Katharina Gรถrzen | Manfred Fleischer (Illustr.)
Tierisch gute Vorbilder
wie Gott mich gedacht hat
Katharina Görzen | Manfred Fleischer (Illustr.) Tierisch gute Vorbilder Wie Gott mich gedacht hat Best.-Nr. 271 549 ISBN 978-3-86353-549-0 Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg Best.-Nr. 6010 KEB, www.keb-de.org 1. Auflage © 2018 Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg www.cv-dillenburg.de Satz und Umschlaggestaltung: Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg Umschlagmotiv: © Shutterstock.com/Arkela (Grass) | © Manfred Fleischer, KEB-Deutschland e. V. (Chamäleon) Druck: Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH, Langenhagen Printed in Germany
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Aufbau des Programms . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Aufbau mit biblischen Geschichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Dschungelfest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Gorilla . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Präriehund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Kaiserpinguin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Schwertwal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Rotfuchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Schildkröte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Chamäleon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Delfin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Tierisches Abschluss-Spiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 Materialempfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
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Aufbau des Programms Entstehung Ursprünglich wurde das Programm für den Start evangelistischer Kindertreffs entwickelt. Im Laufe der Jahre wurde es immer wieder ergänzt und überarbeitet. Es wurde mehrfach erprobt und von den Kindern durchweg sehr positiv aufgenommen, denn: Jedes Kind liebt Tiere. Auch die Eltern nehmen das Programm gerne an. Sie freuen sich darüber, wenn ihre Kinder mehr über Tiere lernen und zudem mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft spielen. In den meisten Fällen haben wir das Programm auf einem Spielplatz angeboten. Es eignet sich am besten für wöchentlich stattfindende Treffen, denn so besteht die Chance, möglichst viele Kinder kennenzulernen. Zudem bekommen die Eltern die Gelegenheit, uns zu beobachten und sich ein Bild von uns und unserer Arbeitsweise zu machen. Da die Kinder bereits in der Schule viel sitzen und konzentriert zuhören müssen, sind sie in ihrer Freizeit viel leichter für gemeinsames Spielen zu gewinnen als für lange Geschichten und Stillsitzen. Dieses Programm ist daher ein guter Einstieg, um das Interesse an der Bibel und einem geistlichen Input zu wecken. Sobald das Interesse der Kinder geweckt worden ist und sich eine feste Gruppe gebildet hat, sind die Kinder auch eher bereit, länger zuzuhören und Gottes Wort aufzunehmen.
„Tierisch gute Vorbilder“ für Kinder mit Gemeindehintergrund Im Gespräch mit dem Verlag kam der Vorschlag, dieses Programm zu erweitern, damit es auch für Kinderstunden in der Gemeinde eingesetzt werden kann. Auf den Spielplatz kommen die Kinder, um zu spielen; in die Kinderstunde, um Gott und sein Wort kennenzulernen. Der Mitarbeiter in der Gemeinde hat andere Voraussetzungen und andere Möglichkeiten, den Kindern Gottes Wort nahezubringen. Auf dem Spielplatz begegnen wir meistens Kindern, die Gott und sein Wort kaum kennen. Deshalb muss eine Brücke gebaut werden, um das Interesse an Gottes Wort zu wecken. In der Gemeinde stehen die Mitarbeiter oft vor einem
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Aufbau des Programms
ganz anderen Problem: Die Kinder kennen viele biblische Geschichten und sind oft nicht sonderlich interessiert. Sie denken, sie wissen bereits alles. Daher muss sich der Mitarbeiter gut überlegen, wie er das Interesse bei den Kindern neu wecken kann. Der Zugang über ein Tier kann dabei helfen. „Tierisch gute Vorbilder – wie Gott mich gedacht hat“ kann diese Reihe überschrieben werden.
Aufbau des Programms Der Aufbau des Programms für den Einsatz im Freien unterscheidet sich von dem für die Gemeindekinderarbeit. Bei ihm ist die Reihenfolge der Lektionen anders, da die biblischen Geschichten über das Leben von David maßgeblich sind. Auf den Seiten 17 bis 19 findet sich ein Raster mit dieser Reihenfolge. Auf den Seiten 10 und 11 wird die Reihenfolge der Lektionen für den Einsatz im Freien vorgestellt. Beide Programme bestehen aus acht Lektionen sowie acht Bibelversen zum jeweiligen Tier. Dabei ist jede Lektion in sich abgeschlossen und kann somit variabel eingesetzt werden. Die Lektionen beinhalten zunächst wissenswerte Informationen für den Mitarbeiter über das jeweilige Tier. Diese Informationen sollen helfen, eine Vorstellung von der Lebensweise und den besonderen Eigenschaften des Tieres zu bekommen. Aus der besonderen Eigenschaft leitet sich ab, worin dieses Tier den Kindern ein Vorbild sein kann. Es folgt ein Vorschlag für einen Einstieg, um den Kindern auf spielerische Art Wissenswertes und Interessantes über das Tier zu vermitteln. Dabei werden die Kinder herausgefordert, bereits eigenes Wissen einzubringen und aktiv zu werden. Im Zentrum jedes Stundenentwurfes steht ein Bibelvers. Dieser greift die besondere Eigenschaft des Tieres auf und verknüpft die Vorbildfunktion des Tieres mit den biblischen Wahrheiten und Prinzipien. In jedem Stundenentwurf findet sich ein ausgearbeiteter Vorschlag, wie den Kindern der Bibelvers erklärt und spielerisch mit ihnen auswendig gelernt werden kann. Außerdem gibt es mehrere Spiel- und Bastelvorschläge, die den Stundenentwurf abrunden. Das Interesse der Kinder an den Tieren ist sehr groß und die Freude über einen selbst gebastelten Pinguin oder Gorilla noch größer. Sie haben etwas, das sie mit nach Hause nehmen und ihren Eltern präsentieren können. Durch das gemeinsame Basteln und Spielen können
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Aufbau des Programms
wir die Kinder besser kennenlernen und die Gemeinschaft wird vertieft und gestärkt. In einer freundschaftlichen Atmosphäre öffnen sich die Kinder für Gottes Wort, deshalb ist dieses Element in unserem Programm sehr wichtig. Unser Treffen sollte immer einen interaktiven Charakter haben.
