Werner Endrös Die Realität nach dem Tod
1
2
Werner Endrös
Die Realität nach dem Tod Sensationelle Jenseits-Berichte von Frank Breido, dem buddhistischen Mönch Paulu, dem Indonesier Melchior Tari und der Pastorenfrau Liselotte Müller bestätigen die Existenz von Himmel und Hölle. Sie bezeugen übereinstimmend: Die Bibel ist das Wort des allmächtigen Gottes, der heute noch Wunder tut! HERR, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Psalm 90,12)
3
Copyright © 2011 ASAPH-Verlag 2., überarbeitete und ergänzte Auflage 2011 Umschlaggestaltung: joussenkarliczek, D-Schorndorf Satz/DTP: Jens Wirth Druck: Schönbach-Druck, D-Erzhausen Printed in Germany ISBN 978-3-940188-44-1 Best.-Nr. 147444 Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an christlicher Literatur, Musik und vielem mehr wenden Sie sich bitte an: ASAPH, Postfach 2889, D-58478 Lüdenscheid oder www.asaph.net.
4
Inhalt Vorwort.....................................................................................7 Die Realität nach dem Tod 1....................................................9 Frank Breido – Von den Toten zurück...................................41 Die Realität nach dem Tod 2..................................................53 Ein buddhistischer Mönch steht von den Toten auf...............61 Eine wundersame Totenauferweckung..................................67 Der Blick hinter den Vorhang.................................................73 Liselotte Müller – Ich war im Jenseits...................................75 Wo treffen wir uns wieder?....................................................81 Wer da glaubt und getauft wird, der wird gerettet!................89 Wie kommen wir auf die sichere Seite?..............................101 Anhang: Feuer- oder Erdbestattung.....................................107 Literaturverzeichnis..............................................................115
5
6
Vorwort Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, zieht sich mit Sagen und Legenden durch die ganze Menschheitsgeschichte. Daher ist sie aktuell, solange es Menschen gibt. Wäre es nicht faszinierend, könnten wir einen Blick ins Jenseits werfen? Sensationelle Nahtod-Erlebnisse und Jenseits-Berichte ermöglichen jetzt diesen Blick hinter den Vorhang. Dieses Buch soll aufzeigen, dass es weitergeht in der zukünftigen Welt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist von entscheidender Bedeutung. Subjektive, persönliche Meinungen und religiöse Ansichten müssen wir überprüfen. Daher sollten wir unser Leben vom Ende her betrachten und uns fragen: Wo geht die Reise hin? Wo verbringen wir die Ewigkeit? Haben wir „eine gültige Eintrittskarte“ ins Paradies? Nur so können Unsicherheit und Angst vor dem Sterben überwunden werden. Wer wissen möchte, wie wir „auf der richtigen Seite“ ankommen, der ist auf diese Reise herzlich eingeladen. Wer die gültige Eintrittskarte schon gelöst hat, wird Bestätigung finden, dass er auf dem sicheren Weg zum rettenden Ziel ist! Zu unserem Thema „Was kommt nach dem Tod?“ gibt es von Jugend mit einer Mission hervorragende Informationsblätter. Ihnen konnte ich wichtige Impulse entnehmen, wofür ich Werner Harke herzlich danke! Ebenfalls ausgezeichnete Anregungen gab mir Dr. jur. Hubert Mathar, auch ihm gilt mein herzlicher Dank. Besonders danke ich meiner lieben Frau Conny, sie gab dem ganzen noch den letzten Schliff. Lauben-Heising bei Kempten (Allgäu), November 2010 Werner Endrös
7
8
Kapitel 1
Die Realität nach dem Tod 1 Vor einiger Zeit machte ich einen Krankenbesuch bei einer Bekannten im Krankenhaus. Sie hatte nach ihrer Operation noch längere Zeit sehr starke Schmerzen. An diesem Ort machen sich die Menschen oft große Sorgen um ihr Leben. Besonders vor einer Operation gehen die Gedanken in viele Richtungen. Werde ich wieder gesund? Komme ich da jemals wieder heraus? Was ist, wenn nicht? Ist dann alles aus und vorbei? Wo werde ich dann sein? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wer diese Situation schon erlebt hat, kann das gut nachvollziehen. Die Hilflosigkeit und das völlige Ausgeliefertsein gehen an unsere Grenzen. Ich begegnete Menschen in solchen Situationen, die vor Todesangst weinten und zitterten. Durch Unsicherheit waren sie in ihrem menschlichen Dasein zutiefst erschüttert. Vom Sinn und Ziel ihres Lebens hatten sie nur vom Hörensagen vernommen.
