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Und Gott chillte Die Bibel in Kurznachrichten

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Vorwort

»I guess someone had to do it. Tweet the Bible.« times online

»Am siebten Tag war Gott fertig mit

konnte. Das Internetangebot evan­

seinem Kreativ­Projekt, fand das

gelisch.de, damals noch im Aufbau

Ergebnis genial und beschloss, ab

vor dem offiziellen Start, hatte rund

jetzt zu chillen!« So endet die Schöp­

um den Deutschen Evangelischen

fungsgeschichte (Genesis 2,1–3), zu­

Kirchentag 2009 dazu aufgerufen,

mindest in dieser Twitterbibel. Die

die gesamte Bibel in eigenen Worten

allerdings ist nicht in sieben Tagen

zusammenzufassen: 3.906 Stellen

fertig geworden – denn die gesamte

mussten innerhalb kürzester Zeit

Bibel in schnell erfassbare, knackige

gelesen, interpretiert und auf den

140­Zeichen­Schnipsel zu übertra­

Punkt gebracht werden, auf 140

gen, ging nicht ganz so flott. Dafür

Zeichen Länge. Mitmachen durfte

kann sich das Ergebnis sehen lassen.

jeder – je origineller die Kurzfassung,

Denn vor Ihnen liegt die schmalste

desto besser.

Fassung der Bibel, die es gibt, ganz ohne Dünndruckpapier. Das Beson­

Twitter war damals für viele Inter­

dere daran: Es ist trotzdem alles drin,

netnutzer in Deutschland noch neu

auch wenn die Wortwahl im Ver­

und ungewohnt, aber für das Projekt

gleich zu Luthers Übersetzung unge­

eine richtig gute Plattform. Denn

wohnt wirkt. Aber auch für diese Ver­

140 Zeichen zwingen dazu, sich auf

sion haben wir – wie der Reformator

das Wesentliche zu konzentrieren,

– dem Volk aufs Maul geschaut.

sei es im Internet oder wie auf dem Kirchentag auf Zetteln. So musste

Über 3.000 Leute haben dazu beige­

sich jeder, der mitmachen wollte,

tragen, dass dieses Buch entstehen

mit mindestens einer Bibelstelle


ganz intensiv befassen. Und darauf

Jedem Text wurde ein vierstelliger

hatten viele Menschen Lust: Weit

Code zugewiesen – ohne diesen hät­

über 6.000 Zusammenfassungen

ten die tausenden Zusammenfas­

wurden eingereicht, viele Teilneh­

sungen die Verbindung zum Origi­

mer bearbeiteten gleich zwanzig und

nal direkt verloren. Dann hätte

mehr Stellen.

vielleicht nie jemand erkannt, dass sich »Die Zahl der Priester ist insge­

»Ich bin evangelisch, nicht gläubig,

samt 139. Viele, viele Namen und

aber das macht Spaß«, schrieb der

Aufteilung auf die verschiedenen

achtzehnjährige Bernd der Redak­

Herkunftsfamilien« auf das Buch

tion. »Das nenne ich doch mal ein

Esra 2,36–42 bezieht.

innovatives Projekt: Protestanten twittern die Bibel«, kommentierte

Die crowdgesourcte Sammlung star­

der Journalist Roland Grün die Ak­

tete mit dem Kirchentag in Bremen:

tion. Und über Twitter erreichte die

Pünktlich um 18 Uhr am 20. Mai

Redaktion

Botschaft:

2009 wurden Bibelstellen an mehr

»Macht weiter mit dem Twittern.

als 1.000 Menschen verschickt, die

Durchhalten. Ihr baut mich und an­

sich vorher im Internet angemeldet

dere Christen unglaublich auf und

hatten; ab diesem Zeitpunkt gras­

folgende

erreicht Nichtchristen.«

sierte das Bibel-Twitter-Fieber. Rund um den Stand von evangelisch.de im

So einfach und verspielt die Idee

EKD-Medien-Zelt standen Kirchen­

klingt, die Bibel mithilfe moderner

tagsbesucher mit den knallgelben

Kommunikationsinstrumente wie

Zetteln; in Gruppen diskutierten sie

Twitter ins Gespräch zu bringen, so

darüber, was »ihre« Stelle wohl be­

komplex war die Umsetzung. Zu­

deuten könnte. Selbst die Kleinsten

nächst musste die gesamte Ausgabe

machten mit: »Kann ich bitte eine

des Textes (Luther 1984) in gut les­

neue Stelle haben?«, fragte der acht­

bare, sinnvolle Abschnitte unterteilt

jährige Lukas, »meine ist so schwer.«

werden. Allein dafür benötigte Christoph Römhild, damals Pastor

Im Sekundentakt trafen Zusam­

in Hamburg, über eine Woche.

