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eBook
Das Leben fährt im Vorwärtsgang (davon) …
Ich möchte Euer Rattenfänger sein Gedichte und Geschichten in zeitlicher Reihenfolge der Jagdbeute
Autor
Karl-Heinz Franzen
4|Seite Alle in dem eBook dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sollten Ähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden lebenden oder verstorbenen Personen oder stattgefundenen Handlungen und Ereignissen entstanden sein oder sollte ein solcher Eindruck entstehen, ist dies unsererseits auf keinen Fall gewollt oder beabsichtigt. Eventuelle Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten sind rein zufällig und unbeabsichtigt. Die Rechte an den veröffentlichten Texten liegen beim Autor. Vervielfältigungen zum Zwecke der Veröffentlichung – Publikationsrechte liegen beim Verlag art of arts. Alle Rechte vorbehalten. Verwendung zum Zwecke der Weiterveröffentlichung darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlages und des Einverständnisses des Autors erfolgen. Der Verlag sowie der Autor übernehmen keine Haftung bei unsachgemäßer Verwendung und Verbreitung und den eventuell daraus entstehenden Folgeschäden. Für Druckfehler keine Gewähr. Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Die Verwendung oder Verbreitung unautorisierter Dritter in allen anderen Medien ist untersagt. Die jeweiligen Textrechte verbleiben beim publizierenden Autor, dessen Einverständnis zur Veröffentlichung vorliegt. Für Druckfehler keine Gewähr. Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie – detaillierte bibliografische Daten über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Original-eBook
Erstausgabe 2012
ISBN 978-3-86483-022-8 Herausgebender Verlag: art of arts Inh. Silvia J.B. Bartl, 91301 Forchheim Satz, Layout, Gestaltung, Cover Design: art of formation - Silvia J.B. Bartl Autor: Karl-Heinz Franzen Herstellung und Vertrieb: virtueller Verlag art of arts www.artofarts.de - created in Germany -
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Das Leben fährt im Vorwärtsgang (davon) …
Ich möchte Euer Rattenfänger sein Gedichte und Geschichten in zeitlicher Reihenfolge der Jagdbeute
des Autors
Karl-Heinz Franzen www.kh-franzen.de
Verlag art of arts
eBook www.artofarts.de
6|Seite
Inhaltsverzeichnis Seite 14
Widmung
Seite 19
Vita des Autors
Seite 21
Einführendes Vorwort
Seite 25
Prosa
Seite 29
Poesie Turm aus Glas
Seite 30
Poesie Kein Blick ins Zurück
Seite 31
Poesie Unser Wille
Seite 32
Poesie Brücke und Steg
Seite 33
Poesie Die Nummer Vier
Seite 34
Poesie Morgens Lauf
Seite 36
Poesie Auf dem Sofa. Vollmond
Seite 37
Poesie Magie
Seite 38
Poesie Hurra, hurra, hurra
Seite 39
Poesie Mein Pläsir
Seite 40
Poesie Hüh, Lotte, hüh
Seite 41
Poesie Eine liebe Last. Wo lebt mein Neger?
Seite 42
Poesie Noch wärmt das Haupt die Pudelmütze
Seite 43
Poesie Ohne Eigennutz
Seite 44
Poesie Zur Zeit
Seite 45
Poesie Ich bin ein Held
Seite 46
Poesie Wer fällt, der lebt
Seite 47
Poesie Frühling
Seite 48
Poesie Heute schreibt aus gestern
Seite 49
Poesie Tribut
Hamburg grüßt Tumbaco
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Seite 50
Poesie Lachen oder würgen
Seite 51
Poesie Gut und Trug
Seite 52
Poesie Der Schwingen Kühle
Seite 53
Prosa
(Auf) Wiedersehen
Seite 57
Prosa
Herr Helbig und das Ende der Fantasie
Seite 62
Prosa
Schlagartig wissend oder Meine Linda kennt sich aus?
Seite 66
Poesie Die schäumenden Wellen
Seite 67
Prosa
Zwei unglaublich wahre Erlebnisse
Seite 79
Prosa
Meine Tigerorchidee
Seite 84
Poesie Ich kratze am Kinn
Seite 85
Poesie Ich bin so königlich
Seite 86
Prosa
Seite 91
Poesie Es geht uns wunderbar
Seite 92
Poesie Lass´ dich umarmen
Seite 93
Poesie Melancholie
Seite 95
Poesie Vorbild
Seite 97
Poesie Der Gezeiten Loch
Seite 98
Poesie Des Lebens Buch
Seite 99
Poesie Ohne Halten …
Seite 100
Poesie Schwarze Löcher
Seite 101
Poesie Zischen und Krachen
Seite 102
Poesie Zisch ab …
Seite 104
Poesie Wunderschön, dass der Regen fällt
Seite 105
Poesie Wunderschön, dass die Sonne scheint
Seite 106
Poesie Traumtänzer
Seite 107
Poesie Ein schöner Mann
Seite 108
Poesie Ob Glück mir säte
Oh, Britney
8|Seite Seite 109
Prosa
Am liebsten möchten Sie doch, oder?
Seite 111
Poesie Termine
Seite 112
Poesie Point of no return
Seite 113
Poesie Trällern wie ein Vogel
Seite 114
Poesie Für schnelle Leut´
Seite 115
Poesie Zwei Freunde
Seite 116
Prosa
Seite 121
Poesie Der Schande Held
Seite 122
Poesie Aufrecht
Seite 123
Prosa
Der Postbote
Kater George, Vaterliebe und der Tod der Amsel
Seite 126
Prosa
Der Meister
Seite 128
Poesie Ich lebe, ich warte, ich …, ich freue mich
Seite 129
Prosa
Seite 136
Poesie Zweisamkeit
Seite 137
Poesie Der Überdruss
Seite 139
Poesie Zirpen und quietschen
Seite 140
Poesie Oh, Allibert
Seite 141
Poesie Auf Wellens Wogen
Seite 142
Poesie Der Antwort Trost
Seite 143
Poesie Das süßeste Geschöpf
Seite 144
Poesie Der Tor im Narren
Seite 145
Poesie Der Freundschaft Wort
Seite 146
Prosa
Seite 151
Poesie So lustig
Seite 153
Poesie Der Schollen Eis
Seite 154
Poesie Schnee und Eis funkeln strahlend im Chor
Seite 155
Poesie Eins null eins
Fritz Ferdinand und das Casanova-Gefühl
Karins Spionin
S ei te |9
Seite 156
Poesie Lass´ es bald geschehen
Seite 157
Prosa
Ursache und Wirkung einer Kunstausstellung
Seite 160
Prosa
Des Alltags kurze Geschichte
Seite 161
Poesie Und wo bleibt die Zeitung am Valentinstag?
