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Lilo Keller

Stecken und Stab ii Prophetische Impulse


Lilo Keller

Stecken und Stab ii Prophetische Impulse


(c) 2011 Lilo Keller Stecken und Stab II - ProPhetISche ImPulSe 1. Auflage Dezember 2011 (c) Schleife Verlag, Pflanzschulstrasse 17, Postfach 85, CH-8411 Winterthur, Switzerland Tel +41 (0)52 2322424 Fax +41 (0)52 2336082 Email: publications@schleife.ch www.schleife.ch ISBN 978-3-905991-05-5 Die Bibelstellen sind der Luther-Bibel (revidierte Fassung) entnommen Lektorat: Michael Herwig, Judith Petri Umschlaggestaltung: Ilona Ingold Satz und Druck: SchĂśnbach-Druck GmbH, D-Erzhausen Alle Rechte vorbehalten, auch fĂźr auszugsweise Wiedergabe und Fotokopie


I nhaltverzeIchnIs Einleitung

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Kapitel 1

Der erste Weckruf Der zweite Weckruf Anmerkungen zu den Weckrufen

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Kapitel 2

Der Engel mit dem Büchlein

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Kapitel 3

Die Braut in “guter Hoffnung” Frauen schliessen sich zusammen Kinder in der Anbetung Päcklikette nach Israel

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Kapitel 4

Die Schwerterschmiede Das Gleichnis vom Baum am Felsen

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Kapitel 5

Die Schweiz im Fischbauch Die Sturmwelle von Herrlichkeit

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Einleitung

eit neun Jahren schreibe ich am Jüdischen Versöhnungstag auf, was der Herr mir für das kommende Jahr offenbart. Diese Tradition habe ich durch meine Freunde Bob Jones und Bobby Conner unter dem Namen ‚Shepherd’s Rod’ kennengelernt. Die beiden Männer haben mich in dieser ganzen Zeit immer wieder im Hinhören und Aufschreiben von prophetischen Perspektiven und Offenbarungen ermutigt, unterstützt und gefördert. Dieses Jahr an Yom Kippur, vom 26. auf den 27. September 2009, war alles anders. Ich bin richtig erschrocken, als Bobby Conner mir beim Austausch unseres Gehörten sagte, dass es Zeit sei, meine Offenbarungen nicht mehr länger nur für den ‚Hausgebrauch’ zu verwenden, sondern sie zu veröffentlichen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Nun habe ich versucht, eine hilfreiche Form zu finden, die den Lesern erlaubt, die Offenbarungen, Perspektiven und Anstösse zu prüfen, ins eigene Leben zu integrieren und Hoffnung zu schöpfen für einen Glaubensweg der Intimität und Freundschaft mit Gott. Es ist mein sehnlichster Wunsch, dass gerade in dieser Zeit, in der Licht und Finsternis immer sichtbarer aufeinanderprallen und Lähmung und Verunsicherung, auch unter den Gläubigen, zunehmen, das Wort auch das prophetische Wort- umso heller leuchtet. 5


Möge der Heilige Geist die Augen unseres Verstandes öffnen, damit wir Weisheit und Weisung empfangen können. Die Schlacht findet in unseren Gedanken statt. Wir müssen unser Herz auf Jesus ausrichten und uns ganz auf Ihn verlassen. (Jes 26, 3 & 4) Diese Herzenshaltung entscheidet, wie wir unser Leben gestalten, wenn die Tage dunkler werden und die Liebe zu erkalten droht. Es gilt nach dem zu trachten, ‚was droben ist’, denn unser wahres Leben ist verborgen mit Christus in Gott. (Kol 3, 2 + 3) Während der Druck und die Probleme zunehmen, ruft Gott Sein Volk zu einem heiligen Leben: Heilig sollst du sein, denn ich, dein Gott, bin heilig! (3. Mose 19, 2) Über dieses Wort sprach Bob Jones am Sonntag, 4. Oktober 2009, eine Woche nach dem Versöhnungstag, im Gottesdienst. Er machte klar, dass die Tatsache, ein Leben in Heiligkeit führen zu können, vom Teufel nicht mehr länger als Lüge oder Unmöglichkeit postuliert werden kann. Der Herr selbst will uns durch Seinen Geist zu diesem übernatürlichnatürlichen, heiligen Lebensstil befähigen, der sich in keinster Weise dieser Welt anpasst. In diese Richtung gehen auch die Worte, die ich empfangen und gehört habe. Wir können uns dazu entscheiden, diese Zeit der Erschütterungen als Aufwind zu nutzen, um durch die Kraft und die Gnade des Heiligen Geistes umgestaltet zu werden, damit Gott uns Seinen vollkommenen

