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Nik Ripken/Gregg Lewis

Gottes unfassbare Wege Wie mein Glaube durch verfolgte Christen radikal erneuert wurde

Brunnen Verlag / Open Doors


5. Ein Kinderlächeln, das mir das Herz brach Im Jahr 1992 besuchten wir die somalische Hauptstadt Mogadischu. Damals war die Stadt schon seit Langem das Epizentrum eines blutigen, grausamen Bürgerkriegs, an dem über ein Dutzend verschiedene Clans beteiligt waren. Die beiden größten Rebellengruppen trugen in den Straßen der Hauptstadt ihren Kampf um die Herrschaft über die Stadt und letztlich das ganze Land aus. Der Konflikt hatte die Landwirtschaft in ganz Somalia ruiniert und das ohnehin primitive und unzureichende Verkehrsnetz sowie die öffentlichen Versorgungssysteme und die Kommunikationsinfrastruktur zerstört. Von der nationalen Ebene bis hinunter zu den Dörfern gab es nirgends mehr eine funktionierende Obrigkeit und ohne funktionierende Banken, Firmen und Industrie auch nichts mehr, was man „Wirtschaft“ hätte nennen können. Es gab noch nicht einmal mehr eine allgemein anerkannte Währung. Es war der totale gesellschaftliche Zusammenbruch. Bis Ende 1991 hatten praktisch alle Europäer, Amerikaner und internationalen Organisationen, darunter solche, die lange Jahre am Horn von Afrika aktiv gewesen waren, die Reißleine gezogen und das Land verlassen. Dazu kam eine menschliche Flutwelle von bis zu einer Million Flüchtlingen, die sich über die Grenzen nach Kenia, Äthiopien, Dschibuti und über den Golf von Aden bis zum Jemen ergoss. (Nur die Allerglücklichsten trieben genug Mittel auf, um nach Westeuropa oder Nordamerika zu entkommen.) Mit den Flüchtlingen kamen erschütternde Geschichten über schier unvorstellbare Grausamkeiten und Leiden. Als ich von meinem ersten Ausflug nach Somaliland nach 47


Nairobi zurückgekehrt war, versuchten Ruth und ich, auch andere Gebiete Somalias zu erreichen, um zu sehen, was die Menschen dort brauchten. Wir benutzten dabei die gleiche Strategie, die sich für mich schon in Hargeysa bewährt hatte: Wir schlenderten durch das Zentrum von Nairobi und hielten Ausschau nach Menschen, die wie somalische Flüchtlinge aussahen. Dann folgten wir ihnen in Cafés oder auf Märkte und versuchten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. War erst einmal eine Beziehung hergestellt, erzählten sie uns nach und nach ihre Geschichte. Wir versuchten dann, ihnen Mut zuzusprechen und zu helfen und erwähnten auch, dass wir so gerne ihren in Somalia verbliebenen Landsleuten helfen würden. Manche dieser neuen Freunde fassten so viel Zutrauen zu uns, dass sie uns Namen und Schicksale ihrer Verwandten in Somalia anvertrauten, damit wir ihnen helfen konnten, wenn wir in ihre Heimat kamen. Einige dieser Somalier machten uns sogar mit Mitarbeitern westlicher Hilfsorganisationen sowie einer Handvoll westlicher Christen bekannt, die Somalia hatten verlassen müssen. Diese Christen arbeiteten jetzt unter den zahlreichen somalischen Immigranten, die in Nairobi ein neues Leben begannen, oder unter den Hunderttausenden von Somaliern, die in den Flüchtlingslagern entlang der Grenze zwischen Kenia und Somalia und in den Wüstenregionen Südäthiopiens hausten. Unsere zuverlässigsten Quellen machten uns klar, dass die schlimmsten Kämpfe zur Zeit um Mogadischu tobten. Es war jedoch lebensgefährlich, dorthin zu gehen, solange der Bürgerkrieg nicht vorbei oder wenigstens in eine andere Region gewandert war. Das war indes höchst unwahrscheinlich, wenn es zu keiner Intervention von außen kam. Die internationale Gemeinschaft hatte sich bislang wenig um das Leiden in Somalia gekümmert. Dann, endlich, rief der Generalsekretär der Vereinten Nationen die verfeindeten Clans zu einem Waffenstillstand auf. Die 48


