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Radius Aero Club Bozen 2013

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Über den Wolken

Das Gefühl der Freiheit

Aeroclub FLIEGENBozen

Inhalt

04 Das Gefühl der Freiheit

06 Segelflug und Motorflug

10 Ausbildung zum Segelflug-Piloten

12 Motorflugzeug: Verkehrsmittel und Sportgerät

14 Ausbildung zum Motorflug-Piloten

16 Über den Wolken: Die Segelfluggruppe

18 Reise-Flug-Berichte

19 Frühlingsreise nach Koriska

20 Elf Länder in neun Tagen

22 Flug von Bozen zum Nordkap

23 Von den Dolomiten in die Sahara

impressum

Herausgeber: Athesiadruck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001

Projektleiter: Franz Wimmer

Schriftleiter: Armin Mair

Koordination: Marita Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Stefan Dubis, Peter Treibenreif, Franz Wimmer

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5 | 39100 Bozen Tel. 0471 081 561 | info@mediaradius.it www.mediaradius.it

Fotos: Aeroclub, Stefan Dubis, Stefano Capuzzo, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Lektorat: Magdalena Pöder, Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.it

Vertrieb: Als „Dolomiten“ - Beilage und im Postversand

Druckauflage: 25.000

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Fliegen – Der Traum der Menschheit

Es war der Traum der Menschen, fliegen zu lernen. Mit einer Ausbildung zum Piloten wird dieser Traum wahr. Fliegen ist das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik. Beim Segel- und Motorfliegen liegt der Reiz in den sich ständig ergebenden neuen Herausforderungen – ob während der ersten Ausbildungsflüge im Schulungsdoppelsitzer, auf ausgedehnten Überlandsflügen oder auf langen Reisen. Fliegen ist ein Sport, der sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet ist: Es geht nicht um athletische Leistung, sondern vielmehr um Geschick und Verstand. Der Aeroclub Bozen ist Südtirols einzige und historische Flugschule. Er hat vielen Mitgliedern den Traum vom Fliegen ermöglicht. Über den Aeroclub ist es jedem zu günstigen Konditionen möglich, das faszinierende Hobby in Südtirol zu betreiben.

Jakob Baumgartner und Stefan Dubis

Das Gefühl der Freiheit

Die Geschichte des Bozner Flughafens ist direkt und unmittelbar mit jenen Südtiroler Piloten verbunden, die mit ihren Sportflugzeugen von hier aus starten.

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand in St. Jakob bei Bozen ein Sportflughafen. 1938 wurde eine Flugschule gegründet. Nach den Kriegswirren und der dadurch bedingten Einstellung der Sportfliegerei gelang 1951 ein Neubeginn der Flugsportaktivität. Der Aeroclub Bozen wurde gegründet. Gründungsmitglieder damals waren unter anderem Roman Gasser, Enzo Centofante, Giorgio Weber und Andrea Gritti. Heute, 62 Jahre nach seiner Gründung, zählt der Club über 150 Mitglieder. In seiner langen Geschichte wurden über 2000 Piloten ausgebildet. Für viele Südtiroler war dieser Verein Ausgangspunkt für die berufliche Karriere als Zivil- oder Militärpiloten.

Boom der 50er Jahre

Eine Macchi 308 war das erste Flugzeug, das der Aeroclub anschaffte. Damit war der Grundstein für den Flugbetrieb gelegt. Es war eine spannende Zeit, nicht nur für die Flieger, sondern auch politisch, und so gab es viele Einschränkungen und strenge Auflagen von offizieller Seite, die das Fliegen stark einschränkten. Die Macher im Aeroclub Bozen ließen

sich davon nicht einschüchtern. Internationale Anerkennung erlangte der Bozner Verein durch die Ausrichtung von Flugsportveranstaltungen und Fallschirmsprung-Wettbewerben. Flaggschiff waren die „Segelflugwochen“ in den 50er und 60er Jahren, zu denen Teilnehmer aus ganz Europa nach Bozen anreisten. Es war bei einer dieser internationalen Veranstaltungen, dass der Bozner Talkessel zum ersten Mal überogen wurde: ein Unterfangen, das bis damals für unmachbar gehalten worden war. Das Interesse am Fliegen stieg, der Aeroclub wuchs und entwickelte sich: In den 1970er Jahren verfügte der Verein über zehn Flugzeuge, das Interesse am Flugunterricht stieg stetig. Berühmtestes Mitglied des Aeroclubs Bozen war Erich Abram, einer der ersten ita-

