bräisch
Die jüdischen Wurzeln der Nachfolger von Jeschua (Jesus)
Feste der
Bibel n Passah
Pessach n Fest der Ungesäuerten
Brote Chag Hamatzot
n Erstlingsfrüchte
Reischit n Pfingsten
Schawuot n Tag des Schofars
Rosch ha-Schanah n Versöhnungstag
Jom Kippur n Laubhüttenfest
Sukkot n Weihefest
Chanukka n Fest der Lose
Purim 9
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Deutsche Ausgabe: © 2013 inner cube GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Käufern dieser Vorlage ist ein Ausdruck gestattet. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Titel: Feste der Bibel, Nr. 447619, ISBN: 978-3-942540-09-4
Feiertag
Auch bekannt als
Datum
Biblische Grundlage
Allg
PASSAH Pessach
UNGESÄUERTE BROTE
Chag Hamatzot
14. Nisan (März oder April)
15.-21. Nisan (März oder April)
3. Mose 23,4-5 2. Mose 12,1-4
3. Mose 23,6-8 2. Mose 12,15-20
Passah: Ge
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ERSTLINGSFRÜCHTE
WOCHENFEST oder PFINGSTEN
TAG DES SCHOFARS oder NEUJAHRSTAG
Reischit
16. Nisan (März oder April)
3. Mose 23,9-14
Das Wochen
Schawuot
Jom Truah Rosch ha-Schanah
6. Siwan (Mai oder Juni)
3. Mose 23,15-22
1. Tischri 3. Mose (September 23,23-25 oder Oktober)
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Tag des Sch
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Biblische rundlage
Mose 4-5
Mose 1-4
Mose 6-8
Mose 15-20
Mose 9-14
Mose 15-22
Mose 23-25
Allgemeine Informationen Passah: Gedenkt der Befreiung Gottes Israels aus Ägypten Passah / Pessach (PAY-sahk) bedeutet „Vorüberschreiten“ oder „Überschreitung“. Das Passahmahl, der Seder (SAY-der), erinnert an die Befreiung Israels aus der ägyptischen Sklaverei. Der HERR sandte Mose, um die Kinder Israels aus Ägypten in das Gelobte Land zu führen. Als er Mose das erste Mal gegenüber stand, weigerte der Pharao sich, das Volk ziehen zu lassen. Nachdem er neun Plagen geschickt hatte, verkündete Gott, dass jeder männliche Erstgeborene eines jeden Haushaltes sterben würde, wenn nicht der Türrahmen dieses Hauses mit dem Blut eines makellosen Lamms bestrichen würde. In dieser Nacht „schritt“ der HERR an den Häusern mit Blut an den Türrahmen „vorüber“. Die zehnte Plage brachte den ägyptischen Erstgeborenen den Tod, sogar dem Sohn des Pharaos persönlich. Endlich ließ der Pharao die Kinder Israels ziehen. Das Passahfest sollte von nun an für alle folgenden Generationen ein fester Ritus werden.
In 3. Mose 23 wird Chag Hamatzot (Hawg Hah-MAHT-zot), das auch als „Fest der Ungesäuerten Brote“ bekannt ist, als eigener Feiertag erwähnt, der am 15. Tag desselben Monats wie das Passahfest gefeiert werden soll. Heute jedoch werden die Feiertage Passah, Fest der Ungesäuerten Brote und Erstlingsfrüchte zum Passahfest zusammengefasst. Mit dem Begriff Passah werden heute alle drei Feiertage bezeichnet. Dieses Fest wird acht Tage lang, und zwar vom 14. bis 21. Nisan gefeiert. Gott sagte, dass die Kinder Israels sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen sollten. Dieses Brot, das in aller Eile ohne Hefe gebacken wurde, symbolisiert, wie der HERR die Israeliten hastig aus Ägypten führte. In der Schrift steht Sauerteig auch sinnbildlich für Sünde. Heutzutage stellt die Säuberung des Hauses vor dem Passahfest oft den symbolischen Versuch dar, jedwede Heuchelei oder Boshaftigkeit zu entfernen. Das Fest der Ungesäuerten Brote gehört zu den drei Wallfahrtsfesten, zu denen alle männlichen Juden aufgefordert waren, nach Jerusalem zu ziehen, um „vor dem HERRN, deinem Gott, [zu] erscheinen“ (5. Mose 16,16).
