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Gott spricht mit mir durch Jesus Christus, das Wort Gottes, Worte aus der Stille für die Stille

Ein Andachtsbuch für das ganze Jahr

An alle, ‘die Seine Erscheinung lieb haben. ’ Prophetische Worte von Christen aller Konfessionen der einen Kirche Zusammengestellt von Reiner-Friedemann Edel

Verlag Dr. R.-F. Edel • Lüdenscheid


Oekumenische Texte und Studien 48 Eine oekumenische Sammlung von prophetischen Texten aus allen Kirchenlagern und Jahrhunderten Veröffentlichung der Stiftung Oekumenisches Institut, Lüdenscheid

„Meine Schafe hören Meine Stimme.” „Prüfet alles, und das Gute behaltet.” „Du kannst im Heiligtum nicht leben, wenn du noch in dem Vorhof bist.”

„Der Herr hat mir das Ohr geöffnet, daß ich höre, wie Jünger hören.” „Der Geist aber, der Tröster, wird euch in alle Wahrheit leiten.” „Er wird euch erinnern an alles, was Ich euch gesagt habe.” „Er wird die (noch gottlose und die fromme) Welt überführen (strafen) von der Sünde und Mich verklären (Mich vorstellen, wie Ich bin).” „Sie wollen sich von Meinem Geist nicht strafen (überführen, richten, infragestellen, rügen, verunsichern) lassen.” „Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird.” „Was euch gesagt ist in der Dunkelheit, das redet im Licht, und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündet auf den Dächern.” ‘Nie weiß ich, was ich schreiben soll, doch immer kommt das Wort zu mir.’

2006 ISBN: 3-87598-047-6

Worte Gottes haben Gottes Copyright


Vorwort Ein Andachtsbuch? Ja, ein Andachtsbuch!, denn Solche Worte liest man jedes Jahr ganz neu und mit neuen Augen, da die Erfahrungen mit sich selbst und mit Gott voranschreiten und wechseln. Praktisches zu diesem Buch findet sich im Nachwort. Das Buch richtet sich nicht an solche Theologen, Rezensenten und Leser, die nur prüfen, kritisieren und korrigieren wollen, sondern an Hörer, die ‘mit dem Herzen hören’ und sich an den Blumen, die ihnen im Augenblick auffallen, freuen, und Kräuter, die sie heute vielleicht noch für Unkraut oder für unverdaulich halten, für andermal und für andere stehen lassen. Es geht also nicht um Belehrung, die man normalerweise sich nur einmal durchlesen müßte, sondern um Verheißungen und Ermahnungen Gottes, die leider oft täglich wiederholt werden müssen, weil sie so wichtig sind und weil man sie immer noch nicht im Herzen erfaßt hat. Die geistliche Dichte und die Diktion der Texte ist verständlicherweise verschieden. Drei der deutschsprachigen Quellen lagen in Versmaß vor. Lüdenscheid, am 18. Mai 2006

R.-F. Edel

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Nach dem von Papst Paul VI. approbierten und von ihm in den A.A.S. 58/16 vom 29. 12. 1966 promulgierten Dekret der Kongregation für die Glaubenslehre vom 15. 11. 1966 ist es gestattet, ohne Imprimatur Schriften über Offenbarungen zu veröffentlichen. Mit der vorliegenden Publikation soll einem endgültigen Urteil auch der röm. katholischen Kirche nicht vorgegriffen werden. 4


1. Januar Er: „Kümmere du dich um Mein Heiligtum. Tu dort deinen Dienst. Ich will Mich um deine Angelegenheiten kümmern, um die inneren und um die äußeren. Sei getrost!” „Herr, erbarme Dich meiner!” Er: „Gerne erbarme Ich Mich deiner und helfe dir! Stell alles in Mein Licht und in Meine Gegenwart, und besprich alles mit Mir! Jeder Schritt interessiert Mich, und alles soll von Meiner Liebe getragen und durchflutet sein. So bekommt alles Ewigkeitswert, auch die kleinsten Dinge. Auch im Unscheinbaren und scheinbar Nebensächlichen offenbart sich Meine Liebe und Gegenwart, wenn du in Mir bist, wenn es in Mir getan und getragen wird. Achte darauf, und such Mich in allem und überall, und du wirst Mich finden und dich freuen. Ich segne dich.” „Herr, erbarme Dich meiner!” Er: „Ja, Ich habe Mich erbarmt, und Ich will Mich erbarmen und nicht ruhen, bis alles in deinem Leben unter der Herrschaft Meiner Liebe steht. Vertraue und sei nicht ungläubig. Meine Worte sind Ja und Amen! Dulde nichts, was dich von Mir scheidet. Lauf davon, wenn der Feind kommt. Birg dich in Meinen Armen, unter Meinem Schutz.” „Freude, Freude über Freude: Jesus wehret allem Leide!” „Ja, die Freude am Herrn ist deine Stärke. Du hast allen Grund zur Freude, denn Jesus ist auferstanden! Er lebt, Er lebt auch in dir und richtet Seinen Sieg und Seine Herrschaft (auch in dir) auf. Leben und Arbeit sollen von Seiner Liebe durchdrungen sein. Herrlich ist das! Ja, die Glutlohe Seiner Liebe und Herrlichkeit umfängt dich. Es ist ein Lichteinbruch Seiner Liebe. Mit ewiger Liebe umgibt Er dich. Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!” „Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen” (Johannes 20). Er: „Am Altar im Heiligtum, am Thron im Allerheiligsten gibt es keinen Sicherheitsabstand mehr zwischen uns, keine Freihandelszone und keinen Spielplatz für den Feind. Dort findest du Mich jederzeit. Soweit und solange du dich nicht dort aufhältst, verpaßt du die Herrlichkeit Meiner unmittelbaren Gegenwart in deiner Berufung. Darum komm und wache mit Mir, daß du nicht in Anfechtung fällst. In Mir, in Meinem Herzen, erwarte Ich dich zum Dienst der Liebe, zur Bevollmächtigung und Sendung. Ich setze Zeit und Stunde für alles. Achte darauf. Mein Segen geleitet dich und wird sich offenbaren bis in die Finanzen und äußeren Planungen.” Er: „Wer Mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.” 5


2. Januar Er: „Sei getreu bis in den Tod, so will Ich dir die Krone des Lebens geben!” „Alle Irrsal überquert, wer Dich, Gott, den Vater, ehrt.” „In allem will Ich mit dir sein und dich begleiten. Leg doch alle Lasten vor Mir ab und sag Mir alles, was dein Herz kränkt und bewegt. Sprich es aus vor Mir und warte auf Antwort. ‘Ehe sie rufen, will Ich antworten.’ Das gilt auch dir! Sieh doch: Ich will helfen, heilen, heben und werde alles herrlich hinausführen. Du wirst staunen, und ihr werdet euch freuen.” Er: „Geh mit Mir, an Meiner Hand, in Meiner Führung. Und nichts wird dir schaden können, denn Ich stütze dich! Vom guten Gelingen mach dich nicht abhängig, weder äußerlich noch innerlich. Laß nichts deinen Frieden und unsere Gemeinschaft stören. Das ist wichtiger als jeder Erfolg! Auch die Siebzig wollten aus ihrem Erfolg leben. Doch leben kann man nur aus Meiner Liebe. Hier ist der lebendige Strom des Lebens, des ewigen Lebens. Darum laß dich durch keinen Mißerfolg entmutigen!” „Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht!” Er: „Wenn alles in Meiner Hand ist, dann auch dein Leben und deine Berufung, dein Weg und das herrliche Ziel. Zweifle keine Sekunde an Meiner Gegenwart und starken Hilfe. ‘Not Gottes’ ist Verlassenheit, auch von den Brüdern. Daher kommen die Wartezeiten und der scheinbare Aufschub. Doch keiner kann Mich aufhalten und hindern in Meinem Tun, wenn Meine Zeit gekommen ist. Auch hier bin Ich der Erste und der Letzte und der Lebendige. Und Ich habe Meine Liebe hier offenbart und werde sie herrlich offenbaren, daß ihr euch freuen werdet. Bleibe in der Stille des Heiligtums Meiner Gegenwart: Woanders tut sich nichts Wesentliches für das Reich Gottes. Ja, es ist jetzt an der Zeit, alles auf das Reich Gottes auszurichten, innerlich und äußerlich. Denn siehe, Ich komme bald. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt! Und auch du sollst reden und aussprechen und mitteilen, was Ich dir gesagt habe und sage. Erwecke, was eingeschlafen ist, denn eure Erlösung naht mit Macht.” Er: „Ich habe Mich erbarmt, und Ich will Mich weiter erbarmen, bis ihr ganz zur Ruhe gekommen seid in Meinem Herzen. Ruht nicht in euch oder in euren Vorstellungen (und Werken)! Allein in Mir findet ihr die wahre Ruhe, den nötigen Abstand und die Abgeschiedenheit von allem, von den Veräußerlichungen des Alltags, von den Einflüssen und Einflüsterungen des Teufels, von euren eigenen Plänen und Ideen. Ich will euch senden und für diese Sendung vorbereiten in der Stille. Wartet und betet. Ich werde handeln. Fastet und betet, daß Ich euch Licht geben kann für die nächsten Schritte. Nur zerbrochene Gefäße taugen für die Segnungen des Himmels.” 6


3. Januar Er: „Bring deine Gebete in Treue, und Ich werde sie verwenden zum Kommen Meines Reiches. Jedes auch noch so kleine Gebet ist Mir ein Juwel, mit dem Ich sorgfältig umgehe, das Ich an der richtigen Stelle einsetze. Vertraue Mir, Ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. In Meinen Händen ruht alles. Nichts entgleitet Mir. Nichts übersehe Ich. Darum laß den Weihrauch des Gebetes aufsteigen am Altar im Heiligtum. Er ist Mir kostbar. Die Erhörung und den Zeitpunkt der Erhörung überlaß ganz Mir. Darum brauchst du dich nicht zu kümmern, auch nicht um das Wie. Ich weiß, was Ich tue, wie Ich es tun muß und wann der richtige Zeitpunkt da ist einzugreifen. Das brauchst du nicht zu kontrollieren und zu beurteilen. Bete und glaube und hoffe und liebe!” Er: „Was Ich rede, das geschieht. Wenn Ich rede, rufe Ich aus dem Nichtsein ins Dasein. Dein unbegrenztes Vertrauen schafft Mir unbegrenzte Möglichkeiten einzugreifen. Darum vertraue in allem.” „Herr, meine Arbeit, die Elenden, der Durchbruch in Deine Gegenwart?” „Auch das ist in Meiner Hand, wenn du es Mir bringst und überläßt.” „Wie oft und wie lange, Herr?” „Du mißt nach Menschenmaß. Ich habe alles schon in Händen. Du betest sooft und so lange, bis du das wahrnehmen kannst und wahrnimmst, daß es in Meinen Händen ist. Ja und Amen sind alle Meine Verheißungen. In Mir ist alle Erfüllung der Verheißungen, und alle Gebetserhörungen sind in Mir schon gegenwärtig. Achte auf das Geheimnis der Eucharistie. Sei ein Ewigkeitsmensch!” „Es ist keine Blamage, wenn wir nichts können, es ist nur eine heilsame Demütigung. Herr, erbarme Dich unser!” Er: „Mein ist Silber und Gold. Hab doch mehr Vertrauen. Ich plane, bereite vor und führe es aus. Laß doch alles in Meiner Hand! Glaubensschritte sind Lebensschritte. Sie erwachsen aus dem Stehen vor Mir im Heiligtum. Vollmacht bedeutet auch Gebetserhörungen. Gebet in Vollmacht bewegt Meine Hand. Ich habe dir einen Platz vor Mir bereitet, wo du stehen kannst und sollst in heiligem Schmuck. Es ist die Lade des Bundes, das Siegel Meiner Gegenwart. So erhaltet Meine Gegenwart in eurer Mitte. Nur dadurch kommt Heil und Erlösung, fließt der Strom der Gnade und des lebendigen Wassers von Meinem Thron durch die Stadt Gottes bis in alle Vorhöfe. Gnadenströme sind Segensströme. Sie sind jedem Leben zugedacht, jedem in ganz besonderer Weise mit speziellen Segnungen.” „Ich suche Priester, treue Priester, die vor Mir stehen für die Welt, die in den Riß treten, flehen und beten in Vollmacht.” 7