Start eines Canguro, 1963

Aeroclub Bozen heute

In den 60 Jahren seines Bestehens hat sich der Club der Moderne angepasst. Heute verfügt er über einen modernen Sitz direkt am Flughafen Bozen, das Sekretariat ist ständig besetzt. Hier werden neben der Verwaltung der für die Mitglieder abgewickelt. Die einzige anerkannte und

Treffen zwischen Manfred Mussner (ENAC) und dem Präsidenten des Aeroclubs Bozen Elmar Marinoni: Gemeinsam werden stets Lösungen gefunden, um die Aktivitäten des Vereins mit der Luftfahrtbehörde abzustimmen.

flüge. Die Wartung, Revision und Reparatur der Flugzeuge erfolgt in der clubeigenen Werkstatt. Jedes eingeschriebene Mitglied ist Mitbesitzer der Flugzeug-Flotte, die aus sieben Motorflugzeugen und zehn Segelfliegern besteht. Die Mitglieder können über das Internet Flugzeuge und

Außenlandung in Meran, 1970. Der Pilot ist umringt von einer Gruppe herbeigeeilter Kinder.

Walfred Zwerger: die Seele des Aeroclub Büros
Die Schleppmaschinen (L5)

Die Flug-Disziplinen: Segelflug und Motorflug

Das Interesse an der Sportfliegerei ist seit 60 Jahren ungebrochen. Viele, die diesen Sport erlernen wollten, fanden im Aeroclub Bozen die richtige Anlaufstelle. Das Ziel der Vereins: Auch in Zukunft möchte man die erste Anlaufstelle für alle jene sein, die abheben möchten.

n der Gründerzeit war der Verein auch für Fallschirmspringer, Paragleiter, Drachenflieger und Ultraleichtflieger Ansprechpartner und Interessensvertreter gewesen. Im Laufe der Jahre sind einige Sektionen abgewandert, bei anderen bestand kein Interesse mehr, im Aeroclub vertreten zu ein.

Zwei Sektionen sind übrig geblieben, diese sind im Laufe der Zeit stärker geworden: Segelflug und Motorflug.

Die Segelflieger

Das Segelfliegen ist eine sehr anspruchsvolle Sportart.

Die Faszination besteht im Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik. Es gilt, die Strömungen der Luft

richtig einzuschätzen und zu lesen – der Sport belohnt mit einmaligen Eindrücken. Das gilt für alle Disziplinen, den Alpinen Segelflug ebenso wie den Segelkunstflug oder das Langstreckenfliegen.

Streckenflug

Still und ohne Motor stundenlang über das Land fliegen – das ist Reiz und Herausforderung zugleich. Die Sonne erwärmt die Luft und lässt Aufwinde entstehen, diese Aufwinde gilt es im Streckenflug geschickt zu nutzen: durch sie gewinnt ein Segelflugzeug immer wieder an Höhe. Erfahrene Piloten können die Aufwinde lesen und es gelingt ihnen, von einer

Thermik zur nächsten zu gleiten. Das Gleitverhalten der Segelflugzeuge ist unterschiedlich, die angegebene Gleitzahl beschreibt die Leistungsfähigkeit. Eine Gleitzahl 40 bedeutet beispielsweise, dass bei ruhiger Luft in einer Höhe von 1000 Meter noch 40 Kilometer zurückgelegt werden können. Hochleistungssegler erreichen eine Gleitzahl von 60. Bei internationalen Wettkämpfen gibt es verschiedene Formen des Leistungsvergleichs beim Streckenflug. So kann die größte freie Strecke gewertet werden, oder die größte vorher angemeldete Strecke. Es gibt auch Wettbewerbe, bei denen das größte Dreieck oder die schnellste Strecke in der vorgegebenen Zeit gewertet werden.

Online Contest: Wettbewerb jederzeit und für jedermann Online Contest ist eine Online-Plattform für StreckenflugWettbewerbe. Gewertet wird die größte erflogene Strecke. Nach der Landung lädt der Pilot die während des Flugs gewonnenen GPS-Daten ins Internet, die geflogene Strecke wird ausgewertet. In Echtzeit fließen die Ergebnisse in die Ranglisten ein. Stichproben durch eine Jury überprüfen die „Tracks“ und checken, ob die vorgegebenen Richtlinien eingehalten worden sind. Sämtliche Flüge können online betrachtet werden, die gewünschten Routen können heruntergeladen, dargestellt und analysiert werden.

