Die Herstellung dieser Arbeitshilfe wurde gefĂśrdert aus Mitteln des Kommunalverbandes fĂźr Jugend und Soziales Baden-WĂźrttemberg (KVJS).
Impressum
Â… Ă˜DGTCTDGKVGVG #WČŠCIG DWEJ OWUKM GLY UGTXKEG IODJ 5VWVVICTV Printed in Germany. All rights reserved. +5$0 $WEJ +5$0 ' $QQM Lektorat: buch+musik – Claudia Siebert, Kassel Umschlaggestaltung: buch+musik – Heidi Frank, Stuttgart Gestaltung und Satz: Claudia Siebert, Kassel Gestaltung Deckblätter: buch+musik – Daniela Buess, Stuttgart Bildrechte Umschlag, Deckblätter: pixabay, BarbareALane; Fotolia, mucft Bildrechte Autorenfotos: Wilka: Archiv EJW; Schmidt: privat Druck und Gesamtherstellung: KĂśsel GmbH & Co. KG, Altusried-Krugzell www.ejw-buch.de
7NKEF@MF 7HKJ@ TMSDQ -HS@QADHS UNM 0DSDQ , 3BGLHCS
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2%#(4Æ‘ '54 ).&/2-)%24 3%). 2DBGSREQ@FDM HM CDQ BGQHRSKHBGDM +HMCDQ TMC *TFDMC@QADHS
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ZU DIESEM BUCH Dieses Buch ist ein Nachschlagewerk und Praxisbuch, das sowohl die juristischen Grundkenntnisse fĂźr die Kinder- und Jugendarbeit bereitstellt als auch zahlreiche &GVCKNHTCIGP MNĂ€TV FCU *KPVGTITWPFYKUUGP FGU GTHCJTGPGP 2TQȨU GTYGKVGTV WPF 'JTGPamtlichen wie Hauptamtlichen Rechtssicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verschafft. Es ist schwer, die immer komplexer werdenden Rahmenbedingungen vollständig im Blick zu behalten, weshalb es hilfreich ist, diese in einem kompakten Werk griffbereit zu haben. Ein Akrobat am Trapez kann seine KunststĂźcke nur dann vĂśllig angstfrei in schwindelerregender HĂśhe vollbringen, wenn er weiĂ&#x;, dass kurz Ăźber dem Boden ein Auffangnetz zur Sicherheit gespannt ist. So soll es mit dieser Arbeitshilfe auch sein. Sie soll den Mitarbeitenden die akrobatischen Grundschritte beibringen, damit sie sich sicher aufs Seil wagen, um dem Fall eines „Falles“ vorzubeugen. Aber auch wer bereits in den Seilen hängt, kann in diesem Buch Ăźber das Stichwortverzeichnis gute Anregungen ȨPFGP YKG GT YKGFGT GKPKIGTOCÂťGP UKEJGT HGUVGP $QFGP WPVGT FKG (Ă˜ÂťG DGMQOOV Das World Wide Web informiert zu vielen Fragestellungen und Themen. Ein Fundus, eine FĂźlle von Antworten und die Frage: Ist dieser oder jener Internettext aktuell und gibt er die aktuelle Rechtslage wieder? Warum steht in den ersten zwanzig GoogleSuchergebnissen immer derselbe Text? Schreibt hier einer vom anderen ab? Ist der d7TVGZVp FGT 9GKUJGKV NGV\VGT 5EJNWUU! 'KPG #PVYQTV ȨPFGV OCP JĂ€WȨI GTUV PCEJ GKPGO beträchtlichen Zeitaufwand und oft bleibt doch die Unsicherheit: Bin ich jetzt verlässlich richtig informiert? Hier mĂśchte dieses Buch Mitarbeitenden in der (nicht nur) christlichen Kinder- und Jugendarbeit eine sachgerechte Hilfestellung geben. Hierbei wird weitgehend auf bundesweit geltende Gesetze zurĂźckgegriffen. Wo notYGPFKI YKTF CWH FKG NĂ€PFGTURG\KȨUEJGP $GUQPFGTJGKVGP JKPIGYKGUGP WPF FGO .GUGT der Leserin Hinweise gegeben, wo man sich bezĂźglich der Situation im eigenen Bundesland näher informieren kann. Die Unterschiede sind im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit aber oft vernachlässigbar. &KG GTUVG #WČŠCIG FKGUGU $WEJGU YWTFG IGFTWEMV /KV FGT XQTNKGIGPFGP 8GTĂ’Hfentlichung liegt eine vĂśllige Neubearbeitung und Erweiterung der bisherigen sechs #WČŠCIGP XQT $GK FKGUGT $WEJCWUICDG JCV 4GEJVUCUUGUUQT 2GVGT . 5EJOKFV OKVIGCTDGKtet. Damit wurde unsere langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit nach meinem hauptamtlichen Ausscheiden aus dem Evangelischen Jugendwerk in WĂźrttemberg fortgesetzt. Vielen Dank, Peter. WOLFGANG WILKA
HINWEISE ZUR 2. ĂœBERARBEITETEN AUFLAGE 2018 VTGVGP PGWG GWTQRCTGEJVNKEJG 8QTICDGP KP -TCHV FKG CWEJ KP FGT -KPFGT WPF Jugendarbeit ihre Auswirkungen haben: ƒ Nach zwei Gesetzesänderungen im Urheberrechtsgesetz (UrhG) im ,CJT ICD GU \WO /Ă€T\ YGKVGTG #PINGKEJWPIGP FKG X C FGT wissenschaftlichen Arbeit an Bildungseinrichtungen wie Hochschulen zugutekommen sollen. Es wurden die Themen berĂźcksichtigt, die die Kinder- und Jugendarbeit tangieren. ƒ #D FGO /CK IKNV KP &GWVUEJNCPF FKG &CVGPUEJWV\ Grundverordnung (DS-GVO) der EU zusammen mit einem geänderten Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie den Datenschutzgesetzen der beiden Kirchen (EKD-Datenschutzgesetz (DSG-EKD) und Gesetz Ăźber den Kirchlichen Datenschutz (KDG) der katholischen Kirche). ƒ #D FGO ,WNK YKTF PCEJ 8QTICDGP FGT '7 2CWUEJCNTGKUGTKEJVNKPKG diese im geänderten BĂźrgerlichen Gesetzbuch (BGB) gĂźltig umgesetzt. &KG XQTNKGIGPFG Ă˜DGTCTDGKVGVG #WČŠCIG DGTĂ˜EMUKEJVKIV FKGUG  PFGTWPIGP UQYKG FKG neuere einschlägige Rechtsprechung.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS Die Autoren und der Verlag weisen ausdrĂźcklich darauf hin, dass die Informationen in diesem Buch keine Rechtsberatung im Sinne des Gesetzes Ăźber auĂ&#x;ergerichtliche Rechtsdienstleistungen darstellen. Alle Angaben und Beiträge in diesem Buch wurden unter Anwendung grĂśĂ&#x;ter Sorgfalt nach genauen Recherchen verfasst. Eine Haftung der Autoren und des Verlags fĂźr die Richtigkeit der gemachten Angaben ist jedoch ausgeschlossen. Ebenso sind HaftungsansprĂźche ausgeschlossen, die sich auf Schäden aufgrund der Nutzung der Angaben in diesem Buch beziehen. Gleiches gilt fĂźr Schäden aufgrund Nutzung fehlerhafter und/oder unvollständiger Informationen. Die Autoren und der Verlag Ăźbernehmen keine Gewähr und somit keine Haftung fĂźr die Korrektheit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Druckfehler und Falschinformationen kĂśnnen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch fĂźr die Inhalte der im Buch genannten Internetseiten. Auf Veränderungen, die nach dem genannten Zugriffszeitpunkt vom Betreiber der Seite vorgePQOOGP YWTFGP JCDGP FKG #WVQTGP WPF FGT 8GTNCI MGKPGP 'KPČŠWUU 4GFCMVKQPGNNGT 5VCPF FGT Ă˜DGTCTDGKVGVGP #WČŠCIG /Ă€T\
5
INHALTSVERZEICHNIS Abkürzungsverzeichnis und Hinweise ....................................................................
