Skip to main content

081658

Page 1

134

4 MOSE/NUMERI 9.10

14.Tag dieses Monats gegen Abend sollen die Israeliten das Passamahl* feiern. Sie sollen alle Vorschriften genau einhalten, die dafür gelten.« 4 Mose sagte dies den Israeliten weiter 5 und sie feierten das Passafest am Abend des 14.Tages in der Wüste Sinai. 6 Einige Männer waren jedoch unrein* geworden, weil sie einen Toten berührt hatten. Deshalb konnten sie das Passamahl nicht am vorgeschriebenen Tag halten. Sie sagten zu Mose und Aaron: 7 »Wir sind unrein, weil wir einen Toten berührt haben. Müssen wir deshalb zurückstehen und dürfen nicht wie die anderen Israeliten dem HERRN das Passaopfer darbringen?« 8 Mose erwiderte: »Wartet, bis der HERR mir gesagt hat, was ihr tun sollt.« 9±11 Der HERR aber gab Mose für die Israeliten die Anweisung: »Alle, die sich an einem Toten verunreinigt* haben oder gerade auf einer Reise sind und trotzdem das Passafest feiern wollen, können es einen Monat später tun, ebenfalls am Abend des 14.Tages. Diese Regel gilt für euch und eure Nachkommen. Sie sollen das Passalamm mit ungesäuertem Brot* und bitteren Kräutern essen 12 und auf keinen Fall etwas bis zum anderen Morgen übrig lassen. Auch dürft ihr dem Tier keinen Knochen brechen. Alle Vorschriften für das Passafest müssen genau befolgt werden. 13 Wer aber weder unrein noch auf Reisen ist und trotzdem das Passafest nicht zur vorgeschriebenen Zeit feiert, der hat sein Leben verwirkt und muss aus seinem Volk ausgestoûen werden. Er hat das Opfer für den HERRN nicht zur vorgeschriebenen Zeit dargebracht und muss die Folgen seiner Verfehlung tragen. 14 Wenn ein Fremder* unter euch lebt, der das Passafest mitfeiern möchte, kann er das tun, doch muss er alle Vorschriften genau befolgen. Für Einheimische und für Fremde gilt ein und dasselbe Gesetz.« Die Wolke als Zeichen der Gegenwart Gottes 15 An dem Tag, als das Heilige Zelt*, die Wohnstätte des Bundesgesetzes*, zum ersten Mal aufgerichtet wurde, senkte sich die Wolke darauf herab, und am Abend wurde sie zu einem Feuerschein, der bis zum Morgen leuchtete. 16 So blieb es von nun an: Bei Tag stand die Wolke über der Wohnung des HERRN und bei Nacht der Feuerschein.

17 Immer wenn die Wolke sich erhob, brachen die Israeliten ihre Zelte ab und zogen weiter. An dem Ort, wo die Wolke sich niederlieû, schlugen sie das neue Lager auf. 18±19 Sie brachen auf und machten Halt genau nach dem Befehl des HERRN. Blieb die Wolke längere Zeit über dem Zelt, so folgten die Israeliten der Weisung des HERRN und machten einen längeren Aufenthalt. 20 Blieb sie nur wenige Tage, so zogen sie entsprechend früher weiter, jeweils nach der Weisung des HERRN. 21±22 Ob die Wolke nur eine Nacht blieb oder einen ganzen Tag oder zwei Tage oder auch einen Monat, stets richteten die Israeliten die Dauer ihres Aufenthalts nach der Wolke. 23 Sie blieben oder brachen auf, wie der HERR es befahl. So befolgten sie die Anweisung, die der HERR durch Mose gegeben hatte.

Die Signaltrompeten Der HERR sagte zu Mose: 2 »Lass zwei Trompeten aus getriebenem Silber anfertigen. Mit ihnen sollst du die Gemeinde zusammenrufen und auch das Zeichen zum Aufbruch geben. 3 Wenn beide Trompeten geblasen werden, muss sich die ganze Gemeinde bei dir am Eingang des Heiligen Zeltes* versammeln. 4 Wird nur eine Trompete geblasen, müssen die Oberhäupter der Stämme zu dir kommen. 5 Wenn mit den Trompeten geschmettert wird, müssen die Stämme aus dem Lager aufbrechen, beim ersten Zeichen die auf der Ostseite des Heiligen Zeltes, 6 beim zweiten Zeichen die auf der Südseite. Schmettern ist das Signal zum Aufbruch, 7 während gewöhnliche Töne zur Versammlung rufen. 8 Die Trompeten sollen von den Söhnen Aarons, den Priestern*, geblasen werden. Diese Regeln gelten auch für alle eure Nachkommen. 9 Wenn später einmal Feinde in euer Land einfallen und ihr gegen sie in den Kampf zieht, dann müsst ihr mit den Trompeten schmettern. Dann werde ich, der HERR, euer Gott, an euch denken und euch vor euren Feinden retten. 10 Auch bei freudigen Anlässen, wenn ihr Festtage oder den Monatsanfang begeht und mir dabei Brand- und Mahlopfer* darbringt, sollt ihr die Trompeten blasen. Dann werde ich an euch denken, denn ich bin der HERR, euer Gott.«

10

9,6 19,11 9,8 15,34-35; 27,5-6; 36,5-6; Lev 24,12 9,12 Ex 12,46 9,15-23 Ex 13,21 S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


4 MOSE/NUMERI 10.11

VOM BERG SINAI BIS AN DIE GRENZE DES LANDES (Kapitel 10±14) Der Aufbruch des Volkes vom Berg Sinai 11 Am 20.Tag des 2. Monats ± es war das zweite Jahr

nach dem Auszug der Israeliten aus ¾gypten ± erhob sich die Wolke vom Heiligen Zelt*, der Wohnstätte des Bundesgesetzes*. 12 Da brachen die Israeliten aus der Wüste Sinai auf. Die Wolke führte sie bis zur Wüste Paran; dort lieû sie sich nieder. 13 Zum ersten Mal vollzog sich damals der Aufbruch nach der Ordnung, die der HERR durch Mose vorgeschrieben hatte. 14±16 An der Spitze ging die Abteilung unter dem Feldzeichen des Stammes Juda. Zu ihr gehörten auûer Juda noch Issachar und Sebulon; die Anführer dieser drei Stämme waren Nachschon, Netanel und Eliab. 17 Nachdem die Wohnung des HERRN abgebaut war, folgten ihnen die Leviten* der Gruppen Gerschon und Merari, die die Bestandteile des Zeltes zu tragen hatten. 18±20 Danach kam die Abteilung unter dem Feldzeichen des Stammes Ruben, zu der noch Simeon und Gad gehörten; die Anführer dieser drei Stämme waren Elizur, Schelumi l und Eljasaf. 21 Ihnen folgten die Leviten der Gruppe Kehat, die die heiligen Geräte zu tragen hatten. Bis sie im neuen Lager ankamen, sollte die Wohnung schon wieder aufgebaut sein. 22±24 Hinter ihnen zog die Abteilung unter dem Feldzeichen des Stammes Efraïm, zu der auch Manasse und Benjamin gehörten; die Anführer dieser drei Stämme waren Elischama, Gamli l und Abidan. 25±27 Die Nachhut bildete die Abteilung unter dem Feldzeichen des Stammes Dan, zu der noch Ascher und Naftali gehörten; die Anführer dieser drei Stämme waren Ahi ser, Pagi l und Ahira. 28 Nach dieser Ordnung brach das Volk Israel regelmäûig aus dem Lager auf. Gott selbst führt sein Volk sagte zu Hobab, dem Sohn seines midianitischen Schwiegervaters Regu l: »Wir machen uns jetzt auf den Weg in das Land, das der HERR uns geben will. Geh mit uns! Dann geben wir dir einen Anteil an dem guten Land, das der HERR seinem Volk Israel zugesagt hat.« 29 Mose

135

30 Hobab erwiderte: »Ich möchte lieber in meine Heimat zurückkehren.« 31 Aber Mose bat ihn: »Verlass uns doch nicht! Wir brauchen dich, weil du dich in der Wüste auskennst und weiût, wo geeignete Lagerplätze sind. Du musst uns den Weg zeigen! 32 Wenn du mit uns kommst, wollen wir alles, was der HERR uns geben wird, mit dir teilen.« 33 Die Israeliten machten sich auf den Weg und zogen vom Berg des HERRN aus drei Tagereisen weit. Die Bundeslade* ging an der Spitze, um jedes Mal den Lagerplatz zu bestimmen. 34 Unterwegs war bei Tag die Wolke des HERRN über ihnen. 35 Immer wenn die Bundeslade aufgehoben wurde, sagte Mose: »Steh auf, HERR, damit deine Feinde vor dir fliehen und in alle Winde zerstieben!« 36 Wenn sie abgesetzt wurde, sagte er: »Kehre zurück, HERR, zu den zahllosen Scharen Israels!«

Unzufriedenheit unter dem Volk Das Volk beklagte sich beim HERRN darüber, dass es so viel entbehren müsse. Als der HERR das hörte, wurde er zornig und schickte ein Feuer, das vom Rand des Lagers her um sich griff. 2 Da schrie das Volk zu Mose um Hilfe. Mose betete für sie zum HERRN und das Feuer erlosch. 3 Sie nannten den Ort Tabera (Brand), weil der HERR dort das Lager in Brand gesetzt hatte. 4 Unter dem bunt zusammengewürfelten Haufen von Fremden, die sich dem Volk Israel beim Auszug aus ¾gypten angeschlossen hatten, brach ein unwiderstehliches Gelüst nach Fleisch aus. Die Israeliten lieûen sich davon anstecken und fingen wieder an zu jammern: »Wenn uns doch nur jemand Fleisch verschaffen würde! 5 Wie schön war es doch in ¾gypten! Da konnten wir Fische essen und mussten nicht einmal dafür bezahlen. Wir hatten Gurken und Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch. 6 Aber hier gibt es tagaus, tagein nichts als Manna*. Das bleibt einem ja allmählich im Hals stecken!« 7 Manna hatte die Form von Koriandersamen und sah weiûlich aus wie Bdelliumharz*. 8±9 Es fiel nachts mit dem Tau aufs Lager. Die Leute sammelten es, zerrieben es zwischen Mahlsteinen oder zerstieûen es in Mörsern, kochten es im Topf oder backten Fladen daraus. Die schmeckten wie Fladenbrot* aus Weizenmehl und Olivenöl.