4. Januar Er: „Ich rede und handle. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Schaue auf Mich und auf Mein Tun, und die Last auf deinem Herzen wird leicht. Sieh auf Mein Erbarmen und Meine Geduld mit Meinem Volk, und auch du wirst erfüllt mit barmherziger Liebe zu ihnen allen. Hier ist die Geduld und das Opfer der Heiligen. Tragkraft und Erbarmen will Ich dir geben, Standhaftigkeit und Hingabe, daß du Meine Not und Meine Schmach auf dich nehmen kannst in Vollmacht. Nimm dein Kreuz auf dich und folge Mir. Ich werde dich führen und euch zusammenfügen in Meinem Heiligtum vor Mir. Ich will mein Joch auf euch legen; Meine Schmerzen, und die Verachtung, die Mich trifft, sollt auch ihr (mit-)tragen (lernen). Geht ein in Meine Entäußerung und Demut, in Meine Knechtsgestalt und Lammesnatur, daß Ich euch einsetzen kann in eure Dienste und Aufgaben. Meine Liebe und Treue geleiten euch!” Er: „Bleib bei Mir und ruh dich aus. Kleine Beschäftigungen können uns nicht trennen. Ja, Ich will in dir die Glut Meiner Liebe erwecken, daß dein Herz brennt in Meiner Liebe.” „Sei getrost, Ich bin mit dir in allem, was du tun wirst. Auch in den kleinsten Verrichtungen des Alltags will Ich Mich verherrlichen. Darum ruhe in Meinem Frieden, im Frieden Meiner Gegenwart. Ich bin dein starker Heiland.” Er: „Ich habe euch lieb mit ewiger Liebe. Meine Liebe wartet und hofft. Meine Liebe arbeitet und wirkt in euren Herzen. Mein Geist bereitet euch als Wohnstätte Meiner Herrlichkeit. Je mehr ihr entschlackt und entkrampft werdet, desto mehr kann der Strom Meiner Liebe und Gnade alles erfüllen und auch andere durch euch erreichen.” Er: „Mein ist der Sieg! Zweifle keinen Augenblick daran. Der Fe ind will dich herabziehen auf die natürliche Ebene der Erde. Du sollst aber aus der Gnade leben und dein ganzes Vertrauen auf Mich setzen. Das ist nüchtern und realistisch. Alles Gute geht von Mir aus: das innere und das äußere. Darum warte auf Mich, darum harre aus, bis Ich eingreife.” Er: „Seid doch nicht so vernascht nach Meinen Gaben, nach Genuß und nicht bereit zum Dienst. Die Genußsucht steckt tief in euch, daß eure Sinne in Predigten, in Büchern, auf Konferenzen oder Rüstzeiten Befriedigung haben wollen. Sinnt darüber nach und tut Buße für euch und für eure Brüder: Gibt es noch Dinge im Reich Gottes, die wir planen, die wir uns vornehmen? Behandeln wir Themen, die wir uns vornehmen – oder die der Geist uns gibt?” 8


5. Januar Er: „Aus Meiner Macht sollst du leben und handeln. Und du kannst es auch. Ich nehme dich an der Hand und führe dich wie ein Hirte auf die Weide. Vertraue und folge Mir, und du wirst Meine Herrlichkeit schauen. Wie Mose in der Wüste Mir begegnete, so sollst auch du Meine Geduld und große Güte erfahren und aus Meiner Fülle Gnade um Gnade empfangen und weitergeben.” Er: „Ich bin die Quelle des Lebens. Begnüge dich nicht mit weniger, und schon gar nicht mit abgeleiteten Wassern. Dürftig und kümmerlich bleibt, wer seinen Lebensdurst mit abgestandenem Wasser löscht. Daher ist Meine Gemeinde so elend und so arm. Daher schleppen sich viele Meiner Kinder so mühsam durchs Leben. Ihnen fehlt das Quellwasser vom Thron Gottes.” „Jesus, die Quelle des Lebens, ist unsere einzige Hoffnung und Rettung: Er soll auch unsere einzige Liebe sein! Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit! Amen. Er hat uns Seine Gnade und Liebe erwiesen und hat die Fenster des Himmels aufgetan und hat herabgeschüttet Heil und Gnade, soviel, wie wir nur fassen können. Darüber hinaus hat Er uns zugesagt, und hat es in Seinem Wort schriftlich versprochen und festgelegt, daß Er Selbst bei uns ist allezeit, daß Er Selbst, der Vater, uns liebt, daß wir Ihm unser Herz ausschütten sollen und alle unsere Sorgen auf Ihn werfen. Er hat uns ermutigt, uns Ihm in allem anzuvertrauen.” Er: „Alleine Ich bin dein Schutz und dein Heil. Siehe, Ich habe dich gerettet. Ich bin in die Welt gekommen als Heiland und Erlöser für Meine ganze Schöpfung. Darum kannst du im festen Glauben beten, reden und handeln! Immer kannst du von Meiner Liebe, von Meinem Sieg und von Meiner absoluten Autorität ausgehen! Du wirst ganz trübe oder gar trübsinnig, wenn wir nicht miteinander sprechen.” „Mein Geist ist ein Geist der Prophetie und des Gebetes. Er nimmt aus dem Meinen und teilt aus. Er stellt Mich vor und macht Mich bekannt. Wer Mich besser kennenlernen will, muß Meinem Geist Raum geben.” Er: „Unser Gespräch darf nicht abreißen. Ich bin immer da für dich. Jederzeit und überall kannst du zu Mir kommen. Und zwar nicht nur mit den großen Anliegen des Reiches Gottes, sondern auch mit den geringsten Dingen des Alltags.” Er: „Bleib an der Quelle, sonst vertrocknet alles, sonst trocknest auch du aus. Ja, du sollst selber ein Quellenmensch des ewigen Lebens für andere werden und sein: überfließend, belebend, erfrischend. Ich bin deine Quelle lebendigen Wassers, nie versiegend.” 9


6. Januar Er: „Ich möchte mit dir reden und dich unterweisen und dir sagen, was dran ist, damit wir gemeinsam ans Werk gehen können. Es taugt nichts, wenn du alleine losrennst. Alles wollen wir zuerst besprechen und miteinander teilen. Alles interessiert Mich, was du tust. Alles soll gesegnet sein und unter die Herrschaft Meines Friedens gestellt werden! Ist das nicht viel schöner? Bringt es dann nicht mehr Segen? Darum bring Mir alles! Vertraue Mir alles an! Wir wollen alles gemeinsam tun. So wird das Reich Gottes gebaut. So vermehrt sich Mein Segen. So breitet sich Meine Herrschaft und Herrlichkeit aus. Und wir beide wirken zusammen und haben engste Gemeinschaft miteinander! Ist das nicht Herrlichkeit? So kannst du ganz mühelos und einfach an Meiner Thronherrlichkeit teilhaben bei den geringsten Aufgaben im Alltag. (An-)statt daß sie uns trennen, bringen sie uns näher zusammen.” Er: „Der Friede kommt von Mir. Such ihn nirgends als bei Mir. Hier kommst du zur Ruhe von allem, aber auch mitten in allem. Es ist nicht nötig, irgendwohin zu fliehen: Ich bin schon da, bei dir.” „Jesus, das wahre Licht, ist erschienen und leuchtet jetzt allen, die in der Finsternis sitzen. Er erleuchtet die Herzen. Seine Strahlen erreichen jeden Menschen. Das ‘hellglänzende Licht’ der Ewigkeit, das jede Finsternis vertreibt, ist mitten unter euch! Der helle Morgenstern ist aufgegangen! Halleluja!” „Die ‘Herrlichkeit des Herrn’ offenbart sich in demütigen Herzen. Es ist eine Offenbarung des Auferstandenen Selbst. In Seinem Glanz verwandelt sich alles im himmlischen Licht. Sieh, es ist wie bei der Verklärung Jesu, des Herrn. Alles wurde vom Feuer Gottes erfaßt. Alles wurde hellglänzend in himmlischer Glorie. Die Pforten des Himmels waren geöffnet, so daß Petrus ganz verzückt und außer sich war vor Herrlichkeit Gottes. Auch dein Wandel ist in den Himmeln, in der Gemeinschaft der Engel und Vollendeten, im Anschauen Seiner Herrlichkeit. Vor Seinem Thron, vor Ihm ist dein Platz. Nimm diesen Platz ein in unserer Gemeinschaft und Fürbitte…” Er: „In Liebe zu Mir gehst du auf Meinen Willen ein. Das ist eine Quelle des Lebens, die nie versiegt. Den Gehorsamen steht der Himmel jederzeit offen. Meine Liebe schenkt sich und teilt aus, und es wird nie Mangel sein. Sei nicht kurzsichtig in deinem Denken und in deinen Erwartungen. Ich bin die immerfließende Quelle deines Lebens bis in die Ewigkeiten und auch die nie versiegende Freude deines Herzens. Schau immer auf Mich, und dir ist immer geholfen in Meiner Gegenwart und in Meinem Heil.” 10


7. Januar Er: „Es ist immer und jederzeit angebracht, möglich und nötig, auf Meine Stimme zu hören. Laß dich durch den Feind und durch niemanden und durch nichts davon abhalten. Bete in jeder Situation, auch in der peinlichsten. Immer wollen wir im Gespräch bleiben. Ich liebe dich sehr! Vergiß das nicht!” „Söhne und Töchter des Herrn! Siehe, der Herr hat den Geist der Gnade ausgegossen, um euch zu einem heiligen Tempel zu bauen, an dem jedes von euch das Königssiegel trägt. Er hat den Geist der Liebe über euch ausgegossen, daß durch euer Leben Lebensströme hereingeleitet werden in eure Familien und Gemeinden. Vergeßt nicht den Strom des Geistes, vergeßt nicht, daß die Menschen zubereitet werden sollen durch euren Liebesdienst. Aber ihr fürchtet noch die Malzeichen des Lammes, ihr habt noch nicht das Leidenssiegel… Warum wollt ihr noch teilen? Siehe, der Bräutigam steht vor euch und wartet auf eure Liebe, was zögert ihr…?” Er: „Große Freude erwartet Meine Kinder und Freunde, große Freude erwartet euch! Die scheinbar oft so verschlossenen Himmel öffnen sich, und ihr werdet sehen des Menschen Sohn kommen in Herrlichkeit, in der Herrlichkeit Seines Thrones und Seiner Heiligen. Schon jetzt möchte Ich euch teilnehmen lassen an dieser Freude in wahrer Vorfreude. Wenn das Herz in lebendiger Hoffnung glaubt, gewinnt es Anteil an der ewigen Freude durch Anschauen Meiner Herrlichkeit. Es gewinnt Kräfte der zukünftigen Welt: Auferstehungskräfte für den Weg durch das Erdental. Ich möchte, daß dein Herz jauchzen lernt in Meinem Heil. Darum blicke auf Mich, und laß Mein lebendiges Wort in deinem Herzen wirken. Bewege es – wie Maria – in deinem Herzen. Ich bin das Wort des Lebens.”