Reihenfolge der Lektionen für den Einsatz im Freien
Bibelverse
Um den Eltern und Kindern Zeit zu geben, uns und die Bibel etwas kennenzulernen, geht es bei den ersten vier Tieren und Bibelversen ausschließlich um zwischenmenschliche Beziehungen. Darum, wie wir mit anderen Menschen umgehen und sie behandeln sollen. Es sind biblische Wahrheiten, die zunächst in die Lebenswelt der Eltern und Kinder sprechen, die Gott und sein Wort noch nicht kennen. Zudem besteht dadurch die Chance, vertrauensvolle Beziehungen zu den Eltern aufzubauen. Die ersten vier Tiere sind der Gorilla, der Präriehund, der Kaiserpinguin und der Schwertwal. Gorilla „Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19 (Luther)
Präriehund „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ Matthäus 7,12 (ELB 2006)
Kaiserpinguin „Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.“ 1. Korinther 13,4 (NGÜ) Schwertwal „Wer lernen will, lässt sich gern zurechtweisen; wer keinen Tadel erträgt, bleibt dumm.“ Sprüche 12,1 (GN)
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Aufbau des Programms
Bibelverse
Bei den nächsten drei Treffen gehen wir zu den Eigenschaften Gottes über. Wir stellen den Kindern vor, wie Gott ist. Dass er jeden Einzelnen kennt und liebt, dass er treu und mächtig ist und uns beschützen möchte. Es geht um den Rotfuchs, die Schildkröte und das Chamäleon. Rotfuchs „HERR, deine Gnade reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken.“ Psalm 36,6 (Schlachter) Schildkröte „Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten.“ Psalm 32,7a (Luther) Chamäleon „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ 1. Samuel 16,7b (Luther 1984)
Bibelverse
Als Letztes geht es um den Delfin. Mit diesem Tier und dem dazu passenden Bibelvers haben wir die Möglichkeit, den Kindern das Evangelium zu erklären. Delfin „Denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.“ 1. Timotheus 2,4 (Hfa)
In den meisten Fällen beginnen wir den evangelistischen Kindertreff auf einem neuen Spielplatz mit einem Dschungelfest, um Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken. Das Fest findet meistens an einem Samstagnachmittag statt, um möglichst viele Kinder zu erreichen. Auf den Seiten 21–26 finden Sie einen Programm- und Durchführungsvorschlag für das Dschungelfest. Mit einem tierischen Abschluss-Spiel kann die Reihe abgeschlossen werden. Das Spiel finden Sie auf den Seiten122–124.
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Aufbau des Programms
Reihenfolge der Lektionen mit biblischen Geschichten Chamäleon „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ 1. Samuel 16,7b (Luther) Tiere und Menschen können einander etwas vortäuschen, aber Gott sieht, wie wir wirklich sind. Ihm kann keiner etwas vormachen. Biblische Lektion: „Wer darf König sein?“ – 1. Samuel 16 Gott urteilt über die Eigenschaften der Söhne Isais ganz anders, als es Samuel und Isai tun, weil er viel tiefer sehen kann als Menschen. Er sieht das Herz.
Schildkröte „Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten.“ Psalm 32,7a (Luther) Eine Schildkröte kann weder schnell laufen, noch hat sie scharfe Zähne oder Hörner. Ihr einziger Schutz ist der feste Panzer. Gott selbst möchte für uns so ein fester Panzer sein. Bei ihm sind wir sicher, denn er ist der Größte und Stärkste! Biblische Lektion: „Wer ist stärker?“ – 1. Samuel 17,1-54 David ist Goliat bei Weitem unterlegen. Aber er verlässt sich ganz auf Gottes Schutz und wird nicht enttäuscht. Denn Gott ist der Stärkste und kann uns in jeder Gefahr beschützen.