11

10,13-28 2,1-34 10,29-32 Ri 1,16 S 10,34 Ex 13,21 S 10,35 Jes 33,3; Ps 68,2; 132,8 11,1 Ex 14,11-12 S; Lev 10,2 S 11,4 Ex 12,38; 14,11-12S 11,7-9 Ex 16,31 S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


136

4 MOSE/NUMERI 11

Mose bekommt Helfer 10 Mose sah die Leute von Israel, alle Sippen und Familien, vor ihren Zelten stehen und hörte sie klagen. Ein heftiger Zornausbruch des HERRN bahnte sich an. Mose war die ganze Sache leid 11 und sagte zum HERRN: »Warum tust du mir, deinem Diener, dies alles an? Womit habe ich es verdient, dass du mir eine so undankbare Aufgabe übertragen hast? Dieses Volk liegt auf mir wie eine drückende Last. 12 Schlieûlich bin ich doch nicht seine Mutter, die es geboren hat! Wie kannst du von mir verlangen, dass ich es auf den Schoû nehme wie die Amme den Säugling und es auf meinen Armen in das Land trage, das du ihren Vätern zugesagt hast? 13 Fleisch wollen sie; sie liegen mir in den Ohren mit ihrem Geschrei. Woher soll ich Fleisch nehmen für ein so groûes Volk? 14 Ich allein kann dieses ganze Volk nicht tragen, die Last ist mir zu schwer. 15 Wenn du sie mir nicht erleichtern willst, dann hab wenigstens Erbarmen mit mir und töte mich, damit ich nicht länger diese Qual ausstehen muss.« 16 Der HERR antwortete Mose: »Versammle siebzig angesehene Männer aus dem Kreis der ¾ltesten* Israels, die sich als Aufseher* bewährt haben, und hole sie zum Heiligen Zelt. Dort sollen sie sich neben dir aufstellen. 17 Ich werde herabkommen und mit dir sprechen, und dann werde ich von dem Geist*, den ich dir gegeben habe, einen Teil nehmen und ihnen geben. Dann können sie die Verantwortung für das Volk mit dir teilen und du brauchst die Last nicht allein zu tragen. 18 Zum Volk aber sollst du sagen: ­Macht euch bereit für morgen und seht zu, dass ihr rein* seid! Der HERR hat gehört, wie ihr vor ihm gejammert habt: Wer gibt uns Fleisch; in ¾gypten hatten wir es so gut! Ihr sollt euer Fleisch bekommen, der HERR wird es euch geben. 19 Und das nicht nur einen Tag oder zwei, auch nicht fünf, zehn oder zwanzig Tage lang, 20 nein, einen ganzen Monat lang, bis es euch zum Hals heraushängt und euch davon übel wird. Das ist die Strafe dafür, dass ihr euch nach ¾gypten zurückgesehnt und den HERRN verachtet habt, der mitten unter euch gegenwärtig ist.¬« 21 Mose aber sagte zum HERRN: »Das Volk, in dessen Mitte ich stehe, hat allein 600 000 wehrfähige Männer, und da sagst du, du willst dem gesamten Volk einen Monat lang Fleisch zu essen geben? 22 Wo lassen sich so viele Schafe,

Ziegen und Rinder finden, um sie zu sättigen? Selbst wenn man alle Fische im Meer fangen würde, wäre es noch nicht genug!« 23 Der HERR antwortete: »Meinst du, es gibt eine Grenze für meine Macht? Du wirst jetzt gleich sehen, ob meine Zusage eintrifft oder nicht.« Moses Helfer bekommen von seinem Geist ging hinaus und teilte dem Volk mit, was der HERR gesagt hatte. Er versammelte siebzig Männer aus dem Kreis der ¾ltesten* Israels und stellte sie rings um das Heilige Zelt* auf. 25 Da kam der HERR in der Wolke herab und redete mit Mose. Er nahm einen Teil des Geistes*, den er Mose gegeben hatte, und gab ihn den siebzig ¾ltesten. Als der Geist Gottes über sie kam, gerieten sie vorübergehend in ekstatische Begeisterung wie Propheten*. 26 Zwei Männer, die ebenfalls auf der Liste der siebzig standen, Eldad und Medad, waren nicht zum Heiligen Zelt gegangen, sondern im Lager geblieben. Aber auch über sie kam der Geist Gottes und sie wurden von ekstatischer Begeisterung ergriffen. 27 Ein junger Mann lief zu Mose und erzählte ihm, was mit Eldad und Medad geschehen war. 28 Josua, der Sohn Nuns, der von Jugend an Moses Diener war, mischte sich ein und sagte zu Mose: »Lass das nicht zu!« 29 Aber Mose erwiderte: »Hast du Angst um mein Ansehen? Ich wäre froh, wenn alle Israeliten Propheten wären. Wenn doch der HERR seinem ganzen Volk seinen Geist gegeben hätte!« 24 Mose

Das Volk bekommt Fleisch und die siebzig ¾ltesten* gingen ins Lager zurück. 31 Inzwischen hatte der HERR einen Sturm aufkommen lassen, der trieb riesige Scharen von Wachteln vom Meer heran. Er warf sie im Umkreis von einem Tagesmarsch rings um das Lager zur Erde. Die Tiere lagen fast einen Meter hoch. 32 Den ganzen Rest des Tages, die folgende Nacht und noch den nächsten Tag über waren die Leute damit beschäftigt, Wachteln einzusammeln. Das wenigste, was einer zusammenbrachte, waren zehn Eselsladungen. a Sie breiteten die Tiere zum Dörren rings um das Lager aus. 33 Aber die Israeliten hatten kaum begonnen, von dem Fleisch zu essen, es war noch unzerkaut zwischen ihren Zähnen, da traf sie der Zorn des HERRN und viele starben. 34 Man nannte den 30 Mose

a Eselsladung (Homer) = 10 Efa* = ca. 4 Zentner Fleisch. 11,11-29 Ex 18,13-27 11,22 2 Kön 4,43; Mk 8,4 par 11,29 Jo l 3,1 11,31-34 Ex 16,13 S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


4 MOSE/NUMERI 11.12.13

137

Ort Kibrot-Taawa (Lustgräber), weil dort die Leute begraben wurden, die es nach Fleisch gelüstet hatte. 35 Von Kibrot-Taawa zog das Volk weiter nach Hazerot und schlug dort sein Lager auf.

15 So wurde Mirjam für sieben Tage aus dem Lager ausgesperrt. Das Volk aber zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen werden durfte. 16 Dann verlieûen sie Hazerot und schlugen ihr Lager in der Wüste Paran auf.

