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inhaltsverzeichnis Ablauf der Freizeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Hinweise zur Gestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Ideen für die Mahlzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Rezepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Länderinfos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Bibelarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Bibelarbeit 1: Das ist Paulus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 2: Jesus hilft Paulus mächtig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 3: Paulus findet eine Lösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 4: Gott zeigt Paulus den Weg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 5: Paulus vertraut Gott . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 6: Paulus liest die Bibel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bibelarbeit 7: Paulus erklärt die Wirkung des Heiligen Geistes . . . . . Gottesdienst mit Eltern: Paulus ermutigt zum Abschied . . . . . . . . .

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Fortsetzungsgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Teil Teil Teil Teil Teil Teil Teil Teil

1: Es beginnt in der Hauptstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2: Der kleine Mann legt los . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3: Aufstieg und Fall der Götter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4: Getrennte Wege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5: Kluge Geschäftsleute . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6: Die Unruhestifter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7: Das besondere Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8: Außergewöhnliche Erscheinungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Nachmittagsprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Tag Tag Tag Tag Tag Tag Tag

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1: Kennenlernspiele und Gruppeneinteilung . . . . . . . . . . . . . . 2: Geländespiel - Kampf ums Überleben . . . . . . . . . . . . . . . . 3 und 5: Workshops . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4: Tagesgeländespiel – Von Land zu Land . . . . . . . . . . . . . . . . 6: Geländespiel - Bibelverse schmuggeln . . . . . . . . . . . . . . . . 7: Olympiade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8: Geländespiel - Schokoladenschmuggel . . . . . . . . . . . . . . .

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Abendprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Tag 1: Stationenspiel - Von Land zu Land . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tag 2: Stationenspiel - Wie Paulus auf Reisen . . . . . . . . . . . . . . . Tag 3: Nachtgeländespiel - Entführung der indischen Prinzessin . . . Tag 5: Quizabend - Großer Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tag 6: Stationenspiel - Chinaabend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tag 7: Großer Einladungsabend - Von Jesus hören und glauben . . . . Tag 8: Missionsabend - Ein Gast aus Afrika erzählt . . . . . . . . . . . . Optionales Suchspiel im Haus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Freizeitheft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 Überblick über den Inhalt

Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 Übersicht über die Inhalte der beiliegenden CD-ROM

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ablauf der freizeit BA = Bibelarbeit Tag

Vormittag

1. Tag Anreise, Begrüßung, England Freizeitregeln

Nachmittag

Abend

Kennenlernspiele und Stationenspiel: Gruppeneinteilung Von Land zu Land

2. Tag Israel

BA 1: Wer ist Paulus? (Apg 9)

Geländespiel: Kampf ums Überleben

Stationenspiel: Wie Paulus auf Reisen

3. Tag Indien

BA 2: Jesus ist größer! (Apg 13,4-12)

Workshops

Nachtgeländespiel: Entführung der indischen Prinzessin

4. Tag USA

BA 3: Wie gehe ich mit Tagesgeländespiel Streit um? (Apg 15,1-35) (schon ab 11.00 Uhr)

5. Tag BA 4: Wie redet Gott? Deutsch- (Apg 16,6-10) land 6. Tag China

Workshop

BA 5: Wie gehe ich mit Geländespiel: schwierigen Situationen Bibelverse um? (Apg 16,23-40) schmuggeln

Film: „In 80 Tagen um die Welt“ Quizabend: Großer Preis

Stationenspiel: Chinaabend

7. Tag BA 6: Wie lese ich in Grieder Bibel? chenland (Apg 17,10-15)

Olympiade

8. Tag BA 7: Wer ist der HeiTansania lige Geist? (Apg 19,1-7)

Geländespiel: Missionsabend Schokoladenschmuggel Ein Gast aus Afrika erzählt

9. Tag Schottland

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Gottesdienst mit Eltern: Abreise Abschied (Apg 20,17-38)

Einladungsabend: Von Jesus hören und glauben (Apg 17,16-34)


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Bibelarbeiten Die Reisen des Paulus sind als Landkarten auf der beiliegenden CD-ROM vorhanden (Ordner Kopiervorlagen). Das jeweilige Reiseziel ist besonders dargestellt. Die Karte wird den Kindern zu Beginn gezeigt. Dadurch entsteht fĂźr sie mehr Zusammenhang, weil sie die Reiseroute vor sich sehen.

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bibelarbeit 1: das ist paulus

Text Apostelgeschichte 9,1-19

Zielgedanke Die Kids sollen viele Informationen über Paulus bekommen – vor allem die, dass Paulus in seinem Leben eine Wende vollzogen hat, die sein Leben völlig veränderte.