Woher kommt diese Unsicherheit? Kommt die Unsicherheit vielleicht daher, dass in unserer Gesellschaft das Thema „Sterben und Tod“ tabu ist? Wird es aus Unkenntnis oder Angst verdrängt und steht nicht zur Diskussion? Wer will schon in jungen Jahren darüber nachdenken? Wer macht sich in der Blüte seines Lebens Gedanken über das Leben nach dem Tod? Hat das nicht noch lange Zeit? Die landläufige Überzeugung ist: Darüber kann ich mir Gedanken machen, wenn ich alt oder krank bin. Doch wer weiß, ob man dann noch darüber nachdenken und sich entscheiden kann? Kann es dann nicht zu spät sein?
9
Täglich erfahren wir aus den Nachrichten, dass junge Menschen bei Unfällen, Katastrophen und Terroranschlägen aus dem Leben gerissen werden. Sind wir nicht mitten im Leben vom Tod umfangen? Aber ich bin doch Mitglied einer Religionsgemeinschaft bzw. Kirche; muss ich mir da überhaupt Sorgen machen? Bin ich denn nicht in Sicherheit? Es gibt tatsächlich aktuelle, zuverlässige und begründete Hinweise darauf, dass und wie es nach dem Tod weitergeht. So werden von Menschen, die Nahtod-Erfahrungen gemacht haben, exakte Details über einen positiven, herrlichen Ort (Himmel) und einen negativen, grauenvollen Ort (Hölle) geschildert. Heute ist es möglich, zwischen menschlichen Vorstellungen und persönlichen Erfahrungen zu unterscheiden! Kein Suchender muss also das Risiko eingehen, sich auf Fantasien einzulassen, die sich am Ende als falsch erweisen. Wie die nachfolgenden Berichte bestätigen, können diese falschen Fantasien katastrophale Folgen haben. Nach dem Tod hat leider niemand mehr die Möglichkeit, Falsches zu korrigieren. Warum? – Weil es dann einfach zu spät ist! Wie bei einem Testament müssen wir vorher alles in Ordnung bringen. Jeder Einzelne sollte sich die Fragen stellen: „Was ist der Sinn meines Lebens? Wozu lebe ich und was ist das Ziel?“ Daher sollten wir unser Leben vom Ende her betrachten. Bin ich mit Gott, mit allen Menschen und mit mir selbst im Reinen? Wohin geht die Reise? Wo verbringe ich Ewigkeit?