Aussicht auf ein Eingreifen der UNO gab uns Hoffnung. Vielleicht würde es jetzt endlich besser werden. Als die Vereinten Nationen bekannt gaben, dass sie einen Waffenstillstand vermittelt hatten, witterten Ruth und ich Morgenluft: Jetzt könnten wir endlich ins Land fahren und sehen, was Mogadischu brauchte. Mehrere Mitarbeiter westlicher Organisationen, die aus dem Land geflüchtet waren, gaben an, dass ihre Hilfswerke die Arbeit in Somalia wieder aufnehmen wollten, fanden aber, dass es vorerst für eine Rückkehr noch zu gefährlich war. Niemand wusste, wie viele Menschen in Mogadischu während der jahrelangen Kämpfe ums Leben gekommen oder aus der Stadt geflüchtet waren. Klar war hingegen, dass die verheerende Dürre ganze Ströme von Menschen aus anderen Gebieten in die Hauptstadt getrieben hatte. Wie in Hargeysa, so hatten die Menschen auch in Mogadischu nichts und brauchten alles – nur, dass es noch schlimmer war als in Hargeysa. Trotz des „Waffenstillstands“ gingen die Kämpfe in der Stadt zum Teil weiter. Fast jeden Tag und jede Nacht wurde irgendwo geschossen – oft weit weg, aber manchmal auch gefährlich nahe. Ich fragte einmal einen der Kämpfer, warum er kämpfte. Er blinzelte mich durch den Rauch seiner Zigarette an und erwiderte: „Heute ist Donnerstag. Freitag nehmen wir uns frei, um in der Moschee zu beten. Aber heute ist Donnerstag, da wird gekämpft.“ Ein, zwei Tage nach meiner Ankunft in Mogadischu erschienen mehrere Somalier, deren Namen man mir gegeben hatte (zusammen mit dem Rat, sie nicht zu offen zu suchen), am Tor des UNO-Hauptquartiers, wo ich untergebracht war, um mich zu sprechen. Ich weiß heute noch nicht, woher sie wussten, dass ich da war, aber ich hatte lange genug in Afrika gelebt, um hier die erstaunliche Macht des Heiligen Geistes und der Gerüchteund Nachrichtenküche am Werk zu sehen. Ich richtete ihnen die Grüße ihrer Kollegen aus und erklärte 49


ihnen, wie verschiedene andere Hilfsorganisationen mich engagiert hatten, um auszukundschaften, was die Menschen in der Stadt am dringendsten brauchten. In den folgenden Tagen erwiesen meine neuen somalischen Freunde sich als unbezahlbare Wissensquellen und Ratgeber. Sie bestätigten nicht nur, was ich über die ungeheure Not in ihrem Land gehört hatte (90 % Arbeitslosigkeit, 85 % der Menschen vom Verhungern bedroht oder stark unterernährt, allein in den letzten sechs Monaten über 300.000 Hungertote, zu denen täglich an die 3.000 dazukamen), sondern luden mich auch zu einem persönlichen „Stadtrundgang“ ein. Dabei ließen sie nichts aus. Sie zeigten mir die durch Mauern und Tore geschützten ehemals reichsten Viertel der Stadt und die trostlos zusammengewürfelten Lager (das Wort „Slum“ hätte zu komfortabel geklungen), in denen Flüchtlinge aus dem Umland sich eingerichtet hatten. Sie hockten in traditionellen Rundhütten, die aus halb zerrissenen Decken bestanden, in Verschlägen aus Pappe, in allem, was auch nur das kleinste bisschen Privatsphäre oder Schutz vor der tropischen Sonne gewährte. Wie in Hargeysa sah ich auch hier viele Stellen, wo früher einmal so normale, alltägliche Dinge wie Schulen, Geschäfte und Krankenhäuser existiert hatten. Was es in Mogadischu noch an Leben gab, war so weit von der Normalität entfernt, dass es an Wahnsinn grenzte. Und sie waren überall sichtbar, die Zeichen dieses Wahnsinns. Zum Beispiel in den Müttern mit den ausgemergelten Körpern, die mit knochigen Fingern und abgebrochenen Stöcken die trockene Erde ankratzten. Was machten sie da? Dann begriff ich: Sie waren dabei, aus diesem harten, grausamen Boden Gräber auszuheben, die tief genug waren, um die Leiche eines Kindes hineinzulegen und mit ein paar Steinen zu bedecken. ◆◆◆

