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Inhaltsverzeichnis über 18plus Vorstellung der Generation 18plus – Studien und Themen 1. Jung und erwachsen?! Wie Junge Erwachsene heute ticken 2. Wie Plankton im Meer 3. Wenn der Glaube auf Halde liegt 4. Quarterlife-Crisis

Anne Winter Tobias Faix Barna Group Thorsten Riewesell

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für 18plus Themen aus der Lebenswelt der Generation 18plus 5. Just Beginners – neu im Studium 6. Mit Jesus an der Uni 7. Umzug ins Leben – Berufung leben 8. Money counts „In God we trust” 9. Erfolgreich sein und Mensch bleiben 10. „In my fathers eyes“ – Die Suche nach Anerkennung 11. Faire Berufschancen für alle? 12. Als Christ politisch handeln 13. „Ich wünsche mir den Weltfrieden!“ 14. Die Senfkorn-Revolution 15. Die Vision 16. Gebet. Das Unendliche unten. Und das Unendliche oben. 17. Gott erfahren – spirituell leben 18. Mentoring – Abenteuer des Lebens 19. Evangelistisch atmen 20. Gemeinschaftlich glauben 21. ALONE 22. Freundschaft leben 23. Community-Links 24. Suchen und Finden

Juliane Treblin, Lydia Beck 36 Sabine Kalthoff 40 Dorothée Schmöckel 43 Thorsten Riewesell 52 Gesine Westhäuser 59 Thorsten Riewesell 64 Volker Sauerbrey 70 Prinz Philip Kiril von Preußen 74 Alexander Gentsch 79 Shane Claiborne 84 Pete Greig 93 Markus Lägel 97 Roland Werner 102 Anke Wedekind 107 Gofi Müller 112 Karsten Hüttmann 117 Tim Eldred 122 Deborah Groß 128 Thorsten Riewesell 133 Christian Kimmich 138

mit 18plus Vorstellung von Modellen und Projekten aus der 18plus-Arbeit 25. Evangelistisch 26. Diakonisch und politisch 27. Gottesdienst, Lobpreis und Gebet 28. Gemeinschaft und Freizeit 29. Schulung und Vertiefung

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echt.zeitschrift - für das kontinuierliche Wachsen Dieses Buch liefert Grundlagen und Projektideen. Material für das kontinuierliche Danach bieten die Zeitschrift „echt.“ und der echt-pool im Internet: 4x im Jahr 13 Bibelarbeiten, dazu Andachten, Modelle, Themen und Zugriff auf die komplette Datenbank. Zum Selberlesen oder als Fundgrube für die Gruppe. Mehr Infos und kostenloses Probeheft unter www.ec-echt.de/zeitschrift.

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Umzug ins Leben – Berufung leben Umzug - Das Riesenprojekt „Endlich, ich ziehe um! Leben, ich komme! Das Abenteuer beginnt!“ – oder doch eher: „Hilfe, ich ziehe um! Einsamkeit und Überforderung, wohin komme ich?“ Die Umzugskisten sind gepackt. Du hast mal richtig ausgemistet – und damit vielleicht gleichzeitig die Chance genutzt, auch ein paar Kapitel deines Lebens aufzuräumen… Vordergründig sind erst einmal all die vielen praktischen Dinge zu regeln, die du vielleicht zum allerersten Mal bedenken musst. Tiefgründig beunruhigen dich aber die Fragen: Wie wird es werden in der neuen Stadt? An der Arbeit, im Studium, Zivildienst oder FSJ? Wirst du gute Freunde finden? War es wirklich die richtige Entscheidung? Ist das wirklich Gottes Plan für dich? Was hält Gott für dich bereit? Umziehen ist nicht nur eine Herausforderung für unser Organisationstalent. Umziehen ist vor allem eine Herausforderung für unsere Seele, unser Herz. Möbel, Klamotten und Deko sind in wenigen Tagen oder Wochen umgezogen, doch unsere Seele braucht mehrere Monate, vielleicht sogar ein paar Jahre. Ein Sprichwort sagt: „Die Seele geht zu Fuß.“ Ein weiser Satz! Du wirst Zeit brauchen. Dennoch wartet Gott schon längst in deiner neuen Stadt auf dich, mit weit ausgebreiteten Armen. Wenn du auch gefühlsmäßig grad verwirrt bist, an welchem Ort eigentlich dein Zuhause ist, wo dein Platz ist, kannst du bei Gott immer „nach Hause“ kommen. „Vater, bei dir bin ich zuhause. Vater, bei dir berge ich mich…“ Umziehen und das Leben anpacken, das steht vielleicht vor dir wie ein großer Berg, ein Riesenprojekt! Max Lucado hat für dich den wichtigsten Überlebenstipp: „Schau auf den Riesen - dann fällst du. Schau auf den Herrn - dann fällt der Riese.“ (aus „Wie man Riesen besiegt“, Lucado vergleicht in seinem Buch unsere Herausforderungen im Leben mit der Geschichte von David und Goliath). Mit Gott schaffst du auch dieses Riesenprojekt!