Seite 163
Prosa
Seite 167
Poesie Valentinstag. Der Tag danach
Seite 169
Poesie Es rückt der Zeiger der Zeit
Seite 170
Poesie Komm du, geh´ mit mir
Seite 171
Poesie In unserer Mitte
Seite 172
Poesie Komm, lieber Frühling
Seite 173
Poesie 1. Version. Weltweit verdichtet
Seite 174
Poesie 2. Version. Weltweit verdichtet
Seite 175
Poesie Ungeschickt verstrickt
Seite 176
Poesie Dankbar zehren
Seite 177
Poesie 1. Version.
Heinrich schreibt Geschichte
Ein krummer Hund, der hat´ s nicht leicht Seite 178
Poesie 2. Version. Ein krummer Hund, der hat´ s nicht leicht
Seite 179
Poesie Guten Tag!
Seite 181
Prosa
Seite 184
Poesie Vor Trümmern
Seite 185
Poesie Mittagsschlaf und Lottoschein
Seite 187
Poesie Worte, Worte, Worte
Seite 189
Poesie Mutter und Vater
Seite 190
Poesie Der Sucher und das Siegel
Seite 191
Poesie Die erlösende Mitte
Seite 192
Poesie Der Samen Krümelein Erwachen
Seite 193
Poesie Flöhe am Hund. Frühlingserwachen
Am Ostseestrand
10 | S e i t e Seite 194
Poesie Ab heute regiere ich das Land
Seite 195
Poesie An die Liebste
Seite 196
Poesie Spieglein, Spieglein, sage es hier
Seite 197
Poesie Die Frucht aus seiner Mitte
Seite 198
Prosa
Seite 202
Poesie Von März bis März
Seite 203
Poesie Mit dem eig´ nen Speer
Seite 205
Poesie Frühling. Jahr für Jahr willkommen
Seite 206
Prosa
Seite 211
Poesie Der Zweifler
Seite 212
Poesie Vielleicht, mag sein
Seite 213
Prosa
Der Zweifel
Seite 216
Prosa
Werde ich bemerkt auf dieser Welt?
Seite 219
Prosa
Die Kritik
Seite 222
Poesie Vom Richterstuhle
Seite 223
Poesie Auf dem Berg der Zeit
Seite 224
Poesie Marmeladenbrot
Seite 225
Poesie Frühling. Wenn Nachbarn grillen
Seite 226
Poesie Unser heim´ liges Nest
Seite 227
Poesie Von A bis Z Purzelbaum
Seite 228
Poesie Ich genieße
Seite 229
Poesie Meiner Sehnsucht Wunden
Seite 230
Poesie In Melancholie
Seite 231
Poesie Komm zu mir, Herzensdame
Seite 232
Poesie Immer wieder sprießt das Grün
Seite 233
Poesie Ich stehe bloß
Seite 234
Poesie Ein Weib zu lieben
Seite 236
Poesie Hexe samt Besenstiel
Der Fortschritt
Zigarettentribut
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Seite 237
Poesie Ich wollte, es wäre gestern
Seite 238
Poesie Auf allen Rängen Gänsehaut
Seite 240
Poesie Camouflage
Seite 241
Poesie Dem läuft nichts verkehrt
Seite 242
Poesie Der heimtückische Ort
Seite 243
Poesie Wie zu Ostern
Seite 244
Poesie Zum ewigen Grund
Seite 245
Poesie Löwenzahn gedeiht an jedem Ort
Seite 246
Prosa
Seite 253
Poesie Dampfhammerpuls
Seite 254
Poesie Der fruchtbare Boden
Seite 255
Poesie Das Urteil
Seite 257
Prosa
Seite 262
Poesie Travewonnen
Seite 263
Prosa
Die beißfeste Puppe Puppa
Seite 266
Prosa
Erkenntnisse
Seite 272
Poesie Eine Schwester in der Küche
Seite 274
Poesie Dem Volke
Seite 275
Poesie Auf meiner Lieblingsban
Seite 276
Poesie Am 1. Mai 2012
Seite 277
Poesie Des Ursprungs Sitz
Seite 278
Prosa
Seite 282
Poesie Des Adels Quelle(n)
Seite 283
Poesie Ach, einmal nur Prost
Seite 284
Poesie Allein nicht allein
Seite 285
Poesie Wenn Zeit sich beugt
Seite 286
Poesie Tropfen im Geleit
Seite 287
Poesie Ungeniert
Begehren
Der Glaube hilft
Ein Wiedersehen mit Dr. Fritz
12 | S e i t e Seite 288
Poesie Abschiedskuss
Seite 289
Poesie Hurra, hurra, hurra!
Seite 291
Poesie Tsch, tsch, tsch, tsch, tsch …
Seite 292
Poesie Ich fühle mich wohl
Seite 293
Poesie Hochsommeridylle
Seite 295
Poesie Wischiwaschi
Seite 296
Prosa
Seite 298
Poesie Flau im Magen
Seite 300
Poesie Auf Adlers Schwingen
Seite 301
Poesie Es ging unter heut´ ein Königreich
Seite 304
Poesie Die Bank am See bleibt leer
Seite 305
Poesie Ich wollte, ich wüsste
Seite 306
Poesie Petri Heil!
Seite 307
Poesie An der Kreuzung
Seite 308
Poesie Der Spaziergang
Seite 309
Poesie Ein Ton zu dem Konzert
Seite 311
Poesie Zum Verwöhnen
Seite 312
Poesie Meine Träume
Seite 313
Poesie Zu dir allein
Seite 314
Poesie Meiner Seele Reich
Seite 316
Poesie Entlockt
Seite 318
Poesie Entkommen
Seite 319
Poesie So schrecklich gut und ein Fragment
Seite 320
Poesie Und dazu ein Fragment ...