Präriehund „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ Matthäus 7,12 (ELB 2006) Wenn ein Präriehund eine Gefahr wittert, warnt er die anderen, bevor er sich in seinem unterirdischen Bau versteckt. Gott möchte, dass wir den anderen genau so behandeln, wie wir es für uns selbst wünschen. Ein echter Freund denkt zuerst an den anderen. Biblische Lektion: „Ein echter Freund“ – 1. Samuel 18,1-16; 19,1-10; 20; 21,1 Jonatan ist nicht neidisch auf David. Er denkt auch nicht an sich oder beharrt auf sein Recht, einmal König zu werden. Stattdessen beschenkt er David und hilft ihm bei der Flucht vor Saul.
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Aufbau des Programms
Gorilla „Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19 (Luther) Wenn sich ein Gorilla bedroht fühlt, schlägt er nicht gleich zu, sondern versucht den Feind auf friedliche Art und Weise zur Flucht zu bewegen. Biblische Lektion: „David rächt sich nicht selbst“ – 1. Samuel 21,2-16; 22,1-2, 17-19; 23; 24; 26 David rächt sich nicht an Saul, obwohl er mehrfach die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Er überlässt die Rache Gott und ist bereit, seinem Feind zu vergeben.
Schwertwal „Wer lernen will, lässt sich gern zurechtweisen; wer keinen Tadel erträgt, bleibt dumm.“ Sprüche 12,1 (GN) Schwertwalkinder müssen lernen, gehorsam zu sein, denn nur so können sie überleben. Ungehorsam macht dumm und bringt sie in Gefahr. Biblische Lektion: „David sucht Schutz bei den Philistern“ 1. Samuel 27; 29–31 David ist ungehorsam und bringt seine Familie und Freunde in große Gefahr. Nachdem er seine Schuld bereut und bekannt hat, bekommt er Hilfe und Rettung von Gott.
Rotfuchs „Herr, deine Gnade reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken.“ Psalm 36,6 (Schlachter) Ein Fuchsmännchen bleibt dem Fuchsweibchen sein Leben lang treu. Gott ist treu, er hält, was er verspricht. Biblische Lektion: „David wird König nach Gottes Verheißung“ – 2. Samuel 1–7 Nach vielen Jahren der Flucht vor Saul wird David als König eingesetzt. Gottes Verheißung wird wahr, denn er hält seine Versprechen.
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Aufbau des Programms
Delfin „Denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.“ 1. Timotheus 2,4 (Hfa) Wenn ein Delfin krank ist, kann er nicht mehr selbstständig an die Oberfläche kommen, um Luft zu holen. Somit ist er auf die Hilfe anderer Delfine angewiesen, denn sonst würde er nicht überleben. Auch wir sind auf Gottes Hilfe und seine Vergebung angewiesen, sonst würden wir sterben. Biblische Lektion: „David und Batseba“ 2. Samuel 11; 12,1-2 David begeht Ehebruch mit Batseba. Anschließend versucht er, seine Sünde auch noch zu kaschieren. Doch durch den Propheten Nathan erkennt er seine Schuld. Er bekennt und bereut sie und erfährt Vergebung (Rettung). Nur Gott kann uns von den tödlichen Folgen der Sünde retten.
Kaiserpinguin „Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.“ 1. Korinther 13,4 (NGÜ) Wochenlang steht das Männchen in der eisigen Kälte mit dem Ei auf seinen Füßen und brütet es aus. Dabei verzichtet es bis zu zwei Monate lang auf jegliche Nahrung und wartet geduldig auf die Rückkehr des Weibchens. Biblische Lektion: „David und Mefi-Boschet“ – 2. Samuel 4,4; 9,1-13 David hält sein Versprechen gegenüber Jonatan. Er ist geduldig und freundlich zu dessen behindertem Sohn. Er kümmert sich um ihn und lässt ihn im Palast wohnen.
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Dschungelfest Dschungelfest Um Kinder auf das Programm „Tierisch gute Vorbilder“ aufmerksam zu machen, empfiehlt es sich, mit einem großen Fest im Freien zu starten.
1. Einladung zum Fest Die persönliche Einladung ist die effektivste Art der Einladung. Einladungen einfach in BriefkäsHerzliche ten zu werfen, ist weniger sinnvoll, aber Plakate, ladung Ein z. B. im Hauseingang, machen Kinder neugierig zum und die Eltern können sich informieren. Auf der Einladung bzw. dem Plakat sollte stehen: WANN WO WAS geschieht und WER eingeladen ist. Eine Altersangabe kann sehr hilfreich sein. Dabei muss nicht penibel darauf geachtet werden, dass nur Kinder in diesem Alter am Programm teilnehmen. Aber bei Kindern, die sich beschweren, die Spiele seien zu schwer oder zu langweilig, kann man auf das angegebene Alter hinweisen. Besonders wichtig ist, dass für die Eltern ein Ansprechpartner genannt wird, der für das Fest verantwortlich ist und für eventuelle Fragen zur Verfügung steht. Der Ansprechpartner sollte den Eltern, wenn möglich, bekannt sein und einen guten Ruf haben. Nicht immer ist es ratsam, eine Institution oder eine Gemeinde als Verantwortliche zu nennen. Bei der Einladung sind natürlich die optische Aufmachung sowie eine kurze Vorstellung des Festprogramms wichtig. Teilweise können Rätsel in die Einladung integriert werden, mit der Aufforderung, die Lösung zum Fest mitzubringen. Hat ein Kind die richtige Lösung, wird es mit einer Kleinigkeit belohnt. Eine Einladung (Handzettel.pdf / Plakat.pdf) befindet sich auf der CD im Ordner „Dschungelfest“.