Kurze Erklärungen zum Text Paulus war voller Zorn auf die Christen, schon vor unserem Text war er bei dem Tod des Stephanus dabei und verfolgte die Gemeinde in Jerusalem hart (Apg 8,3). Dies sollte sich mit unserem Textabschnitt ändern – Paulus erlebt, dass Jesus lebt und auch mit ihm, Paulus, einen Plan hat. Diese Begegnung wird auch in Apostelgeschichte 22 und 26 aufgeschrieben, hier allerdings mit anderen Details und Zielsetzungen. In Apostelgeschichte 9 soll vor allem die Lebenswende von Paulus beschrieben werden. Diese geschah auf dem Weg nach Damaskus, wo er ebenfalls im Auftrag der Christenverfolgung unterwegs war. Es wird deutlich, dass Paulus weder auf der Suche nach Gott war noch sich für die Sache der Christen interessierte. Seine Motivation war die Vernichtung der neuen Glaubensrichtung. Kurz vor 23


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Damaskus sah er (nicht seine Begleiter) ein Licht vom Himmel, hörte die Stimme Jesu und warf sich erschrocken auf den Boden. Jesus machte sich ganz eins mit seiner Gemeinde (vgl. mit Lukas 10,16) und Paulus verstand: Der mit ihm redete, der ist der Herr! Nach der Begegnung mit Hananias konnte er wieder sehen – und endlich war er auch innerlich nicht mehr blind. Er kam zum Glauben und als äußeres Zeichen dafür ließ Paulus sich taufen.

Treffpunkt Die Kinder sollen selbstständig Informationen zur Person Paulus sammeln. Diese erhalten sie von den Mitarbeitern, die einen Ausschnitt des Lebens von Paulus erzählen. Im Freizeithaus und auf dem Gelände geben Mitarbeiter den Kindern Informationen zu Paulus. Dazu erzählen sie eine Geschichte aus dem Leben des Paulus. Die Tabelle unten gibt die benötigten Rollen an. Schön wäre es, wenn die Mitarbeiter sich entsprechend der Rolle verkleiden. Ein Betttuch als Umhang, eine Schriftrolle und Ähnliches schafft dabei schon viel Atmosphäre. Die Kinder dürfen wie in einem Rollenspiel auch weitere Fragen stellen – aber der Mitarbeiter darf nur die unten notierten Informationen weitergeben: Bibelstelle: Apg 7,54 - 8,1; Apg 13,9 Rolle: Beobachter Infos für den Mitarbeiter: Erzähle die Geschichte von Stephanus (aus Sicht eines dritten Beobachters) und erwähne, dass Saulus zusah und auf der Seite der Gegner von Stephanus stand. Saulus‘ Name im griechischen Sprachraum ist Paulus. Steckbrief: hebräischer Name: Saulus; griechischer Name: Paulus Bibelstelle: Apg 22,3 Rolle: Gamaliel Infos für den Mitarbeiter: Erzähle aus Sicht des Lehrers Gamaliel von seinem Schüler, dem Juden Paulus aus Tarsus in Zilizien, der voller Eifer dabei war und mit Sorgfalt viel vom Gesetz der Väter gehört hatte. Steckbrief: Lehrer: Gamaliel; Volkszugehörigkeit: Jude; Geburtsort: Tarsus in Zilizien Bibelstelle: Phil 3,5; Apg 16,37 Rolle: Statthalter Infos für den Mitarbeiter: Du bist ein Statthalter, der für Volkszählungen zu24


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ständig ist, und führst in deinen Listen einen Paulus aus dem Volk Israel, dem Stamm Benjamin, ein Pharisäer, der aber römischer Bürger ist. Steckbrief: Stamm: Benjamin; Partei: Pharisäer; Staatsangehörigkeit: Römer Bibelstelle: Apg 18,3 Rolle: Kollege Infos für den Mitarbeiter: Du bist ehemaliger Kollege von Paulus als Zeltmacher und wunderst dich über seine große Veränderung und darüber, dass er nur noch so selten Zelte mit dir macht. Steckbrief: Beruf: Zeltmacher

Es geht los! Ein Mitarbeiter erklärt: „Heute und in den kommenden Tagen geht es um einen Menschen, der immer viel auf Reisen war. Ihr könnt euch jetzt mit einem Steckbrief bewaffnet auf die Reise durch das Freizeitheim und das nähere Gelände machen – und versuchen, möglichst viele Infos über Paulus herauszufinden und zu notieren.“ Eine Vorlage für den Steckbrief gibt es auf der beiliegenden CD-ROM (Ordner Kopiervorlagen). Der Steckbrief ist auch Teil des Freizeitheftes (siehe Seite 152).

