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Dennis Gordon Lindsay

Bibel und Wissenschaft stimmen sie überein? Reihe Schöpfung und Wissenschaft Band 2

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Vorwort Die Reihe „Schöpfung und Wissenschaft“ soll jedem Interessierten Informationen über dieses Thema verfügbar machen. Meine Absicht ist es, eine Dokumentation über Schöpfungswissenschaft bereitzustellen, die leicht zu lesen und zu verstehen ist. Daher wurden viele technische Begriffe, die nur ein Fachmann zu schätzen weiß, weggelassen. Diejenigen, die weitere Informationen über Schöpfungswissenschaft von professioneller Seite her wünschen, können sich an folgende bedeutende Organisationen wenden: Master Books New Leaf Press P. O. Box 726 Green Forest, AR 72638, USA www.newleafpublishinggroup.com/master.asp Institute for Creation Research 2100 Greenfield Dr. P. O. Box 2667 El Cajon, CA 92021, USA www.icr.org Bible-Science Association creationsafaris.com/bsasfv.htm Creation Evidences Museum P. O. Box 309 Glen Rose, TX 76043, USA www.creationevidence.org 5

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Genesis Institute 10220 N. Nevada Suite 280 Spokane, WA 99218, USA genesisinstitute.org Apologetics Press Inc. 230 Landmark Dr. Montgomery, AL 36117-2752, USA www.apologeticspress.org Studiengemeinschaft Wort und Wissen Rosenbergweg 29 D-72270 Baiersbronn www.wort-und-wissen.de

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Inhaltsverzeichnis Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Teil I Astronomie Das Erde/Mond-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Sterne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Himmlisches Feuerwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Zukunft des Universums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Universum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Zeugnis der Sterne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Mensch ist einzigartig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Teil II Biologie Einige Grundlagen der Biologie . . . . . . . . . . . . . . . . . Heiratsregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erstaunlich und ausgezeichnet gemacht . . . . . . . . . . . Die Welt der Mikrochips . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Der Blutsbund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Die Geburt, die Skeptiker bekämpfen und Satan täuschte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Teil III Gesundheit und Hygiene Rein oder unrein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Krankheit und Leiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . In göttlicher Gesundheit wandeln . . . . . . . . . . . . . . . . Ein Ruhetag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

21 27 45 53 61 73 79

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Teil IV Physik Die Hauptsätze der Thermodynamik bestärken die Bibel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 Die Bibel und das Atom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 Das elektromagnetische Spektrum . . . . . . . . . . . . . . . 183 Teil V Geologie und Geophysik Geologische Sedimentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lava, Staub, Berge und Schluchten . . . . . . . . . . . . . . . Grundlegende Sockel der Erde . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ozeanografie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Teil VI Meteorologie und Hydrologie Die Wissenschaft der Wettervorhersage: Meteorologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hydrologie: Die Wissenschaft vom Wasser . . . . . . . . . Luftzirkulation: Ein Ergebnis von Gottes Einfallsreichtum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wissenschaftliche Erkenntnisse über das Wetter . . . . . Die Vorräte des Schnees . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gottes Vorsehung im Sturm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Teil VII Botanik Wundertäter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 Genaue Einteilung der Pflanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 Fantastische Zeugnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 Teil VIII Andere faszinierende Tatsachen der Wissenschaft und der Bibel Landwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zoologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erkenntnis wird sich mehren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ökologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

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Teil IX Naturgesetze entsprechen geistlichen Gesetzen Unsichtbare Kräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 Glaube und Fliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 Schlussfolgerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 Endnoten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284 Bibliografie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285 Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289

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Einleitung

Abb. 1: Der Schöpfer der Wissenschaft

Alle Schrift ist von Gott eingegeben Die Bibel enthält viele wissenschaftliche Tatsachen. Beim Studium der Bücher Genesis und Hiob kann man z. B. etliche wissenschaftliche Entdeckungen machen. In den letzten 200 Jahren hat die Menschheit fantastische Fortschritte auf dem Gebiet der Wissenschaft erreicht. Dies geschah aufgrund der Rückkehr des Menschen zu Gottes Wort und des übereinstimmenden Handelns mit seinen Wahrheiten. Alle Schrift ist von Gott eingegeben zur Lehre und um Verständnis zu bringen (vgl. 2.Tim 3,16). Dies bedeutet, dass 11