Dschungelfest
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Dschungelfest
2. Das Festprogramm Wenn das Projekt „Von Tieren lernen“ auf einem neuen Spielplatz startet, ist nicht absehbar, wie viele Kinder dabei sein werden. Meistens kommen die Kinder nicht alle auf einmal, sondern nach und nach. Einige werden erst dadurch auf das Dschungelfest aufmerksam, dass s wei aus gel sie andere Kinder draußen spielen sehen, und komDschun men dazu. Daher eignen sich für das Dschungelfest besonders gut Stationsspiele, bei denen jedes Kind eine Laufkarte (3_Dschungelausweis.pdf) bekommt und Punkte sammeln darf. Auf diese Weise sind alle Kinder gleichzeitig beschäftigt und ein fließender Beginn ist möglich. Es sollten möglichst viele Stationen sein, damit sich bei den einzelnen Stationen keine Schlangen bilden. Dafür braucht man jedoch entsprechend viele Mitarbeiter. Durch die Stationsspiele ist eher gewährleistet, dass jedes Kind beachtet wird und nicht so schnell in einer großen Gruppe untergeht. Die Kinder können auf den Laufkarten ihren Namen und ihr Alter eintragen. Am Ende werden die Laufkarten bei einem Mitarbeiter abgegeben, damit die Punkte ausgewertet werden können. Zum Schluss bekommen alle Kinder einen Preis. Für die weitere Arbeit mit den Kindern ist es wichtig, die Namen und das Alter der Kinder zu notieren. Oft wollen die Kinder ihre Laufkarte als Andenken mitnehmen.
Name Alter
Punkte
Spiel
Schlangen reißen Schleichen
Löwen füttern
Dschungelwörter Kokosnusswurf
Giraffenfütterung Wassertransport Lianen Chaos
Gesamtpunkte
Acht Spielstationen Grundsätzliches: • Jedes Kind spielt für sich alleine • Pro Spiel ca. 5 Minuten (Für 8 Stationen braucht ein Kind ca. 40 Minuten) • Spieldauer: 60 Minuten
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Dschungelfest
1. Schlangen reißen Material: alte Zeitungen, Maßband o. Ä. Durchführung: Da ein Urwald voller Schlangen ist, bekommen die Kinder ein großes Blatt Zeitungspapier und reißen es so, dass eine lange Schlange entsteht. Die Schlange muss an einem Stück bleiben. Dafür haben sie zwei Minuten Zeit. Auswertung: Je Zentimeter 1 Punkt
2. Schleichen Material: zwei Stäbe, ein Seil, ein Ring Durchführung: Um das Schleichen im Urwald nachzuempfinden, bei dem kein Ast unter den Füßen knacken darf, versuchen die Kinder den Eisenring an das andere Ende des Seils zu führen, ohne das Seil dabei zu berühren. Auswertung: 0-3 x berühren = 3 Punkte 4-5 x berühren = 2 Punkte 6-7 x berühren = 1 Punkt ab 8 x berühren = 0 Punkte
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Dschungelfest
3. Gefräßiger Löwe Material: Löwenkopf mit geöffnetem Maul (die Vorlage 4_Löwenkopf.pdf vergrößern und ausmalen), 5 Bälle, Seil Durchführung: Die Kinder werfen dem Löwen die Bälle in sein Maul. Sie haben 2 Probewürfe und 5 Würfe, die zählen. Auswertung: Pro Treffer 5 Punkte
4. Urwaldwörter zusammensetzen Material: Karten mit Silben zu Urwaldwörtern (Li-anen, E-le-fant, Son-nen-stich, Gi-raf-fe, Kokos-nuss etc. Vorlage: 5_Dschungelwörter.pdf, Notizpapier, Bleistifte, Stoppuhr Für Vorschulkinder fünf Tierpuzzles – dazu können die Tierbilder der Lektionen verwendet werden. Diese ausdrucken und in zwei oder mehrere Teile schneiden. Durchführung: Die Kinder versuchen, in fünf Minuten die Silben richtig zusammenzusetzen und schreiben die Wörter auf. Damit sollen sie die Schwierigkeiten des Lernens einer neuen Sprache nachempfinden, da im Urwald nicht Deutsch gesprochen wird. Die Vorschulkinder setzen die Tierpuzzle zusammen. Auswertung: Für jedes Wort/Bild 5 Punkte
Tierisch gute Vorbilder
Ko Christliche Verlagsgesellschaft
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• Dschungelwörter Puzzle
Dillenburg / KEB-Deutschland
e.V., Tierisch gute Vorbilder
Dschungelwörter.pdf
Dschungelfest
5. Kokosnusskegeln Material: 1 Kokosnuss, 9 Kegel Durchführung: Die Kokosnuss wird aus einer bestimmten Entfernung über den Boden gerollt. Dabei versucht das Kind, so viele Kegel wie möglich umzuschmeißen. Auswertung: Pro umgeworfene Kegel = 5 Punkte