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Racing Task

Es werden auch Wettbewerbe ausgerichtet, bei denen es darum geht, eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. In dieser Disziplin werden regionale Wettbewerbe, Landes-, Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. In der einfachsten Form müssen die Piloten zwei oder mehrere „Wendepunkte“ in der vorgegebenen Reihenfolge anfliegen. Der Teilnehmer, der diese Strecke in der kürzesten Zeit bewältigt, ist der Sieger des Wettbewerbes. Den Piloten ist bei diesen Rennen der Startzeitpunkt –innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters – freigestellt. Wer erfolgreich sein will, muss also Wetterbeobachtungen vornehmen und sein Rennen taktisch planen. Ob ein Pilot tatsächlich die vorgeschriebenen Wendepunkte passiert hat, wird auf elektronischem Wege über GPS kontrolliert. Zusätzliche Tagesaufgaben (Erreichung einer möglichst hohen Durchschnittsgeschwindigkeit in einem besonderen Abschnitt oder ähnliches) werden von der Rennleitung täglich festgelegt.

Ein Wettbewerb wird, um Zufallsergebnisse vorzubeugen, auf mehrere Tage angelegt. Regionale Wettbewerbe dauern in der Regel ein verlängertes Wochenende, Weltmeisterschaften erstrecken sich über einen Zeitraum von zwei Wochen.

Segelkunstflug

Bei dieser Disziplin macht sich der Pilot das Gleitverhalten seines Flugzeuges zu nutze, um verschiedene Kunstfiguren zu fliegen. Dazu zählen Turns, Rollen, Rückenflug und Loopings. Die Herausforderung besteht darin, die erreichte Höhe präzise einzuteilen, um die eingeplanten Figuren durchführen zu können. Auf Meisterschaften werden besondere Segelflugzeuge eingesetzt, welche in ihrer Konstruktion speziell für diese Disziplin gebaut wurden. Beim Leistungsvergleich wird die Präzision der geflogenen Figuren bewertet.

BAR Aeroclub Bozen

Ausbildung zum Segelflug-Piloten

Das Segelfliegen hat mit Wetter, Technik und Landschaft zu tun. Segelflug-Piloten haben nie ausgelernt, bei jedem Flug erweitert sich die Erfahrung, bei jedem Flug lernt der Pilot etwas Neues dazu.

Segelflieger betreiben eine Kombination von Einzel- und Mannschaftssport: Während der Pilot im Flug, manchmal über Stunden, auf sich allein gestellt ist, ist er am Boden auf ein Team angewiesen, auf das er sich verlassen muss und ohne das er nicht in die Luft kommen kann.

Voraussetzungen für einen Segelflug-Schüler

Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, die Flugtauglichkeit muss von einem Arzt bescheinigt werden. Charakterliche Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und Teamgeist sind Voraussetzung.

Kosten für eine Ausbildung zum Segelflug-Piloten

Viele Mitglieder im Aeroclub Bozen arbeiten ehrenamtlich. Dadurch können die Kosten für die Ausbildung in Grenzen

gehalten werden. Die Mitgliedschaft im Aeroclub Bozen kostet in etwa 60 Euro monatlich, darin enthalten sind alle Flug- und Versicherungsgebühren.

Dauer der Ausbildung

Kurse werden das ganze Jahr über abgehalten, ein Kurs dauert zwischen sechs und acht Monaten. Die Länge hängt davon ab, wie flexibel ein Schüler und sein Lehrer sind und wie die Witterungsbedingungen sind. Der Unterricht wird vorwiegend an Wochenenden abgehalten, während der Sommermonate auch abends.

Ein Kurs beinhaltet ein Minimum von 13 Flugstunden (acht mit dem Fluglehrer) und 40 Landungen. Neben dem praktischen Kurs muss auch ein theoretischer Teil absolviert werden, der 40 Lektionen umfasst und normalerweise in Abendkursen abgehalten wird. Die theoretischen Fächer umfassen Flugrecht, allgemeine Kenntnisse über Flugzeuge, Meteorologie, Grundlagen des Fliegens, Flugfunk, Navigation und Flugmedizin. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, bestehend aus einem theoretischen Teil und einem Flug mit dem Prüfer, auf dem Programm.

Der erlernte Sport kann nach der Ausbildung mit den clubeigenen Segelflugzeugen, direkt in Bozen, ausgeübt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit der Fliegerei in Kontakt zu kommen. Besuchen Sie einen unserer Informationsabende zum Thema „Fliegen lernen“. Oder noch besser buchen Sie einen Schnupperflug und steuern Sie unter Anleitung eines erfahrenen Fluglehrers selbst ein Flugzeug. Die Flugschule ist das ganze Jahr über geöffnet und die Wetterbedingungen in Südtirol garantieren das ganze Jahr über traumhafte Flugerlebnisse.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Passagierflugbewilligung: Mit 30 Flugstunden Flugerfahrung nach der Flugprüfung ist es möglich, die Passagierflugbewilligung zu erlangen. Damit können Sie zu zweit die Schönheit des Segelfliegens erleben.

