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Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen Eintrag. LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001
Verantwortlicher Schriftleiter: Armin Mair
Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer
Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder
Redaktion: Franz Wimmer, Claudia Schwarze, Nicole D. Steiner, Alexa Bellutti, Catherine Marino, Marita Wimmer, Sieglinde Enderle
Übersetzungen: Pro Text, www.protext.bz.it
Werbung/Verkauf: Judith Müller, Lorenz Mederle, Marita Wimmer
Verwaltung: Kapuzinergasse 5 39100 Boze | Tel. 0471 977 824 info@mediaradius.it | www.mediaradius.it
Fotos: Dolomiten Archiv, Shutterstock, Lpa - Arno Pertl, Ressort für Bauten, Seehauser Foto, www.wishaler.com, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen. Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan
Grafik-Layout: Georg Hochkofler
Lektorat: Ulrike Schwarz
Produktion: Athesiadruck Bozen www.athesia.it
Vertrieb: Als „Dolomiten“
Beilage und im Postversand Druckauflage: 30.000 St.
Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro
Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.
Qualität hat Vorrang
06 Bauen in der Stadt: Sicherheit hat Priorität
10 Montage auf engstem Raum
12 EOS Alpitecture 2012
18 Die Qualität hat Vorrang
21 Baugewerbe im Visier
24 Noch engere Kooperation
27 KlimaHaus Geschichte
34 Sicherheit und Unterstützung
36 Vorschläge vom Unternehmerverband
38 Bankendialog: Herausforderungen 2012
44 Lust auf Asien
47 Farbe und Lack bringen…
74 Gewinnspiel 10 Jahre Radius
78 Bester Arbeitgeber Südtirols (BAS)
52 Krankenhaus Bozen
57 Messner Mountain Museum RIPA

57
Messner Mountain Museum RIPA Nach intensiven Umbauarbeiten eröffnete im Juli 2011 das von den Brunecker EM2 Architekten sanierte Schloss Bruneck und fünfte MMM Messner Mountain Museum seine Tore.


16 Frener & Reifer GmbH, Brixen
26 Pflanzen Center Reider, Bozen
31 Immobilienstudio Südtirol KG, Bozen
32 Südtiroler Maklervereinigung, Bozen
33 Panorama Immobilien KG, Klobenstein
40 Raiffeisenverband Südtirol, Bozen
42 Südtiroler Sparkasse, Bozen
46 Südtirolkamin KG, Nals
48 Harobau GmbH, Kurtatsch
49 Inoxstahlbau, Innichen
50 Gewerbegebiet, Kardaun
55 Sarner Group, Sarntal
56 Abteilung Arbeit, Bozen
59 Mair KG, Niederdorf
60 Leitner Solar AG, Bruneck
61 Rubner Haus AG, Kiens
62 Tecnokraft KG, Leifers
65 Delta Bau KG, Lana
66 P-Dach GmbH, Neumarkt
67 Niederstätter AG, Bozen
69 LEEB Balkone - Zäune, Brixen
69 Studio G, Bruneck
70 Santini Gruppe, Bozen
71 Progress, Brixen

Großbaustelle Krankenhaus in Bozen Neue Erkenntnisse der Forschung, gute ausgebildete Mediziner und moderne Strukturen sind die Basis eines effizienten Gesundheitssystems. Mit der Erweiterung und dem Umbau der bestehenden Struktur wird die größte Südtiroler Sanitätseinrichtung jetzt den modernen Standards und Bestimmungen angepasst.

Rubriken
72 Gesundheit: Mythos „atmende Wand“
73 Portrait: Werner Zimmerhofer
75 Bunte Meldungen


Das Jahr 2011 war für die Südtiroler Bauwirtschaft ein schwieriges. Auch für 2012 sieht die Auftragslage nicht gerade rosig aus. Trotzdem ist die Bauwirtschaft noch immer ein tragender Faktor für die Südtiroler Wirtschaft. Gastronomie und Tourismus samt Umfeld (Infrastrukturen wie Seilbahnen, Lifte, Pisten und Radwege), der Wohnbau und die Autonome Provinz sind als Auftraggeber wichtiger denn je. Viel Potential liegt nach wie vor in der energetischen Sanierung, im gesamten KlimaHaus-Umfeld sowie in den Förderungen der Altbausanierung über den Kubatur-Bonus. Das Kollegium Bau rechnet zwar für 2012 noch mit einem NullWachstum, die Talsohle scheint somit erreicht zu sein. Damit steigt die Hoffnung auf eine bessere Auftragslage für das Jahr 2013.

Ob Renovierung, Rekonstruktion oder Neubau, Baustellen kennzeichnen das Bild jeder Stadt. Um so enger das innerstädtische Gefüge ist, desto komplizierter sind die Maßnahmen, die für den reibungslosen Ablauf der Baustelle und der damit verbundenen Sicherheit für Arbeiter, Anrainer und Passanten getroffen werden müssen.
Baustellen sind das Kennzeichen einer sich entwickelnden, modernen Stadt. Auch in Bozen sind die Absperrungen, Kräne und Baustelleneinrichtungen allgegenwärtig. Denn hinter den alten Fassaden unserer Straßen zieht nach und nach moderner Wohnkomfort ein. Aber auch die Bausünden der fünfziger und sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts werden wieder bereinigt, indem die Betonblöcke durch neue Gebäude ersetzt werden, deren Fassaden sich harmonischer ins Stadtbild einfügen. Seit Monaten wird in der Museumstraße gebaut, in der Vintlerstraße sind die Fundamente für einen großen Baukran schon gegossen. Damit die geplanten Baumaßnahmen bestmöglich funktionieren, ist eine aufwändige Abstimmung und Koordinierung zwischen den Baustellenbetreibern und den öffentlichen Ämtern unerlässlich. Die Baustellen müssen nicht nur ordnungsgemäß abgesichert werden, vor und nach den Arbeiten sind der Auf- und Abbau der Baumaschinen und Baustelleneinrichtungen zu planen und von den Spezialfirmen abzuwickeln.
Klare Vorschriften in der Bauordnung Ist eine Baustelle geplant, ist zunächst die Genehmigung in der Gemeinde einzuholen. Nach einer detaillierten Prüfung wird die Konzession erteilt oder der Baubeginn mit zusätzlichen Auflagen belegt. Die Sicherheit im Einzugsbereich der Baustelle hat dabei Priorität. „Die konkreten Maßnahmen sind in den Baudurchführungsvorschriften der Gemeinde klar definiert. Die Artikel 57 bis 69 geben genaue Auskunft, welche Vorkehrungen zu treffen sind, um Gefahren und Schäden an Personen, aber auch allgemeine Belästigungen durch die Bauausführung zu vermeiden“, betont Amtsdirektor der Abteilung Raumplanung und Entwicklung der Gemeinde Bozen, Architekt Franco Barducci. Er ist Mitglied der Baukommission.
Regelmäßig wird von den Verantwortlichen der Gemeinde die Einhaltung der Vorschriften überprüft, so unter anderem die ordnungsgemäße Auszeichnung und eine der Situation


angepasste Absicherung der Baustelle. Bei Problemen kann so schnell und effizient reagiert werden.
Baustellen sicher einzäunen
Befindet sich die Baustelle im Bereich öffentlicher Straßen und Plätze, muss sie mit einer mindestens zwei Meter hohen, geschlossenen und stabilen Wand eingefriedet werden. Ist die Nutzung zeitweise öffentlichen Grundes für die Durchführung der Bauarbeiten nötig, muss der Bauherr oder sein Beauftragter die Bewilligung des Bürgermeisters





einholen und mit dem Stadtbauamt eine Zustandsaufnahme vornehmen, um die ordnungsgemäße Wiederherstellung nach Beendigung der Arbeiten zu garantieren.
Ist das Aufstellen eines Bauzauns nicht möglich, muss das Gerüst so hoch angelegt sein, dass bei Fahrzeugverkehr 3,0 m lichte Höhe ermöglicht werden, um den Verkehr nicht zu behindern. Ein Passagenschutzgerüst muss eine Mindesthöhe von 2,30 Meter aufweisen und im oberen Bereich unbedingt fugendicht sein. Passanten und der fließende Verkehr sind durch Beschilderungen und bei schlechter Sicht mit Signalleuchten auf die Gefahr hinzuweisen und die Baustelle ist so gut sichtbar zu machen.
Sicherheit bei Abbrucharbeiten
Werden alte Gebäude oder Teile derselben abgebrochen, müssen Vorkehrungen zur Wahrung und Unversehrtheit von Personen und öffentlichem und privatem Eigentum getroffen werden. Abbruchmaterialien sind unverzüglich aus den oberen Geschossen zu entfernen. Dabei muss einer starken Staubentwicklung vorgebeugt werden, zudem dürfen die Materialien nicht geworfen werden, sondern es sind Materialrutschen für den Abtransport zum Boden oder direkt in die Transporter vorzusehen. Straßen und öffentlicher Grund neben Baustellen dürfen nicht durch Schutt oder andere Materialien versperrt werden. Dies wird nur in Ausnahmefällen durch die Gemeinde bewilligt

Der Actros setzt Maßstäbe im schweren Baustelleneinsatz mit Robustheit, Geländegängigkeit und Vielseitigkeit. Die optimierte Schaltstrategie der 12-Gang-Schaltautomatik Mercedes PowerShift offroad, sorgt auch in schwierigem Gelände für spürbar mehr Dynamik und einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Egal, ob mit Pritschenfahrzeug, Betonmischer oder Kipper und egal, ob auf zwei, drei oder vier Achsen – mit dem Actros sind Sie allen Aufgaben im schweren Einsatz gewachsen. Sie werden sehen. www.mercedes-benz.it/truck

und ist kostenpflichtig. Wurde öffentlicher Grund besetzt, ist nach Abschluss der Arbeiten der Originalzustand der Flächen wieder herzustellen.
Verantwortung beginnt schon vor der Montage Kaum eine Baustelle kommt ohne Baugerüste aus. Besonders in innerstädtischen Bereichen müssen von den Spezialfirmen individuelle Lösungen angeboten werden, um auch im engsten Raum Baugerüste stellen zu können. Dies beginnt bereits beim Antransport des Rüstmaterials mit den Spezialtransportern. „Nach der Projekterstellung beginnt unsere Arbeit bereits mit den Ansuchen um Durchfahrtserlaubnis für die Lieferwagen und die Besetzung des öffentlichen Grundes zur zeitweisen Lagerung des Materials und eventuelle Nutzung zur Aufstellen des Gerüstes. Die Zone, in der gearbeitet wird, muss komplett abgesperrt und für Unbefugte unzugängig sein. Besondere große Vorsicht ist während der Montage und Demontage nötig“, betont Florian Prinoth von ALPIPONT. Das Unternehmen aus Lana ist seit über 30 Jahren im Bereich Bau, Verkauf und Verleih von Gerüsten tätig und entwickelt ideale Lösung für jeden Bau. Bei der Montage von Durchgangstunneln für Fußgänger oder der Montage eines schmalen Universalgerüsts im beengten Raum werden unter anderen Spezialgerüste mit Auskragungen nach oben gestellt. Nicht nur den Passanten wird durch die Sicherheitsmaßnahmen optimaler Schutz

geboten, die Sicherheitsmaßnahmen, wie das Anbringen von Schutznetzen und Steinschlagschutz, dienen in erster Linie auch der Sicherheit der auf der Baustelle tätigen Personen. Neben den herkömmlichen Gerüstsystemen stellt ALPIPONT auch Systeme für Tribünen und Bühnen, sowie Dachschutzmodule und Gerüstzäune für die Sicherheit während der Arbeiten auf dem Dach.


Vor allem in den engen Altstadtkernen ist es immer wieder eine technische Meisterleistung, wenn die Spezialfirmen ihre Baumaschinen und Kräne anliefern. Italiens größter Spezialist für die Bereitstellung von Baukränen ist die Firma Niederstätter.
Zudem vermietet und verkauft das Unternehmen Baustelleneinrichtungen und Sicherheitsausrüstung. Über 200 Kräne verschiedener Modelle mit einer Ausladung von 20 bis 80 Metern hält die Firma bereit und kann damit jegliche Art von Baustellen ausrüsten. Im Schnitt werden täglich sechs Kräne auf Baustellen in Südtirol, aber auch in ganz Italien montiert. Radius sprach mit Maria Niederstätter über das komplizierte Arbeiten und die enorme Verantwortung des Spezialunternehmens.
Radius: Niederstätter arbeitet in den unterschiedlichsten Bereichen. Worauf basiert der Erfolg Ihres Unternehmens?
M. Niederstätter: Viele Aspekte stehen bei unserer Arbeit im Vordergrund, in erster Linie geht es aber um Sicherheit und optimale Arbeitsbedingungen, die von uns mit den neusten Technologien und der neuesten Technik garantiert werden können.
Radius: Wie schaffen Sie es, immer das neueste Know-how anbieten zu können?
M. Niederstätter: Wir arbeiten eng mit den besten Kranherstellern, wie Liebherr und Manitou zusammen. Dies ist unser Rückgrat, denn diese Firmen tun unwahrscheinlich viel in Bezug auf modernste Technik, was gleichzeitig Sicherheit bedeutet.
Radius: Moderne Technik allein genügt nicht, auch die Mitarbeiter müssen geschult werden. Organisieren Sie dies firmenintern?

M. Niederstätter: Unsere eigenen Mitarbeiter werden regelmäßig direkt bei den Herstellern weitergebildet, damit sie mit der neuesten Technik vertraut sind. Den Firmen, in denen unsere Maschinen zum Einsatz kommen, bieten wir für ihre Mitarbeiter spezielle Schulungen zum Führen der Kräne und Stapler. Zudem werden unsere Kunden zu Infoausflügen zu unseren Lieferanten eingeladen. Wir versuchen sehr enge Synergien zu entwickeln und bei jeder Arbeit „mit Herz“ dabei zu sein, denn das bringt Vertrauen.

Maria Niederstätter
Radius: Riesige Niederstädter-Kräne sind selbst im engsten innerstädtischen Bereich zu sehen. Wurden für den Transport und Aufbau spezielle Technologien entwickelt?
M. Niederstätter: Hier zählt vor allem eine gute Ausbildung und die große Erfahrung unserer Mitarbeiter. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Arbeit, wenn tonnenschwere Gerätschaften zentimetergenau gehandelt werden müssen. Für besonders enge Bereiche steht Spezialausrüstung zur Verfügung. So kann mit einer fahrbaren Achse der Baukran bis zur Baustelle gezogen werden, wenn für den Transporter die Zufahrt zu eng ist. Diese Ausrüstung ist einmalig für Südtirol.
Spezialtransporte zur Baustelle
Natürlich müssen auch die Baukräne, Aufzüge und alle Baumaschinen den Sicherheitsvorschriften des Gesetzes zur Unfallverhütung entsprechen. Nach der Vorlage der Unterlagen wird der Kran ausgewählt, der für ein Bauvorhaben optimal ausgelegt ist. Danach begeben sich die Spezialisten von Niederstätter mit zur Baustellenberatung. „Hier werden nicht nur die örtlichen Platzverhältnisse überprüft, noch entscheidender ist die Transportstrecke der Materialien bis zur Baustelle und der vorhandene Untergrund. Erst danach kann definitiv entschieden werden, welcher Kran zum Einsatz kommt“, erklärt Hugo Pichler, Spezialist der Firma Niederstätter. Danach beginnt die Ausarbeitung des Projektes inklusive sicherheitstechnischer Planung. In der Gemeinde müssen die Genehmigungen für den Antransport und Montage eingeholt werden. Das Unternehmen hat für diese Sondertransporte firmeninternes, speziell geschultes Personal zur Verfügung. Zwei bis drei Monteure bauen die riesigen Metallkonstruktionen auf. Steht der Kran, werden die Kranführer in ihre Arbeit eingewiesen. Periodisch nimmt Niederstätter die technischen Kontrollen vor Ort durch und überprüft dabei auch die richtige Handhabung durch das Baustellenpersonal. Denn Vertrauen ist gut, regelmäßig eine Kontrolle besser.


Vom 22. bis 25. März organisiert die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen die Veranstaltung Alpitecture Code 4-12. Parallel zum viertägigen Architektentreffen findet heuer erstmals ein Tageskongress zu den Themen Alpen, Technologien und Architektur statt.
Mit Alpitecture wurde vor wenigen Jahren eine Plattform zur Vernetzung von Architekten, Ingenieuren und produzierenden Unternehmen geschaffen. Sie verfolgt das Ziel, Erfahrungen und Wissen auszutauschen und Zusammenarbeit zu fördern. Zukünftige Aufgaben in der Architektur werden von
allen Teilnehmern gemeinsam diskutiert, Lösungen gesucht. Dieses Jahr geht Alpitecture in die vierte Runde und wird mit einem eintägigen offenen Kongress für alle interessierten Architekten aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Südtirol erweitert. Wiederum von EOS organisiert und von den Partnerbetrieben Frener & Reifer Metallbau GmbH aus Brixen, Höller KG aus Leifers und Rubner Holding AG aus Kiens getragen, verspricht das Treffen ein voller Erfolg zu werden.
Geben und Nehmen „Im Rahmen von „Alpitecture“ wird vor allem die Kommunikation zwischen den internationalen Architek-





tenbüros und den Südtiroler Unternehmen gefördert. Der gegenseitige Austausch ist für beide Seiten von großem Vorteil“, erklärt Markus Walder, Leiter des Bereichs International Trade Support der EOS. „Firmen bekommen neue Inputs und Ideen für zukünftige Projekte und die Architekten erhalten einen Einblick in ausgewählte Unternehmen.“ Denn rund zehn kleine und große Südtiroler Betriebe, welche in engem Zusammenhang mit dem Bausektor stehen, sind bei Alpitecture 2012 mit von der Partie und werden den Architekten Einblick in ihr Können verschaffen. „Wir schreiben alljährlich Firmen an und versuchen dabei, sämtliche Bereiche des Bausektors abzudecken“, so
Markus Walder. Die Teilnahme eines Betriebes setzt eine intensive Zusammenarbeit voraus und erfordert eine gewissenhafte Vorbereitung. Aussagekräftige Referenzobjekte sind ausschlaggebend. Weiters muss sich der Betrieb an den Themen der Workshops beteiligen. „Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen“, formuliert Markus Walder. „Es ist für Architekten genauso interessant zu wissen, welche Innovationen es

Georg

im Bausektor gibt, wie umgekehrt zu erfahren, mit welchen Formen, Farben, Oberflächen und Materialien sich die Architekten gerade befassen.“
Neue Inputs und Ideen
Alpitecture 2012 beginnt am Donnerstag, 22. März, mit der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer und Partner mit der „Pecha-Kucha-Methode“ (einer kurzen, zielgerichteten Präsentations-Methode aus Japan, in der jeder Teilnehmer 20 Folien für jeweils 20 Sekunden zeigen darf). Es folgt ein Einführungsvortrag von Arch. Lukas Abram, der Besuch der Ausstellung in Kunst Meran „Neue Architektur in Südtirol 2006 – 2012“, die Exkursion zur neuen Seilbahn-Bergstation auf Meran 2000 mit anschließendem Vortrag von Harald Pechlaner; abschließend gemeinsames Abendessen. Am Freitag, 23. März, besichtigen Architekten und Partnerunternehmen Betriebe und zeitgemäße Architektur; abends Vortrag im KIMM (Kulturzentrum in Meran Mais). Am Samstag, 24. März, stehen Workshops mit anschließender Präsentation und Diskussion in der Handelskammer in Bozen auf dem Programm. Abends Besichtigung Architektur & Wein mit Weinverkostung in der Kellerei Nals Margreid. Der Besuch des Messner Mountain Museum MMM RIPA Bruneck am Sonntag, 25. März, rundet das Programm ab.
EOS Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen
Südtiroler Straße 60 | 39100 Bozen Tel. 0471 945 750 | Fax 0471 945 770 walder@eos.handelskammer.bz.it | www.alpitecture.com www.facebook.com/alpitecture

Kongress „alpitecture summit“ im KIMM Parallel dazu findet am Freitag, den 23.03.2012 auch ein Kongress im KIMM statt. Er ist an interessierte Architekten aus Südtirol und den deutschsprachigen Nachbarländern gerichtet. Ziel sind 150 Teilnehmer. Thema: Länderübergreifende Projekte in der Architektur der Alpenländer und darüber hinaus. Nach kurzen Vorträgen zum Thema „Bauen in den Alpen“ referieren namhafte Architekten aus dem In-und Ausland:



• Michael Obrist,feld72, Wien und Bozen
• Much Untertrifaller, Dietrich/Untertrifaller Architekten, Schweiz
• Prof. Carlo Baumschlager, Baumschlager Hutter Partner, Vorarlberg
• Rainer Köberl, Atelier Köberl, Tirol
• Felix Bembé Dellinger Architekten, Bayern
• Prof. Jens Oberst, KohlmayerOberst Architekten, Baden-Württemberg
• Heike Schlauch, raumhochrosen
• Prof. Oswald Zoeggeler, Studio Zoeggeler, Südtirol Ein Höhepunkt ist sicher der Vortrag von Architekt Kjetil Thorsen vom Architekturbüro Snohetta (Oslo)

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Martin Mutschlechner, geboren am 25. Februar 1969 in Innichen, studierte in Innsbruck und gründete 2002 das Büro www.stadtlabor.org für Forschung und Entwicklung im Bereich von Architektur, Stadt und Landschaft. „Stadtlabor“ ist ein dynamisches, interdisziplinäres Netzwerk von Projektpartnern aus ganz Europa. Drei Fragen an den Architekten Martin Mutschlechner, Teilnehmer und Referent bei Alpitecture.
Radius: Bitte beschreiben Sie in einem Satz, was „Alpitecture“ für Sie bedeutet.
M. Mutschlechner: Alpitecture ist die einzige mir bekannte international besetzte Diskussionsplattform, in der die Zukunft von Architektur und Siedlungspolitik so ganzheitlich und frei von Sachzwängen diskutiert wird.
Radius: Was ist Ihrer Meinung nach der Zusammenhang zwischen Südtirol und Alpitecture?
M. Mutschlechner: In den Alpitecture-Workshops werden neue, richtungsweisende Entwicklungsstrategien für Südti-

rol angedacht und im Kreis von lokalen und internationalen Expertinnen und Experten diskutiert; gemeinsam mit lokalen Wirtschaftstreibenden werden Ideen entwickelt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

Martin Mutschlechner
Radius: Drei Dinge, die an der Architektur im Alpenraum anders sind?
M. Mutschlechner: „Geschwindigkeit, territorialer Widerstand und Topographie sind die drei wesentlichen Punkte, die den Alpenraum von den umliegenden Entwicklungsgebieten unterscheiden. Nur wenn Siedlungspolitik die zeitverschobene Entwicklung, die stark traditionelle Bindung und die geographischen Besonderheiten des alpinen Raumes berücksichtigt, ist nachhaltiges Leben in den Bergen auch in Zukunft möglich; dies gilt besonders in Anbetracht der sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Veränderungen unserer Zeit.