menfassungen ein, handschriftlich


vom Kirchentag und online. Alle­

Trotzdem waren am Pfingstsams­

samt wurden sie von der Redaktion

tag, 37 Stunden vor dem Ende der

geprüft, von früh bis spät. Doch un­

Aktion, nur noch sechs Stellen üb­

passende Texte waren die Aus­

rig, allesamt aus dem Buch Jesaja.

nahme, fast alle Beiträge konnten

Hirte777 fasste schließlich um

ohne Änderung veröffentlicht wer­

Punkt 11 Uhr die letzte Bibelstelle

den. Und für besonders schwierige

zusammen, das Riesenprojekt war

Passagen standen Theologen hel­

geschafft. Es war Jesaja 24,13–23:

fend zur Seite. Bis zum Ende des Kir­

»So preiset nun den Herrn an den

chentages hatten 30 Mädchen und

Gestaden, auf den Inseln des Meeres

Jungen rund 30.000 Flyer verteilt,

den Namen des Herrn, des Gottes

jeder mit einer Bibelstelle. Etwa die

­Israels.«

Hälfte der Bibel war geschafft. Diese Version der Heiligen Schrift Doch die besondere Herausforde­

soll eine klassische Ausgabe mit dem

rung bestand darin, bis zum Pfingst­

ganzen Text nicht ersetzen, das kann

sonntag

Abschnitte

sie auch nicht. Aber sie ist eine gute

­tatsächlich in Twitter-Länge zusam­

Erinnerungsstütze für die, die den

mengefasst zu haben. Denn natür­

Luther-Text schon kennen, und ein

lich wollte jeder vor allem seine

sehr guter Einstieg in die Bibellek­

L ­ ieblingsstellen

zusammenfassen,

türe. »Sola scriptura«, allein die

so­dass sich schnell eine echte Bibel-

Schrift, hat Luther den Christen als

Hitliste formte. Für die Schöpfungs­

Grundlage des Glaubens mitgege­

geschichte, Jesu Geburt, Noahs

ben: Jeder darf und soll sich selbst

Arche, das Hohelied oder den Sün­

mit dem Wort Gottes befassen und

denfall im Paradies hatte die Redak­

es auslegen, statt jeder Deutung

tion viele Optionen zur Auswahl,

durch andere zu glauben. Die Tau­

aber nur eine schaffte es in dieses

senden, die an dieser Twitter-Bibel

Buch. Der Prophet Jesaja gehörte da­

mitgeschrieben haben, nahmen sich

gegen nicht zu den Favoriten.

das zu Herzen. Für jede einzelne der

alle

3.906


Kurzfassungen mussten sie ihre Textstelle lesen, verstehen, deuten und wieder formulieren. Ganz per­ sönlich, ganz individuell. Intensiver kann man sich mit der Bibel kaum befassen. Jesus hätte auch getwittert, sagt man heute gern – und es stimmt. Denn Jesus wollte Menschen mit seiner Botschaft erreichen und hätte sich über jeden Retweet gefreut. Jesus hat uns die Sache dabei übrigens leicht gemacht: Von ihm sind Botschaften überliefert, die sogar kürzer sind als 140 Zeichen. Selbst jedes der Zehn Gebote aus dem Alten Testament passt in einen Tweet. Das Wort Got­ tes lässt sich also auch mit wenigen Worten verkünden, und dieses Buch ist ein großer, gedruckter Retweet der Heiligen Schrift. Lassen Sie sich darauf ein und haben Sie auch ein bisschen Spaß beim Lesen! Hanno Terbuyken Portalleiter evangelisch.de


Das Alte Testament

Das erste Buch Mose (Genesis) .................................................... Das zweite Buch Mose (Exodus) ................................................. Das dritte Buch Mose (Levitikus) ............................................... Das vierte Buch Mose (Numeri) .................................................. Das fünfte Buch Mose (Deuteronomium) .............................. Das Buch Josua ................................................................................. Das Buch der Richter ...................................................................... Das Buch Rut .................................................................................... Das erste Buch Samuel .................................................................. Das zweite Buch Samuel ............................................................... Das erste Buch der Könige ............................................................ Das zweite Buch der Könige ......................................................... Das erste Buch der Chronik ......................................................... Das zweite Buch der Chronik ...................................................... Das Buch Esra ................................................................................... Das Buch Nehemia .......................................................................... Das Buch Ester ..................................................................................