Motorsegler: Sie können beim Aeroclub Bozen auch die Erweiterung für Motorsegler erwerben. Neue Dimensionen des Luftwanderns werden damit erschlossen! Mit dem Motorsegelflieger kann man auch bei schlechten thermischen Bedingungen fliegen und auch weitere Reisen planen und durchführen, da man neben dem eigentlichen Segelsport auch mit Motorflug weiterkommt.

Kunstflug: Für die Kunstflugausbildung bestehen jederzeit Schulungsmöglichkeiten.

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Das abgebildete Fahrzeug bezieht sich auf das Modell GLK Premium mit 20“ Felgen.

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Segelfluglehrer Fausto Tumiati mit Flugschülerinnen

Motorflugzeug: Verkehrsmittel

Der Reiz beim Motorfliegen besteht darin, dass durch das Flugzeug Entfernungen schrumpfen und Grenzen überwunden werden können. Das Flugzeug ist das Verkehrsmittel, mit dem Länder erreicht werden. Einsteigen, Kabinentür schließen, Motor starten und nach wenigen hundert Metern mühelos abheben.

Das Fliegen mit Motorflugzeugen ist eine Sportart mit hohem Freizeitwert und gleichzeitig komfortable Reisemöglichkeit. Hier werden hohe Anforderungen an das Können des Piloten gestellt. Die Belohnung: Reisen abseits von überfüllten Autobahnen und Flughafenterminals. Und, auch wenn es kaum so scheint: Motorflugzeuge sind individuelle Transportmittel, die größte Unabhängigkeit bieten. Der sportliche Aspekt sollte nicht vergessen werden: Auch in dieser Sparte gibt es Wettbewerbe in unterschiedlichen Disziplinen. Vom Rallyefliegen bis hin zum anspruchsvollen Hochleistungssport Kunstflug.

Präzisions- und Navigationsflug

Bei dieser Disziplin muss das Flugzeug so exakt wie möglich auf einer markierten Stelle auf der Landebahn aufsetzen. Für jede Abweichung gibt es Strafpunkte. Die Präzision wird durch das fliegerische Können bestimmt: Wind- und Landebahnverhältnisse müssen berücksichtigt werden. Beim Navigationsflug wird der Flug auf der Karte vorbereitet und die Strecke berechnet. Die vorgezeichnete Route muss vom Piloten so exakt als möglich abgeflogen werden, wobei in diesem Fall keine technischen Hilfsmit-

und Sportgerät

tel zur Verfügung stehen. Nicht nur die Genauigkeit, auch die Zeit, die zur Bewältigung des Kurses benötigt wird, spielt eine Rolle. Die Herausforderung besteht darin, dass der Flieger seinen vorher berechneten Flugplan genau einhalten muss, damit er Teilstrecken nicht zu früh passiert oder für nicht überflogene Bodenmarkierungen Strafpunkte kassiert. Sieger in diesem Wettbewerb ist der Teilnehmer mit den geringsten Strafpunkten.

Kunstflug

Die spektakulärste Disziplin ist auch gleichzeitig die anspruchsvollste: der Kunstflug. Beim Wettbewerb starten die Teilnehmer in vier Kategorien: Sportsman, Intermediate, Advanced und Unlimited.

Die Einsteigerklasse „Sportman“ fliegt Grundfiguren und Rückenflugpassagen. Von Klasse zu Klasse steigern sich die Anforderungen an Mensch und Maschine – bis schließlich in der Königsklasse „Unlimited“ praktisch alle Flugkombinationen und Manöver ausgeführt werden dürfen.

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Ausbildung zum Motorflug-Piloten

Die Ausbildung kann im Alter von 16 Jahren beginnen, die Lizenz wird frühestens mit 17 Jahren ausgestellt. Ein Fliegerarzt muss die Flugtauglichkeit feststellen. Ein Sprechfunkzeugnis in den Sprachen italienisch (für Inlandsflüge) und englisch (für Auslandsflüge) muss vorliegen.

Verantwortungsbewusstsein und Präzision sind wichtige charakterliche Voraussetzungen, welche erfüllt sein müssen. Sollte ein Kandidat bereits eine Lizenz für Segelflug, Motorsegeln oder Ultraleichtfliegen besitzen, wird ihm das als Teil der Ausbildung angerechnet. Der Verein Aeroclub Bozen verfügt über ehrenamtliche Fluglehrer, wodurch der Preis für die Ausbildung günstiger als in kommerziellen Flugschulen ist. Die Ausbildung im Aeroclub dauert in etwa ein Jahr. Welche Inhalte werden in der Ausbildung vermittelt? Neben den praktischen Fähigkeiten ist eine theoretische Ausbildung in den Fächern Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Aerodynamik, Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungs-

Anflugkartenansicht auf dem GPS-Cockpit-Monitor: Auf der Anflugkarte eines Flughafens sind die Pflichtmeldepunkte, Einflugswege, Warteschleifen, Flughöhen sowie orthografische Höheangaben und alle nötigen Navigation- und Sprechfrequenzen abgebildet.

