begriff, immerhin war er in der vergangenen Saison einer der großen Helden im Meistermärchen des HC Gherdëina. 59 Punkte in 53 Partien (darunter zehn Tore in den Play-offs) – das ist schlicht überragend. Der 26-jährige Italokanadier spielte bereits früher für Wien und Asiago in der ICEHL.   Gerry Fitzgerald

Austin Osmanski

WE ROCK THE ICE

Das Beste zum Schluss www.pircher.it


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Die Star-Stümer der vergangenen Saison sind geblieben

Das Herzstück des Angriffs bilden aber die Stars der vergangenen Saison, allen voran der 33-jährige Cole Bardreau (er hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und ist ein absoluter Leader), die 29-jährigen Henry Bowlby (mit 51 Punkten im Vorjahr Top­skorer der „Wölfe“), Austin Rueschhoff und Alex Ierullo (er überraschte mit 36 Punkten) sowie Tommy Purdeller. Von JC Lipon (33) erwartet man sich nach einem durchwachsenen Jahr heuer mehr. Eine besondere Rolle spielt erneut Purdeller, der PosterBoy und Publikumsliebling der „Wölfe“. In der Kabine wird der Montaler wenig überraschend „Goldjunge“ gerufen. Seine herausragende erste Profi-Saison konnte der 22-Jährige im vergangenen Winter ohne mit der Wimper zu zucken Alan Lobis

JC Lipon Cole Bardreau

Tommy Purdeller

ICEHL: HC PUSTERTAL

wiederholen. In Zahlen ausgedrückt: 76 Punkte in zwei Spielzeiten, und das in einem so jungen Alter – das ist ein Statement. Ein „Golden Boy 2.0“ könnte Alan Lobis werden. Der 22-jährige Kalterer hat in seiner ersten Pustertal-Saison voll eingeschlagen und sich im Lineup immer weiter nach oben gearbeitet. Ihm wird zugetraut, in dieser Saison regelmäßig in der ersten Linie zu spielen. Mit dem gleichaltrigen Luciano Zandegiacomo steht ein weiteres verheißungsvolles Talent im Kader. Während Lobis und Zandegiacomo noch Frischlinge sind, zählen Matthias Mantinger und Ivan Deluca längst zum Inventar. Der 30-jährige Kalterer geht in seine sechste, der 29-jährige Sterzinger in seine siebte Saison. Aus dem Außenseiter wird ein Titelkandidat

Die große Frage lautet also: Wohin, oder wie weit, wird es das Wolfsrudel heuer treiben? In Bruneck ist man

sich bewusst, dass es alles andere als leicht sein wird, die vergangene Traumsaison zu wiederholen.

Doch beim Blick auf den Kader wird klar: Die Pusterer sind genauso schlagkräftig wie im Vorjahr, wenn nicht sogar besser. Und sie gehen mit einem ganz anderen Selbstvertrauen und Selbstverständnis in den neuen Winter. Schon allein deshalb ist klar: Pustertal ist kein frecher Außenseiter mehr, sondern ein ernsthafter Gunnarwolfe Fontaine Titelkandidat. Denn mittlerweile wissen auch die Wölfe, wie es ist, ganz oben in der Nahrungskette zu stehen. Und das ganz ohne Schafspelz.

Steckbrief: HC Pustertal SCHNELLSTER LÄUFER

BESTER DEFENSIVVERTEIDIGER

BESTER STOCKTECHNIKER

HÄRTESTER SCHUSS

BESTER BULLYSPIELER

GRÖßTES ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Henry Bowlby

Tommy Purdeller

Markus Lauridsen

Austin Rueschhoff

Cole Bardreau

Alan Lobis

HÄRTESTER SPIELER

AM MEISTEN KAMPFKRAFT

BESTER SPIELMACHER

KALTBLÜTIGSTER TORSCHÜTZE

BESTER DEFENSIVSTÜRMER

AM MEISTEN UNTERSCHÄTZT

Cole Bardreau

Luciano Zandegiacomo

BESTER OFFENSIVVERTEIDIGER

TEAMPLAYER

Austin Osmanski Gunnarwolfe Fontaine

Greg DiTomaso -Infografik: M. Lemanski

Matthias Mantinger Gerry Fitzgerald

Daniel Glira


ICEHL: HC MAILAND

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DER NEULING WILL HOCH HINAUS

ICEHL: Saisonkilometer 1 Mailand

Km pro Team

30.472

2 Ferencvaros

28.500

3 Fehervar

26.220

4 Vorarlberg

25.840

5 Vienna Capitals

21.836

6 HCB Südtirol

19.672

7 Innsbruck

19.464

8 Linz

19.064

9 Laibach

18.232

10 Graz99ers

17.700

11 HC Pustertal

17.488

12 Salzburg

16.684

13 Klagenfurt

15.924

14 Villach

15.624

Berücksichtigt wurden die Auswärtsfahrten mit Hin- und Rückreise – und das mal zwei für den jeweiligen Gegner. Verwendet wurde die Entfernung von Eisstadion zu Eisstadion sowie die schnellste Route. Nicht berücksichtigt wurden eventuelle direkte Weiterfahrten, Übernachtungen, Umwege oder Flugreisen.

HC MAILAND Pos. Nr. Name

30 Jacob Smith (ITA/CAN) 83 Edoardo Berti 3 Tory Dello (USA) 4 Gregorio Gios 5 Olmo Pietro Albis 22 Scott Valentine (CAN) 47 Chad Pietroniro (ITA/CAN) 51 Alex Grant (CAN) 94 Wyatt Wylie (CAN) 8 Diego Cuglietta (ITA/CAN) 11 Nick Caamano (CAN) 14 Greg McKegg (CAN) 18 Nick Saracino (ITA/USA) 19 Wade Allison (CAN) 24 Tommaso Madaschi 27 Blake McLaughlin (USA) 37 Lucas Chiodo (ITA/CAN) 67 Mikael Frycklund (ITA/SWE) 88 Samuel Houde (CAN) 91 Michael Dal Colle (CAN) 92 Giordano Finoro (ITA/CAN) 96 Dante Hannoun (ITA/CAN) Trainer: Doug Shedden (neu)

TOR

roßen Anteil daran hatte mit Christof Leitner ein Südtiroler. Der 56-Jährige aus Sterzing, der mit seinem Unternehmen beim Bau der OlympiaEisanlagen beteiligt war und deshalb seit längerer Zeit mit Entscheidungsträgern in Verbindung stand, ist der Präsi-

Erfahrung gesammelt. Neben Trainer Shedden können gleich zehn Spieler eine Südtirol-Vergangenheit vorweisen. Beheimatet ist der neue Klub auf dem Messegelände „Fiera Milano Rho“ in einer temporären Arena, die demnächst fertiggestellt sein und 4.000 Zuschauern Platz bieten soll. Geplant ist, dass Mailand die ersten acht Spiele auswärts austragen und am 9. Oktober sein Heimdebüt feiern wird. Im Hintergrund läuft die Planung einer hochmodernen Arena, die in einigen Jahren das feste Zuhause der Lombarden sein wird.

ABWEHR

G

dent des neuen Vereins. Als Hauptinvestor firmiert das Krypto-Unternehmen „House of Doge“, als General Manager fungiert Chris McSorley und als sportlicher Leiter der Ungare Viktor Szelig, der die Liga aus seiner Zeit bei Fehervar kennt. Und auch der Trainer hat bereits Bekanntschaft mit der ICEHL gemacht: Der Kanadier Doug Shedden coachte am Ende der letzten Saison den HCB Südtirol. Auch der Kader ist nordamerikanisch geprägt. Gleich 17 Spieler wurden in Übersee geboren: Zehn von ihnen zählen als Ausländer, sieben als Doppelstaatsbürger, da ihre Vorfahren italienische Wurzeln hatten. Der 18. Gastarbeiter ist mit Mikael Frycklund ein Italo-Schwede, weshalb im 22-köpfigen Aufgebot nur mehr Platz für vier in Italien geborene Spieler war. Von diesen kennt man hierzulande eigentlich nur Gregorio Gios, der beim HCB Südtirol, HC Pustertal und Asiago bereits ICEHL-Luft geschnuppert hat. Torhüter Edoardo Berti, Verteidiger Olmo Pietro Albis und Stürmer Tommaso Madaschi genossen zuletzt ihre Ausbildung in der Schweiz und wollen jetzt erstmals auch in ihrem Geburtsland bei den „Großen“ Fuß fassen. Den drei Jungspunden wurden zahlreiche erfahrene Spieler zur Seite gestellt. Gleich neun von ihnen sind älter als 30 Jahre. Die Kanadier Greg McKegg, Michael Dal Colle, Wade Allison, Nick Caamano und Alex Grant haben in der NHL gespielt. Vier von ihnen haben auch in der russischen KHL wertvolle

ANGRIFF

Die Olympischen Spiele im Februar dieses Jahres haben in Mailand eine neue Eishockey-Euphorie entfacht. Innerhalb von etwas mehr als drei Monaten wurde eines der spannendsten Projekte im europäischen Eishockey aus dem Boden gestampft, ehe der HC Mailand am 1. Juni mit der nötigen Zweidrittelmehrheit als neues Mitglied in die ICEHL aufgenommen wurde.

Geboren cm kg 01.05.95 182 27.09.04 183 14.02.97 183 29.06.99 183 28.06.04 176 02.05.91 185 08.07.96 180 20.01.89 191 02.11.99 183 12.08.95 180 07.09.98 191 17.06.92 183 20.02.92 184 14.10.97 188 27.04.05 176 14.02.00 180 31.10.98 175 04.05.93 189 08.03.00 183 20.06.96 191 17.05.98 184 02.08.98 168

87 80 88 92 78 100 86 95 86 80 93 88 88 95 80 73 77 102 78 88 94 73

PROGNOSE: Jacob Smith

PLATZ 8

Zugänge: Jacob Smith (Angers/FRA), Edoardo Berti, Samuel Houde (beide Sierre/SUI2), Olmo Pietro Albis, Tommaso Madaschi (beide Ambri-Piotta/SUI), Gregorio Gios, Lucas Chiodo (beide Asiago/AlpsHL), Alex Grant (Odense/DAN), Tory Dello (Karlovy Vary/TCH), Wyatt Wylie (Rytiri Kladno/TCH), Scott Valentine (HCB Südtirol), Chad Pietroniro (Cortina /AlpsHL), Nick Saracino, Mikael Frycklund (beide HC Pustertal), Greg McKegg (Shanghai Dragons/KHL), Nick Caamano, Blake McLaughlin (beide Valerenga/NOR), Wade Allison (Straubing/DEL), Michael Dal Colle (Dinamo Minsk/KHL), Dante Hannoun (Manchester Storm/GBR), Giordano Finoro (Fife Flyers/GBR), Diego Cuglietta (Rittner Buam/AlpsHL) Abgänge: keine


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ICEHL: DIE KADER

Die Graz99ers sicherten sich im April dieses Jahres erstmals die Karl-Nedwed-Trophäe.

PROGNOSE: PLATZ 1

Geboren cm kg 13.08.01 180 26.11.92 191 03.02.97 186 15.09.90 183 17.04.99 184 15.06.01 193 07.11.01 187 24.02.02 183 15.02.91 185 23.07.04 185 04.04.98 176 07.09.90 186 06.12.00 181 14.07.99 171 13.05.02 184 03.05.92 175 16.02.95 180 21.06.94 174 28.06.96 183 05.04.96 187 29.12.92 188 11.03.03 178 17.05.05 184 19.01.04 189 19.03.04 188 31.10.91 175

82 93 84 89 83 98 87 85 86 85 76 88 75 78 69 77 85 75 92 88 96 82 85 86 80 80

PROGNOSE: PLATZ 10

Zugänge: David Maier (Klagenfurt), Clay Hanus (Rapid City Rush/ECHL), Ole Julian Björgvik-Holm (Cleveland Monsters/AHL), Maximilian Kirchebner (Salzburg), Jonas Dobnig (Innsbruck)

Zugänge: Beni Halasz (Idaho Steelheads/ECHL), Bence Paterka, Gergö Mihalik, Laszlo Farkas, Marton Alapi (alle Fehervar Hockey Academy/Erste Liga), Justin MacPherson (Bad Nauheim/DEL2), Viktor Persson (MoDo Hockey/SWE2), Ben Zloty (Manitoba Moose/AHL), Peter Vincze (Gyergyoi/ Erste Liga), Mika Cyr (Univ. of Moncton/USports)

Abgänge: Patrick Grascher, Lennart Braun, Clemens Krainz, Markus Hanl (alle Kitzbühel/AlpsHL), Johannes Gruber, Paul Reiner (beide Zell am See/AlpsHL), Anders Koch (Mountfield/TCH), Kasper Kotkansalo (KiekkoEspoo/FIN), Nick Bailen (Wien), Lukas Kainz (Linz), Lukas Haudum (TPS Turku/FIN), Korbinian Holzer (Karriereende)

Abgänge: Dominik Horvath (Amiens/FRA), Martin Stajnoch (Bratislava/SVK2), Joel Messner, Justin Richards (beide Innsbruck), Ole Andersen (Ceske Budejovice/TCH), Akos Mihaly (Corona Brasov/Erste Liga), Balint Magosi (Fehervar Hockey Academy/Erste Liga), Drake Rymsha (Fort Wayne Komets/ECHL), Darren Archibald (Presov/SVK), Balazs Varga (DEAC/Erste Liga)

Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

35 Samuel Leitner 05.10.06 170 38 Samuel Harvey (CAN) 04.02.98 185 81 Jakob Brandner 16.05.01 190 4 Elias Stöffler 04.05.04 179 5 Noah Kerber 10.01.03 182 12 Quinn Wichers (CAN) 19.08.97 193 13 Winston Frimmel 21.07.04 199 18 Connor Mayer (USA) 13.06.99 181 59 Joel Messner (CAN) 11.03.94 187 65 Michael Kernberger 24.01.97 184 77 Philipp Lindner 13.07.95 185 16 Justin Richards (USA) 17.03.98 178 20 Kilian Rappold 02.05.02 188 21 Sebastian Benker (SWE) 27.03.92 191 22 Brett Davis (CAN) 01.06.99 187 28 Julian Pall 30.11.07 178 29 Lorenz Klingler 27.12.06 188 44 Thomas Mader 03.09.94 186 47 Marcel Witting 23.09.95 178 63 Niklas Bretschneider 22.09.99 177 71 Kevin Macierzynski 21.06.92 181 89 Lukas Bär 01.07.97 178 95 Nikita Scherbak (RUS) 30.12.95 188 96 Steven Owre (CAN) 21.06.96 179 Leon Bader 03.03.07 188 Trainer: Ryan Kinasewich (bestätigt)

TOR

30 Beni Halasz 45 Rasmus Reijola (FIN) 5 Bence Stipsicz 6 Justin MacPherson (CAN) 17 Roland Kiss 21 Adam Falus 37 Viktor Persson (SWE) 43 Ben Zloty (CAN) 51 Tim Campbell (CAN) 67 Donat Horvath 7 Max Gerlach (USA) 10 Istvan Bartalis 11 Bence Paterka 12 Mika Cyr (CAN) 13 Kristof Nemeth 16 Janos Hari 18 Peter Vincze 26 Rasmus Kulmala (HUN/FIN) 34 Istvan Terbocs 36 Csanad Erdely 39 Trevor Cheek (USA) 47 Csongor Ambrus 61 Gergö Mihalik 68 Laszlo Farkas 88 Marton Alapi 92 Anze Kuralt (SLO) Trainer: Ted Dent (bestätigt)

HC INNSBRUCK

ABWEHR

Pos. Nr. Name TOR

TOR ABWEHR ANGRIFF

72 78 86 92 90 75 80 97 78 86 86 79 85 73 94 96 92 78 93 78 79 83 101 86 86 93 82 85

ABWEHR

Geboren cm kg

29 Patrick Grascher 22.05.06 186 30 Nicolas Wieser 30.08.97 183 33 Maxime Lagacé (CAN) 12.01.93 188 3 Frank Hora (USA) 01.06.96 185 8 Ole Julian Björgvik-Holm (NOR) 23.05.02 191 14 Kilian Zündel 17.01.01 179 15 Lennart Braun 15.02.07 185 18 Paul Stapelfeldt 20.09.98 196 20 Nico Brunner 17.09.92 179 27 Johannes Gruber 01.02.06 195 49 David Maier 12.01.00 187 58 Clay Hanus (USA) 25.03.01 181 81 Maximilian Kirchebner 04.04.05 182 82 Paul Reiner 04.07.06 171 10 Chris Collins (CAN) 18.04.92 186 12 Marcus Vela (CAN) 03.03.97 185 13 Michael Schiechl 29.01.89 181 17 Manuel Ganahl 12.07.90 181 22 Kevin Conley (USA) 17.02.97 185 23 Kevin Roy (CAN) 20.05.93 175 28 Lenz Moosbrugger 16.10.04 183 40 Tim Harnisch 18.04.01 180 52 Paul Huber 10.06.00 195 55 Nick Swaney (USA) 09.09.97 180 64 Josh Currie (CAN) 29.10.92 180 70 Jakob Lippitsch 18.07.04 194 73 Jonas Dobnig 10.03.04 182 74 Nico Feldner 11.10.98 186 Trainer: Dan Lacroix (bestätigt)

ANGRIFF

Pos. Nr. Name

FEHERVAR

ANGRIFF

GRAZ99ERS

70 91 89 76 83 98 90 81 93 87 90 88 93 95 90 77 88 90 92 87 83 79 82 77 83

PROGNOSE: PLATZ 12

Zugänge: Samuel Harvey (HCB Südtirol), Quinn Wichers (Tohoku Free Blades/Asia League), Joel Messner, Justin Richards (beide Fehervar), Connor Mayer (Hershey Bears/ AHL), Michael Kernberger, Philipp Lindner, Nikita Scherbak (alle Villach), Kevin Macierzynski (Wien), Brett Davis (Rapid City Rush/ECHL) Abgänge: Matt Vernon (Norfolk Admirals/ECHL), Markus Gratzer, Samuel Leitner, Jan Lattner, Mario Ebner (alle Kitzbühel/AlpsHL), Patrick Kudla (Manchester Storm/ GBR), Devin Steffler (Wien), Troy Lajeunesse (Esbjerg/ DAN), Darien Craighead (Aalborg Pirates /DAN), Max Coatta (Zell am See/AlpsHL), Jonas Dobnig (Graz), Stefan Klassek (Klagenfurt II/AlpsHL), Matt Wilkins (Unia Oswiecim/POL), Emmett Sproule (Ziel unbekannt)


ICEHL: DIE KADER

VILLACHER SV

VIENNA CAPITALS Pos. Nr. Name

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

30 Sebastian Wraneschitz 36 Max Zimmermann 39 Adam Reideborn (SWE) 5 Dominic Hackl 7 Nick Bailen (USA) 8 Nelson Nogier (CAN) 13 Devin Steffler 22 Ramon Schnetzer 24 Simon Bourque (CAN) 55 Raphael Wolf 9 Leon Wallner 10 Shane Gersich (USA) 15 Jakob Lilja (SWE) 17 Scott Kosmachuk (CAN) 19 Linden Vey (CAN) 25 Jeremy Gregoire (CAN) 34 Felix Koschek 37 Christof Kromp 42 Benjamin Lanzinger 67 Konstantin Komarek 76 Sam Antonitsch 81 Marco Richter 82 Senna Peeters (AUT/BEL) Trainer: Mike Stewart (neu)

Geboren cm kg

06.03.02 182 80 12.09.99 187 87 18.01.92 184 81 08.11.96 189 91 12.12.89 174 81 27.05.96 191 94 14.07.00 187 86 12.08.96 178 83 12.01.97 185 88 29.12.95 200 102 01.07.02 185 89 10.07.96 182 84 23.07.93 184 89 24.01.94 180 84 17.07.91 183 86 05.09.95 183 88 23.10.05 186 84 14.08.97 181 84 25.01.00 175 81 08.11.92 179 85 03.01.96 184 90 19.11.95 183 85 14.06.02 185 87

PLATZ 11

Abgänge: Dylan MacPherson (Plzen/TCH), Michael Kernberger, Philipp Lindner, Nikita Scherbak (alle Innsbruck), Luca Erne (Linz), Adam Helewka (Dresden/DEL2), Guus van Nes, Dominik Prodinger (beide Vorarlberg), Brett Budgell (Östersunds/SWE2), Paul Steiner (Zell am See/AlpsHL), Paul Sintschnig, Nico Uschan (beide Halifax Mooseheads/ QMJHL), Lukas Moser, Nick Hutchinson, Johannes Tschurnig (alle Ziel unbekannt), Mark Katic (Karriereende)

PROGNOSE: PLATZ 2

Zugänge: Mattias Göransson (Rögle/SWE), William MacKinnon (Cleveland Monsers/AHL), Jacob Hudson (Maine Mariners/ECHL), Jan Drozg (Laibach), Travis St. Denis (Salzburg) Abgänge: David Maier (Graz), Mathias From (KiekkoEspoo/FIN), Oliver Lam (Vorarlberg), Johannes Dobrovolny (Baie-Comeau Drakkar/LHJMQ), Nolan Moyle (Grand Rapids Griffins/AHL), Luka Gomboc (Laibach), Josh Teves (Ziel unbekannt), Jordan Murray, Mario Kempe (beide Karriereende)

KLAGENFURTER AC Pos. Nr. Name

32 Sebastian Dahm (DAN) 33 Florian Vorauer 3 William MacKinnon (USA) 6 Tobias Sablattnig 28 Mattias Göransson (SWE) 41 Jesper Jensen Aabo (DAN) 64 Maximilian Preiml 82 Thimo Nickl 92 Clemens Unterweger 8 Nick Petersen (CAN) 9 Jan Mursak (SLO) 16 Simeon Schwinger 19 David Waschnig 27 Thomas Hundertpfund 29 Jacob Hudson (CAN) 74 Travis St. Denis (CAN) 81 Finn van Ee 85 Fabian Hochegger 89 Raphael Herburger 90 Matt Fraser (CAN) 94 Jan Drozg (SLO) 98 Daniel Obersteiner Trainer: Kirk Furey (bestätigt)

TOR

Zugänge: Scott Walford (Kalmar/SWE2), Sean Larochelle (Manitoba Moose/AHL), Ryan Sproul (Poprad/SVK), Lukas Schreier (Salzburg), Julian Metzler (Vorarlberg), Joseph Cramarossa (Augsburg/DEL), Linus Andersson (MoDo Hockey/SWE2)

ABWEHR

91 85 91 96 77 86 82 97 78 93 90 103 86 82 86 88 86 96 79 75 93 94 82

ANGRIFF

02.01.90 186 21.08.88 183 12.01.99 188 01.12.95 184 11.02.01 178 01.11.90 180 08.08.04 184 13.01.93 193 24.12.99 178 16.02.93 180 08.10.08 185 03.09.00 193 11.05.93 179 02.03.98 180 21.04.00 184 26.10.92 182 04.01.99 182 11.03.99 183 09.08.07 182 06.01.88 180 14.11.97 187 16.04.03 197 30.04.99 182

Geboren cm kg 28.02.87 09.12.99 13.04.00 14.05.03 10.03.95 30.07.91 12.06.03 04.12.01 01.04.92 27.05.89 20.01.88 07.10.97 24.04.07 14.12.89 02.12.00 17.09.92 12.01.03 08.05.01 02.01.89 20.05.90 01.04.99 02.02.98

176 188 180 184 191 184 187 190 184 188 181 180 183 189 172 170 181 177 178 188 184 175

81 81 90 84 90 87 87 91 91 89 81 74 84 91 83 77 87 86 81 93 86 83

PROGNOSE: PLATZ 7

Zugänge: Adam Reideborn (Bern/SUI), Max Zimmermann (Fredrikshavn/DAN), Nick Bailen (Graz), Devin Steffler (Innsbruck), Ramon Schnetzer (Vorarlberg), Konstantin Komarek (Västeras/SWE2), Shane Gersich (HCB Südtirol), Jakob Lilja (Zug/SUI) Abgänge: Nate Kallen (Guildford Flames/GBR), Randy Gazzola (Mailand), Kevin Macierzynski (Innsbruck), Carter Souch (Södertälje/SWE2), Zane Franklin (Esbjerg /DAN), Maximilian Therich (Bregenzerwald/GER3), Mitch Hults (Fort Wayne Komets/ECHL), Evan Cowley (Karriereende)

