Monika Flach
Er trug deine Krankheit
DER HERR IST MEIN ARZT Empfange sein Wort zur Heilung
Impressum © 2001 Monika Flach / Kingdom Impact Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. 4. Auflage, vollständig überarbeitet, 2026 Buchcover: Rebekka Richter, Natalie Wurster Bildmaterial: © fotolia, © Visax / Unsplash, © silviarita / Pixabay Bilder im Buch: Esther Schüpbach, Yun-mi Willems, Rebekka Richter Satz: Rebekka Richter | Lektorat: Markus Richter Druckerei: Wydawnictwa ARKA, 43-400 Cieszyn/Polen Alle Bibelzitate wurden, sofern nicht anders angegeben, der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung (2006), entnommen. © SCM R. Brockhaus, Witten Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Weiter wurden verwendet: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. (LUT) | Gute Nachricht Bibel, durchgesehene Neuausgabe, © 2018 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart (GNB) | Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2017 SCM R. Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/ Holzgerlingen. (NL) Verlag Monika Flach / Kingdom Impact Hauptniederlassung Pfullendorf-Denkingen Versand Deutschland Website: shop.kingdomimpact.de E-Mail: shopdeutschland@kingdomimpact.de Versand Schweiz – Seftigen Website: shop.kingdomimpact.ch E-Mail: shopschweiz@kingdomimpact.ch
www.kingdomimpact.org ISBN 978-3-938050-37-8 2
Inhaltsverzeichnis Gottes Wille ist deine Heilung
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An welchen Jesus glaubst du? (Apg 10,38)
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Entdecke deine himmlische Medizin: Anbetung, Wort Gottes, Abendmahl
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Entdecke die Kraft des Kreuzes
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Ist Krankheit ein Segen?
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Gott will heilen – das wurde in Jesus demonstriert
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Das Wort Gottes verbindet Heilung mit dem Königreich Gottes
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Das Wort Gottes verbindet Krankheit mit dem Reich der Finsternis
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Gott selbst ist dein Arzt (Jahwe Rapha)
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Beauftragt zu heilen
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Bekenntnis zum Heilungsauftrag
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Wie können wir in Heilung dienen?
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Bibelstellen über Heilung im Alten & Neuen Testament
107
Bibelstellen über Jesus, deinen Heiler
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Übergib Jesus dein Leben
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Gottes Wille ist deine Heilung
Vielleicht hast du dieses Booklet geschenkt bekommen oder du hast es gekauft, weil du selbst krank und auf der Suche nach Heilung bist oder generell im Glauben an Heilung wachsen möchtest. Vielleicht möchtest du aber auch lernen, für Kranke in deinem Umfeld zu beten, bist aber unsicher, was du erwarten und wie du überhaupt beten darfst. Hier wirst du viele Antworten finden und Gottes Herz kennenlernen. Schön, dass du da bist! Der Titel des Booklets ist auch sein zentrales Statement: Gottes Wille ist deine Heilung. Meine Frage an dich ist: Wenn du das hörst, kannst du fröhlich zustimmen oder hast du viele Fragen zu göttlicher Heilung oder sogar Gegenstimmen in dir? Mit Zweifel oder Unsicherheit im Herzen wird Heilung für dich immer mysteriös, unsicher und zufällig bleiben. Deshalb lass uns mit der wichtigsten Frage beginnen: Will Gott heilen?
