Rick Joyner
HEXEREI ÜBERWINDEN Von dämonischer Manipulation
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Hexerei überwinden Von dämonischer Manipulation
Schleife Verlag, CH-Winterthur
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Titel der Originalausgabe: Overcoming Witchcraft © 1996 Rick Joyner Published by MorningStar Ministries and Publications, P. O. Box 19409, Charlotte, NC 28219-9409 U.S.A. Tel 704 522 8111 Fax 704 522 7212 www.morningstarministries.org 2. Auflage Dezember 2005 © Schleife Verlag, Pflanzschulstrasse 17, Postfach 85, CH-8411 Winterthur, Switzerland. Tel. +41 (0)52 2322424 Fax. +41 (0)52 2336082 Email: publications@schleife.ch • www.schleife.ch ISBN 3-907827-40-6 Vertriebspartner Deutschland, Österreich: Gerth Medien, D-Asslar Schweiz: Gerth Medien AG, CH-Rothrist Die Bibelzitate in diesem Buch sind der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift von 1980 entnommen, wenn nicht anders angegeben. Hervorhebungen innerhalb der Schriftstellen sind vom Autor gesetzt. Die Bibelzitate aus der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 1996, sind mit Elb. gekennzeichnet. Die Bibelzitate aus der Luther Bibel, Revidierte Fassung von 1984, sind mit Luth. gekennzeichnet. Der Text des Buches folgt den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung. Die Bibelzitate sind der neuen Rechtschreibung angepasst. Übersetzung: Tina Pompe, Jens Uhder Lektorat: Judith Petri, Michael Herwig Umschlaggestaltung: Pia Maurer Satz und Druck: Schönbach-Druck GmbH, D-Erzhausen Alle Rechte vorbehalten, auch für auszugsweise Wiedergabe und Fotokopie.
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INHALTSVERZEICHNIS Teil I
Die Festungen der Hexerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Teil II
Die Stiche durch den Stachel der Hexerei . . . . . . . . . 23
Teil III Die Hexerei des New Age 체berwinden . . . . . . . . . . . 41 Teil IV Die Festung der unrechtm채ssigen Autorit채t . . . . . . . . 59
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Teil I
Die Festungen der Hexerei
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I
n den letzten Jahren hat die Verbreitung von Hexerei weltweit dramatisch zugenommen. Viele, die in dieser Bewegung aktiv sind, verfolgen erklärtermassen das Ziel, den christlichen Glauben zu zerstören. Eine grosse Zahl von Christen ist heutzutage in der einen oder anderen Weise Angriffen durch Menschen ausgesetzt, die Hexerei betreiben. Es wird für alle Gläubigen zunehmend wichtiger, das Wesen dieser Angriffe zu erkennen und zu wissen, wie sie zu überwinden sind. Wir werden immer wieder ermahnt, uns über die Pläne des Feindes nicht im Unklaren zu sein (vgl. 2. Korinther 2,11). Petrus warnte uns sogar: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens.“ (1. Petrus 5,8-9) Es ist für uns sehr von Vorteil, die Absichten Satans zu verstehen. Dieser Kampf, der sich durch das gesamte Zeitalter der Gemeinde hindurchzieht, nimmt nun, da wir uns auf das Ende dieser Epoche zubewegen, sogar noch an Intensität zu. Wer die Realität dieses Kampfes verkennt oder verleugnet, wird nicht lange standhalten können. Satan wird nunmehr aus den himmlischen Regionen vertrieben und auf die Erde geworfen, wo er mit grossem Zorn wütet. Dennoch brauchen wir uns nicht zu fürchten – der in uns ist, ist ungleich grösser als der, der in der Welt ist (vgl. 1. Johannes 4,4). Der Geringste im Reich Gottes verfügt über mehr Autorität als jeder Antichrist. Doch so wie selbst die modernste Militärmacht unserer Tage verwundbar ist, wenn sie einen Angriff des Feindes nicht rechtzeitig erkennt, so machen auch wir uns verwundbar, wenn wir uns über die Absichten des Feindes nicht im Klaren sind. Das Einzige, was uns zum Verhängnis werden kann, ist unsere eigene Unwissenheit oder Selbstzufriedenheit. Wenn wir dagegen unsere Position in Jesus Christus einnehmen und behaupten, wenn wir
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die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen und wachsam bleiben, dann werden wir nicht nur standhalten können, sondern die Tore der Hölle überwinden.