Erstlingsfrüchte: Es werden Opfergaben für die Gerstenernte im Frühling dargebracht An Reischit (Re-SCHEET) brachten die Menschen dem HERRN die erste reife Garbe (die Erstlingsfrüchte) der Gerste und weihten ihm somit die Ernte. An Passah wurde eine markierte Garbe gebündelt und auf dem Feld stehen gelassen. Am nächsten Tag, dem ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, wurde die Garbe geschnitten und für die Opfergabe am dritten Tag vorbereitet. An diesem dritten Tag, Reischit, schwenkte der Priester die Garbe vor dem HERRN. Dann begann das Zählen der Tage (Omer), das bis zum Tag nach dem siebten Sabbat, also dem 50. Tag, andauerte. Dieser Tag heißt Schawuot oder Pfingsten (der nächste Feiertag im Kalender). Die wenigsten Juden begehen Reischit heute noch, doch für die Nachfolger Jesu hat dieses Fest als der wichtigste Tag des Jahres große Bedeutung, es ist nämlich der Tag der Auferstehung Jesu.
Das Wochenfest: Opfergaben werden dargebracht und man gedenkt des Empfangs des Gesetzes 50 Tage nach Passah wird Schawuot (Scha-voo-OTE) gefeiert. Es ist auch bekannt als Pfingsten, Wochenfest, Erntefest oder Spätere Erstlingsfrüchte und bezeichnet den Zeitpunkt, an dem Gott ein Opfer von neuem Sommerweizen dargebracht wird. Es zeigt Freude und Dankbarkeit darüber, dass der HERR die Ernte gesegnet hat. Es wird oft auch Matan Tora genannt (Die Gabe des Gesetzes) und ist damit eng mit den Zehn Geboten verbunden, denn es heißt, dass Gott Mose die Gesetze zu diesem Zeitpunkt übergab. Oft wird zur Feier des Tages aus dem Buch Ruth gelesen. Schawuot gehört zu den drei Wallfahrtsfesten, zu denen alle männlichen Juden aufgefordert waren, nach Jerusalem zu ziehen, um „vor dem HERRN, deinem Gott, [zu] erscheinen“ (5. Mose 16,16).
Tag des Schofars: Der Beginn des bürgerlichen Neuen Jahres Die zehn Tage der Reue und Umkehr, mit Rosch ha-Schanah (Rosch-SCHA-nah) als erstem und Jom Kippur als letztem Tag, bilden die hochheiligen Tage. In der jüdischen Überlieferung heißt es, dass Gott die Worte, Taten und Gedanken eines jeden Menschen in das Buch des Lebens einträgt, das er an diesem Tag aufschlägt und studiert. Wenn im vergangenen Jahr die guten Taten die schlechten überwogen haben, wird an Jom Kippur der Name dieses Menschen für ein weiteres Jahr in das Buch des Lebens eingetragen. Während Rosch ha-Schanah und der zehn Tage der Reue und Umkehr können die Menschen ihre Sünden bereuen und gute Taten vollbringen, um ihre Chancen zu erhöhen, tatsächlich in das Buch des Lebens eingetragen zu werden. Während der Rosch ha-Schanah-Gottesdienste wird der Schofar 100 Mal geblasen.
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Jesus aß das Passahmahl mit seinen Jüngern und sagte, dass er sich danach gesehnt hätte, vor seinem Leiden dieses Passah mit ihnen zu essen, und dass er davon erst wieder essen würde, sobald das Reich Gottes errichtet sei (Lukas 22,7-16). Nach dem Passahmahl stimmten sie einen Lobgesang an und begaben sich zum Ölberg (Matthäus 26,30). Dieser während des Passahfestes gesungene Lobgesang nennt sich Hallel und beinhaltet Psalm 118,22: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“ Jesus ist dieser Eckstein, den die Bauleute verworfen hatten (Matthäus 21,42; 1. Petrus 2,7). Jesus wurde als „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Johannes 1,29) gekreuzigt. Das Abendmahl feiern wir im Gedenken an seine Leiden als das vollkommene Passahlamm und an die Erfüllung des Neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen (Lukas 22,20; 1. Korinther 5,7; Epheser 2,11-13). Dieses Opfer wurde bereits in Psalm 22 prophezeit. Der hebräische Prophet Jesaja sprach ebenfalls vom dem Leiden und dem Opfer des Messias und wie dieses Opfer zur endgültigen Sühne für das Volk Gottes werden würde (Jesaja 53).