Seite 321
Poesie Ohne Watte und Purpur
Seite 322
Poesie Spieglein, Spieglein
Seite 324
Prosa
Sylter Austern … Update aus Machofantasien
Marie zickt nicht mehr … Update aus Machofantasien
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Seite 330
Prosa
Bus … Update aus Alltägliches Allerlei …
Seite 332
Prosa
Treptower Park … Update aus Alltägliches Allerlei …
Seite 336
Prosa
Perfekter Service … Update aus Machofantasien
Seite 340
Poesie Fratze zum Gesicht
Seite 341
Prosa
Seite 344
Verlagsworte
Wow, sie liebt mich
Diese Gedichte und Geschichten mit sämtlichen Inhalten sind von der ersten Seite bis zu der Schlussseite von Karl-Heinz Franzen, wie auch immer er sich im Copyright zu nennen pflegt, frei erfunden worden. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder schon verstorbenen Personen oder Handlungen oder Ereignissen sind rein zufällig und auch nicht beabsichtigt. Sämtliche Veröffentlichungsrechte liegen bei dem Autor Karl-Heinz Franzen, der auch die im Copyright genannten Autoren mit allen Rechten und Pflichten vertritt. Der Autor dankt Ass. jur. Ingo Franzen, www.faktor-it.de, der stets mit helfender und sorgender Hand dafür die Verantwortung trägt, dass das Notebook und der PC des Autors immer gefechtsbereit ihren Job verrichten. Druckfehler keine Gewähr. Die Rechte an den veröffentlichten Texten liegen beim Autor. Vervielfältigungen zum Zwecke der Veröffentlichung – Publikationsrechte liegen beim Autor. Alle Rechte vorbehalten. Verwendung zum Zwecke der Weiterveröffentlichung darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung und des Einverständnisses des Autors erfolgen. Der Autor übernimmt keine Haftung bei unsachgemäßer Verwendung und Verbreitung und den eventuell daraus entstehenden Folgeschäden. Für Druckfehler keine Gewähr. Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur mit der Genehmigung des Autors gestattet. Die Verwendung oder Verbreitung unautorisierter Dritter in allen anderen Medien ist untersagt. Die jeweiligen Textrechte verbleiben beim publizierenden Autor.
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Dieses Buch ist zum einem gewidmet meinem Schwiegervater,
Herrn Martin Büchau Er wurde geboren am 09. August 1932 und verstarb am 16. Oktober 2011. Wir erfreuten uns gemeinsam an einer Vielzahl von Sprüchen und Gedichten, die mein Schwiegervater, insbesondere von und mit Kalenderblättern, sammelte. Wilhelm Busch stand uns beiden mit seinen humoristischen Werken sehr nahe. Das nachfolgende Gedicht war unser gemeinsames Lieblingsgedicht. Wir haben es uns immer wieder gerne laut, wenn wir uns alleine fühlten, aufgesagt. „Kalle, wie ist das mit dem Vogel?“, so war seine Aufforderung an uns:
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Wilhelm Busch
Es sitzt ein Vogel auf dem Leim Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, Er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, Die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und immer höher Kommt er dem armen Vogel näher. Der Vogel denkt: Weil das so ist Und weil mich doch der Kater frisst. So will ich keine Zeit verlieren, Will noch ein wenig quinquilieren Und lustig pfeifen wie zuvor. Der Vogel, scheint mir, hat Humor.
Das Gedicht habe ich für dieses Buch entnommen aus: Spiegel Online Kultur http://gutenberg.spiegel.de/buch/4193/16 am 30. November 2011
Das nachfolgende Gedicht habe ich zum Gedenken an meinen Schwiegervater, Herrn Martin Büchau, geschrieben.
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Begeisterung war deine Wahl Verankert in meinem Herzen, dort halt´ ich sicher dich und fest, verankert dort in festem Grund, bis den Puls das Leben verlässt. Gestern noch lachten wir heiter, erste Boten sandten Zeichen, es nagte dich der Zahn der Zeit, Schlafes Bruder stellte Weichen. Du hast uns dein Leben erzählt, und manchen Tag ein zweites Mal, der Worte war ein Mangel nie, Begeisterung war deine Wahl. Ruhe war ein Ungeheuer, wehrtest dich ihm zu jeder Stund´, schlugst ihm ab so manchen Kopf, dann trug es dich zu seinem Grund. Verankert in meinem Herzen … Copyright by Karl-Heinz Franzen
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Zum anderen füge ich diesem Buch hinzu ein Gedicht, das gewidmet ist zum Gedenken an meinen Vater,
Herrn Johann Franzen, der in diesem Jahre 100 Jahre alt geworden wäre. 01. Dezember 1912 *** 15.März 1976:
Ein Gedicht für dich Du warst ein Mann mit Rückgrat und hehrem Mut, du warst ein Mann, dem zählte Vertrauen und Fleiß, du warst ein Mann, der auch den Jähzorn kannte, du warst ein Mann, den ich heut´ zum Freund gern hätt´. Wenn ich an dich denke, dann sehe ich dich, ich sehe dich vor meinen Augen gehen, ich sehe dich vor meinen Augen lachen, ich sehe dich, wie du setzt den Stein auf Stein. Ich höre dich, wie du meinen Namen rufst, ich höre dich, wie du mir dein Handwerk zeigst, ich höre dich, wie du der Mutter huldigst, ich höre dich, wie stolz du bist in Freude.
18 | S e i t e Ich fühle noch immer deine warme Hand, ich fühle noch immer deinen starken Arm, ich fühle noch immer, dass wohl ich mich fühl´, ich fühle noch immer, dass du mir sehr fehlst. Für die Mutter schrieb ich ein Gedicht, für den Schwiegervater tat ich´s auch, damals dachte ich an´s Dichten kaum, damals war es für mich noch kein Trost. Ein Gedicht für dich … Copyright by Karl-Heinz Franzen … zeitlos …
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Vita des Autors Karl-Heinz Franzen
Mein Name ist Karl-Heinz Franzen. Ich bin am Tage der ersten Bundestagswahl, nachdem beide Eltern am Nachmittag noch ihr Kreuzchen pflichtgemäß abgegeben haben, nach dem Abendbrot um 18:50h geboren. Das geschah in Heiligenhafen an der Ostsee. Der ältere Herr auf dem obigen Foto ist das Reifeergebnis der alles fressenden Zeit, er steht vor der Heiligenhafener Ostsee im Kreis Ostholstein. In Heiligenhafen lebte ich rund 23 Jahre und zog dann mit Renate B. nach Lübeck. Die Arbeit zog uns beide dann über Hamburg
20 | S e i t e und Bonn nach Berlin. Auf dem Wege wurden wir Eltern von zwei prächtigen Söhnen und sind inzwischen Großeltern von ebenso drei wunderschönen Enkelkindern. Nach den üblichen Schreibversuchen in der Studentenzeit, und so zwischendurch immer mal wieder, habe ich mich als frühzeitiger Pensionär Ende 2006 allmählich in die Autorenwelt hineinsaugen lassen und hänge nun im Spinnennetz der Geschichten und Gedichte aus meiner eigenen Feder. Nach wie vor lese ich sehr gerne. Meine Lieblingsautoren auf den Wegen sind geblieben Goethe, Schiller, Heine, Busch, Grass, Thomas Mann, Edgar Allen Poe, mittlerweile auch Joseph Roth, und so einige mehr. Musikalisch begleiten mich hauptsächlich Beethoven und Mozart, die Rolling Stones und die Beatles und auch hier noch so einige mehr. Von den ‚so einige mehr’ möchte ich ausdrücklich Bryan Ferry mit erwähnen. Meine Autorenpage im Internet: www.kh-franzen.de würde sich über Ihren Besuch sehr freuen.