6. Giraffenfütterung Material: Seil, 1 Behälter, Süßigkeiten (Bonbons / saure Apfelringe / Salzbrezeln ...), Stoppuhr Durchführung: An einem Seil sind Bonbons, saure Apfelringe, Salzbrezeln oder Ähnliches befestigt. Das Seil wird von zwei Mitarbeitern gehalten. Auf Kommando läuft das Kind zum Seil und versucht, ein Bonbon mit dem Mund zu schnappen. Die Hände dürfen nicht benutzt werden. Sobald ein Bonbon geschnappt wurde, läuft das Kind zurück zum Start und lässt dort das Bonbon in einen Behälter fallen. Das ähnelt den Giraffen, die immer ihren Kopf hochrecken müssen, um an die Blätter weiter oben zukommen, wenn unten schon alles abgefressen ist. Wie viele Bonbons sammelt das Kind in 30 Sekunden? Auswertung: Pro Bonbon 5 Punkte
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Dschungelfest
7. Wasserbrunnen Material: Behälter mit vielen Löchern, Eimer, Messbecher, Wasser Durchführung: Die Kinder transportieren mit einem Becher (mit vielen Löchern) das Wasser vom Brunnen (Eimer) zum Lager (kleiner Eimer). Wie viel Wasser schaffen sie in 30 Sekunden? – Das Spiel soll daran erinnern, dass Trinkwasser im Urwald mühsam zu beschaffen ist. Es kommt nicht aus der Leitung, sondern muss aus Brunnen geschöpft werden. Auswertung: Das Wasser wird mit dem Messbecher gemessen. 0-1 Liter = 5 Punkte 1-2 Liter = 10 Punkte
8. Lianen-Chaos Material: mehrere Seile Durchführung: Die Seile werden zwischen Bäumen gespannt. Die Kinder müssen durch die Seile klettern oder kriechen, ohne sie zu berühren. Auswertung: ohne Berühren = 10 Punkte jede Berührung = Abzug von zwei Punkten
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Dschungelfest
Festabschluss mit einem geistlichen Impuls Die Schwierigkeit bei einem Stationsspiel besteht darin, dass die ersten Kinder viel schneller fertig sind als die Kinder, die später dazukommen. Ein Tisch mit Malsachen oder ein gemeinsames Ballspiel können Abhilfe schaffen, solange einige Kinder mit dem Stationsspiel noch nicht fertig sind. Wichtig ist, auf solche Wartezeiten vorbereitet zu sein und die Kinder auf keinem Fall sich selbst zu überlassen. Man muss auch den Mut haben, nach spätestens einer Stunde das Stationsspiel zu beenden, und die Kinder dazu auffordern, ihre Laufkarten abzugeben. Anschließend werden die Kinder zu einem Festessen eingeladen. Ein Picknick auf Decken ist bei ihnen sehr beliebt. Vor dem Essen dankt ein Mitarbeiter für das Essen. Während die Punkte ausgezählt werden und die Kinder auf die Auswertung und Belohnung warten, erzählt ein Mitarbeiter die Geschichte „Toto lebt gefährlich“ aus der Serie „Dschungeldoktor Mini-Fabel“. Die Geschichte handelt von Dschungeltieren. Sie ist lustig und hat eine gute geistliche Aussage. Sie bietet einen guten Übergang zur Einladung zum „tierischen Treffen“ mit dem Hinweis, dass wir bei jedem Treffen ein neues Tier kennenlernen und gemeinsam viel spielen werden. Dabei wollen wir auch jedes Mal einen neuen Satz aus der Bibel entdecken, der etwas mit uns und dem Tier zu tun hat.
Toto lebt gefährlich Der Text „6_Toto lebt gefährtlich.pdf“ sowie die Bilder zur Geschichte befinden sich auf der CD.
Auf der CD finden Sie: • 1_Dschungelfest-Handzettel.pdf • 2_Dschungelfest-Plakat.pdf • 3_Dschungelausweis.pdf • 4_Dschungelfest-Löwenkopf.pdf • 5_Dschungelwörter.pdf • 6_Toto lebt gefährlich-Text.pdf • 7_Toto lebt gefährlich-Bilder (Ordner)
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Gorilla Wissenswertes Lebensraum:
West- und Zentralafrika
Aussehen:
schwarzes oder graubraunes Fell, stämmiger Körperbau, die Arme sind länger als die Beine, große Nasenlöcher, kleine Augen und Ohren
Größe:
stehend bis zu 2,30 m hoch; Spannweite der Arme beträgt 2 bis 2,67 m
Gewicht:
Weibchen 70 bis 90 kg; Männchen bis zu 200 kg
Geschwindigkeit:
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Lebensdauer:
35 bis 40 Jahre
Nahrung:
Pflanzenfresser: Blätter, Früchte, Wurzeln, Rinde
Fortbewegung:
meist auf allen Vieren
Fortpflanzung:
Ein Weibchen bringt ca. alle 4 Jahre ein Junges zur Welt. Die Tragezeit beträgt 8 bis 9 Monate.