PROGNOSE: PLATZ 9

Zugänge: Dylan Wells (Kansas City Mavericks/ECHL), Vojtech Mozik (vereinslos), Trenton Bliss (Stavanger Oilers/NOR), Philipp Wimmer (Salzburg II/AlpsHL), Marlon Tschofen, Oskar Maier (beide Vorarlberg), Lukas Kainz (Graz), Kyle Topping (MoDo Hockey/SWE2), Luca Erne (Villach), Brady Shaw (Ferencvaros) Abgänge: Rasmus Tirronen (Glasgow Clan/GBR), Yohann Auvitu (Grenoble/FRA), Ryan MacKinnon (Dresden/DEL2), Logan Roe, Sean Collins (beide Sheffield Steelers/GBR), Travis Barron (Dukla Trencin/SVK), Aljaz Predan (Zell am See/AlpsHL), Raffael Aigner (Kitzbühel/AlpsHL), Luka Maver (Odense/DAN), Ken Ograjensek, Tim Geifes (beide Ziel unbekannt), Thomas Höneckl, Andreas Kristler (beide Karriereende)

EHC LINZ Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

33 Domenic Burghard 30.05.06 176 45 Martin Reder 05.06.05 199 70 Dylan Wells (CAN) 03.01.98 188 3 Greg Moro (CAN) 01.10.95 193 13 Gerd Kragl 23.06.97 177 23 Patrick Söllinger 05.08.04 186 28 Philipp Wimmer 13.12.01 195 46 Niklas Würschl 28.08.99 180 47 Vojtech Mozik (TCH) 26.12.92 190 64 Paul Eder 13.05.05 182 84 Luis Lindner 16.05.01 180 7 Brian Lebler (AUT/CAN) 16.07.88 191 9 Emil Romig 19.09.92 175 12 Brady Shaw (CAN) 02.10.92 185 14 Henrik Neubauer (AUT/SWE) 15.04.97 184 18 Lukas Kainz 30.08.91 175 22 Luca Erne 26.01.04 193 24 Kyle Topping (CAN) 18.11.99 183 27 Shawn St-Amant (CAN) 18.11.96 183 49 Graham Knott (CAN) 13.01.97 191 52 Julian Pusnik 29.03.03 186 66 Stefan Gaffal 24.11.96 182 72 Trenton Bliss (USA) 16.05.98 185 91 Marlon Tschofen 18.01.02 182 92 Oskar Maier 05.02.02 178 Trainer: Philipp Lukas (bestätigt)

TOR

Geboren cm kg

ABWEHR

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

35 Joe Cannata (USA) 37 Renè Swette 6 Scott Walford (CAN) 10 Thomas Vallant 26 Sean Larochelle (CAN) 42 Alex Wall (CAN) 43 Julian Raspotnig 52 Ryan Sproul (CAN) 55 Lukas Schreier 71 Steven Strong Paul Vaschauner 8 Maximilian Rebernig 9 Alexander Rauchenwald 16 Kevin Hancock (CAN) 17 Julian Metzler 19 Joseph Cramarossa (CAN) 40 Elias Wallenta 41 Joel Teasdale (CAN) 62 Kevin Mandl 72 John Hughes 78 Felix Maxa 90 Paolo Wieltschnig 91 Linus Andersson (SWE) Trainer: Pierre Allard (bestätigt)

PROGNOSE:

ANGRIFF

Pos. Nr. Name

Sport B/2026 19

78 87 91 93 81 93 96 78 90 84 79 105 81 91 88 86 98 88 87 87 90 80 88 90 78


20 Sport B/2026

ICEHL: DIE KADER

PLATZ 14

Zugänge: Leon Sommer (Trinity, Western Univ./USports), Logan Britt (Orlando Solar Bears/ECHL), Niklas Wetzl (Kitzbühel/AlpsHL), Guus van Nes (Villach), Max Stiegler (Zell am See/AlpsHL), Noah Serdachny (Long Island Univ./NCAA), Blake Murray (Fort Wayne Komets/ECHL), Colin Leeb (Minnesota Squatch/USPHL Premier), Ville Immonen (Sport/FIN), Marcus Kallionkieli (Aalborg/DAN), Jesse Seppälä (HIFK/FIN) Abgänge: David Madlener, David Woger (beide Hohenems/ AUT3), Mark Mussbacher, Laurin Wempe, Yannik Lebeda (alle Bregenzerwald/GER3), Ramon Schnetzer (Wien), Ivan Korecky (Zell am See/AlpsHL), Louie Roehl (Fredrikshavn/ DAN), Julius Reini (Glasgow Clan/GBR), Julian Metzler (Villach), Collin Adams (Crimmitschau/DEL2), Oskar Maier, Marlon Tschofen (beide Linz), Cole Gallant (Freiburg/DEL2), Eric Florchuk (Sonderjyske/DAN), Casey Dornbach (Aalborg/DAN), Nathan Burke (Cincinnati Cyclones/ECHL)

PROGNOSE: PLATZ 6

Zugänge: Zan Us (Jesenice/AlpsHL), Jan Urbas, Ziga Jeglic (beide Bremerhaven/DEL), Joshua Lawrence (Nitra/ SVK), Chris Douglas (Rochester Americans/AHL), Luka Gomboc (Klagenfurt) Abgänge: Luka Kolin (Epinal/FRA2), Tian Hebar (Chambery/FRA2), Lovro Kumanovic (Sisak/AlpsHL), Jan Drozg (Klagenfurt), Rok Kapel, Robert Sabolic (beide Jesenice/ AlpsHL), Andrew MacWilliam, Evan Polei, (beide Ziel unbekannt), Dustin Tokarski, Alex Petan (beide Karriereende)

RED BULL SALZBURG Pos. Nr. Name

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

30 David Kickert 31 Luca Haitzmann 35 Atte Tolvanen (FIN/AUT) 4 Nash Nienhuis (CAN/USA) 6 Jayden Lee (CAN) 22 Dennis Robertson (CAN/IRL) 43 Fabian Baumann 44 Olivier Galipeau (CAN) 62 Wyatt Kalynuk (CAN) 81 Jakob Schnabl 92 Alexander Rebernig 95 Lukas Hörl 3 Peter Schneider 5 Thomas Raffl 7 Maximilian Wurzer 8 Mathias Böhm 9 Ali Wukovits 12 Michael Raffl 16 Luca Auer 24 Nick Poisson (CAN) 26 Peter Hochkofler 68 Adrian Gesson 70 Benjamin Nissner 77 Adam Brooks (CAN) 89 Florian Baltram 96 Mario Huber Trainer: Alan Letang (neu)

33 Zan Us 61 Lukas Horak (TCH) 90 Gal Hebar 4 Reid McNeill (CAN) 15 Blaz Gregorc 41 Jan Cosic 43 TJ Brennan (USA) 44 Aljosa Crnovic 60 Clayton Kirichenko (CAN) 72 Bine Masic 74 Nathanel Halbert (GBR/CAN) 86 Rozle Bohinc 8 Marcel Mahkovec 9 Jan Urbas 10 Miha Bericic 11 Marly Quince (CAN) 12 Nik Simsic 13 Ziga Pance 14 Ziga Jeglic 21 Maks Bukovec 23 Jaka Sodja 37 Chris Douglas (CAN) 68 Luka Gomboc 71 Ziga Mehle 89 Zach Boychuk (CAN) 92 Joshua Lawrence (CAN) 93 Nikolai Meyer (DAN) Trainer: Ben Cooper (bestätigt)

Geboren cm kg 10.06.96 180 05.10.93 186 06.12.07 185 29.04.92 193 18.01.90 190 07.03.03 178 03.04.89 185 16.04.99 194 28.02.96 185 14.11.02 178 30.09.95 183 15.02.04 188 17.12.03 180 26.01.89 192 15.04.04 193 29.01.94 183 12.03.97 182 01.01.89 185 24.02.88 185 11.06.02 193 17.12.99 176 06.07.00 188 01.11.03 182 24.01.02 195 04.10.89 178 28.01.02 175 21.07.93 179

83 81 80 98 94 75 98 95 88 80 88 91 84 98 88 92 90 85 82 96 75 88 83 90 84 81 82

PROGNOSE:

Geboren cm kg 16.03.94 187 10.04.07 185 23.11.94 182 05.12.99 176 15.02.01 175 24.05.91 183 11.10.06 189 22.05.97 184 14.04.97 184 05.03.07 180 27.10.05 192 03.04.03 187 04.04.91 181 19.06.86 193 07.03.04 182 17.04.03 189 09.05.96 184 01.12.88 186 17.07.04 187 15.08.01 180 04.10.94 191 13.09.06 179 30.11.97 183 06.05.96 179 25.03.97 179 08.08.96 188

Pos. Nr. Name TOR

78 86 86 91 89 88 82 88 89 85 86 88 97 90 76 93 80 87 82 89 88 70

84 83 84 80 76 95 97 97 82 75 100 97 87 103 79 90 82 95 88 87 97 82 82 81 84 88

PLATZ 5

Zugänge: Wyatt Kalynuk (Shanghai Dragons/KHL), Olivier Galipeau (Banska Bystrica/SVK), Jayden Lee (Kalamazoo Wings/ECHL), Adam Brooks (München/DEL), Nick Poisson (Abbotsford Canucks/ECHL) Abgänge: Connor Corcoran (Kiekko-Espoo/FIN), Lukas Schreier (Villach), Philipp Wimmer (Linz), Maximilian Kirchebner (Graz), Lucas Thaler (München/DEL), Brandon Coe (Liptovsky Mikulas/SVK), Troy Bourke (MoDo Hockey/ SWE2), Travis St. Denis (Klagenfurt), Devante Stephens, Cole Krygier, Tyler Lewington (alle Ziel unbekannt), Nikolaus Kraus (Karriereende)

PROGNOSE: PLATZ 13

Zugänge: Tamas Ortenszky (Winterthur/SUI2), Oliver Farkas (SaiPa/FINU20), Mark Schlekmann (Budapest Jegkorong Akademia /Erste Liga), Rasmus Heljanko (Tychy/POL), Bendeguz Dobos (KeuPa/FIN2), Carter Savoie (Spisska Nova Ves/SVK), David Silye (Calgary Wranglers/AHL) Abgänge: Boldizsar Farkas (MAC Budapest/HUN2), Mate Seregely, Krisztian Nagy (beide Budapest Jegkorong Akademia/Erste Liga), Gergely Arany (Haromszeki Agyusok/ Erste Liga), Brady Shaw (Linz), Tyler Coulter (Poprad/ SVK), Richard Toth (DEAC/Erste Liga), Alexander Ytterell (Sonderjyske/DAN)

FERENCVAROS BUDAPEST Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

1 Bence Balizs 30.05.90 190 30 Kristof Nagy 30.11.99 196 7 Jesper Lindgren (SWE) 19.05.97 183 13 Rasmus Bengtsson (SWE) 14.05.93 189 22 Milan Horvath 02.02.01 190 23 Zeteny Hadobas 02.03.03 188 29 Oliver Farkas 01.04.05 190 44 Paavo Tyni (FIN) 13.01.97 178 55 Tamas Ortenszky 05.01.02 188 77 Gergely Toth 22.03.98 192 8 Carter Savoie (CAN) 23.01.02 178 11 Topi Rönni (FIN) 05.05.04 188 14 David Molnar 19.06.98 184 17 Andras Mihalik 04.05.03 184 18 Gergely Mattyasovszki 08.01.02 187 25 Aku Kestilä (FIN) 09.06.94 181 26 Sebestyen Bencze 06.10.08 183 41 Bendeguz Dobos 24.05.04 173 61 Rasmus Heljanko (FIN) 27.02.00 178 62 David Silye (CAN) 02.03.99 180 92 Jussi Tammela (FIN) 25.06.99 183 93 Ferenc Laskawy 17.02.06 190 94 Zsombor Galajda 04.09.02 178 97 Mark Schlekmann 01.01.02 180 Trainer: Timo Saarikoski (bestätigt)

TOR

12.08.90 184 24.05.02 183 10.02.99 188 10.10.98 184 13.09.04 183 09.05.96 188 04.08.02 185 07.08.04 185 17.08.01 183 05.07.01 188 17.09.04 183 20.03.01 188 18.06.99 191 09.06.04 191 17.11.05 170 14.02.97 190 26.01.07 183 28.06.04 184 14.11.06 186 26.12.05 183 09.03.03 187 07.01.02 172

ABWEHR

Geboren cm kg

ABWEHR

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

30 Alex Caffi 33 Leon Sommer 6 Logan Britt (USA) 10 Roni Allen (FIN) 13 Aron Summer 14 Brycen Martin (CAN) 22 Anthony Costantini (CAN) 23 Matthias Mader 27 Niklas Wetzl 9 Blake Murray (CAN) 11 Max Stiegler 15 Marcus Kallionkieli (FIN) 18 Ville Immonen (FIN) 19 Leo Woborsky 21 Colin Leeb 26 Guus van Nes (NED) 32 Ben Summer 34 Dominik Prodinger 44 Nikolaus Rock 67 Oliver Lam 91 Noah Serdachny (CAN) 96 Jesse Seppälä (FIN) Trainer: Marko Ojanen (neu)

ANGRIFF

Pos. Nr. Name

LAIBACH

PROGNOSE:

ANGRIFF

PIONEERS VORARLBERG

90 86 73 89 90 93 86 81 96 86 87 84 85 91 90 80 73 75 82 86 90 85 75 80


IHL: ALLGEMEIN

21

DAUERMEISTER WILL WEITER DOMINIEREN

N

achdem Südtirol in der letzten Saison noch vier Teams an den Start der IHL geschickt hatte, sind es heuer nur noch drei. Zuerst hisste der HC ­Falcons Brixen die weiße Fahne, später machte es der HC 3 ­Zinnen ­Dolomites dem Lokalrivalen gleich. Die Gründe für den Abschied aus Italiens zweithöchster Spielklasse sind unterschiedlich: In Brixen entschieden sich die Verantwortlichen aufgrund der gestiegenen finanziellen Anforderungen für die rund 50 Nachwuchsspieler im Verein und gegen die erste Mannschaft. Das Budget für die neue Saison war in Toblach hingegen gedeckt, allerdings erklärte sich der Verein

HC EPPAN

TOR

Pos. Nr. Name

HC Eppan: Eine neue Ära bricht an

Mittendrin im Titelkampf statt nur dabei – so lautet die Devise des rundum erneuerten HC Eppan. Unter der Führung des neuen Präsidenten Manfred Steiner und des Sportdirektors Alexander Hofer wollen die „Piraten“ nach acht Saisonen ohne Finalteilnahme wieder ganz vorne anklopfen. Dafür hat der neue Vorstand keinen Stein auf dem anderen gelassen. Mit Jarno Mensonen wurde ein Trainer verpflichtet, der überaus positive Erinnerungen weckt: Der für seinen beinharten Führungsstil bekannte Finne feierte in Eppan 2013 und 2018 bereits zwei Meistertitel – und will in dieser Saison für ähnliche Höhenflüge sorgen. Außerdem

Geboren cm kg

29 Tizian Giovanelli

14.05.96 181 78

30 Alex Paller

06.06.01 183 80

31 Francesco Ferretti

05.05.07 183 75

32 David Klammer

19.07.09 183 81

8 Niko Mikkola 24 Gabriel Galimberti

04.01.97 180 82 24.07.06 183 80

(FIN)

ABWEHR

nicht dazu bereit, einen sportlich wenig konkurrenzfähigen Kader ins Rennen zu schicken. Der Rückzug soll auch ein Zeichen gegen das System in Italien sein, das Nachwuchsarbeit und kleinere Standorte zu wenig schütze. Mit dem HCP Junior Selection ist zugleich ein neuer Südtiroler Verein hinzugekommen, der sich auf Dauer in der IHL etablieren will. Komplettiert wird das elfköpfige Aufgebot der IHL durch den Aosta, Varese, Valpellice, Pergine, Valdifiemme, Feltre, Alleghe und Fassa.

26 Tobias Brighenti

22.10.96 185 90

75 Fabian Spitaler

04.07.98 183 70

79 Fabian Dellagiacoma

28.02.03 185 83

88 Patrick Kuppelwieser

26.06.04 193 100

89 Aaron Galvan 98 Hannes Oberrauch

06.05.07 189 85 22.05.98 180 86

3 Juho Mäkelä (FIN) 7 Lorenz Steiner 10 Noah Gasser 11 Samuel Hofer 12 Tobias Chizzali 13 Thomas Galimberti 14 Nicolas Amici 16 Emanuel Rottensteiner 18 Martin Graf 20 Tobias Engl 23 Tobias Morandell 27 Stefano Piechenstein 36 Kevin Capacchione 37 Alan Schwingshackl 77 Christian Zanvettor 86 Patrick Cont 92 Anthony Gagnon (CAN) Trainer: Jarno Mensonen (neu)

11.06.96 180 26.01.08 182 06.05.07 177 13.03.09 185 14.07.06 190 12.11.03 185 17.10.07 178 20.03.03 180 10.11.96 173 10.02.99 184 23.01.03 193 23.02.06 178 23.05.09 189 21.04.07 183 30.08.08 168 21.05.05 184 22.02.99 182

ANGRIFF

Wichtige Spieler wurden bestätigt, hochkarätige Akteure verpflichtet. Angesichts dieser Vorzeichen stellt sich in der Italian Hockey League (IHL) eine große Frage: Gelingt dem SV Kaltern Rothoblaas der Titelhattrick? Einer der größten Widersacher der „Hechte“ ist in diesem Jahr ausgerechnet der Erzrivale aus Eppan, der aufgerüstet hat und große Zukunftspläne schmiedet. Gedämpfter sind hingegen die Erwartungen beim Liga-Neuling HCP elpo Junior Selection.

Thomas Galimberti (HC Eppan)

IHL: Teilnehmende Mannschaften HCP JUNIOR SELECTION Bruneck

SÜDTIROL HC EPPAN

Eppan

SV KALTERN Kaltern

HC FASSA Alba di Canazei

Alleghe

HC ALLEGHE

Cavalese

FIEMME HC AOSTA Aosta

ASD PERGINE

HC VARESE

Pergine

Varese

I TA L I E N

HC VALPELLICE Torre Pellice

-Infografik: M. Lemanski

-Infografik: M. Lemanski

FELTRE

Feltre

87 73 75 78 91 84 80 78 76 85 90 90 80 70 70 84 80


SV Kaltern: Aller guten Dinge sollen drei sein

Raphael

Zwei Meistertitel in Serie Andergassen (SV Kaltern) haben den Siegeshunger der „Hechte“ nicht gestillt – im Gegenteil: Sie haben den Eifer, die nächsten Trophäen zu holen, sogar verstärkt. Um den Titelhattrick wahr werden zu lassen, hat Sportdirektor Armin Ambach im Sommer

SV KALTERN Pos. Nr. Name

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

29 Samuel Rohregger 32 Kilian Pallabazzer 3 Gabriel Pillon 4 Florian Massar 8 Jonas Schöpfer 9 Simon Bellet 23 Liam Bianco 72 Michael Sölva 86 Jonas Schmid 96 Alexander Sullmann 2 Michele Covi 6 Luca De Doná 10 Maximilian Sölva 12 Jonas Oberrauch 18 Maximilian Oberhuber 21 Raphael Felderer 24 Tuukka Rajamäki (FIN) 25 Joonas Alanne (FIN) 26 Kevin Fink 27 Moritz Selva 40 Raphael Andergassen 95 Nicola Todesco Trainer: MacGregor Sharp (neu)

Geboren cm kg 26.05.02 23.11.03 16.07.07 20.04.98 16.11.02 10.03.09 13.06.08 15.10.00 05.10.04 19.01.90 06.05.01 06.10.98 24.05.02 12.10.03 01.01.06 15.05.00 02.08.91 05.12.90 19.12.98 27.01.01 14.06.93 24.06.07

186 173 184 189 182 183 188 178 187 184 187 191 188 173 171 176 182 183 174 180 177 175

85 72 81 88 82 78 82 78 92 90 89 92 90 74 68 72 81 84 89 81 81 75

ganze Arbeit geleistet. Schmerzhafte Rücktritte, wie jene von Florian Wieser, Andreas Vinatzer oder Giovanni Reffo, wurden mehr als nur kompensiert. Und so lockte Ambach bekannte Namen wie Alexander ­Sullmann oder Kevin Fink von der AlpsHL nach Kaltern. Der Star der Mannschaft ist aber Raphael Andergassen: Zuletzt vier Jahre Kapitän beim HC Pustertal in der ICEHL, kehrt der 33-Jährige nun zu seinem Heimatverein zurück. Mit seinen Führungsqualitäten soll er die Integration der Talente aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft unterstützen. Der Fels in der Brandung ist nach wie vor Samuel Rohregger, der in den letzten zwei Jahren zum besten Torhüter der IHL avancierte und diesen Status heuer untermauern will. Angesichts der Klasse der Einheimischen gönnt sich der Verein indes den Luxus, mit nur zwei Ausländern in die Saison zu starten. Joonas Alanne wurde bestätigt, Tuukka Rajamäki neu verpflichtet. Der 35-Jährige hat Starpotenzial und soll im Gefüge des neuen Trainers MacGregor Sharp die wichtigen Tore erzielen. HCP Junior Selection: Ein Schritt nach dem anderen

Nach dem Meistertitel in der IHL Division I wagte der Verein um Präsident Stefan Oberleiter den nächsten Schritt. Mit dem Aufstieg in Italiens zweite Spielklasse wolle man den rund 200 Nachwuchscracks im Verein eine Zukunftsperspektive bieten. Darüber hinaus ersetzt das Team die Rolle der Falcons Brixen, die als wichtiges Bindeglied zwischen den eigenen Jugendteams, den Wipptal Broncos (AlpsHL) und dem großen Bruder HC Pustertal (ICEHL) bekanntlich weggefallen sind. Sami Tuomisoja wurde als Kopf dieses neuen Projektes auserkoren. Zuletzt bei den Toblacher „Eisbären“ als Headcoach aktiv, tritt der Finne in

die Fußstapfen von Max Oberrauch, der in den letzten zwei Saisonen hinter der Bande das Sagen hatte. Der Grundstamm der Meistermannschaft blieb erhalten und wurde mit Neuzugängen – unter anderem aus Toblach und Brixen – punktuell verstärkt. Einer der Neuen ist Verteidiger Andreas Radin, der mit 252 ZweitligaPartien einen großen Erfahrungsschatz mitbringt. Die Offensive soll hingegen Michael Purdeller ankurbeln. Drei Legionäre, Pavlo Atamanchuk und Bogdan Stupak aus der Ukraine sowie der US-Amerikaner Matt Ustaski, vervollständigen die Mannschaft, die mit einem Play-offPlatz liebäugelt.

HCP JUNIOR SELECTION Pos. Nr. Name

30 Alexander Mair 46 Alessandro Mazzú 74 Julius Neidiger 3 Jakob Thum 4 Lukas Plankensteiner 5 Jakob Kirchler 6 Andreas Radin 7 Daniel Strickner 9 Peter Wieser 11 Dominik Levada 18 Filippo Davare 22 Andres Felipe Magro 27 Matthias Profunser 90 Pavlo Atamanchuk (UKR) 8 Elias Hell 12 Philipp Piffrader 13 Bogdan Stupak (UKR) 14 Simon Gander 15 Alex Nesrsta 17 Alex Venturi 19 Moritz Trebo Pire 20 René Purdeller 23 Simon Lahner 26 Matt Ustaski (USA) 29 Gabriel Lanz 34 Paul Mantinger 38 Simon Gruber 55 Lorenzo Da Pra 66 Gregor Grossgasteiger 71 Hannes Monthaler 72 Michael Oberleiter 95 Michael Purdeller Trainer: Sami Tuomisoja (neu)

TOR

holten die „Piraten“ mit Tobias Brighenti und Thomas Galimberti zwei Akteure, die selbst in der AlpsHL zu den besten Einheimischen gehörten. Der Verteidiger hatte entscheidenden Anteil am Meistertitel des HC Gherdëina, der Stürmer punktete in den letzten zwei AlpsHL-Saisonen ganze 60 Mal. Sie bilden gemeinsam mit Torhüter Tizian Giovanelli, der ebenfalls von den Unterland Cavaliers ins Überetsch wechselte, das Fundament des Teams. Der von Fiemme gekommene Juho Mäkelä, sein Sturmpartner Anthony Gagnon und Verteidiger Niko Mikkola, der mit ausgezeichneten Referenzen anreist, formen das hoch interessante Ausländertrio.

