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Wessen Gesinnung ist in dir?

Greg Violi


Wessen Gesinnung ist in Dir? Copyright © 2012 bei Greg Violi. Alle Rechte vorbehalten. Es ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt, das Buch oder Teile daraus auf fotomechanischem Weg (Fotokopie, Mikrokopie) zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer bzw. mechanischer Systeme zu speichern, systematisch auszuwerten oder zu verbreiten. Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 1985 entnommen. Weiterhin wurde die Schlachterübersetzung, revidierte Fassung von 2000, verwendet. Alle Rechte vorbehalten.

Verleger: Der ÜBERWINDER Verlag Astrid-Lindgren-Str. 8, 33107 Bad Salzuflen, Deutschland Design und Layout Copyright © 2014 Der Überwinder Verlag. Alle Rechte vorbehalten. Übersetzung: Ella Reimer Druck: "THERISMOS" Sp. z o.o., ul.Sztabowa 32, 50-984 Wrocław, Polen. Weitere Informationen über den Autor und Inhalt, sowie die Möglichkeit Greg Violi zu kontaktieren oder einzuladen, finden Sie auf der Webseite: www.greg-violi.com. Besuchen Sie Greg Violi Ministries auf Youtube, um Videos und Predigten des Autors mit unterschiedlichen Übersetzungen zu erhalten.


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Inhalt 1

Einführung

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Das Gift der Schlange wird zum Stolz des Menschen

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Das ehrwürdige Herz des Lammes

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Das verborgene Geheimnis

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Gottes ursprünglicher Plan

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Wessen Ebenbild und Gesinnung

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Einführung Dieses kleine Büchlein behandelt das Geheimnis der Gottesfurcht oder Gottseligkeit und das Geheimnis der Gesetzlosigkeit und Sünde. Außerdem stellt es den Verstand, der auf göttlicher Weisheit gegründet ist dem fleischlichen Verstand mit der verdorbenen, verunreinigten Weisheit Satans gegenüber. „Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat[...].“ Offenbarung 17,9a „Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist;“ 2. Thessalonicher 2,7 „Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Der offenbart worden ist im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.“ 1. Timotheus 3,16

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„Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.“ Römer 8,6-7 „Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen.“ Hesekiel 28,17 Wir werden in diesem Buch das geistliche Herz und die verdorbene Weisheit und Torheit betrachten. Jedes Kind hat beides bei seiner Geburt empfangen. Nachdem wir die Natur unseres natürlichen Herzens untersucht haben, wenden wir uns der himmlischen Weisheit und dem Herzen des Lammes zu. Schließlich wollen wir entdecken, welch großartige Freude ein Leben beinhaltet, das im Herzen des Lammes lebt und aus dem Fluss der göttlichen Weisheit genährt wird. Jedes Herz hat eine Quelle, aus der Weisheit sprudelt. Auch ein Christ kann aus der Quelle der falschen Weisheit leben. Der Inhalt dieses Buches ist von enormer Wichtigkeit in dieser aktuellen Stunde.

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Das Gift der Schlange wird zum Stolz des Menschen Satan wurde als vollkommenes Wesen mit einem makellosen Herzen geschaffen, bis Schuld in ihm gefunden wurde. Jedes erschaffene Wesen ist abhängig und bezieht jegliche Nahrung aus der Hand des Einen, der es erschaffen hat. Denn in ihm leben wir, bewegen uns und haben unser Dasein (Apostelgeschichte 17,28). Wenn ein Mensch beginnt, sich selbst als unabhängig zu betrachten, ist er in seinem inneren Verständnis selbst zu einem Gott geworden. Das ist auch der Hauptgrund, weswegen Satans Herz sich im Innern erhob. Er sah sich selbst als ein unabhängiges Wesen, das hinsichtlich seiner Kraft, Schönheit und Herrlichkeit seinem Schöpfer gleich war. Sein Verstand sagte ihm, er brauche keinen Gott, denn er sei sich selbst genug und könne sein eigenes Leben bestimmen. Da er jetzt scheinbar autark war, konnte er damit auch über das Leben anderer regieren. Hierin zeigt sich die Denkweise eines (selbst ernannten) Gottes: Er weiß, was gut für ihn 7


