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Carolyn Ros

Zerbrochene Träume, erfüllte Verheißungen Die Geschichte einer Suche nach Halt im Leid


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© Copyright 2005 Carolyn Ros. All rights reserved. © der deutschen Ausgabe 2005 ASAPH Verlag Aus dem Englischen und Holländischen übersetzt von Dorothea Appel. Als Bibelübersetzung wurde die Revidierte Elberfelder Übersetzung verwendet (© 1985/1991 R. Brockhaus Verlag Wuppertal). Umschlaggestaltung: David Sörensen/Jens Wirth Umschlagbild: Christa Rosier Druck: Breklumer Druckerei M. Siegel, D-Breklum Satz: ASAPH, Jens Wirth, D-Lüdenscheid Printed in the EU Best.-Nr. 147361 ISBN 3-935703-61-9 Für kostenlose Informationen über unser umfangreiches Lieferprogramm an christlicher Literatur, Musik und vielem mehr wenden Sie sich bitte an: ASAPH, D-58478 Lüdenscheid eMail: asaph@asaph.net – Internet: www.asaph.net


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FĂźr Johan, meinen tapferen Mann. Danke, dass du die Hoffnung nicht aufgegeben hast.


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Inhalt Dank Vorworte Einleitung Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Kapitel 9 Kapitel 10 Kapitel 11 Kapitel 12 Kapitel 13 Kapitel 14 Kapitel 15 Kapitel 16 Kapitel 17 Kapitel 18 Kapitel 19 Epilog

....................................................................................9 ..................................................................................11 ..................................................................................15 Glauben ....................................................................19 Angst ........................................................................27 Verzweiflung ...........................................................35 Ewigkeit ...................................................................39 Treue ........................................................................47 Schmerz....................................................................53 Unterstützendes Gebet .............................................63 Strategisches Gebet ..................................................69 Die Wahrheit singen .................................................75 Die Wahrheit aufnehmen .........................................81 Gib, was du hast .......................................................91 Hoffnung ..................................................................97 Enttäuschung ..........................................................105 Beharrlichkeit .........................................................111 Gastfreundschaft ....................................................119 Respekt ...................................................................129 Vergebung ..............................................................137 Vertrauen ................................................................143 Gottes Treue ...........................................................151 ................................................................................153


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Dank Ich danke allen, die uns länger oder kürzer auf dem Weg begleitet haben – ohne euch sähe unser Leben anders aus. Danke den vielen Freunden, die sich die Zeit nahmen, den ersten groben Entwurf durchzulesen. Eure Einsichten und Kommentare waren der Treibstoff, den ich zum Weitermachen brauchte. Den beiden ganz besonders begabten „Wortschmieden“: Herzlichen Dank an Christine Terrasson und meine Tochter Roechama für die vielen Stunden Sprachtüftelei, die sie in dieses Manuskript steckten, um ein Buch daraus zu machen. Wenn ihr Beitrag für den Leser auch unsichtbar bleibt, weiß ich doch, dass er das Buch verbessert hat. Ich hoffe, die beiden wissen es auch. Es heißt, ein Bild sage mehr als tausend Worte. Christa Rosier spricht sogar Bände mit dem wunderschönen Gemälde, das als Umschlag dieses Buches verwendet wurde. Sie hat es fertiggebracht, die Tränen, die Trauer und den Kummer auf dem Weg der zerbrochenen Träume einzufangen. Trotz ihres eigenen tiefen Verlustes ist ihr Herz weich geblieben und für viele ein Hafen der Hoffnung. Danke, Christa: Mit diesem Bild hast du meiner Seele gut getan. Tief empfundenen Dank möchte ich meiner Familie ausdrücken, die mich im Entstehungsprozess dieses Buches angefeuert hat, und zwar schon lange bevor ich tatsächlich anfing zu schreiben. Eure Freundlichkeit, eure Liebe und eure Gebete haben mich getragen. Danke, dass ihr mich so liebt.