Gottes Wille ist deine Heilung
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Du hörst eventuell in dir eine Stimme, die sagt: „Sei nicht so naiv und glaube, Gott würde sich für so profane Dinge wie Heilung interessieren. Es gibt viel Wichtigeres in der Welt!“ Oder du fragst dich: „Will Gott wirklich immer heilen? Er heilt sicher hier und da jemanden, ja, aber ob er auch mich heilen will – wie soll ich das wissen?“ Und die Stimme in dir sagt: „Naja, darum bitten kannst du ja mal. Vielleicht tut er etwas, vielleicht auch nicht. Bete nur treu jeden Tag, aber lieber zurückhaltend, dann wirst du nicht entmutigt. Und vergiss nicht, immer noch ein ‚aber dein Wille geschehe‘ hinterherzuschieben, schön demütig bleiben! Den Zeitpunkt musst du eh Gott überlassen, er weiß, was am besten für dich ist. Bestimmt sollst du erst lernen, die Krankheit geduldig zu ertragen, und dich als treu erweisen. Wenn du es endlich begriffen hast, dann wird er dich heilen. Bestimmt! Vielleicht. Wer weiß ...“ Das Statement „Gottes Wille ist deine Heilung“ wird ganz unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Aber sei ermutigt: Mit deinen Fragen bist du nicht allein! Es ist wunderbar, wenn du dich auf den Weg machst, um Antworten auf deine Fragen zu erhalten. Auch ich musste mehrere Jahre lang einen Weg gehen, bis ich all diesen Hinterfragungen einen tiefen Glauben entgegenzusetzen hatte. Dabei lernte ich Jesus als meinen Heiland und Arzt kennen. Ich selbst wollte natürlich auch Heilung erleben, aber mein Hauptziel war, zu wissen, was ich Kranken anbieten konnte. Durfte ich wirklich erwarten, dass Kranke gesund werden, wenn ich die Hände auf sie legte und für Heilung betete?
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Durfte ich erwarten, dass Krankheiten verschwinden, wenn ich ihnen im Namen Jesu gebiete, zu weichen, und den Körper in die himmlische Ordnung zurückrufe? Es ist wunderbar, dass du in Heilung wachsen willst! Bleib dran, lass dich nie entmutigen und sei gewiss: Das größte Interesse daran, dass du Gott als Arzt und Heiland kennenlernst und dein Erbe in Jesus einnimmst, hat Gott selbst. Ich bete, dass er dir beim Lesen dieses Büchleins begegnet, alle deine Fragen bezüglich Heilung beantwortet, jede Furcht und Unsicherheit aus dem Weg räumt und du beginnst, immer mehr Heilung zu erleben. Halte doch gleich am Anfang inne und lade voller Vertrauen den Heiligen Geist ein, dich zu begleiten. Bitte ihn um ein hörendes Herz und viele Offenbarungen, während du diese Seiten liest. Er wird dich alles lehren. ... sehr gut! Dann gehen wir jetzt auf eine Entdeckungsreise, um Jesus selbst und den vollen Reichtum deines Erbes in ihm zu erforschen.
An welchen Jesus glaubst du? (Apg 10,38) Was mich von Anfang an fasziniert hat, ist, dass das Wort Gottes auf Fragen und Hinterf ragungen zu Heilung nicht mit einer To-do-Liste antwortet, mit zehn Punkten, die du erfüllen musst, damit du geheilt werden kannst. Das Wort Gottes verkündet dir stattdessen eine Person:
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Jesus Christus – der Gesalbte, der Messias. Ist das nicht erstaunlich? Gottes Antwort auf Krankheit und Angebot zur Heilung ist eine Person! Zuallererst ist also absolut entscheidend, dass du ihn, Jesus, kennst! Wenn Menschen krank sind, fordere ich sie meistens auf: „Bevor wir für Gesundheit beten, erzähl mir erst einmal von deinem Jesus! Wer ist dieser Jesus? Wie hast du ihn erlebt? Aber erzähl mir jetzt nicht Bibelwissen, sondern, wenn es okay für dich ist, erzähle mir einfach ein, zwei Geschichten aus deinem Leben, in denen du Jesus begegnet bist. Oder was dich beim Bibellesen berührt hat. Was hat er getan und was hat es in dir ausgelöst? Wie hat seine Stimme geklungen – war sie hart oder voller Liebe?