Faszination Astronomie am Max-Planck-Institut in Heidelberg. Engineering und Ausführung einer hochkomplexen Fassadengeometrie durch den Südtiroler Spitzenbetrieb FRENER & REIFER.
Ende vergangenen Jahres wurde, hoch oben auf dem Königsstuhl bei Heidelberg, das spektakulär konzipierte Haus der Astronomie eröffnet. Das einzigartige Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Forschern und unterstützt die Wissensvermittlung von Physik und Mathematik an Kindergärten und Schulen.
Das Architekturkonzept
Nach einer Idee des visionären Stifters wurde die Gebäudeform von einer Spiralgalaxie abgeleitet. Zur Formfindung experimentierte das beauftragte Darmstädter Architektenteam Bernhardt + Partner mit einem eigens dafür entwickelten Computermodell einer Spiralgalaxie. Daraus filterten sie eine punkt- bzw. drehsymmetrische Gebäudeform, bei der sich sowohl die Geschossebenen als auch die Fassade um ihr Zentrum drehen. Dabei wird die Krümmung der „beiden Spiralarme“ zum Zentrum hin dramatisch stärker. Gleichzeitig nimmt die Höhe der Fensterbänder ab, im Gegenzug nimmt die Höhe der Metallfassade zu. Die um eine halbe Geschosshöhe versetzten Nutzenebenen unterstützen
zusätzlich den Anschein der Gebäuderotation um seinen Kern. Querbezüge zwischen den Räumen beider Spiralarme lassen Nutzern und Besuchern die außergewöhnliche Gebäudeform erleben. Das Zentrum im Haus der Astronomie ist ein multifunktionaler Hörsaal, ausgestattet mit einem digitalem Planetarium. Auf einer Nutzfläche von 2700m² erfüllt das Gebäudekonzept die hohen Anforderungen von Wissenschaftlern, Redakteuren, Lehrern und Besuchern. Erwähnenswert: Das nachhaltige Energiekonzept nutzt Sonnenenergie und Erdwärme gleichermaßen. Ein Qualitätsentwurf, der nahezu ohne Abstriche von der ursprünglichen Entwurfsidee umgesetzt werden konnte, was dem Architekten-Team zu internationaler Anerkennung verhilft.


Von der Planung zur Umsetzung
„Wie baut man eine Galaxie?“ – war keine ironische Frage des Architekten-Teams. Denn, erst wenn die starke Vision von Realisten aufgegriffen wird, kommen die bauphysikalischen und konstruktiven Herausforderungen ins Spiel: Das Haus der Astronomie ist ein Computerkind. Mit zweidimensionalen Plänen lässt sich eine derart futuristische Fassadengeometrie nicht mehr beschreiben. Alle Ausführungsbeteiligte arbeiteten deshalb gleichermaßen mit professioneller 3D-Planung, am gleichen Datenmodell, im gemeinsamen Planungsraum – von der Arbeitsvorbereitung bis Produktion, über eine professionelle 3D-Bauvermessung zur perfekten Montageleistung. Gemeinsam und hoch engagiert!
Ausführungsqualität
Beständig werden die Fassadenprofis FRENER & REIFER für anspruchsvolle und ausgefallene Fassadenkonstruktionen aus Glas und Metall geholt. In diesem Fall ging es um Unterkonstruktion, Fertigung und Montage von lackierten Brüstungsblechen mit fassadenlangem, durchgängig scharfem Knick. Geforderte Toleranz dabei: +/- 0 mm! Zwischen den Brüstungsblechen laufen Glasbänder mit nur 30 mm schmalen Stegen, ein außen liegender Edelstahlsonnenschutz ist integriert. Die Detailqualität ergab sich durch eine perfekte Vorfertigung von 4500 Blechen im FRENER & REIFERWerk Brixen. Jedes Blech in einem anderen Format. Alle


Kurzinformation
Bauherrin:
Klaus Tschira Stiftung GmbH, Heidelberg
Betreiberin:
Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
Planung:
Bernhardt + Partner Architekten, Darmstadt
Gebäudehülle, Glasfassade und Sonnenschutz: FRENER & REIFER GmbH, Brixen
Oberflächen mit UV-resistentem Mehrschichtlack veredelt. Die Endmontage der insgesamt 2650 m² Blechfläche zu 250 passgenau gefertigten Montageeinheiten erfolgte vor Ort. Eine weitere ästhetische Raffinesse waren die geforderten kaum wahrnehmbaren Vertikalstöße in den Brüstungsbändern. Eine logistische Herausforderung stellte auch die Endmontage der „Blechkoffer“ genannten Montageeinheiten dar, die mit mobilem Transport- und Hebekran „sanft und mm-exakt“ positioniert werden konnten. Bleiben noch die 325 laufenden Meter Fensterband zu erwähnen, zart unterbrochen durch das filigrane Pfosten-Riegelkonstruktions-System minimo_FR. Eine von mehreren patentierten FRENER & REIFER-Systementwicklungen. Der Bauherr und die Architekten waren besonders erfreut über die termingerechte Einhaltung des „Dienstleistungsversprechens“ von Seiten des FRENER & REIFER-Teams. Das Projekt konnte termingerecht, ohne Nacharbeit unter Erfüllung der gestalterischen und bauphysikalischer Anforderungen und unter Einhaltung des Kostenbudgets abgeschlossen werden.
INFO
FRENER & REIFER GmbH
Alfred-Ammon-Straße 31 | 39042 Brixen
Tel. 0472 270 111 | purzer@frener-reifer.com www.frener-reifer.com

Für das Jahr 2012 stehen seitens der autonomen Provinz im Hochbauprogramm 64,3 Mio. € zur Verfügung. Ein Großteil fließt wiederum in die Realisierung und Planung von Bildungsbauten sowie die Weiterführung bereits laufender Bauvorhaben.
Seit einigen Jahren haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Qualität der Bauten ständig zu verbessern. Die Vergabe der Bauaufträge erfolgt daher nach dem Prinzip des Bestbieters und nicht des Billigstanbieters. Bei diesem Verfahren werden bei der Vergabe neben dem Preis, vorrangig Qualitätskriterien bewertet. Dieser Vergabemodus hat sich bewährt, es kommen für öffentliche Bauten nur mehr hoch qualifizierte Unternehmen zum Zug und die Qualität der Bauten hat
sich verbessert“, freut sich LR Florian Mussner. Das Ressort für Bauten ist seit jeher darauf bedacht, den Kostenrahmen nicht zu sprengen und zudem noch Kosten reduzierend zu arbeiten. Alle Bauprogramme werden einer strengen Prüfung unterzogen, ob die einzelnen Maßnahmen erforderlich sind, wobei allerdings bei der Qualität keine Abstriche gemacht werden. Eine geringe Qualität bedeutet laut Mussner hohe und steigende Kosten für die künftige Instandhaltung. Auch die Kultur der Planungswettbewerbe wird fortgesetzt. So werden 2012 Architekturwettbewerbe auf EU-Ebene für die Erweiterung der Europäischen Akademie in Bozen, den neuen Sitz der Berufsschule „Marconi“ in Meran, sowie den Neubau der Aufschnaiter-Mittelschule ausgeführt. „Außerdem werden geladene Wettbewerbe für den Neubau von drei Schutzhütten (Schwarzensteinhütte, Weißkugelhütte und Edelrauthütte),

Erweiterungbau für die Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Savoy“ Meran
die Gestaltung des Silvius-Magnago-Platzes in Bozen, die Gestaltung des Universitätsplatzes sowie für den Umbau und die Erweiterung der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern in Vahrn durchgeführt“, bestätigt Mussner.
Neue Bauvorhaben in Planung
Zu den laufenden Bauvorhaben im Jahr 2012 zählen u.a. die Erweiterung des Schulzentrums in der Karl-Wolf-Straße für die Gewerbeoberschule in Meran, die Errichtung einer Ausbildungsstätte für Gastronomie und Hotellerie sowie eines Studentenheims mit Mensa in der Schulzone West in Bruneck, der Abbruch und Neubau des italienischen Humanistischen Gymnasiums „Carducci“ in Bozen sowie die Weiterführung der Arbeiten am Neubau und dem Zivilschutzzentrum in Brixen. Außerdem werden das Reha-Zentrum


sowie das Psychiatrische Reha-Zentrum auf dem ehemaligen Areal des Weißen Kreuzes in der Fagenstraße in Bozen gebaut und die Turnhalle für das italienische Schulzentrum in Brixen fertig gestellt.
Zu den neuen Bauvorhaben zählen u.a. der Umbau und die Erweiterung der Handelsoberschule „H. Kunter“ in Bozen. Es werden neben Schulklassen auch vier Computersäle, eine Aula Magna und eine Mensa um rund 11,7 Mio. € realisiert. Bis 2015 sollten die Arbeiten beendet sein. Für das Humanistische Gymnasium Walter von der Vogelweide wird heuer das Projekt für eine unterirdische Dreifachturnhalle mit Tiefgaragen um rund 12,7 Mio. € erstellt. Zudem wird der Umbau des Hauptsitzes der Geometerschule „Peter Anich“ in Bozen (10 Normalklassen, vier Spezialklassen und eine Normalturnhalle um rund 13 Mio. €), die Sanierung und unterirdische Erweiterung des Naturmuseums Bozen, der Technologiepark auf dem Ex-Alumix-Areal in Bozen und der Neubau eines Gebäudes für die Personalabteilung in Bozen geplant.
Krankenhausbauten gehen weiter
Bei den Krankenhausbauten stehen heuer beim Krankenhaus Bozen der Umbau der Pflegestation mit Bettentrakt, das erste Baulos der neuen Klinik sowie der Medienkanal an. Für die neue Radiotherapie wird die Planung gestartet. In Meran hingegen wird der neue Sitz der Rettungsdienste, die Umbau- und Erweiterungsarbeiten der 1. Hilfestation im Krankenhaus geplant. In Brixen werden beim Krankenhaus u.a. das neue Zivilschutzzentrum und der neue Sprengelsitz errichtet. In Planung gehen sollen zudem der Umbau des Bettentraktes in Schlanders, der Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses Sterzing (dort wird die Neurorehabilitation angesiedelt), beim Krankenhaus Innichen der neue Eingangsbereich sowie die Verbesserung in den OP-Bereichen und in der Sterilisationsabteilung.


Die Arbeiten für das zweite Baulos der Umfahrung Auer schreiten zügig voran.
Investitionen in sichere Verkehrswege
Im vergangenen Jahrzehnt sind erhebliche Investitionen in sichere Verkehrswege getätigt worden. „Die zur Verfügung gestellten Mittel werden zu einem beträchtlichen Teil für die Fortführung und den Abschluss der zahlreichen laufenden Bauvorhaben verwendet, jedoch auch in neue Straßenbauten investiert“, erklärt LR Florian Mussner. Die Arbeiten am Baulos der Variante Bozen-Leifers im Bereich Leifers, am 2. Baulos der Umfahrung Auer und am 1. Baulos der Verbindung der MEBO mit dem Passeiertal in Meran werden entsprechend den Arbeitsprogrammen fortgesetzt. Laut Prioritätenliste der Steinschlag gefährdeten Straßenabschnitte werden heuer u.a. die Arbeiten an der Sarntaler Straße fortgesetzt, die Arbeiten auf der Völser Straße sowie bei der Lawinenschutzgalerie in Lappach begonnen, und die Planung für das dritte Baulos der Eggentaler Straße fortgesetzt. Die Planungen u.a. für die Einfahrt ins Gadertal, die Umfahrungen von Kastelbell, Kiens, Vahrn, für das zweite Baulos der Nordwestumfahrung von Meran und den Tunnel im Ultental werden ebenfalls fortgeführt. Außerdem werden Studien für die Umfahrungen Percha und Rabland finanziert, sowie der Bau der Umfahrung Obervintl ausgeschrieben.











Außerordentliche Instandhaltung
Der Energieverbrauch und die Wartung der Tunnels mit komplexen Anlagen nehmen einen steigenden Anteil der Geldmittel in Anspruch. Deshalb werden heuer u.a. im Tunnel Naraun (Gemeinde Tisens) die Beleuchtung durch Energiesparlampen, helle Straßenoberflächen und reflektierende sowie schmutzabweisende Wände verbessert. Damit wird gleichzeitig die Energieeinsparung optimiert.
Im Haushaltsjahr 2012 wird zudem der Schwerpunkt auf die außerordentliche Instandhaltung der 1700 Brücken und des Straßenbelags, die weitere Sicherung der Steinschlag gefährdeten Abschnitte und auf die Erneuerung der Straßenleitplanken gelegt. Dabei werden wiederum viele kleinere Arbeiten im ganzen Land und in allen Sparten an viele Klein- und Mittelbetriebe vergeben. Ob es sich hierbei nun um Asphaltierungsarbeiten, Bodenmarkierungsarbeiten, Straßensanierungen oder kleinere Bauvorhaben handelt, stets ist man auch hier darum bemüht, die lokalen Firmen mit einzubeziehen, und diesen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die Aufträge vor Ort zu erteilen. Der Straßendienst ist eine jener Abteilungen, die im Laufe des Jahres unzählige größere und kleinere Bauvorhaben an Klein- und Mittelbetriebe vergibt und dies meist Sparten bezogen.

Die Arbeiten an der Sarntaler Straßer werden fortgeführt.





Aster Klimahaus. Made in Südtirol.
Der Abschluss der Arbeiten für die neue Restmüllverwertungsanlage in Bozen ist für Dezember 2013 vorgesehen.

Der Haushalt 2012 des Ressorts Bauten und Vermögen ist im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Die Kürzung von zwei Prozent wirkt sich relativ unbedeutsam auf das Hoch- und Tiefbauprogramm aus. Die Geldmittel für Umweltschutzbauten, Kanalisierung, thermische Restmüllverwertungsanlage und Umweltanlagen hingegen wurden aufgestockt.
Die Wirtschaftskrise in den vergangenen zwei Jahren ist auch an Südtirol nicht spurlos vorübergegangen. Vor allem der Bausektor war stark betroffen. Es wurden viele Arbeitsplätze abgebaut, wobei damit schon Anfang 2008 begon-

nen wurde, im Herbst 2009 der Höhepunkt erreicht war und erst im Oktober 2010 nach fast drei Jahren ein erster Aufwärtstrend verzeichnet werden konnte. Die öffentliche Hand hat das Ihre dazu beigetragen, dass die Baubranche in Südtirol mit einem blauen Auge die Krise überstanden hat. Dabei wurden nicht nur große Arbeiten für große Firmen vergeben, sondern auch viele kleine Arbeiten im ganzen Land für Klein- und Mittelbetriebe. „Mir ist es ganz wichtig, dass mein Ressort – soweit dies möglich ist – die Wirtschaft vor Ort mit der Beauftragung der verschiedensten Arbeiten unterstützt. In Krisenzeiten ist es wichtig, Arbeit zu schaffen, daher haben wir Bauvorhaben in allen Landesteilen“, erklärt Landesrat Florian Mussner.



Viele kleinere Arbeiten im ganzen Land
So wird etwa das Stallgebäude des landwirtschaftlichen Betriebes „Mair am Hof“ in Dietenheim um 630.000 € umgebaut und erweitert. Wegen der steigenden Schülerzahl wird auch der Stadel vom Happacherhof der Oberschule für Landwirtschaft in Auer um 1,8 Mio. € zu Seminar- und Konferenzräumen umgebaut. Bei der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft in der Fürstenburg in Burgeis werden um 3,1 Mio. € ein Parkplatz errichtet und eine Straße verlegt, auf Schloss Tirol in Dorf Tirol werden für zwei Mio. € Sanierungs- und Verbesserungsarbeiten durchgeführt, und der Jugendtreff „Jukas“ in Brixen wird um 115.000 € umgebaut. In der Sportzone Talfer in Bozen muss um 140.000 € die Leichtathletikpiste saniert werden, und in Ridnaun stehen für 160.000 € Sanierungsarbeiten beim oberen Erzkasten und beim Erzsilo auf dem Programm.
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Viel Geld für öffentliche Bauten
Die Geldmittel im Ressort für Bauten und Vermögen sind 2012 mit 306,7 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger geworden. „Wir haben heuer zwar etwas weniger Geld zur Verfügung, wollen aber die geplanten Bauvorhaben trotzdem so gut wie möglich durchziehen. Wir wollen auch weiterhin Planungswettbewerbe ausschreiben, denn so erzielen wir beste Architektur und Qualität am Bau“, versichert Mussner.
Beim Hochbau stehen heuer 64,8 Mio. € und für die Instandhaltung des Hochbaus 9,4 Mio. € zur Verfügung, 42 Mio. € sollen in den Krankenhausbau fließen. Im Straßenbau, wo im vergangenen Jahrzehnt sehr viel investiert worden ist, soll auch 2012 die beträchtliche Summe von rund 101 Mio. € eingesetzt werden, für die Instandhaltung der Straßen stehen 43,1 Mio. € zur Verfügung.

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Breitband wird forciert
Eine kräftige Aufstockung hat der Bereich Breitbandnetz erfahren. Waren es 2009 noch 5,4 Mio. € und 2010 vier Mio. €, so gab es 2010 bereits ein Budget von 8,2 Mio. €, und heuer wurde es auf 9 Mio. € angehoben. „Absolute Priorität hat auch 2012 die weitere Vervollständigung des Breitbandnetzes. Angesichts der Notwendigkeit eines sicheren Breitbandnetzes, soll innerhalb 2013 ganz Südtirol mit einem flächendeckenden Breitbandnetz erschlossen sein“, bestätigt Mussner. „Im Laufe des heurigen Jahres werden die Arbeiten zur Vervollständigung des primären und des sekundären Breitbandnetzes weitergeführt. Zudem werden die verschiedenen Knotenpunkte unter besonderer Berücksichtigung des Hauptknotenpunktes in Bozen eingerichtet, sowie im Laufe des Jahres die Projekte zur Anbindung weiterer Gewerbezonen an das Breitbandnetz in Angriff genommen.“ Dabei sind 7,5 Mio. € für die Infrastruktur für das Breitbandnetz und 1,5 Mio. € für die Verlegung der Glasfaserkabel vorgesehen.
Arbeiten am Müllofen gehen voran
Dank einer Sonderfinanzierung konnte auch das Budget für die neue thermische Restmüllverwertungsanlage in Bozen und für weitere Umweltanlagen stark angehoben werden. Im heurigen Jahr gab es mit 35 Mio. € die größte Aufstockung. „Die Sanierung der ehemaligen Mülldeponie in Sigmundskron ist abgeschlossen. Die Arbeiten an der thermischen Restmüllverwertungsanlage schreiten planmäßig voran. Die Planung für eine Verbindung zwischen der neuen Anlage und dem Fernheizwerk wird noch heuer in Angriff genommen werden“, bestätigt Mussner.
Abbau von Bürokratie
Die öffentliche Hand sorgt mit ihren Bauten nicht nur für die Ankurbelung der Wirtschaft, sie ist auch ständig bemüht, die Bürokratie abzubauen, um die Betriebe zu entlasten.
„Die Einführung der elektronischen Vergabe (mit digitaler
Glasfaserkabel-Verlegung


Unterschrift) von öffentlichen Arbeiten, Dienstleistungen und Lieferungen ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Bürokratieabbau.“ Mussner ist zudem überzeugt, dass auch das Bestreben nach kontinuierlich schneller werdenden Auszahlungen von Baufortschritten die heimische Wirtschaft zusätzlich beleben wird.



Das Budget im Ressort für Bauten von Landesrat Florian Mussner ist mit 306,7 Mio. € immer noch sehr gut ausgestattet. Damit kann das Bautenprogramm weitgehend realisiert werden.
Radius: Was tut die öffentliche Verwaltung in Krisenzeiten für die Bauwirtschaft?
LR Mussner: In der schwierigen Lage, in der sich ganz Europa befindet, müssen öffentliche Hand und Wirtschaft noch enger kooperieren. Solidarität ist in diesen schwierigen Zeiten ein Gebot der Stunde. In Krisenzeiten ist es notwendig, Arbeit zu schaffen, daher hat das Bautenressort Bauvorhaben in allen Landesteilen, mit denen auch Klein- und Mittelbetriebe betraut werden.