Umzug ins Leben - Was hat Gott eigentlich mit meinem Leben vor? Einschneidende Veränderungen lassen uns unser Leben überdenken. Spätestens mit dem ersten Umzug, wenn der Ernst oder das Abenteuer des Lebens beginnt, wächst inmitten der vielen praktischen und emotionalen Herausforderungen die tiefe Frage: „Was hat Gott eigentlich mit meinem Leben vor?“ Beruflich, in der Gemeinde, Familie, Freunde, Gesellschaft…? Auf diese Frage kann es tausend Antworten oder nur quälendes Schweigen geben. In der Regel flattert kein Brief vom Himmel, in dem ausführliche Anweisungen zu lesen sind. Doch es gibt nicht nur den einen richtigen Weg deiner Lebensgestaltung, den du finden musst! Gott gibt dir Spielraum! Früher dachte ich, „Berufung“ verspüren nur auserwählte Menschen mit einem außergewöhnlichen Auftrag, mit einem dieser christlichen Top-Berufe wie Prediger, Evangelist oder Missionar. Heute habe ich ein ganz anderes Berufungsverständnis: Es müssen nicht gleich die großen, weltbewegenden Aufgaben sein - aber ich will auch offen für große Aufgaben sein! (Und selbst das

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Schlagen von Schmetterlingsflügeln soll ja einen Sturm auslösen können…) Sicher hängt Beruf-ung auch mit der Frage nach der Beruf-swahl zusammen. Doch Berufung umfasst unser ganzes Leben: Wer bin ich? Warum und wozu lebe ich? Wo, mit wem und wie lebe ich? Berufung bedeutet: Gott hat uns zwei Aufträge gegeben: Zum einen ganz allgemein jedem Menschen und jedem Christen: Gottes Kind zu sein, mit Gott und zu seinem Lob zu leben. Zum anderen uns ganz persönlich und speziell: zu unserer individuellen Lebensgestaltung oder einem besonderen Auftrag. Die allgemeine Berufung ist Gottes großes ewiges Projekt mit dir, die spezielle Berufung kann zeitlich begrenzt sein und sich ändern. Die allgemeine Berufung gibt deinem Selbstwertgefühl und deiner Würde ein starkes Fundament. Deine spezielle Berufung hat damit nichts zu tun, weder mehrt noch mindert sie deinen Wert. Die allgemeine Berufung ist, was du bist – nicht, was du tust. Darum geht es auch nicht darum, deine spezielle Berufung zu entdecken, um etwas zu werden! Menschen, die ihre spezielle Berufung entdeckt haben, sind keine besseren Christen. Du bist in Gottes Augen wer, bevor du etwas tust! Du bist berufen, weil du (von Gott geliebt) bist! Zusätzlich sendet Gott dich, etwas Bestimmtes zu tun. Be-ruf-ung bedeutet, dass Gott dich ruft und sendet. Wie Gott bereits zu dir gesprochen hat, darum geht es im nächsten Abschnitt.