Michael Purdeller (HCP Junior Selection)

ABWEHR

IHL: ALLGEMEIN

ANGRIFF

22 Sport B/2026

Geboren cm kg 20.04.07 183 04.06.08 178 24.04.10 183 08.03.04 178 07.11.03 183 07.09.06 182 17.04.94 176 09.07.08 185 07.05.97 173 29.06.06 171 27.02.08 178 21.08.03 183 27.02.97 178 29.07.03 189 08.02.07 172 01.03.04 176 22.08.99 175 18.02.09 177 07.12.07 184 07.03.06 190 13.08.06 180 06.04.03 182 27.11.06 172 27.05.94 197 05.05.07 191 17.07.05 178 31.05.08 170 25.01.10 166 19.04.00 175 23.02.04 167 11.05.10 176 03.05.95 180

81 80 75 81 70 82 84 83 75 78 73 85 85 79 73 74 75 75 78 76 83 78 65 102 88 74 71 56 68 68 66 84


SPIELKALENDER | 2026/2027

SPIELKALENDER

ICEHL ICE HOCKEY LEAGUE FREITAG, 18.09.2026 18.30 | Ferencvaros – Laibach 19.15 | Salzburg – Klagenfurt 19.15 | Innsbruck – Mailand 19.15 | Fehervar – Linz 19.30 | Vorarlberg – Villach 19.45 | Pustertal – Graz 19.45 | HCB Südtirol – Wien SAMSTAG, 19.09.2026 16.00 | Fehervar – Laibach 17.30 | Innsbruck – Wien 19.30 | Vorarlberg – Graz SONNTAG, 20.09.2026 16.00 | Linz – Mailand 17.30 | Klagenfurt – Pustertal 18.00 | HCB Südtirol – Salzburg MITTWOCH, 23.09.2026 18.30 | Graz – HCB Südtirol 19.15 | Klagenfurt – Villach 19.15 | Salzburg – Innsbruck 19.15 | Linz – Laibach 19.15 | Wien – Fehervar 19.30 | Vorarlberg – Mailand

FREITAG, 25.09.2026

SONNTAG, 04.10.2026

FREITAG, 23.10.2026

18.30 | Ferencvaros – Mailand 18.30 | Graz – Wien 19.15 | Salzburg – Villach 19.15 | Laibach – Klagenfurt 19.15 | Linz – Vorarlberg

15.00 | Salzburg – Mailand 16.00 | HCB Südtirol – Ferencvaros 16.00 | Laibach – Vorarlberg 17.00 | Pustertal – Fehervar 17.30 | Villach – Wien 17.30 | Linz – Klagenfurt

18.30 | Graz – Linz 19.15 | Innsbruck – Salzburg 19.15 | Laibach – Fehervar 19.30 | Vorarlberg – HCB Südtirol 19.45 | Mailand – Klagenfurt

SAMSTAG, 26.09.2026 17.30 | Innsbruck – Fehervar 19.15 | Wien – Mailand SONNTAG, 27.09.2026 15.30 | Ferencvaros – Salzburg 17.00 | Vorarlberg – Fehervar 17.00 | Pustertal – Linz 17.30 | Klagenfurt – Graz 17.30 | Innsbruck – HCB Südtirol 18.00 | Laibach – Villach MITTWOCH, 30.09.2026 18.30 | Ferencvaros – Linz 18.30 | Graz – Pustertal 19.15 | Klagenfurt – Mailand 19.15 | Salzburg – HCB Südtirol 19.15 | Innsbruck – Vorarlberg 19.15 | Fehervar – Villach FREITAG, 02.10.2026 19.15 | Villach – Mailand 19.15 | Fehervar – Ferencvaros 19.15 | Linz – Graz 19.15 | Wien – Innsbruck 19.30 | Vorarlberg – Salzburg 19.45 | Pustertal – Laibach 19.45 | HCB Südtirol – Klagenfurt SAMSTAG, 03.10.2026

Alex Grant (HC Mailand)

17.30 | Graz – Innsbruck

Nick Saracino (HC Mailand)

FREITAG, 09.10.2026 18.30 | Ferencvaros – Wien 18.30 | Graz – Laibach 19.15 | Villach – HCB Südtirol 19.15 | Fehervar – Salzburg 19.15 | Linz – Pustertal 19.30 | Vorarlberg – Klagenfurt 19.45 | Mailand – Innsbruck SONNTAG, 11.10.2026 16.00 | Wien – Pustertal 16.00 | Fehervar – Graz 16.00 | Laibach – Ferencvaros 17.00 | Vorarlberg – Linz 17.00 | Mailand – HCB Südtirol 17.30 | Klagenfurt – Salzburg 17.30 | Innsbruck – Villach FREITAG, 16.10.2026 18.30 | Ferencvaros – Vorarlberg 19.15 | Villach – Graz 19.15 | Klagenfurt – Wien 19.15 | Salzburg – Linz 19.15 | Laibach – HCB Südtirol 19.45 | Pustertal – Innsbruck SAMSTAG, 17.10.2026 17.00 | Mailand – Fehervar 19.15 | Wien – Vorarlberg

SAMSTAG, 24.10.2026 18.30 | Ferencvaros – Pustertal SONNTAG, 25.10.2026 14.45 | Wien – Graz 15.00 | Salzburg – Vorarlberg 16.00 | Fehervar – Pustertal 16.00 | Laibach – Mailand 16.00 | Linz – Ferencvaros 17.30 | Villach – Innsbruck 17.30 | Klagenfurt – HCB Südtirol DIENSTAG, 27.10.2026 19.15 | Fehervar – Mailand MITTWOCH, 28.10.2026 18.30 | Ferencvaros – Graz 18.45 | Linz – Innsbruck 19.15 | Salzburg – Wien 19.30 | Vorarlberg – Laibach 19.45 | HCB Südtirol – Villach FREITAG, 30.10.2026 18.30 | Graz – Klagenfurt 19.15 | Fehervar – HCB Südtirol 19.15 | Laibach – Wien 19.45 | Pustertal – Salzburg 19.45 | Mailand – Vorarlberg

SONNTAG, 18.10.2026 13.30 | Villach – Pustertal 15.30 | Ferencvaros – Klagenfurt 17.00 | Mailand – Fehervar 17.30 | Innsbruck – Laibach 17.30 | Graz – Salzburg 18.00 | HCB Südtirol – Linz MITTWOCH, 21.10.2026 18.30 | Graz – Mailand 19.15 | Villach – Ferencvaros 19.15 | Klagenfurt – Fehervar 19.15 | Salzburg – Laibach 19.15 | Linz – Wien 19.45 | Pustertal – Vorarlberg 19.45 | HCB Südtirol – Innsbruck Mike Stewart (Trainer Wien)


24 Sport B/2026

SPIELKALENDER | 2026/2027 Sebastian Dahm (Klagenfurter AC)

SAMSTAG, 31.10.2026

FREITAG, 20.11.2026

SONNTAG, 29.11.2026

17.30 | Innsbruck – Ferencvaros

18.30 | Ferencvaros – HCB Südtirol 19.15 | Villach – Laibach 19.15 | Salzburg – Graz 19.15 | Innsbruck – Linz 19.15 | Fehervar – Vorarlberg 19.45 | Pustertal – Klagenfurt

15.00 | Villach – Klagenfurt 16.00 | Wien – Salzburg 17.00 | Vorarlberg – Laibach 17.00 | Mailand – Linz 17.30 | Ferencvaros – Innsbruck 17.30 | Graz – Fehervar 18.00 | Pustertal – HCB Südtirol

SONNTAG, 01.11.2026 16.30 | Salzburg – Fehervar 17.00 | Vorarlberg – Ferencvaros 17.00 | Mailand – Laibach 17.30 | Klagenfurt – Linz 17.30 | Innsbruck – Pustertal 17.30 | Graz – Villach 17.30 | Wien – HCB Südtirol MITTWOCH, 11.11.2026 19.15 | Villach – Klagenfurt 19.45 | Pustertal – Laibach FREITAG, 13.11.2026 18.30 | Ferencvaros – Fehervar 19.15 | Klagenfurt – Innsbruck 19.15 | Laibach – Salzburg 19.15 | Wien – Linz 19.30 | Vorarlberg – Pustertal 19.45 | HCB Südtirol – Graz SAMSTAG, 14.11.2026 17.00 | Villach – Mailand 18.00 | Laibach – Innsbruck SONNTAG, 15.11.2026 14.30 | Linz – Salzburg 16.00 | HCB Südtirol – Vorarlberg 17.30 | Graz – Ferencvaros 17.30 | Wien – Klagenfurt 18.00 | Villach – Fehervar 18.00 | Pustertal – Mailand MITTWOCH, 18.11.2026 18.30 | Ferencvaros – Villach 19.15 | Wien – Laibach

SAMSTAG, 21.11.2026

MITTWOCH, 02.12.2026

17.00 | Mailand – Wien 17.30 | Graz – Vorarlberg SONNTAG, 22.11.2026 16.00 | Fehervar – HCB Südtirol 17.00 | Mailand – Wien 17.30 | Klagenfurt – Ferencvaros 17.30 | Innsbruck – Salzburg 17.30 | Linz – Villach 18.00 | Laibach – Pustertal MITTWOCH, 25.11.2026 18.30 | Ferencvaros – Linz 19.15 | Salzburg – Pustertal 19.15 | Fehervar – Wien 19.15 | Laibach – Graz 19.30 | Vorarlberg – Innsbruck 19.45 | Mailand – Villach 19.45 | HCB Südtirol – Klagenfurt FREITAG, 27.11.2026 19.15 | Klagenfurt – Laibach 19.15 | Salzburg – Graz 19.15 | Linz – Vorarlberg 19.15 | Wien – Ferencvaros 19.45 | Pustertal – Villach 19.45 | HCB Südtirol – Mailand SAMSTAG, 28.11.2026 17.30 | Fehervar – Innsbruck

19.15 | Innsbruck – Graz 19.15 | Fehervar – Klagenfurt 19.15 | Laibach – Ferencvaros 19.15 | Linz – HCB Südtirol 19.45 | Pustertal – Wien 19.45 | Mailand – Salzburg

SAMSTAG, 12.12.2026 16.00 | Laibach – Vorarlberg

FREITAG, 04.12.2026

SONNTAG, 13.12.2026

18.30 | Graz – Villach 19.15 | Klagenfurt – Wien 19.15 | Salzburg – Ferencvaros 19.15 | Laibach – Linz 19.30 | Vorarlberg – Innsbruck 19.45 | HCB Südtirol – Fehervar 19.45 | Mailand – Pustertal

17.30 | Villach – Vorarlberg 17.30 | Klagenfurt – Linz 18.00 | HCB Südtirol – Pustertal

SONNTAG, 06.12.2026 15.30 | Ferencvaros – Mailand 16.00 | Linz – Fehervar 17.30 | Villach – Salzburg 17.30 | Klagenfurt – HCB Südtirol 17.30 | Innsbruck – Laibach 17.30 | Wien – Graz 18.00 | Pustertal – Vorarlberg DONNERSTAG, 10.12.2026 19.15 | Salzburg – Laibach FREITAG, 11.12.2026 19.15 | Wien – Linz 19.45 | Pustertal – Klagenfurt

MITTWOCH, 16.12.2026 18.30 | Graz – Linz 19.15 | Villach – Innsbruck 19.15 | Klagenfurt – Fehervar 19.15 | Laibach – Mailand 19.30 | Vorarlberg – Wien 19.45 | Pustertal – Salzburg 19.45 | HCB Südtirol – Ferencvaros FREITAG, 18.12.2026 18.30 | Ferencvaros – Pustertal 19.15 | Villach – HCB Südtirol 19.15 | Innsbruck – Klagenfurt 19.15 | Fehervar – Vorarlberg 19.15 | Salzburg – Linz SAMSTAG, 19.12.2026 17.00 | Mailand – Graz

ICEHL: MODUS Grunddurchgang: Doppelte Hin- und Rückrunde vom 18. September 2026 bis 24. Fe- Meister steht spätestens am 23. April 2027 fest. bruar 2027 Punkteregelung: Für einen Sieg nach 60 Minuten gibt es drei Punkte. Steht es nach der

Pre-Play-off: Die Klubs auf den Plätzen sieben bis zehn nach dem Grunddurchgang be- regulären Spielzeit unentschieden, gibt es eine fünfminütige Verlängerung. Dabei wird streiten im Modus „best-of-3“ (28. Februar, 2. März, evtl. 4. März 2027) die Pre-Play-offs, 3-gegen-3 gespielt. Sollte es nach 65 Minuten noch immer keinen Sieger geben, folgt wobei sich der Siebtplatzierte aussuchen kann, ob er gegen den Neunten oder Zehnten das Penaltyschießen mit drei Schützen pro Team. Der Sieger der Verlängerung (oder antreten will. Die Gewinner der beiden Serien komplettieren das Teilnehmerfeld für das Penaltyschießen) erhält zwei, der Verlierer einen Punkt. Im Play-off wird die VerlängeViertelfinale. Für die Mannschaften auf den Plätzen 11 bis 14 ist die Saison am 24. Feb- rung bis zum gewinnbringenden Tor gespielt. Bei Spielen, die keine Serie entscheiden ruar 2027 vorzeitig zu Ende. können, dauert die erste Verlängerung 20 Minuten (5-gegen-5); jede weitere Overtime Play-off: Die Top-6-Teams nach dem Grunddurchgang haben das Viertelfinal-Ticket wird 3-gegen-3 gespielt. Bei Spielen, die eine Serie entscheiden können (beim Stand von vorzeitig in der Tasche. Die Viertelfinal-Paarungen werden weiterhin in einem Play-off- 3:0, 3:1, 3:2 oder 3:3 in der Play-off-Serie), wird jede Verlängerung 5-gegen-5 gespielt. Pick festgelegt. Dabei wählen die Top-3-Teams nach dem Grunddurchgang ihren GegAusländerregelung: Jedes Team darf zehn Ausländer in einem Spiel aufbieten, kann ner aus. Der Vierte steht nicht zur Auswahl und trifft auf jene Mannschaft, die im Pick aber unbegrenzt viele Legionäre unter Vertrag nehmen. Zudem müssen pro Spiel zwölf nicht gewählt wurde. Im Halbfinale hat dann wieder die im Grunddurchgang am besten einheimische Akteure auf dem Spielberichtsbogen aufscheinen. Von diesen müssen platzierte Mannschaft Heimrecht gegen die am schlechtesten platzierte, die zweitbeste gegen die zweitschlechteste. Das Viertelfinale (7., 9., 12., 14., evtl. 16., 19. und 21. März deren zwei jünger als 24 Jahre alt sein. Unter „einheimische Akteure“ fallen auch alle 2027), das Halbfinale (23., 25., 28., 30. März evtl. 2., 4. und 6. April 2027) und das Finale Doppelstaatsbürger, die ununterbrochen mindestens 16 Monate im Land ihrer Vorfahren (9., 11., 13., 16., evtl. 18., 20. und 23. April 2027) werden im Modus „best-of-7“ ausgetra- gespielt haben. gen. Jene Mannschaft, die als erste vier Siege errungen hat, ist eine Runde weiter. Der Transferschluss: 1. Februar 2027


SPIELKALENDER | 2026/2027

SONNTAG, 20.12.2026

Jan Urbas (Laibach)

15.30 | Ferencvaros – Villach 16.00 | Fehervar – Pustertal 16.00 | Wien – Salzburg 17.00 | Mailand – Graz 17.30 | Klagenfurt – Vorarlberg 17.30 | Linz – Innsbruck 19.45 | HCB Südtirol – Laibach

Sport B/2026 25

Ziga Jeglic (Laibach)

SAMSTAG, 26.12.2026 17.30 | Wien – Ferencvaros 18.00 | Pustertal – Villach 18.00 | Laibach – Salzburg 18.00 | Vorarlberg – Mailand 18.00 | Linz – Fehervar 19.45 | HCB Südtirol – Innsbruck SONNTAG, 27.12.2026 15.30 | Graz – Klagenfurt MONTAG, 28.12.2026 18.30 | Graz – Laibach 19.15 | Villach – Wien 19.15 | Innsbruck – Vorarlberg 19.15 | Fehervar – Ferencvaros 19.45 | HCB Südtirol – Salzburg 19.45 | Mailand – Pustertal

19.15 | Klagenfurt – Ferencvaros 19.15 | Salzburg – Wien 19.15 | Laibach – Graz 19.30 | Vorarlberg – Linz 19.45 | Pustertal – Fehervar 19.45 | HCB Südtirol – Villach 19.45 | Mailand – Innsbruck FREITAG, 05.02.2027

MITTWOCH, 06.01.2027

SONNTAG, 17.01.2027

15.00 | Villach – Linz 16.00 | Wien – Laibach 16.30 | Salzburg – Vorarlberg 17.30 | Klagenfurt – Graz 18.00 | Pustertal – Innsbruck 18.30 | Ferencvaros – Fehervar 19.45 | HCB Südtirol – Mailand

16.00 | Pustertal – Ferencvaros 16.00 | Fehervar – Klagenfurt 16.00 | Linz – HCB Südtirol 17.00 | Vorarlberg – Wien 17.30 | Villach – Salzburg

FREITAG, 08.01.2027 18.30 | Ferencvaros – Klagenfurt 18.30 | Graz – Wien 19.45 | HCB Südtirol – Laibach 19.45 | Mailand – Salzburg SAMSTAG, 09.01.2027

MITTWOCH, 20.01.2027 19.15 | Wien – Villach FREITAG, 22.01.2027 18.30 | Ferencvaros – HCB Südtirol 19.15 | Klagenfurt – Pustertal 19.15 | Salzburg – Mailand 19.15 | Linz – Laibach 19.30 | Vorarlberg – Graz

17.30 | Innsbruck – Fehervar 18.00 | Linz – Pustertal 19.30 | Vorarlberg – Villach

SAMSTAG, 23.01.2027

MITTWOCH, 30.12.2026

SONNTAG, 10.01.2027

18.30 | Ferencvaros – Graz 18.45 | Linz – Villach 19.15 | Salzburg – Innsbruck 19.15 | Laibach – Fehervar 19.15 | Wien – Klagenfurt 19.30 | Vorarlberg – Pustertal 19.45 | Mailand – HCB Südtirol

16.00 | Laibach – Linz 16.00 | Wien – Pustertal 16.30 | Salzburg – Ferencvaros 17.00 | Vorarlberg – Fehervar 17.30 | Klagenfurt – Mailand 17.30 | Innsbruck – Villach 17.30 | Graz – HCB Südtirol

SONNTAG, 24.01.2027

FREITAG, 01.01.2027 16.00 | Fehervar – Wien 17.30 | Innsbruck – Linz 17.30 | Graz – Salzburg 18.00 | Villach – Ferencvaros 18.00 | Pustertal – HCB Südtirol 19.15 | Klagenfurt – Laibach

17.30 | Salzburg – Klagenfurt MITTWOCH, 03.02.2027

DIENSTAG, 22.12.2026 18.30 | Graz – Pustertal 19.15 | Villach – Fehervar 19.15 | Innsbruck – Ferencvaros 19.15 | Laibach – Wien 19.15 | Linz – Mailand 19.30 | Vorarlberg – HCB Südtirol

SONNTAG, 31.01.2027

DONNERSTAG, 14.01.2027 19.45 | Mailand – Ferencvaros

15.00 | Fehervar – Innsbruck 19.45 | Pustertal – Graz

19.15 | Salzburg – Villach 19.15 | Innsbruck – HCB Südtirol 19.15 | Linz – Klagenfurt 19.45 | Pustertal – Ferencvaros SAMSTAG, 06.02.2027 16.00 | Fehervar – Laibach 17.30 | Graz – Vorarlberg 19.15 | Wien – Mailand SONNTAG, 07.02.2027 15.30 | Ferencvaros – Laibach 17.00 | Fehervar – Mailand 17.30 | Villach – Pustertal 17.30 | Klagenfurt – Salzburg 17.30 | Innsbruck – Graz 17.30 | Wien – Vorarlberg 18.00 | HCB Südtirol – Linz MITTWOCH, 17.02.2027 19.15 | Wien – Villach 19.30 | Vorarlberg – Ferencvaros FREITAG, 19.02.2027

15.00 | Villach – Vorarlberg 15.00 | Salzburg – Fehervar 15.30 | Ferencvaros – Innsbruck 17.00 | Mailand – Linz 17.30 | Wien – HCB Südtirol 18.00 | Laibach – Klagenfurt

18.30 | Graz – Fehervar 19.15 | Klagenfurt – Innsbruck 19.15 | Laibach – Pustertal 19.15 | Linz – Ferencvaros 19.30 | Vorarlberg – Salzburg 19.45 | HCB Südtirol – Wien 19.45 | Mailand – Villach

DIENSTAG, 26.01.2027

SAMSTAG, 20.02.2027

19.45 | Pustertal – Linz

18.00 | Laibach – Innsbruck

MITTWOCH, 27.01.2027

SONNTAG, 21.02.2027

17.00 | Mailand – Vorarlberg

19.15 | Klagenfurt – Villach 19.15 | Fehervar – Salzburg 19.15 | Linz – Graz 19.15 | Wien – Innsbruck 19.45 | HCB Südtirol – Pustertal

18.00 | Ferencvaros – Salzburg 18.30 | Graz – Mailand 19.15 | Klagenfurt – Vorarlberg 19.15 | Innsbruck – Wien 19.15 | Laibach – HCB Südtirol 19.45 | Fehervar – Villach

15.00 | Salzburg – HCB Südtirol 15.30 | Ferencvaros – Vorarlberg 17.00 | Fehervar – Linz 17.00 | Mailand – Klagenfurt 17.30 | Villach – Graz 18.00 | Pustertal – Wien

SONNTAG, 03.01.2027

SAMSTAG, 16.01.2027

FREITAG, 29.01.2027

MITTWOCH, 24.02.2027

15.00 | Laibach – Villach 15.30 | Ferencvaros – Wien 16.00 | HCB Südtirol – Vorarlberg 16.00 | Fehervar – Graz 17.30 | Innsbruck – Klagenfurt 17.30 | Linz – Salzburg 18.00 | Pustertal – Mailand

17.00 | Mailand – Ferencvaros 17.30 | Graz – Innsbruck

19.15 | Innsbruck – Pustertal 19.15 | Wien – Fehervar 19.45 | HCB Südtirol – Graz 19.45 | Mailand – Laibach

19.15 | Villach – Laibach 19.15 | Salzburg – Pustertal 19.15 | Innsbruck – Mailand 19.15 | HCB Südtirol – Fehervar 19.15 | Graz – Ferencvaros 19.15 | Vorarlberg – Klagenfurt 19.15 | Linz – Wien

SAMSTAG, 02.01.2027

FREITAG, 15.01.2027

SAMSTAG, 30.01.2027 17.30 | Villach – Linz


26 Sport B/2026

ALPSHL ALPS

SPIELKALENDER | 2026/2027

DONNERSTAG, 01.10.2026

DIENSTAG, 13.10.2026

HOCKEY LEAGUE

19.00 | Klagenfurt II – Rittner Buam 19.15 | Salzburg II – Meran 19.30 | Kitzbühel – Wipptal 19.30 | Sisak – Zell am See 20.00 | Unterland – Cortina 20.30 | Gherdëina – Asiago

19.15 | Salzburg II – Rittner Buam 19.30 | Zell am See – Jesenice

SAMSTAG, 19.09.2026

SAMSTAG, 03.10.2026

19.30 | Kitzbühel – Rittner Buam 19.30 | Zell am See – Asiago 19.30 | Meran – Gherdëina 19.30 | Sisak – Jesenice 20.00 | Unterland – Salzburg II 20.30 | Cortina – Wipptal

18.00 | Jesenice – Klagenfurt II 18.00 | Rittner Buam – Salzburg II 18.00 | Wipptal – Sisak 19.30 | Zell am See – Kitzbühel 20.00 | Asiago – Unterland 20.30 | Cortina – Meran

DIENSTAG, 22.09.2026

DONNERSTAG, 08.10.2026

20.00 | Asiago – Klagenfurt II

19.30 | Kitzbühel – Sisak 20.00 | Unterland – Meran 20.00 | Rittner Buam – Gherdëina 20.00 | Wipptal – Jesenice 20.30 | Cortina – Salzburg II

DONNERSTAG, 24.09.2026 19.00 | Klagenfurt II – Salzburg II 19.00 | Jesenice – Asiago 19.30 | Kitzbühel – Unterland 20.00 | Rittner Buam – Meran 20.00 | Wipptal – Gherdëina 20.30 | Cortina – Zell am See