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Einführendes Vorwort Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Zunächst wollen wir das Interview wiedergeben, dass wir in der Tradition der Jahre mit Karl-Heinz Franzen vor Veröffentlichung eines Werkes geführt haben. Es müssen sich Fragen wiederholen für die Leserinnen und Leser, die erstmalig Kontakt zu diesem Schriftsteller finden. „Muss ich denn alles sieben Mal wiederholen. Muss denn das sein?“ Er fragte dieses zwar recht unwirsch, doch ein Zwinkern mit dem rechten Auge ließ uns die Hoffnung, dass er doch einen gewissen Spaß an unserer Zusammenarbeit fand. Wo sind Sie geboren? KHF: In Heiligenhafen an der Ostsee. Immer wieder diese alberne Frage. Als ob mein Geburtsort etwas mit meinem schriftstellerischen Wirken zu tun haben sollte! Oder doch? Nun ja, wenn ich so darüber nachdenke, dann sind meine Werke doch sehr heimatverbunden geschrieben. Ich nehme ‚alberne Frage’ wieder einmal zurück. Schildern Sie kurz Ihren Werdegang! KHF: Nein! Und nochmals nein! Welche zentrale Botschaft gibt es in diesem neuesten Werk? KHF: Ich fühle wie mich wie eh und je. Daher können meine bisherigen Ausführungen über mich bestehen bleiben. Wie bitte? Ja! Ich bleibe auch bis heute dabei: Ich bin kein Botschafter. Ich bin Schriftsteller. Dieses Buch ist komponiert und musiziert von mir aus vielen Stunden der Beobachtung … Nicht mehr, aber auch
22 | S e i t e nicht weniger. Natürlich habe ich, wie in jedem meiner Bücher, ein leichtes Abgleiten in den mir in den Genen wohnenden Zynismus und Spott nicht bezähmen können. Doch meine drei oder vier Leser genießen dieses. Wann und wo schreiben Sie am liebsten? KHF: Diese Vorwärtsgangerzählungen und Vorwärtsganggedichte sind, wie Sie es wissen, unter sehr bestimmten Voraussetzungen entstanden. Ansonsten: Auf dem roten Wohnzimmersofa mit Blick in den Garten … und im Garten unter dem blühenden Blauregen. An Gewässern. In Wäldern. Auf Sitzbänken irgendwo im Freien ... Niemals während meiner Aufgaben als ‚Ewiger Hahn’, ha, ha, ha. Es hat sich mein Tagesablauf in den letzten sechs Jahren nicht wesentlich verändert. Wie sieht ein Tag in Ihrem Privatleben aus? KHF: Ich schlafe, esse und schreibe. Manchmal gehe ich auch unter die Dusche. Recht regelmäßig zur Toilette und … wie bereits erwähnt, hat sich mein Tagesablauf … Wie kamen Sie zum Schreiben? KHF: Auch zu diesem Werk kam das Schreiben, wie immer, immer, immer, direkt zu mir. Also: Da hat sich in den letzten Jahren nichts verändert. Muss ich denn das Gesülze hier … Ja? Also zur Erinnerung: Ich bin handwerklich für den Hausgebrauch …, gerade habe ich unsere Kasematte auf der Vorderseite des Hauses notdürftig …, gestrichen habe ich den Sockel der …, nun gut … und für den Garten … begabt. Ich liebe es, die Pflanzen zu beob … nun gut … auch bin ich in diesen Aufgaben oder Arbeiten kein Pedant. Also sitze ich meistens irgendwo herum und … Zum
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Schreiben? Ach, ja! Durch den Fritzen vom Finanzamt. Der wollte genau belegt haben, warum ich meine Ausgaben für den PC, das Notebook und das Papier zu meinem Tagebuch von der Steuer abgesetzt wissen wollte. Das ginge, so er, zum Beispiel nur unter bestimmten Bedingungen für schriftstellerische Recherchen. Nun gut. Seitdem recherchiere ich in allen Bereichen des menschlichen Miteinanders und … ha, ha, ha, veröffentliche meine privaten Aufzeichnungen … und setze sie ab als berufliche Ausgaben. Was die Berliner förderten … nein … die Lübecker … Gott bewahre … typische Norddeutsche … mäkeln an meinen beruflichen Absichten herum … ja, es käme nichts herum dabei … es wäre mehr so eine Liebhaberei … Aber ich bitte Sie. Kennen Sie einen Schriftsteller, der seine Arbeit nicht als Liebhaberei betreibt? Ich würde ja gerne tonnenweise Steuern an den Staat abführen, wenn … Spiegelt sich Autobiografisches in Ihren Aufzeichnungen wider? KHF: Das werde ich immer wieder gefragt. Aber ich bitte Sie, hundertprozentig. Bis ins kleinste Detail habe ich alles beim Schreiben durchlebt. Wie lange hat es gedauert, bis Sie einen Verlag gefunden haben? KHF: Der Verlag hat mich gefunden. Welches erfolgreiche Buch/ eBook hätten Sie am liebsten selbst geschrieben? KHF: Meine Verlegerin, Frau SJBB, hätte am liebsten das von meinem besten Freund‚ „60 Jahre. Der private Schnüffler stellt sich …“, geschrieben. Ich schließe mich fast an. Meine Arbeit an ‚Machofantasien Fieber Wahn und Horror’ hat mir auch sehr gut gefallen ... *lächel* … Ja, schreiben Sie bitte *lächel* so auf.