Mirjam und Aaron lehnen sich gegen Mose auf Mirjam und Aaron machten Mose Vorwürfe wegen der kuschitischen Frau, a die er geheiratet hatte. 2±3 Zu den Israeliten sagten sie: »Darf Mose behaupten, dass nur er den Willen des HERRN kennt? Hat der HERR nicht auch zu uns gesprochen?« Mose unternahm nichts dagegen; denn er war der bescheidenste Mensch, der je auf der Erde gelebt hat. Aber der HERR hörte, was sie sagten. 4 Er forderte Mose und Aaron und Mirjam auf: »Geht hinüber zum Heiligen Zelt*, ihr drei!« Als sie dort waren, 5 kam der HERR in der Wolkensäule herab und stellte sich an den Eingang des Zeltes. Er rief Aaron und Mirjam, und die beiden traten vor. 6 Dann sagte er zu ihnen: »Hört her! Wenn ich Propheten* zu euch sende, offenbare ich mich ihnen in Visionen und spreche zu ihnen in Träumen. 7 Mit meinem Bevollmächtigten* Mose aber halte ich es anders. Ihm habe ich mein ganzes Haus anvertraut. 8 Deshalb rede ich zu ihm wie ein Mensch zu einem andern, in klaren, eindeutigen Worten. Er darf sogar mich selbst sehen. Wie könnt ihr es wagen, ihm etwas vorzuwerfen?« 9 Voll Zorn ging der HERR weg. 10 Als die Wolke verschwunden war, war Mirjam von Aussatz* befallen und ihre Haut war weiû wie Schnee geworden. Aaron sah es 11 und sagte zu Mose: »Verzeih, wir haben im Unverstand gehandelt und Unrecht getan. Lass uns nicht dafür büûen! 12 Soll Mirjam wie eine Totgeburt aussehen, deren Fleisch schon halb verwest ist, wenn sie aus dem Mutterschoû kommt?« 13 Mose schrie zum HERRN: »O Gott, lass sie doch wieder gesund werden!« 14 Der HERR antwortete: »Sie muss sieben Tage lang aus dem Lager ausgesperrt werden, dann könnt ihr sie wieder in eure Gemeinschaft aufnehmen. Wenn ihr Vater ihr ins Gesicht gespuckt hätte, müsste sie sich ja auch sieben Tage lang schämen.«

Erkundung des Landes Kanaan Der HERR sagte zu Mose: 2 »Sende Leute aus, damit sie das Land Kanaan* erkunden, das ich dem Volk Israel geben will. Nimm dazu aus jedem der zwölf Stämme einen der führenden Männer!« 3 Mose folgte dem Befehl des HERRN. Er wählte zwölf Männer aus, lauter Sippenälteste, und schickte sie von der Wüste Paran aus ins Land Kanaan. 4±15 Es waren:

12

13

aus dem Stamm Ruben: Schammua, der Sohn von Sakkur; aus dem Stamm Simeon: Schafat, der Sohn von Hori; aus dem Stamm Juda: Kaleb, der Sohn von Jefunne; aus dem Stamm Issachar: Jigal, der Sohn von Josef; aus dem Stamm Efraïm: Hoschea, der Sohn von Nun; aus dem Stamm Benjamin: Palti, der Sohn von Rafu; aus dem Stamm Sebulon: Gaddi l, der Sohn von Sodi; aus dem Stamm Manasse: Gaddi, der Sohn von Susi; aus dem Stamm Dan: Ammi l, der Sohn von Gemalli; aus dem Stamm Ascher: Setur, der Sohn von Michael; aus dem Stamm Naftali: Nachbi, der Sohn von Wofsi; aus dem Stamm Gad: G u l, der Sohn von Machi. 16 Diese

zwölf Männer schickte Mose aus, um das Land zu erkunden. Hoschea, dem Sohn Nuns, gab er den Namen Josua. b 17 Er sagte zu ihnen: »Geht zunächst durch das Steppengebiet und durchstreift dann das Bergland, das sich nordwärts anschlieût. 18 Seht euch Land und Leute genau an! Erkundet, wie viele Menschen dort wohnen und wie stark sie

a Die Heimat der Frau ist wahrscheinlich nicht das Land Kusch (Nubien/¾thiopien), sondern Kuschan in der Nachbarschaft von Midian (vgl. Hab 3,7). Dann handelt es sich einfach um die midianitische Priesterstochter von Ex 2,15-22, die als Nichtisraelitin Anstoû erregt. b Den Namen Hoschea trägt er auch noch in Dtn 32,44 (in der Übersetzung angeglichen an Josua). 12,6-8 Ex 33,11; Dtn 34,10 12,7 Hebr 3,2 12,8 Ex 33,18-23 12,14 5,2-3; Lev 13,46

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


138

4 MOSE/NUMERI 13.14

sind. 19±20 Achtet darauf, ob ihre Städte befestigt sind oder nicht. Seht, ob ihr Land fruchtbar ist und ob es dort Wälder gibt. Habt keine Angst und bringt Proben von den Früchten des Landes mit.« Es war gerade die Jahreszeit, in der die ersten Trauben reif werden. 21 Die zwölf Männer machten sich auf den Weg und erkundeten das Land von der Wüste Zin bis hinauf nach Rehob bei Lebo-Hamat. 22 Zunächst zogen sie durch das Südland und kamen dann nach Hebron. Dort wohnten Ahiman, Scheschai und Talmai, die Nachkommen Anaks. ± Die Stadt Hebron war sieben Jahre früher gegründet worden als Zoan in ¾gypten. ± 23 Als sie in das Traubental kamen, schnitten sie eine Weinranke mit einer Traube ab; die war so schwer, dass zwei von ihnen sie auf einer Stange tragen mussten. Auch Granatäpfel und Feigen nahmen sie mit. 24 Das Tal bekam später den Namen Eschkol (Traubental) wegen der Traube, die die Kundschafter der Israeliten dort abgeschnitten hatten. Die Kundschafter berichten vierzig Tagen hatten die zwölf Männer ihre Erkundung abgeschlossen 26 und kehrten zu Mose und Aaron und der ganzen Gemeinde Israel nach Kadesch in der Wüste Paran zurück. Sie erzählten, was sie gesehen hatten, und zeigten die mitgebrachten Früchte vor. 27 Sie berichteten Mose: »Wir haben das Land durchzogen, in das du uns geschickt hast, und wir haben alles genau angesehen. Es ist wirklich ein Land, das von Milch und Honig überflieût. Sieh hier seine Früchte! 28 Aber die Leute, die dort wohnen, sind stark und ihre Städte sind groû und gut befestigt. Und dann haben wir auch noch die Anakssöhne* gesehen! 29 Im Südland wohnen die Amalekiter*, im Bergland die Hetiter*, Jebusiter und Amoriter* und in der Jordanebene die Kanaaniter*!« 30 Das Volk war aufgebracht gegen Mose, aber Kaleb beruhigte die Leute und rief: »Wir können das Land sehr wohl erobern! Wir sind stark genug!« 31 Doch die anderen Kundschafter sagten: »Wir können es nicht! Das Volk im Land ist viel stärker als wir!« 32 Sie erzählten den Israeliten schreckliche Dinge über das Land, das sie erkundet hatten. »In diesem Land kann man nicht leben, es verschlingt seine Bewohner«, sagten sie. »Alle Männer, die wir gesehen haben, sind riesengroû, 25 Nach

33 besonders

die Nachkommen Anaks! Wir kamen uns ihnen gegenüber wie Heuschrecken vor und genauso winzig müssen wir ihnen vorgekommen sein!«

Das Volk vertraut Gott nicht mehr Die ganze Gemeinde Israel schrie laut auf vor Entsetzen und die Leute weinten die ganze Nacht. 2 Alle miteinander lehnten sich gegen Mose und Aaron auf, sie murrten und sagten: »Wären wir doch lieber in ¾gypten gestorben oder unterwegs in der Wüste! 3 Warum will der HERR uns in dieses Land bringen? Wir werden im Kampf umkommen und unsere Frauen und kleinen Kinder werden den Feinden in die Hände fallen. Es wäre besser, wir kehrten wieder nach ¾gypten zurück!« 4 Schon gaben einige die Parole aus: »Wir wählen einen neuen Anführer und gehen zurück nach ¾gypten!« 5 Da warfen sich Mose und Aaron vor den versammelten Israeliten auf die Erde. 6 Josua und Kaleb aber, die zusammen mit den anderen das Land erkundet hatten, zerrissen ihre Kleider 7 und sagten zu der ganzen Gemeinde Israel: »Das Land, das wir erkundet haben, ist ein sehr gutes Land, 8 das von Milch und Honig überflieût! Wenn der HERR uns gut ist, wird er uns in dieses Land hineinbringen und es uns geben. 9 Lehnt euch nicht gegen ihn auf! Habt keine Angst vor den Bewohnern des Landes! Wir werden im Handumdrehen mit ihnen fertig. Sie sind von ihren Göttern verlassen, aber uns steht der HERR zur Seite. Habt also keine Angst vor ihnen!« 10 Aber die ganze Gemeinde wollte sie steinigen*. Da erschien die Herrlichkeit* des HERRN vor den Augen aller Israeliten über dem Heiligen Zelt*.