FREITAG, 09.10.2026 19.00 | Klagenfurt II – Asiago

SAMSTAG, 26.09.2026

SAMSTAG, 10.10.2026

19.15 | Salzburg II – Sisak 19.30 | Zell am See – Rittner Buam 19.30 | Gherdëina – Kitzbühel 19.30 | Meran – Wipptal 20.00 | Asiago – Cortina 20.00 | Unterland – Jesenice

18.00 | Jesenice – Cortina 19.15 | Salzburg II – Kitzbühel 19.30 | Gherdëina – Klagenfurt II 19.30 | Meran – Rittner Buam 19.30 | Sisak – Asiago 20.00 | Unterland – Zell am See

Nic Belpedio (Wipptal Broncos)

DONNERSTAG, 15.10.2026 19.00 | Klagenfurt II – Unterland 19.00 | Jesenice – Kitzbühel 19.15 | Salzburg II – Zell am See 20.00 | Asiago – Cortina 20.30 | Gherdëina – Wipptal FREITAG, 16.10.2026 20.30 | Meran – Sisak SAMSTAG, 17.10.2026

FREITAG, 23.10.2026 19.30 | Sisak – Rittner Buam SAMSTAG, 24.10.2026

18.00 | Zell am See – Gherdëina 18.00 | Wipptal – Klagenfurt II 19.30 | Kitzbühel – Meran 20.00 | Unterland – Jesenice 20.30 | Cortina – Sisak

18.00 | Klagenfurt II – Sisak 18.00 | Jesenice – Rittner Buam 19.15 | Salzburg II – Unterland 19.30 | Meran – Zell am See 20.00 | Asiago – Kitzbühel 20.30 | Cortina – Gherdëina

SONNTAG, 18.10.2026

SONNTAG, 25.10.2026

16.30 | Rittner Buam – Asiago

18.00 | Asiago – Kitzbühel

DIENSTAG, 20.10.2026

DIENSTAG, 27.10.2026

19.00 | Jesenice – Salzburg II 19.15 | Klagenfurt II – Wipptal 20.00 | Unterland – Asiago

19.00 | Klagenfurt II – Jesenice

DONNERSTAG, 22.10.2026 19.30 | Zell am See – Klagenfurt II 20.00 | Wipptal – Cortina 20.30 | Gherdëina – Salzburg II 20.30 | Meran – Jesenice

DONNERSTAG, 29.10.2026 19.15 | Salzburg II – Meran 19.30 | Zell am See – Sisak 20.00 | Unterland – Kitzbühel 20.00 | Wipptal – Gherdëina 20.00 | Rittner Buam – Asiago 20.30 | Cortina – Jesenice

ALPSHL: MODUS Grunddurchgang: Eineinhalbfache Hin- und Rückrunde vom 19. September 2026 bis Punkteregelung: Für einen Sieg nach 60 Minuten gibt es drei Punkte. Steht es nach der regulären Spielzeit unentschieden, gibt es eine fünfminütige Verlängerung. Dabei wird 30. Jänner 2027 (36 Spiele pro Team). Zwischenrunde: Die fünf erstplatzierten Teams des Grunddurchgangs spielen ab dem 3-gegen-3 gespielt. Sollte es nach 65 Minuten noch immer keinen Sieger geben, folgt 2. Februar 2027 in der Master Round in einer einfachen Hin- und Rückrunde mit Bonus- das Penaltyschießen mit drei Schützen pro Team. Der Sieger der Verlängerung (oder Penaltyschießen) erhält zwei, der Verlierer einen Punkt. Im Play-off wird die Verlängepunkten (1.=4 Punkte; 2.=3; 3.=2; 4.=1; 5.=0) um die bestmögliche Ausgangsposition für rung bis zum gewinnbringenden Tor gespielt. Bei Spielen, die keine Serie entscheiden das Play-off. Die acht Teams auf den Rängen 6 bis 13 nach dem Grunddurchgang werden können, dauert die erste Verlängerung 20 Minuten (5-gegen-5); jede weitere Overtime anhand ihrer Platzierungen in zwei Gruppen der Qualification Round zu jeweils vier Mannwird 3-gegen-3 gespielt. Bei Spielen, die eine Serie entscheiden können (beim Stand von schaften aufgeteilt. In der Gruppe A stehen sich die Teams auf den Plätzen 6, 9, 10 und 3:0, 3:1, 3:2 oder 3:3 in der Play-off-Serie), wird jede Verlängerung 5-gegen-5 gespielt. 13, in der Gruppe B die Mannschaften auf den Plätzen 7, 8, 11 und 12 gegenüber. Die BoAusländerregelung: Jedes Team darf pro Spiel 16 Punkte für vier Ausländer vergeben. nuspunkte sind wie folgt verteilt: 6.=3 Punkte; 7.=3; 8.=2; 9.=2; 10.=1; 11.=1; 12.=0; 13.=0. Ein Ausländer, der älter als 22 Jahre ist, zählt vier Punkte. Ein U22-Ausländer (geboren Nach einer einfachen Hin- und Rückrunde stehen die Top-3 jeder Gruppe im Pre-Play-off. nach dem 1. Jänner 2005) zählt zwei Punkte, während ein U20-Ausländer (geboren nach Pre-Play-off: Das Pre-Play-off wird im Anschluss an die Zwischenrunde im „best-of-3“- dem 1. Jänner 2007) nur einen Punkt zählt. Die Klubs aus Österreich, Slowenien und Modus gespielt. Die Paarungen setzen sich wie folgt zusammen: 1. Qualification-Round Kroatien dürften unter Umständen acht U22- oder 16 U20-Ausländer einsetzen. Die FISG A gegen 3. Qualification-Round B; 2. Qualification-Round A gegen 2. Qualification-Round erlaubt den Teams aus Italien dagegen nur ein Maximum von fünf Ausländern (drei älter B; 3. Qualification-Round A gegen 1. Qualification-Round B. Termine sind der 25. und 27. und zwei jünger als 22 Jahre). Februar sowie eventuell der 2. März 2027. Italienmeister: Es geht sowohl um wichtige Punkte für die Gesamttabelle der AlpsHL als Play-off: Per Pick werden anschließend die Viertelfinal-Paarungen entschieden. Der Sieger auch der IHL Serie A. Die sieben italienischen Teams treffen im Rahmen der AlpsHL bis zum der Master-Round wählt als erstes seinen Gegner. Danach sind der Zweit- und Drittplat- Abschluss des Grunddurchgangs am 30. Jänner 2027 jeweils drei Mal aufeinander. Jeweils zierte der Master-Round an der Reihe, während der Viertplatzierte der Master Round auf zwölf ausgewählte Spiele bis zum 4. Jänner 2027 werden in einer eigenen Serie-A-Tabelle jene Mannschaft trifft, die übrigbleibt. Das Viertelfinale (6., 9., 11. und 13. evtl. 16., 18. und gewertet. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für das Halbfinale („best of 3“) um den 93. 20. März 2027), das Halbfinale (23., 25., 27. und 30. März evtl. 1., 3. und 6. April 2027) und Italienmeistertitel. Dieses wird am 19. und 21. evtl. 23. Jänner 2027 ausgetragen. Die Spieldas Finale (10., 13., 15. und 17. evtl. 20., 22. und 24. April 2027) werden im Modus „best-of-7“ termine für das Finale sind der 9. und 11. evtl. 13. Februar 2027. ausgetragen. Der neue Meister steht spätestens am 24. April 2027 fest.

Transferschluss: 15. Februar 2027


SPIELKALENDER | 2026/2027

Sport B/2026 27

SAMSTAG, 31.10.2026

DONNERSTAG, 26.11.2026

SONNTAG, 20.12.2026

18.00 | Rittner Buam – Klagenfurt II 18.00 | Jesenice – Wipptal 19.30 | Kitzbühel – Cortina 19.30 | Gherdëina – Unterland 19.30 | Sisak – Salzburg II 20.00 | Asiago – Zell am See

19.00 | Jesenice – Gherdëina 19.30 | Kitzbühel – Asiago 19.30 | Sisak – Klagenfurt II 20.00 | Rittner Buam – Zell am See 20.30 | Meran – Unterland 20.30 | Cortina – Wipptal

18.00 | Wipptal – Rittner Buam

DONNERSTAG, 05.11.2026

SAMSTAG, 28.11.2026

19.30 | Kitzbühel – Rittner Buam 20.00 | Asiago – Meran 20.30 | Unterland – Cortina

14.30 | Klagenfurt II – Kitzbühel 18.00 | Wipptal – Salzburg II 18.30 | Unterland – Rittner Buam 19.30 | Zell am See – Jesenice 19.30 | Gherdëina – Cortina 20.00 | Asiago – Sisak

SAMSTAG, 07.11.2026 18.00 | Wipptal – Asiago 19.30 | Gherdëina – Sisak 19.30 | Meran – Kitzbühel DONNERSTAG, 12.11.2026 19.00 | Klagenfurt II – Kitzbühel 19.15 | Salzburg II – Wipptal 19.30 | Zell am See – Unterland 19.30 | Sisak – Cortina FREITAG, 13.11.2026 19.00 | Jesenice – Meran SAMSTAG, 14.11.2025 18.00 | Wipptal – Zell am See 18.30 | Unterland – Klagenfurt II 19.15 | Salzburg II – Gherdëina 19.30 | Kitzbühel – Jesenice 19.30 | Sisak – Meran 20.30 | Cortina – Rittner Buam DIENSTAG, 17.11.2026 19.15 | Salzburg II – Jesenice 19.30 | Kitzbühel – Wipptal 20.00 | Unterland – Gherdëina 20.00 | Rittner Buam – Sisak 20.30 | Meran – Cortina DONNERSTAG, 19.11.2026 19.00 | Klagenfurt II – Zell am See 20.00 | Asiago – Meran 20.00 | Wipptal – Unterland 20.30 | Gherdëina – Rittner Buam 20.30 | Cortina – Salzburg II FREITAG, 20.11.2026 19.30 | Sisak – Kitzbühel SAMSTAG, 21.11.2026 18.00 | Zell am See – Gherdëina 18.00 | Jesenice – Cortina 19.15 | Salzburg II – Asiago 19.30 | Meran – Klagenfurt II 19.30 | Sisak – Kitzbühel

DIENSTAG, 24.11.2026 19.15 | Salzburg II – Zell am See

19.00 | Klagenfurt II – Cortina 19.30 | Sisak – Salzburg II 20.00 | Unterland – Meran 20.00 | Rittner Buam – Jesenice 20.00 | Wipptal – Kitzbühel 20.30 | Gherdëina – Zell am See SAMSTAG, 26.12.2026

15.00 | Klagenfurt II – Meran DIENSTAG, 01.12.2026

MONTAG, 28.12.2026

19.30 | Kitzbühel – Gherdëina 19.30 | Zell am See – Asiago 19.30 | Sisak – Unterland 20.00 | Rittner Buam – Cortina 20.30 | Meran – Wipptal

19.00 | Jesenice – Sisak 19.15 | Salzburg II – Cortina 19.30 | Zell am See – Meran 20.00 | Rittner Buam – Unterland 20.00 | Wipptal – Klagenfurt II 20.30 | Asiago – Gherdëina

DONNERSTAG, 03.12.2026 20.00 | Wipptal – Zell am See 20.30 | Meran – Rittner Buam 20.30 | Cortina – Kitzbühel SAMSTAG, 05.12.2026 18.00 | Rittner Buam – Sisak 19.30 | Kitzbühel – Zell am See 19.30 | Meran – Gherdëina 20.30 | Asiago – Wipptal 20.30 | Cortina – Unterland SONNTAG, 06.12.2026 20.30 | Gherdëina – Sisak DONNERSTAG, 17.12.2026 19.00 | Klagenfurt II – Gherdëina 19.30 | Kitzbühel – Salzburg II 19.30 | Zell am See – Cortina 20.00 | Asiago – Rittner Buam 20.00 | Unterland – Wipptal FREITAG, 18.12.2026 19.00 | Jesenice – Meran

MITTWOCH, 30.12.2026 19.00 | Klagenfurt II – Salzburg II 19.00 | Jesenice – Wipptal 19.30 | Kitzbühel – Unterland 19.30 | Sisak – Asiago 20.30 | Gherdëina – Rittner Buam 20.30 | Cortina – Zell am See SAMSTAG, 02.01.2027 18.00 | Rittner Buam – Kitzbühel 18.30 | Unterland – Gherdëina 19.15 | Salzburg II – Wipptal 19.30 | Zell am See – Sisak 19.30 | Meran – Klagenfurt II 20.30 | Asiago – Jesenice MONTAG, 04.01.2027 19.00 | Klagenfurt II – Zell am See 19.00 | Jesenice – Rittner Buam 19.15 | Salzburg II – Unterland 19.30 | Sisak – Gherdëina 20.00 | Wipptal – Meran 20.30 | Cortina – Asiago

SAMSTAG, 19.12.2026 18.00 | Jesenice – Zell am See 18.30 | Unterland – Klagenfurt II 19.15 | Salzburg II – Asiago 19.30 | Sisak – Meran 20.30 | Gherdëina – Kitzbühel

SONNTAG, 22.11.2026 16.30 | Rittner Buam – Wipptal

DIENSTAG, 22.12.2026

19.30 | Kitzbühel – Jesenice 19.30 | Zell am See – Unterland 19.30 | Meran – Salzburg II 19.30 | Sisak – Wipptal 20.30 | Asiago – Klagenfurt II 20.30 | Cortina – Rittner Buam

SONNTAG, 29.11.2026

Paul Prast (Rittner Buam)

Hannes Kasslatter (HC Gherdëina)

Ivan Croce (HC Unterland)

MITTWOCH, 06.01.2027 19.30 | Kitzbühel – Klagenfurt II 19.30 | Zell am See – Wipptal 19.30 | Meran – Cortina 20.00 | Asiago – Salzburg II 20.00 | Unterland – Sisak 20.30 | Gherdëina – Jesenice SAMSTAG, 09.01.2027 14.30 | Klagenfurt II – Cortina 18.00 | Jesenice – Unterland 18.00 | Rittner Buam – Zell am See 18.00 | Wipptal – Sisak 19.30 | Kitzbühel – Salzburg II 20.30 | Gherdëina – Asiago DIENSTAG, 19.01.2027 19.15 | Salzburg II – Klagenfurt II 20.30 | Gherdëina – Jesenice DONNERSTAG, 21.01.2027 19.00 | Klagenfurt II – Gherdëina 19.00 | Jesenice – Salzburg II 20.00 | Rittner Buam – Unterland 20.00 | Wipptal – Asiago 20.30 | Meran – Kitzbühel 20.30 | Cortina – Sisak SAMSTAG, 23.01.2027 18.00 | Rittner Buam – Salzburg II 18.00 | Wipptal – Unterland 19.30 | Zell am See – Meran 19.30 | Sisak – Klagenfurt II 20.00 | Asiago – Jesenice 20.30 | Gherdëina – Cortina DIENSTAG, 26.01.2027 20.30 | Cortina – Klagenfurt II DONNERSTAG, 28.01.2027 19.00 | Klagenfurt II – Rittner Buam 19.30 | Zell am See – Salzburg II 19.30 | Sisak – Jesenice 20.00 | Asiago – Unterland 20.30 | Gherdëina – Meran 20.30 | Cortina – Kitzbühel SAMSTAG, 30.01.2027 18.00 | Jesenice – Klagenfurt II 18.00 | Rittner Buam – Wipptal 18.30 | Unterland – Sisak 19.15 | Salzburg II – Gherdëina 19.30 | Kitzbühel – Zell am See 19.30 | Meran – Asiago


28 Sport B/2026

ITALIAN HOCKEY LEAGUE DIVISION 1 SAMSTAG, 19.09.2026 18.45 | Pinerolo – Chiavenna 19.00 | Vinschgau – Piné 19.00 | Mailand – Unterland Junior 20.30 | Valpellice – Como 20.30 | Cadore – Padova 20.30 | Trient – Gherdëina SAMSTAG, 26.09.2026 14.30 | Unterland Junior – Pinerolo 18.00 | Como – Vinschgau 18.30 | Padova – Mailand 18.45 | Piné – Trient 20.30 | Valpellice – Leifers SONNTAG, 27.09.2026 18.00 | Gherdëina – Cadore SAMSTAG, 03.10.2026 18.45 | Pinerolo – Valpellice 18.50 | Mailand – Leifers 19.00 | Vinschgau – Padova 20.30 | Trient – Unterland Junior 20.30 | Cadore – Chiavenna

SPIELKALENDER | 2026/2027

SAMSTAG, 17.10.2026

FREITAG, 27.11.2026

18.00 | Como – Pinerolo 18.30 | Padova – Gherdëina 19.00 | Vinschgau – Chiavenna 20.00 | Piné – Unterland Junior 20.30 | Cadore – Valpellice 20.30 | Trient – Leifers

20.30 | Unterland – Junior – Vinschgau

SAMSTAG, 24.10.2026 18.00 | Como – Piné 18.30 | Unterland Junior – Cadore 18.30 | Padova – Trient 20.00 | Leifers – Pinerolo 20.30 | Gherdëina – Vinschgau 21.00 | Chiavenna – Mailand SAMSTAG, 31.10.2026 16.00 | Valpellice – Piné 18.30 | Unterland Junior – Como 18.45 | Pinerolo – Trient 20.00 | Leifers – Gherdëina 20.15 | Chiavenna – Padova 20.30 | Cadore – Mailand SAMSTAG, 07.11.2026 18.30 | Unterland Junior – Gherdëina 18.30 | Padova – Como 18.50 | Mailand – Pinerolo 20.00 | Leifers – Vinschgau 20.30 | Valpellice – Trient 21.00 | Chiavenna – Piné

15.30 | Gherdëina – Como 18.30 | Padova – Piné 18.50 | Mailand – Valpellice 20.00 | Leifers – Cadore 20.30 | Trient – Chiavenna SAMSTAG, 05.12.2026 16.00 | Valpellcie – Chiavenna 18.45 | Pinerolo – Padova 18.45 | Trient – Vinschgau 18. 50 | Mailand – Gherdëina 20.00 | Leifers – Como 20.30 | Cadore – Piné SAMSTAG, 12.12.2026 18.00 | Como – Mailand 18.30 | Padova – Unterland Junior 18.45 | Pinerolo – Cadore 18.45 | Piné – Leifers 19.00 | Vinschgau – Valpellice 20.30 | Gherdëina – Chiavenna

Stefano Daprá (Trainer AHC Vinschgau)

SAMSTAG, 14.11.2026

19.00 | Gherdëina – Piné

16.00 | Valpellice – Padova 18.45 | Piné – Pinerolo 18.50 | Mailand – Vinschgau 20.00 | Leifers – Unterland Junior 20.15 | Chiavenna – Como 20.30 | Cadore – Trient

SAMSTAG, 10.10.2026

SAMSTAG, 21.11.2026

15.00 | Padova – Leifers 15.45 | Gherdëina – Valpellice 18.00 | Como – Cadore 19.00 | Vinschgau – Pinerolo 20.00 | Chiavenna – Unterland Junior 20.30 | Trient – Mailand

18.00 | Como – Trient 18.30 | Unterland Junior – Valpellice 18.45 | Pinerolo – Gherdëina 18.45 | Piné – Mailand 19.00 | Vinschgau – Como 20.15 | Chiavenna – Leifers

SONNTAG, 04.10.2026

SAMSTAG, 28.11.2026

IHL DIVISION I: MODUS Grunddurchgang: Die 13 Mannschaften, von denen mit dem HC Gherdëina C, AHC Vinschgau Eisfix sowie den beiden Neulingen SSV Leifers Bears und HC Unterland Junior vier aus Südtirol stammen, treffen im Grunddurchgang (19. September 2026 bis 12. Dezember 2026) in einer einzigen Hinrunde aufeinander (zwölf Spiele pro Team). Zwischenrunde: Die fünf erstplatzierten Teams nach der „regular season“ bestreiten die Master Round (Hin- und Rückrunde vom 19. Dezember 2026 bis 20. Februar 2027). Die restlichen acht Mannschaften werden in der Qualification Round (Hin- und Rückrunde vom 19. Dezember 2026 bis 30. Jänner 2027) in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Grup-

pe A setzt sich aus den Teams auf den Plätzen 6, 9, 11 und 12, die Gruppe B aus den Mannschaften auf den Rängen 7, 8, 10 und 13 zusammen. Neben den fünf Teilnehmern der Master Round stehen die beiden Gruppensieger der Qualification Round im Play-off. Das letzte Viertelfinalticket wird am 20. Februar 2027 in einem einzigen Duell zwischen den beiden Zweitplatzierten der Gruppe A und B vergeben. Play-off: Das Viertelfinale („best of 3“) wird am 27. Februar, 6. evtl. 9. März 2027, das Halbfinale („best of 3“) am 13. und 20. evtl. 23. März 2027 ausgetragen. Die Termine für das Finale („best of 5“) sind 27. März, 1. und 3. April evtl. 8. und 10. April 2027.

EWHL SPIELE DES EVB EAGLES SÜDTIROL SAMSTAG, 19.09.2026 EVB Eagles Südtirol – VSV Lady Hawks SAMSTAG, 26.09.2026 Budapest Jegkorong – EVB Eagles Südtirol SONNTAG, 27.09.2026 MAC Budapest – EVB Eagles Südtirol SAMSTAG, 10.10.2026 EVB Eagles Südtirol – Highlanders Neuberg SAMSTAG, 17.10.2026 Graz99ers Huskies – EVB Eagles Südtirol SONNTAG, 18.10.2026 Highlanders Neuberg – EVB Eagles Südtirol SAMSTAG, 24.10.2026 EVB Eagles Südtirol – MAC Budapest SONNTAG, 22.11.2026 Sabres St. Pölten – EVB Eagles Südtirol SAMSTAG, 28.11.2026 EVB Eagles Südtirol – Budapest Jegkorong SAMSTAG, 05.12.2026 EVB Eagles Südtirol – Graz99ers Huskies SAMSTAG, 12.12.2026 EVB Eagles Südtirol – Sabres St. Pölten SAMSTAG, 19.12.2026 Lakers Kärnten – EVB Eagles Südtirol SONNTAG, 20.12.2026 VSV Lady Hawks – EVB Eagles Südtirol

Jacquie Pierri (EVB Eagles Südtirol)


SPIELKALENDER | 2026/2027

IHL ITALIAN

HOCKEY LEAGUE SAMSTAG, 19.09.2026 18.30 | Varese – Eppan 18.45 | Pergine – Fassa 19.30 | Kaltern – HCP Junior Selection 20.00 | Aosta – Fiemme 20.30 | Alleghe – Valpellice SAMSTAG, 26.09.2026 18.30 | Fassa – Varese 19.00 | Eppan – Kaltern 19.00 | HCP Junior Selection – Pergine 19.30 | Fiemme – Alleghe 20.00 | Aosta – Feltre

Alexander Mair (HCP Junior Selection)

DONNERTAG, 29.10.2026

SAMSTAG, 07.11.2026

20.00 | HCP Junior Selection – Alleghe 20.30 | Eppan – Valpellice 20.30 | Kaltern – Feltre 20.30 | Fassa – Fiemme 20.30 | Varese – Aosta

18.30 | Varese – Fiemme 18.30 | Fassa – Aosta 18.45 | Pergine – Valpellice 19.00 | HCP Junior Selection – Feltre 19.30 | Kaltern – Alleghe

SAMSTAG, 31.10.2026

SAMSTAG, 03.10.2026 18.30 | Varese – Pergine 19.00 | Eppan – HCP Junior Selection 19.30 | Kaltern – Fassa 19.30 | Feltre – Valpellice 20.00 | Aosta – Alleghe SAMSTAG, 10.10.2026 18.30 | Fassa – Eppan 18.45 | Pergine – Kaltern 20.30 | Alleghe – Feltre 20.30 | HCP Junior Selection – Varese 20.30 | Valpellice – Fiemme SAMSTAG, 17.10.2026 18.30 | Varese – Alleghe 18.45 | Pergine – Fiemme 19.00 | Eppan – Aosta 20.30 | Valpellice – HCP Junior Selection SONNTAG, 18.10.2026 16.00 | Fassa – Feltre

DONNERSTAG, 01.10.2026

SAMSTAG, 24.10.2026

20.00 | HCP Junior Selection – Fassa 20.30 | Kaltern – Varese 20.30 | Feltre – Fiemme 20.30 | Pergine – Eppan 20.30 | Valpellice – Aosta

19.30 | Feltre – Varese 19.30 | Fiemme – Eppan 20.00 | Aosta – Pergine 20.30 | Valpellice – Kaltern 20.30 | Alleghe – Fassa

19.30 | Feltre – Eppan 19.30 | Fiemme – Kaltern 20.00 | Aosta – HCP Junior Selection 20.30 | Alleghe – Pergine 20.30 | Valpellice – Fassa IHL: MODUS Grunddurchgang: Eine einfache Hin- und Rückrunde (22 Spieltage) vom 19. September 2026 bis 9. Jänner 2027 Zwischenrunde: Die fünf erstplatzierten Teams des Grunddurchgangs spielen in der Master Round mit gedritteltem Punktepolster um die beste Ausgangslage fürs Play-off. Die restlichen sechs Mannschaften (Plätze 6 bis 11) kämpfen in der Qualification Round ebenfalls mit gedrittelter Punktanzahl um die verbleibenden drei Playoff-Plätze. Die Zwischenrunde beginnt am 21. Jänner 2027 und endet am 27. Februar 2027. Eine Neuheit gibt es hinsichtlich Beginnzeiten: Alle Spiele der letzten Runde des Grunddurchgangs und der Zwischenrunde müssen zur gleichen Zeit um 19 Uhr angepfiffen werden. Play-off: Die fünf Teams der Master Round und die ersten drei Mannschaften der Qualification Round stehen im Play-off. Das Viertelfinale (6., 9. und 11. evtl. 13. und 16. März 2027) und das Halbfinale (20., 23. und 25. evtl. 27. und 30. März 2027) werden im „Best-of-5“-Modus, das Finale (3., 6. 8. und 10. April evtl. 13., 15. und 17. April 2027) im „Best-of-7-Modus“ ausgetragen. Punkteregelung: Für einen Sieg nach 60 Minuten gibt es drei Punkte. Steht es nach der regulären Spielzeit unentschieden, gibt es eine fünfminütige Verlängerung und – falls nötig – ein Penaltyschießen (fünf Schützen). Der Sieger der Verlängerung (oder Penaltyschießen) erhält zwei Punkte, der Verlierer einen Zähler. Bei Spielen, die eine Serie entscheiden können (beim Stand von 3:0, 3:1, 3:2, oder 3:3 in der Play-off-Serie), dauert die Verlängerung 20 Minuten, ehe das Penaltyschießen beginnt.