Deine Geschichte: Der rote Faden in deinem Leben Jede Geschichte hat einen roten Faden, eine durchgehende Struktur, ein Ziel. Gott hat seine Geschichte mit dir schon längst begonnen und will sie weiter schreiben. Der rote Faden in deiner Lebensgeschichte gibt dir Hinweise darauf, wie Gottes Geschichte mit dir weitergeht. Wenn du in einem Buch den roten Faden verloren hast, schlägst du ein paar Seiten zurück und liest die vorherigen Zeilen erneut. Wenn du den Faden in deinem Leben suchst, geh ein paar Kapitel in deiner Lebensgeschichte zurück und „lies“ sie noch mal. Entdecke Gottes Geschichte mit dir! Workshop: Gottes Rede-Geschichte mit dir 1. Sammle alle Mittel und Wege, durch die Gott zu dir gesprochen hat, und erfinde Symbole dafür. Beispiele: Bibelstellen - Predigten - Aussagen von anderen - Nöte von Menschen - Bücher Vorbilder - Träume - „Umwege“ - … 2. Skizziere auf einem Zeitstrahl deines Lebens, wann und was Gott zu dir gesprochen hat. Verwende deine Symbole dafür. Was hat dich besonders angesprochen? Workshop: Deine Familiengeschichte Wir leben oft „geschichtslos“, als wenn mit uns alles erst begonnen hätte, und vergessen dabei, dass wir „nur“ ein Glied in einer langen Kette sind. Forsche einmal nach: Was weißt du von deiner Familiengeschichte, von deinen Eltern und Großeltern? Liste ihre Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale auf. Markiere dann, was du davon bei dir wiederfindest. Inwiefern willst du diese Familiengeschichte (nicht) fortsetzen?

Deine Begabungen und Fähigkeiten: Inventur machen Du bist ausgestattet mit einer einzigartigen Persönlichkeit, besonderen Begabungen und bestimmten Fähigkeiten. Die Bibel sagt in 1. Petrus 4,10: „Jeder soll dem anderen mit der Begabung

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dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, verwaltet ihr sie richtig.“ (Hoffnung für alle) Also wenn du etwas tust, dann tue es so, wie es deinen Begabungen entspricht. Krampfe dich einerseits nicht ab und genieße andererseits die Begabungen nicht nur für dich, sondern diene damit anderen Menschen. Das bedeutet: Deine Begabungen geben dir einen Hinweis auf deinen Auftrag, deine spezielle Berufung! Gott fordert dich auch auf, seine Gaben in guter Weise zu verwalten. Und was macht ein guter Verwalter als Erstes? Er macht Inventur! Finde heraus, was Gott in dich hineingelegt hat, und bring es zur Entfaltung! Workshop: Deine Begabungen Finde deine Begabungen heraus! Bete, probiere aus, hol dir Feedback von anderen oder mache einen Gabentest. Gabentests findest du z.B. in „Explore! Entdecke deine Berufung“ (BORN-VERLAG) oder „D.I.E.N.S.T. – Dienen im Einklang mit Neigungen, Stärken und Talenten“ (Gerth Medien) oder „Gabenfragebogen zum Entdecken Ihrer geistlichen Gaben“ (Campus für Christus). Workshop: Deine Fähigkeiten Welche Fähigkeiten hast du im Umgang mit Menschen, Informationen, Materialien oder Kreativität? Schreibe 7 bis 10 deiner Fähigkeiten auf und bringe sie anschließend in eine Reihenfolge. Sie geben dir Aufschluss darüber, welche Tätigkeiten dich motivieren. Eine Faustregel sagt: Du solltest in 30 Prozent deiner Zeit deine Motivationsfähigkeiten einsetzen, um mit Freude und Elan dabei zu sein. Workshop: Deine Persönlichkeit Deine Persönlichkeit ist deine Art, dein Umfeld wahrzunehmen und dich zu verhalten. Du könntest einen Persönlichkeitstest machen. Ein empfehlenswerter Persönlichkeitstest ist „DISG“ aus dem Buch „Explore! Entdecke deine Berufung“ (BORN-VERLAG) oder aus dem Buch „D.I.E.N.S.T. – Dienen im Einklang mit Neigungen, Stärken und Talenten“ (Gerth Medien). Die Alternative: Bitte Menschen, die dich gut kennen, um ihre Fremdeinschätzung! Beispielfragen: Empfindest du neue und unvorhergesehene Situationen eher anstrengend oder angenehm? Reagierst du dann eher abwartend, beobachtend oder bestimmt, aktiv? Finde so heraus, was deine Stärken sind und wie das ideale Umfeld sein sollte, in dem du gerne und effektiv lebst und arbeitest (z.B. Teamarbeit oder Ruhe für Detailarbeit, geregelte oder flexible Arbeitszeiten ...).

