Arno Backhaus
55 Spiele für die Geburtstagsparty Die schönsten Spiele für alle von 8–12 Jahren
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet Ăźber http://dnb.d-nb.de abrufbar. ISBN 978-3-86506-404-2 A 2012 by Joh. Brendow & Sohn Verlag GmbH, Moers Einbandgestaltung: Brendow Verlag, Moers Titelgrafik: fotolia Satz: Harfe PrintMedien, Bad Blankenburg Druck und Verarbeitung: CPI-Clausen & Bosse, Leck Printed in Germany www.brendow-verlag.de
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Kennen Sie das, da steht ein Geburtstag vor der Tür und Sie wissen zwar, wie man eine Torte backt, schön dekoriert, aber darüber hinaus fällt Ihnen wenig an besonderen Programmpunkten ein, wie man den Geburtstag in Schwung bringt? Und im Fast-Food-Restaurant zu feiern ist Ihnen verständlicherweise einfach zu unpersönlich? Mit meinen 55 Geburtstagsspielen haben Sie eine gute Auswahl an lustigen und originellen, lebhaften und ruhigen, einfachen und spannenden, bekannten und unbekannten Spielen zur Hand. Spiele für drinnen und draußen, für Große und Kleine, Schwache und Starke, für „Dummies“ und „Ausgefuchste“! Die meisten Spiele brauchen keine großen Vorbereitungen, manche kann man sogar ganz spontan „hervorzaubern“. Geburtstagsspiele sind bei Kindern, aber zunehmend auch bei Erwachsenen, sehr beliebt. Durch Spiele kommt beim Geburtstag erst richtig Stimmung auf. Oftmals tauen durch Spiele auch zurückhaltende Gäste auf, nehmen aktiv am Geschehen teil und haben jede Menge Spaß daran. Erklären Sie zuerst für alle Spielteilnehmer das Spiel und achten Sie darauf, dass jeder zuhört. Aber seien Sie während des Spiels selbst nicht ganz so streng mit der Einhaltung der Spielregeln! Der Geburtstag soll ja Spaß machen und nicht im Streit darüber ausarten, wer wann wie und welche Regel gebrochen hat. Seien Sie großzügig – nicht nur dem Geburtstagskind gegenüber.
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Kleine (!!) Überraschungsgeschenke (Süßigkeiten, Buntstifte etc.) für die Sieger und am Ende auch ein kleines Geschenk für die Verlierer sorgen für gute Stimmung. Und lassen Sie zwischen den Spielen immer wieder Raum für Freispiel, wo jeder machen kann, was er will. Wer die Spiele im Buch der Reihe nach abarbeitet und sozusagen „abspielt“, hat den Sinn vom Spielen nicht entdeckt. Es geht um Spaß und vor allem um Gemeinschaft, nicht darum, dass ein Programm „abgespult“ wird. Wenn ein Spiel gut ankommt, schieben Sie vielleicht gleich ein weiteres hinterher, aber wenn Sie merken, eigentlich will keiner spielen, zwingen oder überreden Sie niemanden zum Spielen. Und vielleicht will ein Besucher erst einmal nur zugucken; dann lassen Sie ihn. Vielleicht taut er im Laufe des Spiels auf und spielt später selbst mit. Hier habe ich noch einige lockere Erläuterungen: Wahrnehmungsspiele sind Spiele, bei denen man in besonderer Weise fühlen, schmecken, riechen und tasten muss. Spielregeln Spielregeln sind immer nur Krücken und Hilfsmittel. Sie können jederzeit verändert werden. Nicht die Spieler sind für die Spielregeln da, sondern die Spielregeln für die Spieler! Gewöhnen Sie sich bitte an, kreativ mit Spielregeln umzugehen. Lassen Sie sich ruhig eigene Ideen einfallen! Passen Sie die Regeln an Ihre besondere Situation an! Das Alter, die Anzahl der Spieler, das Wetter, die Uhrzeit, die Stimmung der Teilnehmer, die örtlichen Gegebenheiten erfordern immer wieder einen flexiblen Umgang mit den Regeln!!!
