Ein Vergleich von 1111 Gruppierungen dem Christentum Compare Groups with mit Biblical Christianity der Bibel
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Sekten & Okkultismus n Zusammenfassung der Glaubensgrundsätze n Neueste Forschungen
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Christentum Freimaurer Kabbala-Zentrum Wicca-Kult Satanismus Spiritismus Santería Voodoo Theosophie Rosenkreuzertum Astrologie & Horoskope und mehr ...
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l Hauptschriften u Glaubensgrundsätze Ò Okkulte Praktiken ¤ Neueste Begebenheiten & Schlagzeilen
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Studienfaltkarten von inner cube bringen ein Thema auf den Punkt. Kompakt, illustriert, klar.
© 2013 RW Research, Inc. Rose Publishing, Inc. www.rose-publishing.com
Deutsche Ausgabe: © 2013 inner cube GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Käufern dieser Vorlage ist ein Ausdruck gestattet. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Titel: Christentum, Sekten & Okkultismus, Nr. 447605, ISBN: 978-3-942540-05-6
Biblisches Christentum v Ursprünge Jesus Christus. Gegründet 32-35 n. Chr. in der judäischen Provinz Palästina (heutiges Israel) unter dem Römischen Reich. Die Nachfolger Christi wurden als Christen bekannt.
l Hauptschriften Die Bibel, im Ursprung auf Hebräisch und Aramäisch (Altes Testament) und Griechisch (Neues Testament) verfasst.
u Glaubensgrundsätze Der einzige Gott ist dreieinig (er ist ein Gott in drei Personen, nicht drei Götter): Vater, Sohn und Heiliger Geist. Mit dem Titel „Gott“ ist meist die erste Person, Gott der Vater, gemeint. Gott ist ein geistliches Wesen ohne physischen Körper. Er ist ein persönlicher Gott, der in Beziehung zu den Menschen tritt. Er erschuf das Universum aus dem Nichts. Er ist ewig, unveränderlich, heilig, liebend und vollkommen. Jesus ist Gott, die zweite Person der Dreieinigkeit. Als Gott der Sohn hat er schon immer existiert und wurde nicht erschaffen. Er ist vollkommen Gott und vollkommen Mensch (diese zwei Wesensarten sind miteinander verbunden, nicht vermischt). Als die zweite Person der Trinität ist er Gott dem Vater und dem Heiligen Geist ebenbürtig. Er wurde Mensch, indem er durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Jesus ist der einzige Weg zum Vater, zur Erlösung und zum ewigen Leben. Nach Gottes Plan starb er am Kreuz, um dort das vollkommene Opfer zu bringen und für unsere Sünden zu bezahlen. Am dritten Tag stand er von den Toten auf in einem neuen Auferstehungsleib zum ewigen Leben. Während der folgenden 40 Tage wurde Jesus von mehr als 500 Augenzeugen gesehen. Die Menschen berührten seine Wunden und aßen mit ihm. Dann fuhr er körperlich in den Himmel auf. Am Ende der Zeit wird Jesus sichtbar und in leiblicher Gestallt wiederkommen, um Gottes Königreich zu begründen und die Welt zu richten.
Der Heilige Geist ist Gott, die dritte Person der Dreieinigkeit. Der Heilige Geist ist eine Person, keine Kraft oder ein Energiefeld. Er tröstet, trauert, mahnt, überführt, leitet, lehrt und erfüllt Christen. Er ist weder der Vater noch der Sohn, Jesus Christus. Erlösung gibt es nur durch die Gnade Gottes, nicht durch die guten Werke eines Einzelnen. Erlösung muss im Glauben angenommen werden. Die Menschen müssen im Herzen glauben, dass Jesus für ihre Sünden gestorben und körperlich wiederauferstanden ist, als Zeichen der Vergebung und der Auferstehung der Toten. Darin besteht Gottes liebevoller Plan, den sündigen Menschen zu vergeben. Nach ihrem Tod werden die Gläubigen bei Jesus sein. Alle Menschen müssen vor Gottes Richterstuhl Rechenschaft ablegen. Sowohl die erlösten als auch die verlorenen Menschen werden vom Tode auferstehen. Diejenigen, die errettet sind, werden mit Jesus im Himmel leben. Diejenigen, die verloren sind, müssen die Qual der ewigen Trennung von Gott erleiden (Hölle). Die körperliche Auferstehung Jesu garantiert den Gläubigen ihre eigene Auferstehung, nach der sie unsterbliche Körper bekommen werden. Grundlegende Lehren lassen sich in den alten, allgemein anerkannten Aussagen des christlichen Glaubens zusammenfassen, wie dem Apostolischen, dem Nicänischen oder dem Athanasischen Glaubensbekenntnis und dem Konzil von Chalcedon.