12 27 38 46 57 67 73 80 81 89 96 104 112 119 128 131 135

Das Buch Hiob (Ijob) ...................................................................... Der Psalter ......................................................................................... Die Sprüche Salomos (Sprichwörter) ........................................ Der Prediger Salomo (Kohelet) .................................................... Das Hohelied Salomos ...................................................................

137 144 163 169 172

Der Prophet Jesaja ........................................................................... Der Prophet Jeremia ........................................................................ Die Klagelieder Jeremias ................................................................ Der Prophet Hesekiel (Ezechiel) .................................................. Der Prophet Daniel ......................................................................... Der Prophet Hosea .......................................................................... Der Prophet Joel ............................................................................... Der Prophet Amos ........................................................................... Der Prophet Obadja ........................................................................ Der Prophet Jona ............................................................................. Der Prophet Micha .......................................................................... Der Prophet Nahum ....................................................................... Der Prophet Habakuk .................................................................... Der Prophet Zefanja ........................................................................ Der Prophet Haggai ........................................................................ Der Prophet Sacharja ...................................................................... Der Prophet Maleachi ....................................................................

174 187 201 203 215 219 221 222 224 225 226 228 229 230 231 232 235

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Das Neue Testament

Das Evangelium nach Matthäus ................................................. Das Evangelium nach Markus ..................................................... Das Evangelium nach Lukas ........................................................ Das Evangelium nach Johannes .................................................. Die Apostelgeschichte des Lukas ................................................

238 249 257 269 277

Der Brief des Paulus an die Römer .............................................. Der erste Brief des Paulus an die Korinther ............................. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther .......................... Der Brief des Paulus an die Galater ............................................ Der Brief des Paulus an die Epheser ........................................... Der Brief des Paulus an die Philipper ......................................... Der Brief des Paulus an die Kolosser .......................................... Der ersteBrief des Paulus an die Thessalonicher .................... Der zweite Brief des Paulus an die Thessalonicher ................ Der erste Brief des Paulus an Timotheus .................................. Der zweite Brief des Paulus an Timotheus ............................... Der Brief des Paulus an Titus ....................................................... Der Brief des Paulus an Philemon ..............................................

287 292 297 300 302 304 305 306 307 308 310 311 312

Der erste Brief des Petrus ............................................................... Der zweite Brief des Petrus ........................................................... Der erste Brief des Johannes ........................................................ Der zweite Brief des Johannes ...................................................... Der dritte Brief des Johannes ....................................................... Der Brief an die Hebräer ................................................................ Der Brief des Jakobus ...................................................................... Der Brief des Judas ..........................................................................

313 315 316 318 319 320 324 326

Die Offenbarung des Johannes ....................................................

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Das Alte Testament

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Das erste Buch Mose (Genesis)

CHaOS PUr

beschloss ab jetzt zu chillen! 4–9 Gott erschuf den Menschen aus Erde und

1–5 Wüst und leer war alles,

setzte ihn in den Garten Eden, wo er

Chaos pur. Und Gott sprach

von allen Bäumen außer vom Baum

sich in dieses Chaos aus und es

der Erkenntnis essen durfte. 10–14

wurde licht und hell. 6–8 Gott sagte,

Um den Garten Eden zu bewässern,

es werde Himmel und Erde. Und es

teilt sich der Hauptfluss in vier Klei-

geschah. Ende zweiter Tag. 9–13 Gott

nere: Pischon, Gihon, Tigris und Eu-

trennte das Wasser vom Trockenen

phrat. Alle hatten wichtige Aufga-

und nannte es Meer und Erde. Er ließ

ben. 15–17 Gott setzt den Menschen

Pflanzen aufgehen, die Samen tra-

in den Garten Eden und mahnt: Du

gen. Es ward der dritte Tag. 14–19

darfst von allen Bäumen essen, nur

Gott setzte ein großes Licht, das den

der Erkenntnisbaum ist tabu – sonst

Tag regierte und ein kleines, das die

bist du tot! 18–25 Die Einsamkeit von

Nacht regierte in den Himmel. Aus

Adam findet ein erfreuliches Ende.