Die Eltern Je
Ungesäuertes Brot (Matze / Mazza) ist ein Symbol für das Passah. Sauerteig steht für Sünde (Lukas 12,1; 1. Korinther 5,8). Die Matze steht für „ohne Sünde“ und ist ein Sinnbild für Jesus, dem einzigen Menschen ohne Sünde. Jesus sagte: „Das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt“ und dass er, Jesus, das „Brot des Lebens", das „lebendige Brot“ ist, von dem ein Mensch essen kann und nicht sterben wird (Johannes 6,32-51). Während Sauerteig ein Symbol für die Sünde ist, ist der Messias „ungesäuert“ oder ohne Sünde. Er besiegte das Grab durch seine Auferstehung, weil er kein Sünder und damit nicht dem Fluch des Todes unterworfen war. Jesus war bei seiner Kreuzigung gegeißelt und durchbohrt worden. Wie der Prophet Jesaja schreibt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt worden“ (Jesaja 53,5). Alle von Gott eingesetzten Feiertage, wie auch das Passahfest und das Fest der Ungesäuerten Brote, sind „nur ein Schatten der Dinge ..., die kommen sollen“ (Kolosser 2,17).
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Das Fest der Erstlingsfrüchte ist ein Sinnbild für die Auferstehung Jesu. Jesus stand am dritten Tag des Passahfestes, am 16. Nisan, dem Tag der Erstlingsfrüchte, von den Toten auf. Durch dieses Ereignis erhielt dieses landwirtschaftliche Fest eine ganz neue Bedeutung. Der Apostel Paulus, ein jüdischer Gläubiger und Rabbi, schrieb: „Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft“ (1. Korinther 15,20-23). Die Auferstehung Jesu ist das Versprechen an die zukünftige Generation der Gläubigen (Johannes 5,28-29). Auch wenn die meisten Nachfolger Jesu noch nie etwas vom Fest Reischit (Erstlingsfrüchte) gehört haben, feiern sie diesen Tag jedoch als den Tag der Auferstehung bzw. Ostern.
Biblische Ereign Das Manna während sie und in das G Königin Esth (Esther 3,12 Jesus stand
Jesus trug seinen Jüngern auf, nach seiner Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt in Jerusalem zu bleiben. Sie alle versammelten sich zu Schawuot im Obergemach, am 50. Tag nach dem Sabbat des Passahfests, dem ersten Tag der Woche. Der Heilige Geist erfüllte das Haus mit dem Brausen wie von einem gewaltigen Wind und mit Zungen wie von Feuer und kam über die Jünger (Apostelgeschichte 2). Der Apostel Petrus bezog sich auf den Propheten Joel, der gesagt hatte, dass Gott seinen „Geist ausgieße über alles Fleisch“(Joel 3,1-2). Petrus sagte weiter, dass der auferstandene Jesus den Heiligen Geist ausgegossen habe (Apostelgeschichte 2,32-33). Die Menschen reagierten auf die Botschaft von Petrus mit Reue, und mehr als 3000 ließen sich taufen (Apostelgeschichte 2,37-40). Der Neue Bund zwischen Gott und Israel (Jeremia 31,31; Hebräer 9,14-15) wurde an Schawuot eingerichtet, 50 Tage nach dem Tod Jesu.
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Rosch ha-Schanah wird manchmal auch als der Tag des Gerichts bezeichnet. Jesus sagte, dass er über die Macht verfüge, die Menschen zu richten (Johannes 5,24-27), und der Apostel Paulus nannte ihn den Richter, „der Lebendige und Tote richten wird“ (2. Timotheus 4,1). Gott besitzt in der Tat ein Buch des Lebens; in Offenbarung 21,27 wird es auch „Buch des Lebens des Lammes“ genannt. Damit der eigene Name dort für immer verzeichnet wird, muss man an Jesus als den Erlöser von der Sünde glauben (Johannes 10,27-30). Diejenigen, deren Namen nicht im Buch stehen, werden gerichtet und zur Hölle verdammt werden: „Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen“ (Offenbarung 20,15).
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