Skip to main content

186223

Page 1

u z m u Ka n e b u gla n bis nemann

an Keno H r e y e M Claudia

e t h c i h Gesc

24

n e t h c a n h i e W


IMPRESSUM © 1. Auflage 2018 buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart 2018 Printed in Germany. All rights reserved. ISBN 978-3-86687-223-3 Umschlaggestaltung: buch+musik – Daniela Buess, Stuttgart Gestaltung und Satz: buch+musik – Daniela Buess, Stuttgart Illustrationen: Keno Hannemann, Braunschweig Druck und Gesamtherstellung: SV Druck + Medien GmbH & Co. KG, Balingen www.ejw-buch.de


u z m u Ka n e b u gla n bis nemann

an Keno H r e y e M Claudia

e t h c i h Gesc

24

n e t h c a n h i e W


EINS Eins war Josef klar: Später wollte er eine große Familie, eine Frau und viele Kinder haben. Eins wusste Maria: Der Mann, den sie heiraten würde, würde ein besonderer Mann sein. Eins wusste Joram, der Wirt: Alles würde besser werden. Er musste nur Geduld haben. Seine Zeit würde kommen. Eins wusste auch der König Herodes: Irgendwann würde jemand anderes auf seinem Thron sitzen. Hoffentlich dauerte das noch eine Weile. Eins wussten die Engel: Gott hatte etwas ganz Besonderes vor. Deshalb übten sie wochenlang immer wieder nur das eine Lied: Ehre sei Gott in der Höhe. Eins wussten die Hirten: Nächte können ziemlich kalt und dunkel sein. Da konnte einem schon Angst und Bange werden. Eins war klar: Nichts würde so bleiben wie es war – es war eine besondere Zeit.

Eins wusste auch König Herodes


ZWÖLF ZWÖLF Steine hatte jemand auf dem Feld zusammengetragen. Jeder in Israel wusste, was das zu bedeuten hatte. An dieser Stelle hatte ein anderer an die zwölf Stämme Israels gedacht. Jonathan und den anderen Hirten gefielen diese kleinen Denkmäler, wie lange war das schon her? Wie viele Generationen Hirten hatten es allein in seiner Familie schon gegeben? Würden seine Kinder später auch einmal Hirten sein? Jonathan wusste es nicht. Ein Hirte war nicht angesehen. Oft kam es zu Streit. Lange war man von Zuhause weg. Er fühlte sich müde und sehnte sich nach Schlaf. Manchmal, wenn er nachts am Feuer Wache hielt, sah er hinauf zum Sternenhimmel. Klar und hell leuchteten die Sterne. Er kannte sich aus mit den Sternen. Jonathan stand auf und suchte im Halbdunkel ein paar Steine zusammen. Zwölf an der Zahl.

Manchmal, wenn er nachts am Feuer Wache hielt, sah er hinauf zum Sternenhimmel.


DREIZEHN DREIZEHN mal wichtiger als Kaiser Augustus war Gott für Josef. Augustus war unberechenbar, eigensüchtig, geldgierig und unbeliebt. Gott aber war die Liebe. Josef musste mit Maria den Weg nach Bethlehem auf sich nehmen. Irgendwie würde es schon gehen. Immerhin gab es ein gut ausgebautes Straßennetz. Josef fühlte sich verantwortlich für Maria und das Kind. Maria hatte ihm alles erzählt: Von dem Engel, von der Verheißung für das Kind. Er hatte ihr versprochen bei ihr zu bleiben und für sie und das Kind zu sorgen. Josef wusste, was nun zu tun war. Er würde dem Kaiser gehorchen. Aber weil Gott barmherzig und voller Liebe war, ahnte er etwas von dem Wunder, das geschehen würde. Wie hatte Maria gesagt: „Er stößt die Gewaltigen vom Thron.“ Gott wusste, was wirklich gut war. Er würde stärker sein als Augustus.

Josef musste mit Maria den Weg nach Betlehem auf sich nehmen.


ZWANZIG ZWANZIG Holzbretter waren zu einer Tür zusammen genagelt. Josef sah es gleich, dass hier jemand ganze Arbeit geleistet hatte. Maria schaute ängstlich in den dunklen Stall. Hier sollte das Kind geboren werden? Irgendwo im Dunkel waren Tiere. Es roch nicht gut. Es war dreckig. Kein Ort für eine Geburt, so wie man sich das wünscht. Was für eine verrückte Welt. Den ganzen Abend war Joram in Gedanken bei Maria und Josef. Und so kam es, dass Maria in der Nacht in einem kleinen Stall einen Sohn zur Welt brachte. Maria und Josef nahmen den kleinen Jesus auf den Arm. Sie wickelten ihn in ein paar warme Windeln, die sie mitgebracht hatten. Aus der Futterkrippe machten Sie ein Kinderbett. Dem Baby ging es gut und Maria ging es gut. Alles andere würde sich finden. Gott mit uns – mehr als ein Wort.

Maria und Josef nahmen den kleinen Jesus auf den Arm.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
186223 by Fontis-Shop - Issuu