Marco Zenaro hat unzählige Flugschüler zu Piloten ausgebildet und ist heute wieder als Verkehrsflugpilot tätig.

Fluglehrer Richard Avi: mehr als 24.000 Flugstunden als Linien-Pilot auf dem Buckel, lehrt seit drei Jahren am Flugplatz Bozen.

Die Solistenfeier

werden. Die weitere Ausbildung besteht aus Navigation, simulierten Havarien sowie fortgeschrittenen Flugtechniken.

Die Prüfung zur Erreichung der Motorflug-Lizenz besteht aus einer theoretischen Prüfung nach deren Bestand der Schüler zur praktischen Prüfung antreten darf. Der Flugschein behält seine Gültigkeit, wenn jährlich mindestens zwölf Flugstunden absolviert werden. Alle zwei Jahre muss ein „Flugcheck“ mit einem Fluglehrer gemacht werden.

Der erste Alleinflug – Erinnerung des jüngsten Piloten im Aeroclub Bozen, der die Piloten-Lizenz bereits mit 17 Jahren erlangte. Alex Ausserhofer erinnert sich: „Nach langem Überlegen und zahllosen Bedenken meines Vaters, durfte ich mir dann doch meinen lang ersehnten Traum vom Fliegen erfüllen und mit der Pilotenausbildung beginnen. Vor allem die ersten Flugstunden mit meinem Fluglehrer waren aufregend, interessant und lehrreich.“ Als Fluglehrer Richard und Alex eines Tages wieder wie gewöhnlich landeten, löste der Fluglehrer auf der Taxiway Bravo den Gurt und sagte zu seinem Schüler: „Jetzt bist du dran!“ Alex: „Es dauerte eine Weile, bis ich realisiert hatte, dass ich nun dieses Vögelchen fliegen durfte.“ Konzentriert ging der Schüler noch einmal alle Schritte durch, die er in den Flugstunden zuvor gelernt hatte. Dann rollte er

zur Startposition. Ein letzter Check, ein Funkspruch. Dann og die vorgegebene Runde, landete und rollte auf den Parkplatz.“ Hier warteten der Fluglehrer und der Vater –ug.

„Erst nach meiner geglückten Landung begann ich zu realisieren, was ich vollbracht hatte. Dieser Flug war der erste große Schritt in Richtung Flugschein. Diese Momente werde ich nie vergessen!“ Der erste erfolgreiche Alleinflug muss gefeiert werden. Die Flugschüler luden zu einem kleinen Fest in der vereinseigenen Holzhütte. Bei gegrilltem Fleisch genossen die Schüler und Lehrer einen herrlichen Sommerabend. „Nachdem Hilde uns die Kravatten abgeschnitten hatte, überreichte uns der Präsident die Diplome und die Fliegerabzeichen.“ Damit waren sie aufgenommen – in den erlauchten Kreis der Südtiroler Flieger. Und sie hatten ihn verwirklicht: den eigenen Traum vom Fliegen.

Der Pilot misst ständig die Koordinaten auf der Flugplatz-Anflugskarte aus, um exakt seine Position mit der darunter sichtbaren Erdoberfläche abzugleichen und um somit seine genaue Position bestätigt zu wissen.

Über den Wolken: Die Segelfluggruppe

Traumhaftes Ambiente und höchster Wohnkomfort, unwiderstehliche Gaumenfreuden und eine Spa- und Wellnesswelt der Extraklasse. Es gibt wohl nichts, was einen Urlaub angenehmer machen könnte. Unser Gourmet-Restaurant „Anna Stuben“ mit Chefkoch Reimund Brunner wurde von Michelin und Gault-Millau ausgezeichnet.

Die Segelfluggruppe des Aeroclub Bozen feierte kürzlich ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass lud die Sektion in die Haselburg oberhalb von Bozen. Neben den aktiven Mitgliedern kamen auch einige Gründungsmitglieder.

Der ehemalige Fluglehrer Enzo Centofante und Jakob Baumgartner unterhielten die Gäste nach dem Essen musikalisch und sorgten dafür, dass es ein geselliger Abend wurde.