Was kommt nach dem Tod? Die Fragen nach dem Woher, Wohin, dem Sinn und Ziel sind so alt wie die Menschheit. Ob wir wollen oder nicht, jeder Mensch wird früher oder später damit konfrontiert. Bringt uns nicht jeder Augenblick des Lebens dem Tode näher? Die Sterblichkeitsrate ist nach wie vor 100 %! Es kommt unaufhaltsam etwas auf uns zu, was uns unangenehm erscheint. Man verdrängt
10
es, will möglichst nichts damit zu tun haben. Viele Menschen weichen aus, weil ihr Gewissen sie plagt. Jedoch die Mehrheit der Menschen glaubt an ein Weiterleben nach dem Tod. Es gibt auf der Erde fast keine Kultur und keinen Volksstamm ohne diesen Glauben. Selbst der atheistische Revolutionsführer Ho Chi Minh schrieb in seinem Testament: „Ich gehe hin, um die Genossen Marx, Lenin und Engels wiederzutreffen.“ Wenn er also seine Genossen wiedertrifft, bleibt die Frage: Wo findet dieses Treffen statt? Wohin geht der Mensch nach seinem Tod? Diese Frage zu verdrängen, ist der falsche Weg und verstärkt die Angst. Wer dagegen bereit ist, sich dieser Thematik zu stellen, gewinnt an Sicherheit. Darum ist es so wichtig, die Wahrheit herausfinden, um das Ziel zu erkennen! Die Weltreligionen haben sehr unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen über das, was nach dem Tod kommt. Der Suchende fühlt sich dabei wie in einem Irrgarten. Was ist Realität und was Fantasie? Sicher spielt die Verschiedenartigkeit der Völker mit ihren unterschiedlichen Lebenskulturen eine große Rolle. Das ist aber nicht entscheidend und damit ist niemandem geholfen. Daher beleuchten wir einmal die verschiedenen Lehren der bekanntesten Religionen.
Verschiedene Ansichten über das, was nach dem Tod kommt Atheismus Atheisten meinen: Es gibt keinen Gott und nach dem Tod kommt „gar nichts“. Das Grab ist Endstation und der Körper zerfällt zu Staub. Die Frage, was mit der Seele und der Persönlichkeit des Menschen geschieht, bleibt offen. Indianer Die Ureinwohner Nordamerikas sind der Ansicht, dass sie nach dem Tod in die „ewigen Jagdgründe“ eingehen.
11
Buddhismus Die Buddhisten sind auf der Suche nach „Erleuchtung“ – ohne Gott. Sie erwarten nach dem Tod das Eingehen ins Nirwana („Nichts“). Das Nirwana kommt allerdings nicht sofort, sondern erst nach hundert- oder tausendfacher Reinkarnation (= Seelenwanderung, Wiederverkörperung). Aus diesem Kreislauf dürfen sie aber erst nach totaler „Erleuchtung“ aussteigen, erst dann in das „geistliche Nichts“ eingehen. Hinduismus Die Hindus sind auf der Suche nach „Befreiung“. Sie erwarten nach dem Tod das Einswerden mit dem „göttlichen Es“ (Brahman). Auch bei ihnen soll es vorher die Reinkarnation geben. Je nach Versagen oder Verdienst („Karma“) werden sie bis dahin laufend als unterschiedliche Lebewesen geboren. Möglich ist dabei auch der Abstieg zum Tier. Esoterik „New Age“, was so viel heißt wie „das neue Zeitalter“, ist von einem neuen esoterischen und spirituellen Weltbild geprägt. Wichtigstes Ziel dieser Gruppe und das Geheimnis ihrer „Einheit in Vielfalt“ ist die Errichtung einer neuen Weltordnung. Zur Grundlage ihres Systems gehört der Glaube an eine „innere Regierung“ unseres Planeten. Diese Regierung soll aus einer Hierarchie von Geistwesen oder angeblichen „Meistern der Weisheit“ bestehen. Die „New Age“-Anhänger glauben, nach dem Tod mit der kosmischen Energie zu verschmelzen. 1875 importierte die Russin Helena Blavatsky die Reinkarnationsidee als „Theosophie“ nach New York. 1913 zweigte Rudolf Steiner, der Gründer der Waldorfschulen, davon die „Anthroposophie“ ab. Er schaffte die absteigende Reinkarnation ab, seitdem geht es nur noch aufwärts. Ganz oben in der Rangliste stehen bereits die „Meister der großen weißen Bruderschaft“.