Was ist Hexerei? Hexerei ist eine irregeleitete Form von geistlicher Autorität; sie basiert nicht auf dem Heiligen Geist, sondern bedient sich anderer geistlicher Mächte, um Menschen zu dominieren, zu manipulieren und zu kontrollieren. In Galater 5,20 bezeichnet der Apostel Paulus Hexerei oder „Zauberei“ als eines der Werke des Fleisches. Obwohl Hexerei ihren Ursprung im fleischlichen Wesen des Menschen hat, verwandelt sie sich für gewöhnlich sehr schnell in eine dämonische Macht. Wenn wir emotionalen Druck einsetzen, um andere zu manipulieren, so handelt es sich hier bereits um eine Grundform der Hexerei. Wenn wir Menschen aufputschen oder mental auf sie einwirken, um sie für unsere Ziele einzuspannen, selbst wenn es dabei um das Werk Gottes geht, so ist dies Hexerei. Wenn Geschäftsleute insgeheim nach Ansatzpunkten suchen, wie sie bei einem Vertragsabschluss Druck auf ihre Verhandlungspartner ausüben können, so kann auch das als eine Form der Hexerei bezeichnet werden. Bei vielen der manipulativen Tricks, die heutzutage unter dem Etikett Verkaufstechniken angewendet werden, handelt es sich im Grunde genommen ebenfalls um elementare Formen der Hexerei. Das wirksamste Mittel, um falscher geistlicher Autorität vorzubeugen, besteht darin, aus einer echten geistlichen Autorität heraus zu leben. Wir müssen unser Leben auf die Wahrheit gründen und dem Herrn vertrauen, dass er sich unserer Anliegen annimmt. Dies ist der wichtigste Schlüssel, wie wir der 9
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Versuchung widerstehen können, durch Mittel der Hexerei auf andere einzuwirken. In der Bibel lesen wir, dass Jesus auf dem Thron Davids regiert. Dies bedeutet, dass David einen Stand von wahrer geistlicher Autorität begründet hat, der letztlich erst im Anbrechen des Reiches Gottes offenbar geworden ist. David nimmt im Hinblick auf geistliche Autorität eine ähnlich zentrale Rolle ein wie Abraham im Hinblick auf den Glauben. Auf welche Weise aber hat David diesen Stand wahrer geistlicher Autorität begründet? Im Wesentlichen geht es darum, dass er sich niemals fremde Autorität angemasst hat oder Einfluss für sich selbst gewinnen wollte. Er vertraute Gott voll und ganz, dass er ihn in die Position bringen würde, die er für ihn bestimmt hatte. Zu keinem Zeitpunkt suchte er mit eigenen Mitteln, Anerkennung oder Einfluss zu gewinnen. Wenn wir wahre geistliche Autorität anstreben und nicht nur durch unser eigenes menschliches Durchsetzungsvermögen zum Ziel kommen wollen, müssen auch wir dieser Versuchung widerstehen. Alle Autorität und aller Einfluss, die wir uns durch Manipulation und eigensüchtiges Agieren zu unserem eigenen Vorteil verschaffen, werden uns letzten Endes zum Fallstrick werden und verhindern, dass wir wahre Autorität von Gott empfangen können. Wenn wir, so wie David, aus einer echten geistlichen Autorität heraus leben wollen, müssen wir dem Herrn voll und ganz vertrauen, dass er uns zu seiner Zeit in die richtige Position bringt. In diesem Sinne ermahnt uns auch Petrus: „Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.“ (1. Petrus 5,6) Einstein machte einmal eine Beobachtung, die vielleicht von noch grösserer praktischer Bedeutung für uns ist als seine Relativitätstheorie: „Wer zu früh nach Verantwortung strebt, züchtet 10
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Oberflächlichkeit heran.“ Es gibt wohl nichts, was unserer Berufung und unserem Potenzial im Dienst für Gott grösseren Schaden zufügen kann, als wenn wir zu früh nach Autorität und Einfluss streben. Wenn der Herr uns in eine Position erhebt, dann schenkt er uns auch die nötige Gnade und Weisheit, um die damit verbundene Autorität richtig auszuüben. Es gibt überhaupt keine grössere Sicherheit als die, zu wissen, dass Gott derjenige ist, der uns in unseren Dienst eingesetzt hat. Auf der anderen Seite gibt es nur wenige Dinge, die ein besserer Nährboden für Unsicherheit sind, als der Versuch, eine Position festzuhalten, die wir uns durch Manipulation oder eigensüchtiges Agieren angeeignet haben. Hier liegt die Hauptursache für viele der Territorialkämpfe und Spaltungen, die wir im Leib Jesu immer wieder erleben. Eine Position, die sich auf wahre geistliche Autorität gründet, ist eine Festung, die der Feind niemals einnehmen kann. Paulus erklärte: „Der Gott des Friedens wird den Satan bald zertreten und unter eure Füsse legen.