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wir sie anwenden können, um die Welt, in der wir leben, zu verstehen. In Psalm 119,130 heißt es: „Die Eröffnung deiner Worte leuchtet“. Da die Schrift eingegeben ist, können wir ihr vertrauen, dass sie uns bezüglich Paläontologie, Zoologie, Biologie, Astronomie, Botanik, Ökologie, Geologie, Ozeanografie, Klimatologie, Meteorologie, Archäologie, Physik, Gesundheit und Medizin – also sämtlicher Wissenschaften – genau unterrichtet.

Keine wissenschaftlichen Fehler Während des Zeitraums, in dem das Alte Testament geschrieben wurde, beherrschten Ignoranz, Aberglaube und Torheit die Ansichten gottloser Menschen. Umso erstaunlicher ist es, dass es im Wort Gottes keine wissenschaftlichen Fehler gibt; insbesondere wenn man andere altertümliche Schriften studiert und die offensichtlichen wissenschaftlichen Ungereimtheiten sieht. Warum sind keine fehlerhaften Überzeugungen dieser Zeit auf einige Seiten der Bibel gerutscht, als sie geschrieben wurde? Denn viele Menschen waren über einen Zeitraum von 20 Jahrhunderten am Schreiben der Bibel beteiligt. Sie schrieben in unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Sprachen und zu unterschiedlichen Zeiten der Geschichte. Doch durch Gottes wundersame Führung spiegelt die Bibel die wissenschaftliche Ungenauigkeit jener Epochen nicht wider.

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Das älteste Buch der Bibel Das Buch Hiob ist eines der faszinierendsten Bücher der Bibel. Es ist ein Meisterstück der Literatur, das Leser über alle Generationen hinweg neugierig gemacht hat. Obwohl das Buch uralt ist und als das älteste Buch der Bibel angesehen wird, sind seine Einblicke für die heutige Zeit sehr bemerkenswert. Zusätzlich zu den häufigen historischen Verweisen auf die Schöpfung und die Flut gibt es viele Stellen, die sich auf die Funktionsweisen der Natur beziehen, welche heute von Wissenschaftlern studiert werden. Diese Abschnitte beinhalten keinen Hinweis auf die mythischen Übertreibungen und Fehler, die für andere altertümliche Schriften typisch sind.

Hiobs wissenschaftliche Fragen Gott stellte in seiner Unterhaltung mit Hiob aus dem Sturm mehr als 70 wissenschaftliche Fragen, um Hiobs beschränkte Erkenntnis zu entblößen. Viele dieser Fragen in Hiob 38 sind bereits wissenschaftlich erforscht worden. Alle bisher gefundenen Antworten stimmen mit Gottes Wort genau überein. Gott stellte viele dieser Fragen nicht mit der Absicht, sie beantwortet zu bekommen, sondern um Hiobs falsche Wahrnehmung aufzudecken; die einzige Antwort, die Gott von Hiob erwartete, war anzuerkennen, dass Gott allein die Erklärungen weiß. Hiob musste beschämt werden. Gott verglich seine Erkenntnis mit der Hiobs, um dessen Blindheit aufzuzeigen. Als Hiob anfing, Gottes Größe und Macht zu erkennen, demütigte er sich vor dem Allmächtigen. Wie treffend il13

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lustriert dies die geistliche Not der heutigen Menschen, die sich ebenso vor dem Schöpfer des Universums beugen müssen.