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Eine ständig wandernde Front (die „Grüne Linie“) zerteilte die Stadt in die Territorien, die von den Anhängern der beiden mächtigsten Warlords des Landes kontrolliert wurden. Obwohl sie aus dem gleichen Clan stammten, bekämpften sie sich erbittert. Mogadischu 1992 – die Stadt erinnerte mich an eine Welt, die im Alten Testament stehen geblieben war und von Jesus und seiner Botschaft nie gehört hatte. Es war eine Welt, in der Baal, Goliat und Nebukadnezar sich zu Hause gefühlt hätten. An so eine Welt muss Jesus gedacht haben, als er seine pharisäischen Kritiker warnte: „Ein Staat, in dem verschiedene Herrscher um die Macht kämpfen, steht vor dem Untergang. Eine Stadt oder eine Familie, in der man ständig in Zank und Streit lebt, hat keinen Bestand“ (Matthäus 12,25). Im gleichen Gespräch benutzte Jesus einen Vergleich, der auch eine Prophezeiung über Somalia hätte sein können: „Wenn ein Dämon ausgetrieben wird, irrt er in öden Gegenden umher auf der Suche nach einem neuen Opfer. Findet er keins, entschließt er sich: ‚Ich will dorthin zurückkehren, woher ich gekommen bin.‘ Wenn er zurückkommt und seine frühere Wohnung sauber und geschmückt, aber leer vorfindet, dann sucht er sich sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Zusammen ergreifen sie Besitz von dem Menschen, der nun schlimmer dran ist als vorher. Genauso wird es auch diesem gottlosen Volk ergehen“ (Matthäus 12,43-45). Treffender konnte man Mogadischu nicht beschreiben … Eine der Szenen, die sich mir am tiefsten in die Seele gebrannt haben, erlebte ich, als meine somalischen Freunde mich zum Anwesen eines der Warlords brachten. Er hatte es zu seiner persönlichen Residenz und seinem Hauptquartier gemacht, nachdem er, wie es hieß, die gesamte dort wohnende Familie niedergemetzelt hatte. Hinter den schwer bewachten Mauern erzeugten der Warlord und seine Günstlinge ihren eigenen Strom, hatten Satellitenfernsehen und speisten königlich, 51


während draußen mehrere Hundert halb verhungerte Kinder kauerten und darauf warteten, dass die Herrschaften drinnen wieder einmal (was oft, aber nicht täglich vorkam) die Reste eines Tieres über die Mauern warfen, das für den Tisch des Warlords geschlachtet worden war. Worauf die Kinder wie die Heuschrecken über das Gerippe herfielen und Stücke von der blutigen Haut abrissen, um sie zu kauen und den Geschmack von Fleisch im Mund zu haben. Es war furchtbar – so furchtbar, dass ich gezwungen war, das Wort „böse“ und die Sündhaftigkeit des Menschen ganz neu zu überdenken. Ich schrie zu Gott: „Herr, wo bist du? Weißt du überhaupt, wie es hier unten ist?“ Was war das für ein Gott, der das hier zuließ? ◆◆◆

Sicher nach Nairobi zurückgekehrt, stattete ich Ruth umfassend Bericht ab. Ich informierte auch die anderen Hilfswerke und kontaktierte die Leute, die mich unterstützten. Ich schrieb EMails und Briefe, gab Interviews und schrieb Artikel, in denen ich dazu aufrief, sofort etwas zu tun angesichts der wachsenden Krise in Somalia, wo die Menschen täglich zu Tausenden starben. Es musste etwas geschehen, und das sofort! Niemand widersprach mir. Aber alle, mit denen ich Kontakt aufnahm, fanden, dass man nicht viel tun konnte, solange es so ein Abenteuer war, überhaupt ins Land zu kommen. Allerdings hatten sie nichts dagegen, dass ich so oft wie möglich zurück nach Somalia ging, um zu tun, was ich konnte. Dabei hoffte ich herauszufinden, wo man am besten helfen konnte, sobald die Lage sich etwas beruhigt hatte. Eine meiner nächsten Reisen führte mich in die Stadt Afgooye, die etwa 30 Kilometer westlich landeinwärts von Mogadischu liegt. Dieser dritte Besuch bestätigte, was ich bereits 52


vermutet hatte: Das ganze Land war ein absoluter Notfallpatient. Es war besonders ein Erlebnis, das mir das auf unvergessliche Weise vor Augen führte. Ich hatte von einem Krankenhaus gehört, das die Russen vor Jahrzehnten in Afgooye gebaut hatten. Offensichtlich war der Bürgerkrieg vor mir dorthin vorgedrungen. Ein Teil des Daches fehlte, mehrere Außenmauern waren bei den Kämpfen beschädigt worden. Drinnen fand ich eine somalische Ärztin mittleren Alters vor, die mir in ausgezeichnetem Englisch erzählte, dass sie in der Sowjetunion ausgebildet worden war und seit Jahren in Afgooye arbeitete. Zurzeit versuchte sie, Dutzende junger Patienten am Leben zu erhalten, darunter viele Kinder, die bei den kürzlichen Kämpfen in dem Viertel schwer verletzt oder verbrannt worden waren. Sie tat dies in einem Krankenhaus, in dem es keinen Strom, kein fließendes Wasser und keinerlei sonstiges medizinisches Fachpersonal gab. Den ersten Tag meines Besuchs in der Klinik verbrachte ich als „medizinischer Assistent“ dieser Ärztin; das heißt, ich hielt ihre Patienten fest, während sie (ohne Betäubung natürlich) gebrochene Knochen schiente und Wunden vernähte. Während sie arbeitete, erzählte ich ihr, dass ich gekommen war, um zu sehen, was das Krankenhaus brauchte und wie Hilfsorganisationen hier helfen konnten. „Kommen Sie mit“, sagte sie. „Ich zeige Ihnen, wie wir eingerichtet sind.“ Das halbe Dutzend „Krankenhausbetten“ in dem ersten Raum, den wir betraten, bestand aus den nackten Gestellen und Sprungrahmen. Auf einem dieser Betten saß auf einem Stück Stoff, das einen kleinen Teil des Sprungrahmens bedeckte, ein winziges, halb verhungertes Mädchen, reglos wie eine Statue. Es starrte stumm vor sich hin und schien nicht zu merken, dass wir hereingekommen waren. Als ich sagte, dass das Kind zu klein und schwach aussah, um auch nur aus eigener Kraft da zu sit53