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Willen in Kraft anvertrauen kann. Ziel ist, dass unser Liebesleben mit dem Dreieinigen Gott durch diesen Prozess der Transformation immer mehr dahin führt, dass wir mit Ihm ganz eins werden. Aus dieser bräutlichen Abhängigkeit heraus können wir dann die Werke tun, die das Reich Gottes demonstrieren, bis die Erde voll sein wird von Seiner sichtbaren Herrlichkeit. Keiner von uns soll die kleinen Anfänge verachten. Lasst uns täglich in diesem Bewusstsein leben, dass wir in Jesus Christus alles bekommen haben, um Ihn an dem Platz zu verherrlichen, an den wir gestellt worden sind. Gott schaut das Herz an. Er lässt es dem Demütigen gelingen und macht die Hungrigen und Durstigen satt. Mögen die nachfolgenden Zeilen Sie erfrischen, ermutigen und Ihnen Flügel verleihen, mit dem Geist der Gnade und des Gebetes in Übereinstimmung zu kommen, damit Sein Reich kommt und Sein Wille geschieht im Himmel und auf Erden.

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Kapitel 1 Die Schweiz — 10 Jahre danach

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Traum 30. Sept./1. Okt. 11, Moravian Falls, USA ch flog in einem riesigen Jumbo der Swissair. Beim Start durfte ich im Cockpit sitzen, was äusserst abendteuerlich war. Später sassen wir in einer Art Envoy-Klasse, die eingerichtet war wie eine Wohneinheit mit bequemen, fluggerechten Sitzen. – Das ganze Flugzeug schien auf diese Weise ausgerüstet zu sein. Alles war sehr komfortabel und gepflegt. Aus einem nicht definierten Grund verlor die Maschine plötzlich immer mehr an Höhe und flog schliesslich nur noch einige Meter über dem Boden. Es ging über längere Zeit durch enge Täler und Schluchten hindurch. Gefährlich. Alles ging gut und es schien, als könnte das Flugzeug durchstarten. Doch dann war da plötzlich ein grosses Tier im Weg, wie ein Bulle. Das Tier brachte das Flugzeug dazu, dass es notlanden musste. Menschen kamen keine um, aber es herrschte viel Aufregung, weil die Gefahr bestand, dass das Flugzeug in Brand geraten könnte. – Ich machte mich auf und suchte fieberhaft nach einer Möglichkeit, um eine neue Startbahn für das Flugzeug zu finden. 7


Was mich bewegt hat, die Aussagen dieses Traumes genauer zu betrachten und nach einer Interpretation für die heutige Zeit zu Fragen sind folgende Fakten: Auf den Tag genau, vor 10 Jahren, war das Swissair - Grounding. Am 1. Oktober 2001 wurde der Flugbetrieb wegen Mangel an Geld für Treibstoff und Flughafentaxen eingestellt. Die Flugzeuge blieben am Boden und Zehntausende von Fluggästen sassen fest. Das Drama zeichnete sich Jahre zuvor ab, aber alle Rettungsversuche scheiterten. Bis zum heutigen Zeitpunkt schieben sich die verantwortlichen Manager, Banken und Regierung die Schuld zu. Das verantwortliche Management konnte nicht verurteilt werden, weil keine rechtliche Grundlage da ist, um «Missmanagement» und falsche Einschätzung der Lage, zu belangen. Die Swissair war und ist ein Status-Symbol für die Schweiz. Nach den gescheiterten Rettungsversuchen wurde die Swissair von der Deutschen Lufthansa aufgekauft, mit einem neuen Namen versehen und fliegt heute als «Swiss» wieder schwarze Zahlen mit steigender Tendenz. Im Traum wurde das Durchstarten der Maschine durch das Tier, welches den Weg kreuzte, verhindert. – Das «Tier» brachte letztlich den Stolz der Schweizer zu Fall. Ich glaube, das Tier steht für das Denken in weltlichen Systemen, in

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Macht- und Kontrollstrukturen, in wirtschaftlichen, politischen und religiösen Interessegruppen, die nicht Recht und Gerechtigkeit für alle Menschen suchen, sondern eigene, globale Interessen zur Weltherrschaft verfolgen.

Die Mächte der Welt stehen den von Gott gegebenen, eigenen Berufungen der Völker und Nationen entgegen. Sie wollen verhindern, dass sich Fruchtbarkeit, Erfolg, Qualität, Treue, Integrität und Dienerschaft auf der Basis von Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit, welche Prizipien des Königreiches Gottes sind, entfalten können. Die Zahl 10 steht für das Gesetz, für göttliche Ordnung, getestet werden und Prüfung. Jesus antwortet auf die Frage eines Schriftgelehrten, welches das höchste Gebot im Gesetz sei: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und grösste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.» Der Traum ist dahingehend eine Aufruf und eine Warnung, als wir uns entscheiden müssen, ob wir uns den Systemen, dem Denken, den Ge9


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