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Inhaltsverzeichnis Teil 1 – AT Gideon 1. Gott beruft Gideon 2. Gideon braucht einen Beweis 3. Ein ungewöhnlicher Kampf

Richter 6,(1-10)11-24 Richter 6,25-40 Richter 7,1-25

7 14 21

Ruth 4. Eine Ausländerin unter Gottes Schutz Ruth 1,1 - 2,23 5. Ruth und Boas – eine ungewöhnliche Ruth 3,1 - 4,17 Liebesgeschichte

30 43

Hanna 6. Versprechen einer Mutter

1. Samuel 1,(1-9)10-28

54

Elia 7. 8. 9. 10.

Essen auf Flügeln Henkersmahlzeit Unerwartete Begegnung Entscheidung am Karmel

1. Könige 17,1-7 1. Könige 17,8-16 1. Könige 18,1-15 1. Könige 18,16-40

67 77 88 100

2. Könige 18,1-37 2. Könige 19,1-37 2. Könige 20,1-21

111 121 129

Nehemia 1,1-11 Nehemia 2,1-20 Nehemia 4,1-8; 6,1-16 Nehemia 8,1-18

135 143 150 159

Esther 1,1 - 2,18 Esther 4,1-17 Esther 6,1-10

168 175 184

Hiskia 11. Hiskias Vertrauen 12. Gott erhört Hiskias Gebet 13. Hiskias Ende

Nehemia 14. 15. 16. 17.

Schlechte Nachrichten aus Jerusalem Eine Bitte wird erfüllt Die Pläne der Gegner Ein Freudenfest zur Ehre Gottes

Esther 18. Ein König sucht eine neue Frau 19. Esther soll die Juden retten 20. Haman muss Mordechai ehren

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Teil 2 - NT Vier Freunde 21. Auf Freunde ist Verlass

Markus 2,1-12

191

Markus 2,13-17

200

Lukas 1,5-25 Lukas 1,57-66 Lukas 1,80; 3,1-6 Lukas 3,7-14 Lukas 3,15-22

210 222 232 242 250

Johannes 4,1-27 Johannes 4,27-42

257 267

Lukas 17,11-19

279

Johannes 1,35-42 Johannes 1,43-51

290 298

Johannes 3,1-7.16-21

307

Levi, der Zöllner 22. Ungewöhnliche Tischgemeinschaft

Johannes der Täufer 23. 24. 25. 26. 27.

Einfach sprachlos Ein Kind Gottes Ausbildungsplatz Wüste Was sollen wir tun? Groß – größer – am größten

Die Frau am Jakobsbrunnen 28. Fragen erlaubt 29. Kommt und entdeckt ihn

Einer, der dankt 30. Eins zu neun

Philippus und die anderen Jünger 31. Was sucht ihr? 32. Wir haben ihn gefunden

Nikodemus 33. Die Wahrheit erkennen

Die Geschwister Maria, Marta und Lazarus 34. Was ist wichtig? 35. Jesus ist stärker als der Tod 36. Vorbereitung auf den schwersten Weg

Lukas 10,38-42 320 Johannes 11,(1-10)17-44 328 Johannes 12,1-19

349

Johannes 8,1-11

349

2. Timotheus 1,1-5 2. Timotheus 1,6-14

357 372

Philemon 1,1-25

382

Die Ehebrecherin 37. Jesus und die Ehebrecherin

Timotheus 38. Darf ich vorstellen: Timotheus 39. Gib nicht auf!

Onesimus 40. Einstehen für andere

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Heiko Witzel

2. Gideon braucht einen Beweis Text Richter 6,25-40

Zielgedanke Gottes Handeln in unserem Leben ist oft spannend und kann Unsicherheiten mit sich bringen. Gott versteht uns und auch unsere Zweifel. Er möchte, dass wir dann mit ihm reden und nicht davonlaufen. Und doch wird Gott auch manchmal anders handeln, als wir es uns vorgestellt haben. Denn nur Gott weiß, was wirklich gut und richtig ist, denn er hat den Überblick.

Merkvers Ihr werdet zu mir rufen, und ich werde euch antworten; wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: Hier bin ich (Jesaja 58,9).