selbst und damit auch für andere ist. So wurde aus Satan der Teufel. Sein Herz war voll von einer bösartigen Substanz – dem Stolz und der Selbsterhöhung. Mit diesem Gift beabsichtigte Satan auch den reinen und heiligen Sohn Gottes zu verführen. Jesus kam als ein vollkommener Mensch und war doch in gleichem Maße wahrer Gott. Da Gott nicht versucht werden kann (Jakobus 1,13), musste Jesus Christus alle Versuchungen als vollkommener Mensch überwinden. Er wurde in jeder Beziehung versucht wie wir, damit an Ihm das Wesen eines vollkommenen Menschen demonstriert werden konnte (Hebräer 4,15). Wann ist ein Mensch vollkommen? Wenn er in absoluter Abhängigkeit von seinem Schöpfer lebt und es nicht eine einzige Sache gibt, die er aus sich selbst heraus tut (Johannes 5,19+30). Satans Absicht war es, Jesus dazu zu verleiten, etwas aus sich selbst heraus zu tun, wie etwa ‚Steine in Brot zu verwandeln‘. Jesus überwand diese Versuchung in allen Bereichen, indem er sich entschied, alles was sein Vater sagte zu tun und nichts aus sich selbst. Jesus sagte sogar, dass er seine eigene Ehre suchen würde, wenn er nur ein Wort von sich selbst aus redete. Das ist die eigentliche Bedeutung von Johannes 7,18: „Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.“ „Wenn einer zugrunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein.“ Sprüche 18,12

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Die fünf Defekte eines menschlichen Herzens von Geburt her 1. Die falsche innere Haltung, dass ein Mensch aus sich selbst und aus eigener Fähigkeit Erfolg haben und die Lebensleiter hinaufklettern kann. Beispiele dafür sind: ein besserer Arbeitsplatz, eine bessere Ehe, ein größeres Haus, ein erfolgreicherer Dienst oder sogar die Eintrittskarte in den Himmel. 2. Die falsche innere Haltung, die mir sagt, dass ich immer der Erste sein muss. Ich muss das Spiel oder den Wettkampf gewinnen. Ich muss in der Schule die besten Noten haben. Ich muss alle Konkurrenten übertreffen, egal in welchem Lebensbereich (Unterhaltung, Sport, Ausstrahlung, Finanzen, geistlicher Dienst oder Werdegang). Mein Bestes zu geben genügt nicht. Ich muss der Allerbeste sein. Diese Fehlhaltung schafft den idealen Nährboden für den Virus der Eifersucht, der Selbstverdammnis, des Neides und des Misstrauens. Dies wiederum öffnet die Tür für Verwirrung und jede böse Tat (Jakobus 3,16). 3. Die falsche innere Haltung, die einem Menschen sagt, dass er es verdient beachtet zu werden. Diese Fehlhaltung treibt ihn an, die Aufmerksamkeit zu bekommen, sei sie verdient oder nicht. Er ist einfach von innen gedrängt, die Aufmerksamkeit insbesondere in Momenten zu gewinnen, wenn andere sie erhalten, die sie seiner Meinung nach weniger verdient haben. Ein solcher Mensch wird sogar den Namen eines Anderen in Verruf bringen, um selbst mehr Anerkennung und Ehre zu bekommen. Diese Haltung erzeugt in ihm das unbewusste Verlangen, im Rampenlicht zu stehen. Wird er dann nicht beachtet, fühlt er sich gekränkt und ist beleidigt. 4. Die falsche innere Haltung, die einem Menschen sagt, es sei in Ordnung, seine regelmäßigen Verantwortlichkeiten zu vernachlässigen.