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Vorwort Jedes Leben ist eine Story. Die Geschichte vor Ihnen unterscheidet sich von allen, die Sie je gehört haben … Sie ist ergreifend und schmerzlich, sie ist voller Gnade und Herrlichkeit. Das sagt sich so leicht, aber Carolyns und Johans Lebensweg ist derart bemerkenswert, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Von Anfang bis Ende dieser Story sehen Sie immer wieder die Hand des Schöpfers, der eingreift, aber nicht abbricht, der mitgeht und stärkt, das Geheimnis und die Suche nach seiner Gegenwart aber nicht erspart. Der beeindruckende Weg dieser Familie wird Sie bald in seinen Bann ziehen. Öffnen Sie Ihr Herz, denn Sie werden sehen, wie Gott im Leben von verletzbaren, treuen Menschen wirkt. Johans Schmerz ist tief und die Gnade unglaublich, die er und Carolyn miteinander entdeckten, als sie ihr Leben öffneten, um im Glauben und nicht im Schauen zu wandeln. Carolyn hat Wahrheiten beschrieben, Wahrheiten für jeden Menschen. Bitte lassen Sie sich nicht nur von der Dramatik ihres Lebens ergreifen, sondern erkennen Sie die Wahrheiten, die in den Stoff ihrer Story eingewebt sind. Ich hoffe, dass sich Ihre – wie meine – Augen öffnen und Sie sehen. Ihr Floyd McClung Internationaler Direktor von All Nations


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Vorwort Wenn Sie dieses Buch zur Hand nehmen, werden Sie es kaum wieder weglegen können. So ging es mir. Die Geschichte von Carolyn und Johan ist nicht nur nüchtern, gut geschrieben und faszinierend, es ist auch eine Geschichte, die einen klein macht. Wir können so viel lernen aus dem, was sie durchgemacht haben, und aus der Weise, wie sie es durchgemacht haben! Ich nehme mir ihre Bereitschaft zum Vorbild, sich dem Herrn zu unterwerfen und ihm zu vertrauen und zu dienen. Ihre Geschichte ist ein starkes Zeugnis für die Wahrheit, dass der Herr, wie schwierig es auch wird, den nie zuschanden werden lässt, der auf ihn vertraut. Mike Pilavachi Gründer von „Soul Survivor“


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Vielfältig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen errettet ihn der Herr. Psalm 34,20


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Einleitung Wenn Ihre Tränen getrocknet würden – wie wäre das? Wenn die tiefen, unerträglichen, die klaffenden Wunden der Vergangenheit ganz geheilt würden und nur noch als unbedeutende Narben zurückblieben – wie sähe das Leben dann aus? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Sie sind zu einer Reise eingeladen, zu einer Herzens-Pilgerfahrt. Viele Menschen haben an dem Weg Anteil genommen, manche für kurze Zeit, manche über Jahre, aber jeder Einzelne prägte den Weg in der Geschichte, die sich hier entwickelt, mit. Dies ist keine glatte Story, die sich auf einen Höhepunkt zuspitzt und im Happy End mündet. Es ist eine Geschichte von Zerbrochenheit, in der Gesundheit, Jugend und Leben in kleinste Stücke zerschlagen werden. Es ist eine Geschichte der Hoffnung gegen alle Hoffnung, eine Geschichte von Tränen und Trauer, von Zweifel und Angst, von Entdeckungen und neuen Horizonten. An den Reisenden selbst ist nichts Besonderes. Es handelt sich um ein gewöhnliches junges Paar voller Träume, mit einer Bestimmung und einer Berufung. Sie wollten diese Welt verändern helfen. Die Entscheidungen vor ihnen schienen unendlich klein und unbedeutend. Aber die Zeit, diese kostbare Gabe Zeit sollte zeigen, dass das vermeintlich Kleine und Unbedeutende von großer Bedeutung war. Das Leben leben wir Schritt für Schritt. Entscheidungen treffen wir eine nach der anderen. Sie sind eingeladen, an dieser Pilgerreise Anteil zu nehmen.


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Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir GroĂ&#x;es und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3


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Kapitel 1

Glauben Das Familienbild im Goldrahmen glitt vom Nachttisch und knallte auf den Boden. Glassplitter flogen umher. Ich hatte versucht, es im Fallen aufzufangen, aber es war mir durch die Finger gerutscht. Wie es da in Stücken vor meinen Füßen lag, schien das kaputte Glas nur allzu deutlich mein derzeitiges Leben darzustellen. Ich saß auf der Intensivstation. Mein Mann war jetzt Welten entfernt, obwohl er direkt neben mir in einem steril-weißen Bett lag. Ich sah auf den zerbrochenen Bilderrahmen, und meine Gedanken wanderten in die Vergangenheit.