Erklärungen zum Text 1. Zerstörung des Opferaltars (V.25-32) V.25-26: Der erste Auftrag Gottes lässt nicht lange auf sich warten. Die erste Aufgabe betrifft Gideons eigene Familie. Bevor Gott ihn zur Rettung für das gesamte Volk Israel einsetzt, muss erst einmal in der Familie für klare Verhältnisse gesorgt werden. Sein Vater hatte wohl auf dem eigenen Grundstück ebenfalls einen Baalsaltar und ein Ascherastandbild errichtet. Dies soll Gideon einreißen und zerstören und statt dessen einen Altar für Gott bauen und Brandopfer bringen. V.27-30: Mit Hilfe seiner Angestellten besteht Gideon diese Mutprobe. Er handelt jedoch in der Nacht. Am nächsten Tag sind alle Nachbarn aufgebracht und wollen Gideon betrafen. V.31-32: Ausgerechnet der Vater Gideons, dessen „Heiligtümer“ zerstört worden sind, stellt sich auf die Seite Gideons. In seiner Antwort an die aufgebrachte Bevölkerung wird die ganze Machtlosigkeit der Gottheiten deutlich.

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V.33: Nun ist es wieder so weit: Midianiter, Amalekiter und andere Völker aus dem Osten stehen schon wieder gegen Israel. 2. Kriegsvorbereitung und Beweisführung V.34-35: Gott verleiht Gideon seinen Heiligen Geist als die beste Ausrüstung für die Aufgabe, die ihm bevorsteht. Gideon ruft seine Leute zusammen und stellt ein Heer gegen die Feinde auf. V.36-40: Gideon erbittet sich trotzdem noch zweimal Zeichen besonderer Art von Gott. Gott geht zweimal auf diese Prüfung ein. Gideon überlegt sich kein Zeichen oder ein Wunder, das sensationell und öffentlichkeitswirksam gewesen wäre. Die Zeichenforderung ist schlicht dem Alltag entnommen. Es soll lediglich der Ermutigung der Person Gideons dienen. Personen Jerubbaal: Gideon bekommt einen neuen Namen „Jerubbaal“. Dieser Name bedeutet: „Baal streite mit ihm.“ Ähnlich wie bei uns heute haben auch in der Bibel viele Menschen ihren Namen wegen des angenehmen Klangs erhalten. Oft steht hinter einem Namen aber auch ein Anlass oder eine Geschichte, die mit der Geburt eines Kindes zu tun hat (vgl. z.B. 1. Mose 25,16-18). Wir kennen die Hintergründe von Gideons ursprünglicher Namensgebung nicht, aber Gott bestätigt in diesem Fall genau die Bedeutung in der Biographie des Namensträgers: Aus dem „Zerstörer“ (Gideon) wird der „Baals-Altar-Zerstörer“ (Jerubbaal). Begriffe Baal: hebräisches Wort für Herr/Besitzer. Die Baale stehen im AT allgemein für die heidnischen Götter, denen die Israeliten in Kanaan begegnet sind und die sie teilweise sogar als ihre Götter angenommen haben. Aschera: Sie wurde als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Oft standen ihre Pfähle oder Skulpturen neben den Baals-Altären. Der Geist des Herrn: Ruach = Geist Gottes. Eine besondere Geist-Verleihung oder auch Geist-Ansprache haben im AT bzw. vor dem Pfingstereignis (Apg 2) nur auserwählte Menschen erfahren, um bestimmte Aufgaben zu verrichten, z.B. als Richter (Ri 3,10), als Könige (1. Sam 11,6). Mit der Erwähnung des Geistes in Richter 6,34 wird Gottes direktes Eingreifen in die Situation dargestellt.