24 | S e i t e Liebe Leserin, lieber Leser, KHF lächelt! Haben Sie bereits Literaturpreise gewonnen? KHF: Nein. Literaturpreise sind reine Marketingspielchen der großen Verlage. Sie spiegeln selten die Qualität eines Buches wider. Ich vermag darauf nicht wiederholt zu spekulieren. Haben Sie ein Lebensmotto? KHF: Ja! Der Weg ist mein Ziel! Mit möglichst wenigen Worten genügend zu schreiben, um damit zu bewirken, dem Leser seinen Freiraum zu belassen, sich mit vielen Worten die eigene Fantasie anzuregen. WOW. Ich möchte ein Rattenfänger sein. Euer Rattenfänger. Vielen Dank für das Interview! Anmerkung der Moderatoren nach dem Interview: Das vorliegende Buch spiegelt beim Schreiben Durchlebtes des Autors Karl-Heinz Franzen wider ... Nun, ja ... *lächel* … Dazu nennt er sich gerne KHF. Und, wie Sie es später im Copyright seiner Gedichte und Erzählungen lesen werden, benutzt er eine Fülle von Pseudonymen, um tief in sich zu dringen, um aus diesen Abgründen Worte hervor zu holen, und sodann zu reihen. Übrigens. Auf dem gemeinsamen Weg zum Bahnhof war KHF schon wieder ganz nahe dem alten Spötter und Zyniker. So what! Dieses Interview steht! Aber dessen ungeachtet für die nach diesen offenen Worten noch schwankenden Insider: Lesen Sie. Lesen sie! Lesen sie! Viel Spaß beim Schmökern dieser Prosa und Poesie aus dem Wirken und Streben unseres Autors Karl-Heinz Franzen. Immer im Vorwärtsgang (davon).
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Hamburg grüßt Tumbaco Als Elsa sich zu Boden kniete, da knackte es so merkwürdig ... grrrg ... Das waren nicht die Dielen aus dem achtzehnten Jahrhundert, die das Wohnzimmer ihrer Stadtvilla schmückten, sondern das kam ... grrg ... mehr von ihrer rechten Kniescheibe. Dann durchzuckte Elsa ein stechender Schmerz und ein gellender Schrei entwich ihr ... mühsam schleppte sie sich zum Telefon, das in der Nähe der Haustür auf einem kleinen Podest stand. Ihr Göttergatte Peter, der den Schrei im Vorgarten des Hauses gehört hatte, rannte zur Haustür, stieß diese mit Wucht nach innen auf, sodass das Telefon seiner Elsa aus der Hand flog, gegen die Zimmerwand flog und in mehreren Teilen zu Boden fiel. Tragischer war schon, dass die schwere Haustür aus solidem Eichenholz mitten auf der Stirne seiner Elsa zum Halten kam und diese, nun stark blutend, vollends zu Boden streckte. Peter fiel regelmäßig in Ohnmacht, wenn er Blut sah. Das war in ihm so angelegt. Er fiel so unglücklich nach hinten, dass er den ihm auf dem Fuße folgenden Nachbarn Heinrich Lübbers mitriss und beide gemeinsam auf der Dackelhündin Mopsi landeten, die auf vier Zentner Lebendgewicht nicht eingestellt war und jaulend verschied. Frau Meier, eine ansonsten rüstige 95jährige, bekam das Jaulen und tragische Ableben des Tieres in direktem Blickkontakt mit und verschied auf der Stelle, mitten auf dem Bürgersteig, an einem Herzinfarkt ... Die von einem Passanten herbeigerufene 112 konnte lediglich für Heinrich Lübbers „noch etwas tun“, weil Peter A. so unglücklich über den Hund Mopsi fiel, dass er mit dem Kopf an eine spitze Kante der kleinen Goethestatue stieß und noch während der Wie-
26 | S e i t e derbelebungsversuche verschied. Seine Frau Elsa war während dieses Hilfeeinsatzes der 112 schon leicht abgekühlt. Peter, also noch ein Peter, aber Schubert, der Nachbar von Frau Meier, der die Erreichbarkeit von Frau Meiers 75jährigem Sohn Arne in Tumbaco, Ecuador, kannte, übernahm die traurige Pflicht des Anrufs über die Kontinente. Arne saß mit seiner Maria gerade, weil dort die Weltuhr derzeit sechs Stunden nachging, beim Frühstück. Er folgte seiner unappetitlichen Angewohnheit und nahm den Anruf an, obwohl er vom Biss in das Frühstücksbrot kaum zu atmen vermochte. Peter Schubert kannte diese Angewohnheit seit Jahren und sprach die traurige Botschaft nach Südamerika. Arne verschluckte sich prompt, stürzte mit einem Hustenanfall hinaus auf den Hof der Hazienda und fiel so unglücklich zu Boden, dass er kurz ohnmächtig wurde. Die beiden Hunde auf dem Hof, Tigris und Blanca, die Arne mit einer Lederpeitsche zu Wachhunden geprügelt hatte, spürten sofort Arnes Hilflosigkeit und Blanca, die schneeweiße Straßenmischung in der Größe eines Golden Retriever stürzte sich auf Arne und riss Arne mit einem heftigen Biss und Ruck die Kehle durch. Enrico, der 40jährige Sohn der Meiers, der gerade auf seiner Vollblutstute Elisabetha in den Hof einritt, die Winchester wie ein Cowboy in der Armbeuge haltend, sah dieses, sprang von seiner Elisabetha zu Boden, legte an und schoss auf Blanca. Der Schuss verriss so unglücklich, dass er seine Mutter Elisabeth, die sich gerade über ihren blutenden und noch zuckenden Mann Arne beugen wollte, durch die Brust erschoss. Die Kugel durchschlug die zarte Brust der Mutter und riss den 40jährigen Papagei Pedro, Enricos Geburtsgeschenk, von seiner Stange, die Federn stoben über den Hof, mit in den Tod. Dass der Schuss verriss lag an dem Bastard Tigre, der sehr wohl ahnte, dass es seiner Lebensgefährtin