12
Baha’i Baha’i (arabisch) heißt „Anhänger der Herrlichkeit“. Im Mittelpunkt der Lehre steht der Glaube an einen transzendenten Gott (lat.: das Hinausgehen des Denkens über das den Sinnen zugängliche), die mystische Einheit der Religionen und die Einheit der Menschheit. Für die Baha’i steht der Mensch von allen Geschöpfen Gott am nächsten, somit könne nur er Gott erkennen und mit ihm einen Bund eingehen. Nach dem Tod werde dieser mittels der Seele im Jenseits fortgesetzt. Himmel und Hölle sind für die Baha’i nur Symbole für die Nähe oder Ferne Gottes. Islam Die Muslime sehen den Weg zu Gott im Islam, d. h. in der „Unterwerfung“. Sie glauben, nach dem Tod entweder ins Paradies oder in die Hölle zu kommen, je nachdem, wie sie die Einhaltung der fünf Hauptgebote („Säulen“) des Islam bewältigt haben. In jedem Fall liegt die Letztentscheidung bei Allah, der göttlichen Vorherbestimmung(„Kismet“). Der Einzelne hat sein Schicksal nicht selbst in der Hand. Es bleibt demnach völlig ungewiss, wo er nach dem Tod ankommt, ob im Paradies oder in der Hölle. Zeugen Jehovas Die Zeugen Jehovas glauben, dass nur ein kleiner Teil der treuen Apostel, nämlich 144.000, zum himmlischen Leben auferweckt werden. Jehova wird jedem dieser Auferstandenen einen übernatürlichen Körper geben, damit er im Himmel leben kann. Die große Mehrheit der Verstorbenen wird allerdings zum Leben „auf der Erde“ auferweckt werden. Eine gerechte neue menschliche Gesellschaft – eben diese „neue Erde“ – wird dann Realität sein. Die himmlische Regierung Jesu Christi und seiner 144.000 Gefährten wird die gehorsamen Menschen nach und nach wieder in die Vollkommenheit bringen, die unsere Ureltern Adam und Eva verloren haben.
13
Neuapostolische Kirche Die Neuapostolische Kirche lehrt, dass sie für die Toten beten kann, damit auch diese der Erlösung teilhaftig werden (Apokryphen: 2. Makkabäer 12,39–46). Sofern sie die vom Gnadenaltar ausgehende Heilsbotschaft ergreifen, wird Gott sie weiterführen und ihnen auch die Gnadenhandlungen zugänglich machen, die stellvertretend für die Toten von den Lebenden entgegengenommen werden. Den Entschlafenen wird sonntäglich durch die Apostel der Neuapostolischen Kirche das Abendmahl gereicht. Dreimal im Jahr finden besondere „Entschlafenen-Gottesdienste“ statt, in denen den heilsverlangenden Seelen die Sakramente der Kirche Christi gespendet werden. Liberales Judentum Hier findet man die Überzeugung von der Unsterblichkeit der Seele. Sie geht davon aus, dass die Seele eines Menschen vom Zeitpunkt des Todes an unabhängig vom Körper weiterlebt (Proverbien, Sprüche 12,28; Sabbat 152 b). Andererseits gibt es die Vorstellung von einer Auferstehung der Toten. Sie setzt voraus, dass ein Mensch zum Zeitpunkt des Todes zwar stirbt (sowohl die Seele als auch der Körper), dass er aber in der messianischen Zeit wiederbelebt und leiblich auferstehen wird (Daniel 12,2; Sanhedrin 10,1, Hoher Rat). Dies bringt der zweite Abschnitt der Ahmida zum Ausdruck, der täglich, am Sabbat und an Festtagen gesprochen wird und mit dem Satz schließt: „Gepriesen seiest du, Ewiger, der die Toten belebt.“ Messianische Juden Die messianischen Juden (hebräisch Meschichijim) glauben, dass Jesus von Nazareth, den sie als Jeschua Ha Maschiach bezeichnen, der verheißene Messias des Volkes Israel ist. Sie
14