14

Mose bittet für das ungehorsame Volk HERR sagte zu Mose: »Wie lange will mich dieses Volk noch verhöhnen? Wie lange weigern sie sich noch, mir zu vertrauen? Habe ich ihnen nicht genug Beweise meiner Macht und Fürsorge gegeben? 12 Ich will sie an der Pest sterben lassen, ich will das ganze Volk ausrotten. Mit dir will ich neu beginnen und deine Nachkommen zu einem Volk machen, das noch gröûer und stärker ist als sie.« 13 Aber Mose erwiderte: »Was werden dann die ¾gypter sagen? Sie haben gesehen, wie du dieses Volk durch deine Macht aus ihrem Land geführt und bis hierher gebracht hast. 14 Und was 11 Der

13,27 Ex 3,8 S 13,32-33 Dtn 2,10.21 13,32 Lev 26,38; Ez 36,13-15 14,1-4 Ex 14,11-12S 14,10 Ex 16,7 S 14,11-20 Ex 32,9-14

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


4 MOSE/NUMERI 14

werden die Bewohner dieses Landes sagen? a Sie haben gehört, dass du, HERR, selbst mitten unter uns bist, dass du mir Auge in Auge gegenübertrittst, dass deine Wolke über uns steht und dass du vor uns hergehst, bei Tag in einer Wolkensäule und in einer Feuersäule bei Nacht. 15 Und dann tötest du dieses ganze Volk auf einen Schlag! Die Völker, die von deinen Taten gehört haben, werden sagen: 16 ­Er war zu schwach, um dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen mit einem Eid versprochen hatte. Deshalb hat er sie in der Wüste abgeschlachtet.¬ 17 Ach Herr, lass doch deine Macht an uns sichtbar werden! Du hast uns zugesagt: 18 ­Ich bin der HERR, ich habe Geduld, meine Güte ist grenzenlos. Ich vergebe Schuld und Auflehnung; aber ich lasse nicht alles ungestraft hingehen. Wenn sich jemand gegen mich wendet, dann bestrafe ich dafür noch seine Kinder und Enkel bis in die dritte und vierte Generation.¬ 19 Weil nun deine Güte so groû ist, darum vergib diesem Volk seine Schuld! Du hast ihm ja auch bisher vergeben während der ganzen Zeit, seit du es aus ¾gypten herausgeführt hast!« 20 Der HERR antwortete: »Ich vergebe ihnen, weil du mich darum bittest. 21 Aber so gewiss ich lebe und meine Herrlichkeit* die ganze Erde erfüllen wird: 22±23 Diese Männer werden nicht in das Land kommen, das ich ihren Vorfahren versprochen habe! Sie haben meine Herrlichkeit gesehen und die Wunder, die ich in ¾gypten und in der Wüste getan habe, und trotzdem haben sie mich nun zehnmal auf die Probe gestellt und sich gegen mich aufgelehnt. Keiner von denen, die mich missachtet haben, wird das Land betreten. 24 Nur meinen Diener Kaleb will ich in das Land bringen, das er erkundet hat; seine Nachkommen sollen dort leben. Denn in ihm war ein anderer Geist, er lieû sich nicht beirren und hat mir vertraut. 25 In den Ebenen aber bleiben die Amalekiter* und Kanaaniter* wohnen. Morgen kehrt ihr um und zieht wieder durch die Wüste, dem Schilfmeer* zu.« Die Strafe: vierzig Jahre in der Wüste HERR sagte zu Mose und Aaron: 27 »Wie lange soll ich es noch hinnehmen, dass dieses eigensinnige Volk sich gegen mich auflehnt? Ich habe wohl gehört, wie sie gegen mich murren.

26 Der

139

28 Richte ihnen meine Antwort aus! Sage zu ihnen: ­Ich, der HERR, schwöre euch: Was ihr da gesagt habt, lasse ich in Erfüllung gehen ± so gewiss ich lebe! 29 In dieser Wüste sollt ihr sterben, alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren an aufwärts. Das ist die Strafe dafür, dass ihr euch gegen mich aufgelehnt habt. 30 Keiner von euch soll in das Land kommen, das ich euch mit einem Eid zugesichert habe, mit Ausnahme von Kaleb und Josua. 31 Eure kleinen Kinder dagegen, von denen ihr gesagt habt: Sie werden den Feinden in die Hände fallen ± die werde ich in das Land hineinbringen, das ihr verschmäht habt; genau sie werden es in Besitz nehmen. 32 Ihr aber werdet in dieser Wüste sterben. 33 Doch auch eure Söhne werden wegen eurer Untreue zu leiden haben: Noch vierzig Jahre lang müssen sie mit ihrem Vieh in der Wüste umherziehen, bis von eurer Generation keiner mehr am Leben ist. 34 Vierzig Tage lang habt ihr das Land erkundet; so sollt ihr nun vierzig Jahre lang, für jeden Tag ein Jahr, eure Schuld abbüûen. Dann merkt ihr, was für Folgen es hat, wenn jemand sich von mir abwendet. b 35 Ich werde mein Wort nicht zurücknehmen. Keiner von euch soll aus dieser Wüste herauskommen; alle werden in ihr den Tod finden. Diese ganze böse Gemeinde, die sich gegen mich zusammengerottet hat, soll ihrer Strafe nicht entgehen.¬« 36±37 Die Männer aber, die Mose ausgesandt hatte, um das Land zu erkunden, bestrafte der HERR auf der Stelle, sodass sie tot umfielen. Sie hatten nach ihrer Rückkehr schreckliche Dinge über das Land erzählt und so die ganze Gemeinde gegen Mose aufgewiegelt und zum Murren gegen ihn gebracht. 38 Nur Josua und Kaleb blieben verschont.

Die Reue kommt zu spät sagte allen Israeliten die Antwort des HERRN. Da begann das Volk zu weinen und zu klagen. 40 Am anderen Morgen aber rüsteten sich die Männer Israels, um ins Bergland hinaufzuziehen. Sie sagten zu Mose: »Wir sind jetzt bereit! Wir wollen dem HERRN gehorchen und in das Land ziehen. Wir haben gestern unrecht getan.«

39 Mose

a Deutung unsicher. b Dann merkt ihr ...: wörtlich Dann erkennt ihr meine Abwendung (= die Abwendung von mir). Möglich auch ... wenn ich mich von jemand abwende. 14,18 Ex 34,6 S; 20,5-6 S 14,21 Jes 6,3; Ps 57,6 14,22-23 Ps 95,11; Hebr 3,17-18 14,24 Jos 14,6-14 14,33 Dtn 8,2.4; Ps 95,10; Am 2,10

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


140

4 MOSE/NUMERI 14.15

41 Aber Mose erwiderte: »Warum wollt ihr gegen den ausdrücklichen Befehl des HERRN handeln? Das kann nicht gut gehen. 42 Ich sage euch: Zieht nicht hinauf; denn der HERR wird nicht mit euch gehen! Die Feinde werden euch in die Flucht schlagen. 43 Die Amalekiter* und die Kanaaniter* sind gerüstet und warten auf euch; ihr werdet alle umkommen. Ihr habt euch vom HERRN abgewandt; denkt nur nicht, dass er euch jetzt beistehen wird!« 44 Sie aber hatten es sich in den Kopf gesetzt, ins Bergland hinaufzuziehen. Mose ging nicht mit und auch die Bundeslade* blieb im Lager. 45 Die Amalekiter und die Kanaaniter, die das Bergland bewohnten, griffen sie von oben her an, schlugen sie in die Flucht und verfolgten sie bis nach Horma.

opfert, muss für jedes einzelne Tier die vorgeschriebene Menge als Speise- und Trankopfer gegeben werden. 13±14 Diese Vorschrift gilt nicht nur für euch Israeliten, sondern auch für jeden, der als Fremder* vorübergehend oder dauernd unter euch lebt und dem HERRN ein Opfer darbringen will, das ihn gnädig stimmt. 15±16 Für euch und für die Fremden, die bei euch leben, gilt in dieser Sache a dasselbe Gesetz, und zwar für alle Zeiten. In den Augen des HERRN gibt es zwischen einem Israeliten von Geburt und einem, der in Israel Aufnahme findet, keinen Unterschied.

Das erste Brot gehört Gott die folgende Anweisung erhielt Mose vom HERRN für die Zeit, wenn die Israeliten einmal in dem Land leben würden, das er ihnen geben wollte: 19 Wenn ihr von dem Korn, das ihr in eurem ÜBER PRIESTER UND OPFER Land erntet, Brot backt, müsst ihr etwas davon (Kapitel 15±19) dem HERRN abgeben. 20±21 Das erste Brot, das ihr Anweisungen über die Beigaben aus dem Mehl der neuen Ernte backt, gehört zu Tieropfern dem HERRN, genauso wie ihm ein erster Anteil 1±2 Der HERR gab Mose für die Israeliten am frisch gedroschenen Korn zusteht. Diese die folgenden Anweisungen. Sie sollten Vorschrift gilt für alle Zeiten. sich danach richten, wenn sie einmal in dem Sühne für unbeabsichtigte Verfehlungen Land leben würden, das er ihnen geben wollte: 3 Wenn ihr den HERRN mit einer Opfergabe 22±23 Auch diese Anweisung erhielt Mose vom gnädig stimmen und ihm ein Rind, ein Schaf HERRN: b oder eine Ziege als Brand- oder Mahlopfer* darWenn ihr oder eure Nachkommen versehentbringen wollt ± sei es zur Erfüllung eines Gelüb- lich gegen irgendeines der Gebote verstoût, die des*, als freiwilliges Opfer oder als Festopfer ±, der HERR euch durch Mose bekannt gemacht 4±5 dann müsst ihr ein Speiseopfer* und ein hat, muss die Verfehlung durch ein Opfer* wieder ins Reine gebracht werden. Trankopfer* dazugeben. 24 Ist die ganze Gemeinde versehentlich Wer dem HERRN ein Schaf oder eine Ziege opfert, soll als Speiseopfer 1/10 Efa* (1,2 Kilo) Wei- schuldig geworden, muss sie zur Sühne* dem zenmehl geben, vermengt mit 1/4 Hin* (knapp 1 HERRN einen Stier als Brandopfer darbringen, Liter) Olivenöl, dazu als Trankopfer dieselbe ein Opfer, das ihn gnädig stimmt. Dazu kommt Menge Wein. das vorgeschriebene Speiseopfer und Trankopfer 6 Wer dem HERRN einen Schafbock opfert, und noch ein Ziegenbock als Sühneopfer. nimmt 2/10 Efa (2,4 Kilo) Mehl, vermengt mit 25±26 Der Priester* bringt durch diese Opfer die 1 /3 Hin (1 1/2 Liter) Öl, 7 und dazu dieselbe Menge Verfehlung wieder ins Reine, und der HERR wird Wein. Das ist ein Opfer, das den HERRN gnädig der ganzen Gemeinde vergeben, weil der Verstoû unbeabsichtigt geschehen ist und weil stimmt. 8 Wer dem HERRN ein Rind als Brand- oder sie ihm diese Opfer dargebracht hat. Auch den Mahlopfer darbringt, sei es als Opfer zur Erfül- Fremden*, die bei euch leben und die mit den lung eines Gelübdes oder um ein Opfermahl zu anderen schuldig geworden sind, wird die feiern, 9 nimmt als Speiseopfer 3/10 Efa (3,6 Kilo) Verfehlung vergeben. 27 Ist eine Einzelperson versehentlich schulMehl, vermengt mit 1/2 Hin (knapp 2 Liter) Öl, 10 dazu als Trankopfer dieselbe Menge Wein. dig geworden, muss sie als Sühneopfer eine einDas ist ein Opfer, das den HERRN gnädig stimmt. jährige Ziege darbringen. 28 Der Priester bringt 11±12 Wenn ihr mehrere Tiere derselben Art mit diesem Opfer die Verfehlung wieder ins 17±18 Auch