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Sport B/2026 29

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30 Sport B/2026

SPIELKALENDER | 2026/2027

SAMSTAG, 14.11.2026

DONNERSTAG, 03.12.2026

SAMSTAG, 19.12.2026

SAMSTAG, 02.01.2027

19.30 | Feltre – Pergine 19.30 | Fiemme – HCP Junior Selection 20.00 | Aosta – Kaltern 20.30 | Alleghe – Eppan 20.30 | Valpellice – Varese

20.00 | Aosta – Valpellice 20.30 | Eppan – Pergine 20.30 | Fiemme – Feltre 20.30 | Varese – Kaltern 20.45 | Fassa – HCP Junior Selection

19.30 | Feltre – Fassa 19.30 | Fiemme – Pergine 19.45 | HCP Junior Selection – Valpellice 20.00 | Aosta – Eppan 20.30 | Alleghe – Varese

16.00 | HCP Junior Selection – Aosta 18.00 | Eppan – Feltre 19.30 | Kaltern – Fiemme 20.30 | Pergine – Alleghe 20.45 | Fassa – Valpellice

SAMSTAG, 21.11.2026

SAMSTAG, 05.12.2026

SONNTAG, 27.12.2026

DIENSTAG, 05.01.2027

16.00 | HCP Junior Selection – Kaltern 19.00 | Eppan – Varese 19.30 | Fiemme – Aosta 20.30 | Valpellice – Alleghe

18.45 | Pergine – Varese 18.45 | HCP Junior Selection – Eppan 20.30 | Alleghe – Aosta 20.30 | Valpellice – Feltre 20.45 | Fassa – Kaltern

18.00 | Eppan – Fiemme 18.00 | Kaltern – Valpellice 19.30 | Varese – Feltre 20.30 | Pergine – Aosta 20.45 | Fassa – Alleghe

20.00 | Aosta – Fassa 20.30 | Feltre – HCP Junior Selection 20.30 | Fiemme – Varese 20.30 | Valpellice – Pergine 20.45 | Alleghe – Kaltern

SAMSTAG, 12.12.2026

MITTWOCH, 30.12.2026

SAMSTAG, 09.01.2027

19.00 | Eppan – Fassa 19.30 | Kaltern – Pergine 19.30 | Feltre – Alleghe 19.30 | Fiemme – Valpellice 18.30 | Varese – HCP Junior Selection

20.00 | Aosta – Varese 20.30 | Feltre – Kaltern 20.30 | Fiemme – Fassa 20.30 | Valpellice – Eppan 20.45 | Alleghe – HCP Junior Selection

19.00 | Eppan – Alleghe 19.00 | Kaltern – Aosta 19.00 | Pergine – Feltre 19.00 | HCP Junior Selection – Fiemme 19.00 | Varese – Valpellice

SONNTAG, 22.11.2026 18.00 | Fassa – Pergine SAMSTAG, 28.11.2026 18.30 | Varese – Fassa 18.45 | Pergine – HCP Junior Selection 19.30 | Kaltern – Eppan 19.30 | Feltre – Aosta 20.30 | Alleghe – Fiemme

ITALIENPOKAL: MODUS Der Italienpokal wird wie in den vergangenen Jahren auch unter den Mannschaften der IHL ausgespielt. Der Modus ist in dieser Saison neu. Es gibt ein Achtelfinale, Viertelfinale und ein „Final Four“. Für die Einteilung der Paarungen wurde die Abschlusstabelle der vergangenen Saison herangezogen. Die fünf erstplatzierten Teams der Spielzeit 2025/26, Kaltern, Aosta, Varese, Pergine und Eppan, greifen erst im VierteIfinale ins Geschehen ein. Im Achtelfinale (Hinspiel: 15. Oktober 2026 – Rückspiel: 22. Oktober 2026) kommt es zu folgenden Paarungen: Alleghe – HCP Junior Selection;

Fassa – Fiemme; Feltre – Valpellice. Im Viertelfinale (Hinspiel: 15. November 2026 – Rückspiel: 22. November 2026) lauten die Paarungen wie folgt: Kaltern – Feltre/Valpellice; Aosta – Fassa/Fiemme; Varese – Alleghe/HCP Junior Selection; Pergine – Eppan. Das „Final Four“ findet am 16. und 17. Jänner 2027 statt. Interessierte Vereine können sich für die Austragung des „Final Four“ bewerben. Sollte es keinen Bewerber geben, werden die beiden Halbfinalspiele am Donnerstag, 14. Jänner 2027 und das Finale am Sonntag, 17. Jänner 2027 ausgetragen.

DER SCHIEDSRICHTERVERBAND VORSTAND Ehrenpräsident: Roman Gasser (†) Präsident: Karel Metelka Vizepräsident: Walter Zuccatti Mitglieder: Alex Lazzeri, Fabio Lottaroli, Andrea Moschen Manager für das Schiedsrichterwesen: Claudio Pianezze Leiter des Frauensektors: Renzo Stenico

DISZIPLINARKOMMISSION

REGELKOMMISSION Mitglieder: Thomas Egger, Simone Soraperra, Claudio Pianezze

ICEHL Schiedsrichter: Federico Giacomozzi, Federico Rivis Linienrichter: Paolo Brondi, Federico Fecchio, Noel Ilmer, Lukas Fleischmann, Davide Mantovani, Ulrich Pardatscher

Präsident: Giuseppe Coceano Leo Zublasing

ALPSHL Schiedsrichter: Andrea Benvegnú, Federico Cusin, Alex Lazzeri, Andrea Moschen, Omar Pinié, Antonio Piras, Turo Virta, Leo Zublasing Linienrichter: Marco Brondi, Anna Callovini, Matthias Cristeli, Mara Da Rech, Matteo De Cristofaro, Lorenzo Dell’Amico, Davide Magliano, Andrea Rivis

IHL Schiedsrichter: Jeremy Bassani, Alessio Bedana, Luca Boverio, Mirco Da Pian, Massimo De Col, Thomas Egger, Thomas Formaioni, Luca Grisenti, Simone Lega, Fabio Lottaroli, Marco Mori, Alexandr Petrov, Riccardo Pignatti, Stefano Ricco,

Daniel Rigoni, Alessandro Scalzeri, Simone Soraperra, Fabio Tirelli, Simone Vignolo, Willy Volcan, Alex Wiest, Luca Zatta Linienrichter: Nicoló Alberti, Achille Barbierato, Nicola Bertoldi, Aris Biaggi, Cristian Pompermaier, Giorgio Brenna, Thomas Brida, Andrea Carrito, Giacomo Comunian, Mauro Costabel, Mauro De Zordo, Andrea Vernetti, Alessandro De Pol, Daniele Doriguzzi, Fabiano Favero, Riccardo Loreggia, Martin Mair, Jacopo Nardelli, Davide Picco, Alberto Plancher, Luca Santin, Marco Soia, Giovanni Strazzabosco, Luca Tortia, Fabio Zen, Michele Slaviero, Gabriel Farkas, Anna Carissimi, Daniela Egger, Chiara Iori


ALPSHL: ALLGEMEIN

Sport B/2026 31

EINEN FAVORITEN GIBT ES NICHT Die Jubiläumssaison in der Alps Hockey League (AlpsHL) gipfelte am 18. April dieses Jahres mit dem sensationellen Titelgewinn des HC Gherdëina valgardena.it, der sich im Südtiroler Überraschungsfinale gegen den HC Meran Pircher durchsetzte. In der kommenden Spielzeit dürften die beiden Vorjahresfinalisten einen schweren Stand haben. Favoriten sind jedenfalls andere.

AlpsHL: Ehrentafel 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26

RITTNER BUAM HC ASIAGO OLIMPIJA LAIBACH KEIN MEISTER OLIMPIJA LAIBACH HC ASIAGO JESENICE

RITTNER BUAM ZELL AM SEE

HC GHERDËINA

-Infografik: M. Lemanski

S

o wie in der 10. Saison werden erneut 13 Mannschaften an der grenzüberschreitenden Meisterschaft teilnehmen. Nachdem Bregenzerwald in die deutsche Oberliga abgewandert ist, gibt es ein Wiedersehen mit Klagenfurt II. Die Kärntner werden aber eine untergeordnete Rolle spielen. Die Musik machen andere. Der HC Asiago beispielsweise hat sich im Hinblick auf den Continental Cup noch einmal verstärkt und verfügt über eine bärenstarke Mannschaft. Ebenfalls zum engsten Favoritenkreis zählen die Rittner Buam SkyAlps, Zell am See und Jesenice. Dahinter lauern Sisak, Gröden, Salzburg II und Cortina. Das Quartett erhält im Kampf um eines der acht Play-off-Tickets Konkurrenz von den Wipptal Broncos Weihenstephan und Meran. Der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna, Kitzbühel und Klagenfurt II werden dagegen wohl die „rote Laterne“ des Tabellenletzten unter sich ausmachen.

AlpsHL: Prognose Platz 1

HC Asiago

Platz 2

Rittner Buam

Platz 3

Zell am See

Platz 4

Jesenice

Platz 5

Sisak

Platz 6

HC Gherdëina

Platz 7

Salzburg II

Platz 8

SG Cortina

Platz 9

Wipptal Broncos

Platz 10 HC Meran Platz 11 HC Unterland Platz 12 EC Kitzbühel Platz 13 Klagenfurt II -Infografik: A. Delvai

AlpsHL: Teilnehmende Mannschaften SALZBURG II Salzburg

EC KITZBÜHEL Kitzbühel

ZELL AM SEE

Zell am See

KLAGENFURT ||

WIPPTAL BRONCOS

Klagenfurt

Sterzing

HC MERAN

RITTNER BUAM

Meran

ÖSTERREICH

Klobenstein

Cortina

HC GHERDËINA

SG CORTINA

Wolkenstein

Jesenice

JESENICE HC UNTERLAND

K R O AT I E N

Neumarkt

I TA L I E N -Infografik: M. Lemanski

Asiago

HC ASIAGO

SLOWENIEN

KHL SISAK Sisak


32 Sport B/2026

Cody Porter

ALPSHL: HC GHERDËINA

DER MEISTER MUSS WIEDER AUF DEN BODEN Der HC Gherdëina valgardena.it startet mit viel Euphorie, aber auch einigen Fragezeichen in die Saison. Der Kern der Meistermannschaft ist geblieben, mit Cody Porter, Massimo Pietroniro und jungen Kräften wurden die Abgänge aufgefangen. Sportdirektor Joel Brugnoli setzt weiter auf Meistertrainer Marcel Skokan, die Kooperation mit Fassa und eine Offensive, die nur schwer auszurechnen sein soll. In der Defensive ist der Kader allerdings dünn besetzt.

I

m Grödner Tal schweben sie noch immer ein bisschen auf Wolke sieben. Am 18. April 2026 vollendeten die „Furie“ eines der größten Eishockeymärchen der jüngeren Südtiroler Sportgeschichte. Als Elfter des Grunddurchgangs in die entscheidende Saisonphase gestartet, marschierte der HCG bis zum Titel in der AlpsHL. Vier Monate später ist die Euphorie noch immer spürbar. „Wir haben jetzt schon gleich viele Abos verkauft wie in der gesamten vergangenen Saison“, erzählt Sportdirektor Joel Brugnoli. Trotzdem kennt er die Gefahr nach einem solchen Triumph. „Jetzt müssen wir wieder auf den Boden zurückkommen und hart arbeiten.“ Die wichtigste Personalentscheidung wurde früh getroffen. Marcel Skokan bleibt der Chef an der Bande. Der Slowake hatte während der vergangenen

Saison übernommen und aus einer Mannschaft in Schwierigkeiten einen Champion geformt. Interessenten gab es nach diesem Husarenstück genügend. „Marcel hatte mehrere Angebote“, verrät Brugnoli. „Aber er wollte bei uns bleiben. Er kann eine Mannschaft formen und vor allem motivieren.“ Unterstützt wird Skokan künftig von Ondrej Kratky. Er fungiert als Supervisor im Jugendbereich und gleichzeitig als Co-Trainer der Kampfmannschaft. Um sämtliche Torhüter des Vereins kümmert sich Michele Lazzer. Kanadier Cody Porter folgt auf Schweden Claes Endre

Eine der schwierigsten Baustellen befand sich im Tor. Meistergoalie Claes Endre verließ Gröden aus familiären Gründen. Der Schwede hat zwei kleine Kinder, eines davon geht nun zur Schule. Bereits die vergangene Saison war für ihn belastend. Seine Familie war nicht in Gröden, aus ursprünglich erwarteten zwei Monaten wurden durch den sensationellen Play-off-Lauf dreieinhalb Monate Trennung. „Das war hart für ihn. Mit den Kindern war eine weitere Saison bei uns nicht vereinbar“, zeigt Brugnoli Verständnis. Bei der Nachfolgersuche gab es mehrere Kandidaten. Nach Einzelgesprächen fiel die Wahl auf Cody Porter. „Am Ende war es auch ein Bauchgefühl“, sagt Brugnoli.

HC Gherdëina Präsident

Gegründet

Walter Ploner

Stadion

2.000 Zuschauer

Größter Erfolg

(2025/26) (zuletzt 1980/81)

Nivesstraße 17 39048 Wolkenstein -Infografik: M. Lemanski

Tel 335 8342348

info@hcgherdeina.com www.hcgherdeina.com

Der 28-jährige Kanadier ist mit 1,91 Metern ein großer Torhüter und unterscheidet sich in seinem Stil deutlich von Endre. „Er ist ein Positionsgoalie.“ Hinter Porter wartet mit Arik Plancker ein 18-jähriges Eigengewächs. Wesentlich mehr Sorgen bereitet Brugnoli die Defensive. Carmine Buono wechselte zum HCB Südtirol, Tobias Brighenti nach Eppan, Ben Linder zum HC Fassa. Gerade Buono konnte nicht eins zu eins durch einen etablierten Italo-Verteidiger ersetzt werden. Stattdessen setzt Gröden auf Jugend und Entwicklung. Christopher Bettega und Jan Frenademez, beide erst 19 Jahre alt, sollen in diese Rolle hineinwachsen. Bettega stammt aus der Fassa-Jugend und sammelte zuletzt erste Erfahrungen bei den Erwachsenen. Frenademez kommt aus dem Gadertal, wurde beim HC Pustertal ausgebildet und spielte zuletzt für Toblach sowie fünfmal für Cortina in der AlpsHL. „Sie bekommen bei uns die Chance, sich zu etablieren und werden durch viel Eiszeit viel lernen“, erklärte Brugnoli bereits bei ihrer VerpflichVlastimil Dostalek


ALPSHL: HC GHERDËINA

Sport B/2026 33 Massimo Pietroniro

Simon Pitschieler

Davide Schiavone

Julian Senoner

HC GHERDËINA Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

30 Arik Plancker 13.09.07 185 70 Cody Porter (CAN) 23.09.97 191 4 Julian Senoner 04.09.02 183 14 Dimitri Wozowik (RUS) 27.12.96 181 20 Alberto Colli 19.11.03 190 27 Christopher Bettega 10.05.07 185 43 Sacha Guimond (CAN) 28.01.91 190 68 Sebastiano Soracreppa 12.09.99 181 94 Jan Frenademez 25.06.07 186 6 Giovanni Mandruzzato 10.12.04 180 7 Tommy Delucca 08.06.04 170 15 Vlastimil Dostalek (TCH) 23.09.94 190 16 Diego Demetz 29.04.08 173 17 Matteo Luisetti 14.06.00 180 21 Nicolas Andriolo 21.10.06 170 22 Simon Pitschieler 03.12.97 180 23 Stephan Deluca 18.03.00 179 24 Tobias Moroder 05.04.02 186 33 Nicoló Esposito 25.04.05 177 44 Davide Schiavone 15.03.99 183 72 Igor Bogdanow 22.09.05 189 74 Luca Biondi 20.11.01 178 77 Massimo Pietroniro (ITA/CAN) 02.08.02 177 89 Hannes Kasslatter 18.03.99 180 93 Martin Castlunger 18.12.93 170 Trainer: Marcel Skokan (bestätigt)

TOR

Ganz anders sieht die Situation im Angriff aus. Hier konnte Gröden den Meisterkern großteils zusammenhalten. Simon Pitschieler, Hannes Kasslatter, Davide Schiavone, Stephan Deluca, Luca Biondi, Vlastimil Dostalek, Matteo Luisetti und Nicoló Esposito gehören weiterhin zu einer Offensive, die gerade in ihrer Ausgeglichenheit die größte Stärke hat.

ABWEHR

Im Angriff sollen fünf Linien für Gefahr sorgen

Jungen dorthin schicken, damit sie spielen“, erklärt Brugnoli. Vor einem Jahr durfte Gröden überraschen. Jetzt kommt in jede Halle der amtierende Champion. Der Titel hat in Gröden aber noch etwas verändert: die Mentalität. „Wir haben gesehen, dass wir nicht nur mitspielen können“, sagt Brugnoli. „Wir haben gesehen, dass wir auch etwas holen können.“ Genau dieses Selbstverständnis soll bleiben. Die Wolke sieben dagegen nicht. Denn Marcel Skokan und seine „Furie“ beginnen die Saison erstmals nicht als Jäger. Diesmal werden sie gejagt.

ANGRIFF

tung. Der Sportdirektor weiß aber auch: „In der Abwehr sind wir dünn besetzt. Wir brauchen Glück mit den Verletzungen.“

„Wir sind vorne breit aufgestellt und können mit fünf Linien spielen“, erklärt Brugnoli. „Wir haben nicht viel verändert. Jede Linie kann punkten. Genau diese Unberechenbarkeit hat uns letzte Saison stark gemacht.“ Viele Grödner Stürmer definieren sich zudem nicht ausschließlich über Tore und Assists. „Wir haben viele Spieler, die arbeiten und fighten.“ Eine große Lücke muss trotzdem geschlossen werden. Luke Moncada zog es zum HC Pustertal. Ebenso wie Buono war er nach dem Angebot aus einer höheren Liga für Gröden nicht mehr zu halten. Sein Ersatz soll der 24-jährige Italo-Amerikaner Massimo Pietroniro sein. Brugnoli: „Von ihm erwarten wir Tore und Punkte.“ Eine wichtige Rolle spielt weiterhin die Zusammenarbeit mit den Fassa Falcons. Junge Spieler, die in der AlpsHL nicht ausreichend Eiszeit bekommen, können beim Farmteam Spielpraxis sammeln. „Die Zusammenarbeit mit Fassa funktioniert gut. Wir können unsere

83 95 92 77 90 75 85 78 87 86 74 90 79 82 65 85 83 90 80 88 80 83 80 80 70

Zugänge: Cody Porter (Kaufbeuren/DEL2), Alberto Colli (Kiew Capitals/LAT), Christopher Bettega, Tobias Moroder (beide HC Fassa/IHL), Massimo Pietroniro, Jan Frenademez (beide Cortina), Giovanni Mandruzzato (Meran) Abgänge: Matthias Rindone (Pergine/IHL), Ben Linder (HC Fassa/IHL), Carmine Buono (HCB Südtirol/ICEHL), Tobias Brighenti (Eppan/IHL), Luke Moncada (HC Pustertal/ ICEHL), Claes Endre (Ziel unbekannt), Samuel Moroder (Karriereende) Marcel Skokan


Marco Insam

Miro Markkula

34 Sport B/2026

ALPSHL: RITTNER BUAM

DER UMBAU IST DIESMAL PROGRAMM Nach einer enttäuschenden Saison haben die Rittner Buam SkyAlps ihre Mannschaft kräftig umgebaut. Mit Teemu Virtala kommt ein detailversessener Trainer, mit Gianluca Vallini eine neue Nummer eins und mit Connor Blake, Dylan Schives, Jere-Matias Alanen, Miro Markkula, Adam Capannelli und Angelo Miceli viel frisches Blut. Gleichzeitig verliert Ritten mit Michael Lang einen jener Spieler, die für Kontinuität standen.

D

ie Sportdirektoren Alexander Eisath und Dan Tudin erklären, warum diesmal Motivation wichtiger war als Referenzen. Auf dem Ritten ist Mittelmaß eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Mit Rang acht im Grunddurchgang der AlpsHL wurde die Master Round verpasst, Trainer Dave MacQueen während der Saison abgelöst und schließlich das

Aus in den Pre-Play-offs gegen Cortina: Nach dem Double aus AlpsHL und Italienmeisterschaft 2023/24 war das deutlich zu wenig. „Die Qualität war unter unseren Erwartungen“, sagt Eisath. Dazu kam enormes Verletzungspech. „Wir waren in der gesamten Saison vielleicht in zehn Spielen komplett.“ Aber Eisath spricht auch jenen Punkt an, der sich mit keiner Statistik erklären lässt: „Die Chemie hat in der Mannschaft nicht gepasst.“ Also wurde umgebaut. Vor allem bei den Imports. Und auch die Strategie änderte sich. „Wir wollten motivierte Spieler. Wir sind diesmal weniger nach Referenzen gegangen als in der vergangenen Saison.“ Der neue Trainer Teemu Virtala weiß, was Erfolg heißt

Der wichtigste Neue steht hinter der Bande. Teemu Virtala kommt aus Kaltern. Der 42-jährige Finne gewann

Rittner Buam Präsident

Gegründet

Roberto Rampoldi

1928

Stadion

Arena Ritten 2.000 Zuschauer

Größter Erfolg

2 Mal AlpsHL-Meister (zuletzt 2023/24) 6 Mal Italienmeister (zuletzt 2023/24)

RITTEN SPORT AS GMBH Zaberbach 15 39054 Klobenstein -Infografik: M. Lemanski

Tel 335 744 7659

info@rittnerbuam.com www.rittnerbuam.com

dort zweimal die IHL und zuletzt den Italien­pokal. Tudin beschreibt ihn als harten Arbeiter und detailversessenen Trainer. „Für uns ist er der beste Trainer, den wir holen konnten.“ Der größte Einschnitt kommt im Tor. Colin Furlong kehrt nach Bruneck zurück. Seine Nachfolge tritt Gianluca Vallini an, dahinter stehen Raphael Rödel und Florian Plattner bereit. „Er wollte wieder Einser-Goalie sein“, sagt Tudin über Vallini. „In Bozen war er ein stabiler Torhüter. Und er ist sowohl in der Kabine als auch off-ice top.“ Auch die Verteidigung wird neu aufgestellt. Dylan Schives bringt Zweikampfstärke und Stabilität, Connor Blake soll mit seinen läuferischen Qualitäten vor allem an der blauen Linie und im Powerplay Akzente setzen. Allerdings fehlt künftig ein Verteidiger, der das Rittner Eishockey in Vergangenheit wie kaum ein anderer verkörperte: Michael Lang beendet mit nur 25 Jahren seine Karriere. Nicht wegen jener schweren Sehnenverletzung im Fuß, die ihn nach einem Zusammenprall mit Furlong in den Play-offs 2024/25 fast ein Jahr außer Gefecht gesetzt hatte, sondern aus beruflichen Gründen. Lang beginnt die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann in Bozen. Schichtdienst, Training und Spiele lassen sich nicht miteinander vereinbaren. 261 Pflichtspiele, 37 Skorerpunkte und neun Tore stehen zu Buche, dazu drei Jugend-Ita­ lienmeistertitel und das Double 2023/24. Lang war kein Mann für Spektakel, sondern für die unangenehme Jere-Matias Arbeit. Genau Alanen solche Abgänge tun weh.