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Blanca sozusagen an den Kragen gehen sollte. Er sprang Enrico, während diese anlegte, in die Seite. Die Haushälterin der Meiers, Mercedes Alonso, kam gerade in dem Moment von ihren Besorgungen auf den Hof der Meiers, als Tigre und Blanca mit blutigen Schnauzen von Enrico abließen. Mercedes rief die Policia und den Anwalt der Meiers, Herrn Advocado Roberto Garcia. Die Policia prüfte die Sachverhalte und konnte letztendlich nur die Achseln zucken ob der vermuteten tragischen Verkettungen. Die drei Meiers wurden zur Verbrennung ins Krematorium abtransportiert. Die beiden Hunde, die sich zärtlich an Mercedes schmiegten, nahm die Policia an sich und erschoss diese auf einer nahegelegenen Müllkippe. Mercedes hörte die Schüsse und lehnte sich voller Schmerz an die Schulter des Advocados Roberto Garcia. Gemeinsam hoben sie ein Loch für den Papagei aus. Währenddessen gestand Roberto Garcia Mercedes Alonso seine Liebe und beide kamen überein, ein Testament auf den Namen von Mercedes Alonso zu finden. Nach den Trauerfeierlichkeiten in Tumbaco, wurde eine kleine Hochzeit gefeiert und anschließend flog das frisch getraute Glück nach Deutschland, um sich um die Seebestattung der verblichenen Mutter Meier zu kümmern. Das kleine Motorschiff Christina hatte gerade den Seefriedhof erreicht, als eine starke Böe das Schiff in ein „Trudeln“ versetzte, was den seeunerfahrenen Roberto Garcia über das Heck des Schiffes riss und direkt ins Schraubenwasser, das sich sofort blutrot färbte. Da auch die Urne mit der alten Frau Meier von der Böe erfasst über Bord ging, konnte sich die Mannschaft der Christina
28 | S e i t e darauf konzentrieren, einige Reste des verstorbenen Herrn Garcia aus der inzwischen wieder ruhigen See heraus zu fischen. Peter Schubert, der sich schon vom ersten Tag an unsterblich in die kohleschwarzen Augen der feurigen Mercedes verliebt hatte, sorgte sich um alle Deutsch-Ecuatorischen Formalitäten und tröstete mit Inbrunst die trauernde Mercedes. Es zeigte sich von großem Vorteil, dass Peter Schubert an der Volkshochschule regelmäßig seine Spanischkenntnisse aufgefrischt hatte. Und so schlich sich der Samen seiner Leidenschaft in Mercedes´ Herz. Peter Schubert erklärte sich bereit, für eine gewisse Zeit mit nach Tumbaco, Ecuador, zu reisen, um auch dort alles Formelle zu klären. Das war vor ungefähr fünf Jahren. Er soll mit seinen 53 Jahren Vater von Zwillingen geworden sein. Herzlichen Glückwunsch.
Copyright by Rattenfänger 21. November 2010
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Turm aus Glas Hinter Zäunen fühlt der Mensch sich wohl, Gesetze herrschen hinter Gittern, und hier gedeiht seiner Freiheit Kohl, die er berühmt mit seinen Rittern. Ich beweine die Niederlage, ich beweine die alten Tage, ich beweine meinen kalten Wert, ich beweine heut´ mein stumpfes Schwert. Ich beweine meine Unvernunft, ich beweine meine alte Zunft, ich beweine meinen Turm aus Glas, ich beweine, was mir einstmals Spaß. Hinter Zäunen fühlte ich mich wohl, mein Gesetz herrschte hinter Gittern, und hier zog ich meiner Freiheit Kohl, die ich berühmt mit meinen Rittern. Copyright by HerbstansichtenKHF 22. November 2010
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Kein Blick ins Zurück Das Glas des Lebens bis auf den Grund leerte ich aus, trank den süßen Wein, leerte ich aus mit gierigem Mund, das Glas des Lebens voll süßem Wein. Kein Tag der Trauer Kein Blick ins Zurück Immer genossen Immer vor ein Stück Ich stehe vor des Schattenreichs Tor, denke in Ruhe zum letzten Schritt, denke in Ruhe zum Tag davor, ich stehe vor meiner Reiche Schnitt.
Copyright by WinterKHF 06. Januar 2011
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Unser Wille Ich habe gelernt, dass der Schein uns trügt, dass uns´re Augen die Wahrheit nicht seh´n, dass unser Geist uns mit Lächeln belügt, dass unser Wille zu schwach ist zum Geh´n. Ich habe gelernt, dass Wissen uns trügt, dass uns´re Augen das Außen nur seh´n, dass unser Geist unser Verstehen belügt, dass unser Wille zu fein ist zum Geh´n. Ich habe gelernt, dass Mammon uns trügt, dass uns´re Augen das Glänzen nur seh´n, dass unser Geist die Zukunft belügt, dass unser Wille vereist ist zum Geh´n. Ich habe gelernt, dass Glaube nie trügt, dass uns´re Augen im Innern hell seh´n, dass unser Geist uns´ren Gott nicht belügt, dass unser Wille gern ihm folgt zum Geh´n. Copyright by WinterKHF 02. Februar 2011
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Brücke und Steg Der Tod, er ist ein weiser Bruder, er harrt aus als der Zeit Gesell, er fährt munter des Wandels Ruder, schaut sorgsam hier, schlägt zu dort, schnell. Er kennt weder Freund, noch kennt er Feind, er geht unbeirrt den Tag, den Weg, er liebt die Zeit, er ist ihr vereint, er ist ihr Bruder, er ist ihr Steg. Heut´ wird er mit Freuden empfangen, morgen ist er des Teufels Kumpan, und zwischen dem Hoffen und Bangen, ha, schlägt sich das Leben seine Bahn. Das Leben buhlt, zeugt sich in Ahnen, der Tod ist ein weiser Bruder, er schleicht sich mit seinen Kumpanen, er hält sicher des Wandels Ruder.
Copyright by WinterKHF 08. Februar 2011
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Die Nummer Vier Zu der Bühne strebt die Menge, presst sich lärmend im Gedränge, schreiend, keuchend und wirr das Haar, auch lachend, scherzend wie der Star. Er steht auf dem hohen Podest und zelebriert ein Freudenfest, die Jünger bejubeln sein Wort, er gibt ihnen Wärme und Hort. So sich die Show dem Ende neigt, wird den Dämchen sein Bett gezeigt, sie warten hier in Reih´ zum Glied und hoffen, dass es bald geschieht. Die Menge strömt nach Haus zurück, sie trägt mit sich ein Stückchen Glück. Wie auch Marlene stöhnt in Gier, ihm klopft nach Drei die Nummer Vier. Copyright by WinterKHF 16. Februar 2011
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Morgens Lauf Versalzen ist die Suppe, es fröstelt mich am Ofen, draußen lärmt eine Gruppe von Kindern, wie die Doofen. Die Sonne blendet mich, es schmerzt mich des Himmels Blau, Sänger quietschen fürchterlich, Redner quatschen furchtbar schlau. Aufs Sofa lege ich mich, blicke hinaus zum Garten, und dann, dann sehe ich dich, in Nachbars Garten warten. Deine Hände formen Schnee, in Kugeln, ach, so runde, in des Himmels Höh´ fliegen sie in Sonnens Munde. Ach, wie herrlich strahlt der Tag, der so trist nahm Morgens Lauf,
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sei verflucht, der ihn nicht mag, ich trag´ ihn im Herzen auf. Ach, ich höre einen Ruf, es entflieht die schöne Maid, aus mir bricht jetzt ein Vesuv, mit des Morgens Herzeleid.