15

a in dieser Sache: wörtlich in Bezug auf die Versammlung. b Verdeutlichender Zusatz; vgl. Verse 17-18. 14,44 10,35; 1 Sam 4,1-11 14,45 21,3 15,3 Lev 1,3-17 S; 3,1-17 S 15,4-5 Lev 2,1-16 S 15,19-21 Ex 23,19aS 15,22-29 Lev 4,1-35S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


4 MOSE/NUMERI 15.16

Reine und der HERR wird diesem Menschen vergeben. 29 Diese Anordnung gilt genauso für die Fremden, die bei euch leben. 30±31 Wer jedoch mit Wissen und Willen a gegen ein Gebot des HERRN handelt, beleidigt den HERRN und hat sein Leben verwirkt. Ein solcher Mensch muss aus dem Volk ausgestoûen werden, gleichgültig, ob er ein Israelit ist oder ein Fremder; denn er hat den ausdrücklichen Befehl des HERRN missachtet. Ein solches Vergehen kann durch kein Opfer wieder gutgemacht werden. Ein Fall von Sabbatschändung die Israeliten noch in der Wüste waren, wurde ein Mann dabei ertappt, wie er an einem Sabbat* Holz sammelte. 33 Die Leute, die ihn gesehen hatten, brachten ihn vor Mose und Aaron und die ganze Gemeinde. 34 Weil es für einen solchen Fall noch keine Entscheidung des HERRN gab, wurde er vorläufig eingesperrt. 35 Der HERR aber sagte zu Mose: »Der Mann hat sein Leben verwirkt. Die ganze Gemeinde soll ihn drauûen vor dem Lager durch Steinigung* hinrichten.« 36 Da führten alle Männer den Schuldigen aus dem Lager und steinigten ihn, wie der HERR es Mose befohlen hatte. 32 Während

Ein Erinnerungszeichen an der Kleidung 37±38 Der HERR befahl Mose, den Israeliten zu sagen, sie sollten Quasten* an den vier Zipfeln des Tuches anbringen, das sie als Obergewand* trugen. Diese Vorschrift sollte auch für alle ihre Nachkommen gelten. An jeder Quaste sollte eine violette Kordel sein. 39±40 »Jedes Mal, wenn ihr die Quasten seht«, sagte der HERR, »sollen sie euch an meine Gebote erinnern. Sie sollen euch mahnen, dass ihr nach meinen Weisungen lebt und euch nicht von euren Gedanken und euren lüsternen Augen zum Ungehorsam verleiten lasst. Dann werdet ihr ein heiliges* Volk sein, ein Volk, das seinem Gott ganz gehört. 41 Ich bin der HERR, euer Gott. Ich habe euch aus ¾gypten geführt, weil ich euer Gott sein wollte. Und ich bin es auch, ich, der HERR!« Die Anhänger Korachs lehnen sich gegen Mose auf 1±2 Korach, der Sohn Jizhars, ein Levit* von den Nachkommen Kehats, war so

16

a mit Wissen ...: wörtlich mit erhobener Hand. 15,32 Ex 20,8-10 S 15,34 9,8 S 15,37-38 Dtn 22,12; Mt 23,5 16,13 Ex 3,8 S

141

vermessen, sich gegen Mose aufzulehnen. Er wurde unterstützt von einigen Männern aus dem Stamm Ruben: von Datan und Abiram, den Söhnen Eliabs, und von On, dem Sohn Pelets, sowie von zweihundertfünfzig anderen angesehenen Israeliten, lauter Männern, die in der Gemeinde mit einer Aufgabe betraut waren. 3 Sie alle kamen miteinander zu Mose und Aaron und warfen ihnen vor: »Ihr nehmt euch zu viel heraus! Alle Israeliten gehören dem HERRN in gleicher Weise und er ist mitten unter ihnen. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des HERRN?« 4 Als Mose das hörte, warf er sich zu Boden und betete. 5 Dann sagte er zu Korach und seinen Anhängern: »Morgen wird der HERR zeigen, wer zu ihm gehört und wen er als heilig* anerkennt. Er wird nur den in seine Nähe kommen lassen, den er ausgewählt hat. 6 Nehmt Räucherpfannen*, 7 legt Glut hinein und Weihrauch* darauf und kommt damit morgen vor das Heilige Zelt*. Dann wird es sich zeigen, wen der HERR ausgewählt hat und wen er als tauglich zu seinem Dienst anerkennt. Ihr Leviten* seid es, die sich zu viel herausnehmen!« 8 Weiter sagte Mose zu Korach und seinen Anhängern: »Hört her, ihr Leviten! 9 Der Gott Israels hat euch aus der ganzen Gemeinde ausgesondert, er lässt euch in seine Nähe kommen und den Dienst an seiner Wohnung verrichten; ihr dürft vor der Gemeinde stehen und ihr Dienste leisten. Ist euch das noch nicht genug? 10 Dir, Korach, und den übrigen Leviten hat der HERR dieses Vorrecht gegeben und nun wollt ihr auch noch das Priesteramt*? 11 Gegen den HERRN habt ihr euch zusammengerottet, du und dein ganzer Haufen! Wer ist schon Aaron? Euer Murren geht doch nicht gegen ihn!« 12 Mose lieû Datan und Abiram rufen; aber sie lieûen ihm ausrichten: »Wir kommen nicht! 13 Es reicht gerade, dass du uns aus ¾gypten, dem Land, das von Milch und Honig überflieût, weggeführt hast und uns in der Wüste sterben lässt! Du willst dich auch noch als Herr über uns aufspielen? 14 Hast du uns vielleicht in ein Land gebracht, das von Milch und Honig überflieût? Hast du uns ¾cker und Weinberge zum Besitz gegeben? Du machst diesen Leuten doch nur etwas vor! Wir jedenfalls werden nicht kommen.« 15 Voll Zorn sagte Mose zum HERRN: »Nimm von ihnen kein Opfer* mehr an! Ich habe meine 16,1-34 Ps 106,16-18; Sir 45,18-19; Jud 11