Landesrat
Radius: Wird in Südtirol künftig weniger gebaut als in der Vergangenheit?
LR Mussner: Wir reduzieren laufend die Projekte. Vor fünf Jahren hatten wir im Tiefbau noch Projekte für 1,2 Mrd. € auf der Liste, heute hat sich dieser Betrag auf 710 Mio. € verringert. Wir haben das Programm konstant abgearbeitet und weniger neue Projekte in die Liste aufgenommen. Auch in Zukunft wird es weniger Bauten als bisher geben.
Radius: In welchem Bereich wird es weniger Bauten geben?
LR Mussner: Das Land hat ein großes Vermögen im Hochbau. In diesem Bereich werden wir sicherlich mehr Gelder in die Instandhaltung investieren müssen und weniger in Neubauten. Durch die energetischen Sanierungen können wir in Zukunft auch viel Energie einsparen. Wir werden aber auch eine Liste von nicht mehr benötigten Immobilien erstellen, die wir verkaufen möchten. Damit der Verkauf den erhofften Erlös bringt, brauchen wir allerdings eine Gesetzesänderung, die uns eine Kubaturverschiebung von einer Gemeinde in die andere ermöglicht.
Radius: Welche Bildungsbauten stehen 2012 ganz oben auf der Prioritätenliste?
LR Mussner: Allein in Bozen möchten wir 2012/2013 neben mehreren anderen Bauten auch drei Bildungseinrichtungen realisieren: Die Projektierung der unterirdischen Dreifachturnhalle für das Humanistische Gymnasium „Walter von der Vogelweide“, die Planung des Umbaus des Hauptsitzes der Geometerschule „Peter Anich“ sowie den Umbau und die Erweiterung der Handelsoberschule „H. Kunter“ mit Schulklassen, vier Computersälen, einer Aula Magna und einer Mensa stehen an. Bei der Laimburg in Pfatten werden wir mit dem Bau der Schulwerkstätten, der Versuchslabore und der Hochschuleinrichtungen begin-
nen, und auch beim Bibliothekenzentrum in Bozen soll die Planung fortgesetzt werden.
Radius: Gibt es im Straßenbauprogramm Abstriche?
LR Mussner: Wir können unser Programm im Großen und Ganzen wie geplant abwickeln. Verzögerungen gibt es u.a. in Obervintl, wo wir in der Zwischenzeit aber die Probleme mit der Snam regeln konnten und jetzt mit den Bauarbeiten beginnen möchten. In Brixen möchten wir den Bau des Mittelanschlusses vorziehen, weil in Vahrn – obwohl wir dort zuerst bauen wollten – noch die Autorisierung der ANAS aussteht. In Meran wird das erste Baulos der Nordwestumfahrung 2012 abgeschlossen, beim 2. Baulos prüfen unsere Techniker derzeit, ob – wie von den Meranern gewünscht – im Tunnel des 2. Bauloses Richtung Passeier auch eine Trambahn bis Zenoberg durchfahren kann. Von dort aus will man die Passagiere mit einer Seilbahn nach Dorf Tirol oder Schenna bringen.
Radius: Wer würde diese Tram finanzieren?
LR Mussner: Das müsste die Gemeinde Meran bezahlen. Es könnte auch ein PPP-Projekt werden. Wir müssen künftig überhaupt mehr auf die Beteiligung privater Geldgeber setzen, auch wenn diese Form in Südtirol noch in den Kinderschuhen steckt. Man ändert seine Methoden, mit denen man bisher Erfolg hatte, nur ungern. Der Markt wird uns aber dazu zwingen, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu finden.
Radius: Breitband ist ein weiteres Thema in ihrem Ressort. Wie nahe ist man dem Ziel, ganz Südtirol ans schnelle Internet anzubinden?
LR Mussner: Ende 2010 haben wir erreicht, dass fast ganz Südtirol ans Internet angeschlossen war, wenn auch teilweise etwa in kleinen Fraktionen und auf Berghütten nur über Satellit. Es war aber keine 100-prozentige Qualität damit verbunden. Wir möchten jedoch durch die Verlegung von Glasfaserkabeln der Bevölkerung die Breitbandtechnologie zur Verfügung stellen. Bis Ende 2013 sollen alle Gemeinden ans Netz angeschlossen sein. Das ist aber finanziell nur dann realisierbar, wenn mehrere Partner zusammenarbeiten.
Also das Amt für öffentliche Arbeiten, die RAS, die BLS, die einzelnen Gemeinden, der Gemeindenverband und Private wie die Telecom und die Brennercom. Das Land verlegt die Kabel bis in jede Gemeinde, und die einzelnen Gemeinden müssen mit den privaten Anbietern die letzte Meile realisieren. In Vahrn, Villnöss und in Taufers im Münstertal haben die Brennercom und andere Anbieter inzwischen bereits eine hervorragende Arbeit gemacht. Diese Vorzeigemodelle möchten wir auch in allen anderen Gemeinden haben.

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Die Fachmesse „Klimahouse 2012“ hat ihre Rolle als Leitmesse Italiens im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens eindrucksvoll bestätigt: 459 Aussteller aus der Branche, ein breit gefächertes Rahmenprogramm und über 40.000 Besucher.
Testimonial dieses Erfolges war heuer Professor Manfred Hegger, zweimaliger Gewinner des Solar Decathlon, der am Kongress der KlimaHaus Agentur auf Energieeffizienz und Architektur im Spannungsfeld zwischen Vision und Wirklichkeit eingegangen ist.
Einen beachtlichen Anklang fanden die Informationsund Bildungsveranstaltungen des Rahmenprogramms der “Klimahouse” bei rund 5200 Teilnehmern: Sehr gut angenommen wurde die Initiative “KlimaHaus for Family” der KlimaHaus Agentur, an der am Sonntag rund 400 Kinder teilgenommen haben und die Initiative „Schule macht Schule“, mit 415 Schülern. Am Klimahouse-Forum haben rund 1400 Besucher die Produktpräsentationen der Aussteller verfolgt und im Pressezentrum wurden über 200 Akkreditierungen verzeichnet. An der Initiative „Klimahouse City Parcours“ haben 400 Interessenten teilgenommen.
Erfolg für Aussteller und Veranstalter
Aus einer von Messe Bozen stichprobenartig an 737 Besuchern durchgeführten Umfrage geht hervor, dass 78 Prozent von außerhalb der Provinz zur „Klimahouse“ kamen. Positiv bewertet wurde die “Klimahouse 2012” von fast 100 Prozent der Befragten: 49,3 Prozent bewerteten sie mit “gut”, 42,5 Prozent mit “sehr gut”, 8,3 Prozent mit “zufriedenstellend”. 63 Prozent der Befragten besuchten die Klimahouse aus beruflichen Gründen, 39,4 Prozent davon Architekten, Ingenieure und Planer und 23,7 Prozent aus den Bereichen Hoch- und Tiefbau. Entsprechend positive Rückmeldungen gab es von Seiten der Aussteller. Ein Ableger der “Klimahouse” findet bereits von Donnerstag, 29. bis Samstag, 31. März 2012 erstmals in Apulien statt. Austragungsort ist „Cittadella Mediterranea della


Scienza” in Bari. „Klimahouse“ findet außerdem auch wieder in Umbrien statt, und zwar vom 28. bis 30. September 2012. Die nächste Auflage in Bozen hingegen wird vom 24. bis 27. Januar 2013 abgehalten. www.klimahouse.it


Im Mai 1996 wurde die Landesumweltagentur gegründet mit Leiter Walter Huber. Zum neuen Landesrat wird im Juli Michl Laimer ernannt. Seit Beginn war Laimers Augenmerk auf die Energie als eines der wichtigsten Zukunftsthemen gerichtet. Sein Ziel ist nach wie vor, das Thema der Energie zu einem zentralen Thema in Südtirol aufzubauen. Ein Beitrag von Walter Huber.
Mit Hans Glauber, einem Vordenker in Sachen sauberer Energie und Verfechter eines solaren Zeitalters, wurden intensive Gespräche aufgenommen. Hinzugezogen wurde der Leiter der niedersächsischen Energieagentur Stefan Kohler, jetziger Leiter der DENA (Deutsche Energieagentur). Erste konkrete Gespräche wurden zwischen Laimer, Glauber, Kohler, Huber und Lantschner geführt, später auch mit den Südtiroler Bankinstituten. Wenn gute Ideen zum richtigen Zeitpunkt von den richtigen Menschen gesetzt
werden, führen diese zum Erfolg. Die Idee Klimahaus war gut und wurde zum richtigen Zeitpunkt gestartet. Norbert Lantschner war die Triebfeder der Initiative, LR Michl Laimer und die Umweltagentur unterstützten das Vorhaben in vollem Umfang. Auch die Verbände wie LVH oder der Unternehmerverband begrüßten die Initiative. Im Jahr 2002 wurde das Konzept dann vorgestellt.
Enorme Preissteigerungen

Die Preisentwicklung der fossilen Energien ab 2001-2003 haben geholfen die sinnvolle und intelligente Energienutzung ins Bewusstsein der Menschen zu rufen. Es war wichtig auf diesem Bewusstsein aufzubauen, die Idee des Klimahauses auf eine freiwillige Ebene zu stellen, nach


Partnern aus der Wirtschaft Ausschau zu halten und sie zum Mitmachen zu überzeugen.
Es wurde eine so genannte win-win-Situation geschaffen, die allen am Konzept Beteiligten einen Vorteil bringen würde:
• dem Bauherrn die Aussicht, unabhängiger von den ständig steigenden Energiekosten zu werden und damit die Betriebsspesen niedrig zu halten;
• dem Architekten das neue Konzept des Umgangs mit der Energie als einen wesentlichen Bestand seiner Planung zu machen;
• dem Ingenieur, der die Haustechnik plant, ein interessantes neues Betätigungsfeld zu öffnen;
• dem Handwerker, sei es vom Maurer bis zum Installateur, welche die neuen Techniken beherrschen müssen. Die Zertifizierung bringt dem Bauherrn die Garantie, dass die Mehrinvestitionen auch den erwarteten Erfolg garantieren.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Nach ungefähr zwei Jahren war dann die Zeit gekommen, das Konzept in einen gesetzlichen Rahmen zu stellen. Das Ressort Laimer bereitete ab 2004 die politische Integration des Themas Klimahaus vor, entsprechende Landesgesetze wurden erlassen, sie schufen die rechtlichen Voraussetzungen. Förderungen durch Beihilfen, aber vor allem durch nicht finanzielle Anreize in Form von Kubaturbonus usw. wurden geschaffen.
Das Projekt Klimahaus wurde nicht durch gesetzliche Verordnungen gestartet, sondern hat durch Überzeugungsarbeit ein freiwilliges Mitmachen und Mitgestalten aktiviert. Verordnungen werden immer als Last und Bevormundung empfunden, was durch dieses Vorgehen nicht erfolgte. Die Erfolge des Konzeptes Klimahaus sind mit Sicherheit Norbert Lantschner und seinen Mitarbeitern zu verdanken, allerdings darf die volle Unterstützung durch Politik und Wirtschaft nicht unterschätzt werden. Die Einbindung von Firmen und Verbänden hat die wirtschaftliche Seite beflügelt.

Eine neue Verwaltung
In letzter Zeit ist die Verwaltung der Klimahausagentur in die Kritik geraten, nicht weil der Verwaltungsrat mit Ressortdirektor Flavio Ruffini an der Spitze überreagiert hätte, sondern weil es dessen Aufgabe ist, auf die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Verfahren und Prozeduren zu achten und sie einzufordern, denn hier waren schwere Mängel aufgetreten. Wer nicht bereit ist diese einzuhalten, muss eben die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Niemand macht Norbert Lantschner und seinen Mitarbeitern ihre Verdienste streitig, doch eine saubere Lösung in Verwaltung und Technik ist Voraussetzung, dass wieder Ruhe einkehrt und die Arbeit weiter geht. Eine sachliche und nicht emotionale Bereinigung der Schieflage muss angegangen werden. Emotionen trüben immer den Blick auf das Wesentliche. Das Konzept Klimahaus soll weiterhin erfolgreich sein und wird deshalb auf eine neue Ebene gestellt. Die Idee Klimahaus ist in der Zwischenzeit längst Allgemeingut geworden. Neue Aufgaben warten auf Lösungen: die Anpassung der Zertifizierung an die italienischen und europäischen Normen und Vorgaben, die Entwicklung neuer Überlegungen, speziell zu Sanierung des Altbestandes und da vor allem von Spezialgebäuden wie alte Ansitze, Burgen und von denkmalgeschützten Gebäuden. Auch gewerbliche und industrielle Bauten stellen eine energetische Herausforderung dar, die einer Lösung zugeführt werden muss. Neue Materialien müssen bewertet werden, auch das Recycling der Baumassen beim Abbruch muss jetzt mit angegangen werden. Viel ist noch zu tun – packen wir’s an!




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18:00 UHR, KIMM - KULTUR IN MERAN MAIS
KEYNOTE SPEAKERS
SNØHETTA | OSLO, NEW YORK
KJETIL TRÆDAL THORSEN, PARTNER AND DIRECTOR
LAVA – LABORATORY FOR VISIONARY ARCHITECTURE | STUTTGART, SYDNEY
PROF. TOBIAS WALLISSER
ALPITECTURE
ALPS, TECHNOLOGIES & ARCHITECTURE INTERNATIONALES KREATIVES NETZWERK DER ARCHITEKTURSZENE DISKUTIERT DIE ZUKUNFT DES ALPENRAUMS AM BEISPIEL SÜDTIROLS.
Exkursion Workshops Vorträge


Zehn Jahre KlimaHaus: Rückblickend wurde der Grundstein dazu vor 20 Jahren gelegt: Mit dem Beitritt der Landesregierung und den Südtiroler Gemeinden zum KlimaBündnis im Jahr 1992.
1992: Erste Erarbeitung eines Energiepasses bzw. Wärmeausweises für Gebäude. • 2002: Erste Präsentation vom KlimaHaus im Rahmen einer Tagung in Bozen. • 2003: Das Südtiroler Institut für sozialen Wohnbau „WOBI“ verpflichtet sich freiwillig nur mehr KlimaHäuser zu errichten. Erster Wettbewerb „Bestes KlimaHaus“. • 2004: Veröffentlichung des Dekretes Nr. 34 des Landeshauptmanns vom 29. September 2004, mit dem die KlimaHaus-Bestimmungen in Südtirol Anwendung finden. • 2005: Einladung zur 11. Weltklimakonferenz in Montreal der Vereinten Nationen. KlimaHaus wurd als Beispiel für konkreten und nachhaltigen Klimaschutz präsentiert. Das Buch KlimaHaus „Leben im Plus“ erscheint in deutscher und italienischer Ausgabe. • 2006: Die Messe Bozen organisiert die erste KlimaHaus-Messe. An der Freien Universität Bozen beginnt der erste KlimaHausMaster. Gründung der KlimaHaus Agentur GmbH. • 2007: Austragung der ersten „KlimaHaus Eisblockwette“ in Bozen.

Das Buch „KlimaHaus –Aus Liebe zum Wohnen“ wird veröffentlicht. Neuer KlimaHaus-Sitzes am Bozner Boden mit drei Kurssälen. • 2008: Das 1.000ste zertifizierte Gebäude wird vorgestellt. Erste Veröffentlichung der Zeitschrift „KlimaHaus-CasaClima“. KlimaHaus wird in Sao Paolo, Brasilien vorgestellt. • 2009: Das „Manifest für nachhaltiges Bauen“ wird veröffentlicht. Der EU-Kommissar für Energie, Andris Piebalgs, beschreibt das KlimaHaus als ein Konzept, das in ganz Europa umgesetzt werden sollte. Das erste „KlimaHotel“ wird zertifiziert. • 2010: Die erste Produktzertifizierung „KlimaHaus Qualitätsfenster“ wird vergeben. Erste Präsentation der Nachhaltigkeitszertifizierung „KlimaHaus Wine“ wird vorgestellt. • 2011: Im Februar findet der erste „Salone ComoCasaClima“ in der Villa Erba statt. Das erste Qualitätssiegel „KlimaHaus Work&Life“ wird in Bozen verliehen. Die KlimaHaus Agentur zieht in den neuen Sitz im „City Tower“ von Bozen. • 2012: Die 7. Auflage der Messe Klimahouse in Bozen wird wieder ein voller Erfolg. 40.000 Besucher in vier Tagen bedeuten neuen Besucher-Rekord!
Die Entscheidung für ein neues Heim bedeutet hohe Erwartungen, aber auch finanzielle Belastung. Deshalb soll es immer die optimalste Lösung sein. Immobilienstudio Südtirol bietet dabei individuelle und kundenorientierte Beratung.
Zeit ist ein entscheidender Faktor, um ideale Angebote zu finden. Und viel Zeit nimmt sich Stefan Zingerle bei der persönlichen Beratung seiner Kunden. In detaillierten Gesprächen werden die Bedürfnisse, aber auch finanziellen Möglichkeiten ausgewogen, um ideale Voraussetzungen für ein langfristiges Wohnglück zu schaffen. Die Finanzkrise existiert in der Immobilienbranche nicht. Egal, ob man selber den Wohnraum nutzt und somit den ansonsten zu zahlenden Mietzins spart, oder ob durch Vermietung eine Rendite erzielt wird, eine Immobilie ist eine sichere Investition“, betont der Fachmann. Voraussetzung ist allerdings eine umfassende Beratung, bei der sich der Kunde gut betreut und unterstützt weiß. Vertrauen ist auch bei der Vermietung von Objekten nötig. „Der Kunde soll keine unangenehmen Überraschungen erleben, deshalb filtere ich gut. Es kann etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber bedeutet Sicherheit!“, garantiert Stefan Zingerle für seine Auswahl.


Das Immobilienstudio Südtirol vermittelt Wohnimmobilien vom kleinen Appartement bis hin zur herrschaftlichen Villa. Transparenz und Ehrlichkeit kennzeichnet das Unternehmen, das nicht auf Exklusivaufträge beharrt.
Immobilienstudio Südtirol des Zingerle Stefan KG Museumstraße 27 | 39100 Bozen
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Die Südtiroler Maklervereinigung existiert als Berufsverband seit 1951 und zählt über 50 Immobilienmakler. Die beruflichen Aufnahmebedingungen sowie der Verhaltenskodex der Vereinigung liegen über den Standards, die seitens des nationalen Gesetzgebers für den Maklerberuf vorgesehen sind.
Die Südtiroler Maklervereinigung bietet sowohl als Verband als auch durch jedes einzelne Mitgliedsbüro einen kompetenten Ansprechpartner für all jene, die eine umfassende und kompetente Beratung im Südtiroler Immo-
bilienmarkt benötigen. Um den Ankauf, den Verkauf, die Vermietung und Anmietung von Immobilien in Südtirol zu erleichtern und effizienter zu gestalten, bietet die Südtiroler Maklervereinigung ihren Mitgliedern die Möglichkeit der digitalen Zusammenarbeit auf Landesebene zwischen den jeweiligen Immobilienbüros. Somit können Angebot und Nachfrage im Interesse der einzelnen Kunden schneller und gezielter zusammengeführt werden. Neben dem Vorteil schnellere Geschäftsabschlüsse zu gewährleisten, bietet das innovative Softwaresystem den Vorteil, die vorhandenen Daten im Netzwerk statistisch verwerten zu können und somit Markttendenzen frühzeitig zu erkennen.
Digitale Zusammenarbeit und eiffiziente Vermarktung Des weiteren bietet das System die Möglichkeit, die jeweiligen Immobilienangebote organisiert und schnell in die führenden Immobiliensuchmaschinen in Südtirol, Italien und auf internationaler Ebene zu exportieren und somit die Vermarktungschancen gezielt zu erhöhen. Die jeweiligen Angebote und deren Resonanz bei den Immobiliensuchenden können digital beobachtet und das Angebot somit nach kurzer Zeit optimiert werden.
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Um im Internet als Verband und als Berufsgruppe direkt präsent zu sein, gründete die Südtiroler Maklervereinigung das Immobilienportal „immoreal.it“. Die Eingabe der Immobilien in das Portal erfolgt jeweils über die Mitgliedsbüros. Das Portal ermöglicht eine gezielte Immobiliensuche nach Bezirk oder Gemeinde mit der Möglichkeit die jeweilige Immobilientypologie auszuwählen. Das System ist für den User sehr einfach zu bedienen und erzeugt bereits jetzt einen erheblichen Anteil von Online-Anfragen im Südtiroler Immobilienmarkt. Die Webseite wird in einem Halbjahreszyklus dynamisch den Erfordernissen des Marktes und den Wünschen der User angepasst.
Für all jene, die eine Immobilie in Österreich oder Italien erwerben möchten, verfügen die Mitglieder der Südtiroler Maklervereinigung des weiteren über direkten Zugriff zu den jeweiligen Immobilienangeboten und Maklerbüros.
Die Südtiroler Maklervereinigung ist Mitglied des nationalen Maklerverbandes FIMAA sowie des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol – HDS.

Schon im 17. Jahrhundert wurde der Ritten von den wohlhabenden Boznern als beliebtes Ausflugsziel und Aufenthaltsort in den heißen Sommermonaten ausgewählt. Nah an der Natur und mit traumhaftem Blick auf den Schlern verbrachte man die Sommerfrische. In diesen exklusiven Wohnlagen verhilft Panorama Immobilien zum gewünschten Wohn- oder Ferienobjekt.
Ein außergewöhnliches Highlight wartet zwischen Oberbozen und Himmelfahrt auf seine neuen Bewohner. Für dieses Objekt ist Panorama Immobilien durch eine deutsche Stiftung als Alleinanbieter ernannt worden. Der geschlossene Hof mit rund 500 m² Wohnfläche wurde vor einigen Jahren komplett saniert, modernisiert und aufwändig hergerichtet. Das Hauptgebäude beherbergt eine exklusiv gestaltete herrschaftliche Wohnung sowie zwei Einliegerwohnungen. Im angrenzenden großen Stadel befinden sich eine große Garage mit drei Stellplätzen sowie die Stallungen. Vier Hektar Wiesen und 1,5 Hektar Wald gehören zum Anwesen. Der Hof verfügt zudem über ein Schwimmbad und eine moderne Solaranlage.
Die herrschaftliche Villa mit Nebengebäude ist umgeben von Wiesen. Der unverbaubare Ausblick geht hinüber zum Rosengarten und Schlerngebiet. Sehr ruhig gelegen und dennoch nur wenige Minuten von Oberbozen entfernt, ist es die ideale Wohnlage für alle, die dem Lärm und der Hektik des Alltags entkommen möchten. Das Objekt wird regelmäßig gepflegt und befindet sich in Topzustand. Es ist sofort verfügbar.
Vertrauen durch ehrliche Professionalität
Seit 15 Jahren ist Martina Gross für die Rittner und alle, die am Bozner Hausberg ansässig werden möchten, Ansprechpartner Nr. 1 bei der Suche nach Wohn- und Geschäftsräumen. Als einzige Agentur auf dem Ritten ist sie seit zehn Jahren ausschließlich auf dem Hochplateau tätig und somit auch wichtige Beraterin für Bauunternehmen, die hier tätig
werden wollen. „Meine Kunden sind in erster Linie Rittner und Einheimische. Sind sie zufrieden, wird man weiterempfohlen“, berichtet Martina Gross. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das rund 80 Prozent der von ihr angebotenen Objekte als ExklusivAuftrag neue Besitzer finden. Schon seit Jahrzehnten ist der Ritten zur Heimat vieler Bozner geworden. Durch den Bau der neuen Seilbahn und die perfekte Anbindung an die Landeshauptstadt ist wiederum eine Belebung zu spüren. Martina Gross hilft professionell und schnell, um die gewünschte Immobilie zu finden und steht ihren Klienten auch mit fachkundigem Rat bei Schätzungen sowie bürokratischen und steuerlichen Belangen zur Seite.