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Situation der Jungscharler Die Kinder in unseren Jungscharen sind – wie wir ja auch – ständig unchristlichen Einflüssen ausgesetzt. Argumente wie „Gott ist tot“, „Gott ist ein Symbol“ oder „Gott kann nicht wirklich helfen“ tauchen schon im Kinderstundenalter auf. Bei uns hören sie nun etwas Neues oder zumindest etwas anderes als in ihren täglichen Lebensbereichen (Schule, Kindergarten, ...). Sie müssen für sich entscheiden, welchen Inhalten sie Glauben schenken sollen. Dies geschieht aber nicht so rational wie bei Erwachsenen. Die Beziehung zu ihren Freunden und anderen Personen übt einen großen Einfluss auf diese Entscheidung aus. An den Mitarbeiter wird die Anfrage nach objektiven Beweisen immer stärker, und zwar bevor sich die Kinder entscheiden. Wir müssen uns im Klaren sein, dass Glaube und Gott nicht zu beweisen sind. Unsere „Beweisführung“ kann daher im Wesentlichen – neben einigen Vorurteilen, die man ausräumen kann (z.B. „Es ist bewiesen, dass Gott tot ist.“) – nur aus einer zeugnishaften Schilderung unseres Glaubenslebens bestehen. Und wir können die Jungscharler auffordern, Gott „auszuprobieren“, ihn um Antwort zu bitten. Es muss aber herausgestellt werden, dass Gott kein Automat ist und auch anders antworten kann, als wir es uns „gewünscht“ haben. Diesen Schritt des Redens mit Gott können wir dem Kind nicht abnehmen.

Andacht Einstieg Wiederholung der vorangegangenen Lektion im Erzählstil Hauptteil „Auf einmal wird Gottes Auftrag an Gideon konkret ...“ (V.25-26). Diese Aufgabe, die Altäre seines Vaters einzureißen, waren eine ganz besondere Herausforderung für Gideon. Gideon stand vor der Frage: Gehorsam oder Flucht vor Gott? V.27-32: Es wurde tatsächlich hart für Gideon, aber ihm wurde geholfen ... (erzählen V.27-32). Nach dieser ersten Bewährungsprobe ist Gott mit seinen Aufgaben und Forderungen an Gideon aber noch nicht am Ende. Die Feinde rotten sich wieder zusammen, und Gideon rüstet sich zum Kampf. Doch vorher braucht Gideon noch einmal eine Bestätigung von Gott durch ein Zeichen ... – Zeichen werden erläutert.

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Bibelarbeit Die Geschichte wird erzählt. Als Hilfe soll der folgende Erzählvorschlag dienen. Richter 6,25-32 Es arbeitet noch lange in Gideons Kopf: Was würde ihn erwarten, jetzt, wo Gott ihn so eindeutig berufen hat? Hatte er sich da nicht doch auf etwas Gefährliches eingelassen? Die nächsten Tage vergehen quälend langsam. Nichts ist schlimmer, als einen Auftrag bekommen zu haben und nicht zu wissen, was getan werden soll. Aber mit dem, was nun auf ihn zukommt, hat Gideon nicht gerechnet. Gott gibt ihm tatsächlich einen Auftrag. Er soll den Baals-Altar, den großen Altar, der auf dem Grundstück seines Vater steht, den großen Altar, den das ganze Dorf verehrt, diesen Altar soll Gideon zerstören und das Aschera-Bild daneben gleich mit. Und dann soll Gideon auch noch einen Stier seines Vaters nehmen und ihn Gott auf einem neuen Altar opfern. Gideon kriegt das kalte Grausen. Gott gehorchen ist ja schön und gut ..., aber hierbei wird er sich gegen das ganze Dorf, gegen die ganze Sippe auflehnen. Und er kann wahrscheinlich noch nicht einmal Rückhalt in seiner eigenen Familie finden, wenn er den Altar seines Vaters erstmal zerstört hat. Die Gedanken kreisen und kreisen, aber Gideon sieht keine Möglichkeit, der Aufgabe zu entrinnen: Er muss Gott gehorchen; zu stark ist noch der Eindruck von dem Brandopfer, das der Engel des Herrn vor seinen Augen in Flammen aufgehen ließ. Gideon nimmt zehn Arbeiter seines Vaters in Beschlag und sagt ihnen, dass sie zu einer bestimmten Zeit mitten in der Nacht am Hoftor sein sollen. Wenn schon ein Skandal, dann doch wenigstens nicht am helllichten Tag. Pünktlich erscheinen sie dann auch. Gideon hat sie mit Spannung erwartet: Ahnen sie vielleicht etwas? Er drückt ihnen Hacken und Beile in die Hand. Die Männer sind genauso entsetzt, als Gideon ihnen erklärt, was sie mit ihm zusammen tun sollen, aber auch sie wagen nicht zu widerstreben. Erst zögerlich, dann mit aller Gewalt hacken sie den Altar und den Pfahl in kleine Stücke. Gideon schichtet die Holzstücke zu einem neuen Altar auf und zündet ihn an. Das Feuer brennt haushoch, als er den mitgebrachten Stier als Brandopfer verbrennt. Gideon schaut um sich: Das Feuer brennt viel höher, als er wollte, aber die Wächter scheinen nicht aufmerksam zu werden. Nach der halben Nacht ist die ganze Aktion vorbei, und Gideon schickt die Arbeiter weg. Er selber kann nicht schlafen: Und wenn man ihn doch

