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Sheila Groves

Lumpi Der Missionshund

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Sheila Groves Lumpi, der Missionshund Best.-Nr. 271 657 ISBN 978-3-86353-657-2 Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg © Overseas Missionary Fellowoship Titel der engl. Origianlausgabe: Loompy Mission Dog OMF International Deutschland (früher Überseeische Missions-Gemeinschaft) Am Flensunger Hof 12, D-35325 Mücke Neuwiesenstr. 8, CH-8610 Uster 1. Auflage der deutschen Ausgabe © 2019 Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg www.cv-dillenburg.de Umschlaggestaltung und Satz: Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg Illustrationen: OMF International Deutschland; © freepik.com (Himmel und Landkarte); © freepik.com/rawpixel.com (Zimmerwand und Fußboden) Text-Überarbeitung: Margitta Paul Druck: Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen Printed in Germany


Inhalt Lumpi  stellt  sich  vor . . . . . . . . . . .

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Lumpi und die Missionarskinder . . . . . . . 10 Das große Gewitter . . . . . . . . . . . . 14 Panische Angst vor dem Gewitter . . . . . . 18 Auf der Suche nach Lumpi . . . . . . . . . 21 Wir geben nicht auf . . . . . . . . . . . . 24 Lumpi kann niemand ersetzen . . . . . . .

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Lumpi fühlt sich hundeelend . . . . . . . .

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Jack und Amy . . . . . . . . . . . . . . 33 Das hätte keiner gedacht – oder doch? . . . . 36


Lumpi  stellt  sich  vor Ich liege unter Joachims Bett, während ich das hier »schreibe«. Nun, vielleicht kommt euch das komisch vor, aber hier verkrieche ich mich immer, wenn es blitzt und die hellen Lichter zackig über den Himmel flitzen. Dann renne ich, so schnell ich kann, um mich zu verstecken, bevor der grollende, krachende Donner ertönt.


Also, ich heiße Lumpi. Nicht gerade ein »besonderer« Name für einen Hund. Aber ich bin ja auch nicht direkt attraktiv, eher klein, bräunlich und – na ja – ein bisschen rundlich. Solange ich mich erinnern kann, habe ich bei den Hauseltern Joachim und Annemarie, ihren Kindern und den vielen deutschen und Schweizer Kindern gelebt. Ich habe meine Mama und meinen Papa verlassen, als ich noch ein Hundebaby war, um hier zu wohnen. Die Kinder in diesem Haus haben auch ihre Mütter und Väter verlassen, um in dieser Stadt, Singapur, zur Schweizer und Deutschen Schule zu gehen. Ihre Eltern sind Missionare.


Sie sind von Deutschland und der Schweiz weggezogen, um in fremden Ländern den Menschen von Jesus zu erzählen. In diesen Ländern tragen die Leute andere Kleidung und essen auch ganz anders. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie es wäre, keine deutschen Würstchen oder keinen Schweizer Käse oder Kuchen zu haben, aber es muss wohl Menschen geben, die ohne so etwas leben können. Doch es geht nicht nur um Essen und Kleidung, es geht besonders um die Worte, die sie sprechen. Die hören sich völlig anders an und müssen gelernt werden. Deshalb gehen die Missionarskinder hier in eine deutschsprachige Schule, um später in ihren Heimatländern den Unterricht fortsetzen zu können. Joachim, Annemarie und ich sind deshalb sehr wichtig. Wir sind die Familie für die Kinder hier. Wir kümmern uns um sie und wollen, dass es ihnen gut geht. In den Ferien fahren sie dann zu ihren Eltern. Ich habe meine Mama und meinen Papa zwar nie mehr gesehen, aber das macht nichts. Die Kinder spielen ja oft mit mir, und das macht mir großen Spaß. 9


Lumpi und die Missionarskinder Rahel hat mir, Lumpi, erzählt, warum sie und ihre Familie in Singapur sind. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als Rahel ein kleines Baby war. Ihre Eltern, Joachim und Annemarie, haben sie samt Kinderwagen oft draußen auf den Rasen gestellt, und ich habe Rahel bewacht. Ich habe sehr gut aufgepasst, immer ... außer, wenn ich hinter Thomas und Michael auf ihren Fahrrädern hergelaufen bin. Das hat echt Spaß gemacht. Sie waren zwar schneller als ich, aber ich konnte lauter bellen. Die Mädchen hatten auch so etwas wie eine Hundehütte im Garten. Sie nannten es Spielhaus. Manchmal haben sie gerufen: »Lumpi, komm, spiel mit uns!« Dann bin ich hineingekrochen, gehörte zu ihrer Familie, machte Männchen, bettelte und bekam Plätzchen. Ihr wisst ja, wie das so ist.

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Die Jungen hatten auch ein Spielhaus. Aber das war oben in einem Baum. Ich bin ja nun echt nicht zum Bäumeklettern gemacht. So habe ich mich unter den Baum gelegt und aufgepasst und gewacht. Wenn es zu heiß ist, laufe ich ins Haus und strecke alle Viere auf dem kühlen, gekachelten Fußboden von mir und schlafe eine Runde. Übrigens, wenn die Kinder in der Schule sind, könnt ihr mich tagsüber meistens dort finden.


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