“ Das hat immer erstaunliche Resultate. Wenn Christen, mitten in ihrer Not, von ihrem Jesus berichten, taucht er auf. Er wird für sie wieder real und sie richten den Blick zurück auf ihn. Nicht selten beginnen sie zu weinen, weil sie merken, dass sie in ihrer Not ja gar nicht allein sind! Innere Anspannung löst sich. Sie erinnern sich: Er ist ja da, es gibt ihn wirklich! Das verändert alles. Wenn er da ist, kommt Hoffnung, wenn er da ist, ist alles möglich! Es bringt dir nichts, zu wissen, wie jemand anderes Jesus kennt. Die entscheidende Frage ist: Wer ist dein Jesus für dich? Was glaubst du? Aus diesem Grund fragt Jesus seine Jünger in Matthäus 16,13 als Erstes: „Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei?“ Sie antworten: „Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten.“ Daraufhin stellt Jesus die zweite, entscheidende Frage:
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Matthäus 16,15 (GNB) „Und ihr“, wollte Jesus wissen, „für wen haltet ihr mich?“ Ich liebe auch die Formulierung der Elberfelder Übersetzung: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“ Genau das ist die Frage Jesu an dich: „Du aber, was sagst du, wer ich bin?“ Wie kennst du Jesus? Die Antwort auf diese Frage ist die Grundlage für Heilung. Wir müssen wissen, wer Jesus ist und was er getan hat. Er hat eine Vielzahl von Namen, wie Hirte, Löwe von Juda, König, Bräutigam, Lamm Gottes, Versorger, Bundesgott, Herr der Heerscharen und noch etliche mehr. Aber wenn wir krank sind, müssen wir ihn als den Heiler kennen. Jeder Name Gottes ist eine Einladung, alle seine darin verborgenen Eigenschaften kennenzulernen. In diesem Büchlein werden wir deshalb erkunden, was es bedeutet, dass er unser Arzt und Heiland ist. Also frage ich dich: Wer ist der Jesus, dem du nachfolgst? Kennst du ihn so wie Petrus, der von Jesus sagte: Apostelgeschichte 10,38 Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat (o. Gutes tat) und alle heilte (o. alle gesund machte), die von dem Teufel überwältigt waren (o. die in der Gewalt des Teufels; vom Teufel unterdrückt/bedrückt waren), denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen [davon].
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Dieses Wort von Petrus ist für mich eine der mächtigsten Bibelstellen bezüglich Heilung. Es ist mir unglaublich kostbar. Ich weiß nicht, wie oft ich auf meiner Suche nach Gottes Willen zu Heilung und der Frage, was ich glauben darf, diesen Satz ausgesprochen habe. Am Anfang mit einem Herzen voller Staunen, dann mit immer stärker werdendem Glauben. Und schließlich rief ich in die sichtbare und unsichtbare Welt aus: Was für ein Jesus! An diesen Jesus glaube ich. Diesem Jesus folge ich nach. Diesen Jesus verkündige ich. Von diesem Jesus von Nazareth bin ich ein Jünger. Der Jesus, dem ich folge, ging umher und tat Gutes, er tat wohl und er heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren. Das ist mein Jesus! Möchtest du nicht auch gleich einmal selbst versuchen, das auszurufen? Merkst du etwas dabei? Was du da ausgerufen hast, ist die Wahrheit über Jesus und sein Leben auf der Erde. An keiner einzigen Stelle der Bibel heißt es, dass Jesus umherging und Grippe verteilte, damit Menschen endlich zur Ruhe kommen und Gott suchen würden. Niemand berichtet, wie Jesus Menschen Krebs gab, damit sie gereinigt würden und Gott durch die Krankheit noch tiefer begegnen könnten. Jesus verbrachte sein Leben nicht damit, „wohltuende Krankheiten“ auszuteilen – ein bisschen Bronchitis hier und ein wenig Aids dort, weil einige nur auf diese Weise lernen konnten. Das ist nicht biblisch!