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entdeckt? Wenn die Arbeiter nicht schweigen können? Er hört, wie die Vögel anfangen zu singen. Bald wird die Sonne aufgehen, und die ersten Dorfbewohner werden zum Altar gehen wollen. Da werden auch schon die ersten Tiere im Stall aktiv. Jetzt hört er Laufschritte: Sie haben es entdeckt. Von ferne kommt Geschrei, immer mehr Leute kommen herbeigelaufen mit Entsetzensrufen. Immer wieder hört Gideon einzelne Worte heraus: „Baal, ... Aschera, ... Strafe, ... Tod!“ Jetzt hört Gideon wieder Schritte, aber diesmal kommen sie zu seiner Kammer. „Du sollst nach draußen zu deinem Vater kommen!“, hört er jemanden rufen. Langsam zieht er sich an und geht hinunter. Er hält sich ganz nah bei den Gebäuden, damit er nicht zu schnell gesehen wird. Aber die Leute haben ihn schon entdeckt. Gideon sieht, wie die Arbeiter seines Vaters die Menge nur mit Mühe davon abhalten können, ihn zu lynchen. Sein Vater sieht ihn ernst an: „Hast du das gemacht?“ Gideon kann nur mit dem Kopf nicken. Der Vater schaut besorgt, aber entschieden: „Dann haben die Leute also Recht. Hör zu, ich habe ihnen verboten, dich zu bestrafen. Wenn du den Baals-Altar zerstört hast, dann soll Baal dich auch selber bestrafen, wenn er es kann. Wenn es wirklich ein Auftrag Gottes war, dann wird Gott dich beschützen.“ Gideons Vater gibt ihm vor den Leuten einen neuen Namen, der sie immer an seinen Urteilsspruch erinnern soll: Gideon wird Jerubbaal genannt, d.h. „Baal streite mit ihm“. Gideon ist erleichtert, als die Dorfbewohner beruhigt nach Hause gehen. Gott hat ihn ganz schön in die Pflicht genommen, aber er hat ihn auch beschützt. Richter 6,33-40 Mit der Zeit ist einiges Gras über die Geschichte gewachsen. Die Dorfbewohner erinnern sich auch nicht mehr so gerne an den Baals-Altar, den sie vorher noch so verehrt haben: War Baal nicht auch der Gott der Midianiter und Beduinen, die ständig über sie herfallen? Wenn er tatsächlich Gott ist, dann ist er auf jeden Fall nicht auf der Seite der Israeliten. Sollte man nicht doch lieber wieder zurückkehren zu dem alten Gott Israels, zu dem Gott, der Gideon soviel Mut gegeben hatte, den Dorfaltar einfach zu zerstören? Als die Feinde wieder einmal plündernd durch die Gegend gezogen sind, wird Gideon in seinem Herzen auf einmal ganz klar: Jetzt ist die Zeit der Abrechnung, jetzt ist der Moment, an dem Gott mit den Feinden aufräumen will. Von Gottes Geist getrieben bläst er die Kriegsposaune. Und sie kommen alle, seine ganze Familie, das Dorf, die Sippe, alle, die ihn vorher lynchen wollten. Gott hat ihnen klargemacht: Gott ist auf Gideons Seite.

