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Antworten auf Fragen von Skeptikern

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Studienfaltkarten von inner cube bringen ein Thema auf den Punkt. Kompakt, illustriert, klar.

© 2013 RW Research, Inc. Rose Publishing, Inc. www.rose-publishing.com

Deutsche Ausgabe: ©  2013 inner cube GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Käufern dieser Vorlage ist ein Ausdruck gestattet. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Titel: Beweise für die Auferstehung, Nr. 447602, ISBN: 978-3-942540-02-5


Einwände der Skeptiker

Ein

Was ist die Auferstehung?

EINW

Die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn Gottes ist und dass er für die Vergebung der Sünden gekreuzigt wurde, starb, von den Toten auferstand und heute noch lebt.

ANTW

Um das Jahr 30 n. Chr., zu Zeiten des römischen Kaisers Tiberius (14 – 37 n. Chr.), wurde Jesus von Nazareth in der Provinz Judäa gekreuzigt. Nachdem er am Kreuz gestorben war, wurde er in der Grabhöhle eines bedeutenden jüdischen Ratsherrn mit Namen Joseph von Arimathia bestattet. Am Sonntagmorgen nach seiner Kreuzigung kamen einige Frauen, die Jesus nachgefolgt waren, zum Grab Jesu, darunter Maria Magdalena, Johanna, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome, um den Leichnam mit wohlriechenden Gewürzen und Ölen zu salben. Die Frauen überlegten bereits, wer ihnen den Stein zur Seite rollen würde. Plötzlich gab es ein Erdbeben und ein Engel erschien. Die Frauen fanden eine leere Grabhöhle vor. Sie fürchteten, etwas könnte mit dem Leichnam Jesu geschehen sein. Doch ein Engel des Herrn versicherte den Frauen, dass Jesus am Leben und von den Toten auferstanden war. Die Frauen verließen die Grabstätte und liefen zu den Jüngern Jesus, um ihnen von dem Erlebnis zu berichten. Noch bevor sie die Jünger erreichten, erschien Jesus den Frauen persönlich. Im Laufe der nächsten Wochen erschien Jesus mehr als 500 weiteren Menschen, um zu bezeugen, dass er von den Toten auferstanden war und um alle seine Voraussagen zu bekräftigen. Über die Jahrhunderte haben Skeptiker mehrfach Einwände gegen die Auferstehung Jesu vorgebracht und verschiedene alternative Theorien darüber vorgestellt, was tatsächlich mit dem Leichnam Jesus geschehen sein soll. Manche meinen, es sei nicht möglich, die Auferstehung Jesu zweifelsfrei zu beweisen. Wir stellen Ihnen hier Antworten auf diese Zweifel vor.

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Einwände der Skeptiker

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EINWAND 1: JESUS WAR NUR EINE MYTHOLOGISCHE FIGUR

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Hat Jesus von Nazareth überhaupt je gelebt? Und wenn ja, welche Beweise gibt es für seine Kreuzigung?

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Es gibt in vielen Schriftstücken aus dem 1. Jahrhundert Beweise für Jesus Christus

39 antike Quellen (zusätzlich zu dem Neuen Testament), wie Plinius, Josephus und der Talmud, nehmen Bezug auf das Leben Christi, seine Lehren, seine Kreuzigung und/oder seine Auferstehung. Ignatius war ein Bischof, Schüler des Apostels Paulus, und lebte nur 70 Jahre nach der Kreuzigung Jesu. Bevor er wegen seines Glaubens den Märtyrertod starb, schrieb er Folgendes über Jesus: „Er war verurteilt: Er wurde tatsächlich gekreuzigt, und nicht nur scheinbar, nicht nur in der Vorstellung, das war keine Täuschung. Er starb tatsächlich, wurde begraben und stand von den Toten wieder auf.“1

ANTW

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Ein frühes Credo oder Glaubensbekenntnis in der Bibel wurde vermutlich 8-20 Jahre nach dem Tod Jesu verfasst. Dieses Credo besagt, dass Jesus „begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften“ (1. Korinther 15,3-8). Die meisten kritischen Historiker stimmen darin überein, dass es mehr als 20 Jahre braucht, bevor Dokumente durch mythologische Entwicklungen verfälscht werden.