KAPITEL A ORGANISATIONSFORMEN UND IHRE MITARBEITENDEN (+0#0<'0 r 8'45+%*'470)'0 1.
Organisationen und ihre Veranstaltereigenschaften .................................. 18 -KPFGT WPF ,WIGPFCTDGKV KUV KP FGT ,WIGPFJKNHG VÀVKI ................................... 5GNDUVQTICPKUKGTVG 6TGHHU ............................................................................... )GUGNNUEJCHV DØTIGTNKEJGP 4GEJVU )D4 ....................................................... 8GTGKP ........................................................................................................... 22 -KTEJG s -ÒTRGTUEJCHV FGU ÒHHGPVNKEJGP 4GEJVU -FÒ4 .................................
2. Organisationen und ihre Mitarbeitenden ................................................... 30 &KG /KVCTDGKVGPFGP KP GKPGT 1TICPKUCVKQP .................................................... 2.2 Die Ehrenamtlichen ..................................................................................... #WHYGTVWPI FGU 'JTGPCOVU FWTEJ 3WCNKȨ\KGTWPI ...................................... 54 #WUYGKUG HØT /KVCTDGKVGPFG ......................................................................... $KNFWPIU\GKV ................................................................................................. 55 3WCNKȨ\KGTWPIU WPF -QORGVGP\PCEJYGKU .................................................. -KPFGT WPF ,WIGPFCTDGKV WPF (KPCP\GP .................................................... 57 )TWRRGPMCUUG .............................................................................................. 57 6CUEJGPIGNFXGTYCNVWPI DGK (TGK\GKVGP ......................................................... 5RCTDWEJ QFGT $CPMMQPVQ ........................................................................... 59 (KPCP\KGTWPI FGT -KPFGT WPF ,WIGPFCTDGKV ............................................... 60 6.
Versicherungen .......................................................................................... 62 7PHCNNXGTUKEJGTWPIGP ................................................................................... *CHVRȩKEJVXGTUKEJGTWPIGP ........................................................................... 8GTOÒIGPUUEJCFGPJCHVRȩKEJVXGTUKEJGTWPIGP & 1 8GTUKEJGTWPIGP ......... 8GTUKEJGTWPIGP DGK #WUNCPFUHTGK\GKVGP ........................................................ (CJT\GWIXGTUKEJGTWPIGP HØT &KGPUVTGKUGP ................................................... 79 )TWRRGPXGTUKEJGTWPIGP 5COOGNXGTUKEJGTWPIUXGTVTÀIG ........................... 8GTUKEJGTWPIUUEJWV\ UGKVGPU FGT $WPFGUNÀPFGT ........................................... )GDÀWFGXGTUKEJGTWPIGP ............................................................................. *CWUTCVXGTUKEJGTWPIGP +PXGPVCTXGTUKEJGTWPIGP ...................................... 4GEJVUUEJWV\XGTUKEJGTWPIGP ..................................................................... -TCPMGPXGTUKEJGTWPIGP CW»GT #WUNCPF .................................................... 9GKVGTG OÒINKEJG IIH MWT\HTKUVKIG 8GTUKEJGTWPIGP ................................... 8GTJCNVGP KO 5EJCFGPUHCNN ..........................................................................
KAPITEL B '.6'404'%*6 r #7(5+%*652(.+%*6 'NVGTPTGEJV 5QTIGTGEJV WPF #WHUKEJVURȩKEJV .............................................. 88 'NVGTPTGEJV .................................................................................................... &CU GNVGTNKEJG 'T\KGJWPIU WPF 5QTIGTGEJV MCPP VGKNYGKUG FGNGIKGTV YGTFGP .. 4CJOGPDGFKPIWPIGP FGT #WHUKEJVURȩKEJV ................................................... 2. Mitarbeitende in ihrer Verantwortung ....................................................... 96 <WUCOOGPURKGN XQP 8GTCPUVCNVGT WPF /KVCTDGKVGPFGP ................................ 2.2 Einschätzung des Verhaltens von Kindern und Jugendlichen durch Mitarbeitende .................................................................................... 97 #PHQTFGTWPIGP CP FKG 'THØNNWPI FGT #WHUKEJVURȩKEJV ............................... 100 -QPMTGVKUKGTWPI FGT #WHUKEJVURȩKEJV .......................................................... (QNIGP GKPGT #WHUKEJVURȩKEJVXGTNGV\WPI .................................................... 5QPFGTHTCIGP FGT #WHUKEJVURȩKEJV ............................................................ 113 5GZWCNFGNKMVG IGIGPØDGT -KPFGTP WPF ,WIGPFNKEJGP ................................. ,WIGPFUEJWV\ ............................................................................................. /KVHØJTGP XQP 7PKHQTOGP 6TCEJVGP 9CHHGP ............................................. $GVÀWDWPIUOKVVGNIGUGV\ ............................................................................ 9GPP /KVCTDGKVGPFG +PHQTOCVKQPGP OKV UVTCHTGEJVNKEJGT 4GNGXCP\ GTJCNVGP .. 9GPP UKEJ /KVCTDGKVGPFG XGTVTGVGP NCUUGP ................................................. )GUEJÀHVUHØJTWPI QJPG #WHVTCI ................................................................ #WHUKEJVURȩKEJV DGK TGIGNOÀ»KIGP )TWRRGPCPIGDQVGP ............................. 4GKUGP KPU #WUNCPF ...................................................................................... 8GTCPUVCNVWPIGP DGK FGPGP 5QTIGDGTGEJVKIVG OKV KJTGP -KPFGTP anwesend sind .......................................................................................... #WHUKEJVURȩKEJV DGK KPMNWUKXGT -KPFGT WPF ,WIGPFCTDGKV .......................... 9GPP -KPFGT WPF ,WIGPFNKEJG CWH (TGK\GKVGP QJPG /KVCTDGKVGPFG unterwegs sind ......................................................................................... 9GPP -KPFGT WPF ,WIGPFNKEJG PCEJ *CWUG IGUEJKEMV YGTFGP OØUUGP ..... *CPF[U 5OCTVRJQPGU WPF 6CDNGVU ........................................................... 6TCORGP ................................................................................................... 8QNNLÀJTKIG 6GKNPGJOGPFG ......................................................................... *CWUQTFPWPI WPF *CWUTGEJV ................................................................... &KGDUVCJN KP FGT )TWRRG ........................................................................... <KOOGT WPF )GRÀEMFWTEJUWEJWPIGP ..................................................... 0CEJV WPF $GVVTWJG ................................................................................ /WVRTQDGP WPF ÀJPNKEJG 4KVWCNG ............................................................. .ÀTO DGK /WUKM 5RKGN WPF 5RQTV .............................................................. 5. Angebote mit erhöhtem Risiko ................................................................. 150 <GNVGP CW»GTJCND XQP ÒHHGPVNKEJGP QFGT RTKXCVGP <GNVRNÀV\GP .................... 5.2 Feuerschutz – Lagerfeuer und Grillen am offenen Feuer ...........................