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Dabei denkt er: „Solange ich das Gefühl habe, dass es mir gut geht und ich Frieden habe, brauche ich mir keine Gedanken über Bedürfnisse, Schulden oder anderweitige Verpflichtungen zu machen.“ Diese Fehlhaltung führt dazu, dass das Bewusstsein für die irdischen Aufgaben und Pflichten verloren geht. Sich die Hände schmutzig zu machen erscheint einem Menschen mit dieser Herzenshaltung nicht attraktiv. Aufgaben wie das Putzen von Toiletten oder das Wechseln von stinkenden Windeln wird er möglichst umgehen. Er denkt: „Es gibt doch Andere, die das erledigen können, ich habe gerade wichtigere Aufgaben zu tun.“ Seine Seele fordert ihn auf: „Flieh wie ein Vogel zu den Bergen“ (Psalm 11,1). Bedauerlicherweise reizt ihn dieser Gedanke mehr als der, die irdischen Angelegenheiten anzupacken. In manchen Fällen wird der Versucher diesen geliebten Menschen dahingehend täuschen, dass er denkt, seine übernatürlichen und visionären Erlebnisse (hoch über den Wolken) seien von Gott, während sie aber in Wirklichkeit vom Bösen selbst kommen. Oftmals fürchten wir uns vor unseren alltäglichen Verpflichtungen, weil es verborgene Dinge in unserer Seele gibt. Die alltäglichen Pflichten können auch bewirken, dass eine Person mit vielen Ängsten Entscheidungen einfach aus dem Wege geht. 5. Die schlimmste aller falschen Herzenshaltungen ist die, die einen Menschen davon überzeugt, dass er weder von Gott noch von Menschen Hilfe benötigt. Diese falsche Gesinnung drückt aus: „Weil ich wie Gott bin, sollte ich mit derselben Ehrerbietung und Anerkennung behandelt werden, wie sie Gott selbst zuteil wird.“ Diese irrige Haltung redet einem Menschen ein, dass was immer er fühlt und glaubt richtig und jegliche Zurechtweisung ungerecht und unverdient sei. Das eigentliche Problem liegt für den Betroffenen immer bei den Anderen. Im Endeffekt überzeugt ihn diese schreckliche Haltung, dass er niemanden braucht, sondern dass die anderen ihn brauchen. Diese Herzenshaltung lässt in

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der Person häufig das Gefühl des ‚Gekränktseins‘ aufkeimen und das nur aus dem einfachen Grund, dass er von den Anderen seiner Meinung nach nicht den nötigen und verdienten Respekt bekommt (z.B. durch Anrufe, Einladungen, Umarmungen, Briefe oder Handschütteln).

Wie empfängt ein Mensch diese Defekte? Der Mensch empfing den Geist bzw. den Atem der Schlange im Garten von Eden. Der Teufel gebrauchte die Schlange, um Gott anzuklagen und dem Menschen einzuflüstern, er würde ‚wie Gott’ sein. Nachdem der Mensch diese Worte aus dem Herzen des Lügners empfangen hatte, veränderte sich seine Natur und seine DNA wurde vergiftet. Der Mensch wurde ursprünglich nach dem Ebenbild und der Natur Gottes geschaffen (1. Mose 1,26), aber Adam hatte einen Sohn nach seinem eigenen Abbild (1. Mose 5,3). Dieses Abbild hatte eine gefallene Natur (1. Korinther 15,49). Paulus schreibt, dass alle Menschen von Natur aus unter dem Zorn Gottes sind (Epheser 2,3). Diese unsere Natur hat Verlangen nach den Begierden des Fleisches und einem lüsternen, egoistischen Gedankenleben. In Jesaja lesen wir, dass wir alle unsere eigenen Wege gehen (Jesaja 53,6) und Jeremia beschreibt, dass unser Herz trügerisch und bösartig ist (Jeremia 17,9). Jesus sagt: „Otternbrut (Schlangenbrut), wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund“ (Matthäus 12,34). In Johannes lesen wir, dass sich die ganze Welt in den Händen und in der Gewalt des Bösen befindet (1. Johannes 5,19). Salomon schreibt, der Weg jeden Mannes erscheine gut in seinen eigenen Augen (Sprüche 21,2). Die Bibel charakterisiert also die Natur des Menschen als sündhaft (1. Johannes 1,8). Das Fleisch ist die sündige Natur und die Gesinnung des Fleisches hat einen innewohnenden Hass gegen Gott und alles, was Gott 11