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Nein, in der Apostelgeschichte heißt es – und das ist absolut frohe Botschaft: „Jesus ging umher und tat Gutes.“ Und weil er heute noch derselbe ist wie gestern und in alle Ewigkeit (vgl. Hebr 13,8), geht er auch heute noch umher und tut Menschen wohl. Er tut ihnen Gutes! Ich segne dich damit, dass du, genau wie ich damals, diesen Jesus, entdecken und erleben darfst. Du sollst erfahren, dass Heilung immer leichter zu dir kommt und wie sie durch dich fließt, wenn du für andere betest. Dabei ist Gott aber kein toter Automat, der auf Knopfdruck reagiert. Das höhere Ziel bleibt immer deine Beziehung, deine Loyalität und deine Liebe zu ihm. Krankheit definiert nicht deine Beziehung zu Gott. Ob krank oder gesund – bleibe in Gerechtigkeit, bete deinen Herrn an und sei gewiss, dass er dich liebt.
Barmherzigkeit ist Liebe in Aktion Jesus liebt Kranke und hat Erbarmen mit ihnen. Er wendet sich ihnen zu. Davon zeugen auch die vielen, vielen Heilungswunder in den Evangelien. Ich war sehr begeistert, zu entdecken, dass Jesus Kranken zudem nicht nur Mitgefühl und Barmherzigkeit zeigt, sondern für sie in Aktion tritt – und zwar mit Kraft zur Befreiung, besonders wenn sie sich ihm im Glauben zuwenden. Lass uns noch etwas mehr darüber nachdenken, was in Apostelgeschichte 10,38 nicht gesagt wird. Dort steht nicht: „Jesus ging umher, sah die Not und weinte bitterlich, denn er hatte großes Mitleid, konnte aber nichts für sie tun.“
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Es heißt auch nicht: „Er umarmte die Kranken und litt mit ihnen, angesichts all der unheilbaren Krankheiten, denen sie hilflos ausgeliefert waren. So tröstete und stärkte er sie durch seine Anteilnahme und ermutigende Worte, und es tat ihren Seelen wohl.“ Tatsächlich heißt es: „Jesus ging umher, tat den Menschen wohl und befreite sie von jeder Krankheit, die sie überwältigt hatte!“ Und das brauchte es auch. Hat uns Krankheit überwältigt, benötigen wir oftmals eine Hilfe, die kraftvoll ist! Eine Befreiung von der Krankheit ist nötig. Wenn es von Jesus heißt, er hatte Barmherzigkeit und Mitleid, wird im Hebräischen ein sehr starkes Wort verwendet. Es bedeutet wörtlich, dass sich einem die Eingeweide vor Ergriffenheit umdrehen, sodass man mit aller Kraft in Aktion tritt, um die Not zu beseitigen. Jesus hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, er kann es innerlich kaum aushalten, uns krank und leidend zu sehen. Ist das nicht wunderbar zu wissen? Vielleicht bist du schon länger krank, wenn du diese Zeilen liest. Dann möchte ich dir heute leidenschaftlich zurufen: Lass dich niemals entmutigen! Die Botschaft des Wortes Gottes und der Glaube sollen dich nicht frustrieren oder entmutigen. Erinnere dich! Du kennst ja den guten Willen Gottes. Richte deine Augen fest auf Jesus! Er ist dein Heiland. Aber höre: Du glaubst nicht bloß an Heilung, sondern an den Heiland!