9
0CVWTUEJWV\ ............................................................................................... 0CEJVYCPFGTWPIGP ................................................................................... 5.5 StraÃ&#x;enverkehr – unterwegs mit dem Fahrrad .......................................... $CFGP WPF 5EJYKOOGP ............................................................................. 5.7 Wassersport – mit dem Kanu unterwegs ................................................... 9CPFGTP -NGVVGTP 5MKHCJTGP .CPINCWH WUY .............................................
-#2+6'. % FREIZEITEN UND REISEN 1.
Grundlagen des Reiserechts ..................................................................... 164 4GKUGTGEJV ................................................................................................... 2CWUEJCNTGKUGP ........................................................................................... +PHQTOCVKQPURȩKEJVGP DGK 2CWUEJCNTGKUGP ................................................... 5KEJGTWPIUUEJGKP ....................................................................................... 6GKNPCJOGDGFKPIWPIGP s 4GKUGDGFKPIWPIGP ........................................... 2CWUEJCNTGKUGXGTVTCI ..................................................................................
4GEJVG WPF 2ȩKEJVGP FGU 8GTCPUVCNVGTU ..................................................... 192 -NÀTWPIGP KP FGT 8GTCPUVCNVGTQTICPKUCVKQP ................................................. 2.2 Zulässige Werbung .................................................................................... 8GTJCNVGP DGK #DOCJPWPI FGU 8GTCPUVCNVGTU ............................................. (TGK\GKVRCUU ................................................................................................ 2.5 Reisen mit Minderjährigen ......................................................................... (TGK\GKVNGKVWPI WPF /KVCTDGKVGPFG ............................................................. 2.7 Unzufriedene Teilnehmende ...................................................................... $GKUVCPFURȩKEJV FGU 8GTCPUVCNVGTU .............................................................. 3.
Rahmenbedingungen für Veranstalter ..................................................... 212 2GTUQPGPDGHÒTFGTWPI ................................................................................ +PHGMVKQPUUEJWV\IGUGV\ .............................................................................. 222 .GDGPUOKVVGNJ[IKGPG 8GTQTFPWPI ............................................................. 225 .GDGPUOKVVGN +PHQTOCVKQPUXGTQTFPWPI ...................................................... 4GKUGCPIGDQVG OKV 5GNDUVXGTRȩGIWPI ....................................................... 227 )GHCJTGPCDYGJT ........................................................................................ 229 4GKUGXGTOKVVNWPI ........................................................................................ 8GTCPUVCNVGT WPF (TGOFNGKUVWPIGP ............................................................. (KPCP\GP WPF 5VGWGTRTQDNGOCVKM ............................................................... 8GTUKEJGTWPIGP ........................................................................................
KAPITEL D NOTFALLSITUATIONEN UND IHR MANAGEMENT 0QVUKVWCVKQPGP DGK FGT (TGK\GKV QFGT KP FGT )TWRRG .................................. 240 0QVUKVWCVKQPGP ........................................................................................... 3WCNKȨ\KGTWPI FGT /KVCTDGKVGPFGP KO 0QVHCNNOCPCIGOGPV ....................... 0QVHCNNOCPCIGOGPV HÀPIV \W *CWUG CP .................................................... 242 )GUWPFJGKVUHØTUQTIG YÀJTGPF FGT (TGK\GKV .............................................. 244 'TUVG *KNHG ................................................................................................... )GUWPFJGKVUHØTUQTIG ................................................................................. 4.
Einrichtung eines Notfallmanagements ................................................... 248 -QQTFKPCVKQP CO 1TV FGU 0QVHCNNU .............................................................. $GTGKVUEJCHVUFKGPUV \W *CWUG CO 1TV FGT 1TICPKUCVKQP .............................. -TKUGPVGCO \W *CWUG CO 1TV FGT 1TICPKUCVKQP .......................................... -QOOWPKMCVKQP FGU -QQTFKPCVQTU XQT 1TV OKV FGT 1TICPKUCVKQP ................
0QVHCNNOCRRG FGT (TGK\GKVNGKVWPI D\Y FGU -QQTFKPCVQTU ......................... 252 6.
Ressourcenplanung des Veranstalters ...................................................... 254 2GTUQPCN ..................................................................................................... (KPCP\GP .................................................................................................... 255 6GEJPKUEJGU 'SWKROGPV ............................................................................. 255 4ÀWOG ........................................................................................................
0QVHCNNOCPCIGOGPV KO 0QVHCNN WOUGV\GP ................................................ 257 *CPFNWPIUGORHGJNWPIGP HØT FCU )GUEJGJGP XQT 1TV ................................ 257 7.2 Handlungsempfehlungen für den Veranstalter .......................................... 259 *CPFNWPIUGORHGJNWPIGP IGIGPØDGT /GFKGP WPF ²HHGPVNKEJMGKV ............. 0QVHCNNWPVGTUVØV\WPI ................................................................................ 263 2QNK\GK *KNHU WPF 4GVVWPIUQTICPKUCVKQPGP ................................................. 0QVHCNNUGGNUQTIG .........................................................................................
KAPITEL E 74*'$'44'%*6 r /'&+'04'%*6 r '05%*76< 1.
Urheberrecht ............................................................................................ 268 9KEJVKIG )TWPFTGIGNWPIGP KO 7TJGDGTTGEJV ............................................ 9GTMG ......................................................................................................... 4GEJVGYCJTPGJOWPI FWTEJ 8GTYGTVWPIUIGUGNNUEJCHVGP ........................... 279 8GTXKGNHÀNVKIWPI .........................................................................................