Im Vordergrund der Sieger des Barron Hilton Cups Christoph Windegger

Fluglehrer Fausto Tumiati steckt Adler an die stolze Brust des neugebackenen Piloten Patrick Dejaco

• Rundumberatung für Ihr Auto oder Nutzfahrzeug

• Neuzulassungen und Umschreibungen von Fahrzeugen – auch importierten

• Zulassungen von Nutzfahrzeugen für Eigenund Dritttransporte

• Eintragungen ins Transporteure – Verzeichnis

• Handelskammerauszüge

• Einzahlung Autosteuer

Die Pioniere des Segelfluges in Südtirol waren Enzo Centofante, Hans Torggler, Anton Mitterer, Tullio Buraschi, Giorgio Weber, Fausto Tumiatti und Giorgio Caletto: Sie haben mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz als Fluglehrer wesentlich zur Verbreitung der „Segel-Flug-Kultur“ in Südtirol beigetragen. Jedes Jahr haben sie durchschnittlich zehn Flugschüler vom ersten Flug bis zum Abschluss der Ausbildung zu Segelflugpiloten begleitet. Einige der Schüler haben nach der Segelflugausbildung auch die Motorflugschule absolviert.

v.l.: Gründungsmiglied, langjähriger Präsident und Fluglehrer Giorgio Weber, Ex-Fluglehrer Tullio Buraschi, Gründungsmitglied Franz Alber aus Meran

Zweifacher Weltmeister Giorgio Galetto und Frau Emma Centofante

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Wege des Motorflugs –

Reise-Flug-Berichte

Je nach Interesse, Flugfähigkeiten und individuelle Ausrichtung gestalten sich die Flugaktivitäten der einzelnen Motorflug Piloten. Einige lieben Panorama-Flüge über unsere traumhafte Berglandschaft in Südtirol.

Je nach Jahreszeit oder Sonneneinstrahlung vermittelt das Fliegen ständig neue Perspektiven unserer Täler und Bergketten. Außerdem kann in kurzen Übungsflügen gut trainiert werden, um im bekannten Umfeld die eigenen Flugfähigkeiten und Navigation zu verfeinern. Viele lieben aber das Hobby-Fliegen so sehr, dass sie kurze und weite Reisen damit verbinden: ob kurze Trips auf Mit-

telmeer Inseln, zum Nordkap oder längere Fernreisen. Es gibt wohl wenige Sonntage im Sommer, an welchen nicht gerade ein oder mehrere Aeroclub-Flugzeuge nach Venedig, Carole, auf die Insel Elba oder nach Korsika unterwegs sind. Von Bozen aus ist man in ca. 50 Flugminuten bereits an der Adria. Vom Flugplatz hat man dann nur wenige Minuten bis zum Meer.

Nach einem intensiven Bade- und Strandtag fliegt man am Abend gemütlich nach Hause. Sonntagsausflüge bzw. Urlaub mit dem Sportflugzeug sind durchaus erschwinglich. Für Mitglieder in einem Verein ist Fliegen preiswerter, weil vereinseigene Flugzeuge genutzt werden und die Kosten meist auf die Anzahl der Mitfliegenden aufgeteilt werden.

Frühlingsreise nach Korsika

Startflughafen: Bozen. Flugzeug: Eine D-ECBF-Cessna 172. Flugroute: Über den Gardasee und die Poebene nach Parma und von hier weiter nach La Spezia. Die Küste entlang über die Marmorsteinbrücke von Carraro nach Viareggio und von hier landeinwärts nach Lucca, wo ein weiterer Passagier aufgenommen wird.

Das Flugwetter bisher: ausgezeichnet bei klarer Sicht und wenig Wind. Flugzeit von Bozen nach Lucca: Zwei Stunden. Der Flughafen Lucca Tassignano verfügt über eine asphaltierte Piste mit einer Länge von 910 Meter. Kosten für die Landung mit drei Personen an Bord: 28 Euro. Nach einem kurzen Aufenthalt Weiterflug nach Korsika. Der Flug über das offene Meer dauert eine knappe halbe Stunde. Über Bastia erste Ausblicke auf die Mittelmeerinsel, die überflogen wird, um in Calvi zu landen. Überflugszeit von Lucca nach Calvi: Eine Stunde und 23 Minuten. Besondere Vorkommnisse: keine. Die Heimatstadt von Christoph Columbus verfügt über einen modernen Passagierflughafen, auf dem Charter- und Linienflugzeuge landen. Kosten für die Landung, Parkplatz für zwei Tage und Startgebühren: 18 Euro. Der Airport ist sieben Kilometer vom Städtchen entfernt. Die Reisezeit im April bietet sich an, weil noch nicht so viele Touristen die malerische Cittadelle belagern. Die Restaurants bieten hervorragende mediterrane Küche an. Der Preis für das Essen ist, im Vergleich zu Südtirol, relativ hoch. Der Rückflug sollte über die Hinflugroute erfolgen, doch bereits beim Start stellen die Piloten Wolkenbildung fest. Am italienischen Festland angekommen, regnet es aus dichten Wolken. Unter diesen Umständen ist an einen Rückflug

bis nach Bozen nicht zu denken. Also entscheiden sich die Piloten für eine Alternativroute über Genua. Hier werden sie entscheiden, ob ein Sichtflug unterhalb der Wolkendecke möglich ist – ein Flug oberhalb der Wolkendecke wird nicht in Betracht gezogen, da nicht auf ein Wolkenloch genau oberhalb Südtirol gehofft werden kann.