bekennen sich zur jüdischen Tradition, halten den Sabbat und bezeugen, dass der Alte und der Neue Bund der Bibel eine untrennbare Einheit bilden. Theologisch stehen die messianischen Juden den evangelikalen Christen nahe. Sie glauben, dass jeder Mensch aufgrund seiner Sünde dem Gericht Gottes verfallen ist. Rettung geschieht in der völligen Wiedergeburt durch den Heiligen Geist. Die Wiedergeburt zeigt sich im Glauben an den Messias Jeschua (Jesus) und in der Buße. Sie glauben an die Auferstehung der Toten (Daniel 12,2), an die ewige und selige Gemeinschaft der durch Glauben Gerechtfertigten mit Gott und Jeschua. Römisch-katholische Kirche Die römisch-katholische Kirche sieht, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt. Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist danach zwar seines ewigen Heils sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können. (vgl. katholischer Katechismus, Oldenburg Verlag, München und Wien, 1993, S. 293, 1030) Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium (Fegefeuer) (a.a.O., S. 1031). Für die Verstorbenen werden Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer dargebracht, damit sie geläutert werden und zur beseligenden Gottesschau gelangen können. Die Kirche empfiehlt auch Almosen, Ablässe und Bußwerke zugunsten der Verstorbenen (a.a.O., S. 1032). Evangelisch-lutherische Kirche Die evangelisch-lutherische Kirche vertritt die Ansicht, dass über ein Leben nach dem Tode nur in Bildern geredet werden
15
kann. Sie ist dankbar für die Hoffnungsbilder der Bibel (neue Schöpfung, neue Kreatur, neue Stadt, neuer Mensch …). Diese Bilder gehen von einem Bruch zwischen irdischem und himmlischem Leben aus, also davon, dass Gott seine Schöpfung neu gestaltet und mit ihr den Menschen. So richtet sich ihre Hoffnung auf Gottes Neuschaffen. Die evangelisch-lutherischen Christen wissen um ihre Verantwortung für ihr Leben und ihre Seligkeit, weil Leben auch verwirkt werden kann. Himmel und Hölle sind Realitäten. Zugleich leben sie aber in der Gewissheit, dass Gott für ihre Rettung den ersten und entscheidenden Schritt schon getan hat. Deshalb kommt es für sie darauf an, als von Gott Geliebte Gottes Liebe in der Welt weiterzugeben (Rechtfertigungslehre). Evangelische Freikirchen Die evangelischen Freikirchen gründen ihr Leben auf die Aussagen der Bibel und glauben, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt. Jeder Mensch ist durch sein selbstzentriertes Leben von Gott getrennt und ein Kandidat für die Hölle. Doch diese Trennung kann beseitigt werden. Jeder, der sich Gott konkret zuwendet, umkehrt und Buße tut, wird von ihm angenommen als Sohn oder Tochter. Wie viele ihn (Jesus Christus) aber aufnahmen (in ihr Herz), denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. (Johannes 1,12) Wer zu Lebzeiten sein Leben Jesus Christus anvertraut, an ihn glaubt, nach seinen Maßstäben lebt und sich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lässt (Glaubenstaufe), der ist durch die Gnade Gottes vor dem Gericht und der Hölle gerettet. Wer da (an Jesus Christus) glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht (an Jesus) glaubt (sich nicht für ihn entschieden hat), der wird verurteilt werden. (Markus 16,16)
16
So hat jeder wiedergeborene Christ durch den Heiligen Geist (Joh. 3,3) die Gewissheit, dass er nach dem Tod in der Herrlichkeit Gottes weiterleben wird. Jeder Einzelne hat es also selbst in der Hand, wo er die Ewigkeit verbringen wird.