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die

Im Baugewerbe sind die momentanen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten besonders stark zu spüren. Eine starke Interessenvertretung der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter durch die Baugruppe des LVH und der angegliederten Südtiroler Landesbauarbeiterkasse (SLBK) ist deshalb Voraussetzung für Kontinuität der Branche.
Der Landesverband der Handwerker (LVH) ist mit zwölf Bezirksorganisationen und 115 Ortsgruppen Südtirols größter Wirtschaftsverband. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kennzeichnen die Branche. Sie gewähren eine relativ hohe Flexibilität bei der Auftragsausführung. Die neun Berufsgruppen des Baugewerbes: Maurer, Zimmerer, Hafner, Maler und Lackierer, Fliesenleger, Steinmetze, Dachdecker, Tiefbauer und Bodenleger; stellen zahlenmäßig die größte Gruppe des Verbandes. Radius sprach mit dem Obmann der Baugruppe und Präsidenten des SLBK, Markus Bernard, über die Lage, Probleme und Hilfen für Unternehmen und Mitarbeiter.
Radius: Die Baubranche kämpft seit Jahren mit der Krise. Spüren Sie diese auch in Ihrem Verband?
M. Bernard: Natürlich, die Rezession ist im Baugewerbe besonders zu spüren. Gab es früher einen stetigen Zuwachs an Firmen und Beschäftigten, haben jetzt die Konkurse zugenommen. Hatten wir im Jahr 2009 noch 18.000 eingeschriebene Arbeiter, zählen wir jetzt nur mehr 13.000 Mitglieder. Allerdings sind wir immer noch in der glücklichen Lage, dass es weniger die einheimischen Arbeitskräfte betrifft. In Südtirol waren viele Subunternehmen mit Fremdarbeitern aus Italien und dem Ausland tätig, die nun ihre Tätigkeit abgebaut haben.

Radius: Worin sehen sie derzeit das größte Problem der Bauunternehmer?
M. Bernard: Wie in der üblichen Wirtschaft ist die Selbstzerstörung der Unternehmen das gravierendste Problem. Die Preisabschläge zerstören das Preisgefüge. Der Preis wird bei Ausschreibungen immer mehr gedrückt, für eine gute Arbeit bekommt man kein gutes Entgelt mehr. Da-

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runter leidet oft die Qualität bei der Ausführung. Schuld daran ist ein Überangebot, das heißt zu viele Unternehmen sind auf dem Markt.
Radius: Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?
M. Bernard: Vor allem mehr Sicherheiten durch die Politik, faire und ehrliche Bedingungen bei der Kreditvergabe der Banken und ein verantwortungsvolles Handeln der öffentlichen Auftraggeber. Durch das Splitten großer Ausschreibungen in kleine Baulose sollte es den kleinen und mittelständischen einheimischen Unternehmen ermöglicht werden, sich an den Wettbewerben zu beteiligen. So werden wirtschaftliche Kreisläufe geschaffen, von denen alle profitieren.
Radius: Die SLBK wurde vor sieben Jahren gemeinsam mit dem ASGB als Sozialpartner gegründet. Welche Aufgabe hat die Kasse?
M. Bernard: Es ist eine Zusatzsicherheit neben der gesetzlich bestehenden Alters- und Gesundheitsvorsorge. Die SLBK garantiert besondere Leistungen, wie die Auszahlung des Weihnachtsgeldes oder festgelegte Altersprämien.

Radius: Sehen Sie sich als Gegenpol zur anderen Bauarbeiterkasse im Land?
M. Bernard: Es ist wohl eher eine gesunde Konkurrenz zu Gunsten der eingeschriebenen Mitglieder, denn wir müssen uns stetig bemühen, unseren Mitgliedern möglichst die besten Bedingungen zu schaffen.

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Die Auftragslage in der Baubranche hinkt und bringt zahlreiche heimische Bauunternehmen in Bedrängnis. Die Krise trifft Südtirols Bauwirtschaft hart. Dennoch: Lösungsvorschläge sind vorhanden, sie warten nur noch auf Umsetzung.
Die Baubranche gilt als einer der größten „Motoren der Wirtschaft“; bricht dieser Sektor ein, hat dies auch Einfluss auf die anderen Wirtschaftszweige. Zahlen des Landesstatistikamtes ASTAT belegen, dass die Krise die Südtiroler Bauwirtschaft stark getroffen hat und Gegenmaßnahmen getroffen werden müssen. Vergleicht man die Anzahl der in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 abgeholten Baugenehmigungen mit jener des Vorjahres, so ist ein Rückgang von 14,5 Prozent ersichtlich. Die geplante Kubatur für Wohngebäude betrug in den ersten drei Quartalen 2011 nur 1.032.000 m³, also fast ein Viertel weniger als im selben Zeitraum im Jahr 2010. „Die Baubranche hat es sicherlich hart getroffen. Aber auch andere Wirtschaftszweige können sich den Auswirkungen der Krise nicht entziehen. Wir im Unternehmerverband rechnen mit einem Nullwachstum im Jahr 2012 und gehen von einem wirtschaftlich schwierigen Jahr aus. Die momentane Situation ist vor allem auch bedingt durch eine Vertrauenskrise. Es ist deshalb wichtig, alles daran zu setzen, das Vertrauen der Märkte und Konsumenten wiederzugewinnen. Dann werden sich mit Sicherheit wieder neue Perspektiven öffnen“, meint Josef Negri, Direktor des Unternehmerverbandes Südtirol.

Das Kollegium der Bauunternehmer, dem sämtliche Mitgliedsbetriebe des Unternehmerverbandes im Bau und der verwandten Sektoren angehören, macht seit geraumer Zeit immer wieder Vorschläge, wie der angeschlagenen Baubranche geholfen werden könnte. Eine interessante Möglichkeit wäre die stärkere Nutzung von Projekten der ÖffentlichPrivaten-Partnerschaften ÖPP. Es handelt sich dabei um eine sehr effiziente Form und vor allen Dingen erfolgreiche Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. Ein Beispiel für diese gelungene Zusammenarbeit ist die im Mai


2009 eröffnete neue Rittner Seilbahn. Die Realisierung erfolgte aufgrund einer Mischung aus öffentlichen und privaten Geldern. Von den rund 16 Mio. Euro Gesamtkosten wurden
12,8 Mio. von Seiten des Landes und 3,2 Mio. durch den Seilbahnhersteller Leitner aufgebracht. Das Sterzinger Unternehmen darf zudem für die kommenden 40 Jahre Flächen neben der Berg- und Talstation nutzen. Erst vor kurzem organisierte die Autonome Provinz Bozen und die Handelskammer Bozen eine Veranstaltung, bei der Experten des interministerialen Komitees für die wirtschaftliche Programmierung (CIPE) und der Freien Universität Bozen über die Vor- und Nachteile von Öffentlich-PrivatenPartnerschaften informierten. „Im Jahr 2007, als sich die ersten Anzeichen einer weltweiten Krise abzeichneten, verwies das Kollegium der Bauunternehmer auf dieses zukunftsträchtige Modell. Dass sich die öffentliche Hand nun dieser Chance öffnet, ist ein positiver Ansatz“, meint Thomas Ausserhofer, Präsident der Baukollegiums.
Chancen für das Baukollegium
Vor kurzem beschloss die Südtiroler Landesregierung zudem die Verlängerung der Frist für die Erstellung der Gefahrenzonenpläne auf Ende 2015. Auch in diesem Bereich sieht das Baukollegium gute Chancen, um die Konjunktur anzukurbeln. Durch die Sanierungsmaßnahmen der Gefahrenzonen würden Arbeiten ausgeschrieben, welche die heimischen Betriebe vor Ort ausführen und damit wichtige Arbeitsplätze sichern könnten. Nicht ganz unumstritten ist allerdings die Rolle des Sonderbetriebes für Wildbachverbauung, denn er ist zu einem großen Konkurrenten für die heimischen Betriebe geworden. „Die Arbeiten an den Gefahrenzonen werden meist nicht im Wettbewerb ausgeschrieben und


nach den Kriterien der Qualität und des Preises vergeben, sondern die Aufträge werden vom Land an die Wildbachverbauung einfach übergeben. Das Baukollegium fordert schon seit längerem, durch öffentliche Ausschreibungen der Wildbachverbauung diesen wichtigen Markt den heimischen Firmen zugänglich zu machen. Der Sonderbetrieb sollte nicht ein Konkurrent für unsere heimische Bauwirtschaft sein, sondern könnte ein Kompetenzzentrum für Alpines Bauen werden“, so Präsident Ausserhofer. Zuguterletzt würde laut Baukollegium die anstehende Überarbeitung des Wohnbaugesetzes eine gute Gelegenheit bieten, um wichtige Weichen für die künftige Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt und damit auch im Bausektor zu stellen. Es sei höchst an der Zeit, dass das bestehende Wohnbauförderungsgesetz überarbeitet und den neuen Marktverhältnissen angepasst werde. Ein wesentlicher Ansatz wäre, die Förderungen maßgeblich zu reduzieren und allen Bürgern den gleichen Zugang zu Bauland zu gewähren. Auch über die ewige Konventionierung müsse dringend nachgedacht werden, denn diese bremse schon seit Jahren den heimischen Wohnungs- und Mietmarkt aus.





Vertreter der Banken, Wirtschaftsverbände, Garantiegenossenschaften und des Rotationsfonds haben sich auf Einladung von Präsident Michl Ebner Ende 2011 in der Handelskammer Bozen getroffen, um Vorschläge zu erarbeiten, wie man in Südtirol der international schwierigen Finanzmarktsituation am besten trotzen kann.
Dabei zeigte sich Handelskammerpräsident Michl Ebner besorgt und gleichzeitig optimistisch: „Nur im gegenseitigen Verständnis und in der Zusammenarbeit aller Partner liegen Potentiale die schwieriger werdenden Zeiten in Südtirol einmal mehr besser zu bewältigen als unser Umfeld.“
Die Fakten
Die Banken tun sich schwer: Trotz Senkung der Leitzinsen durch die EZB steigen die Refinanzierungskosten, die Inflation steigt und die hohen Zinsen, welche die Staatsanleihen bieten, führen unweigerlich zu höheren Kreditzinsen. Gleichzeitig müssen die Banken bei der Vergabe der Kredite vorsichtiger sein, wobei sie vor allem die Rückzahlungsfähigkeit durch die Unternehmen bewerten. Dies hat zur Folge, dass heute die Hälfte der Unternehmen Schwierigkeiten hat, einen Kredit zu bekommen. Die Unternehmen sehen die Gründe hauptsächlich in den unzureichenden Sicherheiten und in der Tatsache, dass die Banken genauere Bewertungen vornehmen (siehe Graphik). Gleichzeitig sind die Unternehmen auf frische Finanzmittel angewiesen, weil sie aufgrund der schlechten Zahlungsmoral selbst in Schwierigkeiten kommen oder aber Neuinvestitionen (17 Prozent der Unternehmen) für die Zukunft tätigen.
Was ist zu tun?
Es muss auf allen Ebenen und bei der Kooperation der einzelnen Partner angesetzt werden: Die Unternehmen müssen sensibilisiert werden, dass für eine Kreditnachfrage nicht

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Südtirols Unternehmen mit Finanzbedarf
Gründe für Schwierigkeiten beim Zugang - November 2011
Zu wenige Sicherheiten
Banken schauen genauer hin
Allgemeine Finanzmarktsituation
Bedarf:
Langfristige Finanzmittel
Kurzfristige Finanzmittel
Quelle: WIFO - Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen
mehr so sehr die Sicherheiten in Form von Immobilien zählen, sondern vielmehr transparente Bilanzen und Strategien, welche die Banken von der Rückzahlungsfähigkeit überzeugen. Die Banken unterstützen in Zusammenarbeit mit den Garantiegenossenschaften und dem Rotationsfonds die Unternehmen noch besser, sowohl für Investitionen als auch im Exportgeschäft. Die öffentliche Hand fördert durch gezielte Maßnahmen die Wirtschaftsentwicklung und stärkt so das Vertrauen der Unternehmen, Konsumenten und Anleger. Außerdem sollten innovative Maßnahmen überlegt werden: Vorgeschlagen wurde brachliegende Gelder (zum Beispiel bei der Region) dem heimischen Wirtschaftskreislauf zuzuführen. Auch sollten in Zukunft Chancen, welche sich aus einem guten Rating der Provinz eröffnen, unbedingt genutzt werden.
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Die Verwirklichung der eigenen vier Wände ist früher oder später der Wunsch eines jeden Menschen. Das Vorhaben will aber gut durchdacht sein, da es oft mit großer finanzieller Belastung verbunden ist. Eine gute Beratung von Seiten eines kompetenten Bankinstitutes ist deshalb unerlässlich. Peter Volgger, Wohnbauberater der Raiffeisenkasse Wipptal, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Wohnbau.
Radius: Ist der Zeitpunkt für den Bau oder Kauf einer Immobilie jetzt günstig?
P. Volgger: Der Bau oder Kauf einer Immobilie ist immer dann sinnvoll, wenn es sich um die Erstwohnung für die eigene Familie handelt. Es geht in erster Linie darum, welche Prioritäten gesetzt werden: die eigenen vier Wände oder eine lukrative Investition. Nach Rentabilitäts-Kriterien entscheidet man, wenn eine Zweitwohnung oder Ähnliches gekauft werden soll.
Radius: Wie sehen die Prognosen der Zinsentwicklung für 2012 aus?
P. Volgger: Aufgrund der Abstufungen durch die RatingAgenturen sind zwar die Zinsaufschläge (Spreads) angestiegen, der Referenz-Zinssatz Euribor ist derzeit aber rückläufig. Alles in allem hat sich in Bezug auf die vergangenen beiden Jahre nicht viel geändert.
Radius: Niedrige Zinsen alleine machen aber noch keine gute Baufinanzierung aus.
P. Volgger: Richtig. Die Zinsen sind der kleinere Teil der Baufinanzierung, wenn auch der wichtigste für die Kunden. Meist wird anfangs nur nach den Aufschlägen bzw. Zinssätzen gefragt. Eine gute Baufinanzierung macht allerdings weit mehr aus: Es ist ein Gesamtes an Informationen zu Förderbeiträgen, Abschreibungen, Laufzeiten, Spesen, Rückzahlungsbeträgen und, wie gesagt, Zinssätzen.
Radius: Wie hoch sollte der Prozentsatz des Eigenkapitals auf alle Fälle sein?
P. Volgger: Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Man geht zwar davon aus, dass mindestens ein Eigenkapital von 20 % der Finanzierungssumme vorhanden sein soll. Dies ist aber nicht immer richtig. In erster Linie kommt es auf die Rückzahlungskraft des Kunden an.
Radius: Wie können junge Menschen mittel- oder langfristig Eigenkapital für die Finanzierung der eigenen vier Wände ansparen?
P. Volgger: Es gibt sehr viele Möglichkeiten des Sparens für die eigenen vier Wände. Ob dies über das übliche Sparbuch oder alternative Sparformen (z.B. Investmentfonds usw.) erfolgt, ist eigentlich gleichgültig. Wichtig ist, dass
die Ansparform sicher und in jedem Moment verfügbar ist.
Radius: Können sich angesichts der sich ständig wandelnden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Bauherren eine Vollfinanzierung einer Immobilie durch die Bank noch zutrauen?

P. Volgger: Es ist sicher nicht üblich, die Vollfinanzierung einer Immobilie zu übernehmen, aber unmöglich ist nichts.
Radius: Welche Möglichkeiten bietet die Raiffeisenkasse Wipptal ihren Kunden, die sofort Geld zum Bauen oder Kaufen benötigen?
P. Volgger: Bei Bau wird vorweg eine Vorfinanzierung genehmigt, damit der Kunde den Bau durchführen kann. Es ist schwierig, bereits vor Bau der Wohneinheit eine genaue Summe zu kennen. Allerdings haben wir ausreichend Erfahrung, die Kunden auch in diesem Bereich zu unterstützen. Bei Kauf ist es etwas leichter, da man den Finanzierungsbedarf bereits kennt und sich dieser, aufgrund des Kaufpreises, nicht mehr ändert.
Radius: Thema „Energetisches Bauen oder Sanieren“, was wird gefördert?
P. Volgger: Bei der Sanierung eines Altbaus können wir auf verschiedene Förderungen zurückgreifen. Bei einem Neubau nach Energie-Gesichtspunkten kann hingegen bereits beim Bau viel eingespart werden. Wir wären heute allerdings schon so weit, dass wir mit dem Bau des Eigenheimes bereits Energie produzieren und überschüssige verkaufen könnten. So würde sich ein Teil der Investition in Zukunft selbst finanzieren.
Radius: Welche weiteren Möglichkeiten der Finanzierung oder Unterstützung bietet die Raiffeisenkasse Wipptal ihren Kunden?
P. Volgger: Die Raiffeisenkasse Wipptal bietet eine RundumBeratung an, d.h. wir informieren unsere Kunden über mögliche Steuereinsparungen, Beiträge jeglicher Art, usw. Auch werden eventuelle energetische Installationen in die Finanzierung mit eingebaut. Daher arbeiten wir mit dem jeweiligen Techniker eng zusammen. Sobald der Kunde seine Entscheidungen getroffen hat, erarbeiten wir gemeinsam mit ihm einen Finanzierungsplan. Die abgeschlossene Finanzierung ist immer abänderbar. Denn wir sind der Meinung, dass sich die Finanzierung nach der Familie richten soll und nicht die Familie nach der Finanzierung. Die Familiensituation ändert sich laufend und deshalb bleiben auch die Ansprüche nicht dieselben. Diesem Umstand haben wir bereits in Vergangenheit Rechnung getragen und haben gute Erfahrungen gesammelt.



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2 wir informieren über öffentliche Fördermittel und steuerliche Vorteile

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Endlich gibt es ein umfassendes und effizientes Serviceangebot im Bereich Energiesparen, das die Südtiroler Raiffeisenkassen allen ihren Kunden zur Verfügung stellen.


4 wir bieten Beratung zur Absicherung möglicher Risiken

Immobilien sind für die Eigennutzung oder durch den eingehenden Mietzins nicht nur eine gute Altersvorsorge, sie sind auch wertstabil. Deshalb ist die richtige Wahl des Partners zur Finanzierung von eigenem Wohnraum in Krisenzeiten für den Bauherrn oder künftigen Wohnungsbesitzer eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen.
Die Südtiroler Sparkasse unterstützt Sie bei der Verwirklichung Ihres Wohntraums und hat dafür derzeit die Dachkampagne „Bauen und Wohnen“ laufen. Dabei bietet die Sparkasse den zukünftigen Bauherrn zusätzlich zur Finanzierung eine 360°-Beratung. Bei den Großbetrieben ist es momentan schwieriger, große Kredite zu gewähren, Kleinbetriebe erhalten jedoch immer noch Finanzierungen, auch der Privatkundensektor ist von diesen Einschränkungen ausgeschlossen. Im Gegenteil, die Südtiroler Sparkasse hat einen Sonderfond von 150 Millionen Euro eingerichtet, um den Erwerb von privaten Wohnraum zu fördern. Moritz Moroder, Direktor für Vertrieb und Retail Banking, gibt Auskunft über die Grundvoraussetzung.
Radius: Für Neubau, Kauf, energetische Sanierung oder Modernisierung bietet die Sparkasse ein umfassendes Angebot an Finanzierungen an. Nur die wenigsten Kunden haben in diesem Bereich Erfahrungen. Wie beraten Sie optimal?
M. Moroder: Unsere Berater füllen mit den Kunden gemeinsam einen Fragebogen aus. Die Antworten gewähren den besten Einblick in die derzeitige Situation und lassen so die finanziellen Möglichkeiten exakt definieren. Über die Finanzierung hinaus wird ein breites Spektrum von Aufgaben rund um den Erwerb der Immobilie angesprochen.
Radius: Wo findet der Kunde die Experten für eine Rundum-Beratung?
M. Moroder: In jeder unserer 121 Filialen. Auch in den kleinen Filialen sitzen kompetente Ansprechpartner, die Auskünfte über Wohnbaufinanzierung erteilen können. Unser Hauptaugenmerk liegt seit Jahren in der Beratung der Kunden, für diese neue Kampagne sind die Berater zusätzlich gezielt für den Bereich „Bauen und Wohnen“ geschult und ausgebildet worden, um noch professioneller den Kunden Informationen zu erteilen.
Radius: Wie findet man das optimale, auf den Kunden zugeschnittene Finanzierungsprogramm?
M. Moroder: Der Berater arbeitet mit einem Kalkulationsprogramm, das durch die Antworten aus dem Fragebogen auf die optimale Finanzierungsform für jeden einzelnen

Moritz Moroder, Direktor für Vertrieb und Retail Banking der Südtiroler Sparkasse
Kunden hinführt. Es ist also niemals ein Standardangebot, sondern immer eine extrem personalisierte Lösung.
Radius: Welche Dauer haben im Normalfall private Wohnbau-Finanzierungen?
M. Moroder: Darlehen haben im Durchschnitt eine Frist von 20 Jahren und länger. Kredite für die energetische Sanierung werden in der Regel in fünf bis zehn Jahren abgezahlt.
Radius: Helfen die Berater der Sparkasse auch bei der Information über mögliche Förderungen sowie bei steuerlichen und notariellen Aspekten?
M. Moroder: Es ist nicht eine ausschließliche Finanzierungsberatung, sondern eine Rundum-Beratung mit allen geltenden gesetzlichen und steuerlichen Bestimmungen sowie möglichen Förderungen. Neben diesen Grundinformationen können wir bei Bedarf auch die Adressen von Baufirmen, Immobilienmaklern bis zum Notar unseres Vertrauens nennen.
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Seit rund sieben Monaten lebt und arbeitet der angehende Architekt Julian Mahlknecht (25) aus Tramin im Südosten Asiens, in Singapur. Nachdem er an der Technischen Hochschule in Innsbruck sämtliche Prüfungen erfolgreich absolviert und auch schon Praxiserfahrung in Südtiroler Architekturbüros gesammelt hatte, fasste er den Entschluss, beruflich über den europäischen Tellerrand zu schauen.
Dass die Wahl auf Singapur, dem aufstrebenden 4,7 Mio. Einwohner starken Stadtstaat zwischen Malaysia und Indonesien, fiel, war eher ein Zufall. Der Architekt, Uni-Dozent und Präsident der Architektenkammer von
Singapur, Richard Ho war von den Projekten des Traminer Studenten sehr beeindruckt und bot ihm die Mitarbeit in seinem achtköpfigen Team an. Ho, der Deutschland und Italien von Studienaufenthalten her kennt, ist die europäische Kultur nicht fremd. „In Singapur angekommen, war ich überrascht, wie grün die Stadt ist! Überall Bäume und Parks. Die Luft heiß und schwül. Erst beim Abendessen in einem riesigen chinesischen Shoppingcenter an der East Coast Road wurde mir bewusst, wo ich gelandet war“, erinnert sich Julian: „Als Südtiroler unter 75 % Chinesen, 14 % Malaysiern und 8 % Indern!“
Singapur ist keine typische „chaotische“ asiatische Stadt wie etwa Bangkok. Sie hebt sich durch Sauberkeit, strenge Gesetze, Überwachung und einer wohlhabenden Gesell-



schaft von anderen ab. Korruption und Kriminalität sind kaum vorhanden. Der Hafen, einer der modernsten und größten der Welt.
Fremde Denkweisen kennen lernen
Im Team des Architekten Ho hat sich Julian Mahlknecht rasch zurechtgefunden. Die jungen Mitarbeiter stammen aus China, Malaysia und aus Singapur, sind unheimlich freundlich, hilfsbereit und motiviert. Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Das Team samt Chef ist wie eine Familie. Man kocht und isst häufig gemeinsam, nimmt abends oder am Wochenende sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten wahr und besichtigt gemeinsam Bauten in anderen Städten. Gearbeitet wird viel; Arbeit ist hier Teil des Lebens und nicht etwas Lästiges.
Da auf diesem Breitengrad tropisches Klima herrscht und die Temperaturen zwischen 23° und 31° schwanken, ist Dämmen und Heizen kein Thema beim Hausbau. „Man kann viel befreiter entwerfen. Die Räume können offener sein und die Natur kann ins Haus hereingeholt werden. Auf Harmonie und Design wird großer Wert gelegt“, stellt Julian Mahlknecht fest.
Den Aufenthalt in Singapur nutzte er auch für eine Rundreise durch Thailand, Laos und Vietnam, Bali und Malaysia. Seinen großen Wunsch „Japan“ erfüllt sich Julian kurz vor seiner Rückkehr in seine Heimat im März.