Copyright by WinterKHF 16. Februar 2011
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Auf dem Sofa. Vollmond Beethovens Neunte, oh, Freude, der Taktstock schlägt auf strammes Tuch, oh, Vater, schlage nur feste, der Götterfunken wird mein Fluch. Köpfe klappern auf dem Asphalt, und Geisterfahrer geben Gas, die Freiheit liebt Amerika, und Diogenes steckt im Fass. Sinai und Zehn Gebote, Moses trägt schwer an diesem Stein, Tyrannen fliehen vor Gott, und Goethes Adel strahlt so rein. Und auf dem Sofa liege ich, zwei Raben schauen zu vom Ast der Linde, hinten im Garten, staunen zu meiner Vollmond Rast. Copyright by WinterKHF 17. Februar 2011
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Magie Klug zu scheißen fällt sehr leicht, solang´ ich warm und trocken, doch werden Worte schnell sehr seicht, bleibe ich drinnen hocken. Hurra, hurra, hurra, der Fortschritt lebe hoch, hurra, hurra, hurra, der Fortschritt lebe hoch! Morgen fahren wir ans Meer, danach, hallo, apres ski, und ich freue mich schon sehr, auf der Wüstensand Magie. Hurra, hurra, hurra, der Fortschritt lebe hoch, hurra, hurra, hurra, der Fortschritt lebe hoch! Copyright by WinterKHF 17. Februar 2011
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Hurra, hurra, hurra Alkohol zur Fantasie schufen schon manch Kunstgenie, Zigarillorauch dazu und Nobels Preis kam im Nu. Ha, voll Whisky soff ich mir den Kopf, und ich rauchte manchen Tabakzopf, und schon sah ich Nobel mit dem Preis, zu belohnen meinen Künstlerfleiß. Es verneigte sich das Publikum, flugs vom Whisky stieg ich um auf Rum, vom Zigarillo um auf den Vulkan und zündete an des Nobels Span. Hurra, hurra, hurra …
Copyright by WinterKHF 17. Februar 2011
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Mein Pläsir Von guten Geistern verlassen, so fühle ich mich heute hier, prall gefüllt sind meine Kassen, doch das verdrießt mir mein Pläsir. Was will ich mit dem Berg aus Gold, was will ich mit der Freiheit Last, gern stünd´ ich fest im schlechten Sold, gern fühlte ich des Todes Hast. Mein Heer zieht aus, es spendet Blut, auf das mein Reich noch größer wird, es haut in Stücke fremde Brut und lobt sich, wenn kein Pfeil sich irrt. Noch nie verließ ich dieses Schloss, noch nie sah ich das weite Land, und doch bin ich der reichste Spross, den dieser Thron in Ehren band. Von guten Geistern verlassen, so fühle ich mich heute hier, prall gefüllt sind meine Kassen, doch das verdrießt mir mein Pläsir.
Copyright by WinterKHF 20. Februar 2011
342 | S e i t e so. Wupps. Eine Woche … wupps … vorbei. Sie küsst mich zart auf meine Lippen. Ich spüre die Wärme ihrer Wiedersehensfreude und ich hatte: Eine schöne Zeit ohne ihre ewige Präsenz! Ich gehe mich jetzt hinlegen. Die paar Tage, Nächte, Stunden bis zu ihrer Rückkehr liege ich locker ab. Zumal ich jetzt erahne, wie fürsorglich philosophisch und praktisch meine Liebste mir meinen Weg bereitet. Hmmh. Oder hat meine Liebste vielleicht einfach nur gemeint, dass ich mir eine schöne Zeit ohne ihre ewige Präsenz machen sollte? Nein, nein, nein und nochmals nein! Das vermag ich nicht zu glauben. So einfach hat sie mich „noch nie“ davon kommen lassen. Vielleicht hat sie bestenfalls gehofft, dass ich mich mit dieser Aussage tagelang beschäftigen werde und dabei geistig fit bleibe? Nun ja. Zumal ich bereits ein älterer Herr bin, ist es wichtig, sich geistig fit zu halten. Obwohl? Was wollte ich jetzt gerade schreiben? Ach, ist nicht so wichtig. Ich habe den Faden verloren. Hmh, was war das noch? Dass ich Brötchen holen muss, war es nicht. Mineralwasser einkaufen, Gerolsteiner gibt es heute im Sonderangebot beim sky. Nein, war es auch nicht. Den Kartoffelsalat für heute Mittag habe ich schon aus dem Kühlschrank genommen, damit ich mir den Magen nicht erkälte. Hmh. Auf jeden Fall ist jetzt schon wieder fast eine Stunde, wow, eine Stunde, vergangen mit diesem Geschreibsel um die ewige Präsenz. Wenn ich jetzt anschließend, also nach dem Kartoffelsalat, mich eine Weile auf das Sofa lege und döse, dann ist es Kaffeezeit. Ich könnte diese dänischen Kekse mit einem starken Espresso Lavazza trinken, dann noch ein wenig von Aldous Huxley in Kontrapunkte des Lebens lesen und … … Oh, ich war doch direkt beim Schreiben eingenickt. Dreizehn Uhr! Ach, ich liebe meine Liebste. Hmh. Das ist auch so ein weißer Schimmel. So dahin gesagt. Liebe Liebste. Gibt es denn auf
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der Ebene meiner Zuneigung andere Lieben? Eine Zweitliebste? Ein Dritt- und Viertliebste gar? Hmh. Glaubt meine liebe Liebste gar, dass ich …? Näh, näh, näh und nochmals näh! Das traut sie mir doch gar nicht zu, oder? Eine schöne Zeit ohne ihre ewige Präsenz! Also ohne diese vermuteten Liebsten? Hat meine liebe Liebste am Ende gar sich selbst Eine schöne Zeit ohne ihre ewige Präsenz gewünscht, weil sie in Ruhe die Woche unterwegs sein möchte, ohne mich in sexuellen Ausschweifungen zu vermuten? Aber Hallo! Aber Hallo! Ganz schön pfiffig von ihr. Auf jeden Fall, wenn es das war, dann bin ich beruhigt. Ja, ich fühle mich beruhigt. Meine Hände sind nicht mehr feucht. Ich möchte ein Lied pfeifen. Weiß aber noch nicht welches. She loves you, yeah, yeah, yeah … ja, das passt … She loves you, yeah, yeah, yeah … Sie schätzt mich hoch ein. Vielleicht wirke ich auf sie wesentlich dynamischer, attraktiver, als ich es tatsächlich bisher selbst an mir vermutet habe! Wow, wow, wow! Nun ja. Wahrscheinlich sehe ich überhaupt überdurchschnittlich gut aus. Jaha. Wahrscheinlich bin ich doch ein Typ, auf den die Frauen abfahren. Jaha. Augenblick bitte. Ich will einmal kurz aufstehen und in den Spiegel des Schlafzimmerschrankes schauen. Da sehe ich mich so mehr in Gänze … Jaha. Also, sie hat einen Blick für diese Feinheiten. Ja, sie ist nun einmal meine liebe Liebste. Und sie weiß es, warum! Hmh ... Wow … She loves you, yeah, yeah, yeah … She loves you, yeah, yeah, yeah … Sie liebt mich!