Deine Werte: Wofür du dein Leben einsetzt Werte sind die Dinge, für die wir kämpfen und sterben würden. Werte sind unsere Motivatoren, unsere Antreiber. Sie beantworten die Frage: Warum und wozu tue ich, was ich tue? Wenn du also deine Werte klar hast, weißt du, was dir wirklich wichtig ist und wofür du dein Leben einsetzen willst. Workshop: „Heilige Unzufriedenheit“ Über welche Zustände in der Gesellschaft oder Gemeinde könntest du dich stundenlang aufregen? Was frustriert dich zutiefst? Was treibt dir die Tränen in die Augen? Genau das, was dich unzufrieden und betroffen macht, ist ein wichtiger Hinweis auf deine Lebensaufgabe. Denn:

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Deine spezielle Berufung ist der Ort, an dem sich deine Leidenschaft und eine Not in deinem Umfeld treffen. Dein Frust und Schmerz, deine Unzufriedenheit können ein Spiegelbild von Gottes Unzufriedenheit sein. Es kann sozusagen eine „Heilige Unzufriedenheit“ sein. Positiv formuliert: Was ist deine „heilige Begeisterung“? Was spornt dich besonders an? Nimm dir Zeit mit Gott und bitte ihn, dir deine heilige Unzufriedenheit oder Begeisterung zu zeigen. Schreibe sie auf! Workshop: „Auf dich!“ - Deine Geburtstagsrede An deinem 50. Geburtstag hast du 25 Menschen aus deinem Umfeld eingeladen: Familie, Freunde, Lehrer, Kommilitonen, Kollegen, Pastor, Jugendkreisleiter ... Alle halten ihr Glas Sekt zum Anstoßen in der Hand und warten gespannt auf die Rede. Was möchtest du dann über dich hören? Diese Rede kannst du jetzt schreiben. Sie soll folgende Fragen beantworten: - Wofür willst du bekannt sein? (Charakter und Verhalten) - Was willst du realisiert, erreicht haben? (Ziele und Ergebnisse) - Wem willst du gedient haben? (Zielgruppe) Wenn du deine Rede fertig hast, markiere die Begriffe, die dir am wichtigsten sind. Formuliere dann aus diesen Begriffen drei bis fünf Kernsätze. Diese Kernsätze beschreiben deine Werte. Vielleicht sind sie eine Art Motto für dein Leben. Workshop: Werte-Check Wenn du in deinen Terminkalender schaust oder dir deine Aktivitäten der letzten drei Monate vor Augen hältst: Nach welchen Werten lebst du in Wirklichkeit? Entscheidungen treffen wir, indem wir unsere Werte gegeneinander abwägen. Wenn du dir deine letzten drei Entscheidungen vor Augen führst: Welches waren deine niedrigsten Werte (wogegen du dich entschieden hast) und deine höchsten Werte (wofür du dich entschieden hast)? Welche Werte wünschst du dir als treibende Kräfte in deinem Leben? Überlege dir oder erstelle einen Plan, wie du sie in deinen Alltag integrieren kannst. Wie kann der Heilige Geist deine Werte verändern, damit sie mit deinem Leben als Christ übereinstimmen? Fasse nun all deine Workshop-Ergebnisse auf Seite 49 zusammen und formuliere deine spezielle Berufung!