Er: „Leben wir nicht zusammen in einer nie mehr endenden Freundschaft? Auch heute wollen wir Hand in Hand alles gemeinsam bestehen und bewältigen: Da sind die Anschuldigungen und Erwartungen von Menschen. Da ist der Ärger mit den Firmen. Aber da sind auch so viele Dinge zum Freuen. Alles muß dir zum Besten dienen, denn alles geht durch Meine Hände. Und was du heute nicht schaffst, das laß in Meinen Händen. Das soll dich heute noch nicht bekümmern. Jeder Tag hat seine eigene Plage, aber auch seine Freude. Du bist ganz entlastet, wenn du in Meinem Heute, in Meiner Gegenwart lebst.” Er: „Du weißt, daß die Gottesfurcht und das Ernstnehmen Meiner Worte ganz eng zusammengehören. Ich möchte, daß du von aller Theorie, von allem traditionellen Umgang mit Meinem Wort zum kindlichen Ernstnehmen alles dessen kommst, was Ich sage, daß du Mich und Mein Wort in kindlichem Glauben aufnimmst.” 11


8. Januar Er: Wenn Ich anklopfe, hoffe Ich, daß du selber kommst und Mir öffnest und nicht ein fromm-einstudierter Anrufbeantworter ertönt. Ich komme doch auch persönlich, Ich und der Vater, dein Vater. Komm in Meine Arme, öffne Mir ungeniert alle Türen. Du brauchst keine Rolle zu spielen, nichts einzustudieren, Mir keine Gedichte, Lieder oder Gebete vorzutragen. Ganz natürlich als Mein Kind komm zu Mir. Auch ohne Worte kannst du dich in Meinen Armen ausweinen oder auslachen. Die frommen Traditionen und Übungen hatten zwar ihren Platz und ihre Bedeutung zu ihrer Zeit, aber sie haben dir die Gottunmittelbarkeit geraubt, die kindliche Begegnung mit Mir, die sie eigentlich fördern sollten. Nun aber richte Ich Meinen Frieden und Meine eigene Freude neu in deinem Herzen auf und warte auf dich, daß du kommst und Ich dir alles sein und geben kann. Meine Liebe spricht.” Er: „Von Mir kommt die Gnade und die Festigung des Herzens in Mir. Harre Meiner und warte getrost, bis Ich die Türen öffne. Die Zeit naht. Ich komme mit Meinen Heiligen zur Vereinigung Meines Leibes, zum Offenbarwerden, zur Epiphanie Meiner Herrlichkeit. ‘Über ein kleines, und ihr werdet Mich sehen’ und euch freuen mit ewiger Freude. Ich bereite dich vor, daß du alles ertragen kannst, damit nicht zuviel dir Neues dich auf einmal überfällt. Daher kommen die Grenzsituationen, in die Ich dich führe, wo du immer ganz am Ende bist. Ich lebe, und du sollst auch leben. Aus allem Tod und aus aller Verkrustung hole Ich dich heraus. Du steckst wie im Verpuppungsstadium, bevor der Schmetterling entschlüpft, ein Symbol der Auferstehung. Alle Starre wird gelöst und zurückbleiben. Was dich jetzt noch belastet und einengt, alle Unflexibilität im Geist, im Denken und Wollen, muß Meinen Auferstehungkräften weichen. Darum harre Meiner, wache in Geduld und bete!” Er: „Der gute Hirte hat Sein Leben für die Schafe gegeben. Alles ist geopfert, und das Opfer ist vollzogen und angenommen. ‘Wer Jesus im Glauben am Kreuze erblickt, ist heil zu derselbigen Stund.’ Darum richte deinen Blick auf Mich, und die Rettung ist dein! Lade heute ein zu Mir. Lade sie ein, zu Mir zu kommen und alle Lasten abzuladen.” Er: „Meine Kinder, es ist vermessen, daß ihr die Stunde bestimmen wollt, da Ich reden soll. Ein Losungswort ziehen geht in diese Richtung. Das ist aber Sache von kleinen Kindern, nicht von Söhnen. Söhne neigen ihr Herz im Gehorsam, nicht im Begehren. Sie warten mit ‘geneigtem Herzen’, das heißt in Ehrfurcht, bis der Vater spricht.” 12


9. Januar Er: „Ich suche Priester, treue Priester, die mit Mir gehen, die weinen zwischen Altar und dem Zelt der Begegnung. Ach, wenn Ich doch welche fände! Erbarmt euch Meines Leibes, der Kirche!” „Herr, rette uns und segne Dein Erbteil!” Er: „Könnt ihr nicht eine Stunde mit Mir wachen?” „Seid ihr ganz sicher, daß ihr in Meinen Fußspuren geht?” „Ich werde Priester finden, treue Priester.” „Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und bauen sich mühsam ihre eigenen Zisternen. Jeder versucht, seinen eigenen Brunnen zu bauen und dabei womöglich den anderen das Wasser abzugraben. Neid, Hochmut und Herrschsucht hindern sie daran, gemeinsam vor Mir zu erscheinen und so den Brüdern in Demut zu begegnen und sich mit ihnen allen eins zu machen vor Mir. Mein Erbarmen und Meine Liebe umfaßt sie alle…” Er: „Das sind sie, Meine ‘Pappenheimer’. Ich kenne sie genau. Ich kenne ihre Herzen. Ich führe sie, jeden auf dem für ihn besten Weg. Übergib sie Meinem Erbarmen voller Hoffnung und Vertrauen auf Meine Weisheit, Mein Können und Meine Macht. ‘Der ewig treue Gott’ singt ihr mit Recht. Allen bleibe Ich treu, auch den von den meisten schon Abgeschriebenen. Lerne von Meiner Treue, Einssein zu bewahren, auch auf die Gefahr hin, selbst mit abgeschrieben zu werden. Die Liebe glaubt alles und hofft alles. Sie trägt und erträgt alles. Sie rechnet das Böse nicht zu und läßt sich nicht erbittern. Die verschlossenen Türen kennst du. Ich habe sie verschlossen, damit du dich nicht verirrst und keine Umwege machst. Aber die schon geöffneten Türen wirst du mit Freuden in Kürze erkennen.” Er: „Sieh Mir bei der Arbeit zu: In der Wüste und Verwüstung der Herzen, im Zwielicht ihrer Teilnahmslosigkeit und Rebellion wirke Ich in großer Geduld, Beharrlichkeit und Barmherzigkeit, doch voller Hoffnung. Ich bin der Gott aller Hoffnung, und Meine Liebe hat in der Passion alle Herzensschlüssel erworben. Lerne von Mir.” Er: „Ihr sollt kein Werk aufbauen, bauen oder tun. Ich wirke in den Herzen. Was Ich nicht wirke, ist umsonst getan. Es lohnt sich weder Kraft noch Zeit. Es ist das eine andre Ebene, in der Ich wirke. Und jeder, der zurückblickt, kann sie nicht erkennen. Nur wer auf Mich nach vorne schaut, steht schon neben Mir: Ich weck’ sein Herz aus allem Todesschlaf. Ich werd’ sie alle zu Mir ziehen. Es ist dies keine Schulung und kein Unterricht, wie ihr das kennt: Hier geht es um die Festigung der Herzen in und durch die Gnade Gottes.” 13


10. Januar Er: „Im Geist kannst du bei allen Dingen und Vorhaben durch Meinen Frieden im Herzen erkennen, ob Mein Erbarmen und Wohlwollen darauf liegt. Die Klarheit der Führung hängt von der Einfalt, Klarheit und Reinheit des Herzens ab.” Er: „Geduld und Glaube der Heiligen sind ein kostbarerer Schatz als alle Aktivitäten. Darum lege Ich bei Meinen Führungen großen Wert auf das Hervortreten dieser Tugenden. Ich sage dir das, damit du gelassen bleibst und in Meinem Frieden, wenn scheinbar Meine konkreten Aufträge ausbleiben. Du wirst es rechtzeitig erkennen, wenn wir gemeinsam aufbrechen müssen. Alles geht vom Vater aus, zur richtigen Zeit. Es geht vom Himmel aus. Dorthin richte deinen Blick. Siehe, Ich komme bald.” Er: „Jage nach dem Frieden gegen jedermann im Himmel und auf Erden. Du weißt, daß auch du ohne diese völlige Aussöhnung Mich nicht schauen und richtig erkennen kannst. Lichtbringer müssen selbst ganz durchlichtet sein. Darum ist der Dienst am Leuchter so demütigend für den alten Menschen. Ich zeige dir die Menschen zur Aussöhnung und wie du nach Meinem Willen vorgehen kannst. Laß dich dabei nicht von Skrupeln, sondern durch Meinen Geist leiten. Die du im Herzen aufnimmst, für die kannst du in Vollmacht handeln. Du nimmst sie auf und bringst sie Mir. Sie gehen durch dein Herz.” Er: „Meine Liebe und Treue zu… werden sie von innen aufrichten. Ich wirke in ihren Herzen. Auch deine Fürbitte in Liebe und Treue soll nicht abreißen. Alle sollen sie darin eingeschlossen sein. Du nimmst sie auf und bringst sie Mir. Sie gehen durch dein Herz.” Er: „Ich wirke, und Ich wirke durch eure Gebete. Nicht ihr sollt irgend etwas dadurch bewirken wollen. Ganz kindlich bringt ihr Mir die Gebete und eure Fürbitten dar. Was Ich daraus mache, das überlaßt vertrauensvoll Meiner väterlichen Güte. Auch den Zeitpunkt der Erhörung, den irdischen Termin, laßt in Meinen Händen. Ungeduld entsteht aus Kleinglauben. Was du in Meine Hände gelegt hast, brauchst du nicht zu überwachen. Viele leben hier unnötigerweise im Streß, weil sie Mir nicht ganz trauen, weil sie es besser zu können und zu machen meinen als Ich. Betet im Glauben, auf daß eure Freude vollkommen werde im Erfahren Meiner Vatergüte und Treue.” Er: „Die Gnade ist erschienen, Trost und Leben. Selig sind die Trauernden, denn sie werden von Mir getröstet werden. Wo sind sie, die mit Mir trauern und leiden, die den wahren Zustand Meiner Brautgemeinde erkennen und eintreten in die Gemeinschaft Meiner Leiden?” 14


11. Januar Er: „Zum Narren habt ihr Mich gemacht, und närrisch muß Ich euch begegnen. Wenn Ich allen alles werde in Meiner Menschwerdung, könntet ihr im Spiegel euch selbst erkennen und euer närrisches Tun. Zur Demütigung eures intellektuellen Hochmutes und Stolzes begegne Ich euch wie ein unvernünftiges Kind. Dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade. Ich wurde von den Frommen ausgelacht, bei der Dornenkrönung lächerlich gemacht und am Kreuz verhöhnt. Die Überwindung des Stolzes bahnt den Weg für ungeahnte Segnungen Meiner Liebe.” Er: „Die Treue geht von Mir aus, so auch deine Treue. So stell dich darauf ein, in allem nur aus Mir zu schöpfen. Denn du brauchst nicht einmal Zwischenspeicher, sondern nur ein leeres Herz. Du mußt dich dran gewöhnen, daß du selber gar nichts hast. Wenn Meine Eingebungen dir sprudeln sollen, geht es mit deinen (eignen) Einfällen dann immer mehr zu Ende. Das schockt dich wohl zuerst, wenn Ich dir den Verstand verschließe und wenn du nicht mehr selber schöpfen kannst aus dem Gedächtnis. Doch wenn Ich dir im Geist das rechte Jetztwort senden möchte, dann muß Ich dich vor allen andren Worten schützen und jede andre Tür vor dir verschließen. So lebst du kindlich, doch im rechten Glauben, ganz arm im Geist und doch im Reichtum Meines Herzens. Und nicht mehr du bist es, der redet, sondern Ich. Du weißt: auch Ich bin diesen Weg gegangen: Ich hab’ gesagt: ‘Der Sohn kann nichts’. So geh in Meinem Frieden deinen Weg an Meiner starken Hand.” „Er Selbst wird ordnen und bauen, im Verborgenen und nicht nach außen zur Schau. Die Geringen und Demütigen, die wahrhaft Dienenden werden es wissen und sich heiligen dem Herrn und die Segnungen empfangen: als die Sterbenden und siehe, wir leben, als die nichts haben und doch viele reich machen.” Er: „Ich bin es, der die Herzen tröstet. Ich bin Trost und Leben. Zur wahren Gottesruhe gehst du ein, in Meinen Frieden, wie ein gestilltes Kind im Arme seiner Mutter. Du bist nach Haus gekommen, in das Vaterhaus. Du bist daheim für ewig, alles ist vollendet. Ja, alles ist vollbracht, in Mir (auch schon) vollendet, denn Meiner Friedensstiftung ist nichts mehr hinzuzufügen, so nicht von euch noch auch von Mir: ‘Es ist geschehen’. Mein Sieg ist das Geheimnis eures Glaubenskampfes. So laßt euch nicht vom Feind zum eignen Kampf verführen. ‘Es ist vollbracht!’ Und ihr könnt daran Anteil haben.” Er: „Ich bin’s, spricht der Herr, der von Anfang an die Propheten berufen und gelehrt hat und fahre bis zur Stunde fort, zu allen zu reden. Aber viele haben für Meine Worte nichts als taube Ohren und verschlossene Herzen.” 15