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Und dieser Heiland ist dein König und Herr. Lass dir seine Ehre und die Beziehung zu ihm immer wichtiger sein als dein persönliches Wohlbefinden. Liebe ihn, lerne ihn kennen und sorge dafür, dass er durch deinen Glauben Ehre bekommt. Manche Christen lassen sich sofort entmutigen, wenn sie ein paar Mal gebetet haben und die Heilung nicht sofort eintritt. Hänge deinen Glauben nicht an Gebetserhörungen. Hänge ihn an Jesus! Heilung darf nie wichtiger werden, als Jesus mit unserem Vertrauen zu ehren. Er ist unser Herr, ob wir geheilt werden oder nicht. Unsere Loyalität und Liebe sind nicht von Heilung abhängig. Lass es zehn oder zwanzig Jahre dauern – na und? Spätestens im Himmel wirst du heil sein. Es ist nur eine Frage der Zeit. Das ist für mich nicht nur ein lapidarer Spruch. Ich richte mein ganzes Leben danach aus. Als Nachfolger Jesu weißt du, dass die Erdenzeit nicht alles ist, sondern nur deine Ausbildungszeit. Du hast 70-80 Jahre Zeit, um im Glauben zu leben und deinen Herrn inmitten widersprüchlicher Situationen zu ehren. Glauben ist ein Überzeugtsein von Dingen, die man noch nicht sieht oder fühlt (Hebr 11,1). Lerne, im Glauben zu leben. Im Glauben hast du jederzeit Zugang zu aller Versorgung, die du brauchst, und dir wird im wahrsten Sinne des Wortes „nichts mangeln“. (vgl. Ps 23) Zum Abschluss des ersten Abschnitts noch eine sehr wichtige Leitplanke für Nachfolger Jesu:
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Lass Krankheit nicht zu deiner Identität werden Sage nicht: „Meine Allergie, mein Diabetes oder meine Arthritis.“ Du bist viel mehr als die Krankheit. Du bist ein geliebtes Kind Gottes, das durch Krankheit angegriffen ist, aber die Krankheit gehört nicht zu dir. Vielleicht musst du aushalten, dass sie nicht sofort weg ist, aber du musst dich nicht damit identifizieren. Bete Gott an, höre seine Stimme, gehorche ihm und lebe in deiner Berufung. Wisse, dass der Gott der Liebe zu dir steht. Er erbarmt sich und befreit dich aus aller Not, und auch inmitten der Not ist er schon da, mit seiner Gegenwart. Und wisse: Wir, deine Geschwister, stehen mit dir. Du bist in diesem Kampf nicht allein. Deinem Körper soll Heilung widerfahren!
REAKTION a) Erzähle einem Freund, wer dein Jesus ist. Mit welchen Namen kennst du ihn und wie hast du ihn erlebt? b) Wenn du Jesus noch nicht als Heiland erlebt hast, öffne dein Herz im Gebet für ihn und sage ihm, dass du ihn immer noch mehr kennenlernen möchtest.
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Zu wem gehst du, wenn du krank bist? Auf wen setzt du deine Hoffnung, wenn du krank bist? Wer oder was kommt dir zuerst in den Sinn? Die Wahrheit ist, dass wir, anstatt gleich zu Jesus zu gehen, oft zuerst einen Termin beim Arzt buchen oder das Internet befragen. So bekommen wir viele Informationen, ausführliche Diagnosen, und Medizin und Behandlungen verschrieben. Anschließend sprechen wir mit Verwandten und Freunden, die uns beständig fragen, wie es uns geht. So müssen wir ständig unseren Ist-Zustand festhalten und die Diagnose erklären. Dadurch wird uns aber oft zeit- und kraftmäßig der Weg zu Jesus blockiert, der unser Herr ist und uns auch bei Krankheit als unser Bündnispartner und Arzt zur Seite stehen möchte. Häufig argumentieren Leute dann: „Aber Gott kann ja auch durch Ärzte heilen!“ Und das stimmt auch. Gott liebt Ärzte und er wird sie gebrauchen, um zu helfen und zu heilen. Ich war selbst als Krankenschwester tätig und liebe die Medizin. Aber Gott stellt den Menschen in seinem Wort immer wieder die Frage, auf wen sie ihre Hoffnung zuerst setzen. Gott möchte, dass wir zuerst zu ihm kommen und ihn in unserem Leben – mit allen Herausforderungen – als Arzt und Heiland kennenlernen und ehren. Unser Leben ist ein Schauspiel in der unsichtbaren Welt: In jeder Situation können wir bezeugen, dass er wirklich da ist, und seine Fürsorge kann an uns sichtbar werden. Wenn er also wirklich unser Herr ist, ist es nur logisch, immer zuallererst ihn zu konsultieren – und dann seinem Rat voller Glauben und Vertrauen zu folgen.
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