liebt. Aus welchem Grund ist unser Herz so unheilbar bösartig? Es hat sich selbst (als unabhängigen Gott) auf den Thron gesetzt und Gott, den wahren Souverän und Herrscher, vom Thron des Herzens gestoßen. Der Thronwechsel ereignete sich im Garten Eden und seit jenem Fall des Menschen hat das Selbst es verweigert, dem wahren Herrscher den ihm gebührenden Thron zurückzugeben. Erkennen wir nun, warum Jesus betont, das Selbst zu verleugnen sei die erste Bedingung, ihn zu empfangen (Matthäus 16,24; Lukas 9,23)? Eine weitere Beschreibung dieses selbstsüchtigen und bösen Herzen ist das Bild des Tieres, das heißt ein Herz, das sich innerlich erhoben hat und voller Selbstsucht ist. Aus diesem erhobenen Herzen fließt eine Substanz, die Gott hasst, nämlich der Stolz! Stolz ist das erste, das hervorkommt, wenn sich ein Herz erhebt. Dies ist ein bösartiges Gift, das anderen immer Leid zufügt. Auf der anderen Seite wird aus einem Herzen, das sich innerlich erniedrigt, als erstes die Substanz herauskommen, die dem Herzen von Christus selbst entspricht. Diese Substanz ist Demut (Matthäus 11,29). Aus dieser Haltung der Niedrigkeit und Demut heraus bildet der Herr dann das Herz der wahren Anbeter Gottes. David forderte das Volk auf, sich niederzuknien und den Herrn anzubeten (Psalm 95,6). Ganz anders verhielt sich König Nebukadnezar, denn er machte sich schuldig und wurde gerichtet, weil sein Herz sich im Innern erhoben hatte (Daniel 4,19). In Habakuk 2,4 lesen wir, dass ein sich innerlich selbst erhebendes Geschöpf unaufrichtig ist. Aufrichtig zu sein bedeutet, eine echte Haltung der Demut zu haben und vom Schöpfer all das zu empfangen, was er in und durch die Person hindurch tun kann. Die Menschheit war niemals dazu gedacht, ein vom Stolz durchdrungenes und erhöhtes Herz zu haben. Es ist das Abbild eines anderen, das hier in Erscheinung tritt und in den letzten Tagen wird dieses Abbild von einer Vielzahl von Menschen angebetet werden. Das

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Buch der Offenbarung bezeugt, dass viele Gott sogar verfluchen und schließlich an den Folgen seiner Gerichte an ihnen sterben werden. Hieran erkennen wir, wie ein stolzer Mensch mit persönlicher Kritik umgeht: Er wird nicht akzeptieren, dass er es verdient, gerichtet zu werden. In seinen Augen liegt er immer richtig. Was in seinem Herzen ist, ist das Wesentliche eines Menschen, denn „wie ein Mann in seinem Herzen berechnend denkt, so ist er.“ (Sprüche 23,7, Schlachter). Das Herz der Schlange, des Tieres oder des Bösen wird uns umfassend in Jesaja 14,12-15 beschrieben. Luzifer spricht in dieser Schriftstelle fünfmal "Ich will" in seinem Herzen. „Und du, du sagtest in deinem Herzen: Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.“ Jesaja 14,13-14 Diese fünf Willenserklärungen finden ihre jeweilige Übereinstimmung in den fünf Herzensfehlern des menschlichen, geistlichen Herzens: Defekt 1: „Ich will zum Himmel aufsteigen.“ Jesaja 14,13 Die Fehlhaltung, ein Mensch könne in diesem oder dem nächsten Leben aus eigener Fähigkeit Erfolg haben und die Erfolgsleiter hinaufsteigen. Defekt 2: „Ich will hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten.“ Jesaja 14,13

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Die falsche Haltung, in allem die Nummer Eins und der oder die Allerbeste sein zu müssen. Defekt 3: „Ich will mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.“ Jesaja 14,13 Die verkehrte Haltung, die mir sagt, dass ich es verdiene, beachtet zu werden und die Aufmerksamkeit zu bekommen. In Psalm 48,2 lesen wir: „Sein heiliger Berg ragt schön empor, eine Freude der ganzen Erde; der Berg Zion, im äußersten Norden, die Stadt des großen Königs.“ Dies spricht über den Ehrenplatz, den Gott jemandem schenken will. Erinnern wir uns aber: „Der Ehre geht Demut voraus“ (Sprüche 18,12). Defekt 4: „Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen.“ Jesaja 14,4 Eine Einstellung, die besagt, es sei in Ordnung, seine regelmäßigen Verantwortungen zu vernachlässigen. Hoch über den Wolken bedeutet, jeglicher, irdischer Verpflichtung entrückt zu sein. Defekt 5: „Ich will dem Höchsten mich gleichmachen.“ Jesaja 14,14 Diese Herzenshaltung geht mit der Überzeugung einher, dass ein Mensch weder von seinen Mitmenschen noch von Gott Hilfe benötigt. Entsprechend drückt sie aus: „Du brauchst mich, aber ich brauche dich nicht.“ Dieses böse Herz ist es, was in einem Volk vernichtet werden muss, besonders in der Endzeit! Aber wie wird es überwunden?

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