Qualität und die neueste, umfassendste Auswahl an Badeinrichtung, Fliesen und Mosaiksteinen gibt’s bei Torggler. Sie möchten Ihr Badezimmer einrichten oder Ihr Haus mit Fliesen ausstatten? Bei uns ist für jeden das Richtige dabei. Bis bald in Bozen oder Marling!

Der fachgerechte Bau und die Wartung der Kamine und Schornsteine ist die Grundvoraussetzung für wohlige und vor allem sichere Wärme zur Winterzeit. Das Nalser Unternehmen Südtirolkamin gilt als der Experte, wenn es um kosten- und energiesparende Heizsysteme geht.
Die Verantwortung eines Kaminkehrers ist hoch. Heute zählen zu seinen Aufgaben neben dem Kehren und Reinigen der Schornsteine und Feuerstätten vor allem die regelmäßige Kontrolle der Feuerungsanlagen. Kontrolliert werden der ordnungsgemäße bauliche Zustand, die Einhaltung der Vorschriften zur Brandverhütung und der vorgeschriebenen Grenzwerte für den Feinstaubausstoß. Die gesetzlich vorgeschriebenen, regelmäßigen Kontrollen der Feuerungsanlagen erfolgen mit modernen Messgeräten und Kaminkameras. Seit 20 Jahren beschäftigt sich Christian Mahlknecht und sein gleichnamiger Kaminkehrer-Meisterbetrieb mit diesen Aufgaben. Tagtäglich sehen er und seine Mitarbeiter was die gängigsten Fehler beim Heizen sind, wo viel Geld und Energie gespart werden kann und vor allem, welche Katastrophen nicht fachgerecht gewartete Kamine anrichten können. Das wichtige Fachwissen rund um die Sicherheit durch Brandschutz und effizientes Heizen – aus der Praxis tagtäglich erprobt – bringt Mahlknecht in die Südtirolkamin ein. Das Unternehmen hat sich dem Neubau von Kaminen, der Kaminsanierung und dem Verkauf von Herden und Öfen verschrieben.
Effizient und sicher heizen
Gut funktionierende Kamine und Verbrennungsanlagen verhindern den Ausstoß überhöhter Schadstoffemissionen, sind also somit umweltschonend und sie helfen Energie und somit Kosten zu sparen. Für Südtirolkamin und sein Team stehen

Christian Mahlknecht hat hoch über den Dächern Südtirols viel Erfahrung gesammelt.

diese Anforderungen im Vordergrund. Egal ob ein Neubau oder bauliche Änderungen bei bestehenden Feuerungsanlagen oder bei Kaminsanierungen, die Experten von Südtirolkamin stehen beratend zur Seite. Sie helfen bei der Auswahl des Heizsystems und montieren Kamine und Öfen fachgerecht und verantwortungsbewusst. Auf Wunsch werden auch Brandschutzkontrollen und Messverfahren sowie die Wartung von Feuerungsanlagen durchgeführt. Neben dem Neubau oder der Sanierung von Kaminen versorgt Südtirolkamin seine Kunden auch mit diversen Modellen an Herden und Kaminöfen, mit Briketts, Feueranzünder und Spezialreiniger – kurzum mit allem, was es für ein wohlig warmes Heim braucht.
Südtirolkamin KG Christian Mahlknecht Vilpianer Straße 44 | 39010 Nals Tel. 0471 678 204 | Fax 0471 677 654 info@suedtirolkamin.com | www.suedtirolkamin.com
Fachgerechte Kamine verhindern große Sorgen und Leid.

Wer heizt, trägt die Verantwortung für eine gesunde, saubere Luft mit und sollte auch die Umwelt schonen.

… Freude ins Leben. Vor einem Jahrzehnt war sein Erfolg eine absolute Sensation: Felix Spiess kehrte von den Berufsweltmeisterschaften in Seoul mit einer Silbermedaille zurück. Seinen Beruf liebt er heute noch genauso wie als Lehrling und hat inzwischen den Schritt in die Selbständigkeit gewagt.
Gemeinsam mit elf Südtiroler Lehrlingen hatte Felix Spiess sich bei den Landesmeisterschaften qualifiziert. Nur die Besten durften im September 2001 die weite Reise nach Seoul antreten, wo rund 600 Jugendliche aus 35 Ländern ihr Können zeigten. Eine gute Vorbereitung, vor allem aber viel Interesse und Engagement im Lehrberuf waren nötig, um dieses Ziel zu erreichen. Nicht allein auf Schnelligkeit und das korrekte Beherrschen der Techniken wird Wert gelegt, vor allem die Sauberkeit und Präzision bei der Ausführung der Arbeiten werden bewertet. Zurück in der Heimat gab es einen enormen Rummel um den bisher erfolgreichsten Südtiroler bei einer Berufs-WM. Felix ging nach Baden bei Wien und schloss in einem Jahr die Meisterausbildung ab. Im Jahr 2005 gründete er dann sein Ein-

mannunternehmen. Dies hat nicht nur Vorteile, das merkte er schnell. Aber es bringt auch Erfolg und Genugtuung, ermöglicht eigene Ideen umzusetzen und dem Leben ganz individuelle Farbe zu verleihen. Qualität, eine gute Beratung sowie sauberes und termingerechtes Arbeiten stehen an erster Stelle. Neben Anstrich- und Lackiererarbeiten im Innen- und Außenbereich in den verschiedensten Techniken gehören dazu Gipsarbeiten, Dekorationen und Beschriftungen in Neu- und Altbauten.


Neugestaltung und Verschönerung von Haus- sowie Gartenanlagen haben wieder Hochkonjunktur. WPC-Terrassen laden zum „kleinen Urlaub zu Hause ein“. Zum Frühjahr werden vielerorts lang geplante Gärten in Angriff genommen, entstehen neue Konzepte für Eingangsbereiche, für Terrassen und Balkone, Gartensitze und -wege.
Die HAROBAU, der Südtiroler Vertriebspartner des deutschen Herstellers NATURinFORM GmbH, empfiehlt für diesen individuellen Bedarf ein interessantes Terrassendielen- und Sichtschutzzaun-Sortiment aus dem hochwertigen Holz-Verbund-Werkstoff WPC (= Wood-Polymer-Composites). Bei diesem zu 100 % recyclingfähigen Baustoff handelt es sich um eine Kombination aus rund 70 % Holzfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft und 30 % umweltfreundlichem Kunststoff. WPC-Dielen vermitteln das natürliche Aussehen und warme Gefühl von Holz. Sie sind dauerhaft witterungsbeständig und benötigen kaum Pflege oder Wartung. Zeitaufwändiges Ölen oder Streichen entfällt.
Barfußfreundlich
Aufgrund splitterfreier Lauffläche sind diese Bodendielen extrem barfußfreundlich und auch bei Nässe rutschhemmend. Das aktuelle Farbprogramm bietet eine Fülle neuer Ideen. Ob in Natur, Braun oder Schwarzbraun, ob in Anthrazit oder volltonigem Grau, ob mit fein, grob geriffelter oder flacher und maserierter Oberfläche – das

Terrassen-Deck zeigt sich mit natürlich-schönem „Gesicht“. Die ergänzende Farbedition ermöglicht „noch viel mehr Kreativität“. Dazu zählen die Farbtöne Cremeweiß, Zitronen- und Sonnengelb, Ziegelrot, Moos- und Waldgrün sowie Meerblau. So kann der designorientierte Hausherr den zum Fassaden- und Gartenbild harmonierenden oder reizvoll kontrastierenden Farbton auswählen und die Terrasse zu einem echten Lieblingsplatz gestalten. Auch eine leichte Verlegung ohne eine sichtbare Verklammerung spricht für das Produktsystem. Made in Germany – steht für höchste qualitative Ansprüche an die WPCProdukte („Die Beliebte“ WPC-Diele ist z.B. durch die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. zertifiziert.).
Zum Sortiment von NATURinFORM zählen sieben unterschiedliche Dielen – für den stark frequentierten Einsatz, für formschöne Terrassen und große Balkone und für besonders feuchte, belastete Bereiche bei Bootsstegen und Gewässer- oder Poolrand. Fazit: Eine mit WPC-Dielen realisierte Terrasse lädt wie selbstverständlich „zum kleinen Urlaub zu Hause“ ein.
INFO
Harobau GmbH
Etschweg Nr. 5 | 39040 Kurtatsch (BZ)
Tel. 0471 818 125 | Fax 0471 818 708


Schon früh hat der Fachbetrieb Inoxstahlbau erkannt, dass seine Stärken gerade darin liegen, das zu meistern, wofür andere keine Lösung haben. Deshalb werden auch gerne innovative Projekte in Anspruch genommen, an welchen das Können gemessen werden kann.
Das Zusammenfügen von Stahl mit anderen Materialien wie Glas, Holz und Kunststoff und die Anwendung von mustergewalzten Oberflächen als Dekorelemente erlauben eine große Gestaltungsfreiheit im Architektur- und Ausstattungsbereich. Nicht nur die einwandfreie Ausführung der Aufträge ist ein großes Anliegen, denn eine gute Produktqualität allein ist kein ausschließlicher Garant für die Zufriedenheit der Kunden. Durch die Aufmerksamkeit auf spezifische Problematiken werden Lösungen für die Realisierung auch absolut neuartiger Projekte angeboten. Die Fachkenntnis basiert auf eine über 30-jährige Unternehmensentwicklung. Zu den Leistungen gehören selbstverständlich Treppen, Geländer, Umzäunungen, Eingänge und Überdachungen, Fenster, Türen, Fassaden, aber auch Inox-Spezialausstattungen für Produktionsbetriebe, für den




Lebensmittelhandel und die Lebensmittelindustrie. Bodenrinnen, Spezialbehälter oder Rohrleitungen gehören ebenso zum Fertigungsprogramm wie Stahlkonstruktionen für überdimensionale Kronleuchter.
Das 30. Jubiläum feierte Inoxstahlbau im Jahr 2011 zudem mit einem neuen Logo und Erscheinungsbild, das die kluge Markenstrategie und die Innovationsfähigkeit des Betriebs in bester Weise vermittelt.








































Der verkehrstechnisch optimal positionierte Gewerbepark im Gewerbegebiet Kardaun zwischen der Autobahnausfahrt Bozen-Nord und dem Eggentaler Kreisverkehr hat noch freie Flächen anzubieten.
Der gesamte Gewerbepark wurde terrassenförmig angeordnet und ist über drei Straßen je nach Bedarf von vorne als auch von hinten zugänglich. Dadurch entstand ein modernes und effizientes Erschließungskonzept. Gleichzeitig bietet die gewählte Architektur ein einheitliches Erscheinungsbild, die großen Kubaturen wurden dem vorgegebenen Geländeverlauf optimal angepasst. Auf einer Fläche von zwei Hektar haben sich zwischen 2009 und 2010 20 Betriebe angesiedelt. 2011 ist ein neuer Betrieb hinzugekommen, der sich in diesem Jahr um eine weitere Baueinheit vergrößert. Ein Beweis dafür, dass die Ansiedelung im Gewerbepark Kardaun eine goldrichtige Entscheidung war! Das Konsortium zählt derzeit 14 Mitglieder und hat durch den Anbau eine beschränkte Möglichkeit einige Mitglieder aufnehmen. „Wir haben noch eine freie Fläche von ca. 4000 m², auf denen zwei oder mehrere Betriebe bauen könnten. Zwei weitere Einheiten zu je 300 m² sind bereits verbaut, allerdings ohne Innenausbau. Damit wollten wir Interessierten die Möglichkeit geben, die Aufteilung nach eigenen Wünschen vorzunehmen. Diese Einheiten wären vor allem für Dienstleister geeignet“, erklärt Robert Lageder. Er denkt dabei an ein technisches Büro, Arztambulatorium oder einen Wirtschaftsberater. Im Keller stehen pro Stockwerk acht Parkplätze
zur Verfügung. Dabei können diese freien Einheiten sowohl gekauft als auch angemietet werden.
Verkehrstechnisch optimale Zone
Die große Attraktivität dieser Zone ist sicherlich der verkehrstechnischen Top-Lage zuzuschreiben. Sie liegt vor den Toren der Landeshauptstadt Bozen und hat eine direkte Anbindung an die Brennerautobahn. Dieser Mobilitäts-Vorteil liegt bei einer Betriebsansiedlung in diesem Gewerbegebiet klar auf der Hand. „Die Betriebe, die vorher teilweise horrende Mieten zahlen mussten, sind jetzt Eigentümer und müssen nur noch den Kredit zurückzahlen. Eines unserer Mitglieder z. B. hatte sein Lager auf fünf Standorte verteilt, jetzt ist alles unter einem Dach vereint, das vereinfacht das Arbeiten erheblich. Alle konnten sich besser entfalten und damit auch den Umsatz steigern“, bestätigt Lageder. Von der Idee bis zur Realisierung des Neubaus kann in kürzester Zeit realisiert werden, da die Gemeinde Karneid dem Projekt Gewerbezone sehr wohlwollend gesinnt ist. Die Baukommission tagt jeden Monat, so dass die Baukonzession innerhalb kürzester Zeit erteilt wird. „Durch die Fertigbetonelemente kann ein Bau in kürzester Zeit hochgezogen werden, Interessierte können ihren Betrieb daher relativ schnell in unserem Gewerbegebiet ansiedeln.“
Neue Mitglieder sind willkommen Inzwischen gibt es in diesem Gewerbegebiet einen tollen Branchenmix. „Wir haben Handwerker, Handelstreibende, einen Motorrad-Mechaniker, einen Schlüsseldienst, einen Bäcker, einen Isolationsbetrieb, zwei Kältetechniker, einen

Mitglieder des Konsortiums
• Agrocenter Bozen OHG
• Raintec Irrigation GmbH
• Larcher OHG
• Raiffeisenkasse SR
• Frigo Service
• Frigomont
• Race Point
• Franziskaner Bäckerei
• Senoner
• Lageder Metallverarbeitung GmbH
• Resch
• Lungerisol GmbH
• Marwal
• Eurogest

Effizientes Erschließungskonzept
Trotz unterschiedlicher Bedürfnisse der KonsortiumsMitglieder konnte ein einheitliches Erscheinungsbild der Gewerbezone erzielt werden. Ein wesentliches Merkmal ist die Kombination der anthrazitgrauen Aluminiumfassade aus Wellblech mit einer Glasfassade als Pfosten-Riegel-Konstruktion. Die Fensteröffnungen wurden alle in Form eines orangebraunen Kastenrahmen-Systems eingerahmt und gleichzeitig akzentuiert. Damit erhielten die Fenster den Charakter eines Schaufensters, in dem die Konsortiums-Mitglieder ihre Leistungen ausstellen.
Der gesamte Gewerbepark wird über ein unterirdisch angelegtes und mit Gas betriebenes Fernheizwerk beheizt. „Der Anschaffungswert war zwar etwas höher, aber unterm Strich lohnt sich so ein gemeinsames Heizwerk immer“, bestätigt Robert Lageder, Präsident des Konsortiums Gewerbegebiet Kardaun, der mit der Leitung dieses Großprojekts beauftragt worden war.
Der Werdegang des Gewerbegebietes
Mobil 329 231 78 87 | robert@lageder.it Top-Lage
Metallverarbeitungsbetrieb, einen Wanderhändler, der bei uns das Lager hat, und einen Dienstleister, der für den Bankensektor Archivierungsdienste betreibt.“ Lageder ist derzeit auch mit einem Interessenten im Gespräch, der sein Getränkelager im Gewerbepark ansiedeln möchte. Am Eingang der Gewerbezone, neben der Raiffeisenkasse, wurde auch ein Bistro eröffnet. „Dort essen mittags nicht nur die Arbeiter der Betriebe des Gewerbeparks, auch Arbeiter aus dem Dorf Kardaun kommen hin. Das Gewerbegebiet ist nur wenige Gehminuten vom Dorf entfernt.“ Der Radweg führt am Gewerbegebiet vorbei und zudem ist das Gewerbegebiet mit einer Buslinie der SASA erreichbar. „Die SADBusse halten bei der 200 m entfernten Tankstelle. Wir werden aber weiterhin Gespräche führen und Lösungsvorschläge unterbreiten, damit wir eine Haltestelle direkt beim Gewerbegebiet bekommen.“

Im Jahr 2003 gab die Gemeinde Karneid die Machbarkeitsstudie für das neue Gewerbegebiet in Auftrag. Dann wurde dem eigens für diesen Zweck gegründeten „Konsortium Gewerbegebiet Kardaun“ die Leitung bzw. Verantwortung für dieses Großprojekt übertragen. „Es war der ausdrückliche Wunsch der Gemeinde Karneid, dass alle interessierten, in der Gemeinde ansässigen Betriebe zum Zuge kommen sollen“, bestätigt Robert Lageder, Obmann des Konsortiums. „Das ist auch gelungen. Und weil es sich um ein sehr weitläufiges Areal handelt, konnten auch noch zahlreiche Unternehmen aus der Umgebung ein Baulos zugewiesen bekommen.“
Das ehrgeizige Projekt „Gewerbegebiet Kardaun“ wäre ohne den tatkräftigen Einsatz von Bürgermeister Albin Kofler kaum zustande gekommen. „Für mich war die Stärkung der heimischen Klein- und Mittelbetriebe von zentraler Bedeutung“, betont Albin Kofler.
Konsortium Gewerbegebiet Kardaun Präsident Robert Lageder
Eggentalerstraße 22 | 39053 Kardaun
Tel. 0471 365 195 | Fax 0471 365 561



Neue Erkenntnisse der Forschung, gute ausgebildete Mediziner und moderne Strukturen sind die Basis eines effizienten Gesundheitssystems. Das Bozner Krankenhaus wurde gegen Ende der 70er Jahre in Betrieb genommen. Mit der Erweiterung und dem Umbau der bestehenden Struktur wird die größte Südtiroler Sanitätseinrichtung jetzt den modernen Standards und Bestimmungen angepasst.
Das größte Hochbauprojekt des Landes Südtirol nimmt nach und nach Gestalt an. Mit dem Ziel, ein zeitgemäßes, freundliches Ambiente für Patienten, Besucher
und Personal, aber auch eine bessere Organisation und Übersichtlichkeit für den gesamten Komplex zu schaffen, wurde das insgesamt 648 Millionen teure Bauvorhaben in mehrere Baulose unterteilt. Die Arbeiten erfolgen ohne Unterbrechung und Beeinträchtigung des parallel laufenden Krankenhausbetriebes.
Strukturelle und betriebstechnische Optimierung Seit 2007 wird gebaut. Nach dem Projekt der Stuttgarter Architektin Astrid Tiemann-Petri, die als Siegerin aus 80 eingereichten Ideen des vom Land ausgeschriebenen internationalen Planungswettbewerbs hervorging, wird das





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Bozner Krankenhaus erweitert, komplett neu strukturiert und umgestaltet. Das sieht unter anderem den Einbau von Zweibettzimmern mit Nasszelle für zukünftig 850 statt der bisherigen maximal 1000 Patienten im kompletten Komplex vor. Eine übersichtlichere Strukturierung erleichtert die Erschließung des Gebäudes, bessere Nutzung der vorhandenen Flächen sowie die optimale Kooperation, Funktionalität und Flexibilität der vorhandenen, internen Strukturen.
Vier große Bauphasen
Das Bauvorhaben sieht in den ersten Bauphasen die Realisierung der Neubauten, anschließend den Umbau des bestehenden Krankenhauskomplexes vor. Das erste Baulos, die Tiefgarage mit 1022 Autostellplätzen, wurde bereits im Jahr 2009 in Betrieb genommen. Dem schloss sich der Bau des neuen unterirdischen Verbindungskanals an, der ebenfalls fertiggestellt ist. Er dient Fußgängern und dem automatischen Warentransport zwischen den Gebäuden „W“ und Bestand sowie zur Unterbringung der technischen Anlagen. Die Erweiterung und der Umbau des Krankenhauses machen eine Anpassung und Verstärkung der technischen und technologischen Anlagen, energetischen Versorgungsnetze, sowie der Wasserversorgungs- und -entsorgungsnetze nötig. Mit der Fertigstellung der neuen Verbrennungsanlage im Süden der Stadt Bozen wird das Krankenhaus Bozen an das Fernheiznetz angeschlossen, das für die Wärmeversorgung im Winter, sowie Kühlung im Sommer genutzt wird.
Das Herzstück: die neue Klinik
Die in Bau befindliche neue Klinik, die im Jahr 2015 bezugsfertig sein soll, befindet sich zentral zwischen Krankenhaus

und dem östlich gelegenen Gebäude „W“. Durch eine „Magistrale“ wird die Verbindung zwischen dem alten und neuen Gebäude hergestellt. Hier wird zentral der neue Haupteingang des Krankenhauses entstehen, der bequem von der Tiefgarage wie auch vom neuen Vorplatz erreichbar ist. Das Klinikgebäude verfügt über fünf oberirdische und zwei unterirdische Etagen. In einem Volumen von 257.000 m³ bzw. auf einer Fläche von 36.000 m² werden die Poliambulatorien, der Operationstrakt mit 14 Operationssälen, die chirurgische Abteilung, die Erste Hilfe, die Intensivstation,
Schlüsselfertige Ausführung der Krankenhausküche inklusive Lieferung einer provisorischen Containerküche für die Zubereitung von täglich über 4.000 Mahlzeiten.


