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Radius die Welt Sommer 2014

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südtirol

Gipfelstürmer und Weltmeister

Mediterrane und alpine Kultur

Ein Land setzt auf Wasserstoff

Tradition und Moderne

Eine Radius-Publikation als Beilage für

Unser Ruheraum

LEADING WELLNESSHOTELS

In unseren erstklassigen Häusern wird Wellfeeling großgeschrieben. Von den Dolomiten über den Kalterer See bis nach Meran und Sulden – die 30 Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol bieten ein abwechslungsreiches Angebot an Freizeit- und Sportaktivitäten sowie Entspannungs- und Schönheitsbehandlungen. Lassen Sie sich verwöhnen!

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inhaltsverzeichnis

AKTUELL

04 Rückzugsort für Gipfelstürmer

06 „Wir fühlen uns hier einfach sauwohl“

07 „Mandr s’isch Zeit“: Hofer & Löw

10 Ein Land, das eine Brücke sein möchte

40 Kalipé – die Similauner unterwegs

42 Land der Berge und des guten Geschmacks

50 Radius-Titelseite: Bodypainting, Kunst am Körper in Perfektion

WIRTSCHAFT

12 Flugplatz wichtig für Südtirol

13 Kanzlei Hager & Partners

14 Freie Universität Bozen

34 Bergbauwelt Schneeberg

44 Lagrein – der echte Südtiroler

46 Finstral AG, Ritten

47 Leitner AG, Sterzing

48 Bozen setzt auf Wasserstoff

TOURISMUS

08 Passeiertal: Resort Quellenhof

16 Meran und Umgebung

20 Ultental und Schnalstal

22 Bozen & Umgebung, Ritten, Eggental

30 Seiseralm, Schlern Music Festival

34 Ridnaun: Bergbauwelt Schneeberg

36 Sexten, Kronplatz, Belvita Hotels

45 Kalterersee und Umgebung

49 Autotest: Audi, McLaren, Porsche ... impressum

Gletscherbahn

Will man Südtirol präsentieren, kommt man an den Dolomiten, am Kalterer See und am alpin-mediterranen Mix kaum vorbei. Aber es gibt doch mehr, z.B. das dritte DFB-Trainingslager, den neuen Landeshauptmann Arno Kompatscher, mit guten Kontakten zu Angela Merkel und Matteo Renzi, die dreisprachige, freie Universität in Bozen, den Frank Walter Steinmeier am Ritten, den Reinhold Messner und seine Similauner ... usw. Auch wirtschaftlich gesehen, steht Südtirol auf festem Boden. Zahlreiche Unternehmen nutzen Südtirol als Sprungbrett für den jeweils anderen Sprach- und Kulturraum. Wir haben Weltmarktführer in alpinen Technologien, aus Südtirol kommen hochspezialisierte Autozulieferer, und das innovative Projekt der WasserstoffTeststrecke München – Bozen –Verona trägt ebenfalls Südtiroler Handschrift. Wir bedanken uns bei unseren Freunden vom Axel Springer Verlag in Berlin für die Möglichkeit, Südtirol den WELTLesern in dieser Form zu präsentieren. Südtirol steht neben Tradition auch für Innovation, neben Lebensqualität auch für Urlaub ... überzeugen Sie sich davon!

Franz Wimmer

Herausgeber, Verlag und Druck: Athesia Druck GmbH, Bozen LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur: Franz Wimmer Produktion: Magdalena Pöder | Verkaufsleitung: Marita Wimmer | Verkauf: Lorenz Mederle | Redaktion: Elmar Pichler-Rolle, Franz Wimmer Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561, www.mediaradius.it | Titelfoto: Alex Filz, Johannes Stötter | Fotos: Othmar Seehauser, Georg Hochkofler, A. Hofer Museum, Autotest, BergbauWelt Ridnaun, dpa, EOS, Frieder Blickle, Eggental Tourismus, Fotostudio Franceschin, UNI Bozen, Joao Caldas, Kurverwaltung Meran, Kronplatz Skirama, LEITNER ropeways, MRuepp, Valentin Pardeller, Seiser Alm Marketing, Sextner Dolomiten, Foto Tappeiner, SMG, Clemens Zahn, TV Ultental/Proveis, TV Passeier/Benjamin Pitscher, Zaha Hadid, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen. | Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan Layout: Georg Hochkofler | Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz | Vertrieb: In Deutschland als Beilage für „DIE WELT“, Postversand in Südtirol. | Druckauflage: 220.000 Stück. Der Umwelt zuliebe auf Umweltpapier!

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Franz Wimmer
Schnalstaler
Wassersto zentrum Bozen
ABD-Airport Bozen
Gärten von Schloss Trauttmansdor

Rückzugsort für Gipfelstürmer

Bereits zum dritten Mal hat sich das DFB-Team um Jogi Löw für ein Trainingslager in Südtirol entschieden. Vom 21. bis 31. Mai 2014 bereitete sich das Nationalteam im Passeiertal auf die WM in Brasilien vor.

Schon 1990 und 2010 kickte das DFB-Team vor seinem WM-Auftritt in Südtirol. Ausschlaggebend waren einmal mehr die klimatisch hervorragenden Bedingungen: die Lage auf der Südseite der Alpen bietet stabile Wetterverhältnisse bei 300 Sonnentagen im Jahr, mildes Klima und ideale Höhenluft. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Passeiertal bei Meran. Geschützt von den Stubaier, Ötztaler und Sarntaler Alpen und inmitten des Naturparks Texelgruppe ist die Region ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder Paragleiten und einen Besuch der nahe gelegenen Kurstadt Meran. „Unsere Freunde aus Südtirol haben uns wieder eingeladen, und dieser Einladung sind wir sehr gerne gefolgt“, sagt der Manager der Nationalmannschaft Oliver Bierhoff. „Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen ist außerordentlich, in Südtirol haben wir uns immer wahnsinnig wohlgefühlt. Wir hatten dort immer hervorragende Trainingsmöglichkeiten und ich bin sicher, dass wir uns dort auch diesmal optimal vorbereitet haben.“

So werden auch Sie t für Ihre persönliche WM Südtirol bietet nicht nur für die Fußballer der deutschen Nationalmannschaft ideale Bedingungen zum Krafttanken. Hier finden Sie Tipps, bei denen Sie Ihre Batterien garantiert wieder aufladen.

Kraftort Dolomiten

„Diese Energie hier oben, das ist etwas Einzigartiges, etwas, das man spürt“, schwärmt Max Mutschlechner, Hüttenwirt der Fanesalm. Ein beeindruckendes Amphitheater aus Stein und Fels, eine Bühne für Gämse, Murmeltiere und Adler, eine Hochalm auf 2.000 Metern, die fast kreisförmig von den Gipfeln der Dolomiten umschlossen wird. Hier oben gibt es keinen Handyempfang. Lärchen und Zirben zieren das von Felsschuppen durchsetzte Wiesengelände, Schneereste kauern in den Senken. Mitten in dieser Szenerie befindet sich die Faneshütte, der höchste ganzjährig bewohnte Wohnsitz Südtirols. Es ist vermutlich die Weite und Größe der Natur, die den Menschen auf der Faneshütte auf sich selbst zurückwirft und ihm bewusst macht, dass vieles im Leben nicht selbstverständlich ist. Und doch kann man in der Gaststube bisweilen vergessen, an was für einem eindrucksvollen Ort man sich dort oben befindet. Das liegt an den Hüttenwirten Petra und Max Mutschlechner. Und ihren Geschichten. Weitere Infos unter: www.rifugiofanes.com

Energiespender Gärten

Nicht nur die Berge schenken den Menschen in Meran, Bozen oder Brixen Energie – wie vielfältig die Energiequellen in Südtirol tatsächlich sind, das zeigt sich erst, wenn man sich Zeit nimmt, ihnen nachzuspüren. Zum Beispiel im Kräutergarten des Kloster Neustift, im Labyrinthgarten des Weingut Kränzel oder in den Gärten von Schloß Trauttmansdorff „Gärten sind aktuell gefragter denn je“, meint Kunsthistorikerin Martina Schullian. „Der Garten wird heute als Rückzugsgebiet, Ruhepol, Kraftort und Raum der Inspiration genutzt.“ Die Chorherren des Kloster Neustift bei Brixen waren ihrer Zeit voraus. Bereits im 15. Jahrhundert legten sie ihren Stiftsgarten zu Meditationszwecken an. Einfach nur Zeit verschwenden kann man im Labyrinthgarten Kränzel von Franz Graf Pfeil. Der Garten liegt in Tscherms bei Meran, direkt an den Weinbergen seines Ansitzes Kränzel. Er wächst und verändert sich stetig, „eine lebende Skulptur, ein Gesamtkunstwerk“, wie der Winzer betont. Das Herzstück des Labyrinthgartens ist der Irrgarten mit seinen zehn verschiedenen Traubensorten. Auch die Botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff begeistern durch die einzigartige Verbindung von Natur, Kunst und Kultur. Das Zusammenspiel von historischer und zeitgenössischer Architektur, abwechslungsreichen Veranstaltungen und Blühhöhepunkten im Wandel der Jahreszeiten machen aus „Trauttmansdorff“ ein Erlebnis für alle Sinne. Weitere Infos unter: www.klosterneustift.it – www.labyrinth.bz – www.trauttmansdorff.it

Die größte Kinoleinwand der Welt

Ein Kino mit einem nie endenden Film, riesiger Projektionsfläche und fantastischen 3-D-Bildern – das ist das Knottnkino auf dem Rotsteinkogel (1.465 m) bei Meran. Das originelle Freiluftkino zwischen Vöran und Hafling wurde im Jahr 2000 von Franz Messner auf einem Felshügel (Südtirolerisch: „Knottn“) gestaltet. Zu erreichen ist es mit der Seilbahn von Burgstall nach Vöran und anschließender Wanderung. Nach 380 Höhenmetern oben angekommen, heißt es nur noch genießen: Der Blick auf Etschtal, Ultner Berge und Ortlermassiv hält mit jedem Hollywoodfilm mit!

Burgstall – Knottnkino (Vöran): Dauer 2 h, Schwierigkeitsgrad: leicht, Strecke: 10 km, Höhenmeter: 380 m. Weitere Infos unter: www.meranerland.com

Auf den Spuren der deutschen Nationalelf

Das DFB-Team hat sich aus guten Gründen für einen Aufenthalt im Passeiertal entschieden. Ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten, gastfreundliche Menschen sowie die besonderen klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten gaben den Ausschlag. Das Passeiertal erstreckt sich von den Weinreben, Palmen und Kakteen des Meraner Beckens bis zur alpinen Vegetation des Timmelsjochs. Eine ideale Möglichkeit, um die gepflegten Kulturlandschaften kennenzulernen, ist die 39 km lange, unkomplizierte Radtour am Talweg durch das Passeiertal. Sie beginnt in Meran, schon zu Habsburgerzeiten eine der bekanntesten Kurstädte des Alpenraums. Der gut beschilderte Radweg führt an der Passer entlang in moderater Steigung bis St. Leonhard. Auf der Rückfahrt lohnt sich ein Abstecher zum Museum Passeier, das an die Kämpfe Andreas Hofers erinnert. Die Sonderausstellung beleuchtet das Thema „Helden und wir“. Dauer: 3 h, Schwierigkeitsgrad: leicht, Strecke: 39 km, Höhenmeter: 400 m. Weitere Infos unter: www.passeiertal.it

Auf dem Radweg durch das Passeiertal

Das Knottnkino auf dem Rotsteinkogel (1.465 m) bei Meran
Der Labyrinthgarten des Weingutes Kränzel
„Wir

fühlen uns hier einfach sauwohl!“

Der Psychologe Hans-Dieter Hermann ist aus dem DFBTeam nicht wegzudenken. O en erzählt er darüber, wie er zu seinem Beruf gekommen ist, was er gegen den Lagerkoller beim Trainingslager macht und was er von Südtirol wirklich denkt.

Radius: Wie kommen Sie als Psychologe zum Spitzensport?

Hans-Dieter Hermann: Ich habe als Ski- und Tennistrainer mein Studium finanziert und habe ohnehin immer Sport mit Leistungsanspruch betrieben. Bei einer Fortbildung als Student habe ich meinen späteren Chef – den Sportpsychologen Professor Eberspächer – kennengelernt und wusste: So etwas möchte ich auch einmal machen.

Radius: Welchen Anteil hat psychologische Betreuung am Erfolg einer Mannschaft?

H.D. Hermann: Die Psychologie spielt für den sportlichen Erfolg immer eine große Rolle, denn gewonnen wird auch im Kopf, z.B. durch Motivation, Konzentration und Teamspirit. Das kann im Laufe eines Turniers oder einer Saison schwanken. Hier kann man als Sportpsychologe einiges auf individueller Ebene, aber auch für das gesamte Team beitragen. Aber bitte fragen Sie mich nicht nach einer Prozentzahl. Das könnten Ihnen eher die Spieler oder die Trainer beantworten.

Radius: Wann ist eine Fußball-Nationalmannschaft ideal auf eine Weltmeisterschaft vorbereitet?

Radius: Was muss ein Ort bieten, dass er sich für ein WM-Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eignet?

H.D. Hermann: Na das, was wir in Südtirol vorfinden. Schon die Vorbereitung auf die WM 2010 war klasse. Tolles Hotel, anregende Landschaft, in der man auch etwas unternehmen kann – z.B. Mountainbiken, Raften, Klettern. Dazu gute Luft und stabiles, schönes Wetter. Und da das Interesse der Öffentlichkeit so groß ist, muss es leider auch sein, dass man sich zurückziehen kann, sonst hätten die Spieler und Trainer kaum eine ruhige Minute. Wenn dann noch das Trainingsgelände in Radnähe ist, kann man sehr gut arbeiten.

Radius: Die deutsche Nationalmannschaft kommt inzwischen zum dritten Mal zur Vorbereitung nach Südtirol. Gibt es einen besonderen Grund dafür? Vielleicht sogar einen psychologischen?

H.D. Hermann: Ich kann Ihnen für uns alle sagen: Wir fühlen uns in Südtirol einfach „sauwohl“. Und mit Manfred Call (Anm. d. Red.: Chef des Organisationskomitees DFB-Trainingslager Südtirol) haben wir einen wunderbaren Ansprechpartner, der auch schon 1990 dabei war.

Radius: Welche ist Ihre schönste Erinnerung an das letzte Trainingslager in Südtirol?

H.D. Hermann: Eine Slackline-Teambuildingseinheit mitten im Wald. Die Stimmung war ausgelassen, aber trotzdem fokussiert. Ab diesem Zeitpunkt war für mich aus psychologischer Sicht klar, dass wir eine starke, sich gegenseitig unterstützende Mannschaft haben, die in Südafrika alles geben wird.

H.D. Hermann: Wenn alle gesund und fit sind, trotz und nach einer langen Saison. Wenn sie dann noch mit Vorfreude und großem Teamspirit Richtung Weltmeisterschaft blicken, dann sind das schon einmal ziemlich gute Bedingungen.

Radius: Sind Sie der Faktor, der den gefürchteten „Lagerkoller“ verhindert?

H.D. Hermann: Ich habe in meiner zehnjährigen Tätigkeit für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nie einen Lagerkoller erlebt. Aber natürlich schauen wir im Vorfeld von Trainingslagern immer auch nach genügend Abwechslung für Geist und Seele. Bei dieser Thematik bringe ich mich besonders gern ein.

Was gefällt Ihnen an Südtirol besonders?

H.D. Hermann: Vieles, aber ganz besonders: die Mentalität der Südtiroler.

Radius: Können Sie unseren Lesern eine Empfehlung geben, wie man sich im Urlaub am besten erholt und seine Batterien auflädt?

H.D. Hermann: Ja, gern: Handy ausschalten und ein anderes mitnehmen, dessen Nummer nur ganz wenige Menschen für den Notfall haben. Dann kann man die Alltagswelt zu Hause lassen und sich auf das lustvoll, selbstbestimmt und mit Muße einlassen, was einem vor Ort geboten wird.

Der Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann betreut seit 2004 die deutschen Fußball-Nationalspieler gegensei-

„Mandr s’isch Zeit“

Dieser legendäre Ausspruch des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer war an die Schützen gerichtet; als Aufruf zum Freiheitskampf der Tiroler gegen die Truppen von Napoleon. Dieser Aufruf tri t über 200 Jahre später, wiederum in Passeier, genau auf Jogi Löw und die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu.

Mandr s’isch Zeit - Männer es ist an der Zeit ..., gilt heute als Aufforderung wieder einmal Weltmeister zu werden! 80 Millionen deutsche Fans erwarten in Brasilien im Finale einen Sieg – gegen die Franzosen, oder gegen wen auch immer. Damals wie heute eine große, schier unlösbare Aufgabe! Doch das Volk steht geschlossen hinter seinen Helden und der Forderung zum Einzug ins Finale. Mit Kampfgeist, Glück und gewiefter Taktik (siehe Hofers erste drei Schlachten am Bergisel) sollte das Unternehmen Weltmeistertitel, auch dank der ausgezeichneten Vorbereitungs- und Trainingsbedingungen im Passeiertal, gelingen!

Der Kampf beginnt – auch gegen die Bayern

Zurück ins Jahr 1809: Hofer und die Tiroler Schützen gewinnen, obwohl zahlenmäßig weit unterlegen, durch kluge Taktik die ersten drei Schlachten am Bergisel und Andreas Hofer zieht als Herrscher von Tirol in die Innsbrucker Hofburg ein! Langfristig konnte das Tiroler Aufgebot den kampferfahrenen und gut ausgerüsteten bayerischen und französischen Truppen keinen Widerstand leisten. Die Vierte, die Letzte und entscheidende Bergisel-Schlacht ging 1809 dann verloren ... in erster Linie auch deshalb, weil die Bayern damals auf Seite der Franzosen tapfer kämpften. Das dürfte dieses Jahr (so nichts Weltbewegendes dazwischen kommt) nicht der Fall sein! 2014 sind die Bayern eindeutig auf der richtigen Seite, deshalb steht einem großen Sieg im Finale nichts mehr im Weg. Jogi liegt dann ganz Deutschland zu Füßen, ob man ihm ein Denkmal bauen wird, ähnlich jenes von Hofer in Mantua, ist auch fraglich.

Die Flucht ins Passeiertal als letzter Ausweg Andreas Hofer gelang nach der Niederlage die Flucht über den Brenner zurück in seine Heimat ins Passeiertal. Er wurde allerdings gegen ein Kopfgeld von einem Landsmann verraten, auf der Pfandler Alm gefangengenommen und in Mantua zum Tode verurteilt und erschossen. Nachdem die gesamte erste Salve der Franzosen noch daneben ging, soll Hofer gesagt haben „mein Gott, was schießt ihr schlecht!“ Eine Aussage, die wir Jogi Löw in jeder Hinsicht ersparen möchten ... vor allem während der WM in Brasilien!