Die Entscheidung, den Flug nach Bozen anzutreten, kann dann doch gefällt werden, da sich das Wetter bessert und man Gewissheit hat, sicher in Bozen anzukommen. Darin besteht die Hauptverantwortung eines Piloten: einen Flug nur dann in Angriff zu nehmen, wenn man sich sicher sein kann, auch tatsächlich am Zielort anzukommen. Das Wetter ist in der Fliegerei eine Variante, welche nicht unterschätzt werden darf. Und welche das Fliegen unberechenbar und spannend gestaltet.

Elf Länder in neun Tagen

Der Flugreise von vier Südtiroler Fliegerfreunden nach Asien war eine wochenlange Vorbereitungsarbeit vorangegangen: Die Flughäfen für die Zwischenlandungen mussten kontaktiert, die Tankmöglichkeiten gecheckt, Ein- und Überflugsgenehmigungen eingeholt werden.

Feldkirchen

Sarmellek

Bozen

Trient Portoroz

Brac
Tirana
Skopje
Skiathos
Samos
Istanbul
Burgas
Constanta
Arad
Tuzla
Thessaloniki

Als diese langwierigen Vorbereitungsbürokratiearbeiten, bei denen der Aeroclub Bozen mit Rat und Tat behilflich war, endlich abgeschlossen waren, konnte das Abenteuer beginnen. Zwei Maschinen hoben vom Bozner Flughafen ab: Eine Bambi mit 100 PS und eine Cessna 172 Rocket Reims mit 210 PS flogen Richtung Nord-Ost.

Erster Zwischenstopp war in Ungarn am Plattensee, wo die Piloten einen Sportflugplatz mit Graspiste anflogen. Das besondere an diesem Flugplatz war die familiäre und entspannte Atmosphäre, wohl auch dank des angeschlossenen Campingplatzes. Am folgenden Tag führte die Route weiter Richtung Süd-Ost, die Donau diente als Orientierungshilfe. Die Reise führte nach Rumänien, wo eine Zwischenlandung am Flugplatz Arad notwendig war.

Weiter führte der Flug über flaches und karges Gelände nach Bulgarien, wo die Südtiroler in Tarnovo an den steilen Hängen des Balkans zwischenlandeten – und überrascht waren vom Lebensstandart der Stadt: Denn obwohl Bulgarien zur EU gehört, ist man hier weit vom in der europäischen Union gewohnten Leben entfernt. Am nächsten Morgen ging die Reise weiter ans Schwarze Meer, wo eine Zwischenlandung in der Touristenhochburg Burgas auf dem Programm stand. Touristen aus Deutschland und Russland verbringen hier aufgrund der relativ günstigen Preise ihren Sommerurlaub, die Stadt pulsiert und auch nachts wird es dank der zahlreichen Restau-

Landung am internationalen

Feldkirchen (Österreich) –kleiner Sportflugplatz mit Graspiste

rants und Pubs nie wirklich still. Nächste Etappe für die Abenteurer der Lüfte war die Türkei. Istanbul, die einzige Stadt der Erde, welche sich über zwei Kontinente erstreckt und die sich als Schmelztiegel der Kulturen präsentiert, wurde angeflogen. Der organisierte Flughafen befand sich im asiatischen Teil der Metropole. Als Highlight erlebten die Südtiroler Reisenden den Überflug über den Bosporus in der Abendsonne. Drei Tage genossen die Luftreisenden das geschäftige Treiben Istanbuls, danach reisten sie über Griechenland, Albanien, Montenegro und Kroatien zurück nach Bozen. Von der Reise geblieben sind unvergessliche Erinnerungen an fremde Länder und Sitten, aber auch an die vielfältigen Landschaften, die Europa und Asien zu bieten haben.

vor dem Flugplatz von Arad (Rumänien)

Flughafen von Tirana (Albanien), v.l.: Paolo Ceccato, Celestino Girardi, Edith Engl und Piero Stefani

Flug von Bozen zum Nordkap

Eine besondere Herausforderung für Piloten stellt ein Flug zur nördlichsten Landzunge Europas, zum Nordkap, dar. Es ist eines der letzten wahren Abenteuer in der heutigen Zeit, ein Flug in den unwirtlichen Norden. Zwei Mitglieder des Aeroclub Bozen haben diese Herausforderung angenommen und das Abenteuer gelebt.

