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Ein Israel-Grundkurs fĂźr Kleingruppen in 7 Einheiten


Der Israel-Grundkurs „Warum Israel?“ basiert auf dem Buch von Willem Glashouwer „Warum immer wieder Israel?“ und der weitergehenden Bearbeitung durch „Christians for Israel – Kanada“ (Chairman: John Tweedie). Die deutschsprachige Überarbeitung und Endfassung dieses Israel-Grundkurses erfolgte von einem Redaktionsteam mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der deutschen Schweiz: Harald Eckert (verantwortlich), Heinz-Jürgen Heuhsen, Marie-Louise Weissenböck, Michael Böhme, Britta Landmesser, Dietmar Kern, Robert Währer u. a.

Soweit nicht anders vermerkt, entstammen die Bibelzitate der Schlachterübersetzung. Design: Ewald Sutter, AZAR GbR, Trostberg Druck: SCHÖNBACH DRUCK, Erzhausen Copyright der deutschen Fassung: Christen an der Seite Israels © 2010 ISBN: 978-3-86098-202-0 Übersetzung, Bearbeitung und Veröffentlichung dieses Grundkurses erfolgt mit Genehmigung von „Christians for Israel International“, Patroonstraat 1, 3860 BC Nijkerk, NL Übersetzung: Heinz Volkert


INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort ................................................................................ 5 Kapitel 1 – Gott liebt Israel ........................................... 9 Kapitel 2 – Gottes Bündnisse mit Israel ................. 13 Kapitel 3 – Von Gott auserwählt und berufen .... 17 Kapitel 4 – Israel und die Kirche ............................... 21 Kapitel 5 – Antisemitismus ........................................ 27 Kapitel 6 – Die Rückkehr der Juden und die Palästinenserfrage ........................................ 31 Kapitel 7 – Die Wiederkunft des Herrn .................. 37 Abschließende Bemerkungen .................................. 43 Anhang zu Kapitel 4 .................................................... 49 Anhang zu Kapitel 5 .................................................... 53 Anhang zu Kapitel 6 .................................................... 71 Anhang: Karten .............................................................. 79

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VORWORT

„Warum Israel?“ – diese Frage bewegt bewusst oder unbewusst viele Menschen, ganz besonders auch viele Christen. Warum kommt Israel und dem jüdischen Volk so eine zentrale Bedeutung in der Bibel zu? Einerseits. Aber haben – andererseits – Israel und das jüdische Volk in der neutestamentlichen Zeit noch eine geistliche oder heilsgeschichtliche Bedeutung? Ist das heutige jüdische Volk noch mit dem jüdischen Volk gleichzusetzen, von dem die Bibel spricht? Handelt es sich bei der Rückkehr der Juden in das Land ihrer Väter und der Wiederherstellung des jüdischen Staates um Erfüllung biblischer Prophetie? Und wenn ja, was heißt das für uns Christen? Heute? In der Endzeit? Es sind solche und viele damit verbundene Fragen, auf die dieser „Israel-Grundkurs“ versucht, ganz grundsätzliche erste Antworten zu vermitteln. Basierend auf dem – inzwischen in über 20 Sprachen übersetzten – Buch des holländischen Theologen, Bestsellerautors und Präsidenten von „Christians for Israel International“ Pfr. Willem Glashouwer „Warum immer wieder Israel?“, wurde dieser Grundkurs für Christen entwickelt, welche die Bibel als Wort Gottes ernst nehmen, aber gleichzeitig bezüglich Israel eine Menge unbeantworteter Fragen haben. In Kanada und in Holland kam dieser Kurs jeweils viele tausend Male zum Einsatz und wurde – gemäß Auswertung der Rückantwortbögen – von der überwältigenden Mehrheit der Teilnehmer als sehr hilfreich empfunden. Christen aus den unterschiedlichsten konfessionellen und gesellschaftlichen Hintergründen haben davon profitiert. Die einführenden DVD-Kurzfilme erweisen sich als anregende und herausfordernde „Türöffner“ zur Diskussion und zur eigenen Meinungsbildung. Das Konzept der Anwendung dieses Kurses in Kleingruppen ermöglicht 5