Sollte es Jogi und seinen Mannen trotz aller positiven Vorzeichen nicht gelingen, den Weltmeistertitel zu erobern, bleibt auch ihm die Flucht ins Passeiertal. Als Ehrenbürger und Trainer von St. Martin lässt es sich auch hier ganz gut leben und verraten tut in sicher keiner!

Andreas Hofer

Geboren am 22. Nov. 1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier. Anführer der Tiroler Aufstandsbewegung von 1809 gegen die bayerische und französische Besetzung seiner Heimat. Der Freiheitskämpfer gilt heute noch als Nationalheld. Am 20. Feb. 1810 wurde er in Mantua zum Tode verurteilt und erschossen. Weitere Informationen gibt es im Museum Passeier, im Nebengebäude des Sandwirtes in St. Leonhard. Eine Dauerausstellung widmet sich dort der Person des Andreas Hofer. Infos zu Joachim (Jogi) Löw über wikipedia und facebook.

Sport & Wellness Resort Quellenhof

Das Spitzenhotel mit dem größten Wellness- und Sportangebot in Südtirol. Ein Ferienparadies der ganz besonderen Art wartet unweit von Meran mit einem sagenhaften Wellness und Spa-Bereich auf über 8.000 m², getrennt für Ruhesuchende und Familien.

Preise und Infos

•Doppelzimmer ab 140 € pro Person/Tag

•Suite ab 165 € pro Person/Tag

•Chalets mit privatem Pool und Sauna ab 1.500 € pro Tag

•Alle Preise verstehen sich inklusive VerwöhnHalbpension, 8.000 m² Wellness & Spa und allen weiteren Quellenhof-Inklusiv-Leistungen.

Insgesamt sieben Pools, drei Saunawelten mit 20 Saunen auf verschiedenen Ebenen und Salzwelten mit Solegrotte, Solebecken und Salounge stehen den Gästen zur Verfügung. Kur mit Salz und Sole versprechen hier Gesundheit und Wohlbefinden. Und die Gesundheit wird im Haus hoch geschrieben. Ein täglich so vielfältiges Aktiv- und Sportprogramm findet man selten: Yoga, Pilates, Rückengymnastik und Acquafitness sind nur ein kleiner Auszug der Workouts. Dazu ein top-ausgestatteter Fitness-Raum mit Betreuung und auf Wunsch individuellen Trainingseinheiten. Direkt am Haus befindet sich der eigene 4-Loch-Golfplatz mit PGA Schule, der 18-Loch-Golfplatz Passeier.Meran ist in 5 Minuten erreichbar. Quellenhof-Gäste spielen wie auf allen Golfplätzen in Südtirol zum Sonderpreis (18 Loch, 40 €). Die acht Tennisplätze, ebenfalls direkt am Haus, sind kostenfrei nutzbar. Die Reithalle samt Koppel und einem vielfältigen Kursangebot waren unlängst die exklusive Foto-Location für die Wendy-Fotostory.

Familienparadies

Durch die getrennten Bereiche kann sowohl auf Ruhesuchende als auch auf Kinder besonderes Augenmerk gelegt werden. Der Kinderclub ist ganztägig und ganzjährig geöffnet, mit viel Spaß und Animation. Größere Kids kommen zusätzlich auf ihre Kosten: spritzige Touren auf dem Eco-Quad, Rafting, Rollerball-Zorbing, Wild River Tubing und Canyoning stehen wöchentlich mehrmals ebenso wie betreute Fußballspiele auf dem neuen Fußballplatz fix auf dem Programm.

Ruhesuchende hingegen entspannen in den eigenen Bereichen, unter anderem im 7.000 m² großen Ruhepark mit Schwimmteich, Love-Lounges und ergonomischen Schwebeliegen. Neu und für „Adults only“ 2014: Emotion-Sauna am Schwimmteich mit täglichen Wellness-Events.

Quellenhof-Chef Heinrich Dorfer mit Mesut Özil

Fußballnationalmannschaft zu Gast

Große Freude herrscht im Quellenhof darüber, dass die Deutsche U 20 Fußballnationalmannschaft vom 23. bis 30. Mai 2014 zu Gast war. Heinrich Dorfer, Inhaber des Sport & Wellness Resort Quellenhof und zuständig im Passeiertal für Tourismus und Wirtschaft, war von Beginn der Verhandlungen bis hin zum finalen Projekt zwischen DFB und dem Land Südtirol dabei.

INFO

Sport & Wellness Resort Quellenhof

Pseirerstrasse 47 | 39010 St. Martin i. P. bei Meran Tel. +39 0473 645 474 info@quellenhof.it | www.quellenhof.it

Ein Land, das eine Brücke sein möchte

Arno Kompatscher, seit etwas mehr als 100 Tagen Südtirols neuer Regierungschef, hat sich viel vorgenommen und ndet auch bei den Großen Gehör: „Als Minderheit haben wir über viele Jahrzehnte hindurch aus guten Gründen eine Igelstellung eingenommen. Jetzt müssen wir uns ö nen und zeigen, welch ein Mehrwert wir für Europa sein können.“

Nach altösterreichischer Usance heißt der Chef der Landesregierung in Südtirol Landeshauptmann. In mehr als einem halben Jahrhundert erlebte die kleine, gerade eine halbe Million Einwohner zählende nördlichste Provinz Italiens lediglich zwei Landeshauptleute: Silvius Magnago (1960-1989) und Luis Durnwalder (1989-2014). Arno Kompatscher, am 9. Jänner dieses Jahres ins Amt gewählt, winkt ab: „Keine Sorge, ich bleibe nicht 25 Jahre – in zehn Jahren will ich etwas anderes tun.“

Der Neue bricht mit vielem. Er hält um sechs Uhr morgens keine Bürgersprechstunden wie sein Vorgänger, die Dienstlimousine hat er gegen ein bescheideneres Modell eingetauscht, und in seinem Amtszimmer hängen keine Bilder mehr mit Tiroler Landschaften. Stattdessen hielt dort moderne Kunst Einzug.

Doch dem 43-jährigen politischen Senkrechtstarter kommt es auch auf Inhalte an. Auf Transparenz vor allem. So ist die Tagesordnung der allwöchentlichen Regierungssitzung vorab im Netz einsehbar, ebenso wie Stunden später die getroffenen Beschlüsse. Vor der Bestellung der Aufsichts- und Verwaltungsräte landeseigener Gesellschaften lud der Landeshauptmann alle Interessierten ein, sich doch zu bewerben: ein Lebenslauf genügte.

Landeshauptmann Arno Kompatscher mit Bundeskanzlerin

Angela Merkel

Staaten müssen den Mehrwert erkennen

Arno Kompatscher ist der Sohn eines Schmiedes und einer Landhebamme. Sein Vater war Dorfbürgermeister; der Sohn folgte ihm im Amt. Der Jurist hat klare Vorstellungen, wohin er das mit autonomen Befugnissen ausgestattete Land führen will: „Ich möchte auf das größere Ganze aufmerksam machen. Ich will, dass die Staaten erkennen, dass die Regionen im Allgemeinen und die mehrsprachigen Regionen im Besonderen einen Mehrwert für Europa darstellen und daher die nötigen Freiräume gewähren.“

Südtirol hat lange Zeit nach seiner Abtrennung von Österreich 1919 um eine echte Autonomie ringen müssen. Erst 1972 war es soweit. „In dieser ganzen Zeit nahmen wir Südtiroler immer eine Abwehrstellung ein“, erklärt Kompatscher, „doch nun müssen wir diese Igelstellung aufgeben.“ Man brauche sich um die kulturelle Identität der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung keine Sorgen mehr zu machen: „Wir sind in unserer Sprache und Kultur so gefestigt, dass wir ohne Angst auf andere zugehen können.“

Der neue Landeshauptmann setzt auf Forschung und Entwicklung, auf Innovation. In Bozen wird ein moderner Technologie-Park entstehen, und die verschiedenen Forschungseinrichtungen sollen ebenso zusammengeführt werden wie die im wirtschaftlichen Bereich tätigen Landesgesellschaften. Arno Kompatscher will den ausgezeichneten Ruf Südtirols in Italien zudem nutzen, um weiter Know-how anzubieten wie etwa beim „KlimaHaus“. An diesem Südtiroler Energiespar-Modell orientieren sich mittlerweile viele italienische Regionen.

Zwei Senkrechtstarter, die sich kennen und schätzen:
Italiens Premier Matteo Renzi (links) und Arno Kompatscher

Kompatscher, sechsfacher Familienvater, sieht sein mehrsprachiges Land als ideale Brücke zwischen zwei großen Kulturen. Die politischen Beziehungen zu Österreich sind eng, aber auch bei Angela Merkel wurde Arno Kompatscher noch während des Landtagswahlkampfes 2013 vorstellig. Die Kanzlerin wollte vom jungen Kandidaten für das Amt des Landeshauptmannes wissen, wie sich die Vorzeige-Region Südtirol im krisengeschüttelten Italien halte. Kompatscher nannte deutlich niedrigere Arbeitslosenzahlen als in Italien, vor allem bei jungen Menschen. Dies verdanke das Land seiner Autonomie, denn nur in Südtirol gebe es das duale Bildungssystem von Schule und Lehre. Italien kenne so etwas hingegen gar nicht.

Deutsch-Italienischer Gipfel in Bozen

Als wenige Monate später ein anderer Shootingstar in Berlin zu Gast war, nämlich Italiens neuer Premierminister Matteo Renzi, verwies Angela Merkel auf diese Besonderheit. Das Südtiroler Lehrlingsmodell könne doch ein Weg sein, um die horrende Jugendarbeitslosigkeit in Italien zu bekämpfen. Renzi war dermaßen angetan, dass es kommenden September zum Thema Arbeitsmarkt in Bozen zu einem Treffen zwischen der Kanzlerin und dem Premier kommen wird. Das Ganze eingebettet in das Treffen zwischen dem italienischen und deutschen Bund der Industrie, die sich regelmäßig in Südtirols Landeshauptstadt treffen. Arno Kompatscher strahlt, wenn er davon erzählt, Angela Merkel und Matteo Renzi irgendwie zusammengeführt zu haben. Genau diese Rolle soll Südtirol künftig einnehmen. Mehrsprachigkeit und Eigenständigkeit von Regionen sind keine Belastung, sondern eine echte Chance!

Nicht nur bei der Ausbildung hebt sich Südtirol ab. Eine Studie der Rating-Agentur CRIF ergab, dass Südtirol staatsweit die höchste Dichte an Top-Unternehmen hat, darunter viele deutsche Firmen. Als Mittler zwischen beiden Märkten tritt die Business Location Südtirol (BLS) auf. Die landeseigene Standortagentur kümmert sich um die Ansiedlung

von Unternehmen, die Südtirols geographisch zentrale Lage und weitere Vorteile nutzen wollen. Der Landeshauptmann verweist auf die funktionierende öffentliche Verwaltung, die Infrastrukturen, gut ausgebildete Arbeitskräfte und das mehrsprachige unternehmerfreundliche Wirtschaftsumfeld. Auch verkehrstechnisch will Südtirol eine Brücke bilden. Die Bahnstrecke München-Verona wird teils unterirdisch verlegt. „Die Güter müssen von der Straße auf die Schiene“, sagt Kompatscher. Am Brennerbasistunnel, kurz BBT genannt, wird bereits seit einigen Jahren gebaut.

Die eigentliche Herausforderung aber bilden Sprache und Kultur. „Das Potential ist riesig, und wir müssen uns endlich den Herausforderungen stellen.“ Arno Kompatscher scheint beseelt von dieser Vision Südtirols als Brücke zwischen den Wirtschafts- und Kulturräumen. Er setzt darauf, möglichst viele Landsleute zu überzeugen und auf diesem neuen Weg mitzunehmen.

Businessforum Bozen, v.l.: Südtirols Industriellen-Chef Stefan Pan mit Giorgio Squinzi (Con ndustria) und BDI-Präsident Ulrich Grillo
Von Südtirol aus den italienischen Markt erobert: Der Hauptsitz von Würth Italien in Neumarkt, südlich von Bozen. Im Jahr 1963 als Zwei-Mann-Niederlassung gegründet, beschäftigt die Würth Gruppe in Italien 4.000 Mitarbeiter, davon etwa 600 in Südtirol und erwirtschaftet einen Umsatz von 650 Millionen Euro im Jahr.

Flugplatz wichtig für Südtirol

Auf halbem Weg zwischen Verona und München liegt der Flughafen Bozen (BZO/LIPB). Eingebettet in das acht km breite Etschtal, auf der Südseite der Alpen, mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr.

EFlughafendirektor

Mirko Kopfsguter

in für alle Flugbetriebe offenes Anflugverfahren und ein Sonderverfahren sichern von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends jahrein jahraus eine regelmäßige Anfliegbarkeit, unter anderem auch für täglich vier Linienflüge nach Rom und diverse Charterflüge. Der Flughafenbetreiber bietet zudem eine fachliche Unterstützung, für die spezielle Flugvorbereitung inkl. der notwendigen Berechnungen für den jeweiligen Flugzeugtyp unter Berücksichtigung aller technischen und rechtlichen Möglichkeiten, die oft im Detail nicht bekannt sind. Dazu FlughafenDirektor Mirko Kopfsguter: „Wo manch einer geglaubt hat, der Flughafen sei zu klein und zu schwierig,

da haben wir schon oft bewiesen, dass wir sehr wohl auch große Businessflieger gut und sicher bedienen können.“ Dem VIP-Fluggast wird eine eigene Lounge angeboten, genauso wie die Crew über eine eigne Lounge mit Wifi, eigenem PC mit schnellem Internet, aber auch über einen Schlafraum und Dusche verfügt, um den nächsten Flug ausgeruht und gut vorbereitet anzutreten.

Ein Erlebnis: der An ug auf Bozen

Ansonsten zeichnet sich dieser Flughafen durch die kurzen Wege und die absolute Diskretion aus. Sämtliche Dienstleistungen, sei es für den Flugzeugbetreiber, sei es für den Fluggast, wie z.B. die Flugzeugenteisung und Enttankung, oder ein Limousinen-Service bis hin zum Helikopter, werden geboten, denn der Service am Kunden hat absolute Priorität. Ein Anflug auf Bozen ist auch für den Fluggast ein bleibendes Erlebnis, denn er wird die herrlichen Bergwelt, ohne schwere Föhn-Turbolenzen, genauso genießen wie die angenehme Atmosphäre in dem überschaubaren und nicht überlaufenen Flughafenterminal und sich im Herzen der Dolomiten vom ersten Moment an wohlfühlen. Weitere Infos unter: www.bolzanoairport.it

Professioneller Service

Hans Peter Haselsteiner, Gründer und bis vor kurzem CEO der Strabag, eine der größten europäischen Bau rmen, iegt regelmäßig Bozen an. Drei Fragen zum Flugplatz.

Radius: Der Flugplatz Bozen ist eingebettet im Bozner Talkessel und dem Etschtal. Was sagen Sie bzw. Ihre Piloten zum Flugplatz Bozen samt Flugbedingungen?

Hans Peter Haselsteiner: Wir fliegen etwa 30 mal pro Jahr Bozen an. Bei der gegebenen technischen Ausstattung gibt es für unsere Flugzeugtypen (Falcon 2000, Hawker 800 XP, Citation Excel) in Bozen kein Problem.

Radius: Wie beurteilen Sie den Service des Airport Bozen beim An- und Abflug. Was haben Sie für Erfahrungen gemacht?

H.P. Haselsteiner: Wir haben keine Klagen! Das Service ist professionell!

Hans Peter Haselsteiner

Radius: Wie überall, gibt es auch in Bozen Pro und Kontra zum Flugplatz. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht diese Struktur für Südtirols Wirtschaft/Tourismus?

H.P. Haselsteiner: Ich glaube, dass der Flughafen eine wichtige Einrichtung für das Land Südtirol darstellt.

Sì bedeutet nicht immer Ja

Heinz Peter Hager berät ausländische, zumeist deutsche Unternehmen in Italien. Für den Bozner Wirtschaftsprüfer ist Südtirol ein besonderer Standort für deutsche Firmen, um den italienischen Markt zu erobern. Und der Zeitpunkt ideal: „Weil Italien ein recovery country ist.“

Heinz Peter Hager beschäftigt 100 Personen in seinen Kanzleien in Bozen, Mailand und Rom. Der groß gewachsene Mittfünfziger hat die Vorsehung des legendären österreichischen Kanzlers Bruno Kreisky umgesetzt: „Südtirol wird dereinst die Brücke bilden zwischen zwei großen Kulturräumen.“ Die Grundlage für diese Brückenfunktion ist die Autonomie, die das kleine Land im Gebirge den Verhandlungen zwischen Österreich und Italien vor etwa 50 Jahren verdankt. Seitdem ist in Südtirol neben der Staatssprache Italienisch auch Deutsch Amtssprache. Bilanzen beispielweise können in deutscher Sprache verfasst, im Handelsregister hinterlegt und beim Steueramt abgegeben werden. Würth, Miele und etliche andere Unternehmen hat dies unter anderem dazu veranlasst, schon vor Jahren in Südtirol ihre Italien-Headquarters aufzuschlagen. Hinzu kommt eine für italienische Verhältnisse sehr effiziente Gerichtsbarkeit. Am Bozner Landesgericht wurde kürzlich eine Sondersektion für Streitsachen im Zusammenhang mit unternehmerischer Tätigkeit eingerichtet. Alles perfekt zweisprachig. Die Pflicht zur Zweisprachigkeit gilt für sämtliche Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. In der Privatwirtschaft wird die Kenntnis der beiden Landessprachen ohnehin vorausgesetzt.

Die Südtiroler Landesregierung hat zudem den ihr von der Autonomie ermöglichten Spielraum genutzt. Sie hat die regionalen Zusatzsteuern deutlich gesenkt. Unternehmen, die sich in Südtirol niederlassen, werden sogar für fünf Jahre ab der Gründung von der IRAPWertschöpfungssteuer, die italienische Variante der Gewerbesteuer, befreit. Außerdem wird das ganze Land verkabelt. Bereits in Kürze wird nahezu jeder kleine Weiler über Glasfaser mit der weiten Welt verbunden sein. Ein Kraftakt, der Dutzende Millionen Euro gekostet hat. Die Rahmenbedingungen passen.