Deine Berufung leben Einige Tipps dafür, wie du nun dieser speziellen Berufung entsprechend leben kannst: - Bete, bete, bete – und frage Gott immer wieder! - Gestalte dein Leben so, dass du das entfaltest, was Gott in dich hineingelegt hat! - Suche nicht deine Selbstverwirklichung, suche Gott! Lebe als erste Priorität zu Gottes Ehre! - Bedenke: Manchmal zeigt Gott dir noch nicht die ganze Landkarte, sondern nur einen kleinen Ausschnitt. Manchmal zeigt Gott dir nicht mit dem großen Scheinwerfer das ganze Gebiet, sondern leuchtet dir nur den nächsten Schritt auf dem Weg (Psalm 119,105). - Suche dir einen Mentor, der dir hilft, deine spezielle Berufung zu entdecken und zu leben! - Zum Leben gehört Veränderung. Wer sich nicht mehr verändert, hat aufgehört zu leben. Auch unsere spezielle Berufung kann sich ändern. Die spezielle Berufung zu erkennen und zu leben ist ein lebenslanger und spannender Prozess. Es ist ein Thema, das dich auch noch in 10, 20, 30 … Jahren beschäftigen wird. Darum beschäftige dich in ein paar Jahren wieder mit der Frage, was Gott mit deinem Leben vorhat!

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- Wage das Leben fröhlich! Ohne eine (allgemeine und/oder spezielle) Berufung werden deine eigenen Zweifel dir vermutlich das Selbstvertrauen rauben, das du brauchst, um mutig – auch an einem neuen Wohnort - leben zu können. Berufung ist der Anker, der dich im Sturm hält – denn deine Berufung richtet deinen Blick immer wieder von dem Riesen weg, hin zu dem Herrn. Also dann: „Leben, ich komme!“ Dorothée Schmöckel Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr im Deutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e.V., Kassel

Was ist deine spezielle Berufung? Deine Antworten im Überblick: Dein roter Faden (Was wird dir aus deiner Geschichte für deine Zukunft deutlich?)

Deine Begabungen und Fähigkeiten (Was machst du gerne?)

Deine Persönlichkeit (Wie gehst du Herausforderungen an, welche Stärken setzt du dabei ein und wie sieht dein ideales Lebens-/Arbeitsumfeld aus?)

Deine Werte (Warum und wozu lebst du?)

Und noch einmal konkreter: Wo willst du leben?

Für wen willst du leben?

Mit wem willst du leben?

Wie willst du leben?

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Literatur - Hybels, Bill: Heilige Ruhestörung. Wie Sie Ihrem Lebensauftrag auf die Spur kommen. Gerth Medien . Schilling, Birgit: Berufung finden und leben. Lebensplanung für Frauen. R.Brockhaus Verlag - Explore! Entdecke deine Berufung. Band 1: Persönlichkeit, Fähigkeiten, Gaben und Werte. BORN-VERLAG - Explore! Entdecke deine Berufung. Band 2: Gaben erkennen und trainieren. BORN-VERLAG - Hack, Kerstin: Entdecker-Fragen. Impulse, Menschen kennenzulernen. Down to Earth - Malm, Magnus: Gott braucht keine Helden. Mitarbeiter zwischen Rolle und Wahrhaftigkeit. SCM R.Brockhaus - Donders, Paul Ch. / Kast, Michaela: Power Check. So finden Teens und Twens den richtigen Beruf. Gerth Medien - Donders, Paul Ch.: Kreative Lebensplanung. Entdecke deine Berufung. Entwickle dein Potential – beruflich und privat. Gerth Medien

Fragen zum Weiterdenken (persönlich oder in der Gruppe) Was bedeutet es für dich, ins Leben umzuziehen, angestammte Orte und Positionen zu verlassen? ..................................................... ..................................................... ..................................................... ..................................................... Welche „Riesen“ und riesigen Aufgaben liegen vor dir? Wie kannst und möchtest du ihnen begegnen? ..................................................... ..................................................... ..................................................... ..................................................... ..................................................... Wie wird Jungen Erwachsenen bei euch geholfen, ihr Potential zu entdecken und einzubringen? ..................................................... ..................................................... ..................................................... ..................................................... ..................................................... .....................................................