VORWORT

einen angeregten Austausch über diese Fragen mit anderen Christen, die ähnliche Fragen haben – unter der hilfreichen Anleitung eines Moderators, der sich bei Bedarf schulen und beraten lassen kann. So scheint mir, dass dieser „Israel-Grundkurs“ das Potential hat, im deutschsprachigen Raum eine schmerzliche Lücke zu füllen und eine wichtige Brücke zu bauen: • Bisher gab es meines Wissens noch kein biblisch fundiertes, niedrigschwelliges, didaktisch aufbereitetes Kurs-Angebot zur Israelthematik für skeptisch-interessierte Christen. Es würde mich sehr freuen, wenn dieser Kurs einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, diese Lücke zu schließen. • Dabei gehe ich davon aus, dass der Stil des Kurses in mehrfacher Weise eine Brücke baut: Zum einen eine Brücke zwischen dem interessierten Christen einerseits und dem jüdischen Volk und Israel andererseits. Darüber hinaus aber auch eine Brücke innerhalb einer Gemeinde oder Denomination zwischen Christen, die ein starkes Herzensanliegen bezüglich Israel an den Tag legen, und solchen, die damit bisher wenig anfangen konnten. Paulus spricht im Zusammenhang mit Israel von einem „Geheimnis“ (Röm 11,25). Möge Ihnen der Geist Gottes helfen, durch diesen Kurs etwas mehr Einblick in dieses „Geheimnis Israel“ zu bekommen. Dazu wünsche ich jedem Leser und jedem Teilnehmer an diesem „Israel-Grundkurs“ ganz persönlich und ganz aufrichtig den Segen Gottes. Ihr Harald Eckert (Christen an der Seite Israels, 1. Vorsitzender) 6


Sie haben sich entschieden, der Frage „Warum Israel?“ mit Hilfe dieses Kurses nachzugehen. Deshalb zu Ihrer Orientierung vorab einige Informationen. Der Kurs besteht aus sieben Abschnitten. Die Inhalte werden mit Hilfe einer DVD und diesem Kursheft dargeboten. Im Kursheft werden bei der Einführung zu den Kapiteln Thesen aufgestellt, die mit Bibelstellen belegt sind. Im Anschluss werden Fragen gestellt, die als Gesprächsgrundlage dienen können. Zu den Kapiteln 4, 5 und 6 bieten wir hilfreiche Zusatzinformationen. Diese sind als Anhang nach den sieben Kapiteln im Kursheft angefügt. Wir empfehlen, jeweils vor der Bearbeitung des Kapitels den entsprechenden Anhang zu lesen. Israel ist fortwährend Gegenstand heftiger Diskussionen. Für uns ist es wichtig, eine klare Perspektive aus biblischer Sicht zu diesen Fragen zu gewinnen und die Ereignisse im Nahen Osten aus Gottes Sicht zu verstehen und zu interpretieren. Zu dem Grundkurs wurde eine DVD-Serie mit informativen und zum Gespräch anregenden Filmsequenzen erstellt. Wir empfehlen, die jeweilige Sequenz als Einstieg in die Thematik anzusehen. Die sieben Kapitel des Kurses können an jeweils einem Abend behandelt werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, einen anderen zeitlichen Rahmen zur Arbeit mit diesem Material zu wählen (z. B. im Rahmen eines Wochenendseminars).

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VORWORT

Das Heft bietet die Möglichkeit, eigene Notizen zu machen, so dass Sie am Ende des Kurses ein persönliches Nachschlagewerk zu diesem Themenbereich besitzen, auf das Sie bei Bedarf immer wieder zurückgreifen können. Für Moderatoren gibt es ein Heft mit Anregungen und praktischen Hinweisen zur Gestaltung der Abende, Durchführung des Kurses, Zusatzinformationen u.a.m. Materialübersicht: Neben dem eigentlichen Teilnehmerheft mit DVD bieten wir im deutschsprachigen Raum an: • Ein Begleitheft für Moderatoren mit vielen praktischen Hinweisen und Tipps • Schulungsangebote für interessierte Moderatoren • Günstige und informative Israelreisen für interessierte Absolventen des Grundkurses mit qualifizierter Reiseleitung • Eine eigene Homepage mit weiteren Hinweisen und Hilfestellungen zu den genannten Themen (www.warumisrael.de / .at / .ch) Nun wünschen wir jedem Kursteilnehmer viel Freude beim Studium und Gottes Segen! Heinz-Jürgen Heuhsen Verantwortlicher des Redaktionsteams

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Kapitel 1 – Gott liebt Israel