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Altersangabe Wenn bei Altersangabe „ab 8“ steht, heißt das nicht unbedingt, dass dieses Spiel nur für 8-Jährige geeignet ist, ganz im Gegenteil. Es kann auch 10- oder 12-Jährige begeistern. Bei den Kleinen wird es halt nicht ganz so spannend oder hektisch gespielt, da steht weniger der Wettkampf im Vordergrund. Von der Altersangabe soll man sich also nicht abschrecken lassen. Allerdings sind die Spiele für Ältere selten auch für Jüngere geeignet. Anzahl der Spieler Auch hier steht öfter „ab 2“. Natürlich haben viele Spiele mit wenigen Spielern einen ganz anderen Charakter. Logisch, dass viele (nicht alle) Spiele interessanter und spannender werden, wenn mehr als 2 Spieler mitmachen. Wettbewerb Bei vielen Spielen habe ich einen leichten bis starken Wettbewerb eingebaut. Bei etlichen dieser Spiele kann man den Wettbewerb herausnehmen oder verringern, ohne dass das Spiel an Reiz verliert und langweilig wird. Es hängt stark von den Teilnehmern und vom Alter der Mitspieler ab, ob es für sie gut ist, sich im Wettkampf zu messen. Wenn ich merke, dass ein Wettbewerb ausartet und zu wichtig wird, nehme ich den Wettkampf aus dem Spiel heraus. Hier sollte der Spielleiter hellhörig, sensibel und flexibel sein. Der Wettbewerb soll Spaß machen und motivieren, nicht die Schwachen schwächer und die Starken stärker. Pfiffige Spielleiter können auch geschickt manipulieren, damit die schwächeren Spieler etwas besser abschneiden.
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Wenn Kinder mit geringerem Selbstwertgefühl mitmachen, würde ich den Schwerpunkt nicht auf den Wettbewerb legen. Der Spielleiter „spielt“ hier eine ganz wichtige Rolle. Er kann die Kinder durch entsprechende Worte „heißmachen“, puschen oder den richtigen Kick geben, sodass es zum Schluss gar nicht mehr so wichtig ist, wer Sieger ist, und keiner mehr fragt, wer eigentlich gewonnen hat. Auch kann ich als Spielleiter viele simple und einfache Spiele „stärker“ machen, indem ich durch starke Worte, Gestik und etwas Übertreibung motiviere. Wundert euch nicht, wenn bei einigen Spielbeschreibungen steht „kein Wettbewerb“, das Spiel aber trotzdem einen Wettbewerb enthält. Das bedeutet, dass der Wettbewerb überhaupt nicht im Mittelpunkt, sondern nur ganz am Rand des Spiels steht. Bei der Punktewertung sollte der Spielleiter immer großzügig sein. Lieber einen Punkt doppelt vergeben als zu kleinlich und bürokratisch sein. Es ist ja ein Spiel! Ausscheiden / Spielpause Wenn irgendwo in der Spielregel cool und kurz steht „Der Verlierer scheidet aus“, kann man das natürlich kreativ verändern. Wenn das Ausscheiden nämlich zu lang dauert oder zu intensiv und massiv wirkt (je nach Teilnehmer), kann es: a) den allgemeinen Spielverlauf hindern (die Aussetzer langweilen sich nach einer Weile und können dann auch bald die ganze Gruppe stören); b) dadurch den Spaß am Spiel verderben,
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c) Kindern mit wenig Selbstbewusstsein sehr frustrieren oder sogar verletzen. Deshalb: Entscheidet immer individuell, ob und wie lange jemand „aus dem Spiel geht“. Damit ein Spieler, der ausscheidet, „nicht aus der Welt“ ist, kann man seine Situation einfach als „Spielpause“ bezeichnen. Dafür gibt es nach jedem zehnten Spiel in meinem Buch eine Seite mit Scherzfragen oder Quizaufgaben. Die Lösungen zu den Quiz aufgaben findet man am Ende des Buchs. Männchen oder Weibchen / Anrede In diesem Buch rede ich die (!! weiblich) Spieler vorwiegend in der männlichen Form an, wie z.B. „der Spieler“, „der Spielleiter“ usw. Natürlich beziehe ich jede weibliche Person mit ein, auch wenn ich sie „männlich“ anrede. Ehrlich gesagt habe ich Probleme, ständig beide Formen anzugeben, wie „Der Spieler / Die Spielerin ...“. Ich wünsche allen viel Spaß mit meinen Ideen und Anregungen und eine super Geburtstagsparty! Arno Backhaus