12. Januar Er: „Du hörst viele Stimmen. Aus allem heraus hört die demütige Liebe die eine Stimme des guten Hirten. Im Herzen hörst du Mich.” „Das Feuer Gottes fällt auf den Altar. Wo ist das Opfer? Du bist nicht allein übrig geblieben. Das hast du gestern gesehen und wirst es zunehmend erfahren. Achte auf das Tun und die Vorbereitungen des Herrn (im Himmel und auf Erden).” Er: „Wo Ich bin, da soll Mein Diener auch sein. Dort ist die Offenbarungsstätte Meiner Liebe und Herrlichkeit. Und siehe, Ich bin mitten unter euch, auch heute. Rechne damit!” „Nichts ist so wichtig wie die Umgestaltung in das Bild Jesu. Sein Blut tilgt alle Spuren des adamitischen Wesens in dir. Vertraue Ihm und jage dem vorgesteckten Ziel nach. Der Herr kommt bald.” „Laß dich nicht in die Unruhe des Alltags und der Arbeit ziehen. Deine Seele soll in der himmlischen Gemeinschaft bewahrt bleiben.” Halte dich an die Brüder, damit du bewahrt bleibst.” Er: „Ja, Ich Selbst habe dich gerufen und Meine Hand auf dich gelegt: Du bist Mein, und niemand wird dich aus Meiner Hand reißen. Bleibe in Meiner Führung, daß Ich dich einführe in die Geheimnisse Meines Wortes und Meiner Liebe.” Er: „Du sollst mehr einbezogen werden in das himmlische Halleluja! Es soll ein Dank- und Jubeljahr werden. Dein Herz soll mehr gewonnen werden für die Anbetung vor dem Gnadenstuhl, vor dem Thron Gottes. Ja, dort sollst du deinen Platz einnehmen, der dir vom Herrn von Ewigkeit her zugedacht und bereitet ist. Du bist eingeordnet in die Priesterordnung vor Seinem Thron. Säume nicht, versäume nichts!” Er: „Wer hat Mir zugehört? Wer Mir vertraut? Die einen stützen sich auf Hoffnung, die andren kämpfen gegen Angst. ‘Vertrau Mir’ meint, sei jetzt im Augenblick an Mich gebunden!” Er: „In meiner göttlichen Liebesabsicht hat jedes Leid die wunderbare Aufgabe, Ankündigung, Vorspiel und Anfang der Menschwerdung und Erlösung zu sein. Je mehr euch also euer Kreuz durch eure eigene Zulassung und Mitwirkung kreuzigt, um so tiefer einigt es euch mit mir und beseligt euch.” 16


13. Januar „Vergiß nicht, einzugehen in die Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und darinnen zu bleiben. Dort ist dein Platz. Da findest du die Glut, die dein Herz entzündet in Liebe und Sehnsucht nach dem Herrn. Er hält Ausschau nach dir, Er wartet mit offenen Armen auf dich, um dein Alles zu sein und dich zu beschenken mit Kleinodien des Thrones Gottes.” ‘Ich komme!’ Er: „Ich will dir geben, was dein Herz begehrt. Und weil du Mich begehrst, sollst du auch Mich empfangen. Mein Heil – hier ist es, dein Heil. Meine Liebe – hier ist sie, deine Liebe, Mein Glaube – hier ist er, dein Glaube; Mein Gehorsam – hier ist er, dein Gehorsam; Meine Freude, hier ist sie, deine Freude; Mein Leiden – hier ist es, dein Leiden; Meine Wunden – hier sind sie, deine Wunden; Mein Sieg – hier ist er, dein Sieg. Was Mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist Mein. Solches habe Ich dir getan, und wie Ich es dir getan, so habe Ich es allen deinen Brüdern getan, allen, die der Vater Mir gegeben hat.” „Die von des Herrn Geist bewegt und getrieben werden, das sind Gottes Kinder. Achte auf Seine Bewegungen, so wird der Herr in dir triumphieren.” Er: „Mein Sohn, du mußt nicht gleich ablassen und den Mut verlieren, wenn du von dem Weg der Vollkommenheit hörst. Laß dich dadurch vielmehr ermutigen, nach dem höheren Ziel zu streben. Oder erwecke doch wenigstens in deiner Seele eine herzliche Sehnsucht danach! Du hast noch viel zu verlassen! Und wenn du um Meinetwillen nicht völlig verzichtest, so erreichst du nicht, was du erhoffst.” „Der Herr der Heerscharen freut Sich, wenn Jünger bereit werden zur letzten Hingabe an Ihn. Du mußt noch viel mehr bereit sein zur Selbstverleugnung, noch mehr zur Hingabe. Halte dich jeden Augenblick bereit zum heiligen Dienst. Es warten so viele, für die niemand betet. Es sind so viele, die im Dienste des Herrn stehen sollten. Der Herr der Heerscharen ist mit dir. Laß dein Herz voll heiliger Liebe werden, dann wirst du sehend und hörend. Der Herr freut Sich, daß du wieder Zeit hast für Ihn.” „Wenn du mit Menschen zu tun hast, dann bist du immer der Vertreter des Herrn. Sie beurteilen Ihn nach dir. Vergiß das nicht!” „Wer die Gnade empfängt, Kindern den Heiland zu zeigen, der muß Ihm in die leuchtenden Augen geschaut und Seine segnenden Hände gespürt haben. Halte alles fern, was Nacht in die Seelen der Kinder bringen könnte. Jeder Segenswunsch, jede Fürbitte, jede Selbstverleugnung ist ein Himmelsschatz, der gehoben wird.” 17


14. Januar Er: „Meine Liebe umgibt dich. Meine Liebe hat dich aufgefangen. Meine Liebe ruht auf dir. Bleibe in Meiner Liebe.” „Das Jüngersein ist ganz einfach und im Frieden Gottes: Man schaut auf den Herrn und guckt, wo Er hingeht und folgt Ihm jede Stunde und jeden Tag. Man braucht kein Programm und kein Soll zu erfüllen, weil man keines hat. Der Herr ist morgen auch da und wird dann gewiß das sagen, was dran ist. So hat jeder Tag seine eigene Sorge und Gnade. Er: „Mein Opfer ist in der Eucharistiefeier unter euch gegenwärtig. Da steht die Himmelsleiter. Da ist der Zugang zu Meinem Thron, zum Himmel mit seinen Bewohnern und Schätzen. Nutze dein Vorrecht, vor Mir zu stehen, unmittelbar an Meinen reichen Segnungen teilzuhaben. Was Mein ist, das ist dein. Nichts enthalte Ich dir vor.” Er: „Nur im festen Glauben und Vertrauen auf Mich und Meine Liebe kannst du alles Chaos, alles Fatale und Unfaßliche ertragen, auch alle Rätsel und scheinbaren Ungerechtigkeiten Meines Tuns. Dem menschlichen Verständnis erscheint vieles ungereimt und unvereinbar mit der ‘Liebe Gottes’, was Ich tue. Auch auf deinem Wege wird sich noch vieles finden, was du nicht in deine geistliche Erfahrungswelt einordnen kannst. Aber ‘du wirst es hernach erfahren’, wie es Meinen herrlichen Liebesplänen entspricht und sowohl die Herzen wie auch die Himmel öffnet.” Er: „Es geschieht nichts sinnlos, unnötig oder planlos, wie irre es auch aussehen mag. Darum denk an Meine Himmelfahrt und an Meine Regierung zur Rechten des Vaters: Alles im Himmel und auf Erden wird von Mir geleitet und verantwortet. ‘Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?’ Denk daran, daß auch die Haare auf deinem Kopf gezählt sind. Meine Jünger sind keine Fatalisten, sondern Diener des Höchsten! Hier klafft bei vielen Meiner Kinder noch eine große Vertrauenslücke. Sie wagen es noch nicht, ganz auf Mich zu vertrauen, weil ihr Glaube nicht auf Mein Wort und Meine Liebe gegründet ist, sondern mit ihrer Seele und mit ihren Erfahrungen schwankt, abhängig von ihrer irdischen Erwartung, Gesinnung und Denkweise.” „Sorge dich um den Einen, dann wird Er alle deine Sorgen auf Sich nehmen! Erbarme dich Seiner! Erbarme dich Seines Leibes! Erbarme dich Seiner Kirche!” 18


15. Januar „Hilfe in Hilflosigkeit und Neuschöpfung aus dem Chaos, Schöpfung aus dem Nichts: das findest du nur beim Herrn. Jesus ist das Wort, durch das alles geschaffen ist. Er ist deine Gesundheit, deine Quelle und dein Ziel.” „Sei gewiß, daß der Herr bei dir das Große und das Kleine fügt! Der beste Freund ist im Himmel! Der längste Weg, den du zurücklegen mußt, ist der Ausweg aus dir und deinem eigenen Weg und Willen.” „Märtyrer kann man in den kleinen Lagen und Schwierigkeiten des Alltags werden. Sieh, das mußt du lernen. Sieh die Dinge des Lebens an als Mittel, für den Herrn zu sterben, dann brauchst du die Marter nicht. Stirb täglich in der Liebe Jesu, und du erlebst täglich eine Auferstehung!” „Es lohnt sich, einzugehen in die Stille der Gegenwart Gottes. O, nutze dieses Vorrecht, auch wenn du zuerst warten mußt. Es ist der Herr, der dich ruft, Der auf dich wartet. Siehe, du hältst den Schlüssel selber in der Hand. Gebrauche ihn, und dein Herz wird jauchzen, wenn du die Wunder Gottes siehst.” Er: „Vertraue Mir in deinem Elend, daß Ich gegenwärtig bin, daß Mein Geist redet und nicht du. Er redet aus der Kenntnis Meines Reiches und der Geheimnisse des Priestertums. Er weiß, was hier zu sagen ist und was jetzt dran ist. Und ‘aus dem Meinen’ wird Er nehmen und euch künden. Auch wirkt Er das Verständnis in den Herzen, daß sie es fassen können und erhoben werden. Ich segne dich in deinem Dienst an allen. Sei treu, im Heiligtum vor Mir zu stehn.” Er: „Wenn alle deine Quellen in Mir sind, hast du keine anderen Quellflüsse mehr nötig. Wenn du alle Ehre Mir gibst, ist keine mehr für dich und andere Menschen übrig. Wenn alle deine Wurzeln in Mir sind, kannst und brauchst du nirgendwo anders verwurzelt sein. Du brauchst auch keine irdische Heimat mehr, weder an bestimmten Orten noch bei bestimmten Menschen. Weil du gefunden hast, brauchst du nirgends mehr zu suchen. ‘Wen der Sohn frei macht, den macht Er wahrhaft frei’!” Er: „Du hast es miterlebt, in welche Panik Meine Kinder kommen, wenn sie nicht zutiefst in Mir und Meinem Wort gegründet sind oder sich gar von Mir entfernen. Es ist eine ganz nüchterne Tatsache, daß nur in Mir das Heil und die Heilung zu finden sind.” 19