Hiob und die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts Das Buch Hiob wurde nicht als ein wissenschaftliches Buch geschrieben, sondern als eine Abhandlung, die sich mit einer der grundlegendsten Fragen des Lebens beschäftigt: „Kümmert sich Gott, der Schöpfer, um die Not der Menschen?“ Diese Frage wird durch die ganze Bibel hindurch eingehend beantwortet. Gott kümmerte sich tatsächlich um die Leiden der Menschen und war bereit, seinen Sohn auf die Erde zu schicken. Die Bibel erzählt uns diese größte Liebesgeschichte aller Zeiten. Darüber hinaus werden jedoch auch eine große Anzahl an wissenschaftlichen Tatsachen im Buch Hiob erwähnt, die von Wissenschaftlern bis zum vorletzten Jahrhundert noch nicht erkannt wurden. Wissenschaftliche Tatsachen findet man über die ganze Bibel verstreut, aber das Buch Hiob enthält mehr als jedes andere. Dieses 4000 Jahre alte Buch ist voller Verweise auf Phänomene der Natur – und darin gibt es weder Fehler noch Irrtümer. Während einer Zeit, als alle Arten von Mythen über die Schöpfung der Erde als Wahrheit betrachtet wurden, schrieb Hiob: „Er ... hängt die Erde auf über dem Nichts“ (Hi 26,7). Man nimmt an, dass Hiob etwa 2.000 v. Chr. lebte. Da Noah und Sem nach der Flut noch einige hundert Jahre 14


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lebten (1.Mo 9,28; 11,10-11), ist es möglich, dass sie zur gleichen Zeit wie Hiob lebten. Anders als andere alte Bücher weist Hiob noch nicht einmal auf Zauberei oder okkulte Praktiken hin, noch werden außer der letztendlichen Heilung Hiobs irgendwelche übernatürlichen Wunder aufgezeigt. (Sowohl Hiob als auch Elihu erwähnen ihren Glauben an eine zukünftige Auferstehung der Leiber – Hi 19,26; 33,28.) Das Fehlen von niedergeschriebenen wundersamen Ereignissen überrascht im Hinblick auf die vielen Wunder im Pentateuch – die ersten fünf Bücher der Bibel, von Mose geschrieben. Das Buch Hiob hält eine dämonische Erscheinung fest, von Hiobs Freund Elifas erzählt (Hi 4,1221), genauso wie Gottes persönliche Offenbarung (Hi 38,1-41,26; 42,7-8). Aber der Schwerpunkt des Buches ist eher die göttliche Vorsehung und Kontrolle über die Schöpfung als sein wundersames Eingreifen in das Leben von Menschen. Hiob betont die Zuverlässigkeit der Gesetze, die Gottes Schöpfung regeln.

Die Natur spiegelt Gottes Herrlichkeit wider Sämtliche Eigenschaften Gottes – seine Göttlichkeit, seine Macht, sein Charakter – spiegeln sich in seiner Schöpfung wider. Je mehr wir über seine Schöpfung lernen, umso mehr verstehen wir sein Wesen und seinen Plan für uns. Die Schönheit und Komplexität der Natur sprechen mit einer Donnerstimme und deuten mit blendendem Glanz auf die Existenz des Schöpfers hin. Ungeachtet der überwältigenden wissenschaftlichen und auch biblischen Be15

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weise zugunsten der Schöpfungswissenschaft spotten die humanistischen Atheisten immer noch über Gott und lehnen ihn ab. Am Tag des Gerichts werden sie „ohne Entschuldigung“ sein (Röm 1,20). Sie lehnen es ab, der großen Anzahl an Beweisen zu glauben, und haben sich dafür entschieden, dass sie „nichts davon wissen (wollen)“ (2.Petr 3,5 – Luther). Jesus wusste, dass es immer welche geben würde, die die Wahrheit ablehnen, ganz gleich wie viele Beweise aufgezeigt würden: Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht. (Lk 16,31) Viele „Intellektuelle“ verleugnen weiterhin einen Schöpfer-Gott. Sie erklären die Flut weg, machen sich über die Geschichte von Jona und dem Fisch lustig und ignorieren völlig die Beweise bezüglich Jesu Auferstehung. Diejenigen, welche die überwältigenden wissenschaftlichen und auch biblischen Beweise für die Schöpfung beharrlich ablehnen, säen schlechten Samen. Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. (Spr 1,7) Einige Forscher führten ihre Studien mit Hilfe der Bibel aus, doch viele andere meinten, dies wäre töricht. Einige Gelehrte haben zugegeben, falsch über die Bibel gedacht zu haben, und viele werden ihnen noch folgen. Zwei führende Archäologen (Jugendfreunde) haben folgende Aussagen gemacht: 16