7TJGDGTTGEJV WPF 5RTCEJG ......................................................................... 7TJGDGTTGEJV WPF /WUKM ............................................................................ 7TJGDGTTGEJV WPF (KNOJGTUVGNNWPI UQYKG ÒHHGPVNKEJG (KNOXQTHØJTWPI ....... 292 7TJGDGTTGEJV WPF (QVQITCȨGP ................................................................... 297 7TJGDGTTGEJV WPF )TCȨMGP <GKEJPWPIGP 9GDFGUKIPU ............................ 7TJGDGTTGEJV KO +PVGTPGV .......................................................................... )TGP\GP 5EJTCPMGP FGU 7TJGDGTTGEJVU .................................................... 4GEJVUHQNIGP DGK 7TJGDGTTGEJVUXGTNGV\WPIGP ..........................................
2. Medienrecht ............................................................................................. 310 2TGUUG WPF ²HHGPVNKEJMGKVUCTDGKV ................................................................ 2.2 Rundfunk (Radio und Fernsehen) – Rundfunkbeitrag ................................ +PVGTPGV s 9GDUKVG WPF UQ\KCNG 0GV\YGTMG ................................................. 4GEJV CO GKIGPGP $KNF s $KNFPKUUEJWV\ ....................................................... 2.5 Künstlersozialversicherungsgesetz ............................................................ &CVGPUEJWV\ .............................................................................................. 322 4GEJVNKEJG 4CJOGPDGFKPIWPIGP ............................................................... 2GTUQPGPDG\QIGPG &CVGP .......................................................................... 5Q\KCNFCVGP WPF 5Q\KCNFCVGPUEJWV\ ............................................................ 8GTDQV OKV 'TNCWDPKUXQTDGJCNV ................................................................... )TWPFUÀV\G WPF 2TKP\KRKGP FGU &CVGPUEJWV\GU .......................................... &CVGPGTJGDWPI ......................................................................................... &CVGPXGTCTDGKVWPI .................................................................................... &CVGPØDGTOKVVNWPI .................................................................................... 5EJYGKIGRȩKEJV ......................................................................................... /GFKGP WPF &CVGPUEJWV\ ......................................................................... &CVGPUEJWV\DGCWHVTCIVG KP FGT 1TICPKUCVKQP ........................................... &CVGPUEJWV\ KP FGT $GTKEJVGTUVCVVWPI ....................................................... 6KRRU HØT FGP 7OICPI OKV &CVGP KP GKPGT 1TICPKUCVKQP ...........................
ANHANG Stichwortverzeichnis ............................................................................................ Die Autoren ..........................................................................................................
+!0)4%, ! /2'!.)3!4)/.3&/2-%. 5.$ )(2% -)4!2"%)4%.$%. &).!.:%. 6%23)#(%25.'%.
1
KAPITEL E
KAPITEL D
KAPITEL C
KAPITEL B
KAPITEL A
ORGANISATIONEN UND IHRE VERANSTALTEREIGENSCHAFTEN
1.1 Kinder- und Jugendarbeit ist in der Jugendhilfe tätig 1.1.1 Rechtliche Grundlage der christlichen Kinder- und Jugendarbeit Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) gewährleistet auch die christliche Kinder- und Jugendarbeit. Zu den Grundrechten gehört u. a. die Glaubensund Gewissensfreiheit: „(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“ #TV #DU W )) &KG /ÒINKEJMGKV FGT Religionsausübung geschieht üblicherweise in organisierten Zusammenkünften, deren Mitglieder sich in privatrechtlichen Organisationen wie Vereinen, Gemeinschaften QFGT KP -KTEJGPIGOGKPFGP \WUCOOGPȨPFGP Die Jugendverbände sind in der Jugendhilfe tätig und als Träger der freien Jugendhilfe PCEJ 5)$ 8+++ CPGTMCPPV UKGJG -CRKVGN # „(1) Als Träger der freien Jugendhilfe können juristische Personen und Personenvereinigungen anerkannt werden, wenn sie 1. auf dem Gebiet der Jugendhilfe im Sinne des § 1 tätig sind, 2. gemeinnützige Ziele verfolgen, 3. auf Grund der fachlichen und personellen Voraussetzungen erwarten lassen, dass sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe zu leisten imstande sind, und 4. die Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit bieten. (2) Einen Anspruch auf Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe hat unter den Voraussetzungen des Absatzes 1, wer auf dem Gebiet der Jugendhilfe mindestens drei Jahre tätig gewesen ist. (3) Die Kirchen und Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts sowie die auf BundesGDGPG \WUCOOGPIGUEJNQUUGPGP 8GTDÀPFG FGT HTGKGP 9QJNHCJTVURƍGIG UKPF CPGTMCPPVG Träger der freien Jugendhilfe.“
1.1.2 Stellung des Staates zur Kinder- und Jugendarbeit Der Staat steht der Kinder- und Jugendarbeit positiv gegenüber. Das Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) zur Rolle der freien Jugendhilfe: „In Jugendverbänden und Jugendgrup-
| 14)#0+5#6+105(14/'0 70& +*4' /+6#4$'+6'0&'0 r (+0#0<'0 r 8'45+%*'470)'0
1.1.4 Auswirkungen auf die Gestaltung von Satzungen Das SGB VIII hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Satzungen in der Kinder- und Jugendarbeit. Vereine, die Ăśffentliche FĂśrderungen (z. B. aus Landesjugendplan, Stadtund LandkreisfĂśrderung, Bundesmitteln) einfordern, mĂźssen folgende grundsätzliche Bedingungen erfĂźllen: ƒ „Gewährleistung des Rechts auf Selbstorganisation und Selbstgestaltung in der Satzung des Erwachsenenverbandes, ƒ eigene Jugendordnung oder -satzung, ƒ selbstgewählte Organe,
14)#0+5#6+10'0 70& +*4' 8'4#056#.6'4'+)'05%*#(6'0 |
KAPITEL A KAPITEL B KAPITEL C
,WIGPFJKNHG WPF RČŠGIG KUV GKPGO UVĂ€PFKIGP JKUVQTKUEJGP 9CPFGN WPVGTYQTHGP &CU Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) wurde in das SGB VIII integriert und umschreibt die Jugendhilfe folgendermaĂ&#x;en: „Die Jugendhilfe ist gekennzeichnet durch die Vielfalt von Trägern unterschiedlicher Wertorientierungen und die Vielfalt von Inhalten, Methoden und Arbeitsformen“ ƒ #DU 5)$ 8+++ 7PVGTUEJKGFGP YKTF FGUJCND \YKUEJGP Ăśffentlichen Trägern der Jugendhilfe (Jugendämter) und freien Trägern der Jugendhilfe (z. B. Verein, Jugendverband, Jugendring, Wohlfahrtsverband, Kirche). Die „Üffentliche Jugendhilfe“ hat dabei die Selbstständigkeit der „Träger der freien Jugendhilfe“ und „Träger der Jugendsozialarbeit“ in Zielsetzung und DurchfĂźhrung ihrer Aufgaben sowie in der Gestaltung ihrer Organisationsstruktur zu achten bzw. von „eigenen MaĂ&#x;nahmen“ ƒ #DU 5)$ 8+++ CD\WUGJGP YGPP FKG dHTGKG ,WIGPFJKNHGp FKGUG YCJTPGJOGP MCPP +P ƒ 5)$ 8+++ YGTFGP FKG 5EJYGTRWPMVG FGT -KPFGT WPF ,WIGPFCTDGKV aufgezählt. Die Jugendverbände und Kinder-/Jugendgruppen, die auch die VorausUGV\WPIGP FGU ƒ 5)$ 8+++ GTHĂ˜NNGP UQNNGP „... unter Wahrung ihres satzungsgemäĂ&#x;en Eigenlebens ...“ IGHĂ’TFGTV YGTFGP ƒƒ #DU 5)$ 8+++ &KG $WPFGUNĂ€PFGT FGT Bund und die Europäische Union haben entsprechende FĂśrderprogramme, die fĂźr die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt sind (Landesjugendpläne, Kinder- und Jugendplan des Bundes, „Jugend fĂźr Europa“ usw.). Die FĂśrderprogramme der Bundesländer werden in deren jeweiligen Jugendbildungsgesetzen geregelt.