zen, erwiderte die Ärztin: „Dieses kleine Mädchen ist drei Jahre alt und wiegt neun Kilo.“ Ich war entsetzt. Aber meine Liebe zu Kindern war noch stärker als mein Entsetzen, und ohne recht zu wissen, warum, ging ich quer durch den Raum zu dem Bett. Währenddessen fing die Ärztin an herunterzurasseln, was ihr Krankenhaus alles brauchte. Das kleine Mädchen starrte weiter leer vor sich hin, als ob es nicht die Kraft aufbrachte, auch nur die Augen zu heben, um mich anzusehen. Ich streckte, die Stimme der Ärztin im Ohr, meine eine Hand aus und fuhr geistesabwesend mit dem Rücken des Zeigefingers die Wange des Kindes hinauf und hinunter. In der nächsten Sekunde fuhr ich überrascht zurück, als ein plötzliches, fast seliges Lächeln das winzige Gesicht erleuchtete. Es war eine Reaktion, die an diesem Ort und in diesem Augenblick so gänzlich überraschend und unerwartet kam, dass ich innerlich zum Himmel rief: Gott, wo kommt dieses Lächeln her? Dann drehte ich mich mit einem Ruck zu der Ärztin um, die traurig lächelnd den Kopf schüttelte. Sie dachte sicher, dass das unmenschliche Elend in ihrer Klinik mich so rührte. Aber ich war nicht vom Elend überwältigt, sondern von einem Kinderlächeln. Wir verließen das Zimmer, um weiterzugehen, und ich versprach der Ärztin, dass ich versuchen würde, bei meinem nächsten Besuch in Somalia Medikamente und anderes Material mitzubringen. Wie konnte ich an so einer Not vorübergehen? Als wir Stunden später wieder am ersten Krankenzimmer vorbeikamen, das wir besucht hatten, schaute ich kurz hinein. Nanu, „mein“ Mädchen war nicht mehr da. Ich fragte, wo es war. Die Ärztin fragte eine freiwillige Helferin und übersetzte mir mit leiser Stimme ihre Antwort: „Das kleine Mädchen ist gestorben.“ 54


Ich war froh, dass ich nicht dabei gewesen war, als sie die winzige Leiche hinaustrugen. Lieber behielt ich das Lächeln im Gedächtnis. ◆◆◆

In den folgenden Wochen erzählte ich viele Male die Geschichte dieses kleinen Mädchens. Die Reaktion war immer wieder die gleiche. Die verschiedenen Organisationen sahen die Not, bestanden aber auf einer Verbesserung der Sicherheitslage, bevor sie anfingen, in Somalia zu arbeiten. Besonders frustrierend fand ich es, wenn christliche Werke so argumentierten. Es gab einige säkulare Organisationen (wie die, für die ich arbeitete), die sowohl unter den somalischen Flüchtlingen im Ausland als auch im Land selbst die Stellung hielten. Selbst westliche Bauunternehmen waren da, denn in Somalia konnte man Geld verdienen. Aber wo blieben die Christen? Wie kommt es, fragte ich mich, dass so viele Menschen bereit sind, aus finanziellen oder humanitären Motiven ihr Leben zu riskieren, während viele christliche Organisationen unbedingt erst warten wollen, bis die Luft rein ist, bevor sie dem Auftrag von Jesus gehorchen, in alle Welt zu gehen? ◆◆◆

Nun, es zeigte sich bald, dass jede christliche Organisation, die es wagte, in Somalia zu arbeiten, sowie jeder Somalier, der für sie tätig wurde, den Zorn der Islamisten riskierten. Ruth und ich gründeten darauf unsere eigene internationale Nichtregierungsorganisation, um Zugang ins Land zu bekommen und Hungerhilfs-, Gesundheits- und Entwicklungsprojekte zu beginnen. Wir wollten einem vom Krieg zerrissenen Land so gut helfen, wie wir irgend konnten, und so im Namen von Je55


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