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Spiel
Vorstellungsrunde Anzahl der Spieler: ab 8 Alter: ab 8 Spieldauer: ca. 5–10 Minuten Spielcharakter: lustig, interessant, Wettbewerb Benötigtes Material: – Alle sitzen im Kreis. Jeder stellt sich nacheinander mit seinem Namen vor und einer Eigenschaft, die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben seines Vornamens beginnt, z. B. müde Marion, angstvoller Arno, rasende Rebecca usw. Der nächste Spieler muss zuerst sich vorstellen, dann aber alle Vorgänger mit aufzählen. Vergisst oder verwechselt er einen Mitspieler, bekommt er einen Minuspunkt. Bei fünf Minuspunkten scheidet die Person aus. Bei der Aufzählung fängt er mit seinem Namen an, z. B.: „Ich bin der heisere Hans, das ist die müde Marion, das der angstvolle Arno und das die rasende Rebecca.“
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Spiel
Putzlappenturnier Anzahl der Spieler: ab 8 Alter: ab 8 Spieldauer: ca. 5–10 Minuten Spielcharakter: hektisch-wild, spannend, starker Wettbewerb Benötigtes Material: Putzlappen, 2 Schrubber So mancher Fußboden kann etwas Glanz vertragen. Wir wollen mal den Fußboden putzen, und zwar spielend: Zwei gleich starke Gruppen sitzen sich in Reihen auf Stühlen gegenüber. Jeder Spieler bekommt eine Nummer. Die beiden Einser sitzen sich gegenüber, die Zweier, die Dreier usw. Zwischen beiden Stuhlreihenenden steht jeweils ein Stuhl, der als Tor dient. An den beiden Toren steht jeweils ein Schrubber. In der Spielmitte liegt ein Putzlappen. Und jetzt geht’s los: Der Spielleiter nennt irgendeine Zahl der Mitspieler. Die beiden, die diese Nummer haben, rasen jeweils auf ihr Tor zu, holen sich ihren Schrubber und versuchen jetzt, den Putzlappen damit ins gegnerische Tor zu bringen. Dabei ist die Hilfe von Händen und Füßen nicht erlaubt, nur mit dem Schrubber darf der Lappen weggezogen, gedrückt und geschoben werden. Achtet darauf, dass gerade am Anfang nicht beide Spieler frontal mit dem Schrubber aufeinander zurasen und die Stöcke brechen.
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Spiel
Personen raten Anzahl der Spieler: ab 6 Alter: ab 8 Spieldauer: ca. 5–10 Minuten Spielcharakter: interessant, kniffelig, witzig, kommunikativ, kein Wettbewerb Benötigtes Material: für jeden einen vorbereiteten Zettel und Stift Jeder erhält ein Blatt und beantwortet schriftlich diese Fragen (Wichtig: Auf dem Zettel darf keiner seinen Namen schreiben): – Deine Lieblingsfarbe? – Wo würdest du am liebsten wohnen? – Was wäre dein Lieblingsjob? – Was würdest du mit einem Gewinn von 5.000 Euro machen? – Vor welchem Tier ekelst du dich? – Deine größte Stärke? – Deine größte Schwäche? Nun werden die Zettel eingesammelt und gemischt. Einer liest einen Zettel vor, die anderen müssen raten, welche Person ihn ausgefüllt haben könnte. Ratsam ist, nicht einfach nur Namen zu raten, sondern auch eine Begründung zu nennen, warum die Person meint, dass diese Beschreibung zu einer bestimmten Person passt. Erst wenn ihr euch alle wirklich einig seid, wer es sein könnte, wird der richtige Name gesagt. Natürlich darf keiner durch Worte oder Gestik vorher schon andeuten, ob er die richtige Person ist oder nicht.