KAPITEL D
1.1.3 Forderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und Ăśffentliche Anerkennung
KAPITEL E
pen wird Jugendarbeit von jungen Menschen selbst organisiert, gemeinschaftlich gestaltet und mitverantwortet. Ihre Arbeit ist auf Dauer angelegt und in der Regel auf die eigenen Mitglieder ausgerichtet, sie kann sich aber auch an junge Menschen wenden, die nicht Mitglieder sind. Durch Jugendverbände und ihre ZusammenschlĂźsse werden Anliegen und Interessen junger Menschen zum Ausdruck gebracht und vertreten“
ƒ #DU 5)$ 8+++ Entsprechende Strukturen haben sich gebildet. Die Kinder- und Jugendarbeit im Verein, in der Gemeinde oder im Jugendverband ist sowohl auf Orts- als auch Landkreisebene verbunden und setzt sich auf der Bundesebene fort. Auch in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit ist das so.
KAPITEL A
ƒ demokratische Willensbildung und demokratischer Organisationsaufbau innerhalb des Jugendverbandes bzw. der Jugendgruppe, ƒ eigenverantwortliche VerfĂźgung Ăźber die fĂźr die Jugendarbeit bereitgestellten Mittel.“ Aufgrund dieser Regelung mĂźssen Vereine mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit und Kinder-/Jugendbildung diese Grundsätze der Partizipation von JugendNKEJGP GTHĂ˜NNGP &KG 8GTGKPG FKG GTYCEJUGPGPQTKGPVKGTV UKPF OĂ˜UUGP FKGUG #WČŠCIGP natĂźrlich nicht umsetzen. Ein Sportverein mit einer Kinder-/Jugendabteilung sollte neben seiner Satzung eine Jugendordnung fĂźr die Kinder und Jugendlichen haben. Dieser durch die Jugendordnung abgedeckte Jugendarbeitsbereich kann dann kommunal und Ăśffentlich gefĂśrdert werden.
KAPITEL E
KAPITEL D
KAPITEL C
KAPITEL B
1.2 Selbstorganisierte Treffs 8QP ,WIGPFNKEJGP UGNDUVQTICPKUKGTVG 6TGHHU QFGT ,WIGPFKPKVKCVKXGP ȨPFGP UKEJ CWU GKIGPGP +PVGTGUUGP QFGT CWU .CPIGYGKNG \WUCOOGP \ $ GKPG &QTHENKSWG GKP 5RKGNRNCV\treff am Abend, Treffpunkt im Bauwagen, in der HĂźtte). Einige Gruppen entwickeln GKP JQJGU /CÂť CP +FGPVKȨMCVKQP WPF IGDGP UKEJ CWEJ 0COGP FWTEJ FCU 'KPTKEJVGP GKner Bude, eines Bauwagens oder einer HĂźtte, in die sie Geld und Engagement investieren, verwirklichen sie sich und ihre Wertvorstellungen. Je nach Gestaltung eines Treffpunkts gibt es auch Vereinbarungen zwischen den „Sprechern“ des Treffs und dem EigentĂźmer des GrundstĂźcks (z. B. Kirche, Verein, Kommune, Stadt- oder Landkreis); oftmals werden solche Gruppen jedoch nur „geduldet“. Zu diesen Treffs gehĂśren zwar oft Jugendliche, die bereit sind, Verantwortung zu Ăźbernehmen, insgesamt wird diese Verantwortung aber eher wechselhaft und unterschiedlich wahrgenommen. Die Treffs sind durch ein Kommen und Gehen der Jugendlichen geprägt und es gibt sozusagen einen „harten Kern“, der den Treff zusammenhält und die Regeln aufstellt. Ein Vertragspartner (wie es z. B. ein Verein ist) sind diese Jugendlichen fĂźr die Sorgeberechtigten i. d. R. nicht. Sorgeberechtigte haben nur die MĂśglichkeit, persĂśnlich mit einzelnen volljährigen Personen aus diesem Treffpunkt Kontakt aufzunehmen und individuell zu vereinbaren, die Personensorge fĂźr das Kind wahrzunehmen. Praktisch FĂ˜THVG FKG ¸DGTVTCIWPI FGT #WHUKEJVURČŠKEJV UGNVGP dKP FCWGTJCHV HGUV IGTGIGNVGP $CJnen“ umzusetzen sein. Nachweise und weiterfĂźhrende Praxistipps ƒ Arbeitshilfe „HĂźtten, Buden und Bauwagen“: www.kvjs.de/ďŹ leadmin/dateien/jugend/kinder-_ und_jugendarbeit_jugendsozialarbeit/kommunale_jugendreferate/buden_broschuere_bw.pdf (Linkzugriff im März 2018)
1 Grundsätze fĂźr die Anerkennung von Trägern der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII der Arbeitsgemeinschaft der Obersten LandesjugendbehĂśrden vom 7. September 2016; Zitat unter Nr. 3.1 im Dokument „Grundsätze fĂźr die Anerkennung“ unter www.kvjs.de/jugend/anerkennung-freie-traeger-jugendhilfe (Linkzugriff im März 2018)
| 14)#0+5#6+105(14/'0 70& +*4' /+6#4$'+6'0&'0 r (+0#0<'0 r 8'45+%*'470)'0
1.3 Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Schließen sich mindestens zwei natürliche (i. d. R. volljährige) oder juristische (z. B. Verein, Firma, Kleinbetrieb) Personen zum Erreichen eines gemeinsamen Zwecks zusammen, wird dieser Zusammenschluss „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ (abgekürzt GbR oder BGB-Gesellschaft) genannt.
Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit werden die Aufgaben unter den Akteuren (Gesellschaftern) aufgeteilt. Diese schließen die notwendigen Verträge im Namen ihrer Organisation ab. Jede Organisation handelt für sich in Absprache mit den anderen Gesellschaftern. Unter den Gesellschaftern wird auch abgesprochen, welche Organisation welche Aufgaben z. B. bei einer Veranstaltung wahrzunehmen hat. Dieses Agieren der Gesellschafter untereinander ist auf das Innenverhältnis der Gesellschaft bezogen. Nach außen tritt die GbR mit ihrem Gesellschafts- oder Veranstaltungsnamen usw. in Erscheinung. Das geschäftliche und rechtliche Risiko tragen alle Gesellschafter gemeinsam. $GKURKGN 'KPG ,WIGPFITWRRG CWU GKPGO 8GTGKP WPF GKPG ,WIGPFITWRRG FGT -KTEJGPgemeinde verabreden, eine gemeinsame Freizeit in einer Jugendherberge durchzuführen. Die Gruppe aus dem Verein schließt den Vertrag mit dem Freizeitheim ab. Die Freizeit kommt leider nicht zustande und es muss ein Stornierungsbetrag an die Jugendherberge bezahlt werden, den diese vom Verein einfordert. Da beide Gruppen gesamtschuldnerisch haften, muss die Kirchengemeinde die Hälfte des Betrages tragen.
14)#0+5#6+10'0 70& +*4' 8'4#056#.6'4'+)'05%*#(6'0 |
KAPITEL B KAPITEL C KAPITEL D
4GEJVUITWPFNCIG HØT FKG )D4 UKPF FKG s $)$ $ØTIGTNKEJGU )GUGV\DWEJ Wenn sie nur auf kurze Dauer angelegt ist, wird die GbR als Gelegenheitsgesellschaft bezeichnet. Die GbR besitzt eine eigene Rechtsfähigkeit. Die zusammengeschlossenen natürlichen oder juristischen Personen (die sog. Gesellschafter) haften mit dem Vermögen dieser GbR sowie als Gesamtschuldner mit ihrem Privatvermögen, eine generelle Haftungsbeschränkung ist nicht möglich. Die Leitung der GbR steht allen Gesellschaftern gemeinschaftlich zu. Der Zusammenschluss der Gesellschafter zur Gründung der GbR kann mündlich, schriftlich oder auch stillschweigend erfolgen. Die Vereinbarung bedarf keiner besonderen Form. Um Missverständnisse zu minimieren, sollten Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden. Die Gesellschafter sollten auch die steuerlichen Gegebenheiten im Blick haben und sich entsprechend sachkundig machen.
KAPITEL E
Beispiel 2: Ein Zeltlagerplatz wird von drei Vereinen angemietet. Jeder Verein bringt sein Zeltmaterial ein. Jeder der drei Beteiligten nutzt diesen Zeltplatz mit dem eigenen Zeltmaterial nach einem vereinbarten Zeitplan.
KAPITEL A
$GKURKGN <WUCOOGPUEJNWUU XQP WPVGTUEJKGFNKEJGP )TWRRGP WPF 8GTGKPGP \W GKPGT Jugendveranstaltung (Open-Air-Fest, Jugendtag usw.).
KAPITEL C
KAPITEL B
KAPITEL A
Bei diesen Beispielen handelt es sich jedes Mal um eine GbR, die durch juristische Personen errichtet wurden. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, haften alle Gesellschafter (also alle beteiligten Gruppen, Vereine usw.) zu gleichen Teilen. Grundsatz: „Sind die Anteile der Gesellschafter am Gewinn und Verlust nicht bestimmt, so hat jeder Gesellschafter ohne RĂźcksicht auf die Art und die GrĂśĂ&#x;e seines Beitrags einen gleichen Anteil am Gewinn und Verlust“ ƒ #DU $)$ $GK IGOGKPUCOGP 8GTCPUVCNVWPIGP YKG KP FGP $GKURKGNGP WPF OĂ˜UUGP FKG <Wständigkeiten und Verantwortungsbereiche eindeutig abgesprochen werden. Geklärt YGTFGP OWUU YGT FCU *CWUTGEJV CWUĂ˜DV FKG #WHUKEJVURČŠKEJV YCJTPKOOV WUY &KGU sind Regelungen im Innenverhältnis. Im AuĂ&#x;enverhältnis haften alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch. Vertragspartner fĂźr die Sorgeberechtigten ist zwar die GbR, eventuelle Forderungen kĂśnnen sie jedoch gegen einzelne Gesellschafter geltend OCEJGP FKG KPVGTP GKPG (QTFGTWPI WONGIGP ƒ #DU $)$
8GTGKP Die Organisation und die ZusammenfĂźhrung von Interessen wird in Deutschland sehr JĂ€WȨI KP FGT 4GEJVUHQTO d8GTGKPp WOIGUGV\V FGPP „die Bildung von Vereinen ist frei (Vereinsfreiheit)“ ƒ #DU 8GTGKPU) #WH FKG (TCIGP FGT *CHVWPI XQP 8QTUVCPFU WPF Vereinsmitgliedern wird hier in GrundzĂźgen eingegangen.
8GTGKPUV[RGP
KAPITEL E
KAPITEL D
&CU $)$ DGPGPPV XGTUEJKGFGPG 8GTGKPUV[RGP ƒƒ s $)$ ƒ FGP dPKEJV YKTVUEJCHVNKEJGPp 8GTGKP ƒ $)$ FGT CWEJ CNU „Idealverein“ bezeichnet wird und i. d. R. (aber nicht immer) auch „eingetragener“ Verein (e. V.) ist, ƒ den „wirtschaftlichen“ Verein (§ 22 BGB), ƒ den „rechtsfähigen“ (eingetragenen) Verein (§ 55 BGB) und ƒ FGP dPKEJV TGEJVUHĂ€JKIGPp PKEJV GKPIGVTCIGPGP 8GTGKP ƒ $)$ AuĂ&#x;erdem gibt es noch die Form des „altrechtlichen“ Vereins, die nicht im BGB geregelt ist, da diese Vereine vor Inkrafttreten des BGB entstanden sind. In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Ăźberwiegend die „nicht wirtschaftlichen eingetragenen“ Vereine aktiv. Diese rechtsfähigen Vereine sind im Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen (§ 55 BGB) und fĂźhren den Zusatz „e. V.“ (eingetragener Verein) und sind damit juristische Personen, die unter ihrem Namen 4GEJVUIGUEJĂ€HVG VĂ€VKIGP MĂ’PPGP ƒƒ s $)$ 'KPG 5QPFGTTQNNG PGJOGP FKG dPKEJV TGEJVUHĂ€JKIGPp 8GTGKPG GKP ƒ $)$ FKG PKEJV DGKO #OVUIGTKEJV GKPIGVTCIGP UKPF Diese Vereine sind beim Abschluss von Rechtsgeschäften eingeschränkt, kĂśnnen aber unter dem Namen des Vereins verklagt werden.
22 | 14)#0+5#6+105(14/'0 70& +*4' /+6#4$'+6'0&'0 r (+0#0<'0 r 8'45+%*'470)'0
Sowohl eingetragene Vereine als auch nicht eingetragene Vereine kÜnnen vom Finanzamt als gemeinnßtzig anerkannt werden. Bei Rechtsunsicherheiten im Verein ist immer zuerst die Vereinssatzung heranzuziehen und, wenn darin keine Klärung (z. B. durch Auslegung) mÜglich ist, ergänzend die Regelungen des BGB.