Feinde:
keine natürlichen Feinde
Besonderheiten:
Ihr Schlafplatz besteht aus selbstgebauten Nestern. Jede Nacht wechseln die Gorillas ihren Schlafplatz und bauen sich ein neues Nest aus Blättern und Zweigen.
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Gorilla
Sozialverhalten Gorillas leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren zusammen. Diese Gruppe besteht aus einem alten, starken Männchen, dem sogenannten Silberrücken, mehreren Gorillaweibchen, deren Jungtieren und ein paar jungen Gorillamännchen. Der Name „Silberrücken“ kommt daher, dass sich das Fell am Rücken des Gorillamännchens mit dem Alter grau färbt. Dieser alte und starke Gorillamann ist der Anführer der Gruppe.
Kommunikation Gorillas kommunizieren durch verschiedene Laute und Gesichtsausdrücke, ihre Körperhaltung oder auch Kraftdemonstrationen. Die Vielzahl der Laute dient unterschiedlichsten Zwecken. So nehmen sie beispielsweise durch Rülpslaute Kontakt zu anderen Gruppenmitgliedern auf. Sind Feinde in Sicht, brüllen, knurren oder grunzen sich die zwei Silberrücken-Gorillas an. Dabei können auch der Mund weit aufgerissen und die Zähne gezeigt werden. Trotz allem sind Gorillas sehr friedliche Tiere. Zu Kämpfen kommt es nicht. Die wohl bekannteste Kommunikationsart der Gorillas ist das Trommeln der Fäuste auf der Brust. Lange Zeit hielt man es für ein Imponiergehabe der Männchen. Mittlerweile hat man jedoch herausgefunden, dass es sich dabei nicht um ein rein männliches Verhalten handelt, sondern ebenso von den Gorillaweibchen praktiziert wird. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Art Begrüßungsritual.
Darin sind uns Gorillas ein Vorbild Gorillas sind sehr friedfertige Tiere. Sie streiten sich äußerst selten mit anderen Gorillas. Wenn zwei Gorillas wütend aufeinander sind, versuchen sie, dem Gegner durch verschiedene Gesten und Aktionen die eigene Stärke zu demonstrieren. Dabei möchten sie erreichen, dass sich der Gegner durch ihre Drohgebärden abschrecken lässt und somit ein Kampf vermieden wird. Genau wie die Gorillas können auch wir klare Signale senden, wenn wir mit einer Sache nicht einverstanden sind, anstatt uns von unserem Ärger mitreißen zu lassen. Wenn uns jemand gekränkt hat, ist es wichtig, sich erst einmal zu beruhigen und bis zehn zu zählen. Es hilft, innerlich still zu werden und nachzudenken. Wir dürfen Gott bitten, uns Kraft und Geduld zu schenken, um nicht vor lauter Wut etwas Unüberlegtes zu tun, das wir nachher bereuen.
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Gorilla
Zum Einstieg Ratespiel
Material: Benötigt werden laminierte Bilder von exotischen Früchten mit je einer Eigenschaft des Gorillas (3_Gorilla-exotische Früchte.pdf).
12 Eigenschaften, anhand derer die Kinder das Tier benennen sollen: 1. Frisst Blätter, Wurzeln, Rinde und Früchte. 2. Schwarzgraues Fell. 3. Kann nicht schwimmen. 4. Baut Nester. 5. Das Männchen kann bis zu 200 kg schwer sein. 6. Das Weibchen ist bis zu 90 kg schwer. 7. Gibt Rülps-, Grunz- und Knurrlaute von sich. 8. Lebt in Gruppen zusammen, die 2 bis 20 Tiere umfassen können. 9. Das Weibchen kann 1,25 m groß werden. 10. Die Spannweite der ausgestreckten Arme beträgt 2 bis 2,75 m. 11. Die Arme sind deutlich länger als die Beine. 12. Das Männchen kann 1,75 m groß werden.
Anleitung: Die Bilder werden auf dem Gelände an verschiedenen Orten versteckt. Je nach Anzahl der Kinder teilt der Mitarbeiter diese in zwei oder drei Gruppen ein. Nun müssen die Früchte von den Kindern gesucht werden. Jede Gruppe sollte die Möglichkeit haben, mindestens vier der versteckten Bilder zu finden. Daher ist es sinnvoll, den Kindern zu Beginn des Spiels mitzuteilen, wie viele Bilder pro Gruppe gefunden werden dürfen. Wurden alle Bilder gefunden, setzen sich die Kinder in ihren Gruppen zusammen und sollen nun anhand der auf den Früchten stehenden Eigenschaften das Tier erraten, um das es sich handelt. Hat sich jede Gruppe auf ein Tier geeinigt, kommen alle wieder zusammen. Reihum nennt jede Gruppe das Tier, das sie vermutet. Anschließend folgt die Auflösung.