„Der Schlüssel zum Erfolg aber sind Sprache und Kultur“, weiß Hager, der selbst sehr erfolgreich zeitgenössische Kunst sammelt. Südtiroler sind in zwei Welten

daheim: sie verfolgen das politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschehen in München und Berlin oder Wien ebenso wie jenes in Mailand und Rom. Und Südtiroler besitzen vielfach deutsche Zielstrebigkeit und Konsequenz sowie italienische Fantasie. „Es geht um eine Mentalitäts-Mediation“, sagt Hager. „Wenn ein italienischer Unternehmer ,sì, va bene‘ sagt, bedeutet das noch lange nicht Ja. Er meint ,gut, weiter so‘ – und wartet auf weitere Details. Festgelegt hat er sich noch nicht. Deutsche Gesprächspartner indes werten dies bereits als Zusage …“ Feinheiten, die rasch zu Missverständnissen führen und das Verhandlungsklima arg belasten können.

Deutsche Effizienz versus italienischem Laissez faire? Heinz Peter Hager schmunzelt: „Wir Südtiroler profitieren von den Stärken beider Kulturen und kennen auch deren Schwächen.“ Der Bozner Wirtschaftsprüfer hat aufgrund seiner guten Verbindungen zu beiden Wirtschafts- und Kulturräumen besonders feine Sensoren: „Ich spüre seit einiger Zeit merkliches Interesse ausländischer Investoren. Italien gilt als recovery country und ist besonders gefragt. Ich bin überzeugt, dass es in Italien schon bald sichtbare Zeichen des Aufschwungs geben wird.“

Die Kanzlei Hager & Partners in Bozen
Heinz Peter Hager

Wer mehrsprachig studiert, dringt tiefer in Sachverhalte ein

Eine Universität für die individuelle Karriereplanung

3.300 Studierende, drei Vorlesungssprachen (Deutsch, Italienisch und Englisch) sowie ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis, das alles zeichnet die 1997 gegründete Freie Universität Bozen in Südtirol aus. Ein reiches Kultur- und Freizeitangebot im Sommer wie im Winter in den Bergen begeistert die Studierenden zusätzlich.

Eine kleine Universität kann den Studierenden individuelle Aufmerksamkeit widmen: Ein Umstand, der sich in der Betreuung der Studienprojekte positiv auswirkt sowie in der besonderen Bedeutung, die den Praktikumsphasen in allen Studiengängen beigemessen wird. Die in der Praxis erworbenen Erfahrungen werden individuell ausgewertet, so dass eine sehr spezifische Karriereplanung möglich wird. Außerdem lassen sich an einer kleinen Universität die Forschungsbereiche leichter bündeln, woraus interdisziplinäre Synergieeffekte entstehen, die Innovation fördern.

Deutsch - Italienisch - Englisch

Die mehrsprachige Ausbildung führt dazu, dass ein Wirtschaftsstudierender zum Beispiel am Morgen Volkwirtschaft auf Deutsch hört, im Anschluss in die englischsprachige Marketingvorlesung wechselt und am Abend noch für die nächste Prüfung in Privatrecht auf Italienisch büffelt. „Die Mehrsprachigkeit dient einerseits dazu, dass unsere Absolventen leicht in der Region Arbeitsplätze finden, andererseits sucht die Wirtschaft überall Personal, das fähig ist, sich in unterschiedlichen Sprach- und Kulturwelten zu bewegen. Mit unserem mehrsprachigen Studienangebot konnte sich die Freie Universität Bozen klar positionieren“, so Prof. Konrad Bergmeister, Präsident der Freien Universität Bozen.

Die Freie Universität Bozen ist die am stärksten internationalisierte Universität in Italien sowohl was die Herkunft des akademischen Personals betrifft, als auch die der Studierenden. Dadurch wird Sprachenvielfalt zu einer täglichen Erfahrung und bei der Auswahl der Studienliteratur können die neuesten Publikationen in den entsprechenden Sprachen berücksichtigt werden.

Kontakte mit internationalen Universitäten „Wer mehrsprachig studiert, dringt tiefer in Sachverhalte ein und weiß, wie man diese Inhalte in unterschiedlichen kulturellen Kontexten auch wieder vermittelt“, erläutert Rektor Prof. Walter Lorenz. „Und was uns sehr wichtig ist: Die Globalisierung lenkt verstärkt das Augenmerk auf kulturelle Kompeten-

Die einmalige landschaftliche Umgebung dieser Universität und das reichhaltige kulturelle Angebot der Städte werden von den Studierenden als Teil des Studienangebotes geschätzt.

zen, die wir in den verschiedenen Studiengängen, insbesondere jenen in den Sozialwissenschaften, vermitteln möchten.“

Die Freie Universität Bozen pflegt zudem zahlreiche Kontakte mit anderen Universitäten im In- und Ausland, die zu Studienaufenthalten genutzt werden können: von Finnland bis Thailand, von Kalifornien bis Brasilien reichen die Partneruniversitäten, an den die Studierenden Auslandserfahrungen sammeln können. In Bozen selbst wird in kleinen Gruppen studiert, um eine individuelle Studienplanung zu ermöglichen.

Ausgezeichnete Vorbereitung

nehmerische Tätigkeit dar, da juristische

Konstantin Graf von Blumenthal: „Die juristische Ausrichtung des Studiengangs BWL an der Freien Universität Bozen stellt eine ausgezeichnete Vorbereitung für jede selbständige oder unternehmerische Tätigkeit dar, da juristische Kenntnisse hierbei grundlegend sind. Somit wurde ich durch mein Studium an der Universität mit einem für meinen beruflichen Werdegang äußerst hilfreichen Rüstzeug ausgestattet.“

Eine große Herausforderung

Stephan Haymerle: „Drei Entscheidungskriterien waren ausschlaggebend für meine Wahl des Studienortes, die sich rückblickend nach zwei Jahren im Berufsleben bestätigt haben: Das dreisprachige Studium, das viele Herausforderungen birgt. Es ist nicht alleine die Verfestigung unterschiedlicher Sprachen, sondern das sich eigenständige Erschließen eines Lehrstoffes in einer Fremdsprache, also z.B. italienisches Wirtschaftsrecht auf Italienisch. Weiteres bietet der hohe Anteil an Gastprofessoren und Professoren aus dem Ausland eine hohe Diversität im Unterricht. Damit muss man sich als Student laufend auf unterschiedliche Lehrgestaltung und Prüfungsmodi einstellen. Mit ähnlichen Herausforderungen wird man im Berufsleben tagtäglich konfrontiert, denn keine Aufgabe gleicht der anderen. Die finanzielle Ausstattung der Universität durch das Land Südtirol ermöglicht einen Lehrbetrieb, der durch massive Einsparungen im deutschund italienischsprachigen Raum an kaum einer anderen öffentlichen Universität wiederzufinden ist. Davon profitiert jeder einzelne Student durch intensive Ausbildung auf technischem Höchststand.“

INFO

Freie Universität Bozen

Universitätsplatz 1 | 39100 Bozen

Tel. +39 0471 012 100 study@unibz.it | www.unibz.it

Stephan Haymerle, Wien (Institut für Markentechnik, Genf)

Auf in die schönste Zeit des Jahres! Reservieren Sie Ihr Familienglück in Südtirols bezaubernden Wanderregionen und Sie erhalten einen Salewa Wanderrucksack gratis dazu! Buchen Sie Ihren Sommerurlaub mit dem Buchungscode FalkWELT14 in einem unserer Falkensteiner Hotels Südtirol:

Family Hotel Lido Ehrenburgerhof ****, Hotel & Spa Falkensteinerhof ****, Hotel & Spa Alpenresidenz Antholz **** Hotel & Spa Sonnenparadies ****, Hotel Lamm Kastelruth ****

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FAMILY TOP-SOMMER:

3, 4 oder 7 Nächte ab € 449,-* für 2 Erw. + 1 Kind bis 14,9 J.! Inkl. ¾-Verwöhnpension, Familien-SPA, Natur- & Abenteuertage, Radtouren & -verleih. Im Family Hotel zusätzlich inkl. Baby- & Falky-Land mit Betreuung, Abenteuerspielplatz, Naturdetektiv Camp u.v.m * Preis gültig in Saison A.

Konstantin Graf von Blumenthal, Garmisch Partenkirchen (Unternehmensbewertung)

Tradition der Gastlichkeit

Ein Geheimtipp ist das Romantikhotel Oberwirt ****s in Marling bei Meran (2 km von Meran entfernt). Längst gilt der ehemalige Landgasthof aus dem 15. Jahrhundert als luxuriöse Residenz für Genießer.

Das Hotel wurde von der Familie Sepp Waldner zu einem 4-Sterne-Superior-Hotel ausgebaut, hat seine Ursprünglichkeit bewahrt und bietet trotzdem jeden Komfort. Das Haus ist geprägt von einer zeitlosen Architektur in historischen Gemäuern mit gemütlichem Flair. Wer hier logiert, wird mit stilvollem Luxus verwöhnt. Die neuen Landhaussuiten erfüllen jeden Wohntraum und bieten viel Privatsphäre. Der charmanteste Ort jedoch ist der Rosengarten mit seinem Gartenhaus und der Sonnenterrasse. Hier frühstücken ist einfach zauberhaft! Gaumengenuss beschert die GourmetHalbpension oder die vielfältigen Gerichte à la cartè. Die traditionelle Südtiroler Hauben-Küche von Werner Seidner (Küchenchef seit 28 Jahren) mit mediterraner Leichtigkeit gepaart – in den traditionsreichen Stuben oder im romantischen Gastgarten genossen – versprechen köstliche Augenblicke. Sehr zu empfehlen sind die Weine aus dem hauseigenen Weingut Eichenstein.

Zum Entspannen lädt das großzügige Amadea Spa mit einem Hallenbad und einem Freibad mit mediterraner Liegewiese ein. Genussvolle Wellness- & Beautyanwendungen, Finnische- und Biosauna, Kristall- und Rosendampfbad, Infrarotkabine und Fitnessraum garantieren vitale Erholung.

INFO

Romantikhotel Oberwirt

St. Felixweg 2 | 39020 Marling bei Meran

Tel. +39 0473 222 020 | Fax +39 0473 447 130

info@oberwirt.com | www.oberwirt.com

Meran: Die Perle im Süden

Im 13. und 14. Jahrhundert war Meran die mächtigste Hauptstadt von Tirol, mit Sitz der Landesfürsten und ausgestattet mit zahlreichen Privilegien. Danach versank Meran mehr und mehr in einen Dornröschenschlaf, um Mitte des 19. Jahrhunderts, wie Phönix aus der Asche, als Kurstadt wieder aufzublühen.

Das mediterrane Klima der Stadt, die wunderschöne Natur, umrahmt von Weingärten und Bergen – Meran wurde als Kurort entdeckt und nach Kaiser Franz Joseph und sein Bruder Ferdinand kamen nach und nach alle, die in Europa Geld, Rang und Namen hatten. Als besondere Botschafterin für Meran gilt die Kaiserin Elisabeth (Sissi), aber auch Künstler und Literaten, wie Franz Kafka und Gottfried

Benn. Die Gäste wollten sich allerdings auch amüsieren, und so folgten den Kureinrichtungen bald Theater, Spielkasinos, Pferderennbahnen und andere Vergnügungsstätten.

Meran heute: Lebensqualität mit Eleganz und Leichtigkeit Meran hat sich in den vergangenen 20 Jahren in einer höchst positiven Art und Weise weiter entwickelt. Dazu haben Projekte wie die neue Thermenanlage direkt im Zentrum, ein attraktives Angebot an Hotels, Restaurants und Geschäften wesentlich beigetragen. Die Gärten von Trauttmansdorff gelten mittlerweile als eine der schönsten Anlagen europaweit.

Von Juni bis August ist das Herzstück des botanischen Gartens von Meran, der Seerosenteich samt Seebühne, Schauplatz hochkarätig besetzter Freiluftkonzerte. Diese

Der Meranerhof **** S Jugendstil und Charme

Der stilvolle und traditionsreiche Meranerhof liegt direkt im Zentrum von Meran (mit hoteleigenem Privatparkplatz). Therme, Kurpromenade, Stadttheater und Shoppingmeile, alles ist leicht zu Fuß erreichbar. Idealer Ausgangspunkt für viele Wanderungen in die herrliche Umgebung von Meran(Bushaltestelle gleich in der Nähe). Ruhe und Entspannung bieten der Hotelpark und der großzügige Wellnessbereich. Südtiroler Tradition und Gastlichkeit werden groß geschrieben; im familiengeführten Meranerhof erleben Sie täglich Herzlichkeit und persönliche Betreuung.

Open-Air-Konzertreihe zählt mittlerweile zu den wichtigsten World-Music-Festivals Italiens; sie hat schon alteingesessene Musikgrößen auf die Bühne im Seerosenteich der Gärten geholt – darunter The Original Wailers oder den Buena Vista Social Club sowie Stars wie Milow, Marit Larsen und Emiliana Torrini.

Thermenplatz, Lauben, Freiheitsstraße

Mit dem neuen Verkehrskonzept wurde die Freiheitsstraße zwischen Theaterplatz und Sandplatz zur Fußgängerzone.

Das ergibt neben den traditionellen Meraner Lauben mit

über 200 Geschäften eine weitere „Flaniermeile“ im Zentrum der Stadt mit zahlreichen Geschäften, Bars und Straßencafes. Ebenfalls erwähnenswert ist der neu geschaffene Thermenplatz als Veranstaltungsbühne, eingebettet zwischen Thermenpark, Thermenhotel und Therme.

Die Verbindung zwischen mediterraner Eleganz und Leichtigkeit sowie alpenländischer Tradition und lebendiger Kultur zeichnen das Flair von Meran mehr denn je aus. Mit 300 Sonnentagen pro Jahr verwöhnt Meran mit kühlen Abenden im Sommer und warmen, sonnigen Tagen im Winter. Weitere Infos unter www.meran.eu

Mediterranes Dolce Vita

Hotel Therme Meran: die Adresse für stylischen WellnessUrlaub. Die Südtiroler Kurstadt Meran verbindet Tiroler Kultur, Hochgebirge und mediterranes „Dolce Vita“ auf einmalige Art.

Vom Südtiroler Stararchitekten Matteo Thun gestaltet, gilt das Hotel Therme Meran mit seiner modernen Architektur als zentrales Aushängeschild für ein neues Meran. Das Interieur des Hotels zeugt von einem reizvollen Spiel mit traditionellen und modernen Elementen. Farbenfrohe Accessoires und natürliche Baumaterialien sorgen für ein einzigartiges Ambiente.

Dank der zentralen Lage können viele Ausflüge zu Fuß unternommen werden. Nur wenige Schritte sind es in die Altstadt der einstigen Hauptstadt Tirols. Der Sissi-Weg, der zu den bekannten Gärten von Schloss Trauttmansdorff führt, startet vor der Hoteltür. An der schönsten Piazza der Stadt gelegen und mit dem „Bademanteltunnel“ direkt verbunden, ermöglicht das ****s-Hotel kostenfreien Zugang zur renommierten Therme Meran. Das hauseigene 5-Elements-Spa wartet, neben den vielen Wellness-Behandlungen, mit einer innovativen Entspannungsmassage auf, die eigens für das Hotel kreiert wurde. Alles dreht sich um fünf, fast schon magische Massage-Öle, denen gemäß der Fünf-Elemente-Lehre besondere Eigenschaften zugeschrieben werden. Auch die Palmen Lounge im Wintergarten lädt zu besonderen Gaumengenüssen in atemberaubender Atmosphäre. Bei einer Buchung von mind. zwei Nächten im Hotel Therme Meran und der Nennung des Codeworts „Die Welt“ erhalten Sie einen Eintritt pro erwachsene Person für die Gärten von Schloss Trauttmansdorff kostenlos dazu!

INFO

Hotel Therme Meran GmbH

Thermenplatz 1 | 39012 Meran

Tel. +39 0473 259 259 info@hotelthermemeran.it | www.hotelthermemeran.it

Tappeinerweg von Meran nach Tirol
Freibecken in der Therme Meran

Das Haus mit

Wohlfühlgarantie!

Wohlfühlen, Erholen, Erleben, fast wie daheim. Im harmonischen Ambiente des Hotel Gartner wird der Urlaub zum Erlebnis! Das moderne Haus in Dorf Tirol mit seinen fantastischen und originellen Raritäten aus Design und Antiquariat besticht außerdem durch das stilvolle, gemütliche Ambiente sowie die außergewöhnliche Küche.

Im Hotel Gartner zu Wohnen ist ein fortwährendes Erlebnis. Nicht zu groß ausgelegt, dafür umso großzügiger gestaltet. Das Hotel bietet viel Privatsphäre, gleichzeitig gemeinsame Anknüpfungspunkte. Ob für Feinschmecker, Architektur- und Designliebhaber, Kenner der Musik- und Kunstszene, alle Räume laden zum Verweilen, Entspannen und Genießen ein. Bücher in allen Ecken, sanfte Musik und Relax im SPA, zudem ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die Berge und in die umliegende Natur. Der Zeitgeist und die Lebensfreude sind im gesamten Haus zu spüren.

Wohnzimmerhotel

Das Gastgeberehepaar Barbara und Florian Gartner empfängt die Besucher mit besonderer Herzlichkeit in ihrem „Wohnzimmer Hotel Gartner“. Die ehrliche Herzlichkeit des großen Mitarbeiterteams paart sich mit absoluter Professionalität. Der Blick der 42 Zimmer mit privatem, grünem Außenbereich auf den grandiosen In-Outdoorpool inmitten des mediterran angelegten Parks schweift hinab auf Meran und hinüber auf die faszinierende hochalpine Bergwelt. Im geschichtsträchtigen Ambiente von Dorf Tirol, umgeben von den majestätischen Gebirgszügen, setzt die Tradition ebenso ihre Akzente wie in der Küche. Andreas Alber, international prämierter Chefkoch, verwöhnt die Gäste mit seinen natürlichen, leichten Menüs im mediterranen Stil und einer Vielfalt typischer regionaler Produkte.

INFO

Hotel Gartner ****S Refugium & SPA

I - 39019 Dorf Tirol bei Meran, Südtirol Tel. +39 0473 923 414 info@hotelgartner.it | www.hotelgartner.it

Wanderbares Ultental

Sechs Kilometer von Meran entfernt liegt der Eingang zum Ultental, eines der ursprünglichsten Täler von Südtirol: Traditionelles Leben, bäuerliche Baukultur und mystische Orte.