Knackpunkt Zwei Mitarbeiter spielen die Bekehrung aus Sicht des Paulus. Ein dritter Mitarbeiter spricht aus dem Off. Paulus (P): Los, komm, es geht los! Endlich habe ich das Schreiben des Hohen Rates. Begleiter (B): Sehr gut, Paulus. Wurde ja auch Zeit, dass etwas geschieht. Inzwischen sind diese Jesus-Anhänger bestimmt schon bis nach Damaskus gekommen. P: Das wird ihnen nichts nützen, denn mit diesem Schreiben habe ich die Vollmacht, auch dort diese Verräter an unserem Glauben gefangen zu nehmen. Hast du alles gepackt? B: Ja, hier, unser Gepäck (nimmt einen Beutel). P: Mann, ich werde immer noch so wütend, wenn ich an diesen Stephanus denke. Dass er von dem Hohen Rat zum Tode verurteilt wurde und 25


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gesteinigt worden ist, war genau die richtige Tat. Diesen Jesusanhängern muss endlich Einhalt geboten werden. Es muss etwas geschehen, damit sie nicht weiter unseren Glauben untergraben. B: Ich stimme dir voll zu. Viel zu lange haben die Hohenpriester und Schriftgelehrten zugeschaut. Aber diese Jesus-Leute sind nicht nur einfach aus Jerusalem geflohen. Sie fangen auch in den anderen Städten an, von diesem Jesus zu reden, der angeblich auferstanden ist und wieder lebt! P: Ja, deshalb war es für mich so wichtig, auch in Damaskus diese Verräter aufzuspüren und gefangen zu nehmen. Und genau das werde ich tun, sobald wir Damaskus erreicht haben! Mitarbeiter (M): (stellt sich vor P und B) Einige Tage später. B: Paulus, sieh mal, dort liegt schon Damaskus! Morgen haben wir die Stadt erreicht. P: Was ist das für ein helles Licht? Heller als die Sonne! Ich kann nichts sehen! (kniet auf dem Boden; B schaut sich um, ist ratlos, weil er dieses Licht nicht sieht; er könnte die Kinder fragen, ob sie etwas sehen.) M: (aus dem Off) Saul, Saul, warum verfolgst du mich? P: Wer bist du, Herr? M: Ich bin Jesus, den du verfolgst. (Pause) Steh auf und geh in die Stadt. Dort wird man dir sagen, was du tun sollst. P: Ich kann nichts mehr sehen! Ist da noch jemand? B: Ja, Paulus, ich bin hier! Was ist denn los? Was war das für eine Stimme? P: Ich weiß es selbst nicht genau. (Er steht auf.) Lass uns gehen, aber du musst mich jetzt führen. B ergreift die Hand von P. Beide gehen wortlos ab. Mit diesem Anspiel wird den Kindern der biblische Text nacherzählt. Natürlich kann auch ein eigener Text formuliert werden. Die oben fettgedruckten Inhalte sollten darin aber auf jeden Fall vorkommen, damit der Zielgedanke herauskommt.

Übertragung Vielleicht kommt ihr euch komisch vor und denkt „Ich habe doch gar kein helles Licht gesehen. Ich hab nur irgendwie eine Stimme gehört!“ So ging es den Begleitern des Paulus auch. Aber: Sie haben gemerkt, wie Paulus sich verändert hat, wie wirklich etwas völlig neu in seinem Leben wurde. Denn nach drei Tagen schickte Gott einen Mann zu ihm mit dem Namen Hananias, der legte ihm die Hände auf und betete für ihn – und gleichzeitig konnte Pau26


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lus auf doppelte Art und Weise wieder sehen: mit seinen Augen und mit seinem Herzen erkannte er Jesus als Freund und Herrn und Retter. Danach hat er in seinem Leben viele Dinge anders gemacht. Er zog sich einige Jahre in die Stille zurück und lernte viel über Jesus – und dann fing er an, Menschen von Jesus zu erzählen: erst in den Gemeinden und schließlich sogar auf weiten Reisen durch seine damals bekannte Welt. Davon hören wir in diesen Tagen noch einige Geschichten ...

Doppelpunkt Heute treffen sich die Kleingruppen zum ersten Mal, da ist es wichtig, dass die Kinder sich kennenlernen. Möglich ist heute ein Austausch über den Steckbrief von Paulus (siehe Seite 25 bzw. Seite 152 und auf der beiliegenden CD-ROM). Um sich gegenseitig besser kennenzulernen, überlegen die Kinder zuerst, was sie in ihren eigenen Steckbrief schreiben würden. Das stellen sie sich gegenseitig vor. Dann wird der Steckbrief von Paulus miteinander besprochen und vervollständigt, wo Kinder noch nicht alle Antworten haben. Anschließend können die Fragen aus dem Freizeitheft eine Hilfe für das Gespräch sein. Die Frage nach den persönlichen Veränderungen kann vielleicht nur vom Mitarbeiter beantwortet werden. Das ist nicht schlimm, denn dann können die Kinder „aus erster Hand“ erfahren, was ein Leben mit Jesus bedeutet. Genauso gut können aber auch einige Kinder selbst berichten.

Schlusspunkt Heute ging es darum, Paulus besser kennenzulernen. Die größte Veränderung geschah, als er erkannte, dass Jesus auch sein Herr und Freund sein möchte. Ein kurzes Zeugnis über die eigene Bekehrung im Leben eines Mitarbeiters (am besten des Mitarbeiters, der die Bibelarbeit gestaltet hat) bildet den Abschluss.

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