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echt. persönlich: Birte Krumm 21 Jahre, Marburg, Auszubildende zur Jugendreferentin und Erzieherin Bist du schon öfter umgezogen? Ich bin in meinem Leben bis jetzt dreimal umgezogen. Das erste Mal kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Das war auch nur innerhalb meines Heimatortes. Das zweite Mal bin ich von Kiel nach Kassel umgezogen, um dort mein FSJ beim team_ec zu machen. Das dritte Mal bin ich nur innerhalb Hessens weitergezogen in die Stadt Marburg. Dort habe ich am Marburger Bibelseminar mit meiner Ausbildung begonnen. Was waren deine Bedenken und worauf hast du dich gefreut? Ich war vor dem Umzug sehr aufgeregt. Wie wird es wohl sein, in einer anderen Stadt zu wohnen? Wie komme ich mit meinen Mitbewohnern zurecht? Macht es mir was aus, so weit von Zuhause weg zu wohnen? Viele Bedenken hatte ich schon. Aber ich habe mich auch darauf gefreut, neue Leute kennen zu lernen und in ein mir unbekanntes Umfeld zu kommen. Für mich war es wichtig, dass ich mich in der neuen Situation wohlfühlen kann und es mir gefällt. Also hab versucht möglichst schnell Leute kennen zu lernen, mit denen ich etwas machen kann und die meine Interessen teilen. Ich habe schnell Anschluss gefund-n in Kassel wie auch in Marburg. Mittlerweile bin ich auch froh etwas weiter weg von zu Hause zu sein. Ich habe dadurch zwar nicht die Möglichkeit öfter nach Hause zu fahren, aber ich sehe mal etwas anderes und dazu noch eine ganz andere Region von Deutschland. Was bedeutet dir solch ein Aufbruch? Wenn man umzieht oder einen Aufbruch wagt, dann begibt man sich auf einen neuen Weg.

Wahrscheinlich auch auf einen neuen Weg mit Gott. Denn man weiß nicht immer, was einen nach dem Aufbruch oder dem Umzug erwartet, doch man kann sicher sein, dass Gott dabei ist. Und auch wenn man nicht räumlich umzieht, kann man einen Aufbruch starten. Man kann sein Leben verändern. Ich habe mein Leben, besonders meine Beziehung zu Gott dadurch sehr verändert. Ich bin aus alten Gewohnheiten ausgebrochen und habe mir neue Dinge angeeignet und mich mit neuen Themen auseinandergesetzt. Wahrscheinlich war mein Umzug ein Umzug nach Gottes Plan. Ein Schritt auf dem Weg meiner Berufung. Was ist wichtig für einen Umzug ins Leben? Gott sollte auf jeden Fall dabei sein! Wichtig ist, dass du dir sicher bist, dass du umziehen möchtest und vor allem auch wohin! Sonst kann es sehr lange dauern, bis du dich in deiner neuen Umgebung wohlfühlst. Und wenn du dich doch nicht wohlfühlst, gib nicht sofort auf, sondern dem Neuen eine Chance. Wenn du allein in einer Stadt bist, dann lass dich nicht hängen und trauere dem Vergangenen nicht nach, sondern kümmere dich darum, dass du eine Gemeinde oder Jugend oder Ähnliches findest, in der du dich wohlfühlst. Dein Umzug sollte vorbereitet sein, damit es schnell geht und nicht zu einem Desaster wird. Wohnungen oder Zimmer in WGs kann man sich ruhig mehrere ansehen, man muss nicht das Erstbeste nehmen. Und wenn man gar nichts findet, dann gibt es überall Gemeinden, die man fragen kann und die sich gerne umhören. 51


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