Wanderungen sind nicht nur ein unvergessliches Naturerlebnis, ganz nebenbei erfährt man auch viel über Land und Leute, Kultur und Geschichte des Tales, über lokale Produkte, überlieferte Rezepte und Spezialitäten aus dem Ultental. Der Ultner Höfeweg z.B. erstreckt sich von Kuppelwies über St. Nikolaus bis nach St. Gertraud und auf der anderen Talseite wieder zurück. Dank des verhältnismäßig geringen Höhenunterschiedes von ca. 300 m ist die stattliche Gehzeit von fünf Stunden auch für ungeübte Wanderer kein Problem. Über Wiesen und Wälder führt der Weg von Hof zu Hof und zeigt Ihnen die schönsten und ältesten Höfe in Ulten. Mit ihren sonnengegerbten Holzbalken, den Schindeldächern und gepflegten Bauerngärten versetzen die Höfe und Weiler uns in die Vergangenheit. Dazu gibt es Plätze und Naturphänomene, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen und seit Jahrhunderten die Menschen in ihren Bann ziehen. Wir nennen sie „mystische Orte“ und davon gibt es im Ultental gar einige zu entdecken ...

„Griaßt Enk“ im Waltershof

In St. Nikolaus, weit ab vom Trubel der Ballungszentren, liegt der Waltershof. Dieses Hotel ist alles andere als gewöhnlich und wird liebevoll von der Familie Holzner geführt. Das Innenleben wurde von einem Ultner Tischler aus heimischen Hölzern maßgefertigt. Auf diese beson-

dere Bindung zur alpinen Natur fußt die Philosophie der Vitalpina-Hotels und der „best alpine Wanderhotels“. Dazu Gunter Holzner: „Zusammen mit unseren Mitarbeitern sind wir die Großfamilie vom Waltershof und leben seit über 30 Jahren unsere überzeugte Gastfreundschaft mit Liebe, Leidenschaft und Tradition. Unsere Erfüllung finden wir in den glücklichen, erholten und begeisterten Blicken unserer Gäste! Gemeinsam starkes Erleben mit allen Sinnen auf allen Höhen, zu allen Jahreszeiten und rund um die Uhr im Vitalpina-Wechselschritt Aktiv – Relax – Genuss! Riafts on +39 0473 790 144, schreibs a mail info@waltershof.it odr schauts in die houmpeitsch www.waltershof.it eini“

Das Erlebnishotel Waltershof in St. Nikolaus, Ultental

Im Reich des Eismann‘s Ötzi

Von Meran ins Schnalstal sind es mit dem Auto gerade mal 45 Minuten. Vom blühenden Meran hinein mitten in die Schnee und Gletscher bedeckten Ötztalern Alpen ergibt das einen Kontrast, wie er größer nicht sein könnte.

Der Parkplatz in Kurzras liegt auf knapp 2.000 Meter Höhe im Talschluss, direkt neben der Gletscherbahn. Dahinter erhebt sich die mächtige 3.600 Meter hohe Weißkugel, eine der höchsten Gipfel der Ötztaler. Die Gastronomie in Kurzras lädt zur Einkehr auf eine Marende ein, denn 1.450 Meter Höhenunterschied mit dem Auto liegen schon hinter uns und weitere 1.200 Meter per Seilbahn noch vor uns. Die 80 Personen fassende Kabinenbahn verlässt langsam die Talstation. Getragen von zwei Tragseilen erreicht sie nach kurzer Zeit die Geschwindigkeit von zehn Meter die Sekunde und überwindet den Höhenunterschied in sieben (!) Minuten, um oben wieder sachte in die Bergstation in 3.212 Meter Höhe zu gleiten. Von der Bergstation Grawand aus, mitten in einer Welt von Dreitausendern, bietet sich den Besuchern

ein sagenhaftes Panorama. In der Ferne die Brenta Gruppe, König Ortler mit Königspitz und Cevedale; zum Greifen nahe Weißkugel, Wildspitze, Finailspitze, Similaun und nur 1.000 Meter Luftlinie entfernt das Hauslabjoch, Fundstelle der Gletschermumie, genannt auch „Ötzi“. Was mag diesem Mann damals bewogen haben, sich in diese extremen Höhen zu begeben? Seit 20 Jahren wird danach geforscht, doch es wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Wer mehr vom Ötzi erfahren will, kann talauswärts auf halben Weg beim Archeopark in Unser Frau noch einkehren. Weitere Infos unter: www.schnalstal.it

Ötzi, die Gletschermumie kann talauswärts auf halben Weg beim

• Kaffee, Bar, Restaurant

• kein Ruhetag

• Warme Küche von 07.30 Uhr - 23.00 Uhr

• Wellnessbereich und Schwimmbad.

Fam. Gurschler freut sich auf Ihren Besuch

Sonne, Sommer, Musik und Tanz

Lange schaute man gern zurück.

Schließlich fanden in Bozen im Mittelalter wichtige Märkte statt, wo sich italienische und deutsche Kau eute trafen. Doch aufgrund der Geschehnisse im letzten Jahrhundert der Diktaturen und Kriege entzweite der Blick zurück die Bürgerschaft* zusehends. Da entsann man sich auf die Musik und den Tanz – und entdeckte Gemeinsamkeiten.

Wer in zwei Kulturen aufwächst und zwei Sprachen beherrscht, dem eröffnen sich ungleich mehr Möglichkeiten. Umgekehrt können verschiedene Sprachen auch Barrieren bilden. Die Sprache der Musik und des Tanzes aber ist universell, und so entstanden in Bozen vor rund 30 Jahren die ersten gemeinsamen Initiativen. Spätestens als der weltberühmte Maestro Claudio Abbado ausgerechnet Bozen als Sitz für sein Gustav-Mahler-Jugendorchester wählte, platzte der Knoten. Mittlerweile wartet Südtirols Landeshauptstadt mit einer Fülle von kulturell anspruchsvollen Veranstaltungen auf, teils eingebettet in landesweite Festivals. Ein Überblick.

Castelronda vom 13. bis 15. Juni

In drei Tagen sechs Bozner Burgen erleben, die trotz ihrer Entstehung in unterschiedlichen Epochen miteinander verbunden sind. Drei Tage gefüllt mit zahlreichen Events. Jede

Schloss Maretsch in Bozen

Burg bietet etwas Besonderes: ob Ausstellungen, angeregte Debatten kluger Köpfe, Musik und Gastronomie. Weitere Infos unter: www.bolzano-bozen.it

Klangfeste vom 12. Juni bis 26. Juli

Anspruchsvolle Künstler werden auf Schloss Runkelstein und erstmals auch auf Schloss Maretsch verschiedene musikalische Epochen wieder zum Leben erwecken und geschickt miteinander verbinden. Weitere Infos unter: www.kulturinstitut.org

Südtirol Jazzfestival Alto Adige vom 27. Juni bis 6. Juli

Seit drei Jahrzehnten besticht das Jazzfestival durch klingende Namen. Bekannte Interpreten und Newcomer des zeitgenössischen Jazz spielen auf den Bühnen in Bozen und in ganz Südtirol und feiern den Sommer. Schwerpunkt des Festivals ist heuer Frankreich. Ein Höhepunkt dabei ist der

Auftritt des Akkordeonisten Vincent Peirani. Weitere Infos unter: www.suedtiroljazzfestival.com

Tanz Bozen vom 14. bis 26. Juli

Das Tanzfestival erlebt die 30. Auflage. Das 1999 eröffnete Neue Bozner Stadttheater verfügt über eine der größten Bühnenöffnungen Europas, womit renommierte Tanzensembles und Choreografen aus aller Welt ideale Bedingungen vorfinden. Getanzt wird aber auch auf den Straßen und Plätzen der Landeshauptstadt. Das Tanzfestival hat sich italienweit einen Namen gemacht und wird von Publikum und Presse aufmerksam verfolgt. Alljährlich unterrichten 30 Dozenten und Dozentinnen, unterstützt von einem eigenen Musikerteam, die verschiedensten Tanzstile: klassisches Ballett, Jazz, Hip-Hop, Breakdance, Flamenco, Samba u.v.m. Weitere Infos unter: www.tanzbozen.it

Bolzano Festival Bozen vom 29. Juli bis 1. September

Seit drei Jahrzehnten trifft sich die Elite der jungen europäischen Musikerinnen und Musiker in Bozen. Zu Gast sind alljährlich das European Union Youth Orchestra und das Gustav Mahler Jugendorchester jeweils unter der Leitung prominenter Dirigenten. Die Begeisterung, mit der die jungen Talente am Werk sind, ist nicht nur in den Konzertsälen, sondern in der ganzen Stadt spürbar. Ein weiterer Höhepunkt ist der Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni, der

Bozen*

Die Landeshauptstadt zählt 105.000 Einwohner. 75 Prozent davon sind italienischer, 25 Prozent deutscher Muttersprache. Damit ist das Verhältnis der Sprachgruppen genau umgekehrt wie im gesamten Landesgebiet. Bozen setzt seit jeher auf Handel und Dienstleistungen und ist zum Shoppen ideal.

weltweit mit zu den führenden gehört. Abgerundet wird der musikalische Sommer durch Antiqua, einem Festival im Festival mit dem Schwerpunkt Alte Musik. Weitere Infos unter: www.bolzanofestivalbozen.it

Transart vom 10. bis 28. September

Das Festival zeitgenössischer Kultur im Zeichen der Experimente und Offenheit bietet seit 13 Jahren Musik und Kunst an ganz ungewöhnlichen Schauplätzen – multidisziplinär und multimedial. Weitere Infos unter: www.transart.it

Bozner Kultursommer 2014

Kein Sommer in der Stadt ohne hochkarätige Konzerte – in Parkanlagen, auf Plätzen und in den architektonischen Juwelen Bozens – und kein Sommer ohne Tanzfieber für Groß und Klein: Der Bozner Sommer lädt auch dieses Jahr zum Südtirol Jazzfestival, zum Festival Tanz Bozen, zu den Klangfesten, zum Bolzano Festival Bozen sowie zur Transart ein. Neu in diesem Jahr ist die Castelronda – in 3 Tagen 6 Burgen erleben.

Der Kultursommer wartet mit zahlreichen Highlights für Musikfreunde und Tanzbegeisterte auf. Jazzmusik in privaten Parks und auf öffentlichen Plätzen, Tanzvorstellungen in Geschäften des Zentrums, klassische Musik im Theater, aber auch unter freiem Himmel.

Das Verkehrsamt der Stadt Bozen hat für die Sommersaison besonderePakete geschnürt, die an Zeit, Ferienprogramm und Budget eines jeden Bozen-Besuchers individuell angepasst werden können. Nach dem Motto „ein Paket ganz nach meinem Geschmack“.

Verkehrsamt der Stadt Bozen

Waltherplatz 8

I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 307 000

info@bolzano-bozen.it www.bolzano-bozen.it

Berlin ist plötzlich ganz weit weg

Seit vielen Jahren schon entspannt Frank Walter Steinmeier am Ritten. Der deutsche Außenminister schätzt die Ruhe, die Berge und die exzellente Küche. Radius sprach mit dem beliebten Politiker während seines jüngsten Kurz-Urlaubes über Südtirol, das Wandern und Bergsteigen.

Radius: Was hat dazu geführt, dass Sie mit Ihrer Familie und guten Freunden seit 17 Jahren nach Südtirol, zuletzt immer auf den Ritten, kommen?

Frank Walter Steinmeier: Die Ruhe und die wirklich aufregende Berglandschaft, die neugierig macht und auffordert, sie zu erkunden. Es treibt einen hinaus und bringt einen, wenn man will, von Mal zu Mal an seine Grenzen. Aber Belohnung winkt überall – von der schlichten Berghütte bis zum ambitionierten Dorfgasthof: eine wunderbare Küche, die aufs Köstlichste alpenländische und mediterrane Geheimnisse in sich vereint. Zwei, sogar drei Sprachen, zwei Kulturen und das, was neu aus dieser Begegnung entsteht – das ist der große Reichtum dieser Region und ungemein attraktiv, gerade für uns, die wir von außen kommen.

Radius: Was bedeutet für Sie Wandern in der Natur?

F. W. Steinmeier: Ich brauche das, um Kraft zu tanken. Nach Monaten der politischen Mühe, nach tausenden von Flugkilometern, Hektik und Stress, ist das Wandern in Südtirol meine persönliche Erholungskur. Eine halbe Stunde steil bergauf und der Kopf wird frei und entledigt

3 STERNE WOHLFÜHLHOTEL AM RITTEN

• Wellness & Spa Bereich mit Finnischer Sauna, Dampfbad, Massagedusche, Solarium

• Beheizter Indoorpool

• Gartenanlage mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten

• Verwöhn-Halbpension mit Südtiroler Schmankerln

SOMMER ANGEBOT:

7 Nächte ab € 511.- pro Person inkl. Verwöhn-Halbpension im DZ

Inserat: bemelmans

sich vom Ballast des Alltags. Schweigend strebt man dem Gipfel zu, ringt um Atem und konzentriert sich auf nichts mehr als die nächsten drei Schritte. Das Ankommen an der Gipfelhütte oder am Gipfelkreuz ist ein Glücksgefühl, das man nicht erklären kann, sondern erfahren muss.

Radius: Welches waren Ihre längsten Touren, welche sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

F. W. Steinmeier: Die längste Tour war zweifellos die vom Königssee bis zu den Drei Zinnen – von St. Bartholomä, aufsteigend durch das Steinerne Meer, am Großglockner vorbei, ganz durch Österreichs Tauern hindurch bis in die Sextner Dolomiten Südtirols. Ich erinnere mich auch an wunderschöne Touren im Rosengartengebiet, am Latemar, zur Wilden Kreuzspitze, zum Seekofel mit tollem Blick vom Gipfel zum Pragser Wildsee hinunter. Zu den anspruchsvolleren Gipfeln gehörte sicher die Große Zinne und erst recht die Besteigung des Ortler (3.905 Meter ü.d.M, Anm. d. Red.) im letzten Jahr.

Radius: Was schätzen Sie am Ritten?

F. W. Steinmeier: Der Ritten ist die verlässliche Sonnenterrasse oberhalb von Bozen. Wenn die Sommerhitze im Talkessel unerträglich wird, bleibt es am Ritten angenehm kühl. Das Gebiet ist zum Wandern ideal, und zwischendurch bietet sich ein Ausruhtag in der Bozner Altstadt an,

Ausbrechen. Aus der Jedentagwelt. Eintauchen. In den Selbstrhythmus.

Weihrerhof ****

Wolfsgruben 22, I-39054 Ritten, Südtirol Tel. +39 0471 345 102, www.weihrerhof.com

die man vom Ritten aus in wenigen Minuten bequem per Schwebebahn erreicht. Dann freut man sich auf die Lauben, den Obstmarkt, aber vor allem auf die Cafés rund um den Waltherplatz.

Ein Platz für die ganze Familie Ihr 4 Sterne Wanderhotel am Ritten

Nachhaltig – Besonders – Ehrlich

• Finnische Panoramasauna im Hotelpark mit herrlichem Dolomitenblick und Jacuzzi • Fußballplatz, Volleyballfeld, Sandtennisplatz, Kinderhallenbad mit Rutsche

• 1.000 qm SPA-Bereich,

• Hallenbad, Freibad, Wellnesswelt

• 10.000 qm Parkanlage

• Schöne Suiten und Hotelappartements

• Kulinarische Highlights mit regionalen Spitzenprodukten und frischen Rohstoffen

Hotel
Frank Walter Steinmeier in Begleitung von Bergführern auf Südtirols höchsten Berg, dem König Ortler (3.905 m)

Sportlich im Südtiroler Eggental

Aktive sollten es einfach kennen: Das Eggental, das mit seinen sieben Bilderbuchdörfern mitten im Unesco-Welterbe der Dolomiten liegt und umrahmt von Rosengarten und Latemar die ideale Kulisse für ausgedehnte Wanderungen und Biketouren bietet.

Das Eggental mit seinen sieben malerischen Dörfern liegt himmlisch gebettet in die faszinierenden Formationen der Dolomiten. Markante Gipfel und weich geschwungene Almwiesen bestimmen jene Landschaft, die seit 2009 zum Unesco-Welterbe zählt.

Von Goethe über die österreichische Kaiserin Elisabeth und Krimiautorin Agatha Christie bis Winston Churchill: Sie alle haben die kontrastreiche Schönheit der Südtiroler Dolomiten bereits mit faszinierten Blicken bewundert. Sanft ansteigende Wiesen bilden gemeinsam mit den bizarr aufragenden Bergmassiven und anmutigen Dorfsilhouetten eine wunderbare Wander-, Spazier- und Radlkulisse. Hinter dem zauberhaften Karersee, auf dessen Oberfläche sich die Nordwände des Latemar spiegeln und der sein einzigartiges Farbspiel angeblich einem

liebeskranken Hexenmeister zu verdanken hat, erhebt sich der eindrucksvolle Gebirgsstock des Rosengarten rund 2.800 Meter in die Höhe. Um ihn rankt die Legende vom Zwergenkönig Laurin, dem laut Volksmund die magisch leuchtenden Sonnenauf- und -untergangsszenarien zuzuschreiben sind. Die reizvolle Region rund ums Eggental und seine beschaulichen Dörfer Deutschnofen, Eggen, Obereggen, Petersberg, Welschnofen, Carezza und Steinegg sind sagenumwoben, und stehen spätestens seit ihrer Aufnahme ins Unesco-Welterbe weltweit für Einzigartigkeit, Authentizität und einfach echte Naturschönheiten.

Aktiv um die Dolomiten

Mehr als 500 Kilometer gut beschilderte Wanderwege, sechs Klettersteige, zwei Golfplätze und ein weit verzweigtes Rou-

Blühende Bergwiesen in Deutschnofen
Das Christomannos Denkmal am Rosengarten

Der Rosengarten im Sonnenuntergang

tennetz für Mountainbiker lassen bewegungsfreudige Urlauberherzen im Eggental höher schlagen. Kulturbegeisterte besuchen den Wallfahrtsort Maria Weißenstein oder das Museum Steinegg, während Naturliebhaber zu den Erdpyramiden oder ins neue Erlebnisreich Latemarium wandern. Außerdem bieten das neue Planetarium, die Sternwarte und der Planetenweg Einblick in die Astronomie.Während der Blick über den sagenumwobenen Karersee, den Naturpark Schlern-Rosengarten und die beeindruckende Bletterbachschlucht schweift, erfüllen sich echte Bergurlaubsträume.