Copyright by Rattenfänger 15. Oktober 2012
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Verlagswort Wir freuen uns sehr, dass wir für unseren Autor Karl-Heinz Franzen, erneut den Traum vom eigenen eBook/Buch Wirklichkeit werden lassen konnten und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen sowie das größte Gut eines Schreibenden – sein Manuskript, welcher Idee durch dieses Buch nun Leben eingehaucht wurde. „Ich möchte Euer Rattenfänger sein“ ... das Leben fährt im Vorwärtsgang (davon) - ein Book/Buch der 191 Tage. In vielerlei Gesichtern zeigt sich hier die Wortkunst des Rattenfängers. Er nutzt gnadenlos die Masken diverser Pseudonyme, um trickreich an seine Beute, die Mitmenschen, zu gelangen. Seine Prosa und die Poesie sind einerseits von beschwingter, leichter, lockender Hand serviert zu genießen und andererseits warnend, ob der Fallen, nicht frei von blutrünstiger Gewalt. Vorsicht! Das Leben fährt im Vorwärtsgang (davon). Wer dem Rattenfänger in seinen Kescher gerät, dem hilft weder Bitten noch Zappeln. Des Autors außergewöhnlicher Schreibstil ist unverwechselbar - ein echter Franzen eben, so wie man ihn kennt und liebt. Mit seinem fünften Werk ist ihm ein kreativer Leseschmaus gelungen, der seinesgleichen sucht ... Der Autor Karl-Heinz Franzen ist dem Rattenfänger erlegen und hat sich ihm mit Herz verpfändet. Der Rattenfänger dankt es ihm mit einer literarischen Kescherausbeute, an der Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, zwischen den 348 Coverseiten verfangen könnten. Vielen Dank für den Erwerb von: „Ich möchte Euer Rattenfänger sein“, und dass wir durch dieses Buch Ihr Leseinteresse wecken durften, auch im Namen von Karl-Heinz Franzen, dem Autor. „Ich möchte Euer Rattenfänger sein“ - ist in gedruckter Form als Buch und als eBook erhältlich. Das eBook (ISBN 978-3-86483-022-8) ist gratis erhältlich, das Buch ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3-86483-021-1 für 17,95 € zu beziehen sowie bei Karl-Heinz Franzen www.kh-franzen.de - beim Verlag art of arts im www.artofbookshop.com Buchshop und weltweit bestellbar über Ihren Buchhändler sowie bei amazon.
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Verlags-Buchprogramm Bücher & eBooks bisher erschienen seit 2006 bis 2012
Bücher der art of books collection art of words - Band 1 art of mind - Band 2 art of heart - Band 3 art of mystery - Band 4 art of man – Band 5 art of women – Band 6 art of poetry – Band 7 art of xmas – Band 8 art of kids - Band 9 art of magic - Band 10 art of erotica – SoBand 1 art of crime – SoBand 2 art of live – SoBand 3 art of fun – SoBand 4
Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch
eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook eBook
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Bücher einzelner Autoren / Autorinnen Das Zauberwort DAS Die wahnw. m. Geschenkefibel Ohnemilch / Agent 0815 Perfekt – Defekt Unglaubliches unter uns GPS-Millionenjagd ourStory geDANKE ... be your reality Erdennebel in eisblau ourStory2 Die Rose des Todes Impulse Wechselhaft heiter bis wolkig Unselbst Alltägliches Allerlei Prophetische Spiritualitäten Im Eifer des Geschlechts Der Stein der Elemente Die Schlange des Regenbogens Blutige Leckerbissen 60 Jahre. Der private Schnüffler
Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch/Hardcover Buch Buch
eBook eBook eBook
346 | S e i t e 222 Gedichte Hommage Die (un)Erträglichkeit des Seins 6 vor 12 Streiflichter Die sieben Epochen der Poesie Prinzessin Emma Auf ein Wort Bewusstsein und Logik Lebensblüten gel(i)ebte Poesie Von Männern, Mädchen, Löwen ... 2012 ... das Buch Ende gut, alles gut Ich kann mehr als nur ... Feta Prinzessin Emma - 2 Das Chaos trägt Highheels Silberstreifen Machofantasien. Fieber Wahn ... Hase Pünktchen im Zauberwald Kopfkino Ausmalbuch Prinzessin Emma Gedankensplitter Lovecard Herzensliebe Das Geborgenheitsgefühl. Gaby und ... Poetin trifft Frei Schnauze Von A bis Zett Prinzessin Emma 3 eMail-Romanze Klangmeditationsgeschichten ... Die Wienerstraße und der jüdische Buchhändler Don Levy Ein Lächeln für die Liebe Glutenfreies Backbuch Prinzessin Sarinarotlöckchen Mensch Meier Ich möchte Euer Rattenfänger sein
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… dieses Werk besteht aus 348 Seiten, 55.261 Wörtern, 336.171 Zeichen. Ich möchte Euer Rattenfänger sein - von Karl-Heinz Franzen, der seine Worte durch dieses eBook der Öffentlichkeit präsentiert. Die Texte sind urheberrechtlich geschützt (c) 2012. Beiträge gemäß der neuen Deutschen Rechtschreibung. Für Druckfehler keine Haftung.
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