EINFÜHRUNG ZUM KAPITEL

„Ich will segnen, die dich __________________

Gott liebt Sein Volk Israel

dich verfluchen; und in dir __________________

• Gott liebt Israel und will durch diese Nation Seinen Segen an alle Völker weitergeben (1.Mose 12:3). • In Gottes Plan hat Israel einen besonderen Stellenwert: Gott hat Israel in Seiner Liebe auserwählt und ihm eine Sonderstellung verliehen, damit es Sein eigenes Volk sei. „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ (Jer 31:3b; 5. Mose 7:6-8; 10:14-15) • Gott beschreibt Sein Verhältnis zu dieser Nation auch noch so: - Israel ist Gottes Sohn (Hos 11:1; 2. Mose 4:22-23). - Israel ist Gottes Augapfel (Sach 2:12). - Israel ist Gottes Braut, Seine Frau (Jes 54:5). In gleicher Weise wie ein Mann einer Frau seine Liebe und Hingabe durch den Bund der Ehe verspricht, so verbindet sich Gott mit Israel, Seiner Frau, durch den Bund, den Er mit ihr geschlossen hat (Hes 16:8). • Gott hat sich Israel auserwählt, damit es für Ihn ein Volk des Eigentums sei (5. Mose 7:6; 14:2).

Geschlechter auf der Erde!“ __________________

segnen, und verfluchen, die sollen gesegnet werden alle (1. Mose 12:3)

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O __________________ T __________________ I __________________ Z __________________ E __________________ N

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Gottes Liebe ist eine ewige Liebe __________________ • Gott steht immer zu Seinen Bundes(Ehe)-Verheißungen (Ps 105:7-15). • Er gedenkt Seines Bundes auf ewig. Wir wissen aus der biblischen Geschichte, dass Israel Gott immer wieder untreu war (Hes 16:15+35-38). • Gottes Liebe zu Seiner Braut ist aber größer als

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Kapitel 1 – Gott liebt Israel

__________________

Seine Enttäuschung von ihr (Jes 62:4; Hos 2:16-17).

__________________ Gottes Liebe ist eine unveränderliche Liebe __________________

__________________

• Israel ist Gottes Schöpfung – ein auserkorenes Bundesvolk, dessen Anfänge zurückführen zu Gottes Verheißungen an Abraham und Sara und zur wunderbaren Geburt ihres Sohnes Isaak (1. Mose 17:19). • Die Kinder der Verheißung sind die Stämme Israels. Dieser ewige Bund mit ihnen ist unverändert und hat daher nach wie vor seine Gültigkeit (Röm 9:4-5+26). • Abraham hatte auch einen Sohn von Saras Magd Hagar: Ismael. • Gott hat zugesagt, dass Er Ismaels Nachkommen (die Araber) segnen würde, was Er auch getan hat (1. Mose 16:10-12; 28:10-14). Gottes Bundesverheißungen aber gelten den Nachkommen Isaaks (1. Mose 26:1-6). • In der Bundesbeziehung Gottes mit Abraham gab Er zugleich auch eine Verheißung sowie eine ernste Warnung hinsichtlich der Nachkommen Abrahams: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (1. Mose 12:3) • Wir sollten uns merken, dass Israel, auch heute noch, Gottes Augapfel bleibt. • Aus unserem Verhalten zu Israel ergibt sich zwangsläufig Gottes Verhalten zu uns (1. Mose 12:3)!

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Gottes Liebe zu Israel – ein Ärgernis?

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• Warum wählt sich Gott ausgerechnet dieses Volk? Darf ER das?

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• Parallele: Warum ist nur Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben (Apg 4:12; Römer 8:8-33)? • Gottes Souveränität: Röm 9:20.

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Wie ist Israel einzigartig?

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Jes 43:10: Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin; vor mir ist kein Gott gebildet worden und nach mir wird es keinen geben.

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Jes 44:21: Bedenke dies, Jakob, und du, Israel; denn du bist mein Knecht! Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht; o Israel, du wirst nicht von mir vergessen werden.

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Weitere mögliche Bibelstellen:

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Jes 49:3: Und Er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, bist Israel, durch den ich mich verherrliche.

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Kapitel 1 – Gott liebt Israel MÖGLICHE GESPRÄCHSTHEMEN

Welche Gründe gibt es für Gottes Liebe zu Israel?

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Ps 89:3-5+27-29 +35-37 2. Sam 7:23-24 Neh 9:7-8 Röm 11:28-29

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_________________________________________ _________________________________________ _________________________________________

Hat Israel eine besondere Stellung unter den Völkern?

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5. Mose 14:1-2 5. Mose 32:8 Röm 9:4-5 Röm 3:1-2

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Hat Gottes Liebe zu Israel, von der wir in der Bibel lesen, auch wirklich ihre Gültigkeit für das jüdische Volk unserer modernen Welt? Jes 11:11-12 Jer 31:3-10+37 Am 9:14-15 Hes 11:17 Apg 3:21

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Kapitel 2 – Gottes Bündnisse mit Israel EINFÜHRUNG ZUM KAPITEL

„Als nun Abram 99 Jahre __________________

Gottes Bündnisse mit Israel

HERR und sprach zu ihm: Ich __________________

• Gott hat eine einzigartige Beziehung zu Israel. • Diese Beziehung wurde durch Bündnisse bekräftigt. • Alle Bündnisse wurden mit Israel geschlossen (Ps 105:7-11; Röm 9:4).