Und das Beste: Gäste können sich rund um die Dörfer Deutschnofen, Eggen, Obereggen, Petersberg, Welschnofen, Carezza und Steinegg jede Menge Zeit lassen. 2013 wurden hier die meisten Sonnenstunden in ganz Südtirol gemessen und die Sommer dauern richtig lange.

Zu Fuß rund um den Rosengarten

Wer im Eggental die Wanderschuhe schnürt, kann das Unesco-Welterbe der Dolomiten mit Rosengarten und Latemar von sanfter wie von schroffer Seite erleben – bei entspannten Almwanderungen als beeindruckende Szenerie am Horizont oder auf anspruchsvollen Bergtouren hautnah und mittendrin. Bis Ende Oktober reicht die Wandersaison, in der geführte Touren über Flora und Fauna, Geschichte wie Tradition informieren und gleichzeitig ein Gespür dafür vermitteln, warum die Einheimischen der festen Überzeugung sind, dass sie am schönsten Fleckchen dieser Welt wohnen.

Der sagenumwobene Karersee

Wanderung rund um den Rosengarten

Wer sich selbst ein Bild von der einzigartigen Herrlichkeit machen möchte, begibt sich auf die bezaubernde Tour rund um die Rosengartengruppe. Auf Spuren von Zwergenkönig Laurin, dem die Dolomiten laut Volksmund die magische Leuchtkraft ihrer Dämmerstunden verdanken, startet die eindrucksvolle Höhenwanderung an der Kölner Hütte und überwindet insgesamt 500 Höhenmeter auf zwölf Kilometern. Während Urlauber über das Tschagerjoch, die Pässe Cigolade und Vajolon sowie den nach seinem Spender, einem Leipziger Verleger, benannten Hirzelweg wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangen, genießen sie freie Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und Täler. Direkt aus dem Dorfzentrum Welschnofen führt die neue Kabinenbahn bis zur Frommeralm (1.743 m), von wo man per Sessellift bequem in Richtung Kölner Hütte (2.339 m) schwebt. Oben angekommen, lädt die Laurins Lounge zu wunderbaren Panoramablicken, bevor es über steile Wiesen hinauf zum Tschagerjoch (2.635 m) geht. Im leichten Abstieg marschieren Wanderer den Hang entlang, um anschließend über überwiegend ebenes Gelände den Fuß des Cigoladepasses (2.550 m) zu erreichen. Inmitten der bizarren Felslandschaft öffnen sich während des mühsamen Aufstiegs immer wieder atemberaubende Ausblicke hinunter ins malerische Fassa- und Vajolontal. Anschließend führt ein steiniger Weg sanft hinunter zu einem engen Durchgang mit steiler Felsstufe, der in eine weit ausladende Dolomitenarena mündet. Ist der Vajolonpass (2.560 m) erreicht, führt

Besonderer Tipp: Die Aufstiegsanlagen am Rosengarten Wer seine Bergtour eher gemütlich angehen möchte, nutzt einfach eine der drei Aufstiegsanlagen, die Gäste ganz bequem in Richtung Rosengarten schaukeln. Vom Dorfzentrum Welschnofen (1.182 m) startet zum Beispiel die neue Kabinenbahn Laurin I, mit der Wanderer in knapp zehn Minuten ohne jede Anstrengung 550 Höhenmeter überwinden, bevor sie auf der traumhaften Frommeralm landen. Von dort geht es per Sessellift „König Laurin“ weiter hinauf auf 2.337 m und direkt zur aussichtsreichen Laurins Lounge und der Kölner Hütte. Oder wie wär‘s mit einer Auffahrt aus der Ortschaft Karersee zur Paolinahütte? Die Einkehr liegt am Rand zahlreicher Wanderwege und befindet sich direkt an der Bergstation des gleichnamigen Sessellifts. www.carezza.it

eine steile Zickzack-Route hinunter zum Hirzelweg, einem viel begangenen, einfachen Wandersteig, der die romantische Rotwandhütte mit dem Ausgangspunkt Kölner Hütte verbindet (2.241 m).

Die Latemarumrundung mit dem Mountainbike

Das Dorado für Mountainbiker findet sich rund um das Latemarmassiv. Sanfte Almen und schroffe Felsen, rasche Anstiege oder kinderfreundlicher Trail – Mountainbiker brauchen im Eggental auf nichts zu verzichten. Für die Umrundung des markanten Gebirgsstocks stehen diverse gut ausgebaute Routen zur Verfügung. Je nach Könnerstufe und Kampfgeist wählen Profis wie Familien die geeignete Strecke und erleben dabei ganz persönliche Höhepunkte. Egal ob lang und anstrengend oder leicht und kinderfreundlich: Der Bike-Klassiker „Latemarumrundung“ startet im Eggental und bietet packende Panoramablicke ins Unesco-Welterbe der Dolomiten. Eine Strecke, die sich besonders für Familien und Genussradler eignet, erschließt sich beispielsweise über einfache 450 Höhenmeter und 46 Kilometer. Trotz geringer Anstrengung scheinen die nahezu

dreitausend Meter hohen Spitzen und Grate des Latemar zum Greifen nahe und ermöglichen alpine Aussichten ganz ohne alpinistischen Parcours. Egal, ob von Obereggen, Eggen, Welschnofen oder Karersee, gestartet wird im Uhrzeigersinn, einzuplanen sind mindestens fünf Stunden. Dient Obereggen als Ausgangspunkt, geht es von hier über das idyllische Dorf Eggen und durch den Karerwald, dem ein besonderes Geigenklangholz entstammt, hinein nach Welschnofen. Von dort schwebt die neue Kabinenbahn „Laurin I“ in luftige Höhen und bewältigt innerhalb knapp zehn Minuten rund 550 Höhemeter. An der Frommer Alm angekommen, gelangt man entlang des Rosengartenstocks hinauf zum Karerpass, von wo ein kurzer Trail bergab nach Moena im Trentino leitet. Ab Predazzo geht es mit der Gondelbahn bequem zur Baita Gardonè (1.650 m) hinauf, die zu einer kurzen Rast mit Rundblick verführt. Anschließend einfach in den Sessellift steigen und rauf auf den Passo Feudo (2.221 m) schaukeln, der den höchsten Punkt der Umrundung markiert. Von jetzt an kann man das Rad laufen lassen, bis nach ca. 30 Minuten der Startpunkt Obereggen erreicht ist. In umgekehrter Richtung erfordert die Route etwas mehr Können und Kondition. Aber die Mühe lohnt sich: Selbst unter geübten Bikern zählt die Variante über 1.600 Höhenmeter zu den absoluten Highlights der Region.

Besonderer Tipp: Mit der Mountainbike Card lassen sich die Lifte in Welschnofen, Predazzo und Gardonè für je eine Auffahrt nutzen. Somit können Mountainbiker die Latemarumrundung mit einer einzigen Tageskarte befahren und müssen keine drei Einzelfahrten lösen.

INFO

Eggental Tourismus

Dolomitenstraße 4 | 39056 Welschnofen

Tel. +39 0471 619 500 | Fax +39 0471 619 599 info@eggental.com | www.eggental.com

Die bizarren Felstürme des Latemar
Mountainbike-Tour rund um den Latemar

Hotel Moseralm ****

Schönblickweg 8 - I-39056 Karersee

Tel. +39 0471 61 21 71 - Fax: +39 0471 61 24 06 info@moseralm.it - www.moseralm.it

19.06.2014 - 05.07.2014

Die Kraft der Moseralm

7 aktiv-vitale Tage mit Moseralm-Genießerpension, Aqua-Gym, Montagswanderung, Sonnenaufgangswanderung, Weinverkostung, Wellnessgutschein und Guest Card ab € 644,00.- p.P.

Hotel Cristal****S

Obereggen 31 - I-39050 Deutschnofen

Tel. +39 0471 615511 - Fax: +39 0471 615522 info@hotelcristal.com - www.hotelcristal.com

14.06.2014 - 5.10.2014

Wander – und Gourmetwoche

7 Tage Unterkunft in HP, 2 geführte Wanderungen pro Woche, 1 Weindegustation zum Galadinner, 1 Massageeinheit zu 30 Minuten ab € 652,00 p. P.

Hotel Oberlehnhof ***S

Städtl 11 - I-39050 Eggen

Tel. +39 0471 615 744 - Fax: +39 0471 615 801 info@oberlehenhof.com - www.oberlehenhof.com

ab 28.06.2014

Wanderwochen

7 Tage HP im Komforthotel mit familiärer Atmosphäre. Hallenbad mit Whirlpool, Sauna, Liegewiese, Tennis, Garage, iitalienische u. lokale Küche, Grillabende mit Livemusik, geführte Bergwanderungen, Eggentalcard. ab € 500,00.- p.P.

Wellnesshotel Erica****S

Hauptstrasse 17 - I-39050 Deutschnofen

Tel. +39 0471 61 65 17 - Fax: +39 0471 61 65 16 info@erica.it - www.erica.it

22.05.2014 - 02.11.2014

Erica Sport- und Aktivwochen

7 Tage inklusive ¾ Verwöhnpension, Benützung der Wellnessanlagen (Schwimmbad, Freibad, Sauna, Fitnessprogramm), geführte Wanderungen - Biketouren (gegen Gebühr), 1 Wellnessgutschein im Wert von € 30,00 ab € 560,00 p.P.

Eggental Tourismus Gen. T. +39 0471 619 500 - F. +39 0471 619 599 info@eggental.com - www.eggental.com

Romantik Hotel Post Weisses Rössl****S

Karerseestr. - I-39056 Welschnofen

Tel.: +39 0471 613113 - Fax: +39 0471 613390 info@romantikhotelpost.com - www.romantikhotelpost.com

29.05.2014 - 19.10.2014

Erlebnisse in den Dolomiten

Die traumhafte Naturlandschaft und die vielen Annehmlichkeiten, die Sie in unserem Hotel genießen, schenken Ihnen große Gefühle und unvergessliche Erinnerungen. Geführte Wanderungen und Biketouren. ab € 89,00 p.P./Tag in HP

Hotel Pfösl****S

Schwarzenbach 2 - I-39050 Deutschnofen

Tel. +39 0471 616 537 - Fax: + 39 0471 616760 info@pfoesl.it - www.pfoesl.it

ab 18.05.2014

Aktiv & Wellness Days

Einzigartiges Naturhotel in Panoramalage mit Blick auf Rosengarten und Latemar: Regionale Naturküche, täglich geführte Wanderungen und 1.000 m² Naturwellness indoor & outdoor.

4 Tage ab € 396,00 p.P. in HP

Der Sommer im Turm

Das Romantik Hotel Turm, ein Ort der Kontraste oder der perfekten Symbiose: modernes Design in historischen Mauern, ein Wellnessbereich mit ganz eigenen Flair, Küche und Keller die keine Wünsche o en lassen, Ausblicke die begeistern.

Südtiroler Gastlichkeit und Herzlichkeit in einer einzigartigen Umgebung, Werke von Picasso, Kokoschka oder Dix verschönern den Aufenthalt. Sich eine Auszeit nehmen, die sagenumwobene Bergwelt genießen, im Schlerngebiet gibt es eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Die Krönung des Tages: ein romantisches Abendessen auf der Turm-Terrasse.

Gourmetrestaurant, Felsen(Wein)keller & Wellness

Dazu Gastgeber Stefan Pramstrahler: „Im Haubenrestaurant mit 14 Punkte im Gault Millau und 3 Löffeln im Aral Führer ausgezeichnet, kommen Gourmets und Feinschmecker voll auf ihre Kosten. Wir garantieren Ihnen höchste Freuden für den Gaumen, romantische Momente und bleibende Erinnerungen. Überlassen Sie es uns, Sie zu verwöhnen!“

Im Felsenkeller lagern und reifen erlesenen Tropfen und edle Destillate; besonders zu empfehlen die Weine vom eigenen Weingut Grottnerhof: Sauvignon Bubo, Gewürztraminer Tetrix, Weißburgunder Pica und Blauburgunder Corax begeistern nicht nur Sommeliers und Weinliebhaber!

Das Hotel wurde von der Zeitschrift Condé Nast Johansens als bestes Wellnesshotel Europas ausgezeichnet. Im Turm zeichnen Individualität und ein einzigartiges Flair den Wellness Bereich aus: Entdecken Sie Wellness nach Südtiro-

ler Art. Entspannen und genießen, loslassen und dem Alltag entkommen, die Seele baumeln lassen.

Das schönste Grün südlich der Alpen

Hauseigenen 18 Loch Golfplatz St. Vigil Seis, nur fünf Minuten vom Turm entfernt. Im UNESCO Weltnaturerbe. Besondere Greenfee Ermäßigungen für die Hotelgäste. Weitere Infos unter: www.golfstvigilseis.it

INFO

Romantik Hotel Turm

Kirchplatz 9 | 39050 Völs am Schlern

Tel. +39 0471 725 014 | Fax +39 0471 725 474 info@hotelturm.it | www.hotelturm.it

Die Gastgeber-Familie Pramstrahler

Schlern International Music Festival

Wenn man im Juli durch Völs am Schlern schlendert, dann klingt ein vielfältiges Konzert aus den Fenstern. Im Hotelzimmer probt ein junger Amerikaner noch seinen Auftritt, in der Grundschule stehen ein Dutzend Klaviere und hochwertige Flügel, deren Tasten von eifrigen Fingern zum Klingen gebracht werden.

Wer aufmerksam lauscht, kann Mozart und Rachmaninov unterscheiden und bei all diesen Übenden, die entweder Solo oder auch in Duos, Trios oder Quartetten studieren und unermüdlich von den Meisterlehrern lernen, entsteht ein fulminantes Konzert. In Völs am Schlern liegt dann buchstäblich Musik in der Luft. Die Ferienregion Seiser Alm beherbergt vielerlei musikalischen Genuss, angefangen bei den Stars der Volksmusik, den „Kastelruther“ Spatzen, deren berühmtes Spatzenfest vom 9. bis zum 13. Oktober 2014 zum 30. Mal stattfindet.

Summer Classics

Für Liebhaber klassischer Musik bietet Seis eine außergewöhnliche Konzertreihe an. Künstler, die vorwiegend aus Italien stammen und auf internationale Erfahrung bauen, spielen Werke großer Komponisten. Die „Summer Classics“ in Seis sind mittlerweile fester Bestandteil des sommerlichen Kulturprogramms. Die Seiser Musikhochschule trägt den Namen des seinerzeit weltberühmten Pianisten Ignaz Friedman (1882-1948), der vor seinem Exil in Australien viele Jahre in seiner kleinen Seiser Villa verbrachte. Von dort aus konnte er den hochaufragenden Schlern bestaunen und er

sah auch die Burgruine Hauenstein, die im 15. Jahrhundert die Lebensstätte des Ritters, Sängers, Liedermachers und Weltreisenden Oswald von Wolkenstein (1377-1455) war.

Musikalischer Laurin

Bei Hauenstein soll auch einer der legendären Eingänge in das Zauberreich des Zwergenkönigs Laurin sein. Wer dem Klang der Vögel folgt, findet dort noch heute Einlass. Oswald von Wolkenstein schrieb von seiner Burg aus das erste Naturgedicht in deutscher Sprache und vertonte es auch. Er freut sich darin, dass der Frühling kommt und der Schnee auf der Seiser Alm endlich schmilzt. Im ausgehenden Mittelalter gab

Völs am Schlern
Schlern International Music Festival: Künstlerische Leiterin Dr. Tatiana Gerasimova (Piano) und Generaldirektor Prof. Vagram Saradjian (Cello)

es auf den Burgen noch keine Fußbodenheizung und so kann man die Sehnsucht nach Wärme sehr gut nachvollziehen.

Swing on Snow

Im Winter wird es manchmal aber auch heute noch anderen Musikern recht kalt an den Fingern und die Klappen eines Saxophons oder einer Tuba frieren auch gerne mal ein. Dies geschieht beim Seiser Alm WinterMusicFestival „Swing on Snow“, das im kommenden Jahr vom 21. bis zum 29. März

2015 zum 10. Mal stattfindet. Über 30 Konzerte werden morgens und nachmittags auf den Skipisten und Hütten der Seiser Alm gegeben und abends in den Dörfern Kastelruth, Seis, Völs am Schlern und Tiers am Rosengarten. Die besten Musiker der experimentellen Volksmusik aus dem Alpenraum spielen hierbei auf. Das letzte Abendkonzert findet dabei immer im warmen Rittersaal auf Schloss Prösels statt. Im Sommer dient der Burghof von Schloss Prösels den „Prösler Schlossnächten“ als Bühne.

Beschwerdefrei genießen

Intakte Natur, das faszinierende Panorama der Dolomiten, Erholung, Erlebnis und Ruhe: Weit oben auf der Seiser Alm wird der Aufenthalt im Tirler Dolomites Living Hotel zum Traumurlaub.

Ein Paradies für Körper, Geist und Seele. Inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes liegt das Hotel Tirler in 1.752 m ü.M. schonend in die Naturlandschaft integriert. Allergiker leben hier auf. Das baubiologisch, mit lokalen Materialien aus Zirben- oder Lärchenholz, Stein und Lehm erbaute 4-Sterne-Superior-Naturhotel bietet ein pollen- und milbenfreies Ambiente. Als erstes Hotel Italiens trägt es das ECARF-Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit. Mit Panoramablick über die Seiser Alm erleben die Gäste ein einmaliges Wohnerlebnis. Kein Stress, authentisches Ambiente gepaart mit der herzlichen Südtiroler Gastfreundschaft bieten die Basis für einen erholsamen Aufenthalt. Das Hotel ist idealer Ausgangspunkt für diverse sportliche Aktivitäten: Wandern, Walken, Klettern, Mountainbiken, Gleitschirmfliegen oder Golf, die Seiser Alm ist ein Paradies für Sport inmitten der Natur. Im Haus selbst erwartet die Gäste der großzügige „Curasoa“-Energie-Spa-Bereich mit Hallenbad und warmen Außenbecken zum Entspannen und Genuss. Entspannung finden bei speziellen Wellness-Be-

handlungen auf Basis der hauseigenen Pflegeprodukte „Tirler Alm“. Zur erholsamen Auszeit unter dem Motto „Urlaub im Gesundbrunnen Natur“ gehört auch die gesunde Küche mit hochwertigen, einheimischen Bioprodukten. Das Küchenteam verwöhnt dabei jeden Gast bei besonderem Ernährungswunsch, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien mit auserlesenen Gaumenfreuden.