Start in Bozen bei gutem Wetter. Die günstigen Bedingungen reichten aber gerade einmal bis zum Brenner: über Österreich, Deutschland, Dänemark und Schweden ein graues Bild: Das Wetter war umgeschlagen, die Wolkendecke war niedrig, über weite Strecken regnete es. Zwischenlandung in Göteburg am Flughafen „Landsvetter“, am folgenden Tag Weiterflug Richtung Norden, bei immer noch schlechten Wetterverhältnissen, die sich erst über Nor-

wegen besserten. Nun aber behinderte ein starker Gegenwind das Weiterkommen, besonders beim Überfliegen der norwegischen Fjorde stellte er ein beachtliches Hindernis dar.

Zwischenlandung in Fyresda in Norwegen Weiterflug über Bergen, das Flugzeug musste über die Wolkendecke aufsteigen, das Wetter hatte sich wieder verschlechtert. Flughöhe dieser Etappe: 7.000 Fuß. Erst in der Höhe des Polarkreises verbesserten sich die Wetterbedingungen nachhaltig. Nördlich des Polarkreises genossen die beiden Piloten Sonnenschein pur: vierundzwanzig Stunden am Tag. In Bodo noch ein Tankstop, die letzte Tankmöglichkeit auf der Reise nach Norden. Überflug über die Lofoten, ein karges Eiland im äußersten Norden Europas. Die Bewohner leben vom Fischfang und dem, was die karge Landwirtschaft hergibt. Zwischenlandung in Hammerfeste, am folgenden Tag, nach einer halben Flugstunde, erreichen die Abenteurer den Wendepunkt ihrer Reise, den markanten Felsvorsprung im äußersten Norden Europas: das Nordkap. Sie beschreiben diesen Moment als erhebendes Erlebnis, als einen Augenblick besonderer Glücksgefühle.

Der Rückflug nach Bozen über Finnland, die baltischen Staaten, Polen, Deutschland und Österreich bei zunehmend schlechteren Wetterverhältnissen. Der Flug durch die Schlechtwetterfronten verlangt den Piloten höchste Konzentration ab. Die zweiwöchige Reise war, abgesehen von wenigen Ausnahmetagen, ein langer Schlechtwetterflug und die Piloten erreichten müde, aber glücklich und vor allem wohl behalten den Zielflughafen.

links: Wolfgang Resch im FlughafenTower von Hammerfest

Von den Dolomiten in die Sahara

Reisedauer: zwölf Tage. Flugzeug: Dimona Motorsegler, Motorleistung: 80 PS. Flugroute: von Bozen ausgehend zur französischen Mittelmeerküste und dem Küstenverlauf entlang Richtung Spanien bis nach Gibraltar. Die Planung der Route hatte teilweise sehr lange Tagesetappen notwendig gemacht, bis zu acht Stunden verbrachten die Piloten täglich im Cockpit.

Die Überquerung der Meerenge von Gibraltar war der Einflug in eine andere Welt: Afrika, geheimnisvoller Kontinent. Von Tangier führte die Reise nach Marrakesh: Die Metropole präsentiert sich wie ein Bild aus tausendundeiner Nacht: Farben und Gerüche des Orients – bunt, fremd und freundlich. Die Stadt liegt am Fuße des Atlasgebirges, die Flieger hatten sich entschieden, in der pulsierenden und

Landung in Tangier (Marokko): Nach dem Überflug von der Meerenge von Gibraltar tragen die beiden Piloten noch die Sicherheitsschwimmwesten. Im Bild v.l.: Andreas Kofler und Andreas Senoner

faszinierenden Stadt zu verweilen. Nach drei Tagen Weiterflug nach Quarazate. Zwar war ein Überflug über das Atlasgebirge geplant gewesen, aber starke Winde machten dieses Unterfangen unmöglich, sodass das Gebirge umflogen werden musste, was vor allem die Besatzung des Motorseglers freute, da beste Segelbedingungen herrschten.

Faszinierend bei dieser Umrundung des Gebirgszuges waren die sich bietenden Landschaftsbilder: Die Kombination aus massivem Gebirge, die Sahara im Hintergrund, ein Farbenspiel aus Sand und Felsen. Nächste Stationen auf der Flugreise waren Errachidia und Fes, von hier aus erfolgte der Rückflug nach Bozen. Der Rückflug dauerte insgesamt nur zwei Tage.

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