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Seit 30 Jahren mache ich mit der Bibel in der einen und einer Kelle in der anderen Hand Ausgrabungen. In Bezug auf den historischen Blickwinkel habe ich bisher in der Bibel noch nie einen Fehler gefunden. (Professor Nelson Glueck, Hebrew Union College) Seit 30 Jahren lehre ich Studenten an der Harvard, damit sie für den christlichen Dienst ausgerüstet sind. Ich sagte ihnen, dass sie den Mose des Pentateuchs vergessen könnten. Zumindest in diesen wichtigen Bereichen musste ich mich entschuldigen, da ich falsch lag! (Professor George Ernest Wright, Professor für Semitistik und Alttestamentliche Studien an der Harvard University) Der Mensch demütigt sich entweder während seiner Tage auf der Erde selbst oder er wird zur festgesetzten Zeit gedemütigt, aber dann nicht aus seinem eigenen freien Willen. Es gibt genügend Beweise „über die Hoffnung“, die in uns liegt (1.Petr 3,15), obwohl unsere Hoffnung nicht wirklich „sichtbar“ wird, bevor Jesus wiederkommt (Röm 8,24). Zu jener Zeit werden wir die Dinge klar und deutlich sehen. Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich [verschwommen] {die Realität als ein Rätsel}, dann {wenn das Vollkommene kommt} aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise [unvollkommen], dann aber werde ich erkennen ... (1.Kor 13,12)

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Die Bibel und Wissenschaft Unser Studium wird uns durch viele Bereiche der Wissenschaft und deren neueste Erkenntnisse führen. Wir werden sehen, wie die Bibel dem Test mit allen wissenschaftlichen Entdeckungen standhalten kann, obwohl sie schon vor einigen tausend Jahren geschrieben wurde. Christen haben nichts zu befürchten, wenn die Gesetze der Biologie, Physik, Astronomie, Hydrologie, Meteorologie oder einer anderen Disziplin untersucht werden. Gottes Wort stimmt vollkommen mit der Wissenschaft überein – oder sollten wir sagen, dass die Wissenschaft vollkommen mit Gottes Wort übereinstimmt? Wenn es Widersprüche gibt, so ist es immer die Wissenschaft (das Verständnis des Menschen), das einer Änderung bedarf. Sie wird diese Änderung rechtzeitig machen, wie schon so oft in der Vergangenheit geschehen. Das Wort Gottes bleibt für immer bestehen.

Abb. 2: Kein wissenschaftliches Lehrbuch, aber ... 18


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Teil I Astronomie Kapitel 1: Das Erde/Mond-System Die blau-grüne Kugel – Die Erde dreht sich – Der Globus wird nicht gestützt – Ein reflektierender Himmelskörper Kapitel 2: Die Sterne Die zahllosen Sterne – Gottes Wort berichtet von der Vielzahl der Sterne – Singende Sterne – Sterne im Zeugenstand – Der Aufbau der Sterne – Die Ordnungen des Himmels – Die Bahn der Sonne – „Die Enden der Erde“ – „Die Säulen des Himmels“ – Ein Loch im Weltall: Ein Tor zum Himmel? Kapitel 3: Himmlisches Feuerwerk Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes – Radiogalaxien – Sterbende Sterne – Supernovae – Riesensterne – Quasare – Schwarze Löcher Kapitel 4: Die Zukunft des Universums Unsere Sonne – Der Mond – „Erhebt zum Himmel eure Augen ...“ – Zukünftige Ereignisse Kapitel 5: Das Universum Das Universum ist eine sich fortlaufend ausbreitende Wölbung – Die große Mauer im Weltall – Unglaubliche Geschwindigkeiten 19