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Ermutigt durch den großen Zuspruch schickt Gideon weitere Boten aus zu den anderen Sippen im Stamm Manasse und zu den Nachbarstämmen: Wird das Heer groß genug werden? Die Boten sind noch unterwegs, da treibt es Gideon noch einmal ins Gebet: Hoffentlich war es auch wirklich Gottes Ruf. Er sieht um sich: Da liegen auf der Tenne noch Reste von der letzten Schafschur: „Gott, gib mir doch ein Zeichen, an dem ich erkennen kann, dass du Israel wirklich durch mich befreien willst!“ Und er bittet Gott, dass am nächsten Tag der Tau nur auf der Wolle und nicht auf dem Boden umher liegen solle. Am nächsten Morgen ist es genau so, wie er es erbeten hat. Aber er hat noch Zeit: Es sind noch nicht die letzten Boten von den anderen Stämmen zurückgekehrt. Außerdem: Und wenn das doch Zufall war mit der Wolle? Wieder steht Gideon auf der Tenne. In seinem Herzen spürt er, dass Gott da ist, dass Gott ihm zuhört. Er weiß auch, dass ein weiterer Beweis unnötig ist. Aber zu groß sind die Feinde, als dass er sich so einfach mit ihnen einlassen will. Wird Gott ihm noch eine Bestätigung geben?: „Werde nicht zornig über mich, wenn ich dich noch ein einziges Mal um ein Zeichen bitte! Lass doch morgen früh die Wolle trocken bleiben und ringsum Tau auf die Erde fallen.“ Auch diese Bitte erfüllt Gott: Am nächsten Morgen ist die Wolle trocken, und auf der Erde ringsum liegt Tau. Als Gideon die Wolle auf der Tenne so liegen sieht, weiß er: Gott hat ihm den Sieg versprochen. Von diesem Sieg wird das nächste Mal zu hören sein. Schluss Als die Feinde sich zusammengerottet haben und Gideon genau weiß, dass er jetzt handeln muss, kommen ihm auch Zweifel und Unsicherheiten. Er möchte gerne gehorsam sein, aber....

Vertiefung in Kleingruppen Frage: Geht es uns auch manchmal so, dass wir eigentlich an Gott glauben und ihm vertrauen, aber gleichzeitig auch manchmal Zweifel da sind? Dann hätten wir vielleicht auch gerne ein Zeichen. Kann man durch all diese Zeichen Gott wirklich beweisen? Es gibt trotz aller möglichen Wunder immer wieder Leute, die behaupten, dass dies alles nur zufällig passiert sei und an sich keine Bedeutung hat. Man kann Gott wirklich nicht beweisen. Gott kann man nur ganz persönlich in seinem eigenen Leben erfahren, und dann merkt man plötzlich, dass das, was einem passiert, nicht Zufall ist, sondern Gottes Handeln.

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Spiele Puzzle Puzzle zusammenlegen mit den Stämmen Israels. Die Karte (Kopiervorlage siehe unten) in die Wohnbereiche der einzelnen Stämme zerschneiden und zusammen puzzeln lassen. Wattepusten Man sitzt um einen Tisch herum und versucht, ein Stück Watte (als Verbindung zu Gideons Schafswolle) beim Mitspieler über die Kante zu pusten. Aktion Jemanden einladen, der von besonderer Führung in seinem Leben berichten kann. Vielleicht ja auch der Mitarbeiter selber oder eines der Kinder.

Lieder aus „Meine Lieder, Deine Lieder“ Nr. 61 – Immer wieder könnt ich singen Nr. 94 – Bau nicht dein Haus auf losen Sand Nr. 117 – Wo zwei oder drei Nr. 128 – Eins, zwei, der Herr Nr. 173 – Der Herr denkt an uns Nr. 175 – Bei Gott sind alle Dinge möglich

Material Spiele: Puzzle, Watte

Kopiervorlage Karte der Stämme Israels (Datei: Stämme_Israels)

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