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„Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19 (Luther)
Bibelvers
Gorilla
Bibelvers erklären und lehren Diese wichtige Lebensregel steht in der Bibel. Gott selbst hat Jakobus damit beauftragt, diese Regel für uns aufzuschreiben. Sie gilt für jeden Menschen, das wird in diesem Satz klar vorangestellt: jeder Mensch! Das bedeutet, alle Jungen, alle Mädchen, Männer und Frauen! Der Vers beinhaltet eigentlich drei Regeln:
1. Regel: Sei schnell zum Hören! Gott, der uns diese Regel gegeben hat, ist der Erfinder des Menschen. Wenn er sagt: „Sei schnell zum Hören!“, dann setzt er voraus, dass wir es können. Doch oft hören wir überhaupt nicht richtig hin. Wir sind zu ungeduldig. Es fällt uns viel leichter, schnell zu reden, anstatt schnell zu hören. Doch Gott fordert uns auf, schnell zu hören. Das bedeutet gut zuzuhören, was unser Gegenüber uns sagen möchte.
2. Regel: Sei langsam zum Reden Langsam zum Reden, damit die Ohren eine Chance bekommen, richtig zuzuhören. Halte dich mit deinem Mund zurück und rede nicht sofort drauflos. Reden an sich ist nicht schlecht, nur beides Reden und Hören gleichzeitig, geht nicht. Zuerst einmal ist das Hören wichtiger als das Sprechen! Langsam zum Reden, das bedeutet, sich Zeit zum Zuhören zu nehmen. Oft meinen wir, wir wüssten schon längst, was der andere meint. Doch wir sollten warten und hinhören, bis er ausgesprochen hat, was er sagen wollte. Wenn unser Gegenüber fertig ist mit Sprechen, dann können wir unsere Fragen stellen. Langsam zum Reden heißt nicht, gar nicht zu sprechen. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du an der Reihe bist mit Reden. Wenn du gefragt wirst: „Was hältst du davon?“, kannst du zutreffend antworten, weil du gut zugehört hast.
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Gorilla
3. Regel: Sei langsam zum Zorn Da, wo schnell geredet und nicht richtig zugehört wird, kann es schnell zu Missverständnissen und somit auch zu unbegründetem Zorn kommen. Wenn ich Regel eins und zwei ernst nehme, wird es bei mir selten zum Zorn kommen. Darin sind uns Gorillas ein echtes Vorbild. Denn gewöhnlich sind sie sehr friedfertige Tiere. Sie streiten nur äußert selten mit anderen Gorillas. Wenn zwei Gorillas wütend aufeinander sind, versuchen sie, dem Gegner durch verschiedene Gesten und Aktionen die eigene Stärke zu demonstrieren. So möchten sie erreichen, dass der Gegner sich durch die Drohgebärden abschrecken lässt und ein Kampf vermieden wird. Genau wie die Gorillas können wir klare Signale senden, wenn wir mit etwas nicht einverstanden sind, anstatt uns von unserem Ärger mitreißen zu lassen. Wenn uns jemand gekränkt hat, ist es wichtig, sich erst einmal zu beruhigen und bis zehn zu zählen. Es hilft, innerlich still zu werden und nachzudenken. Wir dürfen Gott bitten, uns Kraft und Geduld zu schenken, um nicht vor lauter Wut etwas Unüberlegtes zu tun, was wir nachher bereuen.
Lernmethoden
Für das Auswendiglernen des Bibelverses
Den Bibelvers (4_Gorilla-Jakobus 1,19.pdf) auf Kopierkarton (160 g) ausdrucken (ggf. laminieren) und an einem Seil oder Netz mit Wäscheklammern befestigen. Der Vers wird gemeinsam mit den Kindern laut gelesen. Damit alle im gleichen Tempo lesen, liest der Mitarbeiter den Vers mit und zeigt dabei auf das jeweilige Wort auf der Banane. Nach und nach können die Kinder einzelne Bananen von der Leine nehmen und so den Bibelvers Schritt für Schritt auswendig lernen.
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Möglichkeiten des abwechselnden Lesens: • nur die Jungen • nur die Mädchen • alle, die ein Haustier haben • alle, die Geschwister haben • laut oder leise • auf einem Bein stehend oder hüpfend
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Wenn alle Bananen von der Leine genommen worden sind, können diese an die Kinder verteilt werden. Die Kinder halten eine der Bananen in der Hand und bewegen sich dabei wie Gorillas. Wenn der Mitarbeiter ein Signal gibt, müssen sich die Kinder schnell in der richtigen Reihenfolge des Verses aufstellen. Dann liest jedes Kind das Wort auf seiner Banane vor. So wird nochmals der gesamte Bibelvers aufgesagt. Beim Erlernen des Bibelverses sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je mehr Abwechslung, desto mehr Freude bereitet es den Kindern, den Bibelvers gemeinsam auswendig zu lernen. Wichtig ist, den Bibelvers von einem Kind aus der Bibel vorlesen zu lassen. Dadurch wird den Kindern deutlich, dass dieser Satz tatsächlich in der Bibel steht. Der Mitarbeiter kann den Vers von einem Kind vorlesen lassen, nachdem er erklärt hat, was Jakobus 1, Vers 19 bedeutet. Die Bibelstelle ist wie eine Adresse, die uns zeigt, wo wir den Satz in der Bibel finden können. Denn die Bibel ist ein sehr umfangreiches Buch. Mithilfe der Bibelstelle können wir den Satz jedoch ganz schnell finden. Jakobus ist eins der 66 Bücher der Bibel. Die erste Zahl, die 1, ist die Zahl des Kapitels und 19 der eine Vers in diesem Kapitel. Wenn die Kinder den Bibelvers sehen und laut lesen, werden Auge, Ohr und Mund einbezogen. Dies trägt dazu bei, dass die Kinder sich den Bibelvers schneller einprägen. Das gemeinsame Lernen in der Gruppe bereitet den Kindern viel Spaß. Wenn wir interessante visuelle Mittel passend zur Aussage verwenden und verschiedene spielerische Methoden einsetzen, merken die Kinder nicht einmal, dass es ums Auswendiglernen geht.