INFO

Tirler – Dolomites Living Hotel ****S Saltria 59 | 39040 Seiser Alm Tel. +39 471 727 927 | Fax +39 0471 727 927 info@hotel-tirler.com | www.hotel-tirler.com

Schloss Prösels Weltstar Sergey Khachatryan

Schlern International Music Festival

In all dem und noch vielem mehr ist das „Schlern International Music Festival“ eingebettet. „Lass uns zusammen Musik machen …“ wird es wieder in Völs am Schlern heißen, wenn SIMF am 8. Juli 2014 zum zwölften Mal eröffnet wird. Nicht weniger als 52 renommierte Musikprofessoren von namhaften Musikhochschulen aus aller Welt werden den knapp 100 Musikstudenten bis zum 28. Juli als Lehrer zur Verfügung stehen. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO bekommen die Studenten auch die Gelegenheit, die Dolomiten und Städte wie Salzburg und Verona und deren Kultur kennen zu lernen.

Gäste und Einheimische dürfen sich in dieser Zeit auf rund 35 niveauvolle Konzerte freuen. Hervorzuheben sind in diesem Jahr die sogenannten „Starkonzerte“, welche von den Ausnahmemusikern Misha Maisky, Paul Badura-Skoda, Sergey Khachatryan und Alexander Rudin bestritten werden. Die Konzertorte sind dieses Jahr, neben Schloss Prösels, wiederum die Aula der Mittelschule Kastelruth, die Musikschule und das Kulturhaus in Völs am Schlern. Ein Konzert wird auch in Tiers am Rosengarten gegeben werden. Weitere Infos unter: www.schlernmusicfestival.eu und www.seiseralm.it

5 Sterne im Welt-Naturerbe

Blühende Almwiesen, umrahmt vom sagenhaften Panorama der Dolomiten, und darin eingebettet die Alpina Dolomites Lodge und Spa auf der Seiser Alm, dem schönsten und größten Hochplateau Europas.

Mit einem facettenreichen Angebot für Genießer, Entspannungssuchende, für Sportbegeisterte und Freunde von Freizeitaktivitäten – für alle Jahreszeiten. Exklusive Gastfreundschaft und eine ausgezeichnete Verwöhnkultur begleiten die Gäste in diesem Haus auf Schritt und Tritt. Dazu kommt allerlei Verlockendes für Genießer und Freunde des Verwöhntwerdens – inklusive eines Küchen- und Weinangebots auf höchstem Niveau. Speziell im Sommer und Herbst versprüht die Bergwelt der Dolomiten ihren

unbesiegbaren Charme. Geführte Wanderungen und Spaziergänge geben tiefe Einblicke, in die ganz besondere alpine Natur; die Kraft des Lebens ist hautnah spüren. Nach einem Tag voller Erlebnisse kann man die herrliche Welt voller Annehmlichkeiten im Alpina Spa genießen: Höchste Kompetenz in den Bereichen Wellness, Gesundheit, Fitness und Beauty sorgen für wohltuende und nachhaltige Entspannung. Die Gastgeber Cinzia und Hugo Bernardi heißen die Gäste herzlich willkommen!

INFO

Alpina Dolomites ****S 39040 Seiser Alm | Tel. +39 0471 796 004 info@alpinadolomites.it | www.alpinadolomites.it

Cinzia und Hugo Bernardi

Teilnehmer und Dozenten vom Schlern International Music Festival 2012

Eintauchen in die Welt des Bergbaus

Was macht die Bergbauwelt Schneeberg so einzigartig? Man besichtigt kein Museum, sondern jeder spürt hautnah, wie die Bergleute unter Tage Schwerstarbeit geleistet haben, um dem Berg das Erz abzuringen.

Die gesamte Produktionskette eines Bergwerks ist hier erhalten geblieben. „Vom Erzabbau über den mühsamen Transport bis zur Erzaufbereitung zeigen wir den gesamten Prozess und die technische Entwicklung der letzten 800 Jahre an Hand unzähliger originaler Bergwerksanlagen, die sich von 1.400 m bis auf 2.700 m Meereshöhe erstrecken.“

Die Führer und Führerinnen stammen zum Großteil von Knappenfamilien ab und sind mit den Traditionen des Bergbaus eng verbunden. „Wenn wir wollten, könnten wir morgen wieder mit der Arbeit beginnen! Die originalen Anlagen sind noch funktionstüchtig.“ Als Beweis werden bei den Führungen diese in Betrieb gesetzt und die Besucher werden endgültig zu Bergknappen!

Die Geschichte von 1237 bis 1985

Die erste schriftliche Erwähnung des „argentum bonum de sneberch“, des guten Silbers vom Schneeberg, reicht auf das Jahr 1237 zurück. Mit diesem Feinsilber prägten schon

Fam. Haller

die Tiroler Grafen bei Meran den Tiroler Adlergroschen. Die größte Blüte erlebte der Schneeberg um 1500. An die 1.000 Knappen schürften bereits in 70 Stollen nach Silber und Blei. Es entstand die Knappensiedlung St. Martin am Schneeberg auf 2.355 m Meereshöhe. Die Lebens- und

Arbeitsbedingungen im höchstgelegenen Bergwerk Europas waren unvorstellbar hart und während des langen Winters äußerst gefährlich. Es war damals die „Silberne Zeit“ Tirols. Die Tiroler Landesfürsten, die Fürstbischöfe und zahlreiche Gewerkenfamilien gelangten zu großem Reichtum, und die Knappen sollen sogar silberne Schuhnägel getragen haben. Auch das bedeutende Handelsgeschlecht der Fugger ließ sich wegen des blühenden Erzhandels in der Berggerichtsstadt Sterzing nieder.

Das Haupterz des Schneeberges war allerdings nicht Blei und Silber, sondern Zinkblende. Erst 1870 begann man mit ihrem Abbau, da man sie in früheren Jahrhunderten kaum verwerten konnte. Der Schneeberg stieg zum ersten Bergwerk Tirols und zu einem der bedeutendsten Europas auf. Die Schließung des Bergwerkes erfolgte im Mai 1985. Rund 800 Jahre Bergbau gingen damit zu Ende. Schon bald darauf wurden erste Initiativen ergriffen, das Bergwerk Schneeberg zum Besucherbergwerk auszubauen.

Das sagen die Besucher zum Schneeberg

•„Ein großes Lob an alle, die diese einzigartige Vergangenheit nicht vergessen lassen und mit den Renovierungen für die Nachwelt am Leben erhalten! Wir kommen immer wieder gerne und finden immer wieder Neues und Interessantes! Weiter so!“ – eine deutsche Urlauberin.

•„Finde es sehr schön, dass mit solchen Museen alte Techniken und Traditionen wach gehalten werden!“ –Ingenieur aus Bayern.

•„Danke für die absolut interessante Führung. Es war ein großes Highlight und sicherlich mit das interessanteste Schaubergwerk, welches wir bislang in 24 Jahren befahren haben.“ – Bergbaufachleute aus Deutschland.

Kurz & intensiv-Angebot mit Vollpension im ****Hotel Schneeberg -

Die ganze Vielfalt Südtirols unter einem Namen www.schneeberg.it

Urlaub für die ganze Familie im ****Hotel SchneebergFamily Resort & Spa

Unsere Vollpension beinhaltet:

- Frühstücksbuffet mit Schauküche

- Mittagsbuffet (Suppen, Nudelgerichte, Kuchen)

- Abendliches Vier-Gang-Wahlmenü

- Freie Benützung der über 6.000 m2 großen Wellness- und Badelandschaft (eine der größten im ganzen Alpenraum)

- 25 m langes Freischwimmbad mit 32°C Wassertemperatur

- Naturteich zum Tretboot fahren und paddeln

- Erweiterter Miniclub, Indoor Spielepark

- Family-Acquapark „Bergi-Land“

- NEU: Reitstall

- uvm.

Genussreise auf dem Bergrad

Es ist ein faszinierendes Gefühl vor der grandiosen Kulisse der Sextner Dolomiten zu stehen; mit ihrem Herzstück, den Drei Zinnen. Südtirols Klassiker unter den Wanderregionen wartet nun mit einer Top-Neuheit auf.

Vom winterlichen Erfolg des „Giro“ angespornt, präsentiert sich der junge Bergsommer in den Sextner Dolomiten mit einem Highlight für Bergradler: der GIRO BIKE-Tour. Diese Genuss-Tour wird drei Mal wöchentlich von einheimi-

schen Bikeguides angeboten. Ausschließlich unter Voranmeldung treffen sich Mountainbike-Freunde dienstags, donnerstags und samstags zur GIRO BIKE-Tour in Sexten. Mit vier Bergbahnen bezwingen sie drei Berge und haben am Abend 63 km hinter sich.

790 Höhenmeter per pedes, 2.700 m mit den Bahnen Der erste Etappenhöhepunkt liegt auf den idyllischen Rotwandwiesen, die per Bergbahn erklommen werden. Über die Schellabalm radelt man weiter bis zum Kreuzbergpass,

**** s – Heilquelle und Natur pur

Das Sport & Kurhotel Bad Moos****s in Sexten liegt in einer einzigartigen und bezaubernden alpinen Landschaft, im Herzen des Naturparks der Sextner Dolomiten am Eingang des wild-romantischen Fischleintales. Im Hotel Bad Moos haben Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden seit Generationen eine würdige Heimat gefunden. Höchster Komfort, die Dolomiten als „Hausberge“ für alpine Wanderungen oder höhere sportliche Ansprüche und das SPA Gesundheitszentrum sorgen für ein maximales Körpergefühl.

Im 2.000 m² großen Gesundheitszentrum „SPA Bad Moos“ mit Indoorpool und AußenWhirlpool findet Schwefelwasser der hauseigenen Heilquelle in verschiedensten Formen seine Anwendung. Zusätzlich sorgen Moorund Gesundheitsbäder mit wirksamen und belebenden Zusätzen, die Schwefelbadgrotte Sulfurea, das Saunarium, Gesundheitsmassagen, zahlreichen Anwendungen und Behandlungen für Beauty und Body für ein besonderes Wohlfühlerlebnis. 30 Suiten im Alpinstil und 32 Zimmer mit jeglichem Komfort und erlesene Gaumengenüsse in den urigen Bauernstuben ergänzen das vielfältige Angebot.

Die neue GIRO BIKE-Tour in den Sextner Dolomiten

und ohne nennenswerte Anstiege geht es vorbei an weidenden Tierherden über die Sextner Almen zum malerischen Negerdorf mit Abfahrt nach Sexten. Mit der Großkabinenbahn schwingen wir uns auf das gut 2.000 m hoch gelegene Helm-Plateau – mit überwältigender Aussicht. Hier geht’s wieder ordentlich in die Pedale bis zur Sillianer Hütte an der italienisch-österreichischen Grenze. Danach wartet eine herrliche Abfahrt ins Osttiroler Pustertal (Sillian) und weiter nach Vierschach. Dort steigt man gegen 13.30 Uhr in die Gondelbahn ein und freut sich schon auf die köstlichen Südtiroler Speckknödel in den gemütlichen Stuben des HelmRestaurants an der Bergstation. Dann ist das Radl wieder an der Reihe: Abfahrt durch schattigen Wald nach Innichen. Hier beginnt die letzte Tagesetappe mit der Sesselbahn Haunold. Auf 1.500 Metern Seehöhe angekommen, schließt sich der Kreis auf der Rückfahrt zum Ausgangspunkt. Die Tour ist hervorragend auch für E-Bikes geeignet.

Eine Bergsportregion für Familien Montags werfen Eltern mit ihren Kindern einen Blick hinter die Kulissen der Bergbahnen (ab 10 Uhr mit Führung). Am Dienstag können Fans der Sommerrodelbahn Fun-Bob sogar noch am lauen Sommerabend auf schnellen Kufen zu Tal brausen oder einen Tiroler Abend in der Riese HaunoldHütte genießen. Freunde der Südtiroler Küche werden am

**** Vitalpina Hotel Kreuzberg (1.636 m)

Mittwoch beim höchstgelegenen Knödelkochkurs Europas in die Geheimnisse des Südtiroler Nationalgerichts eingeführt, während Naturliebhaber am Donnerstagfrüh mit der Panoramakabinenbahn zum Sonnenaufgang am Helm gebracht werden. Zum Wochenfinale können sich Kinder noch einmal beim Ganztageskinderfest am Haunold austoben. Ein breitgefächertes Unterkunftsangebot vom 4-SterneSuperior-Hotel bis zur Frühstückspension und Urlaub auf dem Bauernhof steht zur Verfügung.

INFO

SEXTNER DOLOMITEN | Bergsport- und Skiregion

Dolomitenstraße 45 | I-39030 Sexten (Südtirol)

Tel. + 39 0474 710 355 | Fax +39 0474 710 416 info@s-dolomiten.it | www.sextnerdolomiten.com

Das familiengeführte und traditionsreiche Genießerhotel. Eingebettet im Naturpark der Drei Zinnen, UNESCO Weltnaturerbe, umgeben von Blumenwiesen, Wäldern und den Berggipfeln der „Sextener Sonnenuhr“. Ideal für den Sportgeist: Wandern, Klettern, Biken, Reiten, Golfen (eigene Driving Range) … aufatmen. Auf aktive Anspannung folgt alpine Entspannung im Spa mit Lärchenblocksauna, Felsenschwimmbad, Whirlpool, Kräutersauna, Fitness, Massagen und Beauty. Die Naturküche mit alpinen und mediterranen Spezialitäten, sowie das bestsortierte Weinangebot mit 230 Etiketten machen jeden Tag zum kulinarischen Erlebnis.

Hotel Kreuzbergpass I 39030 Sexten, Tel. +39 0474 710 328 | hotel@kreuzbergpass.com www.kreuzbergpass.com

Family Resort Rainer****s

Family Resort Rainer****s

Eingebettet in die einzigartige Landschaft des UNESCO Weltnaturerbes Sextner Dolomiten liegt das Family Resort Rainer ****s. Neben dem spektakulären Dolomit-Panorama-SPA auf 2.000 m² mit verschiedenen Pools, Saunen und Ruhezonen, bietet das Haus großartige Plätze zum Spielen für Kinder. 60 Std. Kinderbetreuung in Raini’s Miniclub sind dabei garantiert. Unsere Hausbergführer bieten Kletterkurse, erlebnisreiche Hiketouren und Familienwanderungen. Alle Zimmer/Suiten liegen ruhig und sonnig zur Südseite. Exzellente, auch glutenfreie Küche. Mehrmals preisgekrönt für hervorragende zeitgenössische Architektur wurde unsere Residence Strata. Und last but not least, die Gastgeberfamilie bemüht sich nach guter Südtiroler Tradition persönlich um Ihr Wohl.

Gesund wandern im Land der Drei Zinnen

Die Zirbe – die Königin der Alpen

Die Wirkung von Zirbenholz auf unseren Körper, auf den Schlaf und unsere Erholung. Die Zirbe zählt zu den widerstandsfähigsten Nadelbäumen der Inneralpen. Sie wächst an der oberen Baumgrenze und ist hervorragend an das raue Klima im Gebirge angepasst. Ihr charakteristisches Wiedererkennungsmerkmal sind die fünfnadeligen Büschel.

Seit Jahrhunderten wird von einer positiven Auswirkung des edlen Zirbenholzes auf Kreislauf, vegetatives Nervensystem und Schlaf erzählt. Die Forschungsgesellschaft Joanneum Research in Graz hat den signifikanten Einfluss auf das körperliche und psychische Befinden der Menschen wissenschaftlich aufgezeigt. Die Studie belegt eine erhöhte Erholungsqualität durch den Aufenthalt in einem Zirbenholz-Zimmer. Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzfrequenz in körperlichen und mentalen Belastungssituationen sowie im anschließenden Erholungsprozess. Des Weiteren zeigt sich eine deutlich verbesserte Schlafqualität. Die intensivere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Durchschnittlich verringert sich die Aktivität des Herzens um 3.500 Schläge pro Tag, das entspricht in etwa einer Stunde Herzarbeit. Der kennzeichnende und wohltuende Duft des Zirbenholzes bleibt jahrelang erhalten. Er stammt vermutlich aus den ätherischen Ölen. In der Naturheilkunde wird Zirbenkieferöl bei Erkältung und Bronchitis inhaliert, bei Prellungen, Zer-

Besondere Angebote

•Entspannen beim Zirbenklang: aktivierende und entspannende Massage zur Lockerung der Muskulatur – Belvita Hotel Excelsior – à 69 Euro

•Übernachten in Zirbenholz-Zimmern: In nahezu allen Belvita Hotels können Sie Zimmer in Zirbenholz buchen – ab 105 Euro

•Gut schlafen mit Zirbenkissen und Zirbenauflage im Belvita Hotel Paradies, Belvita Hotel Feldhof, Belvita Hotel La Maiena.

rungen, Verstauchungen, Muskelkater und Entzündungen an den betroffenen Stellen eingerieben und zur Steigerung der Durchblutung mit einer Massage kombiniert.

GSUND Belvita Treatment – Südtirol auf der Haut

Reinste Südtiroler Produkte. Ausgehend vom naturreinen Südtiroler Bergquellwasser kommen einheimische Heilkräuter und die darin enthaltenen Essenzen, Öle und Wirkstoffe zum Einsatz. Die aus der Kräuterkunde bekannten Heilkräuter Johanniskraut, Nachtkerze, Alpenrose, Arnika und Zirbenkiefer entfalten in der wohltuenden Behandlung ihre Gesundheit und Schönheit fördernde Wirkung. Das GSUND Belvita Treatment ist in jedem Belvita Hotel buchbar!

INFO

Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol

Julius-Durst-Str. 44 | 39042 Brixen Tel. +39 0473 499 499 | Fax +39 0473 499 498 info@belvita.it | www.belvita.it

Zaha Hadid baut das MMM Corones

Die Aussicht vom Kronplatz zählt zu den schönsten der Alpen: Von den Dolomiten über das Pustertal bis zu den Zillertaler Alpen reicht der Blick. Zugleich liegt der Berg am Schnittpunkt der drei Kulturen Südtirols, der deutschen, der ladinischen und der italienischen. Diese einzigartige Lage des Kronplatzes war ausschlaggebend für Reinhold Messner, hier in 2.275 m Meereshöhe das sechste und letzte der Messner Mountain Museums zu errichten.

Mit der architektonischen Umsetzung der Ideen wurde das Büro der weltbekannten Architektin Zaha Hadid betraut, die als die talentierteste und innovativste Architektin der Gegenwart gilt. Somit vereinen drei zugkräftige „Marken“ – Kronplatz, Reinhold Messner und Zaha Hadid – ihre Kräfte für dieses Projekt.