“ (Römer 16,20) Wenn wir tief im Herzen wissen, dass wir von Gott eingesetzt sind, dann haben wir einen Frieden in uns, an dem alle Attacken des Feindes einfach abprallen. Wenn wir uns dagegen eine Position selbst angeeignet haben, dann werden wir darin nie wirklich zum Frieden finden. Je mehr unsere unrechtmässig erworbene Autorität zunimmt, desto mehr Manipulation und Gerangel wird nötig sein, um uns in unserer Position zu halten. Alles, was wir durch Manipulation, Aufputscherei oder durch mentale Tricks erreichen, ist letzten Endes immer zum Scheitern verurteilt, auch wenn wir eigentlich nur Gutes damit bezwecken wollten. So besteht der erste Schritt zur Befreiung vom Einfluss der Hexerei grundsätzlich darin, dass wir Busse tun, wo immer wir 11
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uns in unserem eigenen Leben und im Dienst für Gott solcher Mittel bedient haben. Wir können den Satan nicht mit dem Satan austreiben. Solange wir uns manipulativer Mittel bedienen, um andere zu kontrollieren oder uns eine Position zu verschaffen, öffnen wir der Hexerei in unserem Leben Tür und Tor, und zwar letztlich sogar in ihrer übelsten und dämonischsten Erscheinungsform, der schwarzen Magie. Wir mögen den Gebrauch solcher zweifelhaften Mittel damit rechtfertigen, dass wir dadurch dem Wohl der Gemeinde dienen, doch lässt Gott sich nicht täuschen, und der Feind ebenfalls nicht. Das Reich Gottes wird nicht durch Heer oder Kraft erbaut, sondern durch seinen Geist. Alles, was wir mit anderen Mitteln erbauen, stellt eine Beleidigung des Kreuzes dar und wird letzten Endes dem Werk des Geistes im Wege stehen. Das Fleisch kämpft immer gegen den Geist, ganz gleich, wie sehr wir uns anstrengen, um es gut aussehen zu lassen.
Die Gabe der Unterscheidung einsetzen Eine der wichtigsten Gaben des Heiligen Geistes ist die Gabe der Geisterunterscheidung, weil wir dadurch in die Lage versetzt werden, die Ursprünge verschiedener Einflüsse in der Gemeinde zu erkennen. Vieles, was heutzutage als Gabe der „Unterscheidung“ bezeichnet wird, ist pures Misstrauen. Es ist nicht durch den Heiligen Geist inspiriert, sondern durch menschliche Furcht und natürliche Selbstschutzmechanismen. Die Ursache für diese Welle von Misstrauen besteht darin, dass so vieles von der Autorität, die heutzutage in der Gemeinde ausgeübt wird, nicht echt ist. Viele, die Autorität ausüben, sind voller Furcht und in beständige Kämpfe verwickelt, weil jeder, der sich ihrer Kontrolle widersetzt, eine Bedrohung für sie darstellt. 12
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Wahre geistliche Unterscheidung dagegen ist in der Liebe gegründet – jener Liebe, von der es heisst: „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“ (1. Korinther 13,4-7) Man möchte meinen, dass die Bereitschaft, alles zu ertragen, zu glauben, zu hoffen und allem standzuhalten, eher mit Naivität gleichzusetzen ist als mit geistlichem Unterscheidungsvermögen, doch das Gegenteil ist der Fall. Nur wer mit den Augen der Liebe Gottes sieht, kann wirkliche Erkenntnis gewinnen. Ohne die Liebe ist es uns unmöglich, die Dinge, die wir sehen, richtig einzuordnen. Eine echte Unterscheidungsgabe wird also nur durch die Liebe Gottes zum Tragen kommen können. Wir dürfen Liebe freilich nicht mit einer ungeheiligten Barmherzigkeit verwechseln, die Dinge gutheisst, die Gott nicht gefallen. Gottes Liebe ist vollkommen rein und unterscheidet klar zwischen dem Reinen und dem Unreinen, aber sie tut es aus den richtigen Beweggründen heraus. Unsicherheit, Eitelkeit, die Selbstschutzmechanismen unseres Fleisches, ungeheilte Verletzungen, Unversöhnlichkeit, Bitterkeit – all dies trübt und verzerrt unser geistliches Urteilsvermögen und macht jede Unterscheidungsgabe zunichte.
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Geistliche Reife Nahezu jeder, der im geistlichen Dienst steht, muss ein erhebliches Mass an Ablehnung und Unverständnis ertragen. Wenn wir es lernen wollen, im Geist zu leben und wahre geistliche Autorität auszuüben, dann ist die Überwindung von Ablehnung eine ganz zentrale Lektion für uns. Wir müssen es lernen, denen, die uns verfolgen, zu vergeben und für sie zu beten, so wie es auch der Herr selbst getan hat. Damit Gott seine Pläne durch uns verwirklichen kann, müssen wir eine Stufe von Reife erlangen, wo uns „die Liebe Christi drängt“ (2. Korinther 5,14). Liebe rechnet erlittenes Unrecht nicht zu und lässt sich durch die Erfahrung von Ablehnung niemals dazu hinreissen, zurückzuschlagen oder dem anderen etwas beweisen zu wollen. Wer so reagiert, der ist auf dem besten Wege, seine geistliche Autorität zu verlieren. Jesus selbst sagt sehr deutlich: „Wer im eigenen Namen spricht, sucht seine eigene Ehre [wörtlich: ,Anerkennung‘]; wer aber die Ehre [Anerkennung] dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist glaubwürdig, und in ihm ist keine Falschheit.“ (Johannes 7,18) Es gibt wohl kaum etwas, das echte geistliche Autorität schneller zerstört, als die Neigung, unser eigenes Selbst zu verwirklichen, zu erhöhen und um jeden Preis zu schützen. Wer einen geistlichen Dienst ausüben will, der kommt nicht umhin, den Umgang mit Ablehnung zu lernen. Wann immer wir mit Ablehnung konfrontiert werden, haben wir die Gelegenheit, in der Gnade zu wachsen. Wir können unserem Ehrgeiz, unserem Stolz und all den anderen Motiven, die unsere geistliche Wahrnehmungsfähigkeit trüben, ein Stück weiter absterben. Wenn wir die Erfahrung von Ablehnung 14
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als Zucht des Herrn annehmen, werden wir in der Gnade und Liebe wachsen; wenn wir jedoch gegen diese Erziehungsmassnahmen Gottes in unserem Leben rebellieren, werden wir leicht anfällig dafür, zur Hexerei zu greifen.
Menschenfurcht verführt zu Hexerei König Saul ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Mensch mit einer echten göttlichen Berufung einer falschen Art von geistlicher Autorität verfallen ist. Obwohl er den klaren Befehl erhalten hatte, zunächst die Ankunft von Samuel abzuwarten, bevor er das Opfer darbrachte, liess er sich schliesslich umstimmen und brachte es vor der Zeit dar. Später rechtfertigte er sich: „Weil ich sah, dass mir das Volk davonlief ... und die Philister sich bei Michmas versammelt haben.“ (1. Samuel 13,11) Dies ist genau der Punkt, an dem die meisten, die ihre echte geistliche Autorität verlieren, schwach werden – sie fangen an, Menschen oder Umstände mehr zu fürchten als Gott. Wenn wir uns mehr davor fürchten, dass die Menschen uns den Rücken kehren, als davor, dass Gott uns den Rücken kehrt, dann sind wir bereits vom wahren Glauben abgewichen. Weil Hexerei ihre Wurzeln im Grunde genommen in der Menschenfurcht hat und weil die Wahrheit gilt, dass „die Angst des Menschen ... ihn in die Falle (führt)“ (Sprüche 29,25), sind alle, die sich der Hexerei bedienen, um ihre Ziele zu erreichen, in einer Falle gefangen – der Falle ihrer Angst. Je grösser das Projekt oder der Dienst ist, den wir mit Hilfe von Manipulation oder Kontrollgeistern aufgebaut haben, desto mehr werden wir alles und jeden fürchten, den wir nicht manipulieren oder kontrollieren können. Wer in dieser tödlichen Falle sitzt, wird immer diejenigen fürchten, 15
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