■

Es gibt mehrere Zeugen, die von Christus-Erscheinungen nach seiner Auferstehung berichten. Diese Berichte finden sich in den Evangelien, den Briefen des Apostels Paulus und anderen Briefen des Neuen Testaments. Sie wurden rund 17 bis 65 Jahre nach dem Tod Jesu verfasst. Wenn Jesus nicht gelebt hätte oder die Informationen in den Dokumenten falsch oder ungenau gewesen wären, hätten diejenigen, die Jesus als Freund oder Feind kannten, dieser Fehlinformation mit Sicherheit widersprochen.

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Petrus schrieb, dass die Jünger keinen erfundenen Geschichten nachgingen, wenn sie den Menschen von der Macht Jesu berichteten, sondern dass sie Augenzeugen von Jesus und seiner Majestät waren (2. Petrus 1,16).

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Einwände der Skeptiker

Einw

EINWAND 2: JESUS WAR NUR EIN MENSCH

EINW

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Selbst wenn Jesus gelebt hätte, war er nicht derjenige, wie es von seinen Jüngern behauptet wurde. Wenn überhaupt, war er ein mitfühlender Mensch und charismatischer Anführer. Er war ein großer Prophet und Lehrer, aber nicht Gott.

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ANTWORT:

Die Beweise legen nahe, dass Jesus der war, der er behauptete zu sein.

Jesus behauptete, der Messias zu sein (Johannes 4,16-26) und aus dem Himmel zu kommen (Johannes 8,21-30). Ebenfalls sagte er, er sei ewig (Johannes 8,52-59), Gott ebenbürtig (Johannes 10,24-39) und der Erlöser dieser Welt, der zur Vergebung der Sünden sterben und am dritten Tag von den Toten auferstehen würde (Matthäus 26,26-32). Jesus vollbrachte viele Zeichen und Wunder, die seine Ansprüche belegten. Er vollbrachte Wunder, indem er Menschen heilte (Matthäus 8,2-4; Markus 7,31-37), über Naturgewalten gebot (Johannes 2,1-11; Matthäus 8,23 - 27) und Tote wieder zum Leben erweckte (Matthäus 9,18-26; Johannes 11,1- 44). Die Wunder Jesu geschahen in aller Öffentlichkeit und konnten von seinen Feinden nicht widerlegt werden. An Pfingsten sagte Petrus, dass Jesus seine Macht und Autorität durch Kräfte, Wunder und Zeichen bewiesen hätte (Apostelgeschichte 2,22). Entweder ist Jesus der, der er behauptet zu sein, oder ein Verrückter bzw. Schlimmeres. Wer weiß, was Jesus gesagt und getan hat, geht in den meisten Fällen davon aus, dass er ein moralisch hochstehender und rechtschaffener Mensch war. Außerdem gehen Bibelgelehrte davon aus, dass man nicht sagen kann: „Jesus war ein großer Lehrer, aber nicht Gott“. C.S. Lewis schreibt in Pardon, ich bin Christ: „Ich möchte damit jedermann vor dem wirklich dummen Einwand bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, nicht aber seinen Anspruch, Gott zu sein. Denn gerade das können wir nicht sagen. Ein bloßer Mensch, der solche Dinge sagen würde, wie Jesus sie gesagt hat, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden: Entweder war – und ist – dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres.“ Jesus erfüllte viele alte Prophezeiungen. Mehr als 100 Prophezeiungen aus dem Alten Testament wurden in Jesus Christus erfüllt. Der Statistiker Peter Stoner3 berichtet, die Wahrscheinlichkeit, dass sich nur acht dieser Prophezeiungen über einen Menschen durch Zufall erfüllen, läge bei 1 zu 100.000.000.000.000.000. Bedenken Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch aus dem Geschlecht Davids abstammt, in Bethlehem geboren wird, in Jerusalem auf einem Esel reitend einzieht, für 30 Silberstücke verraten wird, am Kreuz stirbt, in der Grabhöhle eines Reichen beerdigt wird und von den Toten aufersteht. Von allen Prophezeiungen, die sich in Jesus erfüllten, betreffen mehr als 50 seinen Tod und seine Auferstehung. Jesus sagte voraus, dass er leiden, sterben und auferstehen würde. Monate vor seiner Kreuzigung erklärte er seinen Jüngern, dass er „viel leiden und von den Ältesten und den obersten Priestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet würde und nach drei Tagen wieder auferstehen müsse“ (Markus 8,31).

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