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*

16,9 1,47-53; 3,11-13 S


142

4 MOSE/NUMERI 16.17

31 Kaum hatte Mose zu Ende gesprochen, da Stellung nie missbraucht, noch nicht einmal einen Esel habe ich beansprucht.« spaltete sich die Erde unter Datan und Abiram 32 und verschlang sie mit Hab und Gut und allen Wer darf Gott nahen? Angehörigen und ebenso alle Anhänger Korachs 16 Zu Korach sagte Mose: »Morgen wirst du mit mit ihrem Besitz. 33 So stürzten sie alle lebendig allen deinen Anhängern vor dem HERRN erschei- in die Totenwelt hinunter und die Erde schloss nen. Auch Aaron wird dabei sein. 17 Jeder nimmt sich über ihnen. Ohne eine Spur zu hinterlassen, seine Pfanne mit Weihrauch*, du und Aaron waren sie mitten aus der Gemeinde heraus und die zweihundertfünfzig, und dann kommt verschwunden. 34 Als die anderen Israeliten ihre Entsetzensihr zum Heiligtum des HERRN.« 18 Alle, auch Mose und Aaron, legten Glut und schreie hörten, rannten sie davon und riefen: Weihrauch in ihre Pfannen und traten an den »Nur fort! Sonst verschlingt uns die Erde auch!« Eingang des Heiligen Zeltes*. 19 Korach hatte die Wer unbefugt ganze Gemeinde Israel auf seine Seite gebracht in die Nähe Gottes kommt ... und trat an ihrer Spitze Mose und Aaron entgegen, die am Eingang des Heiligen Zeltes standen. 35 Die 250 Männer aber, die den Weihrauch* Da erschien die Herrlichkeit* des HERRN vor zum Altar* des HERRN gebracht hatten, veraller Augen 20 und der HERR sagte zu Mose und zehrte ein Feuer, das vom HERRN ausging. Aaron: 21 »Entfernt euch von dieser Gemeinde! Da sagte der HERR zu Mose: 2±3 »Befiehl Ich will sie alle auf einen Schlag vernichten.« dem Priester* Eleasar, dem Sohn Aarons, 22 Da warfen die beiden sich nieder und bete- die Räucherpfannen* aus der Asche zu holen ten: »O Gott, alles Leben kommt doch von dir, und die glühenden Kohlen darin weit umher zu du hast es geschaffen! Willst du die ganze Ge- verstreuen. Die Pfannen gehören dem HERRN, meinde bestrafen, weil ein Einzelner sich gegen weil sie zu seinem Altar gebracht worden sind. dich verfehlt hat?« Die Männer, die sie herbeibrachten, haben für ihre Schuld mit dem Leben bezahlt. Zur Die Erde verschlingt die Aufrührer Warnung für alle Israeliten soll man Platten aus 23 Der HERR sagte zu Mose: 24 »Befiehl der gan- ihnen schmieden und den groûen Altar damit zen Gemeinde, sich von den Zelten Korachs, umkleiden.« 4 Der Priester Eleasar nahm die bronzenen Datans und Abirams fern zu halten.« 25 Da ging Mose mit den ¾ltesten* Israels zu Pfannen und lieû daraus Platten für den Altar Datan und Abiram hin. 26 Er sagte zur Gemeinde schmieden, 5 wie der HERR es durch Mose befohIsrael: »Entfernt euch von den Zelten dieser len hatte. Sie sollten die Israeliten daran Männer, die sich gegen Gott auflehnen. Berührt erinnern, dass niemand auûer den Nachkomnichts, was ihnen gehört, sonst trifft es euch mit, men Aarons mit Weihrauch in die Nähe des wenn sie zur Strafe für ihren Ungehorsam ver- HERRN kommen darf. Sonst ergeht es ihm wie nichtet werden.« Korach und seinen Anhängern. 27 Alle entfernten sich aus dem Bereich der Mose und Aaron Wohnungen Korachs, Datans und Abirams. retten das aufrührerische Volk Datan und Abiram waren aus ihren Zelten herausgekommen und standen mit ihren Frauen, 6 Am nächsten Morgen versammelte sich die Kindern und Enkeln vor den Zelteingängen. ganze Gemeinde und murrte gegen Mose und 28 Mose sagte zu den Leuten von Israel: »An Aaron. »Ihr habt das Volk des HERRN getötet!«, dem, was jetzt geschieht, werdet ihr erkennen, warfen die Männer Israels ihnen vor. 7 Als sie aber zum Heiligen Zelt* blickten, ob der HERR mich gesandt hat oder ob ich eigenmächtig handle. 29 Wenn diese Männer hier sahen sie, dass die Wolke es bedeckte: Die Herreines natürlichen Todes sterben, dann hat der lichkeit* des HERRN war erschienen. 8 Mose und HERR mich nicht gesandt. 30 Wenn aber der HERR Aaron gingen zum Zelt 9 und der HERR sagte zu etwas Unerhörtes tut, wenn die Erde sich öffnet Mose: 10 »Entfernt euch schnell aus dieser und sie samt ihrem Besitz verschlingt, sodass sie Gemeinde! Ich will sie alle auf einen Schlag lebendig in die Totenwelt* hinuntermüssen, vernichten.« dann wisst ihr, dass sie sich gegen den HERRN Die beiden warfen sich nieder und beteten. 11 Dann sagte Mose zu Aaron: »Nimm schnell aufgelehnt haben.«

17

16,19 b Ex 16,7 S; 19,9 S 16,22 27,16-17; 2 Sam 24,17 16,35 Lev 10,2 S 17,7 Ex 16,7 S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


4 MOSE/NUMERI 17.18

deine Räucherpfanne*, lege Glut vom Altar hinein und streue Weihrauch* darauf. Geh damit zu den versammelten Israeliten und bring ihre Verfehlung wieder ins Reine. Der HERR ist zornig, sein Strafgericht hat schon begonnen.« 12 Aaron lief mit der Räucherpfanne mitten in die Versammlung hinein. Als er sah, wie die Leute scharenweise tot umfielen, streute er Weihrauch auf die Glut, um ihre Verfehlung gegenüber dem HERRN in Ordnung zu bringen. 13 Da griff das Unheil nicht weiter um sich; die Stelle, an der er stand, bezeichnete die Grenze zwischen Toten und Lebenden. 14 Es waren 14 700 Israeliten getötet worden, zusätzlich zu den Anhängern Korachs, die am Tag zuvor umgekommen waren. 15 Aaron kehrte zu Mose an den Eingang des Heiligen Zeltes zurück. Das Unheil war endgültig gebannt. Gott bestätigt das Priestertum Aarons und seiner Nachkommen 16 Der HERR sagte zu Mose: 17±18 »Lass dir von den Stammesoberhäuptern des Volkes zwölf Stöcke geben, für jeden Stamm einen, und schreib auf jeden Stock den Namen seines Stammes. Auf den Stock des Stammes Levi schreibst du den Namen Aarons. 19 Lege die zwölf Stöcke im Heiligen Zelt* vor die Lade* mit dem Bundesgesetz, wo ich euch begegne. 20 Der Stock dessen, den ich ausgewählt habe, wird Blätter treiben. So sorge ich dafür, dass das Murren ein Ende nimmt und die Leute von Israel sich nicht länger gegen mich auflehnen.« 21 Mose sagte es den Israeliten und jedes Stammesoberhaupt gab ihm einen Stock für seinen Stamm. Zusammen mit dem Stock Aarons waren es zwölf. 22 Mose legte die Stöcke im Heiligen Zelt vor dem HERRN nieder. 23 Als er am nächsten Tag wieder ins Zelt kam, sah er, dass der Stock Aarons, der den Stamm Levi vertrat, Zweige und Blüten getrieben hatte und schon Mandeln trug. 24 Mose nahm die Stöcke und zeigte sie den Israeliten. Sie sahen, was geschehen war, und jedes Stammesoberhaupt nahm seinen Stock wieder an sich. 25 Der HERR aber befahl Mose: »Bring den Stock Aarons zurück ins Zelt und bewahre ihn vor der Lade mit dem Bundesgesetz auf. Er soll eine Warnung sein für jeden, der sich meinen Anordnungen nicht fügt. Die Leute von Israel sollen aufhören, zu murren und sich gegen 17,19 Ex 25,22 S 17,25 Hebr 9,4 18,2-4 3,6-10 10,12-17; 14,13; 21,22; 24,9; Ez 42,13; 44,29-30

143

mich aufzulehnen; denn ich will nicht, dass sie alle sterben.« 26 Mose tat, was der HERR ihm befohlen hatte. Die Verantwortung der Priester und Leviten 27 Die Leute von Israel sagten zu Mose: »Wir werden noch alle umkommen. Bald wird keiner mehr von uns übrig sein. 28 Jeder, der sich der Wohnung des HERRN nähert, muss sterben. Gibt es keine Rettung für uns?« Da sagte der HERR zu Aaron: »Du und deine Söhne und alle Leviten*, ihr müsst die Folgen tragen, wenn beim Dienst am Heiligtum irgendetwas falsch gemacht wird; für einen Fehler beim Priesterdienst* aber trifft die Strafe dich und deine Söhne allein. 2±4 Die übrigen Männer vom Stamm Levi dürfen mit dir und deinen Söhnen zum Zelt mit dem Bundesgesetz* kommen und euch helfen, wenn ihr dort den Priesterdienst verseht. Sie sollen alle Arbeiten am Heiligen Zelt* verrichten, aber sie dürfen auf keinen Fall den Altar* und die heiligen Geräte berühren, sonst müssen sie sterben und ihr mit ihnen. Ihr dürft euch von niemand auûer von den Leviten helfen lassen. 5±6 Ich habe sie dazu bestimmt, alle Arbeiten am Heiligen Zelt zu verrichten. Sie sind mein Eigentum und ich stelle sie euch zur Verfügung. Der Dienst im Heiligtum und am Altar aber ist allein eure Sache. So habe ich es angeordnet, damit mein Zorn nicht noch einmal über das Volk kommt. 7 Du und deine Nachkommen, ihr sollt als Priester am Altar und im Allerheiligsten* Dienst tun. Euch habe ich das Priesteramt übertragen. Wenn irgendein anderer mir zu nahe kommt, wird er mit dem Tod bestraft.«

18

Der Anteil der Priester an den Opfergaben sagte der HERR zu Aaron: »Für den Dienst, den ihr mir leistet, bekommt ihr einen Teil von den Opfergaben*, die die Leute von Israel mir bringen. Dies gilt für alle Zukunft. 9 Von den besonders heiligen Opfergaben gehören euch alle Speiseopfer, Sühneopfer und Wiedergutmachungsopfer, die die Leute von Israel mir darbringen ± natürlich ohne den Anteil, der auf dem Altar verbrannt wird. Sie sind etwas besonders Heiliges* 10 und dürfen nur von den männlichen Angehörigen der Priesterfamilien und nur an geweihter Stätte verzehrt werden. Achtet darauf, dass ihr sie nicht entheiligt! 8 Weiter