16. Januar Er: „Meine Liebe umgibt dich von allen Seiten. Du sitzt mitten drin. Darum fürchte dich nicht, und wehre allem Geist der Verzagtheit. Ich bin bei dir in allem. Meine Gnade bringt alles zurecht. Ich habe deine Anliegen gehört und habe sie zu Meinen Anliegen gemacht. Darum sei getrost und unverzagt und laß dir nicht grauen! Sollte Mir etwas unmöglich sein?” „Ja, Ich will euch segnen, und ihr sollt ein Segen sein und Meinen Segen ausspenden. Ich suche Boten und Kanäle Meiner Liebe und Meines Erbarmens: Kommt zu Mir in Meine Ordnungen, in die Ordnungen Meines Hauses. Macht eure Berufungen fest, indem ihr sie ausübt.” Er: „Ich laß dich ‘Geringes’ kaufen für das, was vor der Welt kostbar und erhaben ist, denn die wahre Weisheit, die nicht hoch von sich denkt, noch Ruhm und Ehre bei den Menschen sucht, gilt ja für gering und klein auf Erden und ist fast in Vergessenheit geraten.” „Bereite dich, bereite dich, den einsamen Weg des Lammes Gottes zu gehen, Verkannt, unbeachtet, ja verachtet zu werden. Siehe: Er Selbst, der Herr der Welt, ist dein Teil. Es lohnt sich, alles für Ihn aufzuopfern. Ansehen, Ehre, ja, das Leben hat Er für dich hingegeben. Er ist dein großer Lohn. Vertraue ganz! Nicht unsere Opfer bringen uns Gott näher, Sondern allein das große Opfer Jesu. Jesus ist Sieger über alle Hindernisse. Vertraue Ihm!” Er: „Ich bin schon da und bereit zu segnen. Sobald auch ihr mit Mir dort seid, wo Ich bin, um Meinen Segen zu empfangen, wird der Strom des Lebenswassers auf euch herabfließen wie noch nie. Ich werde Meine himmlischen Boten, Ich werde Meinen Geist senden, euch in die Wahrheit einzuführen, Mein Herz und Meine Pläne zu offenbaren. Wer auf Mich wartet wird Mich erkennen. Es wird ein Jubel der Erlösten sein, ein Loben und Preisen, eine tiefe Freude, ein stilles großes Jauchzen, wenn Ich eingreifen werde, wenn Meine Hand, Meine Rechte, zu wirken beginnt, zur Vollendung.” „Es fällt dir noch schwer, Ihm alle Zeit zu geben. Kinder brauchen noch Zeit zum Spielen, Zeit für sich. Er weiß das, Er zwingt dich nicht! Aber Er möchte, daß du erwachsen wirst. Wenn du Seinen Ruf vernommen hast, gehörst du zu denen, die vor Seinem Thron stehen und Seines Winks gewärtig sind.” 20


17. Januar Er: „Allen Menschen bin Ich nahe, allen. Alle trage Ich im Herzen, und alle habe Ich erlöst. Meine Liebe umfängt sie alle. Du hast das noch nicht realistisch genug erfaßt. Es muß dir gleichsam in Fleisch und Blut übergehen. Dann kannst du Mir in ihnen allen dienen, und deine Liebe zu Mir findet (jederzeit) ein konkretes, Mir kostbares Betätigungsfeld im täglichen ganz normalen Alltag.” „Nur „Gestorbene” werden dem Herrn entgegengehen. Du weißt, daß jeder nur bis zu der Himmelsstufe durchbricht, in der er lebt. Deshalb hat es gar keinen Wert, mit der Entrückung zu rechnen, wenn nicht der Wille ganz eins geworden ist mit dem guten und gnädigen Gotteswillen.” Er: „Was schon Asche ist, (brennt und) verbrennt nicht mehr. Durch Vorabverbrennung bestimmter Waldstreifen kann man einen Waldbrand eindämmen und begrenzen. So verhindere Ich auch das Ausufern des Seelenfeuers und des Menschenwerkes. Deshalb gehört es zur (Aus-)Bildung Meiner Diener, daß ihr Seeleneifer (auch um Mein Haus) verbrennen muß und ihre Herzenswünsche (auch die für Mein Reich) absterben, damit sie (nur) Mir dienen lernen in Meiner Kraft und in Meinen Ordnungen. Daher die vielen Pannen, Rückschläge, Pleiten und Demütigungen. Alle Krücken der Eigenwege müssen fallen, auch wenn sie noch so kunstvoll konstruiert, wohl bewährt und in besten frommen Absichten benutzt werden. Ich baue nur auf Meinen Fundamenten, nach Meinen Ordnungen und mit Menschen Meiner Wahl.” „Laßt euch daran genügen, das Erdenleben des Herrn zu führen: unerkannt von den Menschen, auch oft den eigenen Vertrauten, unbekannt den Großen und Gewaltigen der Kirche; gehaßt von den Frommen, die das Gesetz mehr lieben als das Kreuz, weil sie mit dem Gesetz Macht gewinnen über die Seelen; gesucht von den Niedrigen und Sündern, die nach der Hilfe und Errettung aus aller ihrer Not und Schuld fragen; geliebt von Seinen verborgenen und wartenden Freunden; gekreuzigt von dem Haß Seiner Feinde; umgeben von den Engeln Seines Thrones; und vom Vater und dem Heiligen Geist vollendet und verklärt in Sein Bild.” Er: „‘Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt.’ Ich habe euch zuerst geliebt und bin immer der Erste bei eurer Rettung und Heimholung. Das soll euch trösten und zur Ruhe bringen von allem Rennen und Laufen. Es ist Meine Freude, euch zu helfen und Meine Gnaden über euch auszuschütten.” „Bei allem Geschehen unter den Völkern ist es der Herr, Der alles bestimmt und leitet nach Seinem Rat und Willen. Ihm, Dem allein Weisen, ist alles offenbar. Darum laß dich keinen Augenblick beunruhigen.” 21


18. Januar Er: „Im Stall und in der Krippe, abseits und unbeachtet von der Welt, geschieht Mein Heilsplan, geschieht das Wichtigste und Wesentlichste für die Welt. Wenn Ich nur zwei oder drei treue Knechte finde, die gottesfürchtig sind und Mir glauben, was Ich sage, kann Ich vorangehen. Du weißt selbst, wie oft und bei wie vielen und verschiedenartigen Begegnungen Meiner Diener Ich es versucht habe, einen Schritt zum Reich Gottes weiterzugehen, wie viele Chancen Ich euch gegeben und euch vergeblich gerufen habe. Aber ihr habt Mir nicht geglaubt und Meinen Ruf nicht ernst genommen. Wie oft habe Ich gerufen und euch unter Meine Flügel versammeln wollen. Aber ihr habt nicht gewollt. Statt Gehorsam habt ihr Mir Opfer gebracht und die Gelegenheiten verpaßt. Es wurden statt dessen eigene Initiativen ergriffen und eigene Planungen ausgeführt, die sich vor den Himmeln wie Spielerei am Wegesrand ausnehmen, für Meine Heilsgeschichte bedeutungslos und für Satan harmlos. Darum wachet und betet und haltet Ausschau nach dem Heil, mit dem Ich euch helfe!” „Was nichts ist vor der Welt, das hat Sich Gott erwählt.” Er: „Aus dem Dunkel und durch Dunkel zum Licht. Ich bin das Licht, das jede Dunkelheit vertreibt, auch aus dir. Die Freude über Mich ist deine Stärke. Ich bin dein Schutz nach innen und nach außen. Darum hast du keinen Grund zum Verzagtsein. Meine Liebe trägt alles, glaubt alles und hofft alles.” „Meide Verzagtheit. Sie ist Nachtfrost für deine Seele. Nur in der Verbindung mit dem Herrn hat die Seele die ewigen Kräfte, sonst steht sie draußen im kalten Winter der Armut. Nur immer auf Jesus schauen!” Er: „‘Ohne Mich könnt ihr nichts tun.’ Aber ohne Mich sollt ihr auch nichts tun. Du siehst, wie Mein Name für vieles und vielerlei verwendet, benutzt, gebraucht und mißbraucht wird. Du siehst den blinden Eifer Meiner Diener. Sie versuchen, sich Meines Heiligtums zu bemächtigen. Ich muß und werde alles Eigene zerbrechen, auch bei dir. Du siehst die vielen ungeprüften und unbestätigten ‘Visionen’ und ‘Prophetien’ und die gefärbten und falschen Auslegungen. Auch ihr Brüder werdet geprüft auf eure Demut und Bescheidenheit, daß sich niemand überhebe. Zum Kommen Meines Reiches und zur Rettung der Verlorenen werde Ich die blinden Blindenleiter entfernen und ein Neues beginnen in aufrichtigen zerschlagenen Herzen. Auch für euch gilt das Wort: ‘Wenn jemand meint, etwas zu sein, wo er doch nichts ist, der betrügt sich selbst und andere.’ und ‘Wenn ihr Mich liebt, dann tut, was Ich euch sage’.” 22


19. Januar Er: „Raum und Zeit sind eine Schutzzone für die Menschheit. Doch was euch alt oder gar veraltet scheint, ist nicht alt, und was euch neu scheint, ist nicht wirklich neu. Es kommt der Tag, doch auch die Nacht. Siehe: Ich mache alles neu! So ist nicht die Zukunft die erstrebenswerte neue Hoffnung, sondern nur Meine Zukunft. Nur wer Mich als Heiland hat, der hat eine Zukunft, Rettung und Erlösung. Wie viele Meiner Kinder tappen noch im Dunkeln, weil sie das wahre Licht scheuen. Wann wollen sie es ertragen, daß Ich sie erleuchten kann? Sie sind wie gelähmt, durch eigene Schuld. Sie sind wie verstockt, weil sie sich nicht strafen lassen wollen durch Meinen Geist. Sie setzen ihre Hoffnung auf Nichtiges und Vergängliches, auf religiöse Erfahrungen und Wunder der Enaks-Söhne. Sie freuen sich darüber, daß ihnen die Dämonen untertan sind und rechnen sich reich, doch im Grunde ohne Mich. Es fehlt ihnen die große tiefe Freude darüber, daß ihre Namen im Himmel geschrieben sind.” „Sei weise durch Gottes Wort. Laß das dein Licht sein, und du wandelst in sicherer Ruhe. Wer darauf achtet, dem geht die Sonne nicht unter, und das Lebenswasser versiegt ihm nicht.” Er: „Immer werden die nötigen Glaubensschritte eine Zumutung und Prüfung für euch sein. Nicht nur töricht vor der Welt, sondern auch unverständlich für Meine Kinder werden Meine Schritte und Maßnahmen erscheinen. Ich handle nicht nur im Verborgenen und abseits der frommen Heerstraße, sondern sogar ‘unvernünftig’ und durch schwache und ‘unmögliche’ Menschen, um allen Menschenruhm und Stolz auszuschließen. Alles, was Ich tue, ist ein Gnadenwerk. Ich will nicht, daß es aus irgendwelchen (anderen) Gründen oder Glaubensüberzeugungen angenommen wird, als aus Liebe zu Mir.” Er: „Teilnahme an Meinen Leiden ist es, was viele Meiner Kinder in ihren Ehen und Familien durchmachen, denn Ich leide zuerst und am meisten darunter. Ihr müßt es nicht getrennt von Mir sehen und braucht es nicht getrennt von Mir zu erleiden. Es gehört zur Gemeinschaft Meiner Leiden, auch dann, wenn ihr selbst mit schuldig geworden seid.” „Das Bestreben des natürlichen Menschen geht dahin, immer etwas vorzuhaben. Das Bestreben des Geistes dagegen ist es, uns zum Ruhen zu bringen.Was unser Herz erfüllt, dafür nehmen wir uns Zeit. Zerstreuung ist ein Zeichen schwacher Liebe.”