1

Abend und Morgen ward der 4. Tag. 20–23 Gott schuf die Tiere des Was-

sers und der Luft. Dann kam Tag

eiN aBeND im Par aDieS miT FOLGeN

fünf. 24–31 Gott machte Tiere, schaffte Menschen nach seinem Bild. Gab ihnen Aufträge: Vermehren, bevöl-

3

1–7 Der Mensch ließ sich vom

Gedanken verführen, von Gott

kern, herrschen. Alles war sehr gut.

unabhängig sein zu wollen, missach-

Tag 6.

tete sein Gebot und entdeckte, wie bedürftig er doch war. 8–14 Ein Abend 1–3 Am siebten Tag war Gott

im Paradies mit Folgen für alle Men-

fertig mit seinem Kreativ-Pro-

schen aller Zeiten. 15–19 Gott: Ihr

jekt, fand das Ergebnis genial und

habt vom Baum der Erkenntnis ge-

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gessen, nun sollt ihr euer Leben mit

Menschen auf ihren Wegen, bis sie

viel Arbeit und Mühe tragen, bis ihr

sterben.

wieder zu Erde werdet. 20–24 Gott bekleidet Adam und Eva mit Fellröcken. Sie müssen Eden verlassen, ein

6

1–7 Gottessöhne nehmen sich

Menschentöchter zur Frau.

mächtiger Engel verhindert den Zu-

Kinder waren »Riesen auf Erden/

gang zum Baum des Lebens.

Helden der Vorzeit«. Menschen machen Fehler, Gott ist’s leid.

Der meNSCH PFL aNZ T SiCH FOrT – immer UND immer WieDer

FLUT TOBT 40 TaGe

1–8 Adam und Eva bekamen

8–12 Noah, ein frommer und tadello-

Kinder: Kain wurde Bauer,

ser Mann, wandelte mit Gott. Er

Abel Schäfer. Gott zog Abels Opfer

zeugte Sem, Ham und Jafet. Gott

dem Opfer Kains vor. Da schlug

aber sah die Erde durch alles Fleisch

Kain seinen Bruder tot. 9–16 Kain

verderbt. 13–22 Da sprach Gott zu

leugnet – doch Gott weiß Bescheid.

Noah: Baue eine Arche, rette von

Der verflucht Kain zum Nomaden-

jedem Tier ein Paar + deine Familie.

tum, verpasst ihm aber ein Schutz-

Ich werde eine Sintflut schicken.

Tattoo. Kain zieht nach Eden. 17–26

Denk an Futter!

4

Die Menschen vermehrten sich, sie bauten Städte. Eva gebar noch einen Sohn für den ermordeten Abel. Man fing an, Gott anzurufen.

7

1–5 Gott wählt den würdigen

Noah, die Arche zu bauen und

die Tiere nach seinem Gebot zu wählen. Dann kündigt er die Sintflut an.

Nachdem Gott Adam

Noah gehorcht. 6–9 Noah war 600,

schuf, wurden über viele

Sintflut kommt. Er stieg in Arche

Generationen Söhne und Töchter

mit seiner Familie und ein Paar von

gezeugt. Sie wurden alle sehr, sehr

allen Tieren, je Weibchen und Männ-

alt. 18–32 Der Mensch pflanzt sich

chen, nach Gottes Auftrag. 10–12

fort, immer und immer wieder, und

Nach sieben Tagen kam die Sintflut,

Gott behütet und beschützt die

40 Tage und 40 Nächte Regen. 13–17

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1–17

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Ein Paar (xx + xy) eines jeden Lebewe-

splitternackt rumliegen, posaunte es

sens besteigt die Arche vor der Flut,

bei seinen Brüdern rum. Die aber

die 40 Tage tobt. 18–24 Die angekün-

deckten Vater zu ohne hinzugucken.

digte Katastrophe tritt ein: Alles Leben geht unter. Nur Noah und was er in der Arche gerettet hat – das

GOT T iST SaUer – VerWirrT SPr aCHeN

überlebt.