Das Projekt beinhaltet die Lieferung der gesamten Krankenhausküche und die Sanierung der Lagerräume. Eine besondere Herausforderung ist die provisorische Containerküche für täglich über 4.000 Mahlzeiten.
Die Bauzeit ist auf unter 200 Tage beschränkt und die Ausgabe von Mahlzeiten hat ohne Unterbrechungen zu erfolgen.





die Radiologie und die Sterilisation untergebracht. Zudem entsteht im Erdgeschoss der Servicebereich für die Patienten, Gäste und Mitarbeiter mit allgemeinen Diensten, wie Post, Bank, Geschäften, Bar, Bistro und Büros für allgemeine Verwaltungstätigkeiten.
Umbau des alten Gebäudes
Durch die Auslagerung kompletter Strukturen und Abteilungen in das neue Klinikgebäude werden im alten Krankenhaus große Bereiche geräumt, mit dessen Umgestaltung bereits vor der Inbetriebnahme der neuen Klinik

begonnen werden kann. Die Neuorganisation sieht im bestehenden Komplex hauptsächlich die medizinischen Abteilungen und Dienste vor.
Ziel ist die Erhöhung des Standards mit einer zeitgerechten modernen und komfortablen Unterbringung der Patienten in Ein- und Zweibettzimmern mit eigener Nasszelle. Alle Räume werden klimatisiert. Im Komplex verbleiben weiterhin einige Operationssäle, die zum geplanten, neuen Chirurgischen Day-Hospital und Day-Surgery in den unteren Ebenen gehören. Hier werden auch Ambulatorien und die Funktionsdiagnostik Platz finden.
3200 Mahlzeiten werden im Krankenhaus am Tag zubereitet. Dies auch im Moment, obwohl die Krankenhausküche komplett renoviert wird. Architekt Heinrich Corradini, Leiter der Krankenhaus-Abteilung Technik und Vermögen berichtet über den Umbau.
Radius: Weshalb hat sich das Krankenhaus für einen Totalumbau entschlossen?
H. Corradini: Das Gebäude ist über 30 Jahre in Nutzung. Auch wenn regelmäßig Instandhaltungsarbeiten durchgeführt wurden, war ein Umbau unumgänglich. Zum Teil war die Einrichtung wie auch die Struktur selbst, u.a. Decken, Böden und Fenster, sehr in Mitleidenschaft gezogen. Bei dieser Gelegenheit der Generalsanierung der Küche wurden auch die Lebensmittelmagazine, die sich im Erdgeschoss befinden, in den Umbau mit eingebunden. Der rund 4,7 Millionen Euro teure Umbau beinhaltet auch die komplette neue Einrichtung der Küche und der Depoträume.
Radius: Wie lange dauern diese Arbeiten?
H. Corradini: Es wurde bereits im September begonnen und im April sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.
Trotz einiger technischer Anlaufschwierigkeiten und organisatorischer Probleme, welche im Laufe der Arbeiten aufgetreten sind, kann behauptet werden, dass der vorgegebene Terminplan eingehalten wird und die Fertigstellung innerhalb April 2012 stattfinden kann. Die Arbeiten schreiten gut voran. Dies geschieht alles bei laufendem Betrieb. Vielleicht wurden einige Gerichte etwas vereinfacht, aber die Grundversorgung ist gewährleistet und die Küche bietet wie gewohnt weiterhin alle Menüs an.
Radius: Wo wird momentan gekocht?

H. Corradini: Die Küche ist provisorisch in Spezialcontainern untergebracht, die in Holland gemietet wurden und fix und fertig eingerichtet bereitgestellt werden. Die Lebensmittelmagazine wurden in einfache Container ausgelagert. Die Organisation verlangte eine sehr detaillierte logistische Vorbereitung.

Die Firmengruppe Sarner, welche bisher die Sarner Holz, die Sarner Leimholz und die Sarner Forsttechnik umfasste, hat vor wenigen Monaten ihr Tätigkeitsfeld erweitert und dringt nun in ein neues, von Holz unabhängiges Segment ein. Das Unternehmen bietet künftig mit Hilfe seiner kompetenten Arbeitskräfte nämlich auch Baggerarbeiten im Bausektor an.
Die Firmengruppe Sarner widmete sich bis vor kurzem ausschließlich der professionellen Holzverarbeitung und dem Handel von Holz und Holzprodukten. Die Verwendung von hoch qualitativen Rohstoffen aus Gebirgswäldern unter Beachtung des ökologischen Gleichgewichts stand und steht dabei nach wie vor im Vordergrund. Die Betriebsbereiche des drittgrößten Arbeitgebers im Sarntal werden aufgrund der guten Auslastung und der zunehmenden Nachfrage ständig optimiert und ausgebaut. Dieses Streben hat vor rund einem Jahr dazu geführt, dass die Brüder Kemenater ihr Tätigkeitsfeld um einen – von Holz völlig unabhängigen – Sektor erweitert haben. Die Firmengruppe von Harald, Christian und Günther Kemenater ist nun auch im Bausektor aktiv. Mit der Sarner Hoch- & Tiefbau bietet sie Bauarbeiten für Dritte an. Werte wie Zuverlässigkeit und Qualitätsdenken, die in der Betriebs-


SPEZIALTIEFBAU
Fraktion Dick 38
39058 Sarntal
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Fax 0471 624 800
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philosophie des Sarner Holzverarbeitungsunternehmens seit Jahrzehnten fest verankert sind, sind auch im neuen Segment, dem Bauwesen, absolute Selbstverständlichkeit.
„Ursprünglich haben wir Bagger und LKWs für die betriebseigene Baustelle angekauft. Dieser Fuhrpark bleibt auch künftig bestehen, weshalb wir über genügend Ressourcen und dank unserer kompetenten Mitarbeiter über genügend Fachwissen verfügen, um Baggerarbeiten für Dritte durchzuführen. Der Fuhrpark umfasst derzeit vier Bagger und mehrere Transporter, um das Erdreich auch abtransportieren zu können“, erklärt Christian Kemenater. Besonders stolz ist man am Sitz der Firmengruppe Sarner in Dick, dass man bereits die erste öffentliche Ausschreibung gewinnen konnte. So wurde ein Auftrag des Amtes für Wildbachverbauung an Land gezogen und zwar die Verbauung des Kreuzbaches oberhalb des KrössHofes in Muls. Die Arbeiten haben im April begonnen und wurden im September abgeschlossen, zur völligen Zufriedenheit der Verantwortlichen der Wildbachverbauung. „Wir werden unsere Kompetenz auch bei weiteren Ausschreibungen anbieten. Und wir freuen uns schon auf Aufträge aus der Privatwirtschaft, sowie über die Kooperation mit anderen Baufirmen, welchen wir unter anderem mit eigenen Maschinen und spezialisiertem Personal Tiefbohrungen anbieten“, so Christian Kemenater anschließend.
Erdbau/Spezialtiefbau
Abtransport
Ankersicherungen
Aushub
Baggerarbeiten
Baugruben

Bodennägel Bohrungen
Erdwärmebohrungen
Felsabträge
Hangsicherung

Lieferung von Beton Litzenspannanker Mikropfähle Sprengarbeiten
Spritzbetonarbeiten Verbauung


Südtirol ist ein gebirgiges Land und zahlreiche Straßen durchziehen die Berglandschaft. Denken wir beispielsweise an die Dolomitenstraße, die Eggentalerschlucht oder die Timmelsjochstraße, um nur die bekanntesten zu nennen.
Diese Straßen, die extremen Witterungs- und geologischen Bedingungen ausgesetzt sind, gilt es sicher und instand zu halten. Die Arbeiten müssen meist unter harten Bedingungen geleistet werden. Die Arbeiter sind den Naturgefahren ausgesetzt und müssen einen knochenharten Job erledigen: Felssicherungen vornehmen, Auffangnetze errichten, Schutzverbauungen instand halten usw.
An vorderster Front muss bei diesen Arbeiten die Sicherheit der Arbeitnehmer stehen. Die Risiken, die aus der Naturgefahr, wie Steinschlag und Lawinen ausgehen, müssen erhoben werden und die Arbeiter müssen insbesondere gegen Absturzgefahr geschützt werden. Über diese Sicherheitsmaßnahmen haben Experten aus der Schweiz, Österreich,

Deutschland und Südtirol ein Informationsblatt erstellt, das entsprechende Sicherheitstipps enthält. Dieses Info-Blatt der Fachgruppe kann auf der Internetseite der Abteilung Arbeit unter www.provinz.bz.it/arbeit abgerufen werden. Ziel der D-A-CH-S-Gruppe ist es, für eine wirksame Absturzsicherung einheitliche Vorgehensweisen und Lösungen aufzuzeigen und so an der Arbeitssicherheit bei Arbeiten im schwierigen Gelände beizutragen.


Nach intensiven Umbauarbeiten eröffnete im Juli 2011 das von den Brunecker EM2 Architekten sanierte Schloss Bruneck und fünfte MMM Messner Mountain Museum seine Tore.
2008 wurden die EM2 Architekten Gerhard Mahlknecht, Heinrich Mutschlechner und Kurt Egger beauftragt, das denkmalgeschützte und historische Schloss Bruneck umzubauen, zu erweitern und als zukünftiges Messner Mountain Museum RIPA (ri=Berg, pa=Mensch) zu adaptieren. Die Aufgabe der Architekten bestand darin, das Schloss im Sinne der Denkmalpflege als kulturelles Erbe der Stadt zu sanieren sowie die den Bergvölkern gewidmete Ausstellung unterzubringen. Es galt, die Geschichte des Schlosses wieder lesbar zu machen, die Gemäuer von historisch nicht Wertvollem zu befreien und diverse Bauphasen wieder sichtbar zu machen. Ziel des Umbaus war es, die Historie des Schlosses sichtbar zu machen und gleichzeitig die Geschichte der Bergvölker der Welt zu erzählen.
Die Erweiterungsbauten im Zugangsbereich des Schlosses sind zeitgemäß in Holz ausgeführt. Die Erweiterung im

Zwingerbereich ist als unterirdischer Zubau kaum wahrnehmbar, begrünt und als Freifläche zwischen Schloss und Burgmauer wieder begehbar. Ein seine Technik zeigender Aufzug wurde in einen spätgotischen Zubau eingebaut. Das auf dem Gebiet der Sanierungen von denkmalgeschützten Gebäuden sehr erfahrene Architekturbüro EM2 Architekten
















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hat es geschafft, ein einzigartiges Ambiente zu schaffen und dabei den Charakter des Schlosses zu erhalten. Dem Anspruch, die historische Bausubstanz mit einer funktionalen und zeitgemäßen Architektur zu verbinden, wurde man auf Schloss Bruneck mehr als gerecht.
Zahlreiche Auszeichnungen dokumentieren den architektonischen Wert der von den EM2 Architekten entworfenen Bauten, welche durch den „4. Südtiroler Architekturpreis
Wir gratulieren zur gelungenen
Realisierung des Messner Mountain Museum Ripa
Treppenlift-Installation und Bau der Aufzugsanlage samt Konstruktion

2007“ und den „Premio Architettura Citta Oderzo 11a edizione 2008“ internationale Bekanntheit erlangten. Schloss Bruneck wurde um 1250 vom Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg erbaut und diente als Sommerresidenz der Brixner Bischöfe. Seit 2011 beherbergt es das fünfte und vorerst letzte Messner Mountain Museum RIPA – Tibetisch: RI = Berg, PA = Mensch – mit dem Themenschwerpunkt Bergvölker.








Dass ein schöner Boden maßgeblich das Ambiente des darüber emporsteigenden Raumes prägt, ist eine grundlegende Erkenntnis, der die in Niederdorf ansässige Mair KG seit Jahrzehnten Rechnung trägt.
Ausgehend von diesem Essential profitierten gerade in jüngster Zeit bedeutende – wunderschöne – Südtiroler Projekte, wie etwa der inzwischen abgeschlossene Ausbau des Messner Mountain Museums im denkmalgeschützten Schloss Bruneck. Für diese diffizile Arbeit entwickelte der hoch spezialisierte Fach- und Meisterbetrieb für Industrieböden, Kunstharzbeschichtungen und Bodensanierungen spezifische Estrich-Systeme auf biologischer Basis, die weitgehend den originalen Bodenbeschichtungen aus früheren Tagen entsprechen. Diese werden in erster Linie für die Bodensanierung in historischen Wohnbauten, Schlössern und Burgen verwendet. Mit weiteren beispielhaften Bodenneugestaltungen und -sanierungen engagierte sich die Mair KG beim Krankenhaus in Bozen, im Biokneipphof Niederdorf, im Schloss Michelsburg, bei der Raiffeisenkasse Kastelruth sowie bei den Kellereien Eisacktal, Nals und Tramin. Ferner wurden spezielle Böden für die Schlosserei Lanz, für Industrie- und Handwerksbetriebe, Kindergärten und Feuerwehrhallen entwickelt und realisiert. Dabei kamen neue Methoden zur
Bodengestaltung sowie anspruchsvolle Bodendesigns zum Einsatz. 1963 gegründet, ist die Niederdorfer Mair KG heute mit ihrem umfassenden fachlichen Know-how an zahlreichen Alt- und Neubauten sowie vielen denkmalpflegerischen Projekten in Südtirol, im Trentino sowie in Italien und Österreich beteiligt. Unterstützt wird diese betriebliche Fachkompetenz von der in Italien und zahlreichen anderen Ländern operierenden IPM Italia, über deren Wiederverkaufsrecht die Mair KG seit Jahren verfügt. Diese Systeme zeichnen sich in besonderem Maße durch hohe Belastbarkeit und Hygiene, Abriebfestigkeit Chemikalienresistenz und anspruchsvolle Ästhetik aus.
Die Zielobjekte des Niederdorfer Bodenspezialisten sind im mechanischen und hygienischen Bereich vor allem Industrieund Gewerbebetriebe. Im Segment der dekorativen Böden stattet das Unternehmen Privatwohnungen, repräsentative gewerbliche und öffentliche Einrichtungen, Ausstellungen und Museen mit individuellen Konzepten aus.
Den hohen Anforderungen denkmalgeschützter Bauten wird die Mair KG durch eigens entwickelte, natürliche Bodenlinien gerecht. Bodensanierungen aller Art komplettieren den vielschichtigen Leistungskanon. Wer sich persönlich über das breit gefächerte Angebot des Betriebes informieren möchte, kann dies im Niederdorfer Schauraum des Unternehmens tun, wo über 400 verschiedene Systeme und Musterbeispiele vorgestellt werden.


Leitner Electro & Leitner Solar, die Geschwisterbetriebe aus dem Pustertal, präsentierten sich auch auf der diesjährigen KlimaHouse 2012 in Bozen. An den vier Ausstellungstagen herrschte reges Treiben und viel Interesse um das neuartige Konzept, lautend auf den Namen „Energy Autonomy“. Sozusagen die Autonomisierung der Haushalte mittels intelligenter Technik und fortschrittlichem Gedanken.
Autonom werden, energetisch autonom. So lautet das Ziel. Dies bringt die notwendige Flexibilität wieder zurück in unser Leben. Elektrische Energie selbst produzieren, diese in andere Formen der Energie umwandeln (Wärme, Mobilität etc.), den Ge- und Verbrauch derselben effizient steuern und die Produktionsüberschüsse zur späteren Nutzung speichern. Produzieren, umwandeln, nutzen, speichern, die Wertschöpfungskette im Eigenheim für eine ausgeglichene Energiebilanz.
Im innovativen Zuhause produzieren Sie den Energiebedarf über die hausintegrierte Photovoltaik-Anlage selbst. Diese kann direkt in das eigene Hausdach integriert werden. Auch Insellösungen als eCar- oder eBikeport sind möglich. Der Sonnenstrom durchläuft dann die intelligente Schnittstelle, den „Smart Home Manager“ (SHM). Der SHM als zentrale Einheit regelt und steuert den Verbrauch, sodass der Eigenverbrauch der produzierten Energie möglichst dann hochgehalten wird, wenn viel produziert wird. Um das innovative Zuhause auch mit Wärme zu versorgen, heizen
Leitner Solar auf der diesjährigen Klimahouse 2012, der Stand mit dem Turm.

Sie umweltschonend mit einer Wärmepumpe. Überschüssige oder nicht verbrauchte Energie wird nicht wie bisher in das lokale Stromnetz eingespeist, sondern vorab in den eigenen Batterien gespeichert und für den späteren Gebrauch konserviert. So muss auch abends, wenn die Sonne nicht mehr scheint, auf Strom erneuerbaren Ursprungs nicht verzichtet werden. Die Batterien stellen zudem die Notstromzufuhr sicher. Wichtige Elemente in einem Haushalt wie Licht, Kühlschrank oder auch Computer bleiben somit von einem Ausfall unberührt. Die Mobilität bildet ein weiteres Puzzlestück. Elektronisch betriebene Fahrzeuge runden das Konzept „Energy Autonomy“ weiter ab. Sich bewegen, fit halten und dabei der Umwelt nicht zur Last fallen. eBike, eScooter oder eCar befördern von A nach B in gewohnter Manier –einziger Unterschied – klimaneutral.

Rubner Haus wird zu einem der größten Kompetenzzentren für Holzbau in Europa. Ein Gespräch mit Thomas Koler, Geschäftsführer von Rubner Haus

Radius: Im Mai werden die großzügigen, neuen Räumlichkeiten der Rubner Haus ihrer Bestimmung übergeben, die ganz im Zeichen der Innovation stehen.
T. Koler: Vom Fundament aufwärts wird hier praktisch alles aus Holz sein, insgesamt drei Stockwerke. Das Gebäude wird ein Gesamtvolumen von über 10.000 m³ haben. Ziel ist es, unseren wichtigsten Baustoff, natürlich Holz, in einem möglichst natürlichen, unbehandelten Zustand erlebbar zu machen. Kombiniert wird er mit viel Glas, um die Struktur für natürliches Tageslicht zu öffnen. Auch das Verschattungssystem an der Außenfassade wird übrigens aus Holz gefertigt sein.
Radius: Sie erweitern den bestehenden Firmensitz der Rubner Haus um eine große Fläche. Welchem Zweck soll sie dienen?
T. Koler: In erster Linie schaffen wir einen Platz, an dem sich unsere Kunden intensiv mit den Materialien und den planerischen, architektonischen, aber auch anlagetechnischen Aspekten ihres Bauvorhabens beschäftigen können. Ein erheblicher Teil des Gebäudes ist einem Bemusterungszentrum, einem Projektierungsbüro, einem Versuchslabor und einem Showroom der RUBNER TÜREN vorbehalten. In Sachen Energieeffizienz verwenden wir ausschließlich Materialkombinationen, die modellhaft für die Realisierung künftiger Großbauten stehen und so einen Referenzpunkt für derartige Projekte bieten können.
Technische Daten des neuen Gebäudes
Oberirdisches Volumen: ca. 3500 m³ pro Stockwerk bei 3
Stockwerken = 10.500 m³
Unterirdisches Volumen: 4000 m³
Energieklasse: KlimaHaus Klasse A
Bauweise: Holzrahmenbauweise
Fassade: Glas mit Verschattungssystem in Holz
Bauzeit: oberirdische Struktur 5 Monate
Radius: Der für die Projektierung vorgesehene Bereich wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut in Stuttgart geplant. Welche Erwägungen waren dafür ausschlaggebend?
T. Koler: Planung und Projektierung sind ein Kernbereich innerhalb der Prozesskette unseres Unternehmens. Hier wird die Grundlage für das geschaffen, was man als “Fertigung eines Industrieproduktes in einer Auflage von 1 Stück” beschreiben könnte. Über die Jahre haben wir beobachtet, dass die Häufigkeit und Intensität der internen und externen Kommunikation im Verlauf eines Projektes starken Schwankungen unterliegen. Daher unser Entschluss, mit Unterstützung des auf „Innovative Working Spaces“ spezialisierten Fraunhofer-Institutes eine neue Form von Arbeitsumgebung zu schaffen, die die Anforderungen in jeder einzelnen Phase eines Projektes abzubilden in der Lage ist. Neu wird daran zum Beispiel sein, dass die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz wechseln können und so immer in einer Umgebung arbeiten, die in Beleuchtung und Kommunikationsmitteln ihren Ansprüchen in der jeweiligen Projektphase genau entspricht.
Radius: Das neue Gebäude sieht viel Raum für angewandte Forschung vor. Was wird man in diesem Labor untersuchen?
T. Koler: In den Labors werden vor allem umfangreiche Materialtests durchgeführt, an Wandsystemen, Türen, Fenstern. Aber nicht nur, es wird auch einen Erdbebensimulator geben, wo wir direkt die Auswirkung von Bodenbewegungen auf Gebäudestrukturen untersuchen können. In einem anderen Bereich wird das Verhalten von Materialien unter besonders schwierigen Bedingungen getestet. Auch wird es Schulungsräume für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter geben. Hier werden wir auch Informationsveranstaltungen für Kunden, Architekten und Planer sowie für Bildungseinrichtungen durchführen. Die offen gehaltene Architektur ermöglicht jederzeit Einblick in die Arbeit des Versuchslabors.
INFO
Rubner Haus AG Handwerkerzone 4 | 39030 Kiens
Tel. 0474 563 333 | Fax 0474 563 300 info@haus.rubner.com | www.haus.rubner.com
Durchbruch von Decken: Ergänzen der vorhandenen Stahlbewehrung mit Carbon

Die spezialisierte Firma Tecnokraft erarbeitet, liefert und installiert Systeme zur Verstärkung, Instandhaltung und Verfestigung bestehender Bauwerke aus Stahlbeton, Mauerwerk, Holz und Stahl.
Tecnokraft hat eine in mehreren Jahren gereifte Erfahrung im Bereich der Sanierung und Verstärkung von Bauwerken im konstruktiven Ingenieurbau.
Gemeinsam mit Bauleitern und Bautechnikern entwickelten und optimierten wir Arbeitsorganisation, Arbeitstechnik, Methodik, technische Analyse und die Wahl der einzusetzenden Materialien. Je nach anfallenden Problemen wählen wir den geeigneten Fasertyp (Kohlefaser, Aramidfaser, Glasfaser, usw.) und setzen das technisch sinnvollste Verstärkungssystem (zertifiziert) ein.
Tecnokraft bietet den Technikern und Planern unentgeltliche Hilfestellung bei der Bemessung, Berechnung und Planung

Nachträgliche Verstärkung und Sanierung von bestehenden Tragwerken mit Carbonfaser-verstärkten Kunststoffen




Tecnokraft KG des Luca Valenti 39055 Leifers Mobil 335 70 18 337 info@tecnokraft.it www.tecnokraft.it


Verstärkung von Holztragwerken

von Verstärkungsarbeiten an Tragwerken, beim Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen und bei der Zusammenstellung von Ausschreibungsarbeiten.
Mögliche Verstärkungsursachen sind:
• Erhöhung der Nutzlast
• Änderung des Tragsystems
• Verringerung der Durchbiegungen
• Decken- und Mauerwerkdurchbrüche
• Tragwerksmängel
• Erdbebensicherheit
• Dämpfung von Schwingungen
• Schäden infolge Korrosion, Brand, Aufprall, Explosion
• Planungs- und Ausführungsfehler
Tecnokraft ist für die Region Trentino-Südtirol Exklusivvertreter von S&P Clever Reinforcement Company AG (CH) bzw. Verarbeiter der S&P Reinforcement Systeme. Tecnokraft ist am Institut „Centro Italiano di Certificazione per le Prove non Distruttive, patrocinato da: CNR – ENEA – UNI” zertifiziert.