ALPSHL: RITTNER BUAM

35 Teemu Virtala

Gianluca Vallini

RITTNER BUAM Pos. Nr. Name

1 Diego Ploner 30 Florian Plattner 35 Gianluca Vallini 92 Raphael Rödel 3 David Tauferer 16 Josef Prast 17 Dylan Schives (CAN) 18 Hannes Uffelmann 26 Marco Marzolini 38 Leo Spornberger 44 Connor Blake (CAN) 88 Marco Insam 8 Robert Öhler 12 Paul Prast 13 Miro Markkula (FIN) 15 Leonardo Felicetti 23 Simon Kostner 27 Angelo Miceli (ITA/CAN) 29 Adam Capannelli (ITA/CAN) 37 Manuel Öhler 62 Jere-Matias Alanen (FIN) 76 Max Oberrauch 77 Alex Oberrauch 82 Paul Innerhofer 86 Tobias Graf 95 Stefan Spinell Trainer: Teemu Virtala (neu)

TOR

Graf sowie Max und Alex Oberrauch erwartet die Führung den nächsten Schritt. Rückkehrer Stefan Spinell soll Führungsqualitäten einbringen. Josef Prast absolvierte die Vorbereitung in Bruneck. „Wir hoffen aber, dass wir ihn bei Ritten sehen“, sagt Eisath. Die Philosophie des neuen Kaders lässt sich ohnehin auf ein Wort reduzieren: Erfolgshunger. „Im vergangenen Jahr hatten wir viele Spieler, die am Ende ihrer Karriere standen“, sagt Eisath. „Heuer haben wir großen Wert auf Motivation gelegt.“ Mehrere Neuzugänge betrachten Ritten nicht als Endstation, sondern als Sprungbrett Richtung höhere Liga. Das ist Kalkül. Wer weiterkommen will, muss liefern. Und die Ziele? „Der Play-off-Einzug ist unser Ziel“, sagt Eisath. In der Serie A sollen es die Top vier sein. Und Tudin ergänzt: „Uns geht es um den Prozess. Wir wollen täglich besser werden.“ Ein neuer Trainer, ein neuer Goalie, neue Imports, mehr Verantwortung für die Jungen – und mit Lang der Abschied eines echten Eigengewächses. Die Buam haben nach einer enttäuschenden Saison nicht einfach ein paar Namen ausgetauscht. Sie haben die Idee hinter ihrer Mannschaft verändert. Ob sie besser ist? Das entscheidet nicht der Transfersommer. Das entAdam scheidet ab September Capannelli das Eis.

ABWEHR

Noch spannender ist der Umbau im Angriff. Mit Angelo Miceli, Adam Capannelli, Jere-Matias Alanen und Miro Markkula bekommt Ritten vier neue Offensivkräfte. Dahinter steckt ein klarer Plan. „Im vergangenen Jahr waren wir stark vom Powerplay und von unserer ersten Linie abhängig“, erklärt Eisath. „Uns hat das Secondary Scoring gefehlt.“ Künftig sollen zwei Linien regelmäßig treffen und eine dritte ebenfalls offensiv etwas kreieren. Markkula kommt aus Dylan der deutschen Oberliga nach Schives Südtirol zurück. Im Unterland hat er in zwei Saisonen Tore und Assist am Fließband produziert. Capannelli hat bei den Wipptal Broncos seine tollen Skorerqualitäten bewiesen. Miceli kennt man aus seiner Zeit beim HC ­ Bozen. Der 1,98 Meter große Alanen soll dagegen als Center auch defensiv Stabilität bringen. Bei allem Import-Umbau Angelo soll Ritten aber Ritten Miceli bleiben. Mehr als zehn Spieler aus dem eigenen Umfeld stehen im Kader. Von Tobias

ANGRIFF

Vorne ruhen die Hoffnungen auf zwei Italos und zwei Finnen

Geboren cm kg 26.01.08 175 01.03.05 180 27.10.93 185 01.12.05 176 10.06.05 185 20.09.07 188 01.07.01 180 18.12.02 175 27.01.97 176 26.01.08 190 15.11.98 172 05.06.89 188 01.01.01 178 28.11.07 180 26.07.01 177 08.05.00 180 30.11.90 174 01.03.94 178 17.05.99 178 30.10.01 186 27.04.96 198 31.08.07 178 11.10.05 176 06.12.08 175 17.02.05 183 14.06.99 186

64 80 82 72 78 91 86 70 80 91 73 92 78 85 85 81 77 80 94 85 91 76 72 74 78 82

Zugänge: Gianluca Vallini (HCB Südtirol/ICEHL), Raphael Rödel (Stuttgart Rebels/GER3), Connor Blake (Memmingen Indians/GER3), Dylan Schives (Univ. of Windsor/USports), Josef Prast (Salzburg II), Angelo Miceli (Sonderjyske/DAN), Stefan Spinell (Thun/SUI3), Miro Markkula (Black Dragons Erfurt/GER3), Adam Capannelli (Iowa Heartlanders/ECHL), Jere-Matias Alanen (Zaglebie Sosnowiec/POL) Abgänge: Colin Furlong (HC Pustertal/ICEHL), Patrick Madsen (Sonderjyske/DAN), Gianluca March (Meran), ­Mattia Clericuzio (HC Unterland), Brandon Alderson (Hannover Indians/GER3), Diego Cuglietta (Mailand/ICEHL), Kevin Fink (Kaltern/IHL), Jake Crespi, Brett Welychka (beide Ziel unbekannt), Michael Lang (Karriereende)


36 Sport B/2026

ALPSHL: HC UNTERLAND CAVALIERS

AUFBRUCHSTIMMUNG IM UNTERLAND Nach dem Beinahe-Ausstieg aus der AlpsHL im Frühling 2025 hat der Vorstand des HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna eine Übergangssaison hinter sich gebracht. Mit der Hilfe einer neuen, prominenten Personalie, die frischen Wind und neue Ideen in den Verein gebracht hat, ist man nun im Unterland wieder voller Tatendrang.

I

m Jahr 2022 machten die Unterland Cavaliers den Sprung von der IIHL in die AlpsHL. Anlaufschwierigkeiten hatte der Verein in der multinationalen Meisterschaft keine – im Gegenteil: Zweimal in Serie qualifizierten sich die „Ritter“ fürs Viertelfinale. Seither begann im Unterland aber eine Abwärtsspirale mit zwei SaisoManuel Bampi

nen, in denen selbst die Pre-Play-offs ein Tabu blieben. Alessandro Benin, der neue starke Mann für die sportlichen Belange der Cavaliers, soll sicherstellen, dass sich dies in der kommenden Spielzeit tunlichst nicht wiederholt. Der 49-Jährige aus Mailand begann seine Trainerkarriere beim HC Lugano, wo er als Videocoach tätig war. Anschließend arbeitete er auch als Assistent bei seinem Heimatverein, ehe er zum HC Ambrì-Piotta wechselte. Beim Tessiner Traditionsklub übte er 13 Jahre lang zahlreiche Rollen aus – zunächst jene des Videocoachs, dann jene des Teammanagers und schließlich auch jene des Sportdirektors. Hinzu kommt: Er ist mit zahlreichen Vorstandsmitgliedern der Cavaliers befreundet – und war deshalb auch immer wieder in der Würth-Arena zu Besuch. „Ich hatte das berufliche Bedürfnis, eine neue Herausforderung zu suchen und bin jetzt hier, weil ich sehr an das Projekt glaube“, erzählt Benin. „Der Wille, als Mannschaft zu wachsen, sich jeden Tag zu verbessern, die Leidenschaft – das sind interessante Zutaten, die mich überzeugt haben.“ Freilich unterscheidet sich die Arbeitsweise im Unterland von jener im Tessiner Millionenunternehmen. „Es kann aber keine Ausrede sein, dass man weniger Zeit oder Geld hat, um einen Spieler zu formen. Das Herzblut, das man

HC Unterland Cavaliers Präsident

Gegründet

Karl Pichler

Stadion

967 Zuschauer

Brennerstraße 7 39044 Neumarkt -Infografik: M. Lemanski

Größter Erfolg

­ ­

Tel 335 5605030

office@hockeyunterland.com www.hockeyunterland.com

Vesa Petäjä

reinsteckt, muss dasselbe sein. Jedes Mal, wenn ein Spieler die Würth-Arena betritt, muss er bereit sein, alles zu geben – sonst ist die Zeit, die man investiert, verschwendet“, erklärt Benin seine Philosophie. Trainer Vesa Petäjä bringt ausgezeichnete Referenzen mit

Eine der ersten Amtshandlungen, die der neue Sportchef mit seiner rechten Hand, Paolo Bonazzo, tätigte, war die Verpflichtung des Trainers Vesa Petäjä. Gabriel Trotz seines junZerbetto gen Alters (40 Jahre) kommt der Finne mit einem beeindruckenden Erfahrungsschatz nach Südtirol. Als Headcoach betreute er schon Jugendteams und Mannschaften aus der zweiten finnischen Liga, zudem stand er in den letzten vier Jahren beim Erstligisten TPS Turku als Assistent hinter der Bande. „Ich wollte ihn unbedingt, weil er ein festes Programm hat, ein exzellenter Hugo Engelaar


ALPSHL: HC UNTERLAND CAVALIERS

Miro Linjala

Gabriel Galassiti

Nicolas Ardanaz

HC UNTERLAND CAVALIERS Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

25 Manuel Bampi 16.04.08 189 31 Laurin Foppa 01.06.04 183 72 Mike Reinalter 09.08.03 180 3 Alessio Guerra 27.04.05 194 5 Mattia Clericuzio 14.06.05 179 9 Tobias Spacil 25.07.08 198 18 Matthias Bonazzo 26.07.05 187 19 Manuel Santer 06.01.03 177 27 Nicolas Ardanaz (CAN) 30.05.02 178 57 Peter Christoph Tavernini 14.04.05 190 90 Niko Nissilä (FIN) 21.03.05 189 4 Moritz Kaufmann 15.10.02 183 6 Villi Pisetta 01.05.07 175 7 Alex Egger 01.06.04 176 11 Gabriel Zerbetto 10.01.02 188 12 Thomas Pisetta 07.04.05 172 14 Christian Inama 11.09.08 190 15 Alex Scannavini 04.06.09 182 16 Gabriel Galassiti 13.04.02 174 21 Patrick Mazzarini 13.06.05 186 23 Andrea Vaccarino 10.04.09 180 38 Lauri Heino (FIN) 25.02.97 187 63 Fabian Pichler 10.01.06 175 67 Hugo Engelaar (SWE) 19.12.05 180 08.10.00 175 89 Miiro Linjala (FIN) Trainer: Vesa Petäjä (neu)

TOR

Den anfänglichen Plan, nur vier Ausländer zu verpflichten, mussten Benin & Co. aber schnell über Bord werfen. „Einige Dynamiken des Eishockeys hierzulande waren mir nicht bekannt. Wir waren in den Entscheidungen limitiert, weil es einfach nicht genug Spieler gibt. In Zukunft müssen wir das besser planen, denn unsere Identität bleibt es, den einheimischen Talenten Platz zu geben“, erklärt der 49-Jährige. In der Defensive setzen die Cavaliers auf den 24-jährigen Kanadier Nicolas Ardanaz sowie auf den 21-jährigen Finnen Niko Nissilä. Ardanaz ist ein eleganter Eisläufer, der durch seine gute Puckbehandlung, seinen präzisen Schuss und seinen Spielwitz überzeugt. Der physisch starke Nissilä ist etwas defensiver ausgerichtet, schaltet sich aber ebenso wirkungsvoll in die Offensive ein. Komplettiert wird der Kader von den drei ausländischen Stür-

ABWEHR

Zwei Ausländer in der Abwehr und drei Gastarbeiter im Angriff

mern Hugo Engelaar, Miiro Linjala und Lauri Heino. Letzterer ist der einzige Akteur im Kader der Cavaliers, der im letzten Jahrtausend geboren wurde. Der 29-Jährige verbrachte beinahe seine ganze Karriere in der zweiten finnischen Spielklasse, lief aber auch schon im Oberhaus auf. Das Zeug zum Star hat unterdessen der 1,75 Meter kleine Linjala. Flink, trickreich und mit einem guten Schuss ausgestattet, soll der Center die Unterlandler Offensive ankurbeln. Und auch der 20-jährige Engelaar ist durch sein unermüdliches Skating eine spitze Waffe im Angriff. Sturmtalente wie Villi Pisetta, Christian Inama und der aus Toblach gekommene Patrick Mazzarini machen den Kader der Cavs zum mit Abstand jüngsten seit dem AlpsHL-Eintritt – und zugleich zu einem der spannendsten. „Ja, es stimmt, dass wichtige Figuren wie Tobias Brighenti und Alexander Sullmann uns verlassen haben. Die Leadership wird aber im Laufe der Saison von selbst entstehen. Nicht jeder kann ein lautstarker Anführer sein. Es gibt Spieler, die auf dem Eis mit dem guten Beispiel vorangehen. Die sich trotz der Schwierigkeiten nicht aufgeben. Ich habe in den ersten Wochen Spieler gesehen, die sich mit voller Leidenschaft jeden Tag verbessern wollen. Das ist der Weg, auf dem wir bleiben wollen“, erklärt Benin, der hinzufügt: „Diese konstante Verbesserung ist unser Saisonziel – und nicht eine Klassierung in der Tabelle.“

ANGRIFF

Eishockeylehrer ist und seine Botschaft an die Spieler vermitteln kann. Er spricht das, was er sich von der Mannschaft erwartet, sehr klar aus“, lobt Benin seinen Trainer, der unweigerlich auch bei den Verpflichtungen der Spieler Mitspracherecht hatte.

37

77 79 75 94 73 85 91 85 84 88 81 74 75 67 85 73 82 80 75 82 77 87 65 73 82

Zugänge: Mike Reinalter (Eppan/IHL), Nicolas Ardanaz (Northern Michigan Univ./NCAA), Niko Nissilä (Tappara/ FINU20), Mattia Clericuzio (Rittner Buam), Miiro Linjala (KeuPa/FIN2), Lauri Heino (JoKP/FIN2), Patrick Mazzarini (HC 3 Zinnen Dolomites/IHL), Andrea Vaccarino (Valpellice/ IHL), Hugo Engelaar (Strömsbro/SWE3) Abgänge: Tizian Giovanelli, Thomas Galimberti (beide Eppan/IHL), Alexander Sullmann (Kaltern/IHL), Artur Seniut (Kiruna/SWE3), Federico Caenazzo, Ruben Zerbetto (beide Fiemme/IHL), Davide Girardi (Varese/IHL), Ruben Brancaglion (Aosta/IHL), Viktor Eriksson (Hudiksvalls/ SWE3), Erik Potsinok, Marek Potsinok (beide HC Panter/ LAT), Samuel Sanoll (Ziel unbekannt)


38 Sport B/2026

ALPSHL: WIPPTAL BRONCOS

Alessio Niccolai

JÜNGER, HUNGRIGER – UND AUCH BESSER? Mit sechs Play-off-Teilnahmen in Serie – drei davon unter Johan Sjöquist – sind die Wipptal Broncos Weihenstephan eine der konstantesten Mannschaften in der AlpsHL. Dem schwedischen Übungsleiter ist das beherzte Mitspielen jedoch nicht mehr genug – der nördlichste Verein Südtirols strebt nach einem Titel.

D

as letzte Mal, dass die „Wildpferde“ einen Pokal in ihre Trophäensammlung verstauen durften, war im Jahr 2011, als Spieler wie Markus Gander und Paolo Bustreo den Verein zum Meistertitel in der Serie A2 und zum Aufstieg in die Erstklassigkeit führten. Anschließend waren die Broncos stets dicht dran, der ganz große Wurf blieb jedoch verwehrt. Der Siegeshunger ist dementsprechend umso größer – auch bei Sjöquist, der in seine vierte Saison als Headcoach der Broncos geht. Damit ist er der dienstälteste Cheftrainer der heimischen AlpsHLVereine.

Johan Sjöquist

Trainer Johan Sjöquist geht in seine vierte Saison

„Für einen Trainer sind vier Jahre an einem Ort eine lange Zeit, aber ich bin von unserem Potenzial, Titel zu gewinnen, überzeugt. Das ist der Hauptgrund, warum ich meinen Vertrag verlängert habe“, kommentiert der Schwede. Zu sehen, wie die Einheimischen Jahr für Jahr Fortschritte machen, und diese aktiv weiterzuentwickeln, sei Sjöquists größter Ansporn. „Genau deshalb bin ich hier.“ Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen Kontinuität bei den Broncos das oberste Gebot war, fand im Sommer ein Umbruch statt. Mit Dominik Groh, Franco Sproviero, Case Kantgias, Connor Sanvido und Jerkko Rämö verließen vier Gastarbeiter und ein Italokanadier den Verein. Im Zusammenspiel mit Sportdirektor Egon Gschnitzer hat Sjöquist diese Lücken mit Jarrett Fiske, Carter Randklev, Hugo Hell, Nic Belpedio und Kristers Ansons gestopft. Den von der dritten schwedischen Liga kommenden Hell kannte Sjöquist bereits aus seiner Heimat, was dessen Transfer

Johannes Gschnitzer

Wipptal Broncos Präsident

Gegründet

Stefan Troyer

1948

Stadion

Weihenstephan-Arena 642 Zuschauer

Größter Erfolg

Einmal Vize-Italienmeister (1997/98) 2 Mal A2-Meister (zuletzt 2008/09)

AMATEUR W.S.V. STERZING EISSPORT GMBH Karl-Riedmann-Platz 1 39049 Sterzing -Infografik: M. Lemanski

Tel: 379 2072531

info@broncos.it www.broncos.it

erleichtert habe. Der spielstarke Verteidiger ist erst 20 Jahre jung und nimmt daher nur einen halben Kontingentsplatz ein. „Er ist für mich ein großes Talent, weil er ein hervorragender Eisläufer ist, der in der Offensive seine Stärke hat. Er ist klug, flink, im Powerplay eine Waffe und hat die Gabe, stets in der richtigen Position zu sein“, lobt Sjöquist. Belpedio, der in der nächsten Saison den italienischen Pass bekommen könnte und die letzten fünf Saisonen in der US-amerikanischen Universitätsliga NCAA verbrachte, zeichnet sich hingegen durch sein Zwei-Wege-Spiel aus. „Er arbeitet in allen drei Zonen hart, ist ebenfalls eisläuferisch begabt, geht mit gutem Beispiel voran und verfügt über Führungsqualitäten.“ Jarrett Fiske tritt zwischen den Pfosten ein schweres Erbe an

Den größten und aufsehenerregendsten Wechsel nahm die Vereinsspitze auf der Torhüterposition vor. Der 28-jährige Dominik Groh, der in den vergangenen zwei Saisonen sage und schreibe 98 Partien bestritten hatte, wechselte zum schottischen Klub Fife Flyers. Ein Abgang, der schmerzte, zählte der Tscheche mit Fangquoten jenseits der 92 Prozent doch zu den sichersten Schlussmännern der Liga. Sjöquist ist jedoch der Meinung, mit Fiske sogar einen noch besseren Tormann verpflichtet zu haben. Der 27-jährige US-Boy genoss seine Ausbildung – Carter Randklev


ALPSHL: WIPPTAL BRONCOS

Tobia Pisetta

Bryson Cianfrone

Jarrett Fiske

Auch andere Einheimische – wir haben 14 davon in unseren Reihen – werden ebenfalls Schritte nach vorne machen. Sie sind das Herz unserer Mannschaft“, unterstreicht Sjöquist ihre Wichtigkeit. Mit dieser Mischung aus jugendlicher Unbeschwertheit und großer Erfahrung wollen die Broncos heuer wieder oben anklopfen – und den leicht verstaubten Trophäenschrank wieder auffüllen.

James Livingston

WIPPTAL BRONCOS Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

TOR

22 Jarret Fiske (USA) 28.05.99 193 88 30 Fabian Klammer 21.07.01 179 69 32 Damian Leitner 20.07.07 176 69 2 Johannes Gschnitzer 08.03.02 180 72 5 Hugo Hell (SWE) 08.09.05 182 81 8 Damiano Tirelli 11.06.08 185 82 9 Nic Belpedio (USA) 09.10.01 178 88 21 Daniel Soraruf 21.03.01 178 75 42 Alessio Niccolai 27.06.01 179 76 84 Liam Nardon 28.07.05 188 87 91 Alexander Brunner 13.12.01 191 95 10 Carter Randklev (USA) 05.11.99 173 74 12 James Livingston (ITA/CAN) 08.03.90 185 87 13 Fabian Oberhuber 03.07.07 172 71 16 Marco Niccolai 17.03.06 175 72 37 Fabian Gschliesser 02.03.04 184 85 41 Erik Hofer 29.07.06 189 75 54 Davide Conci 29.03.96 180 83 61 Leo Kruselburger 10.04.07 175 77 79 Jonas Kerschbaumer 18.10.04 191 91 80 Alex Zecchetto 24.05.00 173 73 86 Kristers Ansons (LAT) 06.02.06 192 98 88 Ilya Rainer 27.12.05 185 85 90 Bryson Cianfrone (ITA/CAN) 14.02.95 175 87 93 Mattia Covelli 20.11.04 183 87 95 Tobia Pisetta 14.07.00 178 78 Trainer: Johan Sjöquist (bestätigt) Zugänge: Jarrett Fiske (Dundee Stars/GBR), Hugo Hell (Forshaga/SWE3), Nic Belpedio (Ferris State Univ./NCAA), Carter Randklev (Lorenskog/NOR), Kristers Ansons (Mogo/LAT), Mattia Covelli, Tobia Pisetta (beide Brixen/ IHL)

ABWEHR

ke, dass er etwas Zeit benötigen wird, um sich anzupassen. Er kann jedoch zu den besten Stürmern der Liga zählen“, prophezeit sein Trainer. Der Anführer der jungen Wipptaler Mannschaft ist nach wie vor James Livingston, der in der anstehenden Saison als Doppelstaatsbürger gilt. Seine Erfahrung soll er auch dafür einsetzen, um die nächste, aufstrebende Generation ans Niveau heranzuführen. Denn Spieler wie Erik Hofer, Leo Kruselburger und Marco Niccolai haben eine schwere Aufgabe vor der Brust. Sie müssen die Lücken, die durch die Abgänge von Gabriel Nitz, Luciano Zandegiacomo und den Rücktritt von Alex Planatscher entstanden sind, stopfen. Auch der Abschied des 28-jährigen Kapitäns Paul Eisendle, der arbeitsbedingt kürzer tritt, ist ein herber Verlust. Immerhin sammelte der bullige Angreifer in der letzten Saison stolze 20 Punkte. „Ich weiß, dass wir schwerwiegende Abgänge hatten, aber ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass diese jungen Spieler in deren Fußstapfen treten können.