Ò Wichtige Praktiken Gemeinschaftliche Anbetung, meist in Kirchen oder Gemeinden. Taufe und Abendmahl. Keine geheimen Riten. Aktive, freiwillige missionarische Tätigkeiten. Hilfe für Bedürftige, wie Arme, Witwen, Waisen und Unterdrückte. Christen glauben, dass Jesus der jüdische Messias ist, der Israel im Alten Testament (Tanach) verheißen wurde. Jesus sagte, dass man seine Nachfolger an ihrer Liebe untereinander erkennen würde.
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Die First Church of Satan wurde von Anton Szandor LaVey (1930-1997) 1966 in San Francisco, Kalifornien, gegründet. Viele satanistische Gruppen haben die Church of Satan zum Vorbild.
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Satanische Magie basiert vornehmlich auf Begehren, Manipulation, Symbolik und Willenskraft in Ritualen. Für einen Satanisten gib es keinen Unterschied zwischen „schwarzer oder weißer Magie“. LaVey schrieb, dass „satanische Rituale eine Mischung gnostischer, kabbalistischer, hermetischer und freimaurerischer Elemente“ seien, bei denen „vibrierende Worte der Kraft“ eingesetzt würden. Manche Satanisten begehen eine blasphemische Zeremonie, die als „schwarze Messe“ bekannt ist. Die wichtigsten Feiertage sind der eigene Geburtstag eines Satanisten, der 30. April (Höhepunkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche) und der 31. Oktober.
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Die Satanische Bibel (Original 1969, 2. dt. Auflage 2007), Die Satanische Hexe (Original 1971, dt. Erstausgabe 2009) und andere Werke von LaVey.
u Glaubensgrundsätze Der Satanismus lehnt biblisch-christliche Lehren und Moralvorstellungen vollkommen und mit Nachdruck ab und ist extrem auf den Menschen fokussiert. Gott wird als eine unpersönliche, ausgleichende Kraft der Natur gesehen. Jesus wird entweder als Mythos oder als Versager angesehen. Obwohl einige Satanisten tatsächlich glauben, dass Satan ein reales, persönliches Wesen ist, symbolisiert er für die Anhänger von LaVeys Lehren den Menschen als seinen eigenen Gott und den Widerstand gegen alle Religionen. Der Mensch ist nur ein weiteres Tier und sollte frei von Moralvorstellungen sein. Der Glaube an die Sünde diene nur dazu, Menschen Schuldgefühle zu machen, so dass sie von heuchlerischen religiösen Systemen kontrolliert werden können. Auch wenn man aus Fehlern lernen sollte, besteht keine Notwendigkeit der Erlösung. Es gibt kein Leben nach dem Tod; das Leben muss jetzt gelebt und ausgekostet werden. Es gibt „Neun Satanische Grundsätze“ oder Prinzipien, von denen einige lauten: Menschen sollten Sinnesfreude statt Abstinenz leben, Güte nur demjenigen gewähren, der sie verdient und Rache üben, statt die andere Wange hinhalten („Wie du mir, so ich dir“). Satanisten blicken auf jene herab, die sich bemühen, Gutes zu tun und nennen sie „whitelighters“.
¤ Achten Sie auf ... Meldungen von Verbrechen vor satanistischem Hintergrund. Aufsehen erregende Berichte von groß angelegten Verschwörungen kindesmörderischer Satanisten haben sich immer wieder bewahrheitet. ■ Beliebte Filme, Romane und Rockbands verwenden vom Satanismus inspirierte Symbole, um zu schockieren. ■ Unter den prominenten Anhängern finden sich Jayne Mansfield, Sammy Davis Jr. und Marilyn Manson. Der überführte Massenmörder Richard Ramirez (der Night Stalker) war Berichten zufolge ebenfalls Satanist. ■
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IST OKKULTISMUS?