Tel. 0471 941 143 grafik@mediaradius.it
• Sanierung und Verstärkung von Tragwerken (Hochbau), historischen Bauten und Industriegebäuden aus Beton, Mauerwerk und Stahl mit faserverstärkten Kunststoffen FRP (Fiber Reinforced Polymer).
• Statische Nachverstärkung von Holzleimbindern, verursacht durch Nutzlasterhöhung (Photovoltaik, Solarsysteme, Anpassung an die Schneelast-Normen).
• Seismische Nachverstärkung von Stützbauteilen bzw. Anpassung an die seismischen Anforderungen.
• Zertifizierte Vorspannsysteme für CFK-Lamellen und Aramidbänder.
• Endverankerte CFK-Lamellensysteme.
• Statische und architektonische Sanierung und Instandhaltung von Betonbauteilen.
• Lieferung und Installation von Asphaltbewehrung aus Kohlefaser und Glasfaser zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit von Asphaltbelägen (Bewehrter Asphalt).
• Statische Verstärkung von bestehenden Tunnelschalen und Mauerwerk durch Spritzbetone mit Carboneinlage.
• Kraftschlüssige Risseverpressung in Beton und Mauerwerk.

Statische Verstärkung eines Stahlbetonträgers




„Parkplatzsysteme, Zutrittskontrolle,Motorisierung von Tore,Türen und Gitter, Garagen-Sektionaltore“
„Verkauf, Montage & Kundendienst, halbjährliche Wartungen und Schliesskraftmessungen nach den aktuell geltenden Normen“
Elektro Gostner KG
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Eine sorgfältige Arbeitsausführung, zügige Bauabwicklung, Verwendung hochwertiger und moderner Materialien sowie eine termingerechte Fertigstellung sind das Erkennungsmerkmal der Delta Bau KG in Lana.
Die Delta Bau KG wurde im Jahr 2000 als Bauträgerfirma gegründet und arbeitet seit 2009 mit eigenständiger Baufirma. „Durch die enge Zusammenarbeit mit seriösen und zuverlässigen Partnerbetrieben sowie heimischen Handwerkern und Technikern können wir sämtliche Leistungen und Arbeiten im Bausektor abdecken und zur Zufriedenheit unserer Kunden arbeiten“, betont Firmenchef Alfred Lochmann.
Die Firma Delta Bau KG bietet schlüsselfertige Konzepte nach individuellen Vorstellungen der Kunden an. „Dabei passen wir bereits die Planung und Gestaltung der Gebäude an die bestens ausgesuchten Baugrundstücke an und gestalten jeden individuellen Wohntraum nach den modernen und aktuellen Klimahausrichtlinien.“
KlimaHaus B-Projekte in bester Lage Aktuelle Projekte der Delta Bau KG sind die Wohnanlage „Garber“ in Tscherms, die Wohnanlage „Katharina“ in Lana und die Wohnanlage „Lorenzerweg“ ebenfalls in Lana. Alle drei werden nach dem Standard KlimaHaus B errichtet. Die Wohnanlage „Residence Katharina“ in Lana wurde bereits 2011 fertig gestellt. Die meisten der 12 Wohnungen – sie sind zwischen 43 und 104 Quadratmeter groß – öffnen sich zur Gartenseite hin, und jede Wohneinheit verfügt über eine eigene, großzügige Terrasse. Zwei der Wohneinheiten im letzten Stock stehen noch zum Verkauf bereit. Das Wohngebäude „Residenz Garber“ auf einem sonnigen Grundstück in Tscherms mit Ausblick ins Etschtal wurde bereits in Angriff genommen und wird im Frühjahr 2013 fertig gestellt. Die zentral und familienfreundlich gelegene
Wohnanlage ist nur wenige Minuten vom Tschermser Dorfzentrum mit Grundschule, Kindergarten, Bank und Bushaltestelle entfernt. Die 12 Wohneinheiten mit Garten oder Terrasse, Autoabstellplatz, Garage und Keller sind zwischen 44 und 104 Quadratmeter groß.
Im Frühjahr 2012 wird mit dem Bau der Wohnanlage „Lorenzerweg“ in Oberlana begonnen. In zwei Baukörpern entstehen 12 Wohnungen in verschiedener Größe und individueller Gestaltung. Die Wohnanlage mit weitläufigen Freiflächen gegen Süden befindet sich in einer sehr ruhigen Zone am Rande der Obstwiesen und ist doch zentrumsnah. Durch die Trennung des Bauvolumens in zwei gegeneinander versetzte Baukörper wird gewährleistet, dass jede der 12 Wohneinheiten, welche zwischen 40 und 109 Quadratmetern groß sind, ein Maximum an Belichtung erhält.
INFO
DELTA BAU KG des Lochmann Alfred Hofmannplatz 4 | 39011 Lana Tel. 0473 564 084 | Mobil 335 594 57 38 info@deltabau.it | www.deltabau.it


Die von Stefan Pinter geleitete Firma P-Dach wurde 1986 gegründet, um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken, die sich auf traditionelle Dacheindeckungen verstanden. Um der Technik und der Ästhetik genüge zu tun, macht P-Dach nicht irgendein Dach, sondern das Dach der Zukunft.
Die Restaurierung von historischen Gebäuden, im Besonderen von Kirchen und Türmen erforderte auch den Einsatz verlässlicher und gut ausgebildeter Spengler, und deshalb wurden ab 1989 gelernte Spengler eingestellt.
Durch die Liebe einiger Mitarbeiter zum Holz wurde das Angebot seit 1991 auch auf Zimmermannsarbeiten ausgedehnt.
Für die P-Dach stellen die kompliziertesten und ausgefallensten Aufträge auch gleich die interessantesten dar. Die erfahrenen Mitarbeiter (seit Jahren dieselben) sind jeweils im Zimmermannshandwerk, im Spenglerhandwerk, im Dachdecken und in Restaurierungsarbeiten ausgebildet


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39044 Neumarkt
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und führen die Arbeiten fachgerecht und mit Liebe zum Detail aus. Denn das Motto des Meisterbetriebes lautet: „Wir machen Ihr Dach, als wäre es unser eigenes!“
Zum Bauvorhaben
Das Foto zeigen das Wohnhaus der Fam. G. Oberschartner in Neumarkt, geplant und erbaut im Jahre 1911 vom Großvater des jetzigen Besitzers, dem Baumeister und Architekten Franz Bonatti.
Die größte Herausforderung bei der Sanierung bestand darin, trotz Aufsparrendämmung, Konterlattung und Lattung die Proportionen des Hauses und die daraus resultierende Stimmigkeit beizubehalten. Durch die Anwendung einer besonderen Technik im gesamten Vorsprungbereich ist dies bestens gelungen.
Die Eindeckung erfolgte mit Biberschwanzziegeln, wobei es der Bauherr erlaubte, einige Kehlen mit der Deutschen Art und andere mit der Österreichischen Art auszudecken. Ein ganz besonderes Bauvorhaben.


www.p-dach.it - info@p-dach.it

In nur zehn Tagen hat die Firma Niederstätter AG eine 900 m2-Struktur auf die Beine gestellt: eine in Südtirol und europaweit bislang einmalige Anlage.
150 neugierige Kinder der Grundschule Auer (südlich von Bozen) haben sich nach den Weihnachtsferien auf dem Platz vor der Aula Magna ihrer Schule eingefunden. Dort wurde vor den Ferien das neue Schulgebäude aufgebaut. Für die nächsten zwei Jahre wird nun hier der Unterricht für sie und ihre Lehrer stattfinden. Das alte Gebäude wird inzwischen renoviert und erweitert. Die Gemeinde Auer hat auf eine schnelle und sichere Zwischenlösung gesetzt: die Container. Die Firma Niederstätter hat sich auf den Verkauf, Verleih, Aufbau und Abbau von vergleichbaren Lösungen spezialisiert.
Aufbau in Rekordzeit
Die 60 Container wurden in der Rekordzeit von zehn Tagen aufgebaut. Die Räumlichkeiten sind ganz nach dem spezifischen Bedarf aufgeteilt, erklärt Anton Niederstätter: „Auf zwei Stockwerken zu je 450 m2 entstehen zehn reguläre Klassenräume, fünf Räume für den Stützunterricht, ein Lehrerzimmer und Sanitärräume. Es war ein Wettlauf mit der Zeit. 15 Mitarbeiter haben hart gearbeitet, um in so kurzer Zeit ein Schulgebäude zu schaffen, das in allen Bereichen den Normen entspricht, vom Fundament über die Elektroanlage bis zur Heizung.“
Architekt Matteo Scagnol hat den Umbau der alten Schule, aber auch die Zwischenlösung im Container geplant. Diese

verfügt über eine R60-Zertifizierung für Brandschutz, wie sie für öffentliche Gebäude benötigt wird, in denen sich mehr als 100 Personen aufhalten. „Standard-Container haben keine Zertifizierung“, erklärt Niederstätter-Techniker Christoph Mahlknecht. „Zwischen den Containern haben wir daher spezielle Paneele und Gipskarton-Verkleidungen eingebaut, um die Zertifizierung zu schaffen.“ Damit ist die Schule in Auer in ganz Europa die erste, die mit wieder verwendbaren Fertigmodulen eine Zertifizierung erhält. Zertifizierte Modulpaneele können normalerweise nicht mehrfach eingesetzt werden. Die Container in Auer hingegen werden in zwei Jahren eine neue Aufgabe erfüllen können. Inhaberin Maria Niederstätter freut sich: „Man sieht, dass wir in sehr kurzer Zeit großflächige Baugefüge zusammenbauen und aufstellen können, die über jeglichen Komfort verfügen und allen Vorschriften entsprechen.“
Die kunstbegeisterte Inhaberin der Niederstätter AG hat nun auch eine Künstlerin mit der farblichen Gestaltung der Container beauftragt, damit „die Kinder nicht nur ein qualitativ hochwertiges, sondern auch ein einladendes Ambiente erhalten.“ Am 20. Februar wird ein „Tag der offenen Tür“ abgehalten, an welchem die Schule für alle zugänglich ist.
INFO
Niederstätter AG
Achille-Grandi-Strasse 1 | 39100 Bozen Tel. 0471 061 100 | Fax 0471 061 101 info@niederstaetter.it | www.niederstaetter.it


Diese Ausgabe erscheint am 29. März
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• Golf als Wirtschaftsfaktor: Umfrage bestätigt hohe Wertschöpfung • Südtiroler Golfprofi Aron Zemmer • Turnierkalender & Sponsoren 2012 • Golf-Umfeld: Jugend, Ladies & Senioren. Golf für Einsteiger • Neues von den Clubs und Plätzen + Radius-Insert: Outdoor – Ein Trend im Höhenflug

Wohnen ohne Balkon ist nur das halbe Vergnügen. Schließlich bietet er Platz für allerlei schöne Dinge des Lebens. Die Firma LEEB ist führend bei Balkonen und Zäunen aus Holz und Aluminium.
So mancher Balkon genießt Weltruf wie jener der Julia in Verona. Legendär ist auch der Römer-Balkon am Frankfurter Rathaus. Von da haben schon Max Schmeling, Kennedy, Gorbatschow und der Dalai-Lama gewunken. Der spektakulärste Balkon ist der gläserne „Skywalk“ in schwindelerregenden 1200 Metern über dem Colorado River am Grand Canyon. Und der schönste Balkon der Welt? Das ist der eigene! Als erweiterter Wohnraum bietet er viele Möglichkeiten der Nutzung, etwa als Blumenparadies. Auch als Kunstund Hobbyraum oder für kosmische Reisen zu nächtlicher Stunde ist der Balkon ideal. Und für Kurzurlaube sowieso – „Balkonien“, eine schöne Destination und so nah! Die Firma LEEB ist Europas führender Hersteller für Balkone und Zäune aus Holz oder Aluminium. Ob Neubau, Renovierung oder Anbau – für jeden Baustil hat LEEB den
Druckrohrleitungen für Beschneiungsanlagen können auch für die Stromproduktion genutzt werden. Dies zeigt das Ingenieurbüro Studio G aus Bruneck auf, welches in diesem Bereich ausgiebige Erfahrung bietet.
Viele Skigebiete betreiben ihre Beschneiungsanlage mit einer Druckleitung vom Tal auf den Berg. Dabei wird häufig Wasser für teures Geld bergwärts gepumpt und in Speicherbecken gesammelt. Die derzeit hohe Staatsförderung für regenerativ erzeugten Strom veranlasste Studio G, einigen Kunden ein Konzept zur Nutzung ihrer Druckleitung für die Stromproduktion auszuarbeiten. Durch die doppelte Nutzung können die enormen Energiekosten für die Beschneiung kompensiert und somit die Rentabilität des Unternehmens gesteigert werden. Die langjährige und kompetente Erfahrung vom Ingenieurbüro Studio G in den Bereichen Beschneiungsund Energietechnik ermöglicht die Planung der Ideen aus einer Hand. Bereits mehrere Kunden haben dieses Konzept angenommen und die Vorschläge zu ihrem Vorteil realisiert.

LEEB – kompetent in Holz und ALU.
passenden Balkon oder Zaun, über 100 verschiedene Modelle sind lieferbar. Beim Werkstoff Holz bietet LEEB als einziger Hersteller die VACU-Protect® Komplett-Imprägnierung. Sie garantiert Top-Optik, lange Lebensdauer und optimalen Schutz gegen Sonne, Wind, Wetter und Schädlingsbefall. Das LEEB-Alu-Programm ist ideal für Bauherren und Renovierer mit hohen Design-Ansprüchen, die auf aufwändige Pflege und Wartung gerne verzichten können: Eine hochwertige Pulverbeschichtung macht Leeb-Alu-Balkone nahezu pflege- und wartungsfrei. Weitere Infos unter www.leeb-balkone.com
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Tel. +43 0800 787 131 | Mobil 345 754 09 26 office@leeb-balkone.com | www.leeb-balkone.com

Erfolgreiche Hybridnutzung der Druckrohrleitung im Skigebiet Klausberg: Pumpstation und E-Werk sind im selben Gebäude untergebracht
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Studio G
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Über 400 Kilogramm Müll erzeugt jeder Südtiroler im Durchschnitt pro Jahr. Trotz differenzierter Sammlung verbleiben große Mengen an Abfall, die fachgerecht getrennt und entsorgt werden müssen. Das Bozner Unternehmen Santini hat vor mehr als 50 Jahren mit dieser wichtigen Aufgabe begonnen.
Millionen Tonnen von Abfall verlassen jährlich die Südtiroler Haushalte und Unternehmen. Das wachsende Umweltbewusstsein, steigende Rohstoffpreise und nicht zuletzt die hohen Kosten für die Abfallbehandlung, die jeder Bürger mitzahlen muss, machen eine fachgerechte Trennung und Wiederverwertung recycelbarer Materialien unumgänglich. Seniorchef Sergio Santini erkannte diese wichtige Aufgabe bereits vor Jahrzehnten.
Müll vermeiden und trennen Land, Gemeinden und Bezirksgemeinschaften geben alljährlich rund 200 Millionen Euro für den Umweltschutz aus. Ein großer Teil dieses Geldes fließt in die Abfallbehandlung. „Nur durch eine konsequente Umweltstrategie sind die wachsenden Mengen einzudämmen. Die Vermeidung von Müll ist der wichtigste Punkt, aus dem verbleibenden Abfall müssen Wertstoffe herausgezogen und der Wiederverwendung zugeführt werden“, betont Sergio Santini. Die Santinis, die Söhne Mauro und Andrea sind ebenfalls im Unternehmen tätig, haben dafür einen kompetenten Umweltdienst mit modernster Technik, innovativen Methoden und qualifizierten Mitarbeitern aufgebaut.
Wissen als Basis Müllvermeidung ist nicht mit einer Einschränkung des Konsums und der Lebensqualität gleichzusetzen. Bereits bei der Planung der Produkte sollte der späteren Recyclebarkeit Priorität eingeräumt werden. „Beim Kauf neuer Waren sollte jeder auf Qualität, Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und die Vermeidung von Verpackungsmaterial Wert legen“, betont Mauro Santini. Als 1945 das Unternehmen „Gebr. Santini GmbH“ mit der Wiederverwertung von Schrott und Eisen den Betrieb aufnahm, dachte noch niemand an die spätere Bedeutung der Wertstofftrennung. Das Unternehmen betreibt die erste und einzige Südtiroler Recyclinganlage zur Trennung und Wiederaufbereitung des Abfalls und ist zudem seit Jahren in der Umweltberatung aktiv. Firmen und Gemeinden wird ein umfassender Service zur Einhaltung der Umweltvorschriften und Einführung von Qualitäts- und Umweltsystemen angeboten. Weiterbildungskurse des Firmenzweiges „EcoEducation“ richten sich vor allem an Produktions- und Handwerksbetriebe, Baufirmen und Handelsbetriebe. Als Klimahauspartner organisieren Santini Kurse für Planer zum Thema Klimahaus.
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Santini Gruppe
Giottostrasse 4/A | 39100 Bozen
Tel. 0471 195 195 | Fax 0471 201 792 info@grupposantini.com | www.grupposantini.com
Die Entwicklung der „PROGRESS Thermowand“ hat sich in den letzten Jahren als besonders innovativ erwiesen. Dabei handelt es sich um ein Doppelwandsystem mit innenliegender Wärmedämmung.
Neben ihren optimalen Dämmeigenschaften und dem schnellen Baufortschritt kommt die „PROGRESS Thermowand“ dem häufig geäußerten Wunsch nach einem anspruchsvollen ästhetischen Erscheinungsbild in besonderem Maße entgegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Oberfläche metallschalungsglatt ist und somit ein ansprechendes Aussehen gewährleistet.
Die „PROGRESS Thermowand“ wird aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften im Wohnbau, Gewerbebau und Hotelbau vielfach eingesetzt und ermöglicht eine energieeffiziente und nachhaltige Bauweise, um Projekte im „KlimaHaus“-Standard zu realisieren. PROGRESS ist regionaler Marktführer in der Produktion von Betonfertigteilen
„PROGRESS Thermowand“

sowie in der Errichtung von Objekten in Betonbauweise. Weitere Referenzen zu realisierten Projekten finden Sie unter www.progress.cc
Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen Tel. 0472 823 111 info@progress.cc | www.progress.cc

• Baggerarbeiten jeder Art:
Errichtung von Zyklopenmauern – Wiesenplanierungen –Abbrüche und Aushübe – Bau von Forstwegen – Errichtung von Infrastrukturen – Gartengestaltung – Kranarbeiten –Säulen setzen für Obstanlagen
• Mauerarbeiten:
Errichtung von Natursteinmauern – Errichtung von Garagen – Errichtung von Parkplätzen – Außengestaltung
• Verkauf von Steinmaterialien aus eigenem Steinbruch





Wer gesund bauen will, sollte sich eingehend mit dem Thema Luftfeuchtigkeit befassen. Zu hohe Raumluftfeuchte schlägt sich als Kondenswasser nieder, führt zu Schimmelbildung und zu Schädigung der Wandbaustoffe. Richtige Dämmung und natürliche Baustoffe bei der Oberflächengestaltung verbessern hingegen die Raumklimaqualität.
Der Begriff Luftfeuchtigkeit ist wohl jedem bekannt. Erreicht bzw. überschreitet die relative Luftfeuchte den Sättigungswert von 100 Prozent, schlägt sich die überschüssige Feuchtigkeit als Kondenswasser nieder. Aus baubiologischer Sicht ist eine relative Raumluftfeuchte von 45 bis 55 Prozent optimal. Diese stellt einen ausgewogenen Kompromiss zwischen den Anforderungen an die Wohnbehaglichkeit einerseits und den Belastungen von Bausubstanz und Möbeln andererseits dar.
Gefahr der Kondensbildung
Die Luft kann nur eine begrenzte Menge an Wasser aufnehmen. Je wärmer die Luft, desto mehr Wasser kann sie speichern. Sinkt die Raumtemperatur jedoch, kann die Luft das Wasser nicht länger binden: Es kondensiert und schlägt sich auf den Oberflächen nieder. Das beste Beispiel dafür ist der beschlagene Spiegel im Badezimmer nach dem Duschen. Vom Spiegel kann man das Kondenswasser einfach abwischen, sammelt sich hingegen das Kondensat in der Dämmung einer Außenwand, sieht das Ganze völlig anders aus. Bei einem mangelhaften Dämmungs-Schichtaufbau kann sich zu viel Feuchtigkeit am Taupunkt bilden, der während der Heizperiode innerhalb der Wand liegt. Es kommt dann zu einem hohen Tauwasserausfall in den Dämmstoffen und zu einer hohen Feuchtigkeits zunahme bei den Holzwerkstoffen der Wand- und Deckenflächen. Die Dämmwirkung bricht dadurch völlig zusammen, weil eine nasse Dämmung die Wärme leitet, anstatt zu dämmen. Baubiologen setzen deshalb auf dampfdiffusi onsoffenes, winddichtes und tauwassersicheres Bauen. Generell sind dafür Baustoffe nötig, die die Raumfeuchte sehr gut aufnehmen und auch wieder abgeben können. Ein solcher Baustoff ist das Holz. Es kann bis zu 30 Prozent seines Trockengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ehe es

fühlbar feucht wird. Die meisten mineralischen Baustoffe hingegen kommen auf maximal fünf Prozent. Wichtig ist aber auch, dass bei der Oberflächengestaltung natürliche Baustoffe wie Silikat-, Lehm- oder Kalkfarben sowie Naturharzprodukte für Holz verwendet werden.
Hauswände müssen nicht atmen
Der Mythos der „atmenden Wand“ (die wesentliche Belüftung von Räumen erfolgt durch Ziegelwände) ist inzwischen längst von Fachleuten widerlegt worden. Ein Atmen im Sinne von Luftaustausch durch die Wände findet nicht statt. Es muss vielmehr richtig gelüftet werden: Am besten ist es, gegenüber liegende Fenster und Türen zu öffnen, d.h. quer zu lüften. Dann reichen maximal fünf Minuten für den kompletten Luftaustausch im Zimmer aus. Ist das nicht möglich, sollte man zumindest stoßlüften, also ein Fenster für fünf bis zehn Minuten weit öffnen.