Letztes Glied der Museumskette

Das Museum wird zu einem großen Teil unterirdisch in mehreren Ebenen angelegt, weshalb mit 1.000 Quadratmetern nur eine vergleichsweise geringe Fläche bebaut wird. 4.000 Kubikmeter Erde müssen bewegt werden. Dank der unterirdischen Bauweise wird das Museum im Sommer wie im Winter ein konstantes Temperatur-Niveau halten und somit energieeffizient sein.

Unterirdisches Museum

In der obersten Ebene wird sich der Eingangsbereich mit den Kassen, einem kleinen Museums-Shop und der Garderobe samt Spinden befinden. Von dort führen Treppen wie Kaskaden über drei Ausstellungsebenen in die Tiefe. Eine zentrale Ausstellungsfläche als Mittelpunkt des Museums bietet Platz für größere Exponate und Präsentationen. Im untersten Geschoß passieren die Besucher auf ihrem Rundgang verglaste Aussichtsöffnungen und gelangen zu einer knapp 40 Quadratmeter großen Terrasse, von der aus sie ein herrliches 240°-Panorama von den Zillertaler Alpen über den Ortler bis zu den Dolomiten genießen können. So wird ein Bezug zwischen der Bergwelt draußen und dem Thema des Museums, den großen Wänden als Königsdisziplin des

Alpinismus, hergestellt. Außerdem ist für diese Ebene ein Kino mit rund 20 Sitzplätzen geplant. Als Material wird vornehmlich Beton eingesetzt, Decken und Wände werden mit einer Vorsatzschale aus Betonfertigteilen verkleidet, ebenso die nach außen sichtbaren Architektur-Elemente wie der Eingangsbereich, die Fensteröffnungen und die Terrasse. Die Eröffnung des Museums ist für September 2014 geplant.

Spannung auf dem Kronplatz

Am Kronplatz, Südtirols Skiberg Nr. 1, wird neben der ständigen Perfektionierung des skitouristischen Angebots auch stets an die Nichtskifahrer gedacht. So wurden Rodelwege, Winterwanderwege und Langlaufloipen angelegt. Eine Besonderheit ist die Friedensglocke Concordia 2000, die 2003 auf einer Aussichtsplattform installiert wurde und eine der größten im Alpenraum ist. Mit dem Bau des Messner Mountain Museums Corones entsteht am Kronplatz ein weiteres kulturelles Highlight, von dem auch der Sommertourismus profitieren soll, denn das Museum wird auch im Sommer geöffnet sein.

INFO

Skirama Kronplatz

Michael-Pacher- Str. 11 | 39031 Bruneck mmmcorones@kronplatz.org

Kalipé – die Similauner unterwegs

Die „Similauner“, ein Kreis erfolgreicher Wirtschaftsführer, sind seit zwanzig Jahren in den Südtiroler Bergen unterwegs. Bis zum Gipfel des Ortler. An einem verlängerten Wochenende wird gegangen, geredet, geklettert und am Abend auf Schutzhütten oder am Lagerfeuer diskutiert. Über Leadership, Globalisierung oder Energiewende. Eine kurze Zusammenfassung von Reinhold Messner.

Die erste Tour – vor mehr als zwanzig Jahren – führte uns auf den Similaun (3.606 m) in den Ötztaler Alpen. Bekannt am Fuße des Similaun auch das Hauslabjoch, ein Jahr davor die Fundstelle des Mannes im Eis, genannt auch „Ötzi“. Nach der Überschreitung von der Schwarzwand bis zum Eishof im Pfossental ging es zu Fuß durch den Naturpark der Texlgruppe nach Juval, wo wir das Museum über die heiligen Berge besuchten. Natürlich waren bei den Touren Bergführer dabei, die schwierige Passagen sicherten und Mut zusprachen, wenn dem einen oder anderen der Abgrund zu tief oder die Anstrengung zu viel wurde.

Die Privat-Similaungruppe

Man hat die „Similauner“ umgehend als das schlagkräftigste Netzwerk der damaligen Deutschland AG ausgemacht. In diesem elitären Männerzirkel – auch „Dax-Jungs“ genannt, kraxeln unter Führung von Reinhold Messner Manager wie Hubert Burda, Jürgen Weber, Herbert Hainer und René Obermann. Und weil die Herren sich das Gelöbnis gaben, dass kein Sterbenswörtchen über ihre Zusammenkünfte an die Presse dringen sollte, wuchs das Interesse an ihnen zu einem Achttausender der Neugier heran. Einiges sickerte hin und wieder durch: zum Beispiel von Hubert Burda als er am Berg schwächelte, dafür humorgestärkt die Devise ausgab: „Da, wo ich bin, ist hinten.“

Mario Monti soll schlichtweg überwältigt gewesen sein vom Sein und Wirken der hochrangigen Netzwerkler: „I Tedeschi sono così!“ – So sind sie, diese Deutschen, steigen auf unsere Berge und schlafen in Heuschobern. „Das ist das Geheimnis der deutschen Wirtschaft, ihre Lenker halten zusammen.“ Im Gegensatz zu den italienischen Signori, die auf Jachten relaxen und Bunga-Bunga-Partys feiern, soll Monti noch hinzugefügt haben ...

Die Gründungsväter: Herbert Henzler, Ex-DeutschlandChef McKinsey und Reinhold Messner

Schneesturm und beißende Kälte Aber die Gruppe – inzwischen zwei Dutzend Manager – steigerte sich von Tour zu Tour: Bei Schneesturm und beißender Kälte standen wir auf dem Cevedale (3.769 m) in der OrtlerGruppe und wärmten uns anschließend im Bauernhof „Yak und Yeti“ bei Momo und Schneemilch. Der Besuch im Museum „Ortles“ als kulturelle Nachspeise kam dazu. Die CivettaÜberschreitung (3.220 m) und die Monte Pelmo-Besteigung (3.168 m) in den Ampezzaner-Dolomiten, kombinierten wir mit dem Besuch des „Museums in den Wolken“ am Monte Rite. Die Tour zur Cima Tosa (3.130 m) dem höchsten Gipfel der Brenta mit Via delle Bocchette, haben wir mit dem Besuch vom Museum Firmian in Bozen verbunden. Natürlich waren wir auch in meiner Heimat, dem Villnössertal, unterwegs, denn die Wände von Geisler und Peitler waren für mich, zusammen mit meinem Bruder, die erste große Herausforderung in meiner Jugend. Nach Geisler

Die ursprüngliche Runde (1993): Hubert Burda, Verleger; Ulrich Cartellieri, Ex-Vorstand/Aufsichtsrat Deutsche Bank; Peter Hoch, Ex-Vorstand HypoVereinsbank; Axel Munte, Internist, Ex-Ärztefunktionär; Wolfgang Reitzle, CEO Linde; Ihno Schneevoigt, Ex-Vorstand Allianz, Jürgen Zech, Ex-CEO Gerling Versicherung; Thorlef Spickschen, Ex-Pharmachef BASF; Jürgen Schrempp, Ex-CEO DaimlerChrysler; Klaus Zumwinkel, Ex-CEO Deutsche Post, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Telekom; Danach kamen hinzu: Jürgen Weber, Ex-CEO Lufthansa, Ex-Aufsichtsratschef Deutsche Post; Ulrich Lehner, ExKonzernchef Henkel, Aufsichts-/Verwaltungsrat, Novartis, Eon, Porsche, etc; Georg Kofler, Gründer ProSieben, ExChef Premiere; Klaus Kleinfeld, Ex-CEO Siemens, CEO Alcoa, Aufsichtsrat Bayer; Herbert Hainer, CEO Adidas, Aufsichtsrat Allianz, Lufthansa, FC Bayern München; Jürgen Hambrecht, Ex-CEO BASF, Aufsichtsrat Daimler; René Obermann, CEO Deutsche Telekom, Aufsichtsrat Eon; Kasper Rorsted, CEO Henkel, Aufsichtsrat Bertelsmann, Danfoss, Ex-Aufsichtsrat Cable & Wireless; Klaus Kleinfeld, CEO Alcoa. (Quelle: Manager Magazin 2012 anläßlich des 20. Geburstages der Similauner)

Reinhold Messner

und Peitler war wieder ein kultureller Höhepunkt am Programm; wir stiegen von Klausen zum Kloster Säben auf. Die Gipfel der Zillertaler mit Ausgangspunkt vom Ahrntal aus, kombinierten wir zum Abschluss mit einem Besuch des Bergvölker-Museums im Schloss Bruneck. Nicht immer war das Wetter gut, immer aber fanden wir, abgesehen von Bergen und Gipfeln, ein Thema, das es zu beleuchten galt, immer auch ein kulturelles Highlight, das mit kundiger Führung bestaunt wurde.

Vielfältiges Bergerlebnis in Südtirol

Kein Teil der Alpen hat eine derartige Vielfalt an Bergen zu bieten wie Südtirol; nirgendwo gibt es so viele Kulturdenkmäler, Burgen und Bauernhöfe; dazu eine intakte Kulturlandschaft wie zwischen dem Ortler und den Dolomiten, zwischen der Salurner Klause und den Zentralalpen. Im Sommer 2014 sind wir wieder unterwegs, in den Dolomiten und anschließend zum Museum auf dem Kronplatz bei Bruneck, das ich dem Abenteuer-Alpinismus widme, genau so, wie wir „Similauner“ das Bergsteigen begreifen: In Eigenverantwortung, bei jedem Wetter und ohne viel Komfort in der Südtiroler Bergwelt zum nächsten Horizont unterwegs. Kalipé – was soviel heißt wie „immer ruhigen Fußes“ – der beste Gruß und Wunsch in Tibet. Ruhigen Fußes – sicher unterwegs sein und gesund zurückkommen!“

Bei der ersten gemeinsamen Tour vor über 20 Jahren, führte Reinhold Messner die „Dax-Jungs“ auf den 3.600 Meter hohen Similaun. Daher der spätere Name „Die Similauner“.

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Land der Berge und des guten

Südtirol, die nördlichste Region Italiens, hat viel zu bieten. Als Grenzregion am Alpenhauptkamm ist sie – wie kaum ein anderer Ort in Europa – Sinnbild für ein friedliches Nebeneinander von Mediterranem und Alpinem. Südtirol ist ein Land der Kontraste.

Das mediterrane Klima im Süden wechselt mit den raueren Einflüssen der Alpen. Bergspitzen mit ewigem Schnee bis zu knapp 4.000 Metern hoch und Palmenterrassen auf 200 Metern – das alles kann man in Südtirol erleben. Auch in der Küche ist die Brückenfunktion zwischen Italien und dem deutschen Sprachraum spürbar: Hier isst man Speck mit Schüttelbrot und Spaghetti alla Carbonara. Kurzum – Südtirol ist ein Genussland, das man erfahren und erleben muss.

Typisch, traditionell & natürlich

Die Südtiroler sind neugierig, erfinderisch und klug genug, das schöne Land, den guten Boden und das einzigartige Klima für die Herstellung bester Produkte zu nutzen. Traditionelle Herstellungsverfahren über Jahrzehnte weiterentwickelt und verfeinert bringen Spitzenqualitäten bei Wein,

Speck, Apfel, Milch, Brot und vielen anderen Qualitätsprodukten hervor. Das Besondere an den Lebensmitteln ist das Aroma, der unverwechselbare Geschmack, die naturnahe Herstellung und natürlich die Herkunft. Auch die Südtiroler Küche weiß dies zu schätzen und versteht es die typischen Produkte in einfache Gerichte und in Gourmetmenüs einzubauen. In Südtirol haben die bekannten Sorten Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein ihren Ursprung. Der Fleiß der vielen Winzer, die Bodenvielfalt, das besondere Mikroklima und die geografische Lage bringen Weißund Rotweine hervor, die in der Weinelite mitspielen. 98 Prozent der Südtiroler Weine tragen die DOC-Bezeichnung (denominazione di origine controllata).Wo Wein hergestellt wird, gibt es auch Trester. Aus diesen wird in Südtirol Tresterbrand, der sogenannte Grappa hergestellt. Fünf Brennereien haben sich dem Grappa mit dem Qualitätszeichen Südtirol verschrieben.

Speck als weltweiter Botschafter Feinschmeckern aus aller Welt ist er ein Begriff und bei den Südtirolern kommt er fast täglich auf den Tisch: der Südtiroler Speck g.g.A (geschützte geographische Angabe). Früher hatten die Menschen keinen Kühlschrank und

Geschmacks

man tat sich schwer mit der Aufbewahrung von frischem Fleisch. So hat man Schweinefleisch durch Räucherung für Monate haltbar gemacht. An den traditionellen Verfahren an sich wurde nicht viel verändert, wenn auch die Technik verfeinert wurde. Die Speckhammen werden mit Salz und einer speziellen Gewürzmischung eingerieben und drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Anschließend werden die Hammen abwechselnd dem leichten Rauch aus harzarmem Holz und der Frischluft ausgesetzt. Nun haben sie 22 Wochen Zeit zur Spezialität heranzureifen. Gefeiert wird der typische Südtiroler Speck übrigens jedes Jahr am ersten Wochenende im Oktober (heuer 4.-5. Oktober) beim Südtiroler Speckfest in Villnöss. Zeitgleich findet in Brixen auch der Südtiroler Brot- und Strudelmarkt (3.-5. Oktober) statt. Denn in Südtirol hat die Brotbacktradition eine lange Tradition. Das über die Grenzen hinaus bekannteste Brot ist wohl das Schüttelbrot. Das dünne, getrocknete Fladenbrot ist über Monate haltbar und schmeckt wunderbar zum Speck. Zum vielfältigen Brotkorb zählen acht weitere landestypische Sorten, welche das Qualitätszeichen tragen: z.B. Vinschger Paarl, Pusterer Breatl und Vorschlag. Sie alle werden nach traditionellen Herstellungsverfahren ohne Konservierungsstoffe zubereitet.

Obst & Gemüse aus unbelasteter Natur Wussten Sie, dass jeder zehnte Apfel in Europa aus Südtirol stammt? Mit seinen 300 Sonnentagen ist Südtirol geradezu für den Apfelanbau prädestiniert. 13 Sorten dürfen die europäische Ursprungsbezeichnung g.g.A. tragen. Das besondere an den Südtiroler Äpfeln ist das Aroma und die intensive Färbung. Die Saftigkeit und Knackigkeit entwickeln sie durch das hohe Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht. Aufgrund der vielen Anbauflächen von Äpfeln und Wein, pflegt man in Südtirol auch fleißig die Imkerei. So gibt es Mischblüten-, Alpenrosen-, Löwenzahn- und Waldhonig mit dem Qualitätszeichen Südtirol. Viele Bauern bauen im Nebenerwerb auch Beeren, Kirschen, Gemüse,

Kartoffeln sowie Kräuter und Gewürze an. Stets stehen hier traditionelle, naturnahe Herstellung und beste Qualität im Mittelpunkt. Die hohen Lagen bis 1.700 Meter, viel Sonne und ein abwechslungsreiches Klima mit genügend Niederschlägen lassen Genanntes gut gedeihen. Besonders die Südtiroler Erdbeeren, die später reifen als anderswo, sind sehr schmackhaft und aromatisch. Im Martelltal, dem Hauptanbaugebiet, findet am 28. und 29. Juni 2014 das Südtiroler Erdbeerfest statt. Dann kann man die Welt der Beeren kennenlernen und von der Riesenerdbeertorte naschen.

Pure Frische

Was wäre Südtirol ohne gepflegte Wiesen, Wälder und Almen? Nicht halb so schön. Denn genau das macht das Land für die Gäste aus: Wandern, Rad fahren, Bergsteigen in gepflegter aber unbelasteter Natur. Diese Natur pflegen die vielen Bergbauern Südtirols zwischen 800 und 2.000 Metern ü.d.M. Gleichzeitig produzieren sie qualitativ hochwertige Milch, welche zu einer Vielfalt an Milchprodukten wie Mozzarella, Joghurt, Butter, Sahne, Ricotta und Käse verarbeitet werden. In Südtirol gibt es 60 verschiedene Käsesorten. Einer davon, der Stilfser Käse, trägt eine europäische Ursprungsbezeichnung. Die Qualität steht im Vordergrund, weshalb alle Produktionsabläufe von der Gewinnung bis zur Veredelung der Milch streng kontrolliert werden. Das Besondere an der Südtiroler Milch und den daraus gefertigten Produkten sind die strengen Vorschriften: Südtiroler Kühe, die Qualitätsmilch produzieren, müssen natürlich und artgerecht gehalten werden und dürfen nur gentechnikfreies Futter erhalten. Übrigens lädt die Milchwirtschaft auch heuer wieder zum traditionellen Südtiroler Milchfest. Am 30. und 31. August 2014 gibt es im Almdorf auf der Fane Alm in Vals für Klein und Groß viel Unterhaltung und köstliche Speisen rund um die Milch. Weitere Informationen unter: www.suedtirolerspezialitaeten.com

Das Anbaugebiet um Bozen

Lagrein – der echte Südtiroler

Die Lagreinrebe ist neben Vernatsch und Gewürztraminer eine von drei autochthonen Südtiroler Rebsorten. Sie gedeiht bevorzugt im Bozner Talkessel. Die Kellerei Bozen ist der bedeutendste Produzent dieses dunklen, vollmundigen Rotweines.

Lagrein ist laut genetischen Untersuchungen von José Vouillamoz in Norditalien mit den Rebsorten Teroldego und Marzemino verwandt; außerdem besteht eine Verwandtschaft zum Syrah. Erstmals bezeugt ist der „bonum Lagrinum“ (guter Lagreinwein) in einer Traminer Urkunde von 1379, während Bozner Quellen von 1420 den lägrein wein und von 1498 den gueten roten Lagrein ausdrücklich nennen.

Voller Körper, dunkles Rot, sehr elegant

Die spätreifende Rebsorte bevorzugt die warmen Lagen, besonders bekannt dafür ist der Bozner Stadtteil Gries und auch die Lagen am Bozer Boden und Rentsch. Das Anbau-

Kellermeister Stephan Philippi

gebiet steht seit 1975 unter DOC-Schutz. Die spezifische Charakteristik der Lagrein-Weine ist das, was die Weinliebhaber fasziniert. Die Lagreinrebe ergibt einen vorzüglichen, körperreichen roten Wein von intensiv-rubinroter Farbe. Er hat einen weinigen, delikaten Duft, manchmal mit einem Vanilleton, ist sanft und geschmeidig im Geschmack, der in seiner Vollmundigkeit sehr elegant sein kann. Ihm eigen ist eine gute Balance zwischen Tannin, Säure und Frucht. Der Lagrein lässt sich gut fünf Jahre in der Flasche lagern. Lagrein darf nach einem Jahr Lagerung die Bezeichnung Riserva tragen.