Können die verschiedenen Lehren alle richtig sein? Es wird schon auf den ersten Blick deutlich, dass nicht alles zugleich richtig sein kann. Es kann nicht nur ein einziges irdisches Leben geben, wie es vom Judentum, Christentum und dem Islam vertreten wird, und zugleich viele tausend Wiederverkörperungen entsprechend den Lehren des Buddhismus, Hinduismus, New Age usw. Die „oberste Instanz“ kann nicht gleichzeitig ein geistliches Nichts, eine unpersönliche kosmische Energie und ein persönlicher, anteilnehmender, liebender Gott sein! Wenn es aber einen Gott und ein Weiterleben nach dem Tode gibt, können nicht „alle Wege zum selben Gott“ führen. Die Gottesvorstellungen und Wege sind zu unterschiedlich und so voller Widerspruch, dass sie sich gegenseitig ausschließen! Wenn also etwas davon wahr ist, muss das andere falsch sein. Wer sich auf etwas Falsches verlässt, muss auch mit negativen, ja dramatischen Konsequenzen rechnen. Das gilt für Atheisten und „Gläubige“ gleichermaßen. Es genügt also nicht, an irgendetwas zu glauben; vielmehr muss der Glaube Substanz haben! Blindes Vertrauen und Gutgläubigkeit an die Lehre einer Religion, eines Gurus, einer Sekte oder an eine ferne Gottheit können tödlich sein. Wer in eine Religion hineingeboren wird, muss damit noch nicht den richtigen Glauben haben. Mündig geworden gilt es, diesen an der Realität zu prüfen! Wir können untersuchen, ob die konkreten Aussagen einer Religion mit den äußerlich objektiven
17
Tatsachen unseres Lebens übereinstimmen. Außerdem können wir jede Religion, jede Gruppierung oder Vereinigung an ihren Ergebnissen erkennen und messen. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Matthäus 7,16) Ist es nicht erstaunlich, dass jede Religion von sich behauptet: „Wir haben den einzig wahren Glauben. Nur wir haben das richtige Programm und die anderen liegen falsch.“ Wichtig ist dabei aber, ob es sich um ein menschliches, institutionelles oder ein von göttlicher Wahrheit erfülltes Programm handelt. Wie können wir nun in diesem Wirrwarr prüfen, was wirklich wahr ist?
Was ist nun richtig oder falsch? Wie können wir beurteilen, ob eine Informationsquelle zuverlässig ist? Dazu benötigen wir objektive, sachliche Kriterien. Unsere subjektiven, persönlichen Weltanschauungen, Ansichten, Vorstellungen und Meinungen genügen hier nicht. Die fernöstlichen Religionsstifter wie Konfuzius, Mohammed oder Buddha mit ihren subjektiven Ansichten über ein Leben nach dem Tod sind alle im Grab geblieben. Einige ihrer Lebensweisheiten scheinen vordergründig gute Absichten zu verfolgen. Genau betrachtet haben sie jedoch Regeln und Gesetze aufgestellt, von denen ganze Völker eher gebunden und geknechtet werden. Wie wir täglich in den Medien verfolgen können, bringen schon ihre irdischen Ideen große Angst und fragwürdige Resultate hervor. Was ist dann erst mit ihren Ansichten über das Leben nach dem Tod? Die Göttergeschichten der Hindus in dem Andachtsbuch der Bhagawadgita (Sanskrit: „Gesang des Erhabenen“ – indisches religionsphilosophisches Gedicht aus dem 2. Jh. v. Chr.) sind nicht nachprüfbar. Auch der Koran, fünfhundert Jahre nach der Bibel von 610–632 entstanden, ist nicht prüfbar. Es ist eine Offenbarung, die nur ein einzelner Mensch, nämlich Mohammed empfangen hat.