Wandle vor mir und sei un__________________

alt war, erschien ihm der bin Gott, der Allmächtige. tadelig! Und ich will meinen Bund schließen zwischen __________________ mir und dir und will dich über alle Maßen mehren!“ __________________ (1. Mose 17:1-2)

__________________ N

Biblische BündPartner Gottes nisse mit Israel

Wer ist dabei __________________ Nachkommen __________________ in dieser Linie, wenn am Fleisch __________________ beschnitten. „Heiden“ werden __________________ Kinder A. Gal 3

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Zeitraum

Abraham + Sohn Isaak + Enkel Jakob

Für immer Ps 105:7-11 Jer 31:31-37

Mosaischer Bund

Mose +12 Stämme Israels

Zeitlich begrenzt__________________ Wer die Gebote hält bis der Messias 5.Mose 7:12 kommt __________________

T

Abrahambund

I Z E N

Königreich Gottes __________________ sichtbar auf der David, Ewig Erde – König Israels 2.Sam 7:12-13+16__________________ mit Jesus als König Mt 22:42 __________________ Angekündigt (im Für immer AT) Jesaja, JereIsrael,„einge__________________ pfropfte Heiden“ mia, Hesekiel – Ewiges Leben Röm 11 – Vollzogen (im NT) __________________ Gerechtigkeit aus durch JESUS in Neuer Himmel Glauben Röm 4 Tod, Auferstehung, Neue Erde __________________ Himmelfahrt

Davidbund

Neuer Bund (messianisch)

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Kapitel 2 – Gottes Bündnisse mit Israel

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Ein bedingtes Bündnis: der mosaische Bund

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• Gott hat mit Israel einen bedingten Bund geschlossen: den mosaischen Bund (2. Mose 19:5;). „Bedingt“ heißt: Gottes Segen hängt vom Gehorsam des Volkes Israel ab (5.Mose 28:1-68: „Wenn du ... gehorchen wirst, so werde ich segnen. Wenn du nicht gehorchst . . .; so werde ich verfluchen ...“). Diesen – und nur diesen Bund – erklärt das NT nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu als „alt“, d. h. mit dem Werk Jesu, Seinem Opfertod am Kreuz, als „überholt“ (Hebr 8:6-13;10:14-18).

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__________________ Die drei anderen Bündnisse sind absolute Zusagen Gottes

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• Die Bündnisse sind wörtlich zu nehmen. • Sie behalten immer und ewig ihre Gültigkeit. • Sie wurden alle (einschließlich des Neuen Bundes) mit Israel geschlossen (Jer 31:31-33; Hes 36:24-38). • Gott hat dem Volk Israel als einzigem Volk der Welt eine Kollektiv-Erlösung verheißen (Röm 11:26-27). • Paulus schreibt, dass die Heiden einst ausgeschlossen waren vom Bürgerrecht Israels, dass sie jetzt aber durch das Blut Christi mit eingeschlossen sind (Eph 2:11-13). • Ohne Christus haben wir keine Beziehung zu dem Gott Israels. • Wir wurden als wilde Ölzweige in den Ölbaum Israel eingepfropft. In Jesus haben wir teil am Bund und an den Verheißungen Gottes für Israel (Joh 4:22; Röm 11:11-24; Gal 3:26-29).


Ersatztheologie

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• Schon früh in der Kirchengeschichte entstand die furchtbare Theorie, dass Israels überwiegende Ablehnung Jesu als Messias zwangsläufig zur grundsätzlichen Verwerfung Israels durch Gott geführt habe. Die Bündnisse und Verheißungen seien stattdessen auf die Kirche übergegangen – in Gottes Plan habe also die Kirche Israel „ersetzt“. • Gott aber hat gesagt, dass Er Israels Missetat vergeben werde (Jer 31:33-34). • Am 14. Mai 1948 wurde Israel wieder zu einem Staat. Gott ist weiter dabei, die Juden zu sammeln und das Land Israel wiederherzustellen (Hes 37:21-23). • Gott hat Sein Volk niemals verstoßen! (Röm 11:1-2)

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O __________________ T __________________ I __________________ Z __________________ E __________________ N

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Kapitel 2 – Gottes Bündnisse mit Israel MÖGLICHE GESPRÄCHSTHEMEN

Was ist ein Bündnis?