ANGRIFF

wie Belpedio – in der NCAA und hütete in den letzten zwei Jahren das Gehäuse der Dundee Stars in Schottland. „Er besitzt eine gute Größe von 1,93 Metern, arbeitet hart und ist meiner Meinung nach ein ausgezeichneter Goalie. Ja, ich denke, dass sein Niveau noch höher ist“, sagt Sjöquist. Vorne setzen die Broncos mit Ansons und Randklev ebenfalls auf zwei neue Gesichter. Besonders der 20-jährige Lette wird den gegnerischen Abwehrreihen auf den Zahn fühlen, zumal dessen Körpermaße in der AlpsHL eine Rarität sind. Knapp 100 Kilogramm bringt der 1,92 Meter große Stürmer, der bei der letzten U20WM der Top-Division sechs Punkte in fünf Spielen sammelte, auf die Waage. „Er ist einer, der genau weiß, wo das Tor steht. Mit seiner Größe ist es nicht leicht, gegen ihn zu spielen. Seine offensiven Fähigkeiten sind unübersehbar“, betont Sjöquist. Ein ganz anderer Spielertyp ist Randklev, der zuletzt in Norwegen auf Torejagd gegangen ist. Nur 1,73 Meter groß, sind sein Spielverständnis und seine Übersicht sein größter Trumpf. „Aber auch sein Schuss ist gefährlich. Ich den-

Sport B/2026 39

Abgänge: Dominik Groh (Fife Flyers/GBR), Gabriel Nitz (HPK/FIN), Jerkko Rämö (Rodovre/DAN), Franco Sproviero (Meran), Case Kantgias, Connor Sanvido (beide Ziel unbekannt), Alex Planatscher, Paul Eisendle (beide Karriereende)


40 Sport B/2026

ALPSHL: HC MERAN

DIE WUNDERTÜTEN VON MERAN

HC Meran Gegründet

Stefan Kobler

1968

Stadion

Meranarena

2.486 Zuschauer

Präsident

Größter Erfolg 2 Mal Italienmeister (zuletzt1998/99) Einmal AlpsHL-Vizemeister (2025/26)

HOCKEY CLUB MERAN Gampenstraße 74 39012 Meran -Infografik: M. Lemanski

Tel 0473 211999

info@hcmerano.it www.hcmerano.it

Brayden Sherbinin

HC MERAN Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

TOR

24 Christian Gamper 28.12.08 183 78 25 Gabriel Vezzali 01.11.08 185 78 33 Thomas Couture (CAN) 16.02.02 180 70 5 Aaron Golser 13.05.04 183 80 6 Gianluca March 18.04.97 178 91 7 Brayden Sherbinin (CAN) 07.03.93 185 84 17 Pascal Hellweger 18.08.06 183 81 23 Noah Frick 17.07.07 187 82 53 Enrico Larcher 17.06.04 183 82 69 Federico Gisonna 19.05.05 178 76 78 Jakob Oberhöller 07.08.05 183 90 94 Pietro Pappalardo 08.11.08 183 74 2 Thomas Winkler 24.01.09 181 80 9 Patrick Tomasini 14.08.00 184 75 10 Massimo Tirone (CAN) 25.04.07 170 79 18 Semir Laimer Gerstl 04.01.07 182 77 21 Tommaso Mazza 12.05.05 166 73 22 Lukas Plank 25.04.05 182 87 26 Jakob Fuchs 20.09.03 189 88 27 Nicolò Remolato 08.06.05 172 75 39 Matthias Pardatscher 17.05.06 180 75 61 Nathan Garau 06.08.05 187 84 62 Franco Sproviero (CAN) 05.08.98 175 77 75 David Trivellato 07.05.98 178 78 88 Michael Levin (CAN) 16.10.05 173 71 Trainer: Christian Borgatello (bestätigt) Zugänge: Thomas Couture (Acadia Univ./USports), Jakob Oberhöller (Aosta/IHL), Gianluca March (Rittner Buam), Federico Gisonna (Bellinzona Snakes/SUI2), Michael Levin (Corona Brasov/Erste Liga), Nathan Garau (Asiago), Lukas Plank (Minnesota Squatch/USPHL Premier), Matthias Pardatscher (Eppan/IHL), Franco Sproviero (Wipptal Broncos), Thomas Winkler (Brixen/IHL), Massimo Tirone (Montreal Rangers/QJHL), Pascal Hellweger (Vinschgau/ IHL Div. I), Tommaso Mazza (Hudson Havoc/USPHL Premier)

ABWEHR

I

m Eishockey ist Geld wichtig. Wer viel davon hat, kann gute Spieler verpflichten. Wer noch mehr davon hat, kann sie behalten. Und wer wenig davon hat? Der muss Ideen haben. Willkommen beim HC Meran. Rund 500.000 Euro beträgt das Budget des amtierenden Vizemeisters. Nach Angaben von Präsident und Sport­ direktor Stefan Kobler ist das ungefähr die Hälfte dessen, was finanzkräftige Konkurrenten zur Verfügung haben. Das ist eigentlich keine gute Nachricht. Vielleicht ist es aber die interessanteste über diesen HC Meran. Denn mit einer halben Million kann Kobler keine Sicherheiten kaufen. Also kauft er Möglichkeiten. Junge Spieler. Italokanadier. Spieler aus der Schweiz und Nordamerika. Spieler, bei denen die Statistik verheißungsvoll aussieht und trotzdem niemand weiß, was sie in der AlpsHL wert ist. Kobler nennt sie Wundertüten. Und sagt dazu: „Wir ha-

ben viele Wundertüten. Und alle schlagen nie ein.“ Endlich einmal ein Sportdirektor, der im August nicht behauptet, jeden Neuen seit dessen U14-Karriere beobachtet zu haben. Natürlich weiß auch Kobler nicht genau, was er bekommen hat. Wie sollte er? Der HC Meran hat letzte Saison etwas Gefährliches getan: Er war erfolgreicher, als er eigentlich sein durfte. Noch im Februar wurde diskutiert, ob sich der Verein die AlpsHL weiterhin leisten kann. Dann gewann Meran die Qualification Round, eliminierte Bregenzerwald und Asiago, überstand gegen Sisak einen Siebenspiele-Krimi und stand plötzlich im Finale. Erst Gröden beendete das Märchen. Vizemeister. Wunderbar. Aber Erfolg hat für einen kleinen Klub einen unangenehmen Nebeneffekt: Die Spieler werden teurer. Reid Stefanson war ein Glücksgriff und anschließend nicht mehr zu bezahlen. Nick Rein? Geld. Philipp Beber hätte Meran gerne behalten, beendete aber seine Karriere. Daniel Gellon schaffte den Sprung zum HCB Südtirol. Das ist das Schicksal eines kleinen Klubs: Funktioniert ein Transfer nicht, hat man ein Problem. Funktioniert er hervorragend, hat man den Spieler vielleicht nur eine Saison. Also ist das Finalteam Geschichte. Nur sechs Spieler sind geblieben, 14 Neue sind gekommen. Der älteste Spieler im

ANGRIFF

Eine halbe Million Euro, ein Vizemeistertitel, ein halbes Dutzend Wundertüten und eine ziemlich verrückte Idee: Der HC Meran Pircher versucht mit wenig Geld, jungen Spielern und der Hilfe des HCB Südtirol noch einmal die Großen der AlpsHL zu ärgern. Das kann scheitern. Aber langweilig wird das Projekt HC Meran ganz bestimmt nicht.

Abgänge: Elia Carissimi (Aosta/IHL), Nick Rein (Cortina), Patrick Kuppelwieser (Eppan/IHL), Noah Frick, Daniel Gellon, Jakob Fuchs (alle HCB Südtirol/ICEHL), Reid Stefanson (IceFighters Leipzig/GER3), Rasmus Nousiainen (Dundee Stars/GBR), Filip Cruseman (Alleghe/IHL), Samuel Claesson (Tyresö Hanviken/SWE3), Giovanni Mandruzzato (HC Gherdëina), Lorenzo Pilan (Leifers/ IHL Div. I), Martin Marinovich (Ziel unbekannt), Andreas Bernard, Philipp Beber (beide Karriereende)


ALPSHL: HC MERAN

Sport B/2026 41

Massimo Tirone

Kader ist Brayden Sherbinin. Er ist 33. Andere Mannschaften nennen das bestes Eishockeyalter. In Meran ist er der alte Mann. Von 35 Torhütern blieb Thomas Couture übrig

Die vielleicht größte Wundertüte trägt die wichtigste Ausrüstung. Andreas Bernard zu ersetzen ist ungefähr so dankbar, wie nach einem erfolgreichen Sternekoch die Küche zu übernehmen. Bernard war ein entscheidender Faktor des Play-off-Laufes.

Federico Gisonna

Kobler suchte einen Monat und schaute sich rund 35 Torhüter an. Am Ende blieb Thomas Couture übrig. Jung. Kanadier. College-Eishockey. Europa-Neuling. Niemand kann seriös sagen, ob Couture ein Spitzentorhüter der AlpsHL wird. Kobler nennt ihn einen „Überraschungsmann“. Deshalb leistet sich Meran trotz des bescheidenen Budgets mit Frederic Cloutier einen Torhütertrainer. Das ist klug. Wenn man schon eine Wundertüte kauft, sollte wenigstens jemand da sein, der weiß, wie man sie öffnet. Noch schöner ist die Geschichte von Massimo Tirone. 19 Jahre alt. Italokanadier. 100 Juniorenspiele, 130 Skorerpunkte. Vergangene Saison allein 77. Das klingt großartig. Es bedeutet erst einmal wenig. Juniorenhockey in Nordamerika und AlpsHL sind zwei verschiedene Welten: andere Eisfläche, Gegner, taktische Anforderungen und körperliche Intensität. Tirone kann einschlagen. Oder eben nicht. Genau deshalb passt er so gut nach Meran. Auch Federico Gisonna passt ins Konzept. 21 Jahre jung, in der Thomas Couture

Organisation von Ambrì-Piotta ausgebildet und dort Nachwuchskapitän. K ­ obler schwärmt von seinen läuferischen Fähigkeiten. Lukas Plank wiederum kehrt nach fünf Jahren in Nordamerika nach Südtirol zurück. Er hat dort geliefert und will weiter nach oben. Sein eigentliches Ziel heißt nicht Meran. Es heißt Bozen. Und genau das ist gewollt. HC Meran ist der kleine Bruder des HC Bozen

Die spannendste Frage lautet: Ist der HC Meran noch ein eigenständiger ambitionierter AlpsHL-Klub? Oder wird er zum Ausbildungsbetrieb des HCB Südtirol? Die Antwort lautet: Beides. Meran ist Farmteam des HC Bozen. Kobler versucht gar nicht erst, diese Beziehung kleinzureden. Bozen entscheidet letztlich, welcher Kooperationsspieler wann wo spielt. Das

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Gianluca March

42

ALPSHL: HC MERAN Alexander Egger

kann unangenehm werden. Hat Meran einen wichtigen Spieltag und Bozen gleichzeitig Verletzte, steht die Hierarchie fest: ICEHL vor AlpsHL. Bozen vor Meran. Das ist der Preis. Christian Gamper und Lukas Plank durften bereits mit Bozen trainieren. Daniel Gellon hat den Sprung geschafft. Jakob Fuchs ebenfalls. Meran verkauft jungen Spielern keine Vergangenheit. Meran verkauft ihnen Zukunft. Dazu passen die Männer hinter der Bande. Christian Borgatello bleibt Cheftrainer, Alexander Egger kommt dazu. Zwei ehemalige Verteidiger. Zwei Südtiroler. Zwei Männer mit großer Bozner Vergangenheit, die wissen, was professionelles Eishockey bedeutet. Nicht jeder Neue wird allerdings als Experiment betrachtet. Bei Nathan Garau wird Kobler ungewöhnlich deutlich. Er wollte ihn bereits vor zwei Jahren. Damals entschied sich Garau aus finanziellen Gründen für Aosta. Jetzt ist er da. Kobler traut ihm zu, Gellon zu ersetzen. Das ist eine Ansage. Michael Levin ist eine weitere Personalie

Nathan Garau

Patrick Tomasini

Christian Borgatello

dieser Art. Meran wollte ihn schon im vergangenen Sommer. Damals zahlte Rumänien besser. Nun wohnt Levin in Dorf Tirol. Mit Blick auf Meran. Vielleicht ist das die schönste Metapher für diesen Klub: Andere bezahlen mehr, Meran muss andere Argumente finden und hat eines bereits begriffen. Mit 500.000 Euro kann man gegen die Reicheren keinen finanziellen Wettbewerb gewinnen.

HC Diavoli R-N HC Mailand HC Mailand Inter HC Mailand HC Mailand Inter HC Mailand SG Cortina HC Mailand ­ HC Mailand Inter HC Mailand SG Cortina SG Cortina Meistertitel seit 1925 HC Diavoli M HC Mailand SG Cortina HC Mailand HC Diavoli R-N SG Cortina HC Diavoli R-N HC Bozen ASS. Milanese SG Cortina ­ ASS. Milanese SG Cortina ASS. Milanese SG Cortina SG Cortina HC Mailand ­ SG Cortina ­ HC Mailand HC Gröden HC Diavoli SG Cortina HC Mailand HC Mailand Inter SG Cortina HC Mailand Inter SG Cortina

Devils Mailand HC Bozen Lion Mailand SG Cortina Milan Hockey SG Cortina HC Bozen HC Gröden HC Bozen HC Bozen HC Bozen ­ HC Bozen ­ HC Bozen HC Bozen HC Meran ­ HC Gröden HC Bozen ­ HC Gröden HC Asiago ­ HC Bozen HC Mailand ­ HC Bozen HC Mailand ­ HC Bozen HC Mailand ­ HC Bozen HC Mailand ­ HC Meran HC Mailand ­ AS Varese SG Cortina ­­ HC Bozen ­ HC Bozen ­ AS Varese HC Bozen HC Bozen Saima Mailand HC Asiago

In den Jahren 1928, 1929, 1939, 1940, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946 und 1956 wurde keine Meisterschaft ausgetragen. -Infografik: M. Lemanski

HC Asiago HC Bozen HC Asiago Ritten Sport HC Asiago Rittner Buam Rittner Buam ­ Rittner Buam Rittner Buam HC Asiago HC Asiago HC Asiago SG Cortina Rittner Buam SG Cortina


GESUNDHEIT

Sport B/2026 43

EISHOCKEY UND VERLETZUNGEN Eishockey ist schnell, körperbetont und fordert den Bewegungsapparat. Dr. med. Lukas Johannes Valtiner, Südtiroler Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie Sporttraumatologe, ist auf Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert und schwerpunktmäßig chi­ rurgisch tätig. Im Interview spricht er über typische Verletzungen und ihre Behandlung. Radius: Herr Dr. Valtiner, welche Verletzungen sind beim Eishockey besonders typisch? Dr. Lukas Valtiner: Besonders häufig betroffen ist die Schulter. Typisch sind Verletzungen der Rotatorenmanschette sowie Prellungen und Verletzungen des Schultereckgelenks. Daneben sehen wir Bandverletzungen, Meniskusschäden sowie Verletzungen an Knie, Sprunggelenk und Hand. Radius: Warum ist gerade die Schulter so anfällig – und wann wird eine Operation notwendig? Dr. Valtiner: Bei Checks, Zusammenstößen oder Stürzen auf die Schulter wirken große Kräfte auf das Gelenk. Dabei können die Rotatorenmanschette, das Schultereckgelenk oder andere stabilisierende Strukturen verletzt werden. Viele Verletzungen lassen sich konservativ behandeln. Bei umfassenderen strukturellen Schäden,

anhaltender Instabilität oder Funk­ tionsverlust kann jedoch eine Operation sinnvoll sein.

stimmten Trainingsmethoden heilen, erfordern schwere Fälle manchmal minimalinvasive Therapie. So vermeiden wir Folgeschäden. Radius: Auch die Hüfte kann bei Eishockeyspielern Beschwerden verursachen. Welche Rolle spielt das femoroacetabuläre Impingement?

Dr. Lukas Johannes Valtiner

Radius: Welche Verletzungen an Knie, Leiste und Sprunggelenk erfordern besondere Aufmerk­samkeit? Dr. Valtiner: Schnelle Richtungswechsel, abrupte Stopps und Kontakte belasten diese Gelenke stark. Die explosive, seitliche Abstoßbewegung beim Schlittschuhlaufen führt zu enormen Scherkräften, besonders in der Leistengegend. Häufig sind deshalb Bandverletzungen, Meniskusschäden und Verstauchungen. Die Adduktorenzerrung – im Eishockey auch „Hockey Groin“ genannt – ist eine typische Überlastungsverletzung dieser Bewegungsmuster. Entscheidend ist eine genaue Diagnostik, um Stabilität wiederherzustellen. Während viele Hockey-Groin-Fälle mit gezielter Physiotherapie und abge-

Dr. Valtiner: Dabei kommt es zu einem mechanischen Konflikt im Hüftgelenk. Typisch sind Schmerzen in der Leiste oder im vorderen Hüftbereich, besonders bei tiefer Beugung und Drehbewegungen. Auch Bewegungseinschränkungen, ein Stechen oder Blockiergefühl können auftreten. Die beim Skaten typische gebeugte Haltung kann diese Beschwerden verstärken. Reichen konservative Maßnahmen nicht aus, kann je nach Befund eine operative Behandlung infrage kommen. Radius: Was ist für eine ­erfolgreiche Rückkehr aufs Eis entscheidend? Dr. Valtiner: Eine frühe, präzise Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung. Ziel ist es, Beweglichkeit, Stabilität und Belastbarkeit möglichst vollständig wiederherzustellen. Erst wenn das Gelenk den sportlichen Anforderungen wieder sicher standhält, sollte die Rückkehr aufs Eis erfolgen.

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44 Sport B/2026

FRAUEN: EWHL & IHL WOMEN

NACH 15. TITEL IST VIELES NEU

ANGRIFF

Geboren cm kg 25.09.08 163 28.09.99 166 22.10.05 163 26.05.95 165 17.10.07 167 23.01.12 167 02.04.05 165 11.06.90 165 22.06.11 164 11.02.02 155 15.07.12 159 01.03.11 170 19.08.02 171 06.02.13 172 26.01.10 161 21.09.06 155 07.12.07 168 29.06.07 163 27.11.01 163 16.11.02 167 01.03.03 171 01.07.02 160 28.06.98 168 17.02.95 175 28.07.13 155 20.08.13 150 11.08.13 154 12.03.13 170

61 65 54 60 56 66 58 61 63 60 46 65 71 50 49 52 80 50 65 70 56 58 60 56 46 40 61 54

Die Eurospar Lakers setzen auf Kontinuität. Das beginnt bereits auf der Trainerbank. Der 42-jährige Pontus Moren geht im Überetsch in seine vierte Saison. Den Großteil der Spielerinnen kennt der Italo-Schwede aus den vergangenen Jah-

HC 3 ZINNEN DOLOMITES Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

30 Katia Polloni 12.04.09 164 99 Anna Corte Sualon 02.03.07 165 20 Alessia Glira 26.11.04 160 22 Katrin Stauder 17.11.02 175 23 Xenia Watschinger 07.01.10 183 42 Giorgia Sottsass 10.05.12 155 68 Nicole Bujari 30.03.01 174 77 Eva Mutschlechner 20.06.11 170 91 Tahnee Wild 14.11.96 184 9 Anna Franci 10.04.11 166 10 Carolin Prugger 06.11.12 163 11 Selina Glira 11.08.07 160 13 Melanie Mohr 14.02.07 162 14 Waltraud Kaser 03.07.80 168 18 Sofia Falkensteiner 04.02.12 178 19 Gabriela Serrittú 25.05.91 160 29 Nicole Polloni 12.04.09 161 66 Eva Maria Grunser 08.09.02 160 Spielertrainerin: Bryant Perrier (neu)

53 55 72 68 64 50 68 63 90 53 56 65 55 61 62 53 54 53

EUROSPAR LAKERS Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

1 Lena Unterholzer 24.11.12 165 29 Caterina Bolech 09.06.08 165 5 Lisa Gallmetzer 07.01.94 163 7 Sina Miribung 31.03.06 165 11 Saskia Rohregger 10.08.05 175 19 Jana Morittu 17.02.08 164 88 Anna Passarella 03.08.06 162 89 Anna Florian 23.05.89 168 8 Elena Perathoner 16.11.02 167 12 Sarah Engele 14.03.04 160 14 Emma Grezzani 20.07.09 165 18 Cristel Dalle Mulle 06.08.10 160 20 Elisabeth Gruber 22.02.06 160 27 Angelica Springhetti 28.04.10 170 33 Laura Desiree Faustini 02.08.11 160 51 Marika Piccolruaz 23.10.08 160 54 Nora Schwarz 22.06.11 165 Trainer: Pontus Moren (bestätigt)

TOR

ABWEHR

TOR

31 Lucrezia La Sala 51 Martina Marangoni 56 Ilaria Girardi 58 Daniela Klotz Emma Fortarel 5 Erin Bianco 7 Emma Cereghini 11 Jacquie Pierri (ITA/USA) 18 Nora Schwarz 19 Isis Ronin 21 Jasmin Mangger 25 Karin Vecchiarelli 27 Devyn Millwater (CAN) 39 Elsa Innerhofer 48 Eliana Nobile 88 Emma Rindone 94 Emilija Jakovleva (LAT) 9 Annalisa Giuliani 10 Jessica Martens (CAN) 16 Elena Perathoner 23 Anna Callovini 40 Ania Kristo 44 Thalia Zolis (GRE) 45 Eleonora Bonafini 60 Nadine Panato 66 Margherita Lucchiari 77 Alena Reinalter 80 Romy Falser Trainer: noch offen

Eurospar Lakers: Zwei Abgänge und zwei Zugänge

ABWEHR

Pos. Nr. Name

erneut Kapitänin Jacquie Pierri, die mittlerweile im Besitz des italienischen Passes ist. Auch Eleonora Bonafini, Emma Cereghini, Anna Callovini, Emma Rindone, Annalisa Giuliani und Eliana Nobile gehören weiterhin dem Team an. Die mittlerweile zum Inventar gehörende Elena Perathoner, Isis Ronin, Ania Kristo, Nora Schwarz und die beiden Kanadierinnen Devyn Millwater und Jessica Martens von den Farmteams verstärken die Mannschaft in der EWHL. Im Tor können die Italienmeisterinnen nach einem Jahr Pause wieder auf Ilaria Girardi zählen, als Backup stehen Lucrezia La Sala und Martina Marangoni bereit. Ansonsten ist alles neu. Mit Erin Bianco, Jasmin Mangger, Karin Vecchiarelli, Elsa Innerhofer, Nadine Panato, Alena Reinalter, Romy Falser und Margherita Lucchiari sind acht Nachwuchsspielerinnen der Jahrgänge 2011 bis 2013 bei den Eagles gelandet.

ANGRIFF

EVB EAGLES SÜDTIROL

TOR

Emma Rindone (EVB Eagles Südtirol)

ABWEHR

D

as Olympiajahr hat dem EVB Eagles Südtirol zwar den 15. Italienmeistertitel in den letzten 16 Saisonen gebracht, aber auch einige

Probleme. Schließlich haben die kostenintensiven zwei Vorbereitungsjahre Spuren hinterlassen. Deshalb ist in der kommenden Saison vieles neu bei den „Adlern“, die erneut sowohl die European Women’s Hockey League (EWHL) als auch die IHL Women bestreiten werden. Mit Andrea Valcanover hätte ein neuer Trainer anstelle von Stefano Daprá, der sich nach sechs Jahren aus Bozen verabschiedet hat, an der Bande stehen sollen. Der 62-Jährige hat aus gesundheitlichen Gründen aber kurzfristig abgesagt. Von der letztjährigen Mannschaft nicht mehr dabei sind Sara Kaneppele und Laura Lobis, die ihre Karriere beendet haben, sowie Giorgia Todesco und Olivia Cambruzzi, die in die zweite schwedische Liga gewechselt sind. Alice Philbert wird in der Profiliga PWHL bei Detroit spielen, ihre Schwester Leonie in Frankreich und Kylie Aquaro in Deutschland. Definitiv ihre Zelte in Bozen aufgeschlagen hat die 19-jährige lettische Nationalspielerin Emilija Jakovleva, die im Vorjahr nur die EWHL mit den Eagles bestritten hatte. Erneut dabei ist Thalia Zolis. Die Kanadierin mit griechischen Wurzeln ist die Verlobte von HCB-Stürmer Daniel Mantenuto. Mit an Bord ist

ANGRIFF

Nach den Olympischen Winterspielen in Mailand kommt es beim EVB Eagles Südtirol zu einem Umbruch. Bei der erfolgreichsten Frauen-Mannschaft Italiens blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Nahezu unverändert blieben dagegen die Kader der beiden anderen Südtiroler Teams, Eurospar Lakers und HC 3 Zinnen Dolomites.