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und Bewegungen – Genauigkeit – Eine gigantische Galaxie – Die unermessliche Weite des Universums – Eine Sonne in der Größe einer 1-Euro-Münze – Die Schönheit der Himmel Kapitel 6: Das Zeugnis der Sterne Große Feuerbälle – Gott schuf die Sterne – Der Himmel verkündet Gottes Gerechtigkeit – Gottes Botschaft an die Vorfahren – Das Evangelium der Sterne ist nicht mehr notwendig Kapitel 7: Der Mensch ist einzigartig Die Bibel ist zuverlässig

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Kapitel 1

Das Erde/Mond-System Die blau-grüne Kugel Es ist nicht verwunderlich, dass die Hebräer das einzige Volk des Altertums waren, das lernte, dass die Erde rund und nicht flach ist. Das hebräische Wort „chug“ wird mit „Kreis“ übersetzt; eine genauere Übersetzung wäre „Kugelgestalt“ oder „Rundheit“ (s. Abb. 3).

Abb. 3: Die Erde ist rund 21

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Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe ... (Spr 8,27) Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde ... (Jes 40,22) Obwohl das Buch Jesaja vor ungefähr 2700 Jahren geschrieben wurde, haben bis vor ca. 500 Jahren sogar gebildete Menschen daran geglaubt, dass die Erde flach sei. Philosophen und Wissenschaftler des Altertums hatten ihre eigenen Versionen, wie die Himmel und die Erde geschaffen wurden. Einer glaubte, die Erde sei wie ein Tisch geformt, ein anderer, sie sehe wie eine Trommel aus; und noch ein weiterer, die Welt würde auf dem Kopf und den Schultern von Atlas ruhen. Menschen wie Aristoteles und Plato dachten, die Erde sei ein lebendiges Wesen und Vulkane wären das Ergebnis von deren Erbrechen. Erst im 15. Jahrhundert glaubten die Menschen schließlich, die Erde sei rund. Sie hätten nicht bis 1492 warten müssen, als Kolumbus über den blauen Ozean segelte, um festzustellen, dass die Erde nicht flach war. Gottes Wort beinhaltete schon längst diese Wahrheit.

Die Erde dreht sich Bis zum 16. Jahrhundert glaubte man, dass sich die Sonne um die Erde drehe. Erst danach wurde dies von der Vorstellung, dass die Erde sich täglich um die eigene Achse und jährlich um die Sonne dreht, ersetzt. Aber Gott hat 22


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dies alles schon tausende Jahre zuvor seinem Diener Hiob erklärt. Hast du einmal in deinem Leben dem Morgen geboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen, damit sie die Enden der Erde erfasse, so dass die Gottlosen von ihr abgeschüttelt werden? Sie verwandelt sich wie Siegelton ... (Hi 38,12-14) Das hebräische Wort für „verwandeln“ beinhaltet die Bedeutung von „verändert durch Drehen“, wie beim Gebrauch des Siegels in vergangenen Zeiten (s. Abb. 4). Siegel wurden im Altertum gewöhnlich zur persönlichen Identifikation gebraucht, so wie heutzutage Personalausweise (s. 1.Mo 38,18; 1.Kö 21,8; Jes 29,11). Fast jeder hatte einen, und dieser war unverwechselbar.