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Wie ist es zu verstehen, dass Gott sich ein einziges Volk erwählt hat, mit dem Er Seine Bündnisse schloss? 1. Mose 17:18-21 Ps 98:2-3 1. Mose 12:3b

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Warum ist der Neue Bund Gottes mit Israel für uns so wichtig? Jer 31:33-34 Apg 11:18 Röm 9:24 Hes 36:24-27 Gal 3:26-29

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Warum Israel?

Kapitel 3 – Von Gott auserwählt und berufen

Ein Israel-Grundkurs für Kleingruppen in 7 Einheiten

Kapitel 3 – Von Gott viele Menschen, ganz besonders auserwählt und berufen „Warum Israel?“ – diese Frage

__________________ bewegt bewusst oder unbewusst

auch viele Christen. Warum kommt __________________

ZEuGnIssE Israel und dem jüdischen Volk eine derart zentrale Bedeutung in der __________________ Durch den Kurs habe ich zum ersten Mal eiBibel zu? Ist das heutige jüdische nen umfassenden und biblisch fundierten EINFÜHRUNG ZUM KAPITEL Volk noch mit dem jüdischen Volk Eindruck von Gottes Handeln an Seinem __________________ gleichzusetzen, von dem die Bibel Volk bekommen. Die Kursinhalte und Im AT erwählt – im NT bestätigt spricht? besonders die dazugehörigen Videose__________________

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• Es sind solche und viele damit __________________ verbundene Fragen, auf die der „Israel-Grundkurs“ versucht, erste Antworten zu vermitteln. • __________________

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In Kanada und Holland kam die__________________ ser Kurs jeweils viele tausend Male • zum Einsatz und wurde – gemäß __________________ der Auswertung der Rückantwort-

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bögen – von der überwältigenden

quenzen haben mich neugierig gemacht,

das Land und Menschen, die dort leben, Israel wurde vondieGott in der Linie Abraham (1. kennen zu lernen. Mose selbst 12:1-3) – Isaak (1. Mose 26:3-4) – Jakob Beides konnte ich mit (1.Mose 28:13-14) erwählt. einer Reise von „ChrisDabeiten betont jedes Mal: Das Volk wird das an der Gott Seite Israels“ verbinden und kann im Land Israel besitzen – und es wird ein Segen Nachhinein sagen: sein für alle Völker derEsErde. hat sich gelohnt! Diese Erwählung wird vielfach wiederholt Marianne – und im NT bestätigt (Röm11:28-29). „Warum Israel“ ist eine Inspiration – nicht

was auf mich zukam, nahm ich Vorrechteahnend, gebürtiger Juden (Röm 9:4-5) __________________ Mehrheit der Teilnehmer als sehr das Wissen auf wie ein Verdurstender, las

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hilfreich empfunden. Die einfühin der Bibel, fragte nach. Plötzlich sah ich renden DVD-Kurzfilme erweisen • Sie sind auserwähltes Volk, mit dem Er __________________ denGottes Zusammenhang zwischen Juden sich als anregende und herausfor- sich bedingungslos und Christen, verstand die Bedeutung verbündet hat. dernde „Türöffner“ zur Diskussion und Rolle biblisch wie ihre tages• Abraham, IsaakIsraels und –Jakob sind Erzväter. __________________ politisch. Ich fand den roten Faden, von und zur eigenen Meinungsbildung.

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• Sie wurden aufgenommen und besitzen die Genesis bis OffenbaHerrlichkeit, Gesetz und das levitische rung, der das für mich bis Auch die vorliegende, für zu diesem Punkt nicht Priestertum (vgl. Joh 4:22). deutschsprachige Länder überarexistiert „War-Volk Israel hervor. • Christus kam hatte. aus dem __________________ beitete Version bekam in einem __________________

um Israel“ hat mir

Probelauf viele zustimmende Reakgeholfen, das „große SituationGanze“ gebürtiger __________________ tionen. Dazu nebenstehend einige zu sehen. Heiden = aller Nichtjuden Beispiele. Felix und Veronika (Eph 2:11-12)

__________________ • Nichtjuden waren nicht beteiligt an den BündKommunikation nissen,Christliche die Gott mit Israel geschlossen hatte. Sie und Verlagsgesellschaft mbH, Lübeck hatten keine Hoffnung und standen Gott und Christen an der Seite Israels e. V. IsBn 978-3-86098-202-0 Gottes Familie fern. __________________ Ehlener str. 1 • Durch Christus aber hatten sich die Verhältnisse 34289 Zierenberg für die Heiden drastisch zum Guten gewendet __________________ __________________

Tel.: (0 56 06) 37 59 info@israelaktuell.de www.israelaktuell.de

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