18,5-6 3,11-13 S

18,8-10 (Priesteranteil) Lev 2,3.10; 6,9-11.19-22; 7,6-10;

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


144

4 MOSE/NUMERI 18.19

11 Die übrigen Gaben, die die Leute von Israel mir bringen, gebe ich deinen Söhnen und Töchtern und allen deinen Nachkommen für alle Zukunft. Alle in euren Familien, die rein* sind, dürfen davon essen. 12±13 Das gilt für die Abgaben an Öl, Wein und Korn, für alle Früchte von jeder Ernte, die die Israeliten mir als Erstlingsgaben* bringen. Alle, die rein sind, dürfen davon essen. 14 Auûerdem gehört euch alles in Israel, was mir unwiderruflich geweiht* worden ist, 15 auch alle Erstgeburten bei Mensch und Tier, die mir von den Israeliten gebracht werden. Doch müsst ihr anstelle der erstgeborenen Kinder einen entsprechenden Geldbetrag annehmen. Das Gleiche gilt für die Erstgeburten von solchen Tieren, die nicht als Opfer zugelassen sind. 16 Für die erstgeborenen Kinder sind, wenn sie das Alter von einem Monat erreicht haben, fünf Silberstücke* zu entrichten, gewogen nach dem Gewicht des Heiligtums. 17 Für die Erstgeburten von Rindern, Schafen und Ziegen aber dürft ihr kein Geld annehmen, denn sie sind als Opfer für mich bestimmt. Ihr Blut müsst ihr an den Altar* sprengen und ihre Fettstücke darauf verbrennen, als ein Opfer, das mich gnädig stimmt. 18 Das ganze Fleisch gehört euch, ebenso wie beim Mahlopfer* die Brust und die rechte Hinterkeule des Opfertieres. 19 Alle diese Gaben, die die Leute von Israel mir bringen, gebe ich dir und deinen Nachkommen; alle eure Familienangehörigen dürfen davon essen. Diese Vorrechte gelten für alle Zukunft. Sie sind in meinen Augen so unwiderruflich wie ein Vertrag, der durch gemeinsames Essen von Salz besiegelt worden ist.«

Der Unterhalt der Leviten und ihre Abgabe an die Priester 20 Weiter sagte der HERR zu Aaron: »Wenn das Volk Israel in sein Land kommt, wird dir und deinem Stamm kein Anteil am Grundbesitz zugeteilt werden. Ich selbst bin euer Anteil, von mir bekommt ihr alles, was ihr braucht. 21 Den Leviten* aber weise ich als Entgelt für die Arbeit am Heiligen Zelt* den zehnten Teil jeder Ernte in Israel zu. 22±23 Künftig sollen allein sie zum Heiligen Zelt kommen und dort Dienst tun. Sie allein sollen die Verantwortung tragen. Dies ist ihre Aufgabe für alle Zukunft. Wenn dagegen jemand von den anderen Israeliten dem Heiligen Zelt zu nahe kommt, macht er sich schuldig und muss sterben. 18,12-13 Ex 23,19 S 18,14 Lev 27,28 18,21 Lev 27,30-33; Dtn 14,22-29

18,15-18 Ex 13,11-16 S

Die Leviten dürfen keinen Grundbesitz unter den Israeliten bekommen. 24 Ich gebe ihnen stattdessen den Ernteanteil, den die Leute von Israel mir abliefern. Deshalb bestimme ich, dass sie keinen Landbesitz in Israel haben sollen.« 25±26 Weiter lieû der HERR den Leviten durch Mose sagen: »Ich habe euch anstelle eines Anteils am Landbesitz den zehnten Teil von dem zugewiesen, was die Leute von Israel ernten. Davon müsst ihr wiederum den zehnten Teil nehmen und ihn mir abliefern. 27 Ihr gebt mir damit den Zehnten*, so wie jeder Israelit mir von seinem Korn und Wein den zehnten Teil abgibt. 28 Der Unterschied ist nur, dass ihr euren Zehnten von dem nehmt, was die Leute von Israel euch als ihren Zehnten abliefern. Diesen Teil, der mir zusteht, gebt ihr Aaron und seinen Nachkommen, den Priestern*. 29 Von allem, was ihr bekommt, müsst ihr das Beste nehmen und mir abgeben. 30 Wenn ihr das tut, könnt ihr den Rest für euch selbst verbrauchen, wie der Bauer den Rest seiner Ernte an Korn und Wein. 31 Ihr dürft es mit euren Familien an jedem beliebigen Ort verzehren; denn es ist der Lohn für eure Arbeit am Heiligen Zelt. 32 Ihr entweiht damit nicht die heiligen Gaben der Israeliten, sofern ihr mir vorher das Beste davon als Zehnten abgegeben habt. Wenn ihr dies jedoch versäumt, macht ihr euch schuldig und müsst sterben.« Die Herstellung eines Reinigungswassers Der HERR sagte zu Mose und Aaron: 2 »Was ich euch jetzt befehle, soll auch in Zukunft regelmäûig ausgeführt werden. Lasst euch von den Israeliten eine rote Kuh bringen, die fehlerfrei und noch nie zur Arbeit eingespannt worden ist. 3 Gebt sie dem Priester Eleasar, damit er sie vor das Lager hinausführen und dort in seiner Gegenwart schlachten lässt. 4 Von ihrem Blut soll er mit dem Finger siebenmal etwas in Richtung auf die Vorderseite des Heiligen Zeltes* sprengen. 5 Dann wird die ganze Kuh vor seinen Augen verbrannt, nicht nur die Fettstücke, sondern auch Fleisch, Blut und Haut und die Eingeweide samt ihrem Inhalt. 6 Der Priester wirft Zedernholz, Ysop und Karmesinfarbe in das Feuer. 7 Darauf wäscht er sich und seine Kleider mit Wasser. Er kann dann ins Lager gehen, bleibt aber bis zum Abend unrein*. 8 Auch der Mann, der die Kuh verbrannt hat, muss sich und seine Kleider waschen und bleibt

19

18,20 Dtn 10,9; 12,12; 18,1-2; Jos 13,14.33; Ez 44,28; Sir 45,22

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


145

4 MOSE/NUMERI 19.20

bis zum Abend unrein. 9 Jemand, der rein ist, sammelt die Asche der Kuh ein und bringt sie an einen reinen Platz auûerhalb des Lagers. Dort wird sie aufbewahrt, damit daraus für die Gemeinde Israel ein Reinigungswasser* zur Beseitigung von Unreinheit hergestellt werden kann; denn die Verbrennung der Kuh hat die Wirkung eines Sühneopfers*. 10a Der Mann, der die Asche eingesammelt hat, muss seine Kleider waschen und bleibt bis zum Abend unrein.« Anwendung des Reinigungswassers die Israeliten wie für die Fremden*, die bei ihnen leben, gilt in alle Zukunft die Anordnung: 11 Wer einen Toten berührt, wird für sieben Tage unrein*. 12 Er muss sich am dritten und am siebten Tag mit dem Reinigungswasser* besprengen lassen und ist dann wieder rein. a Wenn er es unterlässt, bleibt er unrein. 13 Ein solcher Mensch entweiht die Wohnung des HERRN; er hat sein Leben verwirkt und muss aus Israel ausgestoûen werden. Seine Unreinheit ist nicht wieder zu beseitigen, weil kein Reinigungswasser über ihn gesprengt worden ist. 14 Wenn in einem Zelt jemand stirbt, werden alle für sieben Tage unrein, die gerade im Zelt sind oder es betreten. 15 Auch jedes offene Gefäû, das nicht mit einem festen Deckel verschlossen ist, wird unrein. 16 Unrein wird auch für sieben Tage, wer im Freien einen Toten berührt, gleichgültig, ob dieser erschlagen worden oder eines natürlichen Todes gestorben ist, und ebenso wird unrein, wer mit menschlichen Gebeinen oder einem Grab in Berührung kommt. 17 Um die Unreinheit zu beseitigen, nehmt ihr etwas Asche von der als Sühneopfer* verbrannten Kuh und vermischt sie in einem Gefäû mit frischem Wasser. 18 Jemand, der rein ist, nimmt ein Büschel Ysop, taucht es in das Wasser und besprengt damit das Zelt, die Gefäûe darin und jeden, der im Zelt war oder im Freien einen Toten, seine Gebeine oder ein Grab berührt hat. 19 Dies wird am dritten und am siebten Tag ausgeführt. Nach der Besprengung am siebten Tag müssen alle, die unrein geworden sind, sich und ihre Kleider waschen, dann sind sie am Abend wieder rein. 20 Wer aber unrein wird und nicht diese Sühne an sich vollziehen lässt, entweiht das Heiligtum des HERRN. Er bleibt unrein, weil kein Reinigungswasser über ihn gesprengt worden 10b »Für

ist. Er hat sein Leben verwirkt und muss aus der Gemeinde ausgestoûen werden. 21 Diese Anordnung gilt in Israel für alle Zukunft. Auch der Mann, der das Reinigungswasser versprengt, muss seine Kleider waschen, und jeder, der mit dem Wasser in Berührung kommt, ist bis zum Abend unrein. 22 Alles, was ein Unreiner berührt, wird unrein, und auch wer einen Unreinen berührt, ist bis zum Abend unrein.« AN DER GRENZE DES LANDES (Kapitel 20±26) Mose und Aaron zweifeln