50 55 60 63 80 60 60 75 75 55 55 50 70 60 50 55 55


FRAUEN: EWHL & IHL WOMEN

ren. Zwei von ihnen haben sich aus Kaltern verabschiedet: Während Doris Prossliner aus beruflichen Gründen eine Auszeit nimmt, wird Isis Ronin in diesem Winter für Liga-Konkurrent Trentino Women verteidigen. Die entstandenen Lücken wurden mit zwei jungen Spielerinnen aufgefüllt. Die Grödnerin Marika Trainer Pontus Moren (Eurospar Lakers) Piccolruaz ist in Vergangenheit für Toblach auf Torjagd gegangen und hat die letzte Saison in Finnland verbracht. Angelica Springhetti stammt dagegen aus Fondo und hat 2025/26 bei den Lakers, die erneut auf ausländische Hilfe verzichten, bereits mittrainiert. Das Ziel der Moren-Truppe ist der Play-off-Einzug. HC 3 Zinnen Dolomites: Ein neuer Trainer und eine Rückkehrerin

Das Play-off ist in diesem Winter auch das Ziel des HC 3 Zinnen Dolomites, der ebenfalls ohne Legionärin auskommt. In Toblach hat sich im Sommer wenig getan, weshalb der Kader im Vergleich zur vergangenen Saison großteils gleichgeblieben ist. Neben erfahrenen Spielerinnen wie Tahnee Wild und Gabriela Serrittú und der unverwüstlichen Waltraud „Wally“ Kaser stehen weiterhin mehrere Talente im Team. Kapitänin Eva Maria Grunser und Co. bekamen mit Bryant Perrier einen neuen Trainer, nachdem in den vergangenen zwei Jahren Tahnee Wild als Spielertrainerin einer Doppelbelastung ausgesetzt war. Der 61-jährige Kanadier Eva Maria arbeitet bereits seit 30 Jahren als Grunser Trainer. Mit Katrin Stauder kehrt (HC 3 Zinnen zudem eine wichtige Stütze zu ihDolomites) rem Heimatverein zurück. Die gelernte Stürmerin, die in der Abwehr aushelfen wird, hat zuletzt nach einer einjährigen Pause bei Zoldo gespielt.

EWHL 2026/27: Die Teams

IHL Women 2026/27: Die Teams

EVB Eagles Südtirol

EVB Eagles Südtirol

Graz99ers Huskies Sabres St. Pölten KSV Neuberg Highlanders Lakers Kärnten VSV Lady Hawks MAC Budapest Budapest Jegkorong Akademia

Eurospar Lakers HC 3 Zinnen Dolomites Trentino Women Zoldo Real Turin Piemont Rebels HC Mailand

Los geht’s!


46 Sport B/2026

ALPS ICE ACADEMY

ALPS ICE ACADEMY WAGT DEN Die Alps Ice Academy (AIA) wurde vor drei Jahren gegründet und ist in Bruneck beheimatet. Die erste Eissport-Akademie im italienischen Alpenraum ist seither stetig gewachsen und ist vor kurzem in die vierte Saison gestartet. Die AIA wird neben der U18 International und der U19-Italienmeisterschaft erstmals auch an der U20 International teilnehmen.

D

er 10. Juli 2023 war der Startschuss für die Alps Ice Academy. „Mit dem

Ziel, Südtiroler Nachwuchshoffnungen eine bestmögliche Ausbildung zu bieten, damit diese in Zukunft nicht mehr die Landesgrenzen verlassen müssen, um in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt auf internationalem Niveau machen zu können“, sagte damals Leo Brugger, der der Amateursport-GmbH Alps Ice Academy als Direktor vorsteht. Die drei bisherigen Jahre der AIA hören sich wie ein Erfolgs-Märchen an. In der Saison 2023/24 nahmen zwei Mannschaften aus dem Umfeld Sterzing, Brixen, Bruneck und Toblach an der na-

tionalen U16-Meisterschaft teil. Zudem bestritt die AIA einige internationale Turniere. Im darauffolgenden Winter mischte die blutjunge Mannschaft von Trainer Ryan Hunter in der nationalen U19-Meisterschaft mit und sicherte sich den Italienpokal. Zudem gewann sie den internationalen Elite Cup U16. Im vergangenen Sommer machte die Akademie den nächsten Schritt und nahm als erste Jugendmannschaft aus Italien an der U18 International teil. Sie beendete die grenzüberschreitende Meisterschaft auf dem sensationellen dritten Platz. „Damit

U20 INTERNATIONAL: DIE SPIELE DER ALPS ICE ACADEMY Samstag, 19.09.2026 Alps Ice Academy – EC Salzburg

Samstag, 24.10.2026 Alps Ice Academy – Hiti Academy Bled

Samstag, 05.12.2026 Alps Ice Academy – Budapest Jegkorong

Samstag, 26.09.2026 Alps Ice Academy – Vasas SC

Freitag, 30.10.2026 Alps Ice Academy – HKMK Bled

Sonntag, 06.12.2026 Alps Ice Academy – Fehervar

Sonntag, 27.09.2026 Alps Ice Academy – Vienna Capitals

Samstag, 31.10.2026 Alps Ice Academy – Nordic Hockey Academy

Samstag, 19.12.2026 Fehervar – Alps Ice Academy

Freitag, 02.10.2026 Hiti Academy Bled – Alps Ice Academy

Samstag, 14.11.2026 Jegesmedvek Jegkorong – Alps Ice Academy

Sonntag, 20.12.2026 Icehawks Hockey Club – Alps Ice Academy

Samstag, 03.10.2026 Villacher SV – Alps Ice Academy

Sonntag, 15.11.2026 Vasas SC – Alps Ice Academy

Samstag, 09.01.2027 Alps Ice Academy – Villacher SV

Samstag, 10.10.2026 Alps Ice Academy – Jegesmedvek Jegkorong

Samstag, 21.11.2026 Akademie Steiermark – Alps Ice Academy

Samstag, 16.01.2027 Okanagan Hockey Academy – Alps Ice Academy

Sonntag, 11.10.2026 Alps Ice Academy – Icehawks Hockey Club

Sonntag, 22.11.2026 Nordic Hockey Academy – Alps Ice Academy

Sonntag, 17.01.2027 Vienna Capitals – Alps Ice Academy

Samstag, 17.10.2026 Alps Ice Academy – Black Wings Linz

Freitag, 27.11.2026 Alps Ice Academy – HC Innsbruck

Freitag, 29.01.2027 HC Innsbruck – Alps Ice Academy

Sonntag, 18.10.2026 Alps Ice Academy – Akademie Steiermark

Samstag, 28.11.2026 Black Wings Linz – Alps Ice Academy

Samstag, 06.02.2027 Alps Ice Academy – Ujpesti Jegkorong

Freitag, 23.10.2026 Jesenice – Alps Ice Academy

Sonntag, 29.11.2026 EC Salzburg – Alps Ice Academy

Sonntag, 07.02.2027 Alps Ice Academy – Okanagan Hockey Academy


ALPS ICE ACADEMY

Sport B/2026 47

ALPS ICE ACADEMY U20 Pos. Nr. Name

Geboren cm kg

ANGRIFF

ABWEHR

TOR

1 Lorenzo Crepaz 09.07.08 178 30 Maximilian Häusler 15.05.09 187 4 Tom Radmüller 08.11.09 181 5 Andrè Frenademetz 18.06.09 185 7 Ben Zublasing 15.10.09 176 8 Michael Achmüller 08.04.09 182 9 Moritz Stampfer 01.10.09 181 22 Samuele Esposito 29.12.09 176 23 Luca Pomella 31.07.09 178 6 Sante Barbierato 16.02.09 181 10 Simone Costa 11.02.09 173 11 Riccardo Curró Dossi 03.04.09 178 13 Samuele Trenti 05.09.08 183 14 William Tauferer 05.11.09 183 16 Florian Hell 16.01.09 164 17 Omar Lanzillotti 17.02.09 183 20 Maximilian Baumgartner 11.10.09 163 21 Emiliano Sighel 11.11.09 180 29 Lucas Marcati 30.05.08 185 Trainer: Ryan Hunter (bestätigt)

NÄCHSTEN SCHRITT hat niemand von uns gerechnet. Es war nicht nur ein großer Erfolg von der Platzierung her. Erfreulich war, dass sich die Spieler von Monat zu Monat gesteigert haben“, blickt Sportdirektor Oly Hicks zufrieden auf die Premierensaison zurück. 18 Mannschaften in der U20 und 15 Teams in der U18

In der Saison 2026/27 wird die AIA gleich drei Meisterschaften bestreiten: Neben der U19-Italienmeisterschaft und der U18 International wird sie erstmals auch in der U20 International

mitmischen. Diese Liga setzt sich aus 18 Mannschaften zusammen, von denen die meisten auch in der ICE Hockey League oder Alps Hockey League vertreten sind. Es ist die Nachfolgeliga der ICE Young Stars League, die bis 2020 Erste Bank Young Stars League (EBYSL) geheißen hat. Neun der 18 Klubs kommen aus Österreich, fünf aus Ungarn, drei aus Slowenien und eben eine aus Italien. Neben der AIA ist auch der HKMK Bled neu dabei, während der Klagenfurter AC weggefallen ist und in diesem Winter die AlpsHL bestreiten wird.

Im U20-Kader der AIA stehen 19 Spieler, die zuletzt wertvolle Erfahrung in der U18 International gesammelt haben. Auf der Trainerbank hat der Kanadier Ryan Hunter, der gleichzeitig Cheftrainer der gesamten Alps Ice Academy ist, das Sagen. „In der U20 International dürfen Spieler der Jahrgänge 2007 und 2008 mitwirken. Bei uns sind nur drei Spieler im Jahr 2008 geboren. Der Rest kam 2009 zur Welt. Ich erwarte mir ein hohes Niveau in einer körperlich noch anspruchsvolleren Liga. Trotz allem peilen wir einen Top10-Platz an, um im Pre-Play-off um ein

U20 International: Teilnehmende Mannschaften Black Wings Linz Linz

Okanagan Hockey Academy St. Pölten

Red Bull Salzburg Salzburg

HC Innsbruck Innsbruck

Bruneck

Alps Ice Academy

SÜDTIROL

Villach

Nordic Hockey Academy

Wien

Miskolc

Eishockey Akademie Steiermark Graz

Ujpesti Jegkorong Vasas SC Akademia

Budapest Szekesfehervar

Fehervar Hockey Academy

Budapest Budapest

Budapest Jegkorong Akademia

Ferlach

Jesenice

HKMK Bled

Jesenice

Bled

Bled

Hiti Academy Bled Hawks -Infografik: M. Lemanski

Jegesmedvek Jegkorong

Bruck an der Leitha

ÖSTERREICH Villacher SV

Vienna Capitals

Icehawks Hockey Club

67 71 73 72 63 69 75 67 75 70 70 83 75 85 58 84 55 74 75

UNGARN


der SportOrganigramm B/2026

ALPS ICE ACADEMY

Alps Ice Academy

Präsidentin: Dorotea Mader

Martina Maria Amrain (Wipptal Broncos) Thomas Baumgartner (HC Pustertal Junior) Oskar Berger (HC Falcons Brixen) Alexander Eisath (Rittner Buam) Waltraud Kaser (HC 3 Zinnen Dolomites) Hugo Perathoner (HC Gherdëina) Walter Seebacher (HCB Südtirol) Alexander Bauer (HC Meran Junior) Paul Schöpfer (HC Unterland Cavaliers) Thomas Pichler (SV Kaltern) Direktor: Leo Brugger Sportdirektor: Oly Hicks

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Mitglieder des Verwaltungsrates:

Viertelfinalticket spielen zu können“, gibt Hicks die Marschroute vor. Das Team der U18 International, das vom Slowaken Lukas Bacik gecoacht wird, setzt sich dagegen aus 18 Spielern zusammen. Das Teilnehmerfeld der U18 International ist in den Sommermonaten von elf auf 15 angestiegen. Die vier Mannschaften HC Innsbruck, Black Wings Linz, Eishockey Akademie Steiermark und ELZ Vorarlberg nahmen zuletzt an der österreichischen U17Meisterschaft teil und „steigen“ jetzt in die multinationale U18-Liga (neun Teams aus Österreich, fünf aus Ungarn und eines aus Italien) auf. „Auch in der U18 International haben wir eines der jüngsten Teams. Der Großteil unserer Spieler ist Jahrgang 2011 geboren. Erlaubt sind Spieler aus dem Jahrgang 2009. Trotzdem wollen wir das Viertelfinale erreichen“, versichert Hicks, der in der U19-Italienmeisterschaft die Halbfinal-Teilnahme als Ziel ausgibt. Dem Italokanadier ist bewusst, dass 37 Spieler für drei Meisterschaften nicht allzu viele sind und verweist darauf, dass

xP

Vizepräsident: Günther Hell (HC Eppan)

„WIR HABEN IN BEIDEN LIGEN EINES DER JÜNGSTEN TEAMS.“ S P O RT D I R E KTO R O LY HI C KS

„von jedem Südtiroler Verein ein oder zwei Gastspieler auf einer Liste stehen, die jederzeit bei uns aushelfen können.“ Der Sportdirektor ist zuversichtlich, dass im Winter 2027/28 die ersten Spieler der AIA den Sprung in den Seniorbereich schaffen werden: „Wir haben bereits einige 17-jährige Spieler in der

Pädagogische Leiter: Tobias Kuen und Sabine Beutel

U18 INTERNATIONAL: DIE SPIELE DER ALPS ICE ACADEMY

Marketing & Kommunikation: Mimi Ayed

Samstag, 19.09.2026 ELZ Vorarlberg – Alps Ice Academy

Sonntag, 15.11.2026 Vienna Capitals – Alps Ice Academy

Sonntag, 20.09.2026 Alps Ice Academy – HC Innsbruck

Samstag, 21.11.2026 Alps Ice Academy – Klagenfurter AC

Samstag, 26.09.2026 Jegesmedvek Jegkorong – Alps Ice Academy

Sonntag, 22.11.2026 Alps Ice Academy – Villacher SV

Sonntag, 27.09.2026 Budapest Jegkorong – Alps Ice Academy

Samstag, 28.11.2026 Villacher SV – Alps Ice Academy

Samstag, 03.10.2026 Alps Ice Academy – Black Wings Linz

Sonntag, 29.11.2026 Klagenfurter AC – Alps Ice Academy

Sonntag, 04.10.2026 Alps Ice Academy – ELZ Vorarlberg

Samstag, 19.12.2026 Alps Ice Academy – EC Salzburg

Samstag, 10.10.2026 Vasas SC – Alps Ice Academy

Samstag, 09.01.2027 Akademie Steiermark – Alps Ice Academy

Sonntag, 11.10.2026 Fehervar – Alps Ice Academy

Sonntag, 10.01.2027 Nordic Hockey Academy – Alps Ice Academy

Samstag, 17.10.2026 Alps Ice Academy – Fehervar

Samstag, 16.01.2027 Black Wings Linz – Alps Ice Academy

Sonntag, 18.10.2026 Alps Ice Academy – Vasas SC

Sonntag, 17.01.2027 EC Salzburg – Alps Ice Academy

Samstag, 31.10.2026 Alps Ice Academy – Ujpesti Jegkorong

Samstag, 30.01.2027 Alps Ice Academy – Akademie Steiermark

Sonntag, 01.11.2026 Alps Ice Academy – Vienna Capitals

Sonntag, 31.01.2027 Alps Ice Academy – Nordic Hockey Academy

Samstag, 14.11.2026 Ujpesti Jegkorong – Alps Ice Academy

Samstag, 06.02.2027 HC Innsbruck – Alps Ice Academy

Headcoach U20: Ryan Hunter Coach U18: Lukas Bacik Assistant Coach: Max Oberrauch Goalie Coach: Thomas Tragust Athletic Coach: René Baur Reha Coach: Gregor Großgasteiger Mental Coach: Valentin Piffrader Equipment-Manager: Joachim Treyer Betreuer: Lara Tondin Paul Oberlechner Horst Radmüller Paul Oberhuber Osvaldo Kathrein


Luca Pomella

ALPS ICE ACADEMY

Zuerst „Round Robin“, dann Pre-Play-off und schließlich Play-off

Der Modus ist in beiden Ligen derselbe. Gab es in der vergangenen Saison jeweils zwei Divisionen, so wird in diesem Winter im „Round Robin“ gespielt.

Cheftrainer Ryan Hunter

ALPS ICE ACADEMY U18 Pos. Nr. Name

31 Christian Bedin 35 Francesco De Cristofaro 3 Lutz Prast 25 Matthias Stampfer 28 Maximilian Prast 32 Luca Alfreider 40 Zeno Innerhofer 12 Nicoló Weber 15 Pietro Trenti 19 Filippo Ciresa 24 Max Hofer 26 Ilias Ladurner 27 Luca Kob 33 Jacopo De Sciscio 34 Maximilian Steiner 36 Mattia Veggiato 37 Diego Pezzei 43 Leander Pechlaner Trainer: Lukas Bacik (bestätigt)

Geboren cm kg

TOR

Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer im Grunddurchgang gegen jeden anderen Gegner einmal zu Hause und einmal auswärts spielt. Die „regular season“ hat sowohl in der U20 International (34 Spiele je Mannschaft) als auch in der U18 International (28 Partien je Team) bereits begonnen und endet am 7. Februar 2027. Die jeweils sechs besten Mannschaften stehen vorzeitig im Play-off, während die Teams auf den Rängen sieben bis zehn im CHL-Modus am 20. und 21. Februar 2027 zweimal beim besser platzierten Klub um die letzten zwei Viertelfinaltickets kämpfen. Die jeweils besten drei Teams nach dem Grunddurchgang können beim Play-off-Pick den Viertelfinal-Gegner auswählen. Der Viertplatzierte trifft auf die Mannschaft, die übrigbleibt. Das Viertelfinale beginnt am 27. Februar 2027 und wird im „Best-of-3“Modus ausgetragen, wobei die besser platzierte Mannschaft zunächst zweimal Heimvorteil hat, ehe das eventuell entscheidende Spiel am 2. März 2027 beim schlechter klassierten Team ausgetragen wird. Das Halbfinale (6. bis 13. März 2027) und das Finale (16. bis 24. März 2027) werden dagegen im „Best-of-5“Modus ausgespielt.

ABWEHR

U20-Nationalmannschaft. Es ist durchaus realistisch, dass der eine oder andere von uns in der kommenden Saison in der AlpsHL spielen wird. Die ICEHL dürfte wohl noch zu früh kommen. Einige unserer Cracks werden aber bereits in diesem Winter am einen oder anderen Training des HCB Südtirol oder HC Pustertal teilnehmen.“

Sport B/2026 49

ANGRIFF

Lorenzo Crepaz

14.01.10 05.05.10 26.03.10 25.07.11 12.04.10 23.01.11 06.02.11 01.02.10 01.08.11 16.04.10 10.02.12 20.02.10 27.09.11 05.06.10 31.10.11 31.08.12 16.11.11 06.02.10

U18 International: Teilnehmende Mannschaften Jegesmedvek Jegkorong

Black Wings Linz Linz

Red Bull Salzburg

Wien

Salzburg

HC Innsbruck Feldkirch

Innsbruck

ÖSTERREICH

ELZ Vorarlberg Bruneck

Alps Ice Academy

SÜDTIROL

-Infografik: M. Lemanski

Villacher SV Villach

Eishockey Akademie Steiermark

Klagenfurt

Graz

Klagenfurter AC Ferlach

Miskolc

Vienna Capitals

Nordic Hockey Academy

Ujpesti Jegkorong Vasas SC Akademia

Budapest Szekesfehervar

Fehervar Hockey Academy

Budapest Budapest

Budapest Jegkorong Akademia

UNGARN

169 182 185 158 192 181 187 173 171 184 170 185 191 172 180 172 173 185

75 68 73 60 87 74 80 76 64 78 60 70 75 65 70 60 62 95


50 Sport B/2026

NATIONALMANNSCHAFTEN

EIN RADIKALER UMBRUCH STEHT BEVOR Damian Clara

Nach den Olympischen Spielen im eigenen Land muss Italiens Eissportverband FISG wieder kürzer treten und leitet einen radikalen Umbruch ein. So gibt es unter anderem bei Italiens Nationalmannschaften der Männer und Frauen jeweils neue Trainer.

D

ie Ära von Starcoach Jukka Jalonen ist mit dem Abstieg bei der

WM der Top Division in der Schweiz zu Ende gegangen. Wer das Erbe des Finnen antreten wird, steht noch in den Sternen. Die „Azzurri“ peilen im Mai 2027 bei der WM der I. Division Gruppe A in Tallinn die sofortige Rückkehr in die Top-Gruppe an. Bei Italiens Frauen hat dagegen die Kanadierin Stacey Colarossi auf der Bank das Sagen. Die 50-Jährige wird die „Azzurre“ zu mehreren Turnieren und auch zur Heim-WM der I. Division Gruppe A im November 2027 in Mailand führen. Die Titelkämpfe wurden aufgrund eines Abkommens mit der kanadischen Profiliga von Frühjahr auf Herbst verschoben.

Bei allen unterklassigen WM-Turnieren wurde auch der Modus geändert. Die jeweils sechs Mannschaften werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Mannschaft der Gruppe A trifft zunächst auf die drei Teams der Gruppe B. Danach gibt es das Play-off. In der entscheidenden Phase treffen die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe in einem einzigen Spiel, das als Halbfinale gilt, aufeinander (A1 gegen B2 und B1 gegen A2). Die beiden Sieger ziehen ins Finale ein, die beiden Verlierer spielen dagegen in einem einzigen Spiel um den dritten Platz. Was den Abstieg betrifft, stehen sich die jeweils Drittplatzierten nach der Gruppenphase in einer „Mini-Serie“ zweimal gegenüber. Am Ende schafft die Mannschaft mit der höheren Punktzahl den Klassenerhalt, während die andere absteigt.

NATIONALMANNSCHAFTEN: TERMINE MÄNNER 2. bis 8. November 2026: European Cup of Nations in Polen Italien trifft auf Gastgeber Polen, Großbritannien und die Ukraine. 8. bis 14. Februar 2027: European Cup of Nations in Slowenien Italien trifft auf Gastgeber Slowenien, Frankreich und die Ukraine.

1. bis 7. Mai 2027: Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe A in Tallinn Italien (Weltranglistenplatz: 16) wurde der Gruppe A mit Polen (20) und Litauen (23) zugeteilt. In der Gruppe B stehen Frankreich (15), Großbritannien (18) und Gastgeber Estland (25). Im Hinblick auf die WM sind drei Länderspiele geplant. Zwischen dem 20. und 25. April 2027 hat Italien gegen Frankreich und Slowenien Heimvorteil. Am 27. April 2027 findet in Tallinn die WM-Generalprobe gegen Gastgeber Estland statt. FRAUEN

Februar 2027: Turnier an einem noch zu bestimmenden Ort in Frankreich Italien trifft auf Gastgeber Frankreich, Norwegen und Polen.

MÄNNER: UNTER 20 10. bis 16. Jänner 2027: Weltmeisterschaft der II. Division Gruppe A in Sisak Italien wurde der Gruppe A mit Rumänien und China zugeteilt. In der Gruppe B stehen Großbritannien, Gastgeber Kroatien und die Niederlande.

April 2027: Sechs-Nationen-Turnier an einem noch zu bestimmenden Ort Neben Italien nehmen Frankreich und Ungarn sowie die drei besten europäischen Mannschaften bei der WM der Top Division 2026 in Dänemark teil.

8. bis 14. November 2027: Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe A in Mailand Italien wurde der Gruppe B mit Ungarn und den Niederlanden zugeteilt. In der Gruppe A stehen ein Absteiger aus der Top Division, die Slowakei und Norwegen.

MÄNNER: UNTER 18

FRAUEN: UNTER 18

24. bis 30. April 2027: Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe B in Kaunas Italien wurde der Gruppe B mit Polen und Gastgeber Litauen zugeteilt. In der Gruppe A stehen Österreich, Frankreich und Estland.

9. bis 15. Jänner 2027: Weltmeisterschaft der I. Division Gruppe B in Villach Italien wurde der Gruppe A mit Großbritannien und Spanien zugeteilt. In der Gruppe B stehen Polen, Gastgeber Österreich und Südkorea.


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