Abb. 4: Der Riesenkreisel

Briefe und Bücher wurden versiegelt und Gesetze, die das Siegel des Herrschers trugen, auf Tontafeln geschrieben. Juda nahm seinen Siegel überall mit hin und Joseph wurde 23

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der Siegelring des Pharaos gegeben. Die Verwendung des Siegelabdrucks ist mit der heutigen Unterschrift vergleichbar. Die wahrscheinlich früheste Form des Schreibens waren gewöhnliche Bilder, die man früher einsetzte, um Gedanken auf Stein oder Ton mitzuteilen. Bilder kommen heute nahezu auf der ganzen Welt auf Straßenschildern zum Einsatz und werden in den USA immer häufiger. Anscheinend ist dies die einfachste Art, eine Botschaft genau zu übermitteln. Das hebräische Verb „schreiben“ bedeutet „schnitzen“ oder „graben“. Früher schnitzte man seine Botschaften meist auf Tontafeln und legte diese später in die Sonne, um sie haltbar zu machen. Ebenso schnitzte oder behaute man seine Identifikationssiegel. Siegel wurden oft aus einem gravierten, runden Halbedelstein gemacht, der in einen Ring eingefasst wurde. Der eingeprägte Stein wurde in feuchten Ton gepresst. Dann drehte man den Ton für einen zweiten Abdruck, sodass ein symmetrisches Muster und ein Kreis entstanden. Jeder Ring trug einen Stein unterschiedlichster Form und wurde deshalb zu einer persönlichen und unverkennbaren Unterschrift. In einigen altertümlichen Städten war die gebräuchlichste Form des Siegels der Zylinder. Die Bilder und Worte wurden von jedem Einzelnen ausgewählt und dann in den Zylinder eingeprägt. Wenn dieser Zylinder über etwas feuchten Ton gerollt wurde, hinterließ er ein erhöhtes Bild. Tausende Varianten waren möglich – wie bei den heutigen Schlüsseln für eine Wohnung, ein Haus oder Auto. 24


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Im Buch Hiob verglich Gott die Morgenröte mit den Abdrücken eines Siegelrings im Ton. Der Ring (Sonne), der einen Abdruck (Morgenröte) hinterlässt, wird in einer festen Position gehalten. Der Ton (Erde), der die Abdrücke (Morgenröte) erhielt, dreht sich vollständig, sodass der Ring (Sonne) wieder in seiner ursprünglichen Stellung erscheint. Hiob deutet nicht nur darauf hin, dass die Erde im Weltall aufgehängt ist, sondern spricht auch von ihrer nach Norden ausgerichteten Achse. Obwohl er eine bildhafte Sprache gebraucht, beschreibt er einen wirklichen, physikalischen Prozess.

Der Globus wird nicht gestützt Hiob schrieb zwar in unwissenschaftlichen Ausdrücken, aber klar und deutlich, dass die Erde nicht mechanisch gestützt wird. Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts. (Hi 26,7) Die Erde ruht weder auf den Schultern von Atlas noch auf dem Rücken eines kosmischen Elefanten, wie viele Menschen des Altertums glaubten. Bilder, die vor einigen Jahren vom Mond aus aufgenommen wurden, zeigen deutlich, dass die Erde buchstäblich über dem Nichts hängt (s. Abb. 5). Dass die Erde nicht gestützt wird, wurde erst im 15. Jahrhundert „entdeckt“ und vor dem 17. Jahrhundert nicht wirklich anerkannt. Obwohl die Schwerkraft für die orbitale Anziehungskraft der Erde durch die Sonne sprechen soll, erklärt dies eigentlich nichts, da sogar heutzutage nie25

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mand weiß, was diese geheimnisvolle Schwerkraft ist, noch warum es sie gibt. Sie ist lediglich ein eingeführter Begriff, um die Beobachtungen zu beschreiben.

Abb. 5: Im Weltall ruhen

Ein reflektierender Himmelskörper Ein weiteres Wunder aus dem Buch Hiob ist die Erkenntnis, dass der Mond nicht selbst scheint. ... selbst der Mond scheint nicht hell ... (Hi 25,5) Diese Wahrheit wurde erst ca. 3000 Jahre später erkannt, als das Teleskop offenbarte, dass der Mond lediglich das Sonnenlicht widerspiegelt. Ebenso ist der Gläubige ein Licht, das in einer dunklen und ungläubigen Welt scheint. Er ist nicht die Quelle des Lichts; vielmehr reflektiert er das wahre Licht, die Quelle allen Lichts – Jesus Christus. 26


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