20

(Ex 17,1-7)

Im ersten Monat des Jahres kamen die Israeliten, die ganze Gemeinde, in die Wüste Zin. Längere Zeit blieben sie in der Oase Kadesch. Während dieser Zeit starb Mirjam und wurde dort bestattet. 2 Als das Wasser ausging, lief die ganze Gemeinde zusammen und machte Mose und Aaron Vorwürfe. 3 »Wären wir doch auch umgekommen wie die anderen, die der HERR sterben lieû«, hielten sie ihnen vor. 4 »Warum habt ihr die Gemeinde des HERRN in diese Wüste gebracht? Unser Vieh verdurstet hier und wir verdursten mit! 5 Wozu habt ihr uns aus ¾gypten geführt, wenn ihr uns nichts Besseres zu bieten habt? Hier wächst weder Korn noch Wein, es gibt keine Feigen und keine Granatäpfel, nicht einmal Wasser gibt es zu trinken!« 6 Mose und Aaron wichen vor dem Volk bis zum Eingang des Heiligen Zeltes* zurück und warfen sich dort nieder. Da erschien ihnen die Herrlichkeit* des HERRN 7 und der HERR sagte zu Mose: 8 »Hol deinen Stock und geh mit Aaron zu dem Felsen dort drüben! Befehlt dem Felsen vor der versammelten Gemeinde, euch Wasser zu geben! Dann wird Wasser daraus hervorsprudeln und ihr könnt Menschen und Vieh zu trinken geben.« 9 Wie der HERR es befohlen hatte, holte Mose den Stock, der im Heiligtum aufbewahrt wurde. 10 Zusammen mit Aaron rief er die Gemeinde zu dem Felsen und sagte: »Ihr seid ein widerspenstiges Volk! Glaubt ihr wirklich, wir könnten euch Wasser aus diesem Felsen verschaffen?« 11 Er hob den Stock und schlug damit zweimal an den Felsen. Da kam so viel Wasser heraus,

a muss sich am dritten ...: mit alten Übersetzungen; H muss sich am dritten Tag mit dem Reinigungswasser besprengen lassen und ist am siebten Tag wieder rein. 19,9 Hebr 9,13 19,17 Hebr 9,13 20,2-5 Ex 14,11-12S 20,6 Ex 16,7 S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


146

4 MOSE/NUMERI 20.21

dass Menschen und Vieh genug zu trinken hatten. 12 Aber der HERR sagte zu Mose und Aaron: »Ihr habt mir nicht vertraut und wolltet mir keine Gelegenheit geben, mich vor den Leuten von Israel als der heilige und mächtige Gott zu erweisen. Darum könnt ihr dieses Volk nicht bis in das Land führen, das ich ihnen versprochen habe.« 13 Die Quelle erhielt den Namen Meriba (Anklage), weil hier die Israeliten den HERRN angeklagt hatten; doch er erwies sich als der heilige und mächtige Gott.

24 »Aarons

Zeit ist jetzt abgelaufen! Weil ihr beiden mir an der Meriba-Quelle nicht gehorcht habt, darf er das Land nicht betreten, das ich dem Volk Israel versprochen habe.« 25 Zu Mose aber sagte er: »Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar mit dir auf den Berg Hor. 26 Dort zieh Aaron die Priesterkleider aus und lege sie seinem Sohn an. Denn Aaron wird dort oben sterben.« 27 Mose tat, was der HERR befohlen hatte. Vor den Augen der ganzen Gemeinde stiegen die drei auf den Gipfel des Berges 28 und Mose legte Eleasar die Kleider Aarons an. Dann starb Aaron, und Mose kehrte mit Eleasar wieder ins Lager Die Edomiter verweigern den Durchzug zurück. 29 Als die Leute von Israel hörten, dass 14 Von Kadesch aus schickte Mose Boten ins Aaron gestorben war, trauerten sie dreiûig Tage Land Edom*. Sie sagten zum König der Edomi- lang um ihn. ter: »Wir bringen Botschaft von euren Brüdern, Ein erster Sieg über die Kanaaniter den Israeliten. Sie lassen euch sagen: ­Ihr wisst selbst, was wir alles durchgemacht haben. Als der Kanaaniterkönig* von Arad im 15 Unsere Vorfahren zogen nach ¾gypten und Südland erfuhr, dass die Israeliten den haben lange dort gewohnt. Aber die ¾gypter Weg über Atarim a eingeschlagen hatten, griff er behandelten uns schlecht. 16 Da schrien wir zum sie an und nahm einige von ihnen gefangen. HERRN um Hilfe. Er hörte uns und schickte einen 2 Da versprachen die Männer Israels dem HERRN: Engel*, der uns aus ¾gypten herausführte. Jetzt »Wenn du dieses Volk in unsere Hand gibst, sind wir in Kadesch, einer Stadt in der Nähe werden wir an ihren Städten den Bann* volleurer Grenze. 17 Erlaubt uns, dass wir durch euer strecken.« 3 Der HERR erhörte ihre Bitte und gab ihnen Land ziehen! Wir werden stets auf der groûen Straûe bleiben, die dem König gehört, und nicht den Sieg über den König von Arad. Die Israeliten einen Schritt von ihr abweichen. Wir ziehen erfüllten ihr Gelübde* und vernichteten die nicht durch eure ¾cker und Weinberge und Besiegten samt ihren Städten. Deshalb bekam trinken keinen Tropfen aus euren Brunnen.¬« die Stadt, die heute dort liegt, den Namen Horma 18 Aber die Edomiter antworteten: »Wir erlau- (Bann). ben nicht, dass ihr durch unser Land zieht! Die erhöhte Schlange Wenn ihr es versucht, werden wir gegen euch rettet vom Schlangenbiss kämpfen.« 19 Die Israeliten versicherten noch einmal: 4 Als die Israeliten vom Berg Hor aus weiter»Wir werden auf der festen Straûe bleiben. zogen, wandten sie sich zunächst nach Süden in Wenn wir oder unser Vieh Wasser brauchen, Richtung Schilfmeer, b um das Gebiet der Edomiwerden wir es euch bezahlen. Wir kommen zu ter* zu umgehen. Aber unterwegs verlor das Fuû und führen nichts gegen euch im Schilde.« Volk die Geduld 5 und sie beklagten sich bei 20 Aber die Edomiter wiederholten: »Ihr dürft Gott und bei Mose: »Warum habt ihr uns aus nicht durchziehen!« Sie rückten mit einer ¾gypten weggeführt, damit wir in der Wüste starken Heeresmacht gegen die Israeliten aus. sterben? Hier gibt es weder Brot noch Wasser, 21 Weil die Edomiter ihnen den Durchzug und dieses elende Manna* hängt uns zum Hals verweigerten, wählten die Israeliten einen heraus!« 6 Da schickte der HERR zur Strafe giftige anderen Weg. Schlangen unter das Volk. Viele Israeliten wurAaron muss sterben den gebissen und starben. 22 Sie brachen von Kadesch auf und kamen zum 7 Die Leute kamen zu Mose und sagten: »Es Berg Hor, 23 der an der Grenze des Landes Edom war nicht recht, dass wir uns gegen den HERRN liegt. Dort sagte der HERR zu Mose und Aaron: und gegen dich aufgelehnt haben. Leg doch beim

21

a Wörtlich den Atarimweg. Die Bezeichnung ist nicht sicher zu deuten. 20,16 Ex 23,20 20,17-18 21,22-23 20,24 20,12 20,28 Ex 29,29-30 21,6 Weish 16,5-14; 1 Kor 10,9

b Vgl. Anmerkung zu 33,10. 21,2-3 Dtn 7,1-4 S 21,3 14,45 21,5 Ex 14,11-12S

M:/Buch/Bibel/n76874-gute_nachr/umbruch/altes-testa/04mose.3d***4.5.2015***14:16:50 Format: A4 596 x 842 pts Original: 459.212 x 668.976 pts *setpagedevice*


D

a sprach Gott: »Licht entstehe!«, und das Licht strahlte auf. Und Gott sah das Licht an: Es war gut. Dann trennte Gott das Licht von der Dunkelheit und nannte das Licht Tag, die Dunkelheit Nacht. Es wurde Abend und wieder Morgen: der erste Tag.

1 Mose /Genesis 1,3-5


D

ann sprach Gott: »Die Erde soll Leben hervorbringen: alle Arten von Vieh und wilden Tieren und alles, was auf der Erde kriecht.« So geschah es. Gott machte die wilden Tiere und das Vieh und alles, was auf dem Boden kriecht, alle die verschiedenen Arten. Und Gott sah das alles an: Es war gut.

1 Mose /Genesis 1,24-25


D

ann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist!« So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau.

1 Mose /Genesis 1,26a.27


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
081658 by Fontis-Shop - Issuu