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Spiele (alphabetisch geordnet) Aufträge summen: Nr. 12 Bechern: Nr. 15 Befehle ausführen, aber dalli, dalli! : Nr. 54 Bewegungsmelder: Nr. 30 Bild beschreiben: Nr. 23 Bist du ein Quadrat-Typ?: Nr. 38 Blaue Kunst: Nr. 13 Bleistift in der Flasche: Nr. 25 Chaos-Antworten: Nr. 18 Das verrückte Kartenspiel: Nr. 42 Dingsda: Nr. 20 Dorf- oder Stadtspiel: Nr. 19 Dorfgeländespiel (I) : Nr. 40 Dorfgeländespiel (II) – Die Jagd nach dem Foto: Nr. 41 Dorfrekorde: Nr. 37 Fahrradfußball: Nr. 34 Flaschenkonzert: Nr. 5 Flasche um Mal treiben: Nr. 26 Handtuch-Hüpfen: Nr. 39 Hände-Kette: Nr. 43 Hasso, Fass!: Nr. 47 Insel-Springen: Nr. 55 Jagd auf Selbstlaute (Vokale): Nr. 31 Kaugummi: Nr. 22 Körperzahlen: Nr. 33 Kreide-Kreis: Nr. 29 Lachen verboten: Nr. 17
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Luftballonfangen: Nr. 6 Luftballons im Eimer: Nr. 14 Menschenknoten: Nr. 21 Münzen-Trick: Nr. 48 Personen raten: Nr. 3 Plumpsack: Nr. 50 Putzlappenturnier: Nr. 2 Quiz rückwärts: Nr. 28 Quiz-, Scherz- und Trick-Fragen: Nr. 45 Sackschlagen: Nr. 7 Schätzen & Wiegen (Wahrnehmungsspiel) : Nr. 4 Scharwenzel: Nr. 35 Schubkarren-Pudding-Essen: Nr. 44 Schubkarren-Rennen mit Aufgaben: Nr. 16 Sommerschlussverkauf: Nr. 36 Stadtgeländespiel (I): Nr. 9 Stadtgeländespiel (II): Nr. 10 Standfußball : Nr. 53 Streichholzturm: Nr. 32 Stuhlgang: Nr. 49 Stühle-Mühle: Nr. 11 Trick: Ein- oder zweisilbig?: Nr. 8 Trickball: Nr. 51 Vorstellungsrunde: Nr. 1 Wann liebst du den Gegenstand? : Nr. 46 Wattebällchentransport: Nr. 24 Würfeln, hüpfen, singen: Nr. 52 Zahlen-Ja-Nein: Nr. 27
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Spiele, ... … bei denen es richtig Spaß macht, wenn viele mitmachen: Nr. 9, 10, 29, 33, 36, 37, 40, 47, 49, 51, 53, 54 … die eher für ältere Spieler (ab 10 Jahren) geeignet sind: Nr. 8, 15, 28, 34, 72 … rund um den Ball: Nr. 34, 50, 51, 53 … für draußen: Nr. 9, 10, 16, 19, 29, 33, 34, 36, 40, 42 … rund um den Luftballon: Nr. 6, 14, 16, 42 … bei denen man rätselt (Quiz & Rätsel): Nr. 3, 4, 5, 6, 8, 10, 11, 13, 15, 18, 19, 20, 21, 23, 25, 27, 28, 30, 32, 34, 35, 37, 40, 42, 43, 44, 45, 46, 48,
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Arno Backhaus kann man übrigens auch einladen, allein oder mit seiner Frau Hanna: zu einem Vortrag über AD(H)S zu einem Vortrag über Humor für Frühstückstreffen für Männer oder/und Frauen zu einem Konzert „Lieder, Texte & Persönliches – zum Überleben und Totlachen“ zu einer „Kinder-Überraschung“ mit Spiel, Spaß & Gags (mit oder ohne Erwachsene) zu einem Seminar „Kommunikation & missionarischer Lebensstil“ zu einer „Laugh-Parade“ mit viel Klamauk, Gags, Witzen, Songs und Volkstanz Hier können Sie die unterschiedlichen Programme für Jung und Alt unverbindlich anfordern: Hanna & Arno Backhaus Hauptstraße13 · 34379 Calden (bei Kassel) Tel.: 05677-1343 · bauchladen@arno-backhaus.de homepage: www.arno-backhaus.de web-shop: www.arnobackhaus.de
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