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Gorilla
Spiele
1. Bananendieb
Ein Kind sitzt mit verbundenen Augen auf einem Stuhl, unter dem eine Banane liegt. In einer Hand hat es einen Zeitungsknüppel. Bananendiebe aus der Gruppe versuchen nun, sich einzeln nacheinander anzuschleichen, um die Banane unter dem Stuhl zu klauen. Die anderen Kinder müssen leise sein, da der Wächter auf dem Stuhl den anschleichenden Dieb nur mit Hilfe des Gehörs erkennen kann. Meint der Wächter, einen Dieb in Reichweite zu haben, schlägt er ihn mit seinem Zeitungsknüppel ab. Je Dieb hat der Wächter drei Schläge zur Verfügung. Hat er den Dieb mit den drei Schlägen nicht erwischt oder ist es dem Dieb gelungen, ohne abgeschlagen zu werden, die Banane zu klauen, wird ein anderer Wächter. Erwischt der Wächter den Dieb, darf er weitere Diebe fangen. Wer erwischt die meisten?
2. Gorillaspiel Dieses Spiel ähnelt „Schere, Stein, Papier“. Die Spieler sitzen im Stuhlkreis, der Spielleiter steht in der Mitte und erklärt den Kindern die drei Posen, die vorkommen:
• Gorilla: Beine auseinander, Hände in die Luft strecken • Mensch: Beine zusammen und Hände an die Hüfte • Netz: Arme rund, als ob man einen großen Korb hält
Die Bewegung „Gorilla“ gewinnt, wenn der Partner die Pose „Mensch“ gewählt hat, die Bewegung „Mensch“ gewinnt gegenüber der Pose „Netz“ und diese gewinnt gegenüber „Gorilla“. Zwei Kinder dürfen in die Kreismitte kommen und stellen sich Rücken an Rücken. Jedes Kind entscheidet sich für eine Pose. Der Gewinner darf in der Mitte stehen bleiben, der Verlierer darf sich setzen. Das nächste Kind darf sich nun zu dem Gewinner in die Mitte stellen usw., bis alle Kinder (die wollen) mal eine Pose eingenommen haben.
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Gorilla
3. Oberaffe Die Affen stehen im Kreis. Ein Forscher wird weggeschickt, sodass die Affen einen Oberaffen auswählen können. Danach darf der Forscher zurückkommen. Nun macht der Oberaffe eine Bewegung vor, die alle anderen nachahmen müssen. Der Forscher muss herausfinden, welches der Kinder der Oberaffe ist. Er hat insgesamt drei Rateversuche.
4. Banane, Banane, Banane Die Spieler sitzen im Kreis. Jeder überlegt sich eine Frucht und nennt sie. Keine Frucht darf doppelt vorkommen! Ein Spieler beginnt und nennt dreimal hintereinander die Frucht eines Mitspielers. Derjenige, der sich diese Frucht ausgedacht hat, muss, solange der erste noch redet, einmal seine Frucht nennen. Gelingt ihm das, nennt er seinerseits dreimal die Frucht eines Mitspielers. Schafft er es nicht, scheidet er aus oder muss ein Pfand abgeben. Der Spieler, der ihn genannt hat, versucht es bei einem anderen.
Bastelvorschlag Beweglicher Gorilla
Material: Vorlage (5_Gorilla-Bastelarbeit.pdf) für jedes Kind auf Kopierkarton (160 g) ausdrucken, Buntstifte, Scheren, 2 Musterklammern pro Kind
Bastelanleitung: Die Kinder malen den Gorilla an, schneiden den Körper und die Beine aus. Die Beine werden mit einer Musterklammer am Körper befestigt. Zuvor z. B. mit einer spitzen Schere die Löcher für die Musterklammern stanzen.
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Gorilla
Gorilla • Bibelverskärtchen Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg / KEB-Deutschland
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
Am Ende des Programms erhält jedes Kind ein Kärtchen mit dem Bibelvers (6_Gorilla-Bibelverskärtchen.pdf).
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Jakobus 1, Vers 19
e.V., Tierisch gute Vorbilder
Gorilla-Bibelverskärtchen.pdf
Auf der CD finden Sie: • 1_Gorilla-Tierbild.jpg
• 4_Gorilla-Jakobus 1,19.pdf
• 2_Gorilla-Comicbild.jpg
• 5_Gorilla-Bastelarbeit.pdf
• 3_Gorilla-exotische Früchte.pdf
• 6_Gorilla-Bibelverskärtchen.pdf
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