8

1–7 Puh, zum Glück entdeckte

10

1–17 Nachkommen Noahs, Ge-

segnete Gottes – alle. Er lässt

Gott Noah mit seiner Arche

Seine Sonne aufgehen über Gerechte

und dachte sich: na gut, es reicht mit

und Ungerechte, denn also hat Gott

dem Wasser. Ich versuche es noch-

die Welt geliebt. 18–32 Eine Auszäh-

mal mit ihnen. 8–14 Taube kehrt zu

lung der Nachkommen der Söhne

Noah zurück. Nächster Versuch

Noahs nach Familien, ihren Spra-

7 Tage später: Taube kehrt mit Öl-

chen, Ländern & Völkern. Von ihnen

blatt im Schnabel zurück. 7 Tage

stammen wir nach der Sintflut ab.

später: Arche endlich an Land. 15–22 Gott sagte zu Noah: Ihr könnt jetzt alle die Arche verlassen. Von nun an

11

1–9 Ganze Welt = 1 Sprache.

Im Land Schinar bauten sie

seid ihr sicher! Da dankte Noah Gott

ne Stadt mit hohem Turm bis in

und opferte ihm.

Himmel. Gott sauer. Verwirrt Sprachen und verstört dadurch Bau.

1–7 Gott vertraut den Men-

10–23 Sem lebte nach der Sintflut

schen die Welt an, damit sie

noch über 500 Jahre und hatte jede

sie ehrfurchtsvoll nutzen, bewahren

Menge Nachkommen, die alle stein-

und bevölkern. 8–17 Gott: Meinen

alt wurden.

9

Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

FamiLieNUNTer NeHmeN aBr am-LOT TieriSCH erFOLGreiCH

18–29 Nach der Sintflut. Noah be-

trinkt sich, strampelt sich frei. Noah

24–32

sauer auf jüngsten Sohn: Der sah ihn

Nahor). Abram heiratet unfrucht-

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Stammbaum Abrams (ab

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bare Sarai. Ziehen mit Lot gen Ka-

derten Sodom und Gomorra und

naan bis Haran.

nahmen auch Lot mit. Abram überwältigte sie nachts und rettete Lot.

Gott sprach zu Abram:

18–24 Abram wurde vom König von

Geh, wohin ich dich sende!

Salem, der sich zu Gott bekannte,

Du sollst ein Segen sein, weil ich dich

mit Brot und Wein als Sieger geehrt.

segne. In Kanaan sprach Gott: Das

Abram gab ihm den zehnten Teil der

ist euer Land! 10–20 Eine Hungersnot

Beute.

12

1–9

trieb Abram nach Ägypten. Seine schöne Sarai stellte er Pharao als seine Schwester vor. Die Lüge flog

Sar ai aKQUirierT maGD aLS LeiHmUT Ter

auf. Folge: Ausweisung.

13

1–7

Das Familienunterneh-

15

1–11 Abram ist kinderlos, aber

Gott verspricht ihm eine

men Abram-Lot ist tierisch er-

große Nachkommenschaft. Abram

folgreich, aber es verliert Energie im

glaubt dem Herrn und bringt ihm

internen Streit. Alle sind genervt.

Tieropfer dar. 12–21 Im Traum offen-

8–13 Im Konflikt ist es manchmal

bart Gott Abram die Zukunft seines

besser, sich zu trennen. Das schlug

Volkes: Nach vierhundert Jahren

Abraham auch Lot vor und ließ ihm

Sklaverei werden sie ihr eigenes Land

die Wahl. Der ging in die Gegend um

bekommen.

Sodom. 14–18 Gott sprach zu Abram: Schau, alles Land ringsum will ich dir und deinen Nachkommen geben.

16

1–6 Abrams Frau Sarai akqui-

riert ihre Magd Hagar als

Abram zog bis Hebron und baute

Leihmutter. Magd wird schwanger

Gott einen Altar.

und stolz. Sarai will sie demütigen – Magd flieht. 7–16 Ein Engel fand

1–9 Zur Zeit, als Abram in Ka-

Hagar an einer Quelle und sagte:

naan lebte, gab es dort einen

Geh zurück zu deiner Chefin Sarai

heftigen Krieg zwischen neun ver-

und benimm dich! Den Sohn sollst

schiedenen Stämmen.

du Ismael nennen = Gott hört!

14

10–17

Die

4 Könige besiegten die Gegner, plünGeNeSiS

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