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Das Leben barg so viele schöne Verheißungen und Träume. Wir hatten uns beide als Teenager entschieden, Gott zu dienen. Als junge Erwachsene begegneten wir einander, und während der ganzen Zeit unserer Freundschaft, Verlobung und Ehe wollten wir nichts anderes als dem Herrn dienen, und zwar durch die Ausbildung und Anleitung junger Menschen. Dazu eröffneten sich uns verschiedene Möglichkeiten. Wir heirateten in Japan, wo wir zwei Jahre lang japanische Schüler einer Sprachschule unterrichteten. Dann kehrten wir in Johans Heimat, die Niederlande, zurück, um in einem Drogenrehabilitationszentrum mitzuarbeiten – eine turbulente Umgebung. Unsere nächste Herausforderung kam nach zwei weiteren Jahren, als wir die Leitung der


20 / ZERBROCHENE TRÄUME, ERFÜLLTE VERHEISSUNGEN rasant wachsenden Jugendarbeit einer holländischen Gemeinde übernahmen. Und hier fühlten wir uns am richtigen Platz, hier gehörten wir hin. Wir hatten unsere Nische im Leben gefunden. Jedenfalls dachten wir das … Auf dem bisherigen Weg hatten wir reichlich Herausforderungen erlebt. Eine der frühesten und bedeutendsten ereignete sich noch in Japan, nach unserem ersten Ehejahr, als unser ältester Sohn Jozua sechs Wochen alt war. Plötzlich entdeckten wir kleine blaue Flecken auf seinen Händen und Füßen. Als unerfahrene Eltern machten wir uns nicht übermäßig Sorgen; vielleicht war das ja normal! Zum Glück musste er zu dem Zeitpunkt sowieso zu einer Routineuntersuchung zum Arzt. Der Untersuchungstermin lag am frühen Nachmittag, und da Johan noch bei der Arbeit war, fuhr ich allein zum Krankenhaus. Die Reaktion des japanischen Arztes überraschte mich. Er warf einen Blick auf unseren Sohn und sprach auf einmal ganz schnell. Aus seinem Redeschwall in gebrochenem Englisch fing ich das Wort „Hämophilie“ (Bluterkrankheit) auf. Jozua wurde sofort ins Labor gebracht, wo sich herausstellte, dass sein Blut einen Gerinnungsfaktor von nur 12 % hatte und dass er innerlich blutete. Noch vor den Untersuchungen hatte der Doktor herausgefunden, dass er sogar aus dem Gaumen blutete. Er schwebte in Lebensgefahr. Panik erfasste mich, mein Herzschlag setzte aus. Johan kam zu mir, sobald er konnte. Wie war es möglich, dass unser kostbares Baby sterben sollte? Von seiner Empfängnis an hatten wir unseren Sohn Gott geweiht und täglich um Gottes Segen auf seinem Leben gebetet. Wie könnte es so enden? Wegen der Gaumenblutungen rieten uns die Ärzte, Jozua im Krankenhaus zu lassen. Die internationale Blutbank wurde um Blut für eine Transfusion angefragt, denn seine seltene Blutgruppe war in Japan nicht verfügbar. Man teilte uns mit, dass das Blutplasma erst Tage später eintreffen würde. Wir durften im Krankenhaus bleiben, obwohl unser Sohn auf einer separaten Station mit 24 kleinen Betten lag. Alle diese Babys hatten irgendeinen schweren Geburtsfehler. Alle drei Stunden ging ich auf die Station, um Jozua zu stillen. Wenn ich auf dem Weg dorthin


GLAUBEN / 21 die schweren Doppeltüren aufdrückte, konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Ich weinte nicht nur um meinen kostbaren Jungen, sondern auch um die anderen kleinen Menschenbündel, die mit solchen Gebrechen geboren waren. Es gab viele Krankenschwestern auf der sterilen Station, die die Kleinen in ihrer Obhut untersuchten. Ihre gedämpften Stimmen, das fluoreszierende Licht und das Wimmern der Babys machte diesen Ort, an dem doch Liebe und Fürsorge herrschen sollten, kalt und erdrückend. Es gab ein Fenster, durch das ich in einen anderen Raum der Station sehen konnte. Die Kinder darin waren noch schwerer behindert als die im Zimmer meines Sohnes. Der Anblick all der kleinen Blinklichter von Maschinen, die an ihre Brutkästen angeschlossen waren, entsetzte mich. Wie sollte Gott aus dieser Situation erlösen können? Als ich um die richtige Einstellung rang, drohte ein unheilvolles Gefühl mich zu ersticken, so als habe eine dicke Gaswolke die Luft zum Atmen vergiftet. Am Ende des ersten Tages saßen wir erschöpft und ausgelaugt noch kurz an Jozuas Bett, bevor wir uns für die Nacht von ihm verabschieden mussten. Wie sollte es weitergehen? Dies war erst ein Tag gewesen, und alle unsere Reserven schienen bereits aufgebraucht. Bei diesem Gedanken kam mir das Wort „Loslassen“ in den Sinn. Wie sollte ich meinen Sohn loslassen können, den ich so verzweifelt behalten, dem ich Mutter sein, den ich heranwachsen sehen wollte? Diese scheinbar hoffnungslose Situation bereitete mir unerträgliche Qualen. Wie könnte ich ihn aufgeben, der doch solch ein Symbol für Hoffnung und Erfüllung unserer Träume war? Mein Mann hatte seinen Vater verloren, als er drei Jahre alt war. Es bedeutete Heilung für ihn, jetzt selber Vater zu sein. Wie könnten wir einfach aufgeben? Wir hatten ihn dankbar aus Gottes Hand empfangen und wussten ja, dass er uns nicht gehörte. Jetzt lag er hier, in einem von 24 winzigen Betten auf dieser Station der kleinen Engel. Diese Babys waren eher himmlische Schmetterlinge, die die Ewigkeit sehen sollten, bevor sie eine Chance hatten, ihre Flügel auszubreiten. Unter Tränen beugten wir uns über das Bett unseres Sohnes und beteten:


22 / ZERBROCHENE TRÄUME, ERFÜLLTE VERHEISSUNGEN „Jesus, er gehört dir. Zuallererst gehört er dir. Wir wollten so sehr, dass er uns gehört. Wir wollten ihn so gern aufwachsen und deinen Plan für sein Leben herausfinden sehen. Wir wollten seine Heirat miterleben und seine Kinder kennen lernen, aber wir lassen unsere Rechte auf ihn los. Danke für die Tage, die du ihn uns zur Freude gegeben hast. Danke, dass du uns seinen ersten Atemzug hören ließest. Danke für das unglaubliche Vorrecht, mit dir bei der Schöpfung eines neuen Lebens zusammenzuarbeiten. Schon bis jetzt hat er nicht vergeblich gelebt. Seine Geburt hat uns deinen Sonnenschein und deine Freude ein bisschen näher gebracht. Danke, dass du uns erlaubst, ihn zu lieben. Danke, dass du uns beibringst, Träume zu träumen, die über uns selbst hinausgehen. Danke für das unglaubliche Wunder, neues Leben zu sehen. Aber zuallererst gehört er dir.“ Nachdem wir unser Herz ausgeschüttet und wohl alle Tränen über unserem kleinen Sohn geweint hatten, die nur in uns waren, zogen wir uns in das Gästezimmer des Krankenhauses zurück. Mitten in der Nacht schreckten wir plötzlich beide aus tiefem Schlaf auf, von einer unerklärlichen Dringlichkeit gepackt, und versuchten einander zu erklären, was uns aufgeweckt hatte. „Wir müssen beten, dass unser Sohn geheilt wird.“ Zwar glaubten wir theoretisch an Heilung und daran, dass Gott alles möglich ist, aber wir wussten überhaupt nicht, wie wir spezifisch für die Normalisierung des Gerinnungsfaktors in Jozuas Blut beten sollten. Es gibt ein Beten, das tiefer reicht als Sprache: ein Herzensschrei, der mit wenigen Worten auskommt. Unser Gebet kann nicht länger oder ausgefeilter gewesen sein als „Herr, hilf!“ Als wir uns an den wandten, der allein die Ewigkeit in Händen hält, entstand Hoffnung. Ganz tief in uns wussten wir, dass etwas geschah. Wir verspürten eine jubelnde Erwartung, dass das Schicksal neu geschrieben würde. Zum nächsten Stillen rannte ich fast auf die Station. Zunächst war äußerlich keine Verbesserung oder Veränderung zu erkennen, aber


GLAUBEN / 23 Jozua hatte keine neuen blauen Flecken. Beim nächsten und darauf folgenden Stillen waren die Flecken schon gelblich, ein Zeichen dafür, dass die Hämatome normal abheilten. Innerhalb von 48 Stunden wurden alle Blutuntersuchungen wiederholt. Diesmal war es der Doktor, der fassungslos aus dem Labor kam. Die Untersuchungsergebnisse bescheinigten einen Blutgerinnungsfaktor von 100 Prozent. Unter Freudentränen erzählten wir ihm, dass wir zu dem Gott der Bibel gebetet hätten. Und in dem Augenblick erfassten wir so richtig, was der Name unseres Sohnes bedeutet; Jozua heißt „Heil kommt vom Herrn“.

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Nachdem wir dieses direkte Eingreifen Gottes erlebt hatten, schien das, was jetzt geschehen war, immer noch eine gewisse Perspektive und Hoffnung zu bergen. Gott hatte unseren Sohn geheilt. Das war wie ein Glaubensgrundstein in unserem Leben. Er hatte es schon einmal getan. Er konnte es wieder tun. War uns diese Begegnung mit dem Übernatürlichen nicht als Ermutigung gegeben worden, an das Unmögliche zu glauben?


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