18
Mohammed wurde im Jahre 570 in Mekka geboren. Er verlor früh seine Eltern und wurde vom Großvater und einem Onkel erzogen. Er konnte weder schreiben noch lesen. Im Jahre 600 überfielen ihn Trancezustände und er fühlte sich von Dämonen verfolgt. Daraufhin flüchtete er in die Einsamkeit des Berges Hira nahe Mekka und lebte dort wochenlang zurückgezogen in einer Berghöhle. Hier überkamen ihn die ersten Offenbarungen, die von einer alten arabischen Mondgottheit Allah ausgingen. Es wird zwar erwähnt, die Offenbarungen seien von einem „Engel Gabriel“ gekommen. Es steht aber nicht, dass es der Engel des Gottes war, der Himmel und Erde erschaffen hat. In diesem dämonischen Umfeld kamen offensichtlich die Offenbarungen von einem gefallenen Engel im Auftrag Luzifers, vom Vater der Lüge. Denn laut Koran dürfen Moslems im Namen Allahs täuschen und lügen. Grundsätzlich sind Offenbarungen wissenschaftlich nicht nachprüfbar. Das Gleiche gilt für die „Erleuchtungen“ Buddhas (ca. 560 v. Chr.). Was eine Einzelperson „privat“ empfängt, ist nicht prüfbar. Auch die Ansichten, die eine solche Person über das Leben nach dem Tod empfangen hat, müssen wir daher in Frage stellen.
Wie können wir erkennen, ob eine Glaubensgemeinschaft den wahren, rettenden Weg aufzeigt? Überall dort, wo Jesus Christus nur am Rande vorkommt und nicht der Mittelpunkt ist oder gar nicht auf dem Programm steht, können wir von einer Religion (Sekte) ausgehen, die uns in die Irre führt. Überall dort, wo Jesus Christus, der Sohn Gottes, das Zentrum des Glaubens ist, wo das Wort Gottes, die Bibel, der Mittelpunkt der Lehre und Verkündigung ist und danach gelebt wird, sind wir auf dem richtigen Weg zum himmlischen Ziel!
19
Dies alles wird uns vom wichtigsten Buch in der Weltliteratur bestätigt – vom Weltbestseller –, dessen Aussagen für uns Menschen eindeutig nachprüfbar sind und dokumentiert wurden durch Wissenschaft und Archäologie sowie durch 100%ige Erfüllung. Viele Nahtoderlebnisse stimmen mit diesen Aussagen überein. „Kein Buch in der Menschheitsgeschichte hat je so umwälzend gewirkt, hat die Entwicklung in der gesamten westlichen Welt so entscheidend beeinflusst und hat eine so weite Verbreitung gefunden wie das ‚Buch der Bücher‘ – die Bibel! Sie ist heute in 1120 Sprachen und Dialekte übersetzt und es gibt in zwei Jahrtausenden noch keine Anzeichen dafür, dass sie ihren Siegeslauf vollendet hätte“ (Werner Keller, Und die Bibel hat doch Recht, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, Mai 1964, revidierte Neuausgabe, Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und Wien, 1978, 1999, S. 18).
Warum ausgerechnet die Bibel? Die Bibel ist das einzige religiöse, geschichtliche, prophetische und poetische Buch der Weltgeschichte, das nachprüfbare Daten enthält. Religion und Poesie entziehen sich naturgemäß einer Prüfung, weil es hier nicht um sachliche Aussagen geht. Geschichte und Prophetie allerdings kann jeder Mensch kritisch unter die Lupe nehmen und selbst nachprüfen. Die Bibel behauptet, Gott der Allmächtige und Ewige habe sich in Jesus Christus offenbart. Den Beweis dafür will die biblische Prophetie erbringen. Ob eine Prophetie echt ist oder nicht, können wir nur dann prüfen, wenn sie auch wirklich eingetroffen ist. Allein im Alten Testament sind über 300 Prophetien über Geburt, Leben, Sterben und Auferstehung Jesu zu finden – aufgeschrieben etwa 500 bis 1000 Jahre vor seiner Geburt –, die alle in Erfüllung gegangen sind! Dazu ein paar Beispiele von prophetischen Aussagen:
20