Alles im grünen Bereich
Für ein ideales Wohnklima braucht es zudem Zimmerpflanzen. Sie wandeln ausgeatmetes Kohlendioxid in Sauerstoff um, bauen Schadstoffe in der Raumluft ab und stabilisieren die Luftfeuchtigkeit. Verantwortlich für das Wohlfühlklima sind die Stoffwechselprozesse der Pflanzen. An erster Stelle steht dabei die Wasserverdunstung über die Blätter. Auf diese Weise geben Pflanzen einen Großteil des Gießwassers an die Raumluft ab. Zyperngras, aber auch die Zimmerlinde sind gute Feuchtigkeitsspender.

Jung und dynamisch, flexibel, zuversichtlich, realistisch, fordernd, vorausschauend – ein Macher. Das ist Werner Zimmerhofer – kurz zusammengefasst. Der Geschäftsführer der ZH, General Construction Company AG, hervorgegangen aus der Fusion von Zimmerhofer und Hobag, ist stolz darauf, dem führenden Bauunternehmen Südtirols und einem der 40 Top des Sektors in Italien vorzustehen.
Sein Alter, sechsunddreißig, sieht er als absoluten Pluspunkt. „Zum Glück bin ich noch jung genug, um genügend Power und Flexibilität aufzubringen.“ Wer den Elan in seiner Stimme hört, hat allerdings keinen Zweifel daran, dass es ihm an diesen Eigenschaften auch mit sechzig nicht mangeln wird! Seit zehn Jahren steht er dem Familienunternehmen Zimmerhofer vor. Zehn Jahre, in denen es vom kleinen, mittelständischen Handwerksbetrieb zum multinationalen Unternehmen mit mehreren Niederlassungen in Italien und im Ausland und einem Umsatz von über hundert Millionen Euro angewachsen ist.
Südtirol, Italien und der Alpenraum
Zehn Jahre, in denen er den Radius des Unternehmens vom Pustertal zunächst auf ganz Südtirol und schließlich auf Italien und die angrenzenden Länder ausgeweitet hat. Kein Zuckerschlecken, wie Werner Zimmerhofer rückblickend feststellt, aber ein interessanter Weg: „Spannend, nie ein Augenblick des Innehaltens oder der Konsolidierung. Fusionen, Expansion, Erschließung neuer Märkte, Umstrukturierungen und Krisenarbeit.“
Krisenarbeit, das heißt für den Bauunternehmer, ständige Kostenanalyse und Optimierung, Eliminierung der Kostenfresser, Überdenken und Anpassen der Abläufe. Nebenbei seine liebsten Tätigkeiten als Unternehmer. Die Talfahrt der Bauwirtschaft hat sein Unternehmen nicht aus dem Sattel gerissen und auch dem nächsten Krisendatum, 2014, sieht er gelassen entgegen. „Es braucht natürlich auch eine Portion Glück, aber wer seinen Rechten und Pflichten nachkommt, an seinem Know-how arbeitet, Termine rigoros einhält“,


davon ist er überzeugt, „wird gestärkt die Krise überstehen.“ Die Referenzen verdeutlichen den Erfolg der ZH. Das Biathlonzentrum Olympia 2006 in Turin, den Wohn- und Geschäftskomplex Corso Como in Mailand, der Neubau des Bozner Krankenhauses, der neue Firmensitz von Salewa in Bozen – einige Beispiele aus der langen Liste prestigeträchtiger Bauten. „Herausragende, architektonisch anspruchsvolle und ansprechende Neubauten“, wie Zimmerhofer das Lieblingstätigkeitsgebiet seines Unternehmens definiert. „In zehn Jahren“, so Zimmerhofer, „werden wir vollständig vom klassischen Bauunternehmen zum Generalunternehmen mutiert sein und unseren Umsatz verdoppelt haben.“ Stehenbleiben wird er aber deshalb noch lange nicht. „Ich brauche immer etwas, worauf ich hinarbeiten kann.“ Und mit 46 wird er auch 2022 noch lange nicht zum alten Eisen gehören! Junges Team, motiviert und engagiert Was ihm ganz wichtig ist: die Arbeit im Team. „Einer für alle und alle für einen“, so lautet frei nach Dumas und den Musketieren seine Devise. Der Erfolg bestätigt diese Einstellung. „Wir sind ein junges Team, motiviert und engagiert. Ich fordere viel, nehme aber die Mitarbeiter mit auf den Weg. Jeder ist aufgerufen kreativ und aktiv mitzugestalten und mitzuentscheiden.“ An Selbstkritik mangelt es ihm ebenso wenig wie an Selbstsicherheit; die Kombination von beidem mag einer der Gründe für seinen Erfolg sein. Eigene Fehler gesteht er ebenso ein, wie er sich nicht scheut, die Fehler anderer offen zu legen und zu analysieren. Und wie ist Werner Zimmerhofer privat? „Das fragen Sie am besten meine Frau“, lacht er. Kein Zweifel, ein Macher ist er auch dort. Die Wochenenden gehören seiner Frau und seinen beiden Kindern. Auch da ist er konsequent. Abschalten ist für ihn kein Problem. Seine Devise: „Meine Freizeit ist mein Unternehmen, meine Familie ist mein Wert!“

Das Jahr 2011 war für das Wirtschaftsmagazin Radius das Jubiläumsjahr – denn im November 2001 war die erste Radius-Ausgabe erschienen, damals zum Thema Bauwirtschaft. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt Radius weiterentwickelt und die italienische Ausgabe „Alta QualitáEconomia in Alto Adige“ kam zweimal pro Jahr hinzu.
Ein weiteres Thema gibt es seit 2009 – die Radius-SportAusgaben: Eishockey, Fußball, Handball und Segeln werden darin entsprechend aufbereitet und dem Leser die nötigen (Insider)Informationen geboten. Ein Projekt, welches auch in der Radius-Redaktion geboren wurde, ist das Magazin KlimaHaus-CasaClima. Dieses Fachmagazin wurde im Frühjahr 2008 in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus Agentur gestartet. Vier Ausgaben in italienischer Sprache und eine Ausgabe in Deutsch (zur Messe in Bozen) werden seitdem pro Jahr produziert.
Gewinnspiel für Kunden
Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Radius“ wurde im vergangenen Jahr ein Gewinnspiel inszeniert, das nicht für die Leser, sondern ausschließlich für die Radius-Kunden (Inserenten) gedacht war. Dazu Radius-Chef Franz Wimmer: „Wahrscheinlich waren wir die ersten mit einem Gewinnspiel in dieser Ausrichtung. Normalerweise werden über Zeitungsgewinnspiele ja Abonnenten angeworben, wir aber wollten einmal unseren zahlreichen Kunden Dankeschön sagen. Alle, die in den Radius-Ausgaben von 2011 mit Werbung oder PR-Berichten vertreten waren, hatten die Chance bei insgesamt fünf Verlosungen jeweils sechs Preise zu gewinnen.“
Insgesamt 30 schöne Preise Angepasst an das zehnjährige Jubiläum wurden jeweils zehn Wochenenden für zwei Personen in einem der Südtiroler Belvita-Hotels verlost, weiters gab es zehn Jahresabos von der Tageszeitung „Dolomiten“ zu gewinnen und dazu noch zehn halbe Seiten Werbung bzw. PR-Berichte im Radius. Das waren insgesamt 30 Preise im Wert von über 10.000 Euro. Die Ziehungen wurden jeweils in der Handelskammer Bozen unter entsprechender Aufsicht vorgenommen. „Unsere Kunden, die danach vom Gewinn verständigt wurden, zeigten sich entsprechend überrascht und erfreut. Auch für sie war es das erste Mal, dass sie bei einem Kunden-Gewinnspiel einen Preis gewonnen hatten,“ berichtet Franz Wimmer.


1. Ziehung
H.Hell & C. KG, Eppan Radius-PR Elpo GmbH, Bruneck Radius-PR
Internorm srl, Gardolo Belvita Gutschein Bonedil, Dorf Tirol Belvita Gutschein Fusina Real Estate, Bozen Dolomiten Abo Rubner Haus, Kiens Dolomiten Abo

2. Ziehung
Assiconsult GmbH, Bozen Radius-PR Systec Mima GmbH, Bozen Radius-PR Blocco A H20, Bozen Belvita Gutschein
Dr. Schär GmbH, Burgstall Belvita Gutschein
Andreus Golf & Spa Hotel, St. Leonhard Dolomiten Abo Itel bz, Bozen Dolomiten Abo
Ebner Solartechnik, Eppan Radius-PR
Huber Hans Hydraulik, Bruneck Radius-PR
3. Ziehung
Restaurant Cascade - Kampill KG, Bozen Belvita Gutschein
Rotho Blaas GmbH, Kurtatsch Belvita Gutschein
Zimmerei Senoner Karl, Wolkenstein Dolomiten Abo
Graphic Design Silke Reichert, Meran Dolomiten Abo
Eos Solution, Bozen Radius-PR Forst, Meran Radius-PR
4. Ziehung
Gusta/Metzgerei Pföstl, Schenna Belvita Gutschein
ACS Data System, Bozen Belvita Gutschein
Hotel Hohenwart, Schenna Dolomiten Abo
Recosport, Bozen Dolomiten Abo
Erdbau GmbH, Meran Radius-PR
Studio G, Bruneck Radius-PR
5. Ziehung
Plankensteiner Holzbau, Bruneck Belvita Gutschein
Zimmerhofer Holzbau, Sand in Taufers Belvita Gutschein
Hotel Viertlerhof, Hafling Dolomiten Abo
Zingerle Bonifaz GmbH, Antholz Dolomiten Abo

Mitte Januar wurde der vorerst letzte Bauabschnitt von „Salewa City“ in Bozen-Süd seinen Bestimmungen übergeben: das Salewa-Biwak.
Ein außergewöhnliches gastronomisches Konzept steht hinter dem Biwak, das vom Namen her, passend zur gesamten Firma, natürlich vom Bergsport abgeleitet wurde. Laut Wikipedia ist ein Biwak ein Lager im Freien, aber auch in Zelten oder Hütten vor allem für Soldaten oder Bergsteiger. Dieses Salewa-Biwak ist etwas ganz anderes: ein höchst moderner Mix aus Bistro, In-Treff und Minimensa und wird wie die ersten Wochen schon zeigen, ausgezeichnet angenommen. „Leichte Küche unter Verwendung von heimischen

Walter Pichler, Heiner Oberrauch und Michl Grüner im Biwak (v.l.)


Produkten und vernünftige Preise“, hatte Heiner Oberrauch zur Eröffnung versprochen. Neben dem gastronomischen Angebot soll das Biwak abends auch Ort der Begegnung für Freizeitaktivisten und Bergsportler werden. Im Sommer steht abgesehen vom Gastgarten auch eine große Liegewiese für „Stunden der Muse“ zur Verfügung. Schatten wird dabei von den eingepflanzten Kirschbäumen gespendet. Dazu Heiner Oberrauch: „Es ist dies sicher der einzige Platz in Südtirol, wo offiziell Kirschen auch gestohlen werden dürfen ...“






Im Vordergrund steht vor allem der Nachwuchs – sowohl die jungen Mitarbeiter, die bereits erfolgreich bei Schweitzer Fuß gefasst haben, als auch solche, die künftig das Team verstärken sollen. „Wir investieren in junge Südtiroler“, so die Kernaussage vom Firmenchef Bernhard Schweitzer. „Mit einer einzigartigen Ausbildungsinitiative und maßgeschneiderten Ausbildungsprogrammen wird die Schweitzer Gruppe mit ihren drei Säulen Schweitzer Project, Interstore Design und Interforce langfristig in den Aufbau von Personal investieren. 15 bis 20 neue Stellen gilt es noch in diesem Jahr zu besetzen. In zweijährigen Ausbildungsprogrammen wird dabei intensiv auf die individuelle Förderung der Auszubildenden Wert gelegt“, soweit Bernhard Schweitzer. Im Rahmen des neu geschaffenen Ausbildungsprogramms durchlaufen die Anwärter verschiedene Einsatzgebiete: auf der Baustelle, in der Produktion, in der Logistik und im technischen Bereich. Ergänzt wird die Ausbildung mit theoretischen Ausbildungsschritten.
Die Schweitzer AG agiert von den Standorten Basel, Mailand, Zürich, London, Hannover, Kufstein, Venedig, Moskau, New York und Hong Kong aus. Die künftigen Ladenbauer haben also die Chance weltweit im Einsatz zu sein.

v.l.n.r.: Bernhard Schweitzer, Michel Hanny, Christian Dempfle und Gerd Christanell

„Architektonische Dorfgespräche“
Die zeitgenössische Südtiroler Architektur findet letzthin international große Anerkennung. Durch die Preisverleihung des 6. Südtiroler Architekturpreises, die Veröffentlichung des Kataloges (turrisbabel), die Ausstellung während der Klimahausmesse und zeitgleich im Museion und weiterführend auch die Architekturgespräche versucht die Architekturstiftung Südtirol vermehrt die Bevölkerung Südtirols für das Thema „Baukultur“ zu sensibilisieren.
Gute Architektur geht auf die Umwelt, auf die Landschaft, in der sie entsteht, auf die Bedürfnisse der Gesellschaft und auf die Bedürfnisse der Nutzer ein. Sie schafft Wohlbefinden, sei es bei dem, der das Gebäude bewohnt, als auch bei denen, die es von außen erleben. Sie beinhaltet vor allem einen behutsamen Umgang mit den Ressourcen Landschaft und Energie.
Über all das möchten die Architekten mit jenen diskutieren, denen die Südtiroler Kulturlandschaft ein Anliegen ist, die für Gebautes ein offenes Auge und Ohr haben, die sich bewusst sind, dass kein Bau eine reine Privatangelegenheit sein kann, da er immer auch soziales Gefüge beeinflusst. Termine:
• 10.03. Tramin: Weinwirtschaft und Architektur
• 12.05. Pustertal, Architektur für den Tourismus
• 29.09. Vinschgau: Alt+Neu
• 24.11. Eisacktal/Wipptal: Gewerbebauten

Bei dieser Partnerschaft handelt es sich um eine sogenannte Vertragskooperation, also eine vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit, die langfristig ausgerichtet ist. Durch die gemeinsame Nutzung von gleichartigen und vor allem ergänzenden Ressourcen entstehen Synergien, die optimal genutzt werden können, um das Ressourcendefizit beider Unternehmen so schnell wie möglich zu beseitigen. Jeder profitiert von den Stärken und der Ressourcenausstattung des jeweiligen Partners. Die Kooperation beschränkt sich nicht nur auf einen Funktionsbereich, sondern umfasst mehrere betriebliche Funktionsbereiche, die Zusammenarbeit geht über die Produktionsallianz hinaus, es findet ein reger Informations- und Ressourcenaustausch auch in den Bereichen Vertrieb, Marketing und – ganz wichtig – Forschung und Entwicklung statt. Dazu Wolfgang Brenner, Geschäftsführer RÖFIX Italien zur Kooperation: „Die Partnerschaft bzw. Kooperation zwischen BETON EISACK und RÖFIX wurde aus strategischen Überlegungen geschlossen, da wir der Überzeugung sind, dass im Marktsegment Trocken- und Spritzbetone noch genügend Entwicklungs- und Wachstumspotential vorhanden ist, d.h. die Zusammenarbeit ist darauf gerichtet, die Wettbewerbsposition in diesem Marktsegment zu stärken und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.“


Tschengls 24 - 39023 Laas
Tel. 0473 605 355 Mobil 348 32 22 254 info@bautischlerei.it www.bautischlerei.it

Im Zweijahrestakt findet in Basel die Messe „Swissbau“ statt, so auch im Januar 2012. Sie ist der bedeutendste Branchentreffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz und mit mehr als 1300 Ausstellern eine der größten Fachmessen in ganz Europa. Zu den über 100.000 Messebesuchern zählten hauptsächlich Architekten, Planer, Ingenieure, Handwerker, Investoren und Händler. Unter den Ausstellern befanden sich auch zwölf Unternehmen aus Südtirol, die von der EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen tatkräftig unterstützt wurden. Das Interesse der Südtiroler Firmen aus dem Baubereich, der Bauzulieferbranche und dem Bauhandwerk am attraktiven Schweizer Markt hat letzthin stark zugenommen. In Basel verteilten sich die zwölf Unternehmen aus Südtirol auf drei Hallen und nahmen insgesamt eine Fläche von rund 380 m² ein. Die EOS übernahm dabei die Rundumbetreuung, angefangen bei Marketing- und Werbemaßnahmen im Vorfeld der Messe, darunter Inserate in einschlägigen Bau- und Fachjournalen, bis hin zur logistischen Abwicklung der Messeteilnahme. Zudem hat die EOS über die Italienische Handelskammer für die Schweiz individuelle Geschäftspartner für alle Erstaussteller ermittelt, mit denen ein Treffen arrangiert wurde.





Der Wettbewerb „Bester Arbeitgeber Südtirols“ hebt Un ternehmen und Organisationen mit den Arbeitsplätzen, an denen sich die Mitarbeiter am wohlsten fühlen, beson ders hervor. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem Great Place to Work®-Institute Italia durchgeführt.
Diese Initiative wurde 2011 von der Bozner Personal beratungsagentur Business Pool erstmals nach Südtirol geholt: Das Projekt „BAS“ (Bester Arbeitgeber Südtirols), welches in dieser regionalen Form einzigartig ist, geht 2012 in die nächste Auflage. Im „RADIUS“ haben die beteiligten Firmen die Möglichkeit in redaktioneller Form ihre Qualitäten als Arbeitgeber zu präsentie ren. Bisher haben sich über 50 Firmen an diesem Projekt beteiligt.
Die jährlichen „Beste Arbeitgeber“-Unter suchungen bestätigen, dass die beteiligten Arbeitgeber von zahlreichen Faktoren profitieren: qualifiziertere Bewerbungen, geringere Personalfluktuation, Reduzierung der betrieblichen Gesundheitskosten, höhere Kundenzufrie denheit und Kundenbindung, größere Innovationskraft, Kreativität und Risikofreude, sowie höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit.
Ziele und Nutzen des Projektes

Für Südtiroler Unternehmen: Das hohe Bedürfnis an guten Fachkräften und motivierten Mitarbeitern zu befriedigen. Die Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber wird verstärkt. Die beteiligten Unternehmen verschaffen sich durch das Qualitäts-
Präsentation im RADIUS
Im November 2011 wurden in der Handelskammer Bozen erstmals Südtirols beste Arbeitgeber ausgezeichnet. Das Projekt „Bester Arbeitgeber Südtirols BAS 2011“ wurde davor in Mailand als einzigartiges neues Format der „Best Workplaces in Italia“ von Business Pool vorgestellt. Das Great Place to Work®-Institute Italien bezeichnete das Projekt als innovativen Ansatz und einzigartiges Format mit Vorbildcharakter. Das Projekt BAS 2012 wird in Südtirol unter anderem wieder von der autonomen Provinz Bozen (Abteilung Arbeit) und der Handelskammer Bozen unterstützt. Um dem Ganzen medial auch eine massive Plattform zu geben, wird RADIUS in Zusammenarbeit mit Business Pool und den beteiligten Firmen Ende April 2012 eine eigene Ausgabe dazu präsentieren.
eigenen RADIUS-Ausgabe „Beste Arbeitgeber Südtirols“.
Für Arbeitnehmer und Arbeitssuchende: Bereits in seiner ersten Ausgabe bietet BAS eine gute Orientierungshilfe in Bezug auf die immer wiederkehrenden Fragen der Arbeitnehmer und Arbeitssuchenden: „Wo finde ich das Unternehmen, in welchem man sich verwirklichen kann?“ „In welchen Betrieben wird das Verhältnis zwischen ‚gefordert werden‘ und ‚gefördert werden‘ besonders gepflegt?“ Für den Arbeitsmarkt Südtirol: Das Projekt BAS 2012 hat das Ziel, die Attraktivität des Südtiroler Arbeitsmarktes für potentielle Südtiroler Arbeitnehmer d.h. Fachkräfte, welche im Ausland studieren oder arbeiten, zu stärken. Potentielle zukünftige Arbeitnehmer haben somit die Möglichkeit, erstmals auf ein regionales Ranking, welches wiederum im Vergleich zu nationalen und internationalen Verhältnissen steht, zurückzugreifen.
Business Pool GmbH Handwerkerstraße 26 | 39100 Bozen Tel. 0471 301 896 | Fax 0471 973 837 info@businesspool.it | www.businesspool.it

Wir vereinen Moderne, Innovation und Tradition, Aussen und Innen, Transparenz, Wärme. Qualität als Spiegelbild der Kultur, ganz für den Mensch.