Südtiroler Lagrein Rosé

Weinexperten halten ihn für den besten Roséwein der Welt und sprechen von einer ausgesprochenen Kostbarkeit. Auf die ursprüngliche Bezeichnung Lagrein Kretzer verzichtet man heute. Der Wein ist kirschfarben, hat ein eigenwilliges, delikates Bukett mit Geruch von Früchten und Vanille. Er ist trocken im Geschmack, frisch, lebhaft, fruchtig, schlank, ausgeglichen und harmonisch.

kellereibozen.com

Gondelfahrt am Kalterersee

Eine original venezianische Gondola, das weltweit eleganteste und bekannteste Holz-Ruderboot als Neuheit für den Kalterer See.

Die von der Bootswerft „Squero Bonaldo Dorsoduro Venezia“ in traditioneller Bauweise mit acht verschiedenen Holzarten gebaute Gondel, war zehn Jahre im Canale Grande im Dienst, ehe sie von Hans und Anna Renner nach Kaltern gebracht wurde. Der „alte Seebär“ Hans Renner hat jahrzehntelange Erfahrung auf dem Wasser: Segelboote, Surfbretter, Katamaran, Gaffelkutter „Striga“, Motoryachten bis hin zu dem wunderschön restaurierten ZweimastGaffelschooner „Siora Veronica“ auf dem Gardasee. Der Ruhestand und die Rückkehr zum heimischen Gewässer am Kalterer See brachte ihn auf die Idee, nochmals etwas „Neues“ zu starten: Romantische Fahrten in einer original venezianischen Gondola am Kalterer See. Nun werden viele sich fragen, was will eine venezianische Gondola am Kalterer See? Hat sie eine Daseins-Berechtigung?

Dazu Hans Renner: „Sie hat …, denn sie ist wie eine wunderschöne Frau im Abendkleid, eine Gondola, die fast lautlos über

das Wasser gleitet, keine Welle hinterlässt, mediterranen Flair und einen unvergesslichen Zauber verbreitet, wenn sie sich im Licht oder Mondschein auf der Wasseroberfläche spiegelt.“ Anlässe dazu gibt es viele, wie z.B. ein romantisches Erlebnis zum Geburtstag, als Deko oder Möglichkeit zum Fotoshooting, ein Geschenk für Jubilare, ein einzigartiges Ambiente für eine Liebeserklärung oder Heiratsantrag. Die späteren Hochzeitsgäste werden überrascht sein, wenn Braut und Bräutigam in einer echten venezianischen Gondel in den Hafen Ihres Glücks einfahren! Weitere Infos unter: www.seegondola.it

Quartiere der Weltmeister

Im Juni 1990 hatte die DFB-Weltmeister-Mannschaft im Fünfsternehotel „Seeleiten“ am Kalterer See Quartier bezogen. 2010 hatte man sich für das Fünfsternehotel „Weinegg“ in Girlan entschieden.

Beide Hotels werden von der Familie Moser geführt und befinden sich am Kalterer See und in unmittelbarer Nähe der beiden Montiggler Seen, im mediterran anmutenden Überetsch. In unmittelbarer Nähe liegen die schönsten Berge des Alpenraums, und die Hotels selbst sind eingebettet in Weinberge, von denen mehrfach ausgezeichnete Spitzenweine der verschiedenen Südtiroler Kellereien und Winzer stammen. Zum Rundum-Wohlfühlpaket gehören Wellness, Natur, Spitzengastronomie, Natur und einzigartige Angebote an Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Ein vielversprechender Auftakt!

INFO

Wellnesshotel Seeleiten *****

St. Josef am See 30 | 39052 Kaltern

Tel. +39 0471 960 200 | Fax +39 0471 960 064 info@seeleiten.it | www.seeleiten.it

Wellnesshotel Weinegg *****

Lammweg 22 | 39057 Girlan

Tel. +39 0471 662 511 | Fax+39 0471 663 151 info@weinegg.com | www.weinegg.com

Wellnesshotel Seeleiten in Kaltern
Wellnesshotel Weinegg in Girlan

Das Aluminum-Fenster FIN-project

Überzeugt von der Langlebigkeit und Gestaltbarkeit dieses Metalls, wurde die Aluminiumfensterlinie FIN-Project entwickelt. Für Individualisten, die das Besondere suchen.

Klares, schlichtes Aluminiumdesign, kombiniert mit hervorragenden Wärmedämmwerten: Das ist das FIN-Project. Dieses innovative Fenstersystem verbindet die besten Eigenschaften zweier bewährter Materialien. Das wetterfeste und ästhetische Aluminium an der Außen- und Innenseite ist nicht nur besonders pflegeleicht, sondern eröffnet auch vielfältige Möglichkeiten in der Farbgestaltung. Die im Kern befindlichen hochwertigen Kunststoffprofile garantieren außergewöhnliche Wärmedämmung und hohe Dichtheit. FIN-Project umfasst eine Vielzahl an Ausführungen, vom rahmenlosen Flügel Nova-line über die traditionelle Ästhetik der Classic-line, der Stahloptik des Ferro-line Flügels bis zum Verbundfenster Twin-line mit einer wettergeschützten Jalousette im Scheibenzwischenraum.

Vista: das neue Fensterwandsystem von FINSTRAL Drinnen sitzen. Wie draußen fühlen. Modern, gradlinig und schlank: Das ist das Fensterwandsystem Vista. Großzügige Glasflächen und schlanke Konturen lösen die Trennung von Innen- und Außenbereich auf.

Mit großflächigen Schiebeöffnungen kombiniert, schafft Vista ein elegantes Erscheinungsbild mit viel Licht im Raum. Neben der Hebeschiebetür und der Schiebetür Easy-Slide können auch Fenster, Drehtüren und Haustüren in die Fensterwand eingesetzt werden. Der innovative Rahmenaufbau und die Isolier-Verglasungen gewährleisten selbstverständlich eine sehr gute Wärmedämmung.

FIN-Project

Mehr Licht und große Schiebeö nung mit der neuen Fensterwand Vista

Eine Seilbahn für Berlin

Anlässlich der Internationalen Gartenausstellung (IGA Berlin 2017) wird in der deutschen Hauptstadt erstmals wieder seit 50 Jahren eine Seilbahn entstehen. Im Februar 2014 unterzeichnete die aus Südtirol stammende LEITNER AG den Vertrag mit der IGA Berlin 2017 GmbH.

Mehr als zwei Millionen Gäste werden zu diesem einzigartigen Gartenfestival aus dem In- und Ausland erwartet. Bis zu 3.000 Besucherinnen und Besucher werden das Ausstellungsgelände, das die Gärten der Welt, den Kienberg und Teile des Wuhletals umfasst, dann mit der Seilbahn pro Stunde und Richtung aus der Vogelperspektive erleben können. Die Fahrt eröffnet den Blick auf das IGA-Gelände mit seinen Wasser- und Themengärten sowie den internationalen Gärten der Welt. Die insgesamt 1,5 Kilometer lange Panoramafahrt endet nach rund fünf Minuten am Blumberger Damm, wo die Besucherinnen und Besucher direkt im Anschluss die Ausstellungshalle erkunden können. Investor- und Betreiber der Seilbahn wird die LEITNER AG sein, ein 1888 in Sterzing (Südtirol) gegründetes, internationales Unternehmen. Unter der Marke LEITNER ropeways ist das Unternehmen weltweit mit High-Tech-Seilbahnen erfolgreich. Neben Wintersport sind immer mehr alternative Nutzungen gefragt. Dazu gehören vor allem der Transport zu touristischen Sehenswürdigkeiten und der Personentransport in Städten, wie beispielsweise in Hong Kong, Barcelona oder Tiflis.

Seilbahnen entlasten den Stadtverkehr

Mit modernen Seilbahnen lassen sich viele aktuelle Verkehrsprobleme lösen: Sie sind schnell und vergleichsweise kostengünstig realisierbar, benötigen wenig Platz und entlasten mit geringen Energiekosten sowie Emissionen die Umwelt nachhaltig. Zudem verschafft deren Einsatz Einwohnern und Besuchern mehr Lebensqualität. Seilbahnen im urbanen Einsatz stehen vor allem auch in ökologischer Hinsicht für innovative Lösungen. Sie werden umweltfreundlich mit Strom betrieben und der Energieverbrauch kann an die Anzahl der Passagiere angepasst werden.

Auch die Einwohner der türkischen Hauptstadt Ankara freuen sich seit März 2014 über eine Seilbahn. Die kuppelbare 10erKabinenbahn von LEITNER ropeways schließt die Stadtteile Sentepe und Yenimahalle an das Metronetz an. Sie zeigt, wie innovative und architektonisch anspruchsvolle Bahnen den Stadtverkehr revolutionieren können. Mit dem geringeren Verkehrsaufkommen und der vermehrten Nutzung der Seilbahn wird die Umwelt durch weniger Emissionen geschont. Die mit Sitzheizung, Multimedia-Informations-System und Außenbeleuchtung ausgestatteten Kabinen bieten in bis zu 60 Metern Höhe über dem Boden eine eindrucksvolle Aussicht. Die Realisierung des Projektes durch LEITNER ropeways als Generalunternehmer erfolgte in der Rekordzeit von nur sechs Monaten. Mit der Bahn in Ankara unterstreicht das Südtiroler Unternehmen erneut seine Kompetenz als Experte für individuelle Kundenlösungen in Premium-Qualität.

INFO

Leitner AG

Brennerstraße 34 | 39049 Sterzing

Tel. +39 0472 722 111 | Fax +39 0472 724 111 info@leitner-ropeways.com | www.leitner-ropeways.com

Größte urbane Seilbahn Eurasiens in Ankara
Die geplante Seilbahn zur Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017
GD10 Yenimahalle in Ankara

Bozen setzt auf Wasserstoff

Südtirol steht nicht nur für alpine-mediterrane Kultur, Küche und Wellness, sondern auch für die Nord-Süd-Brückenfunktion für innovative Technologie. Die Wassersto Teststrecke München – Bozen – Verona nimmt Gestalt an.

Mit dabei sind neben dem Bozner Wasserstoffzentrum auch Hyundai, Mercedes und der deutsche Anlagenbauer Linde. Treibende Kraft ist das Südtiroler Institut für innovative Technologie (IIT) mit Präsident Walter Huber an der Spitze. Für ihn ist Südtirol, mit seinem extremen Durchzugsverkehr auf der Nord-Südachse, besonders prädestiniert in nachhaltige Technologien zu investieren. „Wir sehen in der Wasserstofftechnologie ein Stück nachhaltige Zukunft, die heute schon Realität wird, denn Wasserstoff kann überall kostengünstig hergestellt werden, keine Abhängigkeit von fossilen Energien mehr und kein Gramm CO2 von Produktion bis zum Verbrauch. Durch die effiziente Speichermöglichkeit von erneuerbarem Strom (Photovoltaik und Wasserkraft) wird auch die Energiewende möglich. Die vielen „Petrodollars“, die derzeit in Richtung Erdölländer abfließen, bleiben als Euros in der heimischen Wirtschaft, schaffen nebenbei neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze, lokalen Mehrwert und Wettbewerbsfähigkeit – warum sollte man dies nicht nützen? Walter Huber sieht für Südtirol im Wasserstoff die große Chance, denn Südtirol verfügt über viel erneuerbare Energie aus Wasserkraft und Photovoltaik.

Ein mit Wassersto betriebener Stadtbus

Überschüssiger Strom wird zu Wassersto Mit dem überschüssigen Strom wird Wasserstoff produziert. IIT hat eine eigene Produktionsstätte in Betrieb genommen, ebenso eine Tankstelle. Wasserstoffautos haben eine Reichweite von 500-700 km, in Zukunft auch noch mehr. Sollen Autos größere Strecken bewältigen, müssen die nötigen Tankstellen und Servicestellen bereitstehen. Wo solche Infrastrukturen bestehen, wird die neue Technologie als erste Fuß fassen. Fünf Autobusse von Mercedes mit Wasserstoff und Brennstoffzelle sind im städtischen Verkehr von Bozen seit September 2013 unterwegs. Die Busse fahren täglich eine konstante Strecke von rund 200 km und kehren nach Dienstschluss zum Ausgangspunkt zurück. Zehn Privatautos von Hyundai werden ab Juni 2014 im Mietsystem, vom IIT zur Verfügung gestellt. Dies ist der Start für die örtliche Privatwirtschaft, neue Tankstellen und Servicestellen zu errichten. Wenigstens alle 100 km soll eine Tankstelle stehen, mit Beginn 2015 auch in Innsbruck und Trient. Dies alles erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit: wirtschaftlich effizient, ökologisch sinnvoll, sozial zukunftsweisend. Innovation im Dienste des Menschen und seiner Umwelt. Weitere Infos unter: www.iit.bz.it

Hyundai ix35

Walter Huber
Das Wassersto zentrum in Bozen Süd

Uwe Karsten-Städter (links) überreicht den Preis an Josef Unterholzner

Audi, McLaren, Porsche ...

... Aston Martin, Bentley, BMW, Lamborghini, Mercedes, Rolls Royce und VW. Alle was im Premium-Bereich Rang und Namen hat, sind auch Kunden der Firma Autotest mit Sitz in Lana bei Meran: Hightech – made in Südtirol.

Ausgezeichnet mit dem Porsche-Award als einer der Top 10 Lieferanten, setzt CEO von Autotest, Josef Unterholzner, voll auf Innovation und Qualität. Sowas spricht sich in der Branche natürlich herum. „Geht nicht, gibt’s nicht“, das ist sein Credo und zugleich der Titel seines Buches in dem er seinen Weg vom Mechaniker-Lehrling bis zum Zulieferer der Premium-Marken beschreibt.

Top t und voller Ideen

Der Sepp, wie er unter Freunden genannt wird, ist ein Workaholic mit Handschlagqualität. Persönlich setzt er auf körperliche Fitness, seine Hausstrecke von Burgstall nach Vöran (1.000 Höhenmeter), schafft er als Bergläufer locker unter einer Stunde. Vollgepumpt mit Sauerstoff und voller guter Ideen, werden dann die Probleme seiner Kunden für ihn zur lösbaren Herausforderung. Autotest ist im Bereich Design, Entwicklung und Produktion von Kunststoffteilen vorwiegend für die Automobilbranche tätig. „In enger Abstimmung mit unseren Kunden und Lieferanten entwickeln wir innovative Lösungen, hochwertige Kunststoff-, Metall- und Hybridprodukte.“

Innovation ist keine Frage der Größe

Im Jahr 1994 beginnt die Zusammenarbeit mit Autogerma (VW Italien) für den VW Golf Yachting. 5.000 Stück waren für den von Autotest optisch aufgemöbelten Golf Variant (Yachting) geplant, über 20.000 sind es dann geworden. Der Einstieg in die Zulieferbranche war geschafft. AUTOTEST Lana mit seinen weiteren Standorten in Franzensfeste, Eisenach (D) und Bratislava (SK) ist im Teich der Zuliefererindustrie nur ein kleiner Fisch. Aber Innovation ist keine Frage der Größe, sondern der Kreativität. Erfolg in der internationalen Autobranche hat auch seinen Preis. Auf die Frage, wie schafft man so was, meint der Sepp. „Das geht nur mit viel Fleiß und körperlicher Fitness. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, das ist beinharte Arbeit! Verzicht auf Luxus und Eskapaden, zum Teil 80 Wochenstunden, bis zu 90.000 gefahrene Km im Jahr und wenig Zeit für die Familie.“

Skibindung und Elektrofahrzeug

In Eigenregie beschäftigt sich Unterholzner z.B. auch mit besonders leichten Komponenten für Skibindungen oder der Entwicklung eines Elektrofahrzeuges für alpines Gelände. Die Dolomiten sind schließlich zum Welt-Naturerbe erklärt worden. Damit liegt ein geländegängiges, sommer- und wintertaugliches Elektrofahrzeug, schon aus Sicht des Umweltschutzes, voll im Trend. Weitere Infos unter www.autotest.it

Kunst am Körper in Perfektion

Johannes Stötter war 23, als er aus einer Laune heraus Körper bemalte, die das Cover einer CD zierten. Das war 2001. Acht Jahre später erhielt er erstmals eine Einladung zur Bodypainting-WM. 2012 war er Weltmeister. Der Südtiroler hat die Branche revolutioniert und lebt heute von seiner Kunst. Er gestaltete das Titelbild dieses Heftes.

Den WM-Titel gewann Johannes Stötter noch im klassischen Stil. Er bemalte eine nackte Frau mit spektakulären Farbmotiven. Lieber ist ihm die Camouflage: bemalte Körper, die sich vor unterschiedlichen Hintergründen förmlich auflösen. „Zuerst kommt die Idee und ich fertige Skizzen an“, erzählt der 36-Jährige. So wie für das Cover dieses Heftes: „Das MUSEION, Museum für Moderne Kunst in Bozen, steht für das Zeitgenössische, der Mann in Tracht für die Tradition. Und die nackte Frau löst sich in beidem auf.“ Seine Kunst beherrscht der Akademiker in Perfektion. Er hat das Bild im Kopf, bemalt das Mädchen zu Klängen eigenwilliger Musik fast wie in Trance. Johannes Stötter malt, trippelt zurück, gleicht ab, trippelt vor, malt wieder, trippelt zurück.

Bodypainting geht um die Welt … Aus der Camouflage entwickelte er Neues. Stötter kam auf die Idee mit bemalten menschlichen Körpern Tiere darzustellen. Fünf Körper bildeten einen Frosch. Davon fertigte er ein Video an und stellte es ins Netz. Seitdem wurde es eine halbe Million Mal angeklickt. Es folgte ein Mensch als Papagei, und dieses Foto schaffte es in viele große Zeitungen in Europa und Amerika. Der eigenwillige Künstler hat noch weitere menschliche Tierkompositionen entworfen, weit spektakulärer als alle bisherigen. Das ZDF berichtete, die BBC lud ihn nach London ein. Es läuft derzeit ziemlich rund für ihn. Privat wird er übrigens auch gebucht. „Frauen oder Männer, die bemalt werden wollen und sich das Foto dann in die Wohnung oder ins Büro hängen“, erzählt Stötter, der es in der Kunstszene nach ganz oben gebracht hat.

Gewinne einen Urlaub für 11 Freunde im DFB-Quartier suedtirol.info/dfb

Eine Reise nach Südtirol ist immer der Anfang von etwas Besonderem. Kein Wunder also, dass die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager nach 1990 und 2010 erneut in Südtirol aufschlägt. Hier finden Spieler, Trainer und Betreuer beste Voraussetzungen, um sich auf die WM vorzubereiten. www.suedtirol.info/dfb

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