1.4.3 Haftung
KAPITEL B
Der Verein muss als Organe mindestens die Mitgliederversammlung und einen Vorstand haben. Weitere Gremien sind mÜglich, aber nicht zwingend (z. B. ein oder mehrere Ausschßsse, ein Geschäftsfßhrender Vorstand), diese kÜnnen in der Satzung auch zu Vereinsorganen erklärt werden.
KAPITEL C
Die Organisationsform des rechtsfähigen (e. V.) und des nicht rechtsfähigen Vereins hat ihre Grundlage in der Satzung. Die Satzung ist die Arbeitsgrundlage fĂźr seine Mitglieder. Sie ist vergleichbar mit dem Gesellschaftsvertrag einer GmbH. Die MinFGUVKPJCNVG GKPGT 5CV\WPI UKPF IGUGV\NKEJ XQTIGUEJTKGDGP ƒƒ s $)$ 9GKVGTG Regelungen betreffen zum einen GemeinnĂźtzigkeitsvorschriften nach dem SteuerTGEJV ƒƒ HH #1 UQYGKV FGT 8GTGKP IGOGKPPĂ˜V\KI KUV \WO CPFGTGP QRVKQPCNG 8QTUEJTKHVGP YKG UQNEJG \WO 5VKOOTGEJV FGT /KVINKGFGT \WT 8GTGKPUMCUUG \W  OVGTP KO Verein, zu AusschĂźssen, zu Leitungsgremien, zu den Aufgaben der einzelnen Gremien, \WT #WČŠĂ’UWPI FGU 8GTGKPU WUY
KAPITEL A
1.4.2 Satzung
$GK 4GEJVUIGUEJĂ€HVGP KO dPKEJV TGEJVUHĂ€JKIGPp 8GTGKP UKPF CNNG /KVINKGFGT XGTRČŠKEJVGV fĂźr diesen (z. B. bei Verbindlichkeiten) zu haften, und nicht allein die Person, die das Rechtsgeschäft veranlasst hat. Beim nicht rechtsfähigen Verein gelten die BestimmunIGP HĂ˜T FKG )GUGNNUEJCHV DĂ˜TIGTNKEJGP 4GEJVU GPVURTGEJGPF ƒ $)$ #NNG /KVINKGFGT
14)#0+5#6+10'0 70& +*4' 8'4#056#.6'4'+)'05%*#(6'0 |
KAPITEL E
Der „rechtsfähige“ (eingetragene) Verein haftet mit seinem VereinsvermĂśgen fĂźr den Schaden, den ein Vorstandsmitglied oder ein Vertreter des Vereins einem Dritten zuHĂ˜IV ƒ $)$ &KG /KVINKGFGT JCHVGP PQTOCNGTYGKUG PKEJV GU UGK FGPP UKG JCPFGNP XQTUĂ€V\NKEJ QFGT ITQD HCJTNĂ€UUKI ƒ D $)$ #WEJ FGT 8QTUVCPF MCPP KP #WUPCJOGfällen (bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit) zur persĂśnlichen Haftung herangezogen YGTFGP ƒ C $)$ UKGJG -CRKVGN # +P FGT 5CV\WPI YKTF HGUVIGUEJTKGDGP YGNEJG 8QTUVCPFUOKVINKGFGT FGP 8GTGKP PCEJ ƒ #DU $)$ IGTKEJVNKEJ WPF CWÂťGTIGrichtlich vertreten. Ein Vorstand kann aus mehreren Mitgliedern bestehen. Im AuĂ&#x;enverhältnis (z. B. beim Abschluss von Verträgen) dĂźrfen bei Rechtsgeschäften nur die Vorstandsmitglieder fĂźr den Verein handeln, die diesen nach auĂ&#x;en vertreten kĂśnnen
ƒ #DU $)$ &CIGIGP MCPP LGFG 2GTUQP KO 8QTUVCPF 9KNNGPUGTMNĂ€TWPIGP \ $ #WUVTKVVUGTMNĂ€TWPI GKPGU /KVINKGFGU GORHCPIGP ƒ #DU $)$ FKG FCPP HĂ˜T FGP Verein GĂźltigkeit haben.
KAPITEL D
*CHVWPI FGU 8GTGKPU
KAPITEL E
KAPITEL D
KAPITEL C
KAPITEL B
KAPITEL A
JCHVGP CNU )GUCOVUEJWNFPGT ƒƒ 5 $)$ &KG /KVINKGFGT JCHVGP CWEJ OKV KJTGO 2TKXCVXGTOĂ’IGP ƒƒ 5 $)$ $GK FGT IGUCOVUEJWNFPGTKUEJGP Haftung kann sich ein Gläubiger an jedes Mitglied wenden und seine Forderungen geltend machen/einklagen. Im Innenverhältnis mĂźssen dann i. d. R. alle Mitglieder FGP ȨPCP\KGNNGP 5EJCFGP CPVGKNKI CWUINGKEJGP +P FGT 5CV\WPI MĂ’PPGP 4GIGNWPIGP Ăźber den Umfang der Rechtsgeschäfte getroffen werden, die der Vorstand ohne Einbeziehung der Mitgliederversammlung tätigen kann.