Das deutsche Wort „okkult“ leitet sich vom lateinischen occultus = „verborgen, verdeckt, geheim" ab. Diese vergleichende Übersicht soll kein ungesundes Interesse an geheimen und verbotenen Dingen fördern, vielmehr soll sie helfen, Gefahren zu erkennen und damit zu vermeiden sowie ihnen zu widerstehen und anderen Menschen zu helfen.
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Kein einzelner Gründer. Voodoo, auch Vodon, Voudou oder Wodu (von dem Fon-Wort vodu für „Geist“ oder „Gottheit“) geschrieben, kam ursprünglich durch westafrikanische Sklaven in die Kolonie Haiti, wo es heute die vorherrschende Religion ist. Nach der haitianischen Revolution von 1804 breitete sie sich Voodoo auch bis in die Vereinigten Staaten aus.
Die Anbetenden sollen durch Geister, die rituell durch Trommeln beschworen werden, regelrecht wie Pferde „geritten“ (besessen) werden, wodurch die Geister durch die Menschen sprechen und handeln können. Verschiedene Arten der Hellseherei und Zauberei werden angewendet, um Schutz, Heilung, Weisung und Glück zu bringen oder einem Feind Schaden zuzufügen. Rituelle Opfergaben – darunter Essens-, Trank- und Tieropfer – sollen die Geister gnädig stimmen. Für einige Rituale spielen Friedhöfe eine große Rolle.
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l Hauptschriften Keine. Der Voodoo-Glaube und seine Praktiken basieren vorrangig auf mündlichen Überlieferungen und variieren von Ort zu Ort.
u Glaubensgrundsätze Der haitianische Voodoo ist eine animistische Religion, in der sich viele Elemente afrikanischer Sekten, römisch-katholischer Symbolik und Riten sowie sogar europäischer Folklore mischen. Es gibt zwei Hauptformen des Voodoo: Rada, die gutartige Version, und Petro, von schwarzer Magie dominiert. Im Voodoo wird ein ferner Schöpfergott mit dem Namen Bondye anerkannt. Die Menschen haben es hauptsächlich mit drei Arten von Geistern zu tun: Loa (auch Lua oder Lwa genannt), Lemó (den Toten) und Lemasara (den heiligen Zwillingen). Es gibt Tausende der launischen Loas, von denen Ezili (steht in Verbindung mit der Schwarzen Madonna von Czstochowa) und Dambala (wird mit St. Patrick und Schlangen in Verbindung gebracht) zu den wichtigsten zählen. Nach dem Tod geht ein Teil des menschlichen Geistes zu Bondye, während der andere ins Gine eingeht (eine Art spirituelles Heimatland Afrikas). Auch der Glaube an Wiedergeburt spielt eine Rolle. u WARUM
¤ Achten Sie auf ... Voodoo sollte nicht mit Hoodoo verwechselt werden, einer Art Volksglauben mit magischen Ritualen in den SüdEin vèvè, Symbol, staaten der USA (trotz eini- das einen Loa repräsentiert ger Parallelen). ■ Reißerische „Zombies“ (wandelnde Tote) und „Voodoo-Puppen“, wie man sie aus einigen Büchern und Filmen kennt, die jedoch nicht den wirklichen Voodoo-Glauben widerspiegeln. ■ Verwandte Bewegungen wie Santería (Kuba) und Tambor de Mina (Brasilien). ■ In Nordamerika kommt Voodoo hauptsächlich in Gegenden mit einem hohen Anteil haitianischer Immigranten vor, wie Miami, New York City, Montreal und Chicago. In New Orleans, Louisiana, gibt es wiederum eine ganz eigene Form des Voodoo. ■
WURDEN DIESE GRUPPEN AUSGEWÄHLT?
Okkultismus hat viele Formen. Oft wird Okkultismus durch organisierte Gruppen praktiziert und gefördert – manche sind als Religionsgemeinschaften anerkannt, andere nicht. Einige der hier beschriebenen Bewegungen wie die Theosophie (Mystische Gottesschau) sind vielleicht nur klein, doch ihr Einfluss übersteigt die Zahl ihrer Mitglieder bei Weitem. Die Freimaurerei an sich hat nur wenige okkulte Elemente, doch ihre Rituale wurden von vielen okkulten Gruppen übernommen. Andere religiöse Gruppen mit okkulten Wurzeln (wie die Mormonen oder Scientology) werden hier nicht aufgeführt; das Hauptaugenmerk liegt auf Gruppierungen, die heute offen Okkultismus praktizieren.
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