Er: „Alles ist vollbracht in Mir. Sei getrost und getröstet. Ich habe den Sieg, Ich habe die Welt überwunden. Heil und Hilfe habe Ich gebracht und werde sie weiter bringen.” 23


20. Januar „Vergiß nicht, einzugehen in die Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und darin zu bleiben. Dort ist dein Platz. Da findest du die Glut, die dein Herz entzündet in Liebe und Sehnsucht nach dem Herrn. Er hält Ausschau nach dir, Er wartet mit offenen Armen auf dich, um dein Alles zu sein und dich zu beschenken mit Kleinodien des Thrones Gottes.” „Dürstet danach, zu Seinen Füßen zu sitzen, das heißt, die Ruhe in Ihm zu suchen, und laßt nicht ab –wie man ein Kleinod sucht –, bis ihr sie gefunden habt. Es ist die Bestimmung aller Menschen, in die Ruhe Gottes einzugehen. Deswegen ist es so vordringlich, daß alles andere, auch der Dienst für Ihn, auf den zweiten Platz gehört. Suchen wir also beharrlich und ausdauernd nach der Gemeinschaft mit Ihm!” „Christus lebt!: davon gibt es täglich neue Proben. Wir wollen von ganzem Herzen daran glauben – bis wir es erfahren.” Er: „Mein Reich kommt mit Macht und Herrlichkeit. Es sind nicht nur Wörter oder Worte! Meine Königsregentschaft offenbart sich nicht in Worten, sondern in Kraft. Sie erstreckt sich auf alle Himmel und auf die Erde. Wie wenig ist das noch in euren Herzen versiegelt. Wie wenig lebt euer Glaube aus der Wirklichkeit Meines Reiches! So müssen viele Kraftwirkungen Meines Geistes ausbleiben, weil Ihr nicht auf Mein Handeln im Glauben blickt und es gleicherweise auf Erden verwirklicht. Ihr habt nichts, weil ihr nicht im Glauben bittet. Ihr habt nichts, weil ihr ‘übel bittet’, weil ihr es aus falschen und irdischen Motiven erbittet.” Er: „Ich suche nach solchen, die bereit sind, daß Ich frei in ihnen wirken kann, die leer sind vom eigenen Tun, von eigenen Plänen, die bereit sind, sich willenlos auf Meinen Altar zu legen. Mein Herz verlangt danach, durch euch euren Brüdern zu helfen, den vielen Toten im Lande, den Gebundenen.”

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21. Januar „Steig auf den Berg zum Herrn. Rede dort mit Ihm. Laß das Niedere zurück. Vergiß, was dahinten liegt. Dein Leben ist Ihm wertvoll. Pflege es wie einen Garten für Ihn allein. Laß dich vom Feind nicht beschweren, sondern mach Raum dem Fröhlichen, dem Heiligen Geist.” “Gott schaut dich an.” Er: „Die Schreckschüsse des Feindes mußt du ignorieren. Es sind Versuche, dich aus der Fassung zu bringen, daß du das Ruhen in Mir verläßt und dich aufregst. Laß dich nicht und von nichts und von niemandem scheuchen. Verlaß deine Gnade nicht, sondern ruhe in Meinem Frieden.” Er: „Alle Herrschaft und alle Reiche sind Mein Eigentum, auch das ‘tausendjährige Reich’. Es ist ein Reich Meines Friedens! Der Feind ist dann gebunden, und niemand herrscht dann außer Mir. Deshalb werden Meine Ordnungen ungehindert aufgerichtet, Meine Schöpfungsordnungen und die Ordnungen Meines Hauses. Niemand wird sie mißachten oder umstoßen können. Darüber denke nach und du wirst sehen, wie brisant und elementar das ist und wie es sich heute schon auswirkt. Nicht seine Schatten, sondern sein Licht wirft es voraus. Für jedes Kind Gottes ist es Trost und Hoffnung. ‘Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen’!” Er: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Versucht auch nicht, es auf Erden zu errichten. Auch als Kirche und Gemeinden nistet euch nicht auf der Erde ein. ‘Als die Davoneilenden’, als ‘Gäste und Fremdlinge’, als ‘Pilger nach Zions Höhen’ geht euren Weg mit Mir, immer das Ziel vor Augen und im Herzen. Laßt euch von nichts gefangen nehmen, auch nicht von den irdischen Bedürfnissen und Notwendigkeiten. Wenn ihr mit Mir geht, werde Ich alles versehen und versorgen. Ich kümmere Mich wirklich um alles, wenn ihr zuerst nach Meiner Königsherrschaft trachtet!” Er: „Nur die Liebe zu Mir und zum Nächsten zählt, nur die Liebe, die sich aufgibt, die ihr Leben läßt für die Brüder. ‘Liebet ihr nicht, so bleibet ihr nicht!’ Wer anderen die Liebe und Vergebung verweigert, stirbt selbst ab. Darum übe dich in der Liebe bei jeder Gelegenheit, die sich bietet. Du kannst aus dir heraus nicht lieben, aber du kannst lieben wollen oder Liebe verweigern. Du sollst auch nicht aus der Natur, sondern aus Meiner Gnade lieben. Durch Meinen Geist ist Meine Liebe ausgegossen in dein Herz. Ich in dir: Das ist auch hier die einzige Hoffnung. Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Mir.” 25


22. Januar Er: „Bist du geängstigt, so bin Ich dein Trost! Wenn du bei Mir bist, kann Ich dich schützen. Auch heute gehen wir jeden Schritt gemeinsam. Laß auch in deinem Leben alles vom Himmel ausgehen: ‘Und ich sah den Himmel offen’. Auch die Gerichte und schweren Prüfungen gehen vom Himmel aus: ‘Und ein Engel erschien im Himmel…’.” Die Zeit ist nicht wichtiger als der Herr! Er: „Nutze und verliere deine Zeit für Mich und Mein Reich. So ist sie am gewinnbringendsten eingesetzt für Zeit und Ewigkeit. Wenn du sagst: ‘Meine Zeit steht in Deinen Händen’, dann kann Ich ausschließlich darüber verfügen. Dann würdest du jeden Schritt erst mit Mir besprechen und die Einteilung des Tages, der Stunden und Augenblicke Mir überlassen. Du siehst, daß noch viel Freude in Meiner Gemeinschaft auf dich wartet.” „Sagt Gott Dank allezeit für alles!” Er: „Durch Danken werden auch deine Gedanken eingesammelt und auf Mich konzentriert und ausgerichtet. Es fällt dir dann leichter, vor Mir zu stehen und Mich anzuschauen. Selbst, wenn dein Dank auch nur ein ‘Dankopfer’ ist, löst er schon Gnaden aus und schafft Kontakt mit Mir, und Ich werde dir zeigen das Heil Gottes!” „Leben wir, so leben wir dem Herrn.” Er: „Ich nehme dich aus der Zeit in Mein Heute. So bekommt alles Ewigkeitswert. Dein Leben und dein Sterben sind dadurch geborgen in Mir. ‘Endlich angekommen, endlich nach Hause gekommen’. Bei Mir bist du daheim, versetzt in Mein Reich. Lebe darin, und alles ist wie verwandelt!” „Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ.” Er: „Mit Meiner Gnade und Herrlichkeit komme Ich zu dir. Laß Mich ein, und Meine Herrlichkeit umstrahlt dich. Du weißt, wie Ich dich verwandle in Mein Bild. Erhalte dein Herz in Meiner Gegenwart und achte auf Meine Winke und Impulse, auf Mein Reden und Handeln, Mein Tun und Lassen. Ich übe dich auch heute ein in das Schritthalten mit Mir.” „Sei am Altar im Heiligtum. Leg alles darauf. Je mehr du auf den Altar bringst, desto reicher wird dein Leben, desto gesegneter dein Werk. Auch heute!” „Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein, daß uns werde klein das Kleine und das Große groß erscheine.” 26


23. Januar Er: „Zur Demut gehört auch das Offensein für Belehrung, die Erwartung weiterer Führung und Begleitung auf dem Weg und die lebendige Hoffnung auf die Vollendung durch Mich. Demut ist nicht nur Bescheidenheit oder gar nur Genügsamkeit, sondern eine nüchterne Einschätzung des eigenen Zustandes, des eigenen Elends, der eigenen Blindheit, des eigenen Nichts und die daraus erwachsende Sehnsucht nach Meiner Hilfe…” „Das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist!” Er: „Vom Tode zum Leben bist du durchgedrungen. Durch Mein Kreuz ist dir die Welt gekreuzigt und du der Welt. ‘Haben, als hätten wir nicht’, ‘in der Welt, doch nicht von der Welt.’ Du hast deinen Tod schon hinter dir, und Ich nehme dich hinein in einen neuen Lebensabschnitt mit Mir. Sei getrost und unverzagt und nimm deinen Platz ein vor Meinem Thron, wohin Ich dich berufen und versetzt habe. Es ist das Geheimnis der Vollendung Meiner Wege mit dir.” „Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.” Er: „Einebnen, planieren, entrümpeln, entsorgen, lockern, auflockern, einsäen, gießen, mit der Sonne der Liebe bescheinen: Das sind alles Arbeiten Meines Geistes an deinem Herz. Und dafür setze Ich Himmel und Erde in Bewegung, alle Dinge, so daß sie dir zum Besten dienen müssen.” „Deine Arbeit ist nur so viel wert, wie sie das Siegel des Herrn trägt, nicht mehr! Dein ganzer Dienst soll nichts anderes sein, als nur die Ausstrahlung deiner Gemeinschaft mit dem Herrn.” Er: „Jeder Tag ist Mein Tag, und Ich mache dir daraus einen Festtag! Auch heute ist ein ‘Tag des Herrn’, ein Festtag, und, wenn du so willst, ein Gedenktag, ein heilsgeschichtlicher Gedenktag. Aber nicht dadurch wird der Tag so bedeutend und herrlich, sondern weil er heute erfüllt und umstellt ist vom Himmel. In Meiner Vaterliebe bin ich unter euch und habe euch in Mein Herz eingeschlossen. Jeder Tag ist Mein Tag!” Er: „Siehe Meine Brüder. Bete für sie. Bring sie Mir in Liebe, Hoffnung und Vertrauen. Besuch sie in Liebe, Hoffnung und Vertrauen. Ich werde dich leiten und dir zur rechten Zeit die Worte geben, die Ich durch dich zu ihnen rede und in ihren Herzen versiegle. Ich bin euer Herr und Gott, für jeden persönlich, so daß jeder seinen Herrn und seinen Gott hat, dem er dient und allein verantwortlich ist. In Freiheit des Willens könnt ihr vor Mir leben, in Freiheit vor Mir und in Freiheit voreinander. Meine Liebe zieht euch in Mein Wohlgefallen.” 27


24. Januar Er: „Der Feind ist ängstlich; er hat Angst, ‘Seelen zu verlieren’. Ich habe keine Angst. Ich bin allmächtig und verliere niemanden. Auch du brauchst keine Angst zu haben, denn du gehörst zu Mir. Du bist Eigentum des Höchsten, Eigentum Gottes! Viele Ängste und Nöte Meiner Kinder sind unnötig. Objektiv gesehen sind sie unbegründet, denn Ich bin der lebendige Gott. Der Kleinglaube vernebelt euch den Blick in die Wirklichkeit, in die Wirklichkeit der Erlösung und Meiner Herrschaft. Darum trachtet vorrangig nach Meiner Königsherrschaft und ihr werdet sehen, daß Ich alles in der Hand habe, daß Ich euch alles Nötige zufallen lasse und ihr euch vom Feind nicht angst und bange machen zu lassen braucht.” Er: „Schwachheit und Müdigkeit sind keine Hindernisse, wenn die Freude an Mir deine Stärke ist. Ich habe dich wieder aufgerichtet, daß du dienen kannst.” „Sei gewiß, daß der Herr bei dir das Große und das Kleine fügt! Der beste Freund ist in den Himmeln!” „Einverleibt, o Herr, hast Du uns der anbetenden Schar um Deinen Thron, die das Siegeslied Deiner herrlichen Auferstehung anstimmt; hineingestellt in den Lichtglanz Deiner großen Herrlichkeit! Auch unsere Herzen erreicht von dort die jubelnde Freude Deines Ostersieges. Auch wir werden entzündet von den Strahlen Deiner Liebe. Besiegt hast DU den Feind am Kreuz, entmachtet unseren Widersacher, erlöst uns von seiner Tyrannei. Anbetung Dir Sieger, Du Herr der Welt! Du bist die Heilquelle der ganzen Welt. Halleluja! Ehre sei Dir!” „Sinnt darüber nach, welcher Schaden dadurch entsteht, daß der Knecht befehlen will und der Herr gehorchen soll. Nachsinnen ist kein intellektueller Vorgang. Bleibt vor Gott stehen, bis Er durch Seinen Geist den Schaden aufdeckt. Der Intellekt weiß nämlich auf alles eine schnelle Antwort und kommt damit dem Geist zuvor. (so ist ein Knecht, der befehlen will; das ist die Gesinnung Satans). Der Intellekt hat an dieser Stelle gesagt: ‘Wie nötig ist es uns, darüber nachzusinnen, darüber Buße zu tun?’ Der Geist aber weist auf die Folge des Schadens hin.” Er: „Wo sind Meine Söhne, die sich bereiten, alle Stunden vor Mir zu stehen?” 28


25. Januar Vom Zeichnen, Brechen und Schleifen der Edelsteine Gottes . Es ist doch zu euch gesagt, daß ihr Edelsteine seid in Seiner Hand. Aber Edelsteine, die Er Selbst erst brechen und schleifen muß. Und Jesus schleift! Ja, das geht tief in euer Herz hinein, und ihr werdet es erst später (richtig) erkennen. Ja, Er schleift. Es schmerzt, das Schleifen, denn Er geht mit harten Diamanten daran. Seine Hand schleift. Seine Hand der Herrlichkeit. O wie zart geht Er an die Herzen. Er weiß genau, was zu tun ist, in jedem Moment, an denen, die in der streitenden Kirche sind. Er tastet euch nicht an, ohne daß ihr es zulaßt. Darum muß Er sehr oft warten. Ja, Er wartet geduldig, der Herr. Jesus wartet geduldig, bis Er wieder herangehen kann mit Seiner herrlichen Hand und schleift noch einmal, schleift hier und da. Vielfach sind die Steine jetzt noch rohe Steine. Sie müssen erst gezeichnet und dann gebrochen werden. Und wie schwer ist das für den Herrn. Nicht, weil Er es nicht in einem Moment könnte, sondern weil ihr es zulassen müßt, freiwillig. Wie schmerzhaft ist das Brechen, schmerzhaft für das Fleisch. Das Fleisch widerstrebt dem Geist. Und doch siegt Jesus! Aber laßt euch nicht erst unter dem Altar brechen. Laßt euch jetzt brechen. Jesus will durchdringen in die Welt. Jesus will auf der Erde stehen. Wie sehnt sich der Herr danach, auf Seiner Erde zu stehen in Wahrheit. Wie gern möchte Er wandeln unter den Menschenkindern. Der Herr wandelte zur Rettung unter den Menschen, als Messias, und doch den meisten unbekannt. So wird es wieder sein. Er wird da sein, und die Menschen werden`s nicht wissen. Und dieses Geheimnis muß bewahrt werden. Deshalb müßt ihr geschliffen sein: Edelsteine in Seiner Hand, die ganz ruhig Seine Herrlichkeit bewahren. Denn bis das Licht durchdringt durch die Steine, sind sie dunkel, auch nach der Schleifung. Ohne Licht sind sie genau wie andere Steine. Aber wenn das Licht der Herrlichkeit hineinleuchtet, dann leuchten sie wie Feuer. Und so, wie die Gnade Gottes das Schleifen vollbringen kann, nach der Vielfalt, so kann es leuchten: je öfter Er herankommen kann an euer Herz, desto mehr sind die Seiten und die Vielfältigkeit vorbereitet, damit das Licht durchbrechen kann, leuchten kann in all seinen Farben, in allen Farben der Herrlichkeit. Denn das Licht ist herrlich, aber vielseitig. Und Jesus möchte, daß es alles durchbricht. Deshalb sind viele Schleifungen notwendig an denen, die Er brechen will in der streitenden Kirche, in einer Generation. Aber noch ist es dunkel. Und der Mensch sieht nicht die Steine, die Er vorbereitet hat, sondern nur, wenn Jesus es will. Wenn Er hereinbricht und alles bereitet ist, dann leuchten sie auf einmal. Hier und da werden sie vorbereitet. Manche werden geschliffen, manche werden gezeichnet, um gebrochen zu werden. Der Herr schleift schon. Manche sind schon viel geschliffen, aber es sind unbekannte Menschen in der Verborgenheit, demütig, von Herzen demütig wie der Herr. 29


26. Januar (Fortsetzung) Sie warten auf das Licht, das hereinbricht. Sie warten geduldig. Wunderbar und herrlich wird das Glutfeuer sein, das Feuer Gottes. Das ist das Herz Jesu; ja das Herz Jesu, das Licht, das wahre Licht. Und es wird hervorleuchten plötzlich in denen, die Er vorbereitet. Aber jetzt sehen sie noch aus wie andere, gewöhnliche Steine. Der Mensch erkennt nichts. Er sieht nicht die Schleifungen. Doch plötzlich – herrlich ist das – wird Jesus es offenbaren: Er Selbst ist Herr, Er ist Herr über Seine Kirche, Er ist Herr über Seinen Leib, und Er sucht Seine Braut. Seine Feueraugen durchsuchen die Erde. Seine Boten gehen hin und her. Sie tasten diesen an und jenen und suchen zur Vollendung zu drängen, denn die Zeit ist kurz. Aber das sind Begriffe, die ihr nicht begreift. Seht nicht auf Zeiten. Diese sind in der Hand des Herrn, in der Hand des Vaters. In Seiner Hand sind alle Zeiten. Und doch drängt die Zeit. Jesus hat Verlangen, o, das Herz Jesu brennt. Es brennt mit einer unermeßlichen Glut, die durchzudringen sucht, daß das Licht entzündet werde in diesen Steinen. Herrlich wird das sein. Die Steine – ihr wißt es – sogar Diamanten, sehen aus wie rohe Steine, wie Glas, ganz verdunkelt. Man sieht nicht die Herrlichkeit, die drinsteckt, die da ist, die der Geist Gottes verborgen hat von Ewigkeit her, die Sein Licht dann plötzlich, nachdem Jesus in diesen Steinen gewirkt hat, allein hervorbringt. Ihr denkt an Licht. Die Lichter dieser Welt sind irrende Lichter. So viele Irrlichter gibt es! Aber das wahre Licht kommt vom Thron Gottes, das Licht ist in Jesus. Feuer ist es, herrliches Feuer, wie die Cherubim, die vor dem Herrn stehen. Das sind eure Bundesgenossen, das sind eure Freunde. Sie sind Feuer. Sie sind Feuer in der Hand des Herrn. Herrlich ist das: Sie sind die Hand des Herrn. Sie überbringen euch das Feuer des Herrn, denn sie sind selbst Feuer. Sie sind zu Feuer geworden für den Herrn. Sie brennen für Ihn, für Ihn allein, den gütigen, allmächtigen, wunderbar barmherzigen Herrn. H. B.

„Halleluja – Jesus führt, Jesus, dein Herr und Gott, führt. Seine Hand wird mehr und mehr deutlich. Seine Hand gewinnt Gestalt. Ja, Seine Hand – die rechte – gewinnt mehr Gestalt. Knochen und Knochen wird zusammengestellt, danach das Fleisch und die Haut. Dieses geschieht auf einmal. Wenn das Gerüst da ist, dann wird Jesus, der Christus, euer Haupt und Herr, Befehl geben. Ja, auf einmal geschieht das. Sein Leben, das in Ihm ist, das wahre Leben – eines Wesens mit dem Vater –, dieses Leben wird offenbar werden; das Leben, wovon Jesus die erste Frucht ist. Euer Herr Jesus Christus sehnt Sich nach der Stunde, wo Er das Leben in der Auferstehung offenbaren kann. Zuerst die rechte Hand, dann die linke. Zuerst wird die linke getragen und gestützt durch Seine rechte Hand. 30


27. Januar (Fortsetzung) Die rechte führt die linke – noch in Schwachheit, aber bald in eigener Kraft. Aber erst führt und lenkt, trägt und unterstützt die rechte die linke – gleichermaßen unsichtbar, außer den Gliedern der linken selbst. Sie werden die rechte sehen und sich abhängig wissen von ihrem Führen, Lenken, Tragen und Stützen. Die scheinbar ausführende Kraft wird die linke sein, sie, jedenfalls Teile der Finger, werden das Mene, Mene, Tekel schreiben, sichtbar der Welt. O sehnt euch danach, daß alle notwendigen Knochen der rechten Hand da sind. Jesus lauscht auf den Vater. Der allmächtige, gütige, barmherzige Vater, der da will, daß Sein Geliebter Sein Reich aufrichte. Der Vater zeigt Ihm, sagt Ihm, welchen Er, Jesus, berühren soll, welche Er, Jesus allein, herbeiholen soll für den Aufbau der Rechten Gottes. Plötzlich ist es fertig. – O betet, fleht, ruft, daß der letzte notwendige lebende Knochen gerufen werden kann. O, Jesus sucht solche in dieser Zeit, die den Vater anrufen, anflehen, anbeten. O, plötzlich, o so plötzlich ist es geschehen. Ja, es kann sein heute, diese Sekunde kann es sein. O hofft und glaubt, daß es so ist. Dann wird der Vater, der allmächtige Gott, Seinem Sohn das lang ersehnte Signal geben. Jesus kommt plötzlich. Aber die, die Ihn suchen, ja suchen mit Weinen, werden Ihn sehen. O, da ihr traurig seid, wird euch der Herr Selbst trösten, mit Sich Selber, o welch köstliches Geschenk des Vaters! Ruft, betet, fleht, schreit, ach betet an den Vater, Sohn und Heiligen Geist, den Dreieinigen Gott! O seht, jetzt soll es geschehen, was viele schon erfleht, erbetet haben. Sie haben gepflügt, und ihr sollt ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt. Ja in einer Stunde, plötzlich ist die Geburt, ohne euer Zutun. Jesus bringt zur Geburt und führt auch die Geburt aus, nur Er allein. Denn Er hat den Vorrang in allem, und es ist Sein Werk allein. O, steht zurück und laßt Ihn heran! Euer Werk ist allein zu beten, flehen, rufen, ja anzubeten den Dreieinigen Gott. Schreit, weint, laßt euer Herz zerreißen, dann werdet ihr getröstet und dann auch gesandt zum Einsammeln der letzten Brüder, die zur Hand gehören. O, welch ein Geheimnis, die Rechte und die Linke! Auch von der Rechten sind einige, die noch hier auf Erden sind, die in dem Moment, wo Jesus die rechte Hand mit Fleisch und Haut überzieht und hervorbrechen läßt in der Kraft der Auferstehung und des Lebens, eingegliedert werden als Knochen. O, welch herrlicher Moment, wo Himmel und Erde tatsächlich in Einigkeit verbunden werden durch das Hervorbrechen aus der Gegenwart Christi, von der rechten Hand Jesu Christi, eures Herrn und Gottes. 31


28. Januar (Fortsetzung) O, rühmt euch nicht, denn der Vater handelt zu Seiner Ehre, zur Ehre Seines heiligen Namens, auf daß der Name, der über alle Namen ist, Jesus, o, auf daß Sein Name erhöht werde. Seid still, werdet wie ein Säugling, gestillt in Seiner Hand. – Friede sei euch. O, der Friede Gottes, der über alle Vernunft ist, kehre ein in eure Herzen und gebe euch Frieden. Jesus sucht solche, die hören können, die still werden in Seiner Hand. Jetzt, ehe ihr Seine Hand seht, müßt ihr schon hoffen, glauben, daß Seine Hand euch hält. Eure Sehnsucht, die Brautsehnsucht, muß wachsen. Der Heilige Geist will die Liebe Gottes entfachen und zum Lodern bringen. O, laßt es zu! Der Geist Jesu, der Heilige Geist, sucht euch zu reinigen, zu heiligen. Liegt auf euren Angesichtern, schreiend, weinend, anbetend, auf daß es Ihm gelinge. Nichts braucht ihr sonst zu tun. O, versteht das: Nichts braucht ihr zu tun als das eine: auf euren Angesichtern vor dem Dreieinigen Gott zu liegen und zum Vater durch Jesus, euren Herrn, in der Kraft des Heiligen Geistes zu schreien, beten, flehen, weinen und anzubeten. Das ist das Gebot der Stunde, der Sinn des Herrn, der Wille Gottes. Dann kann der Vater euren Herrn Jesus Christus ausschicken, die Seinen zu holen, daß sie da sind, wo Er ist. Halleluja, lobet den Herrn, preiset Ihn und betet Ihn an! Amen!” H. B. „Kehre ein und werde still. Du hast dein Leben, anstatt in die Hände des Herrn, in die Hände der Menschen gestellt gehabt. Laß doch alles stehen, nicht nur das, was dir schadet, sondern auch all das, was dir nicht weiterhilft. Du darfst keine Zeit verlieren. Komm doch in unsere Gemeinschaft und laß dich mit himmlischer Freude erfüllen. Wir sind dauernd um dich und zum Dienst bereit. Nütz das doch mehr aus, dann wird dein Leben himmlischen Glanz gewinnen. O, die Treue und Liebe unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi! Seine Liebe trägt alles und höret nimmer auf. Stell dich doch hinein in diese Glut, dann wird dich nichts anderes mehr ziehen und locken können.” Er: „Satan läßt sich nur mit den von Mir genannten Mitteln, die ich Meinen Aposteln übergab, bekämpfen.”

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29. Januar An alle, die Seine Erscheinung liebhaben. „Fürchtet euch nicht, wenn euch auch der Feind vernichten will. Mein ist der Sieg. Seid stille im Streit, streitet ihr nicht, Ich streite für euch. Ich habe schon längst den Sieg über alle feindlichen Mächte, wie sie auch kommen zu euch. Sie sind überwunden, wenn ihr stille steht vor eurem Herrn und glaubt an Seinen Sieg! Ihr werdet nimmermehr den Sieg erringen können, er ist schon errungen. Der Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat! Und so habe Ich euch gegeben den Sieg im Glauben. Den Überwinderglauben habe Ich in euch hineingelegt! O, glaubt ständig, daß Ich in euch als Sieger lebe! In diesem Glauben müßt ihr fort und fort einhergehen, und in diesem Glauben werdet ihr siegen! Ja, Meine Kinder, Meine Stunde ist gekommen. Ich komme sehr, sehr bald! Seid bereit, richtet eure Blicke unverwandt auf Mein Kommen. Laßt eure Augen durch nichts mehr geblendet werden. Hört nicht auf Krieg und Kriegsgeschrei. O Meine Kinder, bewahrt euch in Mir. Bleibt in der Festung, und geht nicht aus dieser Festung! In dieser Festung bleibt ihr bewahrt vor allem, was euch verderben will. Versenkt euch noch viel tiefer hinein in das Meer der Gnade und der Liebe eures Gottes! Unendliche Segnungen liegen in diesem Meer verborgen, unendliche Schätze sind darin für euch. Bleibt nicht an der Oberfläche! Tiefer und immer tiefer hinab in das unendliche Meer der Gnade und der Liebe! Schöpft immer wieder aus diesem Meer. Nehmt aus dieser Fülle Gnade um Gnade. Es ist genug vorhanden, es ist kein Mangel da. Es ist in Hülle und Fülle da in eurem Herrn, in Dem die ganze Fülle der Gottheit liegt. JESUS ist eure Quelle, euer Gnadenmeer, der große Ozean, aus Dem ihr geschöpft habt, aus Dem ihr weiter schöpfen könnt. O Meine Kinder, bleibet, bleibt, bleibt an dieser Quelle liegen und trinkt fort und fort, damit ihr ganz erfüllt seid mit Gott, mit Ihm Selber, so werdet ihr dann mit Freudigkeit euerm Herrn entgegengehen können, mit Freimütigkeit, und alle Furcht ist gebannt. Keine Furcht mehr in euch und um euch, wenn ihr ganz hinabgestiegen seid in Ihn hinein, in das Gnadenmeer der Liebe. So werdet ihr euch freuen mit einer unaussprechlichen und herrlichen Freude, wenn euer Herr nun kommen wird, wenn euer Haupt, euer Bräutigam, euer erstgeborener Bruder, euer König erscheinen wird! Welch eine Freude wird es sein, von der ihr noch keine Ahnung habt! Aber Ich will euch zu dieser Freude führen. Seid bereit, seid bereit, vor Mir zu stehen, Meine Herrlichkeit zu sehen. Hört, hört, was Ich euch noch zu sagen habe! Siehe, Ich habe das gute Werk in euch angefangen, Ich werde es auch durchführen zur Vollendung. Ja, alles steht nahe bevor! 33


30. Januar (Fortsetzung) Mein Kommen ist so nahe, so nahe vor euch. O, wenn ihr wüßtet, wie nahe es ist, ihr würdet nur noch danken, preisen und Ihn anbeten im Geist und in der Wahrheit! Ihr würdet alles andere vergessen, ihr würdet euch hineinversenken in Ihn, so tief es nur geht. Ja, Meine Kinder, das Untergehen in Mir, das mangelt noch bei euch. Geht unter in eurem Herrn, seid aufgelöst in eurem Herrn, daß ihr eins geworden seid mit Ihm. Wie Ich mit dem Vater eins geworden bin, so müßt auch ihr mit eurem Haupt eins werden. O, dies möchte ich in euch allen zustandebringen. Vollkommen mit Mir verschmolzen, eure Herzen mit Meinem Herzen ganz verschmolzen, eins geworden. Eure Seele mit Meiner Seele eins geworden, euer Geist mit Meinem Geist eins geworden, aber auch euer Leib mit Meinem Leib eins geworden! O Meine Kinder, das ist noch das Allerwichtigste, dies Einsgewordensein mit Eurem Herrn! Wollt ihr nicht noch das letzte Opfer bringen? Begebt eure Leiber zum lebendigen Opfer! O, gebt Mir eure Leiber, eure Leiber! Eure Leiber, die sollen verwandelt werden, die müssen Mir zuerst gegeben werden als lebendiges Opfer, daß Ich Besitz nehme von euren Leibern, daß sie Tempel des Geistes Gottes geworden sind. O, wie wichtig ist, daß eure Leiber nicht mehr Werk- zeuge der Sünde sind, nicht mehr der Sünde dienen. Meine Kinder, das muß aufhören ein für allemal, damit eure Leiber nur noch Meine Werkzeuge sind, wodurch Ich Mich offenbaren kann. Gebt Mir eure Leiber, ja euer ganzes Sein, gebt alles Mir zum Opfer. Ich habe Mich auch ganz zum Opfer für euch gegeben. Ein Ganzopfer brachte Ich restlos; so auch ihr. So kann Ich Mich euch offenbaren, und ihr werdet dann auch mit Mir offenbar werden in Herrlichkeit, wenn Ich wiederkomme. Dann werdet ihr erhoben werden und werdet bei Mir sein allezeit! Schaut nicht mehr auf euch, nicht auf die Verhältnisse, schaut nicht mehr auf die Sichtbarkeit, die euch gefangennehmen will, nicht auf die Verhältnisse, die euch gefangennehmen wollen, nicht auf die Schwachheiten und Fehler, die euch gefangennehmen wollen. Schaut auf Den allein, der euch aufs völligste erlöst hat nach Geist, Seele und Leib. Schaut auf den Vollkommenen. In Ihm liegt für euch alles, Anfang, Fortgang und Ende. O schaut weg von allem, schaut auf den Anfänger und Vollender des Glaubens; Der da hat angefangen das gute Werk in euch, Er wird’s auch vollenden. Glaubt ihr das? Steht doch im Glauben an das vollbrachte Werk! O, was wollt ihr noch an Meinem Werk hinzutun oder wegtun? Tut nichts dazu, tut auch nichts davon. Nehmt Mein Werk so, wie es ist, wie Ich es vollbracht habe.

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31. Januar (Fortsetzung) Fürchtet euch nicht, denn Ich habe euch erlöst; Ich habe euch bei eurem Namen gerufen, und ihr seid Mein. Und Mein Geist versiegelt das in euch. Laßt euch versiegeln durch Meinen Geist, denn Mein Tag ist sehr nahe gekommen. Siehe, Ich komme sehr schnell. Seid den klugen Jungfrauen gleich, die Öl gesammelt haben, deren Leiber Tempel des Heiligen Geistes geworden sind, die vollgefüllt sind von Ihm, die ihrem Bräutigam entgegengehen in heiligem Schmuck, die sich durch nichts mehr hemmen und halten lassen, die durch alles hindurchdringen, durch die Nacht, den Nebel und die Finsternis, die ihrem Herrn mutig entgegengehen in Freude und Freimütigkeit. Seid solche in diesen letzten Tagen! Geht nun, geht nun eilend den Weg! Haltet euch nicht auf dem Wege auf. Es ist keine Zeit mehr dazu, sich aufzuhalten. Eilend, eilend, eilend geht euren Weg; denn die Zeit der Gnade ist zu Ende gegangen. Meine Gemeinde steht in der Vollendung, und Ich werde kommen und Meine Gemeinde hinwegnehmen von dieser Erde. Und die Gerichte werden über diese Welt kommen, hereinbrechen wie noch nie. O Meine Kinder, freut euch, daß ihr eure Häupter emporheben dürft, weil euer Erlöser naht. Ja, Meine Kinder, freut euch, und abermals sage Ich, freut euch! Die Stunde der Erlösung naht mit Macht!” K. H. Er: „Was willst du noch für Versicherungen und Garantien von Mir? Ich bin da für dich, dein Erlöser, und du bist Eigentum des Höchsten! Lehn dich zurück in Meinem Frieden und schau auf zu Mir! Da siehst du deinen treuen Hohenpriester vor dem Vater. Tag und Nacht schweige Ich nicht, sondern nenne auch deinen Namen vor dem Thron des Vaters. So bist du bekanntgemacht beim Vater und in der ganzen Himmelswelt. Durch Mich bist du optimal vertreten auch vor dem Richterstuhl, besser und auch treuer, als du es tust oder könntest. Vertrau auf die vollbrachte Erlösung durch Mein Blut, als des Lammes Gottes.” Er: „Liebe Seele, du darfst nie die Beleidigte spielen! Tust du es dennoch, dann vergißt du, daß Ich dich liebe. Genügt dir denn Meine Liebe nicht? Und Mein Verständnis für dich? Ich liebe dich, damit du stark seiest und in dieser Stärke den Brüdern und Schwestern Meine Liebe schenkst. Betrachte Mein Herz! Siehst du, es spielt nie den Beleidigten; wie könnte es sonst verzeihen und barmherzig sein?”

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