2GTUĂ’PNKEJG *CHVWPI FGU 8QTUVCPFGU Die Mehrheit der Vereine wird jeweils durch einen ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Es liegt deshalb nahe, der Frage nachzugehen, unter welchen Umständen die Vorstandsmitglieder persĂśnlich haften, wenn sie z. B. bei Rechtsgeschäften Fehler OCEJGP W  'KP 8QTUVCPF CNU 1TICPOKVINKGF GPVHCNVGV UGKPG 6Ă€VKIMGKVGP KO 4CJOGP von Rechtsgeschäften entweder nach innen (Innenhaftung, interne Haftung im Verein) oder nach auĂ&#x;en gegenĂźber Dritten (AuĂ&#x;enhaftung). Der Gesetzgeber entlastet FKG 8QTUVCPFUOKVINKGFGT ƒ C $)$ DGK FGT RGTUĂ’PNKEJGP *CHVWPI KO +PPGPXGTJĂ€NVPKU durch eine Haftungsbeschränkung und indirekt auch im AuĂ&#x;enverhältnis durch einen ähnlich gelagerten Freistellungsanspruch. Voraussetzungen sind: ƒ Organmitglieder oder Vertreter (z. B. Finanzausschuss, Leitungskreis, Ausschuss, GeschäftsfĂźhrender Ausschuss, Verantwortlichenrat) des Vereins mĂźssen unentgeltlich tätig sein (EhrenamtsvergĂźtung von OCZ 'WTQ LĂ€JTNKEJ KUV OĂ’INKEJ ƒ Es darf kein durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursachter Schaden vorliegen. Diese Regelung bezieht sich nur auf den ehrenamtlichen Vorstand. Es geht hierbei lediglich um die Haftung des Vorstands im Innenverhältnis. FĂźr Fehler des Vorstandes KO #WÂťGPXGTJĂ€NVPKU FCIGIGP JCHVGV FGT 8GTGKP ƒ $)$ $GK 8QTUCV\ WPF ITQDGT Fahrlässigkeit haften die Vorstandsmitglieder in bestimmten Fällen auch im AuĂ&#x;enverhältnis – unabhängig von den Regelungen zur Ehrenamtspauschale – persĂśnlich WPF MĂ’PPGP UKEJ TGITGUURČŠKEJVKI OCEJGP *KGT UGKGP DGKURKGNJCHV FKG +PUQNXGP\XGTUEJNGRRWPI ITQDG 2ČŠKEJVXGTNGV\WPI DGKO #DHĂ˜JTGP XQP 5VGWGT QFGT 5Q\KCNDGKVTĂ€IGP (CNUEJCWUUVGNNWPI XQP <WYGPFWPIUDGUVĂ€VKIWPIGP 8GTUVQÂť IGIGP FKG 2ČŠKEJV \WT ordnungsgemäĂ&#x;en BuchfĂźhrung usw. genannt (die straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlichen Folgen bleiben hierbei ganz auĂ&#x;en vor). Neben den oben aufgefĂźhrten zivilrechtlichen Haftungsfragen kĂśnnen auch strafrechtlich relevante Verhaltensweisen eine Rolle spielen, die zu einer Strafverurteilung fĂźhren kĂśnnen, z. B. durch Betrug, wirtschaftliche Schädigung des Vereins, unterlassene Angaben gegenĂźber den FinanzbehĂśrden, NichtabfĂźhrung von Sozialversicherungsbeiträgen. Strafbar macht man sich bei diesen Straftaten nicht nur, wenn man sie allein begeht, sondern auch bei gemeinschaftlicher Begehung oder wenn man dazu anstiftet oder Beihilfehandlungen tätigt. Ebenso kann ein Unterlassen strafbar sein.
| 14)#0+5#6+105(14/'0 70& +*4' /+6#4$'+6'0&'0 r (+0#0<'0 r 8'45+%*'470)'0
4KUKMQOKPKOKGTWPI DGK FGT 1TICPJCHVWPI KO 8GTGKP
Der Verein haftet fĂźr Personen- und Sachschäden, die seine ehrenamtlich oder angestellt Mitarbeitenden verursachen. Bei vertraglichen Haftungsschäden, die durch die Mitarbeitenden (ErfĂźllungsgehilfen) verursacht wurden, kann ein Geschädigter seine AnsprĂźche an den Verein aus dem bestehenden Vertragsverhältnis geltend machen. Unabhängig von vertraglichen Vereinbarungen haftet ein Verein auch fĂźr Schäden, die von ihm eingesetzte Personen (Verrichtungsgehilfen) in AusfĂźhrung der ihnen zugeYKGUGPGP 6Ă€VKIMGKV GKPGO &TKVVGP YKFGTTGEJVNKEJ \WHĂ˜IGP UKGJG -CRKVGN # <WT *CHVWPI XQP GKPHCEJGP UQPUVKIGP 8GTGKPUOKVINKGFGTP YWTFG FKG 8QTUEJTKHV FGU ƒ D $)$ GKPIGHĂ˜IV 9GPP 8GTGKPUOKVINKGFGT HĂ˜T KJTGP 8GTGKP VĂ€VKI UKPF JCHVGP UKG im Innenverhältnis nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; nach auĂ&#x;en haftet der Verein fĂźr diese Schäden. Das gilt aber nur, wenn sie im Auftrag des Vereins handeln WPF FKGU WPGPVIGNVNKEJ VWP QFGT PWT GKPG IGTKPIG 8GTIĂ˜VWPI XQP JĂ’EJUVGPU 'WTQ KO ,CJT GTJCNVGP XIN FKG 4GIGNWPI \W FGP 8GTGKPUQTICPGP ƒ C $)$ U Q
14)#0+5#6+10'0 70& +*4' 8'4#056#.6'4'+)'05%*#(6'0 | 25
KAPITEL B KAPITEL C KAPITEL D
1.4.3.4 Haftung bei ehrenamtlich und CPIGUVGNNV /KVCTDGKVGPFGP KO 8GTGKP
KAPITEL E
ƒ 3WCNKȨ\KGTVG *KNHG GKPJQNGP \ $ FWTEJ GKPGP 5VGWGTDGTCVGT QFGT IIH einen spezialisierten Rechtsanwalt. ƒ Ressortaufteilung im Vorstand. Hier muss eine schriftliche Vereinbarung (Geschäftsordnung) getroffen werden, wenn in der Satzung keine Regelung vorliegt oder ein Beschluss der Mitgliederversammlung noch erfolgen muss. Durch eine Ressortaufteilung wird geregelt, wie die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Vorstand verteilt sind. Einzelne Vorstandsmitglieder verantworten dann regelmäĂ&#x;ig nur ihren jeweiligen Bereich. Die anderen Vorstandsmitglieder haben ihren Kollegen gegenĂźber allerdings eine ĂœberYCEJWPIURČŠKEJV FKG CWEJ UVKEJRTQDGPCTVKI WOIGUGV\V YGTFGP OWUU Wenn sich bei einer solchen PrĂźfung Hinweise auf UnregelmäĂ&#x;igkeiten ergeben, dann entsteht bei den anderen Vorstandsmitgliedern aufgrund ihrer Gesamtverantwortung fĂźr den Verein dringender Handlungsbedarf. Eine schriftliche Ressortabgrenzung ist daher ein hilfreiches Mittel, aber kein „Persilschein“ fĂźr alle anderen. ƒ In der Satzung die Haftungsrisiken des Vorstandes begrenzen. Neben der IGUGV\NKEJGP *CHVWPIUGTNGKEJVGTWPI FGU ƒ C $)$ U Q MCPP FCU *CHVWPIU risiko in der Vereinssatzung auch bei grober Fahrlässigkeit begrenzt werden (z. B. Haftung bis zu einer HĂśchstsumme X), während die Haftung fĂźr Vorsatz nie eingeschränkt werden kann. ƒ Abschluss einer Versicherung. Der Vorstand und damit der Verein kann sich FWTEJ GKPG 8GTOĂ’IGPUUEJCFGPU *CHVRČŠKEJVXGTUKEJGTWPI CDUKEJGTP &KG &KTGEVQTU WPF 1HȨEGTU .KCDKNKV[ +PUWTCPEGU d& 1 8GTUKEJGTWPIp UKGJG -CRKVGN # KUV GKPG \WUĂ€V\NKEJG 8GTUKEJGTWPIUOĂ’INKEJMGKV
KAPITEL A
Um die Risiken der Vorstandsmitglieder im Verein zu minimieren, bieten sich u. a. folgende MĂśglichkeiten an: